'M-'VS',. ■ "... - ochtet. 3m aöge. 9«n bei größten, .25 bis 0,50 v.j). Zummi auf 19» (143,90), anderer, 120 (118,50) und emens gewannen gen etwas höher mit 130,25 (130), gewinn von 0,15 ’ten konnten und tierten u. a. Der, Rheinstahl mit 102,75 (103), ®t mit 136 (136,25) Unter den uncp- u. a. Adlerwerte deanstalt mit 201 retall mit 120 uri entenrnarkt hatte sähen behauptet, dbriefen notierter, ins 5 mit 100,25. lominell 93,90. ebörse. Es notierten (@e* 00 Kilogramm) in 198, 12 199, ®19 207, AM . 9t 14 184, 9115 9119 191 Groß' -nannten eis* er Weizen- 29,20, 1 mG M W 23,30, ausgleich. WW 813 10.15. ®’6 10 ©20 11,20; io,15, «16JJÄ .stpreis ab Mühlen« Tiit Besah (bis W 00, do. mit uner- 5,80 bis 6,00, da rffÜA gedenken it t .»«)■ « E °n d.n w; »’n ®r«“n* « Ä. einn>«n6e»[ Texas em der E'nm (4nn(r. in der 1 .^ründr rne, m'o ^hnen 911 g&to sfe&S ygrditm* ildllft s ß- 0öf Land- v- r^ause. 7j B . Os- füf K> ’Ul 5reitag,l2.AugustOZ8 188. Jahrgang Nr. 187 Lrster vlatt Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8*/«Ubr des Dormittags Grundpreise für 1 mm Höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rps.. für Text- anzeigen von 70mm Breits 50 Rpf.,Platzvorschrift nach oorh. Dereinbg.250/„ mehr. Ermähtgte Grundpreise: Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzei- ■ gen 5 Rps., Familienanzei« gen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B LrschetM täglich. autzer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild • Die Scholle Monatr-Bezugrpreis: Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illusttierte e 1.80 Zustellgebühr e -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Zernsprechanschlüsse unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnach- t richten: Anzeiger Gießen Postscheckkonto: Frankfurt am Main 11688 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrSHIsche lluiverfitätrdruckerei «.Lauge in Sieben. Schriftleitvng und Seschästsftelle: Schulstratze 1 NEUFUNDLAND ERLIN ifscwoff Diese Strecke flog der Londor in 18 Stunden. — (Scherl-Bilderdienst-M.) • die des Ge- NORDAMERIKA iert ist. Jedenfalls besteht __________________ . z die sowjetrussische Agitation auch weiter ihr Unwesen treiben wird und dadurch eine ständige Ge- Seefunkstelle Quickborn bei Hamburg funkentelegraphisch übermittelt. Bereits eine Viertelstunde nach Abgabe lagen die jeweiligen Positionsmeldungen beim Reichslnstsahrt- ministerium in Berlin vor. Die in den Händen der Deutschen Seewarte liegende Wetterberatung hat dem Flugzeug ebenfalls mit ihren zuverlässigen Nachrichten eine wertvolle Hilfe geleistet. Für Amerika völlig überraschend Stärkstes Interesse. — Hohe Anerkennung. Neuyork, 11. Aug. (DNB.) Der soeben glücklich beendete erste Ohne-Halt-Flug Berlin—Neuyork mit dem deutschen Flugzeug „Condo r", der für die amerikanische Oeffentlich- keit völlig überraschend kam, begegnet im ganzen Lande st ä r k st e m I n t e r e s s e. Die große Groß-Born, 11. Aug. (DNB.) Der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, übergab am Donnerstag um 12 Uhr auf dem pommerschen Truppenübungsplatz Groß-Born im Auftrage des Führers und Ober st en Befehlshabers der Wehrmacht das Artillerie-Regiment 12 an feinen neuen Chef, Generaloberst Freiherr von Fritsch. Das Artillerie-Regiment 12 und die auf dem Truppenübungsplatz zur Zeit anwesenden Truppen hatten auf dem Paradeplatz des Truppenübungsplatzes Paradeaufstellung genommen. Anwesen waren u. a. der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe 1, Generaloberst von Rund- ste d t, der Kommandierende General des U. Armeekorps, General der Infanterie von B l a s k s w i tz, und eine Anzahl höherer Offiziere, die dem Artillerie-Regiment 2 bzw. dem Artillerie-Regiment 12 nahegestanden haben, ferner Abordnungen des ehemaligen Feldartillerie-Regiments 60, dessen Tradition das jetzige Artillerie-Regiment 12 weiterführt. Der Kommandeur der 12. Division meldete Generaloberst Freister von Fritsch die Paradeaufstellung unter präsentiertem Gewehr, worauf der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, die Derleihungsurkunde mit einer Ansprache übergab, in der er u. a. hervorhob: „Sie haben es immer vermieden, sich feiern zu lassen. Der heutige Anlaß ist aber ein so besonderer, so einmaliger, daß an Ihrer Persönlichkeit und der Arbeit eines langen erfolgreichen militärischen Lebens, das im Zeichen des Sichverzehrens für die Pflicht stand, nicht vorüber gegangen werden kann. Ich möchte Ihnen sagen, daß Sie in den vier Jahren Ihres Wirkens als Oberbefehlshaber des Heeres, das Versprechen, das Sie einst gaben, zeug bei gutem Wetter eine Flughöhe von etwa 2000 Meter ein. Glatte Landung in Aeuyork. Neuyork. 11. Aug. (DNV.) Das deutsche Flugzeug „Londor" ist nach glücklichem Verlauf des Ohne-halt-Fluges Berlin — Neuyork um 20.53 Uhr Berliner Zeit auf dem Floyd-Bennett-Flug platz glatt gelandet. Mit einer Regelmäßigkeit und Pünktlichkeit ohnegleichen hat während des ganzen Fluges die Nachrichtenübermittlung gearbeitet. Das Flugzeug, das mit einer 150-kilowatt-Telesunken-Lufl- Hanfa-Station für Langwellen und einer Lorenz- Kurzwellen-Slation ausgerüstet ist, hat feinen Standort Stunde für Stunde an die Deutscher Ohne-Hatt-Klug von Berlin nach Neuyork In 25 Stunden vom Start zum Ziel. - Ourchschnittsgeschwindigkeit 260 Stundenkilometer. — Wunderbare Leistung eines deutschen Flugzeugs. das, was von ihm in hingebender, treuer und selbstloser Arbeit und Pflichterfüllung in den vier Jahren, in denen ich die Ehre hatte, an feiner Spitze zu stehen, geleistet worden ist. Ich habe es immer wieder und täglich noch mit tiefer Dankbarkeit gefühlt, daß die Soldatentreue, von der Sie, Herr Generaloberst, sprachen, kein leerer Begriff, sondern lebendige Wahrheit ist. Treue um Treue. Das Heer möge daher versichert sein, daß auch in Zukunft mein ganzes Fühlen und Denken ihm gehört und ihm gehören wird, so lange dieses Herz schlägt. > Als Oberbefehlshaber des Heeres habe ich meine Aufgabe nicht zuletzt darin gesehen, das Erbe preußisch-deutschen Soldatentums mit dem sieghaft vorwärts stürmenden Geist des Reiches Adolf Hitlers zu verbinden und zu verschmelzen.^ Mit der Aufforderung, jederzeit zum Einsatz der ganzen Kraft und des Lebens im Dienste und zum Schutze des Vaterlandes bereit zu fein, brachte Generaloberst Freiherr von Fritsch ein dreifaches „Sieg-Heil!" aus auf das Vaterland und auf „Adolf Hitler, den Führer der neuen deutschen Wehrmacht, Schöpfer und Ober st en Be- f eh l sh a b e r". Darauf wurden die Nationalhymnen gespielt. Der Feier schloß sich ein Parademarsch an, worauf Generaloberst Freiherr von Fritsch sein Regiment selber in das Lager zurückführte. Am Nachmittag besichtigte der neue Regimentschef in Begleitung des Regimentskommandeurs die Unterkünfte feines Regiments. Den Abschluß des Tages bildet ein Großer Zapfenstreich, der vom Artillerie-Regiment 12 ge- stellt wird, an dem aber auch Musik- und Trompeterkorps aller anderen, z. Z. auf dem Truppenübungsplatz untergebrachten Truppen teilnehmen. Konferenz bei Schangfeng. Tokio, 12. Aug. (DNB. Funkspruch.) Donnerstag gegen 20 Uhr sand zwischen Oberst Cho von japanischer Seite und dem Chef des Stabes der fowjetrussifchen Fernostarmee, General S ch u t e r n, in der Nähe von Schangfeng auf fowjetruss scher Seite eine Konferenz statt. Im Verlau der Besprechungen wurde folgendes U e b e r einkomm e n festgelegt: 1. Unter Aufrechterhaltung der jetzt eingenommenen Stellungen werden die Feindseligkeiten sofort beendet. 2. Beide Seiten bergen ihre Gefallenen. 3. Werden die vordersten Stellungen im gegenseitigen Einvernehmen festgesetzt werden. 4. Dieses Uebereinkommen soll in schriftlichen Noten noch einmal bestätigt werden, die von den militärischen Führern heute mittag ausgetauscht werden sollen. „Japan wünscht den Frieden." Wuchtig und scharf und bereit! Generaloberst von Fritsch übernimmt sein Artillerie-Regiment 12 Der Start in Staaken ging am Mittwochabend in aller Stille vonstatten. Aufgrund günstiger Wetterberichte wählten die beiden Flugzeugführer diesen Zeitpunkt für ihren Abflug. Mit einem Fluggewicht von annähernd 18 Tonnen kam das mit vier BMW.-Motoren ausgerüstete Flugzeug mit imponierender Leichtigkeit vom Boden weg. Meist über den Wolken fliegend, hielt das Flug- Im Anschluß an feierliche Uebergabe Art.-Rgts. 12 nahm neraloberft v. Fritsch die Parade des ihm verliehenen Regiments sowie aller anderen zur Zeit auf dem Uebunasplatz Groß-Born anwesenden Truppen ab. — (Scherl- Bilderdienst.) Waffenstillstand in Femost. Die Nachricht, daß zwischen der Moskauer und der japanischen Regierung ein Wafsenstill - stand in den „G r e n z z w i s ch e n f ä l l e n" an der koreanischen Grenze vereinbart wurde, ist überall mit Befriedigung ausgenommen worden. Besonders in Paris ist man damit zufrieden, daß die Aussicht für eine Beilegung des Konfliktes auf dem Verhandlungswege gestiegen ist. Die Pariser Blätter haben ihrem Verbündeten in Moskau ziemlich deutlich klargemacht, daß durch einen Krieg nichts zu gewinnen fei. Nicht weniger zustimmend lauten die Kommentare aus London, obwohl dort Tokio, 12. Aug. (DNB. Funkfpruch. Ostasten- dienft.) Die gesamte japanische Morgenpresse de- grüßt da- Moskauer Abkommen und dankt dem japanischen Militär und dem lapamschen Botschafter in Moskau für ihre besonnene Haltung, die eine Verschärfung der Lage, wenn nicht gar eine kriegerische Entwicklung vermieden ha . „Nicht Nicht" meint, die Schwienakeiten seien zwar noch nicht behoben, aber eine frteö itaj Lösung d e s Z w i s ch e n f a l l e s sei vorbereitet. „Asahi Shimbun" ist der Ansicht, oatz das Moskauer Abkommen die Lage noch keineswegs geklärt habe. Alles hänge jetzt von den weiteren Verhandlungen ab, die eine k l a r e ® r e n z - Ziehung bringen müßten, wenn die Ursachen für die ständigen Unruhen beseitigt werden sollten. „Chugai Shogyo Shimbo" unterstreicht, daß China nunmehr seine Hoffnung auf eine Einmischung dritter Mächte aufgeben müsse. Japan wünsche den Fried en. «,O- komin Shimbun" und „Kumiuri Shimbun galten die Gefahr für noch nicht beseitigt. Da vorläufig nur Waffenruhe herrsche, hänge alles vom weiteren Verhalten der Sowjets ab. fährdung des Friedens bedeutet. Japan befand sich von vornherein in seinem guten Recht. In allen neuen Landkarten sind die Berge von Schangfeng, um die der Streit ging, als mandschurisches Gebiet eingezeich- net. Die Sowjets beriefen sich auf einen alten Vertrag vom Jahre 1886, dem angeblich eine Karte beigefügt war, wonach der strittige Bezirk russisches Gebiet sein soll. Sie haben dieses Dokument aber niemals vorgelegt, wahrscheinlich handelt es sich um eine der bei ihnen so beliebten Fälschungen. Auf alle Fälle mußte es sonderbar erscheinen, daß die Moskauer Machthaber erst nach 5 0 Jahren zu der Entdeckung gekommen jein sollen, daß die Höhen von Schangfeng unter ihrer eigenen Herrschaft stünden. In Wirklichkeit war es die wichtige strategische Lage dieses Punktes, 45 Kilometer nördlich des koreanischen Militärhasens Raschin, der sie gelockt hat, den Streit vom Zaun zu brechen. Die japanische Regierung darf sich zu dem Erfolge beglückwünschen, den sie trotz der hartnäckigen Weigerung Moskaus davongetragen hat. Die Sowjets haben geglaubt, ein nachgiebiges Japan vorzufinden, das nach ihrer Meinung seine Kräfte in China so stark sestgelegt hat, daß es sich den Moskauer Forderungen beugen würde. Sie Tapferkeit der japanischen Truppen, die alle Angriffe des zahlenmäßig überlegenen Gegners zurückschlugen, war der überzeugende Beweis dafür, daß auch diese Rechnung nicht gestimmt hatte. Andererseits haben gerade die letzten Wochen eine Fülle von Beweisen von der Demoralisierung der Roten Armee des Fernen Ostens erbracht. Ob die Meldungen richtig sind, daß zwischen dem Kreml in Moskau und dem Sowjetm erschall Blücher Gegensätze in der Behandlung der fernöstlichen Frage bestanden, mag dahingestellt sein. In Sowjetrußland pflegt man weder mit Botschaftern, noch mit Generalen bolschewistischer Herkunft viel Federlesens zu machen. Der K r i egs - wahrgemacht haben, nämlich, dafür zu sorgen, daß das kostbare Erbe preußisch-deutschen Soldatentums nicht untergeht. Sie haben sich nicht nur dafür eingesetzt, es zu bewahren, sondern Sie sind zu einem Repräsentanten geworden. Vier Jahre haben Sie, Herr Generaloberst, als Oberbefehlshaber an der Spitze des Heeres gestanden. In dieser kurzen Spanne Zeit haben Sie aus dem kleinen Reichsheer ein Schwert geschmiedet, wuchtig und scharf und bereit, auf den Feind niederzufahren, der es wagt, deutsches Land und deutsches Volk anzutasten. So ist aus Ihren Händen ein s ch ö n e s , st o l z e s Werk hervorgegangen, das für immer der Geschichte angehören wird. Es ist nicht zu trennen von Ihrer Persönlichkeit. Um so dankbarer sind wir dem Führer und O b e r st e n Befehlshaber für die hohe Ehre, die er Ihnen durch die Ernennung zum Chef dieses Regiments hat zuteil werden lassen. Eine Ehrung, durch die auch äußerlich wieder die enge Z u - sammengehörigkeit Ausdruck findet, die uns mit Ihnen alle Zeit verbindet." Generaloberst von Brauchitsch schloß mit einem dreifachen „Hurra" auf den neuen Regimentschef, worauf die Musik den Parademarsch des Artillerie- Regiments 12 spielte. Generaloberst Freiherr von Fritsch antwortete seinerseits und betonte: „Ich danke Ihnen insbesondere auch dafür, daß hier nicht nur das Regiment, dessen Chef zu sein ich nunmehr die hohe Ehre habe, sondern auch zahlreiche Truppen vieler Verbände in Parade stehen. Sie geben mir hierdurch Gelegenheit, indem ich diesen Truppen danke, dem ganzen Heer zu danken für manche Zweifel bestehen, daß durch die gegenwärtigen Abmachungen zwischen Japan und Sowjetrußland tatsächlich der Friede an dieser Stelle des asiatischen Raumes c 1 c-n-ta fein Zweifel darüber, wille der Sowjetunion blei st e h e n , trotz des Rückzuges, den Stalin auf dringendes Anraten der Westmächte angeireten hat. Diesmal siegte die Angst vor den Möglichkeiten eines verlorenen Krieges. Man wird sich in Zukunft bessere Gelegenheiten aussuchen, um m der Welt als Brandstifter neues Unheil anzurichten, wi. Berlin, ll.Aug. (DRV.) Am Mittwoch um 19.53 Uhr ist auf dem Flugplatz Staaten das viermotorige Focke-Wulf-Flugzeug FW 200 „Londor" mit den Zulassungszeichen D-ACN zu einem Ohne-halt-Flug von der Reichshauptstadt nach den Bereinigten Staaten von Nordamerika gestartet. Die Besatzung des Flugzeuges besteht aus den beiden Flugzeugführern Flugkapitän Alfred Henke und Hauptmann Rudolf v. Moreau, Oberfunkermaschinist Paul Dierberg und Oberflugzeugfunker Walter Kober. Hauptmann v. Moreau ist Offizier der deutschen Luftwaffe, die drei anderen Besatzungsmitglieder sind Angehörige der Deutschen Lufthansa. Henke und v. Moreau, die eine langjährige Fliegerkameradschaft verbindet, haben einen gemeinsamen Ozeanflug schon seit langem beabsichtigt. Angesichts der sorgfältigen Planung und Vorbereitung des Unternehmens stellte das Reichslustfahrtministerium den beiden Piloten das „Condor"-Flugzeug zur Verfügung. Die Deutsche Lufthansa unterstützte den Flug, indem sie auch Dierberg und Kober, zwei bewährte Männer ihres Transozean-Luftverkehrs, die Erlaubnis zur Teilnahme als Maschinist und als Funker gab. Rundfunkgesellschaft National Broadcasting Company verbreitete stündlich Berichte über die Fortschritte des Flugzeuges auf seiner großen Fahrt. Die Frühausgaben der Neuyorker Abendblätter widmen dem Ereignis breiten Raum. Sie weisen auf die Erstmaligkeit dieses Unternehmens hin und stellen fest, daß nach der fahrplanmäßigen Pünktlichkeit, mit der die Deutsche Lufthansa nunmehr seit drei Jahren Probeflüge über dem Nordatlantik unternehme, jetzt auch der Beweis über die sichere Zurücklegung noch größerer Strecken in westlicher Richtung erbracht wurde. Auf dem Brooklyner Flugplatz Floyd Bennett hatten sich zum Empfang der deutschen Flieger außer den amerikanischen Luftfahrtbeamten der deutsche Luftattache General von Boetticher, der deutsche Generalkonsul Müller und der deutsche Handelsattache von Knoop eingefunden. Nur ein Drittel der „Bremens-Zeit. Bremen, 11. Aug. (DNB.) Das Focke-Wulf- Flugzeug „Condor" hat auf dem Flug nach Neuyork zu dieser Strecke, die im Jahre 1928 Köhl, von Hünefeld und Fitzmaurice mit dem Landflugzeug „Bremen" von Irland nach Neufundland zurücklegten, nur ein Drittel der damaligen Zeit benötigt. „Londor"-piloten telefonieren mit Berlin. Meldung an Generalmajor übet. — Noch für weitere 800 km „Schnaps". Stürmische Begeisterung in Neuyork. - I !' •** < i «*S« > zz -4 ■ & Der Führerstand des erfolgreichen deutschen Ozeanflugzeuges. Man steht das Hauptgerate- brett, auf dem alle Flug- und Triebwerküberwachungsgeräte übersichtlich angeordnet fmd. Auf dem Podest in der Mitte sind alle Bedienungshebel griffbereit untergebracht. - (Scherl-M.) Berlin, 12. Aug. (DNB.) Kurz nach ihrer Landung auf. dem Floyd-Bennett-Field bei Neuyork setzten sich die beiden Führer des Fokke-Wulf „Condor", Flugkapitän Henke und Hauptmann von Moreau, telephonisch mit General Übet, dem Chef des Technischen Amfes im Reichsluftfahrtministerium, in Verbindung. Klar und ganz nahe klang ihre Sttimme. Frisch und ohne im geringsten angestrengt zu sein berichteten sie von dem 25stündigen Rekordflug, der bei verhältnismäßig schönem Wetter vollkommen programmähig und ohne die geringste Störung an Zelle und TNotoren vertief. Roch weitere drei Stunden hätte der Betriebsstoff gereicht. Das wäre bei der eingehaltenen Reisegeschwindigkeit noch „Schnaps" für weitere 800 Kilometer gewesen. Die Flieger sind