Ms , M W 5reitag,25.)uli 1957 187. Zahrgang Giehener Anzeiger :p 7) ls Seebad l len. So ist a steingericht 6t| ückelveroidM dem Tadels ,en wird. 2d i, besten Ääid inen 100 Ita bladen ■ schlimmste, ■?u befurch^ * fann bj 5 Soolo] *. bad ! des sthr J -kemplare J . die HafenW Verdienstes cj henalsSeM W9 dasteheq ner Strand H bei Todesstrq segen! Erst d ot an der dl lötet wohl sl ' Mvschusoch! Europas ul Men Äanoj der Regier^ s'a völlig aj rung der M f^führen butj übern, die J werden mußln, len aber garj ^o'bfter Dieckhoff suchte Außenminister Hüll a erklärte ihm, daß die R e i ch s r e g r e r u n g 'Chinesisch-japanischen Konflikt eine strikt neu» J_!«k Haltung einnehme und.ebenso wie die ^Hirigten Staaten von Amerika eine baldige -öei» *e^"ic erhoffe. -Mcnifcber Or^en für Siaböführer Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8l/2Ut)r des Vormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text- anzeigen von 70mm Breite 50 Rpf.,Platzvorschrift nach vorh.Dereinbg.25°/g mehr. Ermäßigte Grundpreise: Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzei- gen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B je Bekundungen der im S o w j e t k r i e g in ,nien gefangenen sowjetrussischen Flieger- fice sind eine neue Bestätigung von Tatsachen, iit fast einem Jabre in aller Welt bekannt ';nb nur bei gewissen Regierungen und ihren ^männern nicht bekannt sein sollten. t Wert dieser Aussagen liegt vor allem darin, s sich hier um Feststellungen aus sowjetischem Munde handelt. Die in gewissen po- |n Kreisen West- und Mitteleuropas sonst üb- H Anzweiflungen sind gegenüber den genauen gerungen der bolschewistischen Fliegeroffiziere Atslos. Obwohl nun aktive sowjetrussische Offi- izu Kronzeugen darüber geworden sind, lind wie Sowjetrußland in Spanien Der diplomatische Korrespondent des „Daily Herald" zweifelt daran, daß bei dem jetzigen Stand der Dinge irgendeine Anregung allgemeine Zustimmung finden könne Trotzdem habe man den Gedanken eines Kompromisses noch nicht aufgegeben, und auch am heutigen Freitag werde man neue Bemühungen anstellen. Sollte sich aber alles zerschlagen, so bliebe Lord Plymouth nichts anderes übrig, als sich an die Reihenfolge der Tagesordnung zu halten, die er ursprünglich vorgeschlatzen hatte. Wenn dann sein Verfahren von den Mächten zurückgewiesen würde, wäre der britische Plan endgültig als begraben anzusehen. Dann müsse von anderer Seite der nächste Schritt getan werden. Was man in Paris wissen will. Paris, 23. Juli. (DNB. Funkspruch.) Die Meldungen aus London, wonach die englische Regierung zur Lösung der Krise in der Nichteinmischungsfrage einen neuen Plan vorlegen werde, finden in der französischen Presse große Beachtung. Die Blätter wollen wissen, die neuen Vorschläge des Foreign Office sähen vor, die Anerkennung Francos und die Zurückziehung der ausländischen Freiwilligen fest miteinander zu verbinden und g l eichzeitig durchzuführen. Die Angelegenheit, so betont man in der Presse, sei sicherlich sehr heikel, aber England läge es an einer Lösung. Grandis llnlerreduna mit Eden London, 22. Juli. (DNB.) Der diplomatische Korrespondent des „Evening Standard" schreibt, daß Grandis gestriger Besuch erfolgt sei, weil dieser Eden davon im Voraus habe unterrichten wollen, welche Haltung er auf der kommenden London, 22. Juli. (DRV.) wie Reuter meldet, hat die britische Regierung einen völlig neuen Verfahrensplan zur Besprechung der britischen Richteinmischungsvorschläge ausgearbeitet. Sie wird diesen in kürze in einer Sitzung des Unterausschusses des Richteinmischungsausschusses vorlegen. Tag und Stundeder Sihungsindnoch nichtfest- gesetzt worden. Der neue Plan wird aber keiner Regierung vor der Sitzung mitgeteilt werden. Man verhandelt noch immer. Aber noch kein Erfolg. London, 23. Juli. (DNB Funkspruch.) Der diplomatische Korrespondent der „Time s" schreibt zur Lage der Nichteinmischungsverhandlungen, auf britischer Seite beschäftige man sich lebhaft damit, einen Weg zu finden, um aus der Sackgasse, in der die Verhandlungen festgefahren seien wieder herauszukommen. Die bisherigen Besprechungen im englischen Außenamt hätten lediglich den S t i l l st a n d betätigt. Die Verhandlungen seien wegen Meinungsverschiedenheiten um die Reihenfolge der Berichtspunkte unterbrochen worden. Fände man jetzt eine neue Arbeitsmethode, so würden die wirklichen Meinungsverschiedenheiten zwischen den Mächten, die augenblicklich künstlich versteckt wurden, ans Tageslicht kommen Für den Erfolg des Planes sei Klarheit notwendig. Der diplomatische Korrespondent des „Daily Telegraph" berichtet, daß am gestrigen Donnerstag ein regerGedankenaustausch zwischen dem englischen Auswärtigen Amt und den Botschaftern stattgefunden habe. Gemeinsame Male der deutschen und italienischen Zagend. Oer dritte Staatsbesuch der italienischen Lugend in Deutschland. — 450 Avantguardisten in Frankfurt a. M. iserheit, genau so wie Nichteinmischung. derart starke indirekte Ermunterungen durch die isvächte, vermehrt durch zahllose Fälle direkter -r indirekter Zusammenarbeit mit Sowjetrußland, ;t mm sich in Moskau selbstverständlich nicht eiital anbieten, man handelt danach und weiß, it$ nan sich auf die westeuropäischen Freunde e öli dann noch verlassen kann, wenn Deutschland Italien dem Nichteinmischungsausschuß und etron beiden führenden Mächten soweit entgegen» cm n, daß sie sogar Valencia als kriegführende Nah! anerkennen wollen. Kein Wunder, wenn bei vft fragwürdigen Haltung der Westmächte I^U'lmärchen und böswillige Erfindungen dort Nährboden finden; man braucht ja beispiels- ber Pit« | er\ud) tzemiW MM iiniitR rvtosmos, iW Entwicklung H über die KW ner ringen und » jen. EiidasrikaM gebd. 4,80 311 n e" (,M SV I), kart. 4, M . (Verlag LM -In diesen« ein Mann, -f Ein neuer englischer Plan. Nächste Sitzung des Ltnterausschuffes noch nicht festgesetzt. NSG. Am Donnerstag trafen in der Gauhaupt- ftobt Frankfurt am Main 450 Jungfaschisten ein. Sie marschierten geschlossen zum Römerberg, wo sie von Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger und Gebietsführer Brandt begrüßt wurden. Die Südseite des Hauptbahnhofes zeigte zu Ehren der 450 Avanlguardisten d er „Opera N a z i o n a l e B a l i l l a" reichen Schmuck. Kolonne auf Kolonne der nationalsozialistischen Jugend zog im Marschschritt zum Bahnhof. Einige Ehrenformationen nahmen in der Bahnhofshalle gegenüber dem Bahnsteig Aufstellung. Zur Begrüßung der italienischen Jugend hatten sich der Gebietsführer Brandt, die Bann- und Jungbannführer des Gebietes, Vertreter der Partei, der SA-Gruppe Hessen und der Stadt eingefunden. Auch die Angehöri^n der italienischen Kolonie in Frankfurt waren tn ‘ ü)ren schwarzen Hemden mit Fahnen und Standarten unter Führung von Generalkonsul Marchese Ferrande d i Ruffano und Syndikus I v i g l a , dem Leiter der faschistischen Jugendorganisationen tm Konjulats- bezirk, erschienen. , „ , . ,, Als der Zug in den Bahnhof rollte, spielte eme Kapelle die italienische Hymne. Der Bahnhof hallte wider von den Heil-Rufen, die die Jungfa^chisten begeistert und temperamentvoll auf den Führer mb SübnieOT der Spitze 14 vestafrikas g .Südafrika« Sibert er ben R ren in das g et über bie M seife fübafnM ?C,3CTl/ 'jcai)rDOoen finuen, mun uiuuu^i j« und ¥.triee nur an bie wilben Phantasien des Herrn elstlge ^er an die Albernheiten mit dem angeb- taltungsM' deutschen U-Boot in englischen Küstengewas- werden oie jfln )t)er mit öen „schreckenerregenden Haubitzen i, Soldalea über Gibraltar" und dergl zu denken. Spiel mit verteilten Rollen, das k'N M Bolschewisten und ihre Bundesgenossen m der !er dem MM»kichen Frage eingeleitet haben, wird allmah- en berufenen A ( daß auch der kurzsichtigste Nlchtein- - • - — ——* ianport nach Rvtspanien durchführen, brauchte in ich nicht zu wundern, daß gegenüber diesen iye.gungen genau so ein französisches Dementi Wentlicht wurde, wie es schon vor einem knap- ULahr gegenüber den Anordnungen der Re- ,»ring Blum über französische Waffenlieferungen 142 Roten und später bei den dauernden un- id R chtjugendführung, Hartmann Lauterba ch e r na del t bttiTfiio mturkreuzdes Ordensder Kron Stichel Uj. f p:!o- Italien verliehen. frdljAQ Crites Blatt bis 0 ■ Wltaint täglich. °uher d» und Feiertags ft d>! tilagen: Die Illustrierte W«« Familienblätter a 'lat M Bild Die Schalle oonO*'kl®nats=Be3ugsprels: »U5 «a"l t «I, Beilagen RM.1.S5 1 Illustrierte „ 1.80 m k^Wg-bühr.. , -.25 töt ■ ’ h W bei Nichterscheinen