Keitag, 13. Januar 1939 189. Jahrgang Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8^/,Uhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text- anzeigen von70mm Breite 50 Rpf..Platzvorschrift nach vorh.Dereinbg.25°/g mehr. Ermäßigte Grundpreise: Stellen--, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzei- gen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche AnzeigenSRpf. 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Schristleitung und Geschäftsstelle: Schulsttahe 1 Sie ersten Empfänge i Wünschen für den das Wie die Litauer nach Memel kamen Als Doyen des Diplomatischen Korps richtete d c t Apostolische Nuntius, Monsignore Cesare Orsenigo, in französischer Sprache eine Ansprache an den Führer und Reichskanzler, die in der Uebersetzung wie folgt lautet: „Herr Reichskanz- Sie Ausfahrt des Diplomatischen Korvs Neujahrsempsang in der neuen Reichskanzlei. Der erste Staatsakt im neuen Repräsentationshaus des Großdeutschen Reiches n e r, dem Reichsminister und Chef der Reichskanzler Dr. Lammers, dem Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generaloberst Keitel, dem Pressechef der Reichsregierung, Reichsleiter Dr. Dietrich, dem Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, F r e i- herrn von Weizsäcker, dem Chef der Persönlichen Adjutantur, SA. - Obergruppenführer Brückner, und dem Chef der Adjutantur der Wehrmacht, Oberstleutnant d. Genst. S ch m u n d t Die Ansprache des Nuntius. oember die Memelländer Gelegenheit hatten, am 11. Dezember einen neuen Landtag zu wählen, konnten sie zum erstenmal in voller Freiheit ihre nationale Gesinnung bekennen. Der neue Landtag umfaßt 25 deutsche und 4 litauische Abgeordnete und damit ist ja denn wohl auch das Urteil über den litauischen Handstreich vom Jahre 1926 gesprochen. Die Memeldeutschen haben erkennen lap fen, daß sie niemals mehr damit einverstanden sein wollen, sich der Willkür der Litauer unterzuordnen., Nicht nur durch das Autonomie-Statut, sondern ge- rade auch durch dieses freie Bekenntnis ist eindeutig bewiesen, daß sie sich ihre Rechte aus ihrem Deutschtum niemals nehmen zu lassen brauchen. Der Ausstieg Deutschlands zum Großdeutschen Reich hat auch den Memeldeutschen das Gefühl des Schutzes und der Geborgenheit für alle Zeiten vermittelt. Kr Besuch Ribbentrops in Warschau. Berlin. 12.Jan. (DNB.) Der polnische Außen- minisler, Oberst Beck, hat den Reichsminister des Auswärtigen, von Ribbentrop, bei seinem Zusammentreffen mit dem Reichsaußenminister in München namens der polnischen Regierung zu einem Besuch in Warschau eingeladen. Der Reichsminisier des Auswärtigen hat die Einladung angenommen. Die Reise, die einen Gegenbesuch für den seinerzeitigen Besuch des polnischen Außenministers in Berlin darstellt, wird voraussichtlich noch im Laufe des Winters stattfinden. ungeheure Tempo schon nichts Ungewöhnliches mehr- in Deutschland, weil unser schaffendes Volk politisch und organisatorisch so ausgerichtet ist, daß es jedem Befehl des Führers wie ein Mann zu folgen vermag. Bei solcher intensiven Leistung, die aus freiwilliger Gefolgschaft beruht, bleibt immer noch Zett und Raum für Scherz und Humor, bleibt Gelegenheit für manch ernstes oder fröhliches Gespräch. Eines Tages stand die gesamte Belegschaft morgens, als die Arbeit beginnen sollte, vor dem Bretterzaun in der Voßstraße statt aus dem Bau Es war eine allgemeine Bewegung unter den Arbeitern, und man hörte zuweilen ein unterdrücktes Lachen. Als die Männer gefragt wurden, weshalb sie so tatenlos daständen, wie en sie auf ein Schild am Eingang zur Baustelle: „Der Zutritt zum Bmiplatz der neuen Reichskanzlei ist Derb o t e n. Man hatte in der Eile ein falsches Schild aufgestellt statt des richtigen, auf dem natürlich nur den „Unbefugten der Zutritt verboten wurde. So also sieht em Streik" aus bei uns in Deutschland, und deshalb können wir in einem Jahr Bauwerke von solcher Größe und Schönheit errichten wie die neue Reichskanzlei LV1 Hier empfangt das deutsche Volt. ^on unterer Serlmer Schristlettung. Mt stolzer Genugtuung hat das deutsche Volk aus Bildern und Presseberichten. ,a aus den Wor- °us h.. ctührcrs selbst entnommen, datz die Lon inÄm Neubau der Re.chskanz- ?e? nun endüch ein repräsentatives Gebäude er- chalten hai. das der Würde, der Macht und dem Ansehen des Grohdeutschen Reiches entspricht. Die- jer erfte Monumentalbau des neuen Berlin ist »runmehr durch die ersten Staatsakte, die in seinen -Räumen stattfand-n, geweiht worden nämlich Lurck die Neujahrsempsange des Führers Schon durch diese Tatsache wie durch die Manze Anlage des Bauwerks, wird unterstrichen, welchen Zwecken diese architektonische und raum- Lünstlerische Meisterleistung unseres pingen nationalsozialistischen Zeitalters zu dienen hat: die neue Reichskanzlei enthält keine Pnvatraume für das -Staatsoberhaupt oder die Regierung, sie ist auch kein Palais oder Schloß tm Stile Derflungener Seiten sondern sie ist gedacht als eine Statte, an ke g-a b°ü°t wird,'a/d°r'aber auch der Führer einer Weltmacht als Sprecher seiner Natron die Sissow Glückwünsche der Staatsoberhäupter, Regierungen unh Völker entgegenzunehmen. Um elf ühr emp- Hna der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht in feinem Arbeitszimmerzu- die Oberbefehlshaber der Wehr- wist eile, Generalfeldmarschall Göring Generaladmiral Dr. h. c. Raeder Generaloberst von Brauchitsch und den Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generaloberst Kettel, zur Entgegennahme der Glückwünsche des Heeres, der Kneasmarine und der Luitwaffe. Die Glückwunsch e der NSDAP, hat der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß. dem. Führer bereits vor einigen Tagen überbracht. Eine auf dem Wtt- belmsplatz aufgestellte Ehrenkompanie des Wachregiments unter Führung des Hauptmanns Croert erwies den Oberbefehlshabern bei ihrer An-und Abfahrt die Ehrenbezeugungen Beim Verlassen des Hauses schritten sie gemeinsam die Front ab hieran schloß sich der Empfang des Chefs der deutschen Polizei, Reichsfuhrers *i*l Hjmni- - öer in Begleitung von Obergruppenführer sse'ißmener, G-neral der Polizei Muege und Öen Gruppenführern Heydrich, Wolff und Pancke । berrl Führer die Glückwünsche aller Miederungen nlter Sitte eine Probe des von ihnen erzeugten Zol»s mit Schlackwurst und Eiern und °m dem rafrirfmHnfrhpnefticbt. den sogehohen Gäste und Dertreter fremder Staaten empfängt. Diese Funktton ist es, die den Besucher der neuen Reichskanzlei aus ihrer gesamten äußeren Gestalt sowie aus allen Einzecheiten chrer inneren Raumaufteilung und Ausstattung anspricht. Wer durch die weitläufigen Jnnenhbse, Sale und Zimmerfluchten des neuen Reprasentationsbaues geschritten ist, wer das fein ab getönte 3u[ammen|piel der Farben und Formen, die hier zu höchster Geltung kommende Schönheit deutscher Steine, deutschen Marmors, deutschen Werkstoffes, wer die edlen Maße der Tore, Türen, Fenster, Säulen, Pfeiler und Gesimse, die künstlerische Vollendung der sparsam aufgestellten Plastiken und sonstigen Schmuckgegenstände bewundert hat, der weih, datz hier ein Bau entstanden ist, den jeder deutsche Volksgenosse mit berechtigtem Stolz sein eigen neu- die in der wunderbaren Harmonie der verschiedenen Gesteinsarten unb Materialien eine Fülle von Vorbereitungen, Berechnungen und Versuchen erforderte, so weiß man in der Tat kaum, wie dies alles in so kurzer Zeit geschaffen und fristgerecht als krönender Abschluß des großdeutschen Jahres in praktischen Gebrauch genommen werden konnte. Erklären läßt sich dies Wunder nur dadurch, daß hier der Nationalsozialismus gebaut hat, daß der Führer als politischer Baumeister des Dritten Reiches zugleich auch der Baumeister einer neuen Kultur» ep 0 che ist, welche die Größe unserer Zeit in unvergänglichen Werken aus Stein und Erz festhält. Nationalsozialistischer Geist ist es gewesen, der auch Albert Speer befähigte, Planung, Entwurf und Durchführung des gewaltigen Bauvorhabens rechtzeitig zu vollenden. Nationalsozialistischer Geist ist es gewesen, der die Mitarbeiter des Generalbauinspektors sowie die gesamte Arbeiterschaft beseelte. Nationalsozialistischer Geist ist es gewesen, der unter allen 8000 Gliedern dieser Arbeitsgemeinschaft em kameradschaftliches Gefühl entstehen ließ, von dessen Betättgung nicht zuletzt die Schnelligkeit und. die Qualität der Leistungen abhing. Freilich ist dieses Manchem der durch den Versailler Vertrag neugeschaffenen Stauten genügte das, was ihnen als reife Frucht in den Schoß gefallen war, nicht, je ahen sich bewogen, noch weitere Korrekturen zu. hren Gunsten auf eigene Faust zu unternehmen. Zu diesen Staaten gehörte Litauen. Es ist gerade sechzehn Jahre her, daß eines frühen Morgens litauische Soldaten, die man in Zivilkleider gesteckt hatte, um einen Aufstand zu fingieren, überraschend