Mittwoch. U.zebruar 1957 187. Zahrgang Gietzener Anzeiger i hiPlen Tagen tritt wieder die gesamte deutsche । noch nie erlebt haben. Der Nationalsozialismus ist -mm Reichsberufswettkampf an. Sie will wie ein Märzsturm über Deutschland hmweggefegt k^ibren Einsatz mithelfen bei der Durchführung und hat das Dürre zerbrochen und denjenigen, die rt^ilbreiptanes Seber wird sich in diese Reihe sich auf die liberale Insel retten wollten klar ge- um seine Pflicht zu erfüllen. In Frank- macht, daß für sie m Deutschland kein Platz mehr umJ (Trnffnitnn hPA 4. Reicks- ist. Diese Revolution ist total, das heißt, wir Empfang bei Rudolf Heß 11 Jahre NSOAp. Parteigründungsfeier in der Hauptstadt der Bewegung. kett, nicht der Selbstsucht und der Schadenfreude. Sie gibt dem Cäsar, was des Cäfars ist, aber auch Gott, was Gott gehört. Dieser Pazifismus bejaht aus heißem Herzen den Frieden, er bejaht aber auch das Recht und die Pflicht aller Völk er zur Landesverteidigung. Dieser Pazifismus bekennt, daß es ehrenvoll ist, für sein Vaterland zu kämpfen und zu leiden. Die Achtung der eigenen Ehre und des eigenen Rechtes aber ist gleichbedeutend mit der Anerkennung und peinlichen Achtung der Ehre und des Rechtes der Nachbarn. , , Diesen Gedanken Bahn zu brechen, ist die Ausgabe der Frontkämpfer aller Völker. Diesem Ziel dient auch die jetzige Tagung. Es ist ein Lichtblick am bewölkten Horizont der Politik, daß sich hier in Berlin versammelt haben die Vertreter von vierzehn Nationen, um mit gutem Willen der Volkes verüändigung und dem Völkerfrieden zu dienen. Im wünsche Ihnen, meine Kameraden, dazu vollen Erfolg! Sie lernen in Deutschland ein Reich und em Volk kennen, das unendliche Lied erduldet hat, das jetzt mit einer heroischen Kraftanstrengung an seiner Wiedergeburt arbeitet, das nichts sehnlicher wünsch tundnichtsdringenderbraucht, als den e i g e n e n F r i e d e n und den Frieden der Welt. Nehmen Sie diese Ueberzeugung mit in Ihr Vaterland! Seien Sie die Bannerträger eines neuen Idealismus, eines Ideals, das alle Völker verbinden und alle Feindschaften begraben kann. Seien Sie die Apostel soldatischer Kameradschaft! __________ München, 16. Febr. (DNB.) Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei begeht am 24. Februar 1937 ihren Gründungstag. Wie alljährlich, so werden sich auch in diesem Jahr d i e ältesten Kämpfer der Bewegung an diesem Tage im denkwürdigen Hofbräuhaussaal versammeln Infolge der beschränkten Platzoerhaltnisse wird eine Parallelkundgebung im Lo - wenbräukeller stattfinden. Teilnahmeberechtigt sind: 1. Die Inhaber des Blutordens, die gleichzeitig im Besitze des Goldenen Ehrenzeichens der Partei sind. 2. Die Inhaber des Blutordens. 3. Die Inhaber des Goldenen Ehrenzeichens. 4. Die Sternecker-Gruppe. Der Zutritt zu der Feier im Hofgewonnen. Deutschland ist ein Volk ohne Raum, aber es verzichtet nicht auf den notwendigen Raum. (Lebhafter Beifall.) Wir wollen gerne erklären: Gewiß, wir wollen uns abmühen, um die beste Sozialordnung zu schaffen, wir wollen uns abmuhen, um die Not und das Elend zu beheben, wir wollen Der Faschismus grüßt die deutsche Jugend ffänben (Del, jjnen, Marga- Mgsmaterial la, PutzmM, Namens der ausländischen Teilnehmer ankwor- tete Präsident D e l c r o i x. die im Ständigen Ausschuß vertretenen Frontkämpfer seien beseelt von jener inneren Solidarität aus der Schützengraben- Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/.UHr des Vormittags Grundpreise für 1 mm tMe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text- anzeigen von 70mm Breite 50Rpf.,Platzvorschrift nach vorh.Vereinbg.25°/^ mehr. Ermäßigte Grundpreise: DsLeiterdesVeichsberufsweltkampfs, Obergebietsführer Axmann, arbeiten und fleifeig fein. Aber mir wollen auch erklären, daß all unser Fleiß und unsere Opferbereitschaft und unsere Gemeinschaftsarbeit wird auf die Dauer die soziale Frage nicht lösen können, wenn Deutschland nicht genügend Ra um er- hält. Wir verlangen im Namen des Herrgotts, der uns geschaffen hat, Gleichberechtigung mit allen Völkern der EPbe und genügend Raum für Deutschland. Ja, so führte Dr. Ley weiter aus, wir sind arm geworden an materiellen Gütern, wir können uns nicht ganz allein ernähren, und wir brauchen auch noch sonstige Dinge. Aber wenn ich euch Pimpfe so frisch und fröhlich vor mir sehe, so muß ich mich verbessern und ausrufen: Nein, wir sind reich, so reich, wie nur irgend jemand sein kann. Nein, mir wollen dem Herrgott nicht schmollen, sondern wir wollen sagen: Lieber Herrgott, wir danken dir, daß du uns dieses Blut gegeben hast, diese Intelligenz, diese schöpferische Kraft. Und mit dieser Jugend werden wir auch den zweiten Dierjahresplan gewinnen. Dr Ley machte dann davon Mitteilung, daß es sein Bestreben sei, den Reichsberufswettkampf auch auf die Gesellen und Meister auszu- dehnen, so daß schließlich dereinst in Wirklichkeit die Olympiade der Arbeit geschaffen sei Es wird dann die höchste Ehre eines jeden Lehrlings, Gesellen und Meisters sein, als Preisträger in : seinem Beruf dem Führer Adolf Hitler vorgestellt zu werden. (Lebhafter Beifall.) Der Arbeiter wird - dann nicht mehr ausschließlich des Lohnes weaen arbeiten, sondern um den weit höheren Preis der i Anerkennung durch den Führer. Berlin, 16. Febr. (DNB.) Der Oberbefehlshaber der Wehrmacht, Reichskriegsminister Generalfeldmarschall von Blomberg, gab zu Ehren der Teilnehmer des Ersten Kongresses der Standgen Internationalen Frontkämp s e r - k o m m i s s i o n einen Empfang im Haus der Flieger. An der Seite des Reichskriegsministers hatten der vorläufige Präsident der Internationalen Kommission, D e l c r o i x (Italien), und I en n G o y von der französischen Abordnung Platz genommen. Generalfeldmarschall von Blomberg hielt an ferne Gäste eine längere Ansprache, in der er u. a. ausführte: _ Kameraden! Wenn ich Sie, die Kameraden aus dem großen Kriege, mit diesem Ehrentitel anspreche und im Namen der deutschen Wehrmacht herzlich willkommen heiße, dann fordert der Sinn des Wortes Kamerad, daß wir alle unser Denken und unser Handeln nach jenen Worten und Tu g en - den ausrichten, die zu allen Zeiten und m allen Völkern die soldatische Kameradschaft gekennzeichnet haben. Kamerad sein, heißt tapfer sein: Kameradschaft fordert Vertrauen: Kameradschaft gibt es nur zwischen freien ehr * liebendenund gleichberechtigten M e n- schen und Völkern. Kameraden helfen einander: das Wesen wahrer Kameradschaft liegt darin, ein gemeinsames Schicksal gemeinsam zu tra$ßer kann überzeugender für den Frieden ber Welt kämpfen als die Soldaten des letzten Weltkrieges? Das ist eine neue Art des Pazifismus. Sie entspringt nicht der Feigheit und Wurdelosig- MNgsordnung sseMchen Aus- 937 bis 30.Sep- rlängenmg des ,8 bei im Wett- iftung und ein- | essen), n vom 16. bis ihr, auf unierer Angebotsform' er Gebühr von ) getrennt, vergebet zu der am ' zu versehend mittags 10 M, talt einzureM Lieferungsbedin- das Angebot un- sordnung bd der Jm93Z Ml bl’ )k Angebot-M eine Wenn alle, die heute an verantwortlicher stelle das Schicksal eines Landes leiteten, Frontsoldaten gewesen wären, so wäre es für die Völker leichter, die Grundlagen einer Verständigung zu finden. Die deutsche Regierung und das deutsche Volk seien von Frontkämpfergeist und der gegenseitigen Achtung unter den Völkern voll und ganz beherrscht. Auch heute wieder hätten die alten Soldaten des Weltkrieges ihre Pflicht zu erfüllen und ihrerseits dazu beizutragen, den Frieden zu erhalten. orden bzw. für das Goldene Ehrenzeichen. Die auswärtigen T e i l n a h m e b e r e ch t i g t e n, die der Parteigründungsfeier beiwohnen wollen, müssen bis spätestens 20. Februar einen A ntr a g bei der Gauleitung der NSDAP., Prannerstr. 20, stellen. Die Kosten für Fahrt und Unterkunft muffen von den auswärtigen Teilnehmern selbst getragen werden. gemacht hat. Die verschiedenen Frontkämpferbünde lehnen es zwar durchweg ab, sich in die Tagespolitik ernzu» mischen und den Diplomaten das Brot wegzunehmen, aber sie können auf eine solche Betätigung auch ruhig verzichten, denn viel tiefer und weiter reicht der moralische Einfluß, den sie einzeln oder als internationale Organisation auszuuben vermögen. Das ist keine belanglose, unverbindliche Unterhaltung, die von diesen Männern bei ihren gegenseitigen Besuchen gemacht wird, keine bitterliche Geste allein, die sie miteinander verbindet, auch keine pazifistische Utopie, der sie sich..unterwerfen sondern es ist die von Verstand, Gefühl und Wille gleichermaßen eingegebene Verpflichtung, die, aus heldischem Erleben geboren, deshalb so ern|t und heilig ist, weil sie durch den Opfertod von mehr als neun Millionen Menschen begründet wurde. Denn die Toten, die einst neben den heute noch lebenden Frontkämpfern im Schützengraben standen, sind sämtlich nicht im Dienste des Krieges gefallen, sondern sie haben ihr Leben hmgegeben ü r einen besseren Frieden und für die r 40 Erster Blatt tttgltd). nutzer Aags und Feiertags ufiaen: Die Illustriert. A .ner Familienblätter L^iat ün Bild Die Scholl. D«nat$*Be$ugspret$. 4 Beilagen RM. 1.95 ^SnuftriJrt. . 1.80 Lllgebühr .. . - 25 BJ bei Nichterscheinen L einzelnen Nummern ?.iqe höherer Gewalt kernsprechanfchMffe Sammelnummer 2251 Lhrift für Drahtnach- »Jen: Anzeiger Gießen Postscheckkonto: Utfort am Main 11686 Zukunft ihres Volkes. Von diesem Glauben sind auch heute noch die 15 Millionen lebenden Frontkämpfer beseelt, die in den verschiedensten Verbänden aller Kriegsteilnehmer- taaten organisiert sind. Sie haben deshalb ein bevorzugtes Recht, über Krieg und Frieden zu sprechen. Ihre Stimme muß überall gehört werden, und wenn Hermann Göring bei einem Empfang der internationalen Frontkämpfer in Berlin den Weltkrieg als eine letzte Prüfung bezeichnete, deren Wiederholung sich die Völker nicht mehr erlauben könnten, dann soll und muß dieses Wort über den Kreis der einstigen Frontkämpfer hinaus auch einen Widerhall in den jüngeren Generationen finden. Es muß aber auch in das Bewußtsein jener Männer einbringen, die heute die große Politik machen und die für die Gestaltung der zwischenstaatlichen Beziehungen in erster Lime verantwort- lich sind. Die gegenwärtig amtierenden Politiker und Diplomaten haben wohl alle noch den Weltkrieg miterlebt, aber sie waren nur zu einem Teile an der Front. In 30, 40 oder 50 Jahren wird sich das Bild vollends verschoben haben, dann werden die Veteranen von 1914/1918 kaum noch eine aktive Rolle in der internationalen Politik spielen. Man kann sich vor- stellen, daß dann ein Geschlecht die Führung besitzt, das ohne persönliche Kenntnis des Krieges leichtsinnig mit dem Feuer eines neuen Weltenbrandes spielt, und man könnte vor einer solchen Aussicht zutiefst erschrecken. Aber dennoch braucht der Blick in die Zukunft nicht so trübe zu sein, denn wenn die Jugend aller Länder in dem Geiste erzogen wurde, der jetzt die früher feindlichen Frontsoldaten zum Zusammenschluß geführt hat, dann wäre der Friede wohl für ein Menschenalter gesichert. Dieser Friede nämlich, den die Frontsoldaten aller Nationen erstreben, ist auf dem Willen zur gegenseitigen D e r» ständigung, zur gegenseitigen Achtung der völkischen Lebensrechte aufgebaut. Oie letzte Prüfung. Daß gerade unser Vaterland es ist, in dem sich zum ersten Male die F r o n t s o l d a t e n f u h- r e r Europas und Amerikas zusammenfmden und die Satzung jener umfassenden Kommission beichlie- ßen, welche aus den Vertretern aller ehemals gegnerischen Länder gebildet wird —, diese Tatsache wird von der deutschen Oeffentlichkeit besonders herzlich begrüßt. Denn unser Volk, das wie kein anderes unter den Schrecken und Folgen des Großen Krieges gelitten hat und das sich heute von einem Mann führen läßt, der als einfacher Gefreiter die Höhen und Tiefen des furchtbarsten Wa fenganges der Weltgeschichte durchschritten hat, hat seine ganze Hoffnung eben auf das Wirken derjenigen gesetzt, deren Kriegserfahrungen sie zu den sicher ft en Garanten des Friedens WsorganisallonsleiierDr.Ley fete dann u. a. aus: , , ., Jtach einem völligen Zusammenbruch sehen wir eine Nation vor uns, die neu geboren ist, die F*It ist von einem völlig neuen Geist, bie ungc= kaere Energien aufweist und Leistungen vollbringt 8i man sie vorher nicht einmal zu hoffen gewagt auf die heute die gesamte Welt schaut. Wir *1 n heute eine Nation vor uns, die ! o narr 11 b energiegeladen ist, wie in b en g a n» lcm 2000 Jahren ihrer G e schi ch t e nie ilro o r. 2000 Jahre deutscher Geschichte sind von £ vier Jahren der deutschen Geschichte unter lolf Mer übertroffen worden. Das ist das k'A n b e r , bas nicht mit bem Verstand zu erfassen fr Das ist eine Revolution, wie wir sie h eile alle. ‘Sh5x®ic^ •tt «ÄS eine b,” )mmt. iebeJ in fjan. und Becke" °chwart Seü § Mendorf) b dieser Tag! A um genaue Ez, gebeten, t einer großen wir um rechi- m nach bem W berucksich. I°ane Melbun- uernerwall, ?reube". . Schillerschch )er SS, 20.15 ib Spiele, ri bis 22 Uhr. Ilersweg, jjjr 20 bis 21 Uhr, tauen gemein« bis 22 Uhr, r„ a M. fand zur Eröffnung des 4. Relchs- ,-swettkampfes im Gau Hessen-Nassau am P^tagabenb in ber Festhalle eine von ber Deut- Arbeitsfront unb ber Gebietsführung ber HI. '%flltete Kunbgebung statt, zu ber Taufenbe Volksgenossen erschienen waren. Stürmischer Kr empfing Reichsleiter Dr. Ley, als er, be- von bem italienischen Arbeiterführer Cia- L- i Gauleiter Sprenger unb bem Gau- Knn ber DAF. Becker, bie Tribüne betrat. Er- den Fanfarenklängen eines Jungvolkzuaes »irrte der Einmarsch der F a h n e n unb ber |rjg von 3600 Hitlerjungen, Pimpfen unb Werk- jcc-iionnern Kameradschaft der Völker. Die internationale Frontkämpfer-Kommission beim Veichskriegsminister. ist. Diese Revolution ist total, bas heißt, wir haben selbst ben Luftraum über uns mit nationalsozialistischer Luft gefüllt, unb wer in Deutschlanb atmen will, muß Nationalsozialismus atmen, sonst erstickt er. Unb wir geben noch ferne Ruhe, benn mir haben noch nicht alles erobert. Es gibt noch eine Reaktion m Deutschlanb, bie wir abbrosseln müssen. Bei einem Volk von 70 Millionen geht es nicht an, baß noch einige rückwärts laufen. Sie müssen verschwinben, und das werden wir jetzt besorgen. In den Jahren 33 und 34 hatten wir alle Hände voll zu tun, heute aber werden wir das nachholen. Der Reichsorganisationsleiter schilderte bann Die Zu- ftänbe von früher zwischen ben alten unb ben jungen Arbeitern, ben Kampf von Generation gegen Generation, bas Verhältnis zwischen Vorgesetzten unb Untergebenen, das keine Arbeitskameradschaft auskommen ließ. Wenn aber heute die Jugend ben Alten ben Vorwurf mache, baß sie ben K r i e g verloren hätten, so könnten biefe barauf stolz ermibern: Ja, wir haben ben Krieg leiber verloren, das war Schicksal, aber wir haben eine Revolution Äycbnete es als ein Glück, baß bie Jugenbbewe- M Adolf Hitlers in die Kampfzeit der . Esi gefallen fei. Die Jugend durfte alle Phasen i kjKampfes der NSDAP, miterleben. Zu den । E>n Arbeitern der Faust kamen die jungen Kenten, unb biefe Jugenb trug mit bazu bei, Bineuen nationalsozialistischen Staat zu schaffen. M bür e heute mit einer inneren Berechtigung