Utz ijk ien i • n"t e p?Qlm(er Ä-r 'n u ™ wit 2.50 W& 2?^er mit e;DWig«ti »8 unv'r. ^tttbtanteio ,’90' Som. unverändert r. ^en (Te. D w RA f L ® » 220 «. 3119 203 . genannten !er De;. Wg ' 23-M L 13,60, ®19 11,10, R1S 10,15* estpreise ah trft. ’eridit.) Ach m, IIT^Bch - 301 Schoss eten: Ochsen "t Kühe 18 k' Kälber 30 dis 48 Mark, DlürttDerlauf; und Schass Sion. lichkeit der 1 r Waldungen snd dergl. er. ilder das Be- iaumtuituren) die gesetzliche t dem Beginn enn derjenige, ruft, in eine ) bie Aende- chtigung der unbillig br- W gegen- bedarf der, aus Derlan- ähe der Friedas Kreisamt ilatt, das aus- ! dann, sojern besreiung vor, Sörje. oldende an. Berlin 41. | 5.1- 3 5 9 6 5 2 228 145 139,75 165,25 123,13 191,5 139,5 119,5 146 165,5 132,65 144,7 161,4 134,5 147.4 141,75 176 117,25 158 164,5 136 115 120-25 160 122,13 192 140,5 120,75 146,5 166,5 132 145 163,5 136,4 148,4 142,5 50,5 176 118.25 153,5 165,5 S 123.75 145 142.5 165,65 125 TTTisüML ** Mittag« toä hörte 5 8 J I 5 I 9 l 5 6 5 5 2 6 5 4 4 10 116,75 159, 145,75 lllj 125.25 148, 130,5 152 177 176 97,4 208,75 220 115-25 59, 115 151-7 29,4 118 159.75 147,75 112-5 233 126,75 ’’ ,s!ß 175,5 100,2 208 222 116 60 114 'Ä 64-S 57,- ÄSfZ *‘0^5^706 5.65J 62-49 S:S .42 Schulungsaktion will das Handwerk über die von einer Anzahl von Handwerkszweigen durchgeführten Umftellungs- und Schulungsmaßnahmen hinaus, in, seiner Gesamtheit mit den neuen Werkstoffen und ihrer Verarbeitung planmäßig vertraut sehen. Die neue Schulungswelle wird Anfangs 1938 einsetzen und sich zunächst auf 16 Handwerkszweige, die vordringlich von den Arbeiten des Vierjahresplanes erfaßt werden, erstrecken. Sie umfassen Derarbei- tungskurse, Vorführungen, Vorträge unter Verwendung von Filmen, Lichtbildern u. a. Auch eine Broschüre über die Rohstoffumstellung ist vorgesehen. * Zum erstenmal ist jetzt der für die Lebenshaltungskosten so wichtige Mietzins zentralen Grundsätzen von allgemeiner Geltung unterstellt worden, wobei drei Aufgabenbereiche durch den neuen Runderlah.»des Preisbildungskommissars vom 12. Dezember 1937 in den Vordergrund riufen: ein* Hr,5 Erstes Matt Lrlchemi rüyllch. nutzer, Sonntags und Feiertag Beilagen: Die Illustrierte Gietzener Familienblätter Heimat im Bild - Die Scholle Monats-Bezugrprets: Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte e 1.80 Zustellgebühr , -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Zernsprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen Postscheckkonto: Srantfurt am Main 11688 Freitag, 7. Zanuar 1958 188. Zahrgang Gietzener Anzeiger Annahme von Anzeigen für Die Mittagsnummer bis 8' /, Uhr des Vormittags Grundpreise für l mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Npf., für Text- anzeigen von70mm Breite 50Rpf.,Platzvorschrift nach oorh Dereinbg.25°/O mehr. Ermäßigte Grundpreise: General-Anzeiger für Oberhessen Orucfc und Verlag: vrühlsche Univerfilätsüruckerei «.Lange in Sieben. Schristleilung und Seschästzftelle: Schulftratze 7 Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Menqenabschlüsse Staffel B Chautemps bemüht sich _ um bie Wiederherstellung des sozialen Friedens. r * DerMinisterpräsident rust zuneuen Generalverhandlungen, derenErgebnisGefetzwerdenfoll. Wie sieht es in derWirtschafiaus? Die neue Reichsanleihe über eine Milliarde ist die größte aller Emissionen, die das Reich bisher zur Konsolidierung seiner kurzfristigen Schuldenlast ausgenommen hat. Mit der Heraufsetzung der Anleihesumme trägt das Reich ebenso der fortschreitenden Kapitalbildung Rechnung wie auch den Erfahrungen aus den letzten Anleihen, bei denen jedesmal der ursprünglich vorgesehene Emissionsbetrag erweitert werden mußte, um alle Zeichnungswünsche zu befriedigen. An den Anleihebedingungen hat sich nichts geändert, nur die Laufzeit ist von 12 auf 15 Jahre erhöht worden. Damit ist der Abstand zwischen kurz- und langfristiger Anlage wesentlich erweitert und somit ein bedeutsamer Schritt in der Richtung auf jenen Typ langfristiger Anleihen getan, wie sie uns aus der Vorkriegszeit mit einer 20- bis 30jährigen Laufzeit bekgnnt sind. Die Unterbringung der Anleihe wird ohne Frage noch glatter vonstätten gehen als die der September-Anleihe, denn nach dem Fest ist mit einem starken Rückfluß am Geldmarkt zu rechnen, und außerdem setzt der Kupontermin zum Jahreswechsel beträchtliche Gelder frei, die annähernd 400 * Millionen Reichsmark ausmachen dürften. Unter Einrechnung der neuen Anleihe erhöht sich der Gesamtbetrag der seit 1935 aufgenommenen Konsolidierungsanleihen auf rund acht DUlliarden. ■ * Für den guten Konjunkturverlauf des vergangenen Jahres zeugt es, daß die I nd ustr i eb e- schäftigung im November trotz der vorgerückten Jahreszeit im Ganzen noch zugenommen hat. Nach den'Berichten des Statistischen Reichsamts ist die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden von 115,5 (1936 — 100) im Oktober auf 116'9 im November gestiegen. Die Zahl der beschäftigten Arbeiter betrug im November etwa 7,2 Millionen. Die durchschnittliche tägliche Arbeitszeit hat sich von 7,77 Stunden im Oktober auf 7,87 Stunden erhöht. Im November stand die Industrie im Zeichen einer anhaltenden jahreszeitlichen Belebung der Verbrauchsgüterindustrien und einer gesteigerten Tätigkeit der Jnoestitionsgüterindustrien. Am stärken war bei den Verbrauchsgüterindustrien die Beschäftigungszunahme in den Industrien, die Hausrat und Gegenstände für den Wohnungsbedarf Herstellen. In den Produktionsgüterindustrien ohne ausgeprägte Saisonbewegung hat die Beschäftigung ebenfalls zugenommen. In den Jnvestitions- güterindustrien konnte sie sich noch stärker als im Oktober ausdehnen, so in der Großeisenindustrie, in der Metallhalbzeugindustrie, in den Leichtmetallgießereien, im Waggonbau, im Schiffbau sowie in der Herstellung von elektrischen Maschinen und Motoren. Vön den Produktionsgüterindustrien mit ausgeprägter Saisonbewegung hat die Bauindustrie im November weniger Arbeitskräfte enklasjen als zur gleichen Zeit des Vorjahres. — Dr. Stothfang, Regierungsrat in der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung erklärt, daß sich die deutsche Wirtschaft den absoluten Grenzen des Arbeitseinsatzes nähert. Auf Frauenarbeit oder ausländische Arbeitskräfte kann zum Teil aus praktischen Bedenken, zum Teil auch mit Rücksicht auf die De- visenlage nicht zurückgegriffen werden. Vom Nachwuchs her erfolgt keine Entlastung, denn infolge des Geburtenrückganges hat Deutschland in den nächsten zehn Jahren eine Verminderung der Zahl der Schulabgänger um rund IV2 Million zu erwarten. Das Zentralproblem des Arbeitseinsatzes zwingt, minderwichtige Aufgaben zeitlich oder ihrem Umfange nach einzuschränken, damit die staats- und wirtschaftspolitisch bedeutsamen V 0 r h a b e n keine Grenze zu finden brauchen. Wichtig ist selbstverständlich die Ausbildung des Facharbeiters einschließlich des hochwertigen Ingenieurs. Ferner: Ende September 1937 war die Zahl der bis zur Arbeitsunfähigkeit Erkrankten mit 520 000 größer als die Zahl der noch, vorhandenen Arbeitslosen, die 470 000 betrüg. Bei 22 Millionen beschäftigten Arbeitern ist es nicht gleichgültig, ob 3 oder 2,5 oder nur 2 v. H. bis zur Arbeitsunfähigkeit erkrankt sind. Weiter ist für eine räumlich und zeitlich ausgeglichene Beschäftigung zu sorgen; schließlich ist zu prüfen, ob Heimarbeiter und Wandergewerbescheininhaber nicht besser an anderer Stelle einzusetzen sind. Im Zuge der der ständigen Steigerung der Fasergüte schrittweise folgenden Ausweitung der deutschen Zellwolleleistungsfähigkeit wurde aus Veranlassung des Beauftragten für den Dierjahresplan bie Kurmürkische Zellwolle-uni, Z-llu- lose-AG., mit dem vorläufigen Sitz in Berlin, gegründet. Dem von der Gesellschaft zu errichtenden, in kombiniertem Verfahren arbeitenden Zellwolle- Zellulofewerk, dessen genauer Standort noch mcyl feststeht, wird im Gegensatz zu den bisher auf diesem Gebiet im Rahmen des Vierjahresplans erfolgten Neugründungen das in genügenden Mengen in Deutschland vorhandene Roggen- und Weizen- stroh als Rohstoffgrundlage dienen. Die Gründung stellt daher gleichzeitig einen entschiedenen Schritt zu der vom Amt für deutsche Roh- und Werkstoffe notwendig gehaltenen und stark Ze forderten Entlastung des Rohstoffes Holz dar. Das Werk ftt im wesentlichen eine Gemeinschaftsgründung der Schlesischen Zellwolle-AG. in Hirschberg und der Vereinigten Strohstoffabriken in Dresden-Coswig, Die in langer Zusammenarbeit auf Veranlassung oes genannten Amtes ein Verfahren zur Herstellung von Zellwolle aus Stroh entwickelt haben. Vas Aktienkapital der Gesellschaft belauft sich vorerst auf 1,8 Millionen Mark, eine spatere Erhöhung sowie die Inanspruchnahme langfristiger Darlehen Paris, 6. Jan. (DJIB.) Wimslerpräsidenl Lhaulemps Hal der Presse folgende Erklärung abgegeben: » „3m verlaufe der fehlen Wochen haben die Arbeilskonflikle wieder an Heftigkeit zugenommen, wie sie feit langem nichl bekannlgewefen sind. Die besondere Lage, die dadurch geschaffen wird, ist aber für den Wohlstand und die Sicherheil Frankreichs gefährlich. Es ist unmöglich, daß diese Konflikte weiter anhalten. Die Regierung wird dies daher auch nicht zulasten^ Die B e - rufsverbände der Arbeitgeber und Arbeitnehmer werfen sich gegenseitig die Verantwortung hierfür vor. Auf der einen Seite erklärt man, es handele sich um eine Weigerung, die Schiedssprüche und die Freiheit der Berufsverbände anzuerkennen, auf der anderen Seite behauptet man, daß es sich um eine systematische Beunruhigung und eine Verletzung der bestehenden Gesetze handele. Notwendig aber ist in erster Linie die absolute Wiederher st ellung des sozialen Friedens. Rach der finanziellen Gesundung ist die Regierung bestrebt, auch an der Gesundung der Wirtschaftslage und der sozialen Ordnung zu arbeiten. Sie richtet an die Vertreter der Arbeitgeber ebenso wie an die Vertreter der Arbeitnehmer den Appell, sich unter ihrem Schuh noch einmal zusammenzufinden und neue Abkommen zu schließen, die von nun ab in jeder Weise geachlel werden sollen. Die Regierung wird diesen sozialen Friedensvertrag durch das Gesetz bekräftigen und ihn dem Parlament zur Billigung vorlegen. Ls wird dann aber Pflicht eines jeden Staatsbürgers fein, welcher Ideologie oder welcher sozialen Schicht er auch angehören mag, sich vor der Souveränität dieses Gesetzes zu beugen. Um dieses notwendige Ergebnis zu erzielen, wird die Regierung nicht zögern, ihre ganze Verantwortlichkeit einzusehen." Das erste Echo. Paris, 7. Jan. (DNB.