liftM a« einzelnen Nummern ifenh. ' * e*’ jäherer Gewalt m et. tmsprechanschlüffe 1 StnnriH , M Sammelnummer 2251 •t nnW": lipH* fflr Drahmach. W1"- Unzeiger Stehen ten ü« MÄon:nRsR riDQffen Inf flirt am Main 11086 £ he" 1-4»«......... ennrn.k. in Krieg führt, ferner darüber, daß franse Häsen als Umschlagstellen für sowjetrussische jirtransporte dienen, daß die französische Madt als Zentral? für Durchgangstransporte Ist und daß ftanzösische Verkehrsflugzeuge den »erboten1'! (Sauleiter Sprenger begrüßt die Avantguardisten °°r dem Römer in Frankfurt a.SOL (Ausnahme: Schwarz, NSG.) iSäbie Nichteinmischungs Komödie. General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrühlsche Univerfitätsdruckerei R. Lange in Gießen. Schristleitung und Geschäftsstelle: Schulftrahe 7 der Wehrmacht gesellt hatten Vom Rathaus wehten die Fahnen der HI. und der italienischen Nation. Unter Trommelklang marschierten die Avantguardisten auf dem freien Platz vor den Tribünen auf, auch hier von der Bevölkerung mit lautem Händeklatschen begrüßt Fanfaren kündeten das Eintreffen des Gauleiters an, der die Front der Balilla abschritt und jedem einzelnen Kolonnenführer die Hand zum Gruß reichte. Nach einem Lied der HI. sprach her Gauleiter: „Avantguardisten, Deutsche Jugend, Volksgenossen, verehrte Gäste! Ich grüße die Auslese der italienischen Avanguardia, die 450 Avantguardisten, die hierher nach Deutschland gekommen sind um aus eigener Anschauung das neue Deutschland kennenzulernen. Genau so wie in Deutschland mußte auch das italienische Volk seinen Weg zum Aufstieg erst suchen und genau so wie bei uns hat es sich heute zusammengefunden zu innerer Macht und zur Weltgeltung. Rach langen Jahren der Zernfsenheil Hal der Führer, wie in Italien der Duce, das Volk wieder zu Einheit und Festigkeit geführt. Beide großen Rationen haben sich gefunden, um das gemeinsam zu tun, was beiden Völkern frommt. So wird Italien Deutschland viel geben können, was wir nicht haben, und umgekehrt ist Deutschland genau fo in der Lage, nach Italien dort fehlende Dinge auszuführen. Beide Rationen stehen gegenseitig in Tvechselbe- ziehungen auf allen Gebieten: politisch, geistig und kulturell. Am festesten stehen aber beide zusammen gegen den Weltfeind, den Bolschewismus, den zu bekämpfen und auszurotten es gilt. Wenn das das Ziel ist, wenn die beiden Völker darin einer Meinung sind, dann muß es gelingen. Nicht nur von Fall zu Fall unterstützen sich die beiden Nationen, sondern es verbindet sie auch eine herzliche und aufrichtige Freundschaft, die noch vertieft wird durch den deutich- italienischen Jugendaustausch, der schon in beiden Ländern reiche Früchte getragen hat Wie richtig es ist, daß sich die Jugend gegenseitig kennenlernt und den Völkern den Weg weist, wird noch die Zukunft zeigen. Darum seid Ihr nun, Avantguardisten, herzlich begrüßt im Gau Hessen-Nassau. Ueberzeugt Euch von ?em Geist der deutschen Jugend und von dem Schaffen auf allen Gebieten. So wie Ihr die Zukunft Eures Volkes seid, ist es bei uns die Hitler-Jugend. Durch die wechselseitigen Beziehungen wird hier eine Jugend heranwachsen, die Bestand hat, die den einzi- .igspolitiker in England es bemerken mutz. yl, gu«-.-^«Wrßnd der französische und der sowietrussische üdlvestafll^ur o-jufter in den Londoner Ausschüssen sich den id Ncchbesorgter Friedensfreunde geben wah- Wi Dör 'ie mit seltsamem Eifer auf die Erledigung Aschen yJMfceitBinigenfragen bringen, gewahren ihre Re- Wch 3?* Paii borgen in'der Heimat den roten Menschen- und irbath-^ IT^nschmugglern für Rot-Spanien jede mögliche >rlin ) '7. . ^iidüerung' Sollten es nun endlich ouch die Eng- S Geiste die MG, QeIernt haben, zwischen Theorie und Praxis ManschenNeutralitätspolitik zu unterscheiden? Die e von rMk ch-s. überlegenen Zurückweisungen, welche bri- easqefangE, ti Regierungsvertreter den roten Geruchte- ren^ ^an&|n ,Qie*n der Opposition zuteil werden ließen, An E?-i j Lenfalls, daß die feste Sprache Deutschlands eiiteuett'ch? 1 N (^inbrucf in Lonbon nicht verfehlt hat. in China neutral. $-it)tngton, 22. Juli. (DNB.) Der deutsch- • jenelN, 9fii6pnmtnifter Hüll W fi.r£> Der iann cMica ouyuiiH» uullus, worin oiejer 04, «„«..u geistlichen Direktor die an ihm begangenen Schaü L?hi„n taten mitteilte. Der Obere mukte frhripfcfirh ntnri,* * Vna i Grün' ß|>d)üe6 Men if, M unb iilseinfa Miordc ch der ( sie, wie timvickeli M Ab Ein Musterbeispiel des „Versetzungs-Systems »freie < dies $ Der Angeklagte, ein 38 Jahre alter Johann«! Marek (Frater Willibaldus), der 1919 in ir Orden der „Barmherzigen Brüder" eingetreten i|i und dort seine Gelübde ablegte, stellt den TÄ eines Psychopathen dar, der nach dem Gutachtni chen begingen, die das Gesetz mit Zuchthaus fe- droht. ? möglich I in den 1 r D 9er lU bQ9 fc; b« in iSofjIenei zurü '50 M ^lahler, Vorrat i Wnittli , Kobl i'.jumt Reifung 1 Tnaiionc Die Sowjeiflieger der Valevcia-Volschewiflen Gowjelbomber modernsten Typs eingesetzt. — Wieder Aussagen eines gefangenen Fliegers der Roten. An der Front wurde er einer Staffel zugeteilt, deren Führer und Piloten S 0 w j e t r u s s e n waren. Die Staffel lag auf dem Flugplatz Algete und bestand aus zehn Maschinen. Die Monteure und Mechaniker waren ebenfalls Sowjetrussen. Der Chef des Flugplatzes war zwar ein Spanier, der aber nach den Aussagen des gefangenen Piloten innerhalb des Flugplatzes keinerlei Autorität besaß, sondern vollständig unter dem Einfluß des sowjetrussischen Staffelführers stand. An roten Flugplätzen für Jagdflugzeuge, die an der Madrider Front eingesetzt werden, waren dem gefangenen Piloten bekannt: Guadalajara, Alcala, Algete, Manzanares, El Real, Campo Real und schließlich ein Flugplatz zwischen Ribas de Jurama und San Fernando. Weber die Zahl der auf rotspanischer Seite vorhandenen Flugzeuge äußerte der Pilot, daß zur Zeit auf Seiten der Valencia-Bolschewisten mindestens 150 moderne Kampf- und Jagdflugzeuge eingesetzt seien. Aus den Aussagen des amerikanischen Piloten ergab sich weiter, daß die auf roter Seite fämp- fenben Flieger zum grüßten Teil Angehörige der aktiven sowjekrusslfchen Luftwaffe sind und die Kampfflugzeuge der Valencia-Bolschewisten — soweit sie nicht aus Frankreich stammen — von der Sowjetunion nach Rotspanien transportiert wurden. Angesichts dieser neuen, beweiskräftigen Darstellung der offenen Einmischung der Sowjetunion zugunsten der Valencia-Bolschewisten kann es nicht überraschen, daß Moskau — unterstützt von Frankreich — zur Zeit in London nach besten Italienische poiizeioffiziere in Berlin. Austauschkommando der deutschen Polizei in Italien. Berlin, 22. Juli. (DRV.) Vor kurzem ist in Berlin eine Abordnung italienischer P 0- lizeioffiziere eingetroffen, die für drei Monate zur deutschen Ordnungspolizei abkommandiert sind, um deren Organisation und praktische Arbeit zu studieren. Eine entsprechende Abordnung deutscher Polizeioffiziere ist zum Studium des italienischen Polizeiwesens nach Italien abgereist. Das Austauschkommando war beim Besuch der deutschen Polizeiabordnung unter der Führung des Reichsführers SS. und Chefs der deutschen Polizei S). Himmler im Oktober 1936 zwischen dem Chef der Ordnungspolizei General D a l u e g e und dem Kommandeur der italienischen Carabinieri General Moizo verabredet worden, um die Zusammenarbeit beider Polizeien zu festigen und zu vertiefen. Die italienische Abordnung, zu der Major der Carabinieri W oct, Major der Carabinieri Mitti n 0, Major der Carabinieri M a n d e l l i und Haupmann der Carabinieri Papa gehören, wird Freitag mittag 12 Uhr am Polizeiehrenmal auf dem Horst-Wessel-Platz einen Kranz niederlegen. Die italienischen Offiziere werden bei einigen 0ro6eren deutschen Polizeiverwaltungen informatorisch Dienst tun und auch später durch eine kurze informatorische Beschäftigung im Hauptamt Ordnungspolizei selbst Gelegenheit zum Einblick in die Organisation der Dienststellen des Reichsführers SS. und Chef der deutschen Polizei erhalten. Im Kloster zum Verbrecher geworden, Der vergeßliche Obere der „Brüder der christlichen Liebe". ■ Koblenz, 21. Juli. (DNB.) Vor der Dritz Großen Strafkammer des Landgerichts Kob» hatte sich der frühere Angehörige der „Kongrj tion der Brüder der christlichen Liebe" in (3ej| (Westfalen) Karl Cze 0 n 0 tta aus Bottrop zu | antworten. Er war,> da er nach beendeter flJ keine Arbeit finden konnte, im Alter von 17V,gl ren ins Kloster gegangen, wo er im Jahre 1| die ewigen Gelübde ablegte. In den Jahren 1| bis 1932 verübte er als Bruder Otto mit 3 Weit e> Mag U sonde IM' 1 daß £ ober wilR1 Elen des' L sind, mit d f Micksic Meilen M ein W ge Wseinfo £ von sc h «lch, daß f\ unget d nach Mtski in erme‘ «des ft I im Ja! f. Derngc Wieg 137 die Ihr Seo Migen tp her Ur fer Ar jroitfiung jtsein Fürsorgezöglingen die unter den Klosterbrü! üblichen Schweinereien. Der Angeklagte legte der Verhandlung ein offenes Geständnis ab, I durch die Zeugenvernehmungen in vollem Umfoi bestätigt wurde. Er ist im Jahre 1935 aus eigen Antrieb aus dem Orden ausgetreten, weil er-,, - der Ueberzeugung gekommen war, daß er im KlWMr sie vollständig zugrunde gehen müßte. M Wim !k der > 's lunbebi ° das he =6 läßt fmenge b ii"! Eil* Effll«1 tOf Mhat, Kj5einf° Wa hat, Kmju; Mg.N Vj öer Ä kd. Hin t,1? 