Montag, 25.)uNM8 188. Jahrgang M. 171 Erstes Blatt Annahme von Anzeigen für die Mtttagsnummer vis8^/,Uhr des Vormittags Grundpreise für l mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf.. für Text, anzeigen von 70 mm Breite 50 Rpf.,Platzvorschrif1 nach vorh.Dereinbg.25°/» mehr. Lrmähigte Grundpreise: Stellen-, Vereins», gemein» nützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzei- gen 5 Rpf., Familienanzeigen,Väder», Unterrichts» u. behördliche AnzeigenbRpf. Mengenabschlüsse Staffel B Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrühlsche Unioerfitätsdruckerei ».Lange in Stehen. Schristleitvng und Geschäftsstelle: Schulftratze 7 erscheint tüglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustriert« Gießener Familienblätter Zeimat im Bild • Die Scholl« Monats-Bezugspreis: Mit 4 Beilagen RM.1.95 )hne Illustrierte e 1.80 ustellgebuhr , -.25 such bei Nichterscheinen ion einzelnen Nummern »folge höherer Gewalt Zernsprechanschlüffe guter Sammelnummer 2251 Inschrift für Drahtnach» lichten: Anzeiger Sietze« Postscheckkonto: ä ftantsurt am Main 11688 Der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß betritt nun die Rednertribüne. „Die Toten unserer wieder weiß, warum er sein Korn sät und erntet, daß euer Dasein wieder einen Sinn hat, daß das Wirken von Kopf und Hand nicht nur dem eigenen Ich dient, sondern vor allem der großen gemeinsamen Heimat und ihrer Zukunft. Wie schmählich hat ein Großteil der Auslandpresse die Völker draußen belogen über den Kampf der deutschen Nationalsozialisten hier! Und wie viele glauben heute draußen noch, ihr, meine Volksgenossen der Ost- mark, wäret unter Zwang zum Reich gekommen, ihr lebtet unter Zwang in Großdeutschland und es wäre Aufgabe der Welt, euch zu befreien von der Knute des Reiches. So mancher würde es am lieb- ften sehen, wenn wirklich unter dem Feldgeschrei „Freiheit" große und kleine Staaten über uns herfielen, um uns die Freiheit zu nehmen. Sie würden es begrüßen, wenn mit Gewalt wieder zunichte gemacht würde, wofür unsere Toten fielen. Es wäre ihnen recht, wenn unser Volk wieder „demokratisch", wenn es wieder in Parteien zersplittert wäre, wenn es sich wieder beschimpfte und zerfleischte, da könnte man es wieder von neuem er- Die Weiheskunde in Klagenfurt Klagenfurt, 24. Juli. (DND.) Zur Weihe- i'tunde für die Helden der Ostmark, die in den Iuu- ?agen des Jahres 1934, als das deutsche Volk der 'Ostmark seinen ersten verzweifelten Aufbruch unternahm, Leben und Blut geopfert Haben, waren auf dem „Platz der Helden" in den Vormittagsstunden des Sonntags die Gliederungen der Bewegung aus 2er ganzen Ostmark ausmarschiert, mit ihnen fast Lützow. Wofür denn anders als für das deutsche Volk haben die gefallenen Deutschen der früheren Donaumonarchie ihr Leben im Großen Krieg gegeben? Wofür denn anders haben die Männer aus Kärnten und Steiermark, aus Pr^3mtnet wieder wird in frevlerischer Weise jener furchtbare Gedanke in die friedliebenden Völker getragen, der Gedanke an einen neuen Krieg. Je mehr wir in Ruhe aufbauen und Werke des Friedens tun, je weniger wir selbst an den Krieg denken, um so mehr Vorwände erfinden sie für einen drohenden Kriegszustand, zetern diese erfahrenen Spezialisten der Völkerverhehunq, der Tarlaren- Nachrichten. Es ist ein Glück für die Menschheit, daß die Verantwortlichen der Völker mehr veranlwortungsbewuhtsein und mehr Vernunft zu haben scheinen, als die Hetzer, und es ist vor allem ein Glück für die Völker, daß der Führer Deutschlands sich nicht provozieren ließ und sich nicht provozieren läßt. Jn souveräner Ruhe tut der Führer, was er tun muh für sein Volk, und er lat es und wird es tun im Zeichen des Friedens, denn er wirkt für den Frieden in Europa, indem er das deutsche Volk, auch das deutsche Volk in Oesterreich rettet vor dem Bolschewismus. Indem er dieses Herz Europas davor bewahrte, zur . Brandfackel der Weltrevolution zu werden, hat er Europa davor bewahrt. Er wirkt für den Frieden, indem er Deutschland so stark machte, daß andere nicht mehr aus nichtigen Gründen einmarschieren können, um billige Lorbeeren Chorgesang der Hitler-Jugend „Heiliges Paterland die Namen der 13 Nationalsozialisten auf, die durch Henkershand ihr Leben lassen mußten: Franz Holzweber, Wien, 31. Juli 1934; Otto planetta, Wien, 31. Juli 1934; Fried- rich Wurnig, Jnnsbruck, 1. August 1934; Ernst Feite, Wien, 7. August 1934; Joseph Hackel, Wien, 13. August 1934; Franz Leeb, Wien, 13. August 1934; Ludwig Meißen, Wien, 13. August 1934; Erich Wohlrab, Wien, 13. August 1934; Johann Domes, Wien. 18. August 1934; Franz Saureis, Jfchl, 20. August 1934; Franz Unterberger, Ischl, 20. August 1934; Rudolf Erlbacher, Leoben. 23. August 1934; Fran; Ebner, Leoben, 29. August 1934. Die Fahnen senken sich, und es erklingt das Lied vom guten Kameraden. Welches Opfer brachte auch die Jugend! Eine Jugend, für die schon im Kindesalter der Kampf und das große Leid begannen. Eine Jugend, die statt der Betreuung und Umgebung im Vaterhaus nur Angst kannte, Sorge und Not um des Deutschtums willen. Ständig vom Verrat bedroht, ständig wachsam, daß nicht ein unbedachtes Wort den Vater, das tägliche Brot oder die Freiheit kostete, haben sie dahingegeben, was Millionen anderen das schönste Erinnern im Leben ist: , die wahre Kindheit. In der ernsten Erinnerung nicht nur an die gewaltige Zahl der Opfer, sondern auch an die lange Leidenszeit der Ostmark überhaupt dankt das deutsche Volk .heute nochmals diesen seinen Volksgenossen." „Das aber", so fuhr Rudolf Heß fort, „macht die Erinnerung an die Jahrhunderte des Kampfes und des Leides, an die Zeit des Elends des letzten Jahrzehnts dem deutschen Volk zu einer tro st reichen Gewißheit: Die im Zeichen des Nationalsozialismus Gefallenen der vergangenen Jahre werden, das wissen wir, die letzten Opfer fein, die im Vruderkampf um das Deutschtum der Ostmark gefallen sind, und es ist die Tragik der Toten der letzen Jahre, daß sie den Sieg eines über tausendjährigen Kampfes, der so greifbar nahe vor ihnen stand, nicht mehr haben sehen dürfen. Nicht nur, daß sie am zähesten und härtesten mitgekämpfl, macht ihre Namen in der deutschen Geschichte ewig, sondern daß auf ihren frischen Gräbern das Symbol des großdeulschen Sieges aufgepflanzt wurde: das Hakenkreuz. Bewegung", so sagte er, „sind das letzte Glied einer großen Opfer kette d e r Deutschen in der O st m a r k, die zurückreicht bis in die Zeit, da die besten Deutschen aller Stämme sich ihres gemeinsamen Deutschtums bewußt wurden und damit zugleich die Sehnsucht der besten Deutschen erwachte nach der Vereinigung aller Glieder dieses deutschen Volkes in einem Deutschen Reiche. Eineinhalb Jahrhunderte haben die Deutschen der Mark Oesterreich unter.schweren Leiden Grenzwacht gehalten gegen osmanische Scharen, bis damals Wien und damit das ganze Land befreit wurde durch ein Reichsheer, in dem Deutsche aller Gaue Dienste leisteten. Und gerade das ist symbolisch, daß nicht Männer eines Stammes oder eines Gaues die Ostmark verteidigten und damit das ganze Deutschtum retteten, sondern daß auch damals schon die Besten des ganzen Reiches ihre Opfer brachten. Wie verschiedenartig ist der Kampf gewesen, der zum Reiche aller Deutschen führte! Schien er eine Epoche lang ein dynastischer Streit zu sein, so sahen ihn die nächsten Generationen wieder auferstehen in Bauernaufständen, wieder andere in religiösen Revolutionen. Letzten Endes waren es Kämpfe um das Großdeutsche Reich aller Deutschen. Die Bauern in Oberösterreich so gut wie in Tirol, in Salzburg wie in Kärnten haben in der Zeit xber Bauernbewegung ihr Leben eingesetzt nach ihren eigenen Worten „F ü r die Einheit des Reiches unter einer m a ch t e r f ü l l t e n Spitz e", und in der Gegenreformation da wollten die Deutsch-Tiroler in erster Linie fein — wie sie selbst faaten — „Hüter und Bewahre r-d er Te uts'chh eit". Ebenso wie nach der großen Revolte von 1918 sich Soldaten und Bauern, Arbeiter und etuöenten Deutsch-Oesterreichs den Freikorps anschlossen, um der großen Heimat zu dienen, so stellten schon 1813 und 1814 Tiroler Landesschützen eine Kompanie zu Fuß dem Freikorps Unerschütterlich wie ihr slandel um eurer Ueberzeugung willen, so stehl der Führer für seinen Glauben und für seine Zendung für Deutschland. And ebenso