Revue IflrSle 8-15 Uhr H-1 Leistun- Berussbeamlenium in Geschichte und Gegenwart i, 25. Ap^ 3. und feine Deutschen rt ■Ich daß 1. 2. ßl7A schenke Lhim che! 24.Aril Bukarest, 25. April. (DNB.) Bei den Besprechungen des polnischen Außenministers Beck mit König Carol und Antonescu wurde auch die Frage der Staatsbesuche geregelt. Man beschloß, daß der polnische Staatspräsident am 6. Juni nach Bukarest kommen wird. König Carol wird den Besuch noch im Laufe des Juni erwidern. Die Besprechungen zwischen den beiden General st abschefs werden im Mai stattfinden. Am Sonntagnachmittag wurde der Presse die amtliche Mitteilung über das Ergebnis des Besuches des polnischen Außenministers Beck übergeben. Darin wird darauf hingewiesen, behandelt wurden. Die Besprechungen, die sich in einer besonders herzlichen Atmosphäre abgespielt hätten, stellten die Fortsetzung der Aussprachen Becks und A n t o - nescus in Warschau und Genf dar. Sie hätten zu der Feststellung geführt, daß die Standpunkte der beiden Außenminister in zahlreichen Fragen, die den Gegenstand einer gemeinsamen Prüfung bildeten, in nichts auseinandergingen, und daß sich die enge Zusammenarbeit der beiden Re- die gegenwärtige allgemeine Lage, die Beziehungen Polens und Rumäniens zu anderen Staaten und besondere die beiden Verbündeten interessierende Fragen Erde für alle Zukunft zu sichern. Er kennt und fühlt die tiefe sittliche Pflicht, die ihm sein Dienst an seinem Volk und an seinem Führer auferlegt. Der deutsche Beamte kann, ebenso wie der deutsche Arbeiter und der deutsche Unternehmer, ohne sein Volk nicht bestehen. Auch er zieht seine Kraft aus dem Blut dieses Volkes und aus deutscher Erde. So stellt das Berufsbeamtentum heute wohl einen besonderen Stand dar, der unter eigenem Recht lebt und schafft, bildet aber doch keinen von den anderen Berufsschichten und den übrigen Volksgenossen abgeschlossenen und abgekapselten Stand. Darum ist in seinen Reihen kein Raum mehr für Kastengeist und Standesdünkel vergangener Zeiten. Der deutsche Beamte weiß, daß er des Volkes wegen da ist und nicht das Volk des Beamten wegen. Deshalb versteht das Volk auch wieder den Beamten, schätzt und achtet ihn und wird seinen gen gerecht. Schon über drei Jahre umschließt ihn Berufskameraden der Reichsbund der enb§8U6tf rag: UM 'S bei notO eingelflbett. mwD Oer Beamte im Dritten Reich. jltichsminister Or. Krick spricht in der Verwaltungs-Akademie in Berlin. — Alle deutschen Beamten werden Reichsbeamte zur Vollendung des Einheitsreiches. Gnu“1 Ä reV- Und darum war es notwendig, das deutsche Berufsbeamtentum sobald als irgend möglich in seiner alten Güte und Reinheit wiederherzustellen. Darum mußte das Berufsbeamtengesetz eine der ersten Taten der nationalsozialistischen Regierung ein. Es brachte, entsprechend den Richtlinien der nationalsozialistischen Beamtenpolitik, vor allem den Abbau der sog. „Reoolutionsbeamten", „die ohne die vorgeschriebene Vor- und Ausbildung seit der Revolution aus parteipolitischen Rücksichten in die öffentliche Verwaltung Eingang fanden." Es setzte aber auch die völkische Forderung des Rational- ozialismus in die Tat um, daß nur, wer deut- ch en Blutes ist, in Deutschland ein Amt bekleiden und Beamter sein darf. Weit über die Kreise der deutschen Beamtenschaft, ja weit über die deut- chen Grenzen hinaus hat der dort im „Arierparagraphen" geformte Gedanken Menschen und Völker ergriffen, die Lauen aufgerüttelt und Schlafenden aufgeweckt. Wenn das Gesetz aber Staatsfeinde und politische Widersacher aus dem Beamtenkörper entfernte, so kam darin bereits der Grundsatz zum Ausdruck, daß dem neuen Staat nur der Beamte dienen kann und darf, der sich zu ihm nicht nur mit den Lippen bekennt, sondern ihn auch aus vollem Herzen bejaht. Die gleichen Forderungen stellte das Gesetz zur Aenderung von Vorschriften auf dem Gebiete des allgemeinen Beamten-, des Besoldungsund des Versorgungsrechts vom 30. Juni 1933 auf, und nach dem neuen Deutschen Beamtengesetz vom 26. Januar 1937 wird es ebenso sein. Wie schon nach dem Gesetz vom 30. Juni 1933, wird das Beamtenverhältnis dort als ein öffentlich- rechtliches Dienst- und Treueverhältnis bezeichnet, und, wie nach dem Gesetz vom 20. August 1934, schwört der Beamte nach § 4 des Deutschen Beamtengesetzes dem Führer des Deutschen Reichs und Volkes, Adolf Hitler, Treue und Gehorsam. Damil ist die alle deutsche Treue wieder klar und deutlich als Urgrund allen Beamlenwesens herausgestellt, und zwar als unmittelbare persönliche Bindung an das Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs und den Führer des deutschen Volkes. Diese Treue bildet die Grundlage jedes einzelnen Beamtenverhättnisses und das Fundament jeglichen Beamtentums überhaupt. Aus dieser Treue, die nur mit dem Tode endet, entspringen alle Beamtenpflichten, vor allem die Pflicht zur vollen Hingabe an das Amt, zu Gehorsam, Amtsverschwiegenheit und Kameradschaft. Die Treue aber ist immer zweiseitig: Dem Beamten, der freu seine Pflicht erfüllt, sichert dec Führer seinen besonderen Schuh zu, gewährleistet der Staat seine Lebensstellung, gewährt ihm Fürsorge und Schuh bei seinen amtlichen Verrichtungen und in seiner Stellung als Beamter, heute finden wir alle Merkmale des deutschen Verussbeamtentums wieder, die schon der „unvergleichliche Beamtenkörper des alten Reichs" aufwies, und die auch in das neue Deutsche Veamtengeseh übergegangen sind. Weist so das Berufsbeamtentum der Gegenwart wieder die gleichen Grundzüge auf wie vor der Re- volte 1918, so ist doch sein sittlicher Gehalt ein anderer und tieferer. Der Beamte kann heute seine Arbeit auch mit innerer Befriedigung tun; denn er ist gleichgerichtet mit seinem Staat, eins mit Partei und Wehrmacht und dient wie sie seinem Führer. Er weiß, daß alle nur das eine Ziel verfolgen, fein Deutschland, sein Volk, von dem er selbst ein Stück ist, wieder stark und groß zu machen und seinem Vaterland den ihm zukommenden Platz unter den Völkern der Becks Besprechungen in Bukarest „3n engster Fühlungnahme zu bleiben." gierungen im Zeichen des Vertrauens und der Freundschaft entwickele. Dann wird hervorgehoben, daß die Richtlinien des polnisch-rumänischen Bündnisses auf dem Gedanken der Verantwortlichkeit für die Sicherheit der beiden Staaten unter vertrauensvoller Zusammenarbeit zur Festigung der internationalen Beziehungen beruhten. Trotz einiger Komplikationen politischer Art sei die Aussicht vorhanden, daß der Aufbaugeist und der gute Wille der verantwortlichen Lenker der europäischen Politik nutzbringend in den Dienst einer allgemeinen Entspannung gestellt werden könnten. Rach Hervorheben der Wichtigkeit der kulturellen Zusammenarbeit und der Auswertung des bestehenden Kulturabkommens wird auch die Bedeutung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Staaten hervorgehoben und festgestellt, daß das letzte Wirtschaftsabkommen eine Besserung dieser Beziehungen herbeigeführt habe. Der amtliche Bericht schließt mit der Feststellung, die beiden Außenminister seien der Ansicht, daß im gegenwärtigen Augenblick mehr denn je alle Schwierigkeiten zwischenstaatlicher Natur mit Ruhe und Geduld geprüft werden müßten. Sie hätten deshalb beschlossen, in engster Fühlungnahme zu bleiben und so oft wie möglich ihre Meinungen auszutauschen. mme i' .schnell' schönblü' tür Zäune, ine Blüten» reiswert waltungsakademien in den nationalsozialistischen Staat vollendet. Welchen gewaltigen Aufschwung die Verwaltungsakademien seitdem genommen haben, ergibt schon die Tatsache, daß sich ihre Hörerzahl verfünffacht hat. Ich selbst habe alle Behörden die enge Zusammenarbeit mit den einzelnen Verwaltungs- Akademien empfohlen. Es verdient die höchste Anerkennung, wenn deutsche Beamte, die tagsüber ihren gewiß nicht leichten Dienst mit Hingabe versehen, in den späten Rachmittagsstunden oder Abendstunden mit gespannter Aufmerksamkeit zu den Füßen von Hochschullehrern und Männern der Praxis sitzen, die ihnen brennende Fragen der Politik, der Wirtschaft und Kultur nahebringen. Es ist daher nicht mehr als recht und billig, diese auf diesem Wege erzielten Leistungen anzuerkennen. Schon bisher waren die AkademieMb- schlußzeugnisse und Bescheinigungen über den Besuch der Verwaltungs-Akademien zu den Versonal- akten zu nehmen und bei Beförderungen sowie bei Besetzung von Stellen mit verantwortlicher Tätigkeit zu bewerten, und waren bei sonst gleicher Eignung Beamte zu bevorzugen, die das Akademie- Abschlußzeugnis besaßen. Nunmehr können Beamte nach Abschluß eines mindestens sechssemestrigen Lehrganges einer Verwaltungs-Akademie das Verwaltungs-Akademie-Diplom erwerben. Die Verwaltungs-Akademie-Diplominhaber können mit Recht stolz und sicher sein, daß sie bei ihren Verwaltungen besondere Anerkennung und Förderung finden werden. Daß sie auch in ihrem Charakter den höchsten Anforderungen entsprechen müssen, ist selbstverständlich. Darum ist auch nicht zu fürchten, daß erprobte Kämpfer der Bewegung oder an verantwortlichen Stellen unabkömmliche Beamte, die durch ihre Arbeit für Partei und Staat so restlos in Anspruch genommen sind, daß sie sich das Diplom nicht erwerben können, deswegen zurückgesetzt werden. Ihrer Einladung entsprechend, so schloß der Minister, eröffne ich hiermit die heute beginnende Beamtenrechts-Hal b woche der Verwaltungs-Akademie Berlin mit dem aufrichtigen Wunsche, daß sie ebenso wie Ihre anderen Veranstaltungen sich als nutz- und segenbringend erweist für unsere deutsche Beamtenschaft und damit für unseren nationalsozialistischen Staat, für die ihn tragende Bewegung, für unser deutsches Volk und Reich! Aeichsminister Dr. Frick hielt dann vor der T'elwaltungs-Akademie einen Vortrag über das Dstma „Da s Serufsbeamtentum in Ge- l shichte und Gegenwart". Der Minister fjgie einleitend u. a.: Mnn man an einem solchen Wendepunkt des Bemtenrechts steht, wie ihn das neue Deut- s he B e a m t e n g e s e tz vom 26. Januar L1637 und die am gleichen Tag erlassene Reichs- düiknstberufsordnung bedeuten, so ist es wvhl angebracht, die Einrichtung des Berufsbeam- tMms, dessen Belangen die neuen Gesetze gelten, in Vergangenheit und Gegenwart näher zu brachten. , _ _ . Dir können als B e r u f s b e a m t e die Gesamtheit derjenigen Beamten bezeichnen, die sich dem 08aii zur Erfüllung [einer Aufgaben dauernd zur Slithiguna stellen und durch einen besonderen Akt dk Staatsgewalt dafür angestellt, ernannt oder be- »fm werden. Diese Tätigkeit für den Staat bil- dtt den Inhalt ihres Lebens und wird ihnen fo 8» Lebensberuf. Dafür, daß der Staat ihr- Kraft mit Arbeit ganz und ausschließlich in Anspruch mtrawl, schützt er sie vor Mangel und Rat sichert e i' fiien unb ihrer Familie Unterhalt und Auskam- Mi>. Dieses fo beschaffene Ser u f ab e aim t ert = tlim das in seiner eigenen Art auf deutschem Botin intstanden ist und sich entwickelt hat, ist eine 1 ImifHdie deutsche Erscheinung. Sein Rus und Ruhm reichten vor dem Weltkrieg weit Liier die Grenzen unseres Vaterandes hinaus, da Mi dort nachgeahmt, wurde es doch nie erreicht. Minifter gab dann einen umfassenden ge= sachlichen Rückblick auf die Zeit des preußischen Ässs Friedrich Wilhelm den Schöpfer Ms Berufsbeamtentums, ferner auf die ähnliche Gfatairflunq in Oesterreich und Bayern. Nach einem Hnen Ueberblick über das Beamtentum m der Zeit Friedrichs des Großen wandte er sich dem B^sbeamtentum zur Zeit Bismarcks zu, um Mftuf die Blicke seiner Hörer °uf die lungste Zeit d^s deutschen Berufsbeamtentums zu lenken. Hier- iiitr sagte der Minister: Ttl dem besten Heer der well und -""seinem »«rgleichlichen Benmlenkorpec gmg Deulsch- lud in den Weltkrieg. So wenig als das beul- il» Heer besieg, wurde, uermochlen bie unge- stirea Anforderungen, die Im Krieg an die k Ische Beamtenschaft gestellt rout*cn’ H Hoben ,u werfen; trotz des »„dringens von Außenseitern und Nichtbeam- K blieb sie im Sern gesund, bis der 9. Na vember 1918 und damit auch für die Beamten die fchwerste Krise kam, feit es überhaupt deutsche Beamte gab. Die Revolte vom 9. November 1918 hatte aber die Beamten nicht nur in ihrer materiellen Existenz bedroht, sondern sie traf auch die tiefste Wurzel des deutschen Berufsbeamtentums. Die Fürsten hatten damals die Beamten ihres Treueides entbunden. Damit brach die bisher geradlinige Entwicklung des deutschen Berufsbeamtentums ab. An die Stelle der persönlichen Bindung des Beamten zu seinem Herrn trat ein vages Verhältnis zur neuen Staatsform, zur Weimarer Republik. Das Streben nach höheren Einnahmen, der Streit um Besoldungsgruppen und Laufbahnen durchtobte damals die Beamtenschaft, .ihre mehr als 900 Verbände und deren Zeitschriften, ebenso wie die Tagespresse. Die große Masse der Beamten tat immer noch ihre Pflicht und Schuldigkeit im Amt, wenn auch ohne Liebe zur Sache, ohne Vertrauen zu einem Staat, der ihre alten Tugenden nicht mehr kannte, der es zuließ und forderte, daß immer mehr art- und wesensfremde Elemente ihre Reihen durchsetzten und die. maßgebenden und einträglichen Stellen an ßch rissen. Aber noch gab es unter den Beamten Manner, die sich gegen dieses ganze System auflehnten die es wagten, Dawes- und Youngplan zu bekämpfen. Sie wurden verlacht, verfolgt und zuruckgesetzt ja um Amt und Brot gebracht. Gerade diese Kampfer aber stießen zu Adolf Hitler und seinen Getreuen, die über ein Jahrzehnt um das deu sche Volk und um die deutsche Seele mit unsäglichen Mühen und Opfern rangen, bis fte geroonnnen waren. 2Hif dem Sieg des Rationatsozmlismus brach auch für die deutschen Beamten eine neue Zeit an Wie der Rationalsozialismus zum Berufs- beamtentnm ft-ht und von s>°nd. Z-.gen am besten die Richtlinien, die die ^^AP. schon vor Zähren für ihre Heamtenpolilik aus- gestellt und verfolgt hat und die in ihrem ersten Punkt die Aufrechterhaltung des B e - rufsbeamtentums proklamieren. Wie der Führer selbst das Berufsbeamtentum des alten Reiches schätzte, habe ich angedeuteü Allerdings hatte er aber auch feststellen muHen, bafe ^id) seit der Revolte von 1918 die Stellung des deutschen Beamten gründlich geändert hatte. „An die Stelle des Könnens und der Fähigkeit trat die P ar teilt ellung, und ein selbständiger unabhängiger Charakter wurde nun eher hinderlich, als fordernd. r-67» otitf sten i ärztL Leit eil b. Fulda Fast“grat B rlin, 26. April. Heute fand die Eröffnung dürSeamtenrechts-Halbwoche der V e r- mastungs-Akademie Berlin statt. Die übgmg der Beamten dauert vom 26. bis 29. April. 2bbi. hörte die Versammlung folgende Ansprache des Rejchsmnlsters Är. Frick: Er ist der deutschen Beamtenschaft besonders hoch WZll'echnen/daß sie in dieser furchtbaren Zeit nach bUm9. 11. 18 den Glauben an die deutsche 5{u|unft nicht verloren, sondern gerade da- nr’ils sich in ihr eine neue Erkenntis Bahn ge- btto^n hat. Es war das die Erkenntnis, daß ge- r:-be in fo schweren Zeiten der Beamte noch besser bfl'iwi muß, als bisher. So tauchte in den Reihen b6r Beamtenschaft selbst der Plan auf, eine Ein- rj)tmg zu schaffen, die die Leistungsfähigkeit der irr lienft bewährten Beamten und öffentlichen An- aMten steigern, sie zu selbständiger und viel- fdiitfl.'r Berufstätigkeit befähigen, ihre Verwen- irftatofreubigfeit erweitern und damit auch ihre Be- rn'ssreudigkeit steigern sollte. Der Gedanke fand feine Verwirklichung noch im gleichen Jahr durch M Gründung der Verwaltungsakademie Lle rl i n. Don Anfang an war für die Verwaltungs- lkcdemien charakteristisch die Verbindung von Msenschaft und Praxis und die hochschul- mSßige Lehrweife. Sie haben sich bewährt, heile zählen wir 28 Verwaltungsakademien als Hauptanstalten und 142 Zweigstellen und anbete Vartragsstätten, die sich über das ganze Deutsche Reich erstrecken. 3ir nationalsozialistischen Staat ist den Verwal- tungrakademien, die in engster Beziehung zum Rtichsbund der Deutschen Beamten stehen, eine n i! ue große Aufgabe erwachsen. Im Dritten Mich kommt ihnen neben der fachlichen Fortbildung beir Beamten, bie beim Arbeitstempo des heutigen MÄlLs noch wichtiger ist als früher, noch beson- dücr die Vermittlung und Verbreitung der Kenntnis; ! er tragend en Ideen des Dritten Rleich e s zu. Ich selbst habe als der Beamten- muniter des Dritten Reiches den Verwaltungsaka- dpmi-n, überzeugt von ihrem hohen Wert, von jemer das wärmste Interesse entgegengebracht. Un= soc dührer Adolf Hitler hat sie dadurch Mächte gefördert, daß mit seiner Zustimmung sein eng- fhr Mitarbeiter, der Staatssekretär und Chef der Miltskanzlei, Dr. Lammers, die Führung des Michsverbandes Deutscher Verwaltungsakademien üLeniahm. Damit war die Eingliederung der Ver- iSE.