Nr. 55 Erstes Blatt 188. Jahrgang Montag, 7. März 1938 krjchelni täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustriert» Gießener Familienblätter Heimat im Bild • DieScholl» Monatr-Bezugspretr: Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr , -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Zernsprechanfchlüste unter Lammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnach» richtens Anzeiger Sietzea poftschecttonto: Zrantfurt am Main 11688 Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrühlsche Univerfitatsdruckerei R. Lange in Gießen. Zchriftleitung und Geschüstrftelle: Zchulftratze 7 Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer vis 8'/,Uhr des Vormittags Grundpreise für I mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Tert- anzeigen von 70 mm Breit« 50 Rpf.,Platzvorschrist nach vorh. Dereinbg.25O/» mehr. Lrmahtgte Grundpreise: Stellen,, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf.,Familienanze». gen, Bäder-, Unterrichts- u. vehördlicheAnzeigen6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B Die nationalsozialistische Wirtschaft und der Weltmarkt. Reichswirischafisminister Funk zur Eröffnung der Leipziger Frühjahrsmesse. Leipzig, 6. März. (DNB.) Die Leipziger Frühjahrsmesse, die größte Messe seit ihrem Bestehen, wurde am Sonntagoormittag mit einer Feierstunde im Gewandhaus eröffnet. Der Dize- präMent des Messeamtes, Ludwig Fichte, führte in seiner Begrüßungsansprache aus, daß er im Namen von 9500 Ausstellern und nahezu 300 000 Einkäufern spreche, die aus allen Ländern der Welt nach Leipzig gekommen sind. Die Ergebnisse der letzten Messen bewiesen einen glänzenden Aufstieg. Seit 1934 habe die Leipziger Messe ihren Auslandsumsatz f a st v e r f ü n f f a ch t. Sie sei an der Steigerung der deutschen Ausfuhr in diesem Zeitraum mit zehn Prozent beteiligt. Reichswirtschastsminister $unf sprach dann über die Bedeutung der nationalsozra- listischen Wirtschaftsgestaltung für die Weltwirtschaft. Zn der Reichsmessestadt Leipzig sind heute Kaufleute, Industrielle, Ingenieure, Techniker und sonstige Wirtschaftsinteressenten aus allen Kulturstaaten und Wirtschaftsgebieten der Welt versammelt, um zu erkunden, was der Weltmarkt an neuen Waren und Mustern, an wichtigen Erfindungen und Konstruktionen zur Zeit aufzuweisen hat. Hier bieten sich dem Kaufmann die besten Einkaufsmöglichkeiten, weil es nirgends so gute Vergleichsmöglichkeiten gibt. Hier ist der entscheidende Prüfstand für die Leistungen der deutschen Wirtschaft. Und wenn in den fünf Jahren nationalsozialistischer Staatsführung die Leipziger Messe einen einzigartigen Aufstieg sowohl in der Zahl der Aussteller und Besucher wie auch in den geschäftlichen Erfolgen aufzuweisen hat, so ist dies ein untrügliches Zeichen dafür, daß Deutschlands Weltgeltung auch auf wirtschaftlichem Gebiet in diesen fünf Jahren gewaltig gewachsen ist. Das geben auch die ausländischen Kritiker zu, aber sie machen gleichzeitig darauf aufmerksam, daß in dieser Zeit die Weltkonjunktur im allgemeinen eine Aufwärtsbewegung zu verzeichnen gehabt hat. Das ist richtig, jedoch ist der einzigartige deutsche Wirtschaftsaufstieg nur zum ganz geringen Teil auf die bessere Weltkonjunktur zurückzuführen. Im Gegenteil, wir konnten von dieser Weltkonjunktur nur sehr wenig profitieren, weil unser Außenhandel unter den Schutzmaßnahmen, die wir als Folge der systematischen Auspowerung und der übermäßigen Auslandsverschuldung in der Zeit vor 1933 ergreifen mußten, außerordentlich schwer beeinträchtigt worden war. Trotzdem gelang es uns, die Einfuhr von 4,2 auf 5,5 Milliarden und die Ausfuhr von 4,9 auf 5,9 Milliarden Mark zu steigern. Aber dieser erhöhte Anteil an den Welthan- delsumsähen ist im Verhältnis geringer als bei einzelnen anderen Ländern und steht in gar keinem Verhältnis zu dem Wachstum der inländischen Produktion und der Ertragssteigerung unserer Arbeit im ganzen. Die gewerbliche Produktion ist von 1932 bis 1937 von 38 auf 75 Milliarden und das Volkseinkommen von 45 auf 68 Milliarden gestiegen. 3m übrigen hat bereits Milte 1937 in den großen Produktionsgebieten der Welt vielfach ein sehr starker Rückschlag eingesetzt, während die deutsche Produktion hiervon nicht betroffen wurde und sich auch weiterhin in einer ungeschwächten Aufwärtsentwicklung befindet. 3ch betone aber hier mit allem Nachdruck, daß die nationalsozialistische Wirtschaftspolitik den größten Wert auf eine Steigerung unseres Außenhandels und die Verbesserung unserer Handels- und Zahlungsbeziehungen zu den ausländischen Staaten legt. Die Wirtschaft muß nach nationalsozialistischer Auffassung politisch geführt werden: sie ist nur ein Teil der Gesamtpolitik, aber ihre Führung wird von politischen Kräften bestimmt. Der nationalsozialistische Staat hat michin, seiner weltanschaulichen Grundlage entsprechend, die Wirtschaftsordnung und die Wirtschaftsgestaltung nach den Lebensgesetzen und den Lebensnotwendiqkeiten des deutschen Volkes ausgerichtet. Von dieser Grundauffassung aus sind nun die einzelnen Wirtschaftsmethoden bestimmt worden, die dazu dienten, alle Kräfte und Energien der deutschen Arbeit mobil zu machen, um eine unerträgliche Abhängigkeit vom Auslande zu beseitigen und die Lebensgrundlagen und Aufstiegsmöglichkeiten des deutschen Volkes zu sichern. Gold und Devisen hatten wir nicht, somit mußten wir eine neue Grundlage des Volkswohlstandes schaffen, und dies war d i e A r b e i t, die sich in der Leistung, in der Produktion ausdrückt. „Jede Mark, die in Deutschland mehr bezahlt wird, setzt voraus, daß in Deutschland um eine Mark mehr gearbeitet wurde." So hat es der Führer in seiner letzten Reichstaqsrede ausgedrückt. Und er sagte weiter: „3e größer die Gesamtsumme der Produktion ist, um so 'größer wird der Gennßanteil sein, der auf den einzelnen trifft. Das Geld ist nur ein Behelfsmittel im Dienst der Verteilung der Produktionsgüter." Die Welt sollte einmal über die Bedeutung dieser ökonomischen Erkenntnis — für die Weltwirtschaft! — nachdenken. Zum Teil hat sie es bereits getan, denn das „Echo de Paris" zitiert den französischen Minister D a l a d i e r mit dem Ausspruch, daß „die nationale Arbeit die wirkliche Garantie der Wahrung und der Wirtschaft sei." Denn wir die Lage an den internationalen Geld- und Kreditmärkten uns näher ansehen, so kommen wir zur der Erkenntnis, daß die Volkswirtschaften durch Zuviel an Gold und Devisen krank werden, während die deutsche Wirtschaft ohne Geld und Devisen gesund geworden ist. Arbeit i st eben solider als G o l d I Wir haben uns aber auch nicht zu Währungsexperimenlen verleiten lassen, die schließlich immer zu Verlusten am Volksvermögen führen und flels gerade die breiten Massen des arbeitenden Volkes besonders schwer treffen. Die Reichsmark ist „ein ehrlicher Schein" geblieben. Wir haben auch nicht unsere Zuflucht zu g l e i l e n d e n Preis- und Lohnskalen genommen, sondern Preise und Löhne stabil gehalten. Und wir haben schließlich Kredit und Kapital dahin gelenkt, wo sie am stärksten und nutzbringendsten für die Allgemeinheit wirken konnten. Auf diese Weise haben wir mit Vernunft, Fleiß und Talent die Probleme gelöst, die andere bisher nicht lösen konnten. Sie deutschen Erfahrungen weisen den Weg zu einem neuen System der Weliwirischast. Die Methoden, die die nationalsozialistische Staatsführung angewandt hat, haben der deutschen Wirtschaft eine starke Stabilität und Unabhängigkeit von den Erschütterungen der Weltmärkte gegeben. Ja, man wird sogar behaupten können, daß die augenblickliche internationale Krise durch die unverminderte Kraft der deutschen »Konjunkturfestigkeit w e - sentlich ab geschwächt worden ist. Eine Rückkehr zu der früheren sogenannten Währungsautomatik auf der Basis des alten Goldstandards wird wegen der damit verbundenen internationalen Abhängigkeit von den autoritär gelenkten national- wirtschaftlich erstarkten und unabhängig gewordenen Ländern abgelehnt werden. Aber man wird daran denken müssen, daß der internationale Warenaustausch niemals Selbstzweck, sondern immer nur- Mittel zum Zweck sein darf. Der Außenhandel muß sich stets nach den Bedürfnissen des Binnenmarktes richten, nicht umgekehrt! Je stärker und krisenfester der Binnenmarkt ist, um so besser kann sich auch der Außenhandel entwickeln. Es wäre also durchaus denkbar, daß sich allmählich auf Grund der Leiden und Nöte der Nachkriegszeit ein neues S y ft e m des internationalen Handels- und Zahlungsverkehrs herausbildet, für das die Erfahrungen nutzbar gemacht werden könnten, die man bei den unter dem Druck der ungelösten Schuldenregelung und der dadurch bedingten Valutenarmut angewandten, heute keineswegs idealen und daher stark verbesserungsbedürftigen aber auch durchaus ausbaufähigen Außenhandels- sy st em en gesammelt hat. Deutschland hat auf diesem Gebiete wohl die meisten Erfahrungen sammeln müssen. Ein konjunktursicherer Handelspartner dürfte nicht nur etwas ganz Neues, sondern auch etwas sehr Begehrenswertes in den weltwirtschaftlichen Beziehungen sein! Es ist keineswegs eine absurde und unmögliche Idee, die Basis für den internationalen Währungsausgleich der Zukunft in einem vernünftigen Clearing-System zu suchen. Im übrigen hat sich der Außenhandel Deutschlands im letzten Jahre recht gut entwickelt, und er wird weiter wachsen, je mehr der Jnlandsmarkt unter den Einwirkungen der erfolgreichen Politik des Vierjahresplanes an Produktivität und innerer Kraft gewinnt. Sogar in unserem Handel mit den Vereinigten Staaten von Amerika hat sich 1937 eine Belebung gezeigt, wobei allerdings unsere Einfuhr wesentlich mehr zugenommen hat als unsere Ausfuhr. Deutschland ist heute fünftbester Kunde Amerikas. Wir werden nichts unversucht lassen, um die Handelsbeziehungen zum Auslande zu fördern in einem Sinne, der auch in den Staaten, nach denen wir exportieren, den Nutzen der deutschen Geschäfte, und vor allem des ständigen und dauerhaften Geschäftsverkehrs sichtbar werden läßt. Hierbei werden wir u. a. auch auf eine Verbesserung der Lieferfristen hinwirken. Wir wallen nicht nur immer von der Privatinitiative