jlr.173 Erstes Blatt Mittwoch, 28. Juli M7 187. Jahrgang rscheint täglich, außer Erscheint täglich, außer JHMV A A Sonntags und Feiertags JMMF ▼ A ■ y I Gießener Anzeiger 'I vsolge höherer Gewalt V v te» General-Anzeiger für Oberheffen f Postscheckkonto: jtanifurt am Main liess Druck und Verlag: vrühlschr Univerfitätrdruckerei R. Lange In Sieben. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schuistrahe 1 . M»--HT— ■ I—I—U_U1__U—WM—J UJ__L_1MJUL_II— !■■■!■»■ II I !■ IIIIIII»WII,I »IlWIlM II — ■■ kN --------------— ----------------———---------—------------ Sicherstellung unserer Volksernährung gen. Der bi von 500 Ma, ien Gebrauch gemacht werden, in denen es sich Hessen-nassauisches Landvolk! erreicht. unseren Führer ter und Gauleiter, die Ober- und Re- Die Verordnung eittlMS Ärunq innerhalb ü'e- Betriebes des Erzeugers ... P . . / __hna fiir «aai« Berlin, 28. Juli. (DRB.) Der Reichsminister ffir Ernährung und Landwirtschaft hat im Einvernehmen mit dem Beauftragten für den Bier- jchresplan, Ministerpräsidenten Generaloberst Gö- Der Gauleiter: Sprenger. für die Brolnahrung und für Saatflächen des Ge- tnideerzeugers, der Deputatberechtigten und Lrnp- Mger eines Leibgedinges erforderlich find. Die Verordnung bringt dann das Verbot der Verfütterung von Brotgetreide und Erzeugnissen für jedermann, einerlei, ob Erzeuger von Brotgetreide oder Tierhalter, der Brot- Kreide nicht selbst erzeugt. Die Hauptvereinigung ta deutschen Getreide- und Futtermittelwirtschaft Denn alles tun wir für Adolf Hitler! Der Landesbauernführer: Dr. Wagner. ländischem Futtergetreide zur Verteilung über die Loidesbauernschasten bereitstellen lassen. Diese kann von diesem Verbot Ausnahmen zulassen. Von ' Ausnahmebefugnis wird aber nur in solchen men zur Vermeidung der zahlreichen Mühlen- brände zu treffen. Mehrere Fälle in der letzten Zeit haben den Beweis erbracht, daß die bau- und feuerpolizeilichen Vorschriften bei Mühlen oft nicht beachtet werden. Um das Mahlgut vor Vernichtung zu schützen, wird an diese Vorschriften erinnert. - geboren M >ch!en, trägt ui r seine frühen ern einen neu« üs bringend g* s Schlitzkus hi» hbaren Polizv Dicke innerhalb' des Betriebes des Erzeugers ver- - ■ - - - - . auch in Form i. ^eugmn^n v— • in Erfüllung eines iputats oder Leibgedinges geliefert und für die t.j, 4. Dinkel oder Spelz, der Grünkern verwendet wird. > im Sinne dieser Der- Mtermittel werden unter Berücksichtigung der । tjrvirtschaftlichen Verhältnisse zugeleilt, die sich durch ‘jjbie restlose Ablieferung des Brotgetreides aus den Lrzeugerbetrieben ergeben. 'iitzkus. rtfart a.M.) rpd ) Trotz bi ' fresse und j sen aus der H RSS. Jedes Jahr habt ihr vorbildlich eurer Brotgetreide-Ablieferungspflicht genügt. Dafür dankt euch die Bevölkerung in Stadl und Land. Rach der neuen Verordnung des Reichs- und preußischen Miyisters für Ernährung und Landwirtschaft ist es nun eure Pflicht, kein Brotgetreide mehr zu verfüttern und alle Frucht, die nicht für euren Bedarf, für Saatgut und Deputat notwendig ist, abzuliefern. Ihr wißt, daß diese Maßnahme im Kamps für die Freiheit und Ehre des Volkes notwendig ift. Um euch biefe Pflicht zu erleichtern. Ueberwachung der Einhaltung der Vorschriften des § 4 berechtigt, auf Grund der Verordnung über Auskunftspflicht vorn 13. Juni 1923 (Reichsgesetzblatt I Seite 723) von den Tierhaltern Auskunft zu verlangen, auch soweit diese nicht Mitglieder der Getreidewirtschaftsoerbände sind. Abschnitt III. Schlußvorschriften. § 8. Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft kann die ihm auf Grund dieser Verordnung zustehenden Befugnisse auf den Reichsbauernführer übertragen. § 9. Soweit sich aus den Vorschriften dieser Verordnung oder aus den zu ihrer Durchführung erlassenen Vorschriften nichts anderes ergibt, gelten die marktordnenden Vorschriften des Reichsnährstandes. § 10. Es ist verboten, Handlungen vorzunehmen, durch die mittelbar oder unmittelbar die Vorschriften dieser Verordnungen oder die zu ihrer Durchführung erlassenen Vorschriften umgangen werden oder umgangen werden sollen. § 11 enthalt die Strafoorschriften bei Zuwiderhandlungen. § 12. Diese Verordnung tritt mit dem auf die Verkündung folgenden Tage in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung über die Verwendung von Roggen und Weizen und Erzeugnissen hieraus zu Futterzwecken vom 9. Januar 1937 (Reichsgesetzblatt I Seite 7) außer Kraft. wird in die Gebiete, in denen Roggen bisher verfüttert wurde, Mais in genügender Menge gegeben. Bei der Schwere all eurer Arbeit bedenkt, daß auf euch die Verantwortung ruht, das Brot für alte Volk ^genossen z u schaffen. Deshalb wissen wir, daß jeder von euch freiwillig dieser Verordnung nachkommen wird. Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis Z'/zUhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Textanzeigen von70mm Breite 50 Rpf.,Platzvorschrift nach vorh.Dereinbg.25O/„ mehr. Ermäßigte Grundpreise: Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf.,Familienanzei- gen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B gierungs prüf identen, sowie die Lan- desbauernsührer teilnahmen. In dieser Sitzung machte Reichsbauernführer und Reichs- tniniffer Darre grundsätzliche Ausführungen über die zwangsläufigen Beziehungen zwischen der dem Landbau zur Verfügung stehenden Fläche, der Er- znigung landwirtschaftlicher Güter auf dieser Fläche iinb dem Nahrungsbedarf einer erfreulicherweise zunehmenden Bevölkerung. Sodann wurden die Stünde, die zu dieser Verordnung geführt haben, mb die Einzelheiten der Durchführung erörtert. -U6SI.1:!; j )aß Budge buijl’l inb von Gramil11 Getreideablleferungspsticht.-Verfütterung von Brotgetreide grundsähllch verboten Ausgleich auf lange Gicht erstrebt. bif gesamte Roggen- und Weizenernte u den Dien st der Brotversorgung g e - siellt wird. Die Verordnung bestimmt zunächst, daß jeder Erzeuger inländischen Brotgetreides «rpflichtet ist, alles Brotgetreide, das er geerntet hat, abzuliefern. Ausgenommen von brr Ablieferungspflicht find lediglich Mengen, die <6$ 1. i 122 P-, 3. 111 P.; 5. ElM m l £eid)f# 1 hüt 11^*1 nn 1L6 I ahlhilt 56,4: SI Satter w"» 6 [1,05; Erich * 30,15;R G alter W ® [,io; s. 6# füllung eines Deputats oder Leibgedinges Brotgetreide und Erzeugnisse hieraus nur in der Menge geliefert werden, in der sie für die Ernährung des Berechtigten und für seinen Saatgutbedarf erforderlich find. (§ 1 Absatz 2 Nummer 3.) Abschnitt II. Berfütterungsoerbot. § 4. (Erstens.) Brotgetreide (sowohl gedroschen, als auch ungedroschen) oder Erzeugnisse hieraus dürfen weder vom Erzeuger des Brotgetreides, noch von anderen zu Futterzwecken verwendet werden. (Zweitens.) Brotgetreide (sowohl gedroschen, als auch ungedroschen), oder Erzeugnisse hieraus dürfen zu Futterzwecken nicht gekauft, erworben, verkauft, veräußert oder sonst in den.Verkehr gebracht werden. (Drittens.) Die Vorschriften der Absätze 1 und 2 gelten auch für Brot und andere Backwaren, sowie für Abfälle hiervon, die zur menschlichen Ernährung geeignet sind. § 5. Die Hauptoereinigung der deutschen Getreide- und Futtermittelwirtschaft oder die von ihr beauftragten Stellen können Ausnahmen von den Vorschriften des § 4 zulassen. § 6. Die Vorschriften des § 4 gelten nicht für Kleie und Futtermehle im Sinne der §§ 21, 24 der Verordnung zur Ausführung des Futtermittelgesetzes vom 21. Juli 1927 (Reichsgesetzblatt I Seite 225). § 7. Die Getreidewirtschaftsverbände sind zwecks r im Kamps je um Ware handelt, die für Mahlzwecke völlig un- so bewies oui geeignet ift. er es ist, ausgp ger Reichsrninister für Ernährung und Canbroirf- Malo, bie W tl» wirb bas ganze Getreibewirt- s w w fchaf tsfahr hinburch Futtermittel it idne 2:» laufend zur Verfügung stellen; er Hal masn*” ! ärJÄj "tadet wird. 3. Brotgetreide, das — ? i hurdljU^ B Erzeugnissen hieraus — i" i"1 ’S I'l kputats oder Leibgedinges geliefert u™ J“1 "" Mrung des Berechtigten und fernen Saatgut- Harf verwendet wird. 4. der |W änjil.- h Herstellung von Grün ren 21 M Drittens.) Brotgetreide hstft a r nung ist Roggen, Weizi ,t ^ier, Einkorn und Geme gen *‘e i [on^ »re Arten solchen Getreid Berlin, 27. Juli. (DNB.) Zu der Verordnung zur Sicherstellung des Brotgetreidebedarfes schreibt der „Zeitungsdienst des Reichsnährstandes" u. a. folgendes: Die Verordnung ist entstanden aus unserer Versorgungslage und hat vorsorglichen Charakter, um rechtzeitig allen Entwicklungen auf dem Gebiete der Brotgetreideversorgung begegnen zu können. Es wäre Wahnsinn, heute noch Brotgetreide in ben Futtertrog fliehen zu lassen. Man wird ohne Zweifel an die bei der Fütterung des Viehes entstandene Lücke hier insbesondere an jene Gebiete denken, in denen auch Roggen aus der gegebenen Lage des Bodens als fHitter verwendet wurde. Es ist selbstverständlich, daß dieser Tatsache Rechnung getragen wird. Es war möglich, rechtzeittg Gerste und vor allem Mais em- zusühren, die im Verein mit den inländischen Futtermitteln in erster Linie von den in der Verordnung betroffenen Gebieten zur Verteilung kommen. r v s Die neuen Maßnahmen fordern von der Landwirtschaft ohne Zweifel eine gewisse Beschränkung der Verfügungsfreiheit. Allein es wird niemanden geben, ber einen Blick für die Derforgungslage ha. ber die Notwendigkeit zum Handeln nicht emsteht. Rur dadurch, daß man Entwicklungen über- fieht und rechtzeitig Maßnahmen trifft, wird man ohne Erschütterung die Lage meistern können. In ditzser Voraussicht ist die neue Verordnung recht- Lig erlassen worden. Sie Mietet die Gewahr, daß die strafsere Form der Sicherstellung der Versorgung sich reibungslos einspielt. Die .Landwirtschaftliche Wochenschau" schreibt u a ■ Durch den grandiosen Wirtschastsausschwung, der mit dem Jahre 1933 in allen Leilen der deutschen Wirtschaft -insetzte. ergaben sich Zusatz- iche Anforderungen an die deutsche Land- wirtschast, di- sie mit zäher Energie IN Angris genommen hat. Die Erkenntnis der Abhängigkeit der landwirtschaftlichen Erzeugung von Gunst oder Ungunst der Witterung macht es notwendig von einer Ernährungspolitik auf kurze Sicht au eine längere planmäßigere Oeftaltung ber Versorgung überzugehen. Selbstverständlich hat die Reichsregierung Borsorge getroffen, dem Bauern und Landwirt diejenigen Futtermittel zur Berfügung zu stellen, die er an Stelle des abgelieferten Brot- getreides in der eigenen Wirtschaft benötigt. t> Englands ühL rungene Mm» d« ot, als man e t ] Mi RMMge Vorsorge. Längere planmäßigere Gestaltung der Versorgung. Gerste und Mais können als vorzügliches Mastfutter für Schweine gelten, dazu kommen Kartoffel- unb Rübenerzeugnisfe, bie in diesem Jahr in wejentlich höherem Umfange zur Verfügung stehen werben. So sei z. B. erwähnt, baß 1933 erst 120 000 Tonnen Zuckerschnitzel abgegeben werben konnten, baß aber im laufenben Jahr wahrscheinlich über 600 000 Tonnen Zuckerschnitzel zur Verfügung bereitstehen. Ernteschutz durch die Polizei. Berlin, 27. Juli. (DNB.) Zur erfolgreichen Durchführung bes Vierjahresplanes unb zur Sicherstellung ber Ernährung bes beutfchen Volkes ist es unbedingte Notwendigkeit, daß die eingebrachten Erntevorräte vor Brandgefahr geschützt werden. Der Reichsführer SS. und Lhef der deutschen Polizei h i m m l e r hat deshalb die g e s a m t e Polizei des Reiches und der Gemeinden, Schutzpolizei, Gendarmerie und Kriminalpolizei, angewiesen, dem Schuh der Erntevorräte dauernd die größte Aufmerksamkeit zu widmen und zur Berhütung von Bränden und Brandstiftungen unnachsichtig sämtliche Personen, die gegen die bestehenden Bestimmungen verstoßen, zur Anzeige zu bringen. Er hat die Polizeibehörden ersucht, sich durch unvermutete Revisionen von der Einhaltung der gesch- lichen Bestimmungen zu überzeugen. In dem Erlaß wird auf bie häufigsten Branb- ursachen hingewiefen, bie in jebem Jahr erfahrungsgemäß zur Vernichtung riesiger Ernteoorrate fuhren. Wenn Volksgenossen während ihrer Arbeit an Getreide- ober Strohschobern, ober an der Dreschmaschine offene Pfeifen oder Zigaretten rauchen, so ist dies eine Verantwortungslosigkeit, die von der Polizei künftig stärkstens gell h n d e t wird. Wenn die Polizei weiter leststeltt, daß Antriebsmotoren ber Dreschanlagen burch ihren unvorschriftsmäßigen Zustand oder ihre unsachgemäße Aufstellung in unmittelbarer Nahe von Getreide- ober Strohschobern in höchstem Grade feuergefährlich sind, wird sie ebenfalls sofort ein- »reiten. Eine weitere häufig vorkommende Brandursache während der Erntezeit ist das A n z ü n d e n der beim Dreschen anfallenden S p r e u in unmittelbarer Nähe van Strohschobern. Der Reichsführer SS. und Chef der deuftchen Polizei macht den Polizeibehörden in diesem Zusammenhang weiter zur Pflicht, sofortige Maßnah- °nung ist R°gg-N. W°lz°n. Sp-lz (Dinkel F°f°n). foier, Einkorn und Gemenge, das eine ober meh »re Arten solchen Getreibes enthalt. m (Viertens.) Als Ablieferung im Sinne dieser Vor Asten gilt nur die Lieferung, die zur Erfüllung Mis auf Veräußerung gerichteten Geschäftes f Zwecke der menschlichen Ernährung, für S Z oder für technische Zwecke erfolgt. annh9 § 2. Der Reichsminister für Ernährung und Land^ viitschaft bestimmt nach Anhörung des Reichs buernführers, innerhalb welcher Fristen d T3U WÄ ^-Minister fiir Ernährung Landwirtschaft kann nach Porung des ^echsbauemführers bestimmen, welche Mengen Erzeuger für den in § 1 Absatz 2 Numm konnten Zweck verwenden darf. (Zweitens^ Der Reichsmlmster trifft eine b Innere Regelung, um sicherzustellen, daß zur Lr qk. Erich ft 1.50* Artur S» fleischversorgung vermieden wird. Allen denjenigen Züchtern, die diese Parole gewissenhaft befolgen, werden die Organe der Regierung und des Reichsnährstandes bei der Belieferung mit Futtermitteln alle mögliche Erleichterung gewähren. Bisher bestand für den Bauern ein Anbauzwang für die wichtigsten Getreidearten, gleichzeitig waren Kontingente zur Ablieferung von Brotgetreide (Roggen und Weizen), sowie für Hafer und Gerste festgelegt. Was der Erzeuger nach Erfüllung seiner Ablieferung mit dem Ueberschuß machte, blieb ihm überlassen. Im großen Umfange wanderte der Roggen in den Futtertrog. Während nun für Hafer und G e r st e das bisherige Verfahren weiter bestehen bleibt, wird für Brotgetreide der Ablieferungszwang eingeführt und gleichzeitig ein Verfütterungsverbot erlassen. Der Bauer muß von nun an sämtliches Brotgetreide, ausgenommen das, was der eigene Verbrauch erfordert oder was er an Deputat für fein Personal zu liefern hat, an die Mühlen oder Getreidestellen abgeben. Eine Verfütterung ist streng verboten, auch im Deputat darf nur der Bedarf zur menschlichen Ernährung enthalten sein, selbst, wenn die Verträge anders lauten. Auch an Tierhalter darf'kein Brotgetreide verkauft werden. Diese Bestimmung betrifft alles wahlfähige Getreide, für nichtmahlfähige Mengen darf der Nähr- stand Ausnahmen zulassen. Zur Sicher st ellung der Viehwirtschaft sind ausreichende Verträge mit dem Ausland geschlossen worden, so daß der deutsche Landwirt Futtergerste und Mais für den Futtertrog in genügender Menge, seinem Bedarf entsprechend, erhalten kann. Dabei wird er sich nicht schlecht stellen, denn die Futtergerste ist heute etwa 10 Mark der Mais sogar um 20 Mark pro Tonne billiger als der Roggen. Wer seine Ablieferungspflicht erfüllt hat, dem wird es nicht schwer fallen, vollwertigen Ersatz in diesen Futtermitteln zu beschaffen. Der Bedarf an Futtermitteln wird übrigens nicht so groß sein, wie im vorigen Jahr, weil der Schweinebestand nicht gestiegen ist. Wie bisher, so wird auch jetzt wieder der Reichsnährstand die Ablieferung ordnen. Es ist nicht daran gedacht, in schikanöser Weise die Produktion zu erschweren, sondern — wie der Reichsbauernführer Darre ausgeführt hat — es soll sich das unumgängig Notwendige im Geiste des Vertrauens vollziehen und durchsetzen. Allerdings: dort, wo böser Wille zur Mißachtung und S a- b o t a g e der Verordnung führen sollte, wird mit eiserner Faust durchgegriffen. Die hier angesetzten Strafbestimmungen sehen Geldstrafen bis zur unbegrenzten Höhe und in besonders schlimmen Fällen Zuchthausstrafe vor. Derartige Fälle werden aber gewiß selten sein: wo sie sich ereignen, treffen sie nicht den deutschen Bauern, sondern nur Elemente, die sich außerhalb der Volksgemeinschaft gestellt haben. Unfreundliche ausländische Zeitungsschreiber haben uns jetzt fast jedes Jahr den Zusammenbruch unserer Ernährungswirtschaft prophezeit. Auch die anfälligsten deutschen Pessimisten werden jetzt solche Voraussagen ziemlich kaltblütig aufnehmen. Richtig ist allerdings, daß wir künftig etwas breiter kalkulieren müssen, und daß wir auch die Möglichkeit ins Auge zu fassen haben, daß eines Jahres einmal die Ernte unbefriedigend ausfallen könnte. Deutschland ist gewiß landwirtschaftlich nicht besonders bevorzugt. Es hat sich aber als überaus segensreich erwiesen, daß die Böden so verschieden sind. Wenn in einem Jahre der Frühling und der Sommer besonders naß sind, erzielen die mageren und sandigen Böden gute Erträge, während die fetteren Böden unter dem Durchschnitt bleiben: umgekehrt wird in trockenen Jahren der Ausfall auf den mageren Böden durch desto reichlichere Ernten auf den guten Böden ausgeglichen. Daher sind auch unserem Vaterland große 'Erntekatastrophen, wie andere Länder, beispielsweise am Mittel- und Unterlauf der Donau sie erlebt haben, erspart geblieben. An Roggen kann Deutschland seinen Inlandsbedarf unter allen Umständen decken, wenn dafür Sorge getragen wird, daß jeweilig bei Ablauf eines Getreidewirt- fchaftsjahres die vorjährigen Bestände nicht völlig aufgebraucht sind. Dann wird es möglich sein, auch in einem Jahre mit unterdurchschnittlicher Ernte ohne Zukauf ausländischen Roggens auszukommen. Dieses Ziel wird jetzt planmäßig angestrebt. Mag der Entschluß, den der Reichsbauernführer vor den Vertretern des Reichsnährstandes, vor den Reichsstatthaltern und Gauleitern, Oberpräsidenten usw. verkündete, schwer gewesen sein, so wohnt ihm doch eine Größe inne. Es ist der feste Plan zu einem Ausgleich auf lange Sicht, eine Vorsorge für Jahre mit ungünstige- ren Ernten. Heber allem aber steht der Wille, dem deutschen Volke in seiner Gesamtheit einen entscheidenden Dienst zu leisten? Erhöhung der Eisenbahntarife in England. London, 27. Juli. (DNB.) Der Tarifausschuß der englischen Eisenbahnen hat beschlossen, alle Fahr - und Fr ach t p r e i s e ab 1. Oktober u m 5 v. H. z u erhöhen. Ausgenommen von dieser Erhöhung sind gewisse Arbeiterfahrkarten und die Fahrpreise auf einigen Londoner Vorortstrecken. 4/5 Millionen Arbeitstage Verlust im Juni. Neuyork, 27.Juli. (DNB.) Durch Streiks hat die Wirtschaft der Vereinigten Staaten im Monat Juni insgesamt 4,5Millionen Arbeitstage eingebüßt. Nach Angaben des Arbeits- ministerums waren am 1. Juni 300 Streiks im Gange, 575 begannen neu im Juni, und im Verlauf des Monats endeten 530. Im Juni gingen, wie weiter mitgeteilt wird, mehr Arbeitstage verloren, als in irgendeiner Zeit der letzten 18 Monate. Eine ernste Leb ensmitte lnot bedroht die 5,3 000 Einwohner zählende Stadt Buffalo (ySA). infolge eines feit langem anhaltenden Streiks der Lastwagenfahrer und Fleischer. Streikposten vor 44 Großhandelshäusern verhindern jedweden Abtransport von Nahrungsmitteln so daß der Einzelhandel auf die Zufuhr von Farmen der Nachbarschaft angewiesen ist. Infolgedessen sind nur noch geringe Vorräte an Eiern, Butter und Geflügel vorhanden: Fleischvorräte sind nur noch für drei Tage da. Verschiedene Metzgereien rationieren bereits den Verkauf. Die Streikenden fordern Anstellung nur gewerkschaftlich Organisierter. Alle bisherigen Verhandlungen mit den Streikenden sind gescheitert. 