Montag. 19. Juli 1957 lir.165 Erstes Blatt 187. Jahrgang stein sein auf Ihrem Wei Der Führer spricht nur ein Gefühl der allge- Traurig war es aber auch zu erleben, wie durch ~ Wörter und Blödeleien all- Nun erhebt sich der Schöpfer dieses Kunsttempels und Schirmherr der deutschen Kunst, der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler, um das Wort zu einer groß angelegten Rede zu ergreifen, mit der er die „Große Deutsche Kun st aus- Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen in anderer Weise Förderung zuteil werden ließen. Die Walter dieses Werkes, die Sie berufen, übergeben Ihnen nun das Haus. Es möge ein Markige, auf dem Sie das deut- id Glück führen werden. alle Anwesenden auf, den Führer und Reichskanzler mit einem Siegheil als Gelöbnis des Dankes und der Treue zu begrüßen. Begeistert stimmten die Versammelten in den Ruf ein. Der Vorsitzende des Vorstandes des Hauses der deutschen Kunst, August von Finckh übergab nunmehr dem Führer das Haus mit folgenden Worten: „Mein Führer! Ihnen gilt in die- lichen Zusammenbruch der Nation viel schwerer durch Schlagworte oder Phrasen zu verbergen als den politischen. Hier vermochten es wenigstens eine gewisse Zeitlang die der Novemberrepublik bei ihrer Geburt mit auf den Weg gegebenen demokratischen und marxistischen Redensarten, sowie fortgesetzte Hinweise auf die verschiedenen Faktoren der internationalen Solidarität, auf die Wirksamkeit internationaler Institutionen, im deutschen Volke das Verständnis für den beispiellosen politischen Zusammenbruch und Verfall zu trüben oder wenigstens seine Einsicht in das volle Ausmaß dieser Katastrophe zu behindern. Dennoch war auch hier auf die Dauer — allerdings nur dank der nationalsozialistischen Aufklärung — das Schlagwort der Wucht der Tatsachen erlegen. Immer mehr Menschen erkannten, daß die durch die marxistisch-parlamentarische Demokratie und Zentrumswirtschaft erreichte und sich dauernd steigernde weltanschauliche und politische Zersplitterung zu einer allmählichen Auflösung des einheitlichen Volksgefühls und damit der Volksgemeinschaft und infolgedessen zur Lähmung der inneren und äußeren Lebenskraft unseres Volkes führen mußte. Diese eintretende Schwächung des deutschen Volkskörpers aber führte zu jener internationalen Rechtlosigkeit, die ihren außenpolitischen Lohn in der konstanten Verweigerung der deutschen Gleichberechtigung fand. Es ist nur dem Glauben an die Vergeßlichkeit der Menschen zuzuschreiben, wenn heute von feiten ausländischer Politiker oder Diplomaten sehr oft der Eindruck zu erwecken versucht wird, als ob man ja sehr gerne bereit sein würde, einem demokratischen, sprich also: marristisch-demokratisch'parlamenla- risch regierten Deutschland weiß Gott was für Lebensvorteile auf dieser Well schenken, oder wenigstens gewähren zu wollen. Run, diese parlamentarisch-demokratische, dem Ausland abgesehene und nachkopierte Regierungsform hat es vor wenigen Jahren nicht im geringsten verhindert, gerade dieses damalige Deutschland zu unterdrücken, zu erpressen und auszuplündern, solange und so weit es von unserem Volk etwas zu erpressen gab. Nein: So sehr sich auch aus verständlichen Gründen unsere inneren und äußeren Gegner bemühten, die deutsche Ohnmacht mit einem förmlichen Dunst international üblicher Phrasen zu umschleiern, so sehr hat doch die Härte der Tatsachen geholfen das deutsche Volk zu erziehen und ihm dieAugen zu öffnen über das Ausmaß seines Zusammenbruches und Verfalls, den es unter den Aulvizien seiner westlich orientierten demokratischen Vöskerbundsideologen erlitten hatte. Die Zerstörung unterer Kustur. Diel erfolgreicher und vor allem anhaltender war demgegenüber die durch Schlagworte und Phrasen erreichte Verwirrung der Ansichten über das Wesen d e r Kultur im allgemeinen und des deutschen Kulturlebens und Kulturverfalles im besonderen. Zunächst ist 1. der Kreis derer, die sich bewußt mit kulturellen Dingen befassen, natürlich nicht annähernd so groß wie die Zahl jener, die sich mit wirtschaftlichen Aufgaben beschäftigen müssen: , . . 2 hatte sich auf diesem Gebiet mehr rote aus jedem anderen das Judentum jener Mittel und . Einrichtungen bemächtigt, die die öffentliche Meinung Deutschlands voWscher Verfall nach 1918 Der Zusammenbruch und allgemeine Verfall Deutschlands war — wie wir wissen — nicht nur ein wirtschaftlicher oder politischer, sondern in vielleicht noch viel größerem Ausmaß kultureller gewesen. Dabei war auch dieser Vorgang nicht durch die Tatsache des verlorenen Krieges allein zu erklären. Solche Katastrophen haben Völker und Staaten sehr oft heimgesucht, und gerade fie sind dann nicht selten der Ansporn für ihre Läuterung und damit innere Erhebung gewesen. Jene Flut von Schlamm und Unrat, die aber das Jahr 1918 an die Oberfl äche unseres Lebens gespien hat, war nicht durch,den Verlust des Krieges entstanden, sondern durch ihn nur frei geworden. Ein an sich schon durch und durch verdorbener Körper erfuhr erst durch die Niederlage den ganzen Umfang seiner inneren Zersetzung Run nach dem Zusammenbruch der scheinbar noch in Ordnung befindlichen früheren gesellschaftlichen, staatlichen und kulurellen Formen begann die darunter schon längst vorhanden gewesene Gemeinheit zu triumphieren, und zwar auf allen Gebieten unseres Lebens. Freilich, der wirtschaftliche Zerfall war naturgemäß am fühlbarsten, weil nur e r der großen Masse am eindringlichsten zum Bewußtsein kom^n konnte. Ihm gegenüber wurde der menbruch von zahlreichen Deutschen glatt abgest it- ten oder zumindest nicht anerkannt, wahrend der kulturelle von der überwiegenden Mehrheit unseres Volkes weder gesehen, noch verstanden wurde. Es ist bemerkenswert, daß in dieser Zeit des allgemeinen Verfalls und Zusammenbruches die Schlagworte und Phrasen m eben demselben Ausmaße steigend zu triumphieren begannen Allem auch hier war es natürlich am schwierigsten aus die Dauer gegen den allgemein fühlbaren wirtschaftlichen Zusammenbruch mit dem Schwulst Hasser Theorien anzukämpfen. Gewiß, es wurde auch dagegen unendlich viel geredet von modernen Errungenschaften sozialistischen oder kommunistischen Inhalts, von liberalen Wirtsckaftsauffassungen von den ewigen Gesetzen nationalökonomischer Tatsachen oder Bedingtheiten. Allein, die allgemeine Not, besonders das durch die Erwerbslosigkeit millionenfach bedingte Elend waren damit nicht wegzubrm- gen noch waren den davon Betrogenen die Folgen auszureden. Daher gelang es auch den Wirtschaft- Schaffens. Vielen war es schwer gefallen, das Wort „Münchener Glaspalast" zu verlieren und diesem Neubau auch einen neuen Namen zu geben. Trotzdem fanden wir es damals für richtig, das Haus, das in feinen Räumen die Fortsetzung