Itr.15 (Elftes Blatt i£r|d)eirti tLgltch, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Vie Illustrierte Siebener Familienblätter Heimat im Bild • Die Scholle Monatr-Vezugspreis: Mit 4 Beilagen RM.L.VS Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr .. „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt .^ernsprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten Anzeiger Gießen Postscheckkonto: zrantfurl am Main 11686 187. Jahrgang Dienstag, 19. Januar 1937 Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrühl'sche UniverfttStrVvch' und Zteindruckerei R. Lange in Sieben. Schristleitung und Geschäftsstelle: Schulstrahe 7 Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8*/,Uhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Textanzeigen von 70mm Breite 50 Rpf..Platzvorschrift nach vorh.Dereinbg.25°/„ mehr. Ermäßigte Grundpreise: Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf, Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabfchlüffe Staffel B Müller und Mütter. Wenn man Sartorius oder Mußgnug oder Zar- bpck heißt wird es wahrscheinlich kaum passieren, doß bei einer Vorstellungsförmlichkeit beide Partner bin gleichen Namen nennen. Und sollte es doch einmal vorkommen, so werden die beiden Träger des gleichen seltenen Namens ihre Ueberraschung kaum verbergen können. Die Vermutung liegt nahe, deß hier der gleiche Name auf gleiche Herkunft zurück geht. Wenn dies auch nicht notwendigerweise br Fall zu sein braucht, so wird es doch oft genug M reffen. Wie aber, wenn bei einer Vorstellung Müller utb Müller aufeinandertreffen? Mein Freund Al- bjnt, der einer der ungezählten Träger des Namens Müller ist, rechnet mit 50 v. H. Wahrscheinlichkeit bc-auf, daß irgendeine neue Bekanntschaft, die er nncht, sich als ein Müller entpuppt. Hierin hat Abert nun bestimmt nicht recht; hier übertreibt Adert. Ueberhaupt nimmt Albert dem Träger sei- ni5 Namens gegenüber eine sonderbare Stellung eh. Sobald irgendein Müller neu in seinen Ge- fiptsfreis tritt, nimmt er mit fast hörbarem Ruck Din ihm Abstand. Das ist fast eine Schwäche. Denn mch hier übertreibt Albert. Er erklärt es für aus- gechlosien, daß irgend einer der ungezählten Müller, foneit sie von ihm noch nicht sippenkundlich verkacket sind, mit seiner Sippe etwas zu tun hätte. Ackert nimmt es mit der Familienforschung ernst. Ei hat 137 Träger seines Namens als zu seiner Cope gehörig sestgestellt und damit basta. Alle an- bren Müller gehören anderen Sippen an, so meint er und daher nimmt er Abstand, mit fast hörbarem H^k. j5o war es bis gestern. Gestern hatte Albert ein Elebnis, das seine Grundeinstellung zu den Müllen von Grund auf geändert hat. Es fing genau sh an wie in Hunderten von Fällen vorher. „Gestalten, Müller." Zwei Worte, die auch in diesem File wieder meinen Freund Albert veranlaßten, nt: fast hörbarem Ruck Abstand zu nehmen. Aber nv: für einen Augenblick. Dann wurde plötzlich Aaerts Anteilnahme rege. Der neue Müller hatte ehas an sich, das Albert sichtlich angenehm be- rimrte. Er war ihm sympathisch, ja, er fühlte sich ip sogar auf irgendeine Weise ver- idi n b t. Sollte ihm etwa doch ein Müller feiner Sape entgangen sein? Im Interesse der Vollstän- Liilkeit seiner Sippenkartei mußte Albert der Sache unbedingt auf den Grund gehen. Der neue Müller kannte seine Sippe auch gut. Dir beiden Familienkundigen hatten daher bald Hei aus, daß der gemeinsame Name nicht auf ge- minfamer Abstammung beruht. Familienforscher find hartnäckig; sie werfen die Flinte nicht so leicht im Korn. Außerdem waren unsere beiden Müller durchaus auf der Höhe. Sie begnügten sich nicht rii bloßer Stammbaumforschung, die nur die männ- liÜ«n Namensträger in Betracht zieht. Sie waren [in, durchaus bewußt, daß Familienforschung erst dem Sinn und Wert erhält, wenn sie die Sippe in ihrem ganzen Umfange erfaßt. Erst dann können die verschlungenen Pfade, kann der W. g unseres Blutes aufgedeckt werden, um uns die nrfroüröigen, die kaum geahnten blutmäßigen SJiiöungen innerhalb unserer Volksgemeinschaft zvienthüllen. Im Jahre 1787 hatte im Kreise Lüben bei Bauer Gottlieb Franke die Jungfrau Dorothea Krappe geehelicht. Diese Tatsache war in Alberts Familiengeschichte wohl vermerkt, denn dieses Ehe- jPpir war eines der acht Ururgroßelternpaare Al- beits. Und nun stellte es sich heraus: Des neuen iM^ller Mutter war zwar keine Knappe, aber immerhin eine Knapp. Indessen was hat ein im Laufe so Langer Jahre verlorengegangenes „e" zu bedeutet Jedenfalls war dieses sicher: Müllers Mutter, geborene Knapp, leitete sich in direkter Linie von b"i Vater jener Dorothea Knappe her, die im 9fi*re 1787 in den heiligen Stand der Ehe getreten mar. Die wunderbar sind doch die Wege. Zwar hat hie- Müller mit Müller an sich nichts zu tun. Und dennoch sind sie versippt, dennoch kreisen gleiche Blntsteile in ihren Adern. Man möchte fast die Fevge aufwerfen: Gibt es überhaupt einen Volksgenossen, mit dem wir nicht alle auf ähnliche Weise irgendwie versippt sind? Volksgemeinschaft i s! B l u t s g e m e i n s ch a f t. Zu dieser Erkenntnis vir) wesentlich beitragen der Wettbewerb „Volks- Meinschaft — Blutsgemeinschaft", den der Natio- ick'ozialistische Lehrerbund in seiner Schülerzeit- • Wift „Hilf mit!" im Einvernehmen mit dem Mf)sminifterium für Volksaufklärung und Propaganda und dem Rassenpolitischen Amt der NSDAP, ’ür die gesamte deutsche Jugend ausgeschrieben hat. Dr. Fr. Der Rubrer beim Richtfest in Berchtesgaden. Berchtesgaden, 18. Jan. (DNB.) Der Fühle: wohnte in Berchtesgaden dem Richtfest des Öienftgebäubes für Zwecke der Reichs- cknzlei bei. Nach dem launigen Richtspruch des Miers hielt Staatssekretär Dr. Lammers eine iurfle Ansprache, in der er auf den Sinn des Baues 'oinöies, der dazu bestimmt ist, bei Aufenthalten des stihrers in Berchtesgaden eine Verbindungs- iejle der Reichskanzlei aufzunehmen, da ckei Führer immer im Dienst ist, ob werktags Mittags oder im Urlaub. In der anschließenden Feierstunde im Hotel „Zum goldenen Bären" sprach hr Führer s e l b st zu den Bauarbeitern als ein elbft aus ihren Reihen Hervorgegangener über Sinn und Inhalt unseres Schaffens für die deutsche Rohon. Alle, gleichviel an welcher Stelle sie stehen, liimten dem großen Werk, ob sie an diesem Bau Wbeiten ober in ihm wirken. Eine Stunde engster Ämiradschaftlicher Zusammengehörigkeit vereinigte iten Führer mit den Männern vom Bau bei dieser fier der Arbeit. Adols-Hiiler-Gchulen die Erziehungsstäiten des nationalsozialistischen Iührernachwuchses. München, 18. Jan. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat folgende Verfügung erlassen: „Nach Vortrag des Reichsorganisationsleiters der NSDAP, und des Jugendführers des Deutschen Reiches genehmige ich, daß die neu zu errichtenden nationalsozialistischen Schulen, die gleichzeitig a l s Vorschulen für die nationalsozialistischen Ordensburgen gelten sollen, meinen Namen tragen. Berlin, den 15. Januar 1937. Gez. Adolf Hiller." Zu der Verfügung des Führers geben die beiden Reichsleiter Dr. Ley und Baldur von Schirach folgende Erklärung ab: „Der Führer hat auf Grund eines von uns gemeinsam ausgearbeiteten Planes die obige Verfügung über die Adolf-Hitler-Schulen der NSDAP, erlassen. NSDAP, und Hitler-Jugend haben damit einen neuen gewaltigen Auftrag erhalten, der weit über diese Zeit hinaus in die ferne Zukunft reicht. Nähere Einzelheiten über die Adolf- Hitler-Schulen werden heute noch nicht veröffentlicht. Wir teilen jedoch, um Unklarheiten zu vermeiden, die nachfolgenden Grundsätze mit: 1. Die Adolf-hiller-Schulen sind Einheiten der Hitler-Jugend und werden von dieser verantwortlich geführt. Lehrstoff. Lehrplan und Lehrkörper werden von den unterzeichneten Reichsleitern reichseinheitlich bestimmt. 2. Die Adolf-Hitler-Schute umfaßt sechs Klassen. Die Aufnahme erfolgt im allgemeinen mit dem vollendeten 12. Lebensjahr. 3. Aufnahme in die Adolf-Hitler-Schule finden solche Jungen, die sich im Deutschen Jungvolk hervorragend bewährt haben und von den zuständigen hoheits- trägern in Vorschlag gebracht werden. 4. Der Schulbesuch in den Adols-Hitler- Schulen ist unentgeltlich. 5. Die Schulaufsicht gehört zu den hoheitsrechten des Gauleiters der NSDAP. Er übt sie entweder selbst aus oder übergibt die Ausübung dem Gauschulungsamt. 6. Nach erfolgter Reifeprüfung steht dem Adotf-Hitler-Schüler jede Laufbahn der Partei und des Staates offen. Die Einrichtung der Adolf-Hitler-Schulen, wie sie der Führer in feiner Verfügung vom 15. Januar gebilligt hat, stellt einen neuen wichtigen Abschnitt in der Vollendung der nationalsozialistischen Revolution dar. Jede Zeit schafft sich das ihr gemäße E r z i e h u n g s s y st e m , und es ist daher selbstverständlich, daß der Erziehungsaufgabe des Dritten Reiches mit den alten Schulformen allein nicht mehr Genüge getan werden konnte. Wenn die Partei als staatstragende Bewegung auch in ferner Zukunft noch ihre Mission erfüllen soll, so muß sie aus den Reihen der nachwachsenden Generation auch diejenigen jungen Menschen auswählen und erziehen können, die befähigt sind, späterhin die geistige und politische Führung der Nation zu übernehmen. So sind die neuen Schulen Einheiten der HI. und werden von ihr verantwortlich geführt. So werden auch die Angehörigen dieser Schulen ausschließlich der HI. entnommen, und zwar nach den Grundsätzen einer strengen Auslese. Nur die Jungen, die sich im Jungvolk hervorragend bewährt haben, kommen in den Genuß dieser besonderen Ausbildung. Das Auslese-Prinzip hat zur Folge, daß beim Unterricht auf die weniger begabten Schüler keine Rücksicht genommen zu werden braucht und daß daher eine erhöhte geistige Ausbildung in einer sechsjährigen Schulzeit erzielt wird. Den jungen Menschen, die so nach dem Ideal der vollen geistigen und körperlichen Harmonie erzogen werden, stehen nach Verlassen der Schule alle Laufbahnen in Partei und Staat offen. Sie können u. a. dann auch die Ordensburgen der NSDAP, besuchen, um hier als Nachwuchs für das Führerkorps der Partei ihren letzten polittschen und weltanschaulichen Schliff zu erhalten. Das Aufgabengebiet der Hitler-Jugend bat sich damit stark verbreitert. War die HI. schon bisher für die allgemeine nationalsozialistische Erziehung der deutschen Jugend verantwortlich, stellte sie bisher schon den Nachwuchs für die Partei überhaupt, so hat sie nun auch das alleinige Recht erhalten, die kommende Führerschaft der Bewegung aus ihren Reihen hervorgehen zu lassen. Wie die Adolf-Hitler-Schulen im einzelnen aus- gebaut werden, ist noch nicht bekannt. Die Zusammenarbeit zwischen Baldur von Schirach und Dr. Ley gibt aber die Gewähr dafür, daß die Richtlinien, die für den Stundenplan und Lehrkörper einheitlich für das ganze Reich aufgestellt werden, sehr bald ihre Wirksamkeit erproben können. Die Auswahl der Lehrkräfte und Schüler ist bereits im Gange, ebenso die Vorbereitung für den Bau der Schulen. Der Unterricht soll noch vor Ablauf dieses Jahres beginnen. Damit werden dann endlich jene Erziehungsgrundsätze verwirklicht werden, die einst Adolf Hitler in seinem Kampfbuch für den völkischen Staat bestimmt hat. Die sehr ausführlichen Anweisungen, die der Führer damals niederlegte, beziehen sich sowohl auf die körperliche und charakterliche als auch auf die wissenschaftliche Ausbildung des jungen Deutschen. Er verlangt vor allem das Heranzüchten kerngesunder Körper, weil der junge Deutsche in feiner körperlichen Kraft und Gewandtheit auch den Glauben an die Unbesiegbarkeit feines ganzen Volkstums wiedergewinnen wird. Die Bildung des Charakters soll vor allem die Eigenschaften der Treue, Opferwilligkeit und Verschwiegenheit fördern. Als Aufgabe von höchster Wichtigkeit bezeichnet der Führer ferner die Ausbildung der Willens- und Entschlußkraft sowie die Pflege der Verantwortungsfreudigkeit. Für die wissenschaftliche Schulbildung forderte der Führer eine Aenderung auf drei Gebieten. Erstens soll das jugendliche Gehirn im allgemeinen nicht mit einem unnötigen Wissens-Ballast beladen werden, zweitens soll ein scharfer Unterschied zwischen hoher allgemeiner Bildung und b e - fonberem Fachwissen gemacht werden, und drittens soll der völkische Staat auch in der Wissenschaft ein Hilfsmittel zur Förderung des Ratio n a l st o l z e s erblicken. Daher muß „die gesamte Bildungs- und Erziehungsarbeit des völkischen Staates ihre Krönung darin finden, daß sie den Rassesinn und das Rassegefühl instink- und verstandesmäßig in Herz und Gehirn der ihr anoertrauten Jugend hineinbrennt. Es soll kein Knabe und kein Mädchen die Schule verlassen, ohne zur letzten Erkenntnis über die Notwendigkeit und das Wesen der Blutreinheit geführt worden zu sein". In diesem Sinne werden die Adols-Httler-Schulen tätig sein. Sie vollziehen damit eine grundlegende Wandlung gegenüber den früheren Schulsystemen. Ihr Zweck ist es nicht mehr, wie der Führer es einmal ausgesprochen hat, einer bestimmten Gesellschaftsklasse den maßgenden Einfluß zu wahren, sondern vielmehr aus der Summe aller Volksgenossen die fähigsten Köpfe herauszuholen und zu Amt und Würden zu bringen. So wird sich in allen nachwachsenden Geschlechtern der Sieg der deutschen Revolution erneuern. Ev. Die tzeimbeschaffung der Hitler-Ingen» Hessen-Nassaus. Der Gauleiter seht sich nachdrücklich für die Aktion der HZ. ein LPD. Frankfurt a. M., 18. Jan. Im Rahmen einer Pressekonferenz der Landesstelle Hessen-Nassau des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda sprachen Gauleiter Sprenger und der Gebietsführer Oberbannführer Brandt über die Heimbeschaffungsaktion der Hitler-Jugend. Das Ziel der Heimbeschaffungsaktion ist, wie der Gebietsführer zunächst ausführte, daß jede Schar und jeder Jungzug über ein eigenes Heim verfügt. Das Heim solle eine Stätte neuer deutscher Kultur und ein Heim fein, in dem die Jungen und Mädel sich heimisch fühlen. Der Gebietsführer teilte dann weiter mit, daß im Gau Hessen-Nassau rund 6 2 0 0 Heimräume beschafft werden müssen. Das bedeutet, daß 1550 Häuser erforderlich sind, wenn man annimmt, daß jedes Haus durchschnittlich vier Heimräume enthält. Bis jetzt sind insgesamt erst 50 Heimhäuser vorhanden, und von den 6 2 0 0 benötig- t e n Heimräumen gibt es heute er st 5 9 2. Alle übrigen Einheiten der HI.» des Jungvolks, des BDM. und der Jungmädet müssen sich mit Schulräumen, Gasthäusern usw. begnügen. Seit der Machtübernahme sind im Gau Hessen-Nassau insgesamt 19 heimhäuser erbaut worden, geplant und finanziell sichergestellt sind weitere 27 Häuser. Der Gebietsführer verbreitete sich dann über die Ausgestaltung der einzelnen Heime. Jedes Heim soll vier bis fünf Räume haben für je eine Einheit von 40 bis 50 Jungen und Mädel, außerdem ein kleineres Führer- oder Verwaltungszimmer und wenn irgend möglich noch einen Waschraum. Im Kellergeschoß sollen Bastelräume untergebracht werden. Die Frage, wie Raum geschaffen werden kann für die Zusammenkünfte von größeren Einheiten, soll dadurch gelost werden, daß man verschiebbare Wände errichtet. Jedes Heim soll entsprechens dem nationalsozialistischen Bauwillen außen und innen schlicht und würdig sein. Für die Ausgestaltung der Heime werden die Jungen und Madel nach eigenem Geschmack selbst sorgen. Träger der Planung und des Baues eines Heims wird, abgesehen von Einzelfällen, die Gemeinde sein, die auch für die Unterhaltung verantwortlich ist. Der Gebietsführer empfahl die Gründung von Zweckverbänden für Heimbeschaffung. Auch sei es für solche Gemeinden, die nicht in der Lage sind, in zwei bis drei Jahren ein Heim zu beschaffen, ratsam, Rücklagen für die Erstellung eines Heims anzusammeln. Das Ziel, die große Zahl der im Gau Hessen-Nassau erforderlichen Heime zu beschaffen, werde, so betonte der Gebietsführer zum Schluß, dank der Unterstützung der Partei und des Gauleiters erreicht werden. Sauleiter Sprenger wies auf die grundlegende Erklärung des Führers hin, daß die Erziehung der Jugend eine der wichtigsten Aufgaben des nationalsozialistischen Staates sei, und daß er erwarte, daß alle zuständigen Stellen der Bewegung und des Staates die HI. in ihrem Bestreben, unserer Jugend zweckmäßige Heime zu beschaffen, unterstützen. Wenn der Führer hier klar ausspreche, was geschehen solle, so sei es selbstverständlich, daß alle beteiligten Stellen dieses Programm in kürzester Zeit durchführen. So, wie z. B. bei der Zeltlageraktion, bei der der Gau Hessen- Nassau mit führend in Deutschland gewesen sei, stände die Partei und ihre Hoheitsträger auch in der Heimbefchaffungsaktion auf dem Boden, daß diese vom Führer gestellte Aufgabe eine feststehende Aufgabe sei. Die Beschaffung der Mittel dürfe keine Schwierigkeiten machen. Er sehe kein Hindernis, in der Heimbeschaffung kurz treten zu müssen. Sie werde allmählich erfolgen, sie werde allmählich zur Tat werden, aber sie werde und müsse es werden. Er, der Gauleiter, werde sich mit den Hoheitsträgern der Partei, mit allen Behörden des Staates und der Selbstverwaltung in Verbindung setzen, um gemeinsam das hohe Ziel zu erreichen, daß unsere Jugend Heime bekommt, in denen sie sich daheim fühlt und in denen sie die Unterlagen bekommt, um dereinst das große Erbe Adolf Hitlers übernehmen zu können. Versierter Empfang Görings in Neapel. Gast des Kronprinzen.