^0. August 1933 ’Ät1** ang« eiten IeJ Novelle nDn „ 13anb ÄKL-Ä S-.ML U^nen Do(ot^tQht. ec, Menschs. SV *m junge" Te, bei»<» SK ,Si 5 deutsches s?' lcch !U1«N«LN8 idnge njeröeS Pfierfte Preis L Rechte ^ücn '?elene v. ?' WV »*' ^ll tot Ä Werner. 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Jahrgang Zreitag, 1. September 1955 Erscheint täglich, auha Sonntags unb Feierlag» Beilagen: Die Illustrierte (Biebener Familienblätter Heimat im Bild Die Scholle monats=Be$ngspret$: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 *Ohne Illustrierte , 180 Zustellgebühr .. , - 25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Zernsprechanschlüste unter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger (Heben. Postscheckkonto: $r an Hurt am Main 11686. MetzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vrrck und Verlag: Vrühl'fche Univerfitüts-Vllch' und Zteindruckerei TL Lange in Giehen. Zchristleitung und Geschäftsstelle: Zchulstrahe 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig; für Reklameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorfchrist 20°/, mehr. Chefredakteur: Dr. Friedr. Wilh. Lange. Derantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein undfürdenAn» zeigenteil i. D. TH.Kümmel sämtlich in (Biegen. Die Votschafi des Führers an den Nürnberger Parieikongreß. Kampf und (Sieg der nationalsozialistischen Bewegung. — Vertrauen in die Führung und Glaube an die Zukunst die Bausteine des neuen Reichs. Rudolf Heß eröffnet den Kongreß. Nürnberg, 1. Sept. (WTB.-Funkspruch.) Den großen Parteikongreß eröffnete in Anwesenheit des Führers der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß: „Ich eröffne den Kongreß des 5. Parteitages der NSDAP., des ersten Parteitages nach der Machtergreifung durch den Nationalsozialismus. Ich eröffne den Kongreß des Sieges; allem voran stelle ich das Gedenken an unsere Toten. Ich bitte Sie, Ihnen zur Ehre sich von Ihren Plätzen zu erheben." Der Stabschef gedachte der über 40 OOO SA.- und SS.-Männer, die in ihrer Liebe zu Deutschland verwundet wurden und verlas sodann unter leisem Trommelwirbel d i e N a - men der Hunderte von Toten, die für die nationalsozialistische Erhebung, ermordet von Reaktion, Reichsbanner und Rotfront, starben. Hinter dem Stabschef steht e i n SS. - Fahnenträger mit der Blutfahne vom 9. November 1923. Nachdem der Stabschef gendet, trat ein SA.-Mann vor und rief: „Sie marschieren im Gei st in unseren Reihen mit". Rudolf Heß fährt fort: „Ich begrüße ehrfurchtsvoll die als Ehrengäste unter uns weilenden Angehörigen der Gefallenen der Bewegung. Ich begrüße die übrigen Gäste der Nationalsozialistischen Partei und die Kämpfer der Partei. Die Tatsache, daß zwei hervorragende Führer der F a s ch i st i s ch e n P a r - t e i nach Nürnberg abgeordnct wurden, werten wir als neuerlichen Beweis der sreund- schaftlchcn Beziehungen zwischen den beiden großen Bewegungen Deutschlands und Italiens. Tie Freundschaft ist bestimmt durch die Gemeinsamkeit der Grundlage ihrer Ideen und Handlungen. Ich möchte den Nationalsozialismus und den Faschismus gradezn als den in politische Formen gegossenen gesund en Menschen- v e r st a n d bezeichnen. Damit ist auch begründet das gemeinsame Interesse an der Erhaltung des Friedens. Denn wäre es mit dem gesunden Menschenverstand verein- Die Proklamation des Führers wurde von dem bayerischen Innenminister Wagner verlesen. In der Proklamation heißt cs u. a.: Als im Jahre 1919 die nationalsozialistische Bewegung in das Leben gerufen wurde, um an die Stelle der marxistisch- demokratischen Republik ein neues Reich zu setzen, schien dieses Unterfangen eine aussichtslose Torheit zu sein. Es waren gerade die klügelnden Verstandesmenschen, die dank der oberflächlichen geschichtlichen Bildung für einen solchen Versuch höchstens ein mitleidiges Lächeln aufzubringen vermochten. Daß Deutschland schlimmen Zeiten entgegenging, hatten die meisten von ihnen sehr wohl erkannt. Allein, daß die Uebcrwindung dieses neuen Regiments nicht mit den Kräften erfolgen konnte, die seit 50 Jahren vor dem Angriff des Marxismus dauernd zurückgewichen waren, um endlich in der Stunde der höchsten Not jammervoll vor ihm zu kapitulieren, wurde nicht erkannt. Vielleicht lag es auch mit im Wesen der p e r s ö n l i ch e n U e b e r - alterung der früheren nationalen politischen Führung der Nation. Sie konnte und wollte die Zeiträume nicht anerkennen, die nötig sind zur Wiederherstellung der Kraft des Volkes. Das schied uns Nationalsozialisten von der bürgerlichen intellektuellen Welt, daß wir klar die Voraussetzungen für eine Uebcrwindung des Marxismus erkannten und danach auch handelten. Es ist ein Trugschluß, zu glauben, daß man mit Parteigebilden, die jahrzehntelang mit mehr oder weniger kläglichen geistigen Waffen gefochten hatten, nun plötzlich heroische Taten würde vollbringen können. Die Auseinandersetzung mit dem Marxismus erfordert daher von Anfang an eine Organisation, die ihrem ganzen Wesen nach für diesen Kampf erzogen und damit geeignet war. Das aber brauchte seine erforderliche Zeit. Indem der Rationalsozialismus seinen Appell zur Bildung einer neuen Bewegung an bie breite Masse unseres Volkes richtete, mußte er aber den wenigen zuerst gewonnenen Menschen suggestiv den Glauben einbrennen, ein st die Retter des Vaterlandes zu werden. Menschen, die ihrer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herkunft nach meist nur einen untergeordneten, ja nicht selten gedrückten Rang einnahmen, mußten politisch die Ueber- zeugung erhalten, dereinst die Führung bar, wenn Völker, die in friedlichem Aufbau Leistungen vollbringen, die die übrige well in Staunen versehen, den Krieg wünschen. Vein! Sie können nur eins wünschen, daß sie Sicherheit erhalt en gegenüber f o l- ch en Staaten, in denen der gesunde Menschenverstand offentfichtlich noch nicht