Donnerstag. U.Zanuar 1939 Nr. 10 Erstes Statt 189. Jahrgang Annahme von Anzeigen für die Millagsnummer bis 8'/,Uhr des Vormittags Grundpreise für \ mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Textanzeigen von 70mm Breite 50 Rpf.,Platzvorschrift nach Dort). Vereinbg.25°/„ mehr. Ermäßigte Grundpreise: Stellen-, Vereins», gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzei- gen 5 Bpf.'Familienanzei- gen. Bäder», Unterrichts- u. behördliche AnzeigenkRpf. 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Gewaltige Banner in den italienischen und englischen Farben hingen in der Bahnhofshalle, und auch die Wände des Gebäudes waren mit Fahnen und Abzeichen der Faschistischen platz an ausgebildeten Reserven fehlt. Jedenfalls aber war es für die Nationalen nicht eher möglich, eine entscheidungsuchende Operation an irgendeiner Stelle, am wenigsten aber in Katalonien, zu beginnen, bevor das westliche Cbro-Ufer frei vom Feinde war, da bis zu diesem Zeitpunkte zu starke Kräfte in der Materialschlacht am.Ebro festgelegt waren. So stark an Menschen und Material sind beide Parteien nicht, daß sie sich Großkämpfe an verschiedenen Stellen leisten können. Ein weiteres verzögerndes Moment dürfte für Franco auch die Herausziehung von 10 000 italienischen Freiwilligen gewesen sein, die zweifellos manche organisatorischen Maßnahmen und Umgruppierungen ergab seinem Dank für die herzlichen Worte Mussolinis und der tiefen Bewegung für den warmen Empfang, der den englischen Gästen bei ihrer Ankunft in der Hauptstadt des italienischen Imperiums bereitet wurde, Ausdruck. Er befände sich heute m Rom als Vertreter einer großen Nation, , deren Wunsch es sei, in e n g e n f r e u n d s ch a s t i l ch e n und sogar intimen Beziehungen mit eineranderengroßenNatio n31Ji b eiben Chamberlain hob sodann die Hilfe und Mitarbeit Mussolinis, die in so entscheidender Weise zum stürz zu bringen. Daß die Roten noch nicht am Ende ihrer Kraft sind, beweist ihre mit starken Kräften unternommene Entlastungsoffensive nordwestlich Cordoba bei dem Städtchen Valseqmllo. Sie haben immerhin dabei Anfangserfolge errungen. Es scheint, daß die Nationalen in den letzten Funkbild aus Rom: Der Duce begrüßt Chamberlain auf dem Bahnsteig. (Scherl.) M .. fordert hat. So erklärt es sich, daß die Offensive erst in den Weihnachtstagen losbrechen konnte, in einer Jahreszeit, die auch in Spanien, besonders im Berglande, recht rauh und für größere Bewegungen wenig günstig ist. Andrerseits war es klar, daß jedes weitere Abwarten den Roten für den Ausbau ihrer Verteidigungsanlagen und den Ersatz ihrer in *bcr Ebroschlacht erlittenen Verluste an Menschen und Kriegsmaterial zugute gekommen wäre. Die Offensive in Katalonien ist, soweit man dies nach den bisherigen Nachrichten beurteilen kann, aus der Mitte April vorigen Jahres erreichten Linie in drei Gruppen angesetzt worden: Die Südgruppe unter General Solchago vom Ebro bei Asco bis südlich Lerida, die mittlere Gruppe unter General M o s c a r d o von Lerida bis zum Brückenkopf von Balaguer, die Nord- gruppe unter General Munoz Grande von den Noguerra-Stellungen beiderseits Tremp aus. Wenn wir bedenken, daß die ganze Breite der Angriffsfront etwa 160 Kilometer beträgt, so war es angesichts der beschränkten Truppenmengen und Kampfmittel ausgeschlossen, einen einheitlichen Sturm auf der Gesamtfront anzusetzen. Vielmehr befolgten die Nationalen die schon in früheren Angriffen von ihnen -erfolgreich angewandte Taktik, einzelne Schwerpunkte herauszusuchen, gegen diese Stoßgruppen oorbrechen zu lassen und nach gelungenem Durchbruch an diesen Stellen die Anschlußfronten von der Seite oder von rückwärts hervor und sagte bann: „Ich bin hierhergekommen mit dem Vorsatz, die Politik, die ich entschlossen verfolge, fortzusetzen: eine Politik der Freundschaft mit allen und der Feindschaft gegen niemand, einer auf die gerechte und friedliche Lösung der internationalen Schwierigkeiten gerichteten Politik über den Verhandlungsweg. Dieser Politik sei das kürzlich in Kraft getretene englisch-italienische Abkommen entsprungen, und es verdiene, hervorgehoben zu werden, daß eines der ersten Ergebnisse dieses Abkommens darin bestehe, daß am Dienstag in Rom und in London der im Abkommen vorgesehene Austausch militärischer Informationen habe beginnen können. Ehamber- lain unterstrich die für beide Seiten vitale Wichtigkeit der Belange im Mittelmeer, die keinerlei Konflikts gründ mit sich brächten, und gab der Versicherung Ausdruck, daß das Abkommen zwischen Italien und England ein neues Kapitel der Freundschaft und des Vertrauens eingeleitet habe, das sich für die Stabilität Europas als fruchtbar erweisen werde. Gerechtigkeit und Friedensliebe. Der Sinn der Trinksprüche von Rom. auizurollen. Die südlichste Stoßgruppe, die von Asco am Ebro ausgegangen fein dürfte, hat nach den bisher vorliegenden Meldungen im