Iii.25 Erstes Blatt 187. Jahrgang Samstag, 30. Januar 1937 n 5 n ) Wchrist für Drahtnach- ks 3 3 3 D 0 (Scherl-Bilderdienft-M.) Tagesbefehl an Vie SA. Ar- <3 0 o 3 na- bas der ü D L 0 5 5 i 0 L s r r t ft 5 3 5 ft n 3 & 0 3 K „In der Zeitschrift der Hitler-Jugend Mille und Macht' veröffentlicht Reichsminister Dr. Frick zum 30. Januar den nachfolgenden Beitrag. erneut zu dem alten Geist der Sturmabteilungen. zum Geist der deutschen Revolution. Wir bekennen uns an diesem Tage zu unseren ermordeten Kamerad en in der Standarte „Horst-Wessel", zu ihrem Kampf und zu ihrem Opfer! Und wir bekennen uns z u u n - serer unverbrüchlichen Treue zum Führer und zum Einsatz für ihn und seine Idee! Mit diesem Bekenntnis im Herzen marschieren wir auch in das fünfte Jahr der nationalsozialistischen Erhebung, gestählt im Opfer, gehärtet im Kampf und mit der Gewißheit, daß auch das vor uns liegende Jahr uns als die Sturmabteilungen finden wird, die mit Entschlossenheit und eisernem Willen dem Führer schon so manchen Kampf siegreich bestehen halfen. Dieses Gelöbnis an den Führer, meine Kameraden, verbinde ich mit dem Dank an Euch für die Arbeit des hinter uns liegenden Kampfjahres. Ich weiß, daß Ihr diesen Dank nicht beansprucht, daß für Euch in der Erfüllung der freiwillig übernommenen Verpflichtung zum Kampf schon die Anerkennung liegt. Ich weiß, daß Euch der Grundsatz: „Mehr sein als scheinen!" in Fleisch und Blut übergegangen ist. Und deshalb weiß ich auch, daß Ihr mit Freude und Stolz an die Arbeit des vor uns liegenden Kampfjahres gehen werdet. Unser Weg heißt: Einsatz, Opfer, Kampf und Sieg für Adolf Hitler. Unser Ziel ist des Führers Ziel: Das ewige Deutschland? gez. Lutze. toi einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Kernfprechanfchlüffe girer Sammelnummer 2251 tionalsozialistischen Machtergreifung stellte <1 und damit Lebensgrundlage der Nation. Rettung des deutschen Arbeiters durch einen gewaltigen und umfassenden Angriff gegen die ~ beitslosigkeit". Schon das erste Jahr nach der 2 j* 6 K Oe Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8*/.Uhr des Vormittags Grundpreise fürs mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rps., für Text» anzeigen von 70mm Breite 50 Rpf..Platzvorschrift nach vorh. Dereinbg. 25°/0 mehr. Ermäßigte Grundpreise: Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rps, Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B s 0: Tag des Einmarsches unserer Truppen in die entmilitarisierte Zone des Rheinlandes. Wenn die von Adolf Hitler in hartem Kamp wieder errungene deutsche Freiheit und Ehre erhalten und das einige Dritte Reich auf Jahrhunderte hinaus Bestand haben und weiter ausgebaut werden soll, dann bedarf unser kostbarstes Gut, d i e deutsche Jugend, besonderer Erziehung und Führung. Daher hat die Reichsregierung durch das Gesetz vom 1. Dezember 1936 die deutsche Jugend in der Hitler-Jugend zusammengefaßt und damit die einheitliche körperliche, geistige und sittliche Erziehung und Ertüchtigung der gesamten deutschen Jugend, im Geiste des Nationalsozialismus zum Dienst am Volk und zur Volksgemeinschaft sichergestellt. So vollzieht und verwirklicht sich auf allen Gebieten des politischen und öffentlichen Lebens in steter, ruhiger und planvoller Arbeit, vom Führer geleitet und vom Vertrauen des Volkes getragen, Schritt für Schritt der Neubau des Reiches und damit der Sehnsuchtstraum ungezählter deutscher Geschlechter und das politische Streben der besten Söhne der deutschen Nation: verdeutsche Einhei t s st a a t. deutsche Bauerntum, das in den Zeiten Industrialisierung Deutschlands und des wackst-mden : 5* > 5 ö > 5 cre 2.S 3 H -’Ma 3 22: 3® ^.6. ! E 2 R 5 ' i3ns§h - 5 SÄ« _ Vi n 3 3- 2. y D ^-1 3 ’S»?’* 5 » O? '-S . 3*. Q 3 n \ ***&$ »i.'SnGo iHud) die Neugliederung des Reiches, V richtig sie als staatsrechtliche Derwaltungsmaß- sufne ist und so tief sie in alle Verhältnisse des iWntlichen und privaten Lebens einschneidet, ist schließlich nichts als der Schlußstein einer na« tnid)en, organischen Entwicklung. Der Einheit des in Hangen Kämpfen unter der Führung Adolf Hit- | kl* errungenen nationalen Volkswillens muß d i e I k nheit der nationalsozialistischen l S aatsführung folgen. Das Gesetz, das der lösche Reichstag am 23. März 1933 beschloß, gab 1 i'-i Reichsregierung auf vier Jahre Vollmacht, v e r- li/1' fungsänderndes Recht zu setzen. Mit , ein m Schlage fanden die jahrhundertelangen 5önpfe zwischen Territorial- und der Zentralpalt ihr Ende und der Neubau des Reiches bunte planmäßig begonnen werden. | Me Verfassung des Dritten Reiches ist im Gegen- ■ jj zur Verfassung von Weimar nicht am grünen , uS) non volksfremden Gelehrten entstanden, sie J10 sich vielmehr organisch nach den Praktiken Bedürfnissen von Volk und v aat entwickelt und geht aus dem Gestal- vugswillen der nationalsozialistischen Weltanschau- hervor. Die Verwirklichung der nationalsozia- Wchen Reichsidee, geboren aus dem schicksalmäßi- Zusammengehörigkeitsgefühl der deutschen ksgemeinschaft, erforderte den völligen Neu- des Reiches nicht durch Erlassung einer kretischen Verfassung, sondern durch eine durch- Pi-fende Neugestaltung und Neuord- ’M aller öffentlichen Einrichtun ° und der gesamten Verwaltung. dieses große historische Geschehen — der Neubau ? Reiches — vollzieht sich in unserer für die deatsentwicklung so bedeutsamen Zeit Tag für p 9 in ununterbrochenem Lauf. Er begann mit «en Gesetz zur Behebung der Not von Volk und ^>at (Ermächtigungsgesetz) vom 24. März 1933, I J-teoe mit dem Gleichschaltungsgesetz fortgesetzt und Jf'ä) die Einsetzung der Reichsstatthalter wenige ^?chen nach der Machtergreifung gesichert. Mit '^"^?^nahmen wurde die Zentralgewalt ^ Reiches sichergestellt. Die Wiederherstellung k -öerufsbeamtentums (Gesetz vom 7. April 1933) jJP® J Möglichkeit der Beseitigung aller uner- un& unzuverlässigen Elemente aus der Aschen Beamtenschaft und schuf einen e i n h e i t- ichen deutschen Beamtenkörper. Das :!!e? £ur Sicherung der Einheit von Partei und :r at (vom 1. Dezember 1933) erklärte die Partei "r. gesetzmäßigen Trägerin des deutschen Staats- Ankens und schuf damit die einheitliche p o- >^sche Grundlage des Dritten Reiches. 30. Januar 1934 beschloß der Deutsche ^chstag einstimmig das Gesetz zum Neubau des Asches mit seinen fünf lapidaren Sätzen: ue Volksvertretungen der Länder werden auf« gehoben, ine Hoheitsrechte der Länder gehen auf das Reich über, ,e Landesregierungen unterstehen der Reichs- regierung, *le Reichsstatthalter unterstehen der Dienstauf- ficht des Reichsministeriums des Innern, r e Reichsregierung kann neues Verfaffungsrecht setzen. -ült diesem Grundgesetz sind alle Vorausse^un- 9 dafür geschaffen worden, daß der deutsche ttfiatsaufbau in den kommenden Jahren vollendet hö. dem Ableben des Reichspräsidenten von Hin- uvurg wurde die Frage des Staatsober- 'ouptes durch Gesetz vom 1.August 1934 dahin daß seine Befugnisse auf den Führer und .r thskanzler übergehen. Der 13. Januar 1935 brachte Berlin, 29. Jan. (DNB.) Stabschef Lutze hat olgenden Tagesbefehl an die SA. erlassen: Männer der Sturmabteilung! Mit dem 30. Januar 1937 geht für die nationalsozialistische Bewegung wiederum eine Zeitspanne zu Ende, die jwölf Monate Kampf und Arbeit, E r - olg und Sieg in sich schließt. Der 30. Januar vird in der deutschen Geschichte immer der Tag sein, an dem das deutsche Volk, rückblickend und Ausschau haltend, neue Kraft verspürt zu neuer Arbeit und neuem Kampf: Der Tag, an dem der Führer in die Reichskanzlei einzog und feine Sturmabteilungen mit hartem Schritt und soldatischem Geist durchs Brandenburger Tor in ein neues Deutschland marschierten. Männer der SA! Für uns, die wir diesen Tag vor vier Jahren durch jahrelangen Kampf, durch Opfer an Gut und Blut, treu an der Seite des Führers marschierend, ermöglichten, bedeutet seine jährliche Wiederkehr eine besondere Verpflichtung. Für uns ist der 30 Januar 1933 der Beginn einer Zeit, in der vollendet werden muß, was der Führer einst mit wenigen Getreuen begann. Er ist für uns der Beginn einer Zeitrechnung, die dem Kampf und der Arbeit der nationalsozialistischen Bewegung sieghaften Ausdruck verleiht. Mit dem 30. Januar 1933 war der Kampf in der Opposition zs einem volksfremden und korrupten System beendet, und der Kampf um die Vollendung unseres Wollens begann. Wir feiern diesen. Tag, feiern ihn als den Beginn eines neuen kampffahres! Und wir bekennen uns jährlich an diesem Tage Öen großen Sieg des deutschen Volkes an der Saar unb damit die Rückgliederung des Saarlandes in die deutsche Heimat. Am zweiten Jahrestag der nationalen Erhebung, am 30. Januar 1935 wurde die erste Deutsche Gemeindeord- nu n g in der deutschen Geschichte Wirklichkeit. Sie schafft zum erstenmal für alle deutschen Gemeinden ^"einheitliches Recht und stellt die nationalsozia- listische Führung in den Gemeinden sicher. Das Gesetz ist einer der bedeutendsten Beiträge für den Neubau des Reiches. Wichtige Staatsgrundgesetze beschloß ferner am 15. September 1935 der Reichstag in Nürnberg: Das Reichsflaggengefetz, das Reichsbürgergesetz und das Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre. Hand in Hand mit dem inneren Neubau des Reiches vollzog sich die fortschreitende Befreiung des Reiches aus den Fesseln von Versailles. Marksteine dieser weltgeschichtlichen Großtat sind der 14. Oktober 1933, an Öem das Reich durch das Ausscheiden aus der Abrüstungskonferenz und den Völkerbund wieder feine außenpolitische Handlungsfreiheit erlangte, der 16. März 1935, der Tag der Wiedererringung der deutschen Wehrfreiheit, und der 7. März 1936, der « 2. o © j ?r. r. "£ £ k V. Ä‘ Star; er Zerrissenheit gibt es in Deutschland zwischen Mswillen und Staatsführung keine Gegensätze ®e!r. Die historische Aufgabe der nationalsoziali- sti!»en Revolution war und ist die Schaffung des krctvollen nationalen Einheitsstaates uit die restlose Ueberwindung der früheren Bun- Staaten. Dazu war zunächst nötig, die geiftige urt seelische Umstellung aller Volksgenossen vom fc aufs Ganze. Je mehr die Volksgenossen sich il-Deutsche fühlen, denken und handeln, und nur il Deutsche fühlen, denken und handeln, um l'o nehr verschwinden die inneren Landesgrenzen O.tschlands im wesenlosen Schein, genau so wie alt anderen Gegensätze oder Unterschiede dynastische Vergangenheit oder konfessioneller oder partei- polcischer Art. Die weiteren Maßnahmen sind dann iw logische Folge und Vollzug des inneren Ge° schoens staatsrechtlicher und verwaltungsmäßiger Nn'afsung an die innerlich längst schon errungene mixe und eine Volksgemeinschaft. 2-2 §2- V-hf -■= i e a, d »-* net. Und auch nicht in einer staatsrechtlichen rie wurde sie gefunden, so stark manchmal die S'1 ftrebunaen zum Zusammenschluß waren. Sie niirrfc vielmehr haimtsächl'ch gefunden in der Neu^' b u r t der deutschen Seele, die dem ®v?! der Waffen und dem Erfolg des Skaatsman"^ voranainq. Im faufttschen Drana war der über seine Zeit und ihre Widrigkeit him»^ geschritten. (SMs, wenn die Deutschen auf ihren engen 9ta|r' volitisch tulammengedrängt wurden, besannen h üch auf ihre Äulturaufaabe. Ein Luther und eil Goethe wuchsen nicht in den Zeiten volitii Gide-, aber sie mnren Ausdruck h»« Reichtums M deutsche^ Seele. Neben der Gewalt d»s Korsen leg l'ch die Titanengestalten eines Goethe "j eines Beethoven empor, die zwar nicht W den Schlachtfeldern den Heeren Navoleons gegentraten, aber dem Deutschtum die <5cb(a<*,'i "w d-n kulturellen Bestand schlugen, der let 'i über Aufstieg oder Unteraana der Völker ent'^7 det. Und von hier aus wiederu.ni nur läßt sieh 1" greifen, was die Welt fett 1933 an Deutschland r* lebt: h i e innere Neugeburt eines aö"‘ zen Volkes, die an die letzten Grundfragen s>7 nes ttaatlichen Seins rührt. , 1 Wir brauchen sie hier nicht zu deuten, denn der diese letzten vier Jahre w«hen Sinnes , erlebte, hat an sich das deutsch^ Werden abf'^. können. Mehr noch: Er hat erksnnen müssen. ff' Woche um Woche an ihm neugestaltete. Und ' wäre falsch, wollte mancher nicht dabei eingeft#hi| daß er s i ch selbst oft in der Rolle des M wiederfand, der suchte, forschte, zweifelte, oerr< und bekannte. Er griff nach den Sternen und N schließlich doch nur das eigene, zuckende Herz •’ aller schöpferischen Unruhe aber spürte er benntj die große Lösuna und er empfand dann in b'J Ringen um den Weg zu Tldolf Hitler, daß vor ö’i Bekennen das Kämpfen um die eigene Klart; Kn AÜl°w' des Protokolls WM Julin, 29- Aon. folgenden Au ;ßS6-: .Der Glo Me Liebe zu - MeTreue lieh W Tugenden lieft ein großes Volk r ta für alle fern. -p; Heinrich S)tm Auszeichnung »urch I Faust unter den Völkern. Inh Kürschner. erneut vor die Gegenwart tritt? Das Faustische in der deutschen Seele war p, allen Zeiten ihre Kraft. Das Faustische im Lebg des Volkes bestimmte stets unseren Weg. Es l-y die einen, die es in Bann schlug, für dieses beutfy Volk begeistert. Und es hat die anderen, die es begriffen, beunruhigt, weil es weder in beftimnj Formeln zu pressen, noch mit der LogarithmerM auszurechnen, noch auf dem Meßtischblatt des iß, neralstüblers zu umreißen ist. So, wie der gtwt Reformator von Wittenberg nicht der Begrüß einer neuen Theologie war und nicht das fyrqt einer neuen Kirche wurde, und dennoch als ei« gewaltige geistige Macht das Gesicht der Welt ü? auf den heutigen Tag mitbestimmte, so hat Itr „Faust unter den Söhnen Gottes" immer wiei« über seine Zeit hinausgegriffen in großen geifhan und seelischen Bewegungen. Und so, wie der 3uv ker Jörg den Gedanken einer Lutherpartei weit an sich wies, kehrte auch der Deutsche stets wieder jn seinem eigenen Ich zurück Der Franzose d, 18. Jahrhunderts wollte mit der Proklamation Menschenrechte die Welt erobern. Der Deutsche fo, gegen hat selbst in der Tat Martin Luthers ruf den Pulsschlag des geistigen Werdens gespiri. Seine Dynamik lag eben nicht auf politischem, fit ßrung und Propag sistier mit ber Be V\\d)net. Mde oerliefen bei \'\W\x den beiden \ kMtz Deutschen £ le,Kammer u I M Geschästsfühi ; ich Orchesters K -'ÄProfesso : Wisch und Arn । --»Peer, der Rei Umgebung Seid) Rüuer Kurt Schr jMarl Froeli M'ig und der Te r?’Naus Kurt h k Kamme I'WAnton Bai l'/MÄanbfj ’M, Gottheld i |2flr und Willi y fomie Ludwig Wen.-Den ä | Ä^kmnsängei I 'Marcön, I te1"* Mfa Ä« °°" d°i Kit QQt5fd)( fi?Wirich (Ze to°°-,P°ulv ?leIer’n erhiel Man hat den Deutschen einmal den „Faust uiyr den Söhnen Gottes" genannt. Es sollte seine nne, ren Spannungen anbeuten; den Drang in >je Weite, den Griff ins Ueberirdische, das Ringen letzte Entscheidungen, und nicht zuletzt die schz,. ferische Unruhe, die dem Manne eigen w§, dem der größte deutsche Dichter die Unsterblich^ verlieh mit jenem Werk, das nicht mehr und nitz weniger ist denn ein Spiegel der deutschen schlechthin. Wer in unsere Tage hineinhorcht, u* wer im Auf und Ab des politischen Geschehens nihi nur eine Kette einzelner Vorgänge sieht, fonbern den Herzschlag der Völker spürt, der erkennt, Dje das Bild vom „Faust unter den Söhnen Gotuz- zugleich einen Schlüssel für das deutsche Wesen zch unser Verhältnis zur Welt gibt. Als einst Ch. D. Grabbe in seiner TraM „Don Juan und Faust" die geniale Idee verwit- lichts, die beiden Helden der romanischen und ter germanischen Sage sich auf der Bühne gegenüber, treten zu lassen, hat der Vielverkannte bewußt d Stück Völkerpsychologie gestaltet: Nicht Faust njr ich, wenn ich kein Deutscher wär! Liegt darin nijj: die Größe und zugleich die Tragik des deutsch,, Schicksalswegs umschlossen? Und läßt sich nicht nur von dorther begreifen, was die Umwelt in jt. dem Jahrhundert neu als „bas deutsche Wun d e r" bestaunte, und was mit diesem 30. Jam.« umgekehrt nicht klar macht, wo einst die QmfroW lungslinien zwischen Deutschland und Franst - WM 'MS BSyt । ffß- «ZÄ “Jm curop“ , 1 \ W 9* i(f 6 I Iw Stoj hw KM IKS. ■ k t4 nvn Geschäftshäusern und Büros werden die j en -Vorbereitungen für den Gemeinschaftsemp- Ihnmack ujJ'j eutfchen Mi den, die faj Beförderungen in der SA nid im ASM. mperiums (M' Hers renb uns die & schm Weg, nicht auch den Volkern eine Ge- j lej nheit sein, ihre Stellung zu uns nachzuprüfen? tlti) sagt ihnen der Weg der Deutschen durch die chichte — die so viel zitierte „deutsche Dynamik" annahm, fäien B f. hundert M Völker au5»\w( : und der tyi uttchen: und« q die Wege dee! feltkaisertuni, v. rklichte, und w scher Kreit, foi* er den Söhnen f lksalhait werten: die Geschichte J d nicht nur eir les deutschen A' DN dadurch uu=r t das führende • I dieieni Niedu" der Wiebcrbnii' hlachtieldern r auch die Geschichte v[ stitterliche Treue ließen uns die Macht gewinnen. Tkselben Tugenden ließen uns in vier Jahren miede ein großes Volk werden, dieselben Tugenden mrben für alle Zukunft das Reich sich e r n. Msz.): Heinrich Himmler, Reichsführer SS." Auszeichnung deutscher Künstler ourch den Führer. Der F ü h r e r und Reichskanzler hat zum 30. Ja- nnr auf Vorschlag des Reichsministers für Volksnr klärung und Propaganda namhafte deutsche Ki n st le r mit der Verleihung eines Titels aus» z, zeichnet. Es wurde verliehen der Titel Generalmufik- d reNor den beiden ersten staatlichen Kapell- rxiftern des Deutschen Opernhauses in Charlotten- l»rg Karl Dammer und Arthur R o t h e r sowie i m ersten Geschäftsführer des Berliner Philhar- nonifchen Orchesters Kapellmeister Hans von !enda. Ich habe es schon oftmals zum Ausdruck gebracht, daß meiner Meinung nach das deutsch-pol. Nische Nichtangriffsabkommen heutzutage wie vor drei Jahren eines der w i ch t i g ft e n Elemente der Stabilisierung Europas ist. Das deutsch-polnische Nichtangriffsabkommen wurde beiderseits mit vollem Bewußtsein der bestehenden französisch-polnischen abgeschlossen. Deshalb ist es ganz selbstverständlich, daß diese beiden wichtigen Elemente des europäischen Friedens in keinem Gegensatz zueinander stehen. Japans Botschafter Graf Mushakoji: Japan und Deutschland sind die ersten Staaten, die sich gegen die beiden gemeinsame G e f a h r z u s a m m e n g e s ch l o s s e n haben, und wir haben daher allen Anlaß, das Abkommen vom 25. November vorigen Jahres zu begrüßen, weil 'das Ziel dieser großen Tat ist, das Glück der Menschheit zu fördern. Unser Abkommen ist keineswegs exklusiv: wir hoffen und wünschen sogar, daß auch recht viele dritte Staaten noch zu uns stoßen. Je mehr unser Kreis durch den Beitritt anderer Staaten erweitert wird, um so sicherer wird es gelingen, den Zersetzungsbestrebungen der Kommunistischen Internationale erfolgreich entgegenzutreten. Deutschlands Kampf für -en Frieden Ausländische Staatsmänner zum 30. Januar. Seele im U«" 5r Zeg, M nicht da,, M> dennoch Q[5 der ■» )0 ji rt.e5 immer e A* fler ,öJo, wie her: Wrparfei m?i: stets uirte ^er ftranioff *r Proklamotic- m Der Deutsch. Kortin ßutfm- j Werdens M ' auf polilischeys Öen Gebiet. mag sein, daß wir Deutschen in der Welt uns nicht immer allzu großer Beliebtheit erfreuen. Das kommt daher weil wir s o f l e i ß i g , s o mutig, o genau so pflichtgetreu und so gründ- .!,? l m 20S J,nm ^er auch die Tugenden, die ^0^ Do k und Nation groß gemacht haben. Deshalb wollen wir nicht von ihnenlassen sondern unsere Kinder wieder in ihnen erziehen Es sind die Tugenden, die z u unserem nationa - e,?Qrarfter gehören. Und der nationale Charakter muß rem und unverfälscht erhalten bleiben, wenn ein Vock leben und gedeihen will. Viele von euch, ihr Jungens und Mädchen, die ihr heute in so überwältigender Millionen-Zahl meine Zuhörer seid, waren vor vier Jahren noch kleine Kinder, viele gehörten damals vielleicht den bürgerlichen, konfessionellen oder gar Marxistischen Iugendverbänden an. heute seid ihr alle in einer großen deutschen Jugend vereint, heute seid ihr nicht mehr aufgeteilt nach Konfessionen und Parteiauffassungen, ihr alle schwört auf einen Mann und auf eine Idee. In eurer einheitlichen Jugendbewegung gebt ihr dem ganzen Volk ein leuchtendes Vorbild der Gemeinschaft. Das ist gut so. Denn wenn ihr einmal groß seid, dann seid ihr ja das Volk, es muß einig fein, wenn es sich in einer Welt der Gegensätze behaupten und tapfer seines Lebens wehren will. lang unermüdlick am Werk in der Sicherung unse- res nationalen Lebens, in der Behauptung unserer Arbeitsfreiheit und in der Verteidigung unserer Ehre. Das ganze Volk liebt ihn. Aber besonders das Herz der Jugend schlägt ihm warm und voll Dankbarkeit entgegen. heute an seinem großen Ehrentag entbietet sie ihm den ersten Gruß. Sie fühlt sich ihm besonders verbunden und verpflichtet. Er vereint die Tugenden gerade des jungen Deutschlands auf sich. Sein Wesen strömt Gemeinschaftsgeist und wahren Sozialismus aus, sein Werk ist mutig und kühn, seine Aufgabe groß und verpflichtend, seine Idee gebieterisch und hart. Die deutsche Jugend dankt ihm, daß er sie wieder gelehrt hak, einem feigen Genuß zu entsagen, zugunsten einer großen Pflicht, sie dankt ihm, daß er sie unterwies im Stolz, Deutscher zu sein, daß er ihren Vätern und Brüdern Arbeit und Lebensinhalt, dem Volke feinen inneren Frieden und dem Reich feine Ehre und feine Freiheit zurückgab. roaren. §'• in der K le, die W. des &aa\^ , mar der • ßddntmf i“, w i e rn u n n. — -uen xirei _____ atsreMct^ 'Doufpielerin erhielt Lucie Höflich. Me Reichshauptstadt im Feflschmuü. ; fand bflfW ■ irrfreit die ZechlU Es war em grauer, kalter Januartag, als er vor nur fahren von dem verstorbenen Herrn Reichspräsidenten, Generalfeldmarschall o. H i n - de nb u r g an die Verantwortung gerufen wurde. Die deutsche Nation lag in tiefer Verzweiflung. Ein Millionen-Heer von Arbeitslosen lungerte auf den Straßen und an den Stempelstellen herum. Abend m Ä- xn? ^en große Demonstrationszüge durch die Städte des Reiches, geführt von volksfremden oder vaterlandvergessenen Hetzern, die entschlossen waren^ das Land in noch tieferes Unglück zu stürzen. Nacht für Nacht knallten in Deutschland die Revolver und deutsche Männer, die sich nichts anderes hatten zuschulden kommen lassen, als oaß sie sich in dieser grauen Notstunde des Vaterlandes zur Nation bekannten, waren die Opfer dieser mörderischen Kugeln. Das deutsche Volk selbst war von einem lähmenden Pessimismus befallen. Das Land harrte in dumpfer Erwartung und saft, wie es schien, ergeben in sein Schicksal der furchtbaren Katastrophe, die nun kommen wußte. Da durchgellte um die Mittagsstunde des 30. Januar der Ruf das Land: Hitler ist Reichskanzlert Es war nun allen sichtbar geworden, daß die große Wende eintreten mußte, daß es kein Zurück mehr gab, daß Deutschlands Würfel gefallen waren. i Das grotze Wecken. I ftaHhn 1' "m30, 2->n. (DNB Funkspruch.» Aus un- Mylten. Plätzen der Reichshauptstadt erklang ?Jle Ruh, am 4. Jahrestag des nationalsozialisti- KJ big Weise des alten, aber ewig jungen ?.es "8 reut Euch d e s Lebens ...!" ^J^ustk- und Spielmannszüge der SA., SS., des ?rqn®ett) ebbe!5 führte am Morgen des ylstorischen 30. Januar m einer An prache an die deutsche Schuljugend u. a. aus: . Deutsche Jungen und deutsche Mädchen! An nonh11 fcute die deutsche Ju- gend, durch die Aetherwellen verbunden, im qan- fCflAüeVanimeIt Das Land hat sich m ein festliches Fahnenkleid gehüllt: die deutschen ? tMe und beglückte Gesichter, Freude strahlt aus allen Augen. Es sind 3a^.re vergangen, daß der Führer die Macht übernahm. Am heutigen Mittag wird er im Reichstag vor dem Volk und vor der Welt Rechenschaft über sein Aufbauwerk ablegen. Um euch herum seht ihr nun das neue Reich waafcn. Ihr werdet schon früh an seine großen Schicksalsfragen herangeführt, in euren Kinder- lahren schon nehmt ihr teil an seinen Festen und werdet ihr mit seinen Sorgen vertraut gemacht. Deutscher sein ist wieder eine hohe Sb re. Aber a uch eine harte Pflicht: für Ehre und Pflicht dieses Deutschseins aber haben wir beute auch wieder ein großes, alle verbindendes I flifftt ist, vor die Erfüllung der Zweifel, vor das dien" das „Ich will!": aber auch vor die Mut- l'azkeit des eigenen Jchs die Gewißheit: Nicht gijft wäre ich, wenn ich kein Deutscher wär! Zollte nicht der 30. Januar, an dem sich der ein» telic Deutsche Rechenschaft gibt über feinen politische Weg, nicht auch den Völkern eine Ge- cherung des wahren Friedens und des Gleichgewichts in Eurova ohne volle und spontane Mitarbeit Deutschlands an der Lösung der in den letzten Jahren aufgetauebten Fragen nicht möglich sei und daß diese Mitarbeit nur durch die Befreiung Deutschlands von den gesamten es erniedrigenden Fesseln der Friedensverträge erreicht werden könnte, indem man also dem deutschen Volk nicht nur die sogenannte Gleichberechtigung zuaestand, sondern die wesentliche Funktion, die Deutschland in der sozialen und politischen Ordnung des europäischen Friedens besitzt und zu erfüllen hat, voll anerkannte. Dies war dauernd der Leitsatz in der Außenpolitik Mussolinis, der übrigens im Locarno.Vertrag Gestalt gewann, wo die deutsche Sicherheit der französischen gleichgestellt wurde, ferner im Vertrag von Lausanne von 1932, wo mit den Reparationen Schluß gemacht wurde, und schließlich in der Anerkennung, die Italien dem Recht Deutschlands auf Aufrüstung und auf defensive ^Befestigung der Grenzen seines nationalen Gebietes gewährte. Den Titel Professor erhielten die Komponisten k'ax D 0 n i s ch und Arno R e n t s ch , der Architekt . berf Speer, der Reichsbeauftragte für künstle- nche Formgebung Zeichner Hans Schweitzer, iir Bildhauer Kurt Schmid-Ehmen, der Film- kgisseur Karl Froelich, der Pianist Walter üieseking und der Technische Direktor am Deut- Kcn Opernhaus Kurt Hemmerling. Den Titel Kammersänger erhielten die l ernfänger Anton Baumann, Michael B o h - J n, Eduard Kandl, Eyvind L a h o l m, Walter ludwig, Gottheld Heinrich Pi stör, Hans •(«mm ar und Willi Wörle vom Deutschen v'ernhaus sowie Ludwig Weber von der Staats- ttw München. — Den Titel Kammersängerin eIielten die Opernsängerinnen Elisabeth Fried- r ch, Elsa L a r c ä n , Margret Pfahl und Luise * iller vom Deutschen Opernhaus sowie Sabine MH ermann von der Staatsoper Hamburg. — cä r el Staatsschauspieler erhielten die schauspieler Heinrich George, Ernst K a r ch o w , t Loos, Paul Otto, Jakob T i e d t k e und lmtthias Wiemann. — Den Titel Staats- it" V uaen. Dei > m r-A men I OeuischlandsZugend bekennt sich zum Führer Reichsminisier Or. Goebbels spricht zur deutschen Gchuljugend. Als er bald darauf zum erstenmal im Rundfunk vor die Nation hintrat, da hörte das Volk eine Sprache, die ihm bis dahin fremd war. Sein Programm enthielt nichts von all den faden, unerfüllbaren Versprechungen, mit denen seine Vorgänger die Nation für kurze Zeit zu beruhigen pflegten. Er wollte sich nicht mit billigen Redensarten populär machen, er schilderte die Lage so, wie sie war, und wie sie jedermann im Volk sah er sprach von Arbeit und Pflicht, von Ehre und Recht, er ließ keinen Zweifel darüber, daß das Volk nun mitanfaffen müßte, und daß es viele Jahre des Opferwillens und der gläubigen Hingabe bedürfe, um Deutschland wieder zur Höhe empor zu führen. Er kanntedie Krank- h e i t, die den deutschen Volkskörper zersetzte und lähmte: aber er gehörte nicht zu jenen Aerzten, die nur Ursache und Wirkung einer Krankheit feststellen: erhatteMittel.i " ' ' Tagesbefehl an die SS. Berlin, 29. Jan. (DNB.) Die NSK. ver- rtentlid)t folgenden Aufruf des Reichsfüh- nrs SS.: „Der Glaube an den Führer, eine irEiänbige Liebe zu Deutschland und eine uner- Und kaum ein paar Stunden vergingen, da zogen Hunderttausende von Menschen durch die Wilhelm- straße am Reichspräsidenten von Hindenburg, dem greifen Beschützer des neuen Reiches, und am Reichskanzler Hitler, dem jungen Träaer der neuen Staatsidee, vorbei. Sie hatten wohl ein dumpfes Gefühl dafür, daß sie eine geschichtliche Stunde durchlebten und in späte- ren fahren und Jahrzehnten noch ihren Kindern und Kindeskindern davon erzählen würden, daß sie damals auch dabei gewesen waren. Deutschland erwachte aus dem tiefen Schla feiner Verzweiflung. Neue Hoffnung erfüllte die Herzen aller Männer und Frauen. Das Signal zum Ausbruch der Natton war gegeben. Die Fanfaren des Dritten Reiches ertönten. Das war geschehen? war nur eine neue Regierung eingesetzt worden? halle sich dasselbe ereignet, was in der demokratischen Republik so ofl vor sich zu gehen pflegte, daß ein Kabinett das andere abtöfte? Rein, nichts von alledem. Einer halte das Steuer des Reiches in feine starke, niemals zitternde Hand genommen. Er brachte neue Rlänner und neue 2deen mit, an feinen Hamen hefteten sich die Hoffnungen von Millionen, mit ihm verknüpfte sich der revolutionäre Gedanke aller Dinge. Er war Programm, war Wille, war Entschlossenheit und Tatkraft. Ich bin glücklich, daß ich die vorstehenden Ausführungen über seine Bedeutung gerade heute, an dem Ehrentage des genialen Führers, dem deutschen Publikum vorlegen darf. Unser sehnlicher Wunsch !'