0" 'flizl juren. im ®i lon d tnb 5 if 3i >cchlu [937, PEIPING iibte Her 55 R die 21 61« Kämpfe um Peiping Alle Iriedensmöglichkeiten erschöpft? e'i«1 . M Km* Labour gegen englischeRegierung London, 28. Juli. (DNB.) Der Landesrat der englischen Labour-Party trat am Dienstag zur Erörterung der spanischen Lage zusammen. Nach der Sitzung wurde eine Erklärung veröffentlicht, die den klaren Versuch der Sabotage der gegenwärtigen Bemühungen im Nichteinmischungsausschuß darstellt. Der Landesrat richtet eine „Warnung an die Nation", in der es heißt, eine „ernste Gefahr" fei vorhanden, daß die eng. lische Regierung die Parlamentsferien aus. nutzen würde, um General Franco anzuerkennen. Der Landesausschuß der Labour-Party sei der Ansicht, daß die Kriegführenden-Rechte^ selbst nicht in einer eingeschränkten Form den spanischen „Aufständischen" zuerkannt werden sollten. England solle seine Macht als Völkerbundsmitglied benutzen, um die sofortige Zurückziehung der ausländischen Freiwilligen aus Spanien zu erzielen. terien neue hinzugefügt worden seien, doch wisse man englischerseits sehr gut, daß auch diese Geschütze keine Gefahr für Gibraltar oder für die Schifffahrt darstellten. Das Unterhaus werde verstehen, daß Ceuta spanisches Gebiet sei. Er schlage deshalb vor, man solle der englischen Regierung Vertrauen schenken, daß sie die ganze Angelegenheit und ihres^ Wichttgkeit in bezug auf die Umstände im AugeU behalte. Er, Jnskip, hoffe, daß die Tatsachen, über 1 die er berichtet habe, den unnötig alarmie« renden Erklärungen ein Ende bereiten roür« den, die bezüglich der angeblichen Bedrohung ge. macht worden seien. hendm feuern iljo au nork. 1937 ämt 3 liont kündigt, daß die Moskauer Regierung General Franco niemals das Recht einer kriegführenden Partei zusprechen werde. Da man aber auf der anderen Seite durchblicken lasse, daß Moskau sehr wohl eine andere Haltung einnehmen könne, stehe man lediglich dem Beweis der Doppelzüngigkeit Sowjetrußlands gegenüber. Moskau habe zwei Gesichter. Das eine predige die Revolution, während das andere sich einen befriedigten Anstrich gebe. Der Kreml bediene sich der Komintern, um Unfrieden zu säen, er behaupte aber gleichzeitig, unabhängig von der Komintern zu fein, wenn es sich darum handele, die Früchte dieser Saat zu ernten. London, 28. Juli. (DNB.) Jrn Verlauf der Hn- terhausaussprache über die Wehrhaushalte nahm Verteidigungsminister Lord Jnskip das das Wort. Er behandelte zunächst die L u s t s ch u tz- frage. Die Regierung erkenne die Wichtigkeit dieser Frage an, doch könne der Luftschutz nicht von heute auf morgen organisiert werden. Immerhin seien die Dorbereitungsarbeiten bereits weit gediehen. Er hoffe, daß die Pläne in Kürze fertig ausgearbeitet feien und man dann mit der eigentlichen Arbeit beginnen könne. Lord Jnskip antwortete dann auf frühere Angriffe Churchills, der in der Aufstellung von G e - schützen auf spanischem Boden eine Bedrohung Gibraltars erblickt hatte. Der Minister erklärte, man sei vielleicht ein wenig ungeduldig darüber gewesen, daß die Regierung feine Mitteilungen abgegeben habe, doch bemühe sie sich, nur wahrheitsgetreue, zuverlässige Mitteilungen zu machen. In der Bucht von Algeciras seien keine Kanonen aufgebaut, die als eine Drohung für Gibraltar betrachtet werden könnten. Eine Batterie von vier schweren Haubitzen sei gegenüber der Straße von Gibraltar aufgebaut worden, zwei seien wieder beseitigt worden. Diese Haubitzen hätten sich schon vor dem Ausbruch der Kämpfe im Besitz der spanischen Regierung befunden und es sei erklärt worden, daß sie anders aufgestellt worden wären, wenn sie eine Drohung für Gibraltar hätten darstellen sollen. Er könne allerdings über die technischen Einzelheiten »des Aufbaues der Haubitzen keine Einzelheiten sagen, da er nicht sachverständig sei. Haubitzen seien keine Küstenbatterien. Man habe erklärt, daß eine einzige Haubitze die Schiffahrt de- Ueber Peiping ist das Kriegsrecht verhängt worden, und am Kuangantor, das unsere Karte veranschaulicht, kam es zu heftigen Kämpfen Mann gegen Mann. — (Scherl-Bilderdienst-M.) Hauptquartier der japanischen Nordchina-Garnison in Tientsin aufgefordert, die japanischen Truppen unverzüglich von Lansang zurückzunehmen. In die heule begonnenen Kämpfe sind nicht nur die Truppen der 3 7., sondern auch der 3 8. und 13 2. Division verwickelt. Der Versuch, in die 29. Armee einen Keil zu treiben, ist also mißlungen. Heber yeixing wurden japanische Be- riz P ■dangt cuf. S' hassen Peiping, 27. Iuli. (Ostasiendienst des DRV.) Die chinesischen Behörden in Peiping geben offiziell bekannt, daß die japanischen Forderungen Dienstag nachmittag endgültig abgelehnt worden seien, und ermahnen die Bevölkerung zur Ruhe. Gleichzeitig wurde das interessen dem Bannkreis Moskaus zu verfallen. Die nächsten Tage würden die nötige Klarheit darüber schaffen müssen. Moskaus zwei Gesichter. -Paris, 28. Juli. (DNB. Funkspr.) Der Außenpolitiker des Journal" stellt fest, daß Sowjetrußland die alleinige Verantwortung für den Fortgang der Londoner Nichteinmischungsbesprechungen habe. Das Schicksal des englischen Planes, der die letzte Karte für die internationale Zusammenarbeit darstelle, hänge ausschließlich von Moskau ab. Alle anderen Mächte hätten eindeutig Stellung genommen. Der sowjelrussische Botschafter in London dagegen habe sofort ange- gabec gleich Ifcen i Hüe 2 y-’ran p nie Das 1*7,6 3J vhresl rn Le jleidjer irgab | 115,9 ! Juni 1! cor ur Km Tc ich b ieuerge her f ier Lef Jem er tommer Botschafter Grandi bei Ehamberlacn. Chamberlain erklärt: England führt nichts gegen berechtigte italienische Bestrebungen im Schilde Keine Gefahr für Gibraltar. Oer englische Verteidigungsminister widerlegt Alarmberichte. Hm obachlungsflieger gesichtet. Chinesische Berichte melden den Abwurf von Gasbomben bei der Marco-Polo-Brücke. Erklärung Bankings. Nanking, 27. Juli. (DNB.) Das chinesische Außenministerium gibt eine längere Erklärung zu der Wiederaufnahme der Kämpfe bei Lansang ab. .Nach einer Schilderung des Herganges der Ereignisse heißt es, daß die Japaner den örtlichen chinesischen Behörden unmögliche Forderungen gestellt hätten. Die chinesische Regierung habe sich bemüht, den Frieden im Fernen Osten zu erhalten und habe durch diplomatische Mittel eine friedliche Lösung herbeizuführen versucht. Bedauerlicherweise habe die japanische Regierung die Annahme der chinesischen Vorschläge verweigert. Es heißt in der Erklärung weiter, daß Chinas Bemühungen, den F r i e d e n zu erhalten, nunmehr erschöpft seien. Erklärung Tokios. Tokio, 28. Iuli. (DRB. Funkspruch. Offnfi?|U dienst des DBB.) Der Sprecher des japanischen Auswärtigen Amtes hat eine Erklärung abgegeben, in der es u.a. heißt, daß die japanischen Militärbehörden wegen dec feindlichen Haltung der Chinesen nunmehr alle Hoffnung auf friedliche Beilegung des Konfliktes im Gebiet von Peiping a uf ge* geben hätten. Cs sei daher notwendig geworden, nunmehr militärische Maßnahmen ein)U- leiten, um den Chinesen klar zu machen, daß gegebene Versprechen und Vereinbarungen gehalten werden müßten. Die grundsätzlich feindselige Haltung der.2 9. Armee sei jetzt ohne Zweifel erwiesen. Auch die letzte Hoffnung, daß wenigstens die 38. Division zu einer Zusammen- arbeit mit Iapan bereit sein würde, sei zerstört. Infolgedessen genüge der Abzug der 37. Division den japanischen Militärbehörden nicht mehr. Von japanischer Seite seien alle Vorkehrungen getroffen. fc 20 3 Su5 Met be5 i l^i hnbei Ä Hb. Sieb ’S l S 1936 ah tnb !■ Mär jraftfaf R im ' Kl,6 $ IMS ' -INI 1! i i entj: an 1 Mrai i Rfflen H ha ■Nsir Ad 85 London, 28. Juli. (DNB.) Der italienische Botschafter Graf Grand i besuchte am Dienstag den englischen Ministerpräsidenten Neville Chamberlain in der Downingstreet. Die Unterredung dauerte eine halbe Stunde. Verschiedene Morgenblätter berichten in größter Aufmachung über die gestrige Unterredung des italienischen Botschafters Grandi mit dem englischen Ministerpräsidenten Chamberlain. Der diplomatischp-Korrespondent der „Time s" meldet nur kurz, daß bei der Unterredung die europäische Lage und insbesondere die italienischenglischen Beziehungen in rein informativer Weise besprochen worden seien. Der diplomatische Korrespondent des „Daily Telegraph" berichtet, Graf Grandi hoffe, bald nach Italien gehen zu können. Er werde dann Mussolini aufs neue mitteilen, daß England weiterhin entschlossen sei, seine Interessen im Mittelmeer zu verteidigen, daß es aber gleichzeitig freundschaftliche Zusammenarbeit mit Italien anstrebe. Chamberlain habe gestern Grandi erklärt, daß England nichts gegen berechtigte italienische Bestrebungen im Schilde führe. „Daily Expreß" erwartet, daß auf die gestrige Unterredung hin eine wesentliche Verbesserung der englisch-italienischen Beziehungen eintreten werde. Dies werde man sehr bald erfahren. Chamberlains Intervention beabsichtige, eine weitere Verschlechterung der englisch-italienischen Beziehungen zu verhindern und gleichzeitig die Nchteinmischungsverhandlungen zu stärken. Der diplomatische Korrespondent der „Daily Mail" will wissen, Chamberlain habe dem italienischen Botschafter die Versicherung abgegeben, daß England keine aggressiven Absichten gegen Italien hege. Diese freimütige Erklärung des englischen Ministerpräsidenten an den Vertreter Mussolinis habe man gestern abend als einen der wichtigsten diplomatischen Schritte bezeichnet, den Chamberlain je getan habe. Chamberlains Ziel sei es, die englisch-italienischen Beziehungen zu verbessern und das alte Mißtrauen zu beseitigen. In einem Prioatgespräch habe Außenminister Eden nach der gestrigen Sitzung des Auswärtigen Ausschusses des Unterhauses gesagt, daß die Beziehungen mit Italien ebenso wie diejenigen mit Deutschland sich sehr verbesserten. Rom, 28. Juli. (DNB.) Heber die Montagssitzung des Hnterausschusses schreibt das „G i o r - na le d 'Italia", das Frankreich der Volksfront und Sowjetrußland hätten im Verlauf der Verhandlungen ihr Spiel endgültig a u f g e d e ck t. In die Enge getrieben, yätte Frankreich allerdings zweiseitig, Sowjetruß- land dagegen offen und brutal erklärt, daß sie der Anerkennung Francos als kriegführende Partei nicht z u ft i m m e n und somit den Punkt 3 des englischen Kompromißvorschlages ablehnen würden. Sie seien einzig und allein für das Scheitern des englischen Vermittlungsvorschlages verantwortlich. Daß Frankreich und Sowjetrußland die Frage der Zurückziehung der Freiwilligen in den Vordergrund stellten, sei begreiflich, wenn man sich der Aeuße- rung des Sekretärs der unabhängigen Labour- Party erinnere, der zugegeben habe, hie Freiwilligen seien im bolschewistischen Lager demoralisiert und wünschten nichts sehnlicher als eine Rückkehr in ihre Heimat. Während also die nationalspanischen Kräfte ihren Siegeszug fortsetzten, verlören die drei bolschewistischen Scheinregierungen von Valencia, Barcelona und Santander auch noch ihre ausländischen Kampfgenossen. Auch „Tribun a" sieht in der gestrigen Wendung im Nichteinmischungsausschuß ein erfreuliches Symptom, bas jedoch nicht Episode bleiben dürfe. Vielleicht beginne sich endlich die Wahrheit durchzusetzen, vielleicht sehe man endlich ein, daß in dem Londoner Ausschuß systematische Saboteure sitzen. Dann könnte der französisch-sowjetrussische Mißerfolg ein Lichtblick sein. In Verfolg feines vorbedachten Planes habe Sowjetrußland eine europäische Aufgabe angenommen, um so über eine wichtige Waffe der Sabotage und der Provokation zu verfügen. Im übrigen zeige die reiche Beute an Kriegsmaterial, das die Bolschewisten bei ihrem verzweifelten Kamps um Madrid ein- sehten, von neuem deutlich genug, in welch skandalöser Meise die Richteinmischungsver- pflichlung verletzt werde. Sowjetrußland stehe seinem ganzen Wesen nach außerhalb der europäischen Ordnung. Frankreich sei im Begriff, Sowjetrußland auf der tragischen schiefen Ebene zu folgen. Englands Anerkennung des fruchtbaren italienischen Beitrages fei von unleugbarer Bedeutung, und es sei in der Lage, gegenüber dem spanischen Konflikt eine Vermittlerrolle zur Wiederherstellung eines gerechten Gleichgewichts auszuüben. „L a d o r o Fascista" verlangt mit Nachdruck eme grundsätzliche Klarstellung d e r Haltung von Moskau und Paris. England scheine die Lage allmählich realpolittscher betrachten zu wollen, während die Politik Frankreichs weiterhin eine unbekannte Größe bleibe. Frankreich solle bei einer nüchternen und realpolitischen Prüfung der Lage einmal darüber Auskunft geben, was eigentlich Sowjetrußland im westlichen Mittelmeer zu suchen habe. Das Problem sei, ob Frankreich eine unabhängige Außenpolitik treibe oder ob es auf feine Funktion einer Großmacht verzichten wolle, um gegen seine eigenen Lebensdrohen könne. Die übrigen an der Bucht von Algeciras stehenden Geschütze seien zweitrangig. Sie seien gering an Zahl, und weder ihre Anlage, noch ihr Kaliber bedrohten Gibraltar, noch sehe man eine diesbezügliche Absicht. Auf alle Fälle würden sowohl die Batterien stärkeren Kalibers, wie die zweitrangigen übertroffen von den Batterien von Gibraltar. In Anbetracht der Kämpfe in Spanien sei die Anwesenheit solcher Batterien wohl verständlich. Es sei nicht nötig, irgend welche finsteren Absichten gegen England zu erfinden. Die Regierung habe sich sorgfältig mit der Angelegenheit befaßt, und es bestehe kein Grund dafür, diese Frage überhaupt aufzuwerfen oder aber Besorgnis über die Lage zu hegen. Auf der anderen Seite fei Ceuta figuren. schon immer bewaffnet gewesen. Auch vor lirtei, dem Bürgerkrieg seien dort Geschütze gewesen. Os- , iritten fiziell wisse man nicht, daß zu den bestehenden Bat» ! |cmpfer Sowjetrußland außerhalb der europäischen Ordnung | II fc „Moskau und Paris für dasScheitern des englischen Vermittlungsvorschlags verantwortlich" INNENSTADT XtiscrtfrV* vx _ . _ _ m» werden aemein- 4757 V >nunz wortA" erung Genmi kriegführeck, de. jeite burd)b[M erntete HM jlii) dem Stfflsb rjetrußland! iet Sesichtn. während bas w h gebe. rominiern, behaupte aber Komintern zn rle. die Zrüchle en. n, daß Geutl schlage desW erung Bertram genheit und iM stände im Am Tatsachen, übd tig alarmie] ibe bereiten nrib| Bedrohung j»- Die Liste der Kulturfilme umfaßt die Ufa- > filme „Sinnesieben der Pflanzen", „Röntgenstrah- j len", „Mysterien des Lebens" und „Mannesmann", Tobis-Kulturfilme „Hamburg-Altona", „Wald ohne Weg", „Landschaft und Leben" sowie den Neudan- Film „Deutschland", der nach dem Siemens-Ber- thon Farbfilmverfahren hergestellt wurde. Wie im vergangenen Jahre wird Deutschland die Vorführung seiner Filme durch ein sehr sorgfältig ausgestattetes Programmheft, das Filmbeschrerbun- gen in deutscher, italienischer, französischer und englischer Sprache enchält, unterstützen. Um das Verständnis für die in Originalfassung laufenden Filme zu erleichtern, wurden z. T. Untertitel in französischer Sprache eingefügt. Von den an der internationalen Filmkunstaus- Mobilmachung für den Frieden. Frontkämpfer aus 15 Nationen im Olympiastadion. Das große Reichslreffen der 7ISKOB. •M »S das wahre Gesicht Deutschlands persönlich kennsn- gelernt zu haben, seine vorbildliche Arbeit für das Wohl des Volkes und die kulturellen Dinge. Nach- 1.... der polnische Vertreter Geppert die Hoffnung ausgesprochen hatte, daß der Weg von der kulturellen Zusammenarbeit zu einem tieferen gegenseitigen Verständnis führen möge, fand der Vizepräsident Booth (Holland) warme Worte für die Leistungen des Führers. M J : s»fi >•51 «v '(itenM 9 itf ’ dH bin* W bi, „ I ««tsfatn ICO fih aUs| 01Iten. ffn'i ?“sl5< kinA Das ch i,2 mdl ein- fter . Iapane . ■ cu* S«! sft® ten’ius der ganzen Welt werden gemein- lam das Bekenntnis ablegen, alle Kräfte dafür em- Lkhen daß der Wett der Frieden erhalte? bleibe jener Friede, nach dem sich alle d>e ehnen, die das wahre Gesicht des Krieges kennen- gelernt haben. Und dieser Ras nach Verstand,, gung und Versöhnung, der m der Hauptstadt des Dritten Reiches non den Frontsoldaten her Welt ausgeht, soll, das ist unser se, er Wille, den Völkern erneut Kunde geben von unserem unerschütterlichen Entschluß, nur ,n friedlichem Wett- streit die Aufgaben zu lösen, welche wir uns gestellt haben. Diese Gedankengänge werden der R eich s- kriegsopfersührer und der Reichs- luaendsuhrer, die bei dieser Kundgebung das Wort ergreifen, zum Ausdruck bringen, und ihnen wird sich der Frontsoldat, der im Namen der fünfzehn Abordnungen sprechen wird, anschließen. Frontsoldaten aller Lander und deut- sche Jugend Schulter an Schulter, diese ter R«chsrundfunkkammer, Reichssendel^r H- r a m o v s k y , nach Beendigung seiner achtwochigen Hilfsarbeitertätigkeit in einem in die Ausstellungsleitung der „Großen deutschen Kundfunkausstellung" berufen. 