südlichen Teile der Sierra de Llena den Kamm des bis zu 1071 aufragenden Mont S a n t nördlich erreicht. Ihre Richtung deutet über die Stadt Reus auf die wichtige Hafenstadt Tarragona. Weiter nördlich ist eine, anscheinend besonders starke, Stoßgruppe von Lerida aus entlang der Bahnlinie Lerida—Borjas Biancas—Montblanch, die mit einer Abzweigung über Reus auf Tarragona, mit der Hauptstrecke auf Barcelona fuhrt, vorgegangen. Die Stadt Borjas Biancas ist dabei durch geschicktes Zusammenarbeiten eines Teiles der Südgruppe des Generals Solchago, die nördlich an der Sierra de Llena vorbei in nordöstlicher Richtung vorstieß, mit der Gruppe des Generals Moscardo, die von Lerida nach Osten durchbrach, gefallen. Teile dieser Stoßgruppe sind bereits in der Nähe von Montblanch gelangt, damit ist Tarragona stark bedroht Eine weitere Stoßgruppe scheint sich aus dem gungsrufen der englischen Kolonie dem Ausgang zu. Nach dem Besteigen der Kraftwagen nahm die Kolonne durch die reichbeflaggten Straßen ihren Weg zu dem Wohnort der englischen Gaste, der Villa Madama. Kurz vor 18 Uhr begaben sich die englischen Gaste in den Quirinal, wo sie ihre Namen in die Besucherliste eintrugen. Um 18 Uhr begannen Die Besprechungen zwischen Mussolini und Chamberlain i m P a i a z z o V e n e z i a. Die erste Unterredung dauerte eineinhalb Stunden. Der Platz vor dem Sitz der Regierung war bis zu den Zufahrtsstraßen von einer gewaltigen Volksmenge besetzt, die den englischen Ministern eine herzliche Sympathiekundgebung bereitete. Bei dem der ersten Besprechung folgenden Essen, das der Duce seinen Gästen in den Prunkräumen des Palazzo Venezia gab wurden zwischen den italienischen und englischen Regierungschefs Trink spräche gewechselt. Der Duce entbot zunächst Chamberlain und Lord Halifax den herzlichen Gruß der faschistischen Regierung, die mit dem Empfang willkommener Vertreter einer großen, befreundeten Nation auch die Sympathie bezeugen wolle, mit der das italienische Volk das Werk des englischen Premierministers und seiner Regierung verfolge. Mussolini hob sodann den verständnisvollen Geist und die Festigkeit, mit der Chamberlain an einer gerechten Lösung der Probleme arbeite, die im vergangenen September über dem Leben Europas lasteten, und die Zähigkeit bei der Verfechtung eines Versöhnungs- und Friedensprogrammes hervor und fuhr dann fort: Die unlängst in Kraft getretenen e n g l i s ch - i t a l l e n i sch en Vereinbarungen haben die Beziehungen zwischen England und Italien auf eine fette Basis gestellt und haben nicht nur die Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern auf einer neuen Verständigungsbasis und im R ah m e n ö e r neuen Realität im Mittelmeer und in Afrika wiederhergestellt, sondern auch den Weg für eine 3 u [ a m m e n a r b e 11 frei gemacht, von der wir wünschen, daß sie als i notwendiges Element für den Frieden Europas ‘ ebenso lange wie fruchtbar sein möge. Premierminister Chamberlain Francos katalanische Offensive. Don Erhard Wegeli, Oberstleutnant a. O. Brückenkopf von Balaguer durch die Llanos (Ebene) del Urgel etwa in der Richtung auf Cervera (an der wichtigen Bahnstrecke Lerida—Cervera—• Monresa—Barcelona) vorzuarbeiten. Die nördlich- te Stoßgruppe endlich ist aus der Gegend von. Tremp an der Noguerra vorgebrochen und mit einem kräftigen Ruck nach Artesa del S e a r e gelangt Auch von dieser Gruppe scheint ein Teil die Richtung auf Cervera zu nehmen, um mit der non Balaguer aus vorqegangenen Gruppe Hand m Hand zu arbeiten. Einem Teil der Armee des Generals Munoz Grande wird der Schutz der linken Flanke gegen die in den Pyrenäen stecken- ' den roten Kräfte zufallen. Welche Erwartungen an die bisher sehr erfolgreich verlaufene Offensive zu knüpfen sind, ist selbstverständlich ebenso schwer zu beurteilen wie die Frage, welches Endziel sich Franco gesetzt hat: ob er beabsichtigt, schon jetzt in einem Zuge b i s Barcelona und Tarragona durchzustoßen, oder ob er sich dafür nur eine günstige Ausgangsstellung schaffen will, um bei Eintritt der besseren Jahreszeit die Operation fortzusetzen. Wir dürfen uns darüber nicht im Unklaren fein, daß bis zur Erkämpfung io weit gesteckter Ziele wie Tarragona und Barcelona, deren Erreichung allerdings kriegsentscheidend sein könnte, recht harte Nüsse zu knacken sind. Im Südteil des Kampfgebietes ist Tarragona durch die Sierra de Llena, ein rauhes Felsgebirge geschützt. Ebenso decken Barcelona im Westen, Nordwesten und Norden Gebirge, die im Monserrat bis zu 1237 m und in der Sierra de Monseny bis fast 1700 m ansteigen. Die Roten haben um Barcelona und Tarragona, wie einem Heeresbericht der Nationalen zu entnehmen ist, ein sechsfaches Stellungsnetz mit starken Betonanlagen ausgebaut, das in dem schwierigen Gelände nicht leicht zu durchstoßen sein wird, wenn auch die erste Linie schon an mehreren Stellen durchbrochen ist. Die Frage ist, ob