°g. ▼ AT Al V »T Ä 1flA 4 A MG Xk ** A 4A M 1 « ▲ A4 « bl-».,Uhrd-oV°rmÜ.ag» ßimiat im Bild Die Scholl. ■ ■ MM || Wv Grundpreise für 1mm höhe llonats.BesngspretS: M M M B MM. ffljr B B BJr B M kW B B ÄV 8 B B B für Anzeigen von 22 mm M, 4 Beilagen RM.1.95 B» K | I Bf B / ■ B I W «T |I |t B Breite 7 Rpf für Text. Ode Illustrierte . 1.80 W B B W B B _ B JH B B BW B W B wL B anzeigen von 70 mm Breite Zollgebühr ... -.25 ■ B W* B M B M B 50Rpf.,Platzvorschrist nach «lch bei Nichterscheinen ” ■ B ■ ▼ ■ W B " 'V W vorh Vereinbg.25"/„ mehr. L.gN'"«°°Ä " V -rmähtgt. «rund,..«.- S-M- Seneral-Anzeiger für SberWen WW Postscheckkonto. behördliche Anzeigen 6Rps. 8kmtfurt am Main 11686 Druck ttitb Verlag: vrühl'sche Univerfitats vuch- und Zteindruckerei R. Lange in Sieben. Zchristlettung und Geschäftsstelle: Schulstratze 7 Mengenabschlüsse Staffel ö r.9b $rffes Blaff 187. Jahrgang Mittag, rb.Apkil M7 Eixhein, tägMd), autz« JHHHT A Gies,euer Anzeiger Beamten, den nach der Gleichschaltung der bestehenden Beamtenorganisationen durch den Reichsstatthalten von Hessen, unseren Parteigenossen Sprenger, der Reichsbeamtenführer, unser Parteigenosse Neef, mit meiner Zustimmung ins Leben gerufen und zielbewußt aufgebaut hat. Diesem berufsmäßigen Zusammenschluß folgt am 1. Juli 1 937 der rechtliche Zusammenschluß des deutschen Berufsbeamtentums. Das Deutsche Beamtengesetz bringt uns den deutschen Einheitsbeamten, den wir zur Vollendung des Einheitsreiches nicht entbehren können. Alle deutschen Beamten werden damit Reichsbeamte, unmittelbare oder mittelbare Reichs- beamte sein, nachdem in den letzten Jahren bereits die Justizverwaltung verreichticht worden ist, und wir seit dem 1. April 1937 eine deutsche Polizei haben. Schon ist die Besoldung von Länderbeamten, vor allem Preußens, in die Retchsbesoldungsordnung übergeführt. Darüber hinaus wird bie Besoldunas- frage, bie im neuen Beamtengesetz nicht berührt wird, in absehbarer Zeit eine entsprechende Lösung finden müssen. Künftig wird es auch nicht mehr Vorkommen, daß ein preußischer Beamter, der in einem Ministerium den gleichen Dienst tut, wie der im Nebenzimmer sitzende Reichsbeamte einen anderen Urlaub hat als dieser. Auch geht es nicht an, daß eine Behörde in derselben Stadt eine andere — geteilte oder ungeteilte — Dienstzeit hat als die Nachbarbehörde. Und es wird nicht mehr vorkommen, daß Beamte, die die gleichen Aufgaben haben, verschiedene Amtsbezeichnungen führen. Und wenn dann alle deutschen Beamten der Partei, einer ihrer Gliederungen oder angeschlossenen Verbände angehören, wenn sie freudigen Herzens ihr Opfer bringen für diejenigen unserer Volksgenossen, die noch im Schatten stehen, weil sie keine Arbeit haben oder sonst Stiefkinder des Glückes sind, wenn alle deutschen Beamten ihre Kinder der Hitler-Jugend und dem Bund Deutscher Mädel anver- trauen, weil sie wissen, daß sie dort am besten aufgehoben sind, daß sie dort wahres deutsches Wesen und echte Kameradschaft und damit den Sinn unseres deutschen Lebens finden, werden sie wahrhaft im Geist unseres Führers leben und arbeiten. Dann wird die deutsche Beamtenschaft das gleiche stolze Bild bieten, wie die deutsche Wehrmacht, als fie am Geburtstage unseres Führers an uns vorbeizog Wohl sind Waffen und Uniform verschieden, wohl deckt den der Stahlhelm und jenen die schwarze Mütze, aber sie alle folgen einem Kommando, sie alle folgen einer Fahne, bereit zu kämpfen und zu fallen für des Reiches Glanz und Herrlichkeit, zu leben und zu sterben für !ihren Führer! Heichsmimster Dr. Goebbels spricht vor den deutschen Buchhändlern Die KreiSieiler-Tagung aus Burg Vogelsang I ■ riß des Schulungswesens der Bewegung und der sozialpolitischen Mobilisierung. Dr. £eg kennzeichnete dann das Fundament der nationalsozialistischen Weltanschauung und betonte die untrennbare Einheit von Körper, Seele und Geist, von der unsere Idee ausgehe. Die Organisation der Bewegung habe die Verewigung des nationalsozialistischen Glaubens zu sichern. So stark würde das Gefüge der Partei aufgebaut werden, daß der letzte deutsche Volksgenosse von ihr erfaßt würde und sie alle Lebensäußerungen des Volkes führe und betreue. Die Tiefe des Glaubens an unsere Idee schließe den Gehorsam und die Verantwortung in der Pflichterfüllung für die Partei und das Volk in sich. Aus diesen Gedankengängen heraus kam Dr. Ley zu der vordringlichen Aufgabe der Führeranwärter-Auslese und zu der weltanschaulichen Schulungsarbeit innerhalb der Bewegung, deren Aufbau und Gliederung er umfassend darstellte. Auf vier Grundpfeilern steht diese Erziehungsarbeit: Der erste ist die Schulung des Führerkorps bis zum Ortsgruppenleiter, der zweite die Wochenendschulung, der dritte die Massenschulung in Abendkursen, an denen jeder deutsche Volksgenosse teilnehmen kann, und schließlich kommt die 'Fachschulung dazu, die in großzügiger Weise innerhalb der Organisation und Verbände der Bewegung durchgeführt wird. Dr. Ley wandte sich dann der sozialpolitischen Arbeit der kommenden Zeit zu, die das große Vorzeichen des ständigen Einsatzes und eines großartigen Leistungswettkampfes habe. Dr. Ley schloß seine programmatischen Ausführungen: „Wir leben in einer herrlichen Zeit, wir gehorchen einer Mission, und es ist unser höchstes Glück, an dem Aufbau und den Volksgenossen vielleicht zum ersten Male den Weg in die Buchhandlung finden lassen, und es sei nun eine der schönsten Aufgaben des Buchhändlers, diesen Volksgenossen zu raten und zu helfen, sie einzuführen in den Bereich des schaffenden Geistes und ihnen diejenigen Werke in die Hände zu geben, die Brücken zu den übrigen schlagen können. Dr. Goebbels erklärte mit Nachdruck: „hier liegt das letzte Geheimnis allen Erfolges beschlossen. Der Buchhändler ist kein Händler mit Büchern. Will er es sein, so bringt er sich damit um jede ideelle und materielle Gewinn-, chance. Denn wo es um geistige Werte geht, kann auch der materielle Gewinn nur von dem errungen werden, der innerlich klar auf diese Werte ausgerichtet ist und somit in diesem Falle seine Aufgabe weniger darin sieht, Bücher wie Handelsobjekte all den Wann zu bringen, als vielmehr darin, das Volk an das Buch als eines seiner köstlichsten Kulturgüter heranzuführen. Je klarer und kompromißloser sich der Buchhandel kulturelle und kulturpolitische Ziele seht, desto gefestigter und gesicherter wird daher auch seine materielle Existenz fein.“ Der Minister ging dann auf die Zukunfts- aufgaben des deutschen Buchhandels ein. Sein Weg müsse klar und ohne Kompromiß beschritten werden. Der Buchhändler habe sein Gewerbe als Treuhänderdienst am deutschen Volk aufzufassen, hinter dem Buchhändler ständen Staat und Partei, sowie eine in sich gefestigte klare, nach „Das Buch eines der köstlichsten Kulturgüter." je einen großen Lorbeerkranz nieder, die die Inschrift tragen: „Die Balilla den Ermordeten der nationalsozialistischen Revolution." Anschließend fand im großen Sitzungssaal des Rathauses ein Empfang zu Ehren der italienischen Gäste statt. Nachdem die italienische Abordnung am Nachmittag das Deutsche Museum besichtigt hatte, wurde Unterstaatssekretär Ricci mit seiner Begleitung am Abend im Beisein des Jugendführers des Deutschen Reiches im Braunen Haus vom Stellvertreter des Führers Rudolf Heß empfangen, der die Gäste mit einer kurzen und herzlichen Ansprache im Senatssaal begrüßte und dann in das Führerzimmer geleitete, wo sie vom Stellvertreter des Führers über die Geschichte des ganzen Hauses unterrichtet wurden. Anschließend besichtigten die italienischen Jugendführer noch den Verwaltungsbau der NSDAP., dessen architektonische Schönheit restlose Bewunderung erweckte. Im Industriegebiet. Bochum, 26. April. (DNB.) Der Besuch, den der Reichsjugendführer Baldur v. S ch i r a ch und der Führer der italienischen Jugend, Unterstaatssekretär R i c c i, am Sonntag dem Gebiet Westfalen der Hitlerjugend abstatteten, wurde zu einem großen Ereignis für die westfälische Jugend und das ganze westfälische Land. In zahlreichen Massenkundgebungen und Appellen legte die Jugend Westfalens ein Bekenntnis ab zur Einheit der Nation und zu Geschlossenheit und Einsatzbereitschaft der deutschen Jugend. Nach dem Empfang im Friedenssaal des Rathauses zu Münster ging die Fahrt weiter in das Industriegebiet. An der Seesportschule der Marine- HI. in Haltern am See harrten 2000 blaue Jungen der Marinegefolgschaften Westfalens der Gäste. ger kl» Lek- Leipzig, 25. April. (DNB.) Der Sonntag der Kantate, an dem sich die d e u t s ch e n Buchhändler nach vorangegangenen Arbeitstagungen alljährlich zu einer Großkundgebung zusammenfinden, ist nicht nur für die Stadt des deutschen Buchhandels, sondern für das gesamte deutsche Stulturleben ein Tag von hoher Bedeutung. Das gilt besonders für die Zeit seit der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus, denn nie zuvor sind deutsches Schrifttum und deutsches Buch mehr gefördert worden, als durch die nationalsozialistische Regierung; das deutsche Schrifttum wurde wieder dem Volke erschlossen, und der deutsche Buchhandel ist jetzt endgültig in die Reichsschrifttumskammer eingegliedert worden. Er hat damit die ihm gebührende Stellung in der Reichskulturkammer gefunden. Die Kantate-Veranstaltungen des * Buchhandels erreichten am Sonntagvormittag auf der Großkundgebung im Neuen Theater ihren Höhepunkt, auf der, wie im vorigen Jahre der Präsident der Reichskulturkammer, Reichsminister Dr. Goebbels, eine richtungweisende Rede hielt. Bürgermeister h a a k e hieß Reichsminister Dr. Goebbels im Namen der Stadt Leipzig willkommen. Hauptamtsleiter Wilhelm Baur dankte namens des in der Reichsschristtumskammer zusammen- gesaßten deutschen Buchhandels dem Minister dafür, daß dieser im März 1933 das Signal der wiedergewonnenen geistigen Freiheit gegeben und nun auch den organisatorischen Zusammenschluß des deutschen Buchhandels herbeigeführt habe. Von den mehr als 1500 Vertretern deutschen Geisteslebens stürmisch begrüßt, ergriff Reichsmimsier Dr. Goebbels das Wort. Während das deutsche Buch, so führte der Minister aus, in der Vergangenheit immer nur das Vorrecht der sog. Gebildeten und Besitzenden geblieben war, haben wir heute den großangelegten weitgesteckten Versuch unternommen, das Buch wieder in eine innere Beziehung zum Volk zu bringen. Der deutsche Buchhandel darf sich keinem Zweifel Hingaben: Gelingt es uns nicht, was wir unternommen, haben, so ist die Existenzberechtigung des Buchhandels für Gegenwart und Zukunft in Frage gestellt. Denn die' enge Schicht von Besitzenden wird auf die Dauer dem Buche die Existenzberechtigung und Existenzfähigkeit nicht verleihen können. Dr Goebbels betonte anschließend, es käme nicht Italienische Gäste in Deutschland tteberall herzliche Ireude über den Besuch aus Italien. zug zu Ehren der Gäste beiwohnte, der den Taz beschloß. Die italienischen Journalisten im Gau Hessen-Aaffau. Frankfurt, 25. April (LPD.) Die italienischen Journalisten, die sich seit Freitag unter Führung von Ministerialrat Berndt aus einer Reise durch Deutschland befinden, fuhren am Sonntagvormittag von Mannheim über Heidelberg in den Gau Hessen-Nassau. Die Reichsautobahn mit ihrer imposanten Einfahrt und dem genial gelösten Kreuzungssystem bei Mannheim war das erste Denkmal nationalsozialistischen Ausbauwillens, auf das die Gäste an diesem Tage trafen. Dann bewunderten sie die herrliche Stadt Heidelberg. Nach kurzer Zeit war die Grenze des Gaues Hessen-Nassau überschritten und das Erbhöfe- darf R i e d r o d e erreicht. Es ist begreiflich, daß die italienischen Gäste bei der Besichtigung dieses Dorfes sich besonders interessiert zeigten, denn die Urbarmachung der Pontinischen Sümpfe, eine der größten Taten Mussolinis, legt nahe, zu vergleichen, was auf diesem Gebiete in Deutsch' land geschaffen und für die weitere Zeit in Angriff genommen wurde. Landeskulturrat Reich gab den Gästen in einem kurzen Vortrag einen Ueberblick über das Einst und Jetzt und hatte dann noch viele Einzelsragen über die Rentabilität, den Ausfall der ersten Ernte und über den Einsatz von Arbeitskräften zu beantworten. Eingehend wurden die Wohnhäuser, die Stallungen und Scheunen der Erbhofbauern besichtigt, und rückhaltlos hörte man das anerkennende Lob der itali-enifchen Presseleute über die musterhafte und wohldurchdachte Anlage und über den aus der vorbildlichen Ordnung her' aus sichtbaren Fleiß der Bauernfamilien. , . Es ist ein gutes Vorzeichen für diese Besicht' gungsfahrt, daß gerade in Riedrode, wo deutsche Siedlerarbeit so sinnfällig gezeigt wird, die italienischen Gäste ein Telegramm des Reichsmini- sters für Dolksaufklärung und Propaganda Dr. Goebbels erreichte, das an Generaldirektor Dr. Comm. Gherardo C a s i n i gerichtet war und folgenden Wortlaut hat: „Für die freundlichen Gn'iße der italienischen Journalisten zu Beginn ihrer Deutschlandreise danke ich Ihnen herzlich. wünsche Ihnen für Ihre Fahrt durch Deutschlano alles Gute und freue mich, Sie demnächst in Bettm persönlich begrüßen zu können. Reichsminister Dr. Goebbels." Im Lager des Frauenarbeitsdienstes bei B ü r' t a d t wurde dann das Mittagessen eingenommen, das zur großen Freude der Gäste eine Schar junger, frischer deutscher Mädchen mit Vortragen deutscher Volkslieder würzte. Gauleiter Reichssta»' Halter Sprenger begrüßte hier die italienischen Journalisten und betonte, daß er durch eigene Reisen Land und Leute in Italien kennengelernt have, Gruß an den Führer. Der Dank Adolf Hitlers. Berlin, 25. April. (DNB.) Der italienische Iu- gendführer Unterstaatssekretär Ricci hat während seines gestrigen Aufenthaltes in München an den Führer und Reichskanzler folgendes Telegramm gerichtet: „Aus der Hauptstadt der Bewegung, die dem großen Deutschland Leben und Macht wiedergegeben hat, bringe ich, auch im Namen meiner Kameraden, Eurer Exzellenz die Gefühle unserer dankbaren Verehrung zum Ausdruck." Der Führer und Reichskanzler hat hierauf wie folgt telegraphisch geantwortet: „Eurer Exzellenz danke ich für den mir aus München telegraphisch übermittelten Gruß. Ich erwidere ihn herzlich und heiße Sie in Deutschland aufrichtig willkommen." Valilla-Führer bei der HI. In München. München, 24. April. (DNB.) Auf seiner Deutschlandreise traf am Samstagmittag Unterstaatssekretär Ricci in der Hauptstadt der Bewegung ein. Vorher waren bereits 22 Balilla- offiziere unter Führung von Konsul Oberst Sal- vetti mit dem fahrplanmäßigen Zug hier angekommen. Unterstaatssekretär Ricci 'begab sich am Nachmittag mit dem Jugendführer des Deutschen Reiches, Baldur von S ch i r a ch, in die Ehrentempel am Kgl. Platz und legte, während ein SS.