20 Jahre deutsches Auslandsinstitut in Stuttgart. Die diessährige Haupttagung d°e> deutschen Auslandsinstituts tn Stuttgart wirb iyren höbevunkt in der Feier des 20jährigen Bestehens Äb erreichen. Inder WMk*« 14. August im württembergischen St»atsth«>ter stat findet, wird Reichsminister Dr. F r i ck i» ^ Festrede l alten. Die Feier wird durch di- Te nahm-, °e- Siebenbürgisch-Deutschen und Banaler Beutffi Sängerbundes ausgezeichnet sein Etw 8 er und Sängerinnen aus dem Banat und aus Siebenbürgen werden in ^^n Herr! ch am - ihrer Heimat ihre völkischen ^te^erhJ %eich5mini= Abend ein Festkonzert geben, zu dem Reichem ter Dr. Frick sein Erscheinen zugesagt hat. des echten Heldentenors und die schauspielerische Eindringlichkeit gestalteten die Schwertszene zum Höhepunkt seiner Leistung. Die Frauenrollen waren ' I mit dem glanzvollen Dreigestirn Maria Müller (Sieglinde), Frieda Leider (Brunhilde) und 1 Margarete Klose (Fricka) besetzt. Rudolf B o ck e l- m a n n als Wotan gab mit seinem ebenso klang- Tatsache verdient ganz besonders heroorgehoben zu werden, veranschaulicht sie doch gerade besonders die Friedensliebe der deutschen Jugend, die wir, wie der Führer einmal so treffend erklärt hat, „nicht deshalb erziehen, um sie dann auf dem Schlachtfeld zusammenschießen zu lassen". Die kleine Begebenheit, die wir an die Spitze dieser Ausführungen gestellt haben, stellte mehr oder weniger einen Einzelfall dar; die Großkundgebung des 1. August jedoch ist nur ein Glied in der Kette der vom Dritten Reich zielbewußt und erfolgreich geförderten Bestrebungen, freundschaftliche Verbindungen zwischen den Front- kämp,fern der Welt herzustellen. Wie fern schienen wir unmittelbar nach dem 30. Januar 1933 noch diesem Ziel zu sein als die Presse der ganzen Welt vor Empörung sich nicht au fassen wußte und Tag um Tag verkündete, daß der Nationalsozialismus in Kürze die Welt in einen neuen Krieg stürzen würde. Unendlicher Mühe bedurfte es, um dieses Mißtrauen Schritt für Schritt zu zerstreuen und eine Atmosphäre der Verständigung vorzubereiten. Als der Führer erklärte, daß er und seine Mitarbeiter mehr als manche anderen Staatsmänner den Krieg kennengelernt hätten und wüßten, was er bedeute, da war die erste Brücke zwischen den Frontkämpfern oon] hüben und drüben geschlagen, und bereits eineinhalb Jahre nach der Machtübernahme, anläßlich der zwanzigsten Wiederkehr des Tages des Kriegsausbruches, kamen der französische Frontkämpferführer Henry P i ch o t und der deutsche Reichskriegsopferführer Oberlindober zusammen, um in gemeinsamer Arbeit das große Werk, die Zusammenarbeit der Frontkämpfer, in die Wege zu leiten. Von diesem Zeitpunkt ab ist eine dauernde und enge Fühlungnahme aufrechterhalten worden, und es hat sich von Jahr zu Jahr mehr gezeigt, daß die Männer, die viereinhalb Jahre mit der Waffe in b e r Hand einander gegenüber st anden, leichter den Weg zu einander fanden, als die berufsmäßi- g en Diplomaten. Sie Besuche deutscher Front- kärnpfer in anderen Ländern, sowie die Gegenbesuche wiederholten sich immer mehr und der Soldat des Großen Krieges, der dann wieder in seine Heimat zurück- kehrte konnte von der Friedensliebe und der Friedensbereitschaft feiner ehemaligen Gegner berichten. Es würde zu weit führen, hier auch nur annähernd auf alle diese Besuche emzu- gehen, welche in den letzten drei Jahren abgestattet wurden aber hingewiesen werden muß wenigstens noch auf den Besuch der 8 0 Frontkämpfer v o n v i e r z e h n N a t i o n e n, die zu Beginn bte= , fes Jahres in Deutschland vom Führer und . Reichskanzler empfangen und von dem deut- ■ schon Staatsoberhaupt selbst über den unerfajut» fertigen Friedenswillen d e s Dritten . Reiches ins Bild gesetzt wurden. , . : Mehr als einmal haben der Führer und jeme der von einer ungeheuren Arbeitskraft und einem unbändigen Arbeitswillen Deutschlands nicht nur auf kulturellem und künstlerischem, sondern auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens. Kein Land weise eine derartige Förderung der Kun st und eine derartige öffentliche Teilnahme zu ihrer Pflege auf, wie man sie in Deutschland finde. Prof. Gerstenbrand (Wien) hob den kulturellen Aufstieg in Deutschland hervor, dessen Einfluß sich auch in Oesterreich geltend mache. Der französische Vizepräsident D u ch e m i n versicherte, daß es trotz der verschiedenen Wesensarten beider Völker ohne Zweifel möglich sei, sich gerade auf kulturellem Gebiet hervorragend zu ergänzen. Frau Maud Trübe Ferriere gab als Delegierte von Amerika ihrer Freude Ausdruck, nun endlich Deutschland auf der internationalen Zilrnkunstausstellung in Venedig. Bei der am 10. August in Venedig beginnenden V. Internationalen F i l m k u n st a u s ft e l- lung wird auch Deutschland wie in den Vorjahren vertreten sein. Eine Auswahl der besten deutschen Filmwerke, und zwar Spielfilme, dokumentarische und Kulturfilme, sind für die Vorführungen gemeldet. Als Vertreter Deutschlands wird sich der Präsident der Reichsfilmkammer, Staatsminister | a. D. Prof. Dr. L e h n i ch , nach Venedig begeben. Gleichzeitig vertritt er auch neben dem Präsidenten der internationalen Filmkammer, Lour au, als Vizepräsident diese Organisation und nimmt in dieser Eigenschaft an den Beratungen der Jury teil. Die Lifte'der deutschen Filme für Venedig umfaßt insgesamt 7 Spielfilme und 8 Kulturfilme. Darüber hinaus dürfte noch ein weiterer Spielfilm und gegebenenfalls ein dokumentarischer Film zur Vorführung gelangen. Um mit den angemeldeten Filmen gleichzeitig einen Querschnitt durch die augenblickliche deutsche Spielfilmproduktion zu bieten, hat man die Tobis-Filme „Der Herrscher", „Truxa , „Versprich mir nichts" und „Wenn wir alle Engel wären", und die Ufafilme „Der Mann, der Sherlock Holmes war", „Patrioten" und „Die sieben Ohrfeigen" gemeldet. m die Sicherheit der ausländischen Bewohner peipings zu gewährleisten, jedoch lange das Schicksal Peipings nunmehr allein von ter Haltung der Truppen der 29. Armee ab. ZnS Oipwmatenviertel in Sicherheit. Paris, 28. Juli. (DNB. Funkspruch.) Angesichts ter Zuspitzung der Lage in P e i p i n g hat die dor- tge französische Botschaft alle französischen Staatsangehörigen und unter französischem Schutz stehenden Bürger aufgefordert, sich ins D i - slomatenviertel der Stadt in Sicherte i t zu bringen. Oie Plakette für den lieichsparteitag. Ae. »on > I jh--°K \ f,en ÖibrJil Ne Absicht I b,e Batterien I :an9igen über. I ’ Gibraltar. I "en sei die J verständlich A 'den Absicht Regierung W d besaßt, U "se Frage über, orgnis über ä nte sei Leu, wesen. Auch D£| je gewesen, ä bestehendenM leien, dach wW auch diese (w für die Schiss. ,/Die Walküre" in Bayreuth. Das Bühnenfestspiel „Der Ring des Nibelungen" erreichte mit der Aufführung der „W a l k ü r e" in Anwesenheit des Führers und der übrigen zahlreichen Ehrengäste einen künstlerischen Gipfelpunkt. Die hinreißenden Leistungen der Regie, der musikalischen Leitung und der Sänaer schluaen die Hörer völlig in den Bann; nach jedem Aunug brandete der Beifall gegen den geschlossenen Vorhang. Die Bühnenbilder von Emil Preetorius wiesen in den zackig sich übereinander schiebenden Felsszene- rien eine monumentale Bildwirkung auf. Der Regisseur Hans Tietjen erreichte eine ungewöhnliche Plastik der Gebärdensprache und auf dem Walkürenfelsen eine geniale Umsetzung der Musik in Bewegungsvorgänge. Die Ausdeutung der Partitur durch Wilhelm Furtwänaler war das Ereianis der Aufführung. Neben seiner vertieften Erfassung aller lyrischen Teile, die in der Liebes- Skeit des ersten Aktes, den Schauern der Todes- ündigung Brunhildes und der Feuerzauber- , mufft gipfelt, entwickelte Furtwängler die Linie der Leitmotive mit einer geradezu szenischen Anschaulichkeit und trieb die Aufführung durch differenzierte Steigerungen vom Orchester her zu überwältigenden Wirkungen. In idealer Gemeinschaft mit dem überall führenden Dirigenten wirkten die Sänger zusammen. Nach Franz Völker hatte Lorenz den Siegmund übernommen. Damit fügte der Künstler, der seit vier Jahren zu den hervorragendsten Kräften der Bayreuther Festspiele gehört, seinen früheren Erfolgen einen neuen Triumph hinzu. Der metallische Klang samt 3077,5 Mill. R M. gegen 2527,9 Mil-I (tonen R M. in der entsprechenden Vorjahreszeit, von denen 2156,8 Mill. RM. (1693,1) auf Besitz-1 und Verkehrssteuern und 920,7 (834,8) Mill. RM. auf Zölle und Verbrauchssteuern entfallen. Laufende Zahlungen und Vorauszahlungen waren im Juni 1937, soweit nicht nachstehend bei den einzelnen Abgabeorten Aenderungen vermerkt sind, nach den Zeichen Vorschriften wie im Juni 1936 fällig. Bei i>n vierteljährlichen Zahlungen handelt es sich um te Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer der Seranlagten und auf die Körperschaftssteuer für das zweite Kalender-Vierteljahr 1937. Das Aufkommen an Lohnsteuer war im Juni um 17,6 Mill. RM. höher, als im entsprechenden Vorjahresmonat. An veranlagter Einkommensteuer sind im Berichtsmonat 95,3 Mill. RM. mehr als im * gleichen Vorjahresmonat aufgekommen. Insgesamt ergab sich bei der Einkommensteuer ein Mehr von 115 9 Mill. RM. gegenüber dem Aufkommen im Juni 1936. Das Aufkommen an Körperschaftssteuer “Ä S» fen hatte °°n einem e n^g l.Jße n OsN- 261,6 Mill. RM. mehr aufgekommen als im Ium che 9 9 Atze der Londoner Presse (•«■SS; fetsL"«;« v iS* L Verbrauchssteuern 310,8 Mm KM. mepr auig i i ' 3U der Erkenntnis gekom- lommen. Im ersten Quartal bes £ r e u n ö J e ronar^nr ä m p f e r n# die den 1937 hat sich gegenüber dem ^eüraum de m n, h S 'ck » lernt haben, immer eine tnb785®,UM® un^V-rbr°uch-.^ ^«8. mcht^ anbernr W,r^w°ll°n n f er en feuern. In diesem Mehraufkommen f ' roieöer ein Strich gezogen werden unter die heften enthalten, die im Voriahr noch nicht vor- mutz.Jf ö?ei (^te.“ Die?e Worte, die ekommen sind: die Urfunbenfteuer, bie erft ab traungjte >)ett oer ^e 9'1- jeder- . Juli 1936 Reickssteusr geworden ist, tue Er-1 der F uhr er vorder ) Rutschen ohung der Körperschaftssteuer durch dasG f tz z welches keinen anderen Wunsch hat, als Aenderung des ^örPerfc^aft5Jteue^^^^^ rubia eine? Arbeit na^^3uge^en und seinen Auf- 7. August 1936 und d e Beforderungssteu r für ruhig seiner ^rveir M » - Ausspruch des Len Güter- und Werksfernverkehr sowie für ben bau £^“rWUt)ren. u ^bichstresfen der Personenverkehr mit Kraftfahrzeugen. N a t i o n a 1 f o z i a li ft i s ch e n Kriegsopfer- , . v . ; „w ■ iuvuukii |u„g wie auch die blühende Ge- ämpfertfehem Emsak wachsen die reisen Fruchw sanglichkeit der lyrischen Episoden in vollendeter um Wohl der Nation. Sie werden dar gestellt durch Spieleinheit. Die kleineren Rollen waren mit Lud- die Aehre und bie Weintraube. — (Scherl-M.) ro|g Hofmann als finster brohenbem Hunbing (*. •__und einem prachtvoll abgestimmten Walküren- Gtelgende jxeiafseinnatymen, ©nfembie vorzüglich besetzt. Erfreuliche Steuerbilanz. Professor Ziegler Berlin, 27. Juli. (DNB.) Die Einnahmen empfängt auöländiscye Künstler. es Reiches an Besitz- und Verkehrssteuern be- Die zur Zeit in Berlin weilenden Vertreter, Prä- iefen sich im Juni 1937 auf 1011,3 Millionen sident, Vizepräsidenten und Delegierte, der Con- eichsmark gegen 747,7 Mill. RM. in der entspre- f^ration internationale des artists wurde vom enden Vorjahreszeit, an Zöllen und Verbrauchs- Präsidenten der Reichskammer der bildenden Künste, euern auf 299,0 (249,8) Mill. RM., insgesamt Professor Ziegler, empfangen. Die Delegierten, also auf 1 3 10,3 (9 99,5 MillionenReichs-die aus Belgien — dem Sitz der Confederation — mark. In der Zeit vom 1. April bis 30.1uni Frankreich, Holland, Oesterreich, Polen und USA. 19 3 7 betrugen die Reichssteuereinnahmen insge- gekommen waren, hatten die großen Tage der Kunst ---------------- nenn n cm; f. i in sjftün(f)en besucht und im Anschluß hieran eine Reise durch Deutschland nach Berlin angetreten. Prof. Ziegler überbrachte die Grüße der Reichskammer der bildenden Künste. Der Führer, so erklärte er, lege den größten Wert darauf, daß die Beziehungen der Nationen untereinander gerade durch die kulturellen Bande gefördert und gepflegt werden. Prof. Ziegler bat die Delegierten, auch in ihrer Heimat sich für eine Verständigung von Land zu Land einzusetzen. Der Präsident der Confederation Ker eis (Belgien) dankte für den ---- ---■ ------ . n.. . . , , ,, herzlichen Empfang und die reichen Eindrücke. Der stellung sich beteiligenden Landern sind ebenfalls größte Eindruck, den er mit nach Haufe nehme, fei bedeutende Filmspitzenleiftungen angemeldet worden. Die Plakette für den diesjährigen Reichsparteitag elangt nunmehr in zahlreichen Gauen zum Der- iuf. Sie wurde von Professor Richard Klein ge- | Haffen und zeigt drei das Reich tragende Männer^ (iguren. Sie versinnbildlichen die Kämpfer der >artei, bie einst den Kampf um den Aufbau des I DOßcn wie umfangreichen Heldenbariton sowohl den' I Dritten Reiches auf sich nahmen. Nach vieriahngem takten Sprechqesang .......... ~ SPÄTLESE WM ist daher so bekömmlich! WKN SPATIESEOAi Mir jpATLtst 2"*. - . . pit4ttiiGeH;T*eAK6LATTtR. oie tytiiWv.;. /C pitst wraivoilsrtH flUrrta nJj ,: *L±b Ak AÄffaiUK fl«ireNtibr •. iXslZ:- ; STÄAHltN 0£H Dt8 CAMtfl PtR SfrSfflWWW, o/H :/■ Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum» schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange (beurlaubt), Vertreter: Ernst Blumschein; für Feuilleton: Dr.Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck (beurlaubt). Verantwortlich für den Inhalt bet Anzeigen: Theodor Kümmel. D. 21. VI. 37: 9104. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerel R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs» preis RM.2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig. Mitarbeiter zum Ausdruck gebracht, daß der Frieden der Welt weit mehr gefördert werden könnte, wenn die einzelnen Völker selbst Gelegen- heit hätten, einander kennenzulernen. Wie richtig diese Ansicht ist, dafür sind nicht nur die Frontkämpferbesuche Beweis genug. Wir können aus den letzten Jahren ohne Mühe zahlreiche andere Beispiele anführen, die das Gesagte deutlich unterstreichen. Erst in jüngster Zeit kehrten deutsche Bergarbeiter aus London zurück, die einen Besuch englischer Bergarbeiter in Deutschland erwidert hatten. Sie äußerten sich ebenso anerkennend über den herzlichen Empfang, der ihnen zuteil ge- worden war, wie die deutschen Austausch- s ch Ü l e r, die vor kurzer Zeit aus Amerika zurück- gekammen sind. Nicht vergessen werden darf auch die Auslandsarbeit der Hitler-Jugend, die es durch die von ihr ins Werk gesetzten Fahrten deutscher Jugend in fremde Länder gleichfalls erreicht hat, daß mit manchen Vorurteilen gegen das neue Deutschland aufgeräumt wurde. Und schließlich muß noch auf die gewaltige Arbeit der NS.-Gemeinschaft „Kraft du.rch Freude" hingewiesen werden, die dadurch, daß sie viele tausend deutsche Arbei- ter als Repräsentanten des Dritten Reiches in andere Länder schickt, Brücken von Volk zu Volk geschlagen hat, die sonst nie hätten errichtet werden können. Schon aus diesen wenigen Beispielen ersehen wir, wie planmäßig und zielbewußt hier von allen Stellen Hand in Hand gearbeitet wird, und die Tatsache, daß diesen Bestrebungen ein so starker Erfolg beschieden ist, mag uns der schönste Lohn sein. So sehen wir in dem bevorstehenden Besuch der Frontkämpferabordnungen van fünfzehn Nationen einen weiteren Meilenstein auf dem Wege der Verständigung und Versöhnung der Völker. Wir wissen, daß durch eine derartige persönliche Fühlungnahme zwischen Männern, die „den Kameraden von der anderen Seite" zu schätzen wissen, dem Werk des Frie- dens ein größerer Dienst erwiesen werden kann, als durch manche Konferenz der üblichen Art. Und wir zweifeln nicht, daß unsere Gäste, wenn sie wieder in ihre Heimat zurückgekehrt sind, dort von unserer friedlichen Aufbauarbeit berichten werden, der unsere ganze Kraft und unser ganzes Bemühen gilt. Die Verhaftungswelle imSowjet-„paradies"gehtweiter Moskau, 28. Juli. (DNB.) Die Moskauer Blät- ter veröffentlichen eine neue Liste von hohen und höchstenBeamten, die, wie es in der amtlichen Mitteilung heißt, „für die Erfüllung wichtigster Aufgaben der Regierung" mit verschiedenen Orden ausgezeichnet worden sind. Unter ihnen befinden sich auch Abteilungs- bzw. Rayonleiter der G P U., wie Belski, Gendin, Frinowski, Peters, Estrin usw. Worin die Negierungsaufgaben bestanden haben, kann kein Zweifel sein, wenn man täglich in den Zeitungen lieft, daß die Verhaftungswelle in der ganzen Sowjetunion ungehemmt w e i t e r g e h t. Aus allen Gebieten der staatlichen, parteilichen und wirtschaftlichen Verwaltung sind Angebereien und Denunziationen an der Tagesordnung, und die Blätter sind voll von Anzeigen gegen „Staatsfeinde" und „Faschisten". So ist, wie die „Prawda" meldet, in dem Zuckertrust in der Ukraine beinahe die ganze Leitung abgesetzt worden, ebenso wurden die Direktoren der einzelnen Werke verhaftet. Das gleiche Blatt berichtet, daß der S ä u b e - Aus all ftünf Mitglieder der Nmrga-parbat- «kxpedition geborgen. Die deutsche Himalaya-Stiftung teilt mit: Von Paul Bauer traf eine Meldung ein, wonach es gelungen ist, fünf der im Lager 4 am Nanga Parbat verunglückten Bergsteiger aufzufinden. Es handelt sich um die Expeditionsteilnehmer Pfeffer, Hartmann, Hepp, Dr. Wien und Fant- Hauser. Sie wurden in der Nähe der Unglücksstelle am Fuße eines hohen Eisturmes zur letzten Ruhe bestattet. Zwei weitere Bergsteiger, Müllritter und Göttner, und die neun Träger, die bei dem Unglück gleichfalls verschüttet wurden, konnten nicht mehr geborgen werden. Die Bergungsarbeiten waren infolge der Härte der Lawine und des Sauerstoffmangels in der großen Höhe von über 6000 Meter außerordentlich anstrengend. Das Lager 4, das von der Katastrophe ereilt wurde, war bei den früheren Expeditionen als vollkommen sicher angesehen worden. Es war jedesmal Wochen hindurch ruhig. In der Umgebung waren nie irgendwelche Lawinen niedergegangen. Die Lawine, die die furchtbare Katastrophe yerbeigeführt hat, ist dadurch entstanden, daß am Hang des Nakiot-Peak-Ausläufers Eismassen abbrachen, die den frisch gefallenen Schnee wegrissen. Die Lawine hat auf der Terrasse, auf der Lager 4 stand, noch rung, die im ukrainischen Rundfunk durchgeführt wird, auch die Sendeleitung im Don» gebiet zum Opfer gefallen ist. Ebenso hätten, wie die „Prawda" weiter mitteilt, die Leiter des Komsomolsker Jundkommunisten, in Kiew feindliche und Schädlingsarbeit geleistet. Unter die gleiche Rubrik falle auch die Tätigkeit der Rayon-Organisationen in Winniza, wo auch die Vertreter der Partei mit den Staatsfeinden unter einer Decke steckten. Schließlich berichtet die „Jswestija" von der Schädlingsarbeit der Behörden in Swerdlowsk. Wieder ein Jude als Volkskommissar. Moskau, 27. Juli. (DNB.) Der Zentralvoll, zugsausfchuß der Sowjetunion hat beschlossen, Abraham Lasarsohn Gilinski zum st e l l v e r - tretenden Volkskommissar für die Nahrungsmittelindustrie zu ernennen. Damit ist wieder ein Jude in den Rat der Volkskommissare der Sowjetunion eingezogen. er Welt. 400 Meter, auf einer nahezu waagerechten Strecke zurückgelegt und das Gelände in einer Breite von 150 Meter bedeckt. Der Zeitpunkt der Lawine konnte fcftgefteUt werden; sie ging nieder in der Nacht vom 14. zum 15. Juni, wenige Minuten nach Mitternacht. Die genaue Bestimmung ist offenbar dadurch möglich geworden, daß mehrere Uhren der Verunglückten zu dieser Zeit stehengeblieben sind. Auftakt zum Breslauer Sängerbunbeefeff. Der erste Sonderzug, der zum deutschen Sängerbundesfest auf dem festlich geschmückten Breslauer Hauptbahnhof eintraf, brachte Sänger und Sängerinnen aus Siebenbürgen nach der schlesischen Hauptstadt. Die Gäste wurden vom Obmann des Empfangsausschusses willkommen ge- heißen, der der Freude darüber Ausdruck gab, die deutschen Volksgenossen, die sich in der Fremde seit vielen Jahrhunderten ihr Deutschtum und mit ihm auch das deutsche Lied bewahrt haben, beim großen deutschen Sängerfest begrüßen zu können. Der Sprecher der Siebenbürger Sachsen dankte für die herzliche Begrüßung. Kein Wasser auf Obst trinken! In Sandberg bei Bischofsheim (Rhön) starb eine 42jährige Frau unter schrecklichen Schmerzen. Sie hatte nach dem Genuß von Heidelbeeren Wasser getrunken. — Ein ähnlicher Fall ereignete sich in Bad Neustadt a. d. S., wo eine 32jährige zur Kur weilende Frau aus Berlin an den gleichen Folgeerscheinungen ft a r b. Keine Grashalme in den Wund nehmen! Der Landwirt Peter Jungbluth aus Fronhausen (Rheinprovinz) hatte einen Grashalm in den Mund genommen. Bald darauf stellten sich schwere Vergiftungserscheinungen ' ein, jo daß der Mann in ein Krankenhaus gebracht werden mußte. Der Arzt stellte eine Strahlenpilzoer- giftung fest. Schweres Aulobusunglück bei Toulouse. In der Nähe von Toulouse ereignete sich ein schwerer Unglücksfall. Auf einer Bahnkreuzung wurde ein vollbesetzter Autobus von einem Zuge erfaßt und etwa 60 Meter weit mitgeschleift. 15 Insassen des Autobusses mußten schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden; der Zustand von acht Verletzten ist besorgnis- erregend. Wetterbericht de» Retchswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt Da dem über Südschweden und der südlichen Ostsee liegenden Tief von Nordosteuropa her immer noch milde Festlandsluft zugeführt wird und es dadurch trotz weiterer Auffüllung feine roetterbe- stimmende Wirkung aufrechterhält, trat die erroar- tete Abschwächung nicht ein. Das Wetter der näch- ften Tage wird sich daher weiter unbeständig und für die Jahreszeit zu kühl gestalten. Aussichten für Donnerstag: Bei westlichen Winden stärker bewölkt, kühl, aber meist trocken. Aussichten für Freitag: Unbeständig und kühl. 