einerseits die Roten genügend Kräfte haben, um die Befestigungsanlagen in ihrer ganzen Ausdehnung zu besetzen und Reserven gegen örtliche Einbrüche bereitzuhalten, andererseits, ob die Nationalen die Kraft haben, das breite und tiefe Stellungsnetz an genügend zahlreichen und breiten Stellen zu durchbrechen und so das ganze Gebäude zum Em- Mailand, 12. Jan. (DNB. Funkspruch.) Der „Sortiere della Sera" schreibt: Es sei durchaus überflüssig, den so klaren und offensichtlichen Sinn der Trinksprüche von Rom ins einzelne zergliedern zu wollen Man könne darin offen eine Andeutung des Verstehens, den Vorschlag für die Zusammenarbeit auf der Ebene des allgemeinen Friedens und der gegenseitigen imperialen Interessen erblicken. Aber das Wort vom allgemeinen Frieden wäre inhaltlos, wenn sich dieser nicht auf etwas Konkretes stutzen würde. Für den Italiener sei der Gedanke der Gerechtigkeit von der Friedensliebe nicht zu trennen. Die alte, ruhmreiche Tradition lasse es nicht zu, an einen nur der Konservierung dienenden Frieden zu glauben. Neue Probleme entstehen, neue Kräfte treten in die Geschichte ein. Selbst die Geographie werde veränderlich und hinfällig. Sei es möglich, daß Italien mit seinen 44 Millionen Einwohnern — ohne Berücksichtigung der 10 Millionen Auswanderer — in der verhältnismäßig bescheidenen Lage, die ihm 1921 zugebilligt wurde, bleibe. Könne Italien die mißbräuchlich erworbene Vorzugs st ellung anderer Länder im „Mare n oft rum" namentlich jene Frankreichs, als endgültig anerkennen? Alle diese Grundwahrheiten mußten Herrn Chamberlain im Geiste vorschweben. Die bloße Tatsache, daß die beiden britischen Staatsmänner nach Rom gekommen seien, zeigte ihre Absicht, aus der Nähe d i e große Realität kennenzulernen, die das faschistische Italien mit allen seinen Ansprüchen, seinen materiellen und moralischen Notwendigkeiten und feinen eisernen Villen darstelleK Partei geschmückt. Der Bahnsteig selbst war völlig mit roten Samtteppichen ausgelegt und nut zahlreichen Blumenstöcken und immergrünen Baumen verziert. Hinter der Absperrung standen Karabimen in Galauniform. Gegenüber dem Salonwagen hatten eine Abteilung der schwarzen Leibwache des Duce und eine Ehrenkompanie Aufstellung genommen Dor dem Salonwagen standen die gesamte italienische Regierung mit Mussolini an der Spitze, der die schwarz-golden verzierte Uniform des Marschalls des Imperiums trug, sowie sämtliche Mitglieder der englischen Botschaft und der apostolische Vikar für Großbritannien, Msgr Godfrey. Seinen ÄÄ « Ä««* i Ä« »in ÄbW Ä Die in den Weihnachtstagen begonnene und «augenblicklich noch im Gang befindliche Offensive «der nationalen Truppen an der katalanischen Front fordert zu einem Ueberblick über die Kriegslage auf. Die Angriffsoperation muß im Zusammenhang mit den vorjährigen Operationen, der »Nationalen und den Gegenmaßnahmen der Roten betrachtet werden, um ein richtiges Bild von den strategischen Absichten Francos und deren Ausführung zu gewinnen. Wir müssen daher einen kurzen Rückblick auf die hauptsächlichsten Knegs- handlungen im Jahre 1938, soweit sie mit den jetzigen in Verbindung stehen, werfen. Die nach erfolgreicher Beendigung der Kampfe um Xeruel von den Nationalen mit großer Kraft und guten Anfangserfolgen aus der Front von Teruel über Zaragossa bis zu den Pyrenäen in der zweiten Märzhälste entfesselte Offensive hatte bis Mitte April im Südabschnitt bis zum Meere südlich der Ebromündung geführt und damit die rote Frontlinie zerrissen. J> der Mitte wurde der Segre-Abschnitt von der Mündung dieses Flusses - in den Ebro über Lerida bis Balaguer, wo em Brückenkopf östlich des Segre erkämpft wurde, erreicht. An einigen Stellen waren noch Widerstandsnester der Roten auf dem westlichen Segre-Ufer verblieben. Die linke Flügelgruppe der Nationalen gelangte bis an die Noguerra beiderseits Tremp, ihre Front endete westlich Andorra in den Pyrenäen an der französischen Grenze In dieser Lime leisteten die Roten, die in der letzten Endes auf die Eroberung Kataloniens zielenden Ofstnstve der Nationalen mit Recht die entscheidende Bedrohung ihres Hauptlebensnervs sahen, so erbitterten Widerstand, daß weitere Angriffe der Nationalen nur zu einem fruchtlosen frontalen Abringen etwa gleichstarker Kräfte geführt hätten. Sehr richtiger Weise brach daher Franco diese Operation 2^,— Ä*TS5 FM Vas Echo der römischen Trinksprüche IS sung der chinesischen Angriffe durch das Hochwasser des Gelben Flusses, der durch die starken Schneefälle und Regengüsse der letzten Zeit angeschwollen ist, benachteiligt. Weitere Berichte aus chinesischer Quelle behaupten, daß die Gegenoffensive der Chinesen in Südchina ebenfalls erfolgreich gewesen sei. Den chinesischen Truppen sei es gelungen, den Eisenbahnknotenpunkt Sheklung an der Kanton- Hongkong-Eisenbahn wieder einzunehmen. Eine Bestätigung liegt bisher nicht vor. vom Donnerstagmorgen. Der „Daily