jener einst berühmtesten deutschen Kunstausstellung erfahren sollte, nicht als Neuen Glaspalast, sondern als das „Haus der deutschen Kun ft" zu proklamieren. Denn gerade dadurch war auch die Frage, ob es denn noch überhaupt eine deutsche Kunst gebe, zu prüfen und zu beantworten. Der Führer betritt die Ehrenhalle Nach dem feierlichen Akt der Uebergabe des Hauses betritt der Führer von der Freitreppe kommend in Begleitung von Gauleiter Staatsminister Adolf Wagner und dem Vorsitzenden des Vorstandes des Hauses der deutschen Kunst, August v. Finckh, die Ehrenhalle. Die Festversammlung begrüßt den Schirmherrn der deutschen Kunst ehrerbietig mit erhobener Rechten. Der Städtische Ehor Augsburg bringt unter der meisterhaften Stabführung von Prof. Otto I o ch u m ein Vorspiel von Gerhard Strecke zum Vortrag. Andächtig lauschen die Festgäste der weihevollen Hymne, die den Festakt einleitet. Sodann tritt der Staatskommissar für Traurig war es aber auch zu erleben, rote ourcp diese Schlagwörter und B l ö d e leien allmählich eben doch nicht nur ein Gefühl der allgemeinen Unsicherheit in der Beurteilung künstlerischer Leistungen oder Bestrebungen aufkam, sondern wie dies mithalf, jene Feigheit und Angst groh- zuzüchten, die selbst ansonsten verständige Menschen hinderte, gegen diesen Kulturbolschewismus Stellung zu nehmen bzw. sich den niederträchtigen Propagandisten dieser kulturlosen Narreteien zu widersetzen. Daß sich die Presse in den Dienst der Propaganda für diese Vergiftung unseres gesunden Kultur- und Kunstempfinden stellte, habe ich schon erwähnt. Daß sie es aber fertig brachte, die Einsicht ihrer Leser allmählich zu verderben, daß diese teils aus Unsicherheit, teils aber auch aus Feigheit einfach nicht mehr wagten, dieser Art von Kulturverderben entgegenzutreten, war das Entscheidende. Denn jetzt erst konnte es den geschäftstüchtigen jüdischen Kun st Händlern gelingen, die größten Schmieragen von heute auf morgen einfach als die Schöpfungen ihrer neuen und damit modernen Kunst zu offerieren und vor allem zu taxieren, während man umgekehrt hochgeschätzte Werke kurzerhand abtat und ihre Meister als unmodern einfach zur Strecke brachte. Denn in diesem Wort „modern" liegt naturgemäß die Vernichtung all jener, die diesen Unsinn nicht mitmachen wollen, begründet. Und so roie man leider heute die Kleider nicht beurteilt nach ihrer Schönheit, sondern nur nach ihrer Modernität und somit nicht nach ihrem eigentlichen Schönheitswert, so werden denn auch alte Meister einfach abgelegt, weil es nicht mehr modern ist, sie zu tragen bzw. sie zu kaufen. Natürlich wird sich gegen eine solche Auffassung der wirkliche große Künstler wenden. Allein wieviel wahre und große Künstler hat es zu allen Zeiten auf der Welt auf einmal gegeben? stellung 193 7" eröffnet: Als vor vier Jahren die feierliche Grundsteinlegung dieses Baues stattfand, waren wir uns alle bewußt, daß nicht nur der Stein für ein neues Haus gefetzt, sondern der Grund gelegt werden mußte, für eine neue und wahre deutsche Kunst. Es galt, eine Wende herbeizuführen in der Entwicklung des gesamten deutschen kulturellen - - -- ' schwer gefallen, das Wort zu verlieren und diesem Cm Markstein der denischen Kulturgeschichte. Weihe des Hauses der deutschen Kunst und Eröffnung der „Großen Deutschen Kunstausstellung 1931" durch den Führer Die Teilnahme des deutschen Volkes an dem gro- ’ jjen kulturellen Ereignis entsprach ganz seiner weit- , Nagenden Bedeutung. Schon am Vorabend beweg- : In sich im Märchenglanz der Illumination, im , Hauber des Festschmuckes und gepackt von den «längen der musikalischen und gesanglichen Aufsüh- , klingen buchstäblich Hunderttausende in der Stadt. Von der dritten Morgenstunde des Sonn- togs an strömten neue Zehntausende von auswärts mit Bahn, Kraftwagen und Autobussen herbei und so herrschte schon am frühen Vormittag ein gewaltiger Verkehr, in dessen Brausen sich der Marsch- tlitt und der Gesang der Formationen mischte. Gegen 10 Uhr marschierten in der Prinzregentenstraße die Ehrenkompanien und Ehrenformationen auf, ein Musikkorps der Wehrmacht, je eine Kompanie des Heeres, der Luftwaffe und der SS.- Lerfügungstruppe, je ein Sturm SA., NSKK. und Politische Leiter, eine Abteilung Reichsarbeitsdienst md ein Block HI. und BDM. Auf der dem Haufe der deutschen Kunst gegenüberliegenden Straßenseite nahmen rund 3000 Ehrengäste Platz. Die Mitglieder der Reichsregierung, das Diplomatische Korps, das Führerkorps der Bewegung und andere Ehrengäste begaben sich in das Haus der deut- sihen Kunst, um dort den Führer zu erwarten. Kurz von 10.30 Uhr hörte man von der Ludwlg- straße her das Brausen des Jubels: der Führer kommt. Unter den Klängen des Präsentiermar- sches schritt Adolf Hitler die Fronten der angette- tenen Formationen ab. Die feierVrbe Lebergabe des Hauses. Der Führer betrat dann die Freitreppe des Hauses der deutschen Kunst, wo er vom Staatskommis- jar für das Haus der deutschen Kunst, Staatsmim- ster Gauleiter Adolf Wagner, und dem Vorsitzenden des Vorstandes des Hauses der deutschen Kunst, August v. Finckh, begrüßt wurdet Feierliche Fanfarenklänge aus der 3. Sinfonie An ton Pruckners leiteten den Festakt ein, mit dem das haus der deutschen Kunst seiner Bestimmung über- geben wurde. Staatskomniiffar Gauleiter Adorf Wagner richtete folgende Worte an den Führer: „In einem bisher ungeahnten und noch nie J^annten Ausmaß ist das Künfttertum des Deutschen Reiches unö des deutschen Volkes heute hier angetreten, um bem feierlichen Akt der Uebergabe des Hauses der deutschen Kunst beizuwohnen. Als 6taat5tomminar des Hauses der deutschen KuM darf ich melden, dvß das Haus entstanden ist und errichtet mürbe, io wie Sie, mein Führer, es befohlen haben. Wir in München sind glücklich, und es erfüllt uns schon seit Beginn der nationalsozialistischen Beroegmig mit unendlichem Stolz, daß un ere Stadt die Ge- inertsstadt der nationalsozialistischen Bewegung geworden ist. Zu diesem Glück kommt heute em it-ues großes Glück: daß unsere Stad zur Stadt der Wiedergeburt der deutschen Kunst wurde^ . Staatskommissar Gauleiter Adolf Wag ne forderte zum Schluß die deutschen Künstler und Ifrldjeira täglich, außei LG Cv Annahme von Anzeige» Sonntags and Feiertag» ▼ Ay V für die Mtttagsnummer Beilagen: Die 3Uu|tnert. Xk KAI ▲ A A. ▲ AA A ▲ A A Ä jA AA dl-8-/.Uhr->es Vormittag» sag”lVIJV-B■ Vl 4411 |V»HV▼ Sfexwa ton et^elnen^ Nummer V Ermäßigte Grundpreise: Infolge höherer Gewalt _ < < Stellen-, Vereins-, gemein- -M- General-Anzeiger sur Gberhessen WW gianf?uttiamßt. Ä 1’1 ffiti 1 ,1» ** 81*.^ tr* W*1' t * * «”6 nisnws m glauben u einige Kunst M staben voi ter Denn die Rillig wie Wtes anbei teftrpna Mseht fjj Büroiger U w ill e- mein 1 ginau so w wirrung m mdeutsc Funstwe den tönt erst eine notigen, finden, d sinn ged den we :»n' ' ötQue. 