glücklich über die gelungene Ost-West-Ueberquerung des Nordatlantiks und b e - geistert vom Empfang und von der herzlichen Aufnahme durch die Amerikaner. Unzählige Neuyorker begrüßten sie. Unaufhörlich tönten die Hupen und Sirenen eines freudigen und freundlichen Willkommens und der Hochachtung vor der Flugleistung, die sich wie ein Lauffeuer herumgesprochen hatte. Eifrig bemühen sich zur Zeit Monteure und Mechaniker des Ozeanstützpunktes „Westfalen", eines der Lufthansa-Schiffe, das gerade für Zwecke der im Gange befindlichen Lufthansa-Transozeanflüge im Hafen von Neuyork liegt, Schulter an Schulter mit amerikanischen Kameraden, um die Maschine, sehen sie in allen Teilen genau durch, tanken und versorgen den viermotorigen Vogel mit allem Notwendigen. Besonders erfreut war die Besatzung über die Grüße und die besondere Anerkennung des Reichsministers der Luftfahrt, Generalfeldmarschall G ö • ring, der den Flug mit größtem Interesse verfolgt hatte. Der Heimat und allen ihren Freunden und Bekannten galten zuletzt noch die besten Grüße der Besatzung, für die heute dank ihres „Condors" die Trennungsbrücke höchstens einen 2 4 = Stundentag bedeutet. Das „Condor"-Flugzeug war auf die Wlnnuke genau 25 Stunden unterwegs und entwickelte auf der annähernd 6500 Kilometer langen Strecke eine Reisegeschwindigkeit von ungefähr 260 km/st Die außerordentlich günstige Reisezeit ist auf die hervorrragende Konstruktion des Flugzeuges ebenso wie auf die vorzügliche Navigation der Besatzung zurückzuführen. Die Standortmeldungen wurden pünktlich, wie vorausgesagt, alle Stunde gegeben und stimmten mit dem zuvor fest gelegten Kurs genau überein. Das Focke - Wulf - Flugzeug FW 200 ist am 10. August abends von Berlin-Staaken aus nach Nordamerika geflogen, um unaufhaltsam und ohne jede Zwischenlandung nach einer Flugdauer von ungefähr 20 Stunden' die Küste von Neufundland zu erreichen. Daß „Condor" den Weg über England gewählt hat, um so den Nordatlantik zu überqueren, hat die Flugzeit von Küste zu KÄste knapp 14 Stunden ausgemacht. Eine Leistung, die nicht nur ungewöhnlich, sondern auch noch nicht annähernd erreicht worden ist. Der Ost—West-Flug galt von jeher als viel schwerer denn der West—Ost-Flug, was erklärt, daß trotz aller Versuche der Ost—'West-Flug nur selten geglückt ist. Den ersten Flug dieser Art unternahmen im April 1928 die Deutschen Köhl und Freiherr von Hünefeld, zu denen sich der Irländer Fitzern a u r i c e gesellt hatte. Sie hatten wenig günstiges Wetter angetroffen, so daß der Flug verhältnismäßig lange Zeit brauchte, aber mit unerhörter Energie durchgeführt wurde. Auch Köhl und Hüne- feld hatten den Weg über den Nordatlantik gewählt, also fernab der gewöhnlichen Schiffahrtsstraße, die weiter südlich verläuft. Diese Nordroute ist, von Trotz der überraschenden Bekanntgabe der Ankunft des „Condor"-Flugzeuges hatte sich auf dem Floyd-Bennett-Flugplatz eine große Menschenmenge angesammelt, als das deutsche Flugzeug, das mit seinem Ohne-Halt-Flug einen internationalen Geschwindigkeit s- rekord auf der Strecke Berlin—Neuyork nach den Regeln der FAI aufgestellt hat, nach genau 25stündigem Flug landete. Als erstes Flugzeug Überhaupt hat die „Condor" die Strecke Berlin—Neuyork im Ohne-Halt-Flug vollendet. Die amtliche Flugzeit beträgt sogar nur 24 Stunden 54 Minuten, weil der Augenblick der Ueberfüegung des Verwaltungsgebäudes des Flugplatzes als offizielle Ankunftszeit gilt und das Flugzeug den Flugplatz vor der Landung mehrfach umkreiste. Zahlreiche Pressevertreter und Kameramänner umdrängten die deutschen Flieger, die von den Vertretern des Deutschen Reiches und den amerikanischen Kameraden aufs herzlichste begrüßt und beglückwünscht wurden. Ein 100 Mann starkes Aufgebot sorgte für den Schutz der Maschine vor der begeisterten Zuschauermenge. Ueber den Neuengland-Staaten war das Flugzeug wegen der niedrigen Wolkendecke nicht sichtbar geworden und flog, Eigenberichten zufolge, in 2000 Meter Höhe bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von annähernd 260 Kilometer m der Stunde. Erst über dem Long-Jsland-Sund wurde die Bodensicht besser. In einer Unterredung mit dem Neuyorker DNB.- Vertreter erklärte Flugkapitän Henke, die gestellte Aufgabe, nämlich die Strecke Berlin— Neuyork in 24 bis 25 Stunden zu durchfliegen, sei durchaus als erfüllt anzusehen. Das Wetter war bis zur Witte des Ozeans ausgezeichnet, von dort bis zur neufundländischen Küste wurden jedoch st arte Gegenwinde angetroffen, die zum Teil auch noch über dem Festlande anhielten. henke hob besonders hervor, daß die Waschine den langen Flug ohne den geringsten Schaden überstanden habe. Zu keiner Zeit habe die Besatzung das Gefühl gehabt, daß sie etwa eine besonders schwierige Aufgabe durchführe. Auf der 6397 Kilometer langen Strecke betrug der Treibstoffverbrauch 9000 Liter. Außer dem deutschen Luftattache, Generalleutnant von Bötticher, dem Generalkonsul Müller und anderen hatten sich auch die Besatzung des Katapultflugzeuges „N o r d w i n d" sowie der bekannte Polarforscher Sir Hubert W i l k i n s zum Empfang des „Condor" eingefunden. Küste zu Küste gemessen, die kürzeste, aber in Hinsicht auf Wind und Wetter die weitaus gefährlichere. In grauer Vorzeit haben wohl auch die Wickinger auf ihren Drachenschiffen diesen Weg, wenn nicht noch weiter nördlich über Grönland gewählt, eine Route, die dann in unserer Zeit von dem deutschen Flieger Wolfgang von Gronau buchstäblich wieder entdeckt wurde. Auch Marschall Balbo hat bei seinem Nordatlantik-Flug diese Route vorgezogen, um bei der Heimfahrt die Südroute über die Azoren einzuschlagen. Was das Focke-Wulf-Flugzeug geleistet hat, ist wieder einmal ein Pionier flu a , beweist wieder einmal, daß der deutsche Flugzeugbau jedem Wettbewerb gewachsen ist. Als der „Condor" um Mitternacht die Küste Schottlands überflog, hatte er schon die Flugstrecke Berlin —Glasgow hinter sich. Um die gleiche Zeit im Spätsommer 1927 waren auch Köhl und Hünefeld mit einer Junkersmaschine bis zur Küste Irlands geflogen, um zum Ohne-Halt-Flug nach den Vereinigten Staaten anzusetzen. Sie stießen sofort in eine Schlechtwetterzone, die sie zwang, wieder umzukehren, um Dessau ohne jede Zwischenlandung zu erreichen. Köhl und Hünefeld flogen in einer Maschine, die noch nicht entfernt technisch so vervollkommnet war wie es der „Condor" ist, mit dem die Piloten Alfred Henke und Rudolf von Moreau an das ersehnte und seit Jahren umstrittene Ziel gelangten. Als Köhl und Hünefeld die Küste Irlands verließen, gab es keine Möglichkeit, sich mit ihnen funkentelegraphisch in Verbindung zu setzen, so daß die erste Nachricht von ihnen nach Berlin kam, als sie endlich aus einer entlegenen Insel an der Küste Labradors gelandet waren. Der „Condor" hat während der ganzen Flugzeit in ausgezeichneter funken- telegraphischer Verbindung mit allen Erdstationen gestanden, so daß es möglich war, diesen stolzen Flug von Stunde zu Stunde über den Ozean hinweg an der Küste Nordamerikas entlang mit unseren Hoffnungen und Wünschen zu begleiten. Es kam den deutschen Piloten nicht darauf an, einen Rekord auszustellen oder eine Jagd zu veranstalten, sondern vor allem darauf, die Nordatlantikroute auszuprobieren und sicherzustellen. Den kühnen Piloten gelten die herzlichsten Glückwünsche des ganzen deutschen Volkes. ss. „Beginn einer neuen Aera" Bewunderung und Erstaunen in Paris. Paris, 12. Aug. (DNB. Funkspruch.) Die lieber» querung des Nordatlantik durch das deutsche Flugzeug „C o n d o r" findet in der Pariser Morgenpresse größte Beachtung. Allgemein wird die hervorragende Leistung der deutschen Flieger hervorgehoben, und die Tatsache, daß um diesen Flug im voraus nicht das geringste Geschrei der Reklame angestimmt worden war, löst Bewunderung und Erstaunen aus. Der „Jour" erklärt, diese Leistung stelle den Beginn einer neuen Aera der Transatlantikluftfahrt dar. Mehr noch als der Flug Hughes beweise dieser Flug, daß der große Endspurt um die Ueberquerung des Atlantik begonnen habe. Deutschland werde mit diesem im stillen vorbereiteten Flug, der mit einer wunderbaren Genauigkeit durchgeführt worden sei, großes Ansehen genießen. Im „I o u r n a l" heißt es, dieser Flug von Deutschland nach den Vereinigten Staaten, der in der ungünstigeren Richtung durchgeführt worden sei, stelle einen Rekord dar. Denn zum ersten Male sei es einem viermotorigen Flugzeug gelungen, diese Strecke ohne Zwischenlandung zu bewältigen. Die Leistung der deutschen Flieger sei eine Bestätigung dafür, daß die Zeit der wissenschaftlichen Luftfahrt begonnen habe. „Beachtliche Leistung" Erste Stimmen aus England. London, 12. Aug. (DNB. Funkspruch.) Ueber den großartigen Flug des „Condor" nach Neuyork bringen sämtliche Londoner Morgenblätter ausführliche Berichte, in denen die Leistung der deutschen Flieger und Techniker bis in alle Einzelheiten geschildert wird. „Daily Herold" schreibt in einem Leitartikel, man müsse zugeben, daß das deutsche Riesenflugzeug eine beachtliche L e i st u n g sei. Man dürfe nicht vergessen, daß es sich hierbei um den erften Flug dieser 21 r t vom europäischen Kontinent aus handele, und daß dieser Flug nicht nur wegen der zurückgelegten Entfernung, sondern auch wegen der großen Schnelligkeit beachtlich sei, mit der die Strecke überhaupt überquert worden sei. Das Blatt kommt dann auf den Stand des englischen Flugwesens zu sprechen und sagt, England habe augenblicklich kein Flugzeug im Dienst, das den Leistungen des deutschen Flugzeugs ebenbürtig fei. Allerdings seien neue Modelle in Arbeit, und man brauche englischerseits nicht zu fürchten, daß man hinter der deutschen Leistung zurückbleibe. Oer ungarische Iieichsverweser besucht Deutschland. Berlin, 11. Aug. (DNB.) Im Laufe des August werden Seine Durchlaucht der Reichsverweser des Königreichs Ungarn vit6z Nikolaus Horthy von Nagybanya und Ihre Durchlaucht Frau von Ho'rthy auf Einladung des Führers und Reichskanzlers mit dem königlich-ungariscken Ministerpräsidenten Dr. vitöz Bela von Jmreoy, dem königlich-ungarischen Außenminister Koloman von Kanya und dem königlich-ungarischen Honvedminister vitsz Eugen von Ratz zu mehr- tägigem Aufenthalt in Deutschland eintreffen. Der Reichsverweser wird auf feiner Reise vom Chef der Kabinettskanzlei Dr. Stephan von U r a y, dem Chef der Militärkanzlei Feldmarschalleutnant vit6z Gustav von I a n y und weiterem Gefolge begleitet fein. Frau von Horthy wird in Kiel die Taufe eines neuen Kreuzers der deutschen Kriegsmarine vollziehen. Im Reiseprogramm ist dtid) ein Besuch der Reichs- Hauptstadt, der Stadt Hamburg und der Stadt der Reichsparteitage vorgesehen. Der erste offizielle Empfang auf deutschem Boden soll in Wien statt- inden. Englische Auszeichnung für „Wilhelm GusNoff". London, 12. Aug. (DNB. Funkspruch.) Das englische Handelsministerium hat dem K d F.- Schiff „Wilhelm G u st l o f f" in Anerkennung für die Rettung der 19köpsigen Mannschaft des britischen Frachtdampfers „Pega- w a y" in der Nordsee im vergangenen April die Silberne Plakette verliehen. Die amtliche Mitteilung stellt fest, daß die Rettungsarbeiten unter gefährlichen Bedingungen stattfanden. An Bord des „Wilhelm Gustloff" sei die gerettete Mannschaft mit größter Freundlichkeit ausgenommen und behandelt worden, und auch in Hamburg habe man der Mannschaft Kleider und Taschengeld gegeben und ihr auf jede Weise geholfen. 1750 qkm an der Estremadura- Front erobert. Salamanca, 12. Aug. (DNB.) Dem nationalen Heeresbericht zufolge setzten die nationalen Truppen an der Ebro-Front ihren Angriff fort und vertrieben die Roten aus ihren Stellungen im Santa - Magdalena - Gebirge. Die Zahl der Verluste der Roten an Menschen und Material ist unabsehbar. Ueber 100 Ausländer der Listerbrigade wurden gefangen. In Nordkatalonien machten die Roten einen vergeblichen Angriff auf die nationalen Stellungen im Abschnitt von Balaguer, bei dem sie über 1000 Tote und fünf Kampfwagen verloren. An der E st remadura-Front rückten die Nationalen 8 Kilometer weit in Richtung auf Ca- beza del Buey vor. Die zurückweichenden Roten verloren viele hundert Tote und 800 Gefangene. Als Beute fielen den Nationalen 50 Maschinengewehre und 1000 Gewehre in die Hand. Der Geländegewinn der letzten Tage beträgt an der Estremadura-Front 1750 Qu a d ra t k i l o m e ter. Die nationale Luftwaffe bewarf am Mittwoch militärische Ziele in Gandia und den Hafen von. Valencia, wo ein Brand entstand, mit Bomben. Im Hauptquartier des roten „Generals" Miaj 1 MM 'MM pijÄ^rbt d i e usdruck, die n. Mit dem Abbau des skandinavisch-baltischen Hoch- im Rahmen der notwendigen Sicherheitsmatznah- druckgebietes hat die GesamtlageVerschlechterung erfahren. Don Westen schiebt sich eine Tief- Unsere men vielerorts seinen Mann gestanden. men Dieieroris einen unuiui ytjiuiwcu. ( ~ " ' . ,, c . j, j^ande werden nicht zittern, wenn sie das Gewehr druckrinne nach Mitteldeutschland hm vor, die durch 7.. „ ’ v Q1lirt>v.WrtnFiihrsn norMMPhpnnrhn temneriertcr das Zusammenführen verschiedenartig temperierter ergreifen Kommunismus geworden ist. nis genommen. Prag, 11. August. (DRB.) Das Presseamt der Sudetendeutschen Partei teilt mit: Der Politische Ausschuß der SDP. hat am 11. August unter dem Vorsitz des Stellvertreters Konrad Henleins, des Abg. Karl Hermann Frank, den Bericht der mit den Verhandlungen mit der R e g ie r u ng und Lord R u n c i m a n beauftragten Delegation, bestehend aus den Abgeordneten Kundt, Peters, Rosche, Sebekovski und Schicketanz entgegengenommen. Die Abordnung berichtete über die Gespräche mit Lord R u n c i m a n und seinen Mitarbeitern, die die Darstellung und " ‘ grundsätzlichen sudetendeutschen Nach Schluß der Parade hielt Mussolini folgende Ansprache: „Offiziere, Unteroffiziere, Korporale, Soldaten, Schwarzhemden! Seine Majestät der König und Kaiser hat mich beauftragt, euch sein hohes Lob auszusprechen. Ihr alle, Aktive und Reservisten, habt dieses Lob voll verdient. Während dieser Uebungstage habt ihr euere straffe Disziplin, euere Ausdauer und den hohen Stand euerer Ausbildung bewiesen. Es war nicht anders zu erwarten, denn ihr gehört der neuen, im Zeichen des Llktorenbündels eingegliederten italienischen Jugend an, die das Imperium erobert hat. Wie euere Kameraden habt auch ihr nur den einen Ehrgeiz und das besondere Vorrecht: die Waffen zur Verteidigung des Vaterlandes zu tragen. Es ist Wahnsinn, sich Illusionen hinzugeben; ein Verbrechen, sich nicht vorzubereiten, während in so vielen Teilen der Welt die Kanonen donnern. Wir machen „uns keine Illusionen und bereiten uns vor." •Steif beachW " überquert mol >uf den Stand bJ echen und (adl Flugzeit !5 deutschen M eien neue Modch i.lcherseits nicht A iichen Leistung J waten gebe. Das sei die Theorie, schreibt Hlinka, die man Europa seit 20 Jahren vortäusche. „Diese Theorie müssen wir begraben. Mit Freuden eröffnen wir eine neue Welt, in der die Slowaken den ihnen zustehenden Platz unter den freien Völkern der Welt einnehmen. Wir stehen auf der Wacht und schlagen jeden, der unsere Volksgrundlage berührt, nieder. Ich hoffe, daß alle nach solch einem Schlage ernüchtern. Sonst werden wir ganz Europa zu Hilfe rufen. Wir erklären öffentlich: Die Slowakei gehört uns, und niemand darf nach ihr greifen. Wir sind nun allein geblieben, aber wir hüben das Gefühl, daß die amerikanische Delegation für unsere Sache auf amerikanischem Boden lebhaftes Interesse weckt und daß uns das s l o w a k i s ch e Amerika auch jetzt hilft. auptgeräte- rrdnet sind. lScherl-M.) ausgerechnet die K o m m u n i st e n als Hüter der Demokratie in die Brust werfen und tschechischen Kommando st ellen ihre tiefe Ergebenheit versichern. Im übrigen bestätigt das Schreiben erneut, daß die Kommunisten — was immer wieder von tschechischer Seite geleugnet mürbe — um den 21. Mai herum „vielerorts ihren Mann gestanden" haben, wobei man allerdings um die Sicherheit der tschecho-slowakischen Demokratie besorgt sein sollte. Dor allem aber beweist auch dies kleine Beispiel wieder, wie sehr die Tscheche»- Slowakei heute zu einem Vorposten des Prag, 11. Aua. (DRB.) Eine Abordnung des Kommunistischen Jugendbundes stattete dieser Tage dem Kommandanten der Leit- meritzer Garnison einen Ergebenheitsbesuch ab. Die Kommunisten, die von dem Kommandanten auch tatsächlich empfangen wurden, überreichten diesem ein Schreiben, das die tschechische „Rote Fahne" heute veröffentlicht und als „herrlich" bezeichnet. In dem Schreiben heißt es u. a.: „Wir find aber nicht nur mit Worten für den Frieden und die Demokratie. Am 21. Mai hat unser Bund zeugen. Nach Beendigung der mehr als einstündigen Vorführung nahm Generalfeldmarschall Göring mit seinem Gast ein Frühstück im Kreise der Fliegerkameraden des Fliegerhorstes Barth ein. Dabei gab der Höhere Kommandeur der Lehrtruppen, Generalmajor Förster, in seiner Begrüßungsansprache seiner Freude über den Besuch Ausdruck. Es sei für die Lehrtruppen eine hohe Ehre und eine besondere Auszeichnung, vor dem Marschall der italienischen Luftwaffe den Leistungsstand der deutschen Luftwaffe gezeigt zu haben. Marschall Balbo dankte dem Feldmarschall dafür, daß er nicht nur den Vorführungen beiwohnen, sondern auch eine Stunde im Kreise der Fliegerkameraden von der deutschen Luftwaffe verbringen konnte. Er gab dabei seiner Bewunderun' £" “ k :' deutsche Luftwaffe beredten ihm als alten Freund Deutschlands und vor allem als Freund des Generalfeldmarschalls Göring besonders ans Herz gewachsen sei. Der Erste Lord der Britischen Admiralität, Duff Cooper, traf auf seiner Küstenreise mit der Admiralitäts-Jacht „Entchantreß" zu einem in« offiziellen Besuch auch in-Danzig em. Der englische Marineminister stattete dem Senatspräsidenten Greiser einen Besuch ab, den dieser auf der Jacht erwiderte. Hier sieht man Duff Cooper (links) im Gespräch mit dem Senats- Präsidenten. — (Scherl-Bilderdienst-M.) Zayanische Bomben ans Hankan. H a n k a u , 11. Aug. (Ostasiendienst des DRB.) In Verfolg der Operationen gegen H a n k a u richtete die japanische Luftwaffe am Donnerstagnachmittag den bisher schwersten Luftangriff gegen die Wuhan-Städte, jenen Komplex, der die Städte Hankau, Hanjang und Wutschang umfaß. Bei dem Luftangriff griffen über 100 japanische Flugzeuge die Wuhan-Städte und ihre Umgebung an. 63 Flugzeuge warfen Über Wutschang und Hanjang nahezu 200 Bomben ab. Eine große Zahl wichtiger Gebäude wurde zerstört. Wetterbericht Marschall Balbo bewundert die deutsche Lustwaffe. Balbo erklärt: prächtige Berufsauffaffung und bester stiegerischer Geist der deutschen Flieger Oie französischen Alpenmanöver. Paris, 11. Aug. (DRB.) Staatspräsident Le- brun und Ministerpräsident Daladier wohnten am Donnerstag in Brian?on der Truppenparade bei, die die Alpenmanöver beschlossen. An ihr nahmen 20 000 Mann teil. Daladier erklärte den Pressevertretern, daß die an den Manöoern beteiligten Truppen ein prächtiges Beispiel von Hartnäckigkeit, Ausdauer und Begeisterung gegeben hatten. Auch der Generalissimus, General Gamelin, zeigte sich mit den Leistungen der Truppen äußerst zufrieden. Bei'den großen Hebungen der französischen Alpen- divisionen an der französisch-italienischen Grenze wurde diese Aufnahme gemacht. Sie zeigt den deutschen Militärattache in Paris, Generalleutnant Kühlenthal, im Gespräch mit dem Stabschef General Gamelins, General C o l f o n. Besuch des englischen Königspaares in Washington? London, 12. Aug. (Europapreß.) Ein Besuch des englischen Königspaares in Washington im Laufe des nächsten Jahres ist, nach einer Meldung des „Daily Herold", in den Bereich der Möglichkeit gerückt. Wie das Blatt wissen will, soll der amerikanische Botschafter in einem Privat- gespräch eine solche Möglichkeit erörtert haben. Der Besuch in Washington würde im Rahmen einer Reise nach Kanada erfolgen. Duff Coopers Besuch in Danzig. Während sich die SDP. andauernd bemüht, die schwebenden Versuche für die nationalpolitische Ordnung nicht zu stören, veranstalten tschechische Organisationen und sogar Parteien der Regierung Kundgebungen im deutschenGe- biet, wodurch diese Organisationen neuerlich zur Verschärfung der Probleme beitragen. Für die Folge einer solchen tschechischen Handlungsweise muß die SDP. jene P e r s ö n l i ch ke i t e n verantwortlich machen, die derartige Aktionen durchführen oder dulden. Vorposten des Kommunismus. Kommunisten Arm in Arm mit tschechischem Truppenkommandeur. Wir machen uns keine Illusionen Ansprache Mussolinis am Schluß der römischen Manöver. Kleider von den Spuren von Schmutz und von Blut reinigte. Ein Mantel Ma- tuschkas wurde von der Gendarmerie als Beweisstück für seine Teilnahme an der Tat beschlagnahmt. pater Hlinka warnt Prag. „Die Slowakei gehört uns." Prag, 12. Aug. (DRB.) Der Führer der slowakischen zlutonomiften, Pater Hlinka, veröffentlicht im „S l o w a k" einen Artikel zur Abreise Dr. Hletkos, des Führers der slowakischen Delegation aus Amerika. Pater Hlinka zitiert zunächst einen Satz aus einem Artikel der Zeitung „Zlin", die der tschechische Großindustrielle Bata herausglbt, wonach es in der Tschecho-Slowakei keine Slo- wertDefer land. Laufe des 2higim keichsverweser d--I ins horthy kl! nicht Frau do: J Führers ur ömglich-ungaM ij :a non 3mm | Minister Kolonie öniglich-ungarW • n Ratz zu nch chland eintreh'en. seiner Reise oom ‘pban öon Uray, eldmarschalleutnant weiterem Gefolge ihy wird in Kiel Kreuzers der DOÜ.yeben. 3nt such der Reichs- rd der Stabt der erste l I lchnung ufllor FmHM A hat dem Kd5' ; s« in Anerkemm; jpfigenM--"''' Kämpfers 4W' •qangenen 5Ipn 1»« S-Ä »n. kühler. Vorhersage für Sonntag: Wechselnde Bewölkung und einzelne Niederschläge, mäßig Lufttemperaturen am 11. August: mittags 22,1 Grad Celsius, abends 17,6 Grad; am 12. August: morgens 15,8 Grad. Maximum 24,9 Grad, Minimum heute nacht 15,4 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 11. August: abends 20,8 Grad; am 12. August: morgens 18 Grad. — Niederschläge 0,4 i mm. — Sonnenscheinbauer 2,9 Stunden. Prager Vorschläge nunmehr endgültig Aus dem politischen Ausschuß der SDP. Rom, 11.Aug. (DNB.) Den Abschluß der großen taktischen Hebungen des römischen Armeekorps bildete am Donnerstag die Abnahme der Parade der Division Torino in ihrer neuen kriegsmäßigen Zusammensetzung durch den König und Kaiser, sowie anschließend durch den Duce in der Nähe von Tivoli. Die beweglicher gewordene neue Division, die sich im Verlauf der Manöver besonders bewährte, setzt sich zusammen aus zwei Infanterie-Regimentern mit vier Bataillonen, einem Divisions-Ersatzbataillon, leichter Feldartillerie und einer Mörserkompanie, aus einem Artillerie-Regiment, einer Batterie Luftabwehrgeschütze, einer Kompanie Feuerwerker, einer Kompanie Blinker, einer Kompanie Telegraphisten und Radiotelegraphisten, sowie aus dem zugehörigen Train- und Sanitätspersonal. Die besondere Eigenart der Division besteht in einem Autopark von 600 gelände- I gängigen Lastwagen, die sämtliche Abteilungen mit ihren verschiedenen Waffen und Tieren aufnehmen I und befördern können. Sudelendeutsche und Koalitionsparteien am Verhandlungstisch Nächsten Mittwoch Fortsetzung der Verhandlungen. Prag, 12. Aug. (Europa" eß.) Em m den ! späten Abendstunden des Donnerstags ausgegebe= i ner amtlicher Bericht besagt, daß unter dem Vorsitz I des Ministerpräsidenten Dr. Hodza eine gemein- ’ same Sitzung der Regierung und der Abordnung der Sudeten deutschen Partei statt- qefunben hat. Zu dieser Sitzung wurden auch Vertreter der Klubs der Koalitionspartelen zuqezogen. Da auch die Vorsitzenden der beiden K a m m e r n der Nationalversammlung zu der Besprechung beigezogen waren, betrug die Zahl der Koalitionsvertreter nicht sechs, wie dies der Zahl der Koalitionsparteien entsprochen hatte, sondern aC£)ie Sitzung stellte die Fortsetzung der Beratungen dar, die am 25. Juni zwischen der Abordnung der Sudetendeutschen Partei und der Negierung stattgesunden hatte. Zu Beginn der Sitzung teilte Dr. Hodza den Standpunkt der Regierung und des Koalitions-Sonderausschusses zu einigen Grundsätzen der der Sudetendeutschen Partei überreichten Regierungsvorschlage und des von der Sudetendeutschen Partei der Regierung übergebenen Memorandums mit. Die Vertreter der Koalitionsparteien ergänzten die Ausführungen des Regierungschefs. Die Beratungen werden am M i 11 w o ch , 1 7. A u g u ft f o rt gesetzt werden. An diesem läge miri) die Abordnung der Sudetendeutschen Partei lhre Auffassungen zu den Darlegungen Dr. Hodzas und den Vertretern der Koalitionsparteien bekanntgeben. Diese amtliche Mitteilung bestätigt bis zu einem gewissen Grade die Nachricht der '.Narodny Lisch". Danach wurde der zwischen der Regierung auf der einen und den Klerikalen und den Linksparteien auf der anderen Seite entstandene Gegensatz in der Frage beseitigt, wer bei den nationalitätenrechtlichen Verhandlungen der Sudeten- deutschen Partei gegenüber als Der h a n d l u n g s p a r t n e r auftreten solle. Der sechsgliedrige Koalitions-Sonderausschuß wurde de - nach, den Wünschen der Klerikalen und d r Linksparteien entsprechend, in die Verhandlungen 8 schaltet. Den Vorsitz in diesem gremium behält jedoch der Ministerpräsident Dr. Hodza. Tschechischer Beamter Anführer der Mörder paierles. eine prächtige Berufsauffassung, sondern besten fliegerischen Geist bewiesen. Ein Sonderlob endlich verdiene die ausgezeichnete Durchführung der einzelnen Vorführungen und das Zusammenwirken aller Teile, das einen außerordentlich hohen Grad der Ausübung oorausfetzte. Eine Feststellung, erklärte Marschall Balbo, die ihn deshalb nicht weiter wundernehme, weil er wisse, daß die ganze Arbeit des Generalfeldmarschalls da- hinterstecke, die auch die schwierigsten Probleme einer so raschen Lösung zuzuführen vermocht habe. Als das tiefste Erlebnis feines jetzigen Aufenthaltes in Deutschland aber bezeichnete Marschall Balbo die einmütige und einheitliche Begeisterung des ganzen Volkes für die Idee Adolf Hitlers und die völlige Durchdringung der deutschen Nation mit dem nationalsozialisti- scheu Gedankengut. Die für den Besuch auf dem Darß vorgesehene Zeit ist weit überschritten, als der Marschall von seinem Gastgeber und Freunde herzlichen Abschied nimmt. Auf dem Fliegerhorst Barth ist, wie beim Empfang, eine Ehrenkompanie mit Spielmanns- und Musikzug angetreten. Dann besteigt der Marschall mit seiner Begleitung die Sonderflugzeuge, um in den frühen Abendstunden in die Reichs- Hauptstadt zurückzukehren. Zingst, 11. Aug. (DNB.) Am Donnerstagvormittag wohnte der Luftmarschall des Imperiums Italo Balbo mit dem Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe General- seldmarschall Göring auf dem Luftwaffenübungsplatz Zingst an der pommerschen Küste Gefecht s v o r f ü h r u n g e n größerer Verbände der Lehrtruppen der Luftwaffe bei. Auf dem Bevbachtungsstand des Luftwaffenübungsplatzes gab der Feldmarschall selbst seinen Gästen eine Erläuterung der Hebungen, die mit einem Zielschießen der schweren Flakartillerie auf hohe Ziele und der leichten Flakartillerie auf Tiefangriffe begannen. Ehe die angegriffenen Flugzeuge mit dem bloßen Auge auszumachen waren, lagen sie schon im Bereich des Abwehrfeuers, das durch die Sprengwolken deutlich zu erkennen war. Ein prachtvolles militärisches Spiel waren die Angriffe derKampfflugzeuge auf ein Ziel aus beträchtlicher Höhe. Auch hier waren die Angreifer mit dem unbewaffneten Auge zunächst kaum zu erkennen. Um so stärker war die Trefferwirkung durch gewaltige Detonationen und haushohe Erdfontänen und einen weithin lodernden Brand festzustellen. In pausenloser Folge schloß sich ein Tiefangriff e r Kampfflieger an, der durch leichte Flakartillerie und Jagdflugzeuge in hervorragender Zusammenarbeit abgewehrt wurde. Wie die Raubvögel schossen die Jagdflugzeuge aus dem wolkenlosen Himmel auf die Angreifer, die sie mit zäher Verbissenheit bis weit auf die See hinaus verfolgten. Den Abschluß der Vorführungen bildete ein Sturzkampffliegerangriff mit Abwurf, ebenfalls unter Abwehr von leichter Flakartillerie und Jagdflug- Erläuterung des grundsätzlichen | Standpunktes zum Gegenstand hatte _ Es wurde welker mitgekeilk, daß TUirnfferpra- sidenk Dr. hodza am 10. August die bisher in Teilstücken der Abordnung übergebenen Entwürfe als die nunmehr vollendeten Vorschläge der Regierung erklärt hat. Neben den laufenden Gesprächen mit dem Ministerpräsidenten hat bisher ein einziges Mal am 23. Juni eine Besprechung der sudetendeutschen Abordnung mit der Regierung stattgefunden. Der Politische Ausschuß nahm zur Kenntnis, daß über Einladung des Ministerpräsidenten am 11. dieses Monats wiederum eine Aussprache zwischen der SDP.-Abordnung und der Regierung stattfinden wird. Wie nach Feststellung des Ministerpräsidenten vom 15. Juni d. I. klargestellt ist, sind die Grund- lagen dieser Besprechungen sowohl das am 7. Ium übereichte Memorandum der SDP., als auch Die feit dem 30. Juni nacheinander der SDP. von der Regierung übergebenen Entwürfe. Der Politische Ausschuß billigt die Haltung der SDP.-Delegation, welche von allem Anfang an den Standpunkt vertreten hat, daß Gespräche und Verhandlungen nur mit der Regierung und mit ihrem Vorsitzenden so lange zu führen sind, bis eine gemeinsame Auffassung über die Grundsätze der Neuordnung gefunden ist. Daher wurde die A b l e h n u n g g e s o n d e r t e r Verhandlungen mit Ressortministern, oder dem Sonderausschuß der tschechischen Soalitionsparteicn z u st i m m e n d zur kennt- Memadu"' eri. (OTW ti '»E n ! :bro = üIU ihre: f di. n°t® w« impf®1«8" ° li -r«nt ru‘l »- in .Srr jeinaH fiofe1100 «i 'r^ä5 fi «'Ali Hartrnanitz (Böhmerwald), ^' ^6- (DNB.) An der gemeinen Ermordun g hes©u , schen Paierle war, wie jetzt authentisch festgestellt ist, der tschechische Finanzbeame Ja- roslaw Matuschka führend b e teil t g t Bei Matuschka handelt es sich um einen jener me len tschechischen Finanzbeamten, biß tn rein oeui- schem Grenzgebiet „amtieren". Matuschkas ffuf) 0 war schon früher äußerst fragwürdig, ha er der aus Rumburg wegen Teilnahme an Schlagerei gegen die SDP. versetzt werden mußte, bezeichne ist es, daß er ausgerechnet wieder einen Posten v - kam, wo er, wie das Verbrechen geigt, Jemen alten Leidenschaften, und zwar noch besser, froyne konnte Wie wenig ernst es den Tschechen um die Austla- rung des Verbrechens an Paierle ist, ben>ei|t Tatsache, daß sich Matuschka heute noch auj freiem Fuß befindet und er lediglich vom Dienst suspendiert wurde. So wurde Matuschka am frühen Morgen nach der Mordtat beobachtet, wie er an der Wasserstelle neben seiner Wohnung feine Don Barth aus brachte die Motorjacht „Karin II" den Feldmarschall und seine Gäste nach dem kleinen Hafen von Born, wo ihm Angehörige des BDM. aus dem Freizeitlager des Obergaues Thüringen und die ganze Jugend Borns einen jubelnden Empfang bereiteten. Eines der Mädchen überreichte Marschall Balbo einen prächtigen Feldblumenstrauß, für den er sichtlich erfreut dankte. Unter den Feriengästen, die die Marschälle begrüßten, befand sich auch der Reichssportführer, der durch den Feldmarschall Marschall Balbo vorgestellt wurde. Im Kraftwagen ging es dann durch das romantische Waldgebiet des Naturschutzgebietes zu dem unmittelbar am Meer gelegenen Jagdhacks Darß, von dem aus man einen wundervollen Blick über die Ostsee hat. Marschall Balbo gewährte hier dem Vertreter des Deutschen Nachrichtenbüros eine Unterredung. Um den Eindruck, den die Vorführungen der deutschen Luftwaffe auf ihn gemacht hätten, wiederzugeben, erklärte der Marschall, genüge ein einziges Wort: den b e ft e n. Er hob dabei die erstaunlichen Fortschritte der Flakartillerie hervor, die ein ganz ausgezeichnet gelungenes Schießen vorgeführt habe und die sofort mit ihren Treffern im Ziel gelegen und dabei die Ziele in kürzester Zeit zerstört habe. Die jungen deutschen Flieger hätten nicht nur Man sollte allerdings annehmen, daß vielleicht s Luftmassen zu: unbeständigem-Wetter Anlaß gibt, dem Herrn Kommandeur die Hände zitterten, als : Es kann mit Abkühlung gerechnet werden. er dieses Schreiben zur Kenntnis nahm, in dem sich Vorher sage für Sa me t a g ^rander- Qusaeredmet die Kommunisten als Hüter lich, doch meist bewölkt und zestwei e auch Regen, QU u ’ teilweise gewittriger Natur, bei westlichen Winden - ?• ► 3 % RABATT Wagenpflege Tankstellen Lahnstr./Lammstr. Fernsprecher 2278 ^Fest-Garagen Arbeiisdienstpsticht in Norwegen? Statt Karten Frau Frida Magnus Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 12. August 1938. 11. August 1938 3. Ziehungstag In der heutigen DormiNagSziehung wurden gezogen 90222 .124909 206227 261622 5248D 385241 Unser lieber Vater 3118 5969 8305 13191 Friedrich Dahmer ist am 9. August 1938 nach längerer Krankheit von uns gegangen. Geschwister Dahmer. Gießen, den 12. August 1938. 382002 383022 384690 396246 03638 5247 A 35 125 g 33 .125 g 16 Halbfettschmelzkäse, 20°/o Fett i. T. ... 125 g Bratheringe in Rotweinsoße, Dose 38 llfrnnr DRUCKSACHEN VYCIXDC Brühl. Gießen Kl eine Anzeig e« Stadt. Krankenhaus werden von Taufenden beachtet und aeleleiu Neußa.Rhein 323889 28280 . Dose . Dose . Dose . Dose 20 26 32 32 275887 329151 99030 121401 149089 164585 186223 202887 215471 243477 261185 291152 306742 317902 336473 367556 111032 135539 156718 179909 190177 213505 222836 247721 278088 297503 310786 322082 355111 376091 115744 153153 227364 297511 325864 377468 135712 159350 180430 193050 214663 231677 251817 288647 302484 311625 327990 357946 376331 155037 236126 302500 330825 378441 136062 164060 180723 193567 215453 234440 259871 291000 304411 311813 333685 367082 379852 136406 231067 298280 338646 377202 109741 121840 144431 153778 175727 200890 237446 269302 279214 324175 341279 348282 367838 391816 172453 242511 301885 348682 377219 213850 260290 313661 360955 382323 136977 149369 163489 188750 218541 250831 275710 284842 331561 346040 353046 387845 292415 334521 33402 92872 139597 179108 246486 310546 330886 385577 100020 140080 189017 267634 315161 343234 399921 99040 134865 151375 168274 186626 208473 222057 246258 262555 295589 307098 319042 338872 369526 103915 135109 156160 175738 189650 209719 222431 245342 274018 295803 310563 321042 351651 371068 100962 143757 189465 274089 315759 344776 110733 131778 145333 155005 176529 202548 246364 271959 283216 324420 342382 350384 372705 139674 150596 163905 189859 225548 255200 275799 287016 331859 346205 355375 389033 Oelsardinen, Portionsdose . Oelsardinen, x]4 Club, 25 mm Oelsardinen, l/< Club, 30 mm Fettheringe in Tomatensoße PlOCkWUrSt, schnittfest, 500 g 1.60,125 g 40 Zervelatwurst, schnittf, 500 g1.7S, 125 g 44 102823 147067 222441 296100 316180 348007 Die Einäscherung hat auf Wunsch des Verstorbenen in aller Stille stattgefunden. Von Beileidsbesuchen bitten wir dankend abzusehen. Am 8. August 1938 verschied meine liebe Tochter, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante Emmentaler mit Rinde Vollfettkäse, 45% Fetti. T......... Emmentaler ohne Rinde Vollfettschmelzkäse, 45% Fett i.T. Limburger ohne Rinde 302770 80450 233266 29710 144759 335936 Ludwigsplatz-Drogerie, Photohaus 5253A 135129 148402 156866 187283 217642 247610 275053 283336 331524 343628 350825 382345 109449) 118891 Ordentlicher Junge findet morgens einige Stunden Beschäftigung. Wilhelm Lucke Bäckerei [oaeu Taubringen.