% I m einem 9 aus dem ^ch gutem H "d 0:1 'bes sm. horthn, " Ruhet!, a>ann fein 4:3 (3:1), agarn be- Metie' v'ejen ijJ e nicht ; 42. Sep. J Deutlchr, I °mpre|f0ll* .Club" mr rger unter. ebeutet lk t Hindus einem Der- gkong ent i fein Kof ' und feine unter iei Art ctifer» ’fanbt Jk ’jer Zeit ü gleicht, ui" I $eint, ein; eht er r. issenfchM * Körpetchs' g des bn iiibnis, iln m zu iür> )U marteö ex, „be/z . )aup/ti6" MlßiNb l . DtibW" )ie in allen . »ähnlich fein sich hin ® »den genil)!! merben n^ > die Wal!»- f jigen er den gif , Lungen k ja ein 8* ,ch und U" erhaupt f nan ein f* ng macht : Loche eina: । frißt, hs Nähe sch^ C.K- M jir.195 Erstes Blatt 187. Jahrgang Freitag, 20. August 1037 erscheint täglich, außer sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Siebener Familienblätter Heimat im Bild - Die Scholle Monatr-Bezugspreis: Nit 4 Beilagen RM.1.95 tchne Illustrierte „ 1.80 Zustellgebühr. . „ -.25 Such bei Nichterscheinen Ion einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Fernsprechanschlüffe piter Sammelnummer 2251 Lnschrift für Drahtnach« lichten: Anzeiger Gießen poftschecktonto: jranlsurt am Main 11686 Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Druck und Verlag: vrühlsche Univerfitätrdruckerei R. Lange in Giehen. Schristlettung und Geschäftsstelle: Zchulstratze 7 Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8^/,Uhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text» anzeigen von70mrn Breite 50 Rpf..Platzvorschrift nach vorh.Dereinbg.25°/a mehr. Ermäßigte Grundpreise: Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche AnzeigenbRpf. Mengenabschlüffe Staffel B Der britische Vermittlungsvorschlag gescheitert. Die vier puntte des englischen planes. London, 19. Aug. (DNB.) Aus Nanking wird «meldet, daß der britische Vermittlungsplan zur Neutralisierung der Internationalen Niederlassung vcn Schanghai vier Punkte umfasse, und zwar 1. die Errichtung einer neutralen Zone für e ien begrenzten Zeitabschnitt, 2. die völlige Zurückziehung der ja panischen Land- und Flotten st reit- k' ä s t e aus Schanghai, 3. die Zurückziehung der chinesischen Gruppen nach Punkten, die außerhalb der neu- tafen Zone liegen, j4. Verstärkung der internationalen Polizei und Ermächtigung der Truppen in Schanghai, den Schutz von Leben und Eigentum jc.panischer Staatsangehöriger inner- lhclb der Internationalen Siedlung und außerhalb dir Siedlungsstraßen zu ermöglichen, auch für die Apaner in der internationalen Polizeitruppe. Man unterstreicht, daß Großbritannien seine Bert tschaft zur Uebernahme der Berank- «o r t u n g für die Durchführung dieser Vorschläge et'lärt habe, vorausgesetzt, daß die Vereinigten Staaten, Frankreich, Deutschland Wb Italien die Verantwortung mit übernehmen «irden. Es verlautet, daß Großbritannien inoffi- zsill mit der chinesischen Regierung in Verbindung getreten sei, nachdem keine Angebote der anderen betroffenen Mächte erfolgt fim. Amtliche Kreise in Nanking würden vorläufig leine Stellungnahme zu den Vorschlägen bekannteren. Man wüßte dort nicht, ob die Vorschläge für Japan annehmbar wären. Japan lehnt ab. Durch die Ereignisse überholt. Tokio, 20. Aug. (DNB. Funkspruch.) Der Spre- chiir des Auswärtigen Amtes erklärte zu dem Dor- ftsag des britischen Geschäftsträgers, Tokio möge »och Schaffung einer neutralen Zone h Schanghai seine Truppen außerhalb des Zladtbezirkes stationieren, nachdrücklich, daß Japan l>e der gegenwärtigen zugespihten Lage in Schanghai nunmehr auher Stande sei, den Bor- Mag anzunehmen. China habe durch fortgesetzte Herausforderungen und Angriffe auf Leben und Cijenfum japanischer Staatsbürger in Schanghai Jcpan wider Willen zu Selb st