hioihuti, z.januar1935 185. ^ayrgai.z Hr.l Erstes Blatt o.» Sietzener AMger General-Anzeiger für Oberhessen Vn'6 üPcrlog: Vriihl'sche Univetfitüis-vutb- und Steinörucferei K. £ame in Giehei. Zchriftleltung und GeschiflZ^elle: SWfrw 7. Hnna^me von Mnjeigeit für die lagesnummer bis zum Nachmitlag vorher. Preis iür I mm höhe für Anzeigen von 27 mm Drelle örtlich 8, auswärts 10 Reichspsennig; für Ne- klamean^eigen von 70 > m Drelle 35 Reichspsennig, Platzvorschrift 20' , mehr. Thesredakteur Dr Frcedr. Will). Lange. Derantworllich iür Politik Dr Fr. Wilh. Gange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumfchein und'ür^enAn- zeigenteil i.D.Th.Kümmel fämtlich m (Biegen. Erlcheint täglich, autzer Sonntags und Feienh^s Beilagen. Die Illustrierte (BieneneT Familienblatter Heimat m Dild Die Scholle Monats-Bezugspreis: Mil 4 Beilagen RM 1.95 Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr . . „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Hernsvrechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift iür Drahtnachrichten Anzeiger Stehen, poftschecllonto: Kronlftirt om Main 11686. I. D YV- -*■ I •. 2 -'V ’V __— 1 :4Ä. Politik nd Wirischafi an derFahreswende und die „als ich am leisten meiner zu verkaufen. derjenige, _ der dann in einem auseinander- r s u ch weh >en nativnalso> rin Mittel zum Zweck. Das Llniernehriertum Berlin. 31. Dez. (TU.) land der deutschen Ind nach wie vor e i n einer sittlichen und bewußt sind. Wir WO Di- ilborbnuna d-r Saltoren wird im Hof der R-ich-!ie nicht gehofft, gestritten un kifür, daß die stolzeste und grö deutschen Volkes ihre Mission f risterstühle verkauft. Die größte ufgabe des toin- nenden Jahres werde bie fein, i)en nationalfo» statistischen Kämpfern, Mitgliewn und Anhan- jern in größter Klarheit vor ligen zu führen, laß die RSDAP. kein Selbstzwl fei, sondern nur „Ich weiß", so sagt Hitler weit .. 13. August und am 25. Rovember ese Versuche turückwies, habe ich die viel!^^ iragenbften und fchwe lch 1 usse meines Lebens g ff en. Ich tat cs in der innersten Ueberzeugunc »aß man mit Hefen Gegnern keine Verc iche unb '.eine Kompromisse schließe ürfe, toeil icb vußte, datz jedes Kompromiß hi, »en Keim der Vernichtung der Partei und bam )et beutschen Zukunft in sich trägt. Ich habe sen Entschluß ibet auch getroffen im Vertraue Eigenoffen verstehen werden, b -ersönlich.als Mensch und für biv. Führer leichter sein würde, eine Ninister ohne Macht zu spielen, als sich wiedc n den Kamps im die Macht zu stürzen." Hikl< nklärt toeiter, rr sei auf das äußerste entschlc n, bas Recht ter Erstgeburt der nationalsozö tischen Dewe- jung nicht für das Linsengericht:r Beteiligung »n einer Regierung ohne Ma« zu verkaufen. Ster Einwand der Klugen, bochon innen her- rus und hinten herum und allmlich sich dann iiaein uitu ------- chaft und an entfdjiebenei Willen zum fj ijah ber letzten Kra te erhalten habe. Vir werben für die Rechte be- l iternehmers kamp- en, wie wir uns auch umgcEejrt einer fittlidjen unb lationalen Pflichten vollkomnest bewußt ßnb. Wir rinnem in biefem Zufamm.nhtmg an bie grunb= ätzlichen Ausführungen, bi unser Vorsitzenber, )r. Krupp von Bohlen unb Mach auf ber letzten )auptausschußsitzung im Rahnen seiner programma- ischen Ansprache über die Plichten des Unterneh- nertums gemacht hat. Das dutjche mbuftrielle U • ernehmertum muß es natürlih auf bas entschiebenpe iblehnen, sich von wirtschaft-feinblichen ober win- chaftsfrernben Theoretikern ober Politikern udci eine Pflichten „belehren" zu assen. Es kann für sich n seiner Gesamtheit in Anspmch nehmen, baß es M »en Stürmen ber Nachkrieg^eit Dienste am -öoir mb Baterlanb geleistet hat, J benen es von keinem mberen Stanb übertroffen xx rben ist. Der Hansabund für (Zewerbe, Handel und Lndlstne. Versuch der Regierung S ch l e - - . Programm weiter fortzuführen, tt e noch mehr mißlingen. Cs werde sich damit weisen, daß auch die Absicht, den Sieg der i^nalsozial:sti- schen Bewegung durch scheinnati! lösungen zu verhindern, an der mäßigkeiit der Entwicklung zerschel Die französisch-spanische Freundschaft Rom wird nervös. - Möglichkeiten eines kolonialen Ausgleichs. Aus der Provinzialhauptstadt Vergeßliche Ehemänner. n 80 Millionen ein- vergangene Jahr um Zuchthaus für eins, Heiratsschwindler. chon die unglaublichsten befördert und sind rderungszahl des abgesunken. Gegen- 1928 und 1929 ist eine 1. 3 an. Oluf dem Gebiete dels hat sich der Schlos- wurde der tcunglückte aufgefunden und dann von der hergerufenen Freiwilligen San'/.äts- kolonne vom >ten Kreuz nach der Chirurgischen Klinik überfvt. Die Polizeilichen Nachforschungen nach denücksichislosen Autofahrer, der sein Opfer h.^lflosif der Landstraße liegen ließ, und d:e Erm-.'ttlunn über die Arsache des Dorfalles sind im @an£ ** Don nern 21 u-to überfahren und schwer v letzt. 3n der letzten Nacht zwilchen 24 uni Uhr wurde auf der Landstraße zw.schen deKarlsruhe" und der „Wellersburg" per 22 Iah alte Photograph Walter Borst. ' ™Dtnt , hgen Photographen B 0 r st in der e Bahnhofstra von einem Auto überfahren. Der junge Manbefand sich auf dem Wege nach Gießen, wäfrd das Aato ihm entgegenkam in der Richtunaach Lollar. Der Kraftwagen ritz den bedauerwevten jungen Mann zu Boden und brachte m durch Tleberfohrep schwere in» «in del eien zurück, die er angestellten beging. 3m ge Partie verstand es R.. rl Ersparnisse herauszu- GedenkfeieüreinenoberhessischenArzt Trdberg. 1.3an. Anläßlich des 100. Geburtstas des früheren hochangesehenen Arztes Geh. 2d.»Rat Dr. Martin Lorenz fand am 31. Dczernt auf dem hiesigen Friedhof eine üeier statt, beirr Professor Dr. Karl Schmidt, Obermedizinall Dr. Nebel, Bankdireltor 21. bet und mdienrat Roth der Bedeutung dieses Manne^edachten. Dr. med. Lorenz (1832 bis 1904 von dessen Leben und Wirken eine mteressan Gedenkschrift (Okrlag Dinder- nagel, Friedbe. 1932) berichtet, kam 1867 als Krersa^t nach iriedberg, wo er bis zum Ende des^3ahrhunde8 mit großem Erfolg wirkte und 1904 verstarb, orenz war ein Förderer aller künstlerischen ur geistigen Bestrebungen und hat . auf diesen Gebieten neben seiner amtlichen Tätigkeit großeverdienste erworben. Eine besondere Freundast verband ihn mit dem berühmten Rechtshrer Rud. von 3hering und dem Geiger Herich de Ahme, dem Mitglied des 3oachim-Qirtetts. Den Gegnern der Notwehr erstochen. WSN. Frakfurt a. M„ 1. 