* ?5' daß die Vereinbarung vom 25. November 1936 dazu beitragen möge, das Gefühl der Freundschaft und Zusammengehöriq- k e 11 zwischen unseren beiden Völkern, die in Schicksal und Wesen so viele Aehnlichkeiten aufzu- weisen haben, zu stärken und zu vertiefen. Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot: ur den ubngen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 36: 11 250. cr a9: Brühl'sche Universitäts- Buch, und Stemdruckerei R. Lange, K.-G, sämtlich in Aeße". M°natsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich «P^^ejgebuhr, mit der Illustrierten 15 Psi mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags A 15 Pf-, mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zett ist Preisliste Nr. 3 vom L Juni 1935 yiltig, Diese vier Jahre sind nun vorbei. Der Führer hat sein Versprechen wahr gemacht. Die A r - beitslosigkeit ist, soweit das im Augenblick überhaupt volkswirtschaftlich möglich erscheint, beseitigt. Der e r ff e Vierjahresplan kann als erledigt gelten. Eure Väter und Drüber, deutsche Kinder, die vor vier Jahren zum großen Teil noch mitmarschierten in dem 7-willionen heer der Arbeitslosigkeit, sind wieder zum Pflug, an die Waschinen und auf die Kontorschemel zurückgekehrt. Das Land, das damals in Verzweiflung zu versinken drohte, ist wieder von Hoffnung und Ireude erfüllt. Die Nation dient wieder der Arbeit, und die Werke und Erfolge ihrer Arbeit sind die Grundlagen unserer nationalen Ehre und unserer deutschen Freiheit. Darum feiern wir heute den 30. Januar in besonderer Weise. Und damit fangen wir bei diesen Feiern gerade mit der Jugend an. Die ver- Sangenen vier Jahre haben von uns allen große pfer gefordert. Keiner ist unter uns, der sie nicht gern gebracht hätte; denn jeder wußte, wenn sie uns nicht zugute kommen, dann sind sie für unsere Kinder gebracht. Wir haben mit diesen Opfern die Grundlagen eines neuen Reiches gelegt. Sie sind fest und unzerstörbar aufgenchtet und Hal- ten, wenn es darauf ankommt, jeden Sturm und jedem Verhängnis stand. Es ist ein Reich der Kraft und des Charakters und in ihm sollt ihr, deutsche Knaben und Mädchen, später einmal als deutsche Männer und Frauen leben. | Oesterreichs Staatssekretär Dr. Schmidt: S SJK ®ar, die glücklichste Stunde, die das deutsche Volk diesseits und jenseits der Grenze, das deutsche Volk in der ganzen Welt, im Jahre 1936 erlebt hat, jene Abendstunde des 11. Juli, als gleich- zeltlg durch den deutschen und den österreichischen Rundfunk die schicksalsoollen Worte gesendet wur- oen: „In der Ueberzeugung, der europäischen Ge- samtentwlcklung zur Aufrechterhaltung des Friedens eine wertvolle Förderung zuteil werden zu lassen, wie m dem Glauben, damit am besten den vielgestaltigen wechselseitigen Interessen der beiden deutschen Staaten zu dienen, haben die Reqierun- gen des Bundesstaates Oesterreich und des' Deut- Ichen Reiches beschlossen, ihre Beziehungen wie- nrxn°,rmaI unb freundschaftlich zu gestalten. u Sie Stimme des Herzens brach damit ein schmerz- Iichrelanges Schweigen: einer der furchtbar» ften Bruderzwiste in der deutschen Geschichte, von dem unsere Nachfahren noch in Jahrhunderten erzählen werden, war damit beendet, lieber die drucke des 11. Juli hinweg hatte ich die Freude namens des Chefs meiner Regierung, des Bundeskanzlers Dr Kurt von Schuschnigg, dem deutschen Reichskanzler Adolf Hitler zur Bekräftigung des beiderseitigen Entschlusses die Hand eMöge der feste Wille zur Tat und die Warme persönlicher Begegnung die Freund- sthaft zwischen den beiden deutschen Staaten der Welt für immer erhalten! Polens Außenminister Oberst Beck: dem alle wetz: nandersetzuW: bar sein fohl er aus das fe Beobachtungen! hartes Ringen J I ir Einheit verstehen. 6r r| i m vorübergehend I stoß macht io einst die Tnml rrt> und Front! il mslos immer ir enfeifs der t in der Petersil D | den -> In It1"" Ä L}1' ter S«. ' U'i wir sie hier zu deuten suchten — nicht die k binei r” g'l'che Botschaft, die der Stellvertreter des Führers knßjJWl in feiner Weihnachtsansprache über alle Erdteile fcnqe firM nc, das Bekenntnis zum Frieden und t, kr,leW» io; brr Willen, für diesen Frieden zu arbeiten? Auch l tzi^mal wieder ist der „Faust unter den Söhnen fljittes", der sooft schon seine Sehnsucht durch die Mit trug und an ihr ein neues Zeitalter entzünde, zum großen Rufer unter den Völkern gewor- Das aber war durch die Jahrhunderte hin (i!2 der großen europäischen Aufgaben, die uns ^ellt blieben —, ist der Deutsche doch zu allen jcien das Gewissen Europas gewesen. Schließlich haben zwei Ereignisse die fortschrei- tende Annäherung unserer beiden Völker bis zur Errichtung der Achse Rom-Berlin geführt, - die als positiver Faktor des friedlichen Wiederauf- i baues in Europa zu werten ist, ferner das Ab- « kommen vom 11. Juli 1936 zwischen ' d e m Reich und Defterre id), das ein Element ' des friedlichen Wiederaufbaues im Donaubecken bildet. So war die Lage, als ich nach Berlin fuhr und mich mit dem Führer in Berchtesgaden traf, wo im Sinne Mussolinis die Achse Rom-Berlin geschmiedet wurde. Der Eindruck, den ich von der Begegnung in Berchtesgaden gewann, wird stets zu den tiefsten meines Lebens gehören. Aus Berchtesgaden konnte ich dem Duce die lebendige Schau des großen ideellen Bildes mitbringen, in dem die Arbeit des Führers vor sich geht und Gestalt ge- I roinirt 30. | jtirigW * j breit hen, s«t<> "Jp geilen h»« Reichs, e ’®flr c ■ r: Iler. Zu Oberführern wurden befördert: die L.indartenführer Julius Görlitz und Werner L m “ ". befördert: zum der Motor- K»ld. Im NSKK. wurden u. a. Auppenführer: der Führer . _______ g u p p e Hessen, Brigadeführer Richard i n 3 von Hessen. Zum Brigadeführer: Ober» -frrer von Bülow-Schwante, Gesandter ub Chef des Protokolls im Auswärtigen Amt. So bekennen mir uns denn in dieser festlichen stunde zu den Fahnen des Reiches, die zu seinem Ruhme flattern. Eine große Zeit liegt hinter uns, eine größere so hoffen und wissen wir, vor uns. Die deutsche Jugend ist bereit und entschlossen, sich dieser Zeit würdig zu erweisen. Mit diesem Ge- lobms grüßtsie Führer, Volk und Reich. Die Jugend der Nation ist auch unsere Zukunft, ist die Trägerin des Vermächtnisses, das wir einmal weiter geben und übertragen müssen. 3n den klingenden Ruf unseres Jugendliedes flimmt nun ein ihr Millionen Kinderkehlen. „Vorwärts, vorwärts, schmettern die hellen Fanfaren!" Seiner Parole ge- treu wollen wir marschieren und niemals stehen bleiben. Der Weg führt dem neuen großen Reich Sorbift: d ° n Fü hr° rHistHrUh« 1 ÄTu n ® f e ine °d eutsch? Nation f'“" Sofort nach dem Abschluß des Versailler Vertrages begann Italien seine Arbeit an der Revision, intern es zunächst die Notwendigkeit der Strei- chuyg der Reparationen betonte, dann auf der Notwendigkeit bestand, Deutschlands Sicherheit auf dieselbe Grundlage und dieselben Bedingungen zu stellen wie die französische, und schließlich, indem es für Deutschland die Freiheit Der» wie jede andere freie Nation feine ------ui.» AlUiiuivu iqureuen; inr onale Verteidigung nach freiem er hatte Mittel, um sie zu heilen unds en zu organisieren. In der Auffassung des war auch entschlossen, diese Mittel zur Anwendung £uce herrschte immer der Gedanke vor, daß die Si- zu bringen. In vierjährigem Ringen wollte er mit hl,s mnhr<,M ?Vrin>'n^ ®ottes und des Volkes Hilfe dem drohenden Gespenst der Arbeitslosigkeit zu Leibe rücken und mit ihrer Gewalt die fortdauernde Gefahr der Anarchie von Deutschland bannen. 110 e I m s p I a ö e s und der Wilhelm- JJ e sind von einem Meer flatternder Fahnen . oeas, zwischen denen sich unzählige Goldbänder -üsmoe bauschen. Die Charlottenburger e c non einem Fahnenwald gekrönt. Die all»» °ungskörper über dem Fahrdamm sind von [ °enen und roten Bändern umkleidet. Den Säu- der Siegessäule umflattern 25 Haken- Jim nner‘ Arm der Front der K r o l l o p e r, Itoo -Lapungsort der denkwürdigen Reichstage seit grüßt ein goldenes Hoheitszeichen. Mietgesuche"] tüchtige Verkäuferin 1 Teppidie u. Gardinen [0494 sucht. Kaiserallee 831. Hammstr. 8III | Kaufgesuche | Rudolf Karstadt AG Seltersweg 28 Karzentra 665 D V. a. G. 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InOftunOWeftunONorOunOSüOroachfenöie Autobahnen,Oas große Werk, OasÄOolf Hitler am £3.9.33 begann —.ßlnneW 71 im Siebener 8 ’l I toerben üon X ■I beachtet tmbf V, W Zum 30.Januar Qu erfroflp- SM . Löiveng^ jei. nt A. ANlih .e. tt. Ä. kn hl. 96 nz. 58 >z. Aiü outet äSS das hr ^Oieutn [> Iran Reg/ 646_P Auri>! öW/ßB y forsenM*1* S$S (2 Jahre) * ndraße301 . dllllllulWI auf 1. Hnv Gute Sich Schr. Ang. 0482 a. M faD^ 3 rt >br.. -M rtr «>*5 Ml langfrift.s Vertrags. Zins, von -Zeamt. gehfl Schr. AM ter 542D ar. Gietz. An; 30 I., eM । gesund, M Lisch., M Häusl.,lieb^ Ses 5>iädcl 25 I. aus ß gesunder Aussteuer mög. evvi^ Verttauen°r Bildzuschr. 0505 a. MJ » >ie 6 ÖrP^tt).QUs|. Ml WO qm, ju' pachten, [i ^.Richtu. -Mheluck M.od.ll.s »I v. SelbsW/ ^ausgruck II!» Schr. Ang.- 0535 a. d. i j Suche I UP W I * ■ ■■ WWWUWWNN -WMWK n r 5 n r ) Oie Eröffnung -er „Grünen Woche Se- fast un- inen die bedrohten Wintersaatfelder war Winterglanz. Von Hermann Hesse. Nun war vier Nächte und drei Tage zur Guillotine geführt worden. Die liberale „News Chronicle" erinnert an die Worte Dantons auf dem Wege zur Richtstätte: „Wenn die Revolution alle ihre Kinder verzehrt hat, dann verzehrt sie sich selbst". Von den Genossen Lenins würden bald nur noch Stalin und Trotzki übrig bleiben. Kinderstube im afrikanischen Urwald. Freundliche Erinnerungen an die Kinderwelt bei Negerstämmen im Buszi- und Gbandilande in Afrika hat sich Dr. Germann von seinen For- schungs- und Sammlungsreisen bewahrt, und er entwirft in der Leipziger „Jllustrirten Zeitung" ein Bild dieses Kinderlebens, das im Gegensatz steht zu den Vorstellungen, die wir uns gewöhnlich machen. Er hebt hervor, wie die Kleinen von den Eltern und Verwandten geradezu verhätschelt werden; er hat nie gesehen, daß ein Kind durch Schläge gestraft oder auch nur hart angefahren wurde, und wenn die Männer im Beratungshause sitzen, spielen und lärmen die Kinder ohne jede Scheu um sie herum, ohne daß ihnen jemand wehrt. Die Jungen sind daher im allgemeinen nette, fröhliche und zutrauliche Kerlchen, die bald die besten Helfer des weißen Mannes wurden, wenn es galt, aus der väterlichen Hütte die von ihm begehrten Samm- lungsgegenstände herbeizuschleppen. So läßt uns Dr. Germann auch einen Blick in die eigentliche Kinderstube tun. Die ersten drei Monate hindurch erhalten die Säuglinge ausschließlich die Mutterbrust, da man Lissabon, 29. Jan. (DJIB.) Die portugie- fische Regierung veröffentlichte am Donnerstagabend eine Rote, die sich vor allem mit einem angeblichen Vertrag mit Deutschland über eine Ausbeulung der portugiesischen Kolonie Angola beschäftigt. 3m ersten Abschnitt der Rote wird mitgeteill, daß die letzte Lügenmeldung über die Angola-Frage ihren Ursprung in Basel hatte. Es heiße darin, daß Adolf Hitler am 30. Januar den angeblichen Vertrag über Angola bekanntgeben werde. Die Rote erklärt hierzu, daß die portugiesischen Auslandsvertretungen Anweisung erhalten hätten, diese Behauptungen in aller Form zu dementieren. 3m zweiten Abschnitt der Rote werden die Ursachen des dauernden Entstehens derartiger Lügenmeldungen untersucht. Ferner wird festgestelll, daß st ä r k e r e geschäftliche Beziehungen Portugals und seiner Kolonien mit Deutschland nicht bestehen. Auf wirtschaftlichem Gebiet hätten diese Gerüchte somit keinerlei Unterlagen. 3hre Ursache sei vielmehr in der politischen Lage Europas zu suchen. Ein weiterer Abschnitt zeigt auf, daß die Urheber dieser Zeitungsenten im Lager der politischen Feinde des neuen Portugals zu suchen sind. Es heißt dann wörtlich: Unkenntnis portugiesischer Verhältnisse mag die Verbreitung derartiger Gerüchte erleichtern. Es steht jedoch fest, daß die Verleumder die Verhältnisse in Portugal sowie Portugals politische und moralische Stellungnahme gegen den Kommunismus genau kennen, hier sind die Urheber zu finden. Es find die gleichen, die die Marine- revolte angezettelt und die Bombenanschläge verübt haben. Die Rote schließt mit der Feststellung, daß die portugiesische Regierung ihren Kolonialbesitz weder verkaufen noch irgendeiner Macht zur Ausbeutung übertragen, verpachten oder aufteilen wird, und zwar aus staatsrechtlichen Gründen als auch aus vaterländischer Gesinnung. Eingeborene unter dem Gowietstern. Die kommunistische Wühlarbeit in Französisch-Nordafrika. Paris, 30. Jan. (DNB.) Im Senat gab Liigenfeldzug um Portugals Kolonie Angola. portugiesische Regierung weist durchsichtige prestemanöver energisch zurück. Dreizehn Todesurteile in Moskau Die neuen Opfer des Gtalinfchen Dlutrausches. zu belassen. Kriegsmarineminister Gasnier D u - p a r c wies darauf hin, daß Frankreich eine st a r k e Flotte brauche, um im Kriegsfälle feine Verbindungen zu den überseeischen Besitzungen gewährleisten zu können. Frankreich sei heute nur noch durch das Londoner Abkommen vom März 1936 gebunden und die zweite Flottenmacht Europas. Das Flottenbauprogramm für 1937 sehe zahlreiche Neubauten vor. Der Oberste Kriegsrat der Marine habe gefordert, die französische Flotte auf mindestens 850000 Tonnen zu bringen. Man roerfre diesem Rat folgen müssen. Die „Dünkirchen" sei bis auf die Bestückung fertiggestellt. Sie werde mit 33-cm-Geschützen ausgerüstet und maschinelle Einrichtungen für die Bedienung der Artillerie zeigen, wie sie noch auf keinem anderen Schiff vorhanden seien. Jedenfalls könne die „Dünkirchen" als das modern st e Kriegsschiff der Welt bezeichnet werden. DieKabinettsbildungmFapan General Hayashi betraut.—Die Armee fordert Ausschaltung der Parteien. Tokio, 29. Jan. (DNB.) Der Kaiser betraute auf Vorschlag des Fürsten Saionji den früheren Kriegsminlster General Hayashi mit der Bildung des neuen Kabinetts. Die Armee wird für das neue Kabinett den Ehef des militärischen Erziehungswesens, General Sugiyama, als Kriegs'minister zur Verfügung stellen. Die Militär- nator Roux-Freisining ein erschütterndes Bild über die wirtschaftliche Lage in Al» g e r i e n. Die Eingeborenen stürben vor Hunger. Die öffentliche Meinung werde von der panis- lamitischen Bewegung und von den Kommun i st e n untergraben. Man sehe jetzt die Eingeborenen mit erhobener Faust unter der roten Fahne mit Sichel und Hammer marschieren. Algier und die Departements von Constantine und Oran seien mit kommunistischen Agitatoren überschwemmt. An zwei Orten habe man versucht, die Rathäuser zu stürmen. Der Großmufti von Algier sei ermordet worden. Der kommunistische Zellenleiter in Oran gehe unter den Augen der Polizisten mit einem Maschinenrevolver bewaffnet spazieren. Diese französische Erde werde in Sowjetrepubliken verwandelt. Der Unterstaatssekretär im Innenministerium verteidigte die französische Politik in Algerien. Er griff dann scharf den sogenannten „nationalen Zusammenschluß" unter der Führung des Abbs Lambert an. Sämtliche Versammlungen dieser Partei schlössen mit dem Ruf „Tod den Juden!" Die Tätigkeit dieser Partei habe in Oran und in Bone zur Einrichtung einer Sonderpolizei geführt. Frankreich, die zweite Flottenmacht Europas. TrotzdemnochVerstärkungderSeestreitkräfte Paris, 29. Januar. (DNB.) In der Kammer sprach sich der ehemalige Kriegsmarineminister P i ä t r i gegen die einheitliche Kommandogewalt aus. Es sei zweckmäßig, es bei einer möglichst e n - gen Z u sa mm e narbeit der drei Generalstäbe kreise wollen an das neue Kabinett folgend? Forderungen stellen: Der Schwerpunkt feiner Tätigkeit muß an der Stärkung der Landesverteidigung liegen. Neben dem Kabinet muß ein Z e n t r a l r a t geschaffen werden, der ur= ter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten steht. Da; parlamentarische S y st e m und die Wah- ordnung müssen einer Reform unterzogen werden. Das Kabinett und die Staatsführung mch unabhängig von den politischen Par. t e i e n sein. Dem neuen Kabinett sollen nur Männer mit neuen Gedanken angehören, die sich für bie Erneuerung des Staates überzeugt einsetzen. Der mit der Kabinettsbildung beauftragte General Hayashi ist 61 Jahre alt. Er war seinerzeit in Frankreich in besonderer Mission verwendet worden und ist dann als Mitglied der japanischen Abordnung in Genf tätig gewesen. Im Jahre 1934 wurde er Kriegsmini st er. Er trat von feinem Posten im Herbst 1935 anläßlich des Attentatcz des Oberstleutnants Aizawa zurück. General Su. g i y a m a, der als Kriegsminister in das neue Kabinett eintreten soll, steht im 57. Lebensjahre, Gr war als Vertreter der japanischen Regierung an den Arbeiten der Genfer Abrüstungskonferenz bi« teligt und wurde 1928 stellvertretender Kriegsmi, nister. Später wurde ihm das Kommando der zwölften Infanteriedivision übertragen. Im Boi. fahre wurde er mit der Aufsicht über das militari, sehe Erziehungswesen betraut. Zum Nachfolger Sugiyamas als Chef des militärischen Erziehungs, wesens ist fein bisheriger Stellvertreter General Nakamura ausersehen. unterbrochen Schnee gefallen, ein guter, kleinflockiger, haltbarer Schnee, und in der letzten Nacht mar er glashart gefroren. Wer nicht täglich vor seiner Tür gefegt und geschaufelt hatte, war jetzt belagert und mußte zur Hacke greifen, um Hauseingang, Kellertor und Kellerluken freizulegen. So war es vielen im Dorf ergangen, und sie werkelten murrend vor ihren Häusern, in Schaftstiefeln und Fausthandschuhen und mit Wolltüchern um Hals und Ohren gewickelt. Die Ruhigen freuten sich, daß der große Schnee vor dem Frost gekommen ^-nlasteS. ZL den jrfMS ist, daß Wi hekoninlt' d ans -eiß. Lebens- F «liehen «nag. « .anderen ff *"• j M groben . fte6 w **• £ Wg meines 3 2 et mir gegebe L kraft und Strömen. W gäbe Wffen, di. uls unmöglich y> toi aber auch 1 wnn es dem der gäbe durch;ufuhr letzte fchmache ; worden i Welch eine Nok Men letzten vier ;i5 Landvolk geht an besten. Gerad Ute segnen, tue iim überhaupt Bauerntum gescha durch die Schau, r ier vielleicht zu gleich klappt, viell mag. Er mag erk lind so, wie in tet worden ist an sches Landvolk, s oier Jahren an l les und Eures Euere SBerantmor Dentt daran, daß v!e gearbeitet t)ab Heben wirb. "'diesem Jahre Ä ausschließlii U worden, g Äund sie fehlen Än Jahre eine Eschau in d ■We Zusamme! 'Arbeit erfordern i j} größtem L bas Landvolk 'uden Stadt, -r. Wenn sich fr w hunderttausend' Den und vor all ? dm Reihen Ad Pflicht zu erf M genau so ai ß hohen Ziele fröiei8m N 1937" für e Märfi 29.5a Säs, 5 öorben ist, 15 "Un9 un »i, ?zentigk ^'"hen Wc Moskau, 30. 3anuar. (DRV. Funkspruch.) 3m Moskauer Thealerprozeh wurde heute früh das Urteil gefällt. 13 Angeklagte, darunter der frühere stellvertretende Kommissar der Schwerindustrie, pjatakow, und der frühere Verkehrskommissar und spätere stellvertretende Ehef der Wegebauverwaltung, Serebrjakow, wurden zum Tode durch Erschießen verurteilt. Radek und der frühere sowjetrussische Botschafter in London und stellvertretende Kommissar für auswärtige Angelegenheiten, Kokolnikow, sowie der Kraftwagenlenker Arnold erhielten je zehn 3ahre Gefängnis. Der Angeklagte Stroilow acht 3ahre Gefängnis. ♦ Die Todesurteile im Moskauer Theaterprozeß haben in London kein besonderes Aufsehen hervorgerufen. Verwundert ist man höchstens darüber, daß Radek, Sokolnikow, Arnold und Stroilow mit Gefängnisstrafen davongekommen sind. „Die bolschewistische Revolte trifft ihre eigenen Kinde r", lautet der Satz, mit dem die Blätter den Prozeßausgang kennzeichnen. „Daily Telegraph" schreibt, sämtliche „Angeklagten" hätten von Anfang an die ihnen zur Last gelegten Verbrechen „eingestanden" — Verbrechen, die so phantastisch seien, daß selbst ein krankhaftes Gemüt nur schwerlich davon überzeugt sein könne, und die i n einem Irrenhaus entstanden zu sein schienen. Die Welt, die den Verlaus des Theaterprozesses mit wachsender Bestürzung verfolgt habe, werde wahrscheinlich ihr Urteil dahin fällen, daß wieder einmal Gegner der jetzigen Sowjetregierung geopfert worden seien, um die katastrophalen Fehlschläge so vieler Unternehmungen dieser Regierung zu verschleiern. Das Rothermere-Blatt „Daily Mail" schreibt, dieser schändliche „Prozeß" habe das ganze Sowjetregime in abstoßendster Weise bloßgestellt. Er sollte den „Rosaroten" in England die Augen öffnen, über den Charakter der mörderischen Demagogen, die sie öffentlich bewunderten. Nach der Beseitigung der 13 Genossen von Radek werde der SowjeUchlächter mit einer neuen Gruppe von Opfern aufwarten, die ebenfalls hinge- richtet würden. Wie in der französischen Revolution müsse ein endloser Terror letzten Endes eine verzweifelte Reaktion Hervorrufen. Bekanntlich sei Robespierre sehr bald nach Danton Kleine pH, >|l Bi,5.0' sehen vermochte, begann ich auch ihn zu hören; er fang nämlich. Eine Weile suchte ich vergeblich zu erraten, was er finge, denn er ging wegen der Kälte sehr rasch, und ich hörte nur vereinzelte Töne. Dann kam ich ihm näher unu hielt mich von da an unbemerkt hinter ihm. Er lief eilig, die linke Hand in die Tasche gebohrt, und er stolperte öfters auf der rauh und ungleich gefrorenen Straße. Aber er fang unaufhörlich, eine Viertelstunde und eine halbe Stunde lang und vielleicht noch länger, bis wir am Dorfe waren und er in die erste, schon dunkle Gasse entschwand. Immer mußte ich nachdenken und mich besinnen, was für ein Lied das doch wäre, das der Kleine fang. Es klang wie ein rechtes Abendlied zu diesem Tage, wie ein Lied aus unvergeßlich reichen, dennoch fernen und dunkel gewordenen Kinderzeiten. Der Knabe fang keine Worte, er fang nur la und li und so, aber es war immer dieselbe Melodie, nur wenig verändert, jedesmal ein klein wenig anders, la li — lalo, und die Melodie war so bekannt, so selbstverständlich, daß ich leise mitsingen mußte. Aber das Lied kannte ich nicht. Vielleicht ist es doch eine vergessene Kindermelodie gewesen. Ich glaube aber nicht. An solchen Wundertagen hört man viel Töne und sieht viel Dinge, die einem oft gehört und oft gesehen und uralt wohlbekannt erscheinen, und man hat sie doch nie gehört und nie gesehen. Berlin, 29. Jan. (DNB.) Die unter Mitwirkung des Reichsnährstandes veranstaltete Ausstellung „Grüne Woche Berlin 1937" wurde heute vormittag durch Ministerpräsident Generaloberst ©Öring feierlich eröffnet. Oberbürgermeister und Stadtpräsident Dr. Lippert wies u. a. darauf hin, daß diesmal auf der „Grünen Woche" zum erstenmal auch die Kleingärtner vertreten seien. Die vier Jahre nationalsozialistischer Arbeit in Deutschland hätten auch auf diesem Gebiet eine Umwertung der Werte gebracht. Das Kleinste stehe hier neben dem Größten, ohne befürchten zu müssen, daß Rangstreitigkeiten entstehen konnten. Die 117 000 Kleingärtner der Weltstadt Berlin seien Zeuge für die Verbundenheit zwischen Großstadt und Land. Wichtig fei, daß jeder, ob er über 100 Morgen oder über 100 Quadratmeter verfüge, sein Bestes tue, um der Volksgemeinschaft zu dienen. Reichsernährungsmimster R. Walther Darrö führte dann u. a. aus: Wenn ich auf das zurückliegende Jahr zurückblicke, dann kann ich mit Genugtuung feststellen, daß die Arbeit des letzten Jahres die Früchte einer treuen Kameradschaft getragen hat. Wir sind zwar heute noch auf Teilgebieten unserer Ernährung von der Einfuhr aus dem Auslande abhängig. Unsere Gegner aber, die hoffen, uns ebenso wie im Weltkriege durch Erschwerung der Einfuhr von Nahrungsmitteln aus dem Auslande ihren Absichten gefügig zu machen, verkennen die Voraussetzungen. In den letzten Jahren konnten mir unsere Selbstversorgung so stark steigern, daß die jetzt noch bestehende Abhängigkeit nicht mehr als politisches Druckmittel verwendet werden kann. Wenn es uns gelang, nicht zum wenigsten durch unsere Maßnahmen auf dem Gebiete der Marktordnung, den Jnlandanteil im Gesamtverbrauch von Nah- rungs- und Futtermitteln von etwa 66 v. H. im Jahre 1927 auf 83 v. H. im Jahre 1935 zu steigern, so zeigt diese Tatsache, daß mir auf dem richtigen Wege sind. Dieser Erfolg zeigt aber auch die Bedeutung, rnelche die Landwirtschaft im Rahmen der gesamten Volkswirtschaft einnimmt. Nach Jahren der Einschränkung, wie sie die Zeitverhältnisse nach 1918 mit sich brachten, sind die Aufwendungen Milch von Kühen und Ziegen im westafrikanischei Urwald nicht kennt. Allmählich werden sie an gekochte Maniokawurzeln oder getrocknete grüne Bananen gewohnt, und es wird ihnen wohl auch Reis gegeben. Dabei werden freilich nicht viele Umstände gemacht, um den Kleinen das Essen beizubrinqen. Man hält einfach eipen Löffel mit dem flüssigen Maniokabrei etwa einen halben Meter über das Gesicht und läßt die Suppe herabträufeln. Das Kind schreit natürlich und sperrt dabei sein Mäulchen auf, so daß die Suppe nun hineinlaufen kann, die das Kind wohl oder übel hinunterschlucken muß. Die Mutter läßt dem Kleinen jedoch eine liebevolle uniö sorgsame Pflege angedeihen. Der kleine Körper wird peinlich sauber gehalten, indem er täglich mit an» gewärmtem Wasser abgewaschen wird. Den ganzen Tag über ist der ständige Aufenthalt des Kindes auf dem Rücken der Mutter, wo es mit gespreizten ' Beinchen in das Tragtuch eingebunden sitzt. Wohloi die Mutter auch geht, trägt sie das Kind mit, bo< nicht schutzlos und unbeaufsichtigt in der W« bleiben kann. Haden die Kinder erst das Laufen gelernt, über' ; läßt man sie mehr sich selbst. Die Mädchen werden früh von den Müttern zur Hausarbeit herangezogen; sie müssen Wasser herbeischleppen, Holz zur Feuerung Zusammentragen oder auch die jüngeren Geschwister betreuen. Die Knaben genießen ihre Freiheit länger; sie treiben allerhand Bewegungsspiele, meist in der Nachahmung dessen, was ihre Väter tun. Besonders sind Bogen und Pfeil ein beliebtes Spielzeug. Wenn die Knaben beranroai? sen, wird ihre wichtigste Aufgabe das Wächterairt auf den Farmen, wo sie auf einem hohen Gerü't sitzen und mit Steinschleudern Vogel, Affen unü andere Räuber verjagen, die aus dem angrenzenden Urwald kommen und über die Früchte her Felder herfallen. Erst im 10. Jahr setzt bei den Uneben eine wirkliche Erziehung ein; von da ab werden sie von den alten Männern des Stammes nd < allem vertraut gemacht, was sie wissen müssen. .. §euE SS* Sochschulnackncktten. Geh. Rat Professor Dr.