Montag, 16.ZanuaN9Z9 189. Jahrgang U. <5 Erstes Matt Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/,Uhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm hohe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text- anzeigen von70mm Breite 50Rpf.,Platzvorschrist nach vorh. Dereinbg.25% mehr. Ermäßigte Grundpreise: Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie ein- spaltige Gelegenheitsanzer- gen 5 Rpf., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts-u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Seiiagen: Die Illusttierte Lietzener Familienblätter Heimat im Bild • Die Scholle Monatr-Vezugspreir: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr . . „ - 25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt zerirsprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Siehe« postschecktonto: Lranlsurt am Main 11686 Gietzemr Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Druck und Verlag: vrühlsche Univerfitatsdruckerei R. Lange in Stehen. Zchristlettung und Geschöftrstelle: Zchulstratze 7 muiivn ... v— ' > ' ,, : Rass^nkunde, Bevölkerungspolittk, Heilkrauter- u. a. Der Das Medizinstudium fast um 2 Jahre verkürzt Der Vormarsch der nationalspanischen Truppen an der katalanischen Front. Die eingezeichneten Stellungen sind durch die Einnahme von Tarragona und Reus bereits überholt. — (Scherl-M.) biet mit einer Gesamtbevölkerung von 200 000 Personen vom bolschewistischen Joch befreit. Mehr als 50 Kilometer Küste ging m den Besitz der Nationalen über. Unter den eingenommenen 58 Ortschaften befinden sich u. a. auch Concevalles Mon- tornes und Molla. Bis zu den Abendstunden des Sonntags betrug die Gesamtziffer des seit Beginn der Offensive eroberten Gebietes 7225 Quadratkilomete . Nach der Einnahme Tarragonas rückte die spanisch- Scharfes Vordringen der Kranco-Truppen nach der Besetzung von Tarragona und Rens. Tradition und Zukunst als Mielmeerstaat Oie Situation der neuen Türkei nach dem Tode Kemal Atatürks. Von unserem Korrespondenten Franz von Caucig. Abschnürung bedroht ist. Das ganze' Verteidigungs-' jnftem bei Cervera dürfte von der sowsetspanischen Führung geopfert werden. Aus Gefangenenaus- saaen geht hervor, daß sämtliche sowjetspanischen Verbände dieses Raumes bereits Rückzugsbe- ehl erhalten haben sollen. Als nächste sowjetspa- nsche Widerstandslime wird demnach im- Zentrum und im Süden die Linie Jgualada — Bentz r e l l ersichtlich. . Nach einer zusammenfassenden Meldung des Hauptquartiers wurde bei dem Vormarsch ein Ge- Oie spanische Krage belastet Krankreichs Beziehungen zu Stauen. Rom »arnf He Franzosen, ihre Einmischung zu Gunsten Barcelona« soctzuschen lichen Dank aus. . Göring, Generalfeldmarschall. die Hoffnung, die französische Presse möge sich in- zwischen eines gemäßigteren Tones gegenüber Italien befleißigen. . . Es ist kein Geheimnis, daß Mussolini den englischen Ministerpräsidenten mit aller Eindringlichkeit auf die Gefahren hingewiesen hat, die sich aus einer etwaigen Verstärkung der französischen Intervention zu Gunsten der spanischen Bolschewisten für den Frieden ergeben könnten. Der Duce habe dabei keinen Zweifel darüber bestchen lassen, daß Italien in diesem Falle die Konsequenzen ziehen würde Nachdem bereits am Samstag das halbamtliche „Giornale d'Jtalia" im Rahmen einer allgemeinen Darstellung der Ergebmsse der römischen Besprechungen das Spanienproblem in einer Form berührt hatte, die als eine Warnung an die fran- höfische Adresse betrachtet werben mußte, besaßt Mt Tarragona ist einer her wichtigsten Mittelmeerhäfen in die Hände der Francotruppen ge allen. Tarragona kann bei dem Angriff aus Barcelona als Flottenstützpunkt benutzt werden. Don hier aus führen Sttaßen und Eisenbahnen nach Castellon, Barcelona, Lerida und Saragossa. Die Entfernung nach Barcelona auf der Land- straße beträgt 90 Kilometer. Die Einnahme Tar- raqonas verkürzt die Front um mehr als 100 Kilo- meter. Tarragona selbst hat in normalen Zeiten 35 000 Einwohner. Infolge der großen Zahl von Flüchtlingen aus ganz Katalonien ist die Emwoy- nerzahl gegenwärtig erheblich größer Die Provinz Tarragona, die ebenfalls fast ganz tn öen Besitz der Nationalen geriet, gehört ju Öen dicht bevölkertsten Gebieten Spa- niens. Tarragona hat eine bedeutsame Industrie. Bekannt ist seine Kathedrale in romanischem Stil. Reus hat 30 000 Einwohner. Die Stadt ist eines der größten Industriezentren Spaniens und be- fannt durch ihre Bronze- und Kupfergießereien, ihre Textilindustrie, chemische Industrie und Mo- belfabrifation. Von besonderer Wichtigkeit ist der Bahnhof von Reus und die nicht zu unterschätzende Rüstungsindustrie, die sich nun m nattonalspam- schem Besitz befindet. hältniifes d-r vier Großmächte untereinander inso- fern bar, als die englischen Staatsmänner als Der- freier der demokratischen Staaten die natürlichen Bedürfnisse der autoritären Länder im Verlaufe der Besprechungen anerkannt hätten. Was die italienisch-franzos ich e n Beziehungen angeht, so kann man sich m Rom nicht den Standpunkt zu eigen machen, daß der B-rzicht Italiens aus eme Gewaltlosung diese Beziehungen etwa auf eine neue Grundlage stelle. Man erklärt lediglich, für die fterausarbeüung der italienischen Forderungen genügend Zeit zu haben, was dahingehend ausgeleat wird, der Duce denke erst nach Beendigung des spanischen Krieges und damit nach Beseitigung der ftanzosisch- italienischen Reibungsfläche in Spanien an eine endgültige Klärung des französisch-ltchlenlschen Verhältnisses. Allerdings knüpft man in Rom daran erturfionen und eine sechswöchige pflichtmäßige Teilnahme am Land- oder Fabrikdienst, wie ihn die - Reichsstudentenführung schon freiwillig durchfuhrt; im klinischen Teil: Strahlenkunde, naturgemäße Heilmethoden, Rassenhygiene, Berufskrankheiten, Kinderfübsorge, Unfallheilkunde, Betriebsbegehungen usw. , r _ .,. . _ In einer Erläuterung zu dem Erlaß spricht der Reichserziehungsminister die Hoffnung aus, daß die studentische Jugend diese Studienzeitverkurzung zum Anlaß nehmen wird, sie durch Mehrleistung und durch konzentriertes Arbeiten wahrend des Studiums auszugleichen. Oeneralfeldmarsckatt Goring dankt. Berlin, 14. Jan. (DNB.) Ministerpräsident Generalfeldmarschall Göring spricht mit folgenden Worten seinen Dank für die vielen Glückwünsche aus: „Zu meinem 46. Geburts- tage sind mir aus allen Schichten unseres Volkes und allen Gauen Großdeutschlands Glückwünsche und Beweise aufrichtiger Verbundenheit in überwältigender Zahl zugegangen, die mich sehr erfreut und tief beglückt haben. Es ist mir leider nicht möglich, allen Volksgenossen, die mir , an diesem Tage ihre Liebe und aufrichttge Verbundenheit bekundet haben, persönlich zu danken. Ich spreche daher auf diesem Wege allen, die meiner so freundlich gedacht haben, meinen herz- ^©o^Mn den letzten Tagen und Wochen eine wichtige Klärung von Fragen erfolgt, die nicht nur die Türkei allein betreffen, sondern alle jene Staaten gleicherweise interessieren die - sei es in politischer, sei es in wirtschaftlicher Hinsicht — mit ber Türkei zusammenzuarbeiten. Die Klärung hat allen Beteiligten die Ueberzeugung gebracht, daß die Linie, die bisher in Ankara verfolgt wurde, auch weiterhin eingehalten wird, d.h., daß die Orientierung des Landes, dem Mittelmeer zu, feine Aenderunq erfahren hat. Es haben sich vielmehr jetzt neue Momente ergeben, die die Türkei mehr als bisher in den Bann der Mittelmeerfragen ziehen, und zwar die Erledigung der Sandschak-Frage und die letzt allmählich beginnende Auswirkung der Gründung der neuen Hatay-Republik m dem Gebiet des Sandschak Alexandrette. Der Zollkrieg, der nun schon seit Wochen zwischen Syrien und dem Hatay- Lande andauert, seitdem Hatay den Zollverband Syriens verlassen hat, hat zu einer raschen Entschließung der Türkei geführt: dssr Hafen von Alexandrette wird eine türkische Frei - Hafenzone erhalten und damit zum Ausfalltor Mer jener türkischen Güter werden, die bisher nur mit größten Schwierigkeiten aus den Sudprovinzen und Südostgebieten ans Meer geschafft werden konnten. Nach Jahrzehnten gewollter Vernachlch- B e r l i n, 14. Jan. (DNB.) Angesichts der Nachwuchssorgen durch den gesteigerten Bedarf in Öen verschiedenen akademischen Berufen wird der Reichserziehungsminister im Rahmen der Neuordnung verschiedener iftademischer Studiengebiete m Verbindung mit dem Reichsinnenminister dieNeU- ordnung des medizinischen Studiums verfügen. Der Erlaß tritt zum Sommersemester 1939, also am 1. April 1939 in Kraft und bringt insgesamt eine Verkürzung der Ausbildungszeit für Mediziner von nahezu zwei Jahren. 1. Die praktische A u s b i l d u n g s z e l t, die bisher nach dem Studium abgeleistet werden mußte, wird in bas Studium verlegt. 2. Die bisherigen elf Semester sind in Verbindung mit dem Reichsinnenministerium auf zehn Semester verkürzt. 