^ Baue gut.... mit Abermann Hauptschriftleiter vr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange (in Urlaub), i. 23.: Ernst Slum* schein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck (in Urlaub). Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theod. Kümmel. DA. VII. 38: 9034. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R.Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM.- 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig. _________ Die Beisetzung fand in aller Stille statt Von Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wollen. Als erstes polnisches Blatt nimmt „Expreß Po- ranny" zu dieser Entscheidung ausführlich Stellung. Das Blatt weist darauf hin, daß aus der Tatsache der Zurückziehung der ständigen Vertretung in Genf noch keine Folgerungen gezogen werden können, da viele Staaten, beispielsweise auch Frankreich und England, eine solche ständige Vertretung nicht besäßen und auch heute nicht be- Erstklassige Tanzmusik Angenehme Räume! GuieSedlennng! ______________5246D OeÄwmillel für Mensch und Tier kann in großer Auswahl vorlegen Dieser Bewegung ist nun ein unerwarteter Bundesgenosse erstanden, und zwar ausgerechnet aus den Kreisen der Partei,'die sie bisher auf das wütendste als „nazioerdächtige Einrichtung" bekämpft hat. Es ist der a r b e i t e r p a r t e i li ch e Stortingabgeordnete D k s v i k, ein Mann nicht aus der amerikanisierten Metropole des Landes, sondern aus dem Küstengebiet Mittelnorwegens, wo man sich offenbar den Sinn für das Echte und Bodenständige noch besser bewahrt hat. Er schrieb in einer verbreiteten Zeitschrift einen Artikel, in dem er, unbeirrt von dem Phrasennebel seiner Partei, vorurteilslos an das Problem heranging und für Norwegen nicht nur einen freiwilligen Arbeitsdienst, sondern sogar die Einführung der Arbeitsdienstpflicht forderte. Wenn dieser Name für die demokratischen Gemüter etwa „zu beunruhigend sei", so meinte er besänftigend, könne man ja die Sache schließlich auch „zivile Wehrpflicht" nennen. Auf alle Fälle müsse man jedenfalls leider einräumen, daß die Demokratie redselig und handlungsunfähig sei, daher aus vielen Gebieten nicht recht weiterkomme, auf denen die Diktatursysteme immerhin bedeutende Ergebnisse erzielt hätten. Je früher die Demokratie sich daher selbst überwinde und einmal ohne Vorurteile die neuen, wenn auch vielfach für sie „unbehaglichen Dinge betrachte, desto eher werde es möglich sein, GewiaoauSzug 5. Klasse 51. Preußisch-Süddeutsche (277. Preoß.) Klaffeu-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten 142939] 151745 1648501 197809] 231309! 268681 277590 318345 332115 347188 358994 390078 369612 20 Gewinn« xu 2000 RM. 5679 34017 85217 119117 133312 162033 216519 392502 36 Gewinne zu 1000 RM. 10994 26113 55739 59504 61729 65007 65869 100213 149439 201425 233475 240587 330581 SrnimmlifletÄot kommt wieder u. vertilgt Ratten, Mäuse, Wanzen, Schwaben usw. Bestellungen erbitte nur unter „Lobinat" an diese Zeitung. lv3««r Ganze Gemeinden niedr. Preise. 2 Gewinn« zu 75000 RM. 119211 2 Gewinn« zu 10000 RM. 232225 2 Gewinne zu 6000 RM. 8 Gewinn« zu 3000 RM. 1986181 242989| 25757I 124930 259194] Die Idee des Arbeitsdienstes ist in Norwegen nicht neu. Schon seit einer ganzen Reihe von Jahren sind ihre Vorkämpfer unermüdlich am Werke, um diesen Gedanken eines Sozialismus der Tat in ihrem Lande volkstümlich zu machen. Aber auch hier ist es gerade die angeblich „s o z i a - ........ ^eit^rPartei, die sich mit dagegen stemmt und seine Vayreulher „Walküre" im Rundfunk. Der Deutschlandsender wird im Rahmen der Uebertragungen bedeutender Opernaufführungen seinen Hörern am Samstag, 13. August, ab 16 Uhr, aus Bayreuth Wagners „W o l k ü r e" übermitteln. Millionen Volksgenossen ist so Gelegenheit gegeben, diese Aufführung mit Maria Müller, Martha Fuchs, Margarete Klose, Franz Volker, Rudolf B o ck e l m a n n und Ludwig Hofmann in den Hauptpartien mitzuerleben. Die musikalische Leitung hat Heinz Tietje n. Buchhalter Damvs - Sägewerk nut Zimmer- geschäft in der Nähe Gießens sucht ver 1. Oktober oder früher tüchtigen Buchhalter, der im Lohn- und Steuerwesen durchaus bewandert ist, in Dauerstellung. Koller immer billig und gut von (susA Leder-ROhriO. GieOeo, Nenstadt 43 Eiasche 1.75, 3.30 und 4.20 Drogerie Bornemann B ahnhofstraße 17. 5249D Garage zu vermiet. (03039 Georg jung Riegelvfad 84. Sonntag, den -!4.Äugust, in der Turnhalle Genfer Liga hat an Bedeutung verloren polen hebt seine ständige Vertretung in Genf auf. * Früchts Schwanenweiss^ Mitesser und Pickel entfernt SCWÖNUEITSWASSEß APHRODITE Drog. Winterhoff, Kreuzplatz 10 Fris.-Salon Wahl, Bahnhofstr.63 Löwen-Drogerie, Seltersweg 69 Wr W ’S Im Gewinnrode verblieben: 2 Gewinne zu se 1000000h 2 zu je 500000, 2 311 je 300000, 2 zu se 200000, 2 zu je 100000, 2 zu je 50000, 10 zu je 30000^ 18 zu je 20000, 88 zu je 10000, 172 zu je 5000, 348 zu je 3000, 882 zu je 2000, 2684 zu je 1000,] 4398 zu je 500, 9048 zu je 300, 215340 zu je 150 NM. 72743 74683 76357 77919 79510 79686 87868 ----- ----- ------ ------ 117179 120787 343634 360629 98 Gewinn« zu 500 RM. 2177 3695 6726 29531 ----- 52774 66566 68685 68802 70964 89708 ------ ------ ------ ----- - 139527 sitzen. Das Blatt stellt bann fest, daß erst später die UeberMe polnischer Angelegenheiten vor der Genfer Liga zur Schaffung einer ständigen polnischen Vertretung geführt habe. Das sei die Zeit gewesen, in der Polen st ä n d i g e r „Kunde i n Genf gewesen sei, und als Polen interessierende wichtige Fragen in Genf erledigt wurden. Diese Zeit sei jetzt vorbei und kehre nicht mehr wieder. Da die Genfer Liga überhaupt an Bedeutung verloren habe und ihr Tätigkeitsbericht immer mehr zusammenschrumpfe, sei auch die polnische Vertretung „arbeitslos" geworden. Selbst die Funktionen eines „Beobachters" seien gegenstandslos geworden, da es nichts zu „beobachten gebe. 322781 ------ ------ 367148 373108 374069 solche Ergebnisse auch für die Demokratie zu ver. werten. Solche Worte haben bei der Arbeiterpartei natürlich wie eine Bombe eingeschlagen. Sie haben aber auch das erfreuliche Ergebnis gehabt, daß nunmehr von allen Seiten die Frage aufgegriffen und im großen und ganzen sachlicher debattiert wird. Jetzt bequemt man sich auch dazu, der bereits bestehenden freiwilligen Arbeitsdienstbewegung und der selbstlosen Arbeit etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken, die gerade gegenwärtig wieder im Sommerarbeitslager des freiwilligen Arbeitsdienstes bei Trontheim von jungen Idealisten geleistet wor. den ist. Man erinnert sich jetzt auch wieder der großen Möglichkeiten, die gerade Norwegen mit seinen vielen noch brachliegenden Wäldern und Oedländereien für solche Aufgabe bietet, und vor allem an das Wort des Nationaldichters Björn- s o n, daß jeder Norweger in seinem Leben wenig- stens ein Stück norwegischen Bodens roden müsse, ss. Dann werden Sie sich darüber freuen, daß Sie den Sommer richtig ausgenützt haben. Darum jetzt einkochenI Aber gute, verschlußfeste Gläser nehmen. Diese und auch alle anderen Einkoch-Geräte bekommen Sie bei BJ.B. Häuser IjDJ Gießen, a.Oswaldsgarten W (Parkplatz) Fernruf Nr. 2145-2146 208 Gewinn« $u 300 RM. 951 6184 21024 2398 t Ä Ä fSISS KZ °'U S 92316,96928.9983^ 1M779 WW19 ~ Ön der heutigen Nachmittagsziehung wurden gezogen^ 2 Gewinne zu 50000 RM. 109902 2 Gewinne zu 10000 RM. 190610 4 Gewinn« zu 5000 RM. 29162 229813 14 Gewinne zu 3000 RM. 125196 155715 275841 288688 306023 323601 16 Gewinne zu 2000 RM. 41866 103196 254122 341814 362000 374845 376057 52 Gewinne zu 1000 RM. 7478 19909 64191 64325 70073 81084 101706 119701 142737 163574 181652 212321 243703 262600 264777 286528 308232 322126 323999 326444 378891 391293 90 Gewinne zu 600 RM. 14612 16062 ----- 33576 53307 66710 75809 76278 77746 85433 95524 96690 96796 El66^12 ■ W> W> ■■ W» W> OBS Schriftl. Angebote mit Zeugnissen ■ M■■ WWWWWWWW — ■ und Gehaltsangabe unter 5233D W> »W WW WW MU MW an den Gießener Anzeiger erbeten. listische" „ v f . allen Kräften dagegen stemmt und seine Durchführung hintertreibt. So war es in den Jahren der größten Krise nach 1931 nur gegen den schärfften Widerstand dieser Partei und der in Norwegen allmächtigen Gewerkschaften — und infolgedessen natürlich auch nur mit verhältnismäßig geringen Mitteln! — möglich, wenigstens eine Art freiwilligen Arbeitsdienst für die arbeitslose Jugend zu organisieren, der in den riesigen Waldgebieten des Landes durch Wegebau, Rodungen und Entwässerungsarbeiten eine tatkräftige Hilfe für die meist sehr armen und mit den größten Schwierigkeiten kämpfenden Kolonisten bedeutet. Als sich diese Einrichtung vor einigen Jahren a u f l ö s e n mußte, gründeten einige wenige Männer, die die Bedeutung eines solchen Werkes für ihr Land erkannt hatten, einen freiwilligen norwegischen Arbeitsdienst, der durch Wort und Schrift und vor allem durch das prakttsche Beispiel die Mauer des Mißverstehens durchbrechen will, die die Propaganda der norwegischen Linken um weite Kreise des Volkes gelegt hat. ,$5 gfSl! einig« ' We l/ito Bad, wird f l anderen Mor Etfupf kommen, tim Städtchen. I v ermahnen w I ..-«rohe Schild , I ff-jd nun beim t |&unb gut, wir I ü :i[, werden säst > W die mächtige Z i-te geleitet, mim ■kn Straßen D Ahls jetzt?" Egal- B ||fin:nburd)glul)lc5 J Achse haben ihre |nörgelt Pin ihwng." Was kann man r . man eben eine jo r Neitzenburg hi iikieh doch nur dieje W.'sen verwinkelten Lö urväterlich-behi Iscns feine 500 3( Iran sollte hier roi Ifirdjtd, daß ich ■Derbe, gibt Gas, ■Giubt, steil geht bi Mei von rechts i Mimes Schwimmb Kj$ ist zu viel! ■ Zünf Minuten f; Mitt int reifen 8, ■ der Zelle abtro, ■Xn ßrunb in fei Bat einen Sers BW'eö — nur fo MÄ^Wenzelle o I '’M Weißen! ■ ^'^ichen Slani ■ / 'Hs, wir musst ■geahnte Folge ■, sind hohl vor nährt uns unje 1’^ Höhe zum „K ein Bier gibt, W'l halte in allem i Mllern kann das lk Mach einen ganzen »'ch tormlich in de Drit nach einer gai 226 Gewinn« za 300 RM. - • ------ ---- ----- 13883 22713 28170 33171 35658 35708 37100 38173 39741 40435 51553 55563 58352 59683 talplii f. Reichsbaustelle Nähe Gießen fürWgeinUL Schriftlicke An» geböte mit Bild unter 5251D ott den Gieß. Anz_- Verkäufe^ Einen Wmf erstklassig-starker Ferkel zu verkauf. lsrs2^ Paul Same* Porf-GlU-__ ginü.DrflBtoeH BoDn-fiotD ginöetlDoriroog. gtnöerfffllilfflfii zu verkauf, los«' laidßrafenstr. 811 I Vermietungen | leilrooonnng mit fev.Eingang, kleinem Vorplatz u. Keller zu vermieten. 03648 Glaubrecht- straße Nr. 7 vt. Vermählungsanzeigen bei Brühl, Schuletr.7 | Mietgesuche"| 2-3-Zim.Wohn. von ruhig. Ehepaar per sofort oder später zu mieten gesucht. Schriftl. Angeb. unt.03641 an den Gieß. Anzeiger. (Stellenangebote) Stadtkundiger ordentlich. [03646 Mann (Radfahrer) ob. braver Junge für Botengänge sofort von Buchhandlunggesucht Seltersweg 83. Sofort Hausgehilfin gesucht. 6250° Warschau, 11. Aug. (DNB.) Mit Bezug aus die in der Auslandspresse umgehenden Gerüchte von einer Aufgabe der polnischen Vertretung bei der Genfer Entente und über eine Aenderung der Haltung Polens in der Frage seiner Wiederwahl im Genfer Rat glaubt man — wie die Polnische Telegraphenagentur fest- jtellt — in gut unterrichteten politischen Kreisen Polens zu wissen, daß die polnische Regierung in der Tat befchlossen habe, die polnische Vertretung bei der Liga aufzugeben. „Es wird", so schreibt die PAT. dann weiter, „daran erinnert, daß gewisse Großmächte ihre Ver- tretungen in Genf besitzen, während andere feine Vertretungen dort haben, obwohl sie Mitglied der Liga sind. Seinerzeit hatte Polen viele Angelegenheiten im Schoß der Genfer Liga zu regeln, heute ist jedoch die Zahl solcher Angelegenheiten auf em Minimum reduziert. Vielleicht wird in Genf em polnisches Konsulat eröffnet werden, man darf jedoch nicht annehmen, daß dieses Konsulat Polen bei der Liga vertreten wird. Was die Wiederwahl Polens zum Genfer Rat betrifft, so ist diese Frage wohl erwogen worden, jedoch ist kein. Beschluß gefaßt worden, um so weniger, als die Frist zur Anmeldung der Ratskandidatttren noch weit entfernt ist." Der erste Schritt zum Schlußmachen. Warschau, 12. Aug. (DNB. Funkspruch.) Der am Donnerstag bekanntgewordene Beschluß der polnischen Regierung, die ständige Vertretung Polens bei der Genfer Liga auszuheben, hat in der Freitagmorgenpresse einen starken Eindruck hervorgerufen. Die Mehrzahl der Blätter schließt sich einer Meldung im Wortlaut an, in der dieser Beschluß Polens als e r st e r Schritt in der Richtung eines Verlassens der Genfer Liga bezeichnet wird. ÄttM p feinem 75.2 Lttph'leSilve lebens Abhand Frank rüber >hn m dies, AMaler aus I'm Geh, We Mg LWn k? suhrte ,bD°n Kriege ijS Don lio >5üot(e et(e A-'KhI. dj ° Md k 'Ä’" ®ntl' ®u, i»s,at°6e" gtt. °"»-hor, ."Sen |tan '■ >it /'««m Qo’n in I W; qh, II li Auf jede gezogene Nummer find zwei gleich hohe Gewinne gefallen, vnb zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer i« de» Abteilungen I und II beiden darb ijvvwltaM DOPPELHERZ wiwwh- ■T.y e vtl. Zreitag, 12. August 1938 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsen) jrr.iSZ Zweites Blatt in den fallen. , Der Einblick in die Gesamtplanung und Gestaltung vermittelte einen imposanten Eindruck von Aus der Stadt Gießen Spinne am Morgen ... „Aha! Jetzt weiß ich auch, warum ich heute die- jagt Frau Meier mit bedeutungs- ihrer Auffassung ganz unzweifelhaft daß gel-gent- 1.? u. f'.-j.i in wA^r. einrföM m hör rprhfpn finnh der Boroote einer lufljnk Kummer und Sorgen. Ctwntl* ) od- Oer Gauleiter in der Bau- und Giedlungöauöstellunq. vom und stat- dem .0 1 II 0 12 51 10 46 45 Oer Maler Oelacro x. seinem 75. Todestage am 13. August. Wemilig! 5246D Allerdings, der Ders ist erstaunlich weit verbreitet, und sobald irgendwo etwas schief geht, dann wird es auf das Konto der armen Spinne geschrieben. Und doch hat sie wirklich nichts mit der angebrannten Milch zu tun. Ja, sie ist in Wahrheit die verkörperte Unschuld, denn es besteht zwischen ihr und der sprichwörtlichen Redensart nicht einmal ein Zusammenhang. Tatsächlich bezieht sich nämlich jener Vers auf die Tätigkeit des Spinnens. Spinnen am Morgen, das war in früheren Zeiten gleichbedeutend mit kärglichen und sorgenvollen Verhältnissen, weil das Spinnen gewöhnlich abends geschah. Abends wurde es zu einer in Gesellschaft ausgeübten angenehmen Beschäftigung, die man wohl als „erquickend und labend" ansehen konnte. Und eben darum verdient die Spinne auf der Fensterbank eine Ehrenrettung. Aber es ist ja gemeinhin recht bequem, für ein eigenes Versehen nach einem Uebeltäter zu suchen, und darin teilt die Spinne ihr Schicksal mit der schwarzen Katze. Was die eine durch ihr Dasein auf dem Fensterbrett oder sonstwo verursacht, ruft die andere durch ihr Spazierengehen auf der Straße hervor. Wieviel Jäger hätten eine weit bessere Jagdbeute nach Hause gebracht, wieviel Geschäfte hätten einen glänzenden Erfolg gehabt, wenn nicht die schwarze Katze auf dem Wege gewesen wäre. Dabei ist die brave Miez gewiß nur ganz zufällig des Weges gekommen und ahnt nicht einmal, welche raffinierte Boshaftigkeit und teufliche List ihr unterschoben wird. Aber die Leute, die sich solchermaßen auf die dä- dieser gewaltigen Schau, die in der Größe ihrer Anlage^ wie in der gründlichen Behandlung von Einzelfragen des Siedlungswesens erstmalig ist. Schon jetzt kann von der Deutschen Bau- und Siedlungsausstellung, die am 3. September ihre Tore öffnet, gesagt sein, daß sie für die weitere praktische Verwirklichung des Siedlungsgedankens einen wich- erschöpft. Aber jetzt hatte auch er Augen für die betörende Aussicht, die im lieblichen Tal, tief unter uns, das sonntäglich stille Städtchen zeigte, eingebettet in der sanften Delle eines dicken Kissens von Buckelwiesen. Warum wir denn durchaus weiter wollten, fragte unser ratbereiter Führer, der sein Englisch aus siebenjährigem Aufenthalt in Amerika hatte und nun wieder ein handfestes Bayerisch sprach. Wir müßten doch wohl erst heute abend die Weißenburger Waldoper sehen. Weißenburger Waldoper? Wir sahen uns zweifelnd an. Er aber fuhr gleich schweres Geschütz auf: erste Kräfte aus Hamburg und Wiesbaden, dazu das NS.-Frankenorchester, wir würden ja sehen. Da fuhren wir schnell entschlossen in die Stadt — es lebe der Zufall! —, fielen aus einem Erstaunen ins andere, als wir die behagliche Eleganz des kleinen Hotels von innen sahen, und standen eine halbe Stunde später an der Kasse der Waldoper, vor der Hunderte von Autos und Autobussen standen — jawohl Hunderte. Drinnen war der schönste Theatersaal, den man sich wünschen kann. Der 197809 231309 268681 27769»' 318345: S9 ses Pech Hobe", u™ ----- - - -;------- vollem Nicken zu ihrer Nachbarin. „Jetzt ist es mir ganz klar. Erst brennt mir die Milch an, und nun läßt mich auch noch meine Schneiderin im Stich. Alles nur wegen dieser dummen Spinne heute früh. Direkt auf der Fensterbank sah ich sie krabbeln. Die Nachbarin versteht selbstverständlich. Wenn es so ist, dann natürlich. Jeder kennt doch den weit verbreiteten Vers: „Spinne am Morgen bringt g worden gqogti. 