-Jng. e. h. Otto Berndt, der entpflichtete Ordinarius für Maschinenbau ai der Technischen Hochschule Darmstadt, wurde am 29. d. M. 80 Jahre alt. Geh. Rat Berndt gehört zu den markantesten Lehrerpersönlichkeitei der Darmstädter Hochschule, wo er 35 Jahre lan.Z gewirkt und dreimal das Rektoramt ausgeübt hOt -SM Hochwasser gäbe schaffen, die heute vom Ausland z. X. ' als unmöglich hingestellt wird. Das Ausland 1,1 n gelernt, & Köchen >beit heraM inen, rr, ch Sie j"< mW1 nb Si Ätz Ä hohe , ® J Asse" ; SH g anI f« I n. tobt'«/ ,5 w ?:l kW ■Sn J; I Unb b?*A I UrNon Ni I follen hu H ■"• Me M Ud der .-Sr1 RR [kr ®en"«l 61 über daer unserer )lch Deutschlands erber Sfabf: fjlll volle Dlfjh er die llnabhän- beuffdje .Treuen uf eure Besah!- «kaufen au' uhen. WA\g aber haussrir, Meter über -äufeln. Dask' >in Mäulchen tf en kann, die luifen IW ne liebevolle eine Körpers - täglich ml e jirb. Den F Halt des W iben sitzt- > s Kind mit t in ber z fi ? ' 29< 3an. (DNB.) Zur Verstärkung des In See. 10. Januar 1937. Holzeinschlages, die vor kurzem durch eine Berord- 17 1Qoß äai-i. < 1 uung des Reichsforstmeisters über eine allgemeine hnft 1 6 f m V & * b u Einschlagfestsetzung für alle deutschen Waldunaen ? manchen Sturm erlebt. Das können wir heute auf 15 0 d Oe r 9t 0 r m a 1 “ e i ü u na herbei" ^erem treuen Schiff zurufen, das unbeirrt seinen geführt worden ist, ist nunmehr -eine zweite Ser« ^eht- Festordnung ergangen, die das Verfahren nr V1« ber begangen, alle Mann achteraus! Festsetzung und Vollzuasvrüfuna öes Unfer Kommandant gedenkt der ehrenvollen Ver- 15 0 pr 0 zent-gen Ei „sch laaes i mni cht- N"Senheit , der „SHeswig-Holstein" seit ihrem staatlichen Waldbesitz regelt. Jeder Wald- ^tapellauf im Jahre 1906 durch Krieg und Wieder- bescher mit mehr als 5 0 e f t a r n fh hnt aufbau bis zu einer heutigen wohl letzten und viel- den haben, in Krieg und Frieden, gedenken der vor dem Skagerrak gefallenen Geschützmannschaft, mit dem Gelöbnis, es ihnen gleich zu tun. Und so, wie in den letzten vier Jahren gearbei- tet worden ist an Euch, deutsche Bauern und deutsches Landvolk, so arbeitet Ihr in den kommenden vier Jahren an der inneren Befreiung Eures Volkes und Eures Deutschlands. Denkt immer an Euere Verantwortung und denkt an Eure Pflicht. Denkt daran, daß Ihr arbeiten müßt, wie Ihr noch nie gearbeitet habt, damit der Enderfolg uns be-- schieden wird. , ..,,r « - ------- - - - 'n diesem Jahre ist die ..Grüne Woche" und ihre N d7n^nL° MH? "7dAmr/m ' knd°'seine schränkt worden «t-nrff imh in hioinm I '.!L „ _ l me^jr möglich, so daß man auf iShro nr.h’r^f^r fe^en IN diesem Flugverbindungen angewiesen sein wird, alehhen ^nbre^ine' ” bc,m Gin Flugzeug der Lufthansa unternahm bereits zwi^ n nM *a?.rte maltlne 1 fJ- V* ‘r°S “J-8Pellworm und Husum drei Flüge, auf denen Jagd sch au in diesen Hallen ftattfmben soll, die Postsachen und Passagiere befördert wurden __9itn on 9rrh«'i®U f‘mh1Ef1 aJfknfl aU$ <.au. siefem ®ebirct Freitag wurde der Eie-chilfsdienst auch von f? „nn nrn6lf.°m ^ber §u sehen ist. Wiihelmshaven nach Wanaeroog und Spiekeroog mh”°hn.flr°a T nur kur den Bauern ausgenommen Auf der Insel Spiekeroog befinden für den stähf/r nnnhri?,^°S " sich zur Zeit über 100 Schulkinder, für die bei an- Ä tan H* . für ben Verbräm haltendem Frost die Leben-Mittel nicht au-reich-m a)er. Wenn sich die Pforten auftun, werden wie- ' öer Hunderttausende hineinströmen, Erkenntnis mit» MFssLWEZMder»Sch!esw>gSolstein"i>!ifSchuWffsreise Jahre genau so arbeitsreich aber noch glorreicher! : K ix , zum hohen Ziele führen, zum Deutschland Adolf ^l>n Marl Friedrich Birnbaum, Kapiianleuinant. Hitlers. In diesem Sinne erkläre ich die „Grüne, vrn Woche 1937" für eröffnet. vnL B°r „bei Borkum gestrandete Tankdampfer Vierjahresplanes die größte und di« ent-1 mutz als verloren gelten. Dampfer jcheidenste Aufgabe zu lösen hat, und ich nannte | ü^2irop? .dat am Freitag die Fahrt nach Bremerdeshalb sie selbst das Sturmbataillon des Vier-,„??^" fortgesetzt, da von dem gestrandeten Schif jahresplanes. Denn was nützen uns alle anberen ZU sehen war. Durch das Aussetzen von Dinge, wenn nicht die Ernährung unseres ^otorrettungsbooten gelang es der „Europa", ins- Volkes gesichert ist. Wir erkannten, daß die Vor-,^>amt drei Mann vom Dampfer „Oliser" zu retten, aussetzung für den Aufbau und die Größe eines | ? mu° J , er damit gerechnet werden, daß die Volkes die ist, daß ein Volk fein tägliches "^Mn Besatzungsmitglieder den Tod gefunden Brot bekommt, das werden kann und damit nicht,?ohen. An der Unfallstelle herrschte voller Sturm abhängig ist auf dem wichtigsten Gebiet des ganzen „ 5 Kälte und sehr hoher See. Aus der Lebens. Ich weiß, daß der Bauer verstanden hat, k bemertfe man schwache Umrisse eines worum es jetzt geht, und welche große Pflichten ber€its im Sinken begriffen war und und welch ungeheuere Verantwortung auf seinen oanJ3 "icht wieder gesehen wurde. Von der „Europa" Schultern liegen. Und um diese Verantwortung [DurÖ€ bann ein treibendes Boot gesichtet. Es ge- immer wieder zu unterstreichen ist es selbstverständ- }~n$' .,as bereits voll Wasser geschlagene Boot lich, ihn von Zeit zu Zeit durch eine gewaltige zu bringen. Darin befanden sich drei Schau einen Blick hineintun zu lassen in das All- .anner, die so erschöpft waren, daß Besatzungsumfassende seiner Aufgabe, damit er erkennt, daß Mitglieder der „Europa" in das Boot hinunterer ein Teil b e s Ganzen ist, auf den es auch | sinnigen mußten, um die Geretteten anzuseilen. Die mit ankommt. Geretteten sind der zweite Offizier Erich I $€ 0 er und die Matrosen Pritschens und Adolf Barn water. Kurz daraus sah man einen im eisigen Wasser auf seiner Schwimmweste treiben, der anscheinend noch Lebenszeichen von sich gab. Die „Europa" setzte sofort ein Boot aus. Km ber hohen Brandungssee gelang es trotz größter Anstrengungen aber nicht, den Mann noch lebend zu bergen. Von der „Europa" wurden noch zwei I weitere Leichen und viele Wrackstücke gesichtet. Wegen ber hohen See mar es jedoch nicht möglich, die Leichen zu bergen. Außerdem schwebte bas eigene, bereits halb voll Wasser geschlagene Rettungsboot und mit ihm seine elfköpfige Besatzung in schwerster Gefahr. Mit Hilfe des Dampfers „Hamburg" gelang es schließlich, die Besatzung des eigenen Bootes der „Europa" an Bord zu holen. Das Boot selbst mußte im Stich gelassen werden. Nachstehend bringe ich die Bekanntmachung des Finanzamts Gießen vom 21. Januar 1937 über die Offenlegung der Ergebnisse der Bodenschätzung zur öffentlichen Kenntnis. Gießen, den 28. Januar 1937. Der Oberbürgermeister: Ritter. Bekanntmachung über die Offenlegung der Ergebnisse der Bodenschätzung. Die Ergebnisse der Bodenschätzung der Gemeinde Heuchelheim einschließlich der Gebietseinschlüsse (Enklaven) der Gemeinde Gießen werden in der Zeit vom 4. 2. bis 3. 3. 1937 in den Diensträumen des Finanzamts, Zimmer 93, während der Dienststunden offengelegt. Offengelegt werden die Schätzungsreinkarten und die Schätzungsbücher für Ackerland und für Grünland, in denen die Ergebnisse der Bodenschätzung niedergelegt sind. Die offengelegten Schätzungsergebnisse werden den Eigentümern und Nutzungsberechtigten der Grundstücke nicht besonders bekanntgegeben. Gegen die Schätzungsergebnisse steht den Eigentümern der betreffenden Grundstücke die Beschwerde nach den Vorschriften der Reichsabgabeordnung zu. Die Beschwerde kann in der Zeit bis zum Ablauf des 3. April 1937 beim Finanzamt entweder schriftlich eingereicht oder zu Protokoll erklärt werden. Mit dem Ablauf der Frist für die Einlegung des Rechtsmittels werden die offengelegten Schätzungsergebnisse unanfechtbar, soweit nicht Beschwerde eingelegt ist. 594C Gießen, den 21. Januar 1937. _________Der Borsteher des Finanzamts._________ Bekanntmachung. Die Lieferung von Grabeinfassungen aus Kunststein für Einfassungsgräber auf dem Neuen Friedhof soll öffentlich vergeben werden. Angebotsvordrucke sind hier erhältlich. Verdingungstermin: Donnerstag, den 18. Februar 1937, vorm. 10 Uhr. Gießen, den 29. Januar 1937. Stadt. Hoch- und Tiefbauamt: 633V ________________Gravert.___________ Bekanntmachung. Die Ausstellung von Haushaltsnachweisen für die Regelung des Fettbezugs. Die Zustellung der Haushaltsnachweisungen ist erfolgt. Sollte ein Haushaltungsvorstand oder ein in Untermiete wohnender Volksgenosse, der sich selbst verköstigt, noch nicht in den Besitz eines Ausweises gelangt sein, so muß er unverzüglich einen Antrag auf nachträgliche Ausstellung eines solchen auf der Bürgermeisterei Bergstraße 20, Zimmer Nr. 6, stellen. Aenderungen in der zu versorgenden Personenzahl, die eintreten können durch Geburt, Sterbefall, Zu- oder Wegzug, Ableistung der Wehrpflicht usw. müssen ebenfalls bei obiger Stelle sofort gemeldet werden. Diese Meldungen müssen persönlich erfolgen, und zwar unter Vorlage des Haushaltungsnachweises und des Kundennachweises (Bezugsschein). Das gleiche gilt auch für Selbstversorger (Hausschlachtungen) sowie für Teilselbstversorger, soweit dies in den Anträgen noch nicht vermerkt ist. [667C Gießen, den 30. Januar 1937. ____________Der Oberbürgermeister.____________ Holzversteigerungen der Fürstlichen Oberförsterci Lich. Motttag, 8. Februar, werden im Pfafsen-Höhler versteigert: rm Scheitholz Buche 120, Eiche 15, Fichte 18; Knüppel Buche 100, ^iche 80, Fichte 4; Stockholz Buche 28, Knüppelreiser Eiche 20; Wellen Reisholz Buche 4500, Eiche 300, dabei gute Stammreiser; rm Gartenpfosten Eiche 8, dann einige Eichen- und Buchen-Schnittstämme (3. u. 4. Kl.), ca. 100 St. Fichten-Derb- und Reisstangen und 500 St. Bohnenstangen. Zusammenkunft: 9.30 Uhr, Straße Lich— Garbenteich (Eberstädter Schneise). Das Holz ist in sehr guter Abfuhrlage, an und in der Nähe von Waldstraßen. Die Straße Lich—Garbenteich ist zur Holzabfuhr frei, Notweg über die Reichsautobahn. Am 1. Juli ist die Brücke fertig. Der Holzabfuhrtermin ist bis 1. Oktober verlängert. Dienstag, 9. Februar werden in der Meilbach versteigert: rm Scheitholz Buche 180, Eiche 12; Knüppel Buche 130, Eiche 55; Stockholz Eiche 4; Wellen Reisholz Buche 4000, Eiche 2000, zumeist gute Forstwellen; rm Gartenpfosten Eiche 12; fm Schnittholz Eiche (4. bis 7. Kl.) 10, Wagnerholz Eiche 2; Stück Fichte Derbstangen (1. bis 3. Kl.) 130, Reisstangen 120, Bohnenstangen 400. Zusammenkunft: 10 Uhr am Straßenkreuz Lich— Hattenrod, Burkhardsfelden—Nieder-Bessingen. Forst Lellen kommen am Anfang.________________59ID Holzversteigerung des Graf zu Solms-Laubachfchen Forstamts. Dienstag, den 2. Februar, von 10 Uhr ab, im „Solmfer Hof" zu Laubach, aus den Distr. Forstwiese, Wallenberg, Birken, Brühl, Scheppmalsdickung, Feld- chen der Försterei Gonterskirchen. Scheiter, rm: 480 Buche A, 95 B, 10 Hainb., 28 Eiche, 14 Birke, Kirschb., 4.Erle, 23 Fichte; Knüppel, rm: 360 Bu. 36 B, 80 Hainb., 165 Eiche, 18 Maßholder, Elsbeere, 26 Erle, 29 Fichte; 40 rm Buchenstöcke, 100 rm Buchenrciserknüppel. Die mit F bezeichneten Nummern werden nicht ausgeboten. Auskunft erteilt Förster Melchior, Gonterskirchen. Bei Bedarf kommt noch ein kleiner Teil Buchenscheit- und -knüppelholz aus Heinzeberg der Försterei Glashütte (Reichsstraße Laubach—Schotten) zur Versteigerung.590P Volkstümliche Naturwissenschaft in reichbebilderten, leichtverständlich geschriebenen Werken und in verschiedenen Preislagen bieten unsere Verlagserzeugnisse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die Geheimnisse des Naturgeschehens und damitdurch erweitertes Wissen erhöhte Freude an den vielfältigen Schönheiten der Natur. - Verlangen Sie Prospekte und auch Probehefte der Zeitschrift „Der Naturforscher“ Hugo Bermühler Verlag • Berlin-Lichterfelde Mein Winterschluß -Verkauf geht weiter bei den bekannt billigen Preisen der großen Auswahl der zuvorkommendsten Bedienung 605 A 1. 2. 1. 2. 3. 3. 4. Polizeidirektion. I. V.: Beate. 624C Grünberg (Hess.) Schotten. 620 Kiefernreiser II. Kl., 1. Das grojse Emrichtungshdus den 2. 3. 636V 592D Annahme von Ehestand s-DerHrcfMocheänen Der Bürgermeister: Lenz. Gießen Friedberg Lauterbach Nidda Büdingen Hungen Alsfeld Friedrichshausen b. Frankenberg Rörmershausen Mohnhausen Bockendorf Sebbeterode Ascherode Zella Schrecksbach Elbenrod Maar Lauterbach Steinfurt Bannerod Nieder-Moos Ober-Moos Wettges Hettersroth Streitberg Waldensberg Breitenborn Hain-Gründau Mittel-Gründau Nieder-Gründau Langendiebach Wilhelmsbad (Hanau) Frankfurt a. M. Sulzbach Hornau Fischbach Ober-Seelbach Nieder-Auroff Ober-Auroff Görsroth Limbach Panrod Hahnstätten Ich bitte um Beachtung meiner Schaufensterauslagen Für „Reißteufel“ Chrom-Ledersohlen 659 A__ Zur Abgabe einer »Steuererklärung für die Einkommensteuer sind verpflichtet: Ortsmittelpunkt für die Stadt Marktplatz. Gießen, den 28. Januar 1937. FRANKFURT A. M. gegründet 1829 der Straßenhändler, Wandergewerbetreibenden und anderen Umsatzsteuerpflichtigen, die nach §§ 83 und 85 der Durchführungsbestimmungen zum Umsatzsteuergesetz 1934 und zur Führung eines. Straßensteuerheftes verpflichtet sind; der nichtbuchführenden Landwirte, soweit sie für ihre Umsätze Vorauszahlungen nach den jeweils geltenden Umsatzsteuerdurchschnittssätzen geleistet haben; derjenigen Unternehmen, deren Umsatzsteuer für das Kalenderjahr 1935 nicht mehr als 20 Reichsmark beträgt oder bei steuerfreien Umsätzen betragen würde, wenn diese steuerpflichtig wären (§ 63 [2] der Durchführungsbestimmungen zum Umsatzsteuergesetz 1934). bruar 1937. Gießen, den 30. Januar 1937. Der Oberbürgermeister. I. V.: Dr. Hamm, Bürgermeister. Gießen ist der 595D Oeffentliche Aufforderung zur Abgabe bet Steuererklärungen für die Ein- rommensteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer für das Kalenderjahr 1936 sowie für die Gewerbe- steuer für das Rechnungsjahr 1937. Die Steuererklärungen für die Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer für das Kalenderjahr 1936 sowie für die Gewerbesteuer für das Rechnungsjahr 1937 sind in der Zeit vom 1. bis 28. Februar 1937 unter Benutzung der vorgeschriebenen Vordrucke wie folgt abzugeben: überstiegen hat oder wenn ihr Einkommen weniger als 8000 RM., aber mehr als 4000 RM. betragen hat und darin Einkünfte von mehr als 3000 RM. enthalten sind, die weder der Lohnsteuer noch der Kapitalertragsteuer unterlegen haben oder ohne Rücksicht auf die Höhe des Einkommens, wenn es ganz oder teilweise aus Gewinn aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbständiger Arbeit (insbesondere aus der Ausübung eines freien Berufs) bestanden hat und der Gewinn auf Grund eines Buchabschlusses ermittelt ist. Hainbuchenscheiter, Eichenscheiter, Eschen-, Kiefern- und Fichtenscheiter, Buchenknüppel, Hainbuchenknüppel, Eichenknüppel, Hainbuchenscheiter, Eichen- und Fichtenscheiter, Buchenknüppel, Hainbuchenknüppel, Eichen-, Eschen-, Ulmen- und Kiefernknüppel, VII. Wer die Frist zur Abgabe der ihm obliegenden Steuererklärung versäumt, kann mit Geldstrafen zur Abgabe der Steuererklärung angehalten werden; auch kann ihm ein Zuschlag bis zu 10 v. H. der festgesetzten Steuer auferlegt werden. VIII. Die Hinterziehung oder der Versuch einer Hinterziehung der Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer oder Gewerbesteuer sowie fahrlässige Vergehen gegen die Steuergesetze (Steuergefährdung) werden bestraft. 610D Gießen, den 30. Januar 1937. Die Finanzämter Oberheffens: Brennhottversteigerung tut Albacher Gemeindcwald. Mittwoch, den 3. Februar 1937 werden in Distrikten Roterde und Eisenhand versteigert: VI. Die zur Abgabe einer Steuererklärung Verpflichteten haben die Steuererklärung auch dann abzugeben, wenn ihnen ein Vordruck nicht zugesandt wird; die übrigen Steuerpflichtigen haben eine Steuererklärung abzugeben, wenn sie hierzu vom Finanzamt aufgefordert werden. Diez Ault Weroth Berod Kölbingen Brandscheid Hölzenhausen- Langenbach Ober-Dreisbach Neunkirchen Eisern Kaan (Siegen) Breitenbach Brauersdorf Erndtebrück Raumland Osterfeld. Ohne Rücksicht auf ein etwa vom Kalenderjahr abweichendes Wirtschaftsjahr ist in allen Fällen der in der Zeit vom 1. 1. bis zum 31. 12. 1936 erzielte Umsatz anzugeben! V. Eine Gewerbesteuererklärung ist abzugeben B. Beschränkt Einkommensteuerpflichtige 1. wenn ihre gesamten inländischen Einkünfte, nach Abzug der Einkünfte, die der Lohnsteuer oder der Kapitalertragsteuer unterliegen, 4000 RM. übersteigen oder 2. ohne Rücksicht auf die Höhe ihrer inländischen Einkünfte, wenn diese ganz oder teilweise aus Gewinn aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbständiger Arbeit (insbesondere aus der Ausübung eines freien Berufs) bestanden haben und der Gewinn auf Grund eines Buchabschlusses ermittelt ist. Der Ehemann hat in seiner Steuererklärung auch die Einkünfte seiner Ehefrau anzugeben, die bei der Zusammenveranlagung mit seinen Einkünften zusammenzurechnen sind. Die Ehegatten werden zusammenveranlagt, solange beide unbeschränkt steuerpflichtig sind und nicht dauernd getrennt leben und diese Voraussetzungen mindestens vier Monate in dem Kalender- , fahr bestanden haben, für das die Veranlagung erfolgt. Ebenso hat der Haushaltungsvorstand in seiner Steuererklärung auch die Einkünfte der Kinder anzugeben, die bei der Zusammenveranlagung mit seinen Einkünften zusammenzurechnen sind. Der Haushaltungsvorstand wird mit seinen Kindern, für die ihm Kinderermäßigung gewährt wird, zusammenveranlagt, solange er und die Kinder unbeschränkt steuerpflichtig sind. Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, die die Kinder aus einem dem Haushaltungsvorstand fremden Betrieb beziehen, scheiden bei der Zusammenveranlagung aus. II. Zur Abgabe einer Steuererklärung für die Körper- schaftstcucr sind verpflichtet: A. Unbeschränkt steuerpflichtige Körperschaften über sämtliche Einkünfte, und zwar: 1. Kapitalgesellschaften (Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien, Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Kolonialgesellschaften, bergrechtliche Gewerkschaften); 2. Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften; 3. Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit; 4. sonstige juristische Personen des privaten Rechts; 5. nichtrechtsfähige Vereine, Anstalten, Stiftungen und andere Zweckvermögen; 6. Betriebe gewerblicher Art von Körperschaften des öffentlichen Rechts (hierzu gehören u. a. sämtliche öffentliche Versorgungsbetriebe). B. Beschränkt steuerpflichtige Körperschaften über die iuländischen Einkünfte, und zwar: 1. Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen, die weder ihre Geschäftsleitung noch ihren Sitz im Inland haben; 2. Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen, die nicht unbeschränkt steuerpflichtig sind. C. Sämtliche Körperschaften, Personenvereinigungen und Bermögensmassen 1. beim Wegfall der Steuerpflicht, insbesondere auch bei der Umwandlung; 2. beim Uebergang von der beschränkten zur unbeschränkten und beim Uebergang von der unbeschränkten zur beschränkten Steuerpflicht. III. Ohne Rücksicht auf die Höhe des Einkommens haben abzugeben eine Einkommenserklärung bei Beteiligung mehrerer Personen an den Einkünften aus a) Land- und Forstwirtschaft, b) Gewerbebetrieb, c) selbständiger Arbeit, d) Vermietung und Verpachtung unbeweglichen Vermögens. Die Verpflichtung zur Abgabe der Erklärung obliegt in diesen Fällen den zur Geschäftsführung oder Vertretung befugten Personen. IV. Zur Abgabe einer Steuererklärung zur Umsatzsteuer sind alle Umsatzsteuerpflichtigen verpflichtet mit Ausnahme: Bekanntmachung. Auf Grund des § 6, Abs. 3, der Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über den Güterfernverkehr vom 27. 3. 1936 und der Verfügung des Reichs- und Preuß. Verkehrsministers vom 14.11. 1936 (Reichsverkehrsblatt Nr. 43, Ziffer 216) wird die Begrenzung der Nahzone für den Güterfernverkehr für die Stadt Gießen wie folgt bestimmt: Bekanntmachung. Der nächste Viehmorkt in Gießen findet statt: Dienstag, den 2. Februar 1937: Rindvieh- (Nutzvieh-) Markt, Auftriebszeit von 8 bis 9 Uhr vormittags. Sämtliches Vieh wird gegen Maul- und Klauenseuche schutzgeimpft. Nächster Schweinemarkt: Mittwoch, den 17. Fe- Brennholzversteiaerungen der Stadt Gießen. Aus den Waldungen der Stadt Gießen sollen versteigert werden: A. Montag, den 1. Februar 1937,9% Uhr beginnend, aus den Abteilungen 79 und 81a des Stadtwaldes, Försterei Hochwart, 60,— rm Buchenscheiter, davon 2 rm Wagnerholz, 5,— „ Eichenscheiter, 30,— „ Buchenknüppel, 4,— „ Eichenknüppel, 4450 Wellen Buchenreiser II. u. III. Kl., 1200 „ Hainbuchenreiser II. Kl., 3100 Wellen Buchenreiser III. Kl., 30,— rm Buchenstöcke, 3,50 „ Eichenstöcke, 2,— „ Eichen-Gartenpfosten. Zusammenkunft: Kreuzung 13. Schneise-Rehschneise. C. Freitag, den 5. Februar 1937,9y2 Uhr beginnend, aus der Abteilung 91a des Stadtwaldes, Försterei Hochwart, 160,20 rm Buchenscheiter, A. Unbeschränkt Einkommensteuerpflichtige wenn ihr Einkommen den Betrag von 8000 RM. Ca. 200 WMv Milchkühe JELZJSbT und Rinder, hochtragend oder frischmelk., auf der 95. Milchviehversteigerung in 6Uv Gamm i.LV., Städtische Ausstellungshallen am Dienstag, dem 2. Februar 1937 vorm. 12 Uhr. Obligatorische Untersuchung auf Bazillus-Bang. Nähere Auskunft und Katalog e.n Eleme ^'"'^eicht 65? ble ihr lieh MbH.ßuft und Än'rf den Sb?.- $ni, er J°9le i SÄ? Äp® ; CTi), L ' S PeStrld>i" W>' i s Wer zeitgemäße WOHNKULTUR für sein Heim vrihisdit, besudle die interessante grofie MOBEL-SCHAU wohnfertig eingerichteter Raume einscbke^lich Teppichen,Bel euditungs- körper, Kunstgewerbe, Dekorationen. Ca. zooZimmer-Einrtchttingen in erlesenem Geschmack und allen Preislagen zur Auswahl. Eine Ausleje der deutfdien Mobdinduftrie Hä ; Und ilg 410 „ Hainbuchenreiser II. Kl., 34,— rm Buchenstöcke, 22,— „ Eichenstöcke, 1,80 „ Eschenstöcke. Zusammenkunft: Kreuzung 13. Schneise-Rehschneise. 593C Gießen, den 29. Januar 1937. Der Oberbürgermeister: Ritter. für alle gewerbesteuerpflichtigen Unternehmen, deren Gewerbeertrag im Wirtschaftsjahr 1936 (1935/36) den Betrag von 4000 RM. oder deren Gewerbekapital am 1. Januar 1935 oder an einem späteren Feststellungszeitpunkt den Betrag von 40000 RM. überstiegen hat; für Kapitalgesellschaften (Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien, Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Kolonialgesellschaften, bergrechtliche Gewerkschaften), für Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften und für Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit. Für sonstige juristische Personen des privaten Rechts und für nichtrechtsfähige Vereine ist eine Gewerbesteuererklärung nur abzugeben, soweit diese Unternehmen einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (ausgenommen Land- und Forstwirtschaft) unterhalten; ohne Rücksicht auf die Höhe des Gewerbeertrags oder des Gewerbekapitals für alle gewerbesteuerpflichtigen Unternehmen, bei denen der Gewinn auf Grund eines Buchabschlusses zu ermitteln ist oder ermittelt wird; für alle gewerbesteuerpflichtigen Unternehmen, für die vom Finanzamt eine Gewerbesteuererklärung besonders verlangt wird. 3,— 32,— 8,20 109,— 6,— 41,20 15,30 „ Eschen-, Kiefern- und Fichtenknüppel, 3460 Wellen Buchenreiser III. Kl., Schuhe sohlt unter Verwendung von la Kern leder schnell, gut und preiswert Schuhmacherei W. Kemler GIESSEN, SCfHULSTRASSE NR.5 IUALITÄTEN er Lr. 25 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhesfen) Samstag. Zl.Zanuar (957 ■ 1933/1937 in Gießen. eate. neister. idersohlen mgen enner ,hdus «mV ^eßen ist der 5950 Ernst Bräuer (musikalische Leitung), Karl Gossler (leicht andeutende Dekorationen), Sophie Buchner und Willy Endrich (Kostümausstat- Gießener Stadtiheater. Heiterer Tanzabend. Die für diese Spielzeit neu verpflichtete Tcmz- lgruppe, die bisher nur in ihrer eigentlichen thea- tirolischen Funktion, also im Rahmen einer Auf- fführung, herausgestellt worden war, gab unter der Leitung ihrer Ballettmeisterin Irmgard Zenner «inen selbständigen Tanzabend. Das Programm uvar überwiegend auf einen heiteren, teilweise ausgesprochen parodistischen Stil gestimmt und betonte dabei, dem Charakter der Gruppe entsprechend, ^den reinen Bühnentanz mit teilweise ausgeprägt pantomimischen Elementen. Die Vortragsfolge erwies den Einfallsreichtum und die Stilsicherheit der Leiterin, die ihr kleines Ensemble erfreulich im 'Schwung hat; man spürt, wie jedes Glied der ^Gruppe mit Lust und Liebe bei der Sache ist und wen Intentionen der Meisterin willig und diszipliniert nachgibt. .„"Die Tanzstunde" (Menuett von Bolzoni), vorge- sührt von Erika D i n s l a g e, Otto B e l l o f f und ®er Gruppe, gab den heiteren, rokokomäßig beschwingten Auftakt. In lebhafter Kontrastwirkung hierzu erschienen die „Rhythmen", sachlich und straff akzentuiert: Hilde Lesch, Friedel Schön, Monika ^Schneider. Eine lustige, pantomimisch belebte Vewegungsszene im bayerischen Ländlertakt war 'der Rüpeltanz — Irmgard Zenner mit der 'Gruppe — der sogleich wiederholt werden mußte. "Heini, Bubi und Mädi" führten ein niedliches Kin- 'dertänzchen in der ABC.-Schüßenweise vor. Der mell., cmi de 611V iellMgsh allen vorin. 