3. Das Staatsexamen, das bei den Medizinern bisher meist ein ganzes Semester beansprucht, wird zeitlich günstiger gelegt und verkürzt. . Die neue Studienordnung bringt für die Medizin- ftuöenten eine Reihe neuer Pflichtvorlesungen, die auf Anregung des Reichsarzte- führers und des Reichsdozentenbundsführers ausgenommen wurden. Im v o r k l i n i f ch e n l e i I Istaybul, Januar 1939. Der neue türkische Staatspräsident, Ismet Jnönü, bat eine Reise durch das Land,, unternommen und Sich überzeugen können, daß ihm das türkische Volk lenes Vertrauen entgegenbringt, das die Grundlage jeher Staatsführung ist. Der türkische General- ftabsdief ist von der Balkan-Militär-Konferenz zu- rückaekehrt und brachte die Versicherung aus Athen mit daß keine Abmachung aus früheren Tagen Durch den Tod Atatürks hinfällig geworden fei. Der D„tztt den England der Türkei vor wenigen Monaten'zusicherte, beginnt durch türkische Schiffsbeitellungen seine Auswirkungen zu zeitigen, die groben Erntekäufe durch Deutschland versetzen die Türkei in die Lage, an ihrem inneren Aufbau weiter- marokkanifche Division General Pagues in Eilmärschen längs der Küste vor und befand sich m der Nacht bereits 15 Kilometer nordöstlich vonTarragona entfernt. Die großen Erfolge der nationalen Truppen» mit dem Fall von Tarragona und Reus und die weiteren Siegesmeldungen von der Front versetzen das ganze nationale Hinterland in einen Zustand unbeschreiblicher Begeisterung. Bereits am Sonntagmittag waren in Stadt und Land alle Häuser beflaggt. Am Sonntagnachmittag bildeten sich Umzüge, die in den Städten unter dem Gesang nationaler Lieder durch die Straßen zogen. In den Abendstunden sanden in allen Städten Na» tionalspaniens ergreifende Kundgebungen statt. In Bilbao sprachen der Minister für Handel und Jndu- ftrie Suances sowie der Minister für Ackerbau und Generalsekretär Fernandez C u e ft a. Sie forderten die Bevölkerung Kataloniens auf, sich gegen )ie Roten und ausländischen Unterdrücker zu erheben und das Bekenntnis zu einem großen einigen Spanien abzulegen. In National- panien werde die Freiheit des arbeitenden Menschen und die soziale Gerechtigkeit verwirklicht. S a r r a g v s s a , 15. Jan. (DNB.) Auf ihrem ]' Vormarsch in Katalonien haben die nationalen I Truppen am Sonntagmittag die bedeutende Hafenstadt Tarragona besetzt. Kurz nach 12 Uhr drangen nationalspanische Abteilungen in die ersten Häuser der Stadt ein, und bereits um 12J0 Uhr hielt die 5. Navarra-Division unter dem Befehl des Generals Batifta Sanchez ihren Einzug. Andere Abteilungen gelangten 10 Kilometer östlich von Tarragona bei Tamarit ans Meer, nachdem sie den Fluß Gaya überquert hatten. Gleichzeitig mit der Besetzung von Tarragona wurde auch die 13 Kilometer westlich von Tarra- gona gelegene Stadt Reus von den nationalen Truppen besetzt. Nach der Einnahme von Tarragona und Reus fiel in den ersten Nachmittagsstunden des Sonntags auch der wichtige Knotenpunkt Tarrega an der Kreuzung der Straßen Lerida—Barcelona und Artesa—Montblancs). Don Tarrega aus setzte die Aragon-Armee unter General Moscardo ihren Vormarsch unaufhaltsam auf Cervera fort Die Lage dieser Stadt.ist ebenfalls kritisch geworden. Figuerosa, 8 Kilometer nordwestlich von Cervera, wurde Aon genommen. Im Abschnitt Reus nahmen die Navarra- Brigaden und das Marokkokorps am Sonntag Über 40 Ortschaften, die m dem Dreieck Montblanch—Tarragona—Hospitalet liegen. Die Marok' ferner werden von General Pague und die Navarra-Brigaden von General Solchaga befehligt. Der Vormarsch der nationalen Truppen vollzog fidi mit geradezu verblüffende r S d) n e l- i g feit Ein Gebiet von 800 Quadratkilometern wurde innerhalb zweier Tage besetzt Marokkanische und spanische Reiterei legte ta gl i ch ub.e r f u nf- zig Kilometer zurück. Die Luftwaffe flog den • vormarschierenden Kolonnen voraus, zerstreuteg g- • nerische Truppenan ammlungen und beschoß zuruck- - flutende bolschewistische Abteilungen Die außerordentliche Schnelligkeit des nationalen Vormarsches und die Hast des bolschewistlschen Ruckzuges haben anscheinend einen völlig e n Z u s a mmenb ruch der Verteidigung zwi chen Tortosa und Tarragona herbeigeführt. Viele sowsetspanifche Verbände sind abgeschnitten worden und ergaben sich. Die R gimenter des Generals Moscardo stehen schon vor Parrega, wahrend die Truppen des (Generals Dalino von Norden her auf Cervera vorstoßen. Die Verbände nähern sich mit moton- ier en Abteilungen der Straße Cervera - Jgualada, so daß Cervera unmittelbar von der R.G. Rom, 15. Janüar. Erst nach Abschluß des englischen Ministerbesuches - TZ es in den späten Nachmittagsstunden des möglich. i>ii 2Iuffaf!ung der ita„°m° Z ill fonbieren Sie geben unumwunden K T LL'it Über den Seift, in dem die Ge- npführt wurden Ausdruck und begluckwun- chen^ ich insbesondere dazu, daß die Unbeugbar^t A Achse Berlin-Rom wieder einmal habe öemanftriert werden können, ohne daß man auf enalMer Seite daran Anstoß genommen hatte« In NKrMS-'rMLV-L eine geballte Kraft schaffen wird, die die westlichen Demokratien zu neuen Entschlüssen zwingen wird. Wenn es vorerst auch keine Radikallösung geben wird, so werden jedenfalls Probleme aufscheinen, die keinesfalls mit einer Geste abgetan fein werden. Eines ist hierbei heute schon als sicher anzu- nehmen: die jungen Staaten, die sich hier zusam- menfinöen, werden bei der Lösung dieser Fragen, die vorerst rein wirtschaftlicher Natur sein dürften, nur zu gewinnen haben, denn sie haben gewisse Reserven an der Hand (Erdöl, Kupfer, Eisen, Kohle, Chrom), die jedem Staat, der im Mittelmeer eine Rolle spitlen will, von ausschlaggebender Bedeutung erscheinen müssen. Damit steigt die Bedeutung der Türkei als Mittelmeerstaat immer weiter an. Da sie der Derkehrs- schlüssel für den gesamten Vorderen Orient zu werden verspricht, werden die Dardanellen ihre Wichtigkeit niemals verlieren. Diese Dardanellen stehen aber zwischen Mittelmeer und Sowjetrußland! Hier liegt auch der Angelpunkt aller weiteren Außenpolitik der Türkei! figung wird dieser Hafen in nächster Zeit feine wich- ■ tige Rolle zu spielen beginnen, um fo mehr, als er einer der wunderbarsten Naturhafen ist, die zwischen Izmir (Smyrna) und dem Smzkanal ; liegen. Daß durch diese Lösung dem Hmterlande dieses Hafens, dem syrisch gebliebenen Aleppo, schwerer Schaden entsteht, sei nur nebenbei erwähnt. Die Interessen der Türkei haben damit endgültig ein Gebiet erfaßt, das erst in den letzten Jahren in die türkische Blickrichtung rückte. Das eigentliche Dftmitt-lm-°r-B°cken!Di° Neuorientierung der Türkei, den Mittelmeerbelangen zu, ist nicht plötzlich erfolgt. Erft waren es nur die 3n|eln des Dodekanes, die als italienischer Stutzpunkt vor der kleinafiatifchen Küste die Aufmerksamkeit Ankaras forderten. Nicht mit Unrecht hat man daraus him gewiesen, daß die ehemalige Rufsenpolitik der Türkei mt Hinblick auf diese „Bedrohung notwendig oder - besser gesagt - verständlich war. Seck de? Dar- danellen-Konferenz von Montreux und den Krisen^ zeiten des Abessinien- und spater der SpaniemKon flikte, hat sich die politische Ausrichtung, der^ Tur^ zu ändern begonnen. Man hat in Ank daß die Politik Moskaus dahin Mtttei meer vorzustoßen und dauernden < nnni Meerenge zu gewinnen! Jetzt nun eraebc! s^ch g Z neue Fragen im Mittelmeer, die $ eigner außerhalb der türkischen Interessen g ■ Machtkampf oder Machtausgleich m d se^m Me stempelt, die ßimen zum Jraih 3 , mehr Syrien sind danach °ngetan ^ Türkei nocy^o^ als bisher zum ^^f^OrHlimen das einerseits, zu den Writschisfah fann da- Ostmittelmeer anderseits zu stEP - welche her diesem Lande niemals europäische Macht sich einen E f v Well bische Welt sichert, oder ob « Mer " 6 ’^rer B°- sä? S&sse ä wss.” es zwischen Damaskus und Wara W „er Vergleichsmdgl'chkeittn g- _ “ * ’a^ dem Um- Abtrennung des Sandschak. I Beispiel des weg über Paris mog tch ’ " J, . m'jn weiß 3ron hat L '^/^dö-°erfargung der auch, daß sich für die E i^ßen, wenn Türkei andere Grundsatz.? 