8reitag,i5.)uINYZ8 188. Zahrgang r. 163 Erstes Blatt •tf# I tten tung, sondern diene nur dazu, jenen Menschen- typ zu bezeichnen den schon der unsterbliche Sinne den „homo europaeus“ nannte. Physisch entspreche dieser Menschentyp den klassischen Schön- hoitsidealen, die von den großen italienischen Dichtern besungen und von griechischen, lateinischen und italienischen Künstlern dargestellt worden seien. Psychologisch entspreche er einem heroischen Ideal des Menschen. Nachdem der italienischen Rasse der faschistischen Aera diese Richtung gewiesen worden sei, werde sie immer geschlossener, fester und mächtiger werden. Zunächst keine gesetzlichen Maßnahmen Rom, 14. Juli. (DNB.) Zu der Erklärung über die Stellung des Faschismus zu dem Rassenproblem verlautet in unterrichteten italienischen Kreisen, daß zunächst keine gesetzlichen Maßnahmen zu erwarten seien Die Erklärung habe im wesentlichen die Bedeutung einer KlarstellungundFestlegung desStandpunktesdes Faschismus zur Rassenfrage. entstehen. Ein solcher Ausgleich, zu dem die Verordnung über die Förderung der Landbevölkerung die wesentlichste Grundlage gibt, wird nicht nur unmittelbar sich vorteilhaft auswikten durch die Erhöhung des Lebensstandards der landarbeitenden Familien und die Erleichterung der Existenzbegründung auf dem Lande, sondern auch mittelbar durch die arbeitsmäßige Entlastung, die der künftige verstärkte Einsatz der nicht mehr von dem Lande abwandernden Menschen der Landwirtschaft bringen wird. Denn * vielfach scheitern gerade in bäuerlichen Betrieben der gute Wille und alle Bemühungen, die Arbeitsund Lebensbedingungen für die Gefolgschaft zu verbessern, daran, daß zu wenig Kräfte vorhanden sind und infolgedessen der einzelne Unmenschliches leisten muß, will und soll er das Höchste an Erträgen zur Sicherung der Ernährung des Volkes herausholen. Es ist keine Seltenheit, daß heute in den bäuerlichen Betrieben der Besitzer und seine Frau, ebenso wie seine Gefolgschaft, 16 Stunden und noch mehr am Tage arbeiten, um die Arbeit zu schäften. Hinzu kommt, daß in Gebieten mit erschwerten Erzeugungsbedingungen der Lebensstandard der bäuerlichen Familie selbst gering ist. Die Maßnahmen zur Förderung der Landbevölkerung sind also keineswegs als Subventionen für die Landwirtschaft anzusehen. Es sind vielmehr Förderungsmaßnahmen, die der V o l k s g e s a m t h e i t zugute kommen. Sie, tragen bei zur Sicherung unserer Ernährung und helfen ein starkes Bauerntum schaffen, das unseren völkischen Bestand gewährleistet. m Das deutsche Landvolk sieht in der Gewährung der Ehestandsdarlehen, der Einrichtungsdarlehen und -Zuschüsse, durch die die Familiengründung auf dem Lande erleichtert und die Seßhuftmachung gefördert wird, erneut einen Beweis dafür, daß die Staatsführung die Schwierigkeiten der landwirtschaftlichen Erzeugung in vollem Maße kennt und würdigt, daß sie die Arbeit zur Sicherung der Ernährung des Volkes in ihrer staatspol'itifchen Bedeutung der Wehrhaftmachung und Landesverteidigung gleichletzt und deshalb alle zu Gebote sichenden Mittel einsetzt, um den in der Landarbeit stehenden Menschen für diesen Dienst an der Allgemeinheit die Anerkennung und Unterstützung aus den Kräften der Volksgemeinschaft zu geben. Die Volksgenossen m der Stadt werden den Verordnungen dasselbe, große Verständnis entgegenbringen, das die Staatsführung geführt an Schnellig- 'M unaus» zige Bevölkerung, die sich niemals in Italien assimiliert haben, weil sie aus nicht- europäischen rassischen Elementen gebildet wird, die grundverschieden sind von den Elementen, die den Italienern ihren Ursprung gegeben haben. 10. Die rein europäischen, physischen und psychologischen Merkmale der Italiener dürfen in keiner Weise gehindert werden. Der rein europäische Charakter der Italiener würde verfälscht durch die Kreuzung mit irgendeiner außereuropäischen Rasse, die Trägerin einer von der tausendjährigen Zivilisation der Arier verschiedenen Zivilisation wäre. Das „Giornale d'Jtalia" schreibt zu der Denkschrift: Die Klärung des Ausdrucks „Arie r" sei sehr nützlich angesichts der Tatsache, daß man ihm einen polemischen Charakter beimessen möchte. Für die neue Bezeichnung „italienische Rasse" sei man nicht weiter in die Nacht der Zeiten zuruckge- gangen, sondern habe als Grenze ein Jahrtausend genommen. Der Ausdruck „nordisch" habe vom Rassenstandpunkt aus keine geographische Bödeu- stellen. Eine dreiste tschechische Provokation. Prag, 14. Juli. (DNB.) Das Presseamt der Sudetendeutschen Partei meldet: Der Konsum - verein „Vorwärts" in Zwickau (Böhmen) hielt am 9. und 10. Juli sein 35jähriges Gründungsfest ab. Auf dem Festplatz befand sich eine Ballwurfbude, in der Bilder d e s Führers und Reichskanzlers Wolf Hitler und des Führers der Sudetendeutschen Partei Konrad Henlein als Zielscheibe dienten. Einhalt geboten wird. An und für sich ist das Problem der Landflucht nicht ein Kind unserer Zeit, sie besteht schon seit Jahrzehnten, seit dem Beginn der Jndustriealisie- rung, und viele Denkschriften und Besserungsvorschläge sind gemacht worden, ohne eine wesentliche Abhilfe schaffen zu können. Durch den gewaltigen Aufbau unserer Wirtschaft ist nun dieses Problem bei uns wieder in den Vordergrund getreten. Das starke Tempo des wirtschaftlichen Aufbaues, die größeren Möglichkeiten, durch bessere Löhne sich Arbeitskräfte vom Lande zu holen, haben in vielen Teilen unseres Vaterlandes dazu geführt, daß a u f dem Land ein Mangel an Arbeitskräften entstanden ist, worunter die Durchfüh- rung der Erzeugungsschlacht leidet, da sie natürlich höhere Aufwendungen an Arbeit erfordert. Nach vorsichtiger Schätzung mangelt es in der Landwirtschaft an etwa 131 000 männlichen und 65 000 weiblichen Arbeitskräften. Um trotzdem die Feld- und Erntearbeiten reibungslos durchzuführen, bedurfte es einer großen Zahl an Helfern aus den Reihen der Wehrmacht, der Hitler-Jugend, des Arbeitsdienstes und der Parteigliederungen. Wenn diese Hilfe auch in Notzeiten selbstverständliche Pflicht und sehr wertvoll ist, so kann und darf sie nicht zu einer Dauereinrichtung werden. Die soeben vom Beauftragten für den Vierjahresplan, Generalfeldmarjchall Hermann Göring, erlassene Verordnung zur Förderung des Landvolkes soll den erforderlichen materiellen Ausgleich zur Besserung der Arbeits-, Lebens- und Existenzbedingungen auf dem Lande durch Gewährung von Ehestandsdarlehen, Einrichtungsdarlehen und -Zuschüssen bringen, der notwendig ist zur Erhaltung der Einsatzbereitschaft, aber aus der Kraft des Landvolkes allein nicht geschafft werden kann. Es besteht kein Zweifel darüber, daß der Geburtenrückgang — abgesehen von dem Geburtenausfall infolge des Weltkrieges — seine Ursachen in der Stadt hat. Das flache Land gibt seit Jahrzehnten den größten Teil seines starken und gesunden Nachwuchses an die Stadt ab, um deren Geburtenfehlbetrag auszugleichen und ’ den besonders in den letzten Jahren zunehmend an- wachsenden Menschenbedarf der gewerblichen Wirt- I schäft zu befriedigen. Es ist deshalb nicht unbillig, r wenn die Gesamtheit einen Ausgleich aufbringt für : die Unkosten, die den Bauern- und Landarbeiter- ' familien durch die Aufzucht, Erziehung und Aus- I: bildung des an die Städte abgegebenen Nachwuchses Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer vis8*/,Uhrdes Vormittags Grundpreise für l mm höhe für Anzeigen von 22 mm Brette 7 Rps., für Textanzeigen von 70mm Breite bORpf..Platzvorschrist nach vorh.Vereinbg.25°/<> mehr. Ermäßigte Grundpreise: Stellen-., Vereins», gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzei- gen 5 Rps., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts-u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengencttischlüsse Staffel B 'm Auch« oon [ObriltnaimtoaH sind noch barunter das im die Hühnlein, Warteten, bar, Mundhenkr Verspätung ant ‘afpuntte erhält), 'werte Leistungen in die Strapazen an hört es! Der ter geschwollenen sie gibt es aber aschine streikt. ie Temiis- i. die Internationa' i in Hamburg am enden Band" /s 7 ///, bas ick slanb manbern. zarn Gabory tetaxa beugte ;i mit 6:8, 7:5, )dtten lein Glück, der Australiern nel verlor gegen schließlich hatte Sperling keine 1 b6 Sl«tter I, Prag und Moskau die besten Trümpfe der Demokratien Pierre Cot predigt Einkreisung Deutschlands und den Lustangriff von Frankreich und der Tschechoslowakei aus. :erne. f0 oer« iter, er ' Frie- Tages si^ hier ge« ldeMnn^de scheu Heere sein. «««<•. Man mache große Anstrengungen, um Mussolini von Hitler zu trennen. Wenn man ebenso große Anstrengungen für eine militärische Wiederannäherung zwischen den Demokratien, Sowjetrußland und Polen machte, so hätte das vom militärischen Standpunkt aus bessere Resultate. In einem langen Kriege könnten die Demokratien nicht geschlagen werden, wenn die Tschecho-Slowakei weiter den Weg zu den Kornfeldern Mitteleuropas und zu den Oelquellen Rumänien blockiere. Wenn man den Sieg garantieren wolle, dürfe man nicht zulassen, daß mit der Möglichkeit eines kurzen Krieges gerechnet werden dürfe. Franzosen, Engländer und Sowjetrussen müßten diesen Eindruck zu zerstreuen suchen. Es hätte kein Risiko darin gelegen, den Angriff auf Abessinien oder die Intervention in Spanien von Anfang an zu verhindern. Jetzt sei es noch möglich, einen Angriff auf die Tschecho-Slowakei zu verhindern. Wenn man die autoritären Staaten allerdings aste strategischen Positionen erobern'lasse, die sie brauchten, um ihr Programm durchzuführen, dann bleibe nur wenig Hoffnung auf den Frieden. * Wenn ausgerechnet Monsieur Pierre Cot, eine der anrüchigsten Ministergestalten der Dritten Republik, in einem Revolverblatt vom Niveau des „News Chronicle" zum Krieg gegen Deutschland hetzt, dann muß man ihm immerhin zugeben, daß er seinen Kram versteht. Er hat seine praktischen Erfahrungen. Denn als er noch Luftfahrtnumster seines polittschen Glaubensgenossen Leon Blum war, hielt er sich mit solchen theoretischen Angelegenheiten wie