Zreitag, 22. Oktober 1Q5Z 18Z. Zahrgang Ur. 24Z Erstes Blatt an. 25 nehmen. 48 * der .75 ,75 Zttotn 1 Truppen seinen Einzu 66^ Sie auf die Straßen, zieht in Asturien Die Nordfront hat ,75 ,25 ,25 3,5 75 75 1.5 25 25 ,13 25 75 Mindest« nd Koch- 6870A im Zeichen nationaler Fahnen Mit den nationalen Truppen wieder Ruhe und Ordnung ein. «ufgehört zu existieren. 222?? . 138 140,5 167,75 121 Wicklung betrachtet. Während der deutsche Preis für Gießerei-Roheisen wie bisher weiterhin bei etwa 60 RM. die Tonne liegt, war der Weltmarktpreis bis auf 95 RM. gestiegen und liegt auch heute noch mit 75 RM. über dem Jnlandniveau. Das mußte für den Teil der Verbraucher, die ihr Roheisen vom Auslande zu beziehen haben, eine erhebliche Belastung bedeuten. Diese Belastung bis zu einem gewissen Grade zu beseitigen, ist die Aufgabe der neuerlichen Zollsenkung. Man sieht, daß die zuständigen Stellen bemüht sind, die gegenwärtig in der Eisenwirtschaft vorhandenen Spannungen nach Möglichkeit, selbst auf Kosten des Reichsfiskus, zu vermindern. London, 21.Ott. (DNB.) Die außenpolitische Aussprache im Unterhaus begann mit, einer Rede des Außenministers Eden. Im Nichteinmischungsausschuß habe er selbst keinen Ausweg mehr gesehen. In letzter Stunde sei ein neuer und sehr willkommener Beitrag durch die italienische Regierung geleistet worden. Heber den Zeitpunkt der Zurückziehung der Freiwilligen hätten sowohl die italienische wie die deutsche Regierung ihre Haltung proportionell modifiziert. Auch zur Frage der Proportionellen Zurückziehung von Freiwilligen auf beiden Seiten sei jetzt eine Lösung vor- geschlagen, die annehmbar sein sollte. Er sei der letzte, der sich einem übertriebenen Optimismus hingeben würde. Es blieben noch genug Fragen, die noch ungelöst seien. „Die nächsten Wochen würden zeigen — und ich sage absichtlich Wochen — daß die britische Regierung keine Mühe scheuen wird, um dafür zu sorgen, daß der einmal erzielte Fortschritt schnell und ungestört weitergeht." Die Richteinmischung in Spanien müsse man scharf von einer Indifferenz gegenüber der territorialen Unversehrtheit Spaniens und den Reichsverbindungen durch das INittelmeer unterscheiden. Er wünsche klarzustellen, daß die britische Wiederaufrüstung keinerlei offene oder verborgene Tendenzen in fich berge, Rache im Wittelmeer zu üben (!). Die britische Position im Wiltelmeer sei vielmehr einfach die, das Großbritannien beabsichtige, das Recht auf feinen Weg auf dieser Hauptverkehrsader aufrechtzuerhallen. Großbritannien habe niemals verlangt, daß dieses Recht exklusiv sein solle. Solange aber die spanische Frage nicht gelüst sei, würde ein wahrer Fortschritt in der Wittelmeerfrage nicht möglich sein. Sobald dies der Fall sein würde, bestehe aller Grund zu der Annahme, daß derartige Besprechungen Erfolg haben würden. Die Handelsspanne gliedert sich, je nach dem Gang der einzelnen Ware, in eine Großhandelsspanne und in eine Einzelhandels- spanne. Der kalkulierten Spanne am Preis stehl wiederum die tatsächlich erzielte Spanne am Umsatz des einzelnen Gutes gegenüber. Obgleich gerade im letzten Jahrzehnt eine Fülle von Material über die Berechnung der Handelsspanne veröffentlicht ist, hören die Kritiken an ihrer höhe nicht auf. Es ist daher verdienstvoll, wenn sich der Leiter der Forschungsstelle für den handel. Dr. Tiburtius, in den „Nachrichten des Reichskuratoriums für Wirtschaftlichkeit" wieder mit dem Thema der Handelsspanne befaßt hat. Auf Grund seiner Untersuchungen kommt Tiburtius zu dem Ergebnis, daß die Klagen über ein Steigen der Handelsspannen in vielen Fällen bis zum Jahre 1929 berechtigt gewesen seien, daß aber seit 1930 die absoluten Beträge der Einzelhandelskosten um etwa 25 v. h. gesenkt worden seien. Ihr Anteil am Umsatz betrage heute allerdings 25,2 gegen 21,7 v. h. Das ist darauf zurückzuführen, daß in der Zeit von 1930 bis 1935 die Umsätze um etwa 35 v.h. gesunken sind. Es wird noch dadurch zu- ungunsten des Einzelhandels verschärft, daß die Mehrzahl der Verbraucher zu geringeren Waren- qualitäten übergegangen ist. * Der deutsche Roheisenzoll ist mit Wirkung vom 18. Oktober von 10 RM. auf 1 RM. je Tonne herabgesetzt, also praktisch beseitigt worden. Den hauptsächlichsten Zweck der Zollsen- 183,25 135,75 118,4 142,9 162,13 125,13 , 150 159,13 „ 132 146,75 139,4 47,5 175,75 124,25 150 163 135 25 114,5 124,5 154,25 126 116,75 150,5 147,5 108,65 229,75 145,13 130,65 143,13 16) 161 93,13 M 115,13 57,13 11« V 25; Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,Uhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Textanzeigen von70 mm Breite 50 Rpf „Platzvorschrift nach vorh. Vereinbg.25°/<> mehr. Ermäßigte Grundpreise: Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rps., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts-u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B im Lause , tritt bei d lieber« pro kWh Mindest- h Mich Englands Lnieresse im Mitielmeer. Eden und Chamberlain verteidigen die englische Nichieinmischungspolitik. ,13 ,25 1,5 ,13 31 ,25 161 ,75 der Labour-Abgeordnete Flatcher unerhörte Angriffe auf Italien und Deutschland gerichtet hatte, erklärte der Labour-Abgeordnete G r e n s e l l, daß die Labour-Party die Regierung nicht unterstützen könne. Bimste Präsident Chamberlain Der Eindruck in Paris. „Das Schicksal des Krieges entschieden." Paris, 22. Okt. (DNB. Funkspruch.) Die Einnahme Gijons durch die nationalistischen Truppen lat in der französischen Presse starken Eindruck gemacht. Das „Petit Journal" spricht von einem großen Sieg, der ein rein spanischer Sieg ei. Die Lehre von Gijon beweise den Wert der Truppen des Generals Franco, ihre Begeisterung und ihre Disziplin sowie das militärische Können und die Strategie der nationalen Generäle. Das .Journal" weist darauf hin, daß Franco nunmehr > i e Gesamtheit seiner Streitkräfte u Wasser und zu Lande gegen Valencia einsetzen "önne, gleichzeitig mit dem wichtigen Erzbecken von Oviedo seien so riesige Mengen von Waffen und Munition aus Sowjetrußland in die Hände der Nationalen gefallen, daß man mit ihnen eine ganze Division ausstatten könne. „Epoque" sagt, das Schicksal des Krieges sei jetzt entschieden. Auch der „Jour" schreibt, daß das letzte Kapitel der nationalen spanischen Revolution begonnen habe, da der Fall Gijon den endgültigen Zusammenbruch der Valencia-Bolschewisten einleite. Heue Vrinmenvemstung französischer MrMnb'ätter. Paris, 21. Ott. (DNB.) Französische Marxistenblätter, denen in London vom „News Chro- nicle" sekundiert wird, leisten sich wieder einen Fall übelster Brunnenvergiftung, der offenbar darauf hinauslaufen soll, einen zweiten „Fall G u e r n t c a“ zu konstruieren. Während die gesamte französische Presse die Havasmeldung aus Bayonne übernimmt, daß ein mit Flugzeugen nach Biarritz geflüchteter fowjetrusfischer General und andere sowjetrussische Offiziere erklärt haben, in Gijon seien schwere Tumulte ausgebrochen und der b 0 l - schewistische Pöbel habe Feuer in der Stadt angelegt, stellt dieses Hetzblatt die Dinge wieder einmal auf den Kopf. Es bringt eine Meldung mit der Heberschrift „F a s ch i st i f ch e Flugzeuge stecken Gijon in Brand". Natürlich soll der Leser auf die Meinung gebracht werden, es handele sich um „italienische oder deutsche Flieger". Den Beweis hat es sich allzu leicht gemacht, onho|f' Paris, 22. Okt. (DNB. Funkspruch.) Wie „Matin" aus Biarritz meldet, find vier von den sechs auf dem Flugplatz von Biarritz-Parme gelandeten bolschewistisch-spanischen Flugzeugen nach Eintreffen einer entsprechenden Erlaubnis der französischen Regierung am Donnerstag nach Sowjetspanien zurück- geflogen. Zwei Flugzeuge, die bei der Landung Beschädigungen erlitten hatten, blieben zurück. Wie der „Figaro" wissen will, begaben sich die Flugzeuge nach Barcelona. An Bord dieser zum Teil mit Maschinengewehren und anderen Waffen ausgerüsteten Apparate, befanden sich sowjet- russische Offiziere und aus Gijon ausgekniffene Bolschewisten-Häuptlinge. denn die Aussagen der geflohenen Flieger versieht es einfach mit dem erfundenen Nachsatz: „Faschistische Geschwader haben das Feuer in Gijon verursacht". Dieses verlogene Schwindelmanöver wie auch das abermalige Gefasel von „neuen faschistischen Kriegsmateriallieferungen nach Spanien" ist so durchsichtig, daß es sofort als ein mißglückter Versuch, die europäische Öffentlichkeit von dem Zusammenbruch der letzten bolschewistischen Widerstandsnester in Nordspanien und dem grausamen Zerstörungswerk der sowjetrussischen Mordbrenner abzulenken, erkannt wird. Frankreich gestattet Rückkehr sowjetspanischer Flugzeuge. Salamanca, 22. Oft (DRV.) Der natio- nde Heeresbericht vom Donnerstag meldet: Die A ft u r i e n f r 0 n t ist von unseren Truppen zum Zusammenbruch geführt worden. Der ge- Ichlagene, von feinen Anführern im Stich gelassene Gegner händigte feine Waffen den siegreichen Lrupptzn aus. An den Fronten Oviedo, Ralon. Villaviciosa und Jnfiesto geht der Vormarsch unsrer Truppen unaufhörlich weiter. Der Feind geht in gefchlossenen Gruppen und ,u voller Ausrüstung in unser Lager über. Die nationalen Streitkräfte markierten von Pravia und Estamplero aus auf Avil es. Andere Kolonnen gingen von Oviedo ins ebenfalls auf Aviles vor. Gijon und Avi- I e s befinden sich bereits in der Hand der nationalen Truppen. Die Bevölkerung eilt nberall mit unbeschreiblicher Begeisterung