btt tr» hin ' bit l. 2* ^Uhg oben 9ter) uftit. fbene abel„ igktii 'rchot anikl' ^uati 9eorj 'hrigr »eist» erch (Bad. lein» 8 für le bh orolfi Nr. 274 Erster Blaff 189. Jahrgang Mittwoch, 22. November IM ®r)d)etm tägttd), außer Sonntag» und Feiertag» Beilagen: Dte Illustrierte ©ieRener Familienblätter Heimat im Bild Die Scholle Monat», vezugrpretr: Mil 4 Beilagen RM.I.SS Ohne Illustriert, . 1.80 Zustellgebühr -LS Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Sernsprechanschlüste unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten Anzeiger Giehev Postscheckkonto: Kranlfvrt am Main 11688 Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vruckl und Verlag: vrühlsche UnlversttSIrdruckeret ».Lange In Sieben. Schristlrltnng und SeschLflrftelle: Schulftratze r Annahme von Anzeige« für die Mittagonummer vfe8'/.Uhr de» Vormittags Grundpreise für l mm tfühe für Anzeigen oon 22 mm Breite 7 Rps., für Tert* anzeigen von70mm Breit» S0Nps.,Playvorschrtfl nach oorh hereinbq 25°/„ mehr. Lrmästigte Grundpreise: Steilem, Verein»-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Nps .Familienanzei- gen, Bäder«, Unterricht»- n. behördliche Anzeigen6Np!^ Mengenabschlüsse Staffel B Oie Aufdeckung des Münchener Attentats. Oer Attentäter verhaftet und voll geständig. Das perfide Verbrechen von Otto Straffer im Auftrag des Intelligence Service organisiert. 3. Hinweise geben, tttU wem L. noch 9. Der Ehef desMelligemeService sürWesteuropa beim Grenzüberttiii verhaftet ntttfanj M er< oder Wie der Verbrecher von München gefaßt wurde Sorgfältige Rekonstruktion des Tatbestands. - Oer Täter systematisch einaekreist tDl>f 1. Wer kennt 2. Wer kann m 3n. kurz-. gewonnen werden über das Uhrwerk, das He Explosion auslöste, Über die Art des noch noch Umgang? Wer kann verkehrte? Gefangennahme, ob noch auf holländischem deutschem Boden, werden zur Zelt geprüft. Zügen. Autobussen usw. allein oder mit anderen gesehen? wer hat L. noch im Auslande gesehen? wann, wo und mit wem? Elser? Angaben machen über feinen schreiten. Sie wurden dabei von den wachenden deutschen Organen überwältigt Gefangene der Staatspolizei liefert. Die widersprechenden Angaben reife auf ihn wartenden Auftraggebern zu begeben. Aus bestimmten Gründen fuhr (Elfer am Nachmittag des 7. noch einmal nach München zurück. Ls gelang ihm, in der Nacht vom 7. zum 8. neuerdings in den Bürgerbräukeller einzudringen, um sich noch einmal durch persönliches horchen von dem Ticken des Uhrwerks zu überzeugen. Der Verbrecher hatte hier nicht vergessen, für eine A b - dämpfung des Geräusches zu sorgen. (Er wiederholte diese probe in der Nacht vom 7. auf den 8. einige Male. Am 8. morgens frühstückte der Verbrecher dann in einer Münchener Wirtschaft in der Nähe des Jfartores im Tal und begab sich daraufhin mit der Bahn über Ulm an d i e Grenze. 3n der Nacht vom 8. auf 9. versuchte er nun, in der Nähe von Konstanz die Grenze nach der Schweiz hin zu überschreiten. Die unterdes eingetretene allgemeine Alarmierung machte ihm dies jedoch unmöglich und führte zu feiner Verhaftung. Auftraggeber bzw. Geldgeber für das Unternehmen war der britifche Intelligence Service. Organisator des verbrechens Otto Straffer. Die Ermittlungen nach feinen Auftraggebern und Komplicen hatten bisher Veröffentlichungen noch nicht angezeigt erscheinen lassen. Nunmehr aber ist jedenfalls ein Teil der mit dem verbrechen im Zusammenhang stehenden Subjekte bereits verhaftet. Zur weiteren Aufklärung werden an die Oeffentlichkelt folgende Fragen gerichtet: sie Überund als e l n g e- über Ihre 4. Wo ist L. in den letzten Jahren aufgetaucht? 5. Wo oder bei wem hat er Einkäufe getätigt ober Bestellungen aufgegeben? 6. Wer weih noch, dah sich L. mit Erfindungen, technischen Zeichnungen. Konstruktionen. Bauplänen usw. beschäftigte? 7. Wer hat bei anderen Personen Zeichnungen oder pläne des Bürgerbräukellers gesehen? 8. wer hat L. In Lokalen, auf Bahnhöfen. In In einer in der Krlmlnalgeschlchte einzig dastehen- bm weise hatte er in wochenlanger Kleinarbeit In eiie der Tragsäulen des Bürgerbräukellers eine Zeltzündeladung eingebaut, deren Uhrsti t auf sechs Tage oder 144 Stunden eingestellt Mr. Die Planung des verbrechens geht auf den September bzw. Oktober 1938 zurück. 3m August 11139 fand der (Einbau der Sprengkammer statt. V-e Sprengladung brachte er am 7. Tage vor her Kundgebung im Bürgerbräukeller an. Sechs Tage vorher versuchte (Elfer zum ersten Male, (le unterdes eingestellte ZÜndmaschlne in die Sprengkammer zu bringen. Dies mißlang. Auch bi? fünfte Nacht vorher war Ihm ungünstig und führte wieder zur Aufgabe des Unternehmens. Die Bucht vom vierten zum dritten Tag vor dem l-November gab aber (Elfer die Gelegenheit, feine Zindmafchlne in die vorbereitete Sprengkammer Mzubauen. Der Täter fuhr daraufhin sofort ab, m sich über Stuttgart zu den in der Schweiz be- Berlin, 21. November (DNV.) Amtlich wird verlautbart: Die im Haag befindliche Zentrale des britischen 3ntelligence Service für Westeuropa versuchte seit längerem, in Deutschland Komplotte anzuzetteln und Anschläge zu organisieren bzw. Verbindung mit von ihnen vermuteten revolutionären Organisationen aufzunehmen. Auf Grund einer ebenso verbrecherischen wie albernen Aufklärung durch deutsche (Emigranten lebte man in der britischen Regierung und In dem Ihr unterstellten 3ntelligence Service In der Meinung, es befände sich im Staat, In der Partei und in der Wehrmacht eine Opposition mit dem Ziel, Im Reich eine Revolution herbeizuführen. Unter diesen Umständen wurden Beamte des Sicherheitsdienstes der ff beauftragt, Verbindung mit dieser britischen Terror- und Revolutionszentrale im Haag aufzunehmen. 3n dem Glauben, tatsächlich mit revolutionären deutschen Offizieren zu verhandeln, offenbarten die Vertreter des brlttfchen Intelligence Service den deutschen Beamten ihre Absichten und pläne, ja, um eine dauernde Verbindung mit diesen vermeintlichen deutschen Offizieren aufrecht erhalten zu können, lieferten sie ihnen außerdem ein bestimmtes englisches Funksende- und Empfangsgerät, durch das die deutsche Geheime Staatspolizei bis zum heutigen Tage die Verbindung mit der britischen Regierung aufrechterhalten hatte. Am 9. November versuchten nun die Leiter dieses britischen 3ntelligence Service für (Europa, Mr. Best und Kapitän Stevens, die holländische Grenze bei Venlo nach Deutschland zu über- ifiN rchhe?. i Fein, ijt, B Rufern. Lemit. ►en auj it, B«. Schch Wirten irtnpri mt sich Wm ternferii m M et uni e dch inö Ml ne Pro- gemeint! isst okl h bit 'ie an e unb vurbk, r mij. n für t mar, 1 Füh. r sei sch 10 fei* ist. K fangen« hm W Die Vernehmung eine» jeden Verbrechers bedingt Abtasten und Kennenlernen seiner psychologischen Substanz: als sich der Verdachtkreis um Elser dann geschlossen hatte, als sämtliche persönlichen Bindungen, sein Lebensweg, seine Kreise, bis auf die Sekunde genau festzulegen waren, konnte in immer neuen, mehrfachen Vernehmungen und Gegenüberstellungen dann die Ueberzeugung gewonnen werden, den wirklichen Täler in Händen zu haben. Unter der Last des Bewcismaterials und der inzwischen in seinen Zufluchfestätten sichergestellten Einzelheiten konnte das Ge- st ä n d n i s des Verbrechers dann nur noch das Untersuchungsergebnis bestätigen. Wie haben diesen Mann gesehen. Das ist der Mörder der Opfer jenes furchtbaren Planes, das ist der Mann, der den Führer und mit ihm die Führerschaft des Reiches treffen wollte. Man muß sich das alles immer wieder vor Augen halten, denn dieser Mann dort hat keine auffällige Verbrecher - Physiognomie, sondern intelligente Augen, leise, vorsichtig abwägende Ausdrücke, die Vernehmungen dehnen sich endlos, jedes Wort überlegt er lange und genau, bis er Antwort gibt, und wenn man ihn dabei beobachten kann, vergißt man im Augenblick, vor welchem satanischen Untier man steht, welche Schuld, welche grausige Last dieses Gewissen dort scheinbar so leicht zu tragen imstande ist. Die Kriminalgeschichte kennt keinen Parallelfall für dieses gemeinste und raffinierteste aller Verbrechen. Wie genau und systematisch dieser Verbrecher gearbeitet hat, dafür spricht folgende Einzelheit, die sich im Laufe der Vernehmuna ergab. Nach seinem eigenen Geständnis sollte Elser zur Klärung einiger Fragen an den Tatort in den Bürgerbräukeller nach München gebracht werden. Elser erklärte diesen Weg für überflüssig und fer- r richti- hier eim Derbe renMak nervig a in ve! zu das B i AuW inntal weshaid, lefoer :6« ** !US eM ihn M iberJ2 je W Willi0 hatte^ 'S letjen- telMK ttif * Sir «7^ ft Berlin, 21.Nov. (DBB.) Der Reichsführer ff und Chef der deutschen pollzel l bt bekannt: Sofort nach dem ruchlosen Anschlag Im Bürger- bäufeller am 8. 11. 1939 wurden Maßnahmen ge- i hoffen, die znr Aufklärung des verbrechens ^eignet erschienen und die Festnahme des Mers ober der Täter ermöglichen konnten. 