Dlat. '? X1\ un« en» '"'«he und )en brach, J1 Darren ? ”°n drei , ^ugend- Ir{r heften "ostüh- Jl Süden" Wörthersee" ! ungetell- , der lelQng und ln9 wurde Turnver- n der Ber- >n ff? °us ^wohnten nsall. Der- ersreu- ! gegenüber auf 85,16 jw „Sieg- llen Teilen Karr. Men Em- it vom Freien Square 1 ehemaligen rundenkampf g. Gelang es e Schmeling wurde, den • Damit hat Max Baer neisterschasts- n. 1:0). Lollarer Elf nis entjpra^ Die Lollarer ten Löhr Er» ig bemerkbar >g: K. Ziegler; itel, Kreilings W. Ziegler an. iten der Gaft- bwohl die Lok n Ehrentreffer 1 bodj ernstlich M üe Gastgeber eramentvoller man fogleid), in ben elften durch einen MM llgl Rasda iqung, zu ihrem 11 erten die GM I wurden längere unb die Lollarer chtigen Schüssen I er die verstärkte | »affte, meifterte I Saft alle »0« en ihres Schluß' allein zu »«' rangperi°d-,.°> ■ntreffer oe* ! jur ßoüar gmf ollar etmas * Qaftgeber, SSetle»’?! n sie Diel' S™‘ | J rtum nusgrt® ml*in- K i ; auch WJW n Abstand«" roititfl öS m im B-'i Macht 'X ,jZ ®,r,P Mfe 18 k> A.%* k t» r HeW r,.5. 5iI 1“. v «tinaeck^. 22.10: rnatiTÄ chen on ZS'-'" erbinDl“6''" ) , sS-Z Nr.20 Erstes Blatt 188. Zahrgang Dienstag, 25. Januar 1938 tr|d)emi rüg ltch, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild Die Scholle Monotr-Sezugsprets: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Zernsprechanfchlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten Anzeiger Sieden Postscheckkonto: Sranffurt am Main 11688 Mchener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Prüft und Verlag: vrühlsche Universttätsdruckerei «.Lange In Gießen. Lchristleitung und SeschSftsstelle: Schulftraße 7 Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,Uhr des Vormittags Grundpreise für I mm höhe für Anzeigen von 22 mm Brette 7 Rps.. für Text» anzeigen oon7Omm Breite 50Npf.,Platzoorschrift nach oorh. Vereinbg.25"/a mehr. Ermäßigte Grundpreise: Stellen-, Vereins», gemeinnützige Anzeigen sowie em» Ipaltige Gelegenheitsanzei» gen 5 Rpf., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B 9er mexikamsche Oelfrieg. Don Jrih Albrecht. Mexiko, Januar 1938. Der seit 20 Jahren zwischen der mexikanischen Regierung und den ausländischen Gesellschaften bestehende Oelkonflikt ist durch die Ereignisse der letzten Monate in eine neue interessante Phase getreten, deren endgültiger Verlauf sich heute noch nicht voraussagen läßt Die wiederholten Streiks der mexikanischen Oelarbeiter in den Jahren 1936 und 1937 sowie die im November 1937 verfügte Annullierung umfangreicher Oelkonzessionen der amerikanischen Standard Oil Co. und die Uebertragung dieser Konzessionen auf die „nationale E r d ö l Verwaltung" schienen das Ende der amerikanischen, wenn nicht überhauvt der ausländischen Oelgesell- schaften in Mexiko herbeiführen zu wollen Nur wenige Tage nach dem zuletzt erwähnten Ereignis wurde die Oeffentlichkeit durch ein Abkommen zwischen der mexikanischen Regierung und der zum englischen Shell-Konzern gehörenden Mexican Eagle Dil Co. überrascht, durch das dieser Gesellschaft umfangreiche, lange Zeit umstrittene Erdölkonzessionen in dem Gebiet von Tuxpam zugesprochen wurden. Zwar hat die „Mexican Eagle" sich die ihr zugesprochenen Konzessionen durch eine ungewöhnlich hohe Beteiligung der mexikanischen Regierung an der Produktion der zu erbohrenden Quellen erkauft