tümm. Katzenfurt sehr schöne; scherljch weitere ? en I 4:13 6:4 'M 7:9 mes 4:11. M er Minute eim en, so daß dar ?nen II 5:10 idielb 7:8. Krofdorf lieferte, rotzdem die iar das nicht zu. eit zuMchreiben.1 Weiskirchen, äbtunte»i W BmNch-" ®<; "WSi urner 3um M, "ff# äs* fass Si«, "i um *44 y.n _ 4:Ä ter g R Ner,, b’$'SS abl -tz :11 (10:7) 18:2 (10:1). Junten. Di« entalls in einer Zungen Anlotz aufeinander ein. daß man feine es Spkf waren Tafte machtlos. >hm nicht nur nen Titel ennar« berte ihn die im Fußverletzung an iens. Mit 135 kg >its an die Spitze >25 kg, blieb aber lchdem die 160 kg ueiter Stelle Ian* er Steve Stanrs ;5 kg, womit er 5 kg zurückblieb, n mit 155 kg und Seftleiftungen des errangen die deut« her Lander« >n Punkten holten gewannen danut .Wolf Hitler ge« °"L z S)'*' i ®«v s*"’: arl Stock 82 P' n. 1 Ferdi' wpn- 3;auW amm 104 * l weit überlegen Ergebnis besagt. n'^annschgtz n Tempo g "ÄMer einen ^°de nach Der, 3er reichlich gr, ’er Ach anders r Hornsheiwer Ur. 250 drftes Blatt 188. Jahrgang Dienstag, 25. Oktober 1938 tri (beim tagftd), außer Sonntags und (Vetertags Beilagen Dte JOuftrterte ©teßenei Familien blätter Heimat im Bild Die Scholle Monats* Bezugspreis: Mit 4 ‘Beilagen NM 1.95 Ohne HDuftnerte e 180 Zustellgebühr e -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höhere» Gewalt .ifernfprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschnfi tüt Drahtnach» ndjten Anzeiger Gietzeo Postscheckkonto: zronkfurl am Main 11688 Metzeim Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen und Verlag: vrühlsche Univerfitätsdruckerei R. Lange in Gietzen. Zchriftleittmg und GeschSftrftelle: Schulftratze r Annahme von Anzeigen fiU Oie Mittagsnummer vis8'/.UHr des Vormittags Srnndpretfe für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Npf.. für Testanzeigen von 70mm Breite k»ORpf..PIatzvorschrist nach vorh. Dereinbg 25°/, mehr. Crmäftigte Grunopreife: Stellen», Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Npf., Familienanzei- aen, Bäder-, Unterrichts- tu behördliche Anzeigen6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B Auch hankaus Schicksal besiegelt. Japanische Truppen nur noch wenige Kilometer vor der Stadt. — Oie ersten Brände nach umfangreichen Sprengungen. — Tschiangkaischek hat Hankau bereits verlassen. Schanghai. 25. Oft (DRV. Funkspruch.) Das Schicksal hankaus kann nun als besiegelt gelten. Motorisierte Schützen der japanischen Truppen standen Dienstag früh bereits vier Kilometer nördlich des sogenannten 10-2Neilen-Dam- mes, der sich im Norden um hankau zwischen dem Jangtse und dem hankiang-Fluh herumzieht. 3n der Stadt hankau sind bereits zahlreiche Gebäude gesprengt worden. Unter alle japanische Gebäude und unter die Munitionslager von hanyang ist Dynamit gelegt worden, um jederzeit weitere Sprengungen vornehmen zu können. Der Verteidigungskommissar von hankau, General Suats chan. erklärte, er allein trage für diese Maßnahmen die Verantwortung. Das Eigentum der Ausländer werde geachtet werden. Jeder, der das Leben eines Ausländers bedrohe, werde sofort er- schossen werden. Ungefähr 1500 Ausländer befinden sich noch in hankau. Die Ausländer aus wut- fchang und anderen bedrohten Orten find aufgefordert worden, in die englische Konzession zu kommen, die von englischen und amerikanischen Marinesoldaten und durch ausländische Freiwillige bewacht wird. Dunkle Rauchfahnen liegen über der Stadt, die von zahlreichen Bränden Kunde geben. Die chinesische Bevölkerung ist dabei, die verlorene Stadt zu räumen. Marschall Tschiangkaischek und seine Familie haben die Stadt bereits verlassen. Tschiangkaischek, wang- t s ch i n g w e i und andere chinesische Führer hatten am Montag eine geheime Konferenz in T s ch u ng k i u g, der neuen chinesischen Hauptstadt, um über die folgenschweren Ereignisse der letzten Tage zu beraten. Tschiangkaischek soll in den nächsten Tagen in Hongkong erwartet werden. Seine Frau soll bereits am Montag incognito in Hongkong eingetroffen sein. Line Bestätigung dieser Nachricht war nicht zu erhalten. Kinton und Hankau. In der Nacht zum 12. Oktober landeten die Japaner ihre ersten Truppen in der Bias-Bucht. Sie schufen sich damit einen Brückenkopf in der Provinz Kwantung und gingen sofort gegen Kanton vor, dos durch eine Eisenbahn mit Hongkong verbunden ist und der größte Ein- und Ausfuhrhafen Südchinas sowie sein Hauptumschlagsplatz für Waffen und sonstigen Kriegsbedarf war. Der Landungsplatz in der Bias-Bucht nordöstlich von Kanton war gut gewählt, denn der Süden Kantons wird von dem breiten Delta des Perlflusses eingenommen, der Eingang zum Hafen Kanton wird vom englischen Hongkong bewacht und im Westen vom portugiesischen Macao flankiert. Ueberraschend schnell ist die chinesische Verte,D».- gung vor Kanton zusammengebrochen. In drei Angriffskolonnen gingen die Japaner vor. Sie erreichten mit der am weitesten nach Osten vordrmgenden Gruppe bei Waitschau den Ostfluß, nachdem Die mittlere Kolonne Tamschui genommen hatte. Schlietz- lich wurde die Bahnlinie Kaulun —Kan- t o n von der dritten Kolonne unterbrochen. Zunächst standen den Japanern nur Reste der Kwan- tung-Armee gegenüber, einer Provinzarmee, die schnell geworfen wurde, bann ging die über AZai- tschau vordringende Gruppe bei Tasangschm gegen neu eingetroffene reguläre Truppen Tschiangkaischeks vor und warf sie aus ihren Derteidigungsstellungen. Eine zweite Kolonne bewegte sich längs der Bahn von Schilung nach Kanton. Die Japaner schemeni m großem Maßstab motorisierte Abteilungen eingesetzt zu haben, denen die Chinesen keine wesentlichen Abwehrkräfte entgegenzusetzen vermochten Die nord- Worts d-- Ostflusses operierende drang in Wongtong ein, das nur noch> 3o Kilometer von Kanton 'entfernt ist, und war damit inibui 1*6 e Verteidigungslinie von Kanton gelangt. Gleichzeitig wurden längs der Bahn durch Panzerwagen die letz- ten Linien durchbrochen. Das Schicksal Kontons hat sich also überraschenderweise bedeutend schneller vollendet als das Schanghais. ...... hpr In einem Telegramm an den Prozenten oer Gesetzgebenden Versammlung der Kuomintang, 6un So hatte der frühere chinesische Außenmim fter Eugen' T s ch e n den Marschall T s ch i a n g katsch ek angeklagt, sich nur auf die Verteidigung von hankau beschränkt und Kwantung und Kanton von allen Regimentern der Luftwaffe und Kerntrup- pen entblößt zu haben. Er hatte das als einen ,tra gischen Irrtum" bezeichnet, aber noch gehofft er werde ausgeglichen werden konnenDazuistesz spät. Es hätte doch keinen entscheidenden Elnslutz mehr auf den Gang der Ereignisse gehabt zuma auch die Verteidigungslinien von hankau durch brachen worden sind und der Fall der chinesischen Kriegshauptstadt nahe bevorzustehen scheint. China liegt am Boden, darüber werden auch spätere Kämpfe kaum noch d'uwegtauschen kom,m. Es wird nicht mehr lange dauern, bann tf: bte küste mit tiefem Hinterland ebenso restlos des tz, wie hankau. Mögen die chinesischer».Armeeni m der ür ihr Vaterland schicksalhaften Schlußphase des apanisch-chinesilchen Konflikts noch so tapfer kamp en sie werden doch kaum noch verhindern können. Laß der Wille Chinas im ostasiattschen Spiel der Kräfte bis auf weiteres ausgeschaltet bleibt. Das große Rätsel liegt darin, warum der Süden nicht geschützt worden ist. Möglich, daß man dazu bereits außerstande war, möglich, daß man nicht daran glaubte, Japan werde, nachdem es zur Beherrschung des weiten eroberten Gebietes schon ganze Armeen als Bewachungstruppe braucht, seine Reserven nach Kanton werfen, möglich, daß es innerhalb der chinesischen Heeresleitung Meinungsverschiedenheiten gab, die so tief gingen, daß sie den Willen zu entschlossenem handeln lähmten. Um das Trauerspiel zu krönen, melden sich jetzt alle möglichen Chinesen zum Wort, die schwerste Anklagen gegen Tschiangkaischek Vorbringen, an sich nichts Ueoerraschendes. hätte er Glück gehabt, dann wäre er selbstverständlich der Held des chinesischen Volkes. Die eigent- Die Stadl Sanfon Hongkong, 24. Oft. (Europapreß.) Die Stadt Kanton, die vor zwei Tagen von den japanischen Truppen fast ohne Widerstand eingenommen wurde, ist am Sonntag von den Chinesen in Brand g e st e ck t worden. Der Brand brach an vier verschiedenen Stellen gleichzeitig aus und verbreitete sich infolge heftiger Winde mit rasender Schnelligkeit, so daß die in der Stadt noch fremden japanischen Truppen dem Feuer keinen Einhalt gebieten konnten. Nach Berichten von Augenzeugen gleicht die ganze Stadt einem einzigen Flammenmeers Das Feuer findet an den zum arößten Teil aus Holz erbauten chinesischen Wohnstätten reichliche Nahrung. Die Flammen erreichten auch die Munitionsdepots von Wongscha, die unter ungeheuren Detonationen in d i e Luft gingen und in weitem Umkreis Verwüstungen anrichteten. Diele Häuser, die christliche Kirche und die englische Brücke, wurden zerstört. Das englische Konsulat wurde schwer beschädigt. Alle Fensterscheiben in der englischen Konzession wurden durch den Luftdruck und durch Trümmerstücke zerbrochen. Der Stadtteil Wongscha ist ein einziger Trümmerhaufen. An der Stelle der Munitionsdepots ist nur ein riesiger Krater sichtbar. Das Feuer soll von chinesischen Soldaten und chinesischer Zivilbevölkerung angelegt worden fein, die mehrere Bezirke mit Petroleum übergossen und in Brand steckten. Die Wasserleitung war von den Chinesen zerstört worden, um die Löscharbeiten zu verhindern. Zavaus plane für die Zukunft Edinas. Tokio, 24. Okt. (DNB.) Aus Regierungskreisen hört die japanische Nachrichtenagentur Domei, daß Japans Politik nach dem Fall hankaus auf För- lichen Ursachen seiner Niederlage liegen aber nicht darin, daß er als Feldherr versagte. Er hat sich mit Geschick gewehrt, und seine Krieger haben sich, das ist ihnen von den Japanern wiederholt bescheinigt worden, tapfer geschlagen. Das schließliche Versagen der Verteidigung liegt in der geringen Zeit begründet, die dem Generalissimus zum Ausbau einer leistungsfähigen Wehrmacht zur Verfügung stand. Die Rivalität der Generale untereinander, das unheilvolle Wirken politischer Fanatiker und schlechte Ratschläge von außen her haben ein Uebriges aetan, um die noch nicht entwickelte Kampfkraft Chinas in ihren Anfängen zu zerstören. Langsam kommt nun der Zeitpunkt, der die Klärung des japanisch-chinesischen Verhältnisses mit anderen Mitteln als den Waffen erheischt. D. S. ein Flammenmeer. derung eines neuen Regimes in China gerichtet fein werde. Mit diesem sollen die Beziehungen auf vollkommen neuer Grundlage aufgebaut werden. Die japanische Regierung sehe die Zusammenarbeit mit Mandschukuo und China als Basis des Fernostfriedens an und werde sich bemühen, alle früheren Gegensätze zu beseitigen unter gegenseitiger Wahrung der hoheitsrechte und des territorialen Besitzstandes. Besonders aufgeführt werden folgende drei Punkte: 1 Einstellung aller Maßnahmen auf politischem, erzieherischem und wirtschaftlichem Gebiet, die bisher der Freundschaft beider Länder hinderlich waren. 2. Kulturelle Zusammenarbeit und gemeinsame Antikom- i n t e r n - P o l i t i k. 3. Wirtschaftliche und industrielle Zusammenarbeit. , Japan betrachte es als seine Mission, die Ursachen aller Gegensätze in Ost- asien zu beseitigen, um so zum Weltfrieden beizutragen. China müsse alle antijapanischen und kommuni st enfreundlichen Ideen a u f g e b e n und fein Volk in diesem Sinne lenken. Es heißt dann weiter, daß die militärischen Operationen bis zur Beseitigung jeder politischen und militärischen Machtäußerung Tschiangkaischeks fortgesetzt werden. Es werde aber nötig fein, darüber hinaus japanische Besatzungstruppen in China zu belassen, um alle japanfeindlichen und kommunistischen Einflüsse zu zerschlagen, mit. den bolschewistischen Banden aufzuräumen und Ordnung und Sicherheit aufrechtzuerhalten. Für den geplanten Wiederaufbau eines neuen Chinas wolle die japanische Regierung alle nationalen Kräfte militärischer, politischer, wirtschaftlicher und kultureller Art mobilisieren. Die Regierung werde ferner die militärischen R ü - st un gen weiterhin ausbauen und die Produktionskapazität erhöhen, um allen Schwierigkeiten begegnen zu können einschließlich einer möglichen Intervention Dritter Mächte. Oer Führer wieder auf dem Obersalzberg. Sei einem Besuch auf dem Kehlstein mit seinen Gästen, Reichsminister Dr Goebbels und Frau mit ihren Kindern Helga, Hilde und Helmut. — (Scherl-Bilderdienst-M.) pariser Erkenntnisse. Von unserem H B -Korrespondenten Paris, im Oktober 1938. heute erklären viele Leute in Frankreich, daß Die Teilmobilrnachung Ende September zwar viel Aufregung gebracht und noch viel mehr Geld gekostet, daß sie aber auch etwas Gutes an sich gehabt habe: Sie habe nämlich eine Reihe Fehler, Lücken und Mißstände aufgedeckt. Die Generalstäbler mögen gegenwärtig über den Berichten aus den Grenzbefestigungen, aus den Garnisonen im ganzen Lande und aus den Verpflegungszentren sitzen und sie prüfen. Sie würden uns im Rahmen dieses Artikels nicht interessieren, auch wenn sie nicht geheim wären. Wir wollen hier von einigen kleinen Fällen aus dem großen französischen öffentlichen Leben sprechen, die als Teilerscheinungen eines ganzen Systemes gegenwärtig mehr denn je in der Oeffentlichkeit diskutiert werden. Die Ausländerfrage spielt wahrscheinlich in keinem anderen Lande Europas eine so große Rolle wie in Frankreich, wo bei ungefähr 40 Millionen Einwohnern über drei Millionen Ausländer wohnen. Als der Krieg Ende September hart vor der Türe stand, da stellte man sich in allen französischen Kreisen die Frage, was mit den Ausländern geschehen soll. Die Militärbehörden suchten aus allgemeinen Sicherheitsgründe^ in aller Eile eine Lösung dieses Problemes; der Durchschnittsfranzose bekam bei dem Gedanken, daß er in den Krieg ziehen, Frau und Kinder zu Hause lassen und -fein Geschäft aufgeben müsse, einen kleinen Wutanfall, der sich aber nur in Einzelfällen, bezeichnenderweise meist gegen frech gewordene Juden oder sonstige Emigranten, in Handgreiflichkeiten ausdrückte, so in Dijon, wo mobilisierte Franzosen von einem jüdischen Händler beschimpft wurden und daraufhin aus dessen Geschäftseinrichtung Kleinholz machten. Die Frage Der Internierung brauchte dank Des Münchener Friedens nicht gelöst zu werden, aber die Wirtschaft fordert auch heute, daß die Ausländer in den nächsten Jahren mit einer Son - der st euer bedacht werden sollen, als Ausgleich dafür, daß sie nicht in Den Krieg zu ziehen brauchen unD ihren Geschäften im Kriegsfälle mehr oder weniger ruhig nachgehen können. Es ist sehr wahrscheinlich, daß es über diese Frage zu Debatten im Pariser StaDtrat unD vielleicht sogar in Der Ab- georDnetentammer kommen wird. Damit gleitet jede Debatte zwangsläufig auf Naturalisierungen über, unD Der Fall Des Fußballspielers Lehmann beschäftigt nun schon seit Wochen nicht nur Die Sportkreise, sonDern Die verantwortlichen Stellen ganz allgemein. Lehmann war früher Schweizer Staatsbürger. Er wurDe Berufsspieler und fand bei Dem Werkverein von Peugeot, Dem Fußballklub Sochaux, eine angenehme Anstellung als Berufsspieler. SeitDem Das Berussspielertum im französischen Fußball herrscht, ist zwar Der Fußball, Der gespielt wird, nicht viK besser, aber Die Zahl Der AuslänDer in ständigem Steigen begriffen. Aus Den mitteleuropäischen und selbst süDamerikanischen Län- Dern kamen DutzenDe von Fußballkünstlern, Die in Frankreich Das ParaDies ihres ErDenseins zu finden hofften. (Nicht alle sahen zwar ihre Hoffnungen erfüllt. Manche Berufsspielermannschaften setzten sich zur Hälfte aus Ausländern zusammen. Die französische Fußballbehörde schritt ein, und bestimmte, daß nicht mehr als drei Ausländer in einer Mannschaft spielen dürften. Die Dereinsleiter, für die großenteils Der Sport nur Geschäft ist, fanDen rasch eine „Lösung". Sie ließen ihre auslänDischen Berufsspieler naturalisieren. Natürlich konnte Dies