-Funkspruch). Der Aufruf des Ministerpräsidenten an die Gewerkschaften und Arbeitgeber-Organisationen hat in der Oeffent- lichkeit großen Nachhall gefunden.. Der Arbeitgeberverband erklärt, die französischen Arbeitgeber hätten sich stets bemüht, den sozialen Frieden zu sichern, sie lehnten es ab, verantwortlich gemacht zu werden für die augenblicklichen sozialen Streitigkeiten, die das Werk von Agitatoren wären. Unter den augenblicklichen Umständen und angesichts der dauernden Besetzung von Fabriken und Verletzung der Arbeitsfreiheit gelte es zunächst, für eine unbedingte Achtung der bestehenden Gesetze und der Arbeits frech eit zu sorgen. Der Verband der Gewerkschaften von Paris und Umgebung hat die Gewerkschaftssekretäre zu einer Sitzung nach Paris berufen, in der Maßnahmen beschlossen werden sollen, um die „Erhaltung der erzielten Vorteile zu sichern und den Widerstand gegen die Angriffe der Arbeitgeber zu stärken". Die „Journäe Industrielle", das Blatt des Arbeitgeberverbandes, schreibt, man verstehe recht wohl, daß der Ministerpräsident betroffen sei über die Häufigkeit der sozialen Konflikte und über die wachsenden Schwierigkeiten ihrer Lösung. Er sei sicherlich auch über die wirklichen Gründe unterrichtet, die in der von der Regierung Blum verursachten Schwäche des Regimes läge. Das Blatt ist nicht recht überzeugt von der Wirksamkeit neuer allgemeiner Verhandlungen zwischen Gewerkschaftsvertretern und Unternehmern. Die sozialen Streitigkeiten bekundeten nicht die Schwäche der Gesetzgebung, sondern das Fehlen der Regierungsautorität. Auch der „Excelsior" meint, man könne die Anhänger des revolutionären Syndikalismus nicht mit Worten überzeugen. Denn ihnen liege nichts an einer Wiederherstellung der Ordnung. Der „Jour", der ebenfalls der Ansicht ist, daß ein neues Gesetzwerk des sozialen Friedens wenig nützen werde, glaubt, daß Ministerpräsident Chau- temps vielleicht Zeit gewinnen möchte. Aber die Zeit arbeite gegen i h n. Das Blatt weist auf steigenv'e Spannungen im Lebensmittelgewerbe und in der Metallindustrie hin und befürchtet einen Generalstreik tn der Handelsmarine. Die radikalsoziale „Republique" hofft auf eine ruhige Aussprache, werden die Finanzierung des Werkes sicherstellen. Mit dem Bau der Anlagen wird bereits Anfang dieses Jahres begonnen. Eine im Rahmen des Bierjahresplanes notwendige und von uns an dieser Stelle oft geforderte Maßnahme ist fernerhin die Rohstoff Umschulung des Hand- werks, die vom Reichsstand des deutschen Handwerks auf Veranlassung und in engster Zusammenarbeit mit dem Amt für deutsche Roh- und Werkstoffe jetzt durchgeführt wird. Die neue große stellt aber dann fest, daß die Lage vielleicht noch nie so verwirrt gewesen sei, wie im Augenblick. „Petit Parisien" weist darauf hin, daß die Streikenden der Goodrich-Werke den Schiedsspruch des Ministerpräsidenten abgelehnt hätten und beschlossen hätten, 200 Mann als ständige Streik- wache vor den Werken aufziehen zu lassen. Außerdem habe der Streikausschuß alle Streikenden aufgefordert, heute früh vor den (Eingänge^ zu erscheinen, um Arbeitswillige z u vertreiben. Die Streikenden hätten von Innenminister Dormoy die Zusage erhalten, daß keine Polizei kräfte nach Colombes Kschickt würden. Das radikale Volksfrontblatt „O e u v r e" sagt: Erreiche man durch ein Gesetz die friedliche Beilegung der Streitigkeiten, so sei es gut, wenn nicht, gelange man zur sozialen Anarchie, zu Konflikten, die nur mit Gewalt gelöst werden könnten, zu endlosen Streiks, zu systematischen Schließungen der Unternehmungen und zur Arbeitslosigkeit. Der marxistische ,Wopulaire" beschränkte sich auf einen unauffälligen Abdruck des Appells Chautemps. Die Verständigung der jungen Generation. OieZugend schafft die Grundlagen für ein glücklicheres und friedlicheres Europa^ München, 6. Jan. (DNB.) Zehn Tage froher Kameradschaft hat je eine Abordnung der französischen und der belgischen Jugend zusammen mit deutschen Hitlerjungen im HI. - Lager Alpe Eck bei Sonthofen bzw. auf dem Bodenschneid-Haus verbracht. Zum Abschluß hatte der Jugendführer des Deutschen Reiches die Teilnehmer in das Hotel „Vier Jahreszeiten" in München geladen. Die Kameraden hätten wohl alle, so führte Baldur von Schirach aus, den Eindruck gewonnen, daß die deutsche Jugend ihren Verständigungswillen weniger durch Erklärungen, Artikel und Reden zum Ausdruck bringen wollen als vielmehr durch praktische Demonstrationen. So, wie hier in diesem kleinen Kreise, würden sich im Laufe des Jahres 1938 Taufende und Ab erkaufende Jugendlicher der europäischen Nationen zusammenfinden auf-dem Boden des Deutschen Reiches, um gemeinsam mit der Hitler-Jugend die Grundlage zu schassen für ein glücklicheres und friedlicheres Eurvpa. In Deutschland freue man sich, im kommenden Sommer tausend französische Jugendliche begrüßen zu können. Dieser großen Abordnung des französischen Volkes wolle man zeigen, mit welcher Freude und Begeisterung die Jugend des Deutschen Reiches die Verständigung der jungen Generation Frankreichs und Deutschlands begrüße. Der Reichsjugendführer sprach den Wunsch aus, im kommenden Sommer auch eine Abordnung der belgischen Jugend in Deutschland begrüßen zu können. Vertreter der französischen und der belgischen Jugend dankten herzlich und stellten mit besonderer Befriedigung fest, daß sich schon nach kurzes Zeit in den Lagern eine innige Freundschaft herausgebildet habe. Gemeinschaftlich gesungene Lieder, die man im Lager voneinander gelernt hatte, waren ein schöner Beweis für das kameradschaftliche Zusammenleben der Jugend verschiedener Nationen in den HJ.-GemeinscHaftslagern. Rudolf Heß im deutsch-englischen Iugendlager. München, 6. Jan. (DNB.) Zur großen Freude der englischen und deutschen Teilnehmer des deutschenglischen Jugendlagers stattete der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, unerwartet der Roßfeldhütte bei Berchtesgaden einen Besuch ab. Nach kurzer Begrüßung erklangen englische und deutsche Lieder von den Teilnehmern, die sich der Stellvertreter des Führers von dem Lagerführer Benemann von der Reichsjugenüfüh- rung vorstellen ließ, lieber eine Stunde weilte- Rudolf Heß in lebhafter Aussprache im Kreise der deutsch-englischen Kameradschaft. Oie Deutsche Reichspost im Jahre 1931. Erhebliche Steigerung des Verkehrs in allen Zweigen. — Fortschritte der Bildtelegraphie und Fernsehtechnik. In Uebereinftimmung mit der jahreszeitlichen Belebung der Wirtschaft in den ersten Monaten des ab gelaufenen Kalenderjahres waren auch die Leistungen im Post- und Fernmeldewesen von "Anfang an gesteigert, wenn auch die Entwicklung zunächst etwas zögernd und nicht immer einheitlich war. Um die Mitte des Jahres setzte dann durchweg eine wachsende Beanspruchung der einzelnen Dienstzweige ein. Diese günstige Entwicklung hat erfreulicherweise 'bis zum Jahresschluß angehalten. Bei der Briefpost ist die Zahl der übermittelten Briefsendungen von 6300 Millionen Stück im Kalenderjahr 1936 auf 6600 Millionen gestiegen, die der Einschreibsendungen von 84 auf 100 Millionen Stück. Die Zahl der gewöhnlichen Pakete hat sich von 292 auf 303 Millionen Stück erhöht. Der Luftpost dien st wurde durch vermehrten Einsatz schneller Großflugzeuge und Verdichtung der Tagesflüge weiter 'beschleunigt. Das deutsche Luftpostnetz zählte im Sommer 108, im Winter 74 Linien mit einer Gesamtlänge von 62 500 Kilometer. Die Nychbringe- Und Abholflüge zur besseren Postoerbindung mit den deutschen Uebersee-Schnell- dampsern haben sich bestens bewährt. Neu ist die wichtige Fluglinie Berlin — Athen — Bagdad. Die Luftpostgebühren nach einer Anzahl von Ländern wurden ermäßigt. Der K r a f t f a h r - Wagenpark zählte Ende 1937 über 17 000 Kraftfahrzeuge, darunter rund 4200 Kraftomnibusse. Der Reiseverkehr nahm gegen das Vorjahr erheblich zu. Es wurden 94 (89) Millionen Kilometer gefahren. 83 (71) Millionen Reisende benutzten die'Kraftposten. Dem Bedürfnis entsprechend wurden erstmalig über die Grenzen hinweg regelmäßige Kraftpostlinien eingerichtet, diese Linien verkehrten zwischen München und Venedig sowie München und Lugano. Die Gebühren für Kraftpostreise- gepäck wurden gesenkt. Die Postscheckkonten haben sich um 24 500 (26 900) auf 1 119 000 erhöht, insgesamt wurden rund 900 (859) Millionen Buchungen inF Betrage von 160 (145) Milliarden Reichsmark ausgeführt. Im Telegraphendienst wurden 20,4 Millionen Telegramme übermittelt. Der Bildtele - graphendienst ist bedeutend erweitert worden. Neue Bildtelegraphenstellen wurden in Bremerhaven, Cuxhaven, Hamburg und Königsberg (Pr.) eingerichtet. Im Fernsprech dien st wurden 2670 (2538) Millionen Gespräche vermittelt. Die Zahl der Sprechstellen hat sich um 180 000 auf 3 570 000 erhöht, lieber 300 Fernsprechvermittlungsstellen wurden auf denWählbetrieb um» g e ft e 111 und mehr als 200 Erweitert. Beim Rundfunk stieg die Teilnehmerzahl um rund 900 000 (975 000) auf rund 9 (8,1) Millionen. Am Jahresende waren 13,3 (12,2) v. H. der Bevölkerung am Rundfunk beteiligt. Ein neuer Rundfunksender wurde in Reichenbach (Oberlausitz) errichtet. Die Fernsehtechnik wurde weiter entwickelt. Hervorzuheben ist die Verlegung eines Fernsehkabels Berlin—München, der die Eröffnung einer neuen Fernsehverbindung Berlin—Nürnberg folgte. Ein Fernsehsprechversuch gelang über 1500 Kilometer Entfernung und 42 Verstärkerfelder zufriedenstellend. Insgesamt stehen über 1800 Kilometer Fernsehkabel zur Verfügung. Für die besonderen technischen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten ist die „F 0 r s ch u n g s a n st a l t der Deutschen Reichspost" gegründet worden. Der günsttgen Gesamtentwicklung folgend konnte auch der Personalbestand der Reichspost um rund 10 000 Kräfte vermehrt werden. Am 21. Ium 1937 wurde das Schulungslager der Deutschen Reichspost in Zeesen bei Königswusterhausen eröffnet. L)i< Fernost — andersherum" gesehen! Von unserem H. T.-Äerichterstaiier. » i e • die nachfolgende Rohstoffe gingen zurück, wie Statistik zeigt: in März Der Baumwollpreis notierte um die bei« I 37 182 14 15 4 18 Mitte Ende 1936 137.— 117.