und, bei gleichzeitiger Uebernahme gewisser Verpflichtungen zur Förderung der staatlichen Erdölindustrie, sich zu einer zusätzlichen festen Abgabe von 2000 Kubikmeter Rohöl täglich für die Dauer von fünf Jahren verpflichtet. Aber trotzdem dürfte der Preis kaum zu hoch sein, da die Reserven der in Frage stehenden Oelfelder von Troncones, Potrerillo, Poza Rica und Poza de Cuero auf 600 000 000 metr. Tonnen geschätzt werden. Die „Mexican Eagle" rechnet jedenfalls damit, daß sie ihre Erzeugung aus diesen Feldern um täglich 60 000 Faß erhöhen kann, womit ihre Gesamtproduktion, die bereits jetzt mehr als 60 v. H. der mexikanischen Erdölförderung ausmacht, sich fast verdoppeln würde. Da die Regierung fast gleichzeitig ein Finanzabkommen mit einem englischen Konsortium schloß, mit dessen Geld, Material und technischen Hilfe die nationale Oelindustrie organisiert werden oll, erweckt es den Eindruck, als ob die Engländer ndgültig im Kampf um das mexikanische Oel über >ie Amerikaner gesiegt hätten. Die politische Trag- veite dieses Sieges wird unterstrichen durch ein in xut informierten Kreisen der Hauptstadt umlaufen- tes Gerücht, nach dem die britische Admiralität hinter dem englischen Finanzkonsortium stehen soll, während die Beziehungen der Shell zur kritischen Regierung als mehr oder weniger amtliche Bindungen dargestellt werden. Auf Grund der erwähnten Abkommen rechnet vermutlich die „Mexican Eagle" mit der künftigen Unterstützung oder mindestens wohlwollenden Haltung der mexikanischen Regierung in bezug auf die sch immer wiederholenden Streiks und die in ihrer Gesamtheit unmöglich zu erfüllenden Forderungen ter Arbeiterschaft. Die Regierung dürfte in Zukunft wegen ihrer starken Beteiligung an der Produktion der „Eagle" zweifellos ein erhöhtes Interesse an dem reibungslosen Arbeiten dieser Gesellschaft haben. Ob sich diese Erwartungen der Shell erfüllen werden, läßt sich vorläufig allerdings roch keineswegs übersehen. Ein vor kurzem ergan- oener Schiedsspruch des nationalen Arbeitsausschusses in dem Konflikt zwischen der Arbeiterschaft unb den fremden Oelgesellschaften legte jedenfalls kiesen ohne Ausnahme fast untragbar scheinende Lasten auf. Die Gesellschaften haben erklärt, die reuen Löhne und Arbeitsbedingungen n i ch t an- rrkennen zu können. Einige amerikanische Ge- kllschaften haben sogar bereits ihre Arbeiten emge- lellt und die Arbeiter entlassen. 18 000 Oelarbeiter rohen nunmehr mit einem neuen Streik, mb man fürchtet Gewaltmaßnahmen der Arbeiter, falls die Oelgesellschaften sich weiterhin weigern, die Bedingungen des Schiedsspruches anzuerkennen. Noch verwickelter und undurchsichtiger ist die Loge durch einige überraschende Ereignisse der jüng- ften Zeit geworden, die auf eine bevorstehende reue Verschärfung des Kampfes gegen die fremden Gesellschaften hinzudeuten scheinen. So erklärte Präsident Cardenas in seiner Neujahrsbotschaft, der mexikanische Staat beabsichtige nicht, das fremde Kapital auszuschließen, fordere aber einen größeren Anteil an den Erträgnissen der fremden Oelgesellschaften. Unter Hin- veis auf das mit der „Mexican Eagle" geschlossene Abkommen erklärte er, daß durch dieses die Rechte d's mexikanischen Staates voll gewährt würden unb daß die Abgaben im Einklang mit den natio- rolen Interessen auf einer gänzlich anderen Grundlage als bei den durch