Mittwoch,1Z.ZUM38 188. Zahrgang Nr. M Erstes Blatt > Gewalt zu beseitigen. Die £ Dokumentes müsse die Augen * Eine Erklärung Daladiers Das Echo. endgültigen ‘ Worte Daladiers. Ziel es sei, die Kontrolle über strategische Stellungen Barcelona sabotiert den britischen plan.! «"X* //I ®a« He» erlaufet bmchien. IfflSÄX'SSS» RK « JKiSijgW,»1 •T&TL't, hetben iroei Franzosen, die bereits seit Kriegsbe- Verteidigung der Kultur gefallenen Helden ainnmtt den internationalen Brigaden an allen zahllosen üuftkämpfen ihre Todesverachtung be wichtigen Schlachten teilgenommen haben, erklärten, diesen und sich die Bewunderung allier internationalen Brigaden herrsche große worben haben, denen es gegeben war, Zeuge ihrer Vernachlässigung brrtich er ° Vertrauen entgegenzublicken. Das, was jetzt einmal ■W lichen Unterstellung einen eigenen Arikel, in dem zunächst gesagt wird, daß weder die englische noch die portugiesische Regierung diese brutale Enthüllung deutscher Ziele in Spanien durch einen der größten Männer in der deul- Deröffentlichunb dieses Chamberlains öffnen. Ich habe niemals an die Unausweichlich k e i t d e s Krieges geglaubt. D le neuen Erfahrungen berechtigen uns, der Zukunft mit _ ' . ' *’ i________'Art« tmi-ig tuet oirtmnl M vernommen hatte, ion 6427 Punkten '05 P.) und Ober- Reue Greuelhehe gegen Deutschland. Brunnenvergifiung des „News Ehronicle" sucht den europäischen Frieden zu stören. G e n f, 12. Juli. (DNB.) Im Sekretariat der Genfer Liga ist ein Telegramm der Regierung von Venezuela eingelaufen, worin diese ihren Austritt aus d e r Liga erklärt. Außenminister Gil Borges betont, Venezuela bleibe dem Ideal treu, zu dessen Verwirklichung der Genfer Verein einst gegründet worden sei, und werde auch in Zukunft getreu diesem Ideal alle Anstrengungen zur Aufrechterhaltung von Recht und Frieden in der Welt unterstützen. Dieser Schritt Venezuelas ist die logische Folge der Erklärung, die der venezuelanische Außenminister am 19. April im Kongreß abgegeben hat, daß in Anbetracht der gegenwärtigen Um- ein Verbleiben Venezuelas in der Liga ' ‘ neunte Salamanca, 13. Juli. (DNB. Funkspruch) Der Heeresberichterstatter des nationalen Hauptquartiers hatte eine Unterredung Mit zwei U e b e r- . .. r v___ a1 en ’Rrinn.nP. Giftmischer am Werk. Mitten in die sommerliche Ruhe und mitten in die Verhandlungen, welche die bestehenden internationalen Spannungen auf gütlichem Wege beseitigen sollen platzt die Sensationsnachricht der „News Ehronicle" über die angebliche Vorlesung eines hohen deutschen Offiziers, der vor führenden natio- nalfozialiftifchen Persönlichkeiten die deutschen Kriegsziele in Spanien dargelegt haben soll Obgleich das Londoner Blatt den Namen dieses Offiziers wohlweislich verschweigt — und natürlich auch verschweigen muß, da es einen solchen Offizier aar nicht gibt — glaubt es dennoch den Inhalt des Vortrages ganz ausführlich wieder^eben zu können. Es ist darin die Rede von dem ^weck der deutschen Einmischung, die ein Prüffeld für Deutschlands militärische Methoden sei, und es wird weiter davon gesprochen, daß Francos mächtige Armee nach ihrem Sieg dazu benutzt werden solle, in Portugal ein Regime an die Macht zu bringen, das für Deutschland annehmbar sei und sich von England trennen werde. „News Ehronicle kommentiert dann ihre eigene Erfindung noch indem sie von der Einkreisungsgefahr für Großbritannien und Frankreich in einem als unvermeidlich angesehenen Krieg spricht, und den deutschen Offizier sagen läßt, daß die Batterien m der Nahe von Algeciras und Gibraltar gute Dienste leisten wurden, wenn es dazu komme, die englisch-französische Lebenslinie zu durchschneiden, und was dergleichen zu erhalten, durch die sie in die Lage kämen, England in die Knie zu zwingen. Die portugiesische Regierung werde gleichfalls gewarnt Solltt sie Francos Sache unterstützen, wurde sie damit Kräfte ermutigen, die notfalls bereit seien, die Unabhängigkeit des Landes durch t'ÄU’h'*AM Vu stände .... -------- - nicht ratsam sei. Venezuela ist d e r Staat Mittel- und Südamerikas der Genf verläßt. Dor Venezuela haben schon Brasilien, Chile, Costarica, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Paraguay und Salvdor die Kündigung erklärt oder vollzogen. Mitglieder sind nur noch die lateinamerikanischen Staaten Argentinien, Bolivien, Columbien, Kuba, Santo Domingo, Ecuador, Haiti, Mexiko, Panama, Peru und Uruguay. Der Fall Sandys vor dem Unterhaus. London, 12. Juli. (DNB.) Das Unterhaus be- handelte die Klage des konservativen Abgeordneten Duncan Sandys gegen den Mllitargerichtshof, der Sandys „wegen einer Angelegenheit, die dieser in Erfüllung seiner parlamentarischen Pflichten" behandelt hatte, vor em Militärgericht ziehen wollte. Der Privilegienausschuß des Unterhauses hatte festgestellt, daß dieses Ersuchen ein Bruch der Privilegien des Unterhauses sei, weil das Unterhaus selbst zur gleichen Zeit eine Untersuchung angeordnet hatte. Der Premiermini st er beantragte, das Unterhaus solle diese Entscheidung billigen-, er verwies daraus, daß der Privilegienausschuß der Auftastung gewesen sei, Kriegsminister H o r e Bel Uh a könne wegen des Vorgehens des militärischen Unter- suchunqsgerichtes nicht belangt werden, da dessen Verantwortung nur bis zur Einsetzung des Unter- Unsinn mehr ist. Wir brauchten uns mit der Zurückweisung und Widerlegung dieses von dem sattsam bekannten Londoner Lügenorgan aufgetischten Schauer- Märchens nicht erst auszuhalten. Wir mochte uns auch gar nicht die Finger beschmutzen, mbem mir gegen dieses Geschreibsel polemisieren, fonbern konnten uns baraui beschranken, bas Produkt des Tintenkulis aus der Fleet-Street dem Gelachter des deutschen Volkes preiszugeben Leider ist es ober nicht möglich, diesen Fall ?uf die leichte Schul- ter zu nehmen und ihn als em typisches Erzeugnis der ereignisarmen Saure-Gurken-Zeit zu ^rubrizieren Es sind schon viele Enten aus Fleet-Street, dem Londoner Zeitungsviertel, aufgeflattert, die ba7d danach abgeschossen werden konntem Aber *ter handelt es sich um mehr, hier handelt es sich um einer jener großangelegten H e tz f e l d Z u 8 e de dazu bestimmt sind, über das tagespolitische Geplänkel hinaus internationale Rückwirkung.» von hoher Tragweite hervorzurufen. Man kennt die jüdischen Hintermänner der Kews - Ehronicle", man weih, daß in dieser publizistischen Sudelküche schon oft jene antideutschen Greuel- qerüchte zusammengebraut wurden, die dann von Trier aus ihren Weg um den ganzen C: b - hall nahmen und die Weltmemung mit Mißtrauen und Abscheu gegen das Dritte Reichs ersvi - ten. Auch diesmal haben wir es nicht mit dem Einfall eines vielleicht gutgläubigen britischen Jouina- listen zu tun, sondern mit dem Start xmes planmäßig^ 'geleiteten Hetzmanovers. Das geht schon daraus hervor, daß der Moskauer Rund- funk einige Tage zuvor eine ähnliche Lugenmel- Lung Ä Aether schickt- unb sich habet sogar nidit scheute, den Namen des Generals von Reich e n a u zu nennen, die Pariser Blätter unb Oeuvre" haben bie Moskauer Lugen begierig aufge'griffen unb nun kommt das Londoner "News Ehronicle". Aber was sich Moskau wegen seiner Isolierung vom übrigen Weltgeschehen gestatten kann, darf der mit Sowjetrubeln bestochenen ,,News Ehronicle" nicht erlaubt werden. Hier muß man vorsichtiger sein, hier muß wan die giftige Speis demokratisch verhüllen, um sie der Menschhett als „objektiven Bericht" servieren zu können Em oft erprobtes, hinterlistiges, aber auch gefah.liches Spiel, das sich die zu einem Stutzpunkt der lubifd)- bolschewistischen Weltrevolution erniedrigte ,.Mero-> Ehronicle" hier erlaubt! Denn es wird nut e n KSÄS? ™r.S SÄ-t; nzvoll verlaufenen ten hatten sich rd. Rheinstadion ein- ger. ,it einer W«-°°- sieg w W- ' IM bei S . Feldwebel » rfU * Meter an. krschetn, täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild - Die Scholle monat$«Be$ug$prel$: Mit 4 Bellagen RM.19S Ohne Illustrierte e 1.80 Zustellgebühr . . . - 25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt 8enlfprechanschMffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Gieheo postfchecklonlo: granlfurt am Main 11686 Jr-iwilligen-Flieg-r mit 1S0 an,barunter 120 Gefallene, 21 Gefangene und 9 Vermißte. Die Zahl der feit Beginn der Kämpfe bis heute von den Freiwilligen-Flieaern a b g e s ch o s s e nen rot; spanischen Flugzeuge betragt insgesamt 58 0 Maschinen. Die römische Abendpresse ver- Brandherdes bemühen. ( So lieaen die Ursachen des Dolchstoßes, den em enÄisch geschriebenes Blatt im Auftrage Moskaus Qeaen den europäischen Frieden führte, klar zutag . (L9 »aßt Stalin und seinen jüdischen Beratern nicht, daß sie ihr bolschewistisches Aktionszentrum m Westeuropa verlieren sollen, es pastt chnen mch. baf, bas spanische Volk eine f™%nTfi* (»™ber" werben will es paßt ihnen nicht, daß sich Lyamver Iain mit Mussolini verständigt, und deshalb wird den marxistisch-volksfrontlerischen Hllfstruppen m Gngla™unbSrantreid) ein Wttel in die ^ gegeben, um neben bem Frieben auch bie Automat ber eigenen Regierung zu zerschlagen. Dom b-utsch-n Gesichtspunkt aus bleibt e. nur zu bebauern, bah es ber englische Staat noch ™ mer für vereinbar mit seiner Würbe unb auch mit seinen internationalen Pflichten n»e ut Friebensibealen hält, baß em berarhges ®tfttraut roie bie „News Chroniele" auf bem »oben ber bru tischen Inseln gebeihen kann, zumal zahlreiche Briefe, bie Snglänber in ben letzten Wo>h°n °n ihr- beutsche Bekannten richteten zeigen, I nung bes anftänbigen Englanbers weit abruckt von bieser gefährlichen Giftmischerei einer gewissen M preffe.Äs im Jahre 1937 bie Marokko-Luge auf. tauchte, ba hat es nicht allzu lange gebaue . auch bas amtliche Englanb bie,em «reu°lm°rchen den Garaus machte. Hassen wir, baß nunmeyr bi- Demokratien Mittel unb Wege finben, um solche verbrecherischen Mechoben in Hrer Presse end gültig zu unterüinben.______ n- r Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bls8l /.Uhr desD ormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text- anzeigen von70mm Breits 50 Rpf..Platzvorschrift nach vorh.Dereinbg.25°/<» mehr. Ermäßigte Grundpreise: Stellen,, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf.. Familienanzeigen,Bäder-,Unterrichts-u. behordlicheAnzeigenSRpf. Mengenabschlüsse Staffel B Wie DRV. zu dieser Veröffentlichung des „News Ehronicle" von zuständiger Seife erfährt, handelt es sich bei dieser angeblichen Vorlesung eines deutschen Offiziers vor Führern der Partei um eine ebenso plumpe wie unverschämte Lüge, die nur zu dem niederträchtigen Zweck erfunden wurde, eine neue hetz- und Lügenkampagne gegen Deutschland zu entfesseln. Paris, 12. Juli. (Europapreß.) Mimsterprasi- ; dent Dalabier hat bei einem von ber Prooen- , ,-alischen Vereinigung veranstalteten Bankett eine , Rebe gehalten, in ber er auch Ausführungen über das deutsch-französische Verhältnis machte. Er sagte. Dor einigen Monaten schienen die Ereignisse^ bie sich in Mitteleuropa ab spielten, den Frieden Europas einer schweren, gefährliche n P r ob e zu unterwerfen. Indessen konnte die Durchbrechung des Gleichgewichts die die Volker einer nicht wieder gutzumachenden Katastrophe entgegenzuführen schien, vermieden werden, dank dem Zusammenwirken des guten Willensauf allen Seiten, wo die stiedliche Entschlossenheit Englands und Frankreichs derjenigen der anderen Nationen begegnete und e-ben- o — ich habe die Pflicht, dies auszusprechen - auch derjenigen Deutschlands. Ich will bei dieser Gelegenheit gerne hmzufugen, daß die französische Regierung den fnedlichen Zielen zu denen der deutsche Kanzler sich.immer bekannt hat, Vertrauen entgegenbringen wollte. Der französische Beitrag zu den Werken der Versöhnung, die sich auf beiden Seiten ku^dgaben, war um so aktiver, um so aufrichtiger und dauernder, als unsere feierlichen Verpflichtungen gegenüber der Tschecho - Sl o w a k e i für uns eine heilige unb unumgängliche Angelegenheit smd. Die französische Regierung wie das ganze ’ französische Volk sind in der Tat gleichmäßig von dem Wunsche beseelt, daß diese Verpflichtungen [ niemals praktisch Gestalt gewinnen sollen und daß : Frankreich andererseits niemals sein Wort zu ver- ' leugnen haben werde, wenn diese Hoffnung ent« ’ täufcht werden sollte. Freiwillige" der internationalen Brigaden als Spanier getarnt in rotspanische Regimenter eingereiht. über chweden. 5en dank des. 'äusammenspi^ ebenfalls im n von 3 n ^'ederländex ibe. ■troftrunbe in« Nu« * Platz, wis &ur9' und erneuf »*ber Sieqtt ^checho-Slorvakei, Sudetendeutschen lrd) einen 12:10 « K Polen 8-W standen 'N zegenübev (s.ö) Toren. Platz. 'nntagnachmittag Zuschauern einen Kampf um Öen 3eben antraten. ) unb sicherte sich Schweiz rr ig ir dieses rassige lung als Weltbeste SchMiz zog die t ihres Könnens, ir einen Entscheid gab es in diesem i Platz nur eine der ersten Minute1 nd der wurfgeMl' nis nach Belieben Schweizer wurden /gehalten, die Würfe hielt Ter- jeidjnete fid) ienffürmer mach- let Vorbereitung ie übrigen Tor- eiüq (5), Klingler , (2) und Hamme- Taten zu sein. Almeria als Sicherhettshasen von England abgelehnl. London, 13. Juli. (Europapreß.) Der Vorschlag des Generals Franco, den der sowjet- spanischen Mittelmeerküste gelegenen Hafen Almeria als Sicherheitshafen für die nichtspanische Handelsschifsahrt in Aussicht zu nehmen, ist nach einem Bericht der „Times" von der englischen Regierung ab gelehnt worden. Man habe diese Frage mit dem englischen Generalbevollmächtigten in Burgos, Sir Robert Hodgson, sowie mit den englischen Schiffahrtskreisen erörtert unb sei,zu bem Schluß gekommen, baß der kleine Hafen Almeria denAnforberungennichtgenüge. Weiter sei auch der von General Franco gestellte Anttag, Benzin und Lastkraftwagen in die Liste des Nichteinmischungsausschusses über Konter- bände aufzunehmen, abschlägig beschie- d e n worden, da die Genehmigung dieses Antrages nach internationalem Recht die Zubilligung der Kriegführendenrechte an General Franco bedeutet ' hätte. wicyngen ..... - r, in den internationalen Brigaden herrsche groß Empörung, da diese ständig als Stoßtrupps pausenlos eingesetzt wurden. Auch wegen ^ Nichtbezahlung der versprochenen Vergütungen sei die Unzufriedenheit sehr groß. Die Nachricht vom englischen Projekt über die Z u r u ck z i e h u ng de Freiwilligen habe in der internationalen ^Brigade große Freude ausgelöst, da die mefttevi Frei- williaen nur gelungen bei ben Bolschewisten blieben. Seit einem Monat würben all en Ausländern unter Vorwänden bie Ausweis- pa piere entzogen. Dafür erhielten sie neue Ausweise, bie auf einen geläufigen spanischen Namen lauteten sowie die s P a nis ch e Nationalität d-s Inhabers bezeugten. Alle rm ternationalen Brigaden seien bis auf Zwei a u f ge löst worden. Die Mitglieder der aufgelösten Bn gaben würden unter 11) re n ne u en \ p a n scheu Namen i n r o t s p a n i s ch e R ß g\ i m en- t er einqegliebert. Die verbleibenden zwei Briaaden sollten nur zur Täuschung einer etwaigen Kontrollkommission dienen. Durch diese men babe du großer Teil ber Ausländer sede Hoff- nuna verloren, in die Heimat zurückkehren zu können.^ Deshalb nähmen auch die Ueberlaufer ständig zu. 120 italienische Flieger fielen bisher in Spanien. re 19 er..« lDNB.) Die Agentur Stefani aibt di?* 3um.lL Mi in Spa- Verluste ber tta11e m (cf)e n Paris, 13. Juli. (DNB. Funkspruch.) Ein Teil der Pariser Morgenpresse bringt die außenpolitischen Ausführungen des Ministerpräsidenten Dala- dier und hebt ganz besonders seine Erklärung ittier die Haltung Deutschlands in ber tschecho-slowakischen Frage hervor. Daladier habe, so schreibt der „I o u r", von ben friedliebenden Menschen aller Länder unb Völker gesprochen, bie sich auf den Schlachtfeldern schätzen gelernt hätten. Man verstehe, daß Daladier dabei auch im Gedanken an Deutschland gesprochen habe. Die Hoffnungen, Die die Rede Daladiers erzeugen könne, dürften aber auf keinen Fall vergessen lassen, daß die französische Stärke bie erste Bedingung für den Frieden sei. — Die kommumfttsche „L'Humanitö" ist felbstverftandlich mit der Rede des Ministerpräsidenten unzufrieden und mitz- billigt vor allem die an Deutschland gerichteten * 9Rnrte Daladiers. scheu Armee ignorieren könnten. 3n feiner Vorlesung habe ber deutsche Offizier enthüllt, daß das Ziel der Einmifchung in Spanien das fei, in einem als unvermeidlich angesehenen Kriege Großbritannien und Frankreich in die Zange zu nehmen. Der Offizier habe gesagt, daß die Batterien in der Nähe von Algeciras und gegenüber Gibraltar große Dienste leisten würden, wenn es dazu komme, die englisch- französische Lebenslinie zu durchschneiden. Weiter habe er gesagt, daß mau den Grundstein für eine Kampffront gelegt habe, die tests deutsch, teils itatteriisch, teils nationalspanftch längs der Pyrenäen gegen Frankreich laufen wurde Das sei verteufelt offen und beschranke sich nicht aus England und Frankreich allein, sondern ginge ebenso Portugal an, was durch Auszüge aus dieser angeblichen Vorlesung nachzuweisen versucht rmrd. Angesichts dieses Beweismaterlals Lains Regierung ^ner schuldhaften V ° r N ° ch, l ° f iig uns brr t. <6 e S «. en . • London, 12. Juli. (DNB.) Die englische Zeitung „News Ehronicle" bringt tn großer Aufmachung die angeblich wörtliche Wiedergabe einer Vorlesung, die ein sehr hochstehender deutscher Offizier vor Führern der Partei über Deutschlands angebliche Ziele in Spanien gehalten habe.» Danach habe Deutschland sich in Spanien eingemischt, um es als Prüffeld für Deutschlands militärische Methoden zu benutzen, als ein Mittel, um lebenswichtige Stellungen zu erringen unb Englands und Frankreichs Strategie in einem möglichen Krieg schon im voraus zu durchkreuzen. Der Offizier habe angeblich weiter gesagt, daß das deutsche Ziel Darauf hm- austaufe, Portugal von England zu trennen. Notfalls könne die mächtige Armee, die Franco nach einem Siege in Spanien haben werde hierfür in die Waagschale geworfen werden. Unterstützt von der weitverbreiteten. Stimmung m Portugal zu Gunsten eines nationalistischen Spaniens, würde diese Armee in der Lage sein, und zwar'wirksamer als diplomatische Mittel es fein könnten, in Portugal ein Regime an Die Macht zu bringen, das für Deutschland annehmbar sei. „News Ehronicle" bringt zu dieser ungtaub- Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen Druck und Verlag: vrühlsche Uuiverfilälsdnickerei «.Lange in Sietzen. Schriftleitvng und Seschästrftelle: Schulftratzr 7 1 ^nnen 'Ni 'ßorCQani JSen 2 den „Vertrauen in die Zukunst." Zusammenwirken des gutenWittenS aufatten Seiten zurErhattung des InedenS Regelung zwischen den Völkern, die auf den Schlachtfeldern gelernt haben, sich zu achten. ll:s gilt nun, einen besseren Gebrauch zu machen von der vereinten Kraft, die in bem gegen- fettigen Verständnis und der Organ t > Ration d e s Friedens liegt. Ich glaube aufrichtig, daß durch diese Methode dem Leiden und dem Elend ein für allemal ein Ende gemacht werden kann, die das Leben der Menschen in so zahl- reichen Ländern so schwer und bitter gemacht haben. Ich bin mir weder über die eigenen Schwierigkeiten, noch über die Kompliziertheit der Probleme im unklaren, die die französische Regierung losen muß. Ich weiß wohl, baß viele uns vorwerfen, daß wir zu lange brauchen, um einige jener Wunder zu erfüllen, wofür es im sozialen Leben bisher kein Beispiel gibt." Die Rede Daladiers ging bann auf die finanziellen Probleme Frankreichs ein und wandte sich gegen die Verbreiter von Paniknachrichten, um bann alles aufzuzählen, was die Regierung zur finanzieren Wiederaufrichtung und zum Schutze der