Nr. 189 Erstes Blatt 187. Jahrgang Montag, w. August 1937 krscheinl täglich, auher Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte (Bienener Familienbiälter Heimat im Bild Die Scholle Monats-Bezugrprets: Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte „ 1.80 Zustellgebühr „ -25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt üernfprechanfchlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten- Anzeiger Gießen Postscheckkonto: fironffurt am Main 11686 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrühlsche Univerfitätsdruckerei R. Lange in Gietzen. Schristleitung und Geschäftsstelle: Zchulftrahe 7 Annahme von Anzeigen für die Miltagsnummer bis 8'/,Uhr des Vormittags Grundpreise für I mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Textanzeigen von 70mm Breite 50 Npf.,Platzvorschrift nach vorh.Vereinbg.25"/^ mehr. (Ermäßigte Grundpreise: Stellen-., Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B Ehren ftaöt zu ihrem 700. Eine naiionaWaMKe Stobt kämpferische Tat einiger weniger Männer. In dieser bewußten Tat kam vor allem der Wille zum Ausdruck, hier an beiden Ufern der Spree nicht nur Handel zu treiben und manchem Gewerbe ob- zuliegen, sondern vor allem ein Bollwerk zu schaffen als Mittelpunkt deutschen Fleißes, alter deutscher militärischer Zucht und deutschen Kulturwillens. Wie oft wurde diese Stadt durch übermächtige Zeitereignisse geschüttelt. Fremde Eroberer haben ihren Boden betreten, und Niedertracht, Verrat, Knechtschaftsgesinnung traten hervor. Aufstände und Revolten, der Tanz um das Goldene Kalb und andere böse Mächte haben diese Stadt durchtobt, wie kaum eine zweite in unserem Vaterlande. Aber immer wieder kam auch in ihr das Gute, das in unserem Volk steckt, zum sieghaften Durchbruch. Die Stadtverwaltung will den heutigen Anlaß benutzen, um einen Ehrenschild der Reichshauptstadt zu schaffen. Er soll verliehen werden an Männer, die durch ihre Arbeit, ihr Wirken und ihr unermüdliches Streben dieser Stadt Form und ein neues Gepräge gegeben haben. Wir sind uns darüber klar, daß eine Auszeichnung, deren Verleihung an solche Bedingungen geknüpft ist, wohl nur einmal im Leben einer Generation zu vergeben sein kann. Und wenn ich Sie, verehrter Herr Gauleiter und Reichsminister, nunmehr bitte, diese als für unser Geschlecht einmalige Auszeichnung, den Ehrenschild der Reichshauptstadt aus meiner Hand entgegennehmen zu wollen, so tue ich dies in dem Bewußtsein, daß wir mit dieser äußeren Ehrung nur einen Teil der Dankesschuld abtragen, wie wir Ihnen als dem Eroberer Berlins schuldig find. einander ausspielen lassen. So unbefriedigend diese Zwiespältigkeit an sich ist, so ist sie doch in einem gewissen Sinne eine echt deutsche Zwiespältigkeit. Die zwei Grundbegriffe, die hier in einem ungeklärten gegenseitigen Zuordnungsverhältnis stehen, sind Volk und Staat. Mit ihnen ist aber auch gleichzeitig ein Grundthema der deutschen Geschichte angeschlagen. Denn immer war es die Verschränkung von Volk- haftigkeit und Staatlichkeit, deren Ueberschneidung und letztlich deren dauernde Dlskrepenz den deutschen Volkskörper immer wieder von neuem erschütterte, dauernd vor schwere, oft unlösbare Aufgaben stellte und auch in der Gegenwart einer endgültigen Lösung und Beruhigung ferner denn je steht. Gleich beim Eintritt der Germanen in die europäische Geschichte wurde die deutsche Selbstgestaltung mit einer übervolkischen Aufgabe belastet, die ihr wohl einen imperialen Rahmen spannte, aber auch den Keim zu unabsehbaren Wirren und inneren Spannungen setzte. Diese Vereinigung von römischem Kaisertum und deutschem Königtum legte dem deutschen Volke von allem Anfang an den Widerstreit von Volklichkeit und Staatlichkeit in den Schoß. So folgte etwa dem christlichen Imperium Karl des Großen das Reich und der Staat Otto des Großen, in dem christliche Kaiseridee und deutsches Königtum bereits untrennbar verwachsen war. Das ganze deutsche Mittelalter ist getragen von dieser polaren Spannung, die entweder in einer einzigen Persönlichkeit sichbaren Ausdruck fand ober sich in periodisch immer wiederkehrenden Gegenspielern getrennt gestaltete. Man betrachte nur als Beispiel (an Stelle unzähliger anderer) Maximilian I., der dieses ganze Gefüge in sich verkörperte. Es ist heute unmöglich, seine römische und seine deutsche Politik, seines Reichs- und seine Hausmachtpolitik reinlich zu scheiden, seine einzelnen Taten, Maßnahmen und Leistungen eindeutig einem dieser Bezirke zuzuordnen. Nur von einem subjektiv voreingenommenen Standpunkt aus könnte dies geschehen. Der objektive Blick vermag lediglich ein unentwirrbares In- und Nebeneinander all dieser Strebungen zu erkennen. Reformation und dreißigjähriger Krieg sind nicht anders zu verstehen. Auch in diesem Ringen verschränken und überschneiden sich nationale, staatlich dynastische und Übervölkisch kirchliche Kräfte zu einem vieldeutigen Spannungsnetz Mit dem Eintritt Preußens als eigengesetzliche Kratt in die deutsche Geschichte beginnt ein neues Stadium des oolklich- staatlichen Widerstreites. Mit ihm beginnt das säkulare Ringen zweier dynastisch bestimmter Staatsideen um die Vorherrschaft im deutschen Volksraum und um die endgültige Gestaltung des deutschen Volkskörpers und des deutschen Schicksals, ein Ringen, dessen dramatischer Ablauf erst mit dem Weltkrieg und dem Zusammenbruch zu Ende kam Die Friedensstifter von Versailles und St. Germain sorgten dafür, daß nun e r ft recht die volklich-staatliche Spannung im deutschen Volksraum auch in der Gegenwart weiterlebt, freilich um ganz Mitteleuropa in ein Strahlenfeld von Einflußsphären zu teilen, deren Ueberschneidung eben wieder jene Spannung erzeugen soll, die es den westlichen Mächten ermöglicht, sich in die Ströme dieser Spannung einzuschalten und die Hand am Schalthebel belassen zu können. Daß diese Spannung ihrer eingeborenen Natur nach ständig nach einer Lösung drängen wird, kann nur böswilliger Unverstand als pangermanistischen Imperialismus verdächtigen. Eine geduldige und beharrliche Klärung der sie voraussetzenden Grundbegriffe vor wenigen Jahren veröffentlichten Lebenserinnerungen wurden im G. A. ausführlich gewürdigt. Bolksverrat gesühnt. Berlin, 16.Aug. (DNB. Funkspruch.) Die 3u- stizpreffestelle beim Volksgerichtshof teilt mit: Die vom Volksgerichtshof wegen Landesverrates zum Tode und zu dauerndem Ehrverlust verurteilten Erich John, 24 Jahre all, und Hermann John, 25 Jahre alt, beide aus Neunkirchen, sind h i n g e r i ch t e t worden. Die Verur- teitten haben im Jahre 1935 Staatsgeheimnisse, die die Wiederherstellung der deutschen Wehrhoheit betrafen, verraten. Erich John war infolge leichtsinnigen Lebenswandels i n Schulden geraten und ließ sich von seinem, bereits mit dem ausländischen Nachrichtendienst in Verbindung stehenden Vetter Hermann John überreden, sich Barmittel durch Preisgabe seiner bei einem A u s b i l d u n g s l e h r g a n g erlangten Kenntnisse über die Grenzsicherung zu verschaffen. — Ferner ist der vom Volksgerichtshof am 22. 2Hai 1937 wegen Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens zum Tode und zu dauerndem Ehrverlust verurteilte 43jährige Friedrich Fit aus Dresden hin gerichtet worden. Der verurteilte, der bereits im Jahre 1930 wegen Vorbereitung zum Hochverrat bestraft worden ist, hatte sich drei volle Jahre hindurch als leitender kommuni st ischer Funkt io när im Dien sie der Komintern betätigt und es hierbei unternommen, eine illegale Organisation ins Leben zu rufen. Volk und Staat. Gedanken zur österreichischen Politik. Das Abkommen vom 11. Juli enthält die eindeutige Aussage, daß sich Oesterreich als deutscher Staat bekenne. Wenn hier dieses Bekenntnis als eigentliches Kernstück des Abkommens betrachtet werden soll, so ist dies keine willkürliche Betonung. Man braucht diese These nur gegen den Hintergrund aller jener Bemühungen zu halten, welche daraus zielen, die Deutschheit dieses Staates entweder nur bedingt gelten zu lassen, sie als fragwürdig hinzustellen oder überhaupt zu verleugnen. Diese' Bemühungen waren und sind einwandfrei belegbar vorhanden und finden heute noch in Form einer oft nur dürftig verhüllten Opposition gegen den Staatsvertrag vom 11. Juli ihren Niederschlag in der österreichischen Publizistik. Es ließe sich ohne Mühe ein ganzes Buch van Beispielen sammeln, die sich gegen das deutsche Element in der Wesensbestimmung Oesterreichs aussprechen. Heute stößt vor allem die legitimistische Propaganda mit gesteigerter Erregung in dieses Horn. Der erbitterte Streit um die Wesensbestimmung des Oefterreichischen blieb nicht ohne Einfluß auch auf die offiziellen Formulierungen, in denen oft ein begriffslogisches Zwielicht herrscht, das seiner endgültigen Aufhellung nach harrt. Ohne dieser Aufhellung oorgreifen zu wallen, fein nur auf die zwei Formeln „deutscher Staat" und „ö st e r r e i- chisches Volk" verwiesen. Beide finden sich in zwei Grundakten des österreichischen Staates und werden so zur Quelle von widerspruchsvollsten und vertrackten Auslegungskünsten. Wenn das Abkommen vom 11. Juli vom „deutschen Staat" spricht, so die Maioerfassung durchweg vom „österreichischen Volk" Für den ersten Blick scheinen hier die Dinge vollkommen auf den Kopf gestellt. Jedem natürlichen Empfinden würden die Formeln „deutsches Volk" und „ö st e r r e i ch i s ch e r Staat" weit besser ins Gehör gehen. Es ist auch nur natürlich, daß sich an diesem Widerstreit der Formulierung auch der Widerstreit der Meinung entzündet, da beide Formeln so aeartet sind, daß sie sich nach dem jeweiligen politischen Standort gegen* Sauletter Dr. Goebbels dankte und führte dann aus: Es ist für uns alte Nationalsozialisten eine besondere Ehre und große Freude, zum Buch der ruhmreichen Geschichte Berlins ein Blatt hinzugefügt zu haben, von dem wir glauben und hoffen, daß es auch von späteren Generationen nicht achtlos überschlagen werden wird. Es ist uns gelungen in knapp zehn Jahren aus dieser nach Moskau