3an. 3m Stadtteil Höchst im es in der Melchiorstraße in der Silvesternach zu einem Streit zwischen zwei Mietern eines §uses. Der Arbeiter H ö f f l e r traf auf der Tr»pe kurz nach Mitternacht den Hausgenossen Henrich L., mit dem er schon öfters Streitigkeite hatte. Höffler, der ziemlich ft arE angelernten war, suchte auch jetzt wieder mit dem L. einen Streit von Zaune zu brechen, doch dic>r ließ sich nicht darauf ein. Schließlich ging Hffler mit einem Schlagring auf L. los und verscte ihm mehrere Schläge. 3n höchster Not zog . ein Taschenmesser und wollte damit seinen Gener einschüchtern. Dieser war aber infolge des arten Alkoholgenusses in einer t o b s üch t i g e n D u t und keiner vernünftigen Zurede zugängig. Jetzt machte auch L. Ernst und stachseinem Dgner in den Unterleib. Höffler sank im Treppenhaus zusammen, wurde ms Höchster Kranmhaus geschafft und dort gleich operiert. Bald daruf ist er aber seiner Verletzung erlegez. Der Täter wurde verhaftet. Schichter Abschluß sind für Vertreter der Liberalen Partei freigehalten worden. Aus örter Welt. Die Bottroper Mörder festgenommen? 3n der Nacht Aum ersten Weihnachtsseiertag *D:e gemeldet, in Bottrop ein Feuernde r f a l l auf den soeben amnestierten Na- tionalsoz:alisten K o n d n r a verübt, bei dem aber nicht Kondura, sondern dessen Schwager, der unbeteiligte und parteilose Bergmann Szcto- t o k erschossen wurde. Nunmehr hat die Kri- mmalpolizei die beiden Derglluie Vinzenz D d u ch und Michael Steiner aus Bottrop wegen dringenden Tatverdachts verhaftet. Beide Beschuldigten sind unmittelbar nach der Tat an verschiedenen Stellen in der Nähe des Tatortes in bedächtiger Weise gesehen worden. Das von den Beschuldigten erbrachte Alibi konnte ins- besondere hinsichtlich der Zeitangabe von der Polizei als unrichtig widerlegt werden. Lieber die Parteizugehörigkeit der beiden Derhasteten haben d:e polizeilichen Ermittlungen nichts Po- i JüiDeö ergeben. Fest steht jedenfalls, daß der ^baste e Nduch der Bruder des bei Zusammen* stoßen zw.schen Kommunisten und Nationalsozialisten verwundeten Kommunisten ist. Kondura war seinerzeit im Zusammenhang mit diesen Zusammenstößen unter Anklage gestellt, aber auf Grund der Amnestie aus der Untersuchungshaf entlassen worden. y v 1 JMbem die Feiertage vorüber sind und Sorge klcb£err m 'hre Rechte treten, kann man hü?H?nnenhb leststellen, daß die Ehemänner sich durch all d.e Jahre hindurch gleich geblieben sind. roi* Jie 'hre Weihnachtseintäufe am letzten läge machten und hie Hälfte dabei vergaßen so können wir feststellen, daß achtzig vom Hundert wiederum einen Festtag übersahen, den sie der- ^'temem großen Aufwand von Blumen, zcitsta " b Überraschungen begingen: Den Hoch- Die ^eichspost könnte ein gutes Geschäft machen nhfUr £C m'-- vUen Ehemännern einen Vertrag' abschließen wurde: y fr Dauben gezierte Hochzeitsjahrestelegramm, wie ki^^m'elsstuck männlicher Aufmerisamkeit im amtlichen Verkehr genannt werden würde! M.A. 3»ei politische Strafproze e eingestellt. Auf Grund der jüngsten Amnestie sind nunmehr auch Zwei Strafverfahren mit politi. s ch e m Hintergrund, die beim Landgericht in x reÄerLa^.Qn019 roaren' eingestellt worden. Es han- ^unif!$q9bx nnur §?che um den Ueberfall, der im Ober-Ofleiden von Anhängern der KPD auf «A.-Leute aus Alsfeld verübt wurde, und bei Dem es zu einer schweren Schlägerei kam, die nach ^°chen den Tod eines jungen SA.-Mannes S1 f Mdbetr Krankenhaus zur Folge hatte. In diesem Verfahren sollten sich 58 Personen als Angeklagte zu verantworten haben, die nunmehr der Strafoerfol- gung enthoben sind. Der zweite Fall betrifft Ereignisse in Reichelsheim, bei denen Einwohner, unö aus der Umgegend gelegentlich der | Durchführung des vorjuhrigen Verbots der SA. und SS. durch die Regierung Brüning sich gegen die :n S “1!0 Xt)rC5 2ie"<"tes ^tigen Polizeibeamten mit ^,?h'nen gewandt hotten, die bei der Staatsanwaltschaft Anlaß zu einer Anklage wegen Aufruhrs ,0°ben- D.eser Prozeß sollte schon Mitte Dezember in Friedberg verhandelt werden, wurde aber damals 9rLn??ICf d'e bereits zur Verhandlung stehende Amnestie vertagt. Hierbei handelt es sich um 38 Personen, die nun unbehelligt bleiben Unruhige Reujahrsnacht in Berlin. Drei Todesopfer politischer Raufereien. B e r l i n, 1. 3an. (TU.) 3n der Neujahrsnacht ist es an verschiedenen Stellen der Reichshauptstadt zu mehreren blutigen Zusammenstößen, hauptsächlich zwischen Kommunisten undNationalsozial ist en gekommen, wobei u. a. ein Hitlerjunge und ein Kommunist durch Messerstiche getötet wurden. Der 16jährige Hitlerjunge Walter Magnitz aus der Liebenwalderstraße wurde gegen 1 30 Uhr von noch unbekannten Tätern ohne ersichtliche Der- anlassung in der Utrechter Straße durch Messerstiche in die Bauchgegend lebens, gefährlich verletzt. Er wurde dem Krankenhaus zugesührt, wo er noch im Laufe der Nacht sturb. Gegen 5.30 Uhr wurde dann am Prinz- ,€in noch unbekannter ngcborigcr mit einem Messer« stich in der Herzgegend tot aufgefunden Von Z.ug.m tourje ein 2iSDAP-A.,g.höriger aus dem Arbeitslager auf dem Sportplatz Lichtenrade als Tater genannt, woraufhin die Mordkommis, sion eine Durchsuchung des Lagers vornahm, bei der dann insgesamt 25 Nationalsozialisten zwanos- gestellt wurden. - 3n der Aderstraße - im Hör. ben der Stadt — wurde eine 37 3ahre alte S r a u du^ch einen Schuß in die Herzgegend ge- Däter ist unerkannt enttömmen. Ein 16 3cchre alter Nattonalsozialist wurde im Norden • otadt von unbekannt gebliebenen Tätern durch einen Messerstich lebensgefährlich verletzt. 