Nr.r Erstes Blatt krlcherm täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Siebener Familienblatter Heimat im Bild • Die Scholle Monatr-Vezugspreis: Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte e 1.80 Zustellgebühr . 25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer (Bemalt Ziernsprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Liehen Postscheckkonto: «ranlfvri am Main 11688 188. Zahrgang Montag, IV.Zanuar 1938 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen ________Prc* und Verlag: vrühlsche Univerfitätsdruckerei «.Lange In Sietzen. Schriftleitnng und Seschästrftelle: Schulftratz« 7 Annahme oon Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/,Uhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen oon 22 mm Breite 7 Rpf.. für Text- anzeigen von 70 mm Breite 50 Rpf..Platzvorschrift nach oorh Vereinbg.25"/„ mehr» Ermäßigte Grundpreise: Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts- u» behördliche Anzeigen6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B Unfer Witte zur gesamtdeutschen Gemeinschaft. Don Fritz Behaghel, stellverir. Bundesleiter des ÄOA. , .^egt ein großes Jahr in der deutschen Geschichte hinter uns. Ein Jahr großer Entscheidun- gen und herrlicher Arbeitserfolge im Reich — ein ■Jatjr, das aber auch für unsere Volks- ge «offen in den Grenzgebieten und Le..n I ts der Reichsgrenzen voll schwerer Rampse und bedeutsamer Sietze gewesen ist. Das Auhendeutschtum vor allem hat im Volkstumsjahr ra nfurc Bewährungsprobe in seiner harten Geschichte bestanden. Manche äußere Formen, manche organisatorische Bindung und mancher materielle Besch sind in diesem Kampfe zerbrochen worden. Aber immer wieder — wohin wir auch blickten konnten wir erleben, daß harte Ver- antwortungspflicht und froher Opfersinn im deut- 15?fenrr , n'^en wuchsen und diese letzte innere Entschlossenheit unsere Volksdeutschen die Zeit der Erprobung b e st e h e n ließ. Alle Ereignisse — mögen sie für unsere deutschen Volksgruppen draußen Freude ober, Leid gebracht haben — bewiesen nuch im abgelaüfenen Jahr des Kampfes um das Recht des deutschen Volkstums die Kraft dieses Volkstums, das durch äußere Bedrohung und Fglfchungsverfuche niemals beiert werden kann. So konnten wir mit dem gleichen Stolz, mit dem unsere Volksgenossen jenseits der Grenzen die weitere Festigung des Reiches und seinen volksgebundenen Aufbau miterlebten, auf sie, auf ihre Kämpfe und Siege blicken. Ihre Taten, Zeugnisse unseres völkischen Willens zu» gesamtdeutschen Gemeinschaft, sind uns darum auch eine freudige Hoffnung für das kommende Jahr völkischem Kampfes. Wie die Gesamtpolitik des nationalsozialistischen Deutschen Reiches eine Friedenspolitik ist, die Adolf Hitler auch im abgelaufenen Jahr immer wieder so eindrucksvoll aufzeigte, so ist auch der vorn Volkstumsgedanken bestimmte, Gestaltungswillen ein Weg des Friedens, eine Daseinsbehauptung in gegenseitiger Achtung. Die Worte unseres Reichsministers Rust: „Es werde Frieden nicht nur zwischen den Staaten, sondern auch zwischen den Völkern!" sind unvergessen — denn mit ihnen hat er für immer die Feststellung ausgesprochen, daß es niemals unsere Absicht ist, Grenzen zu verschieben, sondern nur unsere Art und unser Wesen zu behaupten. In der gegenseitigen Anerkennung und Achtung der Völker liegt ein netter Weg der Verständigung zwischen ihnen. Der .Führer des Deutschen Reiches und Volkes schöpft' seinen außenpolitischeü Gestaltungswillen nicht nur aus den Tiefen unseres völkischen Seins, sondern aus dem Urgrund aller Völkerbeziehungen überhaupt. Im Trümmerfeld der Nachkriegszeit wurden durch Adolf Hitlers Arbeit fast verschüttete Kräfte sichtbar: die Ehre eines Volkes, gleich lebensnotwendig und unantastbar wie die Ehre eines einzelnen, die Forderung des Rechts und der Gleichberechtigung, nicht nur für das eigene Volk, sondern als allgemeingültige Voraussetzung aller völkischen und staatlichen Lebensvorgänge und die Heiligkeit der volksgegebenen Wesensform^die durch äußere Gewaltmaßnahmen nicht zerstört werden kann. Was im vergangenen Jahr für die Freiheit, Stärke und Ehre des Reiches, für die Klärung der staatlichen und völkischen Beziehungen geschah, das hat das ganze deutsche Volk in der Welt — weit über die Reichsgrenzen hinaus — als eigensten Gewinn erlebt. Auch unser Deutschtum im Auslande — unsere Ausländsdeutschen wie unsere Volksdeutschen gleichermaßen — wissen sehr wohl, daß nur ein starkes, in^Würde und Gleichberechtigung geachtetes Deutsches Reich auch ihnen rings in der Welt Ehre und Rückhalt sein kann. Sie wissen ferner, daß eine Klarstellung und Befriedigung der politischen Fragen zwischen dem Reich und den Nachbarstaaten ihnen in ihrer Kul- turoerbundenheit mit dem Gefamtvolk nur dienlich fein kann. Je vertrauensvoller und eindeutiger die zwischenstaatlichen Beziehungen sind, um so unanfechtbarer ist die Möglichkeit innerer, wesensmäßiger Bindung im weiten und vielgestaltigen Raume kultureller Lebensbeziehungen. So ruft uns das große außenpolitische Friedenswerk des Führers zu unserer Pflicht, auch unsererseits als Volksgenossen an einer entspannenden Gleichberechtigung zwischen den Völkern mitzu- arbeiten. Die vom Führer so oft gebrachten Hinweise, daß das Volkstum unabhängig von den Staatsgrenzen ein bleibender Wert und daher für alle Volksgenossen eine bleibende Verpflichtung ist, beseelt uns auch an dieser Jahreswende wieder von neuem. Wenn auch die Erkenntnis der Grundtatsache der Stabilität des Volkstums den staatsführenden Kreisen anderer Völker vielfach noch wenig aufgegangen ist, so können auch alle Versuche, die deutsche Haltung in diesem Bereich Kampf a u f das Recht des eigenen Volkstums und der kulturellen Lebensverbindung über Staatsgrenzenhinweg — zu verdächtigen, unser Bestreben, die von der deutschen Neichspolitik für das gesamte Deutschtum im Ausland angestrebte Klärung, nicht beirren. Auch hier waren die Erklärungen der verantwortlichen Männer des Deutschen Reiches und Volkes im nun hinter uns liegenden Jahr klar und eindeutig: der Nationalsozialismus geht vom -u o l r s- t u m, von Blut und Rasse, als der Grundlage des gesamtdeutschen Lebens aus'und steht grundsätzlich den Staat, feine Form und seine Organe nur als Mittel zum Zweck der Gestaltung des Dolkskörpers an. Es bedarf hierbei nicht noch Englands Flottenbauprogramm für 1938. Fünf Schlachtschiffe, acht Kreuzer und 16 Zerstörer. — Die 35000-Tonnen-Grenze sott vorerst nicht überschritten werden. London, 10. Ian. (DRV. Funkspruch;) Der Marine-Korrespondent des „Daily Telegraph" unterstreicht, daß das britische Aufrüstungs- Programm für die Seestreitkräfte für das Jahr 1938 umfangreicher als das des vergangenen Jahres fein werde, in dessen Verlauf Kriegsschiffe in einer Gesamttonnage von 226 000 Tonnen gebaut worden seien. Das diesjährige Bauprogramm werde unter dem Gesichtspunkt aufgestellt: „das Gleichgewicht sowohl in europäischen, wie in fernöstlichen Gewässern aufrecht- zuerhalten". Der Bau folgender Kriegsschiffe wird nach dem Bericht des Marine-Korrespondenten im neuen Baugramm vorgesehen: fünf Schlachtschiffe, vier oder fünf 8000-Tonnen-Kreuzer der Lityklasse, drei 5300-Tonnen-Kreuzer der Dido-Klasse, 16 Zerstörer, von denen möglicherweise die Hälfte als schwere Zerstörer (1850 Tonnen) der Tribal-Klasse verbaut würden, sowie eine entsprechende Anzahl Unterseeboote und Flottillen-Vegleitschiffe. Im Bau von Schlachtschiffen werhe man sich aber noch so lange an die 35 OOO-Tonnengrenze des Londoner Vertrages halten, wie nicht ganz eindeutig feststeht, daß fremde Schlachtschiffbau- ten diese Tonnagegrenze erheblich überschreiten würden. Marinekreise stellen mit Befriedigung fest, daß I ba t i e n , obwohl es den Londoner Vertrag nicht unterzeichnet habe, sich in seinen neuen Schlachtschiffbauten an die 35 OOO-Tonnengrenze hält. AlMMstungsaustlägeMskgus Auch in England, da amerikanische Werften überlastet. Neuyork, 10. Jan. (DNB. Funkspruch.) Wie aus einem Bericht der „Newyork Times" hervor- geht, beabsichtigen die Sowjetrussen in den USA. und in England Maschinen un6 Schiffs- leite z um Bau von Schlachtschiffen zu erwerben. In. Sheffield in England fei bereits eine