;n?e[(Mport. KrtWes 6'S' ÄS8 f&äH 5< Dänemarks, stroemerb. De en. er üRS SSL ,Ke führenden ^'lchen Mann, bestritt in der •r belegte beim 1 Zweiten Platz !ßn^en schweize« ran5 benötigte **«s, l?8> ■Xj Sr.- EZ beiden' n. °- imm Land. 6: SyW Iten. 8.10: Gym- utter turnt und schreck durch dar ^n Preis von 12: Mittagskon« gskonzert (Fort. /Siebe ist Selig. Kleines Konzert, stankfurt o. M.! phon unterwegs, roher Preis von l. 3m Lager der utsprecher. 19.10: drauschen. Eine iler, Wälder uni' lasmusik. Froher ch Ludwig JA 15: Motoren ms [hing unb Tanz. delikat M & Gramm 01 'M 651 1b i" 18 de letli arteu Freitag, 22.ZUNM8 188. Zahrgang HrJ69 Erstes Blatt Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrühlsche Untverfilätrdruckerei «.Lange in Sieben. Schristleitung und Seschästsftelle: Schulftratze r nehmen. ie- ,// Polen zur tschechischen Minderheitenpolitik nesch zerstöre. Rede von Rudolf schen Sender Heß wird über alle deut- übertragen werden. wird der Stellvertreter des Füh- er- im vor- Warsch au, 22. Juli. (DNB.) Zur tschechischen Minderheitenpolitik schreibt die amtlichen Stellen nahestehende Iskra-Agentur: Der tschechoslowakische Staat in seiner jetzigen Gestalt habe sich als Bluff erwiesen, und die so geräuschvoll betonte Demokratie sei nur ein bequemer Vorwand für die Herrschaft der Marxisten. Der Staat habe seine L e b e n s p r o b e nicht bestanden und sei zu einem bedrohlichen Mittelpunkt der Beunruhigung in Europa geworden. Das angekündigte Nationalitätenstatut werde seit zwei Monaten in der Prager Küche zubereitet, aber es habe den Anschein, als ob das politische Komitee der tschechischen Minister seine Zeit nicht nach der Arbeit an dem Statut, sondern der Suche nach Vorwänden widme, um dieses Statut solange wie möglich hinauszuzögern. Benesch habe die schwierige Situation, in der sich Polen im Juli 1920 befand, ausgenutzt, um Polen gegenüber eine Grenze zu schaffen, durch die 200 000 Polen dem tsch ech o - slowakischen Staat einverleibt wurden. 1925 habe Benesch in Warschau ein Liquidationsabkommen unterschrieben, aber nach seiner Rückkehr nach Prag habe er in dem polnischen Siedlungsgebiet eine Politik der gewaltsamen Tschechi- sierung betrieben. Benesch habe sich als kein guter Prophet erwiesen, als er 1927 erklärte, daß er sich nicht an ein Polen binden könne, das mit Deutschland Pommerellens wegen, mit Litauen des Wilna-Gebietes wegen und mit der Sowjetunion wegen der Ostgebiete in einen Krieg geraten werde. Er habe damals nicht vorausgesehen, daß im Jahre 1938 d e r Anschluß kommen werde und infolgedessen eine Situation, die die mürben Grundlagen des falsch aufgebauten Werkes Masaryks und Be- „Seine Lebensprobe nicht bestanden Gauleiter Eigruber und Oberbürgermeister Wolkers- dorfer begrüßt wurde. Auf der Fahrt zum Landhaus wurde der Minister von einer großen Menschenmenge begeistert begrüßt. Nach dem feierlichen Empfang durch den Gauleiter und die Landeshauptmannschaft im Steinernen Saal begab sich Dr. Goebbels mit den führenden Männern des Gaues auf den Poeftlingberg. Anschließend fuhr der Reichsminister, immer wieder von der Bevölkerung freudig begrüßt, nach Leonding, wo er am Grabe derElterndesFührers einen Kranz niederlegte. Dr. Goebbels verließ dann vom Linzer Flugfeld aus wieder den Heimatgau des Führers. Gedenkfeier für die Gefallenen der Ostmark. Rudolf Hetz wird von Klagenfurt aus zum deutschen Volk sprechen. Berlin, 21. Juli. (DNB.) Am kommenden Sonntag, dem 24. Juli, findet in Klagenfurt eine Kundgebung statt, auf der R u d o l f heß 6er Toten gedenken wird, die auf ost märkischer Erde ihr Leben für Großdeutschland gegeben haben. Insbesondere dient die Feierstunde der Erinnerung an die 13 Nationalsozialisten, die als Opfer des Versuches der nationalen Erhebung in Oesterreich vor vier Jahren hingerichtet wurden. Deren Ange- : hörige werden in Klagenfurt anwesend sein. Die Oer Prager Zensor an der Arbeit. Prag, 21.Juli. (DNB.) Am 19. Juli verfielen allein 66 sudetendeutsche Zeltungen und Flugblätter der Beschlagnahme, dazu 14 reid)5- deutsche, am 20. Juli wurde mit 153 Beschlagnahmungen relchsdeuts ch ।r -Z et Jungen und Zeitschriften em gewisser Rekord errieft. An beiden genannten Tagen sind tm ganzen 245 sudetendeutsche Zeitungen und Flugblätter und reichsdeutsche Zeitungen und Zeltschnsten beschlag- Der Hoangho oder „Gelbe Fluß', der "Kummer Chinas", durchbricht zur Flutzeit alle Jahre tellenweise die „V o l k s" - D e i ch e, die die nachten Aecker und Wohnstätten der Menschen vor ihm chützen sollen. Solche Ueberslutungen Heineren Umfangs werden aber von einer leidgewohnten Bevölkerung über den Kreis der Betroffenen hinaus kaum beachtet. Alle 80 Jahre werden auch die „amtlich e n" Deiche, die für Flutschäden minderen Grades einen Spielraum von 8 bis 13 Kilometer Breite zwischen sich lassen, zerrissen und dann kommt es zu jenen großen Ueberschwemmungen, bei denen die , Opfer nach Hunderttausenden zahlen. Alle 180 Jahre, so behauptet die Ueberlieserung weiter, komme es zu Laufänderungen großen Stils wobei die Berge