nicht auf Dem gewöhnlichen Wege geschehen. Denn das hätte viel zu lange geDauert, und ein Vereinsleiter konnte Doch nicht einen Teil seines „Kapitals", das Die Berufsspieler Darstellen, brach liegen lassen. Also wurDen Die meisten Ausländer im Schnellzugstempo naturalisiert und Die FußdallbehörDe war geschlagen. Sie Drückte ein Auge zu, bis Der Fall Lehmann bekannt wurde. Lehmann war ebenfalls naturatiffart worDen und hatte sogar im Gegensatz zu einigen seiner Marseiller „Kollegen", Die sich wegen „körperlichen Schwächen" aller Art zurückstellen ließen, seine Militärzeit absolviert. Das Unglück wollte es, Daß er zur Tranche 3 gehörte, Die in Den Krisentagen mobilisiert wurde. Da vergaß Lehmann seine frisch erworbene Staatsangehörigkeit und Desertierte. Von der Schweiz aus schrieb er sogar einen Brief an feinen Verein, Daß man chm Das Gehalt nachbezahlen und in Der Schweiz ihm eine Anstellung besorgen solle. Dieser Brief hat, wie man sich vorstellen kann, die Franzosen besonders gekränkt: Die FußballbehärDe in Paris disqualifizierte Lehmann auf Lebenszeit und stellte den gleichen Antrag an die „Fifa". Da ein anderer naturalisierter Fußballspieler von Sochaux sich während der Krisenlage ganz zufälligerweise das schöne Holland näher anschaute, aber in den ersten Oktvbertaaen wieder nach Frankreich zurückkehrte, ist die Klubleitung gegenwärtig in starker Verlegenheit, und die Oefientlichkeit nimmt ganz allgemein gegen derartige Naturalisierungen Stellung. Denn nicht nur der Sport kennt diese Zwecknaturalisierungen, sondern noch viel mehr die Politik und auch die Kunst. Emigranten brauchen nur Den kleinen Finger zu heben, und schon sind sie Franzosen. Diele solcher Naturalisationen sind schon erfolgt, und eine Reihe weiterer von „internationalen Prominenten" liegen in der Luft. Man weiß, daß Frankreich seit Jahrzehnten an ein<>m Geburtenrückgang leidet. Die Zahl der jährlichen Geburten, Die im Jahre 1876 noch 1022 000 betrug, ist im Jahre 1930 auf 750 000 und im Jahre 1937 sogar auf 616 000 gesunken, die Geburten von.Kindern der Ausländer mit eingerechnet. Man weiß, daß trotz aller Naturalisierungen und trotz des nie versiegenden Ausländerstromes die Einwohnerzahl Frankreichs zurückgeht, und zwar durchschnittlich um je 14 000 in den letzten drei Jahren. Die französische Familie fühlt sich zurückgedrängt. Sie klagt die Regierung an, daß man für sie nicht genügend tue, aber Millionenbeträge für die Emigranten übrig habe. Beim diesjährigen Herbstschulbeginn hat sich herausgestellt, daß infolge des Andranges der Kinder von Ausländern, insbesondere von Emigranten und Juden, die Schulen zu klein geworden sind. In den Pariser Schulen gibt es 40 000 ausländische Schüler. Zahlreiche französische Kinder werden wegen Platzmangel zurückgewiesen. Das schafft natürlich böses Blut, so daß selbst der jüdische Unterrichtsminister Jean Zay hat versprechen müssen, Abhilfe zu schaffen. Die Zahl der Ausländer in Paris und Vororten ist in zwei Jahre um 150 000 auf über eine halbe Million gestiegen — d. i. etwa 12 v. H. der Gesamteinwohnerzahl — und die Regierung hat nun ein allgemeines Zuzugsverbot für Ausländer in das Seinedepartement erlassen. Auch sind Maßnahmen zum Schutze der französischen Kaufleute und Handwerker gegen die Konkurrenz der Ausländer getroffen worden. Der Pelzhandel z. B. ist in Paris zu 50 v. H. in ausländischen und zu über 95 v. H. in jüdischen Händen. All diese Tatsachen haben einen bekannten französischen Journalisten zu der Frage veranlaßt: Gibt es überhaupt gebürtige Pariser? Man weiß, daß die Hauptstädte der alten und noch mehr der neuen Welt immer mächtige Anziehungspunkte nicht nur für die Menschen aus der Provinz, sondern auch für die Ausländer waren und auch heute noch sind. Aber Paris ist eine der ältesten europäischen Hauptstädte, das eigentlich eine beträchtliche Zahl „Urpariser" aufweisen müßte. Das ist aber gerade bei Paris nicht der Fall. Der Journalist hat an einem einzigen Tag 154 Personen, mit denen er in Berührung kam, gefragt. 146 davon waren nicht in Paris geboren. Von den Vätern der übrigen acht waren nur vier in Paris geboren, von den Großvätern nur einer. Weiter erichtet der Journalist, ein Arzt habe ihm versichert, daß eine ausschließlich Pariser Familie nach drei Generationen keine Kinder mehr habe. Die Pariser setzen sich also zum größten Teil aus „P r o vi n z l e r n" zusammen, die. nach Panis kommen, um ihr Glück zu versuchen, und in ihre Hei- mat wieder zurückzukehren: als Rentner an chrem Lebensabend oder aber als abgekämpfte und enttäuschte Menschen. Für die Provinz als Kraftquell des Wirtschaftlebens bedeutet dies in beiden Fällen einen Verlust. '''All dies und noch vieles andere hat die Teilmobilmachung an den Tag gebracht. Es waren zum Teil erschreckende Erkenntnisse. Aber die Teilmobilmachung brachte dem Franzosen auch eine große und stolze Genugtuung: die Bestätigung, baß die traditionellen Tugenden der Vaterlandsliebe und der Einsatzbereitschaft sich im französischen Volke erhalten haben. In den letzten Septembertagen ging erneut der Hauch der tiefen Volksverbundenheit durch die Massen der französischen Menschen, der am Tage der Rückkehr Daladiers aus der Stadt des Friedens seinen Höhepunkt erreichte. Und seit diesem historischen Tag? Seit diesem Tag sucht das französische Volk diesen Hauch, der ihm unter den Fingern zu zerrinnen droht, erneut zu erfassen, um daraus die Kraft für den neuen Aufbau zu schöpfen. Ueber drei Wochen sind darüber hingegangen, noch sieht man nur die Mühe, noch nicht den Beginn des Erfolgs. Frankreich nach -en Genatswahlen. Der radikalsozialistische Parteitag. Paris, 24. DEL (Europapreß.) Ministerpräsident Daladier hat mit seinen nächsten Mitarbeitern das Ergebnis der Senatswahlen geprüft, das in der stanzösischen Oeffentlichkeit mit Ausnahme der linksradikalen Kreise mit Befriedigung ausgenommen worden ist. Auch die Börsenkreise sind außerordentlich befriedigt. Daladier hatte ferner eine Besprechung mit dem Führer der größten Rechtspartei, der Republikanischen Föderation, Louis Marin. Die Partei Marins, die sich im Senat Radikale Union nennt, ist mit einem Stimmenzu- ivachs von 50 v. H. die Siegerin des Sonntags. Es wird für möglich gehalten, daß Louis Marin, der sich bisher gegenüber dem Gedanken von Neuwahlen ablehnend verhielt, nunmehr vielleicht in eine Kammerauflösung einwilligen werde, falls diese Frage Mitte November wieder in den Vordergrund tritt. Die Senatswahlen vom Sonntag bedeuten nach Ansicht der meisten politischen Kreise die endgültige Abkehr von den Volksfrontexperimenten. Man wünscht, daß nunmehr die Uebergangsperiode, die zur traditionellen Politik der sozialen Ordnung und einer gesunden Finanzwirtschaft führen soll, möglichst kurz sei. Der Ministerpräsident hat beschlossen, bereits am Mittwochabend zum r a ü i k a l s o z i a l i st i s ch e n Parteitag nach Marseille zu fahren und bereits am Donnersta-gnachmittag die erst für Samstag angekündigte große Rede zu halten. Man glaubt, daß Daladier die Grundlinien seines Finanzprogramms bekanntgeben und eingehend über die außenpolitischen Probleme, insbesondere über das deutsch-französische Verhältnis sprechen wird. Schluß mit -em Gowjetpakt Paris, 25. Okt. (DNB. Funkspruch.) Im rechts» stehenden „Jour" fordert der ehemalige Justiz. Minister Senator Lemery die Kündigung des französisch-sowjetrussischen Paktes. Die Geschichte der letzten Wochen habe gezeigt, daß Moskau nicht in der Lage sei, eine wirksame militärische Hilfe zu leisten. Die Drohung, den russisch-polnischen Nichtangriffspakt im Falle einer Militäraktion gegen das tschecho-jlowakische Gebiet zu kündigen, hätte von Warschau eine so selbstbewußte Zurückweisung erhalten, die einer Herausforderung gleich, gekommen sei. Diese Herausforderung habe Moskau unbeantwortet gelassen. Wenn Sowjetruß- land im Kriegsfälle der Tschecho-Slowakei hätte zu Hilfe kommen wollen, hätten seine Truppen durch polnisches oder rumänisches Gebiet marschieren müssen. Polen und Rumänien hätten jedoch einen Durchmarsch sowjetrussischer Truppen nicht zugelassen. Man erschrecke bei dem Gedanken, in welch heikler Lage sich Frankreich zwischen seinen Pakten mit der Tschecho- Slowakei und Sowjetrußland und zwischen seinen Bündnissen mit Polen und Rumänien befinde. Die und nur ein 3n Deutschland vermögen derartige Manöver keinen Eindruck zu machen. Deutschland beansprucht nichts für sich, was einem anderen von Rechts wegen gehört. Diese Rechtsauffassung ist nachgerade häufig genug vom Führer und Reichskanzler selbst unterstrichen worden. Dagegen beansprucht das Reich jene Besitzungen, die ihm auf Grund verleumderischer Behauptungen ein st weggeuommen worden sind, wem sie damals „zu heuen Händen" übergeben worden sind, spielt dabei keine Rolle, auch wenn die fraglichen Gebiete gewiß für den betreffenden Nuhnleßerstaat oder -Dominion als Nutznießung oder Eigentum recht verlockend erscheinen mögen. Denn die deutschen Kolonien nunmehr zwanzig Jahre lang der Nutznießung anderer überlassen geblieben find, so gebietet nach deutscher Auffassung ein gesunder Sinn für Rechtlichkeit je länger um so dringlicher, daß das frühere Anrecht endlich wieder beseitigt werde und daß der Treuhänder das Eigentum wieder übergibt, dem es unter falschen Voraussetzungen weggenommen wurde. Diese Auffassung Deutschlands ist der Mett bekannt; sie bedarf weiter keiner Erläuterung und verbietet jede Verdrehung und Mißdeutung. Die Initiative zur Bereinigung der Angelegenheit liegt nicht bei Deutschland, sondern bei all denen, die für die Inangriffnahme der Wiedergutmachung verantwortlich sind. B u k a r e st, 24. Okt. (Europapreß.) Der rumänische Justizminister I a m a n d i hielt in Czerna- sozialen Gerechtigkeit und auf der Arbeitsleistung. Dadurch werde auch die friedliche Zusammenarbeit aller Bürger garantiert. Die Minderheitenrechte müßten geachtet werden. Auf der anderen Seite müßten aber auch dis Minderheiten volle Loyalität dem Staate gegenüber bezeugen. Die Einheit und Unversehrtheit des ru- mänischen Staates sei ein für allemal unantastbar. Die Vorherrschaft in diesem Staate falle dem ru* mänischen Mehrheitsslement zu, das aber keine Vorurteile gegen die Minderheiten hege. Zum Schluß kündigte der Justizminister für die nächste Zukunst weitgehende Reformmaßnahmen der Regierung an. Kleine politische Nachrichten. Oeuischlands Kolonialforderung Ein Rechtsanspruch an die Treuhänder deutschen Eigentums. , daß die gegenwärtige Regierung provisorisches Regime darOie Lage in Palästina. Feuergefecht im heiligen Bezirk. I er u s a l e m, 25. Okt. (Europapreß.) Bei einem Feuergefecht an Her berühmten Haram-Esh-Sherif- Maschee in der Altstadt von Jerusalem fi nb drei Frauen getötet imd mehrere Frauen und Kinder verwundet worden. Das arabische „Verteidigungs-Komitee von Palästina" hat daraufhin eine Note an die e n g l i s ch e n M i l i t ä r b e h ö r - d e gerichtet, daß innerhalb des heiligen Bezirks der Moschee von den englischen Truppen geschossen und Frauen und Kinder getötet bzw. verletzt worden seien. Auch auf die Minaretts sei geschossen worden. Die englischen Militärbehörden haben entgegnet, daß die englischen Truppen nur gefeuert hätten, wenn sie angegriffen wurden. Der Oberkommandierende der arabischen Freischärler, Abdul Nahem, soll einen Befehl an die Araber erlassen haben, daß bis auf weiteres auf die enolifdien Truppen, Polizei und Zioitbeamte nicht geschossen werden dürfe. Die Angriffe gegenüber den Juden und das Regierungseigentum sollen jedoch fortgesetzt werden. Ein offener Konflikt mit den englischen Behörden solle aber vermieden werden. Die Anordnung Abdul Näherns soll ein Zeichen des guten Willens fein im Hinblick auf die Permittlungsaktion des irakischen Außenmini st ers, der demnächst, nach Beratungen mit den Araberführern in Syrien, wieder nach London reifen soll. Drei in der letzten Woche zum Tode verurteilte Araber wurden am Montag im Gefängnis in Jerusalem hingerichtet. Die Urteile waren durch den Militärgerichtshof in Jerusalem ausgesprochen worden, weil sich die drei Araber im Besitze von Schußwaffen und Munitton befunden batten. Die Hinrichtung wurde von der arabischen Bevölkerung mit Protestkundgebungen beantwortet. Nach einer Bekanntgabe des englischen Oberbefehlshabers von Jerusalem soll der Aus- nähme zu ft and in beiden Stadtteilen Jerusalems vorläufig aufrechterhalten werden. Rumänien. Die Absage an das parlamentarisch» drmrkratische System ist endgültig. Innerpolitische Probleme der neuen Tschecho-Slowakei Parteien-Zusammenschluß und Iudenfrage. England auf dem Verhandlungswege nicht durch Krieg bereinigt werden sollen. Britisches Kanonenboot auf dem Jangtse bombardiert. London, 24. Okt. (Eurovapreß.) Bei Tschangsa auf dem Jangtse, in der Nähe von Hankau, ist am Montagvormittag das britische Kanonenboot „S a n d p i p e r" (185 Tonnen) bombardiert worden. In der Verlautbarung der britischen Admiralität heißt es: Sechs schwere Bomben« masckünen warfen eine große Anzahl Bomben in der Nähe von Tschangsa ab. Einige Bomben fielen auch in der Nähe des Kanonenbootes „Sandpiper" bis 21.15 Uhr ein Zwiegespr der Pressegruppe des Oberkommandos der Wehrmacht, Major von Wedel, und dem Leiter des Drahtlosen Dienstes, Oberregierungsrat Fritzsche, Berlin, 24. Okt. (DNB.) Die der Wilhelm- straße nahestehende „Deutsche diploma t i s ch - politische Information" nimmt zur Frage der deutschen Kolonien folgende Stellung ein: Nachdem nunmehr im tschecho-slowakischen Raum die Dinge einer Befriedigung entgegengehen, scheinen es namentlich in England gewisse Kreise darauf abzusehen, neue Momente de r Unruhezu sinden oder zu freiem. Offensichtlich auf ein besonderes Stichwort hin werden in allen Teilen der englischen Welt Kundgebungen inszeniert, um — ohne daß von Deutschland her irgendein Anlaß hierzu geboten wäre — die Kolonialfrage in der Weise aufzuwerfen, daß mit den ausgefallensten Mitteln und Argumenten den deutschen Ansprüchen entgegengetreten wird. Dabei scheint jeder Teil des Imperiums etwa auf ihn fallende Belastungen von vornherein von sich ab« wälzen zu wollen. Andererseits ist ganz allgemein die Tendenz festzustellen, Deutschland den Zeitpunkt auf zwingen zu wollen, an dem dfese offene Frage einer von den derzeitigen Nutznießern erhofften möglichst ergebnislosen Behandlung zugeführt werden soll. Es ist selbstverständlich, daß öerartige Manöver, ob sie von maßgeblicher oder unmaßgeblicher Seite ausgehen, weder Deutschlands Standpunkt noch seine Handlungsweise irgendwie beeinflussen können. Im Grunde ergibt sich ja aus dieser Unruhe, daß man in den beteiligten Kreisen selbst das Gefühl hat, daß die Dinge sich so, wie sie sind, nicht weiter a u f r e ch t e r h a l t e n lassen; nur hat jeder den Wunsch, daß unter den Nutznießern ein anderer als er selbst das Opfer zu bringen habe und er dafür verschont bleiben könne. unserer Nation im Verhältnis ihrer Zahl eingegliedert werden. Die übrigen mögen in die Länder jener Nationen gehen, zu denen sie sich im Jahre 1930 freiwillig bekannt haben. — Die rechtsradikale „Prazsky List" stellt Berechnungen über die praktischen Auswirkungen der Vorschläge des Sokols an. Danach müßten über 200 000 die tschecho-slowakische Republik verlassen, die sich bei der letzten Völkszählung als Juden bekannt haben. Die Mehrzahl davon lebt in der Slowakei und in der Karpatho-Ukraine. In den historischen Ländern (Böhmen und Mähren) hätten sich nur 37 000 zur jüdischen Nation bekannt. Nach ihrem Bekenntnis zur tschechischen Natton bei der letzten Volkszählung wären in den historischen Ländern lediglich etwa 50 000 Juden in das tschechische Volk einzugliedern. Das würde zur Folge haben, daß der Anteil der Juden in den einzelnen Berufsgruppen nicht ganz 1 v. H. betragen würde, ein Satz, der jedoch in einer Reihe freier Berufe (Rechtsanwälte