frühere Regierungen gewahr- ftn Konzessionen festgesetzt worden seien. Daß die Oelpolitik des Präsidenten, die er durch die erwähnten Aeußerungen zu verteidigen suchte, acht nur in weiten Kreisen des mexikanischen Volkes, sondern auch von Mitgliedern der Regierung selbst mißbilligt wird, beweist der am 3.3a= mar erfolgte Rücktritt des Wirtschafts- und des 3anenministers. Da der neu ernannte Wirtfchafts- minifter Buenrosto als ein erbitterter Gegner b(r ausländischen Oelgesellschaften und als Verfechter einer nationalen Oelpolitik und Fürsprecher b(r Oelarbeiter bekannt ist, erwartet man mit Be- 'timmtheit eine weitere Verschärfung des Kampfes zn t- n, .’n rb iie im ch n, d» m xt Kr. Ab- jum icn. igt ben >rze eck- its- besten i m llen sie An- «ach er s, :eft- ön- ben -ber oße nb lle un r ° ts- >es ?5» j r 'Alt rg en ch- iu- len er :be ttz >33 en. er» )en ilfe» ttag nts tobt ajor ber» vill- ihre rzen nter bie ben, über der renö n. ü n - orps die ein Lauben Zehr- n e r i Es- Musch, Gießen, Hochschulmeister im Boren. Die Universität Gießen, die mit mehreren Wettkämpfern an den Wettbewerben um die Deutsche Hochschulmeisterschaften beteiligt war, konnte aus Greifswald einen schönen Erfolg gemeldet erhalten. Krausch (Gießen), der als Favorit für die Universität Gießen im Boxen, und zwar im Leichtgewicht, in den Ring ging, konnte entsprechend den gehegten Erwartungen den Sieg in dieser Gewichtsklasse erringen. Er setzte sich in vier harten Kämpfen durch und sicherte sich damit den Titel. Krausch erwies sich als einer der technisch besten Boxer des Meisterschaftsturniers und errang den Sieg verdient. Seiner Ausdauer, seiner Schnelligkeit und Standfestigkeit hatten seine Gegner nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Krausch, der im Laufe des heutigen Dienstags von Greifswald zurückkehrt, wurde für den Meisterschaftskampf sorgfältig vorbereitet. Er befand sich seit einiger Zeit in der- Obhut des Leiters des Sportamtes der NSG. „Kraft durch Freude", des Sportlehrers Feldhus, dessen Name als Box-Trainer besten Klang hat. Krauschs Erfolg ist gleichzeitig ein Erfolg seines Trainers. Der entscheidende Kampf. Der Entschei^ungskampf Krausch gegen Wagner (HfL. Dortmund) fand als Höhepunkt am Sonntagmittag vor der Siegesfeier in der Stadthalle in Greifswald vor etwa 1500 Zuschauern statt. Das Programm hatte für den Nachmittag die besten Leistungen der Meisterschaften vorgesehen, und Krausch zeigte in den Vorkämpfen gegen N o r d - mann (Leipzig) und Grafe (Marburg) ein so großes technisches Können, daß der Entscheidungs- tampf auf den Nachmittag verlegt wurde, der auch mit dazu dienen sollte, für den Sport zu werben. Krausch ist heute ohne Zweifel unter den Boxern der Studenten der technisch Beste. Trotzdem stand sein Sieg in Frage, da er sich im Kampf gegen Nordmann, der im Vorjahre Zweiter wurde, den Daumen so verletzte, daß er seine Rechte kaum mehr einsetzen konnte. Der Kampf gegen Wagner verlief äußerst dramatisch. Wagner griff vom ersten Augenblick an, und seine harten Schläge fanden zunächst ungeteilten Beifall. Krausch blieb in der ersten Runde durchweg in der Verteidigung; er vermochte zwar mit seiner Linken gegen den herandrängenden Wagner die Distanz zu wahren, mußte aber die Runde an Wagner abgeben. In der zweiten Runde änderte sich das Bild. Krauschs Linke kam mehrmals gut durch und zeigte deutlich Wirkung beim Gegner. Er versäumte zwar die Ausbeute der Schläge durch Nachsetzen, vielleicht aber lag es daran, daß er rechts nur schwach schlagen konnte; auch zeigte es sich bei der letzten Runde dann, daß die Kraftreserven entschieden. Die zweite Runde ging klar an Krausch. Die dritte und entscheidende Runde übertraf an Heftigkeit die vorhergehenden. Wagner versuchte mit allem Einsatz einen K.