1931 tx* Bhiltiti Metb, Berlin, 23. Juli. (DNB.) Der Zeitungsdienst Graf Reischach meldet aus Salamanca: Die Nachrichten, die in den letzten Tagen über den Einsatz von Personal ud Maschinen der Luftwaffe gewisser Mächte zugunsten der Valencia -Bolschewisten zur Kenntnis der Weltöffentlichkeit gelangten, erfahren durch die Aussagen eines auf der Seite der Noten kämpfenden Piloten, der am 13. Juli bei Boadilla del Molte abgeschossen wurde, eine eindeutige Bestätigung. Die Aussagen dieses Piloten, eines jungen Amerikaners, der erst vor zwei Hlonafen nach Spanien gekommen war, werfen nicht nur ein bezeichnendes Licht auf die skrupellosen Werbemethoden der Valencia-Bolschewisten, sie sind vor allen Dingen ein erneuter Beweis für den offenen und g r 0 ß a n g e l e g t e n Ein- sah der f 0 w j e t r u f s i s ch e n Luftwaffe auf rotspanischer Seite. Der gefangengenommene Pilot wurde mit noch anderen amerikanischen Fliegern unter großen geldlichen Versprechungen durch Werbeagenten der Komintern als „Instrukteur" und „Mechaniker" angeworben. Nach feinem Bericht wurde er nach Vorstellung bei dem roten „Obersten" G a - m a ch 0 in Valencia mit anderen amerikanischen Piloten für die Fliegerschule Los Al- caceres bestimmt. Als die letzte rote Offensive bei Madrid begann, wurde er einer der Staffeln, die an der Front eingesetzt waren, zugeteilt. Sein Protest gegen die Verwendung an Der Front mit Hinweis auf die Tatsache, daß er nur als „M e - chaniker" angeworben sei, wurde mit einem Achselzucken glatt übergangen. Iteinfomi feilem । 4 Jen »erneute | ist u ei als t Merdin Der Staatsanwalt betonte, daß zu der tangü: auch Reihe der angeklagten Orden der Barmherzime,^,^ Bruder von Montabaur und Trier, der gran:;f tiif t bi kanerbrüder von Waldbreitbach, der Alexianer 1 Bonn und vieler anderer, nun and) die „Kongne gation der Brüder der christlichen Liebe" trete id daß die Franziskaner von Aachen und die 2f/erm jw uno ner von Aachen auch folgen würden. Die UxfaCto/M J dieser heutigen Verbrechen sei im Zölibat «n-wgung uchen. Das Gericht habe es immer wieder mrü Jiirioin Leuten zu tun, die unbescholten mit den besten Ab rwiulur. ichten in den Orden eintraten und Dann SBertnn Auch der Ordensobere, als Zeuge befragt, obr denn von diesen abscheulichen Vorgängen nia gehört habe, erklärte auf das bestimmteste, ihm | nie irgendeine derartige Mitteilung gemacht den. Er verstummte allerdings, als ihm der As sitzende einen in den Personalakten aufgefunbeirj Brief eines Zöglings vorlas, worin dieser bq Dagegen halte noch in diesem Augenblick der Zustrom von Brenschen und Waffen aus Frankreich und Sowjetrußland nach dem bolschewistischen Teil Spaniens in ausgedehntestem Blaße an. Das Wesen des französisch-sowjelrussischen Manövers in London bestehe darin, Zeit zu gewinnen, um inzwischen den Bolschewisten in Spanien neue Verstärkungen zu schicken. Die Frage der Reihenfolge für die Behandlung der einzelnen Punkte Des englischen Vorschlages in London, die anscheinend eine Formsache sei, habe ihre Bedeutung, weil sie das wahre Ziel des französisch-sowjetrussischen Planes enthülle, nämlich, sich unter allen Umständen der Zuerkennung der Rechte Kriegführender an General Franco zu widersetzen. Man müsse die wirklichen Gegner der Richt- einmischung nun zwingen, ihre Karten aufzudecken. Man solle Moskau und Paris auf den erklärten Willen, Spanien ganz oder teilweise zu bolschewisieren, festnageln. taten mitteilte. Der Obere mußte schließlich zugeb 4 daß er darüber mit den Eltern des Zöglings » prochen hatte. Breslau, 20. Juli. (DNB.) Die Große Strri °lle Ec kammer des Landgerichts Breslau hatte sich mripurer, einem Prozeß zu beschäftigen, Der wieder eint ' sehr bezeichnend ist für Die Art, in Der z " kirchliche Aufsichtsbehörden mit notorischen keitsverbrechern verfuhren. Nach Den Ansprachen spielte Der Musikzug Die italienischen und deutschen Nationalhymnen. 2_____ wurde ein Sieg-Heil auf den Führer und Reichskanzler, den König von Italien und Kaiser von Aethiopien und den Chef der faschistischen Regierung, Mussolini, sowie auf das italienische und Deutsche Volk ausgebracht, in das die italienischen Jungen begeistert einstimmten. Wieder unter rauschendem Beifall zogen Die Avantguardisten ab und marschierten zur Jugendherberge, wo sie ver- pflegt wurden. Dieser neue deutsch-italienische Jugendaustausch, der dritte seit Beginn der Aktion, wird nicht nur dazu beitragen, die Gefühle der Freundschaft und Zuneigung beider Völker zu vertiefen, sondern er erbringt auch nach außenhin Den eindeutigen Beweis, daß die Achse Berlin— Rom keine Phrase ist, sondern wirklich besteht, zum Besten der beiden Völker, zum Besten Europas und damit der ganzen Welt. In den Nachmittagsftunden fuhren die Jung- fafchisten zur Saalburg im Taunus. Ueberall, wo Die Omnibusse durchfuhren, eilte die von dem seltenen Besuch überraschte Bevölkerung auf die Straße, um ein herzliches Willkommen zuzurufen. Im Vorhof des Saalburg-Kastells wies der italienische Generalkonsul auf die Bedeutung der Saalburg für Das alte römische Imperium hin. Dr. Schleiermacher, Leiter Des.Saalburgmuseums, erweiterte in italienischer Sprache Die ReDe Des Konsuls unD zeigte Dann bei einem längeren RunDgang durch die Saalburg den Zweck und die Art der Anlage dieses Kastells. Möglichkeiten seien untersucht worden, einmal eine äußere Einwirkung, nämlich Das Abfeuern eines Brandgeschosses, ferner Die Anwendung eines starken elektrischen Richtstrahls sowie Der Abwurf einer 3un£j™f$un9 durch ein Flugzeug, zum anDeren Die Möglichkeit einer inneren Einwirkung, Darunter die Explosion einer Bombe oder einer Höllenmaschine. Bisher lägen für keine Dieser Theorien Beweise vor. Im Verlaufe Der Untersuchung wurden insgesamt 97 Personen vernommen. * Bon zuständiger Deutscher Seite wird hierzu mitgeteilt, Daß Die eingehenden und weitreichenden Untersuchungen Der vom Reichsminister Der Luftfahrt Generaloberst Göring eingesetzten Kommission noch nicht abgeschlossen sinD. Wie bereits gemeldet, erstrecken sich Diese Arbeiten insbesondere auch auf Laboratoriumsoersuche in der Drahtlos-elektrischen und Luftelektrischen Versuchs- tation Gräfelfing bei München, in der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt in Adlershof und bei Dem Luftschiffbau Zeppelin. Zur gegebenen Zeit wird hierüber noch berichtet werden. Feinde des neuen Deutschland Zentrumsstadtverordnete beleidigen den Führer. Zoppot, 22. Juli. (DNB.) In der gestrigen Stadtverordnetensitzung hatte sich der Oberbürgermeister veranlaßt gesehen, der Zen- t r u m s 0 p p 0 s i t i 0 n ihre völlige T e i l n a h m s- °J ’A! eJ t . u"d Gehässigkeit vorzuwerfen und schloß seine Ausführungen und damit die Sitzung mit einem Sieg-HeilaufdenFührer. -Wahrend der Stadtverordnete Groth bereits vorher den Saal verlassen hatte, machten die beiden anderen Zentrums-Stadtverordneten Weiß und Liedtke keine Anstalten, sich wie alle anderen im öaal Anwesenden bei der Führerehrung von Den Platzen zu erheben. Auf Die entrüsteten Zurufe fo= uwhl Der übrigen StaDtverorDneten als auch Der Zudorer zogen sie es jedoch vor, ebenfalls Den Saal zu verlassen. Die beiDen Stadtverordneten wur- oen darauf vom Vorsteher von Der Teilnahme an öen nächsten Drei Sitzungen ausgeschlossen. Nur durch Die Besonnenheit und Disziplin der na- nonalfozialistischen Stadtverordneten wurde ein größerer Tumult vermieden. Die undeutsche Haltung der Zen- r r u m s l e u t e führte zu solcher Empörung der Bevölkerung, daß Der Zentrums-Stadtverordnete mufete* * ” Schutzhaft genommen roerDen Die Aiteniaisverhastungen in Polen abgeschlossen. 