12llbr. lazillus-BlW. mlos) durck die HenoiieW ithoritstraste 20, , von Viel' aller er,Pferde ufro.) llt a Kernleder preiswert . Kemler RASSE NR.5 Wgenbach hunltrdjen hlem [QQn l Siegen) reitenbach ’ ?rauersdorf Rnbtebrüct Haumlanb «Etz iez lult Seroth lerob Elbingen 'ranbjchej^ 6anze rhythmische Schwung und die innere Geschlossenheit der Gruppe präsentierte sich im klassischen Radetzkymarsch, dessen Wirkung durch das aparte Kostüm unterstrichen wurde. Irmgard Z allein: Perpetuum mobile; graziöses Biedermeier, oabei technisch sehr sauber und leicht. Ganz pantomimisch in der Wirkung war die dreifigurige ^Fernöstliche Tragödie" angelegt (Hilde Lesch, Friedel Schön, Otto B e l l o f f, Tanzgruppe), wobei insbesondere der Auftakt rein körperlich ziemliche Anforderungen stellte. Sehr heiterer Abgesang: ..Alt-Berlin"; Irmgard Zenner mit der Gruppe. In diesem Kostümulk nach längst verschollenen Schlagerweisen kam die ausgeprägt parodistische Begabung der Gruppenführerin noch einmal sehr hübsch zum Ausdruck. findet statt: Rindvieh- (Nutz, Ühr vormittags, nd Klauenseich 'ch, den 17. Fe- 624C Wie überall im Reiche, so lenken sich am heutigen Januar 1937 auch in Gießen die Blicke rück- uörts auf die Spanne von vier Jahren, die wir d3 Gefolgsleute unseres Führers Adolf Hitler eLebt haben. Vier Jahre sind an sich keine be- fnbere Spanne Zeit, aber der Inhalt dieser ü?r Jahre, die sich heute vollenden, birgt dock so ungeheuer viel an Neugestaltung und guter Aus- vörtsentwicklung in sich, daß die Bedeutung dieser 5nl)re zu einem außerordentlichen Maß gesteigert trrb. Daher geziemt es sich, daß auch die Volks- omossen unserer Stadt Gießen und der oberhessi- sten Heimat heute im Geiste rückwärts schauend sllstehen, die Entwicklung dieser vier Jahre noch Einmal an sich vo rüberzieh en lassen und mit dem («löbnis zu weiterer treuer Gefolgschaft unserem »ihrer Adolf Hitler Dank sagen für den reichen kgen, der aus seinem Schaffen auch für unsere ltadt entstanden ist. Es sah auch bei uns in Gießen schlimm aus, als fcr Führer am 30. Januar 1933 die Macht über» iIym. Wenn wir nur daran denken, welche trost- i se Lage auf dem Gebiete der Arbeit, der ö ff ent» !chen Finanzwirtschaft, der Volksmoral, des Ver- Mniffes der einzelnen Bevölkerungsschichten zu- unanber, der öffentlichen Sicherheit ufro. bestanden, 3 müssen wir heute wieder eingestehen, daß wir n Gießen ebenso wie überall im Reiche am Rande .«es Abgrundes standen. Jener Zeit stellen wir nun iäe Verhältnisse von heute zum Vergleich gegen- Jber. Es ist eine eindringliche Sprache, die dabei w UNS allen spricht. Wenn wir bei dieser Rückschau zunächst an die öffentliche Finanz wirtschaft denken, so •mitten wir zwar anerkennen, daß unsere Stadt stießen dankt der klugen und auf größtmögliche Sparsamkeit eingestellten Gemeindeführung unseres höheren Oberbürgermeisters Dr. Keller "auf einer Br damalige Verhältnisse guten finanziellen Grundige stand, die sich außerordentlich vorteilhaft ab» lob von den zerrütteten Finanzen, die zahlreiche irbere hessische Städte damals aufzuweisen hatte, 'rot) dieser verhältnismäßig guten Wirtschafts- «undlage unserer Stadt war es in den letzten Jah- LN vor der Machtübernahme aber doch niemals klungen, den städtischen Voranschlag für das jeweilige Haushaltsjahr auszugleichen, es verblieb mmer ein ungedeckter Fehlbetrag, dessen Veseiti- i :m bei der Verabschiedung der Voranschläge in !«r Luft hing. Im Gegensatz zu jener Lage war es ■•ad) der Machtübernahme unter der Auswirkung !er Aufbaumaßnahmen des Führers auch in Gie- i ten wieder möglich, die städtischen Haushaltsvoran- [■, chläge bei der Verabschiedung auszugleichen, die Rechnungsabschlüsse mit einem, wenn auch nicht stlzu großen, so aber doch erfreulichen Ueberschuß imszuweisen und dabei nicht nur die laufenden Erfordernisse ausreichend zu versehen, sondern auch ine ordnungsmäßige Tilgung der Anleiheschulden !»irchzuführen. Dieser grundstürzende Wandel der Singe zeigt, wie segensreich die letzten vier Jahre inter der Führung Adolf Hitlers sich auf unsere Z'"ß-ner Finanzwirtschaft ausgewirkt haben. Ein Blick auf den Arbeitsmarkt zeigt uns ine gleichartige, lehr erfreuliche Aufwärtsentwick- img. Noch im September 1932 mußte das Arbeitsamt Gießen in feinem Amtsbereich 12134 erwerbslose Volksgenossen verzeichnen, und bei der 'Machtübernahme des Führers bestand im großen und ganzen die gleiche Lage. Im August 1936 dagegen war die Zahl der erwerbslosen Volksgenossen im Bereich des Arbeitsamts Gießen bis auf !929 gesunken, wobei zu beachten ist, daß in dieser .Zahl auch die auf mehrere hundert Personen zu beziffernde Gruppe der überhaupt arbeitsunfähigen Volksgenossen mit enthalten ist, ferner die Arbeitskräfte mitgezählt sind, die, ohne arbeitslos zu wer- then, von einer Arbeitsstelle zur anderen übergehen uinb nur infolge dieses Stellenwechsels in der Statistik des Arbeitsamts, gewissermaßen als Passanten, erscheinen. In Wirklichkeit ist es also so, daß im Gegensatz zu jenen trüben Verhältnissen vor der Machtübernahme mit den Tausenden von erwerbslosen Volksgenossen heute die Arbeitslosigkeit in Gießen und in Oberhessen praktisch vollkomen beseitigt ist. Dabei ist weiterhin bemerkenswert, daß die Wirtschafts- beiebuna und die erfreuliche Neugestaltung des Arbeitseinsatzes nicht etwa eine einseitige Richtung zugunsten eines bestimmten Wirtschafts- bzw. Berufszweiges genommen hat, sondern daß die durchgreifende Besserung auf allen Gebieten zutage getreten ist und infolgedessen ein gesunder wirtschaftlicher Ausgleich verzeichnet werden kann. Von jeher ist die Bauwirtschaft als eine bedeutsame Schlüsselstellung der Gesamtwirtschaft ein besonderer Gradmesser für die wirtschaftliche Entwicklung gewesen. Wenn wir heute auf dieses Arbeitsgebiet unseren Blick lenken, so werden wir auch hier eine grundstürzende und sehr fruchtbare Entwicklung erkennen. Wir erinnern uns, daß schon kurze Zeit nach der Machtübernahme die Bautätigkeit in Gieße» eine starke Belebung erfuhr. Ganze Stadtviertel mit Wohngebäuden entstanden an den verschiedensten Stellen der Außenbezirke des Stadtgebietes. Dazu kamen zahlreiche öffentliche Bauten, die für breite Gebiete der Gesamtwirtschaft und in diesem Rahmen auch für die Gießener Handwerks- und Gewerbezweige von starkem Auftrieb begleitet waren. Insbesondere auf dem Gebiete des Wohnungsneubaues können wir feit der Machtübernahme sehr erfreuliche Leistungen in Gießen verzeichnen. Denn von 1933 bis heute wurden in unserer Stadt rund 550 Wohnungen als Neubauten fertiggestellt und zur Bedarfsdeckung herangezogen. Zu diesen bereits vollendeten Wohnungsbauten kommen weitere 80 Wohnungen für 1937, mit deren Bau jetzt schon zu rechnen ist, hinzu. Zwar wurde auch schon in den Jahren vor der Machtübernahme in Gießen rege gebaut, aber jene Wohnungsbautätigkeit, die sich im Jahre 1929 noch auf 236 Wohnungen belief, schrumpfte mit dem rapiden Fortschritt der Wirtschaftskrise immer mehr zusammen, sank im Jahre 1930 auf 130, im Jahre 1931 auf 71 und im Jahre 1932 gar nur auf 21 Wohnungen. Und dann kam der Aufstieg, der bis jetzt mit 366 Wohnungen allein im Jahre 1936 seine größte Spitze aufzuweisen hat. Im Gießener Straßenbau sehen wir eine gleiche Entwicklung. Während hier an neuen Straßen im Jahre 1930 ein Umfang von 10 495 Quadratmeter und 1931 eine Leistung von 3343 Quadratmeter, dagegen im Jahre 1932 nichts mehr zu verzeichnen war, wurden im Jahre 1933 wieder 7680 Quadratmeter neuer Straßen fertiggestellt, das Jahr 1935 zeigt schon 11 624 Quadratmeter und das verflossene Jahr 1936 weist einen gewaltigen Sprung auf 41 075 Quadratmeter auf. Dabei ist zu beachten, daß diese Zahlen die Fläche der fertiggestellten neuen Straßen darstellen. An neuen Straßendecken wurden vor der Machtübernahme in den Jahren 1930 insgesamt 2568 Quadratmeter, 1931 nur 1498 Quadratmeter, 1932 wieder 3911 Quadratmeter geschaffen. Nun aber stieg die Leistung im Jahre 1933 auf 7200 Quadratmeter, im Jahre 1934 auf 11 500 Quadratmeter, im Jahre 1935 belief sie sich auf 10 700 Quadratmeter und im Jahre 1936 schnellte sie auf 32 634 Quadratmeter empor. In den beiden letzten Jahren kommen noch an Alleen im Jahre 1935 = 7000 Quadratmeter, im Jahre 1936 = 2800 Quadratmeter hinzu. Im Bau von Schmutz- und Regenwasserkanälen sehen wir eine ähnliche Linie. Noch im Jahre 1932 wurden an Schmutz- und Regenwasserkanälen nur 94 bzw. 34 Ifd. Meter gebaut. In den beiden Jahren vorher kamen diese Zahlen etwa an je 400 heran. Das Jahr 1933 dagegen brachte schon eine Bauleistung von 819 bzw. 1052 lfd. Meter, nach einem verhältnismäßig geringen Rückgang im Jahre 1934 wies das Baujahr 1935 schon wieder 5855 bzw. 3840 lfd. Meter neuer Schmutz- und Regenwasserkanäle auf, bas Jahr 1936 brachte wiederum eine tung) trugen zum Erfolge bei, der sich in wohlverdient rauschendem Beifall und Blumenspenden äußerte. „Die schöne Galathee." Poly Henrions Einakter, Musik von Franz von S u p p 6 , wendet die berühmte kyprische Fabel von Pygmalion — es war bei anderer Gelegenheit mehrfach an dieser Stelle ausführlich davon die Rede — ganz ins Operettenhaft-Parodistische. Man muß an die bekannteren Possen und Verulkungen des klassischen Altertums denken, die noch auf die Stücke der „Vier Nachrichter" einwirkten, wenn der von der Schönheit der von ihm geschaffenen Statue bezauberte Bildhauer die Göttin der Liebe anfleht, der steinernen Gestalt Leben zu verleihen. Der Wunsch geht in Erfüllung: Galathee steigt herab und entpuppt sich, kaum daß sie den Boden in Pygmalions Hause betreten hat, als ein Wesen von ganz unklassischer, höchst irdischer und profaner Weiblichkeit, anspruchsvoll, launisch, tyrannisch und putzsüchttg; Galathee hat einen völlig menschlichen Appetit, schickt den schon ernüchterten Bildhauer Frühstück zu holen, nimmt einen zudringlichen Mischen Mäzen nach allen Regeln der Kunst aus und macht sich munter an den jungen Haussklaoen Ganymed heran, so daß der aus allen Himmeln gefallene Künstler froh ist, seinen Liebling am Ende in die steinerne Leblosigkeit zurückverwandelt zu sehen. Herr W r e b e als Spielleiter hatte den Einakter ganz auf drastisch-sinnfällige Ulkwirkung inszeniert; Herr Bräuer betreute den musikalischen Part am Pult und fand in den oft gehörten, gefälligen Weisen Supp^s eine lohnende Aufgabe; Herr Löffler hatte den klassischen Schauplatz („auf Säulen ruht sein Dach") mit zeitgenössischem Hausrat, wie Telephon und überlebensgroßer Weckeruhr, sinnreich ausgestattet und aufgelockert. Ilse La s ku s in der Titelrolle erwachte aus statuarischer Kühle zu höchst koketter und kapriziöser Lebendigkeit und sang ihre leichtgeschürzte Partte mit ziervoller Beschwingtheit. Herr K u e n gab den jungen Pygmalion mit vollem Tenoreinsatz. Herr Hub spielte den Mydas als einen feisten und ge- schäftig mauschelnden Börsianer. Frl. F o r n a l l a z als Ganymed brachte die aktuell aufgemunterten Einlagen im bewährten Soubrettenstil. — * Das Publikum spendete auch der Neueinstudierung des alten Merkchens freurtb 1 i^en^^ifoII. neue Leistung von 3665 bzw. 3367 lfd. Meter. An diesen wenigen Beispielen, die wir zahlenmäßig aus dem Gesamtgebiet der Bauwirtschaftsbelebung herausgegriffen haben, ist zur Genüge erkennbar, wie segensreich auch in diesem Frontabschnitt der deutschen Arbeit die Aufbaumaßnahmen des Führers sich ausgewirkt haben. Dabei ist in dieser Betrachtung bas umfangreiche Gebiet ber Jnstanbsetzunas- arbeiten, ber fortlaufenden Hausreparaturen ufro. zahlenmäßig noch gar nicht erfaßt. Wenn man sich vergegenwärtigt, wie viele Handwerkszweige und Gewerbebetriebe und welche große Zahl von schaffenden deutschen Menschen direkt und indirekt mit der Bauwirtschaft zusammenhängen, so kann man eine Vorstellung davon gewinnen, wie breit und belebend der Segensstrom der deutschen Arbeit in ihrer erfreulicherweise gewaltigen Verstärkung geworden ist. Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist aus einigen Zahlen zu erkennen, die wir auf Anfrage vom Finanzamt Gießen mitgeteilt erhielten. Im Rechnungsjahr 1932 belief sich der Gesamtertrag an Reichs st euern im Bezirk des Finanzamts Gießen auf 3 491 994 Mark. Das abgeschlossene Rechnungsjahr 1935 zeigt dagegen beim Finanzamt Gießen ein gesamtes Reickssteueraufkommen in Höhe von 7 230 402 Mark. Soweit das gegenwärtig laufende Rechnungsjahr 1936 in feinen Steuererträgen schon zu überblicken ist, kann damit gerechnet werden, daß der Jahresabschluß 1936 bas (Ergebnis von 1935 roieber um einen sehr ansehnlichen Betrag übertreffen wirb. Bei biefer Entwicklung bes Steueraufkommens ist noch zu beachten, baß die frühere Kraftfahrzeugsteuer weggefallen ist, mancherlei Familienermäßigung bei der Einkorn» menfteuer deren Ertrag natürlich in gewissem Maße minderten und auch steuerliche Erleichterun» gen für einige wirtschaftlich schwer ringende Berufszweige vorgenommen wurden. Wenn man sich diese Gefamtlage vergegenwärtigt, so gewinnt man auch hier ein überzeugendes Bild von dem starken wirtschaftlichen Aufschwung seit der Machtübernahme. So sehen wir schon an diesen wenigen Beispielen, die aber in ihrer Bedeutung und in ihrer wirtschaftlichen Auswirkung Richtpunkte der gedeihlichen Gesamt-Aufwärtsentwicklung sind, den sehr erfreulichen Wandel der deutschen Arbeits- und Lebensgrundlagen, den wir seit der Machtübernahme durch die Arbeit unseres Führers Adolf Hitler auch in Gießen erlebt haben. Daraus ergibt sich von selbst für alle Volksgenossen die moralische Verpflichtung, dem Führer und seinem Werk weiterhin mit aller Hingabe und mit voller Einsatzbereitschaft zu dienen, ihm auf allen Wegen seines Wirkens treu und mit vollem Vertrauen au folgen in der Gewißheit, daß überall da, wo Adolf Hitler führt, der deutsche Aufbau und bas Wohl des deutschen Volkes, damit auch Glück und Segen des einzelnen Volksgenossen sind. In unverbrüchlicher Gefolg- schaftstreue werden daher auch die Gießener Volksgenossen weiter unter den Fahnen Adolf Hitlers mit ihm als Führer in eine glückliche deutsche Zukunft marschieren. B. Aus her prvviuzialhauptstaht. Som Humor. Son Reinhold Braun. Lachen hilft allweil im Leben, hilft beim schwersten Steineheben, hilft beim Kämpfen und beim Wachen. Kameraden müssen lachen. Mancher Leser erinnert sich gewiß jener Szene in „Minna von Varnhelm", in' der der Major zu dem Fräulein sagt: „Sie wollen lachen, mein Fräulein, ich beklage nur, daß ich nicht mitlachen kann!" Aber bas Fräulein antwortet: „Warum nicht? Was haben Sie denn gegen das Lachen? Kann man denn nicht auch lachend sehr ernsthaft sein? Lieber Major, bas Lachen erhält uns vernünftiger als ber Verbruß!" Diesen Satz sollte man sich befonbers merken, gerabe bann, wenn es einmal gar zu bick über einen kommt. Wenn mancher sich rückschauend fragt: „Warum konnte ich jenen Schritt tun, ber doch eigentlich im Wiberspruch zu meiner Lebensauffassung steht? Warum konnte ich bamals so hart sein, so bittere Worte gebrauchen? Warum ging ich bamals ben eingeschlagenen Weg nicht zu Enbe? Warum bog ich kurz vor dem Ziele ab?" Unver- ständlich, wirst bu bir selbst sagen. Dann aber wirst bu erkennen, baß bu barum so hanbeltest, weil dich ber Verbruß in seinen Fängen hielt. Du vernebelst bir bie Sicht. Du sperrtest ben guten Einflüssen bie Tür zu; ja, bu machtest ben Verbruß zu deinem Türwächter. Schwach würbest bu auf beinern Wege, weil ber Verdruß an deiner Kraft zehrte. Es ist schon so, wie ber Dogelweibe sagt: „Der taugt nicht, ber nicht Freube hat!" Die Tauglichen aber müssen wir sein auf jebem Platze, bahin Gott uns stellte. Das muß bie Parole fein: Tauglich bleiben in jeher Lage um meiner Aufgabe willen, für bie Meinen. Tauglich bleiben für mein Volk! ©riesgrämigfeit wirkt zerstörerisch, schnürt die Lebenswurzeln ab. Freude wirkt auf- bauenb, führt in die Kraft. In der Seelenkunst bes tapferen Menschen nehmen bie Kapitel vom heiligen Lachen unb vom Lächeln einen ihrer Würbe entsprechenben Raum ein; denn bas Lachen ist nun einmal eine der „ernstesten Angelegenheiten" auf biefer (Erbe. Derbruß lähmt. Humor beschwingt. „Griesgram sieht alles grau. Freube malt grün unb blau." Verbruß macht lieblos. Humor ist unter anberem ein Ausbruck echter Liebe. Verbruß unb Verdrießlichkeit machen bas beste Felb zum Kummeracker. Unb bie Sorgenquecken verfilzen den Grund. Wo aber der Humor fein Werk tut, da sprießen die Halme auch auf dürrem Boden fröhlich ins Licht. Verdruß endet in der Untreue dem Leben gegenüber. Humor hilft zur Festigkeit des Herzens. Verdrießlichkeit macht töricht. Humor hilft beim Weisefein. Das aber ist die Weisheit des Humors: „Glaubet mehr, so werdet ihr fröhlicher sein." Humorlosigkeit hängt oft mit Glaubenslosigkeit zusammen. Alle echte Tapferkeit hat zum Gründe ein gläubiges Herz. Gottnähe macht heiter und stark für die Lebensnähe. Verdruß hat hundert Nein! zur Hand, wo es darauf ankommt, zu handeln. Der Humor aber spricht allezeit, wo er sieht, daß es wert ist, sich einzusetzen, sein helles, zündendes Ja! Äornotizen. Tageskalenber für Samstag. 20.15 Uhr Fackelzug vom Ludwigsplatz aus zur Feier des 30. Januar. — Stadttheater: 20 bis 22.45 Uhr „Der Zarewitsch" (NSG. „Kraft durch Freude"). — Gloria-Palast, Seltersweg: „Kinderarzt Dr. Engel." — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die Frau des anderen." — Oberhessischer Kunstverein, Turmhaus am Brand: 17 bis 18 Uhr Ausstellung ber Delgemälbe, Aquarelle unb Zeichnungen von Professor Otto Dill. — 1900-Maskenball: 20.11 Uhr im Cass Leib. — VfB.-R.: Maskenball in den Räumen des Gesellschaftsoereins. Tageskalenber für Soynlag. Stadttheater: 14.30 bis 17.15 Uhr „Der Zarewitsch" (NSG. „Kraft burch Freude"); 19 bis 21.30 Sperber und Falken auf der Iaad im Januar. Ein grauer, nebliger Januarmorgen war heraufgezogen. Lange dauerte es, bis es Tag wurde. Ein paar Spatzen schilpten am Futterv'latz, eine infame Blaumeise flog ins Futterhaus, bängte sich dann an eine der Futterglocken, hämmerte ein paar Brocken heraus, die zum Teil zur Erde fielen und dort von den hungrigen Sperlingen aufgelesen wurden, und huschte dann wieder eilig davon. Not hatte dieser Winter, abgesehen von wenigen Tagen mit Glatteis, die die Aeste und Zweige der Bäume wie mit einer feinen glitzernden Glasschicht überzogen hatte, den Vögeln noch nicht gebracht, und deshalb kamen sie auch nicht, wie sonst in harten Wintern, in Scharen zum Futterplatz. Zu den wenigen nordischen Gästen, die sich in den letzten Dezembertagen in Gestalt von Dompfaffen, dem größeren Bruder unseres einheimischen Gimpels, und Erlen- und Birkenzeisigen gezeigt hatten, waren neue Arten bisher nicht hinzugekommen. Aber dieser Januarmorgen sollte eine lieber» raschung bringen, auf die ich am allerwenigsten vorbereitet war. Am Rande der kleinen Heidelandschaft, in der jetzt Besenheide und Glockenheide braun und wie abgestorben stehen und den Boden mit einer gleichförmigen Decke überziehen, aus der sich nur da und dort ein paar lebhaft grüne Büsche der frühen Schneeheide hervorheben, reckt eine starke Eberesche ihre Zweige empor. Im Herbst saß sie voll von roten Vogelbeeren, und auch jetzt hängen noch einige kümmerliche Reste an den Zweigen, auf denen gern die Drosseln sitzen. Auch an diesem Morgen konnte man wieder ein Dutzend Vögel zählen, aber Drosseln waren das nicht, obwohl sie von ungefähr gleicher Größe waren. Langsam wurde es Heller, und jetzt war auch die Art der Vögel zu erkennen: Seidenschwänze, seltene Gäste aus dem Norden Finnlands und Lapplands, die der Mangel an Beerenfrüchten von dort vertrieben haben mochte. Wie ein Gruß aus einer andern Welt mutete das zarte seidige Graubraun ihres Gefieders an, die große rotbraune Feder- Holle auf dem Kopf, der goldgelbe Saum am Schwanz und die ebenfalls gelbgesäumten Schwungfedern. Das Glas holte sie näher heran, und nun waren auch die seltsamen kleinen Hornschildchen an den Flügeln zu erkennen, die wie Siegellacktröpfchen daran hängen und deren Bedeutung uic mand kennt. Selten nur kommt der Seidenschwanz zu uns, und off vergehen Jahre, bis dieser Fremdling wieder auftaucht. Die Vögel saßen still und rührten sich nicht, seltsame, vertrauensselige Geschöpfe aus der Einsamkeit der weiten nordischen Landschaft. Dann ertönte ein fünftes, lockendes Düüü und gleich darauf ein leises Trillern: der bescheidene Gesang der Seidenschwänze. Er verstummte und hob dann von neuem an. (Eine ganze Weile ging das so, dann riß er jäh ab, die Vögel flogen auf und warfen sich in ein nahes Gebüsch von Schneebeeren und Holunder. Aber auch das dichte Gestrüpp schützte sie nicht. Ein Hühnerhabicht, der beutelüstern dicht über den Dächern entlanggestrichen war, schlug einen von ihnen und strich dann mit schnellem Schlag feiner kurzen Flügel ab. Die Nordländer flogen zur Weiß- dornhecke jenseits des Gartens und fielen dort ein. Auch der Sperber hat sich in diesem Winter mehrfach am Stadtrand gezeigt, und er ist ein fast noch schlimmerer Geselle als der Habicht. Hat er einmal einen Futterplatz entdeckt, an dem die Klein- vögel regelmäßig zu Gast sind, dann stellt auch er sich ein und verbreitet Angst und Entsetzen. Wie der Blitz ist er da und greift selten fehl. (Es war gegen Abend. Zwei Amseln trieben sich nod) auf dem Rasen umher, zwei schöne schwarze Männchen, und stocherten mit ihren zitronengelben schnäbeln in dem welken Fallaub nach Puppen und Käfern. Plötzlich stünden sie den Bruchteil einer Sekunde wie erftorrt still, dünn verschwand die eine mit gellendem ©igigigig in den nahen meterhohen Jungfichten, während die andere in die hohe Blautanne mit ihren weit ausladenden Aesten nach dem Teich zu entkommen suchte. Sie erreichte sie auch, aber hinter ihr her sauste der graue Tod: der Sperber. Am nächsten Morgen aber hingen an dem vertrockneten Kalbenschilf und schwammen auf dem stillen Wasser ein paar schwarze Federn, die tags vorher noch einer Amsel gehört hatten ... Einmal habe ich auch den Wanderfalken über den Dächern der Stadt jagen sehen. Es war im Winter, als er auf dem Zuge vom Norden kam. Ein Taubenschwarm kreuzte im hellen Sonnenlicht über der Stadt, Kröpfer und einige Tümmler darunter, vielleicht zwanzig an der Zahl. Da zerflat- terte plötzlich, wie von einer Bö auseinanbergerif- fen, der SchroakM. lieber ihm war ein Vogel mit langem Stoß und schmalen und spitzen Flügeln erschienen, der sich in reißend-schnellem Fluge in den Taubenschwarm stürzte, eine der Tauben mit den Fängen ergriff und mit Gedankenschnelle in der Richtung des Kirchturms wieder verschwand. Dort mochte er wohl im sicheren Nest seine Beute zerreißen und tropfen. Na. n r $ n e ) höhe Die deutsche Arbeitsfront / H.5,=6emcmf(haft „Kraft durch freude „jteintjägtr. »Urquell Der ÄO.Lanuar in Gießen kN Der Fackelzug wird um 20.15 Männer heirateten 285 ledige, 4 verwitwete 24 22 geschiedene Während die Gießener Heiratsziffern Demgegenüber sind im Jahre 1936 in Gießen Sterbefälle (215 männliche, 213 weibliche). 428 1226 1093 16 16 Gießen Knaben 4 3 der letzten Verhältnis ansässig, die Eltern von 700 Kindern (339 und 361 Mädchen) wohnen auswärts. 1 0 9 3 Sterbefälle 603 männliche und 490 weibliche) beurkundet worden. Auf Gießen entfallen Geborene Gestorbene Geburten-Ueberschuß 1226 Geburten (607 Knaben, 619 Mädchen) im Jahr 1936 stellen eine Höchstziffer dar, die seit Bestehen des Standesamtes erstmals erreicht wor- 3 Männer 69 149 90 „ 20 8 1 Mann 1 „ Gesamtergebnis. Geborene Gestorbene Geburten-Ueberschuß Im Jahre 19 3 5 heirateten in Gießen 39 9 Paare. Es war das ein recht hohes, durch die Auswirkung der Arbeitsbeschaffungs- und Eheförde- rungs-Maßnahmen der Reichsregierung begünstigtes Ergebnis. Eine nicht geringe Zahl Ehestandsgründungen konnte durch diese Maßnahmen gefördert und nachgeholt werden. In der standesamtlichen Statistik fallen die hohen Heiratszif- f e r n nach Beendigung des großen Krieges und nach der nationalsozialistischen Machtübernahme besonders auf. Aus ihnen ersieht man den Beweis dafür, daß die Zeitverhältnisse davor der Ehestandsgründung nicht günstig waren. Die Nachholung burtenüberschuß von 284. Der Ueberschuß von 98 Geburten im Jahre 1936 ist nur ein zahlenmäßiger, der wieder verschwindet, wenn die Zunahme der Sterblichkeit anhält. Soll der Bevölkerungsstand nicht zurückgehen, dann ist es notwendig, daß die Liebe zum Kind nicht nur erhalten, sondern noch weiter gefördert wird. Hitler-Jugend Bann 116 Gießen. Befehl! Marschweg des Fackelzugs: Ludwigsplatz, Gartenstraße, Neuen Bäue, Neuenweg, Seltersweg, Horst-Wessel-Wall, Bahnhofstraße, Neustadt, Oswaldsgarten. Dort Aufmarsch der Formationen im offenen Viereck zu einer kurzen Feier, die ihren Abschluß in gewohnter Weise finden wird. Im Anschluß an den Fackelzug finden von den einzelnen Ortsgruppen veranstaltete Kameradschaftsabende statt. 341 295 ledige Jahre das vor dem Kriege bestandene zur Einwohnerzahl übertreffen, haben die Geburtenziffern der Nachkriegszeit diesen Stand nicht mehr erreicht. Die Stadt Gießen hatte in den Jahren von 1900 bis 1913 einen durchschnittlichen Ge- 13 Ergebnis für Gießen. Eine Gießener Bevölkerungs-Bilanz Aus der Statistik des Standesamts Gießen. Der gesamte Unterbann 1/116, alle Sonderformationen, sowie der Stab des Bannes 116 treten heute, 30. 1. 1937, pünktlich 19.50 Uhr, in der Stephanftraße (Spitze: Gartenstraße) in Winterdienstuniform an. Die Ausgabe der Fackeln erfolgt “* der Stephanftraße. Heil Hitler! Völzing, Geff. den ist, Die Eltern von 526 neugeborenen Kindern (268 Knaben und 258 Mädchen) sind in unter 21 Jahren heirateten Frauen ,, 25 „ „ ,1 i, 30 „ „ „ „ 40 „ „ 50 „ „ 60 „ 70 „ h 80 „ „ „ des Arbeitsdienstes oder Ausgleichsdienstes gelten die allgemeinen Bestimmungen. Die Aussichten auf Verwendung und Anstellung im Volksschuldienst nach abgeschlossenem Studium sind günstig. Aufnahmegesuche sind an den Herrn Reichsstatthalter, Landesregierung, Abteilung VII, Darmstadt, Peter-Gemeinder-Straße 3, zu richten. Sie inüssen mit den erforderlichen Unterlagen bis zum 15. März 1937 eingereicht sein Gießener Wochenmarktpreise. * G i e ß e n, 30. Jan. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: D. f. Molkereibutter, Z kg 1,57 Mk., f. Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60, Landbutter 1,42 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 14, Klasse A 13, Klasse B 12, Klasse C 11/«, Klasse D 10/, um gezeichnete 10, Wirsing, % kg 8 bis 15, Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 10 bis 12, gelbe Rüben 8 bis 10, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 30, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 25 bis 30, Feldsalat 80 Pf. bis 1 Mk., Tomaten 60, Zwiebeln 8 bis 10, Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 20 bis 30, Kartoffeln, Z kg 5 Pf., 5 kg 42, 50 kg 3,35 bis 3,55 Mk., Aepfel, Z kg 15 bis 20 Pf., Tafeläpfel 25 bis 40, Dörrobst 15 bis 20, Nüsse 40 bis 50 Pf., Hähne 1 bis 1,10 Mk., Tauben, das Stück 50 Pf., Blumenkohl 30 bis 60, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 8, Sellerie 10 bis 40, Rettich 5 bis 15 Pf. * ** Sterbefälle in Gießen. Es verstorben in Gießen: 22. Jan.: Gustav Sack, Metzgermeister, 78 Jahre, Seltersweg 7. 