Ur. 272 Erstes Matt 188. Jahrgang Montag, 2s. November 1938 Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild - Die Scholle Monats-Vezugspreis: Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte „ 1.80 Zustellgebühr . . „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Zernsprechanschlüfse unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen Postscheckkonto: Frankfurt am Main 11686 Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrühlsche Univerfitätrdruckerei «.Lange in Sieben. Schriftleitung und Geschäftsstelle: 5chulstratze 7 Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/,Uhr des Dormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Textanzeigen von 70mm Breite 50 Rpf.,Platzvorschrist nach vorh.Dereinbg.25°/o mehr. Ermäßigte Grundpreise: Stellen-, Vereins», gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B Dr. Goebbels eröffnet den Wahlkampf im Sudelengau. „Wir werden nicht ruhen, bis der Lebensstandard dieses Landes auf den des Reiches heraufgehoben ist." Allein im Regierungsbezirk Wiesbaden 521 Millionen jüdischen Vermögens. Jude veruntreute österreichische Staatsgelder. 20 Lahre lang Verwalter der Geheimfonds der ehemaligen Bundesregierung. NSG. Nach einer soeben getroffenen Feststellung ergibt sich auf Grund der Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von Juden im Regierungsbezirk Wiesbaden folgendes Bild: Insgesamt wurde von 7604 Meldepflichtigen die stattliche Gesamtsumme (land- und forstwirtschaftliches Vermögen, Grundvermögen, Betriebsvermögen und sonstiges) vön 521,000 Millionen RM. angemeldet, so daß sich nach Abzug von 66,378 Millionen RM. Schulden und Lasten usw. (soweit fte nicht das. Betriebsvermögen betreffen) das angemeldete'Gesamtvermögen auf 454,621 Millionen RM. stellt. Mlein für den Stadtkreis Frankfurt belaufen sich diese Summen bei 5849 Meldepflichtigen auf 439,263 Millionen RM. Gesamtwert und nach Abzug von 55,708 Millionen RM. Schulden und so weiter auf immerhin noch sage und schreibe 383,555 Millionen RM. Davon besitzen ein Vermögen von 100000 RM. 308 Juden, von 200000 RM. 168 Juden, von 300000 RM. 58 Juden, von 400000 RM. 24 Juden, von 500000 RM. 23 Juden, von 600000 RM. 17 Juden, von 700000 RM. 8 Jvden, von 800000 RM. 10 Juden, vön 900000 RM. 5 Juden, von 1000000 RM. 5 Juden, von 2000000 RM. 4 Juden, von 3000000 RM. 2 Juden und je 1 Jude 4000000 RM., 7000000 RM., 15950000 RM., so daß in Frankfurt am Main immer noch 14 jüdische Millionäre wohnen, von denen einer allein fast 16000000 RM. besitzt. Für Wiesbaden beträgt die Gesamtsumme bei 796 Anmeldungen 50,124 Millionen RM., so daß auch dort nach Abzug von 6,875 Millionen RM. Schulden und Lasten noch 43,249 Millionen RM. angemeldetes Vermögen verbleiben, während in den Landkreisen des Regierungsbezirks Wiesbaden bei 31,611 Millionen RM. Gesamtsumme und 959 Anmeldungen sich das angemeldete Vermögen noch auf 27,816 Millionen RM. stellt. Dabei ist zu beachten, daß die von jüdischen Ausländern oder da auch gewisse Schwierigkeiten zu überwinden ein. Unter Hinweis auf die schnelle Ueberwindung dieser Schwierigkeiten in der Ostmark betonte Dr. Goebbels, daß alle diese Probleme sehr bald gelöst ein würden. „Wir werden nicht ruhen", so erklärte er unter lebhaften Kundgebungen des Dankes, „bis der Lebensstandard dieses Landes auf den des Reiches heraufgehoben ist. Es wird unsere erste Aufgabe fein, auch in diesem Gebiet, wie in der Ostmark, die Arbeitslosigkeit zu beseitigen und durch die starke Einflußnahme und die große Finanz- kraft des Altreiches die systematisch von der Benesch-Regierung zugrunde gerichtete sude- tendeulfche wirtschaft in kürzester Jriff wieder aufzubäuen. Sie werden nicht mehr Angehörige eines Ihnen fremden und entgegengesetzten Staatswesens sein: Sie sind jetzt Angehörige der großen deutschen Weltmacht! Die Wehrmacht, die wir unter größten Opfern und schwersten Gefahren im Reich aufgebaut haben, ist nun auch Ihre Staatenlosen angemeldeten Summen verschwindend klein sind und meist nur 2 bis 3 v. H. der insgesamt angemeldeten Summen betragen. Im einzelnen besitzen im Stadtbezirk Wiesbaden ein Vermögen von 100000 RM. 63 Juden, 200000 RM. 30 Juden, 300000 RM. 21 Juden, 400000 RM. 2 Juden, 500000 RM. 2 Juden und 600000 RM. 5 Juden. Diese Zahlen brauchen uns allerdings jetzt nicht mehr zu erschrecken. Die Entjudung der Wirtschaft geht konsequent weiter. Die hierfür maßgebenden Stellen: der Gauwirtschaftsberater, die Industrie- und Handelskammern und nicht zuletzt die höhere Verwaltungsbehörde, deren reibungslose Zusammenarbeit bereits bis heute einen wesentlichen Teil jüdischer Unternehmen in arischen Besitz überführen konnte, werden auch in Zukunft für eine lückenlose Durchführung der Entjudung der Wirtschaft bis zu dem bekannten Termin Sorge tragen. Was die durch die spontane Aktion des Volkes beschädigten Läden angeht, so können sie selbstverständlich nicht in der Hand der Juden bleiben. Ebenso selbstverständlich aber ist, daß eine lieber» führung in deutsche Hand nicht wahllos erfolgen kann. Auch hier gilt der Grundsatz, daß nichts zerstört werden darf, was im Wirtschaftsleben eine eigene Notwendigkeit besitzt. Das zu beurteilen ist aber nicht Sache Einzelner, sondern Sache der Wirtschaftsführung. Diese wird also darüber entscheiden, was von den ehemals jüdischen Betrieben erhalten bleibt und was zu verschwinden hat. Die Ueberführung der als notwendig erkannten Unternehmen wird ordnungsmäßig vor sich gehen, es findet also keine Enteignung statt. Die Bewertung erfolgt nach den bisher bei der Entjudung geltenden Grundsätzen. Soweit es notwendig ist, werden die Juden an der Abwicklung mitzuwirken haben. Das geht schon daraus hervor, daß sie nach der Verordnung des Beauftragten für den Vierjahresplan zur Wiederherstellung der Beschä- W e h r macht! Die deutschen Kriegsschiffe, die heute als die stolzen Zeugen deutscher Macht und deutscher Größe die Weltmeere durchfahren, sind nun auchJhreKriegsschiffe, sind auch die Zeugen Ihrer Macht und Ihrer Größe, Ihres Stolzes und Ihrer unverbrüchlichen Einheit mit dem Reich!" In eindringlichen Worten legte Dr. Goebbels die Forderung dar, unsere endlich errungene Einheit niemals wieder zerstören zu lassen. Der Führer müsse die Ueberzeugung haben können, daß hinter ihm für alle Zeiten ein einiges und geschlossenes Volk marschiert. „Diesmal ruft Sie nicht Herr Benesch", erklärte der Minister, „diesmal raft der Führer Sie auf, diesmal haben Sie nicht über Fragen des tschecho-flowakifchen Staates zu entscheiden, sondern Sie sollen Ihre Zugehörigkeit zum Großdeutschen Reich bekunden!" — Als Dr. Goebbels seine aufrüttelnde Rede, die allen ein tiefes Erlebnis war, geschlossen hatte, hielt ihn noch lange ein wahrer Ausbruch der Begeisterung und Dankbarkeit zurück. Tausende Heilrufe füllten dann die illuminierten Straßen, und Zehntaufende gaben dem Reichsminister das Geleit, als er um Mitternacht Reichenberg wieder verließ. Reichenberg, 19. Nov. (DNB.) In den bis auf den letzten Platz gefüllten Messehallen in Reichenberg eröffnete Reichspropagandaminister Dr. Goebbels den Wahlkampf für die Ergänzungswahlen des Sudetengaues und der übrigen befreiten Gebiete zum Großdeutschen Reichstag. Vorher erklärte Gauleiter Konrad Henlein u. a.: Unsere. Dankbarkeit dem Schicksal gegenüber ist so groß, daß wir denen nicht zürnen, die in der Vergangenheit in die Irre gegangen find Sie alle sollen und werden den Weg zum Nationalsozialismus finden, und keinen wollen wir daran hindern, den Weg zu uns zu suchen. Unversöhnlich aber bleiben wir jenen gegenüber, die die Verführer dieser Menschen waren. Unüberbrückbar ist der Abgrund, der uns von jenen trennt, die als Renegaten und Verräter nicht nur zu einem gegnerischen Volkstum, sondern zu jenem Wahnsinnssystem übergelaufen find, das in seiner Verruchtheit noch das eigene tschechische Volkstum belogen and betrogen hatte, um dem Interesse des internationalen Judentumes und der Freimaurerei zu dienen. Wir find uns der Tatsache bewußt, daß viele, die jahrelang gegen uns standen, während der letzten Wochen sehend geworden find. Gerade bei dem Wahlgang des 4. Dezember werden sie, die ehemals Verführten, Gelegenheit haben, dem Staate gegenüber, der nun auch ihnen die Arbeit wieder zum Segen machen wird, die erste loyale Handlung zu begehen. Das gleiche mag für jene Angehörigen des tschechischen Volkes gelten, die auf Grund der neuen Ereignisse Bürger des Reiches geworden sind. Das Großdeutsche Reich wird auch seinen tschechischen Staatsbürgern Raum zum Dasein geben, getreu bem Grundsatz, daß Volkstreue Staatstreue nicht ausschließt, daß dem Staate aber gegeben werden muß, was des Staates ist. Ich erkläre mit aller Deutlichkeit: Die Wahl in den Deutschen Reichstag ist kein Plebiszit. Die Grenzen des Deutschen Reiches stehen, unabhängig von dem Ergebnis der Wahl, unerschütterlich fest. Wer uns hier nicht versteht und gegen uns handelt, hat uns zum Feind. Wir drohen nicht, aber wir warnen, und dies in aller Eindeutigkeit. Unser Einsatz in diesem Wahlkampf soll dem niemals abzustattenden Danke geweiht sein, zu dem wir dem Manne gegenübe verpflichtet sind, ohne den all das, was geschah, nicht denkbar wäre. Reichsminister Dr. Goebbels dessen Rede die Massen mit größter Spannung folgten, erinnerte dann an die ungeheure Tragweite der Entscheidung, die in dem Entschluß des Führers Tag, das völlig unhaltbar gewordene sudetendeutsche Problem jetzt, so