23' ?uli. (DNB. Funkspruch.) Die tUfU rlnfxink Sufammenbang mit Dem Uschlag auf Oberst Koc können als abge- ch lass en gelten. Zur Zeit werden Die Verhafteten vernommen. Acht von ihnen sind in ein Warschauer Gefängnis gebracht worden. Es darf als sicher angenommen werden, daß der Täter der erst wenige Tage vor dem Attentat nach Warschau kam und arbeitslos war, für Geld zu der Tat gedungen worden ist. Dafür spricht u. a. die Tatsache, daß er einen neuen Anzug, neue Schuhe und einen neuen Hut trug. Die Kosten der VoSkssroniwirischast. Der französische Steuerzahler mutz schwer bluten. Paris, 23. 'Juli. (DNB.) Ministerpräsident C h a u t e m p s und Finanzminister Bonnet hatten am Donnerstag eine längere Besprechung. Bonnet erklärte im Anschluß Daran vor Pressevertretern, daß Die Verordnungen über die Sparpolitik nächste Woche veröffentlicht würden Bis zum Ende Des Haushaltsjahres 1937 feien für Das Schatzamt 6 Milliarden Franken zur Entlastung vorgesehen. Davon sollten etwas über 3,5 Milliarden Franken durch Steuern und der Rest durch Einsparungen aufgebracht wer- ^aU5laIt5i^r 1938 seien zunächst 7 RNNiarden Franken Anleihen zu Lasten des Schatzamtes in Ansatz gebracht worden, doch eien nach seiner Ansicht nur 24 Milliarden Franken tragbar. Die restlichen 23 Milliarden Franken müßten entweder durch Einsparungen oder durch Steuern aufgebracht werden. Nach den Berechnungen des Finanzministers wurden für das Jahr 1938 weitere 10,5 M i l- liarden Franken Steuern und 6 Mi l - r?-/" Einsparungen an Ausgaben die Möglichkeit bieten, den Staat feinen Verpflichtungen Nachkommen zu lassen. 6 oder 7 weitere Milliarden Franken wurden durch die Einnahmen von den Eisenbahngesellschaften und durch finanzielle Maßnahmen der Gemeinden aufgebracht werden Er der Fmanzminister, habe im übrigen bereits Die Zustimmung Des Landesverteidigunas- und der ÄÄ\ÄUä) ber °"3uf"d-rnden Wandlung in der englischen Ooposttion. Nicht gegen den Wehrhaushalt. Absage an die Kommunisten. 17 b ' ?2 ^li. (DNB.) Der Beschluß der h^r e9?hfr5 raFh°n Labourpartei.sjch bei fWmmung über Die W e h r h a u s h a l t e der Stimme zu enthalten und nicht, wie der > Vollzugsausschuß beschlossen hatte, Dagegen zu i stimmen, hat größtes Aussehen erregt. Der Beschluß, : gen richtigen Weg geht, die einen unüberwindlichen Wall bildet und die dem Gedanken von Den Ewigkeitswerten im Völkerleben Geltung verschafft." Der Führer der Avantguardisten. begrüßte den Gauleiter und dankte für den herzlichen Empfang, der ihm sowohl, wie feinen Leuten sehr zu Herzen gegangen sei. Wenn Italien auch mit vielen Völkern Freundschaft habe, so liege ihm doch an der Freundschaft mit Deutschland ganz besonders viel, weil ein gemeinsames Schicksal und gemeinsame Ziele die beiden Völker verbinde. - Die Eindrücke, die die italienische Jugend in Deutschland gewinnen würde, werde sie in ihrer Heimat weitergeben. Er überbrachte Dann noch Die Grüße Des Führers Der faschistischen Jugend, Staatssekretärs Renato Ricci, des italienischen Regierungschefs und des ganzen i t a l i e n i- schenVolkes. Gebietsführer Vraudt hieß im Namen der Jugendführung des Deutschen Reiches die Gäste herzlich willkommen. Es sei nun schon ein gewohntes Bild, eine italienische Jugend- formation in deutschen Straßen zu sehen, was für die gegenseitige Freundschaft, die die Jugend beider Länder zusammenschmiedet, bezeichnend sei. Nicht bei Empfängen und Festessen, sondern in ernster Arbeit werde sich diese Jugend kennenlernen. Deshalb sei auch das Lager am Rhein für die italienische Jugend eingerichtet worden. Der JugenDaus- tausch sei dazu angetan, daß in Zukunft nur noch e in Wille und ein Glaube die beiden jungen Völker verbinde. Der Auskkang des Taaes. der Sachverständigen als erblich belastet anzusehni Vt Um so erstaunlicher wirkt die Tatsache, d-8l ßh solch em kranker Mensch zur Pflege und WartE 6i-en6 von Kranken zugelassen wurde, an Denen er D Dann in scheußlichster Weise vergangen hat. Treiben Des Angeklagten blieb Den zuständigni kirchlichen Stellen keineswegs unbekannt. Denn i" einem Dekret des Provinzialamts sprach man Vorgängen, „die Schmach unb Schande auf dm Orden häuften und die Existenz eines brüderliche Kruppelheimes gefährdeten". Der Erfolg war lcdic, l'ch, daß dem Frater Willibaldus Die Ausstoß^ aus Dem Orden angedroht wurde. Er hatte übrigens selbst in Rom den Antrag gestellt, von seinem 0'-" luböe entbunden zu werden. Dieser Antrag wuck' aber nicht angenommen, sondern lediglich die „Del" setzung des Bruders Willibaldus auf ein klöstel" uches Gut „zur Erholung" verfügt. So stand nast den ersten sittlichen Vergehen die angedrohte Mu!“ stohung nur noch auf dem Papier, und nach einisiM Zett wurde Frater Willibaldus wiederum mit Der Pslege von Kranken betraut, mit dem (Ergebnis oap er sich alsbald erneut geschlechtlich vergilM lieber wurde er zunächst nur versetzt, und erf; nachdem man nochmals zwei Jahre gewartet hatte- wurde ihm Die zweite Androhung der Ausstoßung aus dem Orden zugestellt und' eine abermalige „Strafversetzung" verfügt. Das Urteil lautete wegen Verbrechens gegen Paragraph 174, Absatz 3, in einem Falle und gebens gegen Paragraph 175 in einem weiteres Falle unter Zubilligung mildernder Umstände aur elnIahrdrei Monate Gefängnis. Stral" mildernd kam dem Angeklagten lediglich Die Tal- soche, zugute, daß die Ordensleitung, als sie di« geistige Verfassung und die Anlage des Angeklagten rungen 30^^* selbstverständlichen Folge* nungsoerschieDenheiten innerhalb der Partei ei hüllt, über die seit einiger Zeit gemunkelt y» Man sieht daher mit einiger Spannung Dem & halten Der Partei bei den Abstimmungen im yi terhaus entgegen. Die Vorgänge bedeuten J licherweise das Vorspiel für eine Absetzung^ bisherigen Leiters der Palamentsfraktion, I e e, obwohl es noch einige Monate dauern fJ bis eink Klärung in diesem Sinne eintritt. Die wachsende Abneigung gegen die zersetz,^ Den Umtriebe Der von Moskau bezahl Kommunisten wurde am Donnerstag in W bemerkenswerten Entschließung der Jahreskonsein des englischen Bergarbeiterverbanst Plackpool zum Ausdruck gebracht. Ein Antrag,^ Kommunisten gleiche Rechte inner'hy der Labour Party zu gewähren, wurde» 413 000 gegen 130 000 Stimmen abgele Diese Ablehnung bedeutet eine völlige ÜmroälJ der Politik der englischen Sergarbeitergeroerfti Die auf einer früheren Jahrestagung den ZM menschluß mit der Kommunistischen Partei besL wartet und gefordert hatte. Mailand, 23. Juli. (DNB. Funkspruch.) Mailänder „Sortiere della Sera" schreibt, aus den fortgesetzten Zwischenfällen im Nichteinmischungsausschuß ergebe sich der klare Beweis dafür, daß Paris und Moskau versuchten, jedes ernsthafte Abkommen zwischen den Mächten zu torpedieren. Wenn Frankreich und Sowjetrußland ernstlich die Nichteinmischung anwenden wollten, dann hätten sie einfach Den italienischen und deutschen Vorschlägen vom August 1936 zustimmen können. zuständiv ijphem E n Sittich p Schalls , Dielt ^«hne 1 Das „Hindenburg"-Llnglück. Die amerikanische Untersuchung abgeschlossen. — Die deutschen Untersuchungen werden fortgesetzt. Washington, 22. Juli. (DNB.) Die Luftver- kehrsabtellung des Wirtschaftsministeriums ver- ofsentlicht jetzt auf Grund des Befundes des ,„H i n- venburg" - Untersuchungsausschusses Den endgültigen Bericht über die mutmaßliche Ursache des Unglücks. Es wird darin erklärt, Daß wahrscheinlich elektrostatische Funken eine Mischung von freiem Wasserstoff und Luft entzündet haben. Man nimmt an, daß die Zellen vier und fünf oder Deren unmittelbare Nachbarschaft ""dicht waren, so daß sich im oberen Heckteil Die genannte Mischung in beträchtlicher Menge bildete. Die offene Flamme sei zuerst am Oberteil des Lust- fdpffes und in verhältnismäßig großer Höhe des oberen Seitensteuers erschienen. Der Bericht weist ferner in diesem Zusammenhang auf die elektrostatische Ladung der Atmosphäre infolge des feuchten Wetters hin und hält es nicht für ausgeschlossen, daß die abgeroorfenen Landungsseile in den vier Minuten, die zwischen dem Erd- kontakt und Dem Ausbruch des Feuers folgten, Feuchtigkeit aufnahmen. Die Theorie einer Sabotage hält Der Bericht für n i cf) t erwiesen. Alle Kräften bemüht ist, die Durchführung einer wirkungsvollen Kontrolle durch eine Verschleppung^ und Sabotagepolitik zu hintertreiben. „Paris unb Moskau ivoüen Zeit gMmueu " Anhaltende Hilfe für die spanischen Bolschewisten. Die Turiner „Stomp a" nimmt gegen die in Der französischen Presse immer mehr überhand nehmenden Lügenmeldungen Stellung und bezeichnet diese krankhafte Erscheinung als Beweis für eine Atmosphäre in der Nachbar-Republik, Die jede Initiative für eine europäische Versöhnung zum Scheitern bringe. Die Zeitungen Der verschiedenen Schattierungen Überboten sich in einem Wettbewerb in beleidigenden Ver - QlUn us 1 ) v 1 aaqnudßeß uaDunoiunai Deutschland. Der nationale Heeresbericht. Salamanca, 23. Juli. (DNB.) Der nationale Heeresbericht vom Donnerstag lautet: Front von Aragon: Gestern (Mittwoch) nachmittag wurden von unseren Truppen Die Orte Griegos unD Guadalviar unD andere wich- tige Stellungen im Abschnitt von Albarracin besetzt. Die militärischen Operationen wurden heute fortgesetzt und der Ort Torres eingenommen. Der Feind erlitt schwere Verluste. In der Nacht zu heute hat der Gegner einen erfolglosen Angriff auf Trasmacastillo versucht, der ihm nur schwere Verluste einbrachte. Front von M a d r i d : An der Cuesta de la Reina wurde ein Angriff des Gegners im Keim erstickt. Von den übrigen Fronten nichts Neues. Das Gericht verurteilte den Angeklagten nw M Verbrechens gegen § 174, Absatz 1, Ziffer i 1 Zwei Fällen, davon einer in Tateinheit mit Ds""' gehens gegen § 175, sowie wegen Vergehens gegm ? 