• ;-;W MU 7 «WAW - V'wN' : <'■ z »’• aSa#*i l ■ X ■ v" ' ßreitag, ft. März M8 188. Jahrgang llr. 59 Erstes Blatt Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrühlsche UuiverfitStsdruckeret «.Lange in Sietzen. Schristlettvng und Seschäftrstelle: Schulstrahe 7 krlcheini täglich, auher Sonntags und Feiertags vetlagen: Die Illustrierte Etehener Familienblätter Heimat im Bild ■ Die Scholle Monatt-Vezugspreir: Mtt 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr . -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Hernsprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnach- richten Anzeiger Gietzea Postscheckkonto: Kranlfurt am Main 11688 fe r 'Peilen, k2 h Ivener fit ?QQl’en «Ne ’V’"S n konnten Annahme von Anzeigen für öte Mittagsnummer vis8'/,Uhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Npf., für Text- anzelgen von 70mm Breite 50 Rpf.,Platzvorschrift nach vorh. Vereinbg. 25°/e mehr. Lrmähtgte Grundpreise: Stellen-, Vereins», gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzelgen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B das den durchgeführten Maßnahmen zu Grunde liegende Bestreben. Die vollständigen Stillegungen, die größtenteils in den Jahren 1923 bis 1935 erfolgten, dienten im wesentlichen der Verwertung der mit den Schachtanlagen verbundenen Syndikatsquote. Die Quote ging auf andere Schachtanlagen über, deren Beschäftigung dadurch entsprechend stieg. Bei dieser Sachlage konnte von einer Gewinnung der noch anstehenden Kohle natürlich nicht die Rede sein. Nachdem nunmehr die Zechen voll beschäftigt sind, haben diese Kohlenfelder wieder an Interesse gewonnen. Schon vor einigen Jahren begann die Zeche Heinrich in Essen-Ueberruhr damit, das Feld Charlotte Prinz Friedrich Wilhelm zum Teil neu zu erschließen. Bei der jetzigen Transaktion Konstantin-Langenbram ist es das Feld Eintracht-Tiefbau. In diesem Feld ging nahezu 70 Jahre der Bergbau um. 1925 wurde die Schachtanlage stillgelegt. Jetzt wird das Feld offenbar nicht nur als Kohlenreserve angesehen, sondern auch eines Tages wieder neu erschlossen werden. In der gleichen Richtung bewegen sich die Maßnahmen des Ruhrbergbaues, die weniger mächtigen Flöze, die während der Krise aus Kostengründen liegen blieben, ebenfalls abzubauen. * Obwohl die Berliner Automob ilaus- ft € II u n g sich immer mehr von einer reinen Verkaufsausstellung zu einer allgemeinen volkstümlichen Schau entwickelt, ist sie dennoch in geschäftlicher Hinsicht nach wie vor ein bedeutender Faktor, der für Angestellte und Kaufende die Grundlage ist, von der aus Vergleiche technischer, wettbewerbsmäßiger oder sonstiger Art angestellt werden. Selbst die Lieferfristenfrage hat den Strom der Kauflustigen nicht zu hemmen vermocht. Eine Umfrage hat ergeben, daß bisher im Durchschnitt mehr verkauft werden konnte, als im vorigen Jahr. Auch der Verkauf im Ausfuhrgeschäft ist ganz ausgezeichnet; dabei stehen die Balkanländer im Vordergrund. Von allen Seiten wird bestätigt, daß die neuen Werkstoffe nicht nur ebenso gut wie die bisher verwendeten Rohstoffe sind, sondern diesen gegenüber sogar noch Vorteile aufzuweisen haben. Der Besucherrekord ist bemerkenswert, da das Publikum wußte, daß das Typenprogramm dieser Ausstellung nur wenig Neues enthalten würde. * Die bekannte Firma für Erzeugung von Kraftwagenzubehör Robert Bosch, Stuttgart, die im Dezember 1937 in eine G m. b. H. umgewandelt worden ist, legt ihren Geschäftsbericht für das abgelaufene Jahr vor, das eine weitere erfolgreiche Entwicklung gebracht hat. Zusammen mit den inländischen Tochtergesellschaften wurden in dem Unternehmen am Jahresende 24 315 Gefolgschaftsmitglieder beschäftigt. Das Geschäft hat sich weiter gesteigert. Auch im Auslande konnten nennenswerte Erfolge erzielt werden. Nachdem schon im Jahre 1936 eine Ausfuhrzunahme um 17 v. H. zu verzeichnen gewesen war, ist im letzten Jahr eine weitere Zunahme um 30 v. H. eingetreten. Bei erhöhten Abschreibungen von 5,43 Millionen Mark verbleibt ein Reingewinn von 5,67 Millionen Mark, der sich durch den Vortrag auf 6,7 Millionen Mark erhöht. Es werden wieder 8 v. H. Dividende gezahlt. * Ein gutes Beispiel für die Tatsache, daß der wirtschaftliche Aufstieg nicht nur, wie man im Ausland zuweilen glauben machen möchte einige besonders „begünstigte" Industriezweige befruchtet, sondern daß der Kreis sich immer mehr verbreitert, liefern Geschäftsbericht und Abschluß des sog. „F o t o t r u st", des größten Unternehmens der Kameraindustrie: der Zeiß -Ikon A G. in Dresden. Die Gesellschaft ist in ihrer heutigen