Zeitungsarttkeln gar nicht erst auf. Sein Ministeramt und feine überaus herzlichen Beziehungen zu den bolschewifttschen Hintermännern der Volksfront erlaubten ihm, unzählige Maschinen der französischen Luftwafte den Sowjets m Spanien zur Verfügung zu stellen und eine ganze Serie von öffentlichen Skandalen genau so unbeschädigt unter Blums Schutz zu überstehen wie die Eröffnung eines gerichtlichen Verfahrens wegen ferner Schiebungen. Blum-Cot ließen es einfach meder- schlagen. Die Pariser Volksfrontkoryphäe ist dem „News Chronicle" durchaus ebenbürtig. Gleiche Seelen finden sich. Beide arbeiten für das gleiche Ziel, Europa in einen neuen Krieg zu stürzen. Dazu soll der Tschecho-Slowakei erneut das Rückgrat gestärkt und ihr zu Gemüte geführt werden, daß sie, auch wenn sie in der Nationalitätenfrage sich zu keinem Entgegenkommen bereitfinden sollte, die Unterstützung der westlichen Demokratien finden werde. Das bedeutet nichts anderes, als die Westmächte zu Handlangern der Verewigung eines schweren Unrechts zu machen, da's Europa nicht zur Ruhe kommen läßt. Nicht minder gefährlich für den europäischen Frieden ist die Anspielung auf die sowjetrussische Karte. Die Tschechen haben stets zu bestreiten versucht, daß sich auf dem Boden der Tschecho-Slowakei sowjettusstsche Flugplätze befinden und daß Offiziere und Ingenieure der roten Luftwaffe alle Vorbereitungen getroffen haben, die tschechischen Militärflugplätze als Ausgangspunkt für einen Luftangriff gegen Deutschland auszu- nützen. Der ehemalige ftanzöstsche Luftfahrtmimster gibt jetzt aber ganz offen zu, daß man mit den Sowjets als Bundesgenossen in der Einkreisung Deutschlands unbedingt rechne und die Tschecho- Slowakei das geeignete Ausfallstor für einen Luftkrieg gegen Deutschland sei. So verbirgt sich hinter den pazifistischen Phrasen der Kreise um Pierre Cot und den „News Chronicle" die kaum noch zu zügelnde Angriffslust der internationalen Kriegshetzer, die mit ihrer Stimmungsmache gegen Deutschland die schwerste Gefahr für den Weltkrieg dar- Seßhafte Landwirtschaft Die letzten Jahre, in denen das deutsche Landvolk sich in stärkster Kraftanspannung in der Erzeugungs- schlacht eingesetzt hat, haben die Notwendigkeit eines großzügigen Lastenausgleiches für tue im Verhältnis zum städtischen Erwerbsleben weit schwierigeren Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen auf dem Lande erwiesen. Die Aufgabe, billiges Brot für die deutschen Arbeiter zu schaffen, die Ernährung des ganzen deutschen Volkes zu sichern und damit die feste unerschütterliche Grund- läge für eine geordnete nationalsozialistische Wirt- schäft mit stettgem Preisgefüge zu errichten und zu erhalten, war mit großen Opfern des Landvolks verbunden. Ihre Erfüllung ist auf die Dauer nur möglich, wenn die idealistische Einsatzbereitschaft aller am deutschen Boden arbeitenden Menschen erhalten bleibt und der Abwanderung vpm Lande R o m , 14. Juli. (Europapreß.) Das halbamtliche Giornale d'Jtalia" veröffentlicht einen Bericht, n dem sich eine Gruppe faschistischer Gelehrter, die fts Dozenten an italienischen Universitäten wirken, inter Leitung des Dolkskulturministeriums mit der Einstellung des Faschismus zur Rassenftage und cuch zum Judenproblem auseinandersetzen. Darin leißt es: , , 1. Die menschlichen Rassen existieren. Diese Tatsache wird belegt durch das Vorhandensein fast mmer bedeutender, Millionen umfassender Men- chenmassen, die in ihren ererbten und sich ftrtver- trbenben physischen und psychologischen Merkmalen -leich sind. Die Feststellung, daß es Menschenrussen Hbf, will keineswegs van vornherein besagen, daß :is hoch- oder tiefstehende Menschenrassen gibt, sondern lediglich, daß verschiedene Menschen- lassen bestehen. 2. Es gibt große oder kleine Rassen. Die Denkchrist unterscheidet zwischen größeren Gruppen, die s.ch nur durch eigene Merkmale kennzeichnen, und Heinere Gruppen wie die nordische, die aüttelmeerische und die dinarische, die sich durch Zahlreiche gemeinsame Merkmale auszeichnen. Die letzteren Gruppen bilden vom biologischen Standpunkt aus die wirklichen Rassen. Z. Der Rasseübegriff ist ein rein biologischer Begriff. Die Grundlage der Verschie- denheiten der Völker und Nationen bilden die Ras- Wenverschiedenheiten. Wenn die Italiener von den iFranzosen, den Deutschen, den Türken, den Griechen I Lsw. verschieden sind, dann nicht nur deshalb, weil ! ®e eine verschiedene Sprache und eine verschiedene Beschichte besitzen, sondern weil die rassische Herausbildung dieser Völker verschieden Der Faschismus und die Raffensrage. Eine Denkschrist italienischer Llniverfitätslehrer macht grundsätzliche Feststellungen >gt, hatte Grazia Autoausflug be^ m Nachtmahl ge« irten. Armbruster jon Nenata und sie musterte ihn ie Frage: M 4o wenig P«B‘‘ mb ungewöhnlich irtens Men i™ lafien. M jbe des Sees, m er WM" dufteten fast ** ■ oon ihrem AM o gefahren mären, m Ufer bei Se-s, eit dem Anguft ein hibWs, alles und einen «T* ■ Dieser ur -inenJM“ f 2a Reiftet em h im matten r. W? """^maid |«J> ®“r Sten.6,s ä&rs rfS-» London, 14. Juli. (DNB.) Der frühere französische Luftfahrtminister Pierre Cot behandelt im „News Chronicle" die A u s s i ch t e n d e r Demokratien in einem künftigen Kriege gegen Deutschland. Insbesondere prüft er die Aussichten in einem Luftkriege. Einleitend meint Cot, daß im Falle eines längeren Krieges die Frage der Rohstoff- und Benzin- befchaffung die autoritären Staaten in Nachteil versetze. Das würde sich nur ändern, wenn es Deutschland glückte, die Tschecho-Slowakei zu unterdrücken oder zu neutralisieren. In diesem Falle hätten die autoritären Staaten wichtige Ver- orgungsqueUen in ganz Mitteleuropa. Der einzige Rrieg, den die autoritären Staaten gewinnen könnten, sei ein kurzer und schneller Krieg. In einem solchen Falle würden alle Nüttel benutzt. Es sei daher logisch, anzunehmen, daß deutsche und italienische Operationen im Mittelmeer sich mit Massenangriffen auf London und Paris verbinden würden. Die beste Karte für die Demokratien sei auch in diesem Falle d i e Tschecho-Slowa- k e i. Vereinigte Luftangriffe von Frankreich und der Tschecho-Slowakei könnten alle deutschen Produktionszentren schnell erreichen. Da Deutschland die Meere nicht offenstünden und es somit kein Kriegsmaterial einführen könnte, würde es schnell auf die Gnade seiner Feinde angewiesen fein. Neben der tschecho-slowakischen Karte sollten die Demokratien sich auch des Jomjet = russischen Trumpfes bedienen. e>otöjetruf= fische Luftangriffe von einer tschecho-slowakischen Basis aus würden ein schwerer Schlag für die deutest. 4. Die Bevölkerung des gegenwärtigen I t a - iens ist in ihrer Mehrzahl arischen Ursprungs, und ihre Zivilisation ist arisch. Diese Bevölkerung mit arischer Zivilisation bewohnt seit mehreren Jahrtausenden die Apenninen-Halbinsel Von der Zivilisation der vorarischen Bewohner ist wenig übrig geblieben. Der Ursprung der gegenwärtigen Italiener geht hauptsächlich von Elementen .euer gleichen Rasse aus, die das ewige, lebendige Gewebe Europas bildet und bilden wird. 5. Der Zufluß sehr großer Menschenmassen in geschichtlichen Zeiten ist eine Legende. Seit dem Mnfall der Langobarden haben sich in Italien keine nnberen bemerkenswerten Völkerbewegungen mehr ereignet, die geeignet gewesen wären, die Rassen- vhysiognomie der Nation zu beeinflussen. Daraus ergibt sich, daß, während für andere europäische Nationen die rassische Zusammensetzung sich noch in neueren Zeiten stark geändert hat, für Italien Die rassische Zusammensetzung von fr eute in ihren großen Zügen die selb ist wie vor tausend Jahren. Die 44 Millionen i Italiener von heute führen also in absoluter Mehr- ’ freit ihre Abstammung auf Familien zurück, die Italien seit mindestens einem Jahrtausend bewoh- General Uuffo in München. Bom Führer aus dem Obersalzberg empfangen. München, 14.Juli. (DNB.) Der Generalstabschef der Faschistischen Miliz, Exzellenz Luigi Russo, traf in München ein. Auf dem Bahnsteig war em Ehrensturm der SA.-Standarte „Feldherrnhalle" angetreten, daneben Abordnungen des Münchener Faicio. Generalleutnant Russo wurde vom Stabschef Lutze, Staatsminister Adolf Wagner und dem Münchener italienischen Generalkonsul, Minister P i t t a l i s , herzlich begrüßt und fuhr in das Rathaus, wo er von Oberbürgermeister Fiehler empfangen wurde. Der Oberbürgermeister überreichte General Russo eine vollendete Nachbildung der „Amazone" von Franz von Stuck. General Russo dankte dem Oberbürgermeister und trug sich sodann in das Goldene Buch der Hauptstadt der Bewegung ein. Im Hotel „Vier Jahreszeiten" fand anschließend ein von Stabschef Lutze gegebenes Frühstück statt. General Ruffo wurde heute nachmittag vom Führer in Anwesenheit des Chefs des Stabes der SA. Lutze im Berghof auf dem Ober- salzb erg bei Berchtesgaden empfangen. In Begleitung des Generals Russo befanden sich Generalleutnant M o n t a g n a, Generalmajor Ballatio und General R o f f i. Don deutscher Seite waren ferner u. a. Reichsleiter Bormann und SA.-Grup- pensührer Reimann zugegen. men. ,. . . , 6. Es gibt also eine rein „italienische Rasse". Diese Festellung gründet sich auf die reine Blutsverwandtschaft, die die Italiener von Ibeute mit den Generationen verbindet, die vor 1000 Jahren Italien bevölkerten. Diese antike Reinheit des Blutes ist der höchste Adels- ttitel der italienischen Nation. . 