Nr. 25 Erstes Matt 189. Jahrgang Montag,ZO.Zanuar 1939 Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild • DieScholle Monats-Bezugspreis: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte , 180 Zustellgebühr . . , --25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Hernsprechanfchlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Sietzen Postscheckkonto: Zranksurt am Main 11686 GietzeimAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrühlsche Univerfitätsdruckerei R. Lange in Gießen. 8chriftlei1ung und Geschäftsstelle: Schulftraße 7 Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,Uhrdes Vormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Textanzeigen von 70mm Breite 50Rpf.,Platzvorschrist nach vorh.Dereinbg.25°/„ mehr. Ermätzigte Grundpreise: Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B Hitler. der nationalsozialistischen Elbebuna Am Vorlage der Aeichstagssitzung Oie litauische Regierung zur Autonomie des Memellandes. Kowno, 28.Jan. (DNB.) Der litauische Ministerpräsident M i r o n a s erklärte der Presse, wie bekannt, wolle das neue Direktorium das Memelgebiet nach nationalsozialistischen Grundsätzen regieren. In Anbetracht dieser Einstellung der führenden Schichten des Memellandes und des Interesses, das von deutBerlin, 28. Jan. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat folgende Verfügung erlassen „Auf dem Gebiete der vor- und nachmilitärischen Wehrerziehung weise ich dem NSKK. für seine Zusammenarbeit mit dem Heere folgende Aufgaben zu: Der als Kraftfahrer vorbesehene Ersatz der motorisierten Einheiten des HeereL ist während der Ableistung der Wehrdienstpflicht vorausgehenden Jahres durch das NSKK. in mehrwöchigen Kursen auf den „Motorsportschulen des NSKK." an Kraftfahrzeugen des Heeres a u s z U b i l ü e n. Alle Soldaten des B e- urla übten st andes, die neuzeitlich ausgebildet und für eine Mob.- Verwendung als Kraftfahrer bestimmt find, leisten im NSKK. Hebungen zur kraftfahrtechnischen Fortbildung ab. Diese Hebungen rechnen auf den bei den SA.-Wehrmannschaften abzuleistenden Dienst an. Die Zugehörigkeit der Soldaten des Beurlaubtenstandes zu den SA-.Wehr- mannschaften bleibt durch kraftfahrtechnische Fortbildung unberührt. Die Führer und Männer des NSKK. sorvie alle Soldaten des Beurlaubtenstandes, die nach Ableistung ihrer Wchrpflicht in die Reihen der NSKK. eintreten, erfahren ihre Wehrertüchtigung auf der Grundlage des SA.- Wehrabzeichens im NSKK. Das NSKK. hat hinsichtlich Gliederung und Ausbildung den Erfordernissen des Heeres Rechnung zu tragen. Der Korpsführer des NSKK. erläßt die erforderlichen Ausführungsbestimmungen im Einvernehmen mit dem Oberbefehlshaber des Heeres. Die Dienststellen von Partei und Staat haben das NSKK. in dieser Erziehungsarbeit zu unterstützen." Zu dieser Verfügung schreibt H. Martin, Major im Oberkommando der Wehrmacht: Es ist kein Geheimnis, daß das NSKK. auf dem Gebiete der motorischen Wehrertüchtigung schon lange Zeit in kameradschaftlicher Weise zusammengearbeitet hat. Wenig bekannt ist die Tatsache, daß diese Zusammenarbeit schon vor der Machtergreifung bestand. Ihrer Pflege und Vertiefung galt von jeher die besondere Obsorge von Reichsleiter Hühnlein. Durch den Erlaß des Führers wird nun- Kameradschaftsabend der Abgeordneten. Großer Zapfenstreich der Polizei. Berlin, 29. Jan. (DNB.) Am Vorabend des Tages der nationalen Erhebung und der ersten Sitzung des Großdeutschen Reichstages hatte der Reichsminister Reichsleiter Dr. Frick als Fraktionsführer die Abgeordneten des Reichstages zu einem Kameradschafts abend in das Haus der Flieger eingeladen. Unter den Volksvertretern sah man zahlreiche Reichsminister, Reichsleiter, Staatsminister, Gauleiter, die führenden Männer der Kampfformationen und anderer Gliederungen der Bewegung und zum ersten Müle auch die Abgeordneten der Ostmark und des Sudetenlandes, an ihrer Spitze Reichsstatthalter Seyß-Jnquart und Gauleiter Konrad Henlein. Mit den Getreuen des Führers aus dem Altreich, fast ausschließlich Träger des goldenen Ehrenzeichens der Partei, verbrachten die Vorkämpfer der nationalsozialistischen Revolution aus der Ostmark und dem Sudetenland einige Stunden nationalsozialistischer Kameradschaft. Kurz vor 11.30 Uhr marschierten drei Musikzügs unter der Stabführung des Musikinspizienten der Ordnungspolizei, Hauptmann Schierhorn, und die Ehrenformation der Polizei in Paradeuniform mit weißem Lederzeug, auf den Flügeln Fackelträger, und begleitet von einer großen Menschenmenge, vor dem Haus der Flieger auf. Reichsminister Dr. Frick, Reichsführer ff und Chef der deutschen Poll- 3ei Himmler, seine beiden Hauptamtschefs, General der Polizei Daluege und ff-Gruppenführer Heydrich, tonne die Quästoren von Rom und Turm nahmen den Zapfenstreich ab. Der von Hauptmann Schierhorn komponierte Zapfenstreich begann und schloß mit dem neuen Präsentiermarsch der deutschen Polizei. Entblößten Hauptes hörten die Teilnehmer das Gebet des Zapfenstreiches, bei dem das Lied „Mr beten an die Macht der Liebe" durch eine feierliche soldatische Hymne ersetzt ist, die von den Männern der Ehrenformation mitgesungen wurde. Mit den Liedern der Nation klang der Zapfenstreich aus. ilebernahme her Seutscben Studentenschaft in Prag. Prag, 29. Jan. (Europapreß.) Zur Hebernahms der Studentenschaft Prag und Brünn in die Deutsche Studentenschaft durch den Reichsstudentenführer ff-Oberführer Dr. Scheel hatten sich Vertreter der deutschen, der italienischen und nattonalspa- nischen Gesandtschaft, die Rektoren und Dekane sämtlicher deutschen Hochschulen der Tfchecho-Slo- wakei und die Vertreter der tschecho-slowakischen Ministerien eingefunden. Der Führer der deutschen Volksgruppe in der Tschecho-Slowakei, Ab geordnet Hermann Göring zum 3ü.Zc»nuar 1939 Berlin, 28. Jan. (DNB.) Zum 30. Januar 1939 hat Hermann Göring folgendes Geleitwort ge* chrieben: Sechs Jahre sind seit dem denkwürdigen Tage vergangen, an dem Adolf Hitler die Führung des deutschen Volkes in seine starken Hände nahm. Nur eine kurze Spanne Zeit! Mit ihrem unerhört gro-> ;en Geschehen wiegt sie jedoch in der deutschen Ge- chichte schwerer als Jahrzehnte und Jahrhunderte. Sie hat das Schicksal der Nation für Generationen bestimmte. Am 30. Januar 1933: Deutschland lag in den Ketten des Versailler Diktats; Ehr und Wehr waren ihm genommen. Zum Objekt der internationalen Politik herabgewürdigt, war es nicht einmal souveräner Herr über seinen eigenen Grund und Boden. Das Volk, in Parteien, Klassen und Stände zerrissen, litt bitterste Not. Betriebe und Werkstätten waren verödet, sieben Millionen Erwerbslose drängten sich vor den Stempelstellen. Am 30. Januar 1939: Das Grohd eutschs Reich ragt inmitten der Welt empor, fest gefügt, ein Stahlblock von innerer Kraft und Geschlossenheit. Frei ist das Land, frei sind 80 Mil- Itonen Menschen, frei sind unsere Ströme, gesprengt sind die Fesseln des Tributsystems. Heber Ehre und Hnabhängigkeit der Nation wachen d i e Partei und die neue deutsche Wehrmacht zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Hnd rings im deutschen Lande klingt die freudige Symphonie deutscher Arbeit- Wenn am 30. Januar über allen Städten und Dörfern des Großdeutschen Reiches von Tilsit bis Aachen, von Flensburg bis Wien die Hakenkreuzflagge weht als -herrliches Symbol der deutschen Macht und' Größe, blickt das Volk dankbaren Herzens auf den Mann, der ihn als Retter aus Elend und Schmach den Weg zum glanzvollsten Aufstieg seiner Geschichte bahnte, auf seinen Führer Adols Der Auftrag au das NSKK. Träger der vor- und nachmilitärischen Wehrertüchtigung für Kraftfahrer. Wie siehtIapan die künftige Entwicklung? Eine Unterredung mit dem japanischen Kriegsminister. Don uni crem Sonderberichterstatter Zoar Lißner. zu erschöpft sei?" Die Antwort, die der Kriegsminister hierauf gibt, ist vielleicht die interessanteste meines Interviews: „Zwei Millionen kriegsfähiger junger Männer warten darauf, im Falle einer drohenden Gefahr oder einer neuen Auseinandersetzung einberufen zu werde n." Der Kriegsminister drückt mir die Hand. Ich durfte über eine Stunde lang mit ihm sprechen. Tausend Gedanken gehen durch meinen Kopf — — Zwei Millionen Männer!! Hnd ich fühle wieder in den Straßen dieser Weltstadt am Rande des Ozeans das Kochen und Brodeln und Blinken seiner lichtübergossenen Nacht. „Zählen Sie nur die jungen Männer hier auf der Ginza — — In zehn Minuten haben Sie ein Regiment beisammen", sagt Major Akiyama, der an meiner Seite geht.