unerschütterlich werden wir zu Deutschland stehen und zu Adolf Hitler» Das ist unser Gelöbnis an die loten Helden der Ostmark und des ganzen deutschen Volkes. Unser Leben gehört dem Führer, wie ihr Leben und Sterben ihm gehört hat. Unser Wien und Tirol, haben die Deutschen Oesterreichs von 1914 bis 1918 und von 1918 bis 1938 gekämpft als für ihr deutsches Volk, das feine einzige, wirkliche Heimat in Großdeulsch- land Hal? Und heute weih es das ganze deutsche Volk und wird es nie vergessen, baß die Zahl der gefallenen Deutschen im Weltkriege prozentual am höchsten gewesen ist in den deutschen Gauen der Ostmark, hier in Klagenfurt steht die ganz erschütternde Jnschrift zu lesen: „Von dieser Stelle zog das 8. Feld- jägerbataillon am 10. August 1914 mit 38 Offizieren und 1222 Mann in den Weltkrieg. — Vom Kärntner Feldjägerbataillon Nr. 8 find im Weltkrieg in Treue für Heimat und Volk auf dem Felde der Ehre gefallen: 38 Offiziere und 1221 Jäger und Unteroffiziere. Den Helden zum ehrenvollen Gedenken, der Nachwelt zum leuchtenden Vorbilde." Von diesen 1260 Mann kam also ein einziger zurück! Wie die tapferen Kärtner mit ihrem Blute deutsches Schicksal schrieben, so haben es nicht minder im Kriege und nach dem Kriege deutsche Wänner der anderen Ostmarkgaue getan, und auch die nationalsozialistische Bewegung, in deren Ge- statt schließlich großdeutfches Schicksal sich hier vollendete, beklagt in diesen Gauen die hochst- zaht der gebrachten Opfer. Wir wollen ebenso die Opfer der Fr a uen Deutsch-Oesterreichs vor uns auferstehen lassem Wie haben sie, die unbekannten Frauen Deutsch-Oester- reichs, mit der Sorge um das tägliche Brot gekämpft, wenn ihre Männer oder ihre Sohne um des Glaubens willen im Kerker faßen. Wie oft haben sie selbst den Weg in Gefängniszellen genommen, wie oft sind sie krank und elend wieder heimgekehrt. Und d e n n o ch ! Wie haben diese Frauen immer von neuem m die Herzen der oft 'ommen waren. Gegen diese volksfeindliche Willkürhevrichast hat- len sich in Oesterreich selbst Widerstandszellen her- usgebildet. Was am 25. Juli 1934 geschah, das □ar nicht das Ergebnis einer planmäßig vorberei- teten Revolution, das war vielmehr ein Anspruch empörter Dolksleidenfch asten, gequält und verfolgt hatten sich 'm der Bundeshauptstadt sowie in einzelnen Städten der 2llpen- Innber entschlossene Männer zusammengefunden, i m durch eine machtvolle Erhebung eine Wendung erbeizuführen. Es hatte sich sofort gezeigt, daß diese »mittelbare aus dem Volksgefühl hervorgegangene Erhebung nicht von außen, sicher nicht vom ^e.ch beeinflußt und bestimmt war, wie denn auch die ^eichsregierung nicht zögerte, schon zu einer Zeit ie Grenzen sperren zu lassen, als die Erhebung in Wien noch im Gange war. Es wird sich wohl nicht nehr ganz aufklären lassen, ob auch Spitzel und Provokateure am Werke gewesen sind, um nach dem Waffen- und Sprengstoffverbot der Dollsuß-Regie- runge einen Putsch zu veranstalten, dazu beftimmt, dne nationalsozialistische Bewegung und ihre treueren Anhänger zu ermitteln und bloßzustellen Es Oird sich auch nicht ausklären lasten, wieweit offene ll nd geheime Gegnerschaft in der Dollfuß-Regierung ielbft am Werke gewesen sind, zumal es sich spater gezeigt hat, daß diese schwarz-gelben „Retter Oesterreichs sich einander selber nicht trauten. In ter Bundeshauptstadt waren es nicht viel mehr als yundert Mann, die das Dollfuß-Regime in wenigen Minuten über den Haufen werfen konnten, ohne freilich die gewaltige Bewegung auszulösen, die ßroar an sich vorhanden, für die aber noch nicht die Zeit gekommen war. Allein die Juli-Erhebung wird n der österreichischen Geschichte dennoch unsterblich nleiben, weil sie Zeugnis ablegt von der heldischen Vröße, von der seelischen Unerschütterlichkeit und Der nationalen Zuversicht tapferer deutscher Manner. Plan etta und Holzweber, Die am ri.Juli gehängt wurden, starben ebenso wie ihre Kampfgefährten, die das gleiche Schicksal teilten, würdig ihrer geschichtlichen Aufgabe, die gerade Durch dies heroische Opfer sich angekundigt hatte. Hart) der Juli-Erhebung von 1934 war das fchwarz- gelbe Regime so erschüttert, daß es durch fernen Terror, durch keine Hinterlist und durch keinen poetischen Betrug zu befestigen war. Die Juli-Erhe- ■ Dung hatte über das Blutzeugnis der Opfer für Daß größere Deutschland und den Nationalsoziaus- inus auch noch die geschichtliche Bedeutung, das Ausland, das wirklich sehen und begreifen wollte, Darauf aufmerksam zu machen, daß m Oefterreicp | Dinge vor sich gingen, die mit anderem Maßstab I gemessen werden mußten, als etwa mit den öd)ein= r gründen der Versailler Verträge. Die Juli-Erhe- . vung war das Werk weniger entschlossener Manner, 'ne vollzog sich in einigen Stunden, gerade deshalo - offenbarte sie die Tragik einer Bevölkerung, Die um I ihre Nation kämpfte. O. s. alle Kreis- und Gauamtsleiter der sieben Gaue. Die tiefgeftaffelten Kolonnen füllten den mit reichem Fahnenschmuck umsäumten Platz. Die Stirnfront bildete der kahle, nur mit den kleinen vergitterten Fenstern versehene Bau des früheren Polizei- gefängnisses von Klagenfurt, lieber dem einstöckigen Bau erhob sich das große goldene Hoheits- Eichen des Reiches. Mit dem Stellvertreter des Führers nehmen an der Weihestunde Reichsorganisationsletter Dr. Ley, Reichskommissar Gauleiter Bürckel, Reichsstatthalter Seyß-Jnquart, sämtliche Gauleiter der Ostmark und viele führende Männer von Partei, Staat und Wehrmacht teil. Lautlose Stille herrscht, als der Stellvertreter des Führers zunächst die Hinterbliebenen der als Opfer ihres politischen Glaubens durch den Strang ums Leben gebrachten 13 Männer begrüßt. Dann erstattet der stellvertretende Gauleiter von Kärnten, Kutschern, Meldung, daß zur heutigen Weihestunde 24 000 kampferprobte Männer der Gliederungen angetreten sind, und ruft nach dem zu ernten. Doch je mehr er in feinen Worten und in seinen Taten dem Frieden dient, desto stärker hassen sie ihn und desto stärker verdächtigen ihn die Hetzer zugleich. Sie lügen, er bedrohe den Frieden, aber zugleich sehen sie schweigend zu, wie kleine Staaten bewußt den Frieden bedrohen. Welch ein leichtfertiges Spiel wird hier mit dem Frieden Europas, wenn nicht gar mit der ganzen Welt getrieben! Wir aber haben den Glauben, daß auch diesem neuerlichen und unverantwortlichen Treiben es nicht gelingt, den Frieden zu brechen. Wir glauben an eine höhere Gerechtigkeit, die nicht zulasten wird, daß von neuem Krieg in die Welt gebracht wird ein grauenhafter Krieg mit unausdenkbaren Folgen, der blühende Gefilde zu trostlosen Wüsten macht, Millionen Menschen hinschlachtet oder zu Krüppeln werden läßt, ein Krieg, der nur einen Sieger kennen würde: den Bolschewis fn u s. Wir hoffen, daß auch fernerhin noch soviel Vernunft in der Welt vorhanden ist, dies zu verhindern Wie dem aber auch sei: Deutschland hat auf alle Fälle vor gesorgt, daß fein Frieden nicht nur von der Vernunft anderer abhängig ist. Die Welt weiß, daß Deutschlands Frieden gesichert ist durch eine Wehrmacht stärker denn je, gesichert durch die Wehrmäcbt eines Reiches, an dessen Spitze wohlgemerkt Adolf Hitler steht. ' Wir haben auch den Glauben, daß eine höhere Gerechtigkeit alle Anschläge gegen den Frieden auf die moralisch Schuldigen zurückwirft. Wir wissen, daß ein gütiges Geschick mit dem Führer war, em Geschick, das alle Versuche seiner Gegner, ihm Schaden zuzufügen, immer wieder zu seinen Gunsten1 ausschlagen ließ. Wir haben den Glauben, daß auch künftig dieses günstige Geschick mit ihm fein wird. Wir haben den Glauben, daß, was auch seine Gegner künftig gegen ihn erdenken mögen, alles schließlich nur beiträgt, den Führer und sein Deutschland zu stärken. - ., Das Schicksal ist mit dem, der reinen Willens ist und nicht kavitulieri vor der Macht des Bosen. Der Führer ist reinen Willens, und er wird nicht kavitulieren. Er wird nicht kapitulieren, so wenig wie die Männer kapitulierten, zu deren Gedächtnis wir diese Stunde feierlich begehen, so wenig wie ihr, meine alten Kampfgenossen aus Deutschöfterreich, einst nad^egehen habt trotz aller Drohungen eines haßerfüllten Gegners, trotz aller Leiden. So wenig wie ihr gebeugt werden konntet, als ihr Foltern und Martern ertragen mußtet um Deutschlands willen, so wenig wird der Führer nachgeben. Das Großdeutsche