derartige' Maschine bestellt worden. Die neuerdings verstärkten Flottenrüstungen der Vereinigten Staaten haben dazu geführt, daß die Lieferzeiten für den von den Sowjets feit langem erstrebten Bau von sowjetrussischeB Schlachtschiffen auf amerikanischen Werfipn sich sehr hinaus- ziehen wsirden, womit diese Sowjetpläne etwas in den Hintergrund geraten wären. Das Blatt legt dar, daß die Rüstungsindustrie der USA. jetzt m i t amerikanischen Aufträgen geradezu üb er häuft sei. Aus diesem Grunde sei auch der Plan der Sowjetrussen, die his vor kurzem nicht vollarbeitende Neuyorker Shipbuilding Aards mit der Hauptwerft in Camden in Neujersey auf- z u k a u f e n , gescheitert. Die „Newyork Times" berichtet interessante Einzelheiten über die Tätigkeit einer „technischen Korn misston", die sich aus sowjetrussischen Marineoffizieren und Ingenieuren zusammensetze und in den letzten Monaten intensiv amerikanische Herstellungsmethoden studiert habe. Diese Kommission habe von den amerikanischen Behörden die Erlaubnis erhalten, mehrere Fabriken zu besichtigen und gewisse Maschinen zu studieren. Die Sowjetkommission habe sich die Dienste eines pensionierten Offiziers der amerikanischen Kriegsmarine gesichert und habe erst kürzlich ein altes Schlachtschiff inspiziert. Der zweite Marineattache der sowjetrussischen Botschaft in Washington habe den neuen 10 000-Tonnen- Kreuzer „Philadelphia" auf der Werft besichtigen können. Was sagen Paris und London zum Flottenbauprogramm Italiens? P a r l s , 8. Jan. (DNB.) Die angekündigte Verstärkung der italienischenKriegs- Hotte bildet das außenpolitische Gesprächsthema der Pariser Zeitungen. Der römische Berichterstatter des „Jour" unterstreicht, daß man in Italien das neue Bauprogramm als eine Notwendigkeit hinstelle, die Italien durch die Schaffung des Imperiums auferlegt fei. Italien müsse um jeden Preis d i e Sicherheit seiner Verbindungs- w e'g e mit 21 f ri f a schützen. Man glaube in Rom nicht, daß das Flottenbauprogramm die italienischenglische Spannung verschärfen könne, aber man wolle die Mächte veranlassen, mit Italien a u f vollkommen gleichberechtigter Linie zu verhandeln. Sollte eine Einigung unmöglich sein, würde Italien die Mittel zur Verteidigung seiner Interessen besitzen. „Petit Journal" stellt fest, daß Italien bei seiner Flottenaufrüstung gegen keinerlei internationale Abmachung verstoße. Man müsse anerkennen, daß die Regierung Mussolinis, indem sie dem italienischen Volk die mächtig st e Flotte des *M i11elmeeres gebe, im Sinne der wirklichen Interessen Italiens handele. Italien sei die größte Nation, die einzig und vor allem Mittelmeermacht sei. Diese Lage schaffe Verpflichtungen, die die Schaffung des Imperiums noch beträchtlich erhöht habe.' Der Suezkanal fei beute nicht mehr allein Weltreichsstraße Englanos und Frankreichs, sondern auch Italiens. Im Kriegsfälle und bei Sperrung des Suezkanals würde das koloniale Weltreich unwiderruflich v^n feinem italienischen Mutterlande abgeschnitten sein. Man verstehe daher, daß die italienische Regierung entschlossen sei, im Mittelmeer dauernd eine ausreichende Kriegsflotte zu unterhalten, um die freie Verbindung mit Aethiopien. Griträa, Somali und die Fühlung mit Libyen zu gewährleisten. Niemand könne an diesen Vorsichtsmaßnahmen irgend etwas aussetzen. Trotzdem findet das Blatt, daß nun das Gleichge - wicht der Kräfte im Mittelmeer gebrochen zu werden drohe. „Figaro" meint, Frankreich werde ebenfalls zu einer Beschleunigung feines Flottenbauprogramms, aber auch zu einer Kiellegung neuer Einheiten veranlaßt werden, die ausreichend fein müßten, um Frankreich eine unbestreitbare Überlegenheit zu geben. * Zu dem italienischen Flottenbauprogramm bemerkt der Marinekorrespondent der „Time s", daß Italien zwar den Londoner Flottenvertrag von 1936 nicht unterzeichnet habe, aber dje durch dielen Vertrag vorgeschriel^enen Grenzen nicht über- sch r eitlen würde. Die „Vittorio Veneto" und die „Littorio",35 OOO-Tonnen-Schiffe, wie die beiden geplanten Neubauten, seien 1934 vom Stapel gelaufen, aber noch nicht in Dienst gestellt. Die vier in Dienst stehenden italienischen Schlachtschiffe seien 1910 und 1912 eingestellt worden und würden dann überaltert sein, wenn die jetzt angekündigten neuen Schlachtschiffe fertig . seien. Das hervorstechendste Merkmal des> italienischen Programms sei die weitere Vermehr ung der U-Bootsflotte. Italien habe in den letzten Jahren die aus kleineren Einheiten bestehenden Verbände über unb unter Wasser erheblich verstärkt. Man habe eingesehen, daß sogar in dem verhältnismäßig begrenzten Raum des Mittelmeers kleine Schiffe von schweren .Schiffen nicht ganz ersetzt werden könnten und daß diese nötig seien, um Schlachtschiffe zu unterstützen, wenn diese sich behaupten wollten. „Daily Telegraph" erklärt, britische Marinekreise> billigten den italienischen Anstrengungen zwei Gründe zu, erstens die Verbesserung der strategischen Lage, die sich aus der Eroberung Abessiniens ergeben' habe, zweitens den Wunsch, Italiens Wert als Verbündeter zu erhöhen. Das italienische Ziel sei eine Schlachtschiff-Flotte von acht, Schiffen. Großbritannien baue ebenfalls Schlachtschiffe zu 35 000 Tonnen. Wahrscheinlich werde England in diesem Jahr noch mehrere auf Kiel legen, möglicherweise mit schwerer Bestückung. Weiter habe England 15 ältere große Schiffe, von denen die meisten modernisiert seien. Bis vor kurzem habe es geheißen, daß die englische Regierung auf eine Gesamtstärke oon 25 Schlachtschiffen abziele, aber es könne fein, daß diese Zahl vergrößert werde. Die Reaktion Frankreichs auf die letzte italienische Aktion hin werde in London mit Interesse erwartet.^ Dr. Wilhelm Filchner auf -er Heimreise. Die nächsten Pläne des Forschers. — Errichtung eines Laboratoriums mit Hilfe des Nationalpreises. unseres besonderen Hinweises, daß die Formen einer solchen völkischen Kulturverbinduntz sich fast bei allen betroffenen Nationen gleichmäßig heraus- gebildet haben. An zahlreichen Beispielen fr e mb er Staaten und Völker kann der Anspruch auf das Lebensrecht nationaler Kulturocrbundenheit erhärtet werden. Es bedarf keiner Betonung, daß wir Deutsche dieses Recht — das u. a. auch Polen, Litauer, Letten, Esten, Finnländer, »Jugoslawen, Niederländer, Dänen, Schweden, Spanier, Italiener und Franzosen hervorheben — uns auf keinen Fall verdächtigen oder gar nehmen lassen. Wir Deutschen, die wir in der Gemeinschaft des Blutes und der Art unsere höchste irdische Aufgabe sehen, sind uns unserer Gleichberechtigung mit a n - deren Völkern auch auf diesem Gebiete durchaus bewußt. Wir erleben gerade in der Gegenwart in Dankbarkeit und tiefstem Glauben die politischen Taten des Führers, der in höchster Verantwortung den heroischen Versuch macht, an die Stelle überalterter und lebensfremder Formen die uralten und ewigen Gesetze organischer Lebensgestaltung zu setzen. Wie in allem, was Adolf Hitler sich zur Aufgabe macht, so gibt uns auch hier seine grundlegende und umfassende Planung die Gewißheit, daß in nicht allzu ferner Zeit auch die friedens- gestaltende gesamtdeutsche Kulturver- bundenheit verwirklicht wird. Wenn wir in dieser Erkenntnis auf der-Brücke zwischen dem Kernstaat und dem deutschen Außenvolkstum so einer Gesinnung dienen — wie sie uns Adolf Hitler in Wort und Wirken darstellt —, so tun wir es in höchster Verantwortung fürunsere Art, unsere Ehre und unsere Kulturgüter. Im Bewußtsein dieser Liebe zu unserem Volk und der Achtung vor fremdem Volkstum danken wir allen denen, die im vergangenen Jahr in Mitarbeit und Opfer draußen und drinnen für die Verwirklichung unserer Forderung nach einer Gemeinschaft aller Deutschen kämpften. In diesem Bewußtsein gingen wir mit Mut und Kraft in das neue Jahre, bereit — in zuversichtlicher Treue und in starkem Glauben an Volk und Führer — den Weg einer friedlichen Neuordnung der Völker zu schreiten. Der deutsche^ Forscher und Nationalpreisträger von 1937 Dr. Filchner ist in Begleitung seiner Tochter am (Sonntag an Bord des italienischen Ozeandampfers" „Victoria" in Neapel eingetroffen und um 19 Uhr mit demselben Schiff nach Genua weitergefahren. Dr. Filchner, dem man in keiner Weise die schweren Strapazen seiner