lfr.176 Erstes Blatt Samstag,3O./$onntag,3t.3uIt 1938 188. Jahrgang ) bis 40 (30 bis netfänbigen, dem Parlament zuleiten wolfte, um Hort nach dem oft erprobten System der Maion- tf ■»UUUlCIl UUIUL uusytMinv. ------ /—L-Ht 4a~,a; non ir auch die Sudetendeutschen zum Sttllschwe gen fV ne8ei9t" ie,ge en__- kstr>18 !a ni Lies deutete darauf hin, daß die Regierung ent- t'ggni ihres mehrfach wiederholten feierlichen Der- j orcijens das Nationalitätenstaat, ohne sich vorher Lanöer mit den nichttschechischen Volksgruppen zu »iehmarkt. ii- Auftrieb: Rick darunter 232 (25! '15) Kühe, 240 (21! imel und Schüfe li Tt wurden je 50 a) 43 bis 45 (43 bij c) 36 (33 bis 36', 3 (42 bis 43), b) 35 1); Kühe a) 40 fe (34 bis 39), c) 8 is 25 (20 bis & 44), b) 39 bis« , d) - (28). Ä bis 45 (42 bis 45), Schüfe a) - (N 5 bis 30 (30 bis 32). i (59), b2) 58 M gl) 57 (57). Mas Schweine zugeteili 3nntags und Feiertag» Siilagen: Die Illustrierte (Bießenei Familienblätter Häm al im Bild • Die Scholle Monatr-vezugrpreir: 9Jid 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte e 1.80 Mellgebühr , -.25 $hd) bei Nichterscheinen PCI einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Zernsprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahttiach» rieten: Anzeiger Gießen Postscheckkonto: finnlfurt am Main 11688 deutsches Volk und ein neuer deutscher Staat erstanden. Dieses neue vom Führer geschaffene Reich zu sehen, ist für uns Ausländsdeutsche ein freudiges und tiefes Erlebnis. Wir sind als Gäste des Reiches hierher nach Breslau gekommen und stehen ergriffen vor dem gewaltigen lebendigen Werk Adolf Hitlers, vor diesem Deutschland der Arbeit. Wir sehen das Reichsvolk Großdeutschlands am gewalttgen Aufbauwerk seiner Geschichte und schöpfen daraus auch für uns und unseren Kampf neuen Glauben und neue Zuversicht. Wir Ausländsdeutsche erleben das Werk der deutschen Revolution in einer Stärke und in einem Ausmaß, wie es sich der Binnendeutsche kaum vorzustellen vermag. Denn wir wissen, Größe und Glück des Groß» deutscher! Reiches ist Größe und Glück des ganzen deutschen Volkes, ist aber auch Größe und Glück ganz Europas und aller seiner Völker. Es ist unsere -tiefste Ueberzeugung, daß Deutschland von der Geschichte ausersehen ist, jenes neue Recht zwischen den Völkern zu finden, das einzig und allein unserem unruhigen Erdteil den echten und wahren Frieden bringen kann. Daß wir Deutsche zu dieser großen inneren Einheit gefunden haben, danken wir einem einzigen Mann: Adolf Hilter! Wir werden dann wieder in unsere Heimatländer zurückkehren, stolz darauf, daß uns das Schicksal eine besondere und schwere Aufgabe zugewiesen hat: Die deutsche Scholle und das deutsche Blut treu zu hüten und mitzuhelfen, dem deutschen Volk den Frieden zu sichern. Als Sprecher der größten deutschen Volksgruppe in Europa bekenne idf zugleich für alle übrigen Deutschen außerhalb der Reichsgrenzen: Dir alle sind unlösbare Teile des grohdeutschen Volkes! Dem Manne,-der Europa und der Welt das gewaltigste Beispiel eines friedlichen Aufbauwerkes gibt, dem Manne, der das deutsche Volk vor dem sicher scheinenden Untergänge gerettet hat, diesem Manne schlagen die Herzen von Millionen deutscher Menschen auch außerhalb der Reichsgrenzen in tiefster Dankbarkeit entgegen. So grüßen wir ihn hier bei der Feierstunde der Ausländsdeutschen und bringen ihm unsere Liebe und unwandelbare Treue zum Geschenk. Dem Führer Adolf Hitler Sieg-Heil! Sieg-Heil! Sieg-Heil! Dr. Goebbels spricht. Nachdem der Reichssportführer sodann den deutschen Brüdern und Schwestern aus dem Auslands den Gruß der Heimat entboten -hat, nimmt, von einem erneuten Jubelsturm ohnegleichen empfangen, Reichsminister Dr. Goebbels das Wort. Dr. Goebbels, sichtlich bewegt von dem Geist der Stunde und von dem zauberhaften Bild, der wie durch einen glühenden Ring durch die Fackelträger zusammengeschlossenen Gemeinschaft aller Deutschen, vermag bereits mit seinen ersten Worten die Herzen seiner Zuhörer zu packen. Er wies eingangs darauf hin, daß er vor dem gleichen Kreise deutscher Männer und Frauen von jenseits der Grenzen vor nunmehr fünf Jahren auf dem deutschen Turnerfest in Stuttgart gesprochen jhabe. Damals habe das Reich noch am Beginn «*»** (133,25) c*. g. «"in™ ÄÄS N behauptet L gen Um äfcent 2? Verein.^ Jj5n>Qnn ir- ^U0,50 (140$ A- Elektrowea 132 25 . ,d2-25- Echucktr 1 behMM nb O, M) wieder » Farben-Bonds nt 5 Mt 174,50 uw ungsanleihe namti wurf gar nicht heran. Er bleibt von den Forderungen der Sudetendeutschen soweit entfernt, daß selbst das nur mäßig interessierte und im allgemeinen auch schlecht interessierte Ausland die Kluft peinlich empfindet. Da also der erhoffte Beifall ausbleibt, rückt man in Prag schleunigst von dem Entwurf ab und behauptet, die Veröffentlichung könne kein vollständiges Bild der Absichten des Kabinetts geben. Aber es ist gut, daß dies Täuschungsmanöver so schnell entlarvt ist, denn damit ist auch der Plan gescheitert, den englischen Vermittler vor vollendete Tatsachen zu stellen. Lord Run ci man, der als liberaler Abgeordneter einst zu dem Demagogen Lloyd George in schärfster Opposition stand und sich später als Handelsminister in den nationalen Regierungen Macdonalds und Baldwins einen Namen gemacht hat, ist ein bekannter Reeder, der Zwar außenpolitisch sich wenig betätigt hat, aber den Ruf eines geschickten Unterhändlers genießt. Die britische Regierung hat geflissentlich betont, daß. er als Berater nach Prag kommt, in voller Freiheit und Unabhängigkeit, ohne Auftrag und Instruktion, lediglich von dem Wunsch der Regierung begleitet, daß seine Vermittlung zwischen der tschechischen Regierung und der Sudetendeutschen Partei zu einem brauchbaren und dauerhaften Ergebnis führen möge. Wie sehr England daran gelegen ist, zu verhindern, daß die tschecho-slowakische Frage noch länger die internationale Atmosphäre trübt und den europäischen Frieden bedroht, hat Ministerpräsident Chamberlain in seiner letzten gro- ß)E. Unterhausrede mit größtem Nachdruck betont. Wenn Lord Runciman Erfolg haben will mit seiner Mission, wird er der tschecho-slowakischen Regierung zu verstehen geben müssen, daß sie sich mit einem so unverfrorenen Bluff, wie es ihr Nationalitätenstatut darstellt, nicht um klare Verpflichtungen Herumdrücken kann. „Die Atmosphäre hat sich gebessert"^ hat Chamberlain festgestellt. Die tschechische 6in zweideutiges Spiel Hie Mission Lord Walter Runcimans, der ]ö6r nicht im amtlichen Auftrag der britischen Re- lierung, aber auf ihre Anregung hin und mit der aiüorität - seines Landes als „investigator and ndiator“ als Erforscher und Vermittler nach ßrcg geht, könnte für das Problem der Reorgani- \a m des tschecho-slowakischen Staates eine neue in vielleicht sogar entscheidende Phase bedeuten. Lmland und Frankreich, die durch ihre entschiede e Stellungnahme in aller Öffentlichkeit sowohl Di hinter den Kulissen immer und immer wieder ßrrg ermuntert Haden, sich auf alle Forderungen der Wetendeutschen und der and.eren nicht-tschechi- jchii Volksgruppen nach einer vernünftigen Re- aeting des Nationalitätenproblems taub zu stel- Itii, haben erst in dem Augenblick, als auch ihnen die Zuspitzung der Lage für den europäischen Frie- )en bedrohlich zu werden begann, sich entschlossen, nii fünften Mahnungen und Ratschlägen in Prag scheint, begleitet vom Gauleiter und Oberpräsidenten, dem Reichssportführer, dem Gauleiter und Staatssekretär Bohle, dem Kommandierenden General des VIII. Armeekorps, Konrad Henlein und dem Führerkorps. Die Arme fliegen hoch. Im rhythmischen Takt ertönen die Heilrufe der Massen. Dann ertönen Kommandoworte, und in feierlichem Zug marschieren die Fahnen, an der Spitze das neue Bundesbanner des Reichsbundes für Leibesübungen, flankiert von zwei Hakenkreuzfahnen und begleitet von den ältesten Traditionsfahnen der deutschen Turn- und Sportvereine im Auslande, in die in der Mitte freigelassene Gasse, gefolgt von der stattlichen Abordnung der schwarzweißen Fahnen des sudetendeutschen Turnoerbandes und den Bannern der deutschen Turn- und Sportvereine in aller Welt. Man erkennt im matten Licht des Abends und der Scheinwerfer die Fahnen der deutschen Turner Nordamerikas, Chiles, Australiens und all der anderen Länder, aus denen Abordnungen zum Deutschen Turn- und Sportfest nach Breslau gekommen sind. Mit der Fahnengruppe marschieren auch die auslandsdeutschen Turnerinnen in schönen Trachten oder auch in schlichter Sportkleidung ein. Dann intoniert die Musik unter atemloser Stille eine feierliche Weise, und die Wiener Singgruppe fällt mrf dem Liede „Heiliges Vaterland" ein. Bald stimmen alle ein. Ergriffen lauschen die Deutschen aus dem Altreich diesem Bekenntnis zum deutschen Blut und zur deutschen Art. Der Reichssportführer, Staatssekretär von Tschammer und Osten-, eröffnet die nächtliche Feierstunde und gibt dem Vorsitzenden des Sudetendeutschen Turnverbandes, Konrad Henlein, das Wort. * 1.18 ^185 ).m |,w d«. 2 45 p* iten, n 1h p. m •• )reit 995 p.m •• 5 500iA | Iiq die Sudetendeutschen, Slowaken, Polen, irn und Ruthenen einfach kaltzustellen. Das malitätenstatut sollte in einer Form, die an grundsätzlichen Stellung der Tschechen als ern- und allein herrschendes Staatsvolk in der iblik nicht das geringste ändern würde, unter rung des demokratischen Scheins dekretiert l£n. Vermutlich hielten die Tschechen diesen für besonders schlau. Man konnte den auf \ Beitrag zur Sicherung des Friedens hm- bäugenben Franzosen und Engländern etwas vor- r-usn, was dem Nichteingeweihten roie eine Losung r-s Nationalitätenproblems erscheinen mußte, in Lchrheit blieb aber alles beim alten, die tschechische Lsmachtstellung wäre wieder einmal gerettet ge- v?j n. Aber der Trick war zu schlau. Den Eng- Ciiiern ahnte von einer rein parlamentarischen Er- Oi: ung der Nationalitätenfrage nichts Gutes, sie ithm eine vorherige Einigung zwischen Regierung i Sudetendeutschen, also ein ähren wie es ir Hodza ursprünglich in Aussicht gestellt hatte fr lieber gesehen. Das britische Kabinett schlug >hr die sofortige Entsendung eines unpartei- Ijtrt Vermittlers vor, die man anfangs nur für bin Fall des Scheiterns dieser Verhandlungen pichen tschechischer Regierung und Sudetendeut- str: vorgesehen hatte. Mit süß-saurer Miene mußte N die'sem Vorschlag zustimmen. Aber so schnell p man die Partie nicht verloren. Die Takttk luie gewechselt. Hatten die Tschechen bislang sich st-h weislich gehütet, auch uur em Wort darüber Ikuten zu lassen, was in Ministerkonfer^nzen M parlamentarischen Ausschüssen über dasMatto «2t-n.st-.ut ausgebrätet Worten »«***»«* Regierung hat nichts dazu getan. Nur die beispiellose Disziplin der sudetendeutschen Bevölkerung und die immer wieder auf die härteste Probe gestellte Ge- duld Deutschlands haben den Frieden erhalten. Chamberlain hat dies anerkannt und der lieber» zeugung Ausdruck gegeben, daß mit der Lösung der Nationalitätenfrage in der Tschecho-Slowakei ein weiterer Schritt zu einer allgemeinen Befriedung getan werde. Er hat den deutsch-englischen Flotten- vertraa als ein Beispiel dafür angeführt, daß im Gegensatz zu der Meinung englischer und franzö» sischer Volksfrontkreise ein vollständiges lieberem» (ammen . zwischen demokratischen und autoritären Staaten durchaus möglich sei. Er hat das Flottenabkommen als einen praktischen Friedensbeitrag des Führers bezeichnet, der in seiner Bedeutung noch nicht genügend gewürdigt worden fei. Aehnlich hat sich auch der ehemalige französische Ministerpräsident Flandin, der Wortführer der Opposition gegen das Vottsfrontexperiment in Frankreich, geäußert. Auch er setzte sich lebhaft für eine Verständigung mit Deutschland ein. Diese Stimmen der Vernunft verdienen um so größere Beachtung, als Presse und Parlamentarier der Linken, die Zwar theoretisch auf die Ideologie eines radikalen Pazifismus ein- gefchworen find, sich geradezu überschlagen in einer skrupellosen Kriegshetze und sich befleißigen, in unverantwortlicher Weise eine Stimmung zu schaffen, die, wie Chamberlain und Daladier nachdrücklich betont haben, der konkreten politischen Lage in keiner Weise entspricht. Um so notwendiger ist es, mit allem Ernst und größter Aufrichtigkeit die als den Frieden bedrohende Krisenherde erkannten „neuralgischen Punkte" Europas in sorgfältige Behandlung zu nehmen und mit ihrer Ausheilung den haßerfüllten und verblendeten Kriegshetzern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Dr. Fr. W. Lange. Breslau, 29. Juli. (DNB.) Zu einem unvergeßlichen Erlebnis wurde am Abend des Freitag die Feierstunde des Deutschtums im Ausland auf dem nächtlichen Schloßplatz, bei der Reichsminister Dr. Goebbels eine hinreißende Ansprache an ' die deutschen Brüder und Schwestern aus aller Welt hielt, die zum großen Fest der Leibesübungen nach Breslau gekommen sind. Den Dank der Ausländsdeutschen sprach der Führer der Sudetendeutschen, Konrad Henlein, aus. Der ganze, von hohen Tribünen eingefaßte Schloßplatz, in dem girlandengeschmückte Fahnentürme das gewaltige Viereck andeuteten, bietet mit der Silhouette der Stadttürme über dem Grün der Bäume ein imposantes Bild. Hachaus steigen die von Fahnenmasten eingefaßten Tribünen, die seit Stunden Kopf an Kops von einer erwartungsfreudigen Menge besetzt sind. Unmittelbar vor dem Rednerpodium stehen die Blocks der deut-, schen Brüder aus aller Welt, im dullk- len Graugrün das stattliche Aufgebot der fudeten- deutschen Turner, im hellen Grau die sudetendeutsche Jugend, dazu die verschiedenen Abordnungen des schaffenden Südetendeutschtums, unter ihnen auch ein Bergmannsmusikzug in Knappentracht mit roten Federbüschen an den Kappen. Hinter den Sudetendeutschen folgen die Abordnungen aus dem übrigen Europa und aus Uebersee, alle mit ihren Fahnen, viele in ihren Trachten oder in sportlichem Gewände. Vom Hotel Monopol her, wo eine dichte Menschenmauer Spalier bildete, tönt das Brausen der Heilrufe, als Reichsminister Dr. Goebbels er- Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Druck und Verlag: Vrühlsche Univerfitatsdruckerei R. Lange in Gießen. Zchristlettung und GeschSstsftelle: 5chulftratze 7 n U)re der Regierung übergebenen Vorschläge ! Mchtet, so ließ man jetzt plötzlich, wo Lord | irriman sich auf den Weg nach Prag macht, 11 i Bombe platzen. Eine dreiste Indiskretion mvcht i Anfang. Don Prag aus wurde m einen fransigen Nachrichtendienst ein sinnentstellend ver- trrmelter und zurechtfrisierter Auszug der sudeten- ill.chen Denkschrift lanciert zu dem durchsichtigen Dti, die sudetendeutschen Forderungen in iMnr- ‘<1 als. überspannt und völlig unvereinbar mi bc in Paris so oft betonten „Integrität öer H^cho-slowakischen Republik erscheinen zu lassen. Öiife nur ein Dertrauensbruch diesen hinterhältig Schachzug hatte möglich machen können, lag Ur iauf der Hand, denn allein der tschechischen Re- Rnmg waren die Vorschläge der Sudetendeutschen Inei zur Kenntnis gebracht worden. Die Sudeten- in-uwirken. Daß sie damit bis heute so wenig ir >lg gehabt haben, hat eben seinen Grund darin, ' die Tschechen, gestützt auf ihre Militärverträge Frankreich und der Sowjetunion, glauben, die Zeftißheit haben zu dürfen, es fei in Paris und .Lodon nicht fo ernst gemeint und man werde sie, :t)em sie es zum Aeußerften kommen ließen, schon ritf: fallen lassen. Unterstützt wurden sie in dieser ’IiFajfung durch die seltsam einseitige Unterrich- : iiitn, die Frankreich und England sich ausschließlich Fühlungnahme mit der tschechischen Regie- itlg auf dem üblichen diplomatischen Wege ueifchafft haben. Aus diese Weise konnte man mit ■ rQ.. m liiiiim so zähen, verschlagenen und skrupellosen Der- 015 015} JtatMungspartner wie den Tschechen, denen jedes Wittel recht ist, das sie vor dem Zwang zu einer lci?n Entscheidung bewahrt, niemals zum Ziel liprtimen. Die tschechische Verschleppungstaktik feierte ixrlre Orgien. Man erörterte wochenlang im Gre- xium der sogenannten politischen Minister, welche Ziixeständnisse man den Volksgruppen wohl machen He, die wohl im schlecht unterrichteten Ausland UN Anschein von Entgegenkommen erwecken sollten, M aber in dem zu verblendeten Chauvinismus msishetzten tschechischen Volk die Stellung der Re- »enmg zu gefährden. Man nahm zwar eine Denkest der Sudetendeutschen zur Kenntnis, zögerte abr seinerseits von Woche zu Woche den Augen- blit hinaus, wo man selbst Farbe bekennen mußte. In) als das schließlich nicht mehr versing, und &i:Ianös Neugier auf den Inhalt des schon sagen- tzchn Nationalitätenstatuts immer unbequemer vll'de, verschob man in Prag die ganze Diskussion ms dar parlamentarische Gleis. Ein in keiner Weise bfoetenter Ausschuß der Regierungsparteien mliDe mit dem DtcAonalitätenftatut befaßt. Ja, d lärerunq nahm, da sie im Parlament für ein ,:esissungsänderndes Gesetz über keine hinreichende M rheit verfügt, bereits mit den tschechischen Par- re ie? der Opposition Fühlung auf. Die deutschen Festspiele Goethes »Egmont^ in Salzburg. Oie „IBolfüre* — in Bayreuth. Prosa Generalprobe wie noch nie! Das ganze Sportfeld ist zur Festwiese geworden, auf der sich ein Volksfest, sicherlich das größte und fröhlichste Volksfest abspielt, das Deutschland jemals erlebt hat. Deutschlands Jugend, erlebt zum ersten Male diesen Pulsschlag deutschen Lebens in seiner ganzen Unmittelbarkeit. Was sind da schon Wettkämpfe, was bedeuten uns in diesem Zusammenhang überhaupt Einzelleistungen? Sie gehen unter in dem großen Geschehen dieser Tage und niemand — und am wenigsten die Wettkämpfer selbst — nehmen diese Erscheinung mit Bedauern zur Kenntnis. _____ ... Regentin. Ihre durchgeistigte Auffassung schlug die Zuschauer sichtlich in Bann. Das Klärchen Angela S a l l o ck e r s knüpfte würdig an die Tradition der großen Derkörperinnen dieser Rolle an. 3m Führer sieht ein ganzes Volk seine nationale Hoffnung verkörpert der größten Aufgaben gestanden, die jemals einer deutschen Staats- und Volksführung gestellt worden seien. Die Tage von Stuttgart seien noch als ein Fest der Hoffnung und des Vertrauens gefeiert worden, in unerschütterlichem Glauben an den neuen Stern, der damals über dem Reich gerade aufgegangen war. Aus diesem Fest der Hoffnung vom Jahre 1933 ist nun heute, im Jahre 1938, das Fest der Erfüllung geworden. Aus dem Glauben von damals wurde die Gewißheit von heute, und es ist aus Niederlage und Verfall der größte Triumph unserer deut- schen Geschichte entstanden. Den Krieg hatten wir verloren, aber wir haben die Revolution gewonnen. Und was wir in den schmachvollen Jahren von 1918 bis 1933 aufgeben muhten, das haben wir in den vergangenen fünf Jahren wieder aufgeholtt Dr. Goebbels betonte, daß es keineswegs feine Absicht sei, einem faden Illusionismus das Wort zu reden und etwa zu behaupten, es wären nun schon alle deutschen Fragen gelüst'. Gelöst sei nur ein Bruchteil von ihnen, ein größerer Bruchteil sei in Angriff genommen, und der größte Teil wenigstens schon anerkannt. Das Reich stehe in einem schweren wirtschaftlichen und polr- von tragt chen Schauern umwittert. Großartig in ......."lickenschildt in der heute die Geschicke des Reiches leitet und Wortführer des Volkes,ist? Ist es nicht wie ein Wunder, daß in diesem Wanne das deutsche Volk fein Schicksal selbst in seine eigene Hände genommen hat? Und ist es für uns nicht eine tiefe Beglückung, nun in diesem Wann die nationale Hoffnung unseres ganzen Volkes verkörpert zu sehen? Wie oft haben wir erlebt, daß, wenn er die Nation aufrief, sie ihm einschränkungslos ihr Jawort und ihre Gefolgschaft zur Verfügung stellt. Das ist die Demokratie, wie wir sie verstehen, eine Demokratie der tiefsten Verbundenheit zwischen Führer und Volk!" ,Zn diesen festlichen Stunden, in denen Teile unseres ganzen deutschen Volkstums um uns versammelt sind, in diesen Stunden, da wir uns der großen politischen und kulturellen Mission des Deutschtums in aller Welt bewußt werden, gedenken wir am Anfang und Ende des Mannes, der unseren nationalen Glauben erfüllte und unsere nationale Hoffnung wahr machte. Der Führer läßt euch durch mich seine Grüße überbringen!" Unbeschreiblicher Jubel dankte Dr. Goebbels für diese Mitteilung, ein Jubel, der sich noch steigerte, als Dr. Goebbels ankündigen konnte, daß der Führer am Sonntag selbst als Vertreter der deutschen Ration vor ihnen stehen würde. „Ihr werdet aus seinem Antlitz", schloß Dr. Goebbels unter Stürmen der Begeisterung, „neuen Glauben und neue Hoffnung schöpfen, die ihr nötiger habt als irgend jemand anders, die ihr mitnehmen müßt in den schweren Kampf des Alltags für die Größe unseres Volkstums und die Ehre unseres Blutes." Seine Worte klangen aus in das Sieg-Heil auf Reich und Führer, das sich fortpflanzte und von den Liedern der Ncu on abgelöst wurde, die die erhebende Stunde beschlossen. Gebieten, aus Lettland, aus Rumänien und aus vielen Ländern von Ueberfee. Fassungslos weinend sah man sudetendeutsche Gruppen im Stadion sitzen, als sie dieses Bild deutscher Marinesoldaten erblickten. hier holten sich diese deutschen Kameraden die Kraft und den Mut! Kein Mensch hatte sie zur Generalprobe geschickt, kein Befehl hatte sie dorthin geführt, aber sie waren schon zur Generalprobe da und aus ihrer Ergriffenheit entrang sich ein einziger Schrei der Begeisterung, als diese Elitetruppe im Parademarsch den Platz verließ. Glockenspiel: ,3n den Ostwind hebt die Fahnen*. Und dann sollten wir in den Mittelpunkt dieses Festes die Leistung allein stellen? Auch der Klein- Gewitter über der Festfladt! Breslau, 29. JuN 1938. Zum ersten Male wird im Pressezelt das eilige Klappern der Maschinen von 150 ununterbrochen arbeitenden Pressemännern vom Rollen des Donners und vom Brausen des Sturmes übertönt. Ein Woyenbruch geht auf das Dach des Preffezelts hernieder, alle Naturgewalten scheinen losgebrochen, es ist 15 Uhr und stockfinster über dem weiten Hermann-Göring-Sportfeld. In unserem riesigen Pressezelt brennen die Lampen. Aber der Nachrichtendienst läuft ununterbrochen weiter. Telephone versuchen mit schrillen Klingeln das Rauschen des Regens zu übertönen, Telephonistinnen bemühen sich um Fernverbindungen, alles ruft und winkt und arbeitet dabei doch. Die tropische Hitze der Festtage in Breslau hat endlich eine jähe Unterbrechung erfahren. Bereits am Freitag in den frühesten Morgenstunden zogen schwarze Gewitterwolken am westlichen Horizont herauf. Sie türmten sich dick vor dem riesigen Sportfeld, und den Blicken der besorgten Festbesucher wollte es fast so scheinen, als ob sich die Wolken vor so viel Lebensfreude und Fröhlichkeit der 100 000 auf dem Sportfeld teilten, um nach Süden und Norden abzuziehen. Und nun ist das Wetter mit seiner Urgemalt da. Alles rennt von den Tribünen, sucht schützende Zelte auf, stellt sich unter Bäume und Sträucher und sucht in den Zugängen zu den Tribünen Schutz. In der sogenannten Ladenstraße unter der Nordtribüne be$ Friesenseldes herrscht fürchterliche Enge, denn die Turner, die zu Tausenden in bunter Folge zum Wettkampf der Vereine aufmarschiert waren, mußten den Platz räumen. Und dennoch: das Wetter kann zwar die Kämpfe unterbrechen, es kann uns aber.. nid)t die Laune verderben. Man trägts mit humckk, und in den riesigen Speisezelten spielte die bayerische Blasmusik auch bei Blitz und Donner ihre echt bajuvarischen Weisen weiter. Man lärmt und scherzt und freut sich kindlich, wenn einem Kameraden durch ein Zeltloch ein Regenguß in den Nacken läuft. Welches großes Erleben doch dieser heutige Vormittag brachte! Auf der Friesenwiese marschierten bereits in den frühen, fonnenumfluteten Morgenstunden Tausende von Vereinen auf, um Ausschnitte aus ihrer Vereinsarbeit zu zeigen. Das Bild, das sich dem Beschauer von den Zinnen der geroaltigen Tribünen bot, war in seiner Lebendigkeit und Buntheit einfach überwältigend. Und doch leerten sich allmählich die Tribünen. Man ging zur Schlesierkampfbahn, drängte sich durch die Eingänge und verschaffte sich auf den Terrassen Platz. Rund 30 000 Menschen sitzen still und aufmerksam, obwohl im Programm keine Veranstaltung angekündigt ist, obwohl nichts darauf hinwies, daß hier etwas besonderes. „los ist". Es war nur eine Generalprobe für die Sondervorführungen heute und morgen Nachmittag. Aber was für eine Generalprobe. SA. zeigte Vorführungen, 140 Polizeianwärter, die aus Wien übernommen wurden, machten einige Stellproben und unsere Marine übte ihr Programm. Ja, unsere Marine!! Was kann sich eine Landratte schon unter diesen Vorführungen, was kann sich überhaupt der deutsche Sportkamerad aus der Tschechv-Slowakei unter unserer deutschen Marine vorstellen? Und sie saßen vollkommen im Bann der Blauen Jungen, die ihre Parademärsche von einer begeisternden Exaktheit hinlegten, die ihre Traditionskompanien in den Uniformen der Marinesoldaten des Großen Kurfürsten aufmarschieren ließen, die eine Abteilung Kolonial-Marins- soldaten in die Kampfbahn schickten, die eine Abteilung der kaiserlichen Marine aufziehen ließen und die schließlich die Kompanien der reichsdeutschen Marinesoldaten mit Musik, mit Gesang in Weiß und Blau in donnerndem Gleichschritt in die . Kampfbahn brachten. Zehntausende jubelten, Zehn- : tausende saßen aber auch stumm vor Ergriffenheit : und zu diesen letzten Zehntausenden gehörten unsere • volksdeutschen Kameraden aus den sudetendeutschen VW Wn «J M'onei U' - ' u. 1er" Uli le,f n 1 . B-dr-M jp- Inmitten festlicher Höhepunkte. Breslau im Zeichen des Äolksbewußiseins und der Lebensfreude. Don unserem Dr. Gt.