- Ehrensturm das Gewehr präsentierte und Ehren- abortmung des Jungvolks die Trommeln rührten, Burg Vogelsang, 25. April. (DNB.) lieber« aus interessant und für den Einsatz des Geistes und des Willens für die großen Aufgaben des Vierjahresplanes kennzeichnend waren die Ausführungen, mit denen nach dem Gruß an den Führer der zweite Tag der Kreisleiterschulungstagung seinen Anfang nahm. Vor den Kreisleitern sprach der Chef des Amtes für deutsche Roh- und Werkstoffe beim Beauftragten des Führers für den Vierjahresplan, Oberst Löb, über die indüst r i e l l e Seite des Vierjahresplanes. Er ging, wie die NSK. meldet, davon aus, und hob diesen Grundsatz immer wieder hervor, daß der Vierjahresplan mit seinen vielseitigen Aufgaben und Auswirkungen nur dann erfüllt werden kann, wenn alle Zusammenarbeiten, wenn Wirtschaft und Bevölkerung in diesen Forderungen mitleben und sich die Leitmotive des Führers zu eigen machen. Gerade die Mitwirkung der Partei und der Hoheitsträger draußen an der Front feien in erster Linie entscheidend für den Erfolg. Daneben aber ließ Oberst Löb bei seinen Einzelausführungen keinen Zweifel daran, daß alle Forderungen so, wie sie gestellt wurden, durchgeführt und erfüllt werden, weil sie erfüllt werden müssen. Staatssekretär Backe, der von Ministerpräsident Göring mit dem Gebiet der landwirtschaftlichen Erzeugung betraut ist, sprach über „Ernährung und Vierjahrespla n". Der auf lange Erfahrungen aufgebaute Vortrag gab den Kreisleitern einen umfassenden Ueberblick über die Bedeutung der Ernährungswirtschaft innerhalb des Vierjahresplanes. Nachdem der Redner aufschlußreiche Vergleiche zwischen der Ernährungswirtschaft Deutschlands vor und nach dem Kriege aufgestellt hatte, betonte er die Notwendigkeit einer Vorratswirtschaft als unbedingten Bestandteil einer völkischen Ernährungspolitik. Der Vortrag, den Hauptdienstleiter S ch m e e r als Abschluß der Referate der Kreisleiter-Schulungstagung hielt, die den Einsatz des Volkes für den Vierjahresplan schilderten, wurde zum großen Zeugnis der sozialen Verantwortung und der unermüdlichen Sorge der Partei und ihrer Beauftragten, der DAF., für den schaffenden Volksgenossen. Als Leiter der Zentralstelle der DAF. für den Vierjahresplan rief er alle Kreisleiter auf, sich persönlich und in engster Fühlungnahme mit den Kreisobmännern der DAF. für das Wohl des schaffenden Menschen einzusetzen, in gleicher Weise für jeden, der sich in die große Gemeinschaft des Volkes eingereiht hat. Den Höhepunkt der Kreisleiterschulungstagung bildete am Sonntagnachmittag eine Rede des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley. Er gab einen Auf- J'! ««neinfam, fffe °ngli ch- B JS.Wen aus h ützL Men ®“"M) H l nach 61 *"en Amn, ,j Zur Aufnahme Ebe Volksgenossen Die JröHeI, 24.81 ”taV.anb im belq Unheil des Stufte 8°nzösische/. L statt. Das ei . ^briti che Erkl feÜerpfii [1) Volksgenossen, I Wellenleiter, Blo ter in den Drtsj MP. eingesetzt lens seit diesem üen. j) Volksgenossen, bereits vor jen und seitdem Die Zugehörigkeit : auch dann als t unmittelbar aw U können ferm I., der SS. oder chlagen werden, il bis 30. April: gend in eine der ) vorher mindest I Mer-Jugend unun i Sei den Aufnah! Mgen Volksgenos, Wmaligen Bund b> Uie SA., SS. oder I rrib infolgedessen au MN 15. September MMMn werden k Q AnMüge der "deutscher Mdei, so' irinnen in führende ii'om Gesolgschastsf teer Mädelgruppeni 'Werin aufwärts Uon vor dem 1. ter Hitler-Jugend I miterbrochen angel MO Volksgenosse Kreits vor dem 1 seitdem unun! *0 Mitglieder 1 an der Verewigung des nationalsozialistischen Reiches Adolf Hitlers mitarbeiten zu dürfen." Zu der großen Rede Dr. Leys sprach Parteigenosse Dr. Fritz Bartels, Reichsamtsleiter im Hauptamt für Volksgesundheit. Nach einführender Behandlung des Weihens unb der rassischen Entwicklung des deutschen Menschen seit der Zeit der Frühgeschichte bis heute entwarf Reichsamtsleiter Dr Bartels ein Gesamtbild der Gesundheitsführung im Dritten Reich mit ihren wesentlichsten Merkmalen. In bezug auf die Notwendigkeit der Entwicklung und Steigerung der Gesundheit des schaffenden Menschen erklärte Dr. Bartels, daß in dieser Richtung eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Hauptamt für Volksgesundheit und der Deutschen Arbeitsfront bestehe, die sich in Zukunft noch wesentlich stärker auswirken werde. Dadurch sott eine eingehende Betreuung im Sinne einer nationalsozialistischen Gesundheitsführung in den Betrieben erstellt werden. großen Gesichtspunkten aufgebaute Berufsorganisation. Diese Organisation dürfe niemals in Vorschriften und Gesetzen erstarren, sie müsse lebendig sein und lebendig auf das Volk ausgerichtet werden. Die Vorbeugungen zur Lösung dieser Aufgabe seien so günstig wie nie zuvor. Das deut- s ch e Volk sei seit dem Jahre 1933 wieder ein Weltsakt 0 r geworden. Man könne nicht mehr auf feinem Rücken Politik machen. Es sei nicht nur ein Volk von Organisatoren, Ingenieuren, Soldaten, politischen Funktionären, von Arbeitern der Stirn und der Hand. Es besitze nicht nur wieder eine politische, sondern auch eine kulturpolitische Führung. Der Minister schloß seine Rede unter stürmischem Beifall mit den Worten: Wenn der deutsche Buchhandel seinen Treu- händerdiensi erfüllt, so erfüllt er nicht nur seine nationale Pflicht, sondern dient auch seinen materiellen Interessen. Es gibt für ihn keine bessere Parole als sich im Dienst am Volke dem Dienst am Buch zu widmen. Das deutsche Volk wird ihm dafür dankbar sein.“ Jrn Namen der deutschen Buchhändler dankte Hauptamtsleiter Baur dem Minister für seine richtunggebenden Worte. Er fügte das Versprechen hinzu, daß der deutsche Buchhandel auch weiterhin seine nationale Pflicht erfüllen werde. Ein Grußtelegramm der in Leipzig versammelten Buchhändler an den Führer erwiderte der Führer mit den aufrichtigsten Wünschen für die Arbeit des Buchhandels. «ö e* 'S «?«"»■>£. •gSÄ «1.7,65 begrub M . gen $e :|4e ,oUer Mth9e Unb di ton Mluß des 2. ÄDon * M big Alerur ab e-e^f b ä Ä'l ®*en' hir 9e9en I "®ern h ?erte ! toecte’« b e I ( ! ei ° W r als i Ä die 'N b Eilens- l8reic 'M — I r-v------V ■ wv.., U 1 “ « - UHU u I I I U) i I p hcsen Rhein-Main. Er ließ es sich nicht । nennen, zusammen mit den Herren von der Deutschen Der kann in die Partei ausgenommen werden? Bekanntmachung des Reichsschahmeisters der NSDAP. geht» Führers, jd nä der Mitgliedersperre der NSDAP, in Zur Aufnahme in die NSDAP, können falber Nch >nders öafür,; rlindober' rannen ferner Diejenige! vT-, der SS. oder des NSKK. infolgedessen auf Grund der Anordnung 147/35 sch Prt vor dem 1. Oktober 1935 bekleidet haben und «1 j5 können ferner diesem Herr Angehörigen der - TT. - r.T“;.. zur Aufnahme Vorlagen werden, die in der Zeit vom 1. Oktober 4 bis 30. April 1937 unmittelbar aus der Hitler- ?enb in eine der Gliederungen übergetreten sind uni) vorher mindestens seit dem 1. Mai 1933 der > Mer-Jugend ununterbrochen angehört haben. i Sei den Aufnahmevorschlägen werden auch die- V seif gen Volksgenossen berücksichtigt, die aus dem einmaligen Bund der Frontsoldaten (Stahlhelm) in rzeichen ä ochum iuhi Jungen chreiten her und Mädel k: Exz. Mci si 15 er dem 5^ nte, der den t £'2 IM SA., SS. oder das NSKK. übergetreten sind itn' irrfnfrtphfffott nnf ßlriin'h hör Ofnnrhniinn 147/ re Auslandsr und damit mit dieser nt lung im $ic. haben. Ur( nkbarkett M-- reubigeß'! gaben der 3ic Belgien frei von Locarno. Oie Entpflichtungserklärung Englands und Frankreichs. Tlückwü^j 1 o I b a e n tuMtt , Die M l meldet: II' ührer foll )lgten die bÄ Vorfühningeit bes Sees etc idführer unik ch- ckte Reitlii! lesterholtr dem Werkgch Som Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main be- «atie Zugehörigkeit zu einer der drei Gliederungen si auch dann als unterbrochen, wenn ein Ueber- tntt unmittelbar aus einer in eine andere erfolgt ist. Brüssel, 24. April. (DNB.) Am Samstagvor- iriiiag fand im belgischen Außenministerium in An- velenheit des Außenministers Spaak, sowie der französischen und englischen Botschaf- tu in Brüssel die Unterzeichnung von zwei Doku- mtnten statt. Das eine der beiden betrifft die fran= zSssch-britische Erklärung, die Belgien von fe.i neu Verpflichtungen a l s Garantie- ri /. ch t, wie sie sich aus dem Locarno-Abkommen neben, befreit. Das andere Schriftstück ist eine Empfangsbestätigung der belgischen Regie- Hing. Die gemeinsame Erklärung, die der französische iini> der englische Botschafter abgegeben haben und ilie Belgien aus den Locarnooerpflichtungen entlaßt, hat folgenden Wortlaut: 1. Die Regierungen des Vereinigten Königreiches tor. Großbritannien und Nordirland und ber fran- O scheu Republik haben nicht verfehlt, innerhalb i>r letzten wenigen Monate ihre volle Aufmerksam- 1-ii bem Wunsch ber belgischen Regierung zuzu- Ueaben, wonach bie internationalen Rechte unb Le7pflichtungen Belgiens in gewisser Hinsicht ge-< kä-t werben sollen, wo bies burch seine geografische Lage unb bie Verzögerung notwendig gewor- for ist, die möglicherweise vor der Verhandlung und im Abschluß des allgemeinen Aktes eintritt, der ier Vertrag von Locarno ersetzen soll. r Die Regierung des Vereinigten Königreiches linb bie Regierung ber französischen Republik, in im Bestreben, ihrer Sympathie mit dem belgischen Dimsch vollen Ausdruck zu geben, sind lldereinge- lonmen, folgende Erklärung abzugeben: ,Die genannten Regierungen haben Kenntnis von in Ansichten genommen, denen die belgische Re- flie-ung bezüglich der belgischen Interessen selbst Lsbrucf gegeben hat, unb zwar msbefonbere: L Von ber Entschlossenheit, bie öffentlich unb bei te-jr als einer Gelegenheit von ber belgischen Reglern g betunbet würbe: o bie Grenzen Belgiens mii aller !tud)t gegen jeben Angriff ober Ein- all zu oerteibigen unb es zu oerhin- «n, ba6 belgisches G ° b > - für Angriff-- J®-rfe gegen einen anberen Staat als Durch- o n a ober als O p e r a t i o s b a f i s zu Lanbe, itr See ober in ber Luft benutzt roirb; , b») bie Verteidigung Belgiens zu biesem recke in ausreichender Weise zu organisieren, seitens: Von den erneuten Versicherungen ber Don 15. September 1935 nicht in die Partei auf- gerommen werden konnten. Angehörige der Hitler-Jugend und des Bundes dntscher Mädel, sofern sie innerhalb ihrer Forrna- tioien in führender Stellung tätig sind, nämlich 06a Gefolgschaftsführer und Fähnleinführer, bzw. bei Mädelgruppenführerin unb Jungmäbelgruppen- fiilrerin aufwärts, sofern sie einen biefer Ränge betonte, daß die faschistischen Journalisten besonders unter bem Eindruck stäuben, baß ein anberer Geist a"ch in biefer alten Stabt durchgebrochen sei. Im Anschluß daran trugen sich die Gaste in das Gästebuch der Stadt Frankfurt ein und setzten ihre Reise nach einem kleinen Imbiß nach Rüoesheim fort. Zlwuftriesjjhrer aus der Deulschlaudsahrt. Friedrichshafen, 26. April. (DNB.) In Friedrichshafen weilten am Sonntag die 26 Mitglieder des faschistischen Jndustriellen- v er band es, die den Besuch der Reichsgruppe Industrie in Italien erwidern. Pünktlich um 7.30 Ubr lief der Zug mit den italienischen Gästen ein, benen ein herzlicher Empfang durch die Tausende zum Bahnhof gekommenen Zuschauer bereitet wurde. Sie Leitung der Fahrt hat der Präsident des Jndu- ftriellenverbandes Exzellenz Graf Giovanni V o l p i Di Misurata. Bei dem Abendessen im Kurgartenhotel sprach namens der Reichsgruppe Industrie und der Jndustrieabteilung der Wirtschaftskammer Württemberg Staatssekretär Trendelenburg Worte der Begrüßung. Er gab seiner Freude Ausdruck, einen so großen Kreis, hervorragender italienischer Industrieller um sich zu sehen. In seiner Erwiderung bezeichnete Graf V o l p i es als bedeutsam, daß die Reise seiner italienischen Kameraden in Friedrichshafen beginne, über dem noch immer ber Name bes Grasen Zeppelin stehe. Im regen Gedankenaustausch blieben Italiener unb Deutsche mehrere Stunden zusammen. bei Hitler-Jugend bereits seit bem 1. Mai 1933 un- u erbrochen angehören. n1) Volksgenossinnen, die ber NS.-Frauenschaft bereits vor dem 1. Oktober 1934 angehört haben un) seitdem ununterbrochen angehören. e) Mitglieder des NSD.-Dozenten- oder des Berlin, 24. April. (DNB.) Die NSK. ver- |:j)ar[ad)'jnoU' 5 lntlicht die folgende Bekanntmachung des Reichs- ereinen fiU Ichtzmeifters: "•* j Sie der Stellvertreter des Führers bereits ange- li digt hat, tritt am 1. Mai 1937 eine Locke- urnaW !M D.) Die ituli’ sich seit > ' al BernDi: inben, W i über -eiök- Die Reichs nfabrt \ >i Mannheim listischen w ‘fern W . Stabt )enze des ^ das st begreiM ! lefiWy SA tSj," t un • den «w Ä TÄ tn Or»"* sS: &*■- . öerli'y : 1 NSD.-Studentenbundes, die diesem seit dem f. November 1934 in führender Stellung angehören. k) Volksgenossen, bie minbestens seit Dem 1. Oktober 1934 als Walter ober Warte der angeschlosieben Verbände tätig sind. Angeschlossene Verbände im Sinne dieser Bestimmung sind lediglich die in § 3 der Führeroerordnung vom 29. März 1935 (RBG. I Seite 502 — Verordnungsblatt der Reichsleitung ber NSDAP., Folge 94, Seite 259) — angeführten Organisationen. g) Angehörige bes Stammpersonals bes Reichs- arbeitsbienftes vom planmäßigen Truppführer aufwärts, sofern biese seit bem 1. Oktober 1934 bem Arbeitsdienst angehören, ober sofern sie nach dem 1- Oktober 1934 zum Stammpersonal des Reichsarbeitsdienstes übernommen worden sind, wenn sie vor dieser Uebernahme seit dem 1. Oktober 1934 ber SA., der SS., dem NSKK. ober HI. angehört haben. h) Volksgenossen, bie nach bem 30. April 1933 aus der Wehrmacht nach sechsjähriger Dienstzeit ehrenvoll ausgeschieden sind. i) Volksgenossen, die von den Dienststellen der NSDAP, zu besonderen Dienstleistungen innerhalb der Partei benötigt werden, oder an deren Berufung in die NSDAP, ein besonderes politisches Interesse der Partei besteht, sowie besonders bewährte und besonders zuverlässige Mitglieder der örtlichen Opferringe der NSDAP. Diese Volksgenossen können nur vom Gauleiter selbst vorgeschlagen werden. Als der Tag der Aufnahme in die NSDAP, wird für alle vorbezeichneten Volksgenossen der 1. Mai 1937 festgesetzt. Solche Volksgenossen, welche die Aufnahmebedingungen erfüllen, die jedoch im Hinblick darauf, daß sie derzeit aktiven Wehrdienst leisten, einen Antrag auf Aufnahme in die NSDAP, nicht stellen können, sind berechtigt, den Aufnahmeantrag innerhalb eines Monats nach Beendigung des aktiven Wehrdienstes nachzuholen. Die Anmeldung zur Aufnahme in die Partei hat grundsätzlich nur über den zuständigen Ortsgruppen- bzw. Stützpunktleiter zu geschehen. Zuständig ist der Ortsgruppen- bzw. Stützpunktleiter, in dessen Bereich der Volksgenosse seinen ständigen Wohnsitz hat. Aus diesem Grunde ist die Einreichung von Aufnahmegesuchen unmittelbar bei der Reichsleitung zwecklos. (Gez.): Schwarz. DieKunst derCigaretten-Herstellung beruht in der vollständigen Klärung der wertvollen Aromastoffe und in. der Erhaltung dieser flüchtigen Bestandteile des Tabaks durch alle Fabrikationsgänge hindurch. » rlr.^ I **■* I Unrtiims Rlnll Stellenangebote 2883 D Qhmhnnhiifit» öine Offenbarung für jeden Tierfreund! M.AlOMM Tiere mit Gesühl und Verstand unö £auj OEtlOttl! von Dr. Werner itiiSpi.6 iE?vfUc^!q5^L^un.0et1 lagen Sie es allen I MW ...und zum Bauen Unter den Gemälden der Nationalgalerie findet man ein Werk des Berliner Malers Blechen, das durch feine Eigenart wie durch fein Motiv selbst unter den Gemälden dieses eigenwilligen Künstlers auffällt. Es zeigt die Lichtung eines Kiefernwaldes, von einem wolkigen schweren Himmel überhangen, darin die leuchtenden Gestalten germanischer Krieger, teils stehend, teils liegend. Einige prüfen ihre Schwerter, einige arbeiten oder ruhen bei ihren Zelten. Das Bild trägt den Titel „Semnonenlager am Müggelsee". Bon diesem germanischen Bolksstamm der Sem- nonen, der von etwa 800 vor bis zum 3. Jahrhundert n. Ehr. das Gebiet zwischen Elbe und Oder und vor allem die nördliche Lausitz und die Mark Brandenburg in der Gegend des heutigen Berlin bewohnten, sagt Tacitus in seiner „Germania": „Die ältesten und edelsten unter den Sueven wollen die Semnonen sein, und ihr hohes Alter bestätigt ein uralter Brauch. Zu bestimmter Zeit kommen in einem durch alte Zeichen und die Schauer der Vorzeit geheiligtem Walde alle blutsverwandten Völker durch Abgeordnete zusammen, töten vor aller Augen einen Menschen und begehen so ihr urtümliches, schreckliches Opfer. Auch noch andere Verehrung erweist man dem Haine... Der ganze Glaube geht dahin, daß hier die Wiege des Volkes gestanden hat, hier der Weltenbeherrscher thront, alles andere abhängig und unterwürfig ist. Durch die Macht der Semnonen wird ihr Ansehen noch erhöht." Eine Reihe von Zeugnissen dieses großen Volksstammes find der Vorgeschichtsforschung in der Berliner Umgegend bekannt geworden. Vor allen aber sind es zwei Funde, die — beide zufällig — für unsere Kenntnis der frühbronzezeitlichen Bewohner der märkischen Landschaft hohe Bedeutung gewannen. In der Nähe von Seddin inmitten einer weiten Ebene in der Priegnitz erhebt sich ein etwa elf Meter hoher Erdhügel. Sein Umfang beträgt etwa dreihundert Schritt. Eichen und Buchen beschatten heute diese Stätte, und eine riesige Kiefer steht gleichsam als Wächter davor. Von Jahrhundert zu Jahrhundert war im Volksglauben der Gegend die Friedrichsdorf die Ermittlungen gegen Stürtz und weitere Wildererbanden fortgesetzt wurden. Nach tage- und nächtelanger Vernehmung durch die Kriminalpolizei und mehrfache Rückführungen zum Tatort hat der Mörder des Jagdaufsehers Hoffmann, der 28jährige Wilhelm Mieger, am Sonntagabend in Friedrichsdorf ein G e - st ä n d n i s abgelegt, das sofort durch Beamte der Mordkommission am Tatort nachgeprüft wurde. Einzelheiten können aus bestimmten Gründen noch nicht angegeben werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei, Ortspolizei und Gendarmerie gegen die weiter bekannten Wilderer werden fortgesetzt. Unter den bereits festgenommenen Wilderern befindet sich eine Person, die sich mit Abtreibungen befaßte. Bei der Durchsuchung der Wohnung wurden außer einer Stockflinte und weiteren Waffen Abtreibungswerkzeuge vorgefunden. Es konnte bereits ein Fall der Abtreibung geklärt werden. In der Wohnung dieses Wilderers und Abtreibers Habermehl aus Köppern ist vor einiger Zeit unter merkwürdigen Umständen eine Frau gestorben. Auch dieser Todesfall wurde zum Gegenstand der Untersuchung gemacht. Nach langem schweren Leiden, mit großer Geduld und Ergebung getragen, ist mein guter, treuer Vater, unser lieber Bruder Ic Gloria-Palaj rann". - Lic Frau, die Pe Turmhaus am von Gemälder Lotte Droese, (i Bes-rderm 3 3m Bann 11 Reiches zum 1 jutanten des 3 bannes 10/116, Mndannsühr« dames 1/116 Rühl, TW fördert. 