und Aerzte) zur Zeit e r - heblich überschritten werde. Die Neugestaltung des Parteiwesens bildet auch das Hauptthema der Presse. „Narodni Listy" sind her Meinung, daß eine mechanische Vereinigung nutzlos wäre. Es gehe nicht an, daß die alten politischen Parteien einfach ihre alten Möbel in die neue gemeinsame Kanzlei bringen und die alten Akten mitnehmen sollen. Denn es müsse sich um einen wirklichen Zusammenschluß in eine einzige große, neue Partei handeln. Je eher die alten Politiker verschwänden, desto besser sei es. Der „Narodni Streb", das Organ der tschechischen Gewerbepartei, erklärt, die Partei sei bereit, sich der neuen Bewegung unterzuordnen, jedoch unter der Voraussetzung, daß der neue Staat die sozialen und wirtschaftlichen Ungerechtigkeiten dem Gewerbestande gegenüber beseitige. Das sozialdemokratische „Pravo Lidu" erklärt, daß die Sozialdemokratische Partei die Bestrebungen nach Vereinigung der Parteien begrüße. „Wir stimmen auch mit dem ,Venkov< überein, wenn er schreibt, daß es sich um eine möglichst enge Gruppierung handeln solle, wobei allerdings drei politische Parteigruppe n zu bilden sind. Die Arbeiterschaft würde sich selbstverständlich in einer Gruppe zusammenschließen müssen..." Ungarns Antwort an Prag. Volksabstimmung in noch strittigen Gebieten vorgeschlagen. Existenz Frankreichs wäre beinahe aufs Spiel gesetzt worden. Trotzdem bestehe der Pakt mit den Sowjets immer noch. Morgen könne er vielleicht zur Ursache einer noch fürchterlicheren Gefahr wer- den. Frankreich müsse zwischen natürlichen, der Vernunft entsprechenden Freundschaften und der Verbindung mit einer verdächtigen Macht wählen, die darüber hinaus noch Frankreich moralisch infiziere. Noch sei es Zeit, zur Vernunft zurückzukehren. Die erste Geste müsse die Kündigung des absurden und unheilvollen ftanzösisch-fowjetrussischen Paktes jein. Heute sendet der Deutschlandsender von 21 ..... ~ .sprich zwischen dem Leiter »berkommandos der Wehr- nieder. Zwei Kabinen und verschiedene andere Telle des Schiffes wurden zerstört. Mehrere Lecks wurden durch Bombensplitter verursacht. Nachdem die eng», tischen Flottenbehörden in Hongkong bereits protestiert hatten, hat der englische Botschafter in Tokio, Sir Robert C r a i g i e, scharfen Einspruch bei dem stellvertretenden japanischen Außenminister erhoben. In Schanghai verlautet, daß der Angriff einem chinesischen Flußboot gegolten hatte, das Truppen beförderte. Lor- Halifox über -re politische Lose. Loudon 25. Oft (DNB.) Außenminister Lord Halifax hielt am Montagabend in Edinburgh eine Rede. Ausgehend von dem tschechoslowakischen Problem, gab er ein umfassendes Bilder Entwicklung der Lage dis zu den Münche- uer Vereinbarungen mit ihren Auswirkungen und erörterte dann eingehend die Bedeutung der Aufrüstung für das britische Volk. Lord Halifax beschäftigte sich weiter mit den B e - Ziehung en der Völker untereinander, um schließlich festzustellen, daß jede Möglichkeit ergriffen werden müsse, um die Grundlage eines wirklichen Friedens zu errichten. Der Vlfchof von London foroert Verständigung mit Deutschland. London, 25. Oft. (DNB. Funkspruch.) Der Bischof von London berührte auf einer Konferenz in London auch die vergangene Krise und erklärte, für ihn sei es unfaßbar, daß diejenigen, die noch vor 14 Tagen vor Angst gezittert hätten und die durch den Mut und die Fähigkeit Chamberlains gerettet worden seien, sich jetzt gegen diesen roan'.ten und erklärten, daß sie es besser gemacht haben würden. Die "Leute, die erklärten, daß Hitler für die letzte Krise verantwortlich sei, hätten die Geschichte der letzten 20 Jahre nicht studiert. 4£r habe in seiner Jugend anderthalb Jahre in Deutschlands verbracht, er kenne und liebe die Deutschen und feiner fönne eine Entschuldigung für die Art und Weise Vorbringen, wie sehr England die deutsche Natton nach dem Kriege behandelt habe. Er sei der Ansicht, daß die Engländer die Hand annehmen müßten, die jetzt zum fünften Male von Deutschland ausgestreckt worden sei. Wolf Hitler habe viele Friedensangebote England gegenüber gemacht; er habe aufrichtig den Flottenpakt eingehalten. Jetzt wiedex habe er ein Versprechen unterzeichnet, wodurch alle offenstehenden Fragen zwischen Deutschland und 3m Umbau. Die Tschecho-Slowakei gleicht einem Unternehmen, das sich von oben bis unten in einem völligen Umbau befindet. Kaurn eine Einrichtung dieses Staatswesens gibt es, die sich nicht in irgendeiner Form den neuen Verhältnissen anpassen muß. Dabei sind aber die Grenzen des Staates noch keineswegs festgelegt, wie auch die inneren Abgrenzungen, also die zwischen dem tschechischen, dem slowakischen und dem karpatho-ukrainischen Gebiet noch der Markierung bedürfen. Hinzu kommt eine starke Gärung im Volk selbst, nicht eine Gärung im Sinne des revolutionären Umsturzes, sondern im Sinne der Erneuerung und Gesundung. Darüber ist man sich überall einig, daß beispielweise das alte Parteiensystem grü *<*'<*) Z rholt werden muß. Die Parteien selbst Hao-» r h das Bedürfnis, sich zu neuen Gebilden zu, unmenzuschlie- ßen ober sich eine andere Firmierung beizulegen, weil sie wissen, daß sie nicht ganz unschuldig an den Geschehnissen der letzten Wochen sind. Noch ist hier alles im Fluß bis auf die Kommunisten, deren Parteigebilde wenigstens dem Namen nach verschwunden ist. Wieweit die Kommunisten eine illegale Organisation aufgebaut haben, wird abzuwarten bfeiben. Schwärmte man einst bis tief in die Reihen des Bürgertums hinein für die Sowjetunion und deren kommunistischen Unterbau, so will man heute von beiden nichts mehr wissen, eben weil man sich durch beide verraten und verkauft fühlt. Aus diesem Gefühl heraus ist auch die im Zunehmen begriffene antijüdische Bewegung im Lande entstanden. Die judenfeindliche Haltung der breiten Massen wird auf die Dauer an der inneren Gesetzgebung des auf sein natürliches Maß zurückgeführten Staates nicht vorübergehen können. Aber die Juden find ein Faktor zweiter Ordnung. Zunächst will man das Staatsgerüst neu Herrichten, will die Präsidentenfrage regeln, sich ein neues Parlament schaffen, will mit den Slowaken und Ukrainern einen Ausgleich herbeiführen. Aber daneben lassen sich die wirtschaftlichen Probleme nicht auf die lange Bank schieben. Wenn vorerst auch noch das Meiste unklar ist, wie z. B. auch die Namensgebung des Staates, so muß doch die Tatsache registriert werden, daß man namentlich an verantwortlicher Stelle sehr nüchtern denkt und auch bei der Aufbauarbeit im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten bleibt, sowohl innen- wie außenpolitisch. Forderungen des Sokol. Prag, 24. Okt. (Europapreß.) In einer Sitzung der Leitung der tschecho-slowakischen Sokolge- meinhe, der führenden nationalistischen Turner- oraanisation, wurden Vorschläge zum Staatsumbau bekanntgegeben. Darin heißt es: Der Sokol bleibt den grundlegenden Idealen treu. Damit die Demokratie erhalten bleibt,- müssen jedoch b i e bisherigen Fehler beseitigt werden. Der Sokol verlangt daher nachdrücklich, daß die politische Zersplitterung vermieden wird. Eine bloß mechanische Vereinigung der Parteien würde nichts helfest, wenn nicht gleichzeittg der Geist und das System erneuert werden. Neben dem Parlament mit freien Abgeordneten, die nicht auf gebundenen Kandidatenlisten gewählt werden dürfen, möge ein mit den entsprechenden Vollmachten ausgestatteter Präsident stehen. Die Judenfraae möge auf nationaler und sozialer Grundlage so gelöst werden, daß die seit dem Jahre 1914 zugewanderten Juden i n ihre ursprüngliche Heimat zurückkeh« r e n. Van den übrigen Juden mögen die, die sich im Jahre 1930 zur tschecho-slowakischen Nationalität bekannt haben, allmählich in die soziale Gliederung Budapest, 24. Okt. (DNB.) In der in Prag überreichten Antwortnote Ungarns wurden, wie in unterrichteten Büdapester Kreifen verlautet, hinsichtlich der gebietsmäßigen Probleme zwei Gesichtspunkte besonders beachtet. Einmal habe die ungarifdhe Regierung mit Genugtuung konstatiert, daß in vezug auf einen ansehnlichen Teil der unga-,— .......------ rischen Forderungen zwischen den beiden Regierun- witz eine Rede, in der er die Gerüchte energisch in gen eine Übereinstimmung bestehe, und Abrede stellte, ---------" habe daher den Vorschlag gemacht, daß die ungari- “ ’* “ ': “ 7 schen Truppen das n i ch t st r i 11 i g e Gebiet in- stelle, und daß bald wieder die Zeiten zurückkehren nerhalb eines festgesetzten Zeitpunktes besetzen würden, wo man auf Grund des parlamentarischsollen. Zum anderen habe die ungarische Regierung s demokratischen Systems regieren werde. Diese Zetten betont, daß Ungarn auf gewisse Gebiete selbst im würden nie wiederkehren, sagte der Mini- Geiste des Münchener Abkommens nicht verzichten i ster. Die ganze Welt sei gegenwärtig'in einer Umkönne. Trotz allem aber wünsche die una'ari-sche Re- Wandlung begriffen. Auch in Rumänien könne das gierung noch einmal den Beweis weitgehender System der parteipolitischen Intrigen und frucht- Friedfertigkeit zu liefern. Sie beantrage daher, e i n e losen parlamentarischen Debatten nicht wieder- Volksabstimmung in jenen Gebiets-' hergestellt werden. Das neue System beruhe auf dec teilen abzuhalten, die sich zwischen der Don'1 ~ : ~ r' ** m---44 * 6': 1 K der ungarischen Regierung vorgeschlagenen e t h n o - graphischen Grenzlinie und'her Grenzlinie bes von der tschecho-slowakischen Regierung letz - hin angebotenen Gebietes erstrecken. gen Beton und Stahl sichern RBOHIm RM1.25 RM1.13 AM -;ID] e unb daß der Preis dieser befleren Lampe frohem um 31°/a niebriger ifi. Eine 40.Ma!i.OSrarn.W.Larnpe kastel s-ht nur nach 90 Pfennig. Von einer Polizeistreife wurde in der Aachener Innenstadt ein Feuer in einem von mehreren Familien bewohnten Wohnhaus entdeckt Die Be- alarmierten die Feuerwehr und griffen ______ein, wodurch zahlreiche gefährdete Menschen gerettet werden konnten. Den rasch um sich greifenden Flammen ist jedoch ein eineinhalbjähriges Kind zum Opfer gefallen, das offenbar durch den starken Qualm erstickte. Vier Personen mußten mit Rauchvergiftungen dem Krankenhaus zugeführt werden. Rach einstündiger angestrengter Tätigkeit der Feuerwehr konnte der Innsbruck, ist. Das Deutsche Apotheken-Museum, das in Aufbau und Reichhaltigkeit das größte Museum seiner Art in der Welt fein wird, soll ein lückenloses Kulturbild des deutschen Apotheken- wesens zeigen und enthält wertvolle Beiträge über die Apothekengeschichte der Gotik bis wm Biedermeier. Es wird die Entwicklung des Arzneimittelwesens geschildert und das geschichtliche Werden des Apothekenlaboratoriums gezeigt. Eine Abteilung wird die Apotheke als Keimzelle der chemisch-pharmazeutischen Industrie berücksichtigen und die Bildnisse der großen Apotheker zeigen, die bahnbrechend gewirkt haben. Dem Museum wird außerdem eine worden. Aus alter Wett. Der Wiesbadener Zrauenmord vor dem Schwurgericht. soll der AUS »teilen 3«* [ten Ein Gtaaispreisiräger berichtet. Bismittoh-, Wilhelm Filchners Reisebuch über seine letzte Asienexpedition. dlungswegr »erden sollen. äffina. n Bezirk. preß.) Bei einem arain-Esh-Lheris isalem sind drei >re Frauen nn) irakische „Derlei- ' rt daraufhin eine 'litärbehör- 'igen Bezirks der i gelten und Terkfot in ort eil ;eschossen nw1 n ech v nur yrM „ Der Dberfom- Häcker, Abdul . Araber erlassen v\ die enolislben ! nicht geschosst nüber den Wen n jedoch )en enqü^n ’Be- rben. Die Anord- seichen des puten lermittiungsallion sters, der dein- Araberfuhrern in ! soll. Drei in dkl irteilte Ara- »känguis m 3eru‘ eile trott" M em ausgesprocht" t im » °° mben hatten. Du M BenölkerM lichtleistung in-- Hefnerlumen ° dem L- ,en®ant * bli Bebej. • N ‘ ^u Be. ^'nander ^glichkeij ei' ®runblagt ttckchten. m fordert iutschland. untM.) S(t '!=.«"» erhärte W"' die not Wen uni bif ^pamberlains ; tuefen wan.'rn ,?r gemacht Prten, daß jft. ; m hätten die cht studiett. iaQ» Jahre in e und liebe ie. eine Entschul, 'ringen, wie sehr dem Kriege be. daß die Englän- | ußten, die jetzt utschland ausge. habe viele Frie- L gemacht: er habe jg ten. Jetzt wieder, ? »et, wodurch alle * Deutschland und 'S bereit, 'her in M 'pruch^>i°, mfter^S ^Ssiis^ l,n Brand lokalisiert werden. Schwere Unfälle der rumänischen Militärluftfahrt fordern zehn Todesopfer. Die rumänische Marineluftfahrt wukde von zwei schweren Unglücksfallen betroffen, bei denen auch der rumänische Luftfahrtadmiral Konstantin Regru ums Leben kam. Der amtliche Bericht schreibt die Unfälle dem im Küstengebiet des Schwarzen Meeres herrschenden Sturmwetter zu. Ein Wasserflugzeug, an dessen Bord Admiral Regru tinen Jnspektionsflug unternahm, mußte auf dem Siutghiol-See eine Notlandung vornehmen, wobei sich der Apparat überschlug: Negru und der am Steuer sitzende Fliegerhauptmannn ertranken. Der zweite Pilot erlitt schwere 23er- »en und erlag während der Nacht der gro- älte. — Unter ähnlichen Umständen ereignete sich auch das zweite Unglück. Ein Wasserflug, zeug mit vier Mann Besatzung stürzte bei einer nF des Führers legte Reichsamtsleiter Mackensen einen Kranz nieder Der ausländische Sport legte ebenfalls zahlreiche Kranzspenden nieder, so der Präsident der AIC. Dr. Henneberg (Genf) und fast sämtliche qusländischen Automobil- und Touringclubs. Das deutsche Apotheken-Museum. Am 29. und 30. Oktober findet in München die Eröffnung des Deutschen Apotheken-Museum s statt. Gleichzeitig findet die Hauptversammlung der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie statt, deren Vorsitzender Professor Dr. K o f l e r, vharmaziegeschichtliche Bücherei angeschloffen wer« den, die neben der modernen Fachliteratur auch die ältesten Arznei-Kräuterbücher und Herbarien in sich birgt. Auch ist eine Abteilung für Militärpharmazie angegliedert die die Entwicklung der Pharmazie m den deutschen Heeren darstellen wird Ganz besonders anziehend wird eine Apothekeneinrichtung des Barock wirken, die aus der alten Elefanten-Apotheks der freien Reichsstadt Regensburg stammt und um 1730 angefertigt wurde. Man wird in dem Museum die wunderlichsten mittelalterlichen Heilmittel ausgestellt sehen. Wertvolle Stiftungen sind aus den ältesten deutschen Apotheken dazu zusammengetra- Das Wiesbadener Schwurgericht verhandelt augenblicklich einen ungewöhnlichen Mord Prozeß. Angeklagt ist eine 59jähriae Frau Iohannette Dorndorf, die im August ihre um zwei Jahre ältere Wirtin, die pensionierte Lehrerin Valerie Fischer, mit 17 Beilhieben in ihrer Wohnung ermordet hat. Als Motiv gibt die- Frau jetzt an, daß sie sich über die Wirtin „geärgert" habe. Sie habe für ihre Wirtin täglich Gänge erledigt, um die Miete für ihre Mansarde abzutragen. Vor zwei Jahren sei es einmal zu einer Szene gekommen, m deren Verlauf sie mit Kündiguna bedroht worden sei. Das habe sich bei ihr eingefressen. Sie sei dann kurz entschlossen in die Wohnung ihrer Wirtin hin- untergeganaen, wobei sie unter dem Arm die Schneide eines Veilchens und eine Tüte Pfeffer verborgen gehalten habe. Sie habe der Frau wie üblich an der Tür den Gruß entboten und sei mit ihr ms Wohnzimmer gegangen, wo sich die Tat überraschend abspielte. Sie wusch dann in der Küche das Beil, reinigte ihre blutbespritzten Kleider und Schuhe, zog die Wohnungsschlüssel ab iffth ging in ihre Mansarde zurück. Durch Untersuchungen des Gerichtsärztlichen und Serologischen Frankfurter Unioersitätsinstituts wurde an dem Beil nicht nur Menschenblut, sondern sogar die Blutgruppe nachgewiesen, die mit der der Ermordeten überein- stimmte. Die Angeklagte gestand daraufhin ohne weiteres die Tat ein. In das Mordzimmer gebracht, verhielt sie sich völlig ruhig und gab auch zu, daß sie sich den Pfeffer, Der im ganzen Zimmer verstreut war und den sie der alten Dame ins Gesicht schütten wollte, um sie hilflos zu machen, schon seit geraumer Zeit für diesen Zweck angeschafft hatte. Der als Zeuge vernommene Untersuchungs- richter hatte den Eindruck, daß sich die V o r n d o r f schon seit Jahren in ihrer erbitterten Stimmung mit dem Gedanken der Ermordung ihrer Wirtin getragen hat. Vorübergehend war auch ihr unehelicher Sohn der Tat verdächtigt worden, so daß der völlig unbeteiligte junge Mann vernommen werden mußte. Feuersbrunst in Aachen fordert ein Todesopfer. ameutarilch' t endgültig« « selbst unverzüglich liche Male von Expeditionen ohne Lob und Ehre *" ' nach Deutschland zurückgekommen, und es war mir noch nie widerfahren, daß eine amtliche Stelle von meiner Heimkehr so wohltuend Notiz genommen Ich konnte es also nicht gleich verstehen, daß ein deutsches Staatsoberhaupt einem Wilhelm Filchner den deutschen Generalkonsul von Indien zur Begrüßung entgegenschickte mit der Meldung: dir ist die höchste Auszeichnung, die das Deutsche Reich zu vergeben hat, zugefallen?" Gerhard Bohlmann. OSRAM ■ - > ■ MZ Jfire ©esimdfieit Gf ESSE/V'MÄUSB UR G1U verlangt in den kommenden Wintermonaten wärmere Unterwäsche! Sehen Sie sich rechtzeitig nach solcher um — und zwar bei Bette, denn dort zeigt man viel und bedient Sie gut! * Dichter Hebel über England. alb i, aber sehr Gut, überfallen mir chn einfach! Ein winkeliger, werden bestimmt niemals gewaschen. Nachdem wir Gast einen Teelöffel voll Gelee, dazu ein Glas seiner Geschwlstersckar verkriecht, sobald die sinkende Die trauernden Hinterbliebenen. 