— 5/11 10,20 11 2,05 17,10 49,50 230 19 26 4 21K W das Kutsche Ge Länder würden von einer „Z e n X- Die rumänische Regierung hat dem italienischen Gesandten in Bukarest mitgeteilt, daß der rumänische Gesandte in Rom oei Seiner Majestät dem König von Italien und Kaiser von Aethiopien beglaubigt wird. In italienischen Kreisen betrachtet man diesen Beschluß als eine Anerkennung de facto des italienischen Imperiums. ijchen Re Wen in In Salzgitter bei Braunschweig, wo die Reichswerke „Hermann Göring" ent» stehen, werden bereits jetzt Anstalten für den Bau von 5000 Bergarbeiterwohnungen getroffen. Schulen, ein Hotel und ein neues Rathaus werden ebenfalls gebaut. Zum Unterschied von früheren Zeiten entstLht also die 2Lo h n st a d t gleichzeitig und vielleicht teilweise sogar vor dem Werke. Die Anlage erfolgt planmäßig, die private Spekulation ist ausgeschaltet. Die alten Arbeiterkasernen werden überhaupt nicht mehr gebaut. Ganz ähnlich entsteht am Niederrhein bei Walsum eine neue Bergarbeiterstadt, die belegt werden wird, wenn die Doppelschachtanlage bei Walsum fertiggestellt ist. 1800 Wohnungen werden insgesamt gebaut, von denen 360 schon im kommenden Frühjahr verfügbar sein werden. Auch hier stehen Werk- und Wohnungsbau nebeneinander. Die Wohnungen sind mit erheblichen Bequemlichkeiten versehen, wie.Wandschränken, eingebautem Speiseschrank mit Entlüftung, Rundfunksteckdose und Antennenzuleitung. Der Inhaber einer Mietwohnung kann über 250 Quadratmeter Gartenland, der eines Einfamilienhauses über 600 Quadratmeter verfügen. Kinderspielplätze, ein Kinderhort und ein Gemeinschaftshaus mit HJ.-Heim ergänzen die Siedlung? wobei die Mieten noch dem Einkommen völlig angepaßt werden. Weizen Cents p. bsl. Roggen Cents p. bst Rohzucker shgCwt. Kaffee Cents p. Libre Kautschuk Pence p. 1b. Rohöl Dollars p. Barrel Steinkohle sh. p. to Kupfer Pfd. p. to. Zinn Pfd. p. to. Zink Pfd. p. to. Blei Pfd. p. to. Stabeisen Pfd. p. to. Silber Pence p. Unze ) flügen nach Honolulu starten. Gleichzeitig plane dis ' (Pavorübergehend bei 14,50, er ist seitdem aber ständig zurückgegangen. Die W e l t v o r r ä t e haben, nachdem im Juni und Juli der Tiefpunkt der Vorrats- Tiefster Kurs 1937 90.— 67.— 5/0 6.— 7 2 17,10 Die Schwankungen auf den Weltrohstoff- Märkten sind zu einem wesentlichen Teil auf die Anstrengungen der Länder, vor allem Deutschlands, zurückzuführen, den Bedarf möglichst aus Eigenem zu decken. Damit ist trotz der Rüstungskonjunktur die freie Spekulation zusammengebrochen. Für die einzelnen Artikel zeigten sich große Verschiebungen. Die Metallpreise, insbesondere für Kupfer, Zinn, Zink und Blei, sind im Laufe des Jahres fast halbiert worden. Auch die Preise für die übrigen van Zeeland Chamberlain einen Plan für einen Wirtschaftspakt zwischen England, den Vereinigten Staaten, Frankreich, Deutschland und Italien vorlegen werde. Der Kernpunkt des van Zeelandschen Vorschlages sei ein Abkommen, auf Grund dessen alle Währungs- und Handelseinschränkungen a b g e s ch a f f t werden sollen. Die einzelnen Währungsausgleichsfonds in den einzelnen Staaten sollen abgeschafft und durch einen allgemeinen Ausgleichsfonds ersetzt werden, der von der BIZ. in Basel verwaltet werden würde. Kleine politische Nachrichten. Die Grundsteinlegung für 10 Adolf- Hitler-Schulen findet nicht, wie das Deutsche Nachrichtenbüro gemeldet hatte, am 16., sondern am Samstag, dem 15. Januar, statt. Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten! si Tientsin, im Dezember 1937. Nehmen wir einmal an, die „Vereinigten Staaten von Europa" seien Wirklichkeit geworden und die bisher autonomen Staaten aber Athen.6.^ len am Sonnei Athen die A braut Frie on. Zahlreiche Kilometer lang die hochzeitsgä mußten. Vor bt lichen, öffentlid gedenke, I Flotte eine Verstärkung der in Cocosole narna-Kanalzone) stationierten Streitkräfte mehrere Geschwader. Hunger in Neveland. fe'i. feste Entschluß der kaiserlichen Regierung. Verstärkung der amerikanischen Luststreitkräste aus Hawai. Neuyork, 6. Jan. (DNB.) Offiziere des Marineflughafens San Diego (Kalifornien) teilten mit, daß Hawai, abgesehen von dem rüstig fortschrei- tenden Ausbau seiner Befestigungen und einer Verstärkung der dort stationierten Flotteneinheiten in diesem Jahr auch eine ft örtere Luftwaffe erhalten solle. Vorgesehen sei ein Zusatz um 42 viermotorige Patrouillen- und Bombenflugzeuge für Langstrecken. Von diesen Flugzeugen werden 18 im Januar, 12 weitere Ende Juli und der Rest im November in Massen- mal die genaue Durchführung des Preissteigerungs- verbots für Mieten, zum anderen die Senkung solcher Mieten, die bereits bei dem Inkrafttreten des Erlasses überhöht waren, und schließlich die Heraufsetzung derjenigen Mieten, deren Aufrechterhaltung dem Vermieter auch vom Standpunkt der Allgemeinheit nicht zugemutet werden kann. -Möglichkeiten für eine Mietsenkung bei Neuwahnungen sind nach dem neuen Erlaß namentlich da gegeben, wo dem Mieter unter Ausnutzung der Wohnungsnot von Anfang an ein übermäßiger Preis abverlangt wurde. Auf der anderen Seite verschließt sich der Preiskommissar nicht der Tatsache,, daß in manchen Fällen eine Anpassung der Mieten nach oben notwendig ist, wo etwa eine veränderte Benutzungsart oder Einbauten ober sonstige bauliche Veränderun- gen den Gebrauchswert erhöht haben. Für bis Praxis ist entscheidend, daß im Gegensatz zu bisher künftig auch bei den in der Verordnung aufgezählten Fällen keine generelle Ermächtigung für eine Mietspreisänderung erteilt, sondern jeder Einzelfall in 'einem besonderen Antragsverfahren behandelt wird. London, 6. Jan. (DNB.) Der ehemalige gische Ministerpräsident van Zeel^and traf in London ein. „Evening Standard" kündigt an, daß Das Ende eines Wirischastsparasiten. Der jüdische Schieber Julius Barmat im Brüsseler Gefängnis gestorben wirtschaft erreicht war, wieder anzuschwellen begonnen. Gegenüber 1936 ist in Baumwolle eine Veränderung von plus 54 v. H. zu verzeichnen, und zwar waren es Ende 1936 -- 5 500 000 Ballen, Ende 1937 aber 8 500 000 Ballen. Weizenvarräte waren Ende 1937 um 3,2 v. H. gegenüber der gleichen Zeit des Vorjahres vorhanden; Kupfervorräte betrugen mehr als ein Fünftel, dagegen haben sich die Zucker-, Tee-, Kaffee- und Rohseide Vorräte vermindert, während der Vorrat an K a u t s ch u k um 15 v. H. höher lag als Ende 1936. Di-e Entwicklung der deutschen Volkswirtschaft geht vor allem in der Urproduktion schnell aufwärts. Schon vor dem Kriege hatte Deutschland in der Erzeugung von Roheisen England überflügelt, in der Kohlenförderung war es ihm bedenklich nahe gekommen. Im Jahre 1937 haben wir in der Herstellung von Rohstahl und von Roheisen England weit überholt. Wir stehen an der Spitze aller europäischen Nationen. Die Kurve läuft für Deutschland schnell aufwärts. Im Jahre 1890 erzeugten wir 4 658 000 Tonnen, im Jahre 1900 = 8 521 000 Tonnen, im Jahre 1910 = 14 794 000 Tonnen Roheisen, 1936 aber bereits 15 303 000 Tonnen und 1937 = 15 900 000 Tonnen. England produzierte an Roheisen noch 1900 mehr als Deutschland, nämlich 9 103 000 Tonnen, 1910 war Deutschland über England hinausgewachsen, das 10 547 000 Tonnen Roheisen herstellte. 1936 aber wurden in England nur 7 845 000 Tonnen und 1937 = 7 600 000 Tonnen hergestellt. Die deutsche Erzeugung beträgt fast das Doppelte der englischen. Aehnlich in R o y- st a h l. Im Jahre 1936 fabrizierte England 12 209 000 Tonnen, im Jahre 1937 = 13 400 000 Tonnen gegenüber Deutschland, das 19 208 000 Tonnen bzw. 19 800 000 Tonnen herstellte. Das gleiche Bild ergibt sich bei der Kohlenförderung. Die englische Kohlenförderung wird für 1937 auf 245 Millionen Tonnen geschätzt, für die deutsche Förderung an Steinkohlen und Braunkohlen liegt eine Statistik für die ersten 11 Monate 1937 vor, die eine Gesamtförderung von 335 904 Millionen Tonnen ergibt. Dieses schnelle Aufkommen der deutschen Schwerindustrie ist um so bemerkenswerter, als Deutschland durch den Versailler Vertrag in Elsaß- Lothringen und Oberschlesien wertvolle Förderungsund Erzeugungsstätten verlor. Aber auch auf den Gebieten neuer Werkstoffe ist Deutschland führend. Im vergangenen Jahr hat die Weltproduktion an Aluminium mit 500000 Tonnen gegenüber 366 000 Tonnen eine neue Rekordhöhe erreicht, und als neuer Werkstoff hat das bis, dahin fast unbekannte Magnesium in Legierungen gerade für Deutschland eine wichtige Bedeutung erlangt. Es werden fast 30 000 Tonnen dieses Metalls aus deutschen Rohstoffen erzeugt. Schließlich ist das Vordringen der Z e ll w o l l e bemerkenswert. IM Jahre 1937 hat Deutschland reichlich die Hälfte der Textil- rotzstoffe aus den neuen Werkstoftea hergestellt. die Führung oder zum mindesten die Mehrheit im ,Aufsichtsrat* der geplanten fernwestlichen .Firma*." Nehmen wir nun weiterhin an, der Streit um diese grundsätzlichen Fragen habe sich jahrelang hin- gezogen und die „Engländer" wären schließlich zu der Ueberzeugung gekommen: diese „Europäer" wollen ja bloß Zeit gewinnen, um das „Geschäft" alleine machen zu können ... eines Tages jagen sie die „Hottentotten" ohne unsere Hilfe aus dem Lande und werden sich frei machen von allen alten, überlebten Bindungen. Denn sie sind heute bereits so stark, daß sie in ein paar Jahren — wenn die Reorganisation dieses „Europa" im gleichen Tempo wie bisher fortschreitet — auf Vorschläge überhaupt nicht mehr hören werden und auf unsere Mitarbeit bei der Erschließung ihrer Reichtümer überhaupt nicht mehr angewiesen sind. Die Gefahr, daß wir auf unseren Inseln ersticken, wächst also von Stunde zu Stunde und irgend etwas muß daher geschehen ..." — ist es unter diesen Umständen verwunderlich, wenn dieses „England" dann eines schonen TageN unter dem Druck seiner wachsenden inneren Schwierigkeiten den fruchtlosen, ewigen Verhandlungen ein Ende bereitet und den Versuch unternimmt, die „Europäer" mit Waffengewalt xur „Vernunft" und zur Annahme der „englischen^ Vorschläge zu zwingen? Wenn diese „Engländer" plötzlich aus heiterem Himmel heraus Hamburg, den Hauptstützpunkt der „Hottentotten" angreifen, ihn nach schweren Kämpfen erobern und dann auf die Hauptstadt der „europäischen Zentralregierung" losmarschieren? Phantasie?