I.u 8'l vegung^A. Ä ' Ä«* ' T-Sr-; r?« 6taf)5Z ffl" Uni 9« "fallet 4 d°- italib lubelnd ein. ’Ä Dank und dir Teilnehmer ^°nner können der Kämpse )kbildlich ausge. )5 brachte eine Darbietungen. m Geräten und ' Breslau ihre Urnerinnen be> enübungen mit sie mit ganzen, toren Derschöne- Chor des @e< nige Lieder zun, . en Beifall fand, östlicher Unten •nnfag. ich am Orban* an dem sich di? - f< den Turnern n , :en. Der SM sorgten für dir TrÄikionsfahnt mit den Wern ■r unb bem 6t« lieft mir, führte ü Tumvneim . ,t ^^en Feuerwehr, der in, die Fußball- Schluß die nicht- ins an. atz. W den Rod- iäfte eingefunbej upert (öiejei) irofdorf-Gleiberzf tbot den zahlreich e, ganz besonders und Königsberg, kameradschaftlich! , kurzen Rückblick ) Gportgemei^. rtgemeinbe batten und sie würben d pflegen und e) itn. m , srZ tsA fammeö» “-*5 ffg &«•* 1,11 frei«"* rj*** tefolgschil^ art»««; ’jjffe W ff Wi°-n * ’“r%n nieri^ d'4 ^ srnici njLi •n ® bei 0 lU M. 166 Erstes Blatt 188. Zahrgang Dienstag, 19. Juli 1958 krschetn« täglich, cmtza Sonntagfl und Feiertag» Beilagen: Die Illustrierte Giehenei Familienblätter Heimat im Bild • Die Scholle Monats-Vezugspreir: Mil 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte e 1.80 Zustellgebühr . e -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt 8e-^prechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Siehe« Postscheckkonto: grtmifnri am Main 11688 Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Dntdt und Verlag: vriihlsche Univerfitätsdruckerei R. Lange in Sieben. Schriftleitimg und SeschSftrftelle: Schulftratze 7 Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8V.UHr des Dormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rps., für Textanzeigen von 70 mm Breite bO Rpf.,Platzvorschrift nach vorh. Dereinbg.25°/a mehr. Ermähigte Grundpreise: Stellen-, Vereins«, gemeinnützige Anzeigen sowie ein- spaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Npf., Familienanzeigen, Bäder«, Unterrichts« u. beh ördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B :aq Die Ävpcyr yave, fiunoen, oie geneigt |eien, uicjt durchgreifender Weise | und ihnen den Wert beizumessen, den sie verdienten. wendigen Instrumente mit sich. Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine einmotorige Maschine, die schon seit acht oder neun Jahren in Betrieb ist und deren Wert kaum 2000 Mark betragen dürfte. Der Ozeanflug wird von der englischen Presse als ein tollkühnes Wagnis gefeiert. Dabei betonen die Blätter, daß die Durchfchnittskosten dieses Fluges nur neun Pfennig je Seemeile (1,6 Kilometer) betragen hätten im Gegensatz zu 48 Mark die Meile für den amerikanischen Rekord-Wettflieger Howard Hughes. Bei feiner Landung in Irland hatte Carrigane noch 170 Liter Treibstoff übrig. Der Flieger erklärte, er habe weder Wetterberichte gehabt, noch fei er im Besitz einer Karte von Irland gewesen, sondern er fei auf gut Glück geflogen. Auf die Frage, weshalb er den Flug gewagt habe, antwortete Carrigane, die amerikanischen Behörden hätten ihn „geärgert“, als sie ihm verboten, in einem Ohnehaltflug nach Los Angeles zurückzufliegen. London, 18. Juli. (Curopapretz.) Vor zehn Tagen gelang es dem 31jährigen amerikanischen Flieger Douglas Carrigane in einem Apparat aus bem Iahre 1930, der keinerlei der vielen, für einen Langstreckenflug notwendigen Einrichtungen besitzt, den amerikanischen Kontinent auf der Strecke Lang Beach ^Kalifornien) — Neuyork in 17 Stunden 50 Minuten zu überqueren. Am Sonntagmorgen startete er im Morgengrauen plötzlich in Richtung nach Europa und landete auf dem Flugplatz Valdonnel in der Rähe von Dublin am Montag kurz nach 14.30 Uhr nach einem waghalsigen dreitzigsiündigen Flug über den Atlantischen Ozean. Douglas Carrigane war schon 1937 von den amerikanischen Luftfahrtbehörden die Erlaubnis für einen Atlantikflug verweigert worden. Er hatte auch für seinen nun geglückten Flug weder die Erlaubnis, noch internationale Papiere. Sein Flugzeug war auch nicht mit einer Funkanlage ausgerüstet und führte keine für einen Ozeanflug nof- Rom, 18. Juli. Der ungarische Ministerpräsident I m r e d y ist in Begleitung von Außenminister K a n y a in Rom eingetroffen. Mussolini hatte mit den ungarischen Ministern eine fast zweistündige Unterredung, der auch Außenminister Graf Ciano beiwohnte. Der König und Kaiser hat dem Ministerpräsidenten Jmredy das Großkreuz des St.-Mauri- zius- und Lazarus-Ordens verliehen. Der deutsche Botschafter von Mackensen und der spanische Botschafter Garcia- y Conde statteten den ungarischen Ministern in der Billa Maüama Höflichkeitsbesuche ab. Bei einem von Mussolini im Palazzo Venezia veranstalteten Essen richtete Mussolini an den ungarischen Ministerpräsidenten einen Trink- s p r u ch , in dem es u. a. heißt: „Vielfältige und grundlegende politische und wirtschaftliche Interessen sowie das Ziel eines höheren Ideals des Friedens und der Gerechtigkeit bilden die Basis der italienisch-ungarischen Beziehungen. Besonders im Donauraum, der aus natürlichen Gründen Italien und Ungarn direkt interessiert, stimmen sie in einer Politik der Zusammenarbeit überein, die sich nicht abschließt und noch weniger gegen andere gerichtet ist, sondern allen offensteht, die wie wir auf eine Aktion der Ordnung und des Wiederaufbaues abzielen. Dieser Politik leisten der Wirklichkeitssinn und der Friedenswile, die die Achse Rom- Berlin und unser aufrichtiges Einvernehmen mit Jugoslawien bestimmen, einen wertvollen Beitrag. Ich erhebe mein Glas auf das Glück und den Wohlstand der edlen ungarischen Nation, auf das Wohl Seiner Durchlauchtigsten Hoheit des Regenten und auf das persönliche Wohlergehen Eurer Exzellenz und Ihrer liebenswürdigen Gemahlin." Römische preffestimmen. Rom, 18.2uli. (Europapreß.) „Giornale d'Jtalia" schreibt, die römische Zusammenkunft sei keineswegs dazu bestimmt, neue Ueberrafchungen für Europa zu schaffen oder neue Abkommen und Verpflichtungen ins Leben zu rufen. Die Besprechungen dienten lediglich dazu, die bereits aufeinander abgestimmten Positionen beidev Länder dem gegenwärtigen Stand der internationalen Lage anzupassen. Italien sei, ebenso wie die magyarische Nation selbst, an einem starken, in seinen berechtigten Forderungen befriedigten und unabhängigen Ungarn interessiert, das in der Lage sei, ein Element des Gleichgewichts und des Friedens in jenem empfindlichen Teil Europas zu fein, in dem sich die Strömungen des Donauraumes mit denen des Balkans treffen. Italien habe niemals von Ungarn verlangt oder werde es verlangen, daß es sich dem Drei^Mächte-Pakt gegen den Kommunismus anschließe oder aus der Genfer Liga austrete. Aber aus dem Wirklichkeitssinn, der die ungarische Politik auszeichne, ergebe sich ohne weiteres, daß'die Budapester Regierung einen Weg verfolge, der den italienischen Richtlinien benachbart sei. Die „Tribuna" meint, vor allem werde festgestellt werden, daß der Anschluß Oesterreichs an das Deutsche Reich die Beziehungen zwischen dem Dreieck Rom—Berlin—Budapest nicht im geringsten gestört, sondern im Gegenteil geklärt habe, da er jede Möglichkeit zu Mißverständnissen beseitige. Ferner besitze die Tatsache, daß die Kleine Entente immer mehr zu einer Formel ohne Inhalt werde, für Ungarn, gegen das die Politik der Kleinen Entente hauptsächlich gerichtet gewesen sei, die größte Bedeutung. Jugoslawien sei heute mit Italien durch den Adria-Pakt verbunden, und auch zwischen Budapest und Belgrad hätten sich die Beziehungen gebessert. Es sei anzunehmen, daß Ungarn und Jugoslawien in nicht allzu ferner Zeit einen Modus finden würden, um diese Besserung ihrer Beziehungen greifbar darzutun. Auch auf rumänischer Seite sei die Ten- • denz zu einer Verständigung festzustellen, die der . ungarischen Minderheit Rechnung trage. Ein dunkler : Punkt sei allein die Behandlung der großen un- Die Grundlagen des neuen Spaniens General Franco am zweiten Jahrestag der nationalen Erhebung. len Nichtstuer verschwinden. Der schlecht bewirtschaftete Großgrundbesitz wird aufgelöst zugunsten der spanischen Bauern und Landarbeiter, die bisher nichts hatten. In der Industrie ist der Klassenkampf ebenfalls ausgemerzt und nach deutschem und italienischem Vorbild durch praktischen Sozialismus (Winterhilfswerk, Eintopf) ein neuer Geist lebenoig geworden. Produktion und Verteilung von Gclreide wurden schon im letzten Jahr einer Korporation, den „nationalen Weizendienst", dem jetzt der für Mais und Fische folgt, übertragen. Die Preife sind einer strengen Kontrolle unterworfen. So werden künftig Geschlechter die Fruchte aus jener Saat ernten, die „Spaniens Baumeister" heute äen. General Franco hat den Jahrestag der Erhebung zum Nationalfeiertag und' gleichzeitig zum Tag der Nationalen Arbeit erklärt. Während die Nationalspanier ihren harten Kampf gegen den Bolschewismus und deren internationale Hcifers- helfer durchfechten, haben fie bereits die Grundmauern eines autoritären und selbstbewußten Staates errichtet, der sich einreiht in die Front der jungen Nationen wie Deutschland und Jtauen, welche die Ehre der Nation und die Wohlfahrt jedes Volksgenossen als oberstes Gesetz verkünden, und die ein neues, gesichertes, friedliches Europa gegen die judäo-bolfchewistifchen Wühlratten und deren Förderer erstreben. u- Ungarischer Ministerbesuch in Rom. Ein starkes, befriedigtes und unabhängiges Ungarn ist ein Element des Gleichgewichts und des Friedens im füdosteuropäischen Raum. sich an die Spitze der Partei. Inmitten des Krieges ist ein Staatsvau von überraschender Vollkommenheit errichtet worden. Die Last des Waffenkampfes erfordert unbedingte Einheit. General Franco ist also zugleich Staatsoberhaupt, Oberkommandant aller nationalen (Streitkräfte, Oberhaupt der Verwaltung und der Fürsorge für die Spanier. Als Chef der Falange hat er mit der völligen sozialen und wirtschaftlichen Umgestaltung Spaniens begonnen. Die durch den Blutterror der Roten verwüsteten und wiedereroberten Gebiete werden aufgebaut. Die Bevölkerung genießt vollkommene religiöse und kulturelle Freiheit im Rahmen des Nationalstaates, die Falangisten haben mit der Umformung des fpani- schen Geistes zur Einheitlichkeit und mit der Durchführung eines nationalrevolutionären Wirtschafts- Programms begonnen. Marxismus und Kapitalismus werden abgelehnt, die „Magna Charta" des Lebens ist die Pflicht zur Arbeit. Die fau- Ein Wehr-Leistungsgesetz. Jeder ist zu Sachleistungen verpflichtet. - Die Frage der Vergütung und Entschädigung geregelt. Atlantik-Flug auf gut Glück. Mit acht Jahre alter Maschine ohne Wettermeldungen und Hilfseinrichtungen den amerikanischen Kontinent und den Atlantischen Ozean überquert. Berlin, 18. Juli. (DNB.) Das Gesetz über Leistungen für Wehrzwecke (Wchrleistungsgesetz) vom 13. Juli 1938 regelt in einer den heutigen Bedürfnissen entsprechenden Weise die Pflicht zu S a ch l e i st u n g e n a l l e r A r t f ü r Wehrzwecke. Grundsatz „Gemeinnutz vor Eigennutz gibt ihm das Gepräge. An der Spitze steht die grundlegende Bestimmung, daß alle Bewohner des Reichsgebiets einschließlich der juristischen Personen zu Sachleistungen für Wehrzwecke verpflichtet sind. Zur Inanspruchnahme solcher Leistungen sind Be- darfsstellen berechtigt, die vom Oberkommando der Wehrmacht im Einvernehmen mit dem Reichsminister des Innern bestimmt werden. Diese Bedarfsstellen können von einem Leistungspflichtigen verlangen, daß er den Gebrauch von Sachen gestattet, die er in Besitz oder Gewahrsam hat. Rechte an beweglichen Sachen (aber nicht an Grundstücken) überträgt und sonstige Rechte zur Ausübung überläßt. Näher regelt das Gesetz solche Leistungen, die namentlich von der Wehrmacht zur Deckung ihrer Bedürfnisse auf Märsche n , b e i Hebungen,Kommandos oder bei besonderem Einsatz benötigt werden (Manöverleistungen), wie insbesondere die Gewäh- rung von Unterkunft und V e r p fle g u n g,' geschas Intervention Sowjetrußlands, die im ersten Augenblick der nationalen Erhebung einsetzte. Als die Entsendung sowjetrusfischer Spezialisten, militärischer Berater und Agitatoren und die Zurverfügungstellung von Kriegsmaterial noch nicht genügte, begann die Komintern, internationale Abenteurer und Verbrecher zu mobilisieren. Im zweiten Kriegsjahr wurden mehr als drei Millionen Spanier von der bolschewistischen Blutherrschaft befreit. Der roten Tscheka fielen allem in Madrid 70 000 Menschen, in Valencia 20 000 und in Barcelona rund 45 000 Spanier jeden Alters zum Opfer. Verantwortlich für diese grauenhaften Verbrechen und Morde sei allein die Komintern. Gegenüber der roten Lügenhetze, daß die nationale Erhebung eine Invasion fremder Mächte in Spanien, sei, stellte General Franco fest, daß der Krieg d i e Abwehr gegen j e n e In t e r v e n t i o n bedeute, die über die französisch-katalanische Grenze in das Land komme. Der Staatschef er» klärte, daß die national - syndikale B e - roegung reinster Ausdruck des spanischen Wollens in Angriff zu nehmen. Man würde Europa einen Dienst erweisen, wenn man Prag nicht in seiner Unnachgiebigkeit bestärken, sondern ihm den Weg zeigen würde, der zur Anerkennung der berechtigten Ansprüche der anderen Volksgruppen führt. Die römische Zusa mm enkunft in diesem deli« taten Augenblick des europäischen Lebens verdiene, mit ernstester Aufmerksamkeit von Den Ländern ausgenommen zu werden, denen das Geschick des Kontinents am Herzen liege. Von Rom würden auch diesmal wieder Worte der Klarheit ausgehen, und man müsse'hoffen, daß an den verantwortlichen Stellen Männer guten Willens stünden, die geneigt seien, diese Worte aufzunehmen Eine Nation entsteht! Zum zweiten Jahrestag der spanischen Erhebung. Als General Franco am 18. Juli 1936 die Fahne des nationalen Spaniens in Tetuan an der marokkanischen Küste entfaltete, bestand für das schöne Land die äußerste Gefahr, im bolschewistischen Blutsumpf zu ersticken. Spanien"sollte die Generalprobe der Komintern Dafür sein, ob von dem westlichsten Lande Europas Der Bolschewismus nicht fortschreiten und dem Moskauer Regime die Hand reichen könne. Seit im Jahre 1919 sich die Gewerkschaften Spaniens Der Dritten Internationale angeschlossen hatten, war das Land nicht zur Ruhe gekommen. Aufstände, Verbrennungen von Klöstern und Kirchen, politische Morde, revolutionäre Generalstreiks der Bergarbeiter, der „Pi- stoleros" 1922 in Asturien, Arbeitskämpfe, Meutereien, Gegensätze zwischen den Klassen der Grundbesitzer und Besitzlosen, der ein ungeheures Vermögen verwaltenden katholischen Kirche und den Freigeistern, rissen nicht ab. Im Oktober 1934 brach Der kommuni st ische Ausstand wieder im roten Asturien los und föhnte nur mit Mühe und furchtbaren Opfern niedergeworfen werden. In allen Provinzen kam es während Der folgenden Monate zu Unruhen, Gewalttaten und Streiks. Aber Spanien hatte Die Gefahr nicht erkannt, die ihm in Der Form eines von der Komintern organisierten Bürgerkrieges drohte, es hatte also keine Abwehrkräfte entwickelt. Als bei den Corteswahlen am 16. Februar 1936 53d . H. aller Stimmen für Die Drönung unD 47 v. H. für die kommunistische Unordnung abye- geben wurden, setzte Der rote Terror verdoppelt em. In Moskau hatte wenige Tage später, am 27. Februar 1936, die Komintern für Spanien ein Aktionsprogramm ausgestellt, das in zehn Punkten Die Beseitigung des Präsidenten Zamorra, Unterdrückungsmahnahmen gegen Offiziere, Enteignung jedes Besitzes, Zerstörung von Kirchen und Klostern, Abtrennung Marokkos von Spanien und Schaffung eines selbständigen Sowjetstaates, Ausrottung des Bürgertums und der bürgerlichen Presse, Massenterror und die Bildung einer Roten Armee, den Krieg gegen Portugals autoritäres System und die Schaffung einer iberischen Sowjetrepublik befahl. Daraufhin handelte die von Moskau abhängige Madrider Regierung. Dem Mob wurde freie Hand gegeben, Kirchen und Klöster zerstört, 30 000 Schwerverbrecher wurden freigelassen. Den Staatpräsidenten Alcala Zamorra zwang man zum Rücktritt und wählte an seiner Stelle Azan a. Die Mandate zu den Cortez wurden unter rotem Terror und entgegen dem Dolkswillen zum größten Teil den Kommunisten, Marxisten und freimaurerisch- jüdischen Elementen zugeschanzt. Offen wurde zum Mord an Den Führern des nationalen Spaniens aufgeforDert. Das Signal zum roten Umstur war Die GrmorDung des Nationalistenführers Calco Sotelo in der Nacht vom 12. zum 13. Juli durch zwei marxistische Polizeioffiziere unter Billigung Der Madrider Machthaber. Eine blutige Bartholomäusnacht sollte nach sowjetrussischem Vorbild Spanien ' von Den nationalen Elementen „reinigen". Die Listen waren fertig, Die roten Mordbanden bereit. Als General Franco im letzten Augenblick Spanien vom bolschewistischen Abgrund zurück- reitzen wollte, fand er eine zersplitterte Rechtsfront. Zunächst ging es sehr langsam vorwärts. Rotfront beherrschte ganz Spanien und eine furchtbare bolschewistische Welle ging über das Land. Ader General Franco Drang schrittweise vorwärts, eroberte Nordspanien, stand vor Madrid, Saragossa, bedrohte Dann Barcelona, trennte dieses rote Dipernnest durch seinen Vorstoß gegen das Mittelländische Meer von Valencia und hat jetzt Die Offensive gegen diese Stadt eröffnet. Der größte Teil Spaniens ist in seinen Händen. Aber Daneben erfolgte eine innere Aufrichtung der befreiten spanischen Gebiete, die sich grundsätzlich von den alten Verhältnissen unterscheidet. Früher herrschten der Großgrundbesitz und die Kirche über eine Masse besitzloser Sklaven. Auf Der anderen Seite wuchs der anarchistische und bolschewistische Widerstands Der Klassenkampf stand in voller Blüte. Die Rechtsbewegung zerfiel zur Zeit des alten Staates in verschiedene religiöse und traditionelle Gruppen. Vom ersten Tage der nationalen Erhebung an war jedoch Die Falange Espanola die staatstragende Bewegung. Die anderen Parteien hatten sich tn Wohlgefallen aufgelöst. Die regional in Navarra und Aragon starken Carlisten kämpften Sette an Seite mit Den Fangalisten. In Die Falange Espanola als die von Primo de Rivera dem Jüngeren geschaffene Erneuerungsbewegung schmolz ®clier°l Franco Die Traditionalisten em und stellte Die Abgabe von Futter unD Betriebs ft off. Die Benutzung von Wasserstellen, Grundstücken und Gebäuden, Nachrichtenanlagen und Werkstätten, Die Lieferung von Verbrauchsstoffen unD Gerät für Lager-, Biwak- und ähnliche Bedürfnisse, die Inanspruchnahme von e l e k- tri schein Strom und Gas, die Ueberlassung von Gegenständen, wie namentlich von Pferden, Fahrzeugen und anderen Beförderungsmitteln, die Ausführung von Beförderungen und die Hilfeleistung für Luftfahrzeuge und bei Seenot. Für jede Leistung hat die Bedarfsstelle, soweit die Leistung nicht billigerweise unentgeltlich gefordert werden kann, eine Veraütung zu gewähren, ebenso für Verluste, Beschädigunben und außergewöhnliche Abnutzung eine Entschädigung. Beide werden mangels Einigung zwischen Bedarfsstelle und Leistungspflichtigen von den Verwaltungsbehörden festgesetzt. Nach dem Wehrgesetz von 1935, das den persönlichen Wehrdienst auf Der GrunDlage Der allgemeinen Wehrpflicht