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R. zugleich im Namen unserer Kinder und Enkelkinder Frau Elisabeth Seibert geb. Gerlach Sie mocht. Am Montag, 26. Juli, nachm. 4.80 Uhr, verschied infolge einer Operation meine liebe Tochter u. unsere Schwester Anna Weimer im Alter von 23 Jahren Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Weimer V., Gemeinderechner Dau bringen, den 28. Juli J037 Die Beerdigung findet Donnerstag, den 29. Juli, nachmittags 1 Uhr, auf dem Friedhof des Hessischen Brüderhauses „Hephata“ bei Treysa statt ------- 4984 O ’ "'hem i 'Ibrgch. A Ioulou|e< Mete nj. ^Q[)nf eua? v°n er weit •*Ä hf9:?ei N- 5b aber weis. rt ^tanffun PH«?,* °irdu?° ettA' ,n* _!^ .der nach, tli,eltanbi9 "^ständig unb lhelm Lange -Ernst Blum, für bie $i[ber. freier: Ernst ^riot;furbett 8enleiter:han; °en Inhalt bet •VI. 37: 9101 ^suatsbruckerei Monatsbezugs« Zustellgebühr, Einzelverkaufs- Pf- mit bet r. mi 1935 gültig. at der Wasen* nein«.** ause ist. jeder andere, hmaschine »re Arbeit ab- ich bei der rWaschma; ..beraten vo" V».s Ä‘>1 SÄ rÄ< Häuser *SSfl5 t de- ncn Heinrich Hertz feine klassischen Ulriche ^u ch- fiihrte, dazu berufen fein wurden, die Derblndung van Erdteil zu Erdteil herzustellen und den Rund- funk über die ganze Welt ä" °erbre,tem Unsere Empfangsgeräte und Verstarker JinO oe triebsbereit; wir nehmen Welleniabellen und Ku z- wellenpragramme zur Hand denn d^ meisten Kurz wellen-Rundsunkfender verbreiten I” ” ’ gestimmten Erdteil nur kurze Z°nenpr°gramm von -in- bis dreistündiger Dauer über Richt -rav- antennen und wechseln ständigihr-1 Welle, tagllch sogar mehrmals, so daß sich der Kurz . notgedrungen auf einen genauen ,-FsApl . f lassen muh. Im 19.meter.$anb erre gen nur m wunderbarer Lautstärke und Klangrelnheit e e Sendung aus Chikago, übertragen durch. d°n Ku^z ,wellensender in Schenectady. Wir h unb es meldet sich Japan nut . äcf)rt ,n Nachrichtendienst, ber ankunbigt, daß die bezeichnenben Merkmale der Landseer wie stärker abgesetztey Kopf, höheren Körper, kürzere gewellte Haare unb ähnliche körperliche Eigenschaften aufweist. Außer in Englanb würben in Hollanb, ber Schweiz unb Oesterreich noch von einzelnen Züchtern bie echten Lanbseer weiter gehalten, wäh- renb sie in Deutschlanb fast ganz verschwunben sinb. Im Tiergarten Heibelberg lebt eine aus Oesterreich stammenbe Hünbin, bie, mit einem aus Hollanb kommenben Rüben gepaart, einen kräftigen Wurf von 9 Welpen mit Hilfe einer schwarzen Amme großzog, worunter glücklicherweise 6 Hün- binnen sinb. Da man bei guter Aufzucht keinerlei Bebenken vor Inzucht zu haben braucht, besteht bie Möglichkeit, biese seltensten Hunbe Deutschlanbs weiter zu züchten. Es ist leiber aber fo, baß überall in ben Stammbäumen nachweisbar, irgenbroann einmal bie schwarzen Neufunblänber wohl aus Verlegenheit eingekreuzt würben, unb es bebarf aller züchterischen Geschicklichkeit, bie echten Laich- seer roieber einmal „herauszurnenbeln". Da bie weiß-schwarzen mit ben Merkmalen ber schwarzen Neufunblänber aber ebenfalls schöne Hunbe sinb, die ihren Besitzern genau soviel Freube machen, so ist es burchaus nicht nötig, solche Hunbe auszumerzen, sonbern auch biese sinb gut unterzubringen. Wem ber gewöhnliche Neufunblänber zu schwarz, ber Leonberger zu einfarbig gelb, ber Bernhgrbiner zu feucht ums Maul unb zu triefäugig, ber Berner Sennenhunb zu klein ist, ber wirb gerne einen weiß-schwarzen Neufunblänber wählen, zumal biese Rasse am liebsten auch im Winter braufeen im Freien ist unb alle bie guten Eigenschaften sich bewahrt hat, bie unsere Vorfahren an ben alten guten Haus- unb Hofhunben, ben Hovawarts, schätzten unb bie wir bei vielen mobernen Hunden vermissen. Bei allen Züchtungsversuchen, bei bem Bestreben, alte Rassen wieder erstehen zu lassen, die sonst dem Untergang geweiht sind, ist die Mitarbeit weiter Kreise nötig. Es ist dazu kein großes Opfer aufzubringen, sondern nur der Wille, bei solchen Fragen mitzuarbeiten. Mit derselben Liebe, mit ber man einem Fixköter unbestimmter Herkunft das Leben angenehm macht, kann man auch einen wertvollen Rassehund betreuen unb gleichzeitig noch an wissen- scl-astlichen Untersuchungen teilnehmen. Bei Der Lanbseer-Erhaltung ober Wieberherstellung handelt es sich darum, zunächst wieder genügend Material zu haben, um dann später burch geschickte Zuchtwahl ben ursprünglichen Lanbseer roieber erstehen zu lassen. Wer babei mitarbeiten will, roenbe sich an ben Verfasser biefer Zeilen. Heute stellt bas rheinische Schiefergebirge mit seinen Nachbargebieten eine wertvolle Baustoff- Währenb ber Motorflugschüler erst nach vielen quelle bar. Schulflügen, bie er gemeinsam mit seinem Lehrer in einem zweisitzigen Flugzeug ausführt, allein Wer seine Sommerreise an ben Rhein unter« ’ nimmt, wirb bie Gelegenheit einer Dampferfahrt zwischen Koblenz unb Bingen nicht ungenutzt lassen. Eine solche Dampferfahrt bietet bem Auge auch allerlei Anknüpfungspunkte für technische Betrach- MW MW vunytte, ■ I z n ■<** T. W । N H . Hl r H. . •' i n s Lebenslänglich Zuchthaus für Mieger fen. nale Tradition. In der der Reaktion, vor fandet 9 machen 6.30: 8.10: ttanntesi -- Clair ®lte" r iflien de i unb Wi Äurt E ]• befann Jesters Cpb. Frankfurt a. M„ 27. 3ull Das Sondergericht verurteilte nach zweitägiger Verhandlung den 55jährigen 3. Wilhelm Mieger aus Köppern wegen Verbrechens nach § 1, Absatz 1, Ziffer 1 des Gesetzes zur Gewährleistung des Rechtsfriedens zu leben slänglichem Zuchthaus und wegen und 15 Le- 3 ~ia=$o . — c wird So sah ich einmal zwei sich höchst erregt ansingende Grasmückenmännchen dicht beieinander im Busch. Der Gesang steigerte sich immer mehr, lebet wollte den andern übertrumpfen, bis schließlich einer des Singens müde ward und ein paar kleine stiebende Federn zu Zeugen eines heftigen Meinungs- austaufchs über unbeachtete „Verbotstafeln" wurden So kriegerisch nun der Gesang — vom Standpunkt des Biologen — sein kann (er wird bei den verschiedenen Vögeln und bei verschiedenen Gelegenheiten ja immer eine etwas andere Bedeutung haben), und so einleuchtend unsere Erklärung scheint: die herrliche Mannigfaltigkeit der Laut- äußerungen erklärt sich daraus doch noch nicht. Wer je einmal an einem schilfumgürteten Teich dem Geschwätz der Rohrsänger gelauscht hat, dem wird es irgendwo so vorgekommen sein, als passe dieses monotone Singen zum Teich wie das oft so ähnliche Quarren der Frösche Und die Vögel der Wiese und die der Wälder — auch sie haben ihren eigenen „S t i V* Scheint es da nicht so, als ob es die Seele der Landschaft ist, die sich auch in den Vogelkehlen ausdrückt, und ist es nicht wahr, daß all die vielen Vogellieder eine wunderbare Harmonie erfüllen? Eine Harmonie, die unsere größten Komponisten immer wieder gefesselt hat, weil sie das verkündet, was unsere Seele selbst nicht verschweigen kann und doch nicht deuten will: den tönenden Zauber der Landschaft! Verordnung ausdrücklich verboten ist, beim Verkauf von Fellen und Häuten für Zwischen- und Fertigerzeugnisse, sowie für die aus ihnen hergestellten Waren im Jnlanbverkehr einen höheren Preis zu fordern, oder sich durch einen andern gewähren oder versprechen zu lassen, als ihn der Verkäufer in der Zeit vom 17 März 1934 bis 14. April 1934 bei den Verkäufen, die nach Art, Güte und Menge der verkauften Ware vergleichbar sind, höchstens erzielt hat. Auch nach Erlaß der Preisftoppverord- nung hat Sundheimer noch für Waren, die er vor dem Stichtag (18. Oktober 1936) zu billigeren Preisen verkauft hat, höhere Preise verlangt. Es steht fest, daß die gesetzwidrigen Gewinne, die er dabei erzielte, als unerhört hoch bezeichnet werden müssen. Er wurde deshalb in eine Ordnungsstrafe von RM. Bveslau, im Juli. Breslau rüstet zum 12. Deutschen Sänger- bundesfest (Protektor: Reichsminister Dr. Goebbels), das vom 28. Juli bis 1. August stattflndet. Breslau: das ist zu wenig gesagt. Das ist die Hauptstadt Schlesiens, wer aber Schlesien kennt, der weiß, daß hier alles eine große Familie ist. So nimmt an der Festesfreude, an dem Empfang von 150 0 0 0 Sängern aus ganz Deutschland nicht nur die Metropole an der Oder, sondern die ganze Provinz Schlesien mit ihren 4xk Millionen Einwohnern teil. Jahrhunderthalle, erbaut zur Erinnerung an 1813, ihren Mittelpunkt findet, glänzend und herzlich zu begehen. gewerbs- und gewohnheitsmäßigen Wilderns Vergehens gegen das Schußwaffengeseh zu Jahren Zuchthaus sowie Ehrverlust auf benszeit. Der zweite Tag des Prozesses. erhalten. Diese Aussagen seien nicht glaubwürdig und ungenügend, darauf ein Todesurteil aufzu« bauen. Der Angeklagte habe nie die Absicht gehabt zu töten und man könne ihn n u r w e g e n F o r ft- wider st andes und Wilderei verurteilen. Der deutsche Männergesang hat eine große natio- ~ ‘ In der Zeit der Kleinstaaterei und 100 Jahren waren es die Sänger, Es Urteil und Begründung. Das Sonder'gericht verurteilte, wie eingangs dargetan, den Angeklagten zu lebenslänglichem Zuchthaus, zu 15 Jahren Zuchthaus und zu Ehrverlust auf Lebenszeit. Der Angeklagte ist nach feinem eigenen Geständnis des gewerbs- und gewohnheitsmäßigen Wib derns schuldig und er ist deshälb schon dreimal vorbestraft. Das Gericht hält mit Rücksicht auf die Hartnäckigkeit des Angeklagten die höchst zulässige Strafe für angebracht. Was den Kernpunkt der Verhandlung, den Fall Belloff anbelangt, so ’at sich das Gericht den eigenen Angaben des'Angeklo.q- ten angeschlossen. Er hatte den Vorsatz der Ver- scheuchung und der Beseitigung gehabt. Welchen Vorsatz er ausführte, richtete sich nach der Entwicklung des Falles. Der Angeklagte bat erst längere Zeit gebraucht, um sich im Falle Belloff vom Tötungsentschluß abzuwenden. Wenn es ihm nicht darauf ankam, den Förster umzulegen, so gab es iur den Angeklagten nur eine Maßnahme, nämlich nicht nach dem Karabiner zu greifen. Der Angeklagte sei später wieder vom Versuch zurückgetreten und zwar freiwillig. Es liegt vollendetes Unternehmen vor, ohne daß Mordversuch oder Totschlags- versuch festgestellt zu werden braucht. Wenn es nicht dazu kam, daß der Förster fein Leben einbüßte, so ist das auf das energische Verhalten des Försters zurückzuführen Gegen den Angeklagten war die Todesstrafe beantragt. Das Gericht hat sich diesen Antrag lange überlegt. Der Angeklagte ist ein Mensch, dem alles zuzutrauen ist Aber es wurde berücksichtigt, daß der Schluß der Tragödie nicht in traurigem Sinne endete. Das Urteil ist sofort rechtskräftig. — Das Gericht zog auch die beschlagnahmten Waffen und Munition ein. Das Grenzlandtheater, das der Führer der Saarbevölkerang schenkt terial zusammenzutragen. Gedanken an Frau unb Kind bewogen Mieger jun das zu sagen, was gesagt werden mußte. Es war auffällig, daß all das, was der junge Mieger sagte, in den wesentlichen Punkten von den Zeugen bestätigt wurde. Die Fälle Birkenauer und Hoffmann werden für Mieger sen. anderweitig zur Verhandlung stehen, jetzt handelt es sich nur um den Fall des Försters Belloff, der deshalb herausgegriffen wurde, weil er noch nicht sehr lange zurückliegt und weil er die Möglichkeit bot, im schnellen Verfahren vor dem Sondergericht abgeurteilt zu werden. „So findet das große Fest des deutschen Liedes offene Herzen und Türen. Im Mittelpunkt der Bres- au„er JRS? %.en die „Gauweihestunden": „Wehr- U,, D^k (Sangergau Thüringen), „Schaffendes Volk (Rheinland) und „Fröhlich Volk" (Franken). 15 000 genommen. Sundheirner ist inzwischen Ausland geflüchtet. Rundfunkprogramm. Donnerstag, 29. Juli. 6 Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. Angesichts des großen Abstimmungssieges im Jahre 1935 schenkte der Führer und Reichskanzler den treuen Volksgenossen an der Saar ein neues Theater, mit dessen Bau im Jahre 1936 begonnen wurde, das in Saarbrücken stehen wird. Dieses Grenzlandtheater wird zu den modernsten Bühnen der Welt zählen. Diese Aufnahme veranschaulicht das Modell des großen Theaters. — (Scherl-Bilderdienst-M.) Der Ruf des Liedes. Zum 12. Deutschen Sängerbundesfest. -Won unserem Li.-Mtarbeiier. Frühkonzert. In der Pause (7): Nachrichten. Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 9.30: Hausfrau, hör zu: 10: 12. Deutsches Sängerbundesfest. Aus dem Saal der Handwerkskammer: Konzert der Sänger- ■I gen W selber, Mm Fö «. bes 1 falls fol ills sch VW5 IW Maß Itf einer lili ba. ken Ji künd) L voll 1*5 triu linanbi finit ( ksiir be r geht l |j erlah Dich < feil blei Wich Wich a huem i einer hjufrieb großer loch fol jebem licht ist non ei Die Sangesbrüder aus ganz Deutschland werden in Schlesien den deutschen Menschen finden, der hier die Wacht im Südosten treu und zuverlässig hält. Schlesien ist einer der deutschesten Gaue, weil hier vor fast 1000 Jahren alle deutschen Stämme zur friedlichen Kultivierung des Landes beitrugen. Hier ist ein fröhliches und fleißiges Volkstum zuhause, eng verbunden mit seiner Scholle. Aus diesem Lande stammen Sänger nnd Dichter, Gottsucher und Philosophen: Angelus Silesius Logau, Opitz, Jakob Böhme, Gustav Frey'tag, Eichendorfs, Carl und Gerhart Hauptmann, Hermann Stehr und viele andere, die R^ihe will nicht enden. Das Land ist deutsch wie seine Menschen. Einst trugen Bauern, Ritter und Mönche die deutsche Kultur hierher, gründeten Städte und Dörfer, rodeten den Oderwald und besiedelten die Bergtäler, schufen Grenzen, die bis zur Losreißung Ost- Oberfchlefiens niemals in Frage gestellt wurden. Deutsche Ritter und Bergknappen schlugen auf der Wahlstatt bei Liegnitz die Mongolenschlacht und retteten das Abendland. Schlesien widerstand ein volles Jahrhundert in den Hussitenzügen den Bolschewisten jener Zeit. Die stolzen Bauten seiner Hauptstadt, voran das herrliche Rathaus, legen Zeugnis ab von der Kraft feines Bürgertums und von der Größe der damaligen deutschen Kunst. Schlesien hat jedes deutsche Schicksal getragen. Lange Zeit war es in kleine machtlose Fürstentümer zerrissen, von Religionskämpfen erfüllt, ein Spielball benachbarter Staaten. Ein Nationalgefühl konnte sich lange nicht entfalten, der Heimatgedanke trat an seine Stelle. Fast ein Jahrhundert stand es dann unter der Habsburger Krone, manches zeugt davon noch in heutiger Zeit. Als aber die Preußentrommel 1741 bei Grünberg erklang, der junge Friedrich in dies Land marschierte, da war es ihm verfallen, da begann feine große Zeit. Es war eine Zeit der Opfer, des Ringens und Kämpfens. Wie um eine Braut hat Friedrich der Große um diese Provinz geworben, ist darüber alt und gebeugt geworden. Aber der Ruhm von Hohenfriedberg, Leuthen und Liegnitz überstrahlt die Jahrhunderte! Damit war Schlesien festgekettet an das norddeutsche Schicksal. Es war diejenige Provinz, die sich 1813 zusammen mit Ostpreußen zuerst erhob, um die Fremdherrschaft zu brechen. Mächtige Stürme sind durch ein neues Jahrhundert über den stolzen Sudetenkamm gezogen, Haden die Türme der Städte umbraust und die Ebene des Landes erfüllt weit in den osteuropäischen Raum hinein. Schlesische Landwehr trotzte der Bedrohung des oberschlesischen Industriegebietes gegen die Russenheere. Breslau wurde eilig befestigt, das Land arbeitete, kämpfte und vertraute auf Gott. Nach dem bitteren Ende, angesichts des polnischen Aufstandes, der Oberschlesien losreißen wollte, trat noch einmal die Jugend aller deutschen Stämme auf Schlesiens Boden zum Sturme an: das war xam Annaberge 1920. schwere Zeiten sind gefolgt. Die Trennung Oft- Oberfchlesiens beraubte die Provinz eines großen Teils ihrer reichsten Bodenschätze. Das weite wirtschaftliche Hinterland nach dem Osten ging verloren. Das fleißige Schlesien, einst Preußens wichtigste Jndustrieprovinz, lag darnieder, jahrelang dauerte das Elend der Arbeitslosigkeit. Breslau wurde damals eine der am meisten verschuldeten Städte. Auch hier hat der Nationalsozialismus Wandel geschaffen bie Hoffnungslosigkeit besiegt und dem Volke den Glauben an die eigene Kraft zurückgegeben. Freudig stehen Stadt und Land unter Adolf Hitler und feinen Fahnen. Im Prozeß gegen Mieger sen. wurde am Dienstag die Zeugenvernehmung fortgesetzt. Revierförster F. schildert zwei Zusammenstöße, die er mit Wilderern im Frankensteiner Wald hatte. Arn Vormittag des 1. November 1931 sah der Förster zwei Mann auf sich zukvmmen, von denen sich der eine sehr für die Spuren des Wildwechsels zu interessieren fchien. Der Förster schoß dreimal und nahm mit feinem in der Nähe weilenden Schwager die Verfolgung auf. Die Leute entkamen jedoch. Wenige Tage später hörte der Förster zwei Schüsse fallen Mit einem Holzhauer machte er sich auf die Suche, um festzustellen, ob Wilderer am Werke seien. In einer Fichtendickung sah er einen Mann, der pirschte und langsam auf ihn zukam. Der Unbekannte kniete plötzlich nieder und ging in Anschlag. Als der Wilddieb seine Waffe gegen den Förster gerichtet hatte, schoß der Förster. Der Förster sah noch, wie der Wilddieb in einer Schneise verschwand. Nach diesen beiden Vorgängen im November hat der Förster die Leute noch mehrmals gesehen, zweimal davon mit Gewehren: es habe sich aber keine Gelegenheit geboten, die Leute auf frischer Tat zu ertappen. Der nächste Zeuge ist der Revierförster M in Rodheim. Im Roßbacher Wald fand er einmal Schneespuren und entdeckte einen Rucksack mit Reh- fleisch. Als er den Rucksack eben aufheben wollte, wurde aus der Dickung geschossen, doch war niemand zu sehen. Vier Jahre später erzählte dem Zeugen ein gewisser T., daß es damals der alte Mieger gewesen sei, der auf ihn geschossen habe Der nächste Zeuge ist ein 69jähriger Kaufmann aus Nauheim, der häufig Jagdgast in Roßbach, Ockstadt, der Kapersburg war. Im Jahre 1922 sollte er einen Hirsch abschießen. Auf dem Hochsitz weilend, sah er in 200 Meter Entfernung einen Mann in Uniform auf sich zukommen. Der Zeuge verließ den Hochsitz und trat auf den Unbekannten zu. Dieser war sichtlich erschrocken und fragte, ob da oben noch jemand sitze. Als der Zeuge dies verneinte, hatte der Unbekannte auch schon das von ihm versteckt gehaltene Gewehr im Anschlag. Der Zeuge bemerkt noch, daß Mieger blitzschnell das Gewehr in Anschlag gebracht hatte. Der Vorsitzende trifft aus den weiteren Bekundungen die Feststellung, daß Mieger so lang im Anschlag geblieben war, bis der Zeuge etwa hundert Meter zurückgelegt hatte. Der nächste Zeuge, ein Steiger aus Ober-Roßbach, hatte verschiedene Erlebnisse mit dem Angeklagten. Eines Tages traf er Mieger und Sohn mit einem Handwägelchen im Walde an. das mit Reisig überdeckt war und Hirschfleisch enthielt. — Ein andermal befand er sich Mieger auf etwa 50 Meter Entfernung gegenüber. Mieger hatte ihn nicht erkannt und auf ihn angelegt. „Ich habe geglaubt, es fei ein Förster, es war hohe Zeil, daß du dich gemelbef hast, sonst wärst du erledigt gewesen", rief ihm Mieger zu. Ein anderer Zeuge hat 1921 Mieger auf seinen Gängen in den Wald begleitet. Mieger schoß einmal ein Reh und einen Hirsch, als ein Förster kam, dem Mieger mit den Worten entgegentrat: „Halt, mach dich ab, hier ist besetzt!" Der Förster sei denn auch fortgegangen. Als Mieger die Angaben des Zeugen als ein Märchen bezeichnet, dreht sich der Zeuge zum Publikum um und ruft: „Jetzt weiß ich aber nicht mehr, was ich sagen soll." Dieser und auch die anderen Zeugen werden sämtlich vereidigt, nur der Sohn Miegers bleibt unvereidigt. Die nächsten 'Zeugen. Vater und Sohn, hatten sich am 12. April 1933 von Köppern in den Wald begeben, weil sie einen Nachbarn im Verdacht hatten zu wildern und ihn beobachten wollten. In einiger Entfernung kamen ihnen zwei Männer entgegen, die hintereinander gingen und anscheinend etwas trugen. Plötzlich fielen drei Schüsse. Der Sohn wurde an der Hand verletzt und fand nachher eine Kugel in seiner Rocktasche Mieger will nicht geschossen haben, wird aber von seinem Sohn in diesem Fall belastet. Unter großer Spannung tritt dann die 26jährige Minna Mieger, die Frau des zum Tode verurteilten Sohnes des Angeklagten, in den Saal. Sie gibt Auskunft über den Verbrauch und das Ein- wecken des gewilderten Fleisches, in das sich die Familien teilten. Als die Zeugin entlassen wird, Turner, Schützen und Forscher, die bei ihren Festen den Einheitsgedanken feierten. Es waren die Weihe- ftunben deutscher Hoffnung. Erst 1862 ist in Ko- burg der Deutsche Sängerbund gegründet worden, im Morgenrot der beginnenden Einigung des Reiches. Als später das Werk Bismarcks vollendet war, schloß der Sängerbund die Brüder aus Oesterreich nicht aus, sondern öffnete ihnen die volle Mitgliedschaft. Jedes der großen Sängerfeste war ein voller Erfolg: 1865 in Dresden, 1874 in München, 1882 in Hamburg, 1890 in Wien, 1896 in Stuttgart, 1902 in Graz, 1907 erstmals in Breslau, 1912 in Nürnberg, 1924 in Hannover, 1928 wieder in Wien, 1932 in Frankfurt a. M Das diesjährige Sängerbundesfest ist das erste im neuen Reich. Breslau fetzt alle Hände in Bewegung, um biete große Veranstaltung, die in der Erst den Rebbach/ dann nimmt er Reißaus. 