-Großartiges Feuerwerk im Hafen -Fahrt nach Capri. Rom, 18. Jan. (DNB.) Neapel stand am Mon- tagoormittag ganz im Zeichen des Besuches des Ministerpräsidenten Generaloberst Göring. Göring und seine Gemahlin, sowie Prinz Philipp von Hessen wurden auf dem Bahnsteig vom Oberbürgermeister sowie von den Spitzen der Zivil- und Militärbehörden empfangen und fuhren, immer wieder jubelnd begrüßt, längs der prachtvollen Meerpromenade zum Hotel Excelsior. Beim Denkmal des Generals Diaz, wo Militär, Miliz und Kriegsteilnehmer mit ihren Fahnen und Musikzügen Aufstellung genommen hatten, grüßte Göring den großen italienischen Heerführer mit erhobener Rechten. Die Kundgebungen verstärkten sich noch, als sich der Ministerpräsident zur Piazza Piebiscito begab, wo ihn der Kronprinz und die Kronprinzessin im Königspalast zum Essen erwarteten. Zu Ehren ©Örings hatte der Kronprinz, der während der Olympischen Spiele Gast des Führers gewesen war, das Olympische Ehrenzeichen angelegt. Nach dem Frühstück zeigte der Kronprinz seinen Gästen persönlich die Oper, die durch einen Gang mit dem Schloß verbunden ist. Beim Eintritt in die Königsloge brachten die Künstter, die zu einer Probe versammelt waren, dem Ministerpräsidenten Ovationen dar, und das Orchester stimmte das Deutschlandlied und das Horst- Wessel-Lied an. Danach führte der Kronprinz seine Gäste durch die Gemälde- und die Skulpturensammlungen der königlichen Residenz. Sprechchöre ließen unablässig die Rufe erklingen „Hitler, Hitler", „Duce, Duce", „Göring, Göring", bis der Generaloberst schließlich mit seiner Gemahlin in Begleitung des Kronprinzen und der Kronprinzessin auf dem Balkon erschien. Unter den unermüdlichen Zurufen mußten sie nicht weniger als fünfmal auf den Balkon treten, um erhobenen Armes und sichtlich ergriffen für die Ovationen zu danken, während die Nationalhymnen Deutschlands und Italiens immer wieder über den weiten Platz erklangen. Nach dem Frühstück machten die deutschen Ehrengäste eine Rundfahrt durch Neapel und Umgebung, um sich dann um 18 Uhr auf den von der italienischen Regierung zur Verfügung gestellten Torpedobootsjäger Nach Capri einzuschiffen. Am Landungskai erwies ein Marinebatail- lon die militärischen Ehren, während der Kommandierende General von Neapel, der Kommandie- renbc Admiral mit den Spitzen der Partei und de? Behörden den Ministerpräsidenten begrüßten und zu dem Torpedobootszerstörer begleiteten, der ihm neben der Jacht des italienischen Kronprinzen und einem besonders schnellen Begleitboot zur Verfügung steht. Unter den Klängen der Nationalhymnen und brausenden Heill-Rufen in deutscher Sprache verabschiedete sich Göring. In diesem Augenblick begannen aus dem ganzen Landungskai Hunderte von Fackeln aufzuleuchten. Als die Anker gelichtet wurden und der Zerstörer sich in Fahrt setzte, stand der ganze Hafen in einem Flammenmeer. Ein gutes Dutzend Schaluppen, die zuvor mit abgeblendeten Lichtern in der Dunkelheit gelegen hatten, erstrahlten plötzlich in phantastisch bewegtem Licht unzähliger Fackeln. In voller Fahrt jagten sie wie Geisterschiffe, das Meer aufpeitschend, neben dem Zerstörer in die Nacht. Gleichzeitig leuchteten überall Raketen auf. Eine grün-weiß-rote Lichtflut ergoß sich über das Meer und die Stadt. Und während Sa^tschüsse durch die Nacht donnerten, setzten die Sirenen aller im Hafen liegenden Schiffe ein. Bis hinauf zu den die Stadt umkränzenden Höhenzügen erstrahlte zu Ehren der deutschen Gäste ein großartiges- Feuerwerk. Wenige Minuten später wurde dem Ministerpräsidenten und seiner Begleitung eine neue Ueberrnschung geboten. Bon den Höhen des Posilipo stürzten feurige Kaskaden in die Tiefe. Daneben standen ruhig und klar die faschistischen Liktorenbündel und unmittelbar an der Uferstraße in mächtigen leuchtenden Lettern die alles überbietende Losung „Heil Hitler!". In flotter Fahrt ging es dann durch die Nacht n a ch Capri, dessen Hafen im Schutz seiner mächtigen Felswände, von bengalischem Feuer angestrahlt, die Zerstörer aufnahm. Beförderungen in der Wehrmacht. Berlin, 18. Jan. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat mit Wirkung vom 1. Januar 1937 befördert: Zu G e n e ralleutnan - ten: Die Generalmajore: Förster, Inspektor der Pioniere und Festungen; Dr. phil. h. c. von Ra 8 enau, Inspekteur der Wehrersatzinspektion Münster (Westfalen); Otto, Kommandeur der 13. Division; Ritter von Schobert, Kommandeur der 33. Division. Zu Generalmajoren: Die Obersten: von Brodowski, Inspekteur der Wehrersatzinspektion Ulm (Donau); Rühle von L i l i e n st e r n, Kommandeur des Inf. Regts. 103; Seifert, Kommandeur des Inf. Regts. 67; L e y k a u f, Adt.-Chef im Reichskriegsministerium; von B o t h, Kommandeur der Kriegsschule Hannover; V e i e l, Kommandeur der II. Schütz. Brig.; von Cochenhau- s e n, Kommandeur der Kriegsschule München; Bremer, Art. Kdr. 3. Zum Generalober st absarzt den Gene- ralsLabsarzt Prof. Dr. Waldmann, Heeressam- tät »Inspekteur; zum Generalstabsarzt den Generalarzt Dr. Käfer, Gruppen-Arzt I; zu Generalärzten: Die Oberärzte Dr. Zillmer, Korpsarzt I, Dr. Kittel. Korpsarzt XII. Zum Konteradmiral den Kapitän zur See Roth er; zu Kapitänen zur See die Fregattenkapitäne Burchardi und Lietzmann; zum Kapitän zur See des Marineingenieurwesen den Fregattenkapitän des Marineingenieurwesens Wehrkamp; zum Admiralarzt: den Flottenarzt Dr. Eyerich; zum Flottenarzt den Geschwaderarzt Dr. D ü t s ch k e. Gesandter von Kuhlmann gestorben. Berlin, 18. Jan. (DNB.) Am 16. dieses Monats ist der Gesandte in Dublin Wilhelm von Kuhlmann, im Alter von 58 Jahren gestorben. 1906 trat er vom preußischen Justizdienst in den Auswärtigen Dienst des Reiches über und wurde nach Verwendung beim Konsulat in Paris 1910 ständiger Hilfsarbeiter im Auswärtigen Amt. 1917 erfolgte feine Ernennung zum Wirklichen Legationsrat und Vortragenden Rat und 1921 seine Bestellung zum Dirigenten der Personalabteilung. 1924 ging er als Gesandter nach Guatemala und ist seit 1934 Gesandter in Dublin gewesen. Gesandter von Kuhlmann hat sich nicht nur als Diplomat, sondern infolge seiner ausgezeichneten menschlichen Eigenschaften in seiner Stellung als Betreuer des diplomatischen Nachwuchses des Auswärtigen Amtes hervorragend bewährt und dem Reich ausgezeichnete Dienste geleistet. Ein dauerndes ehrenvolles Gedenken ist ihm sicher. Der Führer und Reichskanzler hat der Witwe des Verstorbenen zugleich im Namen der Reichsregierung sein Beileid telegraphisch übermittelt. der Dank der Polizei Berlin, 18. Jan. (DNB.) Der Reichsführer SS. und Chef der deutschen Polizei Himmler veröffentlicht folgenden Dank: „Der Tag der deutschen P o l i z e i war in ideeller und in finanzieller Hinsicht ein voller Erfolg Sowohl die Gebefreudigkeit der Bevölkerung, bie damit ihre enge Verbundenheit zum neuen deutschen Polizeikurs zum Ausdruck brachte, als auch die von der Polizei selbst aus eigenen Mitteln an das WHW. abaeführten Spenden sind ein Beweis nationalsozialistischer Tatgesinnung? Das endgültige Gesamtergebnis der Sammlungen stellt nach den mir vorliegenden Teilmeldungen einen schönen Beitrag für das WHW. des deutschen Volkes in Aussicht. Aber auch den zweiten Teil der ihr gestellten Aufgaben hat die deutsche Polizei an ihrem Ehrentage gut gelöst. Sie hat mit einer Fülle von Einfällen dem deutschen Volk einen belehrenden Einblick in die Vielseitigkeit ihrer verantwortungsbewußten Tätigkeit gegeben, und sie hat sich an diesen beiden Tagen manchen ehrlichen Kameraden und Helfer neu gewonnen. Das Ergebnis des Tages der deutschen Polizei erfüllt mich deshalb mit Freude, da ich feststellen konnte, daß das deutsche Volk sich mit seiner Polizei wahrhaft verbunden fühlt und ihre Aufgaben als die ihm selbst gestellten anzusehen beginnt. Ich spreche daher allen Angehörigen der deutschen Polizei, die, jeder an seinem Platze, zu diesen Erfolgen beigetragen haben, meine Anerkennung aus." England und die aNgemeineWehrpflicht London, 18. Januar. (DNB.) Vor dem Verfassungsklub in London verteidigte sich Kriegsminister Duff-Cooper gegen die ihm vielfach unterstellte Absicht, er wolle in England die allgemeine Wehrpflicht einführen. Für Ariedenszeiten, so erklärte der Minister, habe er niemals die allgemeine Wehrpflicht geplant. England wolle keine große Armee für die Landesverteidigung, sondern eine kleine, für die Sonderzwecke der Reichsverteidigung gründlich vorgebildete Armee. Letztere würde durch die allgemeine Wehrpflicht niemals geschaffen werden können. Sollte sich aber die furchtbare Katastrophe eines europäischen Krieges Scharfe Kritik am Volksfront-Kur«. Flandin gegen die Regierung Blum. P a ri s , 19. Jan. (DNB. Funkspruch.) Der ehemalige französische Ministerpräsident und Außenminister Fl and in übte auf einem Essen, das die demokratische Vereinigung in Marseille gab, eine beißende Kritik an der Politik der Volksfront-Regierung, die er als eine Bankerott-Politik bezeichnete. Flandin wandte sich gegen die Unruhestifter der äußersten Linken, die in ihrem revolutionären Eifer Frankreich in einen europäischen Krieg hinein ziehen wollten, in dem es alles z u verlieren, aber nichts zu gewinnen habe. Der ehemalige Ministerpräsident gab ferner seiner Verwunderung darüber Ausdruck, daß die Regierung im Zusammenhang mit den Marokko- Falschmeldungen die Schuldigen nicht zur Verantwortung gezogen habe. Es sei blücklicherweise ermutigend, festzustellen, daß die Oefsentlichkeit immer mehr gegen die Einmischung Frankreichs in die spanischen Angelegenheiten Front mache. Die Opposition werde darüber wachen, daß die Regierung die in diesem Zusammenhang übernommenen Verpflichtungen auch einhalte. Innenpolitisch sei die große Frage seit Beginn der Weltkrise die Wiederher st ellung einer normalen wirtschaftlichen Tätigkeit gewesen. Es sei immer leicht, eine Wirtschaftsbelebung durch eine Preissteigerung herbeizuführen, aber der Tag sei nicht mehr fern, an dem man feststellen werde, ob nicht im Gegenteil die Kaufkraft vermindert worden sei. Wenn eine nichtmarxistische Regierung die öffentlichen Finanzen so verwaltet hätte, wie dies augenblicklich der Fall sei, so würde die marxistisch-kommunistische Opposition diese Politik als eine P o - litik des Bankrotts bezeichnet haben. Die augenblickliche Opposition sei jedoch viel großzügiger. Sie habe den Versuch nicht verhindern wollen, den das Land dulde, weil es durch die Demagogie getäuscht worden sei. Sie wolle aber für diesen Versuch keinerlei Verantwortung übernehmen. Baskischer Geparatistenführer kehrt Moskau den Rücken. Lissabon. 19. Jan. (DNB. Funkspruch.) General Queipo de Llano machte über den Sender Sevilla die Mitteilung, daß der Gründer der baskischen Separatisten-Örganisation seinen Austritt aus der von ihm ins Leben gerufenen Partei erklärt hat. Der irregeleitete Baskensührer habe eingesehen, daß die Rettung Spaniens und die Erhaltung der Selbständigkeit der einzelnen Vvlks- stämme niemals von dem jüdisch - boIrsch e w i st i s ch e n Sowjetrußland und seinen spanischen. Trabanten gewährleistet werden können. General Queipo de Llano erklärte, es sei ihm völlig unverständlich, daß • katholische Priester in den baskischen Provinzen zum Kampf gegen bie nationale Bewegung aufrufen, und damit die Todfeinde jeder christlichen Kultur unterstützen. Aus die Lage an der Front eingehend berichtete der General, daß die Basken bei Viktoria eine schwere Niederlage erlitten hätten. Von der Madrider Front sei nichts besonderes zu melden. An der Südfront hätten die Bolschewisten bei Marbella einen Angriff versucht, sie seien aber von den nationalen Truppen mit Leichtigkeit zurückgeschlagen worden. Die Aufräumungsarbeiten in dem in den letzten Tagen eroberten Gebiet an der Malaga-Front seien fortgesetzt worben. Dabei habe man u. a. an einer Stelle die Leiche eines bolschewistischen Anführers mit sieben Mann gefunden, von denen kein einziger ein Spanier gewesen sei. Auch in der Provinz Iaen wurden 30 Tote geborgen, die von den Bolschewisten auf ihrer Flucht zurückgelassen worben waren. Es handelte sich auch dort größtenteils um ausländische Söldner. Trostlose Ernährungslage bei den spanischen Solschewisten. Die Bauern wehren sich gegen Plünderer. London, 19. Jan. (DNB. Funkspruch.) „Daily Telegraph" gibt einen Bericht über die geradezu trostlose Ernährungslage in dem von den bolschewistischen Machthabern terrorisierten Gebiet. Die Gefahr einer Hungersnot nehme von Tag zu Tag zu. In Katalonien greife außerdem bie Abwehr der Bauern gegen bie bolschewistischen Raub- unb Plünderungszuge immer weiter um sich. Die Bolschewisten seien sogar schon gezwungen gewesen, Teile ihrer Söldnerhorden von der Madrider Front zurückzuziehen, um gegen biese Abwehrbewegung vorzugehen. In Katalonien steige infolge der Brotknappheit bie Mißstimmung immer mehr. Durch Feuerwehrspritzen trieben die bolschewistischen Machthaber die Menschenmassen auseinander, bie stundenlang Schlange stehen, um ihre tägliche Brotration zu erhalten. Auch Fleisch werbe ftänbig knapper. In Barcelona habe man schon bie letzten Brotreserven angegriffen, um bie offene Auflehnung ber geplagten Bevölkerung zu oermeiben. Bolschewistischer Angriff auf die Madrider Kliniken zurückgeschlagen. Salamanca, 19. Jan. (DNB. Funkspruch.) An ber Madrider Front dauerte bas schlechte Wetter an. Trotzbem wurden die bolschewistischen Horden von ihren Moskauer Auftraggebern immer wieder in verzweifelten Gegenangriffen gegen bie nationalen Stellungen gehetzt. Wiederholt versuchten die Bolschewisten unter Aufbietung von 3000 bis 4000 ihrer besten Leute sich der Universitätsklinik zu bemächtigen. Als diese bemerkten, daß sie im offenen Kampfe nichts ausrichten konnten, versuchten die Sendlinge Moskaus ein von den nationalen Truppen als Kaserne benutztes Gebäude mitsamt allen Insassen in die Luft zu sprengen. Die Legionäre erkannten rechtzeitig die Absicht des Gegners und räumten den gefährdeten Teil ihrer Unterkunft, so daß durch die Sprengung nur ein kleiner, leerstehender Gebäudeteil zerstört wurde. Die angreifenden Horden wurden aber von mörderischem Maschinengewehrfeuer empfangen und verloren über 1000 Tote und Verwundete. Spanische Bolschewisten flüchten au« Malaga. Salamanca, 18. Jan. (DNB.) Die Eroberung des Küstenortes Marbella durch die nationale Südarmee hat unter den bolschewistischen Machthabern in Malaga große Verwirrung hervorgerufen. Bis zum letzten Augenblick hatten