Erzeugung getan habe. dem Formation, die im Wuppertal wurde. Ueber diesen Fund, der ein Novum darstellt, da man in dieser Formation bisher keine Bildhauer Ruggeri geschaffen. Kunst und Wissenschaft. Tagung der Paläonkologischen Gesellschaft. Der Jugendführer des Deutschen Reiches, Baldur von Schirach, stattete dem Parteisekretär Minister S t a r a c e einen Besuch ab und wurde von Außenminister Graf C i a n o empfangen. Am Abend war Baldur von Schirach Gast des deutschen Botschafters von Mackensen. Aus Anlaß der deutsch-französischen Wirtschaftsoerhandlungen gab der französische Handelsminister G e n t i n ein Frühstück, bei dem der deutsche Botschafter Graf Welczeck die deutsch-französischen Unterhändler, der französische Arbeitsminister R a m a d i e r und eine Reihe hervorragender Persönlichkeiten des französischen politischen Lebens Gäste des Handelsministers waren. .. türkische Flottenabordnung wird ßch nach England begeben und hier, wie im Wie der „Paris-Soir" meldet, wird König Leopold III. von Belgien im Oktober nach Paris kommen, um der Einweihung eines Denkmals für seinen Vater, König Albert I., beizuwohnen. Das Standbild König Alberts soll auf dem berühmten Concordeplatz aufgestellt werden. englisch-türkischen Kreditabkommen vorgesehen, über den Ankauf von mehreren Zerstörern verhandeln. Die Abordnung steht unter Führung des Unterstaatssekretärs im türkischen Derteidigungs- Ministerium Oberst Said Alman. * Drei amerikanische Schlachtschiffe werden zu einem Besuch in P l y m o u t h erwartet. Es handelt sich um die beiden 27 000-Tonnen- Schlachtschiffe „New York" und „Texas" sowie um das 26 000-Tonnen-Schlachtschiff „Wyo - m i n g". Der französische Ministerrat genehmigte verschiedene Auszeichnungen anläßlich des Nationalfeiertages am 14. Juli. Der französische Botschafter in Berlin, Francois Poncet, wurde zum Groß- ofsizier der Ehrenlegion ernannt. * Zur Erinnerung an den Besuch Mussolinis in Libyen und an seine große Rede an die Mohammedaner wird in Tripolis ein großes Reiterstandbild des Duce von über drei Meter Höhe zur Aufstellung kommen. Das Denkmal wurde von Die Deutsche Paläontologische Gesellschaft, die in Bayreuth tagt, beschäftigte sich mit einer Reihe urzeitlicher Organismen, die man in der letzten Zeit entdeckt hat. Besondere Beachtung verdient eine Jn- sektenfährte im Devon, der ältesten geologischen 1 " ausgefunden Musterbetrieb Deutschland! Das Ziel des jährlichen Leistungskampfes. Frankreich teilt die Besitzergreifung der Paracel-Inseln in Tokio mit. Japan fordert Zurückziehung der Besatzung und Klärung der Besitzrechte. • Jnsektenversteinerungen gefunden hat, berichtete Dr. [ Schmidt von der Universität Göttingen. Ausführlich schilderte Dr. Voigt (Halle) die Funde : im Geisel-Tal zwischen Merseburg und Halle. ' | In die Kohle eingebettet fand man hier ein crgie- i biges Lager von Knochenüberresten einer tropischen - Tierwelt, deren Erforschung unsere Kenntnis von : der Fauna der Urzeit sehr erweitert hat. Zum 1 ersten Male wurden auch Insekten entdeckt, deren 1 Weichteile noch erhalten waren. Man rechnet damit, • bei dem Abbau dieses Vorkommens für die Ur- : geschichte unserer Pflanzenkrankheiten neues Mate- • rial zu finden. Tagung der Goethe-Gesellschaft und der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft. Vom 27. bis 30. August findet in Frankfurt am Main aus Anlaß der Uebernahme des ■ Goetheh>auses als Dichterstätte durch das Freie Deutsche Hochstift vor 75 Jahren eine Tagung der Goethe-Gesellschaft und der Deutschen Shakespeare- Gesellschaft statt. Die Veranstaltungen sehen einen Vortrag von Professor Beutler: „Johann Heinrich Füßli als Maler des Sturm und Drang", eine Festansprache durch Professor Franz Koch (Berlin): „Vergangenheit und Gegenwart in Eins" und einen Vortrag von Professor Hans G l u n z : „Shakespeares Staat" vor. Ferner wird die Verleihung des Goethepreises der Stadt Frankfurt mit Ansprachen des Oberbürgermeisters und des Preisträgers erfolgen. Das Städelsche Kunstinstitut zeigt eine Ausstellung „Die Kunst der Goethezeit." Aus aller Wett. Sechs Todesopfer eines Autobusunglücks bei Aachen. 3n der Orkseinfahrt der Gemeinde haaren vor den Toren der Stadt Aachen fuhr ein Omnibus aus Hannover auf der abschüssigen Straße eine Radfahrerin an, geriet über den Bordstein hinaus und streifte ein Haus. Bei dem Anprall wurde die rechte Seite des Wagens aufgerissen. Fünf Fahrgäste waren sofort tot, auch die 18jährige Radfahrerin büßte ihr Leben ein. Die übrigen 20 Fahrgäste wurden sämtlich verletzt, teilweise schwer. Der Fahrer, der behauptet, daß die Bremse versagt habe, kam mit einer Kopfverletzung verhältnismäßig glimpflich davon. Unter den Token befindet sich auch der Bürgermeister der Stadt Peine. Bei den Teilnehmern an der Fahrt handelt es sich um ehemalige Kriegsteilnehmer und Angehörige von Kriegsteilnehmern, die eine Fahrt nach den Schlachtfeldern in Belgien unternehmen wollten. Sie stammen sämtlich aus der Gegend von Hannover, Peine und Hildesheim. Der Anprall an das Haus war so stark, daß das Haus sofort abgesküht werden mußte. Oie Zips von schwerem Unwetter heimgesucht. Die 3tps. die vorwiegend von Deutschen bewohnte Landschaft an der Hohen Tatra in der nörd- lichen Slowakei, wurde von einem schweren Unwetter mit Hagelschlag heimgesucht. In Leutschau und der Umgebung sind die Felder schwer beschädigt worden. Im Zipser Neudorf und in dem Ort Kirch- drauf sind wohl die Verwüstungen am schwersten. Der Fluß trat aus den Ufern und hat den Erdboden samt der Ernte weggeschwemmt. Große Schäden richteten auch mehrere Blitzschläge an. Ein junges Ehepaar aus Prag wurde auf einem Ausflug von dem Unwetter überrascht. An einer steilen Stelle erschrak die Frau vor einem in der Nähe einschlagenden Blitz und stürzte in die Tiefe, wo sie tot liegen blieb. In der Siedlung Rotenberg wurden drei Häuser vom Blitz getroffen, acht Häuser sind niedergebrannt. In Kirch- drauf wurde ein achtjähriges Mädchen von den Fluten weggeschwemmt. Die Eisenbahnbrücke über den Poprad wurde derart unterwaschen, daß der Verkehr durch Umsteigen aufrechterhalten'werden muß. Der Hagelschlag war so stark, daß an einigen Stellen die Straßen mit einer Eisschicht bis zu 20 Zentimeter bedeckt waren. Etwa 600 Stück Vieh und Geflügel sind erschlagen worden. Auf der Landstraße, die nach Rauschenbach führt, wurden große Bäume entwurzelt. In voller Kriegsausrüstung auf den Alante Rosa. Eine beachtliche Leistung vollbrachten 500 Al. pinis der Militärschule für Alpinismus in Aosta (Oberitalien), die gemeinsam sämtliche Gipfel des Monte - Rosa - Stocks vom Anzasca bis zum Sesia-Tal in voller Kriegsausrüstung mit Gewehren, Maschinengewehren, Bombenwerfern und Lebensmittelvorräten erkletterten. Im Zeittaum von weni» gen Stunden gelang es ihnen, den 10 Kilometer langen Kamm, dessen höchste Spitze 4600 Meter über dem Meeresspiegel liegt, zu besetzen. Der Aus- fahrt in Südchina gesperrt habe und die französische Regierung am 30. Juni durch die japanische Marineleitung hierüber unterrichten ließ. In diesem Memorandum seien gleichzeitig Maßnahmen für den Fall an gekündigt worden, daß die Lage eine Verschärfung der See- oerkehrssperre notwendig mache. Frankreich weiche Japans wiederholt gemachten Darstellungen aus. ,Llsahi Schimbun" fragt, ob dies der Weg zur Förderung der Freundschaft zwischen beiden Ländern sei, die Frankreich so oft beteuert habe. Der japanische Vormarsch aus Hankau. Schanghai, 13. Juli. (Europapreß.) Die japanische Luftwaffe hat am Dienstag einen Luftangriff auf Wutschang (gegenüber von Han kau gelegen) durch geführt. Etwa 65 Maschinen sollen an dem Angriff beteiligt gewesen sein. Obwohl die Chinesen mit ihren Flugabwehrgeschützen eingegriffen hätten, soll doch der durch die Japaner angerichtete Schaden beträchtlich fein. Viele militärische Anlagen sollen zerstört worden und etwa 200 Tote und Verwundete zu verzeichnen sein. Den japanischen Truppen ist es gelungen, das Westufer des Pojangsees zu erreichen. Sie Tokio, 12.Juli. (DNB.) In einer Note, die der französische Botschafter in Tokio am Dienstag dem japanischen Außenminister überreichte, teilt die französische Regierung offiziell ihre Besitzergreifung der Paracel-Inseln mit. In Ausübung ihres Hoheitsrechtes hätten die französischen Behörden in Jndochina vor kurzem Derwal- tungsbeamte und Polizisten dorchin entsandt. Frankreich werde die wirtschaftlichen Interessen Japans an den Paracel-Inseln, wie z. B. die Fischerei und den Abbau phosphathaltiger Düngemittel, nicht antasten. Wie Domei aus Hongkong meldet, sind in den letzten Tagen größere französische Flotteneinheiten in der Nähe der Paracel- Inseln zusammengezogen worden, die jede Bewegung der japanischen Flotte aufmerksam verfolgen. Ferner sollen bedeutende Mengen von Waffen, Munition und Lebensmitteln auf den Inseln aus- geschifft worden sein. Der Sprecher des Auswärtigen Amtes erklärte zu der französischen Note, daß der wichtigste Punkt, nämlich die Frage der staatsrechtlichen Zugehörigkeit der Paracel-Inseln nach wie vor ungeklärt bleibe. Japan halte es für wünschenswert, daß Frankreich die Besatzung zuruck- ziehe. Japan sei hinsichtlich der Sicherstellung der Rechte und Interessen japanischer Staatsangehöriger auf den Paracel-Inseln befriedigt. „Asahi Schimbun" meint, Frankreich habe anscheinend den Kernpunkt des japanischen Protestes gegen die Besetzung nicht verstanden ober nicht ver stehen wollen. Frankreichs Haltung sei unaufrichtig. Wenn Japan den Schutz der japanischen Unternehmungen auf den Paracel-Inseln verlangt habe, so sei bas eine Selbstverständlichkeit und von untergeordneter Bedeutung. Wichtig sei Japans Forderung auf Zurückziehung der Besä tz u n g s t r u p p e n , die Frankreich anscheinend einfach übergehen wolle. Tatsache sei, daß Frankreich eine „endgültige und vollkommene Besetzung" widerrechtlich durchgeführt habe. Die Besetzung widerspreche der Notifizierung des französischen Botschafters in Tokio vom 18. September 1937, wonach Frankreich die Paracel-Inseln weder besetzen noch anektieren wolle, bevor die Frage der Z u g e h ö r i gk e it zwischen Frankreich und China endgültig geregelt sei. Deshalb bedeute Frankreichs Vorgehen einen Vertrauensbruch. Außerdem ignoriere Frankreich die Tatsache, daß Japan feit dem letzten August die Kü st e n f ch i f f - D-r Führer empfing gelegentlich feines Mün- chener Aufenthaltes den Generalsekretär im türkischen Außenministerium, Exzellenz Numan M e- C V 9 ra1- Am Abschluß an den Empfang u M9 m b(;r. ®eneralfetretar das Braune Haus und die Parteibauten am Königlichen Platz. In sei- ner Begleitung befand sich der türkische Botschafter in Berlin, Exzellenz Hamdi Arpag. J stehen nur noch sieben Kilometer vor Kiukiang. Trotz hartnäckigen chinesischen Widerstandes dauert der japanische Vormarsch an. Die japanische Kriegsmarine hat bereits die Befestigungen innerhalb der Stadt Kiukiang unter Feuer genommen. In der Stadt sind Schützengräben ausgehoben, Stacheldrahtverhaue gelegt, Spanische Reiter aufgestellt und an Straßenkreuzungen Sand- sackbarrikaden errichtet, hinter denen Maschinengewehre in Stellung gebracht sind. Man muß also damit rechnen, daß es noch innerhalb der Stadt zu Kämpfen kommen wird. Der größte Teil der Bevölkerung hat die in Dunkel gefüllte Stadt bereits verlassen. Die Elektrizitätsversorgung ist unterbunden. Die vermögenderen Chinesen sind in das nahegelegene Luschan-Gebirge geflüchtet. In K u l i n g, dem Sommeraufenthalt der Europäer, wurden Flüchtlingszonen errichtet, die unter der Aufsicht der Ausländer stehen. Mehrere zehntausend Chinesen haben hier Schutz gesucht. suchungsgerichtes reiche. Der Sprecher des Hauses stellte sich auf den Standpunkt des Ministerprä- jidenten und machte damit die Einbringung von Anträgen gegen den Kriegsminister unmöglich. Winston Churchill erklärte, er verstehe es nicht, daß man den Militärgerichtshof allein verantwortlich mache und nichts gegen den Kriegsminister sage. Er sei erstaunt, daß sich der Kriegsmmister nicht vor seine Untergebenen stelle. Churchill gratulierte dem Premierminister zu feiner Haltung, mit der er die parlamentarische Tradition aufrechterhatten habe. Schließlich feierte Churchill die Tatsache, daß das Parlament sich in dieser Angelegenheit gegenüber der Exekutive durchgesetzt habe. Der Sonderausschuß des Unterhauses zur Untersuchung des Falles Sandys vernahm den Ministerpräsidenten, den Kommandanten der 51. Lufttvehrbivision, Generalmajor Sir Frederic Pile, und den Generalstaatsanwalt Sir Sonald Somer- vell. Ueber das Ergebnis dieser Vernehmungen wurde bisher noch nichts bekannt. — Heute wird Kriegsminister oHre Belisha noch einmal vernommen werden. jeder einzelne Betrieb doch bestimmte sozialpolitt- sche und wirtschaftliche Aufgaben zu lösen, die vielfach nur einmalig gegeben, also nur für den betreffenden Betrieb zugeschnitten sind. Die Betriebe müssen darum gewissermaßen individuell ge- wertet werden. Es ist z. B. ganz klar, daß in kapitalkräftigen Riesenbetrieben folgende Punkte leicht zu erfüllen sind: Gerechte Anpassung der Preise an die allgemeine Wirtschaftslage, Erhöhung -der Güte und des Gebrauchswertes der hergestellten Waren, besondere soziale Leistungen, Lohnverbesse- rungen, ausreichender Kündigungsschutz, Altersversorgung über die öffentlichen Leistungen hinaus, gute Arbeitsstätten, Ausgestaltung der Freizeit, Gewinnbeteiligung, Fürsorge für die Gefolgschafts- Mitglieder und deren Angehörige, Förderung des Wohnungsbaues. Aber die absolute Größe und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Betriebes sind gar nicht entscheidend, sondern der nationalsozialistische Wertmaßstab stellt die G e s a m t l e i st u n g eines Betriebes im Verhältnis zu den einmal gegebenen Bedingtheiten unter das Urteil. Dabei wird darauf gesehen, ob Betriebsführung und Gefolgschaft sich in der Betriebsgesamtheit durch freudiges Mitschaffen auszeichnen und so beweisen, daß der Betrieb im Sinne des Nationalsozialismus sich ein- gliedert in die Wirtschaftsführung unter dem Vierjahresplan. Gerade die Verleihung der Auszeichnung „Nationalsozialistischer Musterbetrieb" an Betriebe, die sehr unterschiedlicher Struktur sind, zeigt, daß die Wertung des Leistungskampses nach gerechtem Maß erfolgt. Im letzten Jahr haben die am Leistungskampf beteiligten Betriebe insgesamt 785,8 Millionen RM. über das gesetzlich vorgeschriebene Maß für So- zialleistungen aller Art aufgewandt. Dieser gewaltige Betrag ist Nicht, wie liberalistische Wirtschaftler vielleicht urteilen mögen, der „Wirtschaft" entzogen worden, sondern er ist d i e beste Kapitalanlage, denn er förderte die Kraft und Wohlfahrt dessen, der die Arbeit leistet, des Schaffenden. Die Erfolge der nationalsozialistischen Arbeitsverfassung, die auf der sozialen Selbstoerantwortung und der ihr entsprechenden Arbeitsleistung beruhen, zeigen deutlich, daß der Leistungskampf der Betriebe in seiner jährlichen Wiederkehr in immer stärkerem Ausmaß dem Ziele nahekommen wird, das uns der Führer gesteckt hat: Ganz Deutschland ein Musterbetrieb! D.S. Weiter steigender Bedarf an Arbeitskräften. Besonders starker Facharbeitermangel im Metall- und Baugewerbe. Berlin, 12. Juli. (DNB.) Die Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung teilt mit: Der Bedarf der deutschen Wirtschaft an Arbeitskräften ist im Juni weiter stark gestiegen. Die Zahl der beschäftigten Arbeiter und Angestellten betrug Ende Juni über 20 Millionen und weist damit einen bisher noch nicht erreichten Höchststand auf. Gegenüber dem gleichen Zeitpunkt des Vorjahres (18 941 000) ist ein Zuwachs von 1 064 000 Beschäftigten zu verzeichnen. Charakteristisch für den zunehmenden Mangel hauptsächlich an männlichen Arbeitskräften ist die Tatsache, daß die B e s ch ä f - tigung von Frauen gegenüber dem Vorjahr verhältnismäßig stärker (plus 6,4 v. H.) als bei den Männern (plus 5,3 v. H.) zugenommen hat, obwohl der vermehrte Bedarf an Arbeitskräften gerade in den typisch männlichen Berufen (Metall- und Maschinenindustrie, Baugewerbe) auftritt. Einer Zunahme der Beschäftigten um etwa 150 000 im Juni steht eine Abnahme der Arbeitslosen um 46 000 gegenüber. Don den Ende Juni bei den Arbeitsämtern noch gezählten 292 000 Arbeitslosen waren nur mehr 2 8 0 0 0 voll einsatz - und zwischenbezirklich ausgleichsfähig. Ein Teil davon war am Stichtag im Wechsel der bisherigen uni) der neuen Arbeitsstelle begriffen. Die Zahl-der nicht voll einsatzfähigen Arbeitslosen (126 000) ist im Juni wieder erheblich zurückgegangen. Besonders stark ist der Facharbeitermangel im Metall- und Baugewerbe. Die Arbeitsämter sind besttebt, die geringen noch vorhandenen Kräftereserven zu erfassen sowie im Benehmen mit den Bettiebs- führern die vorhandenen Arbeitskräfte möglichst wirtschaftlich einzusetzen. Im Land Oe st erreich konnten im Juni 76 000 Arbeitslose, das sind 22 v. H. der Arbeitslosen, wieder in Arbeit gebracht werden. Damit verringert sich der Stand an Arbeitslosen Ende Juni auf 275 000 (161000 männlich, 114 000 weiblich). Seit dem Umbruch konnte also die Arbeitslosigkeit bereits um mehr als die Hälfte vermindert werden. Die Zahl der unterstützten Arbeitslosen belief sich Ende Juni auf 190 000. Deutschland einstweilen nicht mehr Käufer auf dem brasilianischen Markt. Berlin, 12. Juli. (DNB.) Die Santo d o Brasil hat Ende Juni den Ankauf von Berre ch n u n g s m a r k, die aus den deutschen Käufen anfallen, vollkommen e i n g e st e l l t. Dadurch ist es Deutschland einstweilen unmöglich gemacht worden, noch weiter als Käufer von Kaffee, Tabak, Kautschuk, Holz, Fleisch, Drangen, Bananen usw. auf dem brasilianischen Markt aufzutreten. Deutschland ist infolgedessen gezwungen, diese Erzeugnisse, sowest es nicht überhaupt aus sie verzichtet, aus anderen Ländern zu beziehen, wo bereits größere zusätzliche Käufe von Waren dieser Art getätigt werden. KomwunistischerBürgermeisterinprag Prag, 12. Juli. (Europapreß.) Zum Stellvertreter des Oberbürgermeisters von Prag wurde das Mitglied der Nationalen Vereinigung, Dr. Stu la, wiedergewählt, zum zweiten der Sozialdemokrat I e r s ch a b e k und zum dritten derKommunist Dr. Drbensky. Damit bekleidet ein Kommunist zum erstenmal das Amt eines Prager Bürger- Meisters. Bei den Wahlen in den Stadttat behielten die Prager Deutschen ihre Vertretung, doch erhielt das Mandat entsprechend dem Wahlergebnis Universitätsprofessor P fitz n er von der Sudetendeutschen Partei, während es bisher in den Händen der Deutschen Demokraten war, die bei den letzten Wahlen nicht mehr selbständig auftreten konnten und trotz ihres Wahlbündnisses mit den deutschen Marxisten nicht einmal einen Sitz in der Gemeindevertretung erhielten. Neue tschechische Provokationen in Prag Prag, 12. Juli. (Europapreß.) Am Dienstagnachmittag wurden zwei Junglehrer und eine Jung- lehrerm auf dem Wenzelsplatz in Prag von der Menae angegriffen, die ihnen ihre Wanderjoppen und weißen Strümpfe herunterzureißen versuchten. Der zu ällia vorübergehende Kreisamtswalter der Sudetendeut- schen Partei, Walter Ludwig aus Benisch, forderte einen in der Nähe untätig stehenden Verkehrs- poli3iften auf, gegen die Menge einzuschreiten. Mit der Erklärung, daß er n i ch t D e u t s ch v erst e h e , lehnte dieser anfänglich jedes Eingreifen ab. Die Menge wandte sich dann gegen Ludwig dem sie das Parteiabzeichen herunter- riß. Erst hierauf machte der Wachmann den Versuch, Ordnung zu schaffen, zumal sich unterdessen eine mehrhundertköpfige Menge angesammelt batte Mittlerweile vermochten sich die Angegriffenen in ein Geschäft in Sicherheit zu bringen, wo ein Protokoll ausgenommen wurde. Ein ilebungsflug Mussolinis. Rom, 12. Juli. (Europapreß.) Am Dienstagvormittag unternahm Mussolini von dem Flugplatz Guidonia aus einen längeren Uebungs- Alljährlich am 1. Mai, am Nationalfeiertag des deutschen Volkes, zeichnet der Führer die betriebe aus, die als „nationalsozialistische Musterbetriebe" den Gedanken der Betriebsgemeinschaft im Sinne des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit und im Geiste der Deutschen Arbeitsfront auf das vollkommenste verwirklichen. Diesen Zweck des jährlichen Leistungskamvfes verkündete der Führer in einer Verfügung vom 29. August 1936. Ein nationalsozialistischer Musterbetrieb ist berechtigt, die Flagge der Deutschen Arbeitsfront mit goldenem Rad und goldenen Fransen zu führen. Außerdem werden anderen Betrieben Gaudiplome Überreicht. Schon im ersten Jahr traten 84 000 Betriebe in Wettbewerb, von denen 103 als Musterbetrieb ausgezeichnet wurden und 16 000 das Gaudiplom für gute Leistungen erhielten. In diesem Jahr wird erstrebt, daß die ganze Wirtschaft an dem Leistungskampf teilnehme. Vor allem sollen auch die kleinen und klein st en Betriebe mitmachen. Für die Kleinbettiebe hat Dr. Ley ein besonderes Leistungsabzeichen geschaffen. Mit diesen Leistungskämpfen wird der Begriff der Arbeit ethisiert. Nicht das Kapital, sondern die Arbeit schafft die Wohlfahrt einer Nation, und selbst der als Vorkämpfer der liberale stischen Weltanschauung zu Unrecht verschriene Volkswirt Adam Smith schrieb in seinen „Untersuchungen über die Natur und die Ursachen des Reichtums der Nationen", die 1776 erschienen und noch heute von den Engländern als klassisch angesehen werden, die Sätze (I. Buch, 5. Kapitel): „Die Arbeit ist, weil sie sich nie in ihrem Werte verändert, allein der endgültige und wirklich e Maßstab, nach dem der Wert aller Waren zu jeder Zeit und an jedem Ort geschätzt und verglichen werden kann. Sie ist der wahre Preis dieser Waren; das Geld ist nur ihr Nominalpreis." 