Nr. 92 Lrftes Blati 189. Jahrgang Donnerstag, 20. April 1959 Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild Die Scholle Monats-Bezugspreis: Mil 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Zernsprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnach« richten: Anzeiger Sietzen Postscheckkonto: Zrankfurt am Main 11686 Gietzeim Anzeiger General-Anzeiger für Oberhesfen . Oruft und Verlag: Srühlsche UniverstlätLdruckerei R. Lange in Sietzen. Schristleitung und SeschSstsftelle: Schulftratze r Annahme oon Anzeigen für die Miltagsnummer bis8'/,UhrdesVormittags Grundpreise für \ mm höhe für Anzeigen oon 22 mm Breite 7 Rpf., für Textanzeigen von 70mm Breite 50 Rpf..Platzvorschrift nach vorh. 93ereinbg.25°/0 mehr. Lrmätztgte Grundpreise: Stellen-, Vereins«, gemeinnützige Anzeigen sowie ein» spaltige Gelegenheitsanzei- gen 5 Rpf., Familienanzei- gen, Bäder«, Unterrichts« u. behördlicheAnzeigen6Rvf. Mengenabschlüsse Staffel B Dank und Gelöbnis zum Geburtstag des Führers. MW - H ■■ . /«MH > ■ ■ kriegszeit, mit den Diktatmächten von Versailles, aufnahm und durchführte, bis der Sieg dann wirklich fein war. Und dann, nach dem Siege? Band er den Helm fester und wurde nicht müde, seinem Volke zu predigen und zugleich durch eigenes Beispiel vorzuleben, daß „keinem Volk in der Geschichte die Befreiung geschenkt worden ist, es wird auch keinem Volk die Freiheit als Geschenk erhalten bleiben", wie er es auf dem Reichsparteitag 1935 ausdrückte. Ein Jahr später, auf dem Reichsparteitag 1936, formulierte er den Lehrsatz für eine Nation in einer Prägung, die gerade jetzt, nach der Erstehung Großdeutschlands und inmitten einer neid- und haßerfüll- ten Umwelt auf geradezu klassische Weise in ihrer dem der Führer die schlummernden Instinkte des Blutes in uns wachrief, indem er uns die Erkenntnis vom Höchstwert der Rasse in jeglichem Menschentum mitteilte, schuf er jenes umfassende Wett- und Lebensbild, aus dem heraus wir schassen und siegen, aus dem heraus wir. mit souveräner Sicherheit die Dankbar beglückwünscht Großdeutschland den Führer. (Scherl-Bilderdienst-M.) des damaligen politisch - gesellschaftlichen Systems durchschaut und „die Geschichte ihrem Sinne nach begreifen gelernt". Der Dreißigjährige sammelt als völlig unbekannter und mittelloser ehemaliger Frontkämpfer die ersten Getreuen um seine Fahne. Er hat sich — unter dem furchtbaren Eindruck des deutschen Zusammenbruchs und seinen Begleiterscheinungen — entschlossen, Politiker zu werden. Das heißt: eine Welt aus den Angeln zu hebell. Das heißt: gegen gebrochen, er hat die Grundlagen einer neuen Weltordnung errichtet, er hat seiner Nation die stärkste Waffenrüstung der Erde, aber auch den inneren und äußeren Frieden gegeben, er hat eine neue Epoche menschlicher Wohlfahrt und kultureller Entwicklung in die Wege geleitet, er hat ein neues Reich geformt, das der uralten Sehnsucht der Deutschen endlich und endgültig die Erfüllung bringt. Am 20. April 1939 blickt der verlachte ehemalige Gefreite Adolf Hiller als Staatsoberhaupt und Führer Großdeutschlands auf einen Erdteil Europa, der ungefähr das Gegenteil des politischen Bildes jener früheren Jahre bietet Denn es ist ja nicht nur so, als hätte Deutschland unter seiner Führung die Lasten der Sklavenketten zerrissen und stände nun frei, aber mit bloßen Händen da — nein, dieses Deutschland ist innerhalb sechs Jahren zu einem stählernen Block oon der Größe Großdeutschlands geworden, und dieser Block bildet die nördliche Nabe jener Achse, an deren südlichem Ende der stählerne Nabenblock des italienischen Imperiums sitzt. Und es ist auch nicht nur so, daß alle Diktate der Nachkriegszeit Foliant um Foliant den überalterten Dik- tierern von 1919 zerrissen vor die Füße geworfen wurde, sondern heute stehen selbst die reichsten und ehemals stärksten Militärmächte Europas ihrerseits machtlos vor dem Aufstieg eines Reiches, das als entscheidende Instanz über seine eigenen Lebensfragen nur sich selbst anerkennt. Die innere Umformung Europas hat sich längst durch die immer stärker werdende Neigung zum autoritären Kurs angekündigt. Noch verbraucht man im Westen eine Generation von Politikern für die Dauerlieferung von Erdteil-Krifen. Kriegsgefahren und Verschwörungen. Es wird die Zeit kommen, in der eine neue Generation westlicher Politiker sich um die Gunst des von Großdeutschland geführten Mitteleuropa bemühen strengen Folgerichtigkeit immer wieder bestätigt wird: „Nationalsozialist sein, heißt Mann fein, heißt Kämpfer sein, heißt tapfer, mutig und opferfähig fein. Das sind wir auch für alle Zukunft" Neigen wir uns heute am 50. Geburtstage unseres Führers in Ehrfurcht und männlichem Bekennerftolz vor ihm und danken wir dem Himmel für jede Stunde, die wir im Heerbann eines Mannes mitmarfchieren dürfen, der vor sechs Jahren einmal sagte: „Ich möchte auf meinem Grabstein nichts haben als meinen Namen!" Daß wir heute in einer großen Gegenwart stehen und mit frohem und tapferem Herzen wieder in eine verheißungsvolle Zukunft blicken dürfen, das danken wir heute dem Führer mit unbegrenztem Vertrauen und dem Gelöbnis unwandelbarer Treue. nie zuvor ist das Gesamtvolk bis in feine letzten Daseinsregungen so ein Herz und eine Seele mit seinem Führer gewesen, wie das deutsche Volk von heute, nie zuvor ist der Lebensweg eines Mannes so wesensgleich mit dem Lebensweg der Nation gewesen. Jenseits aller Vernunftsgründe, jenseits aller Alltagsforgen und -freuden in der Politik beherrscht uns der Glaube und dgs Wissen, daß Adolf Haler der klügste, der tapferste, der gerechteste, der menschlichste, der beste, mit einem Wort — der deutscheste unter uns und deshalb zur Führung bestimmt ist. Würden wir ihm untreu, so verrieten wir uns selber. Verweigerten wir ihm die Gefolgschaft, so würden wir uns selber betrügen; stritten wir gegen ihn, so zerstörten wir unser eigenes Leben. Fünfzig Jahre Adolf Hiller! Ein halbes Jahrhundert deutscher Geschichte mit ihren Höhen und Abgründen — der trügerische Glanz der Monarchie, das Heldenlied des Weltkrieges, das Sklavendasein des Zwischenreiches, der Wiederaufstieg zur nationalsozialistischen Weltmacht — spiegelt sich m den einzelnen Lebensstationen des Führers Der Zehnjährige bereits blickt voll schwärmerischer Sehnsucht hinüber ins Hohenzollern-Reich und macht sich Gedanken darüber, weshalb die Deutschen, durch eine Staatsgrenze getrennt, nicht zusammen gegen die Franzosen kämpfen dursten. Der Zwanzigjährige steht mitten im härtesten Lebenskampf, hat die inneren Schwächen des Habsburger Vielvölkerstaates aus eigener .Anschauung und am eigenen Leibe erfahren, hat die Fehler wird. „ . „ Erschauern wir nicht beim Anblick dessen, was dieses Leben umschließt? Ermessen wir ganz das Glück, einen Menschen unser nennen zu dürfen, wie er vielleicht in Jahrhunderten nicht wiederkehrt? Verlieren wir nicht zu schnell jene schrecklichen Zustände aus dem Gedächtnis, unter denen unser Volk noch vor wenigen Jahren litt? Müssen wir — und besonders die Jungen unter, uns — nicht schon manchmal in Die Bücher ober in das demokratische Auslaick) sehen, um zu erkennen, wie es bei uns einst war? Auch solche Fragen und Gedanken mögen uns am 20. April bewegen, aber sie können uns nur bestärken in dem festen Willen, stets an das ewige Leben des deutschen Volkes zu glauben und für diesen Glauben das Letzte herzugeben. Nichts Besseres könnte sich der Führer zu seinem fünfzigsten Geburtstag von uns als Dank und Geschenk wünschen als diesen Entschluß. Er selbst hat einmal mit der ganzen Gewalt der Sprache, die diesen Staatsmann und Volksführer auszeichnet, eine knappe, allzu bescheidene Zwischenbilanz seiner Lebensarbeit gezogen, als er am 3. April 1932 in Plauen sagte: „Ich kämpfte 1918 mit 7 Mann, ich kämpfte 1919 mit Tausenden, 1920 mit Zehntausenden, 1923 mit Hundert- tausenden, am 13. März mit Millionen ... ich werde kämpfen, bis der Sieg unser ist." Das sprach der Mann, der aus einer völlig aussichtslosen Position heraus, ein Unbekannter, ein Habenichts, einer ohne Geld und Beziehungen, nur mit dem Fanatismus der glühenden Ueberzeugung von seiner Mission den Kampf mit den Machthabern der Systemzeit nicht nur, sondern mit dem ganzen Volk und darüber hinaus mit der stärksten politischen Machtballung der Nach- Fremde Staatsoberhäupter und Repräsentanten befreundeter Mächte schicken TeLgramme, Ehrendelegationen kommen als Gäste des Reiches aus allen Himmelsrichtungen, das Diplomatische Korps genügt feiner Gratulationspflicht, die führenden Persönlichkeiten von Partei, Staat und Wehrmacht überbringen ihre und ihrer Organisationen Glückwünsche, die Schuldirektoren halten Ansprachen m der Aula, die Formationen der nationalsozialistischen Bewegung stehen Spalier, die Soldaten ziehen im Parademarsch an ihrem Obersten Befehlshaber vorbei, die Reichspost schafft Wagenladungen von Karten, Briefen, Depeschen und Geschenken in das Haus am Wilhelmplatz, die Straßen der Städte und Dörfer prangen im bunten Schmuck der Fahnen und Dekorationen die ausgeräumten Schaufenster zeigen statt der Preistafeln bronzene Büsten und grunum- kränzte Bilder, die Augen aller Menschen glänzen im Widerschein sestlich-ftoher Empfindung, und auf dem Platz vor der Reichskanzlei Drängt sich von früh bis spat eine freudig bewegte Menge, die immer wieder m Chöre und Jubelrufe ausbricht, deren Gesänge immer wieder emporbranden zu dem einzigartigen Manne, der nun auf der Hohe feines Lebens und auf dem Gipfel seiner ^S^ werden neutrale Beobachter, so werden vielleicht amerikanische Journalisten es sehen. Wir aber sehen den 20.April noch an- d e r s , weil wir ihn anders erleben. Denn was bedeutete schon die Fülle offizieller Ehren, was bedeutete das feierliche Zeremoniell, die überlieferte Festgewohnheit m Amt, Heim und Schule, die schimmernde Versammlung der Waffenträger und das Stimmengebraus der Maffe, was bedeutete uns dies olles, wenn es nur den Kundgebungen gliche, die auch sonstwo zu allen Zeiten den Geburtstag eines Mächtigen dieser Erde, eines gekrönten Hauptes ober republikanischen Pra- fibenten, eines Tyrannen ober Vottstnbuns begleiteten? , -. Schon immer sind große Manner der Geschichte, die sich durch gewaltige Eroberungen oder durch Werke des Friedens und der Kultur, durch siegreiche Feldzüge und kriegerische Triumphe ober durch eine weise und gerechte Staatsführung auszeichneten, von Ruhm, Glanz und Begeisterung umgeben gerne en. Aber immer wieder geschah es dann auch, daß zwischen diesen Männern und ihrer Nation eine letzte Fremdheit bestehen!blieb daß sich zwischen ihnen irgendwo diö Schranke des cäsarischen Uebermutes oder des dynastischen Anspruchs, des ständischen Vorurteils oder der konfessionellen Hemmung, der p^lamenta- rischen Intrige, der leeren Konvention oder gar des fremden Blutes aufrichtete. 9 Im Verhältnis des Fichrers zu seinem Volk fehlen solche seelischen Barrieren nicht nur, sondern es verbindet uns auch mit dem Manne unseres Schicksals eine 11efe re Gemeinsamkeit, als sie jemals zuvor im politischen Leben wirksam gewesen ist. Es gibt ja in Deutschland Millionen Menschen, die nie den äußeren Glanz eines Staatsaktes oder Nationalfestes im Dritten Reich gesehen haben, und die auch an den Gememschafts- feiern des 20. April aus natürlichen Gründen nicht teilnehmen können: etwa der Fischer im einsamen Gehöft an der Kunschen Nehrung, dos taube greife Mütterchen int Winkel ihres Altersheims, der Bergbauer im abgelegenen Hochalpental, der Schiffsjunge auf dem Sud- see-Frachter und viele andere mehr. Und doch begehen alle diese Menschen, d.e ost zu den bescheidensten und ärmsten Volksgenossen zah- len den Tag des Führers auf ihre besondere Weise. Ihre Huldigung mag unbeholfen scheinen, aber ist sie nicht auch am mnigften? Sie holen vielleicht ihre besten Kleldunasstucke aus dem Schrank, sie stellen nut Umständlich- feit die ersten Frühlingsblumen aus den Tisch machen sich mit dem einfachen Postkartenblld, das dor? zwischen den Photographien der nächsten Angehörigen steht, zu schassen, sie hangen ihren Gedanken nach und halten, jeder für sich, ^mme Zwie- svrache mit dem Manne, der im fernen Berlin zur gleichen Stunde den ehrerbietigen Gruß der großen Welt entgegennimmt. Sie tun dies nicht auf äußere Veranlassung, auch nicht aus Gewohnheit, aus Bewunderung für das staatsmännische Genie oder aus Anerkennung für die politischen Erfolge der letzten Jahre, sondern sie tun dies - bewußt oder iinhemuftt — nur deshalb, weil wir alle in Wahrst mit dem Geburtstag des Führers zugleich unsere °'Ä:?wk/w'°^°°nn"er ehrlich .ft und einmal in Ncb hineinhorcht, oon sich behaupten er habe sich wird leugnen, daß gerade sem persönliches, rem menschliches Vertrauen zum Führer ihn freier gluck licher, besser und stärker gemacht habe. Co aber er ÄSg und ergeht es uns allen, und f° -rklSrt sich da/Wunder der großen Verwandlung des deutschen Volkes, das ohne Beispiel ist m der Geschichte. In Zukunft gestalten. Mögen die Großen in früherer Zeit heldische Taten vollbracht, riesige Reiche erojbert, geniale Schlachten geschlagen, Revolutionen entfessell haben, alle herrschenden Meinunaen und Mächte seine Idee eines völkischen, eines narivnalen und sozialen Zusammenschlusses aller Deutschen nicht nur zu behaupten, sondern auch praktisch durchzusetzen. Das heißt: etwas zu tun, ,mas in der damaligen Zeit des fast zu einem Naturgesetz erklärten Klassen- kampfes, des Parteienwesens, der jüdischen Vormacht, der Massenverhetzung, der bürgerlichen Voreingenommenheit, der politischen, militärischen und wirtschaftlichen Ohnmacht nur als der völlig aussichtslose Versuch eines Verblendeten ober Wahnsinnigen gelten konnte. Der Vierzigjährige hat schon eine Millionen- 'beroegung oon fanatischen Kämpfern und Anhängern hmler |id), obwohl bas herrschende Regime, bas über die Machtmittel bes Staates und die Gunst des Auslandes verfügt, mit Verboten, Terror- und Unterdrückungsmaßnahmen das stürmische Wachstum der jungen Partei zu verhindern sucht. Noch liegt Deutschland hilflos in den Fesseln des Versailler Diktates und bes internationalen Judentums — ein Paria unter den Völkern Der Fünfzigjährige sieht auf ein halbes Dutzend Jahre der Machtausübung zurück. Er, der namenlose Gefreite des Weltkrieges, ist nun der mächtigste Mann auf unserem Planten, er ist der Inbegriff eines neuen Zeitalters der Geschichte, er ist — vor allem — unser Führer. Er hat in dieser kurzen Zeit das Versailler Diktat, bas boch wie für die Ewigkeit geschaffen schien, befeitigt, er hat die Macht Des Judentums und des Bolschewismus m Europa mitfühlt, miterlebt, weiß nicht mehr, qvas er for- schen Führung und Geführten wieder- dern kann, weiß nicht mehr, wie dem anderen zu herstellte. Der neue Nationalismus war daher kein Dem Führer Äon Josef AUinheber. In Adolf Hitler wurde der Frontsoldat des gro- Rin in einem omm- Künfzlg Wt, unü ein Merk aus Lrz. Übergroß/ gewachsen an üem Schmrz. Ljell unü heilig/ sturmenü höhenwarts Letter/ Löset/ üer üie Nacht bezwang. Ernte Bu auch/ üulüe Kranz unü Sang Kuh' in unsrer Liebt/ lebe lang! Deutschlanüs Genius/ Beutfchlanüs Herz unü Haupt. Ehre BmtsihlanüS/ ihm so lang geraubt. Macht ües Schwerts/ üaran üie lkrüe glaubt. 