reden, sondern müssen sie auch praktisch werden lassen. Ganz besondere Aufmerksamkeit müssen wir dem Export unserer neuen Werk- st o f f e widmen und den Waren, die aus diesen hergestellt werden. Das Ausland wird erkennen, was deutscher Erfindergeist, was die deutsche Technik und Industrie unter entschlossener Führung und dem geballten Einsatz aller Kräfte zu leisten vermögen. Deutschland sieht heute bereits in der Herstellung einiger Kunststoffe an der Spitze der Weltproduktion. Die neuen deutschen Roh- und Werkstoffe werden sich wegen ihrer hohen Qualität und vielseitigen Verwendungsmöglichkeit alsbald die Weltmärkte erobert haben. Schon heute versuchen die verschiedensten Länder ebenfalls, derartige neue Produktionen aufzuziehen. Dank der außerordentlichen Erfolge des Vierjahresplanes hat aber Deutschland hier einen Vorsprung, der so leicht nicht einzuholen ist. Die Gäste aus dem Auslande werden sich überzeugen können, daß alles Gerede von schlechten Existenzbedingungen und Fronarbeit der deutschen Arbeiter nichts anderes als gemeine Lüge ist. Das deutsche Volk arbeitet und schafft und ist glücklich in dieser Arbeit. Zum ersten Male in der Welt ist der Gedanke der unlösbaren Einheit von Wirtschaft und Arbeit durch das Wirken der Deutschen Arbeitsfront, deren Schöpfer und Leiter Pg. Dr. Ley heute unter uns ist, Wirklichkeit geworden. Der Verbrauch der wichtigsten Nahrungs» mittel ist in Deutschland in den verflossenen fünf Jahren stark gestiegen. Im letzten Vierteljahr 1937 stand eine größere Menge an Fleisch zur Verfügung als im letzten Viertel des Jahres 1913. Die Kreditsicherheit der deutschen Wirtschaft liegt weit über dem allgemeinen Durchschnitt des Auslandes. Das Jahr 1931 brachte in Deutschland etwa eine Milliarde Ausfälle durch Insolvenzen. Im Jahre 1937 ist diese Summe auf 115 Millionen RM. zusammengeschrumpft. Deutschland hatte im Jahre 1937 die geringste Konkurszahl, die nach dem Kriege und auch in den letzten Jahren vor dem Kriege je verzeichnet worden ist. Schuldensrage und kolonialforderung müssen bereinigt werden. Das heutige Deutschland müsse normaler Weise das bevorzugte Anlageland des Wellkapitals fein, weil nirgend sonstwo die Wirtschaftslage so gesund, so gesichert und so zukunftsreich ist wie heule im nationalsozialistischen Deutschland. Und die deutsche Valuta müsse die feinste Valuta der Welt sein. Daß die Außenwirtschaft und Auhenwährung trotzdem fo unbefriedigend und nur mit Reglementierungen unter stärkster staatlicher Kontrolle aufrecht zu erhalten find, hat feinen Grund darin, daß die letzten Rudimente aus der Epoche des politischen und wirtschaftlichen Zerstörungswahnfinns immer noch nicht beseitigt worden sind, hierzu gehören die noch ungelüsteSchutdenbereinigung und die noch ungelöste Kolonialfrage, zwei Schicksalsfragen des deutschen Volkes, die übrigens in einem gewissen Zusammenhang stehen. Reichsbankpräsident Dr. Schacht, dessen genialer Konzeption das neue deutsche Geld- und Kreditsystem und der „Reue Plan" zu verdanken sind, der überhaupt erst die neuen Möglichkeiten für den deutschen Handels- und Zahlungsverkehr mit dem Auslande geschaffen hat, hat auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1935 darauf hingewiesen, daß das Transferproblem unendlich viel leichter sein wurde, wenn Deutschland Kolonien hätte, weit es einen erheblichen Teil feiner Rohstoffe, die es heute in ausländischer Valuta bezahlen muh, im Rahmen seines eigenen Währungsbereiches erzeugen könnte. Die Schätzungen von Sachverständigen lauten dahin, daß Deutschland bei Rückempfang seiner Kolonien schon in der nächsten Zeit mit einer Devisenersparnis von 200 Millionen Mark pro Jahr rechnen könnte und daß diese Summe sich im Laufe der Jahre auf 5 00 bis 6 0 0 Millionen Mark erhöhen würde. Aber es kommt bei der Betrachtung der wirtschaftlichen Bedeutung der Kolonien nicht nur auf die Devisen- ersparnis an, sondern der Kolonialbesitz würde für Deutschland eine neue zusätzliche Produktionsgrundlage mit allen hieraus resultie- renden Vorteilen für die Gesamtwirtschaft und die Lebensgrundlage des Volkes bedeuten. Eine offene Tür, die ein anderer wieder zuschlagen kann, nützt dem deutschen Volke nichts. Bei Großbritannien stiea von 1913 bis 1935 die Einfuhr aus den Kolonien von 20,5 v. H. auf 36,3 v. H. der Gesamteinfuhr, und bei Frankreich hat sich in dieser Zeit der Anteil der Kolonialeinfuhr von 9,5 auf 28,5 v. H. erhöht. Aber für das deutsche Volk ist die Kolonialfrage in erster Linie eine politische Frage. Der Raub der Kolonien wurde nach dem Versailler Diktat keineswegs allein aus wirtschaftlichen Erwägungen Dorgcnommen, sondern ganz offen und schamlos als. entehrende Strafe für Deutschland bezeichnet. Die Wiedererlangung der Kolonien ist also für Deutschland eine Frage der nationalen Ehre. Nachdem der Nationalsozialismus die Minder- wertigkeitskomplexe des deutschen Volkes aus der Nachkriegszeit beseitigt hat, müssen aus dieser Tatsache ebenso wie bei der Kolonialfrage auch bei der Schuldregulierungsfrage die notwendigen Konsequenzen gezogen werden. Die staatlich aarantierten deutschen Ausländsanleihen haben heute einen Kursstand und einen Zinsfuß, der für das nationalsozialistische Deutschland unwürdig ist und seinem Prestige Schaden zufügen muß. Diese Verschuldung, an der das Ausland, das die Anleihen gab, genau fo schuld ist wie die Politiker des stüheren Systems, die Deutschland verantwortungslos und leichtsinnig in die Schuld- und Zinsknechtschaft führten, geht auf eine in Deutschland restlos überwundene Epoche zurück, in der man Außenpolitik mit Bankkrediten machte. Die heutige Machtstellung Deutschlands in der Welt verträgt es nicht, daß deutsche Staatsanleihen im Auslande in einem unwürdigen, dem deutschen Prestige abträglichen Zustande vegetieren. Wir wollen und brauchen keine neuen Staatsanleihen im Auslande, aber wir müssen hinsichtlich der bestehenden Anleihen ein Arrangement finden, das der politischen und wirtschaftlichen Lage des nationalsozialistischen Deutschlands Rechnung trägt und für die An- leihebesiher bestimmt kein neues Risiko einzu- schliehen braucht, dafür aber — auch hier unter Anerkennung eines Zustandes, der nun einmal nicht wegdiskutiert und auch nicht geändert werden kann — stabile und natürliche Verhältnisse schafft. Von der Schuldregulierungsfrage hängt schließlich der Wert der deutschen Währung im Auslande ab, und auch dieser Wert muß wie alle deutschen Werte neubewertet werden. Die deutsche Wirtschaft ist unter nationalsozialistischer Führung aus eigener Kraft, ohne Hilfe des Auslandes gerettet und zu neuer Blüte emporgeführt worden. Auch bei der Wiederherstellung einer gefunden und starken deutschen Außenwirtschaft werden wir auf unsere eigenen Talente und Arbeitsenergien, auf unseren eigenen Fleiß und unsere eigenen Willenskräfte angewiesen sein. Denn auch hier gilt wie überall das Wort: Deutschland kann nur durch Deutschland groß und stark werden. Die Aliersfürsorge der Bühnenschaffenden. Am 1. März Beginn der Versicherung. Berlin, 5. März. (DRB.) Der Reichsmini st er für Volksaufklärung und Propaganda Hal auf Grund der Tarifordnung für die deutschen Theater im Einvernehmen mit den beteiligten Reichsministern die v e r f o r - gungsanstatt der Deutschen Bühnen in München zum Versicherungsträger für die Pflichtversicherung der Bühnenschaffenden bestimmt und gleichzeitig als Zeitpunkt des Beginns der Versicherung den 1. März 1938 bezeichnet. Damit ist die Allersfürsorge der deutschen Bühnenschaffenden endgültig ins Leben getreten. Die zur finanziellen Sicherung der Altersversorgung für jede Eintrittskarte der deutschen Theater abzuführende Abgabe wird bereits feit dem 1. Januar 1 938 erhoben. DasFachbuch imLeisiungSkampf. Hamburg, 6. März (DNB.) Die Fachbuchwerbung wurde im Auftrage des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda in der Musikhalle in Hamburg eröffnet. Der Beauftragte des Leiters der Reichswirtschaftskammer, Diplomingenieur Pauschardt (Berlin), ging auf die großen Aufgaben ein, die das Fachbuch im Rahmen des Vierjahresplanes zu erfüllen habe. Gerade heute, wo alle Kräfte in den Dienst des Volkes gestellt werden müßten, fei eine weitere Steigerung der Leistung und des Könnens notwendig, die ihren Ausdruck in der Erhöhung des Lebensstandards des deutschen Volkes finde. Nachdem der Leiter des Fachamtes „Druck und Papier" der DAF., Fachamtsleiter Ebenböck (Berlin), die Bedeutung des Fachbuches für das deutsche Schrifttum — nicht weniger als eine halbe Million Volksgenossen stehen im Dienste der Bucherzeugung — unterstrichen hatte, erklärte Obergebietsführer Hartmann (Berlin), Leistungskampf und Fachbuch seien nicht von einander zu trennen. Allein schon die Tatsache, daß heute ein Mangel an Facharbeitern bestehe, sei ein Beweis für die große Bedeutung des Fachbuches. Der Reichsberufswettkampf gestatte es heute bereits, eine Bilanz über die Leistungen der Berufe in den einzelnen Gauen zu ziehen. Dadurch fei man in die Lage versetzt, Schwächen zu erkennen und abzustel» len. Hier werde jetzt mit aller Macht die Berufsschulung der Deutschen Arbeitsfront einsetzen. Die Sieger im Reichsberufswettkampf würden Fachbücher als Auszeichnung erhalten, und in den nächsten Jahren würden darüber hinaus alle diejenigen mit dem Fachbuchgeschenk ausgezeichnet werden, die im Leistungswettkampf gut abgeschnitten hätten. Wie sieht es in der Wirtschaft aus? Um etwa 1948 herum werden wir etwa Via Millionen weniger Schulentlassene als gegenwärtig haben. Es gilt also Vorsorge zu treffen, damit unsere Wirtschaft nicht durch Mangel an Facharbeitern in Schwierigkeiten gerät. Deshalb hat der Präsident der Reichsanstalt Dr. Sy- rup drei neue Anordnungen erlassen, die den A r - b e i t s e i n s a tz in den Betrieben und die Meldung Schulentlassener regeln. Die erste Verordnung dehnt die Bestimmung, wonach Arbeitskräfte unter 25 Jahren nur mit Zustimmung der Arbeitsämter eingestellt werden dürfen, auf Lehrlinge, Praktikanten und Volontäre aus, und zwar soll die Verteilung so erfolgen, daß nicht einzelne Berufe bevorzugt werden, während