7. Es ist Zeit, daß die Italiener sich »offen zur Rassenlehre bekennen Das .ganze Werk, das der Faschismus in Italien bisher ' wollbracht hat, ist im Grunde R a s s e n p oli t i k. 1 In den Reden des Duce ist häufig an die Rassen- tauffaffung erinnert worden. Die Rassen frage muh Lil in Italien von einem rein biologischen Gesichtspunkt und ohne philosophische oder religiöse Absichten behandelt werden. Die Rassem konzeption in Italien muß vor allem ita 11 e n is ch und ihre Richtung arisch-nordisch ftm. Das i bedeutet jedoch nicht, daß man in Italien die Theo- ji ricn der deutschen Rassenlehre, so, wie sie sind, em- führen ober behaupten will, daß die Italiener und die Skandinavier die gleiche Nasse seien. Vielmehr will das nur heißen, daß man für die Italiener e i n physisches und vor allem psychologisches Vorbild ihrerMenschenrass e auf - stellen will, die durch ihre rein europäischen Merkmale sich vollständig von allen außereuropäischen Rassen unterscheidet. Das will heißen, daß der' Italiener zu einem Ideal höheren Selbstbe - wutztseins und größerer Verantwortung erhoben werden soll. 8. Es ist notwendig, eine klare U n t e r schei - düng zwischen den mittelmeerischen Volkern von Europa einerseits und den Drienta le n un d Afrikanern anderseits zu machen. Daher stno die Theorien als gefährlich zu betrachten, die die afrikanische Abstammung einiger europäischer Volker behaupten und in einer gemeinsamen M l t te i- m e e r r a \ f e auch die semitischen und l)alTlrtli,$eTl Völker zusammenfassen möchten, um dadurch Beziehungen und ideologische Sympathien Herstellen, die absolut unzulässig sind. 9. Die Juden gehören nicht der italienischen Rasse an. Von den Semiten, die im Laufe der Jahrhunderte auf den heiligen Boden unseres Vaterlandes eingewandert find, ist im allgemeinen nichts übrig geblieben. Auch die a r a d i sch e Besetzung Siziliens Hal bis auf die Erinnerung einiger Namen keine Spur hinterlassen. Im übrigen ging der Assimilierungsprozeß in Italien stets schnell vor sich. Die Juden sind die ein- krschetnl täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild • Die Scholle Monatr-Bezugrpreir: Ntt 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 zustellgebühr. . , -.25 Auch bei Nichterscheinen oon einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Zernsprechanschlüffe anter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Sieben Postscheckkonto: Stanffurt am Main 11688 Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesfen vru» und Verlag: SrSHIsche Univerfilätsdruckerei «.Lange in Sietzen. Schrisileitimg und SeschSftsftelle: Schulftrahe 1 ®“r( ier, wenn ilometer- u>e langen zusammen tzrenzbefesti Die höhen von t ievL f JIhilX Carba Ion C**Of in da; vorliegend Mhgebiet des ' Stadt Knti und sind also von < deutung. Die an, daß die Sow die Absicht versc nchlLWv Rand Der Tgrecher d tung^mee \ei mn zu heften, und viMchi I hen. Jahr für Jahr wirbt sie mit dieser Arbeit im deutschen Volk, um den letzten Volksgenossen durch Taten zu überzeugen. Von Jahr zu Jahr wird sich der Leistungsstand heben, aber auch die Front derjenigen wachsen, die gewillt sind, durch Taten ihren nationalsozialistischen Wehrgeist unter Beweis zu stellen. Der Führer fordert für Deutschland ein männliches und hartes Geschlecht. Die SA. wird diesen Auftrag des Führers zu erfüllen wissen. die Form einer Verstärkung der lokales, kommunalen, distriktmäßigen und landschaftlichen A ut o n o m i e. Die verschiedenen Landschaften würden das Recht der Selbstbestimmung über eine ganze Reihe sie interessierender Fragen erhalten, ja auch rechtswichtiger Fragen, wie z. B. des Unterrichts, der sozialen Gesetzgebung und des Verkehrswesens. Sie würden hierfür Landtage wählen. Bereits früher habe es derartige Landtage in Böhmen gegeben, und nichts stehe im Wege, sie wieder ins Leben zu rufen. Das sei der Weg, den man einzuschlagen gedenke. Man sei ebenfalls geneigt, die Gesetzgebung über den Gebrauch der Minderheitensprachen zu mildern. Aus der anderen Seite könne man nicht dulden, daß ein totaler Staat im Innern der Tschecho-Slowakei entstehe. Man habe weiter auch von einem autonomen Territorium der Sudetendeutschen gesprochen. Aber diese zweite Lösung sei ebenso undurchführbar wie die erste. Die Henlein-Partei habe eine gewisse Wandlung durchgemacht, man hoffe zu einer Einigung mit ihr zu kommen. Unter allen Umständen aber werde das in Vorbereitung befindliche Min- Oie Sudetendeuischen müssen befriedigt werden. Eine Zuschrift Lord Buxtons an die „Times". Field alle Mühe, die rund 25 0 0 0 Zuschauer zurückzuhalten.^die sich zum Empfang der Weltflieger eingefunben hatten, um die Maschine von Beschädigung zu bewahren, als der große silberne Eindecker nach einer Doppelrunde um den Flugplatz auf genau demselben Fleck landete, von dem er am Sonntagnachmittag zum Flug um die Welt gestartet war. Howard Hughes stieg als erster aus dem Flugzeug. Man reichte ihm Blumen und Rundfunkmikrophone. Er erklärte: „Ich bin sehr glücklich über unseren Erfolg. Aber ich möchte nicht noch einmal beginnen. Jetzt möchte ich vor allem schlafen, mich rasieren und Jn 3 Tagen 19 Stunden um den Erdball Hughes in Neuyork angekommen. - Der Rekordflug um 4 Tage verbessert. Tokio, 15.3u GmzM huns Dreilanderecke, m Sowjetunion zuja Meter südlich 40 die Grenze \ vor. Sie besetzte verschanzten sich dieser Truppe sischeAbteil in 20 Kilometer t Englischer Parlamentarier hetzt dieZuden gegen die englische Mandatsherrschast aus Ein aufschlußreicher Dries des Abgeordneten Wedgewood. Jianffui sliMMelle f 27.2Mrj 1888 hiligerichfe in Frankfurt a. Zweimal zu, verurteilt morde 20 Wen in d. vvd gewohnheit- ht unb dabei j, Men bereit w in den E Diesen wei 7? ihrigen SMroulb Ober 19; Wgs zu 15 Mne Öen 55 i ^chsopfef Teruery. . Sarriw 1 ^|||Ä n frSaaun j 'v'VtHcmueva stammt. Rach Ablauf von zehn Jahren tritt eine Verminderung des Darlehens ein, das bis zur führt, je länger die Ehebleiben. Im anderen Falle herrscht wird. Um das zweieinhalb Kilometer südlich von Sarrion auf einem Felskegel gelegene Kloster San E r i st o b a l wurde zwei Stunden lang gekämpft, bis es den Truppen des Generals Varela in die Hände fiel. Damit wird der wichtige Straßenknotenpunkt A l b e n t o s a, dessen Einnahme unmittelbar bevorsteht, beherrscht. Die sowjetspanischen Milizen sind offenbar vollkommen erschöpft. Die in die Hände der Rationalen gefallenen Gefangenen gehören fast ausnahmslos den erst jüngst eingezogenen Jahresklassen an. Seit Mittwoch morgen beträgt der Geländegewinn in der Richtung aus Teruel 12 Kilometer in der TiefeH Die Luftwaffe bombardierte mehrere Bahnhöfe^ in der Provinz Valencia und die Häfen Palamos (Katalonien) und Cartagena, wo Munitionslager in die Luft gingen. Besi einem Luftkampf wurden zwei Boeing-Bomber abgeschossen. Auf einer Front von 15 Kilometer Breite gingen 20 000 Milizen in Unordnung zurück und suchten den Bahnhof von Albentosa zu erreichen, während alle Straßen und die verlassenen Stellungen ringsum mit Kriegsmaterial übersät waren, das die flüchtenden Milizen zurückgelassen hatten. General Franco besichtigte am Donnerstagnachmittag das Kampfgelände südlich von Sarion und ließ sich von den Artilleriebeobachtern die Kampftage erläutern^ Ma“- SsK** StrK ihre w. zu ihrem Erlaß bewogen hat. Dann werden auch diese Maßnahmen dazu beitragen, die früher künstlich zwischen Stadt uyd Land aufgerichteten Gegensätze zu überbrücken. Das Dritte Reich geht in den neuen Verordnungen davon aus, daß es darauf ankommt, die Landbevölkerung, insbesondere die ländlichen Arbeiter, seßhaft zu machen. Die Ehestandsdarlehen, die bisher die Zahl von fast einer Million erreicht haben, erhalten für junge Paare auf dem Lande eine weitere Ausgestaltung. Wenn einer der beiden Eheleute mindestens fünf Jahre in den erwähnten Berufen tätig war, tritt eine Stundung der sonst üblichen Tilgung ein, wenn sie aber 10 Jahre nach der Verheiratung noch auf dem Lande tätig sind, wird aus dem Darlehen ein Geschenk. Darüber hinaus ist für jedes junge Paar unter den gleichen Voraussetzungen ein Einrichtungsdarlehen (in bar) vorgesehen, das 800 Mark beträgt, wenn beide Ehegatten landwirtschaftlich tätig waren und bleiben, das 400 Mark beträgt, wenn nur einer der beiden Teile aus diesem Berus esse n." Einer der ersten Wünsche, den die Flieger äußerten, war der nach Zigaretten. Mit ihren drei Tage alten Bärten und den Kleidern, die sie seit dem Start nicht mehr gewechselt hatten, sahen sie nicht schr salonfähig aus Die Maschine ist, abgesehen von der abhanden gekommenen Antenne, völlig unbeschädigt von dem Fluge zurück- gekehrt. In der gesamten amerikanischen Oeffentlich- feit findet die außerordentliche Leistung der Wett- ftieger bewundernde Anerkennung. „Wettslug auf die Minute." Bertram zum ersten ftugplanmätzigen Passagierftug um die Erde gestartet. Berlin, 15. Juli. (DNB.) Am Freitag um 0.30 Uhr startete der deutsche Flieger Hans Bertram mit einer planmäßigen Maschine der Lufthansa vom Flughafen Tempelhof aus zu einem Flug um die Welt, der unter dem Leitwort steht: „Weltflug auf die Minute". Bertram hat damit einen Flug über 39 350 Kilometer angetreten, der ihn in 19 Tagen 21 Stunden und 35 Minuten um den gesamten Erdball führen soll. Rach Erledigung der üblichen Formalitäten, die in wenigen Minuten erledigt waren, da Bertram nur elf Kilogramm Gepäck mit sich führt, startete um 0.30 Uhr die Ju52 „Oswald Boelcke" zu ihrem planmäßigen Flug nach Bagdad, der ersten Etappe des Weltfluges Bertrams. Von Bagdad benutzt Bertram die französische Linie Air France über Karatschi — Kalkutta nach Bangkok. Hier nimmt ihn bis Hongkong die englische Imperial Airways auf. Von da geht es weiter ü b e r M a n i la — Guam Island — Wake Island — Midway Island — Honolulu — San Franzisko bis nach Neuyork; dort benutzt der Flieger auf der Landstrecke die United Air Line und für die Seestrecke die Panamerican Airways. Für die letzte Strecke seines Fluges über Lissabon nach Berlin nehmen ihn dann wieder die planmäßigen Maschinen der Deutschen Lufthansa auf. Die Landung Bertrams in der Reichshauptstadt wird am Mittwoch, 3. August, gegen 22 Uhr, erwartet. Wie der Flieger erklärte, unternimmt er diesen Flug nicht als Rekordleistung, sondern um denen ein Denkmal zu setzen, die mit Einsatz ihres Lebens den Luftraum unseres Erdballes erkämpft und besiegt haben. OieReichsweiikämpfe der GA. NSG. Die Reichswettkämpfe der SA., die am 16. und 17. Juli im Reichssportfeld zur Durchführung kommen, sind der Jahresappell der körperlichen Ertüchtigungsarbeit der SA., auf dem die einzelnen SA.