Forschungsreise und vor allem seiner Gefangenschaft in Chokan mehr ansah, wird von Genua aus sofort in die Heimat zurückkehren. Er gab seiner lebhaften Freude Ausdruck, recht bald, wenn auch nur für kurze Zeil, wieder im neuen Deutschland weilen zu können. Nach seiner Ankunft in Neapel gab Dr. Filchner einem Vertreter des „Völkischen Beobachters" einen eingehenden Bericht über seine Forschungsergebnisse und Pläne. Er schilderte u. a., daß es ihm nach hartem Kampf gelungen sei, die schwer zugänglichen Gebiete Zentralasiens in magnetischer Hinsicht zu erforschen und sie auf Bodenschätze zu untersuchen. In etwa ein bis zwei Jahren dürften die gesamten erdmagnetischen Werte vorliegen. Im Anschluß daran wolle er einen plan, der von Geh. Rat Professor Dr. Schmidt, dem hervorragenden Lehrer auf dem Gebiete der erdmagnetischen Forschungen, schon vor 25 Jahren entworfen worden sei, der Verwirklichung entgegenführen: die Gründung eines Laboratoriums, das sich ausschließlich mit geophysikalischen, insbesondere erdmagnetischen Untersuchungen befaßt. Der ihm vom Führer verliehene Rationalpreis solle hierbei Verwendung finden. Die in diesem Laboratorium gewonnenen Ergebnisse sollen insbesondere deutschen Interessen nutzbar gemacht werden. Filchner denkt dabei besonders an die von unserem weitblickenden Führer angeordneten, durch die Knappheit von Rohmaterial bedingten, außerordentlich wichtigen und segensreichen Untersuchungen unseres Bodens in} Hinblick auf das Vorkommen von Bodenschätzen. Er empfinde darüber besondere Freude, denn in feinem ganzen Leben habe er immer nur versucht, feinem Vaterlande zu dienen. Durch die Schaffung der geplanten Versuchsanstalt habe er unserm aufstrebenden Lande einen weiteren bescheidenen Dienst zu erweisen. Nie wäre er mit seinen geringen Mitteln in der Lage gewesen, dem Plan zur Durchführung zu verhelfen, hatte ihm nicht der Führer den Nationalpreis für Kunst und Wissenschaft zu- ertannt. Da er selbst weder Ambitionen habe noch Wert auf Geld und Gut lege, fei es eigentlich selbstverständlich auch im Sinne des Führers, wenn der ihm zugedachte Preis Verwendung findet nicht zum Nutzen eines ejnzelnen Deutschen, sondern zum Wohle unserer deutschen Volksgemeinschaft. Rach Ausführungen über den wissenschaftlichen Teil seiner Expedition machte Filchner noch interessante Mitteilungen über die wichtigsten Ereignisse seiner Reise. Im Tschau wäre er um ein haar ums Leben gekommen. Ein Pulvermagazin explodierte, wodurch 2020 Menschen den Tod sanden: die ganze Stadt wurde vernichtet. Filchner wohnte in der deutschen Mission, die sich ganz in der Rähe des Magazins befand. Damals telegraphierte er an den Führer um Hilfe, und der Führer war, wie Filchner betonte, einer der ersten, der P tlü^ Blockade und Besetzung Kantons erwogen zu brechen suchen. finden lv'' Spracht Grenzenn »ns bie g t h Sportoereia in Kapstadt. Anschlietzend vereintste sich Sparrier kämpften. ein Ortsgruppen ab end der Auslands-Organisation bei den Darbietungen der Bordkapelle und der Vorführung des Films vom Besuch Mussolinis in Berlin die deutsche Gemeinschaft. Der Kommandant der „Schleswig-Holstein" übermittelte die Grüße des Führers und des Gauleiters Bohle. Der deutsche Gesandte Leitner begrüßte die NSDAP, und das Deutschtum am Kap, wahrend Konsul Koester dem Ortsgruppenleiter ine Medaille des deutschen Auslandsinstituts aushändigte. Landesgruppenleiter Stiller stellte den Fortschritt der inneren Geschlossenheit fest und schloß mit der Mahnung an die Parteigenossen, weiterzuarbeiten an sich mit dem Bewußtsein ihrer Verpflichtung für die Stärkung des deutschen Volkstums. Tokio, 10. Ian. (DRV. Funkfpruch,) Osl- asiendienst. Der Sprecher des japanischen Außen- amtes erklärte heute, die japanische Regierung habe sich zu endgültigen Maßnahmen gegen die chinesische Zentralregierung entschließen müssen, da alle Bemühungen Japans, mit China zum Frieden zu kommen, anscheinend erfolglos seien. Japan sei, wie wiederholt mitgeteilt worden sei, sowohl zum Ariedensschluß als auch zur Fortsetzung der bewaffneten Aktionen vorbereitet. Der Frieden mit Japan sei jedoch nur möglich, wenn China unlerBeweis stelle, daß es seine japan- feindliche Haltung und damit seinen Wider- stand aufzugeben entschlossen sei. Da aber die chinesische Zenlralregierung unter völliger Außerachtlassung der Wohlfahrt des chinesischen Volkes die Fortsetzung des Widerstandes vorbereite, werde Japan alle Mittel anwenden, um die japanfeindliche chinesische Zenlralregierung zu zerschlagen. Die gesamte japanische Presse kündigt an, daß in der heutigen kabinettssihung auch über die Frage entschieden werde, ob zur Erreichung der japanischen Ziefe der Krieg anChinazuerklären sei. Die entschiedene Richtung innerhalb des Kabinetts, wozu besonders der neue Innenminister Admiral S u y e l s u g u und General A r a k i gerechnet wer- den, scheint nicht nur für eine Kriegserklärung, sondern auch für eine Blockade der gesamten chinesischen K ü st e und die Sperrung sämtlicher Zufuhrmöglichkeiten elnzu- treten. Damit würde die Frage einer Besetzung irgend etwas ähnliches. Geringe Einwanderung nach den Vereinigten Staaten. Washington, 8. Jan. (DNB.) Das amerikanische Außenamt hat die Statistik der Einwanderung für das Ende Juni 1937 beendete Haushalts- • fahr veröffentlicht. Nach dem Gesetz sind jährlich 153 774 Personen zugelassen. 246 869 Ausländer beantragten amerikanische Visa, von denen nur 30898 bewilligt wurden. «Somit wurde das Gesamtkontingent nur zu etwa 20 v. 5). ausgenutzt. Die Länderkontingente für Albanien, Griechenland, Rumänien, Syrien und Türkei wurden voll ausgenutzt, die für Ungarn zu 90 v. $). und für Spanien zu 99 v. $). Aus Deutschland wanderten 12532 oder 48 v. H. der zugelassenen 25 957 Auswanderer ein. Aus Polen kamen 2567 oder 39 v. H. des polnischen Kontingents. Aus England wanderten nur 2793 Personen oder 4 v. H. des britischen Kontingents nach den Vereinigten Staaten ein. Bei den Einwanderern aus Deutschland dürfte es sich in der überwiegenden Mehrzahl um jüdische Emigranten handeln. Deutsche Werst liefert Tankschiff für Kalifornien. Mit einer 12stündigen Tagesabnahmefahrt in die Ostsee wurde der von der Fried. Krupp - G e vn ania - Werft in Kiel erbaute 17 430 Tonnen-Tanker „C h i n g" nach gut verlaufener Meilenfahrt in der Eckernförder Bucht dem Vertreter der Standard Oil Company of California (San Francisco) übergeben. Während der Meilenfahrt wurde eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 13 Knoten bei voller Tankbelastung erzielt. Das Tankschiff nahm Fahrt durch den Nord- Ostsee - Kanal nach seinem künftigen Heimathafen Panama. Der Tanker faßt 21 000 Tonnen Schwer- und Leichtöle, verfügt außerdem über einen Laderaum für Stückgut und besitzt Kabinen sowie Kajüten für die 47köpfige Besatzung. Die Bauzeit betrug knapp neun Monate. Es ist das z w a n z i g st e Tankschiff der Krupp-Germania- Werft für die Standard Oil Company. Der Antrieb erfolgt durch zwei Zweitakt-6-Zylinder-Krupp- Dieselmotoren von je 2400 PS. Grundsteinlegung zur Brücke über den Uruguay-Fluß. Buenos Aires, 9. Jan. (DNB.) Am Sonn- tagoormittag fand die Grundsteinlegung für die internationale Brücke zwischen Brasilien und Argentinien, die den Uruguay- Fluß überqueren wird, in der Grenzstadt Urugua- yana statt. Der Präsident von Argentinien Justo hatttz sich zusammen mit dem Kriegsminister und dem Marineminister in die argentinische' Grenzstadt Paso de los Libres in der Provinz Corrientes begeben. In Motorbarkassen wurden der Präsident und seine Begleitung nach Uruguayana übergesetzt, wo sie von Präsident Vargas auf dem Boden Brasiliens begrüßt wurden. Nach der Grundsteinlegung auf brasilianischem Boden begaben sich die beiden Präsidenten mit ihrer Begleitung in die argentinische Grenzstadt Paso de los Libres, wo ebenfalls in feierlicher Form die Grundsteinlegung auf argentinischem Boden vollzogen wurde. Ein „Verteidigungs-Ausfuhrzoll" in Aiederländifch-Zndien. Amsterdams. Jan. (DNB.) Wie aus Batavia gemeldet wird, hat die niederländisch-indische Regierung dem Volksrat einen Entwurf über die Einfüh- ruüg eines neueg Ausfuhrzolles eingereicht. Er ist »Die Schleswig-Holstein'' in Kapstadt