3m 5uge dieser Fahndungsmahnahmen fand eine «mgenbllckliche Sperrung aller deutschen (s renzen in Verbindung mit einer verschärften 0 renzkontrolle statt. Unter den noch In dle- far Nacht Verhafteten befand sich ein Mann, der ersuchte, auf Illegalem Wege über die deutsche (irenze in die Schweiz zu gelangen. Es handelte sich bibei um den 36 3abre alten Georg (Elfer, zi letzt wohnhaft irt München. Die inzwischen ge- lioffenen Feststellungen der von der Sicherheits- plizei nach München entsandten Sonderkommission egaben zahlreiche Hinweise auf die Vorbereitung und Ausführung der 2-a L Als Täter schien eine perfon In Frage zu lummen, von der bereits am 12.11. eine genaue Beschreibung veröffentlicht werden konnte. Vettere Feststellungen verstärkten den Verdacht, -iß Georg (Elfer zumindest in irgendeiner Beziehung z u dem Attentat stehen mußte. Unter der Last des von der Sonderkommiffion fo- ttabl am Tatort als auch In feinen inzwischen ermittelten Zufluchtsstätten fichergestellten Beweis- materials und nach mehreren Gegenüberstellungen legte (Elfer nach erst hartnäckigem Leugnen am 1L 11.1939 ein volles Geständnis ab. Sprengstoffes und den ungefähren Umfang des zu diesem verbrechen benötigten Sprengmaterials sowie über den mutmaßlichen Anbringungsort der Höllenmaschine sowie deren eigentliche Bauart, vorgefundene Teile eines Spezialuhrwerks machten wichtige Schlüsse auf deren her st ellerfirmen möglich und gaben damit ganz besonders wertvolle Fingerzeige für die Fahndung nach dem Täter. Auf dieser Unterlage der Tatortskommission baute bann die T ä t e r k o m m i s s i o n der Sicherheits- Polizei, aus Beamten der Geheimen Staatspolizei zusammengesetzt, ihre weitere Arbeit auf, und unter diesen gewonnenen Gesichtspunkten konnten nun die Tausend und aber Tausend Angaben aus dem ganzen deutschen Volk durchkämmt und abgesondert werden. Der Kreis um den Verbrecher wurde enger und enger, da man nun ja jetzt in der Lage war, das Wesentliche vom Unwesentlichen, das Zu- gehörige vom Nichtzugehörigen zu trennen. Alle Arbeit konnte darum in erster Linie sich auf den mutmaßlicher Täterkreis konzentrieren, um so dann systematisch auf den Täter, den Verbrecher selbst zu stoßen, und dann die oon ihm ausgehenden Verbindungslinien zu verfolgen. In Richtung der ersten Untersuchunasergebmsse wurden auf Weisung des Reichsführers ff aus dem ganzen Reichsgebiet und von den Grenzen her alle nun zu dem engeren Verdachtskreis gehörenden Personen zur Sonderkommission nach München Überstellt, die wiederum nochmals nach den neuesten Befunden den Kreis nach eingehendsten 93er- nehmunqen immer weiter einengte Wer den Ausdruck „Kreuzpeilung" im Funk und in der Navigation beherrscht, der versteht am besten, wie klar und logisch zwingend die Ueberschneidung der Arbeitsergebnisse oon Täter- und Tatortkommission im Kreise der verhafteten Verdächtigen dann den wirk- lichen Täter bezeichnete. linden zum 9. November eine besonders mühevolle $rebeit; der ganze Sprengschutt wurde sorgfältig keachtet und systematisch durchsiebt und geordnet, end) tage, und nächtelangem methodischem Suchen rer genauester Druckberechnung und Beachtung ie Eigenart dieser entsetzlichen Sprengung kam die Sicherheitspolizei In den Besitz einzelner teils ge- tr^fügig scheinender Splitter, Schräubchen und ^verteile, die zur ersten Rekonstruktion des itjektiven Tatbestandes die notwendige Ürraussetzung waren. Es konnte nunmehr ein erstes klares Bild d I o H e n. iIleichzeitig begab sich eine kriminalpolizeiliche ezialkommisston (T a t o r t s k o m m i s s i o n), be» »' bere Fachleute und Spezialisten der Sicherheits- ic. izei, nach München, wo ebenfalls sofort nach dem Öltransport der Toten und Verwundeten der isentliche Tatort völlig abgeriegelt v>. rde. Es begann dann hier noch in den Nacht- Berlin, 21. Nov. (DNB.) Zu der Aufdeckung >is Münchener Attentats erfährt der „Deutsche Di e n st" noch folgende Einzelheiten: Sofort nach der ^lrchtbaren Untat am Abend des 8. November im Münchener Bürgerbräukeller tra- ici durch Befehle des Reichsführers ff sämtliche D-iils der deutschen Polizei mit höchster Alarmstufe n Tätigkeit. Es begann in der Stunde des 93er. ^chens bereits von außen nach innen gleichsam $on eine Einkreisung des Täters. Sämt- i einigten Staaten nach Tallinn, die vergangene Woche noch 5 v. H. betrug, ist jetzt auf 8 vH. geftiegen. Bei kürzeren Reisen zwischen England und dem Kontinent ist die Steigerung noch erheblich scharfer. Wo bisher 20 Shilling Prämie für hundert Pfund Wert bezahlt wurden, werben jetzt drei Pfund Prämie verlangt. sich alles weitere finden". Festzuhatten sei vor allem, baß England nicht für sich, sondern für die ganze Welt in den Krieg eingetreten sei. — „Das scheint mir", heißt es in dem Artikel, „zu einer gewissen Verwirrung beizutragen. Denn wenn man erklärt, daß dies ein Krieg für die ganze Welt ist, dann hat diese auch ein Recht, sich über das, was man am Ende erreichen will, zu denn r u h i g e n". Zehn Schiffe am letzten Wochenende durch Minen zerstört. Brüssel, 21. November. (DNB.) Wie in London mitgeteitt wurde, sind während des letzten Wochenendes insgesamt zehn Schiffe, darunter vier neutrale, von zusammen mehr als 38 000 Tonnen das Opfer von Minen geworben und gesunken. Der in ein Minensuchboot umgebaute Mschdarnpfer „Mastiff" ist ebenfalls infolge der Ex- plosion einer Mine gesunken. Sechs Mann der Besatzung werden vermißt. Der britische Dampfer „Arlington Cord" (5000 Tonnen) ist im Atlantik von eeinem deutschen U-Boot versenkt worden. Großer japanischer Dampfer , auf englische Mine gelaufen. Amsterdam, 22. Nov. (DNB.) Der japanische 12 000-Tonnen-Dampfer „Terukuni M a r u" ist an der Ostküste Englands auf eine englische Mine gelaufen und gesunken. Alle Passagiere und die gesamte Besatzung konnten gerettet werden. Mehrere Boote mit Geretteten sind bereits gelandet, andere sind Unterwegs. Am Montag ist der 329 Tonnen große Trawler „S w e a st e a r"" auf eine englische Mine gelaufen. Die Mannschaft konnte geborgen werden. Bewaffneter französischer HandelS- dompfer im Hafen von Neuyork. Oie Äeburtsstadt Stalins. Moskau, 22. November. (Europapreß.) Die Geburtsstadt Stalins, Gori, soll nach den Plänen namhafter Architekten und Künstler Georgiens in repräsentativster Weise ausgebaut werben. Nach dem Bau einer Eisenbahnlinie zwischen Gori und Stalinir, der Hauptstadt bes füb- osscttifchen Gebietes, wirb Gori zu einem bedeuten» den Mittelpunkt dieses Gebietes. Bei der Neuge- stattung der Stadt ist eine breite Straße vorgesehen, die den Namen Stalins trägt. Sie verbindet den Bahnhofplatz mit dem Geburtshaus «Stalins. Zu beiden Setten der Stalin-Straße werben Skulpturen der engsten Mitarbeiter Stalins aufgestellt. genb umgeben: war es zu verwundern, daß unser Herz aufging? Darum rannten wir so durch die Straßen, darum stürmten wir so durch den Laden. Und Glaser, der große, schlanke, ftille Kamerad, ach, er glaubte sicher, daß seine große, noch kindliche Sehnsucht Widerhall gefunden habe im Herzen der kleinen Bethune. Es ist eine Geschichte wie viele andere, es ist im Grunde überhaupt keine Geschichte, es ist ein kleines Bild, wie es viele gegeben haben mag: ehe der junge Mensch, der uns so oft von seiner Heimat und seinen Ettern, von seinen Plänen und 21 rbeiten erzählte, der den Zarathustra bei sich trug, der kleinen Flämin etwas von seiner Liebe hatte sagen können, mußten wir ihn durch den Graden tragen wie so viele andere vor ihm und nach ihm, durch die Zeltbahn streifte uns noch einmal sein Körper, wenn wir an den Brustwehren schwankten mit unserer Last Als wir wieder nach Wochen ins Cafä „Clement kamen und Bechune erzählten, daß der „Große, Blonde" gefallen sei, da wandte sich die Kleine ab, rannte hinaus, und mir sahen nachher, daß sie geweint hatte. Das hat uns seltsam getröstet. Zeitschriften. — Die beiden neuen uns vorliegenden Nummern der vom Oberkommando der Wehrmacht herausgegebenen großformatigen Zeitschrift „D i e Wehrmacht" bringen höchst fesselnde und ausgezeichnete illustrierte Reportagen über die Tätigkeit zweier Waffen, die schon in den ersten Kriegswochett in besonderem Maße aller Augen auf sich gelenkt haben: Das U-Boot und das Flugzeug. Auch sonst lesen wir viele interessante Frontberichte. Wir nennen nur ein Stimmungsbild Ettighofers von der Westftont. Die Zeitschrift wird an der Front wie in der Heimat auf gleich große Beachtung rechnen dürfen. — Deutsche Gründlichkeit und deutscher Forschergeist haben den Luftschutz zu einer lebendigen 1 Wissenschaft gemacht; ihre Pflegstätte ist die Reichs« anstatt der Luftwaffe für Luftschutz. Ein interessaw ter Bilderartikel der neuen „Sirene" führt durch diese Forschungsstätte. Ein anderer Bildbericht zeigt, wie vorbildlich eine Luftschutzgemeinschaft einen Luftschutzraum baut Unter der Rubrik „Lehren und Lernen" bringt das neue Heft einen Bilderartikel über den Aufbau des deutschen zivilen Lull« schutzes, angefangen beim Flugmelde- und Lust« sch utz-Warndienst über den Selbstschutz und die Bekämpfung der Gefahr im Entstehen bis zum Mder- stand gegen Katastrophen. Brüssel, 21.Nov. (Europapreß.) „Mehr als hundert Mal und in allen Kreisen habe ich bte Frage gestellt: Meiches find nun die wirklichen Ziele dieses Krieges?'", so schreibt ein soeben aus London zurückgekehrter Berichterstatter des kathott- schen Blattes „Dingtiöme Siecle". Er fährt fort: „Keinmal ist mir auf diese Frage eine aus« reichende Antwort gegeben worben. Die maßgeblichen Kreise seien sich auch klar darüber gewesen, daß es vom englischen Standpunkt aus schwer sei, eine richtige Antwort zu geben. Em hoher Beamter habe sich deshalb darauf beschrankt zu sagen: „Unsere Ziele sind in den Reden unserer Staatsmänner und Parlamentarier bereits ange- kündigt worden." Etwas genauer befragt, ob also England heute den Nationalsozialismus oder Deutschland bekämpfe, habe der englische Gewährsmann geantwortet, darüber könne man keine klare Auskunft geben. Es handle sich darum, „ein System zu vernichten, das nicht genügend Garantien gewähre". Der belgische Journalist hat sich auch damit nicht zufriedengegeben und sich weiter erkundigt, ob man nach einem gewonnenen Krieg die Tschech 0 - Slowakei und Polen im alten ober einem neuen Umfang wiederherzustellen wünsche, ob Polen dann mit ober ohne Danzig, mit ober ohne Korn- bor geplant sei, und wie man sich hinsichtlich derjenigen Gebiete verhalten wolle, die sich jetzt in russischen Händen befinben. Bei solchen Erkundigungen, zu denen noch die heikle Frage kam, wie man sich den Fall Albanien denke, war bei dem Engländer „eine leichte Ungeduld" zu bemerken gewesen. Die Antwort habe gelautet: „Zunächst französischen 2üs affe n e 1 niau f s - «omniir will man den Krieg einmal gewinnen, b,a n n w i r b I f i o n, in Neuyork ein. Die Bewaffnung bes Schiff tung, ganz nach innen schauend und an ihrer Ausgabe zu edler Gröhe emporwachsend. Den „Mann aus Niemandsland" spielte Viktor v. G s ch m e i b« 1er mit schlichtem Ernst. Den Pfarrer in seiner Das ergreifende Schicksal einer Frau, die nach geistigen Enge hatte Hans Canmenberg in -*■ ' • ' ----- Maske und Gesten anfangs zu sehr als Karikatur angelegt, um später das ehrliche Gingen dieses Mannes um ein Verstehenwollen für die Motive der Mutter ganz glaubhaft machen zu können. Hilde Kneipp hatte die scharfen Züge der einen hartherzigen und mißgünstigen Tochter gut herausgebildet, die andere, eine wort- und tränenreiche einfältige Pute, war, leicht übertreibend, Hertha Eggert. Eine sehr saubere und sorgfältig studierte Leistung war der Altknecht Hans Albert S ch e w e s, auch im schlesischen Dialekt anscheinend bemerkenswert kapitelfest. Siegfried Lowitz und Anneliese Garbe, frisch und natürlich das junge Paar. Die schwere, lastende Atmosphäre des Stückes darf nicht zu leisem und undeutlichem Sprechen verleiten, der, wie schon gesagt, ohnehin schwerflüssige Dialog kann durch Klarheit und Straffheit batte, li ms ner btt ster uni r neu« tcmischn )s, bt ) in btt strukim es M ■ Par!