-- An SA. Md ASM. Berlin, 29. Jan. (DNB.) Der Stabschef, der SA. Viktor Lutze und der Korpsführer des NsKK. Reichsleiter Hühnlein wenden sich mit den Maralen für das VH. Jahr des Dritten Reiches m Tagesbefehlen zum 30. Januar an ihre Manner. Stabschef Lutze: Hnser Dank an den Führer — die Tat! Männer der Sturmabteilungen! Hinter uns liegt ein Jahr historischer Entscheidungen. Die Grenzen des Altreichs find gefallen. Großdeutschland ist Wirklichkeit geworden. Die deutsche Ostmark das Sudetenland sind eingefügt in die polnischen Gren- zen des Reiches. Die geniale Tatbereitschaft des Führers hat den Sieg daoongetragen allen Gegnern und Widerständen zum Trotz. Wir stehen heute an der Schwelle des Jahres VII des nationalsozialistischen Reiches. Wir wissen nicht, was dieses Jahr im einzelnen E bringen wird. Aber eines wissen wir: daß das deutsche Volk auch im neuen Kampfjahr itt unerschutter barnmrh;» Anleihen der Amerikaner und Briten frage ich. „Diese Anleihen", K&Ä LL'LSZ Seifurwn gelesen. Japan tonne schwerlich weiter hin «öftere Truppen zu Öen Fahnen rufen, da der Bestand an waffenfähigen jungen Mannern nahe- scher Seite zu dieser Frage gezeigt werde, gedenke die litauische Regierung, dem Wollen der autonomen Organe und auch den Grundsätzen des Nationalsozialismus im Memelland keine Hindernisse in den Weg zu legen. Vereidigung des memeldeutschen Ordnungsdienstes. Memel, 30. Jan. (DNB.) Am Sonntag fand in Memel die feierliche Vereidigung des memeldeutschen Ordnungsdienstes durch den Führer der Memeldeutschen, Dr. Neumann, statt. Dr. Neumann forderte Treue, Kameradschaftlichkeit und Zuverlässigkeit. Seine Ansprache klang in ein Bekenntnis zu Adolf Hitler aus. Am gleichen Tage wurde in Memel das Haus des Memel- deutfchen Sportbundes unter großer Beteiligung der Bevölkerung eingeweiht. Der Einweihung ging ein Marsch des memeldeutschen Ordnungsdienstes, des Sportbundes, der Sicherheitsabteilung und der Marine-Sicherheitsabteilung durch die Stadt voraus. Bei der Einweihung hielt Dr. Neumann nach der feierlichen Hiffung der Bundesfahne eine Ansprache, in der er an die Zeit vor 15 Jahren erinnerte, als die französische Besatzung Memels vor litauischen Freischärlern kapitulierte. Heute ständen am Vortage des großen deutschen Feiertages memeldeutsche Männer, zusammengefaßt im Sportbund, im Ordnungsdienst und der Sicher- heitsabteilung, die bereit seien, stets und bedingungslos für die Heimat einzutreten. In das feierliche Gelöbnis zu Adolf Hitler, mit dem die Rede schloß, stimmte die vieltausendköpfige Menge begeistert ein. kicher Treue und Einsatzbereitschaft 3um Führer stehen und ihm — jeder an seinem Platz — helfen wird, den Aufbau des Reiches fortzusetzen. . , .... . Männer der SA.! Uns wird das Jahr VII des nationalsozialistischen Reiches wie bisher bereit finden zu höchstem Einsatz. Der Auftrag, den uns der Führer am Ende des Jahres VI aab, bedeutet für uns höchste Verpflichtung, und unser Dank an den Führer soll wie immer die Tat sein. In engster Zusammenarbeit mit der Wehrmacht des deutschen Volkes wollen wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Kräften und mit dem uns eigenen Willen zur Tat und zur Leistung die Aufgabe erfüllen, die uns gestellt ist. Es lebe der Führer! Es lebe das nationalsozialistische Großdeutschland! Korpsführer Hühnlein: Rastlos voran! NSKK.-Männer! Rastlos voran! Dieses ungeschriebene Gesetz des politischen Soldaten läßt uns an der Schwelle eines neuen Jahres nur selten einmal einen kurzen Augenblick lang in stiller Ruck- chau verharren. Aber hinter uns hegt ein politi- der Sieger über Süchow. Von allen Fragen, die ich an den Kriegsminister stellte, beantwortete er mir nur die allererste nicht: „Werden Japans Truppen in den kommenden Mo- i naten vorwiegend im Norden operieren, d. h. • über Kalgan und Paetu oder Sianfu weiter nach Westen vorstoßen, um Sowjetrußland zu blockieren, , oder liegen Japans Ziele in den kommenden Mo- . naten im Süden?" „Das ist eine Frage", sagte ' Generalleutnant Jtagaki, „die wir zur Stunde ‘ selbst beratschlagen." „Worin besteht ihrer An- ■ sicht nach die größte Schwierigkeit dieser Ausein- , andersetzung?", fragte ich darauf den Minister. „Zur Zeit des russisch-japanischen Krieges kämpften wir allein mit Waffen. Der Weltkrieg war ein Kampf der Waffen und der Industrien. Japans Hnternehmen in China ist noch mit einer dritten Aufgabe belastet, mit dem Wiederaufba u. Um fere Truppen kämpfen in China. Gleichzeitig müssen wir den Linien unserer Soldaten sofort mit der Neuorganisation der Wirtschaft folgen. Und schließlich wollen wir ja dieses China zur freundschaftlichen Zusammenarbeit mit uns erziehen." . „Wielange", frage ich, „glauben Sie, wird also dieser Kampf in China andauern?" „Der besondere Charakter unserer Auseinandersetzung auf dem Festlands läßt ein schnelles Ende nicht erwarten. Cs kann zehn Jahre, sogar zwanzig Jahre bauern. „Was halten Sie von T f ch i a n g k a i s ch e k s augenblicklicher Widerstandskraft?" „Tschiang hat noch immer ein großes Heer. Er hat Gewehre unv er besitzt Gewehrmunition. Aber er wird doch v o n Tag zu T a g b eb e u t e n i> schwächer, nachdem wir die wichtigste Ader für die Waffenzufuhr nach Südchina ab geschnitten haben. Seit wir Kanton besetzten, zeigt dar chinesische $eer Spuren der Schwäche. Gewiß, immer noch ?*er0^ über Burma, Jndochina und Turkestan Waffen a Tschiang geliefert. Aber die Wege sind weit und es sind nur langsam fließende Quellen." „Die vielen Zwischenfälle an den Grenzen Ma dschukuos, der Krieg am Hügel Changkufeng un allem Rußlands unfaires Verhalten in öer tft 0 der japanischen Fischereirechte haben boa) 9 3 9 ' daß Sowj-trußlands Kommunismus eine gefährliche Nachbarschaft ist; cjnc5 Generalleutnant, nicht, daß Japan tm 8 lawjetrussischen Angriffs durch feme mlitanMen Unternehmungen in China behindert fein „Durch unsere militärischen Operationen in Cym^, sagt Kriegsminister Jtagaki, „und durch & n ® b schaftlichen Ausbau starken wir ja geraSe •ape vor allem unsere Position gegen „Die angelsächsischen Länder", ft° e »«t«, „zweifeln daran, ob Japan g e n uJ Entwicklung t°l -sitz-, um Chinas wirfch°N/"°'w>cklung umzuformen und zu starken? „CY "" r b c j t 5= mir der Kriegsminifter, „hat 9 en“ g kräfte. China hat genug Chinas Boden k“nn bedeutende rungs Mitteln liefere Wir genugsam Unter.mu,u9 „rganifieren. auch d-e Fa zusammen, so ist nicht Treffen diese fünf Faktoren 5 finan3ie[Ien Hilfe emzusehen warum wir °° abI)än'gen ioUten. W i r der angelsächsischen L & &. Zeit bringt uns b XS en nu r Fe Kapi.alzufuhr °b. Aber wir bitten n,ch. mehr die wichtige Arbeit des N2KK., insbesondere seine Einflußnahme auf die Wehrertüchtigung der deutschen Jugend, für alle Zukunft festgelegt. Der Initiative Korpsführer Hühnleins ist es zu verdanken, daß das NSKK. in engster Zusammenarbeit mit der Wehrmacht aus eigener Kraft bereits 1933 zwei der Weiterbildung des Führerkorps und der Heranbildung von Lehrkräften dienende Reichs schul en und sechs Motorsportschulen eröffnet hat. Die Zahl der Motorsport- fchulen ist ein Jahr später um weitere 15, also insgesamt auf 21 erhöht worden. Die Technische Führerfchule in München ditznt der Ausbildung des technischen Lehrerpersonals, die Reichsmotorsportschule Döbe- r i tz der Heranbildung des Ausbilderkorps. Die Ausstattung der Motorsportfchulen des NSKK., Lehrmaterial und Kraftfahrzeuge aller Art sind vorbildlich. Die Ausbildung beschränkt sich nicht nur auf das rein Fahrtechnische, sondern umfaßt auch das verkehrstechnische, wehrtechnische, das sportliche und selbstverständlich auch das weltanschauliche Gebiet. 200 000 junge deutse Männer sind bereits durch die Motorsportschulen des NSKK. vor Ableistung ihrer Wehrpflicht gegangen. In Zukunft werden Soldaten des Beur- laubten st andes, die bereits vor Ableistung ihrer Wehrpflicht dem NSKK. angehört haben, nach ehrenvollem Ausscheiden aus dem aktiven Wehrdienst wieder in d i e Reihen des NSKK. zurücktreten, um dort ihre nachmilttansche Weiterbildung auf der Grundlage des SA.-Wehr- abzeichens durch das NSKK. zu erfahren. Außerdem wird aber das NSKK. die Erhaltung und Festigung des kraftfahrtechnischen Wissens und Könnens aller derjenigen übernehmen, die in ihrer Mobilmachungsverwendung als Kraftfahrer vorgesehen sind. Reichsleiter Huhn- [ein, der Korpsführer des NSKK., hat diese nun feftqelegte Arbeit des NSKK. von jeher als feine Lebensaufgabe betrachtet. Der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitfch, hat die nunmehr klargestellte Festlegung der Arbeit des NSKK. angeregt und durch seine zielbewußte Initiative gefördert. Es kann keine bessere Gewähr für eine erfolgversprechende Zusammenarbeit in der Praxis geben als diese Tatsache. Tokio, Januar 1939. Eben habe ich Japans Kriegsminister, Generalleutnant Seishiro Jtagaki gesprochen, durfte hören, was Japans erster Soldat über die Dauer des Krieges in China denkt, konnte die Ansicht des Kriegsministers über die amerikanisch-englische Anleihe hören und erfuhr feine Gedanken über den „Wiederaufbau" in China. Es ist Nachmittag. In den Straßen Tokios beginnt das bunte Spiel der Millionen Neonröhren. Am Bilde der Weltstadt hat sich in den letzten zwei Jahren wenig geändert. Immer noch dieser nie abreibende Strom der Menschen und Autos in der Ginza. Immer noch das tausendfältige Bunt der Kimonos. Immer noch das Klipp-Klapp der Ghetas. Hnd die Läden bersten fast von Waren, als hätte dieses Jnselreich wirklich keinen Krieg zu führen. Das Kr i e gs mi niste ri um. Posten salutieren. Unter den Wagenrädern knirscht der Grant. Major Akiyama führt mich in einen weiten Hellen Raum, der an ein Schloßzimmer zu Versailles erinnert. Wenige Minuten, dann tritt Japans Kriegsmini st er ein. Ein klares energisches Gesicht, eine schlichte Uniform, keine Orden, so, wie ich es schon am Hügel Changkufeng beim obersten Frontkommandanten General Suetaka erlebte, -beim General Heda in Hsingking und dem Generalstabschef der japanischen Nordchinaarmeen, Generalleutnant I a m a s h i t a. Japans Kriegsminister ist einer der besten Kenner der