Nr. 214 Erstes Blatt 187. Jahrgang Dienstag, 14-September |057 krjchetnl täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustriert« ©(ebener FamilienblLtter Heimat im Bild ■ Die Scholle Monatrvezugspreir: Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Zernsprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Sietzen Postscheckkonto: Zranlfurt am Main 11686 Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrühlsche Unlverfitätrdruckerei R. Lange in Sieben. Zchristleitung und Geschastzftelle: Zchnlsttahe 7 Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8*/,Uhr des Dormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Npf., für Text- anzeigen von 70mm Breite 50 Rpf.,Platzvorschrist nach vorh.Dereinbg.25°/g mehr. 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Nicht eine Wiedergeburt ist es, sonbern etwas Neues, in der deutschen Geschichte noch nicht bageroefenes Einmaliges. Denn noch niemals ist bie geistige Zielsetzung und Willensbildung un- erer Nation so ibentisch gewesen mit den natürlichen Pflichten zur politischen Selbstbehauptung wie heute. Noch niemals ist im deutschen Volk die Weltanschauung gleich gewesen mit den ewigen Lebensgesetzen der Natur unb bamit auch ber Nation unb ihren ßebensbebingun- gen. Noch niemals war die weltanschauliche Ausrichtung so ausschließlich eingestellt auf ben Gedanken ber Forterhaltung unseres Vol - k e s wie heute, unb noch niemals war eine so klare Übereinstimmung gefunben worden zwischen ber geistigen Ausrichtung und ber körperlichen Ge- taltung wie jetzt im nationalsozialistischen Staat! M in Seiten höchster Hot entsteht die innere Wiedergeburt. Erhalten Sie nicht alle, meine Volksgenossen, gerade angesichts dieser demonstrativen Schau der Stärke und Kraft unserer Bewegung und damit des deutschen Volkes die Empfindung, daß eine solche Mobilisierung des Geistes und des Körpers doch nur das Ergebnis und die Folge eines zwingenden Anlasses sein kann? Wie off überdenkt nicht mancher von uns die Frage, was wohl aus Deutschland geworden wäre, wenn uns das Schicksal im Jahre 19 14 einen leichten schnellen Sieg geschenkt haben würde. Was wir damals alle mit heißem Herzen erstrebten, wäre vermutlich von einer höheren Warte aus gesehen für unser Volk nurein Unglück gewesen. Dieser Sieg hätte wahrscheinlich sehr traurige Folgen gehabt. Denn im Innern wären wir gerade durch ihn von jenen Erkenntnissen ferngehalten worden, die uns heute zurückschaudern lassen vor dem Weg, auf dem sich das damalige Deutschland schon befand. Die wenigen einsichtsvollen Warner aber wären der Lächerlichkeit verfallen. Der nur auf den äußeren militärischen Wachlmitteln fußende und durch sie getragene Staat wäre in gänzlicher Unkenntnis der Bedeutung der blutmäßigen Quellen der Volkskraft früher ober später z u m Vernichter feiner eigenen Existenz Der Bolschewismus selbst behaupiel feinen wellrevolnüonären Charakter. Wer hat dieses Wunder vor zehn ober zwanzig Jahren in Deutschland für möglich gehalten, außer den damaligen wenigen Gläubigen unserer Bewegung? hat nicht diese Entwicklung alle, aber auch jene kühnsten Hoffnungen weit überrannt ober zu- rückgelassen, die in den sogenannten „vaterländischen Kreisen" einst ausgesprochen worden sind? Wer aus diesen Reihen von damals muß nicht heute mit tiefster Befriedigung zugeben, daß unserem Volke eine Kraft zuteil wurde, die weit außer und über allen früheren Vorstellungen liegt? Allein auch wir müssen einsehen, daß eine solche Mobilisierung der höchsten geistigen und körperlichen Streitkräfte einer Nation nur möglich ist in einer dafür geeigneten geschichtlichen Zeit und Umwelt. Es gehört zu den Aufgaben einer so wahrhaft großen Bewegung auch die Pflicht, jene Bedingungen zu begreifen, Die für sie selbst Ursache der Entstehung waren unb bie Voraussetzung für ihre Entwicklung abgaben. In den trägen Zeiten des deutschen bürgerlichen Weltliberalismus wäre niemals eine so gigantische Steigerung der Stärke und des Bewußtseins einer solchen Mission in unserem Volke möglich gewesen. So, wie der Körper feine höchste Lebenskraft entwickelt im Augenblick ber Abwehr einer ihn bebrohenben Krankheit, so werden auch die Völker zu den höchsten Steigerungen der in ihnen schlummernden Energien erst dann getrieben, wenn sie in ihrem Dasein be - droht, ja gefährdet sind! und Lebensgrundlagen geworden! Erscheinungen, die wir in den vielen anderen Ländern nach ihrem vermeintlichen Siege zu beobachten Gelegenheit haben, hätten uns ergriffen. Statt durch eine katastrophenmähige Erschütterung vor dem Abgrund zurückgerissen zu werden, wären wir den schleichenden Giften der inneren Volkszersehung allmählich um so sicherer erleben. Für uns kann wirklich die Richtigkeit eines weisen Spruches als erwiesen gelten: Manches Wal äußert sich die tiefste Liebe der Vorsehung zu ihren Geschöpfen auch durch eine Züchtigung!" Der Not des damaligen Zusammenbruches entstieg bie nationalsozialistische Idee unb damit bas politische Glaubensbekenntnis der inneren Regeneration des Volkes. Und nicht der nur äußerlichen Wieberausrichtung eines Staates in der Form einer Restauration! Dieser Not verdankte die nationalsozialistische Bewegung aber auch ihre einzigartige Organisation. Nur in einer Umwelt von Feinden konnte sich die Partei zu jener kämpferischen Erscheinung entwickeln, bie einmal befähigt war, auch ben Entscheidungskampf um die Macht zu führen. Und nur dank der fortgesetzten Verfolgungen und Unterdrückungen fand in ihr der erste und beste Ausleseprozeß statt, der der Nation an Stelle der früheren Politiker die Fanatiker einer Volksbewegung schenkte. Nürnberg, 13. Sept. (DNB.) Im abendlichen Dämmer liegt bie erleuchtete Kongreßhalle. Sie ist schon seit Stunben überfüllt, aber immer noch strömen auf allen Anmarschwegen neue Massen herein, um den Höhepunkt des Parteitages mitzuerleben. Hinter dem Rednerpult hat wiederum das Füh - rerkorps der Partei, vor ihm haben die Reichs- und Staatsminifter, die Staatssekretäre, die Generralität und Admiralität, der persönlichen Gäste des Führers, bie Vertreter der fremden Mächte, die Ehrenabordnungen der Faschistischen Partei Italiens, der nationalen Bewegung Spaniens, die führenden Männer aus Wirtschaft, Kunst unb Wissenschaft Platz genommen. Als der Musikzug der Leibstandarte den Badenweiler Marsch intoniert, erhebt sich alles von den Plätzen, unb ein einziger Jubelschrei empfängt den Führer, der mit den Reichs- und Gauamtsleitern den Mittelgang der Halle herunter zum Podium schreitet. Festlicher Ausklang zu der letzten Tagung des Parteikongresses ist Richard Wagners Vorspiel zu den Meistersingern. Rudolf Heß tritt an das Podium: „Der Kongreß findet seinen Abschluß durch die Rede des Führers." Von erneuten Heil-Rufen begrüßt beginnt der Führer die große Schlußrede des Parteikongreffes. Der Führer spricht. Parteigenossen und Parteigenossinnen! Nationalsozialisten! Wenige Stunden noch und der neunte Parteitag der nationalsozialistischen Bewegung findet sein Ende. Acht Tage lang stand die deutsche Nation wieder unter den Eindrücken ihres größten F e st e s. Was Hunderttausende selbst erlebten ober mit eigenen Augen verfolgen konnten, begleiteten Millionen Deutsche in- unb außerhalb des Reiches mit nicht weniger ergriffener Aufmerksamkeit. Wann gäbe es auch eine bessere Gelegenheit, sich von der Wirklichkeit des neuen deutschen Staates so überzeugen zu können, als in dieser Woche seiner größten und demonstrativsten Bekundung? Immer wieder gleitet der Blick zurück auf das Erlebte und sucht nach Vergleichen in früheren Zeiten. Und immer wieder wird jeder einzelne von der Feststellung überwältigt, daß diese Kundgebungen so sehr aus dem Rahmen alles bisher Erlebten in ihrer Gestalt und Eindringlichkeit herausfallen, daß sie nur unter f i ch selbst miteinander verglichen werden können. Sie sind nach keinem früheren Vorbild gestaltet worden, sondern bilden ideell und organisatorisch das ausschließliche Eigentum der nationalsozialistischen Partei. Schon in der Zeit des Ringens um die Macht hatte sie diesen Kundgebungen die wesentlichsten Züge ihres heutigen Charakters verliehen und sie seitdem zu einer Hohe und Tiefe weiter entwickelt, daß jedesmal eine weitere Steigerung unmöglich zu fein schien. Und dennoch glauben wir, am Reichsparteitag der Arbeit wieder einen Fortschritt feststellen zu können gegenüber dem des Jahres 1936. Noch mehr als früher trat gerade auf diesem Parteitag die Größe der erzieherischen Mission des Nationalsozialismus in Erscheinung. Jene oft geforderte Synthese zwischen Kraft, Schönheit und Geist strebt nach ihrer Verwirklichung. In dieser Woche, die hinter uns liegt, wurde der Nation ein ebenso konzentriertes Bild einer gigantischen geistigen und sachlichen Arbeit der letzten zwölf Monate gegeben, wie ihr aber auch schon die ersten Resultate der neuen körperlichen Ausbildung des neuen deutschen Menschen gezeigt werden konnten. Der Rhythmus dieser großartigen Demonstration volklicher Kraft und Geschlossenheit, geistiger Zucht und Ordnung ist ein sa hinreißender, daß sich ihm wohl niemand entziehen kann, der aufgeschlossenen Herzens diese Tage miterlebte ober auch nur verfolgte. Dies hat wahrhaftig nichts mehr zu tun mit jenem oberflächlichen seichten Patriotismus, der in vergangenen Jahrzehnten leider so oft als nationale Stärke gewertet werden wollte und dabei doch nur hohler Schein war. Was uns in dieser Woche manches Wal fast erschütterte, war das weltanfchautich- volkliche Glaubens-Bekenntnis einer neuen Generation, und öfter als einmal standen hier wohl hunderttausende nicht mehr unter dem Eindruck einer politischen Kundgebung, sondern im Banne eines tiefen Gebetes, wer wollte behaupten, daß eine solche Wirkung nur in der Form liegen konnte? Rein, was sich hier an Formen zeigt, ist nur die äußerlich organisatorische Auswertung einer Idee. Diese Auswertung aber ist für uns alle um so beglückender, als sie allmählich beginnt, der Große unseres Ideals ebenbürtig zu werden. So wie der Rationalsozialismus eine geistige Revolutionierung unseres Volkes verursachte, so revolutioniert er auch das Bild der Erscheinung und des Auftretens des deutschen Wenschen. In wenigen Jahrzehnten schon wird diese Tagung den letzten Erwartungen unseres neuen polittschen Bekenntnisses genügen. Die zur Ergänzung des rein Weltanschaulich-Geistigen angegliederten K a m p f f p i e t e werden mithelfen, den neuen Typ des deutschen Wenschen zu formen: hart gestählte Wanner und anmutschöne Frauen sollen in den kommenden Jahrhunderten Jahr Dank dieser Not wieder gelang es der Bewegung, nicht nur bie Macht im Staate zu erobern, sondern seitdem alle jene Kräfte zu finden und einzufetzen, die zur erfolgreichen Durchführung chrer Gedanken und Absichten erforderlich waren. An bie Stelle der Nationalsozialistischen Partei ist das von der Nationalsozialistischen Partei geführte deutsche Volk getreten. Dieses steht nun den gleichen Einwirkungen gegenüber wie einst die Partei. Der gleiche Feind, der uns zuerst ms Leben rief unb uns dann im Laufe dieses Kampfes immer wieder stärkte, bedroht uns auch heute. Er arbeitet mit jeder Lüge und mit jeder Gewalt, um fein Ziel zu erreichen Dies ist aber kein Kampf mehr um dürftige dynastische Interessen oder um die Korrektur von Landesgrenzen oder wegen kleiner Wirt- schaftsinteressen. Nein, dies ist der Kampf gegen eine wahre Weltkrankheit, die die Völker zu verpesten droht eine Völkerverseuchung, deren besonderes Merkmal die Internationalität ihrer Erscheinung ist Wir kennen den Grund dafür, denn es handelt sich nicht um eine russische Krankheit, oder um eine lvanische, ebensowenig als es 1918 eine deutsche, 1919 eine ungarische oder eine bayerische war! Weder Russen noch Deutsche oder Ungarn und Spanier waren oder sind die Erreger dieser Krank- beit sondern es ist jener internationale Vä'lkerparasit, der sich seit vielen Jahrhunderten in der Welt verbreitet, um in unserer Zeit wieder zur vollen zerstörenden Auswirkung seines Daseins zu gelangen. (Stürmischer langanhaltender Beifall.) Nur ein Befangener kann das Auge gegenüber der Tatsache verschließen, daß zwischen den vielfältigen Erscheinungen der Erschütterung des gesellschaftlichen unb politisches Gefüges unb Lebens ber Volker unb ber ihrer Volkswirtsckaften ober ihrer überlieferten Kulturen ein unbestreitbarer innerer Zusammenhang vorhanben ist. Nur wer mit Gewalt den Vogel Strauß nachahmen will, kann aber vor allem das übersehen, was von den eigentlichen geistigen Inspiratoren dieser Völkererkrankung doch selbst offen und ungeniert zugegeben