'S JU Mi ta“«1 >"'chen !?*« «fr5 i Willi», '%s.: |eK Me di „eine stai tunftsträi „bebeutfa „nrsprün verlogem werden f für an fi MSniffe 1 Ob jema res Erlebei durch schwi : tereffiert ui I Wollen da- ler, der da fteUung zu in Deutschla fügen. Das ! Wtverstan Ochste, wen Men belast Ims wollte. Serie babut I fü sie eben < '•illen, so sicht die Präern daß ? Met W suct Mi in D j 7 Ae de ! > »Of)l Ä'S 1 es | ? einem I- tonnen. I * ö’e reden & “Wen .Kunstwerke", die an sich nicht verstanden roer- findenl Ehrliche künstlerische Leistung den können, sondern als Daseinsberechtigung erst eine schwülstige Gebrauchsanweisung beben wir aus dem sinn geduldig aufnimmt, werden von jetzt ab den Weg zum deutschen Volke nicht mehr nötigen, um endlich jenen Verschüchterten zu finden, der einen so dummen oder frechen lln- Es folgt die Zeit des deutschen Rittertums, der Kreuzzüge, die Steigerung der germanischen Kraft zu höchster Blüte. Zwei mächtige romanische Kapitele sind Zeugen der romanischen Baukunst. Karl der Große, der Sachsenherzog Widukind, Heinrich der Städtegründer ziehen vorüber. Friedrich Barbarossa reitet im roten Königsmantel vorbei, ihm folgt Heinrich der Löwe mit einem Gefolge von Rittern und Edelfrauen. Das Kirchenportal von Bamberg und die Pfeilerfiguren von Naumburg führen die mittelalterliche Kunst vor Augem Die Zeit der Gotik Klassik und Romantik rückt an. Die Kunst kehrt zurück an die kühle Ruhe des klassischen Stils. Der Geist Richard Wagners lebt auf, das Heldentum unserer Ahnen wird verewigt im Reiche der Tonkunst. Deutsche Krieger aus den Freiheitskriegen eröffnen diesen Abschnitt. Und nun kommt die neue Zeit. Ktit dem Liede Horst Wessels marschierte die Bewegung zur Macht. Und nun wurden noch einmal unvergeßliche Tage wach: Der Rhein wieder deutsch, frei die Saar, ein ins Riesenhafte gesteigerter Hoheitsadler zieht seine Bahn. Er leitet die einzigartige Reihe der Monumentalbauten des Führers ein, deren Modelle jetzt vorüber- getragen werden. Dem Riesenmodell des Hauses der deutschen Kunst folgen die Chrentempel am Königlichen Platz. Es folgen der Führerbau, die Tribünen an der Zeppelinwiese in Nürnberg und die Kongreßhalle in der Stadt der Parteitage. Schwarze Reiter bilden mit Fahnen der Bewegung den gewaltigen Abschluß der neuen Zeit, und jetzt zieht die Gegenwart selbst auf. Die Straßen hallen wider von dem Schritt der braunen und schwarzen Bataillone des Führers: Kompanien der Wehrmacht, Marschblocks der SA., des NSKK., der Politischen Leiter und des Arbeitsdienstes, der SS. marschieren vorbei. Brausender Jubel steigt auf. Es ist der Ausdruck des Dankes an den Mann, der diesen Kolonnen Ziel und Richtung gibt. Ausklang und Dank an den Führer. In den machtvollen Rhythmus des Deutschland- liebes klingt ber gewaltigste Festzug aus, ben Deutschlanb je gesehen hat. Als der Führer am Schluß seinen Wagen besteigt und stehend noch einmal die Ludwi^traße durchfährt, werden ihm aufs neue begeisterte Huldigungen dargebracht. Ein hohes Lied deutscher Kultur ist vorüber, das Begeisterung und Schönheit, Freude, übermächtiges Lebensgefühl und tiefftes Ergriffenen bei jenen auslöste, die als Beschauer gekommen waren. Strafrechtspflege. Dieses haus ist jedenfalls für die Arbeiten einer solchen Sorte von Nichtkönnern ober kunstmihhandlern weder geplant noch gebaut worden. Hier wurde vor allem aber auch nicht vierein- illstß. i" “5^ ^3 iffl'n Ltd I <* f °d-k RI fl, f | ienten wohl kaum rechnen. Außerdem ist es entweder eine unverfrorene Frechheit oder eine schwer begreifliche Dummheit, ausgerechnet unserer heutigen Zeit Werke vorzu- sitzen, die vielleicht vor 10 000 oder 20 000 Jahren m einem Steinzeitler hätten gemacht werden es waren höchstens Kritikaster, also auch wieder Literaten, die als Quäler und Peiniger dieser Genies außerhalb ihres Volkes standen. Wir aber sind jedenfalls der Ueberzeugung, daß das deutsche Volk seinen kommenden, wirklichen großen deutschen Künstlern einst wieder mit vollem und freudigem Verständnis gegenüberstehen wird. Es oll aber vor allem wieder werten die anständige Ar beit und den redlichen Fleiß, sowie das Bemühen, aus tiefstem deutschen Herzensgrund unserem Volk und seinem Gemüt entgegenzukommen und ihm zu dienen. Und dies ist auch eine Aufgabe unserer Künstler. Sie können sich nicht abseits von ihrem Volke halten, wenn sie nicht in kurzer Zeit ihr Weg in eine Vereinsamung fuhren Schluß mit der Kulturvernichtunq! Uns ist diese Ausstellung heute ein Anfang. Allein, wie ich überzeugt bin, der nob wendige und erfolgversprechende Anfang, um auch auf diesem Gebiet jene segensreiche Wendung herbeizuführen, wie sie uns auf so vielen Gebieten schon 8 Denn darüber möge sich niemand täuschen: Der Nationalsozialismus hat es sich nun einmal zur Aufgabe gestellt, das Deutsche Reich und darntt unser Volk und sein Leben von all ienen Einflüssen zu befreien, die für unser Dasein verderblich sind. Und wenn auch diese Säuberung nicht an einem Tag erfolgen kann so soll sich doch keine Erscheinung, die an dieser Verderbung teilnimmt, darüber täuschen, daß auch für sie früher ober später bie Stunde der Beseitigung der Eröffnung dieser Ausstellung aber hat das Ende der deutschen kunstvernarrung und Flügelaltars. Ein gotischer Brunnen versinnbildlicht das Kunsthandwerk. Ordensritter schreiten mir gezogenem Schwert einher. An sie reiht sich eine mittelalterliche Jagdgesellschaft. Nun werden wir zurückversetzt in die Renaissance. Es ist die Zeit des stolzen Adels und der wohlhabenden Städte. Kaiser Maxemilian I. im Krönungsornat zu Pferde, hinter ihm Pagen mit habenden Städte. Kaiser Maximilian I. im Krö- Gemälde von Dürer, Holbein, Cranach und anderen. Immer neue Farben, neue Formen, neue Bilder — berauschend schön ist der Zug. Es folgt die Zeit des Barock. 