Form erst zwölf Jahre alt. Heute beschäftigt die Zeiß-Jkon in ihren zahlreichen Betrieben in Dresden. Berlin und anderwärts mehr als 8000 Menschen. Es wurden im Jahr zuletzt 60 Millionen Mk. Löhne gezahlt und mehr als 2 Millionen Mark für Soziallasten aufgebracht. Dabei ist das Wachstum der Gruppe, die sich seit einigen Jahren nicht mehr auf die Kamerafabrikation beschränkt, sondern Kino-Apparate, Beleuchtungskörper, Filme und andere Erzeugnisse herstellt, offenbar noch keineswegs abgeschlossen. Es stützt sich zum Teil auf die Erfahrung der alten Firmen, zum andern auf das, was der Besitzer der Aktienmehrheit, die Karl- Zeiß-Stiftung in Jena, der größte optische Betrieb der Welt, in die Ehe eingebracht hatte: Jahrzehntelange Tradition der Feinmechanik, straffste Finanzführung, betontes Gewicht der sozialen Leistungen. * Auf der Messekundgebung des Gasfaches in Leipzig wies Diplomingenieur Hartmann darauf hin, daß die Bedeutung derindustriellenGewerbegas- verwendung heute nicht mehr, wie vor Jahren, auf das Industriegebiet im Westen oder auf besondere Veredelungsgebiete im Süden des Reiches beschränkt ist, sondern daß heute Jndustriegas in allen Teilen des Reiches in Groß- und Kleinstädten verwendet wird; deshalb müssen sich auch die kleineren Gaswerke mehr als bisher über Jndustriegeräte unterrichten. Selbstverständlich erfordert die gewerbliche Gasverwendung Gaspreise, die den Gaswerken oft nur eine geringe Verdienstfpanne lassen. Indessen sind die Unkosten für den Jndustriegasabnehmer bezüglich Verhaltung und Unterhaltung geringer als für den Haushaltsgasabnehmer. Darüber hinaus bringen die größeren Gasmengen eine Verbilligung der Generalunkosten. Oie Altersversorgung für dos Handwerk. Berlin, 10. März. (DNB.) Der Ausschuß für Sozialversicherung der Akademie für Deut- Der Führer beim Stapellauf des neuen MF.-Dampfers. Eine junge deutsche Arbeiterin wird das Schiff weihen. Hamburg, 10. März. (DNB.) Am Samstag, dem 12. März, wird der Führer und Reichskanzler in Hamburg am Stapellauf des zweiten „Kd F." - Schiffes teilnehmen. Der Führer wird um 11.30 Uhr auf dem Dammtor-Bahnhof eintreffen, wo er von Reichsstatthalter Gauleiter Kaufmann und den übrigen führenden Männern der Hansestadt begrüßt werden wird. Nach dem Abschreiten der Ehrenformationen wird der Führer durch die festlich geschmückten Straßen der Stadt zu den St. -Pauli-Landungs- brücken fahren, um sich von dort durch den Hamburger Hafen zur Werftder Howaldts- werke zu begeben. Auf dem Werftgelände werden neben den Ehrenformationen die Betriebsführung mit der gesamten Gefolgschaft und zahlreichen Gästen, insgesamt weit mehr als 20 000 Volksgenossen, anwesend fein, um den Führer zu hören und dem ablaufenden Schiff „Glückhafte Fahrt!" nachzurufen. Der alte Brauch, daß eine Frau die Taufe des neuen Schiffes vollzieht, wird feine sinnvolle Vervollkommnung finden* in der Tatsache, daß eine junge deutsche Arbeiterin den Taufakt vornehmen wird. Sie wird später die erste Reise des von ihr getauften „KdF."-Schiftes als Ehrengast miterleben. Nach Beendigung der Feier begibt sich der Führer zur Werft von Blohm & Voß zur Besichtigung des nunmehr fertiggestellten „KdF."-Schiffes „Wilhelm Gustlof f". Aus Anlaß des Führerbesuches in Hamburg werden das Panzerschiff „Deutschland, der Aviso „Grille" und das Artillerieschulschiff „Brumme r" im Hamburger Hafen weilen, um der kameradschaftlichen Verbundenheit der deutschen Kriegsmarine mit der „KdF."-Flotte Ausdruck zu geben. Am Nachmittag wird der Führer einige Zeit an Bord der „Grille" und des Panzerschiffs „Deutschland" verweilen. Gegen 16 Uhr wird sich der Führer dann zum Hamburger Rathaus begeben, wo er sich in Anwesenheit von Generalinspektor Dr. Todt über den Stand der Vorarbeiten unterrichten wird, die für die großen vom Führer angeordneten Bauvorhaben zur 2lu5^e = ftaltung Groß-Hamburgs im Gange sind. Die Feier des Stapellaufes wird am Samstag, 12. März, 12.15 bis 13.10 Uhr, vom Reichssender Hamburg und vom Deutschlandsender übertragen. Sämtliche Reichssender (ohne Deütschlandsender) bringen die Sendung am gleichen Tage in der Zeit von 19.10 bis 20 Uhr. »Wilhelm Gustloff^feriig zur Ausfahri. Das zweite „Schiss ohne Klaffen". Mit allen Annehmlichkeiten für die Teilnehmer der KdF.-Geereisen ausgestatiet. dak— Das zweite 25 000 Tonnen große Schift, das die Deutsche Arbeitsfront für die Reisen der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" baut, setzt die mit dem „Wilhelm Gustloff" begonnene Reche von eigenen KdF.