einst rötesten Stadt der Welt wieder eine wahrhaft deutsche Stadt zu machen. Wer an diesem Morgen durch die Straßen unserer Stadt fährt und Zehntausende, ja Hunderttausende von fröhlichen, optimistischen und be- roegung. Ein heiteres Zwischenspiel bringen die Handwerker, Schneider, Maler, Kürschner, Tischler, Bauhandwerker, und Schonsteinfeger, die mit Besen und Leitern in dichter Gruppe vorbeiziehen. Ein Omnibus „voll geladen" mit Jungvolk und BDM. beschließt den Festzug. Die Jugend, dazu berufen, den vom Führer gewiesenen Weg in die Zukunft zu marschieren! Berlin, 15. Aug. (DNB.) Ein strahlend schöner Sonntagmorgen begrüßt das 7lX)jährige Geburtstagskind Berlin. Die Stadt harter Arbeit, intensiven Fleißes und unbeirrbarer Schaffenskraft ist gleichsam über Nacht zu einer einzigen Jubiläumsstadt geworden, deren Lebenswille sich in einem Meer von Fahnen, einem Rausch von Farben dokumentiert. Seit 8 Uhr schon wandern viele Tausende aus den äußeren Bezirken zur Innenstadt, um sich längs der Festzugstraße rechtzeitig einen guten Sitz zu sichern. Geschäftiges Leben und Treiben, besonders vor dem Rathaus, das sich im herrlichsten Fahnenschmuck präsentiert. Stadtpräsident und Oberbürgermeister Dr. Lippert und Gauleiterstellver- treter Staatsrat Gör 1 itzer legten um 10 Uhr am Ehrenmal Unter den Linden einen Kranz nieder. Im Gedenken an sämtliche Ermordeten der Bewegung verweilte der Stadtpräsident auch am Grabe Hör st Wessels auf dem Nikolaifriedhof. Zwei mittelalterliche Türme bilden den Toreingang zur Freigelände-Schau „7 00 Jahre Berlin". — (Scherl-Bilderdienst-M.) geisterten Menschen sieht, dem geht eine Ahnung davon auf, daß unsere Aufgabe nicht nur eine wirtschaftliche, eine politische oder nur eine soziale gewesen ist, sondern daß es vielmehr eine Auf - gäbe am Menschen war, daß wir nicht nur diese Stadt in ihrem äußeren Bild, sondern daß wir sie geändert haben auch in den Menschen aller Schichten. Bor allem, daß der üble Beigeschmack, den man sonst im Lande empfand, wenn von Berlin oder vom Berliner die Rede war, nun geschwunden ist, daß wir Berlin von diesem üblen Ruf befreit haben, indem wir eine parasitäre jüdische Oberschicht beseitigt und das, was am Berliner aut und so sympathisch ist, nämlich seinen Fleiß, seine Tüchtigkeit, seine Lebensbejahung und seinen Lebenshumor, seinen Lebensoptimismus und seinen Lebenswitz, seine Beweglichkeit und seine Disziplin, seine Zuneigung zu soldatischen Eigenschaften und Tugenden, daß wir alles das wieder zum Durch- Berlin feiert Geburtstag. Der Ehrenschild der Neichshauptstadt für den Eroberer Berlins Die Jubiläumswoche wurde am Mittag durch eine feierliche Ratsherrensitzung im Rathaus eröffnet. An der Goldenen Pforte empfing Oberbürgermeister Dr. Lippert die Ehrengäste. Eine Frontseite des Vestibüls war den zahlreichen gaben eingeräumt, die der Reichshaupt- ihrem 700. Geburtstage von Städten aller Gaue zugegangen waren. Kurz nach 11 Uhr erschien Gauleiter Dr. Goebbels. Nach der Ouvertüre zum „Freischütz" nahm Oberbürgermeister und Stadtpräsident Dr.'Lippert das Wort. Die Gründung Berlins als Stadt war die bewußte und Hierlshagen. Weihe der ersten Siedlung im Sprottebruch. Hierlshagen (Kreis Sprottau), 15. Aug. (DNB.) Auf einer freien, von einem Tannenwald gefrönten Anhöhe in unmittelbarer Nähe des vom Reichsarbeitsdienst in zähem Ringen dem Boden abgerungenen neuen Kulturlandes haben sich Formationen, Ehrengäste und 20 000 Volksgenossen eingefunden, um der Weihe von Hierlshagen beizuwohnen, mit dem der erste Abschnitt der Urbarmachung des Sprottebruches abgeschlossen wird. Der Landesbauernführer Freiherr von Reib- n i tz begrüßte im Namen des durch Krankheit verhinderten Reichsbauernführer, den Paten des neuen Dorfes, Reichsarbeitsführer Hier!. Der Gauleiter und Oberpräsident von Schlesien, Josef Wagner, führte aus, daß diese Feierstunde Ausdruck des Geistes der Gemeinsamkeit sei. Die Kultivierung des Sprottebruches wäre ohne den Reichsarbeitsdienst nicht möglich gewesen. Unter Bezugnahme auf die Tatsache, daß deutsche Bauern aus allen deutschen Gauen auf dem neuen Boden angesiedelt würden, betonte der Gauleiter, daß dort wo deutsches Volkstum stehe, deutscher Raum sei und niemals etwas anderes werden könne. Nachdem dem Reichsarbeitsführer H i e r I die erste Erntekrone aus Sprottebruch überreicht worden war, dankte er für die ihm teilgewordene Ehrung. Oidenbura-Januschnu 'f. Riesenburg (Westpr.), 16. Aug. (DNB. Funkspruch.) Kammerherr Elard von Oldenburg- Ja n u s ch a u ist in der Nacht zum Montag im Alter von 82 Jahren in einer Klinik in Marienwerder gestorben Mit dem alten ,^Januschauer" ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten des Vorkriegs-Deutsch- land dahingegangen. 40 Jahre lang stand er als Abgeordenter des Preußischen Landtages, des Reichstages und als Mitglied des alten Preußischen Herrenhauses, als Präsident der Landwirtschaftskammer in Westpreußen und Vorsitzender des ßanb= bundes Westpreußen auf der politischen Bühne. Er war zunächst von 1874 bis 1883 Offizier im 2. Garde-Ulanenregiment in Berlin. Dann nahm er den Abschied, um sich der Bewirtschaftung des Gutes Beisleiden für seinen unmündigen Neffen sowie seines eigenen Gutes Januschau bei Rosenberg in Westpreußen zu widmen. Außer seinen eigenen 16 000 Morgen bewirtschaftete er weitere 73 000 Morgen Besitzungen, teils als Kurator, teils als Vormund. Außerhalb seiner engeren Heimat wurde er allgemein bekannt, als einer der unentwegtesten Vertreter des alten Preußentums. Zum geflügelten Wort wurde eine Aeußerung, die am 29. 1. 1910 in feiner Rede zum Militäretat im Reichstag fiel, in der er die oberste Kommandogewalt des Kaisers verteidigte und schließlich sagte: „Der Kaiser muß stets imstande sein, jedem Leutnant zu sagen: „Nehmen Sie zehn Mann und schließen Sie den Reichstag!" Als 60jähriger nahm er noch am Krieg, zuletzt als Führer eines Infanterie-Regiments, teil, mit dem er alle Beschwerden ertragen hat. Seine bruch gebracht haben. Möge Berlin in alle Zukunft, ja bis in die Zeit, in der aus der 700 von heute eine 7000 geworden ist, das bleiben, was es immer gewesen ist: Eine fleißige, eine fanatische eine lebensbejahende, kurzum einenationalsoziali- st i s ch e Stadt, eine der treuesten in der Gefolgschaft des Führers und feiner Bewegung. Oberbürgermeister Dr. W e i ö e m a n n, der stellvertretende Präsident des Deutschen Gemeindetages, überreichte Oberbürgermeister Dr Lippert die E h r e n p l a f e 11 e des Deutschen Gemeindetages, die das Bildnis des Reichsfreiherrn von Stein trägt. Bürgermeister Steeg, der ständige Stellvertreter des Oberbürgermeisters, teilte dann mit, daß sich die Stadtverwaltung entschlossen habe, Dr. Lippert, dem treuen Mithelfer des Gauleiters, in Anerkennung seines unermüdlichen Wirkens im Geiste des nationalsozialistischen Staates den „Bürgermeisterspiegel des Johannes Frauenburg vom Jahre 1476" zu überreichen. Dann verlas er ein Danktelegramm an den Führer. Das Antworttelegramm des Führers lautet: „Für die mir von der 700-Jahr-Feier entbotenen Grüße sage ich Ihnen herzlichen Dank. Mit Stolz kann die Stadt Berlin auf Ihren Aufstieg zurückblicken. Ich hoffe zuversichtlich, daß sie durch die gewaltige bauliche N e u g e ft a 11 u n g, die im nächsten Jahr beginnen wird, immer mehr den Charak - ter einer wahrhaft würdigen Hauptstadt des Dritten und damit des Deutschen Reiches erhält. (gez.) Adolf Hitler." Der Festzug. Um den großen Jubiläumsfestzug mitzuerleben, hatten sich mit der Berliner Bevölkerung viele Volksgenossen aus dem Reich eingefunden. Um 12.30 Uhr setzte sich die an der Ecke Lehrter- und Jnva- lidenstraße aufgestellte Spitze des Festzuges in Bewegung. Als Gauleiter Dr. G o e b b e l s in Begleitung des Oberbürgermeisters an der Spitze der Ehrengäste vor dem Rathausportal zur Abnahme des historischen Festzuges erscheint, klingen ihm von allen Selten laute Heilrufe entgegen. Bald nach 14 Uhr künden Fanfarensignale und der dumpfe Schlag der Kesselpauken das Nahen des Festzuges. 21 Wimpelträgerinnen bilden die Spitze, 21 graziöse Pagen in leuchtenden rotweißen Phantasiekostümen, den Farben Berlins. Fahrendes Volk aus alter Zeit schreitet der mit freudigem Hallo begrüßten F ra u B e - rolina voran, der von vier Berliner Baren bewachten Schutzheiligen der Stadt, die nach lahre- langer Verbannung wieder mitten im flutenden Berliner Leben steht. Nach dem reich gestalteten historischen Teil erscheinen in bunter Abwechslung die verschiedenen Stabtgemeinben Charlottenburg mit seiner Messestadt, Spandau mit seiner Festung und seinen Landsknechten, Wilmersdorf mit fröhlichen Kremserfahrten und einer von winkenden Badenixen belebten Strandburg des Bades Wannsee Zehlendorf zeigt seinen Michael Kohlhaas, Schöneberg luftige Ausschnitte aus der „Gründerzeit" und seine Schöneberger Millionenbauern Steglitz bringt ein großes Modell des L'l.enthal- Hügels in Lichterfelde. Jeder Bezirk hat etwas anderes als Visitenkarte herausgefunden Der dritte Teil stellt das Dritte Reich in Berlin dar. Die Reichshauptstadt als Industrie- und Wirtschaftsmetropole durch großzügig gestaltete Festwagen der Elektro- und der chemischen Industrie. In exaktem Parademarsch defiliert d i e Lei b ft andarte Adolf Hitler in schwarzem Stahlhelm vorbei, ihr folgen Abordnungen der Formationen der Be° Oer Reichskriegsmmlster übernimmt fein Regiment. Tas Infanterie-Regiment 73 vor seinem Chef Generalfeldmarschall von Blomberg. Hannover. 