30 Jahre lang liegt unsägliches Leid auf dem Lande. Aber aus der deutschen Seele erwachsen neue Bluten der Kunst. Lessing, Herder, Goethe und Schiller verleihen unserer Sprache unsterbliche Weihe. Fußvolk und Reiter aus der Zeit der großen Preußenkönige ziehen vorüber. Damen und Herren in Kostümen des Rokokos tänzeln vorbei. Pegasus in Silber-Figuren aus der deutschen Dichtung wie Faust, Wilhelm Teil usw. verherrlichen die Dichtkunst und die gewaltige Orgel, von sechs Pferden gezogen, symbolisiert die Musik. Die Zeit der halb Jahre lang gearbeitet, hier wurden nicht von Tausenden Arbeitern Höchstleistungen gefordert, um dann Erzeugnisse von Menschen auszustellen, die zu allem Uebermaß auch noch faul genug wa- ren, in fünf Stunden eine Leinwand zu beklecksen in der überzeugten Hoffnung, daß die Kühnheit der Anpreisung als genialische Blitzgeburt eines solchen Genies hier schon den notwendigen Eindruck nicht verfehlen und die Voraussetzung für eine Aufnahme schaffen werde. Nein, dem Fleiß der Erbauer dieses Hauses und dem Fleiß seiner Mit- arbeiter hat auch der Fleiß jener zu entsprechen, Die sich in diesem Hause repräsentieren wollen. Es interessiert mich dabei auch gar nicht im geringsten, ob sich diese Auch-Künstler die von ihnen gelegten Eier dann gegenseitig begackern und damit begutachten oder nicht. Denn der Künstler schafft nicht nur für den Künstler, sondern er schafft genau so wie alle anderen für das Volk! Und wir werden dafür Sorge fragen, daß gerade das Volk von jetzt ab wieder zum Richter über feine Kunst aufgerufen wird. Denn man sage nur ja nicht, daß etwa das Volk für eine wirkliche wertvolle Bereicherung feines kulturellen Lebens kein Verständnis besitze. Längst ehe die Kritiker dem Genium eines Richard Wagner gerecht wurden, hatte er das Volk auf seiner Seife. Das Volk hat aber umgekehrt in diesen letzten Jahren mit der ihm vorgesetzten sogenannten modernen Kunst überhaupt nichts mehr zu tun gehabt. Es besaß keinerlei Beziehung zu ihr. Die große Blasse, sie ging durch unsere Kunstausstellungen gänzlich uninteressiert, oder sie blieb ihnen überhaupt fern. Sie sah in ihrem gesunden Empfinden all diese Schmierereien als das, was sie sind, als Ausgeburt einer frechen, unverschämten Anmaßung oder einer einfach erschreckenden Unzulänglichkeit. Millionen dieses Volkes haben es instinktiv ganz sicher empfunden, daß das Kunstgestammel dieser letzten Jahrzehnte, das der ungefügen Leistung von acht- bis zehnjährigen untalentierten Kindern entsprach, auch unter keinen Umständen etwa als Ausdruck unserer heuttgen Zeit oder gar der deutschen Zukunft gewertet werden kann. Denn wenn ich einmal nicht mehr geleistet hätte j, meinem Leben als nur diesen einen Bau hier isranlaßt zu haben, dann hätte ich schon dadurch pr die deutsche Kunst mehr getan als alle die ^cherlichen Skribenten unserer früheren Juden- pitungen oder die kleinen Kunstkleckser, die, ihre j!.gene Persönlichkeit vorausahnend, als einzige lnthüllung nur die Modernität ihrer Schöpfungen inzupreifen hatten. Niemals war die Blenschheil im Aussehen und in ihrer Empfindung der Antike naher ats heute. Sportwett- und kampffpiele stahlen Millionen jugendlicher Körper und zeigen Hie uns nun steigend in einer Form undVer- faffung, wie sie viele tausend Jahre nicht gesehen, ja kaum geahnt worden sind. «Ein leuchtend schöner Mensch en typ .wuchst heran, der nach höchster - Idiönen <' ~ ‘ ' 2000 Jahre deutscher Kultur ziehen vorüber. OerriesigeFestzugmGegenwartdesKührers.—LebendigeVerkörperungnaiionalerGeschichie Krönung des Feiertages der deutschen Kunst war der grandiose Festzug, der am Sonntaanach- mittag seinen Weg durch die Straßen der Hauptstadt nahm. Manchen Zug der Festesfreude hat diese Stadt gesehen. Aber nie ist eine künstlerische Demonstration so erlebt worden wie diese Verkörperung zweier Jahrtausende der deutschen Geschichte, die hier vorüberzog. Die Hunderttausende, die Kopf an Kops an dem über sieben Kilometer langen Weg die Tribünen füllten, die von den geschmückten Häusern aus den Zug sahen, waren eine lebendige Demonstration für die Wahrheit des Wortes, daß die Kunst dem Volk gehört. Am Odeonplatz harrten Zehntausende auf das Erlebnis dieses Luges. Wenige Minuten nach 16 Uhr ging eine Welle des Jubels über den Platz. Der Führer traf ein und begab sich, begleitet von Gauleiter Staatsminister Mwlf Wagner und seiner stän- steht vor uns auf. Das Hochgrab eines Ritters führt uns die Plastik dieser Zeit vor Augen. Dann wer- Zeugen gotischer Malerei, Darstellungen Leben des Mittelalters als Motiv eines damit der kulturvernichtung unseres Volkes begonnen. Wir werden von jetzt ab einen unerbittlichen Säuberungskrieg führen gegen die letzten Elemente unserer Kutturzersehung. Sollte sich unter Ihnen aber einer befinden, der doch noch glaubt, zu höherem bestimmt zu fein, dann hatte er nun ja vier Jahre Zeit, diese Bewährung zu beweisen. Diese vier Jahre aber genügen auch uns, um zu einem endgültigen Urteil zu kommen. Run aber werden, das will ich Ihnen hier versichern, alle die sich gegenseitig unterstützenden und damit haltenden Cliquen von Schwähern, Dilettanten und Kunstbetrügern aufgehoben und beseitigt. Diese vorgeschichtlichen prähistorischen Kulturstein- zeitler und Kunststotterer mögen unsertwegen in die Höhlen ihrer Ahnen zurückkehren, um dort ihre primitiven internationalen Kritzeleien anzubringen. Allein das Haus der deutschen Kunst in München ist gebaut vom deutschen Volk für seine deutsche Kun st. Ich kann heute zu meiner großen Freude fest- stellen, daß sich aber schon jetzt neben den vielen anständigen, bisher terrorisierten und unterdrückten, aber im tiefsten Grund immer deutsch gebliebenen älteren Künstlern auch neue SR ei ft er in unserer Iugend ankundigen. Ein Gang durch diese Ausstellung wird Sie vieles finden lassen, was Sie wieder als schön und vor allem als anständig anspricht, und was Sie als gut empfinden rveroen. Ganz besonders was das Niveau der eingeschickten graphischen Arbeiten von vornherein ein durchschnittlich außerordentlich hohes und damit befriedigendes. Viele unserer jungen Künstler aber werden aus dem Gebotenen nunmehr den Weg, den sie zu gehen haben, erkennen, Diel- leicht aber auch neue Anregungen aus der Große der Zeit, in der wir alle leben, empfangen, und vor allem den Mut erhalten zu einer wirklich fleißigen und damit am Ende auch getonnten Arbeit. And wenn einst einmal auch auf diesem Gebiet wieder die heilige Gewifsenhastig- keil zu ihrem Recht kommt, daran zweifele ich nicht, der Allmächtige aus der Waffe dieser anständigen Kunstschaffenden wie- der einzelne emporheben zum ewigen Sternenhimmel der unvergänglichen gottbegnadeten Künstler großer Zeiten. Denn wir glauben nicht, daß mit den großen Wännern vergangener Jahrhunderte die Zeit der schöpferischen Kraft begnadeter Einzelner und statt dessen in Zukunft eine solche kollektiven breiigen Wasse treten wird! Nein, wir glauben, daß gerade heute, da auf so vielen Gebieten höchste Einzel- teistungen sich bewähren, auch auf dem Gebiet der Kunst der höchste Wert der Persönlichkeit wieder sieghaft in Erscheinung treten wird. Ich kann daher auch keinen anderen Wunsch aus- sprechen in diesem Augenblick als den, daß es dem neuen Haus vergönnt sein möge, in seinen Hallen in den kommenden Jahrhunderten wieder viele Werke großer Künstler dem deutschen D o l ke offenbaren zu können, um so nicht nur beizutragen zum Ruhm dieser wahrhaften Kunststadt, sondern zur Ehre und Stellung der ganzen deutschen Nation. . r , Ich erkläre damit die Große Deutsche Kunstausstellung 1937 zuMünchenfur eröffnet! Ansprache des Führers bei der Ueber- qabe des Hauses der deutschen Kunst. Der Führer und Reichskanzler antwortete mit folgender Ansprache: Mein Minister Wagner, Herr v. Finckh! Ihnen, Parteigenosse Wagner, danke ich dafür, daß Sie die Ideen und Gedanken vor 41/* Jahren nicht nur in sich aufgenommen, sondern mit dem ganzen Fanatismus Ihrer Persönlichkeit geholfen haben, sie zu verwirklichen. . Ihnen, Herr v. Finckh, danke ich, daß Sie in so hingebungsvoller Arbeit, und — ich darf wohl sagen, mit so seltener Fähigkeit — es zu Wege brachten, die Mittel für dieses Höus aus einem Kreise, - Ä ?,S, I 'tzk °ch°Ä.d» ,7° i«. Metne, r hur >u n“n «s tief', SNr .Men U i ^Nnoj. ’! hiele eine .