der Halbinsel Schantung den Strom bald nördlich, bald südlich von ihr mun- den lassen. Da ein Unglück nie allein kommt, so wer- den vor jeder neuen Katastrophe die Deiche und Dämme jahrelang vernachlässigt, während die Regierung sich verschlechtert und Unruhen ausbrechen. Die Ueberschwemmungen können sich einige Jahre regelmäßig wiederholen, bis schließlich eine neue kraftvolle Regierung der durch fo viele Aderlässe geschwächten Kraft des Stromes wieder für absehbare Zeit Herr zu werden vermag. Menschliche Willkür spielt bei den großen Katastrophen aber immer nur eine nebensächliche Rolle, auch wenn es zuweilen vorkam, daß ein Feldherr einen Damm durchstechen liefe, um mittel- ober unmittelbar die entfesselten Fluten für sich kämpfen zu lassen. Es ereignete sich auch dann eine grofee Heber». > schwemmung, wenn eine solche nicht „fällig war. So konnte im Jahre 1687 ein Tatarengeneral, der i die Stadt Kaifeng belagerte, diese wohl unter Wasser > setzen, indem er die Dämme zerstören liefe, die sie > vor dem Hoangho, der in einer Entfernung von , einer Meile in größerer Höhe vorbeifließt, schützen, aber die Fläche, die überschwemmt wurde, blieb verhältnismäßig klein. Deshalb kann auch bei der ge- genwärtigen Katastrophe nicht davon die Rede sein, daß sie durch Kriegshandlungen entfesselt wurden. Japaner und Chinesen beschuldigen sich gegenseitig, die Hand dabei im Spiel gehabt zu haben,- und lebe Partei beteuert ihre Unschuld. Handlangerdienste mögen bewußt oder unbewußt von der einen oder anderen Seite dem Unheil geleistet worden sein, aber im großen und ganzen besetzte „General Hoangho" aus eigener Machtvollkommenheit Schlachtfelder, auf denen die feindlichen Heere monatelang erbittert miteinander gerungen hatten. Wieder, wie so oft, erwies sich der Strom als eine völkerschicksal- geftaftenbe Kraft. Man könnte, so rechnet der Geograph Schmitt- Henner, aus den im Laufe eines Jahres vom Hoangho mitgeführten festen Material einen Würfel von 800 Meter Seitenlänge bilden. In 24 000 Jahren würde es ausreichen, das Gelbe Meer in Land zu verwandeln. Tatsächlich ließ sich feststellen, daß seit Marco Polos Zeiten die Küste in der Gegend von Tientsin um etwa 50 Kilometer gegen das Meer vorrückte, d. h. jährlich um mehr als 100 Meter. Im Zeitsinne der Geologen gesprochen, kann es also nicht „lange" her sein, wo die Provinz Schantung ganz vom Meer umschlungen und die nordchinesische Ebene ein Meeresarm war. Die Mündung des Hoangho lag damals noch erheblich weiter westlich als Kaifeng. Meereswogen tosten noch über Hopei und Honan hinweg und schlugen brandend an die felsigen Obsthänge der Berge Schansis. An der Mündung warf der Hoangho, wie noch heute, Erdbarrikaden gegen das Meer auf und schob sie mit Hilfe nachdrängender Schlamm-Massen immer weiter vor. Das Meer wich im Laufe von Jahrzehntausenden immer weiter zurück. Ueberschwemmungen im Mündungsgebiet halfen nach. Staubbeladene Stürme aus den innerasiatischen Wüsten setzten die aufbauende Arbeit fort, wo nun festes Land aus den Fluten auftauchte. Regengüsse beschleunigten den Niederschlag der vom Winde aus dem Innern fortgetragenen Staubmassen. Erne Grasnarbe wuchs um die Wette mit ber sich über ihr bilbenben Staubschicht empor, inbem bie Wur- -ein unten abstarben unb sich weiter oben neu bildeten So entstand in der aus dem Meere auftauchenden Ebene d e r „L ö ß", ber heute als ungemein poröse, buntelgelbe Erbscholle Norbchina samt ben Bergen Schansis unb Schensis wie ein Tuch über- rieht. Der Hoangho, ber bie Abwässer ber bergigen Lößgegenben sammelt, erhielt nach ber Färbung ber in ihm aufgelösten Löß-Massen ben Namen „Gelber Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer ois 8K/eUt)t des Vormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Npf.. für Text- anzeigen von70mm Breite bORpf.,Platzvorschrist nach Dorh.Dereindg.25"/. mehr. Ermäßigte Grundpreise: Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzei« gen 5 Rpf., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts-u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabfchlüsie Staffel B Diktator Hoangho Don Otto Korbach. Sicherung ves Arbeitsplatzes im sudetendeutschen Wirtschaftsgebiet Gefahr der Tschechisierung im böhmischen Kohlenrevier. Die Stammväter des chinesischen Volkes waren Jäger und Hirten, die vor rund 5000 Jahren aus der Gegend des Kunlün am Hoangho entlang erobernd vordrangen und die in der Ebene sitzenden Miao- und Li-Stämme unterwarfen. Die Besiegten trieben schon Ackerbau und hatten bronzene Waffen und Geräte. Der Begründer der ersten Dynastie, zu der sich bie Herrschaft chinesischer Stammeshäuptlinge verbichtete, war derselbe „Große 9) ü", ber jene „Sintflut" überroanb, von ber bie Sage kündet. Es war im 23. vorchristlichen Jahrhundert zur Zeit des Herrschers Yao. „Der Kaiser sprach", heißt es im „Schuking", „Die Wasser der großen Flut übersteigen die Hügel, umfassen bie Berge und drohen den Himmel zu stürmen. Das hilflose Volk stöhrll und jammert. Giebt es einen fähigen Mann, den ich damit betrauen