14.Aug. (DNB.) Auf dem Truppenübungsplatz Bergen bei Celle erfolgte am Samstag die Uebergabe des Infanterie- Regiments 7 3 an seinen Chef, Reichskriegsminister Generalfeldmarschall von Blomberg. Am 13. März d. I. ernannte der Führer den Reichskriegsminister anläßlich seines 4 0 jäh- rigen Militärjubiläums zum Chef dieses Regimentes, dem Traditionstruppenteil des ehemaligen Füsilier-Regimentes 73, dem der Generalfeldmarschall selbst während 14 langer Friedens- sahre angehörte. Zur Uebergabe waren Reichskriegsminister Generalfeldmarschall von Blomberg und der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst Frhr. von Fritsch auf dem Uebungs- platz eingetroffen. Der Kommandeur Oberst von Owen meldete dem Oberbefehlshaber die Truppe, der seinerseits Generalfeldmarschall von Blomberg das in Paradeaufstellung angetretene Regiment meldete. Gefolgt von Generaloberst von Fritsch, vom Kommandierenden General des 1. Armeekorps General der Artillerie Ulix, dem Kommandeur der 19. Division Generalleutnant von Goßler und vom Regiments-Kommandeur ritt der Reichskriegsminister die Front des Regiments ab. Dann begrüßte er die Ehrenabteilungen des NS.-Solda- ten- und des Kyffhäuser-Bundes, ferner die Ehrenformationen der HI. und die zahlreichen Ehren- S, darunter den Gauleiter T e l s ch o w , den «esgruppenführer des NS.-Soldatenbundes Generalleutnant a. D. von Schenkendorff, den Regierungspräsidenten Dr. Diels- Hannover und Oberbürgermeister Dr. Menge- Hannover. Generaloberst Frhr. von Fritsch übergab das Regiment dem neuen Chef, der es in einer Ansprache begrüßte, die mit einem dreifachen Sieg-Heil aus den Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht schloß. Im Paradeschritt marschierte das Regiment, geführt von Generalfeldmarschall von Blomberg, der dann gemeinsam mit Generaloberst von Fritsch und dem Kommandeur die Parade abnahm, vorbei und in die Quartiere zurück. Oer japanischeZuqendführer Gast der HZ. Bremen, 15. Aug. (DRB.) Am dritten Tage des Gebietsaufmarsches der Nordsee- HI. glich die alte Hansestadt einem einzigen Heerlager. 120 000 Hitlerjungen waren versammelt. Der Reichsjugendführer war in Begleitung des japanischen Iugendsührers, Graf Futaara, erschienen. Der japanische Gast führte in deutscher Sprache aus: „Es ist mir eine große Freude, mit euch in eurem Dvterlande zusammenzukommen, um euch die herzlichen Grüße der ganzen japanischen Jugend zu überbringen. Einmal wird der Gei st oer Ritterlichkeit, von dem ihr alle durchdrungen seid, die Grundlage für das gemeinsame Band sein, das die erwachten Völker der Welt umschlingen wird. Zum erstenmal war ich vor sieben Jahren in eurem Lande, drei Jahre später wiederholte ich meinen Besuch, und da ich jetzt zum dritten Male hier weile, freut es mich, feststellen zu können, wie sehr die neuen Ideale mehr und mehr Gemeingut des deutschen Volkes geworden sind und in wie hohem Maße die geistige Entwicklung das Gefühl des Selbstvertrauens im deutschen Volke beeinflußt und gestärkt hat. Die deutsche Jugend wie die javanische, ja die Jugend der ganzen Welt soll die Ueberzeugung tragen, daß sie verantwortlich ist für das Zustandekommen einer künftigen besseren Welt. Dem Reichsjugendführer möchte ich meinen Dank aussprechen für den freundlichen Empfang, den er uns bereitet hat. Dem Führer Adolf Hitler und dem jungen Deutschland — Sieg-Heil!" In seiner Antwort erklärte der Jugendführer des Deutschen Reiches: „Die Alte Garde, die hier diesen Tag mit Euch feiert, hat durch ihren Einsatz und durch ihre Opfer, vor allem aber auch durch ihre Treue den Weg bereitet zu jenem glücklichsten Jugenddasein, das Deutschland je gekannt hat. Ihr müßt dafür sorgen, daß in Deutschland die Jugend und damit das.Volk der Zukunft nur gemessen wird an dem einem Maßstab: Der Treue des einzelnen zu seinem Volk! Wenn ihr das tut, werden wir unüberwindlich sein, und dann werden die Männer, die euch in schwerer Zeit vorangeschrit- ten sind, einst beruhigt ihre Augen schließen können. Unsere Bewegung ist niemals danach gemessen worden, wieviele in ihr versammelt waren, sondern stets nach der Treue. Was hat man noch vor vier Jahren der Jugend alles entgegengehalten, aber wir haben trotzdem in ein bis zwei Jahren die größte Jugend der Welt zusammengetrommelt. Dabei soll aber die Hitler-Jugend keine Gouvernantenbewegung, sondern jetzt und für alle Zukunft eine Jugendbewegung sein Die Jugendorganisation Deutschlands, so wie ich sie mir vorstelle, ist nicht in vier oder in zehn Jahren aufzubauen, sondern ist das Ergebnis einer Arbeit von vielen Generationen. Mit dem Gelöbnis, in unserer Fahne nichts anderes zu sehen als das Bekenntnis der lebenden Deutschen zu ihrer Unsterblichkeit und zu ihrem ewigen Gott, grüße und weihe ich unsere neuen Zeichen, indem ich sie mit dem erhabenen Namen grüße, in dem unser Volk einig, stolz und frei geworden ist: Adolf Hitler — Sieg-Heil!" wird am besten dazu geeignet sein, eine organische und friedliche Lösung zu bereiten. Nur die Verständnislosigkeit volklichstaatlich saturierter Nationen wird in dem bloßen Vorhandensein dieser Spannung bereits eine schuldhafte Verstrickung, ein beunruhige.ides und friedensstörendes Element erblicken. Die Gründe für ihr Vorhandensein sind so vielgestaltig, daß es ein verfehltes Beginnen wäre, die eine oder die andere Ursache herauszugreifen und als allein bestimmend hinzustellen. Sie liegen in einer nicht weiter ergründbaren schicksalhaften Anlage des deutschen Daseins in der Welt. Wer will hier rechten und richten? Wie oft wurde das Kräftemessen europäischer Mächte am Leibe des deutschen Volkes ausgetragen! Säkulare europäische Lebensragen wurden mit Strömen deutschen Blutes ent- chieden. Geistige und religiöse Auseinandersetzun- ;en vollzogen sich im Bereiche dieses Volkes, ohne )aß dieses Volk selbst einen gesicherten Ertrag in einen Scheunen bergen konnte. Geopolitische Sied- lungslaae ist nicht minder ein bestimmender Faktor dieses Daseins wie seine geistig-seelische Artung. Aber mit eherner Notwendigkeit geht es auch seinen Weg durch die Geschichte, wissender und leiderfahrener als alle jene Völker, denen eine geographische Glückslage die völkische Selbstgestaltung müheloser in den Schoß gelegt hatte. D. S. Außenhandel und Vierjahresplan. Oie Eröffnung der 25. deutschen Ostmeffe in Königsberg. Königsberg, 15. Aug. (DNB.) In der Stadthalle eröffnete Oberpräsident und Gauleiter Erich Koch die 25. Deutsche Ostmesse, die fünfte nach der Machtergreifung Adolf Hitlers. Oberbürgermeister Dr. Will begrüßte die diplomatischen Vertreter aus elf ausländischen Staaten, die auf der diesjährigen Ostmesse ausgestellt haben. Dann hielt Staatssekretär Funk als Vertreter der Reichsregierung eine Ansprache, in der er sich eingehend mit der Bedeutung des deutschen Messewesens für den V i e r - jahresplan beschäftigte. Die Messen, diese großen Schaufenster der Wirtschaft, sind dazu berufen, die Ergebnisse der Arbeiten im Vierjahresplan in Hallen und Ständen allen Interessenten und Käufern sinnfällig vor Augen zu führen und auf diese Weise durch Werbung und sachliche Unterrichtung den Erfolg des Aufbauwerks sichern zu helfen. Weil der Vierjahresplan den Außenhandel als wichtig und unentbehrlich anerkennt und pflegt, können auch die entsprechend ausgerichteten deutschen Messen umfassender und mannigfaltiger denn je dem internationalen Warenaustausch dienen. Allerdings werden wir bei dieser grundsätzlichen Einstellung niemals die unter den furchtbaren Schlägen der Weltwirtschaftskrise bitter genug erworbene Erkenntnis außer acht lassen, daß der Außenhandel eines Landes in einem kräftigen Binnenmarkt verankert sein, ja hier überhaupt seinen Ausgangspunkt finden muß. Es geht auch nicht an, die Arbeit und die Versorgung eines großen, kulturell auf höchster Stufe stehenden Volkes den Gefahren zufälliger weltpolitischer oder weltwirtschaftlicher Konstellationen schutzlos auszuliefern. Ich wüßte kaum eine große Nation, die den Kern dieser Zusammenhänge in den Krisenstürmen der vergangenen Zeit nicht erfaßt und danach gehandelt hätte. Denn wir in Deutschland neue Rohstoffe erfinden und die In der deutschen Erde vorhandenen, noch nicht gehobenen, mit allen Mitteln moderner Technik uns zunutze machen, ja ist dies etwas anderes, als wenn in einem anderen Lande neue Erzlager entdeckt, neue Oelfunde erschlossen oder neue Baumwoll- oder Gummi- plantagen in Angriff genommen werden? hat man je in der Delt aus solchen Handlungen den Regierungen der Lander, in denen dies geschieht, den Dorwurf gemacht, daß sie hierdurch die Kontinuität der Weltwirtschaft zerstören oder gar daß dies feindselige, kriegsvorberei- lende Maßnahmen seien?! Niemals! Aber wenn das nationalsozialistische Deutschland auf diese Weise seine wirtschaftliche Freiheit sichern will, wird es sofort in der ganzen Welt angeprangert und verdächtigt, gleichsam als ob wir hier irgendwelche geheimnisvollen alchimistischen Experimente oder hexenkunstslücke machen, die die ganze Menschheit bedrohen! hierin liegt ein verruchtes System, nämlich die alle Friedenswünsche und alle Maßnahmen zur Sicherung des Friedens unterminierende Absicht einer internationalen Clique, die nicht müde wird und keine Kosten scheut, um die Völker gegen das nationalsozialistische Deutschland aufzuhehen. Deshalb müssen wir uns mit aller Entschiedenheit gegen die Verdächtigungen und Verunglimpfungen des Vierjahresplans wehren, die in keiner Weise den deutschen Verhältnissen gerecht werden. Wir nehmen es jenseits der Grenzen gewiß keinem übel, wenn er unsere Maßnahmen nicht versteht, können aber nicht dulden, daß unser wohlüberlegtes und wahlberechtigtes Streben nach Sicherung unserer Arbeits- und Lebensgrundlagen als eine feindselige, gegen die friedliche Welt und ihren Handel gerichtete Maßnahme angeschwärzt wird. Nach den schweren Verlusten an Land und Bodenschätzen durch das Versailler Diktat, ohne Kolonien, ohne ausreichende natürliche Rohstoffquellen, auf engen Lebensraum angewiesen, braucht unser Volk die einheitliche Führung der deutschen Außen- und Binnenwirtschaft, wie sie im Vierjahresplan durch Generaloberst Göring erzielt ist, braucht es den Einsatz allerseiner Kräfte nach einem übergeordneten Plan, um sicher leben zu können. Nichts ist abwegiger, als wenn jenseits unserer Grenzen zuweilen behauptet wird, Deutschland beabsichtigt die Einführung eines wirtschaftlichen Zwanassystems, eines Staatskapitalismus unter Ausschaltung der privaten