militärischen und wirtschaftlichen Verhältnisse auf dem ostasiatischen Festlande. Er kommandierte die Divisionen Nippons in Nordchina. Seishiro Jtagaki ist sches Jahr von einzigartiger geschichtlicher Große: das Geburtsjahr des Großdeutschen Reiches. Ich weiß, in jedem neuen Einsatz und in jedem Opfer seht ihr immer nur eine selbstverständliche, freudig übernommene Pflicht. Was ihr aber hier in unermüdlicher, nie versagender Hingabe an Eurer Stelle dazu beitragt, das große Werk zu gestalten, ist höchste Anerkennung wert. Das Buch „NSKK. im Sudetenkampf", welches in Kürze erscheint, weiß hiervon eine beredte Sprache zu sprechen. Auf errungenen Erfolgen zu rasten aber war noch nie Euere Art. So marschieren wir erhobenen Hauptes im alten ungebrochenen Kampfgeist hinein in das VII. Jahr des Dritten Reiches. Großdeutschland und unser Führer Sieg Heil! ter Kundt, rief die Studenten auf, durch ihre Leistungen sich der Ehre würdig zu erweisen, Repräsentanten des neuen deutschen Geistes in einem von fremden Völkern bewohnten Raume zu sein. Gaustudentenführer Dr. Meckel überreichte dem Reichsstudentenführer das „Schwert der Prager Studentenführung vom Jahre 1848". Reichsstudentenführer Dr. Scheel überbrachte der Prager Studentenschaft die Fahne der ersten Hochschulgruppe des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbun- des in Prag. Er erklärte, es müsse die größte Ehre für jeden Deutschen sein, in Prag lehren und lernen zu dürfen. Mit den Liedern der Nation fand die Feier ihren Ausklang. Eine Mitteilung an die deutsche Sesandtschast in Prag. Berlin, 28. Jan. (DNB.) In Verfolg der zwi- schen dem deutschen Reichsminister des Auswärtigen, von Ribbentrop, und dem tschechoslowakischen Minister für auswärtige Angelegenheiten, Dr. Chvalkovsty, in Berlin stattgefundenen Besprechungen hat das tschecho-slowakrsche Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der deutschen Gesandtschaft in Prag am 28. d. M. durch eine Verbalnote mitgeteilt, daß die NSDAP, und ihre Gliederungen auf dem Gebiete der Tschecho- Slowakei ihre Tätigkeit im Sinne der von dem Leiter der Auslarckisorganisation der NSDAP., Gauleiter Staatssekretär Bohle, erlassenen Richtlinien unbehindert ausüber kann. Vereidigung der GA. im Gudetenland. Reichenberg, 29. Jan. (DND.) In Aussig fand am Sonntag in Anwesenheit des Stabschefs der SA. Viktor Lutze und des Gauleiters Konrad Henlein die feierliche Vereidigung der SA. des Sudetenlandes statt. Nachdem der Stabschef die Front des Ehrensturmes der Standarte „Felüherrn- halle" abgeschritten hatte, übernahm er auf der Tribüne die Sturmfahnen des Sturmes 4/42 und übergab sie dem Sturmführer. Im yleichen-Augenblick übergaben in der Kampfbahn die Sturmführer die Sturmsahnen ihren nunmehrigen Trägern. Unter den feierlichen Klängen des Liedes vom guten Kameraden senkten sich dann die Fahnen zur Totenehrung. Dann sprach Gauleiter Konrad Henlein. Wir wissen aus unserer 20jährigen Leidensgeschichte, was es heißt, treue Kameraden zu fein, und der Führer wird sich stets auf euch verlassen können. Als Sudetendeutsche habt ihr eine stolze Vergangenheit, ihr tragt aber auch für die Zukunft die Verpflichtung in euch, tüchtig, treu und tapfer zu sein. Die Vereidigung begann. Der Ehrensturm der Standarte „Feldherrnhalle" präsentierte das Gewehr. Die Männer der SA. leisteten den Eid. Stabschef Lutze führte dann in einer Ansprache aus: Zum ersten Male stehe ich vor einer geschlossenen Abteilung von SA.-Iührern und Männern der neuen Gruppe Sudeten. Es ist symbolisch, daß ich euch heute eine Fahne übergebe. Sie erinnert uns an einen Tag vor 19 Jahren, da ein unbekannter Mann einer kleinen Gruppe von Männern ebenfalls eine Flaage in die Hand gab, die er für feine Bewegung selbst entworfen hatte. Damals in München forderte er die Hand jedes einzelnen darauf, daß diese Flagge einmal die Flagge des deutschen Volkes und Deutschen Reiches werde. Nun ist diese Fahne wirklich das Symbol des neuen Deutschen Reiches. Ihr habt sie jetzt übernommen. Euer Glaube hat gesiegt, weil er der Glaube unserer Fahne war. Es ist eure heiligste Verpflichtung, diesen Glauben nie preiszugeben. Dem Gedenken Hans Hohlfelders. Die Artamanen-Bewegung Vorkämpfer gegen die Landflucht. Friedrich Schmidt, Stellv. Gauleiter, Leiter des Hguptfchulungsamtes der NSDAP., 1. Bundeskanzler des Bundes „Artam"; Heinrich Himmler, Reichsführer ff, ehemaliger Gauführer des Bundes „Artam"; R. Walther Darrs, Reichs- bauernführer und Baldur von Schirach, Reichsjugendführer, haben am 28. Januar die Patenschaft über die Grabstätte Hans Hohlfelders in Halle übernommen und veröffentlichen dazu folgende Erklärung: Die Artamanen-Bewegung hat in den Jahren des inneren Verfalls in Deutschland einen Weg der Gesundung begonnen. Ohne Zwang führte sie seit dem Jahre 1924/25 junge deutsche Menschen oller Berufe und ohne Unterschied von Geburt und Herkommen dem Lande und dem Bauerntum zu. In Gruppen und auf Einzelstellen ver- richtete diese Jugend die bis dahin in Deutschland kaum geachtete und häufig verachtete Landarbeit. In den Reihen der Artamanen wurde zum ersten Male in Deutschland der Gedankendes frei- willigen Arbeitsdienstes Wirklichkeit. Der Landdienst der Hitler-Jugend ist aus der Artamanen-Bewegung entstanden und be- deutet praktisch die Fortführun g'ihres Weges. Zehntausende Kameraden der Hitler-Jugend arbeiten heute als Landdiensller bei den Bauern und Landwirten aller deutschen Gaue. Sie wurden dem Bauerntum eine unentbehrliche Hilfe. Tausende des auf diese Weise dem Bauerntum nahe gekommenen Jungen und Mädel blieben fürdauerndin d e r L a n d w i r t s ch a s t. Der schleichenden Krank- hett der Landflucht widersetzte sich die deutsche Jugend in der Artamanen-Bewegung und heute im Landdienst der Hitler-Jugend aus eigener Kraft. Dor nunmehr 10 Jahren, am 80. Januar 1929, verstarb an den Folgen eines im Dienst erlittenen Motorradunfalls der damalige Bundeskanzler des Bundes „Artam", Pg. Hans Hohlfelder. Im Gedenken an ihn, der ein einfacher, natürlicher Mensch und unermüdlicher Nationalsozialist war haben wir uns entschlossen, die Patenschaft über tue sich im Gertrauden-Friedhos in Halle be- findliche Grabstätte des Verstorbenen zu übernehmen. Als alte Kameraden von Hans Hohlfelder ist uns das eine selbstverständliche Pflicht Darüber hinaus aber sind wir der Auffassung, daß nur durch den einheitlich ausgerichteten Einsatz aller jungen und aktiven deutschen Kräfte der Landflucht qe- steuert werden kann. In diesem Sinne ist für uns die Uebernahme der Patenschaft über die Grabstätte des Pg. Hans Hohlfelder zugleich auch eine Verpflichtung zur weiteren gemeinsamen Arbeit im Sinne des einstmals von den Artamanen begonnenen Weges. Die Wacheil Über die Konzenirationslager. Oer Reicksführer ff sprach am »Tag der Polizei''. B e r l i n, 28. Jan. (DNB.) Der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei Heinrich Himmler hat zum „Tag der deutschen Polizei" eine Rund- sunkansprache gehalten, in der er u a. ausführte: Die deutsche Polizei wurde nach dem Willen des Führers bei der Heimholung der Ostmark und des Sudetengaues mit Wehr- macht und ff an vorderster Stelle eingesetzt. Die Polizei der Ostmark war am Ende des Jahres 1938 nach dreiviertel Jahren aufgebaut und organisiert, die Polizei des Sudetenlandes wird es im Ablauf des ersten Vierteljahres 1939 sein. Neue Aufgaben wurden dem Bereich der deutschen Polizei eingefügt. Die Technische Nothilfe, die Feuerwehren und die Freiwilligen Feuerwehren wurden als Katastrophenpolizei, Feuerpolizei und Feuerhilfspolizei unterstellt und sehen einer einheitlichen straffen und menschensparenden Organisation entgegen. Es ist uns gelungen, auf dem menschenmordenden Gebiet des Verkehrsunfalles wieder ein Stück weiterzukommen. Die Todesziffer des Jahres 1937 war trotz erheblicher Ausweitung der Motorisierung geringer als die des Jahres 1936. Die Todesziffer des Jahres 1938 war noch einmal um ein Kleines geringer als die des Jahres 1937 und 1936, trotz nochmaliger erheblicher Vermehrung der Kraftfahrzeuge. Mit diesen Erfolgen stehen wir jedoch erst im ersten Teil dessen, was wir erstreben. Wir haben in den vergangenen Jahren alle die asozialen Elemente, die so und so oft mit dem Gesetz in Konflikt kamen, immer wieder dieselben Verbrechen begangen hatten, sich vor jeder Arbeit gewohnheitsmäßig drückten und in einem Staat, in dem jeder Arbeit haben kann, herumfaulenzen und betteln, aufgelesen und in die Konzentrationslager übergeführt. Ich darf bei dieser Gelegenheit in aller Offenheit über die Konzentrationslager ein Wort sagen. Ich weiß, wie verlogen und wie töricht gerade das Ausland über diese Einrichtung schreibt, erzählt und lästert. Das Konzentrationslager ist sicherlich wie jeder Freiheitsentzug eine scharfe und strenge Maßnahme. Harte, neue Werte schaffende Arbeit, ein geregelter Lebenslauf, eine unerhörte Sauberkeit im Wohnen und in der Körperpflege, ein tadelloses Essen, eine strenge aber gerecht« Behandlung, die Anleitung, Arbeit wieder zu erlernen um) Fähigkeiten handwerklicher Art dazuzugewinnen, sind die Methoden der Erziehung. Die Devise, die über diesen Lagern steht, lautet: Es gibt einen Weg in die Freiheit. Seine Meilensteine heißen: Gehorsam, Fleiß, Ehrlichkeit, Ordnung, Sauberkeit, Nüchternheit, Wahrhaftigkeit, Opfersinn und Liebe zum Vaterland. Auf jeden Fall wurde durch dieses rigorose Vorgehen gegen das kriminell« Verbrechertum erreicht, daß auch im vergangenen Jahr di e Gesamtzahl der Verbrechen krimineller Art im deutschen Volk um weitere 7 v.H. abgenommen hat. Die neue deutsche Polizei weiß aber, daß die größere Ausgabe im positiven Er- ziehen, im Gewinnen der Menschen zur Mitarbeit des einzelnen und im Vertrauen der Bevölkerung zu erfüllen ist. Auch dieser Tag der Polizei wird wie alle fünftigen Tage unter der Parole stehen: Die Polizei, dein Freund, dein Helfer! Die nationalsozialistische deutsche Polizei ist stolz, auch im kommenden Jahr Diener der deutschen Volksgemeinschaft und ein anständiger, uneigennütziger Freund und Helfer eines jeden deutschen Menschen zu fein. Dr. Kurz, Dr. Mentzel, UUmann, Wander, Jllgner, Manger, Dr. Meerwald, Pister, Schwiering, Spie, gel, Freiherr von und zu Peckelsheim, Steiner, Dr. Brustmann, Hausleiter, Dr. Höhn, Klingemann, «now, Dr. Ramsperger, Sohst, Tesmer, Daß- r. Seyffert, Ballauff, Jüttner, Krüger, von Paris, Scheider, Freiherr von Montignh, König, Peter, Freiherr von Oeynhausen,Goudet, Rüdiger, Asmus, Dr. Ohnacker, Lohmann, Dr. Reitter. 