-Sonderberichierstatier. drei Ebenen des Schauspiels: der politischen Sze. nen, der Dolksauftritte und der Klärchen-Tragödie. Hilpert ließ die polittschen und die Klärchen-Szenen in den hohen Logenbauten spielen, während er tie Dolksszenen auf die ebene Erde verlegte, wo sich zwischen den Häusern ein buntes Hin und Her ent-, wickelte. Ewald Balser aestaltete seinen Egmont vorn Sprachlichen her, wohl die günftigfte Losung bei den besonderen akustischen Verhältnissen der Naturbühne. Werner Krauß spielte den Alba nicht als Theaterbösewicht, sondern fast als einen Wissenschaftler, einen Theoretiker, einen Methodiker riums für Volksaufklärung und Propaganda sind aus Grund der Ausschreibungen für den Kunstwett- bewerb auch zahlreiche Einsendungen für den Schrifttums-Wettbewerb eingegangen. Der Reichs- sportführer hat in der Gruppe Lyrik von Werke bild ist! Der Gewitterregen hat aufgehört! Nur von Ferne grollt noch der Donner. Man wagt sich wieder unter dem schützenden Zeltdach hervor, eine frische Kühle liegt über dem herrlichen Sportfeld, vom Glockenturm kündet das Lied „In den Ostwind hebt die Fahnen" die Stunde. Noch rieselt leichter Regen, aber über dem Häusermeer Breslaus zeigen sich die ersten hellen Streifen, die Reichsbundfahnen über allen Kampffeldern flattern wieder lustig im Wind, Das Fest kann feinen Fortgang nehmen! Im Mittelpunkt des sportlichen Geschehens stehen auch heute die Deutschen Leichtathletik- Meisterschaften auf der Jahn - Kampfbahn. Während bei den Kämpfen der Junioren teilweise erstklassige Leistungen erzielt wurden, lassen die Ergebnisse bei den Senioren zu wünschen übria. Diese Erscheinung ist ganz erklärlich, denn es fehlt nun einmal an der nötigen Konzentratton. Es ist nicht so, wie im Olympia-Stadion in Berlin, wenn zum 100-Meter-Endlauf angetreten wird. Während man1 in Berlin vor dem Startschuß eine Stecknadel hätte fallen hören können, nimmt man hier auf den Tribünen von wichttgen Entscheidungen weniger Notiz. Man schwatzt seelenruhig weiter, leckt in aller Ruhe an der kühlenden Eisstange oder raucht seine Zigarette zu Ende. Aber wie gesagt, was spielt denn schon die Einzelleistung für eine Rolle. Wenn unsere Athleten heute 10 ober 30 Zentimeter weniger weit gesprungen sind als sonst, dann wissen wir, daß die Jungen mit Rekordleistungen doch da sind, pjenn es bei Länderkämpfen darauf ankommt. Und daß auch unsere Senioren kämpfen können, das beweisen sie uns in Breslau auch zu den Athletik-Meisterschaften in jedem einzelnen Rennen. Breslau in Erwartung des Führers. Die großen Kundgebungen des Sonntags. Breslau, 30. Juli. (DNB. Funkspruch.) Die Ankündigung von Dr. Goebbels, daß der Führer am Sonntag zur großen Abschlußkundgebung des Deutschen Turn- und Sportfestes nach Breslaukommen wird, hat in der Fest- stadt unbeschreibliche Freude und Begeisterung aus- gelöst. Bei seinem Eintreffen wird Adolf Hitler durch den Gauleiter, den Kommandierenden General, den Neichssportführer und den Oberbürgermeister der Feststadt willkommen geheißen. Nach dem Abschreiten der Front der Ehrenformationen begibt sich der Führer zu einem kurzen Verweilen in das Hotel Monopol und anschließend aus den S ch 1 o ß p l a tz, wo der Reichssportführer den Festzug des Deutschen Turn- und Sportfestes Breslau 1938 melden wird. Am Nachmittag wohnt der Führer der Abschlußkundgebung des ersten großen Ge- meinschaftsfestes der deutschen Leibesübungen im Großdeutschen Reich auf Der Friefenwiese bei. Hier nimmt nach turnerischen und sportlichen Vorführungen sowie nach kurzen Begrüßungsworten des Gauleiters und Oberpräsidenten der Reichssportführer das Wort, um abschließend das Ergebnis des Deutschen Tum- und Sportfestes 1938 festzustellen und die sich daraus ergebenden Zielsetzungen für bie Zukunft auf» 1 zuzeigen. Drei Auszeichnungen im Schrifttums-Wettbewerb. I ! Bei der Reichsfchrifttumsstelle des Reichsministe- „3n dieses Reich", fuhr Dr. Goebbels fort, „draußen vielfach verleumdet, mit haß und Lüge überschüttet, sind nun in diesen Tagen Zehntaufende unserer auslands- deut chen Brüdern und Schwestern aus allen Teilen der Erde hinein- geströmt. Sie, von denen Ungezählte ihr deut- fches Vaterland überhaupt noch nicht gesehen haben, wollen wir in diesen festlichen Tagen in Breslau ganz besonders fest in unser deutsches herz schließen, heute ist jeder von Ihnen davon überzeugt, daß er stolz auf Reich und Volk sein kann I“, stellte Dr. Goebbels unter minutenlangen Beifallskundgebungen der Waffen fest. „Eine stürmische Revolution ist über Deutschland hinweggegangen, eine neue Gesinnung ist entstanden, und ohne zu übertreiben kann man heute sagen: Aus dem geknechteten und unterlegenen Volk von 1918 ist eine neue Großmacht geworden! Dieses Volk, das 1918 verzweifelt und pessimistisch nicht mehr an seine eigene Kraft glaubte, stellt sich jetzt erhobenen Hauptes in den Kreis der übrigen Weltmächte. Wir sind uns unserer Kraft voll bewußt, wir wissen, was wir wollen, aber wir wollen auch, was mir wissen!" (Stürmische Zustimmungskundgebungen). „Wir reden nicht nur, sondern wir losen auch die uns gestellten Aufgaben." Wieder erhob sich die jubelnde Zustimmung der Zehntausende, geboren aus dem Stolz, sich zum deutschen Volk von heute zählen zu dür- ' fen. Noch einmal befaßte sich der Minister mit den Gegnern des Reiches, deren Motive heute in erster Linie Haß und Neid seien. Wir fürchteten ihren Haß nicht, uns genüge es zunächst, ihre Achtung errungen zu haben, die sie alle dem Deutschland von heute nicht mehr oerfagen könnten. Das aber habe Deutschland nur einem einzigen Manne zu danken. „Ist es nicht wie ein Wunder, daß ein unbekannter Weltkriegsgefreiter tischen Existenzkampf, den es inmitten einer demokratischen Umwelt durchzuführen habe, die es bewußt oder unbewußt an dem notwendigen Verständnis für feine Lage fehlen lasse. Den bösartigsten Gegnern des.Nationalsozialismus käme es offenbar sogar nicht einmal darauf an, Europa in einenblutigenKriegzu stürzen, wenn nur dadurch ihr Wunsch in Erfüllung gehe, den ihnen so vetchayten Nationalsozialismus zu stürzen. Aber sie kämen zu spät. Das Deutschlaird von heute sei ein ernst zu nehmender M a ch t f a k t o r. Da man nun nicht mehr den Mut habe, bas Deutschland Adolf Hitlers mit Gewalt anzutaften, versuche man, sein Ansehen und seinen Kredit durch eine lügnerische $renefam» pagne zu untergraben. Da gebe es z. B. Kultur- apostel, die so täten, als müßten sie ausgerechnet die deutsche Kultur retten, wahrscheinlich, weil sie selbst keine Kultur haben, die es sich zu retten verlohne. Andere täten so, als sei das ganze Reich mit Stachelbraht umgeben und ein einziges Konzentrationslager. Sie behaupteten sogar, in Deutschland würde nicht mehr gelacht. In diesem Augenblick ging ein Sturm des Gelächters über den Schloßplatz, die demonstrativste Widerlegung über alle deutschen Sender in die ganze Welt, die man sich denken kann. einer besonderen Auszeichnung einzelner Abstand genommen. In der Gruppe schloß sich der Reichssportführer dem Vorschlag des Preisgerichts an und hat nachstehend ^nannte drei Werke mit einer Anerkennung ausgezeichnet: 1. (Siemens Laar „... reitet für Deutschland" (Carl-Friedrich Freiherr von Langen); 2. Wolfgang Frank „Rudergänger war der liebe Gott" (Die Sturmfahrt der „Störtebeker" über den Atlantik); 3. Günther Grell „Die Seejungfrau". Begeisternde Titelkämpfe der Binger. Mit ungeheuerem Schneid und kraftvollem Einsatz kämpften unsere Freistilringer am Freitaa um deutsche Meisterehren. Tausende von Schaulustigen hatten es sich nicht nehmen lassen, der großartigen Kunst unserer besten Ringer zuzusehen. Sie freuten Lord Runcimans Mission. Vorbereitungen in Prag. - Praa, 29. Juli. (DNB.) In einer Konfus des Sechser-Ausschusses über die Selbstverwaltung in den Bezirken und Gemeinden soll über diesen Teil der Verwaltungsreform zwischen dem Secks«- Ausschuß und der Regierung Einigkeit hergestellt: werden, damit der ganze Nationatttätenkodex: (Nationalitätenstatut, Sprachengesetz, Verwaltung;-' reform) Montag von der großen Koalitionskonferenz der Parteivorsitzenden ge- nelymigt werden kann. Damit wäre die Vorbereitung des Nattonatttätenkodex auf tschechischer Seit!! beendet und der Weg zu den Verhandlungen, mit der Sudetendeutschen Partei unli den Vertretern der übrigen Nationalitäten frei. De" endgültige Derhandlungstext wird ins Englische? übersetzt und Lord R u n c i m a n zur DerfüguW gestellt werden. Ueberbies arbeiten bereits die einzelnen Ministerien an der Beschaffung von Material für Lord Runciman, das Verfassung^ rechtlichen, geschichtlichen, statistischen, wirtschaft" lichen Inhalts sein roirb.* Mehrere Londoner Morgenblätter melden, das» bie Kosten für die Mission Lorb Runcimans von der britischen Regierung getragen würben, unterstreichen aber erneut, daß zwisch'U der Aufgabe Lord Runcimans und der amtlichen Politik Londons fein Zusammenhang bestehe. Friedensapostel als Kriegshetze Wo wird der Präventivkrieg gegen die autoritären Staaten gepredigt? Rom, 29. Juli. (Europapreß.) Ein Artikel Pariser „Revue des deux Mondes" in dem Deuff land Kriegsabsichten für Mitte August angebitp worben sind unb in dem auch der Herausgebers halbamtlichen „Giornale b'Jtalia", Gayda, angeß*" fen wurde, hat letzteren zu einer scharfen AbuM veranlaßt. Gayda erklärt, in Wirklichkeit bedroh^ die Demokratien den Frieden. Deren Umtriebe, H* darauf hinzielten, Beunruhigung hervorzurufen aber auf keine beweiskräftigen Dokumente geM seien —, müsse man bereits als Kriegstreiberei zeichnen. Man erzeuge dadurch zwischen den Dönem , Mißtrauen, Panik, Dergeltungsgei" und Kriegspsychose. Diese Beunruhig^! der Welt aber werde allein von den Dem n ■ fratien verursacht und stelle einen Senu* bar, die größte Weltkatastrophe herbeizuführen. M:- müffe sich fragen, welche Absichten sich hinter D®- Veröffentlichung der französischen Zeitschrift bergen, die unmittelbar auf die Erklärung« ■ Chamberlains folge, in denen die Klärutu der Beziehungen zu Italien und Deutschland möglich und wünschenswert bezeichnet wurde. £• ' Papierbombe fei etwas zu übereilt geworfen w den, und da jedes Beweismaterial fehle, habe m das Recht zu der Behauptung, daß es flt9 eine neue Lüge handele, die zu dunklen 0® ken und im Rahmen heimtückischer Manöver eiert worden sei. ., & In welchem Land, wenn nicht in Franfreu die Formel vom Präventiykrieg aui^hr> men, zu deren Apostel sich der ehemalige minifter und Kriegsmaterialschieber aufgeworfen hat? I o u h a u x, der rote B Q* \ scher von sechs Millionen Gewerkschaftlern, M den Boykott der totalitären Staai» mütigfte hat hier in Breslau erkannt, daß seine Einzelleistung nichts ist, daß sie nur Wert hat, wenn die Gemeinschaft aus dieser Leistung den Nutzen zu ziehen versteht, wenn diese Leistung eben Vor- sich an den sportlich hochstehenden Gefechten unb werden nunmehr sicherlich mit ganz anderen Vorstellungen von der Schwerathletik in die Heimo! zurückkehren. Mit Ausnahme des Nürnbergers Kur! H o r n f i f ch e r, der feinen Titel im Schwergewicht verteidigte, gelang es keinem der Vorjahrsmeister, sich zu behaupten. Auch der Kölner Fritz Nettesheim kam wieder zu Titelehren, aber in einer anderen Gewichtsklasse. Im Halbschwergewicht kam E h r et (Ludwigshafen) zum Siege, der sich in früheren Jahren schon mit dem Titel des deutschen Meisters schmücken konnte. Besonders spannend verliefen die Endkämpfe unb mit welchem Elan hier gerungen wurde, bas beweist bie Tatsache, daß es fast durchweg Schultersiege gab. Die neuen Weister. Bantam: 1. Fischer ^Thaleischweiler). Feder: 1. Pulheim (Köln). Leicht: 1. Weidner (Stuttgart). Welter: 1. Nettesheim (Köln). Mittel: 1. Scküser (Ludwigshafen). Halbfchwer: 1. Ehret (Ludwigshafen). Schwer: 1. Hornfifcher (Nürnberg). Welkere Berichte über Breslau im vierten Blatt. «riM- rch-rö» eU K-E >-r 3n|el * ion K-m-° W ; der Wenina ’anbia oerl 'de ZUM Gener. In der Nahe i mehrere N st«,Abteilungen, luUeuge zuA em der stelloert :a, Marke!U berichtet hatte, yta die Reoold gouverneur der rpräfibenten Mei h gelangt Dana nbig nieder Men wurden leben. Die offen at aeietzmäßigen Lertt Wg wieder befeßt morl M verurteilen mit gro inieaetedjnet kurz vor . res 4.August 1936 ftai Ich, als das gefaulte vorbereitet, der nationa j'is der Dankbarkeit ur een zum Ausdruck zu I irilizu, daß die starke r MM Lolk gestützt i Ipranfiert. Sie geben »Ile Aufständische un lallen. Bereits beim luge zerstreuten sich b m die Flucht. Zur Ze irii auf ganz Kreta § Ul- Regierung statt. lÄlstendes wurden zw- Wten verwundet. § afcte verhaftet, bie 21 0 rlchn. lvmueVttfc Mon, 29. M ß ^föHlacbonalb üy über bie neue Ü Wiler betonte, bie ü »«arischen firnes Eiebeftürveniger wir riMerunz ber Kolon liRüumen in einem ai nratderNeai Vertreter von ber % gestern nur das '®erbe' »Nb zwei Bei * ernannt. Die i .Mts würden diele H 2en MlÄ »en über Sie W Y,3uJj>r«nl "«hie ha,''»frone m GnOSi , '“r d'e englj ör Ntabueh, %LUS di- ! hift dein, äg !,:hbec !-enbe» C i bh S' Lust« i bö || äÄ Dem ersten Hauptwerk im musik-dramatischen Der zweite Schauspielabend der Salzburger Fest. Zyklus ,3er Ring der Nibelungen^, der „Wal- spiele war mit großer Aufmerksamkeit erwartet küre" wurde in Bayreuth eine glanzvolle Wieder- ; worden. Man war sehr gespannt daraus, rme Heinz gabe 3utril $ßiri>fr wurde der Führer Z-uge Hilpert bie ^<9W einer Aufführung bie durch die Vereinigung eines rockmeistern m den Festen des Monchsberges er- schier unübertrefflichen Ensemble von Solisten den , richteten Bauten der F eils e n r e_ t fiiutl e für bu Ruhm der Bayreuther Festspiele als der Vorbild- Aufführung von Goethes „Egmont nutzen lichen Pflegeftätte der deutschen Kunst Richard Wag- werde. Die weit auseinanderbezogene Kulisse bet ners befestigte. Der Regisseur Staatsrat Heinz Naturbuhne gestattete eine natürliche Aufteilung der Tietjen gewann dem aus hervorragenden Mit- nrt''***A** " n,° G nn * on gliedern zahlreicher Orchester gebildeten Festspiel- Orchester als Dirigent der Walküre-Aufführung eindrucksvolle Wirkungen ab. Mit äußerstem Willens- einsatz führte Franz Völker feine anspruchsvolle Hauptrolle des Siegmund durch, obwohl er noch unter den Nachwirkungen seiner Verletzungen litt. Als Sieglinde erneuerte Maria Müller ihren großen Erfolg, ber eine aus langjähriger Vertrautheit mit ber Gestalt erwachsene Leistung bestätigte. Rubolf Bockelmann unb Margarete Klose überboten als bas Götterpaar Wotan und Fncka —n ,_ ..... noch ihre Leistung vom Vortage. Zwei Hauptrollen der Inquisition. Hans T h i m i g s Brakenburg mar wiesen eine neue Besetzung auf. Maria Fuchs von tragischen Schauern umm.tt-ri Grobariw in lang die Brunhilde und überzeugte vor allem durch erster Linie Elisabeth F l den metallischen Klang chrer strahlenden Höhe und Rolle ber Regentin. Ihre j bie Eindringlichkeit ihres Spiels. Den Hunding hatte Ludwig Hofmann übernommen, der die Dämonie des finsteren Gegenspielers des Wälsun- .. . ro.- gcn-Paares mit der dunklen Tiefe feines fülligen Eid Kabinettstück der Mutter war Frieda Rl. Baffes charakterisierte. Zu einem der stärksten Ein- 'chard. Besonders gelungen erschienen die Volks- drücke der Aufführung gestaltete sich wieder der , szenen, in deren Mittelpunkt der Schneider Jettei letzte Akt, in dem die Regie bas glanzvoll besetzte Bruno Hübners unb ber Vansen Otto W e r- Walküre-Ensemble auch zu einem mitreihenben sze- nettes standen. Der Hilpertschen Inszenierung btt Nischen Einsatz brachte und die Bildkunst von Emil „Egmont", von ber unsterblichen Musik Beethooeiv Pretorius in bem nach musikalischen Gesichts- umrahmt, wird der große Erfolg der ersten AuM punkten farblich reich gestuften Feuerzauber einen rung treu bleiben. D. K. K. lianterie-Abteilungen, vier Torpedoboote uni) 25 Aus aller Welt slau Im viertea M ertn- fabrik ,Lutine"-Schahes London, 30. Juli. (Europapreß.) Die von fl mit der die Abkühlungsgröße der menschlichen Haut gemessen werden kann. Dr. Büttner beabsichtigt, während der Fahrt und in Afrika an den Expeditionsteilnehmern seine Untersuchungen mit dem Gerät anzustellen. Der Meteorologe Dr. Suckstorff wird außerdem spezielle Taumessungen vornehmen. Die Einzelergebnisse aller Spezialuntersuchungen wer- einer Notwasserung zu verzeichnen ge- der Welt, abstattete. Zn 40 Stunden 2 Minuten die Ostsee bezwungen. Panamerican Airways, von abgesehen, keine Unglücksfälle habt. Den ersten Goldbarren des gebaggert. ... _______g eines vverromman- f ü r die Luftabwehr geführt. Den Oberbichl führt Generalleutnant I. H. Marshall C o r n- II 11, der durch die Leitung der englischen Mili- ^tlommission beim ägyptischen Heer bekannt ge- tofoen ist. Der Oberkommandierende ist gleichzeitig ftir stellvertretenden Chef des Empire-Gen e- Ii stabes für Luftabwehr ernannt worden. Er 151 Jahre alt, kämpfte im Weltkrieg in Belgien ki Frankreich und war von 1928 bis 1932 Mili- attachö in Berlin. Mit ihm zusammen H'ben fünf Befehlshaber der Luftabwehr bestellt Mir gleichzeitiger Ernennung zu Generalmajoren. dic wurde zum Generalgouverneur der Insel er- rttnnt. In der Nähe des neuen Verwaltungssitzes wlrden mehrere Infanterie-Bataillone, Marine- nach den Philippinen, ^ie- as am Donnerstag von Guam aus Victoria-See geht, die andere zum Tanganjika- See. Die letzte Gruppe wird den Tan- ganjika-See überqueren und über Albertville in Belgisch-Kongo den Kongo-Fluß erreichen. Diese Wegstrecke wird je nach den Möglichkeiten Die junge dänische Schwimmerin Jenny Kamme r s g a a r d , die am Mittwoch um 18.58 Uhr zur Durchquerung der Ostsee in Gjedser (Dänemark) gestartet war, hat die deutsche Küste 10 Kilometer westlich von Warnemünde erreicht. Sie hat für ihre hervorragende Leistung 40 Stunden 2 Minuten gebraucht. Eine Stunde nach ihrem An-Üand-Gehen traf sie im Motoorboot in Warnemünde ein, wo ihr ein festlicher Empfang bereitet wurde. Die Luftlinie von Gjedser nach Warnemünde beträgt etwa 42 Kilometer, infolge der Strömung hat die Schwimmerin aber eine weit längere Strecke, vermutlich etwa 60 Kilometer, zurückgelegt. Die junge Dänin hat schon mehrere große Schwimmleistungen aufzuweisen. Im vorigen Jahre brachte sie es fertig, das Kattegatt in 29 Stunden zu durchschwimmen. Der Führer sandte an die junge dänische Meisterschwimmerin Jenny Kammersgaard folgendes Telegramm: „Nehmen Sie zu Ihrer neuen wunderbaren Leistung meine herzlichsten Glückwünsche entgegen." Reichsleiter D e f f - mann (Rostock) überreichte ihr einen in den dänischen und deutschen Farben geschmückten Rosenstrauß. Im Namen des Reichssportführers wurde die Sportlerin durch den Reichsbeauftragten des Reichsbundes für Leibesübungen, Dr. Bützow (Rostock), begrüßt. Außerdem sprach Stadtrat Seitz ihr die besten Wünsche des Oberbürgermeisters der Seestadt Rostock aus. Bei ihrer Ankunft in Warnemünde jubelten ihr Tausende begeistert zu, und die Musikkapelle des Seefliegerhorstes Warnemünde musizierte. Auf Einladung der Seestadt Rostock wurde die junge Dänin in einem Warnemünder Hotel untergebracht. Amerikanisches Flugzeug überfällig. Am Samstag, 23. Juli, startete in Frisko ein viermotoriges Passagierflugzeug der Panamerican Airways vom Typ a w a i ^l i p p e r" zu einem Der Reichsjugendführer Baldur von Schirach besuchte das Hochlandlager des BDM. in der Nähe von Bad Tölz und überzeugte sich von dem guten Stand der Ausbildung der Mädel. Gymnastik, Sport, Singen und Märchenspiele bilden das Leben und Treiben der Mädel. In der Begleitung des Reichsjugendführers befanden sich die Reichsreferentin des BDM., sowie die Führerin des BDM.- Obergaues Hochland. Die chinesischen Ministerien beginnen mit der Uebersiedlung nach Tschung- ki n g, das nach der Einnahme Nankings durch die Japaner zur Hauptstadt Chinas erklärt wurde. Der Außenminister ist nach Tschungking abgereist; die übrigen Ministerien und die obersten Verwaltungsorgane sollen bis zum 3. August über- gesiedelt fein, während die militärischen Behörden einstweilen noch in Hankau bleiben. henden Gefechten i "t ganz anderen! thletik in die fyb des Nürnbergers! Eitel im Schwerzer a der DorjahrsW- Kölner Fritz Nett, hren, aber in einen Halbschwergewicht t m Siege, der sich lern Titel des beitijc fen die Endkämpfe c ungen wurde, d-ö! fast durchweg Schud uKii legiL-ri »efpcecyungtn uie ziujflaoengeoieie oer > ras von größter zseoeuiung jmo. fünf Forscher eingeteilt wurden. Gerade durch die Die Expedition ist mit allen wissenschaftlichen (9e- Zusammensetzung der Expedition aus Vertretern' räten ausgestatet. So führt sie eine vollkommene verschiedener naturwissenschaftlicher Disziplinen ist eine umfassende Erforschung des Klimas in allen seinen Auswirkungen gewährleistet. Die Expedition wird von Genua aus ohne Aufenthalt durch das Mittelländische Meer und Rote Meer bis Mombasa und von dort bis Daressalam reisen. In Daressalam verlassen die Forscher das Schiff und werden zunächst für zwei Wochen auf Farmen im ehemaligen Deutsch- Ostafrika untergebracht, wo die ersten klimatologischen Untersuchungen angestellt werden. Hier wer- M Regierung statt. Bei "der Niederwerfung des Wstandes wurden zwei Rebellen getötet und drei Wzisten verwundet. Eine Reche der Aufständischen erbe verhaftet, die Anführer konnten allerdings entliehen. Wit der Thermomeier-Hüite quer durch Afrika Eine große Klima-Expedition der Reichsregierung. tt6 MW« in Prag. In tiner Kok t die Selbstvewc einten soll über,t i zwischen dem w mg Einigkeit M v>e Nationalität-«- 1*1 K-aliltt I !i,or,iVn»* mit wäre die w er auf tschechischem >n Derhandluii- ätsche » Partei'. Nationalitäten , wird ins W •s&Si statistischen, laäqI v*ipjj hl Kreta, Markellos, bereits zu Beginn der Aioolte berichtet' hatte, daß die Bevölkerung der Mel Kr^ta die Revolte mißbilligt, sind vom Aaeralgouoerneur der Insel an den griechischen Ministerpräsidenten Metaxas neue Nachrichten tele- grcphisch gelangt. Danach ist die Revolte bereits »^ständig niedergeschlagen worden. Die Mständischen wurden aus der Stadt Kanea her- Mgetrieben. Die öffentlichen Gebäude sind durch )ie gesetzmäßigen Vertreter der griechischen Regie- rurg wieder besetzt worden. Alle griechischen Zeitun- » verurteilen mit großer Schärfe die Revolte, die Mgerechnet kurz vor dem zweijährigen Jubiläum 4. August 1936 stattfand, in einem Augenblick rls, als das gesamte hellenische Volk sich darauf »oioereitet, der nationalen Regierung das Bekennt- nt£ der Dankbarkeit und Verehrung in Kundgebun- jer zum Ausdruck zu bringen. Die Zeitungen fügen „«„Mittler tniM ?L°rd S«®*;' flterunfl A E .er erneut, mans wj b ßeftefe jammenhnnS B KliegSl!« attng-p^ ®“nbe5Äau[t ®'ft toarfe«.® p eÄ®eii * so hieß die erschütternde Nachricht, als vor einigen Jahren Oeschelbronn,' das „Dorf der Goldschmiede-Bauern**, in Schutt und Asche gelegt wurde. Kindliches Spiel mit Streichhölzern führte die Katastrophe herbei. —Jahr für Jahr sind Leichtsinn und Unvorsichtigkeit die Ursache unzähliger Schadenfeuer, die ein Vielfaches der Gebäude, Einrichtungen und Erntevorräte eines Dorfes vernichten. i Deshalb muß jeder Deutsche mithelfen, solche Verluste vom Volksvermögen fernzuhalten. < Zur Sicherung seiner eigenen Existenz schließt der vorsorgende Volksgenosse eine ausreichende Fcuerversichcrung ab^ schuftigen wird. Der Reichsminister für Wissenschaft, deutschen Friedhof in Kibate besuchen, wo die ersten Erziehung und Volksbildung hat für diese Expedi-1 deutschen Gefallenen des Weltkrieges liegen. tion die Mittel bereitgestellt und Professor Dr. | Die Forschungen der Expedition beschäftigten sich Linke, den Leiter des Meteorologischen Instituts mit genauesten Untersuchungen des Klimas in der Universität Frankfurt, mit der Oberleitung der Afrika und seiner Einwirkung auf den Menschen, Expedition beauftragt. An der Expedition nehmen sowohl den Afrikaner wie den Europäer. Das nicht allein Meteorologen, sondern auch Geogra- Klima Afrikas wird weitgehend von dem Verhält- phen, Botaniker, Geophysiker und Bioklimatologen1 nis der Niederschläge zur Verdunstung bestimmt, teil. Es sind der Botaniker Dr. Orth, Heidelberg, Etwa ein Drittel Afrikas besitzt Dauerflüsse, deren der Bioklimatologe Dr. Büttner, Kiel, der Geo-j Verbreitung sich mit den niederschlagsreichsten Ge- physiker Dr. Le tta u, Leipzig, der Meteorologe! bieten des Kongo-Beckens und der feuchten Küste Dr. Suckstorff, Göttingen und der Frankfurter Südafrikas und Madagaskars deckt. Etwas weniger Geograph Professor Dr. Gley, der die Leitung' als ein Drittel gehört den gelegentlich austrocknender Expedition tn Afrika übernommen hat. Pro-' den Wasserläufen an — das sind die Steppen- fefsor Dr. Linke wird selbst an der Expedition.nicht gebietet Etwas mehr als ein Drittel nimmt das teilnehmen, sondern in Frankfurt bleiben und von ( afrikanische Wüstengebiet ein. Hier wird jeder Fluß hier aus die Oberleitung über die Arbeiten der, von der enormen Trockenheit aufgezehrt. Auf dieser Forscher behalten. Er hat die Teilnehmer bis Ge- Basis werden die Forscher weitere Untersuchungen nua begleitet und dort aufs Schiff gebracht, wo in anstellen, die natürlich auch für die Wirtschaft Afri- Geschwister finden sich durch ein Zeilungsbild. Ein in einem Londoner Magazin erschienenes Bild vorn englischen Königsbesuch in Paris, das den Besuch der englischen Königin im englischen Krankenhaus in Paris zeigt, brachte zwei Geschwister zusammen, die sich seit 36 Jahren aus den Augen verloren hatten. Frau Amelia Hawthorne sah im „Sketch" das erwähnte Bild und erkannte unter den Insassen des von der Königin besuchten Krankenhauses ihren Bruder, den einstmals berühmten Clown John Stone. Durch Vermittlung der von ihr abonnierten Zeituna konnte die in London lebende Frau ihren auf diese Weise gefundenen Bruder in Paris aufsuchen. Ein Zeitungsbild war also die Ursache des Sichwiederfindens von Bruder und Schwester. Schlußsitzung der Internationalen Kongresse für berufliches Bildungswesen. Am Freitagnachmittag haben die Internationalen Kongresse für berufliches Bildungswesen mit einer gemeinsamen Schlußsitzuna ihr Ende genommen. Nachdem der Kongreßpräsident Dr. v. Winterfeld allen am Zustandekommen und an der erfolgreichen Durchführung des Kongresses beteiligten Stellen und Persönlichkeiten für ihre Arbeit gedankt hatte, faßte Ministerialrat Dr. S ü d h o f „Dom Reichserziehungsministerium die reichen Ergebnisse der Internationalen Kongresse für berufliches Bildungswesen in einem Generalbericht zusammen. Als zweiter Generalberichterstatter sprach sodann Herr G u i d a ,'Generalinspektor des beruflichen Bildungswesens in Italien. Nach einer Reihe weiterer Ansprachen überbrachte Generalinspektor Savage gleichzeitig als Vertreter der englischen Regierung die Einladung, den nächsten Kongreß des Internationalen Amtes für berufliches Bildungswesen in London abzuhalten, während Bankdirektor Petru Draganescu-Brates aus Rumänien einlud, den nächsten Kongreß der Internationalen Gesellschaft für kaufmännisches Bildungs- wefen in B u k a r e st stattfinden zu lassen. Als Vertreter des NS.-Lehrerbundes richtete Pg. Strecker Worte des Dankes und der Anerkennung an die Zuhörer. Der Präsident der Confe- derazione Fascista dei Lavoratori del Commercio Ricardo d e l G u i d i c e brachte namens der anwesenden ausländischen Kongreßbesucher ein Hoch auf den Führer und Reichskanzler aus. Kleine politische Nachrichten. Wie alljährlich, wurden auch in diesem Jahre die an den Bayreuther Bühnenfe st spielen beteiligten KünstlerinnenundKünstler am Donnerstag im Beisein von Frau Winnifred Wagner vom Führer empfangen. Sie verbrachten den Abend als seine Gäste im Hause Wahnfried. Von Genua aus startete eine wissenschaftliche Ex-!die Expedition die Küste erreichen und von hier pedition nach Afrika, die sich nach den vielen archäv- aus die Heimreise antreten, die über Teneriffa logischen Forschungen, die von deutschen Gelehrten nach Hamburg führt, wo die Forscher Mitte in Afrika unternommen worden sind, mit rein November wieder eintreffen werden. Während ihres naturwissenschaftlichen Problemen be- Besuchs in Deutsch-Ostafrika werden sie auch den schäftigen wird. Der Reichsminister für Wissenschaft, deutschen Friedhof Erziehung und Volksbildung hat für diese Expedi-i deutschen Gefallen! die Mittel bereitgestellt und Professor Dr. | ' e, den Leiter des Meteorologischen Instituts lihu, daß die starke nationale Regierung von dem nXdffer. jor^en Volk gestützt wird und Ruhe und Frieden aleischweiler). Feh' laiantiert. Sie geben bekannt, daß bei der Re- h i ffipihner töte I Aufständische und Kommunisten sich vereiniat jdm'(Röln). Milli i«llEn- ®,Ereil,5 b,e!™ ®r$' h-ibichw.rilH i!"ie.3eätrEU‘e" [,tVv 1. h-mMr (E M Nucht. Zur Zeit fin, ' ' itnh mir n.n n i Wrofn Cfitnhn irt) die Anwendung neuer Sanktionen vor. Der ^längst in Paris abgehaltene Weltfriedens- üngreß ist mit einer neuen Beschwörung zu Ernsten des Krieges gegen Nationalspanien, Italien, Dutschland und Japan, gegen die verhaßte Politik Liomoerlains und sogar gegen die angebliche faschistische Politik Daladiers und Bonnets zu Ende aezangen. Wenn man hinzufügt, daß Jouhaux jenen sechs Millionen Anhängern den „Tag der Mion" für Oktober oder November angekündigt HL und daß der „Temps" hinzusügte, ein unruhiges Lmd sei niemals seiner selbst sicher, dann ist mit SM !W:' An der Estremadura-Front konnte ein 40 Kilometer langer Gebietsstreifen von den Bolschewisten befreit werden. Im Luftkampf haben die nationalen Flieger sechs Courtesapparate und einen Natacha-Bomber abgeschossen. Die nationalspanische Luftwaffe bombardierte den Hafen von Gand'ia und den Hasen und die Bahnanlagen von Tarragona und Valencia. Starke Explosionen und Brände, besonders bei einer Kriegsmaterialfabrik, konnten beobachtet werden. Wetterbericht Die Großwetterlage zeigt noch immer keine Aenderung, so daß das meist heitere und warme Sommerwetter anhält. Vorhersage für Sonntag: Meist heiter, aegen Abend leicht gewitterig, warm und schwül, südliche Winde. Lufttemperaturen am 29. Juli: mittags 26,3 Grad Celsius, abends 18,4 Grad; am 30. Juli: morgens 14,8 Grad. Maximum 26,8 Grad, Minimum 12,3 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 29. Juli: abends 24,4 Grad; am 30. Juli: morgens 19,4 Grad. — Sonnenscheindauer 9,8 Stunden. Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot (in Urlaub, i. V.: Dr. Fr. W. Lange); für den übrigen Teil: Erust Blumschein. Anzeigenleiter: Hans 2W (in Urlaub). Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: i. V. Hans Thein. D. A. VI. 38: 9035. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R.Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig. In der Nacht zum Freitag hat der holländische Bagger „Karimata" den ersten Goldbarren der „Lutine" aufgefunden. Der Barren ist 20 cm lang und 6% cm breit. Die ,Lutine" ist eine englische Fregatte, die, mit Schätzen reich beladen, 1 7 9 9 vor der holländischen Küste u n t e r g i n g. Nach immer wieder in Angriff ge- nomenen, bisher aber vergeblichen Versuchen, hofft man mit Hilfe des modernen holländischen Zinn-Baggers „Karimata", der der schlechten Zinnpreise wegen an seinem eigentlichen Bestimmungsort, den holländischen Besitzungen in der Südsee, nicht gebraucht wird, jetzt die Schätze heben zu können. Nachdem nach wochenlangen schwierigen Vorarbeiten vor einigen Tagen die ersten Münze n ans Tageslicht gefördert werden konnten, scheint man nunmehr in der „Lutine" bis zu den großen Schätzen vorgedrungen zu sein. Wolkenbruch richtet in Oberschlesien schwere Schäden an. lieber dem Waldenburger Bergland ging ein furchtbares Unwetter nieder. Insbesondere die Umgebung von Charlottenbrunn wurde davon betroffen. Unter schweren Gewittererscheinungen ergoß sich ein Wolkenbruch, der binnen weniger Minuten die Felder völlig unter Wasser setzte. Es folgte auf einem schmalen Streifen von etwa einem halben Kilometer Breite ein noch nicht erlebter H a g-e l s ch l a g. Noch Stunden nach dem Unwetter waren Hagelanhäufungen bis zu einem halben Meter Höhe zu sehen. Die auf der Straße Waldenburg—Charlottenbrunn—Neurode befindlichen Fußgänger, Radfahrer und Kraftfahrzeuge mußten augenblicklich halten, da es unmöglich war, bei dem Unwetter vorwärts zu kommen. Die Felder bieten einen trostlosen Anblick. Das Getreide ist völlig niedergeschlagen. Die Kartoffelfelder sind völlig verwüstet. nach den Philippinen zurückzulegen, ift fett über zwölf Stunden überfällig. An Bord befinden sich neun Mann Besatzung und sechs Fluggäste. Das 26 Tonnen schwere Flugboot hielt sich nach dem Start in Guam südlich von der normalen Route, um einem tropischen Sturm auszuweichen. Am Donnerstag sandte es mm 22 Uhr Neuyorker Zeit das letzte Lebenszeichen. Am Freitag wurde daher eine umfassende Suchaktion durch Marineflugzeuge und Kriegsschiffe eingeleitet. — Seit der Einrichtung des Flugdienstes von der amerikanischen Westküste nach Fernost im Jahre 1935 hat die n! gsminister Höre Belisha angekündigte Reorga- ition der Luftabwehr der Territorialen Reseroe- tftiiee hat zur Bildung eines Oberkomman- Henry Ford 75 Zabre alt. iTrans°z--mflu-> s ses Flugzeug, bi Der weltbekannte amerikanische Autoindustrielle weiterflog, um die letzten 1600 Meilen lange Etappe Thermometer-Hütte mit allen Instrumenten mit sich. Die Hütte kann zusammengeklappt werden, wird aber schon auf dem Schiff aufgebaut, um während der Fahrt Untersuchungen machen zu können. Der Metorologe hat außerdem noch alle Apparate zur Messung der Sonnenstrahlung und Himmelsstrahlung mitgenommen. Die Aufgaben Professor Dr. Kleists dehnen sich über rein geographische Fragen auch auf die Wirtschaftsgeoara p h i e Afrikas aus. Der Bioklimatologe Dr. Büttner hat die von ihm selbst entwickelte und kon- HenryFord feiert heute seinen 75. Geburtstag t^'L‘ffieibner’ töte I * Aufständische und Kommunisten sich vereinigt in rüstiger Frische und konnte aus diesem Anlaß . iiurc-r-t)einen ersten Flug- vielfache Ehrungen aus dem In- und Auslände v._,_________ ... aufständischen und ergrif- entgegennehmen. Im Namen der Daimler- ij die Flucht. Zur Zeit finden in der Stadt Kanea Benz-AG. übergab der Beauftragte des Vor- ' itni auf ganz Kreta Kundgebungen für die natio-! ftandes, Koeh'nke, dem Jubilar ein fahrtüchtiges ' ~ ~ ' Modell des ersten Perfonenkraft- D le neue Verfassung für Malta London, 29. Juli. (Europapreß.) Kolonial- liiiTifter Macdonald machte im Unterhaus An- S:en über die neue Verfassung für Malta. Der iiifter betonte, die Wiederherstellung eines par- lvllentarischen Regimes komme nicht in Frage. Wtsdestoweniger würde die neue Verfassung der Btiölterung der Kolonie eine gewisse M i t a r b e t liniäumen in einem aus 20 Mitgliedern bestehenden r a t d e r Regierung. Davon würden 10 Öeitreter von der Bevölkerung gewählt, wobei ßö-stern nur das passive Wahlrecht eingeräumt oeDe, und zwei Vertreter würden vorn Gouver- teir ernannt Die übrigen acht Mitglieder des Beirats würden diesem traft ihres Amtes ange- )ör? n. Den Vorsitz des Beirats führe der Gouver- itir von Malta, der bevollmächtigt sei, Erörte- ruigen über Verteidigungsmaßnah- iren einzuschränken, falls ihm das im öffent- [tym Interesse notwendig erscheinen sollte. Die sprach ens rage bleibe von den Erörterungen »le: von der Kontrolle durch den Beirat ausdrück- lih ausgeschlossen. ; Ein Oberkommando für die englische Luftabwehr. wagens der Welt, den Carl Benz 1885 baute und dessen Original sich im Deutschen Museum in München befindet. Die Schenkungsurkunde nert gleichzeitig an den Besuch, den Henry Ford 1931 Den Daimler Benzwerken, der ältesten Auto- ben die deutschen Gelehrten sich voraussichtlich in | struierte Bü11nersche Kugel mitgenommen, zwei Gruppen teilen, von denen die eine zum llthen, 29. Juli. (Europapreß.) Unter der Führung des ehemaligen griechischen Wirtschaftsmini- s.ys M i t s o t a t i s , eines Neffen des verstorbenen Politikers Veniselos, ist in der Hauptstadt der 36! ei Kreta, Kanea, ein Aus st and ausgebro- chin. Mitsotakis besetzte mit 500 Mann die Haupt- Börden murbe°nnnIlh?n A^iUtänddm-HUU uegieim uno aori aups ncyiss gevracyr, wo in anjieuen, oie naruriicy aucy für i laU entzogen. Der Aufstand b-Wnkä sicher d°n, letzten, Besprechungen die Ausgabengebiet- der^ka-,von größter Bedeutung sind, am die Stadt Kanea, während in allen übrigen Iden.her Insel völlige Ruhe herrschte, lieber Das Glöiet von Kanea wurde das Standrecht verhängt. Dir Sitz der Regierungsbehörden wurde von Kanea nid) Kandia verlegt. Der Präfekt von.Kan- Ott ’ mänd)8>i; ........ •9Wne 6 rW umenten beleat, daß alles auf französischer^ ürlilhe MSeite eine Bedrohung und eine Herausforderung' poliö!?"ülr Dadurch einige Demokratien offenbart, die mit dem Klörch Uk ^krstürzlertum ^er Volksfronten verbündet sind. LM Revolte -- auf Kreta niedergeschlagen. seinen De Regierung Metaxas völlig Herr der Lage M . r» einen IDietu 'S- ""schudt in' I äufiaü 1 las I’ "nen düs« Sol, V ",°°r Fried« ) ‘'Witritn di- mlt .bchaeider 5, ®«njen Otto ichen^nszenierun« Nit MoJ °9 et M Mlitärflugzeuge zulammengezogen. . ' Llachdem der stellvertretende Gouverneur der Jn- mit dem Kraftwagen oder der Eisenbahn zurück- „ , „ . , „ gelegt. Dem Kongofluß werden die Forscher in sei- den das Gesamtergebnis über das Klima in Afrika nem ganzen Lauf folgen. Für diese Flußreise ist. bilden. ein kleines Schiff ausgewählt. 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Ich konnte dem Fürsten eine Notiz in Erinnerung bringen, die er einst am Rande eines Telegramms gemacht hatte, das ein deutscher Vertreter über den Tod des Präsidenten von Guatemala es nicht. Ein Heben ihrer linken Augenbraue ließ Geheimräte verstummen. Ein Wink ihrer ach so schlanken Hand türmte Mauern auf, die unübersteiglich waren. Runzelte sie in Unmut die Stirn, so war es, als ob sich gewitterschwangere Wolken über dem Bade ballten. §n Hoheit und ein unbeschreibbares, diskretes Parfüm gehüllt schritt sie dahin. Unnahbar. Sternenfern. Mie Göttin der Hochsaison. Schritt dähin bis zum 15. ds. An diesem Tage nämlich — das Datum ist verläßlich, er hat es selbst mit Rotstift im Taschenkalender angemerkt — erschien Johann Maier. Einfach Johann Maier. Rund, rosig, strotzend vor Unternehmungsgeist, Tatenlust und Optimismus. Kam, sah und handelte. Zunächst stellte er fest, was alle festgestellt hatten: Blond, schlank, elegant usw. Prima-prima konstatierte er. Alles ff. Tadellos assortierte Person! Dann begann Johann Maier, Strickwaren im Großen, unverzüglich den Angriff auf ganzer Linie vorzu- tragen. Er dachte gar nicht daran, die kostbare Zeit (volle Pension je Tag 8 Mark einschl. aller Abgaben) mit der Abfassung von Sonetten zu vergeuden. Die Göttin der Saison hob zunächst die linke Augenbraue, dann die rechte, dann beide zugleich — auf der Stirn tobten die Gewitter, und die ach so schlanken Hände türmten Mauern auf —, aber nicht für Johann Maier. Fester schien er gepanzert als Bismarck war nicht wie sein gleich ihm unvergeßlicher Nebenmann, der alte Feldmarschall Moltke, der „still im reinen Aether unpersönlicher Betrachtung kreisende Aar". Er war eine Löwennatur, er stand auf der Erde im Staube seines Kampfes, er hat bis zuletzt nicht aufgehört, mit Leidenschaft zu kämpfen, für sein Ziel, das erst Preußen, das dann Deutschland hieß. Den Garten der alten Plahmann- schen Erziehungsanstalt in der südlichen Wilhelm- straße in Berlin hat er später „die Geburtsstätte seiner Luftschlösser" genannt. Er sollte die ganze Welt umgestalten, als er nach einem Menschenalter in die nördliche Wilhelmstraße zurückkehrte und die bis dahin größte Epoche der deutschen Geschichte mit eisernem Griffel zu schreiben begann. Zuerst errichtete er den Bau eines starken Preußens, dann schuf er auf dem Fundament des preußischen Staates das neue Deutsche Reich, und als es stand, sicherte er ihm und der Welt in einer Mäßigung und Selbstbeschränkung, die an Größe der Energie der Kampfzeit gleichkam, den Frieden. Er hat, um mit Fichte zu reden, das deutsche Volk „aus dem Gröbsten herausgehauen". Er hat, um mit seinen eigenen Worten zu reden, das deutsche Volk „in den Sattel gehoben", was keinem vor ihm geglückt war. Und er wurde zugleich der Ausgangspunkt und Bahnbrecher einer neuen Zeit für das deutsche Volk. Er hat sein Volk gelehrt, daß nicht persönlicher Augenblickswille, nicht populäre Augenblicksströmung, nicht graue Theorie, sondern immer nur das wirkliche und dauernde Interesse der Volksgemeinschaft, die „salus publica“ — das öffentliche Wohl — WM« Sonntag,)» 31. Suh Treffvunv Annerod. (©oUbott)^ nen. - Diskretion Ausführliche Zu« iter 03446 an ben Anzeiger erbeten Bismarck als Hausvater. Zum 40. Todestag des Reichskanzlers am 30. Juli Von Gerhard Schake. M, MW w(bIau)üotS* & entfl. Gute? /loönung. Pt i« I Neuen Däp sie zum erstenmal auf der Promenade Kurortes in den Salzburger Bergen erschien, '•6l«en Anf. 50er JaftM fition, iugenblicbe, lemung, wünscht. aiWkLCfr 3(U3L311Ii 1958 das eigene Wohl, er sorgt genau so für seine Leute. Einem Varziner Pächter ermäßigt er die Pacht um die Hälfte, für die Erntearbeiter bestellt er Kaffee und organisiert für die Gutsarbeiter einen verbilligten Sammelkauf von allerlei Hausrat. Und wenn er auch rechnen muß und für die Frau und deren Freunde der Billigkeit halber größere Mengen Tee ober anderes schickt, dann geniert er sich keineswegs, ihr — dort, wo es angebracht erscheint — zu raten: „Du mußt aber das Porto zuschlagen, wenn du ihn weitergibt!" Das Leben im engeren Kreise, mit der Familie und unter Freunden/spielt sich in ländlicher Behaglichkeit ab. Er selber erscheint formlos bei Tische, meist kommt er vom Spaziergang in seiner gewohnten Kleidung, im blanken Regenrock, mit hohen Schmierstiefeln, Jagdmütze und großem Stock, begrüßt Familie und Gäste, plaudert lebhaft, und von einezn solchen Frühstück berichtet ein Freund: Dem Auge das Beste! Lassen Sie sich beraten von \ (S Optiker Jliagnus dem Optiker Ihres Vertrauens / Seltersweg 33 / Kassenlieferant. „Es bestand aus warmer und kalter Küche. Auf der Mitte des Tisches stand eine Schüssel mit einer grauweißlichen mit Grün durchsetztest Masse. Das ist Fluhm! — Sie wissen nicht, was Fluhm ist? Dann wissen Sie überhaupt nicht, was gut tft. Es ist Pommersches Gänsefett, zerrieben mit feinen Kräutern durchsetzt, wohlschmeckend und bekömmlich. Der Fürst ißt von jedem Gang mit dem Appsttt eines gesunden Landbewohners, und es ist ein Vergnügen, zu sehen, wie es ihm schmeckt. Man muß wirklich einen guten Magen haben, um bei Tisch mit dem Fürsten gleichen Schritt halten zu können." Warmem Fleisch zog er damals kaltes Wild vor, es war Hasenbraten. Ungeniert schnitt er von seinem Teil ein gutes Stück heraus und legte es dem Gaste auf den Teller: „Sa ein pom- merscher Hase ist dach ein ganz anderes Tier und schmeckt ganz anders wie ein holsteinischer!" An schönen Sommerabenden sitzt man vor dem Hause oder spaziert im Garten auf und ab, und mitten zwischen ernsthaft abwägenden Worten über politische Fragen erfreut er sich am Abendgesang der Stare. „Es sind ihrer erst fünf, und es müssen sieben sein. Der Anführer kommt zuletzt, und er setzt sich regelmäßig auf den höchsten dürren Zweig — dann bekomme ich mein Abendständchen." Die Frühstückstafel ist allezeit reich befetzt, da gibt es Spickaal, Kalbsfüße, Königsberger Klops mit Kartoffeln, kaltes Fleisch, Wurst und Käse, es fehlt nicht an Bier, Portwein, Sekt, altem Nordhäuser Korn. Und stundenlang kann der Herr des Hauses bei Kaffee, Kognak und Zigarren Über Dinge reden, die er in der Oeffentlichkeit wohlweislich verschweigt. Wie zärttich und weise kann er einen Trinkspruch auf Johanna ausbringen: „Die Frau ist des Mannes Mutter, auch des Mannes Schicksal. Lassen Sie mich heute diesem meinem guten Schicksal danken. Was ich bin, hat meine Frau aus mir gemacht!" Johanna verwöhnt nicht nur den Hausvater, sie verhätschelt auch des Mannes gute Freunde. So weiß sich mancher Gast zu erinnern, daß er, spät nachts auf sein Zimmer kommend, auf dem Nachttisch eine Flasche alten Portweins vorfcmd, von dem er vor langer Zeit einmal andächtig und des Lobes voll getrunken hat. Und wenn es zum Diner Suppe, Elbsalm von zwanzig Pfund, Spargel, Rehrücken, Eierkuchen, Salat, Kompott, Käse-und Obst gibt, so fühlt jeder Gast: hier wird nicht gepraßt und geschlemmt, weil es das bej Landjunkern liebliche ist, sondern: hier ißt und ttinkt ungewöhnlich viel ein Mensch, der auch ungewöhnlich viel leistet. Wenn das Mahl vorüber ist und der Gutsherr mit Verwaltern, Viehdoktoren, Förstern, Gärtnern, Händlern und Handwerkern stundenlang berät und sich ausspricht, wenn er ihre Sorgen geduldig anin allen seinen bisher im Großen erzeugten Strickwaren. Rund, rosig, strotzend von Optimismus, Tatenlust und Unternehmungsgeist nahm er alle diese Abwehrmaßnahmen einfach nicht wahr. Während Jünglinge seufzten und silbrige Greise gebauten; unb leidschwer sich über die Stirne strichen, lächelte Johann Maier nur. Acht Tage waren um (64 Mark notierte I. Maier), als sich wie bas berühmte Lauffeuer im Kurort die Kunde verbreitete, S i e mache mit diesem Maier in seinem klapprigen Auto einen Ausflug. Bei Kilometer 23 sagte I. Maier: „Nett, daß Sie mitfahren!" Bei Kilometer 30: „Gut sehen Sie aus." Und endlich bei Kilometer 38: „Ich liebe Sie!" Beide schwiegen. Felder. Wälder. Rauschenbe Bäche. Immer höher kletterte ber Wagen die Paßstraße empor. Enblich, es war so um Kilometer 42, sprach eine Stimme neben Maier wie zu sich selbst: „Ich könnte nur einen Mann lieben, der ein Held ist. Nur einen Helden..." Auf der Paßhöhe wendeten sie unb fuhren roieber zurück. Immer rascher rollte ber Wagen. Auf der Höhe des 42. Kilometers — in beträchtlichem Tempo raste bas Vehikel talab — schrie Maier vergnügt: „Sie haben Glück, Beste. Bei ben Bremsen stimmt was nicht. Jetzt können Sie an mir nicht nur ben Helben, sonbern auch ben dazugehörigen Helbentod erleben." Unb er pfiff lustig vor sich hist... Der Wagen raste. Der' Wagen flog. In den Kurven lag er beinahe nur mehr auf zwei Rädern. Längst war das spöttisch-überlegene Lächeln von den Lippen der Götttn gewichen. Jetzt mußten sie stürzen! Jetzt kam das Ende! Da eine Kurve — sie schlug die Hände vors Gesicht und barg ihr Haupt an I. Maiers männlich^breiter Watteschulter. „Na also", meinte da Johann Maier befriedigt und setzte behutsam die Bremsen in Tätigkeit. Sie funktionierten tadellos. Oie Narrenkappe. Entgegenkommend. Bei einer Gesellschaft führte Bismarck einst die Gattin des französischen Botschafters zu Tisch. Im Anfang herrschte die übliche Förmlichkeit zwischen ihnen. Während, des Essens wurde die Dame aber so entzückt von Bismarck, daß sie immer zutraulicher gegen ihn wurde. Hatte sie ihn anfangs noch „Exzellenz" angeredet, so sagte sie später „Herr von Bismarck", und schließlich hieß es nur noch „mein lieber Bismarck". Das schien Bismarck vielleicht doch etwas zu viel, und plötzlich sagte er: „Gnädige Frau, falls Sie es nicht wissen sollten, mein Vorname ist Otto." B« hört, dann ist erst ein kleiner Teil Arbeit, die ganz persönliche für die Familie, für Haus und Hof, getan, dann kommt erst das Schwere: die Staats- gefchäfte. Und diese Arbeit dauert bis tief in die Nacht. Dann fitzt er in dem — vielbespöttelten — Durcheinander seiner Zimmer, in denen es von Akten, Zeitungsausschnitten, Briefen, Marktberichten und Rechnungen wimmelt. Das ist seine eigene Welt — unbürokratisch^ frei von jedem Amtsschimmel. Mit den Jahren wachsen Achtung und Ruhm. Es kommen hohe Besucher aus aller Welt, es erscheinen Abordnungen, reiche und arme, adlige und schlichte Menschen wollen ihn sehen, fühlen den 5tang, ihm Dank zu sagen. Und er kann, er will sie nicht abweisen, er muß ihnen ein freundliches oder mahnendes Wort mit auf den Weg geben. Des guten Hausvaters Sorge gilt Mensch und Der. Den Frauen der Erntearbeiter und Pächter, die eine schwere Niederkunst hinter sich haben, sagt er herzliche Worte, schickt chnen stärkende Weine und Speisen, das bös verletzte Kind eines Treibers läßt er sogleich zum besten Arzte fahren, und manche Nacht verbringt er bei einer kalbenden Kuh. Er hat Erlplantagen und Tannenschonunaen angelegt, aus Sümpfen Teiche gemacht, sein Mastvieh ist bekannt und geschätzt, er hat manchen gewerblichen und handwerklichen Betrieb eingerichtet und sieht gern auch selbst einmal mit dem Okuliermesser und der Baumschere im Ostgarten nach dem Rechten. Er ist erfüllt von der Sorge um das Wohlergehen von Menschen und Dingen, die das Schicksal seiner Obhut anvertraut hat, — ein wahrhaft gütiger Vater, der in seiner Betreuung nicht nachläßt, der fördert und erzieht, um überall die besten Kräfte zu wecken und zur Reife zu bringen. Kreuz und quer durch den Schwarzen Erdteil. Briefe von einer Afrika-Reise. Don L)r. Paul Rohrbach. HL Sin Schatz an armer Küste. L o b i t o, Juli 1938. Der Strom kalten Polarwafsers, der an der W e st k ü st e Afrikas entlangzieht, macht das Land, das er bespült, zur Wüste, aber er birgt den Schatz eines unermeßlichen Fischreichtums in sich. Zugleich schafft er an einer sonst trostlosen Küste die Häfen, in denen der Fang geborgen wird und in denen die Schiffe ankern können, die ihn abholen. Die feuchte Luft, die über den Ozean heranweht, trifft auf ein erhitztes, trockenes Land und erwärmt sich so stark, daß sie beim Auftreffen feine Feuchtigkeit abgibt. So bleibt das Gestade regenlos, und erst weit im Innern bringen die Gebirge etwas Niederschlag hervor. Die Wüste, in Südwestafrika die Namib genannt, beginnt bald nördlich vom Kap der Guten Hoffnung und endet erst in der Mitte von Angola, kurz vor Lobito, wo wir heute gerade anfern. Die Flüsse, die aus dem Innern herabkommen, davon die meisten nur periodisch, wenige dauernd fließend, schütten Sand ins Meer; die Strömung faßt diese feinen Sedimente, führt sie nordwärts mit sich, und wenn sie aus einen Vorsprung der Küste treffen, so bildet sich ein langer, schmaler Sandhaken parallel zum Ufer. Auf diese Weise entsteht eine Reihe geschützter Häfen: Walfischbay, Porto Alexandre, Lvbito und andere. Vor ßoanba, der Hauptstadt von Portu- giesich-Angola, ist der Sandhaken zerrissen und in Inseln aufgelöst. Ohne diese eigentümlichen Bildungen wurde die Brandung, die über die ganze Breite des Atlantischen Ozeans als schwere Dünung anrollt, die Küste so gut wie unzulänglich machen. Die Fische Heben nicht das stark erwärmte Ozean- wasser der Tropen, sondern ziehen kühleres vor. Auch bei Neufundland stauen sich riesige Fischmassen, wo das vom Pol herabfließende kalte Wasser auf den warmen Golfstrom trifft. Hier, vor dem westafrikanischen Gestade, wandern sie aus dem offenen Meer in die kühle Angoladrist. Man sagt, zu ihrem Behagen gehöre, daß das Wasser nicht wärmer ist als 18 Grad. Fanaplätze besonderer Art liegen an der schroffen Felsküste bei Lüderitzbucht, wo das Meer an phantastisch wild zerrissenen Klippen brandet. Wir sind einen Vormittag lang in ihnen umhergeklettert und haben uns vom Langustenfang erzählen lassen. Die Langusten — schmackhafte Hummern ohne Scheren, hausen in den wassergefüllten Felslöchern unweit des Ufers und werden mit Ködern in kleinen Netzen gefangen. Die Mannschaft der Fangboote besteht aus Schwarzen, die Fangmeister sind Portugiesen und Italiener. In Lüderitzbucht gibt es drei Fabriken, die Langustenkonserven Herstellen, darunter zwei deutsche. Wir haben uns durch solch eine Fabrik führen lassen und hörten, daß sie im letzten Jahr 8000 Kisten zu je hundert Halbpfund-Dosen mit Langustenfleisch geliefert hat. Neuerdings ist in dem deutsch - südafrikanischen Handelsvertrag eine Bestimmung ausgenommen, die auch die stärkere Belieferung des deutschen Marktes erlaubt. Man frage also in den Delikateßgefchästen nach Lüderitzbuchter Langusten! In Walfischbay sahen wir Dutzende von Walfangbooten liegen, mit der Harpunenkanone auf dem Bug, die auf ihr Mutterschiff warteten. Die Wale sind aber schon seit Jahren nur noch weit südwärts im Polarmeer in jagdbaren Mengen anzutreffen, wo jetzt auch deuffche Fänge im großen organisiert sind. Die Walfischbucht trägt ihren Namen von früheren Zeiten her, als die Riesentiere an diesem Strich noch häufig waren. Die Fischindustrie im großen beginnt auf portugiesischem Gebiet in Porto Alexandre, dicht an der Grenze gegen Südwestafrika. Mitten in den Wüstensand am Ufer der Bay sind zwei Nutzend Häuser gepflanzt. Das Meer ist belebt von den dreieckigen Segeln der Boote, die den Fang heimbringen. Es wird teils mit der Angel und noch lebendem Fischköder, teils mit feststehenden, verankerten Grundnetzen gefangen. Am begehrtesten ist der Thunfisch, der mehrere Meter lang wird, nur auf lebenden Köder beißt und dem Fischer harte Mühe macht, bis er ihn im Boot hat. Wir haben ihn an Bord unseres italienischen Frachtdampfers „Carnia" reichlich zu essen bekommen. Porto Alexandre besteht außer^aus Häusern noch aus einer Menge von Brettergestellen zum Trocknen der einmal der Länge nach aufgespaltenen und mit Salz bestreuten Fische. Ein paar Hundert Fische gehen in einen Ballen, und tausend Ballen sind eine gewöhnliche Bestellung für den hiesigen Großhandel mit Trockenfischen. Noch größer als in Porte Alexandre sind die Fänge bei Mossamedes, das etwas weiter nördlich an einer geschützten Einbuchtung der Küste liegt. Einen ganzen Tag lang ratterten dort die Ladekähne der „Carnia , und Fisch, immerfort Fisch verschwand in Ihren Luken. An Bord entwickelte sich ein lebhafter Wetteifer im Angeln. An einem Vormittag fingen ein paar von unseren Leuten mit der Angelschnur 200 Kilogramm Fische! Auch die Atmosphäre ist Fisch, für empfindliche Nasen beschwerlich; aber das gehört zum Seemdnnshandwerk an dieser Küste. Die Millionen von Trockenfischen aus der Angvla- drift werden alle als Kost für die Schwarze n verbraucht, die in den Städten und auf den Pflanzungen an der Westküste bis hinauf nach Lagos arbeiten. Ein Pflanzungsleiter in Kamerun erzählte mir einmal, daß die Eingeborenen nirgendwohin lieber Arbeit nähmen, als dort, wo sie reichlich gesalzenen Trockenfisch bekämen. Er ist für sie dasselbe, was für uns Hummer und Langusten sind. Reis mit Palmöl und Trockenfisch — darüber geht ihnen keine Kost. Nach Europa kommt von dieser duftenden Ware nichts. Auch der Portugiese in Westafrika verschmäht den Fisch, der hier gefangen wird. Er verlangt Stockfisch, Baccalao, von den Neufundland-Bänken, und er weiß ihn mit vielen Beigaben so delikat zuzubereiten, daß man sagen kann: Stockfisch^ ein kulinarisches Gedicht! Hier in Lobito haben wir als Deutsche Grund, Glücksklee. Don £. von preger. Durch die blumigen Wiesen schritten sie Hand in Hand, die blonde Ziska mit dem Wuschelkopf und den blauen Christkindlesaugen und der etwas wuchtige Schustersepp in der Krachledernen, das verschossene Hüll mit dem Gamsbart ins Genick geschoben. Sie schlenkerten die Hände, mit denen sie sich gefaßt hielten, ein wenig hin und her, hie und da aber, wenn sie an ein Kleefeld tarnen, blieben sie stehen und fahndeten eifrig nach einem glückbringenden Vierklee. Leider immer vergebens. Und doch hätten sie so notwendig ein bissel Glück- brauchen können, zum Heiraten nämlich, es langte halt nicht! Weiß der Kuckuck, wie's zuging! Der Sepp konnte sich noch nicht selbständig machen, und Ziskas Eltern hatten wohl ein nettes saubres Häusl in Grainau am Fuß der Zugspitze, aber die Fremden, die Sommers Logis nahmen und Geld ins Haus brachten, kamen eben bloß über die Ferienwochen! Und auch da, regnete es, verloren sie allzu schnell die Geduld, zogen schiefe Gesichter, packten übelgelaunt die Koffer, die Bergstöcke, mit denen sie so unternehmend marschiert waren, und die frischgenagelten Bergstiefel und reiften zurück in die Stadt. Wenn die Saison schlecht war, fiel nicht viel ab, beim Vermieten! Nur wenig Einzelgänger gab es, die tapfer aushielten, auch wenn die Berge sich mit Nebelschleiern bedeckt hatten. Solche Einzelgängerin war auch ich. Getreulich kam ich seit vielen Sommern in das kleine, mir schon seit der Kindheit vertraute Bauern- dörfchen-» das ich lieben gelernt hatte, lange bevor die Zugspitzbahn den großen Fremdenstrom dorthin gxlenkt. So liegt auch der Tag, von dem ich eben zu erzählen begann, Jahre zurück, jener heller Sommertag, an dem ich hinter der blonden Ziska und ihrem Schatz herpendelte, in diskreter Entfernung, immer wieder stehen bleibend, wenn sie ihrerseits bei den Kleefeldern Halt machten. Ich holte das Pärchen nicht eher ein, bis die ersten Scheunen von Grainau sich zeigten. Von da an schritten wir gemeinsam die Dorfstraße entlang, durch den Ort hindurch, an dem hochgelegenen Kirchlein vorbei, das da oben auf dem Hügel Wache hielt bei den Gräbern der Dorfbewohner und — ach leider! — auch so vieler junger Menschenkinder, die ihre Begeisterung für die Berge mit dem Leben bezahlt hatten. Dann führte der Weg an manch einer hübschen Privatvilla vorbei in wenigen Minuten nach Untergrainau, und man war „dahoam"! Die Ziska gab dem Sepp vor der Gartentür noch rasch ein Busserl und trat dann zur Mutter in die Küche. „Bist endlich da?" frug die Mutter gutmütig und mich gewahrend, setzte sie eifrig hinzu: „Einen Brief haderns, Frau Lutz! Vom Ausland!! Der Postbote hat g’fagt, es sind französische Marken drauf! Ich hab ihn aufs Nachtkaftel gelegt." „Dank schön!" sagte ich und kletterte nun ziemlich rasch die schmalen Stiegen empor, die zu meinem Zimmer