Initiative. Wir hätten es gewiß leicht gehabt, derartige Methoden anzuwenden. Eins aber ist gewiß, wir hätten heute nicht solche Erfolge aufzuweisen, wie wir tatsächlich aufweisen können. Die schöpferische Kraft der Persönlichkeit ist eben nicht zu entbehren. Wir bekämpfen die private Initiative nur, wenn sie sich offensichtlich gegen die Interessen der Gesamtheit Derjünbigt. Daß dort, wo Gemeinschafts- ausgaben zu lösen sind, die weit über Können und Vermögen der privaten Wirtschaft hinausgehen, die Kraft der Gesamtheit unter Leitung des Staates zum geballten Einsatz gelangt und auch gelangen muß, ist selbstverständlich und bedarf keiner weiteren Begründung. Wir treiben keine Wirtschaftspolitik des Dogmas, sondern eine Wirtschaftspolitik des Erfolges. Wir gehen als Nationalsozialisten dabei auch nicht von romantischen Ideologien, sondern von den harten Tatsachen aus. Was wir also zur Durchführung des Vierjahresplans vor allem brauchen, ist freiwillige Einsatzbereitschaft, Einsicht und diszipliniertes Verhalten aller Mitarbeiter. Da ferner im Interesse des ganzen Volkes Höchstleistungen erforderlich sind, wird es auch mehr denn je auf die fachliche Eignung ankommen. Gute fachliche Ausbildung der Jugend und Entfaltung geistiger und wissenschaftlicher Befähigungen ist eine der vordringlichsten Aufgaben unserer Zeit. Auch von dieser Seite her muß der weitere Erfolg des Dierjahresplanes gesichert werden. Messen und Ausstellungen werden dem In- und Auslande von den Erfolgen berichten, die das deutsche Volk, einig im Wollen, geschlossen in der Tat und treu dem Führer, unter Einsatz aller Kräfte erreicht hat. Sie werden aber auch Zeuge sein von dem Streben des deutschen Volkes nach friedlicher und gleichberechtigter Zusammenarbeit mit allen Kulturvölkern und von seinem Willen, im internationalen Handel den seinem Kulturstande, seiner Größe und seinen Fähigkeiten entsprechenden Platz einzunehmen, Zeugen einer Entwicklung, die durch drei Worte gekennzeichnet ist: Es geht aufwärts! Die deutschen Volksgruppen im Ausland Faktoren der Ordnung und des Aufbaus. Reichsminister Or. Frick auf der (Stuttgarter Tagung des Deutschen Auslandsinstituts. Stuttgart, 14. Aug. (DNB.) Die Tagung des Deutschen Auslandinstitutes in Stuttgart erreichte mit der Jahresversammlung ihren Höhepunkt. Das Große Haus des Württembergischen Staatstheaters war von festlich gestimmten Volksgenossen gefüllt. Die Banater Sing- und Spielscharen, der Banater Deutsche Sängerbund, der Sie- benbürgisch-Deutsche Sängerbund, die mittags in Stuttgart eingetroffen waren, hatten in ihren alten deutschen Volkstrachten auf der großen Freitreppe und auf der Bühne Aufstellung genommen. Nach einem weihevollen Vorspruch des Dichters Dr. Heinrich Zill ich sprach der Präsident des DAI., Oberbürgermeister Dr. Strölin. Besonderer Gruß galt dem Reichsaußenminister Frei- herrn von Neurath, der das DAI. vom Beginn seines Entstehens an in verständnisvoller Weise unterstützt habe. Vor dem Kriege sei „Auslanddeutschtum" als umfassender Begriff aller im Auslande lebenden deutschstämmigen und deutschsprechenden, deutsch denkenden Menschen überhaupt noch nicht einheitlich und klar herausgestellt worden. Das Fronterlebnis der Deutschen in Europa sei dann die Urquelle unserer völkischen Erneuerung geworden. Die großen staatspolitischen Umwälzungen Europas hätten dann das deutsche Volk mit aller Brutalität vor sein Schicksal und damit auf sich selbst gestellt. Aus Schicksalsgemeinschaft sei Willensgemeinschaft gewachsen. Ueberall offenbare sich eine völkische Erneuerung, bestimmt durch den Stolz auf die ungeheuren Leistungen im Wiederaufbau des Reiches und durch ein unwillkürliches Angezogenwerden von den inneren Kräften. Nach wie vor hätten wir das beste Vertrauen zu unseren deutschen Brüdern im Auslande, daß sie die Volkstreue mit Staatstreue sehr wohl zu verbinden wüßten. Je weniger man die auslanddeutschen Volksgruppen in der Pflege deutscher Kultur behindere, um so pflichtbewußter würden sie auch ihrem Staat gegenüber sein. Die Volksgenossen im Auslande führten den Kampf gegen die drohende Entvolkung mit reinem Gewissen, im Rahmen des Rechts und der Gesetzmäßigkeit. Dr. Strölin überreichte dann dem Präsidenten der deutschen Volksgruppen Europas Konrad Henlein und dem langbewährten, kampferprobten Landesobmann der deutschen Volksgemeinschaft in Rumänien Fabritius die Goldene Ehrenplakette des DAI. Dann erstattete der Leiter des DAI. Dr. C z a k i den Jahresbericht über die Arbeit des Institutes. Er streifte die bereits in Stuttgart bestehenden volksdeutschen Heime und ihre Aufgaben, so die „Deutsche Burse für Techniker", die der Auslandtechnik diejenigen Männer liefern soll, die einst die berufenen Vertreter unserer Jndusttie an den wichtigsten Stellen der Welt sein werden, ferner das Volksheim für Ausländer mit seinen jungen Handwerkern und Kaufleuten, und die aus« landdeutsche Mädchenschule, die vor allem die hauswirtschaftliche Ertüchtigung des auslanddeutschen Mädchens im Auge hat. Diesen Heimen soll in Kürze noch eine Anstalt für solche aus» landdeutsche Frauen, die in Deutschland eine berufliche Spezialausbildung, sei es als Lehrerin, Kindergärtnerin, Dentistin ober kaufmännische Angestellte nehmen, angegliedert werden. Auch ist die Errichtung von Schüler- und Schülerinnenheimen in Vorbereitung. Sin Element der Verständigung. Reichsinnenmimster Dr. Frick führte dann in längerer Rede aus: Es ist ein gewaltiger Erziehungsvoraang, in dem unser Volk durch die nationalsozialistische Bewegung hineingestellt wurde und in dessen Ablauf es sich noch befindet. Innerhalb dieser großen weltanschaulich bedingten seelisch-geistigen Gestaltung steht das Wissen um das Schicksal unser Volksdeutschen im Auslande. Wenn unsere Volksgruppen im Auslande einen lebensvolleren Teil am Gesamtkörper des Deutschtums bilden, dann müssen wir im Reich bis in bie letzte Volksschule hinein nicht nur in gleicher Weise über ih r Leden unb Wirken unterrichtet fein wie über unsere eigenen Angelegenheiten, sondern wir müssen auch — jeder einzelne von uns — i h r Schicksal innerlich verstehen und mittragen helfen. Es ist mit ein Verdienst des DAI., daß heute in Deutschland namentlich auch dasheranwachsende Geschlecht die Verbundenheit mit den Volksdeutschen im Auslande als eine völkische Selbstverständlichkeit empfindet, wie die Verbundenheit des Volksdeutschen mit dem Mutterlande erst jetzt wieder bei dem Deutschen Sängerfest in Breslau einen so überwältigenden Ausdruck gefunden hat. Jeder Deutsche und jeder ausländische Staatsmann, in dessen Land bodenständige Deutschtumsgruppen leben, wird immer wieder auf jenen Konflikt stoßen, der auch heute noch für den Angehörigen dieser Volksgruppen zwischen dem Bekenntnis zum Volkstum und dem ehrlichen Willen, feinem Staat pflichtgetreuer Bürger zu sein, liegt. Zwar hat sich in den letzten Jahrzehnten die Psychologie von dem naturgegebenen, sittlichen Recht auf Erhaltung der Dolkstumszugehörigkeit auch in dem Staat andersvölkischer Führung klar durchgesetzt. Kein Staatsmann der Welt und kein praktischer Polittker wird heute mehr offen den Lebensanspruch der in fremdnationales Staatsgebiet versprengten Dvlksteile leugnen können. Der Führer selbst hat die Gedanken des Volkstumsrech- t e s in ihre für alle Zeit gültige und klassische Form gebracht. Und auch aus anderen Lagern fehlt es nicht an Stimmen der Vernunft und des natürlichen Empfindens. Und dennoch, wie sieht es trotz aller grundsätzlich sich anbahnenben gedanklichen Klärung in der harten Wirklichkeit der Nationalitätenfrage heute noch aus? Ohne auf Einzelheiten einzugehen, stelle ich fest, daß sich in der Praxis im großen und ganzen gar nichts geändert yat, daß nach wie vor namentlich für die Staaten Osteuropas die ungelöste Lage der nationalen Minderheiten den gefährlichen Zündstoft internationaler Verwicklungen bietet. Ja, dem aufmerksamen Auge des besorgten Po- Hüters entgeht nicht, daß die Bestrebungen der Assimilierung und Entnationalisierung in der Gegenwart noch stärkere und vor allem planmäßigere Formen anzunehmen scheinen als jemals zuvor. Wenn das Nalionalilälenproblem gelöst, d. h. die durch das Vorhandensein von Rationalitäten bedingte außen- und innenpolitische Unruhe der Staaten beseitigt und damit die Befriedigung Europas herbeigeführt werden soll, dann gibt es, so lange sich Staats- und Volksgrenzen nicht decken, nur den einen Weg: Die Staaten, in deren Bereich sich völkische Minderheiten befinden, schalten in kluger politischer Psychologie jeden Angriff gegen bie Ligenftän- digkeit der Volksgruppe aus und stellen sich auf den Boden der organischen Einfügung der in diesem fremdsprach gen Volksteile liegenden Aufbaukräfte in den Staatsgedanken. Der dagegen heute noch fast überall herrschende Zustand bedeutet eine Halbheit und versucht eine Zwischenlösung. Alle Erfahrungen der letzten Jahrzehnte haben nur allzu deutlich gezeigt, daß die Entnationalisierung, d. h., ein restloses lleberführen bewußter Volksgruppen in ein anderes Volkstum oder die gewaltsame Ausrottung ganzer Volksteile schlechterdings nicht mehr möglich ist. Die Völker Europas find erwacht, ihr Recht auf Leben läßt sich heute keine Ration, auch die kleinste, nicht mehr rauben, deshalb ist eine solche Radikallösvng nicht nur sittlich und völkerrechtlich undiskutabel, sie ist letzten Endes gar nicht durchführbar. Die deutschen Volksgruppen Europas sind — bas zeigt ihre Geschichte und ihre Leistung — von jeher Faktoren ber Orbnung, bes Ausbaues, ber Treue gewesen. Ich bezeichne es im Interesse der Befriebung der staatlichen Verhältnisse und der Kultur Europas als den größten Widersinn und als politische Kurzsichtigkeit, wenn man gerade diese Menschen, dieses hochwerüge Arbeitskapital, ihrer Eigenart entfremden will. Man hat heute in Deutschland allgemein erkannt, daß für uns der Bestand von so viel Millionen deutscher Artgenossen jenseits der Grenzen nicht nur eine Angelegenheit