§reitag,W.Marzl9Z9 |89. Jahrgang Nr. 59 Erstes Blatt Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,Uhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Textanzeigen von 70 m m Brette 50 Rpf.,Platzvorschrift nach vorh. Dereinbg.25°/o mehr. Ermähigte Grundpreise: Stellen--, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzei« gen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen6Rpf. Mengenabschlüsse StaffelB Lrschemi täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Jllusttierte Gietzener Familienblätter Heimat »m Bild Die Scholle Monatr-Vezugspreir: . 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Im übrigen soll Soldaten, Beamten, Angestellten und Arbeitern, die sich durch besonderen Diensteifer auszeichnen, Gelegenheit zum Segelflugsport gegeben werden. Bereits im Motorflug fliegerisch tätiges Personal soll als Segelfluglehrer oder Schleppflugzeugführer Verwendung finden. Die zivilen Angehörigen der Segelfluggruppen der Luftwaffe müssen dem NS.-Fliegerkorps angehören. Der Eintritt in die Segelfluggruppen ist freiwillig. Gleit- und Segelflugzeuge sind grundsätzlich im S e l b st b a u herzustellen. Bauer und Soldat. Von Generaloberst Kettel, Ohes des Oberkommandos der Wehrmacht Wehrstand und Nährstand haben von jeher eng zusammengehalten. Mehr als ein Jahrhundert lang rekrutierten sich Offizier- und Unteroffizierkorps des Heeres vorwiegend aus den Kreisen des Nährstandes. Das Heer nahm auch den Ueberfchuß der zweiten und jüngeren Söhne des Landvolkes auf und bot ihnen Lebens- und Aufstiegsmöglichkeiten. Darüber hinaus hat das Heer schon sehr.frühzeitig, besonders in Preußen, die Ansiedlung ausgedienter Berufssoldaten auf dem Lande gefördert und damit der Landwirtschaft beste Kräfte wieder zugeführt. Hebet ein Jahnhundert lang war das Heer außerdem einerderbe st enAbneh- mer für landwirtschaftliche Erzeugnisse, von der Kartoffel angefangen bis zum gut gezüchteten Pferd. . Die Zeiten wandelten sich. Insbesondere in der Zett der Weimar-Republik wurde vieles anders. In der Nachkriegszeit konnte das so stark verkleinerte Heer nicht einmal mehr einen Bruchteil des Ersatzes aufnehmen, der sich ihm aus den ländlichen Geschlechtern anbot. Auch als Verbraucher von landwirtschaftlichen Erzeugnissen trat es erheblich zurück. Und dennoch hielt das Land treue Kameradschaft mit den wenigen und kleinen Standorten der „Reichswehr". Selbst über schwere Zeiten hinweg blieben die traditionellen Bindungen der jetzt um ihren ureigensten Bestand kämpfenden Landwirtschaft zum Heere aufrechterhalten. Die Früchte hiervon ernten heute beide: der Wehrstand und der Nährstand. Das Dritte Reich hat nach den Erkenntnissen des Nationalsozialismus gehandelt: Nur ein gefestigtes Landvolk und eine kraftvolle Wehrmacht können und sollen die Grundlage für einen neuen Aufstieg der Freiheit bilden. So förderte man ziel- bewußt beide und pflegte die Verbindungen zwischen Landmann und Soldat nach Kräften. Dies geschieht keineswegs nur vom wehrwirtschaftlichen Standpunkt aus, weil sonst im Ernstfall unsere Ernährung gefährdet wäre. Auch nicht nur vom Rekrutierungsstandpunkt aus, weil der entbehrungsgewohnte, wettergehärtete Sohn des Landes von jeher als der beste Soldat gegolten hat. Berlin, 9. März. (DNB.) Das deutsche feiert am Sonntag, dem 12. Mürz, den Heldengedenktag, der von diesem Jahre ab gleichzeitig als lag der Wehrfreiheit begangen wird. 3m Mittelpunkt wird wieder d i e Feier in der Reichshauptstadt stehen, die sich in dem bereits traditionellen Rahmen abwickelt. Beim Staatsakt in der Staatsoper, der um 12 Uhr beginnt, wird in Anwesenheit des Führers Generaladmiral Raeder die Gedenkrede Hal- England und die Blockade der roispanischen Küste Zurückhaltende Erklärung des britischen Außenministers. zeuge sollen zur Sicherung der englischen Schiffahrt eingesetzt werden. Vurgos beharrt auf seinem Recht 3u den englischen Vorbehalten. Burgos, 10. März. (Europapreß.) Gegenüber den englischen Vorbehalten zur Erklärung der nationalspanischen Sperre gegen die Küste noch in sowjetspanischen Händen befindlichen Gebiets wurde von nationalspanischer amtlicher ^eite ftst- aestellt, die v e - j u r e - A n e r k e n n u n g der Regierung Franco durch England und Frankreich bedinge auch die Zuerken- Kl o cur a k als Vertreter der k ar path o - ukrainischen Landesregierung sowie die slowakischen Minister Sidor und Teplan- s t n teilnahmen. Gegenstand der Beratungen bildete die Regelung des Verhältnisses zwischen Prag und Preßburg sowie Prag und Chust. Es hat den Anschein, als ob man hinsichtlich der karpatho- ukrainischen Frage zu einer Verstandl- g u n g gekommen sei. General P r ch a l a bleibt Innenminister der Karpatho-Ukraine. Ihm werden aber die karpatho-ukrainischen Politiker Perovsnik ujw Dolinaj als Staatssekretäre zur Sette gestellt. Außerdem wird der karpatho-ukrainische Delegierte in der ungarisch-tschecho-slowakischen Grenzkommission, Brasoajko, für die Dauer seiner Mission zum bevollmächtigten Minister ernannt werden. Aus Grund dieser Regelung will sich die Zentralregierung bereiterklären, den gesamten F e h l b e t r a g der Karpatho-Ukraine, den man auf rund 300 Millionen Kronen schätzt, z u d e ck e n. Dagegen haben die Beratungen in der slowa- ten. Dann wird der Führer einen Kranz im Ehrenmal Unter den Linden niederlegen. Anzugvorschristen für Offiziere Das Oberkommando der Wehrmacht hat zur Wahrung der Einheitlichkeit des .Anzuges bei den verschiedenen Veranstaltungen, insbesondere in gemeinsamen Standorten verschiedener Wehrmachtsteile einhettttche Anzugsvorschriften für Offiziere und Wehrmachtsbeamte im Offiziersrang sowie Oberfähnriche, Unterärzte und Unterveterinäre einschließlich Der ocs Beurlaubtenstandes erlassen. Die Vorschriften regel den Anzug für Offiziere des Heeres, der Kriegsmarine und der Luftwaffe, und zwar sowohl tu dienstlich er n geteilte als auch für Z u - präg, 10. März. (DNB. Funkspruch.) Staats- Präsident Dr. h a ch a hat den slowakischen Minister. Präsidenten Dr. 3ofef Tiso, den slowakischen Mi- ler für Volkswirtschaft, Dr. p r u z i n s k y, und den lowakifchen Minister für Verkehr und öffentliche Urbeifen, Ferdinand Durcansky.ihrerAemter enthoben und zum Illini ff erpräfi Renten ür die Slowakei den slowakischen Minister für Schulwesen, 3ofef Sivak, ernannt. * Diese Entscheidung des Staatspräsidenten ist offenbar heroorgegangen aus der Tatsache, daß man in den Beratungen, die die Zentralregierung am Donnerstag mit den nach Prag gekommenen slowakischen Ministern über die Durchführung der slowakischen Autonomie geführt hat, zu keiner Einigung gekommen ist. lieber die gespannte Atmosphäre dieser Verhandlungen berichtet Europapreßaus Prag: Die Zentralregierung hielt am Donnerstagnachmittag eine Sitzung ab, an der Minister abs. London, 9. März. Außenminister Lord Halifax erklärte im Oberhaus zu der Bekanntmachung der nattonalfpanischen Regierung, sie habe über einen bestimmten Teil der spanischen Hoheitsgewässer das Seerecht verhängt Hierzu sagte der Außenminister wörtlich: „Ich möchte klarstellen, daß England sich gegen fede Aktion, die außerhalb der spanischen Hoheitsgewässer vorgenommen wird, wenden wird, und zwar in der gleichen Art, wie sie dies bisher getan hat." Gleichzeitig betonte Lord Halifax, daß die englische Regierung das Versenken englischer Handelsschiffe auch innerhalb der Dreimeilenzone, als sehr ernst betrachten werde, besonders dann, wenn das Schift keine rechtzeitige Warnung erhalten hätte. Die Regierung habe alle in spanischen Gewässern befindlichen Kriegsschiffe angewiesen, den Handelsschiffen, die Angriffen innerhalb der spanischen Hoheitsgewässer ausgesetzt seien, nötigenfalls Beistand zu leisten. . Dann beschäftigte sich der englische Außenminister mit der Frage der Unabhängigk eit Spaniens nach Beendigung der Feindseligkeiten. Er stellte fest, daß die englische Regierung den van General Franco abgegebenen Versicherungen Glauben schenke. „Wenn das Gegenteil eintreten wurde so erklärte Lord Halifax, „wäre es nicht übertrieben zu sagen, daß wir dann vor einer sehr ernsten Sage stünden." Er glaube aber, daß der Stolz der spa- nischen Nation es nicht erlauben werde, Die Unabhängigkeit des Vaterlandes bedroht zu wissen. Der Außenminister kam auch auf die Frage des Abtransports spanischer Flüchtlinge zu sprechen Er stellte die Bereitschaft der englischen Regierung zur Mithilfe in Aussicht, mußte aber zugeben, daß die Regierung den Plan zur Abbeförderung von fünf- bis zehntausend Flüchtlingen für unausführbar halte. Die Regierung werde dem Roten Kreuz eine größere Summe anwelsen für die Unterstützung Der in Südsrankreich unter- gebrachten spanischen Flüchtlinge. In den Wandelgängen des Oberhauses wurde Die spanische Frage sehr zuversichtlich beurteilt. Man rechnet mit der endgültigen Einstellung oer Femo- seligkeiten in allerkürzester Zeit. Es wurde mit Nachdruck Darauf verwiesen, Daß Das Ende des spanischen Krieges einen wichtigen Schritt zur Befriedung Europas darstelle, und daß man nunmehr das Hauptaugenmerk aus Die Meinungsverschiedenheiten 311 ?n Frankreich u n d Italien zu richten habe. Man glaubt an ein französisches Entgegenkommen. Nach Beilegung Der französisch-italienischen Differenzen wolle England einen Porstoß in der tyrage der Rüstungsbegrenzung unternehmen. Fünf englische Kriegsschiffe sind von Den Flottenübungen im Atlantischen Ozean z u r u ck b e o r d e r t , worDen und am Spätabend Des Donnerstags . Gibraltar eingelaufen. Die Presse bringt ■ Die Rückberufung dieser Schiffe rn Derbi^ung mtt • der Verkündung Der Sperre über Die mittelspanische = Küste durch General Franco. Die fünf Kriegsfayr- L. 5. Paris, 10. März. In Madrid geht es nach den von Dort SXxv- treffenDen Nachrichten Drunter unD Drüber. Das militärische BilD wechselt von Stunde zu Stunde. Stellungen, Die vor kurzer Zett noch tn Den HänDen Der Miaja-Milizen waren, fmD balD Darau im Besitze Der Kommunisten unD umgekehrt. Selbst im Mittelpunkt Der StaDt wurDe Den ganzen Donnerstag über unter Einsatz Ichwerer Ar - tillerie unD von Tanks gekämpft. Die Kommunisten scheinen Die Herren einiger Arbeiterviertel äu sein Der Eibeles- und Der Unabhangigkettsplatz sollen in ihrem Besitz sein. Miaja hat e i n g a n z e s Armeekorps von Der Front abzlehen Drei slowakische Äffer ihres Amtes enthoben Sivak zum Ministerpräsidenten der Slowakei ernannt. Der Kamps um Madrid. Nock keine Entscheidung zwischen Miaja und den Kommunisten. Franco wartet ab. müssen, Da Die ihm in MaDriD zur Verfügung stehenden Milizen bisher Der kommunistischen Rebellion nicht Herr werben konnten. Von Der Nord Ostfront sollen starke kominunistische Abteilungen un Anmarsch auf Madrid sein. Die Bevölkerung lebt in einem Zustand unb^ schreiblicher Aufregung und Angst. Ihre Sage wiro — abgesehen von den immer schlimmeren Auswirkungen des L e b e n s m i t t e l m a n g e l s ganz besonders noch Durch Die ftanDigen aus- judiungen immer beDrängter gestaltet. Die Haussuchungen werben von b e i D e n P a r t e i e n vor- genommen, so baß bie Zivilbevölkerung tn stand - ger Sorge lebt. Keiner wagt es mehr, Die Woh< kischen Frage anscheinend zu keiner Einigung geführt. Entgegen ben ursprünglichen Dispositionen ist bie Regierung gegen 21.30 Uhr am Don- nerstagabenb zu neuerlichen