kann, diese Plage zu meistern? Man empfahl ihm Kwan, der sich neun Jahre lang ver- gebend abmühte, die Aufgabe zu lösen Auf Anraten des Ministers Shun wurde er von seinem Sohne YÜ abgelöst, dem es gelang, die Flüsse planvoll zu regulieren und einzudeichen. Zum Lohn ernannte ihn Shun, zu dessen Gunsten Yao abdankte, zu sei- krlch-vtt tLgllch. außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Glefeener Familienblätter Heimat im Bild • Die Scholle Monatr-Vezugspreir: Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr , -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Zernsprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnach- richten: Anzeiger Sietzea Postscheckkonto: Frankfurt am Main 11686 Am Nachmittag rers die feierliche Vereidigung der neu nannten Gauleiter der Osimark Wappensaal des Landeshauses in Klagenfurt Prag, 2±. unter dem Verdacht verhaftet, an einem Attentat beteiligt gewesen zu fein, bei dem ein Chinese namens T. V. Dan verwundet worden war. Damals vermutete man, daß T. D. Van nur irrtümlich angeschossen worden war, während der Anschlag dem nunmehr ermordeten Vanchisen gegolten hatte. mir erst später bewußt und kam erst später über I fall". Ein netter Vorschlag ist die „Anlegung eines mich. Der dreizehnjährige Knabe übte das hüpfende! Planschbeckens im Garten . — Ganz auf die prak- und wippende Schaumstück ein, das den huschenden tischen Bedürfnisse in der Kinderstube ist der Aus- und heimlichen Schleicherschritt von Mädchenfüßen I satz „Erziehung zur Gesundheits- und Körperpflege nachahmte. Ich muß es später viel gespielt haben;!beim Kleinkind" abgestellt. — Das Heft enthält mei« denn gerade diese Seiten sind im Gegensatz zu an- ter Kinderlieber mit Noten, Spielanregungen und deren Seiten im Album fingerbraunj fast schwatz! nette Kinderphotos. laufe nur streckenweise für Dampfer.befahrbar ist. Dabei würden zweifellos auch die bekannten Versuche, die das Forschungsinstitut für Wasserbau und Wasserkraft der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft am Walchensee im Auftrage der chinesischen Regierung anstellten, wertvolle Nutzanwendung finden können. Der Hoangho war im alten China der eigentliche Diktator, der durch seine zerstörende Gewalt immer wieder die Wiederherstellung gestörten Gleichgewichts sozialer Kräfte erzwang. Er hat sich auch bei den gegenwärtigen machtpolitischen Aus- einandersetzungen zwischen japanischen und chmesi- schen Machthabern zu Wort gemeldet. Wer auf diese Stimme nicht achtet, macht auf alle Fälle die Rechnung ohne den Wirt. Der Preis dauernder Machthaberschaft über China ist die erfolgreiche Bemühung um die Sicherung der Bevölkerung gegen häufige Ueberschwemmungen, was heute die beschleunigte Entwicklung moderner Produktivkräfte gerade in den inneren Provinzen des weiten Reiches bedingt. Klavierstücke der Kinderzeii. Von Anton (Schnack. „Die K l o st e r g! o ck e n." Das Titelblatt war eine Gravüre in Schwarz-Weiß: „Les Cloches du Monastöre.“ Die verschnörkelte, vornehme Schrift lief quer durch ein Geflatter von Abendwolken. Dann kam ein Bogen hoher, steiniger Berge. Eingerahmt von diesem Bogen träumte ein von Mauern umschlossenes Kloster, mit vielen Fenstern und einer kleinen Kirche, in deren Turm die Glocken sichtbar waren und auf und nieder schwangen. Bevor ich die innere Notenseite aufschlug, vertiefte ich mich in das poetische, die Knabenphantasie fesselnde Bild, das mit südlichen Bäumen und blätterreichen Girlanden üppig verziert war. „Die Klo- sterglocken" waren das Lieblingsstück der zierlichen und leichtfüßigen Jungfer Rusina, die in der unter» fränkischen Stadt von Haus zu Haus ging und den Töchtern und Söhnen der Beamten und Kaufleute Nachhilfestunden und Klavierunterricht erteilte. Rufina liebte das Stück wegen der Fingerfertigkeit, die für feine Wiedergabe notwendig war. Es war fast immer Abend, wenn ich der Jungfer das Stück Vorspielen muhte. Zumeist waren es schmerzliche Abende; denn um die Zeit von fünf bis sechs Uhr war der Knabenlärm um die alte Stadtmauer am größten. In das glockenähnliche Andantino des Anfangs, der schwierige Synkopen und Läufe hatte, stach der brausende und selige Spieltumult meiner Kameraden mit brennender Bitterkeit und schien mich zu verspotten und zu verachten. Ich erinnere mich, daß das Stück mit fünf Versetzungszeichen der Tonvertiefung begann, was für den damaligen Stand meines Könnens allerhöchste Teufelei mar. Das ganze Werk lebte von dem Einfall, den Klang zum Abendgebet läutender Kirchenglocken nachzuahmen. Die Komposition begann hoch- oben im Diskant, fast am Ende der Klaviatur, und rollte, unentwegt Glockentöne hervorbringend, wie eine Woge immer tiefer in den Baß hinunter. Das Spiel erforderte einen leisen und zugleich flüffigen Anschlag und außerdem viel Pedalvedienung. Manchmal wuchs das Stück in ein kräftiges Risoluto und in ein breitlärmendes Grandioso, wovon das ganze Klavier zitterte. Die „Klosterglocken" waren ein Nocturno, die Zwielichtschöpfung eines französischen Komponisten und waren auch für Klavier und