2 Staat geführt die Verhandlungen von S> aat S Frankreich Sttet,n6M allen JJ#' Man .ATtfsadeSeyt •Äyot •Biancas C Villa nueva lAHa SanGsriOS 4-iRaptta 1 vent Prrrtl TÖRTOSA* LERIDA y/ViarCo Reus ’GaaadeJia =- Ihre sich Gayda am Sonntag in der „Voce d'Jtalia" eingehend mit dem „gefährlichen Spiel" Frankreichs in der Spanienfrage. Jeder neue Sieg Francos, so erklärt Gayda, rufe in Frankreich eine neue Welle feindlicher Reaktionen hervor. Die Franzosen wollten einen Sieg Francos nicht, weil sie kein freies Spanien mit nationalem Selbstbewußtsein wollten, das der ausländischen Kontrolle und Zersetzung entzogen wäre. Darum löse jedes Vorrücken der nationalen Truppen in Paris neue Bewegungen zu Gunsten immer offenerer Waffen- und Menschenlieferungen nach Rotfpanien aus. Gerade jetzt habe sich die aus Barcelona zurückgekehrte Abordnung französischer Parlamentarier mit den Militaristen und Kommunisten verbündet, um von der Regierung eine grundlegende Aenderung ihrer sogenannten Nichteinmischungspolitik zu fordern. In Wirklichkeit sollte man statt dessen lieber von einer Intensivierung der Einmischungspolitik Frankreichs sprechen; denn die Nichteinmischung habe überhaupt niemals existiert. Die französischen Parlamentarier vertagten also in einem Appell an den Ministerpräsidenten Daladier und den Außenminister Bonnet, daß die französische Einmischung zugunsten der spanischen Bolschewisten offener, entschiedener und schneller vor sich gehe. Dabei stelle man eine Verbindung zwischen dem Sieg der spanischen Bolschewisten und der Verteidigung der nationalen Interessen Frankreichs her mit dem natürlichen Rückschluß, daß Frankreich, wenn es offen in Spanien eingreife, nicht nur die rote Revolution, sondern auch seine eigenen Grenzen und nationalen Interessen verteidigen würde. Frankreich unternehme damit ein gewagtes, ja ein gefährliches Spiell Diese französische Einmischungspolitik in Spanien, die den Krieg um zwei Jahre verlängere, enthülle nicht nur einen übergroßen Gehorsam gegenüber den Plänen Moskaus, sondern auch eine organisierte Sabotage gegen die nationale und politische Freiheit der Spanier und gegen jene Grundsätze der Unantastbarkeit Les Mittsslmeersystems, das Italien mit allen Mitteln zu verteidigen entschlossen sei, weil es zu den wesentlichsten Grundlagen seines internationalen Lebens gehöre. Darum hätten Italien und Europa allen Grund, das Treiben Frankreichs an der spanischen Grenze mit großer Aufmerksamkeit zu über- ' wachen, denn es bedrohe ein System, von dem der Frieden und die Ordnung Europas abhängen, und wenn es das bisher geduldete Maß überschreite, die notwendigen Gegenwirkungen derjenigen Nationen Hervorrufen müsse, die die Verlegung des Moskauer Pulverfasses nach Barcelona und die unkontrollierte Ausübung einer mehr ober weniger imperialistischen Politik nicht hinneh- tnen könnten. Es sei nicht einzusehen, warum das national unabhängige und zur Verteidigung seiner polittschen Unabhängigkeit gegenüber dem Ausland befähigte Spanien Frankreich bedrohen solle. Dagegen begreife man, daß ein bolschewistisches, von den Franzosen finanziell und mit Waffen unterstützt Spanien e ine unerträgliche Einmischung der französischen Politik auf der iberischen Halbinsel werden würde mit einer Verlagerung der Kräfte und Befehlsgewalten, die für die anderen Mittel- weermächte bedrohlich wäre. Unter diesen Gesichtspunkten stelle sich das französisch-spanische Problem gegenwärtig als eine Angelegenheit dar, die in höchstem Maße des Nachdenkens und der Üederwachunq wert sei. Man könne sicher sein, daß es an dieser Ueberwachung von feiten Italiens nicht fehlen werde, denn es gehe sowohl um die Verteidigung der italienischen Interessen als auch der Interessen der gesamten europäischen Zivilisatton. Die amtliche Jnformazione Diplomatien erklärt, in den Besprechungen mit Chamberlain haste der Duce wiederholt, daß die letzten italienischen Freiwilligen heimbefördert werden würden, wenn die Roten das gleiche täten, und wenn Franco das Recht als kriegfüh- rende Macht zuerkannt worden sei, das ihm immer noch zu verweigern einfach absurd wäre. Der Duce habe außerdem hinzugefügt, daß, wenn in der nächsten Zeit eine weitergehende Intervention der Negrin befreundeten Regierungen stattfinden sollte, Italien seine volle Handlungsfreiheit zurücknehmen würde, da dann die Politik der Nichteinmischung als bankrott zu betrachten wäre. Zu den italienisch-französischen Beziehungen habe der Duce erklärt, daß diespanischeFrage beide Länder in einen teifgreifenöert Gegensatz gebracht habe und weiterhin bringe, und daß nur n a ch B e enbigungdesspanischenKriegs es möglich sein werde, die Lage erneut zu prüfen. Dazwischen sei es absolut gegenstandslos, von Schiedssprüchen, Vermittlungsversuchen, Konferenzen zu Vieren ober zu Dreien zu sprechen. Damit würden sämtliche, von einigen Presseorganen verbreitete Phantasien hinfällig werden, nach denen Italien die englische Vermittlung gewünscht und sogar „angefleht" haben soll. Sie französischen Marxisten fordern Intervention. P a r i s , 15. Jan. (Europapreß.) Die schweren Niederlagen der Sowjetspanier haben deren marxistische Freunde in Frankreich wieder auf den Plan gerufen. Der „Paris Midi" will wissen, daß der Besuch, den der sozialistische Parteichef L6on Blum am Samstagvarmittag dem französischen Ministerpräsidenten Daladier ab- gestattet hat, nicht nur der Frage der Amnestierung der Teilnehmer am Generalstreik vom 30. November gegolten habe. Blum habe bei dieser Gelegenheit auch wieder die marxistische Forderug nach Oeff- nung der französisch-sowjetspanischen grenze vorgetragen. — Sehr bezeichnend ist es, daß der sozialdemokratische „Populaire" die Tatsache dieser Unterredung nur mit drei Worten er- wähnt, während die Schlagzeile auf der ersten Seite die Oeffnung der rotspanischen Grenze ver- und auch Blum selbst sich in seinem täglichen Leitartikel in diesem Sinne ausfpricht. — 3m „3our" heißt es, Blum habe Daladier aufgefordert, in Spanien zu „intervenieren". — Man könne annehmen, daß er den Ätinister- präsidenten veranlaßt habe, unter dem Deckmäntelchen von 48000 Tonnen Lebensmittel in Wirklichkeit Kriegsmaterial nach Sowjet- fpanien zu schicken. Dieser Schritt Blums werde wenn er von Erfolg gekrönt sein sollte, u n a b sehbare Folgen für den Weltfrieden Nach sich ziehen. Starker Eindruck der Erfolge Francos in London. London, 16. Jan. (Europapreß). Die (grobe- »ung der historischen Stadt Darrngona durch die Truppen General Francos findet in der Morgenpresse eine erhebliche Beachtung. Die Blätter lassen keinen Zweifel darüber aufkommen, daß das entscheidende Stadium im spanischen Bürgerkrieg erreicht ist. Die „Times" vergleicht die Entfernungen, die die nattonalspanifchen Streitkräfte zu Weihnachten bei Beginn der Offensive und jetzt von Barcelona trennen. Gegen Ende Dezember seien es in der Lustlinie noch 140 Kilometer gewesen, gegenwärtig nur noch etwa 60 Kilometer, stellt das Blatt fest. Mit der Besetzung des Bezirks zwischen Tortosa und Tarragona ist, wie der „Daily Telegraph" erläutert, Nationalspanien ein Landstrich in die Hände gefallen, der jährlich nicht weniger als 100 000 Zentner Mais und 12 v. H. des gesamten in Spanien erzeugten Olivenöls liefert. Das Blatt weist auf die noch wichtigere strategische Bedeutung der neuen Bewegungen Francas im Norden der Provinz Katalonien hin. Eine Abteilung habe sich dort östlich von Montblanch vor gearbeitet. Falls ihre Kämpfe weiter von Erfolg gefrönt feien, müßten die sowjet- spanischen Befestigungen in der Nähe von Par- rega vom Rücken aus angegriffen und Der NSRL. - Die erste Reichstagung. Die erste Reichstagung des Nationalsozialistischen Reichsbundes für Leibesübungen wurde am Samstag in feierlichem Rahmen eröffnet. Im Kuppelsaal im Hause des Deutschen Sports auf dem Berliner Reichssportfeld waren über 500 Führer des NSRL. versammelt. Reichssportführer von Tschammer und Osten erinnerte an die unvergeßlichen Stunden des Stuttgarter Turnfestes, auf dem der Führer mit feinen Worten dem Nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen den Auftrag gab, die Leibeserziehung des deutschen Volkes in Angriff zu nehmen. Die erste Arbeit war, das Vielerlei der Meinungen in den unter sich zerspaltenen deutschen Turn- und Sportverbänden zu beseitigen, die Männer und Frauen zur Einheit zu führen und ihre Masse zu Nationalsozialisten zu erziehen. Ein weiterer Abschnitt war der praktische Einsatz der deutschen Turn- und Sportbewegung für das Dritte Reich und seinen Führer. Sie mußte über die Grenzen hinausgehen, um in unzähligen Begegnungen mit ausländischen Mannschaften und Sportlern die Ritterlichkeit der nationalsoizalistischen Volksführung darzutun und in der Sprache des Sports, die in aller Welt ver- ftanben, wird, jene Zerrbilder zu widerlegen, die über den Führer und feine Bewegung in der Welt verbreitet wurden. Der Reichssportführer führte weiter aus, daß der Augenblick gekommen war, wo er den Führer bitten durste, den DRL. sichtbar in die Gemeinschaft der Partei aufzunehmen. Der Führer hat dieser Bitte entsprochen. Er erhob den Nationalsozilistischen Reichsbund für Leibesübungen zu einer von der Partei betreuten Organisation und ermächtigte den Reichssportführer zum Erlaß der Durchführungsbestimmungen. Nunmehr sind alle deutschen Gemeinschaften, die ausschließlich oder in der Hauptsache zur Pftege der Leibesübungen oder zur Durchführung von Wettkämpfen gebildet wurden, auch solche staatlicher Organisationen sowie solche der Partei, ihrer Gliederungen und der angeschlossenen Verbände, Angehörige des NSRL. Der Einsatz der deutschen Turner und Sportler im NSRL. und die Arbeit der Organe dieses Bundes ist politisches Wirken im Sinne und im Rahmen der NSDAP. Entscheidend ist diese Feststellung, weil sich die Parteigenossen nunmehr uneingeschränkt der Arbeit im NSRL. widmen