2la» örm 2lprll-Hest der Zeltschrist ,va» Innere Reich'. Dit Erlaubnis der Gchristleltung. Oie Gewalt seiner OReÖe Don Hans Schwarz van Berk. henkt worden wäre. Das Wunder ist die r k e n n u n g der Vorsehung für das rastlose gen eines genialen dämonischen herstellte. Der neue Nationalismus war daher kein oürgerlicher oder dynastischer Patriotismus, sondern ein National s o z i a l i s m u s. verkörperten Tradition fand. Als sich mit dem Jahre 1933 aus dem Chaos des Klasien- und Parteienkampfes ein neues Reich erhob, da war nach Jahren ungeheuersten schwersten Kampfes die „Kluft" geschloffen, die jener Front- offizier im Herbst 1918 sogar im Heer feststellte und jene westliche Demokratie im eigenen Lande nieder- werfen, wenn er die innere Einheit zwi - Als er am 30. Januar 1933 Kanzler wurde, war Deutschland ein entwaffneter und armer Staat, um ganze Deutschtum Mitteleuropas einigendes großdeutsches Reich zu schaffen. In den Jahren vor 1933 hat Adolf Hitler den „neuen Staat" geschaffen aus der Macht der Idee, lange bevor die äußeren „Machtmittel" des Staatsapparates ihm zufielen. Nicht anders hat er in den Jahren 1933/39 das Reich der Deutschen in Europa neu begründet. 30. Januar 1933 Kanzler wurde, war Zwang der Geschichte außerhalb des Bismarck- Reiches geblieben war und nach 1918 durch den Zwang des Versailler Diktats und der europäischen Großmachtspolitik außerhalb der deutschen Staatsgrenzen gehalten werden solle. So war Mols Hitler schon nach seiner Herkunft das Mahnmal der politischen Notwendigkeit, über die Staatsgrenzen des Bismarck-Reiches hinaus ein neues, das den sich, waffenstarrend und kapitalgewaltig, fremde Großmächte lagerten. Diese Großmächte hatten sich seit 1918 wieder daran gewöhnt, den deutschen Raum von gottgewollter Ohnmacht zu sehen, wie er es von der Zeit des Westfälischen Friedens bis zum Auftreten Bismarcks gewesen war. Sie waren auch nicht gewillt, diesen Zustand ändern zu lassen. Altklug wie routinierte Diplomaten, angstvoll halb und doch auch überlegen lächelnd, betrachteten sie den unerwarteten neuen Ausbruch des unheimlich-unergründlichen deutschen Vulkans. Kein Zweifel: Auch hier lag die Macht der Willens, für ein „Nimmersichbeugen", von dem Goethe sagt, daß es „die Arme der Götter herbei- ruft". Soll man Adolf Hitlers Taten rühmen? Sie sprechen von selbst ihre mächtige Sprache. Soll man Dem Führer Dank sagen? Worte des Dankes sind ohnmächtig im Angesicht einer Leistung, die stumme Ehrfurcht heischt. Nicht ohnmächtig und leer aber ist das, was ein ganzes Volk am heutigen Tage seinem Führer als Gabe reichen soll und reichen wird: jene Gesinnung, die mächtiger ist als alle Divisionen: die Macht des Glaubens und der G e f o l g sch a f ts tr e u e, auf der die untrennbare Einheit von Führer und Volk ruht. Führer und Volk. Don Prof. Or. Walter Frank, Präsident des Reichsinstituis für Geschichte des neuen Deutschlands Ja den letzten Septembertagen des Jahres 1918, in den Tagen, als die deutsche Front unter dem doppelten Anprall feindlicher Uebermacht und innerer Kapitulation zu weichen begann, faß in einem Truppentransport, der von der Westfront nach Mazedonien rollte, einer der tapfersten deutschen Frontoffiziere, Oberst Franz von Epp, und warf mit flüchtigen Bleistiftzeilen in sein Tagebuch ließ — und lernte so die Welt der handarbeftenden breiten Massen kennen. Adolf Hitler hat das alte Reich, dessen gewaltigem Schöpfer er erst kürzlich ein ragendes Denkmal setzte, in seiner Größe gekannt und bewundert. Er hat aber auch erkannt, was jener Frontoffizier Franz von Epp in den Wochen des Zusammenbruchs sah: daß die Führerschicht dieses kaiserlichen Deutschlands den breiten Massen des eigenen Volkes zu fremd geworden war, um noch dos Volk zum Siege oder zu einer neuen Gestaltung führen zu können. Wenn jener alte Nationalismus der westlichen Demokratie erlegen war, weil er die Masten nicht mehr in feinen Staat einflufügen verstanden hatte, so konnte ein neuerNatlonalismus nur dann erschüttert. Keine Routine, keine lieberlegurfg, keine .einstudierte Geste kann dies erreichen. Niemals ist der Führer mit einem Parteiredner der alten Schablone zu vergleichen gewesen. Zwar trat feine junge Bewegung mit einem Programm auf, aber was sie wollte, war eben doch mehr, als mit diesem Programm sich in den Staat hineinzuschieben. Der Führer strebte die Aufrüttelung und Zusammenfassung der ganzen Nation an. Darum war auch der Bogen seiner Reden so weit gespannt, daß nichts im Leben der Nation davon unberührt blieb. Wir haben Hitler über die Krankenkassen und die Bau- kunst der Griechen, über die mittelalterlichen Kaiser und die moderne Technik, über Moritz von Schwind, Richard Wagner und Karl Benz sprechen hören. Er zitierte Schopenhauer so gut rote Chamberlain und Clausewitz. Ein Deutscher, der endlich nicht mehr unser Leben auseinandertrennte und auseinanDer- Betrachtungen wie diese: „Förderer und Leistende, Fronherr und Fronknecht sind zu weit voneinander getrennt. Wer nicht zutage, der aus seiner reifen Lebenserfahrung die Dinge Marfteilt, und zugleich in den Bau seines geraden, einfachen Denkens hineinschauen läßt. Köstliche Vergleiche drängen sich in seinen Sätzen, und alle, die vor ihm stehen, haben das Gefühl, crls ob ein guter alter Kamerad mit ihnen spräche, der großzügig und gerecht ist und sich immer wieder sagt, daß er über kleine Schwächen und Unebenheiten, hinwegsehen muß, wenn nur alle wirklich mitmachen und mitgehen. Diese Reden erinnern an die Ansprachen, die Friedrich der Große an feine Offiziere hielt: sie sind voller Menschlichkeit und doch voll Haltung. In ihnen liegt das eigentliche Geheimnis des Aufbaues der Bewegung, denn alle diejenigen, die einmal in solch einer Stunde um den Führer gesessen und gestanden haben, sind ihm verfallen. Zweimal ist uns die Gewalt seiner Rede besonders begegnet. Einmal nach der ersten Reichspräsidenten- wähl 1932, als auch in den eigenen Reihen bei vielen der Mut und der Glaube nur noch als kleine, zage Flämmchen brannten, rief er die Schriftleiter feiner Presse zusammen. Er sprach eine Stunde zu ihnen in einem kleinen Zimmer des ,Kaiserhofs", und dann gingen alle hinaus und waren so zuversichtlich wie nie zuvor. Das andere Mal, in einem der Wahlkämpfe von 1932, sollte er am Spätnachmittag auf freiem Feld bei Stralsund sprechen. Die Menschen warteten bis spät in den Abend, Sie Maschine des Führers konnte bei schlechter Witterung den geplanten Landeplatz nicht finden, die Menschen warteten bis Mitternacht: der Führer lieh sagen, er komme auf jeden Fall, die Menschen warteten bis zum Morgengrauen, und als zwischen 5 und 6 Uhr im Osten ein schwacher Streifen des Lichts den neuen Tag anmeldete, erschien nach einer durchwachten Nacht der Führer, und im niedergehenden Regen rief er den Unverzagten zu: „Andere schlafen, wir aber wachen!" Wie die Erscheinung einer anderen Welt stand er vor den jubelnden Menschen. wo her heimliche Staat, den der Führer In langen Jahren des Kampfes geschaffen hatte, zum offenen Staat wurde; wo ein Dolkskönigtum, das aus eigener Kraft gewachsen war, die amttiche Anerkennung der im Marschall-Präsidenten Hindenburg würdig brachte, sondern zusammensah und leidenschaftlich zusammensiigen woltte, trat vor die Massen hin. — Man hat ihn ein Jahrzehnt lang den „Trommler" genannt, nur weil er selber bescheiden genug war, sich im Prozeß vor dem Volksgericht so zu bezeich- nen. Es erschien manchen Menschen undenkbar, daß eine Erneuerung nur durch die Gewalt der Rede gelingen könne, und sie hielten Ausschau nach einem Ausschuß, einem Direktorium, in das dieser „Tromm ler- eingebaut werden könne. Sie begriffen nicht, daß jede der Reden Hitters die Menschen aktivierte und band. Sie glaubten, die Opposition gegen das System rein organisatorisch oorcmtreiben zu können, indem mart Gruppen und Grüppchen zusammen- Zählte, während Hitler wußte: Ich muß erst jedem Menschen ins Gewissen geredet haben, erst muß die Zwiesprache zwischen meinem Willen und der Ent- schlossenheit des Volkes stattgefunden habe, ehe die Befreiung gelingen kann. Man muß einmal erlebt haben, wie der Führer im engeren Kreise feiner Ttitarbeiter hinter verschlossenen Türen spricht: Da tritt unendlich be- zwingend die ganze Herzlichkeit, der verzeihende Humor, der überlegen fechtende Spott des Mannes der Toten in den Gräbern zwischen Flandern und Palästina und der Düna der politische Testamentsvollstrecker auf. Schon den jungen Adolf Hitler hatte hartes Erleben dafür vorbereitet, ein Wanderer zu fein zwischen Welten, die sich getrennt hatten und die doch zusammengehörten. Er war deutscher Oesterreicher, Bewunderer des Deutschen Reiches und Untertan des Habsburgerstaates — und lernte so zuerst, was den Deutschen des Reiches noch fern lag: daß ein Nationalismus nicht an Staatsgrenzen oder an Dynastien gebunden sein müsse. Er war ein Künstler, der Maler und Baumeister werden wollte, den aber die materielle Not zum Bauarbeiter werden Rede war ein Befehl: Mitmarschieren! Wie fragwürdig muß da jeder Versuch bleiben, feine Reden zu analysieren, zu zerlegen und sozu- jagen ihren inneren Aufbau wie ein Skelett heraus- zuschälen! Früher hätten treudeutsche Oberlehrer auf solche Gedanken kommen können. Wir wollen etwas anderes tun. Wir wollen uns einen Augenblick darüber klar werden, woher es kommt, daß die Reden Hitlers den Gelehrten ebenso überzeugen wie den kleinen Waldbauern mit zwei Kühen im Stall ober den Mann, der seit der Schule kaum ein Buch in die Hand genommen hat. Dieser Umfang der Wirkung ist das Erstaunlichste. Es ist, als ob der Führer in jeder Rede aus den Mute ist, wie er fühlt, was er denkt... Das Mißliche ist, daß der Generalftabsoffizier, das Gros der Generalstabsoffiziere, das Fechten in Wirklichkeit nicht kennt. Er kann nur Operationen. machen vorn Zimmer aus — in der Hauptsache also aus der Phantasie heraus — Befehle machen, Striche auf den Karten ziehen. Wie sich solche Befehle in die rauhe Handlung umsetzen, auf dem ungefügen Boden der Erde, in der Nacht, im Regen, im Nebel, War es möglich, die Demokratie durch die demokratische Methode der Masseneroberuna zu überwinden? Es war möglich durch das in Adolf Hitler verkörperte Führerprinzip. Adolf Hitler eroberte die „Masten". Aber indem er sie eroberte schmiedete er sie um zum „D o l k". So wie fein Nationalismus den Vaterlandsgedanken erlöste aus der würgenden Umschlingung des bürgerlichen Kastendünkels, so sollte fein Sozialismus das Streben nach sozialem Aufstieg herausheben aus den Niederungen des „proletarischen" Neides. Der jüdische Bolschewismus wollte die Masten ansetzen zur Vernichtung jeder „Elite" und jeder Kultur, zur allgemeinen Gleichmachung alles Lebens. Adolf Hitler aber wies den arbeitenden Massen den Auf- stieg nach oben. Der Aermste unter den Volks- genoffen, so sagte er in seiner Braunschweiger Rede vom Herbst 1931, könne ein Anwärter sein für den Adel der Nation. So wurde bereits in den Jahren des Kampfes um die „Macht" aus der Tiefe der Volksseele heraus der Geist der Demokratie und der internationalen Entwurzelung überwunden. Aus der Tiefe der Volksseele heraus, einzig durch die Macht einer genialen Persönlichkeit und einer Idee, wuchs ein neuer Staat, während alle äußeren „Machtmittel" noch bei dem sogenannten „Staat" der Demokratie lagen. Lange bevor Adolf Hitler .Kanzler" wurde, ist er der große Staats- neugrünber unseres Volkes im 20. Jahrhundert gewesen. Und der 30. Januar 1933 war nur der Tag, unter der Massenwirkung des Feindes, mit den langsamen menschlichen Beinen, unter der Ermüdung, unter Hunger, unter Durst, unter Schlaflosigkeit, das weiß der Durchschnitt nicht. Bestenfalls kann sich einer »einfühlen*. Kampfmittel und Fecht- art verändern sich ständig. Wer im Jahre 16 kriegserfahren war — ist heute veraltet. Innerlich hat sich das Denken und Fuhlen der Armee auf ganz andere Grundlagen gestellt. Don den höchsten Führern und vom Generalstab rückt es immer mehr ab je länger der Krieg bauert Sie bleiben stehen und ändern sich nur langsam, während die Kämpfenden der Zwang der Not dauernd formt Eine weite Kluft trennt Führer und Geführte." Und der Frontoffizier schrieb roeiter: „Aber unser Geschlecht ist geistig zu arm, im Befolgen aller Tabulaturen, Vorschriften, Vorlagen, geiftia zu steif geworden, daß es die veränderte Lage nicht erkennt, nichts Neues, ihr Angemessenes schöpfen kann. Sagt man sich denn nicht, daß ein Vvlksheer, der bewaffnete Teil des Volkes wollen muß? Daß es dasselbe wollen muß wie seine Regierung? Man kann es nicht treiben. Wer soll es denn treiben? Man muß den kämpfensollenden Teil im Schwung halten. Aber wer hält ihn in Schwung? Womit? Ich fürchte, daß die Dolksführer zu Hause den ihrer Einwirkung zugänglichen Teil lähmen, damit üben sie ihre Macht. Wofür kämpfen wir? Wer weiß es? Weiß es denn die Reichsleituna selbst? Womit soll man den Soldaten fortreißen? Mit welchem positiven, ideellen oder materiellen Ziel oder Lockmittel? Aber es wird jetzt nicht mehr zu ändern sein. Wer sollte es tun?" Um dieselbe Zeit, als ein großer Frontoffizier diese Betrachtungen niederschrieb und als der große Feldherr dieses Krieges Erich Ludendorff, einsam kämpfend, einem Geschick erlag, das vom Feld- Herrn allein nicht gemeistert werden konnte, lag im Lazarett zu Pasewalk ein gasblinder Gefreiter, dem es bestimmt sein sollte, das Erlebnis der Front umzusetzen in die Schöpfung eines neuen Reiches. Als Adolf Hitler im Frühjahr 1924 als „Hochverräter" vor den Schranken des Münchener Volksgerichts erschien, da hat er erklärt: „Es ist vielleicht eigentümlich, daß ein Mann, der über 4*/> Jahre gelernt hat, die Vorgesetzten zu achten, niemals zu widersprechen, sich blindlings zu fügen, auf einmal in den größten Widerspruch, den es in einem Staate geben kann, in einen Widerspruch gerät zur Verfassung." Und er hat die Erklärung hinzugesetzt, die die tiefste Triebkraft seines politischen Kampfes bezeichnete: „Wenn die Ge- j a H e n e n auferstehen würden und gefragt würden, ob sie den bestehenden Zustand anerkennen würden, so würden sie schreien: »Niemals!