■ ^'die mit jhfanunen« m Miin- s Jten hinft. chchts bes en ©ebäu« 2 H u n g s. J errichten. I . dachte ich : ld) der alte Ende fand, | W höchster ! 'esahr, dah unstoerdei' ! Wi>e vor- I ahre früher dem neuen ; ■ National, v- ■ 'bestimmter & j md, diesem * ■ usstellung- i; es ja auch als ob bie; i tausftellung r I it deutscher umgekehrt Zustände. Manche Pläne bewunderbar vorgesehen Objekt. Ein Zwirnfabrik, : oder unter t allerding- innen. $ ich damals len Unglüd len mürb: I aufrity iitige Snb n Gegner. .sM, am inftausftel' I itten Reich en. Alle diese Schlagworte wie „inneres Erleben" „»ine starke Gesinnung", „kraftvolles Wollen", „zu tLnststrächtige Empfindung", „heroische Haltung" .bedeutsames Einfühlen", „erlebte Seitorfmung". v , .ursprüngliche Primitivität" usw., all diese dummen blau, Himmel grün, Wolken schwefelgelb empfinden i-rlogenen Ausreden, Phrasen oder Schwatzereien oder, wie sie vielleicht sagen: erleben. Ich will mich r erden keine Entschuldigung oder gar Empfehlung „icht in einen Streit darüber einlassen, ob diese str an sich wertlose, weil einfach ungekonnte Er- betreffenden das nun wirklich so sehen und emp- zugnisse mehr abgeben. Ifinden oder nicht, sondern ich mochte im Namen Ob jemand ein starkes Wollen hat oder ein inne- bes deutschen Volkes es nur verbieten, Ms Erleben, das mag er durch sein Werk und nicht daß so bedauerliche Unglückliche, die ersichtlich an durch schwatzhafte Worte beweisen. Ueberhaupt m- Sehstörungen leiden, die Ergebnisse ihrer Fehlbe- t-ressiert uns alle viel weniger als das fogenannte tradjtungen ber Mitwelt mit Gewalt als Wirklich- LZollen das Können. Es muß daher ein Künst- Eeiten aufzuschwätzen versuchen oder ihr gar als lir, der damit rechnet, in diesem Haus zur Aus- „Kunst" vorsetzen wollen. fellung zu kommen oder überhaupt noch in Zukunft .r hier gibt es nur zwei Möglichkeiten: Ent- h Deutschland aufzutreten, über ein K ö n n e n ver- biefe sogenannten „Künstler" sehen die Dinge stgen. Das Wollen ist doch wohl von vornherein t0 und glauben daher an das, war sie Mstverständlich! Denn es wäre schon das Mller- bar]teT(en dann wäre nur zu untersuchen, ob ihre höchste, wenn ein Mensch seine Mitbürger mit Ar- ^ugenfehler entweder auf mechanische Weise oder feiten belästigte, in denen er am Ende nicht einmal Vererbung zustandegekommen sind. Im vas wollte. Wenn diese Schwätzer nun aber rhre ~ tje= bedauerlich für diese Unglücklichen, Berte dadurch schmackhaft zu machen versuchen, daß weiten wichtig für das Reichsinnenministerium, st sie eben als den Ausdruck einer neuen Zeit hm- sich dann mit der Frage zu beschäftigen hatte, stllen, so kann ihnen nur gesagt werden, daß roeni'ften5 eine weitere Vererbung derartig grauen« richt die Kunst neue Zeiten J d) a M t, , (=ebftörungen zu unterbinden. Oder aber sie hadern daß sich das allgemeine Leben der Golfer I (auben selbst nicht an die Wirklichkeit solcher Ein- ieu gestaltet und daher oft auch nach einem neuen fonöern sie bemühen sich aus anderen Grün- Irusdruck sucht. Allein das, was 'N den letzten Jahr- y^tion mit diesem Humbug zu belästigen: ahnten in Deutschland von neuer Kunst rebete, .bat . ' z^tt |0 ein Vergehen in das Gebiet der iie neue deutsche Zeit jedenfalls nicht begriffen. I pann Pul .1 >enn nicht Literaten sind diö Gestalter einer neuen Epoche, sondern die Kämpfer, d. h. die wirklich ge- f. altenben, völkerführenden und damit geschichte- machenden Erscheinungen. Dazu werden sich aber iäese armseligen verworrenen Künstler oder Skn- biefes N n ein len* iefem Sinnt dieses Will genial M' iner grau. Jlamen, > igt. Und ali leifter hei/ üß und dit 'er nun voll' big genug. A eine Seil Volk;u es Hauser [teilen und linier uns r sich * lichen Lei- schichilicheu ben, daß " I gen M Inen 6* über dem'! und nullen Ich weiß aber, daß, ganz abgesehen von diesem neuen Werk, das neue Deutsche Reich eine unerhörte Blüte der deutschen Kunst veranlassen wird, denn noch niemals sind ihr gewaltigere Aufgaben gestellt worden, als es in diesem Reiche heute der Fall ist und in der Zukunft fein wird. Und noch niemals war dabei die Bemessung der dazu nötigen Wittet großzügiger als im nationalsozialistischen Deutschland. Allerdings, wenn ich nun heute vor Ihnen spreche, so spreche ich auch als der Repräsentant dieses Reiches, und so, wie ich an die Ewigkeit dieses Reiches glaube, das nichts anderes fein soll als ein lebender Organismus unseres Volkes, so kann ich auch nur glauben und damit arbeiten an und für eine ewige deutsche Kunst. Daher wird die lirigen Begleitung, auf die Ehrentribüne. Wie auf Kunst dieses neuen Reiches nicht mit Wah- Iber langen prächtigen Feststraße, so wurde der staben von alt oder modern zu messen sein, Führer auch hier mit begeisterten Heilrufen begrüßt, andern sie wird als eine deutsche Kunst mit Huldigungen, die einen Ausdruck des Dankes sich ihre Unvergänglichkeit vor unfe- an den Schöpfer und Schirmherrn der deutschen r e r e t di i ch t e w iichern haben Kunst un srer Tage, des Dankes an den Mann rer (öe|a)ia)ie 3U jiajern ijaoen. waren, der die Kunst als die edelste Blüte der Denn die Kunst ist nun einmal feine Mode. So menschlichen Kultur wieder dem Volke geschenkt hat. oenig wie sich das Wesen und das Blut unseres , Volkes ändert, muß auch die Kunst den Charakter Fahnen der Bewegung eröffnen den Zug trs Vergänglichen verlieren, um statt dessen in ihren f. .. o ., . , ,, . drtgesetzt sich steigernden Schöpfungen ein bildhaft Ehrfurchtsvoll werden die Zeichen der letzten vier dürftiger Ausdruck des Lebensverlaufes unseres Neichsparteitage[ von den Massen gegrüßt. Bunte Volkes zu sein. Kubismus, Dadaismus, Futuris- Fahnen versinnbildlichen die künstlerische Phantasie, Niiis, Impressionismus usw. haben mit unserem Dann folgt das Wappen der Reichskunstkammer, putschen Volke nichts zu tun. Denn alle diese Be- Fanfarenbläser und Paukenschlager zu Pferde er- iriffe sind weder alt, noch sind sie modern, sondern offnen den ersten großen Zug: Die germa- L finö einfach das gekünstelte Gestammel von Nische Zeit. Wehrfreudiges Volk prunkvolle Nenschen, denen Gott die Gnade einer wahrhaft ®aff€n Qus Sronce, Schmuck aus Gold, Gefäße Unstlerifchen Begabung versagt und dafür die Gabe aus Ton rufen dre Zett unserer Vorfahren zuruck. !