sie damit 'gerechnet, daß die Befestigungsanlagen den Vormarsch der Nationalisten aufhalten würden. Zahlreiche Bolschewistenhäuptlinge verlassen fluchtartig Malaga in Richtung auf Almeria. An vielen Häusern sind bereits Plakate angeschlagen, in denen die widerstandslose Uebergabe Malagas verlangt wird. Aus Albacete treffen jedoch ausländische Bolschewistenhorden ein, um nach Absetzung des bisherigen „Verteibigungs- ausschusses" ben Widerstand neu ^u organisieren. wiederholen, dann würde, daran könne man kaum zweifeln, England wie im Weltkriege wieder bie allgemeine Wehrpflicht einführen. Er bezweifle auch nicht, baß sich in einem solchen Fall alles viel schneller abspielen werbe als im letzten Kriege. Nicht nur die Tanks, fonbern auch bie Denktätigkeit ber Staatsmänner werde dann schneller sein. Im Gegensatz zu seinen bisherigen überaus pessimistischen Bemerkungen über bie Rekrutierung für die englische Armee äußerte sich Duff-Cooper diesmal etwas hoffnungsvoller. Er wies darauf hin, daß er in kurzer Zeit eine Mitteilung über die verbesserten B e - bingungen in der regulären Armee hoffe machen zu können. Es sei kein Grund, zu verzweifeln. Eine englische Rüffungsanleihe. London, 17. Jan. (DNB.) Das englische Parlament steht vor der Beratung des neuen Haushalts. Im Hinblick auf die erhöhten Rüstungsausgaben wird mit einer weiteren Steuererhöhung gerechnet. Außerdem erwartet man bie Auflegung einer Rüstungsanleihe, deren Betrag die „Sunday Graphic" mit 2 0 0 Millionen Pfund (ca. 2V- Milliarden Mark) angibt und bie bei einer Laufzeit von 20 Jahren mit 2,5 v. H. verzinst werben soll. Der Voranschlag für bie Armee wirb sich auf 60 Millionen Pfund (ca. 730 Millionen Mark), der Flotte auf 90 Millionen Pfund und der fiuftftreitfräfte auf 60 Millionen Pfund belaufen. Das entspricht gegenüber dem Vorjahre einer Erhöhung um 50 Millionen Pfund (ca. 610 Millionen Mark), von denen je 20 Millionen auf die Flotte und auf die Luftstreitkräfte und 10 Millionen Pfund auf bie Armee entfallen sollen. Juden als Nevisenschieber. Aufschlußreicher Tätigkeitsbericht der Wiener Polizei. Wien, 18. Jan. (DNB.) Die Wiener P o l i- z e i legt einen Rechenschaftsbericht über ihre Tätigkeit im vergangenen Jahre ab. Die Bilanz zeigt, baß ber weitaus größte Teil berjenigen, bie sich wegen Betruges, künstlichen Bankrotts, Deoisenschiebungen usw. straffällig gemacht haben, Juden waren. Fast jeder dieser bezeichnenderweise erst vor wenigen Jahren nach Oesterreich aus dem Osten Zugewanderten besaß einen von der ehemaligen marxistischen Stadtverwaltung ausgestellten Heimatschein. So wiesen sich beispielweise die Brüder Naftali, Lzajo, Israel und Jwar Rotkopf, Jsriel und ßittle Seifert, die sich umfangreicher Devisenschiebungen schuldig gemacht hatten, als Christen aus. Ihre Briefe aber waren hebräisch geschrieben. Für bie verschie- benen Valutenbezeichnungen wählten sie Decknamen in jübischer Sprache. Der „Besuch eines 11jährigen Bochers" bewies, baß 1100 Schilling im Anrollen seien. Zwischen Wien, Zürich, Berlin unb Paris verschob bie Familie Seifert Banknoten fein zusammengelegt in kleinen Paketen als Muster ohne Wert. Auch sie waren ojsiziell österreichische Staatsbürger, ebenso wie Moses Löffelstiel, Hersch Fink, Chaim Mechl Mehl, Osias Riebler unb bie vielen anderen Ostjuden, die jetzt für ihre Gemeinheiten büßen. Das „Wiener Montagsblatt" fordert eine sofortige Ueberprüfung der früheren Einbürgerungen von Eindringlingen aus dem Osten, die seinerzeit nur aus parteipolitischen Motiven von den Marxisten oorgenommen wurden. Es müsse Mittel und Wege geben, den Einbürgerungen solcher Schädlinge des Gemeinwohles die längst verdiente Ausbürgerung entgegenzusetzen. Schmeling« Kampf gesichert. Neuyork, 19. Jan. (DNB. Funkspruch.) Der von jüdischer Seite mit allen Mitteln versuchte Boykott des Boxkampfes Schmeling gegen Braddock scheint auf ber ganzen Linie geschlagen zu sein. Wie Schmelings Unternehmer Joe Jacobs ber Presse mitteilte, finbet ber Boxkampf um ben Weltmeistertitel bestimmt am 3. I u n i in Garden Bowl, in Cong Island City, statt. Schmeling werde mit seinen Schaukämpfen bereits am 1. März beginnen. Meine politische Nachrichten Im südafrikanischen Parlament wurde bas neue Frembengesetz, bas vor allem bie jüdische Einwanderung verringern soll, mit 83 gegen 28 Stimmen angenommen. ♦ Die diplomatischen Beziehungen zwischen der französischen Regierung unb bem Iran sind gespannt. Der Schah hat seinen Gesandten in Paris nach Teheran rufen unb bie Zustimmung zur Beteiligung an der Pariser internationalen Ausstel- lun$ zurückgezogen wegen der Veröffentlichung eines Artikels in einer französischen Zeitschrift, ben ber Schah als eine persönliche Beleidigung aufgefaßt hat. Wie England regiert wird. Don unserem Ibg.-Äerichlerstatter. London, Januar 1937. Auf dem Jahresessen der Vereinigung ausländi- scher Journalisten in London, auf dem Außen- Minister Eden seine bekannte Rede über die ideellen Grundlagen — oder sollen wir sagen ideologischen Grundlagen — der brittschen Außenpolitik hielt, ergriff der frühere Minister Lord Eustace Percy das Wort zu einigen Erklärungen, bie merkwürdigerweise in der englischen Presse so gut wie keine Beachtung gefunden haben und auch von der ausländischen Presse übersehen wurden. Lord Eustace Percy ist jetzt der Leiter des sogenannten British Council, einer Vereinigung, bie er selbst mit ber „Alliance Franfaise“ und, natürlich mit gewissen Einschränkungen, mit ben Propaganda- Ministerien Deutschlands und Italiens verglich. Der British Council verfolgt einmal das Ziel, innerhalb des britischen Weltreiches d e n Z u s a rn m e n- halt auf Grund einer gemeinsamen Weltanschauung zu pflegen und Zweitens darüber hinaus im Ausland Achtung und Beachtung für die geistigen unb organisatorischen Formen der British Commonwealth of Nations zu fördern. In seiner Rede drückte Sir Eustace Percy unter anderem die Erwartung aus, daß der Wettstreit zwischen gleichartigen Organisationen vor allem eine Erkenntnis fördern möge, nämlich diejenige, daß die Pflege und die geistige Vertiefung ber jeweiligen nationalen Eigenart die Voraussetzung bilden müsse für die Zusammenarbeit zwischen den Völkern und Staaten. Wir wollen jetzt auf die Organisationen und bie Ausgaben ber British Councils nicht näher eingehen (einer Institution, die sicherlich besonderes Interesse verdient, und über bie im Ausland so gut wie nichts bekannt ist), sondern stellen uns heute lediglich bie Frage, was benn im besonberen als nationale EigenartderEnglänberim politischen Sinne, bas heißt in ber Form der staatlichen Ausprägung angesehen werden muß. Der Zufall brachte es mit sich, daß der Außenminister Eden bie Antwort auf bie Frage vorwegnahm unb bie Demokratie als dieses Ideal und als diese Form kennzeichnete. Er bezeichneten die Demokratie nicht als ein „Zwischending zwischen den Diktaturen von Rechts und Links", sondern als eine Sache für f i ch und als die Form politischen Zusammenlebens, von der Aristoteles gesagt habe, daß von ihr bie weitaus größte Harmonie zu erhoffen sei. Der frühere Außenminister Sir Austen Chamberlain hat bann wenige Tage später auf einer Versammlung in Glasgow zu Ehren seines großen Vaters Joseph Chamberlain eine Rebe gehalten, in ber er bie Lobpreisung ber Demokratie über Großbritannien hinaus erweiterte unb bie 'Form, in ber sich das britische in« fefhmmten | lolitif, sonde n sie ' I >jese Führerstellung Vlinisterpräs'denten ' rlckt. Wie er d e ist eine Frage Her briMn Demo ächt diskutieren M i ie wirklichen Fuhr Iheit zur Entfaltung ler Fall. Mage es imö des Empires, c '7^ Wahl seiner mch so ©ei oinmen mag. ' . Uahlerill)" äs®. rerte' 2U un\°! ichrn^ mu6; Der 3U|. Knmmifter Eh, "kgnahm und d Jnb als bief, 1 Demokratie w Pn Diktaturen« Sache,, oulammenkbff: . von ihr t len'ei. Der sich ?mberlain h wer Nammlu ßen Vaters fo|a m der er die & Gritannien Hine >ch das british i'eit gefunden b- ations also, M ?r ebenfalls aufi- ^'gcnübcr verantwortlich ist, haben es mit sich gerächt, Laß seit dem Rücktritt Lord Salesburys m Jahre 1902 kein „peer‘‘ mehr zum Premier mannt worden ist. Eine gewisse Bewegungssrei- eit ist dem König dann gegeben, wenn zum Bci- ,nel das Kabinett infolge interner Differenzen zu- ücktritt oder wenn der Premierminister stirbt oder us persönlichen Gründen seinen Rücktritt einreicht der wenn schließlich nach einer Niederlage der Regierung im Unterhaus der Führer der Opposition, m den sich der König zuerst wenden muß, nicht in er Lage oder gewillt ist, die Regierung zu bilden. Diese Stellung des Premiers ist verfassungsrecht- ich keineswegs verankert. Seine Stellung beruht uf Regel und Konvention. Innerhalb des Kabi- iktts, das er präsidiert, ist er nicht mehr als rimus inter pares, als Erster unter Gleichen; seine Stimme zählt nicht mehr als diejenige ybes anderen Kabinettsmitgliedes. Seine Stimme viegt aber sehr viel. Er hat die Freiheit in der Luswahl seiner Kollegen und Mitarbeiter; er allein ,«erteilt die Ressorts; er ist der Führer der Unter- fousmehrheit und kommandiert als solcher bte Par- Iri und damit auch das Unterhaus selbst. Mit Zu- j immung des Königs ernennt und entlaßt er die Minister. Er schlichtet Streitigkeiten zwischen den einzelnen Ressorts. Er ernennt besondere beratende Ausschüsse. Er präsidiert dem Reichsverteidigungs- i omitee. Er überwacht das Kabinettssekretariat und tiirgt für die Ausführungen der Kubinettsbeschlüsse urch die einzelnen Departements. Der Verkehr mit em König geht allein über ihn. Er allein steht i direkter Verbindung mit den Ministerpräsidenten t?r Dominions und führt in diesem Zusammenhang den Vorsitz bei den Reichskonferenzen. Mit Recht sagt deshalb der von uns bereits er- rähnte Staatsrechtler von ihm: „Er ist nicht nur rimus inter pares; er ist auch nicht nur „inter idlas luna minores“ (der Mond unter den Steren). Wenn er auch durch königliche Berufung oder jrd) die Wahl seiner Parlamentskollegen ins Amt nmmen mag, so verdankt er doch seine Mehrheit i-r Wählerschaft. Gewöhnlich kommt eine \ artet durch Generalwahlen ans Ruder. Eine Ge- ^ralwahl aber ist in erster Linie d i e Wahl des irinisterpräfidenten. Die Wähler, die ner bestimmten Partei angehören, unterstützen fokgedessen weder eine Partei noch eine bestimmte Politik, sondern sie unterstützen ihren leader" iefe Führerstellung also ist es, die dem britischen Ministerpräsidenten seine hervorragende Stellung -riecht. Wie er die ihm verliehene Macht anwen- t, ist eine Frage der Persönlichkeit. Die Stärke r britischn Demokratie, über die wir wie gesagt cht diskutieren wollen, hängt also davon ab, ob i wirklichen Führerpersönlichkeiten Frei- i it zur Entfaltung gibt. Das war bisher meistens r Fall. Möge es, zum Nutzen Großbritanniens rtb des Empires, auch weiterhin so bleiben. Verworrene Lage in Nordchina Kunst und Wissenschaft. Karl Hans Strobl irb all die Goldmedaille für Kunst und Wissenschaft. Der Führer und Reichskanzler hat durch.Ur- itibe vom 18. Januar 1937 dem Dichter Karl Hans > robl in Berchtolsdorf bei Wien der vom Herrn ilitchspräsidenten von Hindenburg gestiftete Kllldmedaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. )e5 Kabinettssyp Die antwort » W LW 3°°l ä» .Hier Jen Engländern. wert der Denick is polüischer Ort' chen haben jo i ngländer aHertint hie Form der pa: Jie fie in Enz, llanb und für k len stets nur w; > i gefprofyn wt i der Vemofrah n bie jerftörenbi ■ teil: wir ieuM Löm^slche" ir i A die Dersassur: tpires eine Feuer irser kaum auszr arte Mann in bii lagen hat sich bi Ibtnin bewies System, nach be? oächt geblieben ir ; sogenanntes Sc !s beruht nicht c, sondern auf Erft . axis, also auf % . t allmählich W Recht bestimmt bt ndern die von bi । und infolgebeüi igen und Traditu , der englischen $« iventions" genai® s stystem gehört P i ms". Bie «* Kid, MM $* tnapp 3™ 3* i j Mwn » chM der O-ff" ! t würben,Jonb« schreiben der W eitergeleitet wurt I rbige Drjani* Iretanats, Die ’ ; audi heute n™ l bei den 8er;i> ng geherrlcht gälten der 8«»! 1 är und Darsteller einerseits und dem technischen Pisonal der Bühnen andererseits bestanden hätten. 2nhmik und künstlerische Tätigkeit müßten Hand in Hnd gehen. Der Vorsitzende der Deutschen Bühnen- tchiischen Gesellschaft, Prof. Adolf L i n n e b a ch , un iß die Aufgaben der Gesellschaft. Dann ging der ^sitzende auf Wesen und Bedeutung der Bühnen- tchiik als Fachwissenschaft ein. Nanking, 18. Jan. (DNB.) „Central News" reibet, daß General Panghutscheng, der an ir Gefangensetzung des Marschalls Tschiangkaischek raßgebend beteiligt gewesen sei, aus den ihm .iterstellten Truppen und durch Aushebungen in n Provinz Schensi neue Verbände gebildet und i in der Umgebung von Sianfu angesammelt labe. Ein Teil der Schensi-Truppen habe ihm jüod) die Gefolgschaft verweigert und sei der SanEinger Zentralregierung treu geblichen. Die 2-uppen des Generals Tschanghsueliangs, bir mit Tschiangkaischek in dessen Heimatort Fenghua k-rhandlungen führt, stehen westlich von Weinan 01 f beiden Seiten der Eisenbahn Sianfu-Tungkwan. 5ir südlicher Flügel hat mit den Truppen des General Yanghutscheng die Verbindungen aufge- n mmen. Beide Armeen sollen zur Zeit befestigte Stellungen ausheben. Die kommuni- stü s ch e n Truppen, die aus der Provinz Kansu an marschiert waren, haben Ortschaften nördlich des '! ei-Flusses besetzt. Die Truppen der N a n k i n - g? r Zentralregierung sind östlich von B einan und südwestlich von Sianfu konzentriert. L sher haben jedoch noch keine größeren Kampf- hi-ndlungen stattgefunden. Die Verhandlungen zwischen Tschiangkaischek und DchanAhsueliang hätten bisher kein Ergebnis. Eljroieriger sind die Verhandlungen mit Panghut- jeaeng, der die Provinz Schensi und die nördliche st lfte der Provinz Kansu zu einer Sonderpro- v n z vereinigsn will, unter der Herrschaft des von ihn gegründetem „Nationalen Rettungs - r t e s". Die Nankinger Regierungspresse versucht, üijf ihn durch den Hinweis auf die unzuverlässige hiltung seiner kommunistischen Freunde einen Druck aisjuüben. „Cdntral News" glaubt, daß unter den kommunistischen Banden infolge des jahrelangen hematlosen Herumstreifens, der erlittenen Strapa- |eiL und Verluste eine so starke Mißstimmung heersche, daß hier Lösungsmöglichkeiten bestehen. IKarl Hans Strobl, 1877 in Jglau in Mähren oren, studierte Jura in Prag, wo er das Leben Farbenstudenten (das er später geschildert hat) v eine beweate Zeit des Kampfes zwischen Tsche- n und Deutschen kennen lernte. Nachdem er eine tlang im österreichischen Finanzdienst tätig ge- en war, widmete er sich (seit 1918) ganz seiner iftstellerischen Arbeit. Von seinen Romanen seien annt „Die Vaclavbude", „Die Fackel des Hus", h Fenriswolf", „Der Schipkapaß", „Das Wirts- i erster M« - z hu s zum König Przemysl", „Eleagabal Kuperus", her im Jenseits, die Romantrilogie „Bis- , ,wischen Kon^ । ^^ck" und „Heerkönig Ariovist". Parlament'; Gründung i w't ^traut der deutschen bühnentechnischen Gesellschaft. i^Spien W t Berlin fand die Gründungsoersammlung der )cn ,u sol? 1 „2)2 utschen B ü h n e n t e ch n i s ch e n Gesell- rteM^MS? t schuft" statt, zu der leitende Bühnentechniker aus ^I des-v . n)jll, btn ganzen Reiche versammelt sind. Der Präsident unfl oJ.j! ihm W ^fr Reichstheaterkammer, Dr. Schlösser wies nzkN ll?