Kapstadt, 8. Jan. (DNB.) Anläßlich des Besuchs des deutschen Kriegsschiffes „Schleswig-Hol- stein" in Kapstadt veranstaltete die Besatzung ein Gemeinschafts turnen mit dem deutschen Reichsminister Darre in Rom. Der Duce zeichnet die Preisträger der italienischen Erzeugungsschlacht aus. Das japanische Kabinett kündigt scharfe Maßnahmen an. Japan wird mit allen Mitteln den Widerstand der chinesischen Zentralregierung Die Kronprinzenhochzeit in Griechenland Die Trauung in der Kathedrale. — Große Begeisterung in Athen. : f-i- e kleinerer » liebere« dener Bo gende Unie ins °bgru' leuchtet ein Versuchung Punkte her * men G« euer Kraft Ausbildunc richtige Er Zusammen rellen, teil heutig bejt Rom, 9. Jan. (DNB.) Die erste große faschi- tische Feier des neuen Jahres galt der Würdigung )er Leistungen, die der italienische Nährtan d im Kampf um die wirtschaftliche Autarkie des Landes im verflossenen Jahr vollbracht hat. Der italienische Regierungschef überreichte den er» olgreichsten Bauern Geldprämien von insgesamt 650 000 Lire. Eine besondere Note erhielt die Feier durch die Anwesenheit des Reichsministers D a r r 6, der sich in Begleitung des Staatssekretärs Backe und des Botschafters von H a s s e l l be- and. — Der eBifall, mit dem Kamerad Darrö, der Landwirtschaftsminister des Reiches, empfangen wurde, sei, so betonte Mussolini einleitend, der Ausdruck seiner und aller Anwesenden Gefühle der Sympathie und Freundschaft. Die Aufgabe, die Minister Darrä vollbringe, sei ungeheuer und werde von ihm mit der ganzen Begeisterung für die Landwirtschaft erfüllt. „Auch auf diesem Gebiet ist eine Zusammenarbeit der beiden Völker möglich und nützlich." Nach einem Hinweis, daß man nicht in jedem Jahr eine so gute Ernte wie im vergangenen erwarten dürfe, unterstrich Mussolini, daß der Faschismus mit seiner Preispolitik die Landwirtschaft vor dem Zusammenbruch gerettet habe. Zu niedrige Preise zerstörten die Produktion, zu hohe Preise würden den Konsum verhindern und sich dadurch wiederum nachteilig auf die Produktion auswirken. „Ich kenne", schloß Mussolini, „die italienischen Bauern und weiß, daß ie entschlossen sind, den Endsiegen der Ernährungsschlacht zu erringen und daß sie ihn erringen werden." Dann nahm der Duce nach einer Rede des italienischen Landwirtschaftsministers Rossoni die Preisverteilung vor. Als die Kapellen nach Mussolinis Schlußworten die Giovinezza intonierten, forderte der Duce mit lebhafter Geste den Diriaenten auf, zuerst die deutschen Nationalhymnen zu spielen. Reichsminister Sarr6 beim Eintopfeffen derOeutschenKolonie Reichsminister Darre nahm das Eintopfes f e n am Sonntag mit seiner Begleitung bei der Ortsgruppe Rom der NSDAP, im Deutschen Heim ein. Während des Essens, zu dem auch Botschafter v o n H a s s e l l erschienen war, begrüßte Ortsgruppenleiter Dr. Fuchs den Reichsbauernführer. In herzlichen Worten wies Reichsminister Darrö darauf hin, daß er selbst als Auslands- d enauniec M er ■Das m Söller i diese P jl nanbem k'sche) flebilbe, läufig' rottunc eine h unter Wen Nichtbk Es j spreche! lischt pPrih Saturn Adier ll eiten n J et ei, •Met bht Seit haben.drei einen 0# ÜJf S2° Lehrineisi Formen' gungen? richte"' ,, station eingefunden. gabengeblet der Schwester außerordentlich groß. Er lichen Nachwuchs von Iungschwestern, während Schwesternschülerinnen in fordert einen jähr- 14 000 bis 15 000 der Nachwuchs an den letzten Jahren Die Krankenpflege ist selbstverständlich nach wie vor eine Hauptaufgabe der Schwester. Der Gedanke, leidenden TNensche Hilfe bringen zu können, unter Umständen ihr Leben dem Tode abzuringen, ist und bleibt einer der wird. Gleichzeitig wurde der neuen Hochschule eine Satzung verliehen und der Oberpräsident der Provinz Hessen-Nassau als Staatskommissar für die Hochschule bestellt. Als Zeitpunkt für die Eröffnung ist der 1. April 1938 in Aussicht genommen. Bis ■ dahin roirb die Stadt Frankfurt die von ihr bei den Vorverhandlungen übernommenen baulichen Maßnahmen durchführen. Geh. Rat Professor Dr. Johannes Hansen f. Der Mainzer Carneval-Verein hatte ein besonderes Erlebnis: die Einholung des von Manila auf den Philippinen kommenden Jubiläumsprinzen. Zur Feier des hundertjährigen Bestehens des Mainzer Carneval-Vereins hat man nach 25jähri- aer Pause wieder einen echten Meenzer Bub gefunden, der das Zepter der Fassenacht schwingen stürmischen Beifall. Opernsänger Heinrich 'Bötet f. Luise Wille. Torsten Leitung von Dr. von Schubert von der Deut- ।. Ludwig Weber und r^n Seewarte in Hamburg an Bord. Zur Derab- < -----' chiedung hatten sich u. a. der Kommandierende Admiral der Marinestation der Nordsee, der Zweite Admiral und der Chef des Stabes bei der Marine- * Der hoggar - Rundflug. Nachdem die deutschen Teilnehmer am Internationalen Sternflug von hoggar, Ministerialdirigent Mühlitz-hofmann, Oberleutnant Götze und Flugkapitän Klitsch, in Algier gelandet waren, begann nach zweitägiger Vorbereitungspause der Rundflug zum Hoggar-Majsiv. In dem ersten Teil des Wettbewerbes, dem Sternflug für europäische Flugzeuge, haben sich unsere deutschen Besatzungen bereits eine stattliche Punktzahl gesichert. Der zweite Teil besteht in einem Wüstenrundflug über 4000 Kilometer. Die -strecke führt von Algier aus über die Oasenplätze El Go- lea — Fort Miribel — In Salah nach Paman- rasset ins hoggargebirge. Don hier aus geht es über die gleiche Strecke zurück bis El Golea und 8000 betrug. Dieser Mangel, den wir mit allen Mitteln zu beheben trachten, ist in der Hauptsache auf zwei Ursachen zurückzuführen. Einmal steht der Wahl des Schwesternberufes noch immer ein Vorurteil entgegen, das sich sowohl auf die wirtschaftliche Stellung und die äußeren Lebensumstände einer Schwester bezieht, als auch aus den s e e l i s ch - g e i st i g e n G e h a l t l h r e r Tätigkeit, und das zum Teil auf die alte Vorstellung des Schwesternberufes zurückgeht als eines Wirkungsfeldes, das in stiller Abgeschiedenheit abseits liegt von dem großen, bewegten Leben des Volkes. Krankenpflege ist aber Kampf für das L e b e n. Es ist nicht Dienst in der Etappe, sondern Dienst an der Front. Die andere Ursache des zur Zeit noch herrschenden Schwesternmanqels aber ist zuruckzufuhren aus den ungeheuer gesteigerten Mehrbedarf, der sich aus der hohen Zielsetzung nationalsozialistischen Volkspflege ergibt. Gerade diese Zielsetzung aber ist es, die im Verein mit den m dre- em Sinne getroffenen Maßnahtnen am besten olle noch bestehenden Vorurteile zu beheben vermag. Aus aller Welt. Der Mainzer Karnevalsprinz kam aus Manila. Nischen Ansturm. ' , So ergab sich aus dem Zusammenwirken von - asiatischem Druck und natürlichem. Schwergewicht abendländischer Kultur jene Ueberschichtung \ von Volkstümern, Kulturkreisen, staatlichen Traditionen, die jenem Uebergangsbereich auch heute noch das Gepräge geben. So ist es auch nur natürlich, daß gerade in diesem Raume der Nationali- tätenstaat der alten österreichisch-ungarischen Monarchie seine geschichtliche Form gefunden hat. Als nun im Ringen des Weltkrieges diese Form zerbrach, die ja selbst zeitlebens mit den Problemen dieses Raumes schwer gerungen hatte und im Alter schon gefährliche Sprünge und Risse zeigte, da drängte nun dieser Raum zu einer neuen Ordnung. Es wurde nun zu einem weittragenden Verhängnis, daß diese Ordnung in einem Geiste vollzogen wurde, dem die besondere Struktur. dieses Raumes völlig fremd war, der so „westlich war, daß er ihr letztlich > verständnislos gegenuberstand. Das Prinzip der Selbstbestimmung der Völker mußte hier zwangsläufig versagen, da eben die e Völker nicht in klar gesonderten Bezirken leben, sondern in einer durch die Jahrhunderte entstandenen Durchdringung und Ueberschichtung. Vol- kische Nationalstaaten bleiben daher bloße Schein- gebilde, das nationalstaatliche Prinzip zieht zwangsläufig ein Bestreben nach Unterdrückung ,a Ausrottung fremder Volkstümer nach sich- So ist es eine tragikomische Ironie, daß alle Staaten, die unter dem Primat von Versailles ihre Geburt erfuhren, an all den Problemen leiden, an deren Nichtbewältigung das alte Oesterreich gescheitert ist. Es ist eine der geschichtlichen Entwicklung hohnsprechende Erscheinung, daß der deutschslawische