im Memellande auftauchten und es vor Den Augen des damals ohnmächtigen Deutschland kurzerhand annektierten. Die Litauer nannten das damals eine „Befreiung" des Memellandes und sw waren darüber so erfreut, daß sie seither den 15 Januar, den Tag, an dem sie die Stadt und den Hafen von Memel besetzen konnten, als besonderen Staatsfeiertag begingen. Sofort setzte auch die Geschichtsfälschung ein. Man behauptete, durch diese "Volkserhebung" sei bewiesen worden, daß die memelländi- sche Bevölkerung rein litauisch gesinnt sei und daß sie keinen anderen Wunsch gehabt habe, als von Kowno regiert zu werden. ei # f Die traurigste Rolle bei diesem Spektakel spielten die alliierten Besatzungstruppen, in der Hauptsache französische Einheiten, denn die Ivilbevölkerung war völlig wehrlos und es war ch noch nicht die Zit gekommen, wo em Deut- er in der Lage gewesen wäre, mit der Waste der Hand seine Freiheit und seine Ehre zu rteibigen Zwar hatten die Führer der Be- , tzungstruppen, die von dem geplanten Anschlag änd bekommen hatten, noch kurz zuvor ange- nbigt, daß sie bis zum letzten Mann den ihrem chutz anvertrauten Boden verteidigen wurden; .er schon als die ersten Schüsse fielen, zogen die ataitlone die weiße Fahne auf und suchten m [irrer Flucht Schutz auf den Schiffen, die int letneler Hafen lagen. Don hier aus wurden sts mn direkt in die Heimat abtransportiert. Dieser orfall ist eines der traurigen Beispiele, daß die Sieger" von Versailles nur dann entschlossen warn, eine korrekte Durchführung des Vertrages zu »rlangen, wenn sie befürchten mußten, daß cs .eutsche waren, die eine Aenderung der Bestim- tungen zu ihren Gunsten erstrebten. So hat die pariser Botschafterkonferenz keine Bedenken getra- en, die vollendete Tatsache, die durch den lttau- chen Handstreich geschaffen worden war, zu sank- onieren. In Paris kam es im Mai 1924 ZU dem kannten M e m e l a b k 0 m m e n , in welchem ier Großmächte die Garantie dafür übernahmen, aß das darin enthaltene A u t 0 n 0 m 1 e - S t a - u t von den Litauern aufs Peinlichste eingehalten »erben würde. Denn um den Rückzug zu decken, iatte man den Litauern das Versprechen abge- tommen, die Verwaltung des Mernellandes so zu gestalten, daß die überlieferten Rechte und Die rultur seiner Bewohner gesichert wurden. Ick wel- hern Geiste sich Litauen an das Statut gehalten )-t, ist nur zu sehr bekannt. Fast sämtliche Be- timmungen, die zu Gunsten der Memeldeutschen prachen, wurden durch Ausnahmegesetze und m »inem zwölf Jahre währenden Kriegszustand au f - 1 eh 0 ben. Der Völkerbund, den die MWmeldeut- idjen in ihrer Verzweiflung angerufen hatten, oerhielt sich so, wie er sich immer gegenüber Klagen von Minderheiten verhalten hatte, er d e r « schleppte die Angelegenheit oder begnügte sta) mit sanften Mahnungen an die Vertragsbrüchigen Regierungen, die sich jedoch auch in der Zukunst baau6V:Ä deren Z-bl int L-Ust der J-H?e durch behördlich geförderte Unter- ___x......— ««4, »«rGÄrPi rrmrftp Nllinscktte Niemand ^Auch"die fremden Diplomaten werden den Eindruck einer außerordentlichen und neuartigen bau- künstlerischen Leistung empfangen en einer Leistung die eben in chren Doraussetzunyen und Ergebnissen den neuen deutschen und n at 1 0 n al- sozialistischen Lebensstil widerspiegelt. Mit Recht fragt man sich, wie in so knapper Frist - die reine Bauzeit dauerte kaum ein Jahr - ein so geschlossenes und großartiges Merk aefchaffen roeroen konnte. Denn man dar, nicht vergessen daß die neue Reichskanzlei nicht mir eisten der schönsten sondern auch einem der größten Repräsentationsbauten m Deutschland und m Europa darstellt. Einige Dergleiche mögen das ÄZ™, »er'reicht nur b« J K aber noch nicht das neue Berlin kennt BestpiAs weise hat der Reichstag, der wohl als der Repra tzntaUobau -»--ämesten Reiche- «-n darf, eine Frontlange von 16d Ateier, > Trotzdem zeit von ln9ge^amt 14 b n °u^e9^e?^^ a n I®r"6eehna5 durchaus Einmaliges Nr, wÄrend dst ^entsprechenden l-r Z äß-nnerhättMe bei 11 Meter lang sind. .„Monmnfciaeri Angaben Während diese Empfänge noch ftattfanöen, begann gegen 11.30 Uhr von den Linden her die Auffahrt des D i p l 0 m a t l s ch e n . K 0 r p s zum feierlichen Neujahrsempfang. Die auf dem Wilhelmsplatz gegenüber dem Eingang Wilhelm- straße 78 aufgestellte Ehrenkompanie des Heeres mit Musik- und Spielleuten erwies jedesmal beim Eintreffen eines fremden Missionschefs die ihm zu- stehenden Ehrenbezeugungen durch Präsentieren des Gewehrs, wobei die Musik bei dem Nuntius und den Botschaftern den Präsentiermarsch schlug, wahrend für die Gesandl.n das Spiel gerührt wurde. Die weitere Vorfahrt führte durch das neue Doppelportal i n d e n E h r e n h 0 f zur Freitreppe, wo- em Doppelposten der ^.-Leibstandarte den aus- steigenden Diplomaten Ehrenbezeugungen erwies. Die Missionschefs begaben sich alsdann in den M 0 s a i k s a a l, wo sie vom Staatsminister und Chef der Präsidialkanzlei Dr. Meißner und dem Chef des Protokolls des Auswärtigen Amtes, Gesandten Freiherrn von Dörnberg, empfangen und von wo sie durch die Runde Halle und die Große Galerie in den Gr 0- ß e n Empfangssaal geleitet wurden. Nachdem die sämtlichen in Berlin beglaubigten 52 ausländischen Botschafter, Gesandten und Geschäftsträger hier Aufstellung genommen hatten, betrat । — Punkt 12 Uhr — der FÜhrer und Re 1 chs - kanzler den Saal zusammen mit dem Reichs- ! Ä beg,5.-?°°mLL: ier! V« b« gib. sich . mlniste^ und Chef der Präsidialkanzlei Dr. Meiß- Diplomatische Korps, das bei dem Deutschen Neich Gedeihen der Reichshauptstadt dankend ent- g^ ^^^szustandes am 1. No- gegennahm. L .. ..... ? ■ <■ Groß-euische Verwaltung ita und begibt sich vor das „ftaus des Reichskanzlers", um hier den Vorbeimarsch der Ehrenkompanie abzunehmen. Während die Truppe im Paradeschritt vorbeizieht, umjubelt die Menge den Führet und die Heil-Rufe begleiten ihn, bis er wieder ins Portal zurücktritt. tung sichtbar. Jubelnde Heil-Rufe schallen ihm entgegen und begleiten ihn, als er an die Spitze der Ehrenkompanie herantritt und langsam die Front abschreitet. Ihm folgen der Kommandant von Berlin, Generalleutnant S e i f f e r t, und der Kommandeur des Wachregiments, Oberst v. Alten. Dann verläßt der Führer wieder den Wilhelmsplatz Ciano, Parteisekretär Minister Starace, dem italienischen Botschafter in London, Graf Grandi, und vom englischen Botschafter in Rom, Lord Perths begleitet. Beim Betreten der Tribüne wurden die englischen Gäste mit ihrer Nationalhymne und Hochrufen der in dem Stadion aufgestellten 5000 Mitglieder der faschistischen Jugendorganisationen begrüßt. Ehamberlain klatschte wiederholt den jugendlichen Sportlern Beifall für ihre hervorragenden Leistungen. Dann begaben sich die englischen und die italieni? schen Minister zum Palazzo Venezia, wo um 17.30 Uhr d i e zweite politische B e - sprechung zwischen Mussolini, Graf Ciano, Ehamberlain und Lord Halifax begann. Der Meinungsaustausch dauerte bis 18.45 Uhr. Im Anschluß an die Gespräche nahmen Chamberlain und Lord Halifax zilsammen mit den italienischen Staatsmännern im Palazzo Venezia einige'Erfrischungen ein, um kurz darauf den Palast zu verlassen. Chamberlain weigerte sich Pressevertretern gegenüber, irgendeine Erklärung abzugeben. Jedoch schlossen Beobachter aus den zuversichtlichen Gesichtsausdrücken der beiden -nFlischen Minister, daß die Gespräche im -palazzo Venezia zu ihrer Zufriedenheit ausgefallen Festliche Eröffnung der deutsch-italienischen Sendereihe. Deutschland und Italien — das Kernstück des abendländischen Kulturkreises. ordnung begründe die alleinige Verantwortung des Gemeindeleiters, verstärke den Einfluß des Staates auf die Gemeinden und räume der Partei einen entscheidenden Einfluß auf die Gestaltung der Geschicke der Gemeinden ein. Im Gegensatz zum liberalistischen Staat stelle der Nationalsozialismus die Persönlichkeit, die Eigenverantwortlichkeit und die freie selbstschöpferische Initiative des Derwaltungsbeamten in den Vordergrund. Was den Derwaltungsbeamten binde und seinem Handeln Richtung gebe, sei die nationalsozialistische Weltanschauung. Jedem einzelnen, ohne Rücksicht auf Herkunft oder Vermögen, die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit im Rahmen der Volksgemeinschaft zu gewährleisten, sei eine der Hauptaufgaben der Verwaltung. Werde die Verwaltung dieser Anforderung gerecht, so erreiche sie ihr schönstes Ziel: Freund, Helfer uckd Berater aller Volksgenossen zu sein. Partei und Verwaltung strebten beide dem gleichen Ziele zu, hätten jedoch verschiedene Aufgaben. Die Partei führe das Volk, die Verwaltung hingegen vollziehe. Gleichwohl bestehe eine enge Durchdringung des Verwaltunqs- opparates durch die Partei, damit die Verwaltung stets im Geiste des Nationalsozialismus geführt werde. Man hat die $ragc