-) atspartk Vordet- leue M der mm daß Knie des r yltiiE ße Dorf ie vetbi sEtalii en 6ful IV 4) $ n Plant giens i ier neu >le anbi * es oben w von fe' gälten i >i sich f iiebe y en ®ri? । nach 1 inmal n W«1 Siem1 «„» Mld» daß li! tet ,er w» W [t die n W • sMt >nk 'i inen 1 > (^s Die l Ab6s Erklärungen werben in politischen Kreisen dahin beurteilt, daß Japans Wünsche auf eine Honderstellung Nordchinas und der inneren Mongolei klar erkennbar sei, daß Aus dem Mich Leuchte gehört eine so-Watt-MLampe. Verlangen Sie beim Slettrolicht'Fachmann die innenmattlerten G. A.-Gport. Eine Minute Gevenkpause am Totensonntag. gangen. Neue Hochwasserschäden in der Schweiz. Das Hochwasser der Rhüne hat nun in Wallis, in der Nähe von Monthey, zu einem Damm- bruch geführt. Ein großes Gebiet wurde überschwemmt. Die Wassermassen bedrohen das Dorf C o l l o m b a. Militär, Feuerwehr und Hilfsmannschaften sind zur Ausbesserung des Dammes eingesetzt worden. Verursacht durch die anhaltende Schneeschmelze und einen vielstündigen Sturm hat ein Nebenfluß der Rhone, die S a l e n tz e, in Wallis ihr Bett verlassen und sich einen neuen Weg durch fruchtbare Felder gebahnt. Das Hochwasser bedroht hier eine große Brücke und die Kantonalstraße, die die Kraftwagenverbindung zwischen Lausanne und Mailand herstellt. — Bon den Bergen sind große Erdrutsche niedergegangen, die die elektrischen Leitungen zerstörten und die Wasserzufuhr mehrerer Ortschaften unterbunden haben. Starke Schneefälle in Moskau. In vielen Gegenden der Sowjetunion sind starke Schnee- und Regenfälle niedergegangen. Auch in M o s kau hat starker Schneefall eingesetzt. In O st- s i b i r i e n wurden an manchen Orten am Montag — 40 Grad Celsius gemessen. Selbst die südlichen Gebiete, wie Taschkent und andere, melden ungünstiges Wetter. Lastwagen in den Jsonzo gestürzt. Auf der Straße von Tolmein nach Kar- fr e i t ist ein Militärlastwagen, mit Holz beladen, infolge schlechter Sicht während eines Platzregens über die Böschung in den Jsonzo gestürzt. Drei Soldaten kamendabeiums Leben, sechs wurden schwer verletzt. Japans Pläne in China. Sonderstellung Nordchinas und der inneren Mongolei. Die Königin der Niederlande hat am Montag den niederländischen Gesandten in Berlin, van haersma d e W ith, im Palais Nordende in Audienz empfangen. Aus aller Wett. Spionage zu Gunsten Polens mit dem Tode gebüßt. Berlin, 21.Jtoo. (DBB.) Die Iusklzpresiestelle beim Volksgerichtshof teilt mit: Die vom Volksgerichtshof wegen Landesverrates zum Tode und zu dauerndem Ehrverlust verurteilten Brüder Karl und Bernhard Grzebellus aus Lasiowih (Kreis Tarnowih) bzw. Groh-Streh- lih sind heute hingerichtet worden. Karl nnd Bernhard Grzebellus haben gemeinsam mehrere deutsche Staatsgeheimnisse ausgespaht und an Polen verraten. Die Volksschädlinge Seelhof und Goebel hingerichlet. Altes Unrecht wiedergutgemacht. Deutsch-slowakischer Staatsvertrag über die Rückgliederung der von den Polen geraubten slowakischen Gebiete. WHW -Fußball im Gau Hessen. Im Gau Hessen werden die Winterhilfs-Fußball- piele, die am 22. November statt find en sollten, am kommenden Sonntag, 26. November, durchgeführt. Dadurch verzögert sich selbstverständlich der Beginn der Meisterschaftsspiele. Die wichtigsten WHW.- Spiele finden in Kassel (Rechts gegen Links der Fulda), Hanau (Gauliga gegen Bezirksklasse), Friedberg (VfB. Friedberg — Hanau), Gießen, Fulda, Marburg und Bebra statt. Handball der Jugend. Fähnlein 4/116 — Mo. 1. Zugend. Auf dem Platz der Spielvereinigung 1900 stehen ich am heutigen Mittwoch beide Mannschaften in einem Freundschaftsspiel gegenüber. In der Mannschaft des Fähnleins finden sich bekannte Spieler der 1. Jugend von 1900, unter anderen die vollständige Läuferreihe. Wenn auch die Mannschaft das erstemal zusammenspielt, so ist sie doch sehr spielstark und wird für die, in der für die Bannmeisterschaft vorgesehenen Aufstellung antretenden Männerturner einen gleichwertigen Gegner abgeben. Zur Außenpolitik erklärte Ab6, daß eine fried- Uche Lage mit Rußland durch Beseitigung l*r bisherigen Streitfragen geschaffen werden solle. (t kündigte gleichzeitig die Einsetzung einer Grenz- Kommission zur Regelung sämtlicher Grenz- ftagen zwischen Rußland und Mandschukuo an. Gegenüber dem Krieg in Europa verfolge jopan die Politik der Nichteinmischung, lsobachte jedoch die internationale Lage aüfmerk- stnr. Die Rachitis, auch als englische Krankheit bezeichnet, befällt das Kind zur Zeit feines stärksten Wachstums, insbesondere also den Säugling, aber auch noch das Kleinkind. Rachitische Kinder gehen leicht an Infektionen zugrunde. Die Sterblichkeit an Lungenentzündung ist bei ihnen sechsmal so groß wie bei nichtrachitischen. Ein Viertel unseres gesamten Krüppeltums ist auf die Rachitis zurückzufuhren. Menschen, die eine schwere Rachitis überstanden haben, erleiden an Körper und Ge- sicht für Lebenszeit schwerste Einbuße. Wenn wir die Rachitis aus unserem Volkskörver ausrotten wollen, bcmn kann es, wie der Leiter der Universitätskinderklinik in Berlin, Professor Dr. Dessau, in der „Gesundheitsführung" betont, nur die Parole geben, alle Kinder einem Schutzv erfahren zu unterziehen. Dieses Verfahren muß in erster Linie während der fonnenarmen Zeit durchgeführt werden. Die Gesundheitsämter werden allen Müttern mit Säuglingen eine Auf- forderung zu dem sogenannten Rachitistermin übermitteln. Dort wird nach ärztlicher Untersuchung eine Flasche Digantol-Oel ausgegeben, das dem Säugling zusammen mit der täglichen Nahrung zu geben ist. Die Anwendung des Mittels wird überwacht. Nach zwei Monaten wird Die Justizpressestelle Berlin teilt mit: Am 21. November 1939 sind Emst Seelhof und Bernhard Goebel hingerichtet worden, die vom Sondergericht Berlin am 20. 11. 1939 wegen Verbrechens gegen die Verordnung gegen Dolksschädttnge $um Tode sowie zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt worden sind. Seelhof und Goebel, zwei mehrfach vorbe st raste gewalttätige Gewohnheitsverbrecher, haben im Oktober d. I. in Brandenburg (Havel > unter Ausnutzung der Verdunkelung zusammen einen schweren Raubüberfall, Seelho außerdem gleichfalls unter Ausnutzung der Verdunkelung einen räuberischen Diebstahl und eine räuberische Erpressung bebe i t der slowakischen mit der großen deutschen Natton für eine gerechte Regelung der Verhältnisse in Mitteleuropa. Der Führer des Deutschen Reiches habe dadurch bewiesen, daß er die Grenzen in diesem Teile Europas, den ethnischen Grundsätzen entsprechend, regeln wolle, und dies nicht nur zu Gunsten des deutschen Voltes, sondern auch der kleinen Nattonen. Das slowakische Parlament nahm am Dienstag eine Regierungserklärung entgegen, die der stellvertretende Ministerpräsident Dr. Dur- cansky, der den erkrankten Dr. Tuca vertrat, verlas. Sie stellte fest, daß das von Adolf Hitler vertretene Volkstumsprinzip sich den Weg durch das Jahrhundert bahnen und überall dort durchsetzen werde, wo es noch nicht verwirklicht fei, damit ein dauernder Friede in Europa einziehe. Das slowakische Volk werde den Weg der Freundschaft mit dem Deutschen Reich und der Zusammenarbeit mit allen anderen Staaten weitergehen. Die Zusammenarbeit mit Deutschland habe den Slowaken zur Selbständigkeit verhalfen, sie vor der polnischen Gefahr bewahrt und das ihnen von Polen angetane Unrecht wieder gutgemacht. Wenn auch die formelle Einverleibung der ehemaligen slowakischen Gebiete den Feinden Deutschlands unangenehm sei, bleibe dies doch ein Faktum, daß das slowakische Volk im Rahmen der Demokratie unter der Herrschaft der Humanität dieses Gebietes beraubt worden fei, es aber durch das nationalsozialistische Deutschland zurückerhalte. Der Minister wandte sich gegen die westliche Greuel Propaganda und gegen den Plan der Wiedererrichtung der ehemaligen Tschecho-Slowakei. Art und Weise sowie Ziele der feindlichen Propaganda müßten in jedem Menschen die Ueberzeugung erwecken, daß der von den Weststaaten gegen Deutschland geführte Krieg jener Ziele entbehre, für tue es würdig sei zu kämpfen. Wirtschaft. Gießener SchlachtviehmarN. Zum gestrigen Gießener Schlachtviehrnarkk (Schlachtviehverteilungsrnarkt) in der Viehversteigerungshalle Rhein-Main in Gießen wurden 7 Ochsen, 8 Bullen, 64 Kühe, 40 Färsen, 123 Kälber, 277 Schweine, 60 Schafe aufgetrieben. Preise: Ochsen 38 bis 45,5 Rpf. Bullen 33 bis 43,5, Kühe 22 bis 44,5, Färsen 38 bis 45,5, Kälber 25 bis 65, Schafe 30 bis 48 Rpf. je Pfund Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,10 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,10 RM., b2 (120 bis 134,5 kg) 1,10 RM., c (100 bis 119,5 kg) 1,08 RM., d (unter 100 kg) 1,02 RM., e—f (unter 80 kg) 0,98 RM., gl (fette Specksauen) 1,10 RM., i (Altschneider) 1,10 RM., g2 (andere Sauen) 1,10 RM., h (und Eber) 1,06 RM. Marktverlauf: ausverkaust. Rhein-Mainische Börse. Uebenviegend fest. Frankfurt a. M., 21. November. Die anhaltende Geldflüssigkett führte an der Börse zu weiteren Antagekäufen, so daß die Haltung überwiegend weiter fest war. Im ganzen hat sich das Geschäft nach den lebhafteren Vortagen etwas verringert, auch setzten sicy im Anschluß an den gestrigen Schlußverkehr vereinzelt weitere Gewinnmitnahmen fort. Der Aktienmarkt zeigte daher eine ausgeglichenere Kursentwicklung, und die durchschnittlichen Erhöhungen lagen bei 0,50 bis 1 v. H. In verschiedenen Spezialwerten war das Material aber weiter knapp, so daß stärkere Erhöhungen vorlagen. So bei ScyeDeanstalt mit 216 (213), Löwenbräu München mit 231 (228) und Verein. Deutsche Metall mit 154,50 (152,50), ferner am Montanmarkt Hoesch mit 114 (112,50) und Buderus nach Pause mit 100,25 (98,50). IG.