des natürlichen Mitfühlens und der Hilfsbereitschaft für bedrängte Brüder ist, sondern daß ein st a r« kes politisches und wirtschaftliches Interesse darin liegt, diese Dolksteile für die friedliche und gegenseitig fördernde Verbindung mit der Außenwelt einzusetzen. In diesem Sinne soll die Hoffnung und der dringende Wunsch ausgesprochen werden, daß auch auf der Gegenseite das Zutrauen und die Ueberzeugung sich immer mehr durchsetzen, daß mit Assimilierung deutscher Menschen in Zukunft nicht mehr, mit ihrem positiven Einsatz in den Kultur- und Wirtschaftsaufbau im Sinne friedlicher, nützlicher Beziehungen mit Deutschland aber alles gewonnen werden kann. Ich halte die ßeit und die Möglichkeit einer grundlegenden schöpferischen Lösung der Dolksgruppensrage in diesem Sinne für reif. Unsere Lösung wird heißen: Verständnis und Verständigung im Sinne der Befriedung Europas, Einsatz bes deutschen Volkstums für den Aufbau und die Kultur der Völker, deshalb aber unbedingte Erhaltung und Förderung des Volks- d e u t s ch t u m s, das seine Aufgabe für sich selbst, für den Staat, dem es angehört, und für das Mutterland nur dann voll erfüllen kann, wenn es sich selbst, seiner angestammten Art, seiner Tüchtigkeit, feiner Ordnungsliebe treu bleibt! Unser Führer Adolf Hitler hat durch seine herrliche Bewegung und durch seine unerhörte Leistung unserem reichsdeutschen Volke Selbstvertrauen unb unerschütterlichen Glauben an seine Zukunft eingeflößt. Diese unleugbaren und doch zu gewaltiger Kraftentwicklung befähigenden inneren Werte bedeuten auch für die Volksdeutschen im Ausland eine unversiegbare Quelle ber Kraft unb der Erneuerung. Auf festem Grunde steht heute das vom Führer errichtete Haus der Deutschen. Wir stehen mitten in der Neugestaltung des deutschen Lebensraumes; die stärkste Waffe, die dem deutschen Volke auf diesem Wege zur Verfügung steht, ist neben der Leistung der Nation und der Deutschen in aller Welt der ehrliche unb immer wieder bewiesene Wille zu einer Verständigung der Völker. Wenn die 70 Millionen im Reich und die 30 Millionen im Ausland den unbändigen Willen zum Leben in sich tragen, wenn sie alle den festen Glauben hochhalten, daß der Allmächtige uns hier im Mutterlande unb braußen in ber Welt nicht nur zu eigenem Dahinleben, sondern zum Segen und eingedrungen. Das Echo in England genommen. Der Feind hatte schwere Verluste und verlor viele Gefangene. 500 wurden bereits in das Hinterland abtransportiert. Es wurde sehr viel Kriegsmaterial erbeutet, darunter fünf Panzerautomobile und drei Ambulanzen. Ferner hat man alle Schriftstücke und Dokumente des roten Stabes an Berlin, 15. Aug. (DNB.) Einen erhebenden Abschluß fanden die Reichswettkämpse der SA. mit dem Aufmarsch der 4000 Teilnehmer im Stadion. Stabschef Lutze nahm die Meldung des Stabsfüh- rers entgegen, Reichsminister Dr. Goebbels ergriff als Berliner Gauleiter das Wort. Er führte aus: Ähr seid in eine festliche Stadt gekommen. Sie hat sich zu ihrem 700-Äahresjubiläum geschmückt. Viele von euch sind zum ersten Male in Berlin. Sie können deshalb keine Vergleiche ziehen zwischen dem Berlin von e i n st und dem Berlin von stellt worden, die über Flugzeuge mit kenn- Zeichen der nationalfpanischen Luftwaffe verfügen. Die Angehörigen dieser Sowjettoffeln seien ganz besonders ausgesucht und auch besonders vereidigt worden. Führer der beiden Staffeln fei ein f o w j e 1 r u s s i s ch e r Oberst, der unter dem Hamen Petrow auftrete. Die Aufgabe der Staffeln bestehe darin, unter nationalfpanischen Erkennungs-Zeichen Schiffe fremder Mächte anzugreifen, dadurch Zwischenfälle hervorzurufen und die nationalspanische militärische Führung zu belasten. Oberst Petrow arbeite eng zusammen mit einem sowjetrussischen Kapitän zur See, dem in erster Linie aus Sowjetruhland stammende U-Boote und rotspanische Torpedoboote zur Verfügung stehen und der ebenfalls die Aufgabe habe, durchAngriffeauf fremde Schiffe Zwischenfälle hervorzurufen. Auch hier fei die Absicht, die Schuld für die Zwischenfälle dann der nalionalspanifchen Regierung zuzufchieben, Angehörige der Besatzung eines ratspanischen U-Vootes, die ebenfalls aus Sowjetruhland stammten, hätten bei einem Zusammensein erzählt, daß sie bereits mehrfach Schiffe fremder Mächte angegriffen hätten, dah ihnen aber bisher der Erfolg verfagt geblieben fei, weil die Ausbildung der Besatzungen der U-Boote völlig ungenügend sei. In nationalspanischen Kreisen werden diese Aussagen als ein neuer Beweis für die schon kürzlich gemachten Feststellungen betrachtet, dah es Sowjetruhland darauf ankomme, die nationalspanische Regierung unter allen Umständen bei der englischen : und sranzösischen Regierug in Mihkredit zu ! bringen, so dah eine Anerkennung als kriegfüh- ' rende Macht, wie sie im Richteinmischungsausschuh , vorgeschlagen worden ist, nicht mehr in Frage = komme. Salamanca, 15. Aug. (DRB.) Wie gefangene sowjetrussifche Flieger und Angehörige einer fowjetrufsischen Tankformation ausgesagt haben, sind in Murcia und Larlagena schon vor einiger Zeit besondere Flugstaffeln auf ge- Gowjetrussische Flieger in nationalspanischer Tarnung. DaS Geheimnis der Piratenstreiche im Mittelmeer gelüstet. Mehr als tausend Todesopfer von Bombenwürfen über derLnternationalen Niederlassung in Schanghai Die Aufgabe der SA. im önttcn Reich Dr. Goebbels auf der Lchlutzkundgebung der Reichswettkämpse. einem dieser Frontabschnitte gefunden. Die nationalen Truppen haben in den späten Abendstunden des Sonntags die große Munitionsfabrik Conftructora Raval erobert und find bereits in die ersten Häuser von Reinosa Fortschritt der Völker und zur Mitarbeit an der । Befriedung der unruhevollen Erde bestimmt hat, i dann kann es nicht fehlen, daß die Frucht solcher Arbeit und solcher Geisteshaltung einmal doch reif . wird, und daß unsere Kinder oder Kindeskinder sich überall frei und stolz als Deutsche bekennen dürfen, im frohen Einklang mit den Völkern ihrer Umwelt, deren willkommene Mitarbeiter zu sein sie sich rühmen können. Ein Fünftel aller Reichsdeutschen in der Sowjetunion verhaftet. Moskau, 15. Aug. (DRV.) Die Zahl der oer- haftelen Reichsdeutschen in der Sowjetunion ist bereits auf 22 3 gediegen. Allein im Laufe der letzten fünf Wochen sind 67 Verhaftungen von deutschen Staatsangehörigen erfolgt, soweit sie den amtlichen deutschen Stellen bekannt geworden sind, wie systematisch die Aktion gegen die in der Sowjetunion lebenden Reichsdeutschen durchgeführt worden ist, zeigen folgende Zahlen: Am 10. Juli d. I. zählte man insgesamt 129 Verhaftete, von denen 36 bereits verurteilt waren. 79 Verfahren „schwebten" noch. In 14 Fällen war die Staatsangehörigkeit der Betroffenen ungeklärt. Am 20. Juli waren bereits 142 Haftfülle bekannt geworden. Am 14. August sind schon 223 Opfer der Verhaftungswelle zu verzeichnen. Die Planmähigkeit des Vorgehens der Sowjetbehörden ist ferner aus den fast gleichzeitig an ben verschiedensten Orten der Sowjetunion vorgenommenen Verhastungen ersichtlich: so zählt man zur Zeit in Moskau 91 Haftfälle, in Charkow 46, in Leningrad 40, in Rowosibirsk 23, in Kiew 13, in Odessa 4, in Wladiwostok 4 und in Tiflis 8. Das erschütternde Ergebnis dieser Verfolgungsaktion ist, daß nunmehr rund ein fünftel aller noch in der Sowjetunion lebenden Reichsdeutschen sich in den Zwangsarbeit- lagern oder in Untersuchungsgefängnissen der GPU. London, 16. Aug. (DNB. Funkspruch.) Die Londoner Presse berichtet über die am Sonntag unter Vorsitz des Staatssekretärs Dansltlar im englischen Außenamt abgehaltene Sitzung, auf der der sofortige Abtransport aller britischen Staatsangehörige n au s S ch a n g h a i, ein starker Protest des britischen Botschafters bei der Nanking-Regieruna gegen die Bombenabwürfe und die sofortige Entsendung weiterer britischer T r u p P e n Verstärkungen beschlossen wurden. Times" sagt, bei den neuen Maßnahmen Englands handele es sich um lolchederVertei- h i n ii n n miß sie auch von anderen Ne gierunge n jetzt ergriffen werden mußten. Aus diesem Grunde seien England, Frankreich und die Vereinigten Staaten überein- aekommen. in ständiger Fublung zu bleiben um ihre jeweiligen Schritte stets m Einklang zu bri^en Noch sei der Krieg nicht erklärt worden, man könne noch Hoffnung jjegen, bafc es du einer Beilegung kommen werde. Keine der beiden Seiten könne irgend etwas durch einen Krieg gewinnen. Ein Schritt der Dereiniaien Staaten Washington, 14. Aug. (DNB.). Wie amtlich verlautet, hat die Regierung der Vereinigten Staaten die Regierungen in Tokio undNan- ° nachdrücklichst ersucht. Schungha. nicht als Kriegsschauplatz zu verwenden. Außenminister chull teilte der Presse m>t. daß bie amerikani che O st a s i e n - F l o t t e bereit sei,. falls notwendig, in kürzester Frist 3000 amerita« Heber die internationale und die französische Nie- derlassung in Schanghai ist das Standrecht verhängt worden. In der Zeit zwischen 22 Uhr und 5 Uhr ist das Betreten der Straßen und der Aufenthalt auf ihnen untersagt. Auf Grund der Flieger- gefahr hat die Polizei eine Einschrankungder Straßenbeleuchtung angeordnet. Die Niederlassung ist in erhöhten Verteidigungszustand gebracht worden. Ein e n g l i s ch e s Regiment hat von der Westgrenze der französischen Niederlassung bis an den Soochow-Creek Stellung bezogen. Don dort bis an die Nordgrenze des Rennplatzes stehen die Amerikaner. Die englischen und amerikanischen Truppen erhielten je eine Verstärkung durch 200 Mann Besatzung von im Hasen stationierten Kriegsschiffen. Auch das in der französ^ schen Niederlassung eingesetzte Militär wurde durch 200 Mann eines französischen Kreuzers verstärkt. Verschärfung der Lage. T o k i o , 16. Aug. (DNB. Funkspruch.) (Ostasien- dienst des DNB.) Die Nachrichten-Agentur Domei meldet am Montagfrüh gesteigerte Gegenmaßnahmen der i ap an lsch en Luftwaffe. Die Angriffe auf die chinesischen Flugplätze in Schanghai und Nanking seien planmäßig und mit durchschlagender Wirkung ausyefuhrt worden. Die allgemeine