Beratungen mit ben Vertretern Der slowakischen Landesregie- rung zusammengetreten. In Der Pause zwischen Der AbenD- unD Der Nachtsitzung des Kabinetts hielt Ministerpräsident Beran vor den Amtswaltern Der Nationalen Einheitspartei eine bereits seit längerem vorgesehene Rede über die politische Sage. Wenn man auch Verständnis dafür hat, daß Die Zentralregierung Die Streitfragen, Die zwischen ihr und Der slowakischen SanDesregierung bestehen, so rasch wie möglich zu bereinigen versucht, so hat Doch Die Anberaumung einer Nachtsitzung Die politiIche Spannung wesentlich erhöht, zumal, wie verlautet, weiterhin wenig Aussicht besteht. Daß es in Dieser Sitzung zu einer Einigung kommen wird. __ . Diese Spannung hat daburch noch eine Steigerung erfahren, Daß seit Den Abendstunden Des Donnerstags Der Telephonverkehr zwischen Prag und Der Slowakei eine Unterbrechung erfahren hat. Von der Postverwcütung wurde Diese zwar mit einem Kabelbruch begründet, sie hat aber Dennoch Anlaß zu zahlreichen Gerüchten gegeben, Die geraDe wegen Der Unterbrechung Des Fernsprechverkehrs völlig unkontrollierbar sind. Der Telephonverkehr zwischen BuDapest und P r e ß b u r g funktionierte indessen weiter, und aus Rückftage in Preßburg wurde erklärt, daß in De r Slowakei vollkommene Ruhe herrsche. Die Unterbrechung Der telephonischen Verbindung mit Prag führt man auf Den am Dannersnachmit- tag im ganzen Land wütenDen heftigen Sturm zurück, zumal auch Die TelephonverbinDung mit Der Hauptstadt Der Karpatho-Ukraine, Chust, nur teilweise funktionierte. Ferner wurde erklärt, daß am Donnerstagabend in Preßburg eine große Kundgebung der Hlinka-Garde stattfand, wobei juden- und tschechenfeindliche Rufe laut würben. Zu Ruhestörungen sei es jeboch nicht gekommen Im übrigen wurde in Preßburg erklärt, Daß Die Stimmung im ganzen Sanb sehr zuversichtlich sei; Die Slowaken seien sehr fest in ihrer Haltung und forderten ihrRechtaufeineselbstan bige Slowakei. schauer bei militärischen Veranstaltungen, wie Baraden usw., Gottesdiensten und Trauerfeiern, erner bei nichtmilitärischen Veranstaltungen, wie Veranstaltungen an nationalen Feiertagen des deut- chen Volkes, Grundsteinlegungen und Einweihungen, Ausstellungs-Eröffnungen, Denkmalseinweihungen und Jubiläen, Theater und Konzerten, gesell- chaftlichen und sportlichen Veranstaltungen. / Gleit- und (Segelflug in der Luftwaffe. Der Reichsluftfahrtminister und Oberbefehlshaber der Suftmaffe hat Richtlinien für den Gleich- und Segelflugbetrieb in Der Suftmaffe erlassen. Die Aufnahme des Segelflugsports bei der Luftwaffe soll in erster Linie als Ausgleich für Den ausschließlichen BoDenDienst Des nicht- fliegenden Personals Dienen. Die Zusam- nunq Der Rechte KriegfuhrenD er einschließlich Des Rechts Der Durchführung von Küsten- perren. Mit Dieser Sperre übe "Die Regierung von Burgos nur ein souveränes Recht aus, wie Dies auch von anDeren Mächten, besonders England, bei früheren Gelegenheiten ausaeubt worden fei. Die nationalspanischen Kriegsschiffe würden sich Das Recht nicht nehmen lassen Die HanDelsschifte anzuhalten Die sich in Die territorialen Gewässer 3 e n Lr°-- svaniens begeben roürDen. Wenn Diese schisse Die Flucht ergreifen, behält sich Die Regierung Das Aecht vor, sie Durch Die nationalspanischen Kriegsschiffe auf Die hohe See verfolgen zu lassen. Allen voran weiß gerade Der an seine Scholle gebundene Bauer zu würDigen, weshalb SolDaten not sind. Er hat begriffen, Daß Der SolDctt Durch Jahrhunderte hindurch erhalten hat, was Der Bauer mühsam erarbeitete. Er hat als boden- und sippenverbundener Mensch sich Den Sinn Dafür bewahrt, Daß man Das Blut rein erhalten muß, um Herr zu bleiben auf Dem BoDen, Den Die Väter mit Schwert unD Pflug zugleich erwarben. Die Wehrmacht hat mit Bebauern Das Umsichgreifen Der Landflucht beobachtet und begrüßt jeDe Maßnahme, Die Dazu beiträgt, Dieser unheilvollen Entwicklung Einhalt zu gebieten. Sie hat sich ihrerseits auch in Der Nachkriegszeit und besonders im Dritten Reich folgerichtig und nach bestem Vermögen um Die Stärkung des Landvolks bemüht und den ausgedienten Berufssoldaten die Möglichkeit verschafft, nach ehrenvollem Waffendienst auf eigener Scholle seßhaft zu werden Sie gibt auf diese Art und Weise dem Lande nicht nur nach Möglichkeit Die e BerusssolDaten sowie alle seine zum SolDaten erzogenen unD ausgebilDeten Söhne wieDer zurück, sie bemüht sich Darüber hinaus, für Die Land- wi rtschaftals Lebensberuf zu werden und damit Dem LanDe frisches Blut zuzufuhren. Denn die Wehrmacht weiß sehr wohl, daß ohne kraftvollen Nähr st and Staat und Volk entweder verhungern oder von anderen Mächten abhängig werden müssen. Eine lebensstarke und leistungsfähige Landwirtschaft ist für unseren Führer die Grundlage, um, gestützt auf eine schlagkräftige und einsatzbereite Wehrmacht, den Daseinskamvf für unser Volk und Reich siegreich fortzuführen. Die Wehrmacht begrüßt daher alles, was der Stärkung Der Landwirtschaft unD des Landvolkes^ dient, sie wird ihrerseits alles tun, was zu dieser Stärkung beiträgt. Heldengedenttag und Tag der Wehrfreiheit. SALAMANCA PALMA' oder Zahlen- angaben hinsichtlich einer militärischen Unterstützung Frankreichs auf dem Fest- lande festzulegen. Um so bemerkenswerter sind die Mitteilungen des englischen Kriegsministers Hore-Belisha im Unterhause, bei denen er ausdrücklich auf die Erklärung Chamberlains über die gemeinsamen Interessen Englands und Frankreichs Bezug nahm. Danach wird England für das Festland ein Expeditionsheer von 19 Divisionen bereithalten, das im Laufe eines Jahres fertig ausgerüstet sein soll. Das sind für den Anfang immerhin 200*000 Mann, die gegebenenfalls an der Seite Frankreichs fechten sollen. Gegen wen? Deutschland hat oft genug erklärt und es in der Vereinbarung mit Frankreich festgelegt, daß zwischen den beiden Nachbarländern keinerlei territoriale Forderungen oder Gegensätze auf europäischem Gebiet bestehen. Infolgedessen kann Deutschland auch die jetzt so plötzlich erfolgte Ankündigung der Aufstellung eines englischen Expeditionsheeres mit Ruhe beobachten. Unerfreulich aber ist der Ton, mit dem der eng- lische Kriegsminister seine Vorlage begründet hat. Seine Rede mag zum Teil durch das Bestreben bestimmt sein, die eigenen Leistungen ins Licht zu stellen, nachdem über die Organisation der englischen Aufrüstung längere Zeit dort nicht gerade freundliche Meinungen zu hören gewesen sind. Was der britische Steuerzahler freilich zu den neuen hohen Lasten sagen wird, ist eine Frage für sich. Auch in England werden immer mehr Stimmen laut, die besagen, daß das englische Weltreich andere Möglichkeiten zur Friedenssicherung hat als die Entfesselung eines Wettrüstens und eine kaum verhüllte Drohung mit einem Expeditionsheer für das Festland. Das deutsche Volk mischt sich grundsätzlich nicht in Maßnahmen ein, die andere Staaten für ihre Sicherheit nötig zu haben glauben. Cs übersieht aber nicht, daß in gewissen demokratischen Ländern d i e Regierungen leicht wechseln und daß einmal Männer ans Ruder kommen können, die in einer außergewöhnlichen Rüstungshöhe und in sol- chen Zusagen, wie sie jetzt in London an die Adresse Frankreichs gegeben wurden, einen Anreiz NationalpoWsche Erziehungsanstalten. Eine neue politische Führungstradition soll geschaffen werden. Der Inspekteur der Nationalpolitischen Erziehungsanstalten, ff - Obergruppenführer Heiß- meyer, hat in einem Aufsatz das Wesen der neuen nationalsozialistischen Gemeinschaftserziehung klar herausgestellt. Er sagt darin u a.: Die Nationalpolitischen Erziehungsanstalten sind Neuschdpfungen im Bereich der deutschen Erziehung. Die nationalsozialistische Bewegung begnügt sich nicht mit der einmaligen Umwandlung staatlicher und nichtstaatlicher Einrichtungen, sie erfüllt sich in der Neuprägung des deutschen Menschen. Echte Erziehung ist immer typen- prägende Erziehung, ist immer Erziehung eines Nachwuchses, der die eigene Lebensgemeinschaft weiterträgt, und typenprägende Erziehung ist immer Gemeinschaftserziehung. Die Nationalpolitischen Erziehungsanstalten sind pun Versuche, die Er.ziehung der Jugend von der Ebene der Bildung auf' die der echten, möglichst vielseitigen politischen Erziehung zu stellen. Wenn auf den Nattonalpolitischen Erziehungsanstalten eine Auslese bester deutscher Jungen in harter Gemeinschaftserziehung zu Männern erzogen wird, die nicht sich selbst leben wollen, sondern für ihr Volk und ihr Vaterland und die aus einer gemeinsamen bluts- mäßigen, weltanschaulich-politischen und erzieherischen Wurzel in die verschiedensten Berufe hineinwachsen, dann kann von ihnen erwartet werden, daß sie nach ihren Kräften mithelfen, das Reich in guten und noch mehr in schlechten Tagen mit vorbildlicher Treue und Einmütigkeit Zusammenhalten. Eine politische Führungstradition, wie sie Deutschland im Mittelalter wohl hatte, feit Jahrhunderten aber nicht mehr hat, und wie sie England besitzt, soll hier in ihrem Wachstum gefördert werden. Der Aufbau einer neuen Führungstradition wird um so sicherer erreicht werden, je mehr alle ihre Träger sich auch in weit auseinanderliegenden Berufsarten noch durch ein und dieselbe nationalsozialistische, d. h. politische und weltanschauliche Grundhaltung verbunden fühlen. Zum Erziehungsgang eines jeden Jungmannen gehört die Einfügung in ein streng geordnetes G e m e i n s ch a f t s - und Kameradschafts- leben, es gehört selbstverständlich dazu eine gründliche geistige und weltanschaulich-politische Durchbildung — unser Ziel ist es, uns in unterrichtlicher Hinsicht auch von den besten deutschen Höheren Schulen nicht übertreffen zu lassen —; zur Erziehung gehört ferner eine vielseitige Ausbildung im Sport (im Ge- länüesport, Reiten, Boxen, Schießen, Fechten usw.), es gehören dazu wohlgeleitete Fahrten ins Reich und ins Ausland: ein längerer Austausch mit Auslandsschülern, ein etwa achtwöchiger Einsatz in der Jndu- strie, insbesondere im Bergwerk, und eine etwa achtwöchige Arbeit beim deutschen Bauern und Siedler. Der Jungmann verläßt nach achtjähriger Ausbildung die Anstalt mit einem Abschlußzeugnis, das dem Zeugnis der Reife entspricht. Aber nicht die Vielseitigkeit der Erziehung und Ausbildung macht den Spartaner, den Ritter, den Engländer, den Preußen, den Nationalsozialisten aus, sondern die Haltung. 