6812D| Meine Herren 6552 V Heute Kaufgesuche wird für sofort 1 6808 A Häßliche Spuren an den Händen nach der Kuchen- und Hausarbeit, das ist der ewige Kummer so vieler fleißiger Hausfrauen, die LUHNS Spezial-Handseife noch nicht kennen. AB RADO R bekommen Sie überall wo es gute Seifen gibt. Stüde 18 Pfg. Mit ABRADOR dagegen gibt es keine Küchenhände mehr, denn ABRADOR wäscht schnell und mühelos auch die schmutzigsten Hände rillensauber. Obst- u. Gemüseflecken, Ofen- oder Herdputz, ja sogar Farbe, Schmiere, Harz und Teer, verschwinden im Nu. Sonne auch der Tierwelt in Ställen und auf der Weide den Einbruch der Dunkelheit ankündet, seitdem war in uns das Verlangen erwacht, das Innere auch anderer Häuser kennenzulernen. Die Beerdigung findet in der Stille statt. Kranzspenden auf Wunsch der Verstorbenen verbeten. od.fvät. gesucht. Häckerei, Kondiio ei Weimar Frankf.'Str. 41 Telefon 2833. Eingemachten gelegen ist... In das allgemeine Wohnzimmer zu ebener Erde hat man das Bett einer alten gelähmten Verwandten hineingestellt. Hier in Mazedonien braucht es Darüber hinaus pflegt ABRADOR auch gleichzeitig die Hände und macht die Haut so schön frisch, glatt und samtweich. Unsere Unterhaltung muß sich leider auf Zeichensprache beschränken, aber die Aerztin vermittelt. Vornehmi Geschmackvoll! PersönlichI Diese wesentlichen Eigenschaften der guten Familien- Drucksache oletet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Aus fünrungsarten und Papieren zu mäßigen Preisen SrUhl'sche Druckerei. Schulstr. 7, Ruf 2251 Zum zweitenmal innerhalb weniger Tage wurde die Themseschiffahrt am Montag durch dichten Nebel lahmgelegt. Der Verkehr konnte erst gegen Mittag wieder ausgenommen werden. Der Zugverkehr war aus dem gleichen Grunde auf weiten Strecken Südenglands eingestellt oder stark behindert. Auf den Hauptlinien mußte ein Nebeldienst eingerichtet werden. keine Altersheime und Altdamenstifte zu geben. Wer miteinander verwandt ist, gehört zusammen und sorgt für alle Hilfsbedürftigen innerhalb der Familie, und wer niemanden hätte, bleibt bis an sein Lebensende in dem Haus, in dem er einst geboren wurde, und es ist niemand, der nicht sein eigenes Haus besäße, auch wenn es schon halb zerfällt. Ach, deutsche Hausfrau, was würdest du sagen, wenn man dir eine richtige mazedonische Küche zu- mutete, mit Kopfsteinpslaster, zwischen dem das Gras aufsprießt, mit einem Herd, gegen den diejenigen des deutschen Mittelalters unerhört luxuriös waren, mit hundertjährigen unhandlichen Koch- gefäßen, eine Küche ohne Wasserleitung und Ausguß! Und doch zeigt uns die alte Dienerin ihr Reich mit strahlendem Stolz, und Kündigung und neue Lohnforderungen sind sicherlich Begriffe, die sie nicht einmal dem Namen nach kennt. Gießen (Crednerstraße 12), Sulzbach (Taunus), Berlin, Offenbach am Main, den 24. Oktober 1938. sucht zum l.Nov. Stellung iiGieken Schriftliche Angebote u. 04783 an den Gießener Anzeiger erbet. lägest Deutsche Arbeitss 20.15 Uhr, Au a Bruno Brehm lies iheaier: 20 bis 23 Palast (Selterswec - Lichtspielhaus ( Oberhessischer Kun lung im Turmhau Lrslaussi heute findet zi Büchner die Erstai Stadttheater statt, eines der ersten, d Ausführung von lung des deutscher ren verstorbenen' mit der Geschieht hing Dr. Hannes ler. Mitwirkende theaters. Dienst 20 Uhr, Ende ge Ei ^Bizets 100. । *7* Verschiede daß biflirnnte D /ches Aales frei ihrer Angehörigen nehmen. Dieje An Soweit Angehür Gasmasken Haden, gebrauchen. Mr : sie in ihrer M Dienst benötigen, scha.sung einer V die Mitglieder k Are Ausgabe er ALB., welche im BrMgung aus NN der Vol W erfolgt nicht Nfiämng übe; Mwnfyang m Gebrauchter assenschrauk zu kauf, gesucht. Schriftliche Angebote u. 6819V an d. Gieß. Anz. Wenn wir nicht das Glück gehabt hätten, die Aerztin von der staatlichen hygienischen Station, dem „Hyhienski-Dorn", kennenzulernen, eine geborene Wienerin, die Sinn hat für das, was alle Journalisten sehen und erfahren möchten: wir wären bestimmt niemals in die Familie eines Türken vorgedrungen. Unerhört reich sind seine Vorfahren einst gewesen, aber von den weiten Bergketten, von den Ländereien ist nichts in seinem Besitz geblieben als ein wackeliges kleines Häuschen in einer der Türkengassen von Ochrid. — Es dämmerte schon, als wir uns durch den winkeligen Hof tasten, eine Tür, nicht besser als die eines Stalles bei uns in der Heimat, wird geöffnet, eine Petroleumlampe leuchtet uns entgegen, eine fchwarzverhüllte Frau hebt scheu den Schleier vor den Augen, und gleich darauf fühlen wir uns lebhaft umarmt, fühlen Küsse auf beiden Wangen. Mit tausend Verneigungen, lebhaften, anmutigen, werden wir in das Empfangszimmer geführt. Erst Armelsutehof und Stalltür und jetzt ein Salon? Peinliche Ordnung verdeckt hier eine Einfachheit, die dennoch etwas von den Gepflogenheiten der Reichen verrät. Polsterbänke, an drei Wänden des weißgekalkten Zimmers entlanggeführt, genau wie in den Häusern von Konstantinopel und Ankara. Mit Anmut und W'"'rde bittet man uns zum Niedersetzen, reicht uns Zigaretten, und als jetzt der älteste Sohn des Hauses eintritt, sechzehnjährig etwa, Stolz und Glück der Familie wie bei allen Türken, erleben wir eine Vollendung von gesellschaftlicher Sicherheit, die uns in Erstaunen setzt. Er ist und bleibt in Fez und Mantel. „So verlanat es die Sitte", flüstert unsere Dolmetscherin, die Aerztin. — Neben der Eingangstür hat er sich auf eine Matte niedergehockt, mit untergeschlagenen Beinen, während der jüngere Bruder zu unserer Bewirtung als Vorbereitung jedem von uns eine Art Kräuselftosf- Handtuch über die Knie breitet. Bei dieser feierlichen Zeremonie sind die Gastgeber stumme Zuschauer. Nach einem Miniaturgläschen sehr süßen Tees kommt der Hauptganq: auf kleinen Glastellern, mit winzigen Drahtgabeln darqereicht, eine hon'gtrie- fende türkische Bäckerei. Jeder bekommt sein kleines Quantum zu geteilt, liniere deutsche Sitte, mehrfach mit wohlgeMlten Schüsseln dem Gast anzubieten, ist bei Türken unbekannt. Als letzter ..Gang" kommt dann der Kaffee, echt türkisch, heiß, süß und schwarz. ihm. von einem dieser kleinen schwärzlichen Fett- Wasser, da spüren wir an der Feierlichkeit der Polster geführt, in fein Zu-Hanse gefolgt waren, Bewirtung, daß es eine Vermessenheit wäre, sie und das Loch gesehen hatten, in das er sich mit | umzustoßen, indem wir auf sie verzichteten, so -----i.c.ixk:. roenj3 uns in diesem Augenblick auch an süßem Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Frau Elise Pfeffer, geb. Junk im 71. Lebensjahr zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Sie starb im festen Glauben an ihren Erlöser. „Slavko" und schwarzer Kaffee Als (Soft in einem türkischen Hause. Iffe'seerlef nisse in Südmazcdrnien von Charlotte Kühl von Keckstem. Einladungen zu den Olympischen Spielen 1940. Für das finnländische Oraanisationskvmitee hat Bankdirektor I. W. Rondell die offiziellen Einladungen zur Teilnahme an den Olympischen Spielen 19 4 0 in Finnland unterschrieben. Die Einladungen sind in fünf Sprachen gedruckt, in deutsch, englisch, französisch, spanisch und schwedisch. Für die Einladungen wurde ein Spezial- papier verwandt, das im Wasserzeichen die Olympischen Ringe mit der Jahreszahl 1940 und Finnlands Wappentier, den Löwen, zeigt. Die Einladungen gehen an 56 Länder. Auto beim Ueberholen verunglückt. Ein von Heidelberg nach Mannheim fahrender Omnibus aus Speyer hatte auf der Eifenbahn- überfübrunq Friedrichsfeld—Nord mehrere Wagen überholt. Als er im Begriff war, wieder auf Die rechte Seite zu fahren, auch dementsprechend den rechten Winker herausstellte, wollte ihn ein anderes Auto überholen, streifte' aber den vorderen Kotflügel des Omnibusses, wurde herumgeschleudert und ging in Trümmer. Dabei wurde eine Person getötet und eine verletzt. | Vermietungen | 4 3immer WoOnnng mit Küche voraussichtlich am 1. Dezember beziehbar. 04793 Frankfurter __Straße 29. 1 Zimmer (ebener Erde) zum Unterstellen von Möbeln zu vermieten.Schr. Anfragen unter 04784 an den Gieß.Anz. erbet. | Mietgesuche"! 1 einfaches, aber MS MM mit einem Bett, und ein solches mit zwei Betten ohne Frühstück zumiet.gef.Nähe By-nhofBeding. Schr. Angeb. u. 6813V a.d.G.A. Gut möbliertes Zimmer mögl. mit fevar. E-ng. z. 1. Nov. zu miet, gesucht. Stadtmitte oder Nordviertel bevorzugt. Schriftliche Angeb. unt. 04792 a.d.G.A. 20b.geg.23Uhr Erstaufführung Dantons Tod Preise: (6765D RM. 0.60-3.00. MAU 2-3 Zimmer, Küche und Bad sofort gesucht. Grimm Kolnhausen bei Lick.omi Mim* gesucht. 04794 Marktstr. 23. Mittwoch, 26. Cft. 1938, nachrn. 2 Uhr, versteigere ich dahier, Neuenweg (Verkaufsraum von Hartrnetz), bzw. an Ort n. Stelle, Bekanntgabe im Versteigerungslokal, zwangsweise gegen bar: Haus-, Laden- u. Büromöbel,Näh- u. Schreibmaschinen, Radios, ein Kassenschrank,Klaviere, ein.Posten Mäntel,Kostüme u.Kleider,Bücher Schreibutensilien, Füllfederhalter, Rechen-u.Adrefsiermaschin., 1 Uhr, 1 Gasherd, 1 Grammophon, Bürsten, Pinsel, Körbe, Bilder, ein Harmonium, Staubsauger, ein Photoavvarat, 2 Ausstellbüsten, Seife, Mützen und Hüte. Mi6D Bittory, Gerichtsvollzieher. Werbe-Drucksachen liefert Brühl'sche Druckerei « " I te?» falTj Part erbend alll = 9 »tete iS ben, bi!T\mu' Sittit N n«f e,,|«ien Jtanb i St, M>tn 5 Wit t'Ri« „ 1 ■öebei fc.4“ Stt-'j,;1 Nu unb •»Hirnen burdibrin kleHb, boqhnu'* Schnee gef r hoc “L kahler »ai finni nicht SU ' Mdings bl'e.e WB -ia, die LU £>*-• iei(ige wäre Sinters? Folgen wir amc ^»1 Solange sie 7 igt, wollen - wandt bleiben. Lchlich zulernen und un Junges Mädchen ausgutemHaus, erfahren in allen Arbeiten l Zeugnisse),suchtPtetl. in solidem haushalt m. Kindern. Angeb. an loms Irmgard Kroh, Lraunfels/Labn 21jährig. Mädel sucht Stelle als Saustoch er Gute Zeugnisse vorhanden. Schriftliche Angebote u. 6811D an d. Gieß. Anz. Mittwoch | 19.30 22.30Uhr 5 Mittwoch- Miete ! Wiener Blut Operette von Johann Strauß Preise: RM. 0.90-3.50. gegen* die sich nichts einwenden ließ. | Der Herr Bankdirektor wehrt lachend, mißglückten Notlandung in den Ravel-See. Beide Fliegeroffiziere und der Beobachtungsoffizier wurden auf der Stelle getötet, während der Mechaniker in der nächtlichen Kälte erfror. Innerhalb einer Woche hat die rumänische Militärluftfahrt zehn Todesopfer zu verzeichne aehabt, davon sechs Offiziere. Der Minister für Kriegsmarine und Luftfahrt hat für die Dauer einer Woche in der gesamten rumänischen Militärluftfahrt tiefe Trauer angeordnet. Zwei italienische Militärflugzeuge abgestürzl. Zwei Flugzeuge des italienischen Militärflug- hasens Lucca stießen zusammen und stürzten ab. Die beiden Besatzungen, im ganzen sechs Mann, kamen ums Leben. Die allerletzten Gäste sind wir im kleinen Hotels Gibt es etwas Reizvolleres als in diesen am Ochrider See, und unsere höflichen Wirtsleute, mazedonischen Winkelgäßchen umherzuklettern, zwi- die aus Slowenien hergekommen sind, um an diesem | scheu diesen Häuschen, die wie Schwalbennester aufblühendcn Ort ein gu.es Geschäft zu machen, am Berge Heben bis hinauf zu den riesenhaft aus- scheinen es für ihre Pflicht zu halten, uns zu be-! gedehnten Festungsruinen? Diese sind so alt, daß dauern. Aber dem Himmel sei Dank, daß wir die niemand, auch der Gebildete nicht, eine Jahreszahl unfaßbar klare Ferne der albanischen Schneegipfel über ihre Baugeschichte anzugeben weiß. „Sie sind brüoen über dem See, die zarten Morgenscyleier I »schon immer' da", hieß es mit einer Ueberzeugung, über dem Wasser, das ganze Schauspiel dieser be--1 hi» fi* nirfite Hnmonhon li-K rauschenden Natur genießen dürfen, ohne überall auf Strandpyjamas zu stoßen. , , ..... In Ochrid muß man sich innerlich umstellen. Was energisch ab: „Allerdings: noch steht ja mein Haus, erscheint von unserer wohlgeordneten großstädtischen aber es vorzeigen —?" Bürgerlichkeit noch wichtig angesichts dieser unbe- C“1, - —-** ' ' '/ ~* * , kümmerten Lebenseinstellung, was bedeutet der Be- grobgmflasterter Hof, weißblau getüncht die nied- griff „modern" inmitten dieser Welt, in der man rige Mauer, weißblau die Gartenbank, die Stämme so konservativ am Alten festhält, als gäbe es nicht der Obstbäume, die Oleanderkübel. Weißblau auch einmal Wandel der Zeit? | die Wände. — Auf der schmalen, steilen Stein- Mit einem kleinen Gassenjungen haben wir uns treppe liegt ein hausgewebter Läufer. Da erscheint angefreundet. Untere Verständigung beruht auf den 1 auch schon der Hausherr. Wieder lacht er und deu- Ausdrucksmöglichkeiten der Augensprache und der tet zum Dach hinauf. Bon den Wänden da oben Gesten. Einen kleinen verstaubten, einstmals roten ist längst der Putz abgefallen, und die Sparren Fez trägt er und ein zerrissenes- Männerjakett, hängen wild in die Gegend. Die weißgescheuerte das ihm bis an die Waden reicht. Die Aermel hat Stiege knackt denn auch höchst verdächtig, und der irgend eine mitleidige Seele bis zur Hälfte abge-' Stubenfußbvden ist eine Berg- und Talbahn. Auf schnitten. Seine braunen rundlichen Kinderhände,, dem Vorflur stehen eisenbeschlagene Truhen, und um das das viel zu weite Zeug herumschlenkert,1 als die alte Dienerin den „Sladko" bringt: für jeden Zum Schluß kommt mit hundert bedauernden Gesten der Hausherr selber von einem Geschäftsgang zu. rück, ein Frühgealteter, mit dem müden Blick derer, die verzichten gelernt haben im Laufe ihres Lebens' Wir bewundern seine kunstvoll mit Perlmutter eingelegte Zigarrenspitze: der Erfolg, den wir nicht voraussehen konnten, war der, daß er sie uns mit den liebenswürdigsten Mienen zum Geschenk machte. — Als letzte Ueberraschung mußten wir dann noch einen Blick in die Zukunft tun! Kissen wurden auf den Teppich gebreitet, schnell knieten wir uns alle- samt um die Hausfrau. Stimmt: bisher fjatten. wir immer verächtlich gelacht, wenn davon gesprochen wurde, daß primitive Menschen dem Wahrsagen aus Kaffee gründ (!) Glauben schenkten, aber was wußte diese fremde Türkin von uns, von unserer Einstellung auf das Leben als solches? Und doch war das, was sie uns sagte, so verblüffend zutreffend, daß wir noch tagelang über ihren Ausspruch nachdenken mußten. Als Abschiedsfreude brachte sie uns ihren schön- ften und kostbarsten Familienschatz, ein goldstrotzendes herrliches Hochzeitsgewand von schwerem dunkelblauem Tuch. Dreihundert Jahre ist es in der Familie, und wenn auch ein Weinberg, ein Haus, ein Gartengrundstück nach dem anderen verkauft werden mußte, wenn aus fürstlichem Reichtum eine geradezu erschütternde Armut wurde, dies eine Glanzstück bleibt und wird weiteroererbt von Sohn auf Sohnessohn. „Möge Allah es so wollen!" murmeln sie alle, Hausherr, Frau und Söhne ... Wetterbericht Die Gesamtwetterlage ist wenig geändert. Deutschland steht im wesentlichen noch unter dem Hochdruckeinfluß, wobei vor allem der Westen und Süden des Reiches überwiegend heiteres Wetter mit verbreiteten westlichen Strahlungssrösten hatte, während in Mittel- und Ostdeutschland bewölktes Wetter überwiegt. Eine durchgreifende Aenderung der Wetterlage ist noch nicht zu erwarten. Vorhersage für Mittwoch: In den Niederungen vielfach Nebel, stellenweise auch Hochnebel, sonst heiter bis wolkig, Nachtfrostgefahr nachlassend, Winde meist um Ost. Vorhersage für Donnerstag: Vielfach neblig, sonst noch troefen und zeitweise auch heiter, etwas müder. Lufttemperaturen am 24. Oktober: mittags 3,9 Grad Celsius, abends 0,2 Grad; am 25. Oktober: morgens —2,0 Grad. Maximum 4,7 Grad, Minimum heute nacht —3,4 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 24. Oktober: abends 2,9 Grad; am 25. Oktober: morgens 1,8 Grad. — Sonnenscheindauer 1,9 Stunden. Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum* schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange ; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigenTeili ErnstBlumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IX. 38: 9143, Druck und Verlag: Drühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Mönatsbezugspreis NAh 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig Keine Zennmsse in Urschrift ipnoern nm tfeuflnto- abididften oem Be- wcrbungSichr-iben bet ‘fflen - Lichtbilder unoißeroetbun iSunter- tflen mühen ,ur Wer. meibuHfl oon Berichten ach oer >Hürf)eüe Warnen unb Änlchriu oes Bewett'ert txaaenl Dauerstellung. Tüchtiger Bäcker mögl.rn.Damvf- ofen vertraut, v. sofort gesucht. CttoNcitfdnnibt Bäckermeister Steinberg b. Gießen, Gie- ßener Str. S75sv Tüchtiger, jung. Bäckergehilfe Meofrau für 1 bis 2mal wöchentlich für sofort gesucht. Schriftliche Angebote u. 04791 an d. Gieß. Anz. Hausangestellte für gepflegten 4-Zimmerhaus- halt sofort oder 1. Nov. gesucht. Schiffenberg er Weg 16 I« (04779 Besseres, braves HausmädclieD gesucht. 04789 Hotel Schütz Gießen. Stellengesuche| Meile | Verkäufe Wegen Verkleinerung des Haushaltes Betten, Schränkchen, Waschtisch ufw. abzugeben. 04790 GMkMMY 2. Stock. Verschiedenes | Suche Darlehen SOOMark gegen Sicherheit Schriftliche Angebote u. 04782 an den Gießener Anzeiger erbet. Pelzwaren Pelz-Reparaturen billig. 1 5609° M. Liebler Kreuzplatz 2. Einspaltige Kleinanzeigen werten mm er» mäßigten Grund» Dreis von 5 Df. für tieJDfflimeter» idle veröffentlicht Kohlen Koks H18D Briketts Eiform Happel&Co. Kl.Mühlgasse 4u.6 Ruf 3925 Vereine ®190D Diese Woche beginnt das Hallen- iraining und zwar [6aioD Donnerstags von2Obis 22 Uhr in d.Turnhalle d. Goelheschule 6ot[f-iBenn-lDon Witwe möchteHerrn bis zu 55 Jahren (Angestellter u. vensionsberecht 1 zwecks späterer Seivat kennenlernen. Schr. Angeb. u. 04785 a.d.G.A. Küchenhände ' abgeschaf f 11 LUHNS Seifen-u.Glycerin-Fabriken, Wuppertal (Rhld.) Stadttheater Parfüm eri e Seifen-Kerzen Spezialgeschäft Mäusbunq 8 Nr. 250 Zweites Blatt vien?taa.25.Gttober 1938 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oderhessen) Die und Flötensarben schienen verblassen 11»rf6ud) erweckte bei 6er ®en5raJpro6^ schwerste Bedenken. Eine komische Oper, die mit Die Befugnisse des Kreisamts (Kreisdirektors) und des Kreisausschusses als Befchlußbehärde zur Gnteignung von Grundeigentum werden nach § 5 in den Stadtkreisen von dem Oberbürgermeister wahrgenommen. Bei Gnteignungen zugunsten oder l zu Lasten der Stadt als solcher tritt an. die Stelle einem Mord endete?! Gin Minister, der zur Uraufführung eine Loge bestellen wollte, mußte sich von dem Direktor, Camille du Loele, bedeuten lassen, daß es ratsamer wäre, zur Generalprobe zu erscheinen, da das Stück derart „unschicklich sei, daß nur der Minister selbst ein Urteil darüber zu fällen vermochte, ob er es wagen könne, seine Familie in diese Vorstellung mitzubringen... Cs war nichts unterlassen, um eine sehr gut ausgestattete und besetzte Aufführung herauszubringen. Neben Mme. Galli-Marie fang Öen Don Jose öer Tenor Lh 6ry , den Stierkämpfer, Hessen Natur Cgrmen sehr verwanöt ist, öer Baritonist Bouyy Öas Lanömäöchen Micaela wuröe von Mlle. C h a p u y gesungen. Alle waren Künstler höchsten Ranges. Der seltsame Verlauf öer Uraufführung erklärt sich in erster Linie öurch das Wesen öer Opera Comique. Bizet brach mit öer Traöition öieses Familientheaters, in dem man mit Freunöen angenehme Abenöe mit musikalischer Untermalung zu verbringen pflegte. Nach altem Brauch mürben hier Verlobungen geschlossen, unö man war gewohnt, haß im letzten Akt öer Tenor Öen Sopran „kriegte". Der erste Akt mit seiner festlichen Bewegtheit unö Buntheit behauptete sich. Man ap- plauöierte öer Habanera, auch öas Duett zwischen Jose unö Micaela wirkte Öurch seine wunöervolle Melodik. Gs gab Zurufe bei offener Szene. Auch der zweite Akt fanö woblwollenöe Aufnahme. Das stolze Gscamillo-LieÖ unö öas Schmuggler-Quintett zünöeten. Aber als Don Jose gegen Gnöe des zweiten Aktes im Kamvf zwischen Garmens Be- törunq Öurch Tanz unö Gesang unö Öen mahnenöen Trompetensignalen unterliegt unö zum Deserteur wirö sank öie Stimmung unter Öen Nullpunkt. 3m dritten Akt versuchte öie Darstellerin öer Garmen die Temperatur zu erwärmen, währenö öer letzte Akt von einem in Ablehnung erstarrten Publikum angehört wuröe. Der Fehlschlag war so über- zeuqenö, haß man sogar Öarauf verzichtete, ihn noch öurch Pfeifen zu bekräftigen. Nach dieser Niederlage irrte der Komvomst mit einem Freunde durch die Straßen von Paris, bis der Morgen graute. Die Kritik sparte nicht mit einfältigen und übelwollenden Phrasen, obwohl sie die eminente Begabung Bizets anerkannte. Gegen die Ausführung an sich hatte man nichts einzu- wenden, und Madame Galli-Mar 16 als Farmen fand öie allerhöchste Dewunöerung Gm Knttker stieb' „Quelle v£rit£, mais quel scandale „Car- men" war d-nnach fein Fiasko. Di- Op-r stand fast '"Öen örit^n Tag auf d"in Spfflvlan. unö wahrend hraufi-m in seiner Villa in Bougival, nm das Meisterwerk komponiert worden war, der sieben- __ 4 t€inl9ClXond Ver- ^pUe9end£B^BgS Öen Oberbürgermeister ober den staatlichen Polizeiverwalter, ober als Beschwerdestelle gegen deren Entscheidungen bestimmt ist, tritt nach § 12 an Stelle des Kreisamts (Kreisdirektors) her Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung. Soweit außer auf den in den vorstehenden Bestimmungen geregelten Gebieten sonst noch das Kreisamt /Kreis- direktor) oder der Kreisausschuß im Beschlußver- iahren zuständig ist, tritt nach § 13 in den Stadtkreisen an ihre Stelle der Oberbürgermeister. Diese Verordnung tritt nach § 14 am 1. November 1938 in Kraft. Den Zeitpunkt des Uebergangs her Befugnisse nach § 9 dieser Verordnung bestimmt der Reichsstatthalter in Hessen, Landesregierung. Aus Oer Stadt Gießen Erster Reif. Kaum traut man seinen Augen: in her Frühe waren die Dächer weiß! Das Thermometer verzeichnete wenige Grad unter Null. Und man wagte auch nicht, es zu denken, nämlich, daß vielleicht gar schon erster Schnee gefallen sei. Immerhin, Schnee war es nicht, aber doch sein Halbbruder, der Reif. Mit Reif überzogen hatten sich die Dächer und die Aeste manch kahler Bäume. Wer in den Morgenstunden zur Arbeitsstätte ging, stellte fest, daß es empfindlich kühl, um nicht zu sagen kalt war. Allerdings blieb der Reif nicht lange liegen. Nur allzu rasch machte ihm die Sonne, die bald darauf am.blauen Himmel erschien, ein Gnbe. Indem sie höher und hoher stieg, wiederum den Glanz und die Milde eines herrlichen Spätsommertages verbreitend, ließ sie den Reif der Pacht als einen weißen Traum vergessen. Ja, die Sonne brachte mehr als einen nachdenklichen Menschen in einen ordentlichen Zwiespalt der Gefühle und Betrachtungen. Denn: sollen wir nun an die Fortdauer des schonen Herbstes glauben, der noch wenig von einem fommenoen Winter ahnen läßt, oder vielleicht — was das Gegenteilige wäre — an den Ginbruch eines frühen Winters? Folgen wir am besten den Gingebungen der Natur selbst! Solange sie noch ihr lächelndes, sonniges Antlitz zeigt, wollen wir ihm ebenso frohgestimmt zugewandt bleiben. Später bekommen wir sicher noch reichlich Gelegenheit, auch die andere Seite kennen- Die Grscheinung der Schauspielerin Elisabeth Flick enschildt, die hier die Hauptrolle spielt, cin ............... ist sehr fern von aller Filmstar-Eleganz und Post-1 Am seidenen Faden". — kartenschönheit, aber ihr Gesicht hat Charakter, und wie sie spricht, handelt und sich gibt, das formt bas runde und gülfge Bild eines ganzen Menschen, eines jungen Mädchens von der Wasserkant, still, ehrlich unö zuverlässig, mit einem auf norddeutsche des Oberbürgermeisters der Reichsstatthalter in dem Gesetz über die Beförderung von Personen zu Hessen Landesregierung. Lande, mit öer Aufsicht beauftragte Behörde nach Nack 8 6 gehen öie Befugnisse des Kreisamts dem Persoiienbeförderungsgesetz (Kreisdirektors) hinsichtlich der Bach- und der nicht Die S.aawauuicht über Oie Städtischen Spar- ständia fli-tzend-n Gewässer in den Stadtkreisen, katzen in den Stadtkreisen ubt nach § 10 der Reichs- auf den Oberbürgermeister über. Soweit dem j statthafter in Hessen - Landesregierung - aus. Kreisamt in diese? Hinsicht Befugnisse gegenüber । Die Staatsau,>icht über die Kirchen m den Stadt- öer StaÖt als solcher zustynöen, weröen öiese auf, kreisen wirö nach § 11 bis auf weiteres von ö.m Öen Reichsstatthalter in Hessen — Lanöesregierung Krelsölrektor öes Landkreises ausgeuht, öer im — überqeleitet. i Staötkreis seinen Wohnptz hat. ■ Hinsichtlich öer Denkmalpflege gehen nach § 71 Soweit öas Kreisamt in lanöes« die Befugnisse öes Kreisamts (Kreisdirektors) auf rechtlichen Vorschriften als AufsichtsbehorÖe über eyrncy um> a ist; dies um so mehr, als Bürger^ ig als so- Sie Ich den gab besehe es doch an meiner Tochter. Die hat jetzt dritten Buben bekommen. Ein Prachtkerl! Ich was drum, wenn ich da meine alten Tage schließen könnte", seufzt er. Gestern hatte sich die E. K. aus Gießen vor dem Amtsgericht wegen Diebstahls zu verantworten. Die jähriger Beziehungen unmittelbar durch den Erzeuger beliefert, der die Kartoffeln in die Stadt bringt. Durch eine Anordnung vom 24. September 1938, die damals schon im „Anzeiger für die Hessische Landesregierung" veröffentlicht worden war, sind bereits, wie in den vergangenen Jahren, Verbraucherhöchstpreise für Speisekartoffeln festgesetzt worden. Die Preisbildungsstelle macht hiermit nochmals sowohl die Verbraucher als auch die Erzeuger auf diese Preise aufmerksam, um jeden Zweifel hinsichtlich der Höhe der Preise beim Bezug der Speisekartoffeln direkt vom Erzeuger auszuschalten. Bei der Lieferung von Speisekartoffeln durch den Erzeuger an den Verbraucher frei Keller und auf dem Wochenmarkt dürfen folgende Höchstpreise nicht überschritten werden: 1. In Bingen, Darmstadt, Gießen, Mainz^ Offenbach, Worms, Buch- der Baugenossenschaft wird in absehbarer Zeit eine wenig schöne Baulücke geschlossen und das Straßenbild vervollständigt werden. Das Baugelände ist 1460 Ouadratmeter groß. Es entstehen dort zwei Wohnhäuser (Doppelhäuser) mit einer Gesamtfrontlänge von 38 Meter. Jedes der beiden Doppelhäuser enthält 6-Drei- bzw. Vier-Zimmer-Wohnungen. Die Häuser erhalten ein Erdgeschoß, ein Obergeschoß unit ein ausgebautes Dachgeschoß. Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um ein Objekt, das einen Kapitalaufwand von rund 100 000 Mark erfordert. Kartoffechöchstpreise einhatten! LPD. Die Preisbildungsstelle beim Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung — teilt mit: Die Belieferung der Bevölkerung mit Speisekar- tofseln zu Wintervorratszwecken kommt nun allmählich in Gang. In beträchtlichem Umfange werden dabei die Haushaltungen häufig auf Grund langem e Geldstrafe nicht für ausreichend, und es verurteilte die Angeklagte zu einer Gefängnis- ftrafe von zwei Wochen. werden. Wenn der Verbraucher die Kartoffeln beim Erzeuger holt, gelten folgende Preise: je 50 kg gelbe Sorten 2,65 RM. weiße, rote und blaue Sorten 2,35 „ Wer die vorstehenden Preise verletzt, hat mit emp. findlichen Ordnungsstrafen zu rechnen. Die Preise dürfen unter-, jedoch nicht überschritten werden. Es macht sich jeder strafbar, der höhere Preise fordert oder sich auch nur gewähren läßt. Heute Neitjagv unserer Garnison. Am heutigen Dienstagnachmittag wird die erste Reitsagd des Standorts Gießen in diesem Herbst stattfinden. Die Veranstaltung wird aüf dem Gelände zwischen den Gailschen Fabrikgebäuden und der Bergschenke, etwa bis zum Waldrande, durch» geführt. Zuschauer versammeln sich, um einen guten Ueberblick über den Verlauf der Reitjagd zu erhalten, am besten auf der Anhöhe, die von der Landstraße (in Richtung Bergschenke) linker Hand gelegen ist und nach Norden zu von dem Feldweg begrenzt wird, der aus der Richtung des Verpflegüngs, amtes nach der Landstraße führt und durch ein Gehöft an der Einmündung des Weges in die Straße nach Leihgestern besonders kenntlich ist. Beginn der Reitjagd um 15 Uhr. Achtung Radsahrerweq Kaiserallee! Wer jetzt täglich durch die untere Kaiserallee zu! gehen hat, kann eine Beobachtung machen, die bedenklich stimmen muß: der Radfahrerweg auf der rechten Straßenseite (von Stadtmitte aus gese- gelbe Sorten weiße, rote und blaue Sorten 2. In allen übrigen Gemeinden im Land Hessen: Deutschen Arbeitsfront getragenen großen ,Lrast- durch-Freude"-Werkes bieten die Veranstaltungen des Deutschen Volksbildungswerkes jedem schaffenden Deutschen die Möglichkeit, sich auf allen Gebieten des geistigen und kulturellen Lebens fortzubilden. Die geistigen und schöpferischen Anlagen finden hier ein weites Tätigkeitsfeld, das im gesunden Ausgleich zu der täglichen Berufstätigkeit steht. 