Geige, für Klavier und Flöte und für eine und zwei Zithern eingerichtet. Ich träumte immer davon, einmal die Klosterglocken durch oberbayerischtz Der Chaeo-Friede. Unterzeichnung des Friedensvertrages zwischen Paraguay und Bolivien. Buenos Aires, 21. Juli. (Europapreh.) Der endgültige Friedensvertrag, mit dem der Chaco- Krieg sein Ende finöet, wurde hier unterzeichnet durch den Außenminister von Paraguay, B a e z, und den Außenminister von Bolivien, Medina, in Anwesenheit sämtlicher an der Friedenskonferenz beteiligten Vertreter sowie der diplomatischen Vertretungen in Argentinien. Der Friedensverttag sichert Paraguay sechs Achtel des umstrittenen Chaco-Gebietes, ein Achtel erhält Bolivien, während über die Zugehörigkeit des l e tz t e n A ch t e l s innerhalb von zwei Monaten ein Schiedsgericht befinden soll, das sich aus Vertretern der sechs Vermittlermächte zusammensetzt. Paraguay und Bolivien schließen gleichzeitig einen Nichtangriffsvertrag; außerdem erhält Bolivien einen Freiha fen in Puerto Casado am Paraguay-Fluß. Der Abschluß dieses Friedens wurde mit großer Feierlichkeit begangen. Die Zeremonie der Unterzeichnung begann mit einem Tedeum in der Kathedrale von Buenos Aires, die Reden, die gehalten wurden, wurden im Rundfunk verbreitet, alle süd- amerikanischen Länder feierten den Tag wie einen Nationalfeiertag. In einer vom Balkon des Regierungspalastes aus gehaltenen Rede wies der argentinische Staatspräsident Ortiz auf die Wichtigkeit dieses Tages für den gesamten amerikanischen Kontinent hin. Nationalfeiertag in Belgien. Brüssel, 21.Juli. (DNB.) Der belgische Natto- n-affeiertag, der an die Eidesleistung des ersten belgischen Königs Leopold I. auf die Verfassung des unabhängigen belgischen Staates 1831 erinnert, wurde in diesem Jahr mit besonderem Glanz gefeiert. Am Donnerstagvormittag wohnte die königliche Familie einer kirchlichen Feier auf dem Kö- Paris, Juli 1938. Die französische Regierung hat vor einigen Tagen zusammen mit anderen weniger wichtigen Maßnahmen ein Gesetz verabschiedet, das die Weltöffentlichkeit interessiert, nämlich die Verordnung über bie Aufhebung der französischen Strafkolonie in der südamerikanischen Kolonie Guayana. Damit wird in absehbarer Zeit eine Einrichtung verschwinden, die allgemein als eine Kulturschande empfunden worden war. Es kann allerdings noch einige Jahrzehnte dauern, bis die letzte Spur dieser Strafkolonie, des gefürchteten „Bagno", verschwunden sein wird. Denn in Erwartung der jetzt getroffenen gesetzlichen Regelung sind zwar seit Ende 1936 keine Verbrechertransporte nach Guayana mehr abgegangen, aber man hat jetzt angeordnet, daß den bereits in Guayana befindlichen Verbrechern die Rückkehr nach Frankreich nicht gestattet werden soll. Es kann also nach 30 bis 40 Jahre dauern, bis bie Derbrecherkolonie von selbst ausgestorben und Guayana von dem raum * «ch sfr» ousnahm, F S’Äf erer Einfuhr o zeig! dieser' anb em gu " B und alle kn Bereich de Wir wissen ! & marxistisch filtert erneut, ere. Als am Wcmssdrucke- Kurse fielen, Deutsche WH pener um 5,25 Jahren zum e leiten sofort c saMmenbruch einem Anschrc ; Die Freude t eine träft’ erhöhungen gen. Die' D r. schlechteruno aus nichtdel nicht genügt ' d'ns. Was men? Die $ meer ist m nicht aus de ist im gelob fo schlimm, Roosevelts statt, daß mit Jied)t t mirtfäaft \v an benen K zeichnen mar aenheit an u; die Amerika« nen zu werfe zu sitzen. Die fübifd Slowakei, b ostdeutschen maßgebend Wen an schäft, an d an der Au organifafior tschechisc Honen Tscke kauft, in de hat. 3m 8 noch die Ah der Absicht Kohlenbasis nem Einfluß " schaftskrchn ?er Familie ’ns Ausland W die Tsche 8/nsauss Mopitalft N amtlich ? Ner ; Kd Ä ‘ 1 Heruna J^nbei M Sä rKi IL ! chr I sch I io r ß-M k '>.- <" £ tMkSÄ'fc’.'SlÄ»®11 Rp 'ÄSrsS« S'.J'SSKS z die Ziffern des deutsch - i ran z o , i s cy e n . Einfubr aur Ausfuhr 60 v. H. be- Warenaus tausch es weiter SurucktzehemDer ^^^as Verlangen nach Kampfzöllen ist aber Gesamthandel Frankreichs hatte allem im Monat S - . < >.;e Tatsache daß die auf die Ium einen Einfuhrüberschuß non ISAWährungswertung gegründete chandels- Franken zu verzeichnen. Seit Januar 1938 vis ^-noe i > , orfenficbtücher Fehl chlaq erwiesen Juni beläuft sich der Einfuhrüberschuß «uf "icfyt P Deutschland der beste Abnehmer weniger als 9300 Millionen Franken- Wchr ^F^^a?en und die Einseittgkeit der Auf- Frankreich Anfang Juli 1937 fteUunq jener Denkschrift geht schon daraus hervor, lose zählte, war Anfang Juli -brittsche Weltreich, das doch sonst auch wirt- £ Ä'-ÄS. ÄT&H SÄ «w Handelspreise kletterte von 529 im Mai 1937 au! im 644 im Mai 1938, und am 9. Juli stand er auf 657. ütCUtrprUjtr tttl WWWPnrUv« Der Index für Licht und Heizung stieg infolge der wiederholten Erhöhungen im gleichen Zeitraum von 93,4 auf 117,8, der für Kleidung von 93,7 auf 109,4. Im Jahre 1935 hatte England eine gWSe Zahlungsbilanz mit einem Ueberschuß von 32 Millionen Pfund, der sich 1936 in einen Wbetrag von 18 und tzn Vorjcchre sogar von 52^.Millionen Pfund verwandelt hat. Die Sorge um die