23.: Irene Kraus, geb. Wagner, 48 Jahre, Wiesenstraße 2. 25.: Marie Fink, geb. Wagner, 87 Jahre, Rodheimer Straße 47; Ernst August Kümmel, Stabszahlmeister a. D., 78 Jahre, Lö berstraße 9. 26.: Otto Ludwig Ehr. BOM., Llntergou 116. Betr.: 30. Januar 1937. Die vier Gießener Ortsgruppen veranstalten nach dem Fackelzug Kameradschaftsabende, zu denen die Mädels eingeladen sind, die vor dem 30. Januar 1933 dem BDM. angehörten. Sollten es in einer Gruppe nur 3 oder 4 Mädels sein, so kann die Gruppenführerin noch einige andere Mädels hinschicken. Die einzelnen Kameradschaftsabende finden statt im: Studentenheim: Ortsgruppe Gießen-Süd, Frankfurter Hof: Ortsgruppe Gießen-Nord, Württemberger Hof: Ortsgruppe Gießen-Mitte, Germania: Ortsgruppe Gießen-Ost. Velr.: Schulung am 31. Januar 1937 für alle Schaftsführerinnen. Am Sonntag, 31. Januar, treten alle Schafts- führerinnen von Gießen um 8.15 Uhr (pünktlich) am Bahnhof an. Ihr braucht außer Schreibzeug und Frühstück nichts mitzubringen. Gegen 16 Uhr ist die Schulung beendet. Stelle KS. Solange der Schnee noch liegt, fallen die Turnstunden aus und die Gruppensporttvartinnen gehen mit ihren Mädels rodeln. Die Untergauführerin. ZM.-llntergau 116. Die Gießener IM.-Gruppen halten in den ersten 8 bis 14 Tagen ihren Dienst nicht in geschlossenen Räumen ab. Die JM.-Untergauführerin. Am heutigen 3 0. Januar wird nach den Feiern in den Schulen die Universität mit ihrer Reichsgründungsfeier am Vormittag den weiteren Auftakt der festlichen Veranstaltungen dieses Tages bilden. Von 13 Uhr ab werden sich alle Volksgenossen entweder daheim an ihr Radiogerät setzen oder zu Gemeinschaftsempfängen innerhalb der Betriebe oder im Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, bzw. in den Gaststätten sich versammeln, um dort die große Rede unseres Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler zu hören. Die SA. des Standorts Gießen träat am heutigen Tage zu Ehren ihres Obersten SA.- Führers Adolf Hitler großen Dienstanzug mit SA.-Dienstmantel. Die SA. wird um 19.40 Uhr auf dem Landgraf-Philipp-Platz/Brandplatz zum Fackelzug der Partei und ihrer Gliederungen abmarschbereit stehen und von dort aus durch die Sonnenstraße, Neuen Bäue, Hindenburgwall, Bismarckstraße, Ludwigstraße zum Ludwigsplatz marschieren, wo sich, unter Einschluß der Seitenstraßen, mit der SA. die SS., das NSKK., die Politischen Leiter und die übrigen Gliederungen zum Fackelzug aufstellen. verwitwete, 6 geschiedene Frauen „ 4 „ 3 Frauenschast Gießen-Süd. Im Studentenheim fand am Montag der Ortsgruppenabend der Frauenschast Gießen-Süd statt. Frau Schön begrüßte die Anwesenden. Dann hielt Frau Gertrud Schäfer, die Abteilungsleiterin von Volkswirtschaft-Hauswirtschaft, einen umfassenden Vortrag über die Pflichten, die der Vierjahresplan den Frauen oorzeichnet. Sie sprach zuerst über die Lebensrnittel und ihre sachgemäße Verwendung, im zweiten Teil behandelte sie die Stoffe aus Pflanzen- und Holzfasern und ihre Haltbarkeit in der Wäsche. Fräulein Dr. H u b e r t y bat die Hausfrauen um ihre Unterstützung bei der Unterbringung der schulentlassenen Mädchen zu Ostern, sowohl für die Anlernmädchen, als auch für die häuslichen Lehrmädchen, die zwei Jahre in der Familie bleiben. Wer will Lehrer in Hessen werden? Günstige Anstellungsaussichten im Volksschuldlenst. Lpd. Im Herbst 1937 werden in die Hessische Hochschule für Lehrerbildung Studenten und Studentinnen neu ausgenommen. Das Studienjahr beginnt am 20. Oktober 1937. Die Hochschule für Lehrerbildung Darmstadt bildet in einem Studiengang von vier Halbjahren Volksschullehrer und Volksschullehrerinnen für den hessischen Bedarf aus. Das Studium schließt mit der ersten Prüfung für das Lehramt an Volksschulen ab. Voraussichtlich erhalten in Zukunst auch die hessischen Studierenden für das Lehramt an den höheren Schulen eine zweifemestrige Grundausbildung an der Hochschule für Lehrerbildung zu Darmstadt. Bewerber und Bewerberinnen um Aufnahme in die Hochschule müssen ein zum Hochschulstudium berechtigendes Reifezeugnis besitzen und einer Gliederung der Partei angehören. Heber die Ableistung zurückgestellter Ehestandsgründungen bewirkte eine ungewöhnliche Ueberholung der Durchschnitts-Heiratsziffer. Es ist selbstverständlich, daß solche überdurchschnittlichen Zahlen, die nur bei außergewöhnlichen Verhältnissen entstehen, nicht von Dauer sind, daß vielmehr in der Folgezeit eine allmähliche Angleichung an die natürlichen Verhältniszahlen ein- treten wird. Das Jahr 1936 stand mit 341 Eheschließungen ebenfalls über dem Durchschnitt. Die nachstehende Zusammenstellung gibt Ausschluß über Alter und Familienstand der Eheschließenden. Uhr vom Ludwigsplatz aus in nachstehender Reihenfolge abmarschieren: Musik der SA., SA.-Fahnen, SA., NSKK.-Fahnen, NSKK., Fahnen der Ortsgruppen und DAF., Kreisleitung, Politische Leiter der Ortsgruppen, NSBO.-Bereitschaft, Werkscharen, NSStB., Jungvolk-Spielmannszug, HJ.-Fahnen und JV.-Fahnen, HI., Jungvolkführer über 14 Jahre, SS. unter unter unter unter unter unter 21 25 30 40 50 60 Jahren Jahren Jahren Jahren Jahren Jahren 2 1 - - — —— - - — 11 40 15 3 — — 11 66 66 6 .— — 4 25 32 25 4 — —_ — 5 10 5 — — — 1 — 5 2 — — — — — 1 — — ■— — — 1 28 132 119 44 14 4 ' ^rl Kleine Strafkammer Gießen. Der 43jährige Mische Viehhändler Moses Lindheim e r aus Lindheim war vom Amtsgericht Altenstadt wegen Arrestbruchs zu 6 Wochen Gefängnis verurteilt worden. Er hatte im Juli 1936 Vermögenswerte, die von dem Gerichtsvollzieher für mehrere Gläubiger gepfändet worden waren, beiseite geschafft und so der Vollstreckung entzogen. Gegen das Urteil hatte der Angeklagte Berufung verfolgt, die er mit nichtigen Einwänden zu begründen versuchte. Die Strafkammer war jedoch ebenso wie der Vorderrichter der Ansicht, daß dem Angeklagten, der wegen des gleichen Delikts schon vorbestraft ist, nur durch eine Freiheitsstrafe der nötige Respekt vor behördlichen Maßnahmen beigebracht werden könne und verwarf seine Berufung kostenpflichtig. Der H. M. aus Frankfurt fuhr am 3. Mai 1936 mit einem Lastkraftwagen, von Frankfurt kommend, durch Friedberg in der Richtung Bad-Nauheim. An einer gefährlichen Kurve an der Burg streifte er mit dem Anhänger einen Radfahrer, der sich ordnungsmäßig auf dem Radfahrweg befand, wodurch der Radler zu Fall kam und einen schweren Bluterguß am Arm davontrug. Das Amtsgericht Friedberg hatte M. deshalb zu 2 0 R M. Geldstrafe verurteilt. Seine hiergegen verfolgte Berufung hatte jedoch keinen Erfolg, da die Beweisaufnahme ein- roandfrei feine Schuld ergab. Die Strafkammer verwarf die Berufung auf Kosten des Angeklagten. Der H. N. aus Schlitz war vom dortigen Amtsgericht wegen Konkubinats zu 2 Wochen Haft verurteilt worden. Auf seine Berufung wurde bas Urteil, da seine Schuld nicht einwandfrei erwiesen werden konnte, aufgehoben und der Angeklagte auf Kosten der Staatskasse freigesprochen. Amtsgericht Gießen. Der 20jährige H. St. aus Gießen erhielt von dem Amtsgericht Gießen durch Strafbefehl eine Gefängnisstrafe von drei Wochen wegen fahrlässiger Körperverletzung auferlegt. In der auf seinen Einspruch hin stattgefundenen Hauptverhandlung wurde die Schuld des Angeklagten einwandfrei festgestellt. Der Angeklagte fuhr mit seinem Per» sonenkraftwagen am 5. Oktober 1936, kurz nach 19 Uhr, durch den Hindenburgwall in Richtung Hitlerwall. An der Goethestraße erfaßte er mit seinem Personenkraftwagen einen die Straße überquerenden Fußgänger, den er schwer verletzte. Nach eingehender Beweisaufnahme erhöhte das Gericht die im Strafbefehl ausgesprochene Gefängnisstrafe auf vier Wochen, da die schweren Folgen des den Fußgänger betroffenen Unfalls bisher nicht bekannt waren und der Angeklagte, wie feftgestellt wurde, mit feinem Wagen durch die Straßen gerast ist. Met , Llld" in Set\Sv®’sa ^"kenu1*! Schöffengericht Gießen. Wegen versuchten schweren Diebstahls im weiteren Rückfall wurde der 28jährige H. B., der einschlägig vorbestraft ist, zu neun Monaten. Gefängnis unter Anrechnung von drei Monaten und drei Wochen Untersuchungshaft verurteilt. Der Angeklagte hatte am 2. Oktober 1936 in Eichel» sachsen sich zur späten Abendstunde in das Haus des Kolonialwarenhändlers W. eingeschlichen mit der Absicht, Geld zu entwenden. Er wurde jedoch vor Ausführung der Tat bemerkt und von dem als Zeugen vernommenen W. gestellt. Das Gericht billigte dem Angeklagten letztmals mildernde Um* stände zu und gab ihm noch einmal Gelegenheit, einen anderen, geordneten Lebensweg zu beschreiten. Straferschwerend wurde berücksichtigt, daß die seither gegen den Angeklagten ausgesprochenen Strafen anscheinend nicht den nötigen Erfolg ge» habt haben. n e r, Beisitzer Ludolf Henn und Johann Heimes. Zum Abschluß der Versammlung wurde bekanntgegeben, daß der Verein am 14. März bei einer Veranstaltung des Winterhilfswerkes mit- wirkt. ** Der nächste Rindvieh- (Nutzvieh-) Markt findet am kommenden Dienstag, 2. Fedr., der nächste Schweinemarkt am Mittwoch, 17. Febr., statt. Auf die heutige Bekanntmachung fei hingewiesen. ** Die Offenlegung derBodenschät- zung der Gemeinde Heuchelheim betrifft eine Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil. Es sei besonders darauf aufmerksam gemacht. *♦ Richtigstellung. In unserem Bericht über das Scharfschießen unserer Gießener Artilleristen (vgl. das gestrige Blatt) ist im ersten Absatz ein irreführender Setzfehler unterlaufen. Es muß richtig heißen, daß das zweite Scharfschießen der Abteilung im Laufe der nächsten Wochen stattsin- det, nicht aber in der nächsten Woche. K^eht Gustav Schaaf, Rentner, 80 Jahre, Hosmannstr. 9. 27.: Dr. Karl Haubach, Zahnarzt, 55 Jahre, An der Johanneskirche 6. 28.: Karl Göbel, Lokomotivführer, 56 Jahre, Rodheimer Straße 49; Friederike Sophie Wolf, geb. Fritsch, 52 Jahre, Marburger Straße 100; Sophie Katharine Puch, geb. Friedrich. 83 Jahre, Licher Straße 74. ** Holzversteigerungen der Stadt Gießen, der Fürstlichen Oberförsterei Lich, des Graf zu Solms-Laubach'schen Forstamts und der Gemeinde Albach sind im heutigen Anzeigenteil ausgeschrieben. Interessenten seien besonders darauf aufmerksam gemacht. ** Generalversammlung des Groß- sch e n Männerchores. Dieser Tage hielt der Groß'sche Männerchor seine Generalversammlung ab. Aus dem Jahresbericht ging hervor, daß sich der Verein an einigen öffentlichen Veranstaltungen beteiligte, und zwar an der Gustloff-Gedächtnis- Feier * in der Aula und am Wertungssingen in Klein-Linden. Erinnert wurde ferner an die Feier des 90jährigen Bestehens des Vereins. Sodann wurde der Kassenbericht erstattet und die Kasse in Ordnung befunden. An Stelle des ausscheidenden 1. Dereinsführers PH. Heiß wurde Adam Neurath zum Vereinsführer bestimmt. Der Vorstand des Vereins fetzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: 1. Vereinsführer Adam Neurath, 2. Vereinsführer Franz Adam, 1. Schriftführer Heinrich Sonntag, 2. Schriftführer Ph. Heiß. 1. Rechner Ludwig Heuser, 2. Rechner Ernst Friege, Archivwart Heinrich Kleinhans, Notenverwalter Bernhard Beck und Albert Wag. »““‘'Ä5 oi” tr'W* 19 jB “jLfj kein« s »' 21 ffienbung ö M 2 Wir fit * iii > «s. als -m 8« rch ausgehender $n Laufbahn viel Sie! Jie Ortsgruppe 6 Mdes hatte, ge Wichen und Me Men Gefellfchaf Wr des Neurolo, ftanffurt a. M., i ai Donnerstagaber Magischen Ins Ne der Leiter d tzen Biologenverk kgrüßungsansprac hing des Thema menschlichen G m den Hörern Ei «biet zu geben, d iert, in seinen Er; p von grundleger haften ist. Dr. Scharrer Prüfung ber Frage MM Körper abg Äag gegeben rou Misch trat, uni ob! Es ist sichei Wnger, daß Eung und al -ä ausführenl seine Nerven c °Re schon bei genannten Uhr „Eharleys Tante". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Kinderarzt Dr. Engel". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die Frau des anderen". — Ober- hessischer Kunstverein, Turmhaus am Brand: 11 bis 13 Uhr Ausstellung der Oelgemälde, Aquarelle und Zeichnungen von Prof. Otto Dill. — 17 Uhr Musikalische Abendfeier in der Johanneskirche. Spielplan des Sladllhealers Gießen vom 31. Januar bis 7. Februar. Am Sonntagabend, 31. Januar, findet eine einmalige, unwiderruflich letzte Wiederholung des großen Erfolges „Eharleys Tante", Schwank von Brandon Thomas, mit den tänzerischen und kabarettistischen Einlagen, statt. Die Spielleitung führt der Intendant, der auch die neue Bearbeitung und die Gesangstexte geschaffen hat. Die Musik schrieb Richard Röh.rl. Kapellmeister Paul Walter hat die musikalische Gesamtleitung. Die Rolle der „Tante" spielt Heinrich Hub. Einstudierung der Tänze und choreographische Leitung: Irmgard Zenner. Die Intendanz des Stadttheaters macht noch einmal darauf aufmerksam, daß „Eharleys Tante" nicht für die Miet-Vorstellungen gegeben wird. Anfang der Vorstellung 19 Uhr, Ende 21.30 Uhr. Außer Mieter. Dienstag, 2. Februar, „Künstler- und Pressefest" im Gesellschaftsverein, Sonnenstraße 19. Mittwoch, 3. Februar, Anfang 19.30 Uhr, Ende 22 Uhr, „Heiterer Tanzabend". Leitung: Irmgard Zenner. Musikalische Leitung: Ernst Bräuer. Hierauf: „Die schöne Galathee", Operette von Fr. v. Suppe. Musikalische Leitung: Ernst Bräuer. Spielleitung: Paul W r e ö e. Mittwoch - Miete. 18. Vorstellung. Freitag, 5. Februar, Anfang 20 Uhr, Ende 22.30 Uhr, Uraufführung ..Lehrling gesucht", Schwank- Operette von Karl-Ludwig Lindt und Karl Dier- gardt. Musikalische Leitung: Hans H. Hampel. Spielleitung: Wolfgang Kühn e. Freitag-Miete. 19. Vorstellung. Samstag, 6. Februar, Anfang 20 Uhr, Ende 22.15 Uhr, Theaterring der NS.-Kulturgemeinde, „Wasser für Canitoga", Schauspiel von G. Turner. Spielleitung: Anton Neuhaus. Sonntag, 7. Februar, Anfang 11.30 Uhr, Ende 12.30 Uhr, 10. Morgenveranstaltung. Eine Stunde Schmunzeln. Uraufführung „Diogenes" oder: „Das Urteil nach dem Augenschein". Von Heinz Stegu- roeit. Spielleitung: Günter Winkel. Musikalische Leitung: Ernst Bräuer. — Für Platzmieter ist ber Eintritt frei. — Von 19 bis 21 Uhr, „Großer luftiger Abend". Einmaliges Gastspiel „Claire W a l d o f f" und unsere Mitglieder machen mit. Musikalische Leitung: Paul Walter. Gesamtleitung: Paul Nieren. Außer Miete. 3um Gruppenführer befördert. NSG. Der Führer ber Motorgruppe Hessen bes Nationalsozialistischen Krastsahrkorps, Brigadeführer Richard Prinz von Hessen, ist mit Führerbefehl vom 30. Januar 1937 zum Gruppenführer befördert worden. Ski-Tagesfahrl nach Breungeshain am 31. Januar. Diese Omnibusfahrt muß aus technischen Gründen ausfallen. NSD., Ortsgruppe Gießen-Ost. Betr. Lebensmitlel-Opferring der Ortsgruppe Gießen-Ost. Die Sammlung wird Dienstag, 2., und Mittwoch, 3. Februar, von der NS.-Frauenschaft durchgeführt. Die Mitglieder wollen die Pfundpäckchen bereithalten und die Mitgliedskarte zur Eintragung vorlegen. Der Inhalt der Päckchen ist außen sichtbar anzugeben. Es wird gebeten, daß sich außer den Mitgliedern auch diejenigen Volksgenossen beteiligen, die in der Lage sind, das WHW. zu fordern. Betr.: kohlenverforgung. Die Kohlenhändler werden aufgefordert, die in Zahlung genommenen Kohlengutscheine bis zum 5. Februar täglich in der Zeit von 17 bis 19 Uhr auf der Geschäftsstelle, Kaiserallee 52, gegen eine Wertquittung umzutauschen. Später eingereichte Kohlengutscheine können nicht mehr in Zahlung genommen werden. Deutsche Arbeitsfront Achtung! Nähkurse! kochkurse! Wir bitten um umgehende Anmeldungen aller berufstätigen Mädels zu diesen Kursen. Zeitdauer: zirka % Jahr. Preis für den Nähkurs 4 Mark, für den Kochkurs 6 Mark. Steuererklärungen sind obzugeben! Wir weisen unsere Leser auf den Anzeigenteil unseres heutigen Blattes hin, wonach die Steuererklärungen für die Veranlagung zur Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer für das Kalenderjahr 1936, sowie zur Gewerbesteuer für das Rechnungsjahr 1937 in der Zeit vom 1. Februar bi spätestens 1. März 1937 abzugeben find. Eine allgemeine Verlängerung dieser Frist kommt nicht in Frage, es sei denn, baß im Einzelfall Fristverlängerung beizeiten beantragt und vom Finanzamt genehmigt worden wäre. Um die Steuerpflichtigen vor Nachteilen zu schützen, legt das Finanzamt Wert auf folgenden Hinweis: Wer die Frist zur Abgabe der ihm obliegenden Steuererklärung versäumt, kann mit Geldstrafen zur Abgabe ber Stuererklärung angehalten werden; auch kann ihm ein Zuschlag bis zu 10 v. H. der festgesetzten Steuer auferlegt werden. Verlängerung der Gültigkeitsdauer der Margarinebezugsscheine. DNB. Nach den Bestimmungen der Reichsregierung über die Fettoersvrguna werden bekannttich seit dem 1. Januar von den Fürsorgebehörden besondere Margarinebezugsscheine ausgegeben, um den Volksgenossen mit geringem Einkommen den Bezug der Konsummargarine zu sichern. Da die Scheine vielfach erst in der zweiten Januarhälfte ausgegeben worden sind oder auch jetzt noch ausgegeben werden, hat der Reichs- und preußische Arbeitsminister angeordnet, daß der Januarbezugsschein für Konsummargarine auch für Februar gültig bleibt. Die Bezugsberechtigten können daher den Januarabschnitt des Bezugsscheins auch noch im Februar verwenden. Dagegen ist die Gültigkeitsdauer des Januarabschnitts der Reichsoerbilligungsscheine für Speisefette nicht verlängert worden, weil Reichsverbilligungsscheine schon feit langer Zeit ausae- geben werden und die Bezugsberechtigten daher die Scheine rechtzeitig erhalten haben. Reichsgründungsfeier -er Universität ien von Oberheffen Gedenket der hungrigen Vögel! Sie Leistungen des menschlichen Gehirns Bistraseide gestattet. 61SD so ein £-* 947 D Das Geyirn ist nicht nur die Stelle, an der Eindrücke aus der Umwelt entgegengenommen und verarbeitet werden, es schickt auch die Impulse aus, die zu Handlungen führen. Handlungen sind geordnete Folgen der verschiedensten Geschehnisse. Wir Wunderbar zwingen. Nach einem Chor der Studenten sprach der Kreisleiter Dr. Hildebrandt. Heber diese Rede und den Abschluß der Feier werden wir in unserer Montagsausgabe noch berichten. Fachmännische Bedienung PIANOHANDLUNG E. Zollinger Gießen, Wilsonstr. 5, Telefon 3119. nützt sich ab onv wird unter der Docht -er Lostem schlüge mürb und blaß. ..Und Du?.. Lab' Dich vorn Leben nicht zermürben! Wenn Du bloß and — müb bist, bist Du allzurasch verbraucht!!.. Sonn« gibt Karde! Sonnenstrahlen geben Kraft? Schöpf' Energien für den Körper und die Haut au« Son- nen Rührung und — bestrahl' Dich regelmäßig mit „Hanauer Höhensonne". Die kostenfreie Drucksache Rr. 845 ober gegen 60 Pf. in Marken d. Rachschlagebuch „Ultraviolette Strahlen u. der menschUKörper" sowie eine prvb^ dose „Engadina'Ereme" feabet bereitwiltigst KarlGgNer,mediztnisches;achgesch«ft ______________________________ Gießen, Krankfurier Straße 9, Tel. 4191 Vorführung sämtlicher Origlnalfabrikaie der Ouarzlampen-Gesellschaft m.b.H., Hanau W egen verm ehr ter Tätigkeit bei der Reichsbahn gebe ich meine Kassenpraxis — gesetzliche und Ersatzkassen — sowie Tätigkeit in der öffentlichen Fürsorge bis auf weiteres auf. behalte ich in vollem Umfang bei, einschließlich der in der RKV., Süsversa, im Deutschen Ring und ähnlichen Einrichtungen Versicherten, ebenso Sanitätsverein, Postbeamtenkrankenkasse. Hessische Beamtenkrankenkasse A und B und zugeteilte Kriegsbeschädigte. Dr. Neumann-Spengel Sprechst. werktags 8-9 15-16 Uhr außer Samstag nachmittag Klaviere neue und gebrauchte, in reicher Auswahl und allen Preislagen am Lager. Langjährige Garantie, Teilzahlung Hier abschneiden! I Nähmaschinen! älteste deutsche Weltmarke. 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U öhte das ®eri# e Gefängnis^ I Deren Folgen k j s bisher nicht fr? • e, wie festgeM die Straßen gn > Die Ortsgruppe Gießen des Deutschen Biologen- oerbandes hatte, gemeinsam mit der Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Abteilung der Oberhessischen Gesellschaft, Dr. Ernst Scharrer, den Leiter des Neurologischen Instituts der Universität Frankfurt a. M., zu einem Vortrag gebeten, der am Donnerstagabend im dicht gefüllten Hörsaal des Physiologischen Instituts stattfand. Wie der Leiter der Ortsgruppe Gießen des Deutschen Biologenverbandes, Dr. A n k e l, in einer Begrüßungsansprache betonte, wurde die Behandlung des Themas „Die Leistungen des menschlichen Gehirns" vom Redner erbeten, um den Hörern Einblick in ein biologisches Arbeitsgebiet zu geben, das zwar Spezialistenarbeit erfordert, in seinen Ergebnissen aber von weitreichender, ja von grundlegender Bedeutung für alle Wissenschaften ist. der „Entwurf" gemacht, der Plan, der die verschiedenen an die Erfolgsorgane gehenden Impulse erst zu einer sinnvollen Folge ordnet. Die ständig fortschreitende Erforschung des Gehirns ist heute zu Feststellungen gelangt, die mit hinreichender Sicherheit für sehr viele Sinnes- leistungen und für Handlungen des Menschen, ja auch für gewisse seelische Vorgänge und charakterliche Eigenschaften den Ort in der Großhirnrinde bezeichnen kann, in dem sich die dem betreffenden Geschehen zugeordneten organischen Vorgänge abspielen. Was sich allerdings hier abspielt, wissen wir nicht. Außer seiner Leistung als nervöses Zentralorgan spielt das Gehirn, nach neueren Ergebnissen, sicher auch noch eine Rolle im Gesamthaushalt des Körpers durch die Abscheidung von Stoffen, die den Gesamtzustand des Körpers beeinflussen, es hat „humorale" Wirkungen, wie man sagt. Mit dem Hinweis, daß alle zerlegenden und zu den Einzelheiten vordringenden Ergebnisse des Gehirnforschers doch stets wieder zu der unzertrennbaren Ganzheit des lebenden Organismus zurückgeführt werden müssen, schloß der Redner seine durch Klarheit und pädagogisches Geschick besonders fesselnden Darlegungen. Eine rege Diskussion, an der sich Physiologen, Anatomen, Psychiater, Soziologen, Zoologen und der Redner beteiligten, bewies das besondere Interesse der Zuhörer an dem behandelten Thema. Landkreis Gießen. + Wieseck, 28. Jan. Die diesjährige Generalversammlung des hiesigen Obst- und Gartenbauvereins, die heute abend in der Gastwirtschaft von Keller stattfand, hatte guten Besuch aufzuweisen. Nachdem der Vorsitzende herzliche Begrü- zungsworte an die Versammlung aerichtet hatte, er- tattete er den Jahresbericht, aus dem u. a. folgendes berichtet sei: Wir hatten in Wieseck eine gute bis sehr gute Kern- und Steinobsternte, die dem Obstwirt seine Aufwendungen an den Baumanlagen reichlich lohnte. Immer mehr findet die Süßmost- und Fruchtsaftbereitung mit den vereinseigenen Apparaten und Geräten bei Mitgliedern und sonstigen Freunden des Obst- und Gartenbaues Eingang. Durch die Reichsregierung wurden insgesamt 289 Neupflcmzungen bezuschußt. Eine besondere Anerkennung wurde Mitglied K. E r b für ausgezeichnete Baumpflege zuteil. Baumwart Haas wurde bereits in den letzten Jahren für seinen mustergültig gepflegten Obstbau seitens des Vereins ausgezeichnet. Die Rechnungsablage erfolgte durch den Vereinskassenwart A. Lotz. Bei insgesamt 905 Mk. Einnahme und 851 Mk. in Ausgabe konnten 54 Mk. für das neue Vereinsjahr vorgetraqen werden. Der Voranschlag für 1937 ist mit 975 Mk. in Haben und Soll ausgeglichen. Der Mitgliederbestand hat sich um vier erhöht. Der Obmann sprach dem Rechner den Dank des Vereins aus für feine uneigennützige saubere Arbeit. Baumwart Haas berichtete nun über die Durchführung der Spritzmaßnahmen im Jahre 1936. Danach wurden 2814 Bäume östlich der Straße noch Lollar der Spritzung mit Obstbaum- karbolineum unterworfen. Die vorher getätigte Baumsäuberung und -auslichtung wurde als gut bezeichnet. Daß trotz einwandfreier Arbeit die Unkosten verhältnismäßig gering waren, ist dem Entgegenkommen der hiesigen Landwirte zu danken, die alle Fuhrleistungen unentgeltlich besorgten. Der Redner gab noch bekannt, daß in diesem Frühjahr das letzte Drittel des Baumbestandes westlich der Marburger Straße in Winterbehandlung genommen wird, und er forderte alle Baumbesucher auf, bei günstiger Witterung die Bäume in Ordnung zu bringen. Für den in letzter Stunde verhinderten Vortragenden über „Humusfragen" sprang der Vorsitzende ein und sprach über „Der heimische Obstbau im Vierjahresplan". In seinen Ausführungen befaßte er sich mit der Forderung der Mehrerzeugung von Obst aller Art, ging auf eine planmäßige Vor- ratswirtschaft ein und ermahnte die Zuhörer, beim ir Sick», [er Moses Lii^ vorn Amtsgem' 6 WochenSp r hatte im dem Gerichts! repfänM woM der BollstrM e bet AnM Men Einwand« stammet M 'N bet Ansicht^' > gleichen W ne Freiheit-^ hen ** Marf seine» am J mkfuttkoE lab-MuheM' W siA er, bet sich,. bM »'S Ich»'»" S -äSS Berufung r isfluM^, troff**, I ««*5* en. „Kampf dem Verderb" ihren Mann zu stellen. Nach reger Aussprache, bei der das örtliche Obstsortiment behandelt, des Vogelschutzes gedacht und Erfahrungen der Mitglieder ausgetauscht wurden, beschloß eine kleine Verlosung die Versammlung. § 2 ueckborn , 29. Jan. Gestern abend fand im Saale von Görnert ein Filmvortrag des Reichsnährstandes durch das Landwirtschaftsamt Grünberg statt. In der Hauptsache ging es dem Vertreter des Reichsnährstandes darum, daß der deutsche Flachsanbau in Zukunft von dem Bauer richtig getätigt wird. Nach dem Vortrag lief ein Film, der die richtig eingeteilte Jahresarbeit auf einem Bauernhof in der Nähe Marburgs zeigte. Anschließend sprach noch Dr. D i e n st von der Lapd- wirtschaftsschule in Grünberg über richtige Wiesen- sammengearbeitet haben. Was wissen wir aus den Einzelheiten dieser im eigenen Körper ablaufenden Geschehnisse, was von ihrer Okdnung zum sinnvollen Ganzen? Die erste Grundlage für unsere Kenntnis von den Leistungen des menschlichen Gehirns ist sein körperlicher Aufbau, ist seine gröbere und feinere Anatomie. Wir kennen sie heute, wie der Redner an sehr instruktiven Lichtbildern zeigte, bis in die feinsten Einzelheiten hinein, ja wir sind heute imstande, bestimmte Teile des Gehirns für ganz bestimmte Leistungen verantwortlich zu machen. Wir kennen z. B. die Stelle, an der die durch den Sehnerv herbeigeleiteten optischen Sinneseindrücke verarbeitet werden. Ist diese Stelle geschädigt — die Schußverletzungen des Krieges haben uns solche Fälle zahlreich genug zur Verfügung gestellt — bann kann die betreffende Person zwar noch „sehen" und den gesehenen Gegenstand beschreiben, sie ist aber nicht imstande, den betreffenden Begriff, z. B. „Schlüsselbund" damit zu verbinden, sie tft „seelenblind", wie man sagt. bereitung. Bauernführer Albert dankte den Rednern für ihre Hinweise für die Praxis des deutschen Bauern, dem in dem Vierjahresplan die große Aufgabe zufällt, die Ernährung des Volkes sicherzustellen. * Leihgestern, 29.Jan. Die hiesige Freiwillige Feuerwehr hielt im Lokal Pech eine Versammlung ab, in der über die beabsichtigte Rheinfahrt gesprochen wurde. Nachdem Brandmeister Wagner der Versammlung die Einzelheiten der Fahrt erklärt und um zahlreiche Beteiligung gebeten hatte, wurde einstimmig beschlossen, den 25. April als Ausflugstag zu nehmen. Mit zwei Omnibussen wird die Fahrt ausgeführt. Es zeichneten sich sofort über 30 Mann zur Teilnahme ein. nsf. Bellersheim, 29. Januar. In der F r a u e n s ch a f t fand ein Vortragsabend statt, bei dem Fräulein Harter von der Bäuerlichen Werkschule über die Anlage des Gartens, feine Pflege und Düngung sprach. Es gehört mit zu den Aufgaben, die der Vierjahresplan der Frau stellt, auch die Erträgnisse des Gartens durch abwechslungsreiche Bepflanzung zr steigern, denn eine gute Ernte im Garten sorgt für Wintervorräte und hilft so die Einfuhr vom Ausland beschränken. Die Frauen gingen gut mit und spendeten dankbaren Beifall. Kreis Friedberg. ch Münzenberg, 28.Jan. Heute morgen bemerkte der hiesige Landwirt Wilhelm Gorr, daß an dem etwas abseits des Ortes gelegenen Wohnhause seines Onkels Heinrich Alles, der sich zur Zeit bei seinem Sohne in England aufhält, die Haustüre nicht verschlossen war. Er begab sich in das Haus und fand alle Türen und Schubkästen erbrochen und durchwühlt vor. Wie bis jetzt festgestellt werden konnte, entwendeten die Diebe zahlreiche Wäsche- und Klei- dun g s st ü ck e, nur einen alten Anzug ließen sie zurück. Von den Tätern fehlt bis jetzt jede Spur. Am heutigen Samstagvormittag fand in der Neuen Aula die Reichsgründungsfeier unserer Ludwigs-Universität in gewohnter eindrucksvoller Weife statt. Die Feier begann mit dem Einzug des Lehrkörpers und mit dem Einmarsch der Fahnen. Sodann bereicherte der Akademische Gesangverein die Feierstunde durch Den „Preisgesang" von Händel. Hierauf hielt profeffor Dr. Stadelmann Den Festvortrag über das Thema „S ch a r n h o r st und die Revolution seiner Zeit." Im Unterschied zu den Staatsgründungstagen des italienischen und französischen Volkes, die beide an ein blutiges ober doch gewaltsames Ereignis ihrer Geschichte anknüpfen, steht das, was am 3 0. Januar 1933 in Berlin geschehen ist, schlicht und einfach da. Aber obwohl keine Barrikaden errichtet werden, ist der Tag der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus doch eine Revolution, welche die ganze Vergangenheit in Frage gestellt hat. Es gehört zum Wesen der Staatsumwälzung Adolf Hitlers, daß sie mit einer großartigen und echt deutschen Wendung die Vergangenheit in sich „aufgehoben" hat. Wir stehen am Anfang eines zweiten Bierjahresplanes, in dem auch die Universität ihre Stelle erhalten hat. Die neue Universität wird nur geschaffen durch eine verschworene Gemeinschaft von Lehrern und Schülern und einen wahrhaften Glauben an die Jugend und Kraft der Wissenschaft. Als ein Denkmal des Tages läßt der Redner die Gestalt Scharnhorsts erstehen. Hineingestellt in eine stürmische Zeit des Umbruchs, hat Scharnhorst sich als der größte Revolutionär der deutschen Erhebung erwiesen durch die Sicherheit und Behutsamkeit, mit der er die Wehroerfassung der Nation, die Volksbewaffnung im heute noch gültigen Sinn durchgeführt hat. Es ist ihm nicht leicht gemacht worben, als ein Fremder und Emporkömmling in dem adeligen Preußenheer Fuß zu fassen. Er war ein ganz aufs Praktische gerichteter, immer von der Sache ausgehender Soldat, der in seiner persönlichen Laufbahn viel vom Leben erfahren hatte und pl, 9g»7' t r49; SÄ 5 s ES K hins. 1"" rbit ft h > )t‘r W > heil 10 Albert 5ßc. Wichtig für Pflanzen- und Tierfreunde! Wichtige Neuerscheinung! 