223a (Mißhandlung) zu einer Zuchthaus- träfe von einem Jahr neun M 0 n atm und schloß ihn auf drei Jahre von der VolksM meinschaft aus. Neun Monate der Untersuchunai!' haft wurden angerechnet. Der Verurteilte nahm W Strafe sofort an. der mit 44 gegen 39 Stimmen gefaßt wurde, W als eine offene Revolte gegen' hfl Fraktionsführung angesehen, bei ber J Abgeordnete Dalton die treibende Kraft ist. J ||l Beschluß hat zum ersten Male die schweren J)j er -bere estspiele gesandte Grußtelegramm dankte Dr. Goeb- zeitgenössischen beut' bels wie folgt: Ansporn zur Bersche „Reichskulturwalter M o r a l l e r. Ihnen und dem hat.' Die größte Llhr der Welt - in Afrika F Beteilig spiel Wirischafisaussiieg und Sieuerkrast. ung gemocht als ihm bei Relchsminisker Dr. Goebbels dankt. Auf das bei der Eröffnung der R e i ch s f e st - piele Heidelberg 19 3 7 an Reichsminister Dr. Goebbels als den Schirmherrn der Reichs- der Unter! erurteilte W Prager Innenministerium bewilligt wurde, da Garantie gegeben wurde, daß es sich um eine unpolitische Veranstaltung handelt. h beendeter' Uter von 171 Ein hochherziges Vermächtnis. Die in Augsburg im Alter von 68 Jahren verstorbene Kaufmannswitwe und Hausbesitzerin Kath. Hofmann hat ihr gesamtes Vermögen d e m B D M., Untergau Augsburg, mit der Bestimmung vermacht, daß in ihrem Haus ein Heim für en Klosterb "geklagte Ie7 Geständnis j in vollem U 1935 aus ei treten, weil - daß er im M te. W befragt, 1 Vorgängen f rstimmteste, ty „Romeo und Julia" im Heidelberger Schloßbof qu dem Jubiläum war die neue Kohlenstaublokomotive der Borsig-Werke fertiggestellt, die unser Bild zeigt. — (Scherl-Bilderdienst-M.) Zum viertenmal finden, wie bereits berichtet, im Heidelberger Schloßhof die Reichsfestspiele statt. Dieses Bild zeigt einen Blick auf die Bühne während des Schauspiels „Romeo und Julia". — (Presse-Bild-Zentrale-M.) e „Md ehen^.'n g die uj il I d Am 'S Herrn Oberbürgermeister danke ich herzlich für Ihre Grüße anläßlich der Eröffnung der Heidelberger Reichsfestspiele 1937. Ich freue mich besonders, daß die Stadt Heidelberg durch die neue Stiftung der ütgenössischen deutschen Dichtung einen weiteren insporn zur Verschönerung der Festspiele gegeben Der Sängerbund der Sudetendeutschen teilt amtlich mit, daß die körperschaftliche ~ • •'•gung des Sängerbundes der Sudetendeut- beim Sängerfest in Breslau vom m FöNräMzeugung liegt sogar hoher nmer juiklurjahr 1913, das dabei rät den Mn-, cinivicklung der Wasserkräfte in und bann Sc vne das heute der Fall ist. Auch die Rohstahlerzeu- mit ^uchlw ?unp läßt heute die 1913 oder 1929 erreichte Ge- s nilmenge weit hinter sich, was auch für Roheisen , ciitl, so daß die deutsche Stahl- und Eisenindustrie : u Guropa weit an der Spitze liegt. Die Macht- atz 1, W. Steifung hat in Deutschland dafür gesorgt, daß die Tateinheit m- kMnationale Wirtschaftskrise und der Zusammen- n Vergehens £irud) öer Scheinkonjunktur sich nicht so auswirken 1er Züchte ।)linte mie in andern Ländern. Was in dieser Hin- icun M°«M " " * von derm nenverkehrs erworben hat. Der Name Borsig habe in der ganzen Welt den besten Ruf. Auf dem alten Traditionsgelände der Firma Borsig in Tegel konnte der Betriebsführer Geheimrat W e f s i g zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter Reichsarbeitsminister Seldte. Zum Schluß seiner Rede gab der Betriebsführer Zeugnis von den aus Anlaß des Jubiläums für die Gefolgschaft vorgesehenen großzügigen sozialenFürsorge- Maßnahmen, unter denen sich auch die Bewilligung einer Lohnzulage für kinderreiche Familienväter befindet. Dann sprach im Namen der Reichsregierung Reichsarbeitsminister Seldte; er führte u. a. aus, gerade in einem so weitverzweigten Unternehmen sei eine fundamental orientierte soziale Betriebspolitik erforderlich. Unternehmerschicksal und Arbeiterschicksal seien Glieder des Volksschicksals. Er freue sich, feftfteUen zu können, daß das Werk Borsig nicht nur auf technischem Gebiet, sondern auch in sozialer Hinsicht in vorderster Reihe marschiere. Die eindrucksvolle Feierstunde fand mit dem Bekenntnis zu Führer und Volk ihren Ab- schluß. Vor der Uebersührung Marconis nach Bologna. Die Ueberführung der sterblichen Ueberreste Marco n i s nach Bologna, wo der Verstorbene unter großen Feierlichkeiten provisorisch in der Familien- । gruft beigesetzt wird, erfolgt in der Nacht zum Freitag. Die Bevölkerung Roms ist während des ganzen Donnerstags ohne Unterbrechung vor dem m der Kirche Santa Maria degli Angeli aufgebahrten Sarg noch einmal defiliert: Schwarzhemden und Carabinieri hielten die Totenwache. Die zahlreichen Kranzspenden waren in der Kirche und den Zugängen der Kirche aufgestellt. Der große Lorbeerkranz des Führers und Reichskanzlers stand unmittelbar neben dem Kranz des Königs von Italien und Kaisers von Aethiopien. Sudetendeutscher Sängerbund beim Breslauer Sängerfest. « alter WS d-r 1919-1 d-r" emM 1 te. («1“ L cd) dem 1 belaftei«WM die I« * "sm inbetaiwiS 15 sprach । eines bra [jf von!e,n, ■» 'er Än^'i 1 M'ch.^ US ™ er, und mit $ täte I «•AvA ^00Jahre Borsig Die Borsig - Werke der Rheinmetall-Borsig- AG. beging die Feier des 100jährigen Bestehens. In Hennigsdorf im Norden Berlins übernahm Reichsverkehrsminister Dr.-Jng. Dorp- w aller als Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn die 100. von den Borsig-Lokomotiven-Werken G. m. b. H. gebaute Schnellzugslokomotive des Typs der Bauweise 03. Der Feierstunde wohnten außer Dr. Dorpmüller auch der Gauleiter der Kurmark, Staatsrat Stürtz, sowie Vertreter der Partei, der Wehrmacht, sowie zahlreiche Persönlichkeiten aus Industrie und Wirtschaft bei. Reichsoerkehrsmmlfter Dr.-Jng. Dorpmüller betonte in (einer Ansprache, daß der Jubeltag durch nichts besser gefeiert werden könne als durch Die Fertigstellung dieser modernen Lokomotive, die von den besten Leistungen deutscher Werksarbeit und deutschen Erfindergeistes beredtes Zeugnis ablege. Dann schilderte er die hohen Verdienste, die sich die Firma Borsig Generationen hindurch um die Entwicklung des Schie- Sie Räumboots- und Gchnellboots- flottilie in Koblenz. 