2 i > 716 198618) 103196 2429891 375057 19909 25757 \ 119701 124930 \ W3703 25910*1 322126 32’3889 ,8’Ä s I s kÄ ‘ BIOS 374069 belehren. Sie wissen auch ganz genau, daß dritte Personen von einem Menschen reden, der gerade ein Klingeln im Ohr verspürt. Ebenso ist es nach versicht gründen, — aber eines Tages läuft dem einen ein Mädchen übern Weg, im wahren Sinne des Wortes, und schon ist der Teufel los. Wie sehr er los ist, mag sich jeder selbst ansehen-, manche werden vielleicht sagen, dies sei ein Roman, aber wir finden, daß solche Romane im Leben öfters vorkommen. Uebrigcns haben die Autoren, der Regisseur und die Darsteller Humor; das ist allemal ein Gewinn; und außerdem wird ausgezeichnet gespielt. Man sieht z. B. Volker v. Collande und Rene Deltgen, zwei Freunde, zwei anständige, brauchbare, junge Leute. Man sieht den Komiker Rudolf Platte und sieht mit Vergnügen Ernst Waldow von einer ganz neuen Seite, ohne Schärfe, Kanten und Hemmungen, sehr menschlich und beinah ein bißchen rührend. Dor allem aber: Ruth H e l l b e r g; wir sahen sie zuerst als die kleine Pariserin in „Yvette" neben der Dorsch; hier hat sie ungefähr das Gegenteil von jener Rolle zu spielen, nämlich ein „Fräulein mit Erfahrung", und es ist verblüffend zu sehen, mit welcher in- stinkthaften Sicherheit sie den Wesenszügen dieses fragwürdigen Geschöpfes nachgespürt hat und es lebendig zu machen versteht: ein richtiges kleines Luder, genußsüchtig und verdorben, raffiniert berechnend, kokett, zärtlich und unzuverlässig. Das gibt alles zusammen eine sehr überlegen gesehene und völlig geschlossene schauspielerische Leistung, die jener früheren in „Pvette" mindestens ebenbürtig ist. Viktoria v. B a l l a s k o und Paul Dahlke schaffen ebenfalls vortrefflich beobachtete Figuren. — (Terra.) Im Beiprogramm gibt es außer der Wochenschau und hübschen Kinderszenen eines Kulturfilms auf der Bühne „2 Do mb a y", die mit Musikvorträgen freundlichen Beifall ernteten. Hans Thynot. WXAI„ „Vi)V..... „Die wahre Größe läßt keine Exzentr'ität zu" — es ist nur eine unter vielen, ähnlich lautenden Tagebuchaufzeichnungen. Mochte er gegen seinen Antipoden Ingres und die Tyrannei der Zeichnung in heftigsten Ausfällen wettern — im stillen hat er Ingres, damit aber auch Raffael und alle nicht explosive, von der höchsten Kunstoernunft geleitete Malerei doch willig anerkannt und die großen Meister gepriesen „die ihrem Naturell gehorchen, aber ihm auch befehlen . Im Besitz dieser wunderbaren Selbsterkenntnis, die ihm auch in der Praxis des Malens stets warnend zur Seite stand und das rechte Maß vorschrieb, ist Eugene Delacroix durchaus Franzose, freilich Franzose in einem umfassenderen Sinne als David und auch Ingres. Diese haben die überlegene Zeichnung und die klare, durchdachte Komposition, aber sie haben nicht die erregende Sinnlichkeit der Farbe, ohne welche die höchsten Forderungen der Malerei doch unerfüllt bleiben. Delacroix hat beides, wenn auch unter der Vorherrschaft der Farbe; sie wirkt bei ihm nicht als Zutat, sondern als die elementare Grundvoraussetzung, die erst das Bild zum Bude macht. Und darum ist er, bis zum Auftreten der Impressionisten, die auf seinen Schultern stehen, der größte „Maler" in der französischen Kunst des 19. Jahrhunderts. wT. , , .... Ernst v. Niebelschutz. liches Jucken in der rechten Hand der Vorbote einer baldigen unverhofften Geldeinnahme ist. (Wenn es doch nur wqhr wäre!) Diese Leute hüten sich natürlich auch, mit dem linken Fuß zuerst aufzustehen, und sie raten dringend davon ab, auf einem bereits beschrittenen Wege noch einmal umzukehren, um etwas Vergessenes zu holen. Und doch wäre es entschieden besser, wenn sie aus alle diese abergläubischen Vorstellungen verzichten und sich auf ihren gesunden Menschenverstand verlassen würden. Ihr eigenes Leben würde nur gewinnen, und sowohl die harmlose Spinne, als auch die schwarze Katze wären künftig gerechterweise jeder Verantwortung enthoben. H. W. bch. NSG. Am gestrigen Donnerstagnachmittag tete Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger Frankfurter Messegelände einen Besuch ab, um sich vorn Fortschritt der Arbeiten für die große Deutsche Bau- und Siedlungs-Ausstel- lung zu überzeugen. Unter Führung des Leiters des Gauheimstättenamtes, Gauamtsleiter A v i e n y , besichtigte er die nahezu fertiggestellte Mustersiedlung, in der die wegweisenden bautechnischen wie sozialpolitischen Erfahrungen unseres Gaues besonders zur Geltung gekommen sind, das aufgebaute Lager des Reichsarbeitsdienstes und die Aufbauten Dornotizen. Tageskalender für Freilag. Gloria-Palast (Seltersweg): „Schwarzfahrt ins Glück". BDM - u.IM.-Untergau 116 Gießen Heute abend wird ab 6 Uhr für den Führerinnen- Fünfkampf in der Müllerschen Badeanstalt geschwommen. Gleichzeitig kann dabei die Schwimmprüfung für das BDM.-Leistungsabzeichen und den Reichsschwimmschein Nr. 1 und 2 abgenommen werden. Wenn schlechtes Wetter ist, verlegen wir das Schwimmen auf Samstag abend zur gleichen Zeit. Sonntag, 14. August, beginnen wir morgens pünktlich um 8 Uhr mit dem sportlichen Drei- kampf der Unterführerinnen. Die Gießener M- unb JM.-Gruppensportwartinnen tragen dafür Sorge, daß Bandmaß, Stoppuhr und Schleuderball der Gruppe mitgebracht werden. Wer nicht rnittur- nen kann, wird 'als Kampfrichter eingesetzt. Zeder trägt dieReichsparteitagplalette NSG. In den Wochen vor dem Reichsparteitag werden in allen Orten unseres Gaues die 23olf5= genossen Gelegenheit haben, die Plakette des Reichs- Hochschulnachrichten. Professor Dr. Ernst R o d e n w a l d t, der vor drei Jahren als Ordinarius für Hygiene von Kiel nach Heidelberg berufen wurde, und dessen Arbeiten vorwiegend auf dem Gebiet der Bakteriologie, Parasitologie, Eugenik und Rassenmischung liegen, vollendete sein 6 0. Lebensjahr. Gebürtiger Berliner, hat er in Halle promoviert. Er begann seine berufliche Tätigkeit als aktiver Militärarzt und wurde in dieser Eigenschaft auch nach Togo kommandiert. 1919 habilitierte er sich in Heidelberg, ging aber 1921 als Gouvernementsarzt nach Nieder- ländisch-Ostindien, wo er die Malariabekampfung leitete. Von 1928 bis 1932 war er als Inspekteur des Dolksgesundheitsdienftes in Ost-Java tätig, dann wurde er nach Batavia berufen und übernahm schließlich den Lehrstuhl für Hygiene in Kiel. Parteitags 1938 zu erwerben. Die Plakette, die symbolhaft die Rückkehr der Ostmark ins Reich oer- sinnbildlicht, sollte von jedem Volksgenossen, auch wenn er am Reichsparteitag selbst nicht teilnehmen kann, erworben werden, weil er sich damit ein Erinnerungszeichen schafft, das auch noch später ‘ Kampf des Führers und seines Volkes kündet somit einen Wert für alle Zeiten besitzt. Unser Mitarbeiter ist auf einer Fahrt nach < Süddeutschland begriffen, die verabredungs- I gemäß keinerlei Plan haben darf und in : ihrem Verlauf lediglich vom Zufall abhängig gemacht wird. Wir haben ihn gebeten, uns einiges davon zu erzählen. Weißenburg, im August. Das kann einem mitten im tiefsten Frankenwald gieren, daß ein Tageserlebnis mit einem Ge- !nöch auf englisch anfängt und mit einer zauberet schönen Waldoper endet. Wäre uns das ohne fr, Verabredung mit meinem Verlag so gegangen? Ur haben uns nämlich verpflichtet, aus der Mil- stnenstadt im Norden in irgendeiner Richtung jl'tzufahren und uns nun treiben zu lassen, nicht ei mal eine Karte mitzunehmen, keinerlei Wegweiser zu beachten und niemanden nach fr-n weiteren Wege zu fragen. Nur innerhalb tz oßdeutschlands müssen wir bleiben. — 21m Lauf der Sonne und an den Veränderungen Landschaft haben wir, mein langjähriger Landerkamerad Pim und ich, gemerkt, daß wir vis dem Fichtelgebirge nähern. B e r n e ck , das schliche Bad, wird erstes Nachtquartier. So, wie ttr am anderen Morgen mit dem Wagen aus dem lliterfchlupf kommen, so fahren wir blind drauflos ts dem Städtchen. „Nicht nach den Wegweisern hen!" ermahnen wir uns gegenseitig. Aber das i-sengroße Schild „R e i ch s a u t o b a h n" kann rein ja nun beim besten Willen nicht übersehen. tir) und gut, wir schwingen uns von Hügel zu 'ßigel, werden fast unmerklich von der Autobahn cif die mächtige Zementstraße des Parteitagge- lndes geleitet, winden uns vorsichtig durch die top.n Straßen Nürnbergs — „Links oder ichts jetzt?" Egal. Wo wir wohl heute abend unser siinendurchglühtes Haupt betten werden ...? „Die vjchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre ■•fter", nörgelt Pim, „aber mir ham nit amal a oi'ort : »u fit igeb- iven Üäi »0/ (g 30000/ llKjS I |dt ungeahnte Folgen. . Wir sind hohl vor Hunger nach der langen Fahrt. ! a führt uns unser freundlicher Nachbar auf Oie whe Höhe zum „Keller", wo es Hausgeschlachtetes inb ein Bier gibt, „ein Siner, sage ich Ihnen ... (r hatte in allem recht. Besser als in diesen Felsen- •t Ilern kann das Bier nicht liegen. Selbst Pim, der d»ch einen ganzen Kopf kleiner ist als ich, stürzte sch förmlich in t ri':------ ,,nh fnm e st nach einer c. ____ Falstaff im Frankenwald. Öitte ziellose Reise, ein tiefer Trunk und „Oie lustigen Weiber von Windsor". Don unserem Or.Bu.-Mitarbeiter. *« ■Rorn)eQ(ln 0(1 bietet U|™ Hers' üor n ^ben - SS. Rundfunk. n Nmen u »«Ä "er, Martz 'r°nz Böl(et “S. «ofmani E musikalisch. Wilhelm Lange. Ernst Blum. H lur die Bilden Ernst Blum- lhyriot; für den ik'genleiter: -ans 'r den Inhalt bei I- 38:9034. Drud ruckerei R.Lange, bezugspreis RR chr, mit der M. spreiz 10 Pf. und -rten 5 Pf. mehr. • September 1931 Theophile Silvestre, dem wir eine hinreißend I-schriebene Abhandlung über den größten roman- . loschen Maler Frankreichs verdanken, faßt sein Ur- . I“il über ihn in diesen Worten zusammen: „2) e I a ’ iroix, Maler aus einem großen Geschlecht, hatte iine Sonne im Gehirn und einen Orkan im Herzen, -ienig Jahre schlug er die ganze Tonleiter menschlicher Leidenschaften an; grandios, furchterregend ieber mild führte sein Pinsel von Heiligen zu Stiegern, von Kriegern zu Liebenden, von Liebenden ßu Tigern, von Tigern zu Blumen". Man präge Pch diese Worte ein, vergleiche sie mit dem Werk, -unb man wird erkennen, wenn sie als wahr oe- i:unben werden, daß man hier einer Erscheinung Mgenübersteht, die mit der sonst so kühlen, so wohl temperierten und kristallklaren Kunst Frankreichs nur schwer in Einklang zu bringen ist. Dies mag mich der Grund dafür sein, daß uns Deutschen, Oie »ir in der Kunst die Ausnahme mehr als die Regel, ■•en Eroberer mehr als den Erben heben, unter nllen französischen Malern des 19. Jahrhunderts ® mächtig anspricht, keiner uns so viel zu sagen Hat wie gerade Eugene Delacroix. Daumier, •en anderen großen Romantiker der Franzosen, 'ielleicht ausgenommen, und auch Vincent v a Togh, den einzigen legitimen Nachfolger v Delacroix, der aber blutsmaßig nicht der Kuns Frankreichs angehört. Als Delacroix 1798 zu Charenton geboren wurde — ein nicht unglaubwürdiges Gerücht will wmen, tafc nicht der französische Gesandte m Holland, 'essen Namen er führte, sondern T a l l ey r a n o "in wirklicher Vater gewesen sei —, war die große Revolution eben zur Ruhe gekommen, aber nur, um einem ganzen Jahrhundert der Revolutionen *0en Weg freizumachen. Man braucht nur sein Selbstbildnis zu betrachten, und man weiß: m dieser Seele lebt die flackernde Unruhe einer Zeit, 1Qie von Umsturz zu Umsturz weiterschreitet. Napo- "vn und Restauration, Bürgerkönigtum und zweies Kaiserreich — alles hat Delacroix miterlebt, mit- perissen von dem allgemeinen Fieber, vor dem nichts Bestand zu haben schien. So wurde Delacroix zum Nomantiker, das heißt zum Revolutionär, denn zu I ' eft war der Klassizismus, der seit P o u s s i n und darüber hinaus alles 'Heil in der Linie und der Klaren, übersichtlichen Komposition suchte, mit der künstlerischen Tradition Frankreichs verbunden, als ®a.ö jetzt, wo mit Delacroix eine lodernde Farbig- "eit als das wahre Ideal der französischen Maleret proklamiert wurde, nicht ein fühlbarer und besonders den Anhängern der von der Akademie ge- flache Boden eines kleinen Talkessels gab die Buhne her, vor der das versenkte Orchester saß. Das weite Halbrund der ansteigenden Bänke war fast bis auf den letzten Platz besetzt. Das dichte Laubdach gewaltiger Buchen schuf ein dunkelgrünes Gewölbe Und wieder lächelte uns der freundliche Zufall, es gab die... „Die lustigen Weiber von Windsor", die wir beide noch nicht kannten. Waren die Sänger und Sängerinnen ausgezeichnet, so war das Orchester schlechthin vollendet. Aber das Allerschönste war die völlige Hingabe der Zuschauermenge an Musik und Handlung. Hier gab es keine Abendkleider und Smokings, keine „Vorhänge' am Aktschluß, keine Bevorzugung einzelner Darsteller. Hier saßen sie im einfachen Sonntagsgewand, m der „Kurzen", in der schönen Tracht des Frankenwaldes, zwischen ihnen verstreut die Sommergäste, und alles war ein Herz und eine Seele. Als der letzte Beifall zwischen den hohen Baumen ver- flatterte und der riesige Falstaff mit einer Gebärde freudigen Dankes grüßend die Arme ausbreitete, dröhnte der Waldkessel von Zurufen einer Menschenmenge, der man an den blanken Augen ansah, wie herzlich erfreut und von frohem Erleben angefüllt sie war. . . , .. Nach spätem Nachtmahl gingen wir durch die schlafende Stadt, die die Pracht ihrer Turme und wehrhaften Tore mit berechtigten Stolz ins Licht der Scheinwerfer gerückt hatte. Selbst Pim war ganz still geworden auf diesem Gang durch das Mittelalter, und das will viel heißen... Eigen Beitrag leisten wird. Volkstümliche Musikpflege. Zur Förderung der Laienmusikpflege auf dem Lande und in kleineren Städten haben die Reichs- mufiffammer und der Deutsche Gemeindetag eine Vereinbarung über den Einsatz von Gemeindekapellen abgeschlossen. Nach dieser Regelung, deren Einführung allen Gemeinden bis zu 20 000 Einwohnern empfohlen wixd, kann einer im Gemeindegebiet ansässigen, leistungsfähigen Laienmusikvereinigung die Bezeichnung Gemeinde- oder Stadtkapelle verliehen werden, wenn das örtliche Musik- dedürfnis nicht durch eine in der Umgebung bestehende Berufs- aber Lehrlingskapelle befriedigt wird. Es ist zu erwarten, daß diese Maßnahme der gemeindlichen Selbstverwaltung die volkstümliche Musikpflege auf dem Lande und in der Kleinstadt in fruchtbarer Weise anregt und belebt. Tierquälerei durch Kinder — Erziehungspflichtige strafbar. Während der Sommermonate, ganz besonders in den Ferien, machen sich noch immer viele Kinder das „Vergnügen", an Wasserläufen, Teichen und am Seestrande in den Badeorten kleine Fische und andere Wassertiere zu fangen und damit zu spielen. Die Tierchen werden in ein schnell gegrabenes Loch mit etwas Wasser oder in irgendein Gefäß gesteckt. Das Wasser wird bald warm, oder es versickert, und die gefangenen Tiere erleiden einen qualvollen Tod. Oftmals sehen Eltern ober andere Erwachsene bie- . fern Treiben der Kinder zu und „freuen" sich noch daran, ohne zu bedenken, baß sie eine nach dem : Reichs-Tierschutzgesetz strafbare Tierquälerei^dulben und begünstigen. Nach § 9 Absatz 3 dieses Gesetzes : wird bestraft, wer vorsätzlich ober fahrlässig es ■ unterläßt, Kinber ober anbere Personen, bie seiner : Aufsicht unterstehen und zu seiner Hausgemeinschaft : gehören, von der Verübung einer Tierquälerei abzuhalten. : Unfall auf her Güterzuglokomotive. j Gestern ereignete sich kurz vor dem Bahnhof Du- - -tenhofen ein Unfall. Der Lokomotivführer Ludwig - Kopp aus Herborn, der einen Güterzug von Butz- Gloria-palast: ^Schwarzfahrt ins Glücke Der Titel klingt nach einem jener Lustspiele, von denen zwölf aufs Dutzend gehen, und die man nach zwei Stunden schon wieder vergessen hat. Dies hier ist ein bißchen mehr; natürlich spielt der Zufall seine Rolle und das happy end ist auch habet, aber was einem an dem Drehbuch von Walter Wassermann und C. H. Silier und an der sauberen, klaren und geschickten Regie von Carl B o e s e gefällt, das ist jener berühmte, ganz unbefangene Blick in den simplen Alltag ohne Theater und Kulissen, der „Griff ins Leben", nach dem, was den Film betrifft, so oft und meist so vergeblich gerufen wird. Man muß es sich ansehen, und man wird zugeben: das kann alle Tage passieren, und passiert auch und ist sogar so lebendig und pannend, daß man einen guten Film daraus machen kann. Es ist eine vernünftige und gediegene Sache, wenn sich ein paar tüchtige und ordentliche junge Leute zusammen tun und eine Autoreparaturwerkstatt mit Abschleppdienst aufmachen: das geht und geht sogar gut, darauf kann man eine Existenz aufbauen und eine kleine Zukunft und Zull chtung." Was kann man noch für Wünsche haben, wenn run eben eine so uralte, so bildsaubere Stadt wie ü eißenburg hier im Frankenwald durchfährt? € eh doch nur diese herrlichen gotischen Häuser, sieh | tefen verwinkelten, schrulligen Marktplatz, sieh die- j |(5 urväterlich-behagliche kleine Hotel, bas minde- s! ns seine 500 Jahre auf dem Dachbuckel hat — nein sollte hier wirklich mal... Aber Pim, der be- firchtet, daß ich romantisch oder schwärmerisch nsrbe, gibt Gas, schon finb wir aus der kleinen (stabt, steil geht bie Straße bergan, fröhliches Ge- shrei von rechts unten, ba spiegelt ein wunber- j^öues Schwimmbab den blauen Himmel wiber. tos ist zu viel! Fünf Minuten später fliegen wir vom Sprung- Kett im wiiken Bogen in den See. Als wir uns ror der Zelle abtroefnen, verfällt Pim ohne ersicht- Ichen Grund in seine England-Erinnerungen und hqt einen Vers aus einem alten schottischen liebeslieb — nur so vor sich hin. Worauf sich die : ur der Nebenzelle auftut und uns ein zweifellos angeborener Weißenburger in einem Englisch, bas merikanischen Slang-Einschlag hat, begrüßt. Es Kist nichts, wir müssen unser Inkognito lüften. Das > s-S ' VA QU MSZ MH 7 16174a •l S - 189859 226548 255200 276799 287016 331859 346205 355375 389033 den steinernen Literkrug unb kam manischen Schicksalsmächte ber Spinne und der ganzen Wule wieder hervor, selig schwarzen Katze verstehen, sind gewöhnlich nicht zu pflegten Kunst fchmerzhafter Bruch mit der Heber- fahren bet Inspiration nicht bie genaueste Rechen- üeferunq entstehen mußte. Man sieht sich in der schast Begeben. „7"- ™hre fflrofte laßt teme gesamten Geschichte der sranzöstschen Kunst ver- - gebens nach einem Zusammenstoß um, ber an i Schärfe unb Unversöhnlichkeit ber Meinungen dem । zwischen Delacroix und ber klassizistischen Schule ' gleichkommt. Schworen bie Nachfolger von Jaques Louis D a v i b , unter benen Ingres ber größte und einflußreichste war, auf Raffael und Poufstn, o Delacroix unb die Seinen auf die Venezianer um Tizian und besonders auf Rubens. Theodore (3 e r i c a u 11 war in diesem leidenschaftlichen Kampf um das Recht der Farbe vorangegangen, hatte sich aber zu rasch verzehrt. Daumier, den man in diesem Zusammenhang gleichfalls nennen muß, war vorwiegend Zeichner, so daß Delacroix in der Tat der einzige echte Romanttker bleibt, dem es be- schieden war, vor den Impressionisten, aber mit anderen Mitteln, einer wirklich farbigen Malerei in Frankreich die Bahn gebrochen zu haben. Als der Zweiundzwanzigjährige im Salon von 1820 sein erstes großes Werk, die „Dantedarke , ausstellte, ging es noch ohne Sturm ab. Dem vergleichsweise zahmen Bilde, das gleichwohl, schon als Gegenstand, wie ein Manifest eines neuen Stils wirkte, folgten dann in schneller Folge all die großen Gemälde, an die man denken muß, wenn von Delacroix die Rede ist: das aufreizende Revo- lutionsbilb von 1831, auf welchem der Meister, mit der rauchenden Flinte in der Hand, der halbnackten Freiheitsgöttin nachsturmt, das „Gemetzel auf Chios", das eine blutrünstige Episode aus dem griechischen Freiheitskampf ohne Nücksicht auf die Nerven des Betrachters darstellt, spater der farben- qlühende „Einzug der Kreuzfahrer m Konstantinopel" und die mit Rubensschem Pathos gemalten Wand- und Deckengemälde in der Erzengelkapelle der Kirche St. Sulpice, im Senat, in der 2IpoUon= galerie des Louvre, schließlich die von einer Afnka- reife 1832 mitgebrachten Bilder aus Algier und Marokko — alle von einer Großartigkeit und heiß- lodernden Wildheit, die sich noch heute m der trabitionsgefättigten Atmosphäre des Louvre unbändig genug ausnimmt und damals, man Farm es verstehen, wie ein Attentat auf den guten Ge- fato, sich D-l°-r°ir als eine Art Jakobiner der Malerei oorstellen zu , wollen Wer seine Bilder nicht nur aus Abbildun- qen kennt, wer vor allem auch ^'n.