L ber Staat Aböls Hitlers sei vor allem auch k Staat ber Jugend. Die Jugenb bemühe | mit ihren Gebauten unb Jbeen biefes neue Eo zu burchpulsen. Die Jugenb bes Kampfes ist I» auch zur Jugenb bes Staates gewor- kSie bemüht sich, bas Erlebnis ber Vergangen» «umzuwerten in ihrer täglichen Aufbauarbeit w Beispiel biefes Willens zum Aufbau ist auch »Re i ch s b e r u f s w e t t k a m p f, zu bem sich Diesem Jahre 1,8 Millionen Jungarbeiter und Bearbeiterinnen freiwillig gemeldet haben Mit M-m Berufswettkampf wollen wir nicht den lenen Streber züchten, es ist vielmehr unsere Biqabe, den totalen leistungsfähigen Bungarbeiter zu ermitteln. Es wird nur dem- fiingen vergönnt fein, die höchsten beruflichen Ehren ^erreichen, der auf allen Gebieten lei- st'Nsfähig ist. Es .ist ber Sinn dieses großen iTuungdroettftreites, eine planmäßige sozialistische Hefe zu betreiben. Diese Aktion echält ihre be- hii ere Bedeutung im Zeichen d es 93 i e r « Jjii res plan es. Die Erkenntnis und Beseltt- von Mängeln bei ben Jungarbeitern bebeutet m Leistungssteigerung für ben einzelnen, für ben I trieb unb bas gesamte Volk. Wie ber Iung- ' ui iter, so tritt a u ch b e r S t u d e n t zum Wett- an. Möge biefe olympische Jbee bes Wett- Kis einmal ihre Auferstehung im Alltag finben. >e Jugenb soll ber Alten Garbe ber Partei bie Hsrzeugung vermitteln, baß, wenn sie selber nicht j sr~r da ist, man sagen kann: „Wenn sie auch I Än — wie ein Turm steht unser Staat!" Reichsorganisationsleiter Dr. Ley eiöffnet den Berufswettkampf im GauHeffen-Raffau _ Stellen--, Vereins-, gemein« General-Anzeiger füt «erheHen gM Drufi und Verlag: vrühl'sche U»iversttätr.v»ch- und Steiadruckerei «.Lange In Stehen. Schristleitung und Seschöstsftelle: Schulftrahe 7 M°ng°n->dich ____ !ion jubelndem Beifall begrüßt richtete dann Prä- bnt Gianetti einige Worte an die Jugend bes - »lies. Er führte u. a. aus: Liebe Hitler-Jugenb! Ich kann euch versichern, üfre jungen Kameraben, daß ich heute sehr glücklich Dr, die Arbeit unb bie Tätigkeit ber Hitler-Jugenb I B Reichsberufswettkampf kennengelernt zu haben L bemunbere eure Leistung. Für ben Faschismus i'j ben Nationalsozialismus ist die Arbeit keme ö-re mehr, sondern eine soziale Pflicht und deutet eine wichtige soziale Funktion 'm Leben der 3: fer. Von dieser Wahrheit entspringt die Pflicht Ü UNS nationalsozialistische und faschistische Fuhr^' M besonders um die Jugend zu sorgen. Nicht m tüchtige Arbeiter im Beruf genügen unsere Nationen, sondern viel wichtiger ist, daß »ere Jugend mit beiden Beinen in der Nation steht fr vonberneuenJdeedurchdrungen ist. '» unserer Zeit gelten bie Völker nicht nur nach ber foil ihrer Waffen, sonbern nach bem Willen, HK®e(tJeinenneuen®Iaubenunbeine ^'Issere Zu kunftzu geben. Nationalsozialismus u-' Faschismus finb ber Ausbruck unb der Sieg ber igenb unb haben unseren beiben Volkern ben Weg ^Slbgrunb in bie Zukunft gewiesen. Unb beswegen h unsere Führer Hitler und Mussolini a u f i h r e ! gend stolz. verkaufe >lb tt 18, folgend^- W rfm^ 181 -eg _. , , x (nk Stellvertreter! zeit von jenen Gefühlen der Freundschaft für den de die gronttämpfer 3u ®aft. Rw Mann au. dem Schützengraben nan ^g-nnber. bolf Heß begrüßte die Frontkämpfer irn Namen des f Führers und Reichskanzlers, der ^lc^re9ier^£ unb ber Partei. Er betonte u. a.: "^..9laube baß man es als symbolisch auffassen bars für ben Geist der internationalen Frontkämpferorgamsatlon, daß sie sich zu Beginn ihres Bestehens in ber Haupt- ftabt besjenigen Lanbes vereint, bas für bie meisten von ihnen Jahre hinburch als b e r w e fent- 1 ichste Gegner galt. Vielleicht wirb Ihnen ber ober jener in Ihrer Heimat die R°i,° h.°rh°r °°r- Übeln unter ber Begrunbung, daß Deutschlanb tn erheblichem Maße a u f r ü ft e. Aufrüstung aber vertrage sich schlecht mit ber Absicht, für ben Fneben zu wirken. Aber ein großes Reich unb zugleich em schwaches Reich ist eine B e b r oh u n g b e r S ta- b i I i t ä t ber Welt unb eine Versuchung für ben Angreifer. Deutschlanb aber wünsch t nicht bie Stabilität ber Welt zu bebrohen unb eine Versuchung für ben Angreifer zu sein. Ein Bolf, das so schwer wie das deutsche unter dem Krieg gelitten hat und das zugleich von einer Regierung von Frontkämpfern geführt wird - an ihrer Spitze der Frontkämpfer Adolf Hitler — ein solches Bolf rüstet nicht »um Angriff. Auch Deutschland wirft ferne Starke in die Waagschale des Friedens." lebrN 8S- Er unterscheidet sich damit grundsätzlich von dem Frieden, ben bie Nichtkämpfer in Versailles zustanbe gebracht haben, er hat auch nichts mit ben Bestrebungen zu tun, burch bie einige (Staatsmänner immer hoch ben Zustanb von 1918 verewigen möchten. Solche Menschen freilich müssen verbraucht werben, wie sie finb, sie können sich innerlich nicht mehr umstellen. Aber bie jüngeren Generationen, bie bilbungs- fähig unb aufgeschlossen sinb für bie großen Jbeale der Menschheit, sie müssen ihre empfänglichen Seelen für den großen Gedanken der Völkerverständigung öffnen, sie können all jene hoben Tugenden der Kameradschaft, ber Pflichterfüllung unb ber Opfer- bereitschaft für bie Nation in sich tragen, ohne bie em bauernber unb echter Friebe nicht benfbar ist. Hier liegt eine große unb verpflichtend Aufgabe bes internationalen Frontkämpferbunbes. Gerabe weil bie alten Solbaten, bie bas Weltkriegeserlebnis noch in sich tragen, an Zahl immer geringer werben, finb sie in erster Linie bazu berufen, ben nachwachsenben Geschlechtern ben Geist einer offenen, auf- richtigen Karnerabschaft ber Völker ins sserz zu pflanzen, von ber ber Reichskriegsminister Generalselbmarschall von Blomberg bei bem Empfang ber Frontkämpfer sprach. Dann wirb vielleicht auch in ben Geschichtsbüchern einst ber Welt- ritt zu Der yeier im j)D|= krieg als bas große Ereignis genannt werben, als bräubaus 'erfolgt nür gegen Vorzeigung ber Zu- das es Hermann Göring bezeichnet hat: dieletzte trittsfarte und des Besitzausweises für ben Blut- 'große Prüfung. tv. Ma mor Der Sowjetverireter Maisky en müßten, bolschewistische Drohung ganz fährdet worden sei. Die G' öes ita! Rasche Entlarvung böswilliger Verleumder :.*s Milliai Mm Jahren , B Mionen ' Billionen . . , gefahren des Un und der Zerstörung in Spanien seien auch direkte Bedrohung der öffentlichen Ordnung, Unabhängigkeit und Unversehrtheit Portugal; wesen. Portugal habe von Anfang an die einer Teilnahme von Freiwilligen und einer ziellen Unterstützung der streitenden Parteien könnt. Die portugiesische Regierung habe den schlüssen hinsichtlich des Freiwilligen-Lerbotez rsits zugestimmt, müsse aber ihre Stellung» hinsichtlich des Ueberwachungsplanes immer n vorbehalten. reich eine Regierung am Ruder bleibt, die sich in allen entscheidenden Fi wies darauf hin, daß die Stellung Portugal; h sonders schwierig sei, da Portugal öurj] L besonder? fragen bisher eindeutig auf den englischen Standpunkt gestellt hat, und ferner, daß „bedauerte" (!), daß das Freiwilligenverbc jetzt, nach zweimonatiger Verzögerung, in faillonen un lant Ferner oniiierun Me die Anl üsnsreseri Suststreitk jn sowie dei Plätze und F Wt wird ( Reserven \ ^obilmach MgszweSe c Der tonten kroor, daß fei und sich je Wmgern iaj Ich in Slnfprh 6 der 3e. M gibt sein ^mauch London, 17. Febr. (DRB. Funkspr.) „Times" schreibt, daß Aussicht auf Ueberwindung des portugiesischen Wider st an des bestehe, und zwar in der Form, daß an Stelle der Einrichtung einer internationalen Ueberwachung an der portugiesischen Grenze der britischen Botschaft in Lissabon Beobachter zugeteilt würden. ,„Daily Telegraph" bringt für die Haltung Portugals volles Verständnis auf. Da ein Wink der Bolschewisten in Spanien Portugals eigene Stabilität bedrohen würde, zögere es, Schritte zu tun, die Franco in irgendeiner Weise benachteiligen könnten. Außerdem könnte eine Großmacht eine internationale Ueberwachung auf eigenem Gebiet ohne Gefährdung seines Ansehens eher hinnehmen als ein kleiner Staat. Das Zögern der portugiesischen Regierung sei daher natürlich. Sollte Portugal beiseite stehen, müßte der Nichteinmischungsausschuß die Möglichkeit einer Isolierung öer ganzen iberischen Halbinsel erörtern. An zuständiger französischer Stelle unterstreicht man, daß die französische Regierung nur schwerlich hie Kontrolle auf ihrem Boden an- es in Frankreich wirtschaftlich aufwärts geht, lieber die Möglichkeiten einer Ankurbelung der französischen Wirtschaft sind allerdings die Kreise der City und die französische Regierung oft verschiedener Auffassung gewesen. Die Zeitungen, die diesen englischen Banken nahestehen, haben die Bedenken stets deutlich zum Ausdruck gebracht und somit Vorschläge eines Kurswechsels verbunden. Diesen Ratschlägen ist nun meistens die Regierung Blum gefolgt, so im September dem, daß der Franken äbgewertet werden müßte, und im Dezember dem, daß die Regierung Blum den französischen G o l d b e - sitzern entgegenkommen müßte. Dies Verhältnis zwischen City und Regierung Blum ist etwas eigenartig, denn die Regierung Blum ist eine Regierung der Volksfront und ihr Chef und ihre maßgeblichen Mitglieder sind M a r x i st e n, während andererseits die Kreise der City im Jargon der Volksfront nichts anderes sind als die „dunklen Mächte des internationalen Finanzkapitals", die noch bis vor kurzem von Mitgliedern der Volksfrontregierung, wie dem Staatsminister Faure, cmfs schärfste angegriffen wurden. Aber seit einiger Zeit sind derartige Reden ausgeblieben. Der Regierung Blum blieb eben nichts anderes übrig, als das Bündnis einzugehen, zu dem die City, sicherlich im Einverständnis mit der englischen Regierung bereit ist. Die Reaierung Blum mußte es in Hinblick auf die trostlose finanz- und währungspolitische Lage. Die finanzwirtschaftliche Lage der Regierung Blum ist vor allem dadurch gekennzeichnet, daß das französische Schatzamt 1937 einen Anleihebedarf der öffentlichen Hand von mindestens 40 Milliarden Franken, also fast 5 Milliarden Reichsmark decken muß. Von diesem Betrag entfallen 5 Milliarden Franken auf den Unterschuß des ordentlichen Haushalts, 16 auf den außerordentlichen. 7 bis 8 auf den Unterschuß der Eisenbahnen, 4 Milliarden auf den der Kommunen, Departements und Kolonien. Hinzu kommen die Unterschüsse anderer öffentlicher Körperschaften, die Sonderanforderungen der Wehrministerien und die von 1936 ausstehenden ungedeckten Beträge. Auf dem heimischen Kapitalmarkt kann sich das französische Schatzamt diese Summen nicht beschaffen, denn das französische Kapital hat auf die Streiks der Arbeiter und auf die Betriebsbesetzungen des Vorjahres mit einem entsprechenden Schritt geantwortet: das französische Kapital h ä l t s i ch fern. Es ist entweder ins Ausland gebracht oder in Form von Gold. Devisen und Banknoten irgendwo versteckt, oft z. B. im Garten oder auf dem Acker vergraben. Das ins Ausland ^",5- geflüchtete Kapital ist auf mindestens 50 Milliarden Franken zu schätzen, das im Inland gehortete auf 30 bis 40 Milliarden. Diese Kapitalflucht hält an. Alle Bemühungen der Regierung der Volksfront, sich auf dem Anleihewege Beträge zu beschaffen, sind gescheitert. Die Volksfrontanleihe vom Sommer 1936 brachte z. B., obgleich ein starker Druck zur Zeichnung ausgeübt wurde, nur 4,2 Milliarden und die im Dezember aufgelegte Goldanleibe wird wohl an neuen Mitteln nicht einmal eine Milliarde ergeben. Somit muß das Schatzamt, wenn es nicht zu dem inflationistischen Weg der weiteren Beanspruchung des Notenbankkredites greifen will, im Ausland eine Anleihe aufnehmen. Der gleiche Zwang besteht in währungs- p o l i t i s ch e r H i n s i ch t. In den ersten Wochen nach der französischen Abwertung war die Lage des französischen Währungsfonds nicht ungünstig. Er konnte vier Milliarden Gold infolge des Kapitalrückstromes aufnehmen und er erwarb außerdem vom spanischen Gold 2,5 Milliarden. Seit Ende Oktober muß der Fonds aber Gold abgeben. weil ein erheblicher Einfuhrüberschuß besteht und weil die Kapitalflucht sich verstärkt hat. Die Goldverluste des Währungsfonds seit dieser Zeit sind auf elf Milliarden Franken zu schätzen. Die Kassen des Fonds sind leer, und somit kann er den Franken nicht mehr verteidigen. Der Fonds muß jetzt entweder von der Bank von Frankreich Gold bekommen oder vom Ausland. Die Bank von Frankreich hat zwar genügend Gold, nach dem letzten Ausweis 60,4 Milliarden Franken, aber dieser Betrag w>rd gewissermaßen als der Kriegs sch atz betrachtet, den die Bank von Frankreich niemals arareifen dürfe, sondern für den schlimmsten Fall zurückhalten Nsus,e. Nur in einer äußersten Notlage würde wohl die Bank von Frankreich bereit sein, etwas von ihrem Golde abzugeben. Vorläufig besteht aber noch die Möglichkeit einer Ausländsanleihe. Diese Ausländsanleihe wird offiziell aufgenommen von den französischen Eisenbahngesellschaften, die 40 Millionen Pfund bzw. 4.2 Milliarden Franken erhalten. Diese Form der Anleihe ist vor allem darauf zurückzuführen, daß das Schatzamt die Rückzahlung oon V o r s ch ü s s e'n verlangt. Das französische Schatzamt hat nämlich seit gut einem Jahr mehrfach öffentlichen Körper- schasten aushelfen müssen, weil diese die zur Deckung ihres Bedarfes notwendigen Gelder nicht auf dem -e'w'schen Markt bekommen konnten. Der Haupt- pyuldner dürften die Eisenbahngesellschaften fein, öte vom Schatzamt und auch vom Währungsfonds wohl etwa 6 bis 8 Milliarden an Vorschüssen er- balten hoben. Hiervon können sie nun 4,2 Milliarden zurückzahlen, dank denen das Schatzamt und der Währungsfonds für einige Zeit ihren dringendsten Bedarf decken können, das Schatzamt wohl für .napp zwei Monate. Dagegen stimmen die Nachrichten offensichtlich nicht, daß die Eifenbahngefell- Ichaften den Kredit bekommen haben, weil diese auf dem Wege der Verpfändung größere Sicherheiten gewähren könnten. Das französische Schatzamt wird nun verlangen, Öaf3 auch die anderen öffentlichen Körperschaften wie die Stadt Poris, die Departements die Poft usw., ihre Vorschüsse zurückzahlen. Da' diese die Mittel auf dem heimischen Markt nicht bekommen können, bleibt auch für sie kein anderer Weg als eme Ausländsanleihe. Es heißt, daß hier- Das Kabinett Vlum und die Litz Internationales Finanzkapital stützt die französische Volksfront. 