1933 verkündete Reichsminister Rust die Umwandlung der ehemaligen Kadettenanstalten und damaligen Staallichen Bildungsanstalten Köslin, Plön und Potsdam in Nationalpolitische Erziehungsanstalten. An ihre Spitze stellre er nicht Direktoren höherer Lehranstalten, sondern alle Kämpfer der Bewegung und Frontoffiziere. In den folgenden Jahren wurden weitere Anstalten errichtet, und zwar in Preußen: in Naumburg a. d. Saale, in Berlin-Span- dau, in D r a n i e n'ft e i n a. d. Lahn, in Bens- berg bei Köln, in Ilfeld am Harz, in Schulpforte, in Stuhm in Westpreußen und in Neuzelle bei Guben. In Sachsen entstand die Anstalt Klotzsche bei Dresden, in Anhalt die Anstalt Ballenstedt am Harz und Ballenstedt-Köthen und in Württemberg die Anstalt Rottweil und die Anstalt Backnang. In Oe st erreich werden vier frühere Staatserziehungsanstalten umgewandelt, nämlich das von Maria Theresia gegründete „Theresianum" in Wien, die Anstalten Traiskirchen, Breitensee in Wien und die Staatserziehungsanstalt für Mädchen in Wien und Hubertendorf. Als erste Anstalt im Sudetenland wird die Anstalt Schloß Ploschkowitz bei Leit- meritz eröffnet. VomBei wattungslehrlmg zum Beamten Aus der neuen Ausbildungs - und Prüfungsordnung für die Anwärter des gehobenen und des mittleren Dienstes in der allgemeinen und inneren Verwaltung sind noch einige interessante Angaben über den Werdegang im öffentlichen Dienst hervorzuheben. Die Bewerber, die u.a. auch die Deutsche Kurzschrift beherrschen müssen, sollen bei ihrer Vormerkung für die Laufbahn des gehobenen Dienstes nicht älter als 18 Jahre sein, es fei denn, daß sie das Reifezeugnis einer höheren Lehran - ft alt besitzen. Bewerber mit Sie fern Reifezeugnis sollen er ft nach Ableistung des Arbeitsund Wehrdienstes eingestellt werden. Zioil- anroörter dürfen ihre Bewerbungsgesuche drei Monate vor Beendigung ihrer Schulzeit an die Ausbildungsbehörden richten. Dem Gesuch sind bestimmte Unterlagen beizufügen, darunter auch die Einverständniserklärung des Vaters oder Vormunds und die parteiamtliche Bescheinigung über die Zugehörigkeit zur NSDAP, oder einer ihrer Gliederungen. Die Ausbildung der Bewerber aus dem Zivilanwärterstande gliedert sich in die Lehrzeit und den Vorbereitungsdienst: die der Zivilanwärter mit dem Reifezeugnis einer höheren Lehranstalt und der Versorgungsanwärter beschränkt sich auf den Vorbereitungsdienst. Als Ausbildungsleiter kann nur ein im Dienst des nationalsozialistischen Staates bewährter höherer Verwaltungsbeamter bestellt werden. Er hat sich durch ständige persönliche Fühlungnahme mit den Anwärtern ein Bild über deren Persönlichkeit und Charakter zu verschaffen. Den Anwärtern ist einzuprägen, daß sie bei Erfüllung ihrer Amtspflichten dem Volksgenossen, mit dem sie zu tun haben, helfen sollen und ihn — bei aller Bestimmtheit des Auftretens da, wo es geboten ist — ver - ständnisooll und freundlich zu behandeln haben. Die Lehrzeit soll sich möglichst an die Schulzeit anschließen: sie dauert zwei Jahre, kann aber verkürzt werden. Während der Lehrzeit führen die Dienstanfänger die Dienstbezeichnung „Ver- waltungsle'hrling". Sie erhalten im Probevierteljahr 30 Mark, im 1. Dienstjahr im übrigen 50 und im 2. Dienstjahr 60 Mark monatlich. lieber die erfolgreich abgeleistete Lehrzeit erhält der Der- waltungslehrling ein Z e u g n i s , mit dessen Aushändigung er unter Berufung in das Beamten- oerhältnis zum Regierungsinfpektor-An- wärter ernannt wird. Die dann folgende Vorbereitungszeit dauert in der Regel drei Jahre. Auch sie endet mit einer Prüfung, bei deren Bestehen der Anwärter die Dienstbezeichnung „außerplanmäßiger Regierungs- i n f p e k t o r " erhält. Die entsprechenden Bestimmungen für die A n - Wärter des mittleren Dien ft cs besagen u. a., daß hier als Zivilanwärter in erster Linie Staatsangestellte bei besonderer Bewährung in Frage kommen. Bewerber, die ihrer aktiven Dienstpflicht in Ehren genügt haben und Kinder aus kinderreichen Familien erhalten den Vorrang. Beamte des einfachen Dienstes, die das 45. Lebensjahr nicht überschritten haben, können ausnahmsweise zum Vorbereitungsdienst für die mittlere Laufbahn vorgeschlagen werden. Der Vorbereitungsdienst dauert in der Regel ein Jahr. Der Anwärter führt während des Vorbereitungsdienstes die Dienstbezeichnung „Verwaltungsassi- stent-Anwärte r". Nach bestandener Prüfung wird er dann als außerplanmäßiger Beamter mit der Dienstbezeichnung „außerplanmäßiger Derwaltungsassistent" eingestellt. sehen könnten, dritte Mächte herauszufordern. Denjenigen, die keine andere Möglichkeit zu großen Leistungen sehen, als friedliche Völker mit ungeheuren Rüstungen bluffen zu wollen, wird es freilich niemals an einem Vorwand für immer neue Aufrüstungen fehlen. Wir haben ja eben erst ein sehr merkwürdiges Beispiel dafür an den Vereinigten Staaten von Amerika erlebt. Erst wurde dort die Lüge in die Welt gesetzt, die autoritären Staaten würden am 6. März mobilmachen, und als diese bewußte Lüge nicht Wirklichkeit wurde, hieß es, das sei eben der Erfolg der neuen amerikanischen Aufrüstung. B. R. Französisch-englische (Heneralstabsbesprechnnaen. Paris, 9. März. (Europapreß.) Im Zusammenhang mit der Rede des englischen Kriegsministers Hore-Belisha berichtet der „Paris midi", zwischen den Generalstäben Frankreichs und Englands würden neue Besprechungen stattfinden. Sie würden sich vor allem auf die Stärke, die Organisation und den Transport der neunzehn Divisionen erstrecken sowie auf das von England vorbereitete Kriegsmaterial, um im Falle eines Konflikts an der Seite Frankreichs einqreifen zu können. Weiterhin würden sich die Besprechungen mit der Verteidigung der Imperien der beiden Länder befassen. Sie würden die Ausstellung eines Gesamtplanes für die Zusammenarbeit zwischen der französischen Uebersee-Armee und den von England auszuhebenden eingeborenen Truppen zum Ziele haben. Aordomerikoniscke Wäbrungöonleihe für Brasilien Washington, 10. März. (Europapreß.) Die Regierung der Vereinigten Staaten hat sich grundsätzlich bereiterklärt, der brasilianischen Regierung eine Währungsanleihe in Höhe von 120 Millionen Dollar (rund 300 Millionen RM.) zu gewähren. Präsident Roosevelt wird ferner vom Kongreß die Ermächtigung fordern, Brasilien eine Goldreserve in Höhe von 50 Millionen Dollar (runb 125 Millionen RM.) zur Erleichterung seiner Wechseloperationen zur Verfügung zu stellen. Jugoslawiens Außenpolitik Vertiefung der Beziehungen zu Deutschland Belgrad, 9. März. (DNB.) Außenminister Dr. C i n c a r - M a r k o w i t s ch sprach vor vollbesetzter Skuptschina über die Außenpolitik der Regierung Zwetkowitsch. Der jugoslawischen Diplo- matie, so sagte er, sei es gelungen, Jugslawiens alte Freundschaften zu erhalten und neue hinzu- zugewinnen. Der Minister fand herzliche Worte für die Balkan-Entente und sehr freundschaftliche gegenüber Bulgarien. Er erwähnte die Verbesserung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Frankreich und Jugslawien und die sympathische Aufnahme, die Prinzregent Paul in England gefunden habe. Die europäische Entwicklung im letzten Jahr habe einen tiefen Einfluß auf Jugoslawiens Stellung gegenüber dem großen Deutschen Reich gehabt, bas sich durch die vollzogene nationale Einigung heute an Jugoslawiens Grenze befinde. Dieser neue unb unmittelbare Kontakt habe die freundschaftlichen unb nützlichen Beziehungen zwischen beiden verstärkt. Mit größter Befriedigung habe man die freundschaftlichen Worte ausgenommen, die Reichskanzler Hitler am 30. Januar über die Beziehungen zu Jugoslawien gefunden habe. Jugoslawien werde versuchen, die'wirtschaftlichen Beziehungen noch zu intensivieren. Der Minister erinnerte bann an bie Besuche Mussolinis unb bcs Grafen Ciano unb hob das hervorragende Arbeiten des Freund- schaftsvertrages zwischen Jugoslawien und Italien hervor. Die Beziehungen zu Ungarn entwickelten sich ständig im Geiste einer guten unb freunbschoft- lichen Nachbarschaft. Vor allem habe bazu bie Verständigung in Veldes vom August 1938 beigetragen, wo Ungarns Wehrhoheit anerkannt worben fei. Die Verteidigung der Haffe durch das Hecht. Im Rahmen der Arbeitstagung ber Arbeitsgemeinschaft für bie deutsch - italienischen Rechtsbeziehungen fanb im italie- nifd)en Kulturinstitut in Wien eine Festveranstaltung statt, bei der der italienische Justizminister Dr. So 1 m i über bas Thema „Die Stadt in der italienischen Rechtsgeschichte" sprach. Im Mittelpunkt der Arbeitstagung stand die Erörterung des Themas- „Die Verteidigung ber Rasse durch das Recht". Der deutsche Berichtechatter, der Lehrbeauftragte für Rasse unb Recht an ben Universitäten Berlin unb Men Dr. Ru11ke, kennzeichnete die nationalsozialistische Rechtsanschauung, weil sie die Bindung des Rechts an den Nassengedanken verlangt, als rasfengesetzliche Rechtslehre. Mit einer Reihe von Gesetzen hat der Nationalsozialismus die Begriffe Erb- unb Raffenpflege, nachdem sie zunächst nur Begriffe des allgemeinen Sprachgebrauchs gewesen sind, zu Rechtsbegriffen gemacht. Der italienische Berichterstatter, Professor Dr. S o ft a magna, stellte mit Genugtuung die Uedereinstimmung der deutschen und italienischen Auffassung in dieser Frage fest. Auch dem italienifchen Volk sei die Gegnerschaft gegen den Universalgrundsatz, daß alles gleich sei, was Menschenantlitz trage, natürlich. Weites antarknsches Gebiet von Deutschen entdeckt. 350 000 qkm kartographisch ausgenommen Berlin, 9. März. (DNB.) Die Deutsche Antarktische Expedition 1938/39 hat nach erfolgreicher Durchführung der ihr gestellten Aufgaben unter Leitung des bekannten Polarforschers und Fliegers Kapitän Ritscher die Rückreise an- getreten und hat in diesen Tagen Kapstadt passiert. Mit ihrer Rückkehr nach Hamburg ist in der ersten Hälfte des Monats April d. I. zu rechnen. Vom Wetter begünstigt, hat die Expedition mehr als 3 5 0 0 0 0 qkm des antarktischen Kontinents entdeckt und kartographisch ausgenommen. Weite Flächen, Berge und Gebirgshügel von über 3000 Meter Höhe, ein polares Zentralmassiv von über 4000 Meter Höhe konnten auf ben weit ausgebehnten Forschungsflügen der mitgeführten Flugzeuge mit den neuesten beutschen Instrumenten stereophoto- grammetrisch vermessen werden. Dazu sind wissenschaftliche Untersuchungen und Beobachtungen ber verschiedensten Art, insbesondere erdmagnetische, meteorologische und ozeanographische Beobachtungen während der ganzen Reise mit den modernsten Hilfsmitteln durchgeführt, u. a. auch 47 Rabiosonden-Aufstiege bis 28 000 Meter vorgenommen worden. Die Forschungsarbeit konnte ohne jeden Unfall zum Abschluß gebracht werden. Wie Kapitän Ritscher drahtlos gemeldet Hot, befindet sich an Bord alles wohl und in bester Stimmung. ♦ Hierzu wird von unterrichteter Seite noch folgendes mitgeteilt: Das MS. „Schwaben- l and", das abwechselnd mit der „Westfalen" den Dienst als Flugstützpunkt für den Luftverkehr über dem Südatlantik versieht, ist von der Lufthansa für diesen Forschungsauftrag zur Verfügung gestellt worden. Mit über 80 Mann Besatzung, darunter vielen deutschen Fachgelehrten und Forschern sowie Fliegern und Mechanikern zur Bedienung der Flugzeuge, trat die „Schwabenland" im Dezember vorigen Jahres, wie bereits früher gemeldet, von Ham bürg aus ihre Forschungsreise an. Sie war auf das bis dahin noch völlig unerforschte Stück der Küste des antarktischen Kontinents südlich des Atlantischen Ozeans und auf das Land angesetzt, das hinter dieser Küste vermutet wurde. Während der Reise ber „Schwabenlanb" ist eine norwegische Verordnung vom 14. Januar erschienen, durch die über einen großen Teil des antarktischen Kontinents — einschließlich des Arbeitsgebietes der Deutschen Antarktischen Expeditton 1938/39 — bie norwegische Souveränität in Anspruch genommen wird. Entgegen der bisher gerade von Norwegen mit besonderem Nachdruck vertretenen völkerrechtlichen Lehre stützt sich diese Verordnung allein auf norwegische Forschungstätigkeit in der Antarktis. Soweit sich aus ben in Deutschland vorhandenen Unterlagen ergibt, haben indes die um die Erforschung ber Antarktis im übrigen sehr verdienten norwegischen Forscher ben Teil der Küste unb bes Festlandes noch nicht einmal überflogen, geschweige denn betreten, der jetzt von ber deutschen Expedition entdeckt unb bis ins einzelne ertunbet worden ist. Es han bclt sich nach