Nr. 58 Erster Blaff 189. Jahrgang Vien8fag,l4.8ebruarl939 9tMI* und Verlag: vrühlsche UnkverfllSIrdruckerei 8.Lange k« Sieten. Schristleltung und SeschSftrftelle: Schulftrahe 7 rfiif)e der Umbildung der Regierung in Jugo- | w en gewesen ist, wird es selbstverständlich die 3 nccen nehmen vorläufig einen abwartenden i t Oie englische Kriegsmarine. London, 12. Febr. (Europapreß). Ueber die Kampfstärke der englischen Kriegsmarine berichtet „Daily Telegraph", daß die englischen Marinestreitkräfte in Fernost unzureichend sind und noch lange Zeit bleiben werden, bis die Entsendung einer Schlachtflotte noch Singapore möglich wird. Im Umbauprogramm für veraltete Kreuzer, Zerstörer und anbere Fahrzeuge sind Verzögerungen eingetreten. Materialmäßig sind alle 15 Schlachtschiffe, da sie vor 1919 auf Stapel gelegt wurden, aus ihrer ■ Jugendblüte heraus. Durch umfangreiche Modernisierung sind sie kampftüchtiger geworden. Die Aufgabe der Flotte in einem Zukunstskrieg werde dadurch erleichtert, daß für die Handelsschiffahrt eine neue Derteidigungspolitik eingeschlagen wurde. Kanonen und Schutzvorrichtungen würden in vielen Heimat- und Ueberseehäfen zur Armierung der Handelsdampfer bereitgehalten. 8000 Offiziere der Handelsflotte haben eine militärische Ausbildung erhalten. Das Gesamtbild der» englischen Flotte roirb folgendermaßen dargestellt: 15 Schlachtschiffe (drei unter Neberholungs, 15 Panzerkreuzer, 44 kleine griffenem Schweigen beiwohnte, bereitete dem Führer bei seiner Ankunft und Abfahrt begeisterte Kundgebungen. bei beii Malen, u neuen l Beck ^pzigs Welter. Meister w ! Freude lur gute, he. Sie ei jser Isgarten 5-2148 geigf bas Panzerschiff „Adm«iral Scheer" (im Hintergrund) und den Kreuzer „Nürnberg" im Hamburger Hafen. — (Scherl-Bilderdienst-M.) nerale und viele Admirale der alten Marine. Der Führer am Grabe Bismarcks Friedrichsruh, 13. Febr. (DRV.) Auf der Fahrt nach Hamburg nahm der Führer am Montag in Friedrichsruh Aufenthalt, um amGrabe des Altreichskanzlers Otto von Bis- m a r ck am Bismarckmausoleum einen Lorbeerkranzniederzulegen. Anschließend weilte der Führer als Gast des Fürsten und der-jFürstin Bismarck einige Zeit im Schloß Friedrichsruh. Die Bevölkerung von Friedrichsruh und Umgegend, die dem feierlichen Akt der Kranzniederlegung in er- Sonntag aus Berlin kommend in Belgrad einge- troffen ist. Gincar Markowitsch legte am Montag in die Hände des Ministerpräsidenten den Amtseid ab und hatte mit ihm bann eine längere Unter* rebung, in der er ihm vor allem über seine Besprechungen mit reichsdeutschen Persönlichkeiten vor seiner Abreise aus Berlin berichtete. Tagung des Balkanbundes. Bukarest, 14. Febr. (Europapreß.) Auf der am 20. Februar in Bukarest zusammentretenden a 9 un g des Balkanbundes sollen folgende Punkte zur Verhandlung kommen: 1. Verlängerung des Balkanpaktes; 2. Die Beziehungen oer Balkanstaaten zu den Nachbarländern, insbesondere zu Ungarn; 3. Das Problem der bul- ga r ischen Revisionsansprüche, die nach München wieder in den Vordergrund getreten seien, 4. Prüfung der internationalen Lage, 5. Die wirtschaftlichen Fragen der Mitgliedstaaten: 6. Formulierung einer gemeinsamen Antwort auf die Vorschläge des norwegischen Außenministers zur Herbeiführung einer allgemeinen Abrüstung; 7. Der Standpunkt der Balkanstaaten gegenüber Ratio- n a l f p a n i e n. Die deutschen Lebensmittel für Barcelona. Barcelona, 13. Febr. (DNB.) In Barcelona bildete sich ein Ausschuß, der b i e Verteilung der von Deutschland kommenden Lebensmittel für die Hilfsaktion in Katalonien vornehmen soll. Den Vorsitz des Ausschusses übernimmt der deutsche Generalkonsul aus Burgos. Ferner ist in ihm vertreten öer Ortsgruppenleiter in San Sebastian sowie der Provinzial- und Lokaldelegierte des sozialen Hilfswerkes der Falange. Das Hilfswerk Auxilio Social, eine der verdienstvollsten Schöpfungen der Franco-Regierung, wird mit feiner bewährten Organisation die Verteilung der Lebensmittel im einzelnen übernehmen. .nzeiSj h Nach« ■Qng zur üd)e und gen und skonzert. 1: Nach- chkonzeri Mittags- Veltwiri' 9. 18.15: laßt uns fröhliche n in Za> »lauf. 20: er junge furt und politische j. 24 bis itöien ukball. 26- Fe. erogen *■ (ö®. xd°rf), llzSC. Kit- a lla z ®au. ^mira Mann« Belgien vtanim rb bieje . neben Ringer, , stehen ber alle •en. hröpunft ein, scheinen aber bereit zu fein, alle ijtiebungen zu unterstützen, die darauf gerichtet iti, leine für beide Seiten tragbare Verständigung kfcien den Serben und Kroaten zu erreichen. Wie n efaitet, sind die Kroaten bereit, auch die bestehende 2!rffassung anzuerkennen, was sie bisher stets abechnt hatten, als eine Etappe in der Prozedur fifeine Liquidierung der kroatischen Frage. .3n Rahmen der bestehenben Verfassung kann eine kroatischer Wünsche erfüllt und kroatischer Be- I Nwerden beseitigt werden, so daß auf diese Weise ei in günstige Atmosphäre geschaffen werden kann fifebs endgülttge Lösung dieses schwierigsten innen» P »lliihen Problems von Jugoslawien. Falls die •eilung, urf Ortsgruppe Gießen r, 20.151® Institut ceh fograplu; Biologe1 bildern, i dedizini^; Abteilung , Vorsitz^ ! IgcrtB alSa« Ctfu.»1* .j8.wert» M ÄZ M \ Mn, eueneg Uh; 'Nanu, 11 Den "eifelte Jebnis stellten ite As Jugoslawiens neue Regierung Von unserem v. M.-Korrespondenten. Giganten des Seekrieges. Von Major a. O. von Keifer Die Großkampfschiffe verkörpern die Hauptkraft einer Flotte. Vermittels ihrer schweren, und schwersten Artillerie sind sie allen übrigen Schiffstypen bei weitem überlegen; ihr Zweck ist die Niederkämpfung und Vernichtung der feindlichen. Seestreifkräfte. Das erste als „Großkampfschiff" zu bezeichnende Linienschiff der Welt war die englische „D r e a d n o u g h t", die 1905 vom Stapel lief, mit einer Wasserverdrängung von über 18 000 Tonnen und zehn 30,5-cm-Geschützen, einer Seitenpanzerung Don 27,9 cm und einer Deckpanzerung von 7 cm Stärke. Für den weiteren Bau von Großkampf-- schiffen war von nun ab der Wettstreit zwischen Panzerstärke und Durchschlagskraft der Geschosse maßgebend, der zwangsläufig zu immer größerer Ausdehnung der Schiffe führte. Sck)on in der Schlacht vom Skagerrak waren die größten Schlachtschiffe 33 000 Tonnen groß und mit acht 38-crn- und zwölf 15-cm-Geschützen bestückt. Innerhalb bes Großkampfschiffstyps bildeten sich vor dem Weltkriege zwei verschiedene Arten heraus, die eigentlichen „Linienschiffe" und die „Schlachtkreuzer", die aber nicht wie die kleineren Panzerkreuzer zu den Aufklärungsstrett- kräften gehörten, sondern für den entscheidenden Großkampf zusammen mit den Linienschiffen bestimmt waren, aber vermöge ihrer größeren Geschwindigkeit während der Schlacht schneller hin und her geworfen werden konnten. Die größere Geschwindigkeit der Schlachtkreuzer bedingte aber natürlich einen geringeren Panzer- schütz und eine geringere Bestückung mit schweren Geschützen. In England ging man in der Vernachlässigung des Panzerschutzes für Schlachtkreuzer, um eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu erreichen, so weit, daß in der Skagerrak-Schlacht drei britische Schlachtkreuzer schon nach wenigen gut sitzenden Treffern deutscher 28- und 30,5-cm-Grana- Belgrad im Februar. Rücktritt der Regierung Stoiadino- witsch, die über drei Jahre die Geschicke des Landes leitete, und die Bildung der neuen Regierung Zwetkowi 1 sch haben wieder einmal klar gum Ausdruck gebracht, daß die kroatische >5 r a a e das Hauptproblem der Innenpolitik von Jugoslawien darstellt und daß alle Politiker, die ver- uchen wollen, diese Frage nicht im Einvernehmen mit den Wünschen der Kroaten zu lösen, an diesem versuch scheitern müssen. Die Wahlen, welche Mini- llerpräsident Stojadinowitsch am 11. Dezember 1938 »urchgeführt hatte, zeigten, daß die kroatische Volksbewegung, die bei den Wahlen im Mai 1936 den Sturz der damaligen Regierung Jevtitsch versucht •affe, während der drei Jahre,der Regierung Sto- 2dlnowitsch nicht abgeflaut, sondern starker geroor- ien ist. Rund 90 v. H. aller Kroaten erklärten sich den Wahlen für diese kroatische Volksbewegung. Als Ministerpräsident Dr. Stojadinowitsch im »ahre 1935 nach dem Sturz der Regierung Jevtttsch uit der Bildung der Regierung betraut wurde, ^trachtete man als eine der Hauptaufgaben seiner Legierung die Verständigung mit den Kroaten. .Or. Stojadinowitsch hatte unbestreitbar gewaltige rfolge auf dem Gebiet der Außenpolitik und der Ärtschaftspolitik; doch die Kluft zwischen der Re- ierung in Belgrad und Öen Kroaten wurde in gewisser Hinsicht immer tiefer. Die politische Stärke isr Kroaten nahm eher zu, well sich auch ile oppositionellen Gruppen der Serben mit den iiroaten verbündeten. So geschah es, daß bei den buhlen am 11. Dezember 1938 der Krvatenführer irr. Matsch'ek neben rund 800000 kroatischen ttfimmen auch fast 600 000 serbische erhalten konnte. Ministerpräsident Dr. Stojadinowitsch und ein laeil feiner Regierung stellten sich auf den St and- jinnft, daß die Haltung der Kroaten während der Wahlen ein Betonen oer Autorität des Staates ^Hamburg, 13. Febr. (DNB.) Am Dienstag um 13 Uhr wird auf der Werft von Blohm & Voß in Hamburg das 35 000-Tonnen-Schlacht- schiff „F" vom Stapel gelassen. Zu der Feier ist das Panzerschiff „Admiral Scheer" bereits am Sonntagnachmittag im Hamburger Hafen eingetroffen, der Kreuzer „Nürnberg" und die 4. Tor- pedobootsflotttlle vervollständigen mit dem Aviso „Grille" das Bild. Pünklich um 16.11 Uhr traf der Sonderzug des Führers auf dem festlich geschmückten Dammtorbahnhof ein. Der Führer verläßt sogleich den Zug und wird, während die Mauern des Bahnhofes von den Heil- rufen der Zehntausende erzittern, auf dem Bahnsteig von Reichsstatthalter Gauleiter Kaufmann, Bürgermeister Krogmann, dem Korn- manbierenöen General des X. 21. Ä., General der Kavallerie Knochenhauer, dem Kommandierenden Admiral der Marinestatton der Nordsee, Admiral Saalwächter, dem Flottenchef Admiral Boehm und vielen anderen empfangen. Unendliche Begeisterungsstürme schlugen dem Fach- rer entgegen, als er das Bahnhofsgebäude verließ und den Kraftwagen zur Fahrt ins Hotel „Atlantik" bestieg. Zwischen lebendigen Mauern der Begeisterung hindurch ging die Fahrt über den Ste- fansplatz, die Esplanade und die Lombardbrücke. Dor dem Hotel „Atlantik" drängen sich die Massen besonders dicht am Ufer der Alster. Auf den Bootsstegen, den Dächern der Klubhäuser und in den Bäumen der Uferanlägen haben sich muntere Jungens ein bevorzugtes Plätzchen gesichert. Erst in den späten Abendstunden verläuft sich die Menge. In Hamburg trafen zahlreiche weitere hervorragende Persönlichkeiten ein, vor allem Generalfeldmarschall Göring, weiter der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, die Reichsminister Dr. Frick, Dr. G o e b b e l s, R u st, Dr. Frank und Dr. D o r p m ü 11 e r, ferner der Reichsführer ff und Chef der Deuffchen Polizei, H i m m l e r, die Reichsleiter Alfred Rosenberg, Schwarz, von Schirach, Walter Buch, NSFK.-Korpsführer Christiansen, Reichsarbeits- führer Hierl, die Reichsleiter Fiehler und Grimm. Weiter haben ihr Erscheinen angekündigt zahlreiche Reichsstatthalter und Gauleiter. Don führenden Persönlichkeiten der Wehrmacht werden weiter vertreten sein: der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generaloberst Keitel, Staatssekretär Generaloberst Milch, Generaloberst von Bock, der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe IV, General der Artillerie von Reichenau, der Chef der Luftabwehr, General der Flieger Stump ff, sowie die gesamten Kommandierenden Admirale und Ge- Hoffnungen, die an diese Entwicklung geknüpft wer- den sich verwirklichen sollen, könnte eine Frage, roelcpe zwanzig Jahre die volle innenpolitische Entwicklung Jugoslawiens behinderte, von der Tagesordnung abgesetzt werden. Jugoslawien würde, da- durch innerlich gestärkt, feine Kräfte voll der wirtschaftlichen und kulturellen Aufwärtsentwicklung widmen tonnen. Der jugoslawische Staat, der schon jetzt em wichtiger Machtfaktor im Südosten ist, wurde aber zweifellos der bedeutendste Staat im Donauraum und dadurch auch der wertvollste Der- bundete und Freund seiner Nachbarn werden. Stojadmowttsch tritt hinter hie neue Regierung. e l g r a b, 13. Febr. (Europapreß.) Der frühere MiNlsterpräsident Stojadinowitsch hat seine vollkommene Uebereinstimmung mit der neuen Re- gierung Zwetkowitsch verkündet. Auf einer Sitzung des Vollzugsausschusses der Jugoslawischen Radikalen Vereinigung, der bisherigen Regierungspartei, an der Stojadinowitsch sowohl wie der neue Ministerpräsident Zwetkowitsch teilnahmen, wurde beschlossen, daß die Jugoslawische Radikale Vereinigung der neuen Regierung i h r e volle Unterstützung verleiht und geschlossen und in vollem Einverständnis ihre Tätigkeit fortsetzt. Daher wird wahrscheinlich schon am Mittwoch die Skupschtina einberufen werden, damit der Skupschtinapräsident gewählt und die Regierungserklärung entgegengenommen werden kann. Die Regierung hielt am Montag ihre erste Sitzung ab, bei der alle Minister anwesend waren, auch Außenminister Cincar Markowitsch, der am Kreuzer, 6 Flugzeugmutterschiffe, 166 Zerstörer. 54 U-Boote, 43 Geleit- und Patrouillen schiffe, 42 Minensucher und 16 Motortorpedoboote. I m laufenden Jahr werden in Dienst gestellt; 6 kleine Kreuzer, 16 Torpedobootzerstörer, 8 Ih Boote, 5 Geleitschiffe und 11 Motortorpedoboote. Am nächsten Jahr: 2 Schlachtschiffe, 11 kleine Kreuzer, 4 große Flugzeugmutterschiffe, 8 Zerstörer (zrzüglich einer wahrscheinlich demnächst neu im Bauprogramm erscheinenden unbekannten Zahl». 