britische Zahlungsbilanz hat sich verstärkt, denn trotz des Sinkens der Rohstofspreije hat bis Ende Mai die Archipels war so groß, daß die holländischen Besitzer jahrhundertelang genug zu tun hatten, diese Schatze zu bergen. Niederländisch-Neuguinea blieb v e r-- lassen und ist es auch heute eigentlich noch. Größere Aufmerksamkeit wurde dieser Insel jedoch von japanischer Seite zuteil. Japanische Finanzgruppen erwarben eine Reihe von Konzessionen und führten u. a. die Bauwollpflanzunaen mit Erfolg auf Neuguinea ein. Dieses -japanische Interesse war es wohl in erster Linie, was in Holland den Anstoß dazu gab, Neuguinea stärkere Aufmerksamkeit zu schenken. Die große Uebervol- kerung auf Java machte es notwendig, für einen Teil der dortigen Eingeborenen neue Erwerbsmog- lichkeiten und neuen Siedlungsboden zu suchen. Die niederländisch-indische Regierung hat den Ber- ~iei)ler aus Java m eingangs buches und die B u ch u n g s - pflicht für Warenausgänge haben bereits Vorarbeit geleistet. Künftighin soll in jedem Oberfinanzbezirk ein Sachbearbeiter bestellt werden, der sich im besonderen den Steuerprüfungen in Kleinbetrieben widmet. Ihm obliegt die verwaltungsmäßige Erledigung der Steuerprüfungen; er wird also den geeignetsten zeitlichen Prüfungsabschnitt bestimmen, in dem sich die Ergebnisse eines Betriebes einigermaßen übersehen lassen und die jeweilige Hauptsaison, in der Beschäftigung abgeschlossen ist; er wird für die Individualisierung der Prüfungsmethoden sorgen, so daß auch die in Paris beglaubigten Botschafter mit ihren Damen. Bei den künstlerischen Darbte- tunqen des Empfangs wirkte auch der berühmte Sänger Sacha Guitry mit. Auf dem Montmartre wurde ein großes Volksfest abgehalten, das mit einem Feuerwerk an der SacrL-Coeur-Klrche seinen Höhepunkt sand. Alle bekannten Bauwerke der Stadt zeigten die Schönheit ihrer Fassaden im UlUUUll ICl UHU UH 1--ü---» 1 . J , . ■ «, ein Höchstmaß an Wirksamkeit gewährleistet wird, beamte entrichten, und schließlich seine Aufmerksamkeit noch wemg er- Nachdruck verboten! Amsterdam, Jüli 1938. Man schrieb den 21. Januar 1623, als zwei kleine niederländische Segelschiffe, „Pera" und „Arnhem , unter Leitung des holländischen Schiffskapitans Jan Carstens die „Geelvinkbai" an der Nordkuste Neuguineas erreichten und damit die elften authentischen Nachrichten über den westlichen Teil der Insel nach Europa brachten. Diese kühne Expedition erfolgte im Auftrage der Osttndifchen Companie und führte dazu, daß der weslliche Ten Neuguineas holländischer B es i tz wurde. Weder die Ostindische Companie noch ihre spateren Nachfolger haben sich um diesen aroßen Besitz, ber eine Erdoberfläche von 416 000 qkm (gegen nur 35 000 □km d-s Mutterlandes) umfaßt, viel g-kunnn-rt. Die meoenanunarmu let Reichtum Javas und der übrigen Inseln des such unternommen, S pnÄ ft* i riffle ®’1' nb Geinuse Z am «ÄÄ-* an ie .6*Iu& der Parade sollten nicht aus der deutschen Wirtschastsstruktur. Dagegen schwerm T n . Zum Schl tz h. r P 3agbfhlg, ist im gelobten Amerika der Konpinkturruckgang etwa 700 Lumarungs, nom™ ^n, doch so Wimm, die Arbeitslosigkeit^so groß w.e zu Senge ^ng^dlas Schwtz zu^ S V Roosevelts Beginn, die allgemeine Depression f° !ßorbetflug non 50 ber neueren ^tart, öafe Reichswirtschaftsminister Funk durchaus s^ch^ 9^ Jagdflugzeuge. Anschließend begaben mit Recht vom amerikanischen Krisenherd der Wo - Köniq Georg und Präsident Lebrun in das wirtschaft sprach. „Die fd)roar3en£agem^^^^^ 23er^aiüer9^^^Io^ wo Königin Elisabeth und Frau an denen Kursrückgänge bis zu 50 v. H. zu ver- 1 warteten Um 13 Uhr begann im Spiegelzeichnen waren, gehören erst der jüngsten Bergan-1, , . ^mlasses das Frühstück Diener in blauer Weit an und können sich leicht wiederholen Aber! sagt ^^Am^ E gepÄerten Perücken bedienten die Amerikaner pflegen sehr selbstgerecht nit C I (Hätte Der Spiegels aal war mit 150 Oran- nenzu werfen, während sie vergessen, im Glashaus Ein Konzert mit 3U N»en. . altfranzöfifcher geistlicher Musik in der Schloßkapelle S&n Äfe gernann, bat chre Beteitt- Gäste mit ihrer Begleitung nach Paris zurück. Schaft,^an "der Brüxer Kohlei^>ergbaugesellschast und Der letzte Tag des Königsbesuchs aÄ Einweihung eines Kri-g-rd-nima.s tschechischen Staat, und zwar für 290 Mil- bei Blllers-BretvNNeux. Honen Tschechenkronen, an ein Konservatorium ver- Paris 22. Juli. (Europapreß.) Der letzte Tag tauft, in dem die Zivnobank den größten Emsiutz K Köniqsbesuchs wird das Königspaar vom Jnva- hat. Im Besitz der Braunkohleniuden verbleiben natb Villers-Breton- noch die Aktien anderer Werke, die nicht direkt mit führen zur Einweihung eines Denkmals für der Absicht des Staates kollidieren, eme eigene 'Weltkrieg auf französischem Boden gefalle- Kohlenbasis für Werksunternehmen, die unter sei- nßn Australier. Nach der Feier wird sich Präsident nem Einfluß stehen, zu gewinnen. In Prager Wirt- Lebrun von seinen Gästen verabschieden, die von schaftskreisen erörtert man eifrig die Frage, wieviel Q-aIais die Rückreise nach England ander Familie Petschek als Entgelt für einen Transfer * . mer^en um am Abend in London einzu- ins Ausland zugestanden wurde. Die Demfennot .....