führten. Ja, der Brief war aus dem Ausland. Aus Paris sogar. Und er enthielt die Bitte einer meinem Herzen nahestehenden Freundin, die sich auf eigene Füße gestellt und dort eine internationale Fremben- pension aufgemacht hatte, ein einst gegebenes Versprechen einzulösen und ihrem Unternehmen meine Sprachkenntnisse und Kräfte zur Verfügung zu stellen. Also abreisen! Den Dust dieser Wiesen, den Glanz dieser Sonne, den Anblick dieser herrlichen Berge hinter mir lassen. Hinein jetzt in die ratternden Züge, in ein fremdes Land, unter fremde Menschen, in den Trubel einer Weltstadt! Aber es half nichts. Und gerade an einem Tag, der so voll Sonne, so voll Duft und Vogelsang war, daß mir beim Scheiden schier das Herz brechen wollte, schob der Schustersepp meinen Koffer auf feinem Karren zur Station, und die Ziska, mit einigen kleineren Gepäckstücken beloben, trabte trüben Sinns neben uns her. „Jetzt werden's wohl lange nimmer kommen?" frug sie niedergeschlagen. „Ich fürcht es auch, Ziskerl!" gab ich seufzendzu. „Weißt du, wenn man einmal dort ist--ich kenns ja! Aber schreiben werd ich euch und ihr mir? Besonders ob ihr vier- blättrige Kleeblätter gefunden haktz! Gelt?" „Jawohl!" versprach der Sepp. Und die Ziska fügte hinzu: „Ein ganz extra schönes muß es sein, wenn es Glück bringen soll, frisch und saftig!" „Wie ihr zwei!" lachte ich. Dann mußten mir laufen, denn auch der Zug lief ein. Ich gab dem Mädel einen herzhaften Kuß und dem Buam meine Rechte, die er vorsichtig drückte. Die Stadtleute sind doch so zimperlich! Und jetzt hieß es einsteigen. Der Sepp reichte mir den Koffer durchs Wagenfenster und schwenkte sein Hütl. „Vergelts Gott fiir alles!" rief die Ziska, noch neben dem anfahrenden Zug herlaufend. „Und auf Wiedersehen, auf Wiedersehen!" Ach, damit sollte es leider lange dauern! Jahre! Sie gingen dahin, nein, sie flogen! Es war mir nicht vergönnt, so schnell wie ich gehofft hatte, die weite Reise von der Seine an den grünen Badersee zu machen. Ich trippelte, mit den Wölfen heulend, auf hohen Absätzen über die Boulevards, hatte eine gepuderte Nase und machte höfliche Aus -er Sia di Gießen das Heini und Willi fir Fel- Nehener I l9- der, nun blitzen ringsum die Sensen. Hinter den Maschinen und den Mähern kommen- die Frauen und Mädchen und raffen mit emsigen Händen die Schwaden auf. Sie werden auf die Seile gelegt, der Bauer bindet sie zu Garben und stellt sie auf. Am Abend stehen sie in Reih und Glied. Müde von ihrer Arbeit ziehen die Schnitter Tag für Tag heimwärts in ihr Dorf. Ja, der Bauer muß in diesen Tagen oft den Rücken beugen, muß schwer und ausdauernd arbeiten. Da gilt es, jede Minute des hellen, sonnigen Tages auszunutzen. Das geht vom frühen Morgen bis spät in die Nacht hinein. Das Essen nehmen die Schnitter mit, ober sie lassen es sich von ben Kinbern ins Felb -bringen. Alle im Haus bis zum ältesten Großvater müssen an bie Arbeit. Auch bie Kinder können hinter Vater und Mutter hergehen und die Aehren lesen. Unentwegt und tapfer Redensarten. Und wenn ich im (Brünen war, denn Grün gibt es ja gottlob dort auch, und hatte Lust, Milch zu trinken, so mußte ich eben „du lait“ verlangen, statt sagen zu dürfen: „Ziska, habt's mir a Milli?" Ach, wie oft flogen meine Gedanken, nein, mein ganzes Herz heimwehbeladen nach dem schönen grünen Fleckchen Erde zu Füßen dieser steilen Felswände! • Von dort waren anfangs häufig Briefe gekommen. Etwas ungelenk geschrieben, aber erfreulichen Inhalts. Eine Tante war gestorben und hatte ihrer Nichte einige Ersparnisse vermacht. Darauf waren die Ziska und der Sepp fchleunigst zum Bürgermeister und zum Pfarrer gegangen, und es hatte eine sehr schöne Hochzeit gegeben. Ich hatte mich mächtig gefreut! Und da ich nicht gut aus Paris ein Hochzeitsgeschenk senden konnte, hatte ich Münchner Freunde beauftragt, dem jungen Paar einige extra schöne Bettbezüge zu übersenden. Hernach aber trat eine längere Pause ein in unserem Briefwechsel. Mag sein, daß mancher Gruß verloren ging, mag sein, daß das Interesse gegenseitig nachließ im Wechsel der Zeiten, Aber es erreichte mich doch einmal ein Briefchen des Inhalts, daß der Vater gestorben sei, dafür aber Familienzuwachs eingetroffen sei, daß bie Geschäfte gingen, baß man bas Häusl habe aufstocken können, baß bie Zugspitzbahn entftanben war. Später aber kam kein Bericht mehr, unb ich oerftanb vollauf, baß ber Sepp, ber sich längst felbftänbig gemacht hatte, ebensowenig Zeit hatte, um Briese zu schreiben, wie bie junge Hausfrau unb Mutter. Mit einem Male war bie Zeit ba, in ber es schwer fiel, Geld ins Auslanb hinaus zu bekommen. Zugleich auch war ich ehrlich auslanbsmübe! Es zog mich mit aller Gewalt nach ber Heimat, in der ja nun ein frischer Wind wehte. Da kam ich voller Erwartung zurück. Unb kurzerhanb schrieb ich an bie junge Frau in Untergrainau einen Brief, baß ich schnurgerabe vom Eifelturm zu ihnen hinauskäme unb frug, ob mein Zimmerchen frei fei. Ich schloß mit ben Worten: „Hoffentlich habt ihr bas vierblättrige Kleeblatt inzwischen gefunben!" Umgehenb kam bie Antwort. Ich sollte nur kommen. Das Bett sei schon bezogen! Unb bas oierblättrige Kleeblatt sei auch ba, frisch unb saftig! Nun weiß Gott! Damit hatte bie Ziska bie lautere Wahrheit gesprochen. Dor bem Haus ftanb es aufmarschiert bei meiner Ankunft, ber Sepp, bie Resi, ber Thomas und das Micherl! Frisch waren sie und saftig, zum Anbeißen. Mein besonderer Liebling ist das Micherl geworden. Er will Schullehrer werden unb ist bereits sehr ftreng mit einem. ein Kinb, welches in ber Schule etwas lernen soll, bars keinen leeren Magen mitbringen, fonbern muß noch ein Stück Brot in seiner Tasche haben. Der Fortschritt bes Lanbwirtes lindert hingegen die Not ! unb bie Sorgen der Menschen und macht sie emp- ' findungsfähig für das Gute und Schöne, was Kuysi I und Wissenschaft erwerben, er gibt unseren anderen | Fortschritten erst den Boden und den rechten' I Segen." • Bedarf es ba noch eines weiteren Hinweises, wennf . ein Mann wie Liebig, bem bie ganze Welt den ungeheueren Aufschwung der chemischen Entwicklung verdankt, bereits vor mehr als sieben Jahrzehnten solche Worte über die Bebeutung ber Lanbwirtschaft schreibt? Bekannter ist noch bie Sage von ber Frau Hütt, bie ihrem Diener befahl, ihr schmutziges Kinb mit weichen Brosamen zu reinigen. Kaum hatte biefer angefangen, so zog ein schweres Gewitter baher, bas ben Himmel ganz zubeckte, unb ein entsetzlicher schafft die Jugenb mit. Für sie gibt es ein Zauberwort: Kirmes! Denn nach getaner Arbeit folgt das dörfliche Fest, wie jedes Jahr. Die Jugend läßt sich bas nicht nehmen. Unb alle Hitze unb oller Staub werben vergessen sein, wenn bie Musikanten zum Tanze aufspielen. Unb wenn bie Frucht geschnitten ist, wenn ber Winb über bie Stoppeln weht, kommen Kinder unb lesen die Aehren, denn es soll ja nichts umkommen. Jedes Korn ist wertvoll, nichts darf verlorengehen von der Gottesgabe. Wertmäßig schätzen kann man nicht, was auf diese Art gesammelt wirb. Auf dem Lande aber weiß man es, denn mancher kinderreicher Hausvater, der selbst keine Aecker besitzt, kann schon eine schöne Zeit bie Dreschmaschine laufen lassen, um all bie Aehrenbündel seiner fleißigen Kinder auszudreschen. Im Grunbe genommen steckt auch im Aehrenlesen bie Ehrfurcht vor dem Brot, ber alte Volksglaube, baß mgn bas (Betreibe unb das Brot wie etwas Heiliges verehren soll. In bem Märchen „Die Kornähre" (Brüber Grimm) wirb erzählt, wie eine Frau ihr Kind, bas in eine Pfütze gefallen war, mit Kornähren reinigte. Darüber war (Bott so erzürnt, daß er sprach: „Dvn nun an soll der Kornhalm keine Aehre mehr tragen. Die Menschen sind bie himmlische (Babe nicht wert." Erst als die Menschen auf bie Knie fielen unb baten, erbarmte sich ber Herr unb gewährte die Bitte, aber ber Halm trägt jetzt nur noch eine Aehre, während er vorher von unten bis oben mit Körnern besetzt war. Erntezeit. Wenn mir das Wort Ernte hören, benken wir an bie golbgelben (Betreibefelber, die von ber Sonne überflutet vor uns liegen. Wir ernten auch Obst, Kartoffeln, Weintrauben ufw., aber bie eigentliche Erntezeit ist doch die, in ber unser täglich Brot ein» gefahren wird. Das ist kein Zufall, benn der Getreideschnitt ist die wichtigste Arbeit des Bauern. Es ist wohl die schwerste, aber auch die schönste Zeit für ihn. Ein Erntetag reiht sich an den andern. Erntezeit, reiche Zeit! Wenn wir durch die hohen Aehrenfelder gehen und die vollen Aehren durch r Die Kriminalpolizei Ihatje der Wischen To mr. ttags ein Sittlichkeit Ausgetreten. Der Täter 225 bis 30 Jahre alt, H langes, schwarzes, zur, | schmales, längliches 0 I trug einen braunen K i Streifen, graue Slrüir 16r hatte ein Fahrrad, Hem Rahmen, brauner Ifich. Nach der Tat । itynifen. Sachdienlich tSriminalpolijei Gieß, (Schl einer „$$ü UHL Seltersweg Nr. 67 adiO Telephon Nr. 3170 eparaturen ’KS/U tto hinter den Hau, irten sie auf der St chegreude war, tynt iuUhe war das wenit VMe Gewohnheit, taten, daß b: unsere Hände gleiten lassen, denken wir an schöne Gedicht von Martin Greif: Es ist, als spürten alle ber Sichel Schnitt. Die Blumen und fremden Halme erzittern mit. Nun fahren bie Maschinen hinaus auf die uns besonders befriedigt zu fühlen. Die Stadt liegt auf der Sandzunge zwischen dem Ozean und ber Bay, einem ber besten Häfen der Welt. Don Lobito geht eine mit englischem Kapital gebaute Eisenbahnlinie bis in den belgischen Kongo, unb für die von dort erwarteten Erzfrachten ließ die portugiesische Regierung durch eine deuffche Firma, Grün & Bilfinger in Mannheim, einen modernen Pier, mit Beton- und Eisenkonstruktion, bauen. Südlich vom Kongo bietet er die vollkommenste oller vorhandenen Ladegelegenheiten. Auch die Kräne auf dem Pier von Lobito laben Fische, Fische, Fische! Diese Ladung und ihr Duft werden uns begleiten, bis wir die brave „Carnia" unb ihren famosen Kapitän in Duala verlassen werben. Oie naiionalpoüüsche Bedeutung der Landwirtschaft Jjon Dr. Rudolf Schreiber, Gießen. Die nationalsozialistische Staatsführung hat mit größtem Nachbruck bie rasche Gesundung der Landwirtschaft in Deutschland durchgeführt, aus der klaren Erkenntnis, daß nur ein gesunder Bauernstand die Grundlagen eines gesunden Volkes waren und bleiben werden. Durch bie vor 5 Jahren erfolgten Ernennung bes bamaligen Reichsleiters des Amtes ür Agrarpolitik, R. W. Darre zum Reichsminister ür Ernährung und Landwirtschaft trat eine grundsätzliche Aenberung in der deutschen Agrarpolitik ein, dessen oberstes Gesetz, die Rettung des Bauerntums und die Sicherstellung der Ernährung des deutschen Volkes ist. „Blut und Boden" sind das hohe Lied der Befreiung der Landwirtschaft. Alle Bestrebungen in dieser Richtung müssen auch ber städtischen Bevölkerung klarlegen, welche ungeheuere Verantwortung der deutschen Landwirtschaft zukommt. Kein Geringerer, als der größte deutsche Chemiker, der berühmte Professor der Chemie an ber Universität Gießen, Iustus von Liebig, hat biese Erkenntnis bereits vor 75 Jahren niebergelegt Liebig schreibt in seinem Werke: „Die Chemie in ihrer Anwendung auf Agrikultur und Physiologie": „Beobach, tung unb Nachdenken sind die Grundbedingungen alles Fortschrittes in der Naturerkenntnis und es bietet der Feldbau in dieser Beziehung eine Fülle von Entdeckungen dar. Welch ein Gefühl des Glückes und ber Befriebigung muß in ber Tat bie Seele des Mannes durchdringen, dem es gelungen ist, ohne Vermehrung feiner Arbeit ober feines Kapitals burch bie oerftänbige unb geschickte Benutzung feiner ge- nauen Bekanntschaft mit ben Eigentümlichkeiten feines Feldes, demselben dauernd ein Korn mehr ab« zugewinnen, benn ein solcher Erfolg hat nicht bloß für ihn, fonbern für alle Menschen den höchsten Wert. Wie unbedeutend unb klein erscheint boch alles, was wir schaffen unb entdecken, gegen das gehalten, was der Landwirt erzielen kann. Alle unsere Fortschritte in Kunst und Wissenschaft vermeh. ren nicht die Bedingungen der Existenz der Menschen, und wenn auch ein kleiner Bruchteil ber menschlichen Gesellschaft dadurch an geistigen unb materiellen Lebensgenüssen gewinnt, so bleibt die Summe bes Elenbes in ber großen Masse die nämliche. Ein Hungernder geht nicht in die Kirche, unb 1nCanbf in Autle RffrM 12J °lt° ;!'• 5,50 b k 20 10 big jSiV’iÜo unb su e,ern di 'Iw t'11* S.I S VÄ'ltr« In tf’uT’w N^,b*ib Ab” । ««»ft. " beten " ly1?,ton mH« ® Unb bann gingen wir einträchtig ein wenig burchs hohe Gras, ber Stiefelchen wegen--- ftp Scherz unb ba Wr Zeitvertreib. 5 ■ R die hänbe in bi j "rr langsam bie Ar ij ier Vorübergehenden ! mit kühnen - Mast, wabeiber Irin '"mren Lausbubengesic . «^ün p°ar Tage .... v------, __ ........H • Jaber ftefjen auf ?e Donner schlug ein. Als es mieber aufgehellt hatte, I Elchen sttze„ ' ™ ' — V in der ersten frei „Du laßt mi alleweil in Kuahbreck einitappen!" ^befehl Mit beili, rügt es schon bei unferm ersten gemeinsamen Spaziergang, als ich es an ber Hanb führte unb ein wenig in Gebauten war. O Himmel, wie schämte ich mich! Unb ich hatte noch eben geb acht, wie wunbervoll es hier nach Erbe, nach Tier unb Heu duftete! Ich hatte all dies so lange entbehrt. „Micherl", lachte ich deshalb nach dem ersten Schreck, „weiß't was ich dir wünsche?" „Naa!" machte der kleine Bub. „Ich wünsch dir, daß du dein ganzes Leben lang nie in etwas Aergeres einitappst!" GW MU;, 'M 8, rote I «ruf. Im Nebenberuf ! Aschule in Z. Wie f Mnb kann zwei Hem 'Wanne -in freui Miet oi Hochschulnachrichten. Wie wir von unterrichteter Seite erfahren, ist ber ehemalige Ordinarius der romanischen Philologie w ber Universität (Breifsroalb Dr. Ebmund Sten' g el, von dessen 70jährigem Doktorjubiläum mir bt* richteten, schon im Jahre 1935 in Marburg gestorben. Er war einer ber letzten Schüler bes berühmten Ra« maniften Friebrich Diez in Bonn. Diez war geborener Gießener unb ist hier auch 1821 zum Doktor promoviert worben. Wenig später wurde er bann an ber neugegrünbeten Universität in Bonn Lektor ber romanischen Sprachen. Hunbert Jahre sind es her, baß Friebrich Diez ben zweiten Band seiner bahnbrechenden Grammatik ber romanischen Sprachen veröffentlichte, ein Werk, bas bie Wissen« schäft ber romanischen Philologie begrünbet hat. An seinem väterlichen Haus in der Neuen Bäue erinnert eine Gedenktafel an den berühmten Gelehrten. In den Nachrichten der Gießener Hochschulgesellschasi hat Professor Dr. Glaser auf diese Jahrhunderterin' nerung an Friebrich Diez aufmerksam gemacht. Professor Dr. Heinrich P u ch n e r , ber ehemalige ordentliche Professor ber Technischen Hochschule München, ist im 74. Lebensjahre gestorben. Er wurde 1890 Assistent an ber Technischen Hochschule in München unb 1894 Dozent für bie landwirtschaftlichen Facher an ber Akabernie in Weihenstephan, wo er 1900 zum Professor ernannt würbe. Oberregierungs-Mebizinalrat unb Generaloberarzt ä. D. Professor Dr. med. Ernst Graf, ber an der Medizinischen Akabernie in Düsselborf gewirkt hatte, i ist bort im Alter von 69 Jahren gestorben. Nach ärzt* licher Tätigkeit in Berlin, Marburg unb Köln trat er 1898 in ben aktiven Militärbienst ein unb wurde 19m als Stabsarzt mit Vorlesungen an der Medizinischen Akademie in Düsseldorf betraut. Sein HauptarbeuS' gebiet war die Chirurgie. Iageskalc i »äS* MS iTfwoI* teÄ [eine langjährige der Feuerwach HSranbinfpeftor 2 115 eine herzliche Abs ejerfeits mit einem \\ & Verbundenheit lije. Möge dem i «nüber jedermann ■ „a n'irt rrcil | Zweiter Leistungskamps -er Betriebe An die Betriebsführer und Handwerksmeister des Gaues Hessen-Nassau. — Deut' B. bringen! ‘**«8 Nr. 6? i's der geplante neue Schnelltrieb- wagen Karlsruhe — Heidelberg — Frankfurt — Hamburg- Altona ab 10. August gefahren, an es, denn mach ’ine Aecker te | DreschmaM- I el feiner flch l elbst keine ;it die mbündel seiner sich | W I LPD. Nachdem Probefahrten mit beendet hat, wird die Reichsbahn die notwendigen ihren neuen Schnelltriebwagen men sen. mit mit vom wurden, und Mar bei kaum veränderten Kur- Etwas niedriger lagen' fedoch Reichsaltbchitz 130,45 (130,65) und Kommunal-Umfchuldung 94,70 (94,75). Reichsbahn-VA. verloren 0,13 Hundert auf 123,50. Industrie-Obligationen mit dem H. In diesen Wochen sind in Stadt und Land wieder erholungsbedürstige Kinder aus Familien mit bescheidenem Einkommen durch die Kinderlandverschickung der NS. - Volkswohlfahrt als Gäste bei kinderfrohen Familien'für mehrere Wochen untergebracht. Aus west- und norddeutschen Orten sind diese Schützlinge der NSV. in unsere oberhessische Heimat, insbesondere in den Kreis Wetterau, gekommen. Dafür hat die NSV. zahlreiche Kinder aus unserem Kreise Wetterau nach anderen Gegenden unseres schönen Vaterlandes geschickt, wobei diesmal besonders die Nordmark Schleswig-Holstein im Vordergründe steht. Unsere kleinen Oberhessen haben dort die gleiche liebevolle Aufnahme gefunden, die ihren Kameraden und Kameradinnen bei uns zwischen Lahn und Vogelsberg zuteil wird. Wie in den Vorjahren, ist auch diesmal wieder die Kinderlandverschickung der NSV. materiell für die betreuten Kinder, ideell für die uneigennützig helfenden Männer und Frauen, vornehmlich für die Pflegeeltern, zu einer Quelle großer Freude und reichen Segens geworden. Die Vctreung der NSV. an Kindern vollzieht sich aber auch in unseren Heimatgemeinden in steigendem Ausmaß. Das Mittel dieser Arbeit wird gegenwärtig besonders in den Landorten eingesetzt und dient dort als N S V. - K i n d e r g a r t e n der Dorfgemeinschaft, aber auch den einzelnen Familien. In den NSV.-Kindergärten werden die Kleinen des Dorfes im Alter von 2% bis 6 Jahren von den NSV.-Kindergärtnerinnen den ganzen Tag über in gute Obhut genommen, so daß alle Kräfte der Erwachsenen für die Erntearbeit zur Sicherung der deutschen Nahrungsfreiheit eingesetzt werden können. Im Kreise Wetterau bestehen jetzt 19 NSV.-Kinder- gärten, in denen nach dem Stande von Anfang Juli nahezu tausend Kinder der vorerwähnten Altersklassen den ganzen Tag über betreut werden. In einem Teile der Ortschaften gehen die. Kleinen tagsüber nur zum Mittagessen nach Hause, von wo sie nach der Mahlzeit sogleich wieder in den Kmder- qarten zurückkehren, um dort zunächst zu ruhen und sich dann bis zur abendlichen Heimkehr mit den Alterskameraden beim kindlichen Spiel zu unterhalten: in einigen anderen Orten erhalten die Kleinen im NSV.-Kindergarten auch ihre Mittagsmahlzeit. Die 19 NSV.-Kindergärten im Kreise Wetterau hatten im einzelnen Anfang Juli folgendes Kinderzahl als Besucher aufzuweisen: Annerod 46, Bersrod 32, Beuern 63, Büdesheim 43, Ettingshausen 48, Geilshausen 39, Großen-Buseck 68, Kirch-Göns 30. Lanqcnhain-Ziegenberg 16, Langsdorf 36, Lich 115, Nieder-Befsingen 23, Nieder-Möllstadt 100, Ober- Bessingen 20, Reiskirchen 60, Steinbach 60, Weiters-' Hain 20, Wieseck 82, Wölfersheim 85. In allen Orten mit NSV.-Kindergärten ist man einhellig des Lobes voll über die gute Betreuung der Kleinen und über die »dadurch, besonders in der Erntezeit, ermöglichte Befreiung der Landfrauen von der Sorge für ihre Kleinkinder. Im Hinblick auf diese guten Ergebnisse wird in einer Reihe weiterer Gemeinden des Kreises Wetterau nun ebenfalls die Einrichtung von NSV.-Kindergärten geplant. Man kann nur wünschen, daß diese Planungen in möglichst naher Zukunft überall zur Tat führen mochten. Dieser Ausbau ist auch um deswillen besonders bedeutsam, weil man jetzt seitens der NSV.-Kreis- amtsleitung beabsichtigt, neben der Betreuung der kleinen Kinder auch deren Gewöhnung an die Erfordernisse der elementarsten Gesundheitspflege überall herbeizuführen, so daß auch auf dem Gebiete der Hnqiene (man denke nur an die tägliche, sorgsame Mund- und Zahnpflege) weitere schone Ergelmksse der Kinderpflege zu erwarten sein werden. Diese Die Aufbausront -er NSV lleberall im Kreise Wetterau erfolgreiche Arbeit. nitten ist, wenn k kommen Kinder uti ll ja nichts umtos nichts darf verland Wertmäßig fdjityr Art gesammelt mii* ausreichendem Maße oerwendungsbereit vorhanden sind. Unsere Hausfrauen mögen also auch nach die« er Richtung hin durch die Bereitstellung der Kü- chenabsälle weiterhin tüchtige Helfer der NSV. sein. Erfreulicherweise ist der Bestand an Mitglie - bern der NSV. im Kreise Wetterau andauernd im Wachsen begriffen. In allen Orten reihen sich zu den alten Mitgliedern immer neue in die ge« meinfame Kampffront für die ideellen Aufgaben der NSV. ein. Der Kreis Wetterau steht erfreulicher« weise in der Reihe derjenigen Kreise, die nach Maßgabe der Bevölkerungszahl einen guten Durchschnittssatz von NSV.-Mitgliedern aufweisen. Möge diese opferfreudige Tatbereitschaft unserer Volksgenossen in Stadt und Land für die NSV. als einer wichtigen Einrichtung in dem segensreichen Aufbauwerk unseres Führers weiterhin gute Früchte • Fwd. Bausparkasse Gemeinschaft der Freunde Wüstenrot in Ludwigsburg. Die Gesellschaft hat im Jahre 1937 5356 (7108) Bausparverträge mit einer Bausparsurnrne von 58,97 (72,74) Mill. NM. neu abgeschlossen und ihre Neuzuteilungen um 15,66 v. H. auf 17,59 (15,20) Mill. RM. für 1597 (1351) Verträge gesteigert. Außerdem wurden 7,54 (7,07) Mill. RM. für Rück- Zahlung der. Wechselkredite bereitgestellt. Die Ge- samtzuteilunaen der GdF. beliefen sich Ende 1937, nach Berücksichtigung aller bis Jahresende einge- tretenen nachträolichen Aenderungen, auf 262.13 (246,47) Mill. RM. für 19 279 (17 691) Verträge (sie sind bis Ende Juni 1938 weiter auf 273,78 Mill. RM. für 20 328 Verträge angestiegen). Darüber hinaus waren Ende 1937 für Bausparer mit guten Zuteilungsaussichten 8,88 (10,28) Mill. RM. für Zwischendarlehen bewilligt. Die Bemühungen galten in erster Linie der Abkürzung der Wartezeit. Diesem Ziele dient auch her Einbau zusätzlicher Mittel in die Zuteilungsmasse. Im ersten Halbjahr 1938 wurden über 12,62 (8,48) Mill. RM. für 1148 (769) Verträge, also nahezu 50 v. H. mehr zugeteilt als im ersten Halbjahr 1937. Der Bestand an Bausparverträgen hat sich leicht vermindert auf .38 277 (40 028) Verträge mit 469,84 (490,53) Mill. Reichsmark. Gesamtbausparizimme. Hiervon entfallen 12 784 (13 004) Verträge mit 189,85 (196,70) Mill. RM. auf zugeteilte Verträge und 25 493 (27 024) Verträge rftit 279,88 (293,82) Mill. RM. auf nicht zugeteilte Verträge. Daneben werden Ende 1937 noch 1627 (1285) Dermögensbücher mit 3,63 (2,86) Mill. NM. Vermögensbuchsumme geführt. Das Eigenkapital beträgt 4,81 (4,81). Die Rückstellungen betragen jetzt 4,13 ,(3,44), während sich die sonstigen Verbindlichkeiten' auf 0,54 (0,52) belaufen und der Gewinn, der auch in diesem Jahre wieder den geschäftsplanmäßigen Rückstellungen zugeführt wird, auf 0,64 (0,70). Tageskalender für Sonntag. Stadttheater: 20 Uhr, Gastspiel Lucie Englisch in .Große Rosinen". — Gloria-Palast (Seltersweg): Manuel". — Schwabenlands Freilicht - Bühne: 2).3O Uhr, Oswaldsgarten, Vorstellung. Schnelles Ende einer „Künstlerlausbahn". Heini und Willi sind Kunstradfahrer im Haupt- Lornotizen. Tageskalender für Samstag. S-i" oiit- v Gloria-Palast (Seltersweg): „Manuel". fhe Stenografenschaft Gießen. 20.30 Uhr „Karlsruhe", Unterhaltungsabend. — Schwabenlands Frei- licht-Bühne: 20.30 Uhr, Oswaldsgarten, Vorstellung. $ a u b e I im Auftrage der Stadtverwaltung und zugleich im Namen aller Feuerwehrkameraden mit drzlichen Worten der Anerkennung und des Dankes fir seine langjährige treue Dienstzeit. Die Kame- üden der Feuerwache bereiteten in Gemeinschaft rit Brandinspektor Lenz dem Scheidenden gleiches eine herzliche Abschiedsehrung, die der Geehrte stnerseits mit einem sichtbaren Zeichen der Herz- I Mähen Verbundenheit mit seinen Kameraden cr- oiberte. Möge dem allezeit pflichteifrigen und ggenüber jedermann liebenswürdigen und gefäl- sten Manne ein freundlicher Ruhestand beschieden In. Achtet auf -en Täter! Die Kriminalpolizei Gießen teilt mit: In der j ähe der Gailschen Tonwerke ist am 26. Juli nach- ' itttags ein Sittlichkeitsoerletzer gegenüber Kindern abgetreten. Der Täter wird wie folgt beschrieben: 2i bis 30 Jahre alt, 1,75 bis 1,80 Meter groß, Inges, schwarzes, zurückgekämmtes welliges Haar, fc males, längliches Gesicht und weiße Zähne. Er tag einen braunen Knickerbocker-Anzug mit feinen E reifen, graue Strümpfe und schwarze Halbschuhe. 6- hatte ein Fahrrad, Marke Viktoria, mit schwar- z-m Rahmen, braunem Sattel und Gepäckhalter bei ' fo. Nach der Tat entfernte er sich in Richtung i Atufen. Sachdienliche Mitteilungen erbittet die I Kriminalpolizei Gießen. w ALM ;jiW! ■inn?Q5f lernen \A 'N sondern w| Jw haben, d l lWn die d ,u"b.PNl sie J 'Sdjont, Das ,'b, “*e" -ndm' unö den rechib rcn Hinweises, weJ M M benJ mWn Entwickln^ 1 '^ben yahrzehnlZ 9 der LandwirW Silberne Hochzeit. Am morgigen Sonn- la:, 31. Juli, feiern die Eheleute Wilhelm D e r z - h ch und Frau Dora, geb. Kaup, wohnhaft in der Khnhofstraße 60, das Fest der silbernen Hochzeit, dim Jubelpaar unseren herzlichen Glückwunsch. Landkreis Gießen. Iti- Lich, 30. Juli. Am vergangenen Donners- 3: konnten folgende Mitbürgerinnen und Mit- Hj-rger in körperlicher und geistiger Frische 0)e- ilr-tstag feiern: Frau Auguste Kreiker Wwe. !e. 81., Frau Heinrich Heller IV., geborene Zimmer, den 72., Altbürgermeister Heinrich 0 u h r Unfalls den 72. und Frau Karl Rau Wwe. den '0 Geburtstag. Amtsgericht Gießen. | Der Georg K 1 e in aus Gießen hatte wegen gro- 'e Unfugs (§ 360 Ziff. 11 StGB.) durch Straf- 'SLhl eine Haftstrafevon5Wochen erhalten, itzen diesen Strafbefehl legte er Einspruch ein. %Jn !e: Hauptverhandlung ergab es sich wieder, daß '.üin völlig unbegründet das 11 e b e r = allkommando alarmiert hatte. Es blieb ^lhalb bei der bereits im Strafbefehl ausgesprochene-! Strafe. Gießener Wochenmorkipreife. "Gießen, 30. Juli. Auf dem heutigen Wochen- mrkt kosteten: Feine Molkereibutter, kg, 1,52 [Hart, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 iis 25 Pf., Käse, das Stück, 4 bis 9, Eier, deutsche, Sbffe S 13, Klasse A 12%, Klasse B 12, Klasse C 1154, Klasse D 10%, ausländische 12, Enteneier 1154 ib. 12%, junge Hähne, % kg, 1,10 bis 1,15 Mark, SLvpenhühner —,90 bis 1,05 Mark, Wirsing, grün, 1( dis 12 Pf., Weißkraut 10 bis 12, Rotkraut 15, gelbe Tuben 15 bis 18, rote Rüben 10 bis 12, Spinat 20, Ivmifchkohl 8 bis 12, Bohnen, grün, 20 bis 30, gelb 2 bis 30, Erbsen 18 bis 28, Tomaten 25 bis 45, Zwiebeln 10 bis 14, Rhabarber 10 bis 15, Pilze 45 d» 55, Kartoffeln, alte, 5, 5 kg 45, 50 kg 3,30 bis $,1'0 Mark, neue 5,50 bis 6,25 Mark, 5 kg 60 bis 65 8-, kg 6 bis 7, Pfirsiche 45 bis 55, Himbeeren )( bis 60, Aepfel 50 bis 60, Birnen 40 bis 50, K,r- ttsn 60, Heidelbeeren 45, Stachelbeeren 35 bis 50, Zchannisbeeren 35 bis 40, Pflaumen 60, Blumen- M, das Stück 10 bis 50, Salat 5 bis 10, Salat- Jirfen 20 bis 45, Einmachgurken 3 bis 5, Rettich 5 15, Radieschen, das Bündel 5 bis 10 Pf. jMn. sSi chsZ [Her des vti i . । n Bon»' Wtf : i ."iftbkr ««V 5 unw-E § ken M Aunhcn :ad)C h,nin)ei'en i sUHl ÄS i (r51et ’ straße entlang fährt. Durch diese beiden Schnelltriebwagen werden die schnellsten Bahnverbindungen zwischen Baden, Frankfurt und den wichtigsten norddeutschen Städten, vor allem aber mit Berlin, Leipzig, Hannover und Hamburg, hergestellt. M Probefahrten durch Gießen. 