23oa unserem -pp -Berichterstatter Paris, Februar 1937. Wie allen Ausländsanleihen so kommt auch der, die die französische Eisenbahngesellschaften bei Londoner Banken, u. a. Lazard Brothers and Co., Morgan Grenfell und N. M. Rotschild & Sons, in Höhe von 40 Millionen Pfund für zehn Monate zu 3,5 v. H. abgeschlossen haben, eine p o - litische Bedeutung zu. Den hinter diesen Bankhäusern stehenden Kreisen der City und der Politik ist nämlich offensichtlich an einem Fortbestehen der Regierung Blum und an einer Fortsetzung ihrer Währungs- und Wirtschaftspolitik gelegen. Es ist in Englands Interesse, daß in Frank- Freiwittigenverboi und Grenzkontrolle vom Londoner Ausschuß gebilligt. Deutschlands Vertreter, Botschafter von Ribbentrop, fordert Prüfung der Frage der finanziellen Unterstützung der Kriegführenden vorgebracht zu werden, sobald diese den Zeitpunkt für gekommen halten. Ser italienische Botschafter Grandi erklärte, daß die italienische Regierung die Beschlüsse mit großer Befriedigung begrüße. Die italienische Regierung habe stets zwei Hauptpunkte klargemacht, nämlich 1. die Notwendigkeit, jede Form der indirekten Einmischung in das Abkommen aufzunehmen und 2. ein System der wirksamen Kontrolle für die Anwendung des Abkommens zu schaffen. Während die Weltpresse von den Taten der internationalen roten Brigade voll gewesen sei, habe er vergebens versucht, einige Delegationen zur Erörterung dieses wichtigen Problems zu überreden. Wäre dieser Entschluß zu Anfang des spanischen Konfliktes erzielt worden, dann wäre ein Problem ausgeschaltet worden, dessen Ernst die anderen Mächte anscheinend erst in elfter Stunde eingesehen hätten. Die faschistische Regierung wünsche heute mehr als je weitere Maßnahmen hinsichtlich der indirekten Einmischung zusammen mit einem angemessenen Kontrollsystem, um die jetzigen Beschlüsse zu ergänzen. In diesem Zusammenhang sei die Frage der finanziellen Unter st ützung besonders dringend. Der französische Vertreter erklärte ebenfalls seine Befriedigung über die Beschlüsse des Ausschusses. Jede Vereinbarung müsse eine allgemeine unter den betroffenen Mächten sein. Die französische Regierung habe unbestreitbare Beweise ihrer guten Absichten und ihrer Ehrlichkeit gegeben. London, 16. Febr. (DNB.) Der Gesamtausschuß des Nichteinmischungsausschusses billigte grundsätzlich die Beschlüsse des Unterausschusses, die die Inkraftsetzung des Freiwilligenverbotes am 20. Februar und die Ingangsetzung der Land- und Seekontrolle für Spanien vom 6. März an, vorbehaltlich einer Regelung der portugiesischen Frage, vorsehen. Die Vertreter mehrerer Mächte waren jedoch nicht in der Lage, den Zeitpunkt des 20. Februar für die Inkraftsetzung des Freiwilligenverbotes im Hinblick auf die parlamentarische Lage in ihren Ländern endgültig anzunehmen. Sie sagten jedoch zu, sich dafür einzufetzen, daß ein dem 20. Februar möglichst nahegelegener Tag vorgesehen wird. Deutschland war in der Sitzung der beiden Ausschüsse durch den Botschafter von Ribbentrop vertreten, der u. a. erklärte: Die deutsche Regierung hat in den vergangenen Monaten ihr A.eußer- ft e 5 getan, um ein wirksames Schema der Nichteinmischung für den spanischen Bürgerkrieg zu- standezubringen, das geeignet ist, den furchtbaren Zuständen in diesem unglücklichen Lande ein Ende zu bereiten und seine völlige Vernichtung zu verhindern. Schon zu Beginn des Bürgerkrieges hat Deutschland als erstes Land ein Verbot der Teilnahme ausländischer Freiwilliger vorgeschlagen. Bedauerlicherweise fand der Vorschlag der deutschen Regierung seinerzeit nicht die Zustimmung, die er verdient hätte; verschiedene Regierungen haben den Zustrom oon Freiwilligen nach Spanien seinerzeit nicht als unzulässige Einmischung angesehen. Deutschland war anderer Ansicht, und es hat sogar ein weiteres getan, indem es die drastische Maßnahme vorschlug, alle nichtspani. schen Freiwilligen aus Spanien zu entfernen. Wenn nunmehr der deutsche Standpunkt hinsichtlich des Freiwilligenverbotes endlich angenommen worden ist, so begrüße ich dies aufs wärmste. 3m Auftrage der deutschen Regierung bin ich in der Lage zu erklären, daß Deutschland bereit ist, einen weiteren Beitrag zur sofortigen Inkraftsetzung der Land- und Seekontrotle zu machen. Trotz der bekannten Transferschwierigkeiten ist die deutsche Regierung bereit, die geforderte Vorschußzahlung von 2000 Pfund in englischer Währung zu leisten, um die sofortige Inkraftsetzung der Kontrolle zu beschleunigen. Ich hoffe, daß diese Geste der deutschen Regierung gewürdigt wird. Ich möchte Sie erneut daran erinnern, daß die deutsche Regierung die Lösung der Frage der inan zielten Unter st ützung einschließlich der Frage des Goldes der Bank von Spanien als einen wichtigen Teil unserer Arbeit ansieht. Zum Kriegführen benötigt man nicht nur Menschen und Kriegsmaterial, sondern vor allen Dingen auch Geld. Ich will nicht wünschen, daß wieder eine Lage entsteht, wonach ein ursprünglich von Deutschland gemachter Vorschlag beiseitegelegt wird, um dann oon anderen Mächten als deren Vorschlag < i ack Llize-l _ -rnausge I niij P o st" Sprung genai überwachen läßt. Der Notar unterliegt bei schweren Verstößen der Bestrafung im Dienststrafverfahren. Sämtliche Notare des Reiches find in der Reichsnotarkammer zufammengefchlosien. Ihre Aufgabe ist es, über Ehre und Ansehen ihrer Mitglieder zu wachen und für eine gewissenhafte und lautere Berufsausübung zu sorgen. Die Reichsnotarkammer ist in Notarkammern untergegliedert. Em Reichsmspekteur für die Erzeugungsschlacht. B e r l i n , 17. Febr. (DNB.) Um auch die letzten Möglichkeiten einer Ertragssteigerung aus öem deutschen Boden zu nutzen und um die entscheidenden Aufgaben der Erzeugungsschlacht durchzuführen, hat der Reichsbauernführer den porlngals Vorbehalte in der KonirMrage Das Echo in London und Paris. gondon.il Jitbung „oe ir die nach l-ltausgat ihinb ster 2 MW 2li , drei nei Zujern und «7/38 saune nr Flotten tf i»t reflUla ([ neuen Ins- Äi h° ft A-in- <11* Ä3r" „"suederl ton nbgere'si- |i«» Kl Si-t d- Sie über in London wie auch in Amsterdam undStockholm verhandelt wird. Ferner tauchen immer wieder Gerüchte auf, daß auch von amerikanischer Seite Gelder zu erwarten seien. Eine umfassende Unterstützung der Regierung Blum eitens des internationalen Finanzkapitals bahnt sich also an. Die Reichsnotarordnung. Berlin, 16. Febr. (DNB.) Reichsminifter der Justiz Dr. Gürtner hat am 13. Febr. 1937 die Reichsnotarordnung erlassen, die am 1. Juli 1937 Zugleich mit dem Deutschen Beamtengesetz in Kraft tritt. Die Neuregelung beruht grundsätzlich auf der Trennung von Notariats- und Anwal t s b e r u f. Maßgebend dafür ist die Erwägung, daß der Rechtsanwalt seinem Wesen nach Interessenwalter, der Notar dagegen Unoarteiischer Mittler zwischen zwei Volksgenossen ist. Naturgemäß läßt sich aber eine vollständige Trennung uicht sofort durchführen. Die Reichsnotarordnung laßt nicht nur die vorhandenen Rechtsan - maltsnotare weiter im Amt, sondern gestattet auch, daß künftig dort, wo nach der bisherigen Rechtsentwicklung ein Bedürfnis besteht, vorläufig noch Rechtsanwälte für die Dauer ihrer Zulassung zu Notaren mit nebenberuflicher Amfsaus- ubung bestehen. Doch handelt es sich hier um eine Uebergangsregelung. Die allgemeinen Voraussetzungen für die Bestellung zum Notar sind in der Reichsnotarordnung ähnlich wie im Deutschen Beamtengesetz geregelt. Besondere Voraussetzung für die Bestellung zum Notar ist, daß der Bewerber die F ä h s g f e i t zumRichteramt besitzt. Hauptberufliche Notare („Nur-Notare") sollen erst dann bestellt werden, wenn sie sich einem einjährigen Probe- bienft und einem dreijährigen Anwär- terbienft als N o t a r i a t s a s s e s s o r unterzogen haben. Der Notar ist berufen, Beurkundungen aller Art sowie Unterschriftbeglaubigungen vorzunehmen. Ein Recht zur ausschließlichen Vornahme von Beurkundungen hat die Reichsnotarordnung den Notaren nicht verliehen. Der Notar ist jedoch nicht auf die reine Urkundstätigkeit beschränkt. Er ist Rechts- wahrer auf dem Gebiet vorsorgender Rechtspflege und hat als solcher auch die Ausgabe, die Volksgenossen in Grundstücks-, Hypotheken- Gesellschasts- und ähnlichen Angelegenheiten mit seiner besonderen Sachkunde und Erfahrungen auf diesem Gebiete zu beraten, Vertretung vor Gerichten und Verwaltungsbehörden und in sonstiger Weise zu unterstützen. Als Urkundsperson erfüllt der Notar hoheitliche Aufgaben. Er ist n i ch t B e a m t e r, untersteht also nicht den Vorschriften des Beamtengesetzes, sondern ausschließlich der Reichsnotarordnung. Als Amts- trüger steht er zu dem Führer und zum Reich in einem öffentlich-rechtlichen Treueverhältnis, das durch einen den Beamteneid ähnlichen Treueid bekräftigt wird. Die Aufsicht über die Notare steht der Reichsjustizverwaltung zu, die durch ihre Behörden die Amtsführung des Notars ständig prüfen und Landeshauptabteilungsleiter Hermann Sch ne * der Eckersdorf zum Reichsinspekteur für d e Erzeugungsschlacht ernannt. Schneider-Ecker sdoi der feit 1930 als Abgeordneter der NSDAP, de 1 Reichstag angehört, ist durch feine erfolgreichen pro « tischen Arbeiten in allen landwirtschaftlichen Art * ferx bekannt geworden. Auch literarisch ist er M j1 eine Reihe von Veröffentlichungen fyeroorgetm'ter. Der neue Reichsinspekteur ist dem Reichsevriil rungsminister unmittelbar unterstellt und b«oir < i tragt, nach seinen Weisungen zu handeln. Diedunt- führenden Stellen der Erzeugungsschlacht roerb tn i t ihrer Arbeit durch die Neuernennung direkt nit t berührt. Der neue Reichsinspekteur wird sich Die - mehr jeweils an Ort und Stelle, also bei de Ortsbauernschaften, unterrichten v sich Hindernisse der Durchführung der MaßnalM der Erzeugungsschlacht entgegenstellen. nehmen könne, wenn das Kontrollnetz an irgei) einer Stelle eine Lücke aufweisen sollte,wcz Fall sein würde, wenn die Lissaboner Regien auf ihrem Standpunkt beharren würde. In dich:; Falle würde es unvermeidlich wohl fein, zumind« t die Kontrolle auch auf die portugies.sch; Küste auszudehnen. Man würde nocheii» mal bei der Regierung in Lissabon vorstellig vH den, um sie zu einer Äenderung ihres Standplinliis zu bewegen. Man hoffe im übrigen, daß noch Jrf wirksamen Einleitung der Kontrolle ein $ e rniilH: lungsversuch in Spanien durchzuführen «W: Die Pariser Morgenpresse begrüßt ebenfalls Londoner Einigung, verhehlt sich aber die €d)wfl rigkeiten nicht, die der praktischen Dlrrchsühru«! einer internationalen Kontrolle noch entgegenfieljiH Die kommunistische „H u m a n i t e" faselt dmU' daß die Londoner Abmachungen eine „U e btjlr tölpelung" seien und sich ausschließlich pgusA ften des nationalen Spaniens auswirkeft wurbklD Das Blatt fordert die Regierung Blum auf, ilp|fl Handlungsfreiheit für die „Verleid. guW des Friedens" wiederherzuftellen. Berlin, 16. Febr. (DNB.) lieber den Rücktritt des Reichskirchenausschusses und seine vermeintlichen Folgen wußte ein Teil der Auslandspresse in den Tagen zwischen dem 13. und 15. Februar folgendes zu orakeln: Der Daily Telegraph behauptete, daß „hiermit der letzte Versuch einer Versöhnung endgültig gescheitert sei und man nunmehr gesetzgeberische Maßnahmen erwarte". Man erwarte zunächst finanzielle Druckmaßnahmen gegenüber der Kirchenopposition. Wenn dies nichts fruchte, werde Minister Kerrl wahrscheinlich zu der Waffe der Schutzhaft und des Konzentrationslagers greifen. Die Basler Nachrichten, die ihre Informationen angeblich aus kirchlichen Kreisen schöpfen und damit für ihre eigene Ansicht deutsche Gewährsmänner vorzuschieben versuchten, sprachen bereits am 13. Februar bie Befürchtung aus: „Daß der Staat die Gelegenheit benutzt, um eine totale Gleichschaltung der Kirche zu erreichen. Für die Kirche dürfte die schwerste Zeit bevorstehen. Wenn der Staat diese Aufgabe auf seine Weise übernimmt, wird er die Bekenntniskirche in die Rolle einer illegalen Organisation manövrieren." Die Basler Nachrichten sprachen weiter davon, daß „die Kirche mit Gewalt gehindert werde, für die Verkündigung des Evangeliums zu tun, was ihre Pflicht ist." Das gleiche Blatt prophezeit am 15. Februar: „Es wurde deutlich, daß mit einer weiteren Verschärfung des Kirchenregimentes gerechnet werde. Jetzt noch vorhandene Freiheiten werden gefährdet fein." Die „Neue Zürcher Zeitung" meldet unter dem 14. Februar aus Berlin, „man müsse damit rechnen, daß jetzt wieder größere Verfolgungen einsetzten, daß der Kampf der Kirchengegner unvermindert in Erscheinung trete, und das Wenige an Freiheit, das der Kirche noch geblieben fei, ihr weggenommen werde." Die „Neue Zürcher Zeitung" spricht von der „allmählichen Vernichtung der evangelischen Kirche in Deutschland, die sich nicht in großen Geräuschen bemerkbar mache. Die vorgesehene Entwicklung gehe den Regenten noch nicht schnell genug und solle beschleunigt werden. Also mußte Ni»« 1934 Tavor Higig te*. S- Hr der Kontrollplan wirklich in Kraft gesetzt DtrU könne. Maisky wies auf den p o r t u g i e f i D Vorbehalt hinsichtlich des Kontrollplane; Er hoffe, daß Portugal nicht den ganzen Kc> plan gefährden werde. Der Erfolg der neuen schlüsse hänge oon der vollen Zusammenarbei! Mächte auf der Grundlage völliger Gleichbcre gung bei der Gestaltung und Durchführung dir schlüsse ab. Er hoffe, daß die Sowjetregierung gezwungen werde, ihre Stellungnahme zu revisie Ser portugiesische Vertreter man jetzt wieder ein Stück weiter in den mich lief) respektierten Jnnenraum der evangelßc« Kirche hineingreifen, um diese Institution zu v.t nichten." Wiederum hat ein Teil der Auslandspreise u Gelegenheit benutzt, um Brunnenvergiftung elfter Art zu treiben. Es ist die alte Methyle, die sattsam bekannt ist: Wenn einem gerade li’ Stoff für Greuelmeldungen einfällt, ergeht mar in unsinnigen Voraussagen, die aus einer aerM® den Phantasie geboren dem gleichen Zweck bi irrt, einem leichtgläubigen Publikum Prophezeihmn:« aufzutischen, bei denen es dem Schreiber nur das Verleumden um des Verleumdens willem » kommt. Wohl selten in der Geschichte wurde eil Schwindel s o schnell entlarvt. WährH man sich darum bemühte, unsaubere Machend ten in die Welt zu setzen, Haß und Zwietraihl säen, arbeitete der Führer an einem weither gen Befriedungswerk, das durch fei^ großzügigen Erlaß über die Einberufui einer Generalsynode seine Krönung M — In 24 Stunden war nichts mehr von dem2:i der Auslandshetze übrig geblieben. Kleine politische Nachrichten Der Stellvertreter des Führers hat den Gen.crl' bauinfpeftor Reichsamtsleiter Speer als $io-r fragten für Bauwesen in seinen Stab berufen N ist zuständig für alle Fragen, die mit der Füirff rischen Gestaltung von Bauten der Partei, Gliederungen und angeschlvssenen Verbände u> sammenhängen. ♦ Der Schweizerische Bundesrat haf t'» Ausschluß von Mitgliedern der Äommuniftifi1 Partei aus der Bundesverwaltung heute dahin n weitert, daß auch Angehörige kommun!' st i scher Nebenorganisativnen nf‘ mehr a l s Beamte oder Angestellte des des geduldet werden können. Als solche sind Ä' treten könne. Obwohl die meisten Schwieriz anscheinend überwunden seien, gebe es immer 31 Klierte einige Punkte, die geklärt roeroi gemacht. Oie Kosten Der britischen Ausrüstung w e des Bitterlings. Aus aller Welt Zeichen für die fortschreitende Wirtschaft durch die Mahnah- See, wo helmin a Erfolgreiche Aufbauarbeit der Deutschen Lufthansa. diesen Jahren 940 Millionen Millionen dern müsse. Der „Daily Expreß" sagt, daß die.großen Aus-! gaben für Rüstungszwecke sich in einem Steigen der Einkommensteuereingange auswir- ken würden, so daß die notwendige Erhöhung der Einkommensteuer nicht das erwartete Maß erreichen werde. Zwischen 1914 und 1936 habe sich die Einkommensteuer des kleinen Mannes vervierfacht. Die Rüstungsausgaben von 1936 feien um 133 v. 5). höher gewesen als 1914, oder, wenn man sie auf den Kopf der Bevölkerung umrechne, um 90 v.H. höher. Die zur Aufklärung der vier von dem Massenmörder Schäfer verübten Verbrechen eingesetzte Sonderkommission hat jetzt die noch fehlenden beiden Leichen gefunden. Die Grabungen