wird. Es erfordert eine gesegnete Raivität, dem Bolschewismus jenen internationalen Charakter, unb zwar revolutionären Charakter abzustreiten, in einer Zeit, in der gerade der Bolschewismus selbst kaum einen Tag vergehen läßt, ohne feine weltrevolutionäre Wission a l s A unb 0 seines Programms unb damit als bie Grundlage feiner Existenz zu betonen. Rur ein bürgerlich-demokratischer Politiker kann es nicht wahr haben wollen, was doch bie proklamatische Grundlage dieser roten Weltbewegung ist, unb was sich aber auch in der Wirklichkeit als der entscheidende Wesenszug dieser Weltbewegung erweist. Richt der Rationalsozialismus hat zuerst die Behauptung aufgestellt, daß der Bolschewismus international sei, sondern der Bolschewismus selbst hat sich als die konsequenteste Auslegung des Warxismus feierlich zu seinem internationalen Charakter bekannt! Wenn aber nun einer unserer Westeuropäer trotzdem bestreitet, daß der Bolschewismus international sei, d. b, mit international einheitlichen Mitteln und Methoden ein international gleiches Ziel verfolge, dann allerdings bleibt nur noch zu befürchten, daß wir aus dem Munde eines solchen Weltweisen analog dessen demnächst vernehmen werden, daß der Nationalsozialismus entgegen seinem Programm gar nicht für Deutschland und entgegen seinem Programm gar nicht für Deutschland und entsprechend dem des Faschismus auch nicht für Italien einzutreten beabsichtigen. Ich würde es aber dennoch bedauern, wenn man uns das nicht glauben wollte. Es tut mir allerdings ebenso leid, daß man dem Bolschewismus nicht einmal das glaubt, was er nun selbst zu wollen behauptet und zu sein proklamiert. (Beifall.) Allerdings, wer von der Größe dieser Weltgefahr keine Ahnung hat und wer vor allem aus innen* oder außenpolitischen Gründen meint, an diese Gefahr nicht glauben z u dürfen, der wird dann nur zu leicht alles das mit Absicht übersehen, was vielleicht doch als Beweis für das Vorhandensein biestr Weltgefahr sprechen könnte. Der wird es dann z. B. auch nicht sehen, daß zur Zeit über die ganze Erde fortgesetzt revolutionäre Erschütterungen laufen, er wird es nicht sehen, weil er es nicht sehen will, unb er wird vor allem nicht wahrhaben wollen, daß diese Erschütterungen von einer Zentrale ausgelöst und dirigiert werden. Er wird vielleicht gar nicht bestreiten können, daß alle diese Revolutionen unter derselben Fahne und unter dem gleichen Stern marschieren, daß sie sogar das Tuch ihrer Revolutionssymbole von Moskau geliefert bekommen. Aber er wird es trotzdem ablehnen, anzunehmen ober gar offen zuzugeben, baß dies von dort aus vielleicht mit Absicht geschehen könnte. So ein bürgerlicher Politiker wird die Tatsache fortgesetzter internationaler Wirtschaftskämpfe nicht bestreiten können, die allmählich zu einer vollkommenen Zerrüttung der Produktionen und damit der Lebensgrundlagen der Staaten führen müssen. Er wird auch nicht die Tatsache wegbringen, daß alle diese Kämpfe nach einem einheitlichen Schema verlaufen, ja daß alle diese Hetzer durch eine Schule gegangen sind, und daß ihre finanzielle Förderung immer durch einen Staat erfolgt, allein er wird es trotz alledem nicht wahr haben wollen, daß dahinter etwa gar eine planmäßige Absicht stecke, denn das paßt nicht in das Schema des Begreifens und Denkens einer solchen politischen bürgerlichen Bequemlichkeit hinein. (Erneute Zustimmung.) Solche Politiker werden auch nicht in der Lage sein, wegzustreiten, daß der Dimitroff, der plötzlich in Spanien auftaucht, mit dem Herrn Dimitroff, der in Moskau die 3. Internationale mitdirigiert, sowie mit jenem Herren Dimitroff, ber in Berlin die bolschewistische Revoluton anzu- zetteln sich bemühte, und endlich mit einem Herrn Dimitroff, der in Sofia die bolschewistischen Attentate machte, identisch ist. Daran ist nicht zu zweifeln. Allein der bürgerliche Politiker unserer Demokratien sieht darin nur ein zufälliges Zusammentreffen Der verschiedenen politischen Abenteuer eines reiselustigen privaten Herren, der sich mal da, mal dort betätigt, aber keineswegs in einem höheren Auftrag ober gar nach einem einheitlichen Plan. (Heiterkeit unb Beifall.) Denn eine solche Annahme würde weder in die Wirrnis der Gedanken solcher Politiker, noch in das saubere Konzept ihrer Weltanschauung — infoferne von so etwas geredet werden kann — hineinpassen. Parteigenossen und Parteigenossinnen! Als Nationalsozialisten sind wir uns über die Ursachen unb Bedingungen des die Welt heute in Unruhe versetzenden Kampfes vollkommen klar. Vor allem aber erfassen wir das Ausmaß und den Umfang dieses Ringens. Es ist ein gigantischer weltgeschichtlicher Vorgang! Die größte Gefahr für die Kultur und Zivilisation der Menschheit, die hier seit dem Zusammenbruch der antiken Staaten jemals gedroht hat. Diese Krise kann nicht verglichen werden mit irgendeinem der sonst üblichen Kriege ober irgenbeiner ber so oft ftattfinbenbejx Revolutionen! Nein, es hanbelt sich um einen allumfassenben Generalangriff gegen bie heutige Gesellschaftsorbnung, gegen unsere Geistes- unb Kulturwelt. Dieser Angriff wirb ebenso geführt gegen bie Substanz ber Völker an sich, gegen ihre innere Organisation unb bie rasseeigenen Führungen biefer Volkskörper, gegen ihr Geistesleben, ihre Trabitionen, gegen ihrs Wirtschaft unb alle sonstigen Institutionen, die das Wesens-, Charakter- und Lebensbild dieser Völker ober Staaten bestimmen. Dieser Angriff ist so um- faffenb, baß er fast sämtliche Funktionen bes LebenS in ben Bereich seiner Aktionen zieht. Die Dauer biefes Kampfes ist nicht abzusehen. Sicher aber ist, baß seit bem Aufkommen bes Christentums, bem Siegeszug bes Mohammedanismus ober feit ber Reformation ein ähnlicher Vorgang auf ber Welt nicht ftattfanb. So wie' aber in biefen vergangenen Zeiten bie großen, bamals aller- bings von vornherein auf religiösem Gebiet statt- finbenben Weltanschauungskämpfe bas gesamte Leben beeinflußten unb in ben Bann ihrer Kämpfe gezogen haben, so geschieht bies heute burch bie bolschewistische Weltrevolution! Sie wirkt dabei wie ein schleichendes Völker gift und macht nicht Halt vor einer Ablehnung! So wenig als sich in anderen Zeitläufen einzelne Menschen ober Völker nur gegen anbere Auffassungen unb Absichten aus solchen Katastrophen ober roeltbemegenben Revolutionen heraushalle n konnten, jo wenig kann sich heute jemand vor der politischen Gefahr des Kommunismus retten, in dem er einfach dessen Existenz bestreitet oder seine bedrohliche Auswirkung nicht wahr haben will und daher ablehnt! Ich glaube gern, daß es den Staatsmännern der demokratischen Welt keine Freude bereitet, sich mit den kommunistischen Problemen zu beschäftigen. Allein das steht nicht zur Diskussion. Dollen brauchen sie es nicht, aber sie werden es einmal müssen, oder ihre Demokratie geht so oder so in Trümmer. (Leb- Hafter Beifall.) Diese Weltpest wird nicht um die Erlaubnis anfragen, den Demokratien durch die marxistische Diktatur das Ende bereiten zu dürfen, sondern sie wird dies tun, außer sie wird daran gehindert. Und diese Verhinderung wird nicht stattfinden durch eine platonische Absage an diese Erscheinung oder ihre mehr oder weniger feierliche Ablehnung, sondern sie wird nur bestehen können in einer Immunisierung der Völker gegenüber dieser Vergiftung, sowohl als in einer Bekämpfung des internationalen Bazillenträgers selbst. Diese Immunisierung wird aber um so notwendiger sein, als gerade in unserem so sehr miteinander verbundenen Europa das Schicksal der einzelnen Staaten auch aneinander gebunden ist. 3a, nicht nur dies: Weil dieses Europa eine Völker - und Staatengemeinschaft ist, die sich in Jahrhunderten allmählich nebeneinander aufgebaut und befruchtet und ergänzt hat, ist die Ansteckung eines Staates in dieser Gemeinschaft nicht nur für diesen Staat bedauerlich, für die anderen aber vielleicht bloß interessant, sondern im Gegenteil für alle entscheidend. (Erneuter Beifall.) So wenig man in einer Schule gesunde Kinder mit den von einer ansteckenden Krankheit behafteten zusammenlassen kann, so wenig kann in Europa auf die Dauer ein nützliches und segensreiches Zusammenleben der Kationen möglich sein, wenn sich darunter solche befinden, die, mit infektiösen Giftstoffen behaftet, kein hehl daraus machen, auch die anderen mlf derselben Krankheit anskecken zu wollen! (Bravorufe und Händeklatschen.) Soweit es sich nun um Deutschland handelt, so ist es ähnlich dem heutigen Italien dieser Gefahr gegenüber bereits immun geworden, d. h.: der Nationalsozialismus hat sich wie der Faschismus bemüht, aus unserem volklichen Organismus jene Schwächen zu entfernen, die einem Eindringen bolschewistischer Gifte Vorschub geleistet haben würden. Er hat deshalb auch seine Aufgabe nicht in einer geistlosen äußeren Restauration eines früheren Zustandes erblickt — der schon damals unfähig war, sich vor dem bolschewistischen Gift zu retten —, sondern er hat bewußt einen inneren Neuaufbau unseres Dolkskörpers in Angriff genommen, also er hat nicht den Staat und das Staatliche in den Mittelpunkt gestellt, sondern d a s V o l k und das Volkliche. Wie richtig diese Arbeit gegenüber der beabsichtigten bürgerlichen oder monarchischen Restaurationspolitik war, mögen Sie am besten unter den Eindrücken des Ablaufs gerade einer solchen Kundgebung, wie sie in den letzten acht Tagen die Stadt der Reichsparteitage erlebt hat, ermessen. Allein, so gesichert Deutschland heute — trotz des fortgesetzten Versuches der Moskauer Verbrecherorganisation, ihre Agenten und ihr Zersetzungsmaterial nM Deutschland hereinzuschmuggeln — ist, so ungesichert ist unserer Ueberzeugung nach ein großer Teil unserer Umwelt. Und nichts ift mehr geeignet, uns mit ganzer Kraft der nationalsozialistischen Idee zu verpflichten, als die klare Erkenntnis, daß wir inmitten einer allmählich aus ihrem bisherigen politischen und wirtschaftlichen Gefüge geratenden Welt stehen. Was andere behaupten, nicht sehen zu können, weil sie es einfach nicht sehen wollen, das müssen wir leider als eine bittere Tatsache feststellen. Die Welt befindet sich im Zustande eines sich steigenden Aufruhrs, dessen geistige und sachliche Vorbereitung und Führung ohne Zweifel von den Machthabern des jüdischen Bolschewismus in Moskau ausgeht. Wenn ich dieses Problem so bewußt als e i n jüdisches hinstelle, bann wissen Sie, meine Parteigenossen und -genossinnen, daß dies nicht eine unbewiesene Annahme ist, sondern eine, durch nichts wegzustreitende Belege bewiesene Tatsache. Es liegt in der Natur der Trägheit der Menschen, einen in ihrer Zeit gegebenen Zustand als den von jeher seienden und daher auch für immer bleibenden anzunehmen. Je beschränkter die Fähigkeit für ein wirklich geschichtliches Sehen ist, um so weniger gelingt es dann, auch nach rückwärts zu blicken und daraus die nötigen Folgerungen für die Zukunft zu ziehen. Insbesondere zeichnet gerade den schwachen Menschen die Scheu aus, sich Entwicklungen zu überlegen, deren Ausgang wahrscheinlich unerwünscht, weil unangenehm sein könnte. Es ist daher für die nicht starken Naturen immer das Einfachste, den nun einmal vorhandenen Zustand nicht nur als den seit jeher gewesenen, sondern deshalb auch als den sicherlich ewig bleibenden anzunehmen. Dieser Trägheit oder auch Angst im geschichtlichen Denken steht aber die geschichtliche Verantwortung gegenüber: nämlich das Derant- wortungsbewußtsein all derer, die nicht nur wissen, daß das Leben der Völker den Regeln einr n a - turbedingten Gesetzlichkeit entspricht, sondern die sich auch aus der Kenntnis der Geschichte ihres eigenen und anderer Völker ein zutreffendes Bild über die Ursachen oder die Bedingungen des Emporstieges oder des Zerfalls zu machen vermögen. Ihnen wird dann auch im einzelnen ein richtiges Verstehen der Gründe, die zu Volks- bildungen und ihren staatlichen Ausprägungen führen, zu eigen sein. Sie werden dabei vor allem zu der Erkenntnis gelangen, daß der Fluß der menschlichen Entwicklung ein ununterbrochener ist, und daß seine letzten Ursachen stets in dem von der Dorsehuna im Menschen besonders stark entwickelten Dermehrungs- und Erhaltungsprin- 3 i p liegen. Diese pflichtbewußte Forschung wird weiter feststellen, daß damit die menschlicye Lebensbehauptung im allgemeinen keinen anderen Weg geht, als den in der Natur auch sonst vorgezeichne- ten. Es sind dieselben elementaren Triebe und Kräfte der Selbsterhaltung, die auch sämtlichen anderen Wesen auf dieser Eroe zu eigen sind. Sie bestimmen den Lebenskampf und damit den Lebensweg des Menschen. Es entspricht einem Mangel an geschichtlicher und vor allem wissenschaftlicher