regelt, ist mit Dem Wchrleistungsgesetz von 1938 mit seiner Regelung aller Sachleistungspflichtigen für Wehrzwecke ein weiteres Gesetz von grundlegender Bedeutung auf dem Gebiete des deutschen Wehrrechts 1 geschaffen. garischen Volksgruppe in Der T s ch e ch o - Slowakei. Die Frage sei, ob das Nationalitäten- Statut Die Verwaltungsreform und Die Zugeständnisse auf sprachlichem Gebiet, die Hodza versprochen habe, geeignet sein würden. Der ungarischen Volksgruppe, Die vorbildliche Geduld bewiesen habe, das unerläßliche Mindestmaß von Recht zu gewähren, und ob das „Herrenvolk"— die Tschechen — nach Dem Fehlschlag Des Experiments, das Der tschechoslowakische Staat darstelle, die Einsicht aufbringe, mit Dem Mut, Den Die Lage erforDere, an Die Wiedergutmachung heranzugehen. Nach Den Auslassungen Der tschechischen Presse sehe es leider nicht so aus, als ob Prag die Absicht habe, Das Nationalitätenproblem in D“ Valladolid, 18. Jllli. Auf dem San-Jsidro- Feld fand aus Anlaß des Tages Der nationalen Erhebung eine riesige Kundgebung statt. Vertreten waren neben Abordnungen sämtlicher Regimenter: aus ganz Nationalspanien je Drei Hundertschaften Falange aus allen Provinzen. Der Staat, die Wehrmacht und die Partei hatten zahlreiche Vertreter entsandt. Nachdem General Millan A st r a y der Opfer und Märtyrer Der Bewegung gedacht und den Aufbau der nationalen Regierung geschildert hatte, erklärte General F ra n c o , die nationale Erhebung bedeutet nicht nur einen Wendepunkt in der spanischen Geschichte. Die Erhebung des nationalen Spaniens ist ein Teil d e s Weltkampfes gegen den Bolschewismus. Schon unter dem republikanischen Regime haben sich die besten Teile Spaniens gegen den Kommunismus zur Wehr gesetzt. Führer m diesem Kampf war Der GrünDer Der Falange, Jose Antonio Primo de Rivera, Der sich 1934 mit feiner Bewegung Der Armee zur Verfügung stellte. General Franco schilderte dann Die bewaffnete und der spanischen Tradition sei. Mit Hilfe der Partei werde der Klassenkampf für immer aus spanischem Gebiet verbannt. Die irrigen Anschauungen des Liberalismus würden nicht mehr geduldet. Das neue Spanien gründe sich auf D i s z i p l i n, S i t t - lichkeit und Arbeit. In dem neuen Staat würden die.Aemter und Staatsstellen allein nach der Leistung und nicht nach der Geburt besetzt werden. Königinmutter Maria von Rumänien gestorben. B u k a r ß ft, 18. Juli. (DNB.) Königinmutter Maria von Rumänien ist um 17 Uhr MEZ. im Schloß Pelischor in Sinaia verschieden. Auf dem Bukarester Stadtschloß wurde die Königsstandarte auf halbmast gesetzt. Am Totenbett der Königin weilen König Carol, Kronprinz Michael und Prinzessin Elisabeth. Ebenso sind die meisten Regierungsmitglieder mit dem Ministerpräsidenten Patriarch Christen in Sinaia. Königin-Witwe Maria wurde 1875 als älteste Tochter des Herzogs Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha (Herzog von Edinburg), des zweiten Sohnes der Königin Victoria von Großbritannien, geboren und vermählte sich 1893 auf Schloß Sigmaringen mit dem Kronprinzen Ferdinand, dem am 20. Juli 1927 gestorbenen König von Rumänien. Die Königin beeinflußte nach Ausbruch des Weltkrieges, als sie nach dem Tode König Carols I. mit ihrem Gemahl den Thron bestieg, die rumänische Politik zugunsten des Eintritts Rumäniens in den Krieg an Seite der Alliierten. Die Entschlafene ist auch wiederholt als Schriftstellerin hervorgetreten und hat u. a. 1934 ihre Memoiren veröffentlicht, die interessante Schilderungen aus ihrer am englischen und russischen Hofe verbrachten Zeit enthalten. Der Ehe König Ferdinands und der Königin Maria sind sechs Kinder entsprossen, von denen noch fünf leben. Der älteste Sohn ist der gegenwärtige König von Rumänien, Carol II., Prinzessin Elisabeth war mit König 'Georg II. von Griechenland vermählt (seit 1935 geschieden), die zweite Tochter ist die Königin-Witwe Maria von Jugoslawien, die dritte Prinzessin Ile a na, vermählt mit Erzher- zog An ton von Habsburg, der zweite Sohn Prmz Nikolaus hat 1937 auf seine Rechte verzichtet. Eine Schwester der verstorbenen Königin-Witwe war die Großfürstin Viktoria, die erste Frau Großherzogs Ernst Ludwig. General Russo in Kiel. Kiel, 18. Juli. (DNB.) Auf chrer Fahrt durch Deutschland trafen der Generalstabschef der faschistischen Miliz, General Russo, und Stabschef der <521. Lutze in drei Flugzeugen in Kiel-Holtenau ein. In Schilksee gingen sie an Bord der SA.- Gruppenbovte der Nordmark, um den Vorführungen der Marine-SA. beizuwohnen. Dann fuhren sie nach Laboe zum Ehrenmal, wo General Russo einen Lorbeerkranz niederlegte. Don Laboe aus ging die Fahrk wieder auf die Kieler Förde, wo General Russo die Parade der Kutter der SA.-Marine-Standarte 44 abnahm. Anschließend fand eine Besichtigung der SA.-Marineschule statt. In Husum legten dann Deichschutzarbeiten der Pionierstandarte 84 Zeugnis von der vielfältigen Ausbildung der SA. ab. Der Besuch in Kiel fand seinen festlichen Ausklang mit einem Empfang durch den Gauleiter und Oberpräsidenten Lohse im Kieler Rathaus. Mit dem Großen SA.-Rus klang der Tag aus. Einheitliche«! Brot für ganz Italien. Rom, 18. Juli. (DNB.) Das Korporationsministerium hat auf Vorschlag des technischen Ausschusses der Getteidekorporation Bestimmungen für die Brot- und Mehlherstellung sowie die Preisgestaltung festgelegt. Danach werden die bisherigen vier Mehlsorten auf zwei beschränkt, die beide 90 v. H. Getreide und 10 v. H. Mais enthalten müssen. In ganz Italien gibt es nur noch ein einheitliches Brot, dessen Preis fast durchweg dem derzeitigen Brotpreis entsprechen wird und bis zum 3 0. Juni 1 9 3 9 unverändert bleiben soll. Die römische Presse unter» streicht die große Bedeutung dieser Maßnahmen, die nicht nur für die Autarkie auf dem Gebiete der Nahrungsmittelversorgung von größtem Wert seien, sondern auch für die Sicherung der Ernährung des italienischen Volkes und darüber hinaus durch die für das ganze Land einheitliche Brotart zur Vertiefung des Gefühls der inneren Verbundenheit des Volkes beitragen. Dimitroff hetzt zu neuen Aktionen Y der roten Internationale. Moskau, 18. Juli. (DNB.) Der 2. Jahrestag des spanischen Bürgerkrieges wird in der Moskauer Presse mit einer förmlichen Flut von Artikeln, Proklamationen und Erklärungen begangen, worin ausdrücklich verkündet wird, ,-die Kraft Rotspaniens sei noch nicht gebrochen, und der endgültige Sieg müsse der Volksfront zufallen". In den Spalten der Sowjetblättern melden sich prominente rotspanische Bolschewisten, wie der „Ministerpräsident" Negrin, der „Generalkommissar der rotspanischen Armee", Ernandez, und die berüchttgten Dolores Jbarruri zu Wort, um der Sowjetunion ihre „Brudergrüße" zu entbieten. Ohne die „großzügige Hilfe des Sowjetvolke s", so heißt es z. B. ganz offen in der Erklärung der Jbarruri, wäre Rotspanien längst erdrückt worden." „Prawda" versichert das rote Spanien erneut der Sympathien der Sowjetunion und appelliert an die „Solidarität des internationalen Proletariats" zur Unterstützung der spanischen Volksfront. Der Komintern-Häuptling D i m i t r o f f schreibt, der spanische Bürgerkrieg habe insofern „ungeheuere internationale Bedeutung", als er ein Musterbeispiel dafür darstelle, mit welchen Methoden und mit welchen Zielen die „Volksfronten" unter Führung der Kommunisten den „Faschismus" bekämpfen müssen. In Frankreich, in China, in der Tschecho-Slowakei sei heute schon deutlich „ber Einfluß des spanischen Beispiels" zu spüren. (!) Als positive Ergebnisse des spanischen Bürgerkrieges bezeichnet Dimitroff die Tatsache, daß am Vorbild Sowjetspaniens die Notwendigkeit der Vereinigung aller marxistischen Parteien demonstriert worden sei. Heute, wo Marxisten in Frankreich gegen die Cagoulardsverschwörer agitieren, wo die tschechischen Kommunisten die Sudetendeutschen „entlarven", wo die englischen Kommunisten die „verhängnisvolle Politik Chamberlains bloßstellen", steht das Beispiel Spaniens vor aller Augen. (!) Ein von Dimitroff im Namen des Exekutivkomitees der Komintern unterzeichneter Aufruf an das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Rotspaniens ist ein bemerkenswert offener Appell an alle Trabanten der Komintern, das rote Spanien mit dem letzten Einsatz zu unterstützen. Besonders heftig sind die Ausfälle, die der Aufruf an die Adresse der West- mächte richtet. „Die tiefste Entrüstung und Abscheu", so heißt es darin u. a., „empfindet die kommunistische Internationale gegen diejenigen, welche unter der heuchlerischen Maske der Nichteinmischung die Blockade über das republikanische Spanien verhängen und teilnahmslos der furchtbaren Verwüstung des Landes und seiner Kulturstätten, dem Massenmord an wehrlosen Frauen und Kindern zusehen und durch ihre Politik dieser Barbarei Vorschub leisten. Sie verweist auf die faschistenfreuübliche Clique der englischen Konservativen und ihre Bundesgenossen im Lager der französischen Reaktion als die Mitverantwortlichen für Die faschistische Aggression." Mit besonderem Nachdruck empfiehlt Dimitroff den spanischen Genossen die Vernichtung der spanischen Trotzkisten und Anarchisten. Die restlose Ausrottung der trotzkistischen Spionenbande der „POUM." wäre „eine der wichtigsten Vorbedingungen für den Sieg über die faschistischen Mordbrenner". Aufs neue betont Dimitroff, daß es die „Pflicht der Parteien und Organisationen des Weltproletariats sei, dem spanischen Volke einheitlich aktive Solidarität und einseitige Unterstützung zu gewährleisten". Am 2. Jahrestage des Bürgerkrieges könne das Exekutivkomitee der kommunistischen Internationale die spanischen Genossen versichern, „daß diese alles tut, was in ihren Kräften liegt, damit das Weltproletariat feine Pflicht den spanischen Brüdern gegenüber erfüllt". Paris in Erwartung des englischen Königsbesuchs. König Georg VI. von England, der Beherrscher des größten Reiches der Erde, ist mit der Königin Elisabeth in Frankreich eingetroffen. Die Pariser haben die ganze Liebenswürdigkeit chrer Rasse auf- geboten, und den „Freund" und den „Beherrscher der größten Demokratte der Welt" — und wie sonst jene stereotypen Sätze der französischen Leitartikler lauten mögen — würdig zu empfangen. Sie bemühen sich, dabei zu zeigen, daß die republikanische Staatsform der Franzosen sehr wohl mit der nur dem Namen nach demokratischen, in Wirk- lichkett oligarchisch-aristokratischen des modernen England übereinstimmt, denn es gilt, so etwas wie eine „Entente Cordiale" wiederherzustellen. Das ist das Ziel. Die Entente hat mit Kriegsschluß ihr Ende gesunden und wird auch jetzt förmlich, als Pakt oder als irgend ein diplomatisches Instrument, nicht in die Erscheinung treten. Aber die Ueberein- stimmung der Absichten der beiden Nationen wird stark betont und das Trennende — der Volkscharakter, die berühmte Linie von Blum bis Tho- rez, vom Marxismus bis zum Bolschewismus, erweitert um diejenigen, die heute nochmals Regie- rungsmänner die Volksfrontideologie wenigstens äußerlich aufrecht erhalten, die grundlegenden Unterschiede der staatlichen und parlamentarischen Struktur — ebenso hinangestellt wie die Tatsache, daß bis zum Weltkriege durch die Jahrhunderte hindurch die französische Politik keine schärferen Widersacher gefunden hat als die englischen Kabinette. Heute sind Krone und Jakobinermütze einig, die Straßen von Paris durchweg nur mit monarchischen Emblemen geschmückt. Das politische Schicksal der beiden Länder wird aber nicht von den Staatsoberhäuptern, nicht von Georg VI. und dem französischen Staatspräsidenten Lebrun, sondern von den Kabinetten ausgehandelt. Der Lothringer Lebrun, von Haus aus Ingenieur, hat nur einmal, am Tage des 7. Februar 1934, etwas unfreiwillig eine politische Rolle gespielt, allerdings eine passive. Als die Mobilgarde auf friedliche Rechtsdemonstranten gefeuert halte und ityn der Vorsitzende des Pariser Stadtrales an- sprach: „Wenn jetzt noch Blut vergossen wird, so kommt es auf Ihr Haupt!", erwiderte Lebrun, er habe als Staatspräsident keine Machtmittel. Seine verschiedenen Reden sind Aufrufe zur Einigkeit gewesen, wie sie jeder Präsident zu halten pflegt. Wenn er am 4. April 1938 der französischen Presse zuries: „Gehen Sie in der Würdigung internationaler Ereignisse mit Klugheit, Maß und der Dor- Urteilslosigkeit vor, die die Sorge um die Aufrechterhaltung guter Beziehungen zwischen den Völkern erheischt", so muß der Unbefangene doch sagen, daß diese frommen Wünsche von der französischen Presse unerfüllt geblieben sind. Die Staatspräsidenten Frankreichs sind lediglich die repräsentativen, nicht die pvlittschen Spitzen ihres Landes. Lebruns Stellung ähnelt der des Britenkönigs, aber wenn auch die britische Polittk nur Sache des Kabinetts und daher von der Mehrheit des Unter- Hauses bestimmt ist, so hat doch in England und seinen Dominions das Gefühl für den Thron ganz andere und festere Urgründe als das französische für den Staatspräsidenten. Der König von England ist als solcher gewissermaßen die Instanz, die über alle politischen Meinungsverschiedenheiten hinweg die sichtbare Spitze darstellt. Sein Amt ist mystisch-politischer Art. Der Staatspräsident von Frankreich ist ein Produkt der politischen Vernunft und der Wahl nicht der Natton, sondern der beiden Parlamente. Daher werden die beiden Staatshaup- ter ohne direkte Einflußnahme billigen, was ihre MyM deiyi Ptzsych mWvqyÜex vereinbaren. Man weiß, daß im englischen sowohl wie im französischen Kabinett zwei Richtungen miteinander ringen, daß aber Ministerpräsident Daladier sowohl wie Chamberlain ehrlich bemüht sind, der Welt den Frieden zu erhalten und alle störenden Elemente gewissermaßen einkapseln wollen, so wie die Trichinen von einem träftigen Körper unschädlich gemacht werden. Die von Deutschland und Italien lebhaft begrüßte Einigung in der Spanienfrage und^der Abschluß des allerdings noch nicht in Kraft getretenen englisch-italienischen Vertrages sind ein Schritt weiter zur Befriedung Europas. Die Jn- ttansigenz Prags geht nicht so sehr auf die Haltung der englischen und französischen Regierung zurück, die beide in Prag eine weniger sture Haltung dringend empfohlen haben, als auf die Machenschaften politischer Nebenregierungen. Wenn die „Sunday Times", ein der britischen Regierung nahestehendes Blatt, programmatisch schreibt, die Wiederaufrüstung Englands und Frankreichs sei ein Beitrag zum Frieden, „sobald ihnen posittve und konstrukttve Dersöhnungsmahnahmen folgten", und diese Maßnahmen dahin umreißt, man müsse die Verpflichtung zu Präventiv-, also Vorbeugungskriegen ablehnen, man müsse sich mit Deutschland verständigen, aber England könne Deutschland das erleichtern, dann trifft diese Darstellung ebenso ins Schwarze wie die Wiederholung der Worte des Führers durch Gauleiter Bürckel am Sonntag, gegenüber Frankreich feien alle territorialen Fragen jetzt endgültig gelöst. Er glaube, daß eine Volksbefragung darüber, ob die beiden Völker ein ewiges Bündnis für den Frieden schließen und alle Garantien dafür geben wollten,' mit einem einzigen Ja beantwortet werden würde. Unsere Haltung gegenüber Frankreich ist selbstverständlich auch die gegenüber England. Wie im Mai sich Adolf Hitler und Mussolini in Rom für die Freundschaft ihrer Völker, aber damit zugleich auch für die Erhaltung des Weltfriedens aussprachen, so bietet der Königsbesuch in Paris die Gelegenheit, dasselbe für die englische und französische Natton auszusprechen. Da- mst könnte der Friedenskreis gegen weitere Störungsversuche des internationalen Bolschewismus gesichert und die Fortentwicklung der europäischen Verhältnisse auf friedlichen Bahnen gefördert werden. rt. Frankreichs Hauptstadt gerüstet. Von unserem E. $ -Korrespondenten. ünssen des Tod«? der Mta Ttkachwos«, -gUMd-g wir^ iü teiäte MarMll .P Lts i a ringe-. Daris. 18. Juli. Tausende von gekreuzten französischen und englischen Fahnen unt> Fähnchen schmücken Paris. Sie flattern lustig von den durch die Stadt hastenden Autobussen. Sie wehen feierlich von den staatlichen Gebäuden und schmücken auch das Fenster des kleinen Mannes. Die französische Hauptstadt ist gerüstet, den englischen Königsbesuch zu empfangen. Schon haben sich die englischen Kriegsschiffe, die die königliche Dacht „Enchantreß" nach Boulogne begleiten, irn Hafen von Dover versammelt, und auch die französischen Kriegsschiffe, die der „Enchantreß" entgegenfahren und sie von der Mitte des Aermel- kanals aus geleiten werden, werden bereits in Cherbourg zusammengezogen. Mutter der Königin, schon einmal verschoben werden mußte, hätte eine unter Umständen notwendig werdende neue Verschiebung den Parisern eine Enttäuschung bereitet. Mit großer Ausführlichkeit werden augenblicklich von den Pariser Zeitungen alle die Dinge geschildert, durch die man dem englischen Herrscherpaar Den Aufenthalt in der französischen Hauptstadt angenehm zu machen sucht. Es fehlen weder Beschreibungen und Abbildungen des kostbaren Tafelseroice, das die Stadt Paris der Königin Elisabeth zum Geschenk macht und das ein Meisterwerk der Glas- macherkunst darstellt, noch Schilderungen über die Ausrüstung der Puppen, die die Pariser Modehäuser den beiden königlichen Kindern schenken werden. Naturgemäß gilt die besondere Aufmerksamkeit der Ausstatung der für König Georg und seine Gemahlin im Quai d'Orsay bereitgestellten Gemächer. Man hat zu ihrer Ausstattung nicht nur außerordentlich wertvolle, sondern nach Möglichkeit historische Möbel verwandt. Der König wird in einem Prunkbett Napoleons schlafen, während in dem Schlafgemach der Königin das Bett Marie Antoinettes, der Gemahlin Ludwigs XVI., Aufstellung gefunden hat. In den königlichen Gemächern vereinigt sich mit dem durch diese Möbel gegebenen historischen Rahmen modernster Komfort und höchste Eleganz. In dem Schlafgemach des Königs wird ein mit den neuesten Errungenschaften der Technik ausgestatteter Radio-Apparat Aufstellung erhalten. Die Pariser Schulkinder werden die seit Wochen sorgfältig eingelernte englische Nationalhymne fingen, und die an jedem Donnerstagmittag aufheulenden Alarmsirenen des Pariser Luftschutzes werden in Der Besuchswoche wohl durch angenehmes Glockengeläut ersetzt werden. In Boulogne-sur- Mer, wo am Dienstag beim Eintreffen des eng- lischen Königspaares das M o n u m e nt Br. itan - n i a zur Erinnerung an die enalischen Truppenlandungen wäbrend des Weltkrieges eingeweiht Arn Dienstag werden König Georg VI. und Königin Elisabeth die Reise nach Frankreich antreten. Das Programm für diesen Besuch steht schon seit längerer Zeit fest. Der König und die Königin werden durch den Staatspräsidenten Lebrun und Frau Lebrun, sowie das gesamte französische Kabinett auf dem Bahnhof im Bois de Boulogne willkommen geheißen werden. Eine Reihe von Empfängen und Festlichkeiten wechseln während der drei Tage des Aufenthaltes des englischen Herrscher- paares in Frankreich in schneller Folge miteinander ab Don der Bevölkerung der französischen Hauptstadt ist die Nachricht mit Freude ausgenommen worden, daß die vorgesehenen Veranstaltungen wegen des Trauerfalls im englischen Königshaus keine Einschränkung erfahren werden. Don den Pariser Frauen, die sich bemühen, als die elegantesten der Welt zu gelten, wurde lebhaft das Thema erörtert, mas Denn nun die englische Königin tragen werde. DieJ^rage ist nunmehr gelöst: Königin Elisabeth wird in Weiß erscheinen. Sie hat, als einziges Mitglied der königlichen Familie, das Recht, in Trauer- fallen statt der üblichen Kleider Weiß zu tragen, wenn offizielle Anlässe es erforderlich machen. Die lachte Erkrankung des Königs hatte in Paris noch besondere Besorgnis ausgelöst. Nachdem Der Besuch troffen, der Den englischen Marschall Earl of Cavast begrüßen roirD. Die politische Bedeutung des Königsbesuchs wird von Den französischen Blättern unter- strichen. Der „Jntransigeant" verweist auf die ver- schiedenen internationalen Fragen, so z. B. auf die tschecho-slowakische, und schreibt Dann, ganz Europa warte aufmerksam auf die Trinksprüche, die am Dienstagabend zwischen Dem englischen König und Dem französischen Staatspräsident gewechselt wer- Den sollen. Außenminister Bonnet habe in einer Rede vom vergangenen Sonntag auf Die Bebingun- gen für Die Sicherheit Frankreichs hingewresen. An- Dererseits aber habe mehr als eine Der leitenden Persönlichkeiten Deutschlands — wie z. B. Gauleiter Bürckel — Friedensworte gegenüber Frankreich gesprochen. „M a t i n" unterstreicht, Daß Die britisch- französische Freundschaft g e ge n niemanden gerichtet sei und Der Aufrechterhaltung des Friedens Diene. Die Freundschaft beiDer Länder gebe Kraft und Stärke, um Das Zusammenprallen feindlicher Mächte zu verhindern. Beide Völker hätten Die Gemeinsamkeit ihrer Schicksale erkannt und sich daher die Hand gereicht. — Zufällig treffen die hochgespannten Erwartungen vor dem Königsbesuch mit dem Zeichnungsbeginn für die Schatzscheine Der LandesverteiDigung zusammen. Man verspricht sich Davon einen günstigen Einfluß auf Die Zeichnungen. Neuer deutscher Gesandter in Brüssel. Berlin, 18. Juli. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat Den Chef Des Protokolls G e - fanDten von Bülow-Schwante zum Deutschen GesanDten in Brüssel ernannt. Der bisherige Dortige GesanDte Freiherr von Richthofen wird Demnächst eine anDerroeitige VerwenDung finDen. Zum Chef Des Protokolls hat Der Führer unb Reichskanzler Den Vortragenden Legationsrat Gesandten Freiherrn von Dörnberg ernannt. Der bisherige stellvertretende Chef des Protokolls, Vorttagender Legationsrat Boltze, wird den Posten des Botschaftsrates an der Botschaft in Tokio mit Der Amtsbezeichnung GefanDter übernehmen. Aus aller Wett. Landesverräter hinaerichtet. Die Justizpressestelle Berlin feilt mH: Am Dienstag wurde der vom Reichskriegsgericht wegen Landesverrats zum Tode verurteilte, cm 26. Oktober 1914 in Löwen (Schlesien) geborene Helmut Kuhlmann aus Breslau hingerichtet. Gelegentlich eines Berwandtenbefuches in einem Nachbarstaats kam K. mit einem Spionageagenten in Berührung. Er wurde als Spion gewonnen und hat diese Verbindung fast zwei Jahre lang ausrechterhalten. Er hat geheimzuhaltende militärische Angelegenheiten aus Gewinnsucht verraten. Für den verhältnismäßig geringen Verratlohn mußte er jetzt mit dem Leben büßen. Eine Reichsanstalt für Seidenbau in Lette. Irn Zuge Der Durchführung des Deutschen Sei- benbauprogrammes wird im Geschäftsbereich des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft eine Reichsanstalt für Seidenbau in Celle errichtet. DiefAnstalt hat die Aufgabe, alle mit der Biologie, Genetik, Physiologie und Pathologie sowie der praE- tischen Zucht Des Maulbeerseidenspinners zusammenhängenden und im Laufe Der Entwicklung des Deutschen Seidenbaues aufttetenden wissenschaftlichen Probleme auf experimentaler Grundlage zu bearbeiten. Die botanischen Forschungsaufgaben, Die sich im wesentlichen auf Die Heranzüchtung hochwertiger Maulbeersorten sowie auf Die Ausarbeitung von Ver- eDelungs- und VermehrungsmethoDen für die Futterpflanzen Der Seidenraupen beziehen sollen, werden von Der Abteilung SeiDenbau bei Der Versuchs- und Forschungsanstalt für Wein-, Obst und Gartenbau in Geisenheim erledigt, mit Der Die Reichsanstalt in Arbeitsgemeinschaft steht. Internationaler Wettbewerb für Sport- und Touristik-Flugzeuge. Bei Dem vom 17. bis 24. Juli vom Königlich- Italienischen Aeroklub in Rimini veranstalteten Internationalen Wettbewerb für Sport- und Touristik-Flugzeuge „Raduno del Littorio" werden vier Flugzeuge Der Luftwaffe und zwei bes NSFK. die deutschen Farben vertreten; außer Italien nehme auch Frankreich, England, Die Schweiz, Ungarn und Die Tschecho-Slowakei teil. Die Flugzeuge Der Deutschen Luftwaffe, Drei Messerschmitt-Taifun und eine FH. 4 von Den Siebel-Flug- zeugwerken, werben geführt von Oberstleutnant Alefeld, Hauptmann Jakob, Leutnant Riechers und Diplom-Ingenieur Franke. Die beiben vom NSFK. gemelbeten Messerschmitt-Taifun-Flugzeuge führen NSFK.-Sturmführer Mayer unb NSFK.-Sturm- führer Friebrich. Der Wettbewerb besteht aus einer technischen Prüfung in Rimini, einem Runbflug, einer Zuverlässigkeitsprüfung auf ber Strecke Rimini—Rom—Rimini unb einem Geschwinbigkelts- Wettbewerb von Venebig aus. Wo ist „Admiral karpfanger"? Da eine am 1. Juli Dieses Jahres eingeleitete radiotelegraphische Umfrage nach Dem am 8. Februar dieses Jahres von Port Germain nach England abgegangenen Se gels chuls chiff „Admiral Äarpfanger" ber Hapag bisher keine Melbung erbracht hat, hat Die Hamburg-Amerika- Lime ihren Dampfer „Leuna" angewiesen. Die Rückreise von Australien um bas Kap Horn anzutreten unb Dabei Den von Den Seglern meistens benutzten Weg abzusuchen. Weiter hat Die Reeberei bie chilenische Marine gebeten, einen Dampfer zur Verfügung zu stellen, um bie Südspitze von Südamerika von Kap Pillar über Kap Horn bis zu Der Staateninsel einschließlich ber vorgelagerten kleinen Inseln abzusuchen. Diese durch Das Entgegenkommen Der chilenischen Regierung ermöglichte Suchaktton wird mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Die Hapag hat außerdem ihrem auf Dem Wege von Buenos Aires nach San Vincent befindlichen Dampfer „Gera" Anweisung gegeben, eine dort gesichtete schwarze Viermastbark zu suchen und ihren Namen festzustellen. 3ungfemflug des größten deutschen Ballons. Auf dem Bitterfelder Ballonsüllplatz startete der größte Freiballon Deutschlands „Dr. Hans Hartmann" zu einem Jungfernflug unter Führung von Ballonführer Dr. Drechsler. Der Ballon gehört der Versuchsanstalt für Luftfahrt und dient in erster Linie Der Höhenforschung. Er wurde nach dem Pionier deutscher Wissenschaft, Dr. Hans Hartmann, ber bei ber letzten Nanga-Parbat- Expebition sein Leben geopfert hatte, benannt. Bei 2400 Meter erreichte er seine Prallhöhe. Er jtzeg Dann noch 1Q0Q MM lpeitzc unD lMM nG ^°n., bes 6“ , 8(ulte?n°H It S \> ° dl* ' .flQnd Gh, S'j’WiJ* ili'b8eL'il” -trt-* i?A L^Z 'iF'Ä Nehmen. .' «> Pro. ^kanzler den y re,[)errn 'Ange stellver. .Egender Leqo- !ten des Bot, _In Iotio mit 'N »rüffel, Lr Führer und ^°tokolls @e, intf Zum deut. °nnt. Der bis. ^°°n Richt. !lt. dichtet. rlin fei« tnlf: Hdjsftiegsgeridjf verurteilte, cm lejien) geborene reslau hinge- ndlenbejuches io nnem Spionage- ' als Spion gefast Zwei Jahr, uznhaltende mili- nnfucht verraten gen Verratloho en. mu in Celle. s deutschen U- schästsbereich de; b Landwirtschaft n Gelle errichtet, rit der Biologie, sowie der prnfr pX^N°> IjW I to\Äwt| de; wissenschaftlichen idlage zu bearbci- ufgaben, die sich tung hochMltigtt rbeitung von Deo , thoden für die ; beziehen sollen ,bau bei der A- Wein-, Obst uni ]t, mit der du ist steht. ieroerb Mzeuge. i vom Königli-H nt veranstalteten t Sport- und Ton- rio" werden viel se und Zwe> arben mrtreten Reich' EnMnd. .cho-Slowakei H nasse, drei TW ! den Siebel-Flllk on Oberstleutna^ rs-S ’«St‘ «>iW,r MU dieB K«r« SoP 6” w» ‘i??i#**• ■ ^nen ®* „ten, «Eite 1" , di- 6"6K |ii d-r » l d-r ’/L» •4« «•SÄ’ * «Ä* dW’tWSS dcl •S-f.it HL ÄS- - < i M t t feit waren, sofort wieder aus dem Bewußtsein aus- schaltet. So wird man beispielsweise auch das Alltägliche, das ständig um einen herum ist, und das einem auch in einem Kurort bald zur Gewohnheit wird, wie etwa das morgendliche Kaffeetrinken, die Straßen, durch die man geht, das Haus, in dem man wohnt, erst wenn man wieder zu Hause ist, in seinem Erinnerungswert erkennen. als ein Dutzend geheimnisvolle Kriminalfälle, deren Inhalt ohne jede Ausschmückung den Berichten der Berittenen Polizei entnommen ist. Wer für Kühnheit, Hartnäckigkeit und scharfsinnige Schlußfolgerung bei der Lösung lebenswahrer Geheimnisse Interesse hat, wird von diesem Buch gefesselt werden. — Das tapfere Herz. Don Edgar C h r i - stian. (Franckh'sche Derlagshandlung, Stuttgart. Preis 3,80 Mark.) — 131. — Ein ergreifendes Tagebuch eines verlorenen Kampfes, einer erschütternden Tragödie in Eis und Schnee. In dem strengen Winter 1926/27 unternahm John Hornby, ein tapferer und erfahrener Arktis-Forscher, mit seinen Freunden Harold Adlard und dem erst achtzehnjäh-, In Wellesville im Staate Neuyor-k wütet in der für über 15 Millionen Dollar errichteten Großraffl- nerie der Sinclair DU Company, einer der größten Oelanlagen der Vereinigten Staaten, ein Riesen- feuer. Bisher sind 14 Oeltanks in die Luf g e f l o g e n. Ein größerer Oeltank wurde bei seiner Explosion mit ungeheuerer' Wucht in die L u f 1 geschleudert und landete in einer Zuschauer- menge, die in größerer Entfernung von der Brandstätte sich aufhielt. Drei Zuschauer kamen dabei u m s L e b e n, 50 wurden schwer verletzt. Zahlreiche Feuerwehren aus über 15 benachbarten Orten arbeiten zur Stunde fieberhaft, um ein Uebergreifen der Flammen auf die übrigen 308 Oeltanks zu verhindern. Die Brandursache ist bisher noch völlig Die erste Ausnahme von Generalfeldmarschall Hermann Göring und Frau Emmy Göring mit ihrem Töchterchen Edda. — (Pressephoto-M.) Anders ist es beim Mangel an Ausdrucksfähigkeit, den wir als zweiten Grund festgestellt haben. Hier liegen die Dinge so, daß einem zwar die mannigfaltigen Eindrücke, wie etwa die Berge, das Meer, ein Bauwerk oder was es auch sei, zum Bewußtsein ............ --v- v - - - ,r - . . kommt und wohl auch zum künstlerischen Erlebnis tivarbeit, die von dieser Truppe geleistet wird. Die wird, daß man aber diese Erscheinungen aus man- Außenwelt weiß auch wenig von den erstaunlichen cherlei Gründen, sei es, daß man ihnen zum ersten- Erfolgen der selbstlosen und in der Stille arbeitenden mal qeqenübersteht oder daß einem die Zeit zur Ber- Detektive des Nordens. Dieser Band bietet mehr tiefung fehlt, nicht bildhaft auszudrücken vermag. So 1 d-r-n wird man gerade klischeehaften Auffassungen von Gebirgslandschaften immer wieder begegnen, wobei man oft den Eindruck hat, als hätten Ansichtskarten zu der Aufnahme Pate gestanden. Denn einem so neuen Eindruck, wie es das Gebirge ist, stehen die meisten zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Da ist es also ganz natürlich, daß sich der Amateur Vorbilder sucht, ohne zu bedenken, daß die Ansichtskartenindustrie bei ihren Aufnahmen von ganz anderen Gesichtspunkten ausgeht. Für sie müssen unter allen Umständen die Berge irgendwie sichtbar werden, dem bildhaft eingestellten Amateur dagegen kann sich eine Gebirgslandschaft auch in ihren Ein- Die Wende des Weltkrieges. Oie Tankschlacht vom 18. Juli 1918 zwischen Marne und Aisne. Reisebilder - einmal anders gesehen Von Auqust Wagner, Lich. zelheiten, etwa in den Alpenblumen oder in einsamen Gebirgsseen erschließen. Um diese beiden eben festgestellten Mängel zu beseitigen, bedarf es einer gewissen Schulungs- und Erziehungsarbeit. Man zucke nicht spöttisch die Achsel, wenn ich behaupte: Es gibt auch eine Erziehung zur Erlebnisfähigkeit. Zweifellos muß, um einen Gegenstand künstlerisch erleben zu können, eine gewisse natürliche Veranlagung vorhanden sein, aber diese Erlebnisfähigkeit nach einer bestimmten Richtung hin I zu vervollkommnen und zu vertiefen, ist von je her das Ziel aller großen Künstler gewesen. Auf unseren Fall angewandt, hieße das, sich schon vorher auf die geplante Reise einzustellen und mit allen Möglichkeiten vertraut zu machen. Man wird also zunächst einmal aus den Reisen, die man bereits hinter sich hat, lernen können, bann aber wird man die bevorstehende Reise im Geiste an Hand eines Atlasses oder eines Reiseführers schon einmal vorerleben. Zur Unterstützung der Phantasie möge dabei eine reiche Bildersammlung, die man sich aus Photozeitschriften und Illustrierten Zeitungen beliebig zusammenstellen I kann, helfen. Auch ein Kulturfilm vermag einem I manche Anregung zu geben. Im großen und ganzen wird man dabei folgende I Punkte zu beachten haben: An- und Abreise (Bahnhof _ Reisekoffer); Aufenthaltsort (Alltag, Straßen, I Morgenkaffee); die Landschaft und ihre Bewohner (Fischer, Bauern, Feste); Bauwerke (Kirchen, Klöster, Büchertisch. — Ein gesegneter Lügner. Don Karl Friedrich Kurz. Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg. Kart. 4,80 Mk., geb. 5,60 Mk. — (87) — Als fesselnder Erzähler führt der Autor seine Leser in diesem Buche weit hinauf an den nordischen Strand. Er läßt den Leser dort im Geist erleben, wie die verheerende europäische Nachkriegszeit selbst an diesen einsamen Gestaden ihre tollen Auswirkungen zeigt. Ein Mann, der „gesegnete Lügner", wird von Kurz in den Mittelpunkt der Handlung gestellt, und was dieser Kunde nun alles „dreht', das wird in dem Buche anschaulich, oft mit einem Abstecher in den Bereich des Humors, erzählt. Was dieser Magnus Wind, der „geborene Lügner", da anrichtet, geht oft auf keine Kuhhaut. Kurz versteht die Erzählung dem Leser so interessant zu machen, daß er sich gerne diesem aus Erfahrung und einem heiteren Weltwissen entstandenen Roman überläßt. Ernst Blumschein. Trier erhält Omnibusbetrleb. Die Stadtverwaltung T r i e r hat sich entschlossen, den Straßenbahnbetrieb auf Omnibus« betrieb urnzustellen. Zunächst soll eine fünf Kilometer lange Teilstrecke mit fünf Omnibussen befahren werden, die schon in Auftrag gegeben sind. In zweb bis drei Jahren werden zehn weitere Omnibusse in den Straßenbahnbetrieb eingereiht, und in etwa zehn Jahren soll die völlige Umstellung durchgeführt und die elktrische Straßenbahn aus dem Verkehr verschwunden sein. Schweres Verkehrsunglück. Bei Weißenburg (Bayern) ereignete sich ein furchtbares Verkehrsunglück. Bei Markhof in der Nähe von Dettenheim stießen auf der Reichs- straße Augsburg — Nürnberg, wahrscheinlich beim Ueberholen, ein Personenwagen und em Lastzug zusammen. Der Lastzug, der aus dem Allgäu stammt, bestand aus Kraftwagen und zwei Anhängern. Der Lastkraftwagen drehte sich bei dem Umfall herum und stürzte auf das Personenauto. Es entstand eine Explosion, so daß das Personenauto sowie der Lastkraftwagen im Nu in Flammen standen. Auch die beiden Anhänger, die sich inejn- anderschoben, brannten aus. Während sich die beiden Fahrer des Lastzuges durch Abspringen retten konnten, fand der Fahrer des Personenautos den Tod in den Flammen. Die Fahrer des Lastzuges erlitten Verbrennungen an Händen, Füßen sowie am Kopf und wurden schwer verletzt in das Krankenhaus nach Weißenburg eingeliefert. Ihr Zustand ist nicht lebensgefährlich. Bei dem Getöteten handelt es sich um einen Hutgeschäftsinhaber aus Augsburg. — „Gesetz in der Wildn is." Nach Berichten der kanadischen Polizei. Von T. Morris Langst r e t h und Henry Vernon. Aus dem Englischen übersetzt von Erich Liebermann von Sonnenberg. Verlag Scherl, Berlin SW 68. Geh. 2,50 Mark, Leinen 3,80 Mark. — (122) — Die Königlich Ka- nadische Berittene Polizei ist eine der berühmtesten Polizeitruppen der Welt. Aber nur roeniae Außen- | stehende kennen den aewaltigen Umfang der Detek- -23, - *5, -.90 Bauernhäuser, Denkmäler); die Reisegesellschaft (Schnappschüsse vom Strand und von Wanderungen). Darüber hinaus wäre noch denkbar, daß einer besondere Interessen hätte, wie Freude an Blumen und Tieren, an einheimischem Handwerk usw., die er natürlich in seinen Plan einbauen müßte. Diel einfacher ist es nun, sich im künstlerischen Ausdruck zu schulen, denn darin hat der Amateur ja i schon zu Hause die Möglichkeit. Nur wird er sich über das grundsätzlich Neue, das ihn vielleicht auf der Reise erwartet, schon vorher seine Gedanken machen müssen. Sein Ziel muß immer sein, das Wesen eines Gegenstandes zu erkennen und herauszustellen. Dann wird er es am ehesten vermeiden, auf ausgetretenen Pfaden zu wandeln. Freilich wird ihm dabei die Beherrschung der technischen Fertigkeiten ein unschätz- barer Helfer sein können. So wird manchmal, insbesondere bei Bauwerken, die Blickrichtung ein wich- tiges Gestaltungsmittel sein können, anderseits wird zur Wiedergabe einer charakteristischen Stimmung ein bestimmtes Negatiomatenal oder ein bestimmter Filter, gegebenenfalls auch Gegenlicht dienen müssen. Als eine besondere Art der Formgebung, die aller- dings heute noch viel zu wenig beachtet wird, sei zuletzt auch noch der Bildschnitt bei Vergrößerungen erwähnt. Wo eine Erfassung des Charakteristischen eines Gegenstandes etwa durch Isolierung nicht mög- lich ist, läßt sich an der fertigen Vergrößerung durch Ueberbetonen und starkes Vergrößern eines bild- richtigen Ausschnittes und nachträglichem Wegschneiden alles Nebensächlichen noch manche überraschende Wirkung erzielen. Ich denke da z. B. an einen Kirchturm, den man nur aus der Ferne photographieren kann, wie überhaupt an alle Gegenstände, die eine unnatürlich Länge oder Breite haben. Man sieht es neuerdings oft in illustrierten Zeitungen, daß solche schmalen Bildstreifen die ganze Länge oder Breite der Zeitung einnehmen. Natürlich muß man in diesem Falle auf die herkömmlichen Maße 9 X 12„ 13X18 verzichten. Dies ist aber an und für sich nicht etwa ein künstlerischer Mangel, im Gegenteil, der aufmerksame Besucher von Gemäldeausstellungen wird immer wieder beobachten können, daß die äußere Form der Länge und Breite eines Gemäldes nicht geometrisch zu errechnen ist, sondern mitunter ganz bestimmten künstlerischen Gesetzen zu dienen hat (wie z. B. starke Betonung der Himmelspartie). Wenn wir so unter Ausnutzung aller Möglichkeiten auch nun unserem Reisealbum durch wirkungsvolle Anordnung der Bilder ein künstlerisches Gepräge geben, bann bietet sich uns biesmal eine geschlossene Leistung bar, mit ber wir sicher zufrieben sein . bürfen. Dierftünbiger Fahrt glatt bei Thurau in ber Nähe von Koethen. Bertram von Bagdad nach Karachi unterwegs. Der deutsche Flieger Hans Bertram, ber am Freitagfrüh 0.30 Uhr mit ber planmäßigen Maschine ber Lufthansa von Berlin zu seinem „W e l t f l u g auf die Minute" startete, ist am Freitag um 22.50 Uhr in Bagbab eingetroffen. Das Flugzeug erreichte Bagbab eine Stunde 50 Minuten vor ber planmäßigen Zeit. Damit ist bie erste Etappe bes Weltfluges gewonnen. Am Samstag 9.40 Uhr startete Bertram mit einem Flugzeug der französischen Linie Air France nach Karachi. Zuchthaus für Dartehnsfchwindler. In Duisburg ging ber große „Darlehnsschwindel- prozeß Hackenbroichs zu Ende. Hackenbroich