-Sckiffsbauten fort und ist das zweite „Schiff ohne Klaffe n", das es auf der Welt gibt. Da keine Frachten mitgenommen werden, konnte auf zahlreiche Decks aufbauten verzichtet werden, so daß das Schift nach außen einen monumentalen, glatten Eindruck machen wird. Durch die volle Ausnützung wird eine Gesamtdecksfläche von rund 5000 Quadratmeter erreicht, ein Ausmaß, das bisher nur vom „Wilhelm Guftloff" verwirklicht wurde. Die Kabinen — für Passagiere und Mannschaften — gehen sämtlich nach außen, sie haben eine bequeme Wohnecke mit Tisch, Sofa und Sesseln; fließendes warmes und kaltes Wasser steht zur Verfügung. Die Raumaufteilung ist dabei so großzügig, wie sie bei einem privaten Schiffsbau nie durchgeführt werden kann. Es können im ganzen rund 1500 Urlauber untergebracht werden, die in Stab in en zu zwei und vier Betten schlafen. Insgesamt sind 314 Zweibettkabinen und 214 Vierbettkabinen vorgesehen, dazu kommen noch Wohnräume für besondere Zwecke. Fünf durchlaufende Stahldecks durchziehen das Schiff, darüber erheben sich das Promenadendeck, das Bootsdeck, das Sonnen- oder Sportdeck, die untere und die obere Kommandobrücke. Das Schiff hat somit ein Deck mehr als der „Wilhelm Gustloft". Bei einer größeren Länge von 203,60 Meter hat das Schift eine größte Breite von 24 Meter und eine Seitenhöhe von 20,70 Meter bis zum Promenadendeck. Die Kommandobrücke wird sich fast 22 Meter über dem Wasser befinden, wenn das Schiff voll ausgerüstet und betriebsfertig feine Reife antritt. Die Höhe vom Kiel bis zur Mastfpitze beträgt 55 Meter. An Speifesälen und Gefells chafts- räumen sind vorgesehen: zwei Speisesäle auf dem A=2)ekMtk. Und tatsächlich Minen Wahllist Whllauch nicht g Höbet zu beachten ; K einen großen Mrburger unter schm - Druck seht, da st S m Österreich bei k^rum der offene Wnnung willen Heil haben. ^.die SaMm g »er Dateriänbil SS "Ue anderen Wen müssen, verh Ü^r den orbnung« Ä Da, wie sL äÄ-A'" ZiÄL Gegen Zahnstein trofimtm S RM 2000 RM 7000.- ^■5. - A4 k. RM RM RM RM 1000 500 1000 2 500 enthalten, und alle diejenigen, die mit „Nein" zu stimmen beabsichtigen, einen eigenen Wahlzettel in der vorgeschriebenen Größe und selbst beschriftet mitzubringen haben. Daß das bei den Bergbauern der österreichischen Alpenländern ein ganz unmögliches Verlangen ist, liegt aus der Hand. Seltsam wie das Verfahren ist auch die Art, wie der Beschluß zur Volksbefragung zustandegekommen ist. Anscheinend haben weder die nationalsozialistischen Minister, noch die Reichsregierung, die nach dem Berchtesgadener Abkommen wohl einen Anspruch darauf gehabt hätte, von dem Entschluß des Bundeskanzlers vorher irgendwelche Kenntnis erhalten. Daß unter diesen Umständen die geplante Volksbefragung zu einer Farce wird, die niemand in der Welt ernst nehmen kann, die aber, wie die vorliegenden Meldungen aus Oesterreich zeigen, keineswegs zur Beruhigung des Landes dienen wird, ist offenkundig. Großes BURNUS-PREISAUSSCHREIBEN! ,E s g e t W e i t e r ! Berlin, 10. Wärz. (DRB.) Der Heldengedenktag wird vom ganzen deutschen Volke in Erinnerung an die Toten des Weltkrieges würdig begangen. 3m Mittelpunkt des Tages sieht wieder, wie in den Vorjahren, der Staatsakt in der Slaatsoper, an dem in Anwesenheit des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht alle führenden Persönlichkeiten des Dritten Reiches teitnehmen. Der Staatsakt, der um 12 Uhr beginnt, nimmt folgenden Verlauf: Trauermarsch aus der Götterdämmerung von Richard Wagner, gespielt von der Staatskapelle unter Leitung von Professor Heger. Gedenkrede des Generalfeldmar- fchalls Göring. „3ch hatt' einen Kameraden", gespielt von der Staatskapelle Berlin. Deutschland- und Horsi-Wessel-Lied. An dem Staatsakt nimmt eine Ehrenkompanie der Wehrmacht mit 36 Fahnen der alten Armee, drei Fahnen der alten Marine und drei neuen Fahnen der drei Wehrmachtsleile teil. Rach dem Staatsakt schreitet der Führer vor Das Programm des Heldengedenktages Staatsakt in derBerlinerStaatsopermitGedenkrededes Generalfeldmarschalls Göring. — Vorbeimarsch vor dem Führer am Ehrenmal Unter den Linden. Menden Schluß men gegenüber, zwei Trompeten i Klanggepräge Zatztunst, erfüllt nn Hering. Auch vor Madrid nationale spanische Erfolge. alamanca, 11. März. (DNB. Funkspruch.) «ufammenstößen ist es zwar noch nicht gekommen, per di e (Erbitterung wächst zusehends. Die Beteiligung steht jedem offen, der in Deutschland mit Burnus wäscht I Aach Chautemps' AUW verhandelt Vlum über die Kabinettsbildung und wirksamer machen. Burnus ist garantiert unschädlich, es greift das Gewebe niemals an. Cs erübrigt beimWaschen scharfes Reiben und