können, indem sie für ihn und ausschließlich für ihn tätig sind. Dir sind jetzt ein Nationalsozialistischer Reichs- auf gerollt werden können, wodurch der Fall Barcelonas beschleunigt werden würde. Die Links- presse zeigt größte Bestürzung. Während der „Daily Herold" nur dürftig von dem Ereignis Notiz nimmt, sagt „News Chronicle", Barcelona, Katalonien und Spanien kämpfe jetzt mit dem Rücken gegen d i e Wand. Lhamverlain wieder in London. Das Ziel des römischen Besuches erreicht. London, 15. Jan. (Europapreß.) In London wird eine Abschiedserklärung des inzwischen aus Rom zurückgekehrten Premierministers Chamberlain veröffentlicht, in der dieser sich zu dem Herzlicken Empfang äußert, der ihm überall zuteil geworden sei, und dann sagt: „Der Zweck meines Besuches war nicht der, irgend welche besonderen Abkommen zu schließen, sondern durch persönliche Kontakte ein Sy st em engeren Verständnisses der Standpunkte der beiden Regierungen ins Leben zu rufen. Dieses Ziel ist d o 11 ft ä n b i g erreicht worden. Wix verließen Rom, mehr denn je überzeugt von dem guten Willen der italienischen Regierung. Wir sind überzeugt davon, daß zwischen den beiden Ländern ein besseres Verständnis erreicht worden ist und daß die römischen Gespräche in Zukunft wirk, licke Früchte tragen werden, nicht nur hinsichtlich der englisch - italienischen Beziehungen, sondern auch im Hinblick auf die europäische Zusammenarbeit. Chamberlain wird bei der Wochensitzung des Kabinetts am kommenden Mittwoch seine Minister, kollegen von dem Inhalt der römischen Besprechun- gen und ihren Ergebnissen in Kenntnis setzen. Es wird erwartet, daß Lord Halifax, der sich noch zur Teilnahme an der Ratssitzung in Genf befindet, rechtzeitig in London sein kann. Chamber, lcnn werde ferner am 31. Januar, dem ersten Tage des Wiederzusammentritts des Unterhauses, dein Parlament eine ausführliche Erklärung abgeben. In der darauffolgenden Woche soll dann das Unterhaus Gelegenheit bekommen, in einer großen Aussprache die auswärtige Politik zu behandeln. eine Leibeserziehnngögemeinschast. bund für Leibesübungen. Wir find eine Organisation, die nicht mit Nationalsozialismus von außen getauft, sondern in sechsjähriger Bewährung von innen erfüllt ist. Wir haben uns diese Bezeichnung eropfert, erlitten, erstritlen. Als jüngstes Kind in der Familie der nationalsozialistischen Organisationen wollen wir den Ehrgeiz haben, nicht ihr schlechtestes zu sein. Wir wollen diesen Ehrgeiz um so mehr haben, als wir dadurch beweisen können, wie sehr politische Leibeserziehung unmittelbar Erziehung zum Nationalsozialismus ist. Der Führer hat dem DRL. nicht Namen und Charakter einer nationalsozialistischen Organisation gegeben, um nun alle bewährten Mitarbeiter dieser Organisation gewissermaßen durch die auf ihrem Gebiet gewiß auch bewährten, für unsere Aufgaben aber im allgemeinen nicht vorgebildeten Ortsgruppen-, Kreisleiter usw. der NSDAP, zu ersetzen. Es ist eine Selbstverständlichkeit, daß in einer nationalsozialistischen Organisation nur Nationalsozialisten führen können.'Es ist aber nicht der Sinn des Erlasses des. Führers und der Erhebung des DRL. zum NSRL., bewährte Kräfte durch anderezuersetzen. Es ist vielmehr der Sinn dieses Erlasses, diesen bewährten Kräften die Anerkennung für ihre Tätigkeit und für sich per« fönlich das Präditkat „Nationalsozialistisch" zuzuerkennen. Der Reichssportführer gab sodann bekannt, daß er sich bemühe, mit den anderen Organisationen ein kameradschaftliches Einverne hm e n her- zustellen. Das Verhältnis zur Reichsjugendführung, zur Wehrmacht, SA., ff, dem NSKK. und dem NSFK. ist das denkbar beste. Letzten Endes wird die Losung der schwebenden Fragen mit der Deutschen Arbeitsfront gleichfalls zu einer gedeihlichen Zusammenarbeit mit dem NSRL. führen. Der Reichssportführer bat alle seine Mitarbeiter, sich des vom Führer geschenkten Vertrauens würdig zu erweisen und ihm zu helfen, mit diesem Auftrag Geschichte zu machen. Mut, Stolz und Selbstvertrauen. Reichsleiter Rosenberg vor dem RS.-Reichsbund für Leibesübungen. Nach den mit großem Beifall aufgenommenen richtungweisenden Ausführungen des Reichssport^ sührers sprach Reichsleiter Alfred Rosenberg, der Beauftragte des Führers für die weltanschauliche Erziehung und Ausrichtung. Rosenberg betonte, daß heute ein neues Ideal von Männlichkeit und von Frauentum in Deutschland Einzug gehalten habe. Dos neue Ideal der Männlichkeit fei unmittelbar aus dem Soldatentum ins kämpferische Leben hinübergeführt und im Grunde von der Turn- und Sportbewegung eingeleitet worden, und ebenso sei ein neues Ideal fraulichen Wesens im wesentlichen durch diese Bewegung entstanden. Der Sport erfordere Mut und Einsatz des errungenen Selbstvertrauens, es komme ihm daher eine tief erzieherische Entscheidung im Leben des Volkes zu. Man könne einzelne Menschen und auch ganze Völker entweder mit der Idee der Furcht regieren ober aber mit dem Appell an den Mut. Die mittel« österliche Erziehungsmethode sei zweifellos auf der Furcht aufgebaut worden. Unsere Bewegung aber appelliere an ben Mut und an den Stolz, und darum habe sie auch wie ein Magnet die stärksten Kräfte zu sich herangezogen. Der Sport bringe nun eine wesentliche Unterstützung jener Prinzipien, mit denen der politische Kampf um die Macht begonnen worden fei, und die Stärkung des Mutes und des Selbvertrauens des einzelnen ergebe zwangsläufig eine Stärkung des Gefomtwillens der Nation. Hinzu komme, daß der Sport von Anfang an dazu erziehe, nicht nur die eigene Leistung anzuspornen, sondern auch rückhaltlos und ehrlich die große Leistung eines ande- ren anzuerkennen. Sportliches Verhalten sei gleichbedeutend mit anständigem, sauberem und ein- wandfreiem Verhalten. „Wenn auch Sie dazu beitragen", so schloß der Reichsleiter, „das Selbstvertrauen zu pflegen und den Geist der Kameradschaft und der Hochachtung der Leistung des anderen hochzuhalten, dann wird die nationalsozialistische Bewegung auch jene Menschen erfassen, die heute vielleicht aus mißverstandenem Traditionsglauben heraus noch nicht rnitmachen zu können glauben. Wenn wir alle zusammen diesem Ideal dienen und eine Einheit von Volk und Staat, von Kultur und Wissenschaft herbeigeführt worden ist, erst dann können wir dem Führer melden, daß seine Revolution gesiegt hat." Der Tumboden des Volkes Schule der Volksgemeinschaft. Die erste Reichstagung des Nationalsozialistischen Reichsbundes für Leibesübungen. Die Verpflichtung der sudetendeutschen Tümer. Berlin, 15. Jan. (DNB.) Die erste Tagung des Nationalsozialistischen Reichsbundes für Leibesübungen brachte am Sonntagmittag mit der Aufnahme der Sudetendeutschen in den NSRL. sowie den Ansprachen von Reichsminister Dr. Frick und Reichssportführer von Tschammer und Osten Höhepunkt und Ab- chluß zugleich. Der festlich geschmückte Kuppelsaal des Hauses des Deutschen Sports bat mit dem Wall von Fahnen und Bannern, dem Grün und Rot des Pftanzenschmuckes und dem Bunt der Uni- armen einen prächtigen Anblick. Der Reichssport- ührer begrüßte besonders die Sudetendeutschen, deren Vertreter in Turnergrau auf der Bühne Aufstellung genommen hatten. Die Sudetendeutschen wurden bann symbolisch für alle Turner und Sportler ihrer engeren Heimat vom Reichssport- ührer burch Handschlag verpflichtet. Gauleiter Henlein dankte dem Reichssportführer für die das ganze Subetendeutschtum ehrenben Worte. Von Anfang ~an fei bie sudetendeutsche Turnbewegung auf völkischer Grundlage aufgebaut worden. 3m Endkampf des vergangenen Jahres feien aus ben Reihen ber Turner unb Sportler des Sudetenlanbes Der freiroiHige Schutzdienft und all die anderen Organisationen hervorgegangen. Ewig werde ber Dank ber Sudetendeutschen dem Führer gelten unb in ber tatkräftigen Mitarbeit im NSRL. rudübringenben Ausdruck finden. Relchminister Dr. Frick spricht zum ASRL. m ej.nem Musikoortrag des Lanbesorchesters Gau Berlin, geleitet von Prof. Dr. Peter Raabe, ergriff Reichsminister Dr. Frick das Wort. Als iodq s-lon^IfoJ!aIi5mu5' ^9^ Dr. Frick, im Jahre 1^33 die Macht übernahm, fand er die deutschen üeibesubungen, dieses wertvolle Mittel politischer Menschenfuhrung unb volklicher Ertüchtigung, auf- geteilt unt er Hunberte von Verbän - den unb Bunben, bie fachlich, politisch, ja zum ^ar bekenntnismäßig geschieben neben- und vielfach auch gegeneinander marschierten. Der na- tionalfoziallstische Staat betrachtete es dagegen von Mang an als sein selbstverständliches Recht, die Leibesübungen als wichtigen Bestandteil derVolks- erziehung nicht nur zu fördern, sondern auch zu führen und zu überwachen. Von diesem Grundgedanken ausgehend, habe er im Jahre 1933 von Tschammer unb Osten als Reichssportführer an bie Spitze der deutschen Turn- unb Sportbewegung gestellt, der bann die deutschen Turn- unb Sportver- bände in bem Reichsbunb für Leibes- Übung en z u f a m m e n g e f a ß t unb damit die größte einheitlich