Reich eine Bürgschaft des Friedens Oer Stellvertreter des Führers gedenkt der Blutzeugen des 25. Juli. Verzweifelten, wie haben sie besonders in die Herzen ihrer Buben und Mädel immer wieder Zuversicht getragen, immer wieder Glauben gepflanzt! Wie haben sie mit ihren arbeitszerfurchten Händen den Ihren, die im fanatischen Kampf standen, Zeichen des Trostes, des Verstehens und des Glaubens an den gemeinsamen Sieg gegeben. Mit welch großer Liebe hat so manche den letzten Gang der Ihren in bewundernswertem Leugnen eigenen Schmerzes zu einem stolzen Gang in eine große Zukunft werden lasten. Wieviel Güte, Verstehen und Glauben haben die Frauen in die Gefängnisse getragen, während die Männer in Kerkern und Anhaltelagern waren. Wie haben die Mütter und Bräute, die Schwestern und Tochter in einsamen Dörfern in einer stillen Ecke ihrer Bauernstube gesessen, wo der Kerzenschimmer das Bild des Führers beleuchtete. Wie haben sie mit ihren Kindern vor diesem Bilde gebetet für den Führer und für Grobdeutschland. Diesen Frauen Deutschösterreichs gebührt ein stilles Heldenlied, und die Dichter unserer Zeit, sie werden es schreiben, wie sie schon so viele Lieder des Kampfes und des Glaubens geschrieben haben! Äie Juli-Erhebung. Am 25. Juli 1934 spielten sich vor und in dem dundeskanzlerhaus zu Wien Ereignisse b, deren dramatische Wucht und Schnelligkeit sich rft noch und nach klären ließ. Wenn im größeren eutschland am vierten Jahrestag dieser Ereignisse edacht wird, wenn es im Rahmen einer Feier ge- hieht wie in Klagenfurt, so muß zum Verständnis aran erinnert werden, daß die Machtergreifung in Deutschland der nationalsozialistischen Bewegung in -esterreich einen starken Auftrieb gab. Man kann eute nicht mehr daran Vorbeigehen, daß der Natio- alsozialismus nicht nur als unterirdische Bewe- •ung in Oesterreich mächtig war, vielmehr auch ichtbar einen sehr großen Teil der Bevölkerung er- ißt hatte. Der Leidensweg Oesterreichs von St. Zerwain bis zur Juli-Erhebung, bis weiter zur Rückgliederung in das Reich war angefüllt mit ineren Kämpfen für die nationale Freiheit und mabhängigkeit gegen den böswilligen Widerstand eaftionärer Mächte und Kräfte. Diese hatten sich och der Machtergreifung in Deutschland in der Bundesregierung unter Dollfuß und Schuschnigg icreinigt, um durch eine Restauration des Hauses »absdurg-Bourbon das deutsche Volk Oesterreichs m sein nationales Erstgeburtsrecht zu prellen Die Bundesregierung unter Dollfuß und Schuschnigg lotte schon 1933 einen mit massiver Härte durch- lesührten Kampf gegen die nationalsozialistische Belegung ausgenommen, daß eine Entladung nicht j Ausbleiben konnte. Die Gefängnisse waren überfüllt, Konzentrationslager waren eingerichtet, um die na- tonalsozialistische Bewegung zu zertrümmern. Ar- ullerie und Maschinengewehre wurden eingesetzt, m jede Erhebung gegen die schwarz-gelbe Reaktion ter Dollfuß-Diktatur unmöglich zu machen. Immer □ieder wurde die Regierung umgebildet, um Män- ■ er auszuschiffen, die nicht als ganz zuverlässig gal- E?n um schließlich den Bundeskanzler in einen Kreis :iön Leuten zu stellen, die gegen den Nationalsozia- I; smus und gegen ein größeres Deutschland einge- Nicht für materielle Gewinne sind diese Opfer gefallen, sie sind gefallen für ihr Volkstum, und dieses Volkstum verlangt von der Welt nichts anderes als den Boden wirklich fein eigen zu nennen, auf dem es lebt. Es war und ist der Kampf u m f e i n e E x i st e n z , den das Deutschtum als Schicksalskampf geführt. Auch heute denken wir Deutsche nicht daran, etwa zwangsweise fremdes Volkstum deutschem Volkstum einzuverlewen, aber wir wollen auch um der vielen Opfer willen, die wir gebracht haben, kein deutfchesVolks- t um aus unserem mehr verlieren Das sind wir unseren Toten schuldig! Die Wiedergewinnung Oesterreichs für das Reich hat keinem Gegner von draußen Blut gekostet. Nur die deutschen Nationalsozialisten haben ihr Blut geopfert, damit die Gemeinschaft der deutschen Herzen eine Einheit des deutschen Volkes in einem Deutschen Reich sei. Kein fremdes Volk, kein fremdes Land in Europa und auf der Welt hat dadurch Schaden gelitten, daß die Deutschen sich ihr Recht nahmen. Niemandem hat es zum Schaden gereicht, daß ihr Ostmärker aufgegangen seid im Grotzdeut- schen Reich. Wohl aber wird es Millionen zum Segen werden, daß auch h^r 'n diesem Lande neues Leben eingezogen ist, daß die Arbei^losen wieder Arbeit bekommen haben, daß die Raver, die stillstanden, sich wieder drohen, daß der Bauert 'M in w Grindelwald, 25. Juli. (DNB.) Die Nacht zum Samstag verbrachten die vier deutschen Alpinisten auf einer Höhe von etwa 3300 bis 3400 Meter. Der Eiger war wieder nebelfrei, das Wetter prächtig, und seit den frühen Morgenstunden konnte man von Grindelwald aus beobachten, wie alle vier den Aufftieg durch einen Kamin fortsetzten. Gegen 9 Uhr hatten sie eine Höhe von 3500 Meter erreicht und befanden sich damit etwa 100 Meter oberhalb der im letzten Jahr erreichten höchsten Stelle. Sie folgten einem tiefen Riß, der sich von dem bisher erreichten höchsten Punkt ostwärts gegen die Lauper-Route emporzieht, auf der 1932 ein Schweizer den Eiger-Gipfel erreichte. Dadurch umgingen die vier Kletterer die große teilweise überhängende „Gelbe Wand". Von dort aus ist es ihnen gelungen, in einer sehr heiklen und exponierten Traversierung oberhalb der „Gelben Wand" gegen die Wandmitte in das „Spinne" genannte große Schneefeld hinüberzuqueren. Zwischen 16 und 17 Uhr wurden sie von einem schweren Gewit- t e r überrascht, das sie aber heil überstanden. Um 17.15 Uhr wurden Förk und Heckmeier am oberen Rand der „Spinne" auf etwa 3650 Meter Höhe und die andere Partie im Schneefeld selbst gesichtet. Die Münchener Partie Förk und Heckmeier schien einen Biwakplah zu suchen. Auch die dritte Nacht mußten die Kletterer in der gefährlichen Wand zubringen. Nach einer größtenteils klaren Nacht war am Sonntagmorgen im Berner Oberlnnd und damit auch über dem Eiger ein W e t t e r u m st u r z eingetreten. Seit ungefähr Tagesanbruch regnete es. Ueber 2800 Meter fiel Schnee. Die beiden Seilschaften verbrachten die Nacht vom Samstag auf Sonntag dank ihrer guten Ausrüstung in verhältnismäßig gutem Zustand. Am Sonntag früh um 7 Uhr setzten sie den Aufftieg fort. Es verblieben ihnen noch ungefähr 150 Meter im Fels und ungefähr die gleiche Höhe Schneekuppe des Gipfels, eine Strecke, die infolge der ständig niedergehenden kleineren und größeren Lawinen ganz außergewöhnlich große Anstrengungen an die vier Bergsteiger stellte. Nach längerem und hartnäckigem Kampfe gelangten sie im Laufe des späten Sonntag- Die Ciger-Nordwand bezwungen. Zähes Ringen in Eis und Fels. - Einer der deutschen Bergsteiger berichtet. gölte, Atom J'PQö L?lt. bem ber ® hn U fe’ber s." •»» il Nm V’«ei» t’s/s i britische Luftwaffe zu schaffen, was der Tatsache entspreche, daß die britische Flugzeugindustrie innerhalb von zwei Jahren 25 000 Flugzeuge im Jahre werde herstellen können. Die „Sunday Time;" schreibt, daß mit diesem Plan die Grundlage für den sogenannten „Plan 1" gelegt worden sei, der eine Produktion von 25 000 Maschinen im Notfall im Jahre vorsehe und der auf eine normale Jahren vroduktion von etwa 10 000 Maschinen eingestelll sei. Sechs Schattenfabriken seien im Bau begriffen, während bisher bereits folgende Fabriken für den Bau von Flugzeugen vorhanden seien: für Motoren' 5, für Flugzeugrahmen 2, für den Zusammenbau 2, für Vergaser 2, für Propeller 1, für andere Fluq- zeugteile 5. In diesen Ziffern seien jedoch Fabriken wie die neue Fabrik Lord Nuffields in Birmingham nicht einbegriffen. Der „Observer" bezeichnet den Plan als „außerordentlich kühn". Er werde, falls er die erwartete Aufnahme finde, England in eine Nation von Fliegern verwandeln, da er es jedem Mann und jeder Frau ermöglichen werde, billig fliegen zu lernen. Die Kopenhagener Konferenz. Die Oslo-Gruppe warnt vor Rüstungs- wettlauf. Kopenhagen, 25. Juli. (DNB.) Nach Beendigung der Außenministerkonferenz der Oslo- Gruppe, zu der die Außenminister von Belgien, Dänemark, Finnland, Luxemburg, Norwegen, Holland und Schweden in Kopenhagen zusammenge- kommen waren, wurde eine Verlautbarung heraus- gegeben. Die politische Situation in Europa biete Grund zu ernster Unruhe, aber man habe das Vertrauen, daß die