regiert Welch eine Wandlung gegenüber den früheren Kongressen der NSDAP.; die vergangenen Kongresse waren Kongresse der schärf st en Verneinung des damaligen Staates — dieser Kongreß ist. der Kongreß der leidenschaftlich st en Bejaher des neuen Staates. Einst bauten die Kongreßteilnehmer eine kraftvolle und daher gesunde Bewegung unter der Führung Adolf Hitlers auf. Die Tatsache, daß die Mehrzahl der gleichen Männer unter der gleichen Führung den neuen Staat bauen, gibt uns die Gewißheit, daß auch er gesund und kraftvoll sein wird. Er wird um so gesunder sein, je mehr das Volk hinter ihm steht. Und niemand im In- und Auslande, der Anspruch erhebt, ernst genommen zu werden bezweifelt, daß unser Volk hinter diesem Staate steht. Dieser Kongreß ist somit als die mobernfte Volksvertretung zu bezeichnen, so wie das heutige Deutschland diemobernsteDemo- kratie ber Welt barstellt, deren Führung, im Volke wurzelnd, getragen durch bas vertrauen ber Mehrheit des Volkes, sich bas Recht zur Führung aus eigener Kraft erworben hat, in einem Auslefeprozeß, ber an Stelle ber toten Zahl bas Leistungsprinzip seht im Hinblick auf bie Befähigung zu führen. Mein Führer! Sie waren uns als Führer der Partei der Garant des Sieges. Wenn andere wankten, blieben Sie aufrecht. Wenn andere zum Kompromiß rieten, blieben Sie unbeugsam. Wenn andere den Mut sinken ließen, verbreiteten Sie neuen Mut. Wenn andere von uns gingen, ergriffen Sie die Fahne entschlossener denn je. Bis die Fahne als Fahne des Staates den Sieg kündete. Und wieder tragen Sie die Fahne voran. Als Führer der Nation sind Sie uns der Garant des Endsieges. Wir grüßen den Führer und in ihm die Zukunft der Nation. Stimmen Sie mit mir ein in den Ruf: Adolf Hitler und Deutschlands Zukunft „Sieg-Heil". ber Ration zu repräsentieren. Die bürgerliche Welt fanb stets nur Spott unb hohn für unsere Methobe, ber kleinen Bewegung, ben, wie man meinte, überheblichen Größenwahn einzupflanzen, einst bas Deutsche Reich zu führen. Unb boch war bersanatischeGlaube anben Sieg bet Bewegung bie Bor- ausfehung für jeben wirklichen späteren Erfolg. Ein Wunder hat sich in Deutschland vollzogen. Die nationalsozialistische Revolution hat den Staat des Verrates und des Meineides überwältigt und an seine Stelle gesetzt wieder ein Reich von Ehre, Treue und Anständigkeit. Uns allen aber ist das große Glück zuteil geworden, daß wir diese Revolution nicht ausführcn mußten als Führer der „geschichtlichen Minderheit" gegen die Mehrheit der deutschen Nation. Wir sind dadurch entlastet, daß sich das deutsche Volk am Ende unseres Ringens schon vor der Wende des Schicksals in seiner überwiegenden Mehrheit zu^ unseren Prinzipien bekannt hat. So wurde es möglich, daß eine der größten Umwälzungen fast ohne jedes Blutvergießen verwirklicht werden konnte. Daß heute die überwältigende Mehrheit des deutschen Volkes in treuer Verbundenheit mit dem neuen Regiment zu uns steht, empfinden wir alle als besonderes Glück. Die nationalsozialistische Bewegung ist das Deutsche Reich, der deutsche Staat geworden. Nicht nur die Wiedergewinnung der äußeren Freiheit erfordert das freudige Mitaehen der Masse, der Nation, auch die wirtschaftlichen Probleme sind nicht zu lösen, wenn es nicht gelingt, die Maßnahmen der Regierung vom Vertrauen des gesamten Volkes tragen zu lassen. Es gab zu Beginn dieses Jahres Wochen, in denen wir haarscharf am Rande des bolschewistischen Chaos vorbeige- ko m m e n sind. Der rapide Absturz im letzten Winter schien sich zu einem vollkommenen Zerfall ausdehnen zu wollen. Wenn der Faschismus als beispielgebend geschichtliche Tat die Rettung des italienischen Volkes vollbrachte, dann hat der Nationalsozialismus die Erfüllung der gleichen Mission im deutschen Volk übernommen. wir roerben baher aber auch nicht butben, bah bie Träger ber früheren Zerstörung unseres Volkes burch ihre ewig negative Tätigkeit ber Zersetzung bas beutsche Volk weiterhin willenlos ober auch nur unsicher machen in einer Zeit, in ber fein ganzer Wille mithelsen muh, bie Katastrophe zu vermeiden, bie Krise zu überroinben. Ls wirb baher eine ber wichtigsten Aufgaben ber Bewegung fein, biefen Zerstörern ber wiberstanbskraft unseres Volkes einen unerbittlichen Kampf anzusagen unb burchzuführen bis zu ihrer völligen Vernichtung ober Unterwerfung. Angesichts ber internationalen Verbreitung ber hauptsächlichsten Fermente bieser Dekomposition unb ber heraus refultierenben befonberen Gefahren für Deutschlanb werben wir um fo mehr bafür sorgen müssen, aus bem Inneren unseres Volkes ben Geist bes Zweifels genau so wie ben ber Zaghaftigkeit ober Wir gehen Wege, für die es kaum ein geschichtliches Vorbild gibt. Es ist daher jederzeit möglich, daß sich die eine oder andere Maßnahme, die wir heute treffen, als n i ch t w i r k- s a m erweist. Aber es ist dann um so notwendiger, jene gewiß nur auf Zersetzung gerichtete nörgelnde Kritik zu verhindern! Alle die Männer, die durch ihr wahnsinniges oder verbrecherisches Verhalten seit dem November 1918 -unser Volk in das heutige Untzlück stürzten und die Phrasen der „Freiheit", „Brüderlichkeit" und „Gleichheit" als Leitmotiv ihres Handelns ausgaben, teilen heute nicht Schicksal und Leid mit den Opsern ihrer Politik! Millionen deutsche Volksgenossen sind durch sie dem härtesten Zwang ausgeliefert worden, den es gibt. Die Not, das Elend und der Hunger vergewaltigen ihr Dasein. Die Verführer aber allerdings genießen im Auslande die Freiheit, für fremden Sold das eigene Volk zu verleugnen, dem Haß der Umwelt auszuliefern, ja sie wollen es, wenn möglich, auf den Schlachtfeldern als wehrlos Angegriffene niederkartätschen lassen! Der ffaunenerregenbe endliche Sieg ber nationalsozialistischen Bewegung wäre nie gekommen, wenn wir als Partei jema den Grunb- sah geduldet hätten, bah in unseren Reihen jeber tun kann, was er will. Diese Parole ber demokratischen Freizügigkeit sührt nur zur Unsicherheit, zur Zügellosigkeit Als sich im Laufe der tausendjährigen Entwickelung unseres Volkes über die deutschen Stämme und quer durch sie hinweg Staaten zu bilden begannen, entstanden auch jene Gebilde, die wir noch heule als Länder vor uns sehen. Ihr Werden ist nicht einer völkisch gesehenen Notwendig.