3ude wegen Wuchers mit 15 000 RM. bestraft. Lpd. Offenbach a. M., 26. Juli. Der Jude Ernst Sundheirner in Offenbach wurde wegen grober Verstöße gegen die Vorschriften der Lederpreisverordnung und der Preisstoppoerordnung mit 15 000 RM Geldstrafe belegt. Wie die Polizei mitteilt, hat der Jude Sundheirner nach dem Ergebnis der Feststellungen in ganz krasser Weise gegen die Vorschriften zur Verhinderung von Preissteigerungen auf dem Gebiet der Lederwirtschaft vom 20. April 1934, gegen die Verordnung über die Bildung von Preisen und Entgelten auf dem Gebiet der Lederwirtschaft (Lederpreisverordnung) vom 29. April 1937 und die Verordnung über das Verbot von Preiserhöhungen vom 26. November 1936 (Preisstoppverordnung) verstoßen. Sundheirner hat insbesondere bei Rohwaren erhebliche Verletzungen der Höchstpreisbestimmungen begangen. Während er im Jahre 1933 im allgemeinen mit 4 0 bis 5 0 v. H. Verdienst kalkulierte, nahm er nach Inkrafttreten der Lederpreisverordnung vom 29. April 1937 erhebliche lieber- preise. Die Ermittlungen ergaben, daß er mit Verdien st spannen bis zu 321 v. H. arbeitete. Diese Verdienstspannen wurden von Sund- heimer berechnet, obwohl es nach der Lederpreisoereinigung Mühlau (Tirol). 12: Musik für alle. 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Musik für alle. 14: Nachrichten. 14.10: Das Leben ist am schwersten drei Tage vor dem Ersten! Allerlei Sorgenbrecher. 15: Volk und Wirtschaft. „Bauern" vom Schienenstrang. 15.15: Für unsre Kinder. 16: Unterhaltungskonzert. 18: Zeitgeschehen im Funk. 19: Auf allen Registern. Klingende Farbenspiele. 20.20: Nachrichten. 20.30: Anläßlich des 12. Deutschen Sängerbundesfestes in Breslau (aus der Jahrhunderthalle in Breslau): Festoratorium von Händel. 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. bittet sie, noch eine Aeußerung tun zu dürfen und sie ruft dem Angeklagten zu: „Valer, sag' wegen des Hoffmanns die Wahrheit, weiter will ich nichts sagen." Es erscheint nunmehr die Ehefrau des Angeklagten, die völlig zusammengebrochen ist und ihre Aussage verweigert. Ein Büchsenmacher erstattet ein längeres Gutachten, wonach die in der Tasche eines der Zeugen gefundene Kugel aus dem Karabiner stammen kann, der im Besitz des Angeklagten war. Nachdem sich noch der Sohn des Angeklagten zu einigen Fällen t geäußert hatte, wurde die Beweisaufnahme ge- I schloffen. Staatsanwalt beantragt Todesstrafe. Der Staasanwalt betonte in seinem Plädoyer zunächst, daß man vor sieben Wochen in dem gleichen Saal gegen den Sohn verhandelt habe und daß da wohl niemand im Saal weilte, der nicht das Empfinden hatte, daß die Mordsache nicht restlos aufgeklärt worden sei. Der Vater, der immer verstand im richtigen Augenblick zu lachen und zu meinen, trage die Hauptschuld an der furchtbaren Bluttat. Der Sohn aber mußte das schwere Los auf llch nehmen, weil er und auch fein Vater es so gewollt hätten. Unter dem Druck des Todesurteils gab er der Wahrheit die Ehre und schilderte den Vater als den gefürchteten Wilderer, der alles schoß, was ihm vor die Flinte kam, und der sich nicht scheute, mit Menschen so umzuspringen, wie mit dem Wild Aus dieser ganzen Atmosphäre ist dann dieser Prozeß erwachsen, und es war nicht leicht, das Ma- Die deutschen Sängerfahnen, die zum 12. Deutschen Sängerbundesfest nach Breslau kommen, werden mit dieser Gedenkplakette versehen, die von dem Deutschen Sängerbund herausgegeben wurde. — (Scherl-Bilderdienst-M.) l|me, ... —u«. .......... mW'einen habe und darauf bedacht sei, sich seinen Kopf zu |r änn f Die „Deutsche Weihestunde" im Stadion wird von den Sängergauen Schlesien, Schwaben, Rheinland, Nassau, Hessen, Baden, Thüringen und Kurland musikalisch bestritten. Der Massenchor dieses Tages wird als ein Gelöbnis weit ins Reich hinein klingen: „Der Gott, der Eisen wachsen ließ, der wollte keine Knechte." | । < I er,n | »r Der Staatsanwalt beantragte, den Angeklagten W sa im Sinne der Anklage zu verurteilen und beän- 'mwat tragte bie Todesstrafe, dauernden Verlust -Met der bürgerlichen Ehrenrechte und Einziehung der da, e beschlagnahmten Gegenstände. Der Verteidiger führte u. a. aus, daß sich die Anklage des Staatsanwalts hauptsächlich auf die Aussagen des jungen Mieger aufbaue, eines zum Tode Verurteilten, bet nichts mehr zu riskieren ■LSie! Br5 wo freie; r »ttfls s HMd)t i?fü V *- nii wi 175 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Zwanzig Merkregeln für die Pilzzeit Nlm. iin Alltäglichkeit. Oft genug tritt er dort plötz- iagett' n ist und ihn >abe und daß q nicht das Eni;- veritW) Ws solcher Grundsätze hat es der tote Punkt öein?„ fcols schwer genug, sein Feld zu behaupten. I Sch. immer und zu meinen, chtbaren SluilaL 30. Juli, Wttd-Ü sm MMchesters Berlin, Bayerin,, das musika- Appell statt, an dem der Bannführer teilnimmt. sind die Bildern ?re Los aui ter es so gerollt ils gab er bti den Haler t/f les schoß m der fid) A springen, m Marine-Gefolgschaft 1/116. Der nächste Dienst findet am Freitag, 20 Uhr, auf dem Oswaldsgarten statt. Betr.: Schaukästen. Unter dem Motto: „Hier waren wir" Schaukästen der Einheiten ab sofort mit s jwJ!" sagte der junge Spatz sehr schrill. „Piep! Und hüpfte ängstlich flatternd fort. 0., _ . T'f Sav ffünnn mif hPHI xll — das meine ich!" i eine Minute lang geschah gar nichts. Der r^atz saß auf den Steinen und sagte oura?- r ~ < er.t.„ i" I mtP lische Unikum, der Berliner Pianist Gustav Beck, das sind die Namen, die einen Erfolg des Abends gewährleisten. Der Bunte Abend beginnt um 20 Uhr und endet um 22 Uhr. Hitler-Jugend Bann 116 Gießen. Vetr.: Gefolgschaften 11/116 und 12/116. Die Beurlaubung der Gefolgschaften 11 und 12/116 wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Für beide Einheiten findet am 2. August ein Er findet für beide Gefolgschaften in Hungen auf dem neuen Marktplatz um 20.30 Uhr statt. Alle Zeltlagerteilnehmer sind bis zu diesem Zeitpunkt zu erledigen. f längeres ines der Zeuges r stammen tanrl Erster Flug ins Leben Don Peter Mattheus. hatte ich bemerkt, daß der Alte mich sehr scharf anblickte, auch wohl, wenn ich vorüber war, stehen blieb und mir nachschaute: indes war mir das nicht auffallend, weil mir dergleichen wohl schon begegnet ist. Nun aber trat ich einmal auf einem Spaziergang etwas zur Seite, um, ich weiß nicht was, genauer anzusehen. Da kam der Alte freundlich auf mich zu, entblößte das Haupt ein wenig, was ich natürlich anständig erwiderte, und redete mich folgendermaßen an: „Nicht wahr, Sie nennen sich Herr von Goethe?" — „Schon recht." — „Aus Weimar?" — „Schon recht." — „Nicht wahr, Sie haben Bücher geschrieben?" — „Oh, ja." — „Und Verse gemacht?" — „Auch." — „Es soll sehr schön sein." — „Hm!" — „Haben Sie denn viel geschrieben?" — „Hm, es mag so angehen." — „Ist das Versemachen schwer?" — „Soso." — „Es kommt wohl halt auf die Laune an und ob man gut gegessen und getrunken hat?" — „Es ist mir fast so vorgekommen." — „Na, schaun's, da sollten Sie nicht in Weimar sitzen bleiben, sondern halt nach Wien kommen." — „Hab' auch schon d'ran gedacht." — „Na, schaun's, in Wien ist's gut, da wird gut ge- ^etrunken." — „Hm!" — „Und man )lung stehen, Bl 's Försters Bel' i wurde, weil tt und weil er Ni rfahren vor L braucht nicht nur an bestimmte langwierige •lUt rfio.blungen oder diplomatische Bemühungen zu Mr Zwar macht er sich dort mit Vorliebe be- fe r, aber er hat auch sein Feld in der altge- „Aber sagen's mir doch, was haben's denn geschrieben?" — „Mancherlei, von Adam bis Napoleon. Vom Ararat bis zum Blocksberg, von der Ceder bis zum Brombeerstrauch!" — „Es soll halt berühmt sein?" — „Hm, leidlich." — „Schad', daß ich nichts von Ihnen gelesen und auch früher nichts von Ihnen gehört hab'." — „Sind schon neue verbesserte Auflagen von Ihren Schriften erschienen?" — „O ja, wohl auch." — „Und es werden wohl noch mehr erscheinen?" — „Das wollen wir hoffen." — „Ja, schaun's, da kauf' ich Ihre Werke nicht; ich kauf' halt nur Ausgaben der letzten Hand, sonst hat man immer den Aerger, ein schlechtes Buch zu besitzen oder man muß dasselbe Buch zum zweiten Male kaufen. Drum wart' ich, um sicher zu gehen, immer den Tod der Autoren ab, ehe ich ihre Werke kauf; und von dem Grundsatz kann ich auch halt bet Ihnen nicht abgehen." — „Hm!" den AngeW" >ilen und dem mauernden W , Einziehung » M der Stadt Gießen. Oer tote Punkt. ki läßt sich einfach nicht verbannen. Immer {rt er in irgendeinem Winkel, drängt sich bei 'erL' er Gelegenheit hervor und macht sich hämisch । 5s ist ein Gefühl der Leere und scheußlichen i jolgEeit, das er dann erzeugt. Ganz so, wie es [er*)latur entspricht, dafür ist er eben der tote 3u dürfen MMieinanderstehen fatal. ks'ommt auch vor, daß du dir eine größere ns hi» ittfti, liqee für deine Mußestunden vorgenommen hast, iaaen.“ 9e^ die Arbeit flott vonstatten. Doch nach ■ Wich erlahmt dein Eifer und eines Tages bist u des Angeklai lilächllch auf dem 'toten Punkt angekommen. J j Übeit bleibt liegen, sie macht dir keine Freude icr - ,?le*lene Katze. Und zweitens, wenn doch eine Ml LJ’J1 — dann sind wir zwei beide ja da, nicht/ vrden ihr schon zeigen, daß hier mch^ zu ift für sie. Nun passen Sie mal aus, drau» K mmen Sie ein bißchen absetts und sehen . Die Alte wird ihn sich schon holen. Iren Sie?" sagte die Dame zweifelnd und fch abwartend neben ihn. Dornotizen. Tageskalender für Mittwoch: slvra-Palast (Seltersweg): „Zum Tanzen ge= n“ — Sänger-Kundgebung 15.45 Uhr auf dem jnhifsplatz. „Triumph der Heilerkeil" im Stadlthealer Gießen. und etwa mannshoch über der Erde, und zwitscherte von oben weiter. „Na...?" sagte die Dame gespannt. Im selben Augenblick breitete der Kleine unten die Flügel aus,'tat ein paar ungeschickte Hopser und landete glatt neben der Mutter auf dem Sims. Er sagte zweimal höchst befriedigt „Piep!" Die Alte ließ ihm Zeit, sich zu verpusten. Eine Weile saßen die beiden still auf dem Mauersims. Dann flog die Alte blitzschnell auf den untersten Zweig des nächsten Baumes, kehrte zurück, flog wieder auf den Zweig, kehrte abermals zurück und flog zum dritten Mal. Diesmal blieb sie auf dem Zweig sitzen und lockte. „Piep!" klang ihre Stimme tief und voll zwischen den Blättern hervor. Und „Piep!" klang es vom Mauersims — schrill und "",?Je§ passen Sie auf", sagte der Mann mit dem grünen Hut. „Jetzt passen Sie auf — sie hat's ihm 0 MU einemmal — purr ... — segelte der Kleine vom Sims und flatterte — unsicher zwar, aber doch ganz kräftig — hinüber zu dem Zweig. Er erreichte ihn. Und in einer Orgie von wechselseitigen „Pieps hüpfte er hinter der Alten her, höher hinauf, dem Stamm zu. ... , , „Ach ...!" sagte die Dame ganz gerührt. „Ach! Sowas!" u . „Ja, ja", sagte der Mann und nickte obdas nun ein Spatz ist oder ein Mensch — diese Mcttter. Dann rückte er — mit einem energilchen Älaps — den grünen Hut tiefer in die Stirn, drehte sich um und ging rasch davon. Sehr groß, sehr schultrig und sehr männlich. Und ein kleines bißchen verlegen. Badebekanntschast mit Goethe. Goethe hat auf seinen vielen Badereisen oft genug merkwürdige Bekanntschaften gemacht und es ist ihm manche lustige Geschichte passiert, die er selbst gern in unnachahmlicher Weise erzählte. Eine solche Badeanekdote aus Goethes eigenem Munde findet sich in den Aufzeichnungen des Jenenser Professors Heinrich Luden, der sich durch seine Geschichte des deutschen Volkes einen Namen gemacht hatte. Danach erzählte Goethe: In meiner Art auf- und abwandelnd, war ich seit einigen Tagen an einem Mann von etwa siebzig bis achtzig Jahren vorübergegangen der auf sein Rohr mit goldenem Knops gestutzt, dieselbe Straße ging, kommend und gehend. Ich erfuhr, £$ fei ein hochverdienter österreichischer General aus einem alten, sehr vornehmen Geschlecht. Einmal '".".ÄiwID-.. Sie!" sagte der Mann mit dem grünen rei °e *)H„3as machen Sie denn da?" gessen und hält was auf Leute, die Verse machen können." — „Hm!" „Ja, dergleichen Leute finden wohl gar, wenn f' sich gut halten, schaun's, und zu leben wissen, in den ersten und vornehmsten Häusern Aufnahme." — „Hm!" — „Kommen's nur, melden's sich bei mir; ich hab' Bekanntschaft, Einfluß. Schrei- ben's nur: Goethe aus Weimar, Bekanntschaft aus Karlsbad." — „Hm." — „Das Letzte ist notwendig zu meiner Erinnerung, weil ich halt viel im Kopf hab!" — „Werde nicht verfehlen." — 1. Wer glaubt, allein nach diesen Merkregeln rasch ein guter Pilzkenner werden zu können, lasse seine Hände besser weg von den Pilzen. 2. Allgemeine Merkregeln über die Eßbarkeit oder Giftigkeit der Pilze (Märchen von der Zwiebel und dem silbernen Löffel, Verfärbung, unangenehmer Geruch oder Geschmack, ausfallende Färbung usw.) gibt es nicht. 3. Iß nur solche Pilze, die du ganz genau und als unschädlich kennst! 4. Der Anfänger sammle zuerst nur die bekanntesten Arten, wie Pfifferlinge und Steinpilze*, die bei genauem Zusehen gar nicht verwechselt werden können. Erst nach und nach mache dich mit anderen häufigen und unschädlichen Pilzarten genau vertraut. Was du nicht kennst, lasse ruhig rm Walde stehen; nur Rohlinge treten alle Pilze um oder schlagen sie kurz und klein. 5. In Zweifelsfällen wende dich an einen wirklich guten Pilzkenner, an die nächste Pilz-Beratungs- stelle oder an die Deutsche Gesellschaft für Pilzkunde in Darmstadt (Hessische Landesstelle für Pilz- und Hausschwamm-Beratung). 6. Der Pilzreichtum und die Artenzahl unserer Wälder sind viel größer, als meist angenommen wird. Nur leichtsinniHe Prahlhänse kennen „alle Pilze". Vergiftungen sind dann unausbleiblich. Der Steinpilz (Röhrenpilze mit Röhrchen auf der Hut- unterseitr) hat ungefähr 50 ähnlich aussehende Verwandte; Blätterpilze (Verwandte des Champignons und des grünen Knollenblätterpilzes; sie tragen Blätter auf der Unterseite des Hutes) gibt es bei uns ungefähr 1500 verschiedene Arten, deren Genußwert und sonstige Merkmale großenteils überhaupt noch nicht wissenschaftlich erforscht sind. 7. Sammle stets nur frische Pilze. Durchwässerte, zu alte, angefaulte und stark zerfressene Schwämme lasse im Walde zurück. 8. Nimm die Schwämme vorsichtig aus dem Boden heraus, damit du das Pilzgeflecht (die eigentliche Pilzpflanze!) und junge Fruchtkörperanlagen nicht herausreißt und dadurch zerstörst. Entferne sofort im Wald anhaftendes Laub und Erde, damit die Putzarbeit zu Hause einfacher wird. Bedenke aber, daß geputzte und zerschnittene Pilze selbst für den besten Kenner sehr schwer kenntlich werden. Deshalb nur tatsächlich eßbare und einwandfreie Schwämme in den Sammelbehälter! 9. Benutze als Sammelbehälter einen Korb oder einen offenen Kasten im Rucksack, damit die Pilze nicht zermatscht werden und sich nicht erhitzen. 10. Die gesammelten Pilze werden am besten sofort bei der Heimkunft geputzt und zubereitet. Andernfalls lagere man sie an einem kühlen und luftigen Orte bis zum nächsten Tag, wobei sie nicht in großer Masse aufeinander liegen dürfen. Pilze enthalten ungefähr 90 o. H. Wasser und sind leicht verderblich. * Beim Sammeln von Steinpilzen hüte dich vor Verwechslung mit dem bitteren Gallenröhrling. Dessen Röhren werden im Alter rosa, beim Steinpilz dagegen grünlich. Es gibt noch andere ungenießbare Röhrlinge mit bitterem Geschmack. Deren Fleisch verfärbt sich beim Anschnitt jedoch bläulich, während es beim Steinpilz weißlich bleibt. ppla!" sagte der Mann mit dem grünen Hut. hm war etwas mit sanftem Platsch auf dem gelandet. Als er sich umdrehte, saß ein jun- xitz da, einer von denen, die die ersten Flug- )< machen. Er sah erschrocken zu dem großen empor, sagte „Piep!" und hüpfte mit ge- aus, daß fi* Flügeln fort. Ziemlich ungeschickt. ptsächlich am Dame, die vorbei kam, blieb stehen und sbaue, Z kleinen graubraunen Federball voller Mit- iehr 3" d Dann klemmte sie resolut ihr Täschchen un- h feinen i Arm, bückte sich und versuchte, den Spatz niit ^ubm Aen. 'odesurteil in Erscheinung und beherrscht mit seiner Lange- .'4 pnz offensichtlich die Szene. Müllers haben ach'* • h spielsweise zu einer kleinen Abendgesellschaft . 8.11} • [Ltien. Du lernst einige neue Menschen kennen Aushau, j'n Anfang ist es auch ganz nett. Bei Tisch Aus es zu einer passablen Unterhaltung, die sich jL,uer Sanger, <Äbr auch noch in zwangloser Form eine Weile y IW alle. Dann aber kommt leider jener Augenblick, r 'J3-15: ÄuFiic if tote Punkt deutlich spürbar wird. Der Haus- 5 yben ift qJHersucht zwar, die Situation durch einige Späß- Allerlei 50[ljC ji retten, aber der tote Punkt bleibt, er er- .'-Lauern" vonWfch als- unbesiegbar. Mit einem höchst unbe- "0er. lß: Unjgjcen Gefühl gehst du später von Müllers nach 'Fun!. 19: ele- 20.20: NchMs Tages triffst du dich mit einem Bekannten utfd)en Sanger,Är Straße. Gesehen habt ihr euch seit Jahren ^hrhunderthchweshalb die übliche Frage „Wie geht's?" ^udel. 22: No: W Sätze hin und her gehen läßt. Aber dann J»nit einem Male das Gespräch. Schon ist der J|inft da. Vielleicht liegt es daran, daß eure * iXiungen zu locker geworden sind, vielleicht habt I0t1 Wch auch nicht mehr viel zu sagen, weil eure jvl IIJunen vollkommen verschiedene Wege gehen. ,Mills triumphiert der tote Punkt und macht 11. Die Fruchtschicht auf der Hutunterseite (Blätter, Röhrchen usw.) schneide man nicht weg, wenn dieselbe keine Maden enthält. Sie ist reich an wertvollen Nährstoffen. 12. Das Brühwasser schütte man nicht weg, weil es die am leichtesten löslichen Nährstoffe enthält. Pilze, die nur nach dem Fortgießen des Brühwassers „genießbar" werden (z. B. die gefährliche Frühjahrs-Lorchel u. a.), sind nicht empfehlenswert. 