andere Mangel an Facharbeiternachwuchs haben. Die zweite Anordnung regelt den Arbeitseinsatz in den einzelnen Betrieben, denn die Praxis hat gezeigt, daß eine straffere Lenkung des Arbeitseinsatzes immer nötiger wird. Schließlich bestimmt die dritte Verordnung die Meldepflicht der Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten für alle Schulentlassenen mit rückwirkender Kraft bis zum 1. Januar 1938. Damit sind besonders die weiblichen Jugendlichen betroffen, die nicht durch das Pflichtjahr für die weibliche Jugend erfaßt werden, da dieses sich nur auf die Mädchen bezieht, die nachher eine entlohnte Tätigkeit aufnehmen wollen. Es soll durch diese Maßnahme ein Ueberblick über die Anzahl der Jugendlichen gewonnen werden, die ohne Beschäftigung oder Berufsausbildung bleiben. * Der Reichsbauernführer hat eine neue Mahnung an d i e Landjugend gerichtet, der Scholle ihrer Väter nicht untreu zu werden, sich vielmehr der großen Verantwortung bewußt zu bleiben, die das Landvolk dem Dolksganzen gegenüber zu tragen hat. Es ist nicht die erste Mahnung an die Angehörigen der Stände auf dem Lande, sich von den Städten fernzuhalten, es wird auch nicht die letzte fein. Der Nationalsozialismus hat nicht die Absicht, dem Mann vom Lande die Stadt zu verbieten ober — eine völlig irrige Annahme — ihm einzureden, er sei nicht vollwertig genug, um sich sein Brot in der Industrie verdienen zu können. Der Landmann, gleichgültig ob er feinen eigenen Hof bewirtschaftet oder bei einem Bauern in Lohn steht, spielt vielmehr in der deutschen Wirtschaft eine Rolle, die für unsere völkische Existenz von ausschlaggebender Bedeutung ist. Wenn man Stadt und Land in einem Atemzug nennt, dann gehört dem Land unbedingt der Vorrang. Hier wirken die Kräfte, die erst dem Städter gestatten, sich zu regen. Das Land wird die tragende Rolle im Leben der Nation spielen, mag kommen was da will. Aber das Landvolk wäre dennoch zum Untergang verurteilt, wenn es sich selbst aus den Augen verlöre, wenn es nicht an seine eigene Zukunft dächte. Diese Zukunft bildet seine Jugend, die auf dem Lande geboren wurde, um hier ihre Pflichten zu erfüllen, und die zumeist der Unfruchtbarkeit anheim fällt, wenn sie den frischen Wind, der über Wiesen und Felder weht, mit der Stadtluft vertauscht. Wir brauchen nur einmal unsere Bevölkerungsstatistik zu studieren, um sofort zu erkennen, daß der entwurzelte Landmann zu einem sehr höhen Prozentsatz in der Stadt der Letzte oder Vorletzte seines Geschlechtes ist. So wird er zum doppelten Verlust für die Nation: auf dem Lande fehlt er und auch die Stadt hat in den folgenden Generationen von ihm nichts mehr oder nur noch herzlich wenig. Fragen mir den Landsüchtigen, wenn er einige Jahrzehnte Stadtleben hinter sich gebracht hat, ob er klug beraten war, als er sein Ränzel schnürte, so werden wir ihn meist sehnsüchtig aufs Land zurück- blicken sehen. Sicherlich nicht ohne Grund. Denn die Verstädterung des Landmannes ist eine Sünde gegen die Natur, die sich oft bitter rächt. Das möge sich unsere Landjugend immer vor Augen halten, daran mögen auch die Führer unserer Jugend auf dem Lande stets denken, wenn sie Ratschläge für die Gestaltung der Zukunft des einzelnen geben. ♦ Die Frühjahrsbestellung wird die Erzeugungsschlacht durch eine planvolle Steuerung der Anbauflächen weiter vorwärts treiben. So wird, wie soeben mitgeteilt wurde, bei den Zuckerrüben auch in diesem Jahr eine abermalige Erhöhung der Anbaufläche erfolgen. Aller Voraussicht nach dürfte in diesem Jahr die Anbaufläche die 500 OOO-Hektar-Grenze überschreiten und damit mindestens um 40 000 über der Darjahrshöhe (460 000 Hektar) liegen. Seit 1934 mit 368 000 Hektar wäre damit eine Steigerung um mehr als 130 000 Hektar eingetreten. Auch Der Körnermaisanbau wird in diesem Jahre eine weitere beträchtliche Ausdehnung finden. Es wird damit gerechnet, daß hier im neuen Erntejahr die 100 OOO- Hektar-Grenze erreicht werden wird. Eine außerordentliche Steigerung, wenn man bedenkt, daß die Anbaufläche 1936 nur 6300 Hektar betrug. Eine ähnliche Entwicklung dürfte der Hanfanbau durchmachen, bei dem es gilt, die Anbaufläche auf dem Moorboden mindestens zu verdoppeln. Auch der Hanfanbau hat in den letzten Jahren bereits eine außerordentliche Aufwärtsentwicklung erlebt. Von 366 Hektar im Jahre 1934 stieg er auf 7500 Hektar im Jahre 1937. * Eine für die Frage der Verbilligung der Kraftfahrzeug-Unterhaltungskosten wichtige Maßnahme ist mit der Senkung der Kraftfahrzeug- Versicherungsprärnien vorgenommen worden. Der Preisbildungskommissar hat für all'e in Deutschland tätigen Versicherungsunternehmungen einen Einheitstarif festgelegt. Weiterhin sind die Beitragssätze zur Haftpflichtversicherung bei allen Krafträdern und bei mehr als 80 v. H. der Personenkraftwagen erheblich gesenkt worden. Diese Senkung ist deshalb bemerkenswert, weil die Kraftfahrzeugversicherung immer noch einen recht schlechten Schadenverlauf aufzuweisen hat. Gleichzeitig ist eine Berufsbereinigung erfolgt: Kraftfahrzeughersteller, Händler, Reparaturanstalten und Absatzfi'nan- zierungsinstitute sind in Zukunft von der Vermittlung von Kraftfahrzeugversicherungen ausgeschlossen. Fast alle in Deutschland tätigen Kraftfahrzeughändler — ungefähr 8000 — befaßten sich bisher auch mit der Versicherungsvermittlung, wobei etwa 200 von ihnen sich in besonders starkem Maße darin betätigen. Die durchschnittliche Senkung der Beitragssätze macht bei den Krafträdern 14 v H. und bei Personenwagen 13 v. H. der bisherigen Beitragssätze aus. Im Höchstfälle tritt bei Krafträdern eine Senkung um 33 v. H. und bei bestimmten Wagenklassen eine solche um 40 o. H. ein. Der Zusammenschluß aller westdeutschen Zementwerke ist jetzt durch den Reichs- Wirtschaftsminister angeordnet worden. Der Zusammenschluß ist bis zum 31. Dezember 1940 de- fristet und wurde Dorgenommen, um die Durchführung der Aufgaben, welche der Bauw-rtschast Stellt finb, jicherzusteüen und verhindern, daß WegundAufgabedesAationalsozialistenimdeuischenOesten'eich Grundlegende Ausführungen des Innenministers Geyß-Inquari in Linz. Wien, 6. März. (DNB.) Dor über 5 0 0 na - tionalfozialiftifchen Vertrauensmännern Oberösterreichs hielt Innenminister Dr. Seyß-Jnquart m Linz eine Rede, m der er u. a. ausführte: Wir find Deutsche, ebenso auch Oesterreicher und stehen auf österreichischem Boden. Was ist und bedeutet Oesterreich? Die Ostmark des deutschen Volkes im Alpen- und Donauraum. Immer hat es seine deutsche Sendung erfüllt. Sein großer aber leidvoller Weg in der deutschen Geschichte führte, weil dieses Oesterreich seine opferreiche deutsche Mission nie vergessen konnte, zu seiner heutigen Gestalt und heutigen Form. Es wurde ein kleiner Staat, blieb losgetrennt vom Kernstaat, doch geblieben ist ihm seine große Aufgabe. Oesterreich ist deutsch und nur deutsch. Im Sinne seiner Verfassung, bekräftigt durch die Verträge vom 11. Juli 1936 und 12. Februar 1938, ist Oesterreich frei und unabhängig. Friedensoerträge als Rechtsgrundlage für Oesterreichs Unabhängigkeit anzusthen, lehnt mit dem Frontführer das deutsche Volk in Oesterreich einmütig ab. Für uns bedeutet die österreichische Unabhängigkeit das freie Selbstbestimmungsrecht aus eigener Kraft und hier im Lande getragene Verantwortung. Wir wissen um die guten Freundschaften, die wir in der Welt haben, und sind entschlossen, sie ebenso festzuhalten. Die österreichische Unabhängigkeit ruht in der Garantie des deutschen Volkes. Im deutschen Volk stellen die Staatsoerträge vom 11. Juli und 12. Februar und die Erklärung des Führers und Reichskanzlers den Sachverhalt völlig klar. Die Oesterreicher gehen ihren politischen Weg ohne Einmischung von Partei- und Reichsstellen in der klaren und unerschütterlichen Gewißheit, daß das deutsche Volk in Oesterreich nur einen deutschen Weg gehen wird. Daß dieser Weg ein Volksdeutscher Weg ist, ist klar. Das geistige v o l k s d e utf ch e Reich ist heute bereits eine Tatsache von politischer Bedeutung. Und dieses Volksdeutsche Reich des gemeinsamen Schicksals, der gemeinsamen kulturellen Leistung, aber auch des eigenen inneren Aufbaues bleibt unser Ziel. Adolf Hiller, der Führer und Reichskanzler, ist ein Sohn dieses oberöster- reichischen Landes. Volksnot und Grenz- landnol hat der Führer des Deutschen Reiches in seinen österreichischen Lehrjahren kennen und mitleiden gelernt. Dieses Wissen hat seinen weiteren Weg und die Befreiung des Deutschen Reiches und Volkes aus der Schmach und dem Zwang der sogenannten Ariedensverträge mit- bestimmt. Diese Befreiung der deutschen Ration nach der erschütterndsten Niederlage ihrer Geschichte hat a u ch für O e st e r r e i ch die außenpolitische und militärische Freiheit mit erringen geholfen. Dafür danken wir Oesterreicher dem Führer und Reichskanzler. Im Zuge der Verwirklichung dieses Ideengutes soll jeder österreichische Nationalso- z i a l i st, der das richtig sieht und sich hierzu positiv einstellt, zurMitarbeitherangezogen, zur Mitverantwortung verpflichtet werden. Dies ist der letzte Sinn des 12. Februar 1938. Mag auch die Einstellung Variationen haben, die. der Eigenart und dem Werden unseres Volkes in Oesterreich entsprechen, in einer Frage herrscht völlige Klarheit: Das politische Gewissen fordert immer das tatbereite Bewußtsein der Zugehörigkeit zum Gesamtvolk. Da nach den Erklärungen des Bundeskanzlers und Frontführers dieser Grundsatz ein Grundsatz der Front ist und ein Preisgeben den Absichten der Front fernab liegt, können wir uns ohne Vorbehalt und Preisgabe unserer Gesinnung zur Mitarbeit in der Front bekennen. Die Frage der Staats form ist in einer Zeit nicht dringlich, in der das Gesamtvolk noch um seine Rechte und seinen Wiederaufstieg ringt. Sicherlich kann die Lösung auch dieser Frage nur vom gesamtdeutschen Schicksal erfolgen. Zu den Grundlagen dieses Oesterreich, die in Uebereinftimmung und Verfolg mit den Vereinbarungen vom 11. Juli und 12. Februar zu gelten haben, gehört sein christlicher Charakter. Positives Tatchristentum muß für jeden, auch für uns, zur Selbstverständlichkeit werden. Auch im Bereich