- keit zuzuschreiben. Selbst auf kulturellen Gebieten hat die schöpferische Nation sich als viel fruchtbarer erwiesen. Indem wir entschlossen sind, diese und alle anderen wertvollen Traditionen zu wahren, müssen wir gegen jene Belastungen unserer nationalen Einheit oorgehen, die staatspolitisch unserem Volke seit vielen Jahrhunderten schwersten Schaden zugefügt haben. Was würde Deutschland sein, wenn nicht schon Generationen vor uns mit dem himmelschreienden Unfug einer deutschen Kleinstaaterei aufgehört hätten. Ein Volk, das eine Sprache redet, eine Kultur besitzt, nur meiner gemeinsamen Geschichte die Gestaltung seines Schicksals erlebte, kann nicht anders als auch inseiner Führung eine Einheit anstreben. Außerdem verliert es die Vorteile seiner Zahl, um aber die Nachteile damit in Kauf nehmen zu müssen. Das Reichsstatthaltergesetz war die erste Antwort der deutschen Nation an die Querulanten gegen die Einheit und Größe der deutschen Nation. Das heutige Deutsche Reich baut sich nicht mehr auf den deutschen Ländern auf, auch nicht auf den deutschen Stämmen, sondern auf bem deutschen Volk und auf der das ganze deutsche Volk umfassenden und umschließenden Nationalsozialistischen Partei. Das wesen des kommenden Reiches wird daher nicht mehr bestimmt von den Interessen und Auffassungen der Bausteine des Vergangenen, sondern auch durch die Interessen der B a u ft e i n e , bie das heutige Dri11eReich geschaffen haben. Ls ist daher weder Preußen, noch Bayern noch irgendein anderes Land ein Pfeiler des heutigen Reiches, sondern d i e einzigen Pfeiler find das deutsche Volk und die Nationalsozialistische Bewegung. Die nationalsozialistische Beroe- ben bes S l ch g e h e n l a s s e n s re ff los auszutreiben. Rur wenn bas Volk bauernb einen inneren Antei' nimmt an ben Grunbfähen und Methoden, die feine staatliche Organisation tragen und beleben, wird ein lebendiger Organismus erwachsen, statt einer toten, weil nur formalen, mechanistischen Organisation. Hinter ben uns zur Lösung gestellten Aufgaben steht als wichtigste vor uns die Frage der Il e ber- Windung der Arbeitslosigkeit. Wir sehen ihre Gefahr nicht in rein Materiellem. Was auf die Dauer in negativem Sinne wirksam werden kann, ist die materielle Erhaltung eines Teiles der Nation — der keine Arbeit findet — auf Kosten desjenigen, der in Arbeit steht. Es ist weder logisch, noch moralisch, noch gerecht, auf die Dauer in einem Volke dem Arbeitstätigen einen Teil der Früchte feines Fleißes wegzunehmen zur Erhaltung des Arbeitsuntätigen, ganz gleich, aus welchen Gründen dies erfolgt, fonbern es wäre logisch, statt von den Ergebnissen der Arbeit wegzunehmen, diese selb st zu verteilen. Gewaltig werden die Anstrengungen sein, die wir uns aufnehmen müssen, um dieses Problem in einer vernünftigen und nützlichen Weise zu lösen; zahlreiche andere Aufgaben werden bewußt in den Hintergrund treten müssen, um alle Kräfte der Lösung dieser einen zur Verfügung zu stellen. Ser Zusammenbruch des demokraMch-parlamenjarischen Systems. Einheit von Volk und Reich. unb am Ende ; uin Zerfall unb verfall jeber Autorität. Indern wir bas parlamentarisch-demokratische Prinzip negieren, vertreten wir auch aus das schärfste da s Recht des Volkes, auf die eigene Bestimmung seines Lebens. Allein wir erken- nen im parlamentarischen System keinen wirklichen Ausdruck des Volkswillens, sondern wir sehen in ihm eine Verzerrung desselben, wenn nicht gar eine Verdrehung. Der Wille eines Volkes zur Behauptung seines Daseins tritt am ersten und nützlichsten in seinen besten köpfen in Erscheinung. Ls ist wichtig, daß die Selbslsicherheit der Führung der gesamten Organisation in ihren Entschlüssen den Parteigenossen sowohl als den Anhängern unbedingtes vertrauen einflöft. Ls ist denkbar, daß auch sehr weise Männer über besonders schwierige Fragen zu keiner ganz vollkommenen Klarheit zu kommen vermögen. Allein, es bedeutet d i e Kapitulation einer Führung an sich, wenn sie gerade solche Probleme ganz der öffentlichen Meinung zur jeweiligen Stellungnahme übergibt. Denn sie mutet dadurch ber breiten Masse mehr Urteilskraft zu, als die Führung selbst besitzt. gung ist nicht der Konservator der Länder der Vergangenheit, sondern ihre Liquidation zugunsten des Reiches der Zukunft, da sie selbst als Partei weder norddeutsch, noch süddeutsch, weder bayerisch noch preußisch, sondern nut deutsch ist, löst sich in ihr jede Rivalität aller deutschen Länder und Stämme als wesenlos auf. Die nationalsozialistifche Bewegung muß sich zu dem Heroismus bekennen, lieber mit jedem Widerstand und jeder Not fürlieb zu nehmen, als auch nur einmal ihre erkannten Prinzipien zu verleugnen. Sie darf nur von einer einzigen Angst erfüllt sein, nämlich der, daß einmal eine Zeit kommen könnte, die uns entweder der Unwahrhaftigkeit oder der Gedankenlosigkeit zeiht. Vor wenigen Wochen erst wurde der Entschluß gefaßt, schon in diesem Jahre den ersten Parteitag nach dem Siege zu veranstalten. In knapp einem Monat gelang diese großartige organisatorische Improvisation. Möge sie ihren Zweck erreichen, die Partei als Trägerin des deutschen Schicksals mit erhöhter Arbeitskraft zu erfüllen, die Entschlossenheit unserer Prinzipien durchzusetzen und zu verstärken, um dadurch für alle dic einzigartige Bedeutung dieser- Erscheinung noch stärker zum Bewußtsein zu bringen. Möge sich aber vor allem aus der Art dieser Kundgebung erneut die Einsicht verstärken, daß die Leitung der Nation niemals zu einer reinen Vcrwaltungsmaschinerie erstarren darf, sondern sie eine lebendige Führung bleiben muß. Wir wünschen dem deutschen Volke eine irdisch endlose Erhaltung und glauben durch unseren Kampf dafür nur den Befehl des Schöpfers zu erfüllen, der in das Innere aller Wesen den Trieb der Selbster- , Haltung senkte. Es lebe unser Volk! Es lebe die Nationalsozialistische Partei! Die Proklamation des Führers. Lin „Vraunbuch" kommunistischer Lmigranien. Das kommunistische Hetzwerk des Einstein-Ausschusses wird von der englischen Oeffentlichkeit entschieden abgelelmt. L o n d o n, 1. Sept. (CNB.