3m Zentrum der Stadt, in der Potsdamer Straße Polizeioberwachtmeister' sich außer Dienst befand, mit einer schweren Kopfverletzung aufgefunden. Oie Reform der preußischen Schulverwaltung. ) Amtlich wird mit- ber Verordnung zur Vereinfachung b3rr ?crto^ltun9 Stfcn mit dem 1 ■ r1933 ölc Ausgaben der Provinzial s ch u l k o l le g i e n aus die Oberprä- sidenten über Durch diese Behördenumbil- oung hvren die Aemter der Vizepräsidenten der Provmzialschu.kollegien und der D i r e k - toren bei den Provinzialfchulkollegien auf. Die 3nhaber dieser Stellen werden in den ein ft- fr ln^nr^U^€ft-an? versetzt. Die Leitung .Verwaltungen für das höhere Schulwesen v^den 2d e g i e r u n g s d i r e k t o r e n übemeh- men. Hierfür sind zum Teil die in den einstwei- hgen Ruhestand versetzten V i z e p r ä s i d e n- ten bei den Provinzialschulkollegien in Aus- 'l^m€n- 3n Oberschlesien, Grenz- marf Posen-Westpreußen und Pommern toerben tilgen des geringeren Geschäftsumfangs Ober- ' ch u l r a t e zur Leitung der Geschäfte bestellt fX’dfX Gleichfalls fallen bei den Provinzial- chulk>lleg,en fünf Obe rschulrats stellen Hilfsarbeiter stellen, so- Zwei Stellen von 3ustitiaren und Derwal- tungsraten. Die unmittelbare Wiederver- we n d u n g i m S t a a t s d i e n st ist für den Oberen ^eilder in ihren jetzigen Stetten nicht mehr verwendbaren Beamten in Aussicht genommen. ihrem Lagerleiter, Hauptmann a. D. S ch m ü ck l e Silvester feierten. Die Lagerwache tonnte jedoch rechtzeitig das Lager alarmieren und es entspann sich ein längeres Handgemenge, wobei es verschiedene 2)erlehte gab und von den Kommu- - auch geschossen wurde. Hauptmann Schmudle wurde dadurch leicht verletzt, daß ein Kommunist versuchte, ihm den Daumen abzu- ^ißen. Auf kommunistischer Seite gab es einen Schwerverletzten und mehrere Leichtverletzte. Die 2lrbeitssreiwilligen machten mehrere Gefangene die bis zi^ Untersuchung am Montagvormittag auf dem Ellenbogen verbleiben. Dem Rest der Kommunisten gelang es zu entkommen. Die Untersuchung am Montag wird in Anwesenheit des Staatsmimsters Sandel stattsinden. » von derichsbahn, Rektor Schmidt von der -§^rufssä Gießen und die Vertreter der Presse. Besondeiankesworte widmete er dem städtischen Veamtenerrn Georg Vogel, dem unermüd- tichen Frger, der wochenlange Vorbereitungen zum gutdelingen der Feier getroffen hatte und per ganz nders um das Wohlergehen der Kriegsblinden bht ist. Reallehrer Kranz dankte weiter allen; zum guten Gelingen der Feier bei- getragen ten unb gedachte dabei herzlich der Geber i Weihnachtsgeschenke. Regierungsrat Grein zte im Auftrag des Kreiswohlfahrts- amts, desrforgungsamts, des städtischen Wohl- sayrtsamind des Provinzialdirektors Graef und versicherte Bereitwilligkeit, auch ferner in ge- meinfame.-beit von Behörde und Bund dazu bei- Anträgen,; Schicksal der Kriegsblinden zu be- lern. In Kasfeepause wurden die Kriegsblinden und ihre nilien, rund 150 Personen, dank der Opferfreueit der Gießener Bäckermeister, gastlich oewirFerner war es möglich, jedem Kriegs- blmden etöeihnachtsoaket im Werte von etwa zehn Manit praktischen Gegenständen, die von Gießener chäftsleuten und Privaten gespendet worden w,, au überreichen. Jedem der 75 Kinder brachte elreihnachtsmann ebenfalls nützliche Ge- 'chenke. Dfeier hinterließ tiefen Eindruck bei allen Gästund wird unseren Kriegsblinden und deren Fann noch lange in (Erinnerung bleiben. Bornouzcn — Tagkalender für Montag. Lichtspielhaus (tnhofstraße): „F. P. 1 antwortet nicht". Hentsch verdächtigen Nationalsozialisten emp- fohlen wird, beim Auswärtigen Amt eingegangen. Der sächsische Antrag wird beschleunigt bebanbeit werden. * Minister a. D. Dr. F e h r hat in einem Tele- §ramm an den Reichsminister für Ernährung und andwirischaft Freiherrn v. Braun gegen den Butterbeimischungszwang zur Mar- g a r i n e namens der gesamten deutschen Milch, wirtschaft Einspruch erhoben und eine andere Regelung für die immer noch als handelspolitisch notwendig erachtete Buttereinfuhr gefordert. • Die französische Regierung hat dem Völkerbunds- sekretariat das Ratifikationsinstrument des Protokolls vom 15. Juli 1932 über die ö st e r r e i ch i s ch e 21 n I e i f) e eingereicht. Nachdem das Protokoll bereits von Oesterreich, Italien und England ratifiziert wurde, tritt es nun, da es auch von Frankreich ratifiziert ist, i n K r a f t. * Die neue bulgarische Regierung ist wiederum von Muschanoff auf der Grundlage desNationalenBlodes gebildet wor- den Der 3ustizminister Warbenoff, der den Anstoß zur Kabinettsumbildung gegeben hatte gehört dem neuen Kabinett nicht mehr an. Der bisherige Llnterrichtsminister M u r a w i e f f übernimmt das Landwirtschaftsministerium, dessen bisheriger 3nhaber G i t s ch e f f Handelsminister wird. Das Justiz- und das Llnterrichtsministerium Weihnachtsfeier der Knegsblinden. Untergruppe Gießen des Bundes erblindeter Krieger veranstaltet alljährlich um die Weihnachts- hn« Ä 3omihen3ufammenfunft, um gemeinsam bas 206,^0^516^ 3u feiern. Gestern trafen sich im oaale des Katholischen Vereinshauses 39 von 44 Kriegsblinhen mit ihren Familien, in Oberhessen unb den benachbarten preußischen Landesteilen be- gemeinsamen Feier des Weihnachts- festes Mitglieder unserer Gießener Militärkapelle Ä'Ä^^b" Essenden Musikvorträgen. r U 6 C L btC^ o°& xd) battc unfern Hochzeitstag oerge fen! Nein L.eblmg! Ich liebe Dich heute noch genau so, wie damals, als dieser Tag uns fürs Leben einte. Und so nimm denn diesen Drahtgruß heute als einen Beweis meines treuen Gedenkens "'m meiner immerwährenden Liebe." .mh bic 5rau s^en, die nicht überrascht und beglückt wäre durch solche Nachricht, die ihr in der Morgenfrühe gebracht wird. Der Mann ist schon lange im Geschäft. Sie arbeitet im Hause herum, mißmutig und schmollend. Natürlich! Den Tag »I wieder vergessen! Ihr Stolz jedoch hat es ifjr oerfaDten ihn irgendwie daran zu erinnern. unö nun kommt das Telegramm' raSif? bTXd)t bc-uOr' unb bewegt ruft sie ihn im Ä !fan\U!?Jbrn 8u fa0cn' er doch der Sjefte ist und daß er ihr eine große Freude be» reitet hot. (Er aber sagt leicht abweisend: bitte dich! Ich werde einen solchen Tag doch nicht vergessen!" y O, man kennt den Vogel an seinen Federn! Sie diktieren ihren Sekretärinnen die lieben Briefe "Vfou im Sommer fern dem Hause weilt' Und er ist so einsam, so verlassen, und ach, — (o ?