-Farben mit 160, Mannesmann mit 107,50 und Verein. Stahl mit 100,13 lagen unverändert. Etwas niedriger eröffneten Adlerwerke Mit 95,50 (95,75), Rheinmetall mit 120,75 (121,50) und Heidelberger Zement mit 137 (137,50). Auch der Rentenmarkt lag etwas stiller, obgleich die Nachfrage nach Reichsschatzanwersungeni und Pfandbriefen vorhielt. Von Auslosungswerten Reichsaltbesitz 137 (136,90), Dekosama I 140,65 (140,25). Industrie-Obligationen lagen still und uneinheitlich, auch Liqui-Pfandbriefe bröckelten meist leicht ab. Von Stadtanleihen verloren 1928er Mainz 0,50 v. H. auf 94. Fest waren weiterhin Reichs- bahn-VA. mit 126 (125,75). Im telef. Frewerkehü liehen Steuergutscheine I leicht nach. In der zweiten Börsenstunde blieb die Haltung überwiegend fest, das Geschäft war aber still. Salzdetfurth setzten ihre Steigerungen bis auf 171 nach anfangs 169 (167,50) fort. Verein. Stahl gewannen 0,40 v. H. auf 100,50, AG. für Verkehr 1 v. H< auf 113,50, sonst waren kaum zweite Notierungen! vorhanden. Bei den später festgestellten Kursen stellten sich größtenteils Erhöhungen ein, über 0,50 bis! 1 v. H. gebessert waren Klöckner mit 123,25 (121,50), Südd. Zucker mit 222 (220,50) und Feinmech. Jet- ter mit 105,75 (103), andererseits Daimler 118,50 (119,65), RWE. 116,65 (117,65), Felten 140 (140,75). Im Freiverkehr waren Katz & Klumpst mit 94 (92), Rastatter Waggon Mit 41 und Growag mit 77 gesucht. Tagesgeld um). 2 v. H. Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 21. November. Es notier« ten je 50 Kilo Lebendgewicht in RM.: Kälber andere a) 62 bis 65 (am 15. 11. 62 bis 65), b) 55 bis 59 (53 bis 59), c) 46 bis 50 (45 bis 50), d) 30 bis 40 (35 bis 40). Hümmel a 2) 49 bis 50 (49 bis 50), b2) 44 bis 48 (44 bis 48), c) 30 bis 42 (32 bis 42), d) 25 bis 28 (28). Schafe a) 40 bis 42 (40 bis 42), b) 35 bis 39, (37 bis 39), c) 20 bis 32 (25 bis 32). Schweine a) 56 (56), bl) 56 (56), b2) 56 (56), c) 55 (55), d) 52 (52), e) 50 (50), Sauen gl) 56 (56). Marktverkauf: Kälber, Schafe und Schweine zuge« teilt. Tokio, 22. Nov. (DNB.-Funkspruch.) Premier- nrinifter A 6 ö gab der Presse Erklärungen über die lhinapolitik Japans ab, die in Anlehnung an die Lonoye-Erklärung vom Januar 1938 wichtige An- fnlts punkte dafür geben, wie sich die Beziehungen eines neuen China unter Wang Tching- Lki zu Japan gestalten sollen. Grundsätzlich, so er- lärte Ab6, werde Japan alles vermeiden, was die Gleichberechtigung und Souveränität der reuen Regierung verletzen könnte. Andererseits fei Japans Führerschaft in Fern - Ost natürlich gegeben. Japan erwarte, daß ^ordchina in besondere Beziehungen ru Japan und Mandschukuo trete und daß prner Nordchina und die Innere Mongolei enger miteinander verbunden I v-erden als andere Teile Chinas. Zur Stationierung japanischer Truppen in China erklärte Ab6, daß bie'fe Maßnahme sich allein aus dem Gedanken eines lieber» f nfommens zwischen China und Japan ergebe. 57an dürfe Nicht glauben, daß der China-Konflikt cLIein durch die Einsetzung einer neuen Regierung mb die Beseitigung Tschiangkaischeks sowie die Zer- rücknahme japanischer Truppen gelöst sei, vielmehr fiiinbe die schwerste Aufgabe noch bevor. Da die i riegsfd)u(ben Japans sich feit Beginn des (hinakonfliktes auf 10 Millionen Pen beliefen, verde auch noch die nächste Generatton mit der endgültigen Lösung der Neuordnung in Fernost beauftragt sein. \ NSRL.-Reichsführung hat für alle Ceran- taltungen am Totensonntag, 26. November, angeordnet, daß sie vom Spiel- oder Veranstaltungsleiter zum Gedenken an die für Führer, Volk und Vaterland Gefallenen des Krieges und der Bewegung auf eine Minute zu Unterbrechen sind. Auf den Spiel- und Sportplätzen vorhandene Flaggen ' inb für die Gedenkminute Halbstock zu setzen. eine zweite Flasche ausgegeben. Nach weiteren zwei Monaten erfolgt dann die dritte Vorstellung mit der Abschlußuntersuchung. Etwa 1,5 Millionen Säuglinge werden von dieser Aktion erfaßt. Kleine politische Nachrichten. Der Führer hat auf Vorschlag des Stabschefs der SA. - Standarte 2, Standort Wolnzach, in Erinnerung an den am 8. November 1939 bei dem verbrecherischen Anschlag im Bürger- bräukeller zu München schwer verletzten und am 13. November den Verletzungen erlegenen SA.- Standartenführer Michael Schmeidl die Bezeichnung „SA.-Standarte 2 — Michael Schmeidl" verliehen. Reichsleiter Korpsführer Hühnlein, der Ehrenführer der Motor-HI., spricht am Donnerstag von 19.35 bis 19.45 Uhr im Rundfunk aut Motor-HI. und ihren NSKK.-Ausbildern als Auftakt für eine planvolle noch intensivere Schulung. Berlin, 21.Nov. (DNB.) Wie vor kurzem be- lannlgegeben wurde, hat der Führer der slo- oakifchen Regierung zugefagt, daß Deutschland die ton der slowakischen Regierung gellend gemachten Dünsche wegen der Wiedervereinigung der ton dem früheren polnischen Staate h den Jahren 1920, 1924 und 1938 in Besitz genommenen Gebietsteile mit der Slowakei erfüllen werde und daß die Rückgliederung der Gebiete durch einen Staafsoer- 1rag zwischen Deutschland und der Slowakischen Republik geregelt werden solle. Dieser Staatsvertrag ft inzwischen fertiggestellt und am Dienstag im lluswärtigen Amt durch den Reichsminister des Auswärtigen, von Ribbentrop, und den fowakifchen Gesandten, Eernak, unterzeich- i e t worden. Genugtuung in der Slowakei. Gerechte Festlegung der Bolkstumsgrenzen durch den Führer. Preßburg, 22.Nov. (DNB.-Funkspruch.) Die ISowakische Presse verzeichnet mit großer Oenuatuung den Abschluß.des Vertrages über die Rückgliederung des seinerzeit von Polen entrissenen towakischen Gebietes. Sie stellt fest, daß durch die MnterAeichnung dieses Vertrages das der Slowakei ^gefügte Unrecht beseitigt wurde und diese tamit im Norden und Nordosten ihre tausend- lühriye Dolkstumsgrenze erlangt habe. Dieses Abkommen bedeute nicht nur einen Er- bla der slowakischen Außenpolitik, sondern auch eine »elohnung für die Tapferkeit und Opferwilligkeit Ier slowakischen Soldaten. Es sei ferner ein weite- iiss glänzendes Ergebnis der Zusammenar- jedoch feine Haltung gegenüber Mittel- und S ü d ch i n a vollkommen ungeklärt ist. DiellSAundderEhina-Konflikt. Verschärfung der amerikanisch-japanischen Beziehungen. Washington, 21. Nov. (Europapretz.) Erklärungen des Unterstaatssekretärs Sumner W e l, l e s, in denen er die Lage der amerikanischen Staatsbürger in Tientsin als pretär bezeichnete und der Entschlossenheit der Vereinigten Staaten Ausdruck gab, alle Rechte in China zu wah- r e n, werden in politischen Kreisen als ein neues Anzeichen für eine erhebliche Versteifung in den Beziehungen zwischen den USA. und Japan betrachtet. Man ist auch der Auffassung, daß sich die Aussichten, den vor kurzem von den USA. gekündigten Handelsvertrag durch neue Abmachungen zu ersetzen, stark verringert Habern Die Erklärungen Sumner Welles, der während des Urlaubs dem Staatssekretärs Hüll die Geschäfte des Staatsdepartements führt, werden um so. bedeutsamer gehalten, als sie die amtliche Stellungnahme der USA. unmittelbar nach, der Zurückziehung eines Teiles der französischen. und der englischen Garnisonen aus Nordchina und nach der Erzielung eines grundsätzlichen Einverständnisses über ein russisch-japanisches Handelsabkommen darstellen. Auch in der führenden Presse, wie in der „New Port Times" und im „Herald Tribüne", geht die Auffassung dahin, daß — nach dem teilweisen Rückzug Englands und Frankreichs von der oftafiattschen Front — nunmehr der alleinige Verfechter des Grundsatzes der „Offenen T ü r", d. h. der kapitalistischen Interessen der Demokratien in China, die Vereinigten Staaten seien. Man glaubt auch, daß die Vereinigten Staaten entschlossen seien, diesen Standpunkt auch in Zukunft aufrechtzuerhalten. Daran ändere auch die kürzliche vielfach mißverstandene Erklärung des Staatsdepartements nichts, wonach die Vereinigten Staaten nicht gewillt feien, die französische und die englische Konzession in Tientsin zu verteidigen. \ Generalfeldmarschall Göring hat an den Reichspostminister Dr.-Jng. e. h. O h n e f o r g e nach Abschluß der Operationen in Polen ein Schreiben gerichtet, in dem er seinen Dank für die Mitarbeit der Reichspost an dem reibungslosen Ablauf der Nachrichtenübermittlung während des polnischen Feldzuges Ausdruck gibt. Am 21. November traf das für den Distrikt Warschau bestellte Sondergericht ein. Die Mitglieder des Gerichts unter Leitung des Landgerichtsrats (Seda wurden vom Gouverneur des Distrikts Warschau, Dr. Fischer, in ihren Auf- gabenkreis eingeführt. Aufgabe des Sondergerichts ist es, alle Verbrechen, soweit sie nicht zur Zuständigkeit des Standgerichts oder anderer Gerichte gehören, zu ahnden und abzuurteilen. Wie der „Daily Telegraph" meldet, sind an der Grenze zwischen Montana und Alberta die ersten fünf Militärflugzeuge, die für England in Kalifornien gebaut wurden, gelandet. Sie wurden dann über d i e kanadische Grenze gerollt. Die amerikanksche Marinekommission prüft den Plan der United States Line, einen Fahrgast- schiffsverkehr zwischen Neuyork und Italien unter Vermeidung der für die amerikanischen Schifte verbotenen Kriegszone herzustellen. Die Gesellschaft hat die Verwendung von 37 Ueber- feebampfern in Aussicht genommen, die von Neuyork nach Genua und Neapel fahren sollen. Feldzug gegen die Rachitis. Alle Säuglinge erhalten Schutzmittel. Obwohl wir Kriegszustand haben, wird die Ge- fundheitsführung in Deutschland nicht vernach- Üssigt. Gerade im Kriege ist es notwendig, die Gesundheit besonders auch der künftigen Generatton ji sichern. Es ist deshalb von entscheidender Be- rcutung, daß gerade in diesem Augenblick eine seit Ungern vorbereitete Aktion gestartet wird, ein ? eldzug gegen die Rachitis. Im Einver- rshmen mit dem Stellvertreter des Führers hat ^rReichsinnenminister die planmäßige Durchfüh- rmg von Derhütungsmaßnahmen möglich st bei j?dem Kind angeordnet. Neben den Säuglinas- fursorgestellen der Gesundheitsämter stehen die fmtlichen Hilfsstellen für Mutter und Kind der SSD. für diese Aktion zur Verfügung.'Die durch te unentgeltliche Abgabe von Rachi- t sschutzmitteln enfttehenden Kosten werden für die sozialversicherte Bevölkerung von den Lan- Lüsversicherungsanstalten, für die Hilfsbedürftigen tnn der NSV. getragen. Die Gemeinden sind auf» erfordert worden, die Durchführung der Aktion nach mästen zu fördern. MDJEN D M Keine Probefahrten ohne roten Winkel. ßpb. Frankfurt a. M., 21. 