Verschärfung des japanisch-chlnefi- schen Konflikts wird gekennzeich/let durch eine Anweisung des japanischen Auswärtigen Amtes an befinden. nationaler Vorstoß an der Front von Santander. Salamanca, 15. Aug. (DNB.) Der nationale Heeresbericht lautet: An der Front von P a l e n c i a haben unsere Turppen durch einen überraschenden Angriff die wichtigen Stellungen von Cueto und Daloacebollas besetzt, den Widerstand des Gegners gebrochen und die Jjar-Berge, die Ortschaft Santa Eulalia und die Höhen um diese Ortschaft, ferner Gandenosa, die naheliegenden Höhen, Castillo de Laya, Dillanueva de Henares, Castilla de Val- delores und San Cristobal des Monte eingenommen. Von Soncillo aus haben die Legionärstruppen durch eine glänzende militärische Operation die Orte Torres de Abajo und Torres de Arriba und andere wichtige Stellungen, ferner den Monte Picones, die Orte Dirtus und Cilleruelo und den Bahnhof und die Bergwerke von Soncillo ein« Zu der Meldung aus Salamanca schreibt der v 11B it w „Völkische Beobachter": Für jeden, der un»I^'üte"Es"gab eine Zeit, da war Berlin die voreingenommen und mit Aufmerksamkeit die poli- nad. sjft05tau röteste Stadt der Welt. Und wenn tische Entwicklung in Spanien mit allem Drum und ^jeje Stadt sich heute wieder mit Stolz eine beut« Dran verfolgt hat, bedurfte es kaum noch einer ,. mef)r n0$z eine nationalsozialistische nennen derartigen Bestätigung der bereits durch ein De« fan'n o ist das nur bem Kampf unserer menti aus Salamanca restlos geklärten Lage. Wenn Bewegung zu verdanken. Was hätten wir ver- ausländische Agenturen und Zeitungen wie Havas, L^cht wenn sich damals nicht e;n paar hundert „Humanitö, „Oeuvre", „News Chronicle" usw. tapfere, mutige, fanatische und idealistische S A. - trotzdem entgegen besserem Wissen der m e r a d e n auf unsere Seite gestellt, wenn sie Welt vorzumachen versuchten, es handele sich bei mjt un5 gekämpft, wenn sie nicht soviel Glau- den Piratenüberfällen auf neutrale Schisse im Mit- ben unb |ooiel Vertrauen auf die Kraft unserer telmeer um nanonalspanische Akte, so müssen diese Bewegung und damit aus die Kraft unseres Dol« bewußten Verdrehungen der Tatsachen als ein Der« te5 aufgebracht hätten. Daß der Terror in Berlin altetes Vorgehen angesehen werden, das den beim gebrochen wurde, das verdankt man dem heroischen Nichteinmischungsausschuß in Mißkredit geratenen @in|ab dieser Männer. Moskauer Busenfreunden dieser Blätter wieder Unb e5 ,rt deshalb verwerflich und dumm, wenn Oberwasser schaffen sollte. Die Politik der Sowjets, h^ute die die Lorbeeren unseres Sieges zu pflücken die sich durch ihr Vorgehen wahrend der letzten versuchen, die damals zwar auch kämpften, aber Tagung des Nichteinmischungsausschusses empfind- gegen uns. (Stürmische Zustimmung.) Wenn lich blohstellten, hatte sogar bei öen eigenenkeute ber einfache SA.-Mann mit Stolz auf seine Freunden unangenehmes 2l u f seh e n Verdienste für die nationalsozialistische Revolution erregt. Um die Berechtigung des sowjetrusslschen unb Erhebung hinweist, so nicht, weil er deshalb Vorgehens unter Beweis zu stellen, griff man zu Ministerialrat ober Landrat oder Oberbürgermei- den Mitteln, die nun durch die obigen Tatschen werden wollte. (Heil-Rufe und stürmischer Bei- sehr rasch ans Tageslicht gekommen sind Wenn ^ie DieIen Hunderttausende, die hinter den im übrigen die Aussagen der sowjelrussi chen Ge- nationalsozialistischen Sturmscharen marschieren, fangenen nachweisen, daß die Zwischenfalle an öer | h a f, c n nicht gekämpft, um etwas z u w e r- Küste von Algier durch sowjetrussifche Ingenieure b en Sie wollten und wollen aber, daß aus unserer planmäßig herbeigeführt wurden, so be- Bewegung etwas wurde und etwas bleibt. (Iu- [tätigt das nur die Tatsache, auf die wir feit langem belnbc Zustimmung.) Ein Volk lebt nicht von seinen bereits immer wieder hingewiesen haben: Moskau Bürokraten sondern von seinen Karnpfna- versucht in Verfolg seiner weltrevolutionaren $ieU L u r e n (wiederum stürmischer Beifall), und nicht mit allen, auch Öen gemei offen SCRit« bas ßoIf ,|t für ben Staat, sondern der Staat t e l n sowohl in Spanien als auch im Londoner f» r b a 5 Volk da. (Anhaltender Beifall.) Das Nichteinmischungsausschuß und in allen Stützpunk- LßoIf roirb aud) nicht allein repräsentiert von seiner ten der Komintern den Spanienkonflikt in einen Bevölkerungszahl, sondern auch von seiner allgemeinen europäischen Krieg zu erweitern. $ ä m p f e r 3 a 1) I, die die eherne Spitze am bleter- märe an der Zeit, daß die durch diese Plane be-1 nen ÄeiI sind. . sonders gefährdeten Staaten das erkennen und ihre deshalb, meine Kameraden, ist es kindisch, Maßnahmen in Zukunft darauf abstellen. — Der g(auben, daß die Aufgabe der Bewegung ober „M 0 nta g" fragt: Wie lange will man fi$ eigenb ciner ibrer Formationen erfüllt sei, wenn auch biese lich in London diese Art politischen Slrauchriller« Formationen nicht wie in der Kampfzeit heute tums so ruhig ansehen wie bisher? Bis zu wel- :^ben Tag kämpferisch auf den Plan treten müssen, chem Maße will man die große Politik, die doch Organisationen wirken nämlich nicht nur durch der internationalen Zusammenarbeit gelten soll, ad- kämpferischen Einsatz, sondern sie wirken auch , gleiten lassen in die Sphäre hemmungslosester Der-' - - - - — ' " r ,!-s i hetzung und skrupellosen Betruges? Schanghai, 14. Aug. (DNB.) Aus ber französischen Konzession wird gemeldet, daß 1050 Men- 1 schen durch zwei Flugzeugbomben ge- 1 tötet worden seien, die ein angeblich verfolgtes ch 1- < nesisches Flugzeug auf einem belebten Der- < pflegungsplatz an der Grenze zwischen der franzo- > fischen und internationalen Niederlassung am Sams- tagnachmittag abgeroorfen hatte. Der Berichterstatter des DNB. war Augenzeuge eines chinesischen Luftangriffes auf das japanische Flaggschiff „Arzumo , in dessen Verlauf eine Bombe in das Gebiet der Internationalen Niederlassung fiel und vor dem Catuay-Hotel explodierte. Die chinesischen Flugzeuge kamen von oberhalb des Whangvoo und hielten Kurs auf das japanische Flaggschiff und das japanische Konsulat. Unter dem Abwehrfeuer der japw nischen Kriegsschiffe trieben die Flugzeuge plötzlich ab und warfen vier Bomben. Drei von ihnen fielen in den Whanpoo, die vierte Bombe fiel in eine große Menschenmenge; durch sie wurden 6 0 Personen getötet und über 100 verletzt. Auch innerhalb des Palast-Hotels wurden durch die Explosion dieser Bombe schwere Schäden angerichtet. Unter vielen anderen Hotelbewohnern sind auch drei Deutsche verwundet worden. Sämtliche Fen- sterscheiben zweier Hotels und der in nächster Umgebung gelegenen Prachtläden sind zertrümmert. Während die Luftangriffe bei Einbruch der Dunkelheit abflauten, halten das Artillerie- und das Maschinengewehrfeuer, besonders in der Gegend des Pangtfepu auch während der Nacht weiter an. Wie aus Nanking gemeldet wird, hat Tschiangkaischek eine Untersuchung über die Umstände, die zu den Bombenabwürfen führten, angeordnet. In Nanking hegt man Besorgnisse wegen des Verbleibs von insgesamt sechs Flugzeugen, die gegen die japanischen Schiffe eingesetzt waren. Der Sprecher des chinesi- schen Militärs sprach sein Bedauern wegen der Bombenabwürfe auf die internattonale und französische Niederlassung aus. Die Abwürfe feien einem unglücklichen Umstand zuzuschreiben. Die Abzugsvorrichtung sei beschädigt gewesen und der Flugzeugführer verwundet. Er habe daher den Bombenabwurf nicht mehr in der Gewalt tzehabt. Die Flieger hätten die strikte Anweisung, die von ben Japanern nicht besetzten Teile der internationalen Niederlassung zu beachten. Am Montag früh begannen die Luftkampfe über Schanghai von neuem. Don den auf bem Whangpoo liegenden japanischen Kriegsschiffen schallt Flak- und Maschinengewehrfeuer herüber. Kurz vor 8 Uhr vormittags überflog die Stadt e 1 n Geschwader von 13 japanischen Flugzeugen, die anscheinend von Operationen in Jnnercbina zurückkehrten. Das Schanghaier G e - schäftsviertel liegt roie ausgeftorben da. Alle ausländischen Banken sind g e s ch l 0 s se n, da die Straßenzüge um den „Bund", die Hauptstraße Schanghais, von den Firmen geräumt worden sind. Da Oberbürgermeister D u i den Protest des norwegischen Konsuls zurückgewiesen hatte, weil er auf den japanischen Geschäftshäusern innerhalb der internationalen Niederlassung Maschinengewehre vermutete, ließ die Behörde der leiter- nationalen Niederlassung die japanische n G e- b ä u b e südlich des Sutschau-Creek untersuchen. . Die Polizeibehörde teilte als Ergebnis der Durchsuchung mit, daß dort keine Spur irgendeiner Flugzeugabwehr gefunden sei. manchmal schon dadurch, daß sie da sind. (Stürmische Zustimmung.) Wenn diese Kampforga« nifationen nicht beständen, dann würden die alten Gegner wie die Ratten aus ihren Löchern herauskommen. „ . Was ich hier als Beispiel von Berlin anfuhrte, das hat ein jeder von Euch in feiner Provinz ober in feiner Stadt erlebt. Auch da haben wir uns im Kampf durchsetzen müssen. Und wenn heute zu den Festen der Nation die Fahnen unserer Bewegung flattern, dann können wir mit Stolz sagen: Es sind . nicht nur unsere Fahnen, es ist auch unser cn xia tonHAnH Reich! (Beifall.) Und dieses Reich soll erfüllt sein ben Botschaftsrat Hidaka, die Botschaft in unseren Ideen, das Volk soll sich an Nanking a u f Zuge ben. Die i.ap°nlsche Zivil-1 . jbeaIßn Theben. Und wir als die alten bevolkerung von Schantung und Tlengtau soll be- LJ fßr bi, 15 Aug. (DNB.) Im B°r(°uf der °°bung.) Ereignisse tn Schanghai wurden von den Mitglie- b'ev|eren Wunsch auf Euren Heimweg mildern der deutschen Kolonie bisher vier verwundet. al5 b€n: Daß, wenn einmal wieder Gewit- Bei der Bombenexplosion auf der Nanking Road ü^r unfe^ ßanb brausen sollten, für Euch erlitt 6 a E o b i) oon ber Union’®rauerei einen ö p« Q^e ^ampfparo(c wieder gültig würde: Der pellen Beinbruch Ehrens von ber Zeitung „Ost- ^e fernP Pbem Tod so nah, Heil dir SA.! » im°G°sicht S— Jt od erbleB (»«V“ und anW>e B-if°ll-kundg-bung-n.) Kleine