3,15 RM. 2,85 „ Entscheidungen des Bezirksverwaltungsgerichts Gießen. Das Bezirksoerwaltungrgericht Gießen hat in seiner Sitzung am 22. Oktober folgende Entscheidungen gefällt: Die Klage des Mar Walldorf in Gießen gegen den Bescheid des Kreisamts Gießen wegen Versagung des Wandergewerbescheins für das Kj. 1938 wurde als unbegründet kostenpflichtig abgewiesen. Der Klage des Konrad R e u ß in Friedberg gegen den Bescheid des Kreisamts Friedberg wegen 93er« sckgung der Genehmigung zur Erweiterung seiner Schankwirtschaft in der Haagstraße 45 wurde statt- gegeben. ’ In der Sache betr.: Klage der Katharine Keller in Wetterfeld gegen den Bezirksfürsorgeverband Kreis Schotten wegen Erstattung von Fürsvrqekosten wurde die Entscheidung des Kreisausschusses des Kreises Schotten aufgehoben. Lehrliriaseinffellunq 1939. Die Pressestelle des Landesarbeitsamts Hessen teilt mit: Nach der Verteilungsanordnung in der Fassung vorn 1.3.1938 dürfen in privaten und öffentlichen Betrieben und Verwaltungen — ausgenommen Betriebe in Land- und Forstwirtschaft, Haushaltungen und die Schiffe der See-, Binnen- und Luftschiffahrt — Lehrlinge, Praktikanten und Volontäre nur mit , vorheriger Zustimmung der zuständigen Arbeitsämter eingestellt werden. Der Antrcia zur Genehmigung der Einstellung von Lehrlingen (Anlernlingen) in der gewerblichen Wirtschaft hat auf einem eigens dafür bestimmten Vordruck zu erfolgen. Diese Vordrucke sind außer bei den Arbeitsämtern auch bei den Industrie- und Handelskammern erhältlich. Für das Handwerk werden sie auch von den Kreishandwerkerschaften und Innungsgeschäftsstellen au-gegeben. e Der ausgeküllte Antragsoordruck ist nicht unmittelbar an das Arbeitsamt, sondern zunächst an die zuständige Industrie- und Handelskannner zu richten; Betriebe des Handwerks reichen ihren Anttag zunächst bei ihren Innungen ein. Dort müssen die ausgefüllten Anträge bis zum 15. November 1938 eingereicht sein. Verspätet ein- gereichte Anträge können eine Berücksichtigung nicht erfahren. Neues Bauvorhaben der Gemeinnützen Banq-no^en^cha^ 1894. Baulücke Friedensstraße wird geschlossen. Vorstand und Aufsichtsrat der Gemeinnützigen Baugenossenschaft 1894 Gießen haben den Beschluß gefaßt, ein weiteres Bauvorhaben in Angriff zu nehmen. Nachdem die Häuserreihe an der Iahnstraße bezogen ist und nun auch die drei Doppelhäuser (mit insgesamt 12 Dreizimmer-Wohnungen) am Sannen* weg ihrer Vollendung entgegenaehen, soll im Frühjahr nächsten 3obres mit der Arbeit an zwei weiteren größeren Wohnhau«bauten begonnen werden. Die Verhandlungen um Grund und Boden wurden in diesen Sagen abgeschlossen. Bebaut wird das Gelände in der Friedensstraße zwischen den Häusern der Kriegersiedlung und den neuen Häusern, die für Angehörige der Wehrmacht auf der rechten Seite der Straße erstellt wurden. Mit diesem Bauvorhaben Monate gelten durch die Untersuchungshaft verbüßt. Die Angeklagte nahm das Urteil fort an. macht £oaix~ Schukcectn ’ so ficqekct! erst einmal wissen, was sich der Herr da drüben für Vorstellungen macht. Und wäre es nicht wirklich für Sie besser, in aller Ruhe Ihrer Musik zu leben? Sie sind eine Frau, eines Tages werden heiraten und da Ihre Lebensaufgabe finden. gelbe Sorten weiße, rote und blaue Sorten 2,70 " Diese Preise beziehen sich für bas Verbringen frei Keller, es dürfen also keine weiteren Unkosten, wie z. B. Transportkosten, Verpackungskosten oder Abtragungskosten neben diesen Preisen noch gerechnet und Radfahrerweg ohne jeglichen Höhenunterschied und ohne besondere Markierung aneinandergrenzen. So sieht man zu jeder Tageszeit viele Fußgänger, die den Radfahrerweg mitbenutzen, wozu an sich keinerlei Notwendigkeit oorliegt, denn der eigentliche Bürgersteig ist breit genug, um auch einem erheblich größeren Fußgängerverkehr gewachsen zu sein. Die nächste Folge ist, daß die Radfahrer, von welcher Richtung sie auch kommen mögen, nicht etwa klingeln und damit die Fußgänger aufforbern, den Radfahrerweg zu verlassen, sondern einfach im Bogen über den Bürgersteig um die Gruppen der Fußgänger herumfahren, um dann wieder auf den Radfahrerweg einzubiegen. Diese Art gegenseitigen Verhaltens läuft den Derkehrsvorschriften natürlich zuwider. Es kann nur ein glücklicher Zufall genannt werden, daß es bisher' ohne Unfall abging. Es fei in diesem Zusammenhänge darauf aufmerksam gemacht, daß es für die Radfahrer Pflicht ist, überall da, wo Radfahrerwege vorhanden find, diese zu benutzen. Selbstverständlich ist es verboten, daß der Radfahrer auf den Bürgersteig fährt, auch wenn dieser Bürgersteig auf gleicher Hohe liegt. Der Fußgänger dagegen muß sich darüber klar fein, Erweiterung -er Oeffentlichen Handelslehransialt Besihwechsel des Hauses des Kaufmännischen Vereins. Schwurgericht Gießen. Gestern hatte sich eine Frau aus Schwickartshausen vor dem Schwurgericht wegen Kindestötung zu verantworten. Die 46jährige Angeklagte ist Witwe und Mutter mehrerer Kinder. Etwa vor einem Jahre knüpfte sie mit einem verheirateten Manne aus dem gleichen Orte, in der Hauptsache auf Bett eiben des Mannes, Beziehungen an, die nicht ohne Folgen blieben. Da sich der Mann trotz mehrfacher Vorstellungen seitens der Angeklagten von ihr zurückzog, als er merkte, daß sie ein Kind erwartete, faßte sie den Entschluß; das Kind zu beseitigen. Als dieses im August dieses Jahres lebensfähig zur Welt kam, ließ es die Angeklagte unter der Bettdecke vorsätzlich ersticken und beseitigte alle Spuren des Verbrechens. In der gestrigen Hauptverhandlung, die unter Ausschluß der Oeffentlichkeit stattfand, gab die Angeklagte, nachdem sie zunächst starke Einschränkungen gemacht hatte, tm wesentlichen den Ssch- verhalt zu. Zu ihrer Entschuldigung führte sie an, sie sei zu dieser Tat durch das ablehnende Verhalten des Kindesvaters und aus Angst vor dem Gerede der Leute gekommen. Mit Rücksicht hierauf billigte ihr bas Gericht mildernde Umstände zu und erkannte, gemäß dem Antrag der Staatsanwaltschaft, auf 2% Jahre Gefängnis. Zwei „Das kann ich gut begreifen, Hägebarth. _ , weiß auch, was Sie solange gehalten hat. Dafür schule — zunächst in eigener. Rechnung — einzurich- Jahrzehntelang wurde buch die Fachschule auf- Killer für den 3‘ L-iideM der rt die ,-reMMd-- UengelH* den, daß dst Dank M die in b oünung des daß sie ' Mterhilfswerk bi stellen. 3m oerganget sen Infolge unc ein sogenanntei spendeten die h Slüik Rotwild, Rehwild, 2 Stüi wild, 1299 Stü 9 Stück flasaue (Enten. Zusamr psund Mdbrei der man mindes Me WM mim Ml Roman von Kurt Riemann Copyright by Verlag Oskar Meister, Werdau i. Sa In der Urteilsbegründung verurteilte, der Vorsitzende das unwürdige Verhalten des als Zeuge vernommenen Kindesvaters und bezeichnete diesen als den Hauptschuldigen. Immerhin habe die Angeklagte, so führte der Vorsitzende weiter aus, die Mindeststtafe von 2 Jahren nicht verdient, da sie den Entschluß, das Kind zu beseitigen, schon verhältnismäßig stütz gefaßt habe und bei dessen Ausführung planmäßig vorgegangen sei. Amtsgericht Gießen. hen!) scheint als solcher n o ch nicht von allen Fußgängern anerkannt zu sein! Die ~ .. - . . . /. - ---------- ~ - Radfahrer dagegen haben rasch davon Besitz er- Angeklagte, die bei einer hiesigen Familie beschäf- griffen und lassen erkennen, daß der glatte Weg ttgt war, hatte dort zweimal aus einer Handtasche, zwischen Straßenbahngleis und Bürgersteig ihre die sie m der Wohnung vorland, Geldbeträge von Fahrbahn ist. Sie lassen es vor allem daran er- « ... 5,- RM. entwendet. Die Angeklagte be- kennen, daß auf diesem glatten Stück Weges ein stritt entschieden, die Diebstähle ausgefuhrt zu haben, I ~ - - - - • sie wurde jedoch durch die Beweisaufnahme eindeu-1 tig überführt. Trotz ihrer Unbestrafttzeit hielt das Meinuna^zi Gericht mit Rücksicht auf ihr hartnäckiges Leugnen für sied. luna am gestrigen Montagabend wurden die Mitglieder des Kaufmännischen Vereins über den Verkauf des Hauses informiert und ihr Einverständnis herbeigeführt. Die Versammlung erklärte fwd) mit dem Verkauf des Kaufes an die Industrie- und Handelskammer für die Zwecke der Oeffentlichen Handelslehranstalt einverstanden. • Aus der Geschichte des Hauses ist es interessant zu wissen, daß ursprünglich der Kaufmännische Verein das Haus baute, um darin eine kaufmännische Fach- danke ich Ihnen. Aber Geduld! Sie werden nicht lange aüf Ihre Ruhe zu warten haben. Vielleicht verkaufe ich dann ist Ihre Aufbade hier erfüllt. Dann sollen Sie's gut haben bei Ihren Enkeln, dafür w>ll ich schon sorgen!" „Dafür hat sich der alte Hägebarth schon selbst fein Scherflein zurückgelegt!" lacht er. Karola merkt, daß sie nicht vorwärtskommen. Hägebarth kann eben nur ein wenig trösten. Helfen — das kann er auch nicht. Das Schwerste muß jeder in feinem Leben allein durchmachen. „Vielleicht kann man mit dorn Kapital, das man dann in der Hand hat, etwas Neues beginnen —" Karola jagt das so hin, ohne einen Augenblick daran zu glauben. Aber der Gedanke klingt in ihr weiter. . Etwas Neues —? Ja, hat sie so ganz im stillen nid)t schon einmal mit dem Gedanken gespielt? — Eigentlich dachte sie ja nur an eine stille Beteiligung, aber vielleicht kann man die ganze Sache -auf die eigenen Schultern nehmen? Sie wendet sich kurz zu Hägebarth. „Ich werde den Herrn auffuchen und hären, was er von mir will. Dann wollen wir weitersehen. Melden Sie mich bitte an... ich fahre morgen nach Berlin. Jetzt will ich einmal hinüber in den Ma- schinensaal!" '.Jawohl", sagt Hägebarth und sieht ihr erstaunt nach. Was ist denn so plötzlich in sie gefahren? Drüben im Maschinensaal 3 wartet der junge Dr Grote. Er hat seinen „Chef" heute zum ersten- mal gesehen, und er ist ehrlich genug, sich einzuge- stehen, daß er sich ein wenig verliebt hat. Was ist das für ein Mädel — nein, eine Frau! Dieser Gang, diese Haltung, diese herrliche Art, sich zu geben! Gs ist ihm heiß in die Knochen gefahren, daß sie sich ausgerechnet bei ihm ansagt. Vielleicht soll er ihr zeigen, was er geschaffen hat, was er für reformbedürftig hält. Ach, das ift eine ganze Menge! Er hat längst gedenken!" Nun ist Grote in seinem Fahrwasser. Jetzt stottert er nicht mehr, jetzt spricht er frei und ohne Hemmung, denn das ist ja „sein" Gebiet. „Ich kenne Karajan persönlich. Das heißt... ich habe einige Vorlesungen gehört, die er bei uns in Leipzig als Gast hielt. Und hinterher haben wir einige Stunden zusammengesefsen... einige Kameraden und Doktor Karaian. Aber das ist wohl unwichtig, gnädiges Fräulein?" „Ich bin Fräulein Westner. Außerdem ist das alles sehr wichtig. Mehr als Sie begreifen können. Bitte, berichten Sie ganz ausführlich!" Wie Sie es wünschen. Diese einzige persönliche Berührung mit Doktor Karajan hat mir die lieber« Zeugung gegeben, daß er ein ganz überragender Kopf ist. Er ist der geborene Forscher, den fein Mißerfolg abschrecken kann. Seine Arbeit auf dem Gebiet der künstlichen Werkstoffe hat bestimmt große Zukunft. Man müßte ihm nur die Möglichkeit geben, alles in Ruhe zu vollenden." „So. Und fein Mißerfolg bei der ,Union*...?" fragt Karola und dabei sieht sie irgendwohin und bittet in ihrem Herzen: „Sei m:r nicht böse, Her- .bert, daß ich hier' so mißtrauisch frage, aber ich Zwei * Dutenhc 15.15 Uhr ereigi fiulenfoen unb Mtigg nad) 3} ftertebrsunf wagen, befett Aachen, wollte ein« bei. geriet der Le Straßenseite aus X B au m, der um; an einem zweite' den heftigen Ans besitzers sehr s Der Lenker des Uche Lru stqu Mßten sofort in bradji werben. A N tie flrau in »W für sie wiwts hat sich ^chl schwer, a W über die Ursc geschlossen. Der Wf gegeben, 21- öer verunM ist ander, M Nidda. SÄ’.“ Um QUcn lassen w ' ec f‘Ä“ä Warner, J r Hz;'s 'fr™??. ®rturtst< ;y,ft tet FraueS^ dank brn*« Q «iniger sie '« Zaq, ' b„er. h J'ttelt T ^tr ’tt.h&Mut tu1$'1’ Ä bts“ her, h» SÄ' °°« lot Ihn M , gieße".'- Ei »M/s Ä ste36'53'«3 ** 90 bis 45/ Linien W Hägebarth ist ganz leise hinter sie getreten und streichelt ihr übers Haar. Er kann jetzt nicht „Fräulein" saaen und so tun, als sei er der Angestellte , und sie Die Herrin, wenn's ja auch so ist. „Sehen Sie, es kommt nun so, wie ich's gefürchtet habe, seit Ihr Großvater die Augen schloß. — Ihre beiden Väter — Gott hab sie selig — waren keine outen Kaufleute. Erst ein Künstler, bann ein Gelehrter, der sehr klug war, aber beide hatten nicht das, was dazu gehört, ein solches Werk ZU halten und auszubauen. Ich hab's auch nicht. Ader Ihr Herr Großvater, der hatte bas: Genie möchte man sagen. Es fiel ihm eben etwas ein. Er tarn plötzlich mitten während der Bürostunden, holte mich von meinem Schreibtisch und ging mit mir hinaus in die Berge... und dabei bekam ich dann zu hören, was ihm eingefallen war: ein neuer Artikel ober eine neue Form der Verpackung ober des Vertriebes. Ach Gott, er war so erfinderisch; er hatte den Mut dazu, so etwas zu tun, auch wenn's zunächst ganz verrückt aussah. Es gab eine Zeit, da waren die „Vereinigten" beinahe tonangebend in der Branche, soweit es sich um Spezialitäten handelte. Ich denke sehr, sehr gern an diese Zeiten zurück... und an den alten Herrn da oben..." Er weist kurz auf das Bild. ..Und immer frage ich mich: Was hätte er wohl getan, wenn er nun plötzlich neben uns säße, Karola? Wollen wir nicht einmal darüber Nachdenken? Er war zu klug, um mit dem Kopf gegen die Mauer zu rennen. Ganz bestimmt. Und das wollen wir gerade jetzt tun. Denn etwas anderes wäre es nicht, wenn wir bas Angebot der .Union' jo rundweg abschlckgen würden. Wir wollen einmal in Ruhe überlegen, ob das Angebot für uns nicht ganz annehmbar ist." „Sie wissen ganz genau, Hägebarth, baß man unsern Betrieb einfach schließen wird. Ich werde niemals zugeben, daß dreihundert Menschen morgen auf der Straße liegen." „Das ist doch nicht gesagt, Fräulein Karola!" widerspricht Hägebarth mit sanfter Hartnäckigkeit. „Melleicht läßt man uns mehr Selbständigkeit, als wir es vermuten. Auf jeden Fall muß man doch merkt, daß hier einige ältere Herren sitzen, die eigentlich hinter einen Balkon voller Geranien geboren. Der ekelhafteste ist dieser Reklamemensch, den er vom ersten Tage an nicht leiden konnte. Nun wartet ,er. Und die zehn Minuten, nach denen sie kommen wollte, sind lange herum. Die Maschinen liegen schon still, die Leute sind längst aus dem Betrieb. Er geht ein wenig nervös in seinem Glasoerschlag am Ende des Maschinensaals auf und ab. Sollte sie es vergessen haben/... Aber nein, sie sieht nicht so aus, als vergäße sie, was sie vor einer halben Stunde gesagt hat. Sie wird kommen, das weiß er. Als sie nun wirklich in der Tür steht, schlägt ihm das Herz wie einem Primaner, er wird rot und weiß sich gar nicht zu benehmen. Ach, es ist schrecklich. Er .tonnte sich selbst vor Wut ohrfeigen. Karola, die an anderen Tagen an seiner jungenhaften Verlegenheit sicher ihre stille Freude gehabt hätte, merkt aar nichts. Sie ist mit ihren Gedanken . da oben bei Hägebarth. „Entschuldigen Sie..." fährt sie sich über die Stirn, als Grote seine Anwesenheit durch ein leises Räuspern in Erinnerung bringt. „Ich habe ein wenig viel im Kopf in diesen Tagen Aber... trotzdem ist mir eine Bemerkung von Ihnen aufgefallen. Sie fa-gten da etwas von der Erfindung eines Doktor Karajan. Wollen Sie mich bitte Darüber unterrichten? Insbesondere, was Sie darüber zu klein erwiesen. Zwischen der Industrie- und Handelskammer als Trägerin der Schule und dem Kaufmännischen Verein wurden nun Verhandlungen gepflogen mit dem Ziel, Haus und Grundstück des Kaufmännischen Vereins, die unmittelbar an die Oeffentliche Handelslehranstalt angrenzen, für Zwecke der Schule käuflich zu übernehmen. Die Verhandlungen sind nunmehr zum Abschluß gekommen. In einer außerordentlichen Hauptversamm- tragen wurde. Durch die Hinzunahme des Gebäudes des Kaufmännischen Vereins kann der Lehrbetrieb der Oef- fenllichen Handelslehranstalt eine günstige Aus« Weitung erfahren. In der Hauptsache wird das neue Gebäude für Klaffenräume Verwendung finden. Vor allem sollen drei Klassen, die gegenwärtig gastweise in der Alten Pestalozzischule und in der Goetheschule untergebracht sind, in eigenen Räumen unterrichtet werden. Die räumliche Erweiterung gestattet die Auflockerung einiger bisher zu großer Klassen. Da einige Klassenzimmer im bisherigen Schulhaus frei werden, wird ein großer Raum für den warenkundlichen Unterricht herge- richtet. In den neu gewonnenen Schulräumen wird auch ein Saal mit Buchungs - und Rechenmaschinen ausgestattet werden können, so daß auch auf diesem Gebiete ein großzügig gestalteter Unterricht aufgenommen werden kann. muß doch Horen, wie dieser Junge so herrlich begeistert von dir erzählt..." • „Dieser Mißerfolg ist in erster Linie ein Mißerfolg des famosen Doktor Meßdorff, der die Zeit nicht abwarten konnte!" Grote ist aufgesprungen, seine Augen flammen. „Ich sage Ihnen das hier in aller Oeffentlichkeit: an diesem Doktor Karajan hat man sich schwer versündigt! Wie konnte man mit einem solchen Kopf so Schindluder treiben? Und wenn Sie mich auf Der Stelle vor die Tür setzen, Fräulein Westner, denn ich weiß ja, daß er bei Ihnen gearbeitet hat, das kann ich nicht verschweigen. Vor das Gericht zerren, weil er seine Arbeit nicht sang- und klanglos für einen Hundelohn abgeben will... nein, das werde ich nie begreifen können! Ich bitte Sie, gnädiges Fräulein, da muß dieser Mann, der in seinem kleinen Finger mehr Verstand hat als mancher Gerichtshof einschließlich Zeugen, sich hinstellen und den blutigen Laien Dinge auseinander- setzen, die sie doch niemals verstehen! Stundenlang! Na, das war eben die Sauerei in jenen Jahren vor dem Großreinemachen...." Er unterbricht sich entsetzt. „Verzeihung... ich rede da so frei und formlos..." Doch Karola winkt lächelick) ab. „Ich kann eine ganze Portion vertragen! Aber..