°,n 1 d:riuf hin, daß der nationalsozialistische Staat die i a r i i v-ffem*1 Eecensätze behoben habe, die früher zwischen Dich- ^vi»st*A ....... .a bepö1-, Mel1' ! M b-H, «fl«y ; ed-l ÄlÄ | ni«8 ’ u t ui®, Ifllt Aanga parbai - ein Vegnff deutscher Leistung. Nach der bergsteigerischen Heldentat die wistenschastliche Bewährung. Ein Meisterwerk der deutschen Kartographie. Bon Alfred Strobel. Als in den gewaltigen Schneestürmen, die am 14. Juli 1934 über das Eis- und Felsmassiv des Himalaya hinwegbrausten, drei deutsche Forscher und Bergsteiger ihr Leben lassen mußten, fand einer der aussichtsreichsten Versuche, einen der Achttausender zu bezwingen, ein Ende, in dem ebensoviel Heldentum wie Tragik lag. Bis auf etwa 200 Meter war man dem Gipfel des Nanga Par- b a t nahegekommen, als sich das Schicksal der deutschen Expedition vollendete. „Berg des Schreckens" heißt dieser 8120 Meter hohe Bruder des Mount Everest, der als der schönste Berg der Welt bezeichnet wird. Und haben die deutschen Bergsteiger nicht beides in stärkstem Muße kennengelernt: seine Schönheit und seine Schrecken? Trotzdem seit jener Tragödie nun schon zweieinhalb Jahre vergangen sind, ist die Erinnerung an die Toten, an den Expeditionsleiter Ingenieur Willi Mer kl, an Dr. Willi Welzenbach und Ulrich Wieland, so wie an den schon vorher den Strapazen erlegenen Reichsbahnrat Drexel und die sieben eingeborenen Träger unvermindert lebendig geblieben. Der große Film „Nanga Parbat", der vor einigen Monaten zum erstenmal gezeigt wurde, wirkte wie ein modernes Epos, das die Kunde von dieser deutschen bergsteigerischen Großtat und diesem deutschen Heldentum späteren Geschlechtern evhalten soll. Schon dieser Film, der mit einer deutschen Schmalfilmkamera und mit deutschem Filmmaterial ausgenommen worden war, zeigte, wie sich bei dieser denkwürdigen Nanga Parbat-Expedition nicht nur deutscher Wagemut und deutsches Heldentum bewährten, sondern auch deutscher Geist und deutsche Technik. Nun aber liegt noch ein weiteres Dokument vor, das im Zusammenhang mit dieser Expedition des Jahres 1934 als eine in der Welt einzig dastehende Gipfelleistung deutscher wissenschaftlicher Arbeit zu betrachten ist. Die unter der Leitung Ingenieur M e r k l s stehende Expedition, die von der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Reichsbahn-Turn- und Sportvereine finanziert worden war, hatte sich nicht nur die Bezwingung des gewaltigen Gipfelbaues des Nanga Parbat, sondern auch wissenschaftliche Aufgaben gestellt, zu denen neben der Lösung gebirgsbaulicher Fragen, neben der Erforschung der Wetter- und Klimaverhältnisse, neben der Untersuchung der Lebensbedingungen der Pflanzen- und Tierwelt und neben höhenphysiologischen Untersuchungen auch eine wichtige kartographische Aufgabe zählte. Es sollte von dem etwa 5000 Quadratkilometer umfassenden Nanga Parbat-Stock eine neuzeitliche Karte hergestellt werden, die einer der wichtigsten deutschen Beiträge zur endgültigen Erforschung der mittelasiatischen Gebirgsgegenden sein sollte. Nunmehr, nach zweieinhalbjähriger sorgfältiger und eifriger Arbeit, ist diese Karte erschienen. Was man erwarten durste, ist tatsächlich eingetreten: die deutsche wissenschaftliche Kartographie übergibt der Welt ein Werk, das in der ganze Geschichte der kartographischen Erschließung der asiatischen Gebirge einzigartig dasteht. Es war ein Glück, daß die Expeditionsleitung für diese wissenschaftliche Arbeit einen Mann verpflichten konnte, der sich auf dem Gebiete der Kartographie bereits internationalen Ruf erworben hatte. Es ist wohl allgemein bekannt, daß heute ebenso wie den ehemaligen aktiven und Reserveoffizieren der alten Armee so auch zahlreichen Wehrfähigen, die als Soldaten im neuen Heer gedient haben, der Weg zum Offizier des Beurlaubten st andes offensteht. Selbstverständliche Voraussetzung ist, daß die Betreffenden in jeder Hinsicht den an einen Offizier unserer Wehrmacht zu stellenden Anforderungen genügen. Wie aber steht es mit denjenigen, die gleichsam zwischen den Zeiten geboren sind, mit den Jahrgängen etwa von 1900 bis 1912? Sie waren teils noch so jung, daß sie entweder gar nicht am Kriege teilgenommen haben, oder sie waren nur so kurz an der Front, daß sie noch nicht zum Re- ferveoffizier hätten befördert werden können. Teils aber waren sie schon zu alt, als daß sie im vergangenen Herbst noch zum aktiven Wehrdienst ejnberu= fen wurden. Allem Anschein nach ist es noch nicht genügend bekannt, daß auch für die vorstehend näher gekennzeichneten Jahresklassen die Möglichkeit besteht, zunächst Reserveoffizieranwärter und dann Reserveoffizier des neuen Heeres zu werden. Es sei daher im folgenden kurz der Weg gezeigt, der zu diesem von vielen jüngeren, gesunden Leuten erstrebten Ziele führt. Er führt — das sei gleich Dorroeggenommen, um die allgemeine Richtung anzudeuten — über die Ausbildung in den Ergänzungseinheit e n. Allerdings wird die Möglichkeit, auf diesem Wege Reserveoffizier zu werden, nur für diejenigen Soldaten gegeben fein, die noch im Laufe dieses Jahres an der Mann- fchaftsausbildung bei Ergänzungseinheiten teilgenommen und spätestens im Jahre 1937 die Unterführeranwärter-Ausbildung mit Erfolg abgeleiftet ober bis 30. September 1937 bei den Ergänzungseinheiten Mannschafts- und Unterführeranwärter-Ausbildung hintereinander durchgemacht haben. Ersatz-Reservisten des Jahrgangs 1913 und jüngere Geburtsjahrgänge, soweit sie tauglich 1 und 2 sind, können auch noch im kommenden Jahre die Mannschaftsausbildung durchmachen. Reserveoffizier-Anwärter aber können sie nur werden, wenn sie sich bei Beendigung ihrer viermonatigen Ausbildung bei Ergänzungseinheiten schriftlich zu weiterer, mindestens einjähriger Dienstzeit bei der aktiven Truppe verpflichten. Daß für die Infanterie, die Artillerie, die Nachrichten-Abteilung und die Pioniere sogenannte E r - gänzungseinheiten bestehen, abgekürzt bezeichnet als E-Bataillone. E-Batterien usw. darf wohl als bekannt vorausgesetzt werden. In diese Ergänzungseinheiten werden für eine kurzfristige Ausbildung (zwei Monate) Wehrpflichtige der Ersatz- Reserve! eingestellt, aber auch (bis 30 v. H. des Bedarfs) — und das ist in diesem Zusammenhang wichtig — Freiwillige aus den Geburtsjahrgängen 1900 bis 1912 (in Ostpreußen 1900 bis 1909). Besonders hervorzuheben ist, daß diejenigen, die als Führernachwuchs geEs war Professor Dr. Richard Finsterwalder von der Technischen Hochschule in Hannover, der schon einmal mit einer Karte des 77 Kilometer langen Fedtschenko-Gletschers im westlichen Pamir ein Werk von Weltruf geschaffen hatte. In jahrelanger Arbeit hatten sein Vater und er das sogenannte Raummeßlichtbild-Verfahren vom Erdboden aus, das wissenschaftlich als terrestrische Stereophotogrammetrie bezeichnet wird, bis zur letzten Vollkommenheit ausgebildet und damit gerade für Expeditionen in fremde Erdteile die Möglichkeit geschaffen, möglichst genau und anschauliche Karten eines bestimmten Gebietes herzustellen. Gerade für die kartographische Aufnahme eines so gewaltigen Gebirgsstockes, wie es der Nanga Parbat-Stock ist, mußte sich dieses Verfahren besonders bewähren. Eine Meisterleistung deutscher Optik, ein von der Firma Ze iß in höchster Vervollkommnung hergestellter Feld-Lichtbildtheodolit, erleichterte die Arbeiten Professor F i n st e r w a 1 d e r s, der in den zweiteinhalb Monaten, während denen die Bergsteiger sich um die Bezwingung des Nanga Parbat bemühten, das ganze 5000 Quadratkilometer umfassende Gebiet trigonometrisch aufnahm. Dabei betrug bei einem Maßstab von 1 :50 000 die äußerste Fehlergrenze nur 0,2 Millimeter. Wenn man bedenkt, daß diese kartographischen Aufnahmen von der 1100 Meter hoch gelegenen Indus-Schlucht bis zu dem 8120 Meter hohen Gipfel des Nanga Parbat reichen, kann man die Bedeutung dieser erfolgreichen kartographischen Aufnahme einigermaßen ermessen. Der hier auf einer Karte festgehaltene Höhenunterschied von 7000 Meter ist überhaupt der höchste, den man auf der ganzen Erdoberfläche kennt. Nach der Rückkehr des Restes der Expedition nach Deutschland wurde zunächst am Zeißschen Stereoautographen der Technischen Hochschule in Hannover auf Grund der Aufnahmen von Professor F i n- sterwalder und unter dessen Leitung von Hans Bi er sack der genaue Schichtenplan hergestellt, der dann die Grundlage für die Zeichnung und den Stich der Karte bildet, die von dem bekannten Alpenvereins-Kartographen Ingenieur Fritz E b st e r in Innsbruck in sechsmonatiger intensiver Arbeit unter Zuhilfenahme eines umfangreichen Photomaterials besorgt wurden. Durch die Meisterleistung einer kartographischen Druckanstalt in München wurde dann die endgültige Karte im Maßstab 1: 50 000 hergestellt. Durch die Zusammenarbeit von deutscher Wissenschaft und deutscher Technik entstand so ein Werk, das schon bei der ersten Betrachtung Bewunderung erregt. Vor allem fällt die plastische Wirkung des Kartenbildes auf, bei dem wie selten zuvor auf einer Gebirgskarte die Kombinierung von Felszeichnungen und Höhenschichten einen einzigartigen Eindruck vom ganzen Aufbau des Gebirgsstockes vermittelt. Wie sehr es sich bei diesem Meisterwerk übrigens um eine deutsche Gemeinschafts- I e i ft u n g handelt, geht auch daraus hervor, daß die Mittel für die Ausführung und den Druck der Karte von der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft, unterstürzt vom Reichsminister für Wif- jenjchaft, unterstützt vom Reichsminister für Wis- Reichsminister für Luftfahrt, sowie vom D. u. Oe. Alpenverein, aufgebracht worden sind. eignet erscheinen, bevorzugt in die Ergänzungseinheiten aufgenommen werden sollen. Für die Einstellung dieser älteren Freiwilligen gelten — mit gewissen Ausnahmen — die allgemeinen Bestimmungen für den freiwilligen Eintritt in die Wehrmacht. Wer in einer Ergänzungseinheit freiwillig dienen will, muß sich als allererstes zwecks Ausstellung eines Freiwilligenscheins persönlich zur Anlegung des Wehrstammblattes bei der polizeilichen Meldebehörde anmelden. Nach Erteilung des Freiwilligenscheins folgt als zweiter Schritt die Meldung des Freiwilligen bei dem zuständigen Wehrbezirkskommando. Hierbei können Wünsche hinsichtlich der Waffengattung, des Standortes und des Zeitpunktes, an dem der Freiwillige eintreten möchte, vorgebracht werden. In der Regel sechs Wochen vor dem Ausbildungsbeginn werden die Freiwilligen durch Gestellungsbefehle zur Ausbildung bei den Ergänzungseinheiten einberufen. Verheiratete oder unterhaltspflichtige Freiwillige sollen, soweit dies aus wirtschaftlichen Gründen erforderlich ist, nach Aushändigung des Gestellungsbefehls bei dem Bürgermeister der Gemeinde, in der sie wohnen, schriftlich einen Antrag auf Familienunterstützung stellen, damit die Zahlung vom Tage der Einberufung an gewährleistet ist. Daß alle Einberufenen alsbald nach Eintreffen beim Ergänzungstruppenteil auf Diensttauglichkeit untersucht werden, sei als selbstverständlich nur nebenbei bemerkt. Nach erfolgreicher Ableistung der zweimonatigen Hebung dürfen diejenigen Ergänzungsmannschaften, die nach ihrer Persönlichkeit und ihren militärischen Leistungen geeignet erscheinen, durch den I zuständigen Vorgesetzten unter Beförderung zum Gefreiten der Reserve zum Unterführeranwärter ernannt werden. Für die Unterführeranwärter empfiehlt es sich, daß sie sogleich im Anschluß an die zweimonatige Uebung an der Unterführeranwärter-Ausbildung teilnehmen. Stehen dem berufliche Gründe im Wege, so ist Zurückstellung auf einen späteren Lehrgang, jedoch auf längstens ein Jahr, möglich. Bei nachweisbar zwingenden, insbesondere beruflichen Gründen kann ausnahmsweise von den Wehrersatz-Inspektionen die Frist für Ableisten dieser Ausbildung um ein weiteres Jahr verlängert werden. Die nicht zum Unterführeranwärter Ernannten werden mit dem Tage der Entlassung in die Reserve II übergeführt. Die Ausbildung der Unterführeranwärter geht im allgemeinen bei der gleichen Ergänzungseinheit vor sich, die auch die Mannschaftsausbildung durch- aeführt hat; sie dauert ebenfalls Mei Monate. Als Abzeichen tragen die Anwärter eine wollene Schnur in der Waffenfarbe auf dem unteren Teil der Schulterklappe. Unterführeranwärter, die diese Aus- bi'lbung mit Erfolg durchgemacht haben und nach Persönlichkeit und Leistungen zum Unterführer geeignet sind, können bei ihrer Entlastung zum G c - freiten der Reserve ernannt werden. Darüber hinaus können die Gefreiten der Reserve, die nach ihren militärischen Leistungen und ihrem Charakter als Reserve-Offizier geeignet sind, am Entlassungstage zum Reserve-Offiziersanwärter ernannt werden. Als charakterlich geeignet wird nur derjenige befunden werden, der nach feiner ganzen Lebensauffassung, nach seiner Per- jönlichkeit und seinem Lebenswandel den an einen Offizier zu stellenden Anforderungen genügt; er muß also z. B. in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen leben und eine achtbare Lebensstellung haben. Ebenso können nur solche Männer dem Offizierkorps des Beurlaubtenstandes angehören, die sich zum nationalsozialistischen Staat bekennen und auch nach außen hin für ihn eintreten. Diejenigen, die bei den Ergänzungstruppenteilen Referve-Offizieranwärter geworden sind, werden dann durch die Wehrbezirkskommandos aktiven Truppenteilen zugewiesen und in der gleichen Weise zum Reserve-Osfizier ausgebildet wie die von den aktiven Truppenteilen entlassenen Reserve- Offizieranwärter. Diese haben drei Reserveübungen abzuleisten: die erste von sechs Wochen Dauer bei der Truppe, nach Beendigung bei Bewährung Beförderung z u m Unteroffizier der Reserve; die zweite von vierwöchiger Dauer im nächstfolgenden Jahre ebenfalls bei der Truppe. Wenn die am Ende dieser Hebung abzulegende praktische und theoretische Prüfung bestanden wird, kann eine Beförderung zum Feldwebel der Reserve ausgesprochen werden. Im vierten oder fünften Reservejahr folgt dann die dritte Reserveübung, die, sogenannte Offizierübung; sie dauert sechs oben zweimal drei Wochen, die innerhalb eines Jahres abzuleisten sind. Bei entsprechend günstiger Beurteilung wird dann der Reserve-Offizieranwärter zur Wahl durch das Offizierkorps des betreffenden Regiments gestellt, nachdem sich durch Anfrage beim Wehrbezirkskommando ergeben hat, daß keine Bedenken persönlicher und politischer Art vorliegen. Nach der Wahl darf der Anwärter dem Oberbefehlshaber des Heeres zur Beförderung zum Reserve-Offizier vor- gefchlagen werden. Aus aller Wett. Kreuzer „Emden" in Japan. Der deutsche Kreuzer „Emden" ist zu einem offiziellen Besuch in dem Hafen von I o k o h a m a eingelaufen. Zu seinem Empfang waren schon in den frühen Morgenstunden Barkassen ausgelaufen, auf denen bie deutsche Jugend in Jokohama dem Boten aus der Heimat entgegenfuhren. Nachdem die „Emden" festgemacht hatte, begab sich der stellvertretende Ortsgruppenleiter der NSDAP. Heck zum Kommandanten Lohmann, um ihn und die Besatzung im Namen der deutschen Kolonie zu begrüßen. Nach den üblichen Besuchen und Gegenbesuchen der japanischen Behörden und der Schiffsleitung veranstaltete die deutsche Kolonie in Jokohama einen Empfang, an dem auch die Besatzung des ebenfalls in Jokohama liegenden Lloyddampfers „P o t s d a m" tellnahm. . Der Raubmörder Slollenwerk vor dem Berliner Schwurgericht. Die furchtbare Bluttat an dem 31jährigen Kraftdroschkenfahrer Erich Hegenholz aus Birkenwerder, der, wie gemeldet, am Morgen des zweiten Weihnachtsfeiertages in seinem Wagen erschossen und beraubt aufgefunden wurde, ist noch in deutlicher Erinnerung. In mühseliger Kleinarbeit gelang es, den Ring um den Täter, den erst 22jährigen Hans S t o l l e n w e r k, so zu schließen, daß er und seine (Beliebte, die 32 Jahre alte Metha Schroter, am 31. Dezember überraschend festgenommen werden konnten. Dank der vorbildlichen Zusammenarbeit zwischen Justiz und Polizei hatten sich bereits 23 Tage nach der Tat Stollen- werk wegen Raubmordes, Diebstahl und unbefugten Waffenbesitzes, die Schroter wegen Anstiftung zu Raubmord, Hehlerei und Begünstigung vor dem Berliner Schwurgericht zu verantworten. Stollenwerk ist wegen Fahrraddiebstahls vorbestraft. Mit 16 Jahren in der Fürsorgeanstalt, bot er sich und die übrigen Fürsorgezöglinge, die „völlig unter seinem Einfluß standen", der Kommunistischen Partei in Düsseldorf als „Mitkämpfer" an. Das Schreiben war mit ,^Heil Moskau" unterzeichnet. Trotz seiner Vorstrafen fand er in Holland eine Stellung, später wurde jedoch sein Paß in Cleve eingezogen, weil sich herausgestellt hatte, daß er kommunistisches Material über die Grenze geschmuggelt hatte. Grohseuer wütet in einem pommerschen Dorfe. Das Dorf Stüdnitz im pommerschen Kreise Bütow wurde von einer Brandkatastrophe heimgesucht. Außer der katholischen Kirche wurden drei Gehöfte und eine Scheune vernichtet. Der Brand entstand in der mitten auf dem Friedhof stehenden Kirche und fprang über die Straße hinweg auf ein Gehöft über. Das Wohnhaus, die mit Erntevorräten gefüllte Scheune und der Stall wurden bald ein Raub der Flammen. Durch den starken Südostwind wurde das Feuer über vier Gehöfte hinweg zu zwei weiteren Anwesen getragen, die gleichfalls eingeäschert wurden. Schließlich wurde noch eine Scheune vernichtet. Der Schaden ist sehr groß, obwohl das Vieh und ein Teil der Einrichtungen geborgen werden konnten. Das Dorf Stüdnitz ist schon einmal im Jahre 1900 von einer großen Feuersbrunst heimgesucht worden. Schwere Meuterei in einem kanadischen Gefängnis. Sämtliche Insassen der Strafanstalt von Guelph, nordwestlich von Hamilton im Süden der kanadischen Provinz Ontario, haben in einer der letzten Nächte gemeutert und versucht, gemeinsam auszubrechen. 