9m Gegensatz zum liberalistischen und marxistischen System gilt es, das neue Arbeitsdenken in die Tat umzusetzen, d. h. die Produktions- und Werkstätten immer mehr im nationalsozialistischen Geist aufwärts zu entwickeln. Es ist offenkundig, daß die sehr unterschiedlichen deutschen Betriebe nicht über einen Kamm geschoren werden können. Abgesehen von der Verästelung der verschiedenen Wirtschaftszweige denen die einzelnen Betriebe dienen, der KapitMsumme, mit der sie arbeiten, den geographi- üven Berhättnissen, unter denen sie sich entwickelten, dem Unterschied in den Größen und in der Technisierung Handwerksbetriebe, Fabriken usw., hat flug mit einem dreirnotorigen Born-I x'JU93£u$- überflog die tyrrhenische Küste und das Gebiet der ehemaligen Pontinischen! bumpse. Auf dem Ruckweg überflog er Terracia unö Vittona und landete nach etwa zwei Flug- unden wieder in Ouibonia. Hier ließ er sich einige Uebungssluge mit einem neuen Typ eines Jaao- rlug3euges oorführen und kehrte dann in den Palazzo Venezia zurück. Meine politische Nachrichten. Der Führer und Reichskanzler hat den Oberst der Gendarmerie R o e 11 i g , Generalinspektor der Gen- darmerie und Gemeindevollzugspolizei, mit Wirkung Dom 20. April d. I. zum Generalmajor der Ordnungspolizei ernannt. Oie amerikanischen Weltflieger über Sibirien / M Mitte zwischen Omsk und Jakutsk) um 3.31 Uhr ka- Die neue Fernsprechverbindung Verlin-Mncheu PT» ÖUlvUJCl IIUIV ‘I* --- ' , . , :chs- gebracht, das Mikrophon und Lautsprecher zugleich Iber ist und die Uebertragung des Gesprächs besorgt, ichft | (Scherl-Bilderdienst-M.) pihpa bedeutenden 'Memmen uiviuipunuv-r •••• ,um mmoe len aoer ivqniu.uL mx« Auge sammeln tonn, das haben nicht nur tiefe Men. Fehlt dann nach der Willeoder die Mag- ickenkenner bei ersten Begegnungen spürbar ersah- 3U einer Korrektur des „ersten Ewdrucks , icyenreni"-l uv i « a _ . das nuch- ' _ :r? ..nbr llmftnnten aeradezu als ge- Von 2.30 bis 8.07 Uhr, der Nacht zum Dienstag, .<■ yr« lnd 4 stelle der Reichsrumd - Berlin, 12. Juli. (DNB.) Die Reichspost er- öffnete den Fernschsprechdienst zwischen der Reick— Hauptstadt und der Hauptstadt ter Bewegung ul eine Entfernung von über 650 Kilometer. Zunächst Unser Bild zeigt in der Fernseh-Sprechzelle den Rundfunksprecher, der als erster den prwaten Sprechverkehr mit seinem Münchener Kollegen aufnahm, dessen Bild auf der Prosektionswand links erscheint. An der Wand rechts neben dem Bildfenster sieht man das runde „Fernseh-Auge , das das Bild des Berliner Gesprächspartners nach München überträgt. Weiter rechts unten (vom Sprecher halb verdeckt) ist das Lauthor-Gerat an- . «2 rmi e_____t-_..».X Qr.it UtrtfptfT Moskau, 12. Juli. (DNB.) klieger Howard Hughes, der am Dienstag um > 15 Uhr MEZ. in Moskau eintraf, setzte (einen Z00 Kilometer lange Strecke bis Omsk bewäl- funkge ügte erineinemOhnehaltflug bi- 19 Uhr MEZ Er startete zum Weiterflug nach I a k u t s k um 1.37 (Ortszeit) und hat Krasnosars- (""2""""- d.P sen, die für Verlauf und Sicherheit des Fluges von größter Bedeutung waren. Für die Übertragungen ° «..„mAffnnfönhör otnnplpnr. chuna mit dem Haus des Rundfunks in Verbindung hielten. Howard Hughes hat diese Leistung des 9fhhriit+i der Verbm- 32^ Alaska das nächste Ziel der dic^das F^ugz^ug^auch^ beim Durchfliegen eines Der amerikanische Fairbanks auf Alaska das nächste Zi schweren Schnee- und Eissturmes ohne Unterbre- am Dienstag um amerikanischen Flieger * ,nn mit dem ^aus des Rundfunks in Verbindung MEZ. in Moskau einiraf, icwicu , , V sir T. « r\ « h «7t p T f p h p r e i cb 5 r um b « hielten. Howaro ^ugyes yai Z nad; zweistündigem Aufenthalt, fort. J>.e fttbu » f TelephoL-rbindung Deutschen undia' °k (Üngelähr die l fer Zeit dem Flieger Mitteilungen zukammen last | tannt. Glimmt der „erste Eindruck" ? Oie Psychologie beantwortet eine wichtige Frage. Don Dr. Kurt Knops. dann ist diefer unter Umstanden geradezu al- g°- fährlich anzusehen. von 16 Stunden 35 Minuten auf dem Pariser Flugplatz Flugzeugs. — (Associated - Preß - M.) Der erste Eindruck ist ter richtige". Für viele von uns bedeutet dieser alte Satz einen Grundgedanken ihrer praktischen Menfchem kenninis. Umgekehrt gibt e- allerdings auch Vorsichtige, die Angst vor derartigen Intuitionen" haben. Sie verweisen auf jene ,Blender", die je nach den Zwecken, die sie im Leben erreichen wollen, 'hre Farbe wechseln und damit den "ersten Eindruck verfälschen. Wer hat nun recht? Betrachten wir uns einige neue Ergebnisse etwas naher, die von ter Fachpsychologie über den Wert des „ersten Eindrucks" erzielt worden sind. Exakte Versuche. Verschiedene Psychologen haben sich nun in letzter Zeit damit beschäftigt, diese Frage mit aller n wendigen Gründlichkeit wissenAaftlich zu unter ^chem Hierbei haben sich bie Beobachter m erster Linie an das gehalten, was ihnen beim ersten E hrurf besonders auffiel, seien dies nun besondere körverliche Formen oder Auffälligkeiten in Ausdruck unb Gebaren. So hat man eine Gruppe von HZiL ^nschafi. -ti-n ^7,d°r- /?*9en. Aus- (Me) die Funde 2enbp und Halle. ,an h'er ein crqje. , !nla'5 °°n h°t. Zum ■’iun rechnet damit nens für die Ur. nten neues Mate. sellschaff re-Gesellschafl. . in Frankfurt Uebernahme des durch das Freie eine Tagung der ischen Shakespeare- ungen sehen einen ; r: „Johann hein- > und Drang", eine Franz Koch (Verwart in Eins" und Hans Glunz: ner wird die Der- >tadt Frankfurt mit ers und des Preis- : Kunstinstitut zeigt Goethezeit." Belt. tff Äu/obus- die«. neinde haaren fuhr ein Omni- i( der abschüssigen net über den Borb- is. Bei dem Anprall Hagens aufgerissen, n sofort tot, rerin buhte ihr rgäffe wurden samt- ier Aahrer, der be- igl habe, kam mit lahig glimpflich dach auch der Bürger- m Teilnehmern an im ehemalige Angehörige von it)tt nach den iien unternehmen . a05 t>n 6^ sheim. Der Anprall ß das Haus sofort m Unwetter Weit weniger gut als das Gesamtformat laßt sich die Intelligenz eines Menschen auf den ersten Blick hin richtig abschätzen. Die Psychologie warnt vor allem davor, Lichtbilder als Grundlage einer charakterologischen Beurteilung zu nehmen — aus dem begreiflichen G^nde weil Zumindest ber stark gefühlsbestimmten Menschen, deren Ausdruck ich stetig wandelt, das Bild nur einen momentanen Eindruck der Persönlichkeit wiedergeben kann. Zur Erkenntnis der geistigen Begabung gehört unbedingt eine geistige Fühlungnahme mit der zu prüfenden Persönlichkeit. Trotz dieser günstigen Ergebnisse sollte jedoch der erste Eindruck" in seinem praktischen Werte für die Men chenbeurteilung nicht überschätzt werden. Rezepte, die mit Sicherheit einem bestimmten Aus- druck einen ebenso bestimmten Charakter zuweisen könnten, gibt es eben nun einmal nicht, stets muß der einzelne Zug aus dem Ganzen der Persönlich- feit begriffen werden. Urteilt man gar lediglich auf Grund von Gefühlszuständen — Liebe und Haß ,auf den ersten Blick" gehören hierher — so haben diese Affekte : bestenfalls ben Wert von Signalen, die Annäherung oder Zurückziehung bewirken, nicht aber von zuverla sigen Ur teil en. flas beißt- Der „erste Eindruck" vermittelt bestenfalls eine „Marschrichtung", einen ersten Anhalt, um mit einem fremden Menschen zu werben. Darüber hinaus muß es zu einem aktiven Em bringen in den anderen Menschen kommen. Dazu aber reicht, auch bei sehr guten Menschenkennern bloßes Gefühl nicht aus: hier hat gedankliche Arbeit und wissenschaftliche Methode den fluchtigen Eindruck zu ergänzen und zu kontrollieren. Oie Bedeutung des ersten Eindrucks. Natürlich ist der ..erste Eindruck" weitgehend von der feelitdien Struktur des Beobachteten wie tes B-°bWs abhängig. Es gib. M-nsch-nu d.. »n Natur aus ein heiteres und strahlendes Wesen v sißen Die Absicht, ihre Miene zu verstellen hat. m ihrer Seele gar keinen Raum - so wie sie sind f.n np <^hre Seele liegt wie ein aufgeschlagenes zu lesen versteht. hl-- Diese Beispiele zeigen deutlich, daß der „erste Eindruck" sehr wohl imstande ist, über bloß äußerliche Zufälligkeiten des Gebarens zum Wesens kern der Persönlichkeit vorzudrmgen. Das innere Format, das Persönlichkeitsaewicht ist von den Psychologen bei einer verhältnismäßig großen Zahl von Versuchspersonen auf den ersten Blick richtig erkannt worden. Und Zwar. auch in ben Fällen, in denen eine betonte Bewußtheit bes Verhaltens über das wahre Wesen hrnwegzittauschen versuchte, also bei den „unechten Typen. Man hat auch in solchen Fällen, in denen die Versuchs- Personen bewußt einen bestimmten Andruck heiwor- rufen wollten, mit Sicherheit erkann, ob sich' hinter einem gepflegten Aeußeren, korrektem Benehmen und strammer Haltung eine ZErebige Persönlichkeit oder vielleicht eine in Wirklichkeit unsichere Natur oder ein „Streber" verbargen. Das Lichtbild kann lügen. Schon seit Jahrhunderten bemüht sich die Wissen- schaft, aus körperlichen Merkmalen Zuverlässige Rückschlüsse über seelische Dinge zu erhalten. Da-, geschah freilich zu Unrecht bann menn glaubte, aus einzelnen körperlichen Erscheinungen auf We senszüge geistiger und seelischer Art schließen«zu können Wir wissen heute, daß es durchaus falsch ift etwa die Farbe des Haares oder die Form ter Nase als Ausdruck eines bestimmten Charakters zu werten Dagegen lassen sich mit einer gewissen Sicherheit aV jene A u s d r u ck s b e w e g u n g e n deuten in denen sich unser seelisches Leben ausspricht'Wir sprechen durchaus mit Recht von einem offenen Blick, einem „verbissenen Mund , einem "verhängten Auge" usw. Daß sich die ganze ©e k - bedeutenden Menschen brennpunkthaft im Durch starkes Bremsen ins Schleudern geraten. In Wiesbaden wollten auf der Frankfurter Straße an der Erbenheimer Höhe zwei aus entgegengesetzter Richtung kommende Kraftwagen einen'Zusammenstoß mit einem aus der Fahrbahn geratenen Wagen vermeiden, gerieten aber durch das starke Bremsen ins Schleudern und rannten zusammen. Dabei wurde em 10 2ahre alter Junge getötet, fein Vater, sowie der Insasse des anderen Wagens verletzt. Erneut schwere Wolkenbrüche über Japan. Nach den Ueberschwemmungen der letzten Wochen wurde die Stadt Kobe erneut von außergewoyrn lief) schweren Wolkenbrüchen heimgesucht. Die durch die Fluten angerichteten Verheerungen sind wieder sehr erheblich und haben auch schwere Menschen- verluste gefordert. Nach amtlichen Berichten wurden 4 4 2' P e r s o n e n getötet und nahezu 5000 verletzt; 350 Personen werden noch vermißt. Eine holländische Kirche abgebrannt. Die St.-Dominicus-Kirche in Tiel ist durch Feuer vollkommen vernichtet worden. Der Brand entstand bei Ausbesserungsarbetten am Turm, wahrend gerade ein Trauergottesdienst in 1 r Kirche ftattfanb. Durch den starken Wmd ongefachl, stand der Turm innerhalb kurzer Zeit m Hellen Flammen die Johann auf das Kirchenschiff Übergriffen. Di- Kostbarkeiten der Kirche konnten gerettet wer- den. Die angrenzenden Gebäude, u. a. em Kranken- haus und eine Schule, mußten teilw-if- gercamü werden. Bon der Kirch- st-h-n nur noch die Außen- mauern. Ein Arbeiter auf Jamaica zu Tode gepeitscht. Der „Daily Telearaph" berichtet: In Kingston wurde ein englischer Polizist zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt, well er einen Arbeiter, der an den letzten Streikunruhen auf Jamaica teilgenommen hatte, o urcy a e peitscht hatte. Der Polizist wollte nähere Angaben über die Komplizen des Zelters er- langen. Der Arbeiter ist an den Folgen der Durch peitfchung gestorben. Deutsche Segelflieger in Amerika siegreich. Der Segelflugwettbewerb in Elm ir a brachte den deutschen Farben den Sieg. An dem Wettkampf waren 18 amerikanische Flugzeuge mit 57Enka- nischen Piloten und zwei deutsche Flugzeuge nut zw^ deutschen Piloten betetüat. Der deuksche Segel flieget Peter Riedel errang me höchste Punktzahl, klfret) Bayer wurde siebenter. Riedel gewann den Goldenen Bendix-Preis für die ^ße Strecke, fern den Preis für den Zrelflug nach Washington und den dritten Preis im Höhenflug. Versuchspersonen beobachtet, die sich häufig auf bie Lippen bissen wobei das Gesicht dem Beobachter zugleich horchend zugewandt blieb. Dieses Gebaren ist richtig — wie spätere objektive Nachprüfungen ergeben haben — als das Bestreben gebeutet war- ten, einer gewissen inneren Unsicherheit Herr zu werben. Das feste Aufeinanberpressen ber Lippen ist symbolischer Ausdruck für ben Willen, wenigstens nach außen als fest zu erscheinen sazulagen als Ausgleich für bie innere Unruhe. Auch m der hör dienten Zuwendung tes Gesichts spurt man etwas von dem inneren Zug nach Halt und Ferner wurden „Lippenbeißer beobachtet, bei denen tiefliegende Augen unb ein matter Blick besonbers au fielen. Hier handelt es sich um Personen deren ganzes Wesen „gehemmt" ist. Eine ^lche gebens- Unsicherheit verrät sich übrigens auch noch durch andere äußere Ausdrucksbewegungen. Bei Menschen, die dauernd mit den Augen zwinkerten und ich oft versprachen, konnte sehr häufig feftgeftellt werden, daß solch« Typen da- Leben mehr passw über sich ergehen ließen, als daß sie es entschlossen zu meistern versuchten. Eine andere interessante Gruppe stellten Versuchspersonen von besonders verbindlichem Wesen dar, bei denen es auffiel, daß sie ab und zu die Hände in die Hosentaschen steckten und mit ihren Ringen spielten. Das fpiefige Wesen deutete, wie der erste Eindruck richttg erkannte auf Persönlichkeiten hin, deren Wollen unb Zielstrebigkeit nicht klar war. »Echte" und »unechte" Typen. Mit 416 Kilometer in der Stunde von Paris nach London. Acht 3 a g b f I u g 3 e u g e b e r englischen Luftwaffe vom Typ Hawker-Humcane, tee an ten Vorführungen in Paris am vergangenen Sonntag teilgenommen hatten, gebrauchten für die Strecke Paris —Croydon 51 Minuten und unterboten damit den bisherigen Rekord um sechs Minuten. Die Flugzeuge flogen bis zum Militärflugplatz von Northolt, wo sie genau 55 Minuten noch dem Start in Paris ni°d-rging°n. Ihre Durchschnittsgeschwlndigkeit betrug 416 Kilometer in der Stunde. Schweres Unglück in einer Londoner Eisfabrik. Im Südosten Londons platzte in einer Eiskremfabrik das Hauptrohr der Ammonlak- Zuleitung. Die ausströmenden Gase verbreiteten sich mit großer Schnelligkeit durch die Fabrikraume. 250 Mädchen wurden von den Gasschwaden em- geschlossen. Diele sprangen in ihrer Verzweiflung aus dem Fenster, um sich zu retten. Mit Sauerstoffapparaten ausgerüsteten Feuerwehrleuten gelang es schließlich, die Eingeschlossenen zu befreien. 38 Mädchen mußten mit z. T. lebensge ahrlichen Gasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden. Taubstummer Radfahrer vom Zug überfahren. Auf einem unbeschrankten, jedoch durch Warnkreuze gesicherten Wegübergang der Strecke Miltenberg-Nord - Hauptbahnhof wurde ein taubstummer Radfahrer von einem Zug ange- fahren und schwer verletzt. Der Lokomotivführer hatte rechtzeitig und vorschriftsmäßig Warnsignale gegeben. Der Verletzte ist gestorben. DOn Deutschen „be- Tatra in Der nord- m schweren Unwet* In Leutsch°u und SÄ* rS'S'S i6!4tf °nm w ^""-troffen, unt^Ännwer- Ä-’Ä? en), !K^Ä-sici-Tal ' As''wehren- chD ft k Unter extern »••4g ,exnehiat€ n». renner oei einen ren. das bestätigt in h°b°m M°ß° nulli das nuch. terne Experiment des psychologischen Forschers. verlas Ministerialrat Diplom-Ingenieur Flanze in der Münchener Fernsehsprechstelle eine Verlautbarung tes Reichspostmimsters, die den Berliner Teilnehmern an diesem ersten Fernfehsprechen Berlin—München Übermittelt wurde. In dieser Erklärung heißt es u. a., daß nach der Messestadt Leip- zig und ter Stadt der Reichs Parteitage nun auch die Hauptstadt der Bewegung mit der Reichshauptstckdt sowie mit Nürnberg und Leipzig durch eine Fernsehsprechlinie verbunden sei. Der Fernsehsprechdienst werde werter sysiemattsch im ganzen Reich ausgebaut werden. Als nächste Städte würden H a m b u r g , F r a nkfur : a. SW. und Köln an das Fernsehsprechnetz angeschlossen werden. Ministerialrat Diplom-Jngemeur Gladen- deck vom Reichspostministerium übergab sodann hie Verbindung Berlin — München dem f öffentlichen Dienst, der durch eine Reihe von Fernsehgesprachen der Presse eröffnet wurde. ♦ sst-g wurd- in ber N-cht durchg-führt mn di- Alpmis mit der erhöhten Lawinen- und Stemschlag- aeiadr vertraut zu machen. In der vorangegan- aenen Nacht war bei starkem Sturm Neuschnee g^ fallen, und die Temperatur fant bis auf 201 ©rab Kälte Schon am Borabend hatten die meisten Kolonnen am Fuß der Gipf-i Auch ber schwierige Abstieg vollzog sich m vollster Ordnung. . Hanna Reitfd) hegte itn 5egel|lug-3ielftteer f H i- ~ Leuchtmeie Mittwoch, Samstag, Sonntag 20 Uhr Gute Möbel veralten nie, darum beim Möbelkauf nur auf la handwerkliche Ausfuhr.achten. Sie bekommen in jeder Holz-und Scilart, jedem Wunsche entsprechend, solche kurzfristig angefertigt bei Metzger & Schlecht Möbelwerkstätte, Münzenberg Keine Serien - Fabrikation und trotzdem preiswert. 4698D Ihre Geschattsdrucksachen stellen die Verbindung herzu Ihren Erzeugnissen. Man stellt eich die Beschaffenheit Ihrer Waren so vor, wie man Briefbogen. Briefumschläge, Postkarten, Rechnungen, Geschäfts karten Ihres Hauses beurteilt. Legen Sie deshalb Wert auf gepflegte Drucksachen I Wir bieten sie Ihnen Brühl’sche Druckerei Schulstr. 7. 