*" Wir haben den Führer in den ersten Jahren ... München als Redner erlebt. Reisende, Sommer- ftischler, Ausländer gingen in? Mathäserbräu, später hinaus zum Zirkus Krone, und wenn sie gemeint hatten, sie wurden in eine gemütliche bayerische Bierrunde geraten, so waren sie schon nach einer Viertelstunde völlig überrascht. Hier jprach ein Mann, der den Kleinkram des Tages mit ein paar bissigen Bemerkungen abtat und von den großen Fragen der Arbeit, der Ehre, der deutschen und europäischen Ordnung sprach, als trüge er ganz allein schon jetzt die Derantivoriung für jein Volk. Er appellierte an die geheimnisvollen Kräfte des Gemüts: darum sind es damals neben den jungen, noch nicht abgebrühten Menschen vor allem die Frauen gewesen, die man regelmäßig vor seinem Rednerpult sitzen sah. Mit jeder Rede gab er sich selbst, und nie waren sie ihm etwa ein billiges demagogisches Mittel zum Zweck, sondern eine lebendige Zwiesprache mit Dem Volk. Er wollte prüfen, wieweit es noch fähig sei, sich mitreißen zu lassen, statt in den Niederungen der privaten Selbstsucht und an den Stammtischen des oberschlauen Geschwätzes zu verkommen. Jede Zuhörern sich Menschen aller geistigen Schichten der Reche nach heraushole, wenn er eine Frage klarmachen will. Er eröffnet das Zwiegespräch mit dem Mann der inMIeftuefien Bedenken, er spricht mit dem Gutmütig-Harmlosen, er denkt sich hinein in die Verfassung eines Menschen, der alles nur von feiner Person aus zu betrachten gewohnt ist, und er nennt zuletzt auch die Gründe, die Der Böswillige gegen feine Ansichten ins Feld führen könnte. So läßt er Zweifler, Unentschlossene und Gegner mitsprechen und setzt seinen eigenen Gedanken durch, indem er zuletzt eine schlüssige Formel, einen geschliffenen Satz ausspricht, der nicht mehr umzustoßen ist und der den Beifall erzwingt. Spricht der Führer von Ereignissen der Geschichte, so sieht er sie immer nur in-den großen einfachen Zusammenhängen und klar geordnet, er verliert sich nie in die schulmeisterisch-patriotische Art bürger« licher Bravourredner. Er stellt eine Gestalt hin wie Heinrich den Löwen. Er spricht von einer ganzen Kunstepoche, indem er Dürer nennt. Er redet von der Siedlung und nennt das, was der große preußische König nach den Kriegen mit den neuen Dörfern im Osten tat. Das ist anschaulich, vorstellbar und auch für den Menschen jeden Bildungsgrades verständlich. Die Shin ft, das Vielfältige einfach, das Vergangene gegenwärtig zu machen und die Probleme auf die knappste Formel zu bringen, das ist seine Gabe als Politiker und als Redner. Es ist oft, als führe er nur Zwiegespräche mit seinen Hörem, und alles, was sie zu sagen haben, spricht er für sie aus. Ihre Gedanken und Gefühle finden in ihm ihre Gestalt. Aber darin besteht seine Ueberlegenheit, und darum überzeugt er nicht nur, sondern reißt er hin, weil er jedesmal seine ganz« Person und sein ganzes Herz hergibt. Wir kennen viele Redner von größter Routine und großer Wir- kung. Reden von Helfferich, etwa im Erzberger- Pro^eß, entzündeten ein Feuerwerk des prasselnden Beffalls. Bei Hitler ist es mehr. Es ist jedesmal die völlige Hingabe des Mannes an seine Sache, bi« uns straffen, in Gleichschritt fallen, dann mitmarschieren — „und einmal, meine Volksgenossen, das sage ich Ihnen, da wird nach dieser Melodie wieder ein ganzes Volk marschieren!" Als Adolf Hitler 1933 Kanzler wurde, hielt die Macht feiner „Divisionen" keinen Vergleich aus mit den „Divisionen" der gegnerischen Mächte. Aber er hatte einVolkhintcr sich, in das er wieder den „W i H e n zur Macht" gehämmert hatte. Und so besaß zwei Jahre später dieses Volk wieder eine Wehrmacht, die sich mit der der Gegner messen konnte und die drei Jahre später als blitzendes Instrument einer großen Außenpolitik eine Bewährungsprobe ablegen konnte. Die Außenpolitik Adolf Hitlers ist undenkbar ohne dieses von ihm geschaffene Instrument der deutschen Wehrmacht. Und noch ist in ihr auch Diese Wehrmacht nur Das, was Das Wort „Machtmittel" treffend ausspricht: ein Mittel der Macht. Die Macht selbst liegt in allen schöpferischen Zeiten in der Idee und m ihrem Träger, der großen Persönlichkeit. Der ungeheuren Gewalt der von Adolf Hiller verkörperten politischen Idee ist es zu danken, wenn heut« in Wien und in Prag und in Memel Die Fahnen Des neuen Reiches flattern, ohne daß beim Einmarsch Der Deutschen Truppen auch nur ein Schuß fiel. Die Macht Der politischen IDee fyatte Das Deutsche Volk des alten Reiches ergriffen. Die Macht der politischen Idee hatte das deutsche Volk außerhalb der alten Reichsgrenze innerlich erobert lange bevor es auch äußerlich heimgeholt wurde. Die Macht Der politischen IDee end- sich hot selbst Die Gegner Des Reiches innerlich so gebannt, daß sie wie gelähmt Dem ungeheuren Ereignis Der Wiederherstellung eines deutschen Mitteleuropa zusahen. Die Jahre des Kampfes um Die innere Macht zeigen Den Sieg Des politischen Genies über alle altkluge Routine Der liberalen Parlamentarier. Die Jahre, in Denen Adolf Hitler das System von Versailles zerbrach, zeigen denselben Sieg des politischen Genies über alle altkluge Routine Der Diplomaten Des liberalen Europa. Als Mussolini im Jahre 1922 die Macht in Italien ergriff, schrieb er auf ein Plakat in den Straßen Roms: „Wir sind Die einzigen, Die Den Krieg nicht vergessen haben." Auch Das Deutschland ADolf Hitlers hat Den Krieg nicht vergessen. Das nationalsozialistische DeutschlanD und Das faschistische Italien haben, geführt von zwei unbekannten Soldaten Des Großen Krieges, den Sinn dieses Krieges für ihre Völker erftillt. Sie haben das Recht der jungen Völker proklamiert gegenüber einem europäischen System, hinter besten liberaler ©reifen» yaftigkeit sich bereits der Schnitter Tod in Gestalt Des roten Bolschewismus erheben möchte. „Gio- vinezza" heißt Das Lied der Faschisten. „Jugend" ist auch die Parole des neuen Deutschlands, dem ein in jungen Jahren vom roten Mord Gefällter fein Sturmlied schuf. Wer heute, am 50. Geburtstag des Führers, den Weg zurückblickt, den ADolf Hitler gegangen kam. Den Weg von einer rauchigen Hinterstube Des Münchener Sterneckerbräus zum Hotel Kaiserhof, vom Kaiserhof zur Reichskanzlei, von der Wilhelmstraße zur Wiener Kaiser- und zur Prager Königsburg — der mag wohl an ein Wunder glauben. Es gibt kein großes Ereignis der Weltgeschichte ohne Das „Wunder", Denn große Ereignisse wie große Menschen entziehen sich im Letzten stets der rationalen Erklärung und Berechnung. Aber es gibt auch kein großes Ereignis Der Weltgeschichte, wo das Wunder ßen Krieges zum politischen Revolutionär gegen einen „bestehenden Zustand", der sich innerpolitisch Novemberrepublik, außenpolitisch Versailler Diktat nannte. In Adolf Hitler stand für die Millionen Materie zuerst allein auf der Seite der Gegner. Und auch hier hat Adolf Hitler erwiesen, wie alle Materie nur dazu da ist, um von Der Kraft Des schöpferischen Geistes ae formt ju werDen. 1923 war es gewesen, im Anfang feiner Laufbahn, als Adolf Hitler das Wort prägte: „Die Macht liegt nicht in 7 Reichwehrdivisionen, läge auch nicht in 20 oder 30, sondern liegt ausschließlich letzten Endes im Willen zur Macht." Und 1927 war es gewesen, auf dem ersten Nürnberger c nn Jjcun n,io |U«UL — .Parteitag der NSDAP. - ein kleiner, von allen die'noch mehr und noch tiefer den gesamten poli-! Weisen belächelter Parteitag damals! — daß Adolf tischen Volkskörper zerrissen hatte: zum ersten Mal Hitler in seiner Rede Die mächtige Vision geformt nach einem Zeitalter der Anarchie waren Füh- hatte: von Den Menschen, Die Da Draußen auf Der rung unD Geführte wieDer zu einer Straße trübe und müde Dahinschlenderten, und die Einheit geworden. Der politische „General- urplötzlich, wenn eine Militärmusik voruberzieht, sich stabschef" der Nation war ein Mann aus der f* £C *“ ra'---us-1*—LL *-"t***'”-<4"A*A** „Front", der große politische „Unternehmer" des Reiches war ein Mann aus Der arbeitenden Maste. Der Nachfolger auf Dem Kanzlerstuhl Bismarcks aber war zugleich auch Der Sohn Desjenigen Teiles des deutschen Volkstums, der 1866 durch Den I t 1 r e e b r n t r e h it h n 3 I- r r e ie ei n e. ir T ie in m es tb n, en en r- 05 n« n« L- Io ;r« ?[• ie e- n« 05 en lge tarn» ieg oll allen [K5 hre n» ro- entölt lio- ' ist . in [ein ben im, in- om ehe I- gibt das len- dien fein ober die tlose j«" dem rbei- Sie man sind rnne ober läge ichen : als en? r die und ; di« eines um> ls ob , her »jeder eben* rklich n an feine und tliche alle x ben inet* nders enten* n b-' leine, Heiter de Hoß' zuvet' e von 1$«®, Mit" fni"*? heploö Mr* jede» ff« gewaltigsten Redner aller deutsche, Potsdamer Rosa ndern in der Musik lag. Bei Adolf Hitler ist es umgekehrt: Mit der Der Führer als Gtilgeber Adolf Hitler als künstlerische Persönlichkeit. Das UW. km Ist an ihm ftaa UW: W er nicht flut unfcr Führer ist unö vieler helft, Sanftem er [elfter: Cerafte, [est uni schlicht, Vast in ihm rnh'n ftie Wurzeln unserer weit Unft seine Seele an ftie Sterne strich tlnft er ftach Mensch ftlieft, sa wie ftu unft ich... Valöur von Gchirach. verschmolzen. In seinen praktischen Auswirkungen durfte das neugeschaffene deutsche Soldatentum keine reaktionäre Nachbildung, es mußte vielmehr national- sozialistische Neuschöpfung sein. Don der allgemeinen Wehrpflicht der Vergangenheit mußte daher das Unbrauchbare ausgemerzt, das Gute übernommen und daraus nationalsozialistisch Neues geschaffen werden. Dies wurde der Sinn des neuen Wehraesetzes. Drei wchrpolitische Ausgaben waren zu lösen. Einmal mußte das neue Wehrgesetz der soldatischen Verschmelzung von Volk., Wehr und Reich entsprechen. Dann mußte es Wehrkraft und Wehrorganisation der Nation den Verhältnissen des totalen Krieges von heute anpassen. Und schließlich mußte durch eine folgerichtige und im deutschen Leben wurzelnde Außenpolitik der Raum geschaffen werden, der einerseits das deutsche Dasein sichert und der andererseits durch das Zusammenwirken einer starken Wehrmacht und großartiger Abwehranlagen militärisch verteiÄgt werden kann. Diese Aufgaben wurden im Laufe der letzten Zeit voll erfüllt. Erst im nationalsozialistischen Reich war die Möglichkeit ge- einnehmers und seiner jungen, lieblichen Frau! — Wie viele Dinge müssen Zusammentreffen und wie viele Schicksale müssen sich erfüllen, um einer Statte den Nimbus der großen Geburt — um einem Reiche den Führer zu sichern. Dor dem steinernen Brückengewolbe des „Salzburger" Torturms am Eingang der Stadt liegt das gesegnete Haus. Der Lärm einer Wirtsstube im Erdgeschoß kann es nicht entweihen. Die alte, treue Wärterin des Kindes hat die Stube bezeichnet, wo dieses kostbare Leben begann und wo es den ersten Wagnissen standhielt: der enge Hofraum dunkelt herauf, der die stillen Spiele des Knaben sah. Aus der Landschaft des Mattigtales — wie em Park mit prachtvollem Baumwuchs begnadet •— tritt die schwingende Straße herein. Der Stadtplatz weitet sich aus ihr ins lange Rechteck, geschlossen steht ein Haus am andern. Der große Emkehr- gasthvf der ehemaligen Schifferinnung füllt mit wuchtiger Wendung den Winkel aus. Das Schudl- Haus mit barocken Türen und der vornehmen Modellierung des Stuckes am Deckenverputz hat einst Napoleon beherbergt. Die weißen Arkaden und spitzenartigen Brüstungen des Gnädinger-Hauses träumen einen Südlanostraum zu Ende. Das gotische Lebzelter-Haus mit der hohen Giebelblume zeigt seine gepflegte Schönheit. In schmalen 2)urd)= blicken, schwibbogenüberdacht, öffnet sich die noch ältere Stadt. Aus der engen Poststallgasse scheint der Turm der Stefanskirche emporzutreiben, steil, überhoch, fein verjüngt in seinen Gliedern in die Kuppel überleitend, die nur das sichere Taktgefühl eines späteren Jahrhunderts gestalten konnte. Das Wcchrzeichen der Stadt wie der Landschaft ist dieser mächtige Turm; meilenweit begegnet man fernem zwingenden Anblick. Das blasse Rosenlicht der Föhnwolke umblüht ihn, die Nebelbrandungen des Herbstes, die das ganze Städtchen erfüllen, erreichen feine Sonnenfackel nicht mehr. Zwischen dem lebenden Mauerwerk liegt die gotische Kirchenruine von Sankt Sebastian still und ungestört im Winkel, wie ein krankes, altes Tier, das verendet. Die zarte Nadel der Spitalskirche weist aus der Enge schon in das Grün eines Gartenraumes. Gegen den Inn hinaus, an der Brücke, nimmt die Breite des Stadtplatzes wieder das Ausmaß der Straße an. Dort drüben, im Bayrischen, regt : sich Simbach, das moderne, ohne feudale Rückschau und ohne Gehemmtheit, mit Industriegebäuden, , neuen Schulen und der zeitgemäßen Bahnhofanlage. । Weiter drüben liegt Erlach und in der Waldsenke , droben Stubenberg; die bayrischen Höhen füllen die Schöpfer der Wehrmacht. Don ff Oberführer Paul (^chmitthenner, Staatsmmister und Rektor der Un'versitat Heidelberg Unter den gewaltigen Taten des Führers, deren wir am 20. April 19ö9 mit heißem Dank gedenken, steht die Wehrhaft in achung unseres Vol- k c s mit an erster Stelle. „Männer machen die Geschichte". Diese ewige Wahrheit hat unser Volk an der großen Gestalt des Führers erfahren. Nicht die Niederlage an sich ist das Entscheidende, sondern die Art und Weise wie ein Volk sie trägt. Wenn dieses, wie bei uns seit dem Jahre 1918, schwach wird,'flüchtet sich sein Geist in die Seele großer Männer. So geschah es bei uns, als mitten im Untergang des Weimarer Staates Adolf Hitler emporwuchs. Er war sich jenes Bekenntnisses bewußt, das einst Clausewitz in der dunkelsten Stunde seines Lebens niederaeschrieben hatte, „baf3 ein Volk unter den meisten Verhältnissen