Zwischenbereich Aufmarschfeld westlicher Hegemonie- ansprüche über die deutsche Mitte sein soll. Diese Naturwidrigkeit muß Spannungen erzeugen, die immer drängender eine Lösung fordern werden. Diese Lösung wird aber erst dann von dauerhaftem Wert sein, wenn sie aus den historischen Gegebenheiten dieses Raumes organisch herauswachst, trs kann nicht auf die Dauer übersehen werden, daß hier eine deutsch-slawische Volkstumsüberschichtung vorhanden ist. Die Lösung der Aufgabe kann daher wieder nur von den Deutschen und Slawen frucyr- bar gelöst werden. Staatlich gesprochen: die Losung Der Bedarf an jungen Kräften für das Auf- im neuen Reich ist Die Schwester im Dritten Jteid) Krankenpflege ist Dienst an der Front des Lebens. Berlin, 9.Jan. (DNB.) Reichsleiter Dr. Ley traf am Samstag in Rom mit Commendatore Pucceti zu Besprechungen zusammen, die den Vorbereitungen eines bedeutsamen Abkommens zwischen der NSG. „Kraft durch Freude" und der Opera Nazionale Dopolaooro galten. Das Ergev- nis wird in Kürze in einer gemeinsamen Verlautbarung über einen weiteren Ausbau der gegenseitigen Urlauberreisen seinen Ausdruck finden Ferner wurden die-Vorbereitungen für den „Weltkongreß Arbeit und Freude , der Ende Juni 1938 in Rom beginnt, erörtert. Von Rom aus begab sich Dr. Ley in Begleitung seines Stabsleiters Simon nach Mail and, wo Dr. Ley gemeinsam mit Präsident Gianetti der festlichen Uraufführung der Oper „Goyescaas von Enrico Granados beiwohnte. Der Präsident der Mailänder Scala hieß dabei Dr. Ley herzlich willkommen. Am Sonntagnachmittag kehrte Dr. Ley mit dem Flugzeug nach Berlin zuruck. Freizeit ge^.„., Leistungsfrische und frohgemuter Sinn erhalten bleibt. Die liebevolle Fürsorge, die die Volksgemeinschaft ihren altgewordenen Schwestern angedeihen läßt, entspricht der hohen Wertschätzung, die sie ihrem lebenslänglichen treuen Wirken entgegen- w uttliyv_b, v. -— o----------- . bringt. Wie sie auch ihre Altersjahre gestalten wol- verliert die deutsche Landwirtschaft einen der beten, auf jeden Fall wird ihnen ein schöner, sorgen- deutendsten Kenner der Tierzucht und Tierheil-. freier, harmonischer Ausklang des Lebens gesichert I fun^c Neben der Einführung der Rinder-Leistungs- werden. I Prüfungen hat sich Hansen vor allem auch durch deinen Einsatz für die Vervollkommnung und Aus- - ” breitunq des Milchkontrollvereinsgesetzes verdient ein Fünftel. Wenn in diesem Jahr insbesondere -macht, das heute eine der wesentlichsten Grund- bei den Aepfeln eine so außerordentlich reich-1 (agen für die Steigerung der Milch- und Butter- halttge Ernte erzielt werden konnte, so ist das ™d)t c ugung im Rahmen der Erzeugungsschlacht darzuletzt auch auf die durch die Neuanpslanzungen r^llt. In Anerkennung seiner Verdienste um die erreichte Wiederauffüllung und Verjungung oes Landwirtschaft wurde Hansen 1933 der deutschen Obstbestandes zurückzuführen. Preußische Silberne Ehrenschild verliehen. Kunst und Wissenschast. Vermessungsschiff „THefeot“ zur Forschungsreise Der Führer im Ralionallhealer in München. I nnfer j>em Kommando von Fregattenkapitän Der Führer besuchte am Sonntagabend im Hain ist das Vermessungsschiff „Meteor" der Münchener Nationaltheater die „Aida"-Aufführung deutschen Kriegsmarine von Wilhelmshaven zu einer unter der musikalischen Leitung von Clemens ^wa sieben Monate dauernden Forschungs- Krauß in der Neuinszenierung von Rudolf r c [ f e tn den Nordatlantischen Ozean ausgelaufen. Hartmann und der Gesamtausstattung von Lud- Außer der 125 Mann starken Besatzung befinden wiq Sievert. Die Hauptrollen waren besetzt mit auch zehn wissenschaftliche Teilnehmer unter Hildegard R a n c z a k, Luise Wille, Torsten Leitung von Dr. von Schubert von der Deut- Ralf, Alexander Sved, Wcbcr u..- Otto R u e p p. Die hervorragende Aufführung fand Kleine politische Nachrichten. General V e r d a g u e r, der Chef der argentinischen Heeresluftwaffe, der sich auf Einladung des Reichsministers der Luftfahrt, Generaloberst Gorina in Deutschland aufhält, hat mit den Offizieren einer Begleitung am Ehrenmal einen Kranz niedergelegt. Samstagmittag empfing der Oberbefehlshaber der Wehrmacht, Generalfeldmarfchatt von Blomberg, die Generäle Verdaguer und Pil- tarini mit ihrer Begleitung. * Der rumänische Außenminister Micescu stattete in Prag Außenminister Dr. K r o f ta einen Besuch ab. Am Abßnd veranstaltete der tschechoslowakische Außenminister ein Diner, bei dem der rumänische Außenminister erklärte, daß die Kl eine Entente auch weiterhin einer der Pfeiler des europäischen Friedens bleibe. Das grundsätzliche Einvernehmen über die gemeinsamen Ziele sei m dem Gespräch mit Dr. Krofta von neuem beftatigt worden. Neue Bäume - mehr Obst. ist eine Angelegenheit Deutschlands und der eben Kleinstaaten. Daß sie in dieser-Form möglich ist zeigen die verschiedenen deutsch-polnischen Abmachungen. Solange sich jedoch di e Ts ch e ch e n als verlängerten Arm antideutscher Großmächte betrachten, wird Böhmen der neuralgische Punkt m Europa bleiben..So wenig wie eine Lösung gegen Deutschland von dauerndem Wert sein kann, ebensowenig eine solche ohne Deutschland, etwa Mit )em Einsatz habsburgischer Aspirationen. Dr. Leys Besprechungen in Kom und Mailand. V. A. Der deutsche Obstbaumbestand kst in den Nachkriegsjahren nicht nur in großem Umfange zurückgegangen, sondern auch gleichzeitig stax überaltert. Um die Obstertrage zu erhöhen sind daher großzügige Maßnahmen ergriffen worden. Der Obstbaumbestand mußte verengt und wiederaufgefüllt werden. Die 9t e i d) 5 b e 11) 11 f e n für Ob st-Neuanpflanzungen sind deshalb von 159 000 Mark im Jahre 1933 auf 600 000 Mark im Jahre 1936 gesteigert worden. Bereits im Jahre 1934 wurde durch die Mehranpflanzungen der Dorkriegs st and erreicht. Seither ftieg die Zahl der Obstbäume weiter an. Insgesamt nahm der Obstbaumbestand in der Zett von 1933 bis 193b um 34 Millionen Bäume zu, d. h. um me hr a l s gende Unterschied kein zufälliger sein kann, sondern aus abgrundtiefen Wurzeln gewachsen sein muß, leuchtet ein. Immer aber legen solche Gegensätze die Versuchung nahe, sie astzu voreilig aus einem Punkte heraus zu erklären, — so etwa auf slawischer Seite durch das Schlagwort von der gewaltsamen Germanisierung, — die Vielfalt aller jener Kräfte und Ursachen, die zu ihrer endgültigen Ausbildung beigetragen haben, zu verkürzen. Die : richtige Erklärung wird sich vielmehr nur aus dem 1 Zusammenwirken von räumlichen, rassischen, kultu- j retten, religiösen und vielen anderen nicht so ein- ( heutig bestimmbaren Kräften ergeben. i Die geopolitische Natur Westeuropas weist ) von vornherein schon in sich geschlossene Räume auf, die sich nationalstaatlicher Entwicklung günstig zeig- i ten. Der Osten bot hingegen in seiner kontinentalen 1 Großräumigkeit den Völkern nicht jene wegweisenden Formen. Der zentral-asiatische SteppengürtN reicht ja bis in die ungarische Tiefebene. So entwickelte sich ein fließender Uebergang von der deutschen Mitte zum slawischen Osten, der' im krassen Gegensatz zur ziemlich klaren Abgrenzung im Westen steht. Es gibt zwischen Deutschen und Slawen keine Scheidelinie, die jener zwischen Deutschen und Romanen vergleichbar wäre. Zu diesen geopoliti« sch en Gründen kommt als weiterer ein kulturell-religiöser hinzu, denn im Widerspiel der deutsch-slawischen Welt spiegelt sich auch das Widerspiel von Rom und Byzanz. Die für die gesamteuropäische Entwicklung so entscheidende Uebexnahme von Christentum und Antike speist sich hier aus verschiedenen Quellen. Aber auch die abendländische Mission greift nun in diesen Zwischenraum zweier Kulturkreise und zieht den baltischen Raum und die Westslawen in ihren ^Einflußbereich. ' . Diese widerspruchsvolle westöstliche Durchdringung erfährt eine weitere Steigerung durch jene europäische Erscheinung, die man als „w e st - ö st l i ch e s Kulturgefälle" bezeichnet. Zahllose kulturelle Entwicklungsströme fließen vom Westen in die deutsche Mitte und möchten weiter gegen Osten bxan- den. Dieser Osten hat nicht wie der Westen als Hinterland das abschließende Meer, sondern — Asien. Und dieses Asien stößt in fast ununterbrochener Folge in das deutsch-slawische Zwischenfeld vor. Die asiatischen Heimsuchungen