--Ob nein! Denn so etwa würde ein Japaner in feiner blumenreichen Bildersprache einem „richtigen" Europäer Sinn und Zweck des derzeitigen chinesisch-japanischen Krieges zu erklären versuchen und man braucht tatsächlich die Begriffe „England", „Europa", Hottentotten" und „Hamburg" durch die Worte ,Lapan", „China", Fernost-Europäer und „Schanghai" zu ersetzen, um vom Stndpunkt des unbeteiligten, neutralen Europäers die wirklichen Vorgänge im Fernen Osten begreifen und erkennen zu können. Bisher war das nämlich nicht ganz leicht und einfach, weil diese einfachen Tatsachen durch einen Wust von Schlagworten vernebelt waren und es ist das besondere Verdienst des Herrn Posuke Mat - fuoka gewesen, jetzt unter Vermeidung jeglicher Schlagworte und „muffiger Redensarten" d i e wirklichen Absichten Japans endlich einmal klar und eindeutig herausgestellt zu haben. Wer ist Herr Matsuoka? Herr Matsuoka ist zurzeit der Generaldirektor der Süd- mandschurischen Eisenbahn, die ihren Verwaltungssitz in Dairen hat, und der in der japanischen Wirtschafts- und Außenpolitik der letzten Jahre eine außerordentlich wichtige Rolle gespielt hat. Er war Führer der japanischen Delegation in G e n f, und auf sein Betreiben ist Japan seinerzeit aus der Genfer Liga ausgetreten. Matsuoka verwaltet das Milliardenkapital der Südmandschurischen Bahn, er ist auch der Mann, der sich vorgenommen hat, das eroberte Nordchina einer neuen Wirtschaftsblüte entgegenzuführen. Und dieser Matsuoka war es, der soeben mit erfrischender Deutlichkeit erklärt hat, worum es bei diesem Krieg wirklich geht: „Japan — so sagt er — ist endlich in die Schlußrunde gekommen und es geht jetzt in Fernost um die Entscheidung durch knock-out, weil ein für allemal die Unordnung beseitigt werden müsse, die seit ewigen Zeiten den Osten belastet habe." Denn — fährt Matsuoka fort — „ohne Japan gibt es fein China, hätte Japan 1904 nicht die Russen geschlagen, danü wäre China heute nichts weiter als ein verrückter, buntgesprenkelter Teppich europäischer Kolonien. Japan kämpft, um Asien davor zu bewahren, ein zweites Afrika zu werden, aber die japanfeindliche Propaganda schreit über die ganze Welt, Japan fechte für Beute und Gewinn! Dabei weiß jeder Esel, der über die Landstraßen Asiens läuft, daß nur eine chinesisch-japanische Zusammenarbeit Asien vor diesem Schicksal bewahren kann! Milliarden von Pen und Tausende von Soldaten hat. Javan bereits auf dem Altar feiner Ueberzeugung und seines Hoffens geopfert, und es bezahlt bereits heute die Rechnung, die die Führerschaft der asiatisches Rassen kostet. Japans Ausdehnung ist so natürlich wie das Wachstum eines Kindes, es gibt nur eins, was ein Kind am Wachsen hindern kann: Dex TM" Genf — und auch Brussel — haben ver- bei Berlin, bis sie im Dezember 1924 verhaftet wurden, weil selbst die Protektoren der Barmats den Skandal nicht mehr vertuschen konnten. Die Anklageschrift in Länge von 648 Seiten Folioformat befaßte sich mit zahlreichen Fällen von Kreditbetrug und Beamtenbestechung. Das Ergebnis des Prozesses, der 198 Tage gedauert hatte, blieb mit seinen Gefängnisstrafen von 11 Monaten für Julius und gar nur 6 Monaten für Herschel Barmat weit hinter den Erwartungen der Oeffentlichkeit und den tatsächlichen Straftaten zurück, zumal fünf Monate Untersuchungshaft angerechnet wurden. 1931 verlegte Julius Barmat sein Betätigungsfeld nach Belgien. Seine Betrügereien in den Affären Goldzieher und Pensa sowie Norderbank, in die auch die Belgische Nationalbank verwickelt wurde, hatten bei ihrer Aufdeckung größtes Aufsehen erregt. Die Belgische Nationalbank wurde durch Barmat um rund 34 Millionen belgische Franken geschädigt. Die Angriffe, die im Zusammenhang mit diesen Affären gegen die Direktion der Belgischen Nationalbank und gegen einzelne belgische Regierungsmitglieder gerichtet wurden, hatten im Oktober den Rücktritt der Regierung van Zeeland zur Folge. Der Prozeß gegen Barmat und Genossen wurde im Herbst 1937 in Abwesenheit der beiden Barmats (Julius Barmat war 1935 aus Belgien ausgewiesen worden und hatte sich nach Holland begeben) durchgeführt und erwies in allen wesentlichen Punkten — Bilanzfälschung, betrügerischen Bankerott, Verteilung ungedeckter Dividenden usw. — die Schuld der Angeklagten. Das Urteil wird am 13. Januar von der Brüsseler Strafkammer ausgesprochen werden. Die Auslieferung Barmats durch Holland erfolgte auf Grund einer neu aufgedeckten Riesen- b e trägere i des jüdischen Schwindlers im Zusammenhang mit der Kohlenzeche Flora. Hierbei handelte es sich um Aktien- und Devisenschiebungen in größtem Umfange. 11« « I S ® l Kl 9 0115 II tei: l»; H hie l’®1' - «TOU® 1'1 derS-E MM n,pr^ I Ss 3**"< Iw AsthlM KäS rfo» ° ^Mischen srfe ; DüDon abg ey ssisrtf inen deE •lallen, lenNty furd)tbfl«£W erinnern. D-e A Einwohner,Von! lionen 2)e* e Elend preisgt jjn Rumänien w Wen aus o Äschen Betrüge ^lschechoslowa Arbeit ^kulturell do ■fe-dber je für i > raig an die Dur «ns zu erinner D es viele Be Mschutz aussa :ina wurde de tomben und Dy Zehandlung der Brüssel, 6. Januar. (DNB.) Der berüdjtigte jüdische Schieber Julius B a r m a t ist am Donnerstagvormittag im Brüsseler Gefängnis g e - st o r b e n. Die Nachricht hat in Brüssel großes Aufsehen erregt, da der P r o z e ß gegen den Millionenbetrüger nach feiner kürzlichen Auslieferung von Holland erneut vor der Brüsseler Strafkammer aufgerollt werden sollte. Er war der Bilanzfälschung und des betrügerischen Bankerotts angeklagt, in seine Millionenschwindeleien war auch die Belgische Nationalbank hineingezogen worden. Der belgische Staatsanwalt hat eine gerichtliche Untersuchung der Leiche von Julius Barmat angeordnet, der allerdings an der Auszehrung, an der er schon seit längerer Zeit gelitten haben soll, gestorben sein soll. .Manschen Eh Menge einq Königlj Zer Hetzlichk Miensgrijße Ml Metaxas M weißer ' / w Dlarnen Men die Na stierten, denn Verlasse SR- fe'J Ä. Gelten Stabt ][ln, onde S dem ® ^ne begc iLQU! e'ner Wr m«a«(" Oer (Sa. machen wird. 3m Bahnho -reichen griechisc W, erwartete, 2er Königlichen Mreichen Für Opfern entsau Präsident Met Julius Barmat, ein Jude aus dem rumänisch- ukrainischen Grenzgebiet, kann als einer der größten internationalen Schwindler, Fälscher und Be- trüger aller Zeiten bezeichnet werden, der nicht nur Tausende von kleinen Sparern, sondern auch große Finanzunternehmungen und Staatsinstitutionen schwer geschädigt hat. Im Weltkriege betätigte er sich als Schieber und Kriegsgewinnler großen Formats in Holland, wo er hauptsächlich im Lebensmittelhandel „Geschäfte" machte. Nach dem Kriege' war Deutschland das Feld seiner Riesenschwindeleien, bei denen er den Staat und Tausende' von kleinen Leuten um Millionenbeträge prellte. Seine Beziehungen zum Marxismus und Kommunismus, die er schon während des Krieges angeknüpft hatte, baute er damals auf dem Wege über die deutsche Sozialdemokratie weiter aus. In Erinnerung sind u. a. noch die Affären des früheren Reichskanzlers Bauer und des früheren Reichspostministers H ö f I e. Schon 1919 hatte sich das saubere Konsortium der Brüder Barmat im Besitz eines Empfehlungsschreibens aus der Reichskanzlei befunden. Die Herrschaften residierten in dex schlohartigen Villa Schwanenwerder am Wannsee Neuyork, 7. Jan. (DNB. Funkspruch.) Infolge von Schwierigkeiten der Finanzierung der Unterstützung Hilfsbedürftiger befinden sich etwa 65 000 Einwohner Clevelands, der sechsgrößten S t ad t Amerikas, in größter Not. Zahlreiche hungernde Familien sitzen mit ihren kleinen Kindern in den städtischen Unterstützungsbüros und betteln um Nahrungsmittel. In manchen Büros werden Kaffee und Brot verabreicht, und die Polizei versorgt viele Familien auf eigene Kosten. Die Stadt hat die Versorgung der Armen im Mai v. I. übernommen. Seitdem haben mehrer Krisen die Stadt heimgesucht, die den Kaufleuten jetzt über eine Million Dollar für Lebensmittellieferung schuldet. Nunmehr sollen auf dem Wege der staatlichen Gesetzgebung neue Hilfsmaßnahmen für Cleveland beschleunigt werden. Van Seelands plan eines Weltwirtschastspakts. r u y g" ober einer Zentralstelle" aus als „Provinzen" regiert und verwaltet. Dann würde dieses neue Staatsgebilde mit feinen vielen Schwächen und Vorzügen etwa dem chinesischen Reiche vor Ausbruch des japanisch-chinesischen Krieges entsprechen ... Nehmen wir nun weiterhin an, i n den großen Seehäfen dieses Landes „Europa" hätten sich — angefangen von Hamburg über Antwerpen, Marseille, Triest bis hinab nach Athen und Konstantinopel — die Angehörigen eines anderen Erdteils — sagen wir einmal ganz kraß: die Hottentotten", als Herren häuslich eingerichtet, die von hier aus ihren maßgebenden Einfluß in wirtschaftlicher, politischer und militärischer Hinsicht auf dieses große, aber an sich schwache Gebilde „Europa" ausübten und es auf Grund allerlei Sondervorrechte, die sie sich vor vielen, vielen Jahren mit Gewalt genommen haben, beherrschen. Nehmen wir nun weiterhin an, „E nglan d" sei ein Land ohne Kolonien, aber ein junges, aufstrebendes Volk, das auf feinen, vor den Toren dieses „Europa" gelegenen Inseln zusammengepfercht sitzt; das sich jährlich um eine Million Menschen vermehrt, das aber eine unbändige und ungebändigte Kraft besitzt und das fest davon überzeugt ist, noch zu Großem bestimmt zu sein. Dieses Volk ühlt sich den auf dem Festlande lebenden „Euro- )äern" geistes-- und rasseverwandt und sieht mit Leigender Erbitterung, wie die rassefremden „Hottentotten" als satte Nutznießer der wirtschaftlichen, politischen und militärischen Schwäche der „Europäer", dieses „Europa" nach allen Regeln der Kolonialkunst ausbeuten. Wäre es unter diesen Umständen verwunderlich, wenn eines Tages diese „Engländer" mit der „europäischen Zentralregierung" Verhandlungen und Besprechungen beginnen würden, deren Inhalt sich — ganz allgemein gesprochen — etwa in den folgenden Vorschlägen zusammenfassen ließen: „Wir — »Engländer* und .Europäer* — sind auf einem Holze gewachsen und gehören in dieser ober jener Form zusammen. Wir haben das gute Heer, die gute Flotte, eine hochentwickelte Industrie und besitzen alle anderen Fähigkeiten, um euch ,Europäern* zu helfen. Wir sind 70 Millionen Menschen — ihr 400 oder gar 500, von denen neun Zehntel in unvorstellbarer Armut leben. Wir bringen euch unsere Maschinen, unsere Technik, unser Geld uno unsere Erfahrungen, ihr stellt den Raum und die Arbeitskräfte zur Verfügung... auf diese Weise läßt sich eine .Firma* ober ein »Konzern* gründen, vor dem jede Konkurrenz die Segel streichen muß, außerdem werden die .Dividenden* so hoch sein, daß wir beide unser bequemes und reichliches Auskommen haben werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, daß chr den bisherigen »Aufsichtsrat* entlaßt und euch frei macht von der Vorherrschaft der »Hottentotten*, die euch nun schon seit fast einem