3m RSKK. Berlin, 30. Jan. (DNB.) Zum 30. Januar 1939 hat der Führer folgende Beförderungen und Ernennungen im N2KK. ausgesprochen: Zu NSKK. - Obergruppenführern: Gruppenführer Höfle, Inspekteur für Ausbildung des NSKK., die Gruppenführer Gauleiter Gröhe, Rover, Simon, Stürtz, Robert Wagner, Weinrich: zu NSKK.-Gruppenführern: die Brigadeführer Ritter von Denk, Chef-Stabsführer des NSKK., und Nord; zum NSKK.-Sanitäts- Gruppenführer: den Sanitäts-Brigadeführer Riedmeier, Chef des Sanitätsamtes des NSKK.; zu NSKK. - Brigadeführern: die Oberführer Hadamovsky, Hille, Jost, Köbele, Kwalo, Ruland. — Ernannt wurden: Zum Führer der NSKK.-Motorgruppe Berlin: NSKK.-Brigadeführer von Aulock; zum Führer der NSKK.-Motorgruppe Thüringen: NSKK.-Brigadeführer Barch. 3m NSM. Berlin, 30. Jan. (DNB.) Der Korpsführer des NS.-Fliegerkorps hat befördert: Den NSFK- Verwaltungs-Oberführer Schröder, Derwaltungs- amtschef im Stabe des Korpsführers, zum NSFK.- Verwaltungs-Brigadeführer und den NSFA.-Stan- dartenführer S e y b a n d , Führer der Reichsschule für Motorflugsport in Karlsruhe, zum NSFK- Oberführer. 3n der Hitlerjugend. Berlin, 30.Jan. (DNB.) Der Führer beför* bcrte Hauptbannführer Schulte, Gebiet Thüringen, zum Gebietsführer; die Gauführerinnen Hilde Meer Ritter von Epp sprachen in München. des Die deutsche beilegen kann, so, wie es in der Erklärung, die von (W.rtn __• cm.?.. .f.......i • < . v Beförderungen zum 30 Januar Dr. den einer Planung nach Menge, Zeit und Dringlichkeit sowie nach dem Raum überwunden werden. Die nicht auf Jahre hinaus auf höchste Touren laufen, ohne Schaden zu nehmen. Deshalb vertrat Generalmajor Thomas die Auffassung, daß z. B. eine 6 0 stündige Arbeitswoche auf die Dauer zu einem Leistungsrückgang und zu einer Minderung der Arbeits - f r e u d i g k e i t führen müßte. Generalmajor Thomas betonte zum Schluß, daß die Wehrmacht als der größte Auftraggeber der Wirtschaft auch das größte Interesse an der Lohn- und Preisentwicklung hat und auf deren Stabilität erhebliches Gewicht legt. Er wandte sich scharf gegen die Konjunkturlöhne. Reichsleiter General Ritter von Epp behandelte die Notwendigkeit der Rückgabe unserer Kolonien vom polittschen und wirtschaftlichen Standpunkt aus. Unsere Wirtschaft steht heut« unter dem hohen Befehl der Leistungssteigerung. Alles, was menschenmöglich ist, die Leistung in der Pro- duktion durch Intensität zu steigern, wird geschehen. Daneben zeigt die Erfahrung, daß Intensität eine Grenze hat und daß eine weitere Steigerung der Leistungen nur dann möglich ist, wenn man die Basis erweitern kann, also extensiv die Roh. stoffqu eilen und die Zahl der Arbeits- krafte vermehren kann. Deutschland bedarf darum dringend der Ergänzung seiner heimischen Wirtschaftskräfte durch Kolonien. An Hand von Beispielen zeigte der Reichsleiter, daß unsere überseeischen Gebiete bereits heute einen nennenswerten Prozentsatz von lebenswichtigen Rohstoffen liefern, aber nicht an uns, sondern an die heutigen Nutznießer, denen wir diese Roh- stoffe in fremder Wahrung, d. h. mit eigener Arbeitskraft bezahlen müssen. Dieser Zu- stand wird auf die Dauer unhaltbar sein, ins- besondere bei einer Verteilung der Erde, die dem heutigen Stand der politischen Macht, den geistigen Kräften der verschiedenen Völker und den wirtschaft- lichen Notwendigkeiten auf das brutalste wider- spricht. Das ewige Gesetz der Mehrung des Lebens verlangt im gleichen Maße eine Vermehrung des Raumes der wachsenden Völker, wie die natürlichen Lebensgesetze des Wirtschaftens früher oder später trotz der besten Auswege der Wiederherstellung des Gleichgewichts zustrebten. Es bedeutet ein sinnloses Ableugnen völ- kischer Lebensnotwendigkeiten, wenn man die gerechten Ansprüche Deutschlands in der international Die Münchener Melkode. Chamberlain zur internationalen Lage. len Diskussion mit einem Angriff auf den Friedm der Welt identifiziert. Die deutsche Kolonialkorde, rung ist, abgesehen von dem lebenswichtigen Gebiet hpr 9RirHrftntt pint Slrnn« hör (V V. r « M x 1 Stabsamtswalter Malkemus. Bei der Polizei. kamp, Charlotte Kling, Lisa Husfeld zu Obergau- führerinnen; die Oberbannführer Kaufmann und Striewe zu Hauptbannführern; die Bannführer Böhm, Borchert, Brill, Dey. Fabigan, Kerutt, Kilian, Lucht, Nuß, Otten, Rogge, Siewert, Sotke, Schmidt, Stammer, Stünke zu Oberbannführern: die Verw.-Bannführer Lange und Dreblow zu Derw.-Oberbannführern. 3m Reicksarbeitsdienst. Berlin, 28. Jan. (DNB.) Der Führer hat mit Im folgenden kam Chamberlain auf die Auf- rüftung Englands zu sprechen, wobei er Einzelheiten über die Verstärkung der verschiedenen Wehrgattungen bekanntgab. England werde fortfahren, den Weg des Friedens und der Versöhnung zu beschreiten. Gleichzeittg müsse es aber, so lange kein internationales Abkommen zur Begrenzung der Rüstungen getroffen sei, weiter seine Aufrüstung fortsetzen. Das Echo in Rom. Rom, 29.Jan. (Europapreß.) Die Rede Chamberlains in Birmingham wird von den römischen (Sonntagsblättern mit Zustimmung, wenn auch nicht ohne Vorbehalte ausgenommen. In der „Voce d'Jta- lia" bezeichnet Sayda diese „klare, ehrliche und gut- Zn her SA. 28:2an. (DNB.) Der Führer und Oberste SA.-Fuhrer hat folgende Beförderungen ausgesprochen: Stab der Obersten SA.-Führuna- Zu Gruppenführern: die Brigadeführer Boetel, De£5' Schmuck; jUm Brigadeführer: der Oberführer Simon; zum Oberführer: die Standarten- fuhrer: Kolb Pohl, Biermann, Kraemer, Korth, Querfeld, Graf von der Schulenburg; zum Standar- tenfuhrer die Obersturmbannführer Huber, Einöder, Zpelsberg, Hofer, Schulze, Meyer, Blankenburg, CnyNm, Lukaschik und Suffa ferner zahlreiche Beförderungen in sämtlichen Grup- pen, darunter in der Gruppe Hessen: zum Standartenführer: Obersturmbannführer Berner Kur Pfalz: zum Brigadeführer: der Oberführer Durem; zum Oberführer: die Standar- tensuhrer Kerth, Schönwitz; zum Standartenführer: di« Obersturmbannführer Blum, Sauer, Schmidt, Gechoffer, Henn, Gabelmann. Im Sanitäts- fuhrerkorps u. a_: Stab der Obersten SA- tVUbrung: zum Sanitats-Oberführer: Standarten- Zum Sanitäts-Obersturmbannführer: Sturmbannführer SyrL Gruxpe Hesf-n: zum „Wenn ich jetzt zurückschaue", so erklärte Chamberlain, „sehe ich weder einen Anlaß dazu, das Abkommen von München zu bedauern, noch sehe ich einen besseren Weg, der unter den damaligen Umständen hätte eingeschlagen werden können." Auch die Aussprache mit dem italienischen Regierungschef sei dazu bestimmt gewesen, die Differenzen auf dem Wege freundschaftlicher Zusammenarbeit aus dem Wege zu räumen. „Wir haben diese Methode der Methode der Gewalt vorgezogen", sagte Chamberlain. „Dies bezieht sich nicht nur auf den Willen Italiens und Englands. Es bezieht sich ebenso auf den Willen Frankreichs, Deutschlands, ja auf den Willen jeder Nation in der Welt." gliedern und Volksgenossen einen möglich st ) ohen Lebens st andard zu sichern unb um eine Geltung in der Welt stark und sicher zu fundieren. Die deutsche Wirtschaftspolitik ist ihrem Wesen nach sozialpolitisch. Denn für ie sind ja bas deutsche Volk und seine Dimensionen der Maßstab alles Handelns. Es gibt in Deutschland nur mehr Arbeitsbeauftragte des Volkes. Auftraggeber ist also nur das Volk. Alle anderen sind Glieder des Volkes, sind — so gesehen — Arbeiter an der Gesamtausgabe. So wird die Arbeit zu jener sittlichen Tätigkeit eines jeden einzelnen, die nur der Erhaltung der gesamten Nation dient. Das Ziel, das der Nationalsozialismus zu erreichen hat, heißt: Nationalisierung allerdeutschen Menschen! Die Betriebskame- radschaft und die Volkskameradschaft haben ihr tärkstes Fundament in dem gleichen Recht, das allen gegenüber angewandt wird und angewandt werden muß. So muß die Sozialpolitik von heute und die Wirtschaftspolitik ein und dieselbe Sache sein, nämlich: die Pflicht, der Gesamtheit zu dienen und auf der anderen Seite das Recht, das aus dem Dienst an der Gesamtheit herzuleiten ist. Gauleiter Bürckel entwarf ein umfassendes Bild der Erziehung aller deutschen Arbeiter zu jener höheren Kameradschaft, die aus diesen nationalsozialistischen