Bürsten, macht langes und starkes Kochen überflüssig und spart deshalb Arbeitskraft, Waschmittel und Feuerung. Was wäre also einfacher, als im Rahmen unserer Preisausschreiben die Frage: „Wie stellt man Burnus am besten in den Dienst der Wäscheerhaltung und des Haushalts?" durch praktische Anwendungs-Beispiele zu beantworten! Versäumen Sie diese Möglichkeit nicht, durch etwas Nachdenken der Erfüllung unzähliger Wünsche nahezukommen. Denn wen gäbe es, der eine lebenslängliche Rente oder hohe Geldpreise nicht gebrauchen könnte — mag es ein junges Mädchen sein oder eine kinderreiche Mutter, eine berufstätige Frau oder gar . ... ein besonders geschieh- k ter und wäscheerfahrener M M Mann! WU ■ stein befahr! c^n Jähne "gm. veg. Jahnfttinl SoHboi ent- verhindert ö. fest nnb ten Zähne! ta enthält zin-Oleat Zahnstein. dem Zeughaus die Front der Ehrenkompanien des Heeres, der Kriegsmarine und der Luftwaffe ab. Danach legt der Führer im Ehrenmal einen Kranz nieder. Der Führer nimmt sodann mit seiner militärischen Begleitung von der Paradekanzel vor dem Ehrenmal den Vorbeimarsch der vier Ehrenkompanien ab. Zu beiden Seiten des Ehrenmals flehen 50 Offiziere der Kriegsakademie mit gezogenem Säbel Spalier. Zwischen dem Denkmal Friedrich des Großen und der Schloßbrücke find während des Staatsaktes und des Vorbeimarsches Ehrenformationen der RSDAP., ihrer Gliederungen und angeschlossenen Verbände, sowie der Soldatenbünde und des Volksbundes deutscher Kriegsgräberfürsorge angetrelen. OerRundfunküberträgtdenGtaalsakt. Berlin, 10. März. (DNB.) Der Staatsakt in der Staatsoper Berlin aus Anlaß des Heldengedenktages am Sonntag, 13. März, von 12 bis etwa 13.30 Uhr, wird von allen deutschen Sendern übertragen. Außerdem winken RM 50 - monatlich auf Lebenszeit, RM 25 - monatlich auf Lebenszeit, 4 x RM 1000.- und 3 x RM 500.- als 2. bis 10. Preis für die besten Gesamtleistungen sowie Barpreise von insgesamt RM 14.000 für das 2. und 3. Teil-Preisausschreiben. Abschiedsempfang Ribbentrops in London. London, 11. März. (DNB.) Der Reichsminister des Aeußeren und Frau v. Ribbentrop gaben am Donnerstag in der deutschen Botschaft in London einen Abschiedsempfang, zu dem das Diplomatische Korps und zahlreiche führende Persönlichkeiten Englands erschienen waren. U. a. waren anwesend die Frau des Premierministers Chamberlain, Außenminister Lord Halifax und Lady Halifax, der Erste Lord der Admiralität Duff Cooper und Lady Diana Cooper, Verkehrsminister Bürgin und Chef des Reichsgeneralstabes Lord Gort, Innenminister Sir Samuel Hoare, Verteidigungsminister Inskip , Landwirtschaftsminister W. S. Morrison, Unterstaatssekretär Lord Ply° 1. Preis ....... 2. Preis ....... 3. Preis . *..... 4. bis 13. Preis je RM 100 14. bis 63. Preis }e RM 50. 5 Graz gernel* aß ein Da« lasiwaßen. i Plakaten len, über den Die Autoinsassen ß und schrien: i u!" Dazwischen Schuschnigg und riefen den Koni« iP Zu ernsten Der nationalspanische Heeresbericht meldet den tiefen Einbruch der nationalen Streitkräfte in die Stellungen der Bolschewisten in Aragon. Auf dem linken Flügel stießen die Nationalen nach Erstürmung Fangen Sie noch heute an, sich mit dieser zweiten Aufgabe zu beschäftigen — gleichgültig, ob Sie sich am ersten Preisausschreiben beteiligt haben" oder nicht. Die Zuerkennung der Lebensrenten und sonstigen Hauptpreise für die besten Gesamtleistungen ist nicht davon abhängig, ob Sie bei allen 3 Preisausschreiben mitgemacht haben: Die Hauptpreise erhalten diejenigen Teilnehmer, die nach Abschluß aller drei Teil-Preisausschreiben mit den meisten Burnus-Waschrezepten in das von der Burnus A. G. geplante „Kleine Wäsche-ABC' aufgenommen werden — gleichgültig, för welches Teil-Preisausschreiben die Rezepte eingesandt wurden. Tehen Sie noch heute zu Ihrem Einzelhändler, bei dem Sie Burnus kaufen. Dort liegen die Teilnahmezettel kostenlos für Sie bereit, die auch alle Einzelheiten des Preisausschreibens enthalten. Oder aber: Schreiben Sie noch heute an die Burnus A.G., Darmstadt, die Ihnen die Teilnahmezettel kostenlos zusendet. Rur Einsendungen, denen der Teilnahmezettel, in dem Sie versichern, daß Sie die eingesandten Rezepte selbst mit Burnus ausprobiert haben, ausgefüllt und unterschrieben beigefügt ist, sind teilnahmeberechtigt I Burnus macht Ihnen die Aufgabe ja so leicht! Burnus verdaut, d. h. löst biologisch den Schmutz schon beim Einweichen aus den Wäschestücken heraus. Es entfaltet also seine Wirksamkeit vor dem Kochen der Wäsche. Aber auch das Ke ■ w isser kann man mit Burnus weich rnling. SUetl,Q,le|i ^en