werden zu einem mehr als tausend Jahre währenden Schicksal der Slawen. Dieser asiatische Druck — von den Hun- neneinfäüen bis zu den Türkenkriegen — war es vielleicht auch, der den Slawen jenen Hemmschuh auferlegte, der sie hinderte, früher zu eigenständigen Lebensformen zu gelangen, und der sie dann der west-östlichen Kulturströmung so zugänglich machte. Diese Zugänglichkeit wiederum ebnete der deutschen Kolonisation 'den Boden. Sinnfälliger Ausdruck dafür ist die erste tschechische Staatsbildung unter dem Franken Samo und später die Berufung des Habsburgers Ferdinand zum böhmischen und ungarischen König (1526) als einzige Abwehr gegen den osma- Berlin, 8. Jan. (DNB.) Vor Vertretern der Presse sprach Hauptamtsleiter Hilgenfeldt, der Leiter der deutschen freien Wohlfahrtspflege, über d i e Stellung der Schwester im Dritten Reich. Er jagte u. a.: Aus der Erwägung heraus, daß die Frage der Volksgesundheit als Lebens- und Schicksalsfrage der Nation nicht der Initiative Einzelner überlassen werden könne, haben Partei und Staat auch hier die Führung übernommen, indem sie zugleich das lebendige Interesse des gesamten Volkes — besonders der weiblichen Jugend — wachrufen. Teils durch Umwandlung, Auflösung oder Neugründung wurden drei große Organisationen geschaffen: 1. die NS. -Schwesternschaft als Organisation der NSDAP., mit dem Hauptziel, in der Gemeindepflege die Aufgaben der Gesundheitsführung zu erfüllen; 2. das Deutsche Rote Kreuz mit den bekannten Aufgaben der Krankenpflege und Unterstützung des Kriegssanitätsdienstes der Wehrmacht des Sanitätsdienstes im zivilen behördlichen Luftschutz und des öffenttichen Unfall- und Katastrophendienstes im Frieden; 3. der Reichsbund her freien Schwestern und Pflegerinnen, gebunden an die NS.-Volkswohlfcchrt mit den Zielen alle freien Krankenpflegekräfte zu sammeln und bereitzustellen für Zwecke der Krankenpflege in Krankenhäusern, Kliniken, Heilstätten, Betriebs- Krankenstuben, Erholungsheimen, in der Säuglingspflege und auf allen anderen Gebieten des Gesundheitsdienstes. Nationalstaat und Nationalitätenstaat. 23on Dr. Max Dachauer. Es wäre wohl ein allzu unberechtigter Optimismus, roenir man annehmen wollte, daß diese zwei politischen Begriffe heute jeder Fragwürdigkeit und jeder streitbaren Auslegung enthoben wären; es entzünden sich vielmehr an ihrer historischen und politischen Deutung mehr denn je die Meinungen. Trotzdem haben diese beiden staatspolitischen Gestaltungsformen einen langen und weitverzweigten Weg durch die Geschichte ijinter sich. Wenn wir nun versuchen, den Spuren dieses Weges vorsichtig nachzutasten, so kann davon die Beurteilung der Gegenwartslage, soweit sie von diesem Begriffspaar aus bestimmt ist, nicht unberührt bleiben Wenn je wo anders, so vermöchte gerade auf diesem Felde die Geschichte die Lehrmeisterin der Völker zu sein. Haben wir doch beide Formen in beispielgebenden geschichtlichen Ausprägungen vor uns. Wie wir aber unseren Blick darauf richten, so fällt er nicht bloß in verschiedene Zetten, sondern auch in verschiedene Windrichtungen — nach Westen und nach Osten. - Ueberblitfen wir die Sprachenkarte Europas, so finden wir im Westen ziemlich geschlossene Sprachgebiete, die in feit Jahrhunderten erstarrten Grenzen nebeneinander liegen. Dagegen zeigt uns die Sprachenkarte Osteuropas ein durchaus anderes Bild. Auf ihr finden wir nämlich nicht nur ein fast unübersehbares Neben- und Durcheinander kleinerer Sprachensplittergrüppen, sondern auch ein Uebereinanber, eine Ueberschichtung verschiedener Volkstümer. Daß dieser in die Augen sprin- ch vierwöchigen Urlaub und entsprechende $ üor Vollendung des 75. Lebensjahres starb eforgt, so daß der Schwester Gesundheit, ber rohere Direktor des Instituts für landwirt- 1------x- .^1^ schaftliche Tierzuchtlehre an der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin Geh. Regierunasrat Professor Dr. phil. Dr. agr. et med. vet. h, c. Johannes Hansen. Mit Professor Hansen, der in Nadelhöft, Kreis Flensburg, am 9. März 1863 geboren wurde. berg in Frankfurt ihre diesjährige Tagung —-, Teilnahme war außergewöhnlich stark. Dc sitzende Prof. Cloos (Bonn) begrüßte die deutschen Geologen sowie die Fachkollegen aus dem Ausland. Die diesjährige Tagung habe die Aufgabe, einen Ueberblict über das Arbeitsgebiet der Sediment-Forschung zu geben. Professor P r atie (Hamburg) umriß Begriff und Bedeutung des Sedi- mente. Die Sedimente geben Auskunft über die Beschaffenheit der Erde, Alter, Art des Lebens und der Umwelt. Professor Edelmann berichtete über die geologischen Ergebnisse der Sediment-Forschung in den Niederlanden, lieber geologische Untersuchungen im Kanal berichtete Professor van Deen (Haag). Außerordentlich aufschlußreich waren die Ausführungen von Professor W a s m u n b (Stiel) über bie Sanbwanberungen an ben beutschen Kusten- strecken ber Nordsee und Ostsee. Im Mittelpunkt des zweiten Tages stand Die öffentliche Sitzung. Um den Gründer ber Vereinigung Professor Gustav Steinmann zu ehren, ist, wie Professor Cloos mitteilte, eine Steinmann-Medaille geschaffen worden. Unter lebhaftem Beifall wurde sie erstmalig dem Senior der Preußischen Geologischen Anstalt Professor Dr. Ernst Zimmermann (Berlin) verliehen. Das Hauptreferat hielt Professor C. Troll (Berlin) über seine Reisen im Himalaja und in Äthiopien im Jahre 1937. Professor Troll hat an der letzten Himalaja - Expedition teilgenommen, die auf so tragische Weise ein Ende nahm Wenn auch das eigentliche Ziel, bie Besteigung bes Nanga Parbat, noch nicht erreicht ist, so ist boch bie wissenschaftliche Erforschung bes Nanga-Parbat-Gebietes so weit burchgesührt wie kaum bei einem zweiten Hochgipfel ber Welt. Das Bergmassiv ist kartographisch genau vermessen, ber innere Berg wurde untersucht und als ein Gneismassiv aus dem mittleren Tertiär nachgewiesen. Professor Troll hat eine Degetattonskarte des Himalaja-Gebietes angefertigt. Auch Zeugen der altsteinzeitlichen Besiedlung und damit die ersten Menschen Asiens konnten I nachgewiesen werden. Auf der Heimreise unternahm ! Professor Troll noch eine Forschungsreise durch Opernsänger Heinrich Bötel, der vor Jahren schon einmal totgesagt worden war, ist jetzt kurz vor feinem 84. Geburtstage in Hamburg gestorben. Mtt ihm ist eine t^r merkwürdigsten Erscheinungen der deutschen Oper für immer von ber Bühne abgetreten. Bötel war von Haufe aus Droschkenkutscher; eines Tages würbe in Hamburg sein großartiger lyrischer Tenor entbeckt, ber ihn bald zu einem Liebling bes Hamburger Publikums machte. Auch in Berlin hat er oft gesungen, und zahlreiche Gastspiele haben ihn nicht nur im Resch, UCi uu=> ----- sondern auch in Amerika bekanntgemacht. Seme I Martin I., mit bürgerlichem Namen Marttn Glanzrollen waren der „Postillon von Lonlumeau ' o h a u s, entstammt einer alteingesessenen Main- als der er kunstgerecht mit ber Peitsche knallte, der Familie, hat aber vor.mehr als einem Jahr- Troubadour" unb ber Lyonei in „Martha . Leljnt Deutschlanb verlassen, um in Manila auf Der Bildhauer Professor Rudolf Bosselt f. ben Philippinen wirtschaftliche Unternehmen zu Der Bildhauer'Professor Rudolf Bosselt ist im leiten. Auf dem Flughafen Rhein-Main m Frank- Alter von 66 Jahren geftorben. Bosselt, dessen surt hieß bas Komitee ben Prinzen aus deutschem Hauptgebiete bie Mebaillen- unb Kleinplastik waren, Boden willkommen. Der Prinz erwiderte die stur- rourbe91871 in Perleberg geboren Nach einer mische Begrüßung auf bas herzlichste und gab Studienzeit in Paris folgte er 1899 einem Rufe seiner Freude Ausdruck, daß er nach einem tflug nach Darmstadt, wo er in der „Künstlerkolonie" über drei Kontinente wieder deutschen Boden unwirkte. Später arbeitete er in Düsseldorf, Mägde- ter den Fußen habe Nach dem Empfangl traten bie bura Berlin und (seit 1932) in Braunschweig als Mainzer mit ihrem Jubilaumsprinzen bie Rückfahrt Direktor be? Kunstgewerbeschule. Don seinen fach- an. Tausende säumten die Straßen und begrüßten literarischen Arbeiten ist die „Kunst der Medaille", den Prinzen mit Iadelndem Helau, als er, begleitet oon seinen Plastiken der Magdeburger Roland am vom Komitee des MED., nach der Mainzer Stadtbekanntesten geworden. x halle fuhr. . Graf