Einsicht anzunehmen, daß dieser verständliche Selbsterhaltungstrieb zu irgend einer Zeit, also während einer bestimmten Umdrehung der Erde um die Sonne, plötzlich erlöschen oder künstlich zum Stillstand gebracht werden könnte, denn nur dann könnte man es versuchen, an Stelle eines seit dem Beginn allen Lebens auf dieser Erde gültigen Gesetzes der Allgewalt Natur die Paragraphen eines Völkerbundes oder Genfer Statuts antreten zu lassen. So wie aber bisher die ehernen Naturgesetze der Lebenshaltung und Lebensbehauptung auch für den Existenzkampf der Menschen maßgeblich waren, so werden sie es auch in Zukunft sein. Wenn nun dieser Lebenskampf ein fortgesetzt gleichbleibender ist, dann werden auch die Vorgänge wie die der Volksbildungen, Staatsgründungen, überhaupt großer Gemeinschaftsentwicklungen, nach ebenfalls stets gleichen Grundsätzen verlaufen. Wir wissen es heute, daß das, was vor uns als das vollendete Gebilde „S t a a t" steht, im Laufe von Jahrtausenden er st künstlich entstanden ist. Und zwar nicht etwa als das Ergebnis des Abschlusses eines allgemeinen, freiwillig unterzeichneten Gesellschaftsvertrages, sondern als das Resultat eines Entwicklungsprozesses, der durch das natürlichste Recht auf dieser Welt seinen entscheidenden Anfang und Ausgang erhielt: Nämlich durch das Recht der Befähigung und der Kraft, der Willensstärke und der heroischen Gesinnung! Alle unsere europäischen Staaten entstanden durch ursprünglich kleine Rassenkerne, die aber als die wirklich kraftvollen und damit gestaltenden Faktoren dieser Gebilde anzusprechen sind. Am schärfsten sehen wir aber diese Tatsache bestätigt in solchen Staaten, bei denen noch bis in unsere Zeit hinein ein Ausgleich zwischen der geformten und geführten Masse und den formenden und führenden Kräften nicht stattfand. vielleicht nicht gelingen konnte, wahrscheinlich aber gar nicht beabsichtigt war. Einer dieser Staaten war Rußland. Eine sehr dünne, nicht rassisch-oolkliche, d. h. also nicht slawische Führerschicht hat diesen Staat aus einem Gernengsel kleiner und kleinsten Gemeinschaften zu einem förmlichen Koloß von Staat gemacht, der scheinbar unerschütterlich war, dessen größte Schwäche aber stets in der Diskrepanz der Zahl und des Wertes seiner blutmäßig nicht russischen führenden Schicht zur Zahl und dem Wert seiner nationalrussischen Elemente lag. Die jüdische Diktatur in Rußland. hier konnte daher auch besonders leicht das Eindringen und der Angriff eines neuen Raffenkernes zum Erfolg gelangen, der bewußt als getarnter volklicher Führer zum Unterschied der alten offiziellen staatlichen Leitung in Erscheinung trat, hier gelang es der zahlenmäßig zum russischen Volk selbst in keinem Verhältnis stehenden jüdischen Minorität, über den Umweg einer Aneignung der Führung des nationalrussischen Proletariats die bisherige gesellschaftliche und staatliche Führung aus ihrer Stellung zu verdrängen. Gerade deshalb ist aber das heutige Rußland im Grunde genommen nichts anderes als das Rußland vor 200 oder 300 Jahren. Eine brutale Diktatur einer fremden R a f f e, die die Herrschaft über das eigentliche Ruffenlum restlos an sich gerissen Hal und demgemäß ausübt. Insoweit dieser Prozeß einer neuen Staatenbil- bung nun in Rußlanb zum Abschluß kam, könnte man ben Vorgang wie jeben ähnlichen als geschichtliche Realität einfach zur Kenntnis nehmen unb sich im übrigen damit abfinben. Insoweit aber biefer Mische Rassenkern nun auch in anberen Völkern nach berfelben Auswirkung strebt unb bamit im heutigen Rußlanb seinen bereits eroberten Stützpunkt unb Brückenkopf für eine weitere Ausbehnung sieht, ist bieses Problem über ein russisches hinaus zu einer Weltfrage geworben, bie so ober so entschieben wirb, weil sie entschieben werben muß. Sie kennen, meine Parteigenossen unb Parteigenossinnen, ben bisherigen Weg bieses bemerkenswertesten Phänomens unserer Zeit. In bie Völker bringt, ohne gerufen worben zu fein, bie jübische Rasse ein unb versucht zunächst, sich als eine im wesentlichen mit bem handel unb bem Austausch ber Güter beschäftigende frembe Kaufmannschaft einen gewissen wirtschaftlichen Einfluß zu sichern. Nach Iahrhunberten führt biefer Prozeß bahin, baß bie wirtschaftliche Macht ber Einbringlinge allmählich zu heftigen Reaktionen von feiten bes Gastvolkes Anlaß gibt. Diese natürliche Abwehr beschleunigt im Iuben- tum ben Versuch, burch bie Vortäuschung einer allmählichen Assimilierung nicht nur bie Hauptangriffsfläche als frembes Volk zu beseitigen, sonbern barüber hinaus einen bireften, unb zwar politischen Einfluß auf bas in Frage fommenbe Lanb zu gewinnen. Teils wegen wirtschaftlicher Interessen, teils aber auch aus angeborener bürgerlicher Trägkeit werben die Gefahren dieser Entwicklung von vielen verkannt. Die warnende Stimme einflußreicher ober geistreicher Menschen wirb dabei genau so bewußt überhört wie dies ja nun einmal geschichtlich immer bann ber Fall zu sein pflegt, wenn bie prophezeiten Folgen unangenehmer Natur finb. So gelingt es biefer Mischen, aber mit ber Sprache ber Gastoölker operierenben Rassengemeinschaft, vom Einfluß auf ben hanbel ausgehenb, immer mehr Einfluß auf bie politische Entwicklung zu gewinnen. Sie bewegt sich dabei ebenso sehr im Lager ber Fürsten, wie umgekehrt auch im Lager ihrer Opposition. Die Mihode der jüdischen Weltrevolution. In eben dem Maß, in dem es ihrer Tätigkeit aber mitgelingt, die allerdings auch aus anderen Gründen allmählich schwächer werdende Position eines dynastisch verankerten königs- tums zu erschüttern, verlagert sie ihre Interessen mehr auf die Förderung demokratischer Volksbewegungen. Die Demokratie aber gibt dann erst die Voraussetzung zur Organisation jener terroristischen Gebilde, die Sie als Sozialdemokratie, kommunistische Partei oder bolschewistische Internationale kennen. Während aber durch die Demokratie der lebendige Abwehrwille an tausend Formalitäten und vor allem dank der bewußten Züchtung möglich st schwacher Staatsrepräsentanten allmählich erstickt wird, entwickelt sich in den radikalen revolutionären Bewegungen die Avantgarde der jüdischen Weltrevolution. Gesellschaftliche und wirtschaftliche Schwächen helfen mit, den zersetzenden Angriff dieser nur von jüdischen Elementen organisierten bolschewistischen Internationale zu erleichtern. So wiederholt sich in diesem Stadium derselbe Vorgang wie im vorhergehenden. Während ein Teil der „jüdischen Mitbürger" die Demokratie besonders durch den Einfluß der Presse demobilisiert oder gar durch das Zusammenkoppeln mit revolutionären Erscheinungen in der Form von Volksfronten mit deren Gift infiziert, trägt der andere Teil des Judentums bereits die Fackeln der bolschewisti- schen Revolution mitten in die bürgerlich-demokratische Welt hinein, ohne daß von ihr noch eine wirkungsvolle Abwehr befürchtet zu werden braucht. Das letzte Ziel ist dann die endgültige bolschewistische Revolution, d. h. aber nun nicht etwa die Aufrichtung der Führung des Proletariats durch das Proletariat, sondern die Unterwerfung des Proletariats unter die Führung seines neuen fremden Herrn. Sowie erft einmal bie verhetzte, wilb gewordene unb wahnsinnige Masse, unterstützt durch bie aus ben Gefängnissen unb Zuchthäusern freigelaffenen, asozialen Elemente bie natürliche, arteigene Intelligenz ber Völker ausgerottet hat unb sie auf bem Schafott zum Verbluten brachte, bleibt als letzter Träger eines wenn auch miserablen intellektuellen Wissens der Jude übrig. Denn bas eine ist hier festzuhalten: Es handelt sich bei biefer Rasse meber geistig noch moralisch um eine überlegene, sonbern in beiden Fällen um eine durch und burch minberroertige ! Denn Skrupellosigkeit, Gewissenlosigkeit können niemals gleichgesetzt werben einer wahrhaftigen, genialen Veranlagung. Werfen Sie, meine Volksgenossen, nur einen Blick auf bie Bedeutung bes Judentums in kommerziel- l e r Hinsicht unb dann einen zweiten auf bie wirklich wertvollen, aus schöpferischer Phantasie, Genialität unb redlicher Arbeit kommenden Erfindungen ober Großleistungen ber Menschheit. Wenn irgenbroo jemals bie Feststellung zutrifft, baß nicht bie Befassung mit Tatsachen, sonbern bie Schaffung ber Tatsachen bas Entscheidenbe ist, bann gilt bies vor allem für bie Beurteilung ber wirklichen Werte bes Judentums. Es kann in manchen Ländern 90 Prozent aller Jntelligenzstellen besetzen, aber es hat nicht bie Elemente bes Wissens, ber Kultur, ber Kunst usw. gefunben, geschaffen ober gezeugt. Es kann ben Hanbel burch gewisse Manipulationen in seinen Besitz bringen, allein bie Grundlage bes Handels, d. h. die Werte sind nicht von Juden entdeckt, erfunden und entwickelt worden. Das Ädenium zerstör! um politischer Ziele willen die nationale Produktion. Es ist eine schöpferisch durch und durch unbegabte Rasse. Daher muh sie, wenn sie jemals irgendwo twuernd herrschen will, zur blutigen Ausrottung der bisherigen intellektuellen Oberschichten der anderen Völker schreiten. Sonst würde sie doch in kurzer Zeit wieder deren überlegener Intelligenz unterliegen. Denn sie sind in allem, was wirkliche Leistung betrifft, seit jeher Stümper gewesen und Stümper geblieben. Wie ist der Rationalsozialismus entgegen den Prophezeihungen unseres weisen Beurteilers mit diesen arroganten Richlskönnern fertig geworben? Sie haben als Demokraten nicht einmal die Möglichkeiten, die in der Demokratie lagen, beherrscht, noch als Sozialdemokraten die Massen zu führen vermocht. Sie haben als Interessenten unserer Wirtschaft ihren Verfall weder verhindert, noch gelang es ihnen, aus dem Zusammenbruch als Kommunisten die erhofften Konsequenzen zu ziehen. And nur, weil ihnen bewußt der erkennende Rationalsozialismus gegenüberstand. Und daher sind wir Rationalsozialisten auch so selbstsicher und so überzeugt von der Unzerstörbarkeit unseres Staates. Allerdings sehen wir die übrige Welt zum Teil als sehr gefährdet an, weil sie bewußt vor dieser Frage die Augen schließt, und vor allem nicht sehen will, daß die Diktatur des Proletariats nichts anderes ist als die Diktatur des jüdischen Intellektualismus. Wir haben im vergangenen Jahre durch eine Reihenfolge erschütternder statistischer Belege bewiesen, baß im heutigen Sowjetrußlanb bes Proletariats über 98 v. H. ber führen- ben Stellen von Iuben besetzt finb. Das heißt also: Nicht bas Proletariat diktiert, sondern jene Rasse, deren David-Stern ja endlich auch das Symbol des sogenannten Proletarierstaates geworden ist. Wir haben damit die Lage in Deutschland verglichen, in dem ohne Zweifel durch die Arbeit des Nationalsozialismus ohne Ansehen der Person und Herkunft oder gar des Vermögens die fähigsten Köpfe zur Führung herausgesucht und herangebildet werden, lieber sehr vieles hat damals die jüdische Weltpresse und auch die Presse Sowjetrußlands, b. h. Sowjet-Jubäas, geschrieben, aber es würbe kein Wort gebracht über diesen statistischen Nachweis der gesamtjüdischen Führung des sogenannten „Staates ber Arbeiter unb Bauern". Sie mußten hierzu auch schweigen. Hier gab es weder etwas zum Weglügen noch zum Verdrehen, wohl aber bestand die Gefahr der Aufklärung für andere Völker. Wir selbst haben übrigens in Deutschland das gleiche erleot. Wer sind bie Führer unserer bayerischen Räterepublik gewesen? Wer waren die Führer von Spartakus? Wer waren die wirklichen Führer und Geldgeber unserer Kommunistischen Partei? Das können nun aber auch die wohlwollendsten Herren Weltdemokraten nicht wegbringen ober änbern: Es waren nur Iuben! Unb so ist es in Ungarn gewesen, unb so in jenem Teil Spaniens, ber zur Zeit noch nicht vom eigentlichen spanischen Volk zurückerobert ist. Es gibt daher auch keinen Zweifel, daß es in allen Ländern nicht die Faschisten, sondern bie jüdischen Elemente sind, die die Demokratie zu erschüttern versuchen. Und es gibt weiter keinen Zweifel, bah als ein Mittel bazu auch die Zerstörung ber nationalen P r o b u k t i o n dient. Denn wenn jemand burch bestimmte Methoden die nationale Wirtschaft eines Landes bewußt vernichtet und damit einen allgemeinen Gütermangel erzeugt, dann kann dies nur geschehen in der Hoffnung, die daraus resultierende Unzufriedenheit politisch auswerten zu können. Jahrzehntelang hat auch in unserem Lande dieses Judentum die marxistischen Parteien des Proletariats als Sturmbock benutzt, aber nicht etwa gegen die Parasiten am nationalen und wirtschaftlichen Leben, nein im Gegenteil: i m Dienste der Parasiten immer nur gegen die nationale Produktion. Ts hat dieser nationalen Produktion solange zugeseht, bis endlich 7 Millionen Erwerbslose auf der Straße lagen. Und dies alles nur in der Hoffnung, aus