und Die Vorgänge im Fernen Osten bedauere England, nicht nur, weil es große wirtschaftliche Interessen im Fernen Osten habe, sondern auch weil es kurz vor dem Ausbruch des Streites m Verhandlungen mit der japanischen und der chinesischen Regierung gestanden habe, die zu einer Besserung der internationalen Beziehungen geführt haben würden. Die Besprechungen habe man unterbrechen müssen, und es sei unmöglich, sie zur Zeit wieder aufzunehmen. An der Neunmachte- konferenz in Brüssel habe die französische Regierung ihre Beteiligung zugesagt: die italienische Regierung und die Vereinigten Staaten wurden vertreten sein. Die Tagesordnung sei durch den Völkerbund bestimmt worden. Die Erfahrungen dieser Jahre sollten eine grausame Warnung für jede englische Regierung sein. „Endlich beginnt nun unsere wachsende Stärke auf dem Gebiete der Rüstungen in Erscheinung zu treten. Die Bedeutung dessen kann kaum übertrieben werden." (!) In der Aussprache griff der Opposntionssuhrer Attlee den Außenminister heftig an. „Die schwache" Politik der Regierung führe das Land an den Abgrund eines neuen Krieges. Nachdem geschickt werden dürften. Befürchtungen wegen einer Befehung der Balearen feien unbegründet. England habe wiederholte und sehr bestimmte Zusicherungen der italienischen Regierung erhalten. Er nehme diese Versicherungen als im guten Glauben gegeben an und freue sich, daß sie gegeben worden feien. Das enthebe die englische Regierung der Rotwendigkeit, diese Dinge für ernst zu nehmen. Er hoffe, daß der Hmschwung, der am Mittwoch im Nichteinmischungsausschuß eingetreten sei, als Beginn eines Fortschrittes angesehen werden könne. Wenn erst einmal die Gefahr behoben sei, daß der spanische Konflikt sich über seine Grenzen ausbreiten könnte, so werde man an den tieferen und ernsteren Grund europäischer Hnruhe und Besorgnis Herangehen können. Zum Schluß gjng Chamberlain auf die Neun- mächte-Kon'ferenz ein, die einen Versuch darstelle, den Frieden im Fernen Osten wieder ber- zustellen. Die Anregung Attlees. einen finanziellen und wirtschaftlichen Boykott ü b er Japan zu verhängen, lehnte der Ministerpräsident unter dem Beifall des Hauses mit der Begründung ab, daß man Frieden machen solle, nicht aber den bestehenden Konflikt noch ausdehnen. Der Antrag der Regierung aui Vertagung wurde dann mit 204 gegen 111 Stimmen angenommen. Mit der Einnahme von Gijon hat der Feldzug n Nordspanien praktisch sein Ende gesunden. Die Truppen General Francos haben in 6V2 Monaten »in rund 400 Kilometer breites und durchschnittlich 30 bis 100 Kilometer tiefes Gebiet erobert. Diese Leistung gewinnt an Bedeutung, wenn man berücksichtigt. daß das gesamte Operationsgebiet in bis über 3000 Meter ansteigendem Gebirge liegt, in dem 3er Feind unzählige natürliche Verpestungen fand. Diwn ist nach Oviedo die größte Stadt Asturiens und einer der besten Häfen der spanischen Nordkuste. Die wichtigsten Kohlen- und Eisenerzgruben Spaniens befinden sich in der Gegend von Gijon und Oviedo und können nunmehr von den Nationalen ausge- 'jeufet werden. Nach der Einnahme von Gijon beträgt die Zahl der unter nationaler Herrschaft 1 itehen Provinzen 35, während die Bolschewisten in iur noch 15 Provinzen ihre Gewalt ausüben. Außerdem unterteilen dem General Franco die ■ Kolonien Jfni. Fernando Po und das marokkanische Schutzgebiet. Den Bolschewisten bleiben nach Ver- uft des asturischen Kohlengebietes nur noch die Gruden von UtriHas in Aragon. Diese_ liegen bereits in Reichweite der nationalen Geschütze. Mel im befreiten Gijon. krlchetnt täglich, außer Sonntags und Feiertags Settagen: Die Illustrierte Gieyener Familienblätter Heimat im Bild • Die Scholle Monatr-vezngspreis: Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr „ -25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt 8ernfprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen Postscheckkonto: zranlfurl am Main 11686 Die rote Schreckensherrschaft m Jnfiesto. Gijon, 22. Okt. (DNB. Funkspruch.) Die Stadt Jnfiesto gehört zu den spanischen Städten, die □m meisten unter der roten Herrschaft getttten haben. Die Bolschewisten haben hier fast sämtliche Personen, deren soziale Stellung über den Durch- rfmitt herausragte, aus grausame Weise ermordet. Unter ihnen auch sechs Frauen, die sich weigerten, die von den bolschewistischen Horden georderten Gotteslästerungen zu begehen. Täglich wurden vier bis fünf rechtsstehende Gefangene aus ben Kerkern geholt und auf dem Wege zmn Er- chießen vom Pöbel in gemeiner Weise beschimpft. Töchter der angesehensten Familien wurden zu niedrigsten Diensten gezwungen. Oie bolschewistische Rordfroni zusammengebrochen Gijon und Aviles in der Hand Francos. Oie Roten laufen geschloffen zu den nationalspanischen Truppen über. Berlin udS« Ä plittM, NS S ne ®.h lg8te \1 Gijon, 21. Ott. (DNB.) Der Oberbefehlshaber Der nationalen Streitkräfte in Asturien General PIranöa teilt mit, daß das Gros der nationalen Truppen feinen Einzug in Gijon hielt unter unbeschreiblichem Jubel oer Bevölkerung. Be- onders hat zu der Begeisterung beigetragen, daß Ls durch den schnellen Vormarsch der nationalen Truppen gelungen ist, mehr als 2000 Gefangene ;u retten, ehe die Roten an ihnen ihre Mordab- stchten durchgeführt haben. Nach ihrem Einzug verunstalteten die nationalen Truppen eine Feier zum Gedächtnis der von den Bolschewisten bei Revolu- , tionsausbruch ermordeten Besatzung der Kaserne Simanoa. Von der früheren 400köpsigen Besatzung Ser Kaserne ist von den Bolschewisten n i ch t e i n einziger Mann verschont geblieben. Lastwagen'mit Lebensmitteln werden der ausgehungerten Bevölkerung erste Hilfe bringen. Auch mehrere Schiffe, die schon in den letzten Tagen Nahrungsmittel geladen hatten, find unterwegs. Wie siebtes in derWirtschaftans? Eine fo reiche Kartoffelernte wie in die- fern Jahr haben wir noch niemals gehabt. Im Jahre 1920 betrug die Ernte 27,87 Millionen Tonnen, im Jahre 1925 41,71 Millionen Tonnen, im Jahre 1929 40, im Jahre 1932 47,016, im Jahre 1933 44, im Vorjahre aber bereits 46 Millionen Tonnen und die Ernte dieses Jahres beläuft sich auf 52,5 Millionen Tonnen. Deutschland ist ein eigentliches Kartoffelland, aber diese Steigerung ist doch überwältigend, und sie ist hauptsächlich der nationalsozialistischen Energie zu verdanken, die aus dem eigenen Boden das Größtmögliche herauszuholen versucht, um die Grundlage der Selbstversorgung zu schaffen und die Einfuhr von entbehrlichen Lebensrnitteln zu verringern. Vor allem wird die riesige Kartoffelernte unserer Futtermittelversorgung zugute kommen, und damit wird sich die Zahl der Schweine in Deutschland vermehren. Ferner wird die Hmstellung eines Teiles unserer Ernährung auf die Kartoffeln und die daraus bereiteten Gerichte gewiß noch stärkeren Umfang an- * Wie widersinnig die im Auslande vielfach vorhandene Annahme ist, daß Deutschland keine Erweiterung seiner Welthandelsbeziehungen wolle, geht auch aus einem Vortrag hervor, den der Leiter der Kommission für Wirtschaftspolitik der NSDAP., Bernhard Köhler, in diesen Tagen in Mülheim-Ruhr hielt. Köhler betonte ausdrücklich, daß es falsch sei, Deutschlands Streben nach wirtschaftlicher Selbstsicherung mit einem Drange nach wirtschaftlicher Abschließung gleichzufetzen. Nur auf der Grundlage wirtschaftlicher Unabhängigkeit will Deutschland künftig Außenhandelsbeziehungen pflegen, wobei allerdings die schwankende Kaufkraft ausländischer Länder ein den deutschen Außenhandel lähmendes Merkmal bildet. Neben diesem Grunde, der eine Steigerung des Welthandels hindert, ist in den letzten Monaten zu beobachten, wie im Auslande verschiedentlich mit der „kommenden Wirtschaftsdepression" operiert wird. Mit aller Schärfe wandte sich Kohler gegen die Stimmungsmacher, die mit solchen Wirtschaftstheorien nicht zuletzt häufig ihre eigenen dunklen Geschäfte fördern wollten. Deutschland hat das stärkste Interesse daran, daß sich andere Staaten eine eigene unabhängige Wirtschaft erkämpfen und zu einem Wohlstände gelangen, der sie in die Lage versetzt, deutsche Waren abzunehmen. Oberster Grundsatz der deutschen Wirtschaft ist, nur mit den Staaten Außenhandel zu treiben, die auch deutsche Erzeugnisse abnehmen. Der deutsche Außenhandel ist seit 1934 um 30 v. H., der englische und fran- zösische aber nur um 22 v. H. gestiegen. Schon allein daraus geht hervor, daß Deutschland selbst einen großen Beitrag zur Förderung des Welthandels geleistet hat. In Frankreich hat das Ministerium Chau- temps unter dem Druck der Marxisten bereits jetzt statt wie vorgesehen, ab 1. Januar, die niedrigen Löhne der Beamten erhöht, wenn auch nicht in zureichendem Maße. Mit anderen Worten: Die Absicht, das Preisniveau zu halten und die Löhne und Gehälter nicht weiter zu steigern, ist vor der Tatsache zu Bruch gegangen, daß die Preise in Frankreich kräftig anzvgen. Davor mußte Chautemps kapitulieren. Es zeigt sich wieder einmal, daß eine Währungsentwertung, die zunächst aus den Inter- lehnte zunächst den Vorwurf ab, daß die Regierung fung erkennt man nur, wenn man die Preisentauf außenpolitischem Gebiet schwach wäre. Die einzige praktische Frage, um die es sich heute handele, sei die, dem Friedensprinzip Geltung zu verschaffen. Wenn die englische Regierung dulde, daß der Völkerbund nicht in der Lage sei, seine Funktionen zu erfüllen, dann habe es auch keinen Zweck, immer wieder papageienhaft