Völker und Staatsmänner das zur friedlichen Lösung der vorliegenden ernsten Probleme Notwendige tun werden. Die sieben inj Kopenhagen vertretenen Länder seien für ihren Teil! bereit, aktiv in allen internationalen Bestrebung«»! für eine Versöhnung mihuroirfen. Unter dem ftar- Staatsminister Adolf Wagner, der Kommandierende General Ritter von Schoberth, Richard Strauß und Generalmusikdirektor Furtwängler. Nach Aufführung des großen Balletts von Beechoven „Die Geschöpfe des Prometheus" rollte das gewaltige Zeitgemälde aus dem 30jährigen Kriege ab, das ausklang in eine machtvolle Hymne an den Frieden. Die musikalische Leitung hatte Generalmusikdirektor Clemens Krauß, die Inszenierung hatte Rudolf Hartmann übernommen. Die glanzvollsten Stimmen der Bayerischen Staatsoper waren in den Dienst des Werkes gestellt. Das Haus war von dem ersten Ton an durch die dramatische Wucht des Werkes, zu dem Joseph Gregor den Text geschrieben hat, in Bann geschlagen. Den Darstellern und dem Komponisten wurden stürmische Huldigungen dar- gedracht. Die sudetendeutschen Schiller- Festspiele in Gger. Prag, 24. Juli. (DNB.) Bei herrlichem Sommerwetter begannen am Sonntag die unter dem Ehrenschutz von Konrad Henlein veranstalteten Schiller-Festspiele 1938 in der festlich geschmückten Stadt Eger mit einer glanzvollen Aufführung von Schillers „Wallenstein". Der Beauftragte Konrad Henleins für sudetendeutsche Kulturangelegenheiten, Dr. Franz Höller, gab ber Presse einen Ueberblicf über die Bestrebungen des sudetendeutschen Theaters. Abgesehen von der staatlichen Förderung, die der Staat dem sudetendeiltschen Theaterwesen zukommen lassen müsse, werde das Sudetendeutschtum im nächsten Jahre aus eigene^ Mitteln feinen Theaterleitern 4,5 Millionen Kronen zur Verfügung stellen, damit die sudetendeutschen Theater die K u n st st ä t t e n der Volksgemeinschaft rochen. Nach einem Festakt im Stadthaus begab sich Konrad Henlein auf den festlich geschmückten Marktplatz, wo er von der Ehrentribüne das Zeichen zum Beginn der Spiele gab. In einer kurzen Ansprache unterstrich er, daß es sich bei den Egerer Festspielen um die Durchsetzung einer großen kulturpolitischen Idee bandelt. Eger solle durch die Festspiele zu einer Weihe st ä t t e deutscherBüh- nenkunst in den Sudetenlanden werden. Am Abend ging dann auf der Bühne der riesigen Festspielhalle im Egertal „Wallenstein" in Szene. Die führenden Rollen wurden von hervorragenden deut- scheu Bühnenkünstlern gespielt. (Sine zivile Fliegerreserve in England. London, 24. Juli. (Europapreß.) Die Schaffung einer Freiwilligen-Fliegerreserve auf breitester Grundlage wird unter dem Namen „Zivile Luftwacht" vom Luftfghrtministerium angekün- digl. Engländer und Engländerinnen im Alter zwischen 18 und 50 Jahren werden zum Eintritt aufgefordert, vorausgesetzt, daß die ärztliche Untersuchung ihre Eignung erweist. Dabei werden jedoch nur die gleichen Anforderungen gestellt, wie bei der Erteilung eines privaten Flugscheins. Die Ausbildung erfolgt an Kleinflugzeugen auf Kosten der freiwilligen Reservisten, sie sollen jedoch äußerst gering bemessen werden. Träger der Ausbildung sind Fliegerklubs und Fliegerschulen, die für jeden ausgebildeten Schüler einen Zuschuß von 30 bis 50 englischen Pfund (rund 375 bis 625 Mark) erhalten, je nach dem Typ der zur Ausbildung' verwendeten Maschine Die Reservisten selbst zahlen nur zwei Schilling und sechs Pence (etwa 1,50 Mark) für die Ausbildungsstunde, also etwa 20 Mark für den gesamten Lehrgang. Sie erhalten eigene Uniformen und müssen sich verpflichten, im Ernstfall sich den regulären Luftstreitkräften in jeder vorn Oberkommando für nötig erachteten Weise zur Verfügung zu stellen. Frauen sollen unter allen Umständen m einem solchen Fall nur zu Hilfsdiensten hinter der Front herangezogen werden. Die Gesamtleitung dieser Freiwilliaen-Organisation untersteht dem ehemaligen Luftfahrtminister Lord Londonderry, der mit dem Obersten Luftrat in Verbindung steht. Die Blätter weisen darauf hin, daß auf diese Weise cs möglich sein werde, innerhalb von zwei Jahren eine ungeheure Mannschaftsreserve für die die lv>l w*. tu «‘ Saber ÄS* rtz-P !-», r,.,6 io? WlMS ° @llK5 d--p-W 6* srfeÄ auch der noch '«Ä‘; r-Lr S'S Weit* K Mit bietet. Gauleiter Spreng« (5 war eines meiner Mr, uls rch m Lahr °uf eme> Ätsche Ostmark erl [eiter und Reichsstat Land ist. 3n M bonau, hatte der Er sowohl wie sein kleidung. Und doch I Hätte die Garderobe Wemhe übergebe Sprenger!" Die Frc Si« hatte unseren 1 Ms meine Frage, brn kenne, erklärte ,X M der Auto beim Sprenger degc (eiter also einzig v Spatenstich des Fi oefjaBffi hatten. D Jahren sofort wie! die Bevölkerung ten, daß sie da'dui gen für alle Zett-l lebnis nur am Rc aber es soll heute vir mit Recht stoh Lufbauleistungen, . ter Führung des 0 trachte. Wir wissen, daß fort werden will. 1 Hi-für alle Muh, Zeichen Erfüllun ften Forderung aus Milel hat er diesem fohen: „3tl steter r ter nationaWaP rang seine Ersvige Tatsachen sprechen streiten. All das, sprechen konnten, des Ausbaues sei können. Deshalb unseres fämpferif 8Qb unserem Tic d'e (Erfüllung". 3u biefem lamp *ltert stets gleich , M heute der Gai ms ihm bei der ehenden vielfälti । l eudige Gefolgfcha PMta. fteVi 1,1,3 Wtz (rblic Oerji 5um 54 ?a(ler Sprenje, 5 SfütfiDünfcf), ff$«rbäni, »utien Ä*;.' letiw. r wle,n st« «1! ihin hu 6pren Jenaer U r ^froher 6i*n» (en Eindruck der Gefahren des gegenwärtigen Rü-1 stungswettlaufes für die Welt sollten alle Möglichkeiten geprüft werden, um durch Abschluß eines internationalen Abkommens dem Rüstung? wettlauf ein Ende zu machen. Insbesondre sollt jede Initiative zum Abschluß eines Abkommens über die mit der ßuftbombarbierungju’ sammenhängenden Probleme unterstützt werden. In der Verlautbarung kommt zum Ausdruck, M man an der Arbeit der Genfer Liga meihr teilnehmen wolle, daß aber nach der bisher!«» Praxis und unter den gegenwärtigen Verhältnisse» bas Genfer Sanktionssystem — und zwar für alle Mitglieder der Genfer Liga — „nicht o b (i gc- kor i schen Charakter" habe. Schließt wünsche die Konferenz, daß her Genfer De red leine Tätigkeit, Konflikten vorzubeugen, und feint 2Irbeit hinsichtlich der internationalen ZusarnrnfN- I arbeit verstärkt. nachmittags auf den Eigergipfel. Damit ist zum ersten Male überhaupt die gefürchtete und gr, jährliche Eigernordwand von deutschen Bergsteigern' bezwungen worden. — Abgesehen von einigen I kleineren Steinschlagverletzungen befinden sich bin vier Bergsteiger wohlauf. Nach ihrem Abstieg vom Eigergipfel zur Station Eigergletschsr der Jungfraubahn erholten sie sich im Hotel Eiger, gletscher, wohin auch die anderen im Gebiet von Grindelwald weilenden österreichischen und Müm chener Kameraden geeilt waren. Der Münchener H e ck m e i e r erklärte, die Besteigung der Eigernordwand sei in der Haupffache ein Kampf mit dem Eise, die ganze Wandj sei fast nur Eis und wenig Fels, teilweise rage sie | sogar über. Auch die beiden Kamine aber Bergrisie, in denen die vier am Samstag und dann wieder am Sonntag aufstiegen, beständen fast gänzlich aus Eis.. Sie zu nehmen, war das schwerste ber , ganzen Nordwand-Bezwingung. Zahlreiche Lawi. n e n und Steinschläge gingen nieder. Am Samstag wären Harr ar und Kaspo. r e k ums Haar von einer Lawine mitgerissen roor« I den, als sie auf einem Eisfeld waren, während sich, Voerg und Heckmeier noch im Kamin be-1| fanden. Die beiden glaubten schon, ihre Kameraden ! feien in die Tiefe gerissen worden, weil sie fast eine! halbe Stunde lang nichts von ihnen sahen. Am Sonntag mußten wegen des Witterungsumschwun-1 ges die Pausen zwischen den einzelnen Lawinen! geradezu abgewartet und berechnet werden, um den Ausstieg durch den zweiten Kamin fortzusetzen. Das letzte Stück zum Gipfel ging dann völlig fent- recht in bie Höhe. Die Biwaks in der Nacht waren schlecht-und schwierig und konnten nur bank überlegtem Anseilen ausgehalten werden. Bei Bewältigung ber letzten 300 Meter vom großen Schneefelv, ber sogenannten „Spinne", bis zum Gipfel herrschte ein eisiger Sturm, der so stark war, daß sich bie vier kühnen Bergsteiger noch Erreichung des Zieles kaum aufrechterhalten konn- i ten. Sie traten schleunigst den Abstieg nach der! Station Eigergletschee an, der in etwa dreieinhalb V Stunden zurückgelegt wurde. Die Beisetzung der