erhielt wegen 66 vollendeter und 9 versuchter Betrugsfälle eine Zuchthausstrafe von zehn Jahren sechs Monaten und 17 000 RM. Geldstrafe, Helene Muensberg sechs Jahre Zuchthaus und 4600 RM. Geldstrafe, Frau Schulte vier Jahre Zuchthaus, ber Angeklagte Otterbach brei Jahre Zuchthaus. Auf äußerst raffinierte Art hatten es bie Angeklagten verstanden, nicht nur in ganz Deutschland, sondern auch im Ausland für rund 665 00 RM. Darlehen zu erschwindeln. Zwar wurde ein Teil der Darlehen mit hohen Zinsen zurückgezahlt, um neue Opfer zu ködern, aber immerhin blieb noch rund eine Viertelmillion Mark in den Händen der Schwindler. Kostbar eingerichtete Wohnungen in Köln und Duisburg, Autos und eine Keksfabrik waren mit den erschwindelten Geldern angeschafst worden. Das alles sollte auch dazu dienen, die Dar- lehnsgeber sicher zu machen. Gefälschte Bescheinigungen über Aufträge großer Firmen und des Staates, ein „Major von Hill", ber über angebliche Heeresaufträge berichten mußte, waren weitere Mittel, mit benen bie Schwindler arbeiteten. Aber auch Heiratsbetrügereien mußten zur Beschaffung von Geldern, mit denen die Angeklagten em großzügiges Leben führten, herhalten. Bereits vor 13 Jahren waren die Angeklagten Hackenbroich und Helene Muensberg wegen ähnlicher Schwindeleien zu hohen Strafen verurteilt worden. Schon ber damalige Prozeß hatte wegen der Gerissenheit und Skrupellosigkeit der Betrüger und wegen der Leichtgläubigkeit, mit der ihre Opfer auf die Schwmde- leien hereingefallen waren, größtes Aufsehen erregt. wütender Elefant tötet feinen Wärter. Im Münchener Tierpark Hellabrunn wurde der Elesantenwärter Hans Werner ohne jeden erklärbaren Anlaß von seinem Lieblingselefanten Wastl auf der Plattform angegriffen, zu Boden geworfen und mit den Stoßzähnen schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte den Schwerverletzten in die Chirurgische Klinik. Eine Operation konnte ihn nicht mehr retten. Der Elefantenwärter verschied innerhalb kürzester Zeit. Der Unfall ist um so unerklärlicher, als der in Hellabrunn geborene Wastl von Werner aufgezogen wurde und an seinem Wärter mit großer Liebe hing. Riesiger Oelbranb in den Vereinigten Staaten. -SPARTA» Dw4711- sPoU£ HsoNSNe Es ist eine bekannte Tatsache, daß die meisten Photoliebhaber von ihren Reisebildern irgendwie enttäuscht sind. Und meistens auch dann, wenn sie zu Hause schon beachtliche Leistungen in ihrer Kunst erzielt haben. Wohl wird man immer eine große Auswahl Bilder von der Reise mitbringen, und doch genügen nur wenige den hohen Anforderungen, die man gewöhnlich an ein Photo zu stellen pflegt. Woran liegt das? Wenn man den Dingen dann einmal auf den Grund geht, wird man erkennen, daß diese auffallende Erscheinung vorwiegend zwei Ursachen hat, die einmal im Mangel an Erlebnis- und zum andern im Mangel an Ausdrucksfähigkeit liegen. Das Reisephoto ist — das muß besonders hervor- qehoben werden — mehr als andere Erinne - rungsphoto, das, heißt also ein Bild, das auf Grund ganz persönlicher Erlebnisse gewonnen wird. Nun haben zwar alle Amateure auf einer Reise irgendwelche Erlebnisse; sie erzählen später davon oder schreiben sie auch in ihren Briefen nach Hause, aber damit ist noch lange nicht gesagt, daß sie ihnen auch als bildhaft-künstlerische Erlebnisse.zum Bewußtsein kommen. Man spricht auch auf Reisen gern von einer gesteigerten Empfänglichkeit ber Seele, bie für bie vielfältigen Einbrücke besonbers aufgeschlossen sein soll, aber gerabe burch bie Ueberfülle ber Eindrücke stellt sich auch sogleich eine gewisse Mubigkeit ber menschlichen Psyche ein, bie manche Dorgange ober Einbrücke, von denen man vielleicht erst spater sagen kann, daß sie für einen persönlich von Wichtig- Am 18. Juli sollte sich zeigen, daß General Fach gegen bie schwächste Stelle der ganzen deutschen Front zwischen der Nordsee und den Alpen einen Angriff richtete, in, dem sich mit der ganzen Erfahrung der alliierten Führung aus vier Kriegsjahren der ganze Vernichtungswille eines Feindes, der seine Stunde endlich gekommen sah, zu der entscheidenden Operation des Krieges summierte. Die deutsche Oberste Heeresleitung stand dem Ereignis bes 18. Juli nicht ungewarnt gegenüber. Sie hatte baraufhin Abwehrmaßnahmen angeordnet, aber Anträgen aus den Armeeoberkommandos auf Bewilligung von Verstärkungen hatte sie sich versagen müssen. Als dann der 14. Juli, der französische Nationalfeiertag, für den man auf Grund der Gefangenenaussagen den Angriff erwartet hatte, verstrichen war, empfand die Führung bie Lage als gebessert und sah einen Großangriff nicht mehr als wahrscheinlich an. Zudem zog bas AOK. 9 einen Antrag auf Ueberweisung von vier Divisionen zurück. Dann war am 15. die deutsche Führung selbst zum Großangriff um Reims geschritten. Am frühen Morgen bes 18. Juli erreicht bie Truppe in der vordersten Linie ein neuer Ruf bes Schicksals, aber er kommt zu spät, um noch dorthin zu dringen, wo das Hirn der deutschen Kriegführung seinen Sitz hat: ins Große Hauptquartier in Aoesnes. Gegen 4.15 Uhr morgens laufen beim 3. Bayerischen Infanterie-Regiment zwei französische Infanteristen über. Sie sagen aus, baß zwischen 5 und 6 Uhr auf breiter Front ein großer Angrif zwischen Marne und Aisne erfolgen werde. Sie sind kriegsmüde und wollen „ nicht mehr mitmachen". An dieser Stelle ist das Feldtelephon an diesem Morgen gestört. So erfährt das Bataillon erst um 4.45 Uhr, das Regiment um 4.50 Uhr, die Brigade um 5 Uhr, die Division um 5.10 Uhr, was der Kompanieführer um 4.30 Uhr gehört hat. Und ehe das Gruppenkommando, das Armeeoberkommando und bie Heeresgruppe auch nur eine Ahnung haben, kracht es vorn an der Front aus Tausenden von Geschützen, sind die feindlichen Sturmbataillone, hinter Hunderten von Tanks her, denen die Feuerwalze vorauseilt, über die deutschen Vorposten, über die Hauptwiderstandslinie hinweg, tief in die Stellungen der 9. und der 7. Armee eingebrochen. „Wie ein hungriger Leopard", schreibt später Winston H. Churchill, hat General Mangin auf den Augenblick dieses Angriffes gewartet. Seit dem 11. Juli haben seine Truppen und die des Generals D 4 g o u 11 e sprungbereit in ihren Gräben gestanden. Jetzt ist es so weit. Sie haben für diesen Tag ein neues A n g r i f f s v e r f a h r e n erdacht, das auf den Erfahrungen der Tankschlacht von Cambrai im November 1917 und des Panzerwagenangriffs auf Hamel vom 4. Juli 1918 beruht. Es gibt fein Trommelfeuer mehr. Die Schlacht beginnt mit der Feuerwalze. Mit ihr zusammen stürmen die Tanks nach vorn und mit den Tanks die Infanterie. Mit dem ersten Kanonenschuß soll die angreifende Infanterie dem Gegner bereits am Halse sitzen, und das neue technische Angrifss- mittel des Panzerwagens, das hier zum erstenmal in ungeahnter Menge auftritt, soll auf feiten des Feindes alles überrennen. Was Foch jetzt tut, wird Hindenburg nie tun können; ihm fehlt die Panzerwaffe zum überraschenden Abschluß. Die Ueberraschung gelingt, wie Foch sie geplant hat, sie gelingt nur zu gut. „Am Morgen des 18. Juli", schreibt Hindenburg, „gehen Teile der nicht in den Verteidigungsstellungen liegenden Kampftruppen zur Erntearbeit in die Kornfelder. Sie sind überrascht, als plötzlich ein heftiger Granathagel in das Gelände schlägt ... Das Knattern I der Maschinengewehre beginnt auf breiter Front und zeigt, daß es sich um mehr handelt, als um einen Feuerübersall. Ehe man sich darüber völlig I klar ward, tauchen in den hohen Kornfeldern feindliche Panzerwagen auf." Wie ein Tornado rast der Feuersturm von Westen kommend über die deutsche Front dahin, hinter ihm rasseln die Tankgeschwader über die deutschen Gräben, die nicht einmal Gräben sind. Nie wieder wird der deutsche Grabenstürmer den Angriff nach Westen tragen. I Tief ein brechen Mangins Tankgeschwader in die I deutsche Front. Sie tauchen überraschend auf aus Wäldern und Bachgründen und Getreidefeldern, zerreißen alle Hindernisse, walzen jeden Widerstand nieder, überrennen die erste Linie, durchbrechen die zweite, nehmen die Artilleriestellung und tragen | den Sturm ins freie Feld. Die ausgebrannten Divi-1 fionen, seit langem numerisch und körperlich geschwächt, kämpfen wie die Löwen, aber es hilft ihnen nichts, die Maschine ist stärker als der Mensch. In wenigen Stunden ist die ganze Angriffsfront vom Einsturz bedroht. Bis zu 9 Kilometer Tiefe steht der Feind in der deutschen Abwehrflanke. In Gewaltmärschen eilen die Hilfskorps herbei und springen in die Bresche. So gelingt es, gegen die ganze Größe der Gefahr einen vorläufigen Wall zu errichten, aber was an diesem Tage geschehen ist, kann nie wieder gutgemacht werden. Der taktische Erfolg des Feindes ist nicht einmal groß, aber der Feind hat feinen Stoß in entscheidender strategischer Richtung angesetzt, mit einem Schlage alle Pläne der deutschen Führung zunichte gemacht: „Der Angriffsgedanke ist zum zweitenmal in der Marne ertrunken!" General Fachs neue Ueberraschungskaktik gegen ein geschwächtes Heer hat gesiegt. ,^Daß dies möglich war", schreibt General v. Kuhl, „ist nur der Verwendung von Tanks zu verdanken. — Die Ueberraschung des Gegners vermittels eines Tankanariffs zu erreichen, waren wir leider nicht in der Lage" Johannes Moeller. unbekannt. Große Waldbrande In den Vereinigten Staaten. Seit mehreren Tagen, wüten in zahlreichen Gegenden des pazifischen Nord w e st e n s der Vereinigten Staaten etwa 200 hauptsächlich durch bie Hitzewelle verursachte große Waldbrände. Sie haben bereits einen riesigen Schaden in den Staaten Washington, Süd-Oregon und NordKali- fornien angerichtet. Etwa 3000 Farmer und zahlreiche Hilfskräfte versuchten bisher vergebens, bie Brände einzudämmen. Zwei Todesopfer bei einem Scheunenbranb. In Großröhrsdorf bei Pulsnitz in Sachsen brach in einer neuerbauten Scheune, vermutlich durch Funkenflug aus einem Elektromotor, Feuer aus, dem der mit Vorräten gefüllte Heuboden zum Opfer fiel. Aus den Trümmern ist die Leiche einer aus Polen stammenden Landarbeiterin geborgen worden Eine zweite polnische Landarbeiterin zog sich beim Sprung aus dem Fenster des brennenden Gebäudes schwere Verletzungen zu, denen sie alsbald erlegen ist. Der Besitzer der Scheune liegt mit schweren Brandwunden im Krankenhaus. Unwetter in Ostgalizien fordert sieben Todesopfer. In Ostgalizien wütete ein Unwetter, das sieben Todesopfer forderte. In einem Dorf wurden vier Personen, die vor dem Sturm in einem Heuschober Zuflucht gesucht hatten, durch einen Blitzschlag getötet. Unweit dieser Stelle wurden weitere drei Personen durch Blitzschlag getötet. O 4821D Für die innige Teilnahme beim Heimgang Anmeldung bei den bekannten Vorverkaufs- und Dienststellen der meines lieben Mannes, unseres unvergeß- NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude". 4815V liehen Vaters danken wir recht herzlich. geschirre. Frau Luise Bette und Kinder. Für Rock, Kostüm und Mantel Gießen, im Juli 1938. 4807D den Kor Die Form der 'Leit aus der ... O m r J Geschafts-Unter« für 3-Personen- 5rriptotzmeldllng on Deinen n50 U)alter | Mietgesuche 3IÄ-W4 Muskelschmerzen 4795 D i Herbin-Stodin UF 88/38 vom 4.-14. August UF 89/38 vom 7.—12. August Der nahezu totale Stromllnlenhörper des Luftrchtffce giriert mit geringstem WlOerftanD durch Vie Ätmolphäre. Vornehm / Geschmackvoll! Persönlich! Kleine Anzeigen im Gießen ex Anzeiger werden von Tausenden beachtet und gelesen. 64i Vol t man r >He vor reichen neuzeitlichen Ausführungen eowte Papieren billiget die BrühPsche Druckerei Schulstr. 7. Ruf 2251 RM. 38.— RM. 23.50 Ernst Valentin Hint. d. Schießgärten 19. 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Preis 1,90 Mark.) - 477. - Der Verfasser schildert in dieser Broschüre seine praktischen Erfahrungen in der Neuorganisation unrentabler landwirtschaftlicher Betriebe. . — Weisende und werbende Schilder im deutschen Kraftverkehr. Don Walter Oft m alb. (Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart. Preis 1,20 Mark.) - 484. — Der Verfasser behandelt das Thema vom Kraftfahrer-Standpunkt aus und fügt seinen Betrachtungen einen Anhang von zugehörigen Texten, Gesetzen, Verordnungen ufro. ^'raßenbau-Jahrbuch 1 937/1 9 3 8. Herausgegeben von der Forschungsgesellschaft für das Straßenwesen. (Volk und Reich Verlag, Berlin. Preis 4 — RM.) — (150) — Nach einem Vorwort des Generalinspektors für das deutsche Straßenwesen Dr.-Jng. Todt bringt das Buch eine Reihe von lehrreichen Fachabhandlungen aus der Feder bedeutender Männer des deutschen Straßenbaues, wobei sowohl der Praktiker, als auch der Wissenschaftler zu Worte kommen. Der interessierte Leser wird dieses Buch mit Gewinn lesen. — Die Laufbahnen in der Handels- und Kriegsmarine. Bearbeitet von Kapitän be Tage ob. aus« hilfsw. Evtl. Be« Mittwoch, den 2V.Juli 1938,nachmittags 2 Uhr, versteigere ich dahier im Neuenweg (Verkaufslokal Hartmeh) bzw. an Ort und Stelle - Bekanntgabe i.Versteigeruugs- lokal - zwangsweise gegen bar: Haus-, Laden-u.Büromöbel, Näh- u. Schreibmaschinen, Radios, Kassenschränke, Klaviere, einen Posten Mäntel u. Kleider, Registrierkassen, Rechen- und Adressiermaschine, Bücher, Bilder, Schreibutensilien, Photos, Gasherde u.v.a. [4818D 33Hforf, Gerichtsvollzieher All 5erienkind einen Kameraden Ein Kraftfahrzeug tolcher Formgebung roäre jeboeh Verkehrs. hmOerlldi. Ee muß - ohne Vorteile aufzugtben - Den ErforDer» nlflen Der Straße angepaßt roeröen. Kohlenherde? Gasherde? Elektroherde? ,,.dann zu MM «NW UW möglichst mit Bad, Balkon und Heizung,zentrale Lage, per l.Okt. 1938, eot. Tausch mit ebensolcher in Frankfurt/M, Miete voraus. 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Seitdem die drei das Fort Resolution am Großen Sklavensee verlassen hatten, hörte man nichts mehr von ihnen, bis im Juli 1928 eine Streife der Königlichen Kanadischen Berittenen Polizei — offenbar durch Trapper aufmerksam gemacht — ihre Leichen fand, sie begrub und die Hütte sorgfältig durchsuchte. Auf dem Ofen in der Hütte lag ein Stück Papier. Die Schrift war fast unleserlich, nur folgende Worte konnten noch entziffert werden: „Wer ... schaue im Ofen nach." Im Innern des Ofens fand sich dann, unter einigen anderen Papieren, das Tagebuch Edgar Christians. Es war vom 14. Oktober 1926 bis zum 1. Juni 1927, fast bis zum letzten Lebenstag des Verfassers, regelmäßig geführt. Dieses Tagebuch zeugt von der Treue, der Tapferkeit und der Selbstzucht dieser bis in den Tod verschworenen Kameraden, dieses achtzehnjährigen, der, als letzter der drei, im Kampf mit Hunger und Kälte unterlag, und der doch vor uns steht als ein Mann, der in der klaglosen Hinnahme seines Schicksals als der Sieger des Herzens uns erscheint. Die knappe Form des Tagebuchberichts gibt diesem Buch das Gewicht eines Dokuments von seltener Größe und zwingender Eindringlichkeit. — Steuer-ABC für Handelsoertre- ter. Don Steuerberater Dr. jur. et rer. pol. K. Wuth. (Jüftel & Göttel Verlag, Leipzig. Preis 2,80 RM.) — 43 — Der Verfasser, der den Lesern des Gießener Anzeigers bereits durch seine aufschlußreichen Aufsätze bekannt ist, hat m diesem Buche einen praktischen und guten Helfer geichasten. In alphabetischer Anordnung des Stoffes behandelt 21. Hoefer und Regierungsrat im Oberkommando der Kriegsmarine Brennecke. (Verlag Wilhelm Köhler, Minden i. W., Preis 2 Mark.) — (72) — Ein ausgezeichnetes Aufklärungswerk. Jeder Interessent findet darin olle Aufschlüsse, ob er nun beabsichtigt, in der Kriegsmarine aktiv zu dienen oder eine der vielseitigen Offiziers-, Unteroffiziers- oder Beamtenlaufbahnen einzuschlagen. 80 verschiedene Laufbahnen der Kriegsmarine sind in dem Buche behandelt. Der Handelsmarineteil unterrichtet mit ollen Einzelheiten über die vielseitigen Berufs- und Aufstiegsmöglichkeiten, die sich bieten für Steuerleute und Kapitäne auf großer und kleiner Fahrt, in der Küstenfahrt und Hochseefischerei, sowie über den Ausbildungsgang der Maschinisten, Ingenieure, Funker, Zahlmeister, Schiffsärzte usw. Wer sich von diesem zuverlässigen Führer bei seinem Plan, zur See zu gehen, beraten läßt, wird keine Enttäuschungen erleben. —Die Laufbahnen in der deutschen Wehrmacht (Heer, Kriegsmarine, Luftwaffe) und im Reichsarbeits- dien st. Nach den neuesten Bestimmungen bearbeitet von Major a. D. Weberstedt. (Verlag Wilhelm Köhler. Minden i. W., Preis 2,00 RM.) —(73)— Der Wehrschriftsteller Major a. D. Hans Weberstedt behandelt in diesem aufschlußreichen Buche alle Fragen der Einstellung und des Fortkommens in den verschiedenen Wehrmachtsteilen, Waffengattungen und Laufbahnen sachlich, zuverlässig und erschöpfend, in ungewöhnlicher Reichhaltigkeit und Ausführlichkeit. Auch der Weg zum Offizier des Beurlaubtenstandes in allen drei Wehrmachtsteilen wird eingehend dargestellt. Erstmalig wird in dieser dritten, völlig umgearbeiteten Auflage des Buches auch alles Wissenswerte Über die Füh- Gestern entschlief nach schwerem kurzen in Geduld ertragenem Leiden unser braves, inniggeliebtes Töchterchen Lini Laub im Alter von 7 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: FamilieWilhelm Laub nebst allen Angehörigen. Wieseck (Alicestraße 36), den 19. Juli 1938. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 20. Juli, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause aus statt Kinder- pflegerm sauber und zu- verläss., zu einem 4jährig. Jungen gesucht. 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Vorhersage für Mittwoch: Bewölkt, aber nur geringfügige Niederschläge, Temperaturen wenig geändert. Schwache westliche Winde. Vorhersage für Donnerstag: Bei vorwiegend stärkerer Luftzufuhr noch keine Beständigkeit. Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot (in Urlaub, i. V.: Dr. Fr. W. Lange); für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. VI. 38: 9035. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G.^ sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig. Für18bis20Uhe täglich 4808ö Frau gesucht z. 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Aus 600 Meter Entfernung wird der An, gr ff gewagt. Der Kommandant drückt aut den Schuhspanner nehmen einem Schuh ein gut Teil seines Charakters. Sie straffen seine Seele in korrekter Spannung aus und leugnen, daß der Schuh einem bestimmten Herrn mit einem bestimmten Charakter gehört — sie möchten es zumindest, daß nichts Persönliches, nichts mehr übrig bleibt, das einen Schuh verrät: keine Beule, keine eingequetschte Kappe, keine Neigung der Schuhspitzen nach öden — Schuhspanner verallgemeinern. Und wer nicht gern sein ganzes Ich offen vor die Türe stellt, der vergißt es nie, Schuhspanner' mitzunehmen. Er hat ein unangenehmes nacktes Gefühl, wenn er seine Schuhe ohne Spanner draußen vor der Türe weiß, und er hat so unrecht nicht: Unsere Schuhe verraten uns. igesW Torpedo — fertig — los'. Bei Schießübungen unserer ll-Boote in der Ostsee. Don unserem K. B.