aufgeworfen, ob es nicht zweckmäßig sei, die staatlichen Funktionen in vollem Umfang auf die Partei zu übertragen, womit der Dualismus zwischen Staat und Partei beseitigt werde. Diese Ueberlegung verkennt die Stellung und die Aufgaben, die der Partei im Dritten Reiche nach dem Willen des Führers zukommen. Die Partei ist das dynamische Element, welches das Leben der Nation bewegt. Sic führt das Volk; sie erzieht es im nationalsozialistischen Sinne und richtet es auf die Führung aus; sie .formt die Menschen, die die führenden Stellen in allen öffentlichen Bereichen einnehmen sollen. Mit diesen Aufgaben würde es nicht vereinbar sein, wenn die Partei die Funktio- nen des Staates übernehmen würde. Das Dritte Reich würde sich damit das Rückgrat zerstören. Die Besprechungen in Vom. Empfang im Quirinal. - Die faschisstische Jugend vor Ehamberlain Berlin, 12. Ian. (DNB.) Auf Anordnung des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Goebbels wurde die deutsch-italienische Sendereihe durch ein Festkonzert im Großen Saale des Hauses des Rundfunks feierlich eröffnet. Unter den zahlreichen Ehrengästen sah man auch Staatssekretär Hanke, den Vorsitzenden des Verwaltungsrats der Reichsruirdfunkge- sellschaft, ferner den italienischen Botschafter Exzellenz Attolico mit mehreren Herren der Botschaft und eine große Anzahl von Angehörigen des Fascio. Das große Orchester des Deutschlandsenders unter Hans Weisbach leitete seine Darbietungen mit der Ouvertüre zu Richard Wagners Oper „Rienzi" ein. Dann sprach zunächst Reichsintendant Dr. G l a s m e y e r: „Der italienische Rundfunk wird beste italienische Musik zu uns senden, und wir werden mit unvergänglichen Werken edelster deutscher Musikschöpfung die italienischen Hörer erfreuen. Neben der sinfonischen Musik soll auch klassische und moderne Unterhaltungsmusik nicht Zu kurz kommen. Militärkonzerte werden ausgetauscht werden. Die Jugend beider Länder wird sich bei Hörnerklang und Trommelschall kennenlernen; sie wird dabei empfinden, daß der Rhythmus der Marschmusik vielleicht ein anderer, ihr Geist aber ein und derselbe ist. „Dopolaooro" und „Kraft durch Freude" werden uns typische Volksmusik vermitteln und die Volksseelen einander näherbringen." Der Reichsintendant betonte, daß auch Reiseberichte und Vorträge in das Programm aufgenommen werden sollen. Dann sprachen Reichsminister Dr. Goebbels und Botschafter Attolico. Dr. Goebbels sagte u. a.: Amerika ist von einem Italiener entdeckt worden, Bücher und Zeitungen kann man drucken, weil der Deutsche Gutenberg die Buchdruckerkunst erfand, die drahtlose Telegraphie ist mit dem Namen des Italieners Marconi für alle Zeiten verknüpft. Die ersten Explosionsmotoren schufen die Deutschen Benz und Daimler, Automobile und Flugzeuge sind ohne sie nicht zu denken. Diesel erfand den Dieselmotor. Deutsche und italienische Ingenieure entdeckten den Rundfunk" und damit das Zeitalter der Technik. Aus dem Zusammenwirken Deutschlands und Italiens sind im letzten Jahrtausend auf allen Gebieten der Kunst und' der Wissenschaft Glanzleistungen der abendländischen Kultur hervorgegangen. Auch die Staatsform^n und die staatsbildenden Ideen entsprangen dem schöpferischen Geist desselben Kraftfeldes, das. heute politisch von der Achse Rom—Berlin bestimmt ist. Monarchie, Demokratie, Sozialismus, Nationalsozialismus, ■autoritäre Staatsform, wo wurden diese Inhalte anders bestimmt, erdacht und erlebt innerhalb dieses Kraftfeldes? Wenn heute entfernt wohnende Betrachter das politische Geschehen in den autoritären Staaten schmähen und kritisieren, dann weiß jeder Kenner der europäischen Geschichte, wie anmaßend solche Belehrungen auf die Völker wirken müssen, die lange vor der Entdeckung Amerikas das Fundament der europäischen Kultur schufen. Immer war die scheinbar junge politische Achse Rom—Berlin die Kraftlinie einer schicksalgebundenen geistig-schöpferischen Geschichte. Wenn sich nun der deutsche und der .italienische Rundfunk noch mehr als bisher zu einer lebendigen und intensiven Gemeinschaftsarbeit zusammenfinden, so heißt das nichts anderes, als das modernste Verbindungsinftrument der Menschheit in den Dienst eines beide Völker erfüllenden gemeinsamen politischen Willens stellen. Dies ist der Ausdruck jener politischen Erkenntnis, die die konstruktiven nationalen Kräfte und Völker gegen die destruktiven Zersetzungstendenzen stärken will. Der italienische Botschafter in Berlin, Attolico, sagte dann: Von zwei großen befreundeten Führern geleitet, nähern sich unsere Völker' ebensosehr auf weltanschaulichem und politischem Gebiet wie auch in allen Teilen der Kultur einander. Das kürzlich in Rom unterzeichnete Kulturabkommen bestimmt die Grundlagen für eine harmonische, fruchtbare und immer intensivere Austauschtätigkeit. Zu diesem Austausch trägt nun in einem regelmäßigen Rhythmus auch das modernste und schnellste Propagandamittel bei: der Rundfunk, der allen und überall, in den großen Weltstädten wie in den einsamen Dörfern, in den überfüllten Versammlungen wie in den kleinsten Heimstätten die Musik und die Stimmen des Vaterlandes und der ganzen Welt vernehmbar macht. — Als musikalische Höhepunkte brachten die Sinfonie Nr. 7 A-dur von Beethoven und Johann Sebastian Bachs „Präludium und Fuge D-dur in der Orchesterfassung von Re- spighi den würdigen Ausklang dieser festlichen Veranstaltung, die einen neuen Abschnitt auf dem Wege zur kulturellen Annäherung der beiden Völker eingeleitet hat. _ k. (-. Rom, *12. Januar. 21m Donnerstagvormittag legten Ministerpräsident Chamberlain und Lord Halifax am ©rab« der italienischen Könige im Pantheon emen großen, mit Bändern in den Farben Enq- lands geschmückten Lorbeerkranz nieder. Dann begaben sie sich zum N a t i o n a l d e n k m a l, wo sie am Grabe des Unbekannten Soldaten ebenfalls einen Kranz niederlegten. Anschließend schritten sie an Öen auf Öen Stufen des Nationaldenkmals auf- gestellten Vertretern des italienischen Offizierkorps und der Truppenabteilungen aller Waffengattungen auf k?lemn 'h"" verschiedenartigen Uniformen hak? L $1QÄa ?ene£IQ Aufstellung genommen Muttem Hierauf begaben sich die englischen Gäste in feierlichem ^uge in den Quirj.nal-Palast 'l'©X11* üblichen Zeremoniell im Thronsaal' vvm Romg-Kaiser, umgeben von seinem Hofstaat rou.rbe"' Um. 12 Uhr folgte im SaUfcmi öes Palastes em Frühstück, an dem auch die hohen Wi^dentrager des Staates teilnahmen. Chamberlain und Lord Halifax wohnten am Nachmittag einer großen Sportveranstal- .«V-6 r s°sch'st'fchen Ju g e-n d im Forum Mussolini bei. Sie waren von Mussolini, Gras Die Londoner Presse mrtnt, daß weder England noch Italien irgendwelche neue Verpflichtungen übernommen haben. Der römische Korrespondent der „Time s" glaubt, daß innerhalb der gezogenen Grenzen die Gespräche befriebiigenb zu Ende gegangen seien. Von Anfang an habe man die Oe* spräche als lediglich erläuternd und erforschend vorgesehen. Beide Seiten hätten ihre Gesichtspunkte zu den Mittelmeerproblemen klar und offen vorgx- bracht. Jeder verstehe des anderen Meinung. Mit Sicherheit könne man auch vor der Veröffentl-ichui^ des offiziellen Kommuniques schon sagen, daß keine Seite neue Verpflichtungen, Abmachungen oder Abkommen gefordert habe. Was die italienischen Ansprüche gegen Frankreich anlange, so nehme man an, daß jede Seite auf ihrer ursprünglichen Haltung beharrt habe. Auf italienischer Seite werde erklärt, daß die italienische Politik auf zwei Grundsätzen basiere, F r i e den und Gerechtigkeit. Wenn man zunächst auf den ersten Grundsatz Nachdruck gelegt habe, so heute auf den zweiten, nämlich den der Gerechtigkeit der italienischen Ansprüche. Auch „Daily Telegraph" und „Daily Mail" find der Ansicht, daß sich die Lage keineswegs geändert habe, weder -zum Guten noch zum Schlechten. Dennoch werde der Besuch Chamberlains wieder einmal den Wert persönlicher Fühlungnahme unter den Staatsmännern erweisen. Hamburg, 12. Jan. (DNB.) Reichsminister des Innern Dr. Frick hielt in der Verwaltungsakademie in Hamburg einen Vortrag über großdeutsche Verwaltung. Eine der Hauptaufgaben, die es 1938 Zu lösen galt, war die Eingliederung der heimgekehrten G e b ie t e in das Reich und damit die Vereinheitlichung ihres Rechts mit dem Recht des Reiches. Es mußten wertvolle Einrichtungen der zum Reich gekommenen Gebiete in das zu schaffende großdeutsche'Recht übernommen werden. Hierdurch werde dem großdeutschen Gedanken gedient, nach dem die Leistungen aller deutschen Stämme und die Werte aller deutschen Lande im großdeutschen Reiche zur vollen Geltung und Entfaltung kommen. Die Neugestaltung der österreichischen und der sudetendeut'schen Verwaltungsorganisation dürfe auch für die Ordnung des Verwaltungsaufbaues im gesamten Reichsgebiet Geltung beanspruchen. In der unteren Instanz