den bisher allein vorliegenden, begreiflicherweise nur sehr knappen Funkmeldungen der Expeditionsleitung um bie Küste zwischen dem 5. Grab westlicher unb bem 15. Grad ö ft 11 cf) e r Länge und um bas Gebiet von ber Küste aus lanbeinroärts nach Süben bis zur sogenannten Polarkappe (etwa 75 Grad südlicher Breite), das in biefen Wochen z u m e r ft e n Male einem menschlichen Auge erschlossen worden ist. Zur Bekanntgabe näherer Einzelheiten wird die Rückkehr der Expedition nach Hamburg abgewartet werden müssen, auf die in ben Tagen um Ostern gerechnet werden kann. Nachdem Kapitän Ritscher persönlich Bericht erstattet haben wird und ber schriftliche Expeditionsbericht mit dem photographischen Material oorliegt, wirb über die Schritte Beschluß gefaßt werden können, die erforderlich sind, um bie Ergebnisse der Expedition fü ^Deutschland sicherzu stell en. Zn jedem Zahl laufend Arbeiter auf die Hochschulen. Aeichslagcr der studentischen Unterführer in Vogelfang. Ordensburg Vogelsang, 9. März. (DNB.) Bei der Eröffnung des Reichslagers der studentischen Unterführer auf der Ordensburg Vogelsang erklärte Reichsstudentenführer jj - Oberführer Dr. Scheel, jeder Student müsse durch die Kameradschaften bes N S D St B. gegangen sein. Die Hochschule fei keine Anstalt, wo jeber tun könne, was er wolle, sondern werden müsse, was er solle: ein brauchbarer Kämpfer für bie Ibee. Daß die Hochschule allein nicht genüge, um das gestellte Ziel zu erreichen, habe sich in den vergangenen Jahren gezeigt, es 'sei daher nötig, daß jeder Student durch bie Kamerabschaften ginge. „Auch zur Behebung der Landnot", so erklärte Dr. Scheel, „haben wir unseren bescheidenen Beitrag in unserem Landdienst geliefert. Mit ihm stellen wir bem Bauern nicht nur zur Erntezeit Arbeitskräfte, sondern wir helfen ihm in seinem schweren Volktumskampf an der Grenze." Auf dem Gebiet ber wissenschaftlichen Arbeit beweise ber Student heute seine Einsatzfähigkeit im Reichsberufswettkampf. Hier arbeite er eng mit der Partei zusammen an Ausgaben, die das ganze a n if SS UXfUTf litiTlt k 554 > Augsburgs bauliche Ausgestaltung l Wenn Sie sich jeden Tag mögli Einen blütenzarten Teint - eine Palmolive-Seife, hergestellt 3 STÜCK stellte Palmolive-Rasierseife. mit Palmen- und Olivenöl. 304 85 4 jugendfrische Haut erhält Ihnen die regelmäßige Pflege mit der milden mit einem kurzen Zwischenbau angliedert, während die nördliche Hallenendigung durch einen monumentalen Wandbrunnen bereichert wird. ^at>res rechnen, die in den Semesterferien minde- ttens sechs Monate ordnungsmäßig amuliert hoben. Die Woche -er Pimpfe. Aufklärung der Eltern über den HJ.-Dienst B e r l i n , 9. März. (DNB.) Vom 8. bis 15. März indet in allen Teilen des Großdeutschen Reiches »ie Woche der Pimpfe und Jungmädel itatt. Diese Woche, in der die Uniformen von den jüngsten der Bewegung auch außerhalb des Dien st es getragen werden dürfen, dient vor »llem der Aufklärung der Eltern über die Aufgaben und das Wesen der Hitler-Jugend. Oes- »cntliche Kundgebungen, Elternabende, Elternaus- girochabende, Film- und Bildbandvorführungen mit Ausschnitten aus dem HJ.-Dienst in den Filmtheo- icrn, die Versendung von aufklärenden Elternbriefen usw. gehören, wie die RSK. meldet, zu dieser Aktion. Auf den seit dem 1. März geöffneten Melde st eilen des Deutschen Jungvolkes und Des Jungmädelbundes herrscht starker A n - Drang der sich meldenden Zehnjährigen. Nach nnem Probemonat dürfen die „Neuen" ebenso stolz ihre Uniformen tragen wie heute die Pimpfe und ^ungmäbel, die schon seit Jahren freudig ihren Dienst tun. nicht viel geändert. Noch dem ersten Flugtag liegt der Italiener Regoli mit 199 Punkten an der Spitze vor seinen Landsleuten C r o c c o (198,5) und Marino (178,2). Der Franzose d e la Che- neliere folgt an vierter Stelle mit 174 Punkten. Bester Deutscher ist weiterhin Bader (164,3), der seinen siebten Platz vor Götze (Deutschland) behaupten konnte. Dagegen sind Diplom-Ingenieur Dietrich als Dreizehnter und Flugkapitän Ziese als Neunzehnter um je einen Platz zurückgefallen. Zum letzten Male das Große Los der preußisch-Süddeutschen gezogen. Am Donnerstag wurde im Verwaltungsgebäude der Preußisch-Süddeutschen Klassenlotterie in Berlin zum letzten Male das Große Los der Preußisch-Süddeutschen gezogen. Bereits das zweite Los war ein 300-Mark- Gewinn, auf den bestimmungsgemäß das Große Los fiel. Gezogen wurde die Nummer 1 468, die in der ersten Abteilung in Vierteln in Hamburg .mb in her rmküten Abteilung in Achteln in Berlin angenehm, hautschonend und zeitsparend rasieren wollen, benutzen Sie die mit Olivenöl herge- Kleine politische Nachrichten. Der Führer gab in seinem Hause einen Vlbendempfang,an dem der Stellvertreter des Führers, sämtliche Reichsminister, Reichsleiter und Staatssekretäre, die Reichsstatthalter, Gauleiter und Uchefs der Regierungen der deutschen Länder, die Präsidenten des Reichsgerichts, des Volksgerichts- nofes und des Rechnungshofes des Deutschen Reiches u. a. mit ihren Damen teilnahmen. Das Schulschiff der deutschen Kriegsmarine ,.,S chleswig - Holstein" ist wieder in seinem Heimathafen Kiel' eingelaufen. Die „Schleswig-Hol- tein" hatte eine mehrmonatige Ausbildungsreise inach W e st i n d i e n unternommen. Die Arbeitsreserven im Handwerk Von unserer berliner Schristleiiung. daß der Betroffene zu einem späteren Zeitpunkt wieder in die Liste ausgenommen werden kann. Es soll sich um 60 bis 70 000 Handwerker handeln, die als Arbeitsreserve anderweitig angesetzt werden können. Der Kreis der beteiligten Berufe ist in der Verordnung fest umschrieben; es werden die in manchen Bezirken „übersetzten" Betriebe der Bäcker, Fleischer, Friseure, Herren- schneider und Schuhmacher genannt. Im Schuhmacherhandwerk sollen nach einer Mitteilung des Reichsinnungsmeisters die Zahl von 25 000 Handwerkern betroffen fein. Wie man sieht, sind die Betriebe des Baugewerbes und der Verkehrshandwerke hier nicht aufgezählt, da deren Bedeutung für die wirtschaftliche Gefamtlage und für das flache Land unverkennbar sind. Die Verordnung, deren Dauer auf vier Jahre begrenzt ist, trifft Vorsorge für die Abwägung aller Verhältnisse, sowohl für den betroffenen Betrieb wie auch für die örtlichen Belange, in denen er sich befindet Selbstverständlich ist auch ein Einspruchsrecht vorgesehen. Es handelt sich also nicht um eine Maßnahme gegen den vielbesprochenen „Einmannbetrieb", sondern um die Berücksichtigung der volkswirtschaftlichen Verhältnisse von Fall zu Fall. Zweifellos winkt für manchen bisher schwer um seine Existenz kämpfenden Handwerker die Aussicht, feinen Lebensunterhalt sicherer zu gestalten und an den Möglichkeiten des wirtschaftlichen Aufstiegs teilzunehmen, als ihm das bisher gelingen konnte. Dadurch, daß ihm die U m - fchulung ohne eigene Opfer ermöglicht wird, kann ihm ein Schritt erleichtert werden, der ihm fönst schwer genug geworden wäre. Für den Einzelhandel sind ähnliche Erwägungen im Gange. Schwerer Raubüberfall auf ein belgisches Bauerngefjöff. In der Nähe von Mecheln ereignete sich ein schwerer Raubüberfall. Maskierte Männer drangen in ein einsames Bauernhaus, in dem außer der Bäuerin niemand anwesend war. Die Räuber rissen die Frau aus dem Bett und fesselten sie. Als die Frau ihnen auf die Frage nach dem Versteck der Ersparnisse die Auskunft verweigerte, machten sich die Verbrecher aus Zeitungen Fackeln, zündeten sie an und brachten der Frau schwere Brandwunden bei. Sie erreichten durch diese Mißhandlung, daß die Frau gestand, wo sie das gesuchte Geld finden konnten. Es handelte sich um mehr als zwanzigtausend Franken, mit denen die Täter unerkannt entkommen konnten. Der später heimkehrende Ehemann fand seine Frau noch gefesselt vor. Feuersgefahr wahrend der Papstwahl. Wie erst jetzt bekannt wird, hat sich nach Beendigung der Papstwahl im Konklave ein Zwischenfall ereignet, der beinahe zu einer verhängnisvollen Feuersbrunst in der Sixtinischen Kapelle, dem einzig- artigen Kunstwerk, geführt hätte. Während die auf dem Petersplatz versammelte Menge auf die Bekanntgabe der Papstwahl wartete, geriet beim Verbrennen der Stimmzettel durch Unachtsamkeit eines Kardinals der frische Firnis des Ofens und der Rohre in Brand. Da der Brand gefährlich zu werden drohte, wurde die Feuerwehr alarmiert, die in der Kapelle eintraf, bevor die Einkleidung des Papstes und die erste Huldigung der Kardinale stattgefunden hatten. Schwerer Brand auf einem im Bau befindlichen französischen Ozeandampfer. An Bord des in dem westfrcmzöfifchen Hafen Sr. Nazaire im Bau befindlichen 30 000 Tonnen großen Dampfers „P a ft e u r" (Ersatz für die ausgebrannte „Atlantique") brach in der Nacht ein Groß feuer aus, das beinahe zur Vernichtung des vor seiner Fertigstellung stehenden Dampfers geführt hätte. Der Brand war in dem Schornstem des Schiffes, der zehn Meter Durchmesser hat und innen und außen mit Gerüsten verkleidet ist, aus- gebrochen. Durch die zahlreichen brennenden Holzteile, die auf die im Innern des Schiffes stehenden Behälter mit Masut (Treiböl) fielen, bestand mehrere Stunden lang die Gefahr, daß das Schiff in die Luft fliegen könnte.. Erst in den Morgenstunden konnte das Feuer gelöscht werden. Der Schaden ist bedeutend. Kunst und Wissenschast. Dritte Iahrestagung der Reichsfilmkammer. Die dritte Jahrestagung der Reichs - i l m f a m m e r wurde mit der Eröffnung der Aus- itellung „Die Werbung für den.deutschen Film" in Der Berliner Krolloper eingeleitet, die der Präsident Der Reichsfilmkammer Professor Dr. Le h n i ch oor- nahm. In diesem Jahre, so sagte er, habe sich die Neichsfilmkpmmer der Filmwerbung ^gewandt, die Der nationalsozialistische Staat zu seiner eigenen Dache gemacht habe. Aus dieser Tatsache habe sich auch für die private Werbung eine Umstellung ergeben, die die Ansste-Uung in lehrhaften Beispielen- neraushebe. An den Eröffnungsakt schloß sich eine Besichtigung der Ausstellung, die den Weg zur guten Werbung für den deutschen Film zeigt. Die D-chau wird durch ausgezeichnete Gegenüberstellun- gen, wie die Werbung sein und wie sie nicht sein i'oll, besonders wirksam. Zum Abschluß des ersten Hages der Jahrestagung wurde den Teilnehmern in !»iner geschlossenen Vorführung der Film „M a n n Dor einiger Zeit hat der Führer die zuständigen Gauleiter beauftragt, für die Städte Augsburg, Bayreuth, Breslau, Dresden, Graz, Hamburg und Würzburg die von ihm bestimmten besonderen städtebaulichen Maßnahmen zu treffen. Der ^Gauleiter des Gaues Schwaben der NSDAP., Karl Wahl, teilt nun in der „Nationalsozialistischen Parteikorrespondenz" mit, welche Pläne für die Umgestaltung und den Ausbau der Stadt Augsburg bestehen. Er berichtet, daß Adolf Hitler zum ersten Male vor dreieinhalb Jahren die Pläne der neuen Stadthalle im Goldenen Saale des Rathauses besichtigt habe. Im November 1937 habe bann ber Führer bestimmt, baß nicht nur eine Stabthalle, sondern auch ein Gauhaus gebaut werden solle. Ungelöst fei zunächst nur noch die P l a frage geblieben. „Aber schon zehn Tage daraus", so schreibt Gauleiter Wahl weiter, „am 1. Dezember 1937, wurde diese Frage vom Führer durch eine Anregung gelöst, die an Kühnheit. Großzügigkeit und in ihrer Einmaligkeit in Deutschland auch als Sehenswürdigkeit der alten Stadtanlage zumindest ebenbürtig ist. Der Führer legte eigenhändig