-Äerichierstatter. erfolgreich, zu beenden. Schon kündet im Osten ein erster Lichtstreif den neuen Tag an: Erst jetzt sind die Angriffe von Deutschlands neuer U-Bootwaffe vorbei. Am Mast steigen drei Flaggen auf, die in der Signalsprache der Kriegsmarine so etwa wie „Anna Ekel Oel" bezeichnet 'werden. Dieses Signal findet überall freudigste Zustimmung, denn es heißt: ,/D i e f e Hebung i st beende t!" Kunst und Wissenschaft. Uraufführungen in Frankfurt a. IN. Die Städtischen Bühnen Frankfurt werden die kommende Spielzeit im erneuerten Opernhaus mit Verdis „O t h e l l o" eröffnen. Der 70. Geburstag von Hans Pfitzner wird mit der Aufführung zweier Opern begangen: „Der arme Heinrich" und „Eh ri st e l f l e i n". Weiterhin sieht der Spielplan an Neuaufnahmen und Neuinszenierungen vor: Paul Graeners „Hanneles Himmelfahrt", Glucks „Iphigenie in Aulis", „Lucia di Lammermoor" von Donizetti, „Das Mädchen aus dem goldenen Westen" von Puccini, „Die vier Grobiane" von Wolff-Ferrari, die neue Oper von Richard Strauß „Friedenstag" und „pie lustige Witwe" von Lehär. — Im Schauspielhaus bringt der Spielplan an klassischen Werken „Jphi- gerne", „Maria Stuart", die „Nibelungen" (1. Teil) von Hebbel und „Romeo und Julia". Das Schauspiel kündigt bis jetzt zwei Uraufführungen an, und zwar das neue Werk von Friedrich B e t h g e : „Rebellion um Preußen" und ein neues Werk von Wilhelm Müller-Scheid, dem Präsidenten der Filmakademie. Außerdem erscheint Wolfgang Eberhard Möller mit einem Stück im Spielplan, ferner Hans Iohst mit „Thomas P«i n e"> Martin Rabe mit „Der Mantel der Göttin" und als Erstaufführung Hinrichs „Für die Katz". — Das Kleine Haus kündigt als Uraufführung einen neuen Lope de Vega an. . Der Spielplan sieht ferner vor „Sturm" von Shakespeare, „Kabale und Liebe", „Der Revisor" von Gogol, „Candida" von Shaw, „Lauter Lügen" von Schweikart, ein italienisches Lustspiel „Zwei Dutzend rote Rosen" von Benedetti, „Manager" von Niewiarowicz, „Was den Damen gefällt" von Scribe, „Meisterdieb" von Geuke und einige Schwänke. 90 Jahre Deutsche Geologische Gesellschaft. Die Deutsche Geologische Gesellschaft trat im 90. Jahre ihres Bestehens zu ihrer Hauptversammlung i n M ü n ch e n zusammen. Die Hauptversammlung wurde durch den Vorsitzenden Geheimrat Dr. Range (Berlin) eröffnet. Die Vorträge des ersten Tages zeigten insbesondere, daß die Geologen aus der Ostmark in der Erforschung der deutschen Alpen außerordentlich erfolgreich tätig gewesen sind. Bereits her erste Tag ließ erkennen, daß die Geologie durch die ihr im Rahmen des Vierjahresplanes gestellten Aufgaben einen verstärkten Aufschwung genommen hat.'Den Vorträgen werden Lehrausflüge in die Umgebung Münchens, die geologisch besonders interessant ist, und die Ostalpen folgen. Demgegenüber ist die Walnuß nicht etwa eine „große Nuß", zu welchem Namen sie — im Gegensatz zur Haselnuß — botanisch durchaus berechtigt wäre. Es würde sich bei Walnuß und Walfisch ja nicht um echte Doppelgängerei 'handeln, wenn sich die Sprachforscher mit einer solchen Namenserklärung hätten zufrieden geben wollen. Die Sache ist vielmehr die: Bis etwa zum Jahre 1000 kannte man in Deutschland nur die kleine Haselnuß, die man schlechtweg „Nuß" nannte. Dann aber wanderte, vom Westen und Süden, aus Welschland, jene größere Nuß ein. Entsprechend ihrem Ursprung benamste man sie zunächst etwas umständlich „bie welsche Nuß". Allmählich wurde dann daraus Welschnuß und schließlich — Walnuß. Dieser Ent- wicklungsprozeß hatte dann wiederum zur Folge, daß nun auch die andere, kleinere Nuß einen deutlicheren Namen kriegen mußte. Man fand ihn in dem Strauch, an dem sie wächst und der im Althochdeutschen „hasala" hieß. So entstand der Name Haselnuß. Besonders merkwürdig ist die Wirkung von Wortdoppelgängern, bei denen die wörtliche Heber« einstimmung mit einer begrifflichen zusammenfällt. So wird sicher mancher denken, der Windhund hieße Windhund, weil er fo schnell wie der Wind ist, genau so, wie der Windfang Windfang heißt, weil er den Wind fängt. Aber der „Wind" des Windhunds hat nichts mit dem richtigen Wind zu tun. Vielmehr ist auch der Windhund auf ähnliche Weife zu feinem Namen gekommen wie die Walnuß. Auch hier bezeichnet „Wind" den Ursprung der Hunderasse und hat sich vermutlich aus dem Volksnamen der Wenden gebildet, so daß also Windhund eigentlich „wendischer Hund" bedeutet. Der Auerhahn schließlich ist insofern ein be- sonders interessanter^ Doppelgänaerpartner, als er, genau wie sein Gegenstück, der Auerochse, zwar aus der gleichen Sprache stammt und doch einen völlig anderen Ursprung hat. Während nämlich beim Auerochsen die den eigentlichen Tiernanren bezeichnende Silbe „Auer" auf das lateinische „urus" und weiter auf die germanische Wortwurzel „ur" (die sehr häufig Tieren männlichen Geschlechts beigegeben wurde) zurückgeht, entstand der Name Auerhahn aus „orrehan", ein Wort, das in seinem ersten Teil den „B a l z g e s a n g" des Vogels treffend nachbildet. Wie bequem, so mochte man sagen, wäre es gewesen, auch beim Auerhahn das „Auer" als Bezeichnung für die männlichen Eigenschaften des Tieres anzusehen. Aber das ist es ja eben: so leicht machen es einem die Sprachdoppel, gänger nicht! .Inder $ fSäfc S« Hans SJ(tl" L°"ge, K.-T' ^5 RN. ?Üni) 6ams. 0 Pf. Mehr. September 1937 Knopf, der den Torpedo aus feinem Druckluft-Gefängnis entläßt. Der blanke Aal springt ins Wasser und eilt auf den Gegner zu. Treffer oder Versager? Im Kriege wird der Treffer durch ein Loch von der Größe eines Scheunentores sichtbar fein, das der Torpedo in die Schiffswand reißt. Jetzt bei den Hebungen wird das Ergebnis als Signal vom Zielschiff bekanntgegeben. „Vorn 20". Der Signalgast meldet es, und alle hören es mit. Vorn 20 — das bedeutet, daß der Gegner schwer angeschossen ist. Bei einem Versager, einem Fehlschuß, hätte im Ernstfall U 36 jetzt die Geschütze des Gegners zu spüren bekommen. Vielleicht hätte man sich durch weiteres Tauchen diesen Angriffen entziehen können. Vielleicht aber hätten die Granaten oder Wasserbomben auch Löcher in die Eisenhaut des H-Bootes gerissen, und das Wasser wäre 'n di? Zellen geströmt. Dann war nur noch eine Rettung möglich: Ausstei - gen! Aussteigen unter Wasser ist aber keine Kleinigkeit; es muß sorgsältiig geübt werden, und es wird sorgfältig geübt. Jeder nimmt feinen Tauchretter, ein Sauerstoffgerät zur Hand und in den Mund, einer ergreift den Fuß des andern, gleichzeitig wird das Einstiegrohr geöffnet, und dann geht es aus der Waffertiefe zur Oberfläche, die allein noch Rettung bieten mag. Was im Ernstfall Wirklichkeit werden farm, das wird in der H-Boot- fchule in Neustadt in Holstein wirklichkeitsnah in einem Tauchtopf geübt. Bei diesem Uebungsgerät ist alles so konstruiert, daß es weitgehend den tatsächlichen Verhältnissen angepaßt ist. Bei den heutigen Schießübungen in der Ostsee braucht das angreifende H-Boot auf keine Gegenwirkung zu rechnen. Dem Boot U 36 werden vom Flottillenchef neue Schießaufgaben gestellt, immer wieder gibt der H-Bootskommandant sein Kommando: „Torpedo — fertig — los!" Bis endlich der ms Sohn >14-16 diesem Zwecke muß sich das H-Boot so unsichtbar wie möglich machen und in der sogenannten „H u-n d e k u r v e" anlaufen. Leuchtsterne vom H- Boot aus melden beim Hebungsschießen den Abschuß, und bei dem erneuten „Diererfächer" künden vier leuchtende Bahnen, hervorgerufen durch elektrische Lampen im Torpedokopf, die Wege der Geschosse an. Wieder gehen die Bahnen unter dem Zielschiff hindurch, und vier Feuer auf der Meeresoberfläche zeigen den Torpedofängern die Stellen, wo die zur Ruhe gekommenen Aale sich, zur Abholung bereit, befinden. T 155. Aalfänger sind keine Walfänger, aber ihre Aufgabe ist nicht weniger wichtig. Denn so ein stählerner Aal mit seiner kunstvollen Maschinerie kostet rund seine 30 000 Mark, und solche Summen darf eine sparsame Kriegsmarine nicht auf dem Ostsee- qrunde nutzlos verrosten lassen. Darum ist es die Aufgabe von T 155, sich dieser Torpedos anzunehmen und sie zu vereinnahmen. T155 ist ein Torpedoboot, das gerade in diesen Tagen seinen dreißigsten Geburtstag erlebte, ein Ereignis, das der Kommandant Kapitänleutnant Langner mit seiner Mannschaft bei Bier und Braten mit Recht gebührend feiern konnte. Dieses Torpedoboot hat wie sein Kommandant eine lange und pflichtenreiche Laufbahn hinter sich. Im Weltkriege sicherte es die Geleitzüge, die Erz aus Schweden nach Deutschland brachten, und nach dem Kriege hatte T 155 die gefährliche Arbeit des Minensuchens übernehmen müssen. Jetzt geht es also auf den Aalfang aus, und auch dabei heißt es höllisch aufpassen. Diese Stahlaale wollen nämlich nicht immer so, wie die Kriegsmarine es will. Da gibt es störrische Torpedoaale, die als Heißläufer oder Kaltläufer ihren Weg machen. Da gibt es Kreisläufer, die immer in der Runde fahren und die sogar, wie berichtet wird, im Kriege ein H-Boot, das einen Kreisläufer abfeuerte, selbst getroffen haben sollen. Da sind auch bte Oberflächenläufer, dje vorzeitig, weil die Steuerung falsch arbeitete, an die Oberfläche kommen und mit ihren allzu munteren Sprüngen nicht immer gefahrlos find. Alle diese unbotmäßigen Gesellen aus dem Geschlecht der Torpedos muß T155 mit einem Käscher geschickt einfangen und an Bord sicher verstauen. Die meiste Arbeit über machen die Grund- gänger, die ihren Weg absolut auf dem Grund der See suchen wollen. Wenn die Torpedoboote mit ihrer Sucharbeit nicht zum Ziele kommen, wird ein Arsenalschiff, der „Dona r" beordert, nachdem die Stelle, wo der Torpedo zuletzt gesehen wurde, mit . Gundgängerbojen bezeichnet wurde. Die Besatzung des ,/Donar" hat an dem Fang dieses teueren Fisches ein besonderes Interesse, weil in solchen Fällen die Marineverwaltung eine Prämie aussetzt, die an die gesamte Besatzung, vom Kapitän bis zum Koch, ehrlich und gerecht verteilt wird. Wer den Grundgänger zuerst entdeckt, erhält eine Sonderbe- lohnung, und deshalb steht die gesamte Besatzung des „Donar" an Deck, um die Stelle zu erkunden, wo der Grundgänger liegt. Hat man den Liegeplatz entdeckt, wo der dunkle Bursche sich verborgen hält, so steigt ein Taucher hinab, um das Suchwerk, meist Doppelgänger im Lexikon. Don Hans Knoche. Welch ein Hnterschied zwischen einer Stechmücke und einer Grasmücke! Hier erscheint die , Frage berechtigt: 'Wie kommt eigentlich unsere Sprache dazu, einem Insekt und einem Vogel die gleiche Artbezeichnung zu geben? Vielleicht ist man zunächst versucht, diese merkwürdige Namensver- wandtschaft damit zu erklären, daß die Grasmücke ein reichlich klein geratener Vogel sei, daß er übrigens im Grase lebe und also diesen beiden Um- ständen seinen Namen verdanke. Jedoch: es ist nicht an dem. Grasmücken find immerhin so groß, daß sie nicht nur Stechmücken, sondern auch noch um einiges fettere Insekten verspeisen können. So erscheint es einigermaßen gewagt, eine unmittelbare Namensbeziehung zwischen Vogel und Insekt, zwischen dem Beutemacher und feiner Beute, Herstellen zu wollen. Nein, Stechmücken und Grasmücken sind kerne Namenszwillinge, genau so wenig, wie zum Beispiel Walnuß und Walfisch, Windhund und Windfang, Auerhahn und Auerochse und noch manche andere Wörter die wir im Lexikon nebeneinander finden. Man muß solche Wörter als — Doppelgänger bezeichnen, als Doppelgänger, wie sie die Natur eben gelegentlich hervorbringt. D ft^en. Nun geht er neben ihrem zierlich leichten Sraßentrab mit großen festen Schritten und ist /h" Mann, der ihre Schuhe keinen Zoll nach links Mb rechts seitenfpringen läßt: sein Schuh bleim te und rechts vor ihren gediegen und beharrlich M)en. And steht da nicht vor der nächsten Tür ein Mberes Paar — ein ganz anderes? Sie stehen li'sig nebeneinander da und ohne alle dumme Cifer- H)t. Im leichten Winkel seine Lackschuhe und Een ihnen sie mit leichten Abendschuhen, die sehr Joie tanzen. Sie kommen in eleganten Romanen Dir, solche Schuhe und solche Paare. „Ach, Baby!" legt er zu ihr, und „my dear!" sagt sie zu ihm. — 8 chelnd kommen sie um 10 zum Frühstück nach ; ^ten. täglich Frau gesucv 1 Reinigen der BetnebsrauM. j G^DameSe*1 ■ Nüronrb. uertr.' . S tott« W ISS«! ÄAz.-Wetibewerb auf der Schreibmaschine der werden zahlreiche Vertreter dieses Faches aus dem Ausland erwartet. Die Tagung wird eine Reih« *40, von Fachoorträgen und Besichtigungen bringen. • & bis 5 : a) t j Bannführer R 0 hrba WMeümWIlrdMstWl J 2. Fortsetzung. (Nachdruck verboten!) « (Fortsetzung folgt.') I 4 tauschen, ein besaß. glättenden Dewares. plin, Ordnung und Kameradschaft, in bester Weise beachtet wurde und daß die Jungen gut gelernt haben, auch Großfahrten zu unternehmen. Während im Vorjahre 300 bis 400 Jungen im Gau Hessen- Nassau auf Fahrt waren, wurden in diesem Sommer allein aus dem Kreise Wetterau 700 Jungen auf Hessen-Nassau-, Nord-, Ost- Und Westmark- Fahrten geschickt. Auf die Frage an die Mannschaft, wie es ihr im Lager gefallen habe, brauste ein einstimmiges „Prima" über den Brandplatz. Der Bannführer sagte den Jungen, daß sie nun auch die letzten ihrer Kameraden für eine solche erfolgen. Eßt Seefisch auch im Sommer. Standort. Er stellte mit _ , ,, beim Antritt der Fahrt mitgegebene Parole: Diszi- an nichts Schlimmes, — und auf einmal hat's einen erwischt." Heli Stoll fuhr sich mit einer gl wegung über die dunkle Flut des Hi In diesem Augenblick meldete die Flurglocke die Ankunft von Anton Kindlmann. Toni erschien wie immer ohne Hut, in seinen alten, grau und weiß tarierten Breeches. Mit einer komisch feierlichen Gebärde trat er an die Couch, wo Heli sich niedergelassen hatte, und reichte ihr ein einziges, kümmerliches Veilchen. „Meine Hochachtung, liebe Heli!, bezaubernd siehst du wieder aus!" „Die schöne Blume!" sttahlte Heli und suchte das Veilchen irgendwo unterzubringen „Du sollst dich doch meinetwegen nicht immer in solche Unkosten stürzen!" „Ich habe den letzten Rest meines Monats- Wechsels dafür ausgegeben!" gestand Toni freimütig ein. „Ah, Heli, wenn - man dich so anschaut, dann--" „Erspar dir den Schmus, alter Knabe!" grollte Peter. „Eine geschlagene Stunde haben wir mit dem Essen auf dich gewartet." Toni Kindlmann schickte einen Seufzer zur Zimmerdecke, der alles ausdrücken sollte, was ihm zu sagen verwehrt war. „(Ein gräßlicher Mensch, dieser Die diesjährige Tagung der Deutschen Orthopa. dischen Gesellschaft wird unter Leitung des Direk. tors der Orthopädischen Klinik in Gießen, Prof. Dr. Pitzen, in der Zeit vom 2. bis 5. Oktober in Gießen stattfinden. Zu der Tagung werden viele Orthopäden aus dem ganzen Reich kommen, ferner In den, bch Glichen Pläne Ji fohd vereitelt 1 Vornotizen. Tageskalender für Dienstag. Gloria-Palast (Seltersweg): „Mazurka". Deutsche Orthopäden-Tagung in Gießen. Wwg-r mtl Ortswaltung Gießen-Ost. Die Deutsche ArbeitsfroM, Ortswaltung Gießen- Ost: Die Diensträume der Ortswaltung befinden sich ab sofort Gießen, Licher Straße 19 pari. Dienststunden wie seither: Dienstags und Freitags von 20 bis 22 Uhr. ' 4803D 4. Wenn in der Folge von Herrn Haffelschwert zuweilen die Rede sein wird, dann ist damit derselbe Haffelschwert gemeint, von dessen Erzeugnissen der allgemein bekannte' finnige Spruch kündet: Hört zu, der Rat ist Goldeswert, Nehmt Kaugummi von Haffelschwert!" Allem Anschein nach ein höchst bedeutsames Unternehmen? — Keineswegs! Zwar war auf dem Briefbogen der Firma ein riesiges Gebäude mit einem gigantisch qualmenden Schornstein zu sehen, doch Hasselschwert hatte in dem abgebildeten Haus nur ein paar kleine 'Nebenräume inne, und auch der schöne Schornstein hatte nichts mit Kaugummi zu schaffen, sondern gehörte zur Kesselanlage der Grundstückseigentümerin, einer Farbenfabrik. In diesem kleinen, aber lebenswichtigen Unternehmen — denn wer hielte es nicht für notwendig, Haffelfchwerts Kaugummi zu gebrauchen? —, i.n diesem Unternehmen also hatte '-Gisela Mertens die Ehre, ihre Arbeitskraft entfalten, zu dürfen. Herr Guido Haffelschwert selbst jedenfalls glaubte, daß er unverdiente Ehren an denjenigen verschenkte, dem er den Vorzug einräumte, in feinem Betrieb arbeiten zu dürfen. 3000 Teilnehmer im Gau Hessen-Nassau. — Gießen mit in der Liste der besten Arbeiten. Gesamtzahl der brauchbaren Arbeiten 1769 = 59,53 0. H.: unbrauchbare Arbeiten 1203 = 40,47 v. H. b) Aufgabe 2: Schnellschreiben, Anzahl Zwei hinter Gisela. Roman Dor! Hans Hirthammer. Urheberrechtschutz Verlag Oskar Meister, Werdau/Sa. Frisch und fioh zurück. Hitler-Jungen des Bannes 116 wieder in der Heimat. Neben Fräulein Mertens nahm an diesem Betrieb teil eine gewisse Babett Hinterhuber aus Harlaching bei München. Sie lebte seit zwanzig Jahren in Berlin, ohne ihre rauhe Muttersprache mit dem wohlklingenden Dialekt der Reichshailptstadt zu vcr- überzeugender Beweis) daß fie Mut I Sie Ermittlung« Hin übler B !