3m 3unqba mes 11/116, Leihgestern, s Aungzugführe Fähnleinfühn Keine l Am 1. ®lai, lch-n Boltes, i auf Verlangen Herr Karl Mulch Reichsbahn^ Obersekretär im Alter von 60 Jahren sanft entschlafen Im Namen der trauernden Hinterbliebenem Elisabeth Mulch Gießen (Dammstraße 341), den 24 April 1937 tuÄÄÄ funöe am Westfalischen Zoologischen Garten zu Münster. 140 Seiten mit 100 Abbildungen, in Leinen gebunden NM. 3.60. 'N wder Gießener Buchhandlung erhältlich. Hugo Bermühler Verlag, BerUn-Lichlerfelde Ein Schützer Ihrer Gesundheit ist: Jungs htreiniguDgsteel ab 65 Pf. [2874d Kränterhans |no6 Gießen in der Mänsbnrg. Beileid des Führers. Berlin, 24. April. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat an den Bundesführer des Deutschen Reichskriegerbundes Kyffhäuser, Oberst a. D. Reinhardt, nachstehendes Beileidstelegramm gerichtet: „Dem Deutschen Reichskriegerbund Kyffhäuser spreche ich zu dem schweren Verluste, den er durch den Tod seines verdienstvollen stellvertretenden Bundesführers Herrn Generalmajor von Kuhlwein erlitten hat, meine herzliche Anteilnahme aus. A d o l f H i t l e r." Honvedminister Roeder beim Führer. Berchtesgaden, 25. April. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler empfing heute auf dem Obersalzberg den zur Zeit zum Besuch der Wehrmacht in Deutschand weilenden königlich-ungarischen Honveüminister General der Infanterie Roeder. Gauleiter Sprenger weiht die neue Wiesbadener Brunnenkolonnade. NSG. Am Samstag wurde in Wiesbaden die neue Brunnenkolonade durch den Gauleiter ihrer Bestimmung übergeben. Zahlreiche Vertreter der Partei, der Behörden, an ihrer Spitze der Regierungspräsident von Pfeffer, und der Wehrmacht waren erschienen. Im neuen Kuppelsaal fand eine kurze Feier statt. Stadtbaumeister F inst e r w a l d e r als leitender Architekt der nunmehr entstandenen Brunnenkolonnade schilderte die Entwicklung der Badeanlagen Wiesbadens. Mit dem Wunsch, daß die neue Anlage für die Schönheit Wiesbadens und die Heilkraft seiner Quellen zeugen möge, übergab er die Brunnenkolonnade in die Obhut des Oberbürgermeisters. Oberbürgermeister Dr. Mix gab der Hoffnung Ausdruck, daß der Bau eine Stätte des Segens und der Freude für ungezählte Gäste sein möge. Gauleiter Sprenger wies auf die alte Tradition Wiesbadens als Bade- stadt hin und betonte, daß auch bei der Schaffung dieses Baues Gemeinnutz über Unverstand und Profitgier gesiegt hat, da vielerlei Schwierigkeiten zu überwinden waren, bis die nunmehr fertiggestellte Brunnenkolonnade Wirklichkeit werden konnte. Mit der Neugestaltung der Kuranlage, die dem Großstadtverkehr ferngehalten ist. ist der Anfang geschaffen, der dem Kurleben Wiesbadens neue Wege öffnet. Der Gauleiter weihte darauf den neuen Bau der Gesundheit des deutschen Volkes und der Gesundheit aller Angehörigen der Völker, die hier jemals Gesundung suchten und suchen. Eine Besichtigung der Anlage schloß sich der U eh ergäbe an. Die Sole Figur? Holen Sie sich Rat bei: Korseitmoden „Rekord“ Martha Rierois Seltersweg 59 Das Lank» der Semnonen. Der Eberswalder Goldschatz. - Aus der Vorgeschichte der Mark Brandenburg. OerMord an SemZagdausseher aufgeklärt Oer rsjährige Wilhelm Mieger legt ein Geständnis ab. Neben Wilddieberei auch Abtreibungen. Der ehrliche Finder wird gebeten, sie geg. Finderlohn abzu- gebenbeiMarieZimmermann, Laubach/Hess., Steinw.34. ->s77d 65 geh?el S»g Men- L 6r®AnVrir »fÄ Kr Augenblick. Zwischen M das Wunder de m Vormittag ”t ein Mm mit »erborgen here. »ft öffne, sind sfh" vom SlM. er man es beinah Blüte aus Blutt terem Weiß- Mcht. Es bam fen, entlockt ui süße Weise uns Das Licht ko Bäume ZU blüh nein und Licht daß kein Ding kann. Ist der einz uns zur Freut Massen erblüht Rosa entgegen, den, brummen jammen, das l Die Nächte weiß. Kein ho dieser Erde. btafflittel'hltaiilli). sucht zum baldigen Eintritt jüngere tüchtige Kraft welche mit allen vorkommenden Kontorarbeiten vertraut ist. Angebot mit Referenzen unt. 02172 an den Gieß. Arnz. Truppen über. Jrn Hasen von Bilbao wurden zwei bolschewistische Handelsschiffe von nationalen Fliegern angegriffen und durch Bombenwürfe schwer beschädigt. Wie der nationale Heeresbericht vom Sonntag meldet, haben an der baskischen Front die nationalen Truppen ihren Vormarsch fortgesetzt und befinden sich nunmehr in unmittelbarer Nähe der Ortschaft Verriz. Ein Teil der Landstraße Durango—Eibar ist in Händen der Nationalen. Somit ist die Verbindung zwischen Eibar und dem übrigen von den Bolschewisten besetzten baskischen Gebiet so gut wie a b g e s ch n i t- t e n. Eine von Elgueta im Norden oorgestoßene nationale Truppenabteilung hat den Berg Azca- mobieta erobert. Es wurden zahlreiche Gefangene gemacht und Kriegsmaterial erbeutet. Kunde überliefert worden, daß dieser Hügel das Grad eines germanischen Königs sei, der Heinrich, Heinz oder Hinz genannt wurde, und dort in einem goldenen Sarg beigesetzt sei, wonach der Hügel den Namen Hinzenberg erhielt. Der Volksglaube war trotz der Jahrhunderte noch so fest verwurzelt, daß im vorigen Jahrhundert ein Bauer, der im Besitz der Landstrecke war, als sich Geldverlegenheit bei ihm einstellte, mit seinem Knechte daranging, den Hügel aufzugraben und nach dem goldenen Sarg des Königs zu fahnden, um dadurch seine Lage zu verbessern. Aber die Schwierigkeiten des steinigen Bodens waren zu groß, und man kam nicht zu dem erhofften Ziel. So barg der Hügel weiter fern Geheimnis. Bis später die Anhöhe von einem Unternehmer als Steinbruch für den Straßenbau ausgebeutet wurde u»d im Jahre 1889 Arbeiter im Innern auf eine mächtige Steinkammer stießen, etwa 1,75 Meter hoch und von über zwei Meter Durchmesser. Die Wände waren mit einer sandigen rot und weiß bemalten Tonschicht bekleidet. Dort fand man denn Zwar keinen goldenen Sarg, aber eine Urne mit den Leichenbrandresten eines dreißig- bis vierzigjährigen Mannes sowie zwei kleinere Urnen mit den Brandresten von Leichen weiblichen Geschlechts, vielleicht der Gattin des Toten und chrer Dienerin, die dem Verstorbenen auf den Scheiterhaufen gefolgt waren. Halsringe und Ketten aus schwerer Bronze, ein kleines Schwert und aridere Wertgegenstände, die beigegeben waren, bewiesen, daß hier wirklich eine königliche Grabstätte war und heute gehört das „Königsgrab" bei Seddin zu unseren bedeutendsten Nationaldenkmälern. Es ist das größte Hünengrab Deutschlands. Hatte hier ein Volksglaube immechin schon auf die Fundstätte hingedeutet, so kam eine andere Entdeckung in der weiteren Umgebung Berlins einige Jahrzehnte später ganz unerwartet. Für ein neues Arbeiterwohnhaus auf dem Messingwerk bei Eberswalde sollten Ausschachtungsarbeiten vorgenommen werden. Im Mai 1913 stießen Arbeiter dabei auf em Tongefäß. Durch den Spatenstich wurde der Francos Offensive gegen Mao. Salamanca, 25. April. (Vom Sonderberichterstatter des DNB.) Bei den militärischen Operationen gelang es den nationalen Truppen nach dreitägigem Vormarsch in dem bergigem Gelände die Stellungen der Bolschewisten zwischen Mondragon und Elbar zu st ü r m e n , die Frontlinie zu durchbrechen und den Gegner in Richtung Bilbao in die Flucht zu schlagen. Bei der Einnahme der Ortschaft El Gueta durch die Nationalen liefen 500 bolschewistische Söldner, wie aus dem nationalen Heeresbericht hervorgeht, unter dem Ruf: „Es lebe Spanien!" zu den LPD. Frankfurt a. M., 25. April. Bald nach dem Eintreffen der Mordkommission und der leitenden Beamten der Staatsanwaltschaft am Tatort des Verbrechens bei Köppern setzten am vorigen Sonntag unter Führung des Leiters der Mordkommission die Ermittlungen der zusammengefaßten Polizeiorgane ein. Zunächst wurden alle Personen, die aus früherer Zeit als gewerbsmäßige Wilderer bekannt waren, vorläufig festgenommen und den Vo- lizeigefängnissen in Friedrichsdorf, Köppern, Bad Homburg, Oberursel, Ufingen, Friedberg und Bad- Nauheim zugeführt. Bei den Haussuchungen wurden bei einem großen Teil der Festgenommenen Waffen und weitere Gegenstände vorgefunden, die auf Wilderertätigkeit schließen ließen. Alle festgenommenen Personen wurden eingehend vernommen und anschließend ihr Alibi nachgeprüft. Hierbei ergaben sich Widersprüche, die den Polizei- beamten Veranlassung zu einer noch eingehenderen Bearbeitung gaben. Bei diesen Ermittlungen verstärkte sich immer mehr der Mordverdacht gegen verschiedene Mitglieder der bekannten Wildererfamilien Mieger und Stürtz. Die gesamte Familie Mieger wurde aus diesem Grunde am Mittwoch in das Polizeigefängnis Frankfurt a. M. überführt und dort weiter vernommen, während in Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 27 April, nachmittags 3 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt | Verschiedenes Zum l.Mai Soul fiel! für 40-50 Per- fönen. v&P Bergschenkö Vornehm i GeschmackvollI Persönlich I txeee drei wesentlichen Eigeneonefts* der gediegenen Famillen- Drucksache nietet Ihnen in s deutschland Fuß, als Schwaben (Sueven) und Alemannen ihre geschichtliche Mission fortsetzend. Die freigewordenen Gebiete wurden im 5. bis 9: Jahrhundert von den durch die asiatischen Völkerwellen nach Westen gedrängten Wenden oder Slawen besiedelt. Bis auch diese wieder zurückebbten vor neuen Eroberern des Landes, die aus dem Herzeit Deutschlands kamen, und mit Albrecht dem Bären die eigentliche Geschichte der Ostmark Brandenburg einsetzt. Dietrich. | Mietgesuche""| Einiamilien-Haus od. 4-5-Zim.-Wohn. 2 Mans., Heizg., Zubehör,Garten ver 1. Juni gesucht von Beamten. Schriftliche Angebote unter 02170 an den Gießen. Anzeig. Geeignetes möbliertes Zimmer Südost. d.Stadt, erreichb.Telefon Angeb. an (02173 Pfarrassistent Bangert Crednerstratze 1. Wetterbericht des Relchswetterdienskes. Ausgabeort Jranffart „Mit der Zufuhr kalter Meeresluft aus immer nördlicheren Breiten zeigt das Wetter einen ausgesprochenen unfreundlichen Charakter bei fortschreitender Abkühlung. Im Gebirge herrscht fast allgemein wieder Frost und Schneefall. Kräftiger Luftdruckfall über Island leitet eine Umgestaltung der Wetterlage ein, die uns für die Folge wieder zunehmend milderes, aber noch kein beständiges Wetter in Aussicht stellt. Aussichten für Dienstag: Zeitweise aushei- ternd, aber auch einzelne Niederschläge, nachts sehr frisch, Tagestemperaturen bis zu etwa 10 Grad ansteigend, abflauende westliche bis nördliche Winde. Aussichten für Mittwoch: Wechselhaft und unbeständig, im ganzen aber wieder mildes Wetter. Lufttemperaturen am 25. April.' mittags 7,6 Grad Celsius, abends 7 Grad; am 26. April: morgens 5 Grad. Maximum 7,8 Grad, Minimum heute nacht 4,2 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 25. April: abends 7,6 Grad; am 26. April: morgens 6,3 Grad Celsius. —■ Niederschläge 2,1 mm. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum« chein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: )r. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; ür den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen» leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. III 37: 10496. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch» und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. April 1937 gültig. Wieder drei englische Dampfer in baskischen Häfen. London, 26. April. (DNB. Funkspruch.) Nach Meldungen aus Bilbao sind drei weitere englische Lebensmittelschiffe in baskischen Häfen einaetroffen. Insgesamt erhöht sich die Zahl der englischen Lebensmitteldampfer, die die Blockade durchbrochen hohen, damit auf neun. Nach Berichten aus Bilbao soll das national- spanische Kriegsschiff „Espana" versucht haben, den englischen Dampfer „Oakgrooe" auf hoher See anzuhalten. Auf Eingreifen eines englischen Zerstörers habe die „Espana" aber abgedreht, und der Dampfer habe San.tander anlaufen können. 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"W BMovf 2882 D I Gerichtsvollzieher in Gießen Steinstrabe 42 Telefon 3660. Nr. 96 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen) Montag, 26.April (937 Nationaler Feiertag des deutschen Volkes 1937. Richtlinien für den Kreis Wetterau. Zugendkundgebungen am 1. Mai. Veranstaltungsfolge: 1 bis 7.30 Uhr: Wecken. rNorgengruh in allen Ortsgruppen des Kreises. 8.30 Uhr: Iugendkundgebungen. Die Ortsgruppen sehen sich umgehend mit den Dienststellen der HI. in Verbindung. 12 Uhr: Hauptkundgebung, Uebertragung der Führerrede. Vis zu diesem Zeitpunkt müssen Umzüge und Aufmärsche beendet sein. Errichtung des TNaibaumes, Rlaisingen, INaifeuer und andere Feiern, die dem örtlichen Brauchtum entsprechen, werden am Abend des 30. April durch- geführl. Richtlinien für Gießen. Die hauplkundgebung findet auf dem Oswalds- garten statt. Die Betriebe sind um 11.15 Uhr angetreten. Der genaue Aufmarschplan und das endgültige Programm für Gießen werden rechtzeitig in der örtlichen Presse veröffentlicht. Ehrenabordnungen: SA. 120 Wann „ RSKK. 120 Wann Politische Leitung 60 Wann „ RSBO -Bereitschaft 60 Wann Hitler-Iugend 120 Wann Jungvolk (Führer Gießen) 100 „ Wann „ Reichsarbeitsdienst 150 Wann „ RS.-Sludentenbund „ SS. 60 Wann. Die Werkscharen marschieren bei ihren Betrieben. Dec VS.-Studentenbund marschiert vor der Universität. Fahnengruppen: SA., Standort Gießen „ RSKK.» Standort Gießen „ Die Gießener Ortsgruppen „ Arbeitsfront Gießen „ HI., Standort Gießen „ Jungvolk, Standort Gießen. Das Wecken wird in Gießen ausgeführt von dem Wusik- und Spielmannszug der SA.-Standarte 116 und von dem Spielmanns- und Fanfarenzug des Jungvolks. Im Bereich des HI.- Bannes 116 werden folgende Jugendkundgebungen durchgeführt: In Gießen auf dem Oswaldsgarten. Leitung: Vannführer Rohrbach. In W i e f e ck. Leitung: Geff. Scherer. In Klein-Linden mit Allendorf, Heuchelheim. Leitung: Geff. Kreiling. In L e i h g e ft e r n , mit Großen-Linden und Lang-Göns. Leitung: Stammführer von Zadow. In Watzenborn-Steinberg mit Garbenteich und Hausen. Leitung: Geff. kerchberger. In G r ü n i n g e n mit Holzheim, Eberstadt, Dorf- Gill. Leitung: Scharf. Sommer. In L i ch mit Steinbach, Albach. Leitung: Geff. Roth. In V e t t e n h a u f e n mit Langsdorf, Wuschen- heim, Birklar, Bellersheim, Obbornhofen. Leitung: Fähnleinf. Schäfer. In Hungen mit Villingen und Langd. Leitung: Geff. Junker. In T r a i s - h o r l o f f mit Inheiden, Atphe, Rodheim, Steinheim, Rabertshausen. Leitung: Stamms. Vöcher. In Ettingshausen mit Röthges, Rieder- Bessingen, Ober-Bessingen, Ronnenroth, Wünster, Horbach, Hattenrod. Leitung: Fähnleinf. Seipp. In G r ü n b e r g mit Oueckborn, Lauter, Weik- kartshain, Saasen, Göbelnrod, Vellershain, Rein- hardshain, Stangenrod. Leitung: Geff. Weifet. In Großen-Vufeck mit Oppenrods Burkhardsfelden, Alten-Bufeck, Rödgen, Trohe, Bersrod, Reiskirchen, Beuern, Lindenstruth, Annerod. Leitung: Geff. Heintz. In Lollar mil Ruttershausen, Wainzlar, Staufenberg, Daubringen. Leitung: Stamms. Schmulbach. In Londorf mit Kesselbach, Allertshausen, Allendorf, Trais, Llimbach. Leitung: Stammführer Schlapp. In Geilshausen mit Lumda, Odenhausen, Weilershain, Rüddingshausen. Leitung. Geff. Rühl. Die Kundgebungen im Bereiche des Vannes 2 5 4 werden wie im Vorjahre durchgeführt. Kreisleitung Wetterau der RSDAP. Aus der Stadt Gießen. Tage der Baumblüte. Es geht ein Leuchte« durch die Welt: die Bäume blühen wieder. Mit den Aprikosen und Kirschen beginnt es, und ehe wir uns versehen, stehen sie land- ein, landaus im Mantel ihrer weißen und rosa Bluten. Jeder Baum ist ein Kandelaber, den die Erde stolz dem lichten Himmel entgegenhält. Ich werde Frucht bringen. Aber noch prahle ich mit meiner Schönheit... _ Welcher Glanz aber verweht eilender, welche Pracht ist rascher dahin? Es ist ein Aufblühn zwischen Gestern und Morgen, zwischen Schlaf und Erwachen: eilen wir, Freunde, an dem Feste teil- zuhaben! Erinnern wir uns wirklich nicht mehr, daß wir manchen langen und kalten Winter unseres Lebens diesem ersten Blütentage entgegenhofften, entgegenjubelten: und wenn er dann kam, schien nicht alles schon wieder vorbei zu sein? Zu früh — oder zu spät: wir trafen selten den richtigen Augenblick. Zwischen Morgen und Abend der Blütezeit liegt das Wunder des ganzen Frühlings beschlossen. Noch am Vormittag war die Aprikose vor meinem Fenster ein Allerweltsbaum im schlichten Blätterrock, mit verborgenem Knospenschatz wie unzählige andere. Aber als ich am Nachmittag das Fenster öffne, sind schon die ersten zartweißen Lichter entzündet: sie zittern im warmen Winde, die eben wie vom Schlaf erwachten. Und nun öffnet sich, daß man es beinah mit den Augen verfolgen könnte, Blüte auf Blüte und überströmt die Krone mit lauterem Weiß. Es leuchtet traumhaft durch die dunkle Nacht. Es bändigt die Lauten, rührt die Verstockten, entlockt uns Lieder und ermuntert auf eine süße Weise unsere Seelen. Das Licht kommt wieder in die Welt, wenn die Bäume zu blühen beginnen. Und es geht ein Spiegeln und Lichterzucken von Horizont zu Horizont, daß kein Ding der Welt davon unberührt bleiben kann. Ist der einzelne Baum ein heiteres Fest, das uns zur Freude aufruft, so schäumt uns aus den Massen erblühter Bäume ein Meer von Weiß und Rosa entgegen. Ein Choral von surrenden, zirpenden, brummenden Käfern schlägt über uns zusammen, das Licht läutet Sturm. Die Nächte im Tal der Obstbaumplantage sind weiß. Kein holderes, wärmeres Weiß gibt es auf dieser Erde. W. Sch. Dornotizen. Tageskalender für Wonkag. Gloria-Palast, Seltersweg: „Gordian, der Tyrann". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Meine Frau, die Perle". — Oberhessischer Kunstverein, Turmhaus am Brand: 16 bis 18 Uhr Ausstellung von Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen von Lotte Droese, Gießen. Beförderungen in der Hitler - Zugend. Bann und Jungbann 116. Im Bann 116 hat der Jugendführer des Deutschen Reiches zum 48. Geburtstag des Führers den Adjutanten des Bannes 116 und Führer des Unterbannes III/116, Geff. Fritz Völzing, Gießen, zum Unterbannführer befördert. Der Führer des Unter- bannes 1/116 (Gießen-Stadt), Scharführer Karl Rühl, Gießen, wurde zum Gefolgschaftsführer befördert. Im Jungbann 116 wurden der Führer des Stammes 11/116, Jungzugführer Fritz von Zadow, Leihgestern, sowie der Führer des Stammes IV/116, Jungzugführer Ernst Schlapp, Geilshausen, zum Fähnleinführer befördert. Keine Postzustellung am 1. Mai. Am 1. Mai, dem Nationalen Feiertag des deutschen Volkes, findet, abgesehen von der Eilzustellung auf Verlangen des Absenders, keine Postzustellung statt. Eine außergewöhnliche Abholung von Postsendungen und Zeitungen ist an diesem Tage nicht zugelassen. Frohe Stunden der Eisenbahner. „Saure Wochen — frohe Feste." An dieses Wort mußte man am Samstagabend denken, als man die Männer der Betriebsgemeinschast Bahnhof Gießen zu einigen frohen Stunden im Saal des Gasthofs Faulsti'ch versammelt sah. Es konnten natürlich nicht alle Angehörigen dieser Betriebsgemeinschaft zugegen sein, denn des Dienstes ewig gleichgestellte Uhr ist gerade bei den Eisenbahnern allezeit das oberste Gesetz. Dennoch war eine große Zähl von Männern aller Dienststellungen unseOs Bahnhofs versammelt, die in ihrer Mitte u. a. als Gäste den Leiter des Reichsbahn - Betriebsamtes I Gießen. Reichsbähnoberrat Wilke, und den Kreisamtsleiter des Amtes für Beamte Georg Heß hatten. Reichsbahnamtmann Wahl als Gefolgschafts- führer begrüßte die Gäste und seine Arbeitskameraden der Gefolgschaft Bahnhof mit herzlichem, kameradschaftlichem Gruß und erinnerte sodann in einer Ansprache an mancherlei Dinge und Erlebnisse der Eisenbahner und unserer Volksgemeinschaft in den Jahren vor der Machtübernahme, die insbesondere die Eisenbahner in ihrer Arbeit schwer getroffen haben. Demgegenüber stellte er allen Kameraden in vielfacher Hinsicht eindringlich und klar vor Augen, welch grundlegender Wandel zum Besseren im Leben unseres gesamten Volkes und damit auch für alle Eisenbahner seit der Machtübernahme durch den Führer eingetreten ist, wie heute wiÄer mit innerer Freude der Dienst auf der Eisenbahn als Dienst für die Volksgemeinschaft geleistet werden kann und wie dem Eisenbahner" dafür auch wieder die gebührende, gerechte Anerkennung und die Sicherung seiner Existenz durch die nationalsozialistische Regierung des Führers gewährleistet ist. Kreisamtsleiter Heß betonte in einer kurzen Ansprache den hohen ideellen Wert einer guten, aufrechten Kameradschaft, die insbesondere auch bei den Eisenbahnern eine der wichtigsten Grundlagen ihres schweren Dienstes ist. Außerdem lenkte er als alter Ostafrikaner die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer auf einige große Fragen unseres Volkes, insbesondere auf unsere einstigen Kolonien, die stets unsere ganze Aufmerksamkeit erfordern. Den Eisenbahnern gab er den Wunsch mit, daß sie stets in guter Kameradschaft und in opferfreudiger Einsatzbereitschaft im Dienst des Führers mithelfen möchten zum Besten unseres Volkes. Fachschaftsleiter R e u s ch sprach zu seinen Be- rufskameräden von der gleichen geistigen Warte aus, wie fein Vorredner, und betonte dabei insbesondere die starken Werte der Treue, der Kameradschaft und des Gehorsams. Diese drei ideellen Kraftfaktoren bezeichnete er als besonders bedeutsam für die Eisenbahner im Hinblick auf die großen Leistungen, die von ihnen zur Erfüllung des Vierjahresplanes erwartet werden. Seine anfeuernden Worte an die Kameraden ließ er ausklingen in der Ermahnung, allezeit fest zusammenzustehen im Dienste des Führers unter dem großen Gesichtspunkt: Wir dienen alle einem Führer, einem Reich und einem Volk! Den offiziellen Teil des Abends schloß der Betriebsführer, Reichsbahnamtmann Wahl, mit dem freudig ausgenommen^ Gruß an den Führer. Anschließend blieben die Arbeitskameraden der Gefolgschaft Bahnhof und ihre Gäste noch einige Stunden bei frohgestimmter Unterhaltung verschiedenster Art beisammen. * LPD. Ungezähnte Führer-Markenblocks. Die u n gezähnten Viererblocks von 6-Rpf.- Marken mit dem Bild des Führers, die nur bei der Briefmarkenausstellung „Die deutsche Briefmarke" bis zum 18. April schriftlich bestellt werden konnten, sind ausverkaust und können auch postamtlich nicht mehr geliefert werden. Die bereits eMgegange- nen zahlreichen schriftlichen Bestellungen werden in etwa acht Wochen erledigt sein. Wegen der beschränkten Auflage muß die Zahl der an einen Besteller abzugebenden Blocks auf höchstens zehn festgesetzt werden. Dagegen sind die gezähnten Viererblocks bis auf weiteres bei den Postämtern noch erhältlich. ** Sie Militärversorgungsgebühr- nifse für Mai werden beim Postamt 1 (Bahnhofstraße) am 28. April, die Sozialrenten am 30. April gezahlt. Bürgermeisterwechsel in Grünberg. + Grünberg, 25. April. Wie verlautet, wird Bürgermeister Wagner in kurzer Zeit Grünberg verlassen und den Bürgermeisterposten in Traben- Trarbach an der Mosel übernehmen. * Bürgermeister Wagner wurde am 25. Dezember 1903 in Lahr (Baden) geboren. Er kam später mit seinen Eltern nach Gießen, besuchte hier das Realgymnasium, an dem er auch seine Abiturientenprüfung ablegte. Hierauf studierte er Jura an den Universitäten Gießen und München, war dann nach Abschluß seiner Ausbildungszeit zunächst als Assessor in Hamburg tätig. Im Mai 1931 ließ er sich als Rechtsanwalt in Homberg a. d. Ohm nieder. Am 1.Februar 1935 übernahm er den Posten eines Bürgermeisters von Grünberg als Nachfolger des vom 2. Januar 1931 bis 1 Februar 1935 hier tätigen ersten Grünberger Berufsbürgermeisters Dr. Kurt M i l d n e r, der den Bürgermeisterposten in Osthofen bei Worms übernahm. Revision im Prozeß Oeku. LPD. Darmstadt, 24. April. Das von der Strafkammer in Darmstadt gegen den Diplomkaufmann und früheren Direktor der Union-Bank AG., Erich D e k u, gesprochene Urteil ist sowohl von dem Oberstaatsanwalt als auch von dem Angeklagten mit Revision angefochten worden. Im Falle der Durchführung des Rechtsmittels wird sich also das Reichsgericht nochmals mit der Angelegenheit zu befassen haben. Morgens und erst recht abends Chlorodont ■■ Bitte an Beethoven. Von Nikolaus Schwarzkopf. Gestern sah mich, als ich Beethovens Largo in d-moll gespielt hatte, einer meiner Zuhörer so befremdet an, daß ich nicht weiß: wollte er mich verspotten, oder wollte er mir zeigen, wie ergriffen er war. Ich weiß, daß ich Augenblicke habe, in denen ich Beethoven völlig in mich einreiße, und daß dann gewisse Leute so tun, als müßten sie sich vor mir zurückhalten. Ich weiß aber anderseits, daß ich oft ganz unzulänglich an Beethoven herantrete, daß meine Hände seinen Vorschriften durchaus nicht gewachsen sind. Dann bin ich in der Tat em gräßlicher Stümper, und oft weiß ich, wenn ich beginne, nicht, wie das enden werde. Oft schon habe ich seine seelische Größe mit den ihr eigenen Melodien verdorben, weil ich ihnen nicht gewachsen war, oft habe ich heldische Leidenschaft mit erschreckender Unzulänglichkeit ausgelöscht. Und da ich also den Meister mit seinen Schwingungen und Schwebungen herabgesetzt, verkleinert und vielleicht gar verspottet habe, will ich vor den Leuten nicht mehr Aber, wenn ich allein bin, verehrter Meister, dann hab ein Nachsehen mit mir. Nimm's nicht so genau, laß mich in meinem Ueberschwang toll fern, laß mich, einem jungen Pferde gleich, mit deinen in mich eingeschlüpften Gedanken und Gefühlen, die vielleicht gar urtümlich in mir selber gewachsen sind die durch dich in mir nur aufgeweckt wurden, dahin rasen über die Heide, laß mich wursteln und stümpern und zürne mir nicht. Ich habe dich ja erst gefunden, als meme Hande schon begannen, steif zu werden, und weil mein Vater ein Pflasterer war, mit Fingern wie aus Hammerstahl, habe ichs nicht leicht. Ich habe dich ja erst qeftmden. als meme Seele im Staub des Lebens schon zum guten Teil verschüttet war. als sie sich da sie der beginnenden Verschüttung bewußt geworden, aus dem Trümmerseld lasfchutterte und ?n der Erschütterung an deinem Werk dre größte ^ilfe sand. Du bist der, an dem sie sich aufridjtete; iu bitt gleich einer Lerche über wem Trümmerseld geschwebt du hast mir das Leid verklart und er. ttöE gemacht, dein war mein triumphierender Sie!, Dir gab ein Kott zu sagen, was ich gelttten dir^mehr als jedem anderen Menschen und mehr als mir dem Leidenden selber. In gewiss- Tonfol- deine^ Werkes hab ich mein ganzes Weh gestopft wie in einen Lumpensack, du wurdest mir zum Beichtvater. Manchmal erwache ich des Nachts, da fetzt aus einer von dir künstlich verwirrten Folge von Tönen ein überaus braver Ockur-Akkord ein — ich denke an das Lied von Gellert: Herr deine Güte reicht so weit — und eine menschliche Stimme hebt an: „Denn ich will vor dir beten, denn ich will vor dir beten" ... Und wenn ich gottlos war, wie die Menschen so sagen, und wenn ich ganz verlassen war, dann kam ich an deinen Mantelsaum wie an den des himmlichen Vaters, und du lehrtest mich immer wieder an ihn glauben. — Ich kann nicht anders: ich spiele deine Symphonie auf dem Klavier, ich schalte den Lautsprecher ein, ich brumme dein Largo, wenn ich über die Wiesen gehe, ich pfeife wie ein Gassenbub die fünf Töne, in denen du die größte Freude verstecktest, die Menschen möglich ist — ich meine in der Neunten Symphonie. Hab also ein Nachsehen mit mir und zürne mir nicht! Oberhessischer Kunstverein. Ausstellung Lotte Droese. In der Reihe der Sonderausstellungen obechessi- scher Künstler eröffnete der Kunstverein am Sonn- tagvormittag eine Ausstellung — Oelgemälde, Aquarelle und Zeichnungen — von Lotte Droese in Gießen. Es handelt sich fast ausschließlich um neue Arbeiten aus den letzten beiden Jahren. Wir haben das künstlerische Schaffen von Lotte Droese seit langem verfolgt; die hier gezeigten Bilder überwiegend Landschaften und Porträts — dürfen als Merkmale einer Entwicklung bezeichnet werden, die sehr erfreulich zu nennen ist. Wir haben bei früheren Anlässen wiederholt die kennzeichnenden Grundzuge dieser Malerei zu formulieren versucht: die energische Festigkeit der Kontur im Figürlichen wie im Landschaftlichen; die gedrungene Plastik leglicher Gestalt; die schwerblütige Verhaltenheit der Farbgebung. Es war, auch bei gänzlicher Verschiedenheit des Motivs und der Technik, allenthalben die einheitliche Persönlichkeit zu empfinden, die hinter dem Werk steht, die innere Geschlossenheit des Weltbildes der Art, Menschen und Dinge anzuschauen und wiederzugeben; weder die norddeutsche Herkunft der Malerin noch die künstlerische Erziehung durch ihre Lehrmeister (Rohlfs vor allem) war in ihren Schöpfungen zu übersehen. Trotz und in diesen natürlichen Bindungen hat sich em eigener, feiner selbst sicherer Stil herausgebildet. Solche früher des öfteren bezeichneten Grundelemente der Malerei von Lotte Droese finden sich durchaus auch in der neuen Auswahl ihrer Bilder, sie bestimmen den Eindruck auf den ersten Blick; aber man wird auch, bei eingehender Betrachtung, gewahr — das scheint uns wesentlich und begrüßenswert —, daß dieser Stil nicht in sich erstarrt ist, sich nicht festgefahren und totgelaufen hat: die Ausstellung läßt die Ansätze zu einer neuen Entwicklung und Weiterbildung deutlich hervortreten; wenn man diesen Eindruck zusammenzufassen versucht, wird man sagen können, daß sich in Lotte Droeses Malerei eine neue Farbigkeit herauszubilden beginnt, ein neuer Mut zum Koloristischen sich durchzusetzen scheint; ihre Palette fängt an, leichter, heiterer und freundlicher zu werden, eine Auflockerung und Erhellung der bisher überwiegend dunklen, schweren, gedeckten, immer sehr sparsam ausgegebenen und angewendeten Farbwerte, die auch in ihrer Zusammen- und Gegenüberstellung — stumpfes Braun, Ocker, ein melancholisches Blau — vielfach den Gesamteindruck beherrschten. Hiergegen wirken in der neuen Ausstellung Bilder wie das sehr fein empfundene, beseelte „Dorf mit Kirche" (Vorfrühlingsmotiv zwischen Gießen und Annerod) oder der aus der Gau-Ausstellung bereits bekannte und seinerzeit hier abgebildete „Dorfeingang" oder die „Wilden Kirschen" in der lichten Zartheit des weißen Blütenschaums über dem dunklen Gezweig fast wie eine Offenbarung. Außerdem findet man eine Reihe von sehr guten, neuen Porträts, in denen sich nicht allein die früher beobachtete Sicherheit des Blicks, des linearen und malerischen Zugriffs bewahrt, die klare Plastik und Kontur eines Kopfes oder Gesichts — sondern die sich auch durch den für die Bildnismalerei entscheidenden Vorstoß ins Persönliche, ins Wesenhafte und Seelenhafte eines Modells, des dargeftellten Menschen auszeichnen, wobei es übrigens vielleicht nicht so sehr auf die Erfassung eines Gesamtbildes wie auf die Ausprägung eines bestimmten, charakteristischen Wesenszuges 'ankommt, der nicht zufällig ist, sondern entscheidend für Eindruck und Ausstrahlung einer Persönlichkeit. Das.gilt vornehmlich für das Damenbildnis aus Privatbesitz (Zeichnung), das Bildnis Dr. B. und das Bildnis Herr B., auch für den ganz unkonventionellen und charaktervollen Arbeiterkopf, ein Bild, das übrigens malerisch aus der behutsam angedeuteten farblichen Spannung von Blau zu Gelb einen ungemeinen Reiz gewinnt. Eine interessante Arbeit ist auch die Gepa vom Naumburger Dom, hervorgegangen aus der persönlichen Neigung, große plastische Gegenstände ins Malerische zu übersetzen. An die Schule von Rohlfs erinnern am stärksten die Blumenstücke wie die gelben Tulpen und der Rittersporn. Das Stadtbild von Wetzlar mit Brücke und Dom gehört wohl auch schon ein wenig mit in die Linie der vorhin an= gedeuteten, neuen malerischen Entwicklung: ein gutes Bild, das etwas vom Wesen der Stadt einzufangen und wiederzugeben sich bemüht. Schließlich sei noch der Entwurf zu einem großen Wandgemälde erwähnt, ein Thema, das in feiner Monumentalität den malerischen Möglichkeiten und Ausdruckstendenzen der Künstlerin "sicher sehr entgegen» kommt. Hans Thyriot. Alte Tabakspfeifen. Eine so eigenartige wie fesselnde Ausstellung wird im Museum Galliera in Paris gezeigt. Es ist eine Ausstellung alter Tabakspfeifen, die durch ihre Auswahl und Zusammenstellung eine ganze Kulturgeschichte des Rauchens bietet, von seinen Anfängen in Amerika bis zur Blütezeit der künstlerischen Pfeifenköpfe im 18. Jahrhundert. Nach der Entdeckung Amerikas hat der Tabak kein Jahrhundert gebraucht, um die ganze Welt zu erobern. Diesen Siegeszug veranschaulicht die Ausstellung in einer Fülle von Stücken aus allen Ländern und Zeiten. Da gibt es Pfeifen, die die Eskimos zwischen ihren großen gelben Zähnen halten, die „Kollektivpfeifen", die bei den Kongonegern von Hand zu Hand gehen, Pfeifen der Japaner und endlich naturgemäß am reichhaltigsten vertreten, europäische Pfeifen. Man kann Tabaksdosen in Delfter und Meißener Porzellan bewundern, kleine Kostbarkeiten, durch das Gold, Silber oder Elfenbein, mit dem sie verziert sind, und durch die Kunst, die an ihre Herstellung gewandt ist. Sammler aus aller Welt haben zu der Ausstellung beigesteuert, unter anderen erregt besonders eine deutsche Sammlung Aufmerksamkeit, in der eigenartig geschnitzte Holzpfeifen mit Meerschaumköpfen wechseln, sowie die Sammlung eines französischen Künstlers. Diese enthält silberne Pfei-, fen, 3um Beispiel einen Harlekinkopf aus dem Besitz Mourgets, des Schöpfers des berühmten Lyoner Puppentheaters, oder goldene, so zum Beispiel einen Negerkopf, aus dem ein König im Exil rauchte. Pfeifen aus dem Tabakskollegium des Soldatenkönigs tragen auf ihren Porzellanköpfen dis preußische Königskrone oder deutsche Wappen, eine Pfeife ist mit Rubinen verziert, die Ludwigs XV. hat ein perlenbesetztes Rohr. Manche Pfeifen haben nur historische Kuriosität, so die Pfeife Napoleons III., die Michael