auf zwei Stadtplänen feine Gedanken nieder, bestimmte eindeutig die Lage von Gauhaus, Halle.und Turm und betraute den Architekten Professor^'Hermann Gies!er mit der weiteren Bearbeitung. Trotz Im Altreich gab es vor kurzem noch 1,6 Millionen Handwerksbetriebe. Dabei war stets unbestritten, daß in manchen Handwerkszweigen eine gewisse Uebersetzung vor sich gegangen war. In der Zeit der Arbeitslosigkeit hat sich mancher Geselle in eine bescheidene Selbständig- kett „geflüchtet", ohne das erfordexliche Betriebskapital zu besitzen. Daraus mußten schwache Existenzen entstehen, die dem Stand als Ganzes und seinen Leistungen nicht immer zum Vorteil gereichten. Als die Vollbeschäftigung der Industrie erreicht wurde, sind viele dieser Kleinbetriebe wieder eingegangen, weil ihre Inhaber den sicheren Verdienst als An- gestellte in einem großen Werk ber unsicheren Selb« ftänbigfeit vorzogen. Dieser Prozeß hat sich gewissermaßen im Zuge bes Arbeitseinsatzes vollzogen mit dem Ergebnis, baß über 106 000 Handwerker ihre Betriebe aufgegeben haben. Der neue Erlaß des Reichswirtschaftsministers geht einen Schritt weiter, indem er die „Durchkämmung" der Handwerksbetriebe zu einer volkswirtschaftlichen Aufgabe macht, die den Handwerkskammern übertragen wirb. Es fallen Arbeitskräfte, die teilweise ungenützt liegen, einer zweckvollen Beschäftigung an anderer Stelle zugeführt werden. In vielen Fällen wird sich die Notwendigkeit einer Umschulung ergeben, wofür ber bisherige Meister entschädigt wird. Wenn die Auflösung seines Betriebes infolge von Verbindlichkeiten usw. auf finanzielle Schwierigkeiten stößt, steht ihm ebenfalls die Handwerkskammer zur Seite. Aus Härtefonds werden die Reinbeträge bis zu 50 v. H. übernommen. Die äußere Form der Aufhebung des Betriebes besteht iw ber Löschung aus ber Handwerksrolle. Es ist aber Vorsorge getroffen, feiner ungeheuren Inanspruchnahme brachte es Gieslers Schaffenskraft zuwege, bereits am 20. Februar dieses Jahres dem Führer die neue Anlage im Modell zeigen zu können." lieber die Einzelheiten Der Baupläne heißt es dann weiter: „Wie das alte Augsburg im Zuge ber Maximilian- und Karolinenstraße seinen schönsten Ausdruck erhalten hatte, so soll das neue Augsburg nach dem Willen des Führers seine Gestaltung finden durch den Ausbau der Fugger- u n d Kai ferst raße zur großen Hauptachse. Beginnend beim erweiterten Stadttheater wird sich dieser neue Straßenzug parallel zur Maximilian- straße in einer Breite von 48 Meter und einer Länge von 1,2 Kilometer gradlinig bis zum jetzigen Kaiserplatz erstrecken. Hier bildet ein Rundplatz, der auch die Verbindung zur Altstadt aufnimmt, den räumlichen Abschluß. An diesem Platz wird in Zukunft als wichtigstes Gebäude das große Theater errichtet werden. Südlich des jetzigen Adolf-Hitler-Platzes, der in feiner Ausdehnung erhalten bleibt, mündet die neugeftaltete Halderstraße, vom Bahnhof kommend, senkrecht auf die große Achse. Dort wird nach dem Willen des Führers das Forum der NSDAP, des GauesSchwaben gebaut, lieber der Achse erhebt sich in Anlehnung an das Gelände in 5 Meter Höhe ber Aufmarschplatz für 80 000 Mann, ber burch eine breite Freitreppe mit dem jetzigen Abolf-Hitler-Platz verbunden ist. Die westliche Begrenzung des Aufmarschplatzes bildet die fünfundzwanzig Meter hohe Halle ber Zwanzigtausend, an deren Kopfbau sich der Turm Hotels vorgesehen. Die Bauausführung wurde vom Führer unter der Oberleitung des Professors Giesler der für die- en Zweck erweiterten Stadtbaubehörde übertragen. Es ist aber selbstverständlich, daß für die aufzustellenden Bauten und namentlich auch für die in Anspruch zu nehmenden Wo h n u n g e n rechtzeitig ein würdiger Ersatz geschaffen wird. Darüber hinaus werden die von der Stadt in Angriff genommenen und geplanten Bauten für den übrigen großen Wohnungsbedarf mit vermehrter Tatkraft durchgeführt. Nicht weniger als 30 0 0 Wohnung e n werden in nächster Zeit erstellt." Ein Ehrenring der Stadt Augsburg. Augsburg, 9. März. (DNB.) Zum sechsten Jahrestag der nationalsozialistischen Erhebung in Augsburg fand im Rathaus eine Festsitzung statt, in der Oberbürgermeister Mayr einen großen Wirtschaftsplan für die Stadt Augsburg be- tanntgab, dessen Grundlage ein auf Jahrhunderte vorausschauender Verkehrsplan ist. Dann sprach er über die vom Gauleiter bekanntgewordenen Großbaumaßnahmen des Führers zur Ausgestaltung Augsburgs. Mit den Arbeiten werde am heutigen Tage begonnen. Augsburg erhalte dadurch wieder den Rang, den es einst als eine ber ersten Stäbte bes Reiches besaß. Dann verkündete ber Oberbürgermeister, baß er am heutigen 9. März, der einen Markstein auf dem Wege zu einem neuen, schönen Augsburg bedeute, d e n Ehrenring der Stadt Augsburg stifte. gespielt wird. Es werden also vier Hamburger je 200 000 Mark und acht Berliner je 100 000 Mark ausgezahlt erhalten. Damit hat die Preußisch-Süddeutsche Klassenlotterie aufgehört zu bestehen. In einigen Wochen wird Fortuna mit alten Nummern neues Glück unter chre Anwärter schütten. Und zwar wirb bie Deutsche Reichslotterie, Vi der alle bisherigen Landeslotterien die Preußisch-Süddeutsche Klassenlotterie, die Sächsische Landeslotterie, die Hamburger Klassenlotterie und die Ostmärkische Klassenlotterie vereinigt sind, in Zukunft als einzige offizielle staatliche Lotterie im Reich dafür sorgen, daß das Geld unter die Leute kommt. Gefängnis für Untreue und Betrat von Betriebsgeheimnissen. Dor der Großen Koblenzer Strafkammer wurde gegen mehrere Angeklagte, die sich Der fortgesetzten Untreue, bes Verrats von Betriebsgeheimnissen und der Beihilfe schuldig gemacht haben, bas Urteil gesprochen. Es handelte sich um Angestellte eines großen westdeutschen Werkes, bie zu ihrem Arbeitgeber in einem besonderen Vertrauensverhältnis standen und bie ihnen anvertrauten Betriebsgeheimnisse im eigenen Interesse nutzbar zu machen versuchten. Noch währenb sie sich in ihrer Stellung befanden, unternahmen sie Schritte,, um sich mit Hilfe ber im Werkslabovatorium gemachten Versuche selbständig zu machen. Die Angeklagten Dr. St. und Dr. K waren ihrem Werke gegenüber an eine Konkurrenzklausel gebunden und zur Wahrung ber Betriebsgeheimnisse verpflichtet. Dr. St. wurde wegen fortgesetzter Untreue unb unbefugter Geheimnisverwertung zu einem Jahr G e« fängnis und 200 Mark Geldstrafe verurteilt. Wegen bes gleichen Deliktes sprach das Gericht gegen Dr. K. sechs Monate Gefängnis unb gegen Dr. L. wegen Beihilfe zur Untreue zwei Monate Gefängnis aus. Aus aller Welt. Dintergewitter und starker Schneefall im Gau Oberdonau. Nach dem heftigen W i n t e r g e m i 11 e r , bas sich am Donnerstag in ben frühen Morgenstunden über dem Gau Dberbonau entlud, kam es ben ganzen Tag hindurch zu starken Schneefällen unb stellenweise zu Schneeverwehungen. So wurde die Strecke Salzburg—Linz vollkommen unpassierbar. In ber Gegend von Straßwalchen liegen etwa 100 Kraftwagen, bie im tiefen Schnee stecken geblieben sind. Der Einsatz von Schneepflügen konnte die Strecke bis Donnerstagabend nicht freilegen. Italiener führen im Sahara-Langstreckenflug. Mit der ersten Etappe von Tripolis über Sinauen noch dem 527 Kilometer entfernten Gadames hat ber Sahara-Langstreckenflug begonnen. Alle 20 Teilnehmer erreichten ohne Zwischenfall bas Tagesziel. In der Gesamtwertung hat sich nach 3otf angehen, unb schaffe so bie Verbindung ber Äisfenschaft zur Ledenswirklichkett. Auch bie Wich- iateit ber Leibeserziehung im Rahmen iiner nationalsozialistischen Erziehung wurde her- usgestellt. Die einheitliche Erziehung von Körper, -seist und Seele habe es mit sich gebracht, daß der , Unterschied zwischen Hoch- unb Fach- d) u l e immer mehr verschwinde. Der Fach- chulstudent stehe heute in keiner Weise mehr hinter ,.em Studenten einer Hochschule zurück. Die Karne- ab djaft des NSDStB. auf ber Hochschule forme in«! Menschen, ber sich für fein Volk restlos ein- Etzen könne, weil er anftänbig, sauber, ehrlich, be» ,e,sterungsfähig unb opferbereit feine Arbeit tun wolle. Der Reichsstudentenführer erklärte, baß es feit Segtnn ber Erfassung bes A11akabe - mifertums bas Ziel gewesen sei. einen Men« chenkreis, der bisher nur wenig mit der Partei m Berührung tarn, für die Arbeit ber Bewegung l,ii gewinnen und daß dies im größeren Maße nun ielungen fei. Der wesentlichste Punkt für die Nach« wuchs frage sek das Langemarck-Studium, das n Zukunft in jedem I ah r taufend Ar- «eiter der Hochschule zuführen werde. Aeue Studien- und vestallungsordnung der Aerzte. Nachdem aus bevölkerungspolitischen und wirt- chaftlichen Gründen die Gesamtbauer des medizini- chen Äudiums bereits auf zehn Semester verkürzt aorben ist, kündigt ber Reichsinnenminister an, daß demnächst durch eine Neufassung ber Bestallungs- Ordnung bie Prü fungsbauer verkürzt und bas Praktische Jahr auf gehoben werben soll. An feine Stelle soll eine Pflicht- nssistentenze i t an Krankenhäusern usw. tre- »n. Gleichzeitig soll bie gesamtärztliche Ausbildung wehr als bisher auf bie Tätigkeit ber p r a 11 i « chen Aerzte abgestellt und dementsprechend bas theoretisch-wissenschaftliche Stubium burch p r a k - ische Tätigkeit, wie Krankenpflegedienst, Luftschutz-Sanitätsdienst, Fabrik- ober ßanbbienft inb Famulatur, ergänzt werben. Um diesen Erfordernissen Rechnung zu tragen, hat ber Reichs- rzißhungsminister eine neue Studienorb- ■ ung erlaßen, bie am 1. April in Kraft tritt. Der Minister ersucht schon jetzt eine Beschleunigung .er Prüfungen zu fördern, um eine Verkürzung ber | örüfungsbauer auch schon vor Inkrafttreten ber neuen Bestallungsordnung zu erhalten. Die Bestimmungen über bie Verkürzung ber Ausbildungszeit *urd) Wegfall bes Praktischen Jahres können sich nur für bie Studierenben voll auswirken, deren Ausbildung nach den neuen Bestimmungen erfolgt ist. Von ben bereits jetzt Sttidie- i enden können nur solche auf Erlaß des Praktischen In der Achse des Forums erhebt sich die achtunb- dreißig Meter hohe Front bes Gau Hauses mit ben Repräsentationsräumen des Gauleiters und dem Kongreßsaal. Gegen die neue Hauptstraße ist ber Aufmarschplatz burch eine 185 Meter lange A r - E a b e abgeschlossen, die in ihrem Sockelgeschoß Läden und Ausstellungsräume enthält.. Das Gauhaus selbst bildet ein Rechteck von 90 zu 140 Meter, bas burch vier dreiundrnerzig Meter hohe Eckdauten gegliedert ist unb so die innere Aufteilung in Die Organisation der NSDAP, zum Ausdruck bringt. Ihre letzte Steigerung erhält bie Gesamtanlage durch ben 116 Meter hohen Turm. Auf einfachem, nur burch eine Lisene geglieberten Schaft erhebt sich eine reichgestaltete Bekrönung zur Aufnahme bes Glockenspiels, bie ihren letzten Abschluß findet burch einen gewaltigen bronzenen Ab- e r. Damit erhält Augsburgs reiche Silhouette em neues gewaltiges Wahrzeichen, bas zum beherr« chenben Symbol nationalsozialistischer Weltanschau- ung wirb. Aus ber Westseite bes umzugestaltenben Abolf-Hitler-Platzes zwischen Bahnhofs- unb Halder- kraße ist die Errichtung eines großen Wetterbericht Durch den starken Druckanstieg über Norbostt europa hat sich bas ostatlantische Hochbruckgebiet bis zum Norbkap ausgebehnt. Daburch haben sich bie vom - Atlantik ausgehenben Störungen von Mitteleuropa ferngehalten. Es kann baher mit einer zunehrnenben Wetterberuhigung gerechnet werben. Vorhersage für Samstag: Wechselnb