-Gruppen des Reiches Zeugnis ablegen von dem Einsatzwillen und Können ihrer Mannschaften und Einzelkämpfer. In monatelanger Arbeit hat der Sturmsührer durch wiederholte Ausscheidungskämpfe seine körperlich fähigsten Männer ausgesiebt. Die Standartensporttage brachten gesteigerte Anforderung. Die Standarten wieder sandten ihre besten K.mpser zu den Gruppenausscheidungskämpfen und erst wer hier in vorderster Front lag, konnte damit rechnen, als Vertreter seiner Gruppe zu den Reichswettkampfen nach Berlin zu kommen. Die Sieger von Berlin gehen als Vertreter der gesamten SÄ. n a m Nürnberg zu den NS.-Kampfspielen, um im Kampf gegen andere Gliederungen der Partei gegen Wehrmacht und Polizei vor den Äugen des Führers ihr Letztes herzugeben. Der unbekannte SA.-Mann iift es auch hier wieder, der Opfer an Freizeit und Geld bringt, um im soldatischen Einsatz Körper und Geist zu stählen Alte und junge Kämpfer, Großstädter und Bauern, Arbeiter der Stirn und der Faust in einer Kampforganisation zusammengeschweißt, arbeiten hier an sich selbst und damit zwangsläufig an der Wehrkraft des deutschen Volkes, wenn sogar ehemalige Frontsoldaten ihre Tornister packen, um im friedlichen aber harten Wettkampf mit ihren jüngeren Kameraden schwere Marschleistungen zu vollbringen und über die Hindernisbahn zu gehen. Richt der Sieg ist hier das entscheidende, sondern der Kampf, der den letzten SA.-Mann im entlegensten Dorf erfaßt. SA.-Sport fordert disziplinäre Einordnung,Mut und Einsatzwillen, weil er soldatisch ist. Wir freuen uns, wenn einer der Unfrigen die Kugel am weitesten stößt, stolz sind wir aber, wenn unser Mannschaftsgeist über andere Gruppen triumphiert. Ge- wiß haben wir auch sportliche Einzelkämpser mit überragendem Können in unseren Reihen, die SA. lehnt es aber ab, Hochspringer oder Läufer zu züchten, die im Dienstanzug mit Gewehr und Tornister auf der Wehrkampfbahn infolge ihres überzüchteten 6p.^i(Uiftentums yexsagm müssen. Denn Niederschlagung leute auf dem Lande ____ _ beträgt die Tilgung 3 v. H. monatlich. Im Gegensatz hierzu ist der Einrichtungszuschuß von 400 bzw. 200 Mark, der an Eheleute gezahlt wird, die fünf Jahre in der Land- und Forstwirtschaft tätig waren ukid auch länger in diesem Beruf verbleiben wollen, ein reines Geschenk ohne Rückzahlungsverpflichtung. Da dieser Zuschuß alle fünf Jahre wiederkehren soll, stellt er einen Ausgleich zu den Löhnen in der gewerblichen Wirtschaft dar, die naturgemäß zur Zeit günstiger liegen als in der Landwirtschaft. Alle diese Vergünstigungen gelten für den Bauern wie für den Landarbeiter öder den ländlichen Handwerker. Sie werden dazu dienen, junge Familien auf dem Lande zu gründen und zu echalten und die Gefahr der Landflucht einzudämmen, die auch ein schwerer Nachteil für unsere Be- VA LEN CIA o 'o ro 50 Neuyork, 14. Juli. (Europapreß.) Der amerikanische Fiieger Howard Hughes hat seinen Flug rund um den Erdball in Rekordzeit beendet. Howard Hughes traf am Donnerstag um 19.30 Uhr (deutscher Zeit) auf dem Flugplatz Floyd-Bennett bei Neuyork ein. Howard Hughes hatte Neuyork in der Nacht zum vergangenen Montag verlassen und benötigte für seinen Rund-um-die-Welt-Flug einschließlich der Unterbrechungen für die Zwischenlandungen insgesamt 91 Stunden, 17 Minuten, also 3 Tage 19 Stunden 17 Minuten, während die eigentliche Flugzeit nur zwei Tage 23 Stunden und 11 Minuten betrug. Die auf feinem Flug zurückgelegte Strecke betrug 22 944 Kilometer, die das Flugzeug mit einer Stundengeschwindigkeit von 320 km zurücklegte. Der Rekord des Amerikaners W i l e y P o st, der 7 Tage und 19 Stunden betrug, ist durch die Leistung von Howard Hughes um genau vier Tage verbessert worden. Der Flug aing mit folgenden Start-, Zwischenlandungs- und für die deutsche Wehrkraft ist es wichtige eine Kampfmannschaft noch einem 20-Ki Gepäckmarsch geschlossen über die Hindernisbahn kommt, als wenn ein Stabhochspringer in elegantem Bogen über die Latte springt. SA.-Sport ist das Erziehungsmittel, das Charaktere formt und eine politische Gesinnung voraussetzt, denn SA.- Mann sein heißt Vorbild und vielseitig sein. 3abr für Jahr geht die SA. nach Berlin zur großen Generalprobe über den Leistungsstand in ihren Rei- Paris, 14. Juli. (DNB.) Das „Petit Journal" veröffentlicht eine Unterredung mit dem tschechoslowakischen Außenminister K r o f t a. Auf die Frage, ob die Entspannung in Mitteleuropa den Tatsachen entspreche und dauerhaft fein werde, erklärte Krofta, diese Entspannung sei in der Tat Wirklichkeit und sie könnte dauerhaft sein. Man könne nicht annehmen, daß irgendein Land im Augenblick einen Krieg wünsche. Auf die Frage, ob die Tschecho-Slowakei bereit sei, sich gegenüber den Forderungen gewisser Minderheiten versöhnlich zu zeigen, erklärte Krofta, sie sei sogar zu wesentlichen Zugeständnissen bereit. Frankreich und England ermutigten die Tschecho- Slowakei auf diesem Wege, und man werde die Ratschläge dieser Länder um so bereitwilliger befolgen, zumal diese Länder sichtbare Beweise ihres Interesses an der Unabhängigkeit der Tschechoslowakei an den Tag gelegt hätten. Man werde bis an die Grenze des" Möglichen gehen, im demokratischen Geiste der Verfassung und im Rahmen der Integrität des Landes. Auf die Frage, welche Form die Konzes- Uüp e n an nah me n würden, erklärte Krofta, -Ly :.aS SÄ’ ÄS Mote bei “bcr MV.* r«d sein "I' " 1 7Vr ' M Morelia 8 Cantavitjo derheitenstatut zur Anwendung gebracht werden, gleich, wie die Besprechungen ausfallen sollten. Man werde darüber wachen, daß die Zugeständnisse nicht zu einer Schwächequelle für die Tschecho-Slowakei selbst würden. Außenminister Krosta zur AationalMensrage „Autonomes Territorium der Gudetendeutschen undurchführbar." ^Ü^^IbocaJlrr 9ueiruel° ff Damaskus, 14. Juli. (DNB.) Ein Brief des englischen Labour-Abgeordneten Wedgewood an den Präsidenten und die Offiziere des Verbandes ehemaliger jüdischer Offiziere „Erez Israel", 47. Rotschild-Boulevard, Tel Aviv, vom 30. Mai 1938 enthält die Aufforderung an die Juden in Palästina, ihre Vorherrschaft mit Gewalt und passivem Widerstand d u r chz u s e tz e n. Es ergibt sich somit die erstaunliche Tatsache, daß ein Mitglied des englischen Unterhauses es mit seinen nationalen Pflichten für vereinbar hält, Juden gegen d i e britische Mandatsregierung in Palästina auf- z u h e tz e n. In dem Brief, der für sich selbst spricht, heißt es: Ich glaube nicht, daß Repressalien in der Form, daß man unschuldige Araber ermordet, moralisch gerechtfertigt sind. Ich glaube aber, daß Sie moralisch berechtigt sind, sich zu bewaffnen, um sich selbst und Ihre vorgelagerten Kolonien zu schützen, weiterhin Verteidi- gungsmaßnahmen zu ergreifen, soweit dies möglich ist. Dies werden Sie aber zweifellos bereits getan haben. Es verbleibt also passive Resistenz, wie sie Gandhi in Indien ausgeübt hat. Passive Resistenz hat verschiedene Formen: Das Besetzen von L a n d und die Verweigerung, es zu verlassen, es sei denn durch Gewalt und sich einsperren lassen. Verweigerung, Steuer zu bezahlen, sich gegen das Gesetz verstoßen und sich einsperren zu lassen. Verweigerung, die Hilfe der Gerichtshöfe in Anspruch zu nehmen oder deren Rechtsprechung anzuerkennen und sich ins Gefängnis werfen zu lassen. Teilnahme an Demonstrationen, die für illegal erklärt worden sind. Verteilung illegalen Agitationsmaterials. Bewachung und Boykottierung der „Unloyalen". „Versuchen Sie doch einmal den Beamten ins Gesicht zu schießen und nicht nur Sie, sondern auch die Presse. Wenn Sie das nicht wagen, sind Sie Ihres Landes nicht wert. Erst wenn Sie das tun, aber nicht vorher, wird man Sie wert erachten, zur Verteidigung des englischen Weltreiches und der Demokratie Waffen zu tragen. Ebenso wie Sie wünsche ich ein freies, männliches, kampfbereites Volk, wie es die Makkabäer in Palästina einst waren. Ich wünsche eine Armee von 40000 Juden zu sehen, die geeignet ist, all das zu verteidigen, was Ihnen und mir teuer ist. Widerwillig bin ich zur Uebetzeugung gekommen, daß wir nur auf der obengenannten harten Straße zum Ziele gelangen. prompte Reaktion. Jüdische Flugblätter rufen zum Widerstand gegen die Staatsgewalt auf. Jerusalem, 14.Juli. (DNB.) Nach Bekanntwerden des Brieses sind in Jerusalem, Tel Aviv und Haifa illegale hebräische Flugblätter verteilt worden, die zum Widerstand gegen d i e Staatsgewalt und Steuerverweigerung aufreizen. Es heißt auch darin, daß die gemäßigten Zionistenführer, welche Zurückhaltung empfehlen, Volksverräter feien. Die jüdischen Flugblätter nehmen Bezug auf den Brief, worin der jüdische Widerstand gegen die Staatsgewalt empfohlen sei. Mit der Verteilung dieser illegalen Flugblätter hätten die Juden bereits den ersten Punkt der Wedgewood-Empfehlungen zu erfüllen begonnen. völkerungspolitik ist. Em anderes Gesetz ist ebenfalls in den Aufbau der nationalsozialistischen Agrarpolitik einzuordnen: das Erlöschen der Fideikommisse. Schon seit Jahren geht der Streit um die Berechtigung dieser Form des Familienbesitzes. Auf Grund der Qß'eimarer Verfassung ist seine Auflösung zwar in die Wege geleitet worden, aber längst noch nicht abgeschlossen, zumal die Vorschriften der einzelnen Länder durchaus verschieden gestaltet waren. Auch hier schafft das Reichsgesetz den Vorzug der Einheitlichkeit und der übersichtlichen Durchführung. Bis Ende d. I. wird der Vorgang im großen und ganzen abgeschlossen sein. Fideirommiß wurden „gestiftet", um einen großen Besitz, hauptsächlich Landbesitz, in einer Familie vererblich, aber unteilbar und un- beleihbar zu erhalten. Der nationalsozialistische Staat hat die Bildung derartig großer Grundbesitze als unerwünscht ansehen müssen, da er auf dem Standpunkt der Förderung des Bauerntums aus Blut und Boden steht. Die einzige unteilbare Besitzform in der Agrarwirtschaft ist der Erbhof. Es ist durchaus denkbar, daß sich manches Fideikommiß in einen oder mehrere Erbhöfe