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Nr. 4165 Einkocfr Gläser Mittwoch, sZ.Zuli 1938 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhesjen) Nr. 161 Zweites Blatt Drei Lagdjahre im Kreise Gießen ni‘ (W. 226) eng. » X » » ; ünb, unb auch der einzelne Säger, fei er JaM°. Ä Mrfer ®ilbart wider. Wald- sitz-- -der J°adp°ch.er. wird für sein ergene- Ke- vier manche Lehre aus ihnen ziehen können. und N Bruhns und Capriccio ^n des Reichsinnungsverbandes war durch Geschäfts- Veide Werke ergreifend und!führer Meier (Kassel), die Kreishandwerkerschaft LPD. Eigentlich sollte sich diese Mahnung erübrigen, denn für viele wird es eine Selbstverständlichkeit sein, Obst vor dem Genuß zu säubern. Dennoch kann man es jetzt oft genug sehen, daß die Leute mit einer frisch gekauften Dute Obst durch die Straßen wandern und das Obst daraus verzehren, es also nicht obwarten können, bis sie die Möglichkeit haben, die Früchte zu waschen. Ganz abgesehen davon ist mit dem sofortigen Verzehren des Obstes auf der Straße auch die Unmanier .verbunden, glitschige Steine auf die Straße zu roer» fen, so daß das eilige Verzehren nicht nur für Öen Genießenden, sondern auch für Mitmenschen gefährlich ist. __________________ Am 3. Juli 1934, also vor vier Jahren, verabschiedete das Reichskabinett das Reichsjagdgejetz, das am 1. April 1935 im ganzen Reichsgebiet in Kraft getreten ist. Da das Jahr des Jagers vom 1. April bis zum 31. März läuft, liegen seitdem drei Jagdjahre hinter uns. Es ist nicht die Absicht, an dieser Stelle die vielseitigen Auswirkungen dieses Gesetzes zu würdigen. Rur unter einem Gesichtspunkt soll Rückschau auf diese drei Jagdjahre gehalten werden, unter dem der „Jahresstrecke". Alle früheren Versuche einer Wertberechnung der deutschen Jagd scheiterten daran, daß nur ganz unvollständige Unterlagen vorhanden waren. Sie fußten meist auf den Aufzeichnungen der Staatsforstverwaltungen, während die große Masse der Privat- und Pachtjagden nur schätzungsweise erfaßt werden konnte. Heute ist jeder Jagdbezirk verpflichtet, am Ende des Jagdjahres seine gesamte Strecke dem Kreisjägermeister zu melden, der das Ergebnis feines Kreises an den Jagdgau weiterleitet. Dieser aber gibt mit der Gaumeldung dem Reichsjagdamt die Möglichkeit, unter Hinzunahme der Strecken der Länderforstverwaltungen, die Gesamtreichsstrecke zu erfassen, Zahlen, die alljährlich im Herbst der Öffentlichkeit bekanntgegeben werden. Es ist ober sicherlich für Jäger wie Nichtiger, in denen ja vielfach auch noch etwas von dem Jägerblut unserer Ahnen steckt, nicht ohne Interesse, sich an Hand dieser Streckenzahlen ein Bild von den Erträgnissen der Jagd in unserer Heimat, in diesem Falle im Jagdkreis Gießen, machen zu können. Der Jagdkreis Gießen deckt sich mit ganz unwesentlichen Ausnahmen mit dem Verwaltungskreis Gießen. Die nachstehenden Zahlen enthalten die Strecken aus den privaten Eigenjagden und aus den verpachteten gemeinschaftlichen Jagdbezirken (Gemeindejagden), nicht aus den Staatsforsten, die vom Staate selbst besagt werden oder verpachtet ^Zur Verfügung stehen die Zahlen der Jagdjahre 1935/36, 1936/37 und 1937/38. Dabei ist zu bemerken, daß die Unterlagen von Wildarten, ine nicht zum Schalenwild (Rot-, Reh- und Schwarzwild) gehören, für 1935/36 nicht ganz vollständig sind, weil der Zwang zur Führung eines Schußbuches noch nicht bestand. Die Zahlen vor der Klammer bedeuten 1937/38, in der Klammer 19&5/36 und 1936/37. Lassen wir nun das Federwild folgen, so stehen obenan 1898 Rebhühner (702 1383), 209 (16, 152) Fasanen folgen nach den Wildenten mit 216 (60, 223) Stück. Der Rmgel- Zum Schluß noch einige Zahlen aus dem Jagdschutz und seinem Kampf gegen tierische Feinde des Wildes. 144 (31, 104) Sperbern und Habichten und 124 (16, 61) Mäuse- und Rauhsußdussarden gesellen sich 639 (460, 355) Krähen und E l st e r n zu. Vor allem aber betrug die Strecke an wildernden Hunden 24 (8, 4), ein Zeichen für die von dieser Seite immer mehr drohende Gefahr und für den Abwehrwillen der Jägerschaft. Ganz beträchtlich gewachsen ist die Zahl der Katzen, die 580 (180, 266) betrug und dem zu denken geben muß, der Wildhege und Vogelschutz treiben will. Solange es Wild gibt, wird es auch Wildschaden geben. Denn überall nimmt der Mensch den Lebensraum des Wildes für sich und seine Kulturpflanzen in Anspruch und hat die Wälder so umgestaltet, daß sie allein das Wild nicht zu ernähren vermögen. Rach dem Reichsjagdgesetz wird der Grundeigentümer für den Wildschaden ja entschädigt, wenn er wirtschaftlich überhaupt ins Gewicht fällt. Gezahlt wurden 704 Mark (?, 331), wovon der größte Teil auf Konto Schwarzwild geht. Ueberschlägt man demgegenüber den Wert der gesamten Strecke an Nutzwild und Haarraubwild, so ergibt sich unter Zugrundelegung der verhältnismäßig niedrigen Wertzahlen der Reichsjagdstatistik ein Gesamtertrag von rund 50 000 Mark aus den Jagden des Kreisgebietes, wozu noch die Ertrag- nifse der Staatsja'gden kämen. Der Wert der Jagd beruht zwar nicht auf solchen finanziellen Erwägungen, er ist vor allem ein hoher sittlicher. Sie soll natur- und heimatverbundene, wind- und wetterharte Männer mit gesunden Sinnen heranziehen, berufen, Treuhänder für die Erhaltung des deutschen Wildes und Weidwerks als Volksgut, von den Ahnen ererbt, zu sein. Wenn daneben solche Zahlen beweisen, daß der Jagd auch eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung zukommt (die sich ja in den Streckenzahlen allein bei weitem nicht erschöpft), dann wird die Bedeutung des Reichsjagdgesetzes um so größer. Vor allem aber sind sie für die Jagdbehörden ein Fingerzeig, ob sie mit ihren Maßnahmen auf dem rechten Wege Im Saale Faulstich fand dieser Tage e'ine aus den Kreisen Gießen und Friedberg gut besuchte Zimmermeister-Versammlung statt. Die Bezirksstelle taubem— gelt die Zunahme dieser Wildart wider. — Schnepfen mit 15 (20, 17) zeigen auch em ziemlich gleichmäßiges Bild. Wenden wir uns dem Haarraubwild zu, so sind die Fuchsstrecken merkwürdig gleichmäßig: 270 (283, 285). Trotzdem die Bejagung des Fuchses von Jahr zu Jahr eine Steigerung erfahren hat, bleibt diese Gleichmäßigkeit als auffallendstes Ergebnis. Hätte der Fuchsbestand sich wirklich gehoben, wie von „Tellereisenfreunden" gern behauptet wird, bann hätte bei der stärkeren Bejagung die Strecke selbst steigen müssen. Anders beim Dachs mit 118 Stück (42, 53). Die erhöhte Zahl ist einmal bedingt durch den angewachsenen Bestand und zum andern durch die Erkenntnis, daß der Dachs für die Niederjagd doch nicht gleichgültig ist, wenn er in zu starkem Maße vorhanden ist. Von Edelpelztra- gern kamen 5 Steinmarder (1, 2) zur Strecke. 20 Iltisse (4, 15) und 140 Wiesel (30, 117) erscheinen zu wenig, wenn man die Zahlen mit dem Auge des Hegers betrachtet, der die Gefahr kennt, den dieses Kleinraubwild für eine Niederjagd darstellt. gewaltig in ihrer Schönheit, wurden dankerfüllten Herzens ausgenommen. Als Solistin sang Frl. Eva von C o n t a (Erfurt) die Arien „Schafe können sicher weiden , „Komm in mein Herzenshaus" und „Jauchzet Gott von Joh. Seb. Bach, ferner die Arie „O, hatt ich Jubals Harf" von G. F. Händel. Mit inniger Klangwirkung fang sie ihre Partien, die Zuhörer schnell in ihren Bann ziehend. Ihre flötenreiche Koloratur läßt sie die schwierigsten Partien sicher und mit Leichtigkeit überwinden. Herr Wieder an der Orgel war ihr ein ebenbürtiger Begleiter. . Zum Abschluß der Feierstunde bot Herr Wiebe r an der Orgel eine Improvisation, bei der er noch einmal seine Kunst ins rechte Licht stellte. Er holte aus der wunderbaren Orgel heraus, was nur möglich war, und ließ die Zuhörer die Große des Werkes voll und ganz erkennen. Innungs-Versammlung der Zimmermeister der Kreise Gießen und Friedberg Gießen durch Kreishandwerksmeister Stühler (Gießen) vertreten. Nach der Begrüßung durch Obermeister Rohm (Wieseck) fand zunächst c*e Vorführung des Films Handwerk, Helfer des Bauern" statt. Anschließend sprach Gewerbelehrer Bühlau über das Thema: „Holzersparnts im Zeichen des Vierjahresplanes." Der Redner wies zunächst auf den weitgehenden Holzverbrauch sowohl für Bauten als auch für die Industrie hin und betonte, daß nur zwei Drittel des Gesamtverbrauchs aus dem deutschen Wald gedeckt werden konnten, während das letzte Drittel aus dem Ausland bezogen werden müßte. Aus dem neu angeschlossenen Oesterreich sei trotz der dortigen umfangreichen Waldbestände mit Rücksicht auf das Aufbaupro- gramm in Oesterreich und die notwendigen Neu- erschließungen keine Ergänzung unseres Holzbestandes zu erwarten. Es fei Öal)er motroenöig, bei dem Verbrauch von Holz nach Möglichkeit zu sparen. Der Redner zeigte dann in längeren Ausführungen, in welcher Weise der Zimmermann Sparsamkeit im Holzverbrauch üben kann. Ein zweites Referat brachte Ausführungen über den Schutz des Holzes durch Verwendung von bestimmten Zusätzen. . Zum Schluß sprach noch Geschäftsführer Meier (Kassel) über allgemeine Berufs- und Orgamsations- Von Ernst Holzel. Rotwild hat nirgends im Kreise seinen festen Stand und tritt nur gelegentlich als Wechselwild auf. 1937/38 wurden 2 Stück (0, 0) gestreckt. Charakterisiert dagegen werden unsere Jagden wie alle oberhes fischen durch das Rehwild, wie eine Jahresstrecke von 1544 (953, 1227) am besten beweist. Die hohe Zahl 1937/38 erklärt sich damit, daß auf Anordnung des Landesjägermeisters neben dem Abschuß des Zuwachses noch eine Bestandsoerminderung um etwa 10 v. H. durchzuführen war. Die Strecke von 1936/37 dürfte etwa normal sein. Schwarzwild, früher fast unbekannt, tritt im Osten und gelegentlich auch im Nordwesten des Kreises mehr wechselhaft auf. 7 Stück betrug der Abschuß (7, 3). Wirtschaftlich am wichtigsten ist neben dem Rehwild der Hase, der sich in vielen Revieren offenbar recht wohl fühlt. Denn 3736 Mümmelmänner lagen im letzten Jagdjahre auf der Strecke (2859, 2080). Die Zahlen veranschaulichen sehr gut den Ausfall eines schlechten Hasenjahres. ficht. Manchen sah ich auch schon betrübt von bannen ziehen, wenn der Postbeamte nur den Kops schüttelte: „Nichts da für Sie!" Und mag der Himmel noch so blau und strahlend sein: ein dunkler Schatten fällt auf feinen weiteren Reiseweg, von einer Etappe zur anderen: Aber dann hat die „Post" ~ wer anders wäre auch daran schuld? — boch ein Einsehen und liefert ihm den gewünschten Brief aus. Und ist auch kein greifbarer Reifezuschuß drinnen: eine seelische Wegstärkung hat oftmals größeren als Geldeswert! Dornoiizen. Tageskalender für IMllwoch. Gloria-Palast (Seltersweg): „Zwischen Haß . Liebe." Wascht das Obst. Wir Gartensportler. - Von Otto Ilebelthau. Wer kennt es nicht: „Will mal ein Stündchen in den Garten gehen ..." Ein? Es werden zwei drei, vier daraus, und die dringendsten Arbeiten bleiben liegen Es ift so wie bei den Kartenspielern, die sich „nur bis Schlag zehn Uhr.und unter gar keinen Umständen länger" an den Tisch setzen wollen, und lang nach Mitternacht erst wird die letzte Runde angesagt. . .. . , Wen die Gartenleidenschaft einmal erfaßt hat, der bleibt ihr verfallen. Einem Tennisspieler kann es geschehen, und er schraubt seinen Schläger m den Spanner und nimmt ihn nicht wieder heraus: em Schwimmer, den sie erwischt, begnügt fid) von nun ab mit dem Wasser, das er m ferne ।®ieß- könne füllt; ein Fußballspieler mag plötzlich den Ball nicht mehr stoßen, sondern tritt aus den Aus der Stadt Gießen, postlagernd. Das kann man jetzt während der Reise- und Wanderzeit auf allen Postämtern im weiten deutschen Vaterland erleben, daß der Schalter mit der Aufschrift: „Postlagernd" und selbstredend auch der Beamte dahinter nicht zur Ruhe kommen vor den vielen Fragestellern, die vor Ungeduld brennen, bis sie die sehnlichst erwartete Briefschaft in Händen wieder ins Ohr, wobei er mich sogar mit verschiedenen Tiernamen belegte, bis er mir schließlich in voller Ungeduld den Befehl erteilte: ,Na, du alter Affe, dann hol mal den wachhabenden Maschinisten an das Sprachrohrs — Nun mußte ich also abtreten. Zu meiner großen Verwunderung verstand dann aber der Maschinistenmaat ganz erstaunlich schnell. Die Maschine wurde hieraus sofort wieder in volle Fahrt gesetzt, ohne daß an dem Maschinentelegraphen überhaupt irgendwie gerührt wurde. — Herr Kapitän! Meine Herren! Wenn mir dieses zunächst auch wunderbar und unverständlich erscheinen mußte, so ist es das aber keineswegs mehr. Durch Befragen des Maschinen- personals habe ich nämlich sehr schnell feststellen können, daß hier an Bord der Name dieses großen Entdeckers in aller gröblichster Weise mißbraucht wird, um die von mir erteilten Befehle über sparsamen Kohlenverbrauch einfach zu umgehen. — Und deshalb muß ich das Kaiserliche Kommando denn doch ganz energisch darauf Hinweisen, daß.. sfta — und was wir Wachosfiziere dann noch von unfern Kommandanten zu hören bekamen... gerne wollten. ir-n.wrf.itc" So erfanden wir das Zauberwort „C^umbus. Wenn dieses nach dem Legen des Maschln°nt-le- graphen durch das Sprachrohr m dre M°n°°r er- maschine. bei uns die Steu-rbokd-HauptmaMne. hinuntergegeben wurde, dann raste die Baschin ruhig weiter, um ohne Rücksicht ?uf "Sparbefehl den zu hohen Dampf „ökonomisch"auszunutzen. Wie wir gerade auf „Columbus verfallen waren, weiß ich heute nicht mehr ganz genau, wahrscheim lich, weil wir annahmen, daß „Columbus auch möglichst schnell nach Amerika kommen woll" Eine Zeitlang bewährte sich dieses Verfahren ganz ausgezeichnet, ohne daß selbst unser Kommandant etwas hiervon merkte — oder merkm wollte, dann aber nahte das Verhängnis fürchterlich. Das Unglück wollte es nämlich, daß Großadmiral von Koester nach der Beendigung einer Schießübung ausgerechnet kurz vorher in den Steuer* bord-Mafchinenraum kam, in dem der Maschmen- telegraph auf „halbe Fahrt voraus" gelegt wurde. Mit Interesse verfolgte er, wie durch schnelle Absperrung der Dampfzufuhr die Gangart der voll laufenden Maschine gemäßigt wurde. Dann erregte das Helle Pfeifen des Sprachrohrs zur Kommandobrücke, neben dem er gerade stand, feine Aufmerksamkeit, er wies den hinzuspringenden Heizer ab, um selbst den von der Brücke zu erwartenden Befehl entgegenzunehmen. Vorschriftsmäßig meldete sich der hohe Flottenchef: „Hier Steuerbord-Hauptmaschine!" „Hier wachhabender Offizier — Columbus. Erstaunte Rückfrage! — , „Wie befehlen?" — Schon lauter kam s zuruck: „Columbus, du Schafskopf!" „Wie befehlen?" „Columbus, kannst du Ochse nicht verstehen? „Nein, Herr Oberleutnant!" „Na, du alter Affe, dann hol mal den wachhabenden Maschinisten!" — Nun ging Der nächste Teil, aber nur der nächste, ruhiger vor sich: bändigen Hochgefühl sprechen, das eine in wundervollen Farbenabstufungen leuchtende Blumenrabatte Hervorrufen kann, deren Pflanzen wir selbst aussäten, verschulten und auf das Beet brachten, nickst der spätabendlichen untätigen Spaziergänge durch den Garten gedenken, wo alles, was dort wachst, uns als den Schöpfer anfpricht; nicht den allerdings höchst irdischen Genuß schildern, den ein selbst- gezogenes Gemüse bereitet — nein, die .körperliche Durcharbeitung will ich preisen, die uns die Gartenarbeit schafft! , . ... Schlank wie Apfelstämme (etwa zuviel gesagt?) gehen wir Gartensportler in den Winter, denn wir haben die gewaltige Bein-, Rücken-, und Armmuskeln bewegende Arbeit des Umgrabens hinter uns, bei der wir den Sweater ausgezogen und dennoch die Flut des rinnenden Schweißes nicht dämmen konnten. Mit Winterspeck bedeckt gehen wir in den Frühling, aber wie schwindet er, wenn wir den Grubber zur Hand nehmen und ihn durch die groben Schollen reißen, wenn wir nicht zwan- zig Kniebeugen (wie etwa bei einer unluftigen Morgengymnastik), sondern hunderte machen: Beim Beeteabschnüren, beim Samenlegen, beim Herausziehen der letzten Kohlstrünke, die den Winter überdauerten! Wie recken wir den ganzen Körper daß e5 in den Gelenken knackt, wenn wir auf der Leiter den hohen Zweig eines Obstbaumes erreichen wollen den es abzuschneiden güt! Wie rüttelt es an den Schultern und Armen, wenn mir vom fernen Komposthaufen die hochgefüllte Karre zu den Beeten schieben! , , . . Wird es dann heiß, so haben wir dreifache Arbeit. Zuerst die Erde um alle Pflanzen zu lockern, damit die Erde saugen kann, dann zu den Gießkannen zu greisen, den beiden, je fünfzehn Vier sa senden, und sie, michin sechzig Pfund an me Beete zu schleppen, dort nicht auf einmal, sondern der Brause nur ein sanftes Strahlen gewahrend, auszugießen, zehn-, zwanzigmal hin und zuruck, und zum Schluß die Erde nochmals lottern, damit das eingedrungene Wasser nicht alsbald wieder verdampft, sondern durch die geschaffene Krurnel- schicht nicht so schnell wieder emporfteigen kann! Wir haben Shorts an und sind ohne Strumpfe, die Füße stecken allenfalls in Sandalen, alten Tennisschuhen ober Holzpantoffeln. Wir platschen durch Nässe, feuchtes Gras und Erde, ganz nebenher „tnei- „Hier wachhabender Maschinist. „Hier wachhabender Offizier — Columbus. „Columbus, oerftänben!" Flinke Hände drehten dann die eben erst gedrosselten Dampfabsperrventile wieder voll auf, und mit höchsten Umdrehungen raste die Maschine weiter dem Hafen zu. — Nun war alles verdaten! Das erfuhren wir bei der Schlußkritik. Nach vorhergegangener wohlmeinender Anerkennung der guten Schießleistungen ging es weiter: Herr Kapitän! Meine Herren! — Dann aber ging ich in die Steuerbord-Hauptmafchme. Kaum war ich dort, als der Mafchinentelegraph aulautete und fein Zeiger auf ,Halbe Fahrt voraus gelegt wurde, was ein Maschinistenmaat repetierte. Unmittelbar darauf ertönte die Pfeifenlestung des Sprachrohres zu der Kommandobrücke. Ich ging selbst heran, um mich einmal persönlich davon zu Überzeugen, ob die Sprachrohre wirklich fo mangelhaft funktionieren, wie es nur von verschiedenen Kommandos berichtet wurde. — Herr Kapitan Meine Herren! Ich muß sagen, daß auch mir tatsächlich der von der Kommandobrücke heruntergegebene Befehl zunächst vollkommen unoerstandlich blieb, aber, Herr Kapitän, meine Herren, allerdings aus einem ganz, ganz anderen Grunde. Ich horte nämlich vollkommen deutlich den Namen eines großen Entdeckers, des Herrn Columbus, und konn^ mir hieraus kein rechtes Bild machen weshalb ich mit ,Wie befehlen?' um eine Wiederholung bitten mußte. Trotz mehrfacher Rückfragen rief mir Der wachhabende Offizier aber nur in .