bewölkt, höchstens vereinzelt leichte Schauernieber- schläge, Temperaturen wenig geänbert, nachts stellenweise leichter Frost, Winbe um Narb. Vorhersage für Sonntag: Wechselnd bewölkt, vorwiegend niederschlagsftei. Lufttemperaturen am 9. März: mittags 6,4 Grad Celsius, abends 3,4 Grad: am 10. März: morgens 2,5 Grab. Maximum 6,5 Grad, Minimum heute nacht 1,8 Grad. — (frbtemperaturen in 10 cm Tiefe am 9. März: abends 4,9 Grad; am 10. März: morgens 4,0 Grad. — Sonnenscheindauer 5 Stunden. Hauptschrifttetter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschristleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik unb die Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für Feuilleton: Dr Hans Thyriot: für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein: für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenletter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A II. 39: 10 631. Druck unb Verlag: Brühlsche Unioerfitats- bruckerei R. Lange, K-G.. sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zett ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig. kraft aus. Uw Iu der schwülen Treibhausluft des Aequators vergeht einem langsam die Arbeitslust. Mit großen Plänen waren wir nach Südamerika gekommen, und nun liegen wir meistens auf der luftigen Veranda unseres Tropenhotels und denken an nichts. Gan; dumpf und hohl ist uns im Kopf, wenngleich der Zollbeamte in La Guara lächelnd versichert, daß dies nur die „tiefste" Wintertemperatur von Venezuela ist- Unheimlich sieht die ganze Gegend aus. Bis hoch in die Wolken ragen die dunklen Wände der unberührten Küftenkordillere. Oben sind sie dicht bewaldet, doch unten am Hafen treten die Felsen offen zutage, rot und sonnenverbrannt, ohne jede Vegetation. Hier flimmert die Luft wie über einem feurigen Krater, und schon der Gedanke, da hinaufklettern zu müssen, verursacht Schweißausbrüche. Und doch gab es mutige Abenteurer, die hier bereits ihre Lager aufgeschlagen hatten, als es noch keine Wege und Hafenplätze gab und feindliche Jn- dianerstämme die unbekannten Dschungel bewohntep. Mit Erstaunen haben wir in alten Historien gelesen, daß es in der Mehrzahl deutsche Konquistadoren und Landsknechte waren, die hier schon vor vier Jahrhunderten erste Pionierarbeit geleistet hatten.^ Es waren ganze Kerle nötig, um die gebrechlichen Frei- beuterschiffchen sicher durch die Wirbelsturme der Karibensee zu lenken und am damaligen Ende der Welt in Fieberluft und Sonnenglut die ersten Han- Deutsche Landsknechte am Amazonas. In den Urwäldern von Venezuela. - Deutschlands erste Kolonie. Abenteuerlicher Marsch über die Anden. - Die Giftpfeile der Indianer. delsorte aufzubauen. Während wir an diese abenteuerliche Entdeckerzeit zurückdenken, schämen ^wir UNS der eigenen Faulheit und beschließen, den Spuren der kühnen Landsleute zu folgen. Inzwischen ist das Reisen hierzulande aber um vieles einfacher geworden. Für ein paar Bolivar fahren wir zehn Stunden lang mit der Eisenbahn durch märchenhafte Palmenhaine und Urwälder. Dann saust die Bahn durch endlose Tunnels und schraubt sich in vielen Kehren an den steilen Kor- dillerenwänüen in die Höhe. Das sagenhafte Dorado. nezuela. Damit begann der erste Abschnitt in der deutschen Kolonialgeschichte. Im Februar 1529 ankerte das erste deutsche Schiff an der Nordküste Südamerikas. Verwegen drangen die Eroberer in die verwunschene Welt des tropischen Dschungels ein. Unter unglaublichen Mühsalen und Opfern gelangten sie in weitentlegene Gebiete, die seitdem kaum wieder von eines Weißen Fuß betteten wurden. Auf einer solchen abenteuerlichen Fahrt entdeckten sie auch das Quellgebiet des Amazonas. Aber die rauhen Landsknechte waren nicht der Wissenschaft zuliebe nach Südamerika gekommen. Ihre guten Siedlungsabsichten waren bald vergessen, als die ersten Gerüchte von den unermeßlichen Reichtümern tief drinnen im Urwald unter den Einwanderern bekannt wurden. Auf einmal wollte niemand mehr von Pflug und Maurerkelle etwas wissen. Es galt, so schnell wie möglich reich zu werden. Der Goldrausch hatte diese Abenteurerschar gepackt! Der erste Versuch, das sagenhafte Dorado aufzufinden, kostete den meisten Teilnehmern das Leben. Fast schutzlos waren die tapferen Manner den unbekannten Gefahren der tropischen Wildms preis- geqeben. Qualvoll waren die Nächte in dem stickigen Pflanzenmeer, wo überall unsichtbare Feinde lauerten. Mit ihren Schwertern mußten sich die Eindringlinge erst mühsam einen Pfad in die wuchernde Buschmauer schlagen, aus der ununterbrochen ein Regen von giftigem Ungeziefer auf sie herabneselte. Sie standen den schweren Fieberanfällen machtlos gegenüber und wußten nicht einmal, daß es vor allem die winzigen Moskitos waren, die sie auf Schritt und Tritt mit dem Tode bedrohten. Fast jeden Tag forderte die Wildnis ihre Opfer. An den Körpern der Toten hingen oft rätselhafte bunte Hölzchen, die wie kleine Schmetterlinge herange- der Lösung. — ------ , - an ein märchenhaftes Dorado, das irgendwo in dieser Wildnis liegen mußte. Ein unbekannter Indianerstamm sollte so viel Gold besitzen, daß er Waffen und Hausgeräte daraus herstellte. Der Häuptling (wurde erzähll) ließ sich jeden Tag von oben bis unten mit Goldstaub überziehen. Zahllose Abenteurer, darunter viele Deutsche, zogen auf die Suche nach diesem sagenhaften Goldland. Das Augsburger Handelshaus der Welser entsandte seinen besten IMann, den Kolonialdirektor Eh in g er, nach Ve- schwirrt kamen. Sie sahen gänzlich harmlos aus, doch wen sie trafen, war des Todes. Unhörbar schlichen die Indianer durch den Dschungel und bliesen aus langen Rohren einen tödlichen Regen von Gift» pfeilen herab. Die Abenteurer säumten ihren Pfad mit Toten. Mit dem Goldschatz verschollen ... Nach unbeschreiblichen Strapazen gelang es E h i n g e r einen Goldschatz im Wert von etwa 80 000 Mark aufzutreiben. Aber der Trupp, der ihn zur Küste bringen sollte, ist unterwegs spurlos verschwunden. Das Gold liegt irgendwo im Wald Der. graben. Der Haupttrupp war indessen bis zum Magda- lenensttom gelangt. Und gerade hier, in diesen mörderischen, fieberverseuchten Sümpfen, brach um verhasst die Regenzeit herein. Bold waren alle Wege abgeschnitten — das Unternehmen schien dem Untergang geweiht. Da zwang Ehinger seine Leute zu einer letzten verzweifelten Leistung. Er stieg mit ihnen über die winterlichen, eisbedeckten Anden nach Kolumbien hinein, lieber hundert Europäer und indianische Träger fielen den rasenden Schneestürmen zum Opfer, die Ueberlebenden wurden von den Giftpfeilen der Indianer empfangen. Eins dieser kleinen Hölzchen traf den kühnen Führer. Zwei Tage darauf begrub man den ersten deutschen Konquistador irgendwo in den Tälern der Sierra Nevada. Der Traum vom Dorado war für lange Zeit zerronnen Genau vierhundert Jahre später besuchen wir die- selbe Tropenlandschaft. Und während uns die Eisenbahn durch ausgedehnte prachtvolle Plantagen fährt, begreifen wir, daß man das Gold an falscher Stelle suchte. Den eigentlichen Reichtum dieses unvorstellbar üppigen Tropenlandes haben die Abenteurer übersehen. Rudolf Jacobs. Die geheimnisvollen blauen Berge, die aus dem feuchten Dschungel des Tieflandes steigen, übten auf den Menschen stets eine merkwürdige Anziehungs- *• gezählte Rätsel harren hier heute noch Bis ins 18. Jahrhundert glaubte man Mietgesuche"| aU° E Ruf 2135 1697C Uhr, 2. 3. 36,— RM. 18,— RM. mit 1. Militär Koffer Rj. 1939 wie folgt festgesetzt worden: 1. Wenn der Beginn des Hundebesitzes in die Zeit vor dem 1. Oktober fällt 2. Vom 1. Oktober ab Edgar Borrmanna: Gießen, Neustadt 5-7, Ruf 4165 u. 4156 __________________________________1705A eingetvoffen ,7MD Bene Ostpreußen-Kühe mit hoher Milchleistung, frischmelkend und flott zum Kalben. Außerdem junge Arbeitspferde (Kaltblut) einige Stuten, auch beste Arbeitspferde mittleren Alters stehen zum Verkauf Gießen / Hannnstraße 5 71. Heckmann Kernsprecher 3275 westfälische provimml-llietioerwertungsgenvstelWllst Tüchtiger zuverlässtger Bäckergeselle für sofort oder später gesucht. Wilh. Eucker Bäckerei Konditorei und Cafe [1703D Wetzlar Bahnhofstr.32. Besichtigen Sie bitte die neuen Herd-Modelle bei folgender Tagesordnung statt: II. Nachtragshaushaltssatzung und II. Nachtragshaushaltsplan der Stadt Gießen für 1938 Rj.; Neuregelung der Wertzuwachssteuer; hier: Erlaß einer neuen Satzung: Fluchtlinienplan für die Randsttaße am Sportgelände. billig von Leder-R 0 H RIG, Nensfadt 43 ZOHLch.kü.h.ß. und Dlmbtt auf btt 126. Milchvieh - Versteigerung in Münster i. W., Halle Münsterland Donnerstag, den 16.März 1939, 12 Uhr Die Tiere stammen aus seuchenfreien Gebieten und sind gegen Seuchen schutzgeimpft. Obligatorische Untersuchung auf Bazillus Bang. Nähere Auskunft und Katalog (kostenlos): 6—7-sitziger Opels Admiral Pullman-Limousine ab Lager lieferbar. Motoren- Verkaufsgesellschaft Gießen, Frankl.Str.58 Bn! 2847 1706A e.G.m.b.H., Münster i.W., Windthorststr. 20, Ruf 26644-45 Ständige Vermittlung von Vieh aller Art: iFett- und Weidevieh / Ferkel / Läufer z Pferde usw ) HansNm i Ludwigsplatz-Drogerle.Pnoiohaus Fachdrogerie Seibel Frankfurter Straße 39. werden schnell beseitigt | durch Venus B. verstärkt oder B. extra verstärkt Ueberraschendes Ergebnis Versuchen Sie noch heute Venus, es hilft wirk- kehl Venus-Gesichtswasser beschleunigt den Erfolg, ab 70 Pfg Vollendete Schönheit durch Venus Tages-Oeme. Tuben zu 50 und 80 Pf. Efhältl in Fachgeschäften. Klangschönes guterhaltenes Marken- Piano iSchwechten) kreuzsaitig schwarz pol. sehr preiswert auch gegen Raten im PiaBBhaus Schönau Bahnlulstr. 76 Bekanntmachung Am Donnerstag, dem 16. März 1939, 17 findet im Stadthaus, Bergstraße 20, eine öffentliche Sitzung der Ratshecren (5 a. 430 einheitlich für jeden Hund. Erhebungsstelle für die Hundesteuer, die jetzt reine Gemeindesteuer ist, bleibt auch künftig die Stadtkasse Gießen. Diejenigen hiesigen Einwohner, die im Laufe des Rechnungsjahres 1938 Hunde abgefchafft aber nicht abgemeldet haben, wollen dies spätestens bis zum 31. März 1939 entweder schriftlich oder mündlich auf dem Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer 24, in der Zeit von 8 bis 12 Uhr anzeigen. Vordrucke für diese Abmeldungen sind dort erhältlich. Die Verbindlichkeit zur Entrichtung der Hundesteuer dauert bei Nichtabmeldung auch im folgenden Jahre, und zwar so lange fort, als die entsprechende Anzeige versäumt wird. Gießen, den 3. März 1939. Der Oberbürgermeister: Ritter. Gießen, den 9. März 1939. 