3n 43 Minuten von Gießen nach Frankfurt. Der „Fliegende Hamburger" passierte auf seinen Probefahrten am Donnerstagabend und am gestrigen Freitagmorgen den Bahnhof Gießen. Am Donnerstagabend kam der Schnelltriebwagen um 22.57 Uhr hier durch, am Freitagvormittaa brauste er um 8.53 Uhr durch unfern Bahnhof. Diese beiden Zeiten werden auch im planmäßigen Verkehr des „Fliegenden Hamburgers" für die Durchfahrt im Bahnhof Gießen maßgebend sein. Von Gießen nach Frankfurt fährt dieser Sausewind in 43 Minuten, denn die Ankunft in Frankfurt wird planmäßig um 23.40 Uhr erfolgen. Von Frankfurt in Richtung Kassel beläuft sich die Fahrzeit bis Gießen gar nur auf 41 Minuten, denn der Triebwagen wird um 8.12 Uhr in Frankfurt abfahren und um 8.53 Uhr hier durchkommen. der eine ungemein rasche Verbindung nach und von Hamburg darstellt. Der Wagen leat die Strecke Frankfurt — Hamburg in fünf Stunden 45 Minuten zurück, um am gleichen Tag gegen Abend zurückzufahren. Es besteht also die Möglichkeit, in einem Tag von Frankfurt nach Hamburg und wieder zurückzukommen und in Hamburg während des dreistündigen Aufenthalts notwendige Dinge zu erledigen. Wichtig ist weiter, daß der „Fliegende Hamburger" sich sowohl auf der Hinfahrt als auch abends bei der Rückfahrt im Frankfurter Hauptbahnhof mit dem „Fliegenden Frankfurter", dem Schnelltriebwagen Karlsruhe — Mannheim — Frankfurt — Berlin, trifft, fo daß die aus Süddeutschland und den angrenzenden Gebieten kommenden Reisenden die Möglichkeit haben, in Frankfurt umzusteigen. Beide Schnelltriebwagen treffen nämlich nur mit ganz geringen Zeitunterschieden in Frankfurt ein, nur wird der „Fliegende Frankfurter" über das Ried weiterbefördert, während der „Fliegende Hamburger" an der Berg- NSG. Der Gauobmann der Deutschen Arbeitsfront, Willi Becker, erläßt zum zweiten Leistungskampf der Betriebe folgenden Aufruf: Der zweite Leistungskampf der deutschen Betriebe teht im Zeichen einer Zusammenballung aller Aufbaukräfte im Großdeutschen Reich unter der Führung der Partei. Es kommt vor allem darauf an, daß sich alle großen, mittleren und kleinen Unternehmen an diesem nationalsozialistischen Wettstreit mit weltanschaulichem und fachlichem Eifer für die Volksgemeinschaft beteiligen. Deshalb wünsche und erwarte ich, daß alle Betriebsführer und Handwerksmeister an diesem in der Welt einzig dastehenden edlen Wettkampf teilnehmen, um so in der Arbeitsgestaltung und Menschenführung nachahmenswertes Beispiel zu sein. Der Führer hat vier Betrieben im Gau die höchste Auszeichnung „Nationalsozialistischer Musterbetrieb" bereits verliehen. Vom Gauleiter erhielten weitere 51 das Gaudiplom. Das ist ein Zeichen dafür, daß Hessen-Nassau gemäß den Grundsätzen der National- ozialistischen Deutschen Arbeiterpartei vorwärts marschiert. Einrichtung der NSV. verdient daher allenthalben tatkräftige Förderung. Die Tätigkeit des Lebensmittel-Opferrings in den einzelnen Ortsgruppen, die eine kurze Unterbrechung erfahren hat, wird in Kürze überall wieder beginnen. Es handelt sich habet um die Samlung von Spenden, deren Ertrag in erster Linie zur Betreuung von Schwangeren und Wöchnerinnen, sowie bei besonderen Notfällen und bei Krankheiten Verwendung finden soll. Bisher bestand die Tätigkeit des Lebensmittel-Opferrings in der Sammlung von Lebensmitteln aller Art, die in der Zentralstelle zur Verwertung für ihre Zweckbestimmung zusammengefaßt wurden. C's hat sich aber herausgestellt, daß bei dieser Sammelart manche Lebensrnittel außerordentlich reichlich zu- fammenfamen, dagegen andere, die besonders für Schwangere und Wöchnerinnen notwendig sind, nur in verhältnismäßig kleinen und unzureichenden Mengen vorhanden waren. Um hier die beste Art her Lösung zu finden, ist für die Zukunft vorgesehen, bei den Sammlungen anstelle von Waren auch Geldbeträge entgegenzunehmen und die Gesamtsumme der hierfür gespendeten Gelder 3um Ankauf der jeweils erforderlichen zweckentsprechenden Nahrungsmittel für Wöchnerinnen und Schwangere zu verwenden. Mit dieser Regelung sollen selbstverständlich die von den Hausfrauen gespendeten Nahrungsmittel keinerlei Zurücksetzung oder Minderung in der Beachtung erfahren, vielmehr werden diese Spenden künftighin auch mit aller Dankbarkeit entgegengenommen werden. Die Annahme von Geldbeträgen soll es aber ermöglichen, in dem Lebensmittel-Warenvorrat den gebotenen Ausgleich zu erzielen, damit nach jeder Richtung hin den Erfordernissen der NSV.-Arbeit in vollem Ausmaß gebient werden Fann. Unsere Hausfrauen, die in Zukunft anstelle der gefüllten Warentüten einen Geldbetrag spenden, können also die Gewißheit haben, daß sie auch damit wertvolle Hilfsarbeit im Sinne her Aufgaben des Lebens- mittel-Opferringes leisten* In diesen Tagen der Erntezeit sucht die NSV. übrigens wiederum, wie schon früher, auch eine gewisse Vorarbeit für das kommende Winterhilfswerk zu leisten. Durch den Einsatz freiwilliger Helfer und Helferinnen — wobei man wohl vor allem an die Schulkinder denken kann — will die NSV. mit Unterstützung der Ortsgruppen auf den abgeernteten Getreidefeldern wieder das Aehren - lesen durchführen lassen, dessen Ertrag in Sammelstellen zusammengefaßt und in Mühlen für die Zw"cke des A-HW aenrnhlen werden soll. Man hofft, auf diese Weise einen immerhin beachtenswerten Mehlvorrat für den Anfang des Winterhilfswerks schaffen zu können. Die Schwe inemästere i d e s Ernährungs-Hilfswerks der NSV. ist im Kreise Wetterau in Gießen, B"d-Nauheim, Grimberg und Lollar unverändert im Gange. Das Schwergewicht dieser Arbeit liegt nach wie vor in der EHW.- Schweinemästerei in Gießen, in her unter Verwendung der Küchenabfälle aus den Haushaltun- den durchschnittlich rund 180 bis 190 Schweine zur Mast ausgestellt sind. Die Menge der täglich anfallenden Küchenabfälle ist andauernd befriedigend, so daß nicht nur die Fütterung der zur Mast stehenden Schweine, selbstverständlich unter Beifügung von Kraftfuttermitteln, ständig gesichert ist, sondern auch eine Futterreserve geschaffen werden kann, damit bei der Erweiterung des EHW. nach der Errichtung eines zweiten Stalle« in Gießen die erforderlichen Futtermengen von Anfang an in ’OlOQÜ". - $'cbunq PlhUllb fj 1 SÄ biruf. Im Nebenberuf sind sie schlechte Schüler der Kalschule in Z. Wie sollte es auch anders fein, nie- nanb kann zwei Herren dienen! Wenn ihre Kame- rtben hinter den Hausaufgaben faßen, bann trab nerten sie auf der Straße. Kurvten, daß es eine nähre Freude war, ihnen von weitem zuzusehen. In bir Nähe war das weniger der Fall, denn die beiden bitten die Gewohnheit, an jeden Fußgänger so nah h ranzufahren, daß diese erschrocken zur Seite f,' rangen. Dieser Scherz und das Eindruckschinden waren ihr liifcffer Zeitvertreib. Stolz im Sattel sitzend, nach- lirfig die Hände in den Taschen, fuhren sie schnell oler langsam die Straße entlang. Wenn die Blicke her Vorübergehenden sie endlich streiften, dann z- ig- tet sie mit kühnen Schlangenlinien ihre Meister- 1 fetaft, wobei der Triumph wie ein Ausrufezeichen in ih en Lausbubengesichtern stand: Nicht, da staunste! Seit ein paar Tagen sieht man sie nicht mehr. Ihre IRiiber stehen auf der Polizeiwache und die beiden Burschen sitzen zu Hause und halten sich die Stellen, bit in der ersten freudigen Ueberraschung über den Srasbefehl mit beiliegender Zahlkarte nähere Be- lanntschaft mit den väterlichen Händen gemacht äa&en. M.R. (RAS) gaben teilweise 0,25 v. H. nach. Stadtanleihen lagen wenig verändert. Am Pfandbriefmarkt bröckelten Liquidationswerte bis 0,13 v. H. ab. Dekosama I gaben auf 138,25 (138,50) nach, Dekosama III (Saar- Ausgabe) tarnen der gestrigen Taxe entsprechend mit 108,25 (letzte Schätzung 112,50) zur N§tiz. Im Freioerkehr ermäßigten sich 4 v. H. Rentenbank- Abl. auf 92,50 (92,75) und Städte-Altbesitz auf 137 (137,25). Der Freioerkehr war ruhig. Weiter rückläufig waren Growag mit 78,50 (80,50), Katz & Klumpp mit 95 (98), sonst nannte man die letzten Kurse. Tagesgeld war zum Ultimo etwas angespannt, und wurde auf 3 v. H. (2,75) v. H. erhöht. Abendbörse still. Die Abendbörse lag still, aber behauptet. Dön außen her lagen Aufträge kaum vor, während die Börse selbst im Hinblick auf den Wochenschluß in ihrer Zurückhaltung verharrte. Die wenigen, meist nominell notierten Papiere wichen nur unbedeutend gegen den Mittagsschluß ab, es überwogen jedoch kleine Besserungen bis etwa 0,25 v. H. st. a. notierten: Mannesmann 108 (107,75), Hoesch 110 (109,75), Verein. Stahl 102,75 (102,65), Deutsche Erdöl 125 (124,75), Daimler 132,75 (132,25), IG.' Farben 151 (150,75), Gesfürel 132,25 (132), Iung- hans 110,25 (110), Westdeutsche Kaufhof 94,25 (94), anderseits Buderus 110,25 (110,50), Demag 139,50 (140), Schuckert 163,50 (163,75), Metallgesellschaft 125,25 (125,40). Am Einheitsmarkt kamen Schuh Herz nach Pause mit 123,75 (124) wieder zur Notiz. Der Rentenmarkt lag ebenfalls ruhig bei behaupteten Kursen. 4,50 v. H. Stadt Wiesbaden 98,50, 6 0. H. NSU. 104, Reichsbahn-VA. 123,50, Farben-Bonds 121,13 (121,25). Kommunal-Umfchul- öung unv. 94,70. und Reichsbank mit 185,50 (187). Elektroaktien ließen bis 0,65 0. H. nach, so Bekula, Gesfürel und RWE. Auch Maschinenwerte bröckelten im gleichen Ausmaß ab, lediglich BMW. 0,25 v. H. höher mit 144,75 und Demag mit 140 behauptet. Don chemischen Papieren hielten sich IG.-Farben bei 150,75 behauptet, Metallgesellschaft 125,40 (126,13), Bem- berg 129,50 (129,75). Montanaktien konnten sich gut behaupten, später bröckelten sie allerdings ebenfalls bis etwa 0,50 Dz H. ab. Sonst notierten noch u. a. zum ersten Kurs Gement Heidelberg mit 150,50 (151,50), Westdeutsche Kaufhof mit 94 (94,25), Conti Gummi mit 205 (205,75) und Südd. Zucker mit unv. 219. Am Rentenmarkt erfolgten ebenfalls kleine Abgaben, die aber verhältnismäßig gut aüsgenom- Wirtschaft. Rhein-Mainische Rörse. Mittagsbörse eher schwächer. Frankfurt a. M., 29. Juli. Die Zurückhaltung an der Börse blieb bestehen. Am Aktienmarkt lagen zumeist kleine Abgaben vor. Obwohl sie durchweg nur geringsten Umfang hatten, führten sie bei der herrschenden Unlust überwiegend zu leichten Abschwächungen von durchschnittlich 0,25 bis 0,75 v. H. Die Umsätze bewegten sich dabei weiterhin in sehr engen Grenzen. Etwas mehr gedrückt waren Scheideanstalt mit 218 (220), Holzmann mit 146,75 (148,75), Aschaffenburger Zellstoff mit 117 (118,50) gibt es ein ZaM mer Arbeit folgt k Die Jugend läßt ft- itze und aller Sitz )ie Musikanten jir Der „Fliegenve Hamburger" kommt Zn 53h Stunden von Frankfurt noch Hamburg. Betriebsführer und Handwerksmeister des Gaues Hessen-Nassau, tretet ohne Ausnahme zum zweiten Leistungskampf an! Becker, Gauobmann. Betnebsappelle am 1. August. NSG. Der Gauobmann her Deutschen Arbeitsfront, Willi Becker, fordert hiermit alle Betriebsführer auf, am 1. August einen Betriebs- appe11 abzuhalten, in dessen Mittelpunkt eine Rede des Betriebsführers steht, in her er seinen Gefolgschaftsmitgliedern die Ziele mitteilt, die sich der Betrieb im Rahmen des zweiten Leistungskampfes der deutschen Betriebe gestellt hat. In dem Appell soll besonders darauf hingewiesen werden, daß jede fachliche Leistung erst ihren Sinn erhält, wenn in weltanschaulicher Hinsicht alles in Ordnung ist, und daß nichts geschenkt werden soll, sondern durch hartnäckige Arbeit und starken Willen das erreicht wird, was im Wettstreit beabsichtigt ist. Betriebsführer, laßt die Gefolgschastsmitglieder zum Appell antreten und legt ihnen in kurzen, überzeugenden und klaren Worten die gesteckten Ziele dar! xa waren die reichen Kornäcker und die Wohnung ier Frau Hutt verschwunden. UebcraU war eine Düste. In der Mitte aber stand die Frau Hütt, 1-e Riesenkömgin, versteinert und wird so stehen 1:5 zum Jüngsten Tag. Wir sollten diese Volkssagen immer wieder unfern .< inbern erzählen, wenn sie leichtfertig 5 rote umgehen. — Mit dem heutigen Tage ist der Zentralwärter der V’" v* ■■ Mischen Feuerwache, Christian Vaubel, Aster- on Nr. 31701"! reg 64 wohnhaft, nach 24jähriger treuer Dienstzeit ■ v; Fegen Erreichung der Altersgrenze in den Ruhe- j janb getreten. Herr Vaubel trat am 10. August i 1? 14 in ben Feuerwehrdienst unserer Stadt ein und || r-rsah seit 1930 ben außerordentlich wichtigen Dienst 1 h der Melde- und Telephonzentrale. Der Leiter B mferer Gießener Feuerwehren, Brandinspektor H Lenz, verabschiedete heute vormittag den um das || Gemeinwohl unserer Stadt verdienten Kameraden : auch im Slebrenlejn der alte Volksglouk ' !tas Brot wie etw Rornäljre" (3rül Frau ihr Äinb, 1 Äornähm re'i >aß er ^roch: Aedre mehr tm he Gabe nicht wflf üe Knie fielen t r und gewährte■ t nur noch eine M n bis oben mit K e von der Frau f)C schmutziges Kind l n. Kaum hatte br .s Gewitter daher,!: 1 und ein entsetzM j iede^chehell^ | I ersten gerne* j der Hand führe iar. 0 J tte noch eben gen- | Erd., M iis |o lang- 1 ld n°» d-m « il B*' J ) ; n,ün|d) Mr,»; \ tn ew°s W , jchtig-m 'lein V itkden 'y», I SSW SKI h an sinnt, Sen ,n bte Ne, 11 Abschied aus dem Zeuerwehrdienst. Die Jagd im August Run-sunkprogramm ufzusuchen pflegt! 5 Worflugplatz stehen Stadttheater Gießen Eines der mit OEM RING L NEIWEtSER • BIELEFELD Lucie Englisch TANZ Große Rosinen Lustspiel In 3 Akten von Zdenko v. Kraft Preise: 0.80, 1.00, 1.25, 1.50, 2.00, 2.50, 3.00 RH. (Eine Offenbar ung für jeden Tierfreund! Gießen. WMch .■juffliiiiihi, Drogerien Pckg. RM 0.30 u. 1.15, Kurpck. 4.- in Apotheken u KleineAmeigen im Gießener Anzeiger werden von Tcmsendeu beachtet unb gelesen. vom Fachmann K. Kling vorn. Heger Bandagist Marktstratzel6 Kassenlieferant Damenbedieng. notwendige Aufklärung zum Hühnerjagd wochenlang daheim verbummelt. Der erste Tag kommt und wird, anstatt zu einem Tage der Freude, zu einem des Aergers. Die Hühner werden herausgestoßen, der Hund prellt nach, jeder Hase wird auf Kilometer begleitet, dann ift der Hund ausgepumpt und kann nicht mehr suchen. All dies und noch manches andere spart sich der Weidmann, der einmal sich die Zeit nimmt, wenn die Jagd noch zu ist, und über die Felder geht, sich seinen Hund wieder in die Hand arbeitet und zugleich lernt, wo seine Hühner liegen. Wer so vorbereitet am 25. August hinauszieht, der wird wirkliche Weidmannsfreude empfinden. Kehrt aber der Jäger abends zum Dorf zurück, den Galgen voll Hühner, dann kommt er am Dreschplatz vorbei, wo schon seit Wachen die Maschine brummt. Hoch türmt sich die Spreu,- und unter der Maschine sammelt sich das, was an zerbrochenen Körnern und Unkrautsamen aussortiert wird. Wenig wertvoll für den Bauer, im höchsten Maße willkommen für den Jäger. Denn auf die schönen heißen Sommer- und weil sich die Gurken dann über den Winter hinaus halten, nicht welch werden und nicht schimmeln. Sonntag, 31. Juli. 6 Uhr: Hafenkonzert. 8: Reichssendung: Tag des Bundes. Der Festzug und Vorbeimarsch der Teilnehmer am Deutschen Turn- und Sportfest Breslau 1938 auf dem Schloßplatz. 11: Aus dem Dom zu Salzburg: Krönungsmesse von W. A. Mozart, für Chor, Soli, Orchester und Orgel (Werk 317). 11.40: Hochzeitsmusik von Jensen. 12: Mittagskonzert. 14: Für unsere Kinder. 14.30: Uns gehört der Sonntag! Ein Reigen sorgloser Melodien. 15: Steh' auf hohem Berge, schau in das Tal hinunter. Eine Sendung der Jugend. 16: Reichssendung: Die Schlußkundgebung und Siegerehrung des Deutschen Turn- und Sportfestes Breslau 1938. 21: Blasmusik. 22: Nachrichten. 22.15: Groß-Flugtag in Frankfurt a. M. 22.30: Unterhaltung und Tanz. 24 bis 3: Nachtmusik. Montag, 1. August. 5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: lieber-' tragung nach Saarbrücken: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.40: Kleine Ratschläge für den Garten. 9.50: Die Neunmalklugen. Eine kleine, nachdenkliche Plauderei. 11.45: Volk und Wirtschaft. Die neue Arbeitszeitordnung. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten. 14.15: Musikalische Kurzweil. 15: Für unsere Kinder. Jetzt basteln wir... 16: Nachmittagskonzert. Bunte mit farlHerzjun^Nerve^ Bina Ortner Erich Buchkamp geben ihre Verlobung bekannt [y _ tl! T Leibbinden Ballhaus zur deiitichen Eiche Klein-Linden m5oa Sonntag, den 31. Juli 1938 Jät Bergschenke Herrliche Lage a. Bergwerkswald Groß.schattig. Garten.Terrassen rn A \T Neuzeitliche I ZI 1X1 Z Kristallglas* 1 V Leuchtdiele Mittwoch, Samstag, Sonntag 20 Uhr Sommersch I u ß-Verkauf Noch ein Nachtrag zu unseren vielen Angeboten: Einfarbige mittel-, Silber-, mausgrau,sandfarbige und grünliche HERREN-ANZÜGE aus ganz edlen,knitterfreien Kammgarn-Fresko und Flanell- Stöffchen und eine Verarbeitung, die wirklich hohen Ansprüchen gerecht wird. Zusätzlich sollte man sich so ein Stück erstehen, denn sie kosten nur 38.-, 48.-, 56.-, 64.- RM. Denken Sie auch an die so stark verbilligten Sportanzüge, Straßen-Anzüge, Reise-Mäntel, Wetter-Mäntel, Janker, einzelne Hosen, Leinen-Jacken, Staub- Mäntel. - Spezial-Kleidung für Büro, Feld, Wald, See, Gebirge, Hotel, Sommerfrische. - Kleidung für Jungens. Auch für Korpulente ist gesorgt KOHLER Das große Eckhaus am Seltersweg Seiden ® 'll Sil® M ?n können. HSÄeit M,“ jertt »et i15 W 6“l° Ach-/ Ihre gewissenhaften Bekleidungsfachleute __5063A nimmt. Wenn diese jetzt leerer und unruhiger werden, wachsen auch die Aussichten auf Weidmannsheil auf die Sauen. Die Wildenten werden immer mehr schußbar und damit für den Jäger begehrenswert. Bald liegen sie auf schilfumgürteten Teichen und Seen und müssen getrieben werden, bald ist es der brave Hund, der in ihre Deckung im Röhricht einbringt und die Breitschnäbel hochmacht, bald verspricht die Pirsch oder der abendliche Anstand an dusch- und baumbekränzten Bächen mehr Erfolg, und schließlich bringen Erbsen-, Gersten- und Haferäcker, auf denen die Enten im Abenddämmern oder in der Morgenfrühe einfallen, mitunter ungeahnten Erfolg. Groß ist die Zahl der Ringeltauben, der einzigen jagdlich frei gegebenen Wildtaube, die man zu sehen bekommt. Vor allem in der Nähe von Wassern, dann in Wiesen mit mancherlei Doldengewächsen, deren Samen sie lieben (Kümmel und Anis sind geradezu Kirrmittel für sie, neben Salz), trifft man sie jetzt an. Steht das Getreide auf Haufen, so sitzen sie oben darauf oder halten auf den Stoppeln Nachlese. Werden nach dem Roggen Erbsen zur Gründüngung gesät, so nehmen sie gern die Samen auf, die nicht unter die Erde kamen. Der Jäger, der seine Augen aufmacht und auf ihre Gewohnheiten achtet, der auch die Bäume kennt, wo sie ihre Mittagsruhe zu halten pflegen, der wird oft Gelegenheit zum Schuß finden. Junge und alte Tauben sind es, die er dort trifft. Bei den Jungen fehlt der weiße beiderseitige Halsfleck noch, der der Taube ihren Namen gegeben hat. Es empfiehlt sich, zunächst nur diese Jungen zu be- jagen, nicht nur weil sie zärter sind und besser schmecken, sondern auch weil die Tauben vielfach noch eine weitere Brut machen, die zugrunde gehen würde, wenn die Alten abgeschossen werden. Auch die Sumps schnepfen, die der Jäger meist unter dem Namen der Bekassinen kennt, und die Brachvögel sind wieder frei. Vor allem aber winkt ab 25. August die Hühnerjagd! Dann sind die Getreidefelder leer, die Rüben, Kartoffeln und der Klee aber bieten noch Deckung genug. Und in flüchtiger Quersuche sucht der Hund über die Felder dahin, steht seinem Herrn die für diesen im hohen Kraut unsichtbaren Hühner vor und bringt schließlich die geschossenen. Eine unserer schönsten Jagdarten, wenn Herr und Hund ihr Handwerk verstehen und aufeinander eingespielt sind. Wie oft aber ist der Hund gerade vor der Graue Haare verschwinden durch Apotheker Walter Ulbrichts Haar-Regenerator Mia Aron41 in wenigen Tagen Natm- yyHlv"Ui C1U färbe zurück. Einfache Anwendung! Kein Färbemittel! Vollkommen unschädlich! Erstklassige Gutachten und Sachverständigen-Urteüe! 1 Original* Flasche Monate ausreichend RM. 3.50. 4219° Alleinverkauf: Germania-Drog. C. Seibel« Gießen, Frankfurter Straße 39. Tel. 3698. j Großartige B äckrbach - Fulda ins ift man dann bali üte Straßen erschlol eisberg, dicht hintei soraus ragt das m« ui. Bald ist das lieb wlen erreicht. Die 2 clb. Man durchfährt M es auf 10 Kilo jung hinauf zur Wa whezu 1000 Meter genießt man einen 1 die vielfältig bewegte in herrliche Mer. 2 Fliegerdenkmal men: Hebung vor Tiefe w -ddler ins Land. W f scheint es, hier oben nroßartiges Raumg Kiefer Höhe! Aber rasch fesseln m derentwillen mar 'SÄÄI und fröhliche Musik vom Deutschen Eck. — Das Mikrophon unterwegs — 18: Zeitgeschehen. 18.15: Internationales Handicap-Rennen des NSFK., Frankfurt a. M. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. 19: Aus Salzburg: Figaros Hochzeit. Von W. A. Mozart. 22.30: Nachrichten. 22.45: Spätmusik. 24 bis 3: Nachtmusik. Dienstag, 2. August. 5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Gym- nastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 11.45: Um sere Rohstoffversorgung. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert (Fortsetzung). 14: Nachrichten. 14.10: Walter Hänse singt. 15: Kleines Konzert. 16: Nachmittagskonzert. — Das Mikrophon unterwegs — 18: Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. 19.10: Lebenswege deutscher Künst« ler (I.). Franz Völker, Elly Ney, Maria Müller, Ru. dolf Bockelmann. 20: Nachrichten. 20.15: Stuttgart spielt auf. Heitere Feierabendmusik. 22: Nachrichten. 22.20: Politische Zeitungsschau. 22.35: Unterhaltung und Tanz. 24 bis 3: Nachtmusik. Kreis Wehlar. Y Wißmar», 30. Juli. Am morgigen Sonn- tag, 31. Juli, kann die Witwe Karoline Drom« mershausen, geborene Drommershausen, in aller Rüstigkeit ihren 8 0. Geburtstag feiern. Wenn im Feld die Sense singt und die Mähmaschine rattert, wenn hochbeladene Wagen zum Dorfe schwanken, bann erreicht die Brunft des Rehwildes ihren Höhepunkt. Und so steht in unseren heimischen Rehrevieren das Weidwerk im August im Zeichen der Jagd auf den roten Bock. War es seither recht still draußen und spielte sich die Brunft im Juli vorwiegend in den Feldern ab, die das Wild der Beobachtung durch den Jäger vielfach entzogen, so wechselt nun, wenn es draußen Überall unruhig ist, das Rehwild wieder zum Walde zurück. Aber die Unruhe steckt ihm auch im Blute, und überall, wa nur ein nennenswerter Rehstand vorhanden ist, kann man fast zu jeder Tagesstunde, ja sogar in Dollmondnächten, suchende oder treibende Böcke bestätigen. Nun gilt es, den Abschuß durchzuführen. Zu den Abschußböcken, die vor allem daran glauben müssen, gesellen sich auch starke, die allerdings nur in wesentlich geringerer Zahl zum Abschuß freigegeben wurden.Unter dem „starken Bock verstehen die hessischen Richtlinien einen Bock, der wesentlich über dem Durchschnitt der Sechserböcke eines Reoieres steht. Wenn Zweifel darüber bestehen, ob ein Bock diesen Ansprüchen genügt, dann sollte man ihn leben lassen. Denn dies kommt nur der Güte des ganzen Reoieres zugute. Lieber nehme man statt seiner einen Abschußbock weg, wozu der Abschußplan ja die Ermächtigung gibt. Es kann fein Zweifel darüber bestehen, daß wir das Ziel einer Verbesserung der Qualität auch beim Rehwild um so eher erreichen, je gründlicher und kompromißloser wir alles leben lassen, was irgendwie gute Anlagen zeigt, und umgekehrt alles ab- schießen, was dessen wegen schlechter Veranlagung würdig erscheint. So stehen die nächsten zwei Wochen im Zeichen der Blattjagd, die so außer, ordentlich interessant ist und auch so viele Möglichkeit bietet, zum Schuß zu kommen. Im R 0 t w i l d revier aber bringt der August den Aufgang der Jagd auf den edlen Hirsch, der in der Feiste steht und an bas Können des Weidmannes, der ihn bejagen will, besonders hohe Anforderungen stellt. „Der Feisthirsch ist das Nachtgespenst, das du nur ahnst, das du nicht kennst", so hat ihn einmal einer von der grünen Farbe charakterisiert. Gerade deswegen aber gilt sein Jagen auch als die Krone deutscher Jagd. Solange das Getreide auf dem Halm stand, war es erschwert, das Schwarzwildzu bejagen, das ost feinen Tageseinstand sogar in den Feldern Zwei hi 7to««N$er lNung. Ä4Vem il ÄH« >ch m [ö"nl c t< -ii SW wir । ent «W mQ» is I Ni WS >r ^der n, Qebnt-? einer ; Ltzs IS kbr . । e5 i» । Druckschriften In Heftform in gebundenen Ausgaben klar In der Schrift, übersichtlich angeordnet sorgfältig gedruckt, dienen den Belangen von Handel und Verkehr, Industrie und Gewerbe, Behörden, Landwirtschaft und Vereinigungen. Jede Lieferung schnell, gut und preiswert! Brühl'sohe Druckerei, Schulstr. 7, Ruf 2251 Nerven in Hat Die Hast des Alltags, Aufregung,Sorfl* Beruf — alles zerrt an den Nehmen Sie rechtzeitig als wirk* , Kraft- und Aufbaustoff reg«1"’ ’IJ sonnigen Herbsttage folgt der Winter mit Eis und Schnee. Nur dann wird er Galaen voll Hühner „ernten" können, wenn er ihnen hilft, den Winter gut zu Überstehen. Das was er dazu braucht, ist eine Spreumatratze in der Fütterung und Hinter, körn zum Einstreuen. Das ist das beste Futter für seine Hühner und belastet zugleich unsere Wirt, schäft in keiner Weise, wie das der Fall sein würde, wenn vollwertiges Getreide zur Verfütterung käme. Drum jetzt schon weiter sehen als bis zum nächsten Jagdtag und gesichert, was man braucht, um seiner Hegerpflicht im Winter genügen zu können. Wer davon ein paar Sack, je nach Reviergröße, sein eigen weiß, der kann ruhig dem Winter entgegen, sehen. Wer aber jetzt nicht daran denkt, wird ver- gebens danach suchen, wenn die Not da ist. Bereits im Vormonat wurde auf die Notwendig, feit hingewiesen,' den Dachs kurz zu halten. Noch sind die Abend warm und hell genug, daß man bei gutem Licht noch auf dem Bau zum Schuß kommen kann. Hubertus. Tiere mit Gefühl und Verstand Eine allgemeinverständliche Darstellung der Forschungsergebnisse über das Seelenleben der Tiere mit praktischen Dersuchsanleitungen von Dr. Werner Fische!, Leiter der Forschungsstelle für Tierseelenkunde am Westfälischen Zoologischen Carlen zu Münster. feder, der mit Tieren zusammenlebt, seien es Hunde. Katzen, Pferde und sonstige Haustiere, die Bewohner eines Aquariums, Stubenvögel oder Tiere in freier Wildbahn, ieder Naturfreund überhaupt hat wohl schon Beobachtungen gemacht, die ihn zu der Frage anregten, ob man bei Tieren Gefühl und Verstand, ob man bei ihnen eine Seele voraussetzen darf. Die tierseelenkundliche Forschung ist dieser Frage nach den Verstandesleistungen und Gefühlsregungen, nach dem Seelenleben der Tiere nachgegangen und dabei zu beachtlichen Ergebnissen gelangt. Der Verfasser dieses Buchesf ein Vertreter dieses jungen Zweiges der Wissenschaft, bietet hier in lebendiger, für jedermann verständlicher Darstellung anhand zahlreicher anschaulicher Bilder eine volkstümliche kleine Tierseelenkunde, wie sie jedem Tierfreund willkommen sein dürfte. Dem Hund und seiner Abrichtung ist ein besonderer Abschnitt gewidmet. Im übrigen ist der Inhalt des Buches sehr vielseitig. Die Berichte erstrecken sich auf Versuche mit Tieren aller Artin allen Regionen der freien Natur wie im Haus und Hofund in zoologischen Gärten. 140 S. mit 100 Abb. in Leinen geb. RM.3.60. — In jeder (Siebener Buchhandlung erhältlich Hugo Bermühler Verlag, Berlin-Lichterfelde Ihre Vermählung geben bekannt Paul Hau und Frau Auguste, geb. Luh ~ „ V Klinikstraße 16 2°hnstraß°47 z.Z.W-rn°rw°Il24 Gießen, den 30. Full 1938 Gießen Gelsenkirchen Hinter der Westanlage 15 Seidlltzstraße 36 3l.Illli 1938 Wiesccfi 5041 dI Sonntag», den 31. Juli 1938 ...... (Tanz „Zam Mühlen Grund“ Inh. A. Schepers Sonntag, den 31. Juli 1938, 20 Uhr: Einmaliges Berliner Ensemble-Gastspiel av VERk» 03458 Gießen, Marktstraße 4-8 5024 A 03471 5039DJi Unser Sommer-ScMuß-Verlcauf geht in unveränderter Form weiter sind die sichtbaren Kennzeichen Wir bieten Ihnen große Vorteile, bitte besuchen Sie uns! in Damen-Oberbekleidung Seiden- und Wasch-Stoffen sowie in den übrigen zum Sommer-Schluß-Verkauf zugelass. Artikeln Stark ermäßigte Preise und noch immer grobe Auswahl HAUS DERGUTENZ /QUAUTA’TEN Ja' aber Hr.176 Drittes Blatt 3O./5t.3ufi^38 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Bei ven Segelfliegern auf derWafserkuppe W MUMM - «Mt-f t.,, DEM sind Großartige Bauten auf der Wasserkuppe. Das Groenhoft-Haus. i Sie uns\ 5024 A Das Bild der Rhön. Eines der schlanken Flugzeuge am Startplatz. ließen Eines der schwanzlosen Flugzeuge zum Schleppstart bereit. (Nachdruck verboten!) isch 12. Fortsetzung. kündigt. 