=s Schwätzens ober der Täuschung verliehen hat. Das germanische Schiff, der Tag auf goldenem 70 Zweigespann, das silberne Hakenkreuz tn goldenem finntlpn pnffrfipihpfl Strahlenglanz als Sinnbild der Sonne, Wieland ♦IUI Jlvllllvll vlllfUJIvIVvl« ber Schmied und zum Schluß Walhall mit Göttern Ich will daher in dieser Stunde bekennen, daß und Walküren symbalisieren das Germanentum. <5 mein unabänderlicher Entschluß ist, —■■ ■■■ m tenau so wie auf dem Gebiet der politischen Der- --------------------- r irrung nunmehr auch hier mit den Phrasen^ Männer die Tieren näher sind als Menschen, in deutschen Kun st leben aufzuraumen. Kinder, die, wenn sie so leben würden, geradezu als " ~ - - - -*■ » - " — Fluch Gottes empfunden werden müßten! Und das mögen diese grausamsten Dilettanten unserer heutigen Mitwelt als die Kunst unserer Zeit vorzustellen, d. h. als den Ausdruck dessen, was die heutige Zeit gestaltet und ihr den Stempel aufprägt. Man sage mir ja nicht, daß diese Künstler das ebenso sehen. Ich habe hier unter den eingeschickten Bildern manche Arbeiten beobachtet, bei denen tatsächlich angenommen werden muß, daß gewis- . fen Menschen das Auge die Dinge anders zeigt, als - sie sind, d. h. daß es wirklich Männer gibt, die die - heutigen Gestalten unseres Volkes nur als ver- - fommene Kretins sehen, die grundsätzlich Wiesen F Sieben von einer Primitivität ber Kunst und Wenn wir heute sä’» t« Aufg-Ee^s^n tänn"bkfe lebendige Ent- Kunstprodukiwn,^ dw^°h°^d-^ Leistung Ei rncklung zu symbolisieren. dern" oder aar „zukunftsträchiig", sondern im Ge- Ser Antike niemals näher... rÄ’iÄ’Sä'SSK? Die heutige neue Zeit arbeitet an einem n e u e n ^ln3,eltI^ Nicht modern also likenschentyp. Ungeheure Anstrengungen wer- ch"Ute Umgebu g - t bedauerlich Zu- dn aus unzähligen Gebieten deeLebens vollbracht s'nd dm e «ump^ modernen Zeit ur das Volk zu heben, um unser- Manner, Kna- ruckgemieven l b n und Jünglinge die Mädchen und Frauen ge- heute kein Platz meyr i|t. „ sinder und kraftvoller und schöner zu gestalten. Und gd) mei6 daher auch, daß wenn das deutsche Vol -es dieser Kraft und aus dieser Schönheit strömen „an durch diese Räume gehen $ 6 $ ein neues Lebensgesühl, eine neue Lebensfreude, | al , e inen 6 pr ,um ersten Mal- seit vielen Jahrzehnten nicht der künstlerische Betrug, sondern ehrliche künstle- ri Ick - Leistung ihre Würdigung -rsahr-n hat. So wie -s s-han heute s°m- Zustimmung gib zu unseren Bauten, so wird es auch innerlich aufat- rnend sein freudiges Einverständnis ausdrucken zu d^efer Reinigung der Kunst. Und das ist das Ent- ™ (Apntnnl ÄenÖe- Denn eine Kunst, die nicht auf die freu- r Menfchentyp lajevoen ■. • Zustimmung der gesun- )eran oer nacy yoa-i^r Arbeitsleistung dem digste "N ^st ! Volkes rechnen alten Spru-h^huldÄ- Saure Wochen, aber d^n b-^n M^N kleine - teils inUr- 'K°,kn°^en,chentyp, den wir im i ÄW ünb^undh-it verwirren, st° |)(t der ganzen Welt in Erscheinung treten sahen, I e5 mögen sich daher diese kläglichen Wichte biefer M^enschentyp, meine Herren p^^rlsch dr ß^ barauf berufen, daß auch dle großen Sunftftotterer, ist der Typ der neuen Zett, und w' Dister der Vergangenheit zu ihrer Zeit ebenfalls „MÄrX k°n-> Nicht verstanden morden seien. Nein, .m Gegenteil, der nicht groß war, in Form freiwilliger Spenden zusammenzubringen. Auch dies muß das deutsche Volk heute wissen: Das Haus, das hier vor Ihnen steht, ist erbaut worden aus dem freien Opfersinn deutscher Volksgenossen. Vor 4‘/2 Jahren wurde dieses Werk in der Planung und kurze Zeit darauf auch im Bau begonnen. Jetzt erleben wir seine Vollendung: Das größte und schön st e Ausstellungsge- oäude der Kunst, das es auf der Welt zur Zeit gibt! Ich möchte aber auch den Künstlern und Arbeitern danken, die das Werk unseres großen verstorbenen Meisters zur Ausführung gebracht haben. Es ist ein stolzes Denkmal, das sie sich selbst setzten. Es wird bleiben, wenn von vielen sonst keine Erinnerung mehr auf die Nachwelt überkommen sein wird. So übergebe ich damit dieses herrliche Haus seiner Bestimmung. Zustimmung, Dank und Gelöbnis Vom ersten Satz der Rede an sind die Teilnehmer des festlichen Aktes gebannt von den Worten des Führers über die höchsten und letzten Werte und Grundsätze einer wahrhaft deutschen Kunst und von der leidenschaftlichen Kunstbesessenheit, die aus der Rede zu ihnen spricht. Erfüllt von der Weihe des Hauses und der geschichtlichen Größe der Stunde werden die Zuhörer immer wieder zu be-1 geistertem Beifall hingerissen, besonders bei den I knappen Sätzen des Führers über das Wesen der deutschen Kunst und bei seiner sarkastischen Abrechnung mit dem Kunstgestammel und -gestotter einer vergangenen Verfallszeit. Alle Anwesenden, vor allem aber die bildenden Künstler, kennen ja nur zu gut aus eigener Anschauung die verbrecherischen und kulturzerstörenden Zustände dieser nunmehr überwundenen Pseudokunstepoche, die der Führer in so scharfen und für alle Zeiten vernichtenden Worten geißelte. Als der Führer dann seine feste Gewißheit einer beginnenden Wiederauferstehung und neuen Blütezeit der deutschen Kunst ausspricht, da geloben die versammelten Männer aus der Führung des Staates und der Partei, des kulturellen Lebens und vor allem der bildenden Künste ihre begeisterte Zustimmung, dem Führer als dem er st en und größten deutschen Künstler auf dem von ihm bestimmten Wege zu folgen. So wurde die Rede des Führers für alle ein beglückendes Erlebnis, eine Stunde der Besinnung auf die unvergänglichen Werke und Werte deutscher Kultur und auf die tiefsten künstlerischen und geistigen Kräfte der nationalsozialistischen Weltanschauung. Nachdem der Führer die große deutsche Kunstausstellung 1937 für eröffnet erklärt hatte, beschlossen die Lieder der Nation die festliche, der deutschen Kunst geweihte Stunde. Nach der feierlichen Einweihung besichtigte der Führer mit den Ehrengästen die erste repräsentative Kunstausstellung des Dritten Reiches. Leistungen künstlerischen Wrerlmus. Oie Deutsche Kunstausstellung München 1937. Angesichts her großen Spannung, mit der die deut- Oeffentlichkeit ber Eröffnung der Deutschen Kunst- ausstellung München 1 9 3 7 im Haus der deutschen Kunst entgegensah, wurde noch vor Begrün der großen Veranstaltungen eine Pressevorbesichtigung veranstaltet. Alle an der Vorbesichtigung teilnehmenden Männer der deutschen