ß diese vielleicht schönsten und ideenreichsten Selbst. . k/kenntnisse eines denkenden Künstlers, aufmerk. sam g le n hat, wird anders urteilen. Delacroix 1 ^e nickt das Kind feines Volkes gewesen, hatte zum allgemeinen Nutzen — auch Ausgaben. Kirchner). GW weisen. t m (Nachdruck verboten!) 23 Fortsetzung. flüsterte er. wiederholte sie, und es wurde ihr Laß mich los!" einen Folgen zu bekennen. Hs die des war sein Gesicht. „Gisela! Ah, war Schuld, weil sie auf ihren abgehenden Sendungen den Ortsbezirk, die Nummer der Zustellpostanstalt usw. nicht angeben. Die Briefversender sollten daher darauf halten, daß diese wichtigen Angaben nicht vergessen werden und daß auch die Anschrift ihrer abgehenden Briefe immer den eingangs erwähnten Erfordernissen entspricht. Sie ersparen dadurch sich und den Empfängern Verdruß und der erschreckend bewußt, wie unmöglich es sein würde, diesen Mann jemals liebzugewinnen. Sessel sinken und starrte vor sich hin. Eine große Unsicherheit befiel sie, ein Aerger auf sich selbst. Hatte sie sich nicht eben wie eine rechte Zimperliese benommen? Schließlich war sie mit ihm verlobt, würde über kurz oder lang seine Frau sein. Besonders häufig entstehen auch Brände durh ‘ Selbstenzündung von Heu; nur sachge> ' ' mäße Lagerung kann eine Selbstentzündung aus. schließen. Bei den Revisionen der Mühlen ist nid- fach festgestellt worden, daß das Getreide infolxi Fehlens eines Lagerraumes oder wegen Vorhang | ner zu kleiner Lagerräume im Mahlraum aufbe- wahrt wird. Die Polizei wird in Zukunft auf diese Mißständl streng achten und in Zusammenarbeit mit allen air ! die Bevölkerung einwirkenden Organisationen air die Gefahrenquellen uhb ihre Beseitigung hin Sie betrat das Badezimmer, das mit seinen weiß- gekachelten Wänden und seinem geschliffenen Spiegel schon beim ersten Ansehen ihre Begeisterung wachgerufen hatte. Lächelnd drehte sie den Heißwasserhahn auf, und als sie eine Weile zugesehen hatte, wie das dampfende Wasser in die Wanne sprühte, kam sie die Lust an, ein Bad zu nehmen. Sie sprang ins Schlafzimmer, im Nu hatte sie sich ausgezogen. Nun stand sie über die Wanne gebeugt und stellte mit gekrümmten Zehen fest, daß das Wasser um ein Erkleckliches zu heiß war. Ein kalter Guß behob das Uebel, und schon saß sie schnaubend und glucksend in der Wanne, erzeugte mit plantschenden Armen stürmische See und strampelte mit den Beinen, daß die wildgewordenen Fluten sich alsbald über das ganze Badezimmer ergossen. Gisela stieß kurze Helle Schreie der Begeisterung aus und hätte am liebsten verwegene Tauchkunststücke unternommen, wenn nur eine Bademütze vorhanden gewesen wäre. Plötzlich fiel ihr etwas ein. „Ach du meine Güte!" rief sie erschreckt. ,Hch habe ja kein Handtuch mit!" Wie hatte sie das auch vergessen können! Den Einfall, das Taschentuch als behelfsmäßigen Bademantel zu benutzen, gab sie bald wieder auf, denn das Tüchlein maß im Höchstfall dreißig Zentimeter im Quadrat. Da blieb also nichts übrig, als sich von der Luft trocknen zu lassen. Eine schöne Geschichte! Wer aber beschreibt ihr Entsetzen, als mit einemmal ein klirrendes Geräusch an ihr Ohr drang! Das Geräusch eines im Schloß sich drehenden Schlüssels. Nun hörte sie, wie eine Tür sich öffnete. Ein überraschtes „Nanu, was ist denn Hier los?" wurde vernehmbar. Der freche Eindringling war natürlich kein anderer als Walter Radegast. Und sie hatte die Tür zum Badezimmer sperrangelweit offen gelassen! Sie tauchte ins Wasser, bis nur noch der Kopf aus den Fluten ragte — und schon erschien sein maßlos verblüfftes Gesicht im Rahmen der Tür. „Mach keine solchen Kulleraugen!" fuhr sie ihn ungnädig an. „Sieh lieber zu, daß du mir ein Frottiertuch oder einen Bademantel besorgst, falls es deine Finanzen erlauben sollten. Vielleicht kannst : du dich beeilen, ich möchte nämlich bei Gelegenheit ; wieder an Land!" : „Ja natürlich, gewiß!" stotterte Radegast, der sich > von seinem Erstaunen anscheinend nicht erholen - konnte. „Einen Bademantel also! Welche Größe?" i Sie stöhnte ungeduldig ..Mein Gott, natürlich nicht gerade einen für Babys!" schnitzers ist irrtümlich der Name des Kunsthandwerkers falsch genannt worden. Es handelt sich um den Gießener Holzbildhauer Kürschner (nicht Nein, sie hatte kein Recht, ihm einen Vorwurf zu machen, eher hatte sie Grund, ihm für seine Rücksichtnahme dankbar zu sein. Was war sie nur für ein Menschs Warum 5m nächsten Augenblick hatte er sich auf den Weg gemacht, und als er wiederkam, hatte er ein Paket unterm Arm und fragte scheinheilig, ob er ihr behilflich sein könnte. „Lege bitte das Paket hier auf den Schemel und mach dann die Tür zu. Du kannst dich solange auf den Balkon setzen, bis ich fertig bin." Er wollte Einwendungen 'erheben, aber ihr Blick bewies ihm, daß sie keinen Spaß verstand. Als er ihrer Aufforderung zögernd Folge geleistet und die Tür hinter -sich geschlossen hatte, verließ Gisela eilig das Wasser, öffnete das Paket und schlüpfte in den Mantel. Sie rieb sich gründlich ab, bis ein prickelndes Wärmegefühl sie wohlig durchströmte. Dann öffnete sie die Tür, um ins Schlafzimmer zu ihren Kleidern zu gelangen. In der Diele stand Radegast. Seine Augen hatten einen hungrigen Glanz. Gisela tat einen erschreckten Schrei und versuchte, mit einem raschen Sprung das Schlafzimmer zu gewinnen, aber da hatte er sie schon um die Hüften gefaßt und preßte sie an sich. Sie wehrte sich kaum, hielt nur mit vorgehaltenem Arm sein Gesicht von sich fern. „öaß mich sofort los!" sagte sie ruhig und sah ihn an. Sie sah seinen verzerrten Mund, daß stutzerhafte Bärtchen an der Oberlippe, sah den verkniffenen Ausdruck der Augen. Es war ein widerliches O. allen ® »en letzten Monaten s er NT.-Doltsi Ja, Weißfloh hatte das Ungeheuerliche gewagt, er hatte Fräulein Hinterhuber nach Hause begleitet, und hatte ihr unter heftigem Herzklopfen und vielem Stottern sein einsames Leben überzeugend zu schildern vermocht. Und ihr Händedruck beim Abschied hatte ihn mit den unwahrscheinlichsten Hoffnungen erfüllt. Als Gisela aus einer nahen Konditorei Kaffee und Apfelkuchen holen ließ, bestand für die beiden anderen kein Anlaß mehr, dem lieben Mädchen länger zu schmollen. „Es ist doch etwas Schönes, so verlobt zu sein, nicht wahr, Fräulein Hinterhuber?" „Gewiß, lieber Herr Weißfloh, es wirkt direkt ansteckend, finden Sie nicht?" „Da haben Sie recht!", sagte Weißfloh und steckte vor freudiger Erregung ein viel zu großes Stück Kuchen in den Mund. Um des Aufruhrs feiner Gefühle Herr zu werden, wandte er sich an Gisela. „Da werden Sie uns also verlassen? Darf man erfahren, wann die Hochzeit stattfindet?" „Vermutlich schon in drei oder vier Wochen. Mein Verlobter würde mich am liebsten noch heute an den Altar schleppen. Er sagt, es habe keinen Sinn, lange verlobt zu sein. Ich darf Sie doch beide zur Hochzeit einladen? , Oh, danke, danke, wird gern angenommen. Hm — vielleicht können wir unserseits mit einer kleinen Ueberraschung aufwarten, was meinen Sie, Fräulein Hinterhuber?" Fräulein Hinterhuber verdrehte neckisch die Augen. An diesem Abend schwänzte Gisela die Schule, und daran waren die Schlüssel in ihrer Handtasche schuld, diese blanken neuen Schlüssel, die sie am Abend vorher von Walter bekommen hatte. Als sie die weiß und hellblau abgesetzte Tür chres neuen Reiches aufschloß und den Duft von frischer Farbe und Sonne einlog, gestand sie sich gerne, daß sie glücklich war. Sie eilte durch die Zimmer, wo die neuen Möbel bereits aufgestellt waren, und ein Gefühl der Dankbarkeit gegen Walter erfüllte sie. Ihm verdankte sie alles, er hatte dieses hübsche Heim für sie ausgesucht, hatte die Möbel gekauft, hatte alles von ihr genommen, was noch vor wenigen Wochen schwer und erdrückend auf ihr gelastet hatte. tiufetüie rien. Lebensfreude Äugen der Kint W.-Volkswohlfc inen geboten nnn 5 wird von alfgi fahren, welch < letzten Monaten chickt werden kl i|au wurden in W Kinder aus urg, Schleswig , Nordschleswig jchen Gauen ui en. In berjclbei Maffau 8500 K täfflig-fjolftein, !Ba. Ni verschickt. Glichen außer) a^Mkn, und etc ' ini Gau fy1 ■iM. Diese Zc dafür, wie re w den Maßnah wie sehr die Er schien, als er den Ausdruck ihrer kalt prüfenden Augen gewahrte, einzusehen, daß es unklug war, sie länger zu belästigen. Mit einem ärgerlichen Ausruf ließ er sie los. Sie eilte ins Schlafzimmer, ließ sich in sieh einer an, aber sie wollte ihn heiraten, dazu er ihr gerade recht. Sie wollte die Vorteile dieser Verbindung genießen, ohne sich zu den notwendigen Schützt die Emte vor Brandgefahr! Vorsicht, ehe es zu spät ist. - Millionenschäden sind zu verhüten! Ein Emß oes ReichMyrers ft Der Reichsfüh^rer ft und Chef der deutschen. Polizei hat zur S i ch e r st e l l u n g der E r n ä H-. r un g und mit Rücksicht auf die Brandgefahr- 3 u r Erntezeit eisten Erlaß herausgegeben, jn. dem sämtliche Polizeibehörden angewiesen werden, besonders die landwirtschaftlichen Erzeugnisse Dor Brandgefahr zu schützen. In dem Erlaß sind u. a. besonders folgende, am häufigsten vorkommende, Mißstände als B r a n d u r s a ch e n bezeichnet: Gebrauch von offenem Lichtin Stall unhu Boden, geflickte Sicherungen, vor Nässe und Vc-': schädigungen nicht geschützte elektrische Anlagen,' fehlerhafte Anschlußkabel, Steck- und Abzweigdosen sowie Lichtschalter, Heißlaufen von Dresch- und sonstigen Maschinen, Funkenflug aus Lokomobilen und Zugmaschinen, Ueberhitzung unh Nichtausschaltung von elektrischen Bügeleisen, un verwahrte Streichhölzer, durchbrochene Brandmauern, fehlende und unvorschrifi?- Zwei hinter Gisela. Roman von Hans Hirihammer. Urheberrechtschutz Verlag Oskar Meister, Werdau/Sa. klar zu werden. Im Mittelpunkt der Versammlung standen grundsätzlichen Ausführungen des Leiters Referates Berufslehre in der DAF. pg. Eilers, Frankfurt a. M. bach her über die Umgehungsbahn in der Richtung nach Dutenhofen führte, hatte sich anscheinend zu weil aus der Lokomotive herausgebeugt. Dabei stieß der bedauernswerte Mann mit seinem Kopf gegen einen Signalmast und wurde so schwer getroffen, daß er eine stark blutende Verletzung erlitt und bewußtlos wurde. Der Verunglückte mußte sofort in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden. Wie wir auf Anfrage hören, hat der Verunglückte einen Schädelbruch erlitten. Sein Befinden ist nicht unbedenklich. Der Sparerbund im heutigen Staat. In der Mitgliederversammlung des Ortsverban- des Gießen und Umgebung des Sparerbundes, zu der der Vorsitzende, Bankseamter Lorenz, auch die Ortsverbandsführer Witt (Wetzlar) und Haas (Grünberg) begrüßen konnte, sprach der Reichsoerbandsführer, Pg. K. Schneider (Frankfurt a. M.) über das Thema ,,D e r Sparerbund, eine notwendige Organisation im heutigen Staat". Der Redner befaßte sich zunächst mit der organisatorischen Entwicklung der letzten Zeit und stellte fest, daß der Sparerbund als einzige Organisation der deutschen Sparer anerkannt wurde. Sein Ziels ist die Betreuung der alten Sparer und die Weckung des Spargedankens in der Jugend und im ganzen Volke. Seine vornehmste Aufgabe sieht er in. der Betreuung der um ihre Ersparnisse durch das System betrogenen Sporer. Der Sparerbund ist eine Säule des heutigen Staates. Der Reichsverbandsführer sprach sich anerkennend über die Anhänglichkeit der Gießener Sparer aus und stellte dem Ortsverband dos Zeugnis einer vorbildlichen Organisation unter der umsichtigen und bewährten Leitung ihrers Führers L o r e.ft 3 aus. An Beispielen aus der Praxis erläuterte der Reichsverbandsführer die Notwendigkeit des Bundes, der mit den 50 Millionen Mark Ersparnissen auch ein volkswirtschaftlicher Faktor ist. Bei dem Bestreben, den .Spargedanken in das Volk zu tragen, findet der Bund durch den Staat und das Reich^propagandaministerium stärkste Un- terstützuna. Ohne ein solides Sparertum kann kein Staat bestehen, und jeder neue Sparer hilft die Substanz des Volksvermögens zu vermehren. Der Redner ging dann auf die ersprießliche Zusammenarbeit mit bem Rentnerbund ein. Sparer und Rentner haben viele gemeinsame Interessen, die bisherige Zusammenarbeit Hot sich erfolareich für beide ousgemirft. Abschließend sprach der Reichsverbands- führer über die Kleinarbeit in den Ortsgruppen, durch die schon viele Vermögen gerefft und vielen Volksgenossen geholfen werden konnte. Pg. Schmidt, der selbst ein Hesse ist, dankte für die Anhänglichkeit der Hessen und forderte die hessischen und nassauischen Sparer zur Zusammenarbeit auf. Vorstandsmitglied Bock dankte dem Reichsverbonds- führer für seine Ausführungen. Ortsverb cmdsleiter Witt erinnerte daran, das- viele Sparbücher, die in der Zwischenzeit aufgewertet wurden, aus Unkenntnis nicht obgehokt werden. Jeder alte Sparer sollte sich einmal noch seinen früheren Einlagen erkundigen, die in vielen Fällen im Laufe der Jahre stark angewachsen sind. ** Eine Dreiundsiebzigjährige. Am heutigen Freitag, 12. August, kann Frau Henriette Schmidt, Weserstraße 18, in geistiger und körperlicher Frische ihren 73. Geburtstag feiern. ** Genaue Briefanschriften. Die Deutsche Reichspost klagt aufs neue, daß ihr immer noch sehr viele Postsendungen mit mangelhafter Anschrift zur Beförderung übergeben und dadurch in der Ueberkunft verzögert werden. Die Anschrift muß deutlich, richtig und vollständig sein, wenn die Sendungen schnell befördert und unverzögert zu- gestellt werden sollen. Bei Sendungen noch Orten mit mehreren Zustell-Postanstalten, wie Berlin, Homburg, München, Frankfurt o. M. usw. darf neben her Ortsbezeichnung der Ortsbezirk (NO, Süd usw 1, sowie die Nummer der Zustellpostan- stolt, hei Vororten die Vorortsbezeichnung nicht fehlen. Bei, Landorten soll die Zustell- oder Leitpost- onstalt angegeben werden, z. B. Roßbach, Post Erbach (Odenwald) oder Roßbach über Wetzlar. An den Verzögerungen, die durch mangelhafte Anschrift eintreten, tragen vielfach auch die Empfänger die Oefen, Brennstoffoblogerung in der Nähe non Lehrlingen > Feuerstätten und Ascheablagerung in der Näh vl'® 'Betriel brennbarer Gegenstände. , national^111 ........ Autzabk M!trheranzubllden T& Der Borttac MM verfolgt. Ffosbenifsreferent I Mn), wies m.kurz fc hin, daß m 1 Vemsswahl-Vemsseignung-Vemsserziehung! Ein grundsätzlicher Dortrag. - Nachwuchsfrage im Baugewerbe. Schaffung einer Lehrwerkstätte in Gießen. sie so kalt, worum fühlte sie nichts, wenn Arm sie umschlang? „Ich liebe ihn nicht!" verteidigte sie sich.