führten zunächst zur Freilegung der Leiche des Hilfsarbeiters Johann Widmann, den Schäfer im August 1935 erschlagen hatte. Die Leiche war am Steilhang eines Waldstückes zwischen Steinbrocken verscharrt. Ferner wurde die Leiche des Hausierers Paul Kaiser freigelegt, der gleichfalls im August 1935 von Schäfer ermordet und verscharrt worden war. Beide Leichen hatte der Mörder, um sie unkenntlich zu machen, grausam verstümmelt. Die Natur hat es so eingerichtet, daß die Mehrzahl der Tiere nur auf den eigenen Vorteil bedacht ist. Das „andere" Tier ist entweder der drohende Feind oder die Beute, die zu erjagen ist, in anderen Fällen wieder der lästige Konkurrent, der ihm die Nahrung schmälert, oder ein ganz gleichgültiges, nicht weiter beachtetes Wesen. Vereinzelt nur, aber dafür oft sehr seltsamer Art, sind die Ausnahmen von dieser Regel: es kommt manchmal vor, daß Tiere von gänzlich verschiedenem Wesen sich zwecks gegenseitiger Unterstützung zusammentun. Ueber diese außerordentlich interessante Frage sind in letzter Zeit wichtige neue Erkenntnisse gewonnen worden; der nachstehende Artikel berichtet darüber. Oie gastliche Seerose. erhält! Es gibt also wirklich eine Art „Freundschaft mit Bakterien", eine Freundschaft freilich, bei der das Insekt durchaus der führende und bestimmende Teil ist. Denn die Bakterien stehen unter scharfer Kontrolle; es wird ihnen durchaus nicht beliebige Vermehrung gestattet, sondern das Insekt setzt ge- wissermaßen einen „numerus clausus“ fest und behält sich auch vor — ein Vorgang, der tatsächlich beobachtet worden ist —, überflüssige Bakterien ern- fad) auszustoßen. Die vorläufigen Betriebsergebnifse des europäischen Planverkehrs der Deutschen Lufthansa für das Jahr 1936 zeigen nut erfreulicher Deutlichkeit, daß der Anstieg der Beförderungsleistungen, der seit 1933 zu verzeichnen ist, auch im vergangenen Jahre unvermindert angehalten hat. Das ist ein Zeichen für die fortschreitende Gesundung unserer Wirtschaft durch die Maßnahmen der Regierung und ein Beweis dafür, daß das Verkehrsflugzeug immer mehr in die ihm im Ge- famtverkehr zugewiesenen Aufgaben' hineinwachst. Die Flugzeuge der Lufthansa legten 1936 allein rm europäischen Planverkehr im gemischten Dienst 12 009 000 Kilometer und im Post- und Frachtverkehr 2 879 000 Kilometer zurück, also eine Gesamtflugleistung von 14 888 000 Kilometer, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung um 16,4 v. H. entspricht. Konnte die Lufthansa 1935 165 000 zahlende Fluggäste ausweisen, so stieg diese Zahl 1936 auf 231 900, also um 41 v. H. Die Zahl der Fluggastkilometer betrug 85 503 000, also 37,7 v. H. mehr. t m , Aehnlich ist die Entwicklung des Gepackverkehrs. Hier wurden 373 000 Kilogramm (plus 33,1 v. H.) befördert. Insgesamt wurden 1 326 300 Kilogramm Luftexpreßgüter befördert (plus 7,9 v. H.). Ganz außerordentlich ist die Zunahme der Luftpost. Die Lufthansa beförderte insgesamt 2 409 000 Kilogramm Luftpostsendungen. Das bedeutet eine Steigerung um 83,9 v. H. Diese Zahlen zeigen den Erfolg der zielbewußten Aufbauarbeit, die vorn deutschen Luftverkehr geleistet wird. Der Rat der Balkan-Entente hat am Montagnachmittag in Athen seine Arbeit aufge- Kunst und Miffenschast Fest der deutschen Volksmusik. Absturz eines französischen Militärflugzeuges. Zwei französische Leutnants vorn Fliegergeschwader 23 in Toulouse sind auf einem nächtlichen Uebungsflug unweit des Flugplatzes von Jstres m Baumkronen geflogen und ab gestürzt. Das Flugzeug geriet in Brand, und beide Offiziere kamen in den Flammen um. ontrollneh an Meisen sollte,'M Lissaboner W een würde. > wohl sein, J e portugieZ nan würde no:d Won oorstMM ig ihres 5taW Trigen, daß nc?|l 'trolle ein AerM en durchzusü^s gegrüßt ebensck l sich aber die ktischen fliKdä e noch entgegen^ nite" faselt« ngen eine „Ue?^ ausityie&lid) Wi ausmirteti Mn ig Slum auf, M die „BerteiüiW n. nommen. Die erste Sitzung dauerte über drei. Stunden. * Der seit dem 15. Mai 1934, dem Beginn der autoritären Regierung des Staats- und Ministerpräsidenten Dr. Ulmanis, in Lettland bestehende Kriegszustand ist auf Beschluß des Kabinetts um weitere sechs Monate verlängert worden. Merkwürdige Tierfreundschasten. Ein intereffantes Kapitel der Zoologie. Neue Forschungsergebnisse über die „Zusammenarbeit" von Tieren. Äon Dr. H. Riemann. Der konservative „Daily Telegraph" hebt hervor, daß das Rüstungsprogramm elastisch sei und sich je nach den Umständen erweitern oder verringern lasse. Ob der gesamte Betrag der Anleche in Anspruch genommen werde, hange von dem Grad der Bedrohung Englands ab. Das Blatt gibt seiner Genugtuung darüber Ausdruck, daß nun auch d i e T e r r i t o r i a Ila r m e em o - fre r n ausgerüstet werden würde. „M o r - ning P o st" sagt, daß man von der von der Regierung genannten Gesamtrüstungss um m e von 1,5 Milliarden Pfund für fünf Jahre, die m ’ ‘ ' zu zahlenden üblichen Steuern von Pfund abziehen müsse, so daß 5 60 Pfund (6,8 Milliarden Reichs- fyrmann Sdjnui ichsinspekteur für i Schneider-W-'n! er der MAP. eine ersolgrchn B idwirtschasW» ft» literarisch i|l« '•SS SM Btiöen «GS SW S;:-ä =.'SS e Vertreter Lb lonbet:’6 ^fahren be5 j men feien J "Ken OrdnÄ n,Qn9 an die » ffunb eine,! ."enden fBatJ 2n9 habe M ^'^n-Verb°Z Mr Stells jsplanes im J weiter in ben-7 im der t*-3 ,je Institution -' Aöftottt- Bund der Freunde der Sowjetunion, Jnter- Sntionale Arbeiterhilfe, Internationale Rote Hilfe, Verband proletarischer Freidenker, Sektion der Roten Gewerkschaftsinternationale, Sektionen der Roten Sport-Internationale. Ministerpräsident Generaloberst Göring stattete Marschall Rydz-Smigly einen Besuch ab. Abends war Ministerpräsident Goring beim deutschen Botschafter zu Gaste. Der Reichsverkehrsminister und der Reichsführer SS. und Chef der deutschen Polizei geben eine Vereinbarung bekannt über die Ausübung der Schiffahrtspolizei auf den deutschen Maser st raßen. Danach übernimmt die Wafser- Ichutzpolizei auch die Schiffahrtspolizeiexekutioe Die chiffahrtspolizeilichen Kontrollen werden durch die uniformierte Ordnungspolizei durchgeführt werden. Den Wafferstraßenbehörden verbleiben die strom- und betriebspolizeilichen Aufgaben. Der tschechoslowakische Gesandte in Bukarest, Jan Scba, teilte dem rumänischen Ministerpräsidenten Tatarescu mit, daß er den Präsidenten der Republik ersucht habe, ihn von seinem Amt zu ent- beben Seda hatte sich durch sein Buch „Moskau und die Kleine Entente" in Bukarest mißliebig Zum achten Male ein Sonntagskind. Dem Volksgenossen Jakob Kloße in Bad Kreuznach wurde am vergangenen Sonntag das achte Kind geboren. Alle acht Kinder der Familie sind Sonntags zur Welt gekommen. Mafsenselbslmorde von Sektierern in Tokio. Durch Extrablätter werden merkwürdige Vorgänge in der politisch - religiösen Sekte „Wir wollen sterben!", einer kleinen Gruppe der Sekte Nichiren, bekannt. Dienstagabend verschwanden von einem Motorboot, das in der Bucht von Tokio kremte acht Personen, von denen man annimmt 'daß sie Selbstm o r d b e gangen haben. Am Mittwochmittag versuchten funfwei- tere Anhänger d e r Sekte vor dem Wohnhaus des Ministerpräsidenten Hayaschi, vor dem Kaiser-Palast, dem Reichstag und dein Polizeipräsidium auf offener Straße Hara k i r i zu begehen. Die Gründe dieser Selbstmorde sind ""bekannt man geht aber nicht fehl, in der Annahme daß d e Selbstmordkandidaten, durchweg lunge Leute nut ihrem Selbstmord auf die angeblich schwierige Lage Japans Hinweisen wollten. Secks Todesopfer bei einer Dynamitexplosion in Chile. Im Hafen von Coquimbo, etwa 350 Kilometer nördlich von Valparaiso, ereignete sich beim Abwracken eines ausgebrannten Schiffes durch vor- leitiqe Entzündung eine D y n a m 11e x p l o f i o n. Das Schiff flog in die Luft. Sechs Personen wurden getötet. Sieben Tote bei einem Bergwerksunglück in England. Sieben Bergarbeiter kamen bei einem schweren Explosionsunglück in der Grube Sud- ; Normanton in der Grafschaft Derbyshire ums ße = , den Vier weitere Bergarbeiter wurden v e rl etzt. > Von den Toten liegen noch drei unter dem Gestern - begraben. Die Grube beschäftigt insgesamt 330 - Mann unter Tage. Die Ursache der Explosion ist noch nicht bekannt. London, 16. Febr. (DNB.) Das Weißbuch zur Begründung der neuen Rüstungsanleihe kündigt für d i e nächsten fünf Jahre eine G e - samtausgabe von 1 xh. Milliarden Pfund Sterling (18,3 Milliarden RM.) für die englische Aufrüstung an. U. a. wird der Bau von drei neuen Schlachtschiffen, sieben Kreuzern und zwei Flugzeugträgern im Jahre 1937/38 sowie eine weitgehende Verstärkung der Flottenluftstreitkräfte angekündigt. Bei der regulären Armee ist die Bildung von vier neuen Jnfanteriebataillonen, zwei neuen Tankbataillonen und gewissen Hilfsformationen geplant. Ferner wird die Beschleunigung der M e - chanisierung der Armee im großen Umfange sowie die Anhäufung von gewaltigen Muni- tionsreseroen angekündigt. Auch für die L u f t ft r e i 11 r ä f t e werden riesige Verstärkungen sowie der Bau neuer Militärflugplätze und Fliegerschulen angekündigt. Besonderes Gewicht wird aus die B e r e i t st e l l u n g g r o ß e r Reserven für alle Waffengattungen und auf die Mobilmachung der Industrie für Ru- stungszwecke gelegt. bergen die künftigen Bitterlinge, die weiter außen befindlichen die künftigen Teichmuscheln. Em Bitterlingsweibchen legt in der Regel nur wenige Cter auf einmal in die Muschel ab; aber oft kommt es vor, daß oersck;iedene Weibchen nacheinander m die gleiche Muschel ablaichen. Wenn die Jungfischchen so weit entwickelt sind, daß sie ins Freie schlüpfen und ein selbständiges Leben zu führen beginnen, bann Horen bie Beziehungen zwischen den so verschiedenen Wesen noch nicht auf. Als wollten die kleinen Bitterlinge |ur bie gewährte Gastfreunbschaft einen Gegendienst leisten, so nehmen sie nun noch einige JJ(ula)el- larven mit hinaus und tragen sie mit sich herum; ja, damit nicht genug, gestatten sie ihnen sogar, während dieser Zeit von ihren Säften mltzuzehren und ein sorgloses Parasitendasein zu führen, bis die Zeit kommt, da diese sich ablösen, um am Teicy- qrunde zu Muscheln heranzuwachsen. Das ist einer der seltsamsten Fälle von Tierfreundschaft, bie wir kennen ... Freundschaft mit Bakterien Das Einbringen von Bakterien läßt sich ber tie- rische Körper nicht ohne weiteres gefallen. Er behandelt sie als Feinbe, schickt ihnen seine Freßzellen entgegen, er scheibet Gegengifte aus unb wehrt sich mit allen Kräften, bis der Kampf mit seinem Siege ober seiner Nieberlage enbgültig entschieden ist. Aber selbst Bakterien können zu Freunden werden, wie Forschungen der letzten Zeit bewiesen haben. Bei einer ganzen Reihe von Insekten sand man an den verschiedensten Körperstellen bestimmte Organe und Vorrichtungen, die eigens dam geschaffen sind, Bakterien zu beherbergen. Diese Bakterien halten sich aber in der Regel dann nur an diesen Orten auf, ohne sich im Körper zu verbreiten. Wie ist diese Merkwürdigkeit zu deuten? Einige Forscher haben die Meinung ausgesprochen, hier habe ein durch Tausende von Gene- rationen fortgesetzter Kampf zwischen den Insekten und den Bakterien, die immer wieder emzudnngen versuchten, schließlich mit einem „Unentschieden geendet, es sei gewissermaßen auf Grund eines für beide Teile noch geradezu erträglichen Kompromisses eine Art „Waffenstillstand" geschlossen worden: den Bakterien wird eine Stelle im Körper angewiesen, an der sie geduldet werden; aber ein unbeschränktes Wuchern im Körper wird unterbunden. Diese Theorie, so einleuchtend sie erscheinen mag, hat sich jedoch nicht halten lassen; es ist nämlich nach und nach eine große Zahl von Tatsachen bekannt geworden, die deutlich zeigt, daß das Insekt den genannten Mitbewohnern eine geradezu „zärtliche" Fürsorge angedeihen läßt. Mit manchmal fast raffiniert anmutenden Mitteln sorgt der „Wirt" dafür, daß auch feine Nachkommen mit diesen Bakterien infiziert werden. Da gibt es „Be- fchmierapparate", die auf jedes Ei, ehe es abaelegt wird, eine Schicht Bakterien auftragen, bei anderen Infekten hat man regelrechte „Bakterienspritzen entdeckt, die dem gleichen Zwecke dienen. Das alles spricht wenig dafür, daß diese winzigen Wesen nur ' geduldete, im Grunde lästige Eindringlinge find. . Weitere Untersuchungen haben sogar gezeigt, baß ' künstlich von ihren Bakterien befreite Tiere zu kränkeln beginnen, in ihren Bewegungen trage werden unb früh sterben. Die Gäste haben mithin sogar ' eine für bas Infekt lebenswichtige Aufgabe zu er- . füllen. Beim Brotkäfer hat man kürzlich bie Frage ' lösen können, welcher Art biese Aufgabe ber Bak- ' terien ist. Es gelang nämlich den batterienfrei ge- > machten Käfer dadurch von allen Krankheitserschei- i nungen zu befreien, daß man ihm in geeigneter , Form ein bestimmtes Vitamin, das sogenannte Vitamin B, verabreichte — das aber ist eben jener Stoff, den der Käfer sonst von den Bakterien Zur Geburt oes italienischen Thronfolgers. Kronprinzessin M a r i a 3 o f e, geboren- Prinzessin von Belgien, gebar in Neapel ihren ersten Sohn. Dieses Bild zeigt die Kronprinzessin mit ihrem ersten Kind, der 1934 geborenen Prinzessin Maria Pia von Savoyen. — (Associated-Preß-M.) Großzügige Winterhilfsspende des deutschen Fleifcherhandwerks. Der Reichsinnungsmeister des Fleischerhandwerks, Willy Schmidt- Nordstemmen überreich^ in Anwesenheit des Generalsekretärs des Reichsstandes des deutschen Handwerks Dr. Felix Schuler dem Reichsbeauftragten für das Winterhilfswerk Haupt- amtsleiter Hilgenfeld im Auftrage des gesamten deutschen Fleischerhandwerks eine Udimbe über die Spende von 142785 F leis ch - und W u r st d o s e n. Hauptamtsleiter H l l g e nseld sprach dem Reichsinnungsmelster für die aufopfernde Einfatzbereitsschaft des Fleischerhandwerks im Dienste unseres Volkes seinen Dank aus. D e Winterhilfsspende des Fleischerhandwerks hat die vorjährige Sammlung um 10 000 Pfund fd)- und Würftwaren übertroffen. )er Auslands f : I die alle , -nn einem K, , -mM -K di- o«s ‘ti? gkidjin R, itum P-E >em 6g*;. ierleumbens ® .. rf. B er'M di- ® sXiii! e je|ne lieben- I Nr* ExW i, öieh ? iten 6erN^ U offenen Prinzessin Juliana und Prinz Bernhard der Niederlande sind im Kraftwagen aus Wien abgereist. Sie begeben sich nach Zell am sich augenblicklich die Königin W i l - von Holland aufhält. jnterftellt iä zu handeln. !ungsschlacht*-n ernennung W M1 pekteur miW11 stelle, also bti unterrilhtu rung del W"-1 : fgenstellen. Weit wunderlicher noch ist die Lebensgeschichte des Bitterlings, eines kleinen Fisches, der auch , in unseren heimischen Gewässern vorkommt. Er hat ■ mit der großen Teichmuschel Freundschaft geschlossen. Will das legreife Weibchen dieses Fisches sich seiner Eier entledigen, so sucht es zunächst ein Exemplar eines solchen Schaltiers auf, das nach Muschelart mit leicht klaffenden Schalen am Grunde liegt und durch den beständigen Schlag von Tau- »i senden winziger Flimmerhaare einen kleinen Was- J edtrom erzeugt, der seine Kiemen immer wieder 1 mit frischem Wasser versorgt. Hat das Bitterlmgs- weibchen gefunden, was es suchte, so streckt es seine lange Legeröhre aus und schiebt sie durch den Spalt zwischen den