-Funkspruch.) Die Blätter melden, daß heute das wiederholt an- gekündigte „B r a u n b u ch des Hitler- t e r r o r s" ausgegeben wird. Es ist von einem unter dem Vorsitz von Professor Einstein gebildeten Ausschuß zusammengestellt worden. „News Chronicle" und „Daily Herald" veröffentlichen ausführliche Inhaltsangaben des Teiles des Buches, der sich mit dem Reichstagsbrand beschäftigt, wobei die angebliche Denkschrift des verstorbenen Vorsitzenden der dcutschnationalcn Rcichstags- fraktion Dr. O b e r f o h r e n, die dieser persönlich feinen Freunden zugestellt haben soll, eine besondere Nolle spielt. Die meisten Zeitungen müssen zugeben, daß es sich um ein Produkt der üblichen kommunisti- schcn Greuelhetze handelt, die sich früher gegen andere „imperialistische Mächte" gerichtet hat. Außerdem wird allgemein erkannt, daß die „Doknmente" nicht neu sind, andern seit Monaten den deutschfeindlichen Feld- zuq bestreiten müssen. Treffend wird die Veröffentlichung von der„Mor- ning Post" charakterisiert, die u. a. schreibt: „In der von Lord Arley geschriebenen Vorrede heißt es, daß es sich um einen Kampf gegen den Hitlerschen Fa- schismus handele und nicht um einen Kampf gegen Deutschland, vielmehr für bas wa hr e Deutsch- l a n 0. Wenn dies tatsächlich die Absicht ist, dann kann nur mit Entschiedenheit gesagt werden daß das Buch bei dem englisch sprechenden Pub i- kum, an das es sich wendet, sei n e n Z w e ckv o l l - kommen verfehlen wird. Bevor das Beweismaterial überzeugen kann, muß etwas von der Zuständigkeit der Verfasser bekannt sein. Aber von den Verfassern wird nur gesag, daß sie im Weltausschuß für die Opfer des deutschen Faschismus" (Professor Einstein) sind. Um den Schleier dieser Halbanonymität zu lüften, genügt es, das erste Kapitel zu lesen. Dieses Kapitel, das vorgibt, eine Uebersicht über die politische Geschichte der deutschen Republik und die Umstände zu geben, die $um Sieg der chitlerbewegung geführt haben, ist nichts weiter als g e r ä u s ch v o l l e P r o p a g a n d a z u - qunsten der deutschen Ko mm u n i st en- Partei. Tatsächlich ist es zuweilen schwer, zu entscheiden, ob die wirkliche Polemik sich gegen die Sozialdemokraten oder gegen Eitler richtet. Die unmißverständliche k o m m u n i st i s che U r h e b e r s ch a f der ersten Seiten macht alles f o l g en d e unglaubwürdig. Alles, was Nicht gründlich aus anderen Quellen bekräftigt wird, muß verdächtig sein und der vernünftige Leser wird eher gene'gt sein, wohlwollend für Hitler als für feine Ankläger zu empfinden." Haussuchung bei den Oeutsch- nationaten in Danzig. Danzig, 31. Aug. (WTB.) Wie die Polizei mit- teilt, sind in letzter Zeit wiederholt konkrete Mittel- hingen an das Polizeipräsidium gelangt, aus denen unzweifelhaft hervorgeht, daß die Deutschnationale Volkspartei in Danzig bzw. deren Vertreter und Anhänger eine immer stärker werdende Propagandatätigkeit entfalten, um den Erfolg städtischer und behördlicher Anordnungen zu vereiteln und zu schmälern, in der Absicht, die Interessen des Staates zu schädigen. Diese positiven Mitteilungen wurden noch durch die O p p o f i t i o n s st e l l u n g , die der Abgeordnete Dr. Z i e h m im Volkstage anläßlich der Beratung über die Aufhebung der Immunität des sozialdemokratischen Abgeordneten Brill ein- nohm, und gegen die aus verfassungsrechtlichen Gründen nichts unternommen werden kann, noch besonders unterstrichen. Aus diesem Grunde hat sich der stellvertretende Polizeipräsident v. Dar- sen unter strengster Wahrung der verfassungsmäßig festgelegten Richtlinien genötigt gesehen, eine Durchsuchung des Parteibüros der D e u t s ch n a t i o n a l e n Volkspartei sowie der Wohnungen einzelner Parte i g ä n g e^ zum Zwecke der Beschaffung von Be- weismaterial anzuordnen. Die Politische Polizei ist augenblicklich mit der weiteren Klärung der Angelegenheit beschäftigt. Keine Blumen in den Wagen des Führers werken! Nürnberg, 31. Aug Dem Führer sind auf feine Fahrten durch Deutschland und insbesondere am Mittwoch durch Nürnberg wiederum große Mengen Blumen in den Wagen geworfen worden. Der Führer bittet darum, diese Blumen, die für feine SA. bestimmt sind, sofort seiner SA. zu geben, da er von diesen Unmengen von Blumen auch keinen Bruchteil in fein 3immer ft eilen tann. Im Zusammenhang damit wird darauf hingewiesen, daß das Werfen von Blumen in den Wagen des Führers seit längerer Zeit verboten ist, weil bei schneller Fahrt durch geworfene Blumensträuße leicht Personen verletzt werden können. Neue kommissarische Bürgermeister und Beigeordnete. Das Personalamt des hessischen Staatsmini- steriums gibt bekannt: Die nachstehenden Bürgermeister und Beigeordneten werden kommissarisch in ihr Amt eingesetzt: Bickenbach: Landwirt Christoph Rau an Stelle des Bürgermeisters Becker. Bad Wimpfen: Der zur Zeit bei der Ministerialabteilung III beschäftigte Dr. Miß- ler wird kommissarisch zum Bürgermeister bestellt. Gonsenheim: Oberpostinspektor Jakobi, seither kommissarischer Beigeordneter in Mainz, an Stelle des Bürgermeisters Alexander. Klein-Linden: Gemeinderatsmitglied Wilhelm Jung XI. an Stelle des Beigeordneten Schimmel. Erbenhausen: Karl Becker II. an Stelle des aus Gesundheitsrücksichten zurückgetretenen Bürgermeisters Heldmann. Wattenheim: Jakob Diehl, Bürgermeister