5tWonWeno.Iiereii nach her Jlaturtoutioerorbnung vom18.MSrz 1936 (RGÜI.I Seite 181) und den ergänzenden Bestimmungen, aus. führlich erläutert von Professor Dr. W. Weber, o. ö.Prof. der Rechte und Referent im Reichs- und Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, und Prof. Dr. Walther Schoenichen, Leiter der Reichsstelle für Naturschutz. Gebunden RM. 3,60. Bestellungen durch alle Buchhandlungen 6uoQBermühetDeriog.BetHn-£idiier' Venn Vögel nicht singen... Dann liegt es oft daran, daß der Vogelkäfig zu klein ist. Auch ein Singvogel fühlt sich in einer „größeren Wohnung" wohler. Dann wird er wieder fröhlich fingen. Große Vogelbauer und alles Zubehör bekommen Sie billig bei y D. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten. Fernsprecher 2145/2146. BÄ'm* SÄ >.rÄ llt. gt" * Öen Aufbau des Staates und Volkes sozusagen v— Grund auf durchexerziert hatte. Seine Karriere hatte er nur sich selbst zu verdanken. Es ist nicht verwunderlich, daß ihn früh schon ein starkes Ge- juhl für, Gerechtigkeit gegen die „schlechte Den- kungsart" der höheren Stände eingenommen hat. Sas Beispiel Frankreichs, das er in den Revolutionskriegen von 1793/95 aus eigener Anschauung kennenlernte, zeigte ihm, was ein opferbereites, leidenschaftliches Nationalgefühl nach innen und nach außen vermag. Auf eigenen, noch unveröffentlichten Forschungen fußend, stellte der Redner dar, wie schwer es Scharnhorst an kam, in diesem Krieg des Vorurteils auf der Seite der Reaktion zu fechten. Er fühlt sich zu Außerordentlichem geboren, man darf ihn einen heimlichen Bonaparte nennen, Deutschland hat fei= nen Raum für einen Napoleon, aber in Preußen, in dem Staate Friedrichs des Großen, erhält Scharnhorst Gelegenheit, ein Volk nach den Lehren und Erfahrungen der französischen Revolution aufzurütteln und zu einer „inneren Kraftanstrengung" größten Ausmaßes anzuspornen. Das Mittel dazu ist die Einrichtung einer nationalen Miliz und die Erziehung eines neuen Offiziertyps. Obwohl bas Lebenswerk Scharnhorsts auf beiden Gebieten ein Bruchstück geblieben ist, so wurde fein oberstes Ziel doch erreicht: der Bürger hat gelernt, daß es eine Ehre ist, Soldat zu fein. Das größte Verdienst Scharnhorsts besteht darin, daß er den Kern des alten Preußentums, das stehende Heer nicht preisgegeben hat, und dadürch die uralten soldatischen Tugenden dem Volk in Waffen erhalten hat. Er hat vor den ehemaligen Werkzeugen des fürstlichen Absolutismus keine Furcht, weil er an das Volk und seinen untrüglichen Instinkt glaubt. Man muß nur der Nation „Gelegenheit geben, daß sie mit sich selbst bekannt wird, daß sie sich ihrer selbst annimmt", bann wird sie sich selbst achten und von andern Achtung er- Glas Georg Reinhard zu Solms-Laubachr * Laubach, 30. Jan. Bei einem Erholungsaufenthalt in Oberstdorf verschied plötzlich am 26. dieses Monats Seine Erlaucht Graf Georg Reinhard zu Solrns-Laubach im Alter von fast 65 Jahren. Der Verstorbene wohnte in München und hinterläßt eine Witwe und drei Kinder. Die Beisetzung findet in Laubach am nächsten Sonntag, 31. dieses Monats, 15 Uhr, von der Friedhofskapelle aus statt. Viktor, männl. Vorname latein. Herkunft mit der Bedeutung „der Sieger". Viktoria, weibl. Vorname lat. Herkunft mit der Bedeutung „die Siegerin". Viktualien, lat., entbehrliches Fremdwort für Lebensmittel, Nahrungsmittel, Etzwaren, Bedarf, Mundvorrat. Villa, lat, entbehr!. Fremdwort für Haus, Landhaus, Einzelwohnhaus. Villenkolonie ist Gartenstadt. Vinaigrette, entbehrliches franz. Fremdwort für Weinessig sowie für einen Fleischsalat mit würziger Tunke Vinzenz, männl. Vorname lat. Herkunft mit der Bedeutung „der Sieger" Vineta, sagenhafte Stadt an der Ostseeküste, die versunken und deren Glocken man in stillen Nächten hört. Viola, weibl. Vorname lat. Herkunft mit der Bedeutung „das Veilchen". Virginia, weibl. Vorname lat. Herkunft mit der Bedeutung ..die Jungfräuliche". Virtnofe, ital., Bedeutung: Meister auf einem Musikinstrument Vis-a-vis, entbehrliches franz. Fremdwort für gegenüber. Visite, entbehrt, franz. Fremdwort für Besuch, Aufwartung, Krankenbesuch des Arztes. Viskose, einer der chemischen Grundstoffe, aus dem Kunstseide hergestellt wird. Viskoseseide. Vistraseide, andere Bezeichnung für Viskoseseide. Ä.Wehrheim Pölsterwerkstätte - Löberstraße 17 645 A J) Vestibül Vestibül, lat., entbehr!. Fremdwort für Voryalle, Vorsaal, Vorhof, Flur, Treppenraum, Diele. Kasienraum. Veterinär, lat., Bezeichnung für einen Tierarzt. Vexierbild, lat., Bedeutung = quälen, necken, hänseln, foppen, daher auch Vexierbild, ein Scherzbild, bei dem eine bestimmte Darstellung erst durch Drehen des Bildes herausgefunden wird. Viadutt lat., Verkehrsbrücke über einen anderen Verkehrsweg ober eine Talschlucht, dafür deutsch: Überführung, Hochbrücke Talbrücke. Viburnum s. Schneeball. Bice versa, lat., entbehr!. Ausdruck für umgekehrt, wechselseitig, überquer. Viehsalz, mit Eisenoxyd vergälltes und damit für den menschlichen Genuß unbrauchbar gemachtes Kochsalz das zu gewerblichen Zwecken billiger verkauft wird als Speisesalz. Man verwendet Viehsalz u. a. mit kleingehacktem Eis zur Erzielung der notwendigen Kälte bei der Herstellung von Gefrorenem. Vielliebchen, Zwillingsfrucht bei Mandeln und Haselnüßen. Es ist üblich, daß zwei Bekannte ober Verwandte die beiden Teile essen und daß derjenige ein Geschenk erhält, der bei der nächsten Begegnung zuerst das Won Vielliebchen ausspricht. Vis, franz., Bedeutung: lebendig, entbehr!. Fremdwort für lebhaft, rührig, quecksilbrig. Johann ulung würbe k 'm U. Ma„ > Wswerkes !: (Nutzvieh. S9’ 2- Feh, 17. Feb: i 'chung fei hiH ^obenfdjöi, 'elheim beim Anzeigenteil, li- gemacht. unserem M Gießener SlrtiUe- im ersten Mcr rlaufen. Es mui Scharfschießen d-l Wochen stattsiip che. Dr. Scharrer baute seine Darlegungen auf der Prüfung der Frage auf: Was hat sich eigentlich in meinem Körper abgespielt, als mir bas Wort zum Dortrag gegeben wurde, als ich bann aufftanb, zum Rednertifch trat, unb dort mit bem Sprechen zu beginnen? Es ist sicher, baß meine Sinnesorgane als Reizempfänger, baß mein Gehirn als Ort der Reizverarbeitung und als Schaltstelle, baß meine Muskeln als ausführende Erfolgsorgane, baß schließ-, _ , , ___ üch meine Nerven als bies alles oerbinbenbe Lei- i können heute im menschlichen Gehirn die Stelle tungswege schon bei einem so einfachen Geschehen bezeichnen, in der bie Ordnung solcher zusammen- wie dem genannten in der verwickeitsten Weise zu-'gesetzten Handlungen vorbereitet wird. Hier wird „HÖHENS ON N E11 -(Tn^naC-gfakfl,!- ...und zum Bauen Äbermann Geschichten aus aller Welt ;u- Der rettende Bart. sie es Er fü,t- sich Icheinbar °hn° Murren und Diebstahl g-stbah trug ick nur einen kurzen Schnurr, ohne Knurren. Aber er trat an jenem Taq in sei-, bart. Der schone lange Bart, den ich letzt tr ge, s nen Hungerstreik, als ein Wärter das malaiische mir erst wahrend meines unfre.wlllmen Krokodil den n°uen Georg" taufte. Das hat schein- im Gefängnis gewachsen. Da es sich herau-st.llte, , < ,, " zn_____ ' ..t™ ec» LLxv dlikt Milck hi? Wahrheit svrach. wurde er frciaesvro- Jrn bar dem alten Georg den Rest gegeben. Er wird's 3.65 I Herrensportstrümpfe .0.35, 0.25 Kindermützen . Kinderschlüpfer, Seide, Gr. 30. .0.48 GIESSEN - MARKTSTRASSE 17 Strümpfe, Kunstseide 0.88 Nur erhältlich bei: 455 D Die Brille nach Maß! Geller Brillen Lieferant aller Krankenkassen 6038A 562 Visum Lustige- cYxe |X>t® f FRANKFURT A. M„ GR. ESCHENHEIME3STR. 10 | Eine Kluge Mutter! matt und eie id fühlen erhalte ich die berühmten Fabrikate der Kasseler Simons- brot- und Pumpernickelfabrik 0.68 0.48 0.45 Herrensocken Krawatten .. Reformhaus ^gesundheitliche Lebens- u. Nährmittel, Gießen Kreuzplatz 5 Die Fachleute versichern, daß Georg nun bald in das Paradies der Alligatoren hinüberwechseln werde. Georg ist nämlich ein Alligator und zählt nachweisbar 120 Jahre. Man erwartet nicht, daß Georg aus dem Winterschlaf, in den er programmmäßig vor einiger Zeit versunken ist, noch einmal erwacht. Im vergangenen Jahr wurde er nur im März ein wenig munter, nahm ein Maul voll Pferdefleisch und schlief sofort wieder ein. Dieses geringe Interesse für die Nahrung ist außerordentlich beunruhigend. Freilich kann man sich nicht vorstellen, daß Georg etwa an Altersschwäche sterben sollte, denn er ist noch seiner äußeren Erscheinung nach recht frisch. Jetzt aber haben die Tierpsycholo- aen Londons die wahre Ursache für den Freß-Streik Georgs ermittelt: Im Herbst 1935 wurde nämlich ein malaiisches Krokodil in den Zoo gebracht. Der alte dicke Georg mußte aus feinem angestammten Bassin weichen und wurde in einen Nebenraum (ky) Budapest. Dor etwa zwei Monaten wurde in Budapest der Stoff- und Kleiderhändler Kalman Milak verhaftet, da man bei ihm einen Teil jener Kleider gefunden hatte, die einige Tage vorher einer gewissen Frau Malus gestohlen worden waren. Vergeblich verteidigte sich Milak damit, daß er die Kleider gekauft habe, man stellte ihn wegen Diebstahls vor Gericht. Alle Umstände sprachen gegen ihn. Als es nun dieser Tage zur Hauptoerhandlung kam, hatte die An- klageoertretung sogar einen Kronzeugen herbeigeschafft, der Milak beim Diebstahl gesehen haben wollte. Als man den Angeklagten und den Zeugen einander gegenüberstellte, schrie dieser sofort: „Sie haben die Kleider gestohlen, ich habe Sie selbst in der Nähe der Wohnung von Frau Malus gesehen. Im übrigen erkenne ich Sie an Ihrem langen Bart!" Da begann das Gesicht des armen, verdächtigen Milak zu strahlen. „Da scheinen Sie sich ja sehr schlecht zu erinnern. Denn zu jener Zeit, als der Fabrikniederlag.: C. Seibel, Frankfurter Straße, O.Wlnterhoff, Kreuzplatz 9/10. Grtinberg: Karl Schott u. sämtliche Filialen. Laabach: Solms-Laubacher Drog.Karl Klein. daß Milak die Wahrheit sprach, wurde er frcigespro- chen. So hat ihn sein Schnurrbart, der sich zu einem stattlichen Vollbart ausgewachsen hatte, vor dem den weiteren ehelosen Ablauf des Lebens zu entschädigen. Die Gesellschaft hat einen starken Är lauf, — hofft aber bei der Heiratsfreudigkeit der Dänen ein recht gutes Geschäft zu machen. Gefängnis bewahrt. Das Dorf der Rebellen. (rh) Locarno. Die 200 Bauern von Vaglio im Kanton Tessin scheinen die Rebellen jenes südlichsten Teiles des Schweizer Landes zu sein. Im verflossenen Sommer gab es groteske Szenen wegen einer Lehrerin, die auf einmal den Bauern nicht mehr genehm war. Die Lehrerin mußte von Polizeibeamten in die Schule geleitet und von dort wieder abgeholt werden. Freilich schickten die Bauern ihre Kinder nicht zum nicht überleben. Merkwürdige Versicherung. (ha) Kopenhagen. In Dänemark ist eine Versicherungsgesellschaft gegründet worden, die junge Mädchen und junge Männer gegen die Ehelosigkeit versichert. Sie bezahlen bis zu ihrem 40. Lebensjahre die Prämien und erhalten dann eine schöne runde Summe ausbezahlt, — wenn sie bis dahin noch nicht verheiratet sind. Jene Summe soll sitzengebliebenen Mädchen oder einsamen Junggesellen ermöglichen, irgendwo ein kleines Geschäft zu übernehmen oder sich sonst für Am Bahnhof Gießen Gewissenhafte Anpassung durch erfahrene Fachoptiker! Feuer mit Rotwein gelöscht. (i) Belgrad. Nachlässe von S bis 20 v. H. erhalten Sie bei wiederholten Veröffentlichungen einer Anzeige! Georg ist eifersüchtig. (—) London. .0.68 .098 sc&mzZ&acLJ „Expreß" heißt darum auch die schnellschreibende Büromaschine von Mercedes. — Ihre Briefe sind schneller fertig. Erhältlich bei Generalvertretung: Franz Vogt & Co., Gießen Ooethestr. 32 Seltersweg 44 Ruf 2464. 66d A Adreßbuch der Stadt und des Kreises Metzen 1937 Die Hausliften werden jetzt bei den Hausbesitzern abgegeben. Zur Erlangung einer einwandfreien Einwohneraufnahme ist es erforderlich, datz jeder selbständige Hausbewohner seinen Eintrag eigenhändig vornimmt. Nach einigen Tagen werden die Listen wieder eingefordert. - Cs wird dringend darum gebeten, die Aufnahmearbeit durch sorgfältige Einträge und pünktliche Bereitstellung der Listen freundlichst zu unterstützen. Nur so kann die dem Vorteil der Allgemeinheit dienende Genauigkeit des wichtigen Nachschlagewerkes erzielt werden. Der Geschäftswelt zur Benachrichtigung, datz neben der Hausliste eine Firmen- liste abgegeben wird, die den geschäftlichen Notwendig. keilen für die neue Adrehbuchausgabe eingehend Rechnung trägt. Der eigene Vorteil aller Geschäftsleute ist es, Latz sie diese Sonderliste sofort und vollständig aussüllen; sie wird gleichfalls nach einigen Tagen wieder abgeholt werden. Vereins- und Kassen-Vorstände sowie andere am Vereinswesen Beteiligte wahren die Belange ihrer Vereine durch entsprechende Einträge in die dafür vorgesehene Abteilung der Hausliste. Schlafdecken und Kolter jetzt besonders billig 662 a bei Ludwig Haas Gießen, Plockst raße,Gießen Oberhessischer Adreßbuch-Verlag Schulstrahe 7 Gießen Fernruf 2251 jugoslawischen Dorfe Veliki Kikinda brach kürzlich ein gefährlicher Brand im Anwesen des Bauern Blasrnan aus, ein Brand, der reiche Nahrung in den verschiedenen Heuschuppen fand, die wohlgefüllt das Anwesen umgeben. Als die Feuerwehr ankam, schien schon das Wohnhaus bedroht, und zu aller Schrecken stellte es sich außerdem heraus, daß die einzige Wafferquelle der ganzen Umgebung ausgetro^net war. Da überlegte Blasrnan, — der ein Genießer zu. fein scheint, — einen Augenblick und stellte der Feuerwehr dann seine Kellervorräte zur Verfügung, bestehend aus Dutzenden von Fässern mit prächtigem einheimischen Rotwein. Die Schläuche wurden in die Fässer eingeführt und nach kurzer Zeit war der Brand durch Wein gelöscht. Unterricht. Noch immer ist jener Schulkampf nicht zu Ende. Erst die Hälfte aller Schulkinder erscheint zum Unterricht, nachdem der Schulinspektor den Eltern einzeln ins Gewissen geredet hat. Doch die andere Hälfte der Eltern ist harthörig, rebellisch und eigensinnig. Nun hat eine neue Rebellion in Vaglio angehoben. Bisher wurde der Gottesdienst in der Dorfkirche von Kapuzinern abgehalten, die aus Tes- serete herüberkamen. Vor einiger Zeit wurde ein Geistlicher für Tesserete ernannt, der gleichzeitig auch das Kirchspiel Vaglio mitoersorgen sollte. Doch als jener Geistliche am Sonntag erschien, um den Gottesdienst abzuhalten, war die Kirche fest verschlossen. Sie war so fest verriegelt, daß nicht einmal die Polizei sie offnen konnte. Alle Vorstellungen nützten nichts, die Bauern bestanden darauf, daß auch in Zukunft die Kapuziner aus Tesserete herüberkämen, um den Gottesdienst abzuhalten. Die Kirchenbehörden haben jetzt von sich aus die Schließung der Kirche beantragt. Doch den eigensinnigen Tessinern macht das nichts aus. Sie wandern eine Stunde weit ins nächste Dorf zur Kirche und wollen für alle Zeiten auf einen eigenen Gottesdienst verzichten, — wenn er nicht so abgehalten wird, wie sich gedacht haben. Visum, lat., Bescheinigung im Paß, daß der Grenzübertritt in ein anderes Land gestattet worden ist. Vitamine, Ergänzungsnährstoffe deren Vorhandensein und Bedeutung noch nicht lange erkannt ist, die für den Körper aber von solcher Wichtigkeit sind, daß ihr Fehlen sogenannte Ausfallkrankheiten wie Skorbut und Rachitis hervorruft. Die Erforschung der Vitamine ist noch nicht beendet Vis jetzt sind die Vitamine A. B E. D, E festgestellt, deren Aufgaben beim Bau des Körpers verschieden sind. Bei vernünftiger. abwechslungsreicher Kost werden dem Körper genügend Vitamine zugeführt. Sie sind in großen Mengen vorhanden in Milch, Butter, Eidotter, frischem Gemüse, in Obst, besonders Tomaten, Apfelsinen und Zitronen, wie in Körnerfrüchten, in Mehl, das nicht ganz von Kleie befreit ist. sowie Hefe. Ein Teil der Vitamine wird durch Hitze zerstört, weshalb in Büchfenkonserven die Vitamine vernichtet sind. Um sie zu erhalten, dürfen Milch und Gemüse nicht länger gekocht werden, als es unbedingt notwendig ist. Vitragen, entbehr!, franz. Fremdwort für Fensteroorhänge. Fensterbekleidung, Zugvorhang. Vitrine, Schrank mit Glaswänden zum Aufstellen von ©las. Porzellan, Schmucksachen usw Deutsche Bezeichnung Glasschrank, Schauschrank. Schaukasten. Vitriol. Schwefelsäuresalze des Kohlen von Fischer Gießen, Alicenstraße 42—44, Telefon 3172 und 3176 I Damenpullover... Damenschlüpfer .. I Tischdecken, 130/130 Wie gut den Kindern der regelmäßige Genulj von Doppelherz bekommt, zeigt sich am besten an den steigenden Leistungen in der Schule und beim Sport! Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper: Dazu ver- hilft Doppelherz!____________ ftf Jein BÄ brftt"' bie feih; I Ar?- ^ten IW ^rttQu». Mio'S Etut l'N L00”) -in-; i?* i S Montag, den l.Februarl937,ver- kaufe ich in meinem Lokal, Neuenweg 28, folgende Gegenstände: 8 Büfetts, 1 Schreibtisch, 2 Waschtische, versch. Kommoden, Sofas, Kleiderschränke, Auszieh- u. Zimmertische, 1 Sekretär, 6 Spiegel geeignet für Schneiderin,? Sessel, 2 Drehbänke f. Holzdrechsler, eine Häckselmasch., Betten, Nachttische, eine Schnellwaage (fast neu), eine Partie Wirtschaftsporzellan u.v.a. Der Verkauf finbet bestimmt statt. L.Aarrimetz Neuenweg 18. 655D M* £ Sie di WJ unb fm"11 getoonni dm M en|«er61 beleben »Gemeint d^ite« im S°m ,2 Wen »! fr eiele fanben |d)ine Spiel K mier per Eilitet am Brand Leit durch 8“*** L* Mtt. SW W gehalten. d-Mgekomnen fc-jciits Fräst durc L-K Leiter des 6po: »Mni Gebiet besc ^diesen Kursus fyjir zwei Stunt Et unterschiedliche' üH des Iraininc ^Echillerschule, d ährt geeignet ersetz' i Stimmung ja eii vertiefen s br in die auf bei lütffl Stick- unb hl »M Ausmerksan fc in kameradscha und Kniffe be$ [!: den Erfolg unb i Vom 25. Januar bis 6. Februar AM ■ Ara st Ls- BL onkoi t[ seinen r . Silin ",. hiirHl' bett jeier Wie ermöglicht die geniale Menschöp- fnng deutscher Klavlerbauknnst Heim-Klaviere Gßbr. ZimmeroHnn absolut vollwertiges Plano, 7 Oktaven, kreuzsaitig, 3 chö- rig, in jede Wohnung passend Preis RH.510- ReSChÖnOU Bahnhofstr. 76 Beachten Sie genau Firma und Hausnummer Kein Schaufenster! 625 A Gut eingerichtete Maschinen-Schlosserei krankhellstzalber 30 veroMtea. Schriftliche Anfragen unter 648D an den Gießener Anzeiger erbeten. Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten. Liebe kennt keine Gefahr. (ur) Kalkutta. Als der Indien-Expreß in die Nähe von Khulrna in Bengalen kam, fiel plötzlich ein bengalisches Kind, das man oben im Gepäcknetz untergebracht hatte, durch das offene Fenster aus dem Zug. Ohne einen Augenblick zu zaudern, schwang sich die Mutter in den Fensterrahmen und stürzte sich gleichfalls aus dem Fenster. Bevor die andern Fahrgäste imstande waren, sich über den Vorfall klar zu werden, hatte sich auch der Mann dieser Frau erhoben und sich ebenfalls aus dem Fenster geschwungen. Erst jetzt zog man die Notbremse. Man fand die drei Familienmitglieder mit 80 Meter Abstand auf dem Bahndamm, der an den Seiten zum Glück aus weichem Sand bestand, so daß keinem der V-Zug- Springer etwas Ernstliches geschehen war. Das teuerste Buch. (th) Neuy 0 rk. Auf einer Versteigerung in Neuyork tauchte ein merkwürdiges Werk auf. Es sollte zu einem gewaltigen Preis losgeschlagen werden. Doch in letzter Minute erschienen zwei Mitglieder der Familie Vander- bilt und erstanden das seltene Werk. W. H. Vander- bilt hatte nämlich im Jahre 1870 einen großartigen Privatdruck Herstellen lassen, der 15 Bände umfaßte, von denen jeder Band 70 Zentimeter hoch und 1,20 Meter breit war. Jedes Buch befaßte sich mit einer genauen Beschreibung der Jnneneinrich- tunaen des riesigen Hauses, das der Multimillionär in der 5. Avenue in Neuyork für sich eingerichtet hatte. Jeder einzelne Einrichtungsgegenstand war hier abgebildet und in Stein oder Holzschnitt wiedergegeben. Es wurden nur ein paar Dutzend Exemplare hergestellt, die sich im Laufe der Zeit verloren. JidtuiJIirk FBÜHftt BUCHDAHl i v , Te Ä 11 P 1 tüL Nützen Sie diese günstige Winters chlufe verkauf sätä Mm Aonian t U anb« U kW QU d 3 ■ H'tan.iU ? Vogelbeerbaum Eisens, Kupfers oder Zinks, die in Wasser löslich sind. Eljen- vitriol ist grün und kann zum Lesbarmachen vergilbter Handschriften verwendet werden. Kupfervitriol ist blau und dient zur Bekämpfung von Holzschädlin- gen, Zinkvitriol ist weiß. Vivarium, lat. andere Bezeichnung für ein Aquaterrarium. Vivat, lat. Bedeutung: er, sie es lebe hoch. Vivat segnens (seguen- tes) es lebe der Folgende (die Folgenden). Vimane, weibl. Vorname latein. Herkunft mit der Bedeutung „die Lebhafte". Vivisektion, lat., wissenschaftli- cher Versuch an lebenden Tieren. Durch die Gesetzgebung des Dritten Reiches ist dre Vivisektion stark eingeschränkt worden und darf nur mehr zu streng wissen- schaftlichen Zwecken in besonderen Fällen durchgeführt werden. Vlies, rohe Wolle des Schafes. Vögel sollen immer in das Gar- tenleben einbezogen werden, sie sind die besten und kostenlosen Mithelfer in der Bekämpfung der Gartenschädlinge. Anlockung durch Brutstätten, für Höhlenbrüter durch Aufhängen von Nistkästen (s. b.k Freibrüter suchen niedriges Strauchwerk: wir umpflanzen Lauben, ziehen niedrige Hecken und Gehölze mit viel Verzweigungen, die so angelockten Gäste machen wir zu Dauerbewohnern durch Winterfütterung (s. d.). Bogelbeerbaum, Eberesche, beliebter Zier- und Alleenbaum, wirkt durch Rotbeerenschmuck besonders sckwn im Herbst, da Vee- Schvlt ßketzener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) 7.25 vierter Blatt Zamrtag, ZY.Zanuar 1037 und wechseln dann stolz löscht. aufoerh t^l cesllmäßigen und sinnvollen Leibesübung schon r aam i inmchen Freund gewonnen. Millionen sind es im *er ganzen um ffd-e wurde die belebende Arbeit hinausgetragen. Der Boxlehrer erklärt. — (Aufnahmen [4|: Neuner, Gießener Anzeiger.) Hebungen an der Sprossenwand sind sehr beliebt. Springen über mehrere Kameradinnen auf die Übung schätzen lernen. N. Lustiges Kampfsptel der SS. im Turnsaat. stampf um Den Medizmvall. Em umeryattsames (Semem|ct)ajis|piel. hat aus das mit Mrlag mf 2251 Volkssport bei „Kraft durch Freude". eeineFirnm m Notwendig, hend Nechnm te ist es, dah sit füllen; sie wirt geholt werden. tände oahren die Se» 'Inträge in die usliste. Er behielt Ina scharf im Auge, die, wie weiter Ferne zurückkehrend, sekundenlang auf Bild starrte. Langsam füllten sich ihre Augen Tränen. „Ja, das ist Richard", sagte sie leise. „So ®c 19 r a b. Kikind, zuerst zaghaft und dann immer kühner Sprünge geübt und das Ergebnis ist meistens das, daß sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kurse bald im Wasser wohler fühlen, denn auf dem Lande. So mancher wird auf diesem Wege ganz von selbst zur „Wasserratte". Einen völlig neuen Begriff hat die NS.