Schalen hindurch in das Innere der Muschel. Die Eier fallen in die Kiemen der Muschel und entwickeln sich dort wohlgeborgen, an einer jedem Feinde unzugänglichen Stelle und von frischem, ständig erneuerten Wasser umspult. Die Muschel hat keinerlei Schaden davon, der Flsck) aber v . einen beträchtlichen Nutzen. Es ist offenbar eine Panzerschiff..Deutschland" ehrt gefallene Kameraden, ^hr gute und gesunde „Kinderstube , die von der Offiziere und Mannschaften des zur Zeit im Bitterlingsmutter für ihre Brut ausgewahlt wird, S)afert3 non Gibraltar liegenden deutschen Panzer- denn in der gleichen Stube wachsen auch dl- inngen schifses „Deutschland" legten einen Kranz an dem Muschellaroen h-r°n, d,°Jred d) mii Öen ®t«n Denkmal für Leutnant Niess emann und die vorerst noch wenig Aehnlichkeit haben. AVer oie vier Matrosen der preußischen Korvette „Danzig" Fisch- und die Muschelbrut stören und belästigen nieder die im August 1865 durch Rifkabylen bei einander in keiner Weise, denn ber ^aum in Öen Melilla getötet worden waren. Später legten die Kiemen ist nach genauem zwischen beiden auf- deutschen Flottenmitglieder einen Kranz auf den geteilt: die mehr innen gelegenen Kiemen beher- Gräbern der Ofiziere und Mannschaften des eng- —— ■ —■■ ” ©eit:?rie^' in§^ere'eTenge*1 olon Gibraltar torpe- Zum Lawinenunglück im Monte-Rosa-Gebiet. Öiert und versenkt worden war. Nach ununterbrochenen Bergungsarbeiten am Um ' glücksort konnte nunmehr ein drittes Opf er des Lawinenunglücks im Monte-Rosa-Gebiet aeborqen werden. Der Verunglückte lag unter einer acht Meter hohen Schneeschicht. Die Lawine war aus 1500 Meter Höhe zu Tal gegangen. Zwei Raubmörder zum Tode verurteilt. In Traunstein verurteilte das Schwurgericht den Ankon Saltzner aus Rosenheim und den Mar Burger aus Dettschwang wegen gemem- chaftlich verübten Mordes und schweren Raubes mm Tode. Die beiden hatten am 31. Juli v. I. auf der Kaesalm bei Nußdorf am Inn den Senner Eberwein, bei dem sie genächtigt hatten erschlagen und seiner geringen Barschaft beraubt. Schnellzugunglück in England. In der Nähe von Sleaford entgleise ein von Bork nach Lowestoft sahrender Schnellzug Die Lokomotive überrannte eine neben dem Bahnkörper stehende Baracke, in der mehrere Eifenbahnarbeiter ihr Mittagessen einnahmen. Drei Arbeiter wurden auf der Stelle getötet und mehrere erlitten schwere Verletzungen. Von den Fahrgasten wurden fünf schwer verletzt und mußten ms Krankenhaus gebracht werden. Dem Lokomotivführer gelang es, den Zug auf dem Eifenbahndamm zum Stehen zu bringen, fo daß ein noch größeres Unglück verhütet wurde. Die Leichen aller Opfer des Rlassenmörders Schäfer gefunden. Pfingsten dieses Jahres findet in Karlsruhe zum erstenmal ein Fest der deutschen V o l k s musik statt, das die instrumentalen Volksmusik» Vereinigungen Deutschlands zu einer musikalischen Kundgebung versammelt. Vom Laiensinfonieorchester bis zum Mundharmonikachor wird deutsche Volksmusik erklingen. Außer den Haupt- und Sonderkonzerten der einzelnen Jnstrumentengruppen sind vorgesehen ein volkstümlicher Fest- und Trachtenzug, eine Kundgebung „Musik im Volk", ein Kameradschaftsabend unter dem Leitwort „Volk musiziert", eine Morgenfeierstunde, eine Musikstunde führender Werkkapellen sowie eine Veranstaltung der Hitler-Jugend „Musik der Jugend" unter Betonung des alemannischen Musikcharakters. । Mehrere ausländische Dolksmusikkapellen haben den In tropischen Meeren lebt em kle nes Fstchchen Wunsch ausgesprochen, sich an diesem Fest zu be- das sich einen recht eigenartigen Platz alsWo^ w 1 nung gewählt hat: man findet das Tier nämlich leuigen. Tnmtna stets nur zwischen den ausgestreckten, stark nesselnhals-. Rasen- und Ohrenarzte-Tagung H gang^rmen einer Seerose, die ja begannt- in Bad >ooen. lich Fleischfresserin ist und ihrem Namen daher Die 25. Tagung der f ü ö me ft ö e u t f d)e n rocni (^re mad)t. Jöennod) ift auf ober neben bem Hals-, Nasen- unb Ohrenärzte, auf ber Munbe fcer „Quartierwirtin" einer ber Lieblings- eine Reihe von Referaten namhafter plä^e bes Fischchens; es weiß, baß ihm bie Seegehalten werben, findet am 6. unb 7. Marz d. 3- rojc nichts tut, ihm Gegenteil, es fühlt sich hier in Bad Soden am Taunus statt. geborgen. Verläßt das Tier einmal den schützenden ____ Platz, so fällt es, wie sich durch verschiedeneBeobach- , Jungen der letzten Zeit nachweisen ließ, meist sehr ••1WV.. ---* SÄ märt) übrig bllrbrn bl. auf d-m A nlHSe■ „7.ÄÄ?ab,chwS7 FU!|ch°Ä leihesurnrne komme man zu emern betrag von zu-1 ^bei er sich selbst sätzlich jährlich 3 2 Ml ll i o n e n JJfu nb (38 aUeröin' nocß flcjne Stückchen abzupfte, ber Be- Millionen Reichsmark), bie vorwiegenb z u. ß a ft e n r^otzerin aber ben Löwenanteil überließ. Die des Steuerzahlers gingen. Der Rustungs- eine |0 innige/ haß es ber Fisch etat sei bamit tatsächlich ungefähr bire i^uiaj f o zu flüchten, wenn man bie Seerose aus Lräun7° ^°r ^Pr°t- den Zngland b-^Wast-r nimmt, sondern sich sreiwMig mit g-. für seine törichte Nachlässigkeit in der Vergangen- ist aus unserer deutschen heit zu zahlen habe. ^ Nordsee bekannt' Zwischen den Fangarmen der Der „Daily H e r a l d sagt, die Labour-Party - Quallen, wie man sie z. B. bei Helgo- wolle nicht die Verantwortung für fo ^roße unge- p B häufig beobachten kann, schwimmen fast immer deckte Verpflichtungen übernehmen. Jede notwendige Jungfische herum, oft Verwandte des Dor- : Ausgabe müsse aus Ste u e r mitte l n g e d e ck t unter öem gr0^en Schirme eine gesicherte ■ werden, die von den Steuerkraftlgsten - Don „Dankbarkeit" kann aber in : aufzubringen roaren. Sie Partei biejem Falle, wie es scheint, keine Rebe sein. Als : Parlament zum Ausbruck bringen, daß nach ihrer Flegel" knabbern diese jungen Fische viel- > Ansicht keine Anzeichen für irgendeine konstruktive $ «ule9 . an öer Qualle herum. ■ Friedenspolitik der Regierung bestunden. Die Llbe- "ieyr yier uno ua rngur > raten würden ebenfalls gegen den Rüstungsplan Oje seltsame „KmderstUve" - opponieren; auch viele Tories seien wegen der unzulänglichen Informationen enttäuscht. — Dem „Daily Mail" ist die Summe von 1,5 Milliarden Pfund für Rüstungszwecke immer noch viel zu wenig. Eine Anleihe von einer Milliarde sei das mindeste, was man for- Oberhessen und einem gewissen M. ein Streit, in De' ler= Verschiedenes Heute Mittwoch Premiere Telephon 2486 bend. 1082D 873 A v heutzutage ' der; sie wi utoritüt einb lielen, als feie ib Wer mit ns eine SRutt MgtMM« a »Hail [ün ItUis i st»r .-Minisse c '"Än; was '.-Äs. 0b die ech staubgesar üt uni) Küche Zielscheiben ei 'Ä WZ so bli chntlich. Aber a niemals un Große Auswahl in Kautschen in allen Stoffarten und guter Ausführung io?5A Möbelhaus 6g. Koos Gießen, Schulstraße 6 Staatsschauspieler Heinrich George seinem neuesten Werk: Am 21. 2. 1937 miliLWn- oeöenlfeler Antreten der Kameradschaften vünktl.9 Uhr am Liebigdenkntal Anzug: Mantel, bl. Mütze. Teiln. Ehrenpflicht! Am 22. 2. 1937, 20.30 Uhr, Aula des Gymnasiums (Oberhessischer Geschichtsverein) MlV.vMW des Herrn Obstlt. Döring, Kom- mand.IH/A.R.9 über d. tragische Geschick des Memellandes (nach eigenen Erlebnissen als oft. Offizier). Besuch w. sehr empfahl. Arbeitsgemeinschaft Gießener Soldatenkameradschaften 1 Unfer Aon Sri Bottentor ft Zucker t ' Mamni M > gegebl ?ne Kartosj ?"unb s'ebi 1 Nentnet) men M Matte Sp1 Schlu unb bä. «^reiteter h/üit. 72 K gekocht durch M »erben । i^unb et , J1|d)nee t Än mit b. iS? wirb litb? 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Die Vorführungen fanden den vollen Beifall der außerordentlich zahlreichen Besucher. * Bieber, 15. Febr. Der hiesige Gesangverein „L i e d e r h a i n" hielt bei Sangesbruder Scherer seine Generalversammlung ab, die der Chor unter Leitung seines Dirigenten Drescher (Gleiberg) mit zwei Liedern eröffnete. Der Vorsitzende erstattete den Jahresbericht, der erkennen ließ, daß der Verein im vergangenen Jahre eine rege Tätigkeit entfaltet hatte. Den Kassenbericht erstattete Rechner Wagner. Der Verein wird zu Ostern ein Konzert veranstalten. Mit weiteren Liedvorträgen fand die Versammlung ihren Abschluß. + Frankenbach, 15. Febr. Der Schuhmachermeister und Landwirt Heinrich Wack 1. und seine Ehefrau Katharina, geb. Weber, konnten das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Die Ehe war von zehn Kindern gesegnet, von denen zwei noch am Leben sind. Der Jubilar steht im 76 und seine Frau im 72. Lebensjahr. — Am vergangenen Samstaa konnte der Schreinermeister i. R. Christian W a ck 11. im Kreise seiner Familie seinen 85. Geburtstag feiern. Amtsgericht Gießen. Wegen gefährlicher Körperverletzung hatte das Amtsgericht Gießen gegen den 31jährigen W. B. aus Ettingshausen durch Strafbefehl eine Strafe von zwei Monaten Gefängnis ausgesprochen. Der Angeklagte legte hiergegen Einspruch ein, die Hauptoerhandlung fand gestern statt. Anläßlich der Kirchweih in Ober-Bessingen im August 1936 enfftand zwischen dem Angeklagten Landkreis Giehen. "Y" Watzenborn-Steinberg, 15. Februar. Bei der Holzoersteigerung im Gemeindewald am Samstag kosteten Buchenscheitholz 13 Mk., Buchenknüppel 9 Mk., Cichenscheite 9 Mark, Eichenknüppel 7 bis 8 Mk. je Raummeter; Buchenwellen 18 bis 20 Mk. je Hundert; Eichenwellen 8 bis 9 Mark, Kiefernwellen 6 bis 7 Mark je 50 Stück. Das Nutzholz wurde zum Tarifpreis abgegeben, der aber bei reger Nachfrage teilweise Überboten wurde. 00 Eberstadt, 16. Febr. Die Eberstädter Spar- und Darlehenskasse hielt unter Leitung des Vorsitzenden K. G ö r l a ch ihre Generalversammlung im Gasthaus „Zum Schwanen" ab. Vorstandsmitglied K. Rühl erläuterte die Bilanz, aus der hervorzuheben ist, daß sich die Zahl der Mitglieder im vergangenen Geschäftsjahr um 11 vermehrt hat. Die Spareinlagen stiegen um 13 000 Mark. Der Reingewinn wurde dem Reservefonds zugeschrieben. Neueingerichtet wurde eine Schulsparkasse. Die Bilanz wurde gutgeheißen. Dem Vorstand und dem Aufsichtsrat wurde Entlastung erteilt. Für das ausscheidende Aufsichtsratsmitglied W. Müller wurde einstimmig K. Kiefer gewählt. Im Anschluß daran gab der Vorsitzende des Aufsichtsrates G. Koch einen eingehenden Geschäftsbericht, an den sich eine rege Aussprache anschloß. <£ Dorf-Gill, 16. Febr. Ein großer Trauerzug bewegte sich dieser Tage zu unserem Friedhof. Es galt, dem Dreschmaschinenbesitzer und Landwirt Karl H. Weitz, der überraschend schnell aus einem arbeitsreichen Leben gerissen wurde, die letzte Ehre zu erweisen. Ortspfarrer Goethe hielt die Grabrede. Zahlreiche Kränze wurden am Grabe niedrrgelegt. Es sprachen Ortsgruppenleiter Mar- steller (Grüningen) für die Partei, Lehrer Jung für den Schulvorstand und die Kriegerkameradschaft, Bürgermeister K n ö p p e r für die Landwirtschaftliche Genossenschaft, Weißbindermeister Euler für den Gesangverein. Aus allen Ansprachen ging die Achtung und Wertschätzung hervor, die der Verstorbene in der Gemeinde genoß. Als letzten Gruß feuerte der Kriegeroerein die Ehrensalve übers Grad. > Birklar, 15. Febr. Am Samstag wurde auf der hiesigen Schule die HJ.-F ahne gehißt. Jungbannführer T a e s l e r (Gießen) hielt eine kurze Ansprache, in der er die Jugend zu treuer Gefolgschaft auf dem Wege des Führers aufforder- derte. Lehrer Krausgrill sprach das Schlußwort. * Birklar, 15. Febr. Im Rahmen einer politischen Versammlung sprach dieser Tage in der Gastwirtschaft Engel Pg. Vieth (Friedberg). Der Redner beschäftigte sich mit den großen Aufgaben, die in unserem Vaterland in Der Zukunft zu lösen sind. Kreis Ariedberg. LPD. Friedberg, 15. Febr. In der Gemeinde Groß-Karben ereignete sich ein schwerer Un- chronifche Verschleimung, Luftröhrenkatarrh, hartnäckige Vronchiäg mit Auswurf, Asthma wurden mit Dr. Äoether Tabletten auch in alten Fällen erfolgreich bekämpft. Bewährtes unschädliches, kräuterhaltiges Spezialmittel. Enthält 7 erprobte Wirkstoffe. Stark lösend, auswurffördernd.Reinigt, beruhigt u. kräftigt die angegriffenen Gewebe. Zahlreiche schrift. liche Anerkennungen dankbarer poiienlen und von zufriedenen Ärzten! In Apotheken Preis JR 1.43 und 3.60 6-Zrmm.-Wohn. per 1. Juli 1937, 7-Zimm.-Wohn. ver sofort, beide Wohnungen mit Küche, Bad, Mädchenzimmer usw. in ruhiger Lage zu vermiet. Näheres bei dem Zwangsverwalt. Rechtsanwalt Hans Becker Gienen l 1077V Bahnhofftr. 77 glücksfall. Der 18jährige landwirtschaftliche Arbeiter Willi Philipp kam beim Jauchefahren durch das scheuende Pferd zu Fall. Er geriet unter das Fuhrwerk, wobei ihm die Räder über den Kopf gingen. Nach Anlegen eines Notverbandes wurde der Verunglückte in das Krankenhaus nach Vilbel transportiert. Die Verletzungen waren jedoch so schwer, daß er auf dem Transport ft a r b. (-) Münzenberg, 16. Febr. Die hiesige Freiwillige Feuerwehr hielt im Gasthaus „Zur Burg" ihre Generalversammlung ab. Wehrführer Debus gedachte zunächst des im vorigen Jahre verstorbenen Ehrenmitglieds Johs. Wend, anschließend erstattete er den Jahresbericht. Kam. H i tz e l erstattete den Kassenbericht. Dem Vorstand und dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Kreis Alsfeld. „!" Ruppertenrod, 15. Febr. Die hiesige Kriegerkameradschaft hielt ihre Generalversammlung ab, zu der alle Kameraden erschienen waren. Dereinsführer Bürgermeister Horst gab zunächst einen Rückblick auf das verflossene Jahr und rief große Ereignisse in die (Erinnerung zurück. Die Rechnungsablage ergab eine Erhöhung des Vermögens auf 264 Mark. Innerhalb der Aemter des Vorstandes gab es keine Veränderung. — Die Gemeinde hielt dieser Tage eine Nutz- und Brennholzoer st eigerung ab. Es wurden 100 Kubikmeter Stammholz verkauft. Kiefern erzielten 22 bis 40 Mark, Fichten 16 bis 25 Mark je Festmeter.Buchenscheite wurden je Raummeter mit 8 Mark, Buchenknüppel mit 6.50 Mark, Eichenknüppel mit 3,20 Mark, Buchenstammreisig mit 1,80 Mark und Astreisig mit 1,30 Mark bezahlt. ’gp Nieder-Gemünden, 16. Febr. Die hiesige Freiwillige Feuerwehr hielt unter Leitung ihres Kommandanten Stumpf die ordentliche Generalversammlung ab. Jahresbericht und Kassenbericht fanden die Zustimmung der Kameraden. Der Vorstand bleibt in der bisherigen Zusammensetzung bestehen. Nach dem geschäftlichen Teil verbrachte man noch einige Zeit in kameradschaftlicher Gemütlichkeit. Kirche und Gchule. X W i e s e ck , 15. Febr. Am 10. Februar, dem Tag, an dem vor 15 Jahren nach einem Vortrag der damaligen Sekretärin Fräulein Storck über „Wert und Aufgabe des Frauenvereins in der Gemeinde" die hiesige Evangelische Frauenhilfe gegründet worden war, begann im Versammlungssaal bei Braun ein Bibelkurs, der bei starkem Besuch drei Abende dauerte. Am ersten Abend begrüßte Dekan Sattler die Leiterin Des Kursus, Frau Ohly, ebenso die Vorsitzende Des Kreisoerbands Gießen, Frau K r e u d e r (Gießen). Zu Der Behandlung von Stücken aus Den Evangelien kam Die (Einübung neuer Lieder. Die Teilnahme war auch bei einem Geburtstagskanon sehr Ein-u. halbjährige Handelsfachklasse Schulgeld RM. 19.- keine Nebengebühren. Abendkurse für Berufstätige m Maschinen • Schreiben, Stenographie und allen Handelsfächern. Anmeldungen für das neue Schuljahr und Auskünftejederz. i. Schulgebäude, Gießen Goethestr. 32. 