3i Koblenz trafen am Deutschen C-k die l^äumbootsflotttlle und die 1 Schnell- ts f l 0 tti l l e ein. Tausende von Dolksgenos- >er bereiteten den Schiffen einen begeisterten Emp- Ö An Deck hatten die Mannschaften Paradeaus- cng genommen und erwiderten w't strammem I Nuß das begeisterte Rufen und Winken *^rm Mang am Deutschen Eck hieß der stellvertretende Nafidortälteste Generalmajor P 0 t h e n tue Kriegs- Mirine in der alten Garnisonstadt Koblenz will- : lominen. Oberbürgermeister Wi11ge n >and im Romen der Stadt Koblenz ebenfalls herzliche Worte 6er Begrüßung. Im Namen des Gauleiters Staats- rat Simon und im Namen der Bewegung hieß ikieisleiter Claussen die Gäste willkommen. kk»r»ettenkapitän von C 0 n r a d y dankte im Jcas ihm der Besatzungen der beiden Flottillen für den IG» en Empfang Er gedachte des Fügers dem ts 6,j verdanken fei, daß wieder deutsche Soldaten ari Rhein stehen. Träger sind dort setzt damit beschäftigt, nach den Verschütteten zu graben. Es konnte festg-stellt werden, daß in der Zwischenzeit neue Eislawinen heruntergekommen sind, so daß der ganze Abschnitt mehr als drei Meter hoch von Eis und Schnee bebe (ft ist Trotzdem werden die Arbeiten fortgesetzt, wenn es auch unter diesen Umständen ungewiß ist, ob eine Bergung noch möglich fein wird. Brasilianischer Dampfer aufgelaufen. Der brasilianische Dampfer „Cuyaba" ist an der portugiesischen Küste auf Grund gelaufen. Portugiesische Fischerei- und Schlevpfahrzeuge unternahmen Versuche, das Schiff wieher flott zu machen, doch gelang dies nicht, obwohl die Kaffeeladung des Dampfers gelöscht und zum Teil sogar ins Meer geworfen wurde. Da der Dampfer immer weiter sank, entschloß sich die Schiffsleitung, die 93 Fahrgäste auszubooten. Sie wurden nach dem >l möglich war und ist', läßt sich daraus ersehen, ß in den Vereinigten Staaten im Krisenjahr 1933 lic Kohlenerzeugung auf 28 Millionen Tonnen im Jlonat zurückgeganaen war, während sie heute mie- 1 50 Millionen Tonnen im Monat erreicht hat. !)ie Stahlerzeugung, die heute 5 Millionen Tonnen in Monat übersteigt,, war 1932 sogar im Monats- Nuchschnittlich auf 1,1 Millionen Tonnen abgesunken, das alle Schwankungen andeutet, die sich auch mit 1 Die AH HLcheurer Heftigkeit im Arbeitseinkommen und im lau hatte fiy lmitseinsatz auswirken müssen. her wieder W dem G e s a m t e i n k 0 m m e n , das die Lohnen der zup ir-b Gehaltsempfänger, also die Schaffenden schlecht- notorischen c )hj erzielt haben, liegt weiter ein Beweis dafür, Ich Löhne und Gehälter eine anteilsmäßige Steige- iimo erfahren haben müssen. Jedenfalls ist die Ge- Ittiufteigerung von 1932 bis 1936, also von 25,7 auf (5Milliarden Mark so erheblich, daß sie allein nicht find) den Wiedereintritt der Krisenopfer sowie durch len natürlichen Zuwachs an jungen Arbeitskräften i ^braucht fein kann. Diese Steigerung des Gesamt- Mommens hat sich auch ausgewirkt in einer Steigerung her Lebenshaltung, wie ie ms der Entwicklung der Verbrauchssteuern zu [ »leimen ist. Gerade die Verbrauchssteuern auf iid)| unbedingt lebensnotwendige Gebrauchsguter Di? Tabak ufw. geben einen sicheren Maßstab für Hi Verbesserung der Lebenshaltung. Die Tabak- itutr allein brachte 1933 etwa 590 Millionen Mark, IN für 1936'37 auf 662 Millionen Mark anzustei- icn. Im gleichen Verhältnis ist auch die Matenal- IHier gestiegen, wie denn auch Jahr für Jahr der ®i|amtDerbraud) an Tabakerzeugnissen zugenom- ntn hat. ss- Um die deutsche Schachmeisterschaft. In der fünften Runde des Schachturniers um die deutsche Meisterschaft in Bad Oeynhausen versuchte Richter vergebens durch einen verwegenen Opferangriff Kieninger zu überrennen. In zähem Derteidigungskampf erzwang der Kplner ein Remis. Der Breslauer Schmitt muhte feine erste Niederlage gegen Reinhardt, der eine Bauernschwäche seines Gegners im Zentrum sehr fein zum Sieae ausnutzte, einstecken. Heinrich verlor durch Zeitüberschreitung gegen Dr. Lachmann. Die Partie Krankt gegen Rellstab wurde im 55. Zuge remis gegeben. Die Turmendspiele Michel-Kohler und Engels-Zöllner verliefen ebenfalls unentschieden. Ernst führte gegen Rodatz ein Turmendspiel nach 84 Zügen zum Siege. — Der Stand nach der fünften Runde: Schmitt und Kieninger je 4 Punkte, Michel, Rellstab je 3Vs Punkte, Richter 3, Mranfi, Engels, Dr. Lachmann, Reinhardt und Zöllner je 2'/-, Ernst 2, Kohler l’/s, Rodatz 1, Heinrich 0 Punkte. Uebersall auf einen fiaffenbofen in Pforzheim. In Pforzheim wurde der Kassenbote der Bijouteriefirma Rau überfallen und seiner Geldtasche mit etwa 1 5000 Mark beraubt. Der Täter schwang sich auf ein bereitstehendes dunkelblaues Auto, das die Kennummer HIA (Württemberg) 25 042 trug, und gab vom Trittbrett aus auf feine Verfolger mehrere Schüsse ab. Er ist im Kraftwagen entkommen. Bei dem geraubten Betrag handelt es sich um Lohngelder, die der Kassenbote bet der Reichsbank abgehoben hatte. Er ist durch zwei Revolverschüsse am Arm verletzt worden. Umfassende Fahndungsmaßnahmen sind ergriffen worden. Die Kriminalpolizei bittet um Mitteilungen aus dem Publikum über Wahrnehmungen bezüglich des Verbleibs des Kraftwagens. Zwei Todesopfer einer Explosion. In einem Betrieb in Saarau (Schlesien) erfolgte eine Explosion, die auf die Zersetzung von Fabrikationsrückständen zurückzuführen ist. Hierbei wurden Dr. Bartsch und Dr. Krause getötet und der Betriebsmeister Hermann R i m • p e l sowie der Arbeiter Heinrich Klose schwer verletzt. Dem tatkräftigen Eingreifen der Feuerwehren ist es zu danken, daß der durch die Explosion entstandene Brand nach einftünblger Arbeit gelöscht werden konnte. Da andere Betriebsabteilungen nicht in Mitleidenschaft gezogen sind, nimmt der Betrieb in allen Abteilungen seinen regelrechten Fortgang. Das FünfmarkstÜck als Schlachtstempel. Wegen gewinnsüchtiger Urkundenfälschung wurde der Theodor Claus aus Waldsee von dem Schöffengericht Speyer zur Mindeststrafe von drei Monaten Gefängnis verurteilt. Der Angeklagte hatte einem von ihm geschlachteten Schwein den Schlachtstempel mit Hilfe eines Fünfmarkstücks auf- gedrückt, ohne es der Fleischbeschau zu unterziehen. Beginn der Bergungsarbeiten am Jtanga Parbal. Von Paul Bauer ist ein am 18. Juli vom Hauptlager abgesandtes Telegramm eingegangen, aus dem hervorgeht, daß das Lager TV, der Schauplatz des Unglücks, am 15. Juli erreicht wurde. Dr. Kraus und Dr Luft sowie vier eingeborene zukünftige Mütter eingerichtet werden soll. In einem Rachruf des Untergaues Augsburg des BDM. heißt es: „Als edle gute Frau und Nationalsozialistin ist die Verewigte über ihr Leben hinaus eine tatkräftige Freundin des BDM., der ihr ihre hochherzige Tat niemals vergessen wird." BDM. und NS.-Frauen- schäft bereiteten der Toten ein ehrendes Leichen- begängnis Der „Marlo"-Allm in deutscher Sprache. In Dresden wird unter Mitwirkung der Hitler- Jugend die Uraufführung des italienischen Films „M a r i 0" in deutscher Sprache stattfinden. Die Berliner Erstaufführung des Films im Ufa-Palast, die in Anwesenheit des Führers und der Reichsregierung stattfand, benutzte noch die Fassung in italienischer Sprache. Der beispiellose Erfolg, der dem Film beschieden war, ließ den Wunsch nach einer deutschen Fassung lebendig werden. Die Herstellung der deutschen Fassung muh als eine Meisterleistung deutscher Filmkunst bezeichnet werden. Nach der ersten Aufführung in Dresden wird der Film gleichzeitig in den Lichtspielhäusern des ganzen Reiches herauskommen. Verkfest im Daldhof SarlnhaU. Aus Anlaß der Schlüsselübergabe für den Waldhof Karinhall, Der in den Sommermonaten Dienftsitz des Ministerpräsidenten Generaloberst Göring und seiner nächsten Mitarbeiter ist, gab Ministerpräsident Göring allen Arbeitern und Handwerkern, die bei der Errichtung des Hauses tätig waren, ein Werkfest. Der Ministerpräsident war damit bewußt von der Sitte der bisher üblichen Richtfeste — an denen immer nur die Maurer- und Zimmerleute teilnahmen — abgewichen. Es sollte jeder, der am Werk mitgeschafft hat, auch an der Feier teilnehmen, bei der der Ministerpräsident allen Beteiligten für ihre Arbeit seinen Dank aussprach. Das Schachturnier der vier Meister in Stuttgart Das Schachturnier der vier Meister Dr. E u w e, Dr. Aliechin, Bogoijubow und Sämlsch wurde in Stuttgart mit der 4. Runde fortgesetzt. Diesmal kämpfte Dr. Euwe mit Sämlsch und Dr. Aljechin mit Bogoijubow Bogoijubow gelang es, nach einem von Dr. Aljechin mit der französischen Verteidigung abgelebten Damen- Gambit durch ein Qualitätsopfer (Turm) eine so starke Stellung zu erzielen, daß Aljechin in Zeitnot geriet und nach dem 24. Zuge wegen Zeitüberschreitung verlor. Dr. Euwe zeigte sich gegen Sämisch als der überlegene Meister des klassischen Spiels. Der Weltmeister errang bei der Eröffnung einen Vorteil, den er bis zur Abbruchstellung beioehalten konnte. Der Stand des Turniers lautet nach der 4. Runde: Dr. Aljechin 2 plus 1 Hängepartie, Dr. Euwe \Vi plus 2 Hängepartien, Bogoijubow VA plus 1 Hängepartie, Sämisch 0 plus 1 Hängepartie. Auf dem Flugplatz Durban in Afrika wurde diese größte Uhr der Welt emgebaiU bie einen Durchmesser von 70 Meter hat. Sie liegt waagerecht auf der Erde und gibt ben Riegern die Möglichkeit, schon von weitem die genaue Uhrzeit zu erkennen. — (Atlantlk-M.) Aus aller Welt. ffPn mitnofur als Die Spltzemeiftung lur ivöd aufzeigr. ycun ‘rin ’S I t Allerdings in der Systemzeit behauptet worden, MnnnJÄ M Arbeitseinkommen sei 1929 über 40 Milliarden LE; Maik hinausgegangen. Zunächst handelt es sich hier L-freie Schätzungen, sodann ist zu berücksichtigen, oes oognr^ B|J dies Arbeitseinkommen von 40 Milliarden Mk. cuf Grund eines Preisspiegels errechnet worden ist, aß zu der b üki auch ungewöhnlich hohe Lebenhaltungskosten der Barm' einfolieüt. Entscheidend ist, welche Wirtschafts- 