Jahrhundert als Nutznießer eurer ‘ Schwäche zu unserer beider Nachteil melken." Wie gesagt... wenn die „Engländer" so zu den Festlands-„Europäern" gesprochen hätten, dann hätten sich in diesem „Europa" voraussichtlich zwei Ansichten oder Richtungen herauskristallisiert: die gemäßigte und nur aufs Geschäft bedachte Richtung würde den „englischen" Vorschlag vielleicht durchaus annehmbar gefunden und für Fortsetzung der eingeleiteten Verhandlungen und Besprechungen ge- sttmmt haben. Die andere, nationalistische Richtung hätte aus eingefleischtem Mißtrauen heraus und aus einer ihr angeborenen Abneigung gegen alles „Englische" den Vorschlag der .Insulaner" oder der „Zwerge des Westens" rundweg mit der Begründung abgelehnt: „Mit den .Hottentotten* werden wir eines Tages auch alleine fertig, wir wollen unser Haus nach eigenem Geschmack einrichten und dem Teufel nicht den kleinen Finger geben. Die .Insulaner* sollen uns in Ruhe lassen, wir bauen uns eine eigene Armee, eine eigene Flotte, eine eigene Industrie auf, wir wollen aus eigenem ein moderner und starker Staat werden, und da wir 500 Millionen Menschen sind und ein Gebiet besitzen, das —zigmal so groß ist wie .England*, hat sich .England* uns anzuschließen und nicht umgekehrt, denn auf Grund unserer viel älteren Kultur und Gesthichte beanspruchen wir sucht, dieses Todesurteil über Japan zu fällen, aber Japan will um des süßen Friedens willen, der sich „Marke Völkerbund" nennt, nicht sterben —* von Japans Leben hängt auch das Leben aller feiner Nachbarn ab, und die alles überschattende Frage ist jetzt die: „Kann Japan das Kreuz, das es auf sich genommen hat, tragen? ? ..." Mit dieser großen Frage beschließt Herr Matsuoka seine temperamentvollen, im Auszug wiedergegebenen Ausführungen, die nur die Zukunft beantworten kann, Ausführungen, die aber der Welt einmal klar und deutlich gezeigt haben, worum es im Fernen Osten geht. Japanischer Vormarsch auf Tsungtsu. Die stärkste chinesische Verteidigungslinie bedroht. Peking, 7. Jan. (DNB. Funkspruch.) Die japanischen Operationen der letzten Tage lassen eine ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen den beiden Heeresgruppen erkennen, die am 13. Dezember den Jangtse in der Nähe von Nanking bzw. den H o a n g h o in der Nähe von Sincmsu südwärts am 23. Dezember überschritten haben. Die beiden Heeresgruppen stehen nur noch 150 Kilometer südlich und nördlich von Tsungtsu am Treffpunkt der Tientsin-Pukau-Lunghei-Eisenbahn, die zum Stützpunkt der letzten und stärksten chinesischen Verteidigungslinie bestimmt ist. Diese Linie folgt der Lunghei-Eisenbahnlinie am» Südufer des Hoangho bis Kaifengfu und Chengchvu, wo die Linie Peking—Hankau überschritten wird, und weiter bis Loyang und Sinanfu. Die Verteidigungslinie, welche als beinahe unüberwindlich bezeichnet wird, ist jetzt in unmittelbarer Gefahr« Nach zuverlässigen Berichten ist das japanische Zentrum zwischen der Tientsin-Pukau-Eisenbahn und Peking-Hankau-Eisenbahn sowie der rechte Flügel in der Provinz Schausi in letzter Zeit außerordent- lid) verstärkt worden. Die japanische Stellung hat sich erheblich verbessert, nachdem die Truppen, die ursprünglich in der Provinz Schansi standen, seit "21 nfang Dezember durch andere Einheiten ersetzt worden sind, und die Vereinheitlichung des Oberbefehls über alle japanischen Truppen in Nord- china durch General T e r a u ch i nunmehr verwirklicht worden ist. Japan erwartet von China eine aufrichtige Friedensbekundvng. Tokio, 6. Jan. (DNB.) Ein Communiquö, das nach Konferenzen zwischen dem Ministerpräsidenten Fürst K o n o y e, dem Kriegs-, dem Marine- und dem Außenminister ausgegeben wurde, besagt, daß Japan von der chinesischen Regierung eine aufrichtige und entschlossene Bekundung zum Frieden erwarte. Die zögernde und bedingte Friedensbereitschaft reiche für die Einleitung zu Verhandlungen nicht aus. Japan werde, falls China einen Beweis feines aufrichtigen Friedenswillens nicht geben werde, die militärischen Operationen so lange fortsetzen, bis die Voraussetzung für einen dauernden und endgültigen Frieden im Fernen Osten gegeben sei. Dies sei der Inf' E im Interesse Syriens." firWefl* mit hat i6ino lunbung, Tarifordnung und gesetzliche Aliersversorgung für die deutschen Schriftleiter. Die Bedeutung des Berufswettkampses für die Volkswirtschaft. nmuniquS, dos cherpriisidenten 1 Marine- unb de, besagt, daß mb. Spruch.) Infolg, inra der Unter1 id) etwa 65000 chsgrößten Hot Zahlreiche n kleinen Kin- ungsbüros und . [. In manchen rot verab- viele Familien die Versorgung men. Seitdem -«-sucht, d.-^ Dollar sur Le ne»r ai-troedung ,rt M-E inne Hape. Die türkische Zeitung „Curnhuriyet" schreibt, Frankreich müsse anerkennen, daß die Türkei mehr Interessen in Sandschak zu vertreten habe, als die Franzosen. Es müsse klar gesagt werden, daß die unangebrachten Bemühungen Frankreichs der französisch-türkischen Freundschaft Abbruch taten. Der türkische Staatspräsident habe erklärt, daß Die Sandschak-Frage den Prüfstein der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Landern darstelle. Die Zeitung schließt: „Wir wünschen, daß Frankreich so rasch wie möglich auf dem Weg der Gerechtigkeit und der Wirklichkeit zurückkehrt, nicht nur im Interesse des Sandschaks, der j ein 6 eigene und unabhängige türkische Verwaltung erhalten muß, sondern auch land tätigen Aerzte. Zieht man jedoch die Zahl der niedergelassenen Aerzte zum Vergleich heran, so ergibt sich, daß 3748 von 37 525 Aerzten, also 10 v. H., Juden sind. Aus aller Wett. Schneesturm im Allgäu. — Tauwetter in Westdeutschland. Ein ungewöhnlich heftiger Schnee st urm tobte bei fünf Grad Kälte den ganzen Donnerstag über im Allgäu. Zwischen Kempten und Kaufbeuren kam es zu Schneeverwehungen, die den Straßenverkehr behindern. Auf. der Reichsbahnstrecke Kempten— Jsny wird der Verkehr mit verkürzten Zügen auf- rschterhalten, um die Schneemassen zu überwinden. -r tiS -i- W W im statt, iiuak' । Mit der Durchführung der Verordnung zur haus- wirtschaftlichen Ertüchtigung und der hauswirt- schaftlicheN Arbeitspflicht wird die Obergauführerin Gertrud Kunzemann beauftragt. In den Durchführungsbestimmungen wird darauf hingewiesen, daß die hauswirtschaftliche Ertüchtigung der weiblichen Jugend ebenso wie die gesamte Erziehung der Hitler-Jugend zwar auf dem Grundsatz der Freiwilligkeit beruht, mit der Zugehörigkeit zum BDM. jedoch zur Pflicht wird. Auf die hauswirtschaftliche Ertüchtigung wird die Teilnahme am Landjahr und im Arbeitsdienst für d i e weibliche Jugend angerechnet. Jede berufsmäßige häusliche oder landwirtschaftliche, so- ziale, pflegerische oder erzieherische Tätigkeit befreit ebenfalls von der hauswirtschaftlichen Arbeitspflicht. Frau Lutendorffs Dank. München, 6. Jan. (DRB.) Frau Mathild< L u d e n d o r f f veröffentlicht folgende Danksagung: „Für die überreiche Fülle von Beweisen warmer Anteinahme an dem allzufrühen Hinscheiden meines lieben Mannes, des Feldherrn 'Erich Lud en- dorff, die aus dem In- und Auslande bei mir eintreffen, sage ich auf diesem Wege meinen aufrichtigen Dank." 14 Krankenkassen frei von jüdischen Aerzten. de? U"?.,teilt, H <5 Hauswirtschafiliche Arbeitspflicht des BDM. Eine Anordnung des Reichsjugendführers. B e r l i n , 6. Jan. (DRB.) Der Jugendführer des Deutschen Reiches erläßt eine Anordnung Zur hauswirtschaftlichen Ertüchtigung (Arbeitspflicht) des BDM. Danach gehört es zur Erzlehungsarbei des BDM., dafür zu sorgen, daß jedes Madel bereits im Alter s e l n e r B D M. - Z e i t die selbstverständlichen Kenntnisse die zu einer Haushaltführung notwendig sind, erwirbt Daneben muß erreicht werden, daß die weibliche Jugend in erster Linie d i e B e r u f e e r g r e l f t, die i h r e r Art am meisten entsprechen, um den außerordentlich großen N a ch w u ch s main g e t n hauswirtschaftlichen, sozialen und pflegerischen B e r u f e n auszugleichen. Um eine generelle hauswirtschaftl.cke Ertüchtigung zu ermöglichen und um eine Vorschulung für die sozialen und pflegerischen Berufe zu schaffen, wird es jedem Mitglied des BDM. zur d flicht gemacht, im Alter von 14 bis 21 Jahren Ö fltH zu lensten. Bedingungen vor einer Kommission der Genfer Liga geprüft worden sind. In der ersten Note, wird erklärt, daß es Genf nur schaden könne, wenn es die Rechte der Türkei abzuschwächen versuche, auf diese Weise werde es den Ländern schwer gemacht, der Genfer Liga weiter treu zu bleiben. In der zweiten Note wird betont, daß sich die Untersuchungskommission für die Sandschak- Frage unter französischem Einfluß befunden habe. Dadurch seien im Sandschak neue Unruhen entstanden. Eine neutrale Entscheidung sei nicht gewährleistet. Die türkischen Konsuln seien entgegen der Abmachung von der Kommission nicht vernommen worden. In allen Wahllokalen im Sandschak sollen Franzosen die Leitung Ian Halts- r ehemalige beb kündigt--' U ••ä i 6-5.5 'S «*■ Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 37: 11 000. Druck und Verlag: Brühlsche Univerfitätsdruckerei R. Lange, K -G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 MiL Berlin, 6. Jan. (DNB.) Im nationalsozialistischen Deutschland steht der Schriftleiter, der durch die Tageszeitungen die Verbindung zwischen Führung und Geführten mit zu gewährleisten hat, auf besonders exponiertem Posten. Dieser Tatsache hat das Dritte Reich bereits durch das Schriftleitergesetz Rechnung getragen, das die moralischen und geistigen Voraussetzungen für die Tätigkeit als Schriftleiter brachte. Nun folgt auch die wirtschaftliche Sicherstellung durch eine vom Sondertreuhänder der Arbeit, Regierungspräsident Rüdiger, erlassene „Tarifordnung ür die in Zeitungsverlagen beschäftigten Schriftleiter". Die Tarifordnung gilt für Schriftleiter, die von Verlegern der dem Reichsverband der deutschen Zeitungsoerleger eingegliederten Zeitungen hauptberuflich und fest angestellt sind, nicht aber für Schriftleiter in der Ausbildung, für Pressesteno- graphen und für technische Hilfskräfte. Der Schriftleiter muß ein festes Gehalt bekommen. Er hat Anspruch, auf den Ersatz notwendiger Dien ft ausgaben. Im Falle des Todes eines Schriftleiters hat der Verleger an die Hinterbliebenen Unterhaltsberechtigten das Gehalt für den Sterbemonat und mindestens drei weitere Monate zu zahlen. Der Schriftleiter hat nach einer Be- "bei'sh n aller? N «»enb, Set he, y* 1Qrfd) NSG. Viele von den ehemaligen Teilnehmern des