14. fast den Peterle! noch da- — hast dem noch auch Mal und kauf »eiter Stoffen lass. Artikeln »Auswahl Atem ab." „Wie, die trockenen Kartoffeln? Armes Hast du denn solchen Hunger gehabt?" „Auch das noch! Ausgelacht wird man zu' Und — was ich noch sagen wollte erste Startüberhöhung erspart, nach dem Ausklinken sind aber die Segelflieger natürlich ebenfalls sich selbst überlassen und können „absaufen", um noch einmal starten zu müssen. Eifrig ist die Bemühung am „Wolkenanschluß", um den Anschluß an den thermischen Aufwind unter und an Wolken. So kann man immer wieder sehen, wie drei, vier, fünf > ereignen kann. Nur der ____.... .. Rundfunk angeschlossen ist, bringt Musik oder Meldungen, oder aber die Flugleitung gibt erste Landemeldungen durch und Anweisungen für die Transportmannschaften, die nun automatisch den Auftrag haben, das Flugzeug wiederzuholen. Da lichtet sich dann auch bald der Platz Augenblicke der höchsten Bereitschaft, der Gemein- und Kurven an den ausgedehnten Hängen und schwingen sich damit immer höher. Und immer ist „Rhönvater" Ursi nu s da, der Begründer des Segelflugs auf der Rhön, der Berater und Helfer der jungen Segelflieger, von allen geliebt und hochgeachtet. Alle hören auf seinen Rat. Keine „Rhön" denkbar ohne ihn! Um möglichst rasch alle Segelflieger in die Luft zu bringen, wird ein Teil „Bitte einsteigen — der Herr!" (Aufnahmen [5]: Neuner, Gießener Anzeiger.) mit den vielen Kraftfahrzeugen, die als Anhänger jene bekannten langen Wagen haben, in denen das Flugzeug geborgen und wieder zur Wasserkuppe gebracht wird. Die gerissenen Fahrer jagen dann die Höhe hinab, durch Städte und Dörfer über Hunderte von Kilometer zum Landeplatz ihres Flugzeugs, holen es zurück und kommen dann meist in tiefer Nacht wieder auf dem Berge an. Und am anderen Morgen steht der Segler wieder am Start. ar. lm morgigen Soid J Karvline Sror,. Dommershausen, g burtstag feier MMS So gibt es vieles zu sehen auf der Wasserkuppe. Das prächtige neue Groenhoff-Haus fordert jedermanns Bewunderung heraus, 14 Tage lang flattern die Fahnen im Wind, Taufenden ist der Berg das Ziel, und wohl jedermann erlebt hier sinnfällig, wie der menschlichen Sehnsucht, fliegen zu können, Erfüllung geworden ist. N. „Nein, keine Kollegin! Eine gewisse Gisela Mertens; ich glaube nicht, daß dir der Name etwas sagt." „Nee, er sagt mir nichts!" „Der Name gefällt dir nicht? Schade! Ich hatte dich gelegentlich mit chr bekannt machen wollen. Ein reizendes Mädel, du!" „Laß mich aus!" rief Peter und hielt sich die Ohren zu. „Behalte du nur deine Gisela für dich!" „Tu ich ja!" lachte Heli und machte sich über den Pudding her, den sie für den Nachtisch zubereitet hatte. — ' Als sie zur festgesetzten Zeit in der Milmersdorfer Straße eintraf, mußte sie feststellen, daß Fräulein Mertens geradezu festliche Vorbereitungen getroffen hatte. Der Tisch war mit frischem Leinen bedeckt und mit Blumen geschmückt. Die Tassen und Teller waren aus altem Porzellan, und Gisela selbst prangte in einem duftigen, olivgrünen Seidenkleid. „Aber Kindchen, soviel Umstände? Das war doch nicht nötig!" „Es hat mir Freude gemacht, Fräulein Stoll! Das Porzellan hat übrigens meine Wirtin aus ihrem Staatsschatz zur Verfügung gestellt. Sie wäre sehr gekränkt gewesen, wenn ich es nicht angenoni- men hätte. Legen Sie doch ab, Fräulein Stoll, und machen Sie sich's bequem!" Es half alles nichts, Heli mußte ein reichliches Abendbrot über sich ergehen lassen, das Frau Kretschmar zubereitet hatte und in eigener Perlon auftrug. Gisela bemerkte, daß ihr Gast über soviel Aufwand befremdet war. Sie machte ein hilfloses Gesicht. „Ich bin ganz unschuldig an diesem Taufschmaus. Ich wollte alles einfach machen. Aber ich war so unvorsichtig, meiner Wirtin zu verraten, daß ich Besuch bekomme. Und da hat sie mich solange mit ihrem „Arrangschemang" bearbeitet, bis ich' endlich nachgab, um Ruhe zu bekommen. — Beim nächstenmal werde ich vorsichtiger sein." „Sie meint es sicher gut!" lächelte Heli. „Ach, zu gut seit einigen Tagen. Es wird mir schon unheimlich. Früher hat sie sich kaum um mich gekümmert. Aber jetzt macht sie schreckliche Anstrengungen, um mich nach Strich und Faden zu verwöhnen. Diese Heiratsanzeige scheint sie ganz aus dem Häuschen gebracht zu haben!" (Fortsetzung folgt!) Start: Noch läuft die Mannschaft und schon schwebt der Vogel hoch in den Lüften. ten. Manche finden nicht genug Aufwind, nicht genug Thermik, landen wieder (möglichst nahe DÜbr: e,Gastspiel Peter sauste im Atelier umher, von Hungerqualen gefoltert. Als Heli eintrat, stürzte er sich wie ein Wilder auf sie. „Endlich! Sag mir um Himmelswillen, wo steckst du denn? Es ist schändlich. Dor lauter Verzweiflung habe ich die ganzen Kartoffeln hinuntergewürgt, die ich im Küchen- schrank vorfand. Nun drücken sie mir fast den „Das möchte ich ganz gern tun, aber — ich wäre fast geneigt, Ihr Angebot ernst zu nehmen. Würden Sie mir wirklich behilflich sein?" „Aber natürlich! Mit Vergnügen! Ich stehe gern zu ihrer Verfügung." „Nett von Ihnen! Hm, ich — mochte eie bitten, mich einmal zu besuchen. Ist es sehr unbescheiden?" „Keineswegs! Ich hätte sogar dieselbe Bitte meinerseits ausgesprochen, wenn Sie mir nicht zuvorgekommen wären. Ich hoffe aber, daß sich meinem Besuch bei Ihnen Ihr Gegenbesuch bei mir anschließen wird. Und wann soll ich kommen?" Gisela dachte nach. „Tja, morgen bin ich besetzt, her Freitag, Sonnabend und Sonntag scheiden ebenfalls aus, am Montag habe ich Schule — ach, wissen Sie, am liebsten würde ich Ihnen den heutigen Abend vorschlagen. Wenn Sie es einrichten könnten —?" „Warum nicht? Auch bei mit geht es heute ganz gut. Ich bin dann um acht Uhr bei Ihnen. Abgemacht!" ■ , Schön! Ich freue mich. Ja, wirklich, ich weiß selber nicht warum, aber ich freue mich. Man ist immer — so allein, und ich glaube, daß wir uns ganz gut verstehen werden." „Davon bin ich überzeugt. Und nächste Woche kommen Sie dann mal zu mir. Ich wohne allerdings mit meinem Bruder zusammen, aber vor dem brauchen Sie keine Angst zu haben. Außerdem können wir ihn wegschicken. Ich werde ihm einen Kinobesuch bewilligen, das ist seine Leidenschaft, und dann sind wir ungestört. Aber nun lassen Sie sick nicht länger von der Arbeit abhalten, Fräulein Mertens. Auf heute abend denn!" „ „Sie müssen sich noch meine Wohnung — „Die weiß ich schon. Ich habe mich danach er- Zwei hinter Gisela. Roman von Hans Hitthammer. lrheberrechtschutz Verlag Oskar Meister, Werdau/Sa. Startplatz), starten einmal, vielleicht noch ein drittes — kreuzen lange in kurzen Kehren inen kor-M 2.50. 3.00 RM I*6 „ jits Haar tfjtf Voll*? irbeD,!‘e G«4 M Straf39, g-hen!" „Sie müssen entschuldigen", sagte sie drau- frn. „Aber man ist hier auf Besuch nicht em- gnichtet." ' . . r „Oh, bas macht nichts! Verzeihen Sie mir, daß ich. Sie so formlos überfalle. Es ist eine fQ*P,: irngeschichtliche Frage, die mich veranlaßt hat, e>ie fzusuchen Treiben Sie Familienforschung. JR-ein!" stammelte Gisela überrascht. „Das ist sehr schade! Sie müssen es nachbolen. 35) will Ihnen gern dabei behilflich sein. Die Sache ift die: der Bruder meines Großvaters mütterlicheres war mit einer Frau verheiratet, deren Mutter eine geborene Mertens war. Ich habe diest Imie Wertens weiter verfolgt und glaube die Behaup- Itiimg wagen zu dürfen, daß Sie ein direkter Nach- lirrime dieser Familie sind. Es wäre nun recht iw lr-essant, wenn Sie bei Ihren eigenen Nachfor- dungen auf den gleichen Vorfahren gestoßen Biren." , «Gisela hatte sehr aufmerksam zugehort, wobei es il erdings zweifelhaft ist, ob die Aufmerksamkeit httlis Worten ober ihrer Person galt. „Das ist tatsächlich überaus interessant! gestcmo A sela, die alsbald gemerkt hatte, das da em Mensch lt nd, dessen nähere Bekanntschaft ohne Zweifel ein Seminn war. ^ch habe mich zwar gelegentlich mit bi"fen Dingen beschäftigt, bin aber über kum- irsrliche Anfänge nicht hinausgekommen. Menn 3 ire Vermutung richtig ift, dann wären wir ge- r ssermaßen miteinander verwandt!" .„Ja!" lächelte Heli. „Wenn auch nur sehr ent- ir nun vielleicht vor blauem Himmel und in kühner Kurve schwebt, bald ist das Segelflugzeug über uns, zwischen Erde und Sonne, und erscheint im Gegenlicht als Silhouette, während die Sonnenstrahlen die Tragflächen durchschimmern und das Gerippe der Flügel wie ein Ornament erscheint. So bietet sich immer neue Schau, immer gleich reizvoll, immer schön. Fast unbezähmbarer Wunsch, mitfliegen zu können, der Erde entrückt zu sein, sich den Raum zu erobern und seine Stille! * Schon um die Mittagsstunde wird es — einigermaßen günstige Flugbedingungen vorausgesetzt — auf der Wasserkuppe ruhiger. Die Vögel fliegen aus! Das ift ja ihre Bestimmung! Wer also etwas erleben will, tut gut, rechtzeitig zu erscheinen, denn es kann sein, daß der Nachmittag Stunden bringt, schaftsleistung, der letzten entscheidenden Sorgfalt. Mit großer Bebachtsamkeit wird der junge Segelflieger gegürtet und auf feinen Sitz feftge* schnallt. Dann wird die gewölbte Derschlußklappe aus biegsamem Glas über den Sitzenden gestülpt, während wenig unterhalb am kurz und steil abfallenden Hang die Mannschaft das Gummiseil hält, der Kommandos gewärtig bereitsteht, dann auszieht, tauft---. Nur zwei ober brei Meter weit gleitet bas leichte Flugzeug auf bem Gras entlang, um sich bann sofort hinatiszuheben in ben Raum, scheinbar schwerelos, getragen, gehoben von unsichtbarer Kraft, vom Aufwind am Hang, ober von auffteigenber Warmluft. Die Rollen, auf benen bas Flugzeug startete, sind längst zur Erde zurückgefallen, des- aleichen das Gummiseil und die nächste Startmannschaft rückt an. Viele Male wiederholt sich das gleiche, immer neu fesselnde Spiel, denn jeder nimmt den Raum etwas anders an; der eine steuert geradeaus, läßt sich allmählich heben, andere bleiben hart am Hang und schrauben sich über der Kuppe höher und höher. Aber nicht allen gelingt es sofort, soviel Höhe zu gewinnen, daß sie gleich „auf Strecke" gehen könn- du mir bas Bilb von dem Mädel aus der Tasche genommen?" Heli griff in ihre Handtasche. „Hier — damit deine arme Seele Ruhe findet. Und damit du vollends versöhnt bist, will ich dir verraten, daß es Makkaroni mit Schinken gibt." Die Nachricht wirkte wie lindernder Balsam. Er schnalzte verheißungsvoll mit der Zunge. „Fein! Aber willst du mir nicht sagen, warum du die Photographie mitgenommen hast?". „Das mochtest du gern wissen!" neckte sie ihn noch ein wenig. Und bann ernst roerbenb: ,Zch habe in dem Atelier nachgefragt, aus dem das Bild stammt." „Ah! — Na und?" „Gar nichts na und! Man war nicht in der Lage, mir irgendwelche Anhaltspunkte zu geben. Also schlag dir bie Sache aus dem Kopf, mein Lieber! Es hat keinen Zweck! Wie soll man benn bas Mäbel finden?" Peters Enttäuschung war so offensichtlich, daß er ihr leid tat. „Laß deswegen nicht gleich den Kopf hängen. Wenn bir bas Mäbel wirklich bestimmt ist, bann wirst bu es schon finben. Es gibt manchmal komische Zufälle." Peter nahm bas Bilb an sich unb getrachtete es. „Ich werde sie finden unb wenn ich ganz Berlin nach ihr absuchen müßte!" „Da wünsche ich bir guten Erfolg!" In ihrer Stimme lag ein leiser Spott. : Später bann, als er die Makkaroni vertilgt hatte, unb bas zufriebene Lächeln bas Gesättigten seine Züge umspielte, rückte sie mit ber Nachricht heraus, baß sie ben Abenb bei einer Freundin verbringen werde. „Was sind das nun wieder für Witze?" grollte er. „Seit wann besuchst du Freundinnen? Bis jetzt hast bu immer behauptet, baß bu bir nichts aus ben Damen deines Bekanntenkreises machst." „Ein reiner Höflichkeitsbesuch! Ich bin eingela- ben worden, unb ich hatte keinen triftigen Grunb, eine Absage zu geben." „Schon gut! Ich werbe bie Gelegenheit benützen, um mein Memoranbum für die „Treibstoft-AG." fertigzumachen. Ich habe so ein Gefühl, als ob ich die Leute für meine Sache gewinnen könnte. Wer ist denn die Dame, bei der bu bie Ehre hast, ben heutigen Abenb zu verbringen? Eine von deinen Kolleginnen?" der Segler mit Hilfe . von Motorflugzeugen gestartet und auf einige Höhe in denen sich fast nichts gebracht. Ihnen ist bann zwar ber Kampf um bie | Lautsprecher, ber an ben ’ Erbe löst. * Start — bas Sie drückte dem jungen Mädchen freundlich die ^anb. „Ich heiße Heli Stoll. Es hanbelt sich um k'N persönliches Anliegen. Hier ist wohl keine Ge- tzgenheit, baß ich ungestört ein paar Worte mit >hnen sprechen konnte?" Gisela schüttelte lächelnd den Kopf. ./Rem, zu eitern Empfangszimmer haben wir es noch nicht K bracht. Aber wir können auf den Flur hinaus- gibt männliche V Stabt ^'■41?^! v. längens n eie Schlach non Köln. [te; gM, Sft Bäder, Sonunerfrischen, Wochenende und Ausflugsorte ege nach dort Wanderfahrten 633D Rund um den Attenberg Herbstein (Vogelsberg) Gasthaus zum Weißen Roß Gasthaus Deutsches Haus Hoherodskopi Homberg (Oberhessen) Fehdezeiten als Zufluchtsstätten für die Bewohner des Herrensitzes gedient. Sie Wehrkirche von Salzböden. Hotel Frankfurter Hof,!öei. Hch.Deeg. Fernr. 23 l Homberg). Nachtanschl. (Sieben—Homberg. Bad, fliehendes Wasser, Garage. Schöner Wochenendansentbalt. Das nächste Ziel der Wanderung bildet die alte Kirche von Salzböden. Auf dem Wege nach dort kommt man beim Abzweig der Straße nach Fron» hausen an einer Stelle vorüber, wo sich ehedem die Landwehr an der landgräflich-hessischen Grenze hinzog. Landwehren waren die im mittelalterlichen Deutschland oft üblichen Grenzbefestigungen, be- tehend aus einem mit dornigem Buschwerk besetzten Wall und breiten Gräben. Kilometerlang zogen sich D 61 dazu - un. r f ist weibli Stadt de i, München, ' des Reiches !< ist die elegn anM kann Pens. Stöckel. Hochwald- hausen, Fernspr. 64 Herbstein. Herrl.Lage, dir. am Walde. Frdl. Zimmer m. flieh. Wasser. Bad im Hause. Altbekannte gute Küche. Pension Schweizerhaus. Landbausneubau, dir. am Wald' 3 Bim. m. je 2 Betten, fließ. Wall reicht, gute Vervfl.,Landwirtscb.' Autogaragen. Los. L.Sstss. Tellig Gasthaus u.Metzgerei „Statjtwirtshaus“, Bef.: L. Statt. Fernspr. 16. Die altbek. gute Küche zu billig. Preis. Volle Pension. Bes. Hch. Fortnagel. Fernsvr. 65. Bes.: Nich.Dahmer. Marktvlatz5. Eigene Metzgerei. Vorzügl.reichl. Fernsvr. 19. Eig. Metzgerei. Bad Vervfleg. Bad im Hause. Sonn, im r " ™ " Zimmer mit herrlicher Fernsicht. Vervflegung bei mähig. Preisen. Von der korrekten Anpassung einer Brille hängt gutes Sehen ab. Jede auch die einfachste Brille wird nach Mab gefertigt und ist dennoch im Preis nicht teurer bei „ rnsvr. 19. Erg. Metzgerei. Bad im Hause. Garage. Bekannt flute Verpflegung bei mähig. Preisen. Krofdorf — Fohnbachlal — Hess. Rennweg — Helfholz — Bieber. Wir fahren mit dem Postauto nach Krofdorf. An der Hauptstraße beginnen die blauen Striche, die uns dem lieblichen Fohnbachtal (unterwegs hübscher Rückblick zum Gleiberg) aufwärts führen. In der Nähe des Forsthauses Waldhaus treffen wir das rote H des Hess. Rennwegs, dem wir nach links folgen. Wir steigen hinab nach dem anmutig im Verstale liegenden Krumbach und jenseits des Dorfes über einen schattenlosen, aber aussichtsreichen Höhenrücken nach Frankenbach. Von hier verfolgen wir vorerst die Straße nach Erda, die wir jedoch beim Beginn des Waldes verlassen, um zunächst an seinem Rande entlang in diesen einzubiegen. Prächtige Blicke auf den Dünsberg und seine Umgebung, später auf Hohensolms, bieten sich unterwegs dar. Nach geraumer Zeit erreichen wir die Philippstanne, wo wir auf schwarze Punkte stoßen, denen wir nunmehr nach links folgen. Wir kommen über das bewaldete Helfholz, genießen auf unserem Wege überraschende Blicke auf Königsberg zu den pm haben ihr tau1 h^ier sich. M war der ffu Limdurgc oon ffiorr n Zu den LM MW Swi Regent, M--mt [ein, Kölner Er "rg besiegt der C Köln hatte, das batr de JOS Hotel 9r Hoherodskopi berrl. Ausflugs- ».Erholungsort im Vogelsberg, Klubhaus Hoherodskopf,Fnh.W. Bender. Tel.188 Schotten. Eig.Konditorei. Vorzügl. Verpfleg. Fremdenzimm. Volle Pension. ÄZnL , °^nrk Ä v-tdor GELIER Optiker am Bahnhof Lieferant auch Ihrer Krankenkasse! Wenn man von Marburgs häh^n aus das Lahntal hinabschaut, so erregt dort, wo sich das Tal hinter Fronhausen wieder verengt, eine kahle weit ins Tal vorspringende Bergkuppe unsere Aufmerksamkeit: der 297 Meter hohe Altenberg bei Odenhausen. Zwar ist es nur ein Zwerg gegen den nicht weit davon aus dem Krofdorfer Wald jäh äufsteigenden Dünsbera, aber doch bietet er nach allen Seiten eine prächtige Aussicht und ist — da er an der Grenze verschiedener Territorien liegt — in früheren Zeiten von großer Bedeutung gewesen. Besonders bemerkenswert erscheint, daß der Altenberg die einzige Stelle in Deutschland ist, von der man zwei Universitätsstädte, Marburg und Gießen, erblicken kann. Odenhausen, ein alter Herrensitz der Merenberger. Schon beim Ueberschreiten der Lahnbrücke kurz nach Verlassen des Eisenbahnhaltepunktes Friedel- Hausen kann man bei einem Blick auf das Dorf Odenhausen den besonderen Charakter der dortigen Dorfkirche als frühere Wehrkirche erkennen. Sie liegt auf einem Hügel hoch über der Lahn, welche — wie noch gut erkennbar — früher dicht unterhalb dieses Hügels floß und im Laufe der Jahrhunderte Gasth.u. Pension., Wald-u. Berghaus“,Hochwaidhau- sen,Fnl).H.u.K.Wirth,Fernr.63 Herbitein. Ztrlhzg.Fließ. Wasser, Bad.BesteVerpfl.Beste Empfehl. Ausgangspunkt einer herrlichen Kammwanderung zu den Gipfeln des Rachel und des L u f e n lockt, haben wir sie hinter uns dann fahren wir von Eisenstein durch das Tal des weißen Regen über die Glashüttenstadt Zwiesel und das Landstädtchen Regen hinunter an den Gebirgs- und Waldrand nach Deggendorf, um einen der eindrucksvollsten und urwüchsigsten Eindrücke einer niederbayerischen Stadt zu genießen: das Bild von Deggendorf an der Donau. Es ist ein Ziel und zugleich ein Ausgangspunkt für weitere Unternehmungen. Denn nun könnten wir uns entweder nach Nordwesten wenden, um über Straubing und Regensburg und durch das malerische Altmühltal nach Nürnberg zu fahren, mir können aber auch die Richtung nach Sudwesten nehmen, geradeswegs über das reizende Barockstädtchen Landshut an der Isar und über Freising auf München zu. Noch verlok- kender ist jedoch die südöstliche Richtung, denn dort winkt Passau, die tausendjährige Grenzfeste, heute eines der Tore in das deutsche Land Oesterreich Dr. Buresch. sich steinerne Grabdenkmäler des Johann Kaspar oon Rollshausen aus dem Jahre 1511 — dessen Bruder Friedrich das alte Schloß Friedelhausen erbaute — sowie von zwei Frauen und mehreren Kindern. Außer dem starken Wehrturm der Kirche hatten die in Salzböden ansässigen Bewohner in Kriegszeiten noch eine weitere Zufluchtsstätte in einer zweiten Burg, welche im Talgrund zwischen der SaWöde und dem Mühlgraben gelegen haben muß. Irgendwelche Mauerreste sind von ihr heute nicht mehr vorhanden. Eine Flurbezeichnung heißt dort „hinter der Burg"; Nachgrabungen nach den Grundmauern der ehemaligen Burg könnten vielleicht Aufklärung' über deren Lage und Größe geben. — In einem Geschäftsbrief des Dirgilius Schwan, eines Bruders des durch den mittelalterlichen Mordprozeß bekannten Hermann Schwan zu Marburg, wird 1527 ein Johann Schenk ju Schweinsberg als in Salzböden wohnhaft erwähnt. — Alte Salzbödener Einwohner wissen noch — wahrscheinlich aus mündlicher Ueberliöferung heraus — wie hier an der Grenze verschiedener Territorien der holzd'iebstahl und Salzschmuggel in früheren Zeiten blühten. Mele Bewohner aus den kurhessischen Dörfern wechselten über die Grenze in die großen Forsten des Krofdorfer Waldes hinüber und holten hier bei Nacht und Nebel etwa benötigtes Bauholz. Wohl aus steuerlichen Gründen rourtv hier auch viel Salz über die Grenze geschmugM Rundblick vom Attenberg. Auf bequemen Pfaden durch den Krofdorfer Wald und den von ihm zum Altenberg hinüberschwingen- den Bergsattel mit einer herrlichen Baumarupve von alten knorrigen und sturmzersausten Kiesein — die Bäume stehen unter Naturschutz — getanzte man bald zu dem durch einen trigonometrischen Punkt gekennzeichneten Berggipfel. Eine umfassende Rundsicht erschließt sich dort den Blicken. In westlicher Richtung ragt steil über den ausgedehnten Krofdorfer Wald aufstrebend der 500 Meter hohe Dünsberg, dieses Mächtige Bollwerk, das in vorgeschichtlicher Zeit Mit seinen drei starken Ringwällen und seiner kunstvoll in die Verteidigungsanlage mit einbezogenen Quelle Schutz und Siche- Homberg (Oberhessen), das fast 1000- jährige Städtchen mit seinen zahlreichen Zeugen alter Baukunst. Im herrlichen Cbm* tal, in der Nähe schöner Buchen- und Tannenwälder gelegen. Beliebt als Sommerfrische u. Wochenendaufenthalt. Gute Unterkunft. Prospekte durch das Verkehrsamt der Stadt Homberg. öfters ihr Flußbett gewechselt hat. Das südlich von Marburg mehrere Kilometer breite Lahntal ist hier auf einige hundert Meter verengt und scheint früher — wie aus alten Flurbezeichnungen hervorgeht — sehr sumpfig gewesen zu sein. Urkundlich bezeugt ist an dieser Stelle eine Steinmühle. Rund um die alte den Kirchenbau umgebende Begräbnisstätte zieht sich eine Maueranlage in Eiform. Hinter dem bergseitigen Teil der Mauer ist noch eine muldenförmige Vertiefung erkennbar, wahrscheinlich früher ein Wallgräben. Dicht nördlich der Kirche innerhalb der Mauer hat der verstorbene frühere Archivdirektor Freiherr Schenk zu Schweinsberg im Jahre 1906 bis zu 1,60 Meter starke Grundmauern eines Turmes freiaelegt. Die Kirche selbst scheint in früheren Jahrhunderten von größerer Bedeutung gewesen zu sein. An beiden Außenwänden des Schiffes sind noch zugemauerte Spitzbögen zu erkennen, die vermuten lassen, daß hier einst.noch Anbauten am Kirchenschiff vorhanden waren. Im Kircheninnern erregt ein reich bemaltes Gestühl mit den Jahreszahlen 1584 und 1711 unsere Aufmerksamkeit. Im 13. Jahrhundert ist eine Burg in Odenhausen urkundlich bezeugt. Es handelt sich um einen alten Herrensitz der Merenberger, der Nachfolger der Gleiberger. Der mauerummehr^ Kirchplatz und schließlich der starke ehemalige Lurglucm haben in derartige Landwehren entlang. Hier und dort (z. B. in der Taunusgegend) sind noch Reste von ihnen erhalten geblieben. Die ebenfalls innerhalb einer Maueranlage in Ei form gelegene Salzbödener Kirche erregt durch die Massigkeit ihres Turmes unsere Aufmerksamkeit. Das Erdgeschoß des Turmes cheint — ähnlich wie im Kirchturm zu Mardorf (Ebsdorfer Grund) — früher als Kapelle gedient zu haben. Später hat man eine Wand des Erdgeschosses herausgebrochen und dort ein kleines Kirchenschiff angebaut. Vom Glockenstuhl des Kirchturms aus hat man einen guten Ueberblick über das untere Salzbödetal. Im Kirchenschiff befinden V tM LcMl lIÖJ. ur M.S L, auf Mh EfeMJS Berg Monatlichen 1 Ms «AZ ErSrt werden mu L» di-!-- E fcjU eiNtm- »mehr als früh M Jahr zu r fe'fcrt m d-' A ■ tan erheblicher Teil Ader Ferien au Va wintersportliche jltilber noch zu wei «Mtigt mrd tue i ifcfben hoch- und feilte noch du Mein hmlptsa'fonzeüen M^erliche, die den 3ul M Diese Meinung hat M) im Mittsommer eint la Urlauber und Feriei tat weitaus größere übi »M der Vorsommer ^(W.gt bleiben. E Heizung, den hoch - u lae Wochen von Me 1 ess Urlaub zu wählen. 1 Demgegenüber mutz stsse vier Wochen von iirn-wegs schon in ematisch gesehen au Herbstein, das alte Bergstädchen (455 m ü. M.), an der Bahnstrecke Lauterbach — Stockheim, umgeben von Wiesen, Weiden und herrlichen Laub- und Nadelwäldern. 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Zudem schlug er sich mit seinen eigenen Worten, denn: eben weil die bayerische Ostmark noch so völlig jungfräulich ist als Reiseland, eben darum ist sie ja so schön. . Es gibt im schönen deutschen Vaterland noch viele fülle Fleckchen Erde, in der Heide, an der Küste, in Masuren und in manchem kleinen Alpental, wohin Postautos und Eisenbahn nicht Vordringen. Aber nirgends gibt es mehr diese kilometerweiten Strecken Wald-Landstraßen, auf denen man stundenlang dahinfahren kann, ohne einen Menschen oder ein Haus oder ein anderes Fahrzeug zu treffen. Nirgends gibt es wieder solche Bergkuppen von denen der Blick in die weite übersonnte Runde schweifen kann, weit über Hügelwellen und bewaldete Täler, über Ströme und kleine Siedlungen, und nirgends gibt es diese riesigen Wälder von der Dunkelheit und Tiefe, wie in der bayerischen Ostmark. Wer mit dem Wagen die Landstraße nach Weiden einschlägt, ist schon nach weniger als einer halben Stunde mitten in diesem Zustand von Verzauberung, als sei er hinter dem blauen Vogel her- ge ähren, der ihn in das Niemandsland des Märchens lockte. Wechselnd durch Wald und Ackerland führt die überraschend gut? Straße. Sehr bald wird der Reisende den Reiz dieses schönen deutschen Winkels herausgespürt haben. Wie die Landschaft, so sind die Menschen, still, nachdenklich, bescheiden, und wenn man ihnen näher kommt, von einer herzlichen, ja geradezu überschwenglichen Gastfreundschaft. Die Gasthäuser in den kleinen, schmucken Städten sind sauber, freundlich und billig. Immer wieder erlebt man die Ueberraschung, in neu eingerichtete und mit allen Bequemlichkeiten ausgerüstete Zimmer geführt zu werden, ohne daß ein überflüssiger und allzu städüscher „Komfort' die Illusion der ländlichen Abgeschiedenheit zerstört. Die Reihe der Städte, die wie versteckte Perlen in der Muschel der Waldgebirge ruhen, ist zu groß, um sie alle aufzuzählen. Allen, die in „den Wald" reisen, muß jedoch geraten werden, die Grenzfahrt zu machen, die sowohl im Auto als auch mit der Eisenbahn lohnend ist. Fährt man mit dem Wogen, dann empfiehlt es sich, von Bayreuth den Weg über Weiden, Vohenstrauß, Schönsee nach Waldmünchen zu nehmen, der durch den nördlichen, dem.Bayerischen Wald vorgelagerten Stein- mald führt und deshalb eine schöne Einleitung ist, weil er in langsamer Steigerung in die Eigenart und Einsamkeit dieser Gegend einführt. Burgen krönen die Kuppen rings in der Runde, in Pley- stein, das den Abstecher von der Hauptstraße mit einem zauberhaften Blick lohnt, begegnen wir zum ersten Male der Rosenquarzader, einem schmalen Gebirgsstock aus reinstem Quarz, der in einer durch den ganzen Wald hinlaufenden Verwerfuüg vielerorts zutage tritt. Waldmünchen liegt nun schon mitten drin. Die Eisenbahnfahrer erreichen es als Endstation, denn kaum 12 Kilometer weiter verläuft die tschechische Grenze. Die Fahrt oder Reise oder Wanderung geht von hier ab immer an der Grenze entlang, durch Städtchen von lieblicher Eigenart und Verträumtheit, die eine Entscheidung über längeres Verweilen in einer von ihnen schwer machen. Waldmünchen am Berghang mit alter Burg und neuzeitlichem Schwimmbad auf der Südseite der Berg- Berg Hoher Bogen hinübersieht. Nicht weit davon, ganz nahe der Grenze, das verschwiegene Neu- hütte, eine Zuflucht für Feinschmecker des Ferienreisens, im herrlichsten Buchenwald. Auf dem Weg nach Furth im Walde umfährt man den „Hohen Bogen", wenn man nicht versucht ist, hinaufzusteigen, zieht weiter über Eschlkam und den verträumten Wallfahrtsort Neukirchen nach Lam, dem aufstrebenden, rührigen Kur- und Wanderort. Hier muß man verweilen, um auf den Osser zu steigen, von dem die Sicht bis weit ins Land der Sudetendeutschen und hinüber zum Arber, Rachel und Lusen reicht. Damit sind auch die höchsten Kuppen des Waldes aufgezählt, deren Besteigung jedem angeraten werden kann und von denen der Arber mit 1457 Meter der höchste ist. Dazu fährt man über den Brennspaß bis hinauf zum Arbersee und erlebt nun tatsächlich noch ein Stück wahrhaftigen Urwaldes, wie man ihn in dieser Kraft und Wildheit wohl kaum noch in Deutschland trifft. Dom Arber hinunter nach Bayrisch Eisenstein zieht es uns deshalb, weil es uns als und den' Dünsberg und gelangen der ehemaligen Oberförsterei Strupbach gegenüber in das Tal. Diesem abwärts gehend, jetzt ohne Zeichen, kommen wir auf die Landstraße und auf dieser nach unserem Endziel Bieber. Wanderzeit 4V2 Stunden. Göbelnrod — Beltershain — hoher Noll — Weitershain — Nieder-Ohmen Von unserem Ausgangspunkt Göbelnrod wandern wir die Obstbaumallee nach Beltershain, überschreiten hinter dem Ort die Bahn Lollar—Grünberg und kommen über eine Erhebung mit hübscher Rundsicht nach Lumda. Jenseits des Dorfes erre.