1699C Der Oberbürgermeister^ RitlLL. LWslosigkeit zerrüttet MeNlrm Schlaflosen wird der Te am 2 Uhr n der hl die irenen nntnis irenen ib an. Eon in ) emp. ien im ächtnis Eon - ren. U im 9 her haus, »tzung e am Ölt >en, bet n aus in* ck auf die Bedenken rach dein feiner be> iUgegebe^ immt w hnen en" iben. wiijelten sich die Kämpfe der vier Gruppen reibungslos ab. Es wurden an Barren, Reck und Pferd Einzelübungen geturnt. Ganz besonders erfreulich waren die guten Leistungen beim Radschlagen. Die bei der Gemeinschaftsübung gebrauchte Zeit gab fast immer den Ausschlag. Als Ergebnis der Kämpfe kann festgestellt werden, daß das Ziel, Grundübungen an den Geräten den Schülern zu übermitteln, erreicht worden ist. Durch diese Wettkämpfe wird eine Masse zum Gerätturnen erzogen, aus der sich später Spitzenkönner heraus- erholten sich AEG. auf 113,75 (112,90). IG. Farben lagen mit 150,13 bis 150 still und unverändert, ebenso hatten Bergbauwerte nur kleine Umsätze und geringe Abweichungen, Verein. Stahl 109,65 (110), Mannesmann 109,40 (109,25), Buderus 103,25 (103,13), Hoesch unv. 108. Maschinenaktien lagen gut behauptet, Rheinmetall 0,75 v. H. höher mit 130,25. Bon Einzelwerten Feinmech. Jetter weiter gefragt mit 94 (93). Der festverzinsliche Markt blieb still bei im allgemeinen gehaltenen Kursen. Reichsaltbesitz 5 Pf. höher mit 130,30, Kommunal-Umschuldung unv. I 93,30. Am Pfandbriefmarkt schwankten Liquidationswerte bei 0,13 v. H., ebenso wiesen Stadtanleihen 5 v. H. Mittelstahl 100,65 (101). Der Freiverkehr war nahezu geschäftslos bei unveränderten Kursen. Verein. Fränk. Schuh 0,50 v.H. und Industrie-Obligationen bei denkbar kleinstem Geschäft nur geringe Abweichungen auf, von letzteren öor. 9en, -nne olli. ■ bet >Qnb 'Qtei ** Auszeichnung für tüchtiae Jung- gehilfen. Die seitherigen Werkzeugschlosserlehr- inge Franz S t ö h r (Gießen) und Erwin S p e l e r Mainzlar), die bei der Fittingsfabrik Bannrnger ausgebildet wurden, legten vor kurzer Zeit ihre G" sellenprüfung ab und bestanden sie mit der Note „Sehr gut!". In Anerkennung ihrer hervorragenden 'Leistungen wurden die beiden jungen Werkzeugschlosser mit der Gelegenheit des kostenlosen Besuches Der Ingenieurschule für Luftfahrttechnik Darmstadt <6 m * Landkreis Gießen. * Großen-Buseck, 10. März. Heute morgen ereignete sich in unserem Orte unweit der Wirtschaft von Görlach ein Verkehrsunfall. Durch einen unglücklichen Zufall fuhren ein Personenkraftwagen und ein Lastkraftwagen zusammen. Glücklicherweise kamen Personen nicht zu Schaden. Beide Kraftfahrzeuge wurden erheblich beschädigt. D Lich, 9. März. Die in den letzten Wochen gegründete freiwillige weibliche Feuerwehr, der etwa fünfzig meist jüngere Mädchen angehören, war am Mittwochabend zum ersten Male im Gerätehaus zu einem Uebungsabend versammelt. In der Hauptsache wurden organisatorische und technische Fragen besprochen. Bürgermeister Geil, der der Wehr größtes Interesse entgegen» bringt, war zugegen und gab davon Kenntnis, daß dieser Wehr seitens der Stadtverwaltung weitgehendste Unterstützung zuteil werde. Die Uebungen werden in Kürze regelmäßig abgehalten. — Das der Brauerei Jhring-Melchior gehörende Rasen- st ü ck vor der Wurstfabrik Dietz soll im Laufe des Jahres umgeftaltet werden, um es wirkungsvoll der neu geschaffenen Bahnhofstraße anzupassen. Der Derkehrsverein hat aus diesem Grunde in Verbindung mit der Stadt einen Wettbewerb zwecks Erlangung von Entwürfen für die Bepflanzung des Rasenstücks ausgeschrieben und für den Garbenheim — Lützellinden, knhensurl — Hörnsheim. Sicherer Sieger sollte der Luftwaffensportoerein in Marburg werden. Denn es ist kaum anzunehmen, daß sich an der allgemeinen bekannten Lage etwas geändert hat, d. h. daß die Platzbesitzer spiel- stärker geworden sind. Die -Heuchelheimer erwarten diesmal eine bessere Leistung von ihrer Elf als beispielsweise am letzten Sonntag. Die Mannschaft hat das Zeug in sich, em Spiel hinzulegen, das Achtung abringt. Warum geht das nicht immer so? Es ist eine irrige Auffassung, daß immer der Schiedsrichter an einer schlechten Mannschaftsleistung schuld wäre. Das Wetzlarer Lokaltreffen hat lange nicht mehr die Zugkraft von ehedem. Gerade das aber wäre Grund genug, hier eine Aenderung eintreten zu lassen. Es liegt an den beiden Gegnern selbst. Lützellinden geht zweifellos als aussichtsreicher Kandidat in den Kampf. Es ist aber dringend notwendig, die anhaltende Leistungsverbesserung der Platzbesitzer zu beachten und das Spiel keineswegs auf die leichte Schulter zu nehmen. Zu leicht könnte es sonst zu einer unangenehmen Ueberraschung kommen, die allenfalls sogar für die Zukunft ausschlaggebend sein könnte. ri die zeit. e neue )tig ge- Vunsch, Hst tun )asEo. erffam, . früher icht, bif Unter« ifürjtt füfjrrj n Mr icr 1911 hnem- tlichten. Rechte er aus. zeit er« ber zu n alte« lerelfe g von tW len. leiern. m mbig ge* i BeM' baß bei t an ben rorbnung 5 bürfen ehrt wei« Mayon« "Umldfunkprogramm Samstag, 11. INärz. 6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nach- irichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur :Werkpause. 9.30: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 19.40: Deutschland — Kind er land: „Bubi verträgt idos nicht!" 10: Schulfunk: Schiff in Not. Eine Tragödie aus dem Alltag des Seemannslebens. 11.40: Rus ins Land. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.15: Kleiner Operettenbummel. 15: Bilderbuch der :Woche. 15.15: Stimmen aus dem Alltag. 15.30: So jfind wir ... Jungmädel erzählen von allerlei lufti- sgen Dingen. 16: Frankfurter tönende Illustrierte. iHalbmonatsblätter für die NS.-Gemeinfchaft ,Kraft idurch Freude", Winter 1938/39. 18: Bühne und .Film im Rundfunk. 18.30: Blasmusik. Froher Klang ZUM Feierabend. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Ge- imeinschaftliches Volksliedsingen der Faschistischen iJugend der italienischen Kolonie Frankfurt a. M. mnb der Rundfunkspielschar 8, Frankfurt a. M., der Richsjugendführung. 20: Nachrichten, Grenzecho. 120.15: „Die Fledermaus", Operette von Johann Strauß. 22: Nachrichten. 22.30 bis 24: Wir tanzen iin den Sonntag. ferner Reichsbahn-VA. zu 123,25; 6 v. H. IG. Farben gingen mit unv. 120,75 um. Im Freiverkehr nannte man Kommunal-Umschuldung mit unv. 93,30. Frankfurter Schlachtvietzmarkt. Frankfurt a. M., 9. März. Auftrieb: Rinder 1304 (gegen 1248 am 2. März), darunter 334 (339) Ochsen, 142 (165) Bullen, 578 (548) Kühe, 250 (196) Färsen. Kälber 541 (370), Hammel und Schafe 138 (121), Schweine 776 (374). Notiert wurden je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 44,50 bis 46,50 (43,50 bis 46,50), b) 41 bis 42,50 (41 bis 42,50), c) 37,50 (37,50). Bullen a) 42 bis 44,50 (42 bis 44,50), b) 40 bis 40,50 (40 bis 40,50). Kühe a) 41,50 bis 44,50 (41,50 bis 44,50), b) 38 bis 40,50 (38 bis 40,50), c) 30 bis 34,50 (30 bis 34,50), d) 18 bis 25 (21 bis 25). Färsen a) 44 bis 45,50 (44 bis 45,50), b) 40 bis 41,50 (39 bis 41,50). Kälber a) 60 bis 65 (62 bis 65), b) 55 bis 59 (56 bis 59), c) 45 bis 50 (45 bis 50), d) 30 bis 40 (35 bis 40). Hämmel bl) 49 bis 50 (49 bis 50k b2) 45 bis 48 (46 bis 48), c) 40 bis 44 (40 bis 44). Schafe a) 40 bis 42 (40 bis 42), b) 33 bis 39 (33 bis 39), c) 18 bis 30 (30). Schweine a) 58,50 (58,50), bl) 57,50^57,50), b2) 56,50 (56,50), c) 52,50 (52,50), d) 49,50 (49,50). Sauen gl) 57,50 (57,50). Marktverlauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittel. Ausgezeichnet. *♦ Volks-Berufs- und. Betriebszäh. Luna. Am 17. Mai wird auch in Gießen die Volks- ■ Berufs- und Betriebszählung durchgeführt. Für um Vere Stadt hat der Oberbürgermeister den Beigeord- s rieten Nicolaus als ZählUngskommiffar bestimmt, j ** D ie Hunbe fte ue r in Gießen ist für ; Das Rj. 1939 neu festgesetzt worden. Darüber bringt ; Der Oberbürgermeister heute Näheres zur öffentlichen Kenntnis. ** Wer wünscht Gartenwassermesser? iDie Direktion der Stadtwerke fordert heute diejenigen Gartenbesitzer und Pächter, die im nächsten -Sommer wieder Gartenwassermesser wünschen, zur -Anmeldung auf. ** Nach acht Wochen aus der Lahn gelandet. Gestern wurde an der Insel unterhalb Des Elektrizitätswerkes die Leiche eines jungen Man- mes aus der Lahn gelandet, der am 11. Januar in -einem Anfall von Schwermut von der Brücke beim Wiebertalbahnhof aus in das damalige Hochwasser tiber Lahn gesprungen war. Die Leiche wurde nach Dem Neuen Friedhof verbracht. ** Handtaschenräuber. Am Mittwoch ogegen 21.30 Uhr wurde an der Bahnhofstraße auf Dem Durchgangswege zum Dolksbad ein Mädchen öDon einem Manne angefallen, der es auf die Hcmd- ttasche des Mädels abgesehen hatte. Dem Straßen- uräuber gelang es, trotz Hilferufe und Gegenwehr, übern Mädel die Handtasche zu entreißen und damit Mächtig zu gehen. Einige Soldaten und die Polizei mahmen sofort die Verfolgung auf, der Handtaschen- irräuber konnte aber durch ein Hofgrundstück und seinen Garten in der Bahnhofstraße in Richtung mach der Straße „Hinter der Westanlage" entkom- mien. Auf der Flucht untersuchte er die Handtasche mach Geld, wobei ihm 3 Mark in die Hände fielen 'Dann warf er die Handtasche fort, die gleich darau öDor dem Hotel Schütz auf der Straße liegend ge- Kunden wurde. Die polizeilichen Ermittlungen sind üim Gange. ** Richtigstellung. In unserem gestrigen Bericht „Gießen — die Liebig-Stadt" muß der Name «des Schöpfers des Werbebildes selbstverständlich »richtig Kröll (nicht Kröck) heißen. heben werden. 8. Schuljahr, Kampfgruppe IV (Mannschaftsstärke 18): 1. Heuchelheim, 17 Punkte; 2. Wieseck, (Mannschaftsstärke 14): 1. Klein-Linden, 28 Punkte; Abendbörse sehr still. 2. Großen-Linden, 27 Punkte; 3. Lich, 23 Punkte; Die Abendbörse nahm auf allen Gebieten einen 4. Lang-Göns, 19 Punkte; h. Allendorf (Lahn), sehr stillen Verlauf, wobei die Aktienkurse im 7 Punkte. großen und ganzen auf dem etwas gebesserten Mit- 7 Schuljahr, Kampfgruppe II (Mannschafts- tagsstand behauptet blieben. Kleine Abweichungen stärke 12): 1. Wieseck, 18 Punkte; 2. Heuchelheim, gingen über 0,25 bis 0,50 v. H. nicht hinaus, sie waren 13 Punkte; 3. Watzenborn-Steinberg, 11 Punkte. ebenso wie die meisten der übrigen Notierungen 6 Schuljahr, Kampfgruppe I (Mannschafts- nominell und erfolgten zumeist in Anpassung an stärke 12): 1 Großen-Linden, 30 Punkte; 1. Watzen- Berlin. Es zeigte sich kein Angebot, andererseits born- Steinberg, 30 Punkte; 2. Lich, 28 Punkte; bestand aber auch keine Kaufneigung. IG. Farben 3 Wieseck 23 Punkte; 4. Heuchelheim, 19 Punkte; bröckelten auf 150,50 (150,75) ab; nicht ganz be- 5' Lana-Göns 16 Punkte. hauptet waren von Elektrowerten Gesfürel mit 135,25 9 ' „ . (135,75) und Elektr. Lieferungen mit 129,25 (129,50), ehrenvolle Berufung. ferner gaben Hapag auf 61 (61,50) und Rheinmetall Reicbslvorttührer von Tschammer und Osten auf 130 (130,25) nach. Am Montanmarkt blieben Der Reichs portsuyrer £on u"u :V1 ^Verein. Stahl mit 109,75, Mannesmann mit 109,50 f n rh a m t S cb H auf berufen Es handelt sich und Deutsche Erdöl mit 123 behauptet, Buderus und um^Xe WettmeUter Christel Cranz (Freiburqk Rheinstahl gewannen je 0,25 v. H. auf 103,50 bzw. um unsere We tmeMer GYnstei r a n z l6reivurg, 1 yon Autoaktien zogen Daimler 0,25 v. H. /-Eng^ruck^und GMl B e^ au er (Petzer) an auf 134, während BMW. mit 148,50 und Adler- TU nnn Unh trimf Shbübe( und Zakopane werke mit 105,50 unverändert blieben. Von heimischen Ä« einmal an ih?e großen Erfokge anknüpfen >mv.^80. Am Anhettsmartt Mn Schramm Lack i°U- I gegenüber der letzten Schätzung von 165 und dem letzten Kurs von 160, wobei nur 50 v. H. des Bedarfs befriedigt wurden. Arn Rentenmarkt waren Reichs-- altbesitz auf 130,13 (130,30) ermäßigt und so gefragt. b. , Herr von «n lnöchir- nicht lvm n lvir soni> " an9*' »“U ’t f nieini« & L nett f«!