* in der Gegen! I und hausen wn i belästigt und z' fchafta 2" J* °M 11 Orlen der Um M Herdplatten 1 W heraus, daß M sich vor alle Mindestens um L Der angebliche 1933 T5 § Aufgabe 1: Briefdarstellung: Anzahl der Arbeiten mit Note 1 = 252 Anzahl der Arbeiten mit Note 2 = 623 Anzahl der Arbeiten mit Note 3 = 894. ZdR. Der mit zunehmender Entfernung von der Meeresküste sinkende Verbrauch von Seefischen mag früher einmal seine Berechtigung gehabt haben, als in den Anfängen der Fischwirtschaft die Güte der Seefische im Sommer z. B. nicht immer nach Wunsch gewesen ist. Heute liegen die Dinge wesent- |1WI Vl,w|..o- - . lich anders: die Seefische werden aus den neuzeitlich Aussen hat, trero1 eingerichteten Fischdampfern gleich nach dem Fang s! Lin Unwesen. D auf das sorgfältigste behandelt und gekühlt. Der- ! i^her, er hat sich laden wird in der warmen Jahreszett nur in der .. ; 1 L‘“v NSG. Einen großen Erfolg brachte der erste Leistungswettbewerb der Deutschen Arbeitsfront auf der Schreibmaschine, der am 19. Juni, 26. Juni und 3. Juli überbetrieblich durchgeführt wurde. Allein im Gau Hessen-Nassau brachte er eine Beteiligung von rund 3000 Maschinenschreiben!. In rund 35 Betrieben (geschossene Gruppen in betriebseigenen Räumen) wurde der Wettbewerb zur Durchführung gebracht. Hierbei wurden allein über 70 v. H. der Teilnehmer des gesamten Wettbewerbs erfaßt. Nach mühevoller Arbeit der in den Kreisaebieten und -orten eingesetzten Wettkampfausschüsse liegt jetzt aus dem Gau Hessen-Nassau das Ergebnis vor. Aus ihm ist klar ersichtlich, welche gewaltige Arbeit in den letzten Wochen von der Deutschen Arbeitsfront, Abteilung für Berufserziehung und Betriebsführung, und den von dieser Abteilung eingesetzten Prüfern, Wertem und Mitarbeitern geleistet wurde. Die Mitarbeit der Deutschen Stenographenschast bei der Durchführung des Wettbewerbs verdient Anerkennung. In den einzelnen Arbeitsgebieten war folgende Beteiligung zu verzeichnen: Frankfurt a. M. 1328, Darmstadt 243, Gießen 58, Hanau 178. Limburg 65, Mainz 204, Offenbach a. M. 118, Wetzlar 96, Wiesbaden 412, Worms 270. Es wurden abgegeben: „Was du nicht sagst!" höhnte der Mann, der im zweiten Sessel Zuflucht gefunden hatte. „Außerdem war es ein feiger Ueberfall von hinten. Pfui!" „Und deine abscheulichen Scherze? Mein ganzes Zimmer ist verpestet. Du wirst noch einmal mein junges Leden auf dem Gewissen haben." „Unsinn! Es war nur ein kleiner Versuch. Mein Helikindchen wird.sich noch nicht erschreckt haben?" „Verwahrloster Bengel!" gab sie zurück, und dann mußten sie alle beide lachen. „Eigentlich habe ich mich auf ein nettes kleines Vesperbrot gefreut!" begann Peter Stoll nach einer Weile. In seine Augen trat ein sehnsüchtiger Glanz. „Auch das noch? Aushungern sollte man dich! Bei Wasser und Brot sollte man dich dein frevelhaftes Dasein fristen lassen!" Peter machte eine angstvolle Bewegung. „Das ist nicht dein Ernst, Liebling! Willst du einen Brudermord auf dein Gewissen laden?" Heli verzog geringschätzig das Gesicht. Dann, als koste es sie eine große lleberminbung, stand sie mit einem Seufzer auf und zog sich in die Küche zurück. „Richte auch für Toni ein paar Bissen her!" rief ihr Peter nach. „Er wollte heute heraufkommen." Als Heli nach einer knappen Viertelstunde wieder Erschien, beladen mit einem Tablett, das mit allerlei Herrlichkeiten beladen war, wurde sie von ihrem Bruder mit einem lauten Freudengeheul begrüßt. „Vorläufig scheinst du deine Drohung noch nicht verwirklichen zu wollen!" rief er mit einem wohlgefälligen Blick auf die belegten Brote, die auf einem Teller geschmackvoll angerichtet waren. „Nur wegen Toni!" dämpfte Heli seine Begeisterung. „Aha!" höhnte er. „Und dein luftiges Kostüm- chen? Auch bloß wegen Toni, wie?" Heli hatte sich umgezogen. Sie trug einen Haus- anzug, lange Holen und dazu eine schwarzseidene Jacke mit beigefarbenen Aufschlägen. „Unsinn!" sagte sie und stellte das Tablett auf den Rauchtisch. „Man wird es sich bei der Hitze doch wohl in den eigenen vier Wänden bequem machen dürfen." Peters Schwester mochte fünfundzwanzig Jahre Peter!" begann 'er zu hetzen. „Mich wundert es, meine liebe Heli, daß du es fertig bringst, mit ihm zusammenzuleben." „Man gewöhnt sich an alles'" sagte sie und begann, den Tee einzugießen. Toni Kindlmann war ein Schulkamerad von Peter und trieb sich seit wer weiß wie vielen Semestern auf der Universität herum. Es war der ausdrückliche und unerbittliche Wille feines Vaters, daß Toni sich mit den Geheimnissen der Juristerei auf das innigste befreunden sollte, um später einmal das väterliche Büro in Breslau übernehmen zu können. Der gute Toni verzehrte auch treu und brav die pünktlich eintreffenden väterlichen Gelder zog es aber im übrigen vor, sich selbst und seinen Professoren möglichst wenig Aerger zu bereiten und sich mehr mit den Dingen zu beschäftigen, die Freude machten. Er trieb philosophische und kulturgeschichtliche Studien und hatte es darin bereits zu ansehnlichen Erfolgen gebracht. Seine geschliffenen, scharf pointierten Abhandlungen begannen Beachtung zu finden. Vor allem aber war er der beste Kamerad, den man sich denken konnte. Für Peter ging er durch dick und dünn, und wenn ihn fein Vater nicht allzu knapp gehalten hätte, dann würde er ohne Bedenken die Arbeit des Freundes mit allen Mitteln unterstützt und gefördert haben. Auch jetzt wieder begann sich das Gespräch um die Schwierigkeiten zu drehen, mit denen Peter zu kämpfen hatte, „Die Laborversuche klappen vorzüglich!" gestand Peter. „Ich halte es für ausgeschlossen, daß mir ein Fehler unterlaufen sein könnte. Nun müßte man eben die Mittel haben, um die Arbeit auf breiterer Grundlage weiterführen zu können." „Verdammt, man müßte doch jemand sinden können, der für die Sache Interesse hat. Dein synthetisches Petroleum, aus billigen, einheimischen Stoffen hergestellt, das ist doch eine Sache, die sich sehen lassen kann. Geradezu umwälzend! Gib doch mal eine Anzeige in der Zeitung auf!" Heli schlang ihre Hande um das hochgezogene Knie. „Genau dasselbe, was ich ihm heute früh vorgeschlagen habe! Es sollte mich wirklich wundern, Peter, wenn bu damit keinen Erfolg hättest. Versuchen können wir es jedenfalls!" Peter zuckte die Schultern. Er schien nicht sehr zuversichtlich zu sein. Na ja, wenn ihr glaubt! Schlimmstenfalls sind ein paar Mark zum Teufel!" „Richtig!" stimmte Toni zu. „Aber warum soll der Versuch erfolglos sein? Wer weiß, vielleicht Am gestrigen Montagnachmittag - sind unsere Hitlerjungen des Bannes 116 frisch und munter von der Hessen-Nassau-Fahrt nach Gießen zurück- gekehrt. Schon vor dem Eintreffen der Fahrtengruppen in Limburg begegneten ihnen die Pimpfe unseres Jungbannes. Die heimkehrenden Hitlerjungen gaben als „erfahrene Männer" den jüngeren Kameraden noch manche Ratschläge und gute Winke mit auf den Weg. Unsere Pimpfe berühren auf ihrer Fahrt fast alle die Orte wieder, in denen auch die Hitlerjungen im Quartier lagen. Kurz vor 17 Uhr lief der Sönderzua, von Limburg kommend, mit unseren Hessen-Nassau-Fahrern in, Meßen ein. Bannführer Rohrbach empfing seine Hitlerjungen auf dem Bahnsteig, und er war sichtlich erfreut über die ausgezeichnete Stimmung, die alle Fahrtenteilnehmer bei ihrer Ankunft beherrschte. Die frischen Lieder bei dem flotten Marsch durch die Straßen der Stadt lockten viele Gießener auf die Straße. Auf dem Brandplatz trat alles noch einmal in offenem Viereck an. Zur Verabschiedung waren Kreisleiter Backhaus, Bannführer Rohrbach und Vertreter der ff erschienen. Fahrt begeistern möchten, damit alle, die im Sommer nicht fort waren, dann auf die Winterfahrt gehen. Kreisleiter Backhaus begrüßte die jungen Kameraden und sagte ihnen, daß er am Morgen die Pimpfe zur Hessen-Nassau-Fahrt verabschiedet habe. Er sprach in freudiger Weise darüber, wie die Pimpfe sich mustergültig betragen haben und wie sie genau so, wie die Hitlerjungen jetzt, mit einem frisch gelungenen Lied zur Bahn marschiert sind. Das große Erlebnis von einigen Wandertagen durch den schönen Hessen-Nassau-Gau 'und die Kameradschaft, die sie dabei ganz anders als zu Hause empfinden konnten, formten den jungen Menschen ganz anders, und was er dabei gelernt, könne er bei der Winterarbeit praktisch verwerten. Solche Fahrten, so sagte der Kreisleiter, sollen euren Blick weiten. Sie sollen euch andere Ortschaften zeigen, mit anderen Menschen bekannt machen und sie euch bei der Arbeit näher bringen. Wenn ihr erst einmal hinaus über die Grenzen gehen dürft, in befreundete Länder, wie z. B. Italien, bann wird das Erlebnis ein noch viel stärkeres fein. Die Fahrten sollen dazu - dienen, daß ihr die großen Dinge erkennt, damit das Volk sich nie wieder in Kleinigkeiten verliert, so daß andere Völker ihm schaden könnten. Ihr seid der Garant des Volkes, sorgt dafür, daß nicht nur das Fundament festgefügt ist, sondern daß die kommenden Geschlechter unser Werk fortsetzen. Deshalb hat die Partei großes Interesse daran, daß die Hitler-Jugend in Ordnung ist. Wir wollen ihr dabei gerne helfen, damit sie sich vorbereitet auf die großen Aufgaben, die sie einstmals übernehmen soll. In diesem Sinne ermunterte der Kreisleiter die Jugend zu frisch aufgenommener Kleinarbeit im Dienste der Gemeinschaft und wünschte ihr noch einige schöne Ferientage und eine gute Aufnahme zu Hause bei den Eltern. Mit dem Gruß und Dank an den Führer und dem gemeinsam gelungenen Lied der HI. klang der Schlußappell aus. F Butten5'0?! Ä56i9 A 12 fe:.« te - i, hfi 9 ■V l Bi-"-" h/JdjelW«','!: ,•45. ® uLren 55 !SW3 rvl ifcj51 | I An, on, der g Mdem unsaubere Sibung in aller bet Alle Bolle n dieses gemeir iiiemacht und zui Mägen Borgäm ttJ beim Austrete ' Unfälle. 1 HÄters Wißne ab und erli liäen Beines. — Di drMtigle 35jäi)rige ribtigtn klaget !Batb zählen. Sie war groß, hatte einen schlanken, sportlich durchgebildeten Körper, schwarzes Haar, schwarze Augen und ein reizvolles, edel geformtes, von Luft und Sonne gebräuntes Gesicht. „Wenn Toni nicht bald kommt, werden wir ohne ihn essen. Meinst du nicht, Peterlein?" Peter, der sich faul auf die Couch gestreckt hatte, ließ die Beine baumeln. „Er muß jeden Augenblick hier fein. Uebrigens im Ernst, Mädel — so reizend du in deinem Hausanzug aussiehst — aber ich meine, man sollte Tonis Gleichgültigkeit gegen weibliche Reize nicht auf eine allzu harte Probe stellen." Heli machte ein paar übermütige Tanzschritte. „Fürchtest du für seine Unschuld, Peterlein? Ein unvorstellbarer Gedanke, sich Toni im Zustand beschleunigter Herztätigkeit vorzustellen!" „Spiele nicht mit dem Feuer,, mein Liebling!" Es scheint mir eher, daß unser Freund ein stilles Wässerlein ist, in dessen Tiefen es verdächtig brodeln und schäumen mag!" Du jagst mir ja ordentlich Angst ein!" lachte Heli, während sie die elektrische Teemaschine an die Stromleitung schloß. „Immerhin — wir wollen es darauf ankommen lassen!" Peter erhob sich stöhnend. „Du, mit solchen Sachen ist nicht zu spaßen. Man lebt dahin, denkt kühlen Nacht. Aber auch die Reichsbahn stellt sich in vorbildlicher Weise in den Dienst einer schnellen und einwandfreien Beförderung der frisch gelang ten Seefische. Die Kühlwagen der Reichsbahn sind das Modernste, was es auf diesem Gebiet überhaupt gibt. Sie sind auch für erhöhte Geschwindigkeiten gebaut, können somit jedem Eil- und Schnell- zug angehängt, werden, so daß der Fisch in der kürzestmöglichen Zett auf den Tisch des Verbrauchers kommt. Man sieht also, daß alles nur Erdenkliche getan wird, um die wertvolle Fischnahrung überall zur wirklichen Volksnahrung zu machen. Was würden aber alle diese Mühen und modernen Einrichtungen nützen, wenn sich die deutsche Hausfrau nicht von einem aus vergangenen Tagen stammenden Vorurteil befreien wollte? Die kluge und wirtschaft!^ denkende Hausfrau läßt sich nicht bereden, sie überzeugt sich selbst. Und so sollen es auch alle anderen Hausfrauen machen. Es wird dann auch im Sommer keine von ihnen mehr auf die billige Fifchnah- rung verzichten wollen. Und damit erst erfüllen die mit großen Kosten erstellten Einrichtungen ihren Zweck: dem Seesisch jenen Platz in der Volksernah- rung zu sichern, der ihm seinem Wert entsprechend gebührt. Gießener IBodjenmarffpreife. * Gießen, 19. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Feine Molkereibutter, % kg, 1,52 Mark, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück, 4 bis 9, Eier, deutsche, findest du auf diese Weise jemand, der deinen Planen zum Erfolg verhilft!" „Hoffen wir das beste!" lachte Peter nicht ohne Spott und schlug dem Freund auf die Schulter. „Wir werden die ganze Welt mit unserem Petroleum überschwemmen." „Machen wir, mein Junge! Was aber tun wir jetzt? Ich schlage vor, ins Kino zu gehen!" Er schleuderte ein Geldstück in die Lust und fing es geschickt wieder auf. „Hier, das reicht gerade für uns drei." „Seht nur den Gauner!" schalt Heli. „Und vor« hin sagte er, daß mein armes Veilchen ihn an den Bettelstab gebracht habe!" „Dies Geld habe ich zu meinem eigenen Erstaunen soeben in meiner linken Westentasche gefunden." brauchbaren - Arbeit mit einer Reinanschlagszahl in der Minute bis 120 Anschläge 150, von 121 bis 150 Anschläge 161, von 151 bis 180 Anschläge 220, von 181 bis 210 Anschläge 256, von 211 bis 240 Anschläge 198, von 241 bis 270 Anschläge 143, von 271 bis 300 Anschläge 107, von 301 und mehr Anschläge 60. Gesamtzahl der brauchbaren Arbeiten 1295 = 43,58 o. H.: unbrauchbare Arbeiten 1677 -- 56,42 v. H. Bei den besten Arbeiten im Gau Hessen-Nassau befinden sich auch die Leistungen der folgenden Wettkampfteilnehmer aus Gießen: Erwin H o - reyeck, Gießen, Kirchstraße 12 (Note 3), Anschlagszahl 280); Elfriede Bock, Gießen, Friedens- straße 20 (Note 3, Anschlagszahl 240). Das Ergebnis des ersten Leistungswettbewerbs der Deutschen Arbeitsfront auf J>er Schreibmaschine hat einen Ueberblick über den Leistungsstand der Maschinenschreiber und -schreiberinnen gebracht. Es wurden wesentliche Erfahrungen gesammelt und vor allen Dingen sestgestellt, daß heute noch 90 v. H. aller Maschinenschreiber „Tipper" sind. Auf Grund dieses Ergebnisses wird die weitere Arbeit angesetzt und besondere .Umschulungslehrgänge „Vom Tippen zum Zehnsinger-Blindschreiben" eingerichtet. Nach einem frisch gesungenen Liede begrüßte ch die Jungens wieder im Freuden fest, daß die ihnen Aus der Stadt Gießen. Blaue Waldglockendlume Kleines Sommerbilb aus den heimatlichen Bergen. Der Eichwald hat manche lichte Stelle. Da blüht die große blaue Waldglockenblume. Mitten zwischen Steinen und blassem Gras wächst ihr runder, astloser Stengel oft bis zu 1 Meter hoch empor. Man meint, er hätte sich ans Licht geschraubt; wie gedrehte Sehnen oder eine starke Saite sieht der Stengel aus. Doch müßte es schon eine gewaltige Geige sein, auf der es sich mit einem so dicken Klangband spielen ließe. Campanula persicifolia schreibt die Botanik, d. h. Pfirsichblättrige. Der Volksmund unserer Landschaft nennt sie bescheiden Waldglockenblume. Ihre Blätter sitzen unregelmäßig am Stengel. Die unteren sind mehr länglich keilförmig, verhältnismäßig klein und gefügt, die oberen dagegen sind lanzettlich, ein wenig stengelumsassend und tragen in der Mitte bis in die seine Spitze hinein die für das Pfirsichblatt kennzeichnende starke Längsader. Die zwei bis fünf Blüten hängen in einseitigen Trauben kurzgestielt in Blattwinkeln am oberen Stengelende. Diese großen blauen Waldglocken sind wundersame Gebilde. Ich erinnere mich, wie ich als Wanderjunge die erste gesehen habe. In der Schule hatten wir sie besprochen, und ich erkannte sie sofort. Leblang bin ich meinem Lehrer dankbar dafür, wie fein er es verstanden hat, uns Stadtkinder mit den Formen der natürlichen Welt bekanntzumachen, ist sie in ihrem Erfindungsreichtum doch die nie enttäuschende Freudenquelle. Ich weiß noch, wie ich vor der Blume meder- fniete, sie andächtig betrachtend, und glaubte, ich hätte ein Gebilde aus echtem ägyptischen Papyrus gefunden. Die Glocke ist beinahe halbkugelig. Ihr Rand ist in fünf zarten Bögen ausgezogen. Sie biegt ihn sanft nach außen. Die schmalen Blättchen des tief eingekerbten fünfzähligen Kelches sind an der Haube befestigt wie ein Rad. Jeweils aus dem Speichenwinkel kommt eine Naht, läuft längs über das lange Feld und endigt in einer Spitze der Randbögen. Außen ist die Glocke — wohl zum Schutz gegen Nässe — mit einem glänzenden Hellen Lack überzogen, während innen das puderzarte Hellblau matt bleibt. Aus der Glocke hängt der kräftige gelbgrüne Stempel, der Schwengel, dessen Klöppel dreigespalten ist. Die fünf Staubblätter hängen verwelkt am Glockengrunde. Sie haben mit, ihrem Staube den haarigen Griffel eingepudert, an dem die Bienen vorüber müssen; denn der Honig sitzt in einem glänzenden Ring am Glockengrunde. Bleiben — etwa durch anhaltenden Regen — Insekten fern, jo krümmen sich die Narbenäste spiralig und stoßen zur Selbstbestäubung an die Griffelbürste, an der die Pollenkörnchen hängen. Ein Notbehelf. Seltsames, geheimnisvolles Blütenleben. Die Spitzenblüten hängen bereits zerknittert und verwelkt in ihren Kelchen, wenn die unteren ihre blaue Glockenpracht entfalten. Die Glockenblume hat bei uns viele Verwandte, jo die häufige, zahlreicher, aber wesentlich kleiner blühende rundblättrige, die auf Felsen und altem ' Burgqemäuer vorkommende nesselblättrige und die an Wegrainen stehende violette pfriemzipfelige, die Ludwig Richter seinen Märchenfrauen und Madonnen in die Hand gibt. Doch keine von diesen Arten ist so andächtig schön wie die Waldglocke, von der sicher auch die in den Garten hereingenommene großblumige Marienglocke stammt, die als wesentlicher Bestandteil zum vollbunten Hinterländer oder Schwälmer Bauernstrauß gehört sowie für die Volkskunst ein beliebtes Motiv geworden ist. August Straub. narrte am Sonnt M Meßen zu einei Nr wurde die Bah ^ gleich kräftig e Inne, der bekannte ui i die Fernsicht b -flrächtigt war, so Ihr Dilltal mit je h umliegenden t 5j)önen. Nach ein W” halle untere : Wald die Wand * Wegen ging e- I ‘ großen über ®rc l' ter aus man r ftrnsolms, genoß. 1 Apache wurde u. Msich alt und jur s Saarfetenbertöage Erfrischunge- g.N w m kielend, am & Miel Bieber ”*ble Heimfahrt c Alntggel -SZ 11 El ln Tätliche I h Ä “«ter 1 b« m'."8- IK'u1 .ein«n m’^n betört ! feS’öe* Ilichtarische Haus- und Grundstücks Verwalter onmelden. NSG. Durch Gesetz vom 6. Juli 1938 ist ab 'L|[ber“e .«"bei 1. Januar 1939 auch dis Haus- und Grundstücks. ! n6[i, to®“' $ Verwaltung durch Nichtarier untersagt. Die Deutsche iLr und v ögr Arbeitsfront, Gaufachgruppe Haus- und Grund- das M r fll stückswesen, Frankfurt a. M., Bürgerstraße 69/77, ^elpaar ( ersucht daher um umgehende Vorlage — spätestens > Je Liebkgl""^ > aber bis 1. August 1938 — sämtlicher Hausner- $dier ® walteroerträge und sonstWer Abmachungen, soweit die Hausverwaltung durch Nichtarier erfolgt Diese Fjt Seit 25 3°?* ■ Meldungen haben auch solche nichtarische Hausver- R.uen Walter zu erstatten, die am 1. April 1938 Haus- Lhxrhoch^l a Verwaltungen ausgeübt haben und diese aufgegeben I V haben oder aufgeben. 1, itoH3e‘ .$v. Die Vorlage der oben erwähnten Unterlagen hat L; schritt m DE bei der DAF., Gaufachgruppe Haus- und Grund- ffroftW1 r stückswesen, Frankfurt a. M., Bürgerstraße 69/77, [‘ $unb 8. Stock, Zimmer 16, während der Sprechstunden | """" Montags und Freitags von 13.30 bis 16 Uhr oder Mittwochs von 9 bis 12 Uhr zu erfolgen. Soweit nichtarische Hausverwaltungen außerhalb des Kreisgebietes Frankfurt a. M. ausgeübt werden, haben die Meldungen auf den jeweiligen Dienststellen der Fachgruppe Haus- und Grund- stückswesen bei den Kreiswaltungen der DAF. zu ■’***'■ Ätz t >r r ’W „ ••■'M; ■ä*/; M'- F; - ,____ Beim Start zu ihren Spielen auf der Hessen- Brust: 1. Kasseler SD. 5:51,2; 2. Gießener SD. assau-Fahrt konnte die Fußballmannschaft der Ge- 5-55,2-, 3. Post-SD. Marburg 8:35,5 — 1 00» Gießener Leichtathleien in Hanau erfolgreich ist dann 'st folgreich. Die Ergebnisse. Gießen, der im Die Ergebnisse Männer: Ringe. Bei den Internationalen deutschen Tennismeister» Mk Dollar mit 10 Mann in Breslau, schäften in Hamburg konnte Hilde Sperling W*” LDUar mu tu _____ _ I Dänemark) zum 5. Male hintereinander den Mei. stertitel erobern. Den großen Erfolg erzielte sie I V » UllUCUl l| ] tu U/Vi V v 11. r < t S j wfy dieser Aussage keinen Glauben schenken, da Zeugen unter Eid das Gegenteil aussagten. Nur >5 Tatsache, daß es sich um eine allgemeine ^bgerei handelte und' der Angeklagte sich des- w im erregten Zustande befand, verdankte er es, '•-t mit der Mindeststrafe für gefährliche Kbrper- °>i'Zung, nämlich mit zwei Monaten G e - K-ng nis, davonkam. Hilde Sperling zum 5. Male deutsche Meisterin. 130 Ringe. Schützenklasse A : 1. Willy Schilling, Schützen-Verein Gießen, 161 Ringe. Schützenklasse 6: 1. Joseph Krumpen, 1500-Meter-Kraul: 1. John (Kurhessen Kassel) 25:20,4; 2. Opfer (Marburger SD0 25:24. — Kunstspringen: 1. Schüler (Gießener SD.); 2. Brinker (Hessen-Preußen Kassel); 3. Rode den durchweg fesselnden Kämpfen schnitten die Kasse» ler Schwimmer am besten ab. Bei den Vereinen ohne Winterbad spielte der Hanauer Schwimmverein die führende Rolle. Der VfB.-Reichsbahn- war einer Einladung des Spottvereins Dunlop in Hanau zu seinen leichtathletischen Wettkämpfen gefolgt. Die Beteiligung war glänzend, sandten doch Eintracht und IG. Frankfurt, ASD. Köln und TSpD. München 1860 ihre besten Leute. Darunter -ter Deutsche Meister Hornberger, Lampert, Berg usw. In dieser auserlesenen Gesellschaft machten die VfB.