Expreß" stellt fest, die italienischen und englischen Staatsmänner hätten in ihrem Gespräch im Palazzo Venezia den bei soll es den Chinesen gelungen sein, eine Reihe von den Japanern besetzter Städte zurückzu- erobern. Die Japaner sind bei der Zurückwei- Semesterbeginn an der Deutschen Universität Prag Recht auf Arbeit. - Pflicht zur Arbeit Aufruf des Sozialamtes der Deutschen Arbeitsfront. Vefnedigung in London. Abs. London, 12.Januar. und der asiatische Trieb zu Chaos und Zerstörung. Die nationale Existenz der mittleren und kleinen Völker dieses Raumes und damit auch die nationale Existenz des tschechischen Volkes hängt davon ob, ob es gelingen wird, den jedwedes Eigenleben zerstörenden Bolschewismus von Europa fernzuhalten. Das beut- fche Volk hat diese historische Aufgabe auf sich genommen, uno die Prager Hochschulen sind nichts anderes als Bastionen im geistigen Ringen dieser Kräfte. Von dieser Ebene aus reichen wir deutschen Studenten den tschechischen Studenten di- hand'zur Zusammenarbeit. Auf die- fern vorgeschobenen verantwortungsvollen Posten ul es unsere Pflicht, jene politische, wissenschaftliche Kampf- und Arbeitsgemeinschaft zwischen Professoren und Studenten zu schaffen, die wir nationalsozialistische Hochschule nennen. Jetzt hat uns da s Reich in seinen sicheren Schutz genommen. Eine größere Zukunft ,steht vor uns Wir aber auf Prager Boden sind die Pioniere und Künder jenes größeren Reiches, dem wir unser Leben verschworen haben." . ... Der Standortführer erklärte sodann, der deutsche Student wisse aus seiner nationalsozialistischen Haltung heraus auf die Gefühle eines anderen Volkes Rücksicht zu nehmen. 'Es sei zwar nicht möglich gewesen, sämtliche jüdischen Hörer zu Lüsternen, doch werde auch diese Frage in Kürze sachlich und ohne Lärm gelöst sein. Die Juden würden im Lehrbetrieb vorläufig abgesondert werden. Unzuträglichkeiten seien sofort dem Standortführer zu melden. Der Redner schloß: „Wir grüßen den Mann, an den heute Deutsche, wo immer und wann , immer in aller Welt denken, A d o l f H i tl e r, den Führer. Sieg-Heil!" Mit den Liedern der Ratwn • fand der Appell seinen Ausklang. — In der Tech- i Nischen Hochschule fand der Hochschulappell m glei- t cher Form statt. rilH verstärken. Die Chinesen wieder w der Kanton-Hongkong-Eisenbahn? Hongkong, 12. Jan. (Europapreß.) Die ver- irpifelten Anstrengungen der Chinesen, durch Ge- ° Offensiven das weitere Vordringen der rzcxaner aufzuhalten, scheinen teilweise erfolgreich ,»■, 'ass äj» äs» r rsitat zu Prag ourcy oen crpcn ^uurmiuiuppcu, (i dem alle Professoren und die gesamte Hörerschaft i tiilnahmen, eröffnet. Im Carolinum, dessen größter : wum mit Hakenkreuzfahnen und dem Bilde des 1 Mrers geschmückt war, hatten sich der Rektor der i Imiversität, Professor Dr. Otto, die Dekane, der < (nrudozentenführer, der Gaustudentenführer sowie । he Ehrengäste, unter ihnen der Vertreter der folger deutschen Gesandtschaft, Legationssekretar ' ! traft von Dellmensingen und der Vertre- tc des Führers der deutschen Volksgruppe in der Mecho-Slowakei versammelt. Gaustudentenführer iir. Meckel führte dabei u. a. aus: „Das letzte ;rchr hat aller Welt bewiesen, daß es nur ein Deutschland gibt, das Deutschland Goethes und tiolf Hitlers. Es gibt daher auch nur eine d- utsche Wissenschaft und auch nur eine beutfdje Hochschule, die das Recht hat, sich bmtsche Hochschule zu nennen, die nationalso- zaristische Hochschule. Unsere erste Aufgabe nufjte es daher sein, unsere Hochschulen von jenen Q. ementen zu säubern, für die es an deutschen Höchst, ulen keinen Platz mehr geben kann. Die Juden Md eine Handvoll ihrer Knechte mutzten ver- shwinden Jetzt kann der Aufbau der deutschen nitionalsozialistischen Hochschulen in Prag und ' Srünn beginnen. Sie sind uns, dem deutschen Volke, Md der europäischen 'Kulturwelt erhalten geblieben, (sie sind heute nicht mehr, wie in den letzten zwan- i in Jahren, dem Kräftespiel der Innenpolitik dieses Maates, d. h. einem jüdisch-freimaurerischen Jntn- ns viel ausgesetzt, sondern ihre Existenz erscheint cirantiert weil es eine Ehrenpflicht des gesamten d. utschen Volkes ist, seine älteste H ochs ch u l e >n erhalten. Wir stehen auf dem Boden der ajeften deutschen Universität, die in einem iahr- h-ndertelangen Kampfe gemeinsam mit Men den g, samten Südosten für die europäische Kultur eobert und gegen die zerstörenden Machte des Listens mit Erfolg behauptet hat. Der Kampf ist n cht zu Ende. Die Hauptlast lag immer auf deut- sich nicht feder durch Selbsterziehung restlos in die Leistungsgemeinschaft einordnet. Es ist selbstverständlich, daß von den schaffenden Volksgenossen nicht eine Arbeitsleistung verlangt wird, der er nicht gewachsen ist und durch die er einen Nachteil erleidet Die Treuepflicht erfordert aber, daß sich der schaffende Volksgenosse xn jedem Fall mit seiner ganzen Äraift an jeder Stelle zur Verfügung