Königinmutter von Rumänien. B u ( a r e ft, 24. Juli. (Europapreß.) Aus 2fi' I laß der Beisetzung der Königinmutter M a r i a vr» Rumänien hatte die rumänische Hauptstadt Iraner- schmuck angelegt. Im Königspalast von Calea M> toriei begann die Trauerzeremonie mit einem Trauergottesdienst, den der Metropolit von Mrl- dau abhielt. Dann wurde ber Sarg in feierlichem Zuge auf einer Lafette nach dem Bahnhof cd» Mogofoaia übergeführt. Auf der vier Kilometer lan-J gen Strecke zum Bahnhof hatten sich laufen:)? von Menschen angesammelt. An der Spitze des | Trauerzugs schritt der Polizeipräfekt, dem ein I Ehrenkompanie des Hausregiments der Köniair j folgte. Auf einem Kiffen trug General Jlasievic die Krone der Königin. Dann folgte der Sarg au' her Lafette, dahinter ein Wagen mit unzählige Kränzen. Dann kamen König Karol und ein Reihe europäischer Fürstlichkeiten, darunter ber, Herzog von Kent und Prinzregen Paul von Jugoslawien. Deutschland n>n durch den Bukarester Gesandten Dr. Fabricirrsj der einen Kranz des Führers überbroch hatte, und den Chef des Protokolls, dem Gesandte Baron Dornburg, vertreten. Nach zwei Stund:r erreichte der Trauerzug den Bahnhof. Gegen Mitl-l fuhr der Zug mit dem Sarg nach Curtea de Arges wo der Sarg in der königlichen Familiengruft dortigen Klosters beigesetzt wurde. Leben gehört ihm, durch dessen Wirken bas Schicksal unser Volk wieder auferslehen ließ, unser Leben gehört ihm, mit dem der Herrgott war und mit dem der Herrgott sein wird. Das ist unser heißer Glaube. Wir danken dem höchsten, daß er den Tod alt der Vielen nicht vergeblich sein lieh. Wir danken ihm, dah er den Tod unserer Kameraden gesegnet hat durch den Sieg des Ideals, für das sie starben. 3n diesem Ideal ist Leben und Tod des deutschen Nationalsozialisten umschlossen. Es heiht: Adolf Hitler! heißt Deutschland! Gauleiter Klausner bittet bann Rubolf Heß, bem Führer bas Gelöbnis ber Nationalsozialisten ber Ostmark zu überbringen, baß diese heute und immerdar bereit sind, wenn es gilt, für bas Wohl, bie Freiheit unb bie Ehre bes Vaterlanbes bas Leben einzusetzen. Die toten Helben ber beutschen Ostmark sinb in bie Standarte „Horst Wessel" mit bem Namen bes Führers auf ben Lippen eingegangen. Ihr letzter Schwur ist auch unser Bekenntnis. Und so grüßen wir den Führer: Sieg-Heil! Das Deuffchlandlied unb das Horst-Wessel-Lied beschließen die erhebende Weihestunde. Auf dem festlich geschmückten Adolf-Hitler-Platz findet nun ber Vorbeimarsch ber Glieberungen ber Partei vor dem Stellvertreter des Führers statt. Neben bem Wagen bes Reichsministers haben bie Angehörigen ber 13 Hingerichteten Platz genommen. Unter ben vielen Marschblocks befinbet sich auch ber Bayreuth, 24. Juli. (DNB.) Arn Sonntag nahmen die Jubiläumsfestspiele zum Gebenken an den 12 5. Geburtstag Richard Wagners im Bayreuther Festspielhaus mit einer Ne u i n s z e- nierung von „Tristan und Isolde" ihren Anfang. Mit dem Führer sind Reichsminister Dr. Goebbels und zahlreiche weitere Persönlichkeiten des nationalsozialistischen Deutschlands erschienen. Die Feststadt Bayreuth hat ihr schönstes Festgewand angelegt. Alle deuffchen Mundarten und die Sprachen aus aller Herren Länder geben dem bewegten Leben und Treiben in den Straßen das Gepräge. Wenige Minuten vor 16 Uhr begibt sich der Führer mit seiner Begleitung vom Hause Wahnftied zum Festspielhügel. Tausende auf der festlich geschmückten Straße grüßen ben Führer mit stürmischer Begeisterung. Der Führer bankt für die Beweise der Liebe und der Treue ber Bevölkerung der Bayerischen Ostmark unb betritt dann bas Haus auf dem Festspielhügel. Am Eingangstor hießen Frau Winnifred Wagner, sowie Reichsminister Dr. Goebbels und Frau den Führer willkommen. Als der Führer mit Frau Winnifred Wagner, Reichsminister Dr. Goebbels und Frau Goebbels in seiner Loge erscheint, erweist ihm die im Hause versammelte Kunstgemeinde den Deutschen Gruß. Weiter bemerkt man unter ben zahlreichen Persönlichkeiten bes Staates, ber Partei, ber Wehrmacht unb bes Kunstlebens, die der ersten Aufführung bes Bühnenfestspiele beiwohnen, die Reichsminister Darrä und Dr. Frank, Reichsleiter Bormann, den bayerischen Minister- präsibenten Siebert, Staatssekretär Hanke, Generalbauinspektor Profeffor Speer, Reichsbühnenbilbner Professor Benno von Arent und Reichsbilbbericht- erftotter Professor Hofmann. Generalintenbant Staatsrat Heinz T i e t j e n , besten Massenregie in ber Bayreuther „Lohengrin"- Vorstellung sowohl in Berlin als auch zur Reichstheaterfestwoche in Wien ungeteilte Bewunderung fand, hat als Spielleiter ber „Tristan"-Aufführung dem bicht besetzten Haus ein neues Beispiel feiner ebenso ftilfidjeren wie geistvollen Jnszenierungs- kunst gegeben. Seine feinfühlige Gliederung ber szenischen Vorgänge unb bie vielfältige Schattierung im hoheitsvollen Spiel der einzelnen Darsteller zeigten, wie unter ber Führung von Tietjen ein ebenso lebenbiger wie werkgerechter Wagner-Sttl in Bayreuth gepflegt wird. Aufs innigste oerbanben sich mit biesen Regieabsichten bie Bühnenbilber und Trachten, bie Professor Emil Prätorius entworfen hatte. Die Naturpoesie des Walbbilbes im zweiten Akt unb die Meeresweite bes britten offenbarten ben Zuschauern bie mit sinnvollen Gegensätzen unb feinsten Färb- und Lichtwerten malerisch und räumlich überall gestaltende Phantasie bes Künstlers. Als musikalischer Leiter ber Erösfnungs- oorstellung^hat Staatskapellmeister Karl E l m e n= borff nach mehreren Jahren wieber seine Dirigententätigkeit in Bayreuth aufgenommen. Unter ber Stabführung biefes mit ben akustischen Verhältnissen des Festspielhauses vertrauten Dirigenten spielte bas prachtvolle Orchester mit einer Klangschönheit unb musikalischen Vollkommenheit, bie zu ben stärksten Erlebnissen jeder Bayreuther Aufführung zählen. Elmenborffs ausgewogene unb bei aller Lewenschaft vielseitige Auslegung des Musikdramas vereinigte sich mit einer sicheren Beherrschung ber Bühne. Hier stauben bem Dirigenten Sänger ersten Ranges zur Verfügung. Neben Frida Leider als einer Jsolbe von größtem barstellerischen Format unb Hohen gesanglichen Fähigkeiten fesselte vor allem Max Lorenz als Tristan. Der Künstler, ber ben Tristan zum ersten Male sang, oerbanb mit ber ihm eigenen Schauspielkunst eine gesangliche Leistung, bie im Helbischen wie im Lyrischen alle Anforberungen ber schwierigen Partie restlos er» füllte. Mit bem ftrömenben Wortlaut ihres Alts unb ihrer großen Erfahrung als Wagner-Darstelle» rin fügte Margarethe Klose auch die Brangäne in bas beherrschende solistische Dreigestirn dieser Aufführung ein. Jaro Prohaska als temperamentvoll spielender unb makellos fingenber Kurwenal unb Josef von Manowarbas persönlich profilierter König Marke trugen ebenso wie Martin Kremer, Fritz Wolff, Edwin Heyer unb ber von Friedrich Jung einftubierte Chor zu bem tiefen Eindruck bei, ber sich in ergriffenem Schweigen ber Zuschauer nach jebem Akt zu erkennen gab, bevor ber herzliche Beifall enbete. Der Führer bei ckouleiier Wächtler Bayreuth, 24. Juli. (DNB.) Der Führer stattete am Sonntagvormittag dery erkrankten GauBeginn der Bühnenfestspiele in Bayreuth „Tristan und Zsolde" in Anwesenheit des Führers. Unser Bild zeigt ben Führer im Park des Hauses Wahnfried in Bayreuth zusammen mit Frau Winnifred Wagner unb Wielanb Wagnex. — (Scherl-Bilberbienst-M.) Sturm ber Standarte 89, die am 25. Juli 1934 ben Marsch zum Bunbeskanzleramt unternommen hatte. Die Ostmark-Gauleiter vereidigt Am Sonntagnachmittag fand im Wappensaal bes Lanbhauses zu Klagenfurt bie feierliche Verewigung ber sieben vom Führer neuernannten Gauleiter ber Ostmarkgau e'burch ben Stellvertreter bes Führers statt. Gauleiter Bürckel sprach von bem tiefen Sinn ber Nationalsozialistischen Partei. Seinen Worten lag ber Gebanke zugrunbe, baß in unserem nationalsozialistischen Reich ber Partei als bem Lebensfaktor unseres Volkes eine hohe Verantwortung obliege. Die Partei sei gewissermaßen bie Initiative für die Exekutive, ben Staat. Von biefer hoher Auffassung von ben Aufgaben ber Partei ausgehend, bie bie Sicherung ber Ewigkeit ber Nation verkörpere, umriß Gauleiter Bürckel mit Klarheit unb Schärfe bie besvnberen Fvr - berungen, die an bas Hanbeln und Lassen ber Parteigenossen und vor allem bes politischen Leiters ber Partei gestellt sind. Dann sprach