^LaUmin ,n. bcr großen, lauten Stadt mit ihren schien Vergnügungen, die er meidet, weil er so Dtel im Geschäft zu tun hat! Unb das blonde Fräulein freut sich der Ab- Wechslung, einmal solche Briefe schreiben zu können und mcht immmer beginnen zu müssen: „Trotz um cf;™ Zahlung °bnUn9 ,inb roir ^ute noch wenn man dann die Frau in der Ferne be» Mochtet, wie sie auf der von Sonne beschienenen Veranda sitzt und den diktierten Brief lieft, dann peht man eine glaubiae und glückliche Frau, die ll)r c ter es f° weint, und daß er sich die Zeit abgeltohlen hat, um ihr zu schreiben, wie traurig es um ihn steht. ' 1 „ Ur solche Männer wäre es doch eine ungemein praktische Einrichtung, wenn sie mit der Reichspost &°hbCrTabn^n ?"trag schließen würden. Die P°st. Hut ihren Dienst am Kunden mehr entwickelt als 'rgendeine andere Reichsbehörde. Sie verschickt zu allen festlichen Gelegenheiten reizende Bildttle- 6romme mit sinnigen Zeichnungen. Warum auch nicht bas mit Rosen unb schnäbeln- A o m, 2.3an. (WTB. Funkspruch.) Der ehemalige französ.sche Minister Louis M a l v y, der während des Krieges auf Grund eines Spruches des Senats als politischem Gerichtshof nach Spanien verbannt worden war, wo er bis zum 3ahre 1923 geblieben ist, plant neuer- wngs eine Reife nach der spanischen Dalearen- mn ^Kallotca. Die Reise veranlaßt den Par.fer Korrespondenten derTu^ire:„Stamba“ w einem Alarmruf. Malvy, der eine Reihe von ^tognos zie rungs reifen an der Küste von Mallorca machen werde, fei der geeignete Alann für diese Aufgabe, wovon sich Frankreich bei der politischen und militärischen Durchdringung Spaniens bisher schon überzeugt haben könne. Seme Reise sei ein Beweis dafür, daß die Ziele in bemg auf die E r r i ch t u n g e i n e r ausschließlich für Frankreich be- Hi mm ten ^Iboothafis auf den Bale- °Le Ln ziemlich weit gediehen sein müssen. Die Madrider Regierung fdjeine die Ab- nd>t zu hoben, Frankreich im Falle eines Krieges eine viel weitere älnterstützung zu gewahren, als seinerzeit den deutschen Ubooten. Es toare, so meint der Korrespondent, außerordentlich erwünscht, daß Spanien aufgefordert würde erschöpfende Auskünfte über dieses Thema äu geben und daß die außerordentlich wichtige Verschiebung des G leichaewich tes im Mittelmeer, solange es noch Zeit sei, zum Gegen st and eines internationalen ® e oa n f e na u g t a ii f djeS gemacht werde. 3m Sarie der Wiederaufnahme der B.sprechungen Eine neue Klage -er Negierung Braun? L Dez. (TU.) Wie bas „Tempo" er= » beabsichtigt die preußische Regierung Braun letzt noch einmal an den Staats gericht s- hof zu gehen. Den Anlaß dazu scheinen die neuen ber kommissarischen preußischen Regie- EJ“ beamtenrechtlichem Gebie t zu bdöen, bie burd, die Reform der preußischen Schulverwaltung ohne vorherige Be- fragung der Hoheitsregierung Braun oorqenom- men sind. Minlsterpräsiöent Braun wirb unmittel- bar nach ^uiahr noch eine Unterredung mit dem Reichskanzler von Schleicher haben, um vielleicht durch gütliches Ueber- emrommen einen neuen Protest zu vermeiden. Ein Todesopfer -er Maze-onierschlacht in Sofia. ,L3an- tCRB. Funkspruch.) Der weidet aus Sofia, daß der Chefredakteur oer Zeitung „Mazedonia" Eftimow, den Verletzungen erlegen ist, die er anläßlich der Vrci oo r dem königlichen Schloß ?w uFllta9 vergangener Woche erhalten hatte Be- kanntlich war das Attentat in erster Reihe gegen tften bwer?,C ,red)te ^anb des mazedoni- jaj.n Führers Mihailow war und in feinem Presseorgan die Todesurteile zu ver- offen t l i ch e n pflegte, die das Geheime Ma - ''che Komitee über die Mitglieder der K fr P^togerew-Gruppe gefällt hatte. Die Zei. - Q3ebr°fn,ar • brof)t w ihrer Neujahrsnummer mit Reprefsalie^n gegen die feindliche Gruppe. Kleine politische Nachrichten. f ^ichskabinett gebttdete Ausschuß für Arbeltsbeschafsungsfragen trat Samstag unter dem Vorsitz des R e i ch s k a n z - Ar^iÄsOww^u. um sich über den Stand der Art^.tsbeschaffung zu unterrichten. An der Aus- schuß^.tzunv nahmen außer Dr. Gereke auch der R e : ch s a r b e 11 s m i n i st e r, der R e i ch ! d m l. n 1 € r und der Reichswirt- schaftsminister tett. • ,.^ie rnttgeteilt wird, ist der Antrag der säch- fischen Aeg erung, in dem ein Ausliefe- . rungsbe gehren bei der italienischen Re- gierung in Sachen der der Beteiligung ! an der Ermordung des SA.-Mannes sännahmen sind gegen das :2,7 Prozent gesunken. der $ronffirfcr Straßenbahn. 20021. Frankfurt a. Main, 31. Dezbr. 3m abgelaufenen Jafir fyaben die Frankfurter Straßenbahnen und Cr nibusse rund 1 0 0 Mil- llonen Fahrgcst damit auf die D > f Wahres 1 924 he über den Aekordjahrei Verminderung u getreten. Die Verkehr! .Die radikale Pariser Zeitung „La R6pu- olique regt an, das italienisch-französische Pro- blem durch Konzessionen in Lfrika zu A . ^^"kreich könne dafür sorgen, daß Abess,„.en Italien als 3nte?e fen- 9 ^..b' et überlassen werde. Gegebenenfalls müsse Frankreich den Völkerbund bestimmen, Italien em Mandat über Liberia zu über tragen. Das Blatt hält es auch nicht für unmöglich ^^O'izosifchem Geld die wirtschaftliche Du-chdr>ngung d-- Balkons durch Italien gefordert werden könne. Bedingung für eine Regelung auf dieser Grundlage sei, daß Italien mit Frankreich ein endgültiges 21b- fommeH ah^e, in dem den französi^en Interessen Rechnung getragen werde ™ m -r - ------—— ... Verletzten beu Der Lenker des Autos tyCfCyCItCriCr Ötrcifocrfud) in Spanien ^u^r’ unbekürevt um sein Opfer, weiter. Später ^Mabrid 2. Ian. (WTB. Funkspruch.) Der Eisenbahnerstreik, ben bie Synbikalisten am 1 Ia- nuar in ganz Spanien entfesseln wollten, scheint voll- hnkniT6 n ^scheitert zu sein. Auf allen Eisen- bahnlinlen herrscht regelmäßiger Betrieb unb nur wenige Arbeitseinstellungen finb zu oer- ö?'chnen. Nur in Saragossa ist es zu einigen Storungen gekommen. Mehrere Personen wur- ben festgenommen. ' M it ärpersvnalie. Der frühere Kommand. unseres Bataillons, Oberstleutnant Luters.r von hier als Adjutant des Di> v^ionskomideurs nach Stuttgart versetzt wurde, ist n Oberst befördert worden. * 2) i e r u b i I ä u m. Der Prokurist Ludwig Lenz kanvute auf eine 25jährige Tätigkeit im für eine französisch-italienische Flottenverständi- I ^äu!er Surückblicken gung biftfc auf leinen Fall dieses neue Moment bei Z i^. u - lerer Garn ,, ° n außer acht gelassen werden, mit dem bas nnni» ® ■ verseht in. jt Ludwig Aieit im hinten, Qrni|°n ;n hinter« ^Sbplätzm 'lesjöljriges Ken abhal. Januar bis genommen Kinzenbach ! D°n der w St itz Zr 1,erWa s 'dazu bi, n zu bei. ^linden (t ;nt der J e -0a't: Krieg;, b'w° \ °°n .ftnbet wtr renund ^achi zivi- 2andstrahe llersöurg" rSotfi, ' st in der hren. Der Jege nach Mlam in VUM rih iu loben chverr in« des Auivs ter. Lpäter und bann EaniÄs« »'.rurgilchen ichsoifchun- *r, der (ein i lief), imb XMfatteä »enAizt itzlich des igesehenm :en)fand edhvs eine ichmidt, -iieiivr Ä Bedeutung Lorenz nd Dirken ig Zinder« i 1867 als zum Ende pirtte und tret aller n und hat amtlichen Eine bo : dem bering und i Mitglied rstochen. San. 3m orltrahe in »ischen Mi Hässler :rnacht den r schon of- tt zlM'ch i)^lW juune iraus etiv. igriug aus »läge. 2n und wollte dieser W es in c,inet ernüB'M SmS und iterle'b. dortglerch er Der- verhaltet. M ,r ii Dezbr. zranlsurte' . und "ahl des ;.