6 U-Boote. Der aktive Mannschaftsbestand wird auf 126 970 Mann veranschlagt, einschließlich der Gliederungen in den Dominions. Beginn der amerikanischen Flottenmanöver. San Juan de Portorico, 13. Febr. (DNB ) Die Hauptmanöver der amerikanischen Kriegsflotte werden im Laufe der Nacht zum Dienstag beginnen, nachdem sich die angreifende weiße Flotte unter Admiral Kalkfuß wahrend des Taaes von der schwarzen Flotte, die von Admiral B l'o ck geführt wird, zu trennen begann Das Manövergebiet er» streckt sich über einen Raum von 400 Millionen Quadratmeilen von Norfolk (Virginia) bis zur Nord- spitze von Brasilien. Die Bewegunger« der 150 beteiligten Kriegsschiffe sowie der 600 Flugzeuge werben streng geheimgehalten. Präsident Roose- o e 11 beabsichtigt, sich in den nächsten Tagen an. Bord des Kreuzers „Houston" zu begeben. trr :en gewesen ist, wird es selbstverständlich die ! iLDtaufgabe der neuen Regierung sein, eine Ver- I wägung mit den Kroaten zu suchen. In dieser i i;e wird die Regierung nicht nur bei den Slo- iBr. n, den bosnischen Mohammedanern und einem tiliber Serben aus der früheren Regierungspartei Iitirützung finden, sondern auch bei allen 3r .1 p pen ber serbischen Opposition, i- i«ie kroatische Frage als größtes Hindernis der rl-m innenpolitischen Konsolidierung des jugosla- rc»n Königreiches betrachten. Die Bildung der .h?rung Zwetkowitsch stellt daher einen ernsten 2 »li! ich bar, die kroatische Frage zu liquidieren. eb®ttDiri) auch von kroatischer Seite anerkannt. Die Erlchemi täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte (Biegener Familienblätter Heimäl im Bild Die Scholle Monatr-Bezugrpreir: Mil 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Jllusttierte e 1.80 Zustellgebühr „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt zernsprechanschlüfse unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten Anzeiger Gießen potzscheckkonto: Zrankfurl am Main 11686 Annahme von Anzeigen für die Mittagsnurnrnee bis 8'/,Uhr des Vormittags Grundpreise für 1mm höhe für Anzeigen von 22 mm 'Breite 7 Rpf., für Tert- anzeigen von 70mm Breits 50 Rpf.,Platzvorschrift nach vorh. tBereinbg.25% mehr. Ermäßigte Grundpreise: Stellens, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenhettsanzei- gen 5 Rpf., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen6Rpf. Mengenabfchlüsfe Staffel 8 Heute GiapeUaus des Schlachtschiffes „F" Hamburg feiert den Führer. Gegenüber den Kroaten erfordere, um sie auf diese -»eise zum Nachgeben zu zwingen. Auch Stoja- bnowitsch strebte eine Verständigung mit den koaten an, doch sollten diese vorerst durch strengere ZLhandlung dahin geführt werden, ihre Forderun- gm herabzusetzen. Einen ähnlichen Standpunkt hatte L»ch der Vorgänger des Ministerpräsidenten Stoja- b»owitsch eingenommen und war deshalb gestürzt w 'rden. Die Slowenen und die bosnischen Moham- T: dauer in der Regierung Stojadinowitsch sowie Zwetkowitsch als Führer einer serbischen Gruppe teilten jedoch diesen Standpunkt des Ministerpräsi- bnten nicht und gaben ihre Demission, die dann zl?m Rücktritt der Gesamtregierung führte. Der Re- gmffchaftsrat scheint den Standpunkt derjenigen Sitglieber der Regierung Stojadinowitsch, die durch N Demission den Rücktritt der Regierung hervor- ginrfen hatten, gutgeheißen zu haben und hat Zwet- Ilwitsch mit der Bildung der neuen Regierung be- ItiÜUt. Das ist die Voraeschichte. Wie daraus ersichtlich, iP'-lie bei dieser Aenderuna die ausschlaggebende Alle die Frage, wie eine Verständigung mit den Sriaten erreicht werden kann. Das bedeutet, daß ß e n p o l i t i s ch und w i r t s ch a f t s p o l i- li ch die neue Regierung den Kurs ber Regierung ^tqadinowitsch ohne irgendwelche Aenderungen o.rtsetzen kann. Der Außenminister der neuen Gierung, der bisherige jugoslawische Gesandte in Al lin, Dr. Alexander Zinzar -Markowitsch, »iD als einer der fähigsten und erfolgreichsten jugo- Lwischen Diplomaten bezeichnet. Als jugoslawischer foranbter in Sofia, Rom und Berlin nahm er teil iiIben wichtigsten Ereignissen der jugoslawischen Iwienpoütit währenb der Regierungszeit Stojadi- Nütsch: der Vorbereitung der Versöhnung zwischen ALslawien und Bulgarien und Jugoslawien und taöien sowie der Ausbreitung und Festigung ber li ischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit sijdjen Deutschland und Jugoslawien. Es ist eine hnnte Tatsache, daß auch Ministerpräsident Dr. ilciadinowitsch außenpolitisch nach den Direktiven ^5 Prinzregenten handelte, der die außen- ckiischen Anschauungen des verstorbenen Königs z.nnber von Jugoslawien vertritt. £n die kroatische Frage die unmittelbare Mehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen zum neuen Leben geben. Es geht um die innere Erneuerung unseres Volkes il Sprache den Ar all de Di Neue Instruktionen für Berard. 1 Anlrac Spann endet: > abzug- i ändere I Unter!) •.co 5 b । i wartete j hierfür auch in den beiden einzigen größeren Seeschlachten am Skagerrak und bei den Falklandinseln lag Die Kampfentscheidung eindeutig bei den Großkampfschiffen. Alle übrigen Schiffsarten haben Sonderausgaben wie die Aufklärung, den Torpedokampf usw. zu erfüllen, die eine große Geschwindigkeit und andere technische Sonderoorzüge erfordern. Im entscheidenden Großkamnf aber, der heutzutage schon auf Entfernungen zwischen 10 und 20 Kilometer von den beiderseitigen Artillerien der Großkampfschifse ausgefochten wird, haben die kleineren Schiffe wegen ihrer artilleristischen Schwäche und ihres mangelnden Panzerschußes nur die Rolle einer Hilfswaffe zu svielen. Darum werden die Großkamvfschifie auch in Zukunft den Kern jeder großen Flotte bilden, auf Meine deutschen Jungen? Hoch nie, solange es deutsche Menschen gibt, ist der Appell „Freiwillige vor?" vergeblich gewesen. Und ich weih, auch bei euch Jugend des Führers ist er nicht vergeblich. (Begeisterte Zustimmung.) Ihr seid vom gleichen Blute wie Tausende, Zehntausende, hunderttauseude, die vor euch diesem Huf gefolgt. Ihr seid vom gleichen Blute wie die, die ihm einst folgten: in schwersten Stunden der Nation? Sie folgten ihm ohne Hoffnung auf ein Leben voller Schaffenslust für ihr Volk, sie folgten ihm angesichts von Not, Gefahr und Tod? Ihr hingegen sollt einsehen: Eure Arbeitskraft und euren Willen, eurem Volk auch im Frieden treu zu dienen, wo es euch am nötigsten braucht? Ihr sollt eingedenk sein derer, die sich meldeten, als das Leben ihres Volkes den Einsaß bis zum Tode verlangte. Ihr sollt eingedenk sein zugleich all derer, die in den Kampfjahren der Bewegung auch freiwillig sich einsetzten mit all ihrem hab und Gut und mehr als dem, sich wiederum eiiv setzten mit dem Leben, auf daß das Leben der Ration gerettet werde. Denkt.vor allem aber auch an den, der selbst als Meldegänger des Welt- krieges sich wieder und wieder freiwillig meldete, her später freiwillig den schweren Weg des unbekannten Führers der Nation begann. Der freiwillig sich an die Spitze des Marsches zur Feld- herrnhalle setzte — und der wieder und wieder in den verganaenen Jahren aus eigenstem Entfch/lm Entscheidungen auf sich nahm, fast zu ^£6®^ J' tragen für einen einzelnen Menschen. Gebenkl des Führers und daß er euch brauche an der Stelle, an der Not am Manne ist. 3b r werdet dort am unmittelbarsten mitwirken an der Zukunft unseres Volkes. Frohen Mutes möget ihr den Pflug ergreifen, möget ihr säen und ernten, stolz darauf, aus freien Stücken schassen zu können als ein Teil von Adolf Hitlers Bauer n h e e r. Freiwillige vor! Rudolf Heß hat geendet. In brauiender Zmtim mung bezeugen die Jungen und Mädel, daß der Appell verstanden ist. Die Hymnen des deutscher Volkes und das begeisterte Lied der Jugend Adel' Hitlers beschlossen den Abend. 35 000 Angehörige der roten Milizen sind t* Campredon mit ihrem gesamten Kriegsmaterial nach Frankreich übergetreten. Zu ihn- Unterbringung sind auf französischem Boden F schen Prats de Mollo und Arles-sur-Tech in Eile neue Konzentrationslager gefdin fen worden. Nach einer züsammenfafsenden am lichen Uebersicht sind in den letzten drei insgesamt 350000 spanische 91 üab linge auf französischem Boden angekomm-^ Fünfzigtausend von ihnen wurden duf IN’ Wunsch nach Nationalspanien bcforp« 1 der Handels- und Zahlungsverkehr zwischen del beiden Staaten für das Jahr 1939 geregelt wird Die beiden Regierungsausschüsse konnten feststellen daß der Handelsverkehr im abgelaufenen Jahr einer besonders befriedigenden Verlaus gc nommen hat und eine erhebliche Steiflr rung aufweist. Da die deutsche und die ita(ienil®; Volkswirtschaft sich in glücklicher Weise ergänzen wird sich diese günstige Entwicklung im laufender Jahr fortsetzen und dazu führen, daß auch auf win schaftlichem Gebiet die Beziehungen zwischen de' beiden Völkern immer enger und fette; j werden. Mussolini hat in Anwesenheit des M .nisters für Devisenbewirtschaftung © u a r n e j dem Leiter der deutschen Wirtschaftsabordnung (eir 1 Genugtuung über den glücklichen Abschluß der Dkl Handlungen zum Ausdruck gebracht. artiöerie auenerüftet werden. Wenn nach dem Kriege auf der Flottenkonlerenz von Washington zehn ,.Weltfeierjahre" im G^oß- kampffchiffsbau eingelegt wurden, dann war das in erster Linie auf die damals in ausländischen Morinefackstreisen vorherrschende Auffassung zurück- zuführen, das Grohkamvfschiff habe heute seine schlochtentscheidende Wirkung verloren. Schön im Weltkriege habe man sich gescheut, diese ungeheuer wertvollen Riesenschiffe in den Kampf einzusetzen, weil bet ihrer verhältnismäßig geringen Zahl der Verlust auch nur eines einzigen eine erhebliche Minderung der Kampfkraft einer Flotte bedeutete Daran ist gewiß etwas Wahres, aber die daraus zu ziehende Lehre ist nicht der Verzicht auf Karnpf- schiffe überhaupt, sondern auf das Bestreben, in einem einzigen Schiff eine allzu große Gefecht^kraft zusammenfassen zu wollen und dadurch die Größe der Großkampfschiffe ins Ungemefiene zu steigern. Gerade in der Skagerrak-Schlacht haben sich die deutschen Schiffe mit 26 000 Tonnen Wasserverdrängung als besonders kampfkräftig erwiesen. Je größer die Schlachtschiffe sind, desto leichter find sie natürlich auch trotz ihrer heute sehr starken Flakbewaff- nung von Fliegerbomben zu treffen Auch ihre Verwundbarkeit durch U-Boot-Torvedos und Minen wird vergrößert. Das alles spricht für nicht allzu große Kampfschiffe, keinesfalls aber für ihre Abschaffung überhaupt Niemals hätte Enaland im Weltkriege die Blockade qea*n Deutschland ohn" feine Ueberlegen- Heit an Grohrampsschissen durchführen können, und Wir wenden uns heule an die Jugend in ihrer Gesamtheit. Wir wenden uns an die Jungen mit starken Herzen, an die Jungen, denen der Nationalsozialismus in Fleisch und Blut übergegangen ist? Ihnen — den Jungen — und jedem einzelnen unter ihnen rufe ich zu: Nicht, was du tun m ö ch t e st, muht du tun, sondern was du tun muht für die Gesamtheit, für dein Volk, das sollst du tun! Die Anforderungen, die auf dem Lande draußen an den einzelnen heute gestellt werden, find höhere. Und gerade deshalb — im Vertrauen auf die sittlichen Werke unserer Jugend — glaube ich, dah eine Auslese der Jugend freiwillig hinausgeht. Freiwillig hinausgeht im vollen Bewuhlsein der höheren Anforderungen und zugleich im vollen Bewuhlsein der Notwendigkeit, dah die Arbeit drauhen geleistet werden muh. Und eines sei sich ein jeder bewußt: Wer dem Lande sich ganz gibt, für den hat das Land seine Gegengabe bereit. Aus der Berührung mit der ewigen Natur strömen starke Kräfte über- den Menschen. Woher nähme der Bauer sonst seine Ruhe, seine Nerven, seine Ausgeglichenheit — alles das was den Asphaltmenschen verloren gegangen ist. Warum geht ihr . denn „auf Fahrt"?, warum nehmt ihr die Unbequemlichkeiten dabei auf euch? Weil eben dieses unbestimmte Etwas euch hinaus- zieht, weil euer Instinkt euch treibt, eure Kraft zu ergänzen. Klarer, gesünder ist die Luft draußen Tiefer und ruhiger gehen die Atemzüge: nicht nur bauernführer L. baldige Wiederherstellung übermitteln. aus uem ^uiuue qu icvcii; aber wer auch nur vorübergehend auf dem Lande tätig sein wird, wird diese Zeit später immer mit zu der reichsten Periode seines Lebens zählen. Das Herz muß euch dazu treiben, hinauszugehen auf das Land." Der Reichsführer hh wies auf das von ihm und dem Neichsjugendführer unlängst geschlossene Abkommen hin, wonach im Landdienst sich bewäh-. renden Hitlerjungen später im Rahmen des Sied- lungswerkes der ff als ff-Männer die Möglichkeit gegeben werden kann, einmal Wehrbauer n an Öen deutschen Grenzen zu werd- den. Wie es möglich war, aus den Marxisten einen deutschen Nationalsozialisten zu machen, so wird es dem deutschen Volk unter seinem Führer Adolf Hitler auch möglich sein, durch die Umkehrung der 150 000 wurden vorläufig in innerfranzo s ch e Departements abgeschoben, während Rest noch in der Nähe der Grenze nischen S ach verständigen durch den Untersuchungsrichter vernommen. Die Aerzte Sellier, gebracht ist. Der französische General Besson, Mitglied Obersten Kriegsrats, wurde vom Kriegsminister - in das Konzentrationslager don g eles entsandt, in dem der größte Teil öer flüchteten Milizen untergebracht ist. Das KN minifterium hat sich zu dieser Maßnahme.weder aufgetretenen Mängel bei der Unterbrina ; und Verpflegung der Milizen entschlossen. Der * manöant des 17. Armeekorps, General Fago> ; dem das Lager von Argeies untersteht, bat kst öet, vom Dienstag ab werde -die Verpflegung - der Jugend auch dje anderen Fragen zu losen. Einst weichen wir wieder ein Volk mit vielen Kinder guten Blutes fein. Einst wird es durch eure Kraft, durch euren Willen und euere Zähigkeit keine Flucht mehr vom Lande in die Stadt, sondern es wird ein bewußtes Sammeln der besten Jugend aus der Stadt fürs Volk, jentri brifen wech^ 3®"! hiw öie y Sie solle nie vergessen, daß ihre Väter einstmals Bauern gewesen seien. Der Reichssührer ff und Chef der deutscken polirei Himmler i zur'' Lo : der A einer Mont orbnu . wie ! - Cham geben : tracht nie ii t ! Regiei i neu. l des einzelnen, sondern des ganzen Volkes, wenn die Verbundenheit aufrecht erhalten bleibt mit öer Urkraft unseres Sein. Und deshalb nicht nur wegen der materiellen Notwendigkeit, die^ Nahrung zu sichern — deshalb ganz besonders sollt ihr, Der junge Nachwuchs, wieder hinaus auss Land uno näher hin zur Natur: es geht um die innere Erneuerung unseres Volkes. _ Es ist zweifellos ein großer Entschluß des einzelnen, sein Leben zu gestalten nach dieser Zielsetzung! Und Achtung, Anerkennung und Ehre ver- bient, wer für dieses Ziel sich W entscheiden die Kraft hat: verdient der Bauernsohn, verdient die B a u e r n t 0 ch t e r, die auf der Scholle bleiben, auch wenn im Augenblick lohnendere Arbeit winkt. Achtung und Ehre verdient öer Lanö« arbeitet und d i e Landarbeiter 1 n , Die ihrem Bauern treu bleiben — auch wenn ein höherer Verdienst am anderen Ort in Aussicht steht, verdient der Junge und das Mädel, die aus der Stadt hinausgehen in ein ihm neues und unge= Ä'> Zeich? schem» Letzt ten in die Lust flogen. Ein Beweis, daß für Schlachtschiffe, die den entscheidenden Feuerkampf zu fuhren haben, im Gegensatz zu Kreuzern und Torpedobooten die Panzersicherheit und Kampfkraft wichtiger ist als die Schnelligkeit. Darum ist man heutzutage von dem Bau von Schlachtkreuzern wieder abgekommen. Uebrigens ist der englische Schlachtkreuzer „H 0 0 d", der bald nach dem Kriege in Dienst gestellt wurde, mit 46000 Tonnen bis heute das größte Schlachtschiff der Welt geblieben. Durch die Flottenverträge von 1922 in Washington und durch die Londoner Abmachungen von 1930 wurden Zahl, Größe und Bestückung der Groß- kampfschisse öer großen Seemächte beschrankt und damit öer öauernöen Uebertrumpfung einer Seemacht öurch eine andere em vorläufiges Ende bereitet Da aber diese Vertrage seit Japans Rücktritt von ihnen am 31. Dezember 1936 keine Gültigkeit mehr haben, sind auch die Beschränkungen der Großkampfschifse — Höchsttonnage 35 000 Tonnen und Höchstkaliber der Geschütze 35,6 cm - wieder hinfällig geworden, und eine neue Aera des Wettstreits im Großkampfschifssbau hat begonnen Augenblicklich ist die Lage so, daß die im Bau befindlichen Großkampfschifse der größeren -Seemächte fast durchweg 35 000 Tonnen die geplanten teilweise bis 46 000 Tonnen groß sind. Wahrscheinlich werden die letzteren mit 40.6 - em - Geschützen armiert fein. Auch die Zahl der Groh amps- schisse der einzelnen Flotten ist wieder m starkem Steigen begriffen, wenn sie. auch seit der durch den Washingtoner Vertrag bestimmten Abrüstung noch lange nicht die zahlenmäßige Stärke der größten Seemächte öer Vorkriegszeit - Skagenak kämpften 38 englische gegen 21 deutsche Großkampsschiffe — erreicht haben. England und bie Vereinigten Staaten besitzen heute je 15 Großkampfschiffe, Japan 9, Frankreich 7, Italien 4, Sowjetrußland 3. In Deutschland sind zwei 26 000 - Tonnen-Schlachtschiffe Gneisenau" und „Scharnhorst" in Dienst gestellt, ein 35 OOO-Tonnen-Schlachtschiff „f" lauft heute m Hamburg vom Stapel, zwei weitere, „G und „n , sind im Bau. , , r. v f „ Im Bau bzw. geplant sind in England 7, in den Vereinigten Staaten 6, in Japan 4, in Frankreich 4, in Italien 4, in Sowjetrußland 3 Bei diesen Zahlen ist aber zu berücksichtigen, daß die heute im Dienst befindlichen Grohkampfschiffe saft alle dicht anderAltersgrenze stehen und sich daher trotz aller „Modernisierung" nicht mit Öen neuzeitlichsten Schlachtschiffen an artilleristischer Kampfkraft, an Panze^schutz und Geschwindigkeit und vor allem an Stärke der Luftabwehr messen können. Solche ganze neuzeitlichen Schlachtschiffe haben vorerst nur die d e u t s ch e , die italienische und die französische Flotte herausgebracht, während die übrigen Seemächte ihre Neubauten erst kürzlich auf Stapel gelegt haben, sie also erst in drei bis vier Jahren in Dienst stellen können. Schlachtschiffe sind das Herz jeder Verteidigung zur See. Diese Ansicht fit Allgemeingut. Darum beeilte man sich bei Ablauf des Washingtoner Flottenvertrages, den Schlachtschiffbau nicht nur in die Höhe zu treiben, sondern sich überall mit 35 000-Ton- nen°Schiffen auszustatten. Ein Vergleich die er Schiffe zeigt jedoch, wie schwierig es für den Schiffsbauer ist, das Höchste aus den 35 000 Tonnen herauszuholen. Legt man Wert auf hohe Geschwindigkeit, dann muß man die Panzerplatten um etliche Zoll schwächer halten und auch geringere Kaliber einbauen. Wird jedoch auf größte Schiffsgeschütze Wert gelegt, bann bleibt eben nichts anderes übrig, als an ber Geschwinbigkeit zu sparen, wenn man gleichzeitig bei stärkstem Panzerschutz bleiben will. Konnte man einst bie Deckpanzer verhältnismäßig schwach lassen, so ist bas heute angesichts ber Gefahren aus ber Luft nicht mehr möglich, folglich erhöht sich bas Gewicht, bas sich bann wieder bet ber Konstruktion unvorteilhaft bemerkbar macht. Welche Hemmnisse für ben Konstrukteur entstehen, zeigt sich an folgenben Vergleichen. Die Amerikaner statten ihre 35 OOO-Tonnen-Schlachtschifie mit nöun 40,6-Zentimeter-Geschützen aus. Sie greifen bamit zum stärksten Kaliber. Die Lafette eines dieser Geschütze wiegt 1270 Tonnen, jede Granate 907 Kilo. Die Bewaffnung fällt also beim Entwurf dieser Schiffe ungeheuer ins Gewicht. Nimmt man schwerste Artillerie, — ihr Unterbau muß natürlich auch bedeutender sein als bei 28- ober 35-Zenti- meter-Geschützen —, bann muß an ber Geschwinbigkeit gespart werben. So bringen es bie USA.