von Nordheim, an Stelle des Bürgermeisters Matthias Embach, Wattenheim. Laudenau: Schmiedemeister Georg Weimer an Stelle des zurückgetretencn Bürgermeisters Kirchbaum. Hühnlein: Landwirt Christian Becht an Stelle des zurückgetretenen Bürgermeisters Seib. Hillesheim: Philipp Wirthwein an Stelle des Beigeordneten Adam Nierstheimer. Gabsheim: Landwirt Jakob Schuch II. an Stelle des Beigeordneten Senfter. Nackenheim: Heinrich Paul Otto, seither kommissarischer Beigeordneter, an Stelle des Bürgermeisters Adam Sans, Landwirt Johann Brech an Stelle des seitherigen kommissarischen Beigeordneten und nunmehr zum kommissarischen Bürgermeister bestellten Heinrich Paul Otto. In Offenbach werden die Rabattmarken abgeschafft. Offenbach, 81. Aug. (WSN.) Nachdem seither eine Einigung nicht erzielt werden konnte, hat nunmehr der Offenbacher Einzelhandel beschlossen, gleichzeitig mit dem Inkrafttreten des Zugabeverbotes ab 1. September auch die Ausgabe von Rabattmarken einzustellen. Um eine Benachteiligung der Käuferschichten zu vermeiden, sollen die Warenpreise entsprechend gesenkt werden. Aus Oer promn-ualbuuptstaOi Richtig reifen! Don Sofie von Uhde. Ein wenig spät und langsam, aber nun um so stärker wächst in innerem Volke die Erkenntnis, daß in einem Staate, der wieder gesunden will, das Interesse des Individuums zunächst einmal zurückzustehen hat hinter den nationalen Notwendigkeiten, und mit mehr und mehr erwachendem Gewissen wägt man das eigene Verhalten. Man bedenkt, daß unter kostbar gewordenes Geld nun in erhöhtem und womöglich ausschließlichem Maße der eigenen Industrie, der eigenen Landwirtschaft zugute kommen muß. Man kauft deutsch e W a - r e n, wo man bisher gedankenlos ausländische Erzeugnisse verwandte, man kehrt von snobistischer Anbetung fremder Art zur gerechten Betrachtung eigenen Könnens, eigenen Landes zurück. Und, wenn auch schweren Herzens, beschließt man, nun auf die winterliche Erholung, den sommerlichen Urlaub im Süden und auf hoher See zu verzichten, damit das hart erworbene, das hart ersparte Geld nicht länger dem Ausland, sondern nunmehr ausschließlich der deutschen Heimat zugute komme. Seufzend opfert man nun auch diese letzte Quelle geistiger und körperlicher Erfrischung zugunsten seines nationalen Gewissens. Hier aber wächst ein Irrtum, der sich wohl für unsere deutsche Industrie, wie für unsere Volksgesundheit und für die Bildung unserer Jugend ungünstig auszuwirken droht. Denn die Dinge liegen tatsächlich so, daß wir die nötiger denn je gewordene Erholung in der heilenden Sonne des Südens und in der kräftigenden Luft auf hoher See genießen können, ohne unser Geld ins Ausland zu tragen,' vielmehr, indem wir der tapferen, mutig ringenden und für unser nationales Ansehen so ungeheuer wertvollen deutschen Schiffahrt und den vielen Industrien, die sie ernährt, durchzuhalten helfen. Man macht sich viel zu wenig klar, daß eine Reise, mit einem deutschen Schiff unternommen, sich ja auf deutschem Heimat- boden abspielt, deutsche Arbeit unterstützt und deutscher Arbeitslosigkeit steuert. Zudem haben unsere Schiffahrtslinien in gerechter Würdigung dieses erwachten nationalen Gewissens sowohl, wie der unstreitbaren Notwendigkeit, das Geld im Inland zu lassen, ihre Vergnügungsreisen, ihre Studien- und Kongreßfahrten so eingerichtet, daß jedes Uebernachten, jede Mahlzeit an Bord stattfindet oder jedenfalls stattfinden kann, also niemand gezwungen ist, Geld anderswo als auf dem deutschen Boden des Schiffes auszugeben. Und die Tasse Kaffee, die mir vielleicht in einem fremden Hafenplatz trinken, die Wagenfahrt, die wir dort unternehmen, die kleinen Andenken, die wir uns kaufen, die Unterhaltungen, die wir mit den Söhnen und Töchtern fremder Völker führen, können sehr wohl dazu dienen, das mehr denn je notwendige freundschaftliche Verständnis zwischen den Ländern zu fördern. Denn wir wollen ja nicht „boykottieren", wir wollen ja auch, das Fremde in unser Land kommen und so unsere Wirtschaft unterstützen, Land und Volk kennen und seine Wesensart würdigen lernen. Navigare necesse est — nie war das Wort so wahr wie heute! Jedes treu ersparte Sümmchen, öa§ sich in eine Schiffskarte um- wandelt, ist ein Baustein an unserer Zukunft und ein Stück Brot in eines deutschen Arbeiters Hand. Ist auch ein Stück unverlierbarer und schönster Erinnerung in unserem eigenen Herzen, ist körperliche Gesundung und geistige Erkenntnis. Denn was reinigte besser von allen Schlacken sorgenvollen und überhetzten Lebens, als die Ruhe der ewigen Linie, in der Himmel und Wasser zusammenfließem was böte gewisseren Einblick in die tiefen Zusammenhänge zwischen fremdem und eigenem Völkergeschick, als Kenntnis der Welt und ihres Gesichts? Reisen, wo immer es noch geht, allen Nöten und Opfern zum Trotz — unö richtig reisen — das ist das Gebot der Zeit. Nicht mehr in großartigen ausländischen Modeplätzen Geld und Nervenkraft vergeuden: aber vom Heimatboden eines deutschen Schiffes aus die Schönheit der Erde und die geheimnisvolle Kraft der Meere erkennen, das ist der rechte Weg, uns selbst und der Nation zu dienen. Unsere deutschen Schiffahrtslinien sind mit viel Opfern bemüht, diesen Weg durch verbilligtes Reisen auf allen Kursen zu ebnen. Diese Reisen sind ein Jungbrunnen der Erfrischung und bieten mit ihrer bemerkenswerten Bequemlichkeit, mit ihrer mehr denn reichlichen Verpflegung und ihren fröhlichen Bord- pielen in der frischen Meerluft raschere und ntensivere Kräftigung als irgendein anderer Erholungsaufenthalt es vermag. Und für unsere Jugend sind sie die schönste Schule, der ierrlichste Anschauungsunterricht, den das Leben ihnen bescheren kann. Die stolzen Werke unserer Werften sollen nicht untätig in den Docks liegen, sie sollen wie früher durch die blauen Meere ziehen und allen Völkern zeigen, wie Deutschland unter Not und Opfern ür den alten Ruhm seiner