den 7 Millionen Erwerbslosen endlich doch noch die bolschewistische Revolutionsarmee aufstellen zu können. Mit ihr hoffte man dann die nationale Intelligenz in unserem Volk genau so ausrolten zu können, wie man dies jetzt in Spanien zu tun versucht unb in Ruß- lanb getan Hal. In diesen Kampf, den ausgerechnet der Jude als das führende Element sozialer Gerechtigkeit organisiert und leitet, wird aber nicht ein einziger Jude selbst als sozialabträgliches Element angegriffen. Nur dort, wo eine volksgebundene Führung nicht mehr vorhanden ist, beginnen sich die letzten Triebe des Juden auszuleben. Die minderwertigste Führung, die für die Menschen zu denken ist, beginnt sich bann wie in Sowjetrußlanb gegenseitig selb st abzuschlachten unb auszurot- ten. Wenn aber jemand diesen scheinbar sozialen Weltkampf nur führt, um am Ende in der Form einer brutal ft en Diktatur die Angehörigen fremder Völker unter die Führung dieser Rasse zu zwingen, und sich dabei bemüht, diesen Vorgang zu einer Weltrevolution auszuweiten, dann ist an einer solchen Entwicklung nicht nur jeder direkt Betroffne interessiert, sondern auch jeder indirekt dadurch Bedrohte. Und dies gilt für Deutschland! Denn wie nötig es ist, sich mit diesem Problem zu befassen, konnten wir im letzten Jahr zur Genüge studieren. Wie Sie wissen, ist in Spanien dieser jüdische Bolschewismus nach einem ähnlichen Verfahren über ben Umweg der Demokratie zur offenen Revolution geschritten. Es ist eine grobe Verdrehung der Tatsachen, wenn behauptet wird, daß die bolschewistischen Dolksunterdrücker dort die Träger einer legalen Gewalt und die Kämpfer bes nationalen Spaniens illegale Revolutionäre wären. Nein! Wir sehen in ben Männern bes Generals Franco b a s echte unb vor allem bas blei« benbe Spanien unb in ben Usurpatoren von Valencia bie von Moskau befolbete internationale Revolutionstruppe, bie zur Zeit Spanien unb morgen vielleicht wieber einen anberen Staat heim- sucht. Können wir nun bissen Vorgängen gegenüber gleichgültig sein? Ich möchte zunächst eine kurze Feststellung treffen: In ber Presse unserer westlichen Demokratien unb aus ben Reben mancher Politiker vernehmen wir immer wieber, wie groß bie natürlichen Interessengebiete biefer Mächte finb. Es erscheint ben Vertretern biefer Staaten ganz felbft- verstcinblich, baß ihre Interessen sowohl jebes Meer als auch jeben Staat in Europa einschliehen und auch über Europa hinaus einfache, von ber Natur allgemein gegebene finb. Umgekehrt erleben wir sofort Ausbrüche ber Empörung, so wie ein n i ch t zu diesem exklusiven Kreise der internationalen Beißenden gehörendes Volk ebenfalls von be- timmten Interessen, bie außerhalb seiner eigenen Grenzen liegen, zu sprechen wagt. Ich möchte nun biefer Anmaßung gegenüber hier folgenbes erklären: Aus England und aus Frankreich hören wir immer wieder die Behauptung, in Spanien heilige Interessen zu besitzen. Welcher Art finb diese nun? handelt es sich um politische oder um wirtschaftliche Interessen? Soll es sich um politische Interessen handeln, fo verstehen wir dies genau so wenig, wie wir es nicht begreifen würden, wenn jemand behaupten wollte, in Deutschland politische Interessen zu besitzen. Ob und wer z. B. in Deutschland regiert, geht außer uns zumindest solange niemand etwas an, als nicht dieses Regime Feindseligkeiten gegen andere Staaten beabsichtigt oder gar ausführt, hat man aber in England und Frankreich bestimmte wirtschaftliche Interessen in Spanien im Auge, dann wollen wir dies ohne weiteres zugestehen, nur muß festgestellt werden, daß wir genau dieselben wirtschaftlichen Interessen auch für uns in Anspruch nehmen. daß heißt mit anderen Worten: bas nationalsozialistische Deutschland) derfolgt z. B. ben Versuch ber Mischen Weltreoolutionierung in Spanien mit angespanntem Interesse, unb zwar nach zwei Richtungen hin: 1. So wie Englanb und Frankreich es nicht wünschen, daß in Europa eine Verschiebung ber Kräfteverhältnisse eintritt, etwa nach ber beutschen ober nach ber italienischen Seite hin, so wenig wünschen wir, baß eine Verschiebung ber Kräfte eintritt im Sinne einer Mehrung der bolschewistischen Macht, denn: wenn in Italien der Faschismus herrscht, so ist das eine rein italienischnationale An- gelegenheit. Es würde eine Dummheit fein, zu un- terftellen, daß diesem faschistischen Italien von einer außerhalb liegenden Stelle Anweisungen ober gar Befehle gegeben werben könnten. Noch bümmer würbe es fein, zu behaupten, baß bieses faschistische Italien etwa ein Bestandteil einer größeren, dar- über stehenden faschistischen internationalen Organisation sei. Im Gegenteil. Es liegt im tiefsten Wesen des Faschismus und des Nationalsozialismus begründet, daß es sich hier um politische Lehren handelt, deren Ideologie und Wirksamkeit nur innerhalb der Grenzen der eigenen Völker liegt. Ebenso ist es sicher, daß ein nationales Spanien national, d. h. spanisch sein wird, wie es umgekehrt aber nicht abgestritten werden kann, daß der Bolschewismus bewußt international ist und nur eine Zentrale besitzt, im übrigen aber nur Sektionen dieser Zentrale kennt. Genau so wie man in England und Frankreich vorgibt, beunruhigt zu sein wegen des Gedankens, daß Spanien vielleicht gar von Italien oder Deutschland beseht werden könnte, genau so entsetzt sind wir angesichts der 2HÖg- lichkelt, daß es von Sowjetrußland erobert wird! Diese Eroberung braucht dabei keineswegs in der Form einer Besetzung durch sowjetrussische Truppen zu erfolgen, sondern sie ist in dem Augenblick eine vollzogene Tatsache, ln dem ein bolschewisiertes Spanien Sektion, d. h. ein integrierender B e st a n d t e i l der bolschewistisch - moskauischen Zentrale geworden ist, eine Filiale, die von Moskau sowohl ihre politischen Direktiven als auch materiellen Subventionen erhält. Ueber- Haupt: wir sehen in jedem Versuch einer weitern Ausbreitung des Bolschewismus in Europa grundsätzlich eine Verschiebung des europäischen Gleichgewichts. (Brausender Beifall.) Und so wie England interessiert ist an der Verhinderung einer solchen nach seinen Auffassungen, so sind wir interessiert an der gleichen Verhinderung nach unserer Auffassung. Wir müssen es dabei kategorisch ablehnen, Belehrungen entgegenzunehmen über das Wesen einer solchen bolschewistischen Gleichgewichtsverschiebung von Staatsmännern, die auf diesem Gebiet nicht das W i s. sen haben wie wir und auch nicht in der Lage waren, jene praktischen Erfahrungen zu sammeln, wie wir es leider mußten. Roispamen kann nur mit gestohlenem Geld Geschäste machen. 2. Nicht weniger schwer wiegt darüber hinaus die Tatsache, daß eine solche bolschewistisch, politische Gleichgewichtsverschiebung vor allem identisch ist mit einer wirtschaft- l i ch e n Entwicklung, die in dem nun einmal so eng miteinander verbundenen europäischen Staatengebilde nur von katastrophalen Folgen sein kann. Denn: Der erste sichtbare (Erfolg jeder bolschewistischen Revolution ist zunächst keine Steigerung der Produktion, sondern eine totale Zerstörung der vorhandenen wirtschaftlichen Werte sowohl, als aller wirtschaftlichen Funktionen in den davon betroffenen Ländern. Nun lebt aber die Welt nicht von den von Zeit zu Zeit irgendwo abgehaltenen Wirtschaftskonferenzen — wie es die Erfahrung bewiesen hat —, sondern sie lebt vom Aus- tausch ihrer Güter und damit primär von der Produktion der Güter. Wenn also durch einen verbrecherischen Wahnsinn allmählich die Güterproduktion in den einzelnen Staaten vernichtet wird, dann können die Folgen nicht durch Weltwirtschaftskonferenzen beseitigt werden, son- dem sie werden zwangsläufig auch auf jene Völker übergreifen, die innerhalb ihrer eigenen Grenzen vor dem Bolschewismus selbst gesichert sind, aber durch die Art ihrer wirtschaftlichen Verflechtung mit den so heimgesuchten Völkern wichtige wirt- lchaftliche Beziehungen verlieren werden. Wir haben nun allerhand Erfahrungen auf diesem Gebiet praktiscb vor uns liegen. Im Moment, in dem in Spanien der Bolschewismus zum Aus- bruch kam, wurde die gesamte nationale Produktion so geschädigt, daß ein augenblickliches Nachlassen eines wirklich wertvollen Güteraustausches eintrat. Venn mir demgegenüber enlgegengehallen wird, daß andere Länder mit Rotfpanien noch gute Geschäfte machen konnten, so Han- dell es sich dabei um eine Bezahlung ihrer Lieferungen in Gold, das nicht durch den spanischen Bolschewismus seinen Wert erhalten hatte, sondern nur als Wertausdruck früherer nationalspanischer Arbeit und Leistung durch den spanischen Bolschewismus gestohlen und geraubt und in das Ausland gebracht wurde. Darauf aber kann man nicht einen dauernden und soliden Wirtschaftsverkehr aufbauen, denn der kann nur fußen auf dem Austausch reeller Werte und nicht auf der Betätigung von Hehler- oder Diebesgeschäftent Die Produktion wirklicher Werte wird aber vom Bolschewismus zunächst restlos vernichtet und kann von ihm — wie dies Sowjetrußland beweist — unter der Zugrundelegung eines wahren Hundedaseins für seine Arbeiter noch nicht einmal nach zwanzig Jahren wieder in Ordnung gebracht werden! Dies mag nun z. B. das reiche Groß-Britannien gar nicht interessieren. Vielleicht ist es für Eng- land auch gänzlich gleichgültig, ob Spanien eine Wüste wird, wirtschaftlich ^um bekannten bolschewistischen Chaos ruiniert wird oder nicht. Vielleicht denkt England in dieser spanischen Frage wirklich nur politisch. Allein für uns Deutsche, die wir nicht die Möglichkeit besitzen, unseren Handelsverkehr auf ein eigenes Weltreich zu verlagern, ist Europa, und zwar so wie es heute ist, eine der Voraussetzungen für unsere eigene E x i st e n z. Ein bolschewisiertes Europa würde jede Handelspolitik unseres Staates unmöglich machen, und zwar nicht weil wir nicht handel treiben wollen, sondern weil wir keinen Handelspartner mehr bekämen. Dies ist daher für uns nicht eine Angelegenheit theoretischer Betrachtungen, moralischer Bekümmer- nisse, allerdings auch kein Problem zu internationalen Klagen — denn wir haben nicht so viel Respekt vor den internationalen Institutionen, als daß wir auch nur eine Sekunde glaubten, von ihnen außer Redensarten irgend eine praktische Hilfe erhalten zu können — sondern eine der lebenswichtig st en Fragen. Line Volschewifienmg Europas würde die wirt- schastliche Katastrophe Deutschlands bedeuten. Dir wissen es ganz genau: wenn Spanien endgültig bolschewistisch geworden wäre, und sich dann diese Welle vielleicht über das übrige Europa weiter ausgebreitet hätte oder wenn sie sich noch einmal ausbreiten sollte — und der Bolschewismus selbst behauptet dies ja als sicher, und er will es jedenfalls — dann würde dies für Deutschland eine schwere wirtschaftliche Katastrophe bedeuten. Denn wir müssen nun einmal mit diesen Ländern im gegenseitigen Güteraustausch stehen, und zwar im nackten Interesse der Erhaltung des Lebens des deutschen Volkes selbst. Dieser Austausch ist aber nur möglich, wenn diese Länder unter geregelten normalen Verhältnissen auch selbst Güler fabrizieren. Sollte dies nun durch eine bolschewistische Katastrophe aufhören, dann würde auch Deutschland wirtschaftlich schwersten Zeiten entgegengehen. Wir alle sind uns nun dessen bewußt, daß im Falle einer solchen Entwicklung der Genfer Völkerbund vermutlich dieselbe Kraft entwickeln würde, wie einst unser innerdeutsches Frankfurter Bundesparlament. Wie wenig von einer solchen internationalen Hilfe überhaupt zu erwarten ist, sehen wir doch schon heute. Kaum begann in Spanien der bolschewistische Aufruhr, als nicht nur der handel mit Deutschland sofort zurückging, sondern vor allem auch über 15000 Reichsangeho - riqe dieses von inneren Unruhen zerrissene Land verlassen mußten. Ihre Geschäfte wurden geplündert, deutsche Schulen zerstört die Ge- meinschaftshäuser zum Teil a n g e jun bet, das Vermögen aller dieser fleißigen Menschen war mit einem Schlage vernichtet Sie sind um die Ergebnisse jahrelanger redlicher Arbeit gebracht worden. Ich glaube nun kaum, daß sie der Völkerbund dafür entschädigen wird. Wir kommen in Kenntnis dessen auch mit'gar keiner Bitte zu ihm, wir wissen, er hat seine eigenen Probleme und Aufgaben. Er muß sich z. B. seit Jahren bemühen, die verschiedenen marxistischen und jüdischen Emigrationen zu unterstützen, um sie so am Leben zu erhalten! (Jubelnder Beifall.) Ich stelle ja auch nur fest, was ist! Wir besitzen daher ein ernstes Interesse daran, daß sich diese bolschewistische Pest nicht weiter über Europa ausbreitet. 