= Schiffe dieser Gattung nur auf 70 000 ?8. infolgedessen auch nur auf 27 Seemeilen. Sinkt die Zahl der Geschütze unb der Kaliber, bann kann man die Schnelligkeit erheblich aufpüloern. Frankreichs 35 000-Tonner sollen mit einer Maschinenkraft von 160 000 PS unb mit acht 38,1-Zentimeter- Geschützen ausgeftattet werben. Man erwartet baher von ihnen eine Geschwindigkeit von 32 Seemeilen in der Stunde. Die beiden Beispiele lassen die Unterschiede und auch die Sorgen erkennen, die jede Marineleitung befallen, wenn sie an einen Neubau wcchntes Dasein. . Die Pflicht derer draußen aber, zu öenen eine iunäe Generation im Landdienstjahr kommt, ist es. diesen Jungen ihren Entschluß! eich t e r zu machen, sie in ber Umstellung zu unterstützen, nicht Unmögliches zu verlangen kurz, ihnen kameradschaftlich zur Seite zu stehen. .Von allen Volksgenossen, von ben Gemeinben, vor allem aber non ber Parteigenossenschaft und ben Dienststellen ber Bewegung erwarte ich, daß sie Sorge tragen für ein gesundes unb wohnliches Unterkommen ber Landbienstiugend baß sie stets mit Rat unb Tat zur Stelle sind unb Hilfe unb Abhilfe schaffen, wo diese von noten. „Treue um Treue" muß auch hier bie Losung sein. Par4 s , 14. Febr. (DNB.) Montagabend hatte Ministerpräsibent Dalabier eine Unterrebung mit Außenminister Bonnet. Havas meint, es scheint so gut wie sicher, baß ber Ministerrat am Dienstag beschließen werbe, Senator B £ r a r b erneut, unb zwar mit offizieller Mission, nach Burgos zu entfenben. Berarb solle mit Franco nicht nur bie Wiederherstellung normaler biplo- matischer Beziehungen zwischen Paris unb Burgos untersuchen, sondern auch noch gewisse handelspolitische und wirtschaftliche Probleme anschneiden, die mit den französischen Interessen in Zusammenhang stehen. Auch die Anwesenheit der zahlreichen rotsganischen Flüchtlinge auf französischem Boden werde Berard mit General Franco zu behandeln haben. Das MMingsproblem. Neue Konzentrationslager in Frankreich. vom Rath volles Unterscheibungsver-, , mögen besessen und habe sich nicht in einem I Zustand zeitweiligen Irreseins befun- : den. Die medizinischen Sachverständigen gaben ihr i Endurteil dahin ab, daß Grünspan für ben von ihm : begangenen Morb vom mebizinischen Stanbpunkt aus voll verantwortlich ist. (künftige Entwicklung de« deulsch- italienilchen Warenaustausche«. Rom, 13. Febr. (DNB.) Der deutsche und ber | italienische Regierungsausschuß zur Regelung der, deutsch-italienischen Wirtschaftsbeziehungen haben | ihre Tagung abgeschlossen. Außenminister Graf. Lian o'unb Botschafter von Mackensen haben eine Reihe v^n Abkommen unterzeichnet, durch die Der gfcliwrtreter des MrersI nimmt nun das Wort. „In einer Anstrengung , so | erklärt er, „wie sie kaum je zuvor in.öer Geschichte eine Nation auf sich genommen hat, stehen wir heute inrnittendes Wiederaufbaues und zugleich inmitten der Sicherung des Er re 1 ch- ten für alle Zukunft. Der Führer hat die Kräfte der Wirtschaft in den vergangenen Jahren auf große Ziele gerichtet und er hat die großen Ziele erreicht. Das Festungswerk im Westen steht! Die Straßen, die wir brauchen, sind da! Die Schlachtschiffe, die wir zu unserer Sicherung nötig haben, laufen pünktlich vorn Stapel? Flugzeuge, Kanonen, Tanks, Panzerwagen und Maschinengewehre entstehen in einer Zahl unb Güte, wie ber Führer es befahl. Es ist gatzz selbstverstänblich, baß bei biefer Rekordleistung auch R e k 0 r d a n s p a n n u n gen nötig sinb. Rekordanspannungen, wie in ber Rüstungsindustrie, im Straßenbau, im Festungsbau und in vielen anderen Zweigen ber Wirtschaft Arbeitskräfte zum Einsatz kamen, bie der Landwirtschaft entzogen wurden und ihr damit fehlen. Wir können das ruhig eingestehen, weil der Anlaß der aufsaugenden Konzentration von Arbeitskräften ein so erfreulicher ist: eben die Gesundung unserer Wirtschaft und ihre Sicherung! Aber dies entbindet uns nicht von ber Pflicht zu sorgen, baß nun, nachbem ein Teil ber gestellten Aufgaben erfüllt ist, auchdem Lanbe wieber mehr Arbeitskräfte zugeführt werben, vor allem aus bem Nachwuchs, aus ber Ju- genb heraus. Es ist nicht zuletzt bie deutsche Jugenb selbst, bie diese Notwenbigkeit erkannt hat. Berlin, 13. Febr. (DNB.) Der Berliner Sportpalast erlebte am Montagabend den Anstalt zur ,qeim-aufs.Land"-Akti°n der 5)3. Re>chs,ugendsul)- reroonSch > rach geleitete den St e l loe r tr e- ter des Führers mit bem Relchsfuh r e r jj unter bem braufenben Jubel der Jugend und schal- lenben Fanfarenklängen in ben Saal. „Erde schafft bas Neue!" Symbolhaft erschallt bie Hymne nach bem Einmarsch ber Fahnen. Obergebietssuhrer A x- . Hoffelder, ma nn Ijiefe ntubolf ^efe millfommen Seine = bun$ßn bes Bundes .Artam'", reh Begrußungsworte galten dem Reichsfuhrer t euer Reichsjugendfühker r und Chef der deutschen Polizei, Himmler, > - dem aktiven Förderer ber HI. und des Land- dienstes, ferner ließ er bem erkrankten Reichs- Freiwillige vor zum Landdienst der HF.! Oer Giellverireter des Führers rüst die deutsche Jugend auf zum Eintritt in Adolf Hitlers Vauernheer. jj.Prai ► % j enteren II Bc M Mch u Intim I ieWer I F‘en ! I Wen | früfrec I man ir I Henfc ] as Ii J i iny Öi 8^e fafti ]1 Ventil li 65 h in«, t | f taal | । as ne Halt, । j rän ! ftorifi - chrlir iintnel t>eren i« lasilic chchl-ek ^5 De ajsänge. herangeht. Die. beiden bereits im Dienst befindlichen deutschen 26000-t-Schlachtschiffe „Gneisenau" unb „Scharnbvr st" führen als schwere Artillerie neun 28-cm-Geschütze, ferner zwölf 15-cm-Geschütze, an Flakartillerie vierzehn 10,5-cm-Geschüße unb sech- bernStunb7®a5*nuV'oo,im Stand taLffnbTsSOOO-b Ibem in erster Linie die Seeh'errlchaft und Seegeltung 6 des betreffenden Staates beruht. zwölf 15-cm-Geschützen und entsprechender Flak- Ma Aachdrückliche Verwahrung gegen die Verhaftung deutscher Schriftleiter in pari«. P a r i s, 13. Febr. (DNB.) Der deutsche Botschafter in Paris hat gegen die Verhaftung deutscher Schrif t 1 eiter und gegen die bei dieser Gelegenheit vorgenommenen Haussuchungen dem französischen Außenminister gegenüber nachdrücklich Verwahrung eingelegt. Inzwischen ist ein Schriftleiter wieder auf freien Fuß gesetzt worden, während ein anderer, ohne daß die Gründe, die zu dieser Maßnahme geführt haben, mitgeteilt worden wären, sich noch in Haft befindet. Die französische Regierung hat schnellste Ausklärung zugesagt, die um so notwendiger ist, ass die Art und Weise, wie die französischen Stellen vorgegangen sind, teilweise zu ernstenBea^standungenAnlaß geben mußte. Grünspan für den Mord voll verantwortlich. Paris, 14. Febr. (Europapreß.) In der Mordsache Grünspan wurden am Montag bie medizi - d-ele. - fen» M * teilens Saget” |3önö ö, W hn'^ -5 tiS: te (prüf * । >Po(b i KäMa ö'Nw r »em '!h r'4Q11 ist M bnw; ■ l i ^fluberu S llaö oerlej Jrontbi’ m weck deoöltei juschai i unter I steisun : Untere i unter Paris, 14. Febr. (Europapreß.) Der Besetzung des Passes von Ares durch die nationalspaßischen Truppen, des letzten großen Grenzüberganges, der sich noch in ben Händen ber Heuyere unb Genil-Perrin erklärten bem Unter-1 Roten befand, ist am Montag im Lauf« nur roeni-- suchungsrichter, ber Jude Herschel Grünspan habe s a'er Stunden ein n e u e r st a r k e r F l ü ch 11 i n g s- bei der Ermordung des deutschen Gesandtschajtsrats 'ström somjetspanischer Milizen vorausgegangen. gedachte der ersten Versuche, die Landflucht zu bekämpfen unb nannte ben vor 10 Jahren verstorbenen Gründer ber Artamanenbewegung, „Die Gebauten unb Bestre- ", so fuhr er fort, il a\=x1 „hat" euer Reichsjugendfühker wieder aufgegriffen । unb im Jahre- 1934 ben Landbienst in eine neue h w 'R p i rti s »• größere unb bessere Form gegossen. 1920-21 bin er bem erkrankten .Ke i d) f e I b ft en Jahr lang Bauernknecht bie besten Wunsche für feine einem oherbayerischen Bauern gewesen, bem " ich heute noch aus tiefstem Herzen dankbar bin Dann nahm Reichsjugendführer Baldur von jür diese Zeit auf dem Lande. Es wird nicht allen Scki roch das Wort. Er kennzeichnete die Ziele unter euch be schieden sein, ein ganzes Leben lang hes ß a n tCb i e n ft e 5 der HI. als einer $eme=' auf bem Lanbe zu leben; ohor mor mt-h nur qunq des deutschen Idealismus, einer Bewegung - c ber 'inneren Umkehr. Im ersten Jahre 1934 hatten nur 500 Jungen im ßanbbienft gearbeitet. Diese Zahl sei im Jahre darauf schon auf 3500 ßanb= bienstier gestiegen; 1936 habe der ßanbbienft 6600 Jugenbliche umfaßt, 1937 mehr als 14 600 und im vergangenen Jahre rund 18000 Jugendliche, darunter 6500 Mädel. Insgesamt seien also in diesen Jahren 43 000 Jugendliche durch den Landdienst der HI. eingesetzt worden. Besonders stolz sei der Landdienst darauf, daß 2 9 v. H. der Landdienstler des letzten Jahres auf dem Lande geblieben feien, um endgültig einen landwirtschaftlichen Beruf zu . ergreifen oder weiter im Landdienst zu wirken. Die Tätigkeit im Land- , . .. . bienst werde vollgültig unb für die gesamte Zeit j Herzen, durch die seeelische Umstellung vor allem auf bie B-rufsausbildung aug-r-chn°t, und die wech- — “ ,n,pn- liehe Jugend habe die Möglichkeit, ihr Pfl'chtfahr im Landdienst der HI. abzuleisten. Nun solle die ganze deutsche Jugend lernen, ihre Gedanken auf die Arbeit des deutschen Bauern zu richten. Sie müsse sich in Erkenntnis dieser sittlichen Pflicht selbst dazu erziehen, den Blick auf die Aecker und Wiesen, auf ben Boben ber Heimat zu lenken. Gesunde Wohnungen auch im Mhrgeschoßhaus gründliche, Ausnahmen von derLustschuhdienstpflicht für unabkömmlich erklärt werden. Oie belgische Krisis gesetzt. 1. 2. bare Gefahren für den Menschen schaffen. lierungskrise ausgebrochen ist, würde frischer, reiner Jitem e und Ab. eue um zwischen j geregelt v , den sestsi'- j ien Iahrel 2Bic ftcf) die maßgebenden Stellen im Reichsar- beltsministerium neuzeitliche Wohnungen, insbesondere die billigen Dolkswohnungen, in der Praxis ausgeführt denken, ergibt sich aus einer Stellungnahme d.'s Abteilungsdirigenten, Ministerialrat Professor Dr. Schmidt, die eine eindeutige Absage an die lieblose Mietkaserne und den früheren Bauliberalismus bedeutet. Die Frage lautet, wie trotz der für gering bemittelte Kreise im Interesse einer erträglichen Miete gebotenen Beschränkung im Kosten auf wand der Wohnungsbau — neben dem in erster Linie fördernswerten Flachbau auch im M-ehraefchoßhaus — doch in einer für die Volksgesundheit wertvollen Art durchgeführt werden kann. Die wesentliche Voraussetzung für gesünderes Wohnen, die in die Wege geleitete Auflockerung unserer Großstädte, werde vor allem auch erzwungen durch eine BegrenzungderGeschoh- zahl in neu zu ^bauenden Wohnhäusern. Hier gelte der Kampf der Bodenspekulation, die zur Erzielung einer hohen Rente eine Steigerung der, Geschoßzahl erstrebe. Das Höchstmaß, über das nur unter besonderen städtebaulichen Voraussetzungen hinausgegangen werden dürfe, müsse das dreigeschossige Wohnhaus sein, das also aus fönen, die wegen Krankheit zum Luftschutz- dienst dauernd ungeeignet sind. die Verpflichtung zur unschädlichen Beseitigung gefallener Tiere in Tierkörperbeseitigungsanstalten überall dort, wo nicht infolge der Unzulänglichkeit des Geländes (wie z. B. Hochgebirge, Inseln usw.) dies unmöglich ist: iden_ün* ?5 mögtl •' uni) em ffen zu । [er5 'B«1 mder W Hel, daß ■ i des deck Jugend en gibl, dich ge- end des Tie Zu- ute wie nbe, die zib Dom folgten: e folgten n voller ihm an- Ihr hin- raff und eben frei brauch! i) meßt ch bis ■ ein zH: BewG- ihrem fr Herum r Leben V 1 aber or! des W ist melbi!' des unk Der fn Zur W < TxM i M V Ged»'- i) braui nne ift Der wichtigste Inhalt dieses neuen Reichsgesetzes ist: Aus aller Wett. Wieder ein Autofallenräuber zum Tode verurteilt. K ö n i g s b e r g, 13. Febr. (DRB.) In Riesenburg (Westpreußen) begann die Verhandlung des Elbinger Sondergerichts gegen den 19jährigen Walther Po r sch aus Gunthen. Die Anklage warf Porsch das Stellen einer Autofalle, Transportgefährdung sowie versuchten Mord vor. Der Angeklagte hatte in der Nacht zum 1. Februar auf der Straße Riesenburg—Marienburg mit einer Eisenkarre und Strauchwerk eine"Autofalle gestellt, weiter durch Heranwälzen eines fast vier Zentner schweren Betonklotzes auf die Schienen der Eisenbahn Menschenleben und Transportmaterial gefährdet. Er hatte die Absicht, Menschen zu töten, um diese dann zu berauben. Durch die umsichtige Arbeit des Marienburger Bahnschutzes konnte der Angeklagte erkannt und verhaftet werden. Glücklicherweise kam es auch nicht zu dem beabsichtigten Unglück. Bei weniger glücklichen Umständen wäre unübersehbares Unheil angerichtet worden. Die Autofalle war raffiniert gestellt, und das Eisenbahnattentat hätte zur Entgleisung eines Personenzuges geführt, wenn nicht zufällig der Betonblock noch neu, also verhältnismäßig weich gewesen wäre. So zerschnitt der Zug den Block, ohne ernste Beschädigungen davonzutragen. Porsch wurde wegen Verbrechens des Straßenraubes mittels Autofalle und versuchten Mordes zum Tode, wegen Verbrechens der Eisenbahntransportgefährdung in besonders schwerem die Bestellung von öffentlichen Körperschaften zu Trägern der Aufgabe der Tier- förperbefeitigung; 3. die Aufhebung der Abdeckereibe- Besonders schwierig sei die Abgrenzung bei Personen, bei denen nach den gesetzlichen Vorschriften die Heranziehung zur ' Luftschutzdienst- pflicht mit ihren Berufspflichten gegenüber der Volksgemeinschaft, besonders im öffentlichen Dienst, nicht vereinbar ist. Um jeden unerwünschten Mißbrauch zu verhüten, sei die Entscheidung in diesen Fällen der Kreis- und nicht der Ortspolizeibehörde übertragen. Im öffentlichen Dienst sei der zuständige Behördenleiter vorher zu beteiligen. Führer der NSDAP, und ihrer Gliederungen feien auf Grund des Runderlasses des Reichsministers der Luftfahrt vom 29. Dezember 1937 nur im Einvernehmen mit dem Leiter ihrer Dienststelle zur Luftschutzdienstpflicht heranzuziehen, sofern sie hauptamtlich beschäftigt sind. Darüber hinaus bedürfe die Heranziehung bestimmter Führergrade des Einvernehmens mit ihrem unmittelbaren Vorgesetzten. Weiter sei zu prüfen, ob die P f li ch t e n' e i n e r kinderreichen Mutter unter die erwähn» ten Berufspflichten zu rechnen sind. Obwohl man diese Vorfrage wohl bejahen müsse, dürfte der Fall selten praktisch werden, da nur bann auf kinderreiche Mütter zurückzugreifen fei, wann andere Kräfte einfach nicht zur Verfügung ständen. In solchen Ausnahmefällen müsse natürlich für Betreuung der Kinder gesorgt werden. Schließlich weist der Bürgermeister noch daraus hin, daß iu ganz besonders drinalichen Fällen bei den zuständigen Wehrersatzbehörden auch beantragt werden könne, daß Wehrpflichtige für wichtige Poften des Luftschutzes freigegeben und Wirtschaftlich gesehen stellen die Körper gefallener Tiere wertvolle Rohstoffquellen dar, aus denen außer Häuten, Haaren, Borsten, Klauen, Hufen