unüberwindlich ist in dem großmütigen Kampf um seine Freiheit, daß selbst der Untergang dieser Freiheit nach einem blutigen und ehrenvollen Kampf die W i e - dergeburt des Volkes sichert". Diese Ueber- zeugung war die Grundlage, von der aus der Führer im Glauben an Deutschland seinen n'um wieviel mehr drängt das Lebensgefühl derjenigen Zeitalter in die Kunstgestaltung, deren Trager unferm Führer in dieser Hinsicht ähnlicher sind! Man denke an die Medici, an Friedrich den Großen in der Antike an Perikles, den Staatsmann der'großen attischen Epoche, von dem übrigens auch der Nachruhm eines der gewaltigsten Redner aller Zeiten umgeht. Das norddeutsche, Potsdamer Rokoko ist ein Spiegelbild unverkennbar friderizra- nischen Wesens, obwohl der eigentliche künstlerische Lebensnerv des Königs nicht im Archltektomschen, Preen, der Maler der Innviertler Landschaft und ihrer Menschen, der Dor^eitforscher im Boden der Heimat, der Sammler, der Freund und Berater und vielfacher Anreger nicht nur einer Generation haust dort, schon an die 90 Jahre alt. Dor dem Wald der Niederterrasse erscheint noch das kreidige Weiß von Ranshofen, das aus der karolingischen Königspfalz in ein Kloster verwandelt und seit 1812 dem Laienbesitz überantwortet wurde. Es ist einsam dort draußen; die Möne ehemalige Klosterkirche ist ohne eine Betreuung. Der alte Garten wird wieder Wald mit rotlaubigen Buchen und breiten prunkenden Ahornen. Den wechselvollen Schicksalen des Ortes, dem Abstieg und dem Verlöschen nach zwei großen Epochen verdankt das ehemalige Schifferdorf Braunau fein Emporkommen und die Erhöhung zur Stadt; sie scheint seit 1220 gesichert. Einem Blick von der Brücke her rollt Braunau seine ganze, lange Geschichte auf — hier beginnt auch seine neue! Am anderen Ende der lieben Stadt ist der leichte Anhauch eines Kinderlebens zurückgeblieben; diese fünf eisernen Joche über dem Inn aber spürten am 12. März des Jahres 1938 die Erschütterung der Wiederkehr, als die feier- lich-ernste Kolonne der Wagen aus dem Reich herüberbrauste, voran Adolf Hitler, der mit dem Boden der neuen Ostmark zugleich den seiner frühesten Heimat betrat! Das Schicksal der vergessenen Stadt hat sich mit ■einem Schlage verwandelt. Die Beengung ist von ihr genommen: die Grenze ist gefallen, und der deutsche Wind weht hüben und drüben am Flusse Inn. Braunau ist nicht mehr vereinsamt und seiner wachsenden Bedeutung entsprechen die großen Planungen, die schon am Entfalten sind. Es wird Hauser der neuen Jugend bauen, die den Spuren ihres einmaligen Vorbildes nachgeht, es wird neuer und größerer „Einkehrgasthöse" bedürfen für seine Besucher aus allen Teilen des Reiches, es wird seinen Bahnhof verlagern und erweitern-müssen, es wird mit mächtigen Omnibussen in das Land fahren, nach Burghausen, der märchenhaften Königsstadt am Flusse, nach Oetting und Passau und Wasserburg. Es wird gegen die Bahnhofsgründe hinaus und auf der Straße nach Osternberg Siedlungen anlegen, die dem feurigen Zustrom gerecht werden, es wird auf einmal eine Neustadt haben. Und wenn einer, der Braunau im Jahre 1939 gesehen hat, nach fünfzig Jahren zurückkehren wird, findet er sich nimmermehr zurecht. Musik verbindet ihn eine starke Neigung, aber die Kunst, an der er engsten schöpferischen Anteil nimmt, ist bekanntlich die Architektur und die bildende Kunst überhaupt. Abgesehen also davon, daß die Epoche, die er heraufführte, naturgesetzlich nach Ausdruck verlangt, fließt durch die enge Mit- und Selbstarbeit Adolf Hitlers in diesen Ausdruck auch unmittelbar viel von seinem Wesen hinein. Das Monument, das vor der Geschichte die Epoche seiner staatsmännischen Wirksamkeit verherrlicht, trägt in manchen Zügen sozusagen seine eigene Handschrift. Es hat also einen Sinn, in dieser Gestaltung ebenfalls nach der Hitlerschen Individualität zu suchen. Diese persönlichen Züge am Werk werden allerdings spätere Zeiten wohl noch besser erkennen als wir, denn uns steht wohl als Zeitgenossen das Menschliche des Führers lebhafter vor Augen als den Nachfahren, dafür aber sind wir nicht in der Lage, die unter seiner Weisung entstandenen Bauwerke aus dem ruhig wägenden Abstande späterer Zeiten zu Überblicken. Nur im Umriß können wir auf einige wesentliche Punkte aufmerksam wachen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Deutsches Wesen hat sich in der Geschichte nach verschiedenen Stilrichtungen ausgesprochen, sowohl in der Gotek als auch im Klassizismus und m mancher anderen Weise. Aber man kann doch landschaftlich unterscheiden und etwa folgendes sagen. In Norddeutschland sind die Backsteingotik östlich und die sogenannte Weserrenaissance wesllich der Elbe wohl die Formen, in denen der Landschaftsund Volkscharakter sich ausdrückten, in Mitteldeutschland die Sandsteingotik und das Rokoko. Im Süden des Vaterlandes, in Bayern und in der Sud- oftmark ist der eigentlich historische Stil das Barock, in dem einetjeits Impulse von jenseits der Alpen nachwirken, andererseits die Neigung des Süddeutschen zu Form und Farbe, ein irischeres Anschauungs- und Sinnenleben zum Ausdruck kommt, als es der Norddeutsche zu besitzen pflegt. Die Persönlichkeit Wolf Hitlers ist in dieser Hin- sicht wohl der stärkste Kraitstrom, den der deutsche Süden bisher in das deutsche aesamtkultu- relle Leben ergoß. So wurde der Baustil der Hitlerschen Epoche naturnotwendig der Stil der geschlossenen Form, der Antike sich nähernd, im Gegensatz zu der anderen Ausdruckssprache, die deutschem Wesen in der mehr offenen, nicht auf Abschluß so sehr bedachten Ausdrucksweise der Go- tik gegeben ist. Die Tatsache, daß der Führer un- ferer Zeit nicht in Ostpreußen, nicht am Rhein Zur Dervollstärckügung des Bildes, mit dem wir uns zur Feier seines fünfzigjährigen Geburtstages die Persönlichkeit Adolf Hitlers vor Augen stellen, gehört unbedingt ein Blick auf ihn von dem Bezirk der künstlerischen Gestaltung her. Als Triebkraft spürt man hinter seinen größten politischen Leistungen immer wieder das Pathos des künstlerischen Menschen. Kunst ist seine Staats- lenkung, Kunst ist das gesprochene Wort dieses in der deutschen Geschichte ganz einzig dastehenden großen Volksredners, Kunst ist fein persönlicher Lebensstil. Und aus diesem wiederum erwachst vor unseren Augen eine neue Stilgebung für die Kunst in Deutschland überhaupt. Das ist ein Vorgang von elementarischer Notwendigkeit. Mächtige politische Regime sind in der Kunstgeschichte stilgebend sogar dann, wenn ihre Träger an sich keine künstlerischen Persönlichkeiten sind. Davon zeugt in Frankreich der Stil Ludwigs XIV., aber auch das Empire, denn eine musische Gestalt war auch der große Napoleon schäften, die Trübungen zu beseittaen, die die allgemeine Wehrpflicht im liberalen 19. Jahrhundert an ich trug. Die heutige Wehrmacht soll nach dem Willen des Führers Volk, Wehr und Reich in reinster Prägung verschmelzen. Zugleich wurde unter Anpassung an die Gefahren des totalen Krieges der Gegenwart die Wehrhaftm achung des ganzen Volkes und seiner Wirtschaft, die Versagung der 80 Millionen im Kriegsfall mit Lebensmitteln -und Gebrauchsgütern und die Verteidigung unseres im Osten durch die Einbeziehung Böhmens und Mährens endlich gesicherten Raumes durch gewaltige Befestigungswerke auf der Erde und Abwehranlagen in der Luft gesichert. Und schließlich wurde als der Waffenträger unseres Volkes eine Wehrmacht geschaffen, wie sie in gleicher Güte und Stärke auf der Erde nicht besteht. Neben dem großen und auf das modernste ausgerüstete Heere und der durch einen freiwilligen Vertrag mit England in ihrer Stärke beschränkten, aber unseren Interessen entsprechenden Flotte erschuf der Führer neu die deutsche Luftmacht, die stärker und moderner ist als jede andere in der Welt. So steht das Großdeutsche Reich heute gesichert da. Es ist die Heimat eines Volkes, das entschlossen ist, jedem Angriff mit Einsatz seiner ganzen gewaltigen Kraft zu begegnen. Wir sind heute gewillt, die vom Führer neugeschaffene Macht niemals mehr zu verlieren, da nur sie das Recht zum Leben verbürgt. Auf zwei Wegen hat der Führer die große Machtstellung des Dritten Reiches gefchaften, einmal durch die NSDAP., die durch ihre Weltanschauung aus uns eine unzerstörbare Volksgemeinschaft gemacht hat, und sodann durch die Wehrmacht, die zu unserem unbesiegbaren Beschützer geworden ist. Der Waffenträger und der wehrpolitische Erzieher reichen sich zur Sicherung des deutschen Volkes die Hand. Das vom Führer wiedererweckte Soldatentum verbindet beide. Es lebt seelisch im ganzen Volke, politisch in dpr Partei und militärisch in der Wehr- macht. Es bildet mit seiner friedhaften Abwehrent. schlossen!)eit, die jederzeit bereit ist, dem Angriff Böswilliger mit dem Schwert zu begegnen, eine der stärksten Kräfte der nationalsozialistischen Bewegung. Mit dieser, und in ihr gerade auch mit der Kraft des deutschen Soldatentums, hat der Führer unsere ; Macht und Sicherheit gefchaften. Dafür danken wir . ihm in freudiger Gefolgschaft, unbedingter Entschlaft , | senheit und in unwandelbarer Treue. Braunau am Zrrn. Don Erna Blaas. Wenn anbersnjo ein halbes Jahrhundert vor- übergeaangen ist, dann finden sich die Heimkehrenden nicht mehr zurecht. Das Neue hat überhand genommen, und auf ihm versammelt sich alles Bedeutsame des Tages, große Hauser sind entstanden, in denen auffallende Dinge vor sich gehen, das kleinere Leben ist in eine „Altstadt" verwiesen und selbst dort geschieht noch Veränderung: Abbruch, Umbau und Neugestaltung. Wenn aber einer, der Braunau im Jahre 1889 gesehen hat, mieber Zumck- kehrte, so wüte ihm wohl, wie in der sicheren Heimat. Wes fände er, was er verlassen, und Nichts könnte seine Schritte verwirren. Denn mehr als fünfzig Jahre lang lag diese Stadt ohne Regung. Sie hatte nach stolzen und gefährlichen Zeiten ein unrühmliches Ende auf sich genommen: hinzusterben an ihrer eigenen Vereinsamung und sinkenden Bedeutung! MAr:t:rA()n Die unnatürliche Grenzziehung eines polnischen Vertrages, der vom fernen Teschen aus die beiden Innufer getrennt und das rechte 1778 als „Inn viertel" zu Oesterreich geschlagen hatte, vernichtete mtt steigender Wirkung das ganze blühende Leben am Flusse. Die Städtchen und Märkte verloren die Hälfte ihres Absatzgebietes, die Schiffahrt gegen Passau hin verlohnte sich nicht mehr, die uralte Wa serstraße verödete und ließ die stillgewordenen Lade- und Umschlageplätze abseits unter den Weiden liegen. Der Reichtum wanderte aus. Das Träumen begann, das versponnene Winkelglück am Saum eines alternden Reiches. We hohen Ehren fielen allmählich von Braunau ab Es war nicht mehr die reiche Tuchmacherstadt die lebendige Handelsstadt, die große Werft, bald auch nicht mehr die Festungsstadt von Militanter Bedeutung. Allmählich war sic nur noch Grenzstadt - ihr ganzer Titel gipfelte darin -, ongefullt mit Zollbeamten, Brückenwächtern und Mautein- nehmern, die ihr nicht eingeboren und verwüst waren. Sie tarnen aus der Mitte des Landes, aber ihre Frauen gebaren willig an dessen äußerstem Rande und trugen den Täufling nach Sankt Stefan, wo der Stein des „Maisters Kihrumenawer mit drei unverwelklichen Rosen prangt. So kommt es, daß die Pfarrmatrikel von 1889 den Namen eines Knaben Adolf Hitler zu nennen vermögen und seiner ehrbaren Eltern gedenken: des sttengen Zoll- revolutionären Weg begann. Zwar war der soldatische Geist in unserem Volke keineswegs erstorben. Gerade auch in jenen Teilen des Heeres, die im Dienste der kleinen und belassenen Reichswehr verblieben, wurde von Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften allen Widerständen und der pazifistischen Sonderart des Weimarer Staates zum Trotz der Geist deutscher Waftenuber- lieferung und der unbeugsame Wille zur Wehr ge« pflegt der uns schon im Weltkriege vier Jahre lang gegen eine erdrückende Uebermacht siegreich hatte bestehen lassen. Doch die parlamentarftch-bemokra- tische Republik der Weimarer Verfassung und die deutsche Wehrmacht waren einander wesensfremd. Zudem hatte das Versailler Diktat der Reichswehr den Weg verschlossen, das Volk mit ihrem Geiste «i erfüllen. Sie mußte es sich daher versagen, sich an das Volk zu wenden. So war es auch nicht möglich, daß die soldatische Reichswehr das von den Ideen des Weimarer Systems verführte deutsche Volk innerlich wiedereroberte. Und doch war nur dann, wenn Soldatentum und Volk in einem wehrhaften Staate wieder verschmolzen, die Freiheit gesichert. Doch zu dieser Aufgabe war die Reichswehr nicht befähigt. Sie wurde ein Staat im Staate, mit aller Kraft darauf bedacht, ihren militärischen Wert und chre innere Haltung zu bewahren bis zu jenem Tage, an dem der große polittsche Führex als Erlöser auferstand, um diesem sich als ein festgefügtes soldatisches Machtwerkzeug zur Verfügung zu stellen. So wartete die Reichswehr, sich selber treu, der Stunde der großen volitischen Revolution. Dies war noch aus einem’ anderen Grunde notwendig. Denn Revolutionen, die nur von Armeen gemacht werden, sind nicht van langer Dauer; innerlich wahre und auf lange Sicht erfolgreiche Revolutionen gehen vom Volke aus. Diese Ausgabe stand dem Führer klar vor Augen. Er war der politische und militärische Soldat von Gottes Gnaden und aus eigenem Recht. ,, , ,, Am Anfang allein vorausschreitend, sammelte er sich als Gefolgschaft jene Frontsoldaten, die im braunen Hemd durch ihren bedenkenlosen Einsatz die Offiziere einer politischen Kampstruppe wurden. Mit ihrer Hi'lfe entfachte der Führer den Widerstand des Volkes und errang den Sieg nach langen Jahren erbitterten Kampfes. Die soldatische Gesinnung im politischen und militärischen Sinne zugleich war Triebkraft und Ziel allen Handelns. So wuchs eine revolutionäre Bewegung von gemaltiger Stärke heran. Denn es gibt keine mächtigere Revolution als die, deren Ziele bei Volk und Wehrmacht gleich sind. Es war nur eine Frage der Zeit, daß Mols Hiller den soldattschen Geist auch äußerlich m Mitträaer des Dritten Reiches machte. Schon als er die Reichsführung im Jahre 1933 ubemahm, wuchsen soldatischer und politischer Geist, Reichswehr und Drittes Reich ineinander. In den Jahren 1935 und 1936 zerriß dann der Führer als Antwort auf den Vertragsbruch unserer ehemaligen Gegner dtt militärischen Fesseln des VersaillerDiktates und beftette das deutsche