3m übrigen haben wir mit einem nationalen Frankreich zum Beispiel im Laufe seiner Geschichte natürlich viele Auseinandersetzungen gehabt. Allein irgendwie und irgendwo gehören wir doch in der großen europäischen Völkerfamilie zusammen und vor allem wenn wir alle ganz in unser Innerstes blicken. Dann glaube ich, möchten wir doch keine der wirklichen europäischen kulturnalionen vermissen oder sie auch nur wegwünschen. Wir verdanken uns nicht nur mancherlei Aerger und Leid, sondern doch auch eine ungeheuere gegenseitige Befruchtung. Wir gaben uns ebenso Vorbilder, Beispiele und Belehrungen, wie wir uns ober auch manche Freude und vieles Schöne schenkten. Sind wir gerecht, dann haben wir allen Grund, uns gegenseitig weniger zu hassen als uns zu bewundern! In dieser Gemeinschaft europäischer Kullurnationen ist der jüdische Weltbolschewismus ein absoluter Fremdkörper, der nicht den geringsten Beitrag zu unserer Wirtschaft oder unserer Kultur stiftet, sondern nur Verwirrung angerichtet, der nicht mit einer einzigen positiven Leistung auf einer internationalen Schau des europäschen und Weltlebens aufwarten kann, sondern nur mit propagandistischen Tabellen und verlogenen Ziffern und hetzerischen Plakaten. Ich möchte dabei auch nicht versäumen, jenen zu antworten, die mit Beharrlichkeit der Notwendigkeit internationaler Wirtschaftsbeziehungen, ihrer dauernden Verbesserung und im Zusammenhang damit der internationalen Solidarität das Wort reden, und die nun glauben, beklagen zu müssen, daß sich das nationalsozialistische Deutschland nach ihrer Meinung in eine g e - wollte Vereinsamung zurückzu^iehen versucht. Ich habe schon betont, wie groß Der Irrtum der Staatsmänner oder Leitartikler ist, die so etwas ernstlich glauben. Er wird durch die praktische Wirklichkeit schlagend widerlegt. Wir haben weder die Lust noch die Absicht, politisch oder wirtschaftlich Eremiten zu sein! Deutschland hat sich gar nicht isoliert, und zwar weder politisch noch wirtschaftlich! Nicht politisch isoliert, denn es ist im Gegenteil bestrebt, mit allen denen zusammenzuarbeiten, die ein wirklich europäisches G e m e i n s ch a f t s z i e l im Auge behalten. Wir lehnen es nur kategorisch ab, uns mit jenen zusammenkoppeln zu lassen, deren Programm die Zerstörung Europas ist und' die aus diesem Programm auch gar kein Hehl machen! Auch wenn wir selbst uns vor dieser Zerstörung sicher fühlen, dann scheint es uns do» ein Widerspruch in sich zu sein, für die europäische Solidarität mit Leuten Abmachungen zu treffen, die gerade diese Solidarität zu vernichten beabsichtigen. Mit diesen Elementen ein Zusammengehen ablehnen, heißt deshalb auch nicht sich isolieren, sondern heißt nur: s j ch sichern. Um so größer ist daher auch unsere Entschlossenheit, mit allen denen eine Verständigung zu suchen und zu finden, die nicht nur von Solidarität reben, sondern die sie vor allem auch ernstlich wollen, und zwar nicht eine Solidarität im negativen Sinne 'einer gemeinsamen Zerstörung, sondern im positiven eines gemeinsamen Aufbaues. Noch wahnsinniger aber ist der Vorwurf, wir suchten eine wirtschaftliche Isolierung. Ich glaube, unsere Handelsziffern sind die beste Widerlegung dieser durch nichts begründeten einfältigen Meinung. Mein, selbst wenn unser Handel nicht' 8>® T' a ERNTEN 33BIS 33*MUSTERCIGARETTEN ♦ MISCHUNGSNUMMER R8 O/M Jagen unseres technischen Mustervöllig neuen Methoden hergestellt. Oie Cigaretten sl^ ^ster ■■hielten fi^M^ation und npuer Fabrikation!- H.F.4PH.P. REEMTS MA * CIGARETTENFABRIKEN* ALTONA-BAHRENFELD Diese Cigaretten werden in den Fern betriebe! In AMona-Bahrenleld ns? Der ungewöhnlich zarte und reine Cha?5fTer dieser Mischung beruht darauf, daß sämtliche Tabake zweimarnrppptj^|d|n^e*r2Vewirdau5SChließlichohne Mundstück be/gestellt C*>iM^)lei*elzfl*47r***au8 folgenden Distrikten: AkS^QisB/n. wachsen würde, so wünschen wir trotzdem keine wirtschaftliche Isolierung, sondern wir würden sie höchstens erleiden, und zwar gegen unseren Wunsch. Diese wirtschaftliche Isolierung aber muß ganz zwangsläufig in dem Augenblick kommen, in dem Europa bolschewistisch würde. Wir erleben allerdings das erheiternde Schauspiel, daß gerade die Presse der Länder, in denen man glaubt, uns immer zugunsten einer stärkeren Beteiligung an der Weltwirtschaft zureden zu müssen, sofort zu schreien beginnt, wenn z. B. bekannt wird, daß wir mit dem nationalen Spanien Geschäfte machen! Daß wir diesem nationalen Spanien Maschinen usw. liefern und dieses nationale Spanien uns dafür Rohstoffe und Lebensmittel zurückgibt. Ja hier tun wir das, was diese Weltwirtschaftsapostel dauernd wünschen! Weshalb nun plötzlich die Empörung darüber? Nein! Wir kennen die inneren Ursachen dafür nur zu genau. Es ist der Aeraer, daß wir nun einmal unter keinen Umständen bereit sind, in Deutschland als Handelsware jene marxistischen Jnfektionsstoffe wieder einzuführen, die uns schon einmal an den Rand des Abgrundes gebracht haben. Dieses Handelsgeschäft lehnen wir allerdings ab. Es ist der Aerger darüber, daß wir uns nicht nur nicht isolieren, sondern im Gegenteil, daß wir eine feste Anlehnung gefunden haben an Staaten mit ähnlichen Idealen und einer ähnlich denkenden und handelnden Führung. Ich kann aber hier nur wiederholen, daß für Deutschland eine andere Orientierung gar nicht möglich ist. Denn: Wir sind an Europa mehr interessiert, als es vielleicht manche andere Länder zu fein brauchen. Unser Land, unser Volk, unsere Kultur, unsere Wirtschaft sind aus den allgemein europäischen Bedingtheiten herausgewachsen. Wir müssen Krher der Feind jedes Versuches sein, in diese europäische Völkerfamilie ein Element der Zersetzung und Zerstörung im einzelnen und gesamten hineinzutragen. Außerdem ist uns Deutschen der Gedanke, daß dieses Europa ausgerechnet von Moskau dirigiert oder regiert werden könnte,ein einfach unerträglicher. Denn in anderen Staaten eine solche Anmaßung als politische 'Forderung geduldet wird, dann können wir dies nur mit Erstaunen und Bedauern zur Kenntnis nehmen. Für uns jedenfalls würde aber schon die bloße Vorstellung, Direktiven aus einer so lief unter uns stehenden Welt entgegenzunehmen, ebenso lächerlich wie empörend sein. Außerdem ist der Anspruch einer unzivilisierten jüdischen bolschewistischen internationalen Verbrechergilde, von Moskau aus über Deutschland als alles Kulturland Europas zu regieren, auch noch eine Frechheit. Moskau bleibt Moskau und Sowjetruhland unseretwegen Sowjetrußland. Unsere deutsche Hauptstadt heißt aber jedenfalls Berlin, und im übrigen bl-ibt Deutschland Gott sei Dank immer noch Deutschland! Man soll daher auch über stwas Pch keiner Täuschung hingeben: Der Nationalsozialismus hat die bolschewistische Weltgefahr aus Dem Inneren Deutschlands gebannt. Er hat dafür gesorgt, daß nicht der Abhub volksfremder jüdischer Literaten bei uns über das Proletariat, d. h. den deutschen Arbeiter diktiert, sondern daß das deutsche Volk endlich seine Bestimmung begreift und seine Selbstführung findet. Er hat unser Volk und damit das Reich im übrigen immun gemacht gegenüber seiner bolschewistischen Verseuchung. Abgesehen davon wird es auch nicht zurückschrecken, jeder Wiederholung früherer innerer Eingriffe gegen die Souveränität unseres Volkes mit den entschiedensten Mitteln entgegenzutreten. Wir Nationalsozialisten sind im Kampfe gegen diesen Feind groß geworden. In über 15 Jahren haben wir ihn geistig, weltanschaulich und tatsächlich in Deutschland vernichtet. Weder seine unzähligen Morde und sonstigen Gewalttaten, noch die Unterstützung, die er durch die damaligen marxistischen Machthaber des Reiches erhielt, haben unseren Siegeszug verhindern können. Wir werden heule sorgfältig darüber wachen, daß niemals wieder eine solche Gefahr über Deutschland kommt. Sollte sich aber jemand unterstehen, von außen diese Gefahr an Deutschland heran- oder nach Deutschland hereinzutragen, dann mag er wissen, daß der nationalsozialistische Staat f i ch auch jene Waffen geschaffen hat, um einen solchen Versuch blitzschnell niederzubrechen. Daß wir gute Soldaten gewesen sind, das wird die Welt sicher noch nicht vergessen haben. Daß wir heute noch bessere Soldaten find, das können sie uns glauben. Daß aber der nationalsozialistische Staat mit einem anderen Fanatismus für feine Existenz eintreten und kämpfen würde, als das bürgerliche Reich von einst, daran soll niemand zweifeln! (Stürmische Zustimmung, immer wieder aufbrausender Beifall.) Die Zeit der parlamentarischen Schwäche des deutschen Volkes ist vorbei und wird nicht mehr wiederkehcen. Wir alle haben den einen großen Wunsch, daß das Schicksal uns den notwendigen Frieden und alle die Zeit geben möge, die innere Regeneration und das Werk unseres großen inneren Aufbaues zu vollenden, und zwar in einem wieder zur Besinnung gekommenen Europa zu vollenden. Wir haben nicht die Absicht, irgend jemand anderem unsere Gedanken oder Ideale von uns aufzudrängen, möge aber auch niemand versuchen, uns feine Deinung aufzuoktroyieren! Vor allem möge es endlich der verbrecherische Moskauer Sowjetismus unterlassen, feine Barbarei weiter auszubreiten, um damit, wenn möglich, auch uns unglücklich zu machen! Die Zeit, in der man einem wehrlosen Volk alles zumuten konnte, ist vorbei. Die Bomben, die auf unser Panzerschiff fielen, haben damals nicht nur dem Namen nach das Schiff Deutschland getroffen, sondern sie haben auch vom wirklichen Deutschland jene Erwiderung erfahren, die von jetzt ab jedem solchen Ver- s u ch sofort als Antwort zuteil werden wird. Vor wenigen Monaten noch hat England für diesen Akt der Selbsthilfe keinerlei Verständnis aufgebracht. Es ist für uns nun interessant, heute zu sehen, in welch kurzer Zeit die britische Oeffentlichkeit ihre eigenen Auffassungen über solche Vorgänge über Bord warf, um sich nun mit Grundsätzen zu befreunden, die w i r d a m a l s betätigten. Allerdings, dieses Mal find ja britische Schiffe Objekte der roten U-Boote gewesen. Deutschland steht heute genau so hinter seiner Wehrmacht, wie seine Wehrmacht vor ihm steht. Es ist nicht mehr ein abstrakter Begriff, sondern es ist ein Deutschland, das von Millionen Menschen als heiligster Schutz und in gläubiger Liebe tief im Herzen getragen wird. Noch niemals in unserer Geschichte ist das ganze deutsche Volk in einem Reich einiger gewesen als jetzt. Immer gab es früher noch Differenzen oder Vorbehalte, die teils stammesmäßig, konfessionell oder dynastisch und später parteiisch begründet waren. Die Zeit dieser Vorbehalte ist beendet. Die Millionen unseres Volkes sind heute dem Nationalsozialismus und dem nationalsozialistischen Staat bedingungslos ergeben. Weltanschauung und nationale Disziplin treffen sich auf einer Ebene. Geistige Lenkung und politische Führung der Nation finden ihre Bekräftigung im politischen Willen. Daß dies aber auch die notwendige Ergänzung durch die innere und äußere Haltung des deutschen Menschen gefunden hat, kann irgends besser bewiesen werden, als auf dem Parteitag zu Nürnberg. Acht Tage lang haben Sie hier eine lebendige Bestätigung erhalten für das Gelingen einer wahrhaft weltgeschichtlichen Arbeit und Leistung. Als wir vor zehn Jahren zum erstenmal in dieser Stadt uns anläßlich eines Parteitages als Nationalsozialisten trafen, waren wir eine kleine Gemeinschaft teils verkannter teils verschriener Idealisten. Uns schwebte damals ein neuer Staat vor, der der machtmäßige Repräsentant sein sollte für ein innerlich erneuertes deutsches Volk. Heute nach zehn Jahren sind Volk und Staat zur damals prophezeiten Einheit verschmolzen. Während um uns viele Länder von den auch uns von früher her bekannten revolutionären Erscheinungen heimgesucht wurden, oder unter der Zerrissenheit und Unsicherheit ihrer Lebensauffassungen und damit Lebenszielsetzung leiden, hat dieses neue Deutschland nicht nur die Geschlossenheit seines staatlichen Einsatzes, sondern auch die lieber« zeugung von der Richtigkeit seiner voltlichen Gedankenwelt und Zielsetzung erhalten. Schluß der Führerrede im zweiten Blatt Seife 2. Kleine politische Nachrichten. In Warschau wurde der 21. Internationale Antialkoholikerkongreß vor Vertretern der polnischen Regierung, der Geistlichkeit, verschiedener Behörden und etwa 300 Kongreßteilnehmern aus dreißig Staaten feierlich eröffnet. Anschließend wurde eine Ausstellung über die Schäden des Alkohols der Oeffentlichkeit übergeben. An den Sitzungen des Kongresses nahmen auch Vertreter Deutschlands teil. Die Königin von Dänemark, die sich am Sonntag mit dem König nach ©tagen begeben hatte, mußte sich am Montagabend im dortigen Krankenhaus einer Operation unterziehen, die wegen einer Darmverschlingung notwendig geworden war. Die Königin ist eine Schwester des ehern. Großherzogs von Mecklenburg-Schwerin und der ehern. Kronprinzessin* Cäcilie. Der tschechoslowakische Altpräsident M a s a r y k ist heute früh um 3.29 Uhr auf Schloß Lana im 88. Lebensjahr geworben. Wir werden morgen eine Würdigung seines Lebens bringen. Wetterbericht Mit der Verlagerung des England-Wirbels auf das Festland hat sich für uns an feiner Vorderseite eine Zufuhr warmer Luft eingestellt. Sie kam an der vorgelagerten Kaltluft zum Aufgleiten und brachte daher in der Nacht zum Dienstag verbreiteten Landregen. Bei Irland ist ein neuer Wirbel in der Entwicklung begriffen, so daß nach anfänglicher Besserung im Zwischenhoch rasch erneute Verschlechterung nachfolgt. Aussichten für Mittwoch: Vielfach dunstig ober neblig, sonst zunächst vielfach aufheiternd, bann erneute Verschlechterung mit Regenfällen. Mittagstemperaturen um etwa 15 Grad, Winde von Nord über West nach Süd drehend. Aussichten für Donnerstag: Unbeständig und zu Niederschlägen neigend. Lufttemperaturen am 13. September: mittags 13,6 Grad Celsius, abends 10,7 Grad; am 14. September: morgens 11,1 Grad. Maximum 14,6 Grad, Minimum heute nacht 10,1 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 13. September: abends 14,3 Grad; am 14. September: morgens 13,2 Grad. — Niederschläge 1,4 mm. — Sonnenscheindauer 3,4 Stunden._______ Hauptschriftleiter: Dr Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauvtschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. VIII. 37: 9090. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckeret R. Lange. K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM 2,05 einschließlich 25 Ps Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf mehr. Einzeloerkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr 3 vom 1. Juni 1935 gültig. Personenwagen- Garage 693 «v abl.Cftob.1937 im Anwes. Diez- stratze 14 w vermieten. Näheres b*br. Jnderthal Seltersweg 55. 2 junge Herren die redegewandt sind, und über sich. 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Schecker, Lahnstraße 13 I. In tiefer Trauer: Frau Philipp Winter Familie Karl Winter Familie Otto Kraft Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Marie Weiershäuser Wwe. Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 15. September, um 16 Uhr, vom Trauerhause aus statt Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen, sowie Herrn Pfarrer Weisel für die trostreichen Worte, sagen wir herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Paul Leib. Heuchelheim den 14. September 1937. _____________5959 t) Für die uns zum Ableben unserer lieben, unvergeßlichen Anny erwiesene wohltuende Teilnahme sagen wir herzlichen Dank. Zimmermeister Philipp Winter im Alter von 68 Jahren. A f—— | Neue deutsche Fettheringe 10 Stück RM. -«55 Prima gelbe Kartoffeln 5 kg RM. -.36 3% Rückvergütung! Mmchergenosseiischalt Gießen, e.G.m.b.H. 5946 D Wohnung von 3-4'3« per 1. Oktober gesucht-Angebote unter 04549 an den Gieß. Anz. 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Vor len wir dadurch unserem Volk Unruhe und der allgemeinen Frieden bewahren. Es sind noch nie die Völker heute schöner und größer und vor altem stär- k e r als damals. Der sichtbare Beleg für diese Stärke seid ihr selb st l 3n wenigen Wochen wird ein Teil von euch die Kasernen verlassen und wieder zurückkehren in das bürgerliche Leben. Zwei Jahre Dienst am deutschen Volk und damit an unserer Heimat: Diese zwei Jahre habt ihr nicht nur Deutschland gegeben, sondern sie sind auch euch selb st gegeben worden! Denn in diesen zwei Jahren seid ihr nicht nur Soldaten, sondern vor allem Männer geworden, Männer, aus die die Ration Grund hat, stolz zu sein und aus die sie auch heute grenzenlos stolz ist! Durch die sich entwickelnde deutsche Wehr aber ist es nicht nur möglich geworden, dem Deutschen Reich nach außen hin die Freiheit zu errin- d o r dem Führer beizuwohnen. Aus der Ehrentribüne hatten die Ehrengäste des Führers und die ührenden Männer der Partei und des Staates Platz genommen. Besonders lebhaft begrüßt wurde Die Parade vor dem Führer. Nach dem Abschluß der Vorführungen begann die große Truppenparade vor dem Führer, der den des Kaisers von Japan, Prinz in dem man den Vertreter der Na- Karnpfgefchwader zum großen Paradeflug. 40 Kilometer von Nürnberg entfernt hatten sich die Flugzeuge die aus ganz Deutschland zufammenge» zogen und in der Nähe von Nürnberg in zwölf ver- Ichiedenen Fliegerhorsten untergebracht waren, zur Paradeformation versammelt Geführt vom Höheren Flugkommandeur im Luftkreis V, der im Führerfchwarm der langen Paradeformation oorausflog folgten drei Kampfgeschwader und zwei Jagdgeschwader, darunter das Jagdgeschwader Horst Wessel Wundervoll war der Anblick dieser Kette, die aus über 4 0 0 Flugzeugen gebildet wurde und 32 Kilometer lang war Vorbeimarsch der Truppen von einem vor der Haupttribüne errichteten Podest herab abnahm. Generalfeldmarschall v. Blomberg marschierte, den Führer mit dem Marschallstab grüßend, an der Spitze der Verbände vorüber. Es folgten die Oberbefehlshaber der drei Wehrmachtsteile, die sich dann mit dem Generalfeldmarschall zum Führer auf das Podest begaben. Eine Stunde lang zogen die Truppen an ihrem Obersten Befehlshaber vorbei. Zuerst die Schützenkompanien und bespannten Kompanien der Infanterie-Regimenter 34 und 110, dann als Vertretung unserer Kriegsmarine die Marineunteroffizierslehrabteilungen 1 und 2 und vom 3. Wehrmachtsteil ein Regiment der Luftwaffe. Der Vorbeimarsch dieser Fußtruppen erfolgte in 36er- Reihen, durch die mächtige Blocks gebildet wurden. Aus dem Jubel, mit dem die einzelnen Formationen begrüßt wurden, konnte man den gewaltigen Eindruck auf die Zuschauer ermessen. Dann zogen in leichtem Trab die drei Schwadronen des Kavallerieregiments 17 m 16er- Reihen und in der gleichen Gangart die leichten und schweren bespannten Teile des Artilleri e- /lehrregiments und der Nachrichten- Lehr- und -Versuchsabteilung vorbei. Hierauf setzte sich am Osttor eine lange Kette von zeugen zogen sie in langsamer Fahrt an dem Führer vorbei. Ihr folgten die Pioniere und motorisierten Teile der Nachrichten-Lehrabteilung und des Artillerielehrregiments, des Flakregiments 2 6 und der Aufklärungsabteilung 7. geschlossen hat. Um 13.30 Uhr begann der Einmarsch der Truppen, und nach 27 Minuten standen 12 000 Mann, 1500 Pferde und 1400 bespannte und motorisierte Fahrzeuge in Paradeausstellung. Punkt 14 Uhr erklang der Präsentiermarsch, mit präsentiertem Gewehr erwarteten die Truppen ihren obersten Befehlshaber, der von den Mengen auf den Tribünen mit brausendem Jubel empfangen wurde. Dor der Tribüne wurde er von Reichskriegsminister Generalfeldmarschall von Blomberg und den Oberbefehlshabern der drei Wehrmachtsteile Generaloberst Freiherr von Fritsch, Generaladmiral Dr. h. c. Raeder und Generaloberst Göring empfangen Nachdem der Führer die Ehrentribüne betreten hatte, meldete ihm der Oberbefehlshaber der Wehrmacht die angetretenen Truppen. Heil Soldaten! grüßte der Führer, und begeistert kam die vieltausendstimmige Antwort „Heil, mein Führer!" Die Ansprache des Führers Nun richtete der Führer und Oberste Befehlshaber an die Angehörigen der Wehrmacht folgende Ansprache: ..... , Soldaten! Zum vierten Wale seid it)r auf diesem Feld anläßlich des großen Tages der Ration angetreten. Vieles ist seitdem anders geworden, nichts schlechter, aber alles besser! Deutschland ist Die Parade vor dem Führer. Auf dem Podium hinter dem Führer der Reichskriegsminister sowie die Oberbefehlshaber der drei Wehrmachtsteile. — (Aufnahme: Scherl-Bilderdienst-M.) Chichibu, in ....... ......... — tion erblickte, die sich mit Deutschland m der gemeinsamen Abwehr des Bolschewismus zusammensegnet worden, die schwach waren, sondern immer nur jene, die stark gewesen sind. Daß aber Deutschland heute wieder stark ist, dankt es in erster Linie seinen Soldaten! Deutschland hat euch lieb und vor allem: Es ist st o l z aus euch. Denn es sieht in euch die Träger einer unvergänglichen ruhmvollen Vergangenheit. Ihr aber habt genau so Grund, Deutschland lieb zu haben: denn auch ihr könnt wieder stolz sein auf euer Volk, auf eure Heimat, auf unser Deutsches Reich! Deutschland Sieg-Heil! Wiederholt wurde der Führer durch stürmischen Beifall unterbrochen. Jubelnd wurde von den unzähligen Taufenden das Heil auf Deutschland aufgenommen. Begeistert erklangen die Lieder der Nation. Die Vorführungen der Wehrmacht begannen mit der großen Luftparade, die am Vormittag wegen des schlechten Wetters hatte ausfallen müssen' Vom Südwesten her näherten sich als erster Gruß der Luftwaffe 17 Flugzeuge, die in Hake n- kreuz flogen Als sie die Führertribüne passierten, brauste auf den Tribünen stürmischer Beifall auf Nun näherten sich von Westen her die I a g d - und Mittlerweile hatte auf der Zeppelinwiefe ein ~ ■■ " und Fahrzeugen der motorisierten Truppenteile in Be- die Panzerabwehrabtei- wegung, voran l u n g 10. Mit schnurgerade ausgerichteten Fahr- kompanien, hinter ihnen die bespannten Kompanien. Anschließend folgten das Kavallerie-Regt. 17, das Artillerie-Lehr-Rgt., die I und II Marineunteroffizier-Lehrabteilung, das Panzerregiment 7, ein Regiment der Luftwaffe zu Fuß und das Flakregiment 26 In der zweiten Linie schloffen sich an die bespannten Kompanien der Infanterie-Regimenter, die Panzerabwehr-Abteilung 10, die Aufklärungsabteilung VII, die Kraftfahrkampftruppen- Lehrabteilung, das motorisierte Pionier-Lehr- und Dersuchsbataillon I, motorisierte Teile der Nachrich- ten-Lehr- und Verfuchstbteilung und endlich bespannte Teile des Artillerie-Lehr-Regiments Der Generalfeldmarschall fuhr die Fronten der Paradeaufstellung ab und begrüßte dann die Schwerkriegsbeschädigten, die auch in diesem Jahre wiedek einen Ehrenplatz erhalten hatten Dann begannen die Vorführungen, deren Gefamtleitung der Kommandeur der '17 Infanterie-Division, Generalleutnant Haase, hatte. Als Chef des Leitungsstabes war Oberst W o l p e r t und als Leiter der Aufmarschabteilung Hauptmann Dr Träg tätig. Während des Aufmarsches der Truppen zogen Einheiten der Luftwaffe unter dem brausenden Jubel der Hunderttausende im Haken- k r e u z f l u g in geringer Höhe über das Zeppelinfeld, während gleichzeitig ein Flakartillerie- Regiment in höllischem Tempo auffuhr und in Stellung ging Die Abhorchgeräte hatten bald das Nahen feindlicher Flieger ausgemacht, die bei ihren Tiefangriffen mit einem mörderischen Feuer empfangen wurden, Den Angriff vollzogen ein Jagdgeschwader und eine Gruppe Sturzbomber. Kaum hatte das Flak-Regiment das Feld verlassen, als auch schon im Galopp durch das Südtor das Kavallerie • Regiment 7 mit dem Kommandeur und dem Trompeterkorps einritt, um vor der Ehrentribüne Aufstellung zu nehmen Ebenfalls in gestrecktem Galopp ritten vier Reiterschwadronen durch die drei Einmarschtore ein, um im Galopp Ererzierbewegungen zu vollziehen und im Trabe unter den Klängen eines Parademarsches das Feld wieder zu verlassen Mit 170 Kampfwagen wurden die Reiter durch das Panzerregime n t 7 abgelöst das in Doppelreihen einzog und vor der Ehrentribüne in zwei geschloffenen Blocks auffuhr Den Abschluß der Vorführungen bildete ein Durchfahren dieser beiden Abteilungen unter schlagartig einsetzendem MG.