einge, mouth, Unterrichtsminister Lord Stanhope, Unterstaatssekretär Butler, die Frau des Luftfahrtministers Lady Swinton, die Kommissare für Australien, Irland, Neuseeland, Kanada und Südafrika, Sir Frederic Leith-Roß, Lord Maurice Hankey, der Bischof von London, Lord Londonderry, Lord Allen of Hurt- wood, General Hamilton, Sir Roderick Ioh - ne 5, Lady Astor, mehrere hohe Beamte des englischen Außenamtes und führende englische Journalisten. Die L2S-Fahrfeier des Eisernen Kreuzes Breslau, 11. März. (DNB.) Im Breslauer Schloß versammelten sich Vertreter der Wehrmacht, der Partei und des Staates sowie des gesamten öffentlichen Lebens zum Auftakt der Feier aus Anlaß der 125. Wiederkehr der Tage des nationalen Aufbruches gegen das Joch der napoleonischen Fremdherrschaft. In dem historischen Zimmer, in dem auf den Tag genau, vor 125 Jahren, bie Stiftung des Eisernen Kreuzes vollzogen wurde, begrüßten General der Infanterie v. Rundstedt und General der Infanterie Busch die Erschienenen. Anschließend gab General v. Rundstedt eine Schilderung der politischen Lage vor Ausbruch des Befreiungskrieges und der Stiftung des Eisernen Kreuzes. Das Eiserne Kreuz, so schloß er, ist zum deutschen Zeichen schlechthin geworden. Die Flugzeuge der jungen, neuerstehenden Luftwaffe, die Tanks, die U-Boote tragen es. Es kam jener 30. Januar 1933, der dem Volk die Erlösung brachte und dem Soldaten seine seelische Heimat wiedergab. Ihm folgte ein Marztag, der Tag von Potsdam. Zwei Männer reichten sich am Sarge Friedrichs des Großen die Hände zu einem Bunde, der ein Volt rettete. Sie trugen beide das Eiserne Kreuz Erster Klasse. Der Alte von beiden, Feldmarschall von Hindenburg, trug noch das Kreuz von 1870 und jene nur an Blücher und ihm verliehene besondere Form, das schlichte Eisenkreuz auf goldenem Stern. Stolz steht nun nach dem Willen unseres Führers ne» ben dem Hakenkreuz, dem Symbol einer neuen glückhaften Zukunft, in der Reichskriegsflagge des Dritten Reiches das Eiserne Kreuz als ein Wahrzeichen wehrhaften, soldatischen Sinnes des deutschen Menschen. Es dürfte wieder Zeuge neuen Glaubens im Deutschland Adolf Hitlers sein. Nach der Gedenkfeier begaben sich die Gäste auf die Schloßrampe, um dem von den Abordnungen sämtlicher Breslauer Truppenteile gespielten Großen Zapfenstreich beizuwohnen. Die Breslauer Bevölkerung umsäumte in dichten Mauern den Schloßplatz, auf dem sonst nur noch Inhaber des Eisernen Kreuzes Zutritt hatten. Ein Gistmordanschlag auf Stalin im September -1937. London, 11. März. (DNB. Funkspruch.) Die „Daily Mail" bringt aus Wien einen Bericht, in dem geschildert wird, daß Professor Dr. Eppin - g e r im vorigen Jahre im September nach Moskau gerufen worden sei, um Stalin zu behandeln. Der Arzt habe dabei festgestellt, daß Stalin das Opfer eines Vergiftungsanschlages gewesen sei. Man habe versucht, ihn mittels vergifteten Zigarettenpapiers langsam zu töten. Schon damals wurde Prof. Dr. Eppinger berichtet, daß russische Chemiker mit Erfolg ein chemisches Mittel erfunden hätten, mit dem man den Willenswiderstand des „P a - tienten" völlig brechen könne. Dies fei die sog. „G e st ä n d n i s d r o g e". Es handele sich um Einspritzungen aus einem Gemisch von Mascalin und Heroin. In ärztlichen Kreisen Wiens halte man diese Droge für das große Geheimnis der erstaunlichen Geständnisse, die man den Moskauer Angeklagten ausgepreßt habe. Die nationale Offensive an der Aragon-Front. ®Q8 erste Teil-Preisausschreiben der Burnus A. E. ist abgeschlossen. Die Preisrichter sind bereits an bet Arbeit, um die glücklichen Gewinner her Barpreise in Höhe von RM 7000.— fest-ustellen, um die es ging. 8n wenigen Tagen aber beginnt bereits das 2. Teil-Preisausschreiben vom 16.3.-16. 4.1938. Neuartige und wertvolle Erfahrungen (Waschvor- •chrlften und sonstige Anregungen) beim Waschen von neuartigen Wäschestoffen (Leineri, Zellwolle, Kunst- leide und Buntwäsche) unter Verwendung von Burnus Hierbei geht es wieder um folgende Preise: Paris, 10. März. (DNB.) Die französische Regierung Chautemps ist zurückgetreten. In seiner Abschiedsrede vor der Kammer hatte Ministerpräsident Chautemps dar gelegt, die Regierung sei nicht von den Ereignissen fortgefegt worden, noch zu dem Rücktritt durch besondere Schwierigkeiten des Schatzamtes gezwungen worden. Die Regierung wäre durchaus in der Lage, ihre Aufgabe zu erfüllen, vorausgesetzt, daß sie bie Vollmachten erhielte. Die beabsichtigten Ermächtigungsforderungen hätten in keiner Weise das republikanische Gewissen der Mehrheitsparteien belastet, sie sollten weder die