stell und sich regelmäßig daraufhin überprüft, ~ In-, und fein Gewicht notfalls wieder auf der Seite des Friedens einsetzen werde. Die Italiener würden da- gangen Horizont abgetaftet und seien dabei kurz mit den meisten Fragen von beiderseitigem Interesse in Berührung gekommen. Bei den gesellschaftlichen Ereignissen des Mittwochabend hätten | sich der Duce und Chamberlain wiederholt zu einer i sehr freundschaftlichen, gemütlichen Unterhaltung zu-1 rückziehen können. Der in Rom weilende diploma-1 tische Korrespondent des „Daily Telegraph" gibt ,zu verstehen, daß der Duce den Beitrag, den Italien dafür erwarte, daß es den Status quo anerkenne, bisher noch nicht umriffen habe. Auch die Spanienfrage fei tabu gewesen, wohl deshalb, weil Mussolini der Auffassung sei, daß sie sich durch den Krieg vonselberlösen werde. Times stellt fest, von der Unterredung selbst könne man wenig sagen. Beide Seiten hätten wohl frei und offen alle Ange- gelegenheiten der Erhaltung des Friedens besprochen und die beiden britischen Staatsmänner seien glücklich gewesen, Mussolinis wiederholte Erklärungen zu hören, daß er aus jedem Grunde Frieden wünsche itnh fein fflpmirht nntfaffe» wieder auf der Seite de; Berlin, 11. Jan. (DNB) Das Sozialamt d.er Deutschen A r b e i t s f r o n t hat folgeren Aufruf an die schaffenden Deutschen in den Betrieben erlassen: , . . . fiünf Jahre nach der Machtübernahme kannte der 6übrer dem deutschen Volke verkünden, baß das l id) t auf Arbeit ficheraestellt ist Dank der irrbeitsenergien der nationalsozialistischen Lewe r>.cgung ist in Deutschland das Gespenst der Ar- hi^Iofigteit für alle Zeiten gebannt, ^der arbeits- sahiHe schaffende Volksgenosse hat entsprech end einem Leistungseinsatz einen \ lÄe- ,«en Arbeitsplatz und eine ^an^. t«ung. Mag der Lohn IN manchen Wirftchafts zweigen den Wünschen des einzelnen noch nicht ganz entsprechen, so kann doch jeder befriedigt m dem 0.efühl arbeiten, daß im Gegensatz zu den Gescheh rissen in den anderen Staaten der Welt Entlassun- (2n, verbunden mit Arbeitslosigkeit sowie leidige Kurzarbeit und Feierschichten das Arbeltselnkom- men nicht schmälern. Durch die aktive Politlk der Qbeits- und Wirtschaftsführung stt d e r deutsche Arbeiter krisenfest. Das Arbeitseinkommen it stabil, und eine Unsicherheit und Schwankung les Arbeitseinkommens besteht nicht. Die Weiterführung und endgültige Sicherstellung k«s wirtschaftlichen Wohlergehens aller Beoolke- ^lngsschichten ist aber nur möglich bei einer Stei- ;. zartesten Tone und Abstufungen der Farbe ... * In Paris präsentierte sich ihm die Archäologin Mademoiselle Dieulafoy, Die nach ihren persischen Ausgrabungen die polizeiliche Erlaubnis erhalten hatte, auch in Paris Männerkleidung zu tragen. „Sehr schon!" rief Lichtwark. „Aber Ihr Mann mochte ich nicht sein!" * Lichtwark war auch Mitglied des Aufsichtsrates des Germanischen Museums in Nürnberg. Ginmdl ollte ein Nachtwächter für das Museum angestellt werden. Der Direktor der Münchener Staatsbibliothek äußerte sich gegen den Antrag. Lichtwark gab ^G-Än Hunde statt eines Nachtwächters ist nichts einzuwenden. Denn sie laufen mcht mit vifenem Licht herum und sind außerdem blerslcher! foe. Kein Erdteil ist so reich an Wild wie Afrika. 1 Zwar ist im Laufe der Jahrhunderte ein Rück- , lang eingetreten, aber dank der in den letzten Jahr- ieljnten von allen Kolonialmächten eingeführten Jagdgesetze ist einer weiteren Abnahme des Wildes Mrgebeugt worden, das, solange die Schwarzen alleinige Herren des Landes waren, überhaupt keine Verminderung erkennen ließ. Fast unglaublich erscheinen die Berichte von Reisenden Des vori- atn Jahrhunderts hinsichtlich der Mengen von Elefanten, Büffeln, Nashörnern und Antilopen, die sie auf her Steppe antrafen. Die Jagdart der Schwarzen ist, wie wir aus uralten Steinzeichnungen wissen, i°h^ustnbelang säst unverändert geblieben. Als Massen bienen ihnen Wurs- und'Stotzlpeer sowie namentlich Pseil und Bogen. Mit Tiermaöken und Giftpfeilen. Die eingeborenen pirschen sich ans kürzeste Cnt- iiernuna an bas Wild heran. Hierzu benutzen sie Lch Tie^asken: sie ziehen sich einen notdürftig «usgestopften Straubenbalg über ober setzen sich Den durch einen Ring befestigten Hals und Kops -ines Aomroben auf und markieren, ,m hohen Babenhausen I, 11. Jan. Nach dem Tau- roetter der letzten Tage haben die auswärts arbeitenden Maurer von hier die Arbeit in vollem Umfang wieder aufgenommen. Auch die Holzhauer setzen nach der Schneeschmelze den Holzeinschlag fort. Set dem gewaltigen LeistunsMtettbewerb der Deut- ; üben Arbeitsfront kam es wiederum darauf an, alle . Abrauchsschreiber in den Betrieben zu erfassen und , u erproben. In den einzelnen Arbeitsgebieten des , flaues Hessen-Nassau war folgende Beteiligung n verschrien: Frankfurt a.M. (mit 20 Wettbe- »erbsoden) 4170, Darmstadt 800, Gießen 620, kanau toO, Limburg 150, Mainz 920, Dffenbad) (60 