soll- ten Land- und Stadtkreise gebildet werden. Die von den Landräten geführten Landkreise sollten staatliche Verwaltungsbezirke und Selbstver- waltungskörperschaften, die Stadtkreise Selbstverwaltungskörperschaften werden; in den Stadtkreisen solle die staatliche Verwaltung dem Oberbürgermeister zustehen. Mittelstufe der Verwaltung sollten die R e i ch s g a u e werden, die ebenfalls gleichzeitig staatliche Verwaltungsbezirke und Selbstverwal- tungskörperfchaften seien; ihr Führer, der Reichsstatthalter, werde mit umfassenden Befugnissen aus- zustatten fein. Zusammenfassung möglichst aller Fachverwaltungen in einer einzigen Behörde sei ein dringendes Gebot. Das Bedürfnis der Volksgenossen gehe dahin, sich im Verkehr mit der Verwaltung einer einzigen Behörde gegenüber zu sehen. Auch werde der Behördenleiter dafür sorgen, daß Interessengegensätze zwischen den einzelnen fachlichen Sparten ausgeglichen werden. Das Dritte Reich habe ein einheitliches Gemeindeverfa ff ungs recht geschaffen, das auf dem Grundsatz der Unbeschränktheit her Aufgabengebiete der Gemeinde beruhe. Diese Gemeinde- Exzellenz! Jeder aufmerksame Beobachter hat festgestettt, daß Ihre Einladung zur Zusammenkunft in München bereits vor dem Bekanntwerden ihres Ergebnisses in den besorgten Herzen der Völker ein Gefühl der Erleichterung hervorgerufen hat. Es war dies nicht ein einfaches Vorgreifen bezüglich noch unsicherer Abkommen. Nein, es war vielmehr die ehrliche Freude über die Einführung eines friedlichen Verfahrens, das die besten Ergebnisse erhoffen ließ. An der Schwelle des neuen Jahres wollen wir diese Freude, die sich an das Verfahren knüpfte, feff- hatten und in einem Wunsch für die Zukunft wandeln. Gebe es der Allmächtige, daß ein solches friedliches Verfahren, das sich bei der Münchener Zusammenkunft als so wirksam er- wiesen hat und das dem Wunsche aller Völker so sehr entspricht, das üblicheMittelzur Schlichtung aller internationaler Streitfälle wird. Es liegt uns am Herzen, diesem Wunsch, der wegen seiner Tragweite als weltumfassend bezeichnet werden kann, im NMmen unserer Staatsoberhäupter und auch in unserem eigenen Namen die aufrichtigsten und ergebensten Wünsche für das persönliche Wohlergehen und das Glück Eurer Exzellenz wie auch für das Weitergedeihen Ihres Landes Deutschland hinzuzufügen." Die Antwort des Führers. Der Führer und Reichskanzler erwiderte darauf: „Herr Nuntius! Für die freundlichen Glückwünsche, die Eure Exzellenz mir namens des in Berlin akkreditierten und hier versammelten Diplomatischen Korps aus Anlaß des Jahreswechsels zum Ausdruck gebracht haben, danke ich Ihnen aufrichtig. In Ihrer Ansprache haben Sie, Herr Nuntius, besonders des Tages der Zusammenkunft der Vertreter der vier Großmächte in München gedacht. Auch mir drängt sich beim Rückblick auf das vergangene Jahr die Erinnerung an dieses Ereignis in besonderer Weise auf. Die deutsche Nation denkt in tiefer Dankbarkeit daran, daß das Jahr 1938 auch für unser Volk die Verwirklichung seines unabdingbaren Rechtes auf Selbstbestimmung gebracht hat. Wenn dieses erreicht worden ist, ohne daß auch nur einen Tag der Frieden Europas unterbrochen wurde, so hat dabei in der Tat die Politik einer weisen Einsicht der Mächte, die in dem Münchener Abkommen ihren Ans- . druck fand, einen bedeutsamen Anteil. Ich habe bereits an anderer Stelle Gelegenheit genommen, aus Anlaß dieses Jahreswechsels dem Dank Ausdruck zu geben, den das deutsche Volk den Staatsmännern gegenüber empfindet, die es im Jahre 1938 unternommen haben, mit Deutsch- lanb zusammen Wege zu einer fried- lidjen Lösung der unaufschiebbaren Fragen zu suchen und zu finden. Daß es gelungen ist, zu dem von Utzs allen gewünschten friedlichen Erfolge zu gelangen, verdanken wir nicht nur dem Friedenswillen und dem Verantwortungsbewußtsein der beteiligten Regierungen, sondern vor allem der Einsicht, daß die in der geschichtlichen Entwickln ng und den natürlichen Bedürfnissen der Völker begründeten Notwendigkeiten früher oder später anerkannt werden müssen und nicht zum Nachteil eines einzelnen Volkes ober Staates ab gelehnt ober gar mit Gewaltmitteln verbaut werden dürfen. Die beteiligten Mächte haben aus dieser Einsicht die notwendigen Folgerungen für ihre politischen Entschließungen gezogen unb damit wahrhaft dazu beigetragen, nicht nur den europäischen Frieden zu bewahren, sondern auch ein gesünderes und glücklicheres ^"^opa zu schaffen. Dieser Vorgang berechtigt auch nach meiner Ueberzeugung, darin stimme ich mit Ihnen, Herr Nuntius, überein, zu ,öer Hoffnung, daß es auch in Zukunft der Einsicht der lei-' tenben europäischen Staatsmänner gelingen wirb, Europa jenen Frieden zu schenken, der den natür- u^n und damit berechtigten Interessen der Völker im höchstmöglichen Umfange gerecht wird -?> ®münfd)e, die Eure Exzellenz für das putsche Reich und für mich persönlich zum Aus- druck brachten, erwidere ich von Herzen. Sie gelten Ebenso sehr dem, persönlichen Wohlergehen aller hier vertretenen Staatsoberhäupter wie dem Glück und Gedeihen ihrer Länder." ♦ Nach dem Austausch der Ansprachen begab sich J 1 £ UJ? r Cr “ "b Reichskanzler, begleitet oom Reichsminister des Auswärtigen, zum Doyen beglückwünschte ihn und die nach ihrer Rangfolge stehenden Botschafter, Gesandten unb Geschäftsträ- SrJlSÄ€!n und nahm deren Glückwünsche entgegen. Rach Abschluß feines Rund ganges grüßte der Führer und Reichskanzler von der Mitte des Saales aus zum Abschied das Diplomatische Korps und ver- ließ hierauf mit feiner engeren Begleitung wieder öen Großen Empfangssaal. Der Chef des Protokolls geleitete alsdann den Doyen unb die übrigen Mis- sonschefs durch die Große Galerie und die Reihe ber übrigen Säle zurück zu der Freitreppe des Ehrenhoses von wo gegen 13 Uhr die Abfahrt des Diplomatischen Korps unter den gleichen Ehrenbezeugungen der Ehrenkompanie wie bei ihrer Ankunft erfolgte. ^urz nach 13 Uhr tritt die Ehrenkompanie erneut unter präsentiertes Gewehr, der Präsentiermarsch erklingt, und im weit geöffneten Einfahrtstor zum Ehrenhof werden der Führer und seine Begleiakkreditiert ist unb das sich in diesem Augenblick vor Eurer Exzellenz versammelt hat, die Ehre, Ihnen durch seinen Doyen seine besten Glückwünsche zum Ausdruck zu bringen. Das soeben ,}u Ende gegangene Jahr, so stürmisch es auch war, Hot uns einen s o heiteren und verheißungsvollen Tag geboten, daß es für x uns eine Stärkung und freudige Hoffnung bedeutet, diesen Tag jn Erinnerung bringen zu kömien. Dieser Tag, an dem vier Staatsmänner gleichsam unerwartet in Ihrem Lande zusammenkamen, um in einer schweren Stunde d i e für den Frieden entscheidenden Abkommen zu schließen, hat alle Völker mit Freude erfüllt: der aufrich - tigfte Beifall unddas Dankgebet aller waren damals der Ausdruck der allgemeinen Freude. Als Vertreter dieser Völker, die dem Frieden zu- jubeüen, sind wir glücklich, unsererseits am Ende dieses geschichtlichen Jahres die mutigen Schöpfer dieser Abkommen öffentlich zu ehren und gleichzeitig den Dank zum Ausdruck zu bringen, den jeder Freund des Frieden auszufprechen sich verpflichtet fühlt. fein mögen. Der Duce und Graf Ciano hatten kurz nach dem Weggang der englischen Minister noch eine Unterredung, die etwa eine Viertelstunde dauerte. In der englischen Botschaft in Rom wurde zu verstehen gegeben, daß die offiziellen Befvrechun- gen mit den Donnerstagsunterredungen als abgeschlossen betrachtet werden könnten. Es sei nicht notwendig, so fügte ein Vertreter der englischen Diplomatie hinzu, zu betonen, daß von keiner Seite irgendwelche Uebereinfommen ober Bindungen ein- Fastet erobert. Franco-Legionäre stürmen die Patzstettnng vor Balls. 