28 Gefangene befinden sich zur Zeit noch auf freiem Fuß. Die Meuterei begann damit, daß eine Reihe von Insassen sich weigerte, das ihnen vorgejetzte Essen einzunehmen. Nach einer kurzen Auseinandersetzung mit den Wachen ertönte plötzlich im ganzen Gefängnis wie verabredet ein Pfeifkonzert. Stühle, Tische, Eßgeschirr usw. wurden Zertrümmert und die elektrische Lichtanlage zerstört. In den Schlafsälen wurde das Bettzeug in Brand gesetzt. Gleichzeitig versuchten 100 bis 150 Mann aus dcm Gefängnis auszubrechen. Nur ein Teil von ihnen gelangte jedoch ins Freie. Als die Polizei und die Feuerwehr auf dem Schauplatz eintrafen, wurde um jeden Fußbreit Bodens gekämpft. Das Eisenbahnunglück aus der Kantonbahn. — Attentat forderte 77 Todesopfer. (Eine amtliche Meldung aus Honkong besagt, daß bei dem gestern gemeldeten Brand im Kanton- Honkova-Expreß am Samstag 77 Personen umgekommen sind. Die Kanton-Eisenbahn-Gesellschaft erklärt, daß es sich um ein Attentat gehandelt habe. In zwei Extrawagen seien Zelluloidwaren befördert worden, die unbekannte Täter durch eine Bombe mit Zeitzünder in Brand gesetzt hätten. Das Feuer brach aus, als der Zug mit höchster Geschwindigkeit fuhr. Bom Achi-Wochenmann zum Reserve-Mier. Don Major ((§> Dr v. Volkmann, General-Kommando IV. A K. öekMln.WnieWe ließen Herzliche Einladung zum Bibel- u. Bekenntnisabend am Mittwoch, dem 20. Januar 1937, abends 8' .UbrimJohannessaal.Essvricht Pfarrer Lic. V. 5(flümer, Sranffurtm. über 35iD Die Sinne im litten Ihres flenn (LSenOfdjreiüenOerDfienüarnng) Vermietungen tz-Zimmer- Wohnung vart., ab 1. April 1937 zu vermiet. Näheres 352D Ludwigstraste26 i. Hintergebäude | Mietgesuche | Bonalleinsteben- der älterer Dame in gutem Hause 2 Zimmer vtr. oder 1. Stock sofort gesucht. Schr.Angeb.unt. 0290 a. d. G. A. Pimpfe des Fähnleins 21/116 gestalten einen Volksgemeinschaflsabend. gmg das beim L uni, war CÖ " in" Ivirivt vl |lvn 44. LI j y UU C1 lr veil tingvinv - q) Bauernstand wieder lebensfähig zu machen.Reichs- dei^G^ralobe^^^^rm^^usgespr^hen^Ber- A«3S$^ Hof Bubenrod, den 18. Januar 1937. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 21. Januar, nachm. 3 Uhr statt. 360 D Don im 79. Lebensjahre Großen-Buseck, Nieder-Wöllstadt, den 18. Januar 1937 Die Beerdigung findet Mittwoch, 20. Januar, nachmittags 2 Uhr statt Verkäufe 355 D | Empfehlungen"] die Führerschaft 354 D Stadttheater und zum Bauen Katharine Walther, geb Schwalb Lehrer L. Jung und Familie Lehrer W. Walther und Frau PeKe billig! Pelz-Reparaturen 687oDM.Liebler Asterweg 16. A.^och,«achforsev Mäusburg 15 LesA] Telefon 3612 und „Bildergalerie". Hier war die richtige Gelegenheit gegeben, einen Konnex zwischen Darbietenden und Zuhörern zu erhalten, und im Nu war jeder selbst zum Freizeitgestalter geworden, lieber die sportlichen Fertigkeiten der Pimpfe unterrichtete das Bodenturnen, das Zeugnis von Können und Mut ablegte. Ein weiteres Turnspiel brachte, mit launigen Reimen begleitet, eine Entwicklung des Krieges von der ursprünglichen Entstehungsgeschichte an bis zum modernen Tank. Dann folgte ein Schattenspiel, daran anschließend wurde „amerikanisch versteigert". Nach einer Zwischenmusik, die geben kann, der nicht begreifen kann, was man Dom anderen Stand verlangt. Darum muß auch jeder Volksgenosse um den Bauernstand Bescheid wissen, der für die Ernährung des ganzes deutschen Volkes verantwortlich ist. Als der Führer zur Macht I kam, war es eine seiner ersten Aufgaben, den Volk zu ernähren. Der Bauer hat sich der damit verbundenen Verantwortung bewußt zu sein. Die Produkte des Bauern wurden unter ganz neuen Gesichtspunkten im Preise bewertet und diese Preise wurden so gestaltet, daß auch jeder Volksgenosse sie bezahlen kann, ohne daß die Lebensmöglichkeit des Bauern gefährdet ist. Aus Erfahrung haben wir gelernt, daß die Anordnungen des Führers stets richtig waren. So wurde auch so manches im Bauernstand geändert. So haben wir die Verteiler abgeschafft, die nur die Verdiener waren, und heute haben wir Vermittelet, denen ein Auskommen gesichert ist. Elemente, die sich den Anordnungen nicht fügen, und außerdem vom Juden nicht lassen können, werden zur Verantwortung herangezogen. Der Boden wurde uns wieder heilig, und darum mußte er auch dem Zugriff der Juden entzogen werden, soll er die Ernährung des Volkes gewährleisten. Ebenso mußte auf dem Gebiete der Viehzucht eine Einheitlichkeit angestrebt werden. Außer der Rassezucht zur Verbesserung der Leistungen unseres Viehes muß auch die Umstellung der Viehzucht nach den Erfordernissen der zur Verfügung stehenden Futtergrundlagen durchgeführt werden. Es wird viel vom Bauern verlangt, und es ist hart, aber es ist unbedingt notwendig. Er wird nur bestehen, wenn er einfach, treu uttd bieder und arbeitssam ist. Die Bauern müssen immer Bauern bleiben. Was der Bauer erzeugt, hat er nicht zu verleben und ebenso hat der Verbraucher sorgsam und sparsam mit den Früchten und Ernten urnzu- 19.00-22.15 16. Mittwoch- Miete ^*0 Prinzeifin Nofretete Operette von Nico Dostal. Preise von 1.20 —4.0J RM. beseitigen. Die Kritiker würden besser daran tun, Aufbau mitzuhelfen. Fast überall fehle der HI. das Heim, deshalb ertöne gerade in diesen Wochen der Ruf nach eigenen Heimen für die HI. Das neue Heim, im eigenen Stil erbaut, fördere die Schulung und bringe der Jugend die sozialistische Gemeinschaft bei. — Der Abend solle einmal das Innere der Jungens zeigen und natürliche Freude geben. Der deutsche Mensch sei schon immer lebensbejahend gewesen, trotz der Schwere der Zeit. Freude zu geben und Freude zu schaffen, das sei Spruchbändern geschmückten Wagnerschen Saal hielt die Dorfgemeinschaft Großen-Buseck einen Vortragsabend ab, der sehr gut besucht war. Die Musikkapelle der Gemeinde leitete durch schneidige Marschmusik die Veranstaltung ein. Nach dem Fahneneinmarsch entbot SS.-Oberscharführer gehen. In seinen weiteren Ausführungen beschäftigte sich der Kreisbauernführer dann mit dem Vierjahresplan und dessen Forderung nach größeren Anbauflächen für Brotgetreide und führte aus, daß jeder einzelne das dem Reichsbauernführer Darre durch ist ein Haus erbaut 1931, mit 2x3 Zimmer u. Küche und 1x2 Zimmeru.Küche au verkaufen ev. 1 Wohnung sof. zu vermieten. Näheres [362D Franks. Str. 53. 20.00-23.15 Gastspiel ImeliaHelmhoiz Neuyork als Micaela in Carmen Operv.G.Bizet Preise von 1.20-4.00 RM. Aachlässe von 3 bis 20 v. H. erhalten Sie bei wiederholten Aufnahmen einer Ametas Dorsgemeinschafisabend in Großen-Buseck. In dem mit qakenkreuzbannern und einigen | nät)rftanb aber bedeutet nicht- anderes als Lacht mit uns." NtWmfein gesucht alsStnste fürGeschäftsfrau '/.od.ganz.Tage, Schreibmaschin - Kenntnisse erwünscht. Angeb. u.343d a.d.G.A. Mergeilell zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote mit Preis u.0294a.d.G.A. Oie Geburt eines Töchterchens zeigen hocherfreut an Dr. Miiiermaier und Frau Staufenberg, 16. Januar 1937 343 D Kl. weißer Herd Gasbadeofen Telefunken (3 Röhren) Schreibtisch und Nollschrank gut erhalt., bill. zu verkauf. 0291 Crednerstr. 16. Tages? mäddien als Zweitrnädch. von 8 bis 3 Uhr gesucht. 3560 Aliccnttr. 37 I. Bürgermeister liebholz seiner Gemeinde den Willkommensgruß und sagte ihr, daß, wenn auch der Landesbauernführer, auf dessen Vortrag sie sich gefreut habe, wegen augenblicklich dringender Inanspruchnahme für wichtige staatspolitische Geschäfte nicht erscheinen konnte, er in dem Kreisbauernführer Ott einen würdigen Vertreter gesandt habe. Er begrüßte den Kreisbauernführer und sprach dann in temperamentvoller Weise über den großartigen Kampf um Deutschlands Freiheit. Er erinnerte an die Sorgen des Führers, der sich für unser Volk aufopfert und nicht müde wird im Eintreten für unser im Herzen Europas liegendes Vaterland. Für diesen Kampf um die Befreiung des deutschen Volkes hat er uns eine so gewaltige Idee mit auf den Weg gegeben, die nicht nur den einzelnen deutschen Menschen neu formt und ihn begeistert in dem Glauben an die Kraft des Volkes, sondern auch nicht Halt macht an den Grenzen des Staates. Von starkem Beifall empfangen, sprach dann der Kreisbauernsührer Ott, Usingen. In einer Rückschau über die Entwickelung der Verhältnisse sagte er, daß es heute keinen Stand Gemeinsam wurde das Schlußlied: „Ade zur guten Nacht" gesungen, und im Fluge waren bet Freude und Lachen zwei Abendstunden dahtn. Begeistert über den einfachen lustigen Abend r*wC jeder nach Hause. brauchen, erhalten Sie bei BORRMANN 5: Gießen,Neustadt5,Iluf4165 Heute früh entschlief nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater Philipp Karl Walther Statt Karten Heute nachmittag entschlief sanft nach kurzem schweren Leiden mein lieber guter Mann, Bruder, Schwager, Schwiegersohn und Onkel Christian Sdiwarzentraub Gutsbesitzer Großstück- schneider gesucht. 342» Krevert. schönste Aufgabe. Nach der Ansprache des Jungbannführers leitete die „Hauskapelle" über zu der großen „Moritat" | trauen auch rechtfertigen muß. Er forderte die tzu» gend des Bauern auf, dem Vater folgend, auch wieder Bauer zu werden, um den Bestand des Bauern zu sichern und die Dolksernährung zu garantieren. In ausgezeichneten Darlegungen zeichnete er der Jugend ein Bild des verantwortungsvollen und enstagungsreichen, aber stolzen und freien Beru,es des Bauern als Ernährer des Volkes. Reicher Beifall dankte dem Redner. Bürgermeister Rebholz schloß den schön verlaufenen Abend der Dorfgemeinschaft in üblicher Weise. Landkreis Gieren. nsf. Langsdorf, 18.Jan. Der Fischkochkurs, der hier am Donnerstagnachmittag im. Schulsaal unter der Leitung von Fräulein Hechler von der Mütterschulung stattfand, wurde von 60 Frauen und Mädchen besucht. Ein Zeichen, daß alle Hausfrauen den Wert solcher Schulung erkennen und ich gern zu Nutze machen. Der Seefisch hilft durchhalten im neuen Vierjahresplan. nsf. Weitershain, 18. Jan. Der Reichs- mütterdienst im Deutschen Frauenwerk beginnt hier einen Lehrgang in Säuglingspflege unter der Leitung von Schwester Jula Kl i ff - müll er. Die Betreuung der werdenden Mutter und die Pflege und Ernährung des Neugeborenen sind Aufgaben, die jede Frau und jedes Mädchen verstehen muß, damit sie sich und anderen mit Rat und Tat beistehen können. Wetterbericht des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt. Die gleiche Atlanükstörung, die im Westen und Süden des Reiches mit der Zufuhr feuchter Meeresluft verbreitete Niederschläge brachte, ließ im Norden und Osten mit stürmisch auffrischenden Ost- mint)en scharfe Wind kälte (Temperaturen um —10 Grad) aufkommen. Zunächst wird sich bei uns roeiter. Milderung durchsetzen können, doch ist anschließend^ Abkühlung zu erwarten. Aussichten für Mittwoch: Nach Verschlechterung und verbreiteten Niederschlägen wieder wechselnd bewölktes Wetter mit einzelnen Schauern (im Gebirge Schnee), späterhin einsetzende Abkühlung, veränderliche Winde. Aussichten für Donnerstag: Voraussichtlich unbeständiges, aber kälteres Wetter. I IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHI (Ein Buch für den Naturfreund! Waldweben Di« Lebensgemeinschaft des deutschen Waides in Bildern 150 Naturaufnahmen aus dem Tier- und Pflanzenleben des heimatlichen Waldes auf 128 Kupfertiefdrucktafeln, mit lebendigem und auffchluhreichem Einführungstext von K. Gerhard u. G. Wolff. Preis RM. 4,80. „Es lebt und webt in dem Buche, und wer es versteht, mit empfänglichen Sinnen die bildgewordenen Naturschönheiten in sich auf- zunehmen, dem singen und klingen die Tafeln tausend Erinnerungen wach an einstmals leibhaft Erschautes." Reclams Universum Verlangen Sie kostenlos unsere bebilderten Werbeblatter'. gu beziehen durch jede Buchhandlung! Hugo Bermühler Verlag Berttn-Lichlerfelde iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiii Bekanntmachung. Am 28.1.37, in der Zeit von 7 bis 16 Uhr, findet im Raume: Kirche Gleiberg — hp. (1,2 km füboff- wärts Kirche Gleiberg) — Nordrand Kinzenbach — Nordrand Ahbach — Nordrand Dorlar — Ostrand Waldgirmes — Punkt 270 (2 km ostwärts Blas- bach — Bergwerk Morgenstern — Südwesirand Rodheim — Amtmannsmühle — Kirche Gleiberg ein Artillerie-Scharfschießen der III./A. R. 9, Gießen mit Uebungsmunition statt. Die Absperrung des Geländes erfolgt durch Poften der III./A.-R. 9 Das Betreten des abgesperrten Geländes sowie der durchführenden öffentlichen und privaten Wege ist für die Dauer der Absperrung wegen der damit verbundenen Lebensgefahr verboten. Den Anordnungen der Absperrposten ist unbedingt Folge zu leisten. Es wird darauf hingewiesen, daß etwa aufgefundene blindgegangene Geschosse oder Geschoßteile (Zünder oder Zündladungen) nicht berührt werden dürfen, weil dies mit Lebensgefahr verbunden ist. Der Finder hat lediglich die Fundstelle zu kennzeichnen und den Fund dann unverzüglich der zuständigen Polizeibehörde zu melden. Weiter wird darauf hingewiesen, daß es verboten ist, tief in die Erde eingedrungene Geschosse auszu- graben oder freizulegen. 359D Brennholzversteigerung des Graf zu Solms-Laubachschen Forstamts. Donnerstag, den 21. Januar 191?, von 10 Uhr ab im Strackfchen Saal zu villingen aus den Distrikten Lenzesberg, Hubberg, Hirschroth und Silbach der Försterei Ruppertsburg. Scheiter rm: 530 Buche, 2 Esche (Rundscheit in Hirschroth), 8 Eiche, Erle, Fichte, darunter 1 rm Fichtenrollen, zu Brettern geeignet, im Hubberg; Knüppel rm: 400 Buche I., 15 II. (dürr), 5 Hainbuche, 58 Eiche, Esche, Erle, Elsbeere, Fichte, Lärche; Stöcke rm: 95 Buche; Reiserknüppel rm: 40 Buche; Zopfreifer rm: 400 Buche. v .3470 Mit F bezeichnete Nummern werden nicht ausgeboten. Kohlreiser und Lesholz flächenweise. Auskunft erteilt Förster Becker, Friedrichshütte, Telephon Laubach 11. j | Kaufgesuche"|l JnKl ein» Linden Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder; Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 36: 11 250. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 oorp 1. Juni 1935 gültig. SOU töaA rttttna/ntü/nl’ Sie brauchen nicht zu verzweifeln, wenn Ihnen aus dem Spiegel Doppelkinn, dicke Arme und breite Hüften entgegenschauen. Sie brauchen auch keine Hungerdiät zu halten, sondern nur den tausendfach bewährten Richtertee zu trinken. Das lästige Fett verschwindet immer mehr, leicht beschwingt erfreuen Sie sich neuer Schlankheit und Jugendfrische Aber bitte nur den diätetischen Dr. ERNST RICHTERS Frühitückskräutertee Zum 1. Avril od. später geraum., sonmge 5-IjM-Wd. mit Mansarde u. Bad ev. Heizung gesucht. Schristl. Angebote unter 0293 an d. Gieß. Anzeiger erbet. Junges Ehepaar sucht schöne 2-Zimmerwohnung mit Küche. Nähe der Kaserne. Schr. Ang. unter 363D and. Gieß. Anzeiger erbet. Berusstät. Herr sucht gut möbl. Zimmer in möglichst ruh. Lage. Schristl. Angebote unter 0287 an d. Gieß. nur „Lästige" Lieder brachte, ging ein Ritterschauerdrama, betitelt „Blut und Liebe", von Martin Luserke über die Bretter. Eine Zeit der Ritter, Knappen und Edelknaben, Burgfrauen und Burgtöchter wurde lebendig. Uralte Feindschaft zwischen zwei Geschlechtern, Liebe eines jungen Ritters zur Tochter der feindlichen Adelsfamilie, schwarze und weiße Ahnfrauen und Hausgeister, Schreiber und Jude waren Motive und Darsteller des schauerigen Dramas mit seiner wahren Moral am Schlüsse. Alle Mitwirkenden leisteten das Beste und fanden dafür reichen Beifall. Schon seit einigen Tagen hatten die Pimpfe des Fähnleins „Gorch Fock" die Gießener Bevölkerung auf ihren großen Volksgemeinschaftsabend im Eafe Leib aufmerksam gemacht War schon die ganze Werbung für diesen Abend sehr geschickt aufgezogen, so übertraf der gestrige Unterhaltungsabend bestimmt die Erwartungen aller Erschienenen. Eltern und Freunde der Jugend fanden sich so zahlreich ein, daß in dem großen Saal fein Platz mehr frei war. Alle konnten sich freuen und waren erstaunt, was man ohne großen Aufwand alles bieten kann. Natürlich nur echte Jungens bringen fo was fertig, und jedem einzelnen konnte man es ansehen, daß er mit Leib und Seele dabei war. Vornweg sei schon verraten, daß dieser Volksgemeinschaftsabend ein Erfolg für die Pimpfe war. Der Spielmanns- und Fanfarenzug eröffnete put flotten Weisen, dann sang das Jungvolk em Marschlied: „Singend wollen wir marschieren!" Hierauf begrüßte der Führer des Jungbanns, Pg. T a e s - ler, die Versammelten und besonders die Eltern der Pimpfe. Dr. Goebbels habe einmal gesagt: „Deutscher werde politisch oder stirb!" Wenn man ein Volk erneuern wolle, dann müsse bei der Jugend der Anfang damit gemacht werden. Der Nationalsozialismus wolle keine Masse haben, die nur Befehle ausführe, ohne deren Sinn zu verstehen, nein, jedes Glied müsse politisch und weltanschaulich geschult sein. Die Hitler-Jugend habe schon in der Kampfzeit mitten in den politischen Auseinandersetzungen drin gestanden und mitgekämpft. Darauf könne sie stolz sein. Nun sei die HI. zur gewaltigsten Jugendorganisation der Welt angewachsen. Der Führer selbst habe das Gesetz der einheitlichen Jugenderziehung gegeben, und niemals hätte der Führer einem Gesetz zugestimmt, daß neben der Erziehung in Schule und Elternhaus, noch die HI. trete, wenn er irgendwelche Fehler in der HI. vermuten würde. Wenn auch hier und da es noch mal nicht ganz klappe, so müsse man bedenken, daß die HI. noch eine junge Organisation fei, ihre Führer aber würden alles daransetzen, jedweden Mangel zu Im Südviertel K-Ziminer- Mw Parterre, mit Gartenanteil, z. 1.April zuverm. Näheres LeiD llnusüefitzerverein Alicenstraße 34. Znm 1. April schöne 3«d 6-Znemhnung (3.Stock) zu vermieten. Näheres Plockstrake 7 I. Kohlen Koks ,ooL Briketts Eiform Happel&Co. Kl. Mühlgasse 4u. 6 Ruf 3925 „„Wie Neu“| Ihren Anzug n. alle Herren- £ und Damen • Kleidungs - Stücke w bügeln, dämpfen u. auffrischen « per AnzugReichsmark 1.80 £ Reparaturen billigst. Abholen $ und Zusenden kosten!. Tel. 2503 ' „Wie Neu“ Bügelanstalt Gießen, Wolkeng .23, Inh.: L. Pitz, Schneider Heilbutt, Flutzhecht, Schollen und , alle übrigen Sorten entpf. billigst Ne neu I * Watzenbori Ineuerbniit? Aoikr . kihe.ju jertiggeflellt. k Uten 5d)reinerarb l i jjnö an bie fytnbtvei li fe her flau her M i gitrctfn. Gnlmuri unb Mts HGchm Hochbai ■ M ber Mshalle bmivÄeinberg, die mit, ein großer ( schaifen. Die Säle bi ,'nine größere Anzah so daß die Gemein! Dache in einem gr konnte. Diesem Hebe !, Enal saßt bis zu 12 sich in Watzenborns sichen Versammlung hinaus bient der 3 !. Der Himmel ist g lÄnbern aufgebracht |! Is der der hellere ajr Jahreszeit nach [IfWur hat sich bis . S^e'gt, sondern sich i gefallen I fu’ rechnen kl Glut der späten Hi ^aem Brand der rot i: k'2°"chschwaden. 1 liffi J5 G K" i> 5 r Ito»" Qflil Der -.Mal!) l B^eneL, «folge g-i-hr Mit r ff«? SuE. f.ne Mann G Wi«! Llten auch vlvl r Rbl । inner dul le drei in 9*n Maßen feile zur rec 1 ora-Philipp'^^ Irinit* ®en Mette hinüber g-M R bas 2*uto ” i einen trä^gen hollen Fahrt °M- || Dei der bireftioi ; ,om an der Elke !| fine Gruppe von t starke Gefahr, leibe« Mer Erna de; Liherg 17 wohnhas! (•reif* und am Kap jum Gluck jedoch ni daraus folgenden 2 V"' ins»' |rn,0 b-Klck Eää inberg-^K^-S"^ l^lr'9'Jo»ere"S L i" Ä, °in-m |d| : eWJ üifioui" ! telade'n" L-.|oie?£ ' S ßnft r im 65. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Henriette Schwarzentraub, geb. Heibach WMltzMck! ^rüne Heringe......1V2ke 65^ Schellfisch o.K.... 500 gw. 40 4 an Kabeljau o.K.... 500 g v. 35 <3 an Seelachs i.Ausschn. 500 gv.28^ an Filet, ohne Haut und ohne Gräten........500 g p. 45«-) an |3ls- vogar die <- r e *9en, mit ben llbr QÄd)töiirme « W i|;Ne öe ^Qne,n( I Jagendes ist'in ch gar I bet gl f,n kl h % rar'5en < H ÄiftW he 0 ,^'lfes, u? vom H *eine ifflrh nn verli, | «eftaIt en und I fr1,165 ein hQl)ne£ Ä iÄU B So talnjärten-ein Kriegerkameradscbaft 1874 Gießen v-jiw Die Beerdigung unseres Ybf7 lieben Kameraden Georg Lang /MA Strafanstalt«-Oberwacht- meister, Gutfleischstraße 4 findet Mittwoch,20. Januar.nachmittags 3.30 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. Um zahlreiche Beteiligung bittet [Verschiedenes] 5000 W als 1. Hypothek auf Neubau ge- sucht.Schristliche Angeb.unt.0288 an d. Gieß. Anz. VerlM AWMilil? Papier, Knochen Metall? 346D Angebote an Bahnholgaststälten Gießen. Grau-brauner MM entlaufen. Rufname Rolf. Ludwigsburg bei Wieseck. ss^v Schöne 4-5-3imnier- Wodnong möglichst Part., zum 1. März od. 1. April 1937 mit oder ohne Bad gesucht. Schristl. Angebote unter 0297 an d.G.A. Stellenangebote! Keine Zeugnisse in Urschrift lonöern nur Zeugnts- abichriften Dem Bewerbungsschreiben bel- iegen i — Lichtbilder undBewerbun^sunter- lagen müssen zur Vermeidung von Verlusten aus der Rückseite Namen und Änschrist des Bewerbers tragen! 3 Dienstag,19.Zanuar 1957 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) :r.|5 Zweiter Blatt t Aus der Provinzialhauptstadt Mathematik um den Brautschuh. körpers. Die neue Volkshalle zu Watzendom-Siemberg I! * WaKenborn-Stein berg, 19. Jan. Die anderen Zwecken, denn neben dem eigentlichen S „V____ iu m.trhon nnrfi nprfrhiphpHß Raume aeschaffen. 1 'w ; unutlll UUlJjCVluujui —y-— — - i US der der hellere Kern hervorleuchtet. Es mutzte nnrh Sckineebimmel sein, aber der e 15 Der Neubau in Kostenaufwand von ANN L lto.Buf4165 Auf der Brücke Don Peter Bauer. ern völlig spurlos vor- ivergegangen. die sich am estrigen Montagnachmit- cfl in der oberen Licher kratze mit einem schwer isladenen Lastauto eine Die polizeilichen Feststellungen und die Bekundungen zahlreicher Augenzeugen, insbesondere auch die von der Polizei sofort markierte Fahrbahn des Lastkraftwagens, sprechen eindeutig für die Schuld des Autolenkers, für den der Vorgang em ernstes Nachspiel am Gericht haben wird. Unser Bild (Aufnahme: Neuner) zeigt das stark anderen Zwecken, denn neben dem eigentlichen Saal wurden noch verschiedene Räume geschaffen. Der Saal selbst, der in Hellen Farben gehalten ist, hat eine Länge von 33 Meter und eine Breite von 16 Meter. Die lichte Höhe beträgt 6,80 Meter. In die Decke sind große Entlüftungsanlagen eingebaut, so daß sich der Aufenthalt sehr angenehm gestalten wird. Im Blickpunkt des stattlichen Raumes befindet sich eine Bühne von großem Ausmaß in schöner harmonischer Gestaltung, die es ermöglichen wird, daß nicht nur große Chöre Aufstellung nehmen können, sondern auch für turnerische Vorführungen genügend Platz sein wird. Gleichzeitig ist die Möglichkeit gegeben, Filmvorführungen ab- zuhälten, ja man hofft, daß es auch möglich sein wird, auf dieser Bühne Aufführungen des Gießener Die neue Volkshalle wird über ihren Zweck als Versammlungslokal hinaus vor allem der Watzenborn-Steinberger Jugend als Turnsaal dienen, da die bisherigen Räume, die der Schule für den Turnunterricht zur Verfügung standen (im Dachgeschoß der Schule), mehr als notdürftig waren. derte, bedeutet für die Gemeinde eine Bereicherung, die sich in vielfältiger Einsicht günstig auswirken wird. bensjahr bereits 66. Hier kommt dann der große Sprung der Heiratskurve nach oben: im 21. Lebensjahr heiraten von 1000 deutschen Mädchen 93, im 22. 100, im 23. 99. Nach diesem Jahr sinkt die ist ......... ........------- - gen zwischen den Eltern, die ihr Kind heranwachsen sehen. Es ist der Punkt im künftigen Leben der Tochter, dem die Eltern mit Freude und Sorge zugleich entgegensehen. Denn dieses künftige Ereignis, von dem die Tochter nur Freude und Glück erwartet hat auch noch eine andere Seite und das ist die, die es den Eltern zukehrt: wie leicht kann die Heirat der Tochter doch auf den Zeitpunkt fallen, zu dem sie den Eltern wirtschaftlich unbequem und beschwerlich ist. Ja, wenn man ein Prophet wäre und im voraus genau wüßte, wann es fein wird! Tausende von Elternparen stellen diese Ueber- legungen an, und ungezählte Taufende vvn Töchtern wachsen in einer Generation empor. Was für den einzelnen individuelles, unberechenbares Schicksal ist, wird im großen gesehen zum allgemein gültigen Gesetz, dessen Wirken zu erforschen die moderne Wissenschaft mit Erfolg unternommen hat. Der Statistiker kann die sorgenvolle Frage der Eltern mit mathematischer Genauigkeit beantworten. Zwar kann er ihnen nicht sagen: „Ihre Erika wird am 23. Oktober 1944 zum Standesamt gehen — wohl aber kann er ihnen sagen, wann nach dem „Gesetz der großen Zahl" mit größter Wahrscheinlichkeit damit gerechnet werden darf, mit anderen Worten: für welchen Zeitpunkt kluge Eltern sich aus die große roirtfcbaftlidye Mobilmachung vorberelten i'-ranfroo1 ung?loje Fahrt listeten Der Lastkraft- ingen der mit Feldbahn- gienen schwer beladen >ines Töchterchens eut an '.Ännaiet b Stau 16. Januar l«o i ü en Miami. r , . - . , Und so kam der Tag, wo er auf seinem Hote - zimmer einen Brief vorfand. Der Umschlag enthielt eine Karte, an die eine Nadel geheftet war Darunter stand: „Jemand, der es gut mit Ihnen meint." Es war eine schöne, zierliche Nadel, wie sie Frauen zum Befestigen von Haarknoten zu gebrauchen pflegen. Eine Nadel mit einem schwarzen Kopf, auf dem ein Diamant schimmerte. Nur ein ganz kleiner, winziger, aber er schimmerte. Georg Brent hielt die Nadel lange zwischen seinen Fingern. Nachdenklich... Jeder normale Mensch hat das, was man Gedankenassoziationen nennt; bei einer Nadel denkt man sofort an Stechen- Georg war ein normaler Mensch. Am nächsten Tage lag Elisabeth wieder graziös wie stets auf ihrem Luftkissen, als Georg angeschwommen kam. Ein Luftkissen gibt einen klagenden flötenden Laut von sich, wenn man eine Nadel ' hineinsteckt. Auch dieses. Es sackte zusammen wie ein geplatzter Kinderballon, und Elisabeth glitt __ als ob es vorher einstudiert wäre — lautlos m feine Arme. . ..... Unö wie es in Geschichten, wo ein Millionär em Mädchen rettet, immer geht, so auch hier: Sie heirateten. Georg S. Brent heiratete Elisabeth. Und er fing erst an, den Zusammenhang zu begreifen, als er eines Morgens sah, wie sie den Knoten ihres Haares fest zusammensteckte. Mit Nadeln, die schwarze Köpfe hatten, auf denen ganz kleine, winzige Diamanten schimmerten. (Aus dem Holländischen von Paul Rache.) ‘ ÄS' >n, 1M ..500^.40'i 500 ff chtt.500ff0.S84a> t unt> ohne 500ffö.4o4i!fl LVÄ ^TelefonW i Heil' * 365D| smpnn untere Tochter erst heiratet..." — das deutschen Mädchen heiraten z. B. im 1». Zevens- bas Thema immer wiederkehrender Uaterhaltun- jahr erst 2°, im 1g Lebensjahr Ichan 41. NN 2°^Le. JS Ul l Uli ------- -- , , -r Jahreszeit nach Schneehimmel sein, aber der □nuar hat sich bis jetzt wenig hart und frostig --zeigt, sondern sich öfter schon in der Maske des orstühlings gefallen, so daß man wahrscheinlich cuf Regen rechnen kann. An einigen Stellen wird tue Glut der späten Morgenröte sichtbar wie bet t nem Brand der rote Feuerschein zwischen schwar- z-n Rauchschwaden. Der Fluß ist das getreueSpie- Llbilb des Himmels. Er schimmert rote geschliffener e tahl, aber er trägt alle Farbentone des Firma- nents. Sogar die Schatten der Uferpappe In, die ti efigen, mit den Stielen eingerammten Relserbefen Zeichen, sind zart angedeutet. Krähenschwärme wimmeln mit heiserem Geschrei her Stadt zu. Dann kreisen ein paar Möwen in lautlosen Kunstflügen zwischen Himmel und Wasser. IRur spärlich sind die Bewegungen ihrer sichelformi- cien Schwingen und doch gleiten und schweben sie nit spielerischer Leichtigkeit und Anmut hinaus, : inab zum flüchtigen Kuß einer Welle und wieder inauf. Ihre kleinen Hellen Rufe erinnern an stürmischen Wogengang. Nicht an das übermütige Pfei- jsn des unbändigen Orkans, sondern merkwürdigerweise an das Quietschen zweier Planken ober Bal- ten, die sich aneinander reiben, weil sie aus ihrer ^uhe gerissen wurden. Etwas Schwermütiges, klagendes ist in ihrer Stimme, was zu ihren tollen Flugspielen gar nicht passen will. Ein Motorschiff kommt talwärts. Von weitem Seht es wie ein kleines dunkles Floß aus. Erst in d.er Nähe hebt sich die weiße Oelfarbenborte von „em teerschwarzen Schiffsrumpf ab, und die Fahne sm Mast winkt heftig flatternd einen leuchtenden Hruß herauf. Eine Zeitlang schimmert noch das Hellgrüne Dach vom Wohnhauschen am Heck des Schiffe«, dann verliert das Fahrzeug rasch wieder ieine Farben und Formen und schrumpft bis zur Gestalt eines Kahnes ober eines treibenben Baum- iammes -in. der schließlich in der Ferne untergebt. Raid) hat di- Strömung die aufgewühlten Wasser wieder in ihrer Gewalt und zwingt sie, abzulassen -an nutzloser Userslucht und sich -inzur-ch-n ,n den -Wen Aug der Wasser. Aber schon schasst e n kl-,- ner Schraubendampfer, ber vier große Lastkahne, paarweise nebeneinanber gekoppelt, m raschem Temvo talwärts schleppt, neue Unruhe unb größere Verwirrung. Die schimmernbe Wasserfläche ist im mäßiges Licht, im übrigen wird der Saal durch eine Anzahl stattlicher Fenster erhellt. Der Volkshalle-Neubau schließt noch drei große Schulsäle in sich, die für den Schulbetrieb schon seit langem eine Notwendigkeit waren. Diese Schulsäle sind im Vorbau untergebracht und stehen, da sich die ganze Volkshalle an das Schulgebäude anschließt, in enger Verbindung damit. Einer der Säle liegt zu ebener Erde, die zwei anderen füllen das erste Stockwerk aus. Zu ebener Erde wurden außerdem zwei Räume geschaffen, die als Heime für BDM. und Jungmädel Verwendung inden werden. Einer der beiden Räume kann bei Veranstaltungen auch als Wirtschaftsraum benutzt werden. Da der gesamte Komplex unterkellert ist, war es möglich, im Erdgeschoß noch verschiedene Unterkünfte zu schaffen, die ebenfalls gemeinnützigen Zwecken dienen können. So war es möglich, der Sanitätskolonne einen Lagerraum und einen Schulungsraum zu schaffen, der bis zu 120 Personen Platz gewährt. Unmittelbar unter dem Saal befindet sich ein großer Raum, der der Hitler-Jugend zur Verfügung stehen wird. Es ist vorgesehen, für diesen Raum auch noch Gasschleusen zu schaffen, so daß er auch als Schutzraum benutzt werden kann. Im Kellergeschoß ist außerdem noch eine Küche untergebracht, die den Zwecken der Berufsschule dienen soll. Eine Dampfheizung wird für die Erwärmung aller Räume Sorge tragen. Die Aufklärungswoche ?r Polizei, die allen olksgenossen, insbesondre auch den Kraftfah- ern, beherzigenswerte iatschläge unb Belehrun- ?n vermittelte, ist offener an ben brei Man- ,rl Mwt m ®e|ten uni 'N 'M 5lor. ufchenden f)[i. u,ren um —10 1 «i uns weiter * anschließend J'- Jlad) Der. Erschlagen wie, J? seinen terf)in einsetzende stag: Voraus, 'es Wetter. Aelm Lange, ur die Bilder', r. Hans Thyrioh chem. Anzeigen, r den Inhalt der .Ml 36: 112-50. wersiiäts. Buch. sämtlich in ’-Oo einschließlich Werten 15 $ und Samstag; i Pf. mehr. 3uni 1935 gültig. Ä’t Ä| tu" Ns. j .Nq s i'tV Zeitschriften. — Die Zwillingsforschung ist in letzter Zeit einer ber wichtigsten Zweige ber menschlichen Erbforschung geworden, gibt sie boch bei ben verschiebenden normalen unb krankhaften Merkmalen barüber Aufschluß, ob bas betreffend Merkmal erblich ist ober nicht unb wie weit im einzelnen bie Erblichkeit geht. Zwei besonbers günstige Beobachtungsfelder für die Erbforschung sind Schule und Kriminalistik. Das Januarheft der volkstümlichen Monatsschrift „Volk unb Rasse" (C. F. Lehmanns Verlag, München 2 SW) bringt hierüber einige allgemein intereffierenbe Beispiele. Stub.