Wetzlar 200, Wiesbaden 900, Worms 600. Erfreulich ist, daß bei diesem Wettbewerb ein grober Prozentsatz der Teilnehmer in den Betrieben ^schrieben hat. Die betriebsgebunbenen Leistungs- toreiben standen in den meisten Arbeitsgebieten im ■ Vordergrund. Von den insgesamt 9650 Wettbewerbsteilnehmern gaben im Schnellschreiben in den Ge- fchnriadigkeitsslufen 60 bis 360 Silben in der | SJlxfpoit 16 Zahnen über Zakopane. Deutschland mit zweitstärkster Mannschaft. Sechzehn Nationen werden an den Schi-Welt- Meisterschaften teilnehmen, die vom 11. bis 19. Februar in dem polnischen Winterkurort Zakopane stattsinden. Die Teilnehmerzahl wird trotz der Starteinschränkungen sehr groß sein. An der Spitze der Nationen steht selbstverständlich Polen als Ausrichter der Kämpfe mit über 40 Läufern und Läuferinnen. Dann folgt Deutschland mit der zweitstärksten Streitmacht von 36 Männern und Frauen. Norwegen und Finnland stellen je 30, Frankreich und die Schweiz je 20 Teilnehmer. Die Polen trainieren seit geraumer Zeit bereits an Ort und Stelle. Die Abfahrtsläufer wurden zunächst von dem mehrfachen polnischen Meister Bronislaw Czech trainiert, bis am 1. Januar der Tiroler Franz Z i n g e r l e die Leitung übernahm. München - Halle - Leipzig - Breslau. Die Reichsbundpokal-Zwischenrunde am 22. Januar. Die Fußball-Gaukämpfe um den Reichsbundpokal werden am 22. Januar mit den vier Begegnungen der Zwischenrunde fortgesetzt. Nachdem die Reichssportführung bereits vor einigen Tagen die Paarungen bekanntgab, setzte sie jetzt auch die Austragungsorte und Schiedsrichter für diese Spiele fest. Es ergibt sich folgender Kampfplan: München: Bayern — Niederrhein. Halle: Mitte — Württemberg. Leipzig: Sachsen — Ostpreußen. Breslau: Schlesien — Ostmark. Fußball der Sauliga Hessen. Hessen Bad Hersfeld — Sport Kassel FC. Hanau 93 — Kewa Wachenbuchen SC. 03 Kassel — VfB. Friedberg Kurhessen Kassel — Dunlop Hanau. Nach den neuen Punktverlusten von Hessen Hersfeld und Hanau 93 sind die Dieisterschaftsaussichten des SC. 03 Kassel sehr gestiegen. Am Sonntag sind Aenderungen in der Spitzengruppe kaum zu erwarten, denn alle Meisterschaftsanwärter spielen zu Hause. Hessen Hersfeld müßte dem BC. Sport Kassel klar das Nachsehen geben, ebenso müßte sich der Meister gegen Kewa Wachenbuchen behaupten können. Im letzten Kampf in Friedberg nxir aber nicht nur Hanaus Sturm, sondern auch die Abwehr schwach, und so darf man die Aussichten Wachenbuchens nicht allzu ungünstig beurteilen. — Kassel 03 spielte lange nicht mehr und muß nun zeigen, daß die gute Form auch im neuen Jahr Bestand hat. Die Meisterschaftsaussichten sind für die 03er sehr günstig, aber der im Sturm durch den Eintritt von Möbs sehr stark gewordene VfB. Friedberg wird ein schwerer Prüfstein sein. Immerhin sollten nach Kampf beide Punkte in Kassel bleiben. Dunlop Hanau überraschte zuletzt durch einen eindrucksvollen Erfolg über den Spitzenreiter Hersfeld. Wenn die I Elf auch in Kassel so gut spielt, wird sie erneut bestehen können. Sie Handball-Zezirksklasse im ASM.-Kreis VDI Eine Leistungs-Ueberschau. Die außerhalb des vorgesehenen Programms Netzende Absage aller Pflichtspiele des kommenden Sonntags hat uns veranlaßt, einmal eine kleine Rundfrage zu halten, um festzustellen, wie die Aereine der oberen Klassen ihre zukünftige Arbeit sehen und inwieweit Schwierigkeiten in bezug auf Mannschaftsaufstellungen usw. vorliegen. Vorweg soll gesagt werden, daß man überall den gleichen Nöten begegnet und daß die Frage des Nachwuchses und des Ausgleichs der zu Arbeitsdienst und Militär eingezogenen Kameraden noch nicht restlos gelöst werden konnte. Glücklich kann sich der Verein preisen» der über einen Stamm alter Spieler verfügt, die jederzeit einsatzbereit sind und die ihn auch in die Lage versetzen, die augenblickliche Krise zu meistern. Am schlimmsten geht es eigenartigerweise den Stadtvereinen. Ein typisches Beispiel dafür bietet der Fall des T v. Wetzlar. Die Mannschaft, die noch im vergangenen Jahre die Gaumeisterschaft in der höchsten Spielklasse erringen konnte, mußte freiwillig absteigen und hat heute selbst in der Bezirksklasse ernste Äbstiegsorgen. Wie vielen Gemeinschaften mag es nicht ebenso gehen? Wir erinnern in dem Zusammenhang auch an den schlechten Start der SpV. 1900 Gießen und schließlich noch an die einstmals so starke Einheit der Marburger. Wie beurteilen nun die verantwortlichen Männer der Vereine die derzeitige Lage und die Aussichten in Zukunft? Fangen wir bei dem vorjährigen Staffelsieger, dem To. Lützellinden, an! Die Mannschaft hat zwei ihrer besten Stürmer abgeben müssen. Der Verlust wird sich bei dem vorhandenen Material zwar ausgleichen lassen; ob man sie allerdings voll ersetzen kann, ist kaum anzunehmen. Allerdings besteht begründete Aussicht, daß ihr Mitwirken doch ermöglicht werden kann. — Die außerdem vorliegenden Abgänge älterer Spieler machen