oder so, einer Lösung zuzuführen. Er wies darauf hin, daß mit dem Führer die gesamte deutsche Nation entschlossen war, diese brennende Frage, wenn notwendig, auch mit der Waffe zu lösen. Es galt, das einzige Recht des Versailler Diktats, das für uns sprach, nämlich das Selb sstbestimmungsr echt der Volker, nun auch in diesem Punkte für uns zur Durchführung zu bringen. Wenn der nationalsozialistische Staat in Verfechtung dieses Rechtsanspruches auf feine neu errichtete Wehrmacht verwies, fo fei nur mit diesem letzten Mittel der Kriegvermieden worden. Was uns heute wie rin Wunder anmutet, das ist in Wahrheit das Ergebnis einer mit Mut, Weitblick und Tatkraft verfolgten Politik gewesen. Wir hatten.unserem Volke die Kraft gegeben, die ihm d-te Fähigkeit verleiht, sich geschlossen hinter diese weitblickende Politik des Führers zu stellen. Und wie sich der Führer des deutschen Volkes würdig erwiesen hat, so hat sich auch das Volk seines Führers würdig gezeigt. Der Minister sprach unter tosendem Beifall von der Wettmachtstellung, die die deutsche Ration heute wieder einnimmt. Sie habe diesen Rang erreicht ohne die in „demokratischen Staaten so gepriesene Meinungsfreiheit, jene Freiheit, die in Wirklichkeit nur einer ge- wissen intellektuellen oder finanzkräftigen Schicht ein Vorrecht auf kosten der Gesamtinteressen des Volkes geben. Dr. Goebbels betonte, daß sich kein Regime in Europa mit gleichem Recht demokratisch nennen könne wie das deutsche, in dem Führer und Volk eine Einheit seien, und daß es kein Land gäbe, das soziale Werke von so monumentalem Ausmaß geschaffen hat, wie das Deutschland Adolf Hitlers. Von Freiheit, so stellte Dr. Goebbels unter minutenlangen Beifallsstürmen fest, ist in Deutschland zwar nicht so viel geredet worden wie in den Landern, die unter dieser Parole zehn Millionen Deut che m fremde Staatswesen preßten, die national- sozialistische Staatsführung hat vielmehr diesen zehn Millionen Deutschen die Freiheit gegeben, nach der sie sich sehnten. Dr. Goebbels gab auch den Deutschen, die weiter- -0in im tschecho-slowakischen Staat leben müssen, Di Versicherung, daß sie auch in Zukunft nie m a l s v e r g e s s e n und niemals nerlaHen i rin würden Zweifellos würden nach der Heim- !>ehr des Sudetengebletes zunächst einmal hier uno Wien, 19. Nov. (DNB.) Die Kriminalpolizei- Leitstelle in Wien hat Unterschlagungen größten Umfanges im früheren Bundeskanzleramt ausgedeckt. Sie werfen ein grelles Licht auf die Gebarung der seit Jahren unter Dollfuß und Schuschnigg geführten Geheimfonds und zeigen, daß es wieder einmal die Juden gewesen sind, die sowohl für sich selbst verstanden, ihr Schäfchen ins Trockene zu bringen, als auch alle diejenigen politischen Parteien und Strömungen unterstützt haben, die jede deutschbewußte Politik in Oesterreich sabotierten. Das Haupt der Schmarotzerbande war der Jude Benjamin Schier, der seit etwa 20 Jahren im Bundeskanzleramt den „V"-Fonds, den Dollfußfonds, den Zentralspenden- und Pressefonds verwaltete. Die jährlichen Dotationen dieser Fonds werden auf etwa 10 Millionen Schilling beziffert. Hunderttausende von Schilling steckte der Jude jährlich den „vaterländischen Verbänden" zu oder subventionierte mit ihnen katholische Zeitungen. Namhafte Beträge flössen auch in- und ausländischen Journalisten persönlich zu, um die öffentliche Meinung zu fälschen. Auch Otto von Habsburg erhielt allmonatlich 20 000 Schilling auf das Konto einer Brüsseler Bank. Unter den von dem Juden Schier geschmierten Rassegenossen sind die beiden Juden Leopold L i p p s ch ü h, ein übler Zeitungsverleger, und der Jude Dr. Leo Fleischer, ebenfalls ein Zeitungsherausgeber, durch die außergewöhnliche Höhe der Dotierungen bemerkenswert. Fleischer allein erhielt 170 000 Schillinge als Darlehen, deren Rückzahlung belegmäßig nicht nachgewiesen werden kann. Mit diesem sauberen Juden waren der frühere Kabinettsdirektor Wilhelm Plast ersky, Hosrat i. p. Richard Stagel und der seinerzeitige Generalsekretär der Christlich-Sozialen Partei Hofrat i. p. Viktor Kolassa aufs engste liiert. Auch hier betragen die Bestechungssummen viele Hunderttausend^. Selbstverständlich ist, daß der Jude Schier für sich persönlich außerordentlich hohe Aufwendungen aus , dem ihm anoertrauten Fonds genehmigte, daß er sich sein jahrelanges Liebesverhältnis mit seiner Sekretärin Drzmisek sehr beträchtliche Summen staatlicher Gelder kosten ließ, und daß er für Auto und Chauffeur viele Tausende von Schillingen verwandte. Nach dem vorläufigen Abschluß der Erhebungen, die insbesondere wegen Mißbrauch der Amtsgewalt, der Amtsveruntreuung und des Vergehens nach den Devisenvorschriften geführt worden sind, wurden die Juden Schier und Fleischer als die Hauptschmarotzer, ferner der Kabinettsdirektor Plastersky, der Hofrat Kolassa, die Sekretärin Schiers und zwei weitere Beamte des früheren Bundeskanzleramtes dem Landgericht eingeliefert. bigungen verpflichtet find. Der jüdische Geschäftsinhaber ist ebenso auch für die Weiterzahlung der Löhne und Gehälter verantwortlich. In welcher Weise das Judentum in seiner Gesamtheit die ihm auferlegte Buße von einer Milliarde Reichsmark auf Grund der Vermögensinventarisierung zahlen wird, darüber fällt Anfang der nächsten Woche nach Beratungen zwischen dem Reichswirtschafts-, Reichsfinanz- und Reichsinnenminister die Entscheidung. Gleichviel aber, ob eine prozentuale Erhöhung der Einkommen- und Vermögenssteuer oder eine einmalige Abgabe von den inventarisierten Vermögen festgesetzt wird^ die Sühnezahlung ist auf jeden Fall gesichert, denn auch nach der Zahlung der einen Milliarde Reichsmark wird das Vermögen einer vierköpfigen jüdischen Familie noch immer 40000 RM. betragen. Die Ausführungen des Reichswirtschaftsministers Funk über die Abfindung jüdischer Vermögen in Rentenwerten weisen im übrigen der Entjudung der deutschen Wirtschaft den zukünftigen Weg. Wie der Reichswirtschaftsminister ankündiqte, wird die Abfindung im Zusammenhang mit den Forderungen des Vierjahresplanes, die Arisierung im Zusammenhang mit der Flüssighaltung des Kapitalmarktes durchgeführt. Fest aber steht jedenfalls, daß die Rolle des Judentums in der deutschen Wirtschaft für alle Zeiten ausgespielt ist. K-v.A. Eine neue Reichsanleihe. 1,5 Millionen Reichsmark auslosbare Lchatzanweisungen. Berlin, 19.Nov. (DNB.) Mit Rücksicht auf dis immer stärker werdende Flüssigkeit des Geldmarktes begibt das Deutsche Reich 1,5 Milliarden RM. 4'/prozentige auslosbare Schatz- anroeifungen von 1938, IV. Folge. Die Ausstattung der Schatzanweisungen entspricht der der letzten Anleihen. Sie werden zum 1. November der Jahre 1953 bis 1958 nach vorangegangener Verlosung zum Nennwert zurückgezahlt. Das Reich behält sich jedoch die Kündigung nach Ablauf von fünf Jahren zum Nennwert vor. Der Zinslauf beginnt am 1. November d. I. Das Anleihekonsortium legt sie zum Kurse vön 983/< v. H. zur öffentlichen Zeichnung in der Zeit vom 28.11.1938 bis 9.1.1939 auf. Die Einzahlungen auf die zugeteilten Schatzanweisungen durch die Zeichner verteilen sich auf die Zeit vom 17.1.1939 bis 25. 2.1939, und zwar sind 40 v. H. bis spätestens 17.1.1939 zu entrichten. Frühere Zahlungen sind zulässig. Die neuen Reichsschatzanweisungen sind mündelsicher, ihre Stücke sind bei der Reichsbank lombardfähig. Die Schatzanweisungen können auf Wunsch in da s Reichsschuldbuch eingetragen oder in ein Sammeldepot bei einer Wertpapier-Sammelbank gelegt werden. * Ein Generalbevollmächtigter für das Krafifahrwefen. Berlin, 19. Nov. (DNB.) Ministerpräsident Generalfeldmarschall Göring hat als Beauftragter für den Vierjahresplan den Oberst von Schell z u m Ge n e r a l b e v o ll m ä ch t i g t e n für das Kraftfahrwesen ernannt. Sein Aufgabenbereich erstreckt sich auf die Förderung und Zusammenfassung aller notwendigen Maßnahmen für die Erzeugung, die Verbesserung der Organisation, auf äußerste Typenbeschränkung und weitestgehende Normung, sowie auf einheitliche Ausrichtung und Zielsetzung aller am deutschen Kraftfahrwesen beteiligten Dienststellen und Organisationen von Staat, Partei und Wirtschaft. Mit dieser Ernennung ist der zielklare und beschleunigte Ausbau des gesamten deutschen Kraftfahrwesens gewährleistet, der namentlich für die neuzeitliche Ausgestaltung des Verkehrswesens von entscheidender Bedeutung ist. Durch die Schaffung einer einheitlichen Leitung im Vierjahresplan soll vor allem die dringend notwendige Rationalisierung der Produktion erreicht und damit die Leistungsfähigkeit der Kraftfahrzeugindustrie den wachsenden Anforderungen entsprechend gesteigert werden. Die Zusammenfassung aller Zuständigkeiten auf dem Gebiete des Kraftfahrwesens liegt auch im Interesse der Reichsverteidigung. Oberst von Schell, der seit einigen Jahren an maßgebender Stelle des Oberkommandos des Heeres die Fragen der Heeresmotorisie- rung bearbeitet, bet)ält diese Stellung auch in Zukunft bei und hat auf Anordnung des Oberbefehlshabers des Heeres, Generaloberst v. Brauchitsch, noch erweiterte Befugnisse erhalten. Generalfeldmarschall Göring hat als Oberbefehlshaber der Luftwaffe Oberst v. Schell auch bestimmte Aufträge für die Motorisierung der Luftwaffe erteilt. Oberst o. Schell ist 1893 in Magdeburg geboren als Sohn einer alten westfälischen'Offiziersfamilie. Er trat Anfang 1914 als Fahnenjunker in das Infanterieregiment 57 in Wesel ein. Am 24. November 1914 wurde er Offizier. Er nahm bis Kriegsende am Feldzug teil