umwandeln wird. Der Großgrundbesitz als solcher wird auch keineswegs aufhören zu bestehen, weil das Gesetz das Fideikommiß als solches abschafft. Die wirtschaftliche Lage hat sich auch im Großbetrieb durch die Preispolitik und die bessere Rentabilität des Waldes so verbessert, daß der Großbesitz bestehen kann: er ist aber nicht mehr unteilbar ober unverkäuflich. Er kann durch Verkauf, Erbteilung ober Verwendung für Siedlungszwecke ganz oder teilweise in andere Hände kommen. Daraus wird sich langsam aber sicher eine Verstärkung des bodenständigen Bauerntums durchsetzen. B. R. Geschenk des hessen-nassauischen Landvolkes an den Reichsbauemführer. NSG. Dem Reichsbauernführer R. Walther Darre wurde z u seinem 43. Geburtstag am Donnerstag, den 14. Juli, von Landesbauernführer Dr. Wagner eine künstlerische Marmorarbeit überreicht, die das Gebiet der Lande s b a u e r n s ch a f t Hessen-Nassau und den errichteten Darre-Gedenkstein wieder- gibt. Als Material diente verschiedenfarbiger Marmor aus den Brüchen in Schupbach, Runkel und Villmar sowie Stolberger Silber unter Verwendung der Erze von Laurenburg und Bad Ems. Die Ausführung lag in den Händen des Frankfurter Bildhauers Hans B u k o r. y/Alcala \ ’iörreblanca Mio« j? Trikolore, d>e fe' W Md 6,1 gWNlS • @rer in k z^jetrHische London, 15. Juli. (DNB. Funkspruch.) Der frühere ßabourabgeorönete Lord Noel Buxtons behandelt in einer Zuschrift an die „Times" das sudetendeutsche Problem. Die Entwicklung seit dem 21. Mai habe in Prag ebenso wie in Paris zu der Annahme geführt, daß praktische Konzessionen der Tschechen überflüssig seien. Die Lage sei voller Gefahren. Man vergesse zu leicht, daß in der Tschecho-Slowakei ein aeschlossener Block Deutscher — eine Bevölkerung, Die größer fei als in Der» chiedenen europäischen Staaten — unmittelbar an der Grenze des Reiches läge und daß diese Deut» chen 1919 dagegen protestiert hätten, unter fremde Herrschaft gestellt zu werden. Ebenso vergesse man, daß die britische ßabourpartei diesen Protest stark unterstützt habe, da es unmöglich sei, ständig ein Volk niederzuhalten, das durch die Verweigerung einer Autonomie unzufrieden sei. Noel Buxtons stellt dann fest, dann, wenn Irland im Falle eines deutschen Sieges im Weltkriege zu einer unabhängigen Republik erklärt worden sei, England dann nach einigen Jahren mit Gewalt vorgegangen wäre. Man behaupte oft, daß Deutschland äußerst aggressiv sei. Aber bisher sei diese aggressive Absicht Deutschlands nicht bewiesen. Die deutsche Unterstützung für die sudetendeutsche Forderung auf Autonomie beweise nicht mehr als einen Germanismus, der feine Berechtigung habe. England und Frankreich würden einem Angriff Widerstand leisten. Mehr als das sei aber nötig die Zuerkennung einer angemessenen Autonomie für hie sudetendeutschen Gebiete. Man sollte die tschechischen Minister dazu bringen, zu zeigen, daß England und Frankreich im/Interesse des europäischen Friedens und auch der Tschecho-Slowakei selbst Zugeständnisse verlangten. Ein Teil der tschechoslowakischen öffentlichen Meinung versteife sich auf einen Widerstand gegen Konzessionen. Die Tschecho- Slowakei möge vielleicht den Willen haben, Frankreich als ihren Verbündeten in einen Krieg zu ziehen. Eine analoge* Beziehung zwischen Serbien und Rußland im Jahre 1914 habe die Ausweitung eines ursprünglichen Balkankrieges in einen Weltkrieg verursacht. Wolle man jetzt das Risiko laufen, eine ähnliche Entwicklung zu einem noch größeren Krieg führen zu lassen? Oaladier an Chamberlain. Vermutungen der französischen Presse. Paris, 15. Juli. (DNB. Funkspruch.) Der ßonboner Berichterstatter des Figaro erklärt, daß Ministerpräsident D al adi er kürzlich ein persönliches Schreiben an Chamberlain gesandt habe, das dem Premierminister durch den französischen Botschafter in ßondon überreicht worden sei. Der Inhalt dieser Botschaft sei nicht bekannt- gegeben worden, doch vermute man, daß er sich auf die augenblickliche internationale ßage und besonders auf eine Verstärkung des französisch-tschechoslowakischen Beistandspakts bezogen habe. Man wisse nicht, wie die Antwort Chamberlains ausgefallen sei. Das „Oeuvre" schreibt, Daladier habe besonders die französisch-englische Politik gegenüber Italien behandelt. „Ordre" erklärt, in ßondon bewahre man über das Schreiben absolutes Stillschweigen. / Die natwnalspamsche Offensive. Paris, 14. Juli. (Europapreß.) Am Donnert tagmorgen ist der Vormarsch der nationalspanischen Truppen an der Front von Sarrion bis Nu les mit Unterstützung der Artillerie und der ßuftroaffe wieder ausgenommen worden. Im Süden von Sarrion wurden zu beiden Seiten der Straße Teruel—Sagunt. neue Stellungen genommen, durch die die rechts nach Süden abzweigende Straße von Albentosa nach Manzanara be- $c ., j4. 3c te;.“ Motorisierte '°C DiplA nnti Sec L. und * f lreistekk -i C wwtr nkunftszeiten vor sich: Neuyork ab Montag 0.20 Uhr Paris an Montag 16.35 Uhr Paris ati Dienstag 1.18 Uhr Moskau an Dienstag 9.16 Uhr Moskau ab Dienstag 11.33 Uhr Omsk an Dienstag 19.00 Uhr Omsk ab Mittwoch 1.37 Uhr Jakutsk an Mittwoch 10.08 Uhr Jakutsk ab Mittwoch 13.00 Uhr Fairbanks an Donnerstag 1.18 Uhr Fairbanks ab Donnerstag 2.35 Uhr Minneapolis an Donnerstag,14.30 Uhr Minneapolis ab Donnerstag 15.30 Uhr Neuyork an Donnerstag 19.30 Uhr. Starke Polizeiketten hatten in Floyd Bennett Oie Neichsparteitag-Plakette 1938. 3u- Welch buch! Aus aller Welt. Mieger hingerichtet. In der Ortschaft Lensitz bei Gdingen drangen Banditen in das Besitztum des Pächters Josef Zielonka ein und streckten die 65jährige Frau des Landwirts mit einem Beilhieb nieder. Zielonka selbst konnte zunächst fliehen, wurde jedoch von den Banditen eingeholt und ebenfalls niedergeschlagen. Nachdem die Verbrecher das Anwesen nach Geld durchsucht hatten, setzten sie es in Brand. Die Feuerwehr konnte jedoch rechtzeitig eingreifen und das entsetzliche Verbrechen aufdecken. Die Frau gab noch Lebenszeichen von sich, starb aber bald. arbeiten und des Pirnaer Staubeckens (ein 70 bis 80 Millionen-Projekt), das in diesem Jahre m An- griff genommen wird), wird die Verschiffung dieser reichen Bodenschätze ein bisher unbekanntes Aus- 20 Jahren in den Wäldern des Taunus gewerbs- und gewohnheitsmäßig der Wilderei nachgegangen ist und dabei jederzeit von der Waffe Gebrauch zu machen bereit war, wenn ihm sich jemand hindernd in den Weg stellte, Hal, wie ihm erst jetzt nachgewiesen werden konnte, am 31. Oktober 1917 den 62jährigen Forstmeister Birken au er im Staatswald Oberhain im Taunus erschossen und am 16. April 1937 gemeinsam mit seinem wegen Totschlags zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilten Sohne den 55 Jahre alten Wärter Ernst Hofmann im Walde von Köppern im Taunus ermordet. 9TodesopferbeieinemVerkehrSunglück auf unbeschranktem Bahnübergang, von der Reichsbahndirektion Halle wurde folgende Mitteilung ausgegeben: Am 14. Juli gegen 7 Ahr ist auf dem unbeschrankten Ueberweg der Staatsstraße Wurzen — Grimma an Kilometer 16,6 der Bahnstrecke Beucha—Trebsen (Mulde) unweit Bahnhof Trebsen (Mulde) ein besetzter Privatomnibus aus Borna gegen eine von einer Kleinlokomotive bewegte Rangier- ableilung gefahren. Durch den Anprall explodierte der Benzintank des Omnibusses, so dah der Wagen verbrannte. Von den Insassen wurden neun Personen getötet und 21 verletzt, darunter fünf schwer. Unter den Schwer- verletzten befindet sich der Führer des Omnibusses, der in das Krankenhaus in Wurzen eingeliefert wurde. Die Untersuchung ist eingeleitet. 20 Tote bei einem Flugzeugunglück über dem Tyrrhenischen Meer. Bei einem schweren Flugzeugunglück auf der italienischen Luftverkehrslinie Cagliari —Rom haben 20 Menschen, darunter 16 Reisende, den Tod gefunden. Unter den Toten befinden sich zwei Schwestern und eine Richte des Unterstaatssekretärs der italienischen Luftwaffe, General Valle. Das Flugzeug war am Donnerstag 7.35 Uhr in Cagliari gestartet und sollte plan- mäßig um 10.35 Uhr in Rom eintreffen. Um 9.30 lagen, sind jetzt bereits wieder 1 werke im Betrieb, die in erster »WA -eß.) Am Sonnet • nationolspmW n Sarrion bis Artillerie und bei ommen worden. , zu beiden Seiten ue Stellungen ge- ich Süden abzwei' ch Mnzanara bekenn ist nicht der Kammerjäger Herr der kleinsten Unterwelt Und der Flieger stolzer Träger Dis hinauf zum Sternenzelt? Professor Richard Klein (München) ist wieder der Schöpfer der Reichsparteitag-Plakette, die wir hier im Bilde zeigen. — (Scherl-Bilderdienst-M.) Uhr hatte es die letzte Flugfunkmeldung gegeben, wonach alles an Bord in Ordnung fei. Rach dem Ausbleiben des Flugzeuges wurden fofort zahlreiche Maschinen sowie verschiedene italienische Kriegsschiffe zu Erkundigungen eingesetzt. Auch General Valle und der Präsident der Verkehrsfluggesellschaft, Klingher, nahmen an den Er- kundungsflügen teil. Am Donnerstagabend wurden die ersten Trümmer des verunglückten Flugzeuges gefunden. Vis jetzt sind sechs Tote geborgen worden. Eine Untersuchung über die vorerst noch völlig unbekannten Ursachen der Katastrophe ist im Gange. 