Wirtschaftsgrundsätzen sich entwickelt und die einer ständigen Pflege und Betreuung unter» Zogen werden müsse: Zum Ideal erziehen kann man nie ohne die reale Beweisführung, die das Leben selbst bietet, d. h. wir können nicht dem Arbeiter das Vaterland als höchste Verpflichtung darstellen, wenn wir selbst an dem Arbeiter nicht gerecht handeln, nachdem er doch selbst ein Stück von diesem Vaterland ist. So wirb die Wirtschaft au ihrem Teil mit zum verantwortlichen Erzieher des deutschen Menschen. Generalmajor Thomas sprach über die Z u - lammen arbeit zwischen Wehrmacht und Wirtschaft. Alle Teile der großen deutschen Wirtschaft stehen heute im Dienste der Landes- oerteidiauna. Dip Wnhftnfffnn» Riese; zu Kriminalräten die Kriminalkommissars Böhlhoff, Boening, Moritz und Togotzes. Ferner zum Kriminalkommissar befördert 14 Kriminalinspektoren; Oberfeldarzt Dr. Wenzel zum Oberstarzt und mit der Leitung des Staatskrankenhauses ber Polizei beauftragt. München, 28.Jan. (DNB.) Die Tagung der Kommission für Wirtschaftspolitik fanb ihren Ab- chluß mit einer Rede bes Gauletters und Reichs- dmmissars Bürckel, ber in ebenso offener wie umfassender Weise groß gesehene wirtschafts- unb ozialpolitische Thesen entwickelte. Im National- ozialismus, so sagte er, erkennen wir keine Eigengesetzlichkeit der Wirtschaft an! Das deutsche Volk ist nicht wirtschaftlich tätig etwa um ber Weltwirtschaft willen, sondern es arbeitet und leistet den Wirtschaftsaufbau, um seine eigenen ßebensgrunblagen z u stärken, um einen eigenen Raum und seinen eigenen Lebensrahmen weiter zu machen, um allen seinen Volks- bem 30. Januar 1939 beförbert unb ernannt: zum Oberstarbeitsführer ben Führer im Probedienst Pfrogner, beauftragt mit der Führung des Arbeitsgaues XXXVII „Sudetenland-West"; zum Oberstarbeitsarzt den Oberarbeitsarzt Dr. Wohlgemuth, Chef des Gesundhettsdienstamtes der Reichsleitung des RAD.; zu Oberarbeitsführern die Arbeitsführer Dergin, Schuberth, Machatius, Schoener, Zimmermann Golditz, Hornung, Herrmann, Hewemann, Flockerzi, Rühendeck, Wähner, Falkenhagen, Frank. Leja, Deppe, Katerbau, Treiber, Schüder, Schachte- beck, Saager, Laasch, Stöckelle, Habermehl, Pfütz- ner; zu Oberarbeitsärzten die Aerzte Betttn, Kretz; zum Oberstabsamtswalter im RAD. Samtäts-Staickartenführer: Obersturmbannführer Peters, ©nippe Süd west: zum Sanitäts-Oberführer: Standartenführer Montfort. Gruppe Westmark: zum Sanitäts-Standartenführer: die Obersturmbannführer Hedfeld, Reichertz, Krein. Im Verwaltungsführerkorps u. a.: Stab ber Durften SA.-Führung: zmn Verwaltungs-Gruppenführer: Brigabeführer Plesch; zum Dermal- tungs-Oberführer: die Standartenführer Holtz, von Heydenaber, HMer, Ruofs, Miller, Lingg, Wachlln. Zn her ff. Berlin, 30. Jan. (DNB.) Der Reichsführer ff beförderte zum 30. Januar 1939: Zu ff-Brigade- führern Cummerow, Hilgenfeldt, Knoblauch, von Mackensen, Steinbrinck, Weiß, Dr. Stuckari, Tur- ner, Börger, Jürs, Ahrens, Dr. Nieland, Lenk, Dr. Jury, Dr. Rainer; zu ff »D b e r f ü f) r e r n : Dr. Caesar, Tschar- mann, Herrmann, von ©ottberg, Körner, Trumpf, Wendt, Maurice, Peter, Dr. Schmitthenner, Zing. ler, Haltermann, Dr. Müller, Freiherr von Ther- mann, Wemeri, Montag, ©erlach, Bachl, Rina Traupel, Kutschern; zu ^f- Standartenführern' Kranefuß, London, 28. Jan. (Europapreß.) Ministerpräsi- u ~ —v----.dent Chamberlain hielt am «Samstag in Birmingham . W^chuft, eine Frage der Ehr e und eine Rede, in der er sich mit der internationalen J1 e 5 ?? ^steht bas, I Lage beschäftigte. Er sagte u. a.: ,Lch bin nach wie mas klarblickende ausländische Politiker bereits in vor davon überzeugt, baß es keine Streitig- mteibisung. Di- EElWUi A« nicht'°Üf lern' «"iS ™ X* na* Menne, fett unh DninnN^t Rechtsverletzungen unb Greuellügen. Die beu.lche b-Zegln knnn f7 mie es Tn ber ertläruufl bie "on Krmnrht hX nrT Überwunden werden Die Forderung ist ein in sich geschlossenes Ganzes. Sie'Hitler unb mir in München unterzrichnet wurde ^be große Anforderungen mit kurzen verlangt die Beseitigung der morali^en Herab-!geschehen ist" Chamberlain stellte fest es aebe nockl HÄSÄS ä &*«, ■£ SS. -S'.L'L ÄS Berlin, 30. Jan. (DNB.) Aus Anlaß Tages der nationalsozialistischen Machtübernahme sind bei der Polizei folgende Beförderungen ausgesprochen worden: Bei ber Ordnungspolizei: Zu Oberstleutnanten ber Schutzpolizei die Majore Krampe, Schaber, Hagemann, Dolkhammer, Mon- tua, Osang, Sack, Prange, Demi; die Majoren ber Gendarmerie die Hauptleute Dorgerloh, Erxleben, Schröder; zu Hauptleutnanten der Gendarmerie 17 Oberleutnante unb zwei Genbarmerie-Jnspek- toren; zu Hauptleuten der Schutzpolizei 75 Oberleutnante der Schutzpolizei unb zu Oberleutnanten der Schutzpolizei 134 Leutnante ber Schutzpolizei. Bei ber Sicherheitspolizei: Zu Kriminaldirektoren die Kriminalräte Dr. Baum unb Dr. Vormarsch in die Pyrenäen. Ursache jener politischen Spannung, die den eng- schleunigen. In diesem Falle fei Frai lischen Ministerpräsidenten beunruhige und in sei-1 der Lage, den Frieden Europas zu sichern. Die Veränderungen im englischen Kabinett Aus aller Welt Oer Maler Alexander Kanolbt f. wo er einen Wie die Tscheka in Barcelona wütete । nuari morgens LZ Grgtz» iren Augen die englische Aufrüstungspolitlk recht- fertige. Die brasilianische Luftwaffenkommis s i o n überreichte dem Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Generalfeldmarschall G ö r i n g , mit Ansprachen von Oberstleutnant de Souza e Mello Ararigboia und Fregattenkapitän de Amaral Savaget eine Adresse des brasilianischen Kriegsministers. Auch der brasilianische Marineminister ließ ein besonderes Schreiben überreichen. Generalfeldmarschall Göring hieß die Kommission in Deutschland willkommen und dankte für die Ehrungen. B e r l i n, 28. Jan. (DNB.) Am 28. Januar 1939 ist der am 8. Februar 1914 geborene Josef Laib hingerichtet worden, der durch Urteil des Sondergerichts in Stuttgart vom 11.Januar 1939 zum Tode verurteilt worden war. Laib hatte in Ulm eine Kraftdroschke für eine Fahrt nach einem anderen Orte gemietet, unterwegs den Fahrer überfallen, ihn durch einen Messeraufheiternd, im Wesentlichen trocken, raturen um Null Grad, nachts Frost, nordöslliche Winde. Lufttemperaturen am 29. Januar: am 13. März zum Koordinationsminister ernannt wurde, war seine Aufgabe, die Gemeinsam-^ Leiten der Landesverteidigung besonders zu betreuen, die auf ihren Fachgebieten jeweils vom Kriegsministerium, der Admiralität und dem Luftfahrtministerium wahrgenommen werden. Dazu gehört im besonderen auch die Vermeidung einer unnötigen Konkurrenz bei der Vergebung von Aufträgen für die Heeres- und Marineverwaltung sowie für die Luftwaffe. Die besondere Aufgabe Lord Chatfields, der Jnskips Nachfolger geworden ist, ist es also, die einzelnen Erfordernisse der englischen Landesverteidigung aufeinander abzustimmen. Im Gegensatz zu dieser mehr ausgleichenden Tätigkeit wurde von Churchill und Genossen schon vor Die am Internationalen Reit- und Fahrturnier in Berlin teilnehmenden fremdländischen Offiziere wurden im Anschluß an eine Kranzniederleaung am Ehrenmal Unter den Linden durch den Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von B ra u ch i t s ch , im Hotel Esplanade zur Meldung empfangen. Bei dem anschließenden kameradschaftlichen Beisammensein kam in den gegenseitigen Ansprachen die Betonung der Reiterkameradschaft über die Staatsgrenzen hinweg zum Ausdruck. Zeit in der Reichshauptstadt aufgehalten, wobei er in Abwesenheit des Reichsaußenministers von Staatssekretär von Weizsäcker empfangen wurde. schnitt weiter vorgedrungen. An der E st r e m a - dura-Front gingen die Nationalen zum Gegenangriff über und trieben den Feind zurück. Ein Bataillon Bolschewisten geriet geschlossen in Gefangenschaft. Kleine politische Nachrichten. Der Führer ernannte den „Abteilungsleiter Deutsche Presse" der Presseabteilung der Reichsregierung im Reichsministerium für Dolksauf- klärung und Propaganda, Oberregierungsrat Hans Fritzsche zum Ministerialrat. Zwei Morde und ein Taxi-!leberfall gesühnt. Wetterbericht Anhaltende Luftzufuhr aus Ost, die in zunehmendem Maße kalte Luftmassen nach Mitteleuropa ansteigen läßt, führten in der Nacht zum Montag stellenweise zu Frösten bis —6 Grad. Die Temperaturen werden langsam weiter zurückgehen, wobei nennenswerte Niederschläge jedoch nicht zu erwarten sind. Vorhersage für Dienstag: Zeitweise Grad Celsius, abends 1,5 Grad; am morgens 1,2 Grad. Maximum 0,2 Grad, Minimum heute nacht 0,5 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 29. Januar: abends 3,0 Grad; am 30. Jo- Taaestempe- Oestliche bis mittags 2,0 30. Januar: General Franco sandte folgendes Antworttelegramm: „Der Sieg von Barcelona, der die glänzenden Operationen von Katalonien krönt, rst ein Beweis der Lebensfähigkeit der Völker, die eine Weltanschauung voller Idealismus beseelt. Als General und als Spanier bin ich.stolz darauf, unter meinen Truppen die prachtvollen Schwarzhemden zu finden, die an der Seite ihrer spanischen Kameraden dieses Ruhmesblatt gegen den internationalen Bolschewismus geschrieben haben. Empfangen Sie meine besten, u-v • -x-- . Glückwünsche für Ihr Weltreich sowie ergebene un^ stich und Hiebe mit einem Schlagring verletzt und herzliche Grütze. Es. IM Stalteatf* tauM Am frühen Tage wurde der vom Sondergericht in