Schiffahrt kämpft und für den ihm zukommenden Platz unter den handeltreibenden Nationen. Und jede die- er Fahrten wird Brot für die Hände deutscher Mütter und Arbeit für die Fäuste deut- djer Männer sein. Das Handwerk auf der „Braunen Messe" in Gießen. Die „Braune Messe" in Gießen, die vom 30. September bis 8. Oktober stattfindet, dient ganz besonders den Interessen des gewerblichen Mittelstandes. Die „Braune Messe" ist so aufgebaut, daß nicht nur eine Hebung des Absatzes, sondern ebenso eine Förderung der bernfsständischen Erzeugung und Werbearbeit erreicht wird. Eine ganz besondere Rolle spielt in diesem Nahmen das deutsche Handwerk. Die Tatsache, daß Qualitätsarbeit und Fortschritt mit dem gewerblichen Mittelstand engstens verbunden sind, soll auch in Gießen in einer grobangelegten Ausstellung des Handwerks gezeigt werden. Hier werden die Tradition des Handwerks in gleicher Weise wie die Zeugnisse der gegenwärtigen Leistungs- äigkeit zum Beschauer sprechen. Hervorragende Meister-, Gesellen- und Lehrlingsarbeiten werden beweisen, daß das deutsche Handwerk seinen alten, guten Ruf noch immer zu Recht genießt. Der Besucher wird hier eine einzigartige Gelegenheit finden, die Höchstleistungen des gewerblichen Mittelstandes umfassend kennenzulernen. Besondere Aufmerksamkeit wird hierbei auch den Arbeiten zu widmen ein, die der Erziehung des handwerklichen Nachwuchses dienen. Die „Braune Messe" in Gießen wird also eine gewaltige Kundgebung der Lebenskraft und der Leistungsfähigkeit des deutschen Handwerks sein. Giädieachter und Wassers o t-Werbeveranstaltung. Aus Anlaß der Austragung des Städte-Achters Gießen-Wetzlar veranstalten, wie aus dem heutigen Anzeigenteil ersichtlich, am Sonntag, 3. September, 15 Uhr, am Bootshaus der Gießener Rudergesell- chaft 1877 sämtliche Gießener Wassersportvereine eine Wassersport-Werbeveranstaltung. Das reichhaltige Programm, bestehend aus Rudern, Schwimmen, Paddeln und Wasserballspiel, sowie die Austragung des Städte-Achters Gießen-Wetzlar, verbunden mit einem großen Konzert, wird den Be- uchern einen interessanten Einblick in die Vielseitigkeit des Wassersportes geben. Der Eintritt ist frei. Oie Liquidation der marxistischen Gesangvereine. Der Bundesvorsitzende des Hessischen Sängerbundes und Sonderkommissar für die Liquidation der aufgelösten marxistischen Gesangvereine, Dr. K u l z, hat zur Durchführung der Liquidation folgende Unterbeauftragte ernannt: für den Bezirk Gießen: Albert Schneider (Gießen): Darmstadt: Friedel Hoffmann (Darmstadt): Hanau: Wilhelm Weiermann (Seligenstadt): Höchst: Josef Hammel (Offenbach): Mainz: Heinz Wal- lior (Bingen): Vilbel: Alfred Schmidt (Bad-Nauheim): Höchst i. Odenwald: Peter Lindemann (Höchst); Offenbach a. Main: Josef Hammel (Offenbach): Auerbach: Ludwig Seitz (Auerbach): Worms: Wilhelm Grett (Osthofen): Seligenstadt: Wilhelm Weier mann (Seligenstadt). Die B'ezirks- einteilung umfaßt den Rhein-Main-Gau des Deutschen Arbeiter-Sängerbundes, soweit sie hessische Orte betrifft. Daten für Freitag, 1. September. 1854- der Komponist Engelbert Humperdinck (n Siegburg a. Rh. geboren; — 1870: erste und zweite Schlacht bei Sedan; — 1923: das große Erdbeben in Tokio. Daten für Samstag, 2. September. 1853: der Chemiker Wilhelm Ostwald in Riga geboren; — 1857: der Maler und Radierer Karl Stauffer'-Bern in Trübschachen geboren; — 1870: Gefangennahme Napoleons III. und Kapitulation von Sedan. LZornotizen - Taaeskalender für Zreitag Gieße, ner Schachklub 1858, 20.15 Uhr, Gewerkschaftshaus, Schachwerbeabend. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Paprika" mit Franziska Gaal. ** Berufung an die U n i v e r f i - tat Jena. Der durch den Abgang von Prof. Dr. Peters erledigte ordentliche Lehrstuhl der Psychologie an der Thüringischen Landesuniversität Jena ist dem außerordentlichen Professor Dr. Friedrich Sander an unserer hiesigen Landesunioersität angeboten worden. ** Der Stahlhelm B d. F., Ortsgruppe Gießen, wird heute gegen 20 Uhr seine Kameraden, die am Reichsparteitag der NSDAP, in Nürnberg teilnehmen, mit Musik zur Bahn begleiten. Der Marsch wird vom Stahlhelmheim aus durch folgende Straßen gehen: Kaiserallee, Ludwigsplatz, Gartenstraße, Neuen Bäue, Sonnenstraße, Kreuzplatz, Seltersweg, Frankfurter Straße, Liebigstrahe zum Bahnhof. ** Die Organisation des Milch, v e r s o r g u n g s v e r b a n d e s Rhein- Main und seiner Einrichtungen in der Stadt Gießen betrifft eine Bekanntmachung der Bürgermeisterei in unserem heutigen Anzeigenteil, auf die die Interessenten besonders hingewiesen seien. ** Schwerer Unglücksfall auf dem Schulausflug. Von einem tragischen Unglücksfall wurde gestern Studienrat Dr. Schraub von der hiesigen Oberrealschule auf einem Schulausflug betroffen. Der Bedauernswerte befand sich mit seiner Klasse auf Fahrrädern unterwegs nach dem Rhein, der das Ziel des Klassenausfluges bildete. In der Nähe von Hochheim a.M. kam Dr. Schraub auf der Landstraße in einer Kurve aus bis jetzt noch nicht geklärter Ursache mit seinem Fahrrad so unglücklich zum Sturz, daß er leider schwere innere Verletzungen erlitt und in bedenklichem Zustande dem Krankenhaus in Mainz zugeführt werden mußte. Angesichts dieses tragischen Unfalles ihrers Führers brachen die Schüler ihre Aus- flugsfahrt jofort ab und kehrten mit der Bahn nach Gießen zurück. ~ . ** Heimatvereinigung Schiffen- berg. Interessenten werden nochmals auf die am Sonntag auf dem Schiffenberg> stattfindende Ausstellung der Aufnahmen des Photowettbewerbs hingewiesen. Näheres ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich. ** Oeffen11 iche Bücherha11e. Im August wurden 1114 Bände ausgeliehen. Davon kamen auf Erzählende Literatur 761, Literaturgeschichte 5, Zeitschriften 19, Gedichte und Dramen 10, Jugendschriften 95, Länder- und Völkerkunde 70, Kulturgeschichte 11, Geschichte und Biographien 77, Kunstgeschichte 