— mäßige Brandmauertüren, fehlende Schornsteinniederschläge, schadhafte Schornsteine, fehlerhafte Feuerstätten, durchbrannte Ofenringe, unoor= schriftsmäßiae Anlage von Räucherkammern, Lage» rung von Heu und Stroh auf Böden der Wohnhäuser und in der Nähe von Schornsteinen, offene und undichte Reinigungstüren der Schornsteine, fehlende oder schadhafte B l i tz a b l e i t e r - A n- ~ lagen, in Scheunen und Schuppen untergebne ? ’ Lehrlinge Kraftfahrzeuge, Wäschetrocknen an und auf - ^asts-Leh> Cinfon 'UrrnnftntfnhInnpriinn in der Nähe fiii der Befriedigung des einzelnen in feiner Arbeit gestellt werden. Planvoller Einsatz der Menschen in Betrieb sei eine Forderung unserer Zeit. Zur Au." gäbe der Betriebsführung gehöre deshalb auch ridh- tige Menschenführung. Der Arbeitsbefähigung müh die entsprechende Auswirkungsmöglichkeit gegeben sein. Wo die Arbeitsbefähiaung liege» das fönn man häufig daran sehen, daß mancher Arbeit' privat und auf ganz bestimmten Gebieten auß ordentlicher Leistungen fähig sei. Das sei bisher mancher Ausstellung, von Werken und Betriebe veranstaltet, zu erkennen gewesen. Jn seinen weiteren Darlegungen beschäftigte fit) der Redner mit der Frage der psychotechnischen Eignungsprüfungen und wies darauf hin, daß « mehr und mehr zu einer E i g n u n g s p r ü f u n.g über längeren Zeitraum kommen mu||t. Die psychotechnische Eignungsprüfung könne nicht allen Anforderungen gerecht werden und gebe o|l genug ein unzureichendes Bild. Die Eignungsprüfung werde deshalb in das letzte Schuljahr verlegt werden müssen, wo in der „Einfachstschulung" und im Umgang mit einfachen Werkstoffen jeder seine Fähigkeiten beweisen könne. Vielleicht war sie überhaupt nicht fähig, zu li» bev.Vielleicht blieb es ihr für immer versagt, jen köstliche Glück zu empfinden, das die Dichter ihren Büchern so verlockend zu schildern wußte Gisela, den Bademantel abftreifenb, trat v den Spiegel, der in her Tür des Kleiderschranrt: eingelassen war, und betrachtete sich mit ein schmerzlichen Neugier. Nein, es war kein Fehler an ihr, kein sichtbare- Gebrechen, nichts Häßliches. Schlank und schön u.« wohlgewachsen bot sich der leichtgebräunte Körpe: ihrem Blicke dar. Und trotzdem? Sie zog sich mit überstürzter Eile an. Als J bann Walter auf dem Balkon sitzend fand, trat ihm mit einem verlegenen Lächeln entgegen. „«<• zeih' mir, Walter!" sagte sie, nach seiner S)anb gr-; send. „Ich glaube, ich habe mich vorhin ein bif#1” albern benommen." ' Radegast schien erstaunt, er wehrte fast W ab. „Nein, nein, Gisela, ich bin es, der um M zeihung zu bitten hat. Es war eine Ungezogen^' ich sehe es ein. Man überfällt nicht einmal se^- Frau aus dem Hinterhalt." „Du mußt Geduld haben!" sagte sie matt. „Ja, Gisela!" _ Nichts in feiner Miene verriet die Wut des & rückgewiesenen. Arn anderen Tag, als Gisela gerade ein Die- non Hasseischwert aufnahm, klopfte es an die V- 26. Auf Hasselschwerts ungeduldiges „Herein!" er schien Fräulein Hinterhuber. „Fräulein Mertsi' da ist ein Einschreibebrief für sie! Kommen doch einen Augenblick heraus!" „Das wird ja immer schöner!" polterte Ho'« schwer!. „Sorgen Sie gefälligst dafür, daß| 3b* Ihre Privatbriefe in die Wohnung zugestellt den! Machen Sie rasch, ich liebe es nicht, w- man mich bei der Arbeit unterbricht." Gisela legte verwirrt den Bleistift weg und - ins Vorzimmer. Sie konnte sich nicht denken, es sein konnte. Ein Einschreibebrief? Für Sie Plötzlich wankten chr die Knie vor Schreck. - Brief war sicher von Walter! Er löste Die £ lobung, der Vorfall gestern hatte also doch Geduld erschöpft. , ,äU. Sie griff nach dem Brief, tnarr einen rairj Blick auf die Absenderangabe — und atmete , leichtert auf. Ihre Besorgnis war un-begründet wesen. Und in diesem Augenblick lammte - erstenmal etwas wie Liebe in ihr auf. Walte, : hatte ihm unrecht getan. Er hielt zu 'hr, er I sie nicht zurück in die Tiefe. (Fortsetzung folg ) A Unfälle ■'« Dhrige M tarn mit feiner 3 feiner Slrbeii )°9 sich innere Realie Witwe! ” Zwitter nach , )U Fall und erlii ~ Der Landwi M bei der Ar dobe, Prelli 3en 'm Unter jungen _ M " mußte •;KGr »erben Mrh ®if ei"en ;<5*' Iä" « Obererl ■Är» Deutschen Rerchspost viel Muhe und Arbeit und - baren Bründe durch die der Vatt^ememlchafr un. - allaemeinen Nutzen — auch Aufgaben. ersetzliche Werte en.zogen werden. Die Marnie: 1 3 .. Ri chtig st e Ilung. In unserer gestrigen ..Helft Brande verhüten helst Werte erhalten-.. Noti, über die Arbeit eines Eichener Modellbild- kann daher gar nicht eindringlich genug aus dem! lrbnikera ist irrtümlich der Name des Kunsthanü- Lande beachtet werden. über das Thema: „Nachwuchserziehung Baugewerb e". Das Leben unseres Volkes stehe, so führte er u. a. aus, im Zeichen des zweiten Vier-, jahresplanes, dessen Gelingen davon abhänge, ob es möglich sei, jeden Menschen an den Arbeitsplatz zu führen, an dem er seiner Befähigung nach stehen müsse. Davon sei man heute leider noch weit ent- .selbe a* Ä. C* L s-tt bi#1 flfi C Slrbeltsf j.-platzb V her Berufs A'r tot Ä fett ;$ss‘ WMM MW,/• 7Z / gjtxfpori •• «jic ।•u 9 aus >. um Mildung erhalten, auf dem sich Spezialkönnen auch Brände t asZilgendechMngswerkimGauHessen-Aaffaii ugewerbe. • Leibesübung im BDM wird. Aus der engeren Heimat Großveranstaltung der Gießener Schwerathleten ' fit ■ li < ^ler DC|UIIU ]IUJ Ulli Ituiciii o ■an- i* ^ndstraße Biedenkopf—Gladenbach schöne -^ti K 7 hier Kurve gegen ein ihm entg -krieis Ifi an [l inb menen geboten wurde, Dank. ks wird von allgemeinem Interesse sein, einmal Verfahren, welch große Anzahl von Kindern m her letzten Monaten durch die NS.-Volkswohlfahrt »«ichickt werden konnte. Im Gau Hessen- jDQr-f f an wurden in diesem Sommer bis jetzt rund ■500 Kinder aus den Gauen Baden, Berlin, neksamkeit verfolgt. L^eisberufsreferent für das Baugewerbe, D e r n Aßen), wies in kurzen Worten auf die Notwen- >ig'it hin, daß in Gießen eine besondere Lehr- PSG. In allen Gauen des Reiches rollten tn er letzten Monaten die Kindertransporte e NS. -Dolkswohlfahrt und brachten Wißende erholungsbedürftige Kinder in Landpflege- :et-n. Lebensfreude und Dankbarkeit spricht aus O Augen der Kinder, und auch die Eltern wissen NS.-Volkswohlfahrt für das Erlebnis, das ihren stellt eine Vorstufe des Führerinnen-Fünfkampfes dar. Die aus dem Führerinnen-Fünfkampf hervor- aegangenen 15 besten Führerinnen des Reiches werden alljährlich auf dem Reichsparteitag durch den Reichsjugendführer dem Führer vorgestellt. So wird auch der nächste Sonntag im Zeichen des Führerinnen-Kampfes stehen. e müsse einer müsse die Frage r:: n in seiner Arbeit c:| in der Nähe wng in der Gefängnis verurteilt. Den Angeschuldigten wurde zur Last gelegt, daß sie seit Jahren fortgesetzt in einer größeren Anzahl von Fällen bei ihren Lieferungen ihre Kunden geschädigt haben, was auch durch die Vernehmung von sechzehn Zeugen erwiesen wurde. Landkreis Gießen * Großen-Linden, 11. Aug. In der Frankfurter Straße st i e ß e n heute ein Personenauto und ein Lastkraftwagen zusammen. Zum Glück kamen die Autofahrer mit leichten Hautabschürfungen davon, während an den Fahrzeugen geringer Sachschaden entstand. Der Unfall ist auf die große Glätte der Straßen zurückzuführen. er= fügt. Die große Aufgabe, die der Bund ^out'cher Mädel mit der Leibeserziehung der wewlichen Jugend zu erfüllen hat, verlangt Führerinnen, die auf allen Gebieten, insbesondere aber aus dem Gebiete der Leibesübungen, Vorbild ihrer Madel sind. Der Führerinnen-Fünfkampf stellt an alle Teilnehmerinnen vielseitige Anforderungen und umsatzt folgende Hebungen: 7S.Meter-L°us. Weitsprung, Schleuderballweitwurf, 100 Meter Brustschwimmen. Der Führerinnen-Fünfkampf wird im Jahre 1938 erstmalig ausgetragen . Von der Mädel- und Iungmadelgruppenfuhrerln bis zur Führerin des Obergaues sind sämtliche in der Führung der nationalsozialistischen Madelorga- nisation tätigen Mädel zur Teilnahme verpflichtet, eingeschlossen sind die Mitglieder der Stabe ab Gruppenreferentin und BDM.-Werkgruppensuhrerln, Stellenleiterin in den Untergauen, in den Ober- nauen und in der Reichssugendführung ab Referentin Außerdem haben sämtliche Führerinnen, die in ihrem Dienstrang ab IM.- und BDM.-Gruppenführerin bestätigt sind, die Aufgaben des Fünfkampfes zu erfüllen. Jede Teilnehmerin muß m ihrem Gesundheitspaß den Vermerk „tauglich besitzen und das 17. Lebensjahr erreicht haben. So haben in unserem Untergau am vergangenen Sonntag etwa 50 Führerinnen ihren Führerinnen- Fünfkampf erfüllt. Die besten Leistungen waren: Hochsprung: 1,27 Meter: Weitsprung: 4,60 Meter; 75-Meter-Lauf: 10,6 Sekunden: 100 Meter Brust- schwimmen: 1:47,7 Minute: Schleuderballweitwurf: 30,80 Meter. . , ... o ., Weiterhin hat der Beauftragte rur die Leibeserziehung der deutschen Jugend, Obergebietsfuhrer von Tschammer unb Osten, die Ableistung eines Unterführerinnen - Dreikampfes angeorbnet. 3ur Teilnahme am Dreikampf find sämtliche Führe- rinnen unter 17 Jahren: jebe IM.- unb BDM.- Schafts- unb Scharführerin sowie alle Referentinnen , in ben Scharen unb BDM.-Wxrk-Schafts- unb Scharfuhrerinnen verpflichtet. Mit seinen Bedin- . gungen: 75-Meter-Lauf, Hochsprung unb Schleuder- i ballweitwurf sowie seiner altersmäßigen Staffelung > baut der Dreikampf in der Höhe seiner Anforderungen auf dem BDM.-Leistungsabzeichen auf unb , h rQnbncN M m J „1. Kraft- unb Sportklub 1893" morgen mit einer Werbeveranstaltung an bie Oeffentlichkeit. Im Mittelpunkt bieser Veranstaltung steht bas Auftreten des Deutschen Meisters und Weltmeisters 1937 im Federgewicht, Georg Liebsch (Düsseldorf). Dieser ausgezeichnete Heber vollbringt bei einem Körpergewicht von nur 120 Pfund kaum glaubliche Leistungen und wird von bewährten Fachleuten als der zukunftsreichste deutsche Gewichtheber neben Man-. ger bezeichnet. Liebsch hält den Weltrekord im beidarmig Drücken der Federgewichtsklasse nut 193 Pfund. Sein Aufstieg ging verhältnismäßig schnell oonftatten, denn noch 1936 war Liebsch neben Walter (Saarbrücken), der zweite deutsche Vertreter im Federgewicht bei den Olympischen Spielen m Berlin Er kam mit 580 Pfund im Dreikampf auf den fünften Platz. In vielen anderen Kämpfen hat er sich bewährt. Beim Deutschen Turn- und Sportfest 1938 in Breslau wurde Liebsch ungefährdet mit 615 Pfund Deutscher Meister. Als Gegner von Liebsch für den morgigen Kampfabend tritt der Gaumeister im Leichtgewicht,' Wetzlar antreten. -Lpd. Gladenbach, 11. Aug. Ein Einwohner J’H hier befand sich mit feinem Fahrrad auf ' ps-Gladenbach. Er fuhr vor . .. a^bc.. ein ihm entgegenkommendes Miuto und wurde durch den Anprall so schwer ^er- Ii'Dt, daß er einen dreifachen Scha de - Z^uch erlitt An den Folgen der Verletzung ist er L der Marburger Klinik gestorben, ohne oas Z^wußtsein wiedererlangt zu haben. hierfür durch bie Tat beweist. Die Ktnderland- Verschickung zählt zu ben ersten Einrichtungen ber NSV.; sie hat sich hervorragenb bewährt unb soll wegen ihrer ibeellen unb praktischen Erfolge für immer aufrechterhalten werden. Nicht nur, daß Kindern aus bedürftigen Volksschichten zu ihrer Kräftigung eine Erholung gewährt wird, ebenso wichtig ist es, daß diesen Kindern das Erlebnis von Volk und Vaterland zuteil werden kann. Neben der Kinderlandverfchickung wird außerdem noch bie Kinderheimverschlckung durchgeführt, durch die erholungsbedürftigen Kindern ein mehrwöchiger Aufenthalt in Heimen ber NS.-Volkswohlfahrt gewährt wird. Bis jetzt wurden durch die Kinderheimoerschickung 2500 Kinder erfaßt. In ben nächsten Monaten finden noch 1800 Kinder in gaueigenen Heimen, Heimen an ber See und in Oesterreich Aufnahme. Die Kinderheimverschickung hat im Gegensatz zur Kin- derlandverschickuna vorwiegend die Aufgabe, wirklich erholungsbedürftigen Kindern durch Ernährung, Ruhe oder zweckmäßige Beschäftigung Kräftigung w bieten. Das bekannte Knabenübungslager Rim- bibim ist in erster Linie für körperbehinderte Knaben eingerichtet, so daß auch bei diesen Kindern für ihre spätere Entwicklung unb Kräftigung gesorgt Die ersten beiden Plätze im Kunstspringen um die Europameisterschaft in London fielen klar an Deutschland. Der Dresdner Erhard Weiß, den wir hier auf dem Sprungbrett zeigen, wurde mit 148 02 Punkten Europameister vor feinem Landsmann Hafter - Beilin (137,50 Punkte.). (Scherl-Archiv-M.) Europa-Meisterschasten der Schwimmer. Die Europameisterschaften in London brachten am Donnerstagnachmittag zunächst durch Schlauch (1:09,4 und Nüske (1:12,0) zwei deutsche Siege in den Zwischenläufen über 100 Meter Rucken ber Männer. Im Kunstspringen der Frauen führte nach den Pflicht- und den beiden ersten Kurspringen Heinze (Berlin) vor Daumerlang (Nürnberg) und zwei Engländerinnen. Die beiden ersten Wasserballkämpfe des Tages endeten mit Siegen der Holländer über England (4:3) und der Belgien über Frankreich (3:2). Die Wettkämpfe beginnen am Donnerstag, dem 25. August, mit den verschiedenen Dorausscheidun- gen, bie Endentscheidungen finden am Sonntag dem 28. August, statt. Zu den Endwettkämpfen und der Siegerehrung, bie in Anwesenheit von Gauleiter Sprenger vor sich gehen, werben ber Reichs- jugendführer Baldur von Schirach und der Reichssportführer v ojt Tschammer unb O st e n erwartet. Neumann, Gießen fährt „Bund um Frankfurt - Der Große Straßenpreis von Frankfurt für Amateure wirb am kommenden Sonntag anomer 180 Kilometer langen Odenwald-Schleife von Frank- furt über Darmstadt, Bensheim, Erbach, Michel- stabt, König, Groß-Umstadt, Dieburg nach Frank- urt zurück ausgefahren. Die Besetzung ist recht gut ausgefallen. In der A^laffe findet man u. a ben Zweiten in ber Deutschen Meisterschaft Balling (Schweinfurt), den starken Aachener Kropp und den nicht minder guten Gießener Neumann, bie beibc an der Meisterschaft teilnahmen, am Start. Auch der Frankenthaler Hilbert verdient Beach-. tung. Die Frankfurter Streitmacht mit Bar, E. Linnemann, Fritz Eichhvrst und Karner wird den Vorteil der genauen Streckenkenntnis gewiß auszunutzen wissen. Während dieV-Klasse schwach besetzt ist, haben m ber E-Klasse 44 Fahrer ihre Meldungen abgegeben. Die Jugend- und Altersfahrer messen ihre Kräfte über 50 Kilometer. Lpd Frankfurt a. M., 11. August Wie das Finanzamt betanntaibt, wurde ber Hoch- und Tief- bauunternehmer Philipp Siegel, Frankfurt a. M., külielltraße 74, wegen Einkommensteuer- hinterziehung für bie Jahre 1935 unb 1936 mit 87 000 Mark unb ® e m e r b e ft e u e r Hinte r- 7jehung für die Jahre 1936 und 1937 mit 9Q500 Mark, zusammen 115 500 Mark Geldstrafe belegt Es liegt hier eine besonders ver- mprffidie Handlungsweise vor, weil ber Tater bie ihm aus Reichsaufträgen ^geflossenen hohen Gewinne burch Vornahme falscher Buchungen der Besteuerung entzogen hat. Oie Fruffff aut dem Felde verbrannt. b-ld- mit ihren Rnuchgewnhnheiten Volksgut sSkSsä “fe » “ S * >K= völligvernichtetwurde. Deutscher Doppelsieq im Kunstspringen 1 i werkstätte für das Baugewerbe geschaffen werden müsse. Betriebsführer Pfeifer ließ wissen, baß die Vorarbeiten für die Schaffung einer Lehrwerkstätte im Gange seien unb machte bann eine Reihe von Vorschlägen zur Verwirklichung des Gedankens. Er - schilderte dabei Eindrücke von der Besichtigung einer solchen Werkstätte in Neu-Isenburg. Dort seien die jungen Leute lagermäßig erfaßt. Für Gießener Verhältnisse könne man wohl auf bie lagermäßige Zusammenfassung verzichten, vielmehr genüge eine große gedeckte Halle, ein eingefriebigter Arbeitsplatz unb ein Lehr-Raum. Die Iugenb könnte bann vielseitig beschäftigt werben unb an die verschiedensten Aufgaben heranwachsen. In seinen weiteren Darlegungen gab Betriebsführer Pfeiffer wertvolle Anregungen für bie Form der Arbeit in einer solchen Lehrwerkstatt Der Redner schloß mit der Aufforderung, mit dazu beizutragen, daß auch im Bauhandwerk Lehrlinge herangebildet werben könnten, die als Fachleute im Sinne bester beutscher Hand- werkstradition angesprochen werben könnten. Baurat G r a v e r t gab als Vertreter ber Stadtverwaltung zu wissen, baß bie Stadt unterstützend erst bann eingreifen könne, wenn ber Plan für diese Lehrwerkstätte greifbare Form angenommen habe. Grundsätzlich sei bie Stabt bereit, willensmäßig unb praktisch ber Sache alle Unterstützung zu leihen. Kreishanbwerksmeifter St ü h l e r wies in kurzen Worten darauf hin, baß man sich in ber Kreishanb- werkerfchaft unb in ben Innungen feit zwei Jahren lebhaft mit bem Gedanken ber Schaffung von Lehrwerkstätten, nicht allein für bas Baugewerbe, beschäftigte. Er gab ber Hoffnung Ausbruck, baß es bald möglich werbe, zu einer umfaffenben Lösung zu kommen. Zum Abschluß ber Versammlung regte ber Reb- ner der Versammlung, Pg. Eilers, die Bildung eines Ausschusses an, ber bie weitere Vorbereitungsarbeit für bie Schaffung einer Lehrwerkstätte in die Hänbe nehmen soll. Dem Ausschuß sollen Vertreter ber Kreishanbwerkerschaft, ber Stabt- Dermaltung, ber Berufsschule, Hanbwerksmeister l unb Betriebsführer angeboren. Mit ben besten . Wünschen für ein Gelingen bes Planes schloß er bie - Versammlung mit bem Gebenken bes Führers. >■ j;' Unfälle auf dem Lande. P er 3Zjahrige Arbeiter Karl Alban aus Alten- L<(f kam mit seinem Fahrrad,.als er sich auf bem k zu seiner Arbeitsstätte befand, schwer zu Fall L zog sich innere Verletzungen zu. — Als die Kahre alte Witwe Marie Dürr von Atzbach vor Lm Gewitter nach Hause fluchtete, kam sie w der w Fall und erlitt einen Bruch des rechten Ar- L _ Der Landwirt Heinrich Nau aus Kefen- bl geriet bei der Arbeit zwischen zwei Fuhrwerke hm. erlitt dabei Prellungen, einen Rippenbruch und Ki-letzungen im Unterleib. — Mit schweren Dergif- l-d qserscheinungen — hervorgerufen durch einen ’^ettenftid) — mußte der 35 Jahre alte Landwirt Krrl Zimmer von Ilsdorf in ärztliche Behand- ling gebracht werden. — Beim Sturz von einem tad)belabenen Erntewagen zog sich die 54iat)rtge t:mi)mirtgeliefrau Elisabeth Wech aus Atzenhain f’reig Gießen) einen Unterschenkelbruch zu. Samt- lche Verunglückte wurden in die Chirurgische Kunik Gießen gebracht. Vom Blitz erschlagen. Lpd. Marburg, 11. Aug. In der Mhe des M seine Malerkolonie bekannten Dorfes Wil- bmgshausen wurde ein 26jahrlges - n bei der Feldarbeit vom Blitz getrost »id sofort getötet. ?ei der Erntearbeit tödlich verunglütki Lpd. Marburg, 11- Aug. Eine Frau- aus dem ^eisort Mardorf bei Amöneburg fiel beim rneinfahren v o m W a g e n und geriet ufiter d Jierbc, wobei sie so schwere Verletzungen erlitt, ß !' nach ihrer Einlieferung m die Marburger kiinik starb Dom Auto tödlich überfahren. * äiS! Deutsche Iugendmeisterschasten in Frankfurt. NSG. Dorn 25. bis 28. August werden im Sportfeld der Stadt Frankfurt am Main die Deutschen Iugendmeisterschaften 1938 ausgetragen. Die Deut- scheu Iugendmeisterschaften, die erstmalig im vorigen Jahr ausgetragen wurden, werden in diesem Jahr — da sie wegen ihres großen Umfanges aus dem Programm des Reichsparteitages herausgenommen werden mußten — in der Gauhauptstadt des Gaues Hessen-Nassau durchgeführt. 