100 000-Reichsmark-Gewinne gezogen. In der Donnerstag-Nachmittag-Ziehung wurden bei derPreußisch-SüddeutfchenStaats- lotterte zwei Gewinne von je 100 000 RM. gezogen. Die beiden Gewinne fielen auf die Losnummer 344 491. Die Lose werden in der ersten Abteilung in Achteln in einer rheinischen Lotterie- einnahme, in der zweiten Abteilung in Achteln in einer Berliner Lotterieeinnahme gespielt. Ferner fielen zwei Gewinne zu 50 000 RM. auf die Losnummer 80 712. Die Lose werden ebenfalls in Achteln in der ersten Abteilung in einer Berliner Lotterieeinnahme, in der zweiten Abteilung ebenfalls in Achteln in einer Loterieeinnahme im Bezirk Groß-Hamburg gespielt. Raubüberfall auf eine polnische Bauernwirtschaft. Erdbeben in Rumänien. Ein Erdbeben, das in ganz Rumänien verspürt wurde, hat glücklicherweise keine größeren Schäden verursacht. In der Hauptstadt sewst gab es Storungen in der Stromversorgung. Viele Häuser zeigen Risse. Das Erdbeben rief unter der Bevölkerung eine Panik hervor, da die Erdstöße sehr heftig waren. In dem Petroleum-Gebiet von Forsany, wo der Herd des Bebens war, war das Erdbeben durch starkes unterirdisches Rollen begleitet. Größere Schäden werden aber auch hier nicht gemeldet. Zwei Pferde mit dem Müllwagen in den Weiher gestürzt. In Montabaur ist man damit beschäftigt, den städtischen Weiher mit Schutt aufzufüllen. Zu diesem Zweck entleerte die städtische Müllabfuhr hier den Müllwagen, um das Wasser immer mehr zu verdrängen. An der tiefften Stelle wurde ein Knüppeldamm errichtet, um das Anfahren zu ermöglichen. Als ein Fuhrmann den städtischen Müllwagen an dieser Stelle wieder entleeren wollte, war der Boden durch den starken Regen der letzten Tage so locker geworden, daß der schwere Wagen mit einem Hinterrad vom Fahrdamm abrutschte. Rasch versank der Wagen tiefer, die beiden Pferde mit in das Wasser reißend. Bereits nach einigen Minuten waren Wagen und Pferde verschwunden. Infolge des lockeren Bodens waren Rettungsversuche nicht möglich. Der Fuhrmann kam mit dem Schrecken davon. Erstes Deutsches Haydn-Fest in Vad Ems. Unter dem Protektorat des Generalmusikdirektors Professor Dr. Fritz Stein, des Direktors der Staatlichen Akademischen Hochschule für Musik in Berlin, und unter der Gesamtleitung des Kapellmeisters Hans Leger findet vom 13. bis 22. Juli in Bad Ems das Erste Deutsche Haydn-Fest statt. Nach einem einleitenden Vortrag von Dr. h. I. Therstappen in Hamburg über die deutsche Sendung Joseph Haydns finden Aufführungen von Werken Haydns statt. Frankfurt a.M., 15. Juli. (LPD.) Die stizpresiestelle teilt mit: Am 15. Juli 1938 ist der am 27. März 1888 geborene Johann Wilhelm M i - g e r hingerichtet worden, der vom Schwurgericht in Frankfurt a. M. wegen Mordes in zwei Fällen zweimal zumTodeund dauerndem Ehrverlust verurteilt worden ist. Mieger, der feit mindestens mberlain. ifchen Preffe. Funkspruch.) In igaro erklärt, des ürzlich ein per|h. । er Iain gefanb: ! durch den fron' überreicht worto sei nicht betonnb man, daß e/H ale ßaae iM= M habe. Mn "qambetlains au-' ibt, Dalabier hab! Politik gegenüber it, in London to ;n absolutes Still' Berliner Brief. Oie Kräuterweiblein von Berlin - Oie Welt im Fernsprechbuch. - O, diese Radfahrer! - Friedfertige Tschechen. - Sckach der Ballkomgm. dichtest besiedele Land Deutschlands, ja der Welt . überhaupt. Gegenüber einem Reichsdurchschnitt von : 139 wohnen in Sachsen 347 Menschen auf einem < Quadratkilometer. Mit feiner Jndustriezahl 61 — dem Hundertsatz der in Industrie und Gewerbe be- chäftigten Erwerbstätigen — übertrifft es sogar England und Belgien. 11,9 v. h. der deutschen Jn- dustriearbeiterschaft arbeiten in Sachsen, dessen Bevölkerung zu 56,5 v. h. in der Industrie tätig ist. Das Land hat in Zeiten wirtschaftlicher Blüte ein Drittel der gesamtdeutschen Ausfuhr innegehabt. Daneben gibt es typische Industrien in Sachsen, die bis zu 90 v. h. der gesamtdeutschen Ausfuhr ihrer Branche erzeugen, etwa Wirkwaren und Stoffhandschuhe. Selbstverständlich trafen die Schwierigkeiten der Rohstoffbeschaffung Sachsen besonders hart, aber auch hier hat der Vierjahresplan neue Möglichkeiten eröffnet. Sachsen stellt etwa ein Sechstel des gesamten deutschen Maschinenbauabsatzes' her und hat mit 20 v. h. Anteil an der deutschen Maschinenausfuhr. An der Spitze steht der Werkzeugmaschinenbau und die Krastfahrzeuginduftne, über deren Bedeutung allein der Name Autounion, Sachsens größter Industriebetrieb mit 20 000 Arbeitern und Angestellten, genügend aussagt. Die Holzindustrie und Spielwarenerzeugung und die Rauchwarenindustrie, die in Leipzig ihren Sitz hat, sind weit über Sachsens Grenzen bekannt geworden. Weniger bekannt dürfte jedoch sein, daß ein Viertel der deutschen h o h l - glas- und Fensterglaserzeugung aus Sachsen kommt, und daß Dresdens Zigaretten industrie führend im Reich ist. In Sachsen liegen Deutschlands größte Kaolinlager, die für die Porzellanherstellung unentbehrlich sind. Granite, Grünsteine und Basalte sichern neben Sand und Kies weit über die Grenzen Sachsens hinaus die Versorgung des Baumarktes. Während diese Steinindustrien 1933 fast still lagen, sind gegenwärtig insgesamt wieder 778 Gewinnungs- und . Verarbeitungsbetriebe zu neuem Leben erwacht. . Weitere Aufschlüsse stehen in gewissem Umfange i bevor. Mit der Vollendung der Elbregulierungs- roerben; in 1265 Fällen wurden gebührenpflichtige Verwarnungen erteilt und in 138 Fällen die Räder sichergestellt! Diese Zahlen — das muß man schon wahrheitsgetreu zugeben — machen den Berliner Radfahrern keine Ehre. Man hätte annehmen dürfen, daß nach den eingehenden und eindringlichen Belehrungen und höflichen Bitten der Verkehrs- woche ein besseres Ergebnis erzielt worden wäre. Aber auch die anderen Verkehrsteilnehmer können sich nicht rühmen, „bessere Wild" zu sein. Besonders nicht die Fußgänger. Mit welcher Gleichgültigkeit die Fußgänger sich heute noch, zumal in den Außenbezirken Berlins, im Straßenverkehr bewegen, spottet jeder Beschreibung! Kreuz und quer spazieren alte und junge Fußgänger über Straßen und Plätze und genieren sich auch nicht, mitten auf dem Fahrdamm ein ausgedehntes „Schwätzchen" abzuhalten. Da dies nicht Einzelbeobachtungen, sondern Massenbeobachtungen sind, so scheint es fast, daß alle guten Lehren und alle „10 Gebote' in den Wind gesprochen sind! Aber gemach!,. Man wird auch der Fußgänger, die so rücksichtslos gegen die Volksgemeinschaft handeln, habhaft werden. Und man wird auch die Fußgänger m die Sonntagsschule" schicken, wie man denn auch bet der Radoerkehrskontrolle 154 Radfahrsünder fium Sonntagsmorgenunterrickst abkommandierte. Wer heute von friedfertigen Tschechen sprechen würde, den würde man hell auslachen. Und doch gibt es Taufende solcher friedfertiger Tschechen. Allerdings wohnen sie nicht in der Tschecho-Slo- wakei, sondern in — Berlin. Genau auf den Kopf sind es 16 684 Tschechen, die in der deutschen Reichshauptstadt ihren Berufen, Gewerben und Geschäften im tiefsten Frieden und in der Behaglichkeit eines geordneten Staatswesens nachgehen. Nicht einem einzigen dieser Tschechen wird ein Haar gekrümmt, welche Farbe ihre Strümpfe auch haben und welche Zischlaute sie auch in ihrer melodischen Sprache ausstoßen. Wieviel Friedfertigkeit könnten diese Tschechen herbeiführen! Sie brauchten nur jeweils an einen ihrer Angehörigen jenseits des Boh- merwaldes einen Brief zu schreiben und in ihm berieten, wie es in Berlin aussieht, was hier vor sich geht und wie angenehm es sich für Ausländer unter dem Schutz eines „Diktators" im Herzen Deutschlands — verdienen läßt. Aber die Tschechen scheinen recht schreibfaul zu sein. Und so erleiden 3Z5 Millionen Deutsche im fremden Land schwerste Bedrängnis und Not, während 16 684 Tschechen es sich seit Jahr und Tag in Berlin wohl sein lassen. Überschrift: Demokratie!* Obwohl die Welt von Gegensätzen lebt, wundert : man sich zunächst doch wenn eine S chachgem ein- schäft das Tanzbein schwingen will Die- - es nämlich hat sich die Gaugruppe Berlin der Seub - schen Schachgemeinschaft der NSG. „Kraft durch i Freude" für das Wochenende vorgenommen. Alle, i jenen stillen, bedächtigen, geruhigen, überlegenden t Freunde und Freundinnen des „königlichen Spiels ram und Wismut-Kobalt fördern. Auch die Seidenraupen, die man jetzt züchtet, hat es vor 400 Jahren schon einmal hier gegeben, als der Kurfürst „Vater August" (nicht sein galanter Nachkomme, der „Starke", der fast 200 Jahre später lebte), den Seidenbau versuchte. Die Tradition der gekreuzten Kurschwerter ist viele hundert Jahre alt. Aber sie lebt jetzt im Lande stärker als je wieder auf. Von der weltberühmten Brüh Ischen Terrasse in Dresden erblickt man jetzt auf her anderen Seite der Elbe die prachtvollen langgestreckten Anlagen des Kön.gs- ufers, die der letzte Oberbürgermeister geschaffen hat, der kürzlich als Stellvertreter des Generalbauinspektors der Reichshauptstadt nach Berlin gerufen wurde. Den „Balkon Europas" hat man vor 200 Jahren diese Terrasse" genannt, und es steckt sogar eine kleine geographische Wahrheit in diesem stolzen Wort. Sachsen liegt in der Tat so ziemlich in der Mitte Europas, dessen genauen Mittelpunkt man in der Nähe der sächsisch-böhmischen Grenze zu suchen hat. Sachsens altes Symbol, die gekreuzten Kurschwerter, die als neues Gütezeichen seiner Wirtschaft rasch berühmt geworden sind, geben» auch bei der Dresdner Jahresschau diesem geographischen Scherz seine tiefere Bedeutung. Dresden, Juli 1938. Drei Werke gibt es auf der ganzen Welt, in den man in wenigen Sekunden aus einem glühenden Stahlblock fertige Rohre Herstellen kann. Das eine befindet sich im Ruhrgebiet, das andere in Japan, und das dritte inRiesa an derElbe. Es gehört zu den Mitteldeutschen Stahlwerken, und es hat vor den anderen noch etwas voraus: Hier werden Walzlager aus Kunstharz verwendet, die bereits ein Jahr im Betrieb sind und eine so geringe Abnutzung zeigen, daß sie noch zwei weitere Jahre aushalten werden, während die anderwärts verwandten Lager aus Bronze schon nach sechs Wochen abgenutzt zu sein pflegen. Nicht weit von Riesa, in Sörnewitz, zwischen Coswig und Meißen, stellt die Siemens-Elektrowärme- gesellschaft täglich bis zu 3 0 0 0 Bügeleisen her, das heißt also, daß alle 7V2 Sekunden ein fertiges Bügeleisen das Montageband verläßt. Für die Seidenraupenzucht wurden in Sachsen fünf Millionen Maulbeersträucher angepflanzt. Das ist die Hälfte des deutschen Gesamtbestandes. In Plauen im Vogtland wird gegenwärtig eine Sei - denspinnhütte errichtet. Die Rohstoffgrundlage dieser Seidenspinnhütte ist dank der Seidenraupenzucht durch sächsische Erträge gesichert. Jeder dritte Textilarbeiter ist ein Sachs'e, und etwas über die Hälfte her gesamtdeutschen Textilbetriebe liegen in Sachsen. Die Zellstoff-Werke in Plauen und Glauchau sind im weiteren Ausbau begriffen. Das Plauener Werk erreicht zur Zeit eine Tagesleistung von 30 000 und das von Glauchau eine tägliche Produktion von 17 000 Kilogramm. Das sind ein paar einfache Tatsachen aus dem Lande der gekreuzten Kurschwerter. „Sachsen a m W e r k", das ist das Leitwort der Dresdner I a h r e s s ch a u , die .in großen Gruppen einen Ueberblitf über die Leistungen des Gaues Sachsen vermittelt. Auch als „Werkstatt Deutschlands" bezeichnet man gelegentlich das Land, ohne es in einen schief gesehenen Wettbewerb etwa mit dem Ruhrrevier zu setzen, dessen wirtschaftlicher Ausbau ganz anders, einheitlicher, aber auch einseitiger ist. Als Ganzes ist Sachsen das industriereichste und ? PÄ >> । ftS ■ .neben fej 1 j .