-Feuer Auch hier wurde die Eraktheit der Durchführung mit einem Beifallssturm belohnt lleberaus instruktiv waren dann die Darbietungen der N a ch r i ch t e n tr u p p e . die den Aufbau der Nachrichten-Verbindungen vom Korpskom- mando bis zur vordersten Jnfanterielinie auf dem Gefechtsfelde zeigte Das Einrücken in die Befehlsstelle, der Aufbau und der Abbruch der Fernsprech- und Funkstellen vollzogen sich in bewunderungswürdigem Tempo Unter ohrenbetäubndem Motorengedonner brausten dann die Kraft fahr- kampftruppen in das Feld die die Sicherung einer im Vormarsch befindlichen Kraftfahrschützen- kompanie, die Abwehr feindlicher Panzerspähwagen und den Einbruch einer Panzerkompanie in die Front der Kraftradschützenlinie zeigten. Wieder änderte sich das Bild Im Trab fuhr eine schwere bespannte Abteilung des Artillerie -Lehr- Regiments. im Galopp die leichte und im 30-Kidmeter-Tempo die motorisierte Abteilung ein und ging in einem offenen Viereck vor der Haupttribüne in Stellung. Drei Regiments- salven beschlossen die Darbietung. Dann zogen drei Kompanien einer Panzerabwehrabteilung durch die drei Zugänge ein, protzten vor der Haupttribüne ab, um aus allen Geschützen und MGs. Dauerfeuer zu geben. Den Abschluß der Darbietungen bildete eine Gefechtsdarstellung der Infanterie mit schweren MGs., Infanteriegeschützen und unter Mit- „Rur starke Völker werden vom Frieden gesegnet Die Wehrmacht vor ihrem Obersten Befehlshaber in Nürnberg. Nürnberg, 13. Sept. (DNB.) Mit dem großen Wecken ist bei herbstlichem Himmel der letzte Tag der Heerschau der Nation, der Tag der Wehrmacht, angebrochen Standkonzerte auf den schönen alten Plätzen Nürnbergs haben ihn eingleitet. Mit den teilnehmenden Truppen ziehen in den ersten Morgenstunden unübersehbare Zu- schauerscharen hinaus auf das Zeppelmfeld, um dem großartigen militärischen Schauspiel beizu- wohnen. Kurz vor dem Beginn der Vorführungen traf, mit Jubel empfangen, Generalfeldmarschall von Blomberg mit feiner militärischen Begleitung auf dr Stätte der Vorführungen ein, wo die Truppen bereits Paradeaufstellung genommen hatten Am rechten Flügel standen die Infanterie-Regimenter 34 und 110, in der ersten Linie die Schützenwirkung der Pioniere, die die Stellungen durch Hindernisse verstärkten. Der Angriff wurde schließlich durch Panzerwagen entschieden, deren erste Welle zwar den Minenfperrketten zum Opfer fiel, deren zweite aber den Angriff gelingen ließ Ein blitzschneller Stellungswechsel schloß das Gefecht ab Die Ankunft des Führers. Das trübe Vormittagswetter fand m den Mittagsstunden durch einen leichten Regen feinen Ab- chluß Es dauerte aber nicht lange Die Wolken lichteten sich, die Sonne brach durch und die Zeppelinwiese lag in einem festlich strahlenden Glanz da, als Tausende und aber Taufende ihr zustrebten, um den Vorführungen der Wehrmacht Flakregiment Aufstellung genommen wehrte den Tiefenangriff von Jagdmaschinen und schweren Sturzbombern ab Den Abschluß der Vorführungen der Luftwaffe bildete die Luftparade, bei der die teilnehmenden Flugzeuge unter dem stürmischen Jubel der Zuschauer das Zeppelinfeld in der Richtung von Osten nach Westen überquerten Die Vorführungen des Heeres, die nunmehr folgten, fanden wieder den stärksten Beifall Unfer Bild zeigt Panzerwagen und Jnsan.erie wahrend der Vorführungen. - (S-h-rl-M.) , «WM'J W ... Die Vorführungen der Kraftfahrkampftruppen: Angriff einer Panzerkompanie und Einbruch in die Front der Kraftradschützen. — (Aufnahme: Scherl-Bilderdienst-M.) erkennung für ihre prachtvolle Leistung ausge- Dr. Goebbels drückte allen Mitarbeitern im is. Der Der Bombenanschlag in Paris licht wie die nationale Seite. Jeder Mitarbeiter der und der Lei.er der irakischen Jugendbewegung Akram Fahmi. Die Gäste wurden anläßlich eines Tee-Empfanges vom Führer und Reichskanz- als die außerordentlich s ch w i e r i g e n Volkes den Dank der Nation aus und schloß: „Eure Wetterverhältnisse die verschiedenen Uebun- Rechenschaft ist ein Ruhmesblatt im Buche Mussolini lobt die deutschen Iungvolkführer. auch psychologisch im Volke verankert. Mur wenn wir das Herz des Volkes besitzen, ist es möglich, die großen Aufgaben auf anderen politischen Gebieten zu lösen. Es war die eigentliche Aufgabe der National- sozialistischen Volkswohlfahrt und des Winter- Hilfswerkes, des Hilfswerkes „Mutter und Kind- und der nationalsozialistischen Parteiarbeit überhaupt, dem Führer ein geeintes deutsches Volk zu schaffen. Das Winterhilfswerk, das Standardwerk des na» j Rom, 14. Sept. (DNB. Funtspruch.) Die 450 Jungvolkführer, die am Sonntag die große Parade der 26 000 Avantguardisten vor Mussolini eröffneten, wohnten als Gäste der Opera nazionale Balilla deren Vorführungen im Forum Mussolini bet. Beim Erscheinen des Duce spielte der Musikzug der HI. die deutsche und die italienische Nationalhymne, worauf Mussolini dem Leiter der Jtalienfahrt, Gebietsführer Langanke, sein Lob über die st ramme Haltung der Jungvolkführer bei der Parade aussprach. Die Jungvolkführer dankten Mussolini für diese Auszeichnung mit einem Sieg-Heil, das der Duce mit dem römischen Gruß erwiderte. Mussolini erkundigte sich später bei Gebietsführer Langanke nach dessen Eindrücken im faschistischen Italien, worauf sich der Duce mit den Worten: „W i r werden uns in Deutschland wiedersehen" mit einem Händedruck verabschiedete. Oie Schlußrede -es Führers auf -em Parteikongreß Oer Dank -es Führers an -as deutsche Volk. Schluß der Führerrede aus dem ersten Vlatt. hier marschierten in diesen lagen viele hunderttausende an ihnen vorbei, alle gleichmäßig ausgerichtet wie die Grenadiere bester Regimenter. Aber das ist nicht das Entscheidende. Kein Zwang hat sie hierher geführt, der innere Gleichklang ihrer Seele und die gleiche Ausrichtung ihres Wollens führt zu diesem äußeren wunderbaren Bild der Geschlossenheit. hunderttausende haben Sie so vor sich gesehen. Allein sie sind ja nur d i e Vorhut dieser großen deutschen Volks-Armee, die hinter ihnen in diesen Tagen im Geiste mltangetreteu ist. Denn jeder Nationalsozialist, der hier als deutscher Kämpfer in den Arenen stand oder auf dem Straßen marschierte, er wird auf seinem Wege begleitet von dem Herzschlag unzähliger Kameraden in den Dörfern, in den Fabriken und in den Werkstätten, die zu ihm gehören, auch wenn sie nicht in Nürnberg weilen können, im Geiste doch bei ihm sind. So sind es in Wirklichkeit nicht 100 000 politische Leiter oder 100 000 SA -Wänner oder 40 000 Arbeitsmänner usw.» so ist es nicht jener Teil der Jugend, den wir in diesen Tagen hier sahen, die Nürnberg erlebten, sondern es iinb Millionen Männer und Frauen der gesamten gewaltigen Organisationen unserer Partei: es ist das gesamte deutsche Volk. Nur dessen vorderste Gruppe haben wir hier gesehen. Und so steht auch hinter den von hier soeben abrückenden Soldaten unsere nationalsozialistische Wehrmacht, die Gesamtwaffe der deutschen Nation. Die Spitze eines Schwertes haben Sie erblickt, das unsere Heimat schirmt und unser aller eigen ist. Daß sich Deutschland wieder zu solcher Herrlichkeit erhob, ist aber nicht ein Wunder des Zufalls, sondern auf allen Gebieten dieser Erhebung das Ergebnis von ebensoviel Ueberlegung und Mut wie Fleiß und Arbeit. Welch eine unermeßliche Leistung umfangen diese 17 Jahre, die nun seit der Gründung der Bewegung vergangen sind. Es ist heute so leicht, das geschlossene Resultat zu bewundern, aber so schwer, zu ahnen, was an Arbeit, an Opfern, an Fleiß und Tatkraft notwendig war, um diese Ergebnisse zu erzielen. Was sind allein schon 100 000 Männer! Sie standen hier Gruppe an Gruppe, Standarte an Standarte, Kompanie an Kompanie, Bataillon an Bataillon und Regiment an Regiment, hinter ihnen stehen aber genau so Millionen von Kameraden und Soldaten, und dies alles ist in wenigen Jahren zum Teil aus nichts, aus Wirrnis und Zerfall ins Leben gerufen worden und entstanden. Ja, selbst diese gewaltige Demonstration an sich ist schon das Ergebnis einer unermeßlichen Arbeit. Verstehen Sie nun, meine Parteigenossen, warum wir angesichts eines so strahlenden Erfolges menschlichen Könnens und Fleißes diesem Fest den Namen „Parteitag der Arbeit" gegeben haben? Ich kann die Stunde nicht schließen, ohne nun aber all denen z u danken, die mir bei dieser Arbeit ihre Hilfe gaben, die es mir durch ihre Mitarbeit erst ermöglichten, das gewaltige Derk der Aufrichtung des Reiches durchzuführen. Ich weiß es: hunderttausende und Millionen Männer und Frauen haben nach bestem Wissen und Gewissen das Äußerste hergegeben, um Deutschland zu retten. Des einen Kraft wird angeseht zum Aufbau eines Reiches, die Kraft des anderen verbraucht sich für seine Gruppe oder seine Kompanie. Ob politischer Führer, ob Offizier ober Beamter, ob Mitkämpfer ober ob Solbaten, sie alle können am Abschluß eines solchen Ereignisses einanber bie Hände reichen in betn gemeinsamen Bewußtsein, eine große pflicht gegenüber ihrem Volk erfüllt zu haben. Unb ebenso roenbef sich in biefem Augenblick aus tiefstem Herzen ber Dank an Jene unzähligen deutschen Frauen für ihre verstänbige Mithilfe unb vor allem an bie beutfchen Mütter, bie betn Streit einer Generation durch das Geschenk ihrer Kinder den letzten Sinn und schönsten Wert gegeben haben. Möge uns der allmächtige Gott wie bisher so in alle Zukunft feine Hilfe geben, um unsere pflichten so zu erfüllen, daß wir vor unserem Volk und seiner Geschichte in allen Ehren zu bestehen vermögen. In wenigen Stunden rollen die Züge mit den Hunderttausenden von Teilnehmern wieder in die deutschen Gaue hinaus. Die Bauern und ihre Söhne kehren zurück in ihre Dörfer, Arbeiter, Angestellte und Beamte, sie treten wieder ein in' ihre Betriebe, in ihre Büros, die Soldaten rücken in die Kasernen, die Jugend betritt ihre Schulen. Alle aber werden sich mit einem heißen Herzen zurückerin- nern an diese abermalige große Schau der Ratio- Das Winterhilfswerk muß immer bestehen bleiben. TieichsministerOr.GoebbelsaufderTagungdesHauptamteSfürVolkswohlfahrt nalsozialistischen Partei und des nationalsozialistischen Staates. Und sie werden mit sich nehmen das stolze Gefühl, wieder Zeugen gewesen zu sein der inneren und äußeren Erhebung ihres Volkes. Möge es ihnen aber bewußt werden, daß damit eine Hoffnung von Jahrtausenden und das Gebet vieler Generationen, die Zuversicht und der Glaube unzähliger großer Männer unseres Volkes endlich seine geschichtliche Verwirklichung erfahren hat. E s i ft endlich erstanden, das germanische Reich deutscher Nation! Den Beschluß der Parade machten die Kraftfahrkampftruppen und das P a n z erreg i m e n t 7. Generalleutnant Haase meldete dem Führer den Abschluß der Parade. Die Begeisterung auf den Tribünen schwoll zu einem unbeschreiblichen Jubel an, als der Führer mit General- feldmarschall von Blomberg im Wagen stehend und begleitet von den drei Oberbefehlshabern der Wehrmachtsteile im Schritt die langen. Kopf an Kopf besetzten Tribünen der Zeppelinwiefe abfuhr. Der Große Zapfenstreich. Als letztes Schauspiel des stolzen Tages unserer Wehrmacht und als Abschluß des Parteitages selbst findet der Große Zapfenstreich vor dem Führer am „Deutschen Hof" statt. Mit dem Glockenschlag 12 marschieren alle zum Parteitag in Nürnberg zusammengezogenen Musikkorps und Spielmannszüge der Wehrmacht und der Fackelträgerabordnungen aller drei Wehrmachtsteile in breiter Front vor dem Wohnsitz des Führers auf. Der Badenweiler Marsch erklingt. Auf dem Balkon in Höhe des ersten Stockwerkes steht der Oberste Befehlshaber der Wehrmacht Adolf Hitler, ihm zur Seite der Reichskriegsminister Generalfeldmarschall v. Blomberg und die Oberbefehlshaber der drei Wehrmachtsteile, während die Generalität und die NSDAP, kann für sich feststellen: Auch ich bin ein I _ „ Mitstreiter des Führers. Mein Werk war die Vor- Rückzug der Chinesen in Schanghai, aussehung dafür, daß der Führer seine anderen _ ® \ M großen Pläne durchführen konnte; ich habe ihm! n g h a i, 13. Sept. (DNB.) Don chinesischer dafür alle Sorgen abnehmen helfen, die er bei diesen h?r!--e- ?er ^ürfjug der chinesischen Truppen großen Plänen nicht gebrauchen konnte. beftahgt. Sie bezogen vorbereitete Ver» -.... ... I£ „ , , .. . . . ., teldigungsstellungen, nachdem sie die Auf- Stürmischer Be fall begleitete wi-derum die Aus- gäbe erfüllt hätten, in der Näh? des toänqpu. Mrungen des Ministers, als er feststellte, daß die Ufers Landungen der japanischen Truppen aulzü. K' rch e n zwar immer von Nächstenliebe geredet, im halten. Die Japaner weiteten, fo wird weiter mH. We J933 nicht den Weg zum Führer gefunden und geteilt, ihre mit dem Durchbruch bei Yanghana ein. 'M die Sorge für die Armen nicht abgenommen geleitete Vorwärtsbewegung in Richtung aus Liu- b°"-n. H°"en sie das getan, fie stunden heute bei hang aus, |o daß beiderseits die chinesischen Trup. D°lk und Partei im höchsten Ansehen denn Volk pen zurückgingen. - Der Rückzug der Chinesen und Partei hatten ein feines Organ dafür, wer nur• x—-4 v./ ö <. 