13. Pilze sind schwer verdaulich. Sie müssen deshalb bei der Zubereitung stark zerkleinert werden (am besten durch die Fleischmaschine). Außerdem müssen Pilzspeisen gut zerkaut werden. Abends sind größere Pilzmahlzeiten nicht zu empfehlen. Nichtbeobachtung dieser Vorschriften kann Verdauungs- befchwerden verursachen, die mit Vergiftungen nichts zu tun haben. — Vorsicht auch beim Genuß roher Pilze (Pilzsalat u. dgl.). 14. Die meisten Pilzvergiftungen werden durch den grünen Knollenblätterpilz hervorgerufen, der leichtsinnigerweise als Champignon, als Grünling oder als grüner Täubling eingetragen wird. Eine Gabelspitze von ihm kann den Tod herbeiführen. In manchen Jahren hat er in Deutschland bis zu 100 Todesfälle verursacht. Genaue Auskunft über diesen Giftpilz bekommst du durch das Knollenblätterpilz-Merkblatt der Deutschen Gesellschaft für Pilzkunde, Darmstadt, und durch die reichsbehördlich empfohlene Wandtafel dieses gefährlichsten Giftpilzes, die in einer großen Anzahl von Bahnhöfen als Warnungsmittel ausgehängt ist. 15. Zum Schutze vor dem gefährlichen Knollenblätterpilz sorge man dafür, daß der charakteristische Knollen, der oft tief im Boden steckt, beim Aufnehmen nicht in der Erde zurückbleibt und übersetzen wird. 16. lieber alle vorkommenden Pilzvergiftungen berichte man sofort an die medizinische Fachkommission der Deutschen Gesellschaft für Pilzkunde (Dr. med. Welsmann, Pelkum bei Hamm, Westfalen), da alle diese Fälle dort rfiit Unterstützung durch das Reichsgesundheitsamt gesammelt und wissenschaftlich, verarbeitet werden. Bei jeder Vergiftung fordere man sofort bei der Deutschen Gesellschaft für Pilzkunde in Darmstadt einen Fragebogen an, damit die ausführlichen Einzelheiten jeweils sorgfältig festgestellt werden können. 17. Bei den geringsten Anzeichen einer Pilzvergiftung sorge man für sofortige und gründliche Entleerung von Magen und Darm durch Brech- und Abführmittel, wie für rascheste ärztliche Hilfe. 18. Das beste Bekämpfungsmittel der furchtbaren Pilzvergiftungen ist auf jeden Fall die weitgehendste Aufklärung in der Schule (praktische Naturkundeunterricht) und in der Öffentlichkeit durch die Presse, den Rundfunk, Aushang von Merkblättern und Bildern auf den Pilzmärkten, in den Rathäusern, in den Wartezimmern der Aerzte, in Apotheken, in den Schulhäusern, besonders in den Kochschulen usw. 19. Vor dem Ankauf von Pilzbüchern erbitte man Beratung durch die Deutsche Gesellschaft für Pilzkunde in Darmstadt. 20. Rege in deiner Heimat die amtliche Pilzmarkt- Kontrolle, die Einrichtung von Beratungsstellen, von belehrenden Führungen, Pilzausstellungen usw. an, wobei die Deutsche Gesellschaft für Pilzkunde, Darmstadt, gerne hilft. ;.h^r bi, S:Z Indien P KM L $cnn L MfiUid) ein Schatten aus dem nächsten a5ben und gleich darauf saß die Mutter neben des F JÄHnen. ngte sehr viel, die Alte, ^nd ihr Tonfa , 10^'7$ lQ»t-0bWt energisch. Offenbar war sie Nicht ganz "e jntfflfl mit ihrem Kind. Dann flog sie >af> aus 5 V; tn^ Nauersims, drei oder vier Meter entfernt tW- Mm Sie ja — ich will ihn fangen", sagte die mie eingangs Hitz. n5län9*'^' "fr1— wollen Sie'n sich braten?" Auchth°uS' .31, was Sie da reden!" sagte die Dame szeit- „Ich wohne hier. Ich will mit ihm hmaus- , xjqenen ®e'; ne )rn un^ füttern. Sie sehen doch, daß er ganz leitsmä&iKrtW) ift, nicht? Und wenn er sich erholt hat, chon breiig. Ml h ihn wieder fliegen." NuM & fagte der Mann mit einem gewichtigen „e höchst $ 911 t(.,,ba5 ist die sicherste Art, ihn umzubrmgen. !N (o > Und wenn eine Katze kommt?" " .N-ns", sagte der Mann gemütlich, „kommt ibeN ab- “ ' PönMWl- ° I : I OTT1P LarU ge< ber W rh nach " 's, I» S'iK sL'L Ms । Möglich, daß du deine Kräfte überschätzt täglich aber auch, daß es dir auf die Dauer Lequem ist, die Mußestunden immer wieder . Jr einer bestimmten Sache zu erfüllen. Du ir. Nachdem si .nzufrieden mit dir selber und gehst der Auf- 1 einigen Fällk/Mi großem Bogen aus dem Weg. nsaufnahme ^Hddoch sollte man es sich zur Richtschnur ma- jedem Falle den toten Punkt zu überwin- Micht ist das natürlich nicht, und es gehört Wchon eine angeborene Gabe dazu ober der em Plädoyer sich nicht unterkriegen zu lassen. Aber : in dem q[e-di:-id*al genügt auch schon em bißchen Ehrlichkeit ■ - VÄil Uf5er, ein bißchen weniger Hochachtung vor iu v 5 , . .. Förmlichkeiten und das Bestreben, allen ckt'rektlos fliiiZ b1” des Daseins de beste Seite abzugewinnen, lyi rejnos auig& i ' hni P(- hpr fntp großer heiterer Abend wird am Freitag, ) ijii im Stadttheater Gießen einige der besten dann dieser bekanntesten Künstler der heiteren Muse ver- leicht dasM üi;^ Claire Schlichting, „die jüngste ko- ,n an Frau lllte" Deutschlands, Oscar Albrecht, einer n sagen was ü'Meten deutschen Humoristen und Ansager, illia daß all ho: M md William B l a ck e r , das komische Tanz- den weseM'Uk, rurt Engel, der aus den Rundfunksen- igt würbe. - Mf bekannte virtuost Xylophomst des Staats- Mittwoch, 28. Zuli (957 ----- ——— rriTTiimM und Prospekten der während der Hessen-Nassau- Fahrt berührten Orte auszugestalten. Hitler-Jugend, Iungbann 116. Zeltlager Grünberg. Die Besuchszeiten für das Zeltlager „Horst Wes« sel" im Brunnental bei Grünberg sind außer Sonntags nur noch Mittwochs von 15 bis 16 Uhr. Zu anderen Zeiten erhalten Besucher keinen Zutritt zum Lager, und es ist daher zwecklos, das Lager zu anderen Zeiten als die genannten zu besuchen. Arbeitslosenunterstützung der Kinderreichen. NSG. Für die Gewährung der Arbeitslosenunta"- stützung besteht bekanntlich keine Sonderregelung für die Lohnklassen I bis IV. Danach können Kinderreiche bei eintretender Arbeitslosigkeit bis zu 100 v. H. ihres Verdienstes bekommen. Es hat sich nun die Frage erhoben, ob bei der Festsetzung der Unterstützungssätze nur die leiblichen Abkömmlinge zu berücksichtigen sind, oder auch Stief- und Pflegekinder. Ein kürzlich herausgekommener Runderlaß der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung vertritt die Auffassung, daß das dem Sinn der am 3. Juni 1937 erlassenen Verordnung über die Höhe der Unterstützungssätze entspricht, wenn auch die Stief- und Pflegekinder wie leibliche Abkömmlinge behandelt werden. Danach haben also auch solche Personen, die zwar keine eigenen Kinder, aber Stief- oder Pflegekinder haben, für die sie Familienzuschlag beziehen, Anspruch auf die erhöhte Unterstützung, wie sie durch die genannte Verordnung eingeführt worden ist. Auf- und Abrundung von Pfennig-Beträgen. Dhd. Auf Anfrage der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel hat der Reichskommissar für die Preisbildung in einem Erlaß an die Preisbildungs- und Ueberwachungsstellen zu der Auf- und Abrundung von Pfennig-Beträgen Stellung genommen. Der Erlaß bezieht sich auf Waren, für die Höchst- ober Festpreise festgesetzt sind und die in Teilen der Einheit, auf die sich die festgesetzten Preise beziehen, verkauft werden. Ergeben sich dabei Preise mit Bruchteilen von Pfennigen, so darf eine Aufrundung des Pfennigbetrages nach oben dann erfolgen, wenn der Bruchteil einen halben Pfennig (Reichspfennig) und mehr beträgt. In dieser Auf- runbung ist ein Verstoß gegen bie festgesetzten Höchst- ober Festpreise nur bann zu erblicken, wenn burch die Abgabe von kleinen Einheiten die festgesetzten Preise überschritten werden sollen. Diese Regelung gilt für alle Waren, soweit nicht etwa anderes ausdrücklich angeordnet ist. preisstopverordnung und nachträgliche Preiserhöhungen. Dhd. Bei dem Reichskommissar für die Preisbildung wurde in der letzten Zeit mehrfach Beschwerde darüber geführt, daß einzelne Unternehmer, die eine Ausnahmebewilligung zur Erhöhung ihrer Preise erhalten hatten, diese dazu benutzten, um auch für die Vergangenheit Preiserhöhungen durchzusetzen. Nunmehr hat der Reichskammissar solche Preiserhöhungen für unzulässig erklärt. Auch wenn in' den Ausnahmebewilligungen über den Termin des Inkrafttretens nichts gesagt wird, dürfen Preiserhöhungen erst vom Tage der Bekanntgabe ab vorgenommen werden. Mutti, diese - die schmeckt so gut. Mutti lächelt, denn Zahnpasta ißt man ja nicht Aber die Zunge ist dennoch stark beteiligt, und da ist die milde Nivea-Zahnpasta eine gute Hilfe, um auch die Kinder zur Zahnpflege anzuhalten« Bernstein als Schmuck und Werkstoff. Eine im Krönungsgang des Königsberger Schlosses eröffnete große Bernsteinausstellung hat überraschend gezeigt, welche umfassende künstlerische Bedeutung der Bernstein schon in früheren Jahrhunderten gehabt hat. Jahrzehntelang und fast bis in unsere Tage war dann aber das kostbare Naturgestein, das die Wellen an die Küste des ost- preußischen Landes tragen, zum Erzeugnis kulturloser Nippes- und Andenkenindustrie geworden. Mit der eigenen reichen Sammlung der Stadt bieten wertvolle Leihstücke aus vierzig deutschen und europäischen Museen in der Königsberger Ausstellung eine geschlossene Darstellung der Bernsteinkunst von der mittelalterlichen Madonna bis zur Bernsteinflöte Friedrichs des Großen, vom zierlichen Gebrauchsgegenstand bis zum großen Kabinettschrank des Barocks. Der beste Kenner der europäischen Bernsteinkunst, Dr. Alfred Rohde, der Direktor der Königsberger Kunstsammlung, der diese sehenswerte Schau zusammengestellt hat, hat die reizvolle kulturgeschichtliche Wendung des wunderbaren Naturstoffes vom vorgeschichtlichen Werden bis in unsere Tage in einem bilderreichen „Buch vom Bernstein", das im Ostpreußen-Verlag in Königsberg erschienen ist, geschildert. Er führt darin aus, wie ein neuer Glaube an die Schönheit des warmen, leuchtenden Gesteins im nationalsozialistischen Deutschland wieder zur künstlerischen Formung des Bernsteins gefügt/ hat, dessen naturhafter Zauber selbst noch im kleinen Splitter zum Ausdruck kommt, der zum Symbol der helfenden Gemeinschaft wurde, als es galt, .die Not des Winters zu lindern. Verantwortungsbewußte künstlerische Arbeit wird der Wiederentdeckung des Bernsteins auch weiterhin Erfolg bringen, zumal, wie Rohde sagt, dem künstlerischen Streben der Wille der Führung, aber auch der Glaube des Volkes entgegenkommt, den die politische Entwicklung des nationalsozialistischen Deutschlands fördert: der Glaube an diesen ost- preußischen und damit an einen deutschen Werkstoff. B- 6od)fd)ulnacbrichfen. Professor D. Dr. phil. Johannes Hempel, Ordinarius für Altes Testament an der Universität Göttingen, wurde in gleicher Eigenschaft an Universität Berlin berufen. Professor Dr. Karl Uhlig, Ordinarius für Geographie an der Universität Tübingen, ist wegen Erreichung der Altersgrenze von den amtlichen Verpflichtungen entbunden worden Susannes Tochter. Vornan von Hedda Westenberger. Copyright by Carl Duncker, Verlag, Berlin W 35. 9 Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Wie solche kleine Frauenzimmer doch dumm an- gezogen sind... denkt er lächelnd. Dann steht er auf, greift über Sabine hinweg und nimmt das Köfferchen mit großem Schwung an sich: „So, Fräulein Sabine, das hätten wir. Und nun gehen Sie nur, den anderen Krimskrams wird schon irgendein dienstbarer Geist holen, ich hoffe doch, es ist jemand an der Bahn." Unö hinter ihr und Frau Neumann her steigt er als letzter aus dem Abteil. Draußen steht Igor Michailow. Seine Augen haben mit einer kleinen Unruhe alle Ausfteiaenden abgetastet — es waren wenige darunter, die er gern als Herrn Lyk begrüßt hätte. Aber dieser da, der nun zuletzt aus dem Wagen steigt, ist ihm wirklich der am wenigsten angenehme: Heiliges Väterchen, wenn das Herr Lyk rft, dann wird es harte Tage auf der Farm geben. Diese Augen und das Kinn und diese bewegliche herrische Art, sich umzusehen! Aber Michailow bleibt keine Zeit mehr, sich länger zu entsetzen, Herr Lyk kommt auf ihn zu. Michailow murmelt, etwas befangen, ein paar Be- grußungsworte und fühlt einen kräftigen Händedruck und einen prüfenden Blick über seinen ganzen Menschen hin — ja, eigentlich durch ihn hindurch. Gleich morgen, denkt Michailow und fühlt sich bedrückt, wie zu der Zeit, als er noch ein kleiner Schuljunge war, gleich morgen werde ich meine Bucher nachtragen, ich Trottel, daß ich es nicht schon vorher getan habe... Und mit übergroßer Hilfsbereitschaft und Eifer schwingt er sich in das Abteil, um die Lykschen Koffer zu holen und sie einem der herumstehenden Burschen zu übergeben, damit er sie aufs Gut bringe. Damit hat er eine Weile zu tun, und Lyk ist indessen mit seinen Damen um den Bahnhof herum und ein Stück die Landstraße entlang gegangen. Lyk redet in einer lauten und erregten Fröhlichkeit. Genau so, sagt er befriedigt, habe er sich dies Krankenversicherung ist auch im Urlaub wirksam. DNB. Die Fürsorge der Krankenversicherung begleitet den versicherten Volksgenossen und seine berechtigten Familienangehörigen auch in seinem Urlaub, wenn er sich überhaupt irgendwie im Reichsgebiet aufhält. Erkrankt er unterwegs, so erhält er ebenso wie zu Hause ärztliche, zahnärztliche und dentistische Hilfe, sowie Arznei und Heilmittel und notfalls Krankenhauspflege. Selbstverständlich muß er einige Ordnungsvorschriften beachten, um seiner Krankenkasse die geschäftsmäßige Abwicklung zu ermöglichen und für sich selbst eine Minderung seiner Ansprüche zu verhüten. So muß er bei Erkrankung seiner Krankenkasse die erforderliche Mitteilung zu- kommen lassen, sich einen Krankenschein besorgen (25 Pf. Gebühr und Freiumschlag mit genauer Anschrift gleich beifügen!) und den Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit sofort mitteilen. Ist Krankenhauspfleae erforderlich, so ist die Einwei- sungsgenehmigunh sofort zu beantragen. Der Versicherte kann im Bedarfsfall jeden Kassenarzt, jeden Kassenzahnarzt und jeden Kassendentisten in Anspruch nehmen. In Eilfällen, insbesondere wenn ein Kassenarzt usw. nicht zu erreichen ist oder wenn Gefahr für Leib ober Leben besteht, darf der Versicherte auch jeden anderen Arzt usw. in Anspruch nehmen. Dies gilt jedoch nur für die Gewährung der ersten Hilfe. Werden Arznei oder Verbandsmittel benötigt, so wird sie der Kassenarzt verschreiben. Die Apotheke ist bann verpflichtet, sie ohne Berechnung auszuhän- bigen. Die Verordnungsgebühr von 25 Pf. muß natürlich bezahlt werben. Wirb in bringenben Fällen ein Nichtkassenarzt aufgesucht, so ist bie von biesem verordnete Arznei zwar selbst zu bezahlen, der Betrag wirb jeboch von ber Kafse ersetzt. Der Versicherte braucht also nur bie selbstverstänb- lichen Orbnungsoorschriften einzuhalten, um ben vollen Schutz ber gesetzlichen Krankenversicherung überall zu genießen. Zweckmäßig ist es, wenn er sich vor Antritt seiner Reise von seinem Betriebsführer eine Bescheinigung über seine Krankenkassen- mitgliebschaft geben läßt unb biefe Bescheinigung Hier hastet die DAI. nicht. NSG. Die Deutsche Arbeitsfront einschließlich der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" betreut im Rahmen ihres Tätigkeitsgebietes in zunehmendem Maße Vereinigungen, Gemeinschaften oder Teilnehmerkreise, die sich die Förderung kultureller, geselliger oder sportlicher Zwecke zum Ziele gesetzt haben, zum Beispiel Freizeitheime, Betriebssportgemeinschaften, Singgemeinschaften, Sammlergemeinschaften usw. Es wird darauf hingewiesen, daß diese Gemeinschaften und Vereinigungen nicht Dienststellen oder nachgeordnete Aemter der Deutschen Arbeitsfront, oder ber NSG. „Kraft durch Freube" find, fonbern rechtlich selbständige Organisationen mit eigener finanzieller Verwaltung, die durch die Deutsche Arbeitsfront oder die NSG. „Kraft durch Freude" lediglich gefördert und betreut werden. Die Deutsche Arbeitsfront bzw. die NSG. „Kraft durch Freude" hastet Dritten gegenüber nicht für Verbindlichkeiten dieser Gemeinschaften. * ** Dienstjubiläum. Dieser Tage waren es 25 Jahre, daß das Gefolgschaftsmitglied Pfleger Johann August A l t h a u s bei der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Gießen eingetreten ist. Seinen Dienst hat er bisher gewissenhaft ausgeübt und wird von seinen Mitarbeitern als guter und treuer Kamerad geschätzt. ** Goldene Hochzeit. Der Amtsobergehilfe i. R. Georg S ch r ö b e l, Gnauthstraße 6, kann am kommenden Freitag, 30. Juli, mit seiner Ehefrau Margarethe, geb. Möller, in geistiger und körperlicher Frische das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Der Lubilar, der aus Niedernhausen (Kreis Dieburg) stammt und am 15. Dezember 1857 gebnren wurde, diente im Jahre 1879 in Mainz be;- T-R. 117, wurde im Jahre 1881 zum J.-R. 116 v ;t, wo er bis 1889 Dienst tat. Dann wurde er in die Gendarmerie übernommen unb war in Gießen, Hungen, Romrob unb Schotten tätig. Am 1. Oktober 1900 würbe er an bas Kreisamt Gießen versetzt unb wirkte hier bis zu feiner Versetzung in ben Ruhestanb (1. Februar 1926) in vorbilblicher Gewissenhaftigkeit unb Pflichttreue. Herr Schröbel, ein echt deutscher Mann mit vortrefflichem Charakter, unb feine Ehefrau erfreuen sich in weiten Kreisen besten Ansehens. ** Zahlungsanmahnung. Die Stadtkafse mahnt Ziele ber- Grunb- unb ©onbergebäubefteuer, bas 1. Ziel bes Beitrages zur Hanbwerkskammer, ferner zur lanb- unb forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft unb bas 2. Ziel ber Kanal-, Müllabfuhr- unb Straßenreinigungsgebühren zur um- gehenden Zahlung an. NSG. Mitgliedskarte unb Parteiabzeichen. Wie mitgeteilt wirb, ist bie zum Teil verbreitete Ansicht, baß bie Volksgenossen, bie einen Antrag zur Aufnahme als Mitglied in die NSDAP, gestellt haben, erst nach zwei Jahren bie Mitgliebskarte ber Reichsleitung erhalten, unzu- treffenb. Die Mitgliedskarten werben vielmehr von ber Reichsleitung in München Zug um Zug nach Eingang ber vom Gauschatzamt eingereichten Anträge ausgestellt und über ben zuständigen Ortsgruppenleiter bem Anwärter ausgehänbigt. Vom Tage ber Aushänbigung an barf bas Parteiabzeichen getragen werben. 