verteidige ngsmahnahmen gezwungen. Der britishe Vorschlag werde der jetzigen Lage nicht mehr gerecht, da die ausländischen Mächte auf Giund des Schanghai-Abkommens von 1932 beul (s bei Ausbruch des Konfliktes in Schanghai die für die Sicherheit der internatio- ra-en Konzession notwendigen Maßnahmen hätten «creifen müssen. Japan behalte sich den Schuh der jas-anischen Interessen in Schanghai unter Einsatz t(l?r Mittel vor. Ministerpräsident Für st Konoe erklärte in einer Presseunterredung, das Stadium der L o k a - lii' ierung des chinesisch-japanischen Streitfalles iei vorüber. Die japanische Regierung sehe ihre !ü|fgabe nunmehr darin, Nanking durch Anwen- luig ihrer Machtmittel zur Einsicht zu zv i n g e n. Wenig Hoffnung in London. England meldet Entschädigungsforderungen an. London, 20. Aug. (DNB. Funkspruch.) Nach- t>n aus Tokio Meldungen eingetroffen waren, wo- lag Japan den britischen Vermittlungsplan nicht Aheißen würde, ist die britische Morgenpresse in in Beurteilung der Sage ziemlich pessimistisch. Die berichtet ans Tokio, daß man dort die lüischen Vorschläge vorläufig ablehne, sich (Dir Vorbehalte, später auf s i e zurückzu- lommen. Als Gründe habe man angegeben, daß $i"an die ausländischen Streitkräfte für die ihr S^dachte Aufgabe für nicht ausreichend |abe, daß die japanische Regierung sich für die (igerheit ihrer Staatsangehörigen allein verant- to-tlidy fühle und schließlich daß China allein für i:e bedauerliche Lage verantwortlich sei. .Morning Post" schreibt, nach den letzten Nach- Men scheine nur noch wenig Hoffnung zu be- 'irn, daß der Friede bald wieder hergestellt werde, i:an habe feine Reserven unter d ie Illffen gerufen und der Abtransport der pinischen Staatsangehörigen aus Schanghai H.ne darauf hinzuweisen, daß Japan entschlossen i, vor allen Dingen seine Prestigeforderungen ' achzudrücken. Nichtsdestoweniger fahre die britische z: ierung fort, auf die Regierungen von Nanking hi Tokio einzuwirken, um die Internationale Überlassung aus dem Kampfgebiet fernzuhalten, lli um insbesondere Schanghai vor Flie- lerangriffen zu bewahren. Allerdings sei T.micht optimistisch. Man überlasse es den briti- P ttWiizy barbM |d)e M> n MaiM er Deut- -ichi. Auch n, die bli llusenthali" legt ballt"' he, die üöffl , 'Ob »i Qy i93i jA sreHtn bet Ä lesQ<| ber Hl SenE°.v M »enn| Wruibi nn er da;I ?c lff für r Müllen I ? berufen | ? «Io biel rfe9 nach.» R trifft» er°uße,I °n ®runb I einet be>£ I Jöorforge ® ndstülkr. Schwert 9 beschleu. I wird nur °rund und l 't nicht zu 1 rfolat da, ’ie durch. kstaatenE >n zu IM ch !°h> * ruhig. ™ fltffappaial eichtet Sm hts Ttnsiki. wie an kfl tngelchloB fiaube, bii e'von 150® nde die i feflfltrn® wandle W hielt ich e» Ine neflet 16» iss* srä boten hölli zu beg^ i da an J nicht weh b senkte. ^ nit »er®* znstruwe^ bet StW :S'L chnn Ltinif „orWf* .4 00* y-s ss* ;Ä 6,.W ;iH M B«IÄ li-i, B« eines anderen, in der tschechoslowakischen Armee verwendeten Typs angeboten und dies, trotzdem die portugiesische Regierung inzwischen mit Verordnung vom 1. August die tschechoslowakische Firma vom Lieferungswettbewerb ausgeschlossen hatte. Die portugiesische Reaierung beschloß auch nach dem neuen tschechoslowakischen Angebot auf dem geforderten Typ zu beharren, erblickte in dem Angebot auf einen anderen Typ die Ablehnung von Bestellungen und berief am 18. August ihren Gesandten aus Praa ab. Wir konstatieren, daß zwischen der Tschechoslowakei und Portugal keine politischen oder diplomatischen Konflikte bestanden haben und bestehen, und es ist deshalb in der Geschichte internationaler Beziehungen ein vereinzelter Fall, daß das Mißlingen von Geschäftsverhandlungen zu einem formellen