^mer gereizterem Tone den Namen dieses großen Entdeckers Sind es denn alte Männer nyr, die „ihren Kohl bauen"? Eine ganze Schar von jungen hat sich Dem Gartensport verschrieben, jung, etwa von dreißig ab, und bei den Frauen ist es meist schon viel fru- Columbus und Großadmiral v. Koester. Von G. G. Irhr. von Forstner. Unser Flottenchef, Großadmiral von Koester beliebte es, bei Gesechtsbesichtigungen oder Schießübungen allein in einzelne Räume des Schiffes zu gehen, um die dort stationierten Mannschaften m der Gefechtstätigkeit zu überwachen und nach ihren Obliegenheit auszufragen. Dann kam bei der Kritik hinterher manche ergötzliche Antwort etwas verwirrter Matrosen oder Heizer zutage. Mit feinem und stets treffendem gütigen Humor wurden alle ihm aufgefallenen Unstimmigkeiten oder Versehen gerügt. Meist schloß er Dann mit Den Worten. „Herr Kapitän, meine Herren! Aus diesem Falle ersehe ich wiederum, daß..." und dann ging s los. Unter anderm bestand ein strenger Befehl, daß nach beendeten Hebungen, bei Denen stets „Dampf auf in allen Kesseln!" gehalten werden mußte, nur noch mit „halber Fahrt" in Den Hafen einaelau en werDen durfte, um Kohlen zu sparen Schade blieb es nur, daß wir bei genauer Befolgung Dieser Maßnahmen Den hohen Dampf nutzlos aus Dem Schornstein auspuffen lassen mußten. Emer unserer Ingenieure kam Daher auf Den schlauen Gedanken, mit uns Wachoffizieren die p?uktifche Derwe^ung Des überflüssigen Dampfes doch noch zur Beschien nigung Der Maschinenleistung zu vereinbaren um - schneller nach Hause zu kommen, was wir fa alle ^Und^der^Zwang, Des Nachts nicht über Büchern unD Karten zu sitzen, weil am Morgen ganz in der Frühe aufgestanden sein muß! Diese frühen Mor- u c ... c-___it CUnrion — fit» iino Die Vortragsfolge brachte eine Reihe auserlesener Kompositionen unserer bekannten Kirchenmusiker Zu Beginn hörte man auf Der Orgel Das Pra- luDium unD Die Fuge c-moll von Joh. Seb. Bach, dem größten Tonmeister unserer evangelischen Kirche Dem VortragenDen, ADvls lieber, Dem Organisten Der Lutherkirche zu Wittenberg, einem Sohn Des in unserer Stadt seinen LebensabenD ver- bringenben Dekans i. R. Wieder, gelang es vortrefflich, auf Dem großen Orgelwerk Die Komposition mit Der wunderbaren Führung Der einzelnen Stimmen, Deren jeDe ihre eigene MeloDie singt, Die sich aber zu einem herrlichen Gewebe verschlingen, wieDerzugeben. Der Künstler spielte ferner Das PräluDium e-mol! von R, *«**'•***' d-dur von G. Böhm. BeiDe Werke, ergreifenD Geistliche Abendmusik in der Iohanneskirche. Zu der geistlichen Abendmusik am gestrigen Abend in Der Jvhanneskirche hatte sich eine stattliche Hörerschar eingefunden. Die Besucher hatten Gelegenheit, Die vor einiger Zeit umgebaute Orgel Der Jvhanneskirche in ihrer Große und Schönheit kennenzulernen. Zn weltmännischer Haltung, Die ihn auch in Der , ftremDe nicht verläßt, sagt sein Sprüchlein Der noble ; weisende auf: Er ift draußen mit Dem Wagen Vorjahren und kann es sich leisten, feine Neugier hinter einer undurchdringlichen Maske zu verbergen. Zudem besitzt er Reiseschecks und Bankverbindungen, Die ihn vor unliebsamen Zufällen so gut wie unabhängig machen. Dagegen die Jugend, Die Wanderer zu Fuß und auf Rädern, sie besonders sieht man hier endlos bunte Reihe machen. Der Reisepaß, von verschwitzten Händen umklammert, ist ihr einziges Wertstück, bevor ihnen die postlagernde Sendung ausgehän- Digt wird. Und da geschäftliche Briefe nur ausnahmsweise in Frage kommen — wozu ist man Denn in Den Ferien? — finD es, etwas anderes bleibt nicht übrig, heimliche Liebesbriefe ober solche von der Mutter baheim. Oft stehen gerabe biefe von allen am höchsten im Kurs, Dann nämlich, wenn sie von der handgreiflichen Sorge ums leibliche Wohlergehen beschwert finD. Ich stehe mit ihnen am gleichen Schalter, obwohl mein Wunsch nur nach ein paar Briefmarken geht. Aber ich trete gern vor Dem Ansturm Der fremDen Wandersleute zurück. Dafür habe ich Das Vergnügen ganz umsonst, von Den verschiedenen Dialekten, Die jeweils mit ihrem Sprüchlein an Der Reihe finD, auf Die Dazugehörigen Gesichter, sowie Art und Inhalt Der erwarteten Post zu schließen. Der eine steckt Den Brief errötend gleich in Die Tasche, als müsse er fürchten, daß man ihn samt seinem Liebesbrief Durchschaue. Ein anDerer hat es eilig, Die Nachrichten von zu Hause zu erfahren, Daß er Den Brief noch vor Dem Schalter erbricht unD im langsamen Weggehen auch die Umstehenden an dem frohen oder traurigen Inhalt teilnehmen laßt, so temperamentvoll spiegelt er sich auf feinem Ge- uu, uuu yv u skrube aufqe tanoen lein muv . ।*■**«•;&*« Meine Herren! — °*9te u Ul5 > * batte lensi *** '• ilJ?' n9en. <° 3tanS"ber5 )oberQL .H »ittrige fe?enbe a ^QUer, W'r 0 cm S? 12,8 AU? am nm ~°r9ens Sonnen- M-r 5 deutschen Reichs- lefänanis, haft, Fe- SBeftimmungen dar- 'terreid)ifd)en 6trc- n ’etrafeefetjby^'S eoorben. , B. Ja —, doch kann dieser Erwerb nur töirftam »erden, wenn Sie den Teilungsvertrag mit Ihren Gericht. • A. Wieso dem Gericht? Oer Llrlaubsanspruch bleibt bei Kündigung bestehen. losen Entlassung, regelmäßig den Anspruch Zahlung der sogenannten Urlaubsvergütung, t^eil des Reichsarbeitsgerichts RAG. 106/37.) Ungültigkeit kurzfristiger Kettenverträge. 3. 6.37 *4 22,70 4,60 in denen sich ein Käufer, der ein Fahrzeug vom Nichtberechtiqten erworben hat, damit verteidigt, er . habe von der Existenz des Kraftfahrzeugbriefs nichts ■ gewußt und kenne diese Einrichtung überhaupt nicht. I Diese Verteidigung genügt nicht, um den Käufer des Fahrzeuges zum gutgläubigen Erwerber zu machen. Wer gebrauchte Fahrzeuge erwirbt, muß sich daran erinnern, daß für Kraftfahrzeuge Kraftfahrzeugbriefe bestehen. Jeder Käufer wird auf den Brief aufmerksam gemacht, wenn er die Zulassung in die Hand bekommt. Die Zulassung enthalt auf der Innenseite den Aufdruck „Kraftfahrzeugbrief ausgefertigt", d. h. für das zugelassene Fahrz^g bestehe ein Brief. Die Erkundigungspflicht des Käufers schließt natürlich auch die Pflicht Än, sich alle Urkunden anzusehen, die über den Wagen bestehen, also auch den Kraftfahrzeugbrief. Handelt der vorsichtige Käufer hiernach, so kann es ihm nicht passieren später als schlechtgläubig hingestellt zu werden, weil sein Verkäufer kein Eigentum am Wagen hatte. Der Käufer sichert sich also gegen alle etwa entstehenden Eigentumsansprüche, wenn er m erster Linie beim Kauf eines gebrauchten Wagens Einblick in den Kraftfahrzeugbrief nimmt. Der vorsichtige ■ Käufer darf sich niemals mit der Versicherung des Verkäufers begnügen, er habe den Brief. Solche 1 Behauptungen köttnen falsch sein und geben dem . Käufer keine hinlängliche Ueberzeugung von dem - Besitz. Es kommt aber darauf an, daß der Käufer t den Besitz des Brieses beim Verkäufer festgestellt - hat. Das gilt nicht nur beim Kauf von einem Privatmann, sondern auch, wenn der Verkäufer NSO. Dem Grundsatz der Leistungsentlohnung^ von dem die neue Sozialordnung getragen wird, suchen die Tarifordnungen zumeist dadurch gerecht zu werden, daß sie eine Staffelung der Mindest- löhne nach Berufsjahren vornehmen. Offensichtlich geht man dabei von dem Erfahrungsgrundsatz aus, daß eine längere berufliche Tätigkeit 3" höherer Fertigkeit und damit zu höherer Leistung fuhrt. Allgemein wird man mit einer solchen Regelung auch auskommen. Allerdings wird man sich darüber klar sein müssen, daß in Einzelfällen die tatsächliche lieu stung dabei nicht bewertet wird. Das zeigte sich auch in dem Falle eines Bäckergesellen, dessen Berufsjahre unmittelbar nach der Beendigung der Lehrs zweimal durch eine insgesamt ^jährige Zeit der Arbeitslosigkeit unterbrochen wurden. Er verlangte jedoch Anrechnung dieser Zeit auf feine Berufsjahre und zwar mit der an sich durchaus gerechtfertigten Begründung, daß diese Unterbrechung feine Verminderung seiner Leistungsfähigkeit verursacht habe. Das Reichsarbeitsgericht sah sich vor die arbeitsrechtliche Frage von grundsätzlicher^ Bedeutung ge* tellt ob ein Gefolgsmann, unabhängig von dem in der Tarifordnung angenommenen Bewertungsmaßstab, einen Rechtsanspruch auf Leistungsentloh- nunq erheben känn. Das Gericht gab zunächst ohne weiteres zu, daß die Anwendung derartiger tanf- : lieber Maßstäbe im Einzelfalle sehr wohl ZU emer , Entlohnung führen könne, die der wirklichen Le,- , stung nicht entspricht. Es erkannte weiter an, daß es das Ziel der neuen Sozialordnung sei, den Lel- . stungslohn individuell zu gestalten Dennoch ge- langte es zu einer Abweisung der Klaget well es : ihm in diesem Falle an der Rechtsgrundlage seh.te, ’ um dem Gefolgsmann die beanspruchte Jkiftungs- entlohnung zuzusprechen. Auch eine entsprechende arbeitsvertragliche Sonderverembarung lag nicht vor. (Urteil vom 2. Februar 1938 RAG. 207/37.) eoenüVe^ e" 7"^28 -In °U°1' 8e‘l 1« bnrauf fii^hJauen “"ter ?* „n gegebenen 'Bt lein mu6. sur "eineHeiJd) Vf ®Q|t stehenden 90 ft e sGewicht UUUtrillcUlcll ---"-O » . baren Schädigung im Verkehr. Sie wird aber auf die Bevbachtungsmöglichkeit beschrankt, die dem Fahrer gemäß seiner Sicht- und Hormogllchkeit vom fahrenden Fahrzeug aus bei Erfüllung seiner oben wiedergegebenen, vorgehenden und seine Fayr- weise bestimmenden Pflichten verbleiben. Unübersichtlichkeit in dieser Hinsicht geht nicht zu seinen Lasten, denn sonst würde das Vochanden- sein von Schranken, die u. a. die aus der Unübersichtlichkeit herrührenden Gefahren ausgleichen, umgekehrt zu einer Vermehrung der Pflichten des Straßenbenutzers, nämlich zur Beobachtung des Querverkehrs und der Schrankenbewegung, fuhren. Bei offenstehenden Schranken ist der Kraftfahrer sonach zu Gegenmaßnahmen erst verpflichtet, sobald er in diesem Rahmen Umstände bemerken mußte, die eine freie Ueberfährt in Frage stellten. Für das Verschulden kommt es deshalb entscheidend darauf an, ob oder bis zu welchem Zeitpunkt der Nagende Kraftfahrer annehmen konnte daß der Uebergang frei sei. „Reichsgerichtsbriefe. (VI 172/37. — 12. 1. 1938.) & '“fit bie i, 3t. 6. 38 verteilt tft. kommt das Grundbuch nnit' «n-m Male in Ordnung und berechnet das G p r i cb t auch nur eine EIntr a g u n g s gebühr. In Fortfall kommt also die Gebühr für die Berichtigung auf die Erbgemeinschaft. A. Und wie ist es Mit den Gebühren für vi 'Auseinandersetzung unter den Erben nebst A f '^B^Das ist eine Sache fÜr sich. Diese Gebühren stellt Ihnen das Gericht Werder Notar Rechnung — je nach dem wen Sie damit bsauf tragen. Dasselbe gilt auch für die Beglaubigung der Unterschriften der Erben unter dem Benchti gungsa^un^in Q^er im Bilde und werde gleich alles in Angriff nehmen. ... B. Recht so —, damit ist allen geholfen nicht nur Ihnen und den Beteiligten, sondern auch dem Bei Annäherung an einen als beschrankt gekennzeichneten Uebergang hat sich die ^lufmerksamkeit des Fahrers in erster Linie und fortgesetzt bis zur Ueberquerung darauf zu richten, ob die Schranken offen sind, ob sie offen bleiben oder im Begriffe sind sich zu senken. Daneben hat er die vor ihm liegende Strecke auf Gegenverkehr, Bodenwe en L. zu beobachten. Nach diesen Erfordernstsen bestimmt sich die Annäherungsgeschwindigkeit des Kraftfahrers und feine Pflicht, nötigenfalls anzu- i - V . me1(f)roi«€rlcn Mntra9 LeioffeNenBahnschrankeNgrundsätzlich $efbütungni,irterIPDermtit)= Sh habe doch noch Geschwister. I 11 . .. r eJl nfrer mif B. Dann müssen eben all Grundsätze auf: „ ... „ ... Bei Annäherung an den Bahnübergang hatte der Kraftfahrer wie jeder andere Verkehrsteilnehmer die allgemeine Verpflichtung zur Aufmerksamkeit Dor Eisenbahnübergängen in Schienenhohe ist die Geschwindigkeit so einzurichten, daß nötigenfalls rechtzeitig gehalten werden kann. Dabei ist das Maß der von einem Kraftfahrer zu fordernden Sorgfalt nach der Natur der Sache verschieden, je nachdem, ob es sich um einen unbeschrankten oder beschrankten Uebergang handelt. Die Lage bei beschrankten Übergängen ähnelt derjenigen auf lichtgeregelten Straßenkreuzungen Solange die Schranken auf „offen" stehen, zeigt die Bahnan, daß sie den Uebergang mcht in Anspruch nehmen NSG. Wird ein Beschäftigter, dem noch Urlaubsanspruch zusteht, fristlos entlassen, .und stellt sich nachher diese Maßnahme als unbegründet^he . aus, so daß der Unternehmer noch den Lohn b*5 Aum Ablauf der ordentlichen Kundlgung-srift zu zahlen hat so kann er dem Beschäftigten die Zett der Nicktbeschäftigung während der Kundigungs- Mst rächt nachträglich als Urlaub °nr°chn-n, wenn die LohnzaMng9 sür bie|e 3£ter lang« na* ablauf der Kündigungsfrist erfolgt «. Das Reichsarbeitsgericht hatte im vorliegender Falle anders entscheiden können. Dennoch stellt das Urteil nur eine Etappe dar auf dem Wege, der notwendigerweise von der Sozialordnung im Dritten Reich zurückgelegt werden muß. Die Richtung dasur weist der § 29 des Arbeitsordnungsgesetzes, der bewußt die Möglichkeit einer angemessenen Leistungsentlohnung auch im Einzelfalle eröffnen will. Freilich gibt er dem einzelnen Gefolgsmann noch keinen Rechtsanspruch, sondern stellt zunächst nur eine allgemein gehaltene Anweisuny an die Treuhänder der Arbeit sowie auch an die Betriebssichrer dar. Während nun die Betriebsführer die Mahnung des 8 29 — wie auch in dem vorliegenden Falle — noch viel zu wenig beachten, sind die Treuhänder der Arbeit hier und da bereits dazu übergegangen in die Tarifordnungen eine Klausel emzufugeix, dis eine günstigere Entlohnung je nach der ,Einzel- leistung fordert. Solche Klauseln enthalten sur den Betriebsführer eine unabweisbare Verpflichtung. Hätte die für den obigen Fall in Frage kommende Tarifordnung eine solche Klausel b.ereüs enthalten, dann hätten die Arbeitsgerichte nicht umhin ton nen, die Leistungsfähigkeit des Gefolgsmannes nachzuprüfen und gegebenenfalls dem Angeklagten Lohnanspruch stattzugeben. Dabei erhebt öings eine Schwierigkeit. Die gerichtliche Nachpr funq der Leistungsfähigkeit 'st^ml'ch gar nicht 0 einfach: es besteht aber auch daneben noch die Gefahr einer gewissen Rechtsunsicherhelt. Das mag wohl auch der Grund sein, daß von der erwähnten Klausel bisher nur vorsichtig und^n geringem U fange Gebrauch gemacht worden ist. Es^ mußten nämlich zuvor erst geeignete Organe ge.chasten w den, die mit der nötigen Sicherheit eine tatjochl che Leistung beurteilen können, und so den Arbeit» gerichten diese Aufgabe abnehmen. Lpd. In einem Strafverfahren, bas em Nach- < spiel zu einem folgenschweren Unglück auf Einern durch eine Warnlichtanlage gesicherten Bahnuber- ] gang bildete, wo ein Lastkraftwagen mit einem ( Personenzug zusammengestoßen war, hat das Kam- , merqericht grundsätzliche Ausführungen jur Frage . der Sorqfaltspflicht eines Kraftfahrers an beschrankten oder durch Blinklicht gesicherten Dahnüberwegen gemacht. Ein durch eine Warnlichtanlage gesicherter Bahnübergang, so führt das Kammergericht m seinem Urteil'(Jur.W. 1321/38 1.©f 28/38) aus^ steht straßenverkehrsmäßig und verkehrsrechtlich eknem durch Schranken gesicherten Bahnübergang nicht gleich, obwohl vom ReichsverkehrsMlmster durch die „Allgemeinen Bestimmungen über die Sicherung von Wegübergängen m Schlenenhohe durch Warnlichter" vom 30. Dezember 1935 Warnlichter — ebenso wie Schranken — zur Sicherung von Wegübergängen allgemein zugelassen worben sind. Die Reichsstraßenverkehrsordnung vom 18. JJcat 1935 kennt aber ebensowenig wie die Verordnung über das Verhalten im Verkehr vom 15. NovEber 1937 den durch Warnlichtanlage gesicherten Eisenbahnübergang. Sie unterscheidet nur zwischen beschrankten und unbeschrankten Uebergangen. .Beschrankt" im Sinne dieser Bestimmung gelten nur Eisenbahnübergänge, die durch Schranken gesichert sind: alle anderen gelten als unbeschrankt. Ein mit Warnlichtanlage versehener Uebergang ist somit ein unbeschrankter und dementsprechend zu beurteilen. Beim Heranfahren an einen unbeschrankten Eisenbahnübergang hat der Kraftfahrer ganz besondere Vorsicht walten zu lassen. Er muh die Eisenbahnstrecke aufmerksam beobachten uni) sich vergewissern, daß sie frei von einem herannahenden Auge ist. Dies hat grundsätzlich auch für einen durch eine Warnlichtanlage gesicherten Uebergang zu gelten, auf den der Kraftfahrer ja durch die aufgestellten Warnzeichen, Warnkreuze und Sicher- hestsbaken gerade als auf einen unbeschrankten ’j*! Dezenib^ in->7 I noch M & Ä B. Wen vus vyenuji uumj v«v •****-•• - ■ angehalten wird, die Berichtigung des Grundbuchs dauernd zu überwachen und zu erzwingen, wenn nen für seine wunder« eigt die deutsche her« t mnn der Meijter Es ist einer jener und vergoldete W 'inanderzuklappenüen, - Darstellungen aus m hier bildet das Dem«. 3m mittlm» >6t Truppe oom W Set an den gt«wn- luitberf. 6s ist -SIltz unon8tl?*£ w d-" m l* SSS* Me ter den Tugend „UM 1e;nci AU der » d-n n „Tin P-l-n T n 9 Gabriel vtt sron8 ‘ al »°n S'luI in- Santrort Vermöge^ nn Ä gted)t oe zu W Aech ' tz rSx -"^^t- ihn W.t ihe rettest > er verla"S^'M^rech^ gemeinf »’S fww ’ t [> * — JöSn? Mein Grundbuch sei unrichtig! Was dcrür^'da^dieO^Grundstückseigentümer gestorben! 66101 ßOIlf 06^611^161 firn uni) die Erben versäumt haben, das Grundbuch | Willi »vvi mm / In Ordnung zu bringen und berichtigen zu lassen. l\. OMe soll ich das verstehen? Es ist doch alles In bester Dränung! . < yu#u. yvuu) r--—,—o — 3 Das kann ich nur nicht denken. Ich vermute, Reichsgerichts muß jeder Käufer eines gebrauchten tci noch Ihre verstorbenen Eltern im Grundbuch Nachforschungen darüber -anstellen, dl Eigentümer eingetragen sind — stimmt das? ^er Verkäufer auch der Eigentümer des Fahrig Allerdings — aber das ist doch schon lange w Bevor der Kraftfahrzeugbrief eingefuhrt t0 und wurde noch niemals beanstandet. wurde, waren diese Feststellungen für den Käufer 1 3. Ja, mein Lieber — das war einmal, mitunter schwierig und 'zeitraubend. Der Kraftfahr- cl h f ist nämlich ein neues Gesetz da, und es -eugbrief gibt eine wesentliche Erleichterung für trb verlangt, daß alle Grundstückseigentümer die ^rartige Feststellungen. Es ist nämlich so, daß der dttorben sind, im Grundbuch gelöscht werden Mussen -enige, der den Kraftfahrzeugbrief besitzt von jedem irD daß an ihre Stelle die wirklichen lebenden dritten als Eigentümer oder doch als Verfügungs- (hentümer, nämlich die (ErbAi, einzutragen sind. berechügter angesehen werden darf. Wenn sich also A. Aber warum denn? Käufer, um seiner Nachforschungspflicht zu ge- 3 Weil die Gestorbenen nicht mehr Träger üon nügen, den Kraftfahrzeughrief vorlegen laßt, so hat Nichten sein und als solche in einem Buch stehen er feiner Pflicht im Sinne der erwähnten Reichs- fi^nen das öffentlichen Glauben genießt. Die Um- gerichtssprechung genügt. Idreibung eines Grundbuchblattes und der dort ~ «Zeichneten Grundstücke auf den wirklichen Besitzer wd wahren Eigentümer ist also die vom Gesetz verlegte Grundbuchberichtigung. Hierzu gehört ei- von dem Erben bei Gericht zu stellender Z7rch bloße " Nichtbeschäftigung wird in aller Regel biefin Zweck nur erreichen, wen Be(chästigler, ber einmal einen Urlaubs- hm lein Lahn ober Gehalt weitergewahrt wirb Un WM bm Urlaub aber noch nicht Durd; bloße Nichtbeschastigung wirb ber 3«-- behält im Falle 1-"-^ ^scheibens - ^ober wirb auch m ben erhalten -t unb zwar ohne Rücksicht au, ben . 1. t’-L ____ Ait* einer uill8 21, »e Stunden. Ein Lied klingt aus: „Ich bin der Aus den Gießener Gerichtssälen Aus -er engeren Heimat 26. Fortsetzung. (Nachdruck verboten!) Fähnlein 21 zeigt Werkschau. Der Jungbann-Spielmannszug, Fähnlein Der Nachmittag bringt weiteren Außendienst oder, wenn es regnet, Schulungsdienst in der Halle. Am Abend sitzen alle rund um das Lagerfeuer. Diese allabendlichen Zusammenkünfte sind für alle Fahrtentetlnehmer unoert ' de-M- .Jlifelb. 12; i J L unter*» 11 N durch i fcren, das für | fijEr sind etwa 2 Ulis dem Mitiela! Nassau, 11. Juli. Sechs Uhr morgens. Ein Trompetensignal schmettert durch die morgendliche Stille des Mühlbachtales. nämlich einen besonderen Grund. Ich möchte Sie nämlich um etwas bitten. Ich will Ihnen auch gern em hübsches Sümmchen in die Armenkasse zahlen, wenn Sie meine Bitte erfüllen. Sehen Sie, im Garten der „Trc cpade" w.