politische Hachnchten eine leichte Verletzung. Jakoby, Ahrens und Kock Der Führer traf in Nürnberg zu mehr- befinden sich in Pflege deutscher Aerzte im Paulus- tägigen Besprechungen über die Organisation unb Die Krankenhaus. Dr. Schaeffer wohnt bei Bekannten. Durchführung des Reichsparleilages 1937 em. Tote ober Vermißte finb nicht zu verzeichnen. * Soweit feftgefteüt werden konnte, find bisher acht Botschafter von Ribbentrop hat sich.nach Ausländer getötet worden, und zwar eine Amen- Deutschland begeben, fanerin, eine Engländerin, drei Amerikaner unb * drei sonstige Ausländer. Dem Reichsslatthaller General Ritter v. Epp ist zu seinem 50jährigen Militär j u b i l ä - u m das nachstehende Telegramm des Führers zugegangen: „Am heutigen Tage, an dem Sie vor 50 Jahren in die Armee eintraten, gedenke ich m < s. i , Anerkennung unb Dankbarkeit der großen Der- nische Staatsbürger aus dem gefährdeten b^^ß bie Sie sich in Krieg und Frieden um Gebiet abzulansporlieren. Die Nachrichten- Deutschland erworben haben. Ich spreche Ihnen zu Agentur Domei veröffentlicht die Stellungnahme b^^m Erinnerungslage meine herzlichsten Gluck- des japanischen Auswärtigen Amtes zu dem Dor- mansche aus und verbinde damit meine besten schlag, Schanghai aus dem Gebiet der d)tnefi|d? @rüfee (G„.) Adolf Hitler." japanischen Auseinandersetzungen herauszunehmen. u . In ber Erklärung heißt es, die japanische Regie- Reichsverkehrsminister Dr. Dorpmüller hat rung habe volles Verständnis für die Dorschlage, b^ x, a i m l er - D e n z A G. in Hnterlürkheim zum sei aber nicht in ber Lage, dem Wunsche { Konstreukteur im Kraflfahrzeugbau Rechnung zu tragen. Auf Grund der Verletzung^ des ^ß jbjß^en technischen Direktors H. G. R ö h r Abkommens von 1932 und wegen anderer ungefetz- 0 . wärmste Anteilnahme ausge- mäßiger Handlungen von chinesischer Seile lei Jte „rn9I“^ ' gezwungen, ihre Bestrebungen zur Sicherung des ipnjajen. . Friedens in Schanghai aufzugeben. 2er Kreuzer ,Koln" und die Zerstörer „Alba- ------- 11 r o s" unb „Seeadler" sind zu einem mehrtägi« qen Besuch im italienischen Hasen L i v o r n o em- Blutige Zusammenstöße auf THauntius. getroffen. Der deutsche Konsul begleitete den Korn- Auf ber britischen Insel Mauritius (im In- manbanten zu einem Besuch bei den Behörden, die bischen Ozean Mich von Madagaskar) ist es zu sich zum Gegenbesuch an Bord begaben, schweren Zusammenstößen zwischen Polizei und , Streikenden gekommen. Als mehrer hundert Ginge. gn ben beulschen Buchhandlungen Osloberschle. dorene versuchten, eine Zuckerfabrik zu stürmen sah wurden zahlreiche Exemplare des Werkes sich die Polizei genötigt, das Feuer zu eröffnen ! Uns rief Polen!" von Hans R. Wiese be chlag- Dier Angreifer wurden getötet, 7 schwer verletzt. Lahmt. Gleichzeitig wurde sämtlichen Buchhand- Die Lage auf der Insel Hal sich daraufhin weiter jungen der Vertrieb dieses Buches untersagt. Die verschärft Dreivierlel sämtlicher Zuckerplantagen Beschlagnahme muß um so mehr verwundern, als der Insel werün jetzt bestreikt, man befürchtet ba5 Buch, ehe es in den Handel gebracht wurde^ weitere Unruhen. Wie auch bei den letzten Zwischen- L c r Z e n s u r b e h o r d e vorlag, die es nach fällen auf den britischen Inseln Trinidad und vierwöchiger Prüfung f u r b i e 0 e ff ent! 41- Barbados sind die Streikenden von kom- keil freigab. Nach den Angaben des Verfassers munistischer Propaganda verhetzt. ist es der Zweck des Buches, „an einer Klärung munilttiajer H u ^„^Einstellung ber Heiden Volker zuem- ' 1 ander mitzuarbeiten". Trotzdem halten die Woj- Tüchiiee l)4o8i Mädchen fOr Haun und Küche gesucht Senklot. Frankfurter Strobe Dr. Mehl hält wieder Sprechstunde ab 17. Auftust 5355 0 Von der Reise zurück Zahnarzt Dr. Gonter ________________________________6360 D Von der Reise zurück Dentist Doering Blelchatrnbe 8 04028 ui? Zwangsversteigerung. Am Ikonlag, dem 6. September 1937, vormittags 9 llljr, wird Im Amtsgsrlchtogeböude in Gießen, Zimmer 204, das auf den Namen des Wilhelm Reih in Gießen im Grundbuch eingetragene Grundstock versteigert: Grundbuch für Gießen, Band 21, Blatt 000: Jlnr III, Nr. 11, f)ofrelle am Gcinfe- acker (Wieseiislraße Nr. 1), 429 qm ’ velrag der Schätzung.....25 500 NM Cinheitowert (1.1.35)..... 23500 NM. Die Bersieigerung erfolgt zwecks Aufhebung der Erbengemeinschaft gem. 180 ff. ZDG. Gießen, den 4. August 1937. 5350D Dm Auftrage des Amtsgerichts: Karle, Ortvgerichtsvorfteher. 3n Lich Wichen. Strafte-1 5-3lmmer WoQnuno mH Bern«da und harten Mim 1. Oktober au vermieten. ®rtnlitucbe Angebote n. 68B6D an den Gießener Anzeiger erbet lüdiiiaer Personenwagen- Chaitiir für sofort gesucht (Dauerstellung). Srhrifll. Angeb. unter 15339 D an den Wirft. VhiA. Iticiitiged kindcriiebcndcS Mädchen nicht h. 18;)abr., in allen Hand- arbeiten ermbv., Ainu l Devchr. 1937 in büracrl. vnuMalt gesucht Carl npumnim |r. 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Klassen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten Aus iede gezogen, Nummer find zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar fe einer auf di» Lose gleicher Nummer in den beiden Adtßilungtn I und II 7. öiehungSlag 14 Attgusl 1937 On der heutigen lvormlttagS-lehung wurden gezogen 300000 NM 283985 30000 RM 309063 6000 NM 110324 1 7 1688 174938 178601 260336 100734 174206 240813 292191 336684 378782 184482 202084 297928 343736 382316 108784 202360 270240 302475 360006 386217 161342 102964 270180 208871 346188 38-1742 76140 171683 207708 277017 320417 371410 398383 33207 102190 173926 218691 283362 321463 370806 307870 311693 813631 346421 347965 352330 33460 ■ ?040B 111^043 * "A 04 «as*a- 60 Gewinn» zu 1000 'Jtyt 4027 21687 31212 66458 70079 V0802 91736 160148 1680(16 169177 103488 179452 198199 ------ 260946 261172 290231 3:10797 331803 339830 384671 94 Gewinn» |u 600 RM 2 Gewinn« zu 2 Gewinn» zu 2 Gewinn» zu , 6 Gewinn» zu 8000 RM 97079 113964 329022 9 «nLJSS??! 307000 196 Gewinn, tu 300 RM 161 4971 16273 20766 21261 21603 22299 26369 27200 27635 36387 30528 44902 46366 66780 69141 61679 63683 67354 71396 72316 79629 90541 91464 91671 93601 97369 100247 108717 114223 116693 116960 I18944 119605 123244 120537 127020 136736 137466 138624 146810 186819 168741 183023 183842 187616 193119 193728 194444 199971 207624 212279 215767 220274 226912 232661 233736 234372 238690 248861 263866 267838 271684 273689 273693 202099 286012 287619 300219 30I967 307620 308400 316074 320376 323336 .326806 328409 329765 330001 333028 334266 .137611 341853 349667 350696 353144 366406 373249 375779 376784 377097 378330 308102 389137 300200 393732 39470V 396644 ■e L 3 K o e I «6 <0 S 3$ 3-q : IjJu £ Ui - c X Z E & c.i =5: 3* e c 6 El c- 5 = II ES, £ . 3 fc. s - r ti'4 LverktagS 7.40, 8.45 und 15.80 Uhr billige Ferienvreife Mittwoch, den 18.Angust 1987 brfonber« verbilligte ttnlirt mit D. Hindenburg bis St. Gourshausen. 0.45 ab und 20.15 nn Mainz. Fahr- |>r< is RM. I. bil HM ‘2. »Vabrt inS Blaue mit I). Rheinland. 14.80 abu.20.00an Mainz2 Stunden Aufenthalt im Rheingau. Fahrpreis nurRM.l.— Kinder von 0-14 Jahren halbe Fahrpreise aaaaV Köln-Düsseldorfer Rheindampsschisfahrt Vertreter G. L. KAYSER Mainz, Fernruf 81 950 da« mit leichten gemacht Jen bei Autobahn hr. in und ein web Berleßungen Autounglück. Bonner lerer Zuschauer kamen davon. Schweres Aus der 5t ö I n — Srori Prager Alpinisten am Matterhorn tödlich abgestürzt. preis 10 Ps und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf mehr Zur Zelt ist Preisliste Nr 3 vom 1. Juni 1935 gültig. Druck und Berloo: Briihlsche Universitatsdruckerei R Lange. 5t.-G.. sämtlich in Gießen Monatsbezuas- preis NM 2,05 einschließlich 25 Pf Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf mehr Einzeloeckoufs- getragen. Die Anschläge wurden mit unheimlicher Schnelligkeit ausgeführt, so daß es nicht gelang, runde an ll b o I b t vorbeiging, aus der Dahn. Es gelang Ermlnl, den Wagen wieder auf die Straße zu bringen. Der Wagen drehte sich jedoch nn einer Straßenkreuzung mehrere Male um seine eigene Achse und tötete dabei einen zur Absperrung kommandlerten M i l l z s o l d a t e n Drei Frauen wurden so schwer verleßt, daß sie bald daraus gleichfalls starben. Ermlni Nund 100 Salzsäureattentate auf Frauen ver- übte In T' ' ............... Waaens unverletzt. Sie begaben sich auf die Autostraße, um einen anderen Fernlastzug, der in Richtung Köln fuhr, anzuhalten und um Hilfeleistung ah oitten, als plötzlich aus der entgegengesetzten Richtung ein dritter fchweroeladener Lastzug herankam und mit großer Wucht auf den verunglückten Zug auffuhr. Durch die Wucht des Anpralls wurde der Borderbau des auffahrenden Lastkraftwagens vollkommen zertrümmert und dem Fahrer die Welle des Steuerrades In den Unterleib gebohrt. Der Beifahrer erlitt schwere innere Verletzungen. Beide waren sofort lot. Die Leichen konnten erst nach Aus- schweißen der Eisenkarosserie geborgen werden. Die Arlberger Vundesftrecke durch Steinlawinen gesperrt. Samstag gina über das ganze Inntal ein furchtbares Unwetter nieder. Infolge dieser Verheerungen ist die Arlberger Bundeostrecke vei Flirsch durch vier niedergehende Steinmuren an vier Stellen verschüttet worden. Ein Per- sonenzug fuhr zwischen den Stationen Unter- Prrfuß und Zirl In eine niedergehende Mure hinein. Dadurch wurde die Maschine des Zuges gegen einen Eisenmast gedrückt und aus den Schienen geworfen. Zwei Wagen stürzten um, drei weitere Wagen entgleisten. Zehn Personen wurden verletzt. Die Umleitung der Züge wird über reichodeutsches Gebiet durchgeführt. Ein Teilslück der deutschen Alpenstraße eröffnet. Don einer verheerenden Feuersbrunst wurde in der Nähe van Potsdam gelegene, allen Berlinern als Ausflugsziel bekannte Gut M a r q u a r b helmgesucht. Am Freitag gegen 22 Uhr bemerkten Arbeiter Feuer in einem Strohstapel im Stall und ehe sie eingreifen konnten, hatten die Flammen bereite den D a ch st u h l des R l n b - viel)- und Schweine st alles ergriffen und dehnten sich