und Hörnern Futtermittel mit hohem Eiweißgehalt und Fett für industrielle Zwecke bei sachgemäßer Verarbeitung gewonnen werden können. Eine hygienisch und 'zugleich wirtschaftlich möglichst vollkommene d. h. unschädliche Beseitigung und Verwertung gefallener und totgeborener Tiere, also ein einheitliches und gut geordnetes Abdeckereiwesen ift auch eine im Rahmen des Dierjahresplanes wichtige Aufgabe. Durch das von der Reichsregierung am 1. Februar 1939 erlassene Tierkörperbeseiti- gungsgesetz ist die Grundlage zur Lösung dieser doppelten Aufgabe geschaffen worden. Während das frühere Gesetz zur Beseitigung von Tierkadavern vom Jahre 1911 alle nur denkbaren .iciische Position des Deutschtums, die auf eine sausende lange Geschichte zurückblicken könne, miehr in aller Stille durch diese Methode liqui- 'Tiu zu wollen, daß man aus Gründen der wirt- ;iflid)en und sozialen Existenzunmöglichkeit das nen eine J ist es: 5en, nich, famerob. n Volks, aber non teilen bet tragen )es Un. einem Erd- und zwei Obergeschossen besteht. Weiter müsse die Zahl der Wohnungen, die in j-eöem Stockwerk an eine Treppe gelegt werden, begrenzt werden. Als Höchstmaß mußten hierfür drei Wohnungen gelten. Der sog. Zweispän- nertys) sei noch besser. Die Grundrißanordnung müsse so sein, daß reine Nordwohnungen vermieden werden. Die' sich hiernach ergebende Zahl von drei mal drei, also zusammen neun Wohnungen in einem Wohnhaus, sollte im allgemeinen als Höch st grenze gelten, Damit gesundheitliche Gefahren und Belästigungen durch zu große Häufung von Wohnungen in einem Hause vermieden werden. Weiter müsse erstrebt werden, möglichst vielen Bewohnern.von Mehrgeschoß- wohnungen in nicht allzu großer Entfernung einen Kleingarten zu geben. Selbstverständlich verdiene aus gesundheitlichen Gründen auch das Eigenheim starke Förderung. Die Frage des Bade- oder D u s ch r a u m s für die Kleinwohnung sei sehr wichtig und werde daher im Laufe der nächsten Zeit eine Klärung erfahren. Endlich betont der Referent, daß, soweit irgendmöglich jede S t o ck w e r k s w o h n u n g einen Austritt ins Freie erhalten soll.' he Ste>! r die italiel ö Die reichsgesetzliche Luftschutzdienstpflicht, wie sie jetzt in fast allen großen Staaten zum Schutze von Leben und Eigentum der Zivilbevölkerung besteht ober erstrebt wird, muß naturgemäß auch Ausnahmen zulassen. Andererseits darf durch die Ausnahmegewährung natürlich der richtige Ablauf des Luftschutzes nicht leiden. Bei einer Erläuterung der maßgebenden Bestimmungen führt Bürgermeister Dr. Knöpp in der NS.-Gemeinde, dem Zentralblatt der NSDAP, für Gemeindepolitik, aus, es fei oft für den Bürgermeister — als Ortspolizeibehörde — sehr schwer, bei den flüssig gehaltenen Abgrenzungen zu unterscheiden, wo die berechtigten Befreiungsgründe aufhören und wo Drückebergerei und mangelnder Wille zur Volksgemeinschaft anfangen. Amtsträgertätigkeit im Reichsluftschutzbund könne nicht im Wege der Heranziehung zur Luftschutzdienstpflicht erzwungen werden. Die Tätigkeit als Amtsträger bis zum Blockwart hin fei und bleibe eine durchaus freiwillige und entspreche in ihrer opferbereiten Einstellung als Gefolgsmann des Führers und unermüdlicher Propagandist für das nationalsozialistische Gedankengut dem SA.-Geist. Es sei aber festzuhalten, daß der Luftschutzwart nicht Amtsträger des Bundes ift, sondern eine auf Grund der Luftschutzdienstpflicht bestellte Person, deren Tätigkeit öffentlich-rechtlicher Na- t u r ist. Eine der häufigsten Erscheinungen sei der Antrag auf Befreiung von der Luftschutzdienstpflicht wegen zu hohen Alters. Da es keine festgesetzte Altersgrenze gebe, müsse in jedem einzelnen Fall entschieden werden, unb zwar nach genauer Untersuchung der Verhältnisse, wobei man regelmäßig eine ärztliche Bescheinigung verlangen müsse, baß tatsächlich ein Dauer« zustanb vorliegt. Sinngemäß gelte bies für Per- ’Sigers ordnungsgemäß funktionieren. Um der Disziplinlosigkeit unter den Milizen zu steuern, sinb Dtfe, wie das Innenministerium noch bekannt gibt, irren früheren Vorgesetzten wieder unterstellt wor- Än. Man hofft, dadurch auch bie Lebensmittelver- >: ilung unb bie Durchführung ber notwendigen Überarbeiten erleichtern zu können. Der rote Terror in Madrid. Bilbao, 13. Febr. (DNB.) Madrid steht im pichen des neuen wahnsinnigen Befehls ber bol- jmewistischen Verbrecher, Wiberstanb bis zum setzten zu leisten. Tausenbe von Plakaten unb ,'lugzetteln forbern die Bevölkerung einschl. der ('rauen unb Kinber auf, aktiv an ber Verteibigung -seiltralspaniens mitzuwirken. Kriegswichtige Fa- irifen arbeiten 12ftünbig ohne Pause unb Schicht- aschsel. Bisher würben 15 000 Frauen zu Zwangsarbeiten gepreßt. Um Protest- Pimbgebungen zu vechinbern, wirb von ber Tscheka Öü brutalste Gewaltherrschaft ausgeübt. Diese bol- st ewistische Verbrechergruppe steht unter ber Auf- Eiht eines Spezialisten für Torturen, Mr aus Barcelona mit dem Flugzeug eingetroffen f Ferner würben sechs „Kriegsgerichte" inb acht „ Felbgerichte " eingesetzt. Der „Militärgouverneur" von Mabrib, „General" Vurtinez C a b r e r a , orbnete die rücksichtslose rei li ki gerne infamen Front energisch eA.c 5*'yp" Grunde läßt sich nach dem ’ WD.;S der Dinge, der sich am besten aus einem in ,.eben AliDirpen erlassenen Manifest der Flamen ablesen i-N bi^lä B. licht eher auf eine Klärung hoffen, bevor nicht ,lrfro”’ ulten Sprachenstreit den Flamen Garan- ’en uoF.heiljmr bie Erfüllung ihrer Forberungen gegeben mfen3^to:lrn sind, die ihnen theoretisch bereits längst zu- geiflirioen wurden. ift ,emer ^eiamryeit angeye. tote ernaren pcy Arten der Beseitigung von Tierkadavern gestattete p« Kartens solidarisch unb verlangen, baß durch unb bie hierfür erforberlidje Durchführung dem er W V ^uhre 1936 von beiben Kammern gebilligte Landesrecht überließ, sodaß die bestehenden An- König unterzeichnete Amnestie nun lagen vielfach weder den notwendigen hygienischen ^eral ö0*; kN'Vi unter bie Vergangenheit ein Strich gemach' Anforberungen genügten, nock) bie für die Wirt- Gefallene unb totgeborene Tiere müssen mög -! schäft wertvollen Probukte erfaßten unb entspre- lich st rasch sachgemäß beseitigt werben. > chend auswerteten, ist nunmehr einheitliches Ihre Beseitigung kann baher nicht dem freien Er- R e ch t für bas gesamte Reichsgebiet messen bes Tierbesitzers überlassen' bleiben, da - ' • • durch diese Tierkörper bie .Gesunbheit unserer heimischen Tierbestänbe wie bie bes Menschen gefährdet werben kann. Schaffen sie boch bie Möglichkeit zur Uebertragung von Tierseuchen unb zur Verbreitung tierischer Schmarotzer. Auch Wetterbericht Die Zufuhr kühlerer Luftmassen hat zu ethcr Beruhigung ber Wetterlage auf bem Festlanbe geführt, womit Aufheiterung unb in ber Nacht zum Dienstag leichte Fröste oerbunben waren. Da weiterhin Störungen von Norbwesten her auf bas Festlanb vorbringen, ist Bestänbigkeit für längere Zeit nicht wahrscheinlich. Vorhersage für Mittwoch: Anfangs noch heiter, zunehmenbe Bewölkung unb Unbeftänbigfeit, nachts Frost, Tagestemperaturen über 0 Grab, westliche Winbe. Vorhersage für Donnerstag : Unbestän- big mit kürzeren Nieberschlägen. Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum« schein Verantwortlich für Politik unb für bie Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für ben übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für ben Inhalt ber An- zeigen: Theobor Kümmel. D. 21.1. 39: 10 896. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsbruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit ber Illustrierten 15 Pf mehr Einzeloerkaufspreis 10 Pf unb Samstags 15 Pf., mit ber Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr 4 vom L September 1937 gültig. und enbeit ® u ö r ” . (borbnung, J chi-ars Bemühungen gescheitert.—Um die schluß d« !ei|= er* im lauf" aud) «“f » i» Die Lage des Oeuischiums in der Tscheche!. P rag, 14. Febr. (DNB.) Irn Klub der Deut-- V Nationalsozialistischen Abgeordneten unb Se- •ütircn gab der Vorsitzenbe Abg. Kunbt einen 3: ocht über bie Lage bes Deutschtums in ber A'cho-Slowakei. Er verwies darauf, daß es ein Irrum wäre, anzunehmen, daß es den Deutschen <\\® ginge als vor dem 1. Oktober 1938. Zwar *ie gewisse frühere offensichtliche Methoden be- M^rs auf dem Gebiete des polizeilichen unb nächtlichen Vorgehens weggefallen. Auch sei lai in manchen Fragen von Aeußerlichkeiten ent- egukommender geworben, z. B. in Bezug auf as Tragen des Hakenkreuzes unb bie Verwen- lin ber Hakenkreuzfahne. Doch ist in Bezug auf e arktische Rechtsstellung ber Deutschen noch keine «sintliche Besserung eingetreten. E herrsche auf tschechischer SeUe bie Einstel- tnc den neuen Staat nur als nationalen t at ber Tschechen zu betrachten, aus bem 0; 1 verbliebene Deutschtum zwar nicht mit Ge- ■1(1 aber auf kaltem Wege herausge- rciin gt werden solle. Sb scheine man die alte M )i'fi)e Ministerpräsident Iaspar, den König ____ u_. 41vl Ul ~ Nk L ?«d mit ber Neubildung der Regierung beauf-! kann fahrlässige unb mißbräuchliche Verwendung O te 1. hat den König von dem F e h l s ch l a g seiner von gefallenen Tieren, die z. B. an Milzbrand, w -0 Wungen unterrichten müssen. Jaspar war bei Rotz ober Paratyphus erkrankt waren ober Tri- ftn Vorhaben von ber falschen Voraussetzung chinen ober Finnen enthielten, erhebliche unmittel- »Zangen, Dr. Martens, um beswillen bie bare Gefahren für ben Menschen schaffen. Pf1 Mangen, ten KP' bi hiche Regi^.^..^^',^ '.st, treten. 3U al- Ni^glieb der Flämischen Llkademie zurücktreten. eIn $0”? I arischen ist jedoch aus dem Problem Martens ,>r-Tech v-age ber flämischen kulturellen A u - lager t n 1. m i e geworben, für bereu Verwirklichung sich passende” dirfilmischen Politiker aller Schattierungen jetzt in ‘I $ rttlTinomornrnm»» einsetzen. Aus lä^t sich nach bem gegenwärtigen Profit Tube 40 *EL, kleine Tube 25 *BL Falle unb Tateinheit mit versuchtem Morb zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt, weiter zu lebenslänglichem Ehrverlust und zur Tragung ber Kosten bes Verfahrens. Zuläfsigeit ber Polizeiaufsicht würbe ebenfalls ausgesprochen. Durch Rafcfenapparaf aus Seenot gerettet. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger melbet: Von dem gestrandeten Dampfer „Eduard Geiß", Kapitän Joerg, wurden sieben Mann der Besatzung durck) den Raketenapparot der Station Kolberg-Ost gerettet. Der Dampfer befand sich auf der Reise von Kolberg nach Stolp- münbe. Bei diesigem Wetter war der Dampfer bei Boltenhagen gestrandet. Die Rettungsmannschaft ber Deutschen Gesellschaft zur 'Rettung Schiffbrüchger brachte ben Raketenapparat zur Unfallstelle. Bereits mit bem ersten Schuß würbe bie Leinenverbindung mit dem Schiff hergestellt. Bei Süd-West-Sturm, Stärke 8, unb grober See wurden sieben ber noch an Borb befinblichen Personen mit der Hosenboje von dem 200 Meter entfernt liegenden Schiff gerettet. Käpitän, Erster Offizier unb Erster Ingenieur blieben vorläufig an Borb, da mit Besserung bes Wetters zu rechnen Weitere deutsche Todesopfer beim Erdbeben in Chile. Wie der Leitung ber Auslanbsorganifation mitgeteilt wirb, sind bei ber Erdbebenkatastrophe in Chile außer ben bisher Genannten leider noch sechs weitere beutsche Tobesopfer zu beklagen. Bei den in ber Stabt Chillan ums . fieben gekommenen Personen handelt es sich um: '•Rolf Möller, Luis Keresturi, bie aus fia Paz ftammenbe Frau Schütt, Herr Doyens und zwei Kinber des Ehepaars Nikolaus Nett im Alter von 12 unb 15 Jahren. > Fünf Tote bei einem Eisenbahnunglück in Südafrika. Sn der Kap-Provinz (Südafrika) ift in der Nähe von Daljosephap zwischen Paar! und Wellington em Personenzug entgleist. Nach den letzten Meldungen sind dabei fünf Fahrgäste getötet unb sieben schwer verletzt worden. Paar! be- findet sich 50 Meilen von Kapstadt entfernt. 53 Todesopfer des Eisenbahnunglücks in Katalonien. Die Zahl ber Tobesopfer bei bem schweren Eisenbahnunglück von Las Planas in Katalonien, bei bem, wie gemelbet, zwei Züge in voller Fahrt aufetnanderstießelf, hat sich, wie Havas aus Barcelona meldet, auf 53 erhöht, nachbem inzwischen zahlreiche Schwerverletzte gestorben sinb. Kleine politische Nachrichten. Stabschef Lutze ist in Begleitung vom General- stabschef ber faschistischen Miliz, General Russo, nach seiner Rückkehr aus Tripolis von Rom nach V e n e b i g abgeflogen unb wirb am Dienstag von dort aus im Flugzeug nach Berlin zurückkehren. * Die Bestattung von Papst Pius XI. in ber Peterskirche wirb auf Beschluß bes Karbi- nalskollegiums am Dienstag, um 16 Uhr, unter Ausschluß der Öffentlichkeit vor sich gehen. Das Konklave zur Wahl bes Nachfolgers wirb nicht vor bem 26. Februar unb nickst sväter als am 1. März zufammentreten. (111,50), Hoesch 109 (109,25), Adlerwerke 107,75, I MAN. 144,50, Demag 147, Scheideanstalt 209,50, festverzins- verkehr Kommunal-Umschuldung 93,15 (93,1750)^ ^Buderus 107 (106,90), Mannesmann 111,40 u. a. Reichsberufsrveti- kampf im Gast- stättengewerbe. sich am ge* Tisch von der zubereiteten (Aufnahme: Neuner, Gießener Anzeiger.) Wettkamps überzeugen meinsamen Güte der Gerichte. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt am Main, 13, Februar. Es notierten - Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm - in Reichsmark: Weqen W 0 208 W 11 210, W 12 211, W 13 212, ® 16 215 W 18 217 W 19 219, W 20 221, Roggen R 11 194, R 12 195,414 197, R15 198, R16 200, R 17 201, R18 202, R 19 204 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. puttergerfte Futterhafer —. Weizenmehl Type 812 W 13_29jj5^ Wettkampfprüfer und ' . Teilnehmer !!ß 16 29,65, W18 29,65, 33 19 29,65, ÜB 20 (Jtag «Iz-yf 29,65, W 20 (Kreis Worms) 30 plus 0,50 Frachiausgleich. Roggenmehl Type 997 R12 22,45, R 15 22,80, R 16 22,95, R 18 23.30 R19 23^0 plus 0,50 RM Frachiausgleich^ Weizenfuttermehl 13.60. Weizenkleie W 13 10,75 W 16 10.90, W 18 1t ffi 19 1110 W 20 11,20 Mühlenfestprets ab Mühlen, station Roggenfuttermehl R19 12,50 Noggenvsll. kleie R19 11,00. Roggenkleie R12 9,95. R15 10,15, R16 10.25, R18 10,40, R 19 10,50 TI ü). lenfestpreis ab- Mühlenstation. Treber W'e en- Heu, handelsüblich, 5,40. Wiesenheu, gut gelund trocken 6,40. Kleeheu, gut gesund trocken 7,40 bis 7,80, Luzerneheu, gut, gesund trocken 7 80 bis 8,20, Weizenstroh, drahtgepreßt oder gebündelt 2,80, Roggenstroh, do. 3,00. Hafer- und Gerste, stroh, do. 2,60 bis 2,70 Erzeugerpreis ab Erzen- ger-Derladestation. Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt -. M., 14. Febr. (Vorbericht) Um 1V Uhr war folgende Marktlage: Voraustrieb: 649 Kälber, 108 Hammel, 73 Schale, 3066 Schweine C, kosteten: Kälber 35 bis 65 Mark, Hümmel 35 bis 50, Schafe 25 bis 42, Schweine 49.50 bis 58.50 Marb — Marktoerlauf: Kälber und Schweine zugeteilt; Schafe und Hammel mittelmäßig. Jlunhfunfprogramtn Mittwoch, 15. Februar. Nicht weniger anregend gestaltete sich die Arbeit in der Küche Bei aller Sparsamkeit im Verbrauch von Material waren den Wettkampfteilnehmern viele Möglichkeiten gegeben, ihr Können zu entfalten. Es galt, einige zeitgemäße Gerichte herzustellen, so z. B. Kalten Fisch, Warmen Fisch und em Eintopfessen. Die Teilnehmer am Wettkampf bemühten sich dabei nicht nur um geschmackvolle Zubereitung, sondern auch — und dies mit großem Geschick — um appetitliche Anrichtung. Es kamen mehrere Platten zustande, die nach ihrer Aus- machung den Lehrlingen und ihren Meistern das beste Zeugnis ausstellten. Bei einem gemeinsamen Essen saßen Prüflinge und die Meister, die die Bewertung vorzunehmen hatten, in schöner Gemeinsamkeit beisammen und bildeten sich em abschließendes Urteil. Am gestrigen Montag griffen auch die Ange ho rigen des Gaststättengewerbes tn den Reichsberufs- wettkampf ein. Koch- und Servierlehrlinge, insbesondere aus unserer Stadt traten dazu an und zeigten ihr Können. Schauplatz des Wettkampfes waren Küche und Saal im Hotel «chutz- Im Laufe des Vormittags wurden die theoretischen und schriftlichen Aufgaben erledigt wahrend die Nachmittagsstunden der praktischen Arbeit ge widmet waren. Den Wettkampfteilnehmern bei ihrer praktischen Arbeit zuzusehen war sehr mteresianb Mit aller Sorgfalt und Ueberlegung gingen die Lehrlinge an die Arbeit, deckten einen Kaffee sich, Tische für erstes und zweites Frühswck und schließ- lich auch einen Miiiagstisch für fünf Personen auf festliche Art. Es wurde dabei erfreulich gut und exakt gearbeitet. __ Wirtschaft. lihein-Mainische Börse. Mittagsbörse sehr still. Frankfurt a M, 13 Febr. Die Börse be- gann mit außerordentlich ruhigem Geschäft da sie jeglicher Anregung entbehrte. Dor allem hielt die schwache Unternehmungslust sowohl der Kundfchatt. als auch des Berufshandels in vollem Umfange an. „ Am Aktienmarkt war die Entwicklung un- ciicheitlich und vielfach dom Zufall abhängig. Die Kurstaieln wiesen erneut sehr große Lucken auf Von den führenden Werten lagen Verein. Stahl mit 111 behauptet, IG. Farben 0,25 v. H hoher mit 151,50, AEG. 0,25 v. H. ermäßigt auf 121, Mannesmann verloren 0,90 v. H auf 111,50 und Reichsbank 0,50 v H. auf 181. Stärker abweichend waren Deutsche Linoleum mit 156,50 (158), ander' feite Verein. Deutsche Metall 182 bis 183,50 (182). Im übrigen hielten sich die Veränderungen bei 0,25 bis 0,50. Etwas lebhafteres Geschäft verblieb un Freiverkehr für Dingler Maschinen zu 106 bis ius (105,50 bis 107,50) und für Elsass. Bad. Wolle zu 96,50 bis 98,50 (95,75 bis 97,75). Am Rentenmarkt lagen Reichsaltbesitz recht fest mit 129,90 (129,50), im übrigen herrschte auch hier stärkste Geschäftsstille bei meist gehaltenen Kursen. Pfandbriefe und Stadtanleihen notierten bei lleinsten Umsätzen unverändert. Industrie-Obligationen wichen leicht ab, 5 v. H. Hoesch 0,50 v. H. e - holt auf 102. Im Freiverkehr bewegten sich Kommunal-Umschuldung zwischen 93,15 bis 93,-0. Von unnotierten Werten nannte man außer den bereits erwähnten noch Ufa mit 84,50, Katz & Klumpp mit 90 bis 92 Rastatter Waggon mit 56 bis 58 und Verein. Frank. Schuh mit 78 bis 79. — Tagesgeld unverändert 2,50 v. H. Abendbörse still. 6 Uhr: Gymnastik 6.30: Frühkonzert. 7: Nach, richten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang jur Werkpause. 9.30: Gaunachrichten. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 10: Schulfunk. Spiegel der Orgelmacher und Organisten. 11.30, Ruf ins Land. 12: Werkskonzert.13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.15. Jto« fita Serrano — Das Schurike Terzett und Otta Dobrindts Tanz-Sinioniker. 15: Büderbuch der Woche 15.15: ... stickt voller Merkwürdigkeiten« 16- Kaffee verkehrt' aus Wien Die Wiener Mitt. woch-Iause bringt G-esang, Musik und Frohlichkech 18: Ein Wort an alle 18.10: Dve Faßnacht kmmch die Narrn sin los! FröhlicheRunde ^imAeppel. woi. 18.30: Lustige Gaune^treiche Em fröhlicher Feierabend Don A Arthur Kuhnerts 19 20: Tage-, spiegel. 19.35: Fliegendes Deutschland: ..Flieger rüsten zum ersten Start" 19.50: In den Lüsten, hoch wie der Adler! 20: Nachrichten, Grenzecha. 20.15: Stunde der jungen Nation »Alte Merster -- junges Schaffen". Musikalischer Nachwuchs bet Hitler-Jugend stellt sich vor. 21: Orchester-Konzett. 22: Nachrichten. 22.30: Musik aus Wien. 24 ms 3: Nachtkonzert. __ Nach dem sehr ruhigen Verlauf der Mittagsbörse war die Unternehmungslust auch abends schwach, da die Kundschaft weiterhin fast fernblieb Die meistens nominell notierten Papiere am At 11 e n m a r rt, wiesen nur wenig Veränderung auf Don den suh- ßi(j. unb ^aft 132, Holzmann 149, Junghans 96,65 renden Werten ermäßigten sich mdesien IG.-Farven Moenus 125, Rheinmetall 133,50 und um 0,25 v. H. auf 151,N und Verein^Stahl zum ^-^bank 181. Am Einheitsmarkt kamen nach vier- SSffä- “ä? 1 »Ä’iÄS "s. Kaufhof mit 106.50 (106.25). 3m uSrijjen na .erten ben 119,75 »^.^23 (123,. ) jd)_ w Atfed, KyM . Satten Sle Lochseetaucher für Schwächlinge? Der schwere Beruf eines Tauchers stellt ganz befbnbere Anforberun-;en - ^^nutz schm tu LdLndLLM nach to teifot ift, deshalb caiiche ich schou lange DK » . ^Menschen auS aller Lerren Länder verlangen sie!" -Äcrrcn aud Griechenland und aus der ^.ürkek, Bulgaren und Aegypter, verlangen die „Qlftra*, erzählte uns Lerr Hugo Steinert, Varmelster rm Lotel 4 Jahreszeiten, Wiesbaden, am 22. 1.1939. „Denn sie erfüllt die beiden großen Wünsche des Kenners: Leichtigkeit und vollen Wohlgeschmack. Da kommt die „91ftra" mit jeder anderen noch so ♦euren Cigarette mit." .Frische Fische - gute Fische!.. . . . meinte schmunzelnd Lerr Max Wan- ichura, Glay, Schl. Brücktorberg, als ivir uns am 23.1.39. unterhielten. .Als der Mann, der berufsmäßig schon an die 40 Fahre mit Cigaretten zu tun hat, verlange teb zunacbit einmal Frische. Man stimmt nicht immer mit seinen Kunden überein. Aber die Borliebe für die Astra" teile auch ich: Frisch, leicht, aromatisch - deshalb rauche ich sie selber. Hier findet der Wunsch des modernen Rauchers Erfüllung: Reiches Aroma und natürlich gewachsene Leichtigkeit in einer Cigarette vereint. Darum greifen täglich mehr und mehr genießerische und überlegende Raucher zur „Astra". Besondere Kenntnis der Mischkunst und der Provenienzen ist das ganze Geheimnis. Aber nur im Saufe Kyriazi lebt sie nun vom Großvater auf den Enkel vererbt, in dritter Geschlechterfolge als die erste und vor» nehmste Pflicht des Inhabers. Rauchen Sie «Astra" eine Woche lang. Dann werden Sie wissen, waS es heißt, aro» matisch und doch leicht zu rauchen. Kaufen Sie noch heute eine Schachtel „Astra" I „Jetzt sind es schon fast alle Freunde meines Mannes, die — wie er — die aAstrd° rauchen!* Ilse Kroschel Berlin-Steglitz, Munsterdamm SO (12.39) * d >>> t MM < f W FamlliengebundeneS Wissen und die Technik der Organisation. Faka- und Djebel-Tabake der berühmtesten Löhenlagcn Mazedoniens, Smyrna und Samsun sind die selbstverständlichen Der- kunftsprovinzen der „Astra". Wißen Sie aber, daß zum Beispiel der berühmte „Steinberger", der auf den preußischen Domänen im Rheingau wächst, eineAnbau- fläche von nur etwa 25 ha hat bei einer Ge- samt-Weinanbaufläche von über 73000 ha tm Altreich? Genau so mit Tabak. Zu der Technik der Organisation tritt im Lause Kyriazi das familiengebundene Wißen durch Erziehung von Kindesbeinen an. Erst beides zusammen gibt die Sicherheit, in jedem Fahr unabhängig vomwechsclnden Klima immer aus dem Besten das 'wichtige auszusuchen. S Leicht und aromatisch rauchen = mehr Freude für Sie! M »"TT « I- > ! : li IHK • I: »Iti Nr. 38 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Dienstag, l^.ZebruarMY SPITZENLEISTUNG OPEL Aus der Stadt Gießen Krau Cilli und die Kaschingskrapfen. uns gern von dem romantischen Zauber gefangen nehmen lassen, der von einer Spieluhr ausgeht, die etwa noch auf Großmutters Kommode die Zeit anzeigt. Allerdings muffen wir schon über Zeit verfügen, um ein versonnenes Stündchen bei der Spieluhr zu verbringen. Offen gestanden: es kommt selten vor. Aber gerade, weil wir eigentlich nie recht Zeit haben, spielen wir unser Spiel mit der Uhr. Es ist ein höchst merkwürdiges Spiel. Abends beim Zubettgehen beginnt es. „Wie geht der Wecker?" ist die immer wiederkehrende Frage. Der Wecker ist ein verläßlicher Zeitmesser. Er geht gewöhnlich richtig. Also wird er vorgestellt. Mal zehn Minuten, mal zwanzig Minuten, je nachdem. Die Absicht ist sonnenklar: der Wecker soll so tun, als sei die Zeit schon weiter vorgeschritten. Ein kleiner Betrug sozusagen, ein Spielchen mit verstohlenem Augenzwinkern. Mit dem Bewußtsein, der eilenden Zeit ein Schnippchen zu schlagen, legt man sich frohgemut ins Bett... Man muß sich, wie in den Referaten beim Presse- Empfang in der Kongreßhalle bemerkt wurde, in der Tat wundern, daß gerade in /unserem „Zeit- olter des Verkehrs" das eben in großen Zügen umschriebene und aufgegliederte Sachgebiet noch nie zuvor zum Thema einer internationalen Ausstellung gewählt worden ist. Hier will die ILA. in einem umfassenden Ueberblick und im internationalen Austausch Stand und Aufgaben des Lerkehrswesens der Gegenwart darstellen und darüber hinaus die Probleme zukünftiger Berkehrsgeftaltung aufzeigen. Dies soll geschehen in einer Fachausstellung, welche Öen Gefahren einer in Thema und Ziel verschwommenen Weltausstellung bewußt aus dem Wege geht Lor allem aber soll hier am Rhein kein Museum errichtet, sondern es soll aus der Praxis und den Notwendigkeiten der Zeit, aus dem Leben für das Leben ausgestellt und gearbeitet werden. — Ein vorzügliches und beherzigenswertes Programm. Einen Begriff von den äußeren Mitteln und Ausmaßen, mit denen man in Köln das Projekt in Angriff genommen hat, mögen einige nüchterne Zahlen und Daten geben. Das Gelände, das für die Ausstellung zur Verfügung steht, hat einen Gesamtumfang von über einer Million Quadratmeter, entspricht also etwa den räumlichen Ausmaßen der Pariser Weltausstellung 1937. Der Bau einer Drahtseilbahn -über den Rhein ist geplant. Durch die unmittelbaren Anschlüsse der Reichsbahngeleise, der Zubringerstraßen der Reichsautobahn, durch Straßenbahnen und Omnibusse wird das Ausstellungsgelände in den lebendig pulsierenden allgemeinen Verkehr einbezogen. Eine Ausstellungsbahn erstreckt sich über 8 Kilometer Schienenweg, ein neuartiges Laufband wird über die Ausstellungsbrücke führen. Die große Fahrzeughalle in moderner Holzkonstruktion wird 22 000 'Quadratmeter bedecken und flächenmäßig um 4000 Quadratmeter größer fein als die Bahnhofshalle des Kölner Hauptbahnhofs. Für die Fahrzeuge werden elf Hallengeleise mit 2200 Meter Gleislänge zur Ver- ügung stehen. Insgesamt wird die Ausstellung 4,5 Kilometer Rheinfront in Anspruch nehmen. 40 bis 50 Ausstellungshallen werden verfügbar fein. Umfang der Erdbewegungen: 100 000 Kubikmeter.— Dies find etliche Zahlen, mit denen hier gearbeitet werden soll. * Gegen Abend fand dann in den überaus schönen Räumen des Kölner Rathauses (es ist wahrhaftig die „gute Stube" der Hansestadt) ein Presse-Emp-1 ner Pfannkuchen in bezug auf Wohlgeschmack gleichwertig da. Neben den Krapfen spielen als Fastnachtsgebäck die Brezel eine große Rolle im Dolksbrauch, namentlich in Süddeutschland. In den kleinen Orten uhren find längst aus der Mode gekommen; sie klimpern ihre feinen Weisen höchstens noch dort, wo sie als väterlicher Hausrat übernommen wurden. Und doch läßt sich nicht bestreiten, daß wir geschmack vom Kölner Karneval, der sich stürmisch seinem Höhepunkt nähert. Am Abend des Haupt- tages verstärkten sich die Eindrücke noch in einer äußerst angeregten Herrensißung „Presse und Verkehr", wo die „I V^-Melodie 1940" mit Gesang und Tanz intoniert wurde und später auch der Prinz Karneval mit dem Kölner Bauern, der Jungfrau, dem Gefolge und der Prinzengarde, mit witzigen Büttenrednern und Sängern das Feld behauptete. — * Es darf zum Schluß festgestellt werden, daß dis organisatorische Durchführung des umfangreichen Programms wie am Schnürchen lief und einen ausgezeichneten Eindruck hinterließ Dr. Hans Thyriot. Das Haus der Deutschen Reichsbahn auf der Internationalen Verkehrs-Ausstellung Köln 1940 (Architekt: Jüsgen. — Photo: Reichsbahndirektion Köln.) Königlicher Wappenspruch. Von Loses Martin Bauer. NSG. Der Reichsnährstand hat an verschiedene Dichter eine Umfrage gerichtet, die sich mit der geistigen Ueberwindung der Landflucht befaßt. Wir bringen aus der Reihe der Beiträge deutscher Bauerndichter zur Landflucht heute eine Aeußerung von Josef Martin Bauer. Bauer gehört zu den Dichtern der jungen Generation, die im Bauerntum leben und aus der Verbundenheit mit dem bäuerlichen Menschen die Kraft zu ihren Werken schöpfen. Als wir noch junge Leute waren und die Dorfschule besuchten, die uns nicht in allen Dingen ein vollkommenes Wissen mitgab ins Leben, stellte der Lehrer alle Jahre einmal — es mag so um diese Zeit des Jahres gewesen sein — die Frage an uns, Was wir werden wollten. Und wenn er so einen mach dem anderen vom letzten Jahrgang aufrief, Dann kam auf die Frage so ziemlich bei jedem die gleiche Antwort: „Ich dien'". Vielleicht verstünde heute mancher nicht mehr, was Dieses „Ich dien'" bedeutet. Damals aber war es selbstverständlich, daß jeder junge Mensch aus dem Dorfe dem Dorf treu blieb und fein Leben nach der Schule mit diesem „Ich dien'" begann. Es war ein einziger Weg überhaupt von der Schule ins Leben ßu gehen. Ein kleines Beginnen war es freilich, aber es war das Beginnen jeden Lebens, und weil uns dies so selbstverständlich erschien, verstanden wir Nen Lehrer nicht, der dieses vielleicht zwanzigmal gesprochene Wort „Ich dien'" aufgriff und uns eine Stunde lang vom wahren Königtum erzählte. Daß ein Königsgeschlecht sich diesen Spruch ins Wappen geschrieben haben sollte, erschien uns als 'Zrahlerei eines Herrschenden, der gur nicht wußte, «äs das Dienen war. Und es hat lange, sehr lange gedauert, bis wir jungen Menschen, die nach der Schule fast ausnahmslos zum bäuerlichen Dienen iestimmt waren, den königlichen Wappenspruch canz verstanden, bis wir begriffen, daß der Weg jum Herrschen nur über das Dienen führen konnte, ter Weg zum eigenen Bauerntum nur über das Dienen des Knechts und der Aufstieg zum eigenen königlichen Besitz nur über jene stolze Dienstbarkeit. Genau so wie jeder junge Mensch in den zwanziger Jahren seinen Soldatendienst abzudienen hatte, jenau so hatte jeder zwischen Schule und Militär. zeit seinen bäuerlichen Dienst zu tun. Es konnte keiner ein Bauer werden, ohne gedient zu haben, es gab keinen Maurer, keinen Zimmerer, keinen bäuerlichen Handwerker, der nicht vor der Lehrzeit das Dienen gelernt hätte. Es ist keinem jungen Menschen verwunderlich erschienen, daß man es f° hielt, denn so ging eben der Weg ins Leben, und einmal kam doch für jeden die Zeit, daß er den Sinn jenes königlichen Wappenspruches verstand. Wenn heute unser alter Dorfschullehrer wieder vor die Klasse träte, um zu fragen, was ein jeder werden will, dann würden sich nur wenige Finger strecken: „Ich dien'". Die Welt hat Kartenhäuser um öie Jugend aufgebaut, in denen man nicht mehr dient, wie auf dem Bauernhof. Man verdient sogleich, wenn man die Schule hinter sich hat, und wer nicht mehr zu dienen braucht, der glaubt schon Herr zu sein. „Verdienen" aber ist ein übles Wort, Uhd wenn man es zerlegt in feine Teile, kommt ein wunderliches Stück grausamer Wahrheit heraus. Das Dienen wurde zum Ver-Dienen, und das kleine Stückchen Wort davor schafft eine völlig andere Begriffswelt, in der man das Dienen entwertet, ohne aber nach wirklichem Herrschen zu streben, weil nur das Dienen einmal zum Herrschen führen kann und das Verdienen die Verewigung des Knechtseins mit sich bringt, das beim Bauernmenschen doch nur ein ehrenhafter Uebergang ist vom Jungsein zum Herr- sein. Wer einmal dort untergekommen ist, wo man verdient, der wird nie mehr das rechte Verstehen finden für das Dienen und wird nur selten den Weg noch finden, daß er einmal auch Herr sein kann. Der Hof, das Dorf, das Bauerntum darf alle diese Menschen, die statt des Dienens das Verdienen gewählt haben, aus seinem Lebensbestand abschreiben. Sie brauchen nicht verloren zu sein, aber sie sind weg- gegeben an eine andere Welt. Der Hof, das Dorf und das Bauerntum muß feine Rechnung, die immer vom Dienen des Knechts zum Herrsein des Bauern geht, mit der Jugend neu beginnen. An die Jugend wird die Frage heute wie damals gestellt, und den Stolz der Jugend beschwören wir mit dieser Frage. Unsere Jugend von heute wird stolz genug fein, zwischen Dienen und Verdienen, zwischen Herrsein ober Abhängigsein das Rechte z-u wählen. Es hat das Dienen in der soldatischen Haltung aus jedem jungen Menschen einen Mann gemacht, der Herr geworden ist über seinen Körper. Und es hat das Dienen im ehrenhaften bäuerlichen Knechtfein aus jedem, der die Voraussetzungen in sich mitbrachte, einen Herrschenden gemacht, der auf der Höhe feines Lebens stolz den königlichen Wap- penfpruch über feine Tür schreiben darf: „Ich i d i e n'". . i Hochschulnachrichten. Es sind berufen worden: der ordentliche Professor Dr. Rudolf Schoen in Leipzig in gleicher Diensteigenschaft an die Universität Göttingen unter Uebertragung des Lehrstuhls für Innere Me° dlZin, der ordentliche Professor für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Jena Dr. Walter Weddigen in gleicher Diensteingenschaft an die Technische Hochschule in Dresden. im Allgäu wechseln die Bäcker mit der sog. „Brez- get" ab, d. h. in einem Jahr steht diesem, im andern jenem das alleinige Recht zum Brezelbacken zu. In einer alten Chronik von 1750 heißt es: „Man hört in Reimen hübsch und fein. Den Sommer und den Winter streiten. Welcher besser sei zu diesen Zeiten. Auch nimmt jetzt mancher für den G'schlier* Ein' Faschingsbrezen zu dem Bier." Brezel sind heute noch das übliche Faschingsge- schenk zwischen Burschen und Mädchen im Schwabenland. Jedes Mädchen schenkt am Funkensonntag seinem Bursch den sog. „Funkenring", eine Brezel, deren Größe und Schmackhaftigkeit symbolisch die Gefühle der Geberin ausdrückt. E. S.