der Stellvertreter bes Führers R u - bolf Heß, nach ernsten Worten ber Mahnung an bie Bedeutung bes Eibes, ben sieben Gauleitern bie Worte des Eibes ber Parteiführerschaft vor, bie mit erhobener Schwurhanb seine Worte wieberholten und ben Eid ablegten. Mit ben Worten: „Geht nun hinaus in bie herrliche Ostmark unb wirkt nach bem Eibe, ben ihr soeben abgelegt habt, wirkt in Treue für ben Führer", schloß Rubolf Heß bie Verewigung. leiter unb Reichswalter bes NSLB.» Pg. Fritz Wächtler, im Stäbtischen Krankenhaus einen Besuch ab unb sprach ihm bie besten Wünsche für eine balbige Genesung aus. Gauleiter Wächtler überreichte dem Führer einen künstlerisch gestalteten Bildband über bie am 19. Juni eingeweihte Grenzlanbschule bes NSLB. in Neu- borf im Gau Bayerische Ostmark. Der Führer gab seiner Freube über bie Schulbauten bes NS^B. Ausbruck, unb nahm ben Bilbband mit Worten bes Dankes entgegen. Die Salzburger Festspiele eröffnet. „Die Meistersinger" in Anwesenheit von Dr. Goebbels. Salzburg, 23. Juli. (DNB.) Die Salzburger Festspiele mürben am Samstag mit ber Aufführung ber „M eifterfinger von Nürnberg" unter ber Leitung Wilhelm Furtwänglers in Anwesenheit von Reichsminister Dr. G o e b b-e I s unb zahlreicher führenber Männer ber Bewegung, bes Staates und bes Kunstlebens eröffnet. Durch bie mit Hakenkreuzfahnen übersäten Straßen ber Stabt wogte eine unübersehbare Menschenmenge, um Dr. Goebbels auf seiner Fahrt zum Festspielhaus zu begrüßen. Neben Dr. Goebbels waren in ber Ehrenloge bes Festspielhauses Reichsstatthalter Dr. Seyß-Jnquart, Reichsleiter Dr. Ley, bie Minister Dr. h. c. G l a i s e - Horst e n a u unb Dr. Hueber, Gauleiter Dr. Rainer unb ber Kommanbierenbe General bes XVIII. Armeekorps Beyer anwesenb. Ferner bemerkte man unter ben Zuschauern in großer Zahl Vertreter von Staat, Bewegung unb Wehrmacht unb viele Künstler, auch zahlreiche auslänbische Freunbe ber deutschen Kunst, vor allem Italiener unb Eng- länber. Prof. Furtwängler birigierte bie Wiener Philharmoniker. Walter Großmann (Berlin) verkörperte einen machtvollen Sachs. Unerreicht ist ber Davw Erich Zimmermanns (Berlin). Die Wiener Staatsoper stellte Herbert Alfens prächtigen Baß als Veit Pogner, Maria R e i n e i n g als Evchen, Fritz K r e n n als Koth- ner, Pirotska Tutsek als Magbalena. Alfreb I e r g e r s Beckmesser knüpft an größte Trabitio- nen in ber Verkörperung biefer Rolle an. Eine be- fonbere Ueberraschung bot ber Schwebe Svet Svanholm als Walther Stoltzing. Jubelstürme bankten für bie glänzenbe Darstellung unb bas her» üorragenbe Zusammenspiel. Glanzvoller Anstatt der Mnchener Feftfyiele. Uraufführung von Richard Strauß' „Friedenstag." Glanzvoll würben bie Münchner Festspiele 1938 am Sonntagabenb eingeleitet mit ber Uraufführung ber neuen Oper von Dr. Richarb Sttauß „F r i c» b e n 5 t a g". Man sah unter ben Zuschauern viele fubrenbe Persönlichkeiten aus Bewegung, Staat unb Wehrmacht sowie aus bem Kunstleben, an ber Spitze Reichsstatthalter Ritter von (Epp, Gauleiter Aus aller Welt sieben jungen g d croillt fei, den sudetenDeutschen Jokern n g e n auch nur in angemessener Form ent- d e ie tschecho - slowakische Regierung inroirf en wolle. Irgendwelche konkrete gegenzukommen. Der englische Premierminister erwiderte daraufhin, daß man englischerseits auf Folgenschweres Flugzeugunglück bei einer Truppenparade in Columbien. Bei der am Sonntag aus dem Truppenübungs- platz Santa Anna, 20 Kilometer von der columbia- nischen Hauptstadt Bogota entfernt, abgehaltenen alljährlichen Rlilitärparade stieh ein Kampf- flugzeug gegen bie präsidententri- büne und stürzte dann in die Masse der Zuschauer. 45 Menschen wurden gelötet und zehn weitere Verunglückte sind so schwer verletzt, daß sie wohl kaum am Leben erhalten werden können. Da das Flugzeug nach dem Absturz in Brand geriet, wurden sowohl die Toten wie die Verwundeten durch schwere Verbrennungen derart verstümmelt, dah es bei den meisten nicht möglich war, ihre Persönlichkeit feslzuslellen. Das Unglück ereignete sich vor den Augen des am 7. August aus seinem Amte scheidenden bisherigen Präsidenten Lopez und seines Rachfolgers Santos sowie zahlreicher Diplomaten. Die Parade war wegen der bevor- stehenden 400-Jahrfeier der Gründung Bogotas in besonders großem Rahmen aufgezogen worden. Zehn Tote bei einem Eisenbahnunglück in Belgien Kurz vor St. Truiden in der Provinz Limburg sprang ein Wagen eines Personenzuges in einer Weiche aus den Schienen und ritz einen Betonpfeiter einer Signalanlage um. Der Pfeiler fiel auf den Wagen, der vollständig zertrümmert wurde. Bisher gelang es, fünf Leichen zu bergen, während sich fünf Tote noch unter den Trümmern befinden sollen. Die Zahl der Verletzten wird auf über 20 geschaht. 4 lote bei einem Verkehrsunfall in Südfrankreich. In der Nähe von C a r c a s s o n e stürzte ein mit Optimismus in England. Oie Londoner Sonntagpresse zum sudetendeutschen Problem. Forderungen ober Anregungen wurden von keiner Seite gemacht. pariser Besprechungen. Paris, 24. Juli. (DNB.) Der englische Kriegs- Minister Höre B e l i s h a hatte eine Unterredung mit Ministerpräsident D a l a d i e r. Im franzö- ischen Kriegsministerium bewahrt man jedoch über riese Zusammenkunft größte Zurückhaltung. Die Blätter heben nichtsdestoweniger die Bedeutung der Unterredung hervor, denn nach dem Besuch des englischen Königspaares erfordere das politische Klima eine immer engere Zusammenarbeit der Generalstäbe der beiden Länder, um die Dispositionen der englisch - französischen Landesverteidigung genau auszuarbeiten. Höre Belisha gab dieser engen Zusammenarbeit durch die Erklärung Ausdruck, daß man die Fahnen der beiden Länder nicht mehr unterscheiden könne. Der amerikanische Schatzsekretär Morgenthau ist am Samstagnachmittag in Begleitung seiner Frau, seines Sohnes und seiner beiden Töchter i n Paris eingetroffen. Morgenthau erklärte Pressevertretern, er sei ohne Sekretär und ohne jedes Aktenstück, nur mit seinem Tennisschläger und seinen Golfschlägern bewaffnet, nach Frankreich zur Erholung gekommen: seine Besuche bei verschiedenen französischen Persönlichkeiten stellten reine Höflich- keitsakte dar. Immerhin ist bekannt geworden, dah eine Besprechung Mit dem FinanzMinister Mar- ch a n d e a u und dem Wirtschaftsminister Patre- n o t r e vorgesehen ist. (MB.) Nach nserenz der Ojbi,l nmmister von Selm iburg, Norwegen, Pi penhagen zusammen * Verlautbarung hem" | ation in Europa M ruhe, ober man M fer und StoatsinamM er vorliegenden ernWg werden. Die 1*1 der seien fir ihr«"« afionolen Webudl litten. Unter Den W| "ÄH! S S?®' | "SSt 11 k a f 9iao lenfA h« W : nicht ob M V ’&e n6 her Genfer Ä. rnationalen 5 r qönig'nmutl" , nänien. jainmlltter | r wetf>P° «ch WSit",1;. LI ft wA S trug ^r %£li i nn - ®en seien: für KotoiH ür den Zusammen!:» ler 1, für andere A» i seien jedoch Fabrik: Jluffielbs in Birinch „Observer" bejeiirs kühn". Er werbe, icvj inbe, Gnglanb in th- betn, ba er es jebni iglidjen werbe, bra rKvnierG, t vor Rüstmgh' Im Gegensatz zu allen bisherigen amtlichen Er- klärungen meldet „People" als einziges englrsches Blatt, die Pariser Gespräche hätten zu neuen englisch • französischen Abmachungen geführt. Der neue Vertrag, schreibt „People , stelle die Wiedergeburt und zugleich die (Erweiterung der alten „(Entente coröiale" bar. Die beiden Mächte verpflichteten sich darin zu gegenseitiger Hilfeleistung gegen jeden Angriff ganz gleich^ von welcher Seite ein solcher Angriff komme. Weiter verpflichteten sich die beiden Mächte, sich chrersetts jedes Angriffs zu enthalten, während England gleichzeitig erkläre, daß chm aus Frankreichs Bündnissen mit Sowjetrußland und anderen Staaten keinerlei Der- pflichtungen erwachsen dursten. Endlich werde der neue Vertrag, wie „People" meldet, auch eine englisch - französische Zusammenarbeit im Fernen Osten zum Schutze her Interessen beider Länder vorsehen. Oie tschechische presse schweigt. Prag, 24. Juli. (DNB.) Eine vom Tschecho- Slowakischen Pretzbüro ausgegebene Meldung über die Ratschläge, die der französische Außenminister dem tschecho-slowakischen Gesandten in Paris zur Weiterleitung an seine Regierung erteilte, wird in der tschechischen Presse zum Teil überhaupt mcht gebracht, zum Teil an recht versteckter Stelle oder verstümmelt wiedergegeben. Nur