Obrenowitschs, des Begründers der serbischen Dynastie, die Tabaksdosen Voltaires, Marats, Börangers. Alle Pfeifen und Tabaksdosen jener Zeit zeichnen sich noch durch eine persönliche Note aus, die sich aber im Laufe des vorigen Jahrhunderts allmählich verliert. Hun-ertLahre Gießener Realanstalten. Ein Rückblick auf die Gründungsgeschichte. Die Gießener Realanstalten, Realgymnasium und Oberrealschule, können am Mittwoch, 28. April, auf die 100. Wiederkehr des Tages ihrer Gründung zurückblicken. I. Bis zum Anfang des vorigen l.Jahrhunderts umfaßte die in vorreformatorische Zeiten zurückreichende Gießener Stadtschule zwei Abteilungen, die „teutsche" oder „untere" Stadtschule des 3. Präzeptors und die zweiklassige „obere oder sog. „l a - te i n isch e Stadtschule" unter dem 1. und 2. Präzeptor; eine besondere Mädchenklasse war 1771 errichtet worden. Wie alle Lateinschulen des Landes diente auch die Gießener zunächst den Bedürfnissen des Bürgerstandes; sie bereitete aber zugleich auch vor für das dreiklassige sog. Pädagogium. Die Eröffnung dieser höheren, „gelehrten" Schule durch den Landgrafen von Hessen-Darmstadt, Ludwig den Getreuen (1596 bis 1626), im Jahre 1605 stand in engstem Zusammenhang mit der zwei Jahre später erfolgenden Gründung der Universität. Sie war dieser über zwei Jahrhunderte angegliedert, stand unter der Leitung eines Professors der Theologie oder der Philosophie, des Pädagogiarchen, und hatte das Recht der Exemtion, d. h. der Entlassung ihrer Schüler zur Universität. Als „Großherzogl. Gymnasium" trat es 1838 in einen neuen Abschnitt seiner Geschichte ein; bei seiner 300-Jahrhundert- feier wurde ihm der Name „Landgraf-Ludwigs- Gymnasium" verliehen. Die Lehrkräfte waren auch an den Knabenoberstufen der Stadtschule fast durchweg akademisch gebildete Theologen, die als „Frei"- oder „Mitprediger" zur Uebernahme von Sonntagsgottesdiensten in den städtischen Kirchen verpflichtet waren und den Lehrberuf ausübten, bis sich ihnen eine freiwerdende Pfarrstelle bot. Nur der „teutsche" und vor allem der „Mägdlein-Schulmeister" waren häufig ungeprüft, bis durch die Gründung der Leh- rerseminarien zu Bensheim (1805) und zu Friedberg (1817) gut vorgebildete Volksschullehrer zur Verfügung standen. Leider begannen das Ansehen und die Erfolge der blühenden und durch ihre Leistungen bekannten Lateinschule vom zweiten Drittel des 18. Jahrhunderts an mehr und mehr zu sinken. Allzuschlechte Besoldung der Lehrkräfte, deren „Existenz ohne private Einnahmen unmöglich war", geringwertiges Schülermaterial, der schmutzige Zustand der Schule, vereinzelte weniger fähige Lehrer, die nicht verstanden, den Anforderungen einer neuen Zeit entgegenzukommen, nicht zuletzt eine besser ausgestattete und umsichtig geleitete P r i v a t s ch u l e, die gutes Schülermaterial aus allen Klassen der Gesellschaft an sich zog, ließen die Stadtschule ihrem allmählichen Verfall als Lateinschule entgegengehen. Auch das Pädagogium büßte vorübergehend an seinem Ansehen ein. Schon 1715 wird in einem Visitationsbericht der Behörde über die mangelhafte Verfassung der Gießener Schulen geklagt, „daß Pädagogia und Trivial-, d. i. Stadtschulen, dermaßen schlecht versehen, daß die aus denselben ankommenden Studiosi gar keine Fundaments in latinitate noch übrigen philosophiae partibus mitbrächten". Abhilfe und neuen Aufschwung sollten die verschiedenen 1720 bis 1815 an den alten Schulen vorgenommenen Reformen bringen. Durch Jahrhunderte hindurch hatte die höhere, die „gelehrte" Schule ihre Aufgabe im wesentlichen in der Pflege der humanistischen Wissenschaften gesehen; immer stänker lastete aus ihr der Zwang, sich den Zeitverhältnissen anzupassen und neuen Forderungen die Tore zu öffnen. Denn Inhalt und Form der Schule sind in ihrer Wandelbarkeit nun einmal bestimmt durch die geistigen Strömunaen der Zeit und durch die jeweilige wirtschaftliche Lage. So fassen Geschichte, Geographie, Geometrie, deutsche, später auch französische Redeübungen, Unterricht in Mythologie, Naturgeschichte, Physik, Zeichnen nacheinander in der alten Schule Fuß. Auch der Geist und der innere Betrieb des Pädagogiums ändern sich mehr und mehr; zeitgemäße Lehrbücher, Erhöhung der Lehrerbesoldungen, Fonds für Schülerprämien, physikalische und mathematische Lehrmittel, Verbesserung der Methoden u. a. weisen auf den sich vollziehenden Wandel hin. Um weitgehendsten Ansprüchen gerecht zu werden, ist das Pädagogium nicht selten geneigt, auf besondere Bedürfnisse der einzelnen Schüler weitgehend Rücksicht zu nehmen. So konnten Knaben, die sich dem Forstfach oder einem „anderen Zweig der Cameralistik" widmen wollten, ohne griechischen Unterricht und mit einem geringeren Maß lateinischer Kenntnisse durchkommen, andere, die einen rein praktischen Beruf im Auge hatten, waren auf Wunsch der Eltern schon in den Unterklassen sogar vom Hauptfach, dem Latein, befreit. Auf die Dauer konnte das Pädagogium dieser vielseitigen Aufgabe wohl kaum genügen, ohne eignen Schaden zu nehmen. Als Gelehrtenschule mußte sie sich frei- Der Kreisverband Gießen des Deutschen Reichskriegerbundes (Kyffhäuserbund) hielt am Sonntag im Hotel „Hindenburg" seinen diesjährigen F r ü h - jahrs-Kreisverbandstaa 19 3 7 ab, der von den Unterabschnittsführern, den Führern und den Schießwarten bzw. ihren Stellvertretern der etwa 80 Kameradschaften (die rund 4500 alte Soldaten umfassen) vollzählig besucht war. Kreisverbandsführer Dr. Monnard (Gießen) eröffnete in dem festlich geschmückten Saal die Arbeitstagung mit einer Ansprache, in der er auf die große Bedeutung des Deutschen Reichskriegerbundes für die Aufbauarbeit des Dritten Reiches hinwies und kurz dessen Ziele streifte. Im Zusammenhang damit betonte er die auf die Erhaltung der Wehrfähigkeit ausgerichteten Bestrebungen des Reichskriegeroun- des. Hierauf begrüßte der Kreisverbandsführer auch die Kameraden von der Wehrmacht, die durch ihr Erscheinen die Verbundenheit der Traditionsträger mit den ehemaligen Feldgrauen zum Ausdruck brachten. — In einer packenden Ansprache nahm er die Uebergabe neuer Bundesfahnen an die Kameradschaften Allendorf (Lda.) und Allertshausen vor und verpflichtete die neuen Fahnenträger. Mit Worten herzlicher Anerkennung überreichte Kamerad Dr. Monnard dann den ehem. Leibdragonern (Nr. 24) Anton Bopf das Kyffhäufer-Ehrenzeichen 1. Klaffe, dem verdienten Kameradschaftsführer Emil E i ü m a n n, den Kameraden Heinrich Wagen- bach und August Glebe (alle aus Gießen), ferner den Kameraden Karl und Konrad Hofmann und Heinrich Reichhardt aus Rabertshausen und Karl Werner, Wilhelm Haupt und Lud- wi^Rabenau aus Odenhausen das Ehrenzeichen Kamerad Diehl (Leihgestern) verlas das mit Treue und Fleiß verfaßte Protokoll der Herbsttagung und Einführung des Kreisoerbandsführers Dr. Monnard durch Exz. General a. D. Fett, das mit großem Beifall aufgenommen wurde. — Dem Bericht über die letzten zwei Tagungen, den Landesoerbandstag 1937 im „Hotel Schutz" und die Versammlung der Kreisschießwarte des Landesverbandes im „Hotel Hindenburg" folgte die Feststellung, daß dem Landesverband Hessen 34 000 Mark an Schießgeldern übergeben wurden (für die notwendige Bauarbeiten an den Schieß- ständen und Materialbeschaffungen besorgt wurden), und ferner die eines erhöhten Einganges an F e ch t - geldern mit 13 000 Mark, für die soziale Aufgaben erledigt werden konnten. An der Hitler- Freiplatzspende hat sich der Kreisoerband erheblich beteiligt, wofür ihm der Dank der Kreisleitung der NSV. übermittelt wurde. Im zweiten Teil der Derbandstagung wurden eine große Anzahl dienstlicher und organisatorischer Fragen behandelt, wie u. a. die Beteiligung am Reichskriegertag in Kassel Nach Kassel fahren 150 Kameraden des Landesverbandes, die am 26. Juni in Lang-Göns, Gro- ßen-Linden und Gießen den Sonderzug benutzen. Es wurden die letzten Anordnungen getroffen, damit der Kreisverband Gießen in Kassel einen guten Eindruck hinterläßt. Zur Frage der Ehrensalvenschießen wurde festgelegt, daß allen alten Soldaten, die im Besitz des Kriegsehrenzeichens sind, Ehrensalut geschossen wird. Auch den älteren Kameraden wurde halten von den besonderen Aufgaben, die das heraufziehende 19. Jahrhundert, das Zeitalter der Naturwissenschaften, mit sich brachte. Die stürmisch fortschreitenden Naturerkenntnisse, die zahlreichen Erfindungen, die Anfänge des kommenden Maschinenzeitalters mit seinen weitgreifenden sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen, der glücklich beendete Freiheitskrieg stellten neuartige und immer höhere Anforderungen an die Vorbildung der Jugend des mächtig aufstrebenden Bürgertums, des Kaufmanns-, Handels- und Gewerbestandes. Diesen mehr aus praktischen Bedürfnissen kommenden neuen Forderungen konnte in vollem Maße nur eine ganz neue Schulform, kürzer als das Pädagogium in der Dauer der Schulzeit, gerecht werden, die sogenannte Realschule. empfohlen, das SA.-Sportabzeichen, das einige bereits erworben haben, gleichfalls zu erwerben. Bedürftigen Kameraden, die dem Kyffhäuserbund bereits zehn Jahre angehören soll die Möglichkeit geboten werden, das Kyffhäuferdenkmal zu besuchen. Kreissozialreferent Studienrat Dr. Schmoll, Gießen zeigte in einem längeren Referat Wege und Möglichkeiten für eine praktische soziale Betätigung zugunsten bedürftiger oder unverschuldet in Not geratener Kameraden und deren Angehörigen, ohne die Bundessozialmittel in Anspruch zu nehmen. Kreisschießwart Albin Klein berichtete über die gute Entwicklung des Schießwesens, durch das der Kreisverband Gießen immer an erster Stelle steht und auch in Zukunft die beste Aussicht hat, diesen ehrenvollen Stand zu halten. Durch die neuen Wettschießbedingungen sind die Möglichkeiten für eine Beteiligung selbst der kleinsten Kameradschaften gegeben. Der Kyffhäuserbund wird mit der Wehrmacht, den Soldatenbünden und den SA.-For- mationen zum Vergleichsschießen antreten. Für das laufende Jahr sind bereits 2000 Kameraden zum Wettschießen gemeldet, so daß auch hinsichtlich der prozentualen Beteiligung der Kreisverband wieder an erster Stelle stehen dürfte. Für besondere Lei st ungen wurden mit der Großen Kyffhäuser-Ehrennadel für das Schießen die Kameraden Wilh. I ä - g e r II., Holzhauscn und Wilhelm Euler, Trais- Lumda, mit der goldenen Nadel die Kameraden Heinrich Keßler vl., Steinbach, Karl Motz und Willi Schilling, Gießen (Kameradschaft 1874); mit der silbernen Ehrennadel Kam. Rud. Reiber, Gießen, und mit der bronzenen Nadel 103 Kameraden in 34 Kameradschaften ausgezeichnet. Kreispropagandaobmann K ö r e s, Gießen, berichtete über die letzten erfolgreichen Veranstaltungen innerhalb des Kreisverbcmdes und gab praktische Vorschläge und Anweisungen für die Ausgestaltung der Kameradschaftsarbeit. Er hielt zur Werbung an, damit auch der letzte alte Soldat für die großen Ziele begeistert wird. — Kreis-Versiche- rungsobmann Schimpf- Bad-Nauheim sprach über die notwendigen Versicherungen zur Durchführung des Sozialprogramms. Im dritten Teil des Verbandstages erledigte der Kreisgeschäftsführer Aug. Glebe, Gießen, eine Reihe von verwaltungstechnischen und geschäftsmäßigen Fragq». Die Arbeitstagung wurde mit einem aufmunternden Schlußwort des Kreisverbandsführers, Dr. Monnard beendet, in dem er nochmals die großen Aufgaben streifte, zu denen der Deutsche Reichskriegerbund durch den Führer berufen wurde. Er brachte das Treugelöbnis zu Führer und Volk aus, das durch den Gesang der Nationallieder bekräftigt wurde. Zum Landesleiter der Reichsrundfunkkammer ernannt. NSG. Der Präsident der Reichsrundfunkkammer hat den Gaufunkhauptstellenleiter Parteigenossen Willi Lehr zum Landesleiter Hessen-Nassau der Reichsrundfunkkammer ernannt. kreisverbandstag des Deutschen Reichskriegerbundes in Gießen. Skandal um Or.Vandergmen Vornan von Hans Hirihammer. Copyright by Verlag Oskar Meister, Werdau i. S. 26 Fortsetzung (Nachdruck verboten.) Gisch ist aufgesprungen, kein Tropfen Blut ist mehr in ihrem Gesicht, ihre Hände verkrampfen sich dann sinkt sie in sich zusammen. Bert Imhoff bemüht sich bereits um sie, öffnet ihr den Mantel, läßt sie sachte in den Stuhl gleiten und reibt ihr die Schläfen mit Kölnisch Wasser ein. Als sie die Augen öffnet, lacht er gutmütig. „Wieder besser? Das Schicksal scheint mich ja geradezu auserkoren zu haben, als „erste Hilfe bei Unfällen für Sie tätig zu sein." „Verzeihen Sie, ich — es war — ich bin schon wieder in Ordnung. — Kann ich jetzt nach Hause gehen, Herr Untersuchungsrichter?" „Nicht bevor Sie mir eine letzte Frage beantwortet haben. Warum legen Sie so großen Wert auf die Meinung, die Doktor Vandergruen über Sie hegt?" „Mit Herrn Doktor Vandergruen hat das — gar nichts zu tun. Aber, daß man überhaupt einen so furchtbaren Verdacht--" „Das finden Sie so unerhört? Durchaus naheliegend, liebes Fräulein! Wenn mein Freund vorhin nicht so überzeugend für Sie eingetreten wäre, hätte ich Sie vermutlich nicht mehr nach Hause gehen lassen!" Gisch macht ihre großen Augen. „Bloß weil ich--?" „Bloß weil Sie vierundzwanzig Stunden vor einem Einbruch sich unter ungewöhnlichen Voraussetzungen am Ort des Einbruchs befunden haben! Lesen Sie Kriminalromane?" „Ja!" „Na also, da spielen doch solche Zusammenhänge eine große Rolle, nicht? Aber nun seien Sie unbesorgt, liebes Fräulein! Gehen Sie ruhig nach Hause und erholen Sie sich von dem Schreck!" „Und — werden Sie Herrn Doktor Vandergruen über seinen Irrtum aufklären?" „Nicht nur das!" fällt Bert Jrmhoff ein. „Mein Freund wird noch weiter gehen und Doktor Vandergruen von den besonderen Vorzügen Ihres Wesens zu überzeugen versuchen." „Warum machen Sie sich über mich lustig?" „Tue ich denn das?" Er blickt sie nachdenklich an und schüttelt den Kopf. „Ich merke doch, was mit Ihnen los ist. Meine Auferweckung scheint geholfen zu haben!" Gisch bekommt ganz rote Ohren. „Sie bilden sich noch was darauf ein, daß Sie mich so — so überfallen haben." Dann flüstert sie einen hastigen Gruß und geht. Eine Stunde später ist Dr. Michaels in der Geor- genkirchstraße und steigt die Treppe zu Koltschews Wohnung empor. Auf sein Klingeln öffnet eine junge Frau von ausgesprochen russischem Typ .„Sie wünschen?" Ihr musternder Blick ist neugierig und ein wenig ängstlich. „Ich hätte gerne Herrn Koltschew gesprochen." „Der Herr wohnt leider nicht mehr hier. Er mußte vor einigen Tagen eine dringende Reise antreten. Sein Bruder ist gestorben!" „Soso, sein Bruder! — Sie sind Russin, wenn ich mich nicht irre?" „Ja, ich bin 1917 mit meinem Mann aus Rußland geflohen." „Na, da haben Sie's auch nicht leicht. — Dann steht also das Zimmer von Herrn Koltschew jetzt „Nein, Herr Koltschew war so freundlich, das Zimmer einem seiner Bekannten zu empfehlen, damit ich keinen Ausfall haben sollte." „Und dieser Herr ist bereits eingezogen?" „Ja, noch am selben Tag, an dem Herr Koltschew plötzlich verschwand." „Ach so, er selbst sagte Ihnen gar nichts von der bevorstehenden Reise?" „Nein, es ging so schnell, daß er wohl keine Zeit mehr fand, mich zu unterrichten." „Wie heißt der neue Herr? Ob ich wohl ein paar Worte mit ihm sprechen könnte? Vielleicht kann er mir sagen, unter welcher Adresse man Herrn Koltschew erreichen kann und zu welcher Zeit man mit seiner Rückkehr rechnen darf?" I „Herr Jeffers muß jeden Augenblick nach Hause kommen. Wenn Sie einen Augenblick warten wollen?" „Schön, führen Sie mich in sein Zimmer! Ich werde mir eine Zigarette anzünden." „Sie müßten schon mit meiner Stube vorliebnehmen. Herr Jeffers wünscht nämlich nicht, daß ich in seiner Abwesenheit jemand eintreten lasse. — Ah, sehen Sie, da kommt er ja schon." Ein junger Mensch steigt die Treppe herauf. Sein Aeußeres ist vernachlässigt, ein abgenützter, dunkler Anzug, ein nicht mehr ganz sauberer Kragen und schmutzige Schuhe passen zu dem unrasierten Gesicht und der blauen Schirmmütze des Herrn Jeffers. „Da ist ein Herr, der Sie sprechen möchte, ein Bekannter von Herrn Koltschew?" Jeffers mustert den Besucher mit mißtrauischen Blicken. „Herr Koltschew ist nicht mehr in Berlin. Was wollen Sie von mir?" „Wir wollen uns doch lieber in Ihrem Zimmer unterhalten, Herr Jeffers." „Bitte!" Jeffers betritt die Wohnung, überquert einen dunklen, mit allem möglichen Trödelkram verstopften Flur und öffnet die Tür seines Zimmers. Den Besucher läßt er hinter sich nachkommen. Das Zimmer, dessen einziges Fenster sich aus einen engen Hof öffnet, strotzt von Unsauberkeit. Auf den Schränken liegen Kleider, Zigarettenschachteln, auf dem Tisch finden sich neben Zeitungen und gefüllten Aschebechern die Reste eines Frühstückes. Jeffers muß erst einen Stuhl freimachen, damit der Gast Platz nehmen kann. Der Mann lehnt sich an die Ecke der