-o.-Schlag anzubringen und vermochte anfänglich für sich einen kleinen Punktvorsprung herauszuholen.' Aber Krausch behielt die Ruhe; mit einemmal kam überraschend die Rechte Krauschs doch heraus und traf haargenau. Von da an beherrschte Krausch die Lage, ging aber auf den sicheren Punktsieg aus und ließ sich durch den angeschlagenen Gegner nicht verleiten, sich eine Blöße zu geben. Die Siegerverkündigung wurde vom Publikum, dessen Sympathien bald durch die technische Ueber- legenheit und ruhige und faire Kampfweise Krauschs zu ihm übergegangen waren, begeistert ausgenommen. Son denGslansivMeverbenin Sl.MH und mGarmisch L«-, Die mit Spannung erwarteten Endkämpfe der Europa-Meisterschaften im Eiskunstläufen in St. Moritz brachten in der Kür Leistungen, die mehrfach wahre Begeisterungsstürme auslösten und teilweise schärfste Kämpfe zwischen den Bewerbern ergaben. Im Einzellaufen der Männer konnte Felix Kaspar (Oesterreich), den man links sieht, den Titel vor dem Engländer Sharp gewinnen. Im Paarlaufen trug das brandenburgische Meisterpaar Inge K o ch- Gürfther N o a ck (Mitte) den Sieg davon und rückte damit in die Weltspitzenklasse auf. In Garmisch konnte der deutsche Eisschnellaufmeister Willi S a n d n e r - Müncheü (rechts) auch in diesem Jahr wieder seinen Titel erfolgreich verteidigen. — (Schirner-M.) Fußball-Ergebnisse der Kreisklassen. Großen-Buseckl — VfB. - Reichsbahn Gießen I 0:4. Ein faires, ruhiges Spiel, bei dem der Sieg für die VfBer von Anfang an feft- tand. Heuchelheim — Klein-Linden 2:1. Die Klein-Lindener wehrten sich tapfer, doch auf dem Heuchelheimer Platz ist nicht gut gewinnen. Alten-Buseck — Rüddingshausen 2:1. Gin sehr mageres Ergebnis für die Alten-Busecker, zumal auf eigenem Platze. G r o ß e n - L i n d e n — Steinbach 7:0. Die Großen-Lindener waren in guter Fahrt und schos- en dem Gegner ein Tor schöner wie das andere. 1900 Gießen H — Li chl 0:1. Ein sehr har« tes Spiel. Lich blieb glücklicher Sieger. VfB.-R. Gießen II — Leihgestern l 3:0. Die VfBer schlugen die Leihgesterner eindeutige 2. Kreisklasse. Treis — Oppenrod 4:0. Die Treiser Mannschaft ist in guter Form und ließ den Gegner noch nicht einmal das Ehrentor erzielen. Muschenheim — Göbelnrod 7:3. Es gab einen harten Kampf. Mit 1:1 ging man in die Halbzeit. Dis zweite Halbzeit sah jedoch Muschenheim stark im Vorteil. Das Endresultat lautete 7:3 für Muschenheim. Wirtschaft. Opel-Export 1937 gegen Vorjahr mehr als verdoppelt! Die Adam Opel AG. in Rüsselsheim kann berichten, daß sie ihren Export von 15 705 Wagen im Jahre 1936 auf 32 611 Wagen im Jahre 1937, oder um 107,6 v. H. steigern konnte. Diese Ziffern spiegeln den ungewöhnlichen Erfolg der Bemühungen um die Auslandsmärkte im Interesse der Erhöhung des Devisenanfalls für die deutsche Wirtschaft wider. Die volle Bedeutung der Exportleistung von beinahe 33 000 Wagen läßt sich jedoch erst ermessen, wenn man