ausgerichtete unb allseits anerkannte Sportorganisation ber Welt geschaffen habe. Der nationalsozialistische Staat habe ferner burch bie Errichtung bes Reichssportamts unb einer besonderen Sportabteilung im Innenministerium sowie durch die Gründung der Reichsakademie für Leibesübung en bie staatliche Führung der Leibesübungen ausgebaut unb durch bie Schaf - fung des Reichssportfeldes und die laufende Bereitstellung erheblicher Mittel bie staatliche Forderung ber Leibeserziehung ausgestaltet. „Diese organisatorischen Leistungen aber wären Schale ohne Kern geblieben, wenn es nicht gelungen wäre, bie deutsche Turn- und Sportbewegung m i t frischem (Beift unb innerem Auftrieb Zu erfüllen. Wir wußten schon vor bem Olympia- jahr 1936, baß für eine Nation noch wichtiger als die Erringung sportlicher Spitzenleistungen d i e Eroberung ber breiten Masse bes ganzen Volkes für die Leibesübungen ist. Diese gewaltige Ausgabe, eine das letzte Dorf erfassende und aufrüttelnbe Leibeserziehungsgemeinschaft bes beutschen Volkes zu schaffen, bebarf des ungestümen Drängens unb des unerbittlichen Vorwärtstreibens jenes' bynamischen Faktors größten Ausmaßes, ben ber Führer unserem Volke in ber nationalsozialistischen Bewegung geschenkt hat. Auf ber anderen Seite märe es ein Verzicht auf wertvolles Erfahrungsgut gewesen, ben im Deutschen Reichsbund für Leibesühungen in jahrelangem Mühen geschaffenen einheitlichen Drganifationsapparat wieder ,ZU zer- schlagen. Die richtige, vom Führer selbst gebimate Losung lag daher darin, ben Reichsbunb f ü r Leibesübungen zur umfaffenben Leibeserziehungsgemeinschaft bes beutschen Volkes zu erklären und ihm als bem Nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen Führung und S ck u tz der N S D A P. zu gewähren." Obliege ber Partei von nun an die politische Führung unb der politische Schutz des NSRL., so sei es künftig in noch stärkerem Maße als bisher Aufgabe des Staates und seiner Organe, bie äußeren Voraussetzungen und Hilfsmittel für eine mirffame unb reibungslose Tätigkeit des Bunbes zu schaffen. Ebenso wie die Partei künftig bie Einheitlichkeit der politischen Führung der Leibeserziehung gewährleistet, werbe der Staat die Einheitlichkeit ber Förderung biefer Leibeserziehung herbei führen. Das gelte nicht nur für bie B e - willigung ausreichenber Mittel, sondern auch für bie Bereitstellung öffentlicher Grunbstücke unb für eine sachverständige Gestaltung ber sportlichen Uebungsftätten. Das Neichssportamt werbe hier in starkem Maße eingesetzt werben. „So sinb denn nunmehr im Nationalsozialistischen Reichsbunb für Leibesübungen", so schloß ber Reichsinnenminister, „bie beutschen Turner und Sportler aller (Baue bes Altreiches, der kampferprobten Ostmark und des leibgestählten Sudetenlandes zusammengeschweißt zu einer unlösbaren Gemeinschaft nationalsozialistischer Leibeserziehung. Meine Wünsche und bie Zusage unverbrüchlicher Kameradschaft begleiten diese Gemeinschaft für ihr weiteres Wirken im Dienste unseres deutschen Volkes unb unseres Führers Adolf Hitler." DerGrMesMchsfvottfijhrers Der „Festliche Ausklang" von Ludwig ßürmann leitete über zu ben Schlußworten bes Reichssportführers. Außer ben vielen Ehrengästen, bie als ftreunbe und Färberer ber deutschen Leibesübungen ber festlichen Tagung beiwohnten, grüßte er die Millionengemeinbe ber deutschen Turner unb Sport- ler, bie durch den Runbfunk mit dieser Tagung ver- bunden sei. Heute bürfe er sagen: Der Führer hat euren Einsatz gesehen unb er hat ihn nun belohnt. Auf ben Plätzen ber in den Ortssportgemeinschaften zusammenwirkenben ver- Siebenen Gemeinschaften ber NSRL. sollten die deutschen Menschen Beruf, Herkommen, Stand und Vermögen hinter sich lassen, sollten die verschiedenen Zivilanzuge ebenso ausziehen wie die verschiedenen Uniformen ber verschiedenen Organisationen, denen sie angehorten. Hier sollten sie auf ben Turn- b o de n bes Volkes treten. Der Begriff Volksgemeinschaft" gehört zu ben größten und heiligsten Schätzen bes Nationalsozialismus. Wir müssen deshalb Stätten schaffen, wo wahre Volksgemeinschaft wachsen kann. Gemein- lckast aber entsteht nur aus gemeinsamer Tätigkeit oder gemeinsamen Erleben. Beides nun vermitteln bte Leibesübungen. So laßt denn alle deutschen Menschen in bi e O r t s s p o r t g e m e i n s ch a f - ten bes NSRL. zusammen strömen, laßt diesen Turnboben des Volkes zur hohen, frohen Schule einer glücklichen Volksgemeinschaft werden und helft alle, diese große Idee über Organisation und -Begriffe hinweg zur Sache des ganzen Volkes 4« * in den bewaffneten Teilen der Schutz- Berlin, 14. Jan. (DNB.) Die Zusammenkunft Saarbrücken, 15. Jan. (DNB) Zur Er- es ginge mit ihr bergao. t Führers zu nnh spr Wunsch daß keiner weder in Lippe *!; “®Ä0m für Mann. Das noch nach links sicht und daß keiner k?lg-n, da standen alle M°n ' & mch recksi- i a) JÜUt4re Brotbeutel ju haben. Oer vierte Jahrestag -er Gaarabstimmung. Neubauern aus HL. und ff Landdienst der HI. Vorstufe zum Wehrbauern. zugefuhrt Bauer bauer) wirb im In japanischen Kreisen beurteilt man, nach einer Meldung des Deutschen Nachrichtenbüros Tschungking erneut von japanischen Bombern angegriffen. Tschungking, 15. Jan. (DNB.) .Sonntag, mittag wurden von einem Geschwader japanischer Bomber mindestens 50 Bomben auf die S adt so- wie auf das Nordufer des Kialing-Fluffes geworfen Die Detonationen waren von außerordentlicher Heftigkeit und erschütterten die ganze Stadt. Obwohl der Angriff nur zehn Minuten dauerte, richteten die Bomben große Verwüstungen an. Die Zahl der Todesopfer ist noch nicht bekannt. Während des Angriffes kam es über der Stadt zu heftigen L u f t k ä m p f e n mit dyine- fischen Jagdflugzeugen. Es gelang dabei der ,apa. Nischen Luftwaffe, fünf chinesische Maschinen, amtlich sowjetrussischen Typs, abzm schießen. Die japanischen Flieger konnten nach einer japanischen Meldung aus Schanghai dhne Verluste wieder den Rückflug antreten. Vor Zusammentritt der jugoslawischen Skupschtina. Die Kroaten lehnen Mitarbeit im Parlament ab. Belgrad, 15. Jan. (Europapreß.) Am Sonntag spielten sich in Jugoslawien auf innerpolitischem Gebiete Ereignisse ab, denen im Hinblick auf die am Montag ftattfintenDe konstituierende Sitzung der neugewählten Skupschtina große Bedeutung bei- zumessen ist. Diejenigen Abgeordneten die aus der Liste Matschek gewählt wurden, jedoch nicht der Kroatischen Bauernpartei angehören, sondern dem Belgrader Teil der Opposition, beschlossen, an den Arbeiten der Skupschtina teilzunehmen und ihre Mandate durch den Wahlausschuß des Abgeordnetenhauses bestätigen zu lassen Wahrend der vergangenen Parlamentsperlode hatte sich rem einziger Abgeordneter der Matschek-Liste an den Arbeiten der Skupschtina beteiligt. Durch de-, letz^ gen Beschluß werden im neuen Parlament demnach die Vertreter der serbischen Demokraten, der serbischen Landwirtepartei des radikalen Hauptausschusses und der Partei Schifkowitschs, insgesamt 19 Abgeordnete der Belgrader Oppo- ^Die Aromatische Bauernpartei hielt am Sonntag in Agram unter Beteiligung ihrer 98 Abgeordneten ebenfalls eine Sitzung unter Vorsitz von Matschek ab, in der jede Zusammenarbeit mit dem neuen Parlament auf das entschiedenste abge- lehnt wurde. Graf Eiano zur Jagd nach Jugoslawien eingeladen. Auf der Munugeuui.H --rr .. nmgsfeier in der Halle Fliegerhorstes Sine fisch en R egierung sobald der Friede im Fernen Osten wiederhergestellt sei. Die englische Note schließt mit der Bitte, die japanische Regierung möge irgend welche Mißverständnisse, die etwa bei der englischen Auslegung der japanischen Ziele entstanden seien, richttgstellen. yi u i e u u hi v v. v o v ...