'rier, der fr- fit ar t durch ein Arbeitseinkommen ausgelöst und der 2l[eri:- mivickelt wird, wofür der Gradmesser in dem Au auch die>: rmd Ab der tnbuftriellen Erzeugung zu n Liebe" m f||nbin ist. So ist bie Kohlenerzeugung schon seit n unb bv: Äahi und Tag erheblich höher als selbst im soge- rben V— «juchten Hauptkonjunkturjahr 1929. Die Kohlen- «tzeuguna liegt sogar höher als im echten Hochkon- v ^-'"i noch nicht einmal die Dem Maße kannte, E. ist nützlich unb aufschlußreich, im Spiegel der bipsfinanzen ben Wirtschaftsaufstieg i«nt ( d) I a n b s zu beobachten, der nach ber Witergreifung einsetzte. Daß bieser Wirtschafts- Meg bie Arbeitskraft im besonberen Maße ent» )nn, -nun, Mchlt hat, geht vor allem aus ber Steigerung bes 1 ■ oauerr HGUiUseintommens hervor, bas heute eine Höhe einträj. MAcht hat, bie nicht nur zahlenmäßig über bie n die• «dKinfonjunttur von 1929 hinausgeht, sondern in Moskau ?Wiäi io gefestigt und gleichmäßig ist, daß es einen onnersfn nicht mehr zu befürchten braucht. Gerade er klattr Arbeitseinkommen läßt sich auf Grund zuver- terZ rffilfaer statistischer Angaben mit verhältnismäßiger Cm ys?WsLheit ermitteln, denn hierzu dienen nicht nur te ;./ntri>!lErtrag der Lohnsteuer und der Einkommen- %ennne,iIku:r' sondern auch die Statistik der Krankenkassen. ien wissen auch aus den Vorgängen beim Arbeits- oÖUiap ii9e,‘"rLÖ» daß die Zahl der Krisenopfer bis auf bie irbeilr ze heruntergegangen ist, unter ber es Krifen- launn x ober Arbeitslose eigentlich nicht mehr gibt, chen N gewisser Hunbertsatz von Arbeitsfreien ist In VQrlei i Jöei Volkswirtschaft vorhanden, fei es, daß er aus rauten besteht, sei es, daß darin Gruppen ent- Hm sind, die aus irgendwelchen Gründen zeit- .eilig mit der Arbeit ausgesetzt haben. Wenn alles 35 berücksichtigt wird, so ist festzustellen, daß dem kta k I Biebereintritt der Krisenopfer in den Wirtschafts- riDOt*vf sivzch ein gleichmäßiger Aufstieg des Arbeitsein- Ijjmens gegenübersteht. Für 1932/33 wurde dies , rbiilseinkommen bei einer Zahl ber Krisenopfer in Hen Liebx.> D von fast sieben Millionen auf runb 25,7 Mil- 1 s. tacken Mark geschätzt, was auch bestätigt wirb rän,°r;2et 1 üdiirch, baß 1932 der Gesamtumsatz der Wirtschaft n» x inen ungewöhnlichen Tiefstand erreicht hat. Wie WA« • on? hmll nach der Scheinkonjunktur von 1926/29 die [U. mL.ln irtschaftskraft in sich zusammenbrach, läßt sich s ■otntrop j; ermessen, daß, wenn die Gesamtwertbewe- M des steuerpflichtigen Umsatzes für 1928 = 100 • „ - il!, im Jahre 1933 ein Absinken auf 52 erreicht er ’m 3flr Demgegenüber hat nach der Machtergreifung .......... " jAufstieg eingesetzt, ber schon um bie Wenbe /37 bie Grundziffer von 900 überstieg, obgleich !ti ber Bewertung berücksichtigt werden muß, daß p Nichtigen Gelenken der Wirtschaft eine Ermäßi- der Umsatzsteuer eingetreten ist. ser Aufstieg wird von der ununterbrochenen itflung der Arbeitskraft unb des A r - leltse in F o m m e n 5 feit 1933 gestützt. Jahr ■ir Jahr steigt bas Arbeitseinkommen um zwei bis Brei Milliarden Mark, so daß für 1936 das Ar- WMeinkornmen, soweit es sich aus Löhnen und iltern allgemein zusammensetzt, auf rund 35 tarben Mark erreicht wirb. Inzwischen hat es erneute Steigerung erfahren, denn ber Arbeitstisch ist um bie Jahresmitte beträchtlich höher gern als die Spitzenleistung für 1936 aufzeigt. Nun W i I Der Wagenprüsstan- des Benzolverbandes hat seine Tätigkeit in Gießen auf dem Oswaldsgarten bi- zum 27. Juli 1937 verlängert Raab Karcher Thyffen Gießen, Fernsprecher Nr. 3257 4865 D Kunst und Wissenschaft Neues für den Büchertisch i, msbek Buch । M am 22. Juli: abends 22,8 Grad: am 23. Juli: moip:: 1 $ Q (Urnh - nnMOnfÖiyihnnAI* A ' gens 18,9 Grad. — Sonnenscheindauer 4 Stunden. = Sonntag, den 25. Juli 1931 ■c HM SÄ fräulein Photo >Kino Kreuzplatz 9 Ungarische Würdigung der Münchener ^esttage. 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Ueber Mitteleuropa strömt heute noch unvemL dert bei teilweise lebhaften Winden um West kühl« Meeresluft ein, aber infolge der Einheitlichkeit le Luftmassen bleibt dabei die Schauertätigkeit geriet Ein neuer Störungskern, der von seiner Vordersm über England und dem Kanal ein Regengebiet zn Ausbildung brachte, und jetzt über der Irischen Sie liegt, wird das Wetter der nächsten Tage unbw ständig und teilweise auch unfreundlich gestalten. Aussichten für Samstag: Bei mäßig« Winden um West bis Südwest wechselnd aber mein tarker bewölkt, zeitweise Regen, kühl, unbeständig Aussichten für Sonntag: Unbeständi: mit Regenschauern, kühl, lebhafte Winde um Wch bis Nordwest. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Bluff»! chein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder; Dr. Fr. W. Lange (beurlaubt), Vertreter: (frnii Blumschein- für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; fü i den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeige leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt te Anzeigen: i. V. Hans Thein D. A. VI. 37: 9M " “ Druck und Verlag: Brühlfche Universitätsdrucke« R. Lange, K.-G-, sämtlich in Gießen. Monatsbezug« preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkachs preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit hfl* Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 güW großen Krieges. Als Farmer und Jäger dem deutschen Boden Afrikas tiefinnerlich verwachsen, eilt er 1914 zur Fahne und macht als Schutztruppler den Kampf um die Heimat mit. Nach Abschluß der Kämpfe erreicht ihn der Verzweiflungsruf zweier aefangener Landsleute, ihnen zur Flucht zu verhelfen. Der Fluchtplan wird verraten. Und nun beginnt die Treibjagd der Engländer auf den einen einzelnen Mann. Von Ort zu Ort wird er gehetzt, durch Busch, Urwald und Steppe, immer wieder aus feinem Schlupfwinkel aufgestört und verfolgt. Mer Jahre lebte Mattenklodt so als Buschläufer. Sein Buch ist ein echtes Mannesbuch, schlicht, aufrecht und getragen von einem unbeugsamen Glauben. Mattenklodt kannte nur die eine Sehnsucht, die verlorene Heimat wiederzusehen. Sein Wunsch ist nicht in Erfüllung gegangen. Wieder in Afrika, überfiel ihn, dem das Betreten von Südwest verboten war, in der Tiefe des Urwaldes in Portugiesisch Angola, 1931 die Schlafkrankheit. Sterbend wurde er an die Küste getragen, und schloß im einst deutschen Swakopmund die Augen Weiter spricht aber für ihn und sein Wollen fein Buch, an dessen schlichter Sprache man kaum ermessen kann, welche ungeheuerlichen Leistungen Mattenklodt während dieser vier Jahre des großen Krieges vollbracht hat. — Führeradel durch Sippenpflege. Von Professor Dr. Hans F. K. Günther. (I. F. Lehmanns Verlag, München. Geb. 3,20 Mark.) — (550) — Das frisch und lebendig geschriebene Buch ermahnt das deutsche Volk erneut, mit unerschütter- icher Zielstrebigkeit den Weg der Erneuerung un- eres Volkes auf der Grundlage von Familie und Raffe zu verfolgen. Die vier Abschnitte des fesselnden Werkes — „Die Erneuerung des Familiengedanken in Deutschland", „Die Notwendigkeit einer Führerschicht für den völkischen Staat", „Vererbung und Erziehung", „Volk und Staat in ihrer Stellung zu Vererbung und Auslese" — bringen alle dem Leser in überzeugender Weise den Gedanken der Anerkennung und Durchführung der menschlichen Auslese nahe, und zwar nicht etwa nur nach der negativen Seite hin, das Buch stellt vielmehr als erstrebenswertes politisches Ziel die Schaffung einer erbgesundheitlich und rassisch hochstehenden Führerschicht im deutschen Volke besonders in den 1 Vordergrund. Der aufmerksame Leser wird von die- i em vortrefflichen Buche reichen Gewinn in Form I von wertvollen Erkenntnissen und Richtpunkten für ' die Mitarbeit im Dienste des Führers und des : neuen Deutschland haben. s Bahnhofstratzcl £el. 4041 1 Ossis Spezialität: lUmarb. v. alten 0364?1 Trauringen. den. Ebenso hat der Kapuzineraffe die ©epflo, heit, alle möglichen Gegenstände zum Beklopft gebrauchen. Diele Tiere pflegen Steine, Sand j Wasser zu Bau- oder Derteidigungszwecken scharren oder zu schleudern, und die Larven, bj8| Ameisen als Spinnrocken verwenden, werden I sonst von ihnen andauernd herumgetragen. | Uebergang von der Verwendung eines solchen | genstandes zu einer Art, in der diese als M zeug erscheint, läßt sich wohl am besten aus vers» denen Instinkten, aus Erinnerung, Nachahmui! trieb oder Spieltrieb erklären. der Universität Marburg eine Ausstellung von Photographien, die Professor Hamann zusammen mit seinem Sohn und dem Aegyptologen Dr. Müller in Aegypten ausgenommen hat. Von den 1700 Aufnahmen sind 250 Vergrößerungen ausgestellt, die einen vollständigen Ueberblick über Land und Leute des ägyptischen Altertums geben. Die Ausstellung ist bis Ende August geöffnet. 