*S •SS efunkn- K?;: Ä er A 3m iAj., früheren hier in S ch a n g h H. der so ziemlich alle- zu Wirtschaft zur Durchführung kommende Wegebauarbeit am Palmkuchen 8,75 bis 9, Erdnußkuchen 12,50 Tendenz: stetig. 10,35, Mark. zusammenlebt, was es an Bevölkerung auf dem Erdball gibt, weist vielleicht deut- licher als andere Städte die Haltung der einzelnen Nationen cn$, da hier ja jede mit jeder zu- Weizenmehl (niederrheinisches) 28 bis 28,25, Rog« genmehl 22,25 bis 23,25, Weizenkleie 7,40, Roggenkleie 8, Heu (süddeutsches, gut, gesund, trocken) 4,60 bis 4,80, Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt) 2,25 bis 2,50, Weizen- und Roggenstroh (gebündelt) 2,25 bis 2,50, Treber (getrocknet) 10,60, Sojaschrot Hexenkessel Ossasien. Don unserem ?.-Bericht>erstatter. Schanghai, Dezember 1932. Wenn man die Stellung Deutschlands in Oft- asien richtig verstehen will, muß man sich vor allem eines klar machen: den Ostaslendeutschen, von dem man so gern in der Heimat spricht, gibt es nicht. Der Deutsche, der hier draußen als Kaufmann, Ingenieur oder Wissenschaftler seinem Berufe nachgeht, ist stets aufs engste mit der Um- welt seines Wohnsitzes verflochten; er ist „China- mann', „Japanmann“ oder sonstwas und infolgedessen stets einseitig orientiert. Deswegen wird der Deutsche, der in Japan ist, sich leidenschaftlich für den Japaner einsetzen, während umgekehrt der Deutsche der in China wellt, ebenso stark für die junge chinesische Republik eintritt, ohne daß deswegen unter dieser zweispältigen Stellungnahme unlerer Landsleute das g-jamtdeutsche Interesse zu leiden brauchte. Denn "£ie offizielle Politik des Deutsches Reiches ist erklärlicherweise eine solche strengster Neutralität. Deutschland kann und darf im ostasiatischen Konflikt nicht Partei nehmen und sich für die eine oder andere Seite einsetzen: das sieht man "irgends so deutlich, wie gerade hier in Schanghai. Diese große Metropole, in Wie sehen uns die Andern? Eine weltpolitische Rundschau unserer Ausländskorrespondenten zur Jahreswende 1932/33 Frankfurt still und uneinheitlich. Frankfurt a. M., 2. San. (WTB. Draht- Meldung. ) Die erste Börse zum Jahresbeginn eröffnete in freundlicher Grund st immung unb zuversichtlich, war aber außerordentlich still, da kaum Orders Vorlagen und nennenswerte Anregungen fehlten. Dte anhaltende Hausse für deutsche Auslandanleihen fand einige Beachtung. Die Kursbildung gestaltete sich sehr uneinheitlich, wobei sich Gewinne und Verluste die Waage hielten. Durch sehr schwache Haltung fielen Lau- rahütte auf, die 5,25 Prozent einbüßten. Von den übrigen Montanwerten konnten sich Buderus um 1,39 Proz. befestigen, Mannesmann 1,25 Proz. gewinnen, wogegen die übrigen Kurse an diesem Markt von 0,25 bis 0,75 Prozent nachgaben. Am Gleltromarkt stellten sich Verbesserungen ein, so bei Bekula. Licht & Kraft und Schuckert, die je 1,50 Prozent gewannen. AEG. zogen 0,50 Prozent an. während Gessürel im gleichen Maß nachgaben. Am Chemiemarkt eröffneten J.-G.- Farben mit 95.75 Prozent unverändert. Goldschmidt lagen 1,50 und Metallgesellschaft 1 Prozent höher. Daneben lagen Scheideanstalt schwach und 2,50 Prozent niedriger. Schwach tendierten Zellstoff Aschaffenburg (- 1,50 Prozent). AD. für Verkehr (— 1,39 Prozent), Hapag und Holz- mann bröckelten 0.25 Prozent ab. Andererseits waren Daimler, Gebrüder Junghanns und Deutsche Linoleum bis zu 0,75 Prozent höher. Am Rentenmarkt hielt sich Interesse für die Reubekitzanleihe. die 0,25 Prozent anzog, Re.chsalBesih und Reichsschuldbuchsorderungen blieben behauptet. Die Umsätze waren aoer auch hier ausnahmslos wegen des Fehlens neuer Orders sehr klein. Reichsbahn-Vorzugsaktren lagen unter Berücksichtigung der Dividenden-Aus- schläge gut behauptet. Am Pfandbr'.esmarkt lag die Tendenz nach oben. Die Kurie zogen 0,5 bis 1 Prozent an, die Stadtanleihen und Industrie- Obligationen lagen sehr ruhig. Im Verlaufe war die Tendenz am Aktienmarkt meist etwas freundlicher. J.-G.-Farben zogen auf 96,75 Prozent an. auch Elektro- und andere Werte waren um 0,5 bis 1 Prozent höher. Reichsbank-Anteile gewannen 1,75 Prozent. Heberwicgend schwächer lagen aber weiterhin Montanwerte. Sehr gut waren die Umsätze in Reichsanleihen, von denen Altbelih 1 Prozent späte Reichsschuldbuchsorderungen 0.75 Prozent anzogen. Reubesitz blieben gut behauptet. Tagesgeld war zu 3,5 Prozent leichter. Berlin frennd.ich. Berlin 2. Jan. (WTB. Funkspruch.) Das neue Jahr brachte für die Börse ganz allgemein eine fr eundliche Tendenz. Bei den Banken lagen für Aktien keine größeren Orders vor, doch waren die alten Limite größtenteils erneuert worden, und soweit Neueingänge zu verzeichnen waren handelte es sich um Kaufaufträge. Die zuversichtlichen Neu- jahrsbetrachtungen der Presse haben das Publikum zu Anschaffungen angeregt, die sich allerdings vorwiegend auf Rentenwerte erstreckten. Bon Dlviden- den-Papieren wurden die sog. Versorgungswerte auch weiterhin bevorzugt. Insbesondere Bekula, die angesichts der noch im Kurse liegenden 10-v. H-Divi- dende für besonders billig erachtet werden, fanden unmittelbar nach den ersten Kursen starkes Interesse. Die Anfangsnotierungen lagen zumeist etwas unregelmäßig, da teilweise noch neue Limite fehlten. Die Abweichungen betrugen allerdings nur selten mehr als 1 o. H. So waren Dessauer Gas, einige sammenkommt. And daß es fing 'st sich weder nach der einen noch nach der anderen Heike festzulegen, zeigt untere Stellung in Japan. Der deutsche Handel mit Japan ist richt besonders umfangreich und in den letzten Jahres stark zurückgegangen. Trotzdem haben wir inmer noch auf gewissen Gebieten eine hervorragende Stellung, und es ist nicht zu verkennen, daß das japanische Volk uns freundlich gegenübersteht. Besonders die Armee schätzt Deutschland - außerordentlich hoch, und an den Aniversitäten sind zahlreiche deutsche Hochschullehrer vertreten. Wir haben also durchaus einen wertvollen kulturellen und wirtschaftlichen Einfluß in Japan, der sich allerdings bisher noch nicht politisch ausgewirkt hat, weil schließlich Deutschland und Japan zu weit auseinander liegen. Im mandschurischen Konflikt sind wir ja nur neutrale Beobachter. So sehr wir die Japaner verstehen, so wenig vermögen wir auch die Interessen der Chinesen zu verkennen. In der Mandschurei selbst haben wir selbstverständlich bisher keinerlei wirtschaftliche Interessen. Eine einzige deutsche Firma betreibt hier oben Handel, so daß Wettervoraussage. Während sich die Jslandftörung noch