Diktatur anstreben noch die sozialen Reformen beschneiden. Chautemps gab zu verstehen, daß er nicht in der Regierung bleiben könne, weil eine Meinungsverschiedenheit zwischen der Regierung und einem Teil der Mehrheits- Parteien entstanden sei. Er schloß mit einem Appell zur Einigkeit, die ebenso wie der soziale Frieden für das Ansehen Frankreichs im Auslande bedeutungsvoll fei. Er deutete an, daß er gern einer Regierung auf breiterer Grundlage Platz mache. Der Staatspräsident hat L6on Blum den Auftrag zur Regierungsbildung erteilt. Blum erklärte: „3d) bin entschlossen, die mir anvertraute Aufgabe bis zum Ende durchzuführen. Ich werde mich bemühen, die Regierung zu bilden, wie die Umstände es erfordern, d. h. eine dauerhafte, feste, mächtige und fähige Regierung, um alle Kräfte der Demokratie zu sammeln und mitzureißen." den Mr«/ ■ÄTiÄfi i sich Mr immer w »!1 >r M« ift««' % Lndm, un» “n , liegt, Bie ul” fe*U.£ *$*?s ■&a »itjÄ M- sAAf 5*5 # _ (Ufö ) eit. Außerdem 250 Preise von je einem Jahres-Familienbedarf Burnus (12 Doppeldosen) und 750 Preise von je einem halben Jahres-Familienbedarf Burnus (6 Doppeldosen). Nach einem Bericht des Volkspolitischen Refe- tifes aus Judenburg, der bekannten Staht- i-duftriestadt der Steiermark, ist es dort zu Zwisch e n f ä 11 e n gekommen. Die Insassen eines der sozialen Gemeinschaft" gehörenden Kraftwagens ias Graz warfen auf Nationalsozialisten Steine. Als die Wenge daraufhin Wiens xachte, den Wagen zu stürmen, suchte dieser das Aeile, wurde aber von der Gendarmerie eingeholt, lie Insassen wurden verhaftet. Wan fand bei ihnen Pistolen, Totschläger und andere W af- je tu Auch in Graz haben sich im Laufe des Abends Zusammenstöße ereignet. Das Schweizer Echo. „Ein nicht gerade vertrauenerweckender Eindruck." Basel, 10. März. (DNB.) Die bevorstehende Volksabstimmung in Oesterreich wird von der (chweizer Presse lebhaft erörtert. Die „Basler Nächsten" bezweifeln, ob die merkwürdige Fragestellung Schuschniggs wirtlich weitestgehende Zu- fimmung finden könne. Die Fragestellung b e - xrenze den Kreis derjenigen Oesterreicher, die khne innerlichen Vorbehalt mit ,Ha" stimmen kön- ren, sehreng. Mit.«Äer Volksabstimmung nach schweizerischen Begriffen werde ein sol- yes Plebiszit nicht verglichen werden können. Die „Neue Basler Zeitung" glossiert die Erklä- nmg Schuschniggs: „Am Sonntag machen wir Volksabstimmung", als ob es sich dabei um eine mfache Sache handele, wie einen Familienausflug ns Grüne. Innerhalb von vier Tagen hlle eine Volksbefragung aus den Aermeln geschützt werden in einem Lande, dessen Bürger schon je it vielen Jahren nicht mehr abstim - nen und wählen durften. Es gebe weder Stimm- ikgister noch Stimmrechtsausweise. Das Blatt meint, (> mache nicht gerade einen vertrauen- llen und Olle anderen Personen den Wahllokalen '^rnbleiben müssen, verhindert jede objektive Kon- rolle über den ordnungsmäßigen Hergang der Ab- fimmung. Da, wie schon gesagt, eine Wahlliste licht vorhanden ist, kann natürlich jeder s o oft IHne Stimme in den verschiedensten Wahllokalen cbgeben, mie er Ausweise besitzt. Seltsam nt auch, daß die Wahlzettel lediglich das Wort „Ja" ialistischen tweise oer< I in bie innere e Wachbeamten Enüppe I vor, innerpolitischen n würbe, ßin ft daß der der Tarnung i-Straße zu de- wechseln dabei mehrerer Stellungen auf Belchite vor und eroberten diesen Ort zurück. In Delchite hatte der Gegner starke Truppenmassen, Artillerie, Maschinengewehre und Kampfwagen zusammengezogen: es siel dank einer geschickten Umgehung. Mit den Orten Belchite, Moneva und Huesa del Comun wurde die Linie des Flüßchens Aguas vivas, das nördlich von Belchite in den Ebro fließt, gleichmäßig erreicht. Während die Verluste der Nationalen sehr gering sind, sind die des Feindes außerordentlich groß. Ueber 3500 rote Milizen gerieten in Gefangenschaft: unübersehbar ist die Beute an Material. Auch an der Madrider Front waren die nationalen Operationen von Erfolg begleitet. In der Sierra Guadarama nahmen die Nationalen den Reventon-Berg und die Position Flecha. Die Bolschewisten versuchten viermal vergeblich unter dem Einsatz von Artillerie den Reventon-Berg zurückzuerobern. Bei diesen Gegenangriffen ließen sie über 500 Tote und umfangreiches Material zurück. Beim Luftkampf wurden 4 feindliche Curti-Maschinen abgeschossen. Kleine politische Nachrichten. Der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Dr. Herbert Hoover, stattete dem Ministerpräsidenten Generalfeldmarschall Göring in Karinhall einen Besuch ab. Freitag traf Hoover in Posen ein, wo ihm