als Kompanie-, später Bataillonsführer, Brigadeadjutant und im Stabe einer Infanteriedivision. Nach dem Kriege fand er wechselnd Verwendung in der Truppe und im Generalstab. Drei Jahre wirkte er als Taktiklehrer in der neu errichteten Kriegsakademie. Seit 1936 ist er Chef des Stabes der Inspektion der Panzertruppen und Heeresmotorisierung. Bei seiner Ernennung zum Generalbevollmächtigten für das Kraftfahrwesen hat ihn der Führer zum Obersten befördert. Die Aufbahrung Atatürks in Ankara. Reichsbmmniag in Goslar. Vier Jahre sind verflossen, seitdem im Herbst 1934 die Parole zur Erzeugungs schlacht ausgegeben wurde. Daß diese Schlacht gewonnen wurde, dafür steht das Wort des Führers, das er auf dem Grohdeutschen Parteitag im September dieses Jahres ausgesprochen hat: „Wir sind alif Jahre jeder Nahrungssorge enthoben!" Worin im einzelnen die stolzen Siege der Erzeugungsschlacht bestanden haben, davon sollen diese Ausführungen zahlenmäßig Kunde geben. Einen untrüglichen Gradmesser der Leistungen der deutschen Bauernschaft ergeben bereits die Zahlen für den unverhältnismäßig stark ansteigenden Verbrauch von künstlichen Düngemitteln, die ja die Voraussetzung für eine erfolgreiche Erneuaungs- schlacht sind. Im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 1932/33 ist der Verbrauch folgender Düngemittel im Wirtschaftsjahr 1937/38 gestiegen: bei Stickstoff um 80 v. H., bei Hali um 88 v. Sy, bei Phosphor um 76 v. H., bei Kalk um 161 v. H. Zu diesem erfreulichen Mehrverbrauch, der die Erwartungen bei weitem überschritt, hat vor allem die Preissenkung beigetragen, die der Beauftragte für den Vierjahresplan, Reichsminister Göring, veranlaßte. Aber auch in dem Bezug von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten, in der Errichtung von Wohnungs- und Wirtschaftsbauten und in den Summen für die Jnsta^haltung der bäuerlichen Gebäude druckt sich der hohe Einsatz der Bauernschaft für die Erzeugungsschlacht aus, nahm doch allein der Bezug von Maschinen und Geräten gegenüber 1932/33 im letzten Jahre um über 300 v. H. zu. Dank dieses Einsatzes von Betriebsmitteln wie auch der persönlichen Einsatzbereitschaft blieb der Erfolg nicht aus. Ein besonderes Ruhmesblatt bildet die Rekorderntedes letztenJahres. Sie beschenkte unser Volk mit 25 J? Millionen Tonnen Brotgetreide, eine Ernte ane sie seit, dem Kriege überhaupt noch nicht i;. oie deutschen Scheunen eingefahren werden konnte, wobei noch in Rechnung zu ziehen ist, daß sich die Getreideanbaufläche im Jahre 1938 um rund 600 000 Hektar vermindert hat. Eine ebenso bewundernswerte Ertragsentwicklung weisen die Hackfruchternten in den Jahren der Er- zeugungsschlacht gegenüber den früheren Jahren auf. So wurden in Millionen Tonnen geerntet: An Kartoffeln: 1928/32 (im Durchschnitt) 41,2, 1936: .46,3, 1937: 55,3; an Zuckerrüben: 1928/32: 11,2, 1936: 12,1, 1937: 15,7; an Futterrüben: 1928/32: 28,3, 1936: 37,8, 1937: 40,5; an Kohlrüben: 1928/32: 8,0; 1936: 9,6, 1937: 9,6. Auch hier ist eingurechnen, daß die Zucker- ' rüben-Anbausläche im Jahre 1930 um 30 000 Hektar größer war als im Jahre 1938. Die steigenden Hackfruchternten wirkten sich in zunehmendem Maße auf die wirtschaftseigene Futtergrundlage aus. Diese Futtergrundlage 'wurde dann noch wesentlich verstärkt durch die ergiebige Heuernte. Sie stieg von 26,4 Millionen Tonnen im Jahre 1934 auf einen Ertrag von 37,5 Millionen Tonnen im Jahre 1937. Die Futtergrundlage hatte wiederum eine steigende Leistung in den deutschen T i e r b est ä n d e n zur Folge. So stieg das Schweinefleisch von 2 023 000 Tonnen in den Jayren 1928/32 (im Durchschnitt) "aus 2 263 000 Tonnen im Jahre 1937 und das Rindfleisch von 885 000 Tonnen im Durch- schnitt der Jahre 1928/32 auf 931 000 Tonnen im Jahre 1937. Das bedeutet eine Erhöhung der Fleischerzeugung von 12 v. H. bzw. 10 v. H. Gleiche Erfolge wurden auf milchwirtschaftlichem Gebiet erzielt, indem sich der Milchanfall im selben Zeitraum um 4,2 Milliarden Liter auf 26,2 Milliarden Liter erhöhte, was wieder der Buttererzeugung zugute kam, die von 420 000 Tonnen im Jahre 1932 auf 521000 Tonnen im Jahre 1937 gesteigert werden konnte. Erfolge also über Erfolge auf allen Gebieten der Erzeugungsschlacht! Um so erstaunlicher, als sie in dem kurzen Ablauf von vier Jahren möglich waren, nachdem die deutsche Landwirtschaft und das deutsche Bauerntum durch die vorangegangene Systemzeit nahezu an deu Bettelstab gebracht worden war. Wenn diese Erfolge und Leistungssteigerungen uns im Alltag nicht augenfällig werden, dann liegt das daran, daß in derselben Zeit, in der die landwirt- schafttiche Produktion in diesen Maßen anstieg, die Arbeitslosigkeit in einer Höhe von 6 bis 7 Millionen Erwerbslosen völlig verschwand, was soviel bedeutet, daß sich die Kaufkraft dieser Millionen Volksgenossen, die wieder Arbeit erhielten, gerade auf dem Lebensmittelmarkt auswirken mußten. Dazu trat der erhöhte Aufwand an Lebensmitteln für die neuerstandene Wehrmacht, die Einheiten des Arbeitsdienstes und jener Arbeitsheere, die — wie zum Beispiel beim Bau der Reichsautobahn und beim Festungsbollwerk im Westen — gescklofsen eingesetzt und verpflegt wurden. Endlich nahm das große soziale Hilfswerk der NSV. für die Ostmark und das Sudetenland erhebliche Mengen Lebensmittel in Anspruch. Vor allem war es aber die Sorge für eine Ernährung des deutschen Volkes im Falle eines Krieges, die dazu zwang, aus den Mehreingängen der landwirtschaftlichen Erzeugungsschlacht genügend große Vorräte anzulegen. Diese früher nie gekannte Vorratspolitik mit ihren großen Zahlenreihen ist es, die die Siege der Erzeugunqsschlacht vielleicht am deutlichsten sichtbar macht. Verfügten wir am 31. Juli 1937 über 1,6 Millionen Tonnen Brotgetreide, so betrugen die Vorräte am 31. Juli 1938 rund 3,2 Millionen! Hierbei ist die diesjährige Rekordernte noch nicht mit einbezogen. Der Zuckervorrat im Stichtag Juli 1938 betrug i 068 000 Tonnen, ebenfalls ohne die diesjährige Rekordernte an Zuckerrüben. Auch aus dem Aufkommen der Schweinefleischerzeugung des Jahres 1937 konnte in den Kühlhäusern ein Vorrat von 750 000 Schweinen eingelagert werden. Desgleichen stieg der Bestand an Gefrierfleisch und Konserven aus Rindfleisch von 5000 Tonnen auf 62 000 Tonnen, während sich die Vorräte an tierischen Fetten in Höhe von 44 000 Tonnen auf 88 000 verdoppelten. So nüchtern die Aneinanderreihung dieser Zahlen auf den Beschauer auch wirken mögen, sie geben den ungeahnten Erfolg der Erzeugungsschlacht besser und bei nur etwas Einfühlungsvermögen deutlicher wieder, als es viele Worte und Reden zu tun vermögen. So kann es denn auch für die bevorstehende Reichsbauerntagung in Goslar keinen stolzeren Auftakt geben als den Hinweis auf diese unwiderleg- baren Siege der vor vier Jahren begonnenen Er- zeugungsschlacht. D. S. Einsatz von Frontkämpfern in der Hitler-Jugend. Berlin, 19. Nov. (DNB.) Der Vorsitzende des Langemarck-Ausschusses beim Jugendführer des Deutschen Reiches, Generalmajor Freiherr Istanbul, 20. Nov. (DNB.) Am Samstagfrüh begann die feierliche Ueberführung der Leiche des verstorbenen türkischen Staatspräsidenten Kemal Atatürk von Istanbul nach Ankara. Um 8.30 Uhr wurde der Sarg, den die türkische Flagge deckte, von zwölf Generalen aus dem Paläste Dolma Bagtscha getragen und auf eine Geschützlafette gehoben. An der Spitze des Trauerzuges ritt ein General, gefolgt von Lanzenreitern, einer berittenen Batterie und je einem Bataillon Infanterie und Marinefüsilreren. Dem Sarge, der zu beiden Setten von je sechs Generalen flankiert wurde, folgten zunächst der Ministerpräsident Bayar und eine Abordnung von Abgeordneten. Es schlossen sich an die Behörden Istanbuls, das ausländische Konsularkorps, die Schulen, Verbände und Sportvereine, Studenten und Pfadfinder. Eine nach Zehntausenden zählende Volksmenge, aus der unablässig Schluchzen und Weinen erklang, folgte dem Zuge. Der Weg, der vom Palast über die Galata-Brücke zum Park von Gülhane und zur Serailspitze führte, war von einer unübersehbaren Menschenmenge umsäumt. Von der Serailspitze aus, beim ersten Denkmal, das für Atatürk zu dessen Lebzeiten errichtet wurde, einem Erinnerungsmal an der Stelle, von wo aus Atatürk vor rund zehn Jahren die Einführung der Lateinschrift in seinem Lande verkündet hat, wurde der Sarg auf den Schlachtkreuzer „Yawus", das Admiralsschiff der türkischen Flotte, der frühere Panzerkreuzer „Goeben", gebracht und vor dem vorderen Geschützturm aufgebahrt. Bald lichtete der Schlachtkreuzer die Anker und zog in langsamer Fahrt, an den Prinzeninseln vorbei, zum Golf von Ismet. Alle Einheiten der türkischen Kriegsflotte waren in Trauerparade aufgestellt und schossen Salut, als die „Pawus" vorüberglitt. Auch die ausländischen Kriegsschiffe, der deutsche Kreuzer „Emden", ein britischer Schlachtkreuzer, ein französischer Kreuzer und je ein rumäniscker, griechischer und sowjetrussischer Zerstörer, schlossen Prag, 19. Nov. (Europapreß.) Das Prager Parlament verabschiedete die Gesetze über die A u * tonomie der Slowakei und der Kar- patho-Ukraine mit allen gegen die Stimmen der Kommunisten. Das Slowakische wird Amts- und Unterrichtssprache. Die deutsche, die ungarische und die ukrainische Sprache können im Verkehr mit den Behörden verwendet werden, wenn die Angehörigen der betref- enden Volksgruppe ein Fünftel der Gesamtbevölkerung des betreffenden Bezirks ausmachen. Das Tschechische ist in unbeschränktem Maße zugelassen. Das indirekte