des Glaubens muß es uns klar fein, daß der Aufbruch der Nation und nicht der Umbruch und die Verurteilung des Gewesenen der politische Impuls der neuen Zeit ist. Die ehrfürchtige Wertung dessen, wofür unsere Vorfahren gekämpft und gelitten haben, ist die Voraussetzung dafür, daß unsere Nachfahren auch unseren Weg und Kampf verstehen werden. Die metaphysische, die glaubensmäßige Verantwortung ist die Quelle der Gewißheit und Zuversicht, aus der heraus der unbedingte Einsatz für das Volk, den gottgegebenen Baustein der Menschheit, und für den Staat geleistet werden kann. Diese Quelle des Lebens in sich selbst und 'für alle anderen rein zu erhalten, ist auch die Aufgabe eines Nationalsozialisten, und darum darf der Versuch, Glaube und Politik zu verbinden, uns niemals dazu führen, den Glauben mit Politik zu bekämpfen. Das Abkommen vorn 12. Februar brachte den einzelnen Nationalsozialisten die volle politische und weltanschauliche Freiheit und die Gleichberechtigung mit allen anderen Grupven im Rahmen der sonst gültigen Gesetze, wobei fest- gehalten werden soll, daß die V a t e rl ä n d i s ch e Front die einzige Organisation der politischen Willensbildung in Oesterreich ist. Nicht erlaubt wurden daher die parteipolitischen Organisationen der Nationalsozialistischen Partei, also die Politische Organisation, die Betriebszellenorganisation, die Sturmabteilung und Sicherheitsstaffel usw. Es kommt nun darauf an, daß die Nationalsozialisten sich auf dem Boden der Gesetze betätigen, ihre bürgerlichen Rechte ausüben, sich zu erlaubten Organisationen vereinigen und an den bestehenden Organisationen kultureller, wirtschaftlicher oder berufsständischer Art teilnehmen und schließlich durch berufliche und öffentliche Leistungen für ihre gesellschaftliche und politische Auffassung eintreten und sie verwirklichen. Daß ihnen diese Möglichkeiten eingeräumt werden, dafür habe ich als Bundesleiter des Volkspolitischen Referates zu sorgen und als Minister zu bürgen. Daß Sie sich daran halten, dafür bürgen Sie mir! Jetzt schon ist jede illegale Tätigkeit, d. h. jede von der staatlich verantwortlichen Führung nicht gewollte Betätigung sofort einzustellen und alle Kraft dafür einzusetzen, daß der legale Weg beschritten wird. Aeubeseßung öffentlicher Stellen. Der österreichische Rationalsozialist wird seinen Anschauungen leben und sie im Rahmen der Vaterländischen Front und aller übrigen österreichischen Einrichtungen auf dem Boden der Verfassung verwirklichen können. Die politische Gleichstellung aller Gruppen im Staate bedeutet Mitverantwortung und Mitbestimmung für alle, die sich zu den Grundlagen dieses Staates bekennen. Dieser Grundsatz wird zur Reubesehung öffentlicher Stet- l e n führen. Das ist notwendig, und dem soll auch entsprochen werden. Die Umbesetzung erfordert Zeit, vor allem aber die Auswahl der tüchtigsten Kräfte. Der Bundeskanzler hat die Landeshauptleute beauftragt, im Wege der Front unter besonderer Heranziehung des Volkspolikischen Referates Besprechungen einzuleiten, die die verschiedenen ergänzenden Reu- und Umbesetzungen der Gemeinde- und Landtage sowie in den Landesregierungen und allfälligen anderen öffentlichen Einrichtungen und Körperschaften zum Ziele haben. Diese Maßnahmen haben in den letzten Tagen schon begonnen. Der Frontführer hat mir gugefagt, daß jede benachteiligende Behandlung unserer Vereine und Veranstaltungen unterbleiben wird, sobald sich diese Vereine und Veranstaltungen sich mir verbindlich in sachlicher und persönlicher Richtung unterstellen. Ich habe verfügt, daß diese Zusammenfassung im Wege einer in Wien zu errichtenden Volksdeutschen Arbeitsstelle mit angeschlossener Pressestelle erfolgt. Es wird insbesondere dem Deutschen Turnerbund wieder gestattet fein, das Jugendturnen zu pflegen und sein altes Abzeichen „Frisch, fromm, fröhlich, frei" in Form eines Sonnenrades zu tragen, wobei noch eine besondere Verankerung in der Turn- und Sportfront vorgesehen ist. Dem Deutschen Schulverein S ü d m a r k bleibt die Freiheit seiner kulturellen Schutzarbeit gewahrt. Dem Hilfswerk Längs th wird eine besondere Aufgabe im Rahmen seiner Verfassung sozialer Volkshilfe zukommen. Es ist selbstverständlich, daß die Armee für uns alle der Waffenträger von Staat und Volk ist, den aufs vollkommenste mitzugestalten vor- nehmfte Pflicht ist, Ihr, meine jungen Freunde, sollt in die Armee eintreten, um die besten Soldaten zu werden. Insbesondere in der Armee selbst hat jede politische Betätigung, also z. B. sowohl die nationalsozialistische wie die legitimistische, zu unterbleiben. Wer mithilft, die österreichische Armee zu einem vollendeten Schwert und Schild zu machen, leistet höchsten Dienst auch im Sinne unserer Gesinnung. Es muß eine besondere Sorge fein, mitzuhelfen, daß allen Arbeitswilligen in diesem Staate Arbei ( und Brot verschafft wird. Der 12. Februar brachte insbesondere auch den unterschiedslosen Zugang zum Arbeitsplatz. Wer sich in Zukunft nicht illegal betätigt, wird nicht behindert werden. Das gilt für alle Berufe. Der Frontführer und Bundeskanzler erklärte mir, er hoffe, daß eine Zeit komme, in der irgendwelche Behinderungen für Gruß, Lied, Fahne oder Abzeichen, soweit es sich nicht um parteigebundene handelt, nicht mehr vorhanden sein werden. Diese Zeit werde gekommen sein, wenn der Gebrauch des Grußes und des Liedes, der Fahne oder des Hakenkreuzes nicht mehr die Tendenz des Protestes und Demonstrierens gegen Staat und Führung in sich trage, wenn die Feststellung verschiedener Gesinnung nicht Anlaß zu Regungen biete, den anderen nieder- zufchlagen oder wirtschaftlich zu vernichten, wenn jeder gute Oesterreicher sich mit Stolz einen guten Deutschen und jeder vor allem Deutschbewußle sich freudig einen guten Oesterreicher nenne. Für uns alle muß es unerträglich fein, die Symbole als Mittel des Demonstrierens gewertet und benützt zu sehen. Es gilt daher für Gruß, Abzeichen, Fahne und Lied folgendes: Der Wortgruß „Heil 3) i t • V e r" ist in Oesterreich nicht zu beanstanden, wenn er als üblicher Gruß verwendet wird. Die Verwendung dieses Grußes in Aerntern, vor Behörden, Schulen und Hochschulen sowie in den Amtsstellen der Vaterländischen Front muß als Demonstration aufgefaßt werden und ist an diesen Orten unzulässig. Der stumme Deutsche Gruß durch Erheben der ausgestreckten rechten Hand ist in gleicher Weise wie der Wortgruß „Heil Hitler!" zulässig. Das Absingen des Deutschlandliedes ist bei feierlichen Veranstaltungen nationalen Charakters unter der Voraussetzung zugelassen, daß vorerst die erste Strophe der Bundeshymne, der Hymne Ottokar Kernstocks, gesungen wird. Ich bin der Meinung, daß das Deutschlandlied für uns ein zu feierliches Bekenntnis ist, um es bei jeder Gelegenheit, auf Gassen oder in Gasthäusern zu fingen. Das Abfingen der Bundeshymne darf durch Mitsingen des Textes des Deutschlandliedes nicht gestört werden. Im übrigen gelten die Vorschriften, die für das Singen oder Spielen der Hymnen anderer Staaten gegeben sind. Unter diese Vorschriften fällt insbesondere das Hör st-Wessel-Lied. Auch für das H i s s e n d e r H a k e n k r e u z f a h n e durch österreichische Bundesbürger gelten die allgemeinen Flaggenoorschriften. Es ist jedoch vorgesehen, daß bei besonderen Anlässen, so z. B. aus Anlaß des Besuches einer hohen Persönlichkeit aus dem Reiche sowie zur Feier gemeinsamer Gedenktage durch behördliche Anordnung auch österreichische Staatsangehörige neben den österreichischen Bundesfarben die Hakenkreuzfahne zeigen können. Inwieweit das Hakenkreuz als Abzeichen Verwendung finden darf, bleibt der besonderen behördlichen Bewilligung vorbehalten. Den nationalen Vereinen wird es auf ihren Wunsch gestattet werden, das Hakenkreuz in einer zu genehmigenden Verbindung in das Vereinsabzeichen aufzunehmen. Heute darf das Hakenkreuz vor Behörden, bei Ausübung eines öffentlichen Amtes, in Schulen und Hochschulen oder Amtchtellen der Vaterländischen Front nicht getragen werden. Das parteiamtliche Hakenkreuzabzeichen ist für alle Reichsangehörigen frei. Österreichischen Staatsangehörigen ist es nicht gestattet, das parteiamtliche Abzeichen oder eine Nachahmung desselben zu tragen. So habe ich die Grundlagen und den Weg Umrissen, auf welchem der österreichische Nationalsozialist die Möglichkeit legaler Betätigung im Rahmen der Vaterländischen Front und aller übrigen österreichischen Einrichtungen auf dem Boden der Der- fassung, die politische Parteien nach wie vor ausschließt, in Gleichstellung mit allen anderen Gruppen hat. Es ist die Gelegenheit, dem Frontführer und Bundeskanzler dafür zu danken, daß er den Weg, den wir nun gehen können, eröffnet hat. Wir werden ihm auf diesem Wege und als gute Oester- reicher offen und vorbehaltlos Gefolgschaft leisten. Die Grundlagen sind klar, der Weg ist schwer. Er fordert von allen größte Sammlung und vollendeten Ern st. Aber das Ziel ist groß, das größte im volklichen Leben. Das Ziel ist das restlose Zusammenstehen der beiden deutschen Staaten zu des deutschen Volkes unteilbarem Schicksal, Glück und Frieden! bei freiem Markt unter Umständen die kleineren noch selbständigen Unternehmungen gefährdet werden. Bei den Werken, die jetzt zwangsweise ange- schlossen werden mußten, handelt es sich hauptsächlich um die Firmen, die auf den Direktverkauf, der ihnen für das verflossene Jahr als Übergangszeit noch zugebilligt worden war, und den sie nach den Abmachungen des Vorjahres jetzt aufgeben sollten, nicht verzichten wollten. * Die Au ßenhandelsumsätze sind nach einer Steigerung im Dezember 1937 im Januar wieder gesunken. Die Einfuhr unterschritt mit 483 Mill. RM. das Dormonatsergebnis um 48 Mill. RM.; sie war damit ebenso hoch wie im November 1937. Dieser jahreszeitlich bedingte Rückgang beruht zum ausschlaggebenden Teil auf einer Verminderung des Einfuhrvolumens, jedoch sind auch die Einfuhrpreise etnxis gesunken. Abgenommen hat gegenüber dem Vormonat vor allem die Einfuhr der Ernährungswirtschaft, und zwar um 26 Mill. RM. In der Hauptgruppe Gewerbliche Wirtschaft unterschritt die Einfuhr den Stand des Vormonats um 21 