von der Posener Universität ehrenhalber die Würde eines Doktors verliehen werden wird. ♦ Auf Einladung des Reichsjugendführers besuchte der Botschafter der Türkischen Republik, Hamdi Arpag, die Dienststellen der Reichsjugendfüh- rung in Berlin. Bei einem Imbiß brachte der Reichsjugendführer dos Gefühl feiner Dankbarkeit für die freundschaftliche Aufnahme zum Ausdruck, die ihm der türkische Staatspräsident Atatürk bei seinem Besuch in Ankara habe zuteil werden lassen. Er sprach die Hoffnung aus, daß eine Abordnung der türkischen Jugend in diesem Jahre Deutschland besuchen werde. * In Rom hielt Reichsstatthalter General Ritter von Epp im Faschistischen Institut für Italienisch- Afrika einen aufschlußreichen Vortrag über den deutschen Kolonialanspruch. * Der polnische Außenminister Beck hat sich am Donnerstagmittag nach einem Besuch beim Kardinal st aatssekretär Pacelli im Sonderzug nach Neapel begeben. Zum Abschied hatten sich der italienische Außenminister Graf Ciano und Minister Parteisekretär Starace eingefunden. Ferner waren die Gesandten von Ungarn und Jugoslawien erschienen. Der Große faschistische Rat ift am Donnerstag 22 Uhr, zu seiner ersten Tagung im Jahre XVI. der faschistischen Zeitrechnung zusammengetreten und hat sich nach einer mehr als vierstündigen Sitzung auf Freitag abend 22 Uhr vertagt. Außenminister Graf 'Ciano gab einen ausführlichen Bericht über die internationale Sage, der vom Duce in einigen Teilen kommentiert wurde. Der Große Rat hat die Prüfung des Berichtes über die Bildung der faschistischen und korporativen Kammern begonnen. * In Spanien ist eine „Gesellschaft der Freunde Deutschlands" mit dem Sitz in San Sebastian zusammengetreten. Der Zweck ist, Deutschland in allen Dingen freundschaftlich zu unterstützen. * Der deutsche Kreuzer „Emden" ist auf der griechischen Insel Korfu eingetroffen. Vor Gibraltar ist das Panzerschiff der deutschen Kriegsmarine „Admiral Scheer" angekommen. Konteradmiral von Fische! war zu Mittag der Gast des Gouverneurs von Gibraltar, Sir Charles Harrington. * Der schwedische Marinechef hat in - einem Schreiben an die Regierung den Vorschlag gemacht, den laut Wehrplan vom Jahre 1936 für das Haushaltsjahr 1940/41 vorgesehenen Bau von zwei U-Booten bereits im Rechnungsjahr 1938/39 in Angriff zu nehmen. * Im norwegischen Storting wurde die Dauer der militärischen D i e n st p f l i ch t auf 84 Tage im Jahre festgesetzt. Bemerkenswert ist dabei, daß nur 10 der Abgeordneten gegen diese Verlängerung von früher 72 auf 84 Tage stimmten. — Ferner wurde einstimmig eine 40tägige Uebungszeit f ü r Sie Flugwaffe des Heeres angenommen. Der König von Rumänien hat den bisherigen Unterstaatssekretär im Außenministerium, Com - nen, zum Außenmini st er ernannt. Er wird anstelle Tatarescus den König auf seiner Reise nach London begleiten. 0er Gauleiter wählte die Adolf-Hitler-Ecküler aus. NSG. In der Gebietsführerschule des Gebietes Hessen-Nassau der HI. fand am Donnerstag durch Gauleiter Sprenger die Musterung der Jungen statt, die auf die Adolf-Hitler- Schule geschickt werden sollen. Von den 43 Jungen, die zu einem zehntägigen Lehrgang in Nied er-Wallus zusammengezogen waren, wurden 13 aus gewählt. Die letzte Entscheidung fällte der Gauleiter selbst, der den ganzen Vormittag im Kreise der Jungen zubrachte und der ihnen zum Abschluß in einer kurzen Rede den Sinn und Zweck dieser Auslese darlegte, auf die alle 43 Jungen, die daran teilgenommen haben, ganz gleich, ob sie nun für die Ädolf-Hitler-Schulen ausersehen sind oder nicht, stolz sein können. Kunst und Wissenschaft. Seine Teilnahme Furtwänglers an den Salzburger Festspielen. Wilhelm Furtwängler hat die Einladung, einen Teil der Aufführungen der Salzburger F e st s p i e l e zu dirigieren, mit Rücksicht auf seine bereits anderweitig besetzte Zeit abgelehnt. Er wird aber, so wie im vorigen Jahr, eine Aufführung der Neunten Sinfonie von Beethoven in Salzburg leiten. Wiesbadener Tagung der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin. Die Deutsche Gesellschaft für innere Medizin hält ihre 50. Tagung von Montag, den 28., bis Donnerstag, den 31. März 1938, in Wiesbaden unter dem Vorsitz von Professor Dr. Aßmann (Königsberg) ab. Das wissenschaftliche Programm sieht bisher folgende Referate vor: Herzfunktionsprüfung (Straub, Göttingen; Hochrein, Leipzig; Stolte, Breslau. Vorträge von Büchner, Freiburg; Brauer, Wiesbaden; Frau Gollwitzer-Meier, Bad Oeynhausen; von Kiß, Budapest; Frey, Bern; von Braunbehrens, Freiburg). Funktion und Erkrankungen der Nebenniere (Rein, Göttingen; von