- hat die Tschechen zum Verbot derJBermo-L ................. ...... o-, gensausfuhr veranlaßt, ein neues Gesetz 9e9en einen festlichen Abschluß des Pariser Aufenthaltes. divMKapitalflucht ist in Vorbereitung, unb wenn u f bgn 500 Gasten befanden sich neben Vertre- auch amtlich versichert wurde, kein erheblicher Test - <- -n-t— der Abfindung sei transferiert worden, so ftnoet _______________■ - ■ • diese Behauptung doch allgemeinen Unglauben. Ehe I di- Lad^des^SMaEÄchtE günstig," dt7 Wirtschaft Zahlungsbilanz sich UM weitere " Millionen Pfund Industrie, die durchweg in sudetendeutschen Händen liegt, herrschte schon vor dem 21. Mai Beschafti- Aus aller Welt Margarete und Walter Kempff Gießen, Albshausen, den 21.3uli 1938 03341 Gießen (Rödgener Straße 18), den 20. Juli 1938. Beerdigung: Samstag, den 23. Juli, vormittags 11 Uhr, auf dem Neuen Friedhof. 4853V \ 1 Preis in Zeinen M. 4.80 > 3m fillfowerh .Mutter unö filnÖ* nimmt die NSV. mit 4111 Crate» hinößtgärten der vauernschaft di- Sorge um ihre Kinder ob. Unser zweiter Zunge Karl Ulrich ist heute angekommen Haselmäuse (Stark verkleinerte Abbildung aus .Daldweben") Ludwigsplatz-Drogerie, Photohaus 4861 A Klein-Ilse will in die Sonne! Verständlich! Bedenken Sie aber, daß Klein-Ilse noch eine sehr empfindliche Haut hat! Sonnenschutzcreme. Hautöle, Sonimersprossencreme sowie alle anderen Kinderpflegemittel bekommen Sie bei Wagen- Wafchen Lahnstr./Sammstr. Jemsprecher 2278 West-Garagen Baue gut.... mit Äbermann für Mensch und Tier kann in großer Auswahl vorlegen Hans IXITTTT Hugo Bevmirhlev Sevlag Berlin'Lichterselde — f ufiiaa* . ’ DOPPELHERZ' W44foomu4 ß\v - Drogerie Kreuzplatz 10 Oie Narrenkappe. Der gründliche Schupo. Der Herr aus Wien findet sich nicht zurecht im großen Berlin. Auf dem Wittenbergplatz wendet er sich schließlich an einen Schupo: „Bitt' schön, würden S' mir wohl sagen, wie ich zum Potsdamer Platz kommen tat?" Der Schupo nickt freundlich und erklärt exakt: „Hier gerade runter, zweite Querstraße links, schräg über den Lützowplatz, rechts am Ufer lang bis zur vierten Brücke, dann drüberweg in die Potsdamer Straße, geradeaus über die nächste Querstraße, und dann sind Sie gleich auf dem Potsdamer Platz. Der Wiener, völlig verwirrt von diesem labyrinthischen Weg, murmelt seinen Dank und entfernt sich, um nach einem Taxi Ausschau zu halten. Woraus her Schupo ihn höflich, aber bestimmt zuruck- hält mit der Aufforderung: „Bitte — wiederholen Sie mal! Flasche 1.75, 3.30 und 4.20 Drogerie Bornemann Bahnhofstraße 17. 4854A Keiler immer billig und gut von Leder-Röhrig 4532a Gießen, Neustadt 43 STATT KARTEN Mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater Ernst August Steinmann Berufsschullehrer Inhaber des Eisernen Kreuzes 1. u. 2. Klasse u. a. Orden ist nach schwerem Leiden aus ePnem arbeitsreichen Leben im Alter von 46 Jahren von uns gegangen. Eugenie Steinmann, geb. Görlach Ernst August Steinmann Hans Georg Steinmann Eva Steinmann. zungen anlegen und Neuland gewinnen, das dann Siedlern weiterverpachtet werden soll. Wenn man sich diese Pläne vergegenwärtigt, so versteht man, daß hinter der neuen Gesellschaft weit mehr steht, als das verhältnismäßig bescheidene Aktienkapital vermuten läßt. Wenn tatsächlich die sehr zahlungskräftigen Finanzgruppen, die an du er Gesellschaft beteiligt sind, Nachdruck aus die Erschließung Neuguineas legen, so erhält die Welt eine Reihe von neuen Rohstoffquellen von bisher nicht gekannten Ausmaßen. Es ist schon in den letzten Jahren versucht worden, auf dem Bergplateau Neuguineas auch w e i tz e Siedler anzusetzen. Bisher lauten die Nachrichten über die Erfolge dieser Besiedlungstattgkett wenig einheitlich. Es waren starke Ruckschlage zu verzeichnen, die z. T. damit zusammenhingen, daß die Siedler nicht die richtigen Voraussetzungen für ihre schwere Arbeit im Busch mitbrachten, weil sie zum größten Teil aus arbeitslosen. Angestellten der großen Unternehmungen auf Java und Sumatra bestanden. Ferner konnten die Erzeugnisse wegen Mangel an Verkehrswegen und Verkehrsmitteln nur schlecht abgesetzt werden. Es ist anzunchmen, daß die Arbeit der neuen Gesellschaft hierin mancherlei Wandlung schaffen wird. Ob jedoch Neuguinea die Möglichkeit bieten wird, den gewaltigen Ueberschuß an Arbeitskräften in Holland auch nur teilweise auszunehmen, muß vorläufig abgewartet werden. Die niederländischen Zeitungen zeigen sich in der Hinsicht wenig optimistisch. Man darf hierbei nicht vergessen, daß Holland in seinem kolonialen Denken immer noch sehr konservativ ist. Man ist gewohnt, den reichen Kolonialbesitz wohl als Erwerbsquelle, nicht aber als Siedlungsraum zu betrachten. Hierbei spielt freilich die tropische Lage der ostasitltischen holländischen Kolonien eine nicht geringe Rolle. Neuguinea anzusetzen. Nach den bisher vorliegenden Berichten haben diese Siedlungsvei suche keinen Erfolg gehabt. Dor allem deshalb nicht, weil die Voraussetzungen in diesem