Mill. RM. Don den einzelnen Erdteilen war an der Verminderung der Einfuhr im Januar vor allem Europa beteiligt. Die Ausfuhr war mit 446 Mill. RM. — ebenfalls aus jahreszeitlichen Gründen — um 19 v. H. geringer als im Dezember des abgelaufenen Jahres. Das Januarergebnis 1937 wurde jedoch um 7 v. H. überschritten. Seit 1931 ist die Ausfuhr ausnahmslos von Dezember zu Januar stark gesunken. Das Ausmaß des Rückganges war in den einzelnen Jahren verschieden. Im neraange» nen Jahr betrug die Verminderung 9 v. H , 1933 bis 1935 dagegen zwischen 15 und 20 v, H. Weiter ist 3U berücksichtigen, daß das Dezemberergebnis durch die Ausschreibungen größerer Maschinenlieferungen, die z. T. bereits in früheren Monaten ausgeführt wurden, günstig beeinflußt war. An dem Rückgang der Ausfuhr waren sämtliche Gruppen beteiligt. Am stärksten war die Abnahme jedoch bei Fertigwaren, am geringsten bei Rohstoffen (Kohlen). Don den einzelnen Erdteilen hat vor allem Europa weniger Waren abgenommen. Nach der Statistik über den Außenhandel nach Erdteilen und Ländern betrug die Gesamteinfuhr Deutschlands im Jahre 1937 5,5 Mrd. RM. Sie war um 1,25 Mrd. RM. oder um rund 30 v. H. größer als im Jahre 1936. Don dieser Zunahme entfielen auf Europa 517 Mill. RM., auf Uebersee 728 Mill. RM. Der Anteil der Ueberseeländer an der Gesamteinfuhr stieg somit von 40 auf 44 v. H., während der Anteil Europas entsprechend zurückging. Die Ausfuhr Deutschlands war im Jahre 1937 mit 5,9 Mrd. RM. um 1,1 Mrd. RM. oder um fast hoher als im Jahre 1936. Don dieser Zunahme entfielen 720,3 Mill. RM. auf die europäischen Länder und 422 Mill. RM. auf die überseeischen Länder. Verhältnismäßig war die Steigerung der Ausfuhr nach Uebersee (plus 30 v. H.) beträchtlich größer als die nach Europa (plus 21 v. H.). Dementsprechend stieg auch der Anteil der Ueberfeegebiete an der deutschen Ausfuhr — wie schon in den Vorjahren — weiter an. Er betrug 30,7 v. H. gegen 29,2 v. H. im Vorjahr und nur 18,5 v. H. im Jahre 1932. * Der Schrift „Chemie in Deutschland", die von dem Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsgruppe Chemische Industrie, Claus Ungewitter, heraus- gegeben ist. entnehmen wir folgende Zahlen Lei einer Fortdauer der Förderung in der Höhe von 1936 nähern sich die Weltvorräte an Blei der Erschöpfung in zehn bis zwölf, an Zink in fünfzehn bis zwanzig Jahren. Ebenso ist die Ausbeutung der Zinn-, Kupfer - und Chromvorräte zeitlich schon heute begrenzt, wenn natürlich auch, ebenso wie bei Blei und Zink, neue Vorkommen entdeckt werden können. Dagegen ftieg die Aluminium erzeugung von 65 000 Tonnen im Jahre 1913 auf 370 000 Tonnen im Jahr 1936, von Magnesium von 250 auf 2500 Tonnen in den sechs Jahren 1925/31 und seither auf 25 000 Tonnen, was einer Verhundertfachung in zwölf Jahren gleichkommt! Die plastischen Massen, von denen in der Vorkriegszeit Celluloid und Vulkanfiber bekannt waren und zu denen nachher noch Kunsthorn, Kunstharz, Zelluloseazetat und Transparentfolien gekommen sind, wurden um 1900 in Hohe von 10 000 bis 20 000 Tonnen, 1913 von 50 000 Tonnen, 1936 von 300 000 Tonnen erzeugt. ♦ Die in der Rede des Führers angekündigte Anerkennung des Kaiserreiches Mandfchukuo durch die Reichsregierung lenkt den Blick auf dieses Land, das dreimal so groß ist wie Deutschland und bei uns vornehmlich als Lieferant der Sojabohne bekannt ist. Aber neben der Ausfuhr dieser ölhaltigen Bohne, mit der sich Mandschukuo gewissermaßen ein Welthandelsmonopol geschaffen hat, ist das menschenleere Land eines der größten Rohstoffgebiete der Welt. Seine Erschließung entwickelt sich in einem geradezu atemraubenden Tempo, nachdem seit etwa 1905 mindestens 25 Millionen Nord- chinejen in das Land eüuvünderten. Leben reichet Kohlenvorkommen sind bis jetzt rund eine halbe Milliarde Tonnen Eisenerze festgestellt worden, ferner Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Zink usw. Das junge Kaiserreich arbeitet im engsten Einvernehmen mit Japan daran, diese Quellen zu erschließen. Die Vermehrung der Viehherden, des Anbaues von Sojabohnen und Weizen ist in Angriff genommen. Mandschukuo ist eine der zukünftigen Rohstoffkammern der Welt. Die Erschließung wird durch einen Fünfjahresplan unter japanischer Beteiligung erleichtert, der jetzt bereits zu laufen beginnt und sich in den steigenden Ausfuhrziffern bemerkbar macht. Im November wird ein Teil des amerikanischen Kongresses gewählt, Präsident Roosevelt hat einen Waffenstillstand vorgeschlagen. Bis zur Wahl soll also über entscheidende Wirtschaftsaesetze sowie Organisationsänderungen nicht verhandelt werden. Der Wirtschaftsdiktator Roosevelt ist zu dieser Pause, abgesehen von politischen Gründen, vielleicht auch deshalb gezwungen worden, weil die Wirtschaftslage sich trotz seiner Prophetien nicht gebessert hat. Bemerkenswert dafür sind die amtlichen Angaben über die Industrieproduktion. Der Index lautete auf 100 in den Jahren 1923 bis 1925, auf 114 für Januar 1937, auf 84 im Dezember 1937 und auf 81 für Februar 1938. Wenn sich auch die Hoffnung auf eine leichte Belebung des Frühjahrsgeschäftes nicht bannen läßt, so zeigt sich doch dafür kaum eine Andeutung. Die Statistik der Roheisenindustrie gibt gleichfalls kaum mehr als eine ganz bescheidene Erwartung. Nur die Bau- und Autowirtschaft glaubt, ihre Geschäfte würden sich sichtlich beleben, ebenso die Schuhindustrie. Die letzte Karte Roosevelts, durch R ü - stungsaufträge den Arbeitsmarkt wieder in Schwung zu bringen, sticht vielleicht, aber über Schätzungen zum Flottenbauprogramm ist man noch nicht hinausgekommen, da der Streit zwischen der isolatorischen Richtung und ihren Gegnern die ganze Politik der Vereinigten Staaten beherrscht. Inzwischen h-at das Repräsentantenhaus einer Modifizierung der Steuer auf unausgeschüttete Gewinne zugestimmt, hauptsächlich für kleinere Betriebe, aber diese Maßnahme wird, selbst wenn sie vom Senat genehmigt werden sollte, nur als halber Schritt bezeichnet. Die Angriffe gegen Roosevelts Versuch einer Wirtschaftsdiktatur haben an Schärfe nicht nachgelassen. Hinzu kommt in Wechselwirkung mit der schlechten Lage der Binnenkonjunktur die Lage des Außenhandels. Im Jahre 1937 nahm die Ausfuhr der USA. um 37,1 v. H. gegen 1936 zu. Die englische Ausfuhr stieg um 18,3, die deutsche um 23,9, die italienische um 39,2 und die französische nur um 1,4 v. H. Während nun im Dezember 1937 die Ausfuhr der USA. sich auf 319,76 belief, sank sie im Januar 1938 auf 289,33 Millionen Dollar, war damit aber immerhin noch um rund 67 Millionen Dollar höher als im Januar 1937. Gleichzeitig fiel d i e amerikanische Einfuhr vom Dezember bis Januar um rund 38 auf 170,76 gegen 208,45 Millionen Dollar im Januar 1937. Die Wareneinfuhr wird also im Spiegelbild zur schlechten Wirtschaftslage gewaltig gedrosselt, während die Ausfuhr fast den Eharakter eines Dumping annimmt. Diese Tatsachen sind mit den schönen Theorien über die Auflockerung der Welthandelshemmungen schlecht zu vereinbaren. Amerikas Ausdehnung im Pazifik. Neuyork, 7. März. (DNB. Funkspruch.) Zur Frage über die Besitzergreifung und über den Rechtszustand einer Anzahl kleinerer Südsee- i n s e l n veröffentlicht die „New Pork Times" eine Exekutivorder des Präsidenten Roosevelt, in der dieser die Souveränität über die Inseln Canton und Enderbury im Mittelpazifik formell geltend macht und beide Inseln der Gerichtsbarkeit des Innenministeriums für Derwal- tungszwecke unterstellt. Die Anmeldung von Ansprüchen der Vereinigten Staaten auf andere Inseln im Pazifik stehe in Aussicht in Verbindung mit einem Plan, dessen Durchführung die „gr ößte überseeische Expansion in der Geschichte der USA." bedeuten werde. Die Geltendmachung der Souveränität über Gebiete, die von amerikanischen Staatsangehörigen in der Antarktis neu entdeckt wurven, sei den interessierten Regierungen mitgeteilt worden. Diese weitgehenden Ansprüche beträfen die Entdeckungen des Admirals Byrd auf feinen Fahrten zum Südpol. (Santon und Enderbury zählen zu einer Gruppe von über 75 Inseln im Pazifik, die sich vom unteren Teile Kaliforniens bis in die Nähe von Japan und Australien erstrecken. Mit London hätten bereits Besprechungen über den Status der Pazifik-Inseln ftattgefunben. Auch Australien rüstet auf. S y d n e y, 7. März. (DNB.) Das australische Bundeskabinett beschloß, den Haushalt der Wehrmacht bis auf 12 Millionen oder sogar auf 14 Millionen Pfund im nächsten Haushaltsjahr zu erhöhen. Aus diesem Grunde seien Steuersenkungen unmöglich, vielleicht seien sogar neue Steuern erforderlich. Die neuen Mittel sollen zum !Bau eines Kriegsschiffes für die australische Flotte, zur Vergrößerung der F r e i w i l l i g e n - Miliztruppe von 35 000 auf 50 000 Mann und zur Vermehrung der Luftwaffe verwendet werden. Auch sollen die australischen Munitions- werke ausgebaut werden. Bei dem neuen Kriegsschiff dürfte es sich um einen schweren Kreuzer ober ein „Taschenpanzerschiff" handeln. Englisch-deutsche Frontkämpfer-Kameradschast. Berlin, 5. M-irz. (Z>91$.) Anläßlich des Be- suches des Generalsekretärs der Permanenten Internationalen Frontkämpfer-Kommission, des britischen Obersten C r o s f i e l d , bei der Vereinigung deutscher Frontkämpferverbände fand im Kriegervereins- haus in Berlin ein Kameradschaftsabend statt, an dem etwa 3000 Angehörige der in der Vereinigung der Frontkämpferverbände zusammengefaßten Organisationen: NSKOV., Reichskriegerbund, NS.- Deutscher Marinebund, Reichstreubund, Soldatenbund, Bund der Waffenringe, Reichsverband Deutscher Offiziere und Marineoffiziersoerband teilnahmen. Der Präsident der Vereinigung deutscher Frontkämpferverbände, General der Infanterie NSKK.-Obergruppenführer Herzog von Ko- bürg, begrüßte den Gast. Oberst C r o s f i e l d gab einen Rückblick über die Erfolge des Komitees und eine Darstellung der Ziele, die der Zusammenarbeit der Frontkämpfer vorschweben und das gegenseitige Verständnis der Völker fordern, um so an der Sicherung des Friedens mitzuwirken. Der Reichskriegsopferführer, SA.