— . • , . > ■ m widerspreche sich in sich, da sie einerseits eine Rem- ion des Neunerpaktes für möglich halte, anderseits ich aber Japans Forderung nach einer Revision widersetze. Dies könne nur als ein Nachgeben vor Öen unerschütterlichen Tatsachen im Fernen Osten gedeutet werden. Der von Japan eingeschlagene Weg werde nicht durch überholte Status-quo = begriffe angelsächsischer Prägung berührt Wenn England und Amerika die welthistorische Tatsache des Chinakonflikter anerkennen wurden, so wäre alle englische und amerikanische Beunruhigung gegenstandslos. gungen. Von besonderem Interesse waren die Hinweise auf die große Bedeutung, die die Arbeit der NSDAP, und ihrer Organisation -für die innere Haltung der deutsck-en Wirtschaft gewonnen hat. Der Stellvertreter des Führers kenn- I zeichnete die aktuellen innerpolitischen Aufgaben und die sich für die NSDAP, ergebenden arbeitsmäßigen Folgerungen. Dem Problem der Landflucht werde sich die Partei in nächster Zeit tm besonderen Maße zuwenden. Rudolf Heß schloß mit Worten der freudigen Erinnerung an das in vielen Jahren, in mancher bedeutsamen Stunde bewahrte V e r tr a u e n s v e rh ä ltni s zw is ch e n P ar tei und Volk, das die Große unseres Reiches Jüdischer Gauner spielte in Belgien eine politische Holle. Brüssel, 14. Jan. (DNB.) Die Verhaftung eines Mitarbeiters des belgischen Arbeits- und Sozialministers Delattre, eines Juden namens , Dr^ Jmitianoff, hat in Belgien großes Aufsehen hervorgerufen. Jmittanoff hat sich vor mehreren Jahren in Belgien naturalisieren lassen. Anhand verschiedener Dokumente, die erst heute! als gefastcht erkannt werden, gelang es ihm, von der belgischen Regierung zur Mitarbeit herangezogen zu werden. Eines de? gefälschten Schriftstücke ist em Diplom, wonach Jmitianoff den Doktortttel in England erworben haben foll. Das zweite besagt, daß Jmitta- noff Hauptmann in der englischen Armee gewesen sei und in Flandern am 6. Ium 1918 verletzt worden sei. Seltsamerweise hat man erst heute festge- stellt, dah Jmitianoff an dem fraglichen Zeitpunkt Rom, 15. Januar. (Europapreß.) Die italienische Presse meldet, daß Außenminister Graf Cian o im Lau e dieser Woche auf Einladung des Ministerpräsidenten und Außenministers Stoiadino- witsch zu einer ihm zu Ehren veranstalteten Jagdpartie nach Jugoslawien kommen werde. Graf Ciano werde sich ewige Tage m Jugoslawien aufhalten. Dieser Besuch, der in der persönlichen Freundschaft zwischen den beiden Staatsmännern begründet sei, werde Gelegenheit zu einer Prüfung der Fragen geben, die tue beiden benach-, barten und durch den Freundschaftspakt vom Jahre 1937 verbundenen Länder interessierten. ©er ungarische Außenminister noch Berlin abaereist. Budapest, 15. Jan. (DNB.) Der ungarisch« Außenminister Graf Cs akp ist nach Berlin ab- gereift. Vor feiner Abreife gab er folgende Erklärung ab: „Die Pflege der deutsch-ungarischen Freundschaft bedeutet nicht nur eine Realpolitik, sondern entspringt dem Herzen des ungarischen Volkes. Wahrend des Weltkrieges und in den Nachkriegszeiten harrte d.e ungarische Nation und ihr Führer, Reichsverweser von Horthy, auch in den schwersten Augenblicken an der Sette Deutschlands aus Diesem Verhalten ist es zu danken, daß die große deutsche Natton in Ungarn jene Kraft hocMatzt, die die Treue zu den Freunden darstellt. Diese Hochschatzung Ungarns brachte bereits wertvolle Erfolge in München und in den darauffolgenden ^et- > ten wo auch Ungarn der von den Achsenmächten : xbv Jnteresje dir Geltendmachung Les Zum Abfluß hatte der Führer die Reichsletter und Gauleiter zu sich in die Reichskanzlei gebeten. Nach dem gemeinsamen Mittagsessen lud der Führer zu einem Rund aan g durch die neue Reichskanzlei ein und führte seine Gaste personüch durch die Räume des Gebäudes. Im Anschluß an die Besichtigung versammelten sich die Reichs- und Gauletter mit dem Stellvertreter des Führers an der Spitze im A r b e i t s z i rnrn e r d e s F u y - rers. In mehr als einstündlger Rede gab Der Führer einen Rückblick auf die Ereignisse des ver- aangenen Jahres und einen Ausblick auf die politische Lage der Gegenwart. Bei dieser Ge egenheit sprach er den Reichs- und Gauleitern seinen Dank für die ausgezeichnete Haltung der Partei in den entscheidungsvollen Monaten des vergangenen Jahres aus. füllungsarbeit und Zielsetzung ganz besonders als Nachwuchsorganisation für die Schutz- ftaffel (Allgemeine ff und ihre unter den Walen stehenden Teile: ff-Verfügungstruppen und ff - Totenkopfstandarten) geeignet. 2 In den Landdienst der HI. werden Jungen, die den besonderen Anforderungen d e r ff nach körperlicher Beschaffenheit und charakterlicher Haltung entsprechen, bevorzugt aufgenom- Oie Gestaltung des Jugendstrafrechts. München, 18. Jon. (DNB. Funkspruch.) Aus- klang der Münchener Tagung des Sozialen Amtes hpr Reichsjugendführung bildete am Sonntag em Vortrag dä Staatssekretärs im RelchssU st,zrn,m ste- • 2 'fir ftr eifcler' über die Gestaltung und Süührung des neuen deutschen Jugendstra- «chtÄ Die strafrechtliche Antwort der Gemeinschaft nuf die Straftaten Jugendlicher fei imimer m den AU« Da™ allerdings Überhaupt mit der Erneuerung des Jugendstrafvoll- erst 15 Jahre alt war. Jmittanoff hatte besonders enge Beziehungen zu dem verstorbenen sozialdemokratischen Parteiführer V and er velde. Auch als führendes Mitglied der Freimaurerlogen übte er einen großen Einfluß aus. Jmitianoff war Generalsekretär einer sogenannten „eugenischen Gesellschaft, in deren Direktionsliste führende Persönlichkeiten, wie z. B. der frühere belgische Ministerpräsident van Zeeland, aufgeführt waren. Als Mitarbeiter an dem bolschewisierenden Derstaatlichungsplan von de Man fand Jmittanoff Eingang in belgische Regierungskreise und wurde Mitarbeiter des Arbeitsmmlsters Delattre, mit dem er auf sehr vertrautem Fuße ge- standen haben soll. 3 ' Dem Landdienst sollen vor allem die Jungen werden, die den festen Willen haben, auf eigener Scholle (Wehr- zu werden. Dieser Wehrbauer-Gedanke Landdienst von HI. und ff besonders Hierzu schreibt die NSK.: <---- _ . Landdienstes der HI., der 1934 aus der national-. sozialistischen Artamanenbewegung hervorging, ist die Zahl derjenigen Landdienstler erheb- ttch angewachsen, die nicht nur t:.: —""sch, ,*•* ch^ auch die Voraussetzungen für die b äue rl t ch e > Siedlung mitbringen. Sie sind heute im all-1 gemeinen als Gruppenführer tätig, haben die Landarbeitsprüfung abgelegt oder landwirtschaftliche Schulen besucht und sich im politischen Einsatz auf dem Lande auf das beste bewahrt. Auch unter denen, die erst ein oder zwei Jahre im Landdienst tätig sind, also den im allgemeinen1 15- bis 17jährigen, befinden sich viele, die den heißen Wunsch und Willen haben, JB a u e r a u f eigenem Boden zu werden. Der Landdienst der HI. zeichnet sich dadurch besonders aus, daß er nicht nur eine Organisation der politischen G e - rneinschaftserziehung darstellt, außerdem eine ordnungsgemäße b e ruJli. g)e Ainfirht habe Ena and den Eindruck, Note r o m 3 U. re 3 cm o er »w uy j ^Darauflegt,^ gefülltere Brotbeutel zu haben. TYip Geschichte verachtet die, die am Rande sitzen und Mmaw"unMie aMt jene, die beim March E dM°d^°si-°^chE D°ll^er und Sämann von uns verlange. 8 L'2 w* »DL L SÄ Auges begonnen worden sei. Man müsse versuchen, auch den letzten straffälligen Jugendlichen für die Volksgemeinschaft wieder zu gewinnen. Die Justiz bedürfe hierbei der Mitarbeit der HI. Der Redner bezeichnete es als falsch, Den Jugendlichen als Kind oder als kleinen Erwachsenen zu behandeln, sonder er müsse vielmehr als Jugendlicher behandelt werden. Der Strafvollzug müsse in einem Jugendzuchtvollzug zusammengefaßt werden. Als sehr glückliche Losung bezeichnete Dr. Freißler dann den Vorschlag eines Jugendarrestes, weil es sich hierbei um eme jugendmäßige Strafe handele. Diese Strafe solle iin Strafregister nicht erscheinen. Den Jugendarrest halte er für besonders geeignet, weil man sich von ihm eine gewisse Schokwirkung auf den Jugendlichen, gleichsam als letzte W ar n u n g, versprechen darf. Es solle damit dem Jugendlichen bei Ueberschreiten des jugendlichen Alters die Möglich- I feit gegeben werden, nachmals von neuem anzu- I fangen. Abschluß der Reichsund Gauleitertagung. Adolf Hitler bantt dem Führerlorps der NSDAP. Ar. Kick sprach in Lemgo, r Lemgo, 14.Jan. (DNB.) Am Samstagabend sprach Reichsinnenminister Dr. Frick auf dem Erinnerungstreffen im Lemgoer Schutzenhaus. Er erinnerte daran, daß die Wahl in Lippe tm ex ahre 1933 ein entscheidender Erfolg der NSDAP nach ihrem Rückschlag bei der Rovember- Reichstagswahl 1932 gewesen sei. Der Wahlkampf bewies, was Willenskraft und geschlossener Einsatz zu leisten vermögen und zeigte zudem die ganze Größe des Führers, feinen unbeirrbaren Sieges- miücn auch nach einer scheinbaren Niederlage. Mit dem 30. Januar 1933 wurde dieser Kampf um bte Macht abgeschlossen. Es geht jetzt darum, dem deutschen Volke feine Lebensnotwendigkeiten zu errm U und zu sichern, es durch alle Fahrnissehm- durchmfteuern es groß, machtvoll und glücklich zu Sen D^ VaDr 1938 fei bas stolzeste der Re- aierungszeit Adolf Hitlers geworben. Hier habesich $ rechtste Macht ber nattonalsozrattstllchen Idee geÄ bie auch von ben Bottogenossen m ber Ostmark unb tm Subeienlanbe langst Besitz ergrisien "ab-. ehe sie heimkehrten zur großen denWn milie. Möge die internatonaU J Presse eine große Hetze gegen bettet res 7 der nattonalsozialistischen & ruhig der Zukunft entgegen. D s Macht Führer zusammengeschwelht hat, wwo reine mehr auseinandersprengen. Dr. Ley in Detmold. aber °s°7ott ' bändige E n e rgte u «t der ltppe- folgte ihm. In diesen 1=^ Sauren 1 Volk scheu Wahl ist ein neues wächst entstanden. Die große deutsche Ge all^ $orurteile immer stärker in das Gemeiuschast sind zerschlagen. Innerhalb dieser 0 ia(i5, haben wir ein e n I sb en»'S jn -ßi()pe ift ,u mus ausgenchtet. ^ ^^e Haltung unseres einem Symbol geworden f bte » so Volkes. Wenn bas 'N,/Ls kleine Haus- einmütig handelt, w'e damals bieses lein Nationalsozialisten, da n ' Sänne« mehr geschehen. Das ist der L-,nn n Msred Rosenbergs. 