mit Winbeoeile über das gesamte Gebäude aus. Nur unter Aufbietung der vereinten Kräfte von Gutspersonal und Wehren konnte alles Vieh Im letzten Augenblick a e • rettet werden. Da sich Wassermangel bemerkbar machte, mußte aus dem etwa 400 Meter entfernt gelegenen Schlämitz-See Löschwasser entnommen werden. Inzwischen hatten die Flammen an dem Dachstuhl reichliche Nahrung gefunden und waren auf den an das Hauptportal anstoßenden Speich e r übergeiprungen. Mit zehn Schläuchen ner- chiedensten Kalibers wurden immer größere Was- ermengen in die Flammen geschleudert, bis es chließlich gelang, einen Teil des großen Stellge- bäubeo zu retten. Drei Feuerwehrleute stürzten vom Dach bes Stallgebäudes und mußten in» Krankenhaus gebracht werden Ebenso verletzten sich bei den Löscharbeiten zwei Zivilpersonen. Erst in den frühen Morgenstunden konnte das Feuer auf seinen Herd beschränkt werden Verschiedene Stallungen und Gebäude wurden vollkommen vernichtet. Ferner fielen dem Feuer mehrere hundert Zentner Stroh und Futter zum Opfer. Die Ursache des Brande« steht noch nicht fest Schwere« Unglück beim Autorennen In Pescara. Belm Autorennen um die 13 Eoppa Acerbo In Pescara (Atollen) ereignete sich ein schwerer Un- glückvsall. Beim Wettbewerb der kleinen Maschinen bis 1500 ccm kam ErmInI, als er In be*- Start- wobschaftebehörben in Kattomitz eine Beschlagnahme für angebracht Auch die Broschüre „Auslanbs- deutiche Erneuerung' von bemfelben Verfasser eurbe beschlagnahmt. * Der Präslbent ber Republik Paraguay, Raphael Franco, ist zurückgetreten. Der Dberfommanble- renbe be« Heeres, Oberst Parade», hat seine Nachsolgeschaft angetreten. den Täter auf frischer Tat zu erfassen. Erst setzt bemerkte zufällig ein Fußgänger einen Mann, der mit einer kleinen Spritze Salzsäure auf die Kleider einer Frau brachte. Der Mann wurde verhaftet. Er gestand, etwa hundert solcher Salzsäure- attentate verübt zu haben. Die ibero-amerifanifdjen Aerzte in Vad-Nauhelm. Die 400 ibero-arnerikanischen Aerzte, die sich auf einer Fahrt durch Deutschland befinden, trafen am Donnerstagabend von Berlin aus mit Sonderzügen in Köln ein. Sie folgten am Freitagoormittag einer Ei n l a d u n g der I G. » Farbenindu- ftrle nach Leverkusen, um eine ber bedeutendsten Probuktionsstätlen der Pharmazeutik kennenzulernen. Mittags traten die ausländischen Aerzte auf Einladung der Werksleitung eine Fahrt nach K ö - n i g s w i n t e r an, von wo aus sie sich nach Bad- Nauheim begaben. Heber 4 Millionen Besucher auf ber Düsseldorfer Neichsausslellung. Der 4 000 000. Besucher wurde am Freitag auf ber Reichsausstellung „Schaffendes Volk" gezählt. Es war eine Frau aus Düsseldorf. Sie erhielt eine Damenuhc unb einen Gutschein für eine Reise zum Reichsparteitag unb zurück sowie für einen achttägigen Aufenthalt in Nürnberg. Auch ber 4 000 001. Besucher, ein Kaufmann aus Heiligenrobe, Bezirk Bremden, wurde beschenkt. Er erhielt eine goldene Herrenuhr. Die Tatsache, daß in rund 3 Monaten 4 000 000 Volksgenossen die große Ausstellung am Rhein besuchten, ist der beste Beweis für die große Anziehungskraft dieser gewaltigen Leistungsschau des schaffenden Deutschland. mehr Herr werden konnten unb noch die Tunnelanlagen eine lange Strecke unter Wasser stehen. Ein Ehepaar vorn Blitz getroffen. lieber bie westlichen Vororte der R e i ch s h a u v t- st a b t ging am Freitag in ben späten Abendstunden ein schweres Gewitter nieder, dem in Herder ein Ehepaar zum Opfer fiel. Das Ehepaar wurde auf dem Heimweg von einem Blitz getroffen und zu Bodengeschleudert. Die Ehefrau war sofort tot, während ber Mann, der sie rechts untergehakt hatte, rechtsseitig gelähmt wurde. Vier Personen durch einen Lastzug gelötet. Urlaubsgäste aus Westfalen, die in Weidenthal bei Neustadt (Pfalz) untergebracht waren, kamen abends von einem Spaziergang zurück. Als sie die Unterführung vor Weidenthal erreicht hatten, bog ein aus der Richtung Kaiserslautern körn- menber Lastzug in schnellem Tempo in die Kurve ein und kam auf ber nassen Straße Ins Schleudern. Die Urlauber versuchten sich dadurch zu retten, daß sie in den Straßengraben sprangen, wurden jedoch von dem Anhänger erfaßt und drei von ihnen auf der Stelle getötet. Der Wagen fuhr noch etwa 50 Meter im Straßengraben weiter, kam bann roieber auf die Straße, wobei der Anhänger über die rechte Böschung hinabstürzte. Ein vierter Urlauber, der ebenfalls von dem Wagen erfaßt wurde, wurde mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus eingeliefert, wo er f e i n e n 93 e r- letzungen erlegen ist. Der Kraftfahrer und seine beiden Mitfahrer kamen mit leichteren Prellungen davon. Er wurde sofort verhaftet und in das Gefängnis eingeliefert. Aulobusunglück auf einer oberitalienischen Bergstraße. 3n der Provinz Belluno hielt auf ber Bergstraße des Zoltana-Tales ein Autobus mit elf Personen in einer Kurve, um den Postkraftwagen durchzulassen. Der Chauffeur war ausgestiegen. Ein Fahrgast wollte ein Hupensignal geben, setzte aber aus Versehen bie Bremsen außer D e - trieb, worauf ber schwere Wagen führerlos z u - rürfroHte und in eine Schlucht stürzte. Zwei Insassen wurden getötet, sieben schwer verletzt. „Nordmeer" nach den Azoren unterwegs. Das deutsche Seeflugzeug „Nordmeer" flog am Freitag von Lissabon nach den Azoren ab. Es wird dort vom Stützpunkt „F r i e fe n l a n b" aus zu feinem Verfuchsflug nach Nordamerika starten. Außer ber Besatzung bes Flugzeuges nehmen als Beauftragte des portugiesischen Amtes für Luftfahrt Major Beja sowie ber Direktor der Lufthansa Freiherr von Buddenbrock an dem Flug teil. Wahnsinnstat einer Mutter. In ber Ortschaft Dernwang bei Dingolfing in ber Bayerischen Ostmark hat bie 29 Jahre alte Käthe- rina Auer im Schwarzen Graben bes Isermoses ihre vier Klnber, brei Knaben und ein Mädchen im Alter von 3V< bis 6Va Jahren, e r • tränkt. Die Frau, bie am Morgen über starke Kopfschmerzen klagte dürfte die Tat in einem Anfall geistiger Störung begangen haben. Sie führte ein fünftes Kind, ein 3 Wochen altes mit sich, warf es aber nicht ins Wasser, so daß der Säugling am Leben erhalten blieb. 100 5a()fäureaftentafe auf Frauen In Wien verübt. Wetterbericht de» Rddyerorlfrrbienfte«. Ausqabeorl Frankfurt. Don ber Rückseite bes bis zur Ostsee vorgestoßenen Tiefbruckwirbels einbringenbe kältere Meeresluft brachte auch unserem Gebiet am Sonntag unter lebhaften, auffrischenden westlichen Winden und Niederschlagsschauern erhebliche Abkühlung. In einem Zwischenhoch setzt sich die Beruhigung unb Besserung burch, doch macht sich bereits in Irland das Herannahen eines neuen kräftigen Wirbels bemerkbar, der auch auf unser Wetter Einfluß nehmen wird. Aussichten für Dienstag: Zunächst vielfach heiter, dann wieder Uebergang zu unbeständigem Wetter, Regenfälle, Im ganzen warm, Winde um Süd. Aussichten für Mittwoch: Voraussichtlich unbeständiges Wetter mit Schauern, bei lebhaften westlichen Winden kühler. ßufttemperaturen am 15. August: mittags 18,3 Grad Celsius, abends 14 Grad , am 16. August: morgens 13,1 Grad. Maximum 20,8 Grad, Minimum heute nacht 12 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm liefe am 15. August: abends 18,3 Grad, am 16. August: morgens 16,1 Grad Celsius. — Niederschläge 3 mm. Hauptschrlftlelter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauotschristlelters: Ernst Blum« schein Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr Fr. W. Lange: für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot (beurlaubt), I. 93.: Dr Fr. W Lange: für den übrigen Teil: Ernst Blumschetn. Anzelgenlelter. Hans Beck (beurlaubt) Verantwortlich für Den Inhalt ber Anzeigen. Theobor Kümmel D A VII 37: 9076. mürbe ein In Richtung Köln faljrcnber Fernlastzug non einem Ihn überljolcnben Kraftwagen so stark an ben Straßenraub gebrückt, baß er die Böschung hlnnnterfuhr unb bart u in s ch l u g. Glücklicherweise blieben bie beiben Fahrer dieses Am Samstag mürbe ohne Förmlichkeiten das Teilstück Bayrisch -Zell — ©u bei fei b ber beutschen Alpenstraße für den Verkehr frei- gegeben. Am ersten Tag machten bereits zahlreiche Kraftwagen von ber Gelegenheit Gebrauch, die herrliche, technisch vollendete und sich gut das schöne Landschaftsbild einfügende Straße befahren. Wien ein Verbrecher, ber letzt unschäblich werben konnte. Fast seit einem Iayr liefen bei ber Polizei immer roieber Anzeigen von Frauen ein, die mit Salzsäure bespritzt worden waren Sie hatten arge Beschäbigungcn der Kleiber unb auch recht erhebliche Verletzungen davon- Da« amerikanische Marineamt hat an bie Goobyear Zeppelin Company in '21 fron (Ohio) einen Bauauf- trag für zwei n I ch I st a r r e Erfatzluft - schiffe Im Betrage von 285 000 Dollar vergeben. Da« eine mit einem Fafsungsvermögen von 125 000 Kubikfuß wirb für Ausbildungszwecke, bas anbere mit 400 000 Kubikfuß im Küstenblenst oerwenbet werden. Aus aller Wett. Schweres Schadenfeuer auf einem Potsdamer lSutshof. Nach Meldung einer Rettungsexpebition aus Zermatt finb bie oelben Bergsteiger Dr.-Ing. Owe- sny unb Meblzlnkanbibal Materna durch Absturz am Großen Penhal-Couloir am Matterhorn tödlich verunglückt. Es handelt sich bei beiden um geübte Alpinisten, welche er ft in der Vorwoche die Ostwand des Monte Rosa durchstiegen hatten. Ohne Ausrüstung abgestürzt. 93elm Aufstieg vorn KönIgsteIn z u m Grünst e i n bei Berchtesgaden stürzte ein 17'/,jähriger Schlosserlehrling aus Ingolstadt von einem Fels- türm ab. Er blieb mit zerschmettertem Kopf tot legen. Der junge Mann hatte den Aufstieg ohne ebe bergsteigerische Ausrüstung versucht. — Von >er P a s s e I e r s p i tz e In den südlicher Lechtaler Alpen ist der Mjährige Werkmeister der Zeißwerke in Berlin Josef Wagner infolge des Ausglei- Ihi'. u , ^»00, 7J0 Ui je 2000, 2284 ut ie 1000 ... I« 600, 7U00 4u t> 800, 180000 ju je 160 Matt. 32 (Txwlnn» ni 1000 RM 112467 196203 206454 277618 333265 " | Verkäufe IKetler(2Schraub. IKorbllasche,3OLL au verkauf. 04017 Friedr. 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