Volk von der Herrschaft der anderen durch die Einführung der zuerst ein- und ausgebrochene Lücke im Rahmen des inneren Stadt- bildes aus. Das schöne Inntor war schon nach dem dosen Eisstoß vom Januar 1880 sehr überflüssigerweise abgetragen worden, als die eiserne Brücke an die Stelle der alten, zerstörten, hölzernen tarn. Schon damals gab es auch das Linzertor nicht mehr; es war wie das alte Rathaus bei dem großen Brande der Osterwoche von 1878 zusammengestürzt und nicht, wie dieses, in fataler Nachahmung früherer Bauweisen erneuert worden. Der „Salzburger Torturm steht seit den Tagen jener mißverstandenen Stilreinigung mit der neugotischen Blechhaube unter dem echten, treugewachsenem Hausrat der Stadt, auch er schon 1882 gefährdet. In der Schop- perstadt am Jnn-Enknach-Ufer lagen schon damals nur noch wenige Schiffe — eine „Gams" vielleicht, wie die weitbauchigen Zillen genannt sind, ober eines der schmalen Boote für den Nahverkehr. Die Zeit der großen Schiffszüge war vorüber wenn auch der Name des reichen Schöffmeisters Mick>ael Fink noch lebendigen Klang behielt; selbst der Ver- such, den in Mode kommenden Dampser im Inn- gemässer nützlich zu machen, war bereits bis 1860 wieder aufgegeben. Schon damals waren die Festungswerke im Verfall, die noch Napoleon mit vieler Mühe groß auszubauen beschlossen hatte, schon damals wählten die Tavernen den schmalen Grasgarten hinter ihrer Mauer für den sommer- liefen Ausschank des dicklichen, bayrischen Malzbieres und des grünen, säuerlichen Mostes. Es ist noch immer das Braunau des Knaben Adolf Hitler, das die Pilgerzüge aus allen Gauen des Reiches in diesem festlichen Jahre betreten! Don der Flußseite her ist der mittelalterliche Charakter der Stadt noch einmal ganz und getreu zu erfahren: Alles ist Abwehr und Sicherheit. Heber dem dunkelgrünen Auge der Enknachmüichung hebt sich das hohe Steilufer in die Befestigungsmauer empor, abweisend, ohne Eitelkeit, ober sehr stolz. Eine Efeuwand, ein Nußbaum, die Farbenttacht eines schmalen Hausangers sind dahinter. Das bizarre Grabendach der alten, seltsam verwinkelten Herzogsburg der Agilolfinger durchzackt den Himmel, darüber der Turm, — wieder der Turm, der das Stadtbild auch von dieser Seite her endgülttg ab- ^Flußhin verliert sich die silberne Au im perl. mutterfarbenen Dunst des Wassers. Rechts hinaus liegt das wohlgeborgene Herrenhaus von Ostern- ' berg, aus dem die Künstlerbünde der Jahrhundert- - wende und der Nachkriegszett hervorgingenr von oder in Thüringen, sondern am Inn geboren wurde, ist also eine geschichtliche Fügung, die ihren Einfluß auf wichtige Bezirke unseres gesamten künstlerischen Erlebnisses ausübt. Und da solche Erlebnisse auch wieder zurückwirken — denn diese Bauten sprechen die Menschen an und werden sie auch in Zukunft ansprechen — so bedingen sie über die polittsche Heimkehr der Ostmark ins Reich hinaus auch eine Durchdringung nord- und süddeutschen Wesens in einer bisher im deutschen Raum noch nicht erlebten Stärke. Darüber hinaus aber ist von entscheidender Wich- ttgkeit noch ein anderer Gehalt, der im persönlichen Kunststll des Führers beschlossen liegt. Das gottsche Element in allen Ehren, es wird sich auch m Zukunft weiter formbildend auswirken (man braucht nur an das Chilehaus in Hamburg und andere Werke neuerer Künstler zu denken), aber das mehr antik gestimmte Kunstgefühl Adolf Hitlers war eher als jedes andere geeignet, in der zerfahrenen Zett wieder die Idee eines von kleinen Subjekttvitäten und Tagesmeinungen befteiten großen Form- willens aufzurichten. Persönlichkeit wird sich in der Kunstgestaltung immer auswirken, aber es ist erstens ein Unterschied, ob es sich dabei um die Sillijektivität von irgendjemandem handelt ober um eine ausgesprochen große und dabei für deuftches Wesen und Schicksal symbolische Persönlichkeit. So- dann aber ist die in Adolf Hiller verkörperte neue Einheit deutschen Wesens mehr als bie bloße Ausgleichung im geschichtlichen Gepräge ver- schiebener Landschaften des Reiches; sie ist in ihrem letzten rassischen Impuls eine weit über den staats- politischen Raum hinauswirkende neue Sicht euro- ■ päischen Geistes überhaupt. Es war bislang eine reine Deobachtungstatsache, daß bas griechische Kulturerbe immer wieder nach Deutschland strahlte, mehr als nach irgendeinem anderen Lande. Heute wissen wir um die rassischen Zusammenhänge, die diese Tatsache begründen, und Hand in Hand mit diesem Wissen vollzicht sich in Deutschland ein Formwachstum, das sich von Epigonentum freier fühlt als jeder historisierende Klassizismus bisher. Seine Tellnahme an diesem Wesensgefühl bekundet der Führer des neuen Reiches auch in bewußter Förderung der Ausgrabungen in Griechenland, die seit Jahrzehnten ein i besonderes deutsches Betätigungsfeld darstellen. ■ Trotz bewußter Fortführung dieser Traditton aber , handelt es sich bei der Gestaltung, die wir im : eigenen Lande erleben, nicht um Nachahmung des : Perikleischen Beispieles in Politik und Kultur, son- . dem um das sichtliche Bestreben, aus deutscher und bann zweijährigen allgemeinen Wehrpflicht und durch die Schäftung einer großen Wehrmacht. Wie die Machtübemahme am 30. Januar 1933 der äußere Durchbmch einer längst vollbrachten Tat war, so war auch die befreienbe Wehr- schöpfung vom 16. März 1935 und vom Frühjahr 1936 das Siegel der Geschichte auf ein schon vollbrachtes Geschehen. Die deutsche Natton war durch den Führer im soldattschen Geiste seelisch wieder- geboren worden. Der Geist der Wehrhaftigkeit im Kem der nationalsozialisttschen Weltanschauung wurde zur Kraft, die das Soldatentum vn das Volk und das Volk in das Soldatentum hineinführte. Zu der soldattschen Sittlichkeit, die bie Reichswehr bewahrt hatte, traten nunmehr bie politische Kraft und das wehrpolittsche Verständnis eines reifenden Volkes hinzu. So wurde das deutsche Soldatentum vom Führer wiedergeschaffen und zu einem Träger unseres Rei ches und Volkes gemacht, jenes Soldatentum, das die polittsche und militärische Wett in gleicher Weise durch seine ewigen Tugenden besttmmt, das nicht kriegerisch ist, sondem wehrhaft und ftiedhaft zugleich, das kein arideres Volk unterjochen, sondem nur die deutschen Lebensrechte sichem will. Reich, Volk und Wehr wurden durch den Führer im Soldatentum wieder nur deutscher Kunstgesetzlichkeit eine Höhe zu ersteigen. wie sie die Griechen unter Perikles erstiegen haben. Es wird außer in der Politik auch auf diesem Gebiete wieder gewagt, das Urteil der Jahrhunderte, und zwar nach den höchsten Maßstäben, herauszufordern. Zum Lebens- und Kunststil Adolf Hitlers gehört der Mut, wie er ihn als Soldat und Politiker bewiesen hat, und das ist es, was dieses Bestreben menschlich groß macht, ganz abgesehen davon, was er für die Erweckung neuen deutschen Geistes als Gemeinschastserlebnis bedeutet. Es lebe Adolf Hitler? NSG Nationalsozialisten in Hessen-Nassau! In Freude und in Ehrfurcht grüßen wir heute das Schicksal, das vor nunmehr 50 Jahren unserem Volke jenen Sohn schenkte, dem es Auftrag wurde und Befehl, das Reich zu schaffen. Jenes Reich, das uns allen nur noch aus der Geschichte in Erinnerung war, das die Besten wohl erhofften, Adolf Hitler aber verwirklicht hat. Wenn uns auch dieses Geschehen in seinem Wunder noch nahezu unfaßbar ist, so können wir die Größe dieser für unser Volk geschichtlich bedeutsamsten Zeit in der Größe dieses einmaligen Sohnes unseres Volkes doch ahnen und verstehen. Auferstanden in der Zeit des hoffnungslosesten Verfalls der Nation, beseelt von der heiligen Leidenschaft einer im Fronterlebnis gewortnenen Kampfkameradschaft und entschlossen zum Einsatz des Letzten, trat er einst als unbekannter Gefreiter seinen Weg als erster Soldat der deutschen Revolution und damit des Großdeutschen Reiches an. Mit Lüge und Verleumdung, Terror und Gefängnis begleiteten übermächtige Gegner seinen Aufbruch. Wir alle müssen es zugeben, das deutsche Volk hat ihm diesen Weg nicht leicht gemacht. Und dennoch vermochte er, besessen von der Sendung seiner Idee, den Sieg über alle Widersacher und Hindernisse zu erringen. Sein Glaube an das deutsche Volk und sein Wille, es vor dem Untergang zu bewahren, waren stärker als alle gegnerischen Kräfte. Glaube und Wille waren es, die Idee und Programm formten zum Einsatz für die Auferstehung unseres Volkes. Der Nationalsozialismus war des Führers Waffe, mit der er sich die Partei als seine erste Gefolgschaft eroberte. Die Partei wiederum Mar die erste Waffe, die er bei dem Malisch für die Freiheit unb. die Größe Deutschlands eingesetzt hat. Und die Waffe der organisierten Idee war es, die jede Barrikade noch vor ihrer Erstürmung zusammenbrechen ließ, da sie die Herzen der Verteidiger eroberte hatte. Adolf Hitler eroberte sich das Volk, und mit dem Volke baute er das Reich! Die Kraft seines Vorbildes und die Größe seines Glaubens und Willens ließen dies gelingen. Sein Vorbild an Mut und Tapferkeit, seine Treue zum Volke, sein Leben im Dienste des Ideals formten die Volksgemeinschaft, die er als höchsten Gewinn im politischen Ringen entscheidend einsetzen konnte. Sein Glaube und sein Wille aber gestalteten mit diesem Einsatz Großdeutschland, das Reich aller Deutschen. Wenn es für diese befreiende Tat überhaupt einen Dank geben kann, so soll es unser Gelöbnis sein, nicht zu ruhen und zu rasten in der Befolgung seines einzigartigen Vorbildes. Daher geloben wir an seinem heutigen Festtag, der zugleich ein Festtag ganz Großdeutschlands ist, ihm so treu zu sein, wie er es seinem Volke ist. Wir geloben, für die Erhaltung der von ihm geschaffenen deutschen Volksgemeinschaft unsere ganze Kraft einzusetzen. Wir geloben ihm, das Reich, das er geschaffen hat, mit ganzer Hingabe zu erhalten und gegen jeden Angriff zu verteidigen. Und wir geloben, ihm tapfer und mutig in die Zukunft zu folgen, wohin der Weg auch führen mag. Nationalsozialisten in Hessen-Nassau! Dem Führer zum Gruß erheben wir heute unsere sturmerprobten Feldzeichen und Fahnen und rufen ihm mit unserem heißen Wunsch, daß Gott ihn schützen möge, unser altes Versprechen zu: „Der Gefolgsmann hat seine Treue täglich aufs neue durch die Tat zu beweisen!" Hessen-Nassau wird ihn darin nie enttäuschen. Es lebe Adolf Hitler! Gez.: Sprenger. Das Geschenk des Gaues Heffen-Aassau. RSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger hat in der Meisterschule des Deutschen Handwerks in Offenbach am Main als Geschenk des Gaues Hessen-Rassau einen Wandschrein anfertigen lassen in Triptychonform aus tausendjährigem im Main gefundenen deutschen Eichenholz. Der 70 Zentimeter hohe annähernd quadratische Mittelteil enthält eine reichgestaltete Karte Großdeutschlands auf besonders schönem deutschem Pergament. Die Städte sind durch die hervorragendsten Bauten aus alter Zelt und die Bauwerke des Führers dargestellt. Eine besondere Betonung finden die Straßen des Führers. Die beiden Seitenflügel nehmen auf deutschem Kalbleder in deutscher Schrift mit vergoldetem Grund das Testament des Führers aus „Mein Kampf" auf. Darüber in plastischer Gestaltung 2 Sinnbilder: Deutscher Boden, Deutsche Wehr. 3m Aeußeren zeigt der Schrein in Silber getriebene und vergoldete Türbänder mit den Worten: „Durch Glaube zum Sieg". „Ein Volk, ein Reich, ein Führer". Den Verschluß bildet ein dekorativer Riegel mit zwei metallgesahten, das Sonnenrad darstellenden Elfenbeinrosekten. Die Ausführung des Schreins ist der Meisterschule des Deutschen Handwerks Offenbach am Main übertragen worden. Das Geschenk der SA.-Gruppe Hessen NSG. Obergruppenführer Beckerle überreichte in Berlin dem Führer das Geburtstagsgeschenk der SA.-Gruppe Hessen, das aus heimischen Materialien hergestellt und einen herrlichen Marburger Tonkrug mit Kurhessen-Wappen dar- stellt, der auf einer Schale aus Lahnmarmor steht. Die Marmorschale selbst ist von Künsttern aus dem Gruppengebiet sinnvoll ausgestaltet worden. In vier eingesetzten Wappen sind die bedeutungsvollsten Städte des Gruppengebietes in Form des Frankfurter Römers, des Marburger Schlosses und der Kasseler Wilhelms höhe mit Herkulesdenkmal eingraviert. Im vierten Wappen ist dann die Widmung der SA.-Gruppe Hessen Geburtstagsgeschenk der SA.-Gruppe Hessen an den Führer: Tonkrug und Marmor-Unterlage. an ihren Obersten SA.-Führer eingehauen. Zwischen den einzelnen Wappen sind wiederum mehrere Gestalten herausgearbeitet, die zwei SA.-Männer und zehn der verschiedensten im Gruppenbereich vorkommenden Berufe symbolisch darstellen. Eine gleichzeittg überreichte künstlerische Handschrift folgenden Inhalts erklärt in Versform die Symbolik dieses Geschenkes: Aus Hessens Erde ist der Ton gebrannt. Zum runden Kruge formt ihn Schwälmer Hand. Kurhessens Wappen ist ihm ausgeprägt, Sein Glanz das Grün der Heimatwiesen trägt. Den alten Krug trägt leicht der schwere Stein: Liebliche Lahn wusch ihren Marmor rein. Blutwarm Geäder füllt ihn bis zum Saum. Dem Bildner gibt der Rand erwünschten Raum: Vier Wappen, kreuzweis, sprechen allsogleich: Erst Frankfurts Römer: Glanz vom Ersten Reich! Dann Marburgs Schloß: Traum alter Ritterschaft! Und Kassels. Herkules: Bild deutscher Krafts Sie stehn für das Gebiet der Gruppe da. Im vierten spricht sie selbst: Hessens SA.! Und ihre Männer reihen sich zum Band Zwölffacher Arbeit für das Vaterland. Nachdem weiter in knappen Sätzen das Wesen der verschiedenen dargestellten Berufe Umrissen ist, schließt die Schrift mit dem umrahmenden SA.- Spruch: „SA.