Stuttgart wegen Mordes, versuchten Mordes und Verbrechens gegen das Gesetz zum Schutz des Rechtsftiedens zum Tode und dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilte Karl R e i ß i ng aus Stuttgart hingerichtet. Reißing hatte im Dienstgebäude einer Behörde in Stuttgart einen Polkzeihauptwachtmeister erschossen und zwei ^-Männer zu erschießen versucht. Ferner wurde der am 26. März 1913 geborene Michael Krug aus Schifferstadt hingerichtet, der von dem Sondergericht in Stuttgart wegen Rechtsfriedensbruchs in Tateinheit mit Totschlag zum Tode und außerdem wegen eines Mordversuchs zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt worden war. Krug hatte am 17. Juli 1938 in Stuttgart bei dem Versuch, eine verheiratete Frau, mit der er ein Liebesverhältnis unterhalten hatte, zu ermorden, einen Polizeibeamten, der in Ausübung seines Dienstes der Frau Hilfe bringen wollte, durch zwei Revolverschüsse getötet. Don der Lokomotive erfaßt und getötet. Der Wagen der Kurhessischen Gaufilmstelle Kassel wurde auf der Fahrt nach Tann in der Rhön bei der Bahnüberfahrt von einer Lokomotive erfaßt und zertrümmert. Der 24 Jahre alte Fahrer wurde auf der Stelle getötet. Eine große Anzahl Filme wurden bei dem Unglück vernichtet. Fünf Personen auf der Fahrt zur Hochzeitsfeier getötet. Ein furchtbares Verkehrsunglück ereignete sich in Osnabrück. An einer Straßenkreuzung stieß ein Personenwagen mit fünf Jnsasien, die sich auf der Fahrt zu einer Hochzeitsfeier befanden, mit einem Lastzug zusaminen. Durch den Anprall wurde der Personenwagen gegen einen Baum gedrückt und zermalmt, wobei er in Flammen aufging. Die fünf Insassen, bas Ehepaar Landwehr, der Fahrer Fritz Wessel und die beiden 17 und neun Jahre alten Brüder des Bräutigams der Hochzeitsgesellschaft Herbert und Horst G r ü n h e i m fanden Sen Tod. Von den Fahrern des Lastzuges konnte sich der eine durch Abspringen retten, während der andere mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus geschafft werden mußte. Der Anprall war so heftig, daß der dicke Baum mit den Wurzeln aus der Erde gerissen wurde. Die Schuldftage ist noch ungeklärt. Neuer Ueberfall chinesischer Piraten auf den deutschen Dampfer „Hansa". Der deutsche Dampfer „Hansa" wurde zum zweiten Male in der Pangsemündung von chinesischen Piraten überfallen, als er am Nordufer des Flusse's Lebensmittel für Schanghai übernahm. Als die Piraten ihre Beute, für mehrere tausend Dollar Fleisch, im Dampfer in ihre Dschunken einluden, wurden sie vom Scheinwerferlicht eines vorüberfahrenden japanischen Pcrtrouillen- schiffes erfaßt. Das Boot eröffnete ein Maschinengewehrfeuer. Es gelang jedoch den chinesischen Piraten, mit ihrer Beute in der Dunkelheit zu entkommen. Durch die Uebertragung besonderer Ausbildungs- aufgaben der SA. sind Zweifel darüber aufgetaucht, ob dadurch der N S. - R e i ch s k r i e g e r b u n d in seiner Aroeit berührt würde oder an seinen Aufgaben sich irgend etwas ändern könnte. Der NS- Reichskriegerbund stellt demgegenüber fest, daß in seiner Arbeit, seinen Aufgaben und seiner Bedeutung keinerlei Aenderungen eintreten, da er von jeher weder eine vor- noch eine nachmilitärische Ausbildung durchzuführen hat. * Auf einer Arbeitstagung der Landeshand- werksmeister und Beiratsmitglieder des Reichsstandes des Deutschen Handwerks gab Reichshandwerksmeister Schramm Richtlinien für die wirtschaftliche Ausrichtung des Handwerks in der gegenwärtigen Dynamik der wirtschaftlichen Entwicklung. Es diene der Hebung der handwerklichen Leistung, wenn das Handwerk sich nach wie vor bei allen großen Arbeitsvorhaben tatkräftig einsetze, um mit der vorhandenen Menschenkraft möglichst hohe und gute Leistungen zu erreichen. — Generalsekretär Dr. Schüler behandelte die Auswirkungen des Gesetzes über die Altersversorgung des Deutschen Handwerks. * In Reichenbera wurde die Ausstellung „Europas Schicksal^kampf im Osten" eröffnet, die das Amt für Schrifttumspflege beim Beauftragten des Führers für die gesamte geistige und weltanschauliche Erziehung der NSDAP., Reichsleiter Alfred Rosenberg, durchführt. Reichsamtsleiter Hegemayer schilderte die Entstehung dieser historischen Schau, die den Volksgenossen die geschichtlichen Zusammenhänge und die Bedeutung der Ostfragen Europas vor Augen führen soll. Nach ihm eröffnete Gauleiter Konrad Henlein die Ausstellung. Telegrammwechsel zwischen Franco und Mussolini. R o m, 28. Jan. (Europapreß.) Mussolini hat! an General Franco folgendes Telegramm gerichtet: j „Das italienische Volk ist begeistert von Ihrem stolzen Sieg von Barcelona, der dem Endsieg um weniges vorausgeht. Dieser Endsieg ist dazu bestimmt, in der Welt die Aera des neuen einigen und starken Spaniens zu eröffnen. In dem Augenblick, da die unzerstörbare Kameradschaft des Blutes noch einmal chre entscheidende Probe ablegt, empfangen Sie mit meinem Gruß die glühendsten Glückwünsche für die Zukunft Ihres Volkes. Es lebe Spanien!" vertreten. w . Lord Winterton scheidet aus der Regierung aus, bleibt aber Mitglied des erweiterten Ministeriums durch die Uebernahme des Postens eines Generalzahlmeisters. Er wird auch weiter- hin den Vorsitz im internationalen Flüchtlings- ausschuß beibehalten. Der bisherige Generalzahlmeister, Lord Mu n ft e r, übernimmt das Amt eines parlamentarischen Sekretärs im Kriegsmini- sterium, aus dem Lord Strathcona and Paris, 29.Jan. (Europapreß.) In der Pariser Presse werden die Ausführungen sehr beachtet, die Außenminister Bonnet am Sonntag in Angouleme auf einem Kongreß der Radikalsoziastischen Partei gehalten hat. Bonnet erklärte: „Wenn uns eines Tages Schwierigkeiten erwarten sollten, werden wir ihnen gegenübertreten mit der Ruhe und mit der Kaltblütigkeit eines Volkes, das seines Geschickes sicher ist." Frankreich habe sich in seiner Geschichte solchen Anforderungen noch immer gewachsen gezeigt, und diejenigen, die auf seinen Verfall rechneten, könnten sich verrechnet haben. Bonnet forderte schließlich, das französische Volk möge straffe D i s z i. p l i n halten und seine Produktionbeschleunigen. In diesem Falle sei Frankreich in . । Barcelona, 29. Jan. (DNB.) Bei ausgespro- Eme Gonntagsreoe Bonnets. ch°n fdjtedjtem Wetter haben di- nationalfranWn ö I Operationen am Sonntag in allen Abschnitten ihren Fortgang genommen. Im Nordabschnitt nähert sich das Armeekorps Urgel der wichtigen Kreisstadt Berga. Der Widerstand der Roten ist weiterhin gering, jedoch wird der Vormarsch jetzt dadurch erschwert, daß das Gelände in die Pyrenäen mit ihren unwegsamen Höhenzügen und einer hohen Schneedecke überzugehen beginnt. Im Mittelabschnitt besetzte das Armeekorps Maestrazgo den Ort M o y a, der einen wichtigen Knotenpunkt an der Straße Manresa— Dich darstellt. Auch das Armeekorps des Generals Pague ist im K ü st e n a b - Barcelona, 29.Jan. (DNB.) In Barcelona werden Einzelheiten über das Schreckensregiment der roten Gewalthaber bekannt. Ein Tscheka wütete nach sowjetrussischem Muster in grauenhafter Weise. Aus Anordnung des militärischen Informationsdienstes (SIM), welcher von dem ehemaligen roten „Kriegsminister" Prieto geleitet wurde, wurden die unmenschlichsten Greueltaten verübt. Die Gefan- genen wurden auf elektrische Stühle gesetzt, deren Stromstärke zu schwach war, um den Tod herbeizufuhren, der aber doch ausreichte, um die Opfer langsam innerlich verbrennen zu lassen. Eine andere Tortur bestand in der Einführung glühender Stahlkugeln in den Mund des Opfers. Ferner wurden Punktscheinwerfer auf die Pupillen der unglücklichen Opfer gerichtet. Als Strafzellen verwendete man Räume, deren Fußboden aus Stahlspitzen bestand und die Fußsohlen auftchnitt. Andere Strafzellen waren so enge, daß die Opfer hier tagelang zum Stehen gezwungen waren. Wieder andere Zellen waren eisgekühlt und gaben lediglich den Kopf der bedauernswerten Gefangenen einer normalen Temperatur frei. Es gibt keine noch so grauenhafte Folterung, die nicht m den Hirnen dieser bolsche- wistischen Unmenschen erdacht worden wäre. So wurden bei einer weiteren Tortur halberfrorene Gefangene elektrisiert und damit ein Pervenschok, in vielen Fällen sogar der Tod heroorgerufen. 