-Ass. Dr. H. Graewe zeigt in einem Aufsatz „Die Schulleistungen erbgleicher Zwillinge" an Hanb vieler Schulzeugnisse, Schrift- unb Zeichen- proben. — Seit wann unb warum rauchen bie Menschen? Diese kulturgeschichtlich interessante Frage wirb im neuesten Heft ber „I l l u st r i r t e n Zeitung Leipzig" (Verlag I. I. Weber, Leipzig) behanbelt. Der reich illustrierte Artikel von Dr. H. Baege klärt uns barüber auf, baß ber Genuß des Rauches oerbrennenber Pflanzen schon vor runb 2000 Jahren bekannt war, also lange bevor bie Sitte bes Tabakrauchens aufkam. — In bas tägliche Leben unserer Vorväter führt bie Ausstellung „Das Sittenbilb" ber Berliner Staatlichen Museen. — Eine 2500 Jahre alte Vergangenheit spiegelt sich in ben jüngsten Funben von Persepolis, von benen einige im Bilbe gezeigt werben, so bas Grab bes Perserkönigs Darius, ein Felsrelief u. a. Ein naturwissenschaftlicher Artikel von Dr. Ulrich K. T. Schulz beschäftigt sich mit bem Uhu. Unter ben amerikanischen Babegasten von Miami Beach war Elisabeth ein kleines Wunber. Die an- beren ließen sich von ber sengenben Sonne bie Körper braun brennen, Elisabeth nicht. ^re Haut hatte bas zarte, samtne Weiß, von bem Manner vor 20 Jahren träumten, unb einige heute noch. Im Gegensatz zu ben sonstigen schlanken, muskulösen, sportgestählten Mäbchen am Stranb war Eli- abeth weich unb fraulich unb — man muß es schon sagen — recht hübsch mollig. Ihre Bewegungen waren gemessen unb von einer ^aunlich n Anmut. Sie hatte blonbes Haar bas sie nicht kurz sonbern in einem griechischen Knoten trug. S« stürzte sich nicht, wie all bie anberen, mit lautern Schreien in bie Wellen, sie prustete nicht unb spritz e nicht unb tollte nicht wilb herum im Wasser, Sie lag ruhig auf ihrer Gummimatratze unb ließ sich in? Wasser treiben, über sich einen Schirm, um ihren Teint zu schützen. Sie tat niemals etwas, das hastig unb ungraziös wirkte unb auffällig war. -Deshalb fiel sie Georg S. Brent, bem Petroleum- könia auf. Er glaubte,' baß Elisabeth ihn gesehen hätte Das war ein Fehler. Georg S Brent war auf ber Höhe im Hinblick auf bie Praktiken man- dier junger Mäbchen in Amerika, wenn es sich um einen Mann mit Millionen handelt, einen Mann, der überbies noch stattlich aussah. Ihm konnten sie nichts vormachen. Er wußte genau rote los war, wenn eine über feine Beine stolperte ober im Wasser einen Krampf bekam, wenn er m der Nahe ^rte k.. Hollon °ir Der Himmel ist grauschwarz und nur an den anbein aufgebrochen wie bie Schale einer Muchl, W ■ic!,6Tlbbol®l | u“ 19.00-22-'5 * prin^e sollten Der Statistiker und Versicherungsmachemattker schöpft aus bem riesigen Material, bas ihm zur Verfügung steht, Tabellen über Tabellen, bie auf alle Fragen ber Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses in ber Zukunft Antwort geben. So wie sie bie Lebenserwartung eines heute Siebenunddreißigjährigen, das Erkrankungsrisiko der Angehörigen bestimmter Berufsgruppen, die durchschnittliche Häufigkeit von Regen und Sonnenschein von ihren Ta- Jür sie. Und das war es, was ihm Elisabeth als ein gänzlich fremdes Wesen erscheinen ließ. Psychologen haben festgestellt, daß angeblich m 53 von 100 Fällen Liebe mit Neugierde anfangt. Das war einer von 53. Weshalb übersah sie ihn? Warum schnitt sie ihn? Er war nicht nur neugierig, er war ärgerlich. Und je neugieriger unb je ärgerlicher er würbe, um so mehr kam ihm zum Bewußtsein, baß er Elisabeth liebte. Ihre Kälte hielt ihn ab unb zog ihn boch roieber an unb bewegte ihn berart, wie es bisher nur der Fall gewesen war, wenn ein neues Petroleumfeld entdeckt wurde. . r, Er fing an, um Elisabeth herumzuschwimmen, wenn sie auf ihrem Luftkissen dahintrieb. Er tauchte sogar unter unb tauchte auf ber anberen Seite roieber auf, fpritzenb unb pruftenb, machte „Puh unb schnitt Gesichter. Aber er erreichte nur, daß sie nach ber anberen Seite sah ober ihre Augen schloß. Es war peinlich. Er merkte, baß alle merkten, wie er sich anstrengte Unb wie er boch nur Lust war für bas Luftkissen. Er konnte einem ordentlich leib tun, ber gute Georg Brent. Das sagte, sich ganz gung standen (im Dachgejchotz -/2% Deutsche Reichspostschatz von 1934 I...................... *Vi% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I.................. Reichsanleihe-Altbesitz.......... Lberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten.............. 4/2% Hess. LandeSbk. Darmstadt Goldpse. R. 13.............. 5%% Hess. Landes-Hyp.-Bank Liqu. Goldpse............... 4yz% Preuß. Landespfdbr.°Anst. Goldpse. R. 19.............. 4y2% Preuß. Gold-Komm. R. 20 4yt% Darmstädter Komm.-Lau- desbanlN. 6................ Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe Auslos.-Rechte I.............. 4y2°/o Franks. Hyp. Goldpse. R. 15 4>/2% Franks. Hyp. Gold-Komm. Obl. 2 3.................... 5y2% Franks. Hyp. Liquidation Goldpse..................... 5ye% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpse..................... Steuergutichein-Berrechnungskurs 5% Goldmexikaner von 1899 .... 4% Öesterreichische Goldrente.... 4,2% Lesterreichische Silberrente. 4y2 Ungarn Staats von 1913 .... 4% Ungarische Goldrente....... 4% Ungarische Staatsrcnte v. 1910 5% Rumänen von 1903......... 4y2% Rumänen Gold von 1913.. 4% Einheits-Rumänen......... 4% Türken Bagdad I........... 4% Türken Bagdad 11.......... 2%% i. Anatolier.............. Sl.G. für Verkehrswesen ...... 6 Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Hamburg-Amerika Paket......0 Norddeutscher Lloyd..........o Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7 Reichsbanl................. 12 Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Privat-Bank ... 4 Deutsche Diskonto............ 4 Dresdner Bank.............. 4 101,5 98,4 103 99 98,5 117,9 130,75 97,25 101.13 95 93,9 123,25 97,25 95 101,3 101,65 110,2 10,13 5,4 6,4 6,5 9,75 5,65 21 127,5 16,65 16,65 126,13 189 126,5 111 114 108 101,25 98,4 103 99 100 98,5 118,25 130,75 97,25 101 94 123,4 97,5 95 101,4 101,65 110,2 9,85 15,5 6,25 5,05 6,5 9,65 5,65 126,5 16,65 16,9 125,9 188,75 127 110,75 114 108 101,25 98,4 102,75 99 100 98,5 118 97,5 95 123,65 97,25 101,5 110,3 10 15,75 1,5 5,35 6,45 5,15 6,4 9,65 5,5 21 127,13 41,75 16,75 16,75 125,9 188,75 126 111 114 108 101,25 98,4 102,9 99 100 98,5 118,2 97,25 95 123,9 97,25 101,65 110,3 9,85 15,75 . 1,45 5,25 6,3 5,15 6,55 9,65 5,5 20,75 126,4 41,25 16,9 16,65 125,4 188,75 126,5 111 114 108 Accumulatoren-Fabrik....... 12 /X KU-Kunstseide.............0 Aschaffenburg Zellstoff........ 3 Bemberg................... 0 Bekula..................... 8 Buderus Eisen............... 4 Ccment Heidelberg........... 7 Gement Karlstadt............6 Chade A.-C.................. 9 Conti Gummi.............. 11 Daimler Motoren............5 Dessauer Gas ............... 4 Deutsche Erdöl..............5 Deutsche Gold- und Silber .... v Deutsche Linoleum.......... 10 Elektrische Lieferungen........ 6 Elektrische Licht und Kraft..... 7 I. G. Farben-Jndustrie .......7 Felten & Guilleaume......... 6 Gesfürel.................... 6 Th. Goldschmidt.............5 Grihner Maschinen........... 0 Harpener................. 2% Hoesch Eisen............... 3y2 Philipp Holzmann........... 6 Ilse Bergbau................ 6 Ilse Genüsse................6 Sali Aschersleben............ 6 Klöcknerwerke ............. 4*/2 Kokswerke und Chemische Fabrik 6 Lahmeyer.................. 6 Mainkraft................... 4 Mannesmann............... 3 ManSfclder Bergbau.......6'/, Metallgesellschaft.............5 Orenstein & Koppel..........0 Rheinische Braunkohle....... 12 Rheinische Elektro............6 Rheinstahlwerke.............. 6 Rbeinisch-Westfälische Elektro .. 6 Rütgeröwerke ............... 6 Salzdetfurth Kali..........iy2 Schuckert L Co...............6 Schultheis Pahenhofer........ 4 Siemens & Halske...........8 Süddeutsche Zucker.......... 10 Vereinigte Stahlwerke...... 3’/2 Westdeutsche Kaufhof.........0 Westeregeln Alkali............6 Zellstoff Waldhof............ 6 Ltavi Minen...............0,6 202 52,75 138,25 109 165 122 161,5 227 173 124,75 149,25 262,5 166 137,9 153 168,25 140 147,25 130 32,5 152 118,75 140,5 149 127,13 124 94.5 120 156,75 155 151 129,25 139,5 176 161 200 203 119,75 57 133,75 157,5 25,25 205,5 52,75 137,25 109,5 165 120,25 161,5 227 172 125,25 148,13 263 166,5 137,75 153,5 167,5 140,5 146 128,5 32,5 150 118 140,5 148 133,5 126,65 124 94 119,25 156 156 223,5 149,75 129,25 139 176 160 197,75 203,25 118,65 57 133,5 157 25,13 202,5 52,75 137 109,25 165,4 122 227 171,5 125,13 112,5 149,25 167 137,4 153,25 168,4 139,9 147 128,65 152 119,25 141,4 180 149 133,5 128 144,4 124,75 119,75 156,5 156 90,13 223,5 151 129,25 140 176 160,25 97,9 198,5 205 119,5 57 134 157,5 25,25 203,75 52,75 136,25 110 165,25 120,5 227 172 125,25 113 148,13 166,75 136 5 153,9 167,13 140,65 146.75 128 34 150 118 140,75 148,5 133,75 127 144,25 .124,75 119,13 156,25 155,75 90,5 223,5 135,9 149,75 129 139.13 176 160,25 97.65 198,5 118,5 56,9 133,75 157 25 Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. Kl. 16. Januar . 18 .Januar 16.Januar 18.Januar Amtliche Geld Dotierung Bries Amtliche Geld Kotierung Bries Amtliche Geld Notierung Brief Amtliche Geld Dotierung Brief Buenos Aires 0,755 0,759 0,755 0,759 Japan ...... 0,710 0,712 0,711 0,713" Brüssel..... 41,97 42.05 91,96 42.04 Jugoslawien. 5,654 5,666 5,654 5,666 Rio de Jan.. 0,151 0,153 0,151 0,153 Oslo....... 61,39 61,51 61,39 61,51 Sofia...... 3,047 3,053 3,047 3,053 Wien....... 48,95 49,05 48,95 49,05 Kopenhagen. 54,54 54,64 54,54 54,64 Lissabon.... 11,10 11,12 1'1,10 11,12 Danzig..... 47,04 47,14 47,04 47,14 Stockholm... 62,98 63,10 62,98 63,10 London ..... 12,215 12,245 12,215 12,245 Schweiz .... 57,11 57,23 57,10 57,22 Heising forS.. 5,395 5,405 5,395 5,405 Spanien.... 17,73 17,77 17,73 17,77 Paris...... 11,62 11,64 11,62 11,64 Prag....... 8,656 8,674 8.656 8,674 Holland..... 136,21 136,49 136,20 136,48 Budapest ... —— — — —— Italien..... 13,09 13,11 13,09 13,11 Reuyork.... 2,488 2,492 2,488 2,492 Weißblech 571 Strippe" oder Himbeersaft „mit Schuß". Weißblech, in flüssiges Zinn getauchtes Eisenblech, das nicht rostet. Weiße Maus, keine besondere Mäusegattung, sondern Tiere mit angeborenem krankhaften 1 Pigment- (Farbstoff-) mangel, der die Haare weiß und die ! Augen rötlich sein läßt. Man kann weiße Mäuse kaufen und in einer mit Blech ausgeschlagenen vergitterten Kiste halten, deren Boden eine dicke Sand- und Torfschicht haben muß. die häufig zu erneuern ist. Ein kleinerer Teil der Kiste muß mit Stoffabfällen usw. als Nest eingerichtet sein. Als Futter gibt man Brot, auch in Milch aufgeweichte Eetreidekörner, Samen und Möhren. Weiße Mäuse vermehren sich außerordentlich rasch. Weißfische, minderwertige, grä- tiae. karpsenäbnliche Fische in Flüssen und Seen, wie Plötze und Ukelei, die gemahlen als Fischpudding zubereitet oder als Schweinesutter und Dünger verwendet werden. Weißfluß, stehe Ausfluß. Weißgerberei, Bereitung von Elacöhandschuhleder durch Mineralgerbung, mit Kochsalz, Alaun usw Weißguß, Mesting, bei besten । Legierung mehr Zink, 50 bis 80 v. H., als Kupfer verwendet ist. während Mestingrotgutz etwa 80 v. H. Kupfer enthält. , Weißkohl wird in frühen Sorten als Spitzkohl angebaut; Mittelund späte Sorten bilden runde 1 Wellensittich Köpfe. Weißkohl wird roh als Salat, gekocht als Gemüse, Kohlrollen und zur Sauerkrautbereitung gebraucht. Siehe auch Kohl und Sauerkraut. Weißstickerei, meist auf weißem Leinen ausgeführte Handarbeit. Siehe unter Ausschnittstickerei und Richelieu. Weißwaren, Sammelbezeichnung für nicht gefärbte Baumwollgewebe, aber auch Leinenzeug, wie Bettwäsche, Tischwäsche, Handtücher usw. Weitstchtigkeit, s. Sehstörungen. Weizen, Körnerfrucht, deren Körner zu Mehl, Grieß, Graupen, Stärkemehl. Bier und Spiritus verarbeitet werden. Weizenmehl ist weißer als Roggenmehl und eignet sich daher zu feinerem Backwerk, Kuchen, Torten usw. Nudeln, Makkaroni, Spaghetti werden auch aus Weizenmehl hergestellt. Weizenbrot, aus Weizenmehl und Hefe gebackenes, lockeres Brot oder auch Bezeichnung für Roggenbrot, das aus schwach ausgemahlenem, hellem Roggenmehl hergestellt ist. Weizenkleie, Rückstand beim Mahlen von Weizenkörnern, wird als kosmetisches Mittel, wie Mandelkleie sowie als Waschmittel bei emvfindlichen Stoffen gebraucht. Weizenkleie wird mehrmals aufgekocht und lauwarm als Waschmittel verwendet. Wellensittich, Wellenpapaaei, kleine Papageiart, bei dem Die Pärchen lebenslang beisammen bleiben. Siehe unter Papageien. Was erspart Ihnen eine Wäschemangel? Vor allem Zeit. Wenn Sie eine Wäschemangel im Hause haben, können Sie jederzeit Ihre Wüsche mangeln. Sie ersparen so Wege und Warten. In vielen Arten zeige ich Ihnen Wäschemangeln. Und wenn Sie wenig Platz haben, dann läßt sich eine Tisch mangel immer noch aufstellen, j. V. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarken, Fernsprecher 2145/2146. Hier abschneiden! 9. A.