einseitigen Abbruch diplomatischer Beziehungen führt." Das tschechoslowakische Prehbüro teilt weiter mit: „Das Wesen des Konfliktes wurde in der tfchecho- slowakischen amtlichen Mitteilung wahrheitsgetreu dargelegt. Der Hinweis, daß auf den tschechoslowakischen Standpunkt eine dritte Macht Einfluß hatte, muß energisch ab gelehnt werden, da es bet den ganzen Verhandlungen keinen Einfluß von dritter Seite gab, der gegenüber Portugal zur Geltung gebracht worden wäre. Verständnis in Rom. Rom, 19. Aug. (DNB) Zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen Portugal und der Tschechoslowakei schreibt „G i o r n a l e d ' Itali a", die entschlossene Handlungsweise der portugiesischen Regierung, die dem berechtigten Emvfinden für ihre verletzte Ehre entspringe, könne bei den großen und kleinen Staaten, welche an der Nichteinmischungspolitik teilnehmen und die gegenseitige internationale Achtung wünschen, nur Verständnis finden. Die Weigerung der tschechoslowakischen Regierung, einen regelrecht unterzeichneten Vertrag für militärische Lieferungen an Portugal zur Ausführung zu bringen, wollte offenbar einen Derdacht hinsichtlich der endgültigen Bestimmung dieser Lieferungen zum Ausdruck bringen. Die portugiesische Regierung habe diesen Verdacht zurückgewiesen und ihre Auffassung durch den Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit der Tschechoslowakei feier- lich bestätigt. Der objektive Beobachter werde sich in diesem Zusammenhang daran erinnern, wie viel tschechoslowakisches Kriegsmaterial zusammen mit solchen anderer Mächte, die die Möglichkeit einer Einwirkung auf die Beschlüsse der Tschechoslowakei haben, in den Reihen der spanischen B o l s ch e w i st e n zu finden sei, und zwar gewiß nicht unter Achtung der Nichteinmischungspolitik. knrck, zu Ministerialdirigenten ernannt. Der Reichsminister der Finanzen hat die Ober- finanzpräfibenten ermächtigt, auf Antrag Schenkt« ngen von D e v i s e n , die aus dem Ausland trigehen, unter gewissen Voraussetzungen steuer- frei zu lassen. Der Eingang der Devisen aus dem Auslände ift im einzelnen nachzuweisen, lieber die weiteren Bedingungen für die Steuerfreiheit er- te len die für die Erbschaftssteuer (Schenkunge- jtmer) zuständigen Finanzämter Auskunft. Dem Berliner Hauptkorrespondenten der „Times", Norman E b b u 11, ist mitgeteilt worden, dcß er das Reichsgebiet bis zu der bereits ar gekündigten Frist, d. h. bis Sonntag, 22. August, 24 Uhr, z u verlassen hat. Die Ausweisung kZbutts erfolgt wegen feiner die deutsch-englischen Belebungen dauernd störenden tendenziösen Berichterstattung über innerdeutsche Verhältnisse. Zahl der Kraftfahrzeuge ieit 1933 um 69 Prozent gestiegen. Berlin, 19.Aug. (DNB.) Am I.Iuli 1937 waren in Deutschen Reich 2 848 500 Kraftfahrzeuge oorhan- m. Die Zunahme war im letzten Jahr wieder stärker als in den vorangegangenen Jahren; sie betrug 373 900 Kraftfahrzeuge oder 15 v. H. S e i t hm Jahr der Machtübernahme ist da- irti die Zahl der Kraftfahrzeuge um 1 166 000 ober u ii 6 9 v.H. ge ft le gen. Im einzelnen umfaßt jezst ber deutsche Kraftfahrzeugbestand: 1327 200 Krafträder (12 v. H. mehr als im Vorjahre), 1108 400 Personenkraftwagen (17 v. H. iwhr), 17 300 Kraftomnibusse (11 v. H. mehr), 321 500 Lastkraftwagen (19 v. H. mehr), 13 200 Sonderfahrzeuge (15 v. H. mehr) und 60 900 Zugmaschinen und Sattelschlepper (28 v.H. mehr). Kunst und Wissenschaft. Oie Internationale Filmkunstschau in Venedig Auf der Internationalen Filmkunstschau in Venedig errang der deutsche Ufa-Film „Der Mann, der Sherlock Holmes war" einen starken Erfolg. Obwohl dieser Film in deutscher Sprache ohne fremdsprachige Untertitel lief, fand er durch das