-Reichsbahner einen sehr guten Eindruck. Mit vier ersten Siegen, acht zweiten und fünf dritten war man sehr er- die hier ihre siegreiche Gegnerin beglückwünscht. (Scherl-Bilderdienst-M.) von inte sinn'^E Darüber hinaus ist noch der Einzelkämpfer im -äohnhimDf Wilhelm Moos, von der Gausiiy- Ln^g Wmmf als Läufer in der 100X100-Meter- Staffeldes Gaues 12 (Hessen). 6 4Jlullcv .....- - S3.flu6b.iidf e.f.4/116g-wmnt 4 Spiele. Lunde' Fulda, 7:07,1 Min.; 4X100-Meter» Rassau.Fahrt konnte die Fußballmannschaft der Gefolgschaft 4/116 ihren ersten Erfolg gegen die HI. Offheim buchen. In der Aaufstellung: Gemmer; Ludwig, Knaus; Theis, Kraft I, Cawem; Stork I, Stork II, Rinderknecht, Kraft II, Rentmeister stand eine Elf, die ihrem Gegner jederzeit überlegen war. Sie schlug nach schönem sportlichem Kampfe die Fußballmannschaft der Hitler-Jugend Offherm bei Elz 3:0. Was die Offheimer in körperlicher Hinsicht überlegen waren, ersetzten die Gießener durcy ihre ausgezeichnete technische Leistung. Da die Offheimer Hitler-Jugend eine der besten Juaendmannschaften in ihrem Bezirk ist, war ihnen diese überzeugende Niederlage sehr unangenehm. Sie forderten daher am Tage spater öte Fußballmannschaft der Gefolgschaft 4/116 zu einem Rückspiel auf. Die Offheimer traten ver tar m, einigen Mitgliedern chrer ersten Mannschaft aus das Feld, während die Gießener zrbei aus dem Vortage verletzte Spieler ersetzen mußten. Auch dieses Spiel endete überzeugend mit einem 3:0-Sieg der Fußballmannschaft der Gefolgschaft 4/116. Zu ihrem dritten Spiel wurde die Fußballmannschaft der Gefolgschaft 4/116 von der verstärkten Schulelf des Ortes Dausenau an der Lahn ausgefordert. Nach einer Spielzeit von 2X15 Minuten unterlag die verstärkte Dausenauer Schulelf 7:0. Aus diesem Ergebnis in dieser kurzen Zelt kann man ersehen, wie hoch das Resultat nach normaler Spielzeit gestanden hatte. Auch dieses Spiel d,k- fierte die Mannschaft der Gefolgschaft 4/116 und gab erneut den Beweis ihrer Schlagkraft. Das letzte Spiel bestritt die Elf gegen die Fußballmannschaft der Hitler-Jugend Dausenau a.d.Lahn. ; Nach einem einzigartigen Kampfe gewannen Die ; Gießener hoch 8:1. Zwei Elfmeter wurden von den Gießenern geschenkt. Die Fußballmannschaft der Hitler-Jugend Dausenau hat seit Jahren kein Spiel in dieser Höhe verloren. Die Spiele standen unter der Leitung von Haupt- scharführer Dörr, Gießen. v Deutsche Amateurstraßenmeisterscha st I ÄsTfö W im Einerstreckenfahren. r* 1 ßubmtö Aaa5 4X100 « Meter - Staffel, Klasse II: 1. VfB.-Reichsbahn 46,3 Sek.; 2. IG. Frankfurt 46 8 Sek.; 3. Tv. Klein-Krotzenburg; 4. TG. Hanau VfB -Reichsbahn in der Aufstellung Weiler, Zerndt, R. Fischer, Möll lief ein gutes Rennen 4X100 - Meter - Staffel, Klaffe I. 1 Eintracht Frankfurt 44,8 Sek.; 2. IG. Frankfurt 45,9 Sek.; 3. VfB.-R. 46,2 Sek.; 4. Hessen-Preußen Kassel 46,4 Sek. , r , . 4X100-Meter-Staffel, grauen 1. TG. Hanau 54,9 Sek.; 2. IG. Frankfurt 55,1 Sek.; ^K^u^ e^l's^o b e n^ 1. Lampert, 1860 München, 15,27 Meter; 2. Luh, DfB.-R. Gießen, 14,45 Meter. 3 fieWcr, Saarbrücken, 13,53 Meter. Luh unternahm für dieses Jahr seinen bisher besten Stoß. Diskuswerfen: 1. Lampert, 1860 München 50 85 Meter; 2. Otto Luh, VfB.-R. Gießen, 42 Meter; 3. Kilo, 1900 Gießen, 40,56 Meter. Lampert warf Jahresbestleistung. _ 10 0 in? eter Klasse II: 1 Helmut Moll, DsB -R. 11,5 Set.; 2. Weiler. WML, 11,8 Sek.; 3. Grohbecker, IG. Frankfurt, 12 Sek. Möll gewann sicher. Briefkasten der Redaktion. «(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) ®efoen, Lahnstraße. Das Ertränken von jungen jm» freien oder stehenden Wasser ist wegen damit verbundenen Seuchengefahr verboten. Wbies stellt diese Art der Tötuna eine Tierquale- J m Sinne des § 1 des Tierschutzgesetzes vom *11. 1933 dar, die mit Gefängnis ^bis zu $roet wen und mit Geldstrafe, oder mit einer dieser $tfen geahndet wird. tz Nicht 9 ; vssr» -sH benPnl ite, ,!l z,. An dem Deutschen Turn, und Sportfest in Breslau 1938 nehmen auch oom V°r°m!ur Lewes-1 einer Rekordzeit von 25 Minuten im Übungen Lollar zehn Mltgsteder teil. Der B,L. haU 4 ' Fräulein Lumb lrechts), England, chon seit Jahresbeginn ferne H°up'°/b-tt auf d ° > «°n>pl 9 9 v , , . ------ Vorbereitung der T-ilnehcher gerichtet. Seine Muhen waren, nicht umfonst. konnten doch alle für d,e Kreis, und Gauausscheidungen. S-meld-ten zugelas- en werden. Am Zehnkamps. Mann-rklass-i 1, neh- öul 0E|eqlc ... o----- men teil: Walter Bi era u, Ernst: D e ibe!I • ' 1 $ r @QU ^e([en trug am Sonntag im schonen demar Grote und Wilhelm Moos Am Bott-- StMbab seine Gaumeisterschasten im tumlichen Dreikampf betelliaei» sich drei Kameriwe^, Schwimmen aus. Die Beteiligung war diesmal Otto D i ° tz m Mannerklchse 2 und Willi M u n „ge. Die Teilnehmers,stern der per- zert m Mannerklasie 1. Am ^"amps im v - wurden wesentlich übertroffen. In Frauenturnen nimmt Lina Grün teil. Dre genan | ©ntrinfon ick>nitten die Kalle- ten Einzelwettkämpfer werden von drei weiteren Mitgliedern, Karl Agel, Gerhard Spu-ck und Fritz Rohrbach, begleitet, die alle an den allgemeinen Vorführungen der Körperschule und ber Gauvorführung des Gaues 12 (Kugelgymnastik) verhaftet. In den letzten Tagen trat in i^miamNiwinten und vermutlich auch noch in einigen QU5‘ und @rii'r'anrfem Orten der Umgegend ein Mann auf. Der gen der DU^meblch Herdplatten zu verkaufen hatte. Es stellte fujj jpoch heraus, daß die Verkaufsgeschäfte, bei /s. beiren eZ sich vor allem um die Vorauszahlung oh* mindestens um Anzahlung handelte, faul ntrerm.™ . wweit Der angebliche Herdplattenverkaufer wurde in sicheren Gewahrsam ge» achabt bfiLbrrJ)L Die Ermittlungen sind noch im Gange. baf?h?2 Irkin übler Bursche, der m den Men hast die Tute .R ber @eg€nö von Heuchelheim, Kleiw> Frauen: 100-Meter»Rücken: 1. Dülfer (Kasseler SD.) 1:35,7; 2. Fiederler (Marburger SD.) 1:38,5; Vereine ohne Winterbad: 1. Geist (Hanauer SD.) 2-02,3. — 2 00-Meter-Brust: 1. Coenmng (Hessen-Preußen Kassel) 3:23,5; Vereine ohne Win» terbad: 1. Wiersing (Hanauer SV.) 3:89. — 4 m a l» 10 0 - M e t e r - B r u st: 1. Hanauer SV. 7:20,9.— 100-Meter-Kraul: 1. Dülfer (Kasseler SD.) 1:29; 2. Coenning (Hessen»Preußen Kassel) 1:35; Vereine ohne Winterbad: 1. Wölkes (Hanauer SV.) 2:03. — 4X100 -Meter-Lagen st affe l: 1. Hanauer SD. 8:10,1 Minuten. Tieusel verdienter punkisieger über Lazek 17 000 Zuschauer in der Stuttgarter Schwabenhalle. Der Stuttgarter Schwabe^ring hatte am Samstag mit seinem Box-Großkampftag, in dessen Mittelpunkt die Begegnung zwischen dem blonden Wejt- alen Walter Neusel und dem Wiener Europameister Heinz Lazek stand, einen großen Erfolg zu ver. zeichnen--Die Schwabenhalle bot mit ihren 17 000 Zuschauern einen imposanten Anblick. Die Halle, die wnstruktiv ein Meisterwerk darstellt und völlig frei von Trägern und störenden Säulen ist, bot von jedem Platz ausgezeichnete Sichtmöglichkeit. Jm Hauptkampf kam Walter Neusel, unser nach Max Schmeling bester Schwergewichtsboxer, zum Siege. Allerdings hielt sich der Wiener Europa» meister tz-inz Lazek ganz h-roorragend, er über- stand die 12 Runden und ließ sich von seinem großen Gegner in einem farbigen Kampf nur nach Punkten schlagen. Montpellier - Marseille. weckerling, bester Deutscher, auf dem 37. platz. Die Jour de France" "brachte am Montag nach der Ue'berwindung der Pyrenäen die elfte Etappe von Montpellier nach Marseille über 223 Kilometer durch die südfranzösische Ebene. Jm Endspurt siegte der Italiener B a r t a l i vor dem Träger des gelben Trikots, D e r w a e ck e, in 6:52:10 Std. Bester Deutscher war Weckerling als 37. Derwaecke führt im Gesamt weiter mit 69:03:37 Std. vor Bar» tali mit 69,06:22 Std. . liuvolari fährt doch Auto-Union! Das große Rätselraten um die Mannschaft der Auto-Union beim Großen Preis von Deutschland am 24. Juli auf dem Nürburg-Ring ist zu Ende Alfa Corse hat inzwischen abgesagt und probiert fernen neuen 16-Zylinder-Alfa-Romeo weiter in Livorno. । Dadurch wurde Tazio Ruvolari frei und wird nunmehr neben Hans Stuck und Rudolf Hasse, . zu denen sich vielleicht auch noch em vierter Fahrer j gesellt, einen der Auto-Union-Wagen steuern. ®äUte rff ch^ü"tz entlasse: 1. 5)6^04) Äcrn, I Postsport Gießen, 150 Ringe; 2. Jakob Keßler, Kleinkaliber-Schützen-Derein Steinbach, 127 Rmge. Beliebiger Anschlag: S ch ü tz e n k l a s s e A : 1. Willy Schilling, Schützen-Verein Gießen, 161 Ringe. Schützen! lasse v: 1. Hemrich Appel s Schützen-Verein Gießen, 162 Ringe; 2. Joseph! Krumpen, Schützen-Verein Gießen, 162 Rmge. Schützenklasse C: 1 Karl Horn III., Kleinkaliber-Schützen-Derein Steinbach, 145 Rmge; 2. K. Nikolaus I., Kleinkaliber»Schutzen - Derem Steinbach, 143 Ringe. _,... Schützenklasse D: 1. Karl Neeb Schützern Gesellschaft 1926 Gießen, 142 Rmge; 2. Heinrich Rübenstahl, Schützen-Gesellschaft 1K6 Gießen, 138 Glück- gestellt werden. Da der vorjährige Deutsche Meister, Fritz S ch e l - ».‘■Ä E? {BL ,!•,«;«,.? "' •; JffÄ fih SÄ" «S )bi?i«'A^°»>>ingen und Belehrungen; gegen Radfahrer mitWeltrekordlerinnen in Stuttgart J D1f 16 N dm aiiutiae und 15 Verwarnungen und Belehrungen, Irschen. aeam Sußgänger mit Verwarnungen und Be- ^ngen au^erOn1- 1 ■’i den jeweiliMMn Meter. , _ Auch 1900 vertreten. Einen schönen Siea holte sich Kleemann 1900 Gießen, der im 3000-Meter-Lauf der Klassen II und III als Erster das Zielband erreichte Kilo 1900 wurde im Diskuswerfen Dritter mit 40,56 Meter hinter Lampert, München, der die schone Weite von 50,85 Meter erreichte, und Luh, DsV.» Reichsbahn, mit genau 42 Meter. Das Schießen um die llnterkreis- meisterschast Gießen. Der Bericht vom Schießen um die Untertreis» ' Meisterschaft hat die Meinung ausgelöst daß die Ergebnisse bei den Einzelschüßen die Höchströsultate darstellen. Diese Ansicht ist falsch. Die aufgeführten Einzelschützen sind solche, die in der betreffenden Gruppe nicht mitgeschossen haben. Die Resultate sämtlicher 140 Schützen namentlich genau nach der Ringzahl und in Klassen geordnet zu veröffentlichen, würde zu weit führen. Es seien daher von jeder Gruppe nur die zwei b e ft e n Schützen bekanntgegeben. Militärischer Slnschlag: Jugendschützenklasse: 1. Friedel Hambach, Schützen-Gesellschaft 1926 Gießen, 135 Ringe; 2. Heinz Schaub, Schützen-Gesellschaft 1926 Gießen, 400 Meter Klasse II: 1. Bott, CT.-Hessen- Preußen Kassel, 53,4 Sek.; 2. Dorst DsB^-R. Gießen, 53,6 Sek.; 3. Ries, Kassel, 54,2 Sek Dorst lief ganz überragend und wurde von dem Gaumeifter Bott nur um einen Meter geschlagen. 3000 Meter, Klasse II: 1. Kleemann, 1900 Gießen, 9:31,8 Min.; 2. Zörnsch, DsB.-Reuchsbahn Gießen, 9:34,8 Min.; 3. Hauck, Hanau, 9:41 Mm. Zörnsch verbessert sich sprunghaft. 100 Meter,Frauen: 1. Rother, TG. Hanau, 12,9 Sek.; 2. Lotti Diehl, DfB.-R-, 13,2 Sek.; 3. Ehli, IG- Frankfurt, 13,6 Sek. Frl. Diehl lief Vereinsrekord. Kuaelstoßen, Frauen: 1. Hed, Aschaffenburg $9 69 Meter; 2. Elfriede Schmidt, DfB.-R., 9 5h Meter; 3. Gertrud Muhl, DfB.-R., 9,22 Meter. 100 Meter,Alte Herren:!. Zerndt, DfB.° Reichsbahn, 12,1 Sek. Zerndt war in guter Form. Für sein Alter eine erstaunliche Leistung. Kugelstoßen, AH.: 3. Zerndt, DfB.»R., 9,10 Meter. Weitsprung, A H.: 2. Zerndt, VfB.-R., 5,79 Meter. Der Erste sprang 5,80 Meter. Weitsprung, Klasse II: 1. Weiler, DfB.- Reichsbahn, 6,35 Meter; 3. Menzel, DfB.-R., 6,26 Meter-Kraul: 1. Brehme (Kurhessen Kassel) 1:08,1; 2. Kuszak (ff Arolsen) 1:08,5; 3. John (Kurhessen Kassel) 1:10,3; Vereine ohne Winterbad: 1. Zengerlein (MSV. Fulda) l'-U^ — .^0X50- Meter-Kraul: 1. Kurhessen Kassel 5:38,:; Vereine ohne Winterbad: 1. Hanauer SV. 5:35,2. 200-Meter-Brust: 1. Ortwein (Gießener SV.) 3:05,6; 2. Köhler (Kasseler SD.) 3:11,2; 3. Riemann (Gießener SV.) 3:17; Vereine ohne Wm- terbad: 1. Kleinhens (TuFC. Hanau) 3:30,5. — 4X100-Meter»Kraul: 1. Kurhessen Kassel 4:54; 2. Gießener SV. 4:55,6; 3. Kasseler SV. 5:26; Vereine ohne. Winterbad: 1. Hanauer SV. 5:31. — 400-Meter-Lagen staffel: 1. Kaseler SD. 5:57,1; 2. Kurhessen Kassel 6:14,6; 3. Post-SV. Marburg 8:26,4; Vereine ohne Winterbad: 1. Hanauer SD. 6:54,9. — 1 00 - Meter - Rücken: 1. Kuszak (ff Arolsen) 1:22,4; 2. Adlung (Kurhessen Kassel) 1:23,5; Vereine ohne Winterbad: 1. Steinmetz (Undine Großauheim) 1:41,1. — 400» Meter-Kraul: 1. John (Kurhessen Kassel) 6-08,9; 2. Opfer (Marburger SD.) 6:13,2; 3. Hoffmann (Gießener SD.) 6:30; Vereine ohne Winter» bad: 1. Frank (Hanauer SV.) 7,15. 'lag. »fc«j S 13, Klasse A 12%, Klasse B 12, Klasse C iik Kasse D 10%, Enteneier 11% bis 12%, Tau- 2 ■ dM bi» 60 Pst. junge Hähne, % kg, 1,10 bis i isDlcrf, Suppenhühner —,90 bis 1,05 Mark, Wtr- y grün, 10 bis 12 Pf., Weißkraut 12, Rotkraut i s 28, gelbe Rüben, das Bündel 12 % kg 18 bis eutf(hen on rott Ruben 10 bis 12, Spinat 20, Römischkohl 8 lituhn x L« -12, Bohnen, grün, 30 bis 55, Erbsen 20 bis 25, n qS ?es 25 bis 50, Zwiebeln, das Bündel 10 bis 12, bit W 45 M 1bTg33^0 !s! Deutjche'Än^ur. Är^nmeisterlchajt im'Einer. °li°, 5. 6 kg 45 Pst. 50 kg °>s I Strf^fäl)ren (ta|L Bernnstnlter ist der Deutsche Linien hie 6 59 Mark ^Ä'imbeeren % kb Reichsbund für Leibesübungen, Fachamt Radsport. Nit ausT-'uT« Rttn-N 40' Sen 55 Heidel- Mit der Ausrichtung wurde die Gießener Rad- eine y (SnAoihopron 25 hi« 50 Johannisbeeren fahrer-Dereinigung betraut. Inzwischen ist die Aus- * li6 40 2biSb 605%Kn^l,e"ean5 Wna fü? bFefe Meisterschaft erschienen. D.e 50. Sa^at 5 bis 10^ Ealatgurke^ 20 bis Londorf" zurück ^nach Gie. iE 1933 iff ’ *'* • der DRL.-Vereine des Fachamtes Radsport. Der. ®runJ.; a n a » «it 9fm heutiaen Diens- Sieger erhält den Titel „M e i ft e r von D e u t sch- * ä ‘Äfi^^en VÄ, Vas Meist^chch^ na^Unaen l r^rnrnL mirh hpm Jubilar aus dem silberne Leistungsabzeichen, dem Sechsten bis Fünf» erfolgt SÄ teefer^ameraben große Wertschätzung dar- Zehnten das bronzene Leistunasabzeichen Die Platz- hiarisch 95 ^bren aehört das Jubelpaar auch träger vom 1. bis 6. Platz erhalten Zusatzprei e, die «^WHukn^tÄ Ä ^z^-rs' °°m Augncht°r d-r Meisterschaft zur Verfügung °blefe °usgeg^ Silberhochzeit auch unsere herzlichen npffl>nf mprhprt ann auch im eo: MH. Gießen zu einer sroylicyen '^anoersayri. siv die billige FM Astl-i wurde die Bahn benutzt. Hier setzte der Aus- M erst erfüllen «leich kräftig ein, und bald war die Hohe Einrichtungen der bekannte Segelflugplatz, erreicht. Wenn I , in der Msern°.^Mie Fernsicht durch den Frühnebel etwas be- n Wert entspre-Lemtrüchtigt war, so bot tue Aussicht auf das liebliche Dilltal mit feinen freundlichen Dörfern und .. au* de« umliegenden bewaldeten Höhen genug des | arktpreile. Rach einer Besichtigung der m einer 1 •m heutigen W arn^u Halle untergebrachten Segelflugzeuge nahm ibutter, % kg, libe!: Balb die Wanderer auf. Aus verhältnismäßig 60 Mark, Miauten Wegen ging es durch prächtige Baumbestanbe dis 9, Eier, deBe oßen über Groß-Altenftädten gelegenen Heide odjüi ‘i^r aus man reizvolle Blicke, namentlich auf ^U^P Hiihu salms. genast. Die hier ang-s-tzte mchr tundige M D RMause wurde u. a. durch allerlei Spiele, an r. N-ter nicht sich alt und jung beteiligt^ ausgeftillt. Sogar % „nf bie 6d)^ Rarketenderwagen war erschienen, der für die mit ün, -m V "l'ch" Erfrischungen sorgte. Der W-ttermar^ch Mit untere Wald und Feld, immer reizende Au^ ,, fin< bü!r bietend, am Fuße des Altenbergs her, nach Was aber Bieber, von wo nach einem Schluß- Üno ZU geyöie Heimfahrt erfolgte. rj,a5 w 9‘< Amtsgericht Gießen. Sch'u'tz e n'tTaf f e C : 1. Ludwig Haas VI., . Kleinkaliber-Schützen-Derein Stembach, 152 Rmge; Arn Sonntag, 7. August, findet in Gießen die 2. Heinrich Ludwig Haas, Kleinkaliber-Schutzen- rc'~Ä” Verein Steinbach, 151 Ringe. @ Schützenklaffe D : 1. Robert Kewer, Kleinkaliber-Schützen-Verein Villingen, 141 Rmge; 2. Heinrich Rübenstahl, Schützen-Gesellschaft 1926 , -.Afj „llnb 8 3n der Nacht vorn 19. zum 20. April kam es in W' in an Qifc n zu einer Schlägerei, bei der einer ber®e= 2edd) tiiüic en erhebliche Verletzungen erlitt. Der Ver- i.»nen t richtete sich gegen den F. D. aus Wißmar, meinem eg , . 5^ deswegen am gestrigen Montag vor dem . M.ktentaM g Trichter zü verantworten hatte. li: Hauptverhandlung ergab, daß der Ange- k'o:t an dem fraglichen Tage nach Gießen kam int m eine Wirtschaft einkehrte. Als er mit einigen . ftaflW eitern die Wirtschaft verlassen hatte, um wieder ist damit «1 ich Hause zu fahren, kam es aus ungeklärten dessen 1 Lilien mit den Zeugen L. und K. zu einem finnige 'Stek, der in Tätlichkeiten ausartete. Nachdem der 11 'Magte zuerst die Flucht ergriffen hatte, griff v «4<>rt !r b: nn wieder, unterstützt von dem Zeugen Sch., k L. und den K. an. Dabei versetzte er dem 1 fcpn K. mit einem Taschenmesser verschiedene ochst bedeu \ , Kje |n ^en Kopf und die Schultern und »er« 3n)0i ' Mete ihn derart, daß K. blutüberströmt zuerst riesig^,.111 Sanitätswache und dann zu einem Arzt ge- SchorntzlU/nwerden mußte, der die Wunden vernähte. abget,'y , 5ir Angeklagte behauptete, er fei von dem Der- iUine inn.e,»(iu(iii^ | angegriffen worden. Das Gericht konnte wirkte WiL \ioiie 1*6 dieser Aussage keinen Glauben schenken, da Taren m oer isegeno von w £0 ^ßSei und Hausen wiederholt junge Mädchen mckil M'''WWWW 0 Dinge belästigt und zum Teil in unsittlicher Weise M M -1 AUV„x "'*?nivgiiffen hat. treibt in reichlich unverschämter W Unwesen. Meist kommt er aus dem Fahr- M MWWWWWMW^ ■ ‘raEitctcr, er hat sich aber auch schon zu Fuß ge- | , !r' AtiifttT In den bisherigen Fällen konnten feine I ff eichsbahn i Pläne zum Glück stets noch im letzten lenft einer ichne vereitelt werden. Selbftverftändlich wird I M ?m Mit) lern unsauberen Burschen, dessen Personal» I W ier Reichsbahn ^htzibung in allen Fällen übereinsttmmt, eifrig lejem Gebiet ulrfleatt)riet Llle Volksgenossen feien hiermit auf das ; X ■ fotzte Geschwüit tiefes gemeingefährlichen Patrons aufmerk- in Eil- und xQM j.madjt und zur forgfamen Beobachtung aller i be; in : oeiif)dt;tigen Vorgänge sowie zum energischen Zu- i Tisch des 8erh?|af:en beim Auftreten dieses Burschen aufgerufen. | HWNWW "* Unfälle. Das dreijährige Söhnchen des r Erdenklich M^ei-rs Wißner, Afterweg, stürzte auf der k ibrung überaü < Xr.rt ab und erlitt einen Unterfchenkelbruch des chen. Was Peines. — Der bei. einem hiesigen Dachdecker rnen 8mnä)Wfot^ÜVate 35jährige Karl Geßner trat in einen ausstau nicht v^ottiai'i Nagel. Bald stellten sich an der Verletzung l)en deutschen Mehrkampfmeisterschaften in ftammenben LoiJ^ek! onserscheinuiigen ein, die seine Ausnahme Stuttgart erzielte Gisela Mauer mey er im und MMMjnidic Chirurgische Klinik notwendig machten. Fünfkampf mit 418 Punkten einen neuen Welt- DHC. Gießen. Ein schöner Wandertag ^rd, der ihren bisherigen um 41 Punkts über- , and) QÜe "Dei.-nr.gte am Sonntag etwa 60 Mitglieder des Et. Erika M a 11 h e s stellte im Speerwurf mit auch im tzießen zu ^ner fröhlichen^Wandersahtt.