-Sport preis des Führers für die Internationale Sportwoche. Die große internationale Sportwoche, die am Samstag in Garmisch-Partenkirchen beginnt, hat für die Teilnehmer jetzt eine weitere Anziehungskraft erhalten. Der Führer hat für den Besten in der Kombination Lang- und Sprunglauf einen Ehrenpreis gestiftet. Dieser Wettbewerb wird außerordentlich stark besetzt sein. Meist-rschastskämpfeim Ski- u. Eissport Die Bayerischen Skimeisterschaften in Oberammergau gingen nach glänzendem Verlauf am Sonntag zu Ende. Bayerischer Staffelmeister über 4X10 Kilometer wurde die Skiabteilung Sonthofen mit der Mannschaft Enzensberger, Prinzing, Lochbiehler und Rupp. Den Sprunglauf gewann Haselberger oom SC. Traunstein mit Note 229,1 vor Alfred Stoll (Berchtesgaden). Kombinations- fieger wurde Andreas Hechenberger vom W^V. Oberammergau. Bei den Schwäbischen Staffelmeisterschaften holte sich der SV. Baiersbronn, der die Meisterschaften auch durchführte, in 2:42,52 Std. den Titel. Den traditionellen Harzer Ski ft ft affellauf holte sich Clausthal-Zellerfeld in 3:05,55 Std. Die Gebr. Francke-Schreiberhau wurden bei den Deutschen Junioren-Bobmei st erschuften Meister im Zweierbob; die Viererbob-Meisterschaften wurden nach einigen schweren Stürzen abgebrochen. In Hamburg wurden die Meisterschaften im Kunstlaufen zu Ende geführt. Bei den Männern holte sich erwartungsgemäß Ernst Baier den Titel vor Lorenz-Berlin und Faber-München; in Abwesenheit von Maxie Herber wurde das favorisierte Paar Prawitz-Weiß (Berlin) Meister im Paarlauf. Im Eisschießen siegte der Eis- stock-Klub Reichenhall im Mannschaftswettbewerb und wurde damit Deutscher Meister. In Garmisch-Partenkirchen schlugen die Kimberley „Dynamiters" im Eishockey den SC. Riessersee 4:1, und in Düsseldorf war der englische Club ÄHC. Streatham mit 7:4 über eine verstärkte Mannschaft der Düsseldorfer Eislaufgemeinschaft erfolgreich. Fußball der Gauliga Hessen. Die Spiele der Fußball-Gauliga in Hessen blieben am Sonntag ohne Ueberraschungen. Die bisher ungeschlagenen Tabellenführer Spv. Kassel und Hessen Bad Hersfeld gewannen auch diesmal ihre Spiele und dürften den Kampf um die Meisterschaft wahrscheinlich unter sich ausmachen. Während der Spielverein aber auf eigenem Platz Kewa Wachenbuchen hoch mit 5:0 schlagen konnte, blieb der Tabellenzweite Hersfeld in Fulda gegen die Borussen knapp mit 1:0 erfolgreich. Der Gaumeister Hanau 1893 enttäuschte seine Anhänger abermals und mußte dem zu Gast in Hanau weilenden VfB. Friedberg einen 2:1-Sieg überlassen. Das Nieder- zwehrener Spiel zwischen Spog. Niederzwehren und Kurhessen Marburg mußte wegen des zu schlechten Platzes verschoben werden. Gau Südwest: Eintracht Frankfurt — FV. Saarbrücken (Vorspiel 3:1); Kickers Offenbach — FK. Pirmasens (1:1); Spfr. Saarbrücken — FSV. Frankfurt (0:1); Wormatia Worms — Borussia Neunkirchen (2:2); SV. Wiesbaden — Union Niederrad (0:4). Gau Bayern: Wacker München — VfB. Ko- burg (0:1); 1860 München — VfB. Jngolstadt- Ringsee (0:3); 1. FC. Nürnberg — FC. Schweinfurt 05 (5:2); BC. Augsburg '— Bayern München (1:1). Turn- und Sportvereine halten Rückschau. Spielvereimgung 1900 Gießen. Dieser Tage hatte die Spielvereinigung 1900 zur Jahreshauptversammlung in ihrem Vereinslokal „Stadt Wetzlar" eingeladen. Vereinsführer W. Schmidt begrüßte die erschienenen Vereinskame- roden und knüpfte daran den besonderen Wunsch, daß sich eine möglichst große Zahl von Mitgliedern zukünftig für die Durchführung des Vereins- Geschäfts- und Sportbetriebes zur Verfügung stellen möchte. Alsdann erfolgte die Abgabe der Jahresberichte durch die Obleute der einzelnen Abteilungen, die Kassenprüfer und den Vereinsführer. Zunächst erstattete W. Muhl Bericht über die Tätigkeit der Fußball-Abteilung. Er wies darauf hin, daß 1936 für die Mannschaften, insbesondere die erste Mannschaft, ein Jahr außerordentlicher Schwankungen gewesen sei. Zu Anfang sei die Spielstarke auf eine beachtliche Höhe gebracht worden, durch die Garnisonverlegungen am 7. März und durch das Einrücken einer Anzahl talentierter Spieler zum Arbeitsdienst, seien jedoch von dem Stamm nur wenige übrig geblieben. Die neu zusammengestellten Mannschaften haben für die Verbandsspiele nicht die notwendige Schlagkraft mitgebracht. Durch Zugänge talentierter Spieler sei aber eine Aufwärtsentwicklung zu erwarten. Ein erfreuliches Bild intensiver und erfolgbringender Arbeit ergab der Bericht des Jugend'fußballwarts H. Weiß. Die Zahl der Jugend- bzw. Schülermannschaften konnte im abgelaufenen Jahr fast verdoppelt werden. Der Tabellenstand der einzelnen Mannschaften in den Pflichtspielen sei ebenfalls befriedigend. Einen Höhepunkt habe das abgehaltene Jugendblitzturnier dargestellt. Heber das Geschehen in der Handball- und Leichtathletik-Abteilung gab G. Richtberg Rechenschaft. Auch diese Berichte zeugten von zielbewußter erfolgreicher Arbeit. Für die Handballer war das verflossene Jahr ebenfalls recht bewegt, stand doch die Abteilung nach der fabelhaften Leistungssteigerung der ersten Mannschaft in der Rückrunde der vorjährigen Verbandsserie am 7. März, als neun Spieler dieser Mannschaft, einer höheren Pflicht folgend, Gießen verlassen mußten, vor der Aufgabe, neu aufzubauen. Daß dies gelungen ist, beweisen die derzeitige Spielstärke und die begründete Aussicht auf den Bezirksmeistertitel. Für die Tischtennisabteilung gab E. Schmitt- d i e h l einen kurzen Bericht ab, worin zum Ausdruck kam, daß die Abteilung der Spielstärke nach zu den Spitzenmannschaften der Gaue XII und XIII gezählt werden kann. Der Kassenbericht war von den Kassenprüfern E. Knecht und E. Mandler verfaßt, W dem Kassenwart R. Gümbel die ordnungsgemäße Erledigung der finanziellen Angelegenheiten bescheinigten. Die allgemeine finanzielle Lage des Vereins wurde als gesund bezeichnet. Vereinsführer W. Schmidt kam in seinem Bericht zunächst aus die Mitgliederbewegung zu sprechen, die als günstig anzusehen sei. Nach Berührung einiger den internen Geschäftsbetrieb angehender Punkte sagte der Vereinsführer seinen Mitarbeitern Dank, den er in besonderem Maße dem Beisitzer K. Keiner zollte, der wie früher, so auch in dem abgelaufenen Jahr, bestens für die Belange des Vereins eingetreten fei. Am Schluß feiner Ausführungen gab der Vereinsführer feiner Genugtuung darüber Ausdruck, daß die Eingliederung der geleisteten sportlichen Arbeit in das nationalsozialistische Erziehungs- und Aufbauwerk in vollem Maße erreicht worden sei. Mit besonderem Stolz könne es die 1900er erfüllen, daß einer ihrer Vereinskameraden, Unteroffizier Göing, das Glück gehabt habe, als Mitglied der Basketballmannschaft' Deutschland bei den für es so erfolgreich verlaufenen olympischen Spielen zu vertreten. Zur Vornahme der Entlastung und Wahl des Vereinsführers und der Kassenprüfer wurde als Alterspräsident I. Paulus gewählt. Die Entlastung des seitherigen Vereinsführers sowie seiner Mitarbeiter ging reibungslos vonstatten. Da W. Schmidt infolge starker beruflicher Inanspruchnahme sich nicht wieder als Vereinsführer zur Verfügung stellen konnte, mußten die Geschicke des Vereins in andere Hände gelegt werden. Die Wahl fiel auf Fr. Reining, der auch das verantwortungsvolle Amt annahm.' Zu Kassenprüfern wurden wie im Vorjahre E. Knecht und E. Mandler gewählt. Alsdann bestimmte der Vereinsführer sogleich seine Mitarbeiter, und zwar als stellvertr. Dereinssührer K. Keiner, 1.Schriftführer: H. Haberkorn, 2. Schriftführer: K. Neuweiler, 1. Kassenwart: R. Gümbel, 2. Kassenwart: E. B ö tz, Dietwart: Dr. K. Eger, Jugendwart (Verbindungsmann zum Jungvolk): H. Adam, Fußballobmann: W. Muhl, Handball- und Leichtathletik-Obmann Gg. R i d) t b e r g. Turnverein 1862 Wieseck. Die Jahreshauptversammlung des Turnvereins 1862 Wieseck wurde Samstag abend im Vereinslokal Braun abgehalten. Vereinsführer Daupert erstattete den Geschäftsbericht, dem zu entnehmen war, daß im Verein in turnerischer Hinsicht Großes geleistet wurde. Neben allen anderen zahlreich besuchten Veranstaltungen wurde besonders noch einmal das schön verlaufene Kreisturnfest am 4. Mai und 6. Juli des vergangenen Jahres, welches in Wieseck zur Durchführung kam, in Erinnerung zurückgerufen. Bei der Gesangsabteilung ist eine Aende- rung insofern eingetreten, als sie den Anschluß an den Deutschen Sängerbund gefunden hat. Eine besondere Genugtuung war es auch für den Vereinsführer, feftfteäen zu können, daß die Fußball-Ab- teilung des Vereins sich nunmehr wieder zusammengefunden hat. Spielleiter Heinrich Hoffmann, welcher sich besonders für das Zustandekommen dieser Abteilung einsetzte, wurde für die hier geleistete Arbeit besonders gedankt. Die Betreuung der Schuljugend ist nun ausschließlich durch das Jungvolk übernommen worden. Weiter sprach Vereinsführer Daupert über Sinn und Bedeutung der Leibesübungen. Den Bericht des Oberturnwartes hatte der Vereinsführer feinen Ausführungen mit eingeschlossen. Für die Fußball-Abteilung sprach Kamerad Hoffmann, die in jeder Beziehung einen Leistungs- aufftieg der aktiven, wie auch der Jugendmannschaften verzeichnete. Dem Vorstand konnte Entlastung erteilt werden. Die Neuwahl des Vereinsführers ergab die einstimmige Wiederwahl des schon mit diesem Amt seit vielen Jahren bestens vertrauten Kameraden Karl Daupert. Dieser nahm das Amt an und sprach den Wunsch aus, daß alle Mitarbeiter auf den Posten, auf welchen sie gestellt würden, ihre Pflicht täten. Zu Kassenprüfern wurden K. K o l b und O. Göbel bestimmt. An Stelle des seitherigen Oberturnwarts Bernhardt wurde Karl Heller für dieses Amt verpflichtet. Der übrige Mitarbeiterstab erfuhr keine Veränderung. Dem schon vor längerer Zeit aus Gesundheitsrücksichten zurückgetretenen Jugendleiter Heinrich Rin- g e l wurde Dank für die Jugendbetreuung ausgesprochen. Kassenwart P a u s ch gab den Haushaltsvoranschlag für 1937 bekannt. Die auch in diesem Jahr vorgesehene Winterhilfs- Veranstaltung soll am 6. März abgehalten werden. Auch zu weiteren Veranstaltungen des Vereins, ins« besondere auch zu dem in diesem Jahr stattfindenden 75jährigen Jubiläum des Vereins wurde kurz Stellung genommen. „FE.Teutonia^Wahenborn-Steinberg Die erste Mannschaft der Spieloereinigung Leihgestern 30g es vor, noch in letzter Stunde den Teutonen Sieg und Punkte zu schenken. Auch die zweite Mannschaft der Teutonen brauchte gegen die zweite Mannschaft von 1846 Gießen in Gießen nicht anzutreten. Mithin war nur noch die Jugendmannschaft auf dem Plan und zwar in Leihgestern. Die erste Jugendmannschaft von Leihgestern, die den ersten Platz der Tabelle einnahm, mußte sich auf eigenem Platze von den eifrigen jungen Teutonen mit 3:2 Toren geschlagen bekennen. CSportamf „Kraft durch Freude". Heute folgende Kurse: Allgemeine Körperschule, Schillerschule. Schillerstraße. Nur für Angehörige der SS. 20.15 Uhr bis 21.45 Uhr. Fröhliche Gymnastik und Spiele — nur für Frauen, Lyzeum, Dammstraße 26. 20 Uhr bis 21 Uhr und 21 bis 22 Uhr. Schwimmen, Volksbad, Seltersweg. Für Männer und Frauen gemeinsam, 20 bis 21 Uhr. Nur für Frauen: 21 bis 22 Uhr. NerKampfumVotkundRasse. Zur Eröffnung derAusstellung inFrantfurt. LPD. Frankfurt a. M., 15. Jan. Die vom Deutschen Hygiene-Museum in Dresden und dem Rassenpolitischen Amt der NSDAP, geschaffene Ausstellung „Volk und Rasse" befindet sich auf der Wanderung durch die deutschen Gaue und erzielt überall größte Erfolge. Diese wertvolle Schau wird jetzt in Frankfurt in den Römerhallen vom 16. Januar bis 7. Februar aufgestellt. Bis vor nicht langer Zeit war es die Lehrmeinung, daß das deutsche Volk mit seinen Stämmen zu der großen Gruppe der indogermanischen Dölkerfamilie gehört und daß die großen Kultur- schöpfungen des Orients und der Antike uns erst Kultur gebracht haben. Heute wissen wir, daß in grauer Vorgeschichte unsere nordische Heimat Ursitz eines Volkes, einer Rasse war, die von vornherein in ihrer gottgegebenen Erbmasse Eigenschaften des Körpers, der Seele und des Geistes befaß, die sie zu ganz besonderen Aufgaben im Bereich der Völkerschicksale berufen sollten. Es ist nun nicht so, daß diese Stämme wie Nomaden umherzogen, als Barbaren in völliger Kulturlosigkeit. Eine Fülle vorgeschichtlicher Funde beweist, daß sie eine hohe Kultur besaßen. Freilich, neben der Seßhaftigkeit war ihnen auch die Sehnsucht in die Ferne zu eigen; oft mag die junge Mannschaft der Sippen ausgezogen sein. Wieder auf Grund von Funden usw. können wir nachweisen, wie nach Süden und D|^n dieser nordische Menschenschlag vorgedrungen ist und bis in die Länder des fernen Orients hinein als tragende Herrenschicht Kultur geschaffen hat. Diese Kulturen strahlten dann in späteren Jahrtausenden wieder auf uns zurück. Um in weitesten Kreisen das Gefühl für die bluts mäßige Verbundenheit des nationalsozialistischen Rassegedankens mit der Kultur unserer Vorfahren zu wecken, zeigt die Ausstellung „Volk und Rasse" in ihrer ersten Abteilung eine Auslese von vorgeschichtlichen Funden, die bis in das Jahr 3000 vor Christi Geburt zurückgehen. Die nächsten Gruppen der Ausstellung führen in die nächste Vergangenheit und die Gegenwart hinein, um uns in eindringlicher Weise zu zeigen, welche lebensbedrohlichen Gefahren für den Bestand unseres Volkes und der Rasse vor uns standen und noch heute stehen. Wells Whist Wellensittiche sind am meisten von allen Papageien von der Papageienkrankheit, siehe diese, bedroht. Wells, Waller schuppenloser, bis drei Meter langer Süßwasser- raubsisch, desien Fleisch gegessen werden kann unb Jeljr schmackhaft ist. Welschkorn, andere Bezeichnung für Mais. Wenzel, männlicher Vorname slawischer Herkunft mit der Bedeutung „der Ruhmgekrönte" Abkürzung von Wenzeslaus. Werfen, Bezeichnung für das Sichverziehen von Holz, das bearbeitet wurde, als es noch nicht ganz trocken war oder von Möbelstücken, die feucht stehen. Nur der Fachmann kann in solchen Fällen Abhilfe schaffen. Werg, Welch, Abfallfasern von Hanf und Flachs, mit denen beispielsweise beim Jneinander- jchrauben von Rohren das Gewinde umwickelt wird. Wermut, Vermout, appetitanregender toskanischer Likörwein, der aus Südweingläsern getrunken wird. Werner, männlicher Vorname germanischer Herkunft mit der Bedeutung „wahrhafter Held". Werwolf, Mannwolf, im Volksglauben ein Mann der sich in einen Wolf verwandelt hat. Wespen, bienenartige Insekten, die ihre Rester in Maulwurfslöcher, in Lehmwände, an Balken, wie die Hornisie, oder in Bäume bauen. Wespenstiche sind immer gefährlich, deshalb muß man bei er Vernichtung der Rester sehr vorsichtia sein und sie bei Dunkelheit vornehmen, wenn die Tiere nicht schwärmen. Sichtbare Rester verbrennt man mit Fak- keln, in Erdnester schüttet man Spiritus, das man anzündet. Wette. Die Schuld aus einer verlorenen Wette kann nicht etn- gellagt werden, wenn man sie aber bezahlt hat, kann man das Geld nicht mehr zurückfordern. Wettbewerb. Im geschäftlichen W. muß sich jeder Geschäftsmann so verhalten, daß er nicht das Ansehen und die Geschäfte seines Konkurrenten schädigt; vor allem ist verboten, bei den Kunden die Waren des Konkurrenten herab- zuwürdigen oder seine eigene Ware als erheblich billiger und besser zu bezeichnen. Den Namen eines Konkurrenten vermeide man bei Wettbewerb, Reklame, Eeschäftsbesuchen usw. soviel wie möglich. Wer unlauteren Wettbewerb betreibt, kann auf Schadenersatz verklagt werden. Unlauterer Wettbewerb ist auch strafbar. Wetterglas. Barometer, Vorrichtung, die den jeweiligen Luftdruck und damit das voraussicyt- liche Wetter anzeigt. Whisky, Eerstenbranntwein. dessen Herstellungsart aus Schottland stammt, weshalb Scotch Whisky als der beste Whisky gilt. Man trinkt Whisky verdünnt mit eisgekühltem Sodawasser. Whist, englisches Kartenspiel mit einer besonderen Whistkarte, die 52 Blatt hat. Whist wird in zwei Parteien mit zwei oder vier Spielern gespielt. Unser Groß-Einkans- ---Ihr Nutzen! (mähen Billig! Billig! CARLlMnwÄCK Nruchleßdende Kostenlos zu sprechen in 343V PHASER CARL HEINZ SCM'jTf p 7 Schone, moderne Mittwoch msatzlicheiFisclitaü dagen, Suspensorien in erstklassiger Ausführung. Individuelle Matzanfertigung mit Garantieschein. Tugen Frei & Co., Stuttgart=W., Iohannesstrahe 40. tragen die feit Jahrzehnten bestens bewährten Svezialbandagen, auch für schwere Hodenbrüche (D.R.P. 423 513, 445 991). Leib- und Nabelban- Dann erst macht das Basteln die rechte Freude, wenn das geeignete Werkzeug da ist. Die Werkzeuge, die Sie brauchen, zeigt Ihnen — gut, preiswert und in reicher Auswahl J. B. Häuser Gießen 127 a am Oswaldsgarten Fernruf Nr. 2145/46 Butzbach: Donnerstag, 21. Jan., Hotel Hess. Hof, Vr9-'/z1 Uhr mittags. Gießen: Donnerstag, 21. Januar, Hotel Kobel, 2-7 Uhr nachmittags. Homberg: Freitag, 22. Januar, Hotel Franks. Hof, 10-4 Uhr nachm. Hungen: Dienstag, 26. Januar, Hotel zur Traube, 3-6 Uhr nachm. Lich: Mittwoch, 27. Januar, Parkhotel, 8-11 Uhr vormittags. Wetzlar: Mittwoch, 27. Januar, Hotel Kaltwasser, 1-5 Ubr nachm. Für qule Qualitäten und niedrige. Preise id bestens gesorgt - bitte wahJ len Sie aus unserer reichen Auswahl# Woli-Cr6pe - Caid ca. 78 cm breit in vielen Farben , . 1.75 Einfarbige Wollstoffe ca. 92/94 cm breit, in schwarz und modernen Farben 3.90 3.40 2.95 2.75 Mattkrepp ca. 92/94 cm breit, gute Qualität, schwarz, weiß und neue Farben.....1.95 Faille, ca. 92(94 cm breit, beliebtes Gewebe in schw. u. wß. sow. in schön, kleids. Färb. 2.95 Modische Seidenstoffe ca 92/94 cm breit, sehr große Auswahl neuester Gewebe in matt und glänzend, aktuelle Modefarben, sowie auch in schwarz und weiß 4.50 3.90 3.60 2.95 Schwarze Kleidersamte ca. 70 cm breit, gute florfeste Qualitäten, tiefschwarz 6.90 5 90 4.90 3 90 Seelachs, kopflos 500 Gramm 28 Pfennig Preis ab Laden! Weitere Sorten billigst! Die Fischhändler: H.Oaub. Friedensslraße 2 K. Rüdenhausen, Bismarckstr. 30 I. Maternus, Klinlkstrahe 22 Ä.Ifoch Nachfolger, Mäushurl! 15 Fischhaus Cuibaven. Marktstr. 23 August Walleniels, Marktplatz 17 CG. Kleinhenn. BahnhofsiraBe 61 Richard Grünewald,Bahnhulstr.27 O.Avemann, WalltorstraBe 2 W Baas, Schuhertstrahe 2 350 A