und ausländischen Presse sagten sich, daß die klare Form und die Harmonie dieses Bauwerkes auch besondere Anforderungen an die Kunstwerke stellen, die hier gezeigt werben sollen. Diesen Gesichtspunkt stellte der Präsident der Reichskammer der bildenden Künste Prof. Ziegler an die Spitze seiner Begrüßungsansprache. Er wies darauf hin, daß in diesem Haus der Kunst die hervorragendsten Werke der deutschen Maler und Bildhauer zu sehen sein würden. Die edle Einfachheit und die innere Größe des Bauwerks selbst fordere auch von den Malern und Bildhauern Meisterleistungen. Dem besonderen Interesse des Künstlers an der' Entwicklung in Deutschland verdankt es die Künstlerschaft, wenn von diesem neuen Haus der deutschen Kunst eine Wende der Kunstauffassung und der künstlerischen Gestaltung ausgeht, die ihre tief greifenden Wirkungen schon in der nächsten Zukunft ausstrahlen wird. Denn in diesem Hause werden nur Werke Platz finden, die der Weltanschauung des deutschen Volkes entsprechen. Dieses Haus der deutschen Kunst und unsere Weltanschauung verlangen von den Künstlern, die der Ehre teilhaftig werden, hier mit ihren Werken vor das Volk zu treten, daß sie durch ihre Leistung ein künstlerisches Führertum zeigen. Nach den Worten des Präsidenten Ziegler konnte man die Schönheit dieses Baues auch in seinem Innern auf sich wirken lassen. Und wieviel hat der Beschauer hier zu sehen! 8 8 4 Kun st werke von fast einem halben tausend Künstler sind zur Ausstellung zugelassen worden, selbstverständlich nur von Künstlern deutschen Blutes aus dem deutschen Vaterland und aus dem Auslande. Der Plastik ist ein großer Raum zur Verfügung gestellt worden, die Trennung von Plastik und Malerei ist aber nicht streng durchgeführt. Wie in allen großen Ausstellungen bringen in den meisten Räumen Plastiken eine Abwechslung in die Fronten der Gemälde. In den höheren Räumen des Erdgeschosses sind die größeren Arbeiten ausgestellt, während im Obergeschoß kleine Arbeiten der Malerei, der Plastik, der Graphik, Aquarelle, Zeichnungen, Medaillen usw. Platz gefunden haben. Bei einem Blick auf die Motive fällt auf, daß Darstellungen des Landvolkes und des Landlebens, der bäuerlichen Arbeit und der treuen Haus- und Arbeitsgenossen des Bauern, der Tiere, sehr stark vertreten sind; auch die Landschaft als Rahmen des bäuerlichen Lebens und als selbständiges Motiv. Die Künstler haben sich aber auch dem Schaffen in der Industrie, der Technik, dem Straßen- und Brückenbau zugewendet und den brausenden Rhythmus deutscher Arbeit mit ihren künstlerischen Mitteln festzuhalten gesucht. Der Weltkrieg und das Fronterlebnis ringen auch heute noch nach künstlerischer Gestaltung. Die Künstler suchen auch dem Kampf und Sieg der nationalsozialistischen Bewegung und den großen Geschehnissen unserer Zeit Ausdruck zu geben. So haben die besten deutschen Künstler mit ihren Werken sich dem Urteil bes deutschen Volkes gestellt und nach der gewissenhaften, unter hohem idealistischen Gesichtspunkten getroffenen Auswahl der Werke darf man als gewiß annehmen, daß das deutsche Volk auf Grund dieser ersten großen Ausstellung im Haus der deutschen Kunst mit froher Zuversicht der weiteren Aufwärtsentwicklung des Kunstschaffens in Deutschland entgegensieht. Auch eine Ausstellung „Entartete Kunsts in München. Zugleich mit der Eröffnung der Großen deutschen Kunstausstellung im Haus der deutschen Kunst wird am Montag, 19. Juli, in der Galeriestraße in München eine große Ausstellung „Entartete Kun st" eröffnet, die einen Ueberblick über den Kunstoerfall und die Kunstzersetzung in der liberalistischen Zeit in Deutschland gibt. In der Ausstellung befinden sich auch zahlreiche Bilder und Plastiken von sogenannten Künstlern, die auch heute im Dritten Reich noch glauben, eine Rolle spielen zu können. Der Besuch dieser Ausstellung ist der beste Anschauungsunterricht über die jüdisch-marxistische Kunstauffassung der vergangenen Jahrzehnte, über eine Zeit, in der Produkte der Geisteskrankheit und des Wahnsinns als Kunst gewertet wurden. Die Eröffnungsrede des Präsidenten der Reichskammer der bildenden Künste, Professor Ziegler, wird am Montag um 19.35 Uhr auf alle deutschen Sender übertragen werden. Als Ausklang die „Festnacht der Künstler". Während im Nationaltheater eine Festaufführung des „Rosenkaoalier" unter Leitung von Professor Clemens Krauß stattfand, bildete die „Fest- nacht der Künstler" den jubelnden Ausklang des Tages. Sie verwandelte München in einen einzigen Festplatz. In Lebenslust und Festesfreude fanden sich Zehntausende im Spiel und TaNz zusammen. Im Mittelpunkt stand das Fest am Hause der deutschen Kunst „Die Nacht der Künstler", das in Anwesenheit des Führers und seines Stellvertreters einen glanzvollen Verlauf nahm. Der Abend gestaltete sich zu einem Fest der Freude und des Frohsinns. Im geselligen Beisammensein waren die Mitglieder des Diplomatischen Korps, der Reichsregierung, der Reichsleitung der NSDAP, mit den Künstlern, die hier ausgestellt haben, vereinigt. Auf der Freilichtbühne und der Reiterwiese rollte eine auserlesene Vortragsfolge ab, der vor allem die meisterhaften Darbietungen des Balletts vom Deutschen Opernhaus in Berlin unter Ballettmeister K o e l l i n g zusammen mit dem Hamburger Staatsopernorchester unter der Stabführung von Leo Spieß die große Note gaben. Dazwischen schwangen die Münchener Turnerinnen ihre Fahnen, tanzten die Reichenhaller, spielte der Musikzug der SA.-Leibstandarte und das Künstlerorchester Barnabas von Geczy. Besonders groß war der Andrang zum „Kur- fürstlich-bayerischen Sommernacht- f e st" im Englischen Garten. Die Ballettpantomime „Auf Neptuns verzauberter Insel", einer schwimmenden Bühne im See, rief Entzücken hervor. Hoch ging es auch her beim „Klassischen Alt- M ü n ch e n a : Sommerfest" am Chinesischen Turm. Eine Sinfonie von Licht, Musik und Lebensfreude war das Fest „K ü n st l e r t r ä u m e" im Ausstellungspark. Im Löwenbräukeller fanden sich Münchens junge Künstlerschaft und Tausende aus der Bevölkerung zur „Fröhlichen Nacht km Künsterho f" zusammen. Neben diesen Beran- staltungen waren an zehn Stellen der Stadt regelrechte Tanzplätze errichtet So klang ein unvergeß- lich schöner Tag mit einer Nacht der Lebenslust aus. Aus aller Weit. 119Tote bei einerEisenbahnkatastrophe in Zentral-Zndien. 