-Mann sein, heißt für den Führer kämpfen und sterben!" Gott erhalte uns den Führer in Kraft und Gesundheit Reichsminister Or. Goebbels sprach am Vorabend des Geburtstages im Rundfunk. plötzlich ohne Kommando und ohne Befehl eins Mauer vor ihm auf. Die Menschen, die aus den Sudetengebieten nach Breslau geeilt waren, nur um in das geliebte Antlitz dieses Mannes zu schauen, waren nicht zu bewegen, weiter zu gehen. Weinende Frauen traten an den Führer heran, um seine Hand zu ergreifen. Was sie ihm zuriefen, war kaum zu verstehen, denn die Tränen erstickten chre Stimmen. Wiederum vergingen nur wenige Monate, und das Problem, das damals durch den Mund des Volkes an den Führer herangetragen wurde, war gelöst. Nun ist das Großdeutsche Reich im weiten <5inm» des Wortes verwirklicht worben. Mehr noch, der Führer hat Mitteleuropa seinen Frieden zurückgegeben. Es ist klar, daß das den Neidern des natto- nalfozialisttschen Reiches in den demokratischen Weststaaten nicht ins Konzept paßt. Sie hatten ja durch den Versailler Verttag rings um Deutschland Brandherde angelegt, die sie je nach Bedarf anfachen wollten, um das Reich ständig in Schwierigkeiten zu halten. Run kommt ganz wider Abrede und Programm ein Mann, der aus den breiten Massen des deutschen Volkes emporgestiegen ist, und tritt mit harten Tritten diese Brandherde aus. Die Demokratie sieht ihre Fette wegschwimmen. Daher ihre Wut und ihre moralische Entrüstung. Aber ihre heuchlerischen Gebete kommen zu spät. Die Feinde des Reiches find am Ende ihres Lateins. Sie spotten ihrer selbst und wissen nicht wie. Wir strafen ihr hysterisches Geschrei mit souveräner Verachtung, und diese souveräne Verachtung wird vom ganzen deutschen Volk geteilt. Das deutsche Volk fühlt sich durch den Führer wieder in die ihm gebührende Welt- slellung hineingehoben. Das Reich sieht im Schatten des deutschen Schwertes. Bei nationaler Sicherheit, die durch die deutsche Wehrmacht garantiert wird, blühen Wirtschaft, Kultur und Volksleben. Das Land, ehedem in tiefster Ohnmacht versunken, ist zu neuer Größe emporgestiegen. Das alles steht uns heute vor Augen, wenn wir als festliche Nation beginnen, den 50. Geburtstag des Mannes zu feiern, dem wir unseres Reiches Ehre, unseres Landes Macht und- unseres Volkes Größe zu verdanken haben. Es gibt keinen Deutschen in unseren Grenzen selbst und in der weiten i ■ Berlin, 19. April. (DNB.) Reichsminister Dr. Goebbels sagte am 19. April 1939 zum 50. Geburtstag des Führers in feiner Rundfunkrede: Meine deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnenl In einer bewegten und unruhigen Welt begeht Deutschland am morgigen Tage ein nationales Fest in des Wortes wahrster Bedeutung. Und diesen Tag mit allen Freuden zu begrüßen ist dem deutschen Volke in seiner Gesamtheit nur eine Sache des Herzens und nicht des Verstandes. Das Höchste, was ein Mensch auf Erden erreichen kann, ist, daß er einer geschichtlichen Epoche feinen Namen gibt und den Stempel seiner Persönlichkeit unauslöschlich seiner Zeit aufdrückt. Das kann man im weitesten Umfange vom Führer sagen. Er ist aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Unser Erdteil sähe heute anders aus, als er aussieht, wenn er nicht gekommen wäre, von unserem eigenen Volke und unserem eigenen Lande ganz ZU schweigen. Denn der deutschen Nation in ihrer Gesamtheit hat er durch einen revolutionären inneren Umbruch ein gänzlich neues Gesicht gegeben. Es ist jetzt etwas über ein Jahr her, daß der Führer die Frage des Anschlusses Oesterreichs an das Reich löste. Siebeneinhalb Millionen Menschen aus der Ostmark hatten die Heimkehr ins Reich vollzogen. Wie durch ein Wunder war eine Frage Mitteleuropas, von der man fast hätte glauben mögen, daß sie überhaupt unlösbar sei, einer grundsätzlichen Losung zugeführt worden. Heute am Vorabend des 50. Geburtstages des Führers verzeichnen wir nun die beglückende Tatsache, daß wiederum die Karte Europas zu Gunsten des Reiches in weitestgehender Weise geändert worden ist. Und zwar hat sich diese Aenderung — ein Vorgang, der einzigartig in der Geschichte ist —- ohne jedes Blutvergießen vollzogen. Sie verfolgte nur das eine klare Ziel, Frieden in einem europäischen Raumglied zu schaffen, in dem die Gegensätze so hart aneinanderstießen, daß die Gefahr bestand, es konnte sich aus dieser Reibung früher ober später ein allgemeiner europäischer Brand entzünden. Dieser Frieden konnte nur geschaffen werden a u f der Grundlage einer höheren, instinktsicheren Einsicht, die von der Erkenntnis ausging, daß nur die Macht einem Volke die Möglichkeit gibt, fällig werdende Probleme einer endgültigen Lösung zuzufuhren. Zu einet großen Politik gehört zweierlei: Phantasie und Realismus. Die Phantasie als solche ist konstruktiv. Sie allein gibt die Kraft zu ganz starken, plasttfchen, geschichtlichen Vorstellungen. Der Realismus dagegen bringt die Gebilde der politischen Phantasie in Uebereinftimmung mit der harten Wirklichkeit. Beide Eigenschaften sind beim Führer in einer einmaligen, auch in der Geschichte nur selten sestzusiellenden Harmonie vereint. Phantasie und Realismus weisen ihm Ziel und Weg der politischen Gestaltung. 3u der Phantasie bildet sich das Ziel, der Realismus schreibt den Weg vor. hier wird nicht nach einem starren Thema vorgegangen, keine spröde Doktrin der taktischen Verfahrensweise trübt den Blick und lähmt die Auswirkung der politischen Vorstellungskraft, hier ist vielmehr bei aller Klarheit und Unerbittlichkeit der Grundsätze eine ewig sich wandelnde und ständig wechselnde Elastizität der politischen Methodik am Werke, die zu den großen und unvorstellbaren Erfolgen der deutschen Politik geführt hat. Uns alten Nationalsozialisten ist bas nichts Neues. Es haben sich im Laufe ber Jahre nur bie Dimensionen des politischen Hanbelns des Führers ge= änbert. Wege und Ziele sinb bie gleichen geblieben. Damals schon sahen wir in ihm ben politischen Instinkt eines wahrhaft geschichtlichen Genies wirksam werben, der sich an ben Problemen erprobte unb in der einfachsten unb klarsten Lösung ber Zeitfragen auch seine eigene Größe unb Sicherheit erwies. Es kann uns darum auch um ben Ausgang bes schweren Lebenskampfes, ben Deutschland zur Zeit durchficht, nicht bange sein. Das ficht auch instinktiv unser ganzes Volk. Daraus entspringt das blinde und unerschütterliche Vertrauen, das es dem Führer entgegenbringt. Ein Volk ist zu jedem Opfer fähig, wenn es weiß, wofür das Opfer gebracht wird unb daß es im Rahmen einer großen Aufgabe notwenbig ist. Das ist heute bei Deutschland der Fall. Keine von den vielen polittschen Parolen, die seit 1918 durch die breiten Massen unseres Volkes gingen, hat eine so tiefe und nachhaltige Wirkung in der ganzen Nation ausgeübt wie das Wort „Ein Volk, ein Reich, ein Führer!" Die beiden ersten Teile dieses Wortes wurden zum ersten Male im Jahre 1937 auf dem Sängerbundes- f e ft in Breslau gehört. Da stand der Führer bei hereinbrechender Nacht hoch auf der Tribüne über den Hunderttausenden, die sich aus allen Gauen unseres Reiches und aus allen Teilen Europas, in denen Deutsche wohnen, um ihn versammelt hatten, um zu ihnen zu sprechen. Plötzlich brach aus dem Flügel dieses grauen Heeres von Hunderttausenden, in dem die deutschen Volksgenossen aus Oesterreich Aufstellung genommen hatten, der Ruf: „Ein Volk, ein Reich!" Er ging wie eine faszinierende und mitreißende Parole über das ganze weite Menschenfeld und brachte zum ersten Male ein Programm zum Ausdruck, das lapidar in feiner Kürze, aber auch erschöpfend in seiner Zielsetzung war. Ein Jahr später sahen wir den Führer an einem glühend heißen Sonntagmittag wiederum auf einer Tribüne auf dem Schloßplatz in Breslau stehen. Vor ihm defilierten die Deutschen Turner- schaften. Und als die Volksgenossen aus dem Sudetenland an ihm vorveikamen, richtete sich Ehrengäste des Führers. ^/mks der italienische Botschafter in Berlin, Attolico, mit dem ©enerab MM! Ä««Heeres, General Pariani, unb dem Generalstabschef ber ! h R u s s o. — Die Aufnahme rechts zeigt ben spanischen General M o s- cgrbo, ben heLenmuttaen Verteidiger des Alkazars in Toledo, mit dem Kommandanten von Berlin, Generalleutnant Seifert. — (Scherl-Bilderbienft-M > Der englische General Fuller nach seiner Ankunft in Berlin zur Geburtstagsfeier des Führers. — (Scherl-Bilderdienst-M.) Welt, der an diesem Tage nicht innigsten unb herzlichsten Anteil nähme. Er ist ein Feiertag bett Nation, und wir wollen ihn auch als solchen begehen. Es ist notwenbig, daß ein Volk, das um sein Schicksal kämpft, hin und wieder in dem taumel- erregenden Gang der Ereignisse Haltepunkte einschaltet, um sich klar zu werden über Lage, Weg und Ziel. Ein solcher Haltepunkt ist heute gekommen. Die Nation zieht ihr festlichstes Kleid an und stellt sich nun, in Treue unb Brüberlichkeit vereint, vor ihren Führer-hin, um ihm ihre aus tiefstem Herzen kommenden Glückwünsche zum 50. Geburtstag barjubringen. Es sind die Glückwünsche aller Deutschen im Reiche selbst, in allen Ländern unb auf allen Kontinenten. D i e Deutschen der ganzen Welt vereinen sich m i t u n s , bie wir bas Glück haben, im Reiche zu leben und zu wirken, in diesen heißen und dankerfüllten Wünschen. Und in diesen Hundertmillionenchor stimmen mit ein alle Menschen außerhalb unseres Volkstums, die den wahren Frieden wollen und bie Drbnung Europas, feine Geschichte und seine Kultur lieben. So richten wir denn in dieser festlichen Stunde, da wir damit beginnen, den 50. Geburtstag des Führers als große nationale Gemeinschaft zu feiern, unsere heiße Bitte an den allmächtig en Gott, ihm auch für die Zukunft in seinem Leben und in seinem Dirken in seinen gnädigen Schuh nehmen zu wollen. Er erfülle dem deutschen Volke seine innigste Bitte und erhalte ihm den Führer In Kraft und Gesundheit noch auf viele 3ahre und Jahrzehnte. Dann braucht uns um die Zukunft unseres Reiches nicht bange zu sein. Dann liegt das Schicksal der deutschen Ration wohlbehütet in fester und sicherer Hand. Wir aber, die wir des Führers älteste Gefolgschaftsleute und Mitkämpfer sind, schließen uns in dieser festlichen Stunde zusammen in dem herzlichen Wunsch, mit dem wir seit jeher die Geburtstage dieses Mannes begingen: Möge er uns bleiben, was er uns ist und was er uns immer war: Unser Hiller! Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange Stellvertteter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik unb bie BilberS Dr. Fr. W Lange; fsir Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stabt Gießen, Provinz unb Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Han« Beck Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen!: Theodor Kümmel. D.A. III 39: 10200. Druck uni) Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K-G, sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit Iber Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preis« liste Nr. 4 vom, 1. September 1937 gültig. Oer Führer weiht die Ost-West-Achse ■. • K Auf dem Mittelstreifen zwischen den beiden 14 Meter breiten Fahrbahnen fuhr der Führer durch die jubelnden Spaliere Hunderttausender Berliner vom Brandenburger Tor als Erster über die fertiggestellte Straßenachse bis zum Adolf-Hitler-Platz und zurück. — Unser Bild berichtet von der Abfahrt des Führers, in dessen Wagen noch Reichsmunster Dr. Goebbels und Professor Speer (halb verdeckt) Platz genommen hatten, vom Brandenburger Tor (im Hintergrund). — (Scherl-Bilderdienst-M.) Der Aufmarsch der Truppen ter, Kavallerie und Artillerie. In den Nebenstraßen des Tiergartens hatten motorisierte Truppenteile Ausstellung genommen. Zwischen Brandenburger Tor und Schloß standen Artillerie, Panzertruppen, Nachrichtentruppen und Eisenbahnpioniere. Dor dem Opernhaus war der Sammelplatz für ein Schützen- Regiment, und im Lustgarten waren Panzertruppcn und andere motorisierte Abteilungen aufmarschiert. Die aufmarschierten Wehrmachtteile bieten ein herrliches Bild und legen einen überzeugenden Beweis ab von der Disziplin der Truppen. Noch stehen sie größtenteils mit der leichten Feldmütze, den Stahlhelm in der Hand, und warten des großen Erlebnisses, das ihnen bevorsteht. Sie alle smd stolz darauf, am heutigen Ehrentage dem Führer ihre Treue bekunden zu können und an der großen Parade teilnehmen zu dürfen. Unaufhörlich strömen neue Menschenmengen zu den Aufmarschstraßen und überall herrscht wahre Paradestimmung. Mit Stühlen und Hockern ausge- stattet beziehen die Zuschauer ihre Beobachtungsposten und warten in freudiger Spannung aus den Augenblick, da der Führer an chnen vorbeikommen wird, um sich zum Podium gegenüber der Tech- Nischen Hochschule zu begeben, von wo er die Parade abnehmen wird. Oer Geburtstagsmorgen im Zeichen der Wehrmachtsparade Seit dem frühen Morgen ist das in der Mitte der Nordtribüne aufgestellte vorgebaute unb mit einem Baldachin versehene rotausgeschlagene Pod um für den Führer gesperrt. Die Nordtribune ir fast ausschließlich dem Militär Vorbehalten, hohen Offizieren aller drei Wehrmachtsterle und de st Mrli- tärattachss der fremden Mächte. Man steht hier^au engem Raume die Uniformen aller Heere ^r Well. Auf der gegenüberliegenden Südtribune finben A a. die Mitglieder der Reichsregierung, dieNeichslelter, Gauleiter und führenden Manner aller P^Flede- und in einem besonders großen Block das : Korps Platz. ständchen darzubringen. Mit schmetternden Fanfaren erklingen die Rhythmen der Marschmusik Lächelnd dankt der Führer dem Reichsführer ff Himmler und dem Kommandeur der Leibstandarte Sepp Dietrich für diesen Morgengruß seines Schwarzen Korps. Während des Ständchens der Leibstandarte fanden sich auch in der Wohnung des Führers in der Reichskanzlei zahlreiche Gratulanten em, die dem Führer zum 50. Geburtstag ihre herzlichsten Glückwünsche aussprachen. Es erschienen u. a. die Familien einer Reihe von Reichsministern und Reichsleitern und der Mitarbeiter des Führers mit ihren Kindern, so u. a. die Familien Schwerin- Krosigk, Lammers, Goebbels, Ribbentrop, Rust, Lutze'und andere. Der Reichsbauernführer Reichsminister Darre erschien in Begleitung seiner Mitarbeiter und sämtlicher Bauernführer und Abordnungen der Landjugend aus allen deutschen Gauen in ihren heimatlichen Trachten, die eine Fülle von Blumenangebinden aus ihren Heimatgauen mitgebracht hatten. Mit herzlichen Worten überbrachte der Reichsbauernführer zugleich mit einer Spende zu Gunsten der Jugend im befreiten, Memelland dem Führer die Grüße des deutschen Landvolkes. In dem großen Kreis der Gratulanten sah man weiter u. a. den Generalforstmeister Alpers, den braunschweigischen Ministerpräsidenten K l a g g e s, Frau von Schröder von der NSD. und andere Als der Führer sich dann im Anschluß an das Geburtstagsständchen in seinen Wagen begibt, um hier vor der Alten Reichskanzlei den Vorbeimarsch von Ehrenformationen der ff und d e r Polizei abzunehmen, begrüßt ihn vieltausendfacher Jubelfturm der Massen, die seit Stunden auf diesen Augenblick geharrt haben. „Wir gratulieren, wir gratulieren!" fallen die Sprechchöre zum Führer hinüber, der lächelnd immer wieder dankt. Dor dem Wagen des Führers nimmt der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei Himmler Aufstellung. Don der Straße Unter den Linden her rücken dann die Verbände zum Vorbeimarsch an. Zunächst führt Sepp Dietrich die Leibstandarte „A d o l f H i t l e r" am Führer vorbei. Hart dröhnt der Marschschritt, als Sturmbann auf Sturmbann in prachtvoller Haltung vorüberziehen. Der Leibstandarte folgt ein Sturmbann der ff-Totenkopf-Verbände und ein Bataillon der Schutzpolizei in der schmucken Paradeuniform. Auf dem MlhelmsplaH am Morgen des 20. April. Berlin, 20. April (DNB.