-Obergruxpenführer Oberlindober gab der Hoffnung Ausdruck, daß ein größeres Verständnis für unsere Lage und die deutsche Aufgabe in Europa immer mehr dazu führen werde, unserem Volke die volle Gleichberechtigung und den Platz an der Sonne zuzugestehen. Erinnerungsfeier an die Machtübernahme in Hessen. Gauleiter Sprenger wird am 12. März in Darmstadt sprechen. NSG. Arn 12. März werden es fünf Jahre, daß der Nationalsozialismus in Hessen die Regierung übernommen hat. Zur Erinnerung an diesen denkwürdigen Tag, an dem die revolutionäre Tat von Gauleiter Sprenger dem alten System in Hessen ein Ende bereitete, findet in Darmftabt eine große Kundgebung statt. So wie der Gauleiter am Tage der Machtübernahme vomBalkon des damaligen Landtagsgebäudes zu der nationalsozialistischen Bevölkerung Darmstadts gesprochen hat, wird am 12. März, abends 21 Uhr, durch eine machtvolle Kundgebung der NSDAP, auf dem Adolf-Hitler-Platz die Erinnerung an diesen bedeutenden Tag in der Geschichte Hessens wachgerufen. Gauleiter Reichsstatt- halter Sv r e n g er spricht vom Balkon des ehemaligen Landtagsgebäudes zu der Bevölkerung der Stadt Darmstadt und zu all denen, die darüber hinaus aus den hessischen Kreisen zusammenkommen. Aus dem gleichen Anlaß gibt das H e s s i s ch e L ander t h e a t e r am 13. März eine Sondervor- ft e 11 u n g. Oberst Beck in Rom. Rom, 6. März. (DNB.) Der polnische Außenminister Oberst Beck ist mit seiner Gemahlin und seiner Begleitung in der italienischen Hauptstadt eingetroffen. Zu seinem Empfang waren der italienische Außenminister Graf C i a n o , Parteisekretär Minister Starace, zahlreiche Vertreter von Partei, Staat und Wehrmacht erschienen. Nach Abschreiten einer Ehrenkompanie Grenadiere wurden Oberst Beck und feiner. Gemahlin von einer zahlreichen Menge lebhafte Sympathiekundgebungen zuteil. Am Montagvormittag wird der polnische Außenminister das Programm seines Besuches mit Kranzniederlegungen beginnen. Er wird dem König einen Besuch abftatten und sodann vom Duce und von Außenminister Graf Ciano empfangen werden. Nach Abschluß des dreitägigen Prograrr-is wird der polnische Außenminister auch Kardinalstaatssekretär P a c e l l i einen Besuch abftatten. Neue Selbstanklageil im Moskauer Schauprozeß. Oie Lebensmittelknappheit in der Sowjetunion. Moskau, 5. März. (DNB.) In der Sarnstag- fitzung des Moskauer Schauprozesses wird der am geschuldigte Rakowski weiter vernommen. Rakowski schmückte feine Erzählungen über angebliche Spionagetätigkeiten mit Japan mit allerhand romanhaften Einzelheiten aus. Zwischendurch verfällt er in gewaltige, ganz im Stile der Leitartikel der „Prawda" gehaltene Verwünschungen gegen Trotzki und dem Trotzkismus. Auf Geheiß des Staatsanwaltes „gesteht" Rakowski weiter, wie er bereits im Jahre 1924, als damaliger Botschafter der Sowjetunion in London, vom englischen Nachrichtendienst „an geworben" worden sei. Von seiner langjährigen sibirischen Verbannung nach Moskau im Jahre 1934 zurückgekehrt, will Rakowski — wiederum auf ausdrückliche Weisung Trotzkis — sofort wieder in Verbindung mit dem Intelligence Service getreten sein. Als Mittelsperson habe sich eine „englische Spionin", Lady Muriel-Paget, in Moskau an ihn gewandt. (Lady Muriel-Paget betrieb ein Hilfswerk für notleidende britische Staatsangehörige in der Sowjetunion.) Auf diesem Wege will Rakowski bis zu seiner Verhaftung Spionagematerial geliefert haben. Als Laval 1935 nach Moskau gekommen fei, habe er, Rakowski — in direktem Auftrage des „Oppofitionsblockes" —, versucht, die Annäherung zu sabotieren. Der Angeklagte Selenski tritt mit einem Heftchen in der Hand ans Mikrophon, aus dem er feine Greueltaten z. T. abliest. Er stellt sich als ehemaliger Spitzel der zaristischen Geheimpolizei vor, der er seit 1911 bis zum bolschewistischen Umsturz eine Reihe von Revolutionären ausgeliefert haben will. Selenski, der bis 1937 Leiter der staatlichen Handelsorganisation „Zentrosogus" war, bekennt sich jetzt zu ungeheuerlichen Sabotageakten. 3n zahlreichen Gebieten der Sowjetunion sei es seiner „Schadlingsorganisation" gelungen, „die Drotversorgung tage- und wochenlang zu sprengen". Auch Salz und Zucker will Selenski der Sowjetbevölke- rung absichtlich vorenthalben haben, „um die Unzufriedenheit der Massen zu erregen". „U n d wie steht es mit der Butter?" unterbricht ihn der Staatsanwalt (wie überall in der Sowjetunion, ist auch in Moskau schon seit Monaten keine Butter mehr zu sehen!). Bereitwillig gibt Selenski zu, auch die Butlerversorgung sabotiert zu haben. Er habe die Butter absichtlich verderben lassen, bzw. Nägel und Glasscherben in die Butter geworfen (!). „Und was die Eier anbelangt" — fragt jetzt der Staatsanwalt, worauf Selenski auch das Ausbleiben der Eier in den staatlichen Geschäften auf sein Schuld- konlo nimmt. Dasselbe Spiel wiederholt sich noch mit anderen Maren, die für die Bevölkerung der Sowjetunion unbekannte Raritäten geworden sind. Der Hauptangeklagte Bucharin will seine Aussagen mit einem theoretischen Exkurs über die „ideologischen Grundlagen" der sogenannten Rechts- opposition beginnen, jedoch schon nach den ersten Sätzen unterbricht ihn der Staatsanwalt mit dem Hinweis, daß das Gericht von ihm nur Aussagen über seine „konkrete verbrecherische Tätigkeit als Führer des illegalen Oppofitionsblockes" zu hören wünsche. Die ganze Tragik Bucharins, eine der bedeutendsten Gestalten der bolschewistischen Revolution, enthüllt sich nun, als der Staatsanwalt ihn Punkt für Punkt auf die in der Anklageschrift aufgezählten Verbrechen feftlegt und ihn dabei dem Spott der Zuhörer preisgibt. Immerhin bereitet aber Bucharin dem Ablauf des „Programms" gewisse Schwierigkeiten, indem er s i ch weigert, die Beschuldigung der direkten Anstiftung zur Sabotage und zu Terrorakten auf sich zu nehmen. Auch auf die Frage des Staatsanwalts, ob er an der Ermordung Kirows beteiligt gewesen ist, leugnet Bucharin ziemlich entschieden. Daraufhin versucht der Staatsanwalt, R y k o w gegen Bucharin ins Feld zu führen, aber auch dieser „versagt". Als Kronzeugen ruft Wyschinski nun Jagoda an. Dieser gibt mit leiser Stimme und gesenktem Blick die Erklärung ab, daß er selbst, ferner der inzwischen bereits Hingerichtete Jenukidse, sowie Rykow und Bucharin den Mord an Kirow organisiert hätten. Bucharin läßt sich nicht davon ab bringen, sein theoretisches Programm der Opposition in weitschweifigen Erklärungen zu entwickeln. Die Rechtsoppositionellen hätten sich 1927 in der Frage der Kollektivisierung der Landwirtschaft erstmalig von der Parteilinie entfernt, da sie die Aufrechterhaltung individueller Bauernwirtschaften und eine langsame Industrialisierung des Landes für notwendig erachteten. Von dieser Position aus sei es nur ein Schritt gewesen zur Unterstützung der Bauernaufstände und zur Anwendung illegaler Methoden, wie der Borberifung des bewaffneten Aufruhrs sowie der Vereinigung mit Trotzkisten, militärischen Verschwörern und sonstigen antisowjetischen Elementen. Der Staatsanwalt bringt nunmehr auf das Eingeständnis der Teilnahme Bucharins an Spionageaktionen, allerdings bisher vergeblich. Bucharin bleibt dabei, daß er von Spionage überhaupt nichts wisse. Darauf wurde die Sitzung auf Montag früh vertagt. Ehikagoer Gangsters liefern die „Plauderdroge". Wie die Gefangenen der GPU. zum Sprechen gebracht werden. Paris, 7. März. (DNB. Funkspruch.) Ein Mitarbeiter des „Jour" berichtet über die geheimnisvollen Reizmittel, die seit einiger Zeit in der Sowjetunion bei den in die großen Schauprozesse verwickelten Angeklagten angewandt werden. Die chemische Formel dazu stammt aus der amerikanischen Unterwelt! Ein „Amerikaner litauischer Her- kunf", namens David Sourok, der zwecks Diamantenkauf nach Moskau gekommen war, der Bruder eines bekannten Ehikagoer Unterweltmannes, machte der GPU. interessante Mitteilungen über gewisse Methoden seines Bruders. Daraufhin wurden zwei Mitglieder der ausländischen Sektion der GPU. in die Vereinigten Staaten entsandt, um Beziehungen mit dem Gangster aufzunehmen. Nach Angabe im „Jour" handelt es sich um ein Medikament, das den „Patienten" eingespritzt wird und bei diesem sofort einen Zustand nervö- | e r Triebhaftigkeit hervorruft und das Opfer feiner gesamten Willenskraft b e - raubt. Das Mittel gewährt die Möglichkeit, die Opfer ganz nach ihnen gegebenen Befehlen handeln und sprechen zu lassen. Ein Warschauer Korrespondent des „Sunday Expreß" gibt im Zusammenhang mit dem Moskauer Prozeß die Eindrücke wieder, die ihm ein früherer hoher Sowjetkommifsar vermittelt hat, der zwei Jahre in der Gefangenschaft der GPU. war und der die berüchtigte „Plauderdroge" aus eigener Erfahrung kennt. Der ehemalige Kommissar erklärte: Ich war acht Monate im Lubjanka-Gefäng- nis und hatte ungefähr 45 Kreuzverhöre auszuhalten. Schließlich bot man mir ein Glas Wasser an. Ich tränt es und ehe ich meine Selbstbeyerr- schung verlor, wußte ich, was es war, — es war d i e „Plauderdrog e". Plötzlich fühlte ich mich wundervoll gesund und guter Dinge. Dann verspürte ich einen ganz unerklärlichen Drang, alles auszuplaudern, was ich wußte. Es war unmöglich, zu widerstehen. Schließlich, als der Rausch ganz deutlich war, brachte man mir ein harmlos aussehendes Schriftstück zur Unterschrift. Ich begriff sofort, daß man mich veranlassen wollte, ein hinter dem ersten Blatt verstecktes „volles Geständnis" zu unterschreiben. Enttäuschung in Paris. Sowjetrutzlands wahre innere Lage. Paris, 7. März.. (DNB.) Die Zeitungen halten mit ihrem Abscheu vor den sowjetrussischen Justizmethoden nicht zurück. Es mehren sich die Stimmen, die sich aus Enttäuschung über den roten Bundesgenossen Frankreichs von dem französischsowjetrussischen Pakt nichts mehr versprechen. „Figaro" weist hin auf die nachträglichen sogenannten Enthüllungen über die Schuld des Marschalls Tu- chatschewski und der anderen erschossenen Generäle. Bekanntlich habe es bei dem damaligen Prozeß geheißen, daß die Todesurteile gegen Tu- chatschewski und Genossen wegen Spionage zugunsten Deutschlands und Japans erfolgt feien. Jetzt fei plötzlich nicht mehr von Spionage die Rede, sondern von innerpolitischen Kämpfen und davon, daß Tuchatschewski mit feinen Genossen angeblich