0er 0om von Upsala gefährdet. r s A LM8IWW. Elmoüßne zu verkaufen. Otto Göbel Schissenb. Weg Nr. 24. l486?d Teiefon 3021. Betriebsfähige tatoschine m verkauf. El Launsbach bei Gießen, Hinden- burgstrafze Nr. 3. plaufgesijche | Alt-Golü auch Silbergeld, kauft ständig Erich Beyer Juwelier JederTag ist schön, den Sie Jetzt In Ihrem Garten oder auf dem Balkon sitzen können. Die richtige Erholung bringen Ihnen die bequemen Gartenmöbel u. Liegestühle Sehen Sie sich mal an, was es dann Schönes gibt bei n J. B. Häuser PC £1 Gießen a.Oswaldsgarter iJ J Fernruf Nr. 2145 °146 4684 A Aus Upsala kommt die Nachricht, daß der im 13. Jahrhundert erbaute dortige Dom, der größte des Nordens, vor dem Zerfall steht, wenn nicht unmittelbar eingegriffen wird. Die aus Zement bestehenden Strebepfeiler und Balustraden sind verwittert, und auch sonst weist der Dom Spuren des Zerfalls auf. Es wird deshalb von interessierter Seite vorgeschlagen, das Aeußere des Doms in seinen mittelalterlichen baltischen Ziegelformen wiederherzustellen, um das prächtige Bauwerk zu erhalten. — (Atlantik-M.) Äon Tieren, die Werkzeuge benutzen. Man hate gerade in der Benutzung eines Werkzeuges ein Merkmal des menschlichen Schaffens erblicken wollen, durch das dieses Über die Betätigung der Tiere erhoben wird. Aber es gibt doch auch eine Reihe merkwürdiger Fälle von Werkzeugbenutzung bei den Tieren. Man denkt dabei zunächst an die Affen. An einem alten Gorillamännchen beobachtete man, daß es abgerissene grüne Zweige als Fliegenwedel benutzte, und Kapuzineraffen knacken nicht selten ihre Nüsse mit Hilfe von Steinen auf. Ein japanischer Rotgesichtaffe in einem Zoologischen Garten konnte, jedenfalls dank den leuchtenden Vorbildern der Jugend, wie ein Straßenjunge mit Sand Großer Sotoö-Meniiriüi oo« Gieße« W verkaufen. Au erfragen tm Metz. Anz. 03647 Internationales Komitee für Kunstgeschichte. In Marburg und Frankfurt findet gegenroärtig eine Tagung des Comite International d’Histoire de l’Art statt. Diese 1931 gegründete Vereinigung von Gelehrten und Museumsdirektoren sieht ihre Hauptausgabe in der Vorbereitung der alle drei Jahre stattfindenden internationalen kunsthistorischen Kongresse und in der Organisation kunsthistorischer Arbeiten im zwischenstaatlichen Austausch. Mehr als 20 Nationen sind im Komitee vertreten. Präsident ist der Holbein-Forscher Prof. Dr. P. Ganz (Basel). Die örtliche Organisation liegt in den Händen des Vizepräsidenten Prof. A. E. B r i n ck - m a n n. In Marburg erläuterte das Komitee-Mitglied Prof. Hamann das Preußische Kunstgeschichtliche Forschungsinstitut. Die Tagung wird sich mit organisatorischen Fragen befassen. Man wünscht enge Zusammenarbeit mit den verschiedenen nativ- nalen Institutionen, um ohne Einmischung in die nationale kunsthistorische Arbeit die gegenseitige Hilfe für Auskünfte, Photographien, ßiteraturoer» mittlunq zu bieten. Aus Anlaß der Tagung veranstaltet das Museum Fischerort Peniche gebracht. Die 110 Mann starke Besatzung blieb vorläufig an Bord. Die Fahrgäste, unter denen sich auch mehrere Deutsche befinden, fuhren nach Lissabon, von wo aus sie die Weiterreise antreten. Fünf Tote beim Absturz eines englischen Bombers. In der Grafschaft Derby stürzte ein schwerer drei- motoriger Bomber der englischen Luftflotte ab. Beim Aufvrall auf den Boden explodierten die Tanks. Die Maschine geriet in Brand, und alle fünf Insassen fanden den Tod. Australisches INariueflugzeug ins Meer gestürzt. Ein Flugzeug der australischen Luftwaffe ist bei Melbourne ins Meer gestürzt und gesunken. Die Besatzung bestand aus zwei Fliegeroffizieren. Der neue T fil Lama gefunden. Das Amt für mongolifch-tibetanische Angelegenheiten in Nanking bestätigt auf Grund eines Telegramms aus Hfinking, der Hauptstadt der Provinz und Steinen werfen, und er übte diese Kunst tätlich zum lautesten Jubel der Besucher, wobei er in die größte Wut geriet und unverkennbar die Absicht hatte, seinen Gegnern etwas Böses anzutun. Aehnliches hat man auch beim Pavian und bei anderen Affen festgestellt. Unter Den niederen Tieren sind es vor allem die Insekten, bei denen ein Gebrauch von Werkzeugen beobachtet wird. So kleben die Webeameisen beim Nestbau die Blätter mit Spinnensekreten zusammen und benutzen hierfür ihre eigenen Larven gleichsam als Spinnrocken und zugleich Weberschiffchen. Bei der Wespe Ammophila hat man eine eigenartige Benutzung von Instrumenten gefunden. Wenn die Wespe mit der Ausstattung ihres Nestes fertig war, berichtet ein Beobachter, stellte sie sich mit ihren vier Hinterfüßen über den Eingang und kratzte mit den Vorderbeinen sehr rasch den Staub nach hinten, bis die Höhle ausgefüllt war; dann holte sie sich ein Steinchen von etwa drei Millimeter Durchmesser und suhr damit über die Oberfläche des Bodens. Dieses Verfahren wurde nicht allein beim endgültigen Nestverschluß oorgenommen, sondern auch jedesmal, wenn eine Raupe einge» | bracht war. Bei der Sandwespe ist ähnliches beobachtet wor-' Das ungarische Regierungsblatt „Budapester Hirlap" veröffentlicht einen sehr warm gehaltenen eindrucksreichen Bericht von den Münchener Festtagen und schildert in begeisterten Worten den tiefen Eindruck der F ü h r e r r e d e. Das Haus der deutschen Kunst, dieses neueste Werk deutschen Schaffens, dessen einfache, edle Linien sofort die diesem Hause gestellte ernste Aufgabe erkennen lasse, habe ein neues Zeitalter der deutschen Kunst eröffnet. Adolf Hitler habe in seiner großen Rede ein gewaltiges Programm des künstlerischen Schaffens des deutschen Volkes entworfen. Jedermann wisse, daß der Führer sich mit besonderer Liebe mit künstlerischen Problemen beschäftige. Das künstlerische Ideal Adolf Hillers sei die Verkündung der Reinheit und der Wirklichkeit in der Kunst. In seinen Augen gelte die Kunst dem Dienste an der Ewigkeit und stehe nicht im Dienste der Zeit. Der deutsche Künstler möge deutsche Menschen, deutsche Stimmung und deutsches Leben in künstlerischer Form wiedergeben. Dank der Unterstützung von höchster Stelle werde es in Zukunft kaum einen wahrhaften schaffenden deutschen Künstler geben, den Lebenssorgen in seinem Schaffen behinderten. Die Gegenausstellung „Entartete Kunst" enthalte alle Unmöglichkeiten vergangener Jahre, diese Bilder verdienten eine berechtigte Vernichtung. — Der Bericht gibt sodann ein Bild Münchens während der Festtage. Der Festzug sei, frei von gekünsteltem Theater oder Verschönerungen, ein Werk künstlerischen Willens und Wis- sens gewesen und verdiente zweifellos die größte Anerkennung. Das Volksfest zum Abschluß der Feier habe zehntausende von Fremden zu einer engen Gemeinschaft mit dem deutschen Volke zusammengeschlossen, keiner habe sich dem Jubel und der frohen Stimmung dieser Stunde verschließen können. München stehe heute in vieler Beziehung in der ganzen Welt an der ersten Stelle. Diese Stadt verstehe es meisterhaft, Volksfeste zu veranstalten und die Tausende von Fremden ganz in den Bann- kreis natürlichen Frohsinns, ausgelassener Freude und menschlicher Verbundenheit zu ziehen. Tschinghai, das Auffinden eines neuen Dalai Lama. Der neue Dalai Lama, der XIX., wurde in Gestalt eines Kindes von 50 buddhistischen Priestern in Taschuhssu gefunden, denn der neue Dalai Lama muß nach dem Tode des alten jeweils unter den neugeborenen Kindern unter besonderem Zeremoniell erwählt werden. Der neue Dalai Lama ist demgemäß noch nicht ein Jahr alt. Er befindet sich zur Zeit zusammen mit den tibetanischen Priestern auf dem Wege nach Tschinghai. Starkes Erdbeben in Inneralaska. Die Wetterwarte von Juneau (Alaska) teilt mit, daß in Jnneralaska ein starkes Erdbeben erfolgt fei. Der Schaden fei beträchtlich. In Fairbanks wurden im Anschluß an das erste minutenlange Erdbeben fortgesetzt kleinere Erdstöße verspürt. Sie waren stark genug, um die Gebäude in Schwankungen zu versetzen. Sämtliche telegraphischen und telephonischen Verbindungen sind unterbrochen. No. ch/ässe von 3 bis 20 V. H. er. hatten Ste bei wiederholten Wer- GttentUchunqen einer Anzeige > f Mietgesuche Zum 1. Oktober ö /2 6-Zirnm.- Wohnung mit Zubehör gesucht. s>reie Lage un Süden der Stadtbeoorzugt. Schr.Angeb.unt. 4870V a.d.G.A. Trockenei £ogerrß«m zu miet, gesucht. 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