3« 0Ield**r 3-it W-nn"ln Wehrn tage- der sran3o\auf Grund pSÄr&'ÄE’ die Versuche des I ud en tu m , Deutschland Ldie"Lme7z«Ndem liberalen Frankreich gepflegt. 4 Die ... — , ~ staffel dienenden Landdienstangehörigen werden nach Mleistuna ihrer Dienstzeit durch den Reichs- Mrer ff, in Zusammenarbeit mit den hierfür zu- tändiaen Dienststellen des Reichsbauernführers, auf Neubauer n st eilen a n a e f e tz t. Der Einsatz findet laufend, nach Maßgabe der Bereitstellung dieser Stellen statt. Er erfolgt vorzugsweise in solchen Gegenden, in denen das Deutschtum besonders vorgebildete Bauern verlangt. § Alle Landdienstangehorigen, die den allgemeinen Aufnahmebestimmunben der ff genügen, werden nach Ausscheiden aus dem Landdienst in die allgemeine ff übernommen. _ 6 Die Ausführungsbestimmungen erlaßt der Ebef des Sozialen Amtes als federführendes Amt der Reichsjugendführung in Zusammenarbeit mit EniMMNgsseiem an den Wahlkampf in Lippe, und dem bolschewistischen Rußland zu nehmen. Er zeigte die Einflüsse auf, die das Judentum in fast allen Regierungen durchzusetzen bemüht war, um im vergangenen Jahr einen europäischen Krieg vom I ^aune zu brechen, und er wies unter oem Bestall I der Versammelten darauf hin, daß gerade Wien und Prag, früher die stärksten Bastionen des Judentums, zu den ckrößten Erfolgen der nattonalfoziattsttschen Politik geworden seien. Rosenberg streifte auch die bekannt gehäfsiae Einstellung verfchiebener ameri« kanifcher Steife gegenüber bem nahon* sozialistischem Deutschland Er deckte mit (dürfen Worten die Finanzmacht des Judentums in Amerika auf und deutete darauf hin, daß man m Amerika offensichtlich versuche, in Vergessenheit zu brm- gen, welch großen und bedeutenden Anteil bte deutschen Einwanderer am Aufbau der neuen Welt gehabt Haden. „Wir hoffen, daß sich die Völker zusammentun und gemein,am eine Losung der Judenfraae finden." Er empfehle dem Völkerbund, sich dieser Tätigkeit zu widmen. Die Judenfrage ist nach deutscher Auffafsung d a S e n t s ch e dende Problem, das zu losen ist, bevor es zu einer dauernden Befriedung Europas kommen kann. Am Schluß gnhelte Alft^ Rofeu- berg das Bestreben gewiffer Kräfte die Süden als Gottesvolk in Schutz zu nehmen. Ihre Gedankenwelt gehöre der Vergangenheit an. „Das £e11- aesiiegenl °Wi^wiffen"wohl? daß° eine ^weltanfchau-1 der° ^Reichsl'eiter," Gauleiter 'und stellvertrete^en llche ?lmfchme!zung viele Jahrzehnte, ja ein Jahr- Gauleiter nahm mit einem Do^rag des Reuhswutt- hnnherf brauchen kann Wir muffen darum man- fchaftsminifters Funk ihren Fortgang. Er erlau ches den kommenden Geschlechtern überlasten. Die terte die in Richtung auf eme stärkere Konzentration n^atto*n aTf'Tä'ia Iiftif%D ® Vr |»er_.^„^J>■%«^mnren^>ieUfrin■ geht weiter; sie allem hat die Aufgabe, Die Zukunft der deutschen Nation zu gestalten. dem Chef des ff-Hauptamtes als federführendes Amt der ff und der Chef des Rasse- und> Sied- w' lungsamtes ff für die Neubauern- und Siedlungs- »terung fragen. * x-,. a__...... snpffpKpn hcs befonöere die Erklärung des Fürsten Konoye vom 3. November und 22. Dezember sowie eine Ste - , Iungnahrne des Außenministers Arita vom 19. De- Landdienstler erheb- ben Irisch, sond^n Ungewißheit der englischen Reaierung nicht h.o hm,erIt(helbe^Hgen Es habe den Anschein, als^sei wirtschaftlicher Hinsicht habe England den Eindruck, die Handlungsfreiheit ausländischer Mächte inChina solle beschnitten werden. Hinsichtlich der inneren Mongolei und ihrer Einbeziehung in das Anti-Komintern-Gebiet könne man । nur den Rückschluß ziehen, die japanische Militär- Kontrolle solle in diesem Raum noch starker sem als anderswo in China. Die Erklärung Konoyes, Japan wünsche nicht, sich territoriale Gebiete cm- ffl1lbm LuDerleiben, lasse sich nicht in Einklang bringen mit f f i Ap öer Absicht der japanischen Regierung, ,^as chine- »uv --------v JT- Hifthc Volk mit Waffengewalt zur Annahme von Ausbildung vermittelt. Während es urjprung«Isne^|TlqUnaen zu zwingen, die die Unterordnung des ttch nut darauf an kam, durch Idealismus und tnesifchen politischen, wirtschaftlichen und tulturel- Opferbereitschaft ben Dienst der deutschen 3ugenb I Gebens unter die japanische Kr beispielhaft zu verwirklichen, bildete sich im zuney- > wende.t Maße dieser Doppelcharakter heraus, so daß heute die Rückführung Mdttscher Sugenbi aufs Land vielfach auf dem Wunsch beruht oder diesem erwächst, auf dem Lande zu bleiben und sich in den landwirstchafttichen Berufen zu ertuch-' tigen. Durch die persönliche Jnittattve des Reichsführer ff Himmler, der dem Lanl^nenst von jeher größte Aufmerksamkeit geschenkt hat, zumal er bis 1928 selbst führend ln der Artamanenbewegung tätig mar, ist nun- mchr auf diesem Griiiet ein^ fruchtb ar e Zusammenarbeit von HI. ff in d München, 14. Jan. (DNB.) Der ReichsfMrer il und Chef Der deutschen Polizei Heinrich Himmler und der Jugendführer des Deutschen Reiches, Baldur von Schirach, haben die nachfolgende Vereinbarung aetroffen: „Um ten gemeinsamen Bemühungen der ff und Der HI., ter Landflucht zu steuern, neues Bauerntum gu bilden, Den besten Teil unseres Volkes wieder in ein enges Verhältnis zur Himaterde zu brinaen, iurd) straffe Zusammenarbeit einen vollen Erfolg iu sichern, wirb im Anschluß an Das Abkommen uu oom 26. Aua. 1938 folgenDe Vereinbarung getroffen: S 1. Der ßanDDienft Der HI. ist nach Er- ge len Lebens unter Die japanische Kontrolle unD Die unbegrenzte Haltung japanischer Garnisonen m China sowie die Abtrennung Der Inneren Mongolei an Japan vorsähen." Die Note betont weiter, England hätte an Den Grundsätzen des Neunmächtevertrages fest und könne nicht einer einseitigen Abänderung dieser Paragraphen zusttmmen. Die englische Regierung könne dcher nicht der japanischen Ansicht zustim- men, der Neunmächtevertag sei veraltet und trage der augenbÄcklichen Lage nicht länger Rechnung. Die englische Regierung erklärt sich dann weiter Izu Verhandlungen zwecks Abande- lumiiieiiuiviu „ « "/ -■ - - I r u n g des Neunmächtevertra g e s berei . Wege geleitet worden. Die HI. begrüßt »ot- i ADischenzeit Müsse sich die englische Regie- stehende Vereinbarung vor allem aus ihrer Ersah-1 ^e Rechte aus diesem Vertrage vorbehatten. rung, daß viele und vornehmlich ine bestgeeigneten Frage der exterritorialen Rechte Anwärter auf Neubauernstellen nicht über die Nm- L China angehe, sei England bereit, die Ver- tel verfügen, um selbständig eine Bauemsiedlung . ^^ungen mit China, die seinerzeit von der chine- zu erwerben. Isischen Regierung infolge der Besitzergreifung Dmn- dschukuos durch japanische Streitkräfte abgebrochen England nimmt Fühlung in Tokio. Eine britische Aotc bittet um Erläuterung ber iupumschen Ziele in Ebina. •: ME :-----3 überreicht. In Der Note wwD um eine ge- huuv Erläuterung Der japanischen a iele in China gebeten, wobei England ms- y , e. . ßimnn« nnm «. - em® sra «ä srggi “ «*** **» “““ ÄÄÄStfÄ Recht echt bleiben. Die Ernte unserer.8^0^" 2^ ethnographischen Prinzips entfalteten mächtigen Anstrengungen teilhaftig wurde. Nach Abschluß dieses Kapitels der ungarischen Geschichte gereicht es mir zur Freude, als Minister des Aeußeren das befreundete Dritte Reich Wiedersehen zu können." Kleine politische Nachrichten. Am Freitag trat der Wehrwirtschaftliche Ausschuß bei der Wirtschaftskammer Hessen unter dem Vorsitz von Professor Dr. Liier als Leiter der Wirtschaftskammer zusammen. Der Ausschuß ist nach den Weisungen des Reichswirtschaftsministers dazu berufen, die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und Organisationen der gewerblichen Wirtschaft in wehrwirtschaftlichen Fragen zu fördern. * An der Technischen Hochschule Darmstadt wurde ein Landesplanungsausschuß gegründet, als dessen Arbeitsgebiete die Behandlung baukünstlerischer, technischer und mathematisch-naturwissenschaftlicher Aufgaben der Landesplanung in Frage kommen. Die Geschäfte führt Prof. Reuleaux, Inhaber des Lehrstuhls für Eisenbahn- und Verkehrswesen. * Das deutsch-französische Film-Abkommen ist bis zum 30. Juni 1939 erneuert worden, um es den kulturellen und devisenwirtschaftlichen Erfordernissen beider Länder anzupassen. Im Frühjahr werden die Verhandlungen erneut ausgenommen werden, um durch ein erweitertes Abkommen den Filmaustausch zwischen Deutschland und Frankreich zu verstärken. Der Zustand der Prinzessin Mafalda von Hessen, der zweiten Tochter des italienischen Königspaares, ist befriedigend. Die Kranke befindet sich auf dem Wege der Besserung. Prinz Waldemar von Dänemark, der Onkel des Königs, ist nach längerem Krankenlager im Alter von 82 Jahren gestorben. 1877 verzichtete Prinz Waldemar auf die Wahl zum Fürsten von Bulgarien, nach der Abdankung des Fürsten Alexander von Battenberg. Er war ein Bruder des dänischen Königs Friedrich VIII., der Kaiserin Maria Feodorowna von Rußland und der Königin Alexandra von England. Eröffnung der 18 Gauausstellungen des „hilf-mit!"