hier unb da kommt in den Ueberschriften die richtige Erkenntnis über die neue Wendung schamhaft zum Ausdruck. Man lieft u. a. Titel wie ,Hn England und Frankreich hegt man Zweifel an unserem guten Willen" ober „Frankreich sieht es gern, baß die böhmischen Deuffchen nicht vor fertige Tatsachen gestellt werden" usw. Der Führer gratuliert NSG. Zum 54. Geburtstage übersandte der FührerÄdolf Hitler Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger am Sonntag folgendes Tele- aramm: „Nehmen Sie zu Ihrem Geburtstag meine besten Glückwünsche entgegen". Auch von der Führerschaft der Partei, ihrer Gliederungen und ange- schlossenen Verbände, sowie von allen Teilen der Bevölkerung wurden dem Gauleiter die herzlichsten Glückwünsche übermittelt. Schon am frühen Morgen bot das Rhein-Mainische Landesorchester einen Musikvortrag. Hierauf brachten HI. und ID. mit Fanfarenklängen dem Gauleiter den Geburtstagsgruß der Jugend. Anschließend spielte die Kapelle des JR. 81 ein Ständchen und der BDM. erfreute (Bauleiter Sprenger mit lustigen Ziehharmonikada^ bietungen. Im Laufe des Vormittags sanden sich bei Gauleiter Sprenger zahlreiche Gratulanten ein, die ihm die besten Glückwünsche zum Geburtstage übermittelten. Den Abend verbrachte Gauleiter Sprenger in froher Kameradschaft im Kreise seiner Mitkämpfer. ©topellauf eines türkischen ll-Bootes in Kiel. K i e l, 23. Juli. (DNB.) Aus der Germa n i a - Werst in Kiel lief das erste der von der türkischen Marine der Firma Krupp in Auftrag gegebenen U-Boote vom Stapel. Dieser Neubau ist das erste auf einer deutschen Werft nach dem Kriege in Auftrag gegebene Kriegsfahrzeug der türkischen Flotte. Außer den türkischen Gästen waren zum Stapellauf mit dem türkischen Botschafter H a m d t Arpag und dem Unterstaatssekretär Said H a l- man der Kommandierende Admiral der Marine- station der Ostsee, Admiral Albrecht, sowie Vertreter von Partei und Staat erschienen, 9tad) Sin« sprachen des Betriebsführers der Germania-Werft Direktor Schrödter und Unterstaatssekretär Said Halman, in denen die freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland unb bie Wertung beutscher Arbeit unb Technik zum Ausdruck gebracht wurden, wurde das Schiff durch die Gattin des Unterstaatssekretärs, auf den Namen „Süldiray" getauft. Gauleiter (Sprenger. Zum 54. Geburtstag am 24. Juli. NSG. Am Sonntag beging Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger seinen 5 4. Geburtstag. Uns allen, die wir im Rhein-Main-Gebiet zu seiner ; Gefolgschaft zählen, dem gesamten Gau Hessen- , Nassau ist dieser Festtag unseres Gauleiters Anlaß ; zur herzlichsten Gratulation. Nationalsozialisten waren nie gute Geburtstagsdichter, und das ist gut so. Nicht zuletzt aber roütbe unser Gauleiter selbst solche Dichterlinge entsprechend beurteilen. Die schlichte, ja fast herbe Einfachheit unb Selbstverständlichkeit seiner Pflichterfüllung >st ihm auch hier Maßstab für fein Urteil. Wir wollen daher heute auch keine Aufzählung jener Leistungen bringen, bie durch den revolutionären Willen und die Tatkraft des Gauleiters das Rhein-Main-Gebiet weit über die Grenzen des Gaues bekannt gemacht haben. Auch das persönliche Lebensschicksal unseres Gauleiters ist bekannt. Sein Einsatz für Deutschland im großen Ringen des Weltkrieges, sein frühes Eintreten für Adolf Hitler unb seine Idee, sein fanatischer Einsatz in der Zeit des Kampfes und schließlich sein entschlossenes und erfolgreiches Handeln in der nationalsozialistischen Aufbauarbeit, die so wie ftüher auch heute stets jenen unbeugsamen Willen verspüren läßt, der noch jedes Hindernis überwand. Das alles weiß die Bevölkerung des Gaues Heft sen-Nasfau. Dieses Wisien aber macht die Reihen der Nationalsozialisten stolz, und dies wiederum kann uns unser Gauleiter nicht verwehren, daß wir ihm bei der Ueberbringung unserer Glückwünsche zugleich in ehrlicher Gefolgschaftstreue sagen, daß wir auf ihn stolz sind. Aus seinen nie erlahmenden Arbeitseifer, seine stets jugendliche Frische und Schwungkraft, seine Großzügigkeit in der Beurteilung der Schuld "anderer, kurz, auf das Vorbild, bas er uns als nationalsozialistische Führerversön- lichkeit bietet. Gauleiter Sprenger ist diese Persönlichkeit, und es war eines meiner schönsten Erlebnisse in diesem Jahr, als ich in Begleitung des Gauleiters im Frühjahr auf einer Dienstreffe in die befreite deutsche Ostmark erleben durfte, wie bekannt (Bauleiter und Reichsstatthalter Sprenger im deutschen Land ist. In Linz, der Gauhauptstadt von Oberdonau, hatte der (Bauleiter ein Casä ausgesucht. Er sowohl wie seine Begleitung waren in Zivilkleidung. Und doch sagte beim Verlassen der Gaststätte die Garderobenfrau, die dem (Bauleiter feine Reisemütze übergeben hatte, „Dös war doch der Sprenger!" Die Frau war nie im Reich gewe'en. Sie hatte unseren (Bauleiter vordem nie gesehen. Auf meine Frage, woher sie Gauleiter Sprenger öe*m kenne, erklärte sie frisch und selbstverständlich: einen Kanal. Vier Insassen kamen ums Leben, die drei anderen erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Schweres verkehrsunglück in der Schweiz^ Unmittelbar vor der Haltestelle Therwil der Bir- sigtal-Bahn ereignete sich ein schwerer Zusammen, stoß zwischen einem aus Schlettstadt (Elsaß) kommenden Autobus und einem Motorwagen oer Bir- sigtal-Bahn. Als der mit 48 Personen besetzte Auto- bus in Richtung Basel fahrend, die Linie der Birsig- tal-Bahn überguerte, wurde er von einem ebenfalls in Richtung Basel fahrenden Motorwagen der Birsig- tal-Bahn erfaßt. Der Motorwagen bohrte sich dabei in die rechte Seite des Gesellschaftswagsns und riß dessen Wand fast in ihrer ganzen Länge auf. Gleich- zeitig wurde der Führersitz Der Bahn eingedruckt. Der Motorwagen entgleiste, sein Führer wurde schwer verletzt. 17 Insassen des Autobusses wurden verletzt. Schwere Unwetter in Amerika. Schwere Stürme an der Atlantik-Küste Nordamerikas und landeinwärts bis Texas verursachten mei- [enmeite Ueberschwemmungen und riesige Ernteschäden. Der Eisenbahn- , und Autoverkehr wurde stellenweise lahmgelegt. Bisher sind z w an« z j a Personen ertrunken. Bei Woodbridge (Connecticut) stürzte ein Bombenflugzeug der Ma- rine im Sturm ab, wobei die drei Insassen den Tod fanden. Im Neuyorker Bezirk sind mehrere Ausfallstraßen überflutet; Tausende von Automobilisten blieben in den Wassermassen stecken. Ueberfchwemmungskataslrophe in Dschehol. „Nu, von der Autobahn, die hat doch Der Führer beim Sprenger begonnen." Sie kannte unseren Gauleiter also einzig von den Bildern, die den ersten Spatenstich des Führers zur Reichsautobahn fest- gefjaltm hatten. Dies allein genügte, um iyn nach Jahren sofort wiederzuerkennen. So eng verbindet die Bevölkerung Persönlichkeiten mit ihren Werken, daß sie dadurch in ihrem Erinnerungsvermögen für alle Zoft-rn haften bleiben Ein kleines Erlebnis nur am Rande eines größeren Geschehens, aber es soll heute erzählt sein, um zu betonen, daß wir mit Recht stolz sein dürfen auf die gewaltigen Aufbauleistungen, die der Nationalsozialismus unter Führung des (Bauleiter^ in Hessen-Nassau vollbrachte. Wir wissen, daß der (Bauleiter Dafür nicht gefeiert werden will. Denn er selbst sieht Den schönsten Lohn für alle Mühe unD allen Einsatz in Der er« folgreichen Erfüllung Der alten nationalsozialistischen Forderung aus Der Kampfzeit. In einem Leitartikel hat er Diesem jüngst foIgenDen Ausdruck verliehen: „In steter revolutionärer Entwicklung ging der nationalsozialistische Aufbau vor sich unb errang seine Erfolge auf allen Lebensgebieten. Die Tatsachen sprechen dafür, keiner kann es mehr bestreiten. All das, von dem wir einst nur gläubig sprechen konnten, hat in den vergangenen Jahren des Aufbaues seine erste Verwirklichung erfahren können. Deshalb zählt diese Zeit zu der chönsten unseres kämpferischen Lebens. Denn jedes Gelingen gab unserem Glauben recht und unserem Sehnen Die Erfüllung". Zu Diesem kämpferischen Leben, das unseren Gauleiter stets gleich jung erhalten hat, beglückwünscht ihn heute der (Bau Hessen-Nassau mit Dem Gelöbnis, ihm bei der Verwirklichung Der noch bevor- stehenDen vielfältigen Aufgaben jene unbedingte freudige Gefolgschaft zu leisten, Die in Der Eidoer- vflichtung wie in unseren bereiten Herzen ihr bindendes Gesetz erblickt. Nationalspanischer (Sieg an -er