eindeutige und beredte Spiel ohne Schwierigkeit Verständnis. Die lückenlos spannende Handlung hielt alles in Atem Es ift allerdings sehr zu verwundern, daß dieser Film nur in einer Nachmit- tagsvorführung gezeigt wurde, während andere, unzweifelhaft auf niedrigerer Stufe stehende Filme in Abendveranstaltungen angesetzt worden sind. Auch der unter der Spielleitung von Jean R e n o i r gedrehte französische Kriegsfilm „La Illusion" wurde beifällig ausgenommen. Der Film behandelt die Flucht französischer Soldaten aus deutscher Gefangenschaft. Seine Stärke liegt in einer Reihe von ausgezeichnet photographierten Szenen. Jean G a b i n , Pierre Fresnay und Erich v o n Stroheim zeichnen in den Hauptrollen kraftvolle und lebendige Typen; allerdings wäre es völlig abwegig, wollte man die Figur, die Stroheim Yin- ftellt, als ein allgemein gültiges Bild des deutschen Offiziers schlechthin ansehen Anschließend lie. ein interessanter japanischer Kulturfilm über die -ö l u« mensymbolik in Japan, der mit großem Geschick und In sehr geschmackvoller Weise einen Einblick in die eigenartige, im Lande der ausgehenden Sonne mit besonderer Sorgfalt geübte Kunst- fertigfeit des Strciußebindens gewährt. Der Film lieh klar erkennen, welche großen Fortschritte die in Japan noch sehr junge Filmkunst bereits gemacht hat. Man muß die Bolschewisten scharf anfassen, wenn man den Frieden Europas erhalten will. Ev. Sine Erklärung prass Prag, 19 Aug. (DNB.) Amtlich wird mitgeteilt: „Die portugiesische Regierung verhandelte in der letzten Zeit mit einer tschechoslowakischen Rüstungsfirma über eine Waffenlieferung und wandte sich in dieser Angelegenheit auch an das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten, um die Zustimmung der tschechoslowakischen Regierung zu dieser Lieferung zu erhalten. Nachdem sich ergeben hat, daß die Firma (München) behandelte die Tätigkeit des Forschungsinstituts für Wasserbau und Wasserkraft in Ober- nach für kulturtechnische Zwecke und Oberregierungsrat Schmitt von der bäuerischen Landesstelle für Wetterkunde referierte über die Möglichkeiten der Landwirtschaftlichen Abwasseroerwertung in Bayern. Die Stobt Berlin ehrt Paul Lincke. Aus Anlaß der 700-Jahrfeier überreichte Oberbürgermeister und Stadtpräsident Dr. Lippert dem Berliner Komponisten Paul Lincke auf Anregung des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Goebbels im Amtszimmer des Berliner Rathauses die Silberne Plakette der Stadt Berlin, die mit einem Ehrengeschenk verbunden ist. Die in Leder gebundene Verleihungsurkunde hat folgenden Wortlaut: „Die Reichshauptstadt Berlin verleiht dem Komponisten Paul Lincke, dem echten Volksmusiker, der durch seine unsterblichen Melodien den Ruhm Berlins durch die ganze Welt getragen hat, aus Anlaß ihrer 700-Jahrfeier und in besonderer Anerkennung die Silberne Chrenplakette der Reichs- Hauptstadt, verbunden mit einem Ehrengeschenk. Gez. Reichsminister Gauleiter Dr. Goebbels, Oberbürgermeister und Stadtpräsident Dr. Lippe r t." Abele Sanbrocf. Däß das Theaterpublikum seine Lieblinge nicht vergißt und ihnen In den Tagen schwerer Sorge dankbar huldigt, beweist der 7 4. Geburtstag, den Adele Sandrock feiern konnte. Seit 16 Monaten liegt die verehrte Künstlerin schwer krank darnieder, so daß sich die Aerzte viele Sorgen machen. Die Berliner, denen Adele Sandrock so manche schöne Stunde geschenkt hat, haben ihr durch Hunderte von Briefen und eine Fülle von Blumengrüßen zum 74. Geburtstag gehuldigt und der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß „Adele" bald wieder hergestellt fein möge. Aus aller Welt. Auch die lehke Halle des Londoner Kristallpalastes niedergebrannt. dieser Halle b