sich ebenfalls bemerkbar. Immerhin hat man sich rechtzeitig für Ersatz gesorgt, so daß die Mannschaft trotzdem noch stark genug ist, um ihre führende Position zu verteidigen. Hörnsheim spielt mit wenigen Ausnahmen schon seit Jahren imyier in derselben Aufstellung. Es ist bemerkenswert, welch hoher sportlicher Idealismus hier vorherrscht und mit welchem Interesse man bei der Sache ist. Die großen Erfolge, die gerade Lützellinden und Hörnsheim bei allen möglichen Veranstaltungen erringen konnten, haben den guten Ruf begründet. — Die Mannschaft wird dem Tabellenführer einen schweren Kampf liefern. Einen harten „Daseinskampf" führen die beiden Neulinge K a tz e n f u r t und Garbenheim, die aber gerade während 'der Vorrunde mehr als deutlich unter Beweis stellen konnten, wie stark sie sind und mit welchen Leistungen sie aufzuwarten vermögen. Unberechenbar ist die Mannschaft des T v. Münchholzhausen. Man sollte annehmen, daß gerade in dieser alten Handballhochburg zumindesten eine spielstarke Einheit zusammenzubringen wäre! Leider ist dem aber nicht so! Die heutige Vertretung ist nur noch ein Abglanz der ehemals siegesgekrönten Elf und wird, wenn sich die alten Kameraden nicht besinnen, auch niemals wieder eine Rolle spielen können. Wo bleibt gerade hier der Nachwuchs? N i e d e r g i r m e s hat in diesem Jahre Pech. Die Mannschaft, die fn ihrer alten Aufstellung aber ost genug mit Ersatz antritt, hat in der Vorrunde nur ein Spiel gewinnen können. In der Staffel IV liegen die Dinge ähnlich. Denn auch hier gibt es Mannschaften, die teilweise recht unglücklich gekämpft haben und die unter diesen Umständen ohne ihr „Zutun" weit abgerutscht sind. Der Rest geht in Ordnung. Die Spitze hält nach wie vor der M t v. Gieße n, der in diesem Jahre einen ausgezeichneten Start hatte. Allerdings muß man der Mannschaft auch bescheinigen, daß sie in Ordnung ist. Sie wird dank einiger „Neuerwerbungen" auch in Zukunft ihren Mann stellen und sicherlich nur nach Kampf ihre führende Position preisgeben. Eine sehr starke Elf stellte der Lu f tw affen - sportoerein von Anfang an. Hier werden auch kaum irgendwelche Ersatz-Schwierigkeiten auftreten, nachdem Handball nun einmal das Spiel der Flieger ist. Auch die Tatsache, daß sich inzwischen zwei der besten Spieler in ärztliche Behandlung begeben mußten, wird an der Vormachtstellung kaum etwas ändern. Die Mannschaft hat nach wie vor große Aussichten, Sieger zu werden. Unberechenbar und auf keinen einheitlichen Nenner zu bringen ist die Mannschaft des MSV. Barbara. Einmal ist die Elf in Hochform und bringt auch den stärksten Gegner zum Straucheln, das andere Mal verläßt eine weit schwächere Mannschaft als Sieger das Feld. Wie man auch immer etwaige Mißerfolge begründen mag; fest steht, daß mehr Selbstvertrauen und mehr Verständnis innerhalb der einzelnen Mannschaftsteile Wandel schaffen könnte. Im Kommen ist zweifellos wieder 1 9 0 0 Gießen. Die Mannschaft ist mit einer ganzen Reihe neuer Leute durchsetzt und dürfte gerade im rechten Augenblick ihre alte Form wiedergefunden haben. Dieser Formanstieg wird nicht zuletzt auch zu einer weiteren Hebung der Spielkultur in Gießen bei- Olympia 19101 Olympisches Dorf. Auch in Helsinki wird, wie schon in Los Angeles und in Berlin, bei den Olympischen Spielen 1940 ein Olympisches Dorf errichtet, in dem alle aktiven Teilnehmer untergebracht werden. Das Dorf liegt in dem schönen Vorstadtgebiet Käpyla in einer Entfernung von drei Kilometer vom Olympischen Stadion. Den Aufbau des Olympia-Dorfes hat die Stadt einer Wahnhausgenossenschaft übertragen, die später die Gebäude an Privatpersonen als Wohnhäuser vermieten wird. Der Bauplan sieht 29 dreistöckige Wohnhäuser für insgesamt 3000 Sportler vor. Außerdem wird noch ein Gasthausgebäude erstellt und das schon fertige Schulgebäude als Verwaltungsstätte Verwendung finden. Nie Kampfftätten. Die Uebersicht über die für die Olympischen Spiele in Helsinki benötigten Kampfstätten ist nahezu vollendet. Hauptkampfplatz ist das Olympische Stadion, wo die Eröffnungs- und Schlußfeier, die Wettbewerbe in der Leichtathletik, im Turnen, im Fußball und im Reiten abgewickelt werden. Der Zuschauerraum wird in diesem Jahre auf 63 000 Plätze erweitert. In der unweit des Stadions gelegenen Messehalle werden die, Kämpfe im Ringen, Gewichtheben und Boxen entschieden. Diese Halle bietet 9000 Zuschauern Platz. Die Schützen kämpfen auf der Schießanlage Malmi, die 10 Kilometer von der Stadt entfernt ist. Schauplatz der Dressurprüfungen der Olympischen Spiele ist die R e i t b a h n L a a k s o , die nur knapp einen tragen, da man mit einigem Jnkerosse den spielen entgegensieht. Eine untergeordnete Stellung nimmt diesmal der T V. Heuchelheim ein. Es ist nicht zu verstehen daß die Elf, die noch im vergangenen Jahre so er.' folgreich abschneiden konnte, soweit zurückfallen konnte. Nachwuchssorgen und eine