-H. * Geschmack. Verständnis und gleichsam als eine kleine Huldigung an den heiteren Genius loci empfunden. * 3m Anschluß an die Grundsteinlegung fand wenig spater im Kongreß-Hause des Ausstellüngsgeländes ein erster Empfang der Presse statt. Es sprachen hier Beigeordneter Bönner, Köln, Direktor Dr. Compes als Geschäftsführender Leiter der IVA., Reichsbahndirektionspräsident Dr.-Jng. Remy und Reichskommissar Dr. Maiwald. Aus den hier vorgetragenen Referaten formte sich ein plastisches Bild von den Aufgaben und von der inneren wie äußeren Organisation der Ausstellung; wir bemühen uns, in gebotener Kürze einige der wesentlichsten Züge dieses Bildes, soweit sie schlechthin für jedermann wissenswert scheinen, zu umreißen. * Die Internationale Verkehrsausstellung Köln 1940 hat, so heißt es in der Planung wörtlich, „zum Ziel, die Entwicklung und den Fortschritt der engen Beziehungen zwischen dem Landverkehr, der Binnenschiffahrt und dem Luftverkehr sowie alle für diese Aufgaben verfügbaren Verkehrsmittel zu zeigen und die bisher erreichten Erfolge im Hinblick auf Sicherheit, Schnelligkeit und Bequemlichkeit darzustellen". Man sieht,'das Programm ist so umfassend angelegt, wie man es sich für eine ausstellungstechnische Bewältigung des Themas überhaupt denken kann. Wie dies im einzelnen gedacht ist, mag in groben Umrissen ein Ueberblick über Inhalt und Sachgebiete der zehn großen Abteilungen zeigen, in welche die Ausstellung sich gliedern wird. Es sollen in diesen Hauptgruppen, die jeweils vielfältig und bis in alle Einzelheiten hinein unter- geteilt sind, dargestellt werden: die allgemeine Bedeutung des Verkehrs; Straße und Straßenverkehr; Nahverkehr; Eifenbahnfernoerkehr; Bin- nenschiffahrts- und Hafenverkehr; Beziehungen zwischen dem Landverkehr und dem Wasser- und Luftverkehr; die Nachrichtenvermittlung; Sozialeinrichtungen, Berufsausbildung, Versicherungswesen; Verkehrswissenschaft, Verkehrsrecht, Verkehr und Presse; Fremdenverkehr, Kongresse, Tagungen, Kunst und Sport. — Aus dem Wege zur Zniemaiionalen Verkehrs- Ausstellung Köln 1940. Grundsteinlegung zum Hause derReichsbahn.-Empfang der gwßdeutschen presse. Eigener Bericht des Gießener Anzeigers. Zu ordentlichen Professoren wurden ernannte der ao. Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Rostock, Dr. Erich Pr elfer, der ao. Professor für Botanik an der Technischen Hochschule Stuttgart, Dr. Heinrich Walter. Uebertragen wurde dem nb. ao. Professor Dr. Erich Gutenberg unter Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Bergakademie Clausthal der Lehrstuhl für Wirtschaftswissenschaften und Volkswirtschaftslehre, dem Dozenten Dr. med. habil. Gottfried Jungmichel unter Ernennung zum außerordentlichen Professor att der Universität Göttingen der Lehrstuhl für Gerichtliche Medizin. Professor Dr. Hans Mayer, Ordinarius für Volkswirtschaftslehre in Wien, vollendete fein 60. Lebensjahr. Geboren in Wien, begann er feine akademische Laufbahn an der Universität Freiburg (Schweiz), wohin er 1912 berufen war. Zwei Jahre spater ging er als o. Professor an die Deutsche Tech- nische Hochschule Prag, wurde 1921 an die Universität Graz berufen und kehrte 1923 an die Universit« feiner Vaterstadt zurück. Mayer ist korrespondiere», des Mitglied der Akademie der Wissenschaften L, Wien und Mitglied verschiedener in- und ausländl- scher wissenschaftlicher Gesellschaften. Köln, im Februar 1939. Im Auftrage des Präsidenten der Internationalen Verkehrs-Ausstellung Köln 1940, Reichsverkehrs- minifters Dr. Dorpmüller, und des Oberbürgermeisters der Hansestadt Köln, Dr. Schmidt, MdR., hatte die Ausstellungsleitung die gesamte großdeutsche Tages- und Fachpresse zu einem Empfang aus Anlaß der feierlichen Grundsteinlegung zum Hause der Reichsbahn ein- geladen. Mit dieser Grundsteinlegung wurde der erste repräsentative Akt innerhalb des riesigen Arbeitsprogramms zur Vorbereitung der Ausstellung in breitester Oeffentlichkeit vollzogen. Auf dem idealen Ausstellungsgelände des Deutzer Rheinufers, das vor Jahren für die Pressa in großzügiger Form ausgestaltet wurde, fand an einem unfeierlich grauen, wolkenverhangenen und regnerischen Vormittage der kurze Festakt statt. Das Haus der Deutschen Reichsbahn wird im Ausstellungsjahre 1940 einen der Mittelpunkte und Hauptanziehungspunkte der Ausstellung bilden. Die Fahnen des Reiches wehten schwer und feucht im Winde, als sich Presseleute und Festgäste im weiten Hcllb- rver= den mußten. Die Spritzungen werden einheillich vom Reich durchgeführt, zunächst beim jungen Kartoffelkraut, einige Zeit später noch einmal. Auch diese Spritzungen muß jeder Volksgenosie in seinem Garten oder Feld durchführen lasten. Der Redner'gab praktische Winke für die Durchführung beider Äbwehrmaßnahmen und hob u. a. hervor, daß beim Spritzen weder geraucht, noch gegesteu werden in der Gegend von Elbing, am Chiemsee (dort^aller- dings mehr als Knüppelweg), ferner auf der strecke von Köln bis Esten festgestellt worden. Nachdem die Hörer die verschiedenen sttatzen- arten jener Zeit kennengelernt hatten, vermittelte der Vortragende in aufschlußreicher Weise die Bekanntschaft mit den Fahrzeugen, den Trägern des Straßenverkehrs. Auch hier führte die Betrachtung bis weit in die vorchristliche Zeit zurück, und auch -......... - - damals schon trat der aus der Römerzeit al? findet im Bereich der Ortsgruppe Gießen-sud Die Kampf- und Streitwagen bekannte Typ des von Pfund'ammlung für den Monat Februar 1939 Pferden gezogenen Fahrzeugs bestimmend in den durch die NS.-Frauenschaft statt. Die Einwohner- Vordergrund. Die Entwicklung des Wagenbaues der Ortsgruppe wird gebeten, die Psund- konnte man dann weiter verfolgen bis in die Früh- päckchen bereitzuhalten. zeit des christlichen Zeitalters, wobei in den grundlegenden Bauformen das heute noch geltende Prinzip des Wagenbaues zu erkennen war. Diese _ Fahrzeuge traten vor allem aus den fog. Römerftraßen in Erscheinung, deren sich damals ein ganzes Netz über unser Heimatland ausbrektete. Diese Römer- srraßen waren zuerst ausgesprochene Militärftraßen, später folgte ihnen der Haudelsverkchr. Auch unsere engere Heimat, die Wetterau, wurde von diesen Straßen berührt und kam dann in den Entwicklungsbereich der immer mehr fortschreitenden germanischen Kultur. Der neuzeitl'chere Sttaßenbau in jenen Zeitläuften wurde dann belonders durch den Sachsenkrieg Karls des Großen bestimmt. Am gestrigen Montagabend sprach auf Einladung funden Aehnliche Bohlenwege sind^igens öes Oäerhelsischen Geschichtsoereins der Direktor *«”- nnn fFTtima nm Chiemsee (Dort atter- des Oberhessischen Museums in Gießen, Dr. Krüger, in der Aula des Gymnasiums m fesselnder Weise über das Thema „Die deutschen Sttaßen in Vor- und Frühgeschichte". Es war — wie der Vorsitzende des OberheWchen Geschichtsverems, Studienrat Dr. Glöckner, am Schlüsse des Vortrags mit Recht besonders Hervorbob — eine Fülle von interestanten Ergebnissen aus einer langen und schweren Arbeit, die der Vortragende fernen gespannt folgenden Hörern an Hand vieler guter Lichtbilder darbot. 20J5Tägiicn^Mi6ii Operefien-Gastsgiel K1M1UU - P1L1ST BERUI uLl isere Shibb IL Sos cmntge- ial brüt' alles zu at! Tinnern irch« 421, rteN tätig. iM- Seit Zigers. nr l Ihnen gen - )hr. i>M des ent- keine iiier ÜU5« und I, fo ein. Schatt' natürlich en- V ihre & krach , erreglt atefelds ne ittel« :ud)* eiten , vor Io« dazu Der m mer« Aich Kar. Auch । lei. Reb. J bei. , daß erden t sanste er * FraolZ efeib Ä Venn * Mtn- dfE öch°>2 B ”* «orte' Li- ’jfS J*F Ä A.- y g;”*1 ner konnte Entlastung erteilt werden, hierauf wurde beschränkte Haftpfsicht einstimmig beschlossen. Der Geschäftsanteil wurde auf 80 Mark, die Haftsumme auf 800 Mark festgesetzt. Ferner wurde das Ein- NSG. Seit einigen Tagen sind im Gau Hessen-Nassau die ärztlichen Untersuchungen der Jungen und Mädel, die zum 50. Geburtstag des Führers in die Hitler-Jugend ausgenommen werden, begonnen wor'oen. Insgesamt werden 40 000 Jugendliche erfaßt, denen nach Feststellung der Tauglichkeit der Gesundheitspaß ausqehändigt wird. „Von der Jugend hängt die Zukunft des deutschen Voltes ab. Die gesamte deutsche Jugend muß deshalb „ auf ihre künftigen Pflichten vorbereitet werden!" Mit dieser bedeutungsvollen Festlegung leitete der Führer das am 1. Dezember 1936 von ihm verkündete Gesetz über die Hitler-Jugend ein und stellte der nationalsozialistischen Jugendbewegung die Aufgabe einer umfassenden Erziehung der gesamten deutschen Jugend bis zum 18. Lebensjahr. Wie alljährlich zum Geburtstag des Führers treten auch am kommenden 2 0. April wieder Hunderttausende der 10jährigen als Pimpfe und Jungmädel in die Bewegung ein. Freiwillig kommen sie und freiwillig werden sie acht Jahre als Angehörige der Jugend des Führers ihren Dienst leisten. Im Gau Hessen-Nassau sind rund 40 000 Jungen und Mädel des Jahrganges 1928/29 zu erfassen, die in der HI. körperlich, geistig und sittlich im Geiste des Nationalsozialismus zum Dienst am Volk und zur Volksgemeinschaft erzogen werden. Den Aerzten der HI. ist damit die besondere Aufgabe gestellt, die ihnen neu anvertrauten jungen Menschen vom ersten Tag der Dienstleistung an gesundheitlich zu betreuen. Die Gesundheitsabteilung der Gebietsführung Hessen-Naffau hat es in diesem Jahr erstmals übernommen, den neuen Jahrgang bereits mehrere Monate vor Eintritt in die HI. organisatorisch zu erfassen, um den Jahrgang bereits vor Eintritt in die HI. ärztlich unter zu können. Für jeden Jungen und jedes Madel wird bei dieser Untersuchung ein Gesundheitsstammbuch angelegt, das für die Zeit der Zugehörigkeit zur HI. von den HJ.-Aerzten geführt wird und damit die gesundheitliche und körperliche Entwicklung der HJ.-Angehörigen genau aufweist. Damit wird seitens der Hitler-Jugend ein bedeutender Bettrag zur Sicherung der Volksgesundheit überhaupt geleistet. Die Erfassung des Jahrganges 1928/29 wurde rn Zusammenarbeit mit den Schulen vorgenommen, wobei die Unterstützung dieser Aktion durch die Kreisschulräte und die Lehrerschaft zu einem wesentlichen Teil den Erfolg' ficherste'lte. Durch die Ausfüllung der Untersuchungsunterlagen in den Schulen wurde in diesem Jahre erstmals möglich, den gesamten Jahrgang nicht nur vor seiner!Aufnahme in das Jungvolk bzw. in den Jungmädelbund ärztlich ZU untersuchen, sondern auch resttos nach dem Gcsundheitsstammbuch zu erfassen. Bei der Ausfüllung der Gesundheitsstammbücher gaben die Jungen und Mädel ihren Hausarzt an, so daß den Hausärzten in dieser Woche die Bücher zugestellt werden konnten. Auf Grund besonderer Anweisungen, die zusammen mit dem Amt für Volksgesundheit gegeben wurden, werden nun im Laufe der Monate Februar und März die Hausärzte die Jungen und Mädel bestellen und sie auf ihre Diensttauglichkeit und ihren Gesundheitszustand überprüfen. Stellen die Aerzte die Tauglichkeit fest, so wird den Zehnjährigen vom Arzt der Gesundheitspaß ausgehändigt. Im Gebiet Hessen-Nassau wurden von der Gesundheitsabteilung für die Erfassung des Jahrganges 1928/29 bis jetzt etwa 40 000 Gesundheitsstamm- bücher ausgestellt. Diese gewaltigen Vorbereitungsarbeiten konnten mit Hilfe der Lehrerschaft in wenigen Wochen soweit getroffen werden, daß mit den Untersuchungen nunmehr begonnen werden konnte. Die Einstellungsuntersuchungsaktion der Hitler- Jugend wird zwei Monate lang einen beachtlichen Tell der Zeit unserer Aerzteschaft in Anspruch nehmen. Sie werden diese Aufgabe gern erfüllen, sind sie sich doch auf Grund ihres fachlichen Wissens besonders der Wichtigkeit der Forderung des Führers nach einer gefunden und leistungsfähigen Jugend bewußt. In wenigen Wochen, zum 50. Geburtstag des Führers Adolf Hitler, den die Hitler-Jugend feierlich gestalten wird, werden nach der Aufnahme des neuen Jahrganges 40 000 Jungen und Mädel mehr in den Reihen der HI. unter der Fahne der Bewegung marschieren! KH. Pr. 40000 Zunge» und Mädel des Zahrganges 1928/29 werden von der HZ. erlaß-'. Aus der engeren Heimat. Landkreis Gießen. Amtsgericht Gießen. Ein Mann in Gießen erhielt einen Strafbefehl über 30 Mark, hilfsweise sechs Tage Haft, wegen der Beschuldigung, in der Nacht zum 28. September 1938 als Inhaber einer Gastwirtschaft das Verweilen seiner Gäste in den Schankräumen über die Polizeistunde hinaus bis gegen 4 Uhr geduldet zu haben. Gegen den Strafbefehl legte er Einspruch ein In der Verhandlung bestritt er die Tat überhaupt und wandte ein, daß er um die fragliche Zeit (Kampfzeit Les Sudetendeutschtums) nur Radio gehört aber keine Gäste mehr in seinem Lokal gehabt habe' Durch die Beweisaufnahme galt er jedoch als über- sührt. Der Vertteter der Staatsanwaltschaft beantragte, auf die gleiche Strafe wie im Strafbefehl zu erkennen. Der Verteidiger beantragte, da die Schuld nicht erwiesen fet auf Freisprechung zu erkennen. Der zufälllg vorbeikommende Polizeiwachtmeister habe sich nicht davon überzeugt, daß Gäste im Lokal mtUien’ wolle nur Stimmen gehört haben. . Das Gericht verurteilte den Beschuldigten zu der im Strafbefehl ausgesprochenen Geldstrafe. Der K. W. unb der E. G, beide aus Heldenbergen, waren beschuldigt, am 8.Okt. 1938 in der Gemarkung Reiskirchen gemeinschaftlich unter Ver- letzung fremden Fischereirechts gefischt zu haben. Beide fuhren an jenem Tage zu diesem Zwecke mit emem Omnibus an den etwa 50 Kilometer entfernt gelegenen Tatort und fischten mit einem mitgebrachten 50 Zentimeter breiten Netz, um Krebse zu fangen, die sie in die Fischereipacht des Vaters des W. einsetzen wollten. Sie hatten allerdings keine Krebse gefangen, sie wurden aber von einem Gendarmeriebeamten dabei beobachtet und zur Anzeige gebracht. Die Angeklagten waren überführt. Der Vertteter der Anklage beantragte gegen W. eine Gefängnissttafe von 1 Monat und gegen G. eine Gefängnisstrafe von 3 Monatem Da der Angeklagte G. einschlägig vorbesttaft ist, sich auf eine gegen ihn anfangs Januar 1938 verhängte Strafe wegen Körperverletzung nicht mehr entsinnen konnte und in der Verhandlung mit viel Unwahrheiten umging, wurde er zu einer G e - fängnisftrafe von vier Monaten verurteilt und sofort Haftbefehl gegen ibn erlaffen. Der i Angeklagte W. kam mit einer Gefängnis- I strafe von drei Wochen davon, da er nicht vorbestraft ist. Der Raubmord in Eschborn vor dem Sondergericht. Der Mörder Dörr zum Tode verurteilt. Lpd. Frankfurt a.M., 13. Febr. Das Sondergericht in Frankfurt a. M. verhandelte am heutigen Montag gegen den aus Wiesbaden gebürtigen 26jährigen A lbe r t D ä r r, der des Mordes und des schweren Raubes beschuldigt war. Der Angeklagte arbeitete seit September vorigen Jahres bei einem Bäckermeister in Eschborn, in desien Abwesenheit er am 30. Januar b. I. die 56jährige Schwiegermutter des Meisters, Frau Minna Kirchner, mit einem Hammer meder- fchlug, um die Ladenkasse zu berauben und auch sonst noch Gegenstände sich anzueignen. Die Frau erlag auf der Stelle den schweren Derletzungen. Der Täter fluchtete ins Rheinland, vertat