berücksichtigt, daß die Gesamterzeugung von Opel im Jahre 1932 nur knapp 21 QOO Wagen erreichte, daß also im Jahre 1937 das Ausland allein 50 v. H. mehr Wagen ausgenommen hat als Inland und Ausland im letzten Jahre vor der Machtübernahme zusammen. Eindrucksvoller können die Exportleistungen der deutschen Automobil-Industrie und der außerordentliche Aufschwung, den die Kraftverkehrswirtschast im Dritten Reich erfahren hat, wohl kaum unter Beweis gestellt werden. Rhein-Mamische Börse. INillagsbörse still. Frankfurt a. M., 24. Jan. Die »Börse entbehrte jeder Anregung. Da auch die Aufträge aus dem Publikum weiterhin gering waren, lagen die Aktienmärkte zum Wochenbeginn nahezu ge- chäftslos. Die Kurse entwickelten sich erneut etwas uneinheitlich und unterlagen im Verlaufe leichten Schwankungen, wobei die führenden Werte etwas anziehen konnten. AEG. erhöhten sich bei etwas besseren Umsätzen von 116,50 auf 117,50 (116,40), IG.-Farben von 159,65 auf 160 (159,75). Am Montanmarkt bröckelten die meisten Papiere etwas ab, Hoesch 114,25 (11'4,50), Mannesmann 114,50 (115), Ilse Genuß 132,13 (132,75)7 Rheinstahl und Vereinigte Stahl blieben behauptet mit 143 ozw. 112,90. Weiter befestigt waren Adlerwerke Kleyer mit 116,50 und später 116,75 (116,25), ferner erholten sich Demag um 0,75 o. H. auf 143,50, Deutscher Eisenhandel um 0,25 v. H. auf 149,75 und Feinmech. Jetter um 0,50 v. H. auf 103,50, Daimler bröckelten 0,25 v. H. ab auf 140. Schuckert notierten nach Pause v v. H. schwächer mit 176,50 und Scheideanstalt gingen auf 252,50 bis 252,25 (253) zurück. An den übrigen Marktgebieten kamen während der ersten Bösenstunde keine Abschlüsse zustande. Der Rentenmarkt lag ebensalls sehr ruhig. Kleine Umsätze entwickelten sich vorerst nur im Freiverkehr in Kommunal-Umschuldung zu unv. 95,20. 4proz. Rentenbank-Ablösung gingen mit 94,10 (94) um. Dekosama Altbesitz bröckelten 0,40 v. H. ab auf 135,50, andererseits Oberhessen Provinz 0,50 v. H. höher mit 138,50. Der Pfandbriefmarkt hatte bei sehr kleinen Umsätzen unveränderte Kurse, auch die übrigen festverzinslichen Werte wiesen kaum Veränderungen auf. Industrie-Obligationen bröckelten eher lssicht ab. Im Verlaufe hielt das stille Geschäft auf der ganzen Linie an. Im allgemeinen ergaben sich keine Abweichungen, weiter erhöht waren IG.-Farben mit 160,75 nach 160, Adlerwerke Kleyer mit 117 nach 116,50. Verein. Stahl gewannen 0,13 v. H. auf 113. Stärker erhöht, doch ohne besonderen Umsatz waren Demag mit 145,50 bis 146,25 nach cmfmigs 143,50. Die später notierten Papiere zeigten Veränderungen innerhalb eines Prozentes. Je 1 v. H. niedriger lagen u. a. Gesfürel, Lahmeyer, Feldmühle Papier und Kali Salzdetfurth, ferner gingen Buderus auf 129 (129,75) zurück, etwas fester u. a. Reichsbank mit 211,75 (211,25), Conti Gummr mit 193 (192,25), Felten mit 134,50 (133,75). Abendbörse sehr ruhig. Die Zurückhaltung hielt an, so daß auch bi0 Abendbörse nur kleines Geschäft verzeichnete. Die Haltung war gegen den Mittagsverkehr wenig verändert, ebenso zeigten die wenigen zur Notiz gekommenen Papiere nur mäßige Abweichungen. en meisten Papieren lag kein Umsatz zugrunde. Nachfrage verblieb in Adlerwerke Kleyer zu unv. 117, ferner zogen Demag noch 0,25 v. H. an auf 14b,50. Goldschmidt wurden 1 v. H. höher notiert mit 142, während Iunghans 0,75 v. H. nachgaben auf 125^ IG.