Luckner tn Samoa. Internationale Geologentagung @raf $eIiE üon Luckner ist, einer Meldung tti ^rnnffurt aus Auckland (Neuseeland) zufolge, auf seiner Reise m jiuimui . i bje 2ßeIt im Motorsegelschifs in Papopago Die Geologische Vereinigung hielt im ^encten- ,^omoa-Jnseln) eingetroffen. Die deutsche Kolonie horn in ftranhurt ihre diesjährige Tagung ab. Die .R mapopago bereitete dem bekannten Weltumsegler 'e.x ^ar- un& einstigen Kommandanten des deutschen Hilfs- "" hpnf'' kreuzers „Seeadler" einen stürmischen Empfang. - üei vmrem nporoerer, xjiuiuhuii Geschäften zu NM. 2.80, 1.65 ober 0.90. Nur echt in ber blauen Packung mit ben brei Nonnen; niemals lvse. 8779V stärksten seelischen Antriebe zum Schwestern- beruf, der unmittelbar den besten mütterlichen Kräften der Frau entspringt, wo dieser Antrieb fehlt, fehlt auch die Tauglichkeit zum Schwestersein. Darüber hinaus jedoch ist der Schwester die unvergleichlich schöne Ausgabe gestellt, als Trägerin und Verfechterin nationalsozialistischer Lebensbejahung und im Geiste einer durchgreifenden Erb - und Rassenpflege den Grund mitlegen zu helfen für eine glücklichere Zukunft unseres Volkes. ---- ...... - Im angemessenen Verhältnis zu ber großen Be- Äthiopien, über die er kurz berichtete beutung der Schwesternarbeit ist auch die wirt- Staatliche Hochschule für TNüsik in Frankfurt, schaftliche Seite des Berufes von der Ausbil- Beschluß des Preußischen Staatsministe- dung an wesentlich gunsttger gestaltet, so I rium5 ^urde eine Staatliche Hochschule daß vielen Eltern die Sorge um eine gesicherte, . Musik in Frankfurt a. M. errichtet, in der aussichtsreiche Zukunft ihrer Tochter (vorausgefetzt, bekannte Dr. Hochs Konservatorium aufgehen daß sie die nötige Eignung besitzt), abgenommen wird. Die eigentliche Lehrzeit in einer Kranken- ---------------" ff Tv mÄ D° Schnelttur bei Erkäiiung, Gripvegesahr: ück>e bau 5 w i rtlcha ftlidje Kennfnifie Je einen Etzlöffel Klosterkau-MeMsengeist und vorausgesetzt werden, ist di- Erwerbung dieser un- MndeL Wask^dinM und trinft möglichst deitz erläßlichen Berussgrundlage Zwischen der Schul- t <ßortjonen dieses wohlschmeckenden Gesund- entlaffung und dem 17.bzw. 18. Lebensfahr nottg. beitsaetränkes (Kinder bie Hälfte) vor dem Schla- Die krankenpflegerifche Ausbildung ^ngeben. läßt besonderen Neigungen und Fähigkeiten den dieses ausgezeichnete Mittel erprobte, wird Wea offen zu den verschiedensten Fvrtbildungs- e§ bei Erkältungserscheinungen sofort wieder an- möalich ten Während bie Arbeit sie mit dem wenden wollen. Lassen auch Sie sich nicht von Ernst^des^L-b-ns bekannt wacht helfen Schiil-rw- -wem Aniall ttW^d°?Hkrzen-"zu7rh°lkn dÜ"^s!-"^ ihr bei Ihrem AvLtbeker, DroMen öderen Reform- segensreiches Wirken brauchen. Die K o st e n der Ausbildung, die mit dem Staatsexamen schließt, trägt bie Organisation, bei ber bie Schülerin sie erhält, unter ber Voraussetzung, baß sie banach mindestens zwei Jahre ihre Kräfte dem Schwesterndienst wibmet. Während ben Vorschulerinnen freie Wohnung, Verpflegung, Krankenver- sicherung unb ein Taschengeld gewährt wird,^erhalten die'Schülerinnen außerdem noch freie Dienstkleidung. Nach Eintritt in bie Berufstätigkeit ist bie Schwester ebenfalls aller Sorge um ihren Lebensunterhalt enthoben. Ihr Gehalt steigert sich nach Leistung unb Dienstjahren. Für Erholungsmoglich- keit ist burch vierwöchigen Urlaub unb entsprechend dann über Biskra wieder nach Algier. — Die Teilnehmer am Wüften-Rundflug, unter ihnen auch die drei deutschen Messerschmitt-Flugzeuge, sind auf dem Zwischenlandeplatz El Golea (Algerien) eingetroffen. Die an dem Hoggar-Flug teilnehmende, von dem Franzosen M o u r i e r gesteuerte Maschine stürzte auf dem algerischen Flugplatz El Golea aus geringer Höhe ab. Die beiden Insassen erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Frost in Norditalien. — Frühling an der Riviera. Die Kältewelle in Norditalien ist stellenweise im Abflauen begriffen, hält aber an einigen Orten noch mit unverminderter Schärfe an. — So herrschen in Trentino und in den Alpentälern oberhalb des Eomer Sees noch Temperaturen von 15 bis 20 Grad. In dem Alpenort Livigno wurden nicht weniger als 30 Grad Kälte gemessen. In Trentino schlug Molino mit 26 Grad unter Null den Tiefenrekord, Faenza hatte mit minus 11 Grad die niedrigste Temperatur seit 50 Fahren aufzuweisen. — In Florenz ist reichlich Schnee gefallen und auch in Mailand sind die Straßen von einer dünnen Schneedecke überzogen. Dagegen ist an der westlichen Riviera das schönste Frühlingswetter eingezogen. Unweit Genuas stieg die Quecksilbersäule bereits auf 14 Grad Wärme. Donauhochwasser bedroht rumänische Städte. Da durch den starken F r o st der Donauarm Sulina vollständig vereist ist, suchen die Wasser der Donau ihren Weg durch den Arm Chilia und gefährden die an diesem Arm gelegenen rumänischen Städte Neu-Chilia und Valcoy. Da von Dalcoy bereits zwei Drittel unter Wasser stehen, haben die Einwohner die Stadt aus Anordnung der Behörden zum größten Teil bereits verlassen. Die Behörden haben alle Maßnahmen zur Unterstützung der von Hunger und Krankheit bedrohten Bevölkerung ergriffen. Ein Eisbrecher, der vom Meer aus Dalcoy erreichen wollte, ist steckengeblieben. Auch die weiter oberhalb gelegene Stadt Ismail erscheint bedroht. Drei Todesopfer eines Lastwagenunfalls • in Frankreich. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich in einer Ortschaft unweit von Epinal. Infolge der völlig vereisten Straße geriet ein schwerer Lastkraftwagen ins Schleudern und fuhr in eine Fußgängergruppe hinein. Drei Personen, eine Mutter mit ihren beiden Söhnen, waren auf der Stelle tot. Sonne, Mond und Sterne... Astronomische Vorschau auf das Jahr 1938. Von Dr. Erwin Kossinna. In unvorstellbaren Entfernungen ziehen die Himmelskörper ihre leuchtende Bahn am Firmament. Jahrhundertelanger Beobachtung hat es.bedurft, um in den verschlungenen Wegen der Wandelsterne das Gesetzmäßige zu erkennen und vom Zufälligen zu trennen, so daß auf Grund der Aufzeichnungen vieler Generationen die Vorausberechnung kommender Himmelserscheinungen möglich wurde. In den Tafeln der astronomischen und nautischen Jahrbücher sind die jeweiligen Stellungen der Gestirne, allerdings in mathematischer Form, verzeichnet; aus ihnen können wir alle wichtigen Himmels- erscheinungen des Jahres 1938 entnehmen. Sichtbarkeit der Planeten. Obwohl der Merkur ein recht heller Stern ist, kennen ihn die meisten nur aus astronomischen Schriften, wenige haben ihn wirklich gesehen. Die Schwierigkeit, Merkur aufzusuchen, beruht auf feiner ständigen Sonnennähe. Er bleibt stets in dem hellen Dämmerüngsbogen, der nach SNnnenunter- gang am Westhimmel und vor Sonnenaufgang im Osten 'zu sehen ist. Merkur geht selten mehr als eineinhalb Stunden vor der Sonne auf oder nach ihr unter. Wir können den Planeten demnach immer nur in geringer Höhe über dem Horizont erblicken, wo jedoch sein Licht häufig durch Dunst- schichten so geschwächt wird, daß alle Bemühungen vergeblich sind. Um Merkur zu sehen, müssen wir daher die Zeiten wählen, an denen er, von der Erde aus betrachtet, am weitesten von der Sonne nach Westen oder Osten ausschwingt. Dies ist Ende März, Anfang April der Fall. Bei größter östlicher Ausschwingung geht Merkur eineinhalb Stunden nach der Sonne unter und ist tief im Westen als Stern erster Größe sichtbar. Am 2. April, etwa dreiviertel Stunde nach Sonnenuntergang, wird das Aufsuchen Merkurs, bei dem wir uns zweckmäßig eines Fernglases bedienen, besonders erleichtert durch den Umstand, daß Merkur zwischen der unter ihm befindlichen viel helleren Venus und der jungen Mondsichel steht. Eine ähnlich günstige Stellung nimmt Merkur Mitte September sowie Ende Dezember ein, jedoch am Osthimmel, wo er eine Stunde vor Sonnenaufgang erscheint. Venus ist in den ersten Monaten des Jahres unsichtbar, da sie hinter der Sonne steht. Erst im März beginnt sie sich langsam loszulösen aus der hellen Umgebung der Sonne. Mit steigendem Glanz beherrscht sie bartn von April bis Oktober als Abendstern den Westhimmel. Die Zeit ihrer längsten, zwei Stunden überschreitenden Sichtbak- keitsdauer währt von Anfang Mai bis Ende Juni. Ende November erscheint der