-.riet meine Braut mit einem Bekannten aus Wien. Sie muffen wissen, daß meine Braut sehr musikalisch ist. Ja, und da habe ich mir nun gedacht, daß es ihr eine große Freude machen wird, Ihr Orgelspiel zu hören, wirklich, das würde ihr eine große Freude machen! Ich weiß, es ist eine Zumutung, daß Hie jetzt spielen sollen, und darum möchte ich mich, wie gesagt, gern erkenntlich zeigen. Sind Sie mir böse?" lieber das Gesicht des Blinden glitt ein Lächeln. „Warum sollte ich Ihnen böse sein? Sie haben selber das Wort .Freude' gebraucht — welchen anderen, welchen besseren Sinn könnte meine Kunst wohl haben, als den, Freude zu machen? Ich gehöre ja nicht zu den Künstlern, die ihre Kunst als Geschäft betreiben, es ist nicht mein Verdienst. Das Schicksal hat es so gefügt in dem es mich am Schopf faßte unb aus meiner Welt herausriß und hier in diesem Erdenwinkel niedersetzte. Und darum erfüllt meine Kunst ihren Sinn erst, wenn sie einem Menschen Freude gibt. Und darum will ich gern für Ihre Verlobte spielen. Das einzige, was ich geben kann, ist ja ein großes Liebeslied. Und sooft ich etwas anderes versuchte, ist es immer wieder von selbst in dieses Liebeslied gemündet. Also gern! Und wenn Sie unsere Armen im Kirchspiel nicht vergessen, so soll Ihnen Pfarrer Majelli danken." Ottenrieth war es warm ums Herz geworden bei diesen schlichten Worten, vor denen eine ganze Welt — seine Welt von ehemals — lautlos wie Zunder zusammensank. Er wußte plötzlich, warum er sich immer reiner gefühlt, sooft er von diesem Blinden ging, der die Kunst noch heilig hielt. „Haben Sie Dunk! Und lassen Sie mich Ihnen sagen, wie ich mir alles zur Ueberraschung ai^ge- dacht habe." Nach einer halben Stunde kehrte Ottenrieth zu den beiden im Garten zurück, die dank Renatas Künsten vollkommen ruhig und friedlich beieinander- saßen. Geheimnisvoll sagte, da man schon einmal hier sei, so müsse man auch die einzige Sehenswürdigkeit des kleinen Ortes, das Kirchlein droben auf dem Hügel, betrachten. Es gäbe darin ein recht gut erhaltenes Altarbill), einen heiligen Ambrosius, den der Ortsgeistliche - keinem Geringeren als Morello zuschreibe. Und sie gingen durch das Dorf und traten in die Kuhle der Kirchs, wanderten leise, um eine betende tfrau nutzt zu stören, zum Altar und beschauten das^ die Flaggenhissüna. Mit einem frisch- Sezirksschöffengericht Gießen. Der F. O. aus Gießen war Ende März und Anfang April d. I. zweimal in die Wohnung und in den Laden eines hiesigen Metzgers eingebrochen, indem er die Türe mit einem falschen Schlüssel öffnete. Bei seinem ersten Einbruch entwendete er aus dem offenen Küchenschrackk 20 Mark, in dem zweiten Falle nahm er aus der Ladenkasse ein Sparkassenbuch, das 80 Mark Einlage enthielt, heraus. Gleich am nächsten Tage hob er 75 Mark ab und unterschrieb dabei die Empfangsbestätigung mit einem falschen Namen. Das Gericht verurteilte ihn wegen fortgesetzten schweren Diebstahls und schwerer Urkundenfälschung in Tateinheit mit Betrug zu 3Monatenund einerWoche Gefängnis. Gleichfalls wegen schwerer Urkundenfälschung in Tateinheit mit Betrug verurteilte das Schöffengericht den A. Z. aus Trais-Münzenberg zu einer Gefängnisstrafe von zwei Monaten. Der Angeklagte, der schon einmal wegen Diebstahls vorbestraft ist, kaufte im Auftrag eines Arbeits- kameraden für diesen einen Hut. Bei der Verkaufs- quittung änderte er den Preis von 5,50 Mark in 8,50 Mark um. Die gefälschte Quittung legte er seinem Arbeitskameraden, der ihm 6 Mark mitgegeben hatte, vor und gab ihm nicht nur die 50 Pf. nicht heraus, sondern beanspruchte noch von diesem weitere 2,50 Mark. Bei der Beurteilung dieser Straftat fiel erschwerend ins Gewicht, daß der Betrogene ein Arbeitskamerad des Angeklagten war. Außerdem hatte sich noch der Karl Wiedemann aus Essen wegen Diebstahls und Betrugs zu verantworten. Der Angeklagte, der sich schon früher verschiedene Gesetzesverstöße hat zuschulden kommen lassen, war nach Verbüßung einer Strafe durch das Arbeitsamt einem Bauer zur Arbeit zugewiesen worden. Das Vertrauen, das ihm bei diesem geschenkt wurde, belohnte er dadurch, daß er in einem unbewachten Augenblick aus der Tischschublade zwei Geldbörsen mit etwa 10 bis 13 Mark entwendete. Gleich nach der Tat verließ er den Hof und fuhr nach Frankfurt. Dort löste er sich eine Bahnsteigkarte und fuhr dann, ohne im Besitz einer Fahrkarte zu sein, mit dem Zug, der nach Essen ging. In Mühlheim wurde er aber von der Bahnpolizei festgenommen, feine Personalien festgestellt, bann mürbe er wieder freigelassen. Dort fand er wieder Arbeit, aber auch hier entwendete er seinem Arbeitgeber, als dieser zur Arbeit fort war, einen Mantel, einen Rock und ein Oberhemd und . LA Mo lichen Feststell unglürf am <5t teils Oders Schwer- unb . Betrunken! rers Karl Bl Block muri W* ringel zuschließen, um ihnen einen Rückhalt zu geben und ein anständiges Auftreten für die Fahrt zu sichern. Kochgeschirre klappern. In großem Kreise sitzen die Junggenossen auf dem Eßring. Jeder hat einen tüchtigen Schlag Erbsen mit Speck gefaßt. Für bas leibliche Wohl sorgen zwei Feldküchen mit fachmännischer Bedienung. Oer 350. NSÄ.-Kindergarten im Gau. NSG. In diesen Tagen wurde durch ^Gauamts- leiter H a u g in Lich der 3 5 0. NSV. - Kinder- 8arten des Gaues Hessen-Nassau eröffnet. Der Kindergarten ist in einem im Jahre 1928 erbauten Anwesen untergebracht und vollkommen neu hergerichtet worden. Im Erdgeschoß werden die zu betreuenden Kinder untergebracht, während sich im Obergeschoß die Wohnräume der NSD.- Kindergärtnerinnen befinden. Nach der Begrüßun unb einem Rückblick aus die hundertjährige Einrichtung der Kinderschule in L i ch wies Bürgermeister Geil bei der Feier zur Eröffnung des Kindergartens darauf hin, daß den Forderungen des nationalsozialistischen Staates entsprechend die Gemeinde Lich sich entschlossen habe, Leitung und Führung des Kindergartens der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt als der parteiamtlichen Organisation zu übertragen. Fahrten-Grlebm's im Nassauer Land Unsere Heffen-Naffau-Fahrer im Zeltlager Mühlbachtal. Bild; mit Belustigung sah Ottenrieth auf Armbrusters Gesicht einen Ausdruck, der etwa sagte: „Na, was soll das Ganze? Warum werde ich hrerherge- chleppt? Was Hst das alles mit unserer Sache zu tun? 0 2ns sie noch so dastanden, Hub plötzlich vom Chor i $^9,eIw n‘ ' wtt seine zerrissenen „Nun, Herr Bartold", sagte er nun »rh ^nen jagen, warum ich Sie heute besuche. Es fürbetru ' - W. Mari I tbachtet, wie ! Mann fein 2 M enge 6tr ferner gefährde ui Fall gelom schnehmen nommene noch unb versetzte t sicht, fo datz < man ihn in l fengericht mui Antritt der F Sier ju sich $ä)ttn eines warben mar. . uni) die Allg schützen, tarn e Urteil lautete i Dachen hast, Zeibeamten an 100 Mark ® Mark Geldstr Krastwag vorführen, über deren Ankauf er bereits früher v«, handelt hatte. Da der Händler selbst nicht zugegen war, ließ Sch. das Motorrad sich von einem Lehr, ling zeigen. Plötzlich versuchte er mit dem Motor, rad zu flüchten. Dem Lehrling, der auf seiner Hut war, gelang es aber, sich auf den Soziussitz schwingen. Unterwegs flog dem Angeklagten ber Hut vom Kopfe. Er bat nun den Lehrling, den Huj doch zu holen. Als der Junge sich dazu anschickte, suchte Sch., der nicht im Besitze eines Führerscheins ist, auf dem Motorrad rasch das Weite. Er fuhr zu einem Bekannten und bot dort die Maschine allerdings ohne Erfolg — zum Kauf an. Weiterhin fuhr er nach Gießen, um das Motorrad hier einen Weiteren Bekannten zum Kaufe anzubieten. Da « dessen Anschrift nicht kannte, besaß der Angeklagh noch die Stirn, ausgerechnet bei der Polizei nach der Adresse seines Freundes zu fragen. Als er die Polizeiwache verließ, hatte die Polizei in der Zwj. schenzeit die als gestohlen gemeldete Maschine sicher, gestellt. Obwohl der Angeklagte über kein Gelb verfugte, suchte er wieder eine Gastwirtschaft auf. Ei machte dort- eine Zeche unb versuchte dann, sich durch eine Nebentür daoonzuschleichen. Die Wirtin eille ihm aber nach und konnte ihn auch stellen. In der gesttigen Hauptoerhandlung gab der Angeklagte an, daß er nicht die Absicht gehabt habe, das Mo> torrad zu stehlen, sondern er hätte es wieder zu. rückbringen wollen. Weiterhin habe er die Maschine nicht zum Kaufe angeboten. Bei seinem Vor- sprechen bei seinem Bekannten habe es sich ledig, lich um einen Scherz gehandelt. Da die. Einlassung dieses Zeugen nicht ausreichte, so konnte die Straf, kammer den Angeklagten trotz größter Bedenken weder wegen eines Betrugsoersuches, noch wegen Diebstahls bestrafen. Da der Angeklagte aber gegen den Willen des (Eigentümers das Motorrad gefah. ren hatte, so war er wegen Vergehens gegen §1 ber Notverordnung gegen unbefugten Gebrauch von Kraftfahrzeugen und Fahrrädern vorn 26. Oktober 1932 zu ,bestrafen. Weil Sch. außerdem beim Führen des Motorrades nicht im Besitze eines Führer- scheins war, hatte er sich auch des Vergehens gegen §24 des Kraftfahrzeugverkehrsgesetzes schuldig gemacht. Wegen seiner Zechprellerei war der Ange« klagte wegen Betruges, und da er einschlägig vorbestraft ist, wegen Rückfallbetrugs in Strafe zu nehmen. Da er er aber den Wirt nur um einen geringen Betrag geprellt hatte, so billigte ihm das Gericht noch einmal mildernde Umstände zu. Sch. wurde zp einer Gesamtgefängnisstrafe von 1 Ickhr verurteilt. Die Untersuchungshaft wurde ihm auf die Strafe angerechnet. Da der Angeklagte das Urteil annahm und auch der Staats- anwalt auf Einlegung von Rechtsmitteln verzichtete, wurde das Urteil sogleich rechtskräftig. Wegen schwerer Kuppelei hatte sich vor der Gro- ;en Strafkammer weiterhin die Eheftau M. Sch. aus Gießen zu verantworten. Die Verhandlung and unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Die Angeklagte bestritt entschieden, sich einer strafbare» Handlung im Sinne der Anklage schuldig gemacht zu haben. Sie wurde aber durch Zeugenaussagen üb erführt und zu einer Gefängnis st rafevon 8 Monaten verurteilt. Bastelarbett in schöner Gemeinschaft vereinigt zu sehen. Die Ausstellung zeigte eine Fülle interessanter Dinge; vom Seaelflugzeugmodell bis zum Tischmodell eines Kriegsschiffes war in liebevoller Arbeit manches schone Stück herangewachsen, das dem Geist, der im Fähnlein herrscht, ein gutes Zeugnis ausstellt. Bei der Gelegenhett der Eröffnung des neuen Heimes und der Ausstellung zeigte auch ein Spielmannszug sein musikalisches Können. Die Ellern und Gäste gewannen ehren guten Gesamteindruck. ** Di e n stjub i läum. Der Weickmeister bei der Maschinenzentrale der Universttäts-Kliniken Gießen Otta Freihöffer, Gießen, Wilhelmstr. 46, feiert am 14. Juli fein 2Sjähriges Dienstjubiläum. Herr Freihöffer erfreut sich bei Vorgesetzten und Gefolgschaftsmitgliedern des besten Ansehens. ** Unfälle. Einen eigenartigen Unfall erlitt in unserer Stadt eine junge Dame aus Frankfurt. Die 26jährige Elisabeth B. kam bei einer Tanz- vorführung fo unglücklich zu Fall, daß sie beide Unterarme brach. Die Bedauernswerte wurde nach erster Hilfeleistung in der Gießener Chirurgischen Klinik in ein Frankfurter Krankenhaus überwiesen. — Der 29 Jahre' alte Kraftfahrer Wagner aus Düsseldorf mußte mit einer Jnsektenstichverletzung, die Blutvergiftungserscheinungen nach sich zog, in die Klink gebrach) werden. Unter gleichen Umständen wurde ein 51jähriger Mann aus ber oberen Frankfurter Straße in ärztliche Behandlung ge- bracht. Abortanlagen an der Zieichsantobahn. LPD. Frankfurt a. M., 12. IM. Die Reichsautabahnen werden, besonders an den Tankstellen, auch mit Adortanlagen aus» gestattet. Mit Rücksicht auf die zu erwartende Ver- kchrszunahme ist angeorbnet worden, außer der sichtbaren Anordnung bei Neubauten die Toiletten geräumiger als bisher auszubilden. Mit der Bereitstellung genügend geräumiger und sauber gewarteter Toilettenanlagen an den Tankstellen soll eine (^Ziehung des reisenden Publikums zur Sauberkett erreicht werden. Gegen dasFuttermittelgesetz verstoßen Marburg, 12. Juli. (Lpd.) Ein Mühlenbesitzer aus dem Kreise Fritzlar/Homberg stand vor dem Schöffengericht unter ber Anklage, die von ihm in den Handel gebrachte Weizen - und Roggen- kleie mit Fu11erka 1 k vermischt zu haben. Den Preis der Kleie setzte er nicht zurück unb erzielte 150 RM. Mehrverbienst. Das Schöffengericht bezeichnete dieses Verhalten des Angeklagten als einen alten jüdischen Trick unb erkannte wegen Vergehens gegen das Futtermittelgesetz auf 300 Mark Geldstrafe. fragen. Cr erstattete einen kurzen Bericht über die Reichstagung in Dortmund, um sich bann eingehend mit der Durchführung der Holzversorgung und mit der Bedarfslenkung des Bauholzes zu beschäftigen unter der besonderen Berücksichtigung der Handhabung der Holzversorgung für 1938. Ferner sprach der Redner über Preisbildung, Buchführung und fachliche Schulung. Eine eingehende Aussprache beschloß die Versammlung. M qiM *7 IW.SW' :ä?<, i irf.s 105 1 « & i«b ! W unb U« I Äent«. fei» i M cn9?n (et ! £ Mhen ge! SJLtfpoit zumachen. Um die internationalen Tennismeisterschaften von Deutschland. „Die Tätigkeit des Gkeibergvereins darf jedenfalls als ein vorbildhaftes Beispiel für das Kunstverständnis, den Gemeinsinn und die OpferroiUigtdf einer kleinen und örtlich begrenzten Organisation bezeichnet werden, und als ein Beweis dafür, welche Leistungen — sozialistischen Weltanschauung weiter, auf. und aisbauen und dafür sorgen, daß aus ihnen eine Inne Generation hervorgeht, die nur ein Gesetz Mitt als Nationalsozialist in ihrem Volk zu leben. Die Parole für den 350. Kindergarten der NSV. in Lich heißt: NSV. und Gemeinde schaffen einen tue vorbildlichsten NSV.-Musterkindergarten unse- ri5 Gaues. zilrnabende der Gaufilmstelle. In den Doppelspielen waren auch einiae für Deutschland erfreuliche Siege, so von chenkel-Metara über Avory-Peten und von Redl-Göpfert über die gleichzeitig zum Vorteil eines geschichtlichen und künstlerischen Denkmals und zur Förderung einer öffentlich-politischen Aufgabe — unter solchen Voraussetzungen erreichbar sind." Polen Hebda-Spychala, zu verzeichnen. Peter Hiedel übertraf alle. U5^.-Meisterschaften im Segelfliegen. Sie der Lpd. von den zuständigen Stellen erfährt, fanden am Mittwoch vergangener Woche Arbeiter einer Griesheimer Baufirma bei Ausschachtungsarbeiten im Hanauer Wald in knapp einem halben Meter Tiefe mehrere Behälter, die 620 Gramm Schmelzgut — Gold und Silber —, sowie einige Brillanten und synthetische Steine enthielten. Bei dem Schmelzgut dürfte es sich um Eßbestecke und einige goldene Ketten und Armbänder handeln. Die Brillanten sind kleine Splitter von geringem Wert. Der Gesamtwert des gefundenen „Schatzes" dürfte sich auf etwa 2000 Mark belaufen. Bis jetzt steht noch nicht fest, ob die Gegenstände aus einem Diebstahl herrühren und von wem sie im Wald vergraben wurden. Landkreis Giehen. * Lollar, 12. Juli. Dieser Tage veranstalteten ibie im Jahre 1868 geborenen Leute des Kirchspiels 1. Oblt. Schulz Luzifer (Bes.). , Viels ei tigkeitsprüfung (Preis der Rei- terstandarte 49): 1. Frau Wehbergs Freischütz (Bes.). Dressurprüfung für Reitpferde, Klasse I, (P r e i s der S t a d t G i e ß e n): 1. Reg.- Baum. Linsenhoffs Flingarth (Fr. Linsenhoff): 2. SA.-Gruvpe Hessen, Lancier (SA.-Scharf. K'lbin- ger): 3. Frau Webbergs Freischütz (Bes.). — A b - teiluna B: 1. Oblt. Schul;' Lorelen (Gefr. Körner)' 2. Oblt. v. Plebwe Nachtfalter (Gefr. Franke): 3. 8. IN. 57. Forelle (Uffz. Mertens). So wird der Gleibergverein auch im begonnenen Heber dem Kämpferfeld der „Tour de France" zweiten Jahrhundert seines Bestehens unermüdlich Schatten der Pyrenäen. Das spürte man seiner Tradition getreu bleiben und die Burg als besonders deutlich bei der 7. Etappe, die die bunte beliebte und berühmte Ausflugsstätte in Pflege Fahrerkarawane am Dienstag von Bayonne nach halten. Möge die Allgemeinheit das stets aner- ^in nur uz Kilometer entfernten Pau führte. Man kennen. | blieb bis zum Schluß einträchtig zusammen, und nur ganz gering waren die Zeitunterschiede am Ziel, so daß sich in der Gesamtwertung keinerlei Veränderungen ergeben haben. »S in Slt^ W mtt um 'ei,; e L k e «ssistande zu. & angnisftroj e Untersuchung ^rechnet. Da beri- mb auch der Staat chkmitteln verzichte tstrafhg. Ee sich vor der öle Eheftau M. & R. Die DerhaMr 'esfentlichkeit statt, r n- sich einer ftrafbm 'u°8e schuldig gemaj durch Zeugenaussm -ngnisstrafev«! ■Ö*’Ä , »ersucht,^ auf- f «SÄ K-d-m b-imU 'M „en ge ur’ig, den ?Vines^rkQtN uKK Nach zweiwöchiger Dauer wurden Amerikas Meisterschaften im Segelfliegen in Elmira abgeschlossen. Bester Segelfliegen war der Deutsche Peter iRiedel, der jedoch als Ausländer nicht für die . ... x AOmr.rhdn» unh nip Meisterschaft gewertet wurde und sich mit seinen ®le PPt*'l^De ut? her Dielen Sonderprämien und Ehrenpreisen für ein- toone Bedachung des Sch<-nrtsich-s m der Ecke Mmzleistungen im Ziel-. Strecken, und ffö- Nasiauer-Mb-rtusbau macht demnächst einem 9Nj>enftug begnügen mußte. Meister wurde mit säst Ichmackoolleren Anbau Platz. Zur ^eit erhalt das Punkten weniger als Riedel der Amerikaner gesamte Garten-Mobiliar einen ' * ’' $ e" r Emil ß ejeito vor dem Titelnerteidiger Richard strich. Desgleichen wird der ffalzanbau »ar dem t Verlaus des Wettbewerbs mit Ä'Epbau 2042" Net« einen neuen amerikanischen Höhenletztgenannten Maßnahmen durften sehr dazu an- . aufaeltellt hatte getan fein, das Aussehen des großen Burghofes rekord ausgepeut Y . um vieles freundlicher zu gestalten. Wenn die Geld- Bay0NNe Nach VüU. mittel reichen, erhält der älteste Burgeingang zur Ruine ein neues Lattentor. 7. Etappe im Schatten der Pyrenäen. klärte anschließend i bijen Herzens mit to -K/nbergarten im A 75 350 yi&ßMev tönne man daran x r NSV. im gesamte lOO kariiaüve Kind« hriger Tätigkeit hat, enÄassau schon nch iergärten aufoun* gen Arbeit der kack ;en sind. Gauamtsick ürgermeister der Eti! itgegenkommen bei to »tonte, daß der aby bMich für dm S« dm könne. Indem wii i g aus, das Gute werden wir gerade di Zungen unserer nativ n drig angegeben hätten. Wegen Steuerhinterzie- Lna seien in letzter Zeit erhebliche Bestrafungen ^vlgt. Künftig werde, so betont das Finanzamt, noch schwereren Strafen, auch mit Gefängnis- jiiafen, eingeschritten werden, denn die betrüge« riche Kürzung der dem Reich und den Gemeinden stehenden Steuerbeträge sei ein besonders schwe- ti3 Vergehen gegen die Volksgemeinschaft. ttenrieth aus Armbn der etwa saate: ,D n werde ich FW mit unserer Sache f Hub plötzlich. E W einer «touttoib i« und W°L b-Id to"6 erfuKL”l“r senstimmen sangen * uster an feine ander. erte er, und sie sA ele ist so gonz ^ " at wie der Mm ff Z-r-5 ,rust-rlch°n^'" „ das de- nicht flwwff ? ftagti Was war oas °°" und b°s aus der fjerrW er i"£6S? r ! ^Seite- W™16 Die deutsche Mannschaft für die Internationale Trophäe, den wichtigsten Wettbewerb der schweren Prüfung, war am Dienstag vom Pech verfolgt. Zur gleichen Stunde, in der den Engländern nach langen Beratungen am grünen Tisch die 24 Strafpunkte vom ersten Tage gestrichen wurden, jagte . Huituc vixiin .das Unglück die Deutschen. Demmelbauers Große Gebrauchsprllfung für G e - 175er-DKW. wollte nach dem Tanken mcht mehr s v a n n e (Marathonfahrt): Klasse(Vierspänner): anspringen. Anscheinend hatte der Deutsche un- 1 8 IR 36 Friedberg, Nihilist, Jngrabam, Orion, brauchbaren Brennstoff erhalten. Zur Untersuchung nuihoro (Gest. Grußback,. Oberschütze Brunn. Ust;, des Falles hat man vorsichtshalber eine Treibstoff- Becker)' 2 13 IR 106 Martin. Isolde, Quelle, probe entnommen. Scherzinger hatte Schwierig- Lilo (Gefr. Backes, Uffz. Gerling, Gefr. Harrings): feiten gleicher Art und mußte feine Maschine ins 3 2 AR 9 Quast, Pek. Omar, Redant (Gefr. Ziel schieben und auch F a h l e r verlor durch Kovp Uff3. Herrmanns Klosse B (Zweispänner): Bauen in der Nähe des Zieles viel Zeit Der Mun- 1 8 FR. 57 Käfer-Mar (Feldwebel Schäfer). Sie- chener Krauß wurde für feine grandiose Fahrt cren• 2 AR 9, Zlfs, Gertrud (Uffz. Hohmann, Gefr. am Vortage schlecht belohnt. Das Matenal hatte Scbüßler)' 3. 4. AR. 15, Nerz, Quast (Uffz. Blum, diese Ueberbeanspruchung nicht aus gehalten. Der reufr GpHprl ' Seitenwagen mußte abmonttert werden, da der ^rVffHr«riifuna für Reitpferde, Rahmen gebrochen war. Der Ausfall des Gespanns (Klosse M)' Abteilung Ä- 1 Oblt. v. Plebwe, Odin hat nunmehr die deutsche Mannschaft gesprengt. (Bef ft 2 SA-Grupve dessen, Erlkönig (SA.-Ober- Da auch dem Tschechen Juhan der Seitenwagen ttuppf Hänelt): 3 A Freiin Schenk zu Schweins« abgerissen wurde^ ist auch dieses Team gespren^ fflraf 3u[ Kav.-' Ausfälle gab es auch bei den übrigen Mann- Ngt.' 3,^Punktum (Wachtmeister Stemmwedel), 1 schäften, nachdem sich das Feld schon am ersten Die Gaufilmstklle Hessen-Nassau der NSDAP. Md den Groß-Tonsilm „Das Schloß in Flandern" rin Kreise Wetterau an folgenden Terminen vor« töten 14. 