91od. Der Jrchaber Einer Autoreparaturwerkstätte fuhr am 14. Oktober mit seiner Frau in einem zur Reparatur über« □ebenen Wagen nach Königstein. Das Auto trug eine rote Nummer, war aber mit keinem roten Winkel versehen und wurde angehalten. In einer gegen den Fahrer vor dem Amtsgericht in Frank, furt geführten Verhandlung am Dienstag gab er an, daß es sich um keine Vergnügungsfahrt Han. beite, sondern darum, den Wagen auf Steigfahig. fett auszuprobieren. Der des Vergehens gegen § 23 des Kraftfahrgesetzes vom 3 5.1939 in Tateinheit mit Vergehen gegen die §§ 1 und 4 der Verordnung vom 6. 9.1939 über die Weiterbenutzung von Kraftfahrzeugen angeklagte Fahrer bekundete, daß er für zwei feiner Autos den roten Winkel besitze und daß er auf dem Standpunkt stehe, die rote Nummer genüge für eine Probefahrt. Erst nach der Probefahrt habe er sich um die Zulassung zu be- mühen. Oberamtsanwalt unb Gericht waren gegen, teiliger Ansicht. Der Angeklagte würbe zu 60 RM. Gelbstrafe verurteilt. Das Fahrzeug, bas ber Angeklagte benutzt habe, fei abgemelbet gewesen; es fei friedensmäßig unb kriegsmäßig aus dem Verkehr gezogen unb bürste nicht mehr benutzt werden. Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Haupt|chrlftlelters:Ernst Blum schein. Verantworllich für Politik^ Femlleton und die Bilder: vr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen Pro- vinz und Wirtschaft: Ernst Blumschem; ur Sport. Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den 3nbalt ber ^uzetgen. Theodor Kümmel. Druck und • Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G' Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. unb <^mstags 15 Pf., mit ber Illustrierten 5 Sßf. imetyt. 3ur 3eit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig. Roi-Kreuz-Helsm'nnen in der Grundausbildung. L i n k 5 : Ein Druckoerband wird angelegt - Rechts: Hier werden die Bewegungen zur Wiederbelebung geübt (äufn. [2]: Neuner, Gieß. 2In,;.) Seit einer Reihe von Wochen entfaltet bas Rote Kreuz in unserer engeren Heimat eine besonbers rege Ausbilduvgstätigkeit. Viele junge Mäbchen unb junge Frauen hatten sich, nachdem entsprechende Aufrufe ergangen waren, bereiterklärt, sich für ben Dienst im Roten Kreuz zur Verfügung zu stellen unb sich einer gründlichen Ausbildung zu unterziehen. Seit Wochen schon geschieht diese Grundausbildung, die den angehenden Helferinnen eine reiche Fülle von Kenntnissen vermittelt. Gerne stehen die Aerzte in Stadt und Layd im Dienste dieser Ausbildungsarbeit, und lassen es sich keine Mühe verdrießen, scheuen keine Autofahrten in nächtlicher Dunkelheit und keine Opfer an Zeit, um diesen Unterricht abzuhalten. Mit Freude unb im Bewußtsein ber Notwendig- feit für die Volksgemeinschaft nehmen die zukünftigen Helferinnen teil. Mit aller Aufmerksamkeit folgen sie ben Erläuterungen über bie verschiedenartigen Funktionen bes menschlichen Körpers unb ben sich ergebenben notmenbigen Hilfsmaßnahmen in Fällen von Verletzungen, von Brüchen unb ber Lebensgefahr. Währenb ber Arzt in kurzen unb klaren Vorträgen bie notwendigsten theoretischen Kenntnisse vermittelt, finb erfahrene Helferinnen babei, ben Schulungsteilnehmerinnen praktische Fertigkeiten zu vermitteln. Unsere beiben Bilber, gestern abenb bei einem Kursus in Lollar ausgenommen, geben einen Eindruck von ber Arbeit ber Grund- ausbilbung für Helferinnen bes Roten Kreuzes.^— tnia öKBtetfroat Ein erschütterndes Tongemäldei - . /M ; ■/: 05134 Unsere geliebte treue, selbstlose Mutter Frau Elise Tidiy Wwe. ist durch einen sanften Tod von ihrem schweren Leiden erlöst worden. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Erich Beyer Familie Ludwig Bender Frau Veronika Tichy Familie Paul Walter Familie August Kling. Gießen, Rodheim a.d. Bieber. Zoppot, Kassel, München, 22.Nov.1939. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 23. Npvember, nachmittags 2 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. 19.30-22.30 Uhr 8. Mittw.-Miete Znm letztenmal Das Wintermärchen Preise: 16922D RM. 0.60-3.10. 20—22.15 Uhr O.Freitag-Miete Die Mutter Schauspiel von Walter Stanietz Preise: RM. 0.60-3.10. Gesundes, tücht. ^erxib | Mietgesuche | [Stellenangebote] vflegur tralhei in ben Lanbbezirken burch bie Bürgermeistereien. vorzugt. 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Alle Betriebe, die über keine oder nicht ausreichende Futtergrundlage verfügen, müssen die benötigten Futtermittelscheine bei der zuständigen Kreisbauernschaft umgehend beantragen. Die 2uiträge sind auf die Richtigkeit ihrer Angaben von der Bürgermeisterei des Antragstellers zu bestätigen. Die Ausgabe der Futtermittelscheine an die Tierhalter erfolgt nach vorheriger Bekanntgabe durch die Ernährungsämter Abtlg. A (in Stadtbezirken), Deibenhausen, z.Z. Ronnenroth, den 21. November 1939. 6944V Betr.: Verpachtung von Plätzen zum Verkauf von Christbäumen in der Stadt Gießen. Bekanntmachung. Zum Verkauf von Christbäumen soll ein Platz von etwa 100 qm im Hofe des städtischen Verwaltungsgebäudes Gartenstraßs 2 für die Zeit vom 5. bis 24. 12.1939 verpachtet werden. 6933C Schriftliche Angebote sind bis spätestens zum 28.11.1939, mittags 12 Uhr, im Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer 28, einzureichen. Gießen, 20. November 1939. Der Oberbürgermeister. Gez.: Ritter. Bekanntmachungen. Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit werden wieder gezahlt. (6932D Nach einer Verordnung des Reichsarbeitsministers vom 16. November 1939 können nunmehr Sonntags-, Feiertags- und Nachtzuschläge vom 27. November 1939 ab wieder gezahlt werden, soweit nach den für den Gefolgsmann geltenden Arbeitsbedingungen ein Anspruch auf solche Zuschläge besteht. Mit dem27.Nov. 1939 entfällt für den Unternehmer auch die Verpflichtung, diese Beträge an die Finanzkasse abzuführen. Büro Efloertflam M Keller Ein Kriegs-Tonfilm, berge-1 stellt unter Mit Verwendung I authentischer Aufnahmen I in- u. ausländisch. Archive. I Im Heulen und Bersten derl Granaten, im Brüllen und | Krachen des nervenzermfir- benden Trommelfeuers erleben wir den fiebernden Pulsschlag der Front. Flammenwerfer Maschinen-Gewehre Tanks,Geschütze aller Kaliber bringen Tod undVerderben und künden davon was unseren Helden Gesetz gewesen Ist.' Atemberaubende Luftkämpfe 693&A BrennendeFlugzeuge Fesselballons Bomben Geschwader Der „Angriff“ schreibt: „Der Film ist echt. Ohne jede Schminke zeigt er die Front, die vorderste Linie . Jeder Deutsche will und muß diesen Film gesehen haben I Auch die deutsche Jugend ist besonders eingeladen! (Dazu die neue Wochenschau! zum 1. Dezemb. oder später in guten Haushalt gesucht. [essiD Alicenstr. 33 H. Für sofort wird eine tüchtige Hausgehilfin welche alle Zimmer- und Hausarbeit verrichten und etwas servieren kann, bei i Tariflohn und । guter Behandlung gesucht. ; Frau Rösch. Fremdenheim Columbia, Bad-Nauheim. Saumes SausinWeu für sofort oder später bei guter Behandlung ge sucht. Fahrt- Totensonntag Elühr 1 besond. Früh- vorin Vorstellung '——— Gloria-Palast Jugendliche haben Zutritt Der Vorverkauf hat begonnen! l Zimmer und Küche evtl, möbliert, zu mieten gesucht. Schr. Ang. unt. 05129 a.d.G.A. MUh mit Küche in Gießen zu mieten gesucht. Schr. Ang. unt. 05124 a.d.G.A. 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Sacken chtigen Auf dem Tisch stcht ein brauner Braten mit fettglänzender Kruste und zartem hühnerähnlichem Fleisch, und die Hausfrau, die ihn anschneidet, lacht stolz: „Eigene Zucht!" Ja, wer's auch so hätte, denkt sich mancher. Die Aufzucht eines Tieres, dessen nährstoffreiches Fleisch mehr Fett enthüll als etwa fettes Hühnerfleisch oder mageres Kalb- und Rindfleisch, darf uns heute denn auch nicht mehr gleichgültig sein. Das Kaninchen ist ein wertvolles Volksgut. Mit dem wilden Kaninchenü und seiner ungeheueren Vermehrungsfähigkeit — die Nachkommenschaft eines einzigen Pärchens kann in fünf bis sechs Jahren auf eine Million anwachsen — verbindet sich in manchen Ländern allerdings der Begriff einer wahrhaft katastrophalen Verheerung, wie in Australien, wo die wilden Kaninchen zu einer furchtbaren Landplage geworden sind. Doch um wilde Kaninchen ist es uns auch nicht zu tun, sondern vielmehr um die fetten, fleischigen kleinen Stallhasen, die so anspruchslos sind und ,eden Handgriff, den man ihnen widmet, so reichlich Kragen aus weißem Pikee und die Knöpfe sind aus Stoff. Aus blaugrauem, weichem Wollstoff ist das jugendliche Kleid (rechts) mit der Schulte r p a s s e und dem glockigen Sattelrock. Kurze, etwas aufspringende Ausnäher zieren Rock- und Blusenteil und schmale Blenden aus weißem Pikse Hals- und Aermelab- fchlüsse. Der Gürtel ist aus schwarzem Lack. diese Weise erhalten bleiben. Diese vielen Vorzüge der Magermilch werden sie sicher bald zu einem unentbehrlichen zeitgemäßen Nahrungsmittel in der Küche jeder deutschen Hausfrau machen. Elly Knauth. igform» telsleb, chrolle. rt von jser dsgartt» i) 15-21*8 fen zeigt unsere Modezeichnung oben. Das Kleid links mit starkglockigem Rock und den weiten Aermeln ist aus maisfarbenem, festem Wollstoff. Den durchgehenden Dordernähten find die Schulterteile angeschnitten und die Taschen eingearbeitet. Der schmale Gürtel ist aus braunem Leder, der gegen in Magermilch gedünstet, wobei die Hausfrau oberdrein weniger Fett zuzufetzen braucht, zeigen die Gemüse einen viel milderen Geschmack und bessere Bekömmlichkeit, well durch den bedeutenden Kalkgehalt der Magermilch die Mineral- alze des Gemüses gebunden werden und auf lohnen v , Die zahmen Kaninchen, die uns das feine Fleisch liefern sind eine Abart des wilden Kaninchens, das einst aus Südeuropa bei uns elngefuhrt wurde. Auch die alten Römer schätzten das Kaninchenfleisch als Leckerbissen. Diese Vorliebe der römischen Feinschmecker rief damals schon