Steuerwesen wird der Prager Zentralgewalt unterstellt. Auch ist die Möglichkeit eines gemeinsamen Verkehrsministeriums offen gelassen worden. Das Karpatho-Ukrainische wird erst nach einem Gesetzesbeschluß des karpatho- ukrainischen Landtages zur einzigen Unterrichtssprache erhoben werden. Die tschechische und die slowakische Volksgruppe haben das Recht auf eigen« prachliche Schulen. Das Amt eines Gouverneurs der Karpatho-Ukraine wird künftig von der Landesregierung verwaltet. Auch werden bei den Obergerichten karpatho-ukrainische Senate als Letztinstanz eingerichtet werden. Die karpatho-ukrainische Landesregierung hat eine Kundgebung erlassen, in der es heißt: Seit dem Weltkrieg, durch den die nationale und kulturelle Unabhängigkeit erreicht worden sei, sei die Entnationalisierung der Ukraine zum Stillstand gekommen. Nunmehr sei auch die Selbständigkeit auf politischem und wirtschaftlichem Gebiet erkämpft. Da die Grenzen des Landes setzt durch die Großmächte garantiert würden, lasse sich die Karpatho-Ukraine von neuem aufbauen. Weiter dankt.die karpatho- ukrainische Landesregierung Rumänien für die Unterstützung in schweren Tagen und drückt den Wunsch aus, auch mit Polen und Ungarn gute Beziehungen Herstellen zu können. Die Regierung wolle eine Reform in der Land- und Forstwirtschaft herbeiführen. Die Gründung neuer Privatindustrien werde gefördert werden. Das Schulwesen werde ausgebaut roerbpn, eu. a. durch Errichtung autonomer kirchlicher Lehranstalten und solcher Schulen, deren Träger verschiedene Körperschaften sein sollten. Den verschiedenen Volksgruppen werde volle kulturelle Entfaltungsmöglichkeit zugesichert. In Hust Grothe, berichtete auf der Jahrestagung des Anschusses über den Plan des Einsatzes von Frontkämpfern in der Hitler-Jugend. Aus dem Munde von Frontsoldaten sollen die Pimpfe und Hitlerjungen vom Geschehen des Großen Krieges durch Erlebnisberichte hören, wodurch die wehrgei st ige Erziehung eine neue Anregung erfährt, die die Entschlossenheit, Opferbereit- chaft, aber auch Begeisterungsfähigkeit der Jungen anspricht. Oberbannführer M o k a berichtete, daß im nächsten Jahre der Patenfriedhof der Hitler- Jugend am Kernel in Flandern errichtet und darüber hinaus im Reich würdige G e d e n k st ä t t e n geschaffen würden. Für das kommende Jahr sei auch in Eisenach die Errichtung einer Lange- marck-Jugend herberge vorgesehen, wie auch wiederum Jugendführer die Ehrenfriedhöfe der Gefallenen an den früheren Fronten besuchen wollten. Der Reichsjugendführer sprach Generalmajor Grothe sowie seinen Mitarbeitern seinen Dank aus. GA.-Obergruppenfichrer Fuchs gestorben. München, 20. Nov. (DNB.) Am Freitagnach- mittag starb in München im Alter von 61 Jahren SA.-Obergruppenführer Polizeoberst a. D. Hans Fuchs. Fuchs, ein gebürtiger Regensburger, gehörte seit 1931 der nationalsozialistischen Bewegung an. Im Weltkriege hatte er sich als Bataillonsführer und Generalstabsoffizier ausgezeichnet. Er war während der Räteherrschaft in Bayern Angehöriger der Freikorps Bamberg und München. Am 9. November 1923 verhinderte er als Major in der Polizeidirektion München durch Nichtausführung eines Befehls ein folgenschweres Blutvergießen und wurde dafür später zum Polizeioberst befördert und mit dem Blutorden ausgezeichnet. Nachdem er vorübergehend die Führung der SA.-Gruppe Hochland innehatte, wurde er am 9. November 1933 zum SA.-Obergruppenführer ernannt sich den türkischen Einheiten zur Begleitung der „Yawus" auf eine kurze Strecke an. Im Kriegshafen von Ismet wurde der Sarg an Land getragen und in den Sonderzug gebracht. Auf der Fahrt von Istanbul nach Ankara gaben, die Regierungsmitglieder dem toten Staatspräsidenten das Geleit. Auf der ganren Strecke wartete die Bevölkerung der anliegenden Städte und Ortschaften auf den Trauerzug. Trotz der scharfen Kälte und trotz weiter Fußmärsche hielt sie stundenlang aus. Des nachts war der Wagen, der den Sarg barg, von Scheinwerfern angestrahlt, so daß die rote Halbmondflagge, die den Sarg bedeckte, weithin sichtbar war. Der Feuerschein der Fackeln, die das Volk des Nachts an der Bahnstrecke angezündet hatte, bot ein ergreifendes Bild. In der Nacht zum Sonntag traf in Ankara die Leiche Atatürks ein. Auf einer Lafette wurde der Sarg vom Bahnhof auf den von Trauerschmuck umgebenen Katafalk vor dem Parlamentsgebäude übergeführt, während 101 Kanonenschüsse abgefeuert wurden. 18 große Bombenflugzeuge umkreisten im Tiefflug den Zug. Nach einer kurzen Zeremonie begann der Vorbeimarsch der Bevölkerung. Diese letzte Huldigung der türkischen Bevölkerung vor ihrem Befreier wird bis Sonntag 24 Uhr dauern. Die Bauern und Bäuerinnen legen am Sarge Blumensträuße nieder. Ueber dem Katafalk wölbt sich eine riesige Halbmondflagge, an seinen Seiten brennen große Trauerfackeln. Die Ehrenabordnung der deutschen Marine für die Beisetzung Atatürks war am Sonnabend in Ankara eingetroffen. Sie besteht aus fünf Offizieren und 100 Kadetten sowie dem Musikkorps des Kreuzers „Emden". Auf dem Bahnhof wurde sie von einer großen Menschenmenge herzlich begrüßt. Am Reiterstandbild Atatürks auf dem Hauptplatz von Ankara haben die Deutschen der türkischen Hauptstadt einen Kranz mit Hakenkreuzschleife niedergelegt. werbe eine karpctthö-ukrainische Universität errichtet werden. Am Sonntag fanden in allen Orten der Slowakei Verbrüderungsfeiern der Slowaken statt. Die Kundgebungen waren mit Aufmärschen der Hlinka-Garden verbunden. Um 13 Uhr läuteten die Glocken. In Preßburq sprach ber Oberbefehlshaber der Hlinka-Garden, Abgeordneter Si- dor. Er kündigte eine Untersuchung gegen einzelne Polttiker des alten Systems.an, damit fest- gestellt werde, wie und wo sie reich geworden sind. Ein Sprecher der Faschisten kritisierte scharf das alte System. Als er die Namen der für das System Verantwortlichen nannte, brach die Menge in heftige Pfuirufe aus. Der Faschist nahm weiter auch gegen b i e Juden Stellung. Bei diesen Stellen seiner Rede brach die Menge in den Ruf „Juden raus!" aus. Die Präger Einheitspartei. Prag, 20. Nov. (DNB.) Wie Prager Blätter mitteilen, wird der Vorsitzende der tschechischen Klerikalen, Abgeordneter Schrämet, sein Mandat niederlegen und sich aus dem polittschen Leben zurückziehen. Dadurch ist auch für den mährischen Flügel der Klerikalen das Aufgehen in der nationalen Einheitspartei erleichtert worden. Der böhmische Flügel hat feinen Eintritt in die Staatspartei bereits vollzogen. Mit Schrämet verschwindet einer der eifrigsten Anhänger. Beneschs aus der tschechischen Politik. Innerhalb der Nationalen Einheitspartei ist eine Einigung über die Durchführung der Präsidentenwahl und die Ernennung der neuen R e - g i e r u n g erfolgt. Aller Voraussicht nach findet am Dienstag die Präsidentenwahl statt, und zwar dürfte als einziger Kandidat der bisherige Außenminister Chvalkovsky in Frage kommen. In der neuen Regierung werden fast alle Mitglieder des bisherigen, von Benefch eingesetzten Kabinetts verschwunden sein. Ministerpräsident soll Josef Cerny werden. Das Außenministerium wird zum erstenmal ein Slowake verwalten, und zwar wurde K r n o in Vorschlag gebracht. Das Ermächtigungsgesetz bildet Gegenstand von Beratungen der Vorsitzenden der ehemaligen Mehrheitsparteien und der slowakischen Vertreter. Iuden dürfen nicht Uniform tragen. Berlin, 19. Nov. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat durch Erlaß über die Entziehung des Rechtes zum Tragen einer Uniform folgendes bestimmt: ,Huden (§ 5 der Ersten Verordnung zum Reichsbürgergesetz vom 14. November 1935, RGBl. I Seite 1333), die der alten oder neuen Wehrmacht, der österreich-ungarischen Wehrmacht oder dem österreichischen Bundesheer angehört und das Recht zum Tragen einer Uniform erhalten haben, wird dieses Recht hiermit entzogen." — Der Erlaß ist vom Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Keitel, mitunterzeichnet. Explosion in einer Synagoge in Rumänien. Bukarest, 20.,Nov. (DNB.) In Karlsburg in Siebenbürgen, dem Sitz des Statthalters des Der- waltungsgaues Mieresch, ereignete sich heute morgen eine Explosion in der Synagoge. Das Gebäude wurde erhebt ichbeschädlgt. Die Behörden haben sofort Nachforschungen nach den unbekannten Tätern ausgenommen. Auch in Frankreich Konzentrationslager. Paris, 20. Nov. (DNB.) Der „Matin" kündigt an, daß die französische Regierung zur Unterbringung der unerwünschten ausländischen Elements die Schaffung von Konzentrationslagern beschlossen habe. Der Ausdruck Konzentrationslager ist aber von dem Blatt selbst gewählt, die Regierung scheue vor dieser Bezeichnung zurück und nenne diese Lager „Sonderzentren" (centres sp&üaux). Dort würden alle Personen untergebracht, die im Interesse der öffentlichen Ordnung und Sicherheit einer dauernden lieber» tnadjung unterstellt werden müssen. Alle Unerwünschten, die Vorbestraften, politischen Agitatoren würden in Arbeitskompanien zu Arbeiten für die Landesverteidigung ober zu anderen öffentlichen Verwendungen herangezogen werden. Königin Maud von Norwegen f. London, 20. Nov. (DNB.) Königin Maud von Norwegen ist am Sonntagmorgen in einem Londoner Krankenhaus an den Folgen einer Darm» Operation, der sie sich vor einigen Tagen unterziehen mußte, gestorben. In einem von drei englischen Aerzten ausgegebenen Bericht wird betont, noch kurz vor ihrem Tode seien keinerlei Anzeichen einer plötzlichen Schwäche zu verzeichnen gewesen. Am Sterbebett der Königin weilte König Haakon, der am