-Farben blieben bei 1 einigen Umsätzen mit 160,65 (160,75) etwa behauptet, Scheideanstalt 0,2., v. H. leichter mit 252. Bon Montanwerten waren Mannesmann 0,25 v. H. erholt auf 114,75, Buderus mit 129, Verein. Stahl mit 113, Rheinstahl mit 143,25 und Deutsche Erdöl mit 144 lagen unverändert. Sonst notierten u. a. Moenus mit unv^ 125, Gesfürel mit unv. 147, Schuckert mit uno« 176,50, Bekula mit 169,25 (169), Bernberg mit unverändert 141, MAN. mit stno. 129, Bankaktien kamen wie mittags zur Notiz. Schramm Lack waren 0,50 v. H. höher mit 138. Der Rentenmarkt lag unverändert still. 6proz. IG.-Farben bröckelten 0,25 v. H. ab auf 130,75; Reichsbahn-DA. unv. 129,40. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M., 24. Jan. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen W 13 211, W 16 214z 2B 19 218„ W 20 220; Roggen R 12 193, R 15 196, R 18 200, R19 202 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Futterhafer nicht notiert. Weizenmehl, Type 812, W 13 29,30, W 16 29,40, W19 29,40, W 20 29,75; Roggenmehl/ Type 1150, R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Frachtausgleich. Welzenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W 13 10,75, W 16 10,90, W19 11,10, W20 11,20; Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R18 10,40, R19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstatipn. Sojaschrot, Palmkuchen, Erdnußkuchen, Treber (getr.) 14, Höchstpreis ab Erzeugerstation, Trockenschnitzel, Heu, Stroh nicht notiert. • Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 25. Ian. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 872 Kälber, 89 Härnrnel, 18 Schafe, 5050 Schweine. Es kosteten: Kälber 30 bis 65 Mark, Härnrnel 30 bis 46, Schafe 20 bis 42, Schweine 49,50 bis 56,50 Mark. — Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Härn- rnel und Schafe langsam. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die Handballkämpse des Sonntags Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a ZIL 9:6 (5:2) 3:5 19:6(7:3) Spvgg. 1900 Gießen — Tv. Rath To. Münchholzhausen — Mtv. Gießen To. Lützellinden — Tuspo Niedergirmes 1860 Marburg — To. Hörnsheim durch diesen Sieg noch nicht wesentlich verbessert hat, so besteht doch noch Hoffnung, zu weiteren Punktgewinnen zu kommen. Der Mtv. Gießen hatte in Münchholzhausen alle Mühe, die Oberhand zu behalten, zumal der gegnerische Tormann die bestgemeinten Angriffe zunichte machte. Zum anderen verschoß der Sturm- der Platzmannschaft eine Reihe von sicheren Sachen, so daß die Gäste zum Schluß als glücklicher Sieger den Platz verlassen konnten. In Lützellinden gab es ein regelrechtes Schützenfest. Die einheimische Mannschaft war in bester Verfassung und bot besonders in der zweiten Halbzeit eine Gesamtleistung, die zu den besten Hoffnungen Anlaß gibt. Kein Wunder, daß die Gäste da nicht mitkonnten, trotzdem sie sich die beste Mühe gaben. Hörnsheim hatte diesmal Pech. Beinahe wäre es auch diesmal zu einer Ueberraschung gekommen. Denn der Ausgleich und das Führungstor lagen in der Luft, und mir dem Umstand kann Marburg den Spielgewinn verdanken, daß Hörnsheim mit Ersatz antrat und etwas zu spät zum Endspurt überging. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt oeschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v H.. Lombardzinsfuß 5 o. H. Blitz II mit Herbert Pfaue - Kruse. Der Bob wurde in der Bayernkurve aus der Bahn getragen und Kruse mußte verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Tilelkämpfe im Viererbob erst später. Die deutschen Viererbob-Meisterschaften, die am Dienstag in Garmisch-Partenkirchen durchgeführt werden sollten, wurden auf einen späteren, noch unbekannten Termin verschoben, um den Teilnehmern Gelegenheit zum Training zu geben. Dafür gilt der Dienstag als Trainingstag. Eine Nachmeldung ist noch aus England eingegangen. 85 Teilnehmer beim Langlauf... Der 18-Kilorneter-Langlauf (Spezial und Kombination) im Rahmen der Wintersportwoche in Garmisch-Partenkirchen wird am Freitag mit Start und Ziel im Skistadion am Gudiberg ausgetragen. Acht Nationen beteiligen sich an ihm mit 85 Läufern. Deutschlands stärkste Waffen. sind M. Wörndle, W. Bogner, G. Meergans, die in dieser Reihenfolge starten und den ausgezeichneten Polen Bronislaw Czech hinter sich haben, ferner Eisgruber, Gumpold, Hechende r g e r , Zeller und Leupold. Die bekanntesten Ausländer sind Gröttumsbraaten und Jverfen (beide Norwegen), Marusarz und Karpiel (beide Polen), Demez und Scalet (beide Italien) und der HdW.-Läufer Bleidl. 9:8 (5:1) Wenn man auch mit einem Sieg von 1900 gerechnet hatte, so wußte man doch, daß Roth eine Mannschaft stellt, die sich so leicht nicht schlagen läßt. Diesmal nun war 1900 auf der Hut, stellte sich von vornherein entsprechend ein und gewann verdient. Wenn sich auch die Lage der Gießener In der Gauklasse des Gaues Hessen hat der letzte Sonntag eine Reihe von Überraschungen gebracht, die vielleicht für die zukünftige Gestaltung der Dinge von ausschlaggebender Bedeutung sein werden. So ist es Wetzlar gelungen, auf dem gefährlichen Platz des To. Kirchbauna zu gewinnen, während andererseits der vorjährige Gaumeister, Tuspo Bettenhausen, in Kassel eine empfindliche Niederlage erlitt. Dadurch aber hat sich Wetzlar auf Grund seines besseren Torverhältnisses an die Spitze gesetzt, die es nun zu verteidigen gilt. Nicht anders ging es auch in der heimischen Staffel der Bezirksklasfe. Es kam eine Reihe von Ergebnissen zustande, mit denen man kaum gerechnet hatte. Garmisch-Partenkirchen: Meisterschastskämpfe im Zweierbob. Arn Montag stand die U. Internationale Wintersportwoche in Garmisch-Partenkirchen im Zeichen der Kämpfe um die Meisterschaft im Zweierbob. Bei acht Grad Kälte traten die Teilnehmer bereits am frühen Morgen auf der Olympia-Bobbahn am Rießersee zum ersten Lauf an. In ihrem Bob NSKK. VI nahmen die Titelverteidiger Fischer- Thie lecke von der Mvtvrbrigade Thüringen den Kampf auf. Als schärfster Gegner erwies sich der von Major Zahn gesteuerte Bob „Fram-Enkel"; dabei bestritt Major Zahn das Rennen mit einer Knöchelverletzung, die ihn beim Ein- und Aussteigen stark behinderte. Fischer-Thielecke gingen gleich im ersten Lauf voll aus sich heraus und erzielten mit 1:27,49 Minuten eine Zeit, die nicht mehr unterboten wurde. Major Zahn kam auf 1:28,29 Minuten. Im zweiten Lauf setzte Major Zahn alles auf eine Karte und raste in 1:27,55 Minuten durchs Ziel. Doch reichte auch diese gute Zeit nicht zum Siege, da der Thüringer Bob mit 1:28,09 Minuten zwar etwas langsamer war, aber doch noch einen kleinen Dorsprung hielt, der zum Siege reichte. Mit 2:55,58 Minuten eroberten Fischer-Thielecke abermals den deutschen Meistertitel. Pech hatte im zweiten Lauf der Schierker Bob K Frankfurt a. M. Berlin Frankfurt a. M. Berlin Schluß- kurs Schlußk. Abendbörse Schluß- kurs Schluß! Mittagbörse Schlußkurs Schlußk. Abend- börse Schlußkurs Schlußk. Mittag- - börse^ Darum 22-1 24.1. 