Waschkommode und zündet sich eine Zigarette an. „Nun?" „Tja, ich sagte vorhin schon der Wirtin, daß ich mir wegen Koltschews plötzlichem Verschwinden Sorge mache. Wir kennen uns von der Universität her, da ich mich auch mit Japanisch beschäftige. Nun hörte ich eben, daß er plötzlich verreisen mußte." „Ja, ein Todesfall in der Familie. Er mußte sofort wegfahren, um noch zur Beerdigung seines Bruders zurechtzukommen." „Und wissen Sie nicht, wann er zurückkehrt?" „Wahrscheinlich nicht so bald. Wenigstens sprach Probleme und Ergebnisse der Eniuncklungspkysiologie. Aus Einladung der Ortsgruppe Gießen des Deutschen Biologenverbandes und der Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Abteilung der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde sprach dieser Tage im Hörsaal des Zoologischen Institutes Dozent Dr. E. R o t m a n n (Köln) über „Probleme und Ergebnisse der Entwicklungsphysiologie in den Arbeiten H. Spemanns und seiner Schule". In klarer und eindringlicher Weise vermittelte der Vortragende — selbst ein Spemann-Schüler — seiner zahlreichen Hörerschaft einen Einblick in echte deutsche Forscherarbeit; mit dem Namen Spemann untrennbar verknüpft sind ihre Leistungen auf dem Gebiete der Entwicklungsphysiologie heute in der Welt bekannt. Nahezu alle Individuen der lebendigen Welt nehmen ihren Ursprung aus dem von der Mutter stammenden Ei, das von dem Samen des Vaters befruchtet wurde. Das Ei ist also begabt mit einem Erbschatz, der alle Formen und Funktionen bestimmt, die später im Laufe des Lebens an den Individuen offenbar werden. Diese Tatsache führt den Forscher zu der ^rage nach der „Realisation der Erbfaktoren", d. h. ihrer Wirkung bei der Entwicklung. Die Frage verlangt demnach eine Analyse der frühen Entwicklungsoorgänge. Von altersher schon wurden der Entwicklung zwei Theorien zugrunde gelegt. Die eine, die Evolutions- oder Präsump- tionstheorie nimmt an, daß das Ei (oder das Spermium) ein Mosaik darstelle, in dem jedes Or- gan des fertigen Organismus schon genau lokalisiert und zu seinem endgültigen Schicksal bestimmt sei. Bei der Entwicklung des Keimes würden daher in wahrstem Sinne die Teile auseinandergewickelt und entfaltet. Die Theorie der Epigenese dagegen sieht in dem Ei etwas relativ Einfaches, niedrig Organisiertes, in dem erst im Laufe der Entwicklung die Mannigfaltigkeit bestimmt und hergestellt werde. Klare Entscheidungen brachten die Untersuchungen Drieschs und vor allem Spemanns an Seeigel- bzw. Amphibienkeimen. Wird ein Molchei ourch Einschnürung in zwei Hälften getrennt, so entwickelt sich aus jeder der beiden Eihälften ein Embryo halber Größe. Wenn aber Teils des Eies etwas anderes tun, als sie normalerweise tun würden, können sie in ihrem Schicksal nicht von Anfang an endgültig bestimmt sein. Das Ei stellt also kein Mosaik der.späteren Teile dar. Diese Erkenntnis stellt zwei neue Aufgaben: Welche Faktoren bestimmen das Schicksal der Keimbezirke und welche Entwicklungsfähigkeiten besitzen die Keimbezirke überhaupt? Zur Untersuchung der Entwicklungsfähigkeiten, der Potenzen des Keimes dient neben der I s o l a t i o n s m e t h o d e die von Spemann geübte Transplantations- oder Ueberpflanzungsmethode. Nach einer durch Lichtbilder unterstützten Darstellung der normalen Keimesentwicklung erläuterte der Vortra- aende an klaren Beispielen dieses Untersuchungsverfahren. Mittels einer hervorragend ausgearbeitsten Technik lassen sich an frühen Keimen von Fröschen oder Molcheii kleine Stücke herausnehmen und an anderer Stelle wieder einpflanzen. Stücke der prä- s^mptiven Epidermis-mit entsprechenden, später Gehirn bildenden Teilen ausgetauscht, heilen glatt ein und entwickeln sich dem neuen Orte entsprechend: die Epidermis zu Gehirn und das Gehirn zu Epidermis. Die Epidermis zeigt also die Fähigkeit, Gehirn zu bilden, und das Gehirn die Potenz, Epidermis zu liefern. Einpflanzungen an anderen Stellen ergaben, daß beide Materialien auch andere Organe zu bilden vermögen, daß ihnen also ein reicher Potenzenschatz zukommt. Aber nicht alle Keimoe- zirke zeigen eine solche Plastizität. Wird nämlich statt des präsumptiven Gehirnes ein Stück der dorsalen Randzone in die Bauchhaut eingepflanzt, so bildet es nicht, wie nach dem eben Gesagten zu erwarten wäre, Epidermis, sondern es verhält sich durchaus „herkunftsgemäß", d. h. es bildet die gleichen Organe wie in seiner ursprünalchen Lage und beeinflußt sogar die benachbarten Gewebe in ihrer Entwicklung derart, daß etwas Ganzes und Harmonisches entsteht. Das Ergebnis sind mehr oder minder unvollkommene Doppelbildungen. Man nennt die dabei wirksamen Faktoren In- d u k t i o n s - oder Determinationsfaktoren und bezeichnet das Implantat als „Orga- n i s a t o r", d. h. als ein Material, das anderes in seiner Entwicklung in obigem Sinne zu beeinflussen vermag. Die Anlage des Urdarmdaches ist ein solch organisierender Keimbereich. Aber auch Implantate ohne Organisatorwirkung betätigten er flüchtig davon, daß er die Gelegenheit benützen wolle, um Verwandte zu besuchen." „Dann können Sie mir vielleicht seine Adresse angeben. Ich möchte ihm gerne schreiben." „Ich muß Sie leider auch hierin enttäuschen, lieber Herr! Sie werden sich wohl oder übel gedulden müssen, bis Koltschew wieder zurückkommt." „Das ist schade. Ah, ich sehe, daß Sie Telephon haben. Dürfte ich Sie um die Nummer bitten? Ich würde mir dann erlauben, bei Gelegenheit anzurufen, um Sie nicht noch einmal persönlich belästigen zu müssen." „Das Telephon ist außer Betrieb. Der Apparat war eigentlich schon für Koltschew ein unnötiger Luxus. Ich selbst bin Barkellner und wüßte wirklich nicht, wozu ich das Ding benützen sollte. Ich könnte mir einen solchen Spaß nicht leisten." „Ach, Barkellner sind Sie!" „Nun ja, man muß versuchen, sich schlecht und recht durchs Leben zu schlagen." „Ich kann es mir vorstellen. Nun, da will ich dann nicht weiter stören. Entschuldigen Sie die Belästigung!" Beim Hinausgehen prallt er beinahe mit einem anderen Mann zusammen. Es ist ein Japaner, mit einem Gesicht, dem man nicht allein in einer einsamen Gegend begegnen möchte. Dr. Michaels hat den Kerl kaum gesehen, als ihm die Erleuchtung kommt. Dieser Jeffers und der gräßliche Japaner würden zusammen recht gut auf die Beschreibung passen, die Gisch Amelung von den beiden nächtlichen Gestalten gegeben hat: ein schlanker junger Mensch und und gräßlicher Japaner. Jedenfalls wird man versuchen müssen, diese Frage sobald als möglich restlos zu klären. Ich werde am Nachmittag Fräulein Amelung aufsuchen und ihr eine lückenlose Personalbeschrei- buna von den beiden Kerlen geben, beschließt er bei sich. Er grübelt weiter: Wenn also diese beiden den Einbruch verübt haben, dann sind sie wahrscheinlich auch für das Verschwinden Koltschews verantwortlich zu machen, denn an das Märchen von dem verstorbenen Bruder glaube ich nicht. Welche Rolle aber hat dieser Koltschew gespielt?. (Fortsetzung folgt!) I tfS •>g*. Es Es "L Mt sie Ul 8fe?^auchU em 6i deck. Der Auftr tienmarkt a Anfangs erfolgt während unmitte Erholung eintrat Rückgänge von । wurden. Etwas : 120 bis 121,50 Scheideanstalt m (153), Westdeuts Reichsbank mit gingen Klöckner nesmann blieben herein. Stahl m fter waren Laut Elektroaktien bri WL behauptet Mcke gingen ur 3®. Farben au Zellstoff auf 14 auf 139,50 (140 Kulsz, Die hinter de ! SSL N"tscheReich^ UM OL K Gold-Ko'i W- GL WZ iÄS -LM W- ...... Eisen- nach, stand Rhododendron 409 Riesenwuchs »ä l zwischen dem Äauer und Erzeuger und der deutschen Familie. verhält sich übet die glei- en Lage und oebe in ihm es und Hai' d mehr ober 'n. aktoren 3"' onsfakto« als „Orgo- das andere; ne zu beeil'' irmdaches i{ Aber m g___betätigten heiHÄ" e Messe ’ enttäusche^ r übel gebul' dtommt" Sie TelM r bitten? Unüberwindliche belgische Abwehr. Dieses Bild zeigte auch mit wenigen Ausnahmen die zweite Halbzeit. Nur würbe jetzt bie belgische Abwehr bald unüberwinblich. Sie hatte allerbiugs insofern manchmal Glück, als bie beutfchen Stürmer in aussichtsreichen Stellungen Torgelegenheiten burch Pech vergaben. Die letzten Minuten ftanben dann im Zeichen ber Gäste, doch ließ bie beutfche Hintermannschaft keinen Treffer zu unb mit dem knappen, aber sehr verdienten 1:0 endete der siebte Kampf Deutschland — Belgien. Kritisch ist zu sagen, daß Lenz ein großer Durchreißer war, daß aber jein Zusammenspiel mit seinen Nebenleuten viel zu wünschen übrig ließ. Lehner unb Striebinger waren vor ber Pause ausgezeichnet und Hohmann und Rohwebber bauten sehr gut auf. Golbbrunner folgte Braine wie ein Schatten, Kupfer unb Kitzinger gefielen gleichfalls gut unb überragenb war wieder bas Schlußbreieck, in bem auch Haringer eine gute Leistung zeigte. Belgiens Sturm war burch die Kaltstellung Braines schwach, Deckung und Abwehr wurden erst nach der Pause gut. Knappe Hockey-Niederlage gegen Holland. Daß die Holländer die stärksten Widersacher unserer Hockeyspieler auf dem Kontinent sind, bewies am Sonntag der 14. Länderkampf zwifchen beiden Nationen im Amsterdamer Olympia-Stadion. Die Holländer deckten von Anfang an unseren gefährlichen Mittelstürmer Weiß (Berlin) nahezu hundertprozentig ab und legten damit den deutschen Sturm lahm. Sie siegten schließlich 1:0 durch einen von de Westerkamp sechs Minuten nach dem Wechsel erzielten Treffer. Die Deutschen versuchten zum Schluß mit allen Kräften — allerdings vergeblich — die Niederlage abzuwenden. (Srfte Entscheidungen in den Fußball-Gaugruppen-Gpielen. Die Kämpfe der Gaugruppen erlitten durch das Länderspiel keine Unterbrechung, da die deutsche Nationalmannschaft keine Spieler enthielt, deren Vereine an den Endspielen beteiligt sind. In Gruppe 1 ist der Hamburger SV. bereits Gruppensieger. Der alte, ruhmreiche HSV. schlug Hindenburg Allenstein 6:1 (1:0) und ist schon jetzt obwohl er noch zwei Spiele auszutragen hat, nicht mehr einzuholen. Beuthen 09 kam durch ein 6:2 (4:0) in Chemnitz gegen Hartha zum ersten Siege. In Gruppe 2 benötigt Schalke noch einen Punkt, um vor Werder Bremen Sieger zu fein. Die „Knappen" siegten auch diesmal nur 2:1 (1:0) über Hertha BSC., während Werder Bremen in Stettin Viktoria Stolp 4:0 (1:0) besiegte und an zweiter Stelle steht. Das Treffen Bremen — ijwjf hUnb 6 & Ä-L u ■»s "tutl. ' »liluno.}]( ?et früh u® tturbn Äe. $l <°dli j,s 'm ledez (jj, °n°u lofali, bestiinnit ’“rbe" baf),r ^ergewickett npi9ene|t faches, 1 Laufe her ’nu unb her. brachten bie 1 Aemannz Wirb ein halsten ae> r beiben Ei- ’n aber Teile ormalerweili W nicht oon oas Ei stellt Frankfurt a. M. Berlin Frankfurt a. M. Berlin Schluß, kurs Schluß!. Abend- börse Schluß» kurs Schluß! Mittagbörse Schluß- kürs Schluß?. Abend- börse Schluß- kurS Schluß!. Mittag- börfe Datum 23.4. 24-4. 23-4. 24-4. Dalum 23.4. 24-4. 23-4- 24-4 5% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 d% Deutsche R-ichsanl. von 1934 5%% Doung-Anleihe von 1930 .. 4Yi% Hessische Volksstaat von 1929 6Y2% Deutsche Retchspostschah von 1934 I...................... 102,13 98,9 104,4 99,75 100,7 99,25 125,4 134 99,25 101,4 99 97,5 132 99,5 98 101,65 101,65 110,25 133,5 16,9 17,65 127,4 199,75 113,65 117,5 105 102,25 98,9 99,75 100,7 99,25 125,13 134 99,25 101,4 97,5 132,5 99,5 101,5 101,65 110,25 134,5 16,75 17,4 127,65 200 113,65 117,5 105 102,25 98,9 105,13 101,3 99,25 125,4 99,25 99 132,4 99,25 101,5 110,3 133 44,75 16,9 17,65 127,5 200,4 130,5 113,65 117,5 105 102,25 98,9 104,75 99,75 101,2 99,1 125,13 99,25 99 132,9 99,25 101,65 110,3 133,75 45 17,25 17,65 127,75 200,4 130,25 113,65 117,5 105 Accumulatoren-Fabrit....... 12 äKU-Kunstsetde.............0 Aschaffenburg Zellstoff........3 Bemberg...................0 Bekula..................... 8 Buderus Eisen............... 4 Gement Heidelberg........... 7 Gement Karlstadt............6 Chade A.--C..................9 Gontt Gummi.............. 11 Daimler Motoren............5 Dessauer Gas............... 4 Deutsche Erdöl..............5 Deutsche Gold- und Silber .... 9 Deutsche Linoleum.......... 10 Elektrische Lieferungen........ 6 Elektrische Licht und Kraft.....7 I. G. Farben-Jndustrie.......7 Felten & Guilleaume......... 6 142,5 119,65 165 133,5 163 185,5 140,65 150,5 264,5 178 135 150,5 169,75 142,5 149 144,75 46.65 162 123,65 150,25 145,5 126,5 132,5 127,75 98 125 154 230 159,75 129,75 148 168 170 200 200 119,75 62 161,75 31,5 142 122,5 164,5 133,25 163 185 140 151,5 265,5 135,5 150,5 170,13 142,5 150 140,13 46,75 162,25 123,5 152 144,5 127 132,25 126,65 98 125 159,5 153,75 159,75 129,75 148 167 170,25 200 200 120 62,75 126,25 161 32 218 143 120 165,25 133,25 186,25 139,75 118,65 150,5 177,5 135,5 150,25 169,75 142,25 149 144,5 46,9 162 123 150,5 183 144,5 126,75 131,75 150,5 127 125,25 159,5 154 96,13 230 135 159,5 129,65 147,75 167,5 170,25 99.25 199,5 201 119,75 62 161 31,65 142,25 122,5 165,65 132,5 186 139,5 118,25 152,13 177,5 135,75 150,75 170 143,25 149,5 140 47 162 123,13 152,5 183 144 126,5 132 151,25 127,13 125,13 159 153,13 96,75 229,5 159,75 129,75 148 167,5 169,75 98,9 200 200 120,25 62,9 126,25 160,75 32 &Vi% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I.................. Obexhessen ' Provtnz^Anlethe mit Auslos.-Rechten.............. iy2% Hess. Landesbk. Darmstadt Goldpfe. R. 12.............. 5yt% Hess. Landes-Hyp.-Bank iy*% Preuß^ Landespfdbr.-Anst. iyt% Preuß. Gold-Komm. R. 20 4%% Darmstädter Komm.-Lan- hp^hnntM ß Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe Kesfürel.................... 6 Th. Goldschmidt.............5 Gritzner Maschinen........... 0 Harpener................. 2% Hoesch Eisen............... S‘/2 Philipp Holzmann........... 6 Ilse Bergbau................6 Ilse Genüsse................6 Kal! Aschersleben............ 5 Klöcknerwerke............. 4/2 Kokswerke und Chemische Fabrik 6 Lahmeyer.......*..........6 Mainkraft...................4 Mannesmann............... 3 Mansfelder Bergbau.......6y2 Metallgefellschaft.............5 Orenstein & Koppel..........0 Rheinische Braunkohle....... 12 Rheinische Elektro............6 Rheinstahlwerke.............. 6 Rbeinisch-Destfälische Elektro .. 6 <>/2% Frankf^Hyv.Äoldpfe. R. 15 l’/j % Franks. Hyp. Gold-Komm. Obl 2 3.................... 5y2% Franks. HYP. Liquidation 5%% Rheinische Hyp. Liquidation Steuergütschein-Verrechnungskurs 5% Goldmexikaner von 1899 .... i% Oesterreichische Goldrente.... 1,2% Oesterreichische Stlberrente. iy2 Ungarn Staats von 1913 .... 1% Ungarische Staatsrente v. 1910 <’/»% Rumänen Gold von 1913.. 1% Einheits-Rumänen......... t% Türken Bagdad II.......... 8?4% l- Anatolier.............. N.G. für Verkehrswesen ...... 6 Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Hamburg-Amerika Paket......0 Norddeutscher Lloyd.......... 0 Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7 «eichsbanl................. 12 Schuckert & Go...............6 Schultheis Patzenhofer........ 4 Siemens & Halske...........8 Süddeutsche Zucker.......... 10 Vereinigte Stahlwerke......3y2 Westdeutsche Kaufhof.........0 Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Privat-Bank ... 4 Deutsche Diskonto............4 Dresdner Bank..............4 Zellstoff Waldhof............6 Otavi Minen...............0,6 23-April 24. April Amtliche Notierung Am liche Notierung Geld Brie, Geld Bries 0,715 0,717 0,714 0,716 Jugoslawien ..... 5.694 5,706 5,694 5,706 Oslo........... 61,71 61,83 61,66 61,78 Wien............ 48,95 49,05 48,95 49,05 Lissabon......... 11,15 11,17 11,14 11,16 Stockholm....... ....... 63,27 63,39 63,21 63,33 Schweiz......... 56,88 57,00 56,88 57,00 Spanien......... 16,98 17,02 16,98 17,02 Prag............ 8.646 8,664 8,646 8,664 Budapest........ — — — — Neuyork......... 2,488 2,492 2,488 2,492 23.April 24. April Amtliche Notierung Geld | Bries Amtliche Notierung Geld s Brie, 0,755 42,00 0,157 47,04 54,82 47,04 12,28 5,43 11,035 136,20 13,09 0,759 42,08 0,159 47,14 54,92 47,14 12,31 5,44 11,055 136,48 13,11 0,755 42,02 0,157 47,04 54,78 47,04 12,27 5,425 11,04 136,24 13,09 0,759 42,10 0,159 47,14 54,88 47,14 12,30 5,435 11,06 136,52 13,11 Brüssel................... Polen.................... Kopenhagen............... Danzig................... Holland.................. Italien................... LMkEfVsV.-R.