9er Leistungskamps her deutschen Betriebe. NSG. Der (Bauobmann ber Deutschen Arbeitsfront, Gauwaltung Hessen-Nassau, hat an alle Betriebsführer unb Hanbwerksmeister im Gau folgenben Auf - r u f erlassen: Vor zwei Tagen ist ber Aufruf bes Gauleiters „Vorwärts zur Ta t!" in allen Zeitungen bes Gaues erschienen. In biesem Aufruf hat ber (Bauleiter sich an alle Betriebsführer unb Handwerksmeister gewandt mit der Aufforderung, sich an dem Leiftungskampf der deutschen Betriebe zu beteiligen. Ich gebe nunmehr die einzelnen Bestimmungen bekannt, die notwendig sind, um ein Leistungsabzeichen zu erwerben. Grundbedingung ist, daß der Betrieb vollkommen arisch fundiert und geleitet ist. Eine weitere Grundbedingung ist, daß die Verbundenheit zwischen Betriebsführer unb Gefolgschaft vorbildlich sein muß. Weniger das Geld, sondern ber im Betrieb herrschende Geist unb bie Verbundenheit dienen als Maßstab für die Auszeichnung. Betriebe, die auf einem bestimmten Gebiet bereits etwas geleistet haben, können ein bestimmtes Leistungsabzeichen erwerben. Vorbildliche Sorge um die Volksgesundheit, vorbildliche Heimstätten und Wohnungen, vorbildliche Förderung von „Kraft durch Freude", sowie vorbildliche Berufserziehung bedingen die Grundlage für ein Lei- stungsabzeichen. Vorbildliche sozialpolitische Gestaltung und Sorge um das Wohl des deutschen Menschen sind ebenfalls die Grundlage. Jeder Betrieb, auch der kleinste, kann sich an diesem Leistungskampf beteiligen. Vor allem bitte Aus der engeren Heimat. Landkreis Gießen. <£ Daubringen, 27. Juli. In unserer Gemeinde herrscht gegenwärtig rege Bautätigkeit. Dieser Tage wurden zwei Wohnhäuser fertiggestellt; für zwei weitere Wohnhäuser an der Gießener Straße wurden die Baupläne genehmigt. Mit dem Ausschachten und den Maurerarbeiten wurde bereits begonnen. — Die Kinder unserer Schule holten in diesen Tagen aus dem Wald einige Eimer voll Himbeeren und stellten sie der N S. - Frauenschaft zur Geleebereitung für das WHW zur Verfügung. wg. Großen-Buseck, 27. Juli. Der hiesige Gesangverein „Germania" unternahm am Sonntag mit dem größten Teil der Sangesbrüder und deren Frauen in zwei Omnibussen einen Ausflug in den Taunus. Die Fahrt führte über Gießen und Wetzlar nach Braunfels, wo nach kurzer Rast das Schloß besichtigt wurde. Dann fuhr man weiter über Weilburg nach dem Luftkurort Hassel- born, wo man zur Mittagspause blieb. Das Hauptziel war der Feldberg, von dem aus ein weiter Rundblick genossen werden konnte, lieber Königstein und Bad Homburg fuhr man zurück nach Bad- Nauheim. Dort wurden die Stadt, die Kur- und Parkanlagen besichtigt. Erfüllt von all dem reichen Erleben des Tages langte man am Abend wieder im Heimatdorfe an. > Saasen, 27. Juli. In unserem Orte kann man gegenwärtig von einer wahren Fuchsplage reden. Die Tiere streifen frech in das Dorf, holen sich ihre Beute unter dem Geflügel und verschwinden sofort wieder in den nahe angrenzenden Getreideäckern. — Infolge der günstigen Witterung und nach dem Behang der Bäume zu urteilen, kann mafi hier mit einer guten Obst ernte rechnen. In jüngster Zeit wurden in unserer Gemeinde verschiedentlich Baumfrevel verübt. Bäumchen wurden abgebrochen, stark beschädigt, oder gar aus der Erde gehoben. 8 Leihgestern, 27.Juli. Der am Waldrande am östlichen Abhang des Mühlbergs gelegene Kleinkaliberschießstand wurde am Sonntag durch den Beigeordneten Damm seiner Bestimmung übergeben. Der Stand war im Jahre 1929 vom Jungdeutschen Ovden errichtet worden und genügte den Anforderungen nicht mehr. Den Grund und Boden hatte die Gemeinde seinerzeit kostenlos überlassen. Nach Auflösung des Jungdeutschen Ordens verfiel die Anlage. Die hiesige Kriege r k a me r a d s ch a f t, die durch eine freundschaftliche Vereinbarung den Stand mitbenutzt hatte, leistete einige notwendige Erhaltungsarbeiten. Um nun das vom Kyffhäuferbund geforderte Gruppenschießen durchführen zu können, mußte der Stand verbreitert und die Schießbahn durch Abhebung waagrecht gelegt werden. Große Schwierigkeiten bot der schottrige Grund. Die Kriegerkameradschaft hat diese Arbeiten, die weit über 200 Arbeitsstunden erforderten, in freiwilliger Arbeitsleistung durchgeführt. Auf Anregung beschloß hierauf die Gemeinde, den Schießstand vorschriftsmäßig auszubauen. Don der hiesigen SA. und Angehörigen des KleinkaliberschüAenvereins wurden hierauf auch freiwillige Arbeitsleistungen ausgeführt. Die Hauptarbeit, die Ausschachtung für den Scheibenstand, konnte nur durch Sprengungen ausgeführt werden und wurde in dankenswerter Weife von der Gemeinde veranlaßt, desgleichen die Einrichtung des Scheibenstandes und die Einfriedigung. Der Stand mit feinen sechs Schießbahnen dürfte nun allen Anforderungen genügen und eine der schönsten Anlagen dieser Art in der Umgegend sein. Seine Weihe erhielt er damit, daß am Sonntagnachmittag das Kyffhäuserbundesschie- ß e n der hiesigen Kriegerkameradschaft mit den Kameradschaften Großen-Linden und Watzenborn- Steinberg durchgeführt wurde. L i ch, 27. Juli. Das neue Waldschwimmbad erfreut sich eines guten Besuches aus allen Kreisen unserer Bevölkerung. Namentlich aus den ich, daß das Handwerk bei diesem Leistungskampf nicht zurücksteht, sondern regsten Anteil nimmt. Anträge zum Leistungskampfder deutschen Betriebe müssen folgenden Wortlaut haben: „Ich bewerbe mich für meinen Betrieb um die Verleihung der Auszeichnung „Nationalsozialistischer Musterbetrieb" und melde mich hiermit zum Leistungskampf der deutschen Betriebe für das Arbeitsjahr 1937/38 an." Diesem Antrag beizufügen ist eine eingehende Begründung, die lückenlos darlegt, wie weit der Gedanke nationalsozialistischer Gemeinschaft bereits verwirklicht ist. Alle Anträge sind an mich persönlich einzureichen unter folgender Anschrift: „Gauwaltung der Deutschen Arbeitsfront, (Bauobmann, Frankfurt am Main, Bürgerstraße 69/77." Auf Grund des Antrags wird dann eine Überprüfung durch mich persönlich vorgenommen. Der Antrag muß von dem zuständigen Betriebs- obmann unterzeichnet sein. Ich hoffe, daß eine übergroße Anzahl von Betrieben des Gaues und des deutschen Handwerks sich an dem Leistungskampf der deutschen Betriebe beteiligt und bewirbt. Einreichungstermin ist jemeils der 1. August jeden Jahres Alle Anträge müssen also bis spätestens zum 1. August 1937 bei meiner Dienststelle sein. Ein freudiger Wettstreit und Messung der eigenen Leistung mit der Leistung anderer muß sich entwickeln, um auf diesem Wege das hohe und gewaltige Ziel zu erreichen, das der Führer anstrebt und das die Grundlage einer deutschen Wirtschaftsgestaltung und eine sozialpolitische Grundlage sein muß, die das ewige Deutschland braucht. Fke ti Semat je 0/ ieren ! V Geir mak enmc Kreis Alsfeld. « Stal ! Von! dien 6i hen, daß die Schaffung des Bades einem gJ Bedürfnis entsprach. die Besitzer auf den Siedern angebracht h machen sich die Spatzen gar nichts, im Gegeit sie benutzen diese als Ruheplatz. Hier kann nut meinsames Vorgehen aller interessierten etwas nützen: das Abschießen und das Ze der Nester. Letzteres sollte man aber nicht Ki überlassen, sondern durch Erwachsene vorne lassen. Neben den Spatzen treten hi den l Tagen weitere Schädlinge in den Gärten auj sind die Kohlweißlinge, die jetzt mässe Vorkommen und ihre Eier am Kohl' jeglicher ablegen. esiilr imme Veil schen geW ire nc djer faben. von 1% Kubikmeter je Minute aus großer il gefördert wird. Kreis Friedberg. ± Münzenberg, 27. Juli. Das Münzenö Sommerlager für BDM. und Jungmädels ftattete im Gasthaus „Zum Löwen" einen 2 gemeinfchaftsabend. Bei Volkstänzen, len und Gesang erlebten die Besucher einige Stunden. — Am Sonntag eröffnete der Kij g e r d e r e i n sein diesjähriges Preis schieß« Gleich am ersten Tag würben recht gute Gr erzielt. Kreis Bübingen. ch Bad Salzhausen, 27. Juli. Seit ei ng ?n 1 2ßal n)erh InuE Mit de rbani icntju MN 1 je lag lei: ei r mit: UHL Seilersweg Nr. 67 adiO Telephon Nr. 3170 eparaturen l897D li»“ fo» B; habe" ö£> Lich , 27. Juli. An der 21 u s I a b e fte r« der Güter für die Reichsautobahn, die i- letzten Monaten unterhalb des hiesigen Güter/yh Hoss fertiggestellt wurde, herrscht gegennöt Hochbetrieb. Baumaterialien aller Ach zum Bau der nördlich unserer Stadt herführ^ Reichsautobahn benötigt werden, werden aus ß wagen verladen und zur Baustelle bei Steiib gebracht. = Lich , 28. Juli. Morgen vollendet Frau J Helmine Christine Kreider Wtw., geb. SHj in körperlicher und geistiger Frische das 8 0. bensjahr. ch Cid), 26. Juli. Ein Gang um die Stadt den Beobachter feftftetten, welch großen S die Spatzenplage verursacht. Viele nah, Stadt gelegenen Weizenäcker — auf diese es die Schädlinge besonders abgesehen — j mit leeren Aehren da. Aus Vogelscheuchen, ung 9 MIO MN ■i Don [I M alten rf ein i'rsi P La t M Nachbarorten, besonders auch aus der Stadt ra ßen, finden sich täglich viele Badelustige bor> Von der Gelegenheit, das Schwimmen zu erl,^ machen ebenfalls viele Volksgenossen Gebi^ Man kann aus dem starken Besuch den Schluß Zeit herrscht in unserem Bade Hochbetr| alle verfügbaren Wohnungen sind besetzt. Die $ bäder erfreuen sich großer Beliebtheit. Wiede-: wurden in letzter Zeit über 200 Bäder an ' Tage verabreicht. Der überaus größte Teil Kurgäste, von amtlicher Seite mit 462 angegiii J »m wohnt im Kaufmanns-Erholungsheim und RÄ L : blinden-Erholungsheim, daneben im Kinder vom Roten Kreuz und im Jugendfamilienheim - ’ Fürsorgezöglinge mit durchschnittlich 14 Kim)k_.._ seit Beginn der Badezeit. Die seither offene N delhalle am Wasserturm erhält an beiden S:i leichte Wände mit großen und breiten Glassensiei - Für Musikaufführungen hier ist die Erricht 3' eines Podiums gegenüber dem Wasserturm gep«:a / < J Große Hoffnungen knüpft man an die jetzig' Pumpversuche an dem.alten Bohrloch, aus dem 'V , starke Sole von 28 Grad und einer (Ergiebig, „ „ 5 iw- i hinter । nete sich dieser Tage ein schwerer Verkehrsms ‘ . Der Inhaber der hiesigen Maschinenhandlung Ei n- Son Neu stieß, als er rüdmärts mit seinem Auto o seinem Anwesen herausfahren wollte, mit ein Lastkraftwagen zusammen. Bei dem Zusammen^ wurde Neu von einem Teil einer Maschine, di: auf feinen Wagen geladen hatte, so heftig am ii terfopf getroffen, daß er eine schwere V: l e tz u n g erlitt und für lange Zeit das Bem fein verlor. Der bedauernswerte Mann mußte d» die hiesige Sanitätskolonne in bedenklichem j stände zur ärztlichen Behandlung nach Gießen. bracht werden. ___ + Alsfeld, 27. Juli. In unserer Stadt c« rW ' ' ~ • " “ - ' Kauf Brunsbichel vorgestellt und genau so auch die ganze Landschaft. Ja, wenn er ehrlich sei, komme es ihm vor, als habe er das alles schon einmal gesehen — merkwürdig, wie einem oft die fremdesten Gegenden vom ersten Augenblick an ganz bekannt sein könnten. Als ob man plötzlich vor der Erfülluna eines Traumes stände, den man sich einmal gewünscht hat. Die Damen gehen neben ihm her, hören zu und lächeln versonnen. Frau Neumann bleibt ein paarmal stehen, in den Anblick der Berge versunken, auf denen in unwahrscheinlichem Rot das Abendglühen einsetzt. Und Sabine? Sabine ist es auf einmal unsagbar schwer zumute. Da geht sie, zur Seite eines fremden Mannes und einer fremden Frau in einem unbekannten Land und in ein fremdes Haus. Sie bliebe am liebsten stehen und meinte. Wie vertraut, wie voll von Wärme war doch Berlin. Es gab Menschen, mit denen man reden konnte, die Du zu einem sagten und Sabine und Binchen. Es gab vier Wände, und es waren die eigenen ... Sabine schluckt heftig und wagt kaum aufzusehen. Warum muß sie das nur jetzt gerade erkennen, auf einem harmlosen Weg vom Bahnhof zum Gutshaus, auf einer Straße, auf der warm und tröft= lich die Sonne liegt, und in einem Land, das mit zum schönsten auf Erden gehören soll? Aber vielleicht ist es sehr schwer, allein zu sein, wenn man Schönes sieht... überlegt sie weiter. In diesem Augenblick holt Michailow die drei ein. Lyk dreht sich zu ihm um und macht die Damen mit ihm bekannt. Michailows Augen bleiben erstaunt an Sabine hängen. Nicht die Tochter? Wer ist sie bann? Eine Verwandte? Nein, Lyk redet sie mit Fräulein Sabine an. Eine Hausangestellte vielleicht? Unmöglich, dann hätte Lyk sich in seinen Briefen nicht so angelegentlich für ihr Zimmer eingesetzt. Also eine Freundin? 6r geht zufällig neben Sabine, betrachtet verfehlen ihr etwas strenges, herbes Profil und ihren unerschlossenen Mund, der so hellrot ist, wie bei kleinen Kindern. Er empfindet eine kindliche Freude darüber, daß dieses Mädchen an seiner Seite geht und daß sie dort oben auf dem Gut in seiner Nähe wohnen wird. Sie ist so lieb anzusehen, man fühlt sich gut neben ihr. Sie rührt einen, und man weiß nicht, warum. Und mit dem feinen Instinkt, den so heimatlose Burschen von Michailows Art zuweilen haben, spürt er in den spärlichen Worten, die sie spricht, ihre große Traurigkeit. Traurig, kleines Täubchen? Warte, Igor Michailow weiß, wie man Täubchen 3um Lachen bringt. Du wirst mich noch anstrahlen mit deinen Nixenaugen, warte du nur... Und zwischen den Antworten, die er auf Lyks viele und bunte Fragen geben muß und den Erklärungen, die er den Neulingen über die Umgegend schuldig zu sein glaubt, streut er Sabine mit halblauter Stimme kleine, weiche Freundlichkeiten hin: wie hübsch es sein werde, wenn sie frühmorgens die Füchse besuchen komme; wie schön es sei, wenn drüben der ganze Wald blau von Heidelbeeren stehe; wie berauschend es dufte, wenn der Flieder norm Haus in Blüte stehe; ob sie gern schwimme, er werde für sie den See von den Seerosen frei machen... Langsam hebt Sabine den Kopf. Langsam gleitet ein kindliches Lächeln über ihr Gesicht, vorsichtig suchen ihre grauen Augen den Mund des Sprechers, ob der Mund denn so gut und warm sei, wie seine Worte, und dann auf einmal fällt es wie ein Panzer von ihr ab; warum ist sie denn überhaupt traurig? Kann sie nicht auch hier Menschen finden, mit denen es sich reden läßt, die es gut mit ihr meinen? Ist sie nicht jung, und ist es nicht schön und spannend, so in ein neues Leben hinein zu schreiten? Als sie den größeren Teil des Weges zurückgelegt haben, unterhält sich Sabine bereits mit Michailow, als kenne sie ihn schon eine ganze Weile. "Ich habe noch nie einen lebendigen Fuchs gesehen. Gleich morgen früh muß ich sie mir an sehen — wenn ich darf. Sind sie sehr wild? Beißen sie nicht?" Aber Michailow, der bisher in der liebenswürdigsten Weise auf alles und jedes Antwort gegeben hat, zögert plötzlich und starrt die Landstraße entlang. Ihren entgegen kommt eine junge Frau in einem hellen weiten Kleid. Jetzt scheint sie unschlüssig, ob sie weitergehen soll. Aber dann geht sie doch weiter, geht langsam auf die vier Menschen zu und dicht an ihnen vorbei. Michailow zieht tief den Hut. Die junge Frau mdt kurz zurück, ein flüchtiger Blick trifft Sabine, öie neben Michailow geht. Sin fur^es Schweigen entsteht. Dann nimmt Michailow, etwas verlegen und hastig, das Ge- Wn 1935 Dann lenkt er eilii „Nanu?" ne- Fortsetzung folgt. k einigen Tagen ein :__a___WMavu,V|lll w.., . ihn, Herrn Lyk, unbedingt persönlich wollen. - Sar ,-R-19 3a, er habe gesagt, er sei an Herrn Lyk sohlen worden. Es gehe natürlich um eine ® und da ohnehin auf dem Gut während der 2 mermonate noch jemand gebraucht würde, sei vielleicht empfehlenswert, sich diesen Mann einmal kommen zu lassen. Er habe einen ganz» chmbaren Eindruck gemacht. Lyk ist nicht sehr bei der Sache, man ist ffl dicht vor dem Gut angetanat. Lyks Augen ma..> unaufhörlich ringsum: „Ah, das Haus! Siehl sehr gemütlich aus. Und der schöne alte b Fräulein Sabine! Da haben wir ja ein exemplar von einem alten Tiroler Stadl! Und »am. 8hfl 1935 S“" 1936 Mnle, Wo! LjWiRei i * '' BF.itobli TNtsn. -S. 12. ”i 8ar suMch L« Seitf PWSe spräch wieder auf, aber der leise Kontakt, der vor zwischen Sabine und ihm war, ist nicht n Sabine wird wieder still und einsilbig, Michei murmelt schließlich unklar eine Entschuldigung i wendet sich Herrn Lyk zu. Es gäbe einiges, faf“ immer noch etwas in Hast, was man viel recht bald besprechen müsse. wird der Beobachtungsturm der Farm sein, wahr? Der Blick von hier aus ist wirklich granbi^ Nur flüchtig und mehr aus der Gewohnheit^ aus, ein einmal angefangenes Gespräch zu 3U bringen, wirst er hin, daß man ihm also Mann einmal vorführen solle. j „Und jetzt sind wir wirklich da, meine DaS^ Michailow stößt das Gatter auf, und Lyk „A als erster hindurch, um sich jenseits mit uw' triebener Willkommensoerbeugung aufzustellen. Und zwei Augenpaare sehen Sabine entg^P aber sie hält die Augen gesenkt. Bk- Michailow lächelt höflich, aber etwas gezwuE @oii ... ... ab: es sei zum Beispiel »»Mie Tagelöhner dagewesen un& mk- unbedingt persönlich SÄi „5a", gibt Lyk zurück und dreht sich nach Vorübergegangenen um, „ja, das kann ich denken. Aber faaen Sie, wer war diese Dame? interessantes Gesicht." Michailows Kinnbacken arbeiten. „Eine männin von mir, Herr Lyk, und sogar eine fernte Kusine. Sie ist drüben in der Villa Exzellenz Caselli als Gesellschafterin." „So, so", Lyk dreht sich noch einmal um. da haben wir ja eine reizvolle Nachbarschaft/ bb-N ■ h T l^bts “Um, «ttild eJ8lo irischast G.JL-fpovt WschlagSverbot für Walnutzbüume. schuldung mit 94,65 bis 94,70 nach 94 65 genannt, Wr Frankfurt a. M., eröffnete ber f ■ Kork 255 Kopfschmerzen Berlin Frankfurt a. M. 26 7 99 99 Meiitfdje Reichsvostfchatz von 98 133 Sofort mt 12 kleiner T tfien Do. a. 2H. Berlin — s 99,5 98,5 101,25 101,65 110,9 133,65 99,5 0,756 41,97 0,169 47,20 55,46 47,20 12,425 5,49 9,344 137,70 13,11 Schluß' kurs 128,5 18,75 20,9 127,5 99,5 101,25 99,25 98,5 98,13 133,5 99,5 98,5 101,25 101,65 110,9 128 18,75 20,25 127,65 0,752 41,89 0,167 47,10 55,34 47,10 12,395 5,48 9,326 137,42 13,09 133,75 99,5 128,75 18,75 20,5 127.75 100,75 99,75 126,75 101,5 111 99,8 99 6 r, IS 6 6 6 7 6 7 4 9 99,5 101,25 214,75 133 115,13 122 105 101,5 111 128,25 18,65 20,25 127,5 215 133,75 115,13 122 105 10 4Vt . 0 4 .. 6 0,6 Meerestiere, die in Gemeinschaften leben. Die rote, ästige Meerkoralle insbes. dient als Schmuck 99,8 99 105 100,13 100,75 99,75 126,5 215 133,75 115,13 122 105 215,5 133 115,13 122 105 Är Br Rüb 5>o 99,8 99 104,65 100,13 100,55 '99,75 126,4 99,8 99 104,65 100,13 100,6 99,75 126,65 chen ins Auge, so können me Schäden entstehen, den Arzt aufsuchen! Korallen, das Kalkgerüst Börse hatte verzeichnen, überwiegend hatten nur pichen Grundstück gefällten oder sonstwie be- an'1—i ein neuer Walnuhbaum ge- werden muß, auch dann, wenn der besei- Kälber 648 (679 am letzten Dienstagsmarkt), Schafe 62 (81), Schweine 1792 (3736). Notiert wurden je 50 Kilo Lebendgewicht in RM.: Kälber a) 60 bis 65 (60 bis 65), b) 53 bis 59 (55 bis 59), c) 42 bis 50 (45 bis 50), d) 30 bis 40 (35 bis 40). Hammel Rheinstahlwerke..... ..... Rbeinifch-Westfäüsche Elektro .. (Berlin). Elf neue Meister wurden ermittelt, von denen acht im Kampf mit den Titelträgern von 1936 siegreich blieben, während drei der Vorjahresmeister nicht am Start erschienen. Nicht verteidigt wurde der Titel im 110-Meter-Hürdenlauf durch den Frankfurter Welscher, in der 3000-Meter- Hinüernisstrecke durch Heyn (München), und beim 10 OOO-Meter-Lauf erschien Meister Syring nicht am Start. Die elf Kämpfer, die die Meister von 1936 entthronten, sind: Ziehe (Dreisprung), Hornberger (200 Meter), Borchmeyer (100 Meter), Dompert (3000 Meter Hindernis), Schönrock (10 000 Meter), Linnhoff (400 Meter), Hölling (400 Meter Hürden), Syring (5000 Meter), Gnädig (Marathonlauf), Wegner (110 Meter Hürden) und Laqua (Speerwerfen). Wöllner, Schein, Hornberger, Hamann, Raff, Barsicke, Scheele und Stück mußten sich im Kampf den besseren Kämpfern der Meisterschaft 1937 beugen. Etwas anders ist das Bild bei den Frauen. Hier Hilfen zurZiegenIämmerbefchaffung t. Aus den vorn Reichsernährungsminister zur sigung gestellten Mitteln für die Förderung Ziegenzucht wird bei der Anschaffung eines t Lochen alten weiblichen Lammes im Minus von 15 Mark ein Zuschuß in Höhe von rk gezahlt, bei der Anschaffung eines acht n alten Tieres im Preise von wenigstens rk ein Zuschuß von 15 Mark. Da diese An- g erst ergangen ist, nachdem viele Ziegen- ihre Lämmerkäufe schon getätigt hatten, wird lche Käufe der Zuschuß nachträglich gegeben, rd in voller Höhe gewährt, wenn die Min- i&beftimmungen erfüllt sind; sind die weib- ßämmer aber billiger gekauft worden, so be- die Beihilfe 5 Mark. Diese Regelung gilt für USA. hat den Davispokal. Verteidiger England 4:1 geschlagen. Das Schicksal des Davispokals 1937 ist entschieden. USA. hat erwartungsgemäß über den Verteidiger England einen klaren Sieg daoongetragen. Trotz des wirklich tapferen Widerstandes, den die Briten in den ersten Kämpfen leisteten, kam es zu Rütgerswerke ........ Salzdetfurth Kalt Schuckerl L Co........ Schultheis Patzenhofer. Siemens L Halske Süddeutsche Zucker.... Vereinigte Stahlioerke. Westdeutsche Kaufhof.. Westeregeln Alkali..... Zellstoff Waldhos .... Ltavi Minen ....... 