22-1. 24-1. Daium 22.1. 24.1. 22.1. 24.1. 5% Deutsche Reichscmleihe v. 1927 4% Deutsche Reich-anl. von 1934 4*4% Deutsche Reichsschatzanwei- 101,6 99,25 99,6 99 100,5 100,4 99,9 130,25 138 100 100 99,25 99 135,9 100 99,25 102,1 111,4 135,25 82 83 129,4 211,25 121,5 126,75 113,9 101,65 99,25 99,6 99 106,4 100,5 100,25 99,9 130,15 138,5 100 101,9 100 99,25 99 135,5 100 99,25 101,75 102,25 111,4 135 81,75 84 129,4 211,75 134,75 121,5 126,75 113,9 101,65 99,25 99,6 100,7 100,5 99,9 130,1 100 99,25 135,75 100 102,13 134,5 140 83 83,25 129,4 211 135,75 121,5 126,75 113,9 101,65 99,25 99,6 106,75 100,9 100,65 99,9 130,1 137,5 100 100 99,25 135,75 100 102,25 1 135,13 i 139,5 ; 82,9 83 1 129,4 1 212 ! 135,75 ! 121,5 126,75 1 113,9 Accumulatoren-Fabrik.......14 Aschaffenburg Zellstoff........6 Bemberg.............. 0 Bekula............. 8 140 141 169 129,75 165 192,25 140,25 144 253 167,75 131 142,5 159,75 133,75 148 141 49,5 173 114,5 155 160,5 132,75 112,5 118,5 122 95,75 115 157 145,5 231,5 143 126 152,5 173 213,75 217 112,9 60,5 112 149,25 140 141 169,25 129 164,5 193 140 144 252 168 130 143,25 160,65 134,5 147 142 49,5 114,25 154,75 161 132,13 112,25 118,25 121 96 114,75 146 231,5 143,25 125,5 151,5 172 176,5 217 113 60,5 112 225,5 140 140,65 169 129,5 192,25 140 122,25 144,25 168 131 142,5 159,75 133,75 148,5 141 49,5 175 114,65 155,5 160,73 133,25 112 118,75 158,25 122 114,9 157,75 146,4 110 231,5 129,75 143,5 125,4 152 173 177 101,13 213 113 60,5 112 148,75 29,75 140 ,4 140,9 169,5 129 191,5 140 122,65 143,75 167,75 130,5 143,5 160,75 134,75 147,5 142,13 173 114,13 155,25 160,5 132,65 112 118,5 158 121,25 114,9 146,25 110,5 231,5 143 125,65 152 • 171 176,65 101,25 212,5 218 113 60,65 112,25 149,5 29,5 *yz% Deutsche Reichsschatzanwei- sungen von 1935, 11. Folge ... 4%% Deutsche Reichsichatzanwei- sungen von 1936, III. Folge .. 6*/z% Dvung Anleihe von 1930 .. /z% Preuß. Gold-Komm. R. 20 22 .Januar 24 .Januar 22 .Januar 24.Januar Amlt'ch' Rvuerui g vt mit ch Jiotieiung Amtliche Rvnerubg AmiticheRoiierung «Weir Br--- fielt Br>e «fielt Brie> «fielt Briei Buenos Aires............. 0,727 0,731 0,727 0,731 Japan.................... 0,723 0,725 0,723 0,725 Brüssel................... 41 ,98 42,06 41,98 42,06 Jugoslawien.............. 5,694 5,706 5,694 5,705 Rio de Janeiro ............ 0 140 0.142 0.140 0.142 flsio ................... 62,37 62,49 62 37 62,49 Loten.................... 47.00 47,10 47,00 47,10 Wien ................. 48,95 49,05 48,95 49,05 Kopenhagen............... 55,40 55,52 55,40 55’52 Lissabon.................. 11,27 11,29 ',27 ii ,29 Danzig................... 47,00 47,10 47,00 47,10 Stockholm................ 63,97 64,09 63,97 64,09 London .................. 12 41 12,44 12.41 1? 44 Schweiz .................. 57 87 57 49 57,49 helsingfors................ 5 4R5 5'495 5*485 5.495 Spanien ................ 14 .49 14 51 14,51 Paris.................... 9 288 8 729 Holland.................. 138 40 188 fiR Budaveik................. Italien................... 13,09 13/11 13,09' 13,11 Reuyott .................. 2,483 2,487 2,483 2,487