vielfach noch völlig unerforschten Lande nicht genügend geprüft worden waren. Aus diesem Grunde wurde sowohl im holländischen Mutterlande als auch in Niederländisch- Jndien mit Nachdruck darauf hingewiesen, daß die Erforschung und Erschließung Neuguineas eine der vornehmsten nationalen Ausgaben sei. Stärkeres Interesse zeigten die Erdölgesellschasten. Seit 1935 führt die zum Royal Dutch-Konzern gehörige „Niederländsche Nieuw - Guinea Petroleum Mij" ein umfangreiches Luftkartierunasprogramm mit Hilfe von Flugzeugen auf der Insel durch. Diese Arbeit umfaßt im ganzen ein Gebiet von 10 Millionen Hektar. Gleichzeitig erfolgen geologische Untersuchungen des Erdölgebietes. Die Billiton-Mij, die führende Zinnfirma Niederländisch-Jndiens, befaßt sich seit längerer Zeit mit der Erforschung von Gold- und anderen Metallvorkvmmen auf Neuguinea. Auch diese Arbeiten nehmen einen erfolgreichen Verlauf. Dennoch umfassen sie nur Teile des Gesamtgebietes, und es ist daher verständlich, daß man nun in Holland daran geht, auch die übrigen Reichtümer zu erschließen. Zu diesem Zweck wurde in Amsterdam die Niederländische Neuguinea- Gesellschaft gegründet. Das Gesellschastskapital beträgt 2,1 Millionen Gulden, und als Gründer treten die größten holländischen und niederländisch- indischen Kolonial-, Schiffahrts- und Bankunternehmungen auf, die ihrerseits über ein ©efamh kapital verfügen, das in die Milliarden Gulden geht. Die neue Gesellschaft, die rein national aufgezogen ist, macht es sich zur Aufgabe, Neuguinea zu erforschen und zu erschließen, und zwar auf allen Gebieten mit Ausnahme des Erdöls und des Bergbaues. In erster Linie will die Gesellschaft P s l a n - ,Oas ist eine herrliche Dell! Oie beiden Kameramänner sind ihr bis in köstliche Verschwiegenheiten nahe gekommen. — Köstlich ist alles und zauberhaft fd)6n/ Dresdner Anzeiger Verlangen Sie das bebilderte Derbeblatt Zu beziehen durch jede Suchhandlung oder vom Dietrich führt im internationalen Italienrundflug. Die Zuoerlässigkeitsprüfung beim dritten internationalen Jtalienflug wurde zu einem großen deutschen Triumph. Obwohl Christian Dietrich infolge einer Reifenpanne eine halbe Stunde Zeit einbüßte, blieb er doch mit ausgezeichnetem Stundenmittel von 277 Kilometer siegreich unb tonnte mit 17,7 Punkten seinen Vorsprung im Gesamtklassement so stark erweitern, daß er nur durch em Mißgeschick um den verdienten Sieg kommen kann. Den zweiten Platz hält nach der Zuverlassigkeits- prüfung noch immer Bonzi mit 116,5 vor feinem Landsrnan de Bernardi. Auf italienischer Seite vollbrachte die Gräfin Negrone bereits zum Zweiten Male mit einem Durchschnitt von 238 Kilometer (13,9) die beste Leistung. Nach Abschluß der Zuverlässigkeitsprufung sind noch 19 der 29 Teilnehmer im Wettbewerb, darunter alle 6 Deutschen. Weitere Ueberreste der Schrüder.Stranh.Expedition gefunden. Der norwegische Schiffer Wilhelmsen aus Haakoy- boten bei Tromsä hatte imAugustl937 in der Davebay auf Spitzbergen (Nordostland) Reste der deutschen Schräder-Strantz-Expeditton gefunden. Nun lief bei der deutschen Gesandtschaft eine telegraphische Nachricht des deutschen Forschers Dr. Ernst Hermann ein, der eine Expeditton nach Spitzbergen unternimmt und sich dabei eines Hub- schraubers, eines Fieseler-Storchs, bedient. In dem Telegramm, das aus Ny Aalesund an der Westküste von Spitzbergen (Westland) kommt, heißt es: „Schiffer Wilhelmsen bringt mir heute, 21. Juli, weitere Reste der Schröder-Strantz- Expedition, welche er Anfang Juli d. I. gefunden hat, und zwar einen Treibholzstamm mit den eingekerbten Buchstaben DAE (was vermutlich Deutsche Arktis-Expedition heißen dürfte), eine Kiste mit Trinkbechern und Kochgeschirresten, ferner Patronen, Faltbootreste, Mullbinden, Filzstiefel, Oelzeug und einige Bambusstangen." Auf der Suche nach „Admiral karpfanger". Wie kürzlich mitgeteilf wurde, hatte derHapag- d a m p f e r „(Bera" im Rahmen der Suchaktion nach dem Segelschulschiff „Admiral Karpfanger" den Austragerhalten, eine schwarze Viermastbark zu suchen, die in der Nähe der Kap- verdischenJnseln gemeldet worden ist. Dampfer „Gera" hat diese Suchaktion mehrere Tage durchgeführt, ohne den Segler zu finden, und bunkert jetzt in St. Vincent. Da anzunehmen ist, daß der Standort des Seglers inzwischen weiter nördlich ist, hat die Hamburg-Amerika-Linie ihre sämtlichen über den Nordatlantik fahrenden Schiffe noch einmal angewiesen, den Namen dieses Seglers festzustellen und sofort drahtlos nach Hamburg zu melden. Auch Ihr Hund braucht Herbst-Hundekuchen Gießener Zoo, Seltersweg 6, Tel. 3292 Wissenschaftliche Werke Sondergebiet der BrQhl'schen Druckerei Tödliches Unglück beim Teerkvchen. Im Koblenzer Stadtteil Lützel waren mehrere Arbeiter mit der Z u b e r e i t u n g v o n A f p h a l t beschäftigt. Plötzlich geriet die Leermasse i n B r a n d. Von den umherspritzenden Teermassen wurden zwei Arbeiter so schwer verletzt, daß einer nach mehreren Stunden im Krankenhaus starb, während der ändere nach in Lebensgefahr schwebt. Zum Tode der Königin-TNuller von