vergangenen Mittwoch auf die Nachricht von ber Erkrankung der Königin nach London gereist war. Das englische Herrscherpaar, bas sich während des Wochenendes in ber Grafschaft Hertford- shire aufhielt, wurde noch in den Nachtstunden vom Tode der Königin unterrichtet und kehrte Sonntagabend nach London zurück. Kronprinz Olaf von Norwegen wird am Montagabend in London erwartet. Die verstorbene Königin war eine Tochter König Eduard VII. von England und der Königin Alexandra, geborenen Prinzessin von Dänemark. Sie war 1869 geboren und hatte sich 1896 mit ihrem Vetter, dem damaligen Prinzen Carl von Dänemark vermählt, der nach der Trennung Norwegens von Schweden am 12. November 1905 als König Haakon VII. den Thron Norwegens bestieg. Aus der Ehe ist nur ein Kind, der gegenwärtige Kronprinz Olaf von Norwegen hervorgegangen, der feit 1929 mit der Prinzessin Martha von Schweden verheiratet ist. Die verstorbene Königin hatte drei Enkelkinder. In Oslo wurden auf die Nachricht vom Tode der Königin Maud sogleich die Fahnen auf dem königlichen Schloß, den staatlichen Gebäuden, der Gesandtschaften und zahlreichen Privathäusern auf Halbmast gesetzt. Die Theater und Kinos halten geschlossen, alle musikalischen Veranstaltungen wurden abgesagt. Ministerpräsident Nygaarsvold gab in einer Erklärung seiner Trauer über das nach dem bisher günstig erschienenen Verlauf der Operation überraschend gekommene Hinscheiden der Königin Ausdruck. Alle, welche die warmherzige und großartige Persönlichkeit der Königin kennen gelernt haben, sagte er, schätzten ihr warmes Interesse und ihre Fürsorge für Volk und Land in so vielen sozialen Aufgaben. Wir nehmen an der Trauer des Königshauses aufrichtigen Anteil. Auch der stellvertretende Präsident des Storting hob in einer Trauerkundgebung die Wohltätigkeit der Königin hervor. Vor Chamberlains pariser Reife. London, 20. Nov. (DNB.) Zur Pariser Reise Chamberlains erklärt „Sunday Times": In Paris würden in erster Linie „gemeinsame Verte i b i g u n g s'p r o b I e m e" besprochen werden. Seit Monaten sei die Fühlung zwischen bem britischen und dem französischen Generalstab sehr eng gewesen. In London sei man außerordentlich be- orgt wegen der augenblicklichen Schwäche der französischen Luftstreitkräfte. Man glaube, daß es von größter Bedeutung für beide Länder sei, daß die ranzösische Produktion an Flugzeugen schnell vergrößert werde. Frankreich habe bisher grundsätzlich Jagdflugzeuge gebaut, da es gewußt habe, daß die französischen Flughafen für eine große britische Bomberflotte zur Verfügung stehen würden. Da Frankreich sich nicht mehr auf 40 tschechi* s ch e Divisionen verlassen könne, wünsche es eine größere britische Expeditionsmacht, als man sie bisher für den Notfall in England in Aussicht genommen habe. — „Observer" berichtet: Das ursprüngliche Ziel der britisch-französischen Zusammenkunft sei die Koordinierung der Zwillingspolitik ber Aufrüstung und ber Befriedung gewesen. Dieses Programm „habe man jedoch ändern, nüssen". Paris habe klargestellt, daß die französische Regierung gegenwärtig nicht geneigt sei, irgend eine weitere Befriedungsmöglich- feit zu erörtern. Amerikas Aufrüstung zur (Set Fünf 35 OOO-t-Schlachtschiffe im Bau. Washington, 19. Noo. (DNB.) Das Marineministerium vergab die Bauaufträge für drei 35 000 - Tonnen ^Schlachtschiffe mit Gesamtbaukosten von weit über 150 Millionen Dollar. Ein Schlachtschiff wird auf der Marinewerft Norfolk in Virginien gebaut, die anderen beiden auf Privatwerften. Die beiden Privatfirmen bauen Schiffsrümpfe und Maschinen für etwa 99,3 Millionen Dollar; dazu kommen noch Kosten von rund 26 Millionen Dollar für die Armierung usw., die die Regierung liefert. Der einen Privatfirma wurde eine Bauzeit von 52, der anderen von 55 Monaten bewilligt. Der Bauauftrag für ein viertes 35 OOO-Tonnen-Schlachtschiff, für das eine Privatfirma ein Angebot zum Preise von 54,7 Millionen Dollar gemacht hatte, wird vorläufig nicht vergeben. Zwei 35 000 < Tonnen . Schlachtschiffe befinden sich bereits in Bau. Marinemmister Swanson forderte in seinem Jahresbericht an Roosevelt eine umgehende Vermehrung des Mannschaftsbestandes der Kriegsflotte. Die Mannschaftszahl betrage nur 105 000 Mann und somit 85 v. H. der Vollstärke Lediglich die U-Boote seien ausreichend bemannt Zur Erreichung des vollen Mannschaftsbestandes brauche man aber mindestens weiter6 12 0 0 0. Ferner forderte der Minister auch die Vermehrung des Offiziersbestandes. Der Bericht läßt den in letzter Zeit vielfach erörterten Plan dec Schaffung einer unabhängig en Atlantik* flotte unerwähnt, empfiehlt aber den Bau einer modernen, schnellen und leistungsfähigen Handelsmarine als wichttges Hilfsmittel zur Wah' rung der nationalen Sicherheit. Weiter sieht bei Marineminifter eine besonders starke Vermehrung der Flugzeugmutterschiffe vor. Rotspanische Munitionsfabrik in die Lust geflogen. Paris, 20. Nov. (DNB.) Aus Rolfpanien fotti' wende Reifende berichten, daß man Freitag U einer Vorstadt Barcelonas eine Rinnt' (ionsfabrif in die Luft geflogen fei. Bisher feie« etwa 400 Tote und Vermißte gemeldet worden. Das Unglück soll durch Jallen la ff en einer Granate entstanden fein. Die Belegfchal- fen der übrigen Werkstätten hätten, ate fie bU Die Autonomie der Slowakei und Karpatho-Llkraine. gm'chlshof wegen iiuembetn Lhrvi Bobad) aus Ge ffl 13. August 1 : tmdesverrales i nlust verurteil - ifeute morgen h ch aus Leit Ausländisch Sanbesoerr I bem (Erlös feine, 1 'jUfe abjubeden. tllung bajn ‘ ^nahmen der l « auf Grund I Geld an ei bedienst pi H von feinen An er sich dem ■totes ebenfalls - die verdiente N lein Lai ^Wah vi «fen tu .R das ( M°h zu,, Mu,-r ou Pi.„ lfl3 hupe Ä”Ä "wtie pol I t’fe I PS- I t-Qj °b. 5 I 31 | 1 “ampj MLs MH Ks W. 'L DM* drs 8ra9‘n p« Ä'ilrU 1 , Kmdl-hrM Senkreis, der ii (Bauleiter 6 pr chine habe duri Zellen zu einem stgezeit durch e ,uslese und . Ade. Die Aufch iflen Wederungei ■lÜBurbiß für en * Die Baue lig, weil der Na. 1 Kundlage des dc Schule sei es, | «leineganze Wu I Ülkern Anne f I iien immer nur l Ä (Besetze und ! U dieses Ziel soi ^M-Assau un Mlden. tzmchtung litlin, 21.: IMpressesl Eine Schule für Bauernführer io r ' M Der fei, baß die jen fdjneU Der« er grundsätzlich l W. dr'cksche würden. Da \ 40 tschechi' i könne, wünsche nsmachi, als man aland in Aussicht rerichtet: Das ur« willingsMidel । tbung.,9* jeML' a6 di- fW* ungsmogl» et. Gauleiter Sprenger erklärte, die Machtübernahme habe durch die Besetzung der führenden Stellen zu einem starken Aderlaß geführt, der in der Folgezeit durch eine planmäßige Führer- auslefe und -schulung wieder ausgeglichen wurde. Die Gauschulungsburg, in der die besten aus allen Gliederungen der Partei ausgelesen würden, sei Vorbild für eine langsichtige und gute Personal- . Auslese. Die Bauernführerschulung sei deshalb wich- lig, weil der Nationalsozialismus im Bauern die Grundlage des deutschen Volkstums sehe. Aufgabe i>er Schule sei es, den Bauern so zu erziehen, daß tr seine ganze Wirtschaftsgestaltung in nationalsozialistischem Sinne führe. Hier, wie in der Wirtschaft, eien immer nur die richtigen Personen in der Lage, Kndenv°! ■J,rte Sonnto ln8 Olaf do* m London MS Men Z sondern die Persönlichkeit, das Vorleben und der Charakter die Grundlagen des Erfolges feien. Der Bauernführer habe die Pflicht, neben feinen mannigfachen Dienstgeschäften aber auch feinen Betrieb in Ordnung zu halten. Bei dieser außerordentlichen zweifachen Belastung eines jeden Bauernführers solle diese Schule technische Anweisungen und auch die neuesten Errungenschaften vermitteln. Ihre Hauptaufgabe liege in der Vermittlung einer gründlichen Kenntnis der weltanschaulichen und agrarpolitischen Fragen. Die Arbeit der Schule sei in Grundlehrgänge und Aufb aulehr- g ä n g e, die 4V2 bis 8 Tage dauern, aufgeteilt. Da auf die Arbeit des Bauern Rücksicht genommen werden müsse, seien zunächst bis zum 15. April 14 Grunülehrgänge für Ortsbauernführer vorge- ehen. Im Sommer folgten Lehrgänge für den Per- onen'kreis, der in dieser Zeit leichter abkömmlich Der Reichsminister des Auswärtigen und Frau Do n Ribbentrop gaben am Samstagmittag zu 'Aren des Handels- und Verteidigungsministers der ilnon von Südafrika und Frau Pirow em Fruh- itist. Die verstör, ''cht vom lobt lf)nen aus bem Gebäuden, btt vathäusern aus ■inos halten gelungen mürben arsvold gab über das nach ilaus der Opera- cheiden der Kö- 'armherzige unb n kennen gelernt es Interesse unb in so vielen (o- der Trauer bts öin ^auh :n .