-Funkspruch.) Der Morgen des 20. April ist angebrochen. War der Vorabend dem ersten Gruß der Partei und ihres Fichrerskorps an Adolf Hitler Vorbehalten, so schließt der heutige Tag im Zeichen des prächtigen militärischen Schauspiels der traditionellen Parade unserer Wehrmacht vor ihrem Obersten Befehlshaber. Schon in den frühesten Morgenstunden dröhnt der schwere Marschtritt der Kolonnen, rattern die Fahrzeuge der motorisierten Einheiten, die in die befohlenen Aufmarschstellungen rücken. Berlin ist an diesem Tage früh erwacht. Das Festgewand der Stadt, an das noch gestern letzte Haich gelegt wurde, bietet heute einen überwältigenden Eindruck. Mit unendlicher Liebe ist jedes einzelne Haus auch in den ärmsten Vierteln geschmückt worden. Lustig flattern in dem frischen Frühlingswinde die Banner des Reiches. Freudig gestimmte Menschenmassen durchziehen schon zu früher Stunde die Straßen, um am Wilhelmsplatz dem Führer einen ersten Geburtstagsgruß darzubringen oder an der Paradestraße einen günstigen Platz zu finden. Die erwartungsfrohe Menschenmenge wächst von Minute von Minute und füllt den weiten Platz bis in den letzten Winkel, um das Schauspiel der Anfahrt der Gratulanten zu erleben, und dem Führer bei seiner Abfahrt zur Parade der Wehrmacht einen herzlichen Geburtstagsgruß darzu- bringen. Belebt wird das Bild durch die färben- frohen V o l k s t r a ch t e n von Buben und Madeln aus allen deutschen Gauen, die nach Berlin gekommen sind, um dem Führer einen Gruß der Landvolkfugend zu entbieten. Mit den bunten Miedern, den weiten, faltigen Röcken und den herrlichen Körben mit frischen Frühlingsblumen bietet der Platz ein lustiges, lebensfrohes Bild. Pimpfe und Jungmädel brennen darauf, ihr Geburtsstrauh- chen dem Führer geben zu dürfen. , Das Mrgenstandchen der Leibstandarle. Das Musikkorps der Leibstandarte ist um 8 Uhr im Garten der alten Reichskanzlei angetreten, um, wie alljährlich, dem Führer ein Geburtstags- Die Reichshauptstadt ist in der Nacht zu einem aewaltiaen Heerlager geworden. Schon am aestrigen K boten Großberliner Berl°deb°hn?ose em ungewohntes Biß). Ein Transport nach dem an- dern aus den entfernteren Garnisonen teaf em-JBer- lins Schuljugend erlebte einen ganz großen 3xig. rte herrlichen Pferde und schmttiaen Panzermagen standen im Vordergründe tes hnfmi die beaeisterten Jungen freundschaftliche De "ÄK."-**- Äff 5 &ÄÄÄ5 S» «i, «;U .......PÄW den Feldgrauen.. Zuletzt ^"^^tten ein anders Einheiten vorbei und vermittels^n.^t sw“w« “■<•■" "■ “ ff,£ S marsch zur .1°^° ^Einheiten auf den ihnen von eine Musterleistung militärischer Organ stron An der Spitze der gewaltigen Heer ess a^m auf der Südseite der Ost-Wes chL^n mit dem Nischen Hochschule ^f. ^ unö Gtantiarten und größten Teil der Fahnen und das Truppenteile der deutschen Weh cy ^eere5s _ Regiment Grahdeutschland. Dann Regiment, rungen und i Unkerofsizierschule Jototane n Jt 9 einE Diplomatifch- ein Lustwafsen-Regiment, Fallsch rrnsprmg Luft-Rachrichtenabteüung, zwei Infanterie m - % Viertens: Schon bevor der Tabak zur Fermentation gelangt, vermag der Fachmann an einem leichten Glanz auf der Oberfläche der Blätter das Vorhandensein wert- voller Aromastoffe zu erkennen. Der Glanz kommt von einer Wachsschicht her (Kutikula genannt), mit der sich die hocharomatischen Pflanzen gegen die Sonnenbestrahlung schüfen» .VA. W- _ v Kandelaber in ihrer Lichtflut aneinander. Und aus 50. Geburtstag feiert. Zapfenstreich und Fackelzua Der Große Zapfenstreich iie von fern erklingen u n • Mer Ka- über- Das großartige Schauspiel des Großen Zapfenstreiches vor dem Obersten Befehlshober der Wehr- macht beginnt. Major Frotfcher vom Wachregi- ment Großdeutschland meldet dem Führer „Großer Zapfenstreich angetreten!" Ein leuchtendes Fackel- 1 k ' Zum Generalober st: den General der Jnfan- t terie List, Oberbefehlshaber der Heeresgruppe 5; : zu Generalen der Infanterie: die Generalleutnante Rafchick, Kommandierender Gene- i ral der Grenztruppen Einzel; Karmann, Chef des > Heeresverrvaltungsamtes; Friderici, Wehrmachts-^ bevollmächtigter beim Reichs Protektor für Böhmen und Mähren; von Stülpnagel, Oberquartiermeister I im Generalstab des Heeres; zum General der Kavallerie : den Generalleutnant Hoepner, Kommandierender General XVI. AK.; zu Gene- ralen der Artillerie: die Generalleutnante Leeb, Kommandierender General XI. AK.; Fromm, Chef des Allgem. Heeresamtes; zu Generalleutnanten: die Generalmajore von Faber; du Faur; Lemelfen; zum General st absarzt: den Generalarzt Dr. Holm (Karl); zum Gene- ralstabsveterinär: den Generaloeterinär Dr. Semmler; zu Generalmajoren: die Obersten Eberhardt, Flottmann, Dr. von Schaewen, Müller (Eugen), Löweneck, Staks, Konrad, Freiherr von Wrede, Ottenbacher, Jodl, Karl (Franz), Marcks, Hilpert, Sinnhuber, Kauffmann, Knebel, Heberlein, Siebert, Lang (Georg), Ebner, Brauner; zu Generalärzten: die Oberstärzte Mssemann, Dr. Wagner (Hans), Dr. Grosse; zum General- veterinär: den Oberstveterinär Dr. Köhler (Erich); Zu Konteradmiralen: die charakterisierten Konteradmirale Wehr, Leiter der Torpedoversuchsanstalt; Schüßler, Inspekteur der Wehrersatzinspektion Elbing; den Kapitän z. S. Fleischer, Komman- e dank von Pillau. Den Charakter als Konteradmiral haben erhalten die Kapitäne z. S. von der Marwitz, Marineattachö bei der Botschaft in Paris; Straehler, Chef der Werfthauptabteilung im Oberkommando der Kriegsmarine; Steffan, Marine- attachL bei den Gesandtschaften in Stockholm, Kopenhagen und Oslo. Zu Generalen der Flieger: die Generalleutnante Keller, Kühl; zum GeneralderFlak- artillerie den Generalleutnant von Schröder; den Charakter als General der Flieger hat erhalten der Generalleutnant Thomsen. Ferner sind befördert: zum Generalleutnant der Generalmajor Geisler; zu Generalmajoren die cha- rakterisierten Generalmajore von Römer, Freiherr von Freyberg-Eisenberg-Allmendingen, Walz, Frei- Herr von Bülow; die Obersten Feyerabend, Harm- janz, Barken, Keßler, Schauer, Suren, Mackensen von Astfeld, Mooyer. Oie jüngste Mannschaft. Oie Aufnahme-Feier der Zungvolkpimpfe auf -er Marienburg. railyeno .dm Schiff legte sich auf die Seite, die Halteseile, mit denen es am Kai befestigt war, zer- nssen, und der riesige Schiffskörper verschwand in wenigen Augenblicken im Wasser. Als Ersatz für °lr. "£an5' wird am Donnerstag der Dampfer ^ut)o"PbCfört"rnbiC ad,H,Unbert 'Mfa0icre na$ rj?n Adresse wird darauf hingewiesen, daß es be9 Schiffspersonals und sämtlicher um Brandstiftung handele. Das Feuer habe sich mindestens von zwei, wenn nicht gar von drei Stellen ausgebreitet m rb der Vermutung Ausdruck gegeben buB„nehSran^Urfa?ß °uf eine Selb ft en Uün: 0..UNg des gelagerten Mehles in der Bäckerei au. h a p p e d e l a i n e, der persönlich die Unter, suchung der Katastrophe der ^Zaris" geleitet und Oer Lintergang des französischen Dampfers „Paris" Oie Vermutung eines Sabotageaktes verdichtet fich. Oer Führer weiht die Osi-West-Achse. Beispiellose Triumphfahrt über die neue Prachtstraße der Reichshauptstadt. Berlin, 19. April. (DNB.) Mit der Eröffnung des ersten großen Abschlusses der Ost-West- Achse dokumentierte sich die Neugestaltung der Reichshauptstadt in großartiger Weise. Diese neue repräsentative Berkehrsstraße Berlins vom Adolf- Hitler-Platz bis zum Brandenburger Tor läßt ahnen, wie der grandiose Plan des Führers Berlin elnst zur wirklichen und wahren Hauptstadt des Großdeutschen Reiches machen wird. Die sieben Kilometer lange Ost-West-Achse flankiert zu beiden Seiten das Millionenspalier der Berliner Bevölkerung. Ein ungeheuer eindrucksvolles Bild, diese frohgestimmten Menschen, die sich zu der einzigartigen Huldigung Adolf Hitlers vereint haben. Während der Augenblick des Weiheaktes immer näher rückt, hallen Marschklänge und Fanfarenstöße über den Hindenburgplatz. Auf einem Rund inmitten des Platzes haben sich zahlreiche Ehrengäste und eine große Zahl von Pressevertretern versam- melt. Um 21.03 Uhr erfüllt ein Jubelschrei der Freude den Hindenburgplatz. Der Führer fahrt aufrecht in seinem Wagen stehend durch das Brandenburger Tor. Ihm folgt eine unübersehbare Wagenkolonne. Im Augenblick, da der Führer durch das Brandenburger Tor fährt, flammt die Festbeleuchtung der Ost-West-Achse auf, die eine überwältigende Lichtflut über die neue Prachtstraße ergießt. An der Einmündung der Ost-West-Achse hält der Wagen des Führers. Als der Führer seinen Wagen verläßt, meldet ihm der Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt, Professor Speer, die Fertigstellung des zu eröffnenden Teiles der Ost- West-Achse. Dann nimmt Stadtpräsident Oberbürgermeister Lippert die Ost-West-Achse in seine Obhut. Der Führer dankt dem Generalbauinspektor sowie seinen Mitarbeitern und allen daran betei- sich mehrmals telephonisch mit Ministerpräsident Da- lädier unterhalten hatte, beantwortete am Mittwochabend verschiedene Fragen von Pressevertretern. Auf die Frage, ob ein Attentat vorliege, erklärte der Minister nur, er habe d i e ft r en g ft e Untersuchung vorgeschrieben. Auf eine Frage, ob die Sicherheitspolizei nicht vor einigen Tagen das Sonderkommissariat der Transatlantik - Gesellschaft davon unterrichtet habe, daß entweder die „Paris" oder die „Hor- mandle" gesprengt werden solle, erklärte der Minister: „3a, es hat Drohungen gegeben. Das ist Tatsache. Seit dem Tage, an dem die Dienststellen der Sicherheitspolizei von diesen Drohungen Kenntnis erhalten hatten, wurde eine sehrftrengeUeberwachung durchgeführt." Sämtliche verantwortlichen Persönlichkeiten feien sogleich unterrichtet worden. Die „Normandie" habe in die Luft gesprengt werden sollen. In Paris wird unterdessen weiterhin eine I n • oentur derKunst gegen stände vorgenom- wen, die in letzter Minute noch von Bord des brennenden Schiffes gerettet werden konnten. Sämtliche Gemälde und andere Kunstgegenstände aus dem Schloß von Versailles sind gerettet wor- Öen. Man befurchtet jedoch, daß eine große Anzahl sthr wertvoller Manuskripte der französischen NationawMiochek Opfer der Flamme» g* morden ML Auch viele Zehntausende von Ber- ^atteV es über sich bringen können, den Wllhelmsplatz zu verlassen, ehe sie dem Führer in der ersten Stunde des 20. April ihre Glück- wünsche dargebracht hatten. Als die Uhr die Mitter- nachtsstunde anzelgte, da stimmte mit unerhörter Begeisterung die Menge die Rufe an: ' serm Führer! Hoch soll er leben!" JVU. non, von Zehntausenden gesungen, hallte vielstim- mcg über den nächtlichen Platz. Bald nach Mitternacht öffnet sich die Tür, und der Führer tritt h ?en ?°?on. Da geht ein Jubelsturm über öen Wllhelmsplatz hm. Die Menge durchbricht alle Absperrungen. „Hoch soll er leben!" so tönte es wider über den Platz, als eine von Herzen kom° mende Gratulation derer, die sich glücklich schätzen, ibtt ehtC 4 -biefer nächtlichen Stunde ttjre Glückwünsche darzubrmgen. ® Havre, 19. April. (Europapreß.) Der 35 000 - Tonnen - Ueberseedampfer „Paris" der Compagnie Gönsrale Transatlantique, ber in der vergangenen Nacht in Brand geraten war, ist am Mittwochmorgen kurz nach neun Uhr gesunken. £ian hatte in den frühen Morgenstunden noch die Hoffnung gehabt, den Dampfer wenigstens teilwei e können, da man das riesige Feuer, das alle Aufoauten des Dampfers zerstört hatte, glaubte als erloschen betrachten zu können. Anscheinend ist der Untergang des Dampfers aufdie riesigen s a 'o'-.rf mengen zurückzuführen, die man' bei öen Loscharbeiten auf das Schiff geschleudert hatte und die m das Schiffsinnere eingedrungen waren. -Ler Untergang des Dampfers erfolgte ganz raschend. Das Schiff legte sich auf die Seit 1 Minister und Chef der Präsidialkanzlei des Führers 1 und Reichskanzlers, Dr. Meißner, ebenso von ' Reichsprotektor in Böhmen und Mähren, Reichs- ; Minister Freiherrn von Neurath, begrüßt. : Eine Ehrenkompanie des Heeres mit Fahne und Musik erwies ihm bei der Ankunft militärische Ehrenbezeigungen. Tagesbefehl an -as AGKK. München, 19. April (DNB.) Korpsführer Hühnlein hat folgenden Tagesbefehl zum Geburtstag des Führers ausgegeben: NSKK.