Bergmann, Berlin; Baumann, Basel. Vorträge von Fanconi, Zürich; Berg, Hamburg; Bamberger, Königsberg). Vitamin B. 3) Vitamin B1 (Abderhalden, Halle; Schröder, München. Vorträge von Lohmann, Berlin; Schaltenbrand, Würzburg), b) Vitamin B2 (Kuhn, Heidelberg; Kühnau, Wiesbaden. Vorträge von Frontali, Padua; Rietschel, Würzburg; Meulengracht, Kopenhagen; Hansen, Lübeck). Die akut entzündlichen Erkrankungen des Zentral- nervensystems (Pette, Hamburg. Vorträge von Foerster, Breslau; Panegrossi, Rom). Aus aller Wett. Vier Sinder verbrannt. In Zobern (Elsaß) sind vier Kinder im Alter von 3 bis 7 Jahren, die von der Mutter unbewacht in der Küche zurückgelassen worden waren, verbrannt. Die Kinder haben anscheinend mit Streichhölzern gespielt, und die Nachbarn bemerkten den Brand erst, als keine'Rettung mehr möglich mar. Bei der Arbeit tödlich verunglückt. Der beim Gaswerk in Bad Kreuznach beschäftigte Elektromonteur Hans Bauer stürzte beim Legen einer Leitung auf einem Schuppen 17 Meter tief ab. Er wurde bewußtlos ins Krankenhaus geschafft; dort stellte man mehrere Knochenbrüche und innere Verletzungen fest. Bauer ist bald darauf seinen Verletzungen erlegen. Verirrtes Sprengstück fliegt durchs Süchenfenfter. Zur Regulierung eines Bachbettes im Wiesbadener Stadtbezirk Igstadt wurden Sprengungen vorgenommen. Hierbei flog aus noch unbekannter Ursache ein Stück nach einer etwa 70 Meter entfernten Siedlung und durchschlug ein Küchenfenster, wodurch der am Kaffeetisch sitzende Invalide Göbel schwere Kopfverletzungen erlitt. Finanzskandal in Neuyork. Neuyork erlebt wieder einmal einen großen Finanzstand al. Das Maklerhaus Whitney & Co., eine der bekanntesten Wallstreet-Firmen, hat Bankrott angemeldet. Der Inhaber Richard Whitney ist wegen krimineller Vergehen unter Anklage gestellt worden. Whitney ist ein international bekannter Finanzmann, Bruder eines Teilhabers des Bankhauses Morgan und Mitglied einer der reichsten Familien Amerikas. Fünf Jahre lang war er Präsident der Neuyorker Aktienbörse. Die Anklage lautet auf Diebstahl. Nach den bisherige Feststellungen hat Whitney 113 000 Dollar des oon ihm verwalteten Vermögens seines Schwiegervaters veruntreut. Andere betrügerische Irans, af Honen an der Neuyorker Börse werden aür Zeit untersucht. Die Gesamtverluste durch die Be. trügereien Whitneys werden auf bis zu 10 Mil. Honen Dollar geschätzt. Der Skandal dürfte für bie Neuyorker Finanzwelt weittragende Folgen nach sich ziehen; die Börsenkommission hat mit einer strengen Untersuchung sämtlicher Aktienbörsen und einer weiteren Verschärfung der Börsenbestimmungen gedroht. Zwei englische Militärflugzeuge zusammengesioßen und abgestürzt. Bei den englischen Luftrnanövern über der Halb, infel Sinai stießen zwei Militärflugzeuge zusammen und stürzten brennend ab. Aus den Trum, mern wurden drei Tote und fünf Schwer, verletzte geborgen. Eine Untersuchungskommission ist an der Unfallstelle eingetroffen. Dänisches Militärflugzeug abgestürzt. Während nächtlicher Manöver über der Kögebucht ist ein dänisches Militärflugzeug aus bisher unbekannter Ursache ab g e st ü r z t. Die beiden Insassen, ein Unterleutnant und ein Sergeant, kamen dabei u m s L e b e n. Die Leichen der beiden Flieger tonn- ten noch nicht geborgen werden. Wetterbericht Der rasche Vorstoß des am Donnerstag über Skandinavien gelegenen Tiefdruckwirbels nach West, rußland brachte Deuffchland eine weitgehende Ueberflutung mit kalter Meeresluft. In ihrem Be. reich kommt es vor allem an den Nordrändern der Gebirge noch zu einzelnen Schauern. Der durch Kaltluft aufgebaute, sich von England nach Skandinavien erstreckende Hochdruckrücken wird vorerst ein stärkeres Eingreifen neuer Atlantikwirbel aus unser Wetter verhindern. Aussichten für Samstag: Wolkig bis heiter, im allgemeinen trocken, nachts frisch, tags« über mildere, ab flauende, meist nördliche Winde. Lufttemperaturen am 10. März: mittags 9,6 Grad Celsius, abends 8,7 Grad; am 11. März: morgens 5,6 Grad. Maximum 10,4 Grad, Minimum heute nacht 5,4 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 10. März: abends 6,7 Grad; am 11. März: morgens 5,8 Grad. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum» schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. II. 38: 10 788. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K -G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs» preis 10 Pf. und1 Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig. * € sC c e 4 s F V & s <* £ H* £ HILI Stellenangebote! 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