<$£ 1 einer len Unt.rS- f ber MarmeM ^riD° 55 gjlonaiP rtD0-n oierMi r e'U ° Pri^ von ve rgeb-'- Der Pfahl im Fleisch. Jüdische Königsmorde. — Ostjuden, Hofjuden, Diehjuden usw. Oer notorische Revolutionshetzer. — Oie Irreführung der Arbeiierschast. . Der deutsche Bürger früherer Zeiten betrachtete den Juden lediglicl) als Andersgläubigen, nicht als Glied einer volkssremden Rasse. Diese denkfaule Auslegung ist natürlich vom jüdischen Teil der Greste unb vom internationalen Marxismus jahrzehntelang in jeder Weise unterstützt worden, um das Treiben der Hofjuüen unb Volksverhetzer nicht 3U stören. Diese haben ihre Tätigkeit sehr geschickt den jeweils herrschenden Strömungen angepaßt. Solange das deutsche Volk um seine erste Einigung ringen mußte, waren auch jüdische Federn mit Eifer dabei. Die Frivolität eines Heinrich Heine oder Ludwig Börne wurde deshalb meistens mit Nachsicht übergangen. War die deutsche Einigkeit in irgendeiner Frage gewonnen, so stand das inzwischen reich gewordene Judentum totsicher hinter der Opposition. Wenn aber ein Jude einmal schief angesehen wurde, so tobte wie auf Befehl die freisinnige unb marxistische Presse von Memel bis Basel unb von Dan bis Berseba. Die Juden wurden zum Träger des Hochkapitalismus im zweiten Kaiserreich. Kein Geringerer als Sombart hat ihnen das bescheinigt. Die alten Formen der Bindung zwischen Stadt unb Land, zwischen Unternehmer und Arbeiter wurden zerrissen unb durch ein anonymes und fremdes Vertragsrecht ersetzt, bei dem der wirtschaftlich Schwächere fast immer von vornherein der Unterlegene war. Als sich hiergegen die neue Arbeiterbewegung erhob, stand bald wieder ein Jude an der Spitze: Ferdinand L a s a l (der sich französelnd Lastalle nannte). Er sorgte dafür, daß die Arbeiterbewegung von Anfang an sich staatsfeindlich einstellte und sich dadurch dem Juden Mardochai (Karl Marx) dienstbar machte. Zuweilen hat der deutsche Arbeiter die jüdischen Manöver, die mit ihm getrieben wurden, geahnt, sie aber nie durchschaut. Die jüdischen Literaten sorgten dafür, daß jeder, der dem Arbeiter die Augen öffnen wollte, sofort als Arbeiterfeind „entlarvt" wurde. So haben die Bernstein, Kautsky, Davidsohn, Singer, Cohn, Cohen unb viele andere die deutsche Arbeiterschaft bis zur völligen Verelendung ber Nation beherrscht. Die Zusammensetzung des jüdischen Elementes hat sich in den über hundert Jahren feit der sog. Emanzipation wenig geändert. Immer war es der Handel — richtiger der Schacher —, der ihnen am nächsten lag, schon deshalb, weil damit ein Höchstmaß von Raffiniertheit zum leichten Erwerb ohne große Mühe führen konnte. Endete ein Juden- t)anbei mit einer Pleite, so gab es noch immer Gelegenheit zu Schiebungen, faulen Vergleichen, ja Prozessen ohne Ende. Wieviele Juden haben mit einem Sack voller Lumpen angefangen und als Kriegsgewinnler und Reoolutionshyäne geendet! Arbeiter, Handwerker und Bauern gab es kaum unter ihnen. Besonders berüchtigt waren die Viehjuden im Südwesten, die mit ihrem Wucher schon in den achtziger Jahren das Bauerntum in Kurhessen zur Verzweiflung trieben. Mehr und mehr drangen die Abkömmlinge des schnell reich aewor- benen jüdischen Händlertums in die Kreise der Aerzte, der Rechtsanwälte, der Professoren, Künstler, Literaten unb — roten Berufspolitiker. Ein Historiker stellt die Behauptung, die Zer- ftörupg Jerusalems habe die Auswanderung der Juden aus dem „Land der 23äter" eingeleitet, unter die großen Lügen der Weltgeschichte. In der Tat war das Judenvolk schon vorher stark internationalisiert unb in allen Teilen ber damals bekannten Welt verbreitet. JU feiner asiatischen Heimat war es auch keineswegs ein kulturell hochstehendes Element, was sich aus der Lektüre des Alten Testamentes ohne weiteres ersehen läßt. Friedrich Delitzsch hat in einem seiner Bücher festgestellt, daß von den 23 Königen Judas vier und von den 19 Königen Israels sieben ermor« d e t wurden. Die alte Geschichte Palästinas ist der beste Beweis dafür, daß die Juden schon damals den politischen Mord vielfach anwandten. Nach Deutschland kamen die Juden aus Frankreich unb Italien. An Rhein und Main bildeten sie zu Beginn des Mittelalters die ersten Judengemeinden, bezeichnenderweise also dort, wo der Handel jener Zeit vorwiegend konzentriert war. Da sie aber auf das Ghetto beschränkt waren, blieben sie abgeschlossene Gruppen, die weder in den Rathäusern noch in den Zünften mitzureden hatten. Von Zeit zu Zeit flammten die Kämpfe der Ein- gefeffenen gegen diese Sorte von „Gästen" auf, die zu Auswanderungen nach dem Osten und Südosten führten. Dadurch entstand die/ Spezies der O st - juben, bie im Laufe der letzten Jahrzehnte in ben beutschen Großstäbten bas Ziel ihrer Sehnsucht sahen. Aus btefer Entwicklung erklärt sich die prozentual starke Vertretung ber Mischen Rasse im Westen und Osten Deutschlanbs unb ihre Konzentration in ben Großstädten. Einzelnen Jubenfamilien aelang es im Mittelalter, gewisse Privilegien zu erhalten, indem sie sich der fast immer vorhanbenen Geldnot der Fürsten annahmen. So entstauben die „5)a fj üben", die in den Rothschilds ihre einflußreichste Vertretung sanden, um zuletzt durch die Ballin, Mendelssohn, Rathenau usw. bis zu den Herrschern selbst vorzudringen. Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg unb bie französische Revolution brachten ben Juden bie Befreiung von allen Einschränkungen, bie in ber Folgezeit auch in ben deutschen Staaten wegfielen. Goethe, auf ben sich jüdische Literaten gern berufen, sagte dazu: „Das jüdische Volk hat nie viel getaugt, wie es ihm seine Anführer, Richter, Vorsteher, Propheten tausendmal vorgeworfen haben." Die Revolution von 1848 vollendete die „Gleichheit vor dem Gesetz" und brachte den Juden die vollständige Gleichberechtigung mit ben Deutschen, die sie dann gründlich zu mißbrauchen wußten. Seitdem war der Jude bei jeder internationalen Revolution dabei. Ob es sich um die Meuterei von 1918 ober um den Blut- rausch des Bolschewismus in Sowjetrußland oder um sonst irgendeinen Umsturzversuch handelte, immerstanden Juden an der Spitze, — wohlverstanden nicht etwa als kämpfende Führer, sondern immer nur als Drahtzieher — ob Rosa Luxemburg ober Liebknecht, Haase ober Preuß, Eisner oder» Lewin, Trotzki-Braunstein oder Radek- Sobelsohn, Litwinow-Finkelstein oder Maiski und wie bie unzähligen Moskauer Juben alle heißen. Dieses ewig ruhelose Element hatte bie Hoffnung, bei jeder Revolution noch mehr zu gewinnen und sich vom geduldeten Einwanderer zum Herrn des Gastoolkes aufmschwingen. Die Juden waren und sind eben, wie selbst ein liberaler Historiker Theodor Mommsen einst schrieb, „bas Ferment der Dekompositio n". Welches Unheil gerabe auf gei fti gern G e - biet bie Mische Zersetzung angerichtet hat, läßt sich auch nicht annähernb abschätzen. In ber Kunst gewann bie Herabsetzung und Beschmutzung des Schönen unb Echten die Oberhand zugunsten jeder noch so stupiden unb roiberroärtigen Entartung, auf ber Bühne insbefonbere bie Verletzung religiöser Gefühle unb aller Frauenwürbe. Die Einfälle unb Erfinbungen arischer Techniker würben zu einer Gelbguelle für Mische Ausbeuter unb Schacherer, bie bann gelegentlich mit ihrer „Generosität" glänzen konnten, wenn es galt, sich einen Rus als Wohltäter ber Menschheit zu verschaffen. Daß biefe Sorte von Wohltätigkeit bireft ober inbirett überroiegenb roieber ben Juden selbst zugute kam, ist bekannt. Es sind auch über dieses Kapitel viele Bücher geschrieben worden, aber sie werden bas Thema niemals ganz erschöpfen. Zwei Sätze aber sollte jeder kennen: Einst schrieb ber Jube Rathenau, baß an bem Tage, an bem ber Kaiser auf weißem Pferbe siegreich ourch bas Brandenburger Tor einziehen würbe, die Weltgeschichte ihren Sinn verloren haben würde. Und ber Jude Stampfer schrieb am 20. Oktober 1918 im Hauptblatt ber Sozialdemokraten, dem „Vorwärts": „Deutschland soll — das ist unser fester Wille als Sozialist — seine Kriegsflagge für immer streichen, ohne sie bas letztemal siegreich eingebracht zu haben." Längst wissen wir, baß bas Jubentum immer auf ber Seite der Gegner bes neuen Reiches steht unb stehen wird. An ber Saar waren bie Juben ebenso wie im Rheinlanbe bei ben kleinen Separatistengruppen, in Oesterreich bei Dollfuß und Schuschnigg, in der Tschechoslowakei hatten sie in Benesch ihren Schirmherrn. Der Nationalsozialismus zieht zum Schutze ber beutschen Volksgemeinschaft unerbittlich seine Folgerung. Die Juben sind in Deutschland ein Pfahl im Fleisch. Wir wollen sie nicht länger dulden, sondern eine kompromißlose Lösung des Problems herbeiführen. Die Geschichte von Jahrhunderten spricht eine allzu deutliche Sprache gegen die Juden. Sie fordert ihr Recht, und sie will keinerlei falsche Sentimentalität. Immer hat sich das deutsche Volk gewundert, wo bei allen Wahlen und politischen Aktionen 1 v. H. Neinsager herkamcn. Jetzt braucht sich jeder nur in seinem näheren Bekanntenkreise umzusehen, um festzustellen, wer mit wehleidigem Gesicht bie „armen Juden" bedauert, obwohl sie, wie festgestellt worden ist, 4%mal so reich geworden sind wie die Deutschen. Hier sind die Neinsager, die man sich merken muß. Wer das neue Deutschland besaht, wer seine einzigartigen Erfolge mitgenießt und seine Ziele begrüßt, der kann nicht anders als gegen Juda in einen Kampf treten, der gewiß nicht mit halben Ergebnissen enden wird. B. R. Der englische Flieger RyanGroveristinder Sowjetunion verhaftet worden. Grover war am 13. November in einem Privatflugzeug von Finnland nach Sowjetrußland geflogen, wo er im Kalinin-Distrikt, etwa 200 Meilen nördlich von Moskau, landete. „Daily Expreß" berichtet, Grover habe versuchen wollen, seine Braut zu retten, bie von ber GPU. gefangengehalten werbe. Aus aller Wett. Jüdische paßfülscherbande in Mailand ausgehoben. M a i I a n b , 20. Nov. (DNB.) Die Mailänber Po. lizei hat in einem von Mischen Reisenben bevorzugten Stabtviertel eine Sanbe polnischer Juben ausgehoben, bie gefälschte Reisepässe ausstellte. Bei einer Hausuchung würben fünf Blankopässe ber Republik Haiti, verschiebens farbige Stempelkissen unb Instrumente zur Paßfälschung gefunben. Die Juden, b'.e trotz der zweifelsfreien Ueberführung hartnäckig leugneten, wurden in Haft genommen. Ein Meteor gesichtet. In den Abendstunden des Sonntags wurde in München unb Umgebung ein seltenes Naturschauspiel am Himmel beobachtet: ein M e - t e o r, der in