den Kreml stürmen und Stalin habe um- bringen wollen. Sicherlich sei dieser letzten Version ebensowenig Glauben beizumessen wie der früheren, denn keine von beiden sei durch irgendwelche Be- peise gestützt. Anderseits mißt der „Figaro" den Geständnissen der Angeklagten über Bauernaufstände, Viehherdenvernichtung, Eierknappheit usw. große Bedeutung bei, weil hier erstmals Enthüllungen über die wahre innere Lage in Sowjet- ruß l a n d gemacht würden. Doch seien die Angeklagten nicht mehr oder weniger schuldig als Stalin selbst. Der sozialdemokratische „Populaire", der ironisch den Geständniseifer der Angeklagten feststellt, veröffentlicht ein Dementi seiner Mitarbeiterin Madeleine P a z (Marx) über eine angebliche Zusammenkunft zwischen Krestinski und ihr und einem gewissen Alfred Rosmer in Berlin im Jahre 1928. Madeleine Paz stellt fest: „Ich war im Jahre 1928 nicht in Berlin; ich bin niemals in Berlin mit Rosmer zusammengekommen. Ich kenneKrestinski nicht. Man empfindet ein Gefühl des Ekels, ein Dementi gegen diese ungeheuerlichen und wahnsinnigen Behauptungen, die von Moskau ausgehen, formulieren zu muffen. Ich habe vom ersten Prozeß an beabsichtigt, die blutige Justizparodie, die sich in Moskau abspielt, anzuprangern. Ich bin dieser Frage wegen sogar aus der Liga für Menschenrechte ausgetreten. Die Unterstellung, der man mich beschuldigt, gibt einen Maßstab dieses Prozesses ab." Pierre Dominique in der „Republique" schreibt: „Entweder, das, was die Angeklagten gestehen, ist wahr, oder, es nicht wahr. Wenn es wahr ist, bann ist Sowjetrußland vollständig verfault. Oder all das, was die Angeklagten unter der Wirkung von moralischen und physischen Martern ausspeien, ist alles falsch. Dann muß man sich fragen, was von der Sowjetmacht zu halten ist. Entweder Sowjetrußland ist das Mittelalter mit Einschluß der Inquisition, oder aber es ist Verfault« heit, vor der man sich hüten muß." Kleine politische Nachrichten. Der Führer und Reichskanzler übermittelte dem Präsidenten des Reichskriegsgerichts, General der Artillerie H e i tz, anläßlich des 40jäh- rigen Gedenktages seines Diensteintritts telegraphisch seine Glückwünsche. * Der Reichssportführer und Frau von Tschammer und Osten hatten die in Berlin akkreditierten Diplomaten und führende deutsche Persönlichkeiten, bekannte Sportsleute und Angehörige der Wehrmacht zu einem* Tee in das Haus des deutschen Sports geladen. Hier gab der Reichssportführer in wenigen Ausschnitten einer Vorführungsfolge einen Einblick in die Arbeit der Leibeserziehung in Deutschland. Kämpferische Vorführungen, Fräuengymnastik, ein chorisches Spiel, Ausschnitte aus der Leibeserziehung der HI. und des BDM., der Reichsakademie und des DRL. klangen in Volkstänzen bayerischer Pimpfe aus. Aus aller Welt. Abschluß der Internationalen Autoschau. Sonntagabend gab das traditionelle Konzert der Hupen und Sirenen das Zeichen zum Abschluß der Internationalen Autoschau in Berlin. 789 000 Besucher haben die Autoschau am Kaiserdamm besucht. Damit ist die Besucherzahl des Vorjahres um 39 000 überboten. Eine Umfrage bei den Ausstellern ergab bei vorsichtigster Schätzung eine außerordentliche Zufriedenheit. Ueberall find große Abschlüsse getätigt worden. Die Exportaufträge haben gegenüber dem Vorjahre eine weitere starke Steigerung erfahren. Der Händlerbesuch aus dem Ausland war um 65 v. H. höher als im Vorjahre. Auffallend ist dabei der starke Besuch aus den nordischen Ländern, aus Südosteuropa und den Vereinigten Staaten. Glanzvoller Filmball 1938. Den festlichen Ausklang der Jahrestagung der Reichsfilmkammer beibete der große Filmball - im Berliner Zoo, der sich in Anwesenheit von Reichsminister Dr. Goebbels sowie des Reichs- pressechefs Dr. Dietrich zu einem glanzvollen Ereignis gestaltete. Die mit frischen Blumen und Blüten geschmückten Säle konnten die Tausende begeisterter Freunde des deutschen Films kaum aufnehmen. — Unter den Ehrengästen bemerkte man u. a.: Stabschef Lutze, die Staatssekretäre Hanke und Reinhardt, Generalmajor Wecke, den Chef des Protokolls von Bülow-Schwante sowie zahlreiche Vertreter des Diplomatischen Korps. Außerdem selbstverständlich eine Fülle von filmschaffenden Künsttern und Künstlerinnen. Der König im Boxring. Zum ersten Male in der englischen Geschichte trat jetzt der Fall ein, daß ein regierenden Monarch einer Amateurboxveranstaltung beiwohnte. Bei den Endkämpfen der Londoner Jugendboxer in her Albert-Hall erschien kurz vor der Pause König Georg VI., um die Kämpfe mit großer Aufmerksamkeit zu verfolgen. Zum Schluß stieg der König in den Ring, um den siegreichen Boxern die Ehrenpreise Und Medaillen zu überreichen. Die Familie und die Hausangestellten eines polnischen Generals ermordet. Ein furchtbares Verbrechen beging der Bursche des Generals Skozicki in Skierniewice bei Warschau. Während der General in dienstlichen Angelegenheiten für mehrere Tage in Warschau weilte, erschlug der Bursche nachts mit einer Axt die Gattin des Generals, deren fünfjährige Tochter, das 16jährige Kindermädchen und die Hausgehilfin. Das furchtbare Verbrechen wurde erst entdeckt, als der General zwei Tage später nach Haus zurückkehrte. Der Bursche hat, wie die Ermittlungen ergaben, mit verschiedenen Wertsachen und Kleidungsstücken aus der Wohnung des Generals diese unmittelbar nach der Tat im Zioilanzug verlassen. Aufklärung eines Raubmordes. Der Raubmord an dem Zugführer Zeiger aus Weimar, der am 23. Februar bei der Eisenbahnstation Stadtroda begangen worden ist, hat seine Aufklärung gesunden. Als Täter wurde in Gera Otto Schmitt, geboren 1908 in Hamburg und in Gera wohnhaft, ermittelt und festgenommen. Schmitt hat ein Geständnis abgelegt und ist in das Gerichtsgefängnis in Weimar übergeführt worden. Wetterbericht Während im Südwesten und Süddeutfchland noch immer das westeuropäische Hochdruckgebiet wetterbestimmend ist und, abgesehen von Nebelbildung, trockenes und meist heiteres Wetter bedingte, hat sich nach Norden hin mit der Zufuhr feuchter Meeresluft leichte Unbeständigkeit eingestellt. (Eine durchgreifende Verschlechterung ist jedoch auch für diese Gebiete nicht zu erwarten, wenn auch allgemein der Höhepunkt der Schönwetterlage überschritten fein dürfte. Aussichten für Dienstag: Morgens vielfach dunstig, sonst heiter bis bewölkt und im allgemeinen trocken, tagsüber nicht mehr so warm, Winde um Nord. AussichtenfürMittwoch: Leicht unbeständig, aber im wesentlichen noch freundliches Wetter. Lufttemperaturen am 6. März: mittags 16,1 Grad Celsius, abends 5,5 Grad; am 7. März: morgens 1,4 Grad. — Maximum 14,5 Grad, Minimum heute nacht —0,7 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 6. März: abends 5,3 Grad; am 7. März: morgens 2,5 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer 6,2 Stunden. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschristleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen^ Theodor Kümmel. D. A. II. 38: 10 788. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K °G., fämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig. KWW i r ' -82 19 4» i p o r I = V * 2 ot ,® C'C'S = c — g 3« S . 5 « er .“ “ tu ; ®E'2£ V-Sl, r- COiÄ . r-.ES 2^- ,E a, qA e. e ; A< S) * i- ..»J ’S c o 0^2 lC?6. 'S c fedjfra M föhnig U nuß-süß a Cchiebkarren Kastenwagen sind bei der Garten* oder Feldarbeit nicht zu entbehren. NORDSEE- Ruf Nr. 2467 Seltersweg Das Fisch-Spezialgeschäft 1466A BORRMANNg Gießen - Neustadt 5 - Ruf 4165 Seefisch enthält außerdem noch Kalk, Eisen, Phosphor, Jod und Lezitnine. Darum ist Seefisch so nahrhaft und gesund. Seelachs ohne Kopf, 500 g 25a Kabeljau ohne Kopf. .500 g 28 a Schellfisch ohneK^g 30a ■ und eine weitere große Auswahl Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II Briefkasten der Redaktion Renlensteigemde Anrechnung von Kriegsdienst Betriebssichrer (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der und Ansallverhütung Schriftleitung.) zeiien in der Invalidenversicherung TB. R. in B. Der Antrag auf Erteilung eines Bürgermeistereiämter an die Landesoersicherungszahlung verpflichtet. Rundfunkprogramm Dienstag, 8. INärz. die mündliche Versicherung des Verkäufers und der anderen Befragten genügt nicht. wort erhalten. Bekanntmachung Zu Frühjahrsbeginn HAFERFLOCKEN Stellenangebote und sommerlicher Abendkleider Fifdie find billig! in erstklassigem Sitz und Ausführung! l/2 kg v. 38 3) an ff. Filets Inderthal-Leonhard Nachdruck verboten Ohne Gewähr Maßschneiderei, Bromberger Str.l.Tel. 4035 1£62D J/ 5. März 1938 23. Ziehungstag Marktstr. 23 imA Tel. 2417 Tücht. selbständ. 3n der heutigen Vormittagsziehung wurden gezogen GLORIA 74240 gesucht. 01047 102833 113118 9091 13935 19569 21305 Jüngerer MmeW 7509 9524 9713 15990 300 RM Mk. 5.60 kostet 41916 43035 57446 61748 70557 71030 76251 79613 81398 83078 89116 90287 99016 1473d Junge Büglerin mehreren Lag« räumen m. Bi ön der heutigen Nachmiltagsziehung wurden gezogen 125101 56102 Die Deutsche 106868 306467 90862 1464A Arbeitsfront 16995 Selterswea 55 NSG.Kraft durch Freude Master Ober Scholten | Mietgesuche~| |Stellengesucüe| Wolf Albach-Retty 37085 Friedl Czepa 1-2 Simmet In 1740 7138 11311 16652 in der Voihshalle Musik: Robert Stolz Beiprogramm und Ufa-Ton-Woche! Gastspiel des | Verkäufe Schumann-Theaters Frankfurt a.M. Lichtspielhaus Gießen ttttier Heute Montag kommt Verschiedenes] ©arten 1478V Gelernte sirflerenim in 25 Bildern Hauptrollen: Orig -Wiener-Dekorationen für Dauerbeschäftigung gesucht. ca. 70 Mitwirkende GmsWWGullA.G Zum ersten Male in Gießen! 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Darum: Kleinanzeigen in die Heimatzeitung, den BießenerAnzeiger Alfred Abel — Annie Rosar — Erika Gläßner Hans Thimig — Rudolf Carl — Fritz Imhoff 58 Gewinne zu 1000 RM 871 7829 27674 38532 ----- ------ ------ 103813 T----- 1 Theke mit Glasaussab. Gchavmann mit Küche oder Kochgelegenheit vart.od.I.Etage. Schr.Ang. unter 01044 a.d.G.A. 190 Gewinne zu________ ____ ___ 22460 24753 29124 33763 35887 38496 38501 24 Gewinne zu 2000 RM. 141625 157934 260608 278056 Eine prickelnde Filmkomödie, keck erfunden, bezaubernd inszeniert. Ein Sieg des Charmes, des Frohsinns und der Liebe <3m Gewinnrade verblieben'. 