-G. „Kraft durch Freude" mit der „Fröhlichen G y m n a st i k" geschaffen, die sich inzwischen viele Freunde erworben hat. Besonders Frauen und Mädchen beteiligen sich gern an den Spielen, und gerne wird dabei für den anderen Tag ein leichter Muskelkater in Kauf genommen. Abwechslungsreich sind die Hebungen der Körperschule, vielfältig die Hebungsmöglichkeiten an Sprossenwand, an Ringen,, an Geräten, wie belebend die Spiele mit dem Medizinball und die kleinen Wettspiele, die an Geschick« wärtskommen, wenn man gut aufgepaßt hat. Na, ja! Eine Stunde erscheint ja etwas wenig, wenngleich es praktisch möglich sein kann Aber die meisten derer, die bei „Kraft und Freude" Schwimmen lernten, haben es doch in zwei oder drei Stunden kapiert oder gepackt >tllnd 1937 ern abgegeben, leraufnahmeist ewohner seinen l Tagen werben ringend darum le (Einträge und zu unterstützen. dienende (Bt: rzielt werden M SSE 17, °er reiche MI 'PPen fQnb 7 yli- >. n°- M »Ich muß Ihren Paß noch einen Augenblick da- behalten, Herr Bertrand", sagte er in seinem sachlichen Beamtenton. „Nehmen Sie einstweilen draußen im Vorzimmer Platz, bis ich Sie wieder rufen lasse. „Hnd Sie, Fräulein", wandte er sich etwas milder an Ina Lenk, „Sie gehen inzwischen nebenan auf die Rettungswache und lassen sich verbinden. Wahrscheinlich brauche ich Sie nachher noch einmal." Er machte dem Schutzmann em Zeichen, der sich die ganze Zeit über schweigsam im Hintergrund gehalten hatte und nun seinen Platz am Fenster oer- ließ, um die beiden hinauszubegleiten. Als der Polizist nach einigen Minuten wieder zurückkehrte, hatte sein Vorgesetzter gerade den Telephonhörer in der Hand. »Ich rufe eben im Kriminal an", sagte er, „an der Sache scheint mir etwas faul. Im Hotel .Sim- plon', wo er angeblich wohnen soll, kennt man den Mann gar nicht und ..." Er hob den Hörer zum Ohr. „Dort Kriminalabteilung? Wer ist am Apparat? Ah, Herr Kriminalrat selber! Guten Tag, Herr Kriminalrat. Ich habe da einen verdächtigen Fall. Ein Mann, der nach Angaben von Zeugen auf der Straße ein Mädchen mißhandelt hat ... Wie? Rein — nichts Besonderes. Aber die Sache scheint mir noch einen Haken zu haben. Ich habe den Mann im Verdacht, daß er einen gestohlenen Paß hat. Die Paßphotographie ist ganz unähnlich, stimmt aber auffallend mit dem Bild eines Mannes namens Stubensand, Richard, überein, • mit dem das Mädchen verlobt gewesen sein will, und der vor sechs Jahren in Berlin spurlos verschwunden sein soll. Eine ganz mysteriöse Ge- schichte. Aber vielleicht steckt irgendeine Gaunerei dahinter, es sieht mir beinahe so aus. Ich habe nämlich inzwischen festgestellt, daß der Mann uns eine falsche Adresse angegeben hat, und — wie bitte? Einen Moment, Herr Kriminalrat ..." Der Kommissar nahm, ohne den Telephonhörer loszulassen, den Paß aus der Schublade und legte ihn vor sich hin. „Jawohl, ein französischer Paß, von der Polizeidirektion in Marseille ausgestellt. Lautend auf den Namen Bertrand — mit ,d' hinten — Bertrand Philippe — geboren am 16.8.19.. in Lyon, Paßnummer 131 — jawohl, elf — einunddreißig. Gut, Herr Kriminalrat, dann behalte ich den Mann einstweilen da, bis ich wieder von Ihnen höre. Danke, Herr Krim (Fortj. folgt.) Matte, immer wieder beteiligt man sich gern am Bockspringen ober am Tauziehen. An der „Fröhlichen Gymnastik" beteiligen sich aber nicht nur die Mädchen und Frauen, vielmehr sind auch Kurse für Männer eingerichtet und darüber hinaus haben die Gliederungen der Partei an dieser Einrichtung regen Anteil. In regelmäßigen Hebungsstunden finden sich die politischen Leiter zu Leibesübungen ein, und auch die Kameraden der SS. treffen sich zu Stunden der Hebung in der Turnhalle der Schillerschule. Da geht es denn lebhaft und kraftvoll her und der Kursusleiter hält die Geister immer in Bewegung. In der Gemeinsamkeit des Erlebens fügt sich das Band der Kameradschaft immer fester. Noch auf manchem anderen Gebiet leistet das Sportamt „Kraft durch Freude" wirkungsvolle Arbeit. Das Tennisspiel haben im vergangenen Sommer viele gelernt und wenn sie auch nicht alle zu „Cracks" werden konnten, so haben sie doch den schönen Sport kennengelernt, der mehr und mehr volkstümlich zu werden verspricht. Mancher Volksgenosse hat Reiten gelernt, und jetzt, da Schnee gefallen und die Möglichkeit zu wintersportl'cher Betätigung gegeben ist. läßt es sich KdF. angekoen fein, die Freunde des Wintersportes und jene, die es werden wollen, in die Berge zu entführen. Der Hoherodskopf ist das nächste und beliebte Ziel. So ist die Arbeit des Sportamtes „Kraft durch Freude" eine sehr vielfältige, und viele Helfer dienen einer schönen Sache. Die Arbeit wird aber noch weiter vorgetragen, und mit der beabsichtigten sportlichen Betreuung von Betriebsgefolgschaften eröffnet sich ein weites Feld. So wird das Sportamt der NS.-Gemeinschaft zu einem wirkungsvollen Förderer der deutschen Lebenskraft, und so wie bisher schon Millionen von Volksgenossen die Seanun- gen und Vorteile einer regelmäßigen Leibesübung erlebt haben, so werden in den kommenden Monaten und Jahren noch viele den Wert der ßeibcs- aber auch hier die Götter den Schweiß gesetzt. Da- Ma" sich leicht überzeugen, wenn man emer solchen Hebungsstunde einmal beiwohnt. Denn ??es B?kers ist doch die vollkommene Korperbeherrschuna, die Beweglichkeit aller Glied- maßen, die Fixigkeit, die rasche Reaktion und die berühmte „Harte im Nehmen". Noch manche andere Eigenschaft wird vorausgesetzt oder muß eben erworben werden. Wahrhaft raffiniert ausgedachte Hebungen gehen bert Boxschüler die Handschuhe an die onuste bekommt Besonders auf die Bauchmuskeln hat es der Trainer abgesehen. Erstaunliche Fülle un einige Stunden in frisch-fröhlicher Hebung zu »er ringen, viele fanden sich auf den Tennisplätzen ein um das schöne Spiel unter günstigen äußeren Münden und unter geringen H'nkoste'n zu lernen. znMeitinstitut am Brandplatz lernte schon mancher )uÖ „Kraft durch Freude" das Reiten, was ihm diese Einrichtung wohl nur sehr schwer möglich geworden wäre. Noch mancher andere Kursus ün3e abgehalten. i ku hinzugekommen ist zum Programm des Errtamtes „Kraft durch Freude" das Boxen. De: neue Leiter des Sportamtes, Herr Feldhus, ift uf diesem Gebiet besonders firm und leitet des- k auch diesen Kursus selbst, der einmal in der Me für zwei Stunden Hebung eine Anzahl Dinner unterschiedlichen Alters vereinigt. Der Eciuplatz des Trainings ist — der Handarbeits- |qc der Schillerschule, der, nebenbei bemerkt, aus- Mchnet geeignet erscheint, obwohl die utfprüng= ity Bestimmung ja eine andere ist. Die Kursus- teiliefjmer vertiefen sich während des Kurses prrger in die auf der Schiefertafel bunt vorge- lemeten Stick- und Häkelmuster, sondern wenden M ganze Aufmerksamkeit dem Trainer zu, der hm in kameradschaftlicher Weise die vielen B che und Kniffe des Boxkampfes nahebringt. - den Erfolg und die erste ernste Runde haben er früher ausgesehen, bevor der Dämon von ihm Besitz ergriffen hat. Das ist sein wahres Gesicht — ach Gott ..." Die Augen liefen ihr über, und eine dicke Träne fiel auf das Paßbild. Bis dahin hatte Bertrand beiseitegestanden, blaß wie ein Leintuch, mit nervös zuckenden Lidern — das leibhaftige böse Gewissen. Auf einmal verzerrten sich seine Züge in ohnmächtiger Wut, seine trüben Augen funkelten wie zwei Wolfslichter. Mit einem Satz war er neben Ina und versuchte ihr den Paß zu entreißen . „Geben Sie her", krächzte er außer sich, „ich laß mir von Ihnen nicht auch noch meinen Paß vollheulen. Sie verrücktes Luder! Sie sind ja reif fürs Irrenhaus mit Ihrem sinnlosen Gefasel, Sie gehören ja ..." „Hnterstehen Sie sich nicht, das Fräulein anzurühren", fuhr der Kommissar mit Donnerstimme dazwischen. „Augenblicklich setzen Sie sich hin, bis wir fertig sind! Sie sind hier in einem Amtslokal und nicht in einer Hafenkneipe — verstanden!" Er wartete bis Bertrand sich unter seinem befehlenden Blick gesetzt hatte. Inzwischen hatte Ina den zerknitterten Paß auf ihren Knien zu glätten versucht. Dann öffnete sie ihre Handtasche und förderte daraus nach einigem Suchen mit einem Wust von Zetteln, Schlüsseln, Taschentüchern und anderem Kram eine kleine Photographie zutage, die sie schweigend neben das Paßbild auf die Schreibtischplatte legte. Der Polizeibeamte verglich lange und aufmerksam die beiden Bilder, deren Aehnlicykeit nicht ab- Äuleugnen war. Hnwillkürlich drehte er die kleine Amateuraufnahme, die Ina ihm gereicht hatte, auf die Rückseite, auf der in einer fahrigen Mädchenschrift der Vermerk stand: „Richard St. am 8. Mai 19 .. vor dem Schloß Bellevue ausgenommen." Eine lange Pause trat ein, in der man plötzlich überlaut den Pendel der Wanduhr gehen hörte wie einen rastlos arbeitenden Hammer.' Wortlos legte der Kommissar die kleine Photographie zwischen die Seiten des Reisepasses, den er in feiner Schreibtischlade verschwinden Ueß. Rich, die sich in den Kursen zusammenfanden, Tausche nahmen in den vergangenen drei Jahren an bei Kursen in unserer Stadt teil. Bis in die Land- Sas fremde Gesicht. Roman von Laren. ^Fortsetzung. (Nachdruck verboten!) 'Einer nach dem andern, bitte!" Der Bezirkskommissar klopfte mit seinem Blei- J energisch auf die Tischplatte und strafte den -Imn im Ulfter mit einem streng verweisenden Das Fräulein spricht jetzt! Also, wie war das, Wein? Wie, sagen Sie, hieß Ihr Bräutigam? benfanb — Richard Stubensand? Aber dann WU Das ja gar nicht, Dann — Sie sollen nicht Asrbrecken, Herr — eh ..." — er warf einen in das Protokoll. — „Bertrand. Dieser Herr ?'3t ja gar nicht Stubensand, sondern Bertrand. 65 war also doch eine Verwechselung, Fräulein. . Nein, nein, Herr Kommissar, es ist Richard benfanb, er ist es, unb wenn er sich zehnmal trand nennt und zehnmal seine Gesichter wech- Mir kann er nichts vormachen, mir nicht, ich ^che Jein Gesicht gar nicht zu sehen. Wenn ich u-d wäre hält' ich ihn erkannt: am Schritt, am ’Jüfen, an der Stimme. Die Stimme kann man ’itit so leicht verstellen. Vorhin auf Der Straße, ■a hat er sich im ersten Schreck ja verraten. „Geh, J wich', hat er zu mir gesagt, ,geh weg, du!' Sagt non bas zu einer, bie man nicht kennt?" "ie drehte ihr Gesicht Bertranb zu, ber mit eini- *e-n .Abstand neben ihr saß, unb bohrte den Blick r feine Augen. Bertrands Lippen verzogen sich zu ptem verächtlichen Grinsen. 'Geh weg! sag' ich auch zu einem fremden Hund, mich auf der Straße anspringt, wenn ..." -Keine Privatgespräche jetzt", unterbrach der [‘■nmiffar mit einem erneuten energischen Ab- . Men. Mit nachdenklich gesenkter Stirn drehte er s,a Weile an seinem Bleistift, um sich Dann um •hmittelt an BertranD zu wenden: Haden Sie Ihren Paß da oder sonst ein Aus- bnspapier?" ^perr Bertrand schnellte wie ein Gummiball vom rHjr un^ griff beflissen in die Brusttasche. Jaber natürlich/'Herr Kommissar — hier bitte." « legte mit Der Miene eines Spielers, der einen linbet» Ri b?t Reif i{i. [ber S k pM pNte“ d I ®""betn I Lu Unh °-2 I Der Hebungen, Die Der Trainer auf Lager hat, um seine Schüler vorzubereiten! Mancher Tropfen Schweiß fließt, bis Die Muskeln wieder entspannt werden. Herr Feldhus, der schon Des öfteren Gelegenheit hatte, sein fachmännisches Wissen und sein praktisches Können in Die Waagschale zu werfen (er war u. a. als Kampfrichter bei dem Kampf Schmeling — Hamas tätig), geht sehr systematisch vor und nimmt es ernst, seinen Schülern den männlichsten Kampfsport nahezubringen. Die Boxhandschuhe, mit denen jetzt Die ersten praktischen Hebungen gemacht werden, werden vom Sportamt gestellt und nur für das Seilfpringen muß der Mama ein Teil ihres Wäscheseiles ausgespannt werden. Angeregt, wenn auch sichtlich stark beansprucht, verlassen die Kursusteilnehmer ihren Hebungsraum. ! 2?r Sport bei „Kraft durch Freude" ist bereits zu iikh feststehenden Begriff geworden. Seit Jahren irb n sich Taufende von Volksgenossen und Volks- leulffinnen fast jeglichen Alters in Turnhallen, in giil.li, im Schwimmbad und zur Sommerszeit auf iiiri« und Sportplätzen ein. Das Schwimmen, Das lllunen, Die „Fröhliche Gymnastik" finD bereits Jur® „Kraft Durch Freude" zu Selbstoerständlich- Eitm geworden. Tennis, Reiten und Fechten, wie iud bas Boxen, sind auf dem Weg, volkstümlich zu v i) en. Daß es dem Sportamt in der NS.-Gernein- Kfcjjt nicht darauf ankommt, bereits ausgebildete Lftte Sportler in feinen Reihen zu vereinigen, liegt jnj ber Hand; baß bas Sportamt „Kraft durch fcerbe" Den Leibesübungen treibenden Vereinen Lp Konkurrenz machen, fonDern Den Vereinen im über Das Seil ins „Tiefe". Es mirD Die Aufgabe i lichkeit und Schnelligkeit hohe AnforDerungen stellen. Des Sportamts nicht fein, Sportschwimmer aus- Immer wieDer ist man mit Begeisterung beim zubilden, Denn Dafür ist Der Schwimmverein Da, ~ ' wohl aber hat „Kraft Durch Freude" Die Aufgabe, recht vielen Menschen Die Freude an Dieser urgesunden Bewegung im Wasser zu vermitteln unD sie vertraut zu machen mit einem Element, Das Dem Nichtschwimmer als ein FeinD erscheint, aber in Wirklichkeit kein Feind zu sein braucht. Heber Die Sportämter Der NS.-G. „Kraft Durch FreuDe" kann Die Parole „Jeder Deutsche ein Schwimmer" zu einem großen Teil verwirklicht werden. Es geht an Den Schwimmabenden im Volksbad neben der ernsten Arbeit des Lernens immer auch recht lustig zu. Im Seichten lassen sich Reiterkämpfe ausfechten, von Den Sprungbrettern werden Bis aus den Teilnehmern an diesem Kursus Boxer werden, wird zwar noch geraume Zeit vergehen, aber sie können es werden, wenn sie „Stange halten". Etwas anders, ja erheblich anders ist es beim Schwimmen. Schwimmlehrer Müller sagt, daß es möglich ist, Schwimmen im Verlaus einer Stunde zu lernen, wenn man die nötige Zivilcourage hat und nicht wasserscheu ist. Zwar kann man in einer Stunde nicht Sport- ober gar Wett- schwimmer werben (benn bas ist ein weiter Weg), aber man kann sich über Wasser halten unb vor- Trumpf aufbeckt, seinen Paß vor Den Beamten auf Den Schreibtisch. „Sie sehen, es stimmt alles. Ich heiße wirklich Bertrand. Ich kann Dem Fräulein beim besten Willen nicht Den Gefallen tun, auf einmal anöers zu heißen." Mit einem gezierten Auflachen verschränkte er Die Arme über Der Brust und blieb in arrogant» abwartender Haltung vor dem Schreibtisch stehen. Der Kommissar schlug Den Paß auf und überflog mit halblauter Stimme die Personalien: „Bertrand. Philippe — Fabrikant — 16. August 19 ... in Lyon — Gestalt: mittel — Augen: grau — Nase: —" Der Beamte stockte plötzlich. Betroffen glitt fein Blick von dem Dokument hinüber zu Dem Paßinhaber und wieder zurück. „Hören Sie, Herr — Bertrand", sagte er mit einem argwöhnischen Stirnrunzeln, „hier auf dem Bild" — er klopfte mit dem Fingernagel auf das Paßphoto — „hier sehen Sie aber ganz anders aus als im Leben." Es entging ihm nicht, daß Herr Bertrand bei dieser Frage die Farbe wechselte. Zuerst schien er Den harmlos Verwunderten spielen zu wollen. Aber in der nächsten Sekunde legte sich sein Gesicht in ernste Falten. „Ich hatte einen Unfall, Herr Kommissar." entgegnete er mit etwas belegter Stimme, „einen schweren Autounfall. Dadurch habe ich bie Physiognomie verändert." „Aha ... Erst vor kurzem?" „Natürlich. Sie sehen ja noch die Narben." „Hm ..." Der Beamte strichelte eine Weile schweigend auf dem vor ihm liegenden Aktenbogen herum. „Dann kann ich wohl meinen Paß wieder an mich nehmen?" hörte er Bertrand sagen und sah eine starkgeäderte Hand, die sich, um eine Kleinigkeit zu hastig, nach dem Paß ausstreckte. Der Bezirkskommissar kam dieser Hand zuvor. Mit einem höflichen „einen Augenblick noch" entzog er das Dokument dem Griff der eilig zupackenden Finger und schob es aufgeschlagen Ina Lenk zu, die, das gefeuchtete Taschentuch an die noch immer blutende Kopfwunde gepreßt, teilnahmslos auf ihrem Stuhl kauerte. „Sehen Sie sich einmal das Bild an, Fräulein", jagte er auftnunternD. „Sennen Sie den Herrn?" |in Genießer » und stellte hl Hur w lra e u,uluc vlc vtituenue zxiueu ymausgelrog In mif nr-'Sni jo, ^ch dörfliche Gemeinschaften wurden erfaßt. Ulte W fiele pilgerten im Sommer zu den Sportplätzen, Per Zeit war f Mn Sinn neue Mitglieder zuführen will, ist all- ' IMich überall hin Durchgedrungen. Die Kurse des 5Li:rtamtes „Kraft durch Freude" sind, so hat es { terroiefen, zum Sammelbecken aller jener Volks- “ ‘)ro< L^en geworden, die das Bedürfnis haben, Lei- *len I Labung zu treiben, sich aber nicht entschießen konnten einem Verein beizutreten, bevor sie eine be» ISbhC"Sft! lic-nte Leistung erreicht haben. So hat die NS.- bnhaut Neieinschast „Kraft durch Freude" dem Sport, der V niibAA0 kclmäfjigen und sinnvollen Leibesübung schon 1 Wirtschaft 9 Jl.-Spott zur Sie Handballkämpse des Sonntags Am26.J( im 81.1 Gießen. < nicht schlagen läßt. Scheibe Berlin — Frankfurt a. HL 0,708 5,694 61,24 48,95 11,065 62,82 56,84 17,48 8,651 2,488 0,746 41,93 0,151 47,04 54,43 47,04 12,19 5,38 11,595 136,22 13,09 0,750 42,01 0,153 47,14 54,53 47.14 12,22 5,39 11,615 136,50 13,11 0,748 41,92 0,151 47,04 54,41 47,04 12,185 5,38 11,60 136,17 13,09 Gott dem A nach langer Vater, Schu nach seinen 56 Jahren zu hebet Japan...... Jugoslawien Oslo...... Men....... Lissabon.... Stockholm .. Schweiz... Spanien... < Prag....... Budapest .., Neuyork.... Berliner Reitturnier gestartet. Das Berliner Reitturnier wurde am Freitag o/i 5/(« 61.3 49/ 11.)! 62,« 8.6t 2.Ö sie tatsächlich im Augenblick zu den besten Mannschaften der Bezirksklasse zählen. Aus dem Grunde ist kaum anzunehmen, daß ihnen der Tabellenletzte in irgendeiner Form gefährlich werden könnte. Immerhin heißt es auf der Hut sein, weil gerade Hochelheim zu Hause immer gut gefallen konnte. Tuspo. Niedergirmes — Tuspo. Marburg: Die Wetzlarer Vorstädter haben in diesem Treffen unbedingt Erfolgsaussichten, wenn auch ihre Spielstärke etwas eingedämmt wurde. Aber auch Marburg, das wir als eine Kampfmannschaft ger war. Die xuqe tonnten pqj mveyen »u, uri.i mchsten Stand voll behaupten, teilweise ergaben ich noch kleine Erhöhungen. RWE. 132 nach 131,50. Von später notierten Werten lagen besonders Kali- aktien sehr fest, Salzdetfurth 182,50 (177), Aschersleben 142 (138,25), Westeregeln 137 (134,50), auch sonst wiesen die nachträglich zur Notiz gekomm"nen Papiere Erhöhungen von etwa 1 v. H. auf. Don Großbankaktien Commerz 114 (113,50). den Frauen siegte die Fuldaerin Anneliese Hille b r a nd t inv5:17. 29. Januar Amtliche Roii^ Geld I Siic °Men (Roi 0'e Beerdig sichergestellt haben dürfte, ist dennoch das Spiel am kommenden Sonntag gegen Garbenteich nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, denn, wie oft sind schon Ueberraschungen in Spielen, die lokalen Charakter tragen (als solches muß das am kommenden Sonntag bezeichnet werden), vorgekommen. Die zweite Mannschaft fährt zum fälligen Der- bandsrückspiel zur ersten Mannschaft des Turnvereins Großen-Linden. Zwar endete das Vorspiel mit einem überlegenen 10:l-Sieg der Teutonen, doch ist kaum anzunehmen, daß em solches Resultat sich am kommenden Sonntag wiederholt. In Klein«Linden wiederholt sich das Derby Klein-Linden gegen Watzenborn-Steinberg vorn ver. gangenen Sonntag, nur mit dem Unterschied, datz sich dieses Mal die Jugendmannschaften beider Vereine im Verbandsspiel gegenüberstehen. I.-Gp.-V. 1926 Steinbach. Lokalkampf in Steinbach. 0,752 42,00 0,153 47,14 54,51 47,14 12,215 5,39 11,62 136,45 13,11 Hi"te tnor Negern Frau ^kurze, gönnen. Hauptereignis des ersten Tages war „Preis der Grünen Woche", ein mittelschweres Jagdspringen, das in der ersten Abteilung von „Irrlicht" unter Oblt. Brinkmann vor „Ep- reuve" unter dem französischen Lt. Chevalier ge° Buenos Aires . Brüssel....... Rio de Janeiro Polen........ Kopenhagen... Danzig....... London ...... HelsingforS.... Paris........ Holland...... Italien....... Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben di- Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbanldiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. S). Turn- und Sportgemeinde Roicheim a. d. Bieber. Rodheim I — Großen-Bufeck I. Im vorletzten Spiel der Nachrunde erwartet Rodheim morgen die 1. Mannschaft von Großen-Buseck. Das Vorspiel konnten die Gäste knapp gewinnen. Bei der Gleichwertigkeit beider Mannschaften erwartet man ein flottes Spiel, das erst mit dem Schlußpfiff entschieden fein sollte. Am letzten Sonntag gewann Rodheim gegen die 1. Mannschaft von 1846 Gießen mit 10:2 Toren, während die 1. Jugendmannschaft gegen die gleiche von Heuchelheim mit 4:0 auf eigenem Platze verlor. Die Skimeisterschasten der Gaue III und Illi Burgsteiner, Gießen siegt im Abfahrtslauf. s. -as 10.30: W Drei '6em j«WnnW Mu il Sä! Fen» N* ääin «*■.»; 1 M 5 ä5ii;nn*lf*: n<| ^feck-Kausi. Mosel M L U Seburtsta JU schien aus dl gjO: hauben-Sih M 23: Tangmui Die Witterungsverhältnisse sind nicht dazu angetan, um eine einwandfreie Abwicklung des sonntägigen Handballprogramms zu garantieren. Die meisten Plätze dürften, wenn nicht gerade vereist, so doch infolge der Schneedecke kaum spielfähig fein. Immerhin ist es möglich, daß Verlegungen nicht vorgenommen zu werden brauchen, weil Schnee immer noch besser ist, als unergründlicher Boden. Bezirksklaffe. Bei idealem Winterwetter und glänzenden Schnee- Verhältnissen wurden am Freitag in der Rhön bei Gersfeld die Skimeisterschaften der Gaue 12 und 13 gestartet. Hervorragende Organisation durch tatkräftige Unterstützung der Gliederungen der SA.- Brigade 46 und vortreffliche Ausrichtung durch den Winter-S^ort-Derein Gersfeld ließen bereits den ersten Tag, der den Lana- und den Abfahrtslauf brachte, zu einem vollen Erfolg werden. Im Lang- lauf über 14 Kilometer gingen in den verschiedenen Klassen 45 Läufer an den Start. Die schnellste Zeit des Tages lief der Gersfelder Emil Schleicher mit 42:02 Minuten. Im Abfahrtslauf siegten bei den Männern der Gießener Burgsteiner und bei den Frauen die Fuldaerin Anneliese Hillebrand. Den Kämpfen wohnten eine große Anzahl von SA.-Führern aus dem Gebiet der Gruppe Hessen unter Führung von Standartenführer Hubert, dem Führer der Brigade 46, bei. Als Sportreferent der Gruppe wohnte den Kämpfen Gauamtmann Oberscharführer Hermann Topp (Frankfurt a. M.) bei. Emil Schleicher wieder Langlaufsieger. Die beste Zeit in dem vormittags gestarteten, über 14 Kilometer führenden Langlauf lief der vor- jährige Gaumeister Emil Schleicher vom WSV. Gersfeld, der zugleich für den Sturm 5/418 der SA. startete, mit 47:02 Minuten. Seine Klub- und SA.-Kameraden Otto Baier und W. Schleicher, die zusammen mit dem Sieger der Jungmannen, Reinau, bei den westdeutschen Skimeisterschaften für die SA.-Gruppe Hessen einen Mannschaftssieg her- ousgeholt hatten, belegten die nächsten Plätze. Die Abfahrtsläufe. Der am Nachmittag durchgeführte Abfahrtslauf über 2,5 Kilometer führte durch stellenweise stark verharschten aber gar vereisten Schneeweg, so daß es zu zahlreichen Stürzen kam, die allerdings sämtlich glimpflich verliefen. Schnellster Läufer war bet Gießener Burg st einer, der 2:56 benötigte. Bei Rhein-Mainische Börse. Rlittagsbörse fest. F r a n k f u r t a. M., 29. Jan. Die Börse fetzte ihre Befestigung an den Aktienmärkten bei verhältnismäßig lebhaften Umsätzen fort. Zu größeren Käufen der Kundschaft kamen weitere Anschaf- ungen des berufsmäßigen Handels, der sich durch )en Abschluß der Berliner Handelsgesellschaft nut einer auf 6,50(6) v. H. erhöhten Dividende beeindrucken ließ. Auf dem höheren Kursstand kamen auch zahlreiche Limite zur Ausführung. Im Durch- chnitt stellten sich Befestigungen von 0,50 bis 1,50 v. H. ein. Lebhaft waren JG.-Farben mit 172,25 (170,65), ferner gewannen Scherdeanstalt und Rut- gerswerke je 1 v. H. Von Montanwerten wurden Ver. Stahl mit 119,50 bis 119,25 bis 119,50 (119) lebhafter umgesetzt, die übrigen Papiere waren im gleichen Ausmaß Häher, Hoefch gewannen 1,50 v. H. auf 120,50. Am Elektromarkt zogen Siemens, Lah- meyer und RWE. bis 1,75 v. H., Gesfürel und Schuckert je 0,25 v. H. an. während Bekula 1 v. H. nachqaben, AEG. schwankten bei größerem Geschäft zwischen 39 bis 39,25 (39). Starke Nachfrage erhielt ich für Maschinenaktien, voran Moenus mit 109 106,50), Eßlinger, Muag und Junghans erhöhten ich um je 1 v. H., auch Daimler Motoren zogen 0,50 v. H. an auf 130,75. Im einzelnen eröffneten Zellstoff Aschaffenburg 1 v. H., Zement HeideAerg 0,50 v. H., AG für Verkehr 0,75 v. H. und Bem- berg 0,25 v. H. höher, Schiffahrtsaktien und Westdeutsche Kaufhof lagen gut behauptet, wogegen Reichsbank auf 188,25 (188,75) nachließen. Don Kassawerten kamen Dürrwerke Ratingen weiter fest mit 61 (59,50) zur Notiz. Der variable Rentenmarkt lag vernachlässigt und Kurse lagen vorerst kaum vor, dagegen zeigte sich für verschiedene Kassapapiere weiteres Interesse. Die Industrie, und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 70: Einhaltung der Bestimmung über den Verkehr mit Gold und Goldwaren. - 71: Postverkehr nach Spanien. — 72: Kontingents, rung von Textilwaren in Belgien. — 73: Der Abschluß der deutsch-österreichischen Wirtschastsvcr. Handlungen. — 74: Neufassung der Bestimmung über den Dersicherungsverkehr. — 75: Neufassuni der Bestimmungen über den Waren- und Kapitvl- verkehr mit Großbritannien und Nordirland. - 76: Die Annahme der Ausfuhranmeldungen in) die Herausaabe von Valutabescheinigungen in fr? len. — 77: Achte Anordnung zur Durchführung tei Vierjahresplans über die Erfassung der im Priv»- besitz befindlichen Vorräte an edlen und uneown Metallen. Hu Beginn der zweiten Börsenstunde wurde das Geschäft am Aktienmarkt wieder etwas belebter, nachdem vorher die Haltung merklich ruhi° * Die Andienungspflicht für Futterhafer und futter aerfte. Der Vorfitzende des GWD. Hessen und Nassau macht daraus aus- merksam, daß eine Be- und Verarbeitung von Ha- er und Gerste (Walzen, Schroten, Stutzen oder Herstellung von Futterhaferslocken, Vermischen mit anderen Futtermitteln) erst dann erfolgen darf, wenn von ihm die entsprechende Freigabe erteilt wurde. Diese Bestimmung gilt nicht für (Betreibe eigener Erzeugung, welches in dem landwirtschaftlichen Betrieb des Erzeugers Verwendung finden oll. Tusp. Groß-Rechtenbach — Tv. Her b o r n : Eine Wiederholung des Vorspielsieges i kaum anzunehmen. Denn Groh-Rechtenbach hat in der letzten Zeit seine steigende Form zur Genüge bewiesen. Die Mannschaft ist auf dem beiten Wege, ihren derzeitigen Stand laufend zu verbessern. VfB.^R. Gießen — Tv. Holzheim: Nach dem wiederholten guten Abschneiden der Gießener darf man gespannt sein, wie sie sich diesmal anlassen werden. Wenn auch Holzheim nicht mehr die Mannschaft ist, die sie $u Beginn der Spiele war. Sie hat aber, wenn sie will, das Zeug in sich, einen Gegner abzugeben, der sich so ohne weiteres Abendbörse weiter fest. Auch die Abendbörse nahm einen festen Verlauf und brachte an den A k t i e n m ä r k t e n noch klein« Steigerungen von etwa 0,25 bis 0,75 v. H. gegen den Berliner Schluß. Indessen erreichte das Geschah keinen größeren Umfang, da die Kulisse etwas übte, wie überhaupt die Börse voller Erwartung de; morgigen Tages war. Lebhaftere Nachfragen fanbcr erneut Moenus Maschinen, die auf 110 anzoger (109, gestern 105,50), auch für andere Maschinenwerte erhielt sich Interesse. Montanwerte zogen meist 0,50 v. H., Verein. Stahl auf 119,90 bis 119,7j (119,25) an, Hoefch 121,25 (120,75), Harpener stellten sich auf den Berliner Schlußkurs von 157 (155,50). Von Elektroaktien gewannen Gesfürel 0,90 v H. auf 149,50. JG -Farben blieben 173 gut behauptet, Scheideanftalt 1 v. H. höher mit 266, Don Kasfawerten Gritzner 40,50 (40), Verein. Ultra, marin 144 (143) und Dresner Bank 107 (106,6'3, Der Rentenmarkt lag ruhig und war ohiu Veränderungen, Kommunal - Umschuldung etw-u höher mit 90,90 bis 91. Von Auslandsrenten zogei Silbermexikaner leicht an, 5prozentige 8,5 (8,25, ^U?a^ notieren/6proz. JG.