nordsüblicher Richtung seine Bahn beschrieb. Das „Münchener Tagblatt" bringt folgen» ben Augemeugenbericht aus Obermenzing bei München: Um 18.03 Uhr bewegte sich in einer Höhe von 35 bis 40 Grab in nordsublicher Richtung ein Meteor mit einem raketenähnlichen Schweis. Der Himmel strahlte in blauem Glanz. Das Meteor hatte,' einem Kometen ähnlich, einen hell leuchtenben Kern, um ben sich ein rötlich strahlenber Rand legte. Der | langgezogene Schweif glänzte hellgelb, boch war er nicht von ber gleichen intensiven Leuchtkraft wie ber Kern, unb von einem blauen Schein umflutet. Der Durchgang bes Meteors dauerte ungefähr fünf Sekunden. Nach dem Verschwinden in südwestlicher Richtung zeigte ein hell leuchtender Streifen die Pahn, die bas Meteor genommen hatte. In Karlsruhe wurde am Sonntagabend kurz noch 18 Uhr am dunklen Himmel ebenfalls ein auffallend heller Schein sichtbar. Ein Meteör flog mit großer Schnelligkeit in ber Richtung von Norben nach Süden über den Himmel, einen bläulich-weißen Lichtschweif nach sich ziehend. Nachdem er erloschen war, konnte man die leuchtende Spur noch gut 20 Minuten lang verfolgen. Ob unb wo bas Meteor nieber- gegangen ist, barüber liegen noch keine Melbungen vor. Auf eine Anfrage bei ber Heibelberger Sternwarte wurde mitgeteilt, daß bie gleiche Erscheinung in ber Heidelberger Gegenb beobachtet worden sei. Auch in Freiburg mürbe bas Meteor gesehen. Personen, bie Wahrnehmungen barüber gemacht haben, werden gebeten, biefe ber Heibelberger Sternwarte mitzuteilen. Der Meteor würbe am Sonntagabenb auch süb- lich von Frankfurt beobachtet; bie Annahme, bas Meteor sei im Walde bei Neu-Isenburg niederge- gangen, muß auf einem Irrtum beruhen. Oie Schreckenstaten der Autobanditen Gebrüder petz. Der ältere der beiden Autobanditen, die am Freitag vier Personen im kärntnerisch-steieri- schen Grenzgebiet ermordeten, ber 20jährige Franz Petz, ist rm Krankenhaus Knittelfeld ben , Verletzungen erlegen, bie er bei bem Feuer- । gefecht am Bahnhof Unzmarkt erlitten hat, in bes-1 |en Verlauf bie beiben SA.-Männer Franz Heide n st r e i t und Fritz Seiler getötet würben. 1 lieber bie erste Mordtat ber beiben Wegelagerer bei Hüttenberg in Kärnten sind inzwischen weitere Einzelheiten bekannt geworben. Der Ermorbete ist ber 40jährige Leiter ber Zweigstelle Klagenfurt der Internationalen Unfall- unb Schabensversicherungsgesellschaft, Lorenz Wehrstein. Sein Auto würbe an einer unübersichtlichen Kurve bei Gobertal in ber Nähe Hüttenbergs durch einen Baumstamm aus- gehalten. Als er ausstieg, eröffneten bie beiben Räuber, bie 20 und 13 (!) Jahre alten Brüder Petz, bas Feuer. Wehrstein wurde von einer Kugel ins Herz getroffen. Der 13jährige Heinrich Petz, der bei bem Feuergefecht mit ber SA.-Streife leicht verletzt wurde, machte bei seiner ersten Vernehmung im Krankenhaus Leoben Angaben über bas Motiv der Tat, die auf eine völlig verworrene und vergiftete Phantasie unb beträchtliche geistige Zurückgebliebenheit bes Burschen schließen lassen. Er erzählte, vor etwa einem Monat habe ihm sein älterer Bruber mitgeteilt, baß er in einem Buche von einer unbewohnten Insel im F);ean gelesen habe. Auf biefe Insel wollten nun beibe gelangen. Sie kamen überein, sich vorerst ein Auto anzueignen, und mit biesem in bie Schweiz zu entfliehen. Weiter wollten sie dorthin drei Personen als Geiseln mitnehmen, um für deren Freigabe von der Reichsregierung ein Lösegeldzu erhalten. (!) Dieses Lösegelb sollte zum Ankauf eines Segelbootes bienen, mit bem sie bann jene Insel im Ozean erreichten wollten. — lieber bie Herkunft her Waffen befragt, erklärte Heinrich Petz, biefe habe sich sein Bruber im Tauschwege von Bekannten verschafft. Vollstreckung zweier Todesurteile. Am 19. November ist ber 1912 geborene Peter 21 n b l e r aus Hüttigweiler hingerichtet worben, ber vom Schwurgericht in Saarbrücken zum Tobe verurteilt worben ist. Anbier hat bie 23 Jahre alte Else I o st aus Hüttigweiler, mit ber er ein Liebesverhältnis unterhalten hatte, heimtückisch erschossen, weil er sich ben Folgen einer vermeintlichen Schwangerschaft ber Jost entziehen wollte. Gleichzeitig würbe ber 1909 in Scherlebeck geborene Johann R o s i n s k i, ber vom Sonbergericht in Dortmunb wegen Verbrechens gegen bas Gesetz zur Gewährleistung bes Rechtsfriebens unb versuchten Morbes zum Tobe verurteilt worben war, hinge- richtet. Rosinski, ein vielfach vorbestrafter unb gefährlicher Gewohnheitsverbrecher, hat in Essen einen Polizeibeamten, ber ihn auf frischer Tat bet einem nächtlichen Einbruch überraschte, niebergeschossen Kunst unb Wissenschaft. Oie Trauerfeier für Graf Hardenberg. Am Samstag mürbe ber einem Herzschlag erlegene Graf Kuno von Hardenberg, ber letzte Hof- marschall und Leiter ber Vermögensverwaltung unb ber Sammlungen bes früheren Großherzoglichen Hauses im Krematorium in D armstabt einge- äschert. In ber Schloßkirche nahm eine große TrauergeMeinbe Abschied von bem Toten, besten Sarg von ber Fahnenaborbnung ber „Weißen Dragoner", benen Hardenberg als Rittmeister b. R. angehört hatte,, flankiert war. Neben ben Angehörigen bes Haüses Harbenberg waren Prinz Ludwig von Hessen mit Gemahlin, NSKK.-Gruppenführer Richarb Prinz von Hessen, ber Standortälteste Generalmajor Müller, die Kommandeure ber Darmstädter Regimenter, Oberbürgermeister Mambo l b t unb Polizeioberst Geppert, sowie füh- tenbe Männer der Wirtschaft unb des kulturellen Lebens von Darmstadt anwesend. Umrahmt von Vorträgen verschiedener Gedichte und Lieder des Verstorbenen, bie Mitglieber bes Hessischen Lanbestheaters sangen, stand im Mittelpunkt ber Feier bie Traueransprache von Pfarrer W i b m a n n ; er rühmte bie hohen menschlichen unb geistigen Tugenben Harbenbergs, ber bie Sprache seiner Ahnen wohl verstauben habe unb in dem vom Geiste bes Staatskanzlers Fürsten Harbenberg unb des Dichters Novalis vieles lebte. Was Gott in biefes reiche Leben eines eblen Mannes unb Kämpfers für bas Wahre, Gute unb Schöne gesenkt habe, könne nie verloren gehen. Um ihn trauere deshalb nicht nur ber große Kreis feiner Freunbe, fonbern alle, bie ihn gekannt haben. Ein Observatorium in den Albaner Bergen erhält bie vom Führer gestiftete Einrichtung. Die vom Führer gelegentlich feines Staatsbesuches in Italien bem Duce zum Geschenk gemachte vollstünbige Einrichtung eines Observatoriums wirb, wie „Messaggero" zu berichten weiß, auf Anorbnung bes Duce auf einer Höhe bei Frascati in ben Albaner Bergen, etwa 30 Kilometer von Rom entfernt, ausgestellt werben. Der Duce hat bestimmt, baß bas neue Observatorium auch vom architektonischen Stanbpunkt aus bes Geschenkes würbig sein soll. Es werben nur bie vom Führer gestifteten Apparate und Instrumente Aufstellung finben. „Mes- faggero" betont, baß bie vom Führer gestiftete Einrichtung in ihrer granbiosen Gesamtheit bas Voll- ftänbigfte unb Mobernste barstellt, was auf biesem Gebiete in ber Welt geboten werben kann. Wetterbericht Unser Wetter wirb jetzt vollkommen burch bie vom Atlantik ausgehenbe lebhafte Wirbeltätigkeit be- stimntt. Es bleibt baher auch für bie Folge unbe- ftänbig unb zu Nieberschlägen geneigt. Vorhersage für Dienstag: Wolkig bis bedeckt, zunächst verbreitete Regenfälle unb milb, später mehr veränderliche Bewölkung, aber unbe- ftänbig, kühler, zeitweise auffrischenbe Winbe aus (üblichen Richtungen. Vorhersage für Mittwoch: Wechselhaftes, zu Niederschlägen neigendes Wetter, kühler. Lufttemperaturen am 20. November: mittags 7,3 Grad Celsius, abends 7,2 Grab; am 21. November: morgens 8,4 Grab. Maximum 7,4 Grab, Minimum heute nacht 5,5 Grab. — Erbtemperaturen in 10 cm Tiefe am 20. November: abenbs 6,2 Grad; am 21. November: morgens 7 Grab. — Nieberfchläge 1,8 mm. — Sonnenscheinbauer 0,5 Stunben. Hauptschriftleiter Dr. Friebrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bes Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik unb für bie Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für ben übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt ber Anzeigen: Theobor Kümmel. D. A. X. 38: 10013. Druck unb Verlag: Brühlsche Unioerfitätsbrurfcrei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM.- 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit ber Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. unb Samstags 15 Pf., mit ber Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 WiM. Am Annerod, den 20. November 1938. 