- Wettbewerbs in Bayreuth. In Bayreuth fand eine Kundgebung zur Eröffnung der „H i l f - m i t!" - W e t t b e w e r b s- ausstellung und von 18 Gauausstellungen statt. Gauleiter W ä ch t l e r umriß den Zwecks der Ausstellungen, in denen der NSLB. die Ergebnisse nationalsozialistischer Erziehungstätigkeit vor die Oeffent- lichkeit bringt. In den 18 Ausstellungen werden die besten Arbeiten aus den vom NSLB. ausgeschriebenen „Hilf-mit"-Wettbewerb „Volksgemeinschaft — Schicksalsgemeinschaft" gezeigt. Die Arbeiten seien das Ergebnis des vierten Wettbewerbs des NSLB., das Ergebnis des ersten großdeutschen Wettbewerbs. Was in diesen Wettbewerben von unserer Jugend gemalt, gebastelt, gezeichnet und geklebt worden sei, verdiene, daß es mehr Leute sehen als nur der Lehrer und Mitschüler. Damit erhält der Wettbe- werb eine erzieherische Wirksamkeit, die weit über die Schule hinausgreift. Das erzieherische Ziel des Wettbewerbs sei, neben weiterer Stärkung des Gemeinschaftsbewußtseins den Willen zur Schicksalsgestaltung zu fördern und zu kräftigen. Garkenbautagung in Goslar. In der Reichsbauernstadt Goslar findet zur Zeit die alljährliche Arbeitstagung des Gartenbaues statt Die Haupttagung vereinte alle Fachgebiete des Gartenbaus; es wurden sämtliche Fragen behandelt, die den deutschen Gartenbau angehen. Es kam dabei besonders auf die enge Zusammenarbeit zwischen Erzeugung und Verteilung im Gartenbau zum Ausdruck. Durch eine mit Reichsmitteln ermöglichte Neuausrichtung der gesamten Wirtschaftsberatung im Gartenbau wird eine weitere Steigerung der Leistungsfähigkeit erreicht werden. Der Reichsfachwart Gartenbau und Vorsitzende der Hauptoereinigung der Deutschen Gartenbauwirtschaft, Johannes B o e t t n e r stellte u. a. fest, daß der Gartenbau, der im Grenzgebiet zwischen agrarischer und gewerklicher Wirtschaft liege, die Forderung nach einer gesteuerten Volkswirtschaft nur bejahen fönne.v Wetterbericht Ein außerordentlich kräftiger Sturmwirbel ist rasch vom Atlantik ostwärts vorgestoßen und hat bei stürmisch auffrischenden Südwinden dem europäischen Festland eine Ueberflutung mit Warmluft gebracht. Die Zufuhr der für die Jahreszeit ungewöhnlich milden Luftmassen setzt sich fort und wird uns schnell wechselndes Wetter mit weiteren Niederschlägen bringen. Vorhersage für Dienstag: Wechselnd bewölkt, zeitweise Regen, Temperaturen bei 10 Grad über Null, lebhafte südwestliche Winde. Vorhersage für Mittwoch: Fortdauer der unbeständigen und milden Witterung. Wintersport-Wetterbericht. Vogelsberg, Rhön, Sauerland, Taunus: keine 'Sportmöglichkeiten. Schwarzwald, Belchen: Bewölkt, 4 Grad, > Gesamtschneehöhe 50 cm, Pappschnee, Schi und Rodel gut. Alpen, Schneefernerhaus: Bewölkt, — 1 Grad, Gesamtschneehöhe 160 cm, Pulverschnee, Schi und Rodel sehr gut. Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum« schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigenTeil: ErnstBlumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 38: 10843. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM.- 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Jllu- ftrierten-15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig. Reichswerbewochen 1/) • • *.2.i.—ii.2.1939 für C-hem* rCein.iju.nj Meine liebe Frau, meine gute Mutter und Schwiegermutter Damenmäntel m. Futter Karlsruhe B. 219 V 2 tüchtige Gießen, Posener Straße 13 Tel. 3144'45. 31SP 320D < im 79. Lebensjahr. Wieseck, Dortmund, Wiesbaden, den 16. Januar 1939. LICHTSPIELHAUS 323D Heute Montag Erstaufführung Herr Melchior Oßwald GLORln Hauptrolle und Regie: Harry Piel lODDDODDtXXBC Oarry Wiel Elisabeth Wendt 317A Ein Film mit Herz und Humor Täglich. . . 4, 6 und 8.30 Uhr Sonntag 3, L.M 8.30 W >>'8 8°NNtSg ESvkIiSÜIivb Täglich 4, 6 und 8.30 Uhr » EM | Verkäufe | 80-100 Zentner zu verkauf. [327D Marburger Straße 40 Vari. mit Führerschein Klasse II sucht H. Glatthaar & Sohn Gießen, Frankfurter Straße 19 Kugellager Transmissionen Prof. Dr. Oswald Weidenbach Karen Burgatzky, geb. Weidenbach Otto Burgatzky, Apotheker, Wissenschafti. Werke Sondergebiet der ßrühl'schen Druckerei Georg Alexander, Erika v.Thellmann Walter Janssen, Hans Thlmlg Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Karl Oßwald Familie Ludwig Oßwald Adolf Oßwald. Frau Felicitas Weidenbach, geb. Pekrun ist am 14. Januar 1939 nach schwerem Leiden sanft entschlafen, in fast vollendetem 55. Lebensjahre. Vornehm! Geschmackvoll/ Persönlich/ drei wesentlichen Eigenschaften der gediegenen Familien- Drucksache «rietet Ihnen in zahlreichen neuzeitlichen Ausführungen sowie Papieren billiget die BrUhl’sche Druckerei Schulstr. 7. Ruf 2251 Die Einäscherung findet am Mittwoch, dem 18. Januar, um 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 17. Januar, nachm. 21/2 Uhr, vom Trauerhause, Alicestraße 12, aus statt. Baue gut •••• mit Abermann als eifersüchtige, zu allem fähige Maja de Passy Beiprogramm. Neueste Tobis-Tonwoche nachdem er 64 Jahre zu den Unseren gezählt hat. Mit dem Heimgang dieses Arbeitsveteranen verlieren wir einen der Besten aus unserem alten Gefolgschalts- stamm, einen Mann von Treue und ehrenhafter Gesinnung. Sein Andenken wird bei uns fortleben, Gießen, 16. Januar 1939. 4 Brühlsche Universitätsdruckerei Verlag des Gießener Anzeigers ___________________________330D Edgar BORRMANN.: Gießen, Neustadt 5—7, Buf 4165. PRLRST Gies ohne Futter u. holbgef. jeder Art FÄRBEREI GEBR. DAMENMÄNTEL DAMENKOSTUME HERRENMÄNTEL CHEMISCHE REINIGUNGSWERKI Laden in Gießen: Seltersweg 63, Fernspr. 2730 Ißjährig. Mädchen das die Schule verläßt, sucht Stelle (Pflichtjahr) im Haushalt. Schriftliche Angebote unt. 0242 an den Gießener Anzeig, erbeten. Seltenheit Wir bieten Vertretung direkt von Fabrik für guten, praktischen, einzig dastehenden Artikel bei 60-70 Mk. Wochenverd. (nachweisb.). Auch Nebenberuf (Herren u. Damen). Ehrliche Sache. Zuschriften unt. 4515 an Dr. Glock’s Anzelg.-Expedition, Lehrling mit Handelsschulbildung für die kaufmännische Abteilung unseres Buchdruckerei- und Verlagsbetriebes zu Ostern gesucht. Schriftliche Bewerbungen erbittet 328D Brühlsche üniversilätsdruckerei Verlag des Siegener Anzeigers. Ueber Naturschutz und Naturkunde mit den allgemeinverständlichen Büchern des Hugo Bermühler Verlages, Derlin- Lichterfelde. Bitte verlangen Sie noch heute von Ihrem Gießener Buchhändler das ausführliche bebilderte Werbeblatt „Freunde der Natur sind Freunde guter .Bücher, mitSigne Hasso vom Kgl. dramatischen Theater in Stockholm Hans Söhnker Heule Montag u. Dienstag ein herrliches Lustspiel nach dem beliebten Roman: Tüchtig, tüchtig die Pasemanns' Bei Katarrh, Husten Asthma wirkt auch in veralteten Fällen der auffallend schleimlösende Kemnl- Asthma-Tee harnsäurelösend. Zu haben In allen ApotbekemVorrätiK Pelikan-Apotheke Keine Zeugnisse in Urschrift lonbern nur Zeugnis, abjchristen dem Br- werbungSjchreiben bei. legen l - Lichtbilder unoBewerbungsunter. tgeu müssen zur Ger. Meldung von Verlusten aus öer Rückseite Namen und Anschrift oeS Bewerbers traaea! Am Samstag verschied im Ruhestand unser lieber ^rbeitskamerad, als Artist Bobby Hansen bringt in diesem von Spannung geladenen Film sensationelle Szenen Ruth Eweler die wunderschöne, junge Schauspielerin in der Rolle der Luftakrobatin Fedora Vorverkauf* Theaterkasse. Oberhessische Tageszeitung, Gießener Anzeiger Windstärke 13 I Küpress am Samstag*, dem 4. Februar 1939 in sämtlichen Räumen des Clubs Samstag abend 7 Uhr entschlief nach kurzer Krankheit unser guter Vater,Schwiegervater,Großvater, Urgroßvater, Bruder, Schwager, Pate und Onkel z Melchior Oßwald Stationen Tüchtige Wim gesucht. — Bewerbungen mit Zeugnisabschriften und Gehaltsansprüchen an 329 d Modehaus Carl Nowack Gießen, Seltersweg 81. j Vermietungen | Möbliertes, sehr schönes, großes sonniges Io238 MiMwr U. kl. Schlafzirn. mit Balkon und kl. Küche an 1 ob. 2 Pers, abzugeb. Klinikstr. 22 II. | Mietgesuche | Suche per sofort einfach möbliert. SlWWmer für beruftstätig. Herrn. Schriftl. Angeb. unt.0237 an 0. Gieß. Anz. [Stellenangebote Suche für mein Feinkostgeschäst einen jüngeren, tüchtigen Mäuler zum baldigen Eintritt. 321D Otto Thomas Wetzlar Lahnstraße 11. Mere idueitt (Wäsche-Näherin bevorzugt) in Dauerstellung gesucht. I0240 Paul Becker Wetzlar Langgasse 11 Zum Gold. Rotz. Wegen Erkrankung des jetzigen, tüchtig., erfahrenes Mädchen zum 1. Februar gesucht. 326D Dr. Wolf Walltorstratze 48 Solide ]o243 zuverlässige Hausgehilfin ver 1. Februar gesucht. Vorzustellen ab 5 Uhr. FrauG.Schiitzler Moltkestratze 12. [Stellengesuche] Suche für meine 16jähr. Tochter, die 2 Jahre Handelsschule besucht hat, geordneten Haushalt evtl.mit Kindern zur Ableistung des Pflichtjahres. Schr. Ang. unter 0241 an d. G. A. Nachlässe von 3 di« 20 v. 6. erhalten Sie bei wiederholten Aufnahmen einer Amei« Verschiedenes] Samstag abend CafH Leib grüner Hut vertauscht. Abzugeben (om< Ederstratze 15 V. 316 A üeld 324D -vy V' V- .. ih 1