e g o n n n e n worden war, beschränkten sich die Lö,chzüge darauf, eine Ausbreitung des Feuers auf das Ausstellungsgelande z« verhindern. Der größte Teil des Kristallpalastes war am 30. November vergangenen Jahres durch ein Riesenfeuer vernichtet worden. Der Sachschaden belief sich damals auf rund zwölf Millionen Mark. Waller Graes f- Aus Eisenach kommt die Nachricht, daß Lanbae- richtsdirektor i. R. Walter Graes, der im Jahre 1925 zum Vizepräsidenten d e s Reichstages gewählt worden war, im Alter von 64 Jahren gestorben ist Graef gehörte zu der alten Garde nationaler Politiker, er wurde schon 1907 für den Wahlkreis Weimar in den Reichstag als antisemitischer Abgeordneter der Gruppe Liebermann von Sonnenberg gewählt. Er ist bann erst wieder nach der Revolution ins politische Leben getreten, als ihn die Deutschnationalen In Thüringen zu ihrem Vertreter wählten. Allein im Boot über den Ozean. Nach einsamer Fahrt von 5 7 Tagen über Lissabon und den Azoren traf der 60jährige Kapitän Schlimbach, der lange im Dienst der Hapag stand, auf seinem 10 Meter langen Boot „St ö r t e- b e ck e r" im Hafen von Neuyork ein Kavitän Schlimbach ist auf beiden Seiten des Ozeans durch feine häufige Teilnahme an den Jachtregatten über den Atlantischen Ozean eine volkstümliche Gestalt geworden. Auch feine neueste Fahrt, die er allein auf dem kleinen Boot unternahm, wird von der Neuyorker Presse als Seemannstat gebührend gefeiert. Auf der Strecke Kassel—Bebra vier Wagen eines Güterzuges entgleist. Der nach dem Riesenbrand im vergangenen Winter noch übrig gebliebene nördliche Teil des Londoner Kristallpalastes wurde durch em neues Groß- feuer heimgesucht. Beim Verbrennen von Abfällen auf dem Nachbargrundstück sprangen Funken auf das Gebäude über. Infolge des Windes verbreitete, sich der Brand sehr schnell. Bald stand die ganze Halle, die früher dem Eislauf diente, in hellen Flammen. Bevor die Feuerwehr eintreffen konnte, war ein großr Teil des Daches eingestürzt. Da ohnehin vor wenigen Tagen mit dem Abbruch Jahren, verschiedentlich vorgekommen, daß kriegerische Verwicklungen zwischen zwei Staaten stattfanden, ohne daß die diplomatischen Beziehungen unterbrochen worden wären. Die Regeln, die im internationalen Verkehr üblich sind, haben also nicht mehr jene allgemein gültige formale Strenge, die ihnen vor dem Weltkrieg innewohnte. Beispiels- wei-se brach England die diplomatischen Beziehungen zu Sowjetruhland im Jahre 1927 zeitweise ab, bis stch das Verhältnis der beiden Mächte wieder gebessert hatte. Eine merkwürdige Maßnahme war auch die „Einschränkung" der diplomatischen Beziehungen, welche die Vereinigten Staaten nach dem Scheitern der Schuldenverhandlungen gegenüber Sowjetrußland im Februar 1935 vornahmen. Aehnliche Fälle hat es wiederholt gegeben. Im Falle des portugiesisch-tschechoslowakischen Konfliktes handelt es sich zwar offiziell nur um eine Angelegenheit zwischen zwei Staaten, in Wirklichkeit aber dürfte die kommunistische Internationale dahinterstecken. Die portugiesische Note spricht mehrfach von dem Druck dritter Mächte, worunter in der Hauptsache wohl die Räteunion, daß heißt die Komintern, verstanden werden muß, die ja mit der tschechoslowakischen Republik politisch und militärisch eng verbündet ist. Daß die Tschechoslowakei nicht aus eigenem Entschluß gehandelt hat, als sie die Waffenlieferung nach Portugal verbot, geht schon daraus heroör, daß sie nacheinander drei verschiedene Gründe vorbrachte, die sich gegenseitig widersprechen und nicht stichhaltig sind. Die erste Erklärung der Prager Regierung, das aeplante Waffengeschäft sei infolge des Nichteinmischungsabkommens unmöglich, stellt eine glatte Beleidigung