die Beute und wurde in Köln mittellos aufgegriffen, als er den Versuch machte, bei Leuten Geld geliehen zu erhalten. Die Derhaftung des Angeklagten erfolgte bereits am 4. Februar. Zur heutigen Verhandlung war eine Reihe von Zeugen, darunter die Mutter des Angeschuldigten und ein Onkel sowie zwei Sachverständige geladen. Die beiden Verwandten machten von dem Recht der Zeuanisverweigerung Gebrauch. Auf Beftagen des Vorsitzenden schilderte der Angeklagte zunächst feinen bisherigen Lebensgang, wobei zutage trat, daß er ein Tunichtgut war und u. a. auch schon mancherlei Diebereien und Unterschlagungen begangen hatte, sogar bei den eigenen Verwandten. Dann gab er Auskunft über die grausige Tat in Eschborn. Dabei heitsstatut für Genoffenschaften nut beschränkter Haftpflicht angenommen. Nachdem die Ersatzwahlen getätigt waren, schloß der Versammlungsleiter die Versammlung mit einem Ausblick auf eine zuversichtliche Weiterentwicklung des Vereins im neuen Jahr. Operetten-Äaftspiel im Schumann-Theater. * Frankfurt a. M., 14. Febr. Das Schumann- Theater in Frankfurt a. M. wartet gegenwärtig mit einem Operetten-Gastfpiel des Admirals-Palastes Berlin auf. Zur Aufführung gelangt Lehärs beschwingte und immer wieder gern gehörte Operette „Der Graf von Luxemburg". Mario Parlo von der Dresdner Staatsoper singt dabei als Gast die Titelrolle. Auch für die übrigen Rollen find Darsteller eingesetzt, die den Erfolg von ihrem Können her sichern helfen. bzw. Langeberg statt. Da Holzoersteigerungen wie in den vergangenen Jahren nicht mehr stattfinden, wird das Brennholz nunmehr zu den festgesetzten Preisen ausgerufen und den jeweils sich meldenden Käufern überschrieben. Der Besuch beider Verkäufe mar vor allem aus den umliegenden Orten äußerst stark, so daß das gesamte Brennholz in einigen Stunden verkauft werden konnte. )—( Ruppertsburg, 13. Febr. Das Fest der Goldenen Hochzeit konnten der hiesige Schutzmann L 9t Otto Bücher und Frau Luise, geb. Schad, begehen. Beide Jubilare, die im 75. bzw. 72. Lebensjahre stehen, erfreuen sich bester Gesundheit. Ans Anlaß des Ehejubilämns wurden ihnen zahlreiche Ehrungen zuteil. Große Freude bereitete ihnen besonders die künstlerische Glückwunschurkunde des Führers, ferner das Bildnis des Führers, das in feinem Rahmen durch die Gemeinde übermittelt wurde- ein Glückwunschschreiben und ein Geschenk gingen vom Reichsftatthalter Spenzer ein. Ferner übermittelten Landrat Dr. L o tz sowie Bürgermeister und Ortsgruppenleiter Lsi n d herzliche Glückwünsche. Weitere Ehrungen wurden dem Jubelpaar durch die Kirche, durch die NS.-Krieger- kameradfchaft, wie auch durch den Männergesangverein zuteil. Konfirmandenchor und Männergesang- oereiit brachten Ständchen. Der Jubilar war 25 Jahre lang Polizeidiener des Ortes, ist Fahnenträger der Kriegerkameradschaft und Mitbegründer des Männergesangvereins. Kreis Büdingen. § Steinberg, 12. Februar. Der weit über die Grenzen des Vogelsbergs hinaus bekannte Sängerführer Hch. August L a n g l i tz trat in der Jahreshauptversammlung des Gesangvereins „Harmonie" aus Gesundheitsrücksichten als Lere'nsführer zurück. Der Verein und der Kreisführer des Sängerkreises Vogelsberg-Süd ehrten den greifen Jubilar durch die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden des Vereins und 3um Ehrenmitglied im Kreisführerrat des Sängerkreises. Als Aktiver chatte er diese Aemter bereits 35 Jahre lang vorbildlich verwaltet. Zum neuen Vereinsführer wurde August L a n g l i tz ernannt und vom Kreisführer Oberheim in fein Amt ein geführt. □ Gla sh ütten, 12. Februar. Hier lief im voll- besetzten Scharmannschen Saale der erlebnisreiche Großfilm „Patrioten" durch die Gaufilm, stelle. Ein Märchenftlm am Nachnnttag hielt die Kinder, die auch aus Nachbargemeinden zahlreich erschienen waren, in Bann. Kreis Dehlar. A Rodheim a. d. B., 12. Febr. Am Freitag fand im Saale der Gastwirtschaft Mank die diesjährige ordenttiche Generalversammlung des S p a r« und Darlehnskassenvereins statt. Rechner S ch li e r b a ch gab zunächst die Bilanz bekannt. Zum erstenmal konnte der Spar- und 2artet)ns- kassenoerein seit dem Gründungsjahr 1910 ein Guthaben bei seinem Zenttalgeldinstttut, der Landes- bauernkasfe, aufweisen. Die Spareinlagen find im abgelaufenen Geschäftsjahr säst auf das Doppelte gestiegen. Den Verwaltungsorganen und dem Rech- wurde ersichtlich, daß er das Verbrechen mit Planmäßigkeit und mit brutaler Kaltblütigkeit und Ge- fühlskosigkeit begangen hak. Die Triebfeder war, sich unter allen Umständen für feinen liederlichen Lebenswandel Geld zu verschaffen. Auf Beftagen gab der Angeklagte zu, daß er damit rechnete, 8 bis 14 Tage in Freiheit zu fein, und daß er dann festgenommen werde. „Für die Tat muß ich einstehen", meinte der Angeklagte heute, verneinte aber, gewußt zu Huben, welche Sttafe er zu gewärtigen habe. Er will vor der Tat gedacht haben, was man mit ihm mache, sei chm egal. Nach der Tat wanderte der Angeklagte zu Fuß nach Frankfurt a. M.-Höchst Nach Zeugenaussagen ging er pfeifend des Weges. In Höchst kaufte er sich eine Aktentasche, dann fuhr er nach Niederlahnstein und übernachtete in Koblenz, wo er in DimenEretfen 25 Mark ausgab. Auch in Köln suchte er ein Straßenmädchen auf, besuchte Kinos und interessierte sich dort in merkwürdiger Weise für eine in einem Hinterhaus wohnende alleinstehende Frau. Nach der Vernehmung der Zeugen und der Sachverständigen sprach der Staatsanwalt. Er hielt den Angeklagten des vollendeten Raubmordes für überführt und beantragte die Todessttafe und dauernden Ehrverlust. Die Pflichtverteidiger machten gellend, daß die Tat so unbegreiflich erscheine, daß man prüfen müsse, ob der Angeklagte mit Ueberlegung handelte. Um 15 Uhr verkündete das Sondergericht seine Entscheidung. Der Angeklagte wurde wegen Mordes in Tateinhett mit Raub mit Todesfolge zum Tode, zu dauerndem Ehrverlust und in die Kosten des Verfahrens verurteilt. Der Angeklagte nahm das Urteil gelassen auf, das sofortige Rechtskraft erlangt. wg. Großen-Buseck, 14. Febr. Der Oberpostschaffner Heinrich Schmidt I. und seine Ehefrau Elisabethe, geb. Stein, Grünbergerstraße, feiern am mogigen Mittwoch das Fest der silbernen Hochzeit. (Herzlichen Glückwunsch!) 5 Ste i n b a ch, 14. Febr. Der Gemeinderechner t. 9t Jakob Nicolaus I. feiert am. heutigen Mittwoch, 15. Februar, feinen 8 2. Geburtstag. Unsere herzlichen Glückwünsche. 00 Eberstadt, 13. Februar. Arn gestrigen Sonntag konnte der hiesige Landwirt Heinrich L ö b r i ch seinen 7 7. .Geburtstag feiern. Der Jubilar erfreut sich noch aller körperlichen und geistigen Frische. Er nimmt noch regen Anteil an allen täglichen Geschehnissen und vermag auch in der Landwirtschaft noch wertvolle Arbeit zu leisten. 1) Li ch , 13. Febr. Die ersten diesjährigen Holzoerkäufe der Stadt und der fürstlichen Forstoer- waltung fanden in den Distrikten Großhäuserberg Z-Heuchelheim, 13. Febr. Der im 78. Lebensjahre an einem Herzschlag verstorbene Lehrer i- 9t Johann Georg Kißler wurde am heutigen Montagnachmittag zu Grabe getragen. Die Grabrede hielt Pfarrer Weisel. Lehrer Kißler hat 32 Jahre mit Treue und mit viel Erfolg in unserer Gemeinde gewirkt. Er stammte aus Nieder- Weisel und wirkte als junger Lehrer in Ober-Of- leiöen, Rudlos, Ettingshausen, Holzheim und v . schließlich als definitiv angestellter Lehrer seit 1889 die Umwandlung von der unbeschränkten in die in unserer Gemeinde. Nach 41 Dienstjahren trat ho^rnntt<> twUntG** 0;nrr»»«- er im Jahre 1921 in den Ruhestand, den er in unserer Gemeinde verlebte. 19.30 bis nach 21.30 Uhr 19. Mittwoch- Miete I Erstauilührung Minnavon Barnhelm Lustspiel von G. E. Lessing. Spielleitung: Hannes Razum 19.30 bis nach 23 Uhr 20. Dienstag- Miete k Erstanl ührnng der große nOper Der fiolgnkaialier Komödie für Musik von H. v. ■ werden schnell beseitigt durch Fj 1 Venus B verstärkt oder B. extra 1 verstärkt Ueberraschendes Er- gebnis. Versuchen Sie noch heute Venus, es hilft wirklich I Venus- Besichtswasser beschleunigt den Erfolg, ab 70 Pfg. Vollendete Schönheit durch Venus-Tages-Creme. Tuben 50 u. 80 Pfg Drog. Bornemann, Bahnhofstr. 17 ImriMtven Neuenweg 28 1083D Mittwoch» den 15. Februar • Tanz! • Bis 4 Uhr geöffnet! Hofmannsthal. Preise 1M1O Musik von , RM. 0.60-3.10. RichardStrauß gHMMBOMi Musikai. Leitung: Paul Walter. Spielleitung: Hans Geißler. Preise: RM. 1.20-4.10. Uler Bürogehilfe(in) für meine Mühle mit Landes- vroduktengeichäft sofort gesucht. Maschinenschreiben Bedingung« Kräfte aus der Branche bevorzugt. Wilhelm Achenbach Rodheim / Bieber, Telefon 23. Theaterkasse geöf.net; 11—13 und ab 16 Uhr. Sonntags von 11—12JO und ab 13.30 Uhr durchgehend. Steten 8e sich Karte« m Vorverkauf Telefon 33854/56 Großhandlung sucht jüngere Buchhalterin Schriftliche Angebote mft Gehallsansprüchen unt. 1078D an den Gießener Anzeiger. mit Abermann und hervorragender Besetzung MARIO PARLO Staafsoper Dresden als Gast Das Admlralspalasf- BALLETT Regie: FELIX WETZEL Vermietungen Moderne smd 5-Mj mit Bad u. Loggia, Parterre, zum 1. 4. 39 ev später au nenn. Walltorstr. 73 ll Kleine Mansard.- Wohnung 2 Zimmer und Kabinett a. rub. Leute zu verm. Näheres in der Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. was | Mietgesuche I Angestelltersucht gleich ob. 1.4.39 H-lMw eötL geräumige Mansarde. Schr.Angeb.unk. 0739 a. d. G. A. Kannen- Wärmer. Er hält den Kaffee und Tee schön warm. Auch für Junggesellen sehr geeignet Oleflen, am rH J Oswalflsfcart XX (Parkplatz) Fernruf Nr. 2145/2146 Goethe-Bonil ond Kaufmännischer Verein Mittwoch, den 15. Februar 1939, abends 8 Uhr Neue Aula m2«D Lichtbilder-Vortrag von Prof Dr. Waldmann: »Wien, die Stadt der deutschen Ostmark« Mitglieder Eintritt frei, Nichtmitglieder RM. 1.—. Ab morgen Mittwoch ftcüt ein Transport hochtragender WeundRitider tit mehrer Stallung zürn Verkauf. iossD ( Weser-Marsch-Dieb ). Herman» Klein,Mehverteiler Bellersheim, Telephon. Huugeu 41. Junger Kaufmann [Stellenangebote MM Verlobungs-Anzeigen Durchaus Zuverlässiges, hxibex1 liebes sucht z.l.Avril39 2%-Zimtn.- Wohnung mit Küche z. Pr. von 30-35 RM. Schr.Angebumt 0733 an ö. G.A. sicherer Rechner und Maschinenschreiber, zur Mitarbeit in unserer Zeitungsgeschäftsstelle bald oder zum 1. April gesucht. Schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf, Gehaltswunsch und Eintrittszeit erbeten. Suche tüchtiges, solides Mädchen mit besten Empfehlungen inPri- vathaushall su 4 Person. Guter Lohn und gute Behandlung zugesichert. Sonst. Hilfe vorhanden. Tüchtig^ braves Mädchen gesucht. Zu erfr. in der Geschäftsstelle des Gieß. Anzeigers. [0743 i Mittwoch, den 15. Februar 1939, nachmittags 2 Uhr, versteigere l ich dahier Neuenweg (Verkaufsraum v. Harttnetz) bzw. an Ort und Stelle (Bekanntgabe im Ver- steigernngslokal) zwangsweise gegen dar: 1079V Haus-, Laden-u.Büromobel, Näh- u. Schreibmaschinen, Radios, Klaviere, einen Post. Mäntel, Kleider u. Kostüme, Bücher, Schreibutensilien, Füllfederhalter, Rechen- u. Adressiermasckin., Bürsten, Pinsel, Körbe, 1 Warenschrank, 2Uhren,em W amuD assersveich.,Kafs enschränke 1 Photo, 1 Schiffschaukel u. v. a. Firnhaber, st. Gerichtsvollzieher. Keine Zeugnisse in Urschrift lortDern nm ZengnN» adichrttte» Dem «e> werbmigs'chr-ideo befc legen. - SiÄrüilfrer unoBewerbungSunter- tgen müßen Ssr- tuet Dung oon Serlufien auf Der tftüdfeüe Ä> men uns auf (trift frei Bewerbers tiacenl Tüchtiges Hausmädchen z. 1. Mörz 1939 gesucht. [loasD Heinrich Wolf, Dad-N anheim, AücestraffeNr.8. Volkstümliche Naturwissenschaft m rerchbebilderten, leicht verständlichen Werken and in verschiedenen Preislagen bieten unsere Verlagserzeugn sse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die Geheimnisse des Naturgeschehens und damitdurche; weitertesWissen erhöhte Freude an den vielfältigen Schönheiten der Natur. Verlangen Sie Prospekte und auch Probehefte der Zeitschrift: „Aas der Natur“ Hugo BermühlerVerlag Berlin-Licht 3 rfelde 1 bilanz- und fteuertechn. sich. BsBiier für ca. 10 Stunden im Monat zum 1. Avril gesucht. Schrift!. Angebote unter 0744 an d.G.A. Näheres loseD »cnuuunga-Miiac.ycii Seitersweg- £71 liefert Brühl'sche Druckerei BIRKENWASSER ZUR HAARPFLEGE erfahr.in Kochen und Hausarbeit, zum 1. Avrü für Dauerstellung in Einzelhaus gesucht weg. Verheiratung d. seitherigen Httfe. Zu erfragen in der Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. [909°' Verlag der Gießener Anzeigers 1052D Stadttheater IWHWWe bleichen-lkichtun- fdionend macht es Sil 5183C/J7 ©J.-fpori Verein für Rasenspicle, Lich. am retten. 13. Februar 1939 8. Ziehungstag In der heutigen DormütagSzlehung wurden gezogen 228711 197473 289881 381318 0742 .gesucht. 0736 130536 nach kurzer, schwerer Krankheit zu sich in die himmliche Heimat genommen. 150 RM. Außerdem wurden 4648 Gewinne zu je gezogen. geb. Kranz. Eberhard Goebel. ön der heutigen Nachmittagsziehung wurden gezogen Gießen (Schlageterstraße 8), den 13. Februar 1939. 6 Gewinne zu Die Beerdigung findet in aller Stille statt. 108QD 3060 9535 15767 24989 52866 66155 83322 83904 96675 50er-Vereinigung 1866 188 Gewinne zu Außerdem wurden 4654 Gewinne zu je 150 RM. gezogen. Nur die beste Drucksache nützen. Deshalb ist die billigste! Herausgabe der beeten Drucksachei sie BrOhl'sche Druckerei, SchulstraOe 7, Anruf 2251 Wir beraten Sie Wir entwerfen Wir drucken gui 31832 78881 95828 10000 RM. 5000 RAC 3000 RM. 107629 197053 259136 322122 353938 300 RM. 312238 332087 388025 388932 44986 63781 108368 167004 241898 364975 103981 133790 168877 205971 230287 262365 290406 321834 343523 352487 361187 390426 50311 I 106979 193237 255393 294760 347033 110280 172391 261292 370551 104384 137621 171224 209407 236236 263341 291046 322049 344993 353336 362339 394518 115667 143749 176893 195452 213408 223560 261367 290806 306036 353781 370849 388928 122237 191359 271555 380420 113262 148863 179322 210134 247859 275608 304007 331797 348882 353723 367396 399600 114906 155454 194538 214661 254063 280359 312626 332605 349957 354652 370720 111925 133074 165847 177568 199973 216542 234752 268342 295523 323162 361497 373436 397505 111246 197201 263801 327175 360767 203135 354547 393487 30682 26808 188345 116517 201065 268192 329147 365974 111932 140286 171841 183231 202024 216727 253202 277825 302705 323570 367044 378970 95186 49145 304035 59076 192981 244769 285964 349469 155303 210216 360473 168505 203578 228679 255895 284270 316797 343513 351868 356221 374710 152007 212775 275056 342316 377102 21944 112706 141866 172000 184272 204348 219903 259000 286261 305259 325822 370278 379640 32786 100354 173672 213348 287852 342613 383092 23687 78727 94211 113033 142341 176199 193816 211398 220088 260291 289086 305439 331297 370453 386196 1000 NM. 120674 l 285791 386163 : 500 RM. : 105059 117365 160480 177482 199688 216423 231768 267587 294682 313946 354232 371073 395361 200982 316094 388050 13171 255797 77611 250462 36514 195328 352468 399489 Gießen (Asterweg 6), den 13. Februar 1939. Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 16. Februar, nachm. 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. . 13032 176596 einem Deutscher Sprach-Unterricht 7:2 2:3 7 : 3 2 Gewinne zu 8 Gewinne zu 325112 295299 105510 164532 23087 67774 166870 196968 228347 >155376 283783 313421 342576 350072 355125 373080 42 Gewinne zu 40280 73947 210535 271969 360999 365638 84 Gewinne zu soll der Bedarf an: Einheitshosen Sommerröcken Winterröcken Wintermänteln rung und traf als Erster in 1:04,13 am zweitem Wechsel bei 20 Kilometer ein. Olfinuora machte vier Minuten gut. Dann fiel die Entscheidung. Hinter dem Schwcvtu Westberg ging der Finne Olfinuora mit langen, zügigen Schritten ins Rennen. In knapp 33 Minu- ten holte er nicht nur die drei Minuten Dorsprung des Schweden auf, sondern brachte seine Farben noch um nahezu 60 Sekunden in Front. Diesen knappen Vorsprung baute der finnische Schlußmann Karppinen zu einem überlegenen Siege in 2:08,35 aus. Schweden belegte den zweiten Platz in 2:09,43 vor Italien in 2:13,38 Stunden. 