3an- (DNB. Funkspruch.) Im Abichiutt Montblanch setzten die Legionärformationen Francos ihren Vormarsch längs der Hauptstraße Lcrida — Montblanch — Valls — Tarra- gona fort. Acht Kilometer südlich von Montblanch stießen sie am Paß des Cogulla-Hebirges auf bef = 11 g e n Widerstand der R o t e n , die die Pah« stellung stark ausgebaut hatten, um hier den Vormarsch der Nationalen zum Halten zu bringen. Nach schweren Kämpfen stürmten die nationalen Truppen * schließlich den Paß, von dem aus sich die Straße bis Valls zu senkt. D ' Das spanische Marokko-Korps unter General Na- gue hat die südkatalanische Kreisstadt Falset im Sturmangriff genommen. Im Süden besetzten sie den Ort Marsa, im Norden drangen sie langsam bis an den Stadtrand von Falset vor. Nachdem die Einkreisung auf drei Seiten völlig vollzogen mar, griffen die Marokkaner mit Panzerwagen denen Infanterie mit Handgranaten folgte, die Stadt selbst an. Die Roten verschanzten sich noch einmal am Stadtemgang, doch der konzentrische Angriff der Nationalen machte jeden Widerstand erfolglos Der letzte Zufluchtsort der Roten wurde die Falset be-> hcrrschende Burg die schließlich der nationalen ^nnar4-Uer,l unterlag. Die Kreisstadt.Falset, die 5000 Einwohner zahlt, hat eine lebhafte Industrie: auch Bleimmen werden dort abgebaut. Die Einnahme bringt die Roten in dem Dreieck Tarragona— Tortosa—Falset in die unmittelbare Gefahr von dem übrigen Katalonien abgeschnitten zu werden. Die Entfernung nach R e u s , der bedeutendsten In- dustriestadt Katalonien nächst Barcelona, beträgt nur noch 30 Kilometer auf der Hauptstraße, 2O Kilo- meter m der Luftlinie. Aus den Aussagen von Ueberlaufern geht hervor, daß die Roten das Gebiet südlich der Linie Falset—Reus bereits hast i g raumen, um nicht abgeschnitten zu werden. Aus dem Gebiet um Tortofa und der Stadt Tortosa selbst führt nur noch eine einzige Strafte nach Tarragona und auch diese hegt bereits im Feuerbereich der nationalen Artillerie. gegangen worden seien. In der amtlichen italienischen Mitteilung über die zweite Zusammenkunft Mussolini-Chamberlain wird lediglich angegeben, daß „die Unterredung VA Stunden gedauert" habe' Abends wohnten die englischen Gäste einer F e st- auffÜhrung von Perdis „Falstaff" in der Kö. niglichen Oper bei unb nahmen anschließend an einem von Außenminister Graf Ciano ihnen zu Ehren veranstalteten Essen teil. * Freitag mittag findet ein Empfang der englischen Minister bei Papst Pius XI. statt. Am gleichen Mittag gibt der englische Gesandte beim Heiligen Stuhl ein Frühstück. Oer deutsche Botschafter wird von (Sra? Ciano unterrichtet. Rom, 12. Jan. (DNB.) der italiensche Außen, minrfter Graf Ciano hat Donnerstag vormittag unmittelbar nach der Unterredung mit dem englischen Außenminister den deutschen Botschafter von Mackensen empfangen. Die Besprechung diente der Unterrichtung des deutschen Botschafters über den Verlauf der ersten Unterredung zwischen Mussolini undCham- b e r I a i n. Der Eindruck in London. abs. London, 13. Januar. Der Eindruck in Londoner politischen Kreisen über den Verlauf der römischen Gespräche ist der, daß diese Gespräche in einem überaus freundschaftlichen Tone geführt worden seien. Es würden in der Frage des Suez-Kanals, Tunis', der spanischen und der Rüstungsfrage, aufbauend auf den römischen Gesprächen, in der weiteren Zukunft zufrieden« teilende Ergebnisse erzielt werden können. Aus englischer Quelle verlautet weiter, daß der Duce mit Chamberlain die spanische Frage eingehend erörtert haben soll. Mussolini soll dabei zum Ausdruck gebracht haben, daß die neuen militärischen Erfolge General Francos diesem die Berechtigung zur Zuerkennung der Rechte eines kriegführenden Staates gäben. Der Duce soll weiter angedeutet haben, die Gewährung der Rechte eines kriegführenden Staates für General Franco würde es der ita- lienifchen Regierung ermöglichen, eine weitere Zurückziehung von italienischen Freiwilligen in Erwägung zu ziehen, was nach italienischer Ansicht „ein glücklicher Beitrag zum europäischen Frieden" sein müsse. Hermann Görings Geburtstag Prag die Polen das gesamte tfchecho-flowakifch- Ver Die 45Dien . 1। m o f p n bereits emaefteti abgeschlagen. Danach nahm Generalfeldmarschall Göring die Gra- gegen, dann die der von ihm geleiteten Ministerien res und der Kriegsmarine, ferner Reichsleiter und ... rwcvx < ... X a v (u-\ vl nOT MomhämuMi Aus aller Welt ■ SPARTA di° G-n-ralftldmarschE du^ zum Ausdruck gebracht worden. weas zurückstehen. Die Mainzer Fassenacht und der MCV sind wieder dal Rach der Herrensitzung des MCV. folgt die große Damensitzung der Mainzer Berlin, 12. Ian. (DRB.) Dem Ministerpräsidenten Generalfeldmarschall Hermann Göring mur« Ungarn bereit, den, Antikominternvakt beizutreten. Schwarzwald. Feldberg: Bedeckt, ®rab, Gesamtschneehöhe 90 cm, Pulverschnee, Schl und A l p en. ^Oberstaufen: —2 Grad, Gesamtschneehöhe 55 cm, gekörnt, Schi und Rodel gut. Der Geburtstag Alfred Bosenbergs. BSrlin, 12. Jan. (DNB) Der Führer hat Reichsletter Alfred Rosenberg zu seinem weilte, verbrachte seinen Geburtstag als Gast wünsche übermittelt. Reichsleiter Alfred Rosenberg, der bereits seit einer Woche im Gau Sachsen weilte, verbrachte seinen 46. Geburtstag als Gast , Gauleiter Mutschmanns auf dem Jagdschloß Grillenburg. Am Geburtstagsmorgen überraschte der Gaumusikzug Dresden den Reichsleiter mit einem Morgenständchen. Vormittags sprachen verschiedene sächsische Kreisleiter ihm ihre besten Glückwünsche aus. Alfred Rosenberg wellte noch bis zum Nachmittag auf der Grillenburg und begab sich anschließend wieder nach der Reichshauptstadt. Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschristleiters: Ernst B umschein. Verantwortlich für Politik und für die Bildes Dr Fr W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thynot; für den übrigenTeil:ErnstBlum,chein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den ^halt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 38: 10843 Drutf und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckere, R Lange, K -G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mitder Illu- strierten-15 Pf. mehr. Cmzeloerkaufspreis 10 Pß unb Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr 4 vom 1. September 1937 . gMg» und Rouen nacheinander vier Kraftwagen gestohlen und eine Reihe von Ueberfällen auf Kraftwagen- fahrer begangen hatten, bei denen ihnen über 40üü Franken in die Hände gefallen waren Em vierter Bandit war bei der Verfolgung durch die Polizei erschossen worden. Die rasche Verhaftung der Banditen war dadurch möglich geworden, daß einer von ihnen es mit der Angst zu tun bekommen hatte und sich der Polizei freiwillig stellte. Hierbei hatte er die Namen seiner Komplicen genannt. 100 000-rNark-Gewinn fällt in den Gau Hessen-Nassau. im Teschener Gebiet. 12. Januar. (Europapreß.) In Prag ein- A Leu vvii u"”, rrffX brier vermittelte der Dirigent einen fesselnden , Einblick in das musikalische Schaffen seiner Heimat. | Gab der „Till Eulenspiegel" von Richard Strauß dem französischen Gast Gelegenheit, seine temperamentvolle Musizierlust auch an einem deutschen Werk zu erweisen, so stellte er m seinem Landsmann Pierre Fournier einen: jungen Cellisten in Berlin vor, dessen tonliche Kultur und technische Sicherheit die Schwierigkeiten und Schönheiten des Haydn schen Cellokonzerts meisterten. Die beiden Pariser Gäste fanden beim Berliner Konzertpubu- kum starken Beifall. Der Komponist Julius Bittner f. In Wien ist Julius Bittner, der Komponist heimatlich-wienerischer Opern, von Haus aus Richter und Hofrat, 65 Jahr alt, g e st o r b e n. Mit seiner lyrischen Oper „Die rote Gred kam er vor bald 30 Jahren in Frankfurt zum erstenmal zur Aufführung; das Werk hatte bald danach auch an der Wiener Hofoper Erfolg. Sein nächstes Werk „Der Musikant" zeigte ihn als einen glücklichen Erfinder deutschen Kunstlieds Ebema wurden m der Wiener Staatsoper „Hollisch-Gold , .Bergsee, „Mondnacht" und zuletzt unter Clemens Krauß Veilchen" immer mit freundlichem Erfolg zur Ausführung gebracht. Bittner, der auch vor etwa einem ; Jahrzehnt mit einer großangelegten Messe für Chor und Orchester hervortrat, war vor einigen Jahren durch Amputation beider Beine beraubt worden; trotzdem erhielt er einen Auftrag, als Leiter eines - trotzdem erhielt er einen Antrag, als Leiter eines - Konservatoriums nach Ankara zu kommen. Er war in letzter Zeit schwer Herzleiden. Guter Anlauf der Postsparkasse. Wie das Reichspostministerium mckteitt hat der mit Beginn des Jahres eingerichtete P ost s Parkas sendienst gute Ausnahme Sefunden.Vom 2. bis 10. Januar 1939 sind schon 55 000 Postsparbücher mit einer Gesamteinlage von rund 4000 000 RM. ausgestellt worden. Das durch- schnittliche Guthaben auf einem Postsparbuch ve trägt demnach etwa 72 RM. Kleine politische Nachrichten. Reichspressechef Dr. D i e t r i ch führte inilÄeg Propagandaministerium vor Vertretern der deutsche ts>che Pr^s s t." des Pressechefs der Reichs- neuen politischen Arbeits,ahres zu geben. h H * e Gesandte im tzaag Ist b-- au»ra9t mord/n, «egen An schlagen aus d. e der niedeAändischen" Regierung zu erheben. Wie van zuständiger w°meldeutscher Seite teilt wird, hat der Beaustraiste der Meme Liste, Bingau mit dem Memelga^ern^ ^^n eine Unterredung gehabt und iym ^^^den Ernennung zu sich gebeten. Ranzengarde. Der Leopard muhte erschossen werden. Der aus dem Zoologischen Garten von Primley in England entkommene Leopard ist e r s ch o I - s e n worden, nachdem alle Versuche, ihn tn einer Am Donnerstagabend wohnte der Führer und 1 Reichskanzler der glanzvollen Neuauffuhrung von Franz Lehars Operette „Die lustige Wit w e im Deutschen Opernhause in Berlin bei, die unter Der persönlichen Stabführung des Meisters stand. Zur freudigen Ueberraschung des bis auf den letzten Platz besetzten Hauses 'erschien der Führer kurzvor Beginn der Vorstellung. Mit ihm nahmen m seiner Loge Reichsminister F u n k Gauleiter Adolf W a a- ner, SA.