Reichsberufswettkampfes der Jugend, die während der Jahre 1934 bis 1937 in den Orts-, Gauoder Reichswettkämpfen gestanden haben, sind inzwischen Gesellen, Gehilfen oder Facharbeiter geworden. Durch die Verfügung des Leiters der Deutschen Arbeitsfront, die eine Ausdehnung des Teilnehmer kreifes auf die Erwachsenen und diejenigen 18- bis 21jährigen gebracht hat, die bisher wegen höheren Alters oder abgeschlossener Lehrausbildung nicht mehr zuge- lassen wurden, ist dieser Gruppe also Gelegenheit gegeben, sich erneut und in Zukunft wieder alljährlich zu beteiligen. Der junge Facharbeiter oder Geselle hat nunmehr die Möglichkeit, bei der Bewältigung der berufspraktischen und theoretischen Aufgaben das anzubringen und zu verwerten, was er feit feiner Teilnahme am Berufswettkampf hin- zugelernt, worin er sich verbessert und vervollkommnet hat. Die Erwartungen der Wettkampfleitung richten sich daher vornehmlich auf diese Schicht der Arbeitskräfte, die erst vor kurzem ihre ersten Ausbildungsjahre hinter sich gebracht hat. Der Berufswettkampf ist durchaus nicht eine Aktion, die an den einzelnen Teilnehmer nur Forderungen stellt, die Ergebnisse aber dagegen nur den Betrieben und der Wirtschaft insgesamt zugute kommen läßt. Es liegt durchaus im Interesse jedes einzelnen, einmal objektiv zu untersuchen, zu welcher Leistung die bisher erworbenen Kenntnisse und technischen Fertigkeiten ihn befähigen. Es gibt dem Arbeiter das notwendige Selbstbewutztsein, wenn ihm nicht nur das eigene Gefühl, sondern auch eine objektive Leistungsbewertung, die der Entscheidung anderer Stellen unterliegt, bestätigt, daß er etwas kann. Der zuverlässigste Maßstab, der sich den Schaffenden heute bietet, ist die Aufgabenstellung des Berufswettkampfes. Der Wettkampf bietet die einzige Möglichkeit, die Leistungshöhe des einzelnen im Vergleich mit anderen darzustellen sowie die ge- Nach dem plötzlichen Kälteeinbruch ist im Ruhrgebiet und im übrigen Westdeutschland über Nacht eine ebenso plötzliche Erwärmung eingetreten. Am Donnerstag setzte Tauwetter und Regen ein. Das plötzlich aufgetretene Tauwetter hat naturgemäß in den Tallagen eine starke Schneeschmelze zur Folge. In den Höhenlagen dagegen, z. B. in der Eifel, ist noch immer eine Temperatur von 4 bis 6 Grad unter Null zu verzeichnen. Aus diesem Grunde besteht auch keinerlei Hochwassergefahr, zumal die Flüsse und Bäche — vor allem der Rhein als Hauptsammelbecken — einen so außerordentlich geringen Wasserstand aufweisen, daß sie schon einen recht beträchtlichen Zu- K aufnehmen können. Das Treibeis, das auch auf Rhein seit Mittwoch etwas stärker aufgetreten war, ist bereits zurückgegangen und behindert die Schiffahrt in keiner Weife. Im Hochsauerland herrscht noch Frost mit Schneefall. Zwei Landesverräter hingerichlek. Die Ju st izpresse stelle Berlin teilt mit: Das Reichskriegsgericht hat am 27. Oktober 1937 den Josef Stark aus Köln und am 5. November 1937 den Otto Dempwolff aus Militsch wegen Landesverrat zum Tode und zu dauerndem Ehrverlust verurteilt. Beide Verurteilte sind heute hingerich- t e t worden. Begnadigung durch den Führer. Der Führer und Reichskanzler hat den durch das Schwurgericht in Breslau wegen Ermordung des Oberlandjägers Günther zum Tode verurteilten Wilhelm W a tz k e zu einer fünfzehnjährigen Zuchthausstrafe begnadigt. Der Mord, der bereits 1924 verübt worden ist, konnte erst in letzter Zeit aufgeklärt werden. Watzke, der jetzt Familienvater mit zwei Kindern ist, hat nach dem Morde ein ordentliches Leben geführt. Lin Kind im Kinderwagen erstickt. Das zehn Monate alte Kind einer in Ludwigshafen wohnenden Familie wurde morgens tot in feinem Kinderwagen aufgefunden. Die Untersuchung ergab, daß das Kind im Laufe der Nacht erstickt war. Die Eltern waren erst spät in der Nacht von einem Wirtshausbesuch heimgekommen und hatten , erst am nächsten Morgen nach ihrem Kinde geschaut. Schadenfeuer im Hause Francis Drakes. Das Haus Francis Drakes in Buckland Abbey, mit zahlreichen Erinnerungen an den kühnen Seefahrer, dem wir die Verbreitung der Kartoffel in Europa zu verdanken haben, wurde von einem Brand heimgesucht. Wertvolle alte Gemälde und Chinaporzellan von unschätzbarem Wert wurden ein Raub der Flammen. Der silberne Humpen, aus dem Königin Elisabeth trank, wenn sie mit Drake auf seinem Schiff speiste, die Bibel, die Drake auf seinen Fahrten begleitete, seine berühmte Trommel sowie eine Anzahl weiterer Erinnerungsstücke konnten gerettet werden. Vahnarbeiler von einem Personenzug überfahren. triebszugehorigkeit von sechs Monaten Anspruch auf Urlaub. Dieser beträgt mindestens: im ersten Jahre der Betriebszugehörigkeit zwei Wochen, im zweiten und dritten Iaht drei Wochen, nach dreijähriger Betriebszugehörigkeit vier Wochen. Der Schriftleiter hat Anspruch auf eine ununterbrochene Ruhezeit von 24 Stunden in der Woche. Die Kündigungsfrist beträgt mindestens sechs Wochen zum Ende eines Kalendervierteljahres. Nach Ablauf von drei Verlagsdienstjahren beträgt sie mindestens drei Monate, nach Ablauf von zehn Verlagsdienstjahren mindestens sechs Monate zum Ende eines Kalendervierteljahres. Die bisher durch obligatorische Pri- vatvereinbarung mit beiderseitigem Recht der Abdingbarkeit vorgesehene Altersversorgung wird zu einer gesetzlichen Pflicht gemacht. Schriftleiter, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und nach Beendigung der Ausbildungszeit ein Jahr als Schriftleiter tätig gewesen sind, sind verpflichtet, sich durch die Dersorgungsan- stalt der Deutschen Presse G. m. b. H. versichern zu lassen. Der Verleger, der fünf Prozent des jeweiligen Monatsgehalts des Schriftleiters als Prämienanteil leisten muß, ist Versicherungsnehmer, der Schriftleiter unwiderruflich begünstigter Versicherter. S? 150 C ? “ om Ireif, Ux's öf- &Sngs3 rechnet Kusche Zen. Snkchn und Nüz°l 1 k 'llung hat = di! !’ fanden, seit '"heilen ersetzt Jn9 des Ober, l^n in Nord, 'mehr verwirk- Die jüdische Offensive gegen Rumänien. Der Einfluß des Weltjudentums hat erreicht, daß, tfie wir schon gemeldet haben, der englische und französische Gesandte in Bukarest die Aufmerksamkeit der rumänischen Regierung auf den Minderheitenoertrag v o n 1919 gelenkt haben. Die französische Presse gibt die Losung aus „Goga kommt, der Lei (rumänische Mhrung) geht." Damit ist darauf angespielt, daß die rumänischen Juden ihre Bankguthaben abheben und massenhaft ins Ausland verschieben. Die tschechische Regierung erleichtert dieses Manöver, indem sie wohlhabenden Juden das Einreisevisum gewährt. Selbstverständlich sindet sich in dieser Front i aud) die sowjet-jüdische Presse, die die bessarabische Frage aufzuwärmen versucht und also den Anspruch der Sowjetunion auf die nordöstliche rumänische Grenzprovinz anmeldet. Der angekündigte Schritt Englands und Frank- i-eichs zugunsten der rumänischen Juden stellt sich bei genauerem Hinsehen als ein neuer Akt der Einmischung dieser beiden Mächte in die Angelegenheiten dritter Staaten heraus. Das geht idjon daraus hervor, daß hier- im Wege planmäßiger Irreführung der Oeffentlichkeit versucht wird, bie Juden in Rumänien als eine „Minderheit" im Sinne der Genfer Schutzbestimmungen von 1919 und 1920 hinzustellen. Tatsächlich handelt es sich gar nicht um eine politische Minderheit im staatsrechtlichen und völkisch-nationalen Sinne, da es ‘feinen jüdischen Staat und keine jüdische Nation i gibt, sondern nur eine über die ganze Welt Der» jtrcute jüdische Rasse. Außerdem aber gehen die 'rumänischen Staatsbürger jüdischer Rasse — um solche handelt es sich vorwiegend — andere Mächte überhaupt nichts an. Davon abgesehen, sind gerade Frankreich und England in der Unterdrückung oder Verschleppung aller in Genf anhängig gemachten echten Min- präfentierten. , „ Beim Verlassen des Bahnhofs empfing em ungeheurer Jubelsturm die junge deutsche Prinzestin, der sie auf dem langen Weg bis zum Königlichen Schloß ununterbrochen begleitete Der König bestieg mit dem Vater der Braut den ersten Wagen, Prinzessin Friederike Luise mit ihrer Mutter den -zweiten Wagen. Vor und hinter..den komglichen Wagen ritt Kavallerie. Dicht gedrängte Menschenmengen jubelten der Prinzessin zu.- Arn A ick) zeigte die Stadt festliche Jllurninatton. Die Akropolis und andere Bauten erstrahlten im Hellen Aanz, vor dem schloß drängte sich den ganzen Abend eine begeisterte Menschenmenge. Der auf einem Kriegsschiff auf dem Schwarzen Meer in einen Schneesturm geratene Kronprinz MichaelvonRumämen ist Donnerstag früh wieder in Konstanza eingetroffen und hat sich nach Bukarest zurückbegeben. Wie verlautet,wird er auf dem Landwege nach Athen reifen, um an der Hochzeitsfeier teilzunehmen. Der Sandschak Alexandrette. Türkische Kritik an Genf. I st a n b u t, 7. Jan. (DNB.) Die türkische Presse v-röffenflicht sechs Noten zwischen dem turklschen Außenministerium und dem Generalstkretar der Genfer Liga in der Frage des Sandscha k sv o n Alexandrette, der bislang zu dem französischen Mandat Syrien gehört hat aber nach Der Aufhebung des Mandats mit Hilfe der Türkei seine pMttsche und kulturelle Auwrumüs anstrebt, derev amte Arbeitskapazität des deutschen Volkes zu er- assen. Das Interesse des einzelnen aber muß dahin gehen, den nunmehr möglichen objekttven Leistungsnachweis mi liefern und daran die eigene Stellung im Betrieb zu überprüfen. Von zuständiger Seite wird in der letzten Zeit wiederholt darauf hingewiefen,^ daß die Betriebe sich nicht auf die öffentliche Arbeitseinsatzlenkung verlassen sollen, sondern durch vorsorgliche Nachwuchsausbildung und vernünftigen innerbetrieblichen Einsatz der vorhandenen Arbeitskräfte der bedrohlichen Mangelerfcheinung vordeugen müssen. Aus den Depressionsjahren hat sich das Uebel herübergeleitet, daß hochqualifizierte Arbeiter, die damals um jeden Preis in Erwerb kommen wollten, zu untergeordneten Tätigkeiten Verwendung finden. Auf diese Fälle bezieht sich der Begriff der „gefrorenen" Arbeitskraft. Die Arbeits- einfatzreferven — Jugendliche, vor allem weibliche, Frauen, ältere Personen — sind begrenzt, teilweise zahlenmäßig zum anderen Teil aus volksbiologischen Gründen. Aber eine Unzahl von Betrieben verfügt noch über derartige Reserven in gefrorener Arbeitskraft. Diese müssen, wenn die Schwierigkeiten des Arbeitseinsatzes gelindert werden sollen, den Betriebsaufgaben dienstbar gemacht werden. Im Reichsberufswettkampf verweisen diejenigen, die sich beteiligen, nicht nur