«- iner :it der 3* •• fragte Fortsetzung der Aosketballrundenspiele Die Spielrunde wurde weiter gefördert mit der Begegnung VfB. Gießen — Spieloereinigung 1900 Gießen. Ergebnis: 50:31 für VfB. Es war ein Spiel, das sowohl durch die gute Spielweise als auch durch den großen Einsatz auf beiden Seiten begeistern konnte. Man sah gutes Zusammenspiel und verblüffende Korbwürfe. Erft in der 2. Halbzeit war es dem VfB. möglich, infolge besserer Durchschlagskraft den Sieg sicherzustellen. Am Mittwochabend standen sich Spieloereinigung 1900 und To. Heuchelheim gegenüber. Die taktisch und technisch besseren Gießener landeten einen 31:8- Sieg. Heuchelheim hatte im Korbwerfen einen schwarzen Tag. Die Spielrunde, die der Ermittlung des 1. Gaumeisters im Basketball dient, nähert sich ihrem Ende. Am Freitag- und Samstagabend finden die nächsten Spiele statt. Das wichtigste Treffen steigt im letzten Spiel am Samstagabend in der VfB.-Halle. Mit dem Männerturnverein und VfB.-Reichsbahn stehen sich zwei gleichstarke Gegner gegenüber. Die Tagesform wird wohl entscheiden. Von Wichtigkeit für den Mto. ist die Mitwirkung von Ruprecht Krausch. Es wird noch einmal darauf hingewiesen, daß das Spiel der Stadtmannschaft gegen Paris wieder verlegt werden mußte, da die deutsche Nationalmannschaft nicht nach Frankreich fahren konnte. Schulweitkämpfe im Bezirk Gießen-Land. Gestern standen sich die Mannschaften der Knaben des Bezirks Gießen-Land in vier Kampfgruppen gegenüber. Die Leistungen waren sehr gut, und die 1 Mannschaften so gleichwertig, doß oft ein Leistungs- 1 punkt ober wenige Zehntelsekunden über den Sieg entschieden. Deshalb setzte auch jeder Wettkämpfer 1 alles ein. Unter Leitung von Kreissportlehrer Mohr Während die Tabelle der Staffel V keine wesentliche Aenderung aufweist, überstürzen sich die Ereignisse in der Staffel IV geradezu. Das Zusammentreffen der drei Spitzenmannschaften in letzter Zeit hat eine vollständige Umgestaltung der Dinge im Gefolge gehabt. In der Führung haben sich Mtv. und Barbara abgelöft, während die' Luftwaffe lachender Dritter ist. — Es ist klar, daß jetzt ein harter Endkampf entbrennen wird, zumal alle drei Gegner immer noch Aussichten haben, für Führungswechsel zu sorgen. Wer die Nerven behalten wird, läßt sich im Augenblick noch nicht sagen. Fest steht, daß nur die tatsächlich beste (gf gewinnen kann. Zufallsergebnisse scheinen bei der Gleichmäßigkeit der Mannschaften schon von vorneherein aus. Der morgige Sonntag wird kaum eine Aenderung bringen, weil den anstehenden Spielen — wenigstens in der Staffel IV — keine entscheidende Bedeutung beikommt und weil es wahrscheinlich Favoritensieger geben wird. Die Staffel V sieht einige interessante Begegnungen, die vielleicht' sogar Ueber- raschungen erbringen werden. Denn gerade die beiden Neulinge haben in letzter Zeit ausgezeichnete Leistungen gezeigt. Es treten an: 1860 Marburg — Luftwaffe Gießen. Heuchelheim — Ockershausen. Wetzlar — D.-Niedergirmes. auch sehr stark schneite. nffTLJf'X Bei dem Wintergewitter schlug der Blitz m die fCDOTl* Turmspitze der Kirche in Kristel ein und zündete, l 1 1 1 Die Feuerwehren von Kriftel, Hattersheim und Hof- RheM-Majnische Börse, heim eilten sofort herbei, doch scheiterte ihr Lösch- angriff dadurch, daß der starke Sturm die nur unter geringem Druck stehenden Wasserstrahlen abtrieb. So Frankfurt a. M., 9. Marz. Die ^Borie war stim- mußte die Frankfurter Feuerlöschpolizei alarmiert mungsmäßig leicht gebessert, nachdem die letzttagigen werden, die mit zwei Kraftfahrspritzen anrückte. Nun Abgaben im wesentlichen aufgehort. haben, obgleich wurde aus dem Wasserturm, der in die Maschinen- die Märkte noch nicht ganz frei von Angebot waren, leiter eingebaut ist, unter erheblichem Druck das Dies und nur zögernde Kaufneigung der Kundschaft Wasser auf die Turmspitze gegeben. Innerhalb kurzer führten am Aktienmarkt daher kursmaßig iw1 allge- Qcit gelang es dann auch, das Feuer einzudämmen, meinen nur zu kleinen Erhöhungen von durchschnitt- Trotzdem bei dem Brand heftiger Sturm herrschte, lich 0,25 bis 0,75 v. H. Die Umsätze waren dabei fraß dich das Feuer nur sehr langsam in der Holz- ebenso gering wie m den letzten Tagen, teilweise noch konstruktion des Turmes weiter. Er wurde etwa zwei mäßiger. Im Verlaufe gingen die Kurse vereinzelt Mpter tiei reritört unter dem Druck der Geschäftsstille sogar etwas I zurück. Bei kleinem Bedarf etwas stärker befestigt waren Feldmühle Papier mit 114,50 (112,25) und Conti Gummi mit 211 (208,25). Von Elektrowerten Jugendherbergen mit eigener Landwirtschaft. Jugend soll mit bäuerlichem Leben vertraut werden. LPD. Frankfurt a. M., 9. März. Auf Anordnung der Reichsjugendführung sollen sämtlichen Jug endherbergen sogenannte I u g e n d h ö s e angegliedert werden, die eine Bauernwirt- ch a ft mit all ihren Arbeitsgebieten umfassen. Im Landesverband Rhein-Main des Reichsoerbandes für Deutsck-e Jugendherbergen werden ebenfalls die Jugendhöfe eingerichtet werden. Die Herbergen von Rüdesheim und Wiesbaden besitzen bereits eine Viehhaltung. In nächster Zeit erhalten die Jugendherbergen von Lorch, Schloßborn, Zwingenberg, Gersfeld, Limburg, Hachenburg u. a. einen eigenen Viehbestand. Das notwendige Land wird angekauft. Gleichzeitig erweitert man die Felder durch Ankauf geeigneter Grundstücke, um Obstbäume zu pflanzen. Die Jugendherberge Emmershäuser Mühle im Weiltal wird in der nächsten Zeit zu einem Jugendhof ausgebaut. Die neuzuschaffenden Jugend- Höfe sollen die Jugend intensiver mit dem Leben auf dem Lande bekannt machen, gleichzeitig aber auch eine eigene Bedarfsdeckung ermöglichen. Die Produktion des Jugendhofes kommt der Jugend selbst zugute, denn alle Erträge wandern in die Küchen der Jugendherbergen. Oft wird der Ertrag in den Jugendhöfen so groß sein, daß weitere benachbarte Jugendherbergen, denen kein Jugendhof angegliedert ist, mit den Erzeugnissen versorgt werden können. aiien Rührei, Setzei usw. verwendet werden. Sie Sen vor dem Genuß mindestens acht Minuten Gekocht oder beim Kuchenbacken m Backofenhitze iöllig durchgekocht werden. Enteneier dürfen auch -ur dann zum Verkauf vorrätig gehalten, fellge- oten verkauft ober sonst in den Verkehr gebracht werden wenn sie als Enteneier gekennzeichnet sind ad eine 25X30 Zentimeter große Tafel auf die Vorschrift zur Verhütung von Gesundheitsschaden inweist. LandsmannschastStreffen Bekenntnis zu Volkstum und Heimat. NSG. Das alljährlich stattfindende Treffen aller m der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" zu- ^mmengefaßten Landsmannschaften, Heimat- und Trachtenvereine des Gaues Hessen-Nassau wird in üesern Jahre am Sonntag, 24. September, statt- imben. Damit ist zugleich ein großes Urlaubstreffen «erbunden. Die Veranstaltung wird diesmal in der -Zesthalle in Frankfurt am Main abgehalten, die so :»icl Raum bietet, daß auch die einzelnen Starnmes- iteffen mit ihren abwechslungsreichen Darbietungen tattfinden können. Auf diese Weise wird jeder Volksgenosse Gelegenheit haben, an diesem Tage echtes tzrcmchtum und Volkstum fast aller Stämme des öjroßdeutschen Reiches mitzuerleben. Selbstverständ- äch wird auch wieder ein Festzug durch Frankfurts ; Straßen geführt werden, der in diesem Jahre die Besonderheiten deutscher Landschaften zur Schau ringen soll. Die landsmannschaftlichen Vereine be- ! ginnen bereits jetzt mit den Vorbereitungen. Es ist u erwarten, daß das diesjährige Treffen wieder ein machtvolles Bekenntnis zu Volkstum und Heimat wird. Zuchtbullen-AuSstellung und -Versteigerung in Gießen. Der Landesverband der Rindvieh- üchter Hessen-Nassau, Abteilung C, Rot- uieh, hielt am heutigen Freitag in der hiestgen Ber- tteigerungshalle Rhein-Main eine Ausstellung und ^uchtviehoersteigerung ab. Bereits am Donnerstagnachmittag wurde das zur Versteigerung kommende Diehmaterial aufgetrieben und einer Schutzimpfung urch Kreisoeterinärrat Dr. M 0 n n a r b unterzogen. Aufgetrieben finb insgesamt 77 Bullen, davon 23 ioer Klasse I (16 Monate und älter) und 54 der Masse II (14 bis 16 Monate). Es handelt sich durchweg um ausgezeichnetes Tiermaterial aus den be- annten Zuchtgebieten des Kreises Biedenkopf, aus »em Dillkreis, aus Oberhessen, aus dem Odenwald, uus Kurhessen und aus Westfalen. Heute morgen and die Sonderkörung und die (Einteilung in die Zuchtwertklassen unter ber Leitung von Tierzucht- »irettor Dr. Wagner (Gießen) unb Tierzucht- virektor Dr. Tornebe (Biedenkopf) statt. Das gleiche gilt auch für Hörnsheim. Katzenfurk ist zu Hause immer gefährlich gewesen und als typische Heimmannschaft zur Genüge bekannt. Kreisklassen: besten Entwurf einen entsprechenden Geldbetrag Tu. Ahbach'- Tv. vulenhasen. bCÄnncnrDtt), S. März. Der hiesige Obst, und custwasse II - Tu. ftrofborf. Gartenbauverein hielt bei Mitglied Otto Strack In Aichach wird es auch diesmal roieber einen eine diesjährige Jahresversammlung ab. Der Vor-! spannenden Kampf geben, zumal hier ber zlunü^ itzende, Baumwart Heinrich Mißler, gab zunächst in bie Bezirksklasse auf dem Spiel steht. Gewmnen einen Rückblick auf das abgelaufene Vercinsjahr, aus die Platzbesitzer, bann ist ihnen der zweite Platz dem hervorgehoben zu werden verdient, daß im sicher. Gelingt es den Gästen die Ooerhand zu.be- Jahre 1938 insgesamt 3000 Liter Spritzbrühe zur halten, muß ein Entscheidungsspiel die Dinge ge. Bekämpfung der Obstbaumschädlinge verwendet statten. — Krofdorf muß sich zweifellos strecken, wurden. Die Winterspritzung wird auch in diesem wenn es im Fliegerhorst zu einem ©leg fommen Jahre planmäßig durchgeführt werden. Am Schluß will. Es hat den Anschein, als sollten die ersatz- der Versammlung, die sich seit einigen Jahren eines geschwächten Flieger zu einem neuen Erfolg kommen, regen Besuchs auch der Frauen erfreut, sand eine . muröt nickt nackaeivielt ' Verlosung von Hochstämmen, Beerensträuchern und wuvpc HIWI Gartengeräten statt, die immer. von besonderem Abschluß an das für ben Abstieg aus der Interesse der Obst- und Gartenfreunde ist. 23e^ gu6baUri9au(iga Sübwest bedeutungsvolle Treffen zirksobstbauverband hatte einige wertvolle Hoch- fischen dem FV.Saarbrücken und der Frankfurter stämmchen als Preise gestiftet. Der Anregung eines I Eintracht wurde gemeldet, der mit der Leitung des Mitgliedes folgend, wird der Verein die (yörbetuug I gpie[C5 beauftragte Schiedsrichter Albert Multer der Blunienpslege an den Häusern und in den I (ßanöau) habe einige Minuten nachspielen lassen Gärten sich zur Ausgabe machen, um dem Gepräge in öiejer fraglichen Zeit seien die Siegestreffer unseres landschaftlich schön gelegenen Dorfes eine 3U Gunsten von Saarbrücken gefallen, bie aber noch freundlichere Note zu geben. Nach reger 2lu^ I qiei^eitig den Abstieg von Reichsbahn-Rotweiß spräche über die vielfachen Möglichkeiten einer toei= §rant|urt bebeutet hätten. teren Verschönerung des Dorfbildes wurde die anre- $iefe Veröffentlichung war geeignet, in ber Oes- gend verlaufene Versammlung mit dem Gruß an den fentlichkeit eine falsche Meinung über einen ein« Führer und an den Reichsbauernführer geschlossen, wandfreien Verlauf der Meisterschaftsspiele der Fuß« ball-Gauliga Südweft aufkommen zu lassen. Daher (Du)tVCrC L>tUnn|u)00Cn. hatte der Gau-Fußballfachwart im Namen der Frankfurt a.M., ».März. Und Preiset! //-■ - *.4 • .*.1 Dein® Neustadt, Ecke Bahnhofstr. Beachten Sie, bitte, unsere Schaufenster! Da ist der Wintermantel rasch verpönt, denn jeder fehnt sich jetzt nach einem nagelneuen schönen Zrüdjahrsmantel. Natürlich kaufen Sie ihn da, roo Sie reiche flusroahl haben, mo die Qualitäten erstklassig und die preise niedrig sind - alfo: Selbstverständlich wieder bei üocfcühlingssßit — auch in der Mode! <'x:>'y - d/H". -V" - - i W'