eine Kaninchenzucht ins Leben, wobei die kur die Tafel bestimmten Tiere in eigenen Behältern gemästet wurden. In Deutschland blieb die Kaninchenzucht jedoch ziemlich lang ein Stiefkind der Volkswir schaft, und während in den Niederlanden 'N .Belchen und Frankreich das Kaninchenfleisch langst zum unentbehrlichen Nahrungsmittel geworden mar, nahm bei uns die Zahl der Züchter nur langsam zu. Allerdings empfahl bereits Friedrich der Große die Züchtung von Kaninchen, aber hauptsächlich wegen ihrer Wolle, deren Verspinnung er anzuregen versuchte. _ f Das wohlschmeckende Fleisch, der weiche Pelz oder wie beim Angorakaninchen die ferne Wolle, machen das Kaninchen tatsächlich zu einem Nutz- tier, das im Vergleich zu dem, was seine Haltung erfordert, fast einzig dastehh An 'der Universität Halle wurden Angorakaninchen gezüchtet, die im Jahr 300 Gramm feinster Wolle liefern, tue ebenso- aut als Mischteil zu warmen Stossen als auch un- vermischt zu Strickwaren verarbeitet werden kann. Keine Hasen... gute Hasen L on M. A. v. Lütgen dorff. Als Pelztiere spielen die Kaninchen heutzutage ja einfach eine verblüffend große Rolle. Im Jahr 1924 kamen zweieinhalb Millionen Zuchtkaninchenfelle auf den deutschen Pelzmarkt, doch diese Zahl hat sich seither wesentlich erhöht, da der Bedarf an nicht teuerem, aber schönem Pelzwerk ja überall zugenommen hat und immer noch zunimmt. Damals entstanden durch Kunstkniffe in der Zucht auch die Kaninchen, deren Fell schwarze Streifen, Kreise oder Quadrate aufwies. Allein solche Späße sind heute sinnlos geworden. Im Rahmen des Vierjahresplanes liegt es nicht, Hunderte von neuen Raffen zu züchten, sondern lieber den Nutzwert der brauchbarsten vorhandenen Wirtschaftsrassen in jeder Hinsicht z u steigern. Deshalb stehen auch die Angora- Kaninchen immer noch so ziemlich an erster Stelle unter ihren Artgenossen, weil sie den kostbaren Wollpelz liefern. Die echten Angorahasen gelangten übrigens erst zu Ende der siebziger Jahre des achtzehnten Jahrhunderts nach Deutschland und waren das, was man damals „S e i d e n h a s e n" nannte. Schon im 18. Jahrhundert war das aus den wilden Rassen herausgezüchtete Kaninchen in Deutschland, wenn auch immer noch vereinzelt, ein beliebtes Fleischtier des „kleinen Mannes". Heute sind wir so weit, daß die Kaninchen im deutschen Wirtschaftsleben mit einem Jahresumsatz non 121 Millionen Reichsmark vertreten sind. Ganz abgesehen von Pelz und Wolle, ist das Kaninchen wirklich auch ein Fleischtier, das sich sehen lassen kann. In Bayern ergab eine statistische Berechnung aus dem Jahr 1937, daß sich eine Züchterfamilie durchschnittlich mit fast 4.0 Pfund Fleisch im Jahr versorgen konnte, wozu natürlich noch der Verkaufswert der Felle kommt. Daß Kaninchenfleisch nahrhaft ist, wurde bereits erwähnt. Es ist fettreich, sein Wassergehalt ist weit geringer als der von Rind- und Kalbfleisch und zugleich ist es reich an Eiweiß. Durch die Verarbeitung zu Wurst, zu der es sich auch gut eignet, wird der Nährstoffgehalt allerdings vermindert, doch im Geschmack unterscheidet sich die Kamnchenwurft von der gewöhnlichen Fleischwurst so gut wie gar nicht. Wenn erst der knusprige Braten auf dem Tisch steht und das Geld für Wolle und Fell im Geldbeutel liegt, wird sicherlich keinem das bißchen Muhe leid sein, das er auf die Zucht der kleinen , Stallhasen verwendete. aber ?bkk *b«Tt hü» ■oti$ S N. b 6r N, ahig. §23 chit rorb. 'N 'elitzi rott h bet u be. Uftib W ' A». n; es Aet. erben. Wickelklöße. Kilo gekochte, geriebene Kartoffeln, 250 Gramm Mehl oder Kartoffelmehl, etwas Wasser, 50 Gramm Fett, Stoßbrot. Die ge» riebenen Kartoffeln werden mit Wasser, Mehl und Salz gemischt. Der Teig wird ausgerollt. Stoßbrot wird in dem Fett gebräunt und über den Teig gestreut. Dann schneidet man 5 bis 6 cm breite und etwa 20 cm lange Streifen, rollt sie zusammen und bäckt sie auf dem Blech hellbraun. Rote Apfelspeise. 1 Kilo Aepfel werden gewaschen und in Stücke geschnitten, mit wenig Wasser weichgekocht und durch ein Sieb gestrichen. Den Brei schmeckt man mit Zucker und Zitronen» sckst ab, gibt 4 bis 6 Blatt eingeweichte und in wenig Wasser aufgelöste Gelatine (halb rot halb weiß) dazu. Das Mus füllt man in eine mit kaltem Wasser ausgespülte Form, stellt sie kalt und stützt sie vor dem Anrichten. Man reicht gesüßte MUch dazu. Waldorfsalat. 4 rohe Aepfel, 2 Sellerie» knollen, 4 bis 5 Kartoffeln, 2 Gurken. Die rohen Aepfel und Gurken, die gargebämpften Sellerie» knollen und Pellkartoffeln werden in Würfel geschnitten und mit einer Salattunke angemacht. Kurze Zeit gut ziehen lassen. Kartoffelnudeln. Man mischt aus IVs Kilo gekochten und geriebenen Kartoffeln, 150 Gramm Mehl, 2 Teelöffel Milei und etwas Gewürz einen glatten Teig, formt kleine fingerlange Röllchen davon und läßt sie in Salzwasser garziehen. Krautklöße. 250 Gramm grob gehackter Weiß- kohl wird gedämpft, gut aus ged rückt und mit 250 Gramm gekochten, geriebenen Kartoffeln, Salz, etwas Mehl gemischt zu Klößen geformt und in Salzwasser garziehen lassen Makkaronisalat. 250 Gramm Makkaroni werden in kleine Stückchen gebrochen und in siedendem Salzwasser gargekocht. Dann schüttet man sie zum Ablaufen auf ein Sieb und übergießt sie mit kaltem Wasser. Man stellt nun eine dicke Helle Mehlschwitze her, füllt sie mit saurer Milch auf und schmeckt die Tunke wie Mayonnaise ab, gießt sie über die Makkaroni und läßt sie einige Zeit gut durchziehen. Quargfartoffelauflauf. ’/* Kilo in Scheiben geschnittene Pellkartoffeln werden mit 250 Gramm Quarg. der mit Milch, feingewiegten Kräutern, Salz und etwas in Würfel geschnittenem Speck verrührt ist, gemischt. Die Masse wird in eine gut gefettete 21 uflaufform gegeben und im Backofen gebacken. Gemüseragout: Aus Fett, Mehl und Wasser oder Gemüsebruhe stellt man eine Helle Tunke her, kocht darin 250 Gramm in Würfel geschnittene Aepfel weich, gibt 500 Gramm Kartoffel und 2 mittelgroße Rote- rüben beides gekocht und in Würfel geschnitten in kleingeschnittenen Gurken ab. die Tunke, schmeckt mit Salz, Kapern. Essig und 22.15 0 Mutte' erstatt -reise- lstd die rosafarbene für Bübchen. * Grundsätzlich weiß Frau Meyer, baff- Bübchen irrt seiner Karte von 70 Punkten vorerst am mei-' n brauchen wird. Susi hatte seinerzeit Erichs ndersachen aufgetragen und so braucht Bübchen dlerlei Neues. Aber mit Hilfe von einigen Aende- r.ngen wird es schon reichen Susi, die nun ins Achsen zu kommen scheint, könnte einiges von \ nch erben, vor allem den Trainingsanzug, der ein st ausgezeichneter Trost in zahlreichen Kleid erfragen mb von geradezu lederartiger Beschaffenheit ist. ik-waschen, auf gefärbt und umgearbeitet ist er eine ffcfse Hilfe. Unter den langen Hosen können die Trümpfe dann auch ruhig gestopft und geflickt sein, o!ne daß das kleine Mädel sich deshalb beeinträch- tist zu fühlen braucht. Aus Jacke, Hofe und Weste von lftichs vorjährigem Anzug, der ihm so schnell zu «ig wurde, kann Susi noch ein Röckchen mit Klet- irroefte bekommen. Erich selbst aber muß verschiedene neue Sachen haben. Neu — das heißt zum oivßen Teil natürlich auch nur umgearbeitet. Frau Heyers weiter Slipon, den sie iyi Frühjahr durch eien Gabardinemantel ersetzte, wird vollauf zu dem benötigten Wintermantel reichen. Auch ein Schul- berücksichtigt werden. Aus der engeren Heimat mästet. 6: Landvolk, merk auf! 6.10: Morgengymnastik. 6.30: Frühkonzert. Es spielt das große Orchester des Reichssenders Köln. 7 bis 7.15: Nachrichten. Meta Brix Roman von CARL DUNCKER VERLAG • BERLIN (Nachdruck verboten.) S. Fortsetzung. dern würde. Rundfunkprogramm Donnerstag, 23. Jlooember. Der nächste Vortragsabend des Goethe-Bundes, Kaufmännischen Vereins und der angeschlossenen Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde in Arbeitsgemeinschaft mit der Volksbildungsstätte Gießen der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" wird wiederum ein bedeutsames Vortragsereignis vermitteln: Am nächsten Montag, 27. November, wird in der Neuen Aula der Universität der Letter der Deutschen Antarktischen Expedition 1938/39, Kapitän Ritscher, einen Schmalfilm- und Lichtbildervortrag über den Verlauf und das Ergebnis seiner Expedition im Jahre 1938/39 halten. Die Deutsche Ant- arktische Expedition 1938/39 sollte an die Forschun- Reichlich verstiegen! fand er. Sein Vater batte den Entwurf Brehms vor sich und sah das Bild entzückt an. Er legte es auf den Tisch __ eine Handbewegung zu den anderen Herren hin — „Bitte —" Mit zarten Linien war da ein Park gezeichnet. Die Striche der Wolken, das Laub der Bäume wirkten zart wie Filigran, Jrn Vordergrund eine Steindank, darauf zwischen losen Blumen und Bändern eine eigenartig gesonnte Flasche. Den Blickfang der Zeichnung aber bot die schlanke Frauengestalt im duftigen Spitzenkleid der Biedermeierzeit — dem großen Schutenhut mit weich- fallendem Schleier, von dem sich ein Ende — wie vom Wind verweht — in zärtlichem Spiel über das Gesicht legte. Die schmale Hand streckte sich sehnsüchtig nach der Flasche aus — Luise sah verzückt auf das liebliche Bild. Aber Der H. Ehr. Sch., zur Zeit in Untersuchungshaft, hatte sich wegen Betrugs zu verantworten. Der Angeklagte, der geständig war, hatte sich in einem hie. sigen Lokal an Gäste herangemacht und sich Darlehen von etwa 30,— RM. und einen Mantel erschwindelt. In einem Falle hatte er eine goldene Damenuhr als Pfand gegeben, die er aber gestohlen hatte. Der Anklagevertreter beantragte eine Gesamt- gesängnisstrafe von zehn Monaten. Der Angeklagte wurde des Rückfallsbetrugs in drei Fällen schuldig erkannt und zu einer Gesamtgefängnis- st rase von zehn Monaten, abzüglich drei Monate Untersuchungshaft, und zu einer Geldstrafe von 150,— RM. verurteilt. Strafmildernd konnte nur das umfassende Geständnis des Angeklagten h. Schotten, 21. Nov. Zn der hiesigen Turn- Halle fand zum Besten des Winterhilfswerkes ein gut besuchtes M i l i t ä r k o n z er t statt. Eine Regimentskapelle brachte im ersten Teil Streichmusik, gehaltvolle Stücke von Grieg, Lortzing Deutschland wollte die Parfümerie Heitfeld ihr neues Parfüm „Inkognito" erstmalig auf der In» ternationalen Modenschau, die im Spätsommer am Zuqendgruppenführerinnen der NS.