100 Folterknechte wurden beschäftigt. Für Bespitzelung und Verhaftungen verfügte die Tscheka über 2000 Agenten, die über Gehälter von über 12 000 Peseten quittieren konnten. Die Bezahlung erfolgte durch die Komintern durch Vermittlung des sowjetrussischen Minister Sir Thomas I n s k i p ernannt wurde, so ist dabei die Absicht, Macdonald als Kolonial- Jm Laufe der Erörterungen über eine Umbildung Minister zu entlasten, damit er sich ganz der jetzt willige Rede als e i n e F r l e d e n s g e ste. In Italien denke niemand daran, diese Bestrebungen des englischen Ministerpräsidenten zu- entmutigen. Nur hoffe man, daß sie sich nicht nur gegen die feindlichen Strömungen innerhalb der englischen Opposition, sondern auch gegen die Versteifung gewisser benachbarter Länder durchsetzen würden, deren Haltung in scharfem Widerspruch zu den von Chamberlain aufgezeigten Mitteln zur Verwirklichung der Friedensziele stehe. Italien habe von England nichts mehr zu fordern, es fei denn Verständnis für einige italienische Lebensprobleme, die aber England nicht direkt angingen. Nicht alle wollten den Frieden, nicht alle wollten die Rechte der anderen anerkennen. Die Unnachgiebigkeit, die nach bevor Verhandlungen begonnen hätten und ihktz Themen festgelegt seien, verkündet werde, stände im Gegensatz zu den von Chamberlain befürworteten Methoden. Sie sei die Haupt- Botschafters. In der Umgebung von Barcelona gab es unter der roten Herrschaft acht Konzentrationslager für politische Gefangene des SIM. Hier sind eine Anzahl von Häftlingen infolge der erlittenen Behandlung gestorben. Zu den schlimmsten Stätten sowjetspanischer Greuel gehörten drei im Hasen von Barcelona verankerte Gefängnis- schiffe. Drei Monate lang wurden die Gefangenen hier im dunklen Schiffsraum festgehalten. Infolge des Fehlens jeglicher Hygiene verbreiteten sich an Bord die furchtbarsten Krankheiten. Die hier untergebrachten Häftlinge wurden als Geiseln beim Ausladen von Kriegsmaterial verwendet, die Gefangnisschiffe legten sich langsseits der Transportdampfer, um zu verhindern, daß diese durch nationale Flieger bombardiert wurden. Die Sowjetsvanier haben vor ihrer Flucht aus Barcelona noch rechtzeitig IS Listen mit sthüL- drei Jahren die Bestellung eines Munitions- Der Reichsminifter des Innern Dr. Frick, über- m i n i st e r s gefordert, der — unb barm hegt wohl am Vorabenb bes Tages der nationalen Er- ber wesentliche Unterschieb zur Ausgabe Jnskips I debuna unb ber ersten Sitzung bes Großdeutschen tatsächlich diktatorische Vollmachten hätte haben sol- Gauleiter Konrad Henleinals erstem len, etwa wie Lloyd George m dem gleichen Amt Sudetendeutschen dasEhrenkreuzfürFront- wahrend des Krieges. f ä m d f e r Neuerdings ist zu den bereits existierenden nierp p • • englischen Wehrministern (Kriegsministerium, Ad- weicksleiter Korvsfübrer Hühnlein, ber als nürahtat., MWWxmt und ^oorbination381 gefäbrüd)e Sepsis zu Ministerium) praktisch noch ein fünfter überstehen hatte, ist von seiner schweren Erkrankung mimsttr gekommen, der allerdings mäst als solcher 'e/en ;unb fcine Dienstgeschäfte wieder aufbezeichnet wird. Es ist das der vor eimgen Wochen y ernannte Str John Anderson, formell ist er genommen. Lordsiegelbewahrer Da die Stellung des Lord- M , ber Rückreise von Paris nach Stockholm hat siegelbewahrers aber mehr repräsentativen Cha- „. b schwedische Außenminister Sandler kurze ratter hat, so wurde ihm ein Sonderauftrag er« 11 > 1 • 1 ' D teilt. Chamberlain sagte selbst am 3. November 1938, daß Sir John Anderson in Wirklichkeit Mini st er der zivilen Landesverteidigung fein unb sich in dieser Eigenschaft sowohl mit dem zivilen Luftschutz als auch mit ber freiwilligen Dienstpflicht befassen werde. Der Werbe- felbzug, ber jetzt tn England für bie freiwilligeI 3n bleren Tagen starb nach kurzer Krankheit in Meldung zur nationalen Stammrolle gestartet ist, Berlin ber Maler Prof. Alexander Kanolbt. Ka- steht unter Führung dieses fünftenWehnmnnters, noIt)t wurde 1891 in Karlsruhe geboren. Seine der, wie gesagt, den formellen Titel eines Lord- Bilder schufen in der Besinnung auf eine neue siegelbewahrers führt. Festigung ber Formen und eine neue Sachlichkeit Malcolm Macdonald, ber Sohn des ver- Gegengewicht gegen die Auflosungstendenzen ftorbenen Ministerpräsidenten ^a?ron?1?' bes Expressionismus. Das Ministerium für Wisien- abs. ßonbon, 29.Januar. Die feit längerer Zeit erwarteten Veränderungen im englischen Kabinett wurden am Wochenende bekanntgegeben. Sie halten sich w einem engen Rahmen. Der wichtigste Wechsel ist der im Ministerium für die „Koordination ber ßanbesoerteibigung". Sir Thomas In skip gibt diesen Posten auf; an feine Stelle wirb ein militärischer Fachmann ersten Ranges berufen, ber Großadmiral unb frühere Flottenchef Lord Chat- field, ber sich zur Zeit in Jnbien als ßeiter eines Untersuchungsausschusies über ben Verteidigungszustand Indiens aufhält. Er wird unverzüglich nach London zurückkehrcn, um feinen neuen Posten zu übernehmen. Sir Thomas 3 n f t i p übernimmt das Dominion-Ministerium, das feit dem Tobe ßorb Stanleys im Oktober letzten Jahres von Kolonialminifter Macdonalb mitverwaltet worden ist. Die zweite wichttge Veränderung ist ber Rücktritt des bisherigen Lanbwirtschaftsministers Morrison und seine Ersetzung burch ben Vorsitzenben der Lanbwirtevereinigung, Major Sir Reginald Hugh Dor mann-Smith. Der Wechsel im Landwirtschastsministerium war wegen ber Beunruhigung ber Lanbwirtschast über das unzulängliche Agraprogramm ber Regierung notwendig geworden. Auch Morrison verläßt das Kabinett nicht, sondern übernimmt den Posten eines Ministers ohne Geschäftsbereich mit dem Titel eines Kanzlers des Herzogtums Lancaster, den bisher ßorb Winterton führte. Morrison wird in seiner neuen Eigenschaft dem Minister für die „Koordination ber ßanbesoerteibigung" zur Seite stehen unb besten Ressort im Unterhaus parlamentarisch labung bes Reichsverbanbes ber Deutschen Presse war eine große Zahl von Männern bes öffentlichen ßebens, Diplomaten, Reichsminister, Reichs- Mlll ^Ul4|v v„ ..... , f „ leiter, hohe Offiziere aller Wehrmachtsteile, Trägeber englischen Regierung ftanben bie Wehrministe- i beginnenben Konferenz zur ßäfung der Palästina- rinnen und Träger weltbekannter Namen von rien im Brennpunkt ber Aufmerksamkeit. Als Jnskip I frage widmen kann. Kunst, Wissenschaft unb Wirtschaft gefolgt. Der ' Leiter bes Reichsverbanbes, Hauptmann a. D. Weiß, konnte unter ben Ehrengästen Reichs- minifter Dr. Goebbels, Reichspressechef Dr. Dietrich unb Generaloberst von Brauchitsch .begrüßen. Die künstlerischen Darbietungen began- Grauenvolle Kollerungen. - Was die roten Bonzen zusammengeraubt 6a6en,|K°nz°rt. |en; OU9 wertvollem Schmuck in Sicherheit ge- treten von Zarah ßeanher, bie mit ihrer schönen bracht. Dieser Raub hat in ganz Spanien einen Altstimme Lieder aus ihren Filmen sang und die Sturm der Entrüstung hervorgerufen. Die 20. Kiste Zuhörer zu Begeisterungsstürmen hmriß. Besondere konnte in der Wohnung des Oberbonzen N e g r i n Erwähnung verdient die Tan^antomime ^Die sichergestellt werden. Sie erhielt wertvolle Diademe, bunte unb bie weiße Feder , eine Revue unter Mtt- goldene Ringe, Edelsteine usw. im Werte von über Wirkung von mehr als 100 Tänzerinnen und Tarn 50 Millionen Peseten. Große Lager mit Lebens- zern. Im Kaisersaal übte das Mitternachtsrabarett mitteln, Kleidern unb Munition wurden ficherge- der „Pressetrichter" unter Leitung von Hellmuth stellt. In einem Lager befanden sich Zigaretten im K r ü g e r, starke Anziehungskraft aus. Werte von etwa 14 Millionen Peseten. Im Hotel „Majestic", wo das Gepäck der Eolina Malaseche-1 Darrte, der Privatsekretärin der Marxistin Marga- Köln reta Nelken, sichergestellt wurde, fand man Doku- ^rteTTOUDCn ^U0HCIlUng MOin. mente über bie Verschickung von fpani- - Köln wurde die 2. In te r n a t i o n a l e sch?" .K\■ndern in bas Ausland sowie einen Brieftaubenausstellung, verbunden mit »ncf, in dem Malasechevarrla über Unttr- 2. Internationalen Kongreß der Brieftauben- redung nnt dem Präsidenten Roosevelt erzählte, un^ $er er|ten großdeutschen Reichsver- Usm U"terffu6un9 für Sowietspamen bet- tzondsausstellung eröffnet. Den 1. Länderpreis hat telte. Von den Sowjets wurden allein im Dezem-1.. Belaiens aewonnen die mit ber 1938 ungefähr 1000 Äinber ins Ausland, vor 88g4 fünften bie Höchstpunktzahl erreichte. Den nach Sudftankreich und den USA. „Der- |ten Länderpreis gewann Ungarn mit 8664 i^hrt . | fünften, den dritten Holland mit 8557 Punkten. Die wertvollen Sonderpreise für die beiden schönsten Tauben der Ausstellung, die vorn Schirmherrn der Ausstellung, Reichsinnenminister Dr. Frick, sowie von Reichsminister Dr. Goebbels gestiftet wurden, erhielten die Züchter Hector D e s m e t (Belgien) und Janos Horvath aus Budapest. Im nationalen Wettstreit der Reichsoerbandsaus- stellung erhielt für die beste Gesamtleistung der Züchter Pannen (Krefeld) den Preis des Reichsministers Darre, während der Preis des Reichsführers ff für den schönsten Tauber an Züchter Krusenbaum (Mülheim a. d. Ruhr) und ber Preis des Reichsverbanbes für Brieftaubenwesen für die schönste Täubin an Züchter Klaeß (München-Gladbach) fiel. — - war bisher Dominion-Mimster und Kolomalmini- k^oft Erziehung und Volksbildung betraute ihn mit Mount Royal ausfcheidet. ßorb Strathcona!ster. Was ist der Unterschieb? Die Domimons sinb ^r Leitung ber staatlichen Hochschule für Kunstgehörte ber Gruppe ber Junior-Minister" an, bie! die sich selbst verwaltenden, vorwiegend von cr-u€huna in Schöneberg. 1938 wurde Kanolbt an unter Führung bes Sekretärs für ben Auhenhanbel > ßen befiebeffen Ueberfeegebtete, wie Kanada, Preußische Akademie der Künste berufen, — - Hudson im Dezember letzten Jahres einen Vorstoß, Australien, Südafrika unb Neuseeland. Der Do- eine Meisterklasse erhielt, gegen bie Politik bes Kriegsministers Höre Belisha' miniomninister hat wegen des febftänbigen Rechts- unternahrnen. Zwischen bem aus bem Kabinett aus- Stat"ts ben Dominions gegenüber feine anweisen- (SlOttWOllcr PrcffcfcöJL scheidenben ßorb Winterton unb Ministerpräsi-, de Gewalt, sondern ist der V e r b i n d u n g s - bent Chamberlain hat ein Briefwechsel ftattgefun» mann zwischen der Regierung des Mutterlandes Der Berliner Presseball hatte den in bem ber Ministerpräsident ßorb Winterton > unb den Regierungen ber Dominions. Der Kolo- Besuch aufzuweisen, wie er noch bei feiner der- seine Anerfennung für die selbstlose Art ausspricht, nialminister dagegen hat Äne sehr starke Portion artigen Veranstaltung zu verzeichnen war. Der Emin der er sich bereiterflärt habe, der Regierung auch anweisender Befugnisse. Wenn jetzt zum Dominion-' weiter seine Dienste zur Verfügung zu stellen. - .... ..........