1, Naturwissenschaft und Technologie 28, Heer- und Seewesen 4, Haus- und Landwirtschaft 5 Gesundheitslehre 3, Religion und Philosophie 7, Staatswissenschaft 13, Sprachwissenschaft 3, Sport 2 Bände. Nach auswärts kamen 3 Bände. ** Falsche Fünf-Mark-Stücke. Seit einigen Tagen tauchen, wie aus Frankfurt berichtet wird, im Verkehr wieder falsche Fünf-Mark-Stücke auf, die an sich leicht an der grauen Versilberung erkennbar sind, aber ferner die Eigenschaft haben, beim Aufwerfen tn Stücke zu springen. Offenbar handelt es sich um auswärtige Vertreiber, die in Frankfurt eine Gastrolle geben. Die Polizei warnt zur Vorsicht bei der Entgegennahme von Fuus- Mark-Stücken. Obechessen. Landkreis Gießen. * Mainzlar, 1. Sept. Mit dem heutigen Tage treten unser seitheriger Bürgermeister Vogel im Alter von 72 und unser Beigeordneter B i n g e l im Alter von 74 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Beide stehen schon seit über dreißig Jahren im Dienste der Gemeinde. Zu ihren Nachfolgern wurde Ludwig Kreiling!, als Bürgermeister und Wilh. Schwarz III. als Beigeordneter bestimmt und bereits verpflichtet. Beide treten mit dem heutigen Tage ihre Aemter an. * Münster, 31. Aug. In Gegenwart des Kreisfeuerwehrinspektors Bouffier (Gießen) und anderer Feuerwehrführer, sowie maßgebender Männer unseres Ortes wurde hier eine Freiwillige Feuer w e h r ge= gründet. Zum Führer wurde der Kommandant der Pflichtfeuerwehr Klöß gewählt und bestätigt. □ Nonnenroth, 31. Aug. Der Kirchturm wird zur Zeit einer umfassenden Reparatur unterworfen, die schon leit Jahren notwendig war, aber mit Rücksicht auf die Knappheit der zur Verfügung stehenden Geldmittel immer wieder hinausgeschoben werden mußte. Wie von der Brandversicherungskammer Darmstadt festgestellt werden konnte, hat schon vor längerer Zeit ein Blitzschlag den Turm beschädigt. Durch den ein- dringendeu Regen waren wichtige Konstruktionsteile des Turmdaches bis zum Glockenstuhl herab ausbesserungsbedürftig geworden. Auch die Verschalung mußte erneuert und das Dach umgedeckt werden. Seit Wochen ist der Turm daher von einem Gerüst umgeben. Bei der Vergebung der Arbeiten wurden ortsansässige und benachbart wohnende Handwerker berücksichtigt. Bei dem Abnehmen der Turmbekrönung, die ebenfalls schadhaft geworden war, wurden im Turmknopfe zwei Urkunden gefunden, die in unserer Gemeinde allgemeinem Interesse begegnen. Die ältere der beiden aus dem Jahre 1881 berichtet von umfangreichen Ausbesserungsarbeiten in diesem Jahre und erwähnt dabei auch eine nicht ganz leserliche Urkunde aus dem Jahre 1749, aus der hervorgeht, daß am 25. November desselben Jahres der Turm durch Feuer stark beschädigt und „mit Erlaubnis eines Hochlöblichen Consistoriums zu Hungen" wiederhergestellt werden konnte. Die zweite Urkunde aus dem Jahre 1884 ruft der noch lebenden älteren Generation den am 3. Juni desselben Jahres durch Blitzschlag verursachten Turmbrand in Erinnerung, durch den der Turm nebst Glockenstuhl, die Uhr und die Orgel schwer beschädigt wurden. Die älteste Urkunde aus dem Jahre 1749 ist wohl erwähnt, aber wahrscheinlich wegen ihrer Unleserlichkeit nicht mehr mitverwahrt, sondern leider vernichtet worden. Das auf einem Bergkegel stehende Kirchlein scheint infolge seiner Lage der Blitzgefahr besonders ausgesetzt zu sein, wie die Geschichte seiner baulichen Erneuerung zeigt. Die Gemeinde beabsichtigt, auch diesmal dem Turmknopf ein Schriftstück anzuvertrauen, das späteren Geschlechtern künden soll von Opfer- sreudigkeit, von lebendigem kirchlich-religiösen Leben und von vorbildlichem dörflichen Gemeinsinn in schwerer Zeit. Mrcie tcöbcra Friedberg, 31. Aug. (WSN.) Auf der Braunkohlengrube Weckesheim wurde am Mittwoch ein Steiger von einem mit Holz beladenen Wagen, der mit großer Geschwindigkeit einen steilen Berg hinabsauste, erfaßt und derart schwer verletzt, daß er imort dem Friedberger Bürgerhospital eingehefert werden mußte. Der Verunglückte erlitt einen schweren Schenkelbruch und trug mehrere komplizierte Rippenbrüche davon. Mreie Büdingen. y. Geiß-Nidda, 3U Aug. Gestern wurde hier unser seitheriger Pfarrer Ferdinand Anthes beerdigt, der im Alter von 65 Jahren in Bad-Nauheim gestorben war. Die ganze Gemeinde, zahlreiche Geistliche des Dekanats Nidda und Einwohner aus Nachbarorten, besonders aus Borsdorf, wo der Verstorbene längere Zeit als Spezialvikar das Pfarramt versehen hatte, erwiesen ihm die letzte Ehre. In der Stirere, in der die Leiche vor dem Altar aufgebahrt war, predigte im Trauergottes- dienst Dekan Seriba aus Nidda, am Grabe sprach Pfarrer Zimmer von Dauernheim, der feit der Erkrankung von Pfarrer W», •Ätf kaute - *it ‘ÄH 2Kfll mit ^Mverem, feIhe ansgeseht LU zeigt, baulichen 2 diesmal dem labsichi^'vertrauen, das Schriftstück an»u von SS-' !Ngrub stclger oon ^.^ s-srSss 1 kV>Ä««. , idda,5X1 qifarr Z- E Mit ihren ernsten, gütigen Augen Fürstin Waldenau auf den Mann, der im Hintergrund ihrer Loge saß, das Gesicht in Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Großen- Linden für das Ri- 1933 liegt vow 2. September 1933 eine Woche lang auf der Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Einwendungen gegen denselben können während dieser Zeit dort mündlich oder schriftlich oorge- bracht werden. Es wird eine Umlage erhoben, zu der aud) die Ausmärker herangezogen werden. Großen-Linden, den 31. August 1933. Hessische Bürgermeisterei. Lang. (5443D den Händen verborgen. Längst hatten die Zuschauer den Theaterraum verlassen: er rührte sich nicht, bis sie ihm sanft die Hand auf die Schulter legte, ihn aus seiner Versunkenheit reißend. „Verstehen Sie nun, daß sie ihren Weg gehen muß?" fragte die Fürstin leise: „wäre es nicht Sünde, das zu vergraben und es verkümmern zu lassen?" „Ja!" sagte er gepreßt: er erhob sich, beinahe mechanisch, noch in den Banden eines schweren Traumes. * * u » * ■- 3 6? ts v E . 