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Vogtsche 1 Privaf-Handelsschule Gießen, Goethestr.32 W MH| W *5 ff mW Mittwoch, 17.§ebruar 1957 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen) M.4Ü Zweites Blatt Aus dem Reiche der Frau PRAKTISCHE VORSCHLÄGE UNSERES MODEZEICHNERS sind der Tunik 375 Frohe Mutter. Don Hedwig Forstreuter Untere liebe Kartoffel. Don Frida Aisch, Snd-Nnuheim. hndeistee entlassene mit olbüdung. Ziel: eite (trüber Ein« tarnen genannt), lenaudi Kothen n diulgeld RM. 17.«, bengebühren. jährige Hai# Schulgeld R1U' »bengebübra gegeben, erst lose gemischt, dann zusammengeknetet. Als Gewürz Zitrone, Vanille und Zimt. Der Teil wird dann ausgerollt, in handgroße Quadrate geschnitten, die man mit Obst füllt, übereck zusammenrollt und zum Hörnchen biegt. Mit Eiweiß oder Milch bestreichen. Bei nicht zu starker Hitze backen. Zur Füllung muß man unter gekochtes Obst, das gut abgetropft ist, etwas geriebenen Zwieback geben. Die Füllung darf nie zu feucht sein. Gebackener Kartoffelrand. Am Tag vorher gekochte Kartoffeln werden gerieben. Unter 500 Gramm gibt man 1 Eßlöffel zerlassene Margarine oder Butter und 2 Eigelb. 60 Gramm geriebener Käse, eine Prise Muskatnuß und der Schnee der Eier werden darunter gezogen. Eine Kranzform wird mit Fett und Semmelbrösel vorbereitet, der Teig hineingefüllt und lichtbraun gebacken. Dann stürzt man ihn auf eine heiße Schüssel und füllt in werden kann. Kragen und Saum abgesteppt. Ein kürzerer Schoß, ein roter g ü r t e l, Kragen und Manschten Pique geben wieder ein ganz Saftantrieb durch die Strahlen der Frühlingssonne verhindert. Ebenso wichtig wie die Arbeit im Garten draußen ist die Arbeit, die wir jetzt im Zimmer für den Garten zu erledigen haben. Do ist vor allem die Gartenplanung, d. h. das Ueberlegen, mit welchem Gemüse wir die einzelnen Gartenbeete bestellen wollen. Erst danach kann der Samenbedarf festgelegt und die Bestellung gegeben werden. Zu der Gartenplanung muß man wissen, daß gutgedüngter Boden für starkzehrende Gemüse — Kohlarten, Gurken, Tomaten, auch Spinat u. a — vorbehalten bleibt, daß dagegen Wurzel- und Rübengemüse wie Sellerie, Mohrrüben, Petersilie und dgl. stark unter Madenfraß leiden würden, wollte man sie auf frischgedüngten Boden säen. Sie gehören auf das Land, welches bereits ein stark zehrendes Gemüse getragen hat. Bohnen — ob Busch- oder Stangenform —, Puffbohnen, Erbsen und dgl. werden am besten gedeihen, wenn man ihnen eine Gabe Humus, also gut verrottete und gesiebte Erde gibt. Teilt man von Anfang an das zur Verfügung stehende Gartenland richtig ein, so wird man mit dieser sogenannten Dreifelderwirtschaft — wie es in der Landwirtschaft genannt wird — gut vorankommen. Man braucht, sodann nur einen Teil des Gartens mit Dünger zu versehen, das zweite Gebiet als Nachfrucht zu bestellen und für den dritten Teil Komposterde bereitzuhalten. Bei der Samenbestellung vergesse man nicht die einjährigen Gewürzkräuter, wie Dill, Borretsch, Kerbel (von dem sogar eine Aussaat bereits am Küchenfenster gemacht werden kann), Bohnenkraut, Majoran, Basilikum (besonders würzig für Tunken und Salate). Von den staudenartigen Gewächsen, wie Pimpinelle, Zitronenmelisse, Salbei, Thymian, Estragon, Tripmadam, Rosmarin und Lawendel wird man zweckmäßig die beiden letzteren als Jungpflanzen bestellen, während die ersteren in dem Ende Februar oder Anfang März zu packenden Mistbeet ausgesät werden und bereits in wenigen Monaten die in der Küche gebrauchte Würze liefern. Wildleder- aus gestepptem anderes Bild. buchen. Eine Stunde Backzeit. Hörnchen. 500 Gramm gekochte, geriebene Kartoffeln werden lose mit 300 Gramm Zucker, •400 Gramm gesiebtem Mehl, 2 Päckchen Backpulver und 4 großen oder 5 kleinen Eiern zusammen- Wie man ein einfaches, dunkelblaues Wollkleid durch verschiedene Garnituren gänzlich verändern kann, zeigt unsere heutige Modeskizze. Das Kleid selbst ist etwas glockig in vier Bahnen geschnitten, schließt hoch am Halse, hat zwei schräg eingeschnittene Rocktaschen und lange, in der Achsel etwas gezogene Aermel. Figur 1 zeigt nun, wie durch eine dreiviertel lange Tunik, einen schmalen Rollkragen aus dem Kleidmaterial und durch eine Schärpe aus schottisch-karierter Seide das Kleid verändert Der Hausgatten im Winter. Don Otti JRofyr. V. A. In gleichmäßigen Schollen liegt die Gartenerde umgegraben, so daß Schnee und Frost eindringen können und die Erdkrume mürbe machen können, lieber die Schollen wurde staubfeiner Aetz- kalk gestreut, um den kalkarmen Boden mit diesem wichtigen Stoff anzureichern. Ist nun auch der Komposthaufen ganz durchgearbeitet und umgesetzt, hat er gleichfalls seine Kalkgabe erhalten, so können wir den Gartengeräten eine Weile Ruhe gönnen. Sie, die uns den ganzen Sommer über m fleißiger Arbeit gedient haben, sollen aber gleichfalls ihre Pflege haben, zumal sie zu der Zeit, wo der Garten uns voll beschäftigte, notgedrungen vernachlässigt werden mußten. Blankgearbeitet sind Hacken und Spaten ohnedies, alle anhaftenden Erdteilchen werden sorgfältig entfernt und die Gisen- teile leicht überfettet. Ebenso werden Grabgabel und eiserne Harken behandelt, während bei den hölzernen Harken nachgesehen werden muß, ob nicht der eine oder andere Zahn fehlt und neu geschnitzt oder befestigt werden muß. Schöne Wintertage führen uns aber dennoch hinaus in den Garten. Wir freuen uns uber den sich reichlich zeigenden Blütenansatz der Baume, schneiden hier und da ein Reis, das wir zur Veredelung gebrauchen wollen und bewahren es in der Erde eingeschlagen an (auch vor Sonne) geschützter haben noch eine wichtige Arbeit im Obstgarten, die wir möglichst an frostfreien Tagen verrichten. Mit einer Drahtbürste — evtl, unter Zuhilfenahme eines Baumkratzers — bürsten wir kräftig die Rinde, besonders der älteren Obstbaume ab, legen jedoch rings um den Baum ein Tuch, um den Abfall aufzufangen. Wir müssen immer wieder mit Erstaunen feststellen, wieviel Schädlinge sich fest in die Rinde eingenistet haben, die wir nun zum Nutzen unseres Obstes vernichten können. Em leichter Kalkanstrich kann dem gesäuberten Obst- baumstamm nicht schaden, zumal er zu starken (F r 2.) schließlich kann noch, wie natürlich jeder andere Kragen oder etwa eine Schleife ein Westchen aus elfenbeinfarbener Ripsseide zu dem Kleide getragen werden. (Figur 3.) Perlmutterknöpschen und ein" schmaler Gürtel mit Perlmutterschnalle schließen die kleine Weste. H. DAelm Sangt ’ für die Wem. Azeig» für den Inhalts n M llmversitatz- M., sämtlich > J-2,05 einschliM illustrierten 15°| ßf. und Sanisly 15 Pf. mehr. 13uni 1935 gätz Ländliche Frauenberufe. Einer der aussichtsreichsten Berufe für die junge Mädelgeneration, die zu Ostern die Schule verlaßt, ist der der staatlich geprüften ländlichen Haushalt s p f l e g e r i n. Der Weg zu ihm fuhrt uber eine zweijährige praktische Lehrzeit in landwirtschaftlichen Betrieben, an die sich eine zweijährige, praktisch und theoretisch bestimmte Ausbildung an einer Landfrauenschule anschließt. Die Ausbildung umfaßt alle fraulichen Arbeiten des ländlichen Haushalts wie Kochen, Backen, Schlachten, Einmachen, Geflügelhaltung, Jungviehaufzucht usw. sowie Buchführung, Gesundheitspflege, Ernährungslehre, Kinderpflege- und Beschäftigung, Heimgestaltung. Daneben wird Unterricht in Fragen des deutschen Bauerntums, der Kultur- und Staatskunde und der Volkswirtschaft erteilt Wo wird nun die ländliche Haushaltspflegerin gebracht? Auf Gütern, in Internaten, Kinderheimen, Versorgungsbetrieben, Lazaretten, Sanatorien u. dgl. Anstalten. Besonders groß ist die Nachfrage nach geschulten Kräften von großen Bauernwirtschaften und Gütern, deren Hausfrau zu ihrer Un- terstützung und gelegentlichen Vertretung einer menschlich und fachlich geeigneten Hilfe bedarf. Spezialisierte ländliche Frauenberufe sind die der Gärtnerin und der Geflügelzüchterin. Zu letzterem führt eine zweijährige mit einer Prü- ung abschließende Lehrzeit in einem anerkannten Betriebe. Nach fünf Jahren weiterer praktischer Arbeit kann die Prüfung als Geflügelzuchtmeisterin oder als Geflügelzuchtleiterin abgelegt werden. Persönlichkeiten, die sich besonders zur Wirtschaftsberatung eignen, können an besonderen Lehrgängen des Reichsnährstandes teilnehmen und als Geflügelzuchtberaterin Anstellung finden. Aehnlich ist der Ausbildungsgang für die fünf« tige Gärtnerin. Durch den Besuch eines Seminars für den hauswirtschaftlichen Gartenbau kann die Lehrbefähigung erlangt werden. Im Arbeitsfeld der Gärtnerin "wird die Beratungsarbeit und der Schulgarten auf dem Lande einen breiten Raum einnehmen. Ein besonders verantwortlicher ländlicher Frauenberuf, der an seine Trägerin große pädagogische und organisatorische Forderungen stellt, die sich mit gründlichem fachlichem Wissen und praktischen Fähigkeiten verbinden müssen, ist der der landwirtschaftlichen Haushaltungslehrerin Er verlangt eine sechsjährige Ausbildungszeit. Neben die eigentliche Lehrtätigkeit tritt für die Lehrerin der landwirtschaftlichen Haushaltungskunde eine umfangreiche wirtschaftsberatende Tätigkeit. Der einfachste ländliche Frauenberuf, der vorwiegend auf praktische Fähigkeiten abzielt, ist der der ländlichen Hausgehilfin. In einer zweijährigen Lehrzeit auf einem Gut oder einem geeigneten Bauernhof werden die jungen Mädchen in allen ländlich-hauswirtschaftlichen Arbeiten unterwiesen. Eine erfolgreich bestandene Abschlußprüfung vor der Landesbauernschaft gibt die Berechtigung, eine Stellung als ländliche Wirtschaftsgehilfin zu bekleiden. lieber alle Fragen der landwirtschaftlichen Frauenberufe, Möglichkeiten, Ausbildungsgang. Unterrichtsanstalten usw., geben die Landesstellen des Reichsnährstandes Auskunft. D. S. die Mitte allerlei Gemüse oder auch ein Fleischgericht wie Lungenhaschee, Gulasch, Fleischklöße mit pikanter Tunke. (Tomaten, Sardellen, Kapern.) Kartoffelpudding. 125 Gramm Pflanzenfett wird zu Sahne gerührt. 125 Gramm Zucker, 6 Eigelb, die abgeriebene Zitronenschale und 6 bittere Mandeln dazugetan 625 Gramm am Tag vorher gekochte, geriebene Kartoffeln werden zuerst lose mit 4 Eßlöffeln geriebenen Brötchen, dann mit den anderen Zutaten" durchgerührt und zum Schluß der Eisschnee daunter gezogen. In gut vorgerichteter Form im Ofen backen oder eineinhalb Stunden im Wasserbad kochen. Dazu gibt es Hagebuttentunke. 100 Gramm getrocknete ausgekernte Hagebutten werden in einem halben Liter Wasser ganz weich gekocht, durchgeschlagen, mit einem Teelöffel Kartoffelmehl gebunden, mit Zucker gesüßt und etwas Honig gewürzt en18.AebniaH^ > ersteigere iltidab^ -teile (Bekamt^ lersieigeruvgs^ z dahier) Barzahlung: meriMuioM Twä Se en, resierE öj ' PiehbiirM' °*N. flat. 6.3g. ÄH M KÄ »’M hl Mattentorte. 3 Eigelb werden mit Gramm Zucker und etwas Zitronenschale verrührt. 750 Gramm Malte (Weißkäse), gut ausgedruckt, wird dazu gegeben. In 750 Gramm kalte gekochte (geriebene Kartoffeln gibt man 2 Hände voll Korinthen und siebt 2 Eßlöffel Kartoffelmehl, 2 Eßlöffel Weizenmehl und 1 Päckchen Backpulver darüber. Dann mengt man die mit Eiern und Zucker vermischte Matte mit dem Löffel gründlich darunter, Zieht zum Schluß lose den Schnee der drei Eier darunter und bäckt die Torte bei mäßiger Hitze in gut vorbereiteter Form eine Stunde. Biskuit. 725 Gramm roh gewogene, geschalte geschnittene Kartoffeln werden mit etwas Salzwasser weich gekocht, gut abgegossen, abgevampft uno noch warm durch die Maschine gedreht. 175 Gramm Zucker werden mit drei Eigelb schaumig geruhr, mit Salz und etwas abgeriebener Zitrone gewürzt. Die 3 Eischnee darunter gezogen und zum Schluß, Iam besten mit dem Schneebesen, die heißen Kartoffeln. Alles wird noch eine gute halbe Stunde gerührt und vor dem Abfüllen in die mit Butter und geriebenem Brot vorbereitete Backform in den erkalteten Teig ein Backpulver gesiebt. Im nicht zu heißem Ofen 40 bis 50 Minuten backen Streuselkuchen. 1000 Gramm lose durch- geriebene gekochte Kartoffeln werden mit 150 Gramm Weizenmehl, 170 Gramm Zucker, 1 Lack-. Pulver, 1 paar Tropfen Bittermandelöl und etwas •Qbgeriebener Zitrone lose durcheinander gemengt. 'Eine Backform, Küchenwunder ober Springform, ÖJQt man leicht mit Fett ausgestrichen und mit geriebenem Weißbrot bestreut. Hier hinein krümelt :man in Flöckchen zwei Drittel des Teiges. Darüber !gibt man beliebiges gekochtes Obst, das auf einem iSieb abgetropft ist. Als oberstes Schicht wird der !Reft des Teiges darüber gestreut. Eine Kleinigkeit »Zerlassene Butter und Zimtzucker verschönern den ,beo" Srnfc, « leiste iui!«ite Lfl plastische Fußpflege. Don E Pauli. ' Solange man jung ist, machen einem die Füße verhältnismäßig wenig zu schaffen, vorausgesetzt, daß man das passende Schuhwerk trägt, was in unserer aufgeklärten Zeit sogar ausnahmsweise von der Mode unterstützt wird. Erst wenn wir „in Oie Jahre" kommen, melden sich die Füße und rächen sich für jede Vernachlässigung, durch die verschiedensten Schmerzen an den verschiedensten Stellen. Dann kommt die Reue zu spät, und die Erkenntnis, daß die Füße, auf denen der ganze Körper ruht, von frühester Jugend an sorgfältig hätten behandelt werden müssen, kommt erst recht zu spät. Ein vielfach verkannter Feind der Elastizität ist die Hornhaut, die die Beweglichkeit des Fußes sehr stark hemmt, und die sich im Anfangsstadium sehr leicht entfernen läßt. Häufige, möglichst tägliche, nicht zu kurz bemessene Fußbäder weichen mit der Zeit die Hornhaut so weit auf, daß sie mit Bimsstein abgerieben werden kann. Abschaben mit dem Rasiermesser hat schon manchem Laien eine Blutvergiftung eingebracht. Dem Fußbad soll stets gute Seife zugesetzt werden, und nun kommt es darauf an, die Fußmuskulatur zu kräftigen. Das geschieht, indem man dem Fußbad eine Handvoll Salz, am besten Staßfurter Salz zusetzt. Abgehärtete, jüngere Menschen, die keine Neigung zum Reißen haben, und auch sonst gesund sind, sollten Wechsel-Fußbäder nehmen, d. h. abwechselnd die Füße in heißes und in kaltes Wasser stellen und ein paar Minuten darin lassen. Gute Wirkungen erzielt man, wenn man verschiedene Arten von Fußbädern nimmt, täglich ein anderes. Seifenbäder sollen Wechsel- und Salzbäder ablösen, statt des Abtrocknens wird ein kräftiges Frottieren empfohlen, von den Zehen aufwärts. Zum Schluß kommt die Bürste an die Reihe, je kräftiger, desto besser. Man beginnt mit einer nicht zu scharfen Bürste und wechselt, sobald sich die Haut daran gewöhnt hat. Nach dem Fußbad werden sehr empfindliche Sohlen und Zehen und deren Zwischenräume mit Hirschtalg ober Hautöl eingerieben. Wer seine Füße sorgfältig behanbelt, wird : kaum jemals an „kalten Füßen" leiden, und auch keine Frostbeulen bekommen, denn diese schlairau- i benben Scheiben sind Zeichen von unzureichender Durchblutung des Körpers, meist auch noch mit Kopfschmerzen verbunden, Leiden, die durch eine vernünftige Fußpflege behoben werden. Streckbewegungen der Sohle und der einzelnen' : Zehen erhalten sie beweglich und beugen dem Spreiz- und Senkfuß vor, das tägliche Massieren erhält die i gute Form des Fußes und verbessert sie, wenn bi» , Schäden noch nicht zu groß finb, sogar bie Baller» l können im Anfangsstabium burch Massieren beseitigt , werben. Zur Fußpflege gehört bas rechtzeitige Der- , schneiben ber Nägel, ehe sie eingewachsen finb. [ Hausfrauen, die den ganzen Tag „auf den Bei« > nen sind", tragen im Haus am besten die leichten i „Schwesternfchuhe", sie find mit Stützen verarbeitet - und schützen vor vorzeitiger Ermüdung. Geschmol- - lene Füße werden nachts hochgelagert, sie schwellen > nach längerer Ruhe wieder ab, wenn keine organischen Leiden vorliegen. bo,9en QUfJi iQfinfnli . yre>lt , :reMj * B kupK A. 1 Ein unvergeßlicher Eindruck meiner Kinderzeit ist ein Sonntagmorgen mit zwei Freundinnen und ihrer Mutter. Wir spielten an einem Wiesenhang unb bie Mutter ber Freundinnen setzte sich zu uns. $a sie setzte sich wirklich unb wahrhaftig zu uns auf bie Wiese, ihr blaues Kleib bauschte sich beim Niedersetzen luftig um sie herum, ihr rosiges blondes Gesicht leuchtete über einem weißen Kragen. Ich sah sie in maßlosem Staunen an, benn ich hatte , eine vielbeschäftigte unb rastlos fleißige Mutter, jie ein großes Haus und eine vielköpfige Familie iu versorgen hatte. Ich kannte meine Mutter am l' Misch, die Suppe austeilend, und am Herd, Eierkuchen backend. Hinter dem Stopfkorb, wo sie Berge von zerrissener Wäsche bewältigte, am Zu- chneibetisch, wie sie mit ber Näherin über bie kleid- ainfte Form eines Kinderkittels beriet. — In allen liefen Bilbern unb Stellungen kannte ich meine . Witter — auf einer Blumenwiese mitten unter i hren Kinbern hatte ich sie nie gesehen. In ihrer 'aft übergroßen Pflichttreue unb Arbeitsamkeit hatte ie bies sündhaft leichtsinnig unb vielleicht auch ■ unter ihrer Würbe gefunben. Heutzutage benfen bie Mütter natürlicher unb •freier; sie wissen, baß sie burchaus nichts an jAutorität einbüßen, wenn sie mit ihren Kinbern foielen, als seien bie Altersgrenzen aufgehoben. Sie jinb heiter mit ihnen unb schenken ihnen bas beste, mos eine Mutter geben kann: ihre Zeit und ihr -uneingeschränktes Interesse. Lieber lassen sie einmal im Haushalt fünfe grabe sein als bei ben Kinbern. : llnb bas i st. r i ch t i g so! Versäumnisse an toten Dingen lassen sich wieder I nachholen; was an Kinderseelen versäumt wurde, I niemals. Ob die Wohnung einmal weniger in der t Woche staubgesaugt wird, ob die Hähne iü Bade- I ftube und Küche, das Silber im Kasten und die I Fensterscheiben einmal nicht „überholt" wurden und I nicht ganz so blinken wie sie sollten, das ist nicht I Wesentlich. Aber daß zwischen Eltern und Kindern I ein niemals unterbrochenes Vertrauensverhältnis I besteht, baß bie Kinber wissen: zu ben Eltern kann I ich mit allen meinen Klagen unb Fragen kommen, sie meinen es am allerbesten mit mir, sie wollen mir helfen, unb bei ihnen bin ich geborgen, dies k allein ist wichtig unb nötig. Dann wirb bie Kmd- I heil wirklich eine helle Landschaft, in der das Kind I Luft und Licht und Wachstum für Leib und Seele I hat. Und bie Trübungen ber Entwicklungszeit, Die I seelischen Nöte, bie jebe heranreifenbe Seele heim- I suchen, sie gehen bann vorüber wie Wolken, welche I die Lanbschaft wohl zeitweise beschatten, aber nie- I Müls ganz verbüftern können. ,7*3 Grad 1 ialde gut kwölkt,-4 chneesall,-8(^ Neuschnee. L' B für Berufs^ chinen • Schreite aphie und ate fächern. für das neue S6ti- ?tr. 32. M S Me wichtig eine gesunde und heitere Mutter für i ihre Kinder ist, wissen wir alle aus eigener Erfahrung. Wir erinnern uns, wie reibungslos und glatt das Leben lief, wenn die Mutter wohlauf und guter Stimmung war, während alles erschwert -und gehemmt vor sich ging, wenn Mutter Kopfschmerzen hatte oder gar ein paar Tage im Bett „•hegen mußte. Dann klappte nichts recht, unter der Aussicht des Mädchens gerieten weder das morgendliche Anziehen noch das Frühstück rechtzeitig und ordentlich, von den Schularbeiten und dem Rest -es Tages gar nicht zu reden. Brauchte man Rat bei einer Schreibaufgabe, wollte man Puppende chirr zum Spielen haben oder hatte eine dringende Frage auf dem Herzen — die Mutter fehlte überall. Man durfte nicht zu ihr. Oder wenn doch, nur für kurze Minuten und es war keine Möglichkeit, feine Nöte, Sorgen und Fragen loszuwerden. Ein Druck lag über dem ganzen Hause, und wir Kinder, obgleich wir es nicht aussprachen, fühlten in diesen Krankheitstagen, die uns von der Mutter trennten, vorahnend die Schauer einer größeren und endgültigeren Trennung. Aehnlich, wenn auch nicht ganz so drückend, war e5, wenn wir spürten: Mutter trägt an einer Sorge, sie ist betrübt ober mübe Dann wagte sich unser unbefangenes Kinberwesen nicht hervor, wir wurden selbst unfroh unb trübe unb atmeten erst auf, befreit von einer Last, wenn Mutter wieder ein frohes Wort und ein Lachen fand. Wirtschaft SJlxfport Vries aus dem kleinen Walsertal Oer Gießener Skiklub im Hochgebirge.-Skikameradschast und Hüttenbetrieb. Berlin Frankfurt a. M. Schluß!. Schluß- Mittag, kurs börse 16.2. 15.2. Datum liehen werde. und 8,6 8,75 pischen Stadion zu Berlin. 157 155,5 24 24 Devisenmarkt Berlin — Frankfurt o. 2H. 126,75 16,4 17,5 123,75 185 114,5 117,5 106,5 126,5 16,25 17,25 124,13 184,5 114,65 117,5 106,5 194,5 137,65 114,75 170 119 126,75 42,13 16,5 17,13 123,9 184,5 131,25 114,5 117,5 106,5 172,5 128,75 144,25 265,5 169,75 135 149 168 138 143,5 128 43,5 151 117,5 143,5 144,75 126,25 125 93,75 117,9 156 152,5 222 150 132 141 163 200,25 200 118,4 55,75 136 195 137,25 115,5 169,75 119 158,5 172,5 128,5 116,75 144,5 169,65 134 149 168,13 138 143,4 127,75 43,4 151,5 117,13 143,75 178 145 139,5 125,75 141,4 125 117,65 155 152,4 91,75 222 151 131,75 141,75 180 163,25 95,65 200 200 118.4 55,65 135,5 155 24 195 138,25 114,75 169,5 118,5 158,5 235 172,75 127,75 142,5 265 169 135 149 167 138,5 143 128 42,9 151 117,5 143 144,13 139,25 125,75 125 93,75 117,75 158 152,75 222 149,5 131,5 141,5 178 162 199 200 118 56 136 195 137 114.13 169,9 119,13 235 172,13 127 116,75 143 168,5 135 149 167,13 139 143 128 43,13 151 116,9 143,5 176,75 143,25 138,75 126 141,75 125 117,5 157 152.5 91 221,25 151 131,4 141,13 178 162,5 96,25 199 198,5 118,13 55,75 136 156,25 24 schöne Eindrücke, daß wir werden. 126,5 43 16,4 17,13 124,13 186 131,25 114,65 117,5 106,5 Accumulatoren-Fabrll.... ^KU-Kunstseide......... Aschaffenburg Zellstoff.... Bemberg............... Bekula................. Buderus Eisen........... Gement Heidelberg....... Gement Karlstadt........ Ghade A.-G.............'. Gonti Gummi........... Daimler Motoren........ Dessauer Gas........... Deutsche Erdöl.......... Deutsche Gold- und Silber Deutsche Linoleum....... Elektrische Lieferungen.... Elektrische Licht und Kraft. I. G. Farben-Jndustrie ... Felten & Guilleaume..... Gesfürel................ Th. Goldschmidt......... Gtttzner Maschinen....... Harpencr ............... Hoesch Eisen............. Philipp Holzmann....... Ilse Bergbau............ Ilse Genüsse............ Kali Aschereieben........ Klöcknerwerke ........... Osterberghütte im kleinen Walsertal, 14. Febr. Wenn man hier draußen auf der kleinen Holzterrasse vor der Hütte in der Sonne liegt, da denkt man schon gar nicht mehr daran, daß es kaum acht Tage her sind, daß wir uns am Gießener Bahnhof zusammensanden, um die langersehnte Skifahrt in die Berge des kleinen Walsertals anzutreten. Zwar guckten uns die Leute komisch an. Ob sie wohl dachten, wir wollten mit den Masken, die gleich links an der Sperre standen, auch mit nach Bad-Nau- heim zum Faschingsball fahren. Aber weit gefehlt! Wir hatten andere Freuden vor uns! Mit froher Stimmung ging's ab nach Süden! In Frankfurt ist schon mehr von Ski-Urlaubern zu merken. Da steht denn auch schon ein ganzer Sonderzug und frohe Gesichter und lustige Zurufe beweisen, daß die frohe Ferienstimmung allgemein ist. Da schwirren die Namen Hessen-Ski-Kurse, Sonderwagen Oberstdorf, andere nach Jungholz oder Oberstaufen. Und endlich geht's los. In Kempten wird rangiert. Da teilt sich der Wagenzug. Was machten wir für Augen, als wir plötzlich mitten in herrlichster Berglandschaft aufwachen. Fauchend stampft die Lokomotive durch das Tal und vielfach kommt ihr Pfiff von den Bergen zurück In Oberstdorf steigen wir in die bereitstehenden Omnibusse und Privatautos. Auf enger Fahrstraße geht es in Windungen bergan. Tief unter uns liegt Oberstdorf. Es ist erstaunlich, wie sicher der Fahrer den schweren Wagen in den tief ausgegrabenen Gleisen steuert. Jetzt geht es über die österreichische Grenze. Plötzlich hinter einer unübersichtlichen Kurve ein Ruck nach vorn. Scharf stoppt der Wagen. Was gibt's. Aha! Ein Blick durch das vordere Fenster zeigt uns ein Privatauto, das' aus dem Fahrgleis kam und nun im meterhohen Schnee der technischen Hochschule Darmstadt, zum Heuberg und zur Frankfurter Hütte bringen so viele und ........ lange Zeit oaran zehren 5,15 6,13 5,05 6,4 9,4 5,3 8,6 15,4 1,3 5,5 6,15 5,5 9,4 5,4 6,13 6,35 9,4 5,35 cung der Aku-Aktie in Holland anregte. Etwas schwächer notierten Zellstoff Aschaffenburg mit 137,25 (138,25) und Ilse Genuß mit 144,75 (145,50). Im übrigen wichen die Kurse kaum mehr als 0,13 bis 0,40 v. H. nach beiden Seiten ab. Der Ren- tenmarkt lag für deutsche Anleihen geschäftslos, man nannte die Mittagskurse behauptet, einzelne Auslandrenten kamen unverändert zur Notiz. U. a. notierten: Reichsbahn-BA. 124,13, 5proz. Eisenb.- Rentenbank Obl. 80,50, öproz. NSU. 102,75, 4,5proz. Franks. Hyp. KO. II/III 95,75, 5proz. innere Mexikaner 8,65, 4,5proz. Mex. Irrigation 6,30, 4,5proz. Österreichische Schatzrente 20, 4proz. Rumänen 5,35, Aschaffenburger Zellstoff 137,25, Bemberg 115 bis 115,50, Buderus 119, Daimler 128,75 Deutsche Erdöl 144,25, Licht & Kraft 149, JG.-Farben 168, Gesfürel 143,50. Harpener 151, Holzmann 143,50, Ilse Genuß 144,75, Mainkraft 93,75, Mannesmann 117,90, Muag 142, Metallgesellschaft 152,50, Moe- nus 108,50, Schuckert 163, Commerzbank 114,65, DD-Bank 117,50, Frankfurter Bank 108, Franks. Hypotheken-Bcmk 105. Frankfurter Obst- und Gemüsemackt. Fwd. Frankfurt a. TL, 16. Febr. Für Gemüse blieb das Angebot gut. In Kopskohl entwickelte sich das Geschäft lebhaft, in Feldsalat und ften Plätze. Frankreich ehrt Lhristl Cranz. Beim Fest der Teilnehmer an den ersten FIS.« Weltmeisterschaften in Chamonix sprach sich br französische Unterstaatssekretär für körperliche E" Ziehung, Lagrange, überaus anerkennend üb Christi Cranz, die Äbfahrts-, Torlauf- und Kom^ nations-Siegerin, und den Weltmeister im Spez'^ sprunglauf, Birger Ruud, aus und gab befa*)er daß sowohl der Deutschen als auch dem Norw^ die Goldene Medaille für Verdienste im Sport' Deutsche Fußball-Meisterschaft Die Einteilung der Gaugruppen, ebährt Nachdem bereits einige Fußball-Gaumeir'u^" mittelt sind, die Entscheidungen in Öen 1 Gauen dicht bevorstehen und am 4. April . die Gruppenspiele zur Deutschen Meisterschc-^ ' ginnen, löst jetzt das Fachamt Fußball bi; .. stehende Spannung durch Bekanntgabe der jährigen Gruppeneinteilung. Bekanntlich spiei. die 16 deutschen Gaumeister in vier Gruppen \ Vor- und Rückrunde ihre Gruppensieger aus uil die Gruppensieger stellen sich dann zur Vorschliigß runde und deren Sieger zum Endspiel. Die ßinj teilung dieser Gruppen wird von Jahr zu 3«h] geändert und immer besteht in der deutschen FuW ballgerneinde eine Spannung, welche Gaue miteinl ander spielen werden. Für die bevorstehenden önbl spiele wurden die Gruppen wie folgt eingeteilt: Gruppe I: Gau Ostpreußen, Gau Schlesier, Gau Sachsen, Gau Nordmark. Gruppe II: Gau Pommern, Gau tBranbcn1 bürg, Gau Niedersachsen, Gau Westfalen.. I Gruppe III- Gau Mitte, Gau Hessen, ®i,J Südwest, Gau Württemberg. Gruppe IV: Gau Niederrhein, Gau MM!' rhein, Gau Baden, Gau Bayern. .* Die Spieltage sind bereits seit längerer Zeit festgelegt. Die Vorrunde der Gruppei spiele wurde für die Tage 4., 11. und 18. 2Icr festgelegt, am 25. April, 9. und 23. Mai finde die Rückspiele statt: die Sieger der vier ®nr ven stellen sich am 6. Juni zu den beiden Svie, der Vorschlußrunde und die „letzten 3^ bestreiten das Endspiel am 20. Juni im Ost, die in vornehmen Sporthotels wohnen, morgens1 lang schlafen und ängstlich aufpassen, daß sie die Fünf. Uhr-Tanzteestunde nicht versäumen, wissen nicht, wie zackig so ein echter Hüttenbetrieb ist. Einiges Ein. fühlenkönnen in echter Kameradschaft, Verdickt auf Annehmlichkeiten, die uns zu Haus zu Selbstver- tändlichkeiten geworden sind, und einiger guter Wille lassen uns Stunden, Tage verbringen, die unvergeßlich sind. Ob Petrus unser Ski-Gebet „Lieber Petrus mein, laß nur tüchtig schnein auf die Berge, auf die Höh'n, Schneeschuhlaufen ist so schön!" zu Ernst genommen hatte, daß er zwei Tage Schnee fallen ließ so sehr, daß vor der Hütte sich ein Schneeberg häufte, über Öen wir gar nicht mehr wegsehen konnten?! Aber er mürbe vernünftig, unö so liegen wir denn hier auf her Hüttenterrasse unö lassen uns von der Sonne bräunen, daß es nur so raucht. — G. Ph. Jtinbermarff in Gießen. Auf dem gestrigen Rinder- (Nutzvieh-) Markt in Gießen standen 425 Stück Großvieh, 67 Fresser und : 105 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: a) Milchkühe ober hochtragenbe Kühe 1. Qualität 430 bis 530 Reichsmark, 2. Qualität 260 bis 350, 3. Qualität 180 bis 240 RM.; c) Rinber: V-- bis ^jährig, 90 bis 140 RM., %= bis 2jährig 130 bis 200 RM., tragend 250 bis 440 RM.; d) Kälber: bis zwei Wochen 18 bis 25 RM., bis vier Wochen 30 bis 45, bis sechs Wochen 50 bis 55. RM.; ausgesuchte Tiere über Notiz. Marktverkauf: mittelmäßig. — Nächster Markt: 2. März. Hhein-Mainisch« Börse. Freundlich. Frankfurt a. TL, 16. Febr. Der Ordereingang war zwar sehr klein, er betraf jedoch vorwiegend die Kaufseite, so daß die Haltung an den Aktienmärkten freundlich war und zumeist Besserungen von 0,50 bis 1 v. H. eintraten. Indessen war das Geschäft weiterhin klein. Von Montanwerken waren Ilse Genuß anschließend an die Abendbörse weiter fest mit 145,50 (144,13), Rheinstahl erholten sich um 1 v. H. auf 150,50, Verein. Stahl und Mannesmann gewannen bis 0,65 v. H., Hoesch, Klöckner und Harpener lagen unverändert. Weiter rückläufig tendierten Mansfelder mit 156 (158). Am Chemiemarkt eröffneten JG.-Farben mit 168 (167) und Scheideanstalt mit 265,50 (265). Elektrowerte lagen bei kleinen Umsätzen durchweg höher, Siemens 200,25 (199), Schlickert 163,25 (162), Gesfürel 143,75 (143), RWE. 132 (131,50), AEG. 38,90 (38,75), nur Deutsch-Atlanten nach Pause 122,25 (124,50). An den übrigen Marktgebieten herrschte fast völlige Geschäftsruhe. U. a. notierten: Feldmühle Papier 141,50 (140,50), Daimler 128,25 (127,75), Reichsbank 184,50 (185), Westdeutsche Kaufhof 55,75 (56), Bemberg unv. 114,75, Rhein- metall-Borsig 151,75 (152,25), Hapag 16,25 (16,40): Am variablen Rentenmarkt war das Geschäft vorerst klein. Etwas leichter lagen Reichsaltbesitz mit 120,70 (120,90), dagegen Städte-Alt- besitz weiter gefragt mit 122,25 bis 122,50 (122), Reichsbahn-VÄ. 0,25 v. H. erholt auf 124, Kom- munak-Umschuldung zirka 91,75. Infolge der starken Geschäftslosigkeit bröckelten die Aktienkurse in der zweiten Börsenstunde vorwiegend etwas ab, Mannesmann 117,75 nach 118,40, Verein. Stahl 118 nach 118,50, JG.