auf ein gerüttelt Maß Leistungswillen, sondern auch auf den tatsächlichen Umfang ihres Leistungsvermögens. Dieses wird ihnen von einer Bewertung bestätigt, die reichseinheitlich erfolgt. Die Betriebsführer, die noch nicht genügend Anhaltspunkte aus eigenen Beobachtungen gewonnen haben, erhalten damit die ausreichenden Unterlagen für eine zweckmäßige Um- Organisation innerhalb, der Gefolgschaften. Gewiß kommt die leistungssteigernde Wirkung des Berufswettkampfes dem Betriebe zugute. Der einzelne Teilnehmer aber gewinnt den unwiderlegbaren Nachweis seiner Leistungsfähigkeit. Auf dem Güterbahnhof Warnemünde wurden ein Rottenmeifter und zwei Bahnarbeiter von einem durchfahrenden Personenzug angefahren. Ein Ar- beiter war sofort tot, der aridere wurde schwer, der Rottenmeister leichter verletzt. Der zur Zeit des Unfalls herrschende Sturm hatte das Geräusch des herannahenden Zuges übertönt. Wetterbericht. Mit der Verlagerung des bisher über England herrschenden Hochs nach den Azoren hat sich die Wetterlage entscheidend umgestaltet. Die von Westen zuströmenden milderen Luftmassen bringen uns nunmehr Regenfälle und Tauwetter. Durch den Einfluß der zunächst noch liegenden Schneedecke werden dabei die Temperaturen nur wenig über 0 Grad ansteigen. Aussichten für Samstag: Wechselnd bewölkt, vereinzelt Regenfälle, Temperatur wenig über 0 Grad, Winde um West. Aussichten s ü r Sonntag: Weiterhin unbeständig, voraussichtlich milder. Lufttemperaturen am 6. Januar: mittags —0,10 Grad Celsius, abends —1,8 Grad; am 7. Januar: morgens + 1,4 Grad. Maximum —1,6 Grad, Minimum — 2,1 Grad, 3,2 Durchschnittstemperatur. — Erdtemperatur in 10 cm Tiefe am 6. Januar: abends — 0,9 Grad; am 7. Januar: morgens —0,6 Grad. — Niederschläge 2,9 mm. Dttntersporl-rvellerdienst. Vogelsberg. Hoherodskopf: Nebel, —5 Grad, Gesamtschneehöhe 60 cm, Neuschnee 10 cm, Pulverschnee, Ski und Rodel gut. — Herchenhainer Höhe: Nebel, —6 Grad, Gesamtschneehöhe 43cm, Neuschnee 5 cm, Pulverschnee, Ski und Rodel gut. Rhön: Wasserkuppe: Leichter Schneefall, — 4 Grad, Gesamtschneehöhe 85 cm, Neuschnee 10 cm, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut. Taunus. Meiner Feldberg: Nebel, —4 Grad, Gesamtschneehöhe 37 cm, Neuschnee 7 cm, Pulverschnee, Ski und Rodel gut. — Großer Feldberg: Nebel, —3 Grad, Gesamtschneehöhe 38 cm, Neuschnee 7 cm, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut Schwarzwald. Feldberg: Leichter Schneefall, — 9 Grad, Gesamtschneehöhe 60 cm, Neuschnee 30 cm, Pulverschnee, Ski und R"del sehr gut. Wenigstens in Den niederen Mittelgebirgen muß mit einer Verschlechterung der bestehenden Sport- moglichkeiten gerechnet werden. * bomben und Dynamit durchgeführt! Auch aus der Behandlung der Buren lassen sich Beispiele an- sühren, die mit der jetzigen Besorgnis der englischen Regierung um das Ergehen der rumänischen Juden in krassem Widerspruch stehen. Die Kronprinzenhochzeii in Griechenland. Prinzessin Friederike Luise in Athen begeistert empfangen. Athen, 6. Jan. (DNB.) 21 Kanonenschüsse zeigten am Donnerstagnachmittag der Bevölkerung von Athen die Ankunft der Kronprinzenbraut Friederike Luise von Braunschweig an Zahlreiche Menschen drängten sich an dem vier Kilometer langen Weg, durch den die Verlobten und die Hochzeitsgäste vom Bahnhof zum Schloß fahren mußten. Vor dem Bahnhof bewunderten sie die herrlichen, öffentlich zur Schau gestellten Hochzeits- g e s ch e n k e , die das griechische Volk der Prinzessin machen wird. Im Bahnhof, Der mit vielen Blumen und zahlreichen griechischen und deutschen Fahnen geschmückt war, erwarteten der König und alle Mitglieder der Königlichen Familie Die Braut, mit ihllen die zahlreichen Fürstlichkeiten und von Den Staatsoberhäuptern entsandten Diplomaten. Ferner Mimster- präsident Metaxas an der Spitze der Regierung, das Diplomatische Korps, darunter der deutsche Gesandte Prinz zu Erbach-Schonberg, die Generalität, die Behörden und die Stadtverwaltung. Als der Sonderzug unter dem militärischen Chrensalut und Dem Subel Der Menschenmenge eingelaufen war, begrüßte Der König und Die Königliche Familie die junge Braut mit großer Herzlichkeit. Metaxas entbot ihr Die Will- kommensgrüße der griechischen Regierung,, und Frau Metaxas überreichte ihr einen prachtvollen Strauß weißer Rosen. Der Bürgermeister begrüßte sie im Namen der' Hauptstadt, die Musikkapellen stimmten die Nationalhymnen an und Die Truppen derheitenfragen führend gewesen, wovon gerade Die deutschen Minderheiten in Europa ein Lied zu singen wissen. Hat man sich in London überhaupt jemals ernsthaft damit befaßt, das Los der Mil- lionen deutscher Minderheiten erträglicher zu gestalten, geschweige denn, ihnen zu ihrem verbrieften Recht zu verhelfen? Man braucht nur an das Isurchtbare Schicksal der Sudetendeutschen zu erinnern.' Die Tschechoslowakei zählt 14 Millionen Einwohner. Von diesen 14 Millionen sind 3% Millionen Deutsche einem kaum noch zu beschreibendem Elend preisgegeben und dem Hungertode nahe. 3n Rumänien will die Regierung Goga lediglich die Juden aus den Staatsstellen, ausschließen und jüdischen Betrügereien einen Riegel vorschieben. In Der Tschechoslowakei aber sind Millionen überhaupt inn ahne Arbeit und Verdienst und politisch n'e SR fhM* und kulturell völlig entrechtet. Hat England e löwrnh» i ober je für nötig gefunden, die Prager Regie- für L rung an die Durchführung des Minderheitenabkom- gnnnn : mens zu erinnern? Auch in der Kolonialgeschichte Übt es viele Beispiele, wie England den Minderte SäriE Mtenschutz auffaßt. In Indien und in ^010 = itina wurde der „Minderheitenschutz" mit $ranb= gen, big du ” - ........ • ~ - unb enbgültjgen ei. Dies sei'btt fierung. inifdm ttvai. ziere Des M- en) teilten mit, üstig sortschcei. M unb einer Flotteneinheiten ihre Lustsei ein Zusatz »uillen- und reifen. Son bie» uar, 12 weitere iber in Mal'sen- neitig plane bie Cocosole (Pa- itreitträfte um Berlin, 5. Jan. Nach einer Vereinbarung der Kassenärztlichen Vereinigung Deutschlands . der Verband der A n g e st e l l t e n - Krankenkassen, der Die Dachorganisation von 14 Ersatzkassen bildet, vorn 1. Januar 1938 alle im Sinne der Nürnberger Gesetze jüdischen Aerzte aus der Ersatzkassenpraxis ausgeschlossen. Durch diese Vereinbarung werden insgesamt etwa 3000 jüdische Aerzte — davon rund 800 allein in der Reichshauptstadt — betroffen. Im Rahmen der gesetzlichen Regelung sind in den Orts-, Land-, Betriebs- und Innungs-Krankenkassen jüdische Aerzte nach wie vor zugelassen. Das heißt, daß unter bestimmten Bedingungen in diesen Kassen jüdische Aerzte (Frontkämpfer, Juden, deren Sohne im Weltkrieg gefallen sind, Juden, die bereits am 1. August 1914 in diesem Beruf tätig waren) auch weiterhin arbeiten dürfen. Nicht betroffen von dieser staatlichen Ordnung sind die privaten Ersatzkassen, die mit ihren Aerzten im freien Vertragsverhältnis stehen. Bei diesen Kassen übernimmt die Kassenärzt- liehe Vereinigung Deutschlands Die ärztliche Betreuung Der Mitglieder und bestimmt, welche Aerzte an der Erfüllung dieser vertraglichen Der- pflichtungen beteiligt werden. Das neueste Aerzte» Verzeichnis weist im Sinne der Nürnberger Gesetze jüdische Aerzte insgesamt 4220 auf, das sind 7,7 der Gel«Nitzahn &££ Stadttheater an, die meist nur Wertzahl oder Landeswappen ayf ihren Marken darstellten. Das Bildnis eines Staatsoberhauptes ist dann — mit Ausnahme von Bayern und Württemberg, die bis 1920 postalische Sonderrechte genossen — auf deutschen Marken bis zu dem Reichspräsidenten-Satz von 1928 nicht wieder erschienen, dem das bis heute gebräuchliche Hindenburg-Medaillon und schließlich die neue, im Diererblock verkaufte Führer-Marke folgten. Auch im Ausland war man, zum Teil schon vor dem Kriege, zu figürlichen und allegorischen Darstellungen übergegangen. Die ganze Reichhaltigkeit des Markenbild'es aber entfaltete sich, als man nach dem Kriege und besonders in den zahlreichen Nachfolgestaaten zu Werbezwecken Landschaftsbild^r, Kunstdenkmäler, Allegorien aller Art, Erzeugnisse und Eigenheiten des Landes, Tier- und Pflanzenwelt, Landkarten und Verkehrsmittel auf den Marken abbildete und so oft kleine Kunstwerke der Gebrauchgraphik aus ihnen schuf. So finden wir — um nur ein Beispiel zu nennen — oft Werke der Malerei, Plastik und Baukunst in bisweilen recht guten Reproduktionen auf den Marken; denken wir nur an die zahlreichen Bilder Goyas, die die spanische Post 1930 herausbrachte, an das Dürer- Selbstbildnis auf dem 80-Pfennig-Wert der deutschen Marken von 1926 oder an die Wiedergabe der „Staalmeesters" auf einer Marke zu Gunsten der niederländischen Rembrandt-Vereinigung. Für die Baukunst waren noch die W i n t e r h i l f s- m arten der letzten Ausgabe mit den Darstelluq- gen der Reichsautobahn und Parteibauten schöne Beispiele. Die bildliche Verbindung zur Literatur hingegen scheint — wenn wir von den Abbildungen der Dichter und Denker absehen, die die Marken vieler Länder zieren und unter denen jüncht das Bild des Descartes auf einer französischen Marke durch einen interessanten Fehldruck auffiel — auf den ersten Blick nicht so einfach. Und dennoch hat gerade für sie die so markenfreudige italienische Post, jetzt schon mit verschiedenen Ausgaben, Beispiele geschaffen, die für die propagandistischen Möglichkeiten der Briefmarke kennzeichnend sind. Im Jahre 1930 feierte man in Italien den zweitausendsten Geburtstag Vergils, des römischen Schriftstellers, der in seiner Aeneis und in seinen klassischen Lehrgedichten unsterblich ist. Zu diesem Jubiläum brachte die italienische Post einen Satz von Briefmarken heraus, die neben der Ehrung Vergils eine politifch-propa- der die der det oder Isabella, die Mitbegründerin spanischen Einheit. Don deutschen Marken nannten wir bereits letzten Winterhilfsmarken, die die Bilder gandiftifche Absicht klar erkennen lassen. Die Mar. ken, derer jede den lateinischen Sinnspruch „Such! die alte Mutter" trägt und schon damit auf die Vev lebendigung alten, römischen Erbes in der italieni« schen Politik hinweist, sind mit sinnbildlichen Dar. Stellungen aus den Werken Vergils geschmückt. Bei. gegeben sind Aussprüche des Dichters, die sich auch an das italienische Volk der Jetztzeit^wenden, jo darüber hinaus die Geltung Italiens in der Welt verkünden. Aehnlich verbinden die 1936 zur Zwei, tausenhjahrfeier des Horaz herausgegebenen Mar. ken oder die jüngsten A u g u ft u s - Marken die Ehrung altrömischer Vergangenheit mit propagam distischen Zielen des neuen Staates. Das nationale Spanien wendet in seinem Kampf um das spanische Volk gleiche Mittel an, wenn es auf feinen Marken die alten Heldengestalten des Cid abbil- Reichsautobahnen in alle Welt trugen und so eine Art Kulturpropaganda für Deutschland trieben. So werben auch die neuen WHW.