-JlQnn- 'm Cnt I oft, H ! x^er bisher u (WeiL MWentau* ’l £ «cht imhr? $er«tli8un, n tan ifoJ 'S f« aber nötit "Semeffen, Elchen MM, ! Jlanö uni) Fra« . en Oriebens uni gestand' | wü der tschecho- • versteife sich üir >en. Die Tscheche ■ en haben, Fran! einen Krieg 1 Mschen Serbin e die Ausweituni es in einen Weil das Risiko laufen 9 zu einem nog Di- V-rk-hrswoch- in Berlin und im Reich ist Darüber. Welche Wirkung hat sie gehalst? Vorläufig in Berlin nur die eine, daß die motorisierte Verkehrsbereitschaft und der Straßenaufsichsdlenst mit dem Seufzer „O, diese Radfahrer! bei einer vor wenigen Tagen in der Reichshauptstadt vorgenommenen Kontrolle desRadve r k e h r s nicht mvniqer als in 2306 Fällen haben emschreiten ! müssen! In 749 Fällen mußte Anzeige erstattet men, um die alten und verbrauchten Fernsprech- b ü ch e r gegen funkelnagelneue einzutauschen. Das ist jedesmal eine sehr „gewichtige" Sache, zumal es noch ein Branchen-Fernsprechbuch kostenlos zugibt. So ist also der Umtausch der Fern- sprechbücher keineswegs „leicht" zu nehmen, zahlt doch das neue Berliner Fernsprechbuch genau 1422 Seiten und das Branchen-Fernsprechbuch deren 660! Da beide Bücher in einem Großformat von beträchtlichen Ausmaßen erscheinen, so hat man seine Not, sie Heimzutragen. Ist man dann glücklich da- heim angelangt, schaut man natürlich sofort nach, ob man selbst auch richtig „drin" steht und kern Druckfehler possierliche Verwirrungen angerichtet hat wie einst vor langen Zeiten, als aus einem Herrn Brauchwitz ein Herr Bauchwitz wurde. Natürlich kann man nicht alle 562 000 Namen, die das Berliner Fernsprechbuch neuerdings enthalt, durch- lesen, wohl aber den ersten Teilnehmer bei A und den allerletzten bei Z unter die Lupe nehmen. Und da stellt man dann etwas Absonderliches fest: Der erste Fernsprechteilnehmer im Abc ift non Berus ein Kammerjäger, der letzte ein — ftlugfapitan. seltsamer Zufall! Die Wett im Fernsprech- lu4n8'b'«»| Den, I maß erreichen. ,Silber hegen meine Berge" hieß es einmal in dem Liede vom Land Sachsen. Das ist lange her. Das Silber findet man jetzt in schönen Schaustücken und phantastischen Adern in den mineralogischen Sammlungen der Freiberger Berghochschule .und des Dresdner Zwingers. Die Berge geben andere Schätze heraus, denn mit der Rückkehr zur heimischen Erzeugung ist auch der Erzbergbau wieder ausgenommen worden. Während vor dem nationalsozialistischen Umbruch alle Gruben still ...........14 sächsische Erzberg- ?r Linie Zinn, Wolf- h°-b urd- i® stner«0 iPP'Ä wW' it roiro ve glI? of°' JÄ \o® bar gefallt^ snal)«’51 p,i| »**' M »n- -Tiit 6" äMea"’jjr M e nieh^r ME M Tokio, 15. Juli. (DNB. Funkspruch.) Bei der Grenzstabt H u n s ch u n in unmittelbarer Nähe der Dreiländerecke, in der Mandschukuo, Korea und die Sowjetunion zusammenstoßen, überschritten 40 Kilometer südlich 40 sowjetrussische Soldaten d i e Grenze und drangen drei Kilometer weit vor. Sie besetzten die Stadt- S ch a n fe n g und verschanzten sich auf den Höhen. Als Rückendeckung dieser Truppe sollen größere sowjetrussische Abteilungen auf sowjetrussischen Boden in 20 Kilometer östlich von Schanfeng liegende Stellungen zusammengezogen fein, wo gleichzeitig die Grenzbefestigungen verstärkt wurden. Die Höhen von Schanfeng gewähren einen Einblick in das vorliegende Gelände und beherrschen das Flußgebiet des Turnen sowie die mandschurische Stadt Penki und den koreanischen Hafen Raschln, sind also von großer militärischer Bedeutung. Die Kwantung-Armee nimmt daher an, daß die Sowjets mit der Besetzung Schanfengs die Absicht verfolgen, die militärischen Grenzeinrichtungen Mandschukuos und Koreas zu beobachten. Der Sprecher des Außenamts erklärt, die Kwantung-Armee fei fest entschlossen, energische Maßnahmen zu treffen. Die Lage sei äußer st gespannt und vielleicht seien Verwicklungen zu erwarten. Tiner der wichtigsten Gewinne der Truppen des (9enerals Varela besteht in der Wegna hm e d er Straße, die von Albentosa über die ©terra öe 3analambra nach Valencia führt. Es ist dies Die Straße, die die sowjetspanischen Milizen be= stutzten, um ihre Verbindung mit Teruel aufrecht- merhalten. Die nationalen Truppen besitzen nunmehr zwei Straßen, die nach Valencia führen, dreier Umstand schafft neue günstige Vorbedingungen für ihre weitere Offensive. Frankreichs Nationalfeiertag. Geringere Beteiligung an den Volksfront- Demonstrationen. Paris, 14. Juli. (DNB.) Der französische Nationalfeiertag ist in Paris mit der üblichen großen Truppenparade eingeleitet worden. Sämtliche Truppengattungen, auch Tankregimenter und Kolonialtruppen, Spahis, Alpenjäger, Marine-Infanterie, sowie motorisierte Truppen zogen an der Regierung und dem Diplomatischen Korps sowie den Abgeordneten und Senatoren vorüber, während 130 Bomben- und Jagdflugzeuge in niedriger Höhe am Himmel kreisten. Die größte Aufmerksamkeit fanden bei den Zuschauern die Truppen die Magmoi-Lime und die motorisierten Einheiten. Begeistert begrüßt wurden auch die Alpenjäger. Wie schon in den vergangenen Jahren hatte der Volksfront - S a m m e l a u s s ch u ß einen Massenumzug veranstaltet. Die Beteiligung war weit geringer als früher. Zahlreiche radikal- sozialistische Elemente waren dem Umzug ferngeblieben. Neben den zahlreichen roten Fahnen mit den Sowjetabzeichen wurden, was nicht weiter erstaunlich ist, die s o w j e t f p a n i - ( chen Farben und im trauten Vereine hiermit die Trikolore, die zum Teil durch revolutionäre Ab- Izeichen wie die phrygische Mütze und die marxisti- chen drei Pfeile verschandelt war, von den Um- züglern mitgeführt. In großen Schriftbändern und Sprechchören wurde gefordert: „O e f f n e t d i e spanische Grenze!" Oder „Thornez an die Macht" und die „Durchführung des Dolksfrontpro- gramms". Grenzzwischenfall in Mandschukuo. Sowjetrusfische Truppen besetzten die Stadt Schanfeng. Auch im Hinblick auf die tausendfältigen Heilkräuter, mit denen uns Mutter Natur reich bedacht hat, gilt das Wort: „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!" Führte man ehedem aus den tropischen und subtropischen Ländern teure, weil Devisen schluckende Heilkräuter ein, so hat man sich jetzt darauf besonnen, daß man denselben Erfolg erzielt, wenn man deutsche Kräuter sammelt. Und da diese Kräuter, Pflanzen und Blätter wie Brennessel, Wollblume, Enka, Malve, Hagebutte, Holunder und auch Birkenblätter und Lindenblüten in und um Berlin in üppiger Fülle wachsen und gedeihen, haben sich die I u n g - möbel aus dem Obergau Kur m a r k daran gemacht, hinaus in Wald, Feld und Flur zu ziehen, um zu sammeln und zu ernten was der Frühling und der Sommer uns beschert hat. Dieses Sammeln kann selbstverständlich nur nach eingehender Schulung vor sich gehen und hat nur 3roecf, wenn es in Wechselwirkung mit befc Laboratorien Versuchsstationen unb Bearbeitungsstätten geschieht, deren es in Berlin genügend gibt, um eiste sachgemäße Auswertung zu gewährleisten. So erleben wir Berliner es denn auf unseren Ausflügen immer häufiger, daß uns die sammelnden Jungmädel als „K r ä u t e r w e i b l e i n von Berlin" im Walde ober am Wegesrand begegnen, wobei mir aber gar nicht einmal erschrecken, weil diese Kräuterweiblein weder alt noch bucklig, sondern frisch unb fröhlich finb, mit blanken Augen in die Wett sehen und oft ein frohes Lieb auf ben Lippen haben. Ja, selbst dann erschrecken wir nicht, wenn diese Kräuterweiblein statt der duftenden, blühenden Veilchen deren Wurzeln in den Händen tragen, weil nämlich Veilchenwurzeln em treffliches Mittel gegen — Husten sind. * In diesen Tagen sah man unzählige Berliner und Berlinerinnen zu den Postämtern stro- Unter den Meißner Kurschwertern Äon unserem Dr. H.-Korrespondenien werden sich also im „Alten Eierhäuschen" in Treptow treffen und statt an den Brettern auf den Brettern (des Tanzbodens) ein Turnier austragen. Sicherlich wird man mit einem langsamen Walzer beginnen, um nicht aus dem gewohnten Tempo 3u~ kommen, um dann aber dank der Läufer und Springet zu lebhafteren Tänzen überzugehen. Oder wird man bei den geruhigen Tänzen der Bauern bleiben? Und die Tanzschritte und Tanzfiguren nur Zug um Zug ausführen? Und was werden die Türme machen? Auch sie, die Wohlbeleibten, werden sich den Tanzfreuden hinaeben. Und warum schließlich auch nicht? Warum sollen Schachfreunde sich nicht um die (Ball-) Königin drehen und den (Ball-) König matt setzen? Hauptsache ist, daß es bei den „Amateur"parteien zu keinem Remis kommt und sich alle bei diesem Eier(häuschen)tanz-- königlich amüsieren! H. B. Büchertisch. — D r. Erich Schneider: Strahlen und Wellen. Ein physikalischer Ueberblick über ihre technischen und medizinischen Anwendungen und ihre Bedeutung für das Werden des modernen Weltbildes. 