0 r-° e e <5 2 M Q gibt laufend ab osioo Es ist bestimmt in Gottes Rat, daß man vom Liebsten, was man hat, muß scheiden. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsern lieben, treusorgenden Vater, Schwiegervater und Großvater, unsern lieben Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffen Herrn Ludwig Ulm III. Schaffner i, R. im 53. Lebensjahr nach kurzer, schwerer Krankheit zu sich zu nehmen. In tiefer Trauer.- Die Kinder, nebst allen Angehörigen. Aliendorf a. d. Lahn, den 31. August 1933, Die Beerdigung findet Samstag, den 2. Sept, nachmittags 3 Uhr statt 5419 D Das Wunder der Magussi Weiser Roman von Fr. Lehne. Urheberschutz durch C. Ackermann, Stuttgart morgen deinen Entschluß, - du weißt, um "s/reakto ihr Trotz, 6er tatoe. Wollte er ihr drohen und dadurck) ihren Willen um» Bk,®u?fennft meinen Entschluß, Eduard, Sr ist" unwiderruflich!" Schmerzlich sah er sie an. Ist das deine Liebe, Magussi? Soll ich dir diese Frage zuruckgeben, Eduard? Do» »ns Frauen verlangt m« d,e arößten Opfer und nimmt sie al» selbstver- stündlich hin: man verlangt ein Aufgeben unserer ganzen Persönlichkeit! Aber uns Frauen kommt man nicht einen Schritt entgegen! Magussi war sehr erregt,- „warum drohst du nur mit einem Wort, das zwischen uns doch gar nicht einmal gedacht werden darf? „Noch einmal, Magussi: du hast zu wählen: zu Zugeständnissen kann ich mich tn diesem Falle nicht verstehen!" Er war todernst: sie sah, daß er durch nich^ umzustimmen war! Man hatte auch genug geredet! Und sie? Sollte sie nachgeben? Immer wieder nachgeben und ihr Talent verkümmern lassen? Ihr Talent, das ihr eine gütige Natur zur Freude und Erbauung der Mitmenschen geschenkt? Sich fügen, ent,agen müssen, nur weil es der Familie nicht beliebte — aus Laune, aus Kleinigkeit? Sie wurde dann neben ihm hergehen als eine unzufriedene, verbitterte Frau mit der immerwahrenden Sehnsucht nach ihrer Kunst im Herzen — und das würde sich wie ein tötender Raiihreif auf ihre Liebe und ihr bisher so glückliches Eheleben legen! ..... , „Ich hätte wohl deine Frau und ausübende Künstlerin sein können! Doch da du es nicht willst, unterwerfe ich mich deinen Bestimmungen. Von vornherein bin ich mit allem, was du beschließest, einverstanden! Um das eine nur bitte ich dich: sorge, daß unsere beiderseitigen Eltern mich nicht mit Vorwürfen und so weiter quälen. Es ist ja nichts mehr zu sie sachlich und nüchtern sprach! Ohne Spur von Erregung! Als ob sie nur auf diese Lösung gewartet, wie er sich selbstquälerisch einreüete! , „Nein, Magussi, es ist Nichts mehr zu andern!" sagte er mit tonloser Stimme. Einen Augenblick stand er gebeugt, wie zusammengedrückt von einer untragbaren Last, — dann raffte er sich gewaltsam auf. Ohne seine Fran anzublicken, ging er hinaus, nach seinem Arbeitszimmer. Schwer fiel er dort in seinen Schreibstuhl. Wie ein wüster Traum erschien ihm die letzte Viertelstunde. Sein Glück zerschlagen — um ein Nichts, um ein Phantom, dem die geliebte Frau nachjagte! Dann hatte sie ihn Koblenz m.Nbeinbl. H. J. Schäffner. Schriftl.Angeb. unt. I Schiffend. Weg 40 5423Da.d.Gieß.Anz.i und Aulweg 18. Dann war alles winnen, um sich für . .. . , Kurz vor der -vochzett hatte sie ihm ja deutlich genug gesagt, wie es innerlich um sie stand! Er stützte den Kopf in die Hand und starrte vor sich hin. Seine Maaussi, sein über alles geliebtes Weib! Heiß und naß stieg es ihm in die Augen. Er konnte sich nicht länger beherrschen: er legte das Gesicht auf die Arme, und ein schluchzender Laut brach aus seiner hi s c ~ s? *■>, L. E : Schach-WerMend im Gewerkschaftshaus Giefoener Schachklub 1858. Illlllllllllllllllllillllllllillllllllllillllllllllllllllllllllllllllllilli 3*0.2 « -oso:«' 2 - h a.’ Vermietungen | Schöne, sonnige 6-Zimmer-Wohn. Balkons u.sonst.Zu- beh.I.Stock.v.1.10. z.vermiet.Bergstr.9 Sdiiffenberg Täglich frischen Zwetschen- u. Apfelkuchen Süßer Apfelmost Besonders reizvoll sind Abendspaziergänge in diesen Mondnächten. 05114 Samstag und Sonntag: Vollmond-Abende! Der Omnibus verkehrt täglich ab Lud- wigsplatz um 3.30 Uhr. Rückfahrt 6 Uhr. 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Das von mir über HerrnVerw.-Sekre- tärSch ornber,W ohl- fahrtsamt, weiter- getragene Gerücht, er habe eine Amtsunterschlagung begangen, nehme ich hiermit mit dem Ausdruck des Bedauerns als unwahr A 130/33 f Familien-Drucksachen Verlobungsanzeigen Vermählungsanzelgen Geburtsanzeigen bei Brühl, SchulstraBe_7 Vereine tieimatoeDigung „Schilleiteg“ Sonntag, 3. L M., nachm. 3 bis 7 Uhr ans d. Schiffenberg Ausstellung der Aufnahmen des Pholowett- öewerös.^ | Verkäufe Gerd eis., gebr., billigst abzugeben. usioa Bismarckstr. 31II Beitfedern zu verkaufen. 05116 Zu erfragen in der Geschäftsst. d. G. A. Frühäpfel (Gravensteiner) Pfund 12 Pfennig. Tafelbirnen und Renekloden Pfund 10 Pfennig. Einmachbirnen Pfund 6 Pfennig. 5117D Brabenstraße 6 p Birnen w. 15 w. zu verkaufen, osno Brnchslraße 81. Mirabellen d. oer= tnufen.Löberstraße3 O5io4 Schöne Mirabellen z.vk. Marbnrg.8tr.83 |Verschiedenes| Zur Einmachzeit. 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Fortsetzung folgt.' 33 tvl \TA hält, was es spricht- ms ssres übt cht! ; reK„> 5 ggä**S frO tO r- <0 ö s <5 cn *-» ä- e$ r> £J E £X <*# E E s e r-» o ö) r-» ■** « ®XZ B e .9 ä m s c -O -r> E C 'S? c 2 a' H- es es -s • -- S 2 2. *— E ES 2.2 H E 5 2 ,2 ä E = a .|S ■2 sa E ■e-A e —. :is| -E E -5iö a :a c L - V._ 'S .2-5.: u e> E e-> T •» c <5 ’S o 'S? cn Ä E o P es E 3 A* © E 5 2 E a? 2 a E £■' 5 c = 2 2 E (9 in D E§ io ex- »€2 ö A- E S? 0 B ml9 « = E EA E = •=A e e 2 "3 e p o — S cndC cs« S E- 2 £ E€ E 2 3 3 C5Ä 2 <^-E 3€E« = ,»-5S S- ■e e E E "A ä ® m o c 2 ’o E in LZ fcS <5« CS I c i»E I ui: €3 i3f g&l O§5 s-u* m 5? 43— » |i ® 19 *6'"ö> -’± "c g.= A o £ =l0 ES 2 - S — 3 e 3--- ^2 = E^ ä C A E§ J=gÄs? 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