« Marken für die Weltgeltung deutscher Seefahrt. Die Markenblocks mit dem ersten Bildnis des Führers können über den Wert als Briefmarke hinaus auch für die deutsche Propaganda im Ausland ein nicht unwichtiges Hilfsmittel fein; und nehmen wir von den deutschen Marken noch die Sonderausgaben zu den Reichsparteitagen hinzu, die Gedenkmarken zum 9. November oder die in allen Sammlerkreisen des Auslandes so gesuchten Marken von der Berliner Olympiade, so wird uns schon an diesen Beispielen die Bedeutung klar, die ein so kleines Dokument für fein Land gewinnen kann,, besonders da es ja nicht nur auf die Empfänger der mit ihm freigemachten Postsendungen einwirkt, sondern in den Alben der Sammler eine ständig neue Wirksamkeit entfaltet. Wenden wir dies auf alle Formen der politischen und kulturellen Propaganda an, wie es die olld- lich schönen Muttertagsmarken Oesterreichs ober der Vereinigten Staaten zeigen, so wird uns klar, wie sehr die sammelnde Beschäski« gung mit diesen Marken geeignet ist, einen kleinen, aber lebendigen und wirkungsreichen Spiegel der weiten Welt zu geben. Dr. Karl Bringmann. „Die rote Mauritius." Kulturgeschichte und Propaganda auf Briefmarken. — Zum „Tag der Briefmarke" am 9. Januar. Im Jahre 1847, sieben Jahre nachdem Sir Row- land Hill in England als erste wirkliche Briefmarke Jie bekannte schwarze Ein-Penny- Marke mit dem Bild der Königin Viktoria herausgebracht hatte, dachte man auch auf der kleinen britischen Insel Mauritius, östlich von Madagaskar, daran, dem Beispiel des Mutterlandes zu folgen. Der Postmeister des Haupthafens Port Louis gab einem französilchen Uhrmacher, Bernard, den Auftrag, nach dem Vorbilde der englischen Marken eine Druckplatte zu stechen, auf deren Bild um den Kopf der Königin die Inschriften „One Penny“, „Postage“, die Landesbezeichnung Mauritius und der Freivermerk „Post paid“ stehen sollten. Die ersten Marken kamen gerade zurecht, um die Einladungen zu einem Fest freizumachen, das der Gouverneur der Insel veranstaltete. Erst nach dem Fest stellte es sich heraus, daß der Uhrmacher — statt des angegebenen Vermerks „Post office“, also „Postamt" auf die Marken gesetzt hatte. Die restliche Auflage konnte zurückgezogen werden; mit den bereits versandten Einladungen aber ging kurz nach der Einführung der Briefmarke überhaupt eine ihrer bekanntesten und kostbarsten Kuriositäten in die Welt: die roten und blauen Maurj- tius - Marken von 1847, die seitdem in der Geschichte des Markensammelns eine so große Rolle spielen und erst unlängst wieder durch die auf einer Hamburger Versteigerung erzielten Preise in aller Munde waren. Erzählungen wie diese, Jagd nach Raritäten und Kuriositäten, haben das Briefmarkensammeln lange Zeit gekennzeichnet. Sie gaben ihm den Ruf des Absonderlichen und,ließen den Sammler als eine etwas verschrobene Persönlichkeit am Rande des Lebens erscheinen. In Wirklichkeit aber stellen sie — und nicht nur, weil die hohen Preise dieser Glanzstücke dem Durchschnittssammler unerschwinglich sind — nur eine Seite dieser wohl beliebtesten und verbreitetsten Art des Sammelns dar, der allein in Deutschland über eine halbe Million Menschen huldigen. Die andere Seite des Briefmarkensammelns finden wir bei jenen Liebhabern, die nicht um der Seltenheit allein, auch nicht um des Geldwertes willen sammeln, sondern die sich an der Schönheit jener kleinsten Dokumente staatlicher Hoheit erfreuen und ihnen die vielfältigen Anregungen politischer und historischer, geographischer und kultureller Art entnehmen, die sie bieten können. Denn die über das einzelne Volk hinausreichenden, weltumspannenden Verkehrsbeziehungen der Poft vermitteln in diesen kleinen Quittungen ihrer Beförderungsgebühren Bilder und Ereignisse aus dem Leben aller Länder und Völker und bringen ihr Gepräge oft bis in kleinste Einzelheiten nahe. In neuerer Zeit ist dazu, besonders in der Aufmachung der Gedenk - und Sondermarken, ein noch wesentlicherer Zug festzustellen, der die Briefmarke zu einem Mittel der Werbung, ja zu einem Hilfsmittel der kulturellen und politischen Propaganda stempelt. Diese Möglichkeiten lassen das Briesmarkensammeln zu einem Anschauungsunterricht werden, wie wir ihn uns reizvoller, vielseitiger und lebendiger kaum denken können. Stellen wir an den Beginn dieser Ueberlegung, um jeden Zweifel auszuschalten, daß sie übertrieben sei, die Tatsache, die die Briefmarken Englands von der ersten Ausgabe des Jahres 1840 bis zu den letzten Krönungsmarken des neuen Königs kennzeichnet. Sie alle tragen das Bild des jeweils regierenden Staatsoberhauptes, die Wertangabe und die Inschrift „Postage“; keine aber hat es nötig, den Namen des Ursprungslandes zu nennen, wie es die Marken aller übrigen Postoerwaltungen (mit ganz wenigen Ausnahmen aus der Frühzeit) tun. Diese Tatsache kennzeichnet aus der Briefmarke heraus die Mentalität des Engländers. Die meisten Staaten haben, dem englischen Vorbild folgend, das Bildnis ihrer Könige und Fürsten, allerdings mit der Landesangabe, auf ihre ersten Briefmarken genommen. In Frankreich griff man 1849 stattdessen zu einem stilisierten Kopf der „Liberte“, die bald dem Bild Napoleons III. wich, um 1870 dann wieder aufzutauchen. Auch die ersten preußischen Marken von 1850 tragen den Bildniskopf Friedrich Wilhelms IV.; feit 1861 aber schloß sich Preußen dem Gebrauch der anderen deutschen Kleinstaaten 20.00—22.15 Die tote Tante ond andere Begebenheiten von Curt Goetz Preise: RM. 0.60-3.00. 20.00—22.00 Zum letzten Male! Ich liehe dich Lustspiel von Niewiarowicz. Preise 0.60-3.00 Führender Großverlag sucht zur Ergänzung seiner Reisekolonne noch 2 bis 3 tatkräftige und intelligente jüngere Herren die durch Fachleute f. d. Berus als Bezieher-Werber ausgebildet werden. — Erstklassige Vertriebs- Objekte bieten Gewähr für eine verdienstreiche Dauerexistenz. — Vorstellung erbeten am Samstag, dem 8. Januar, nachm. von 15 brs 17 Uhr, nn Hotel Schütz, Bahnhofstraße, bei Werbeleiter Werther. (Eventl. schriftliche Angebote unt. 025 an den Gießener Anzeiger.) Krofdorf, den 6. Januar 1938. Für die beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen erwiesene Teilnahme und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers unseren herzlichsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Elise Läufer Wwe. und Kinder. Heute morgen 21 /4 Uhr hat Gott der Herr nach kurzer Krankheit unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter Christine Gelzenleuchter, geb. Becker im Alter von 76 Jahren heimgeholt. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Hans Gelzenleuchter. Gießen (Schulstraße 11), Marburg, den 6. Januar 1938. Die Beerdigung findet Samstag, den 8. Januar, mittags 12l/4 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. 055 [Stellenangebote! ( Verkäufe | Ein großer und ein mittelgroßer Eisschrank eine Büfettaufsatz-Vitrine und ein Fleischwolf zu oerkguf 85o3D Babnbofgast- stätten Gießen hausniMen zu sofort, fiöüjeümaöifien zum 1. März für Pension in Bad- Naubeim gesucht Schriftliche Angebote unt. 053 an den Gießener Anzeiger erbet. 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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Schneider und Frau Elise, geb. Göbel. Gestern morgen entschlief nach langem, schwerem Leiden meine liebe Mutter und Schwiegermutter, unsere gute Großmutter Elisabethe Göbel, geb. Schneider im 66. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen» Luise Werner, geb. Deibel nebst Kindern und allen Angehörigen. Wieseck, Kehl a. Rh., den 6. Januar 1938. Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 9. Januar, nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehaus Rabenauer Straße 16 aus statt. Die (pQljfreicn.öic gutem gebucht in3 föhnten! kaufen. 036 36002* <0 E 3 Fachdrogerie Bornemann Gießen, Bahnhofstr. 17, erhältlich 3 C Gutgehalt, älter. Mktlsvserö (Schimmel) preiswert zu ver- MOHLENWERKE J.&GSCHLOTER ELMSHORN-HOLSTEIN ___66V ergriffen. Gießen, den 6. Januar 1938. Der Polizeidirektor. 1.23.: Koch. Ww a 3 o -c 2 £ £ Q e ~ U) 2 .S = x FoslsporiuereiiiGietaia Einladung Alle Postkameraden, Pensionäre, Sportler u. sonst. 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Auf Grund des Wehrgesetzes vom 31.5.1935 und der Verordnung über die Regelung der noch nicht erfaßten Wehrpflichtigen der Geburtsjahrgänge 1893 bis 1900 vom 22.10.1937 wird hiermit folgendes bekanntgemacht: Alle Wehrpflichtigen der Geburtsjahrgänge 1893 bis 1900 (gediente und ungediente), die noch nicht zur Wehrstammrolle erfaßt und in der Stadt Gießen aufenthältlich sind, werden hiermit aufgefordert, sich in der Zeit vom 10. Januar bis 14. Januar 1938 jeweils in der Zeit von 8 bis 12% Uhr und von 15 bis 17% Uhr auf der Polizeidirektion, Landgraf- Philipp-Platz 1, Zimmer 27, anzumelden. Gediente haben zum Nachweis ihrer Dienstzeit die in ihrem Besitze befindlichen Militärpapiere ober sonstigen Unterlagen mitzubringen. Diejenigen Wehrpflichtigen, die durch Krankheit ober sonstige körperliche Gebrechen nicht erscheinen können, haben ein Zeugnis bes behanbelnben Arztes hier vorzulegen. Wehrpflichtige, bie ihrer Anmelbung nicht ober nicht pünktlich nachkommen, werben, wenn keine höhere Strafe verwirkt ist, mit Gelbstrafe bis zu 150 RM. ober mit Haft bestraft. Gegebenenfalls ^5 N 2 c .2; e _ c. sseSs« 3$ « Diese rege veleilignng an unserem B vreistmsschreibeo beweist öle \ Seliebtheil oon Kaiser s Sassee. Mr 0aalen allen Einsendern. B wer wird am 21 Zeimrar 1938 onler öeu 100t) Gewinnern fein? DfjU Krofdorf Nr. 51 KleiueAuzeigeu im Gießener Anzeiger werden von Tauienden beacktet und aeleiea | Kaufgesuche | YlerecH.slah/teh zu kauf, gesucht. Schr.Angeb. mit Preis unter 058 andenGietz.Anz. Vereine mgoo Omnibusfahrt (Pendelverkehr) zum Spiel in Steinberg Fahrpreis 65 Pf. Abfahrt 1 Uhr „StadiWetzlar" Anmeldung bei: SaorthausSchwan Frankfurter Hof K. Keiner & Co. I Mietgesuche | Fung. Ebevaar sucht perl. Avril 3-4-Zimm.- Wohnung Schriftl. Angeb. unter 050 an den Gieß. Anzeiger. 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