« übertreiben Sie nicht, Herr Doktor?" „Mögen Sie von mir denken, was Sie walten! Ich halte den Mann für ein Genie. Und es gibt noch mehr, die der gleichen Meinung sind. Gewiß, er scheint persönlich nicht ganz umgänglich zu sein, das kann stimmen. Aber wer verlangt von ihm, daß er ein Salonlöwe fein soll? Ich nicht, wir alle nicht, die wir ihn damals gehört haben. Wir würden uns die Hacken ablaufen, wenn wir mit ihm auch täglich nur eine Stunde Zusammenarbeiten konnten! Und in dieser Stunde konnte er mit uns tun, was er wollte, konnte uns anschnauzen wie die Schuljungs, wir wären trotzdem stoh! Denn er ist ein Könner und Dabei doch... ein ganzer Kerl. Und was für einer! Aber solche Kerle hat man damals hier nicht brauchen können, die muhten ins Ausland!" Karola muß doch -ein wenig lächeln. Wenn der Junge da ahnte, wem er seinen Hymnus auf Karajan vorsingt, dann würde er wahrscheinlich Augen machen! Aber wir werden ihm nichts verraten! Im Gegenteil! Soll er sich ruhig noch ein wenig ereifern! Jedes Wort, das er berichtet, füllt Karolas Herz mit einem glühenden Stolz! Ach, Herbert... denkt sie glücklich,... daß ich dich ge* funden habe! (Fortsetzung foiy!) Möge daher kein Erwachsener an diesem so wichtigen Feierabendwerk achtlos vorübergehen, daß Bereits feit einiger Zeit ist man bemüht, für die s rechterhalten. Nach dem Kriege wurde dann die gerade dem Werktätigen im Gegensatz zu stüher die Oeffentliche Handelslchranstalt, die gegenwärtig von Schule gemeinsam durch Den Kaufmännischen Vergeistigen und kulturellen Besitztümer unseres Volkes nahezu 500 Schülerinnen und Schülern besucht ist, | em, durch die Industrie- und Handelskammer und erschließt und sie zum Gemeinbesitz aller Deutschen mehr Raum zu schaffen, Denn Das Haus an Der Durch Die Stadtverwaltung finanziert, bis schließlich macht." i Ecke Steinstraße/Werner-Wall hat sich infolge Der r*“1*“ «*-■*•-* F"fk Die Parole in Diesem Winter muß lauten- IeDer erfreulichen Entwicklung Der Schule sehr bald als Handelslehranstalt gegründet wurde, Volksgenosse Hörer in Den VolksbilDungsstätten unD — or-;- —’•«* *’”•* h.» Hnhitit™, «mh Damit Mitarbeiter am kulturellen Aufbau Des Vater- S.Uporrf Die Opferi^ge des deutschen Sports von Harsberg nach Rangsdorf bei Berlin, ausge- 6. November: Handball; 16. November: Fußball; Spitzerberg bei Wien. 23er- w tlqdutl Iußball-Krastprodc England-Iestland Aus der engeren Heimat * um ;en. f Wmafchvngen bei den Spielen der Kre'Sklaffen 4:2 Saasen — Flensungen, F. verzichtet Gästehintermann- I 6:0 5:2 1:3 4:4 Nieder-Obmen — Queckborn Großen-Linden II — SA. II Heuchelheim II — Londorf Grüningen — Krofdorf 2:5 4:3 1:0 0:5 1:2 Die hessischen Jäger opfern! Im vorigen Jahr 24 500 Pfund Wildbret gespendet. ) - ■ Schwerer Derkehrsunfall bei Dutenhofen. Zwei Personen schwer verletzt. vorhanden siad, ist es ©erboten, steig fährt, auch Höhe liegt. Dn -über klar sei' Der Führer hat zum stärksten Einsatz für das Winterhilfswerk des deutschen Volkes 1938/39 auf- gerusen. Getreu dieser Parole wird der deutsche Sport mit allen seinen Kräften dazu beitragen, daß . um. das größte soziale Werk der Erde einen beispiellosen I Zielstrecken-Segelflug: 247 Kilometer, Erfolg aufweist. Die Reichssportführung hat die 'von Harsberg nach Rangsdorf bei Berlin, ausge- Opfertage des deutschen Sports wie folgt fest- führt von NSFK.-Hauptsturmführer Denker, gesetzt: 1 ........... den Kanal als eine von vornherein aussichtslose Sache ansehen und ihr eine eindeutige Niederlage Voraussagen. Zwar sprechen alle Anzeichen für einen englischen Erfolg, aber es wäre doch falsch, so erbarmungslos den Stab über die -kontinentalen Fußballer zu brechen und ihnen jegliche Chance abzusprechen. Gewiß,^die Generalprobe in Amsterdam war alles andere als erhebend, aber man darf doch nicht vergessen, daß das Amsterdamer Spiel eben nur als eine Probe von den Spielern angesehen wurde und allseits eine große Zurückhaltung geübt wurde. Wenn nun der für die Aufstellung der Elf verantwortliche Mann, der Italiener Bittorio Pozzo, seinen Auserwählten noch die zu erwartenden klaren taktischen Anweisungen gibt und wir voraussetzen, daß sich die Spieler der Ehre, die ihnen zuteil wird, bewußt sind und dementsprechend kämpfen, dann wird das favorisierte England keinen leichten Stand haben. Die Briten haben viele Vorteile auf ihrer Seite. Sie bringen eine ziemlich eingespielte Els auf das Feld, für sie gibt es keine Schwierigkeiten spielerischer und sprachlicher Art und außerdem spielen sie zuhause. Als Mannschaft werden die Briten zweifellos die größere Wirkung erzielen, und da ein Fußballspiel zwischen ziemlich gleichwertigen Klassespielern durch die bessere Mannschaftsleistung (in der Regel!) gewonnen wird, könnte der Sieger nur England heißen. Hoffen wir, daß es Pozzo gelingt, in London nicht nur eine Elf hervorragender Einzelspieler, sondern eine wirkliche Mannschaft auf die Beine zu bringen. Wenn es nicht gelingt, bann wird England kaum in Gefahr kommen, dieses Spiel zu verlieren. Die Festland-Elf wird wohl erst bei Spielbeginn end- • gültig feststehen. Am vierten Spielsonntag gab es wieder einige Ueberraschungen. In Rodheim kamen die Lollarer zu dem erwarteten Sieg, der aber erst erkämpft werden mußte. Dabei ging es hart auf' hart, und zwei Herausstellungen waren die Folge. Einen glücklichen Sieg errang Klein-Linden über die gleichwertige Mannschaft aus Rüddingshausen. Wohl niemand hätte erwartet, daß Lich in Hungen unter die Räder kommen würde, aber trotz drückender Feldüberlegenheit brachte es der L'cher Sturm nicht fertig, die Hintermannschaft des Gegners zu überwinden. Hungen war glücklicher und schoß nach einem Durchbruch den Siegestreffer. Steinbach enttäuschte wieder einmal mehr, denn mit einer so deutlichen Niederlage hatte man nicht gerechnet. Die Gäste waren aber stark überlegen und siegten auch in dieser Höhe verdient. ?n Garbenteich hätte es beinahe eine Punkteteilung gegeben, aber die Platzherren brachten es nicht fertig, einen Elfmeter zu verwandeln. Harbach konnte feinen Siegeszug nicht fortfetzen und wurde von Ettingshausen nach schön"m Spiel klar geschlaaen. — Unter die Räder kam Queckborn in Nieder-Ohmen. Der Mannschaft wollte nichts gelingen, während die Platzherren in großer Form i waren. — In ihrem ersten Spiel mußte die Reserve | der SA. die Ueberlegenheit der Großen-Lmdener । Reserve anerkennen. — Londorf weilte in Heuchel- I heim und sicherte sich die Punkte. Der Sieg stand: bereits in der ersten Svielhälfte fest, nach dem ' Wechsel kamen die Platzherren auf, jedoch reichte | es nur zum Ehr°ntreffer. — Krofdorf trat im ersten Spiel in Grüningen an. Die Mannschaft; führte noch bei Halbzeit mit drei Toren Vorsprung und mutzte sich schließlich noch den Ausgleich gefallen lassen. VfB.-R. 1. 3gb. — Heuchelheim 1. 3gb. 3:2 (0:1). Die 1. Jugend von DfB.-R. mußte zu ihrem ersten Spiel um die Bannmeisterschaft in Heuchelheim antreten. Da die Mannschaft nach der Sverre erstj zweimal gespielt hatte, sah man dem Spiel nicht etwa mit Ruhe entgegen. Trotzdem die Elf mit Er-' latz antreten mußte, schlug sie sich aber recht gut. Aus dem Spiel ist zu berichten, daß der Gastgeber bis 20 Minuten vor Schluß noch mit 2:0 führt. Dann setzten die Grünwttßen zum Endspurt an, und es gelang, noch drei Tore zu erzielen. Die 2. Jugend mußte ebm'alls mit einigen Ersatzleuten gegen Garbenteich antreten. Die Gäste, 1. kreisklasse. Rodheim — Lollar Klein-Linden — Rüddingshausen Hungen — Lich Steinbach — Großen-Linden Garbenteich — Leihgestern 2. kreisklasse. Ettingshausen — Harbach Dauer-Segelflug im Küstengebiet: 17:23:00, Reichsschule für Segelflugsport in Sylt. Derlmer BasketvaMvr i?r begann. Deutschland von Italien hoch geschlagen. Im Berliner Sportpalast begann am Samstag das internationale Basketballturnier mit zwei Kämpfen. In der Gruppe A schlug Europameister Lettland durch seine überlegene Technik und geschickte Kampf- sührung Großbritannien mit 53:23 (26:10). Fast jeder Angriff der Letten endete mit einem Erfolg. Schmits war allein 19mal erfolgreich. Der Europazweite Italien bezwang in der Gruppe B die deutsche Mannschaft mit 28:9 (15:3). Die Fortschritte des deutschen Spiels waren unverkennbar, man merkt aber doch noch allzu deutlich, daß unsere Spieler aus dem Handballager kommen. Die Angriffe wurden meist zu breit vorgetragen, und am Netz waren die Leistungen nicht befriedigend. Eine Ausnahme machte nur Sollmann, der feine Mitspieler weit überragte. die in diesem Jahre eine sehr starke Iugendmann- schaft ins Feld stellen, gewannen das Spiel sicher. 5pD. Garbenleich I — SpDgg. 1926 Leigeslern I 1:2 (0:1). Auch Gcrrbenteich konnte den Siegeszug der Blau- weißen nicht unterbrechen. 2:1 ist zwar knapp, genügt aber vollkommen für zwei weitere Punkte. Die Spielvereinigung kam mit folgender Mannschaft: Krämer; Velten, Lauri!.; Wedemann, Dm- notte, Textor; Schäfer, Arnold, Krick, Laux II. und Funk. Die Hintermannschaft war auf dem Posten, die Läuferreihe lieferte ihr gewohntes Spiel; lediglich der Sturm konnte nicht imme.r befriedigen. Das Spiel begann mit schnellen Vorstößen beider Mannschaften und einige sichere Sachen wurden von beiden Stürmerreihen vergeben. Nachdem einige brenzliche Situationen gerade noch von den Hintermannschaften geklärt werden konnten, gingen die Blauweißen kurz vor der Pause in Führung: Ein Elfmeterball wurde von Krick sicher zum Führungstor verwandelt. Nach der Pause antworteten die Platzherren mit Der große Kampf zwischen Englands Fußballelf und einer Mannschaft des Festlandes (des „Restes von Europa", wie man in England etwas anmaßend sagt!), der am kommenden Mittwoch in London ausgetragen wird, wird mit riesiger Spannung erwartet. Die Begegnung ist anläßlich des 75jährigen Bestehens des Englischen Fußball-Verbandes zustande gekommen und bildet somit einen Bestandteil der Jubiläums-Feierlichkeiten. Der Kampf auf dem Platz von Arsenal London ist aber weit mehr als nur ein freundschaftliches Iubiläums- spiel, er hat als eine neue Kraftprobe zwischen dem „Mutterland" und dem in den letzten Jahrzehnten gewaltig zur Geltung gekommenen kontinentalen Fußball zu gelten. Es ist bekannt, daß die vielen britischen Mannschaften, die in den letzten Jahren auf das Festland kamen, mögen es nun Engländer, Schotten oder Iren, Vereins- oder Ländermannschaften gewesen sein, die Kraft und die Stärke des „Restes von Europa" oft sehr drastisch zu spüren bekamen, aber andererseits wissen wir auch, daß es bisher noch keiner kontinentalen Länderelf gelungen ist, die Briten im eigenen Land ZU schlag. Es gibt viele, die die Reise der Festland-Elf über schäft war allen Vorstößen gewachsen. Mitte der zweiten Halbzeit konnte Funk nach einem Alleingang das zweite Tor erzielen, aber einige Minuten später holten die Einheimischen einen Treffer auf und ein Elfmeterball wurde von den Garbenteichern vergeben, so daß es am Schlüsse 2:1 für Leihgestern stand. Es muß gesagt werden, daß der Sieg glücklich errungen wurde. (^welvereiniauriq 1900 Gießen. Verheißungsvoll und kampsesfreudig hat die Iu- genöabteilung der Spieloereinigung 1900 den Kampf um die Bannmeisterschaft begonnen. — Die ! 3. Jugend der Blauweißen blieb ohne Spiel, da I Treis wegen Abturnen um Verlegung gebeten i hatte. 1900 1. 3ah. — £kin-£iröen 1. 3ad. 5:2 (2:0). Man muß das Ergebnis bewundern, das dir j 1. Jugend der Blauweißen gegen die gleiche von Klein-Linden erzwungen hctt. 5:2 das klingt recht eindeutig! Erst vor drei Wochen war es Klein- Lindens Jugend, die die Siegeslaufbahn der ersten Jugend der Spielvereinigung 1900 iäh abstovpte und den Blauwcißen auf eigenem Gelände einen 3:1-Sieg abtxotzte. Doch im Kampf um die Punkte zeigte es sich, daß 1900 doch die bessere Jugend stellt. Bis zur Halbzeit führten sie schon mit 2:0 Toren. 1900 2. 3gd. — Allendorf (Cahn) 1. 3gb. 3:0 (1:0). Obwohl die zweite Jugend der Blauweißen nicht in stärkster Besetzung das Feld betreten konnte, , kam fie zu einem schönen Sieg über die 1. Jugend von Allendorf. Der S*urm der 2. Jugend von 1900 zeigte manche Schwächen und ließ manch sichere Torgelegenheit aus. Durch einen Elfmeterball kamen die Platzbesitzer in Führung. Nach Halbzeit hatten die Blauweißen den Wind im Rücken • und waren lange Zeit tonangebend. Der Halblinke, der beste Mann im Sturm, konnte hintereinander zwei weitere Tore erzielen und stellte somit das Endcrgcb« nis her. — Die ersten Punkte sind gesichert. schnellen -Angriffen, aber athletik; 15. Januar: Schwimm- und Motorjachtsport; 21. und 28. Januar: Fechten; 11. bis 12. Februar: Turnen; 19. Februar: Billard; 4. März: Segeln; 5. März: Radsport; 12. bis 19. März: Kegeln; 19. März: Schießsport und Hockey; 9. bis 23. März: Boren; 2. April: Rudern; 23. April: Kanu. Keine festen Termine haben Leichtathletik, Wandern, Bergsteigen, Golf und Tischtennis erhalten. Die Angehörigen dieser Sportarten stellen sich im Laufe des Winterhalbjahres für Sammlungen bei Tagungen und geselligen Veranstaltungen zur fügung. . ü.on M Mer fianb q(l ^em Feldweg he- es Lerpslegungz, nb durch «in US in bie Strafet $ 'st- Beginn bet Salat 5 bis 8, Endivien 5 bis 12, Oberkohlrabi 5 bis 9n' 15 J0' Sellerie 10 bis 35, Rettich 5 bis 20, Radieschen, das Bündel 8 bis'12 Pf. *1 Lbe rne Hochzeit. Am morgigen Mitt- mod), 26. Oktober, feiern Postsekretär Heinrich Pau- hnrnr $7? Wilhelmine, geb. Kliebe, Schissen- 11 wohnhaft, das Fest der silbernen Hochzeit. Dem Jubelpaar unseren herzlichen Glückwunsch. r ** U," faN eines Kindes. Im Haufe Neustadt 43 erlitt das Töchterchen Waldtraut des Defo« Fleurs Ko schm jeder einen schweren Unfall. -Oas einjährige Kind stürzte in einem unbewachten Augenblick aus dem dritten in das zweite Stockwerk ab und zog sich dabei einen schweren Schädelbasis- brud) zu. Das bedauernswerte Kind mußte sofort m bie Chirurgische Klinik gebracht werden. Bei der Arbeit verunglückt. Am gestrigen Montag stürzte der Monteur Josef Wallersheim aus Diersdorf bei Köln auf feiner Arbeitsstätte in Gießen so unglücklich von einer Leiter ab, daß er mit einer schweren Kopfverletzung in bie Chirurgische Klinik eingeliefert werden mußte. zu einer ausgiebigen Alahlzeil und einem wohlschmeckenden Wildbraten verhelfen konnte. Das 3agdjahr 1938 verspricht bei weitem besser zu werden, da die Witterungsverhallniffe im Frühjahr für die Entwicklung der Hasen und auch des übrigen Wildes außerordentlich günstig waren. Es ist deshalb auch zu erwarten, daß die dem DHW. gespendete Wildmenge die des vorjährigen 3agd'ahres weit übertreffen wird. Die Schaffung Großdeutschlands hat den Auf- gabenkreis des WHW. bedeutend erweitert/ Das ist jedem Jäger bekannt. Jeder Jäger weiß auch, welche Opfer von ihm hätten gebracht werden müssen, wenn nicht unser Führer Adolf Hitler so glücklich und segensreich die Ereignisse der letzten Monate gemeistert hätte. Unauslöschlichen Dank schuldet jeder Deutsche dem Führer. Jeder Deutsche muß versuchen, einen Teil dieser Dankesschuld mit allen seinen ihm gegebenen Mitteln dadurch abzutragen, daß er wirkliche Opfer bringt. Für den hessischen Jäger ist durch den Aufruf des Landesjägermeisters für den Jagdgau Land Hessen, unfern Gauleiter und Reichsstatthalter Jakob Sprenger, der Weg zu diesem Opfer gewiesen. Der hessische Jäger wird seine Pflicht tun! Dutenhofen, 24. Oft Am Samstag ____ 15.15 Uhr ereignete sich auf der Landstraße zwischen Dutenho'en und Wetzlar, unweit des Straßenab- I RHön - Segelflugwettbewerbs und internationaler Veranstaltungen nicht berücksichtigt werden. I Strecken-Segelflug: 401 Kilometer, von Trebbin nach Oberschlesien, ausgeführt von NSFK.- I Sturmführer Hoffmann, Segelflugschule Treb- ! bin. I v fest* I ’ •"% d M Ftaäubtn S Lpd. Darmstadt, 24. Oft. Der Landesjäger- meifter für den Jagdgau Land Hessen teilt mit: Seitdem der Reichsjägermeister Hermann Göring durch die Schaffung des Reichsjagdgesetzes alle Iä- aer Deutschlands zu einem einheitlichen Ganzen zusammengeschweißt hat, ist es zur Tradition geworden, daß die Jager ihrem Reichsjägermeister den Dank für die in der ganzen Welt vorbildliche Neuordnung des Jagdwesens auch dadurch abstatten, daß sie jährlich einen Teil ihrer Jagdbeute dem Winterhilfswerk des deutschen Volkes zur Verfügung .stellen. 