zu wiederholen, daß man an den Völkerbund glaube. England glaube zwar an die Grundsätze, für die der Völkerbund gegründet worden sei. Wenn der Völkerbund eine Liga aller mächtigen Nationen derWelt geblieben wäre, würde er ein wirksames Instrument sein, diese Grundsätze in die Tat umzusetzen. Gegenwärtig bedeute der Völkerbund keine Garantie mehr gegen einen Angriff. England hoffe daher, praktische Mittel zu finden, um den Frieden in der Welt wieder herzustelley. In der spanischen Frage hätte man die Politik befolgt, zu verhindern, daß der Bürgerkrieg in Spanien zu einem europäischen Krieg werde. Vor allem müßten daher die fremden Freiwilligen wieder aus Spanien herausgeschafft werden. In der „symbolischen" Zurückziehung einer gleichen kleinen Zahl von Freiwilligen auf beiden Seiten sehe er nichts Unfaires, da der Einsatz von Freiwilligen auf der einen Seite genau der gleiche bleiben würde, wie auf der anderen. Die englische Regierung werde sich aber nicht damit abttnden, daß, während die Zurückziehung offiziell im Gange sei, neue Freiwillige oder Waffen nach Spanien I dfin 0,72t l 5.766 \ 62,12 \ 49,05 11,23 I 63,72 3 57,40 8 17,02 6 8,724 0 2,494 Sicheim Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: SrSHIsche Univerfitättdruckerei «.Lange in Sietzen. Schristieitung und Seschüftrftellr: Schulstrahe 7 München, 21. Okt. (DNB.) Nach dem gemeinsamen Gesang des Kampfliedes „Brüder in Zechen und Gruben" sprach Reichsorganisationsleiter 2)r. L e y über die Methoden und die Kunst der Füh - r u n g v o n Menschen und 23 o I f in der Partei und im Staat. Wir Nationalsozialisten, sagte Dr Ley, waren kleine Leute aus der Masse des Volkes. Wir konnten nicht so herrlich reden wie die anderen, aber was wir sagten, kam von Herzen. Darum ist es notwendig, immer wieder zu sagen: „Die Partei ist nicht überflüssig geworden, sie wird sein, olange Deutschland sein wird Das, was in Deutschland getan werden muß, wird von Adolf Hitler und der Partei getan. Man muß aber langsam vorgehen, wenn man etwas erreichen will. Das aller- wichtigste, was dem Führer gelang, war, daß 'er das Tempo des Marsches in der Partei bändigte und das des Volkes anspornte. Heute marschiert dle Partei im Volke und dieses mar- t aÄV* HJM’ ^ser Volk ist jung und wenn wir seststellen, daß wir auch noch arm sind, dann können wir nur sagen: Besser arm und jung, als reich und verkalkt. Warum liebt das Volk den Führer so unbändig? Weil die Menschen sich bei ihm wie Kinder geborgen fühlen. Mag dem kleinen Mann passieren, was da will, er ist n i ch t m e h r a l l e i n. Als der Beamte schlecht angeschrieben war, lag es daran, daß das Volk das Gefühl hatte, es könne seine Sorgen beim Beamten nicht anbringen. Der Beamte fühlte dieses unglückliche Verhältnis selbst Man muß sich auch um die kleinsten Dinge kümmern und dadurch die Empfindung erwecken daß sich die Führung auch um das Kleinste sorgt.' Danzig, 21. Okt. (DRV.) Die die Pressestelle des Senats mitteilt, hat der Polizeipräsident die Zentrumspartei einschließlich ihrer Reben- organisationen aufgelöst, nachdem festgestellt worden war, daß ein Mitglied des Vorstandes der Zentrumspartei sich wiederholt schwerster Verstöße gegen § 129a des Strafgesetzbuches schuldig gemacht hat. Der Paragraph bezieht sich auf Umgehung von Anordnungen und Gesehen des Staates. Verhandlungen des Danziger Gauleiters Forster mit dem Vorstand der Zentrumspartei ergaben die gütliche Uebereinstimmung, daß der Zentrumsparteivorstand die Auflösung aus eigenem Dillen a n - Die Weihestätte in Pasewalk durch den Slellverireier des Jührers übergeben Die Danziger Zentrumspariei aufgelöst. Sreie Bahn für das nationalsozialistische Aufbauwerk nun auch in d.er Kreien Stadt Danzig. Japan und die Neunmächiekonferenz. Brüssels Einladuug kam zu spät. ‘ %'r 2 e r n selbst beigelegt werden. Antwo?t°"a^ Regierung werde zugleich mit ihrer nrunhrf t-*9?,1[9‘en ZUM Neunmächte-Vertrag grundsätzlich Stellung nehmen. w'r nach dem Willen dessen zu handeln, der uns Hitler "S?eg-Hell^' 9rü6en ben Führenr Adolf Die hmisge Atisschußsihung. Keine Rücksicht mehr auf Quertreibereien Moskaus. qÄ0”00™' ?? Okt. (DNB. Funkspruch.) Die Londoner Presse erwartet, daß in der heutigen Schung des Hauptunterausschusses England beauftragt werde, an die beiden Par- t e i e n in Spanien heranzutreten, um deren Einstellung zu den letzten Vorschlägen in der Frei- wllllgensrage kennenzulernen. Sollte von dem Sowfetbotschafter M a i s k i irgend eine Stelluna- eSn V 9 e \ eme förderliche Zusammenarbeit nöiJ?' f wmerrbex b'nfach von der bisher be- , ' N st i m m i g k e i t bei der ch° n müssen. $Cto ,,en im Ausschuß ab» ei. alter nienschenmöglichen Anstrengungen höchst gesteigerter Leistung und größter Tüchtigkeit nicht in der Lage ist, die Grundlage seiner Existenz aus den Kräften seines eigenen Raumes sicherzustellen. Ohne die geringste Notwendigkeit schus man für Deuiich- ^"e„3ro,a^lage. Ungefähr zwei Drittel unseres Volkes leben aus den Kräften unseres eige- nen Raumes, Das übrige Drittel der deutschen Menschen kann überhaupt nur dann leben, wenn die fehlende Masse der Güter anderweitig be- schafft wird. ä TO Nachdruck fuhr General von Epp fort- „Heute versucht nun eine Gruppe von Staatsmännern und Politikern, diesen Tatsachen eine Deu- JUA9, ZU geben, die es ermöglichen soll, der oiel- ^^?nntnis vom eigenen Fehler in Aer'MÜes und seiner notwendigen Korrektur m f t Kompromissen und Ausreden aus dem 9^el beispiellose Drosselungen sind Deutschland durch das Versailler Diktat und die ^muPRfUnhi "Mandatssystem" zugefügt. Ich habe Gi^nhLc Wegnahme des kolonialen Deutschlands verbundenen schweren Ehrenkrankungen nicht berührt. Ehrenkränkungen Gleiwitz, 22. Okt. (DNB.) Die Kriminalpolizei verhaftete in der „Kattowitzer Zeitung" einem deutschen Minderheitenblatt, den Haupt- chnftleiter Weber, Schriftleiter Kostka, 23er- lagsdirektor Kriedte und einen leitenden Verlagsangestellten. Den Verhaftungen gingen Haussuchungen voraus. Den Verhafteten wird vorgeworfen, ohne Wissen der Behörden einen monatlichen Sonderdruck hergestellt und verbreitet zu haben, der in einer Zusammenfassung alle Meldungen und Artikel brachte, die in Kattowitz über b eut schpolnische Minderheitenfragen erschienen sind. In diesen Sonderdrucken seien auch solche Artikel abgedruckt worden, die in dem Blatt °er Beschlagnahme verfallen sind. Die Angelegenheit wird von der deutschfeindlichen polnischen Presse in Ostoberschlesien in Extrablättern der Oeffentlichkeit bekanntgegeben. Ohne das Ergebnis der Untersuchungen abzuwarten, ergeht sich besonders die „Polska Zachodnia" in unerhörten Segen die Kattowitzer Zeitung. Das Blatt $ aufhetzendem Tone von einer „staatsfeindlichen und hochverräterischen Tätigkeit" und verlangt von den maßgebenden Stellen die sofor- tige „Liquidation" der deutschen Minderheiten- Solcher Weise greift die Übrige pol- msche Presse Ostoberschlesiens dem Untersuchungs- ergebms vor, während die deutsche Minderheiten- presse bisher über die Verhaftungen kein Wort veröffentlicht hat um sich nicht dem Vorwurf, in ein schwebendes Verfahren einzugreifen, auszusetzen ihrer Entwicklung entsprechen. An dem Vortrag des Reichsstatthalters nahmen zahlreiche Ehrengäste teil, u. a. das schwedische 0 r 1 n 3 f n P a a r' Vertreter der schwedi- Men Armee unö, Marine, der deutsche Gesandte Prinz Viktor zu Wied, der Landeskreis- eiter der NSDAP der Polizeipräsident von Ber- 1 k? r a L ? c 110 0 r f unb viele Mitglieder der deutschen K^ome Sven Hedin unterstrich noch emmÄ die Rede des Generals. Der heutige Stand der Kolomalfrage sei oftensichtlich eine Unqe- mr n.? • V' un?-e? fei ^ffen, daß zugunsten des Weltfriedens diesem Zustand bald ein ver- nunftlges Ende bereitet werde. Nach dem Vortrag brachte der Dresdener Kreuzchor unter Leitung von Prof. Rudolf Mauersber- ger der sich auf einer Konzertfahrt durch Schwe- den befindet Lieder von Wagner, Bruckner und andere zum Vortrag. no . r - o------ - I e Rustungs- i n b u ft r i e sehr gut beschäftigt sei, und zwar nicht nur in England, und daß eine Schlüsselindustrie wie die A u t o m o b i l i n d u st r i e andauernd Neuaufträge bis zur Grenze ihres Produktionsvolumens erhalte. Es fei also der Pessimismus nicht ganz verständlich, aber man müsse vorsichtig sein. Vor allem schaut man auf Amerika, wo die bisherige Politik der einseitigen Lohnsteigerungen eine Erhöhung der Preise nach sich zog, ohne daß man unter dem liberalistisch - kapitalistischen Wirtschaftssystem die Produktion regelte, die auf manchen Gebieten geradezu unter der Witterung einer Höchstkonjunktur hemmungslos sich entfalten konnte. Spekulative Tendenzen beförderten noch diesen Wirtschastsgang, es ist nur natürlich, daß jetzt die Aktienbörfen und die Produktenbörsen den Rückschlag sehr verspüren. Aber man kann nicht ohne weiteres daraus, daß die Spekulanten und ihre Mitläufer, die in England und Amerika sich bis in die kleinsten Kreise erstrecken, Haare lassen mußten, nicht darauf schließen, daß wir in der Weltwirtschaft wieder vor einem Zusammenbruch wie dem des Jahres 1929 und 1931 stehen, denn oer Nervosität der Börsen und des Kapitalmarktes stehen jetzt doch viel zu viel Faktoren gegenüber, die für eine Aufwartsbewegung sprechen. Auch der Preisoerfall auf dem Weltrohftoffmarkt kommt doch der Industrie wieder zugute, die jetzt billigere Rohstoffe in