Rumänien. Am Donnerstagmorgen begann die Trauerfeier für die Königin-Mutter Maria. Auf Schloß Peles fand ein Trauergottesdienst statt. Dann wurde der Sarg zum Bahnhof gebracht. Hinter dem Sarg schritten König Carol, Kronprinz Michael und die Mitglieder der Regierung. Nach einer religiösen Feier auf dem Bahnhof wurde die Leiche der Königin-Mutter im Sonderzug nach Bukarest gebracht, wo sie im königlichen Schloß aufgebahrt wurde und die Bevölkerung an der Leiche vorbeiziehen wird. Auf der Fahrt nach Bukarest hatte die Bevölkerung entlang der Bahnstrecke der Königin- Mutter die letzten Ehren erwiesen. Grohfeuer in einem Lagerhaus. Ein in den Lagerhäusern des Sill ein er Bahnhofs (Tfchecho-Slowakei) ausgebrochenes Großfeuer konnte bisher nicht gelöscht werden. In den feuersicheren Kellern eines Lagerhauses waren 3 0 0 0 0 Kilo Speck e i n g e I a g e r t, her infolge der Hitze schmolz. Um der Gefahr einer Explosion zu begegnen, öffnete die Feuerwehr die Kellertüren und gab so den Speck den Flammen preis. Die Feuerwehren haben die brennenden Fett- massen — außer dem Speck stehen noch zehn Waggon 'Speisefett und einige Waggons Seife undKerzen in Flammen — durch Sand- sackbarrikaden abgedämmt und auf Löschversuche verzichtet. Man nimmt an, daß es noch mindestens drei Tage dauern wird, bis das ganze Fett ausgebrannt sein wird. Schwere Bluttat auf Rhodos. Eine entsetzliche Bluttat spielte sich in dem Städtchen I a n n a d i auf der Insel Rhodos ab. Ein gewisser Pascia, der mit einem Bauern Lazzo wegen Geldfragen in Streit lebte, drang während der Nacht in das Haus feines Feindes ein und ermordete dessen Frau und vier kleine Kinder durch Schläge mit einer Hacke im Schlafe. In einem anstoßenden Stalle fand er dann den Bauern s e l b st bei seinem Vieh schlafend und tötete ihn auf die gleiche Art. Yascia wurde zusammen mit seinen beiden Söhnen, die der Mithilfe bei dem scheußlichen Verbrechen verdächtig sind, verhaftet. Londons größter Aktienschwindler für sieben Jahre ins 'Zuchthaus. Dem bleichen Manne, der dieser Tage das Gerichtsgebäude von Old Bailey verließ, um eine siebenjährige Zuchthausstrafe anzutteten, sah man es nicht an, daß noch vor gar nickt langer Zeit Mitglieder des englischen Hochadels seine Gäste gewesen waren und daß jeder, der eine Einladung in seine herrliche Villa nach Maidenhead erhielt, um von dort aus die Regatten zu beobachten, sich glücklich schätzte. Stanley William Tansield, Börsenspekulant und geschätzter Gast der vornehmen Hotels des Londoner Westends, der darauf bestand, daß ihm seine unsauberen Gewinne stets in B anknoten ausgezahlt wurden, deren Herkunft nicht festgestellt werden konnte, um die Spuren zu verwischen, der 24 000 Pfund Sterling im Jahr Jetzt neue deutsche FettsHeringe Stück 8 Pfennig «s?A A. Koch Nachiolg. Mttusburg 15 Tel. 3612 — H I LF5VE R K [Verschiedenes! Blaue Gtrickweste Nähe Heilstätte Seltersberg verloren. 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Rodbeimer Straße 58V. 4öss^ Wetterbericht Die über Mitteleuropa ausgeglichene schwach- windige Luftdruckoerteilung zeigt noch immer keine Aenderung. Es ist daher noch nicht mit einer wesentlichen Aenderung des herrschenden Wetters zu rechnen. Vorhersage für Samstag: Wolkig und im allgemeinen trocken, Tagestemperaturen wenig geändert, schwache Wnüe. Vorhersage für Sonntag: Noch keine Aenderung des bestehenden Wetters. Lufttemperaturen am 21. Juli: mittags 20,0 Grad Celsius, abends 18,1 Grad; am 22. Juli: morgens 16,0 Grad. Maximum 21,9 Grad, Minimum 13,9 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 21. Juli: abends 20,8 Grad; am 22. Juli: morgen 18,0 Grad. — Sonnenscheindauer 0,4 Stunden. Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr.Hans Thyriot (in Urlaub, i. V.: Dr. Fr. W. Lange); für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. VI. 38: 9035. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Sams« tags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig. 9 Dr-Druckreys Jluadr Drula Bleichwachs res^os beseitigt] für Mk.2.10, aber nur in Apotheken! best.:Lkiiversitäts-Apoth.z.gold. Engel u. Pelikan-Apoth. 1052 V für sich und seinen Haushalt ausgab, der tn seinem letzten Bankrott im Februar 1930 gegenüber Schul- den von 65 000 Pfund nur 1000 Pfund Vermögen 3u besitzen behauptete, hat seine Rolle wohl end- gültig ausgespielt. Bei seinem letzten Abenteuer, das ihm die obengenannte Strafe einbrachte, hat er das englische Publikum um eine runde MN. lion Pfund Sterling betrogen. Er trieb die Frechheit so weit, daß er der britischen Polizei ein angeblich todsicheres Rezept anbot, wodurch man den Aktienschwindel, der in England so viele Leute um ihre Spargroschen gebracht hat, aus der Welt schaffen könnte. Keine Zeugnisse in Urschrift lonbent nur Zeugnis, abschristen dem Be- Werbungsschreiben beilegen l — Lichtbilder undBewerbungsunter- 'tgen müssen zur Ber- Meldung von Veriusten auf der Rückseite Na- men und Anschrift des Bewerbers tränen I TtaieT SackslopferiüDen gesucht. 4855D Wim. uw Rodheimer Straße 56-58 Telefon 3206.