2 Gewinne zu se ICCOOOO, 2 zu je 500000, 4 zu je 20000, 22 zu je 10000, 30 zu je 5000, 76 zu je 3000, 268 zu je 2000, 562 zu je 1000, 1010 zu se 500, 2006 zu je 300, 48018 zu je 150 NM. 82750 84008 88633 91097 104726 106486 ----- ------- ------- 132575 82 Gewinne zu 500 RM ____ 23308 67486 80590 88986 98636 99931 Gießen, den 7. März 1938. Städtisches Hoch- und Tiefbauamt: G r a v e r t. Familien- Drucksache oietet Ihnen in zahlreichen neuzeitlichen 82 Gewinne zu 500 RM. 22396 --- 57854 65169 67656 79220 89950 Keine Zeugnisse in Urschrift wndern nur Zeugnisabschriften dem Bewerbungsschreiben beilegen 1 — Lichtbilder undBewerbunasunte» Ngen müssen zur Vermeidung von Verlusten aus der Rückseite Ra- men und Anschrift beä Bewerbers tragen I 2 Gewinne zu 10000 RM. 8 Gewinne zu 5000 RM. 257662 8 Gewinne zu 3000 RM. 388109 gesucht. 1474D BäckereiWagner Nödgen (Kreis Gießen). Montag, den 7., u. Dienstag, den 8. März, abends 8 Uhr LwangsveLfteigevuns Dienstag, den 8. März, nachm. 2 Uhr, sollen im Versteigerungs- lokol, Neuenweg 28, bzw. an Ort u.Stelle (Bekanntgabe in obigem Lokal) zwangsweisegeg. sofortige Barzahlung versteigert werden: Haus-, Laden- u. Büromöbel aller Art, 1 Schaufenstereinricht., 1 Vervielfältigungsapparat, 2 Registrierkassen, 2 Schreibmaschinen, 6Oefen, 3 Nähmaschin., 1 Standuhr, ISpie- gel, 1 Bohner, 1 Volksempfänger. Bestimmt werden versteigert: 1 Schneidernähmaschine Mundlos (fast neu), 1 Ladeneinrichtung, bestehend aus: 2 Warenschränken, 202 Gewinne zu 300 RM. . .. ---- 19136 27831 35086 38928 41753 46492 58704 61696 65049 68712 73361 74577 76545 82213 Der heutigen Ausgabe unseres Blattes liegt ein Prospekt der Staat!. Lotterie-Einnahme R.Jansen, Lübeck, Johannisstraße 11, über die 51./277. Preuß.- Süddeutsche Klassenlotterie bei. Gewinnauszug 5. Klasse 50. Preußisch-Süddeutsche (276. Preuß.) Klasseu-Lotterie genes Kündigungsschreiben verspätet. Es würde erst zum nächst zulässigen Termin, das ist der 1. Febr. 1939, wirksam. Bis dahin sind Sie zur Prämien- 21jährig. solides wohlerzogenes Rhönmädchen in allenZweigen d. Haushalts erf., W Stellung in besser. Hause. Warschoninbess. Hause tüt. Schr. Angeb. u. 1467 V an d. Gieß. Anz. Drei Jungen und ein Mädel en decken ihr« Waldheimat. Don Werner Siebold 135 Seiten Text und 8 Kunftdrucktafeln Leinen RM. 2,85 HugoDermühler Verlag Berlin - Lichterfelde laderampe, Garage und grobem Hof. 1216D Chr.Jnderthal Weingroßhandl. Gießen Vornehm / Geschmackvoll! Persönlich I Diese drei weeent- ilohen Eigenschaften Ausführungen sowie Papieren billiget die Brühl’sche Druckerei Schulstr. 7. Ruf 2251 18 Gewinne zu 2000 RM. 17825 29849 112110 113154 228330 350918 382975 394503 Das Oberlandesgericht konnte alle diese Ent- richten. Seinem Monteur allein durfte der-Beklagte schuldigungen nicht aelten lassen. Jeder Landwirt diel Sorge für die Unfallstcherheit der Dreschmaschine muh wissen, daß die Berufsgenossenschaft em- nicht überlassen. Er mußte die Beachtung der Um gehende Unfallverhütungsvorschriften erläßt und fallverhütungsoorschriften selbst uberw^mAuch 320922 354209 366742 48 Gewinne zu 1000 RM. 11558 55303 61615 86823 87607 96145 136127 147278 174823 176388 186410 274680 277326 287128 377339 395181 deren Beachtung fordert, er muß sich über die Vor- schriften seiner Berufsgenossenschaft genau unter- In der Zeit vom 8. bis ZI.Mrz 1938 werden amtliche städtischen Straßenkanäle gefpülL Während dieser Zeit sind die Rückstauverschlüsse an den Grundstücksentwässerungen verschlossen zu halten. 14680 Das ist der liebenswürdigste Gerichtsvollzieher, den Sie jemals sahen, aber ein lockerer Zeisig gebrauch, billig abzugeben, ome Heuchelheim Ernststraße 46. Vorschriften nicht gekannt habe. Dann behauptete er, er habe die Sorge für die Sicherheit der Dreschmaschine seinem Monteur überlassen dürfen, ferner, er habe bei der Anschaffung der Maschine den Verkäufer, dessen Monteur und einen weiteren Zeugen gefragt, ob die Maschine auch den Unfallverhütungsvorschriften entspreche und darauf bejahende Ant- ff. Kochflsche, V-kgv. 3 (Man Makrelen, Merlan usw. Jean Harlow Robert Taylor zu Fall kam UNO oaoei mit vem recyien -ocin in uie Trommel geriet. Die landwirtschaftliche Berufsyenossenschaft mußte den Verletzten nach den Vorschriften der Reichsver- sicherungsordnung entschädigen, ©iß hat aber dann gegen den Betriebsführer auf Erstattung der von ihr bisher für den Verunglückten aufgewandten, nicht geringen Heilkosten- und Rentenzahlungen geklagt und ferner die Feststellung künfttger Ersatzpflicht des Betriebsführers verlangt. Der Klage wuroe stattgegeben und in dem obenerwähnten Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts wurde auch die Berufung des Landwirts zurückgewiesen. Die Klägerin hatte zu Recht behauptet, daß die Einlegeösfnung der Dreschmaschine nicht den Unfallverhütungsvorschriften entsprochen habe. Der Betriebsführer hatte verschiedene Entschuldigungen angeführt. Zunächst die, daß er die Unfallverhutungs- liegenden Anträgen zu entsprechen. Da zudem die Zahl der noch zu erwartenden Anträge so groß ist, an der Lahn gegenüber den Bootshäusern -überdachten Schriftliche Anfragen u. 1475D an den Gießener Anzeiger erbet. | Vermietungen"! 6-Zimmer- Wohnung m Badu.Balkon Wilhelmstr.41 1. Stock, sofort zu vermieten. ,477V Näh. A. Becker Keplerstraße 9. Geschäftsräume zu vermieten Diezstraßel4 bestehend aus Büro,Lagerkell., Das Hanseatische Oberlandesgericht hat vor kurzer Zeit anläßlich einer Berufungsklage die Pflichten des Betriebsführers in bezug auf die Verhütung von Unfällen geprüft. Das Ergebnis ist es wohl wert, daß sich jeder Inhaber eines landwirtschaftlichen Betriebes mit ihm ernsthaft und eingehend beschäftigt. Der Beklagte in diesem Fall war em landwirtschaftlicher Betriebsführer. In seinem Betriebe ereignete sich im Oktober 1935 ein schwerer Unfall dergestalt, daß einer seiner Arbeiter, als er die in Gang befindliche Dreschmaschine bestieg, um sie als Einleger zu bedienen, durch einen Fehltritt zu Fall kam und dabei mit dem rechten Bein in die Lpd. Das Gesetz über den Ausbau der Rentenversicherung vom 21.12.1937 schreibt vor, daß in der Invalidenversicherung für Zeiten, in denen ein Versicherter während des Weltkrieges dem Deutschen Reiche oder einem mit ihm verbündeten oder befreundeten Staate Kriegs-, Sanitäts- oder ähnliche Dienste geleistet hat, Steigerungsbeträge gewährt werden, wenn die Versicherung vorher bestanden hat und der Berechtigte es beantragt. Näheres über die Höhe der Steigerungssätze usw. wird durch Ausführungsvorschriften geregelt, die aber bis jetzt noch nicht ergangen sind. Infolgedessen ist es auch zur Zeit nicht möglich, den bereits vor- daß bis zu ihrer vollständigen Erledigung voraussichtlich geraume Zeit vergehen wird, werden sich Die Berechtigten noch längere Zeit gedulden müssen. Eine besondere Antragsstellung ist im Gesetz um deswillen vorgesehen, weil der Landesversicherungsanstalt die Fälle, in denen eine Anrechnung von Kriegsdienstzeiten in Frage kommt, nicht im einzelnen bekannt sind. Bereits gestellte Anträge in den nächsten Monaten in Erinnerung zu bringen, ist zwecklos und hat lediglich Verzögerungen zur Folge. Durch spätere Bescheiderteilung wird dem Berechtigten im Falle der Erhöhung der Rentenbezüge keinerlei Schaden erwachsen. die Sorge für die Unfallsicherheit der Dreschmaschine nicht überlassen. Er mußte die Beachtung der Unplatten.) 19: Nachrichten. 19.10: Das älteste Grammophon der Welt. Aus dem historischen Raritäten- Kabinett der Schallplatte. 19.50: Wir spielen und singen unsere schönsten Lieder. 21: Abendkonzert. 22: Ngchrichten. 22.30: Unterhaltung und Tanz. 24 bis 2: Nachtkonzert. die etwas nähen kann, ges. 01043 Mml Groon Marburg Str.40 Bei der Antragstellung sind die Militärpapiere (Militärpaß, Kriegsstammrollenauszug, Entlassungsschein pp.) vorzulegen, und es ist das Renten- Zeichen anzugeben, unter dem die Rente früher bewilligt worden ist. Die Anträge sind durch die empfehlen wir uns im An fertigen von KOSTÜMEN in bester schneidertechnischer Verarbeitung Kleider-Complets, Mäntel, Nachmittags- llllllllllllllllllllllllllllll Mit offenen Augen einem bezaubernden Lustspiel verliebter Dummheiten, törichter Schwächen und spitzer Bosheiten! 2 Gewinne ju 10000 RM. 20408 6 Gewinne zu 3000 RM. 85077 316976 344122 tunliume für sofort gesucht. Schriftliche Angebote u. 1476D an d. Gieß. Anz. anstalten zu richten, von denen die Berechtigten Renten aus der Invalidenversicherung beziehen. Für die Berechtigten, die Ansprüche geltend machen wollen, aber nicht im Besitz von Militär- 6 Uhr: Morgenlied. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 10: Schulfunk: Ein Mann kämpft um sein Recht. Ein Spiel um Johann August Suter. 11.40: Die Frau im Sport. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Klingende Leinwand! Aus neuen Filmen. 15: Bilderbuch der Woche. 15.30: Heiratsanträge: Eine Antwort am Mikrophon. 15.45: Die junge Kraft. 16: Die Wolkensteiner singen. 16.30: Nachmittagskonzert. Schöne Weisen grüßen von der Mosel. 18: Zeit« geschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. (Schall- 6 Wochen lang ausverkauft in Frankfurt a.M. papieren sind, ist es ratsam, sich möglichst bald wegen Beschaffung der erforderlichen Unterlagen an das Zentralnachweisamt für Kriegsverluste und Kriegsgräber m Berlin SW 68, Linden st raße 37 zu wenden. Dabei ist zur Ermittelung der Kriegsdienstzelt eines ehemaligen Heeresangehörigen außer den Personalien (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort) die genaue Angabe seines Truppenteiles mit Kompanie, Batterie- oder Eskadronbezeichnung erforderlich. Falls den Antragsberechtigten nicht mchr alle Kriegsformaüonen bekannt sind, ist möglichst die Eintritts- und Entlassungstruppe (einschließlich der Kompanie usw.) anzugeben. Bei Ungenauer Truppenkenntnis kann Vorlage von Feldpostkarten und Karten, Bescheinigung aus der Kriegszeit mit Truppenstempeln u. ä. zur Ermittelung führen. die ideale Nitraphot-Heimlampe. 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