zureichender Menge einkaufen kann, menn I1 ' Die Freie Stadt ist nun wahrhaft frei geworden ■ nachdem schon am 14. Oktober 1936 die Sozial.' . demokratische Partei mit allen ihren Unter- [ gliederungen aufgelöst wurde, weil ihre umstürzle. rische Tätigkeit feftgeftellt und zahlreiches Waffen- material in ihren Büros gefunden war, nachdem dann auch im Mai 1937 die Deutfchnationale Partei es vorzog, sich selbst zu liquidieren. Bei der ganzen innerpolitischen Entwicklung Danzigs ist es bezeichnend, daß diese Konsolidierung des Deutschtums auch hier nicht durch Gewaltstreiche, durch ungesetzliche Eingriffe erfolgte, sondern sich auf völlig legalem Wege, sozusagen von i if n e n heraus vollzog. Die alten Parteiorganisationen haben sich eigentlich selbst das Grab geschaufelt, sie sind gestorben, weil ihre Zeit vorbei war. Nun endlich kann die nationalsozialistische Regierung Danzigs ganz ungehindert an die Arbeit gehen und bas friedliche Aufbauwerk vollbringen, bas bie Bevölkerung biefer schwergeprüften Stabt erwartet. Schon jetzt ist bie Arbeitslosenziffer 6on 40 000 im Jahre 1933 auf 3000 herabgesunken, wobei allerbings 15 000 Arbeitslose im Reiche untergebracht werben mußten. Gauleiter Forster hat bereits angekündigt, baß auch biefe 15 000 Arbeits- losen mieber in bas Danziger Wirtschaftsgebiet zu- rückgeführt und dort Arbeit bekommen sollen. Zu seinen Plänen gehört ferner bie Regelung ber Judenfrage, die Sicherstellung der Ernährung, bie Inangriffnahme eines umfangreichen Bauprogramms und der Anschluß Danzigs an das Reichsautobahnnetz — lauter friedliche Ziele also, die auch ängstliche Gemüter im Auslände davon überzeugen dürften, daß das neue, einige und freie Lunzig einen Sicherheitsfaktor erster Ordnung in der internationalen Politik darstellt. Die Zeiten, da man aus Danzig allzu gern bas „Pulver- fafj Europas" machen wollte, sind endgültig vorüber. HBEv. Pasew alk, 21. Okt. (DNB.) In Anwesenheit des Stellvertreters des Führers, des Reichsleiters Alfred Rosenberg, des Gauleiters von Pommern Schwede - Coburg, führender Manner von Partei, Wehrmacht und Staat und unter riesiger Anteilnahme der pommerschen Bevölkerung wurde die feierliche Uebergabe der Weihe- stotte zu Pasewalk vollzogen. Landeskulturwalter Popp sprach allen, die an der Gestaltung der Weihestatte mitgeholfen haben, seinen Dank aus und übergab dem Gauleiter die Weihestätte mit den Worten: „Möge sie uns allen das sein, was sie nach Ihrem Willen werden sollte: Ein Kraftquell der politischen Soldaten." Ein Fackelträger trat auf ben gußeisernen Chor der Weihestätte und entzün- bete die Fackeln der alten Garde, während die Musikzuge bas, Lieb spielten: „Siehst bu im Osten bas Morgenrot .Danach übernahm Gauleiter Schwede- Coburg bie Weihestätte. Ein Frontsolbat, sagte er rouröe sehend, ein sehender Frontsoldat wurde Poli- tiker unb Neugestalter seines Volkes: Abolf Hitler — der Retter der deutschen Nation. Aus seinem Geist gestaltete sich bie nationalsozialistische Idee. Durch sein Wort und Wirken wurden neue Menschen wurde ein neues Volk und ein starkes Reich. 3n btefem Reich Abolf Hitlers ist das politisch e Soldatentum zum bestimmenden Fak- tor geworden Es ist daher die Pflicht, für alle Zu- kunft das politische Soldatentum im Geiste unb dem einzigartigen Vorbilb bes Führers zu er-1 Ein Ausnahmezustand muß beseiügl werden. Deutschland braucht seine Kolonien und rechnet mit dem Sieg des gesunden Menschenverstandes in der Weltpolitik. Gegen diedeutscheMnderhetten- preffe in Ofloberschlesien. Verhaftungen in der„KattowitzerZeitung". UZ? beteiligt sich an ber Brüsseler Neun- rnachte-Konferenz. Auf bie belgische Einlabung zur unterS^r0 faschistische Regierung, wie von m e n b^antEes. DCrraUtet' "unmehr zustim. Um den Großmufti. Die Araber bis zum letzten Blutstropfen gegen eine Teilung. Jerusalem, 21. Okt. (DNB.) Der Mufti des Libanons sprach in Beirut beim französischen Ober- kommissar Gr af de Märtel vor, um das 23er- ^an3°M$fn Behörden gegenüber dem Ä Akten Großmuftl von Jerusalem klarzustellen. n6maF eI,f°n er^ h°ben, man werde dem Großmuftl keine Schwierigkeiten bereiten. in Damaskus weilende frühere irakische Außen- e?npH 1^ । V 1 P^cha Said wird angeblich eine Unterredung mit dem Großmufti haben Auf Nuri^Va^" b,e,rm Aschen Außenminister erklärte Prp. .Pascha, alle Araber erwarteten ein be- wen Reqi-kung ' Einer n°ti°n°I°r°bj. B-iruttr Vertreter der „New- Chrouicle" erk urte der Sprecher des Großmusti, di- Araber Palästinas wurden bis zum letzten Bluts- tropfen gegen -ine Teilung detL-n. b e s kämpfen. Der Großmufti fei nicht für Terror, ^arum zöge England grausame Vergeltungsaktio- nen Vorbeugungsmaßnahmen vor. Es wäre besser hiÄ'ÄT Flugplatz von Lydda zu schützen, statt hierher bie Hauser unschulbiger Araber in Schutt und Asche zu legen. Das arabische Komitee sei be- General von Gvp spricht in SwGolm. bex NSDAP., sprach in der SBi^ Kufe,Ut d,Cn 58e"'n'9unA Stockholms über muJ!9/- °HC ÖeJen Beseitigung keine Ruhe in der "Deutschlands Kolonialforde- 9hn6® vcrao u°n l^pp' entspringt aus der Tatsache, daß die Lebensgrundlagen eines jeden Volkes zunächst in den Kräften seines Raumes liegen, und dann in dem, was Fleiß und Können einer Menschen aus biefer Wnum p°'°nz !ch°ss°n. Fleiß und Können Ld Ä Dauer wertlos, wenn bie Materie sie w Wt. Im Herzen Europas lebt ein Volk? das trofc efTen der Ausfuhrkaufleute unb der Bankiers her- Stillstandes lm Baugewerbe dl aus vorgenommen wurde, schließlich das unsichere Rob ist, an das sich alle Berufe anklammern und bas desto geschwinder dem Abgrund zurollt. In ungeordneten Wirtschaftsräumen sind auch die Staatsmänner dazu verurteilt, diesen Triumph über eine geordnete Wirtschaft mitzumachen. Daher hat sich gerade in der anglo-amerikanischen Wirtschaft wieder einmal das bängliche Gefühl durchgefetzt, vor einer Wende in der Weltwirtschaft zu 'stehen. An und für sich hat die englische Aufrüstung und die Steigerung der englischen Ausfuhrziffern sowie der Geschäftsgang in den Vereinigten Staaten noch keine Einbuße erlitten. Aber die Unfern rufe haben trotz aller amtlichen Beschwichtigungen gewirkt. An der Neuyorker Börse sind seit Beginn bes Monats August Kursverluste ein- ge reten, bie auf minbeftens 20 Milliarben Dollar geschätzt werben. Zum Beispiel gingen die Aktien öer U. S. Steel Corporation von 104 Anfang Sep- tember auf 61,75 am 20. Oktober zurück. Die Wallstreet erlebte regelrechte schwarze Börsentage, aber ouch an der Londoner Börse ist der Aktienindex von rund 125 im Januar 1937 auf 99 am 12. Oktober laut Economist gefallen, der als libera- liftisches Händlerorgan betrübt feststellt, daß „alle Gewinne seit 1936 verloren gegangen sind". Neben den politischen Gründen für diese Erscheinungen fpielten eine erhebliche Rolle Gerüchte über Schwierigkeiten größerer Londoner Banken, die sich mit dem Diskontgeschäft befassen. Diese Gerüchte sind allerdings kategorisch dementiert worden. Der Economist weist darauf hin, daß trotz eines gewissen erkennt. 3n ber Danziger Bevölkerung wird es mit Genugtuung ausgenommen, daß ber letzte Teil ber Liquibierung bes parteisystems in Danzig in biefer loyalen Form burchgeführt werben konnte. Der Gauleiter wenbet sich in einem Aufruf an bie Danziger Bevölkerung, in bem ber versöhnliche unb „ V .. ~ -----'7.....——“z .loyale Geist, unter bem bie Auflösung bes Danziger biuken, bis teuer einkauften, in bie- Zentrums vonstatten ging, gekennzeichnet wirb, ftn Tagen naturl.ch Etem und B-in klagen. „Unter das, was war. wallen wir nun einen dicken Strich Ziehen unb bafür sorgen, baß bie noch nicht rWt e* 'T , Mür bie Volksgemeinschaft gewonnenen Volksgenos- L-ieKuust oerMenschen- und Volkssuhrung Dr£e» ,°Uch, o„f -OeulfdMn 8Mmknf«g. »»'S ro ., Ä in gemeinsamer Zusammenarbeit aller beutschen nnHHP^nnh1 T°^ Ü?cr lassen- Volksgenossen unb nur von einer einzigen enlschlos- j” vrr Menschen bestimmen. Wie falsch diese Tbese ist be- ’ur PoUnsche Strafen vorbeweist der Aufstieg der beiden bedeutendsten Staats- unter bas vor allem eine Reihe von Zenmänner, Hitler und Mussolini, die nur unter qröfcJ,rum5an9e^ori9en fällt, bie in ber letzten Zeit orb- ten wirtschaftlichen Schwierigkeiten ihren Weg ge- "ungsrnäßig bestraft worben finb. qangen sind Auch die geistige Umwelt bringe dem Der Präsident des Senates unterrichtete Ceqa- Menschen nicht bestimmte geistige Fähigkeiten, wenn lionsrat Perkowski über bie Auslösung ber 5en- fie ihm auch eine geistige Beweglichkeit vermittelt, lrumsparlei unb brachte zum Ausbruck daü mit i™ 'S biejemgen asozialen Elemente, denen es an Cha- öa« €r’ obwohl dazu an sich keinerlei Ver- rakter fehlt unb an Klarheit des Vevftandes mandanla^ung bestünde, den diplomatischen Vertreter ge t, au^zumerzen Dr. Groß betonte unter Hinweis Ib^ Republik Polen von einem Vorgang in kennt- m6i He feumn hen @ i5 b?6 S a m p ( f ü r "iS sehe, der eine ausschließlich innere Ange- brin^nMi. • a-m “!lfcr1cm Staat die legenhcil der Freien Sladl Danzig darstelle, möge allein Kefthe ^folge bringen' ^o^Semnnu^6ernb^ titoTn 'ich en,gegen deu in der pol- wußte Bruch mit den materialistischen Auswirkun- ^f^^len Behauptungen, gen eines kinderfeindlichen Systems. Die Nation > i"neren politischen Maßnahmen der Regierung verlange von jedem Menschen die Verewigung J«ien Stabt in keiner Weise gegen 'ein e r W erte in seinen Kindern. Diesen Polen gerichtet haben unb richten werben." Willen könne nur eine Regierung erroeefen, die ♦ Sa.