24 1403 6627 In tiefer Trauer; August Goebel und Frau Liesel, 19006 la Lugend ungeschlagener Gruppenmeister. 1900 la.-Iugend — VfB.-Reichsbahn 1. Jugend 3:1. Die la. Jugend von 1900 konnte durch diesen Sieg ungeschlagener Gruppenmeister der Gruppe I werden, und hat sich somit das Recht erworben, sich an der Zwischenrunde der Spiele um die Bannmeisterschaft zu beteiligen. Die la. Jugend der Spvg. 1900 zeigte eines ihrer schlechtesten Spiele und hinzu kommt, daß sie allzugroßes Du warst zu gut und starbst zu früh — Wer Dich gekannt, vergißt Dich nie. Allen Verwandten und Bekannten die tieftraurige Mitteilung, daß meine liebe, gute Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Frau Emilie Rinn, geb. Fleischer nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden im Alter von 53 Jahren sanft entschlafen ist. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Karl Rinn. Gestern früh 3 Uhr verschied unser Alterskollege Adalbert Schönhaber Die Beerdigung findet Mittwoch, den 15. Februar 1939, nachm. 2"/« Uhr statt Gießen, den 14. Februar 1939 Der Vorstand ______________________________________________0740 Schwäche aus und gab Happel mit einem feinen Schuß das Nachsehen. Ein vermeidbares Tor! Der Steinberger Sturm mühte sich redlich ab um einmal durch einen hohen Sieg das Torresultat zu verbessern. Dies glückte ihnen bis zur Pause auch noch dreimal. r., . . , _ . . Nach Wiederanpfiff zeigte sich das gleiche Spielgeschehen. chervorzuheben ist aber der Eifer der Burger. Noch zweimal brannte der Rechtsaußen gefährlich durch, zu Erfolgen reichte es aber doch nicht mehr. Steinbergs Sturm dagegen zeigte nun manchmal tadellose Kombinationen, und manches Tor fiel. Der ganze Sturm beteiligte sich am Tore- schießen. Jeder tat seine Pflicht. Noch zweimal mußte sich der Gästetorhüter geschlagen bekennen, der trotz der hohen Niederlage manchen schönen Schuß hielt und schuldlos ist an diesem Spielausgang. lleberraschungen in der 2. Kreisklasse. u.al.lcist.Haarew. nurd.dlevonmir angew.,einz.sich. 'JJZetb. unt. Gar. imm.m.d.Wurz. schmerzt.entfernt F.au B. Gulden, seit 1935 Fr.W. Henkel Svrechstund. etzt Mittwachs.Gießen Am Riegelpfad 32 U-fll/?Ubrdurchg. I. Kreisklasse: Lollar — Heuchelheim Lich — Großen-Linden Leihgestern — Steinbach II. Preisklasse: Ettingshausen — Nieder-Ohmen Saasen — Grünberg Geilshausen — Göbelnrod 36032 47322 51593 63262 76845 81063 85086 88196 89262 92705 Werbung wirksam unterstützen. Geringwertige Drucksachen schaden mehr ale Heute morgen gegen 9 Uhr hat Gott der Herr unseren lieben Wolfgang Bekanntmachung. Vetr.: Beschaffung von Uniformen für das Fahr« personal der Straßenbahn. Heli L a n t s ch n e r und Christel C r a n z, die ersten Weltmeister von Zakopane. — (Schirner-M.) [Verschiedenes] Pelzwaren Pelz-Reparaturen billig. I 56obd M. Liebler Kreuzplatz 2. Im Gewlnnrade verblieben: 2 Gewinne zu se 1 000 000 NM, 2 zu je 500 000, 2 zu je 300 000, 2 tu je 200 000, 2 zu je 100 000, 2 zu je 75 000, 4 zu je 50 000, 10 zu se 30 000, 10 zu je 20 000, 76 zu je 10 000, 114 zu se 5000, 264 zu je 3000, 704 zu'je 2000, 2146 zu je 1000, 3572 zu se 500, ■ 7342 zu je 300 und 168 746 Gewinne zu je 150 RM. n Sie bei Finnland wieder Staffel-Weltmeister Deutschland auf dem sechsten platz. Der Verein für Rasenspiele hielt Samstagabend seine Generalversammlung ab. Nach dem vom Bereinsführer Karl Korz verlesenen 197473 217796 ».«.«• • • __ 251981 254835 257501 264587 267238 ------ 298257 300641 302125 335137 Für das Fahrpersonal der Straßenbahn in Gießen " ' ™ ' 1081A 172 Gewinne zu 300 RM. ----- ------ 46837 51036 55014 59025 59047 63730 66918 75384 77485 79099 92624 94796 97204 ------ ------ ------ ------ 119955 130536 4 Gewinne zu 5000 RM. 89438 203026 10 Gewinne zu 3000 RM. 13418 61534 22024 2000 SRW. 7222 18927 67258 82120 95703 216679 230437 234629 Biber in Deutschland Bon Professor Dr. Gustav Hinze 75 Seit. nt. 9 Textabbildungen u. 62 Abbildung, auf Kunstdrucktafeln nach Natururkrundcn des deutsch. Dibervaters Amtmann Behr Herausgegeben von der Reichsstelle für Naturschutz, Berlin 3n Leinen gebunden RM. 3,00 Wie Wisent und Elch, so gehört auch der Biber zu jenen Tierarten, die einst in Deutschlands (Bauen weit verbreitet waren, aber durch das unnachsichtige Eingreifen des Menschen mehr und mehr der Vernichtung anheimfielen. Es gehört heute zu den wichtig stcn Aufgaben allerIreunde unserer heimischen Tierwelt, dieses seltsame Ragetier vor dem Aussterben zu schützen und die wenigen in Deutschland noch vorhandenen Biber zu erhalten und zu hegen. Ein hervorragender Kenner gibt hier in trefflichen Schilderungen und herrlichen Natururbunden ein anschauliches Lebensbild vom deutschen Biber. Hugo Bermühler Verlag Berlin-Lichterfelde 16 Gewinne zu 2000 RM. 85331 156371 321634 326945 351999 370194 391444 Die Mannschaft aus Lollar konnte einen heutigen Sieg erringen. Die Gäste zeigten reiferes Spiel und ihr Sieg war verdient. 3B48226e^n,ne1i® 600 RM. 6026 6546 25664 35129 38322 41721 42080 52420 55397 61610 66041 69686 79348 79690 86092 95448 102097 103352 ------ ------ ------ 140786 149225 Verkäufe Gut erhaltener Kinderwagen zu verkauf. 0737 Mittelweg 14 1. Stock rechts. Gut erhaltener Kinderwagen zu verkaufen. v738 Schillerstr. 191. | Kaufgesuche"] Gebr.,gut erhalt, eisernes Kesselgestell zu kaufen gesucht. Schr.Angeb mit. 1084D a.d.G.A. Lieferungsvergebung. Die Lieferung des Bedarfs an Buller, Milch, IDurff- und Backwaren für das Rj. 1939 sowie des Bedarfs an sonstigen Berzehrungsgegensländen und an Reinigungsmitteln für die Zeit vom 1. 4.1939 bis 30. 6.1939 (Berlängerung des Zuschlags von Viertel- jahr zu Vierteljahr bis zum 31. März 1940 ist bei im Wettbewerb festgestellter preiswerter Lieferung nicht ausgeschlossen) soll unter Zugrundelegung der Verdingungsordnung für Leistungen (VOL.) für die Universitätskliniken in Gießen vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen für Verzehrungsgegen- stände können an Werktagen von 10 bis 12 Uhr (außer Samstags) bei der Verwaltung der Kliniken der Ludwigs-Universität Gießen, Klinikstraße 32, 1. Stock, Zimmer 5/7, diejenigen für Reinigungs- mittel Zimmer 10 eingesehen, die Bedarfslisten gegen Erstattung der Selbstkosten daselbst bezogen werden. Angebote und Warenproben sind getrennt, oet« schlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, an die obige Verwaltung bis Dienstag, den 7. Wär; 1939, 10 Uhr, einzureichen. Angebote find nur durch die Poft (Brief) einzureichen. Den Angeboten ist auch die schriftliche Anerkennung der Lieferungsbedingungen nach vorliegendem Formular beizufügen. Angebote, die allen genannten Bestimmungen nicht voll entsprechen, können nicht berücksichtigt werden. Die Eröffnung der Angebote findet gemäß den Bestimmungen der BOL. in nichtöffentlichem Termin statt. 1075V Wenn Bewerber bis zum 25. März 1939 nicht benachrichtigt worden find, muhten die Angebote uns berücksichtigt bleiben. Gießen, den 14. Februar 1939. Verwaltung der Kliniken der Ludwigs-Universität Gießen. für das Rj. 1939 unter Zugrundelegung der RLO- und der besonderen Bedingungen der unterzeichneten Verwaltungen öffentlich vergeben werden. Wir behalten uns vor, Stofflieferung und Anfertigung getrennt zu vergeben. Für die Anfertigung find nur Uniformschneider und selbständige Schneidermeister zugelassen. Die Angebotsunterlagen sind auf Zimmer Nr. 2 des Verwaltungsgebäudes der Städtischen Straßenbahn, Hammstraße 35, während der Dienststunden erhältlich. Die Angebote sind bis zum 25. d. Ul., vormittags 12 Uhr, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, bei der unterzeichneten Verwaltung abzugeben. Die Eröffnung der Angebote erfolgt zu der vorgenannten Zeit im Beisein etwa erschienener Interessenten. Freie Auswahl des Lieferers bzw. der Lieferer behalten wir uns vor. Gießen, den 11. Februar 1939. Direktion der Stadtwerke Gießen. Schußpech hatte und mit AwÄ Mann Ersatz an- treten mußte, während die Mannschaft des VfB.- Reichsbahn mit nur 9 Mann zur Stelle war Bei der Zwischenrunde wird die la. Jugend mit veränderter Ausstellung auf den Plan treten, da inzwischen einige Neuanmeldungen eingegangen sind, und zwei Spieler aus der la. Jugend ausgeschieden sind. Spvg. 1900 Ila. Jugend HJ.-Ulannschaft Lollar 1:6. Jahresbericht darf der Verein mit seinen im letzten Jahr gezeigten Leistungen zufrieden sein, konnte doch die erste Mannschaft seit Bestehen des Vereins zum erstenmal an Aufstiegsspielen der Kreisklasse teilnehmen. Spielwart Ehr. A l b ach machte vor allem auf die mannigfaltigen Schwierigkeiten aufmerksam, die zur Zeit der Aufstellung einer Mann» schäft entgegentreten. Der seitherige Vercinsfuhrer wurde wiedergewählt. Die von dem Rechner Fritz Hermann vorgelegten Rechnungsbücher zeigten tadellose Führung und einen günstigen Abschluß, so daß ihm Dank und Entlastung zuteil wurden. Als erfreuliche Tatsache ist zu bemerken, daß sich die Jugend sehr für die Ziele des Vereins interessiert, Jugendwart Hans Gravelius bekräftigte dies in seinem Bericht. Mit dem Wunsche, auch im kommenden Jahr alles zu tun, um im Rahmen des NSRfL. an der sportlichen Ertüchtigung der Jugend mitzuhelfen, konnte der Vereinsführer die Sitzung schließen. AN-Sold auch Silbcrgcld kauft sländig Erich Beyer Juwelier l 08io Balmbofstraßel Telefon 4041. Genehm -Befehl. Nr. II 59393. Spez. Umarbeit. Iv.alt.Tranringen' Um die Studenten-Gaumeisterschast im Handball. Endspiel Universität Frankfurt—Universität Gießen. Am heutigen Dienstag fährt die Handballelf der Universität Gießen zum Spiel um die Gaumeisterschaft nach Frankfurt a.M. Die Gießener Studenten, die in diesem Semester einen erfolgreichen Start hatten, müssen diesen schweren Gang immer noch mit Ersatz antreten. Ohne Seipp, Krausch, Krämer und Watz dürfte es den Gießenern schwer fallen, gegen die spielstarken Mainstädter aufzukommen. Aur die Universität Gießen spielen Hofmann, Grieb, Bork, Rink, Bingel, Naab, Winter, Götzelt, Blankenburg, Schäfer und Gebhardt. Die Gießener Stu- dentensch^t erwartet, daß ihre Elf dieses schwere Spiel ehrenvoll besteht. Fußball: Marburg — Frankfurt a. M. Am morgigen Mittwoch trejfcn sich auf dem hiesigen Universitätssportplatz die Fußballmannschaften der Universitäten Marburg und Frankfurt a.M. Da die beiden Mannschaften ungeschlagen die Gaumeisterschaft erringen konnten, verspricht es ein interessantes Spiel zu werden, zumal bekannte Spieler wie Lindemann (Eintracht Frankfurt a. M.) mitspielen. Teutonia Steinberg I — Burg I 12:1 (6:1). Zu einem wahren Schützenfest gestaltete sich der gestrige Kamps auf dem Sportplatz an der Neumühle. Die Gäste hatten nichts zu bestellen! Nach den gezeigten Leistungen dürften die Burger dem Abstieg nicht mehr entgehen. Kämpferisch gesehen, tat ja jeder seine Pflicht und rackerte sich ab bis zum Schlußpsiff, aber Technik, Kombination und Spielaufbau waren gleich Null. Jeder war darauf bedacht, das Leder so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone zu bringen. Unter diesen Voraussetzungen kamen denn auch die Teutonen nie richtig zum Zug. Wenn eine Mannschaft sich ausschließlich auf die Verteidigung verlegt, kann der beste Gegner kein schönes Spiel zeigen. Trotzdem konnte man manchmal saubere Kombinationen beobachten, die dann auch meistens zu Toren führten. Leider schied 15 Minuten vor Schluß Däublin verletzt aus. Hoffentlich ist die Verletzung nicht schwerer Natur, denn m den noch ausstehenden drei schweren Spielen würde man ihn sonst sehr vermissen. Für den ausgebliebe- ncn Schiedsrichter amtierte Buß (Steinberg), dem sich die Teutonen in folgender Besetzung stellten: Happel, K. Schmandt, Jung, Fett, Hederich, H. Schmandt, Buß, Haas, Schmidt, Däublin, Lang. Die Gäste hatten Anstoß, kamen jedoch nicht weit. Schmidt angelte sich das Leder, und sofort erschien Steinbergs Sturm im gegnerischen Strafraum. In der 8. Minute gab es auch schon das erste Tor. Buß flankte fein zur Mitte, und geschickt lenkte Daublm ein. In kurzen Abständen schlug es dann noch zweimal ein, und zwar durch Schmidt. Allmählich nahm nun die Steinberger Hintermannschaft das Spiel leicht, der Ball wurde nicht fest genug weggeschlagen, und schon nutzte der Burger Linksaußen diese Finnlands überragende Langläufer verteidigten bei den Schiweltmeisterschaften in Zakopane ihren Titel in der 4X10-km-Staffel erfolgreich. Schweden kam auf dem zweiten Platz vor Italien ein, das Norwegen überflügeln konnte und so eine Bresche in die nordische Vormacht der Langlauf-Klasse schlug. Die deutsche Staffel Lochbiehler, Wöß, Bach und Burk belegte hinter der Schweiz den sechsten Platz. Es war ein schweres, kampf- und abwechslungsreiches Rennen. Die vorgesehene Sttecke konnte wegen Schneemangels nicht benutzt werden. Deshalb wurde eine neue Schleife von 10 Kilometer an den Hängen des 1350 Meter hohen Gubalowki abgesteckt, alle vier Läufer jeder Staffel hatten also die gleiche Aufgabe. Die Loipe war stark vereist, was bei ihrer hügeligen Beschaffenheit sich recht unangenehm bemerkbar machte. Nach vier Kilometer folgte ein längerer Aufstieg mit anschließender Talfahrt. Kurz vor dem Ziel hatten die Läufer dann noch einmal einen schwierigen Anstieg zu überwinden. Das Wetter war trüb bei ein Grad Kälte. Norwegens Startmann versagte. Zu dem erwarteten großen Dreikampf der nordischen Nationen, der die bisherigen Weltmeisterschaften stets auszeichnete, kam es zwar nicht, da Norwegens erster Mann, Odden, versagte und die ersten zehn Kilometer nur als Siebenter hinter unserem Starter Lochbiehler beendete. Dafür bewiesen aber die Italiener erneut ihren Fortschritt im Langlauf und blieben den führenden Finnen und Schweden stets dicht auf den Fersen. Pitkänen brachte die Finnen sofort in Front. Stenvall schaffte Schweden nach vorn. Unser zweiter Mann, der Innsbrucker Wöß, verlor einen Rang, doch machte Bach diesen Nachteil wieder gut. Langlaufmeister Burk konnte auf dem letzten Abschnitt den Schweizer Gamma aber nicht mehr abfangen. Im Dorderfeld behaupteten inzwischen die Italiener ihren dritten Platz. Norwegen arbeitete sich stetig nach vorne und überholte Deutschland, Frankreich und die Schweiz. Der schwedische zweite Mann, Stenvall, lief ein ganz großes Rennen. Er entriß dem Finnen Alakulppi die Füh- GewiooauSzug 5. Klaffe 52. Preußisch-Süddeutsche (278. Preuß.) Klaffen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abtellungen I und II 1:0 2:8 3:3 Nun ist die Entscheidung in der ersten Kreisklasse gefallen sogar beide Gruppenmeister konnten ermittelt werden. Lollar sicherte sich durch einen hohen Sieg den Titel, und Großen-Linden errang nad) hartem Kampf ebenfalls den Meistertitel Leihgestern konterte Steinbock) sicher nieder, jedoch ist es für die Meisterschaft zu spät. In der Gruppe A der zweiten Kreisklasse ging es diesmal drunter und drüber. Nieder-Ohmen als Tabellenführer hatte man einen sicheren Sieg über die stark zurückfallenden Ettingshauser zugetraut, aber die Platzherren zeigten nach langer Zeit wieder einmal ein Spiel, das begeistern konnte. Dabei kam der Tabellenführer mit dem knappsten aller Ergebnisse unter die Räder. Eine derbe Abfuhr holte sich Saasen auf eignem Platz gegen die Ueberraschungs- mannschast Grünberg. Mit nur zehn Mann antretend konnten die Platzherren bis zur Halbzeit noch Widerstand leisten, dann war es allerdings vorbei, und Grünberg zog durch sechs Tore unaufhaltsam davon. Gut hielt sich die Mannschaft von Göbelnrod, die in Geilshausen nach der angenehmen Seite enttäuschte. Obwohl die Platzherren mehr vom Spiel hatten, konnten die Gäste doch ein Unentschieden 60 Gewinne AU 1000 RM. 44130 67131 64249 92976 93081 106628 152731 188379 ------ ---------- 240197 241726 Großer Stein- weg 3 II. Mündlich können Sieesnurwenlgeo sagen, schriftlich mehreren, durch eine Kleinanzeige sagen Sie es allen «w, Mio, ?J«lI ;°ö)e Ä fjnij Ms, st dl I ^egsi l Jfite Hi ; Neil 'N n