2000 Wettkämpfer, die sich in den Bann- und Gebietsmeisterschaften der Hitler-Jugend durchgesetzt haben, kommen nach Frankfurt a. M. An vier Tagen werden die Besten der deutschen Jugend in Leichtathletik, Schwimmen, Handball, Fußball, Hokey, Tennis und Rollsdiuh- laufen und im Führer-Zehnkampf um die Meister- schäft ringen. Die oberste Leitung der Wettkampfe hat der Beauftragte des Jugendführers des Deut- schen Reiches für die Leibeserziehung der deutschen Jugend, Obergebietsführer von Ts ch a mm er und Osten, die Durchführung liegt.in den Händen des Amtschefs, Obergebietsführer Dr. S ch l u n d e r. t auf diese MW snarbeit mit allen > Organisationen i ire Beseitigung h m »Zaugewerbe eine Notwendigkeit. Es werde da- >inkommen müssen, daß Lehrlinge nur noch solchen Belieben überwiesen werden könnten, die eine giDähr für bie richtige Ausbildung «ei n könnten. Es werde dabei eingesehen, daß die .-M' im Baugewerbe für die Lehrlingsausbildung 'Wn untergebiH 2 schwierig sei. Deshalb werde dahin zu wirken dnen an unb f 'E für die Lehrlinge des Baugewerbes eine G e - n( nschafts-Lehrwerk statt zu _ schaffen, ler den Lehrlingen das vermittelt werden könne, vl ihnen im Betrieb selbst schwerlich zu geben „mnue sei Der nationalsozialistischen Betriebsführung sei Heu; nur {aJ hic bie große Aufgabe gestellt, leistungsfähige Mit- ielbstentzünduna 1 iter heranzubilden am großen Aufbauwerk des der Mühlen is' frjrers. Der Vortrag wurde mit größter Auf- upt t* eil- iAifhPtn ».» rächtet- 111,1 1 M ;hr kein m 'gs*d fr1"- n, Lei« Prüfung werde auch in den höheren Schulen IlliCführt. Besonders befähigte junge Menschen Lilien alle Förderung erfahren, nicht ober gehe E „ehr an, daß Eltern aus reiner Eitelkeit einen Liiierbefähigten Sohn zum Studium an der Uni» Ejf-at drängen dürften, der bann schließlich hoch V ein unterdurchschnittlicher Wissenschaftler men lentönne. Die Arbeitsfront werde dazu übergehen, Arbeitsplatzbesichti gungen jungen Aschen den Weg zu ihrer Berufstätigkeit zu Kim. Es werde ferner für die Zukunft keine Ent- i^dung in der Berufswahl mehr geben, ohne daß wer Der Arzt gehört worben wäre. An Hand Lj jeljr sinnfälligen Beispielen bewies ber Redner, fljfl'jm in der Berufswahl neue Wege beschritten „f£en müssen. fe Berufs ausbildung fei nicht allein eine Wc des „Fachmannes"; vielmehr muffe der Fachen, dem Lehrlinge anvertraut würden, Päd- = unb'öL^I Wie' und vor allem Vorbild fein! Erziehungs- oon Dr-ll^UlMt fei mehr als nur Facharbeit schlechthin; sie flug uus g., nfc vor allen Dingen planvoll erfolgen. -rhitzung ung » i | Lehrverhättnis sei als ein treuhänderisches ^Msen, un-1 I Verhältnis anzusehen. utdjbroc ' jjet junge Mensch dürfe nicht nur als Spezialist hin«? ulDorlit- M|u$.-ebili)et werden, vielmehr solle er eine Grund- tenoe o^otr^l Bildung erhalten, auf dem sich Spezialkönnen J. ei.ne, i-1 miauen könne. Diese Grundausbildung sei auch Ofenringe, ' «».« nc- * -Kammern, (J T Boden der O Schornsteinen, bchorns« ^nbleiter-W wr* 1 Ek-' * pischen Dreikampf erreicht hat unb mit bieser Lei- ftung ben Weltmeister zur Hergabe seines ganzen Könnens zwingen sollte. Außerbem treten an: Anton Gary (Marburg), Gaumeister im ^wer- gewicht: Georg Herrmann (Marburg), Reichssieger beim Deutschen Turn- und Sportfest in Bres- lau im Rasenkraftsport (Federgewicht). Herrmann ist auch ein ausgezeichneter Gewichtheber und Gau- meister im Mittelgewicht. Willi Bellos (Gießen), Gaumeister im Halbschwergewicht und Fritz Funk, 2 Gaumeister im Federgewicht. Außerdem gibt es ein Ringerturnier im Weltergewicht unter Teilnahme von Steinbach (Alsfeld), Lamprecht unb Siegler (Hanau 1860), Heinr. Müller (Eiche, Hanau), Kumpf (Friedberg), sowie Unteroffz. Vetter, Becker und Klotz (Gießen). Auch der Boxsport kommt zur Geltung. Gegen bie Gießener Boxer Alois F u n k, E b e r , M u ch a unb Ferger werben Kämpfe bes „Sportv. 05 I Weklar antreten. 38 Meldungen für die Grotzdeutschen Vudermeistei schaffen. Zu ben Ersten Großdeutschen Rudermeisterschaften am 21. August auf dem Neckarkanal in Heilbronn gingen die' Meldungen überaus zahlreich ein. Aus der' Ostmark kommt der Wiener Skuller Hasenöhrl, der auch der große Favorit für bie Einer-Meisterschaft ist. Dagegen vermißt man die bekannten Linzer Ruderer. Am stärksten ist ber Vierer m. St. besetzt, zu bem neun Boote gemeldet wurden. Zum Einer gingen acht Nennungen ein, zum Achter lieben, zum Vierer o. St. sechs, zum Zweier m. unb o. St. je drei und zum Doppelzweier zwei. Man findet alle Vereine und Namen vertreten, die im deutschen Rudersport Ansehen haben. NSM.'Angehöriger fließt internationalen Segelskngrekord. Der Segelflugzeugführer Huth von derNSFK.- Gruppe ifi Nordwest hat am 10. August in einem doppelsitzigen Segelflugzeug einen Zielflug von Hamburg-Altona nach Hannover und zurück ohne Zwischenlandung durchgeführt und damit einen internationalen Segelflugrekord aufgestellt. Die Gesamtflugstrecke beträgt 260 Kilometer. Dieser Zielflug mit Rückkehr zur Startstelle im Dovpelsitzer bedeutet eine ungeheure Leistung, ba bisher solche Flüge boppelsitzig über 100 Kilometer noch nicht gelungen sind. Huth hat mit seinem Flug bewiesen, daß im deutschen Segelflug immer wieder neue Großleistungen vollbracht werden. Sprechstunden der Redaktion. 11.30 bis 12.30 Uhr, 16 dts 17 Uhr. Samstagnach. mittag geschloßen. &er IJlcnf^ri 1 Minuer uns uen vyuueu ■‘^“*'7*' ------ nfercr Zeit. O^llLhurg, Schleswig-Holstein, Düsseldorf, Äoblend= öre öeshalb auch Nordschleswig, außerdem 3500 aus öfter» fyfcbefäbifflingnur-« * @auen sind einige aus Italien aufge- Wghd)teit gegeb!:« ' Qn derselben Zeit wurden aus bem Gau ng IW‘ öa-, ^''iWen-Nassau 8500 Kinder in die Gaue Kurmark, ß mancher ilrbcur"" - - — — - "x-A frn Gebieten aW-j «Vn Md W* d2. Internationaler Gartenbaukongreß in Berlin. Eröffnungsansprache von Neichsminister CR. Walther Darre. Zu Beginn des 12. Internationalen Gartenbaukongresses in Berlin begrüßte der Geschäftssührende Präsident, Reichsfachwart Gartenbau, Johannes B o e t t n e r, Gäste und Teilnehmer an der Tagung. Er betonte, daß der deutsche Gartenbau dem Reichsbauernführer Reichsminister Darre dafür danke, daß er diesen Kongreß so großzügig aufgezogen habe. Dem Gartenbau sei Gelegenheit gegeben worden, alle seine wichtigen Aufgaben vor diesem internationalen Gremium zu behandeln. Oer Vizepräsident des Internationalen Agrarinstituts in Rom, Or. 3. 3- £. van Rijn sprach den Dank für die Einladung aus. Er machte davon Mitteilung, daß das Institut seit kurzem eine Gartenbauabteikung gestiftet habe. Mit der großen Entwicklung des Gartenbaues und nachdem man die große Bedeutung der Vitamine für bifr Gesundheit des Menschen erkannt hat, ist es notwendig geworden, diese Arbeiten zu erweitern. Dr. van Rijn schloß mit den Worten, die der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, auf dem Dritten Reichsbauerntag in Goslar sprach: „Es ist unsere feste Ueberzeugung, daß wirtschaftliche Beziehungen, daß der Handelsaustausch mit anderen Ländern dem gegenseitigen Verständnis förderlich ist und damit der Erhaltung des Friedens dient, der den gequälten Völkern so bitter notwendig ist." Professor franco Angelini (3talien), 1. Vizepräsident des Kongresses und Präsident des Internationalen Ausschusses für Gartenbaukongresse, sagte u. a.: Wir gehen nun ans Werk für diese internationale Zusammenkunft im vollen Bewußtsein der Bedeutung, die die Arbeiten zur Verbesserung des Gartenbaues und die damit verbundenen sozialen Interessen in der Weltwirtschaft haben; diese Interessen werden noch erhöht durch die allgemeine Tendenz zur Hebung des Lebensstandards der ländlichen Bevölkerung. Wissenschaftler und Fachleute der verschiedenen Länder haben hier Gelegenheit, ihre Arbeiten, Beobachtungen, Methoden darzulegen oder miteinander zu vergleichen. So begegnen sich hier Wissenschaft und Technik mit den Wirklichkeiten des praktischen Lebens. MchsmimftersürErnährungund Landwirtschaft, Reichsbauern- sührer R. Walther Darrö Präsident des XII. Internationalen Gartenbaukongresses, führte u. a. aus: Schon der I. Internationale Gartenbaukongreß 1889 in Paris zeigte, wie notwendig und fruchtbringend derartige Veranstaltungen für den Berufsstand sind. Heute vereint der Internationale Gartenbaukongreß das gesamte gartenbauliche Berufs- und Spezialistentum der Welt. Auch dieser Kongreß soll den Austausch der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der praktischen Erfahrungen zum Besten des Gartenbaues und der Verbraucher in der ganzen Welt fördern. Es gibt wohl kaum ein Gebiet, das so vielgestaltig ist, wie der Gartenbau. Es wurde daher notwendig, die Arbeit dieses Kongresses in 2 0 wissenschaftliche Sektionen aufzuteilen. Die von diesen Sektionen aufgestellten Themen fanden in aller Welt so lebhaftes Interesse, daß mehr als 4 0 0 Berichte eingingen. Ich danke an dieser Stelle allen Berichterstattern. Der Gartenbau hat in den letzten Jahren in allen Ländern der Welt mehr und mehr an Bedeutung gewannen. Die Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft führten zu einer stärkeren Bevorzugung der Pflanzenkost. Obst und Gemüse sind heute keine Luxusartikel mehr, sondern erscheinen als regelmäßige Kost auf dem Tisch jedes Volksgenossen. Der erhöhte Bedarf an Gartenbauerzeugnissen stellte an die Gartenbauer der meisten Länder neue Anforderungen. In Deutschland stieg beispielsweise der Gesamtverbrauch anObst von 1 856000 Tonnen im Jahre 1926 auf mehr als 2 000 000 Tonnen im Jahre 1936, an Gemüse von 2 900 000 Tonnen im Jahre 1926 auf 3 890 000 Tonnen im Jahre 1936. Während 1929 der Anteil der Gemüse, Obst- und Südfruchtarten an der Weltausfuhr 1,90 betrug, stieg er 1936 auf 2,48 v. H. Die Steigerung der Produktion hat eine ganze Reihe anderer Auswirkungen zur Folge gehabt. Wie wichtig ist z. B. heute die Transportfrage bei'diesen leicht verderblichen Erzeugnissen! Welche Aufgaben sind der Konservierungsindustrie und der Kühltechnik gestellt! Und welche Aufgaben ergeben sich bei der Verteilung dieser leicht verderblichen Erzeugnisse, um Erzeuger und Verbraucher gleichmäßg zu befriedigen! Die Frage der Marktordnung ist daher heute ein Problem, mit dem sich nahezu alle Staaten beschäftigen. So wichtig die Stellung des Gartenbaues in der Volkswirtschaft auch ist, so darf doch seine kulturelle Bedeutung nicht geringer eingeschätzt werden. Von 17,5 Millionen Haushaltungen in Deutschland (ohne Oesterreich) verfügen 5,5 Millionen Haushaltungen über einen Kleingarten. Diese Kleingärten erfüllen nicht nur den Zweck, den zusätzlichen Bedarf der Familie an Ob st und Gemüse zu decken, sie sind auch Schmuck- und Ziergärten, die mit größter Liebe betreut werden. Außer den vielen, die durch ihre Arbeit im Kleingarten mit der Scholle verbunden bleiben, haben alle anderen Anteil an dem, was ihnen der Gartenbau zur Verschönerung ihres Lebens schenkt. Wohl nirgends in der Welt sind Feiern ohne Blumenschmuck denkbar; die Blume läßt sich aus dem Leben des einzelnen nicht wegdenken! In diesem Zusammenhang will ich auch die Arbeit der Garten- und Lands chaftsge st al- t e r würdigen. Eine ihrer vordringlichen Aufgaben besteht in der Auflockerung der großen Industriestädte durch Schaffung von Grüngürteln und Grünanlagen. Verantwortungsvoll ist ihre Arbeit bei der Gestaltung der Landschaft, wobek ich hier m Deutschland ihre Aufmerksamkeit besonders auf den Bau der Reichsautobahnen lenken möchte, die beispielhaft Technik und Laiidschaft zu einer Harmonie zu verschmelzen versuchen. Schließlich darf der bevölkerungspoli« tische Wert des Gartenbaues nicht verkannt werden. Im deutschen Erwerbsgartenbau sind 88 v. H. der Betriebe kleine und kleinste Betriebe; sie werden in der Mehrzahl von Familienmitgliedern bewirtschaftet, die 76 v. H. der im Gartenbau ständig beschäftigten Personen ausmachen. Daß in solchen Betrieben der Boden, der im Gartenbau an sich intensiv bewirtschaftet wird, besonders liebevoll bearbeitet wird, und darum besonders hohe Erträge liefert, ist leicht einzusehen. In den kommenden Tagen, so wandte sich der Minister an die Tagungsteilnehmer, werden Sie die wichtigsten Fragen des Gartenbaues zu beraten haben und sie, hoffe ich, ein gut Stück voranbringen. Daneben soll Ihnen Gelegenheit geboten werden, den deutschen Gartenbau in seiner Vielgestalt und in seiner Eigenart kennenzulernen. Rach einem Hinweis auf die Reichsgartenschau in Essen und die Sonderschau „5 0 0 Jahre deutscher Garten" in Berlin schloß der Minister mit dem Wunsch, daß die Beratungen und Ergebnisse dieses Kongresses die Gartenbauer mit neuen Anregungen für ihre Arbeik erfüllen möchten. Besuch Marschall Valbos im Waldhof Karmhall. ch R I ' Unser Bild zeigt Jtalo B a l b o (links) und Hermann Göring in Begleitung von Legationsrat Schmidt (rechts) auf ihrem Rundgang durch die Anlagen des Waldhofs Karighall. (Scherl-Bilderdienst-M.) Grohfeuer äschert zwölf Scheunen und Slälle el« In Treptow an der Rega brach bei dem Baum«' Oldenburg in der Kolberger Vorstadt beim Dresch^ j Feuer aus, das sich bei der herrschenden Trach.,« heit mit rasender Schnelligkeit ausbreitete und kurzer Zeit alle umliegenden Gebäude ergriff. wohl sämtliche verfügbaren Feuerwehren alarm^D waren und auch Wehrmacht eingesetzt wurde, brat/’ ten 12 Scheunen und Ställe nieder. Es geling lediglich, das Vieh in Sicherheit zu bringen. M Explosionsunglück in einer chilenischen Salpetetmim, Zn der Salpetermine von Rosario de Huara Ej i Jquique (Chile) flogen bei einem Brande bii ; Petroleumtanks mit 150 Tonnen Inhalt in die Lun.! Sieben Personen kamen hierbei ums Leben ud 15 wurden schwerverletzt. Durch die Wuchi hf ! Explosion wurde das Verwaltungsgebäude zum zerstört. Wirtschaft. Rhein-Mainische Börse. TNittagsbörse erholt. Frankfurt a. M., 11. Aug. Die Börse an den Aktienmärkten nach dem letzttägiA, Kursoerfall auf nahezu allen Gebieten mehr o:j minder stark erholt. Das Angebot hat wesenLH nachgelassen. Auf dem ermäßigten Stand erfolgt weitere Deckungen, doch lagen neben dieser raa technischen Erholung auch einige Kaufaufträge dr; Kundschaft vor. Etwas befestigend wirkte auch ie Einstellung der Feindseligkeiten zwischen RußlaH und Japan. Im ganzen gesehen dürfte die Besser^ jedoch mehr kursmäßig als stimmungsmäßig Die durchschnittlichen Erhöhungen lagen bei etox größeren Umsätzen bei etwa 1 bis 2 v. H. SiaU^ Steigerungen zeigten vor allem Berger lieibn mit 163,75 (132,50), ferner Demag mit 13U (130,25), Buderus mit 103 (100,50), Rütgerswakr mit 136,50 (133,50)), Westdeutsche Kaufhof mit 92J5 (90) und Daimler Motoren mit 124 bis 125.5 (122,75). IG. Farben schwankten bei größeren UjJ ätzen zwischen 142,75 bis 143,75 (142,75). N.ch Pause niedriger lagen Deutscher Eisenhandel nt 131,50 (135) und Akkumulatoren mit 197,75 W, erner bröckelten Eßlinger Maschinen auf 95*25 (95,90) und RWE. auf 115 (115,25) ab. Auch am Rentenmarkt stellten sich mäßge Erholungen ein, voran die Reichsaltbesitzcmlc ie mit 129,50 (129) und Kommnnal-Umschuldung rit 94,13 (93,90). Der Pfandbriefmarkt blieb behaupt, nur Rhein. Liquid, etwas niedriger mit 101 (IOK)) und Nassauische mit 100,90 (101). StadtanMn wiesen Abweichungen von etwa 0,25 v. H. auf. $i:n Industrie-Anleihen erholten sich 6 v. H. JG.Farlrn auf 121 (120). Kommunal-Umschllldung stellten!f.ch schließlich auf 94,20 nach anfangs 94,13. Der Freiverkehr zeigte noch keine Erholung Man nannte u. a. Dingler mit 83 bis 84 (83 ro 84,75), Katz & Klumpp mit 90 Geld (90 bis 53), Elfäss. Wolle mit 77 bis 78 (77 bis 79) unh Rastatter Waggon mit 46,50 bis 48,50 (49). - Tagesgeld unverändert 2,25 v. H. Abendbörse freundlicher. An der Abendbörse erfuhr die Stimmung J bis 59 (52 bis 59), c) 45 bis 50 (42 bis 50, dl < bis 40 (35 bis 40). Hämmel c) 40 bis 44 "» d) 32 bis 38 (—). Schafe a) 39 bis 39 (—), b- J bis 35 (—), c) 27 (—). Schweine a) 60 (60), dl!'« (59), b2) 58 (58), c) 56 (56), d) 53 (53). gl) 57 (57). Marktverlauf: Rinder, Kälber i» Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittel Nundfunkprogramm Samstag, 13. Aug. 5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: naftif. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 9.30: Gaui^y richten. 9.40: Deutschland — Kinderland. Zahnpflege der NSV. 11.45: Volk und Wirt^h 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: MU konzert. 14: Nachrichten. 14.10: Letzte Neuhm , 15: Bilderbuch der Woche. 15.15: Vaterfreude I Vaterleiden! Eine Kindergeschichte für die GM 15.30: Hätt' nicht der Seemann den Humor.. ■ Zwei fröhliche Stunden. 18: Zeitgeschehen. 111 ■ Der fröhliche Lautsprecher. 18.45: Sportschau Tages und für den Sonntag. 18.55: Einführurc j nachstehende Oper. 19: Aus dem Festspielhaus y Salzburg: „Falstaff" von Verdi. 1. Pause: bis 19.54: Einführung in 2. und 3. Akt. 2. Pol 20.41 bis 21.08: Nachrichten. 22: Nachrichten. | Europameisterschaften im Schwimmen. 22.45: J tanzen in den Sonntag. 24 bis 3: Nachtmusik c “ z §6- , -«ns •: y- so - ( 2 ® £z ■g't - = k.2 — w 4» 2 r» = k Q1*" S Oft» C ~ a, 01 OE ® o '~ U 2'S O e-C' r £ ; e E E-: S e * 'S 3 5 ei ^54 Q < C. ® ’ 3'0 S kflO! (Siebener