7502D GLORIA Heute Montag Erstaufführung 05221 Dienstag, dem 22. November, licken Sorgfalt dadurch lediglich ein Hinweis am 7507V TOotaS bw<»lb««aei$en (bei Tageslicht Verkäufe 19. November 1938 2. Ziehungstag. Ön der heutigen Vormittag-ziehung wurden gezogen 177869 LI C HTSPI IE LH AU 8 Ein herzerfrischendes Lustspiel Ab heute Montag 132460 127898 137050 2218 5373 11269 15565 300 RM. 172 Gewinne zu [Verschiedenes Tobis-Ton-Woche Beiprogramm 4, 6, 8.30 Uhr täglich Spielzeiten in beiden Theatern 184694 292361 394183 21920 48694 274231 355031 86007 148149 285092 364798 152214, 184805 240858 260356 303779 336107 357034 371974 393380 152891 200237 241791 267271 305325 336939 359856 373688 393490 340669 217408 122387 326872 Wordetfowa Gusti Huber Henny Porten i Theo Linken f 104508 169117 286726 387150 108253 135274 153078 206812 242671 267599 306959 341023 362875 374068 20615 47996 77927 117878 132437 173440 184570 221882 256479 281970 320888 340128 378203 386602 117114 135476 173596 212136 245212 270953 308151 349445 363007 383201 101703 175806 292739 386102 122162 147814 182177 224860 245321 286924 319064 355727 367192 385517 107820 187263 310357 389954 92982 128003 140597 177634 194552 228600 272544 309856 323445 345390 378627 104827 129679 155108 179643 194676 239351 273440 312333 324154 347016 380497 111516 203382 327598 231421 77173 149166 394914 61250 154658 238727 341294 115731 224459 331679 108906 131398 157266 180612 198348 240688 275311 318755 335429 347613 381487 111172 131667 170083 181394 206720 245956 279535 318895 337117 359606 382417 87368 122477 132866 175322 193810 228322 257726 303758 322849 341486 378569 387389 800 RM. 136983 271159 500 RM. 116633 200554 325803 10000 RM. 5000 RM. 3000 RM. 2000 RM. 1000 RM. 298377 231861 83205 181662 397160 75943 159829 255241 361780 65599 140654 177281 122021 315751 11785 55620 137826 367367 3663 117791 222463 328507 245163 222207 215218 152716 256948 100693 115817 Glückliche Reife mit«« SpenSenkarte Haus Nr. 90. Die Beerdigung findet am nachmittags 2.45 Uhr statt. Die trauernden Hinterbliebenen Familie Wilhelm Hahn IV. Familie Heinrich Haas V. Karl Hahn Otto Hahn. Heli Finkenzeller Fritz Kämpers Hans Holt in: Die Beerdigung findet Dienstag, den 22. Nov, nachm. 2 Uhr statt. Qur Auf- und Abfahrt zu unb, von den Fahrbahnen der Reichsautobahnen dürfen nur die ihrer Fahrtrichtung (vgl. unten Ziffer 3a) rechts liegenden Anschlußstellen benutzt werden. Die an der neuen im Alter von 56 Jahren. InLondor steht in schönster Lage des Dorfes, inNähe d.Kirche, ein zweistöckiges Bessere ä1/?—3-Zimm.- Wohnung in guter Wohnlage von alleinstehender älter. Dame sofort gesucht. Schriftl. Angebote unter 05215 an den Gießen. Anzeig. Es ist verboten, die Reichsautobahnen, einfö11^ lich ihrer Nebenanlagen zu beschädigen oder d verunreinigen, Gegenstände auf die Fahrbayn v legen oder andere Fahrthindernisse zu bereiten, c nale nachzuahmen oder andere verlehrsstorende o verkehrsgefährdende Handlungen wahrzunehm^ Samstag, dem *19. November, abends 6y4 Uhr, entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden plötzlich und unerwartet unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Onkel Ein übermütig lustiger Film nach der Komodie ..Oel- rausch“ von J. Lairic. Viktor de Kowa spielte«diese Rolle, die ihm auf den Leib geschrieben ist. mit größtem Ertolg hunderte Male auf der Bühne. 7500° Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II_____________ z. Berkaus. Erdgeschoß 2 Zimmer, Kammer u. Küche, 1. Stock 4 Zimmer. Dabei eine kleine Scheuer u. ein Stall. Preis XJl 5500,-. Anfrag, an Nob. Ziegler, Winnen über Gießen. 174S8P 2 Gewinne zu 25000 RM. 2 Gewinne zu 10000 RM. 2 Gewinne zu 5000 RM. 4 Gewinne zu 3000 RM. 2 Gewinne zu 2000 RM. 14 Gewinne zu 243784 312440 30 Gewinne zu Sewinnouszug 2. Klasse 52. Preußisch-Süddeutsche (278. Preuß.) Klassen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten Von den Benutzern der ReiKsautobahnen »u strengste Disziplin erwartet. Sie haben oen » Ordnungen der Verkehrspolizei und der »eineg ten der Reichsautobahn unbedingt Folge zu leis Zuwiderhandlungen werden nach der Straw» Verkehrs-Ordnung oder der vorläufigen AutobÄ Betriebs- und Verkehrs-Ordnung mit Geldstr^ bis zu 150,— RM. oder nut Haft bestraft, w* nicht nach den allgemeinen Strafbestlmmu 6 - eine höhere Strafe verwirkt ist. Frankfurt a. M., den 19. November 1938. Reichsautobahne» Oberste Bauleitung Frankfurts.»» Infolge eines tragischen Unglücksfalles ist am 19. November 1938 mein lieber Mann, guter Vater. Schwiegervater, Bruder. Schwager, Onkel und Pate Heinrich Müller 11., Weißbindermeister im Alter von 59 Jahren von uns gegangen. In tiefer Trauer: Elise Müller, geb. Hofmann Walter Müller und Frau Anni, geb. Sommer Familie Job. Heb. Müller Familie Karl Sommer. Lang-Göns, den 19. November 1938. Die Beerdigung findet Dienstag. 22. Nov., nachm. 1% Uhr statt 89528 97097 210884 220424 46 Gewinne zu Ueber Naturschutz und Naturkunde ausMhrliche bebilderte Werbeblatt „Freunde der Natur sind I-reunde guter Bucher, Hierdurch allen Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß der Herr meine liebe Frau Gertrud Loh, geb. Weber am Samstagmorgen "/.ti Uhr von ihrem schweren Leiden erlöst hat Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karl Loh. Dutenhofen (Kr. Wetzlar), 19. November 1938. Zwei, die sieh E» H herzlich lieben! Aber, ehe sie ein Paar werden, .müssen Sie allerlei Zwischenfälle überwinden, die lustig und interessant m diesem Film geschildert sind. Eine lustige Jungensbande, die von den Wiener Sängerknaben dargestellt wird, be- bestreitet einen Hauptteil der vergnüglichen Handlung. Bei pro gramm and Ufa-Ton-Woche Außerdem wurden 336 Gewinne zu le 150 RM. und 4392 Gewinne zu je 90 RM. gezogen. D!e"«nke Halste der Fahrbahn darf nur beim Ueberholen befahren werden. Beim Ueberholen ist jede Gefährdung nachfolgender oder vorausfahrender Fahrzeuge zu vermeiden. Verkehrsgefährdend ist z.B. ur nachfolgende Fahrzeuge em plötzliches Heraus fahren aus der rechten Fahrbahnhalfte in die Ueberholungsspur und für voraussahrende Fahrzeuge ein fofortiges Zurückfahren auf die rechte Fahrbahnhälfte unmittelbar nach dem Überholen (Schneiden). Es ist deshalb erforderlich, m ausreichendem Abstand von dem zu überholenden Fahrzeug allmählich auf die Ueberholungsspur überzuwechseln und erst dann auf die rechte Hälfte der Fahrbahn zurückzufahren, wenn das überholte Fahrzeug hinreichend weit zurück- geblieben ist. Vor dem Ueberholen muß sich e n sorgfältiger Kraftfahrzeugführer durch Bücke auf die Fahrbahn - vor allem auch nach rückwärts - ober in den Rückspiegel davon überzeugen, daß seine Absicht ohne Gefahr für andere, insbesondere für nachfolgende Verkehrsteilnehmer aus. gesührt werden kann. Wenn auch ein lediglich zum Anzeigen einer beabsichtigte« Aenderung der Fahrtrichtung vorgeschrieben ist, die beim bloßen Ueberwechseln aus die Ueber» Herr Wilhelm Hahn II Schafhalter und Landwirt 51002 80467 275160 288538 25079 31242 31949 45065 45170 52414 55540 71824 72548 74092 genannt. 3 Für den Verkehr auf den Reichsautobahnen sind neben den Bestimmuntzen der Straßenverkehrs. ordnung vom 13. November 1937 — RGBl, l S. 1179 ff. — weiter noch folgende Verkehrsvor- schriften zu beachten: a) Tie Kraftfahrzeuge müssen die rechte tzM-der Außerdem wurden 424 Gewinne zn je 150 RM. unb 4308 Gewinne zu je 90 RM. gezogen. Die Ziehung der 3. Klasse der 52. Preußisch- Süddeutschen (278. Preußischen) Klassen-Lotterie findet am 14. und 15. LeremLer 1938 Unit. Sauberes,zuverlässig es 7504° Mädchen evtl, auch'^Tage für sofort gesucht Laih. Mäusburg 15. dürfen Führer eingeholter Fahrzeuge ihre Fahr« gefchwindigkeit nicht erhöhen. c) Das Wenden auf der Fahrbahn ist verboten^, ’ ebenso das Rückwärtsfahren. Es ist auch nichd gestattet, zur Aenderung der Fahrtrichtung ober. aus sonstigen Gründen über den Mittelsheifen, ru fahren. Die Fahrtrichtung darf nur auf dem- vorgeschriebenen Weg an den Anschlußstellem geändert werden. d) Zur Erteilung von Fahrunterricht und zur Abhaltung von Führerprüfung dürfen die Reichs autobahnen nicht benutzt werden. Rennen, Rekordfahrten und ähnliche Bei- anstaltungen dürfen unbeschadet der sonst erfoi-- derlichen Genehmigung nur mit Zustimmung der Reichsautobahn stattfinden e) Zum Halten und Parken stehen seitlich d - Reichsautobahnen besonders Rast- und Parkplätze unentgeltlich zur Berfn. aung. Seitlich der Reichsautobahnen durftN Kraftfahrzeuge zum kürzeren Aufenthalt bis mu weiteres auch da parken, wo Flach, tra9j* Böschungen und Rasenschultern dies gestatte, dies gilt — zur Vermeidung von Bescha» gungen — jedoch nicht für den Bereich de neuen Tellstrecke von Reiskirchen bis Zelll Romrod, weil hier die Böschungen und Raien schultern noch nicht fest genug smd. Ein Halten auf der Fahrbahn ist nuraw zwingenden Gründen statthaft. Hierbei smd Fahrzeuge soweit wie möglich nach rechts k fahren. Das befestigte Bankett darf zu die^ Zweck ausnahmsweife benutzt werden. »» jedem Halten auf der Fahrbahn ist für eine- au- reichende Sicherung des nachfolgenden Verkehrs sorgen und zwar auch dann, wenn das Halten- Fahrzeug nur teilweise auf der Fahrbahn st W- 20 Gewinne zu 800 RM. 127166 181345 269630 361097 50 Gewinne au 500 RM. 22655 68134 74736 821,72 Sehr schön, pol. I MMIM Edelbirke mit Ebenholzeinlag. (2 Bett.) zu verkaufen. 7503° Anzusehen Alicenstr. 28 H. I Fastneuer dunkl. 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Eme neue Anschlußstelle befindet sich m km 79,6 (Grün- ^^Di?Reichsautobahn besteht aus zwei 7,50 m breiten, durch einen 5m breiten Mittelstreifen voneinander getrennten Richtungsfahrbahnen (Einbahnstraßen). An der Außenseite jeder Fahrbahn verlauft ein 1 m breites unb an der Innenseite ein 0,40 m breites, “Ä^bÄffnunB bet Teilstrecke wird aus Grund der vorläufigen Autobahn-Betriebs- und Ver- kehrsordnung vom 14. Mai 1935 —- f I auf die hiermit verwiesen wird, folgendes bekannt gemacht. i Die Reichsautobahnen dürfen nur von Kraftfahrzeugen (maschinell angetrieben, Nicht an Gleise gebundenen Landfahrzeuge) benutzt werden. Jeder andere Verkehr, insbesondere auch das Betreten oder Ueberschreiten der Reichsautobahnen ist verboten. l&Sonnetv Wagen frei! 0521? Zu erfragen in der Geschäftsst. d. Gieß. Änzeig. Familiendrucksacnen Verlobungsan zeigen Verm&hlungsanzelgen Geburtsanzeigen bei Brühl, Sobulstr.l Stellengesuche! Verkamerin sucht per sofort oder später Anfangsstellung. 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