- chen wir in langsamem Anstieg den bewaldeten Hohen Noll (363 Meter), wo wir die von Gießen kommende blaue Punktmarkierung antreffen und dieser folgend auf schönen Waldwegen nach dem wohlhabenden, von Obstgärten umgebenen Dorf Weitershain mit guter Einkehr gelangen. Abwechselnd durch Wald und Feld, durch eine landschaftlich reizvolle Gegend führen uns die Zeichen nach unserem Endziel Nieder-Ohmen, das wir nach insgesamt fünfstündiger Wanderung erreichen. Gasthaus Hessischer 11heshauseu ^>n b.Hcl). Oecl> ler Fernsp. 18 Herbstein. Eia. Metz' gerei. Fremdenz. Volle Pension Reichl.nuteVerpflenunn.Garage^ Priv.-Pens. Meier. ..Wal- deslust“ Hochwaldhausen Ruh. staubf. Lage dir.amWaloe. Liegewieie a. 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Es besteht eine gewisse Ablesung, den Hoch - und Spätsommer, also Sie Wochen von Mitte August bis Mitte September, tilg Urlaub zu wählen. j l?mgegenüber muß berücksichtigt werden, daß irch den mittelalter'. Des vier Wochen von August bis Septembermitte sermann Schwanpj^swegs schon in den Herbst fallen, sondern Zohann Schenk jii WMtisch gesehen ausgesprochen sommerlich i wohnhaft erwM.DI. ner wissen noch k 1 und in •Punkt Erholung das Waidhaus Raiomühle üb. Hünfeld lRböni. Prowekt vom Bef. Adam (lern ler und beim GA. sind. Gerade in diesen späten Sommertagen ist das Wetter in unserem mitteleuropäischen Klima sowohl an der See wie im Binnenland besonders gut und beständig, so daß sich mit der Wahl des Urlaubes in diesem Zeitabschnitt nicht das geringste Risiko, vielmehr in mancher Beziehung sogar ein unmittelbarer Vorteil verbindet. Man hat festgestellt, daß es im Hochsommer ein Drittel mehr Schönwettertage gibt als im Mittsommer. Rein wirtschaftlich ist die Tatsache nicht unbekannt, daß die Preise in der sogenannten Nachsaison, die für diese späten Sommerwochen in Betracht kommen, meist unter denen der Hochsaison liegen. Es verbinden sich also mit der späten Urlaubswahl Vorzüge, die vielleicht viel mehr aus- genutzt würden, wenn sie in allen Kreisen bekannt wären. Erwerbszweige, die an der urlaubsmähigen Saisonwirtschaft beteiligt sind, klagen, daß sowohl der Vorsommer wie der Nachsommer mit ihren äußerst günstigen wettermäßigen Bedingungen völlig ungenutzt bleiben. Wenn beispielsweise in den letzten 10 Jahren die Wochen vom 15. August bis 20. September tatsächlich auf dem Lande und an der See das schön st e Sommerwetter gebracht haben, soweit man von einem beständig freundlichen Wettercharäkter sprechen will, daß aber die gleichen Wochen oft einen völligen Leerlauf der Saison aufwiesen, so ergibt sich daraus die große Bedeutung, die einer planmäßigen Urlaubslernung für Arbeitseinsatz und Saisonwirtschaft und nicht zuletzt auch für die Interessen des einzelnen zukommt. Da die sogenannte Hochsaison wenigstens bis zur Julimitte wettermäßig ihren Freunden nur Enttäuschungen bereitet hat, wird es ja offenbar genau so wie in den vergangenen Jahrzehnten, daß die Spätsaison, der August und Septemiber, jenen lochenden Himmel bringt, den man vor Wochen ersehnt hatte. malige Residenz an, auch wenn das entzückende Schlößchen im Hofgarten 'nicht vorhanden wäre. Schon die verschwenderische Anlage der Königsallee zeigt es, die unmittelbar in den Hof- garten einmündet. Prachtvolle Kastanienalleen ziehen sich auf der „Laufseite" der Königsallee neben dem Bach hin, mit breiter Promenade, wo Ruhebänke einladen, das abwechslungsreiche Bild an sich vorüberziehen zu lassen. Anschließend die ebenfalls breite Fahrbahn, durch die die Straßenbahn eilt und wo Auto an Auto parkt, während die Insassen in den verlockenden Geschäften der „Kö" ihre Einkäufe besorgen oder die geschmackvollen Auslagen betrachten. Danach labt man sich an Eis oder duftendem Kaffee in den Efeulauben, die am Rande der Fahrbahn „wachsen". Der Weg von den Gaststätten quer über den Bürgersteig zu diesen Lauben verlangt von den Kellnern viel Geschicklichkeit, vor allem dann, wenn die Gassenbuben Düsseldorfs, die Radschläger, auf den Händen sich überschlagend, ihnen in den Weg kommen. Diesen Jungen setzt die Stadt jetzt ein Denkmal, den Radschlägerbrunnen. Links des Düsselbaches ist die Straße männlich. (In Essen würden wir z. B. die Reichsgartenschau zu den weiblichen Eigenschaften rechnen, die ja zu jedem richtigen männlichen Wesen gehören, wie die eine oder andere männliche Eigenschaft zur echten Frau.) Der nette Bummelweg der rechten ien Krofdorfer W rg hinüberschwinp rüchen BauMW rmzersausten M1 iturschutz - flg ien tngonometr# niet. Eine unW ien Wei 3n* er den ausgeb* der 500 Meter HER :r am Bahnhof ter Krankenkasse! । Sa sthaus zur Klostermühle, ttnb.: W.HU^,E.?btt366l Lich ’ ii.l.Ausflunöort.SebenSw.Klofterrume Vorz Vermh Oommertr smön.SvnziernanniabBnbnb.Lirb 40Mm > dch. d. Gottesackertal Lieh (Oberhessen), bas uralt traute Städtchen! 1^71 müdM- von ich orten Wäldern, Höhen und Seen umgeben. gesunder !v»lgerAufenthaltsort f.Erholungfuchende^BeüebtesAusflugsziel Alofwark. Idyll Wald-Schwimmbad m. Brausen u-Liegewlef en U te Hotel« u.Gaftftätten.Profy. durch Verkehrs-u.Verfch.-Verein Nidda, wer kennt nicht bieses alte lebensfrohe Städtchen? 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Da bei Grabungen in früheren Jahren auf dem Berge Mörtelreste zum Vorschein gekommen sind, kann man bei der hervorragenden Lage des Berges eine geschichtliche Bedeutung desselben vermuten. — In eingehender Weise erläuterte Dr. Schotte die mannigfachen territorialen Geschicke des Gebietes rund um den Altenberg im Laufe der Jahrhunderte. Manch blutige Fehde der verschiedenen Burgmannengeschlechter, der Mainzer usw., deren Gebiete hier zusammenstiehen, kam hier zum Austrag. Nach und nach verschwanden die ehemaligen Grafschaften und Gerichte, das Haus Hessen setzte sich durch, und heute hat die hier durchlaufende preußisch-hessische Grenze nur noch eine verwaltungsmäßige Bedeutung. Undorf im idjönen Lumdatal umgeben von Kalbern u. Wtelen. bis bekannt gute unb reichliche Verpflegung bet mamgen Irenen histhaus u. Metzgerei H. Dich, fternr. 11 ftrbl fremden. ' wo fick ZO SSi'lS Direnb dieses Zeitabschnitts, den Arbeitseinsatz Mig zu erhalten. So sind die Bestrebungen, den llitub mehr als früher planmäßig auf das 10136 Jahr zu verteilen, durchaus be= pküich. Stan hat in den letzten Jahren schon erreicht, trat ein erheblicher Teil der Urlaubsberechttgten die hate der Ferien auf den Winter verlegt, dc die wintersporttichen Möglichkeiten Erholung dmn. Aber noch zu wenig bei der Urlaubsplanung .ercksichttgt wird die Verteilung der Ferien auch ms den Hoch- und Spätsommer. Vielfach Hotel Deutsches Haus Bei.: Herrn. Lißfelb. ftemivr.311. Gut geführtes Haus naheSchloh. .^imm. mit flieh.Waffer. Garagen Saal f. Vereine u. Gesellschaften. Caf6-RestaurantR.Goertz Eas6-, Wem- u. Bier-Reftaurant m der Nähe desSchlofses. Eigene Konditorei. Gute Verpflegung. Fremdenzimmer f>ernsvr 482. Hotel zum Löwen, Besitzer: Julius Ihring. Tel^65. Altbekanntes Haus tn Ltch. Gute Unterkunft bei reichlicher Ver- vrlegung zu mäßigen Preisen. Restaurant Steins Garten Am Bnbntwf. : H. Stem. Iernruf 340. Eigene Metzgerei. Eig. Apfelweinkelterei. 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Gartenterrasfe, Garagen,Tankstelle.Venfion3.50 Reisewinke. Oie Reichsbahn bittet um Unterstützung Der Sommerreiseverkehr stellt an sämtliche Eisenbahner besonders hohe Anforderungen. Wohl hat die Reichsbahn alle Maßnahmen getroffen, um den Verkehr reibungslos zu bewältigen und sämtlichen Wünschen der Reisenden gerecht zu werden, sie ist aber auf die Mithilfe und Rücksichtnahme der Oeffentlichkeit angewiesen. Darum geht der Wunsch der Reichsbahn dahin: Unter st ütztdas Bahnpersonal bei seinem oft schweren Dienst! Zeigt auch hier Gemeinschaftssinn! Nehmt nur soviel Handgepäck mit, daß es über und unter dem Sitzplatz untergebracht werden kann! Die Seitenaänge in den Durchgangswagen müssen freibleiben! Achtet auf die Mitteilungen durch Lautsprecher! Schnelles Einsteigen und Aussteigen befthleunißt die Abfertigung der Züge und vermeidet Verspätungen. Werft nicht Papier, Obst-, Ngarren- und Zigarettenreste in den Zügen weg! Werft keine Gegenstände aus den Zügen! Wald- und Böschungsbrände sind schon oft durch eine achtlos aus dem Zuge geworfene Zigarette oder Zigarre verursacht worden. Wenn die Bestimmungen, die alle lediglich im Interesse der Reisenden erlassen sind, von jedem mit etwas Uneigennütziakeit beachtet werden, dann wird bereite die Reise zur Erholung werden, wie es eigentlich auch sein sollte! Jetzt auch KdF.-Lchlafwagen. NSO. In den Breslauer Linke-Hofmann-Werken ist ein Schlafwagen entwickelt worden, der vor allem bei weiten KdF-Fahrten eingesetzt werden soll. Er enthält 90 einbettige Kabinen, deren Polster tagsüber zu Sitzen verwandt werden, und besteht aus zwei Stockwerken. In dieser Form als Tageswagen ist der V o l k s s ch l a f w a g e n ein idealer Aussichtewagen. Ein solcher Schlafwagenzug kann in einer Nacht etwa 1500 Menschen im Bett an ihr Ziel führen. D ü s s eldorf, Juli 1938. (fs gibt männliche Städte — die Kanonenstadt Fln gehört dazu — und es gibt weibliche Städte. Msseldorf ist weiblich. Es gilt als die ele- zaNteste Stadt des Westens, und auch nti Berlin, München, Dresden und die anderen ßr^ftäbte des Reiches kennt, ist versucht, zu sagen: Diitefborf rft die eleganteste Stadt Deutschlands, freuen sprechen angeblich nicht gerne von ihrem Ilfr. Düsseldorf kann es ruhig tun, denn im ! ttarze der bedeutenden rheinischen Städte gehört Stadt zu den jungen. Die meisten rheinischen (Mte haben ihr tausendjähriges Jubiläum schon linc't hinter sich. Was sind da 650 Jahre! Die lUrimdung war der friedliche Schlußakt eines langen ffin ens im Limburger Erbfolgestreit. 1288 wurde , v„. _ Wie Schlacht von Worringen geschlagen, in der Nähe Bollwerk, bas b. wn %öln. Zu den „Siegerstaaten" gehörte das tlerir. sehe Land zwischen Rhein, Sieg, Wupper und Sein Regent, der Graf Adolf von U ; g, hatte mit seinen Rittern und Bauern den fch.lusttgen Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg besiegt. Und da der bergische Graf litt Bedeutung der Städte am Rhein erkannte, niüe- denen sich Köln mit seiner Hilfe von dem seinen Platz zum Dämmerschoppen in dem be- kannten „Tigges am Brückchen", das sogar ein Glockenspiel außen am Haus besitzt. Je weiter man sich auf dieser linken Seite des Düsselbaches dem Hofgarten nähert, um so lebendiger wird das Straßenbild. Hier haben die Zeitungen ihre großen Derlagshäuser dicht nebeneinander. Modegeschäste bringen eine Helle Note in den grauen Alltaa, und dann weist eine Gemäldegalerie eindringlich darauf hin, daß die Künstler zum Ruhme Düsseldorfs seit je erheblich beigetragen haben. Der „M a l k a st e n" ist diese Künstlervereinigung, deren Feste weit und breit berühmt sind, und der schöne Park, in dem der Malkasten steht, ist mit seinem prächtigen Baumbestand ein würdiger Uebergang zum Hofgarten. Springbrunnen plätschern, weite Rasenflächen find umsäumt von blühenden Sträuchern und alten hohen Bäumen, und auf dem Schwanenspiegel gibt allerlei Wassergetier sich ein Stelldichein. Opern- und Schauspielhaus und die großen Hotels liegen so von ungefähr, gar nicht aufdringlich dazwischen... So kommt man allmählich zum Rhein. Mächtig ladet der Bogen des Stromes aus; drei Riesenbrücken, die das weite Ueberschwemmungsdebiet Überspannen, führen zum linken Ufer, und bei den Ausstellungshallen gelangt der „Bummler durch die Schönheiten Düsseldorfs" an eine Rheinpromenade, die sich viele Kilometer in Richtung Kaiserswerth stromabwärts hinzieht. Essen und Trinken soll man überall so wie die Einheimischen, sonst lernt man weder Land noch Leute richtig kennen, und das tut man am besten in den alten Stadtteilen. Der glühheiße Sommertag hat uns einen schönen Durst beschert. Da ist das „obergärige" Bier das richtige, das alkoholarm ist und äuch dem Kraftfahrer nicht schadet. Unter den Gastwirtschaften ist am berühmtesten „Das Schiffchen", das auf 300 Jahre zurückblicken kann. Nicht Kellner im internationalen Frack eilen von Raum zu Raum, fanbern der „Zappes" in grüner Schürze ober schwarzem Leberschurz, weißem Hemd und schwarzen Wams berät seine Gäste. Weißgescheuerte Tische, niedere Balkendecken, Zinnkrüge an den Wänden passen zueinander. 1628 wurde dem Bürger Wilhelm Hütten die Erlaubnis erteilt, für die Schiffer, die „Treidelknechte", die die Zugpferde betreuten, von denen die Schiffe stromaufwärts gezogen wurden, und für die Kaufleute, die am Hafen ihre Waren umsetzten, eine Gaststätte einzurichten. Aber diese Erlaubnis war unter Strafandrohung mit der Bedingung verknüpft, daß er nur bei einheimischen Kaufleuten kaufen unb nur das verkaufen dürfe, was in |emer eigenen Wirtschaft hergestellt worden war. Autarkie schon im Jahre 1628! Die Stuben sind nach berühmten Leuten benannt. Eine ’' 'poleonsecke erinnert an die Franzosenherrschaft a Rhein; die Jan-Wellem- Stube Hut ihren Namen . ..n dem Düsseldorfer Lieblingsfürsten; Stadtoriginale finden sich in köstlichen. Biwern an den Wänden: Professor Läwerwoosch, der schäle Moritz oder der Mehlbüdel. Noch eine andere Gestalt aus Düsseldorfs Vergangenheit wird jetzt wieder lebendig. 1931 wurde die „Jacobediele" der Oeffentlichkeit übergeben. Sie erinnert an die badische Fürstentochter, die 1585 dem geisteskranken Herzog Wilhelm von Jülisch-Cleve-Berg vermählt wurde. Die lebensfrohe Prinzessin wurde ein Opfer der Kamarilla. Ihr An- denken in Düsseldorf ist mit dem „alten Schloßturm" verknüpft. Dichter unb Schriftsteller werden noch immer von ihrem Schicksal gefesselt. Außerdem wird beim großen Reitturnier ein historischer Festzug die Hochzeit der Jacobe von Baden darstellen. Die Echtheit dieses Hochzeitszuges ist belegt durch Graminäus, einen zeitgenössischen Schriftsteller, der dieses .Fest nicht nur in einem dicken Buch eingehend beschrieb, sondern es auch in köstlichen bunten Stichen der Nachwelt überlieferte. Zurück zur Gegenwart! Wir sind nun mit einem Schiffchen stromabwärts gefahren, zur Schnellenburg, am Rande des vorjährigen Ausstellungs- geländes „Schaffendes Volk", und wir wenden uns wieder ftadtaufwärts, der S ch l a g e t e r si e d- l u n g zu. Dönnernd steigen die Flugzeuge vom Flugplatz auf. Ernst steht bas Schlabeterkreuz gegen den stahlblauen Sommerhimmel über der Golzheimer Heide. Schlageter ist Symbol für den Freiheitskampf am Rhein. Rauschend fährt ein Dampfer gegen den Strom. KdF.-Fahrer, die abwechslungsreiche Ferientage am Rhein verbringen, weilen kurze Stunden im gastlichen Düsseldorf. Die schöne leichtbeschwingte Stadt ist das Tor, das vorn vielbesungenen, romanttschen Mittelchein mit seinen Rebhängen, den Bergen und Burgen hinausführt ' u itri -utunyci uu uuujuiueu3iiu|it:n i/ui zu einer äu Mardori j ^vollen Lenkung des Arbeitseinsatzes in Deutsch- s KQpe([e | Ian: geführt. In diesem Zusammenhang verdient ■üsanb des Eid. Urlaubslenkuna gerade im Sommer- rurs für Mensch und Tier bedeutete. Nicht weit )-a:Dn erheben sich auf spitzen Bergkegeln die Burg- niiien Vetzberg und Gleiberg. Aus östlicher Ridtung grüßen der durch seine vorgeschichtlichen Zmdstätten bekannt gewordene Toten berg bei Enis a. b. Lumda und der von der Abtei Fulda berührende Lehenbesitz der Ziegenhainer Grafen, Birg Staufenberg, herüber. In nordwestlich r Richtung schaut man in das idyllische untere valzböde^Mit seinen Mühlen und dem an seinem ftar.be (bei der Schmelzmühle) gelegenen Schloß- her$, aus dem vor etwa zwei Jahren die Reste (inis gewaltigen Straßenkastells aus der Karolinger- ,eü festgestellt wurden. Weit im Hintergrund blauen yie Hinterländer Berge. Von der sich über den ftnföorfer Forst und am Dünsberg vorüberziehen- 6er vorgeschichtlichen Weinstraße zweigte eine Ver- ünlungsstraße zur Amöneburg ab, welche sich dicht d Altenberg vorbei über die Lahnfurten bei Oden- jaren oder Kirchberg in Richtung der sogenannten MSZS sse”L-< (Äfflblffl’. I WSs. 5^1 ZW' ZM Inh.Ant.Stablhofen.^entrallizg.,' Inhaber- Karl Ringshaufen Bad,Garage.LohrerBier,Stein- Bekannt für gute Svetfen und ... — .. ~ Getränke. Groff.VeretnSzimmer. 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Man muß be= °enituh| des KichW sü»'ichttgen, daß ein großer Prozentsatz der an- e" üeberbliff über f ällgen Aufgaben in der Schönwetterzeit des Som- ^enschisf befind» W ^3, wenn störende Dauerniederschläge und Fröste — nt Gegensatz zum Winter nicht zu erwarten sind, >uchgeführt werden müssen. Deshalb gilt es gerade K V • 5W; MW y ■ f j D S'k? ' / - -V Unser Sommer-Schluß-Verkauf Führendes Fachgeschäft für Teppiche, Gardinen und Betten __5013A Gebr. Seelbach Gießen, Seltersweg Adler »Trumpf »Junior »Limousine Modell 37, RM. 1850- D IC W*»Reidi »klasse, Limousine Stahlausführung, generell überholt RM. 950.- Opel»Olympia»€abrio»Limousine / RM. 1400.- 1,2-Opel»Cabrio-Limousine RM. 850- Firma H. Winter, Abtlg. Verkauf, Frankfurt a. M., Mainzer Landstraße 175, Telefon 71846 Näheres durch Herrn W. Schneider, z. Z. 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Durch langjährige Tätigkeit in nur guten Salons bin ich in der Lage, auch den verwöhntesten Ansprüchen in allen Fächern gerecht zu werden Zugleich empfehle ich mein reichhaltiges Lager in Parfümerien und Toiletteartikeln Am 1. August 1938 übernehme ich von Herrn Hans Götz den Hans Dietz,Friseurmeister 03465 mit den Anfangsbuchstaben G —M Freitag, den 5. 8. 1938, für die QuartiergeM mit den Anfangsbuchstaben N — Z. Zahlung nur geg.Rückgabe dergelbenQuartierkartk Bei dieser Gelegenheit danken wir herzlichst allen Gastgebern für die Ueberlassung der Freiauartier^ sowie auch denjenigen, die die Quartiergelder dee> Finanzausschus; zur Verfügung gestellt haben. 5032° 3. Wes SM-SSMW1938 MW. Motorwafien-Verkaufsfies. m.b.H. k GIESSEN Frankfurter Str. 52 — Fernruf Nr. 2847 OPEL-Super 6 2,5 Ltr. — 6 Zyl. — 55 PS von Hk. 3350 an ab Werk kurzfristig lieferbar! Ü* Cmgm ■miNf mit JRiefenft °I.Mdezu fte en an legte der °ot' er mit i "Mde einbog und ui Der Berliner Fi M horiiberger (Fran ! • verweisen. Meter w obwohl bei ___________„________________ . . J !^'E"enbe Hannooera Vermittelung her Kasse der städt. Betriebe an derem ^ ^vavoniaate. ffin«»« Segeiste 11 Merordentlicheni Ejbes Reichsfuhre LLMzei Heinrich H »Mrers Reichsleiter und des 6 WWn Konrad Henle, ■äL der erste Teil d W Zer erste Rachmit »rveitsdienst, der Poli Bbesübungen, der Lu I dten. Das Bedeutsarr iimar, daß überwiege, Wn gezeigt wurdern W Leginn machten L qopen Berlin und Dre inrfgymnastit. Wäl MD. bildete der Sud ieoer Freitreppe Ehrens Bjeifl/en mit dem Sp mlchule, die Arbeits, Mtige Hebungen mit MBeioerbeu a '9hlirc lt,(ä2f turnen W ML r „ mb s°bh°ch E L. Jem Ä wE " 1 k o o 2 Kn AusW Kf ein« $re,kl unh unoorberelteti i 26. Juli 1938. . Jj I tW Mrnab Die Festleitung — Firranzaussckt - legte er in Schlu Sie W e ittkn frühen Nachmittc ah, Tewitterregen die »»imng-Ltabion völlig Ai^ie Oberfläche oerhä blieben bie Bah feiten keinen re Mithin unserer Sir ber W-Meter ’ii^s Mte mit seiner ; ^■•'1 deutschen R N im Zeichen des \v ■Wou stand das 2 ( narr: 7 neyen. Mittwoch, den 3. 8. 1938, für die Quartiergebm i Re Zeit angi mit den Anfangsbuchstaben A — F v kJ- — c . r. -««« r,-... , Tbe DER WEG ZUM EIGENEN HAUS MODELL-SCHAU Verkaufsstelle FRANKFURT AMMA1N gegründet 1829 Das Einrichtungshaus für alle und jeden! Unsere große Sonder-Abteilung für , Deutsche WK-Möbel isl eine Sehenswürdigkeit für alle Freunde zeitgemäßer Wohn ge st al tung. WK-Möbel sind mustergültig in Form und Arbeit, * seit über 20 Jahren bewährt. Es kommt nicht darauf an, daß Sie Ihr Eigenheim finanzieren, sondern wie Sie es finanzieren. Nur wenige Tage zeigen wir Ihnen in unserer Modellschau die schönsten mit uns finanzierten Neubauten. 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Unter ipt;le und Philippi ettbewerbe am Rande ,r.Abl«ilg'! , onder f*s,e ' 7 ,, heim Breslauer Turn- und Sportfest, zeigte in einer umfassenden Vorführung auf der Friesenwiese am Vormittag die Arbeit der deutschen Turn- Der Freitag, der „Tag der Mannschaft o Betriebsgemeinschaft eines Werkes der Schwerindustrie zeigte Freiübungen mit großen Eisenhämmern. — Die erzgebirgischen und Sportvereine in ihrer Dreifaltigkeit, -ll _ Nahmen der Gesamtoorführung ihres Vereins standen natürlich auch die Altersturner nicht zurück: Ein 75jähriger turnt hier Vereine führten in ihrer Landestracht Hennattanze vor. $anen# _ (Scherl-Bilderdienst-M.) 5057A ^rufNr.284, Reue Formen der Körperkultur. Begeistert aufgenommene erste Mastenvorführungen. Berta Rupp (Berlin), die Siegerin im Frauen- Zehn-Kampf. — (Schirner-M.) Berlinerin Albus um_2/io Sekunden hinter sich. —< Etwas überraschend kam der Weitsprungsieg der Salzwedelerin P r a e tz mit der nicht sehr guten Leistung von 5,68 Meter vor Junghans (Naumburg) mit 5,55 Meter und Mayrhofer (München) mit 5,53 Meter. — Der Zweikampf zwischen Gisela Mauermayer (München) und Schröder (Mundenheim) im Kugel st oßen endete mit dem Siege der Münchnerin, die 13,62 Meter erreichte, während Frau Schröder nur auf 12,95 Meter kam. Giselas Schwester Trude Mauermayer belegte mit 12,00 Meter noch den vierten Platz. Ser »Tag der Mannschaft" |>r irste Großkampftag hat schon gründlich unter ilßiitberoerben aufgeräumt, und auch die Zahl Mitkämpfer ist durch die Ermittlung der jer in den turnerischen Mehrkämpfen und die md Zwischenkämpfe der sportlichen Wett- rbi erheblich vermindert worden. Geblieben ist Üit Vielfältigkeit der Sportarten, zu denen noch irr und Radfahren hinzugekommen ist. Die ger, Körting und König in 16:28,2 Minuten vor München (16:32,6) und Victoria Hamburg (16:41,4). Im Entscheidungskampf der Hammerwerfer lag der Olympiasieger Hein (Hamburg) mit 52 Meter an vierter Stelle, bis ihm mit einem Wurf von 56,49 Meter doch noch der Sieg glückte. An zweiter Stelle lag der gut vorwärts kommende Storch (Fulda), der feine Vorkampfleistung von 55,52 Meter allerdings nicht mehr verbessern konnte. Dritter wurde Bla^k (Berlin) mit 55,25 Meter. Meister Wöllke (Berlin) holte sich im K u g e \= st o ß e n wieder den Titel mit der nicht gerade überragenden Leistung von 15,69 Meter; 38 Zentimeter zurück landete Stock mit 15,31 Meter auf dem zweiten Platz, während Lampert (München) nur 15,18 Meter schaffte. Den Dreisprung ließ sich erwartungsgemäß der neue Rekordmann Kotratschek (Wien) nicht entgehen. Doch kam er bei dem aufgeweichten Boden nur auf 14,82 Meter; Wöllner (Leipzig) belegte mit 14,52, Meter den zweiten Platz. Seine Leistungen der Junioren. Einige gute Leistungen gab es bei den weiteren Entscheidungen der Junioren, die drei Reichssieger ermittelten. Der schnelle Hanauer Jungmann Huth gewann die 200 Meter in 22,3 Sekunden vor dem Wiener Stvuckl (22,4) und Pfäffle (Eßlingen) mit uPerfi 'SSPS abW=rk *rbar! 22,5 Sekunden. Auf der 200-Meter-Hürdenstrecke setzte sich der Frankfurter H ö b e r in 25,6 Sekunden erfolgreich durch, der bereits in den Vorkämpfen feine Zeiten erzielt hatte. Hinter ihm kamen der Königsberger Strehlau (26,1) und der Berliner Brandes (26,2) durchs Ziel. Dreisprungsieger wurde (Stendal) mit 14,05 Meter vor Voigt (Dortmund) mit 13,98 Meter und Mähnedt (Halle) mit 13,44 „.würdig“*" ri" “"Lährt l.hrt"*** ihnen befanden sich allein 1000 über 60 Jahre, 164 über 70 und 17 über 80 Jahre! Seit 7 Uhr früh ging es auf den einzelnen Kampfstätten schon wieder hoch her, besonders auf der Jahn-Kampfbahn, auf der die Leichtathleten ihre Titelkämpfe fortsetzten, und in der Schwimmbahn. Bei beiden Wettkampfstätten waren trotz der frühen Morgenstunde die Tribünen wieder dicht besetzt, so daß dort bei bestem Willen weitere Zuschauer nicht mehr unterzubringen waren. Auch die großen Massenvorführungen des NSKK., des Reichsarbeitsdienstes, der Polizei, des Gaues Ostmark des DRL,, der Luftwaffe, der SA. und der Reichsakademie in der Schlesier-Kampfbahn verfehlten nicht ihre Anziehungskraft. Der „Tag der Mannschaft" klang aus mit der Feierstunde des Deutschtums im Auslande auf dem Schloßplatz, bei der Reichsminister Dr. Goebbels das Work an die deutsche Turn- und Sportgemeinde richtete. Sie Leichtathleten im Msterschastskamps Schwere Nennen auf regennasser Bahn. Meter. Oie ersten Entscheidungen bei den grauen. Käthe Krauß war diesmal über 100 M e t e r nicht zu schlagen. In 12,2 Sekunden ließ sie die ten mit 6:3 Punkten, 14,8 Sätzen und 112:87 Spielen. Im Kampf um den dritten Platz behielt Südwest mit 6:3 Punkten, 13,8 Sätzen und 109:94 Spielen die Oberhand Über den Gau Schlesien. Kleine, weiße Bälle fliegen. Die Tischtennisspieler begannen am Freitag mit den Begegnungen der Gauvertretungen um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Bei den Männern setzten sich in vier Gruppen die Gaue Nordmark, Ostmark, Niederrhein und Mittelrhein durch, während bei den Frauen in Ostmark, Pommern und Brandenburg drei der vier Endrunden-Teilnehmer bisher ermittelt sind. Turnier der Säbelfechter. Nach den Fechterinnen traten am Freitag die Fechter in Tätigkeit. 16 Mannschaften beteiligten sich am Kampf auf Säbel, nachdem Brandenburg und Württemberg zurückgezogen hatten. In der Vorrunde schieden die volksdeutschen Vertretungen aus Rumänien, Estland und Sudetenland 2 sowie Pommern aus, die je zwei Niederlagen erlitten hatten. Die Zwischenrunde forderte in Schlesien, Ostpreußen und der 1. Mannschaft der Sudetendeutschen weitere Opfer. Acht Mannschaften verblieben für die Endkämpfe, die am Samstag ausgetragen werden. Es sind: Mitte, Hessen, Mittelrhein, Baden, Sachsen, Südwest, Bayern und Niederrhein. Altmeister Küppers dreimal Meister. Schwimmer und Turmspringer im Kampf. Auch am Freitag war wieder das Schwimmstadion bis auf den letzten Platz besetzt, obwohl die Wettkämpfe bereits zu früher Morgenstunde begannen und -sogar größtenteils nur den unteren Klassen vorbehalten waren. Der SV. Gladbeck -^13 bewies, daß er gute Brustschwimmer besitzt Die Westfalen gewannen die 1 0 0 -, 2 0 0 -, 2 0 0 -, 1 0 0- Meter-Bruststaffel in 8:35,8 vor EWASC. Wien in 8:44,1 und Westfalen-Dortmund in 8:51. Die Wiener entschädigten sich dafür durch einen Sieg in der 3X100-Meter-Lagen staffel selnden Zweikampf zwischen Eitel und Syring, den der Altmeister im Endspurt nur aanz knapp in 14:50 Min. zu seinen. Gunsten entscheiden konnte. Recht mäßige Zeiten gab es dann auf der kurzen Hürdenstrecke. Der Kölner Kumpmann und Wegner (Berlin) machten das Rennen erwartungsgemäß unter sich aus. Beide benötigten je 15,0 Sekunden; mit Brustbreite siegte der Kölner. — Um so besser war das Ergebnis des 4 0 0-Meter- Hürdenlaufes, in dem die ersten Vier unter 54 Sekunden blieben. Der Berliner Glaw lag von Anfang an in Front und siegte verhalten in 53,2 Sekunden. Der Vorjahresmeister H ö l l i n g (Breslau) kam in 53,6 auf den zweiten Platz. Glänzende Zeiten beim Maralhonlauf. Trotz der drückenden Hitze, die durch den Regen nur unwesentlich gemildert wurde, tobte auf der ganzen Marathonstrecke ein erbitterter Kampf. Zunächst lag der Lauterbacher Wohlgemuth in Front, der die 5000 Meter in 16,32 Minuten durchlief. Dann schloß der Marienburger Hofmann auf und erreichte in 33,54 Minuten als Erster die 10-Kilo- meter-Grenze. Zusammen mit Wohlgemuth, dem Vorjahressieger Gnädig (Berlin), Wiedemann (München) und den beiden Stuttgartern J)elber sowie Bertsch (Stuttgart) bildete, er die Spitzengruppe, die schließlich von Bertsch gesprengt wurde. Mit jedem Schritt gewann der Stuttgarter. Boden und lief schließlich in der glänzenden Zeit von 2:37,25 Stunden als vielumjubelter Sieger in der Jahn- Kampsbahn ein. Hinter ihm belegte der Potsdamer Puch in 2:39,03 vor den beiden Berlinern Borgsen und Gnädig den zweiten Platz. Zur Entscheidung über 4 X 15 0 0 Meter traten 20 Mannschaften an. Zunächst führte Jahn München, fiel dann aber stark zurück. Nach spannendem Endkampf zwischen dem Hamburger Athletik-Klub und München 1860 siegten die Hamburger mit der Mannschaft Bederich, Krö- durch, die in ausdrucksvollem Gegensatz zu den folgenden kraftvollen Hebungen der Arbeitsmänner mit dem zwei Meter langen Baumstamm standen. Den Abschluß der Vorführungen des Arbeitsdienstes bildete ein wettkampfmäßiger Hindernis l auf über 110 Meter. Ein überaus vielseitiges Programm zeigten dann 120 Schutzpolizei-Anwärter aus der deutschen Ostmark, die sich zur Zeit zur Ausbildung im Reich befinden, mit Vorführungen an der Gitterleiter und der Sprossenwand sowie Sch a u k ä m p f e n im Judo. Den Abschluß bildete ein T i s ch s p r i n g e n mit dem Federbrett in voller Uniform mit Gepäck und Stahlhelm, das mit einem feinen Ueberschlag über vier lebende Pferde abgeschlossen wurde. 