320 Seiten. In Halbleder. Volksverband der Bücherfreunde, Wegweiser-Verlag G. m. b. H., Berlin-Charlottenburg 2. — (201.) — Schneider gibt einen weitgespannten und dennoch in allen Einzelheiten klaren, fesselnden Ueberblick über den in den letzten Jahrzehnten um ein Vielfaches angewachsenen Bereich physikalischer Strahlen. Jede neue Entdeckung stellt er in den Rahmen der Zeit, aus der heraus sie geschah. So ziehen die elektrischen Wellen der verschiedenen Längen an uns vorüber: Im optischen Teile wird die Entwicklung von Mikroskop und Fernrohr geschildert. Wir erfahren die Grundsätze des Tonfilms, des plastischen Films, der Farbenphotographie und der Entfernungsmessung. Weiter hören wir von den Röntgenstrahlen Auch die kosmischen Höhenstrahlen, die von unbekannten Sternen des Weltenraumes zu uns dringen, und die Organismenstrahlen, die von den lebenden Zellen ausgehen sollen, sind, soweit unsere hier noch sehr unvollständigen Kenntnisse dies erlauben, behandelt worden. — Im Verlag Reclam sind aus Anlaß der Heimkehr der Ostmark ins Reich einige neue Bändchen erschienen: „Wie der Führer Oesterreich heimbrachte" von Alfred Detig (Nr. 7412. Kart. RM. —.35, Pappbd. RM. —.75) gibt eine umfassende Darstellung der historischen Tage vom 12. März bis 20. April. Die ganze Spannung, Freude und dankbare Begeisterung unserer deutschen Brüder wird in diesem Heft wieder lebendig. — (207b.) — Das Bändchen „G e s änge der O st m a r k" ist ein bunter Strauß österreichischer Gegenwartslyrik, zusammengestellt und überreicht vom Bund der deutschen Schriftsteller Oesterreichs (Nr. 7413/14. Kart. RM. —.70, Pappbd. RM. 1.10.) _ (207.) — Endlich gibt der frühere Direktor des Wiener Burgtheaters Max von Millenkovich- M o r o l d einen entscheidenden Ausschnitt aus Wagners großem und abenteuerreichem Leben: .Richard Wagner in Wien". (Nr. 7415/16. Kart. RM. —.35, Pappbd. RM. —.75.) — (207a.) — Friedrich Märker: Sinn und Gesetze des Lebens. Preis 3.— RM., geb. 4.— RM. Buchholz & Weißwange Verlag, Berlin-Charlottenburg 2. — (208.) — Es ist eine Forderung unserer Zeit, daß der Mensch nicht nur zum Spezialisten trainiert, sondern in seiner Ganzheit gebildet wird. Auf der anderen Seite jedoch steht die unentrinnbare Forderung des Lebenskampfes der Zivilisation, daß der Europäer die einzelnen Fähigkeiten zu höchster Leistung entwickle. Aus diesem Zwiespalt ergibt sich die grundsätzliche Frage: ist es, oder inwieweit ist es möglich, daß der Mensch trotz der Spezialisierung eine Ganzheit ist? Märker versucht die Frage zu beantworten, indem er die neuen biologischen Erkenntnisse ins Psychologische überträgt. Klar und folgerichtig behandelt er alle Seiten des Ganzheitsproblems. Das Ergebnis ist, daß der Mensch trotz seiner Züchtung zu einseitigen ßeiftun= gen ganzheitlich sein und erleben kann. Marker untersucht im zweiten Teil wieder von der Biologie ausgehend, die verschiedenen Arten der Gemeinschaftsbildung: die biologische und die menschliche Gemeinschaft. Im Zusammenhang damit behandelt er die Fragen: was ist das Gewissen? Gibt es em allgemeingültiges Gesetz zur Lösung unserer Gewissenskonflikte? Und zuletzt: welcher Sinn ergibt sich aus der Versenkung in die Gesetze unseres Lebens? Zeitschriften. — Die „Jllu strirte Zeitung Leipzig" vom 14. Juli 1938 gibt einen lebendigen Ausschnitt aus dem militärischen Leben Südafrikas. Ein Beitrag „Sardinien, Reise in unbekanntes Italien" ist mit ausgezeichneten Photographien illustriert. Ein weiterer Beitrag berichtet von der Bedeutung Man- dschukuos als Hauptlieferant des Weltmarktes für Sojabohnen. Weitere Bilder vom Fernen Osten zeigen japanische Gartenschönheiten und chinesisches Flußleben. Der Beitrag „Don deutscher Schmiedekunst" zeigt die außerordentlich präzisierte Feinarbeit des deutschen Schmiedehandwerks an Hand einiger Tore, Treppengeländer, Fenster und Ge- brauchsgegensiände. Sehr lebendig ist der Bildbe- richt „Schwestern in selbstlosem Helferdienst". Gut bebildert ist auch die Seite „750 Jahre erzgebirgi- scher Silberbergbau". Wetterbericht Der hohe Luftdruck, der uns am Donnerstag heiteres und warmes Wetter brachte, wird wieder langsam abgebaut, jedoch konnte die Störungsfront, die über Europa erschienen ist, nicht weiter auf das Festland Vordringen. Durch die nachlassende Er- wärmung breiten sich Freitag zeitweilig schon wieder kleinere Störungen über Westeuropa aus, die bis Samstag zu Gewittertätigkeit und Abkühlung führen werden. Vorhersage für Samstag: Im ganzen wolkig und nach Gewittertätigkeit wieder kühler, südwestliche Winde. Vorhersage für Sonntag: Teilweise aufgeheitertes, jedoch nicht ganz störungsfreies Wetter. Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschristleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot (in Urlaub, i. V.: Dr. Fr. W. Lange); für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. VI. 38: 9035. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig. Herr Johann Heinrich Funk Steinhauer im Alter von 71 Jahren. In tiefer Trauer: Beuern, Klein-Linden, Gießen, den 14. Juli 1938. 4722D Unsichtbares Augenglas Optische Korrektion (Comea-Scleralschale) D.R.P. Paula Wagner, geb. Binz Hotel Viktoria. 4714V In tiefer Trauer: Ohne Gewähr Nachdruck verboten Allendorf/Lahn, Groß-Rechtenbach,Watzenborn-Steinberg, 14. Juli 1938. Die Beerdigung findet am Samstag, dem 16. Juli, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause aus statt. 4719V 2. Ziehungstag 14. Juli 1938 Ön der heutigen Vormittagsziehung wurden gezogen 152918 282167 12 Gewinne zu 112957 139252 30278 89722 16314 bürste 175990 193879 schnell das unschädliche Fachdrogerie Die taHD Agfa-Karat-Kamera Gießen jetzt nur RM. 28.- ön der heutigen Nachmittagsziehung wurden gezogen Bahnhofstraße 17 4438 V Hans WFRRF DRUCKSACHEN VVCKDC Brühl. OiAAnn 4726 A 67422 104056 OJ)1 13157 16986 23354 Ileue Sendung 4716D 154366 166278 Kinderwagen 253888 eingetroffen, günstig im preis! 144 Gewinne ju 400 RM Offenbacher Lederwaren <4 E. Röder, Musburg 14. GLeupin-Creme 0. 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Juli, in Gießen, --------------- 5719 8383 1 0535 14102 27182 38828 53328 61651 64015 67661 ---- 78959 81042 84748 85647 93384 ------ Gießen - Neustadt 5 - Ruf 4165 Gebunden RM. 3,60. Bestellungen durch alle Buchhandlungen dugoBermüöietDerlag.Bernn-£i(fiierf Ludwigsplatz-Drogerie, Photohaus ________________4725A 178 Gewinne zu 400 RM. 20625 22002 39570 42720 49036 53595 64125 55031 62830 66548 74467 79832 91094 93301 Was ich tue, das weißt du jetzt nicht, du wirst es aber hernach erfahren (Job. 13, 7). Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante 2 Gewinne zu 5000 RM. 6 Gewinne zu 3000 RM. 12 Gewinne zu 2000 RM. 257088 307817 355145 12 Gewinne zu 1000 RM. 203553 335259 381579 14 Gewinne zu 800 RM 221441 304870 366116 34 Gewinne zu 500 RM. 122474 143637 147931 H 1 LF5VE R K fflUITER J I \önbftmb\ Gebr. Müller-Welt Stuttgart Sonnenbergstr. 23 üowpsprossCTi pnisfeffm. Hervorragend bewährteHiftel zur Beseitigung nur von MWnWiiMU. Heren nach der Natnrschutzverordnung vom 18. Marz 1936 (RGBl. I Seite 181) und den ergänzenden Bestimmungen, aus. führlich erläutert von Professor Dr. W. Weber, o. ö. Prof, der Rechte und Referent im Reichs- und Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, und Prof. Dr. Walther Schoenichen, Leiter der Reichsstelle für Naturschutz. Gewinnouszng 4. Klasse 51. Preußisch-Süddeutsche (277. Preuß.) Klassen-Lotterie 2 Gewinne ,u 100000 RM. 344491 2 Gewinne zu 50000 RM. 2 Gewinne zu 10000 RM. Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Ablellungen I und II 50 Gewinne zu________ ____ . 45759 46580 56628 77309 91438 Süddeutschen (277. Preußischen) Klassen-Lotterie findet vom 9. August bis 10. September 1938 statt. nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 26 Jahren heute nachmittag um 3 Uhr zu sich in die obere Heimat zu rufen. Sie mjfelen sich die vielseitige Auswahl einmal anzusehen! Nach einem arbeitsreichen Leben entschlief heute vormittag plötzlich und unerwartet mein lieber, guter Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager, Onkel und Pate und Drogerie Winterboff, Kreuzplatz 10 Die Beerdigung findet Samstag, den 16. Juli, nachmittags um 2% Uhr, vom Trauerhause, Hofgartenstraße 13, aus statt Im fiilfetötth .mutter und Kind" schickte die NSv. 1 932 52? Kinder ju frohen Ferientogen In olle Saue unseres schönen Vaterlandes. Heinrich Wagner und Kinder nebst allen Angehörigen. Katharine Funk, geb. Sommeriad Familie Karl Funk Familie Wilhelm Funk Familie Philipp Damm Familie Heinrich Krämer. KünsllTähne ohne k kostet vorübergehend statt RM. 42.— 2 Gewinne zu 25000 RM. 341920 2 Gewinne zu " 2 Gewinne zu 14 (Sewinne zu 282611 296399 In den Drogerien: W. Kilbinger Nachf., Seltersweg 79a; Winter- hoff, Kreuzplatz 10; Bornemann, Bahnhofstr. 17; C. Seibel, Frank- Bestimmt erhältlich: Kreuz-Drogerie,Bahnhofftr.53 An unsere Mitglieder! Zwecks Verrechnung der Rückvergütung werden unsere Mitglieder gebeten, ihre Rückvergütungsmarken sowie Anteilkarte bis spätestens 19.Juli 1938 in ihrer Verteilungsstelle abzuliefern DerVdrstand der Verbrauchergenossenschaft Gießen e. G. m. b. H. 4715 a Omnibuslmie nach dem Schiffenberg! Da die Post aus dienstl. Gründen die Fahrten werktags nicht durchführen kann, werden ab heute die täglichen Fahrten mit einem Privatomnibus ausgeführt. 4724D Abf. ab Bahnhof Gießen 15.10 Uhr ab Selterstor (Gasth. Lamm) 15.12 ab Ludwigsplatz..........15.15 ab Gnauthstr. (Bahnüberg.) 15.17 Laden mit 1 bis 2 Schaufenstern der als Ausstellungsraum geeignet ist, in guter Lage zu mieten gesucht. (Bei Eignung Dauermieter.) Schriftliche Angebote unt. 4695D an den Gießener Anzeiger erbeten' Keine Zeugnisse in Urschrift lonbern nur Zeugnisabschriften dem Bewerbungsschreiben bet. legen 1 - Lichtbilder undBewerbungsunter- tgen müssen zur Ver- metbung von Verlusten aus der Rückseite No» »en und Anschrift bet Bem>»rberS trauenl Nettes, fleißiges Mein als Beihilfe für Büfett sofort gesucht. 472id Caf6 o. Konditorei Amend. Verkäufe la Hannover. Settel nnö Eöüferftöroeine (seuchensrei) sofort zu verkaufen Keil, Wieseck GießenerStr.89 Ziegen zu verkauf. 03215 Zu erfragen in d. Geschäftsstelle desGietz.Anzeig. 1,1 Ul. Mal- Limousine 4Türen,Mod.38 3V2 Monate alt, Vorführungswagen, mit 15°/o Nachlaß verkauft Angas t Frech Wetzlar Telefon 2671 NSÜ-Fiat- General - Vertretung. .Gut erhaltenes Kinderbett zu verkauf. 03220 Zu erfragen im Gießen. Anzeig. 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