weiter vertieft hat, ist im Osten der Luftdruck angestiegen, so daß sich das Polen-Hoch erneut festigen konnte. Die Luftdruckgegensätze sind daher stärker geworden, und die Luftbewegung hat über den Britischen Inseln zugenommen, ist allerdings größtenteils nach Norden gerichtet. Deutschland liegt im Bereich der Grenzwetterlage, milde Lust hat Platz gegriffen, und da sie durch die westliche Störungstätigteit immer wieder erneuert wird behält sie vorerst ihren Einfluß auf die Gestaltung des Wetters. Es kommt also weiterhin zu Dunst- und Wolkenbildungen, wobei auc, leichtere Niederschläge auftreten. Vorhersage für Dienstag: Neblig und bewölkt mit Aufklaren, ziemlich milde, vereinzelt Niederschläge. VorhersagefürMittwoch:Bei Aufklaren leichter Nachtfrost, im allgemeinen wenig Aenderung b-r Wetterlage. Lusttemperaturen am 1. Januar: mittags 3,3 Grad Celsius, abends 2,5 Grad: am 2. Januar: morgens 2,5 Grad. Maximum 3,5 Grad, Minimum —0,6 Girat) — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 1. Januar: abends —0,1 Grad: am 2. Januar: morgens 0 Grad Celsius. — Niederschläge 0,2 mm. o 3 ■ e, ko» Mitt,»rutsch« Dro»vlohlt3-Briltt«-. Ist ber Inf- brutf öt« btute btilttfltnbtn ©on&faltnbtr» Ja bei Provinz nnb im taube Sachlen. in Snhali. In Biaunlchwtiq unb in Thüringen liegen die mtiielbeuifdjen Lraunkohlenoorkommen. räumlich weit bett eilt, doch erbgelchichtlich gleichaltrig unb baher tn ihren Eigen, schalten kaum ooMinanöei abweichend Die tropische Sonne bet Tertiär-Epoche ber Erbe liefe im heutigen miltelbeutlchen Raum üpp.ge SalbDegetotion sprießen, bie jetzt, im Lause von Jahr. Millionen ju Braunlohle geworben, ben Roh stoss der ,6tine*. Brikett» liefert Viele »unberte von Brikettpressen auf zahlreicher: Gruben pressen »urzeik annähernd 12 Millionen Tonnen Sonne» Brtlett» im Jahr. Zchntausenben deutscher Arbeiter gibt der mittelbeutsche Braunkohlen-Bergbau Brot, und mehr al» 18 Millionen Tonnen Sonne- Brikett» können jährlich von bett * «itteldeallche» BrckkU-Werlea hergeftellt werden. Sidney (Australien), Ende 1932. Die traumhaft schöne Inselwelt der Südsee — Malay — Asien, Australien, Reuseeland und die weit verstreuten Südseeinseln — find uns Deutschen nicht mehr, wie so lange Jahre nach dem Kriege, verschlossen: aber die Beziehungen zwischen diesen Ländern und Deutschland sind natürlich nur geringfügig. Unser Handel mit ihnen ist klein an Umfang, wir kaufen meist von ihnen sehr viel mehr, als sie von uns, und ein politisches Interesse dieser Länder für Deutschland, das so weit absiegt, ist infolgedessen so gut wie nicht vorhanden. Daß man uns in Australien lange Jahre hindurch gehaßt hat, ist daher so gut wie unverständlich. Cs handelte sich hierbei wohl um eine künstlich hervorgerufene Psychose, di« in keiner w'.e immer gearteten Realität begründet war. An der Jahreswende 1932/33 muß man jedenfalls feststellen, daß in Australien wenigstens d e r G r o l l geschwunden ist, und daß man hier jetzt ruhiger über Deutschland denkt und wieder bereit ist, die deutsche Leistung anzuerkennen. Wenn trotz der Beseitigung der Ausnahmemaßnahmen gegen die Deutschen erst so wenige Deutsche nach Australien und Reuseeland gekommen sind, so liegt das an der furchtbaren Wirtschaftskrise und ihrer Arbeitslosigkeit, die ja Austra- lien und Reuseeland besonders hart betroffen hat: wenn unvermögende Einwanderer nicht zu- gelassen werden, hat es also seinen guten Grund. Daß es in Holländisch-Indien besser ist, liegt daran, daß dieses Land von jeher die kolonisatorischen Fähigkeiten der Deutschen zu schätzen wußte und noch in den ersten Jahren nach dem Kriege, in denen es ja besser ging als jetzt, zahlreiche Deutsche nach Holländisch-Indien geru- ll. Mücke, 1.Jan. Im Gegensatz zu Jahren ließ die B a u t ä t i g k e i t hier viel zu wün schcn übrig. Es ist lediglich das Fcrtigstellen einer Schlosserwerkstatt und der Bau eines Wohnhauses zu verzeichnen. G. A.-Gpori. Sportverein 1920 Heuchelheim. Sportverein 1920 1 — 1900 Gießen II 4:6 (2:1). Die 1. Mannschaft in Heuchelheim bewies auch diesmal wieder, daß sie einen ernft zu nehmenden Gegner darstellt. Bereits in der 2. Minute konnte der Sturm, nach einem schönen Durchbruch das erste Tor erzielen. Hierauf folgte nach kurzer Pause der Ausgleich der Gäste. Heuchelheim kam bis zur Halbzeit noch einmal zum Erfolg. In der zweiten Halbzeit hatte Gießen etwas mehr vom Spiel, was wohl in der Haupt- sacye darauf zurückzuführen war, daß sich der vorzügliche Heuchelheimer Mittel äufer, durch eine Verletzung nicht mehr voll einschen konnte. Die Gießener Elf verstand es ausgezeichnet, seinen Mittelstürmer Arnold, der in Hochform war, freizuspielen, so daß derselbe in kurzen Abständen fünf Tore erzielen konnte, denen Heuchelheim nur noch zwei entgegensetzte. Schiedsrichter Philipp (Großen-Buseck) leitete korrekt. Llngarische Profis geschlagen. Rümberg-Fürth — Iljpesk Budapest 3:1 (2:1). Die Ungarn haben diesen Kampf im Nürnberger Stadion unverdient verloren. Im Feldspiel waren sie den Einheimischen um ein Weites überlegen, aber vor dem Tore wurden die besten Chancen ausgelassen. Die Rümberg-Fürther dagegen waren mit ihren stets gefährlichen Durchbrüchen glücklicher. Ein Unentschieden wäre den gezeigten Leistungen eher gerecht geworden. Äeberraschend gingen die Einheimischen bereits in der zweiten Minute durch den Linksaußen Kund in Führung. Weitere gefährliche Flügelvorstöße brachten dem Tor der Ungarn Gefahr. Allmählich sanden sich auch die Gäste und glänzten durch genaues Zuspiel, aber vor dem Tore war es mit ihrer Kunst zu Ende. 3n der 15. Minute ergab ein Gesamtangrisf der Rümberaer durch Emmert II. das zweite Tor. Erst in der 31. Minute wurden die Bemühungen der Ungarn durch einen Treffer von Javor belohnt. Der Rest der Spielzeit sah die Ungarn weiter tonangebend. Rach der Pause hatte es den Anschein, als ob die Ungarn ihren Gegner in Grund und Boden spielen wollten, sie scheiterten aber an der guten Hintermannschaft der Kombinierten. Rachdem die Ungarn verschiedene Fehlschüsse zu verzeichnen hatten, führte in der 36. Minute ein rascher Vorstoß des Rechtsaußen Schmidt zum dritten Erfolg für die Kombinierten. Engel und Oeverichs in Brüssel geschlagen. Bei den Silvester-Radrennen auf der Winterbahn in Brüssel gingen auch der deutsche Fliegermeister Matthias Engel und sein Landsmann Franz D e - d e r i ch s an den Start. Die beiden Kölner konnten sich nicht zur Geltung bringen. Im Fliegertreffen wurde Engel nur Siebenter und in dem Dauerrennen über zweimal 25 Kilometer belegte Dederichs mit fünf Punken den dritten Platz hinter Seynaoe und Danderwulp (je 4). Der Fliegerkampf brachte ein spannendes Duell zwischen dem Amerikaner Hone- mann und Michard. Beide, punktgleich, bestritten noch einen Entscheidungslauf, den H o n e m a n n sicher gewann. Daten für Montag, 2 Januar. 