Planet wieder am Osthimmel als Morgen st ern, der Mitte Dezember bereits drei Stunden vor der Sonne aufgeht. Kurz vor Jahresschluß erreicht Venus ihre größte Helligkeit, die Öre der Kapella im Fuhrmann um mehr als 4,5 Größenklassen ober das 70fache übertrifft. Mars ist in diesem Jahre ein recht unscheinbares Objekt. Wir finden ihn bis Anfang Mai am Südwesthimmel, wo er zwischen 21 und 22 Uhr Ortszeit untergeht. Er entfernt sich bis zu seinem Verschwinden im Mai immer mehr von der Erde; sein Abstand wächst von 248 Millionen Kilometer am 1. Januar auf 398 Millionen Kilometer Ende Juli, wenn der Planet hinter der Sonne steht. Nach einigen Monaten der Unsichtbarkeit taucht Mars Ende September wieder am Osthimmel auf. Der majestätische Jupiter wird erst Ende März im Osten sichtbar. Sein Aufgang, der Ende April zwei Stunden vor der Sonne erfolgt, verfrüht sich mehr und mehr. Im Juni erscheint er bereits um Mitternacht, im August schon kurz nach Sonnenuntergang und beherrscht dann während der ganzen Nacht den Südhimmel. Am 21. August tritt er in den Gegenschein zur Sonne; er nähert sich gleichzeitig der Erde bis auf 600 Millionen Kilometer. Es ist der günstigste Zeifpunkt zur Beobachtung der vier großen Jupitermonde, deren Bewegung um den Planeten schon in einem guten Feldglas sichtbar wird. Den ringgeschmückten sS a t ut n finden wir zu Beginn des Jahres in den frühen Abendstunden am Südwesthimmel. Anfang März verschwindet er, um im Juni im Osten wieder zu erscheinen. Die Zeit seiner befall Sichtbarkeit liegt im Herbst, da er am 8. Oktober in den Gegenschein zur Sonne tritt. Sein Abstand von der Erde beträgt dann 1265 Millionen Kilometer, welche der Lichtstrahl in 70 Minuten zurücklegt. Die Planeten Uranus und Neptun sind nur im Fernrohr erkennbar. Uranus bewegt sich im Sternbild des Widders, Neptun im Löwen. Nicht selten ereignete es sich, daß zwei Planeten, von der Erde aus betrachtet, sich scheinbar begegnen, was zu hübschen Konstellationen Veranlassung gibt, zumal wenn noch die Mondsichel ganz in der Nähe vorbeizieht. Am 2. Februar sehen wir Mars dicht am Saturn vorüberwandern; am 1. Mai bilden Mars und Venus mit der feinen Mondsichel eine reizvolle Konstellation. Am 16. September treffen sich Merkur und Mars am Morgenhimmel; dicht über beiden Planeten steht der Königsstern Regulus im Großen Löwen. Sonnen- und Mondfinsternisse. In Mitteleuropa ist nur die totale Mondfinsternis am 7./8. November sichtbar. Der Mond durchläuft den Kernschatten der Erde von Westen nach Osten. Wir sehen daher den dunklen Erdschatten von links nach rechts über die Mondscheibe wandern. Die Verfinsterung beginnt am linken Mondrand um 21.12 Uhr und endet am rechten Rand um 1.12 Uhr. Die vollständige Verfinsterung der Mondscheibe dauert von 22.45 Uhr bis 0.07 Uhr. Bei klarer Luft erscheint der Vollmond dann in kupferrotem Licht. Die vollständige Mondfinsternis am 14. Mai ist nur in Amerika, im Gebiet des Atlantischen und Stillen Ozeans sichtbar. Auch die Totalitätszone der Sonnenfinsternis vom 2$. Mai verläuft ganz durch den Südatlantischen Ozean. Das seltene Schauspiel einer Sonnenfinsternis ist bekanntlich stets auf einen schmalen Streifen beschränkt, da nur die Spitze des Schattenkegels des Mondes die Erdoberfläche streift. Am 21./22. November findet endlich noch eine Teilverfinsterung der Sonne statt, deren Sichtbarkeit jedoch auf das Nordpolargebiet beschränkt ist. Oer Lauf der Sonne. In Mitteldeutschland steigt sie zu Anfang des Jahres nur 16 Grad über den Horizont. Erst im Februar beginnt die Sonne rascher zu steigen, überschreitet am 21. März 8 Uhr den Himmelsäquator (Frühlings-Tag- und Nachtgleiche) und erreicht am 22 Juni, dem Tag der Sommersonnenwende, um 3 Uhr den nördlichsten Punkt ihrer Bahn. In diesen Tagen beträgt ihre Mittagshöhe in Mitteldeutschland rund 63 Grad. Die Tageslänge übersteigt 16 Stunden. Nun wendet sich die Sonne wieder dem Süden zu. Zuerst kaum merklich, dann immer rascher nehmen die Tage ab. Am 23. September 18 Uhr tritt die Sonne wieder auf die südliche Hlm- melshälfte über (Herbst-Tag- und Nachtgleiche) und gelangt am 22. Dezember 13 4Ihr zum südlichsten Punkt einer scheinbaren Bahn (Wintersonnenwende). Die Sonne bewegt sich am Himmel nicht mit gleichförmiger Geschwindigkeit; sie geht vielmehr bald etwas, vor, bald bleibt sie etwas zurück und 1 ist daher für unsere Zeitmessung keine geeignete Uhr. Es besteht also ein Unterschied .zwischen der wahren ©onnen^eit und der mittleren Ortszeit, die sog. Zeitgleichung. Wenn es Mitte Februar nach mittlerer Ortszeit 12 Uhr sein würde, dauert es noch 14Minuten, bis die Sonne ihre größte Mittagshöhe im Süden erreicht hat. Die Nachmittage sind daher um den doppelten Betrag, rund eine halbe Stunde, länger als die Vormittage. Umgekehrt verhält es sich im November, wenn die Sonne um 16% Minuten der mittleren Ortszeit voraus ist. Auf der Zeitgleichung beruht es, wenn wir im Januar und Februar die Zunahme der Tageslänge hauptsächlich nachmittags bemerken, desgleichen im November das Kürzerwerdrn der Tage am Nachmittag weit stärker als am Morgen. Wetterbericht. Europa ist von einem ausgedehnten Tiefdruckgebiet überlagert, dessen Zentrum über England liegt und Temperaturstand von 735 aufweist. Die Luftströmungen sind daher allgemein sehr lebhaft, und sie werden unserem Gebiet überwiegend Meeresluft bringen, gelegentlich aber auch etwas warme Luft zuführen. In den Niederungen herrscht daher Tauwetter, während die Gebirge über 600 Meter Höhe meist noch Frost aufweisen und die Niederschläge überwiegend als Schnee fallen. Die unbeständige Witterung hält vorerst an. Aussichten für Dienstag: Veränderliche Bewölkung mit meist schauerartigen Niederschlägen, in den Niederungen Tauwetter, lebhafte westliche Winde. Aussichten für Mittwoch: Bei Zufuhr äus West Fortdauer der zu Niederschlägen neigenden Witterung in den Niederungen, Temperatur meist über 0 Grad. Lufttemperaturen am 9. Januar: mittags 5,6 Grad Celsius, abends 3,9 Grad; am 10. Januar: morgens 1,6 Grad. Maximum 6,0 Grad, Minimum 1,3 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 9. Januar: abends —0,2 Grad; am 10. Januar: morgens —0,2 Grad. — Niederschläge 3,5 mm. — Sonnenscheindauer 1,2 Stunden. Wintersport-Wetterbericht. Rhön (Wasserkuppe): Nebel, —2 Grad, Gesamtschneehöhe 104 Zentimeter, Neuschnee 4 Zentimter, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut. Taunus (Kleiner Feldberg): Nebel, —2 Grad, Gesamtschneehöhe 42 Zentimeter, Neuschnee 2 Zentimeter, Ski und Rodel gut. (Großer Feldberg): Nebel, —2 Grad, Gesamtschneehöhe 45 Zentimeter, Neuschnee 3 Zentimeter, Ski und Rodel sehr gut. v Schwarzwald (Fe Id berg):) Leichter Schneefall, — 5 Grad, Gesamtschneehöhe 60 Zentimeter, Neuschnee 20 Zentimeter, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut. .___________________________________ Hauptschkiftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: ** Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; , für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 37: 11000. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,Ö5 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig. Gelernter SAMU.IWM 84 Jahre, ledig, beide Gesellenprüfungen mit „Gut" bestanden, mit Motorrad, sucht sof. ob. spater f.kurze Zeit, evtl.läng.od.dauernd Beschäftigung od. auch sonst.Arbeit Georg Brüchner oss Oberkleen (über Butzbach) ist Freitag nacht im gesegneten Alter von 94 Jahren sanft entschlafen. 136D Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 11. Januar, nachm. 2 Uhr von der Kapelle des Alten Friedhofes aus statt. Beileidsbesuche dankend abgelehnt. Im Namen der Familie: Adele Streng, geb. Tillmanns Irmgard Streng Errty Mettenheimer. Statt besonderer Anzeige. Unsere liebe Schwiegermutter und Großmutter, meine gute Schwester, Schwägerin und Tante Frau Elisabeth Streng, geb.Mettenheimer Witwe des Geh. Hofrats Prof. Dr. August Streng Dessau, z. Z. Gießen (Alicenstraße 22) , ——---— ---------------------, den 10. Januar 1938. Gießen (Hofmannstraße 8) [ Vermietungen | Geschäfts raume zu vermieten Diezstraße 14 bestehend aus Büro, Lagerte!!., mehreren Lagerräumen m. 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