für die portugiesische Regierung dar, denn sie unterschiebt ihr die Absicht, die Waffen der spanischen Natlonalregierung zur Verfügung zu stellen. Der zweite Grund der Prager Regierung, daß es sich um ein allgemeines Waffenausfuhrverbot handle, ist ebensowenig plausibel, denn bekanntlich beliefert die tschechische Rüstungsindustrie unausgesetzt die ganze Welt mit ihren Produkten und hat besonders für die Ausrüstung der spanischen Bolschewisten gesorgt. Der dritte Grund schließlich, daß die Ursache des Verbots in den Erfordernissen der tschechischen Aufrüstung zu suchen sei, kann gleichfalls keinen Glauben beanspruchen, weil die Tschechoslowakei noch in aller- jüngster Zeit große Lieferungsverträge mit anderen Staaten (Rumänien beispielsweise) abgeschlossen hat. Nach alledem erscheint die Handlungsweise der portugiesischen Regierung wohl berechtigt und verständlich. Denn welcher Staat, der auf Achtung und Ehre Wert legt, könnte es sich gefallen lassen, in so entwürdigender Weise von fremden Mächten an der Nase herumgeführt zu werden? Es bleibt zu hoffen, daß die Hintermänner der Prager Burg den Sinn ber portugiesischen Maßnahme begreifen. Am 18. August um 19.35 Uhr entgleisten auf ber 23aunabrüde bei Bahnhof Guntershausen vier Wagen in ber Mitte des bort fahrenden Güter« Auges 6535, wodurch beide Hauptgleise gesperrt wurden. Das Geleis Guntershausen—Kassel war um 1.30 Uhr, bas Geleis auf ber Gegenrichtung um 3.20 Uhr wieber frei. Der burchgehende Verkehr wurde solange über Eichenberg—Bebra und Eichenberg—Eschwege—Malsfeld u m g e l e i t e t, der Personenverkehr durch Pendelverkehr unter Einsatz von Kraftomnibussen aufrechterhalten. Der Unfall wurde verursacht durch das Heradfallen einer Eisenschwelle von einem Wagen des Güterzuges, die sich in einer Weiche fest- klemmte. Personen wurden nicht verletzt, nur Sachschaden ist eingetreten. Line todbringende Verwechselung. Der 39 Jahre alte Gastwirt Max Steinmetz aus Jefserndorf im Haßgau (Spessart), ber mit Feldarbeiten beschäftigt war, wollte aus einer Flasche einen Schluck Schnaps nehmen. Er verwechselte jedoch die Schna , flasche mit einer, die Säure enthielt. Dadurch zog er sich so schwere Verätzungen zu, daß er nach zwei Stunden den furchtbaren Verbrennungen erlag. Drei Tote auf einem Notschacht in Ostobersch'esien. Der wilde Kohlenabbau in Ostoberschlesien, den die Behörden seit langer Zeit bekämpfen, hat wieder schwere Opfer gefordert. In einem Notschaft in Myslowitz brach Feuer aus. Sechs Arbeitslose, die sich in dem Schacht aufhielten, wurden von der Außenwelt abgeschnitten. Die Rettungsmannschaften ber Niwko-Grube konnten nur brei Verunglückte bergen. Sie haben schwere Rauchvergiftungen davongetragen. Die Suche nach den drei anderen Arbeitslosen blieb bis Donnerstagfrüh erfolglos. Sie müssen demnach den Tod in den Flammen gefunden haben. Durch giftige Gase betäubt Ein schweres Unglück ereignete sich im Wirt- schaftshof der Jesuitenschule in Freinberg bei Linz (Oesterreich). Ein 15jähriger Junge stieg in die Jauchegrube hinab, um die gebrochene Pumpe wieder in Gang zu bringen. Von giftigen Gasen betäubt, stürzte er auf den Grund ber Grube. Nacheinander versuchten nun drei Personen, ihn zu retten, wurden aber selbst alle betäubt. Einer von ihnen konnte nur noch als Leiche geborgen werden. Die beiden anderen erlitten schwere Vergiftungen. iiouoerneur von Gibraltar erwidert wurde, bankte Admiral Earls allen an ber Genesung der beulten Matrosen Beteiligten. Frankreichs Lufimanöver. ?ariß, 20. Aug. (DNB. Funkspruch.) General q u a n t, ber Chef des Generalstabes des Luft- Heeres, unter besten Oberbefehl bie im Gebiet von Zouloufe durchgeführten f