144 Studenten der Deutschen Reichsakademie für Leibesübungen boten ein reichhaltiges Programm ihrer Lehrarbeit. Die Luftwaffe stellte 130 Teilnehmer und als neues Uebungsgerät einen 25 Pfund schweren Sandsack, der sowohl bei der Gymnastik als auch beim Bodenturnen Verwendung fand. u,, OuartiBepsukr eicht. _ 8',- D'ß Dresdener Harbig übernahm im 800- OuartieEG -Lauf bald die Führung, wurde dann !8, iur oie ibeirlotn dem Stuttgarter Dessecker abgelöst, der Mabe . .Mich iji)^ vorzeitig verausgabte und im Endkampf , füt $ üch^t« nehr zu bestellen hatte. Mit dem Wiener Bit: er im Schlepptau, ging Harbig auf und da- - dergelben^u, .oon „f-nivirberr^. cfr bannender Kampf vom Start bis zum Ziel betFrela^entlpAlte sich beim 5 0 00 - M e t e r - L a u f. Nach last UM . < ---- ' •*- V— K--- 8 lag der erste Teil der Massenvorführungen Der erste Nachmittag war dem NSKK., k^Lfoeitsdienst, der Polizei, der Reichsakademie Ze>esübungen, der Luftwaffe und der SA. kchhlcken. Das Bedeutsame all dieser Vorführun- ., i in r, daß überwiegend durchaus neuartige ESCHAFFUNG btN n gezeigt wurden. »vvimrrvn^^ Seginn machten 120 NSKK.-Männer der Berlin und Breslau mit der Kugel- ymnastik. Während des Aufmarsches ). bildete der Sudetendeutsche Arbeitsdienst Freitreppe Ehrenspalier. Die Arbeitsmän- ten mit dem Spaten ihre wirkungsvolle ule, die Arbeitsmaiden führten überaus Uebungen mit einem leichten Holzstab regl in aur guten Sah 1 den verwöhn m gerecht zu werde Q reichhaltiges Lagt teartikeln "^Ouartierge^onjifiixicher Führung Eberhards, der dann durch nefteßt ön^tttrpi iturüdfieL übernahm Syring die Spitze; die MV Meter legte er in 4:25 und die 3000 Meter 1938. zurück. Zum Schluß kam es zu einem fes- Radsportler treten an — Auch die Saal-Radsportler erledigten am Freitag ihre Wettbewerbe. Das, Einer-Kunstfahren gewann Europameister Max Frey (Chemnitz) knapp mit 289,72 P vor Compes (Neuwied) mit 288,1 P. Im Sechser-Kunstreigen war Wanderin st Heilbronn mit 360,1 vor Diana 91 Leipzig mit 321,2 Punkten siegreich. Zu den sechs Gruppensiegern im Zweier-Radball (Lichterfelde, Konstanz, Breslau, Dresden, Chemnitz und Stellingen) kamen noch die zwei Besten der Hoffnungsrunde, und zwar Wanderlust Frankfurt a. M. und Post-SV. Stephan Leipzig, die nunmehr die Endrunde zu bestreiten haben. Kanuten im Cndkampf. Auf der herrlichen Regattastrecke des Breslauer Flutkanals wurden am Freitag die Wettkämpfe der Kanuten beendet, nachdem vorher die Ruderer hier ihre Rennen ausgetragen hatten. Nach den zahlreichen Vorläufen gab es diesmal nur Entscheidungen. Den vom Reichsfachamtsleiter gestifteten Herausforderungspreis für die beste Leistung im Kana- dier-Recknen holte sich die Wassersport-Abteilung der Polizei Hamburg mit 33 Punkten vor Polizei Wien mit 24 und Kanu-Club Lindendahlhausen mit 21 Punkten. Kegler im scharfen Kampf. Am Freitag wurden auch die Kämpfe der Kegler fortgesetzt. Am Vormittag wurde eine weitere Meisterschaft entschieden. Stuttgart gewann den Titel der Sechser-Vereinsmannschaften auf der 3-Bahn mit 4175 Holz vor Hamburg mit 4137 und Leipzig mit 4132 Holz. Tennis: Brandenburg Meden-Sieger. Im Rahmen des Deutschen Tum- und Sportfestes wurden auch die Endkämpfe der Medenspiele ausgetragen. Diesen Wettbewerb der Tennis-Gaumannschaften gdwann, ebenso wie im Vorjahre, der Gau Brandenburg, obwohl er ersatzgeschwächt war. Im Endkampf standen die Brandenburger den Vertretern des Gaues Niederrhein gegenüber und sieg- J"l bin frühen Nachmittagsstunden setzte ein ge- oaligei Gewitterregen die Laufbahnen im Her- amnl'öring-Stadion völlig unter Wasser. Zwar troc'-ht die Oberfläche verhältnismäßig schnell wieher ?at,ii)od) blieben die Bahnen derart weich, daß >ie ieizrlten Zeiten keinen rechten Maßstab für das Diritlds Können unserer Läufer bilden. Immerhin: »err S:-ger der 400-Meter-Hürden, der Berliner 31 i| io stellte mit seiner Zeit von 53,2 Sekunden pgcir i»n deutsch en Rekord von Scheele I (Büir] im Zeichen des jungen Scheuring aus lagernu stand das 200-Meter-Rennen. om^iginn an legte der Badener ein derartiges ermpi uor, daß er mit großem Vorsprung in die -iel$eröe einbog und unangefochten in 21,7 Sek. !in irr Der Berliner Fischer konnte den Titelver- ibil)|cr8)orftberger (Frankfurt) noch auf den dritten .... . lal: ^weisen. £ 4MO Uilb?! 400 Meter war Linnho ff (Berlin) 1Uiz ml(mke üg Vesahr, obwohl der ebenfalls bei der Wehr- l iatirkdienende Hannoveraner Blazejezak in wilder «ackiergelder finde'"'-yh rt!>aovnjagte. Eingangs der Zielgeraden trat BetriebeLiinhoff mit Riesenschritten an und ließ seine eignen 14.30bi^erjioi r geradezu stehen. Mit 47,6 Sek. hatte er °°^°°" ine: ,°-züglich° Zeit angesichts des schweren B°. außerordentlichem Andrang und in An- Hit des Reichsführers und Chefs der euv) Polizei Heinrich Himmler, des Reichs- , rbMihrers Reichsleiter Hierl, des Reichs- JCUrineiStCb rers und des Führers der Sudeten- ii Konrad Henlein wurde am Freitag- k - . 'uvper bestritten nunmehr den volkstümlichen Drei- ^'-rnänniß.in'iJf >er Klaffe Ib, bestehend aus 100-Meter-Lauf, wefripung und Stabhochsprung, mit über 330 138 übemsk • üe tkönpfern. Dem „Tag der Mannschaften" ent- Götz A. nahM, zeigten 1 5 0 0 Vereine des Fach - n mii ei Turnen Ausschnitte aus der vielfältigen । (erriwarbeit, eine Breitenarbeit der Masse, die rllUllSamf e Eingebung der neuen Leibesübungen aufzeigt. ^nCUuUll] kit: k'00 Turnern ’ zeigten Altersriegen bunte Die Spielturniere I die Siegerlisten zeigt uns, daß auch ■< Gebiete des DRL.-Gaues Hessen rbessen und .Messen-Nassaus erfolgreich >:» In der Städteturniers der Männer kam es zu zwei Begeg- , 501 P.; 26. Hans Füller, W hnquatt, iei* . Fulda, 499 P.; 38. Josef DA ^br. sowie der FW . crcr.R) et..rx- AQß . Af\ »irt mmx c. . < . 0 ,1 MttX & ■ ü“1»1 Henlein, ermi Schmidt (NSFK.-Gruppe Baden). Schmidt «I illl Hamburg im Endspiel, dritten Zwischenrunde des Handball- verlangt wird. Und dennoch sind alle Kämpfer guter Dinge und frohen Mutes. Selbstverständlich haben in Breslau die Quartiere nicht im entferntesten ausgereicht, um die Wettkämpfer unterzubringen. So mußten die Teilnehmer aus dem Gau Mitte größtenteils in dem 30 Kilometer entfernten Ohlau Wohnung beziehen; außerdem hoben sich durch zahlreiche Nachmeldungen große Schwierigkeiten ergeben, so daß die Teilnehmer oft stundenlang auf dem Bahnhof warten mußten. Der Gau Sachsen, der mit etwa 8 Sonderzügen eingetroffen ist. konnte auch nur teilweise in Breslau Quartier finden. Die meisten Teilnehmer wesen ist. Im turnerischen Mehrkampf (gemischter SD kamps) wurden aus unserem Gau Sieger: 5 Herbert Fischer, Gebiet Hess.-Nassau, Tv. 0r? HI. im C______ —----- ... biete Kurhessen und Hessen-Nassau) erfolgreich (nun(er, die Reichs, t. Reichssportsührer !!tn, Gauleiter Hose *tnben General b ^chsanterie Bus l’Mit Kommando * M, Generalmasc W ihn aus her • M ReichsvrMisai »vmisWn 5)ierl von der wurde. Der Mittwoch war, wie die Zeitungen schon oun- führlich berichtet haben, der Kampftag der HI 2-ih den Kämpfen liegen jetzt die Ergebnisse vor. ?? Blick in die Siegerlisten zeigt uns, daß auch ; mittelten, von dem gewaltigen Breslauer Gemein- chaftserleben, um anschließend die letzten Anweisungen zu geben für den Gcmeinschaftseinsatz des Gaues während der Festtage. Am Abend gaben sich die Hessen in ihren Krcis- tandquartieren ein Stelldichein. Es war uns nicht juu-yicu uu ull vpigc. vun. y i u uj u iu | waffe) erreichte den Flugplatz Fürth (Bayern) u- brachte damit eine Strecke von 133 Kilometer W ter sich. Olympia-Sieger Gerhard S t ö ck, Meister im Speerwerfen. — (Schirner-M.) Schon 31500 Kilometer Flugstrecke Fünfter Dellbewerbslag der „19. Rhön". Wenn auch der fünfte Wettbewerbstag der 19. Rhön mit feinem Rekord-Togeserqebnrs von 12 500 Kilometer Flugstrecke große Anforderungen an die Flleger gestellt und bie Gesamtflugstrecke auf 31 500 Kilometer Luftlinie geschraubt hatte, so brachte doch auch der fünfte Wettbewerbstag schöne fegelfliegerische Leistungen. Bereits in den' frühen Morgenstunden trafen die ersten „Berlin-Flieger" wieder im Lager ein; sofort machten sie sich bereit, um m den Wettbewerb für Zielflüge einzugreifen. Die Witterungsverhältnisse waren diesmal nicht so günstig wie am Dortage; um so höher muß man die Leistungen werten, die am Freitag vollbracht wurden. An die Spitze der Leistungstadelle setzte sich am Freitag Opitz von der NSFK.-Gruppe Hessen-Westmark mit einem Zielflug nach dem Flugplatz Weiden (Oberpfalz) mit 184 Kilometer Wolfgang Späte, der-am Donnerstag mit seinem geschlossen. Don den süddeutschen Mannschaften siegten Frankfurt und Stuttgart, während Göppingen sudetendeutschen Auswahl geschlagen Zwölf-Kampf-Sieger F r i e d r i ck (München) bei einer Hebung am Barren. — (Schirner-M.) der Märp^rklasse 2 in 400,5. Sehr fleißig waren aber auch inzwischen die Springer. Zander (Berlin) siegte im Turmspringen mit 111,04 P. vor Iaiser (Stuttgart) mit 108,02 P. und Feyl (Stuttgart) mit 100,30 P. Im Kunstspringen der Untere Hessen in der Festsladi Breslau Sonderbericht des Gießener Inzeigers. möglich, in allen Hessenquarti'eren Einkehr zu U ten. Im St. Dinzenzhaus, dem Standquartier Kreises Friedberg, trafen mir außer Kreissührr SA.-Obersturmführer Otterbein und seinen Getreu,, die Wetterauer Musik- und Singschar des Landschastsbundes Dolkstum und Heimat, bi schon mit heimatlichen Weisen erfreut hatte uy nun im Begriff war, zur letzten Probe vor dy Einsatz am Donnerstagabend zur Iahrhunderthal. abzumarschieren. Obwohl diese anstrengende Nach Haunzwickel entführt den Meistertitel im Hochsprung nach Wien. — (Schirner-M.) I probe erst beim Tagesgrauen beendet war, fofti wir die Gruppe Donnerstag morgen wieder,M dem Ring", wo sie eine tausendköpfige Menge m ihren Darbietungen hessischen Volkstums begeistern. 0.'. Hessische HI. aus guten Plätzen. Fräuen siegte Klock er (Klagenfurt) mit 93,30 Punkten vor Kapeller (Wien) mit 91,96 P. Bemerkenswert ist noch, daß Altmeister Küppers gleich dreifacher Sieger wurde. Für Männer über 32 Jahre gewann er die 50-Meter-Brust in 33,5, die 50-Meter-Rücken in 32,8 und die 50-Meter- Kraul in 27,6 Sekunden. Mitte-Schwimmer überlegen. Der Hauptwettbewerb des Freitagnackmittags bei den Schwimmern war die G a u st a f f e I über 10X50 Meter Brust, in der die Vertretung des Gaues Mitte ihre Heberlegenheit bewies. Mitte siegte in 5:40,7 Minuten vor Schlesien in 5:45,6, Ostmark in 5:53,1, Bayern in 5:55 und den Sude- tendeutschen in 6:01,2., . Spandau 04 zeigte seine zur Zeit große Starke im Kraulschwimmen und stellte sowohl den Sieger in der 4 X 10 0 - M e t e r - K r a u l st a f f e l der Männerklasse 1 in 4:17,7 Minuten - vor Bor. Silesia Breslau (4:20,5) und EWASC. Wien (4:26,6), als auch in der 3 X 1 00 - M e t e r - K r a ulst a f f e l der Frauenklasse 1 in 3:38,2 Minuten vor Nixe Charlottenburg in 3:43,2 und dem Alten SD. Breslau in 3:44,8. weitere Ergebnisse. 4X100-Meter-Bru st-st a f f e l, Klasse 2: 1. SV. Schöneberg 5:44,1 Min. — 4X100- Meter-Kraulstaffel, Klasse 2: 1. ASV. Breslau 4:52,3 Min. — 4X 1 0 0 - M e t e r - Lage n st a s f e l, Klasse 1: 1. SV. Gladbeck 1913 5.12 Min. Turmspringen, Frauen: 1. Behrens (Hamburg) 37,35, 2. Bertsch (München) 37,23 Punkte. Wasserball: Leipziger SC. 30 — Weddigen Görlitz 6:2 (4:1); EWASC. Wien — Post-SV. Stephan Breslau 4:2 (2:2); RAD. Seehausen gegen Weddigen Görlitz 6:1 (2:0). nungen. Hamburg bezwang Magdeburg mit 10:5 (6:3) und Weißenfels war mit 12:7 (7:1) über Leipzig erfolgreich. Hamburg steht nun bereits im Endspiel, während Weißenfels noch ein Ausscheidungsspiel gegen Breslau auszutragen bat, das am Samstagvarmittag stattfinden wird. Breslau hatte in der dritten Zwischenrunde Freilos. Zwischenrunde im Basketball. Im Basketbollturnier wurde am Freitag die Zwischenrunde mit folgenden Ergebnissen fortgesetzt: MTV. Wünsdorf — MSV. Rosenthal Breslau 42:14, TD. 48 Kreuznach — ff Berlin 10:9, 'Luft- waffe-SD. Berlin — Stadt. SD. Breslau 29:16, MTD. Schwabing-München — TSB. Marathon Hannover 23:18, Alt-Turm Wien — TV. Prag Stuttgart 27:24; Trostrunde: MSV. Osnabrück — RTSV. Mainz 18:7, HfL. Jena — LSV. Tutow 12:5, TSV. Halle — MTD. Gießen 29:27, Schützenges. Gera — Turu Düsseldorf 27:20, Hamburger Tschft. — PSD. Karlsruhe 49:5, ff München — Universität Bonn 44:15, LSD. Flak Stettin — LSD. Ludwigslust 46:23. Hoäey-Silberschildspiele. Im Gruppenturnier um den Hockey-Silberschild hat die Gauelf von Sachsen, die den eigenen Nachwuchs mit 5:1 (1:1) besiegte, bereits das Endspiel erreicht. Sie trifft auf Ostmark oder Bayern, deren Äeffen trotz Verlängerung torlos blieb und wiederholt werden muß. — In der Trostrunde qualifizierten sich Chile und Bayerns Nachwuchs für das Endspiel. härteren Widerstand, als das 9:2-Ergebnis zum Ausdruck bringen kann. Der Leistungsaufstieg in der Jugend ist auch in der Leichtathletik unverkennbar. Zeiten von 11,6 und 11,8 Sek. im 100-Meter-Lauf waren keine Seltenheiten. Ein Sonderlob verdienen die jungen Fechter aus dem Gebiet Sachsen, die in der Schlußrunde ihren härtesten Gegner Oesterreich leicht mit 11:5 besiegten. * Am Donnerstagvormittag herrschte vor allem auf der Jahnkampfbahn ein starker Andrang, denn' fraglos bilden die hier zur Durchführung gelangenden deutschen Leichtathletikmeisterschaften den sportlichen Höhepunkt des Festes. Im Mittelpunkt des Donnerstags standen in erster Linie die Meisterschaften der Junioren, die am Spätnachmittag die ersten Entscheidungen brachten. Auf der Friesenwiese freut sich der Zuschauer an dem grandiosen Bild, das das gewaltige Feld mit seinem bunten Treiben bietet. Hurner arbeiten an Reck, Barren und Ringen, und Handballspieler messen ihre Kräfte im Blitzturnier. Die erste lieber» raschuna des Tages brachte das Spiel Weißenfels gegen Bamberg, das die favorisierte Mannschaft der Weißenfelser nur mühsam mit 10:7 (4:3) gewinnen konnte. Es sah sogar bedenklich nach einer Niederlage Weißenfels' aus, als die Mannschaft aus Bamberg mit 6:5 Toren in Führung gehen konnte. Einer Mannschaft mit so erfahrenen Spielern wie Klingler, Laqua, Hammerich, Stahr usw. dürfen solche Fehler nicht unterlaufen, wenn man damit rechnen will, daß Weißenfels und Leipzig das Endspiel der Städte erreichen sollen. Der Donnerstagvormittag brachte aber auch eine sehr erfreuliche Ueberraschung durch die Fechterinnen des Gaues Mitte, die dank ausgezeichneter Durchschnittsleistungen nach einem Sieg über Oesterreichs Frauen die Endrunde erreicht haben, wo sie gegen Bayern, Südwest und Sachsen um den Endsieg kämpfen. Einen recht guten Eindruck hinterließen beim Fechten die Frauen aus den sudetendeutschen Gebieten, die aegen die deutsche Klasse zwar au verlorenem Posten standen, die sich aber tapfer und ritterlich gewehrt haben, so daß der Reichssport- führer, der den Kämpfen beiwohnte, äußerte, diese Mädel einmal zum Kursus auf der Reichsakademie in Berlin zu sehen. Bei dem riesigen Betrieb, der nach Ankunft der letzten Sonderzüge in Breslau herrscht, interessiert es uns selbstverständlich, zu erfahren, wo und wie unsere Kameraden aus den einzelnen Gauen untergebracht worden find. Man muß die Leistungen unserer Turner und Sportler auch unter diesen Gesichtspunkten würdigen, denn es ist gewiß keine Kleinigkeit, die Nacht hindurch zu fahren, gegen Morgen in der Stadt des Deutschen Turn- und ©portfeftes anzukommen, in der übersommerlichen Hitze eilends das Quartier aufzusuchen, um bann möglichst schnell zu den Kampfstätten zu kommen, wo von jedem Wettkämpfer die Hergabe des Letzten ' Geslau,31.2ull W V-n W *e' ?“ S K -ch.d-m «GUI Lob her Organisation - Lob her Leistung Bon unserem Sonderberichterstatter Dr. Gtabenow. schickte man nach dem reizenden Städtchen Oels, bc aber auch erst nach fast einftünbiger Bahnfahrt A erreichen ist. Die Gäste aus ber Nordmark fuj größtenteils in Breslau „beheimatet", so daß ch zum Stadion nur einen einstündigen Anmarsch^, haben. Auch der Gau Hessen, der mit 3400 Aktivs zum Fest erschienen ist, freut sich über die güi Unterbringung seiner Jungen und Mädel in Feststadt. Jeder Gau hat ein sogenanntes Slaiv quartier, wo man sich zu kurzer Mußenstunde tris und wo man vor allen Dingen — und das j die einhellige Meinung aller derer, die wir suchten — gut und billig und reichlich essen koitz FutzbalL-Trostrunde. In der Vorschlußrunde des Tr ost rund en - Fußballturniers blieben die Gaumannschaf- ten von Sachsen und M i 11 e l r h e i n erfolg» .reich. Sie werden am Samstag zum Endspiel an» treten. Auf dem großen Ballfpielplatz des Hermann- Göring-Sportfeldes lieferten sich Sachsen und Bayern einen ziemlich ausgeglichenen Kamps, den die Sachsen knapp und glücklich mit 2:1 (1:0) zu ihren Gunsten entscheiden konnten. — Im Treffen Mittelrhein und Westfalen, das die Rheinländer 2:1 (1:1) gewannen, ging es oft sehr hart her. Das Handball-Städteturnicr. In der zweiten Zwischenrunde des Handball- Städteturniers blieben die Mannschaften von Magdeburg, Breslau, Weißenfels, Leipzig und Hamburg erfolgreich. Magdeburg siegte in der verlängerten Spielzeit über München mit 9:8 (7:7, 5:4), Breslau besiegte Mannheim mit 11:6 (5:3) klarer als erwartet, Weißenfels bezwang Wien mit 8:7 (3:4), Leipzig schlug Berlin 9:7 (3:4) und Hamburg war gegen Hannover mit 12:10 (8:4) erfolgreich. Mit acht Spielen wurde die Trostrunde ab- Nun weilen auch unsere Hessen in der Feststadt des Großdeutschen Turn- und Sportfestes; sie stehen schon mitten drin in dem unbeschreiblichen. Erleben dieses Festes deutscher Einheit und Stärke, das seinem gewaltigen Höhepunkt noch entgegensieht. Soweit die hessischen Männer und Frauen zu Vorbereitungsarbeiten oder als Obleute, Kampfrichter und Riegenfuhrer nicht schon früher in Breslau anwesend sein 'mußten, trafen sie in einer Stärke von fast 4000 Festbesuchern Mittwoch früh in drei Son- Verzügen in der festlichen Stadt am Odertor-Bahnhof ein. Unser erster Gang nach der Ankunft führt uns in das Zentrum des alten Breslau, wo nahe dem „Ring e" sich die Gauaefchäftsstelle, das. Gaustandquartier und die Kreisstandquartiere befindet,. Die Hessen sind hier gut untergebracht. Es herrschte Hochbetrieb in der Hessen-Zentrale, der auch am Donnerstag noch anhält. Die Erledigung von Quartierfragen nimmt in erster ßinw alle Arbeitskräfte in Anspruch. Unser Gauführer läßt sich die Betreuung seiner Kanteraden und Kameradinnen aus dem Gau sehr angelegen fein. Etwa 800 Quartier-Umschreibungen wurden vorgenommen, was einmal dadurch bedingt war, daß Inhaber von Massenquortierscheinen nun doch noch Bürgerquar- tiere wünschten, zum andern aber auch dadurch, daß Wettkämpfer, die außerhalb Breslaus in an sich sehr guten Bürgerquartieren untergebracht waren (beispielsweise in dem 40 Kilometer entfernten Wohlau), Unterkünfte im Gau-Wohnungsoiertel oder gar in der Nähe des Sportfeldes vorzogen, um pünktlich zu den Kampfstätten gelangen zu können. Unter der tatkräftigen Mitarbeit der örtlichen Breslauer Helfer und des inzwischen eingetroffenen Gausachbearbeiters W. Willing wurde der Ansturm auf die Geschäftsstelle aber glatt bewältigt, und wir können der Heimat berichten, daß alle Quartierfragen gelöst sind und der überwiegende Teil der hessischen. Breslau-Fahrer äußerst zufrieden ist. Hessen Hal ein stolzes Gaubanner. Ditz feierliche Eröffnung des Deutschen Turn- und Sportfestes Mittwoch nachmittag in der Schlesier- Kampfbahn des Hermann-Goring-Sportfeldes war für viele unserer am Vormittag eingetroffenen Hessen das erste große Festerleben. Mit dem vom Führer gestifteten Banner des DRL. fand auch unser DRL.-Banner seine Weihe, das vom Kreis- fuhrer SA.-Obersturmführer 011 e r b e i n (Friedberg) getragen wurde. Auch zahlreiche DRL.-Trags- fahnen hessischer Vereine wurden im Rahmen der Bannerweihe entrollt und damit ihrem Zweck übergeben. Der Gauführer im kreise seiner Mitarbeiter. Nach der Eröffnungsfeier traf sich der Gauführer SA.-Brigadeführer Schmidt ^Kassel) mit sämtlichen Gaumitarbeitern und Kreisführern in der Gauaefchäftsstelle zu einer letzten Besprechung. Der Gauführer sprach bann, ganz unter dem starken Eindruck stehend, den schon die Vorfesttage Der» Breslau, 28. Juli 1938. Die Organisation hat alle Vorbereitunaen in vorbildlicher Weise getroffen. Es gibt einfach keinen Ausdruck in unserer Sprache, mit dem man den Leistungen gerecht werden könnte, die in der tropischen Sonnenglut von den Kampfgerichten verlangt und geschafft werden. Diese Männer und Frauen, die sich ehrenamtlich zur Verfügung stellten, die seit Monaten für dieses Fest arbeiten, sind die wahrhaft Unbekannten, von deren Idealismus allein das Gelingen dieses gewaltigen Festes der deutschen Leibesübungen abhängt. Wenn der Reichssportführer, der feit dem frühen Morgen als interessierter und sachverständiger Zuschauer auf' den Plätzen zu sehen ist, gerade diesen Helfern seinen besonderen Dank abftüttet, dann beweist er damit, wie sehr er diese Arbeit für den Sport.zu würdigen weiß. Die Leistungen der aktiven Teilnehmer auf allen Gebieten übertreffen in vieler Beziehung die Erwartungen. Es wäre aber ungerecht, über* einer Würdigung der Ergebnisse des „Tages der Wettkämpfer" die Leistungen der Jugend zu vergessen, die auf allen Sportgebieten erzielt wurden. Gerade die Jungen von 16 bis 18 Jahren sind es, auf die sich die deutsche Sportbewegung leistungsmäßig in den nächsten Jahren verlassen muß. Die Kämpfe der Jugend brachten einen interessanten Ueberblick, well der sachverständige Beobachter hier die Ergebnisse der Jugendarbeit in den einzelnen Gebieten und Gauen erkennen konnte. Auffällig war nicht allein die Leistung des Ersten in jeder Disziplin, auffällig war vor allem der gute Durchschnitt. Auf dieser breiten Grundlage wird man mühelos Spitzenkönner erziehen können. Allen voran steht das Gebiet Sachsen. Die Jungen sind nicht nlir körperlich in bester Verfassung nach Breslau gereift, sie sind vielmehr alle nach einheitlichen Gesichtspunkten ausgebildet und ihre Siege sind das Ergebnis einer klugen Arbeit verständiger Lehrwarte in den Vereinen des Reichsbundes. So überraschten die Sachsen mit überzeugenden Schwimmsiegen. Sie gewannen die 10X50- Meter-Bruststaffel in guter Zeit und sie schwammen auch die 10X50-Meter-Kraulstaffel mit 10 Sekunden Vorsprung überlegen vor Schlesien nach Hause. In der 6X100-Meter-Lagenstaffel betrug der Vorsprung der siegenden Sachsen sogar 21 Sekunden. Im Handball dagegen waren die Leistungen der Jugend des Gebietes Mittelland die besten Kein Wunder, wenn man bedenkt, daß in Weißenfels und Magdeburg erstklassige Männermannschaften den Gau Mitte zur Handball-Hochburg gemacht haben. Im Endspiel waren die Magdeburger Jungen Die fraglos beste Mannschaft. Man sieht diesen Jugendlichen in der Art der Ballbehandlung und in Der Spieltaktik an, wie sehr sie von ihren Meistern geschult worden sind; auch für Weißenfels gilt diese Feststellung, obwohl Weißenfels in der Vorschlußrunde gegen Magdeburg 3:5 unterlag. Im Schlußspiel um den ersten Platz leistete Muhlheim ß e n- Linden, Kurhessen, TFK. Fulda, -p-, wpi Gebiet Kurhessen, TFK. Fulda, 486 P.; 40. flr Heinz Richter, Gebiet Hessen-Nassau, T v. 1* • M Gießen, 484 P.; 67. Kurt Fuchs, Gebiet to; M tzMWi Nassau, Tv. 1846 Gießen, 457 P.; 68. H VWVIM Jung, Gebiet Hessen-Nassau, Tv. Watz-'' born-Steinberg, 456 Punkte. Oavispokalkampf Deutschland—Jugoslawien 1:1 Der Davispokolkampf Deutschland —Jugojl«^' bei dem es in Berlin um den Sieg in der Eul^' zone des begehrten Pokals geht, steht w* ersten Spielen 1 :1. Henner Henkel E'' Puncec 1:6, 5:7, 3:6, aber anschließend von Metax ä amtsleiter ein Schiedsrichte r-Beleh spiel angesetzt, das mit Dem Zusammen^ i obiger Mannschaften gewiß besonderen Reiz el " . Noch in allzu guter Erinnerung sind die M j Kämpfe, die sich beide Mannschaften lieferten. 1 ten die 1900er im letzten Derbandsspiel ein Ji schieden retten, so mußten sie sich doch im darc. folgenden Pokalspiel ausschalten lassen. ■ Zwischenzeit hat sich nun manches an der «W stärke geändert. 1900 hat zur Zeit nicht nw . spielstarke Mannschaft von dowals. Steinber{L durch fein glänzendes Abschneiden in der I - runde zu einem Verein geworden, der f>$ ganzen Gau Achtung verschafft hat. Sogar bekannte Gauliga-Vereine mußten gegen die tonen die Waffen strecken. Das soll jedoch ’’ Sicherheit dafür fein, daß Steinberg morgen e 1900 gewinnt; denn auch hier muß man auf e> der Besten verzichten, sv daß eine Dorhersag das Spiel nicht möglich ist. liehet wurden 411! ktnleklndergSrien, S Sckwesternstationen, 22 280 fiHi*' Becotunoeftellen neben vielen ono totalen Einrichtungen durch Öle . NSV. geschaffen. Vurch Deine Mitgliedschaft jur NSV. hilssl Du JJ* dieses Werb erweitern. Pf I; ^>1*1 SW*11' ®ilb ß,,b * M 6<‘Inen Ruin" § - !ni^nMNlel2 Hü Draht" Meter höhe an Kn Seiten einfo jUber der Oper w . ^Hakenkreuz, von ti umrahmt, aufgel fcntribüne war ein lln Führer und seine mit rotem Tuch aus |lte das Freiheitszeick fcolution und am o Wden Hortensien trug Har ein mächtiges P Lichtet. Aus der Ehre «hrengäste aus Staat, fie leitenden Nönlid j Hundes für Heibesübi i zertretenen Volks- unk tim Zugang zum Schl hefchädigten ein bet Horden. SerU -Kurz nach 8.30 Uhl teom Opernplatz Herl M-enlribüne die Stan Üfstm schreitet d e r F ü ü ns den Schloßplatz, n h fflpfängt. 3n der 2 n im die Reichsministe I V\s und Dr. Lam > <2 s^rder sw daz »M unb u i Wch aft Wem der Reick |[FfR gemeldet ha ■ ^2ioncnichlöge den ? .ZM't Rücksicht au -j- Fluae In die Nähe von Stettin eine nicht Inih’fabt und die aem Sensation geschaffen hatte, gelangte bis 3umMlö“n brei 3üop L» platz Plauen (Vogtland) und legte dabei 153 W 'Nge gebildet word^ Meter zurück. Nach dem Flugplatz Bayreuth W "i Gruppe« PinMv,, im Zielflug Ruthard (DDL. Ruh n k e (NSFK.-Gruppe Ostpreußen) , und Qn nunmehr in der" Punktwertung klar und §naW II Jbrt. 8 fochten an der Spitze. Ob», ^lachawski L,»1 l'e Äeet bet ” i hfc hiei ff» b° K S I',em i Si » frere W W