-Männer! Vor uns steht ein Mann und ein Werk aus feinem Geist geboren, so groß und so gewaltig, daß wir — die wir ihm in unauslöschlicher Liebe und Verehrung heute unsere Glückwünsche und unseren Dank darbringen wollen — gewahr werden, es gibt keinen Ausdruck des Dankes, der jemals aufwiegen könnte, was er uns gab. So ist unser Dank ein Gelöbnis: Adolf Hitler, wir sind Dir mit Leib und Leden verschworen, unsere ganze Kraft und unseren ganzen Stolz setzen wir daran, Deinem Marschtritt — wohin er auch führen mag — stets dichtauf zu folgen. Schulter an Schulter mit SA. und ff stehen wir. Deine polittschen Soldaten des Motors, zu jeder Stunde bereit. NSKK! Tritt gefaßt! Hoch die Sturmstander und Standarten! Es lebe der Führer! Zwölf Millionen Sonderaufwendung für die Gesundheitsfürsorge in der sozialen Rentenversicherung. Berlin, 19.April (VNB.f Anläßlich des 5 0. Geburtstages des Führers hat das Reichsversicherungsamt einen Sonderbetrag von zwölf Millionen Reichsmark den Trägern der sozialen Rentenversicherung zur Verwendung der Zwecke der Gesund- heitsfürsorge freigegeben. Neben den bisherigen ge- waltigen Aufwendungen der Sozialversicherung soll i ber für das Jahr 1939 bestimmte Sonderbetrag i insbesondere der Stärkung und Ertüch-! tigung der Jugend, namentlich auch der i Zahnp flege der Jugend im vormilitärischen i Alter sowie der Förderung der Pflege von Mutter I und Kind dienen. band umsäumt die Musikzüge. Spielmannszüge klingt auf. Wi bann die Trompeten zur Kaoallerieretraite und fin= öen ihr Echo auf dem weiten Platz. Es ertönt das Kommando lfS)elm ab zum Gebet!" Andächtig und entblößten Hauptes hört die Menge den Choral „Ich bete an die Macht der Liebe". Da ertönen machtvoll die nationalen Lieder, die den Großen Zapfenstreich beenden. Inbrünstig singt die Menge die Nationalhymnen mit, die in dieser Stunde wie ri v^igesang über den Platz hallen. Der nächt- l'che Himmel, die illuminierten Gebäude die leuchtenden Fahnen auf dem Wilhelmsplatz gaben dieser unvergetzlichen militärischen Huldigung für den Führer den schönsten Rahmen. ligten Arbeitern für die in so kurzer Zeit durchgeführte Fertigstellung des ersten Teiles dieser großen Derbindungssttaße. Er dankt ferner dem Oberbürgermeister für die tatkräftige Förderung dieses Werkes durch die Stadt Berlin und erklärt sodann die Strecke für eröffnet. Der Wagen des Führers zerreißt nun das Band, das über die Prachtstraße gespannt war, und gibt damit diesem repräsentativen Sttaßenzug der Reichshauptstadt seine Weihe. den tiefen Mauern der die Straße umsäumenden Menschenmassen klingt dem Führer die stürmische Begeisterung seiner Berliner entgegen, fliegen die Arme zum deutschen Gruß hoch, tönen die Klänge des Badenweiler Marsches, der bei der Vorbeifahrt von alle 200 Meter aufgestellten Musikzügen der verschiedenen Formationen gespielt wird. Als braune und schwarze Ketten gleiten abwechselnd die Uniformen der spalierbildenden insgesamt 70 000 Mann der SA., ff und des NSKK. vorüber. Und dahinter drängt sich das Volk von Berlin zu vielen Hunderttausenden, um dem Führer Glück zu wünschen. Immer wieder hebt der Führer die Hand und dankt, vorn im Wagen stehend, nach allen Seiten. Nun ragt als riesenhafte, lichtumflutete Silhouette die Siegessäule mit der krönenden, goldüberglänzten Siegesgöttin zum nachtschwarzen Himmel empor. Der Große Stern, die neue zur Erinnerungsstätte des Zweiten Reiches ausgestaltete Platzanlage ist erreicht. Hier haben die A l t v e t e - rane n Ausstellung genommen, auch sie wollen dem Führer als Gestalter und Vollender Des Großdeutschen Reiches ihr dankbares Bekenntnis ablegen: 60 Veteranen der Einigungskriege von 1864, 1866 und 1870/71, alles Berliner Bürger, lieber 90 Jahre ist fast jeder dieser ehrwürdigen Frontsoldaten alt. Mit hoch erhobener Hand grüßt der Führer die Veteranen des Zweiten Reiches. Ler Aackelzug. Kaum daß der große Zapfenstreich verklungen, b€ r„ Sackelzug, zu dem alle •i?aUCT6artri,?flen,C,ne8 ®Cburtsta^ä -Rück. Em ff -Lhor singt vordem Führer Di- festlichen Veranstaltungen am Vorabend des sMMl?riebu^!5ta-0es fQnl>en ihren eindrucksvollen 2Ibfd)tu^ mit °>n°m Charge,ana des Cho- res der ff »Ceib ft anbarte „Adolf fiit- le/ im Lichthof der neuen Reichskanzlei. Schone ölte deutsche Linder erklangen, von kräftigen Sol- batenftimmen gesungen. Die Leitung hatte General- Musikdirektor Professor Dr. Fritz S t e i n. UhlL „An das Vaterland , Chamlssos „Frisch gesungen" die mitteißenden Weisen des Reiterliedes /Wohlauf, Kameraden, aufs Pferd, aufs Pferd!"' wech- selten ab mit Kanons und Ständchen aus vergangenen Jahrhunderten. Das ergreifend schone Lied „Kamerad komm", bildete den Abschluß dieser feier- lichen Darbietung, die dem Führer als besonderes Geburtstagsgeschenk von den Männern seiner ff. Leibstandarte in später Nachtstunde dargebracht wurde. Der Führer wohnte im Kreise der Reichs- «tter, ReichsminrstLr und Gonemle der vindvucks- Marienburg, 19. April. (DNB.) Diele sagen, daß es die schönste Feierstunde der Hiller-Jugend ist, wenn im Remter der Marienburg im Scheine Hunderter von Kerzen die zehnjährigen Pimpfe und Jungmädel des neuen Jahr- ganges angetreten sind und vom Reichsjugend- führer vereidigt werden. Die Jugend aller Gaue des Reiches vernahm auch diesmal wieder durch alle deutschen Sender die heilige Eidesformel aus der Trutzburg des deutschen Oltens. Drinnen tönt aus den jungen Kehlen ein Lied: „Ein junges Volk stcht auf zum Sturm bereit". Dann wendet sich Baldur von S ch i r a ch an sie und durch die Sender an ihre Kameraden. ,Zn allen Gauen des Reiches feiert Ihr heute Eure Aufnahme in die und erlebt voll Glück und Freude einen stolzen ~ag. In der Hitler-Jugend kann niemand einsam und verlassen fein. In der Hitler-Jugend können alle durch Fleiß und Tüchtigkeit vorwärts kommen; wer seine Pflicht erfüllt, kommt vorwärts, denn im Deutschland Adolf Hitlers gilt die L e i ft u n g als der einzige Maßstab. Wie gut hat es Gott mit Euch gemeint, meine Jungen und Mädel, daß er Euch Öa5 Zeitalter Adolf Hitlers erleben läßt. In feinem Dienste heranAuwachsen und als feine jüngste Garde, erfüllt von feinem Glauben, das Volk der Zukunft zu werden, ist Euer hoher Auftrag. Das Reich Adolf Hitlers ist das Reich der Jugend. Nirgendwo in der Welt kann eine Jugend fröhlicher und glücklicher aufwachsen als bei uns. Die deutsche Jugend soll nicht die Zipfelmütze über die Ohren Ziehen und sich hinter den warmen Ofen setzen. Wir brauchen harte Jungen und tapfere Mädel Vergeßt nie, daß Ihr die Jugend eines Volkes seid, das unüberwindlich ist, wenn es in Eintracht und Kameradschaft sich zufam- mentut, und daß es an Euch liegt, diese Eintracht auch in aller Zukunft zu erhallen. Wer also in un- lerer Jugendgemeinschaft sich nicht unterordnet und unsere Eintracht stört, der handelt gewissenlos und versundiat sich an Deutschlands Zukunft. Unsere Ge- mcinschast ist uns heilig!" Der Reichejugendführ-r an die Zehnjährigen. Berlin, 19.Sprit. (VND.) Zur Aufnahme des Jahrganges 1928/29 in das Deut- Iche Jungvolk am Vorabend des Geburtstaacs des Führers hat der Reichsjugendführer folgend.- n läge sb c f el)l an die zehnjährigen Jungen und Madel erlassen: „Jungen und Mädel! Ein neuer Lebensabschnitt vor Euch endlich ist die Zeit gekommen, in der Ihr durch Eueren Dienst in der HI. unserem Führer zeigen dürft, daß er sich auf Euch verlassen kann. Nun wird die Fahne der Hitler-Jugend eULCrmSn^unb die vielen Millionen Hitlerjungen und BDM.-Mädel, die zur Gemeinschaft der Hiller- Jugend gehören sind nun Euere Kameraden und Kamer^innen. Haltet fest zu ihnen, sie halten auch zu Euch. Seid selbstlos und treu und erfüllt gewissenhaft alle Pflichten, die Euch auferleat werden. Im Reich Adolf Hitlers gelten nur "nd Tüchtigkeit. Ob Euere Eltern reich sind oder arm, ist in der Gemeinschaft der HI. gleichgültig Wer das Kleid der Kamerodschcht ^.agt, als Pimpf oder Jungmädel der HI. anae- hort, ist mit Dem höchsten Glück gesegnet, das einer Äugend zuteil werden kann. Dankt dem Füh- re r und Eueren lieben Eltern, daß Ihr dieses Gluck erleben dürst. Die Hitler-Jugend heißt Euch willkommen." vollen Veranstaltung bei und dankte den Männern und ihrem Dirigenten sowie dem Kommandeur der Leibstandarte, ---Obergruppenführer Sepp Dietrich, für diese Geburtstagsfreude. Die ersten Muianten am 20. April. Die engsten Mitarbeiter des Führers. Als erste gratulierten dem Führer traditionsgemäß mit dem Glockenschlag 12 Uhr nachts an feinem Geburtstag die Mitglieder seines persönlichen Stabes und seine engsten Mitarbeiter, und zwar die persönlichen und militärischen Adjutanten des Führers, der Reichs Pressechef, der Chef der Kanzlei des Führers, der Kommandeur der ---Leibstandarte „Adolf Hitler", der Stabsleiter des Stellvertreters des Führers, der Generalbau- infpekior für die Reichshauptstadt, der Reichsbildberichterstatter, die Begleitärzte des Stabes, der Flugkapitän des Führers mit den Flugzevgdesatzun- gen, ferner alle übrigen Angehörigen der persön- tlchen Adjutantur, unter ihnen die Sekretärinnen Des Führers, die Führer des Begleitkommandos, die Fahrer des Führers, der Hausintendant des Führers und der diensttuende Wachhabende. Die türkischen Khrenaäste. > i T.. '■ V' ■ - , T'. J , A‘Ä- Die ausländischen Ehrengäste am Ehrenmal Berlin, 19.April (DNB.) Die ausländischen Ehrengäste des Führers legten am Mittwochnachmittag am Ehrenmal Unter den Linden Kränze nieder. Bei ihrer Ankunft am Marmordenkmal wurden sie durch den Stadtkommandanten von Berlin, Generalleutnant Seifert, begrüßt. Nach dem Dorbeimarsch einer Ehrenkompanie des Berliner Wachregiments fand die feierliche Kranzniederlegung im Ehrenmal statt. An der Feier nahmen ii. a. folgende Ehrengäste teil: Aus Italien der Staatssekretär im König!, italienischen Kriegsministerium, General P a r i a n i, der Chef des Generalstabes der Faschistischen Miliz, General Russo; aus Japan der Kaiserlich japanische Botschafter Shiratori; aus Spanien der Verteidiger des Alkazars General Moscardo, Unterstaatssekretär für Marine Admiral E st r a d a ; aus Ungarn der Präsident des Abgeordnetenhauses von tauen General Rastykis; aus den Niederlanden das Mitglied der Regierung von Nieder- ländisch-Jndien Dr. V i s m a n ; aus Norwegen General Laake; aus Portugal der stellvertretende Direktor im staatlichen Propagandasekretariat Antonio d'Ecade Queiroz; aus Rumänien Ministerpräsident a. D. Vaida V o i v o d; aus Schweden Generalleutnant de Champs, der Oberbefehlshader der Wehrmacht, Generalleutnant Thörn all, der Oberbefehlshaber der schwedischen Flotte, Vizeadmiral von Tamm; aus Siam Prinz Chintana Kunyara; aus der Slowakei Ministerpräsident Dr. T i s o und aus der Türkei der Minister für öffentliche Arbeiten General Ali Fuad Cebesoy sowie der stellvertretende Generalstabschef Generaloberst Asim Gündüz. irischer, reiner JUem gründliche, schonende Reinigung, verhindert den Ansatz von Zahnstein. Stolle Tube 40 TL, kleine Tube 25 TI. Oie ^ Untersturmführer der ff=3unferfd)uk Braunschweig beim Führer. B e r l i n , 19. April. (DNB.) Der Führer empfing heute nachmittag die zu ^-Untersturmführern be- orderten ---Standarten-Oberjunker der ---Junkerschule Braunschweig im Mosaiksaal der Neuen Reichskanzlei zur Meldung und richtete eine kurze Ansprache an sie. Der Führer ließ sich durch den Reichsführer. -- und Ches der deutschen Polizei Heinrich Himmler und den Inspekteur der --- Junkerschulen, ---Gruppenführer Schmitt, die --Untersturmführer einzeln vorstellen und begrüßte jeden von ihnen mit Handschlag, an ihrer Spitze 'en Kommandeur der ---Junkerschule Braunschweig, ---Oberführer Altvater-Mackensen. Oie ältesten Kampfgenoffen beglückwünschen den Führer. Berlin, 19. April. (DNB.) Um 20 Uhr versammelten sich die Männer des „Stoßtrupps Adolf Hitler" und die in Berlin ansässigen Blutordensträger in der Marmorgalerie der neuen Reichskanzlei, um ihrem Führer in alter Treue ihre Glückwünsche zu entbieten. Der Führer begrüßte jeden einzelnen seiner Kameraden aus den ersten Jahren des Kampfes mit Handschlag und herzlichen Worten. In einer kurzen Ansprache gab er sodann seiner Freude Ausdruck, auch an diesem Tage wieder seine ältesten Kampfgenossen um sich versammelt zu sehen. (Scherl-Bild erdienst-M.) Daranyi, Ministerpräsident a. D. von Imre d y ; aus Belgien der Korpskommandant Generalleutnant Deffontaine; aus Bolivien die Generale Ouintanilla und Bilbao; aus Brasilien der Sohn des Staatspräsidenten Dr. Vargas; aus Bulgarien der Präsident der Sobranje, Moschanoff; aus Dänemark der Befehlshaber des Heeres^ Kommandeur der Luftwaffe Generalleutnant W i t h , der Chef der Marine Vizeadmiral R e ch n i tz e r ; aus E st l a n d General R e e k ; aus Finnland Minister Hyn- n i n e n ; aus Griechenland der König!, griechische Justizminister Tambakopoulus; aus Großbritannien Lord Brocket und Generalmajor a.D. Fuller; aus Jugoslawien dcr Kommandant der Luftstreitkräfte Generalleutnant I a n k o v i c ; aus Lettland der Chef des Armeestabes General Hartmanis; aus Li- Oie deutsche Wirtschaft übermittelt ihre Glückwünsche. Berlin, 19. April. (DNB.) Mittwoch nachmittag empfing der Führer eine Abordnung der deutschen Wirtschaft unter Führung des Reichswirtschaftsministers und Reichsbankpräsidenten Fun k mit dem Leiter der Reichswirtschaftskammer, Pietzfch, den Leitern der Reichsgruppe Industrie, Generaldirektor Zangen, Geheimrat Schmitz, August von F i n ck h und dem Mitglied des Reichsbankdirektoriums Puhl. Präsident Pietzsch überreichte dem Führer eine Glückwunschadresse mit der Botschaft, daß ein B a u f o n d s für den Neubau eines z w eiten Aus st ellungsgebäudes des Hauses der Deutschen Kunst, das der Architek- t u r und dem Kun st Handwerk eine Heimstätte im Ausland, die den Haß, der vielfach Ihnen entgegenschlägt, leichter ertragen, weil sie ihm entgegenstellen können den Stolz auf das neue Deutschland und auf seinen Führer. Ihrer politischen Führerschaft und somit im Namen des ganzen deutschen Volkes darf ich Ihnen aus tiefem Herzen Glück wünschen zu Ihrem 50. Geburtstage — zu dem Tage, der eines der schönsten Feste der Nation ist. lieber allen anderen Empfindungen beseelt uns heute die erneute Bitte an den Höch st en, daß er Sie uns Deutschen weiterhin gesunderhalte und daß er Ihnen noch lange die Kraft gebe zur Ausübung Ihres so schweren Amtes. Wir bitten ihn, daß er Ihrem Wirken weiter seinen Segen leihe — den Segen, den er unserem Volke gab, nachdem Sie, mein Führer, es würdig gemacht haben dieses Segens. Durch Sie hat die Vorsehung das Wunder vollzogen, auf das Millionen Deutscher allein noch hofften zur Errettung Deutschlands. Durch Sie, mein Führer, ist Deutschland frei geworden. Durch Sie ist es stark geworden. Dank Ihrer steht es wieder gleichberechtigt neben den anderen großen Nationen. Mit einem Mut, der nur wenigen Männern in der Geschichte eigen gewestn, sind Sie den schweren Weg gegangen, den Sie für Deutschland gehen mutzten. Mit einem Mut ohnegleichen haben Sie jene Entschlüsse gefaßt und durchqehalten, die Sie als notwendig erkannten für Leben und Zukunft unseres Volkes. Dem Mutigen hilft Gott! Gott aber gibt auch demienigen Mut, dem er helfen will und durch den er ein Volk retten will. Dank Ihres Mutes werden auch künftig — das ist unser Glaube — alle Anschläge auf die Freiheit und Sicherheit unseres Volkes zunichte Rudolf Heß überbringt an der Spitze des Kührer- korps dem Führer die Glückwünsche der Bewegung. ------- -- er™ Shr»r °-lit»ti Betoeeketi Hauen I Empfehlungen | Schuhfabrik Joutz Butzbach. Junges Mädel zur Mithilfe in klein. Haushalt, eventl. m.F-atn.- zu miet, gesucht. Anschluß gesucht. Schrift!. Angeb.'Zu erfrag, in der unt. 02009 an d.[ Geschäftsstelle d. Gießen. Atneig.l Gieß. Anz. [02107 T apeten - N euheiten Große Auswahl. - Verlangen Sie unverbindlich meine neueste allzeit leicht u. spiegelklar X-Wta/2^ Warum hält man Gewürze gut verschlossen? Weil gutschließende Behälter Aroma u. 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