Estremadura-Front. Burgos, 25. Juli. (DNB.) In der Provinz Estremadura hat im Morgengrauen des Sonntags die Abteilung Des Generals Saliquet ihren Vormarsch in südlicher Richtung fortgesetzt und ist 10 Kilometer tief oorgebrungen. Die Abteilung Des Generals Queipo De Liana stieß nach Norden vor und besetzte Die Stadt Castuera, die 32 000 Einwohner hat. Durch dieses rasche Vordringen Der beiden nationalen Abteilungen waren die innerhalb der Frontausbuchtung stehenden Bolschewisten abgeschnitten. Nach der Vereinigung Der beiden Heeressäulen in Campanario begannen Die Nationalen mit Der Säuberung Des abgeschnittenen (Bebietets. Sie besetzten Dillanueva Dela Sorena, Die Stadt Don Benito, wo sich Das Hauptguartier der Bolschewisten befunDen hatte, Die Stadt Medellin sowie die Ortschaften Quintana, Esparragosa und Zalamea. Obwohl die Truppe unter der ungewöhnlichen Hitze sehr zu leiden hatte, wurde Der Gegner fast völlig aufgerieben. Am Sonntag konnte ein Bereich von 2780 Quadratkilometer mit 23 wichtigen Städten und Dörfern mit einer Gesamteinwohnerzahl von 400 000 erobert werden. Unter Den großen Mengen an Kriegsmaterial, das erbeutet wurde, befanden sich auch Geschütze, Maschinengewehre, Panzerwagen und zwei große Munitionslager. Bisher konnten über 1000 rote Gefallene gezählt werden. Die Zahl der (Befangenen läuft auf mehrere 1000 Mann an. Der Operationsplan, der von General Franco entworfen war, sah eine Offensive von neun Tagen vor, die schon in dreieinhalb Tagen durch geführt werden konnte. Die in die Berge geflüchteten Einwohner kehrten wieder zurück, als sie die Flaggen Der nationalen Truppen erblickten und bereiteten ihren Befreiern stürmische Huldigungen. Unter Den (Befangenen befinDen sich auch zahlreiche Volksfront- führer unb politische Kommissare, Denen Die Flucht durch bie überraschend schnell Durchgeführten Operation unmöglich gemacht wurde. haben die große Stahlbrücke zwischen Dschehol und Kupeiku im Zuge Der Bahnlinie Dschehol— Peking fortgerissen. Der Oberbau der Bahn, die erst kürzlich eröffnet wurde, ist auf weiten Strecken völlig zerstört worden, so daß Der gesamte Eisenbahnverkehr eingestellt werden muhte. Eine Wiederherstellung Der Bahnstrecke ist erst nach Abließen des Hochwassers möglich. Polizei und Mi- itär nahmen Den Kampf gegen das Hochwasser auf. London, 24. Juli. (Europapreß.) Der durch \ Die Entwicklung Der vergangenen Woche ausgelöste 1 Optimismus beherrscht nach wie vor die gesamte < englische Presse in einem nur selten erlebten Maße. , BesonDers Die Der Regierung nahestehenden Blätter, , wie „Observer", „Sunday Times" und „Sunday Disvatch" sehen in Den Pariser Gesprächen einen ' Auftakt für eine Verständigung unter der Voraussetzung allerdings, daß es gelingt, Die f u D e t e n « 1 deutsche Frage in einer für alle Parteien befriedigenden Weise zu lösen. Aber auch Die Aussichten hierfür werden fast durchweg als günstig beurteilt, ohne daß ganz klar wird, worauf diese Hoffnungen sich gründen. Anscheinend rechnet man jedoch Damit, Daß Die tschecho-slowakische Regierung unter englisch-französischem Druck nachgeben wird. Jedenfalls ist man sich klar darüber, Daß die Vorschläge Der tschecho-slowakischen Regierung in Der heutigen Form keine geeignete Der- handlungsgrundlage Darstellen unb Prag Den berechtigten ForDerungen Der Sudetendeutschen sehr viel weiter entgegenkommen muß, ehe eine Lösung der ganzen Frage in den Bereich Der Möglichkeiten gerückt wird. Im „Observer" betont Garvin, die ffchecho-slowa- kische Regierung habe das Nattonalitäten-Statut vorsätzlich verschleppt. Nach allem, was man heute von diesem Statut wisse, sei es ein „überkluges und kompliziertes Doku» men t", das lediglich Darauf berechnet sei, im Auslande auf Die Sympathien für Die Tschecho-Slowakei zu wirken, aber im Grunde allen wichtigen Fragen ausweiche und nicht einmal für eine vorübergehende Lösung die Grundlage biete. Der ganze Plan liefe darauf hinaus. Die Herrfchaftder Tschechen über bie Deutschen aufrecht zu erhalten unD Die grundsätzliche Deutsche ForDerung nach Selbstverwaltung beiseite zu schieben. Aus Dieser Haltung ergebe sich die NotwenDigkeit, Daß sich die europäischen Staatsmänner unD vor allem bie englische Regierung mit Der suDetendeut- schen Frage befaßten. — „Sunbay D i s p a tch" schreibt, bie tschecho-sowakische Regierung befinde sich in einem schweren Irrtum, wenn sie sich einbilde, England und Frankreich würden sie unter allen Umständen stützen. Die englische Regierung beobachte die Haltung Prags mit kritischen Blicken. Times stellt fest, baß zwar eine leichte Entspannung eingetreten sei, daß sich aber gründ- • sätzlich nichts geändert habe. Auf Dem Wege zu einem Abkommen gebe es immer noch vier lote bei der Explosion einer Feuerwerkskörpersabrik. Durch die Explosion von Feuerwerkskörpern ist eine Feuerwerkskörpersabrik in Novoli (Süd-Apu- lien) eingestürzt. Unter ihren Trümmern haben vier Arbeiter den Tod gefunden. Deuffche Fliegererfolge in Italien. Bei Der Preisverteilung für die bisher abgeschlossenen Wettbewerbe des III. 3n ter nationalen Jtalien-Rundfluges erhielt Christian Dietrich den 1. Preis in Der Steiaprufung sowie im Zuverlässigkeitswettbewerb. In der Derbrauchsprüfung erhielten Die Deutschen Alsfeld und Riechers Den 2. unb 3. Preis, während Friedrich, Mayer und Jacobs im Zuverlässigkeitswettbewerb noch Öen 2. bis 4. Preis für Deutschland erwarben. An dem von Wettbewerben freien Samstag begaben sich Die 19 im Wettbewerb befinDlichen Konkurrenten nach DeneDig, wo Sonntag ab 16.30 Uhr mit Der Schnelligkeitsprüfung die große internationale Flugsportwoche ihren Abschluß fand. Jüdisch- Rauschgisthändlerbande in Paris ausgehoben. Der Pariser Polizei ist es gelungen, eine um- fangreiche Rauschgifthändlerbande auszuheben, de- ren Haupt bezeichnender Weise der Rabbiner von Brooklyn (Neuyork) gewesen tfl Die ;roße Schwierigkeiten; zwischen Dem tschechischen Angebot und Den sudetendeutschen ForDerungen bestehe noch eine weite Kluft. In Dieser Erkenntnis würDen Chamberlain unb Halifax sich nicht Damit begnügen, abzuwarten, bis Der Zusammenbruch komme. In einigen HauptstäDten suche man nach Mitteln zu einer Lösung, Die Aussicht auf Erfolg hätte. Wenn Die Regierung Die NotwenDigkeit von Zugeständnissen an Die SudetenDeutschen unterstrichen habe, so habe sie Dabei doch nicht die andere Seite Des Problems au» Dem Auge verloren: nämlich Die Aufrechterhallung Der Unversehrtheit des tschechischen Staates. Auch „Daily Teleegraph" schreibt, in britischen Regierungskreisen sei man sich Darüber klar. Daß sich an der tatsächlichen Lage zwischen Der Prager Regierung unD der deutschen Minderheit bisher wenig geändert habe und daß Die Verhandlungen zum Endstadium noch weit entfernt seien. Eine Richtigstellung. Chamberlains Unterredung mit Botschafter von Dirksen. Berlin, 23. Juli. (DRV.) Lin großer Teil der englischen INorgenpresse hatte an den Besuch des Botschafters von Dirksen beim englischen Premierminister am Freitag allerhand Vermutungen geknüpft und muhte von angeblichen deutschen Vorschlägen und Angeboten zu berichten. Die englische Regierung hat sich Samstag mittag veranlaßt gesehen, dieser Flut von teils falschen und teils tendenziösen Berichten entgegenzutreten. hierzu erfahren mir von unterrichteter Seite: Der deutsche Botschafter v. Dirksen wurde lgeii. ,e'9et6triN ?*■ «4 V erklärte x- ntlne obe » W ’8 unb den s q ss )ar bQ5f£an(iIil «*» Hieb«, li ®e,I sie fast e;l ^erungsumschlvM *net ®id)en,um 1 Hilden $1 ?nnt5|li enl Sm* in d-r -rH % ,om‘ 3 h hu 22 2^ = "st y A- O o‘55 ra .cidßL ;2u5.|c5jä' •v° IV 2' Mein diesjähriger Sommer-Schluß-Verkauf bietet außergewöhnlich günstige Kaufgelegenheit Größere Posten Korseletts, HüfteniiaUer, Büstenhalter sind im Preise bedeutend herabgesetzt. — Beachten Sie mein Schaufenster! Korsetten geschäft W. Hornung Seltersweg 58, neben Gloria-Palast 4953D G LORIS Montag Ab heute Beachten Sie bitte den Gesucht zum 15. i 1 Augusto.i.Sevt. I KaufgesucheJ GnHcnahilRn 1 A. . .. JJL"’ Verkauf: Markt 16 WsgeWn Gebrauchte Empfehlungen"] essen Die führende naturkundliche Monatsschrift! weil besonders fett und zart 500 Gramm Ausstellungsraum Mäusburg 4 (C. Berg) an, bei Herzklopfen, Unruhe, Schlaflosigkeit, Ner vosität usw. 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