-Obergruppenfuhrer Bruckner, --- Kruvvenführer Schaub, Korvettenkapitän A l - bracht und der Generalintendant des Deutschen Opernhauses, Wilhelm Rode, Platz. Unter den Besuchern der Festaufführung sah man u. a. Öie Reichsleiter Bormann, Bouhler, Am a n n und F i e h l e r, den Generalinspektor Prof. Speer, Pros Benno von Ar ent. Die von Generaünten- baut Rode zusammen mit dem Komponisten oor- be?eite^e und von Hans B a 11 e u x inszenierte Fest - aufführunq mit den zauberhaften Bühnenbildern und farbenprächtigen Kostümen Prof. Benno v o n Aren - der vorzüglichen Besetzung und dem oräcktiaen' Ballett nahm die Besucher gefangen, bie ÄS von Melodien, Stimmen unb Farben mit begütertem Beifall ausnahmen. In der Pau e hrarübte der Führer den Komponisten Franz L e h ä r und beglückwünschte ihn zu dem außerordentlichen Erfolg seiner Meisterschopfung. Pariser Dirigent als Gast bei den Berliner Philharmonikern. einem Sonderkonzert der Berliner Philharmoniker stellte sich der Dirigent des Pariser Colon« nÄrchcher-, Paul Paray.m der Reichshaupt- Naubüberfatt jugendlicher Verbrecher ] 12^Ian (DNB," Wsttw°chsrüh^?angen drei Jii- sl"Cass"».s« »ä« “»< Burschen nicht einschüchtern. Wahrend sich der Kaufmann d7m Angnff zur We r setzte, lief d ctrnil Fenster und rief laut um Hilfe. Die. Maendttchen ^Verbrecher begannen nun zu feuern und streckten den Kaufmann durch einen Bauch ^ch u ß nieder während ein auf £re Frau abg - »"»SM* 'S. ’S.“ 1-t?". SÄ’». !»«•>«" y* ;; erhalten ^Die drei Verbrecher wurden nnl Landgericht in Krems an der Donau eingeliefert. Die französischen Autobanditen verhaftet. -In Garches einem Pariser Vorort, sind von der Bolizek d^ drei B a n d i t e n f e ft g e n o m m e n ^rden, die auf den Lanüstratzeu ä®-fd)en 'P«nr kes, die Generalseldmar,chatt spring Mikrophon an das gesamte deutsche Vock richtete,; das ihm in so herzlicher Weise an diesem Tage seine Verehrung und sein Vertrauen bewiesen hat. Die Jugend ehrt Hermann Göring. Berlin, 12. Ian. (DNB.) Wie die NSK. meldet hat der Iugendführer des Deutschen Reiches als Geburtstagsehrung für Generalfeldmarschall Hermann Göring angeordnet, daß künftig 4 4 Heime der Hitler-Jugend den Na- men „Hermann-Göring-Herme kragen sollen Diese 24 Heime befinden sich in den Städten Gleiwitz, Stralsund, Melle, Köln-Komar-Klettenberg, Emmerich, Leipzig, Rudolstadt Skuttgart-M h - bachhof, Mannheim, Untermuhlau Mainburg, W^teregeln, Schönberg, Hamburg, Büderich, Bre- bach Bischofsburg, Bückgen, Lagerdorf, Betzdorf, Hachenburg, Zschornewitz, Langenzein und Schwigau. Mit dieser Ehrung ist die Verbundenheit Die Deutsche Reichslotterie teilt mit: In der Nachmittagsziehung der letzten Preußisch-Suddeutschen Klassenlotterie fielen zwer Gewinne v o n ,e 100 000 Mark auf die Nummer 1 29 453.2)« Lose der Glücksnummer werden in der 1. Abteilung in Achtellosen in einer Lotterieeinnahme m Hes - en-Nas au, in der 2. Abteilung gleichfalls m Achtellosen in einer Berliner Lotterieeinnahme gespielt. Auftakt zur Mainzer Fassenacht. Am Wochenende eröffnet der Mainzer Car- n ev al-V erein die Reihe seiner Veranstaltungen mit der ersten Herrensitzung in der Sladthalle^ Lie Narrhalla" hat auch in diesem Jahr wieder ein besonders prunkvolles Gewand angelegt, das I von Charly Hähnel gestaltet ist Es miyt) hinter I irem Jubiläumsfestkleid der „gut Stubb kemes- minister Funk Beauftragten für oen xHeLjiujitDpiuu „ oller Maßnahmen der Leistungssteigerung eine Anordnung über die Errichtung eines Reichsausschusses für Leistungssteigerung erlasen. Er ist beraten- des Organ des Re i chswirt sch afts- Ministers und steht unter dessen Aufsicht. Seme Aufgabe ist es, allen Stellen aus Staat, Partei und Wirtschaft, die an der Herstellung und Durchführung einer Wirtschaftsplanung, der technischen Rationalisierung sowie der Leistungsertuchtigung beteiligt sind, ine Organisator tj ch e Grund - läge für eine G e m e i n s ch a f t s a r b e r t auf diesen Gebieten zu geben. Er soll ferner die Erfahrungen der Praxis und die Ergebnisse der Forschung sammeln und auswerten. In dem Reichsausschuß vereinigen sich Vertreter aus Staat, Partei und Wirtschaft zu einer Gemeinschaftsarbeit die der freien Entwicklung der gesunden unentbehrlichen I n i 11 a 11 d f r a t e u nd der Selbstverantwortung und Selbstverwaltung der wirtschaftlich schaffenden Menschen em weites Tätigkeitsgebiet vorbehalten soll. len 4711-Creme Falle wieder einzufangen, fehlgeschlagen waren. Dev Leopard hatte in der Nacht nicht weniger als W Schafe getötet. Aus Sicherheitsgründen hielt man es daher für geboten, ihn zur Strecke zu bringen. Wetterbericht Als vorläufigen Abschluß der bisherigen milden Südwestströmung setzte am Donnerstag eine etwas kühlere Westströmung ein, die nach anhaltenden Reqenfällen leichte Wetterbesserung und yn ©ebirge wieder Frost brachte. Anschließend wird unter langsamer Abkühlung vorübergehend weitere Wetter- beruhigung eintreten. w_ Vorhersage für Samstag: Wolkig bis bedeckt mit zeitweiliger Aufheiterung, Temperaturen etwas über Null Grad, westliche Wmde. Vorhersage für Sonntag: Nach weiterer Abkühlung wieder etwas unbeständiger. Lufttemperaturen am 12. Januar: -NitMgs 5,6 Grad Celsius, abends 3,8 Grad; am 13. 3anuar: morgens 2,1 Grad. Maximum 5,6 Grad, Minimum heute nacht 1,2 Grad. - Erdtemperaturen m 10 cm Tiefe am 12. Januar: abends 3,6 Grad; am 13. Januar: morgens 2,7 Grad. — Niederschläge 1 mm. Winlersporl-Welterberichl. Taunus. Kleiner Feldberg: Nebeh—1 Grad, Gesamtschneehöhe 14 cm, verharscht Schi und Rodel mäßig. - Großer Feldberg: Nebel - 2 Grad Ge- saintschneehöhe 20 cm, verharscht, Schl und Rodel =>« SÄ?? Ä L afrtta, .. Torvedobootszerstörer «Tlgre und ^o o^"İzw"i Kanonenbooten anw-I-nd fein. Lord G o r t der Chef d°- Generalstabe^deo brb tifchen Weltreichs, der fich zur Ze t v Rückreise i n SVäÄ*»**......... Schanghai, 13. Ian. (Europapreß.) Fapa jjanaa) nagm ^eneiuiiKiuiuuii^«*» ~ * Nische Bombenslugzeuae unternahmen emenüber- tuIaÜDn ber einzelnen Gliederungen der Partei ent- raschenden Angriff auf das chinesische Fluggelonde I bann bie ber von ihm geleiteten Ministerien von T s e k i a n g in apanischen Angaben wurden fünf 3 e h n ch l n e - Generaloberst Milch. Um 13 Uhr erschienen die Mlt- sische Flugzeuge zerstört. Der spanische ^^eder des Reichskabinetts und des preußischen Sprecher in Schanghai erklärte, der chlnesischc^Der- Staatsmmisteriums, die Oberbefehlshaber des- Hee- such zur Wiedereroberung von n .9 ' res und der Kriegsmarine, ferner Reichsleiter und 150 Kilometer von Schanghai entfernt, sei tm 5euer @au[eiter ber NSDAP., der Stabsc^f der SA., der der iapanifchen Infanterie und Artillerie zuf a m -1 rck«? x»r hPi.Hrhpn Boli.iei. der mengebrochen. 10000 chinesische Soldaten seien getötet worden. Ein Heichsausschuß Budapest, 13.Jan. (DRV.) Aus einer Zu- ammenkunst bet 3X a t le n . üen[en y)enerai|eiumar|a;un o^unuiui ,rv** heitspartei erklärte Außenminister Gras nic^t nur aus dem Kreise der perfonlichen Lsaky die Bereitschaft Ungarns ;um Beitritt $um ^reunbe unb Mitarbeiter an seinem Geburtstage bie rlntikominternpakt. Graf Csaky unterstrich hierbei herzlichsten Glückwünsche überbracht, aus allen yie antibolschewistischen Traditionen der ungarischen Schichten des Volkes, aus allen Gauen des Rpntetuna- Ungarn fei der erste Staat gewesen, der Reiches häuften sich die Glückwünsche ohne Zahl, m hpn Samvt gegen die seine Landesgrenzen zu durch- denen sichtbar zum Ausdruck kam, wie !ehr Her- S'ÄJÄ" I «: K SÄ" LL'",L'L fS.ÄS densrage und eine soziale Frage. l^ennlb^b^^ b|e Ueberführung der Fahnen und Standar- die Regierung die Lösung derselben suche, so leiste ten des Regimentes „General Göring" und der üe einer allen Notwendigkeit der ungarischen Na- SA.-Standarte „Feldherrnhalle" in das Arbelts- Ln Genüge und folge keinem fremden Beispiel, zimmer des Generalfeldmarschalls. Für die Beam- ipht Wirklichkeit werdende Reformpolitik stoße ten und Offizere des Stabsamtes sprach bann Ml- % ™ n 3nlereifcn. im Dntereffc ber Nation mfterialbirettor Staatsrat Gr tzbach herzliche hcy Worte, für die Ofiziere des Mimsteramtes der Ches aber fei fie notroenöig. des Ministeramtes, Generalmajor Bodenschatz. bet IDie Glückwünsche des Regiments „General Göring Verschärfung vev lagt I verbrachte der Kommandeur Oberstleutnant v o n A x t h e l m und die der SA.