-Farben 133,50, Reichs! bahn-DA. 125,90, 5proz. innere Mexikaner 8,50, 3proz. innere Mexikaner 8,25, 4proz. Mexikaner 7,35, 4 5proz. Bewässerungsanleihe 6,35, Commerzban! 1'14 DD-Bank 117, Harpener 157, Mannesman: 120'75, Hoesch 121,25, Rheinstahl 152,50, Deriichl! Stahl 119,90 bis 119,75, AEG. 39,40, Aku 52. Frankfurter ObfL und Gemüsemarkt. wonnen wurde. Am Freitagabend wurde bann in der zweiten Abteilung des Jagdspringens um den „Preis der Grünen Woche" der Kampf ausgenommen. Unter ihrem gewohnten Reiter Rittm. K. Hasse nahm die Olympiasiegerin „Tora" alle Hindernisse ausgezeichnet und war auch mit 47,4 Sek. sehr schnell. Kurz vor dem letzten Teilnehmer startete der Holländer Oblt. G r e t e r auf „Ernica", der gleichfalls ohne Fehler über die Bahn kam, dabei aber sogar mit 47 Sekunden die Zeit von „Tora" unterbot und damit Sieger wurde. Kleines Programm der Juhball-Bezirksklaffe. Der morgige Sonntag sieht in der Bezirksklasse nur zwei Begegnungen vor. Die Mannschaften des VfBR. und der Spielvgg. 1900 sind spielfrei. Aus- getragen werden lediglich die Spiele Sinn — Lollar und Dillenburg — SV. 05 Wetzlar. In Sinn dürfte den Platzbesitzern der Siea kaum zu nehmen sein. Die Wetzlarer sollten auch auf dem Platz des Gegners einen klaren Sieg sicherstellen können. Die Begegnung Bissenberg— Naunheim ist abgesetzt worden, da der Platz m Bissenberg nicht bespielbar ist. (Spieloereinigung 1900 Gießen. Das für Sonntag vorgesehene Gesellschaftsspiel zwischen 1900 und Germania Marburg kommt nicht zum Austrag, da Marburg durch Absagen unb Verletzungen von Spielern zur Absage gezwungen war. Jugendabteilung der Spielvereinigung 1900. Die erste Jugend tritt am Sonntag nochmals in ihrer alten Aufstellung in Leihaestern zum Meder- holungsspiel an. Lediglich die Hintermannschaft hat ein neues Gesicht bekommen, indem sich die Verteidigung etwas geändert hat. Es ist nicht abzustreiten, daß sich die erste Jugend von Leihgestern inzwischen zum gefürchteten Gegner in der Gruppe entwickelt hat. So wird es der ersten Jugend der Blau-Weißen sicherlich nicht leicht sein, ein achtbares Ergebnis ober gar einen Sieg mit heimzubringen. „ , . , . , Die zweite Jugend hat ihr letztes Verbandsspiel gegen die erste Jugend von Steinbach aus eigenem Platz auszutragen. Durch den Sieg am Sonntag in Liä) gestärkt, wird sich die zweite Jugend der Blau-Weißen auch den Sieg über Steinbachs erste Jugend nicht nehmen lassen. Die 3. Jugend wird einen sehr chweren Stand gegen die 1. Jugend von Nieder-Weise! haben. Die 4. Jugend ist spielfrei. „ FC. Teutonia" Watzenborn-Steinberg Alle Mannschaften stehen im Kampfe um die Punkte. Nach drei Sonntagen findet endlich wieder einmal ein Spiel der ersten Mannschaft der Teutonen auf eigenem Platze statt. Gegner ist die erste Mannschaft des Sportvereins 1928 aus dem Nachbarorte Garbenteich. Obwohl sicherlich der Sieg am vergangenen Sonntag in Klein-Linden der ersten Mannschaft der Watzenborn-Steinberger die Meisterschaft kennen, wird sich so ohne weiteres nicht geschlagen bekennen. 1. kreisklasfe. Leider hat sich die Zahl der teilnehmenden Mannschaften weiterhin verringert. Denn nachdem Atzbach vor einiger Zeit zurückgetreten ist, ist nunmehr auch Dorlar gefolgt. Immerhin hat sich das Bild dadurch nicht weiter verschoben, weil die verbleibenden neun Mannschaften dafür sorgen werden, daß auch die letzten Spiele nicht an ungenügender Spannung leiden. To. Dutenhofen — Tv. Hörnsheim: Zu einem Kampf, der mit äußerster Erbitterung geführt werden wird, dürfte es in Dutenhofen kommen. Zwar besitzt Dutenhofen den Vorteil des eigenen Platzes. Trotzdem sollte Hörnsheim au Grund feiner Spielstärke den Ton angeben unb schließlich auch beide Punkte mit nach Hause nehmen. Deutsche Hochschui-Skimeisterschasten. Die Deutschen Hochschul-Skimeifterschaften nahmen am Freitag mit dem Abfahrtslauf in Oberammergau ihren Anfang. Rund 200 Teilnehmer erschienen in den verschiedenen Klassen am Start. Die Strecke vom Zahnsattel bot zahlreiche Schwierigkeiten. Die Kurven und der Schlutzteil der Strecke waren vereist, so daß es zu zahlreichen Stürzen kam. Die Frauen starteten einige hundert Meter unterhalb des Starts der Männer. Hier wurde die deutsche Olympiasiegerin Christl Cranz überlegene Siegerin. In der ersten Klasse der Männer siegte der Münchner Günther Riedel, in der Klasse B gewann Schröder (Köthen) und im Lauf der Altakademiker siegte Weech (München). Am Rentenmarkt zeigte sich im «erlaufe etwas mehr Unternehmungslust, Altbesitz 120,25 nach 120,13 (120,25), Städte-Altbesitz 120,50 nach 120,25, Kommunal-Umschuldung 90,90 nach 90,80. Gokdpfandbriefe und Kommunal-Obligationen notierten unverändert, von Liquidationswerten Pfalz. Hyp. 101,75 (101,40), Rheinische 102 (101,90). Stadt- an leihen lagen fester, Baden v. 26 95 (94,25), die beiden Mainzer 95,25 (95), Heidelberg nach Pause 93,75 (93), aber 4Vsproz. Darmstadt v. 26 93,50 (94). Don Auslandsrenten bröckelten Mexikaner teilweise ab. Am Sonntag empfängt die erste Mannschaft vom FSpV. 1926 Steinbach die gleiche vom VfR. Lich zum fälligen Verbandsspiel. Beide Mannschaften kennen sich schon aus vielen Spielen, die meistens unentschieden ober aber knapp für die eine bzw. andere Partei gewonnen wurden. Technisch sind sich beide Mannschaften gleich. Wer die bessere Gesamtleistung und mehr Kampfgeist mitbringt, wird gewinnen. Das Spiel ist um so schärfer zu erwarten, da beide Mannschaften, um ihren Platz m der Tabelle zu halten, diese beiden am kommenden Sonntag auszuspielenden Punkte nötig haben. Die Mannschaft von Steinbach wird voraussichtlich mit folgender Aufstellung antreten: H. Deuter, E. Kehler, O. Schmidt, W. Becker, E. Burger, I. Keßler, H. Horn, K. Becker, L. Brück, L. Horn, E. Heck- roth. Dies ist die stärkste Mannschaft, die Steinbach Zeit zu stellen vermag. Mtv. Gießen — Tv. Lützellindenr Die letzte Niederlage der Gäste ist noch in zu guter Erinnerung, als daß man annehmen könnte, sie würden wieder in ihren alten Fehler verfallen. Denn nur dadurch, daß Lützellinden schon verschiedentlich seine Gegner unterschätzt hat, ist es bisher zu den meisten Spieloerlusten gekommen. — Trotz alledem soll man aber den Gießenern nicht alle Chancen absprechen. Auch ihr Sieg über Marburg hat bewiesen, daß sie etwas können. Tv. Hochelheim — Tv. Heuchelheim: Der letzte Sieg der^ Heuchelheimer hat bewiesen, daß sie tatsächlich : Fwd. Frankfurt a. M., 29. Jan. Der Witterung und Jahreszeit entsprechend waren die & fuhren an Gemüsen, sie reichten indessen r., die nicht besonders lebhafte Nachfrage aus Fr Feldsalat, Rosenkohl, Spinat, Wirsing und Winter kohl zogen die Preise weiter an. II. a. notierten: Blumenkohl Steige 12 bis 18 Stück 3,40 bis 5,5h Eskarol Steige 18 bis 32 Stück 2,25 bis 2,60, Feld- salat 0,70 bis 1,00, do. unter Glas 1,20 bis 1,56, Gelbe Rüben 4 bis 6, Karotten 7 bis 10, Meerrettich 30 bis £5, Rosenkohl 22 bis 25, Rote Rüben 5 bis 6, Sellerie 50 Kilogramm 14 bis 15, Spinat 2) bis 25, 15 bis 11% ital., Schwarzwurzel 15 bis 2j, 20 bis 22 holl., Weißkraut 3 bis 5, Wirsing 6/- b« 10, Winterkohl 10 bis 12, Zwiebeln 6 bis 7. Obstmarkt: Angebot von deutschen Aepfch schwächer, aber ausreichend. Ausländisches Apfelaii- gebot gering, Bananen gut. Geschäft lebhaft, Preiir fest. U. a. notierten: Aepfel I 45 bis 48, II 35 bi» 40 III 24 bis 30, Boskop I 45 bis 48, Bohnapßl 28 bis 30, Schafsnase 24 bis 30, amerik. Aepfil euiet, nuujucm wu;« »-»■ .a .....Kilogramm im Faß 33 bis 38, Bananen, Kifir [er war. Die Kurse konnten sich indessen auf den,; 12 5 Kilogramm 6,00 bis 7,50 Kam., 7,50 Westinb, ..... 6,00 bis 6,50 Bras., Kochbirnen 12 bis 18, Feigm 25 Kilogramm 10,50 bis 12,00, Zitronen, Kiste 3(0 und 360 Stück 12,40 bis 14,20. Frankfurt a. M. Berlin Frankfurt a. M. Berlin Schlußkurs Schlußk. Abend- börse Schluß- kurs Schlußk Mittag- börje Schluß- furfi Schluß?. Abend börse Schluß- kurS SW Milios' böksr. Damm 28.1. 29 1 281 29-1 Damm 28-1 29 1 28 1 29 l- 6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche Retchsanl. von 1984 6’/i% Doung-Anleihe von 1930 .. 4Y2% Hessische Volksstaat von 1929 4/z% Deutsche Reichspostschatz von 1934 |...................... 101,25 Sa,4 103,5 99,5 100 98,5 120,25 131,5 97,75 97,75 94,9 126,75 98 95 101,65 101,9 110,25 8,6 15,25 1,325 5,13 6 5 9,4 5,3 19,75 126,5 17,75 18,13 126 188,75 113,5 117 106,75 101,25 98,25 103,4 99,5 100 98,5 120,25 131,5 97,75 101,65 94,9 126,9 98 95,75 101,65 102 110,25 14,4 1,325 5,13 5,9 5 6,25 9,25 5,1 19,75 127,5 18 18,13 125,9 188,5 130,75 114 117 107 101,25 98,4 103,13 100,13 98,5 120,2 97,5 97.75 95,5 127 98 101,9 110,3 8,6 15 1,4 5,05 5,95 5 6,4 9,5 52 19,75 126 43 17,75 18 125,9 188,75 130,25 113,5 117 106,75 101,25 98,25 103,13 100,13 98,5 120,4 97,5 97,75 95,5 127,25 98 102 110,3 8,5 14,4 1,4 5,13 5,75 5 6,3 9,3 5,05 19,75 127,4 43,75 18 18,5 125,65 189 130,25 114 117 106,65 Accumulatoren-Fabrik....... 12 AKU-Stunftfdbe....... 0 Aschaffenburg Zellstoff........ 8 Beinberg...................0 Bekula..................... 8 Buderus Eisen....... 4 Cement Heidelberg........... 7 52,75 137 109 169,5 119,5 161 227 172 130,25 147,5 264 167,5 137,5 152 170,65 141 149 132 39 154,75 119 140 149,5 138,25 127,4 124,5 96 119,75 161 153 221,75 152 130,25 144 177 164,5 202 203 119 57,25 134,5 160 23,25 203 52 138,5 109,25 168,75 120 161,5 227 173 130,5 149,5 266 170 138 153 173 142,5 149,5 131,5 40.5 157 121,25 142 149,5 142 127,9 125 96 120,75 161,5 153,25 222 135,5 1152,5 132,65 144,75 182,5 164,75 203,75 203 119,75 57,25 137 160,5 23,4 52,75 137 108,9 169 119 227 172,75 130 119,75 147 167,25 137 152 170,75 141,4 148,25 131,75 39,25 155 119 140,25 173,5 149,25 137,75 127 144 124,4 119,5 160,75 153 94,4 221 134 151,5 130 143,4 177,5 164,5 98 202,25 118,5 56.9 135 160 23,25 138.15 108.! 168/5 120.1 i 13) 118.5 149/3 r 13» 153,25 171 142.5 148.65 1« 46-Ü 151 120!! UV* 14$ l 14! 127 2* 1U! .! 120 25 19 153 5 91 151.75 1321 1411. 181 1651 98. ä 203.75 119.} 137.3 23,1 4%% Deutsche Reichsbahnschatz Reichsanlethe-Allbesitz.......... Cement Karlstadt............ 6 Chade A.-C.................. 9 Conti Gummi.............. 11 Daimler Motoren............ 6 Dessauer GaS............... 4 Deutsche Erdöl.............. 5 Deutsche Gold- und Silber .... 9 Deutsche Linoleum.......... 10 Elektrische Lieferungen........ 6 Elektrische Licht und Kraft.....7 I. G. Farben-Jndustrie.......7 Felten & Guilleaume.........6 Gesfürel....................6 Th. Goldschmidt.............5 Gritzner Maschinen........... 0 Harpener................. 2yt Hoesch Eisen......1........ 3% Philipp Holzmann........... 6 Ilse Bergbau................ 6 Ilse Genüsse................ 6 Kali Aschersleben............ 5 Klöcknerwerke............4'/2 KokSwcrke und Chemische Fabrik 6 Lahmeyer..................6 Mainkraft...................4 Mannesmann............... 3 ManSfelder Bergbau.......6*/2 Metallgesellschaft.............6 Orenstein & Koppel..........0 Rheinische Braunkohle....... 12 Rheinische Elektro............ 6 Rheinstahlwerke.............. 6 Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6 RütgerSwerke ............... 6 Salzdetfurth Kali.......... 7% Schuckert L Co............... 6 Schultheis Patzenhofer........ 4 Siemens & Halske........... 8 Süddeutsche Zucker.......... 10 Vereinigte Stahlwerke...... BH Westdeutsche Kaufhof......... 0 Westeregeln Alkali............5 Zellstoff Waldhof............ 6 Otavi Minen...............0,6 Oberhessen ' Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten.............. 4/2% Hess. Landesbk. Darmstadt (yoldvie. R. 12.............. 5y,% Hess. Landes-Hyp.-Bank 4/2% Preuß. Landespfdbr.-Anst. Goldpfe. R. 19.............. 4Vi% Preuß. Gold-Komm. R. 20 4%% Darmstädter Komm.-Lan- desbankR. 6................ Deutsche Komm.-Sammel-Anlethe Auslvs.-Rechte I.............. 4*/2% Franks. Hhp. Goldpfe. R. 15 4-/8% Franks. Hyp. Gold»Komm. Obl. 2 3.................... 5%% Franks. Hyp. Liquidation Goldpfe..................... 5%% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpfe..................... Steuergütlchein-VerrechnungSkurs 5% Goldmexikaner von 1899 .... 4% Oesterreichische Goldrente.... 4,2% Oesterreichische Silberrente. 4% Ungarn Staats von 1913 .... 4% Ungarische Staatsrcnte v. 1910 5% Rumänen von 1903......... 4%% Rumänen Gold von 1913.. 4% Einheits-Rumänen......... 4% Türken Vagdad 11.......... 2^4% l. Anatolier.............. A.G. für Verkehrswesen......6 Hamburg-Südam. Dampfschiff. C Hainburg-Amerika Paket......0 Norddeutscher Lloyd.......... 0 Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7 ReichSbanl................. 12 Berliner Handelsgesellschaft ... f. Commerz- und Privat-Bank ... 4 Deutsche Diskonto............ Dresdner Bank........... 4 28. Januar 29. Januar Amtliche Notierung Geld 1 Brief Amtliche Notierung Geld | Bries 28. Januar Amtliche Notierung Geld Bries 0,708 0,710 6,684 5,696 61,27 61,39 48,95 49,05 11,07 11,08 62,85 62,97 56,85 56,97 17,48 17,52 8,651 8,669 ■ ■ ■■ 2,488 2,492 Kirchliche Nachrichten Statt Karten. im öl. Lebensjahre nach langem Leiden sanft entschlafen. Die trauernden Hinterbliebenen Gießen, den 30. Januar 1937. Die Beisetzung fand In aller Stille statt Gießen (Lieber Straße 74), den 30. Januar 1937. abzugeb. Bestell. erb.rvirp.Postk. ob.an d.Bierver- 0533 urt a.M Gebr. Auto-Ersatzteile Hof Bubenrod, im Januar 1937. 588 D Altersvereinigung 1880 — 1930. I zahlreiche Beteiligung bittet 118-5 Die Beerdigung findet Sonntag, den 31. Januar um 14 Uhr statt. 0 st QUALITÄT5 . 14 A 111 i 11111111111!>1111111IIIlli Geschäftskarten bei Brühl, Gießen IIIIIIIIIIIIIHIIIIIIIIIIII1H Privat-Handelsschule Gießen, Goethestr. 32 OPTIKER MAGNUS Gießen Seltersweg 33 Lieferant aller Krankenkassen der Vorstand. 664 D 22b • St $ 'M 160 '»I 1,2 ’ 5 Ti Mehr Ireu-e an -er Naiur durch Bermühler-Bücher! wS y 62-gi - Ittl 108,9 I ; 169 Ij 119 1! Für die erwiesene Anteilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen Gustav Sack, Metzgermeister sagen wir auf diesem Wege unsren herzlichsten Dank. Für die trauernden Hinterbliebenen: Karl Sack. Gießen, den 30. Januar 1937. 3/15 Dixi 3/16 Hanomag 4/20 Hanomag 600 DKW. 4/14 Opel 4/16 Opel 4 20 Opel 7/34 Opel 8/40 Opel 10/40 Opel 1,2 Opel 1,8 Opel 4/20 Fiat 6/30 Fiat 13/40 Ford 6 20 Aga Untergestelle für Pferdewagen empfiehlt: Auto-Verwertung Kietzen KARL DÖRR Marburger Straße 51 Fernsprecher 3164 __052a in 1 140-25 11 A ' ’3> iiH 124J 119-5 "Ä- 944 \ nen Dividende gil 203 52 138,5 109,25 I 168,75 120 161,5 227 173 130J 149,5 266 170 138 153 173 142,5 149,5 131,5 40.5 157 121-25 142 149-5 142 127-9 125 96 120,75 161. 153,25 222 135,5 1152-5 132-,6 144,7 182-5 164,75 '8J ! 5137 160- 23-1 wi, 1,710 >,69 >1.3? 19,05 1,08 1,97 6,97 7-g i MÖBEL Olli LL IchönXX8 billig im Frei, in großer Auswahl von 6'25 Adler 8/38 Adler Favorit 10/45 Adler Standart 6 25 Brennabor 7/30 Brennabor 8/38 Benz 625 Citroen 8/40 Wanderer 10/50 Wanderer 9/50 Röhr 7/34 V. S. U. 11/40 Craysler 50 PS. 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Am Montagabend erlitt, wie die Justizpressestelle mitteilt, der Präsi- dent des Oberlandesgerichts Dr. Scriba auf einer Dienstfahrt nach Heidelberg in der Nähe von Mannheim einen Kraftwagenunfall. Ursache bildete eine vereiste Stelle der Reichsautobahn und ein vorfahrender Lastwagenzug, der sich infolge des Glatteises auf der Fahrbahn quergestellt hatte. Der Dienstwagen des Oberlandesgerichtspräsidenten, in dem sich weiterhin Generalstaatsanwalt Dr. E ck e rt, Vizepräsident Dr. Hansen und Senatspräsident Conradi befanden, wurde stark beschädigt, während die Insassen glücklicherweise nur mehr oder weniger schwere Schnittwunden im Gesicht davontrugen, so daß sie sämtlich nach ärztlicher Behandlung in ihre Wohnung zurückkehren konnten. Betrügerin unschädlich gemacht. Lpd. Frankfurt a. M., 28. Jan. Vor einigen Tagen wurde in der Presse auf eine Frau hinge- wiesen, dieminderwertigeSpitzenzu einem unverhältnismäßig hohen Preis anbot. Die Betrügerin gab vor, im Auftrag der NS.-Frauenschaft die Spitzen zugunsten eines Kinderblindenheims zu verkaufen. Durch die Aufmerksamkeit der Bevölkerung konnte die Schrvindlerin schnell fe st genommen werden. lag Michel,Wall- torstr.71,T.2479 Damplsägewerk Lollar B. Nuhn A. 6.,Lollar Wissenschafti. Werke Sondergebiet der BrühPschenDruckerei w w- »ck, VT Donnerstag, den 4. yebru«. Gießen. 17.30 Uhr: Beichte. Freitag, den 5. Februar. Gießen. 6.30 Uhr: Segensamt. — Cid). 7.15 Uhri Segensmesse. veffentttcher Sonntagsdienst. Polizei: Telefon 3751, nur in dringende« Notfällen Telefon 01. Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Telefon 02. Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr. Stadtpostamtr Für Schlietzfachabholsr f bis 13 Uhr. Ganitätskolonne: Telefon 2500. Aerzte : Dr. W. Klein, Dr. Ploch. Zahnarzt: Dr. Haubach, Vertreter Dr. Michel. Apotheke: Pelikan-Apotheke. * Autohilfe: Rufnummer 04 beim Postamt Gießen. Nundfunkprogramm Sonntag, 31. Januar. 6 Uhr: Don Hamburg: Hafentonzert. 8.05: Gymnastik. 8.45: Morgenmusik. 9: Frohe Musik am Sonntag-Morgen. 9.45: Bekenntnisse zur Zeit. Iojef Bürckel: „Volk und Kultur". 10: lieber allem steht das eine Reich. Oeffentliche Morgenfeier der Hitlerjugend. 10.30: Chorgesang. 11: I. Die Münchener Funkschrammeln spielen auf. II. Mittagskonzert. 13: Musik am Mittag. 14: Kinderstunde. 14.45: „Ein blindes Huhn ..Die Geschichte einer freudigen Ueberraschung. 15: Deutsche Scholle. Ein Kreis- bauernführer berichtet über Leistungen und Aufgaben in der Erzeugungsschlacht. 15.30: Länderfußballspiel Deutschland—Holland. Zweite Halbzeit. 16.10: Nachmittagskonzert. 17.11: Fremdensitzung des Mainzer Karneval-Vereins. 19.45: Sportbericht. 20: Drei Orchester spielen. 22: Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.15: Sportspiegel des Sonntag mit Bericht vom internationalen Reit- und Fahrturnier in der Deutschlandhalle Berlin: Großer Preis der nationalsozialistischen Erhebung. 22.40: Wir bitten zum Tanz. 24 bis 2: Nachtkonzert. Montag, 1. Februar. 6 Uhr: Choral, Morgenspruch, Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik zur Frühstückspause. 9.30: Nur Kassel: Nachrichten. 10: Schulfunk. 11: Hausfrau hör zu! 11.30: Landfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten; Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Wie leicht läßt sich bei gutem Willen so mancher kleine Wunsch erfüllen! Wunschkonzert. 15: Bolk und Wirtschaft. Planvolle Holzverwertung. 15.15: Kinderfunk. 15.45: Unterhaltungskonzert. 16.45: Von Kassel: „Der Acker der Gnade". Walter Best liest aus einem eigenen Gedichtzyklus. 17: Kammermusik. 17.30: Das Mikrophon unterwegs. 18: Musikalischer Abendbummel. 19: Freyen ist keyn Pferde-Kauff. Bitter-Süßes ums Heiraten. Als Funkfolge. 19.45: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Zwischen Saar und Rhein. Heimatlieder, Volksmusik, Geschichten von Saar, Mosel und Rhein. 21: Ein Walzer feiert seinen 70. Geburtstag. Ein musikalisches Hörspiel von G. H. Waltershausen. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk, Sportbericht. 22.30: Hauben-Sitzung des Mainzer Karneval- Klubs. 23: Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtmusik. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 31. Januar. Sieben Sladlklrche. 9.30 Uhr: Pfr. Becker; 11; 1-7" m^rche für die Markusgemeinde; Pfr. Becker- o ™ U^oerwalter Damerau. — Fohanneskirche'. ?. Haenchen; 11: Militärgottesdienst; ^U5feIt)i 14: Kinderkirche für die Johannes- und Militargemernde; Pfr. Aus eld; 17: Pfr. Bechtols- peimer; Musikalische Abendfeier; 20: Bibelbesprech. stunde im Johannessaal; P arrassiftent Bangert — Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: Pfarrvikar Weckerling; 11: Kinderkirche für die Luthergemeinde; Pfarr- vikar Weckerling. — pelruskapelle (Wetzlarer Weg Nr- 59) 9.30: Pfr. Trapp. — Vieseck. 9.45: Haupt- aot esdienst; Kollekte; 11: Kinderkirche. — Alten- Vuseck. 10: Gottesdienst; Kollekte; 13: Kindergottes- d'enst. — Steinbach. 10: Gottesdienst; Kollekte — Mach. 12.30: Gottesdienst; Kollekte; Christenlehre.— Rödgen. 10: Gottesdienst. — Annerod. 13: Gottes- bienft. — Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; Kollekte; 11: Kindergottesdienst (1. Abt ); 13: Kindergottesdienst (2. Abt.). — Kirchberg. 10: Gottesdienst. — Lollar. 13.30: Gottesdienst. — Klein-Linden. 10: Gottesdienst: Kollekte; 11.15: Kindergottesdienst. — Watzenborn-Steinberg. 13: Hauptgottesdienst. — Garbenteich. 10: Gottesdienst. — hausen. 13: Gottesdienst. — Lich. 10: Stiftsdechant Kahn; Chorschule; Kollekte; 12.45: Kindergottesdienst; 14: Stiftspfarrer Naumann; Kollekte. — Rieder-Bessingen. 10: Stiftspfarrer Naumann; Kollekte. — Langsdorf. 11: Haupt- aottesdienft; 13.30: Kindergottesdienst. — Bettenhausen. 9.30: Hauptgottesdienst. — Muschenheim. 11: Gottesdienst. — Virklar. 13.30: Gottesdienst — Hungen. 10: Gottesdienst; 13.30: Kindergottesdienst. — Deilsberg. 10: Gottesdienst; Kollekte. — Göbelnrod. 11.15: Gottesdienst: Kollekte. — Vettershain. 13: Pfr. Andres (Allendorf); Kollekte. — Reinhards- Hain. 14.15: Pfr. Andres (Allendorf); Kollekte. — Kirtorf. 10: Hauptgottesdienst; anschließend Kindergottesdienst. — Ober-Gleen. 12.45: Hauptgottesdienstanschließend Kindergottesdienst; 19.30: Frauenabend im Schulhaus. Montag, den 1. Februar. Lollar. 20 Uhr: Bibelstunde. — Kirtorf. 20: Frauenabend. Dienstag, den 2. Februar. Kirtorf. 20 Uhr: Bläserchor. |J v 1 143, 1 H'ji 202-25 Zweijährige Handelsklasse für Schulentlassene mit 8jähr. Schulbildung. Ziel: Mittlere Reit'e(früherEinjähr.-Examen genannt). Für Mädchen auch ochen u.. Nähen. Schulgeld RM.17.-, keine Nebengebühren Ein-u. halbjährige Handelsfachklasse Schulgeld RM. 19.- keine Nebengebühren. Abendkurse für Berufstätige in Maschinenschreiben, Stenographie und allen Handels- fächern. Anmeldungen für das neue Schuljahr, und Auskünfte in ließen jederzeit im Schulgebäude Goethestraße Nr. 32, Telephon 2486. 95Ä Mittwoch, den 3. Februar. Gießen. Stadtkirche. 20 Uhr: Abendandacht. — Daubringen. 20: Bibelstunde. — Lich. 20: Bibelstunde. — Kirtorf. 20: Bibelstunde im Pfarrhaus. Donnerstag, den 4. Februar. Gießen. Johannessaal. 20 Uhr: Bibelstunde: Pfr. Ausfeld. — Hungen. 20.15: Frauenhilfe. — Ober- Gleen. 19.30: Bibelstunde im Schulhaus. Evangelische Stadtmission (Christliche Gemeinschaft innerhalb der Landeskirche), Löberstraße 14. Sonn- tag, 31. Januar. 8.30 Uhr: Morgenandacht: 13.30: Sonntagsschule: 16: Soldatenbibelstunde: Iung- frauenstunde; 20.15: Eoangelisationsvortrag. — Mitt- woch, 3. Februar. 20.30: Missionslichtbildervortrag; Missionar Domay. Gemeinschaft innerhalb der Kirche (LandesNrch- liche Gemeinschaft), Gutenbergstraße 9. Sonntag, den 31. Januar. 20.30 Uhr: Evangelisationsstunde. — Mittwoch, den 3. Februar. 20.30: Bibelstunde. — Donnerstag, 4. Februar. 20.30 Uhr: Jugendbundstunde. Reuapostolische Gemeinden, Händelstraße 1, Eder- straße 13. Sonntag, 31. Januar. 9.30 Uhr: Gottes- dienst; 16: Gottesdienst. — Mittwoch, 3. Februar. 20.30: Gottesdienst. Vaplisten-Gemeinde, Gartensttaße 13. Sonntag, den 31. Januar. 11 Uhr: Kindergottesdienst- 16: Predigt. — Mittwoch, den 3. Februar. 20.15: Bibelstunde. Katholische Gemeinden. Samstag, den 30. Januar. Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte. Sonntag, den 31. Januar. Sexagesima. Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11.15: Messe mit Pre- digt; 14.30 und 17.30: Christenlehre und Andacht. — Grünberg. 9.45: Hochamt mit Predigt. — Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. — Lich. 10: Hochamt mit Predigt; 20: Vortrag und Andacht. — Nidda. 8.15: Hochamt mit Predigt. — Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt. Montag, den 1. Februar. Laubach. 7.30 Uhr: Messe. Mittwoch, den 3. Februar. Gießen. Nach jeder Messe und 17 Uhr: Erteilung des Blasiussegens. — Hungen. 7.15: Messe. __ 8erin Gflufr fts 28.1 i Ä DanbnngerStr.21 Fernruf 101 334a Ehestands-Darlehen. louueu-6" MniMolz Wir beklagen den Heimgang unseres lieben Alterskameraden Karl Göbel Die Beisetzung findet Montag, den 1. Februar, nachmittags 1.30 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. — Um Im Namen der Hinterbliebenen: Frida Schaaf, geb. van Hees Heute morgen gegen 5 XL Uhr ist unsere liebe Mutter, Großmutter, Schwiegermutter und Urgroßmutter Die Beerdigung findet am Montag, dem 1. Februar, nachmittags 2y2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt Frau Luise Gorr Wwe„ geb. Hahn nach kurzem, schwerem Leiden im Alter von 87Jahren sanft entschlafen Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Lina Hartmann, geb. Gorr Heuchelheim (Gießener Straße 57), Jugenheim, den 30. Januar 1937 Gießen (Rodhelmer Straße 49), den 30. Januar 1937. Die Beerdigung findet Montag, den 1. Februar, nachmittags 1.30 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt, Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen sagen wir hiermit auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Familie Schwarzentraub. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, Donnerstag nachmittag 5 Uhr nach langer Krankheit meinen herzensguten Mann, unseren Heben Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Karl Göbel Lokomotivführer nach seinem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, im Alter von 56 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. In tiefer Trauen Frau Christel Göbel, geb. Schwing und Kinder. Am 28. Januar entschlief sanft nach einem arbeitsreichen Leben unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter Frau Sophie PuthWwe im 84. Lebensjahre. Am 26. Januar ist mein lieber Mann, unser guter Vater u. Großvater Herr Otto Schaaf 609 D 626 D 669 D| von Heute Samstag verlängerte Polizeistunde «gv Cafe Amend ^ba^n/in ^sute - parbentezi un^chT / 1.85 NhMAlWAlAllM» e.G. m.b.H. Die Mitgliedschaft steht jedermann frei! _____ ________________________________________________ 635 D Heute abend 21 Uhr: Großer Maskenball des VfB.-Reichsbahn in sämtlichen Räumen des Gesellschaftsvereins (Club) !l 2 Tanzkapellen I! Mitglieder 0.85 RM., Nichtmitglieder 1.60 RM. einschl. Sportgroschen. _______________ 584 D bis 6. Februar letzt kanten..... Kleine Preise, große Auswahl! 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