3uli: Treis a. d. ßumba; IS.Juli: Lon- w 16. Juli: Allendorf (Lumda), 17. Juli: K-aßen-Buseck, 21. Juli: Dorheim, 22. Juli: Ober- Sen 23. Juli: Assenheim, 24. Juli: ^Wölfers« hnn 28. Juli: Reiskirchen, 29. Juli: Steinbach, ölf Juli: Heuchelheim, 31. Juli: Großen-Linden. I Kirchberg — also die 70jährigen aus den Orten Es ist ein Film voller Spannungen und mensch- Lollar, Staufenberg, Ruttershausen, Mainzlar und liner Konflikte, ganz erfüllt von Maria Egg^erths Daubringen — ein Kameradschaftstref- ckxxlicher Stimme, die alle Besucher der Deran- f e n, das bei bester Stimmung verlief. An dem ÜJhing bezaubern wird. Beisammensein, das bei Gastwirt Konrad Moos Warnung für Steuermogler. ^ Lollor st°ttf-ni>, nahmen zahlreiche 7üjährtge ir ote Äimu nacy isießen geoiuu^i wciucn. — Quarta (»eu; omu ljtlKULluv3yui::> 2Mrige Bergmann Wilhelm Hopp aus L u m d a ^A.-Obersturmführer Eckhardt): 3. Fr. Gomons $cg sich bei seiner Arbeit in einer Eisenstsingrube Cherusker (Bef.). erien Bruch der linken Schulter zu. — Unter- Glücksjagdspringen Klasse M: 1 . ©».* jähenkelbrüche zogen sich die Landwirte Heinrich Obersturmführer Fangmanns Richthofen (Bes.), Kessel aus Reichelsheim (Kreis Friedberg) 2q Sprünge, 103 Sek.: 2. Oblt. Schulz, Luzifer ut3j Friedrich Gerth aus Atz b ach zu. DieBer- ^s.), 20 Sprünge, 119 Sek.: 3. 3.Kav.-Rgt^ 6, ^glückten mußten in die Chirurgische Klinik ge- Ma^ d. Alkoven I (Oblt. v. Gaudecker), 17 Spr. blocht werden. Jagdspringen der Klasse L (v^eis K . jk _ vom Frankfurter Reit« und Fahrklub): 1. jfWetteri Goldfund UN Hanauer Wald. ftanbarte, Q-rifpa (---Hauptsturmführer Becher), Hanau. 11. Juli. (Lpd.) In den letzten Tagen 0 46 S«L ut* 4.SS .15 -Satter (Mer- »Tlaukte gerüchtweise, daß Arbeiter irn ff a n a u - r wachtmepter Knapp), 0 «_ öet., o■ » Lald einen riesigen Schatz gesunden hätten. Gruppe Hessen, Flora <«A.-Sch°r,uhrer Kilbinger), sollte sich um mehrere Kilo reinen Goldes und 0 Fehler, 48 Sekunden. , /srDnog. änderte v"n Perlen und in Platin gesaßte Brit- DressurPrüfung Klasse L (Skonos knien im Werte von mehreren Millionen Mark Pr«sst l.Abteiluna A. l.Sw.W.d, ^unrtum h-adeln Eine Nachprusung dieses sensationellen (Wachtrn. St-irnnwedel): 1. Abteilung 8. 1. 4. Saade- ergL daß tatsächlich Gold und E d ° I - 57 .Wog« » SÜ' steine ausgegraben wurden, allerdings Han- 1. ffptirn Kurtz, Ingbert. (Sef.b unh D6It d. «» , dch es sich nicht um Millionenwerte. Die zunächst Odin (Bes.); 2. Abteilung B. 1. Oblt. F Io hochgespannten Erwartungen sind auf ein besch ei-Kadett (-oef). m NNNve »mes Matz zusammengeschrumpst. 1 Eignungsprüfung für ©elpanne Ausbau des Alsfelder Heimatmuseums. Alsfeld, 12. Juli. (Lpd.) Das Alsfelder k>eimatmuseum, das in dem sog. Hochzeits« hlus untergebracht ist, hat jetzt eine weitere Bereich rung durch den Ausbau des dritten Stockwerkes «fahren, das für Museumszwecke eingerichtet wurde. Her sind etwa 2000 Gegenstände untergebracht, die Ls dem Mittelalter und der Neuzeit stammen. Freiheitsstrafe Der Dienstag brachte eigentlich erst auf den letzten 20 Kilometer etwas Kampf, als der Träger des . ।gelben Trikots, Andre Leducq, von einem (Preis der Landesbauernschast): Leichte: 1. Fahr- Reifenschaden betroffen wurde. Der kleine Bieleabteilung 24, Puppenfee-Helga (Major Zimmer- Mengler hatte blitzschnell die günstige Lage mann von Siefart): Schwere: 1. K. Bruck- erfaßt. Er wollte sich jetzt das gelbe Trikot holen, manne Hilde-Blücher (Bef.) I Kraftvoll trat er in die Pedale und ließ, ein 40er- Jagd'springen der Klasse M (Preis Tempo kurbelnd, das Feld im Nu hinter sich. Allein des Reichsstatthalters): 1. SA. - Ohersturmführer das Glück war diesmal nicht mit dem Deutschen. Fangmann, Richthofen (Bes.), 0 Fehler, 76 Sek.: Kurz vor dem Ziel wurde er von dem Holländer 2. SA.-Gruppe Hessen, Figaro (SA.-Scharführer M i d d e l k a m p und dem belgischen Favoriten Kilbinger), 0 Fehler, 83 Sek.: 3. Oblt. Graf von Vissers erreicht und schließlich im Spurt knapp Rittbergs Natur (Bes.), 0 Fehler, 90 Sekunden. von dem Holländer geschlagen. So Hieb Leducq, Dressurvrüfuna für Reitp f erd e, der bei seinem Reifendefekt sofort Lesueurs Maschine Klasse M (Preis des Kommandierenden Gene- ^ch^lten hatte, Träger des gelben TrikHs. Immer- vvtLv grht»Tfnnit A • 1 nhft n Nlebwes Nacktfalter hm ist Menglers zweiter Platz aller Ehren wert. rals) Abtellung^^ l.Oblt. v. ^hmes Nachttauer, mur§e Dritter. Elf Sekunden hinter ihm - totetunq B «W der Spanier B-rrend-ro vor Frechvut und ? ' res .DbTrfturmf'. ®'"i das ffaupffeld an, das in Stärke non 79 Eckhardt); 2. Kav^Schule Idealist (Rittm. Niemack); Mann Darunter alle Deutschen) aus den siebenten 3. Stall Friedrich-Hos- Kroku- (Obersturms. Eck- P^.-t wurde^ nunmehr ° Bignung-prüsung für Gespanne am Donnerstag in die Pyrenäen em. (o.-d.-Borch-Erinnerungspreis): Zweispänner: 1. $r00bäCtt55l0ttttfd)0ff 2. AR. 9 Rübezahl, Ruppsack (Uffz. Wölk: Vier- spännsr: 1. 2. AR. 9 Nelson, Rekurt, Rattenfän- gesprengt. qer, Reblaus (Hauptm. Brandts): Mehrspänner: 1. ___ < Heeresnachschubschule Nenner, Medea, Quast, Quen- Die zweite Tagesstrecke der Vlotorrad.Sechstagefahrt, del, Pair, Ouitzow (Rittm.'Hartmann). Die zweite Tagesstrecke der Internationalen V i e l s e i t i'g k e it s p r ü f u n g (Preis des Korn- Motorrad-Sechstagefahrt ähnelte wieder mehr einem mandeurs der 9. Division): Für Unteroffniere: 1. Rennen als einer Gelandesahtt, denn die gsforben 10. Kao.-Rgt. 3, Erich (Mesr. Körner); für Ossizi-re: ten Durchschnitte waren so hocki bemessen daß nach . ~ v < « r .. /m.r x I irgendeinem unfreimiüigen Aufenthalt (Reifenschaden und dergl.) geradezu verwegen und tollkühn gefahren werden mußte, um die Zeit wieder gut» i arf Geldstrafe. $ rastwagenunglück durch Trunkenheit. Der Fahrer verhaftet. I qj. ; :LPD. Marburg, 12. Juli. Nach den gericht-1 . - ... . Mn Feststellungen ist das schwere Lastkraftwagen- Nüd-IINUhelMer IielttUMier6. wrglück am Samstagnachmittag oberhalb des Stadt- ^T_n. T zmrei5 DOn i, i„ bei dem es meh re tSelanDeritt der ä 1 a 1 । e l f^zreis von s-Lm»r, utA ^Atoeriekte aab burd) völlige der Ufa): 1. Art.-Rgt. 9, Pokal (Hptm. Kurtz), ^^u nkenh e tt d e s Zra f tw a genfah -!0 F.: 2. Landrat (Geir. Pohlmann), 3. 2 AR. 9, r> rs Karl Block aus Marburg verschuldet wor- Opossum (Uffz Hermann): 4. Hptm. Voigt, Nepo- ^n^el"a»ri’aftet ™ ®.eUnb eri Ä r^fas's e L (Preis vorn 5 fangnis emgelieftrt. Waldteich): 1. Frl. M. Herberts Epona (^2I.= Patrone im Müll. I Rottenführer Fischer): 2. SA.»Gruppe Hessey, w , Lancier (SÄl.^Scharführer Kilbinger); 3. Major W e tz l a r , 12. Juli. (Lpd.) In Burgsolms a 2 DOn Richter-Rettershofs Alpenwelt (SA.-Ober- fand ein achtjähriger Junge, der auf einem Schutt - schapstjhrer Korne). 4 Pferde fehlerfrei. hcvufen damit beschäftigt, war, Eisen zu suchen, Jagdspringen der Klasse L (Preis des eine Patrone, nahm sie mit nach Hause und SA.-Obergruppensührers): 1. SA.-Gruppe Hessen, vvllte sie untersuchen. Mit der Axt versuchte er, ^[ora (SA.-Scharführer Kilbinger), 0 Fehler, 77 fülfe und Geschoß zu trennen. Dabei explo - Zek.; 2. 10. ---^RMerstandarte, Crispa (---Haupt- bäerte die Patrone, wodurch der Junge im Gesicht,ssturmführer Becher), 0 Fehler, 78 Sekunden. am Hals und am Leib erheblich verletzt wurde. Er Materialprüfung für Reitpferde [M.J mußte ins Krankenhaus gebracht werden. (Preis der SA.-Standarte 222): 1. Stall Friedrich- ~ Hofs Lohengrin (SA.-Obersturmführer Eckhardt); 3m Ryem ertrunken. U. Major Steins Quarta (Bes.); 3. SA.-Gruppe LPD Well,ar 12 M Der in der Gemeinde ffessen. Manrika (SA,.Obersturmführer Wieczorek). maeklärte Weise stürzte er von Bord des Damp« Kochs Blaustrumpf (Bef.). 9, ^ps\aa s-«4. Morgen werden. Medea (Hauptmann Hartmann); 3. Heeresnach- Unfälle auf dem Lande/ ,chub,chui-, m-nn-r (Uffz. B-hr-n-). ! _ ■ I Eignungsprüfung für Reitpferde Der 41 Jahre alte Zimmermann Ludwig Haas r^affe Ao.M.]: Leichte: 1. Rittmeister Niemack, 015 Steinbach stürzte bei seiner Arbeit etwa offensive (Bef.); 2. Oblt. Schulz, Loreley (Bes.); pei Stockwerke hoch ab und mußte mit schweren z SA -Gruppe Hessen, Manrika (SA.-Obersturm« Schädelverletzungen und einer Rückenwirbelprellung f^h^r Wieczorek); Schwere: 1. Major Steins ir die Klinik nach Gießen gebracht werden. — Ser Quarta (Bes.); 2. Stall Friedrichshofs Lohengrin Unsere Heirnatburg Gleiberg untersteht dema Denkmalschutz des Regierungsbezirks Wiesbaden. Ihr ist ein besonderes Kapitel in dem kürzlich erschienenen Bericht des Bezirkskonservators gewidmet. Der Bericht behandett die Tätigkeit der Denkmalpflege in der Zeit von 1929 bis 1936. Im Hinblick auf den Gleibergverein heißt esu. a.: „Der Regierungsbezirk Wiesbaden besitzt bis jetzt leider noch keine große Organisation, die sich etwa dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Heimatschutz oder auch dem Landesverband Sächsischer Heimatschutz an die Seite stellen könnte. Um । so bemerkenswerter erscheint es unter diesen Umständen, daß wenigstens in einem Einzelfall das örtliche Interesse an einem bedeutenden Baudenkmal sich zur Bildung eines Bundes hat verdichten für betrunfenen Motorradfahrer. sa^die'ses^ Denkmals Anteil nimmt, sondern^die > LPD. Marburg 12.Juli. Kürzlich wurde be- "dne Ä m Zlckzackkur- “ibkr°7°kr7?n"°^ °ng° Strafe hmun;^^nnt7meas Sal E- werden dann die der ^-sientlichkeit hinlang- ,tw-r gefährdete. Nachdem er unterwegsZwennal > betanntm Um, unt> Ausbauten des Albertus- z Fall gekommen War,' flügels von 1933 ab mit der Zweckbestimmung als fstnehmen. ^nr Wachtlokal wurö Schulungsheim näher gewürdigt. Und zum Schluß it mmene noch rabiat, beschimpfte die 25eamten ^erickt die Feststelluna- urb versetzte einem derselben Faustschlage ms Ge- tnfft. der ^ench^oie ^emleuung. e fät, so daß es zu einem Handgemenge kam, ehe ran ihn in die Haftzelle brachte. Dor dem Schof- fmgericht wurde festgestellt, daß der Angeklagte vor Antritt der Fahrt eine Flasche Wein und ein Glas $ er zu sich genommen hatte und dadurch zum Zöhren eines Kraftfahrzeuges völlig unfähig geworden war. Um andere Kraftfahrer zu warnen w.d die Allgemeinheit im Straßenverkehr zu stützen, kam eine Geldstrafe nicht in Frage. Das ll-teil lautete wegen Verkehrsüberttetung auf sechs i Iiodjen Haft, wegen Körperverletzung eines Poli- [ $ii beamten an Stelle von einem Monat Gefängnis! I IM) Mark Geldstrafe und wegen Beleidigung 50 614 auf 620. Es waren versichert: im ersten Halb- f Messens ß(f ätättt Sachsen, fahr 942 Pferde mit einem Versicherengskapital von " y 586 900 Mark, im zweiten Halbjahr 933 Pferde mit Hessens Fußballelf, die am kommenden Sonntag einem Dersicherungskapital von 585 950 Mark. Ent- in Weimar den Ausscheidungskampf gegen Sachsen schädigt wurden 72 Pferde mit einem Betrag von zu bestreiten hat, wurde am Dienstag vom ©au« 22 961 Mark. Die Rechnung ergab in Einnahme fachwart endgültig wie folgt aufgestellt: 27 356,36 Mark, in , Ausgabe 27 351,11 Mark. Tor: Sonnrein (Hanau 93); Derteidi» Nach der Rechnungsablage wurde dem Rechner gung: Pape (SpV. Kassel), Lippert (Gie- W. Heinzmann Entlastung erteilt. Die Vor- ßen 190 0); Läuferreihe: Reinhardt standswahl ergab die Wiederwahl der Herren Her- (Hanau 93), Maier (Dunlop Hanau), Willführ mann Rühl II. (Grünberg), stellv. Direktor, (Hanau 93); Sturm: Bonnard (Hessen Hersfeld), Ernst Kratz I. (Niederohmen), Heinrich Olemo tz Schultheiß (Kewa Wachenbuchen), Markert (SC. 03 (Londorf) und Karl Gemmer (Lchnheim). Kassel), Beyer (SpV. Kassel), Kleim (SC. 03 Kas- Eber stabt. 11. Sufi. Der hiesig- Turn-I^ Ersatz: Ockl-nburg (SpB. Kassel), verein unternahm am Sonntag einen Autobus- ausflug an den Rhein, lieber Wetzlar, Braunfels, Weilburg und Bad Schmalbach führte die Fahrt hur di das Aar- und Wispertal nach Lorch am Rhein., . . , . uuiq) uub am if unbr- Der Dienstag brachte bei den internationalen nommen dik Minder nach Lor/zurückführte u-ber d-utschen Tensttsmeisterschasten in ffamburg in der un Autäbus nach Ma'nz sortg^etzt Dann waich ^s^ j Sperling (Dänemark), und man sich wrÄ-r der Heimat zw Alle^Tellnehmer I "Spitz-nspi-l-rin, Marielutje ff or n (Wies, kehrten mit reichen Eind n z . Miebel des baden), hatten wenig Mühe, unter die „letzten Acht" Gewitter schlug, derBl.tz m den Giebel de, to^m Beide erledigten ihr- Gegnerinnen, di- ,^es H”? Sr Wtfa nickt der Südafrikanerinnen Craze und Piercey, zusammen Glücklicherweise zündete der Blitz - Bei der I m m^ger qIs einer Stunde. Um ein Haar hätte Vütbeit auf dem pneijof m b > 9 cg jm Kampf zwischen der starken Polin Hedwig wohne rin so unglücklichs zu. F , ß f Jedrzejowska und der Australierin Hopman Unterschenkelb r u ch t. eine Ueberraschung gegeben, denn die Polin wurde nach Verlust des ersten Satzes von einem Wadenkrampf befallen und konnte nur unter dem Auf- „ gebot aller Kräfte und nach einigen Unterbrechung WtllnllJVlEClcF gen zum Sieg kommen. Etwas unerwartet kommt MtWiy jWvy v» der glatte Sieg der Leipzigerin Anneliese U ll- » . « • ♦ t zit 4 stein über die Berlinerin Gisela Enger, die nach erkennt bie Arbeit des Gleibergverems an.»«- «y&smt ©ouquerque aus, und Englands Hoffnung, Miß Diese Anerkennung der Tätigkeit des Gleiberg- M. $ ßumb, war glatter als erwartet über un» Vereins als vorbildhaftes Beispiel vvn einer ftaat« ^rou Fabian erfolgreich. Auch Aenne lichen Stelle ehrt den hundertjährigen Verein selbst Schneider-Peitz blieb, allerdings nach hartnäckiger und zugleich alle seine vielen Freunde und Gönner. Gegenwehr gegen $)ie Engländerin Scott auf der Das Bestreben, die Burg in ordnungsmäßigem Zu- Strecke, dagegen gab es "in den Abendstunden mit stand zu erhalten und sie den Gästen so zu zeigen, dem Sieg der Berlinerin Hamel über die auftra- stellt den Verein immer wieder vor die Lösung lische Meisterin Stevenson noch einen schönen beut« laufender Aufgaben. So werden in diesem Jahre I fchen Erfolg, notwendige Jnstandsetzungsarbeiten am Mauerwerk * der Ruine ausgeführt. Ein weiterer Schritt vorwärts in der längst behandelten Frage des Feuerschutzes bedeutet der neuerdings errichtete Unterkunftsraum für die Gleiberger Dorf- Feuerspritze neben dem ältesten Toreingang zur Oberburg. Im Falle eines Brandes ist die Spritze nun sofort greifbar, und sie kann für das erste Eingreifen Wasser des vor dem Bergfried liegenden Tiefbehälters verwenden, ohne erst aus dem Ort den steilen Schloßberg hinaufbefördert werden zu ÄTJ® ED Dos Finanzamt in Nidda peröff-nllicht I + Drunberg 12.Juli. Der Srünb-rg-r nt bah» mie6er ‘ E*Sirt\rnHtinönn Steuermo aler diePferde-Dersicherungs-Derein hielt in oten ».•? t ‘"L 98 2 BeacbtunS' merl 6er Gastwirt,chast der Frau Wal, Repp Wwe. «Vauch «ndernmr^ ernste,ter^Beachtung^wert6e'm Barsitz «eines Direktars Karl Schäfer I. u bA® dch Ich hHfom ^ahre einaeaanaenen Ein. saine 81. ardentliche Mitgfiedek»er,ammlung ab. Nach ■Äte* knd'uSeÄll,^71ü"ech°L.Kem G-schästsbericht stieg die Mitgliederzahl uan ’B Jtöjiet rojy lihen Bedenken Anlaß gegeben habe, denn es '-chchl-, Me auf, baß wiederum viele Steuerpflichtige ihr ^"S°«°gt-L^ tnkammen und ihren .Umsatz unverhältnismäßig ,L/CI||IU( Tage stark gelichtet hatte und 19 Fahrer zur Aufgabe gezwungen worden1 waren. Knieß auf der kleinen Fichtel und Sachs überschlug sich mehrere Male, kam aber mit leichteren Verletzungen davon. Schlimmer wurde dem NSU.-Gespann von Walter mitgespielt, dessen Beifahrer Preiß verletzt ins Krankenhaus gebracht werden mußte. Ausgeschieden ist auch Julius von Krohn, der ungefähren wurde und dabei eine Armverletzung erlitt. Sein Ausfall führte zur Sprengung der deutschen Silber- vafen-L-Mannschaft und des Zündapp-Fabrikteams. Mvolari auf Alfa ZRomeo. Beim Großen Preis von Deutschland. Nach den Versuchsfahrten Nuvolarrs auf dem neuen Auto Union-Rennwagen wurde allgemein angenommen, der Italiener werde am 24. Juli im Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring einen Auto Union steuern. Nun wurden alle Gerüchte aus der Welt geschafft: der italienische Meisterfahrer wird am 24. Juli nicht mit dem Auto Union, sondern mit einem der neuen Dreiliter-Alfa Romeo von Alfa Corse fahren. Voraussichtlich wird Farina der zweite Vertreter des italienischen Werkes sein. Die Auto Union-Rennmannfchaft steht noch nicht endgültig fest, doch kann man mit Sicherheit annehmen, daß Stuck, Chiron ynb Hasse eingesetzt werden. * JmAchter-LänderkampfDeutschland g e g e n B e l g i e n, der am zweiten Tag der Essener Ruderregatta entschieden wurde, siegtss das deutsche Boot (Kölner CfW.) mit einer knappen Länge Vorsprung vor dem Brüsseler Boot. Leichtathleiikmeisterschaften des Sportkreises Gießen. Ansprechende Leistungen, jedoch schwache Beteiligung. Die am Sonntagvormittag auf dem Platz des VfB.-Reichsbahn durchgeführten Leichtachletikmeister- schaften des Sportkreises Gießen konnten nicht in jeder Hinsicht befriedigen. Die etwas kurzfristige Ansetzung und die Urlaubszeit können die ofl*un3u= reichende Beteiligung nicht restlos entschuldigen. Rein leistungsmäßig gesehen, war jedoch ein Niveau sestzuftellen, mit dem sich unser Kreis jederzeit sehen lassen kann. — Nachstehend die Ergebnisse: Ifiänner: 10 0 Meter: 1, Müll, VfB.-R., 11,5 Sek.; 2. SA.-Mann Mayer, SA.-Kampfspielgemeinschaft, 11,7 Sek.; 3. Moos, VfL. 1883 Lollar, 12 Sek. Der Junior Möll lag von Anfang an gut im Rennen und gervann sicher. 2 0 0 Meter: 1. SA.-Mann Mayer, SA.- Kampfspielgemeinschaft, 23,7 Sek.; 2. Möll, VfB.-R., 23,7 Sek. (Brustbreite); 3. SA.-Mann Koch II., SA.-Kampfspielgemeinschaft, 25 Sek. Hier legte Mayer sogleich in gutem Tempo los und ging, von dem aufkommenden Möll allerdings hart bedrängt, als Sieger durchs Ziel. 400 Meter: 1. Stahlhut, Tv. Heuchelheim, 53,8 Sek.; 2. Schütze Dorft (Stab II./J.R. 116), DfB.'R., 54,4 Sek.; 3. Bepperling, 1900, 54,9 Sek. Ein äußerst scharfes Rennen, das der vielseitige Stahlhut siegreich beenden konnte. 800 Meter: 1. Polizeiwachtmeister Streu, Polizeisportverein, 2:02,8 Min.; 2. Peters, 1900, 2:03,4 Min.; 3. Schütze Dorft (Stab II./J.R. 116), VfB>R., 2:04,9 Minuten. Eine Ueberraschung! Nach einer etwas langsamen tzrsten Runde konnte der. im Spurt stärkere Streu auf der Zielgeraden an dem Favoriten Peters vorbeigehen. 1500 Meter: 1.Schütze Kleemann (1.J.R.36), 1900, 4:17,6 Min.; 2. Peters, 1900, 4:22,6 Min.; 3. Polizeiwachtmeffter Streu, Polizeisportverein, 4:29,8 Min. Kleemann hatte das Rennen jederzeit in der Hand und hätte bei stärkerer Gegnerschaft eine noch bessere Zeit erzielen können. Peters drehte diesmal den Spieß um. 5 00 0 Meter: 1. Schütze Franz Neidet (2. I. R. 116), To. Heuchelheim, 16:14 Minuten; 2. Flieger Zörnsch (Fliegerhorst), VfB.-R., 16:47,3 Min.; 3. Pfaff, VfB.-R., 17:01 Min. Weitsprung: 1. Möll, VfB.-R., 6,54 Meter; 2. Stahlhut, Tv. Heuchelheim, 6,49 Meter; 3. Diehl, VfL. 1883 Lollar, 6,08 Meter. Mit dem letzten Versuch schaffte Möll die schöne Weite von 6,54 Meter und damit den Sieg über den favorisierten Stahlhut. Hochsprung : Stahlhut, To. Heuchelheim, 1,75 Meter. Hier war der Heuchelheimer ohne Gegnerschaft und sprang daher nicht aus. Dreisprung: 1. Stahlhut, Tv. Heuchelheim, 12,68 Meter; 2. Schäfer, Tuspo. Albshausen, 12,65 Meter; 3. Möll, VfB.-R., 12,16 Meter. Stahlhut konnte den talentierten Schäfer erst mit dem letzten Sprung auf den zweiten Platz verweisen. Kugel st oßen: 1. Luh, VfB.-R., 14,43 Meter; 2. Kilo, 1900, 13,29 Meter; 3. Winter, Mtv., 11,72 Meter. Die 14,43 Meter stellen Luhs beste diesjährige Wettkampfleistung dar. Diskuswerfen: 1. Luh, VfB.-R., 40,74 Meter; 2. Kilo, 1900, 38,76 Meter; 3. Rottenführer Niemann, SA.