-lYW ^2. Ein hochdramatischer Kampf. — Ein verdienter Sieg. Lokalkampfe hatten es bisher immer in sich! So dramatisch und abwechslungsreich wie der gestrige Kampf waren sie allerdings nicht jedesmal. Die Zu- schauer waren von dem Geschehen auf dem Spielfeld fast bis zur letzten Minute gefesselt. Dec Besuch des Spieles hat sich gelohnt. Die etwa 1200 Zuschauer kamen auf ihre Rechnung Es erweist sich immer wieder, daß die Gießener Fußballgemeinde den Mannschaften die Treue hält, auch wenn die Derbandsspielserie nicht immer glücklich beschlossen wird. Beide Mannschaften in großer Form. Die Elf der Platzbesitzer trat in der vorgesehenen Aufstellung an. Also mit Meißner; Heß, Kramer; Krämer, Thron, Berlebach; Szponik, Fehling, Radtke, Bach und Wilhelm. Bei der Spieloereinigung gab es auch keine wesentliche Veränderung gegenüber der in der Vorschau genannten Elf. Die Blauweißen spielten mit Schmidt; Lippert, Zeiler; Schmelz, Heilmann, Ehrhardt; Löbsack II., Sack, Löbsack I., Schellhaas, Garth. Beide Mannschaften zeigten diesmal mehr, als man sonst zu sehen gewohnt ist. Es wurde mit äußerstem Einsatz gekämpft. Manche gingen fast bis zur Erschöpfung aus sich heraus, zudem der regennasse Platz, der glatte Rasen, der ungemein schlüpfrige Boden höchste Anforderungen stellte. Dabei spielten beide Mannschaften so, als seien sie durch diese Umstände gar nicht sehr beeinträchtigt. Die Spieler schienen sich gegenseitig in Körperbeherrschung überbieten zu wollen. Dabei wurde zum großen Teil flaches Paßspiel geboten, was sich für den ganzen Spielverlauf günstig auswirkte. Von wenigen Unschönheiten abgesehen, nahm das Spiel auch fairen Verlauf. Es gab keinen Elfmeterball. Lediglich einige Strafstöße. 1900 führt bei Halbzeit 2:0. In scharfem Tempo begann der Kampf. Fehling vergab bald nach dem Anstoß eine klare Chance. Die Grünweißen erschienen zunächst überlegen, vermochten dies aber zahlenmäßig nicht auszudrücken. Rasch machten sich aber die Blauweißen frei. Ein Strafstoß für 1900 wurde klar abgewehrt. In der Folge verpaßten die Platzbesitzer wieder eine Gelegenheit und zum allgemeinen Bedauern der Grünweißen war Radtke bei einem furiosen Alleingang zu heftig und schoß dem Tormann den Ball vorzeitig in die Hände. 1900 war in der Folge glücklicher. Bei einer reichlich unentschlossenen Abwehr der Platzbesitzer fiel das erste Tor für die Gäste, aus einem Gewühl heraus eingedrückt. In den nächsten Minuten arbeiteten sich die Blauweißen eine klare Ueberlegenheit heraus und drängten die VW.-R. zeitweise ganz in ihre Hälfte zurück. Bei einem Durchbruch der Grünweißen entstand allerdings eine sehr kritische Situation vor dem Tor der Blauweißen. Der Tormann hatte den Ball verfehlt, zahlreich stürmten Verteidiger und Stürmer der beiden Gegner herbei und — einer fiel über den andern. Mit viel Glück wurde der Ball von Zeiler fortbefördert. Nachdem die Grünweißen wieder viele Chancen vergeben hatten — der Sturm zeigte sich in bei; letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit geradezu hilflos — gelang Sckellhaas ein hervorragender Alleingang, den Löbsack I. klar erfolgreich abschoh. 1900 führte also bereits 2:0. Das erschien für die Grünweißen bedenklich. Dabei hatten sie das Pech, daß der Schiedsrichter ihren ersten Erfolg nicht anerkannte, weil er ihn als aus „Abseits" erzielt bewertete. Zn den letzten Minuten der ersten Halbzeit kamen die Grünweißen wieder mehr auf. Ein Torerfolg der Platzbesitzer lag in der Luft. Szponik endlich brach den Bann und holte ein To» auf. Mit 2:1 für die Spieloereinigung ging es in die Pause. Zweite Halbzeit: VfB. in großer Form. In den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit hatte die Verteidigung der Blauweißen eine schwere Zeit. Stürmisch rannten die Platzbesitzer immer wieder an. Ein Torschuß folgte dem anderen. Die Hintermannschaft der 1900er schien etwas zu schwimmen, oogar Lippert war einige Male unsicher. Gar, als Radtke den längst erwarteten Ausgleich erzielte! Ein von den Platzbesitzern mit Recht viel bejubelter Erfolg! Noch größer wurde die Freude bei der Anhängerschaft der Grünweißen, als es Szponick gelang, durch einen schönen, allerdings haltbaren Schuß, mit 3:2 seine Mannschaft in Führung zu bringen. Die Blauweißen fielen nun etwas ab, wenngleich sie immer noch fchöne Kombinationen zeigten und verschiedentlich gefährlich wurden. Die Mannschaft zeigte sich aber nun nicht mehr so durchschlagskräftig wie vor der Pause. Anscheinend hatte ihnen der Platz doch stark zugesetzt. Aussichtslos für die Blcckweißen begann der Kampf zu werden, als Wilhelm durch ein 4. Tor erfolgreich war. Die 1900er resignierten nun, machten einige Male sogar den Eindruck „auf Zeit" zu spielen. Es reichte nur noch zu wenigen wirklich energischen Angriffen, die aber von der grünweißen Hintermannschaft immer wieder gestoppt wurden. In den letzten zehn Minuten flaute das Spiel dann auf beiden Seiten erheblich ab. Es blieb bei dem Ergebnis von 4:2 Toren und dem verdienten Sieg der Platzbesitzer. Bei einer Würdigung der Leistungen schneiden naturgemäß die Grünweißen etwas besser ab. Ihr Sturm war in der zweiten Halbzeit energischer und wurde gut von der Läuferreihe unterstützt (was in der ersten Halbzeit nicht immer der Fall mar). Die Verteidigung reichte diesmal fast an die der Blauweißen heran. Heß war hier hervorragend. Die Gäste zeigten in der ersten Halbzeit eine geschlossene Leistung, fielen aber nach der Pause erheblich ab. Der Sturm war nicht in der Kampfstimmung wie der des Gegners. Die Läuferreihe wurde von Heilmann inspiriert und trug den Ball immer wieder nach vorne. Die Verteidigung war diesmal nicht so sicher, wie man sie bisher zu sehen gewohnt war. Der Schiedsrichter W i n g e n f e l d (Fulda) nahm es anfänglich sehr genau, war wohl auch um Gerechtigkeit bemüht, übersah aber doch manches, weil er nicht auf der Höhe des Dalles blieb. Großer Erfolg eines Gießener Fechters. L. Gerhardt (Tv. 1846) Gaumeister im Florett und Säbel. Zu den Fechtrneisterfchaften des Gaues XII fanden sich am Samstag und Sonntag in Fulda 25 Fechter ein, die sich außerordentlich hartnäckige Kämpfe lieferten und durchweg gute Leistungen boten. Die einzelnen Gefechte in den drei Waffen mußten wegen der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit in gedrängter Folge durchgeführt werden. Der vorjährige dreifache Gaumeister Hasper (CT. Kassel) konnte seine Titel infolge einer Verletzung in diesem Jahr nicht verteidigen. In seiner Abwesenheit sicherte sich der Gießener Ludwig Gerhardt die Meisterschaften im Florett und Säbel, während Paul (CT. Kassel) Gaumeister im Degen wurde. Ergebnisse. Florett: 1. und Gaumeister L. Gerhardt (To. 46 Gießen) 6 Siege; 2. Mulch (Tv. Wetzlar) 5; 3. Lengemann (CT. Kassel) 5; 4. W. Gerhardt (To. 46 Gießen) ; 5. Schilling (Tgd. 87 Hanau). Säbel: 1. und Gaumeister L. Gerhardt (Tv. 46 Gießen) 7 Siege; 2. Lengemann (CT. Kassel) 5; 3. W. Gerhardt (Tv. 46 Gießen) 5; 4. Hirt (Wetzlar) 4; 5. Mulch (Tv. Wetzlar) 3. Degen: 1. und' Gaumeister Paul (CT. Kassel); 2. Borchers (TF. Fulda); 3. L. Gerhardt (To. 46 Gießen); 4. Moll (CT. Kassel); 5. Hirth (Wetzlar). Erste deutsche Reitersiege in Hom. Einen deutschen Sieg gab es gleich am Eröffnungstag des internationalen Reitturniers in Rom. Rittmeister Kurt Haffe gewann auf „Nike" d>as Springen um den Esquilino-Preis mit einem fehlerlosen Ritt in der glänzenden Zeit von 1:44,4 Min. vor dem französischen Leutnant de Bartillat auf „Francois". Dblt. Brinkmann holte sich am zweiten Tage das Paarspringen auf „Alchimist" und „Baron" fehlerlos mit 3:08 Minuten, der Bestzeit des Tages, vor fit. Fehr (Schweiz) auf „Unart" und „Corona" und fit. d e Roches (Frankreich) auf Da, tailleufe" und „Dauphin". Kurze Sportnotizen. Der Große Straßenpreis des Saar- l a n d e s , das dritte der großen deutschen Straßenradrennen, wurde am Sonntag ausgefahren. Bei den Berufsfahrern siegte in dem über 267 Kilometer führenden Rennen der Berliner Nickel in 8:05:49 Stunden vor den Dortmundern Bautz und Ki- j e w s k i, und bei den Amateuren gewann Schmidt (Dortmund) das 221 Kilometer lange Rennen in 6:43 Stunden vor Gänßler (Chemnitz) und Fischer (Düsseldorf). * Ungarns Wasserballer waren am Wochenende im Westen zu Gast. Einem 6:5 (2:2) gegen eine westdeutsche Sieben in Wuppertal folgte in Duisburg eine Niederlage von 4:5 (1:1). Die Ungarn werden nach Abschluß ihrer vorgesehenen Deutschlandreise auch noch in Nürnberg (5. Mai) und München (6. Mai) spielen. * Manche ft er City schlug am vorletzten Spieltag der englischen Saison Sheffield Wednesday 4:1 und wurde mit diesem Sieg endgültiger fiigameifter. * Inge S ch m i tz' Rekord über 100 Meter Rücken in 1:19,6, den die junge Berlinerin beim Schwimmen Kopenhagen — Berlin am 10. April in Berlin aufstellte, ist jetzt vom Reichsfachamt Schwimmen anerkannt worden. * Italiens Radfahrer werden nach einem Beschluß des Italienischen Radsportoerbandes in diesem Jahre nicht an der „Tour de France“ teilnehmen. Die Veranstalter der „Tour“ haben daraufhin bestimmt, daß dafür die Ländermannschaften von Belgien, Frankreich und Deutschland auf je elf Fahrer vergrößert werden. Eportomt „Krast durch Freude". Heute folgende Kurse: Allgemeine Körperschule. Gymnasium, Bismarckstraße, nur für P. fi. der NSDAP., Ortsgruppe Süd, 20.15 bis 21.45 Uhr. FröhlicheGymnaftikundSpiele, Halle des Reichsbahnsportvereins, 9.30 bis 10.30 Uhr. Lollar, Kantine der Buderus-Werke, 20.30 bis 21.45 Uhr. Boxen, Alte Pestalozzischule, Eingang Kirchstraße, 20 bis 21 und 21 bis 22 Uhr. Reiten, Unioersitäts-Reitinstitut, Brandplatz, 20 bis 21 Uhr. Tennis, Tennisplätze am Schützenhaus, 18 bis 19, 19,bis 20 Uhr. Anmeldungen für Tennis, Boxen, Jiu-Jitfu und Reiten werden auf der Dienststelle, Schanzenstraße 18, entgegengenommen. Das Brillen-Fachgeschäft Die glückliche Geburt ihres dritten Kindes GLORlä Günther zeigen an SELTERSWEG 69 Optiker Ab heute Monta, 2881 D BIEDENKOPF Frau Margot Dietz, geb.Füres Lieferant aller Krankenkassen Gießen (Hindenburgwall 4), am Sonntag, dem 25. April 1937 in seiner neuesten Doppelrolle GewlnnaoSzug 2880 D lieber Naturschutz und Naturkunde 5ie'> Ohne Gewähr Nachdruck verboten am besten mit den allgemeinverständlichen Büchern des Hugo Bermühler Verlages, Berlin-Lichterfelde. Bitte verlangen Sie noch heute von Ihrem H k Gießener Buchhändler das ausführliche bebilderte Werbeblatt „Freunde der Natur sind Freunde guter Bücher 2. Ziehungstag 24. April 1937 3n der heutigen DormlttagSzlehung wurden gezogen Riesling 410 Ringelblume 68190 74173 87002 103081 167460 173242 258701 281079 282773 386442 390947 3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden gezogen Beiprogramm und Ufa-Ton-Woche Lichtspielhaus Gießen 155591 333509 6075 330165 363585 156038 184091 398070 Vorzügen. Pflanze ist anspruchs- los und gegen Witterungsunbil- Ziehung Klasse der 49. Preußisch- M loder kann helfen! mit Ralph Arthur Roberts JPQLQST Giessen 182959 260621 382755 103131 184256 36681 162549 363515 120732 130438 144734 172197 194209 234949 258327 304989 53499 154608 216899 344911 124723 130653 145970 176899 217776 237992 260029 311041 332606 371411 125651 132482 147962 180479 221979 239177 280792 313320 343374 377783 33792 125711 349549 129980 144669 161781 192127 232839 257823 286838 111812 121528 143816 161063 184061 204839 232141 266754 281662 296647 308872 335906 367745 800 RM. 119461 315177 118228 125932 149506 170626 196601 208509 239015 275976 284345 299032 320461 341678 392340 129720 142153 160142 186356 232418 244982 286390 317119 354157 390431 23918 141162 211227 337460 14745 118667 209648 285077 2000 RM. 1000 RM. 110890 120305 133926 154829 178234 202118 215033 256447 278481 292480 303674 323168 344424 396868 171865 44613 82103 128818 202774 187756 212208 128634 134322 148116 185529 225931 243529 283328 315924 346423 378128 28740 124493 320126 170 Gewinne zu 200 RM. 3010 9808 14530 16703 26579 30887 35428 41263 45219 50864 53775 14 Gewinne zu 1000 RM. 22472 80977 116351 239917 262624 Prof. Or. Rolf Dietz und Beiprogramm. „Fox-Wochenschau“ 2875 A 14 Gewinne zu 800 RM. 28553 155203 193324 313144 322844 Scharmann, Gerichtsvollzieher in Gießen, Wercherwall 33, Tel. 3108 69931 67784 69504 72130 81910 84813 87260 91722 92145 95728 100067 107117 110520 ------ ------ 191233 213525 234262 237538 315279 328919 350868 372988 373641 seither Schulstraße 5 befindet sich ab heute L Gewinne zu 10000 RM. 33962 " Gewinne zu 3000 RM. 346394 46 Gewinne zu 500 RM. 83594 101868 ----- 32 Gewinne zu 39987 67304 220309 239586 383602 #ra** mit Paul Richter, 331312 332255 355648 356131 390970 395510 Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II 2 Gewinne zu 25000 RM. 2 Gewinne zu 10000 RM. 4 Gewinne zu 6000 RM. 2 Gewinne zu 3000 RM. 4 Gewinne zu 2000 RM. 14 Gewinne zu 1000 RM. 1. Klasse 49. Preußisch-Süddeutsche (275. Preuß.) Klassen-Lotterie Rind, Horn- und Huftier, verschiedener Abarten, aus denen das Hausrind gezüchtet worden ist.. Die Zucht wird je nachdem auf Milchlieferung, Mast oder Arbeitsleistung abgestellt. Eine gute Milchkuh liefert an Jahres- milchmenge bis zum Zehnfachen ihres Eigengewichtes. Die Tragezeit der Kuh beträgt 280 Tage, mehr als ein Kalb wird selten geworfen. Das männliche Rind heißt Bulle, Ochsen, die das beste heisch liefern, sind kastrierte Bullen. Die verbreitetste Rinder- krankheit ist die Tuberkulose, die aber die Milch nicht beeinträchtigt und nur in bestimmten Fällen, die bei der Fleischbeschau festgestellt werden, das Fleisch ungenießbar macht. Gefährlicher sind Lungenseuche, Maul- und Klauenseuche und die in Europa ausgerottete Rinderpest. Süddeutschen (275. Preußischen) Klassen-Lotterie findet am 21. und 22. Mai 1937 statt. Riesling, blumiger Wein der Rieslingtraube, die besonders in guten Lagen angepflanzt wird. Rigolen — tiefes Umarbeiten des Bodens; angebracht vor bestimmten Kulturen wie Spargel, Beerenobst, bei Verunkrautung und Ermüdung. Wird im Winter ausgeführt, damit sich das Erdreich vor der Bestellung genügend setzen kann. Keinen Dünger dabei unterbringen. 118187 125198 148707 163461 193775 207108 238494 274183 281728 296920 313254 338748 369224 der 2. 162904 168301 175404 179851 62 Gewinne zu 500 RM. 7333 7996 19874 63794 55208 65890 92167 96143 108656 108756 122673 134635 ' 4 Gewinne zu 10 Gewinne zu 371432 378134 Ochsenschwanzstllck, auch Tafelstück genannt. Die besten Bratstücke sind Ochsenlende (Rumpsteak) und das Rippenstück (Rostbraten). Innerhalb der Rippen liegt das Filet. Zu Lendenbraten, einfach Rinderbraten genannt, verwendet man das aus- gelöste Fleisch des Hinteren Rippenstücks. Ringapfel, Apfelringe, gedörrte Apfelscheiben, die vor dem Kochen aufgeweicht werden. Ringäpfel stellt man her, indem man große Kochäpfel schält und in Scheiben schneidet. Rach Entfernung des Kerngehäuses reiht man sie auf einen Faden und läßt sie an der Sonne trocknen. Ringe, an Seilen befestigt, find ein beliebtes Turngerät, das ebenso wie ein Trapez zu Turnübungen der Kinder im Garten und auch im Flur der Wohnung angebracht werden kann. Die Ringe kann man nach Gebrauch an die Decke Hochziehen. Ringe im Freien nach Gebrauch hereinholen, da die Seile sonst faulen. Das Gerüst muß sicher verankert sein. Vom Schreiner Herstellen lasten. Die Balken müssen genügend weit auseinander stehen. Ringelblume (Calendula), zahlt zu den allerältesten Eartenblü- hern, ist einjährig, sät sich aber häufig selber aus, wenn der Samenansatz nicht entfernt wird. — 3m März bis Juni an Ort und Stelle säen, sonnige Stellen be- Rinde, die äußere Hülle des Baumes. Die Rinde mancher Bäume wird zum Gerben benutzt, wie die der Eiche. Andere Rinden geben Arzneistoffe. Rindfleisch gibt von allen Fleischsorten die beste Brühe. Man verwendet dazu am besten das Heute Montag Ein entzückendes neues Lustspiel Die Tür hält nichk zu! Oft fehlt bei einem kleinen Schränkchen nur ein Riegel, damit die Türen besser schließen. Kleine und große Riegel zeigt Ihnen Häuser in vielen Ausführungen. Auch darin, wie bei allen Eifenwaren ist sehr preiswert J. B. Häuser, Gießen, am Dsroalbsgarten, Fernsprecher 2145/2146. Ducth einen Goftploti für ein er holungebeöflcfligei Kindl Trude Haeflein — Leo Peukert Ein Lustspiel von Witz und Komik wie es nicht mehr zu übertreffen ist 192 Gewinne zu 200 RM. 12707 18032 37449 55697 58021 65256 65323 68720 74439 76592 76444 87377 88193 90395 105055 108606 109362 ------ 120189 131509 151926 176880 198474 213375 244956 277063 286399 300965 321062 342538 394500 Trude Marlen und Robert Dorsay Ein Film voll Tempo u. guter Laune E-n Film, der Freude macht! Zwangsversteigerung Dienstag, den 27. Avril, nachm. 2 Uhr, sollen im Versteigerungslokal Neuenweg 28, bezw. an Ort und Stelle (Bekanntgabe in obig. Lokal) zwangsweise geg. sofortige Barzahlung versteigert werden: Haus-, Laden- und Büromöbel aller Art, 4 Oefen, 4 Herde, 4 Schreibmaschinen, 1 Spiegel, 1 Schaufensterausstellungs-Einrichtung, 1 Radio, 1 Bohner, 1 Handatlas, 1 elekt > k otor, 1 Blechschere, 1 Photoapparat, 1 Teppich. 2876V 111672 120691 135060 157813 182939 204813 225650 265171 281169 294651 308692 331742 355149 Dir