-Standarte „Feldherrn- ' alle" Gruppenführer Reimann. Eine befondere .k r a a , 14.MUUU«.. x-----. •, s. o - . , vreude bereitete dem Generalfeldmarschall em laufende Nachrichten besagen, daß sich die Lage im Ständchen der Hitlerjugend. frage TEtoener Gebiet weiter v-rfcharft habe Nachdem mich immer nur, wie [o kleine Pimpfe fo fchwere die Bolen bas gefamte tfchecho-flowakifche $ e r - Irompeten bla(en tonnen", meinte lachend der Ge. eins“ unb Schulwefen bereits eingestellt neratfeldmarfchall zum Reichsfugendführer, der Mit hätten, sei nunmehr auch d e r G o t t e s d i e n ft i n I a[[en seinen Amtschefs Hermann Göring die Gluck- t f ch e'ch i sche r S p r a ch e m den Kirchen untersagt I Wü^^e der Jugend überbracht hatte. ,^ch danke worden. Darüber hinaus seien, wie „Narodm Llsty euch, Jungens, das habt ihr fein gemacht , damit melden eine Reihe von tschechischen Geistlichen oer= I (prac^ ber Ministerpräsident den Pimpfen feine An- ftänbiat worden, daß an ihr er ©teile P0161 erEennung aus. Anschließend betrachtete General- nilcbe Geistliche die übernehmen Göring eine prächtige, aus einem ge« würden und daß fie daher Unverzüglich dasLand wattigen Holzblock geschnitzte Wisentgruppe v e r l a'ffen mühten. des Stettiner Bildhauers Ehlert, die unter der Per- At|C gola des Gartens Aufstellung gefunden hatte. Eine 6bltieflfd)C Angriffe auf Hangnchau bej0nberß Freude mar ihm em bis MS Detail sorg. * ' ' * fällig durchgearbeitetes, M o d e l l d e r H och o f e n- anlage der„Hermann-Görlng-Werke . Kunst und Wissenschaft 1CX.A- stadt vor. Mit einer eigenen Symphonie in ODnr ©er Führer im Deutschen Opernhaus i Berfßn üon Debussy, Faure und C ha - Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei, der Chef der Ordnungspollzei, der Reichssportfuhrer, die Korpsführer des NSFK. und des N-^KK.' für «Iiwfcinenwo. , g,"„™tÄ Berlin 12. Jan. (DNB.) Reichswirtschafts- Generalinspektor für den Neubau der Reichshaupt- - ' k hat auf Grund der Vollmacht bes uabt- Die größte Ehrung für Hermann Goring be- ür den Vierjahresplan zur Lenkung Amtete es, daß der F ü h r er f el b st am ^cach- ....... mittag kam, um seinem alten und getreuen JJht- kämpftr persönlich seine herzlichsten Glückwünsche auszusprechen. Es waren Worte aufrichtigen Dan- ZW w.. 9J.Jportf 4 t Ko- Adols hitleL Wirtschaft X.L Bei der Eröffnungsfeier desWHW. (938/39* in 5 Jahren Br IA-6716 232P fr ist ein wirtschaftlicher Wogen mit außergewöhnlichen Leistungen Vertretung: HLWagener, Gießen Frankfurter Stra ß e 45 Ruf 4120 Wagenpflege 0182 Ludwigsplatz-Drogerie, Photohaus lAfCDRC DRUCKSACHEN CfXD C Brüh I. Gießen Heute 0171 Stadttheater Fe- Ge- Ueberschuhe Gummistiefel der ge- Operette von Johann Strauß. Preise: RM. 0.80-2.60. < Lahnstr./ Hammsir. 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Sonst waren recht fest Scheide-anstalt mit 203 (202), Demaq mit 149 (148), Bemberg mit 134,25 (133,50), MAN. mit 138,50 (138), Rheinmetall mit 129,50 (129), West, deutsche Kaufhof mit 102,75 (102,25) und u. a. Me- tallgesellschaft mit 117,75 (117,50). Am Einheits. markt blieben von Bankaktien Commerzbank mit 113 (112,75) und Dresdner Bank mit 1'11,13 (110,75) fest; von Jndustriepapieren erhöhten sich Brown, Boveri auf 119,50 (119), während Kahlgrund Eisenbahn im Angebot blieben; morgen soll bei etwa 31 bis 32 nach zuletzt 33 eine Notiz versucht wer- den. Renten lagen zwar still, blieben aber gefragt. 6 v. H. IG. Farben 119,50, Reichsbahn-Dorzugsaktien 123, Kommunal-Umschuldung 92,85. Iranksurter Schlachfviehmarkt. Frankfurt a. HR., 12. Jan. Auftrieb: Rinder 1436 (gegen 1263 am 5.1.), darunter 300 (284) Ochsen, 151 (119) Bullen, 685 (624) Kühe, 300 (236) Färsen. Kälber 350 (493), Schafe 99 (127), Schweine 360 (147). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) (43,50 bis 46,50 (44 bis 46,50), b) 40 bis 42,50 (39,50 bis 42,50), c) 37 bruar unternimmt, nicht nur fein Können im wichtheben, sondern auch im Ringen zeigen. Hamburgs Handballer kamen beim bis 37,50 (32 bis 37,50). Bullen a) 43 bis 44,50 (43 bis 44,50), b) 40,50 (40,50). Kühe a) 42 bis 44,50 (41,50 bis 44,50), b) 37 bis 40,50 (38,50 bis 40,50), c) 29 bis 34,50 (29,50 bis 34,50), d) 20 bis 25 (17 bis 25). Färsen a) 42,50 bis 45,50 (42,50 bis 45,50), b) 39,50 bis 41,50 (40 bis 41,50), c) 33 bis 36,50 (35,50 bis 36,50). Kälber a) 62 bis 65 (61 bis 65) b) 53 bis 59 (56 bis 59), c) 48 bis 50 (45 bis 50), d) 39 bis 40 (35 bis 40). Hümmel bl) 48 bis 50, b2) 45 bis 47, c) 41 bis 42. Schafe a) 40 bis 42 (40 bis 42), b) 33 bis 38 (33 bis 39), c) 23 bis 28 (20 bis 31). Schweine a) 58,50 (58,50), bl) 57,50 (57,50), b2) 56,50 (56,50), c) 52,50 (52,50), d) 49,50 (49,50). Sauen gl) 57,50 (57,50). Marktverlauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittel. Kerne Aenderung der Heupreise. Fwd. Die Hauptvereinigung der deutschen Getreide- und Futtermittelwirtschaft teilt folgendes mit: „In der letzten Zeit hat sich gezeigt, daß der Umsatz im Heugeschäft nicht den Erwartungen der Käufer entspricht, obwohl die Erträge der Ernte 1938 über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre liegen. Es wird vermutet, daß die Abgeber im Hin- blick auf die zeitweise schwierigen Verkehrsverhältnisse einen günstigeren Zeitpunkt für den Verkauf abwarten, vielleicht auch in der Erwartung, daß die Heupreise noch erhöht werden. Im Einvernehmen mit dem Reichskommissar für die Preisbildung wird mitgeteilt, daß eine Aenderung der bekanntgegebenen Höchstpreise im laufenden Wirtschaftsjahr nicht erfolgen wird. Die zur Zeit gebesserten Verlade- und Versandmöglichkeiten sollten deshalb weitgehend für den Verkauf von Heu ausgenutzt werden. 20—23 Uhr • Außer Miete 1 Za kleinen Preisen Zum letztenmal Wiener Blnl * S" jc e'S _ * 5; 4^1 Nachlässe von 3 bis 20 v. H. er* halten Sie bei wiederholten Ver- ______öffent/lchungen einer Anzeige! t: c« = 0‘ der tüchtigen Läuferinnen aus der Ostmark Leistungsstand unserer Läuferinnen weiter hoben wird. Kurze Sportnotizen. ÜOo J dem guten alten Fachgeschäft in der Sonnenstraße 224 D •-5 uc: Ms-j Wj kann man nun auch die Schimeisterschaften des Gaues Hessen in der alpinen Kombination vom Sonntagsprogramm streichen. Sie wurden um acht Tage auf den 22. Januar verschoben. Als Austragungsort bleibt Gersfeld (Rhön) bestehen. Deutsche Abfahrtsläufer tm Ausland. Auch an diesem Wochenende versucht ein Teil unserer besten Abfahrtsläufer wieder internationalen Lorbeer zu gewinnen. So beteiligen sich an den Ab- fahrts- und Torlaufrennen für „Fahrerinnen aller Länder" in Grindelwald Christel Cranz, Lisa Resch, Liefe! Hoferer und die beiden Innsbruckerinnen P r o x a u f und G ö d l. Am Lauber- horn bei Wengen treffen Willy Walch, Rudi Cranz, Josef P e r t s ch , Peppi und Peter I e n n e w e i n auf die besten Abfahrts- und Torläufer der Schweiz und Frankreichs. Sor den deutschen Eiskunstlauf- Meisterschaften der grauen. Am Wochenende wurden im Berliner Sportpalast mit Herber - Baier die neuen Meister im Eiskunstläufen für Paare und Horst Faber der Deutsche Einzelmeister der Männer ermittelt. Am Samstag kämpfen nun die Frauen im Krefelder Hindenburg-Eisstadion um die deutsche Meisterwürde im Einzellauf. Die Münchnerin Lydia Beicht, die bei den letzten Weltmeisterschaften in ■0 - i 2 5' Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hin- scheiden unseres lieben Entschlafenen Wilhelm Lieh danken wir allen auf diesem Wege. Christine Lieh und Kind nebst Angehörigen. Gießen, den 12. Januar 1939. Masten Stoffe in jeder Art einfarbig, gemustert und gestreift Maskenschmuck Ohrringe Armbänder und Ringe Maskenschnitte in neuen mod. Formen in großer Auswahl ManfiedVoh GIESSEN Marktsfüf Marktstraße 27 Heute morgen 6% Uhr entschlief sanft nach kurzem schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein innigstgeliebter Mann, mein treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Philipp Steinmüller II. Reichsbahn Schaffner i. R. im 62. Lebensjahr. In tiefer Traüer: Kath. Stein müll er, geb. Viehmann Alb. Steinmüller und Frau Marie, geb. Seth Rudi und Friedel (Enkel). AUendorf/Lahn. den 12. Januar 1939. Die Traueifeier findet am Samstag, 14. Januar, nachmittags 2 Uhr statt Olympiasieger Sepp Manger (Frei: sing) wird auf seiner Finnlandreise, die er im Zunge Simmentaler Kuh gefahren, sowie ISimmenlalerRiml 6 Monate alt, zu verkaufen. Willi. Gör. Gilverk Grüningen Adolf-Hitler- Straße 4. mD Es mag für Sie heute ein neuartiges Gefühl sein, ein einzig auf Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit konstruiertes Fahrzeug wie den ADLER 2,5 Ur. auf der Straße zu sehen. Stellen Sie sich aber eine Großstodtstraße in 5 Jah* ren vor, dann wird diese Form das Bild der Straße bestimmen. Daß eine solche Form trotz ihrerZwedc- mäßigkeit schon ist, beweist der ABLERS gingen Reichsbahn-VA. mit 122,90 bis 123 (122,75) um, auch Kommunal-Umschuldung blieben beachtet mit 92,80 bis 92,85. Zm Verlaufe blieb der Aktienmarkt recht fest, da weitere kleine Käufe erfolgten, anderseits nur wenig Angebot vorlaa. Von Montanwerten Mannesmann 109 nach 108,65, Verein. Stahl 106,13 nach 105,50, ferner stiegen Demag weitere 1 v. H. an auf 148, und auch an dem übrigen Märkten ergaben sich vielfach