^ViS^ 47^q g^eter einen neuen Weltrekord auf. Hier ~ ‘ sieht man die beiden erfolgreichen Leichtathletinnen während einer Kampfpause. — (Schirner-M.) Mheimer Tumr-Mug im Md 'L Aie Si r>c>n ■ hl i mit einem Worte des v Wirtschaft 40 * j3[[e^en- befonii h \ grill einen Tagesausflug. Bis Butzbach wurde mit (Aufnahmen [2]: Neuner. Gießener Anzeiger.) Nebenstehend: Turnerinnen und Turner der Fahnengruppe marschierten in ihrer schmucken weißen Gleichtracht dem Festzuge voraus. Das andere Bild zeigt den stattlichen Festzug in der breiten Hauptstraße von Rodbeim. Rhein-Mainische Börse. Mttagsbörse schwach. zweiten und dritten Tag der Fahrt der Große Feldberg, der Fuchstanz. Königstein und das obere Weiltal besucht. Die Kinder gewannen unvergeßliche Eindrücke. — Der hiesige Kriegeroerein unternahm dieser Tage eitlen Ausflug nach Frankfurt und besuchte sowohl den Zoologischen Garten wie auch den Weltflughafen Rhein-Main. — Die Bauern unseres Ortes haben in der letzten Zeit Ursache, über Wildschaden zu klagen. Schwarzwild verwüstet Frucht- und Kartoffeläcker, der Dachs sucht in den Grabgärten nach der immer stärker auftretenden Maulwurfsgrille und der Fuchs stattet immer häufiger den Hühnerställen Besuche ab. Zwei neue und vorbildlich ausgerüstete Bagagewagen führt das Jungvolk zur Hessen-Nassau-Fahrt mit. — (Aufnahme: Neuner, Gießener Anzeiger.) Ungarn- und Dalmatien fahrt befinden, er wies ferner darauf hin, daß 300 Führer des Jungvolks im Jungbann 116 demnächst eine Nordmarkfahrt unternehmen, und forderte auf, ihnen) nachzustreben und sich mehr und mehr der besonderen Auszeichnung in dieser Form würdig zu erweisen. Nächste Woche werden übrigens 500 Pimpfe aus dem Kreise Friedberg, die ebenfalls zum Jungbann 116 gehören, zu einer Fahrt in das W e i l t a l starten. Mit dem Lied der Jugend fand die Abschiedsfeier ihren Abschluß. Viele Eltern der Pimpfe waren zu diesem Appell als Zuschauer erschienen, und sie hatten ihre Helle Freude an der Haltung der Jugend. Zur Freude der Jungen waxen auch die Kreisleiter, sowie Vertreter der SÄ., der ff und der Wehrmacht erschienen und bekundeten damit ihr Interesse an der Jugend. Kreisleiter Backhaus schritt mit Oberstleutnant Wiese die Front der Pimpfe ab. Dann setzte sich die Marschkolonne der über 800 Pimpfe zum Bahnhof in Bewegung. Der Sonderzug wurde gestürmt, der dann qeaen 11.30 Uhr | in der Richtung nach Limburg und Bad Ems unse- Aenderung der Arbeitsbedingungen nur mit Genehmigung des Reichstreuhänders der Arbeit. grill einen Tagesausflug. Bis Butzbach wurde mit I Frankfurt a. M., 18. Juli. Auch zum Wachender Bahn gefahren, und dann stieg man auf die beginn fetzten sich die Abgaben am Aktienmarkt und damit die Kursrückgänge auf allen Marktgebieten fort, dagegen blieb die Aufnahmebereitschaft überaus gering, da sich die Zurückhaltung und Unsicherheit noch verstärkt hat, zumal man mit' weiteren Verkäufen rechnet. Die Geschäftstätigkeit war sehr klein. Im Durchschnitt stellten sich Verluste von 1,50 bis 2 o. H. ein, doch zeigten eine ganze Reihe vom Werten Rückgänge von 3 bis 5 vom Hundert. Prägnante Einbußen hatten Scheideanstalt mit 217,50 bis 216 (219,25), Conti Gummi mit 200.75 (204,50), Lahmeyer mit 120,65 (124), ferner Motorenwerke, wie Daimler mit 130,50 (132,75), BMW. mit 143 (145,75) und Adlerwerke mit 109 bis 108 (111). Von Bergwerkswerten erlitten Mannesmann mit 104,65 (107) den stärksten Rückgang, Buderus verloren 1,90, Verein. Stahl und Klöckner je 1,50 v. H. In der chemischen Gruppe gingen IG.-Farben auf 148 (149,50), Goldschmidt auf 129,50 (131,25) und Metallgesellschaft auf 123 bis 122 (124,50) zurück. Am Elektromarkt büßten Gesfürel 2, RWE. 1,65, AEG. 1,50 v. H. ein. Von Einzelwerten fielen Reichsbank auf 191 (192,50), Westdeutsche Kaufhof auf 91,25 (92,25) und u. a. Rheinmetall auf 126 (127) zurück. Etwas gebessert waren lediglich Gebr. Junghans mit 107,13 (106,65). Jahre 1710 nachweisen. Leihgestern.^ß. Juli. Der im 42. Lebensjahre stehende Georg Martini VII. von hier, war am Samstagnachmittag mit dem Graben eines Brunnens beschäftigt. Beim Herablassen eines R o h- r'es in den Schacht rutschte dieses ab und fiel ihm auf den linken Mittelfinger, dessen vorderstes Glied ihm abgequetscht wurde. Der Verunglückte mußte in die Gießener Klinik gebracht werden. 8. Lang-Göns, 19. Juli. Am 22. Juli kann Unsere älteste Einwohnerin, Frau Anna Aus der engeren Heimat. Tot auf dem Bahnkörper aufgefunden. Am heutigen Dienstag früh wurde auf der Main-Weser-Bahn in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Nieder-Wöllstadt die Leiche einer Frau aufgefunden. Der Toten war der Kopf glatt vom Rumpf abgefahren. Irgendwelche weiteren Verletzungen wies der Körper der Frau nicht auf. Wer' die' Tote ist, konnte bis heute vormittag noch nicht festgestellt werden. Allem Anschein nach handelt es sich um Freitod. Unfälle auf dem Lande. ■! mir. Dies ergi der Ein- und deutsche Ei 60 Millionen ! fuhr nach Brc geringfügigen land (2 Milli 1931 entstand in höhe von also gegen | es dem Ware. tim einimpft. Mung her brai I Sie bejte'qf iibi Tadak, Kautschr Alles dies sind wärts in m besserer Qualitä ziehen kann, schen Lies er M und gründliche Der klassisci K a s s e e. B damit das Au ergibt sich au: letzten zwei Sack fiaffee in hat, um bas U Masse des in aus den gerim Markt finden, j to5--ftaf[ee bezi unb ostindische ( res Entgegenkoi Men Brasilien aU5 Brasilien < waren die brai rungen für l Mn Pimpfe auf Hessen-Nassau-Fahrt Der gestrige Montag brachte nachdem am Zeit noch das Tapezierhandwerk hinzu. Im Kirchen- sich geaenwärtig 15 Jungvolkführer, die sich s buch lassen sich die Vorfahren der Familie bis zum | d^ch ihr Wirken ausgezeichnet hatten, auf einer I ren Bahnhof verließ. Im Verlaufe blieb der A k t i e n m a r f t auf bti ganzen Front sehr schwach. Das Angebot hielt irlf vermindert an, auch zu den Kassanotierungen lag«, größere Verkäufe vor. Im Durchschnitt senkten fifl die Kurse erneut um 1 bis 1,50 v. H. Verein.,Sch; unterschritten zeitweise den Paristand und gallx, 99,75 nach 101,75. Sonst notierten zum BörsenschW u. a. Reichsbank mit 187 nach 191, Hoesch 10td Pf. YO'tsckllav Ah-oh—. Rundsunkprogramm Mittwoch, 20. Juli. Straße 12. Am Stamm ... 150 Meter über der Erde, wachst em Z w 11 lingsapfel, der bis jetzt ein ganz normale Wachstum aufweist. Ebenso besitzt Herr Gerstenberger einen Eichelhäher. Der sonst sehr scheue Vogel hat sich an die Gefangenschaft sehr schon gewöhnt. Er verläßt öfters seinen Kaflg fliegt in dem benachbarten Garten herum, kommt aber auf jeden Ruf wieder zurück. Wenn die Leute morgens zur ersten Straßenbahn wandern und, wie es auch vier vorkommt, anfangen zu laufen damit sie noch mitkommen, dann pfeift ihnen der Eichelhäher nach Ebenso ahmt er den Nachbarhunden, Hühnern 5 Uhr: Frübmusik. 5.45* Rus ins Land. 6: Erk naffif. 6.30: Frübkoniert. J>eut euch des Lebens^ N^chrickiten. 8,19: Gnmnastik 8.30: Bäderklm 9 30- Nur ^rorfhirt: Gaunachrichten 9.40: Ml woksrbsäae für Küche und Haus. 11 45: Volk j Wirtschaft Was gebärt tum. Arbeitsverkraa HausaebilOn? 12: Werksknnzert. 13: Nachri^, 13.15- Mittaaskanrert. 14: Nachrichten. 14.10* ne« All-rlei. 15: Bilderbuch der Woche. 15.15* $ I sicher Reaen. 16: Nachmittagskonzert. — Da« 1 kranbar, unterwegs —. 18- Zeitgeschehen 18.30 1 träbliche Lantfnrecher 19: Fliegendes Deutlm H 19.15: H b"lde Frau Muficgs 20: Nachrichten 1 Nene Musik für Sala-Instrumente. 22: Nackrte 1 99.R9- Gerupft, gestrichen und geblasen. 24 bi i Nachtmusik. $ranffurfer Schlachkvlebmarkt. I Frankfurt a. M., 19. Juli. (Vorbericht.) J] trieb: 718 Kälber, 61 Hämmel, 20 Schafe und Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 65 Hämmel 35 bis 50 Mark, Schafe 30 bis 42 Ul Schweine 53 bis 60 Mark. — Marktverlauf: R yj und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe m Durch einen Sturz vom Wagen zog sich der 39 Jahre alte Landwirt Karl Wilhelm aus Reiskirchen eine schwere Rippenprellung zu. — Ebenfalls hurch einen Sturz vom Wagen kam die 49jährige Landwirtsehefrau Kath. Schneider aus Münchholzhausen zu Schaden. Sie erlitt einen Bruch der linken Hand. — Der Arbeiter Karl F e u st e r von Annerod erlitt durch Umschlagen eines Gerüstes eine schwere Kopfwunde —Durch einen Sturz vom Wagen erlitt auch der 23jahnge Landwirt Otto Schwalb von Allendorf a. d. Ld a. erhebliche Brust- und Rippenguet- schungen. — Die Landwirtsehefrau Minna Jost . von Stumpertenrod glitt aus und zog stch einen Kniescheibenbruch zu. Sämtliche Verunglückte mußten in die Chirurgische Klnik nach Gießen 0eshöorberge des Taunus. Am Abend kehrten die Kin- bracht werden. der, erfüllt von vielen schönen Eindrücken, wieder Landkreis Gießen. zurück. «Ter * ÄueberDl nach 106,25, Mannesmann 101,75 nach 104,d Daimler 128,50 nach 130,50, Adlerwerke Klein 106,25 nach 109, Scheideanstalt 215 nach 217^1 fr'"1 geroiie hi KuNiIien ei S* &a(i Z 8,36 über & Mliai Gr b iu b beträch Sie i?*u(t LPD. Frankfurta. M., 18. Juli. Der Reichs- Müller, Wwe., Amchausüratze. chren 87. ® e. I Mf«*« für das Wirtschastsgeb.et b u r t s t ° « feiern. Frau Müller ist nach äußerst Jom 25 3™? 1938 säs Iss $. S: \£ÖVunbÄ "eschen" Mna»in "a°wese^ ffilr S»« die' Lchngestaltun/ 25.°Iuni'7938 7u"ib?°m Geburtstaae"°" ^"^rgerin alles Gute ^lustenk B°^kb-°rllnung°n und Aenderrm- 3 A% o 13 b e i m 918 Juli Unter Leitung ber Pcn und Ergänzungen bestehender Betriebsorb- Lanbwirtlcba tslebrerin Frl. S) ort e r (Sieben) sand "Ungen >°wi° °lls.°>?°mer ArbeitsbAnngungen bie hier ein Gartenrunbgang statt Die Leiterin sprach ln f« »etnebsorbnung au,genommen stnd, einqebenb über Dünnung und Bearbeitung £nb,,"U kT 'T. Ä f.Tn9 m r tens. Mädchen unb Frauen nahmen in grober AM h".ben. Die Führer ber Betrieb- Hoben m r an bem Rundqnnq teil. Man nahm w-rtuoll- An- ^°Ib 'unst,g vor Erlaß «ner neuen ober Aende- regunqen mit nach tzause. ru"6 °d°s Ergänzung einer bestchenben Betriebs- - Sich. 18.Juli. Die Gewobaa (Gemeinnützig« °^nung sowie allgemeiner Arbestsbedmgungen die Wobnungs. unb Sieblungsbau-Aktiengesellschast) r 1"?' beabsichtigt, bie im porigen Jabr varallel zur JnHn- fr? "" Aussicht genommene Regelung zur Zu- ,trabe mit zchn Däusern erbaute Ei - dluNqN ° ch " "UNS °°r zu le g em Unter diese Anorb- bebeiitenb zu erweitern. Es sollen aus ^"7? 1""^ ^etnchsochnungspslichtige ber anderen Seit' ber neuen Sieblungsstrabe und 8 ^erbge^ diese Anordnung ^uZd!rbanbelt, wird tnenn ^tig, abzwLigend von die er Straße m einem nad) *2 'ber Verordnung über die LoHngestaltunq Me°"Dttbanb?migen"r^"°bm"^GruMtiicks"es§e1n! "nd Seldstrase oder mit einer dieser wegen Abgabe des nötigen Baugeländes sind bereits!01 'cn 1 ' ausgenommen worden. Birklar, 18. Juli. Die hiesige Schule unternahm unter Leitung von Lehrer Kraus- ■ inen W es ■ «Ä stit dKS, Kr: B - n ctl>e' SÄ Kunstseide Bemberg mit 124,75 bis 123 (132), AW mit 104,25 (108,25). Verein. Deutsche Metall dH loren 3 v. H. auf 165, im übrigen zeigten die sp-i ter notierten Papiere die erwähnten Durchschnilxz Verluste von 3 bis 4 v. H. Der Freiverkehr war ebenfalls schwm größtenteils fehlten zuverlässige Bewertungen, m nannte u. a. Growag mit 80 (83), Ufa mit 73,1* (75), Elsäss. Bad. Wolle mit 77 (79) und Dingte! ziemlich gehalten mit 87,50 (88). Tagesgeld urjxl 2^0 v. H. Abendbörse efroas beruhigt. Die Abendbörse zeigte nach den starken M schlügen im Mittagsverkehr eine leichte Beruhige Zwar kam weiterhin etwas Angebot heraus, hatte es keinen größeren Umfang und stieß occ: allem auf eine bessere Aufnahme, zumeist feite? der Banken. Kaufaufträge der Kundschaft sollen m: ganz vereinzelt Vorgelegen haben. Währen- bi;: Kursentwicklung gegenüber den Frankfurter Notierung sehr unregelmäßig und teilweise noir matt war, ergaben sich im Vergleich zum Serlimr Schluß vorwiegend kleine Besserungen um PwM bruchteile. Etwas lebhafter tagen IG. Farben «i 147,50 bis 148 (147,25, Berlin 147,40). Von W tanmerten erholten sich Mannesmann auf Hl (102,50), Verein. Stahl blieben mit 100 behauriü während Buderus und Rbeinstahl sich dem liner Stand anpaßten mit 111 (112,13) bzw. 13’’ (138.25), ebenso Deutsche Erdöl mit 123 (124). Bi Maschinenaktien gingen BMW. auf 141 (1!'p. MAN. auf 123 (125), Rheinmetall auf 124 "r‘- und Junabans auf 105,50 (106.13) zurück, flbV:- werke 0,25 v. H. höher mit 106.50. Mähia b’oh* waren ferner Bembera mit 123.40 (123), nl Gesfürel mit 129.25 (128,50). Sonst wurden u.i noch notiert: AEG. nach Pause 104.75 (108w Westdeutsche Kaufhof 90.50 (91) Schuckert HÄ (163,50), Holzmann 145 (146). VDM 165 (nnwo ändert), Scheideanstalt 215 (unverändert). Der-n 136 (unverändert). Licht und Kraft 133 (unver? dert), Hapag 65.75 (unverändert). Großbankal*'* notierten unverändert, und zwar Deutsche mit W Commerz mit 112 und Dresdner mit 109.75. 16 Rentenmarkt zeigte sich Nachfrage nach verlE nen Stadtanleihen und einigen Jndustrie-Obl!*: Honen, ebenso wurden Kommunal-Umschuldung ir 95,05 gesucht. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M., 18. Juli. Es notierten 1^ treiho je Tonne, alles übrige ie 100 Kiloam^ in Mart: W-izen W9 193, Wil 195. W12 M W 13 197. W 16 200. W 18 202. M 19 204. 206, Roggen R 11 179. R12 180. R 14 182. V 183. R 16 185. R 17 186. R18 187, R19 18$ honbel^nreife der Mübl-n der genannten 5Brei«o* biete, Futteraerfte —, FiiHei-bafer —. W-izerr-'i Tnne 812 W 13 29.10, W 16 29.20. W19 W20 29 55, Ronaenmehl Tnne 907 R12 R 15 22,80. R 16 22 95, R 18 23 30, R 19 M do. Tvve 1150 50 Pf. billiger (alles MekilvMt vlus 50 Pf. Frachtausaleich). M-nzenfuHer""^ 13.60. Weizenkleie W13 10.75. W 16 10 90. M 11.00, W19 11.10, W20 11.20, Roagenkleie 9 95. R15 1015. R16 10,26 R18 10.40, 10 50 Müblenfeftnreise ab Müblenstotion. p* schrot —, Palmkuchen —, Erdnuhkuchen —. ber —, Trackenschnißel —, Wiefenbeu, bai^'O üblich, mit Befaß (bi«ber ein Drittel) an mi" - wertigen Gräfern 5 40 Crzeuger-Höchstvreis. fenbeu gut. gesund troden. mit unerheblichem sotz 6 df) CT-^euaer-^öchstpreis, do. drahtgepreht ■- usw. nach. gleichen Tage die Hitler- wg. Großen-Buseck, 17. Juli, zlm <5ams= MUqent) des Bannes 116 tag bewies hiesige Freiwillige o,e r = oon ihrer Fahrt zurück- wehr bei einer A 1 arrnüdung ihre Emsatzbe- _ den Start des reitschast und ihre Schlagkraft. Von der 2110^16= gunabannes 116, bzw. rung bis zum Abrücken sämtlicher Loschzuge war kes ynterbannes Gießen nur die kurze Zeit von sechs Mmuten vers^ichen. Hessen-Nassau-Fahrt. Von der Ankunft an der Brandstelle der Brand- Auftakt für diese annahrne bis zur Wasserabgabe verging die Rekord- roar schön unb zeit von nur eineinhalb Minuten Da die Brand- eindrucksvoll. 840 Pimpfe annahrne weiterhin vorsah, daß die Wassermengen voller Fahrtausrüstung der Wasserleitung nicht ausreichten wurden die ^ren in bervorraaende'r Schlauchleitungen an der etwa 100 Meter entfernten Disziplin auf dem Hofe Wiefeck angesetzt. Der dafür notwendige Schlauch- eilten Klinik in gro- wechsel vollzog sich in vollkommener Ruhe, Ord- Viereck angetreten, nung und mit großer Geschwindigkeit. Regierungs- a([en Gesichtern stand rat Dr. Fuhr als der Vertreter des Kreisamtes über das begab in der Kntik ferner besonderen Freude über! nde Fahrterled- die vorbildliche Arbeit der Wehr Ausdruck und be-I^.^' ^ lesen. Jungstammtonte, daß sich die Gemeinde Großen-Buseck für den -obrer Moos meldete Ernstfall als gesichert betrachten dürfe. Mit dem Iungbannführer Appell an die Wehr, in bem bi5hengen ©mne T a e 51 e r die angetre» weiterzuarbeiten, schloß der Redner Im Anschluß 84O Kameraden, daran fand eine Besprechung statt, an der öer yn,fcb(;e6ent> schnitt der Kreisfeuerwehrführer Bouffier, Regi^rungsrat Jungbannführe? bie Dr. Fuhr und die Bedienungsmannschaftder hinten ab.^ Jungstamm- Motorspritze teilnahmen. Fragen der Ausbildung Moos eröffnete . an Motorspritze und Vorspannwagen wurden be- $ü^rer5 ben Appell. Dann wurde zur feierlichen 1«.« “SrÄ?®.-. n.« - »><». Heinrich Wagenbach aus Alten-Buseck, als Vor- r ^eä in ber er betonte, daß alles, was bis letzt orbeiter in der Maschinenformerei der hiesigen Di- qeIernt morden sei, auf dieser Fahrt in dierwerke beschäftigt, kann am kommenden ^amstag. Wirklichkeit umgesetzt werden könne. Aller bis- 23. Juli, auf eine 25mhrige Tätigkeit m diesem 93e= Leri 7 ^erde auf dieser Fahrt, für jeden triebe zurückblicken. Wir gratulieren! fidjtbar, feinen tieferen Sinn erhalten. Alle bis- 5 Steinbach, 18. Juli. Am Sonntag, 17. 3uli, Lerifle Kleinarbeit werde auf Fahrt Früchte zeigen, konnte Frau Eleonore Krämer, geb, Salfer, merbe sich aIs lebendige Notwendigkeit erweisen. Witwe des Heinrich Krämer I., ihren 7 7. ®e = kö5 Jungvolk Hube Disziplin unb Ordnung gelernt, burtstag in guter Gesundheit feiern. Unb es werbe jetzt zu beweisen haben, daß es + (^rünberg, 18. Juli. Am 20. Juli tann 2)jf,ip[in/ Ordnung, Kameradschaft zu üben wisse, das Sdttlergeschäft Rühl, wohl eines der ältesten ^jese große Hessen-Nassau-Fahrt sei zugleich Er- Grünberger Geschäfte, das sich im Familienbesitz be- lebnis und Dienst. Die Fahrt werde die Kamerad- sindet, auf sein UOjährigesBestehen zurück- vertiefen helfen. In der Kameradschaft werde blicken. Unter dem Datum des 20. Juli 1828 vermerkt bie Freude über alles Schöne doppelt fein und nämlich das Kirchenbuch die Eheschließung des „neu ^s Schwere leichter ertragen helfen. So sei die angehenden Sattlers Johann Heinrich Rühl". In der Fahrt ureigenste Erziehungsform der Hitler-Jugend. Folge übten die männlichen Nachkommen stets dieses $ic Fahrt werde für die Pimpfe schönster und Handwerk aus, und so ist heute das Geschäft burd) (ej^tefter Dienst sein. Dabei solle die Forderung Erbfolge schon auf die fünfte Generation übergegan= Kcr Disziplin zu einem Wahlspruch der Tat werden, gen. Außer dem Sattlerhandwerk kam im Laufe der Der Jungbannführer ließ darüber hinaus wissen, einer offeI s» Bezüge au- k iäen ®ie5 J ft Bntauf »»" Ä* «ft ffÜldamerikan'.fch .fl Deutschland filüft zu verdran! zig Amerika meiü faß es kein natu tzUdamerikas au IIM die Entfernuf i «ort kaum genn! 1 bürg und Londo nifflen PM-- - Kreise die Hand diese Behauptun : widerlegt und D hat sich «ne I | Preise von Den I Symptom der Brasil anzuspr Brasilien w ,i Verkehrs mit t 8t. und: SO* Die 5 oellase"' toi* J,.. Beilage" ”S,WetM t»",. İ'S' anter»u Sln^ri%?eigti achten: polWTa Auch am Rentenmarkt bestand vorwiegend Verkaufsneigung, bagegen erfolgten nur wenig Anlagekäufe. Kommunal-Umschuldung stellten sicy auf 95,05 (95,30). Reichsaltbesitz ermäßigten sich auf 130,80 (131), Reichsbahn-VA. auf 123,75 (123,90. Am Pfandbriefmarkt verblieb einige Nachfrage. Li- guibationsroerte zeigten bie üblichen leichten Schwankungen, auch Stabtanleihen notierten nicht ganz einheitlich. Hingegen lagen Industrie-Obligationen vorwiegend schwächer, ebenso verschiedene 1 Staatspapiere. £ Wieseck, 17. Juli. Eine nicht alltägliche Er- Kreis Schotten. scheinung trifft man zur Zeit emem Apfel - ^Ruppertsburg, 18. Juli. Die 1. Klasse bäum bes §eina ® e r ft e r'bergehiesigen Schule unternahm gemeinsam mit be5 ®aume5' U^;?5 ber Schule von Wetterselb einen größeren Ausnormales ^"9' ber bie Kinber für bret Tage in ben Taunus führte. Don Bab Homburg aus wurde der Marsch angetreten, er führte über bie Saalburg, ben Limes entlang zur Jugendherberge Sandplacken, bie Stanbguartier wurde. Von bort aus wurden am