3m vergangenen 3agdjahr 1937, das für Hessen infolge ungünstiger Witterungsverhallniffe ein sogenanntes „schlechtes Hasenjahr" war, spendeten die hessischen 3äger dem Whw. 17 Stück Rotwild, 22 Stück Damwild, 386 Stück Rehwild, 2 Stück Schwarzwild, 1 Stück Muffelwild, 1290 Stück Hasen, 264 Stück Kaninchen, 9 Stück Fasanen, 1 Stück Feldhuhn, 19 Stück Enten. Zusammen waren dies etwa 24 500 Pfunb Wildbret, also eine Dildbretmenge, mit der man mindestens 4000 fünfköpfigen Familien • tragend" Sie tM as v>e w gifr| K ,U fern- änNJn W. iDt'VrtUl # i ""l,„arbeit [ammen“ j| uiii nie er,,A rr^ ,fr Zweigs nach Münchholzhausen, ein schwerer Derkehrsunfall. Ein Personenkraftwagen, besetzt mit dem Ehepaar Adrian aus Aachen, wollte einen Lastzug überholen. Dabei geriet der Lenker des Wagens an der linken Straßenseite auf das Bankett, fuhr gegen einen Baum, der umgerissen wurde, bis der Kraftwagen an einem zweiten Baum zum Stehen kam. Durch den heftigen Anprall erlitt die Frau des Wagenbesitzers sehr schwere Kopfverletzungen. Der Lenker des Fahrzeuges zog sich eine erhebliche Brustquetschung zu. Beide Verunglückte mußten sofort in das Wetzlarer Krankende s gebracht werden. Wie wir dort auf Anfrage hören, liegt die Frau in bedenklichem Zustande darnieder; es besteht für fie Lebensgefahr. Das Befinden des Mannes hat sich gebessert; seine Verletzungen sind weniger schwer, als die der Frau. Die Ermittlungen über die Ursache des Unfalles sind noch nicht abgeschlossen. Der Lastzugführer hat der Meinung Ausdruck gegeben, daß er weit genug, rechts gefahren fei, der verunglückte Fahrer des Personenkraftwagens ist anderer Auffassung. Synagoge urrö Wohnbaus. LPD. Nidda, 23. Okt. Das Gebäude der hiesigen Synagoe ist kürzlich in arischen Besitz übergegangen. Der neue Eigentümer wird das Gebäude dadurch nutzbar «machen, daß er es zu einem Wohnhaus mit mehreren Wohnungen umbauen lassen will. / Landkreis Gießen Z Steindach , 25. Ott. Arn heutigen Dienstag, 25. Oktober, kann Frau Katharina Margaretha Krämer, geb. Roth, Ehefrau von Ludwig Krämer II., ihren 7 7. Geburtstag feiern. Im Jahre 1935 konnte das Ehepaar die goldene Hochzeit begehen. — Am morgigen Mittwoch feiert der frühere Schuhmachermeister Philipp Haas VI. eben alls feinen 7 7. G e b u r t s t a g. Der alte Herr erfreut sich einer guten Gesundheit. (Unsere Glückwünsche zu den Geburtstagen!) <£ Leihgestern, 24. Oft Den Soldaten des II. Bataillons I n f a n t e r i e - R e g xm en t s 116, die bei ihrer Heimkehr nach langer Fahrt irn Bahnhof Großen-Linden zu früher Morgenstunde (4 Uhr) Aufenthalt hatten, wurde von der Emwoh- nerschaft der Gemeinden Großen-Linden und Lech- geftern ein herzlicher Empfang bereitet. Nach der Begrüßung wurden sie mit b e l e g t e n B r o t e n, m i t K a f f e e und K u ch e n bewirtet. Die Frauenschaft hatte 7 0 Formkuchen gebacken; die Frauenhilfe hatte die belegten Brötchen vorbereitet. Die Soldaten aßen mit großem Appetit. Ihren Dank brachten sie den Einwohnern nut dem Gesang einiger schöner Soldatenlieder bar. N Mainzlar, 24. Oft Der Vorarbeiter Robert Will aus Treis a.d. Lda., beschastigt in der Schlosserei der hiesigen Dibierroerte tonnte m öie- fen Tagen auf eine 2 5jährige Tat i g k e 11 in biefem Betriebe zurückblicken. 3m Schlosser-Aufenthaltsraum fand aus diesem Anlaß em Betnebs- appell statt. Betriebsobmann Ernst S ch la p p'ber mittelte dem Jubilar herzliche Glückwünsche, Meiste Re eh überreichte im Auftrage der^Arbests amera dcn ein Geschenk. Die offizielle Ehrung durch die Firma war bereits am 1. Mai erfolgt. — u9 laß des fünfjährigen Bestehens ber D e u 11 “) Sporthilfe fand im Saal von Muller eine Zusammenkunft der Vereinsvertreter aus dem tal statt. Den Vorsitz führte ber Mstarbeiter ber Deutschen Sporthilfe August Kern (Mainzlar). In dieser Versammlung wurden die O l y m p i a - ©am- melglocken geöffnet. Dabei kam ber Betrag von 100 Mark zusammen, der dem ^teicys- sportführer zu zweckmäßiger Verwendung überwiesen wurde. Zum Schluß legte Mitarbeiter Kern Zwecke und Ziele der Deutschen Sporthilfe dar. * Grünberg, 24. Ott. Am Samstag ereignete sich hier ein schwerer Unfall. Der 40jährige Lagerist Heinrich Horst wurde von einem L a st k raftmagen überfahren und erlitt dabei einen Bruch des linken Oberschenkels. Der bedauernswerte Mann mußte sofort in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden. A Hungen, 24. Ott. Unter außerordentlich starker Anteilnahme wurde hier der durch einen Autounfall ums Leben gekommene Baunternehmer Heinrich Koch zu Grabe getragen. SA., Partei, Kriegerkameradschaft, Gesangverein usw. schritten dem Leichenwagen voraus; viele Leidtragende, vor allem die Gefolgschaften der Unternehmen des Verstorbenen, folgten. Der Geistliche hielt eine eindrucksvolle Grabrede. Der Gesangverein „Liederkranz" fang ein Grablied, die Kriegerkameradschaft gab die Ehrensalve ab. In einer stattlichen Anzahl von Kranzniederlegungen kam das hohe Ansehen zum Ausdruck, das der Dahingefchiedene in weiten Kreisen genoß. Der Verstorbene, Sohn des Maurermeisters und Bauunternehmers Koch in Nonnen- roth, besuchte die Volksschule seiner Heimatgemeinde, dann die Realschule in Hungen; er widmete sich dem Beruf des Vaters, war im Weltkrieg als Pionier an der Front und baute sich nach seiner Rückkehr in Hungen eine moderne Hofreite, der ein Baugeschäft und eine Zementwarenfabrik angegliedert wurde. Auch an verschiedenen anderen industriellen Unternehmen war er beteiligt. Durch Fleiß und Umsicht brachte er seine Unternehmungen zu außerordentlicher Höhe. Auch im öffentlichen Leben hat er sich vielfach betätigt. Ein arbeitsreiches Leben hat mit dem jähen Tod dieses Mannes allzufrüh seinen Abschluß gefunden. ftrm Zllstdö 8 Alsfe l d , 24. Okt. Der Fremdenverkehr in unserer Stadt zeigte in der Zeit vom 1. Avril bis 30. September eine recht beachtliche Zunahme. In den Hotels und Gasthäufern wurden in dieser Zeit 3768 Fremde, gegen 2777 im Vorjahre, gezählt. Die Zahl der Uebernachtungen stieg während dieser Zeit non 4009 auf 4579 im Vergleich zum Vorjahre. Die Zahl ber Auslänber hat sich verdoppelt. Den größten Anteil nn den ausländischen Gästen stellte Dänemark. — Der Schulhauserweiterungs- b a u an der Volksschule, den die Stadtverwaltung in diesem Sommer in Angriff genommen hat, wird bis zum 15. November fertiagcstellt fein. Es werden dadurch zwei große Schiilsäle geschaffen, die durch die Vergrößerung der Berufsschule notwendig geworden find. Kreis Bübingen £ Bad Selters, 24. Okt. Am Samstag bot sich über unserer Landschaft ein großartiges Schauspiel. Gegen 16 Uhr zogen mehrere hundert Schneegänse in riesiger Kette in südlicher Richtung über unsere Gegend dahin. Der Zug der Vögel wurde viel beobachtet. Am Abend, vorher wurden viele Schneegänse auch über R a n st a d t gesehen. * Hirzenhain, 24. Okt. Auf einem acht Morgen großen Gelände, das von ber Gemeinde Hirzenhain zur Verfügung gestellt wird, kommt ein großes Siedl ungs vorhaben zur Durchführung. Es ist die Errichtung von 20 bis 25 Stellen in Aussicht genommen. Die Gemeinde hat bereits eine völlig neue Siedlungsftraße geplant, die noch in diesem Herbst ausgebaut wird und das Siedlunas- gelände erschließt. In der Mitte der einzelnen Wohnungsblocks bleibt ein großer freier Platz, auf dem später das Gemeinschaftshaus errichtet werden wird. Kreis Wehlar. * Hörnsheim, 24. Okt. Der 18jährige Arbsits- mann Karl Scharlach von hier wurde auf der Straße überfahren und erlitt dabei innere : Verletzungen, bie feine sofortig? Ueberttihrung i in die Chirurgische Klinik zu Gießen notwendig machten. ! Segelflugschule Harzberg in Thüringen. t/u‘ uudvuu, Dauer - Segelflug irn Binnenlands 27 November bis 3^Dezember^^Eissport; 3 Dezem- 40:51:00, ausgeführt von den NSFK.-Männern Soole?U ’ 8-^.a?uar- Kahlbacher und Führinger mit einem dop- "Schlittensport, 8. bis 29. Januar: Schwer- pelsitzigen Segelflugzeug auf dem Segelfluggelände 3* daß er zum mindesten Mitschuld trägt, wenn er auf dem Radfahrerwea geht und dort angefahren wird, denn auf dem Radfahrerweg hat er nichts zu suchen. Um Mißhelligkeiten oorzubeugen, dürfte es zweckmäßig fein, in der Kaiserallee Bürgersteig und Radfahrerweg augenfälliger als bisher von einander zu trennen und erkennbar zu machen. Giehener Dochenmorktpreise. * Gießen, 25. Ott. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Deutsche feine Molkereibutter, kg 1,52 Mark, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, bas Stück 4 bis 9, Wirsing % kg 8 bis 9 Pf., 50 kg 5 bis 8 Mark, Weißkraut kg 3 bis 5 Pf., 50 kg 4 bis 5 Mark, Rotkraut' % kg 7 bis 8 Pf., 50 kg 5 bis’7 Mark, gelbe Rüben und Karotten, kg 7 bis 9 Pf., rote Rüben 10 Spinat 15 bis 20, Römischkohl 8 bis 10, Unter« kohlrabi 6 bis 8, Rosenkohl 15 bis 25, Feldsalat, Vio 8 bis 10, Tomaten, kg 20 bis 25, Zwiebeln 10 bis 12, Meerrettich 35 bis 60, Schwarzwurzeln 30 bis 40 Kürbis 8 bis 9, Kartoffeln, % kg 4 Pf., 5 kg 40 Df.' 50 kg 3 bis 3,45 Mark, Aepfel, % kg 30 bis 45 Pf' Birnen 20 bis 45, Blumenkohl, das Stück 20 bis 45' Leistungssegelfliige wurden ausgezeichnet Zur Förderung des Leistungssegelfluges hat der Korpsführer des Nationalsozialistischen Fliegerkorps, Generalleutnant Christiansen, einen Sonderpreis gestiftet, der für vier verschiedene Arten des motorlosen Leistungsfluges zuerkannt werden kann. Für das Jahr 1938 wurde der Preis für folgende Leistungen vergeben, wobei die Ergebnisse des inie ein MA' 1 der die 3e!t 'aufgesprungen, r Oeffentlichlek !an sich einem Wj wenn Sie mich auleinWeM gearbeitet h° i0? das Geruht ng. und IW .will- ig x jenen - * Kaiserallee! re Kaiserallee 311 machen, die be, ihrerweg auf dtmitte aus gefe> ht von allen zu sein! 2>if davon Besitz erber glatte "We- Bürgersteig ihr, allem daran er» ptück Weges eia e Fußgänger bet »fahrerweg a inst , als Bürger'' ’i« | hohenunterfchiebW teinanbergrenjen. ! | )ieie Fußgänger, p , wozu an sich nn ber eigen!- U m and) einem I fietnadifen I 'adfahrer, non || möM, M || Quifoto, | ein einfach im I e Gruppen der | wieder aut den I irt gegenseitigen | hriften natürlich 1 icher Zufall g-> FT . Unfall abging. | tqe darauf auf- 1 Wirtschaft preis ab Erzeuger-Verladestation. in Aleln-Linden I — Rüddingshausen I 4:3 (2:1). deranstoß trugen die Gäste ein schönes Spiel vor das einheimische Tor, der Angriff wurde aber von Katz & Klumpp 102 bis 104, Elsass. Bad. Wolle 94,50 bis 96.50, Verein. Fränk. Schuh 77,75 bis 79,90, Ufa 76,25, Verein. Pinsel Nürnberg nach Pause 69 (66). — Tagegeld unv. 2,25 v. $). Frankfurt a. M., 24. Okt. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 kg) in RM.: Weizen W 9 200, W 11 202, W 12 203, W 13 204, W 16 207, W 18 209, W 19 211, W 20 213; Roggen ^ran'turte* Schlacht oiehmarkl. Frankfurt a. M., 25. Okt. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 348 Kälber, 188 Hämmel, 350 Schafe, 2038 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 65 Mark, Hammel 34 bis 52, Schafe 20 bis 42, Schweine 50 bis 59 Mark. — i Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Schafe und Hämmel lebhaft. , Abendbörse still. Auch die Abendbörse nahm mangels entsprechenden Kundfchaftsaufträgen einen stillen Verlauf, wobei die Kursgestaltung am Aktienmarkt weiterhin nicht einheitlich war. Im allgemeinen ergaben sich jedoch nur geringe, meist nominelle Veränderungen. Fest lagen Schustert mit 181 (179), ferner holten Scheideanstalt ihren Mittagsoerlust von 1,25 v. H. auf mit 208,50, anderseits gingen AG. für Verkehr ohne sichtbaren Grund um 1,75 v. H. auf 125,50 zurück. Montanwerte lagen behauptet, Verein. Stahl 111, Buderus 114,25. Rheinllahl 140.75 (140 50), Mannesmann 114 (114,25). Von Mascknnenaktien blieben Rheinmetall beachtet mit 134,50-bis 135 (134,50), auch MAN 0,50 v. H. höher mit 143. Nicht ganz gehalten waren u. a. IG.-Farben bei sehr kleinem Umsatz mit 153,75 (154,25). ferner Licht und Kraft mit 140,75 (141,50) und Bemberg mit 141,75 (142,40). In Bankaktien waren die Umsätze bei un- verändertey Kursen klein. Dyn Industriewerten zogen Andreae-Noris Zahn auf 168 (167) und Gsbr. Fahr auf 156 (155) an. Der Rentenmarkt lag ruhig. Farben-Bonds notierten mit 122,25 (122,13). Im Freiverkehr blieben österreichische Anleihen gefragt. Sranffurter Getreidebörse. Rundsunkyrogramm rnillwoch, 26. Oktober. 6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.30: Gaunachrichten. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 10: Schulfunk. Eine Hörfolge. 11.45: Ruf ins Land. 12: Werkskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzsrt. 14: Nach- richten. 14.10: O holde Frau Musika! 15: Bilderbuch der Woche. 15.15: Politischer Scheinwerfer. 16: Nachmittagskonzert. Einlage: Leni Wüst: Neue,Gedichte. 18: Handwerker, Kaufmann und Künstler. Wir besuchen eine Kelkheimer Möbelfabrik. 18.10: Ein Arlberger Adlerjäger erzählt. 18.30: Wal-Wal. 19: Fliegendes Deutschland. Monteure am Werk. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautspre- cher. 20: Nachrichten. 20.15: Ein wehrhaft Volk! Eine festliche Gemeinschaftssendung von Hitler-Jugend und Wehrmacht mit Soldatenliedern und Chören der Jugend. 22: Nachrichten. 22.15: Kamerad, wo bist du? 22.30: Musik aus Wien. 24: Nachtkonzert I. 2 bis 3: Nachtkonzert IL senden. Rüddingshausen verschoß noch einen Elfmeterball. Zwei Minuten vor Schluß konnte aus einem Gewühl heraus Rüddingshausen d.en dritten und damit den letzten Treffer erzielen. Gewichtheber-Länderkampf Deutschland - USA. Rüddingshausen hatte Anstoß, plänkelt mit dem Lall hin und her, ohne gefährlich zu werden. In der fünften Minute wurden die Gaste überrascht. Der Mittelläufer erzielte den ersten Treffer für die Gastgeber Wenige Minuten später gelang * eCn?raI^ü;:^?en) ^rrnftaM nab/m in An- Klein-Llnden die zweite Ueberraschung, die vom ^^Zemrale sur^eyen- in Q flinken Linksaußen zum zweiten Tor, unhaltbar ।1 Wesenheit von Bausparern ihre achtzehnte Zuter- (9/, tv.- lUnh srnnlfn ___-r. rc________ ™ 17 192. R 18 193, R 19 195 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste — Futterhafer —. Weizenmehl Type 812 W 13 29,25* W 16 29,25, W 18 29,25, W 19 29,25, W 20 (Kreis dem guten Torwächter Klein-Lindens abgewehrt, t Rüddingshausen war nun auf der Hut, um gegen weitere Überraschungen gesichert zu sein, und trug Angriff auf Angriff gegen Klein-Linden vor. Endlich in der 30. Minute erzielten die Gäste das längst verdiente erste Tor. In der zweiten Halbzeit hat Klein-Linden Anstoß, unb schon 20 Sekunben später war das dritte Tor fällig. Dann aber gelang es den Gästen, sich gut durchzuspielen und ihr zweites Tor zu buchen. Klein-Linden konnte aber bald ein viertesmal einschäft sehr still, einzelne Liquidationswerte zogen W io su<, xu io «suy, xd iy -in, w cm -nu, uiuyncii 0,13 v. H. an. Industrie-Obligationen schwankten um R 11 185, R 12 186, R 14 188, R 15 189, R 16 191, denn unsere großen Verkaufsräume gewähren uns die Möglichkeit,Ihnen führt mdm üoer unsere vorteilhaften Angebote Stoffen und Fertigkleidung ständig eine enorm große Auswahl zu bieten. Dabei stalmt man immer wieder über die geschmackliche Höhe und die günstigen Preise Carl Nowack Inh.: Carl Heinz Schlüter, Gießen7 Seltersweg 81 Gegen Haarausfall Schuppen, Jucken der Kopfhaut, das altbewährte echte Brennnesselhaarwasser von Hof- apoth. Schaefer, lein parfümiert! Fiasche mitbring. 14 Ltr. 0.75 Mk.. x'iLiter 1.25 Mk. Zu haben : Apotheke.6a30v Ihre genauen Zucker % können Sie mit dem „Trga" In 3 Minuten leicht selbst fastete!len. Auskunft kc-'-’es. J. Pleitier, Amorbacu 275/tiay. Auch Sie sind begeistert von unsern neuen deutschen Stieriiip mit Pellkartoffeln ein delikates Essen Mittwoch, den 26. Okt. verkaufe ich im Neuenweg 28 (Eingang durch den Hof) folgendes: 1 zweitür. 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