1858: der Schauspieler Josef Kainz in Wieselburg (Ungarn) geboren; — 1861: der Schriftsteller Will). Bölsche in Köln geboren. geführt. * Muschenheim, 31. Dez. Der Unterricht an unserer Volksschule mußte im Herbst einige Wochen ausfallen, ba einige Fälle von epidemischer Kinderlähmung im Orte vorgekommen waren. Im Dezember erkrankte eine ganze Anzahl Kinder an den Masern. Deshalb konnten die Reichs- jugendwettkämpfe erst kurz vor Weihnachten abgeschlossen werden. Don 19 Teilnehmern konnten nur neun die notwendige Punktzahl erreichen. Die Kämpfe bestanden in beiden Abteilungen aus fünf Hebungen: 75-Meter- bzw. 100» Meter-Lauf, Handballweitwurf, Hochsprung, Bodenübung und Reckübung. Es erhielten in der ersten Knabengruppe (1920 unb 1921): Reinhold Krausch 89 Punkte, Heinrich Alles 84 P., Karl Weil 84 P., Hermann Bender 80 P., Karl Becker 78 P., Oskar Friedrich 77 P., Otto Eller 70 P., Wilhelm Wirth 68 Punkte, in der zweiten Knabengruppe (1918 und 1919) konnte unter drei Teilnehmern nur Otto Weisel mit 75 Punkten Sieger werden. f. Hungen, 31. Dez. Der Gemeinderat beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzuna mit der Ueberlaffuna von Gelände an die Man- fen hat. Als Farmer, als Kolonialbeamte und als Kaufleute sind daher die Deutschen auf dieser schönen Inselwelt stark vertreten, wenn sie auch politisch natürlich keine Rolle spielen. Llnscre deutschen Landsleute suchen hier ihren Unterhalt und wollen daher auch politisch befragt sein, eine Tatsache, die man in der Heimat stets sorgfältig berücksichtigen sollte. Allerdings geht es unseren Deutschen hier zur Zeit schlecht, die furchtbare RotderGummi-undKaffeeplan- tagenbesiher wirkt sich stark aus, so lange die Weltwirtschaft so damiederliegt. Etwas besser geht es den wenigen Deuffchen, die in Indien undDrits ch - Malay- Asien sitzen. Tie kleine Kolonie, die in 6 i n - gapore nach dem Weltkriege wieder ansässig geworden ist, lebt in der Haupffache von dem Handel mit den deuffchen Waren, die auch h:ule noch in ganz Ostaffen begehrt sind. Der Deutsche, der den dortigen Hafen anläuft, stellt dabei mit Schmunzeln fest, daß das große deutsche Schwimmdock, das vor Jahren nach Singapore geliefert wurde, wenn auch unfreiwillig, keine schlechte Reklame für Deutschland darstellt, wie denn überhaupt die Sympathien der Asiaten oft im Gegensatz zu ihren Herrenvölkern durchaus auf unserer Seite stehen. Verzeichnet sei endlich auch, daß in diesem Jahre die ersten Deutschen wieder zur Siedlung auf den sagenhaften Inseln der Südsee zugelaffen worden sind und daß auch wieder auf Samoa und auf den Marianen die ersten Deuffchen nach jahrzehntelanger Abwesenheit sich wieder zeigen durften. Ein Zeichen, daß die Welt hier unten friedlicher geworden ist, wenn auch noch lange kein Zeichen dafür, daß wir unsere alte Weltgeltung wiedergewonnen haben. r. Bleidenrod, 31. Dez. In der vergangenen Nacht wurde bei dem Landwirt Röcker ein Einbruch verübt. Der oder die Diebe drangen, nachdem sie die Scheibe eines Fensters eingedrückt hatten, in den Hausgang, gelangten unbemerkt in die Gesindestube, entwendeten der abwesenden Dienstmagd einen neuen Mantel und zwei neue Kleider, sowie 2 Mark Geld. Auch ein Fahrrrad, das dem Sohne des Hauses gehörte, wurde mitgenommen. Die polizeilichen Ermittelungen wurden sofort aufgenommen. Beziehungen zwischen Deutschland und der chinesischen Republik sehr gute sind, ist daher warm zu begrüßen. Schließlich ist ja China wirtschaft- l i ch zweifellos auch das Land der größten 3utunf tsboff nungen auf b;r ganzen Erbe. Trotzdem läßt sich natürlich nicht übersehen, was bas kommende Jahr in Dftafien noch alles bringen wird. Der Kampf um die Mandschurei unb bas erbitterte Ringen zwischen Japan unb China vermögen noch manche Ueberraschungen zu bringen. Wenn wir von bem „Hexenkessel Dftafiens" sprechen, so hat bas also seine guten Grünbe. Maschinenfabriken, Schultheis, Charlottenburger Wasser, Deutsche Atlanten, Elektrische Lieferungen unb Conti Gummi bis zu 2,5 o. H. fester. Neben Maschinenfabriken unb Gasaktien fielen auch Chemische Werte burch einheitliche freunbliche Veranlagung auf. Nach ben letzten Steigerungen waren Laurahiitte heute auf Realisationen 2,75 v. H. ge- brückt, aus bem gleichen Anlaß verloren Rheinische Braunkohlen 4 v. H. Auch bie übrigen Braunkohlen- Papiere tenbierten schwächer. Sonst sinb Metallgesell- schäft, Berger, Slöhr unb Aschaffenburger Zellstoff mit Anfangsverlusten bis zu 2 v. H. zu erwähnen. Im Verlaufe wurde es, von Bekula ausgehenb, nach leichter Unregelmäßigkeit ziemlich einheitlich freund- licher. Spezialwerte gewannen mehr als 1 v. H. D e u t s ch e A n l e i h e n zeigten burchweg freunb- lichere Veranlagung, Jnbustrie-Obligationen lagen uneinheitlich. Reichsschuldbuchforderungen, Pfandbriefe ufro. waren ziemlich allgemein im Kurie gebessert. Die leichteren Geldoerhältnisse stellten eine Anregung für alle Märkte dar. Von Ausländern waren Bosnier 1 o. H. schwächer. Zu erwähnen sind Reichsbahn-Vorzugsaktien, die unter Berücksichtigung bes Kuponabschlages unoeränbert notierten. Am Geldmarkt hat sich bereits heute eine kräftige Entspannung bemerkbar gemacht, nachdem ber Ultimo glatt überrounben wurde. Der Tagesgelbsatz ging an ber unteren Grenze bereits auf 4,75 bzw. 4 65 v. H. zurück. Nach Privatdiskonten sowie nach Reichswechseln per 31. März unb Reichsschatzanweisungen per 15. Mai beftanb Nachfrage. Frankfurter Schlachtmehmarkt. Frankfurt a. M., 2. Jan. Auftrieb: Rinder 1331 Stück, darunter 428 Ochsen, 113 Bullen, 414 Kühe, 310 Färsen: Kälber 431; Schafe 103; Schweine 3348. Cs notierten: Rinder. Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts: jüngere 24 bis 26, ältere 22 bis 23, sonstige vollileischige: jünger« 19 bis 21: Bullen: jüngere, vollfleisaHge. höchsten Schlachtwerts 23 bis 25, sonstige vollsleischige oder ausgemastete 19 bis 22; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 22 bis 24, sonstige vollfleischige oder ausqemästete 19 bis 21, fleissige 16 bis 18, ge- ring genährte 11 bis 15; Färsen (KaWinnen, Jungrinder): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 25 bis 27, vollfieischige 22 bis 24 fleischige 19 bis 21. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 31 bis 34, mittlere Mast- und Saugkälber 27 bis 30, geringe Kälber 20 bis 2o Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 22 bis 24, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 20 bis 21. Schwein e. Vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund 38 bis 40, von etwa 200 bis 240 Pfund 38 bis 41, von etwa 160 bis 200 Pfund 36 bis 46, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 34 bis 48. Warktver laus: Rinder sehr schlecht, äleber- stand; Kälber und Schafe schleppend, geräumt; Schweine ruhig, nahezu ausverkauft. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M., 2. Jan. (WTB. Drahtmel- düng.) Die Getreidebörse nahm zum Jahresbeginn einen sehr ruhigen Verlauf, bie Grundstimmung war aber auf allen Marktgebieten stetig^ Die Preise für Brotgetreide blieben unverändert, Mehl- und Futter- mittel blieben bei ruhigem Handel zum Teil leicht befestigt. Es wurden notiert: Weizen 202,50 bis 203,50 Mark, Roggen 102,50, Sommergerste für Brauzwecke 181 bis 185, Hafer (inländischer) 132,50 bis 13o, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 28,25 bis 29, beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzuna Ueberlassung von Gelände an d nesmann-Röhrenwerke AG. zur Erweiterung ihrer Schlammteichanlage an der Friedberger Straße. Der Abtretung des betreffenden Geländes wird ?legen eine noch zu vereinbarende Abfindung zuge- timmt. — Der Erlaß von Gewerbe st euern soll nach den herausgegebenen Richtlinien zur Durchführung kommen. Verschiedene Gesuche um Stundung von Gemeinde st euern, sowie um Mietunterstützung sanden Befürwortung. Die B a u t ä t i g f e i war im vergangenen Jqhre sehr gering. Außer einem Wohnhausneubau und einem Wohnhausumbau sind, abgesehen von kleineren Reparaturen, keine größeren Bauarbeiten vorgenommen worden. Am 1. Januar konnte Bäckermeister Heinrich Draut auf ein 35jähriges Bestehen des Geschäfts unter seinen Händen, zurück- dlicken. — Die im Wege der Notstandsarbeit schließlich unsere Objekffvität auch materiell allen verständlich sein müßte. Nur dank dieser Neutralität war es möglich, daß unsere Beziehungen zu China auch die guten geblieben sind, wie sie seit langen Jahren waren. Deutsche sitzen ja überall in China verteilt, vom hohen Norden des Landes an bis zum tiefsten Süden, und weit nach Tibet hinein leben hier Deutsche als Aerzte, Missionare, Kaufleute usw. Sehr stark ist das deutsche Element auch in der neuen Hauptstadt des Landes, Nanking, vertreten, und deutsche Waren werden überall in China gern gekauft. Daß die politischen In einsamer Güdsee Don unserem ^.-Berichterstatter. sog. Ohlenwiesenweg schreitet rüstig vorwärts. In 550 Tagewerken finden 15 Erwerbslose Beschafft« gung. Die Arbeit wird nicht wie früher durch die Gemeinde, sondern durch einen Unternehmer ausgeführt. Das zum Weabau erforderliche Material wird von den ortsansässigen Landwirten kostenlos zur Arbeitsstätte angefahren. Kreis Aksfclv. Oderheffen. Landkreis Gießen. CO Klein-Linden, 2. Jan. Im verflossenen Jahr wurden in unserer Gemeinde, einschließlich der in den Gießener Krankenhäusern zur Welt gekommenen Kinder 22 Geburten gezählt, und zwar 19 Knaben und 3 Mädchen. Die Zahl der Sterbesälle betrug im ganzen 14, darunter 7, die an anderen Orten verstorben sind. Trauungen wurden nach dem standesamtlichen Register 15 verzeichnet. Konfirmiert wurden 24 Kinder, 15 Knaben und 9 Mädchen. — Eine zum Besten der Epeleptischen Anstalten in Nieder- Ramstadt durchgesührte Ortssammlung in unserer Gemeinde ergab den stattlichen Betrag von 75,45 Mark. * Großen-Buseck, 31. Dez. Der Gesang- v e r e i n „H e i t e r k e i t" hielt dieser Tage im vollbesetzten Saale des Gastwirts Wagner sein 3 5. S t i f t u n g sf e ft ab. Nach einleitenden Worten des 1. Vorstandsmitgliedes H. Schneegelsberg brachte der Verein einige Chöre unter Leitung von K. Nicolai zu Gehör, unter denen besonders der Walzer „An der schönen blauen Donau“ sehr gefiel. Der stürmische Beifall der Zuhörer forderte die Wie» derholung heraus. Im weiteren Verlauf des Abends wurden zwei Theaterstücke mit bestem Erfolg aus- ä R 3 « «■ 5 s £ Ä 5 5^3 3«- AZ-. stt I U 'ZÄ! $2 J Ez c-5 | tj’ §3 0 ß 5 5 k uS’ Kk ’S g 2 *u rj LZ 2 »«** Sge t 'M Nachdruck verboten 20 Aortk'Rung 07630 a. b. G. A. Krtiuterhans Jung, in der Schulstr. Kellner 10D vom Trauerhause Niederhofenstraße aus statt. diaHabe, | Kaufqesuch? Laden von der Reise zurück Bewahren Sie sich davor, indem Sie durch die Nase atmen und WYBERTnehmen! Wybert-Pastillen regen die Speichelsekretion an und überziehen die Schleimhäuteder Atemwege mit einer erfrischenden, reizmildernden und schützenden Schicht. Aus reinen Naturprodukten hergestellt, werden Wybert auch vom empfindlichsten Magen ausgezeichnetvertragen. Wehlar (Lahn) Haarbachstraße 18 Ole Verlobung unserer Tochter Gertrud mit dem Hauptmann im 15.3nfZRegt. Herrn (Larl Caesar beehren sich anzuzeigen dazu ist sie schließlich da. Die Nase hat den Zweck, zu kalte, zu trockene oder mit Staub und Bakterien beladene Luft zu erwärmen, zu durchfeuchten und zu reinigen. Gießen Landgraf-Philipp-Platz 6 Gelangt die Luft nämlich kalt, trocken und unfiltriert in Rachen, Kehlkopf und Bronchien, so ist das leicht die Ursache von Erkältung, Schnupfen, Halsentzündung oder noch Schlimmerem: Bronchialkatarrh und Lungenentzündung. Meine Verlobung mit Fräulein Gertrud Neumann beehre ich mich anzuzeigen IHimm.-WlIl. JCungenfaanfi u fier2SEr toar ^^danken 11n cin«n puderen Ä*« am feh dIk= Nabt das |antm ft"*. Ktte als ti *nc ©eixmJen Whnt und Lasten. And 1 Kamen Tat- ' tuausern. E.We den dttDirt für ^rechnet hatte, du |u Btotgtn n. Kn Hut »m )inter sich »er. gut gegangen, il mit sich gx, den sie bei r. Jeder Arg. neben Morden, ankam, führte h- DMi Mitgliedskarten Wkonnenvom rstag,3.Januar n mietet Ver- ngsiteüe abge- wetden. 012 Tet Votitand. adttheater Gießen, «uv Mag, 3. Jan. 1-22.15 Uhr: Dienst.'Abonn. löbnlidie Preise slövsel Dani mitten tzran; Arnold ib Ernst Bach. I • redc, ak* rdv un- >o ist i pfefl» M läse ire* die den» -inen oudi cigen- ts= I o

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