* Die Ausgabe des Vezirksverwaltungsgerichts. Grundsätzliche Erklärungen des Landrats Or. Lotz. Vor der ersten Sitzung des Jahres 1939 des B e - zirksverwaltungsgerichts Gießen am Samstag führte der Vorsitzende des Bezirksverwaltungsgerichts, Londrat Dr. Lotz, die von dem Herrn Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung — neu ernannten Mitglieder und Stellvertreter unter Ueberreichung der Ernennungsurkunden — wie von uns am Samstag bereits berichtet — in ihr Amt ein. Landrat Or. Lotz machte dabei grundsätzliche Ausführungen über die Frage, ob im nationalsozialistischen Staat noch eine Verwaltungsgerichtsbarkeit am Platze fei. Er wies darauf hin, daß schon aus der Tatsache, daß der Staat die Verwaltungsgerichte beibehalten habe, zu entnehmen sei, daß auch die nationalsozialistische Staatsführung die Auffassung einer Beibehaltung der Verwaltungsgerichte vertrete. Da im Mittelpunkt unseres Lebens im nationalsozialistischen Staat der einzelne aber nur noch als Glied des Volkes Bedeutung und Anspruch auf Schutz habe, sei es im Dritten Reich nicht mehr die Aufgabe der Verwaltungsgerichtsbarkeit, die Grund- und Freiheitsrechte des einzelnen gegenüber dem Staat sicherzustellen, sondern dem einzelnen Schutz zu gewähren gegenüber Maßnahmen der Verwaltung, wenn diese gegen die im Interesse der Gemeinschaft erlassene Ordnung verstoßen sollten. Der einzelne werde also nicht mehr geschützt als Einzelwesen, sondern nur als Glied der Gemeinschaft und in seiner Bedeutung für diese. Der Vorsitzende verwies alsdann auf die nicht zu unterschätzenden Schwierigkeiten, die die Mitglieder des Vezirksverwaltungsgerichts von 1933 bis 1938 bei ihrer Rechtsfindung hatten und die vor allem zwangsläufig daraus entstanden, daß es dem nationalsozialistischen Staat aus begreiflichen Gründen nicht möglich war, die Gesetzgebung der nationalsozialistischen Auffassung schnell genug anzupassen. Er verfehlte aber nicht, darauf hinzuweisen, daß die bisherigen Mitglieder des Gerichts allzeit bemüht gewesen seien, ihre Entscheidungen aus nationalsozialistischer Grundeinstellung heraus zu treffen, und er dankte nochmals an dieser Stelle den ausgeschiedenen Mitgliedern für ihre verständnisvolle und für das Volk fegensreiche Mitarbeit. Er richtete an die neu ernannten Mitglieder den Appell, Die Dolksbildungsstätte Gießen und die Ortsgruppe Gießen des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland boten am Samstag einen Vortragsabend, der den Teilnehmern noch lange in angenehmer Erinnerung bleiben wird. Sie hatten den Reiseschriftsteller Kurt H i e l s ch e r für einen Licht- bildervortrag in der Aula der Universität gewonnen, der über das Thema „Rumänien, insbesondere das Deutschtum in Siebenbürgen" sprach. Der Vortrag stellte das Ergebnis einer längeren Reise dar, die Hielscher auf Einladung der rumänischen Regierung in alle Teile des rumänischen Reiches unternommen hatte. Vor Antritt dieser Reise hatte er sich jedoch, wie er ausdrücklich betonte, bei der Gastgeberin, der rumänischen Regierung, vollkommen freie Hand vorbehalten, da er den verständlichen Wunsch hegte, sich völlig frei und unabhängig überall da umschauen zu können, wo es ihm geraten schien und wo e r sich nach seiner eigenen Entscheidung die besten Reiseergebnisse versprach. So hat er von vornherein bewußt davon Abstand genommen, die großen Städte und die in allen Fremdenführern verzeichneten Plätze aufzusuchen. Er ist seine Straße völlig abseits der sog. Fremdenkarawanen gezogen und hat sich mit allem Vorbedacht dorthin begeben, wo sonst kaum einmal ein Fremder sich hinverirrt. daß auch sie im gleichen Geiste ihre Aufgaben erfüllen sollten. Landrat Dr. Lotz streifte hierauf nochmals die Organisation der Derwaltungsgerichtsbarkeit und die Bedeutung des Vezirksverwaltungsgerichts als Mittelinstanz. Der Referent des Vezirksverwaltungsgerichts, Regierungsrat Dr. Krüger, machte hierauf die Mitglieder in eingehenden Ausführungen mit dem Verfahren vor dem Bezirksverwaltungsgericht bekannt. Hierauf wurden die einzelnen Mitglieder vereidigt. Von diesen Fahrten und Besuchen abseits der allgemeinen Verkehrsstraßen wußte Hielscher in seinem etwa zweieinhalbstündigen Vortrag fesselnd zu erzählen. Er legte dabei Gewicht darauf, in ungezwungenem Plauderton seinen Hörern all das darzubieten, was er auf diesen Reisen in überaus reichem Maße erlebt hat. Da konnte man mit' dem Redner die herrliche, wilde Einsamkeit der Karpathen kennen und erleben lernen, mit ihm in froher Gemeinschaft an den Ufern der Donau beim Eisernen Tor stehen und dann mit chm überall in der Dobrudscha herumwandern, Bessarabien einen interessanten Besuch abstatten und dann in mancherlei Ausschnitten Land und Leute und Leben in der weiten Walachei kennenlernen. Als Höhepunkt des Vortrages erlebte man hierauf den Besuch bei den Deutschen, den sog. Sachsen in Siebenbürgen, deren Leben der Vortragende mit viel Liebe zu diesem kernigen Stamm des deutschen Volkstums plastisch vor den Augen der Hörer sichtbar werden ließ. Dabei verfehlte er nicht, vor allem auch die großen Werte aufzuzeigen, die unter dem Gesichtspunkt der Pflege des deutschen Volkstums in jenem Teile Rumäniens seit Jahrhunderten mit treuer Liebe bewahrt werden und die zum Segen des Gemeinschaftsleben dieser volksdeutschen Menschen lebendig sind. Neben den seelischen Faktoren dieser deutschen Volksgemeinschaft machte er aber auch zahlreiche sichtbare Werte und Eigenschaften erkennbar, die dort ihre sorgsame Betreuung finden, nämlich die altehrwürdigen, herrlichen Trachten, die schönen Sitten und Bräuche, die bewundernswerten Bauten und Handwerksarbeiten und vieles andere mehr. Daß er auch die herrliche Landschaft der Gegend um Hermannstadt und Kronstadt herum mit aller Liebe zu schildern verstand, versteht sich von selbst. Eine große Fülle von gut projizierten Lichtbildern, die sämtlich eigene photographische Aufnahmen des Vortragenden auf die Leinwand brachten, bereicherten die anschaulichen Erzählungen in vortrefflicher Weise. Die wunderbaren Bilder, Werke eines die Landschaft und die Menschen mit wahrhaft künstlerischem Blick und mit feinstem Empfinden sehenden und erlebenden Menschen, waren Anlaß zu reicher Freude und wurden oft mit Ausrufen der Bewunderung begrüßt. Dem Vortragenden wurde, als äußeres Zeichen des Dankes der Hörer, für die fesselnde Schilderung und für die wunderbaren Bilder starker Beifall gespendet. Der Kreisreferent des Deutschen Volksbildungswerkes, Dr, Heidt, gab dem Dank der Hörer in herzlichen Worten an den Vortragenden Ausdruck. ________________________________________________ Sprechstunden der Redaktion. 11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnach» mittag geschloffen Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigenTeili ErnstBlumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 38: 10843. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R Lange, K.-G., sämtlich in Gießen Monatsbezugspreis RM.- 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Jllu- strierten-15 Pf mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig Rumänien und das DeuWum in Siebenbürgen Am 28. Januar starb plötzlich und unerwartet unser lieber Kamerad stud. med. Herbert Opitz NSD.-Studentenbund, Gruppe Universität Gießen. 659 A Weißes Kinderbett Kassenschrank neue Zugposaune währt. 657Ä iGLORlfl Heute Montag Erstaufführung Verkäufe Gießen (Kirchenplatz 21II), Fehrbellin, den 30. Januar 1939. 663D LICHTSPIELHAUS Vermietungen Heute Montag bis Mittwoch 1. Februar einschl. Neuaufführung 655 A und im Studentenwerk 544D SPIELLEITUNG: HERBERT SELPIN 656A l Wir verlieren mit ihm einen zuverlässigen, hilfsbereiten und pflichtbewußten Kameraden. Sein allzufrühes Hinscheiden wird von seiner Kameradschaft und der gesamten Studentenschaft aufs tiefste bedauert Wir werden ihn nie vergessen. gebr., verkauft Hans Cnrt Scheer Lanterbach/Hess. Im Vorprogramm: Tobis-Wochenschau u. Tobis-Kulturfilm Täglich 4, 6 und 8.30 Uhr - Sonntag 3» 5.30 und 8.30 Uhr Verlobungs-Anzeigen liefert Brühl'sche Druckerei nach langem, schweren, mit Geduld ertragenen Leiden im Alter von 68 Jahren zu sich in sein himmliches Reich auf. Einspaltige Kleinanzeigen werden rum er« mäßigten Grundpreis von 5 pf. kürdteTMllimeler- teile veröffentlicht H. Hunsicker, Kameradschaftsführer des NSDStB. (Frankonenhaus). W. Stumpf, Fachgruppenleiter Medizin. Gießener Zoo Gießen, Seltersweg 6. Tel. 3292. Frank, Studentenführer. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Marg. Greb, geb. Frank, nebst Kindern. Zarah Leander Willy Birgel In dem Ufa GroB-Film Die Trauerfeier findet am Mittwoch, dem 1. Februar, um 14 Uhr in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt. Gebrauchter, gut erhaltener Jagdwagen zu verkaufen. Schrift!. Angeb. unter 666 D an d. Gieß. Anzeig. Im Beiprogramm: Die Groß-Glockner-Hochalpen Straße und Tobis-Ton-Woche Dieser Berry ist ein Ker! — den nur Albers spielen kann. 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