-AI^? wollten, sondern frei vom Bruderzwist frei von parlamentarischer Mißwirtschaft, frei vom DOrE5De^ateri^en Marxismus, frei von internatio- m1 Bevormundung ist heute die ehrwürdige Großstadt an der Weichselmündung. Die Auflösung ?.r^^ntrumsorganisation, die Beseitigung des politischen Katholizismus als Rechtsinstitution, bedeutete den letzten Schritt auf dem Wege ber Verschmel- . f, ... . ^uug von Partei unb Staat, von Führung und ®^enntni5 heraus habe ich mich Dpn Weltanschauung und Leben in Danzig, entschlossen, dieser Weihestätte eine Gauschu- D'? Einheit des Volkes ist damit im zweiten deut- lungsburg anzugliedern und mit deren Sau f^r11 Staat außerhalb der Reichsgrenzen auch unverzüglich zu beginnne. Der Sinn des Möend au&erh$ hergestellt. J Kampfes unb öes großen Sterbens wirb uns hipr I _______ ___________ verständlich: denn aus Leib und Not, aus Kampf,-- ■ - Slut unb Tob würben Idee unb Fahne. finb kein Gegenstanb ber Diskussion. D-utschlanb L)er ^tellvertfetef des Führers !oröert formalrechtlich einwandfreien Begrün- D eu U ch e n^ im wer' h ^enkstätte soll die Z u ft a n d e s , der 'ihm beV Besitz an feinem kolo- ftanb ^einfff ^c,n IaJfen:. Abolf Hitler nialen Eigentum vorenthält. (Es will fein Lanb Dl r ^nge Jahre inmitten bei- unb kein Volk in seinem Besitzstand beeinträrfiti-- Tnnfpnhirtr? X- be5 Weltkrieges, gen. Es will keine Sonderrechte.. Die Rückgabe UN- kinw-äWe w!e^daß ber Tob ihn ,eres kolonialen Eigentums ftt nur burch ein hiJwhl mahnen auf daß es künftig stets wür- Führung geschaffenen Psychose und damit mit einer ftbe/ nack ten9,Em «« Wir aber wollen. Sicherung bes Friebens au Zetten hinaus Wir unb inlt/T • a.n un- selbst wirken rechnen mit bem W i e b ° r a u s k ° m m e n mürb ® A-e'd) "'rken, baß unser Volk d e s gesunben M e n s ch e n o e r st an'b e s grüßen mir6tben 4ühr,9r3h" sieffP«<^n porab in ber Politik unb bem Siege von Idealen sprechen "naeli-bt?btts m,r un’er, »er. unter ben abenbländischen Völkern, die b-m Stanb LL S °/u°u^n. glauben ihrer Entwicklung entsprechen. In großen Tuben RM 1.10 Haus tropfen gend wieder bodenständig verwürze 'öinn des Wettbewerbs erkannt hat. [er Neun- idung M wie von zUstiM' Staatspräsident Lebrun besucht das Deutsche auf der Pariser Weltausstellung. In einer kurzen Ansprache legte Gauleiter .Wächt! er die Ziele bar, die dem deutschen Erzieher obliegen: Die deutsche Jugend nationalsozia- llistisch zu formen und auszurichten. Als Hilfe seien Die Schülerzeitschriften eingesetzt, die der Jugend ein guter Kamerad und Freund, der Erzieherschaft ein «treuer Freund und Helfer geworden seien. Das .,hilf--mit"-Preisausschreiben habe brachliegende und noch unbekannte junge Kräfte geweckt und bereits unerkannte Schriftsteller und Dichter für die Mit- feindlichei troblätter das f . ergeht h i merhöm )as AM „ftaats> if und r \o\ot* rcheüen- i cige pol« 1 juchungs- derheiten« i Wort ver- rf, in ein Zusetzen. «arbeit am Jugendlesestoff gewonnen. Dann gab der Gauleiter die Preisträger bekannt. Sie sind für den Hans-Schemm-Preis: bemerkbar. * Am Mittwochabend setzte bei leichten westlichen Winden über der Ostsee Nebelbildung ein, die sich später so verstärkte, daß die Schiffahrt zum Stillstand kam. Der Nebel verdichtete sich während der Nacht noch weiter, so daß in der westlichen Ostsee jegliche Sicht genommen wurde. Die Temperatur fiel auf 3 Grad. Am Donnerstagoormittag wurde der Nebel wieder schwächer, jedoch ist die Schiffahrt immer noch behindert. Vergebliche Suche nach den Vermißten der „Wesifalia". Das holländische Rettungsschiff, das die See nach den Vermißten des untergegangenen deutschen Dampfers „W e st f a l i a" absuchte, ist unverrichteter Dinge nach Ymuiden zurückgekehrt. Unter diesen Umständen muß befürchtet werden, daß die acht.Vermißten den Seemannstod gefunden haben. Ein Kind und eine Greisin in Flammen. Die 80jährige Frau Eleonore Härder aus Aschaffenburg hantierte in Heustreu mit offenem Licht, wobei ihre Kleider von den Flammen erfaßt wurden. Die Greisin stand sofort in Hellen Flammen. Der rasch herbeigeeilte Ehemann riß seiner Frau die brennenden Kleider vom Leibe und erlitt dabei selbst schwere Brandwunden an beiden Händen. Die Greisin wurde mit schweren Brandoerletzungen am ganzen Körper in das Krankenhaus Bad Neustadt eingeliefert. erenz. it. er Spre- stellung« et in der jinlabung den Konzerns zu so spät i einer glich sei. rch intet« wischen werden. mit ihrer le-Bertrag Wien, im Oktober. Der Sommer ist zu Ende, das Jahr neigt sich dem Winter zu, die Trauben auf den Stöcken reifen aus und der Wind jagt die Blätter von den Laubbäumen, die bald kahl leere Wege säumen werden. Oesterreich gehört zweifellos zu den landschaftlich schönsten Gebieten Europas. Die Alpen haben Uebergänge vom hoch- ins Mittelgebirge und vom Mittelgebirge ins Tal, die die Landschaft immer abwechslungsreicher und reizvoll machen. Der Sommer- und Erholungsaufenthalt in Oesterreich bekommt auch dadurch seine besonders anheimelnde Note, daß der Fremdenverkehr in Oesterreich noch nicht so industrialisiert ist, und daß fast jedes Gasthaus eigene gemütvolle Reize offenbart. Die Folge davon war, daß bis in die letzten erschlossenen Alpentäler hinein insbesondere aus dem Reiche deutsche Bevölkerung zu deutscher Bevölkerung kam, um die Schönheiten dieses Landes zu genießen, und sich hier zu erholen. Das hat sich grundlegend geändert seit den Sperr maßnahmen, die dann am 11. Juli 1936 wieder aufgehoben wurden, ohne daß sich allerdings auch nach diesem Zeitpunkt eine wesentliche Aenderung wegen der angespannten Devisenlage hätte vollziehen können. In der Zwischenzeit versuchte Oesterreich, den Ausfall an reichsdeutschen Gästen durch erhöhte Werbung im übrigen europäischen Ausland und bis nach Amerika hin wettzumachen. Das ist nur teilweise gelungen. Zweifellos haben die international bekanntesten und größten Kurorte eine starke Wiederbelebung hauptsächlich durch Engländer und Holländer erfahren, zu denen noch ein gewisser Hundertsatz französischer und italienischer Gäste tritt. Aber bis heute gelang es nicht, einen auch nur Halbwegs den früheren Verhältnissen entsprechenden größeren Fremdenstrom gerade in die Seitentäler und auf die Schutzhütten zu leiten. Außerdem glückte es nicht, die Vorsaison neu zu beleben, die seit dem Ausbleiben der reichsdeutschen Gäste fast vollkommen brach lag, was um so mehr ins Gewicht fällt, als auch ein Großteil des innerösterreichischen Fremdenverkehrs wegen der billigen Valuta- und Preisverhältnisse nach Italien abgelenkt wurde. Man hat zwar versucht, durch Urlaubsbegünsttgungen an Beamte und öffentliche Angestellte die Seitentäler insbesondere Tirols aus Oesterreich selbst zu beleben, aber auch das ist nur in beschränktem Umfange gelungen. Die Hoffnung dieses Sommers auf einen stärkeren Zuzug reichsdeutscher Gäste, die nach den neuen Devisenabmachungen gehegt wurden, haben sich nur insoweit erfüllt, als in den von der Landesgrenze aus leichter erreichbaren Orten wie Jnns- reit sich mit den Engländern und Juden a n d e n Verhandlungstisch zu setzen, vorausgesetzt, daß man die arabische Majorität anerWie „Echo de Paris" meldet, erörtern die englische und französische Regierung zur Zeit das Schicksal des nach Syrien geflohenen Großmuftis. Es fei noch zweifelhaft, ob seine A u s- wei ung aus Syrien möglich fei, da er als einfacher politischer Flüchtling betrachtet würde. bridge. Dort begann Rutherford seine Untersuchungen über die Radioaktivität, die ihn zu dem bedeutendsten Vertreter der Lehre von der Umwandlung der Elemente gemacht haben. Eine neue deutsche Oper. Das Große Haus der Städtischen Bühnen in Freiburg brachte als alleinige deutsche Urauf- f ü h r u n g die Oper „D e r E r z g r ä b e r" heraus. Die Grundidee des von dem in Freiburg tätigen Schriftleiter Dr. Walter Reimer und des an den Städtischen Bühnen wirkenden Komponisten Karl U e t e r geschaffenen Bühnenwerkes ist der zum Sieg geführte tiefe Glaube eines einzelnen an das begonnene Werk zum Segen und Nutzen der Gemeinschaft. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Franz K o n w i t s ch n y gestaltete sich die Aufführung zu einem künstlerischen Erfolg. Das vollbesetzte Haus spendete den Schöpfern des Werkes sowie den Darstellern starken Beifall. Ausklang der Shakespeare-Woche in Bochum. Mit der Tragödie „Antonius und Kleopatra" erreichte der Zyklus der in Bochum zur Aufführung gebrachten Shakespeareschen Römerdramen seinen Abschluß. Das Bochumer Theater verwandte auf die Wiedergabe dieses gewaltigen Dramas den ganzen Aufwand feiner szenischen Mög- lichkeitey. Die Inszenierung von Saladin S ch m i t t war ungemein eindrucksvoll. Die ausgezeichnete Aufführung von fast vierstündiger Dauer — auch diesmal wohnte ihr wieder Reichsminister Rudolf Heß bei — wurde von einer charaktervollen Musik von Emil Peeters umrahmt. Als der Vorhang sich senkte, dankte langanhaltender Beifall einer wirklich großen Leistung. Vorher hatte Professor Dr. Schirmer von der Universität Berlin über Shakespeare und die Antike gesprochen. Die Shakespeare-Woche fand ihren festlichen Ausklang mit einer glanzvollen Aufführung der „Luftigen Weiber von Windsor". Zum Abschluß ließ der Stellvertreter des Führers Reichsminister Rudolf Heß, der an mehreren Abenden den hervorragenden Aufführungen der Römer-Dramen im Bochumer Stadttheater mit großer Anteilnahme gefolgt war, den Künstlerinnen des Bochumer Ensembles Rosensträuße mit dem Ausdruck des Dankes und der Anerkennung für die ausgezeichneten darstellerischen Leistungen überreichen. Nach der Schlußaufführung waren die Künstler und ein Teil des technischen Personals des Bochumer Schauspiels Gäste des Stellvertreters des Führers. Aus aller Wett. Staatspräsident Lebrun stattete dem Deutschen Haus auf der Weltausstellung einen Besuch ab. Er wurde vom Botschafter Grafen Welczeck und vom Reichskommissar Ministerialdirektor Dr. Nuppel empfangen. Präsident Lebrun hatte besonderes Interesse für die Fernseheinrichtung, sowie für die elektrotechnische Industrie und die neuen Werkstoffe. Als ehemaliger Polytechniker zeigte sich Präsident Lebrun als sachkundiger Besucher, der gerade für die technischen Spitzenleistungen viel Verständnis hat, die Deutschland auf der Ausstellung zur Schau stellt. Wanderpreise für die beste Kochleistung. Aus Anlaß des Abschlusses der VII. Internationalen Kochkunstausstellung in Frankfurt a.M. hat der Reichsorganisationsleiter Dr. Ley einen internationalen Wanderpreis druck, Salzburg ufw. ein starker Durchgangsverkehr einsetzte, der die Mehrzahl der Gäste aber nur in Form eines Tagesausfluges nach Oesterreich hereinbrachte. Gesellschaftsfahrten sind zwar ebenfalls in größerer Zahl unternommen worden, aber auch sie konnten keinen Ersatz für die verlorene längere Aufenthaltsdauer bieten, die früher insbesondere von reichsdeutschen Gästen bestritten wurde. In Wien zeigte sich dem Rufe und der Bedeutung der Stadt entsprechend in diesem Sommer ein lebhafter Fremdenverkehr aus fast aller Herren Ländern, der nach außen schon erkennbar war an den vielen fremden Autos, die man durch die Stadt, nach Grinzing, und über die neue Höhenstraße fahren sah. Allerdings hat auch Wien seine Gaste immer nur kurze Zeit festzuhalten vermocht, was in erster Linie den zumal im Sommer fehlenden Unterhaltungsmöglichkeiten zuzuschreiben ist. Neben Wien ist der Hauptanziehungspunkt Oesterreichs heute Salzburg mit seinen Festspielen. Es hat sich auch diesmal gezeigt, daß die Rechnung auf die Anziehungskraft Salzburgs richtig war. Die Besuchsziffern sind seit 1935 wieder in ständigem Steigen begriffen und haben im August dieses Jahres gegenüber dem Tiefstand dcs Jahres 1934 von etwa 29 000 Gästen wieder die höhe von 51 000 erreicht. Davon wurden aus Deutschland in diesem Jahre 4463 gegenüber 1184 des Vorjahres gezählt. Die künstlerischen Darbietungen in Salzburg haben insbesondere auch viele Amerikaner angelockt, wobei aber eine Beobachtung zu machen ist, daß nämlich die Masse der Gäste im Steigen begriffen ist, daß sie aber w e - n i g e r zahlungskräftig sind. Als besonderen Anziehungspunkt hat sich auch wieder die Großglockner - hochalpen- st r a ß e erwiesen, die bis Ende August einen Besuch von fast 123 000 Personen zu verzeichnen hatte. Sehr bemerkenswert ist, daß von den gezählten Kraftfahrzeugen, die die Hochalpenstraße passierten, der größere Teil auf Deutschland entfällt. Sehr gut war wie jedes Jahr Bad Gastein besucht, wenn auch ein kleiner Rückgang in den Monaten Juli und August zu verzeichnen war. Kärnten hat diesmal schlecht abgeschnitten. Es war früher vielfach von Ungarn und sehr stark aus Jnnerösterreich besucht. Diesmal sind die Ungarn ausgeblichen und der innerösterreichische Fremdenverkehr, der jahrelang wegen der warmen Seen Kärnten besonders bevorzugt hatte, hat sich inzwischen davon ab und wieder mehr in die Berge gewendet. Insgesamt ist in ganz Oesterreich an Auslandbesuchern ein kleiner Zuwachs in dieser Saison festzustellen, während der Jnlandbesuch gegenüber dem Vorjahr ein kleines Minus aufweist. Leopold Weber (2000 Mark) für sein gesamtes künstlerisches Schaffen, Hjalmar Kutzleb (1000 Mark) für das Jugendbuch „Ein Paar Reiterstiefel" und Clemens Laar (Koebsell) (500 Mark) für sein Buch „Reitet für Deutschland", ein Lebensbild des bekannten deutschen Reiters nach dem Kriege Freiherrn von Langen. Preisträger am „hilf-mif- Preis sind Dr. Franz Graf Zedwitz, Berlin, Ilse Sch^ehoff-Riehm, Berlin, und Kurt Preis, München. Amerika beginnt neue Geerüstungen. Ein 35000-Tonnen-Schlachtschiff wird auf Kiel gelegt. Neuyork, 22. DEL (DNB.) Nach Roosevelts Rede gegen die nichtdemokratischen Staaten, deren Schärfe aufgefallen war, hatte eine amerikanische Zeitung die Vermutung ausgesprochen, daß Roosevelt psychologisch die Voraussetzungen schaffen wollte für die Einleitung eines ausgedehnten Rüstungsprogrammes. Eine Neuyorker Meldung scheint diese Aufastung zu bestätigen: Am Mittwoch wird auf der Neuyorker Marinewerft ein neues Riefenschlachtschiff auf Kiel gelegt. Damit nehmen die Vereinigten Staaten nach 17 Jahren den Schlacht- schiffbau wieder auf Die „North Carolina", die eine Wasserverdrängung von 35 000 Tonnen haben wird, soll eine unbekannte Zahl 16zölliger (40 cm) Geschütze bekommen und wird voraussichtlich 60 Millionen Dollar bei vier Jahren Bauzeit kosten. Das zur Zeit modernste amerikanische Schlachtschiff ist die „W e st - V i r g i n i a", die 1920 auf Kiel gelegt wurde und 32 000 Tonnen groß ist. Kunst und Wistenschast. Der englische Atomforscher Ernest Rutherford. In Cambridge ist der bedeutende englische Physiker Ernest Rutherford im Alter von 66 Jahren gestorben. Rutherford erforschte die durch den radioaktiven Zerfall entstehenden Produkte (Helium, Niton) und stellte dabei die moderne Atomtheorie auf, die annimmt, daß die Materie aus positiv geladenen Atomkernen besteht, die von negativen Elektronen umgeben sind. Rutherford gelang es 1919, das Element Stickstoff in seine Bestandteile Helium und Wasserstoff zu zerlegen. Ein weiterer wissenschaftlicher Versuch gelang 1933 in Rutherfords Cavendish Laboratorium in Cambridge und unter seiner Leitung zwei jungen Forschern Dr. Cockkroftund Dr. W a l t o n auf dem Gebiete der A t o m z e r t r ü m m e r u n g, wobei durch eine hochevakuierte Röhre Millionen von Par- tikelchen mit einer Geschwindigkeit von 10 000 Kilometern in der Sekunde geschickt wurden. Schon im Februar 4933 hatte Rutherford Mitteilungen darüber gemacht, daß ihm die Entdeckung eines positiven Elektrons geglückt sei, wodurch alle bisherigen Begriffe von der Zusammensetzung des Atoms umgestoßen werden würden. 1908 wurde Rutherford der Nobelpreis für Physik verliehen. Die Universitäten Göttingen und Freiburg ernannten Rutherford zu ihrem Ehrendoktor. Rutherford war in Neuseeland geboren. Durch ein Stipendium kam er 1895 an das Trinity-College nach Cam- Der sechsjährige Waldemar Kraus in Goldbach bei Aschaffenburg, der in der Küche spielte, kam dem Herdfeuer zu nahe, wobei fein Nachthemdchen von den Flammen erfaßt wurde. Das Kind wurde mit schweren Brandwunden in eine Klinik gebracht, ist aber später seinen schweren Verletzungen erlegen. Wädchenmörder zum Tode verurteilt Das Schwurgericht in Frankfurt a. d. O. verurteilte den Fritz K u n e r t aus Höhenfaunen zum Tode und dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte. Kunert hat Anfang Mai d. I. ein 15^jähriges Mädchen, das mit ihm auf einem Gute tätig war, aus Eifersucht, und weil es ihm nicht zu Willen war, mit einer Axt erschlagen. Er band die Leiche auf eine Egge und versenkte sie in einem See. Zwei junge Leute im Chiemsee ertrunken. Im Chiemsee sind bei einem Bootsunglück zwei junge Männer ums Leben gekommen. Trotz wiederholter Warnung wegen starken Windes begaben sich die Beiden auf den See, um nach der Fraueninsel Überzusetzen. Abends vernahmen Insassen eines Motorbootes Hilferufe. Man konnte jedoch nur noch das umgekippte Boot entdecken. Die Leichen konnten noch nicht geborgen werden. Ein Jürffengrab aus der Hallstattzeit bei Stuttgart entdeckt. In einem Garten der Steinhaldensiedlung auf dem Steinhaldenfeld bei Cannstatt stieß ein Siedler in etwa 25 cm Tiefe auf einen Gegenstand, der sich bei näherer Untersuchung als Bronzeschale herausstellte. Der Direktor der staatlichen Altertümersammlung entdeckte dann Noch einen goldenen Stirnreif, einen goldenen Armreif und zwei kleine goldene Ringe, die vermutlich zum Befestigen des Stirnreifs gedient hatten. Ferner waren dem Grab, das aus der frühen hallstattzeit (etwa 600 Jahre vor der Zeitwende) stammt, verschiedene Bronzefibeln und zwei Lanzen beigegeben. Don den Lanzen sind die etwa 30 cm langen Eisen- spitzen noch gut erhalten. Dieses Fürstengrab ist nur einige hundert Meter von dem ersten Fürstengrab aus der Hallstattzeit entfernt/ das vor drei Jahren freigelegt wurde. Bei lebendigem Leibe verbrannt In Neunkirchen bei Miltenberg fanden auf gellende Hilferufe herbeieilende Bewohner die Frau des Steinbrucharbeiters Thurm er im Hofe ihres Anwesens in Hellen Flammen. Man riß der Frau sofort die Kleider vom Leib und suchte die Flammen zu ersticken. Als das Sanitätsauto kam, war der Tod der Unglücklichen bereits eingetreten. r5 Nt ^ren. $ ü, [W Re. & p* AeN' wehe unter, hat be, 0 Arbeits, -Miet,Us ollen. J > der ”!!. die ■oQupro« as Reichs, |nQMe 'von über, unb freie Zier Orb, -stellt. Die 5 „Pulver. Eg vor. H.Ev. Mfeib !ll. eitung". Kriminal- Zeitung", i n Haupt, ka, 23er. rben Ver- n hau s> wird oon en manat. verbreitet alle Mel. Ditz über 'fragen seien auch dem Blatt phiftt des hen Gerdas Ar- Über dein irzBellen- Äe de-n , bereiten- angebl'ch oben M er erflor*1 ein b-' inalor161 ?e£ w; iS w- Fremdenbilanz in Oesterreich Don unserem am-Miiarbeiier. Der Terror > gegen die Gudetendeuischen. Knebelung der Presse durch den tschechischen Zensor. Prag 21. Okf. (DNB.) Die tschechoslowakischen Behörden setzen ihren Vergewaltigungsfeldzug gegen Die Sudetendeutschen mit brutaler Rücksichtslosigkeit fort Vepsammlungsauflösungen, Zensur der deuf- chen Blätter und Strafversetzungen sind weiter an öer Tagesordnung und kennzeichnen das wahre Gesicht dieser Dernokratte. So wurde m hohenelbe eine Versammlung der Sudetendeutschen Partei I aufgelöst, weil der Bezirksleiter im Namen von 40 000 Wählern gegen das Vorgehen der Polizei in Teplitz-Schönau gegen fudetendeutsche Abgeordnete schärfsten Protest einlegte. Auch in Unfertajay in Südmähren verfiel eine Versammlung der Sudetendeutschen Partei der Auflösung. Der „Dolksruf", das Kreisblatt der sudetendeutscken Partei im Egerlande, unterlag an mehreren Stellen der Zensur. Aus einem Protesttelegramm des Kreisleiters an Staatspräsident Dr. Benesch wurden zwei Absätze sowie der offene Brief Konrad Henleins an den Staatspräsidenten bis auf den Schlußsatz gestrichen. Auf der ersten Seite des Blattes blieb — anscheinend vom Zensor vergessen — nur das Wort Masaryks stehen: „Wo keine Pressefreiheit ist, ist auch keine Demokratie". Das Muffiger lag blatt wurde wegen einer amtlichen Meldung des Eisenbahnministeriums b e - i fchlagnahmt. Zu den neuesten Strafmaßnahmen gehört auch die Versetzung mißliebiger deutscher Persönlichkeiten und die Versuche, die Front der Deutschen zu zerbrechen. Unter den Einwohnern der Stadt Fischern bei Karlsbad, wo die Bevölkerung zu 80 v. h. aus Anhänaern der Sudeten- deutfchen Partei besteht, erregte Die Nachricht von der Versetzung des deutschen Pfarrers nach Schab große Empörung. An Stelle des deutschen Pfarrers kommt ein tschechischer Kaplan nach Fischern. Prags außenpolitische Gorgen Eine Polnische Betrachtung zur Lage der Tschechoslowakei. Warschau, 21.Okt. (DNB.) Auf die immer schwieriger werdende Stellung der Tschechoslowakei weist der „Maly Dziennik" hin. Zur Begründung wird sowohl der neueste Konflikt mit Deutschland, der sich aus der Gesetz und Verfassung mißachtenden Zügellosigkeit in Teplitz ergeben hat, aufgezeigt, wie auch die Mißerfolge der tschechischen Osterreichpolitik und der immer schwächer werdende Zusammenhalt der Kleinen Entente. Die Lage der Tschechoslowakei sei um so ungünstiger, als eine Hilfe des sowjetischen Bundesgenossen recht problematisch erscheine, schon weil Polen und Rumänien keine Freunde der sowjetisch-tschechoslowakischen Beziehungen sind. Unter solchen Umständen werde von Frankreich der Tschechoslowakei geraten, s i ch mit Polen zu verständigen. Man wünsche, daß Polen die Jahre 1919 und 1920 vergesse, in denen die Tschechen über die Grenze kamen, daß das Verhalten der sibirischen tschechischen Division, die sich den Bolschewisten zur Verfügung stellte, ebenso vergessen werde wie die Tatsache, daß von tschechischer Seite während des polnisch-sowjetischen Konfliktes verhindert wurde, daß Ungarn Polen zu Hilfe kam. Eine allgemeine Verständigung zum Wohle des europäischen Friedens wäre auch leichter möglich, wenn sich einige Staaten entschließen würden, auf die Hilfe der Sowjets zu verzichten. Darin liege her Kern der Sache. Lesestoff für die Lugend. Preise für Jugendbücher und dasErgebnis einesSchülerwettbewerbs Bayreuth, 21. Okt. (DNB.) In der Weihehalle des Hauses der deutschen Erziehung erfolgte -burrf) den Gauleiter und Reichswalter des NS.- Lehrerbündes, Wächtler, die Verteilung des Hans-Schemm-Preifes und des ilf - m i t"-P r e i fe s, sowie die Eröffnung der aus • einem Schülerwettbewerb heroorgegangenen Aus- lt e l l u n g: „Volksgemeinschaft — Blutgemeinschaft" Beim Hans-Schemm-Preis werden bereits veröffentlichte Jugendbücher mit Preisen be- Dacht. Beim „hils-mit"-Preis, der Jugendzeitschrift ^,hilf mit", werden bisher nicht veröffentlichte Kurzerzählungen und Gedichte ausgezeichnet. Der Schülerwettbewerb „Volksgemeinschaft ;■ — Blutsgemeinschaft" ist die Fortsetzung des ersten «Schülerwettbewerbs „Volksgemeinschaft — Wehr- gemeinschaft" und die Ueberleitung zum neuen Wettbewerb „Volksgemeinschaft — Schicksalsgemeinschaft" im kommenden Jahr. Die Ergebnisse sind, wie eine kleine Auswahlausstellung zeigt, ausgezeichnet. Altes Familiengut, Spielwaren, Modelle won Bauernhöfen der Ahnen wurden beigesteuert. Die kleine Auswahl zeigt, daß unsere heutige Jugend wieder bodenständig verwurzelt ist und den für d i e beste Kochleistung einer Ländermannschaft gestiftet. Der wertvolle Preis geht in das endgültige Eigentum der Mannschaft über, die zweimal hintereinander die beste Leistung zu vollbringen vermag. Gleichzeitig hat der Leiter des deutschen Handels, Pg. Hans Feit, einen nationalen Wanderpreis für die beste Leistung einer deutschen Gaumannschaft unter den gleichen Bedingungen ausgeschrieben. Reichstreffen der deutschen Werbefachleute in Berlin. Die Reichsfachschaft deutscher Werbefachleute hielt ihr erstes großes Reichsttefferr in Berlin ab. Es stellte den Auftakt zu der großen Tagung „Deutsche Werbung" dar. Mehrere hundert Werbefachleute aus allen Teilen Deutschlands waren erschienen. Auf der Tagesordnung standen wichtige Fragen der Berufsförderung. Der Leiter der Reichsfachschaft, Stabsleiter der Reichspropagandaleitung der NSDAP. Fischer, eröffnete das Treffen. Ministerialrat Professor Dr. Hunke, der ständige Vertreter des Präsidenten des Werberates der deutschen Wirtschaft, sprach über aktuelle Tagesfragen im Werbewesen. Die Wirtschaftswerbung habe Dienerin der Wirtschaft zu sein, wie die Wirtschaft Dienerin des Volkes sein solle. Im Zukunftsbild der nationalsozialistischen Wirtschaft werde auch der Werbefachmann ein Treuhänder Deutschlands sein, lieber die Entwicklung der höheren Reichswerbeschule machte Regierungs- und Gewerbeschulrat Dr. Schreiber beachtenswerte Mitteilungen. Dr. Rollmann (Hamburg) sprach über „Arbeitsgemeinschaft zur Berufsförderung", lieber die eigenschöpfe- rifche Arbeit des Werbefachmannes sprach der Dozent der höheren Reichswerbeschule ©enger. Schachweltmeisterkampf Euwe — Aljechin 3:5. In der achten Partie im Schachweltmeisterkampf Euwe — Aljechin gab Euwe, der diesmal die schwarzen Steine führte, nach dem 26. Zuge auf. Der Stand ist mithin: Euwe 3 Punkte, Aljechin 5 Punkte. Nebel behindert den Schiffsverkehr in Nordsee und Ostsee. Auf der Unterelbe von Hamburg bis Cuxhaven unb im Bereich der Nordseeküste herrscht dichter Nebel. Durch die Sichtbehinderung wurde der gesamte Schiffsverkehr stark in Mitleidenschaft gezogen. Die meisten Fahrzeuge mußten vor Anker gehen, um bessere Sicht abzuwarten. Auch im Hamburger Hafen machte sich der Nebel sehr störend Selbstrasierer sollte sich zu seinem eigenen Vorteil merken: UtePALMOLIVE-RASIERCREME ein geseiftist schon hd/b rasiert / In Normaltuben RM “.50 Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt oejchloffenen Dividende an. Reichsvankdiskont 4 v H.. Lombardzinsfuß 5 o. $). Frank, un a. M. Berlin Schluß- turs Schluß?. Abend- börie Schluß- fürs Schluß! Mittag börse Darum 20.10. 21.10- 20.10 21.10 6% Deutsche Reichsanleche v. 1927 101,65 101,65 101,65 101,65 4% Deutsche Reichsanl. von 1931 47»% Deutsche Reichsschatzanwei- 99,65 99,5 99,65 99,5 jungen von 1935 . ......... 2 Pbilivv Holzmann...........8 Ilse Bergbau................ 6 Ilse Genüsse................6 Kali Aschersleben............4 Klöcknerwerle ............. 4% Kvkswerke und Chemische Fabrik 7 Lahmeyer.................. 6 Mainkraft................... 4 Mannesmann.............4’/2 Mansfelder Bergbau......... 7 Metallgeiellschaft.............6 Orenstein & Koppel..........0 Rheinische Braunkohle.......12 Rheinische Elektro............6 Rheinstahlwerke..............6 Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6 Rütgerswerke ............... 7 Salzdetfurth Kali............ 6 Schuller! 8 Co...............7 Schultheis Patzenhofer........4 Siemens & Halske ........... 9 Süddeutsche Zucker.......... 10 Vereinigte Stahlwerke......4’/2 Westdeutsche Kaufhof......... 0 Westeregeln Alkali............ 4 Zellstoff Waldhof............6 Otavi Minen ..............0,6 Frankfurt a. M. | Berlin Schlußkurs Schluß?. Abend börse Schiunkurs Schluß! Mittag- börse 20.10. 21.10- 20.10 21-10. — — 222,5 223 137,5 141 138 141 140 143 140,5 142,5 167,25 167,5 167,75 167,75 120,5 121,75 121 121,5 168 168 — — 188,25 mTT 183,25 184 136,5 138 135,75 137 — — 118,4 119,25 143 144,25 142,9 143,75 260 260 — — 162,5 163,5 162,13 — 126 129 125,13 128,75 150 150,5 150 150 159 160,25 159,13 160,25 131,5 132,25 132 132 146,75 147,65 146,75 147,9 139,5 141 139,4 141 47,25 49 47,5 49,5 175,75 177 175,75 177,25 T24.5 125,5 124,25 125 150 150 150 150,5 — 163 163 161,75 137 135,75 135 25 135,65 113,75 114,75 114,5 114 125,5 126 124,5 125,5 — — 154,25 154,75 125,5 125,5 126 126,13 95 95 —— —— 116,75 118,4 116,75 118,13 151 151,5 150,5 151,5 148 148.5 147,5 148,5 — — 103,65 110 229,5 230 229,75 230 — — —— 127,13 145 146,75 145,13 146 131 130,75 130,65 130,4 145,5 145 143,13 144,75 160 160 160 160 164 165 164 165.25 — —— 93,13 95,5 208 209 209' 210,5 200,5 200,5 — 200,25 115 116,75 115,13 116,5 57,65 57,5 57,13 57,5 113,5 114,75 114,25 114,5 148,5 149,5 148 149,75 29,1 29,8 29,25 30 Devtfenmark» Berlin 20. Oktober 21 .Oktober Amü'ckn Woiieru g vimii diP'Jiotiprurig -■Br Br>e.. Buenos rüires............. 