-Farben 167,75 nach 168 usw. Von den später notierten Werten ist nur wenig Veränderung zu berichten. Am Kassamarkt wurden Seil Wolff nach Briefstreichung mit 100,25 (103,50) notiert, die Taxe für Motoren Darmstadt erhöhte sich auf 100 bis 101 nach 98 und einem letzten Kurs van 90,50. Das Geschäft in Renten war auch später nicht größer und die Kurse wichen vom Anfang nicht ab, Kommunal - Umschuldung 91,80. Im Freiverkehr waren österr.-ungar. Vorkriegsanleihen nach der gestrigen Befestigung 0,25 bis 0,50 v. H. darunter angeboten. Goldpfandbriefe und Kommunal-Obliga- tionen kamen meist unverändert zur Notiz, Rheinische KO. 96,25 (96), neueingeführt wurden 4,5- prozentige RM. KO. der Frankfurter Hyp.-Bank zu 96. Stadtanleihen lagen teilweise etwas niedriger, 4,5prozentiae Mainz v. 28 96 (96,50). Abendbörse, behauptet. An der Abendbörse waren das Geschäft und die Kursverändeiungen klein. Die etwas freundlichere Tendenz des Mittags blieb auch abends erhalten. Am Aktienmarkt fanden Kunstseide Bemberg bei etwas größeren Umsätzen weitere Nachfrage mit 115 bis 115,50 (114,75), wobei die weitere Steige- 1,2 5,2 6,2 6,35 9,45 5,3 Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börje. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lvmbardzinsfuß 5 v. H. Die Tage verfliegen zu schnell. Es weiß keiner, welcher Wochentag es eigentlich ist. Und das ist schön so! Das einzige Stück Technik ist unser Hüttengrammophon — Gott sei Dank, es ist kaputt! Der Flori hat das Drehwerk mit hinunter nach Riezlern genommen, nun hat's der gute Uhrmacher noch nicht fertig gemacht und deshalb werden wir auf die Grammophonmufik verzichten. Die einzige Musik, ist unser fröhlicher Gesang unö öas, was öie Hüt- tenfünftler Öen Klampfen, Flöten unö Ziehharmonikas entlocken. Munter plätschert öer Brunnen vor der Hütte seine Weise. Flori meint, öie Hütte sei über 200 Jahre alt. Der öicke Zimmerofen trägt öie Jahreszahl 1811. In öen letzten Jahren roirö er wohl viele vergnügte Menschen gesehen haben. Ob öie alle so fiöel waren, wie wir es sinö? Es ist aber auch so schön unö so lustig, daß man heulen konnte, wenn man ans AbschieÖnehmen öenkt. Bis öahin firtö aber immer noch acht Tage, unö diese acht Tage werden wir weidlich ausnutzen, damit wir recht viel Sonne mit nach Haus bringen. Haben wir doch nicht umsonst darauf verzichtet, unseren Urlaub im Sommer zu nehmen, haben wir doch nicht vergeblich gespart, damit wir uns diese Fahrt leisten konnten. Die da unten in Riezlern, «$.* J. 4 W qnuftriel Ai n ^2,einer ÄS 0er a für w» -'S pW* w*le2' !, »I«1, L tyi Heinis Lider Mal Kien * I unö beul Een Serbin Wn einen Len Dom » Eäberf ur I Wen Franst W die geheist llmeraben in > Len Heldei Me Handl l-Opiertoö d | Freiheitsbe Enhament bili h Adolf hi logen Krieg, Wer, sollen h conntaa v [unferem We fenhe Reich. 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Nach einiger Zeit sieht man örüben am Hang eine Skiläufergruppe heraufhaxeln, öie sich als eine Schulgruppe von 28 Mäöel, 2 Lehrerinnen unö einer (na ratet mal? ...) — Köchin, öer Zilly, entpuppt. Am anöern Tag sinö Öie langen Gesichter schon kürzer gerooröen unö balö herrscht frohe Ski- kameradschaft. Abenös geht's hoch her! Aus Kartoffeln schnitzt einer Kasperleköpfe, schnell sinö aus bunten Taschentüchern öie Kostüme gemacht unö balö öröhnt öie Stube unterm frohen Lachen über öie Streiche, die der Kasperle im Kampf um die geraubte Prinzessin mit dem Mohrenkönig und seinen Helfern, den Murmunien besteht. Schei-' benmeife hackt's Kasperle mit einem Riesenmesser öen Murmunien öie Kartoffelköpfe ab unö erschreckte Schreie gibt’s, wenn öie feuchten Stücke öen Mäöels ins Gesicht fliegen. Selbstgeöichtete Ge- stanzle meröen gesungen unö reicher. Beifall lohnt, wenn eins ganz besonders gut ausgefallen ist. Am Uebungshang geht's nicht weniger luftig zu. Badewannen in allen Größen gibt’s im Schnee. Und die Figuren? Da fährt einer ab, als ob er einen Skistock verschluckt habe, da hängt einer in den Stöcken, daß der Skilehrer wettert unö schimpft. Wenngleich öie Stürze nicht mehr zu zählen sinö, es roirö immer unö immer roieöer probiert. Wenn dann die Schwünge sitzen und man mit Skiern, Stöcken unö Schnee nicht mehr in gar zu großer Feinöschaft steht, geht's an öie weiteren Touren. Fahrten zum Walöemar-Petersen-Haus, öem Haus (Seräfefämpfe im Gau Heften. Am 21. Februar Gaumeisterschaften in Gießen. Am vergangenen Sonntag rouröe vom Gaufach- amt Turnen in Kassel öie Gaugerätemeisterschaft im Mannschaftskampf ausgetragen. Es ftanöen sich öie beiöen Kasseler Vereine ACT. unö CT., die heute öie Führung im Geräteturnen unseres Gaues haben, in einem spannenöen Kampf gegenüber. Die CT. siegte mit 1047,5 Punkten unö rouröe öamit Gaumeister im Mannschaftskampf. Die ACT brachte es nur auf 998,1 Punkte. Bester Einzel. । turner war Aöolf Fink, CT. (früher Marburg), vor Schmeißing (CT.) unö Weöekinö (ACT.). Die Kasseler Turngemeinöe (CT.) ist Öamit Gaumeister i unö roirö öen Gau Hessen bei öem Kampf in der Gaugruppe (Gaue: Bayern, Württemberg, West- alen und Hessen), der am 4. April in Siegen tattfinbet, zu vertreten haben. Nächsten Sonntag finden in der Turnhalle des Tv. 1846 in Gießen öie Gaugerätemeisterschaften/ in öen Einzelkämpfen statt. Die besten hessischer Kunstturner roeröen am Start sein. Es roirö in bei Meisterklasse unö in öer Oberstufe geturnt, die | besten Aussichten auf öen Titel öes Gaugerate, meifters hat nach öen Kämpfen öer letzten Monate Aöolf Fink (Kassel). Wir roeröen auf öen Kampf noch zurückkommen. Am 6. unö 7. März gehen die Kämpfe um di- deutsche Gerätemeisterschaft weiter in der ©au. gruppe (Gaue: Hessen, Baden, Westfalen und i Bayern). Dieser bedeutsame Kampf wird im Ge. biet unseres Gaues ausgetragen unö zwar in j Fulöa. Dieser Kampf ist die Ausscheidung für j öie deutschen Gerätemeisterschaften in Stuttgart j Vom Gau Hessen werden an dem Kampf in der 1 Gaugruppe teilnehmen die sieben Besten, die näch- 1 ften Sonntag in Gießen ermittelt werden. Ski - Weltmeisterschaften in Ehanwnix, ■ Sieg der Norweger im 18-kilometer Langlaus. Die „Revanche für Garmisch-Partenkirchen" glückt den Norwegern in nicht vorhergesehenem Maße. 1 Nach öen Siegen in öer Staffel und im Spezial. 1 sprunglauf gelang es öen Norwegern am Dienstag, 1 auch öen 18-Kilometer-Langlauf durch Lars Berge n ö a h 1 unö die Führung in öer Kombination durch Sigurd R ö e n zu gewinnen. Mit dem Sie; in öer Kombination hätte Norwegen öie Siege in sämtlichen noröischen Wettbewerben errungen. Der Triumph öer norwegischen Läufer- und Springei- garöe könnte gar nicht größer ausfallen. Bei trübem Wetter wurde öer 18-Kilometev Langlauf gestartet. Lars Bergenöahl ging als Zweiter auf öie Strecke unö fand eine vereiste Snur vor. Es spricht für Öas überragenöe Können B''« genöahls, daß er trotz dieses Nächtens das Rennen in 1:11:21,2 als überlegener Sieger beendete urh damit Weltmeister wurde. Kalla Jalkanen unh Pekka Niemi, die beiden Finnen, belegten die nach- 12 . o . 3 . 0 . 8 . 4 . 7 . 6 . o 11 . 5 . 4 . 5 . 9 10 . 6 . 7 . 7 . 6 . 6 . 5 . (> 2Vz 3'/- . ti .. 6 .. B .. 5 4-/- 6% (HolbmerUaner von 1899 .... 4% Ceftcrreid)ifd)c Goldrente.... 4,2% Oesterreichische Silberrente. 4'/, Ungarn Staats von 1913 .... 4% Ungarische Goldrente....... 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 5% ytumänen von 1903......... 4,/z% Rumänen Gold von 1913.. 4% Einheits-Rumänen......... 4% Türken Bagdad I........... 4% Türlen Bagdad II.......... 2 y4% I. Anatolier.............. A.G. für Berkehrswesen ......6 tamburg-Südam. Dampfschiff. 0 amburg-Llmerika Paket......0 Norddeutscher Lloyd..........0 Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7 ReichSbanI................. 12 Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Eommerz- und Privat-Banl ... 4 Deutsche Diskonto............4 Dresdner Bank.............. 4 Schluß!. Abend- börse 16.2. stecken blieb. Schnell staut sich hinter dem Wagen eine lange Wagenkette von Taxen. Verwegene Gesellen, diese Fahrer. Kräftige Fäuste packen an, mit „Hau Ruck!" steht der Wagen wieder. Bald sind wir in Riezlern. Hier werden die Rucksäcke und Koffer auf Schlitten gepackt und auf den Brettern geht es durch's Breitachtal nach der Schwende. Zwei Stunden bergan! Froh sind wir, als wir die Hütte, die uns zwei Wochen Wohnung fein wird, vor uns liegen sehen. Am Südhang des Ofterberg- tals liegt sie eingebettet in Schnee. Festgefügte Balken, braun verwittert, kleine Fensterchen und ein riesiges Dach, das unter seiner dicken Schneehaube gar lustig aussieht. Ein Original ist Fritz Gattermeyer, unser Hüttenwirt, mit seiner kleinen Frau, einer französischen Schweizerin. Die letzten Brocken Schulfranzösisch muß man zusammensuchen, wenn man sich mit ihr verständigen will. Das gibt luftige Zwischenfälle. — Da ist noch Flori, der Gehilfe des Hüttenwirts. Ein Pfundskerl! Der fährt jeden Tag hinunter nach Riezlern unö besorgt öie Bestellungen. Unö was er für Rucksäcke voll Eßzeug heraufbringt, ist erstaunlich. Die Bewegung in «der frischen Bergluft macht Hunger. Wir verpflegen uns selbst. Da stehen sie, die Stadtburschen, vor öem Küchenherö unö kochen. Fragt nicht warum! Die Köchin ist nicht mitgekom- men! Aber es geht auch so. Unsere drei weiblichen Teilnehmer helfen feste mit und geben sachkundige Anweisungen. Wenn mir dann abends vom Uebungshang ober von öer Lcmglauffahrt zurück- tommen, öann schmeckt öas selbstgekochte Essen so gut, wie öie feinsten Delikatessen. — Abenös geht's luftig zu in öer Hütten. Der riesige gemauerte Ofen, öer wohlige Wärme verbreitet, nimmt eine ganze Ecke Öes Zimmers ein. Rundherum führt öie Ofenbank. Da sitzt bann abenbs öer Darmftäöter Karl oöer öer Doktor von Gießen unö spielen Zieh- Wurzelgewächsen war es nicht befriedigend. Preise für FelÖsalat unö Rosenkohl rückläufig, im übrigen fest. AuslänÖischer Blumenkohl unö Eskarol reichlich angeboten, von Spinat und Rotkraut genügend. Bei festen Preisen zufriedenstellendes Geschäft. U. a. notierten: Blumenkohl Steige 12 und 18 Stück 3,90 bis 4,30 ital., Eskarol Steige 18 und 32 Stuck 2,15 bis 2,85 ital., Feldsalat 0,60 bis 0,90, do. unter Glas 1,00 bis 1,20, Gelbe Rüben 4 bis 6, gelbe Kartoffeln 50 Kilogramm 3,45, Kohlrabi (unter) 4 bis 5, Schlüpfer 1,10 bis 1,30, Meerrettich 30 bis 45, Rosenkohl 18 bis 20, Rote Rüben 4 bis 6, Rotkraut 4 bis 7, 5 bis 5V2 holl., Sellerie 50 Kilogramm 14 bis 15, Spinat 18 bis 20, 13Vs bis 16 ital., Schwarzwurzel 18 bis 24 holl., Weißkraut 4 bis 5, Wirsing 5 bis 10, Zwiebeln 6V- bis 7, 6,30 bis 7,30 holl. Am O b ft m a r f t ist das deutsche Aepfelangebot nur noch unbedeutend. Nach guten Auslesen besteht lebhafte Nachfrage, im übrigen befriedigend. Apfelsinen werden immer noch sehr gering angeboten. U. a. notierten: Aepfel I 45 bis 50, II 35 bis 40, III 20 bis 30, Boskop I 45 bis 50, Roter Eifer 30 bis 38, Schafsnafe 24 bis 30, Kanad.. Aepfel (Faß) 65 Kilogramm 29 bis 36, Apfelsinen blond 19 bis 22 ital., do. Kiste 80 und 100 Stück 8,00 bis 9,25 griech., Bananen, Kiste 12V2 Kilogramm netto 7,00 bis 7,50 Kam., 6,50 Bros., 7,50 Westind., Kranz-Feigen 25 Kilogramm 10,50 bis 12,00, Zitronen, Kiste 300 und 360 Stück, 12,50 Schlußkurs 15.2. Kokswerke unb Ghemische Fabrik 6 Lahmeyer.................. 6 Matnkraft................... 4 Mannesmann............... 3 Mansfelder Bergbau.......6% Metallgesellschaft............. 5 Orenstein & Koppel..........0 Rbeinische Braunkohle....... 12 Rheinische Elektro............ 6 Rheinstahlwerke.............. 6 Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6 Rütgerswerke ............... 6 Salzdetfurth Kali..........7% Schlickert & Go............... 6 Schultheis Patzenhofer........4 Siemens & Halske...........8 Süddeutsche Zucker.......... 10 Bereinigte Stahlwerke......3% Westdeutsche Kaufhof.........0 Westeregeln Alkali............5 Zellstoff Waldhof............ 6 Otavi Minen...............0,6 Die Winterhilfe der Fußballer. $ fc Die am Bußtag im ganzen Reiche durchgefü' I' Fußballspiele zugunsten des Winterbilfsno. j M haben einen Reinertrag von 1 6 5 0 0 0 Mar njp, geben. Dabei ist zu berücksichtigen, daß am W dieser Spiele fast im ganzen Reich naßkaltes M ter herrschte, das manchen Fußballanhänger v>l Besuch der Spiele abgehalten haben dürfte. Sporiami „Kraft durch Freude". I Heute folgender Kursus: j Allgemeine Körperschule: LyzeuM Dammstraße, nur für PL. öer NSDAP., gruppe Gießen-NarÖ, 20.15 bis 21.45 Uhr. Frankfurt a. M. Berlin Schlußkurs Schluß!. Abendbörse Schluß- kurs Schlußk Mittag- börse Datum 15.2. 16.2. 15-2. 16.2- 5% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 101,25 101,25 101,25 101,25 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 98,13 98,13 98,13 98,13 b'/2% Doung-Anleihe von 1930 .. 103 103 103,4 103,25 4,/2% Heskische Bolksstaai von 1929 4’/z% Deutsche Reichspostschatz von 99,5 99,5 99,13 99,5 100,17 100,4 100,4 1934 I...................... — 4*/z% Deutsche Reichsbahnschatz 98,5 98,5 98,5 98,5 von 1936 I.................. Reichsanleihe-AItbcsitz.......... 120,9 120,8 120,75 120,8 Lberhessen Provinz-Anlethe mit 133,5 133,5 Auslos.-Rechten.............. — — 4*/z% Hess. Landesbk. Darmstadt 98 98 Goldpfe. R. 12.............. 98 5’/2% Hess. Landes-Hyp.-Bank 101,25 Liqu. Goldpfe............... 101,25 . — — 4! 2% Preuß. Landespfdbr.-Anst. 98 98 98 Goldpfe. R. 19.............. — 4yt% Preuß. Gold-Komm. R. 20 96 96 — 96 4/z% Darmstädter Komm.-Lan° 95,25 desbankR. 6................ 95 —- — Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe 127,9 Auslos.-Rechte I.............. 127,25 127,25 127,9 4’/z% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15 98 98 98 98 4*/2% Franks. Hyp. Gold-Komm. 95,75 Obl. 2 3.................... 95,75 —— — ßy2% Franks. Hyp. Liquidation 101,13 Goldpfe..................... 101,25 — — 5%% Rheinische Hyp. Liquidation 101,9 101,5 Goldpfe..................... 101,65 101,5 Steuergutschein-Berrechnungskurs 110,3 110,3 110,4 110,4 15-Februar 16. Februar 15-Februar 16. Februar AmllicheNotiemng Geld | Brief Amtliche Notierung Geld 1 Brief Amtliche Notierung Gelb | Bries Anuliche Notierung Geld 1 Bries Buenos Aires............. 0,749 0,753 0,749 0,753 Japan.................... 0,707 0,709 0,708 0,710 Brüssel................... 41,94 42,02 41,95 42,03 Jugoslawien .............. 5,694 5,706 5,694 5,706 Otto de Janeiro............ 0,151 0,153 0,151 0,153 Oslo.................... 61,16 61,28 61,21 61,33 Polen.................... 47,04 47,14 47,04 47,14 Wien..................... 48,95 49,05 48,95 49,05 Kopenhagen............... 54,34 54,44 54,39 54,49 Lissabon.................. 11,05 11,07 11,06 11,08 Danzig.................. 47,04 47,14 47,04 47,14 Stockholm .. ............. 62,75 62,87 62,80 62,92 London .................. 12,17 12,20 12,18 12,21 Schweiz.................. 56,72 56,84 56,70 56,82 HelsingforS................ 5,37 5,38 5,375 5,385 Spanten.................. 17,48 17,52 17,48 17,52 Paris.................... 11,58 11,60 11,585 11,605 Prag..................... 8,656 8,674 8,656 8,674 Holland.................. 135,38 135,66 135,81 136,09 Budapest................. Neuyork.................. — —— — —— Italien................... 13,09 13,11 13,09 13,11 2,488 2,492 2,488 2,492