leichte Erhöhungen. Von später notierten Werten sind als fest Aschaffenburger Zellstoff mit 112 (110), Zement Heidelberg mit 154,50 (152,50), Conti Gummi mit 208,50 (206), VDM. mit 175 (173,50) und nach Pause Harpener mit 136 (134) sowie Rhein. Braunkohlen mit 208 bis 209 (203) zu nennen. Don Bankaktien zogen Dresdener Bank stärker, und zwar um 0,75 v. H. auf 110,75 an, Commerzbank 112,75 (112,50), Deutsche Bank unverändert 117. Der F r e i v e r k e h r lag still und wenig verändert. Dingler 100 bis 102, Katz & Klumpp niedriger mit 89 bis 91 (90,50 bis 93,50), Verein. Fränk. Schuh nach Pause 77 bis , 79. Tagesgeld unverändert 2,25 v. H. Abendbärfe fest. An der Abendbörse setzten sich mäßige Kaufe der Kundschaft fort, so daß die Haltung am Aktienmarkt weiter fest war und auf fast allen Gebieten neue Erhöhungen von etwa 0,25 bis 0,50 v. H. eintraten. Die Geschäftstätigkeit war verhältnismäßig lebhaft. Im Mittelpunkt standen Montanwerke, insbesondere Verein. Stahl mit 106,25 bis 106,50 (106,13). Rheinstahl stiegen um 0,75 auf 131,75, ferner Hoesch auf 107,75 (107,50) und Mannesmann auf 109,13 (109). IG. Farben waren bei einigen Glatt- NSRL und seine Aufgaben. ' Die Erste Reichstagung des Nationalsozialistischen Reichsbundes für Leibesübungen vom 13. bis 15. Januar im Haus des Deutschen Sports in Berlin wird rund 520 Teilnehmer versammeln. Den Auftakt bildet am Freitag um 15.30 Uhr eine Besprechung des Führerstabs. Es nehmen daran teil die Reichsfachamtsleiter, die Gauführer und Verbandsführer. Am Samstag wird um 10.15 Uhr im Kuppelsaal die Reichstagung eröffnet. Es sprechen Reichsleiter Alfred Rosenberg und der Reichssportführer. Um 14.45 Uhr beginnen nach einem besonderen Plan die Einzeltagungen. In elf Gruppen werden die Reichsfachamtsleiter, Gauführer, Sportwarte, Kassenwarte, Jugendwarte, Pressewarte, Rechtswarte, Diet- warte der Gaue, die Kreisführer und 35 Vertreter der Leibeserziehung in den Gebieten der HI. zusammengefaßt. Höhepunkt der Reichstagung ist am Sonntag um 11 Uhr die Feierstunde im Kuppelsaal, bei der Reichsminister Dr. Frick das Wort ergreifen wird. Nach der feierlichen Aufnahme der sudetendeutschen Kameraden in den NSRL. spricht Gauleiter Konrad Henlein über den „Turnplatz des Volkes". Sodann wird der Reichssportführer mit seiner Ansprache die Erste Reichstagung des NSRL. beschließen. Den musikalischen Teil der „Festlichen Tagung" bestreitet das Landesorchester des Gaues Berlin, das der Präsident der Reichsmusikkammer, Professor Dr. Raabe, dirigieren wird. Neue Ziele des KdZ.-Sporiamfes. Auf einem in der Schulungsburg der NSDAP, in Berlin-Wannfee abgeschlossenen .Lehrgang der Reichsdienststelle und der Gausportwarte des Sportamtes der NS. - Gemeinschaft „Kraft durch Freude" wurden die Aufgaben und Ziele im neuen Jahr besprochen. Die praktische Tätigkeit wird be- reits in diesem Monat Mit den örtlichen Wettkämpfen zum Reichsberufswettkampf eröffnet. Bei dem im Februar beginnenden Handwerker - Wettkampf wird erstmals eine sportliche Prüfung — Medizinballstoßen, Hochsprung und 1000-Meter-Lauf — gefordert. Der Betriebssportappell wird von Mitte Mai bis Mitte Oktober Lurchgeführt. Erstmals werden auch die Frauen teilnehmen. Nach besonderer Schulung erfolgt dann der Sportappell der Politischen Leiter. Deutsche Wagen starten in pau. Auch in diesem Jahre werden die deutschen Rennwagen am Großen Preis von Pau in Frankreich am 2. April teilnehmen.. Die Rennleiter der deutschen Werke, Neubauer (Mercedes-Benz) und Dr. Feuereißen (Auto-Union), die zu Besprechungen über dieses erste Rennen des Jahres in Reims weilten, erklärten, daß sie nach Möglichkeit die Gelegenheit zu einem Start vor dem Rennen in Monte Carlo ausnutzen wollen. Im vergangenen Jahr hat sich die Teilnahme von Mercedes-Benz am Rennen von Pau sehr günstig ausgewirkt. „Wir haben mehr gelernt", erklärte Obetingenieur Neubauer, „als in vierzehntägigen Probefahrten auf der Monzcrbahn." Hessische Slnmeisterschast vertrat. Nachdem schon die Schimeisterschaften des Wehrkreises IX, die am Sonntag in der Rhön durch- gesührt werden sollten, verlegt werden mußten, 20 b. geg.23 Uhr Die lustige Witwe Preise: 174d RM. 0.90-3.60. Größeres leeres Zimmer mitKochgelegen- heit sof. ob. spät, gesucht. Schrift!. Angebote u.0181 an d. Gieß. Anz. [Stellenangebote} Keine Zeugnisse in Urschrift 'vnbern nm Zeugin», abickrtflen dem Bewerbungsschreiben bet- legen - Lichtbilvei unüBewerbunsisunter- tgen müssen zur Vermeidung von Verlustev aut der Nückseite -Jia. men und Anschrift des Bewerber« kraaen I Mädchen mW Will gesucht. [225d An der Johannes- kirche 5 pari. Ordentliche [2i0d Zrau oder Mädchen für 3 Stunden vormittags zum Putzen gefudjt GM. seeivW wieder eingetroffen GIESSEN o ’Z A j WM - ni äSÄSÜ Rhein-Mainische Börse. Miktagsbörfe fest. Frankfurt a. M., 12. Jan. An der Börse erhielt sich die festere Grundtendenz und weiterhin kleines Kaufinteresse der Kundschaft. Anderseits lagen nennenswerte Abgaben kaum vor, lediglich zu den ersten Notierungen beobachtete man mäßige Glattstellungen des Berufshandels aus gestern übernommenen Beständen. Sie übten aber kaum kursmäßigen Einfluß aus, so daß am Aktienmarkt die Haltung zwar nicht ganz einheitlich, überwiegend aber weiter leicht befestigt war. Bei der verschiedentlich herrschenden Materialknappheit stellten sich teilweise auch stärkere Erhöhungen von durchschnittlich 0,25 bis 0,50 v. H. ein. ÄG. für Verkehr gewannen 1,25 v. H. auf 119,50 und von Maschinenaktien Demag 1 v. H. auf 147. IG. Farben kamen 0,50 v. H. höher an mit 149,50. Don Montanwerken gewannen Mannesmann 0,65 v. H. auf 108,65, Hoesch 0,25 v. H. auf 107,50, während Verein. Stahl einen Anfangsrückgang von 0,40 v. H. auf 105,50 später nahezu ausglich auf 105,75. Von Elektrowerten waren Geffürel etwas lebhafter mit 132,25 bis 132,50 (132), AEG. 0,25 v. H. ermäßigt auf 116,25. Am R e n t e n m a r k t blieb das Geschäft weiterhin sehr ruhig, und bemerkenswerte Abweichungen traten kaum ein. Reichsaltbesitz nicht ganz ge- hatten mit 128,65 (128,70), im Freiverkeyr Kommunal-Umschuldung unverändert 92,80. Am Pfandbriefmarkt lagen Liquidationswerte teilweise bis 0,25 v. H. fester. Industrie - Obligationen zogen überwiegend 0,25 bis 0,50 v. H. an, ebenso wären einzelne Stadtanleihen etwas höher. Pforzheimer von 1927 nach Pause 98 (97). Etwas lebhafter Sie NSKK. -Gruppe Südwest trägt ihre Wintersportkämpfe am kommenden Wochenende auf dem Hornberg aus. 200 Motorsportler hatten sich angemeldet, aber die Teilnehmerzahl wurde auf 128 beschränkt. Der wichtigste Wettbewerb ist der 18- Kilometer-Patrouillenlauf um den Preis von Gauleiter Murr, an dem sich außer Konkurrenz auch zwei Gastmannschaften aus München beteiligen werden. | Kaufgesuche | Alt-Gold auch Silbergeld läuft ständig Erich Beyer Juwelier [oi?? Balinbofstratzel Telefon 4041. Genehm -Befehl Nr. II 59393. Svez. Umarbeit, v alt.Trauringen | Verkäufe DKW 200 ccm mit Anlasser, fast neu, RM. 490.— 200 ccm NSU., kopfgesteuert, 8‘/o PS, neuro., RM. 390.— 200 ccm NSU., RM. 130 — zu verkauf. [Oi8o Theo Huhn Allendorf b. Kirchhain, Kr. Marburg a. d. L. tieschänsdrucksachen Rechnungen Brlefbl&tter Briefumschläge Postkarten Geschäfts karten bei Brühl. Schulstr.? | Mietgesuche | 3 4-Zim. Wohn. v.on Beamten rum 1. Februar gesucht. Schriftl. Angebote unter 0184 a. d. G. A. Stockholm den fünften Platz belegte, verteidigt den Titel. Ihre stärksten Gegnerinnen werden die Wienerinnen Emmy P u z i n g e r, Hanne Riern- b e r g e r und Martha M u s i l e k sein. Hinzu kommen noch die Meisterinnen der übrigen sechzehn Gaue. Es ist kein Geheimnis, daß unsere Frauen im Einzellauf noch lange nicht den Stand der Weltspitzenklasse erreicht haben. Hier führt England noch mit weitem Dorsprung. Immerhin darf man erwarten, daß durch das Hinzukommen Arn 11. Januar entschlief sanft nach kurzer Krankheit meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter. Schwiegermutter. Großmutter. Schwester, Schwägerin und Tante Frau Christine Krauskopf, geb. Luh im 65. Lebensjahr. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen; Job. Jos. Krauskopf. Gießen (Bruchstraße 11). den 12. Januar 1939. Die Beerdigung findet Samstag, den 14. Januar, vormittags 11 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt |stellengesuche| WiWMrni sucht zum 1. April Buffiüfliter- oö. Helfenolten Führerschein vorhanden.Schr. Angeb. unt. 0183 an o. Gieß. Anz. Fahrer Führerschein III, sucht Stellung, auch zur Aushilfe Zu erfrag, in der Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. loin Suche für meine Tochter,18Jahre alt, Stelle als Hausgehilfin oder in Geschäft, Gieß.od.Umgeb. Schriftl. Angeb. unt. 0189 an den Gieß. Anzeiger. Familiendrucksacher Verlobungsanzeigen Vermählungsanzeigen Geburtsanzeigen bei Brühl, Schulstr.? A