0,744 0,748 0,743 0,747 Brüssel................... 41,96 42,04 42,00 42,08 Rio de Janeiro............ 0,139 0,141 0,138 0,140 Polen.................... 47,00 47,10 47,00 47,10 Kopenhagen............... 55,07 55,19 55,05 55,17 Danzig ............. ... 47,00 47,10 47,00 47,10 London .................. 12,335 12,365 12,33 12,36 Helsingfors................ 5,455 5,465 5,455 5,465 Paris.................... 8,402 8'418 8,422 8,438 Holland .................. 137,58 137,86 137,60 137,88 Italien................... 13,09 13,11 13,09 13,11 — Frankfurt a 31. 20. Oktober 21 .Oktober Amtliche Nviieruig AmmcheNouerung Seit Bn,-I «eir Brie Japan.................. 0,718 0,720 0,717 0,719 Jugoslawien .............. 5,694 5,706 5,694 5,706 Oslo ................... 62,00 62,12 61,97 62,09 Wien..................... 48,95 49,05 43,95 49,05 Lissabon.................. 11,21 11,23 11,19 11,21 Stockholm ................ 63,60 63,72 63,57 63,69 Schweiz.................. 57,28 57,40 57,35 57,47 Spanien.................. 16,98 17,02 16,98 17,02 Prag..................... 8,706 8,724 8,706 8,724 Budapest................. Neu York.................. 2,490 2,494 2,490 2,494 Mittagsbörse fest. Frankfurt a. M., 21. Okt. Die Bötse lag allgemein fest und brachte am Aktienmarkt durchschnittliche Eicholungen von 1 bis 2 v. $). Unter dem Eindruck der Entspannung in der weltpolitischen Lage und der Erholung an den Auslandsbörsen erfolgten Rückkäufe der Börse, daneben lagen auch Kausorders der Kundschaft vor. Das Geschäft war oert-dltnismäßig lebhaft. Im Vordergrund standen Reichsbankanteile mit 204,50 bis 203,50 bis 204 (201,50) auf Erwartungen hinsichtlich des Anleihestocks. Stark erhöht waren ferner Bemberg auf feste Meldungen aus Amsterdam mit 144,50 (140), außerdem ragten Aschaffenburger Zellstoff mit 141 (137,50) aus dem allgemeinen Rahmen hervor. Don Montanwerten zogen Hoesch 1,25 v. H., Mannesmann 1,65 v. $)., Rheinstahl 1,50, Verein. Stahl 1,75 v. 5)., Klöckner 0,75 v. H. und Buderus 1 v. S). an. IG. Farben leicht schwankend mit 160,25 bis 160 (159), Deutsche Erdöl und Goldschmidt je 1,50 v. 5). erholt, Rütgerswerke dagegen noch 0,50 v. S). leichter mit 145. Maschinenaktien stiegen bis 1 v. $)., von Motorenwerten BMW. lebhafter mit 152 (150,25), Adlerwerke ruhig mit 111,25 (111). Am Elektromarkt erhöhten sich Gesfürel und Licht und Kraft um je 1,25 v. H., AEG. um 1 v. H. An den Nebenmärkten ergaben sich Besserungen von etwa 0,25 bis 0,75 v. H. Der Rentenmarkt war unverändert freundlich. Reichsaltbesitz 128,60 bis 128,65 (128,50), Kom- munal-Umschuldung lebhafter mit 94,85 (94,80), ferner blieben 4proz. Rentenbank-Ablösungsscheine zu 93,40 gesucht. Industrie-Obligationen lagen weiter fest, aber ruhig. Nachfrage fanden ferner 4V-2 o. H. RM. - Umtausch - Obligationen aus früheren Dollar-Bonds. Dekosama Altbesitz weiter abbröckelnd auf 134,50 (134,75), nachdem die Ziehung vorüber ist, besteht nur wenig Interesse. Reichsbahn- Vorzugsaktien 0,13 v. H. fester mit 129. Etwas höher Schutzgebietsanleihen mit 11,55 (11,50). Von Golü- pfandbriefen kamen Pfälzische mit 100,75 (100,50) wieder zur Notiz, auch für die übrigen erhielt sich Nachfrage Liquidationspfandbriefe unterlagen kleinen Schwankungen. Stadtanleihen notierten nahezu unverändert, auch Staatspapiere nur wenig verändert. Im Verlaufe wurde das Geschäft ruhiger, da weitere Aufträge nicht mehr vorlagen. Teilweise erfolgten auf dem erhöhten Stand kleine Gewinnmitnahmen, so daß die Kurse verschiedentlich leicht nachgaben, die Grundtendenz blieb aber zuversichtlich. Etwas niedriger waren Bemberg mit 143,50 nach 144,50, Hoesch mit 125,50 nach 125,75, Cement Heidelberg mit 168 nach 168,40 Verein. Stahl schwankten zwischen 116,50 bis 117, Reichsbank zwischen 203 bis 204 und IG. Farben zwischen 159,75 bis 160,25. Holzmann zogen 1 v. H. an auf 151, auch Berger Tiefbau 0,40 v. H. höher nach 144,40. Die erst später notierten Werte lagen ebenfalls meist 1 bis 2 v. H. über gestern. Großbankaktien notierten unverändert. Im Freiverkehr ergaben sich ebenfalls Befestigungen. Elsass. Bad. Wolle 80,50 bis 81,50 (79), Schuh Berneis 73 bis 74 (72,50), Verein. Pinsel 73,50 bis 74,50 (73), Bürbach 68 bis 69 (67,75), Dirigier 86,50 bis 87,50 (86), Rastatter Waggon 55 bis 56 (55), Katz & Klumpp 107,50 (107). Tagesgeld unverändert 2,50 v. H. Frankfurter Schtachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 21. Oktober. Auftrieb: 1693 Rinder (gegen 1519 am letzten Donnerstagsmarkt), darunter 481 (370) Ochsen, 191 (212) Bullen, 640 (621) Kühe, 381 (316) Färsen. Kälber 521 (609), Hammel und Schafe 165 (221), Schweine 281 (399). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 43 bis 45 (45), b) 40 bis 41 (38 bis 41), c) 34 bis 36 (36). Bullen a) 41 bis 43 (41 bis 43), b) 36 bis 39 (38 bis 39), c) 34 (33 bis 34), d) 27 (26 bis 27). Kühe a) 41 bis 43 (40 bis 43), b) 35 bis 39 (35 bis 39), c) 28 bis 33 (26 bis 33), d) 18 bis 25 (18 bis 25). Färsen a) 41 bis 44 (41 bis 44), b) 36 bis 40 (38 bis 40), c) 35 (34 bis 35), d) 28 (28). Kälber a) 64 bis 65 (60 bis 65), b) 55 bis 59 (53 bis 59), c) 45 bis 50 (43 bis 50), d) 32 bis 40 (38 bis 40). Hümmel b2) 41 bis 46 (44 bis 48), c) 34 bis 39 (38 bis 43). Schafe a) 34 bis 38 (38 bis 43), b) 23 bis 29 (30 bis 37), c) 20 (20 bis 27). Schweine a) 55 (55), bl) 55 (55), b2) 55 (55), c) 54 (54), d) 51 (51), Sauen gl) 55 (—), g2) 53 (—). Marktoerlauf: Rinder, Kälber, Schweme zugeteilt. Hämmel und Schafe schleppend. Schweinemarkt in Butzbach. * * Butzbach, 21. Okt. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 477 Ferkel Fum Verkauf aufgetrieben. Bei flottem Handel verblieb geringer Ueberstand. Es wurden bezahlt: für bis 6 Wochen alte Ferkel bis 10 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 10 bis 14 Mark, 8 bis 10 Wochen alte 14 bis 20 Mark pro Stück. Wetterbericht des Reichswetterdiensies. Ausgabeort Frankfurt. lieber Großbritannien liegt heute ein Tiefdruckwirbel, der sich unter Verstärkung nordostwärts verlagern wird. Dabei wird sich auch für unser Gebiet etwas größere Lebhaftigkeit einstellen, wobei heute früh in größerer Ausdehnung vorhandene Nebelfelder verschwinden werden. Der Witterungscharakter wird dadurch im ganzen wieder freundlicher, wenn auch leicht unbeständig sein. Aussichten für Samstag: Nur stellenweise neblig, sonst veränderliche Bewölkung mit zeitweiliger Aufheiterung, nur vereinzelt auftretenden Regenfällen, im ganzen freundlich, lebhafte Winds um Süd. Lufttemperaturen am 21. Oktober: mittags 6,2 Grad Celsius, abends 5 Grad; am 22. Oktober: morgens 4,9 Grad. Maximum 6,4 Grad, Minimum heute nacht 4,1 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 21. Oktober: abends 7,3 Grad; am 22. Oktober: morgens 6,7 Grad. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: vr. Fr W. Lange; für Feuilleton: Or.Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IX. 37: 9248. Druck und Verlag: Brühlsche 'Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Rreisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig. Gewmaauszug Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Nachdruck verboten Ohne Gewähr Walter Wiesinger Magdalena Wiesinger, geb. Kämper Gießen, Gchillerstraße 9 Hagen-Haspe, Hördenstraße 5 21. Oktober 1937 2. Ziehungstag den 22. Oktober 1937 3n der heutigen Dormittagszlehung wurden gezogen 05211 Suche per sofort oder 1.12. 37 Die richtige 265933 einige tüchtige Adresse, WettleriiM 1055 6050 14759 27392 200 RM. Borrmanit '■ Gießen, Nenstadt 5, Ruf Nr. 4165 heutigen Nachmittagsziehung wurden gezogen 2 Gewinne zu 50000 RM. 276865 124485 196094 168 Gewinne zu 200 RM. Die Ziehung der 2. Klasse der 50. Preußisch- | Empfehlungen Die schönsten Kautsche Außlohlen mit prima Mokettebezug fr Eier- n Briketts 6094 D Koks Holz 6888 A Giessen - Sch uIstr. 6 142127 187438 276681 370699 116954 152955 190109 205121 231371 267289 281321 310082 343296 364634 384116 397908 124330 147368 194989 281741 129214 155892 190555 216826 249930 273253 289959 316430 343711 367784 386587 60410 207365 344028 123239 168051 200950 235079 270646 307087 314728 364059 393772 124912 179212 201308 241807 284501 308020 318553 375005 396244 359830 49136 85367 216706 351734 136100 181688 262049 345225 8246 20375 60192 84039 135586 189823 209332 247554 287293 309589 319217 104864 33904 396922 263588 398120 21619 131734 155821 236503 311621 29668 134881 159975 250713 324692 97446 148592 175237 196331 228808 262001 275874 307025 330927 356253 379112 395574 I 7103 19644 59717 76810 117412 152390 193314 225757 254022 290814 310981 328923 391904 122912 152554 200495 228793 263822 293082 811064 329836 393584 132081 166114 191266 221017 250548 273333 290948 324657 343760 368703 389398 133376 168755 194747 224262 253906 273929 302098 324840 345703 375817 392243 147762 193221 221999 253422 290394 310178 323761 386743 TnfÜP OFEN 27423 37024 40038 45373 63364 70537 71632 73049 73832 76427 86203 95555 105137 105520 113456 64536 390218 49234 167845 330908 48319 172725 111117 160356 273239 209690 236231 12336 12993 13167 1857 3547 3971 ’ 14018 17179 94949 3128 389303 255411 389596 12237 130240 152511 218259 303371 2 Gewinne zu 10000 RM. 110611 . - . —---— 119214 284275 1. 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