-Zr-u-nschaft des fireifes wetterau. Am vorigen Sonntag fand im Hotel Hindenburg eine Tagung der Iugendgruppenleitermnen des Kreises Wetterau statt. Nach Darlegungen der wieder neu anfallenden Arbeiten durch die Leiterin der Iugendgruppe des Kreises, Frl. Rosen- schon, wurde kurz die derzeitige außenpolitische Lage besprochen. Darauf erfolgte eine sehr ergiebige aufklärende Aussprache, an der sich alle jungen Frauen und Mädchen beteiligten. Mit neuen Richtlinien wurden die Führerinnen entlassen.^ Briefe schlagen die Brücke zur Front. in "nÄ und Sanner ” im -weiten Teil M-musik. di- l austaufd) mit alleinstehenden Soldaten der Front Migiwn-Ouvertur-, Walzer non Strauß, Marsche ♦* Ein Achtzigjähriger. Arn morgigen Donnerstag kann der Oberpostsekretär i. R. Karl Sehrt, Hofmannstraße 7, in aller geistigen und körperlichen Frische seinen 80. Geburtstag feiern. Er war während seiner Dienstzeit bei verschiedenen Postämtern hn Reich tätig, u. a. in Westerburg, in Frankfurt am Main und in Konstanz, führ geraume Zeit in Postzügen auf verschiedenen Strecken scher wie in der portugiesischen Sprache haben müssen." Wie lebhaft sie sich für das Geschäft einsetzt, dachte l der Doktor. Er sagte: „Gut, Frau Domkat — jje* . nehmigen wir Ihren Vorschlag. »Inkognito* also. NSG. Vor einigen Tagen erschien in allen Zeitungen des Gaues Hessen-Nassau eine Notiz, in der die Gaufrauenschaftsleitung die Anschriften alleinstehender Soldaten suchte, um chnen einen Menschen in der Heimat zu vermitteln, der bereit wäre, durch Briefe und Päckchen gelegentlich eine Freude zu machen. Der Erfolg dieser Notiz war schon am kommenden Tage spürbar. Tausende von Anfragen und Bitten sind bereits eingelaufen. Um den Sinn der Aktion noch einmal heraus- zustellen, sei folgendes bemerkt: Das Angebot der Frauenschaft ist in seiner Auswirkung keinesfalls als Eheanbahnungsinstitut aufzufassen. Es soll durch den Briefwechsel keineswegs gleich die paffende Gefährtin für das künftige Leben festgelegt sein, sondern jede deutsche Frau stellt sich zur Der- ... . • ft x — fzxam rnzvS« Beim lleberholen tödlich verunglückt I ♦ Lumda (Kreis Gießen), 22. November. Aus der Landstraße B el te r sh a i n — G e i l s -, Haufen in der Nähe von Lumda ereignete sich am gestrigen Dienstagnachmittag ein schwerer Verkehrsunsall, bei dem leider ein junger Mann den Tod fand. Ein Kraftrad mit Beiwagen, dessen Lenker ein Fuhrwerk unvorschrists- mähig überholte, raste dabei so heftig gegen einen Baum, daß der im Beiwagen sitzende Mitfahrer auf der Stelle getötet wurde. Der Lenker des Kraftrades kam mit unerheblichen Der- Nun galt es, die Herstellung zu beschleunigen. Die Grundlage stand fest. Man würde den neuen Duft in Parfüm, Puder, Gesichtswasser — vielleicht später auch in Cremes und Seifen liefern. In Luise hatte wirklich nicht die Spur der Erinnerung an den Mann, dem sie damals nach jenem für sie sehr bedeutsamen Gespräch mit Jäckel so -stürmisch in die Arme gelaufen war. Sie hatte wirklich wichtigere Dinge im Kopf gehabt. Jetzt war sie über die knappe, fast unfreundliche Art des bisher unbekannten jungen Chefs beftem- det. Schade! dachte auch sie. Aber sie dachte es m anderem Sinne als Waldemar Heitfeld. Das Zusammenarbeiten mit dem alten Herrn Heitfeld hatte sich sehr gut gestaltet. Es wäre sehr bedauerlich, “ " |u.bergt Die einheimische Sängerin Hedwig Ulrich sang mit ihrer ansprechenden Stimme meh. , rere Lieder aus Carmen u. a. Reicher Beifall — (Seils- f0[gte den Darbietungen. — Der Zweigverein Schotten d e s V H C. hielt einM gut besuchten Familienabend ab, bei dem Studienrat Dr. Flohr einen interessanten Lichtbildervprtrag mit Farben- photographien aus unserer Heimat hielt. — An das hiesige Feldbereinigungsamt wurde Dermessungsrat E i ch versetzt. — Auch in unserer Stadt wurde schon vor einem Jahr ein Erna h • rungshilfswerk eingerichtet. In der Schwei, nemaftanstalt werden ständig ca. 40 Schweine gern treten unb ihnen bamit eine Freude zu machen. Die Gaufrauenschaftsleitung lucht selbstverständlich alle Wünsche zu erfüllen. Sie hofft dabe, auf die Mitarbeit aller jungen Mädel und Frauen. Anschrift: Gaufrauenschaftsleitung, Frankfurt a. M., Hermann-Göring-Ufer 25. Landsmannschaftliches Treffen in Gießen. Im Hotel Kobel in Gießen versammelten sich am Samstagabend unter der Leitung des Generaloer- treters Karl Walther zahlreiche Gelnhäuser und Kinzigtaler, um gemeinsam einige Stunden der Helmatpflege zu verleben und Jugenderinnerungen auszutauschen. Es war eine stattliche Anzahl von Heimatfreunden, die sich dort zusammengefunden hatte, es fehlte aber doch noch mancher Landsmann, der als Teilnehmer an dem schönen Abend erwartet worden war, und den man bei der nächsten landsmannschaftlichen Veranstaltung bestimmt anzutreffen hofft. Kamerad Walther eröffnete den Abend mit launigen Worten und mit herzlichem Gruß an die ßanbs- (eute; er gedachte der Verstorbenen und vergaß auch nicht,' in dieser Stunde an jene Volksgenossen zu erinnern, die im feldgrauen Rock für unseres Vaterlandes Schutz und Wehr anstrengenden Dienst leisten. Im Verlaufe des Abends, der gute Unterhaltung brachte, erzählte u. a. Fabrikant Kreute r fesselnd aus der Jugendzeit, ferner sprach er über ,me Herstellung der ersten Glühlampen, die zuerst in Gelnhausen geschaffen wurden. Weitere frohgestimmte Unterhaltung hielt die Landsleute noch längere Zett beieinander und ließ den Wunsch wach werden bald wieder in so vortrefflicher kameradschaftlicher Art zusammenzukommen zur Stärkung der Heimatliebe und zur Pflege des Heimatgedankens. Kaiserdamm stattfand, Herausstellen. Warnke, der Chef der Propaganda, nahm Beppo Brehm mit in seine Abteilung hinüber. Man hatte da noch viel zu besprechen. Als sich der Zeichner von Waldemar Heitfeld verabschiedete, fragte er mit liebenswürdiger Neu» gier: „Und das Rezept von so einem duftigen .Inkognito* — von Ihren Erzeugnissen überhaupt — ist wohl strengstes Fabrikationsgeheimnis?" „Selbstverständlich, Herr Brehm!" Ein paar Tage später, als Luise bei Doktor Mainz im Laboratorium zu tun hatte, fiel ihr wieder diese Frage und die knappe Antwort des Doktors ein. Sie fragte den Chemiker: war es au Grund einer modernen Analyse tatsächlich nicht möglich, die Bestandteile eines Parfüms festzu« stellen und diese nachzumachen? Der schlanke Chemiker antwortete nicht gleich- Ein forschender Blick ging zu der Fragenden. Dann sagte er: „Ja, Frau Domkat, versuchen wird man natürlich immer, hinter so ein Geheimnis zu kam« men, und man wird auch Nachahmungen Herstellen Dazu muß man sich aber über die Grundstoffe iw klaren fein, muß man diese Grundstoffe kennen! Und das soll mitunter schwierig sein. Heitfelds be> finden sich im Besitz ausgezeichneter alter Familien« rezepte. Alter Rezepte, die den modernen Chemiker oft in Verwirrung bringen, die aber auf einer gründlichen Erfahrung beruhen. Sie wissen ja, die Firma Heitfeld besteht über hundert Jahre. so befinden sich in ihrem Geheimarchiv Rezepte, die schon aus dem 18. Jahrhundert stammen. Wir haben Parfüms, die sich seit der Gründung des schäfts — um etiö-a 1760 etwa — immer gleich geblieben sind." „Und die eben den Weltruf der Firma begrün- beten!" sagte Luise. „Ja", erwiderte der Chemiker. Es klang kurz- Gleich daraus ging er zu einem anderen Gespräch üoer. (Fortsetzung folgt.) letzungen davon. Heimatdichter Naumann 83 Lahre alt. LPD. Marburg, 21.Nov. Der weit über die Grenzen seiner hessischen Heimat bekannte Heimat- schriststeller und Dichter Bauer Heinrich Nau- mann in Nanzhausen beging am Montag m guter Gesundheit feinen 8 3. Geburtstag. Eine Hundertjährige gestorben. LPD. Lindenfels (Odenwald), 21.Nov. Frau Elisabeth Land rock, die im September ihren 10 0. Geburtstag begehen konnte, ist jetzt g e - st o r b e n. Sie stammte aus Gernsheim am Rhein. Kreis Büdingen. Er trat einen Schritt vor und sagte lebhaft: „Aber Sie sind ja —" Luise stand in schöner freier Haltung und wußte sogleich, wen sie vor sich hatte. Die Aehnlichkeit Doktor Heitfelds mit seinem Vater war unverkennbar. Sie sagte: ,Zch bin die Sekretärin Ihres Herrn Vaters, Herr Doktor Heitfeld ..." z/ Waldemar nickte: „Frau Domkat ... ich weih. Er reichte der jungen Frau die Hand. Hier also fand er die Unbekannte wieder, die chm damals auf der Kärnter Straße in die Arme (gelaufen und deren Bild ihm immer gegenwärtig geblieben war. Frau Domkat ... Sekretärin seines Vaters ... ehemals Filmschauspielerin ... eine geschiedene Frau ... r , Schade. Jetzt lag ein Schatten auf einer schönen Erinnerung. . Frau Domkat schien sich der Begegnung in Wien jedenfalls nicht zu erinnern. Es war gut so. Er wollte nicht daran rühren. Er legte Hut und Mantel ab und wandte sich wieder zur Tür. Don da her sagte er flüchtig: „Mein Vater ist noch zum Neubau hinüber, Frau Domkat. Ich gehe zu Herrn Doktor Mainz, wenn irgendetwas sein sollte/ „Jawohl, Herr Doktor Heitfeld" Ein paar Tage später war im Chefbüro eine Besprechung in Sachen des neuen Duststoffes am gesetzt. Die Angelegenheit wurde streng vertraulich behandelt. Außer den beiden Heitfelds war Doktor Mainz anwesend. Herr Warnte, der Leiter der Pro- paganda-Abteilung, Beppo Brchm, der die Entwürfe für das Reklamematerial mitbrachte, und Frau Domtat. , . . Brehm hatte neben anderen Arbeiten auch schon einen Entwurf für die Werbung des neuen Duft- stoffes mit. Doktor Heitfeld, dem sehr daran lag, diese Neuheit seipes Hauses schnell herauszubringen, hatte an Beppd Brehm Dustproben geschickt. Und er hatte ihm auch — um dem Zeichner noch eine Anregung zu geben — sein Erlebnis mit der alten serbischen Liebeszauber-Herstellerin an der dalmatinischen Küste erzählt. Brehm hielt das Blatt mit seinem Entwurf be- hutsam, fast liebevoll in der Hand. Es war eigentlich gar kein Entwurf, sondern schon ein fertig ausgeführtes Md. Er sah, während er nun sprach, mehr Luise an als die männliche Versammlung. Vielleicht dachte er, eine Frau müßte sein Werk am besten verstehen. Er sagte: „Ich hab' gemeint, man mußf für Herrn Doktor Heitfelds Liebeszauber so werben, daß sich schlanke, blasse Hände nach ihm ausstrecken. Aber die Sehnsüchtige will sich nicht erkennen lassen. Ein Schleier legt sich über das süße Gesicht ... die Augen, den Mund ... ein wehender Schleier, der den Reiz der zarten Frauengestalt noch erhöht ..." Doktor Heitfeld schob die Augenbrauen hoch. gen von Drygalski und Filchner anknupsen, darüber hinaus dem 1936/37 wieder aufgenommenen beut- chen Walfang Grunblagen für eine durch Ansprüche anderer Staaten unbeschränkte Betätigung schaf en. Die wissenschaftlichen und wirtschaftspolitischen Aus- gaben wurden im größten Ausmaß gelöst. Ueber 11000 von ihr heimgebrachte Luftbilder schufen die Unterlagen für eine Landkarte des 600 000 Quadratkilometer großen erkundeten Gebietes, und die Erkenntnisse von der Morphologie und der Ozeanographie, Meteorologie, Biologie und Geophysik Die- fer Gegend der Antarktis wurden wesentlich erweitert. Die Expedition kehrte nach nur 117tägiger Gesamtreisedauer ohne den geringsten Unfall am 12. April 1939 nach Deutschland zurück. NS.