zweifellos vor. liegende Ueberalterung dürften die Hauptgründe sein. Vollständig aus der Reihe tanzen 1 8 60 Marburg und Ockershausen. Beide Mannschaften sind entgegen allen anderslautenden Mitteilungen und Ansichten in ihrer derzeitigen Form nicht bezirksklassereif. Alles in allem gesehen: es liegt noch viel Arbeit vor dem Fachamt Handball! Keine Handballspiele am Sonntag. Das Fachamt Handball im NSRL. teilt mit: Mit Rücksicht auf das anhaltende schlechte Wetter und die Erfahrungen des letzten Sonntags fallen alle für den 15. d. M. angesetzten Pflichtspiele aus. Ncuansetzung folgt demnächst. Diese Bestimmung gilt, wie ausdrücklich erwähnt werden soll, allerdings nur für den 15 d. M. Die Spiele in Zukunft bleiben, falls keine anderslautenden Anordnungen ergehen, bestehen. A. L u h . Kreisfachwart. Handball-Saukampf Heffen-Mittelrhein. Der Gau Hessen bestreitet am kommenden Sonntag in Koblenz einen Freundschaftskampf gegen den Mittelrhein und hat hierzu eine starke Mannschaft aufgestellt, in der sich vor allem der Jnnensturm mit drei ^-Spielern aus Arolsen gut schlagen dürfte. Aber auch die Rheinländer sind bestens gerüstet, so daß ein spannender Kampf zu erwarten ist. n Vorbereitung. Kilometer nördlich vom Stadion entfernt liegt. Die Reitbahn Tali in Munkkiniemi, 6 Kilometer von Helsinki, ist der Austragungsort des Geländeritts. Die Tennisplätze in der schönen Villenkolonie Westend, etwa 7 Kilometer westlich von Helsinki, mit sechs Plätzen im Freien und einer Halle für 1000 Zuschauer, sind für die Fechtwettkämpfe vorgesehen. Das Schwimm ft adion ersteht in einer Waldung in der Nähe des Stadions, die Radrennbahn in Käpyla, in der Nähe des Olympischen Dorfes. Die Regattabahn der Ruderer und Kanufahrer liegt in Taivallahti. 500 Fernfprech-Anschlüffe in Helsinki. Der deutsche Ingenieur W e y g a n d, seinerzeit technischer Berater des Organisationskomitees für die XI. Olympischen Spiele 1936 zu Berlin, ist vom Organisationskomitee für die Spiele in Helsinki gebeten worden, einen Plan über sämtliche Anlagen anzufertigen, die im Stadion und an den übrigen Wettkampfplätzen für die Nachrichtenübermittlung benötigt wurden. Es handelt sich hierbei um die Anlagen für die Rundfunkübertragung und den Fernsprechdienst, sowie um die telegraphischen Anschlüsse. Für den Nachrichtendienst an der Marathonstrecke stellt die finnische Armee eine komplett ausgerüstete Abteilung zur Verfügung. Es roetben aber trotzdem noch 500 Fernsprechanschlüsse für die übrigen Kampfplätze benötigt. 2000 Kilometer Kade/ müssen gelegt werden, um diese Anschlüsse miteinander und mit den Fernsprechämtern der Stadt Helsinki zu verbinden. 21QÄ 500 g 28 500 g 32 Weizengrieß, Type 450 . Graupen Speise-Haferflocken. Kranzfeigen Feigen, lose .. .... 500 g 24 500 g 22, 24 .... 500 g 29 Linsen, gut kochend Gelbe Erbsen, mit Schale ... Gelbe Erbsen, ganz, geschält Gelbe Erbsen, halbe, geschält Grüne Erbsen, mit Schale ... Grüne Erbsen, ganz, geschält Weizenmehl, Type 812 Hergestellt unt. Beimischung v. Ausl.-Weizen, 500 g 22 500 g 28, 34, 38, 44 500 g 35 500 g 40 500 g 35 500 g 35 500 g 36 Besonders zu empfehlen! Weiße Bohnen, gute Qualität 500 g 20 Eier-Band nudeln, 10 mm, lose 500 g 44 Eier-Bruchmakkaroni 500 g 42 Eier-Bandnudeln, inZeliglaspack., 500g 57, 250 g 29 Hal ler-Ei erbandnud.,Küken'soo-g'Pak. 65,250-g.Pk. 33 Haller-Eierspaghetti „Hausmarke“.. 250-g-Paket 30 Fadennudeln in Cellophan, 250-g-Btl. 28, 125-g-Btl. 15 Rollmops l-Ltr.-D. 74 i/2-Ltr.-D. 46 Bismarckheringe. i-ttr.-D. 73 y2-Ltr.-D. 48 Bratheringe i-Ltr.-Dose 67, 7a-Ltr.-Dose 42, stück 14 Geleeheringe 7,-Liter-Dose 48 Lichtspielhaus iGLORlfl Heute Donnerstag Erstaufführung I am besten mit WEISSE ZIEL IN DEN WOLKEN Beiprogramm - Neueste Tobis-Woche Täglich 4, 6 und 8.30 , Uhr — Sonntags 3, 5 30 und 8.30 Uhr Die Presse schreibt: „Eine Handlung von wahrhaft edler Gesinnung, eine Bild-Symphonie v. unvergeßlicher Schönheit Das in Venedig preisgekrönte Filmwerk von Augusto Genina Der sensationelle Erfolg von Rom, Paris, London und Berlin Heute Donnerstag Erstaufführung I PALAST Giessen LENY MARENBACH / BRIGITTE HORNEY ALBERT MATTERSTOCK / WERNER FUETTERER / CHRISTIAN KAYSSLER Spielleitung: Wolfgang Liebeneiner Das ist wahrhaft ein Spitzenfilm, ein Meisterwerk! Bedeutende Darsteller sind von einem erfolgreichen Filmregisseur hervorragend eingesetzt, und die lebhafte Folge der heiteren und ernsten Szenen verspricht starke Spannung und ein packendes Erlebnis Ein Film nach unserem Herzen I 212D Beiprogramm Neueste Ufa-Woche miiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiniiiiiiiiiiiiniin A Weber Naturschutz und Naturkunde m1111meterzenöffent*!icht des ^>u9° Dermühler Verlages, Berlin-Lichterfelde. Biste verlangen Sie noch heute von Ihrem """""""""""""" Gießener Buchhändler das ausführliche bebilderte Werbeblatt „Freunde der Natur sind Freunde guter BüchevL KsrONMAW g h