3n Patna in Zenlral-Jndien ereignete sich eine Eisenbahnkatastrophe. Das Unglück, von dem der Pandschab-Kalkukta-Expreß betroffen wurde, ist eine der schwersten Eisenbahnkatastro- phen, die sich jemals in Indien ereignet haben. Londoner Blättermeldungen zufolge fanden insgesamt 119 Menschen den Tod. Die Zahl der Verletzten beträgt 180. weitere Einzelheiten liegen noch nicht vor. Man weiß nur, daß die Loko- motive des Zuges bei der Einfahrt in den Bahnhof von Bita aus den Schienen sprang und sämtliche wagen mit sich riß. Fünf wagen wurden voll- kommen z e r st ö r t. Die Ursache des Unglücks ist noch nicht festgestellt, aber aufgerissene Schienen lassen den Verdacht auftauchen, daß Sabotage vorliegt. Rettungsabteilungen sind an der Stätte des Unglücks tätig, um die Schwerverletzten zu bergen. Wetterbericht des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt. Der Hochdruckrücken von den Azoren über Mitteleuropa nach Nordeuropa hat noch keine wesentliche Abschwächung erfahren. Durch feine Verlagerung aber wird in östlicher Richtung wieder die Möglichkeit geschaffen, daß kühlere und vor allem feuchtere Luft von Westen nachströmt und dadurch die Gewitterneigung neuerdings einsetzt. Aussichten für Dienstag: Heiter un- warm, im Laufe des Nachmittags einsetzende Gewitterneigung, meist trocken, schwache südöstliche Winde. Aussichten für Mittwoch: Bewölkt bis heiter, warm und schwül, südliche bis südwestliche Winde. Lufttemperaturen am 18. Juli: mittags 24,2 Grad Celsius, abends 14,8 Grad; am 19. Juli: morgens 14,9 Grad. Maximum 22,5 Grad, Minimum heute nacht 10 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 18. Juli: abends 22,3 Grad; am 19. Juli: morgens 18,2 Grad. — Sonnenscheindauer 11 Stunden. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange (beurlaubt), Vertreter: Ernst Blumschein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: i. V. Hans Thein. D. A. VI. 37: 9104. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samsiaps 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf mehr Zur Zelt ist Preisliste Nr 3 vom 1 Juni 1935 gültig. Herr Georg Laucht, Weißbindermeister im 81. Lebensjahr. Gießen (Ludwlgstraße 52), den 19 Juli 1937. 4813 D 4811 D 03608 Am 17. Juli entschlief nach langem, schwerem Leiden mein lieber Vater, unser lieber Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Die Beerdigung findet Dienstag, den 20. Juli, nachmittags 3% Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt Gießen (Plockstraße 14), den 19. Juli 1937. Die Trauerfeier findet Dienstag, den 20. Juli, nachmittags 2 Uhr, in der Kapelle des neuen Friedhofes statt Für die uns beim Heimgange unserer lieben Entschlafenen erwiesene Teilnahme sagen wir unseren herzlichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Knoch. Gießen (Sonnenstraße 29), den 19. Juli 1937. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ernst taucht Am 17. Juli entschlief sanft nach langem Leiden unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater und Onkel Johannes Rohrbach im vollendeten 79. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Margarethe Rohrbach Hermann Röhrig und Frau Anna, geb. Rohrbach Margot und Wilhelm Röhrig Heinrich Rohrbach und Frau. | Verkäufe | Ein Acker 4816d Hafer auf dem Halm zu verkaufen. Gärtnerei Nudolf Weber, Am Nahrungs- berg 65,Tel.2636 Familiendrucksachen Verlobungsan zeigen VermShlungsanzelgen Geburtsanzeigen bei Brühl. Schulstr. ■* Mietgesuche"] Auto-Garage inmitten d.Stadt zu miet, gesucht. Schriftliche Angebote u. 03612 an den Gießener Anzeiger erbet. Geburts-Anzeigen liefert Brühl’sche Druckerei Versteigerung. Dienstag, den 20. Juli 1937, vormittags 8% Uhr versteigere ich im Schlachthof Gießen zwangsweise gegen bar zu den festgesetzten Preisen zirla T/-Zentner Rmdsleisch -Vtttovf Gerichtsvollzieher in Gießen Schillerstratze 5. 4s14d Zwangsversteigerung Dienstag, 20.Jnli 1937, nachm. 2 Uhr, sollen im Versteigerungslokal, Neuenweg 28, bzw. an Ort und Stelle (Bekanntgabe in obig. Lokal) zwangsweise gegen sofort. Barzahlung versteigert werden: -Haus-, Laden- u."Büromöbel aller Art, 7 Oefen, 2 Herde, 2 Schreibmaschinen, 10 Bücher, 1 Schneidernähmaschine, 1 Rechenmaschine, IMörtelmasch,1 Vulkanisiermasch., 1 SchaufensterausstellungseinricbL 1 Teppich, 1 Spiegel, 1 Fahrrad, 1 Briefmarkenalbum. Bestimmt werden versteigert; 1 komvl., fast neue Ladeneinricht. (Nußb., matt), best. aus: 2 Ladentheken m. Marmor u. Glasaufsatz, 1 Warengestell mit 35 Gefachen u. Untergest.m.8 Schubl., 4 Schiebetüren u.5 Ausziehschieb.,1 Waren- schrankm 2 Glasschiebetür.,iRauch- tisch, 2 gepolsterte Stühle, 1 Wandschrank ohne Rückwand. 48isD Gcharmann Gerichtsvollzieher in Gießen Wiesenslraße 2 Tel. 3108 Wichtig für Pflanzen- und Tierfreunde! NSA« Men Hub Ben nach der Naturschuhverordnung vom 18. März 1936 (RGBl. I Seite 181) und den ergänzenden Bestimmungen, aus« fiihrlich erläutert von Professor Dr. W. Weber, o. ö. Prof, der Rechte und Resereni im Reichs- und Preußischen Ministerium für Mssenschait, Erziehung und Volksbildung und Prof. Dr. Walther Schoenichen Leiter der Reichsstelle für Naturschutz. Gebunden RM. 3,60. Die beiden Verfasser des vor kurzem erschienenen Kommentars zum Reichsnatur- Ichutzgeseh haben hier auf Grund ihrer lang- lahrigen Erfahrungen und ihres weitgehen den Einblicks in das Werden der neuen 91a- jur.fchrihverordnung, die nun für das gonge Reich gilt; die Verordnung und alle dazugehörigen bisher e schienenen Ergänzungs- bel vlnun<,en na4) juristischen, verwaltungstechnischen, wissenschaftlichen und praktischen Desicktspunkten ausführlich erläutert und Indern eine gründliche Aufklärung, der mit dem Naturschutz, mit der Natur überhaupt, fei es beruflich oder als Liebhaber und Naturfreund, in Berührung steht. £l‘rcl?,e amtlichen Stellen, nicht nur Lehrende und Lernende, Tier- und Pflanzenfreunde, nicht nur Erzieher dichter und Rechtsanwälte müssen über die fragen des Naturschutzes unterrichtet sein, sondern auch botanische Vereine, Na. O-ÜLÜ.’Ä*rbarien-Handlungen ler, Schmuckreisig-Verkäufer, Kranz. Kindereien und die mit der Überwachung der Märkte beauftrag en ®ea^«n- Feldhüter, Polizeistellen ufw- - Bestellungen durch alle Buchhandlungen. Hugo Bermühler Verlag Berlin-Lichterfelde Kräftiger Sonntagsjunge angekommen Hermann Dörner und Frau Hilde, geb. Roll Gießen (z. Z. (Lvang. Schwesternhaus), 18.3uti 1937 4812D {Stellengesuche! Aelteres Mädchen im Haushalt erfahren, mit gut. teugnissen, sucht t ellung in klein. Haush. o. z. Führung ein. frauenlosen Haushalts. Schr. Angebote unt.03614anden Gießen.Anz.erb. (Stellenangebote) Junges Michen als Berkäuferin f. Lebensmittelgeschäft gesucht. Schristl. Angeb. unter 03015 an den Gieß. Anz. Zuverl., ehrlich. W»An das in all. Hausarbeiten erfahren ist, sofort oo. zuml.Augustge- sllcht. 03813 Fr. Büttner Landgraf-Phil.» Platz Nr. 12. BGLORlfl VJFPRF DRUCKSACHEN ncnoc Brühl, Gießen ; PQLQST ■1 Giessen ...und zum Bauen Aelter. selbständ. Mädchen in kleinen Haushalt aufs Land gesucht. Keine Feldarbeit. Gut. 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