'S Plii-schi >en recht gute Ingen. 27. Juli. Seit 3abe hochbel i sind besetzt. J Beliebtheit. M 200 Bäder an raus größte 1 te mit 462 m lungsheim unM leben im M- sugendsaimli ischnittlich 14 ie seicher oM hält an beiben tb breiten Tlass-i »r ist bie drr m Wassertuny man an bi? j Bohrloch, fliish unb einer W. ute aus W Metallgesellschaft um 1 v. H. erhöhen, während Deutsche Erdöl 1 v. H. leichter lagen. Don Montanaktien' waren Rheinstahl mit 156,25 bis 157 (155,75) stärker befestigt; andererseits Buderus 1 v. H., Mannesmann 0,25 o. H. leichter. Die Veränderungen auf den übrigen Marktgebieten gingen über 0.75 v. H. nicht hinaus, wobei die Abschwächungen überwogen. Am Rentenmarkt wurden Kommunal-Um- 27. Juli. Auftrieb: ^?»ung Anleihe von 1930 .. l von 1929 zum Börsenschluß wieder mit Plus-Zeichen. Von Jndustrieobligationen bestand Nachfrage für 5 v. H. Ewald König Ludwig zu 102,40 bis 102,50 (102,25) und 5 v. H. Röchling zu 101,50 (101,25 bis 101,40). Außerdem waren Hessen-Nassauische Hüttenverein- Dbligationen zu unverändert 101,50 gesucht. IG. Farbenbonds kamen mit 134,25 (134,13) zur Notiz. Frankfurter Schlachtviehmarkt. 98 1,5 Harpener Hoesch Eisen Philipp Holzmann । r ranks. Hyp. Liquidation tyre..................... üieinische Hyp. Liquidation dffe..................... ^tschein-Berrechnungskurs Aires. '^neiro schuldung zu 94,70 (94,65 bis 94,70) genannt. De- Durch die Zusammenarbeit der vier Vereinsführer kosama-Neubesitz, die erst 49 Geld waren, erschienen wurde dieser Kampf im vorigen Jahr iis Leben • * " '— 1 ' ' gerufen und für die einzelnen Mannschaften, die chen. Von Liquidationspfandbriefen wurden Mei- °m Montw ninger 101,45 (101,65). Stadtanleihen lagen über- Punkt, um rszettel der Berliner und Frankfurter Börse hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt veschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v H., Lombardzinsfuß 5 v. H. i DQHenh 11 haben Nur in besonderen Fallen kann der Dtw . fei bffeenöe des zuständiaen Gartenbauwirtschafts- Fris»? MWpldes auf Antrag Ausnahmen zulassen. Die Oas $i| jiot nun9 enthält ferner die Bestimmung, daß nq Uni.. ft :ben auf einem gärtnerischen oder landwirt- Del*m öle liiriiidjen Grundstück aefäUten oder sonstwie he= fach. 9Ä l Iten Walnuhbaum 7.' ^!ele i K werden muß, ...... ...... _ otndich '^Walnußbaum einen größeren Durchmesser als "oiS en " Bjtntimeter in 1,50 Meter Höhe hatte. Ersatz- Hier abfchneiüen! TNtttagsbörfe behauptet, anffurt a. M., 27. Juli. Die eginn nur ruhiges Geschäft zu urfe lagen am Aktienmarkt stet: einen stärkeren Rückgang CJ'Wx liMitimeter m 1,50 Meter Hohe hatte. Ersatz- Hutungen von Walnußbäumen sind unter Vereng des vom zuständigen Gartenbauwirt- ^oerband empfohlenen Pflanzmaterials vor- ' en. 1 llü Verkehrswesen .... 6¥i 1 »V-Sfibam. Dampfschiff. 0 »Mch-Amerika Paket......0 UM" scher Lloyd..........0 »fWi Reichsbahn Vorz.-Mt. 7 oturlich« Gut t Deutsche Reichsbahnschatz »36 1 ethe-Wtbesitz en Provinz-Anleihe mit .-Rechten.............. tess. San desbk. Darmstadl 12 M Sess. Landes-Hyp.-Bank Die deutschen Leichlachletik -Keisterschasten Die alten und die neuen Meister... Kopierstiften ist besondere Vorsicht notwendig Gerät ein Stück- schlim- sn unserer etaii chwerer VerW- IlaschinenhaM 5 mit seinem ren wollte, mü Bei dem ZusM einer Maschine latte, so heftig c eine schwelg nge Zeit bas s ierte Mann nch > in bebenklichi' iblung nach w;A * 'M i,n ffc n .^gebrach, Ms, bn Q8; ^er kann lnlnMierten !n und das i .Qn aber nicht' 's?°ch!ene do ta d„ 1 »en Gärten, •bl'i'6tnu ^N1 Kohl jegli »berg. lcn (CY. arbeiten. üben in der >1 jolle Nachbar!^ Gesfürel,........ Th. Goldschmidt .. Gritzner Maschinen Ursachen ein schmerzhaftes Brennen der Kopfhaut, das aber nicht zu umgehen ist. Kopfschmerzen, sehr häufige Erscheinung bei örtlichen uno Allgemeinerkrankungen K. kann eine selbständige Erkrankung sein Migräne und neurasthenische Kopfschmerzen infolge Übermüdung. Ferner kommen Kopfschmerzen vor als Begleiterscheinung bei Erkrankung anderer . Organe, z. B. des Gehirns, des Herzens, der Kreislauforgane des Magendarmkanals. der Niere, der Augen, sehr häufig bei Frauenleiden. Weiter bei Allgemeinerkrankungen, z. B. bei Infektionskrankheiten. Vergiftungen ufw ober als Folge eines Unfalles (vgl. Gehirnerschütterung). Kopfschmerzen, die gelegentlich einmal ohne bes. Erkrankung infolge Übermüdung usw auftreten, kann mar» lindern durch Ruhe, kalte Umschläge, unter Umständen auch einmal durch Medikamente. Bei ständigem, anhaltendem Kopfweh begebe man sich aber am besten in ärztliche Behandlung. Kopierstift, Bleistift, besten Schrift wie solche mit Kopiertinte zu Abzügen verwenbet werben kann. Beim Anspitzen von !|,ersweg Nr, eph°n Nr. 3, gen Jahre konnte die gesamte Mannschaft des Tv. Großen-Buseck den Mannschaftswanderpreis und den Schülerwanderpreis erringen. In diesem Jahre wurde noch ein 15X100-Meter-Staffellauf hinzugenommen, zu deren Teilnahme alle Turner verpflichtet waren. Die Leistungen waren in diesem Jahre als sehr gut anzusprechen. So konnte L. Launspach im Fünfkampf der Aktiven 107 Punkte , erringen. Bei den Jugendlichen errang E. Opper b2) 48 bis 52 (48 bis 50), c) 39 bis 45 (40 bis 45); (Reiskirchen) im Fünfkampf 122 Punkte und bei Schafe a) 38 bis 40 (38 bis 40), b) 30 bis 34 (32 den Schülern R. Wehrum (Großen-Buseck) 113 bis 36) c) — (20 bis 25). Schweine a) 55,50 bl Punkte. Die einzelnen Leistungen zeigten gute Er- 55,50, b2) 55,50, c) 54,50, d) 51,50 (alles unver- aebnisfe. Im 100-Meter-Lauf erzielte Launspach ändert); Sauen gl) 55,50 (55,50), g2) — (53,50). (Reiskirchen) 11,9 Sekunden. Die Sprünge und die Marktverkauf: Kälber und Schweine zugeteilt; Läufe waren ebenfalls sehr gut. Gut geflochten und stabil gebaut müssen Körbe fein, wenn sie was aushalten sollen. Trotzdem können sie auch sehr preiswert fein. Lasten Sie sich bei Häuser mal die Wäschekörbe zeigen. Sie sind gut, sie sind haltbar und dabei preiswert. j. B. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarlen, Fernsprecher 2145/2146. Burkhardsfelden, das nach sehr flottem und fairem Spiel mit 11:4 Toren für die erstgenannte Mannschaft endete. Der diesjährige Wanderpreis wurde wiederum dem Tv. Großen-Buseck zugesprochen, dessen 15 Turner insgesamt 1323 Punkte erreichen konnten. Reiskirchen hatte 19 Punkte weniger, also 1304, Beuern folgte mit 1204 und Burkhardsfelden mit 1091 Punkten. Bei den Aktiven waren die Turner von Großen-Buseck die besseren mit 419 Punkten vor Reiskirchen mit 390, Burkhardsfelden 355 und Beuern mit 345. In der Jugendklasse bekamen die Jugendlichen von Reiskirchen 435, Beuern 420, Großen-Buseck 404 und Burkhardsfelden 345 Punkte. Die S ch ü l e r, die sich sehr tapfer hielten, hielten folgende Reihe: Großen- Buseck 500 Punkte, Reiskirchen 479, Beuern 430 und Burkhardsfelden 391 Punkte. Den füt die Schüler ausgesetzten Wanderpreis erhielten demnach die Jungen aus Großen-Buseck. Die 15X100- Meter-Staffel gewann mit 3:33 Minuten Großen- Buseck vor Reiskirchen mit 3:37,6 Minuten. Reiskirchen verlor hier nur wegen eines Stabverluftes. Abturnen in Eberstadt. Am vergangenen Sonntag veranstaltete der hiesige Turnverein unter der Leitung von Oberturnwart Wilhelm R e i t s ch m i d t fein Abturnen. Nach einem Umzug durch das Dorf begannen die Wettkämpfe an der Turnhalle. Zahlreiche Zuschauer hatten sich eingefunden. Die Wettkämpfer traten zu Wettbewerben am Reck, am Barren, am Pferd, im Freiweitsprung und Freihochsprung, im Kugelstoßen, in der Freiübung und zum 100-Meter- Lauf an. Es wurden gute Ergebnisse erzielt. In seiner Schlußansprache zur Preisverteilung forderte er die Turner zur Treue zum Vaterland, zum Führer und zum Verein auf. Bester Turner des Tages war Willy Schäfer (außer Konkurrenz) mit 226 Punkten. Den Ehrenfieg errang Hans Görlach mit 221 P. 1. Sieger wurde Adolf Koch mit 201 P., 2. Richard Holter mit 197 P., 3. Karl Görlach 193 P., 4. Heinrich Fay 181 P., 5. Wilhelm Lefchhorn 177 P. In der Schüler-Oberstufe wurde 1. Sieger Otto Reitschmidt 168 P., 2. Richard Schneider 164 P., 3. Helmut Kiefer 156 P., 4. Willy Biermann 153 P., 5. Willy Matheis 152 P. Schüler- Unterstufe: 1. Alwin Knorr 108 P., 2. Otto Alles 98 P., 3. Karl Düringern und Reinhold Löbrich 85 P., 4. Karl Löbrich 81 P. und 5. Adolf Görlach 79 Punkte. «Handelsgesellschaft . 6% und Privat-Bank ... 6 Diskonto 6 ie Bank.............. 4 26 7 101 65 99 27 7. 101,65 99 Schluß?. Abend- börje 27-7 und wird meist zu Halsketten verarbeitet. Die Reinigung überläßt man zweckmäßig dem Goldschmied. Korb, geflochtenes Tragegerät aus Weidenruten, Rohr, Vast, Spaltholz usw. Körbe werden mit Seifenwafser gereinigt und mit Spirituslack, der in der bisherigen Farbe des Korbes gewählt sein muß, wieder aufge- srischt. Korbmöbel bestehen aus Holz, das mit Weiden od. Peddigrohr umflochten ist. Das Geflecht ist naturfarben, gebeizt od. mit Ölfarbe gestrichen. Das Beizen od. Anstreichen kann man auch selbst vornehmen. Naturfarbene Korbmöbel reinigt man mit Seifenwasser mit Salmiakzusatz od. heißem Sand, die übrigen mit flüssigem Bohnerwachs. Kordonnierstich, franz., bei Lochstickerei, die von links nach rechts gearbeiteten, nebeneinanderliegenden überwendlrchen Stiche. Korinthen, getrocknete, kernlose Weintrauben, die aus Griechenland stammen und als Zutaten zu Kuchen verwendet werden. Kork, wasserundurchlässige Rinde der in den westlichen Mittelmeer- meetländern wachsenden Korkeiche. Aus ihr werden Korken (Pfropfen). Sohlen. Linoleum usw. hergestellt. Flaschenkorke zieht man mit dem Korkzieher, Korke, die in die Flasche hineingerutscht sind, mit einer Schlinge aus Bindfaden. Korke, mit denen man in Flaschen eingemachtes Obst od. Fruchtsäfte verschließen will, müssen vorher ausgebrüht. Sieger blieben, schöne Wanderpreise gestiftet. Jeder der befreundeten Vereine mußte 5 Schüler, 5 Jugendliche und 5 Aktive zum Kampf stellen, deren Leistungen für die einzelne Gruppe und für den Verein als Mannschaft gewertet wurden. Im vori- fliischen dem 1. Januar und dem 30. April abgefchlofsenen Käufe. Bedingung ist, daß die Jiere nach den Richtlinien des Reichsverban- Schluß! ®£6' Wtw ™a Wtie Dek°,°ma-N-ubesitz erschienen weiter mit Plus-Zei- -mein eindeutigen..4^-Sieg. Nach der 2:1-Fuhrung chen. Bon Liguidationspsandbriesen wurden Mei- ™ Montag benötigte Amerika nur noch einen «... kxv^v,. ..... uv...... - sZ das Anrecht auf d,° höchste Tenn,s- wiegend unverändert, nur Mainzer und ißiesbaöe. tr°Pl)ae zu sichern. Diesen Sieg errang bereits Par- ner leicht befestigt - tcr lm erften Einzelspiel am Dienstag. In drei Im Freiverkehr bestand Interesse für Ding- K'X“ &ar» 6;2' >4' &2kab' ler zu 92,50 bis 90,50. - Tagesgeld uno. 2,25 °. H. ^nd, erhöhte Donald Budge das Endergebnis auf .. , , ? 3 ' 4:1 durch einen Vier atzsteg von 8:6, 3:6, 6:4, 6:3 rlbendbokfe behauptet. über Austin. Die 2Ibenbbörfe lag am Aktienmarkt gegenüber dem Berliner Mittagsschluß behauptet. Beach- VolkSiurNWeiiküMpf M BcilCm. tet waren Metallgesellschaft zu 156,75 nach 156 tn Berlin und 156,50 in Frankfurt a. M. am Mittag. Arn Sonntag fand auf dem herrlichen Waldsport- Sonst ergaben sich über den Rahmen von 0,50 v. H. platz in Beuern die Austragung des volkstümlichen hinaus keine Abweichungen nach beiden Seiten. Vereinswettkampfes der Turnvereine Reiskirchen, Am Rentenmarkt wurden Kommunal-Um- Großen-Buseck, Burkhardsfelden und Beuern statt. Accumulator?n-Fabrik 14 Aschaffenburg Zellstoff 6 Bemberg................... 0 Bekula ® Buderus Elfen 5 Gement Heidelberg 7 Cement Karlstadt 6 Conti (Summt.............. 12 Daimler Motoren 6¥2 Deslauer Gas............... 4 Deutsche Erdöl 5 Deutsche Gold- und Silber .... 9 Deutsche Linoleum.......... 1° Elektrische Lieferungen 6 Elektrische Licht und Kraft 7 I. G. Farben-Jndustrte.......7 Felten & Guilleaume 6 6 .. 0 8'/- 3/r .. 8 Ilse Bergbau................6 Ilse Genüsse 6 Kali Aschersleben 4 Klöcknerwerke ............. 4% Kokswerke und Chemische Fabrik 7 Lahmeyer.............. 6 Mainkrast . 4 Mannesmann *72 Mansfelder Bergbau 7 Metallgesellschaft..... Orenstein & Koppel .. Rheinische Braunkohle Rheinische Elektro.... r leise Kontakt. )m wor, ist nd einsilbig.. ■ine ®"tf«*L f5 gäbe ennges-H [ft, lvas niaa Anleihe von 4 4' isslssche Volksstaat dreht si-h r' ^U-uhche Reichspost ia das 'i war diese W olle- ; ’iidt 27 3u> Ämticbe'Rolieruno »elf | Hämmel und Schafe mittelmäßig. 23or dem am Nachmittag vorgenommenen Sieger- F l e i f ch g r o ß m a r k t : Beschickung: 1104 (1760) Verkündung wurde noch ein Handballspiel ausge- Diertel Rindfleisch, 241 (233) ganze Kälber, 9 (14) tragen, und zwar durch kombinierte Mannschaften Hämmel, 606 (86) halbe Schweine, 3 (7) Kleinvieh. DOn Beuern-Reiskirchen gegen Großen-Buseck- Notiert wurden je 50 Kilo in RM.: Ochsenfleifch1 a) 80, b) 69, c) 61; Bullenfleisch a) 77, b) 66; Kuhfleisch a) 77, b) 65, c) 54; Färfenfleisch a) 80, b) 69. Kalbfleisch a) 81 bis 96, b) 70 bis 80. Hammelfleisch b) 90 bis 9p. Schweinefleisch b) 73. Fettwaren, Speck hiesiger Schlachtung, roh, unter 7 cm 78, Flomen 80 RM. je 50 Kilogramm. — Marktverkauf: lebhaft. Die Deutschen Leichtathlettk-Meisterschaften 1937 Frankfurter Obst- und Gemüfemarkt. sind vorüber Zwei Tage lang war das Berliner cs r n n f f it r t n M 97 -Ins; H h ft m o r f t Olyntpia-Stadion mit feinen prächtigen Anlagen grantfurt a. M., 27. Juli. Der .)tmarkt großartiger Kämpfe um den Titel eines ^otte gutes Angebot ^uhapfeln Fruhmirabel- oöer einer Meisterin 1937. 20 000 wohnten orÜt dsiaumen und Äwelschen zu verzeichnen Der ben Wettbewerben im Lauf und Sprung, Wurf und /ongsam. Die Preise für Brombeeren am Samstag bei und am Tage darauf ström- und Mirabellen gingen zuruck, sonst blieben ste un= n0(ft iq000 mehr in das weite Oval des Riesen- verandert. Aus dem Ausland kam gutes Angebot s^>^ns von Pfirsichen und Susinen. Bei festen Preisen be- ' ' 27 Titel wurden vergeben. friedigte das Geschast. Ja, 27 Meister und Meisterinnen gingen aus den Am G e m u s e m a r k t waren Bohnen, ®ur^n' Kämpfen in Berlin hervor; das sind drei mehr als Tomaten und Kopfsalat reichlich angeboten. Die Borjahr, kamen doch diesmal bei den Frauen übrigen Gemusenrten waren genügend vorhanden. zoo Meter, Weitsprung und Kugelstoßen hinzu, Das Geschäft gestaltete sich schleppend. Von Boh- Wettbewerbe, die 1936 nicht ausgetragen wurden. ce!L'-J?UnCu unö Xomaten rierblieben ziemlich er- sgei ößn Männern verteidigten acht ihren hebliche Ueberstande. Die Preise waren für diese Erfolg, und zwar: Lang (Weitsprung), Gemusearten rückläufig, sonst unverändert. Das Hammerwerfen), Müller (Stabhochsprung), Ausland bot Tomaten stark an. Bei schleppendem Wollte (Kugelstoßen), Schröder (Diskuswerfen), Absatz fielen die Preise. Weinkötz (Köln), Harbig (Dresden) und Schaumburg Daww e Retchsanieihe v. 1927 tfche Reichsani. von 1934 eutsche Reichsfchatzanwei- von 1935 .. deutsche Retchsschatzanwei- n von 1935, II. Folge ... deutsche Reichsichatzanwet^ iition 1936, III. Folge .. ^Ml-Äoldpse............... ® ö 8 teufe. Landespfdbr.-Anst. .. Nike. R. 19 41H ireufe. Gold-Ko mm. R. 20 u„ "■ Üarmstädter Komm.-Lan- aber ein)»9 »g ,M, 110, 200, znfannnen 455 Pfand; 2. Brüssel. Hessen - Preußen Kassel, 420 Pfund; 3. Friß Funk, Gießen, l.'O, 120, 170, zusammen 410 Pfund. Leichtgewicht, bis 135 Psmch: l Frge, Marburg, 170, 170, 230, zusammen 5701 Pfund; 2 Hohmann, Hessen-Preußen Kassel, 495 Pfund 'M i t t e 1 a e w i cl) I, bis 150 Pfund: I Arends, Hessen-Preußen Kassel, 160, lüo, 220, zusammen 540 Pfund; 2 Herrmann, Marburg, 160, 160, 210, zusammen 530 Psund. h a I b | ch in e r g e w I ch t, bis 165 Psund: 1 Oeffenttiche Mahnung Dao 1. und 2. Ziel Grund- und SondergebÜude' steuer 1937 werden hierdurch zur umgehenden 3ll*P luiifl gemahnt, andernfalls müssen SäumniozusdMgk berechnet und Beitreibungskasten erhoben werden. Ferner werden zur alsbaldigen Zahlung genwhui- 1 Ziel Beitrag zur Handwerkskammer 1937; Betrag zur Land- und sorstwirtschasilichen 'M" russgenossenschaft für 1936; 2. Ziel Kanal-, Müllabfuhr- und Straßenreini' gungvgebühren 1937. 4974C Gießen, den 27. Juli 1937. « < tabll’alh- caies.en (Sine Cffeiibdruihi für je hm licrfrcunb! litte miKSelfliiiiiniiiieritoi 0‘iiic allnemcmucntänhlifbc Darstelluna det >vvc ’miiunberflcbniüe ilbet haü Seelenleben de) Jim* mit vrnltiidhm Benuebönnleitnunen van Tr Wern er ntidiel Leiter der Fmichnngostelle nh rier'eei/'H' ""he nm Westsälilrben Zvai Warten m Minstier ’'f'1?’" ""t 100 Abbildungen IN Leinen iizck ’* "* 114111 — An eher Obeßenei 'Bncbbanhr iirtfl erbälthd) ir öuflo BermüOler Bering. Berlin cumepi'y Schwergewicht: I. Gary, Marburg, Hammer 40,86 Meter, Gewichtwersen (30 Pfund) 16,42 Meter, Steinst aßen (30 Pfund) 9,45 Meter. 'Mittelgewicht I herrniann, Marburg, Hammer 41,96 Meier, Gewichtwerfen 16,85 Meter, Stein- stoßen 8,09 Meter. Leichtgewicht: 1. Schott, Alsfeld, Hammer 24,55 Meter, Gewichtwersen 11,30 Meter, Steinstvßen 6,20 Meter. 3. Friß Funk, (hießen, Hammer 23,40 Meter, Gewichtwersen 9,82 Meter, Steinstoßen 6,09 Meter. ' ' RiiW (^portiwlizen. Dents ch l a u h hat zusammen mit Italien, Iln- garn und Rnmänien die Schlußrunde Im Säbel- Mannschastskamps bei den Fecht-Weltmeisterschasten in Paris erreicht. huimeu verschreibt her Arzt or« tlwpcibische Korsetts. ftonnil, 6)i'tippe von Edelsteinen, ii a. rote Nitvin, der blaue " l?6 toi k" 6d 'r, roi Nüi( men! ®id)ti, oblen «flleid lavier Korkbelag längere Zeit gewässert und an der Lust getrocknet werden. Korkbelag, linoleumortiger Fuß- hoben bei an. der wann hält und sehr stark schalldämpssno wirkt. Man beim n beit unh re in int ihn wie Linoleum. Zlorkbrand, ble bei erlesenen Flaschenweinen aus ben Korken aus- gebrannte Hausmarke her Kel- neuc Feldbinde wird zum Parade- und MeUieanzu^ Wamme sowie zum Dienstanzug in den Fällen getragen, im beiten die große Ordensschnalle vorgeschrieben ist. tnirh sl» mm m-nf».... ........ .Jl . . Am vergangenen Samo tag unh Sonntag wurden ble lflauineifterschaften des Fuchainln Schwer- <111)11'111* vom Bsft Alvseld veranstaltet. Die Meister- ichajten erfreuten sich einer regen Teilnahnte seitens der Gauvereine unb waren besonders am Sonntag fliil besucht. Auch her „Kraft unh Sportklub 1)3” Gießen war mit zahlreichen Wettkämpfern verirrten, unh in Anbetracht' helfen, haß man leider auf fo bewährte Kräfte, wie Alois Funk, Einmerlch, Kloß unb Nichter, verzichten ningte, sehr erfolgreich. Den besten Erfolg hatte Oberschüße Hansen, bei biii'd) schöne Schultersiege Gaumeister Im Schwergewicht wurde. Er kannte u. a. auch den 40 Bsimb schwereren unb sehr bekannten höhle (hefsen»Brenßen Kassel) entscheibenb besiegen. Unteroffizier Better war hleomal nicht fo erfolgreich unb wurde In beiden Stilailen jeweils dritter Im Leichtgewicht. Auch Friß Funk konnte Im Ge wicht heben (Federgewicht) 3. Sieger werden. Die Äugendkäinpse wurden als Nahmenwettbewerb bmihgefllln i. Im Jugend-Federgewicht konnten die Gießener D e r n und h a |f die beiden ersten Pläße belegen. Becker wurde Im NIngen sowohl wie Im Gewichtheben (Äugond»halbsd)wergewicht) 2. Sieger. 3m NIngen hatte er besonderes Pech, beim nach biel Siegen warf er sich Im bnbkampf gegen Schmibt (Lonflenselbold) selbst. Kornmann erzielte im Fugend-Leichtgewlcht einen 2. Plaß Im Gewicht beben.