-Kampfspielgemeinschaft, 32,84 Meter. Luh und Kilo blieben hier hinter den Leistungen bei den Gaumeisterschaften zurück. Speerwerfen: 1. Stm. Jakob, SA.-Kampfspielgemeinschaft, 53,70 Meter; 2. Stahlhut, Turnv. Heuchelheim, 48,39 Meter. Die Leistung des Siegers ist recht beachtlich. Hammerwerfen: 1. Luh, VfB.-R., 36,26 Meter; 2. Klotz, 1. Kraft- u. Sportklub 1893, 33,29 Meter; 3. Funk, 1. Kraft- u. Sportklub 1893, 32,67 Meter. Luh gewann wie erwartet. Die Kraftsportler Klotz und Funk haben sich stark verbessert. 4X100-Meter - Staffel: 1. ^>A.-Kampf- spielgemeinschaft Gießen 45,7 Sek.; 2. VfB.-R. Gießen 46,1 Sek. Die Männer der SA.-Kampfspiel- gemeinschaft liefen ein schönes Rennen, allerdings hatte der VfB.-R. nicht feine stärkste Vertretung zur Stelle. 4 X 400 - Meter - Staffel: 1. VfB.-R. Gießen 3:42,6 Min.; 2. Spielogg. 1900 Gießen 3:46,2 Minuten. Die ausgeglichenere VfB.-Mann- schaft gewann erst nach Kampf gegen die mit Er- atz laufenden 1900er. 4 X 1 500 - Meter - Staffel: VfB.-R. Gießen 20:14,8 Minuten im Alleingang. Frauen: 100 Meter: 1. L. Diehl, VfB.-R., 13,7 Sek.; 2. E. Schmidt, VfB.-R., 14,3 Sek; 3. Kröck, Tv. Heuchelheim, 14,5 Sekunden. Frl. Diehl war nie gefährdet. 20 0 Meter: 1. L. Diehl, VfB.-R., 29,4 Sek.; 2. L. Weber, VfB.-R., 30,3 Sek.; 3. G. Weber, VfB.-R., 31 Sekunden Weitsprung: 1. E. Röhmig, Mtv., 5,29 Meter; 2. H. (Marius, Mtv., 4,70 Meter, 3. L. Diehl, VfB.-R., 4,68 Meter. Die 5,29 Meter stellen eine Leistung dar, mit der wohl nicht auf jeder Kreismeisterschaft aufgewartet wird. Hochsprung: 1. H. (Marius, Mtv., 1,45 Meter; 2. E. Röhmig, Mtv., 1,43 Meter; 3. L. Diehl, VfB.-R., 1,38 Meter. Mit eine der größten lieber« raschungen des Tages! Frl. (Marius - dürfte zukünftig zu beachten jein. Kugel st oßen: 1. E. Röhmig, Mtv., 11,52 Meter: 2. E.Schmidt,VfB.-R., 10Meter; 3. G.Muhl, VfB.-R., 9,35 Meter. Frl. Röhmig war hier mit Abstand die Beste. Diskuswerfen: 1. E. Röhmig, Mtv., 29,37 Meter; 2. G. Muhl, VfB.-R., 27,45 Meter; 3. E. Schmidt, VfB.-R., 25,56 Meter. Speerwerfen: 1 E. Röhmig, Mtv., 28,38 Meter; 2. Brüning, Mtv., 24,90 Meter; 3. Repp, VfB.-R., 21,22 Meter. 4 X 100 - Meter - Staffel: 1. VfB. R. Gießen, 1. Mannschaft, 56,3 Sek.; 2. VfB.-R. Gießen, 2. Mannschaft, 60,9 Sekunden. Der Monat der Hochsaison. Oer Juli krönt den Gommer. — Sommerwetter schafft guten Verdienst. Der Juli ist in den gemäßigten europäischen Breiten der Monat der Hochsaison. Während seines Ablaufs beginnen die großen Ferien, und unter seiner Herrschaft soll die Sonne ihre höchste Wärmekraft entwickeln. Damit verbindet sich die Entscheidung einer guten oder gemäßigten Ernte und für die Saisonwirtschaft die Haupteinnahme des Sommerhalbjahres. Es ist daher verständlich, wenn geschäftstüchtige Wettermacher — wir denken an sog. Wetterkalender, die natürlich jedes wissenschaftlichen Gehalts entbehren — für den Juli immer ideales Wetter voraussagen. Der Juli gilt in der „öffentlichen Meinung" als der Sommermonat, an denen man die höchsten Erwartungen hinsichtlich des Wettercharakters stellen kann. In Wirklichkeit ist der Juli in seinem Wettercharakter gar nicht so launenfrei und vorbildlich. Vielmehr verbindet sich mit der Höchststeigerung der Wärme eine gewisse Spannung in der Atmosphäre, Untere Aufgabe: Dienp am teben! Diene mit, werde Mitglied der NSv. die zu den ebenso bekannten, wie berüchtigten Juliwettern führen kann. Nachgewiesenermaßen bringt der Juli nach dem Mai die meisten und schwersten Gewitter. Diese Gewitter sind die Entladung der auf subtropische Grade angestiegenen Luftwärme. Aber nicht nur Gewitterkatastrophen sind eine besondere Eigenschaft des Juli, sondern es gibt auch eine gewisse Tendenz zu herbstlich anmutenden Exzessen. So merkwürdig es klingt: der Juli als Höhepunkt des Sommers neigt schon zum Herbst! Auch diese Erscheinung, die sich namentlich in einer zeitweilig stark zunehmenden Windstärke kenntlich macht, ist die natürliche Folge der Ueberhitzung des Festlandes. Wie in den tropischen Ländern sehr häufig mächtige Wirbelstürme losbrechen — wir erwähnen nur die Samums in Nordafrika —, so erzeugt auch in unserer Gegend die übersteigerte Hitze Luftdruckspannungen, die zur Bildung plötzlicher Wirbel führen. Diese Wirbelbildung findet eine besondere Belebung, weil wir geographisch an den Atlantik grenzen und damit an eine Atmosphäre, die auch im Hochsommer verhältnismäßig kühle Temperaturen aufweist. Die klimatischen Spezialitäten des Juli sind also: gesteigerte Gewittergefahr, unerwartet ausbrechende, herbstlich anmutende Stürme, im übrigen aber Neigung zu extremer Wärme, die besonders in der Hundstagsperiode ab letzten Drittel des Montas zum Ausdruck kommt. Saisonwirtschaftlich ist der Juli der Bademonat. Der Strand unserer Nord- und Ostsee findet jetzt den größten Zulauf, weil erst im Juli das Meerwasser eine für den Badebetrieb geeignete Wärme besitzt. Es ist darum klar, daß die gesamte Bäderwirtschaft an der See im Juli ihre Haupteinnahme erwartet,, und es bedeutet einen empfindlichen Ausfall, wenn gerade dieser Monat die erwartete Schönwetterlage vermissen läßt. Den saisonwirtschaftlichen Höhepunkt erhält im Juli aber auch der binnenländische Kurbetrieb. In diesem Jahre hat man an den Juli offenbar besonders große Erwartungen geknüpft, da in den führenden Bädern und Sommerfrischenzonen eine Nachfrage besteht, die 20 v.H. über der vorjährigen liegt. Auch für das Binnenland bildet natürlich die Wettergestaltung eine wichtige Frage, doch wirkt im allgemeinen hier ein Schlechtwettereinbruch nicht so unangenehm wie an der See. Wir sagten schon, daß der Juli eine Neigung zu Extremen besitzt. Am stärksten tritt diese in der Temperaturgestaltung auf. In den meisten Sommern bringt der Juli die absoluten Höchstwerte der Temperatur, die in unserem Klimabereich zwischen 33 und 35 Grad liegen, allerdings auch bis auf 38 Grad sich steigern können. Insbesondere die zum Reich hinzugekommene Ostmark dürfte für die Zukunft einen wesentlichen Prozentsatz der höchsten Wärme aufweisen, da der österreichische Klimaraum bereits von dem kontinentalen Charakter Südost- europas beherrscht wird. Gehört doch die an Oester- reicf) grenzende ungarische Steppe zu den heißesten Gegenden Europas. Hier wurden in jedem Sommer 40 bis 44 Grad im Schatten erreicht. Wir wollen in diesem Sommer hoffen, daß der Juli möglichst viele Vorzüge auf sich vereinigt. Hierzu gehören nicht nur die subjektiven Wünsche der Ferienreisenden und der Ferienwirtschaft, sondern die noch viel wichtigeren Interessen der Landwirtschaft. Der Frühling und der Vorsommer dieses Jahres haben mancherlei Nachteile für den Saaten« stand gebracht, insbesondere durch die scharfen Froste bis in den Mai hinein. Vom Juli verlangt der Bauer in diesem Jahre ausreichende Wärme auf der einen Seite, anderntcils aber auch genügende Niederschläge, an denen es schon seit Wochen mangelt. Sprechstunden der Rednktion. " M 619 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samslagnad) mittag schlosstn, " ‘ Wirtschaft. Butzbach-Licher-Eisenbahn-AS., Butzbach. Fwd. Die Gesellschaft, von deren Grundkapital von 1,756 Millionen Mark die AG. für Verkehrswesen 1,52 Millionen Mark besitzt, verfügte im Berichtsjahr 1937 bei steigenden Verkehrsziffern über eine Erhöhung der Betriebseinnahmen auf 582 000 (344 000) Mark, davon allein aus dem Güterverkehr über 507 000 (274 000) Mark. Außerordentliche Zuwendungen betrugen 35 500 (20 000) Mark und sonstige Erträge 8000 (18 000) Mark. Die Betriebsausgaben wuchsen auf 376 000 (277 000) Mark an, Zinsen auf 15 000 (7000) Mark, Steuern auf 22 000 (3000) Mark. Nach diesmal gesondert aus- gewiesenen Anlageabschreibungen von 21 000 Mark und 121000 Mark Zuweisungen an die Rücklagen, sowie 64 000 Mark Ausgaben für alle übrigen Aufwendungen wird die Erfolgsrechnung ausgeglichen. Es bleibt bei dem Verlustvortrag von 2785 Mark. Die Bilanz zeigt bei unv. 1,756 (alles in Millionen Mark) Grundkapital und 0,923 gesetzliche Rücklage erhöhte Rückstellungen von 0,814 (0,765). Als Verbindlichkeiten erscheinen nur noch ebenfalls unv. die Anleihen mit 0,222 und der Staatszuschuß von 1,301, während die letztjährigen in Wegfall kamen. Anderseits blieb das Umlaufvermögen mit 0,055 (0,079) weiterhin gering, das Anlagevermögen stellt sich auf 4,975 (4,996). Die Hauptversammlung genehmigte den Abschluß. Der Aufsichtsrat besteht nunmehr aus Direktor Dr. Erich Stephan, Berlin, Vorsitzer; Oekonomierat Hoffmann, Hof- Güll; Bürgermeister Geil, Lich; Bürgermeister Hahn, Bad-Nauheim; Verkehrsdirektor Robert Kabisch, Berlin; Bürgermeister Dk. Richard Mörschel, Butzbach, und Friedrich Nies, Ettingshausen. Gießener Schlachtviehmartt. Zum gestrigen Gießener Schlachtviehmartt (Schlachtoiehverteilungsmarkt) in der Viehoersteige- rungshalle Rhein-Main in Gießen wurden 13 Ochsen, 3 Bullen, 20 Kühe, 35 Färsen, 147 Kälber, 232 Schweine, 6 Schafe aufgetrieben. Preise: Ochsen 37 bis 44 Pf., Bullen 38 bis 42, Kühe 22 bis 43, Färsen 37 bis 43, Kälber 28 bis 65, Schake 30 bis 38 Pf. je V2 kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht, folgende Preise bezahlt: Klasse a) (150 kg und mehr) 1,12 RM., Klasse bl) (135 bis 149,5 kg) 1,10, Klasse b2 (130 bis 134,5 kg) 1,08, Klasse c (100 bis 119,5 kg) 1,04, Klassen d bis f (unter 100 kg) 0,98, Klasse gl) unö'h (fette Specksauen und Alt- schneider) 1,06, Klasse g2 und h (andere Sauen und Eber) 1,02 Reichsmark. Marktverlauf: Großvieh und Schweine zugeteilt. Alles ausverkauft. Rhein-Mainische Börse. INittagsbörfe schwach. Frankfurt a. M., 12. Juli. Die Börse blieb am Aktienmarkt schwach, da sich die bekannten Verkäufe fortsetzten und dazu auch einige Abgaben aus industriellen Kreisen gekommen sein sollen. Da es weiterhin an entsprechender Aufnahmeneigung zunächst fehlte, stellten sich zu den ersten Notierungen bei teilweise etwas größeren Umsätzen durchschnittliche Einbußen von 1 bis 1,50 v. H. ein, die jedoch bei einer Reihe von Spezialpapieren bis 2,50 v. H. betrugen. Später setzten auf dem ermäßigten Stand vereinzelt kleine Rückkäufe ein, auch von Bankseite beobachtete man bessere Marktpflege, so daß z.T. leichte Erholungen zu verzeichnen waren. Besonders am Montanmarkt, wobei Betrachtungen eines maßgeblichen westdeutschen Blattes über die kommenden Montanbilanzen anregend wirkten. Mannesmann 108,50 bis 109,25 (109.50), Verein. Stahl 103,90 bis 104,50 (104,13), Hoesch 108,13 bis 108,50 (110,25), Rheinstahl 138,40 (140). Don Maschinenwerten waren besonders Rheinmetall gedrückt mit 128,50 (130,25), Demag hingegen 0,40 v. H. höher mit 145,40. Bemerkenswerte Veränderungen hatten noch Berger Tiefbau mit 147,65 (150), Zellstoff Waldhof mit 143,50 (145,75), Conti Gummi mit 204,50 (207), Adlerwerke mit 112 (114), Felten mit 129,40 (131), Lah- meyer mit 124 (125,50) und AEG. mit 115,13 (116,40). IG. Farben schwankten nach 153,75 (154,13) Zwischen 153,75 bis 154. Der Rentenmarkt lag still. Kommunal-Um- schuldung lagen 10 Pf. schwäch"r mit 95,70. Etwas Geschäft entwickelte sich im Freiverkehr in verschiedenen 4,50prozentigen Industrie-Obligationen. Neu eingeführt wurden in den amtlichen Verkehr 4,50 v. H. Deutsche Rentenbank-Kreditanstalt Ausgabe 1934 A mit 100 und do. 4,50 v. H. Landeskultur-Schuldverschreibungen mit 99,50. Reichsalt- desitz gingen auf 131,25 (131,50), Reichsbahn-DA. auf 124,40 (124,50) zurück. Das Pfandbriefgeschäft war sehr ruhig. Auch an den übrigen Renten- gebieteg kamen keine größeren Abschlüsse zustande, Stadtanleihen leicht schwan/kend. Für Dekosama III hielt die starke Nachfrage an. Im Verlaufe war die Haltung widerstandsfähiger, und unter geringen Schwankungen konnten sich die Kurse auf dem teilweise um 0,25 bis 0,50 v. H. erholten Stand behaupten. Der Schluß war aber erneut matt. Farben schwankend zwischen 153,75 bis 154 bis 153, ebenso Verein. Stahl zwischen 104,25 bis 104,50 bis 104,25 und Mannesmann zwischen 108,75 bis 109,25 bis 108,50. Die später notierten Papiere lagen ebenfalls bis 1,50 v. H-, Kali Salzdetfurth nach Pause 2,50 v. H. schwächer. Auch der Einheitsmarkt verkehrte in überwiegend schwacher Haltung. Im Freiverkehr war die Pendenz schwächer. Man nannte Dingler mit 92 (93,75), Katz & Klumpp mit 102 (102,75), Rastatter Waggon mit 53 (53,50), Verein. Fränk. Schuh nach Pause mit 75 Brief (77,50) und Ufa mit 73,50 (75,50). — Tagesgeld leicht und unverändert 2,50 v. H. Abendbörse still. An der Abendbörse lag nur noch wenig Angebot vor, die Haltung am Aktienmarkt blieb aber unerholt. Von außen her fehlte es weiterhin an Anregungen, auch sonst bestand die Zurückhaltung fort. Zumeist ergaben sich noch kleine Abbröckelungen von etwa 0,13 bis 0,50 v. H., doch traten vereinzelt auch stärkere Rückgänge ein. Bekula 155,50 (157), MAN. 129,50 (130,50), Verein.' Deutsche Metall 167 (168). Montanwerte blieben gehalten, Buderus 114, Mannesmann 108,50, Rheinstahl 139 (139,13), Verein. Stahl 104 (104,25). Von Elektrowerten gingen außer Bekula RWE. auf 121 (121,65), Schuckert auf 168,50 (168,90) und ©e fürel auf 133,75 (134) zurück. IG. Farben konnten sich bei kleinen Umsätzen mit 152,90 (153) etwa behaupten. Je 0,25 v. H. ermäßigt waren Adlerwerke mit 112, Bemberg mit 135,50, Junghans mit 114,75, wahrend Rheinmetall auf 128 (128,50) nachgaben. Neben den Bankaktien blieben ferner behauptet; Berger 147,50, Licht & Kraft 141,50, Metallaesell. schäft 130, Goldschmidt 133, AG. für Verkehr 120,50, Schöfferhof 189, Henninger 124. Renten lagen ge. schäftslos. Kommunal-Umschuldung nannte man mit unverändert 95,70. Stanffurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 12. Juli. Auftrieb: Kalber 661 (gegen 768 am 5. Juli), Hämmel und Schaf« 121 (98), Schweine 2232 (2985). Notiert wurde» je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Kälber, ander, a) 62 bis 65 (62 bis 65), b) 55 bis 59 (55 bis 59), c) 46 bis 50 (45 .bis 50), d) 33 bis 40 (35 bis 40). Hämmel b2) 48 bis 50 (48 bis 50), c) 42 bis 45 (40 bis 45), d) 30 bis 38 (38); Schafe a) 40 bis 42 (38 bis 42), b) 34 bis 35 (33 bis 37), c) 24 bis 3L (24 bis 32). Schweine a) 57 (57), bl) 56 (56), b2J 55 (55), c) 53 (53), d) 50 (50); Sauen gl) 54 (54). Marktoerlauf: Kälber und Schweine zu» geteilt, Hämmel und Schafe mittelmäßig. Fleischgroßmakkt. Beschickung: 778 (982) Viertel Rindfleisch, 646 (586) halbe Schweine, 57 (65) ganze Kälber, 17 (2) ganze Hämmel, 5 (5) Kleinvieh. Notiert wurden je 50 kg in RM.: Ochsenfleisch a) 80, Bullenfleisch a) 77, Kuhfleisch a) 77, b) 65, c) 54, Färsenfleisch a) 80. Kalbfleisch I 81 bis 97 (81 bis 85), II 75 bis 80. Hammelfleisch b) 76 bis 90 (76 bis 90), c) 65 bis 75 (65 bis 70). Schweinefleisch b) 73. Fettwaren. Roher Speck unter 7 cm 78, Flomen 80 RM. je 50 kg. Markt- verlauf: lebhaft. , Frankfurter Obff- und Gemüfemarkt. Frankfurt a. M., 12. Juli. Während Himbeeren stark und Johannisbeeren gut angeboten waren, hielten sich die Zufuhren von Heidelbeeren, Kirschen, Pfirsichen und Stachelbeeren in engen Grenzen und genügten nicht dem lebhaften Bedarf, Erdbeeren waren nur noch schwach zugeführt. Vom Auslande erfolgten geringe Zufuhren an Aprikosen und Pfirsichen. In Bananen ist das Angebot wohl größer, aber noch nicht ausreichend geworden. Der Gemüfemarkt verzeichnete fast durchweg starkes Angebot, insbesondere aber von Blumenkohl, Karotten, Kohlrabi und Wirsing. Das Geschäft war lebhaft. Für Bohnen ließen die Preise etwas nach. Ausl. Tomaten waren reichlich vorhanden und wurden flott verkauft. Büchertisch. — Fritz Baumgarten: Frau Holle. Preis geb. 1,80 Mark. Verlag A. Anton & Co., Leipzig. — (126) — Ein sehr nettes Bilderbüchlein für Kinder bis zu 8 Jahren hat hier Fritz Baumgarten nach dem bekannten Märchen gestaltet. Die hübschen ganzseitigen Bilder in Vierfarbendruck entsprechen ebenso wie die luftigen Randleisten uni Vignetten im Text ganz der kindlichen Vorstellungs- welk. — Sebastian Kneipp: S 0 sollt ihr leben! Winke und Ratschläge für Gesunde und Kranke zu einer einfachen, vernünftigen Lebensweise und einer naturgemäßen Heilmethode. Neu herausgegeben und bearbeitet von Dr. med. Christian Fey, Bad Wörishofen, 191. bis 200. Tausend. Preis in Leinen geb. 2,85 Mark. Verlag Kösel und lüftet, München. — (185) — „So sollt ihr leben!" Mit diesem Ruf hat vor bald fünf Jahrzehnten der unbekannte schwäbische Landpfarrer Sebastian Kneipp seine Mitwelt zur Befolgung der von ihm als richtig erkannten und erprobten Grund) atze einer naturgemäßen Lebens- und Heilweise aufgefordert. Erst unsere Zeit, die sich zur Aufgabe gestellt hat, ein neues Geschlecht gesund, stark und lebenstüchtig zu erziehen, hat das richtige Verständnis aufgebracht für die Verpflichtung und die persönliche Mitwirkung jedes einzelnen an der Erhaltung seiner gesundheitlichen Kräfte. Die Werke Kneipps in einer Neufassung vorzulegen, hat sich Dr. med. Christian Fey in Bad Wörishofen, der schon vielfach organisatorisch und führend in der Kneipp-Bewegung tätig war, übernommen. — „W a s ist das für ein Baum?" Tabellen zum Bestimmen von 300 wichtigen Bäumen und Sträuchern von Alois Kosch. 24 Abbildungen auf Kunstdrucktafeln und 434 Bilder im Text. Kart. RM. 3.—, in Leinen gebunden RM 4.—. Franckh'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart — (197) — Ist es nicht merkwürdig, daß man viel mehr Blumen mit Namen nennen kann als Bäume und Sträucher? — Durch den neuen Kos- mos-Naturführer wird es dem Naturfreund leicht gemacht, die wichtigen Bäume und Sträucher unserer Heimat rasch und zuverlässig zu bestimmen, lieber 300 Laub- und Nadelbäume, Nutz- und Ziersträucher, einheimische und aus fremden Ländern eingeführte, sind nach den auffallendsten Merkmalen, den Blättern, ungeordnet und klar und deutlich abgebildet. Wer auf feinen Streifzügen durch Wald und Flur, auf Spaziergängen durch unsere Parks, auf Fahrt und Wanderung dieses Taschenbuch bei sich hat, wird darum über die Bäume und Sträucher unserer Heimat, über Blüten und Früchte, über Herkunft und Namen sich immer rasch Bescheid holen und damit auch andere erfreuen können. — Will Kraft: Brot. Dolksgefund« heit — Nahrungsfreiheit! Kurze Darstellung des heutigen physiologischen Wissens von Korn und Brot, der daraus sich ergebenden praktischen Folgerungen und ihrer Auswirkung auf Gesundheit und Wirtschaft des deutschen Volkes. 31 Seiten. Preis 50 Pf. Müllerfche Derlagshandlunr Dresden. — (200.) — — Volk, Mensch und Ding. Erkenntnis- kritische Untersuchungen zur volkskundlichen Begriffsbildung. Von Dozent Dr. Heinrich Harm- j a n z. Schriften der Albertus-Univerfität, Geisteswissenschaftliche Reihe, Band 1. Gr. 8°, IV und W Seiten. Kart. 5,80 RM. Oft-Europa-Verlag, Ko« nigsberg (Pr.) und Berlin W. 35. — (199.) — Rundfunkprogramm Donnerstag, 14. Juli. 5 Uhr: Frührnufik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nach richten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Dek Lebensstandard des deutschen Volkes. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittags konzert (Fortsetzung). 14: Nachrichten. 14.10: Belauscht« Natur. 15: Für unsere Kinder: Wir erzählen euch neue Märchen. 16: Nachmittagskonzert. Das Mikrophon unterwegs. 18: Zeitgeschehen. 18.30: Dec fröhliche Lautsprecher. 18.50: Allerlei vom Sport der Woche. 19: Nachrichten. 19.10: Träger berühmter Stimmen. 19.35: Das Reserl von Dornbach. EiU heiteres Spiel um Franz Schubert. 20.15: Schubert-Konzert. 22: Nachrichten. 22.15: Koloniale Schuld, wie wir sie sehen. 22.30: Unterhaltung und Tanz. 24 bis 3: Nachtmusik. tzs ft! W MB SB Uflfcr 10 /in gutem® k'y N«1. 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