-Hrauenschast, Gießen. Der Gemeinschaftsabend der N S.- F r a u e n - schäft Mitte findet am nächsten Freitag, 24. November, 20 Uhr im Cas6 Ebel (Burghof) ftatt Auszeichnung für Tapferkeit vor dem Feinde. Für hervorragende Tapferkeit vor dem Feinde, bewiesen beim Westwall-Einsatz, wurden folgende Auszeichnungen verliehen: Die Spange zum Eisernen Kreuz des Weltkrieges II. Klaffe: Oberft Herrlein, Major Zeltmann. Das Eiserne Kreuz II. Klasse: Oblt. Deppe, Lt. Schudt, Stabsfeldwebel Balser, Uffz. Grüner, Oblt. E g g e I i n g, Oberfeldwebel Link, Fahnenjunker-Uffz. Funk, Uffz. Feld. Von der Universität Gießen. Der Lehrstuhl für medizinische Strahlenkunde in der Medizinischen Fakultät der Universttät Marburg wurde dem in Altona beheimateten außerordentlichen Professor Dr. med. Rens d u Mes- nil de Rochemont, der bisher in Gießen tätig mar, übertragen. Der Gelehrte, der jetzt im 39. Lebensjahr steht, hatte ursprünglich Theologie und Rechtswissenschaft studiert. Dann wandte er sich der Medizin zu und ist in der Folge mit zahlreichen Arbeiten aus den Gebieten der Sinnesphysiologie, der Neurologie, der Pharmakologie, der Röntgentechnik, der Röntgendiagnostik und der Lichttherapie hervorgetreten. Tagung der Er reichte dem Reklamezeichner die Hand: „Wir danken Ihnen, Herr Brehm!" Er sah seinen Vater an: „Du meinst doch wohl auch, daß wir uns für diesen ersten Entwurf entscheiden sollen?" Matthias Heitfeld nickte: „Wenn man den Eindruck, den ein schönes Bild ober der Klang einer Melodie machen, dem des Geruches gleichfetzt, so möchte ich diese ganz ausgezeichnet gelungene Werbezeichnung die Ouvertüre zu deiner neuen Duftkomposition nennen!" . Brehm freute sich. Er war sich übrigens bewußt, daß ihm oieses Bild gut geglückt mar. Nun fragte er: „Und wie soll das neue Parfum heißen, Herr Doktor?" Sie hatten wohl schon alle über einen Namen nachgedacht, aber/ alle bisher gefundenen immer wieder verworfen. Es war nicht ganz einfach ... Luise hatte die Skizze noch einmal in die Hand genommen. Ihr Blick lag nachdenklich auf dem Blatt. Wundervoll war dabei die schlanke Linie ihres Halses und der sanft abfallenben Schultern. Die schöne Farbe des kastanienbraunen Haares hob sich herrlich von dem matten Grün des Kleides ab. Waldemar Heitfeld fand, es lag etwas Reines und Edles in der leicht geneigten Haltung der jungen Frau. Zugleich ab er-auch eine abwehrende Kühle. Jetzt hob sie den Kopf. Das Nachdenken stand deutlich in ihren Augen. Sie tippte auf das Bild und sagte: „Nennen Sie das Parfüm doch .Inkognitos Herr Doktor." „Nicht schlecht", meinte Doktor Mainz. „Ausgezeichnet!" fand Beppo Brehm. Inkognito. Das deckte sich durchaus mit feiner Auffassung — mit der Verschleierung seiner Schönen. Inkognito — unerkannt—, dachte Doktor Heitfeld. Seine Augen hingen noch immer an der Gestalt, an dem Gesicht der Frau. Wer und was war sie eigentlich? Was sein Vater über sie wußte, war wenig. Ihm war die junge Frau einfach sympa- thisch, unb sie hatte sich ja auch überraschenb schnell eingearbeitet. „ „Nun — was meinst du?" fragte Matthias Heitfeld ben Sohn. Walbemar Heitfeld sah auf. Verrückt, dachte er. Was habe ich an der Frau herumzurätseln? Er sagte: „Eigentlich wäre mir ein klarer, beut- ■ scher Name lieber!" j Nun aber würbe Luise Domkat lebhaft. Nicht, daß sie unbedingt ben von ihr vorgeschlagenen Namen oerteibigen wollte. Aber sie gab zu bedenken, • daß man bas Werbematerial in ben verschiebenen Sprachen anfertigen mußte. War da ein internatio- ! naler Name nicht der gegebene? „Für Sübamerika werden wir- das Werbematerial sowohl in spani- Tausend bunte Fäden. j Die kleinen Mäbchen der mittleren Schulklassen s sind voll Freude, auch etwas für unsere Soldaten, c die draußen die Wacht am Westwall halten, tun zu . dürfen. Sie sammeln bunte Wollreste, und man sieht । es ihren strahlenden Gesichtern an, mit welcher Be- geifterung sie dabei sind. Sie sollen ja die Woll- decken, für die sie kleine, nicht mehr verwendbare Knäuel ober auch nur Fäden erbitten, selbst stricken, gebe wird ein buntes Mosaik aus lauter kleinen 1 verschiedenfarbigen Quadraten werden. Wer mochte da nicht am liebsten mitarbeiten? Farben, ein Malkasten, Buntstifte, welches Ent- zücken, welch köstlichen Zeitvertreib verdankt ihnen unsere Kindheit! Mädchen bekamen auch von der Mutter bunte Läppchen unb Wolle, damit sie ihre Puppen farbenprächtig ausstaffieren konnten. Da würbe zum erstenmal der Sinn für Farbenzusammenstellungen geweckt. Da regte sich bas Gefühl sur ein passenbes ober nicht paffenbes Nebeneinander, für Akkorbe ober Dissonanzen. Und mit ben Mädchen in edlem Wetteifer strickten die Knaben auf einer Garnspule an vier eingehauenen Nägeln bunte Schnüre. In ben späteren Schuljahren wurde Die Zeichenstunde erst schön empfunden, als das Malen mit bunten Farben begann. Es wäre ein Vergnügen, den kleinen Strickerinnen der winterlichen Soldatendecken zufchauen zu können. Wie sie mit glühenden Wangen geschäftig die Nadeln führen unb ab unb zu verstohlen zu der Nachbarin hinüberschielen unb heimlich vergleichen. Wie sie, sobalb ein Quadrat vollendet ist, m ben bunten Fäben wühlen unb bie herausgezupften an bas fertige Stück halten. Wie wählerisch sie immer roieber einen beiseitelegen, bis sie sich enblich für einen harmonischen Ton entschieden haben. Und jedes fertige Quadrat steigert die Buntheit und damit die Freude an der Weiterarbeit. Der Tag der völligen Vollendung aber ist ein Fest für die kleinen Stricke- rinnen, auch wenn keine allein eine Decke ausfuhrte, sondern viele daran mitgeholfen haben. Es wird auch ein Fest für bie Solbaten geben, wenn bie prächtigen bunten Schlafwärmer aus Der Heimat ankommen. Ihre Augen werben sich an ben frischen Farben wie an einer bunten Blumenwiese tbeiben unb entzücken. Unb sie werben bantbar der kleinen Hänbe gebenden, bie sie mit bietet Liebesgabe überraschten. Unter tausend bunten Fäben werben sie von ber Heimat träumen, wie diese mit all ihren Gedanken bei ihren Hütern und Wächtern ist. Aus tausend bunten Fäden ist das Band geknüpft, das beide untrennbar verbindet. " Vornotizen Tageskalender für Mittwoch. Stadttheater: 19.30 bis 22.30 Uhr: „Das Wintermärchen". — Gloria-Palast (Seltersweg): „kremiere ber Butterfly". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Die Reise nach Tilsit". Stadihealer Gießen. Arn heutigen Mittwoch kommt „Das Winter- märchen", Tragikomöbie von Shakespeare, in ber Übersetzung von Hedwig Schwarz unb mit Der Musik von Hermann Zilcher zur letzten Aufführung. .Spielleitung: Dr. Hannes Razum, Musika- lische Leitung: Richarb Boeck. Dühnenbilb: Karl Löffler. Die Vorstellung finbet als 8. Vorstellung ber Mittwoch-Miete statt. Der Letter ber Deutschen Antarktischen Expedition 1938/39, Kapitän Ritscher, spricht in Gießen. nach Gießen. Seine militärische Dienstzeit verbracht« er beim Infanterie-Regiment 116. Wahrend Des Weltkrieges machte er sich um die Orgamsatton der Feldpost verdient. Ueber seine berufliche Tätigkeit hinaus widmete er sich aber auch einigen öffentlichen Aufgaben. Er ist langjähriger Sanger, artm- tete im Theaterbauverein mit und ist eifriger Ka- rnerad in der Vereinigung ehemaliger 116er. itimtsaerubt Gieke Der A. E., ohne festen Wohnsitz, war des Bettelns und der Landstreicherei beschuldigt. Der Angeklagte ist ganz erheblich und besonders einschlägig vorbestraft. Mit Rücksicht auf die erheblichen Vorstrafen beantragte ber Anklagevertreter eine Haftstrafe von sechs Wochen und Einweisung in bas Arbeitshaus, und er führte im weiteren aus, bas Arbeitshaus, m dem ber Angeklagte schon zweimal untergebracht war, habe nicht den geringsten Embruck auf ihn gemacht. Es gehe nicht an, auf Kosten ber -Volksgemeinschaft sein Leben zu fristen. Dem Angeklag. ten könne auch nicht bie Untersuchungsh-aft anje rechnet werben, da er hartnäckig leugne. Der Angeklagte würbe zu einer Haftstrafe von s e ch s Wochen verurteilt. Weiterhin wurde seine E:n- Weisung in das Arbeitshaus angeordnet. Die , UntersuchHigshaft mit 31 Tagen wurde, entgegen dem Antrag des Anklagevertreters, angerechnet, Damit, wie das Gericht in der Urteilsbegründung ausführte, ber Angeklagte so schnell als irgend möglich in das Arbeitshaus kommt. wenn sich^Vm“«Ar Balbimar W» ,i° sprach ihre Freude nicht aus. Sie wollte weder diese lehrreich- Arb-i.-gew-inschust ir«°nömie an- be«en^och^°°^r°tf°n. traf in ben ber braunen Augen. 8: Gymnastik. 8.20 bis 9.30: Gefälligkeitssendung. Es spielt das kleine Orchester des Reichssenbers Saarbrücken. 9.10: Was mir Frauen heute wissen müssen. 9.30: Schulfunk (Mittel- unb Oberstufe). „Weihnachtliche Vorbereitungen". 10: Frohe Weisen. 11: Blasmusik. 12: Stabt und Lanb — Hanb in Hand. 12.10: Mittagskonzert. Es spielt bas große Orchester des Reichssenders Hamburg. 12.30 bis 12.40: Nachrichten. 14: Nachrichten 14.15: Das Stündchen nach Tisch ... 16: Lachen ist gesund. Zwei bunte Stunden. Bücher für unsere Soldaten. 17 bis 17.10: Nachrichten. 18: Ruf ins Land: Be- richte vom Landesernährungsamt. 18.15: Zum Feierabend. Es spielt bas kleine Orchester des Reichssenders Berlin. 18.30: Aus dem Zeitgeschehen. 19.10: Berichte. 20: Nachrichten.