1 rede und wer nach seinen Reden handle. So könnten die Kirchen sich heute nicht wundern, daß sie im Volke an Achtung verloren, die Partei aber an Achtung gewonnen habe. Die Mitarbeiter der NSV. seien in Wahrheit die Missionare und Apostel des Nationalsozialismus, sie hätten Ehristentum d e r T a t bewiesen und wahre Nächstenliebe bezeugt, während gleichzeitig die Kirchen das Vertrauensverhältnis zwischen Führer und Volk durch theo- logische Haarspaltereien, die niemand interessieren, zu stören versucht hätten. j Während der letzten Worte des Führers ist alles von den Plätzen aufgesprungen, und als er nun geendet hat, bricht ein minutenlanger Orkan des Beifalls, des Jubels, der Verehrung und des Dankes los. Er wiederholt sich, als Rudolf Heß das Sieg-Heil auf den Führer ausbrinat. Die Lieder der Natton erfüllen in mächtigen Akkorden die Halle. Rudolf Heß erklärt den 9. Reichsparteitag für gefchlos - s e n. Die Stürme der Begeisterung pflanzen sich auf den Luitpoldhain fort und begleiten den Führer zurück in die nächtliche Stadt. Ser Führer empfing Prinz Chichibu. Nürnberg, 13.Sept. (DNB.) Seine Kaiserliche Hoheit Prinz C h i ch i b u, der Bruder des Kaisers von Japan, der auf seiner Deutschlandreise heute in Nürnberg eintraf und den Reichsparteitag besuchte, wurde um 12 Uhr auf der Burg vom Führer unb Reichskanzler empfangen. Anschließend gab der Führer im Kaisersaal der Burg ein Frühstück, an dem der japanische Botschafter in Berlin Gras Mushakoji, der japanische Militärattache General O s h i m a , der japanische Marineattache Fregattenkapitän K o - jima, die Begleiter des Prinzen Kammerherr Graf Mayeda, Botschaftsrat Koda und Hauptmann Pamagushi teilnahmen. Von deutscher Seite waren zugegen Ministerpräsident Generaloberst Göring, der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, die Reichsminister Generalfeldmarschall von Blomberg, Freiherr von Neurath und Dr. Goeb- Lammers und von Mackensen, ferner Korpsführer Hühnlein, Obergruppenführer Sepp Dietrich, Reichssportführer von Tschammer und Osten, Generalinspektor Dr. Todt, Botschafter a. D. V o r e tz s ch, die Gesandten von Bülow-Schwante und Für st von Bismarck, Oberbürgermeister Liebel, Polizeipräsident Martin und Herren der Umgebung des Führers. Nach dem Frühstück begab sich Prinz Chichibu zur Zeppelinwiese, wo er den Vorführungen Der Wehrmacht beiwohnte. Am Abend trat der Prinz im Flugzeug die Rückreise! nach Hamburg an, wo er sich morgen nach Japan einschiffen wird. Weitere Gäste des Führers. Nach Abschluß der türkisch-deutschen Wirtschaftsoerhandlungen waren die Mitglieder der türkischen Abordnung, unter ihnen der türkische Botschafter in Berlin Hamdi Arpag und der Staatssekretär im türkischen Wirtschastsministerium Faik Kur- toglu auf dem Reichsparteitag in Nürnberg Gäste des F ü h r e s, der sie auf einem Teeempfang im „Deutschen Hof" begrüßte Im Verlaufe der Wirtschaftsverhandlungen hatte vor kurzem als Ausdruck der freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland der türkische Botschafter und der Sonderbeauftragte des türkischen Außenministeriums Fuad Tugay dem Führer ein goldgerahmtes Bild Atatürks überreicht, das der Führer mit besonderer Freude entgegennahm. Als Gäste des Führers weilten ferner auf dem Reichsparteitag in Nürnberg der Sonderbeauftragte der Kaiserlich Iranischen Regierung für Wirtschaftsbesprechungen mit Deutschland Präsident A. H. H a g i r, ferner der Präsident der afghanischen Nationalbank und Sonderbeauftragte der kaiserlich afghanischen Regierung, Abdul Medschid Chan, und der Kommandant der afghanischen Luftstreitkräfte Generalleutnant Archan Chan, sowie der Bruder Ihrer Maje- tät der Königin des Irak Prinz Abdulillah Zapfenstreich beginnt. So hell es die Fanfaren in die dunkle Nacht schmettern, so still und inbrünstig ist es das Gebet eines jeden, der hier steht: „Daß Deine Gemeinde nicht Opfer der Feinde, Dein Name sei gelobt, Herr, mach uns frei!" Das Lied der Deutschen und das Horst-Wessel-Lied leiten über zum Zapfenstreich-Marsch, mit dem die Wehrmacht des deutschen Volkes und die Partei in ein neues Jahr der Arbeit und des Aufbaues treten. Die in Nürnberg weilenden Generale der Wehrmacht waren am Montagabend Gäste des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht im Hotel „Deutscher Hof". Höchste Anerkennung für die Leistungen der Lustwaffe. Der Führer und Generaloberst Göring haben den Führern und der Truppe der oorbeigeflogenen Verbände der Luftwaffe die höchste An- Nürnberg, 13. Sept. (DNB.) In der Kongreßhalle sand am Montagoorrnittag die Tagung des Hauptamtes für Volkswohlfahrt und des W i n t e r h i l f s w e r k e s des deutschen Volkes auf dem Parteitag der Arbeit statt. Vor Zehntausenden, in der Hauptsache Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses größten sozialen Fürsorgewerkes der Welt, sprach Hauptamtsleiter H i l g e n f e l d t über die Idee und den Inhalt der heutigen Wohlfahrtspflege. Äeichsniinister Dr. Goebbels dankte allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für ihre großzügige und verantwortungsvolle und erfolgreiche Arbeit, die eine der erfolgreichsten überhaupt im Rahmen der Parteiarbeit sei. Sein Dank galt insbesondere dem Hauptamtsleiter Hilgen- feldt. Die nationalsozialistische Bewegung hätte eigentlich gar kein Parteiprogramm gebraucht, denn ihr Programm habe bereits in ihrem Namen Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei gelegen. - Wir waren", so erklärte der Minister, „der lieber» zeugung, daß eine soziale Besserung vor allem der Lage der arbeitenden Schichten nicht eine besondere Gnade der Begüterten war, sondern eine nationale Pflicht im Sinne des neuen Sozialismus darstellte. Wir gingen von der Erkenntnis aus, daß ein nationales Leben ohne nationale Freiheit, aber auch eine nationale Freiheit ohne soziale Besserstellung aller Schichten des Volkes nicht denkbar sei. Sozialismus ist ebenso wenig Selbstzweck wie Nattonalismus. Es gibt nur einen Selbstzweck: die Existenzen unseres Volkes und die Notwendigkeit der Gesunderhaltung unseres Volkes." Unter immer neuem Beifall stellte der Minister fest, daß der Nationalsozialismus, obwohl er der stärkste Antipode der internationalen Sozialdemokratie fei, bereits heute die am unwahrscheinlichsten klingenden Ver- sprechungen des Marxismus und des Kommunismus verwirklicht habe. Wir haben in den Kampfjahren den Marxismus stets geschlagen, wenn wir vorher bewiesen hatten, daß es uns ernst war um Öen Sozialismus. Wir haben den Sozialismus werferlicht anaestrahlten Stadtmauern und der gleichfalls erhellte ehrwürdige Bau des staggenge- Ichrnückten Germanischen Nattonab^^ pen zuruckgingen. — Der Ruckz wird auch damit begründet, daß man weitere Zerstörung kostbarer Bauten vermeiden wolle. Auch sollten die Truppen aus dem Feuerbereich der japanischen Kriegs- j^'kfe auf dem Wangpu herausgezogen werden. sich von Lotten—Pachang— Nordbahnhof Schanghai nach Batfechiao. Die japanischen Truppen rücken langsam vor und besetzten bis jetzt nur das R a t h a u s v i e r t e l von Groß- Schanghai. Es heißt, daß die chinesischen Truppen entschlossen wären, ihre neue Linie hartnäckig zu verteidigen. Admiralität vor dem Hotel Aufftellung ge»W^_________ö .... _____ ___ ............... ..... .................. haben. Der Kommandeur des Zapfenstreiches er- sprachen. Die Leistung ist um so höher zu bewerten, Namen des Führers und im Namen des ganzen stattet dem Führer Meldung. Die Licht«kM»WWl^ ' ' *■ ....... m '* 1 “ * 1 " ..... ~ aber um so Heller erglänzen Dafür Di« vom Scheingen ganz besonders erschwerten. der Geschichte, das nicht mehr herausgerissen a K werden kann. Künftige Geschlechter werden daran VVyL •*lttCriCnnUn0 ocr ,U$Cl)rtt1au)ivs nicht achtlos vorübergehen können. Als Träger dieser hDrfÜhruniwn in bt»r fonboner Dreffe Arbeiten aber können wir niemals sagen, wir sind VPrjuprungen in per Lvnvvner F fertig, sondern immer erfordert ein solches Werk London, 14. Sept. (DNB. Funkspruch.) DieneueAufgabenundneueVerpflichtun- Wehrmachtsvorführungen auf der Zep- 9/n Kaum eine andere Arbeit im Rahmen unserer pelinwiese haben ihren Eindruck auf die Vertreter Bewegung ist in diesem Sinne so schon wie unsere, der Londoner Blätter nicht verfehlt. Der Bericht- Wir sind jetzt ein gesundes Volk geworden, erftatter der „Time s" hebt besonders die Vor- Dieses Volk ist für alles fähig und wird für j e b e Führungen der Luftwaffe hervor Der Vertreter Aufgabe bereit sein, zum Segen der Nation des „Daily Telegraph" meint, vorn ersten und dem Führer zum Dank!" — Ein Jubel ohne- Augenblick an hätten die Zuschauer bewiesen, welche gleichen dankte Dr. Goebbels für seine Ausführungen, ungeheure Volkstümlichkeit die deutsche Wehrmacht . genieße. Die „M orning Post" schreibt, die Luft-I $tO1t1CrOO|a)ütt0OPCnO wafse habe mit Erfolg Die Schlagkraft der zwar < Messen-Nassau jungen aber ausgezeichneten deutschen Luftwaffe UC0 Vlulie VlafiOU. vor Augen geführt. Auch die Vorführungen der Kurze Zeit nachdem der Kongreß, mit dem der Kavallerie, der Tankabtellungen und der Artill^ie gewaltige, glaubensstarke Reichsparteitag sein Ende seien mit einer Schnelligkeit, Pünktlichkeit und Ge- gefunden hatte, beendet war, versammelte der G a u - nauigfeit vor sich gegangen tue ch'eder einmal den leiter seine Amtsleiter und Kreisleiter zu einem deutschen Sinn für Organisation ins beste Licht ge- kameradschaftlichen Beisammensein. Außer oerschie- stellt hatten. denen Führern der Gliederungen im Gau Hessen- Nassau waren auch 22 Junker der Ordensburg Vogelsang erschienen. Der Gauleiter stattete den Dank des Führers in der gleichen Gin« 4 I fach Helt und Herzlichkeit, wie dieser es den Gau- I leitern gegenüber getan hatte, an seine Mitarbeiter I ab. Der (Bauleiter betonte, daß Die NSDAP, eine einzige Kameradschaft fei, und daß es unsere Ausgabe sei, diesen Geist der Kameradschaft Ribbentrop, die (Bauleiter Adolf W a g n e rwachzuhalten auch für das kommende Jahr. Julius Streicher und Bohle, Ministerpräsident Siebert, die Staatssekretäre Meißner, ,, . - -- --.Pari« wurde am Samstagabend durch zwei twnalsozml.stischen Staates, muß immer bestehen Bombenanschläge erschreckt. Sowohl im Hause des bleiben. Es geht uns dabei nicht um die, bie in den ' . «x . t 1 , Genuß dieses Werkes kommen, sondern mehr um ^Ugememen Arbeitgeber-Verbandes wie auch im die, bie bie Opfer zu bringen haben. ®ßrbanb ber Pariser Metallinbustrie legten Anar- Durch große innere Erfolge, bie wir babei erzielten, chisten Sprengbomben, bie furchtbare Zerstörungen gemerkt, alles geht bei uns Hanb in Hanb; bie r Allgemeinen Arbettgeber-Verbanbes tn ber Rue soziale Seite bes Programms wirb ebenso verwirk- Presbourg. — (Scherl-Bilberbienst-M.) bels, bie Reichsleiter Reichsführer SS. Himmler, Stabschef Lutze, Rosenberg, Dr. Ley, Dr. Dietrich, Bormann, Reichsstatthalter eines ^.ee-^' General Ritter von Epp unb Reichsjugenb- ler begrüßt, füyrer Balbur von Schirach. Botschafter von« Nr.A4 Drittes Blatt Giehener Anzeiger (General-Hnzeiger für Oberhessen) Dienstag, 14. September 1957 Italien und die Beschlüsse von Ayon bolschewistischen Volksfrontorganen st >na- klassischen Bestände findet man im Spielplan Schil- kündiM. folger Dies e'J,' JD: melte Ml .Das neue Aktienrecht. a n als Zwi- f e r Bedeutung sind; 2. weil die an Italien, aber nicht auch Deutschland ergangene Einladung Versuch erscheine, einen Unterschied listen, wo jetzt der Oberbolschewist N e g r i nx aus Valencia die Völkerbundsoersammlung eröff-pe^e. wird es noch großer staatsmännischer Klugheit wrö. Arbeit bedürfen, bis der Sieg der politischen Ver- ge genseitigen Beistandes Ltch'erheit stütze, daß -nun" ab von allen den- e, ine dort Lebens- rt'' wird noch deut- wiku i/u|iul5 „Silviu , Heubergers „Opern- bal.«s" und Lehars „Land des Lächelns" vorgesehen. _________ Die dem Deutschen Theater benachbarten Kam» m e r s p i e l e , die am Ende der vergangenen Spielzeit reizvoll umgebaut und erfolgreich eröffnet wurden, spielen fortan die ganze Spielzeit hindurch. Sie beginnen mit Michael Eg ans Komödie „Er soll dein Herr sein", in der Gustav Fröhlich die Hauptrolle übernimmt. Es folgt Alexander Zinns Lustspiel von dem geldmüden Millionär „Flucht vor dein Reichtum" und Sordous „Cyprienne" in der Neubearbeitung Heinz Hilperts unter dem Titel „Also gut, lassen wir uns scheiden!" nicht angreift, aber gebührlich wird die Sache, wenn einer von ihnen aus Versehen von einem Boot gerammt oder mit einem Ruder gestreift wird. In dem Fall kann der wild um sich schlagende Schwanz Unheil verbreiten. Auf jeden Fall macht der Schaden, den der Hai diesen Sommer angerichtet hat, seine zunehmende Zahl und seine beunruhigende Gewohnheit, sich in größter Nähe der Küste herumzutreiben, ihn anerkanntermaßen zu einem Feind, aber zu einem, aus dem wir großen Nutzen ziehen können." C. K. len finden als Lessings „Emilia Galotti" und als „Die Kameliendame" von Dumas; Hermine Körner spielt die tragende Rolle in Zdenko von Kraffts Schauspiel „Die Entscheidung", einer Episode aus dem Frauen- und Regentinnenschicksal Katharinas von Rußland. Die klassische Komödie ist durch Goldinis „Der Lügner", dos neuere Drama durch Ibsens „Stützen der Gesellschaft" vertreten. Jürgen Fehling inszeniert die Uraufführung von Marcel Pagno'ls Schauspiel „Cesar", die bekannte „Warschauer Zitadelle" von Gabriela Z a - p o l s k a wurde als „Der weiße Adler" neu bearbeitet. Der leichten Unterhaltung sollen Sigmund Graffs „Begegnung mit Ulrike" und Bruno W e l l e n k o m'p s „Heißer Juli" dienen. ♦ Das Deutsche Theater wird die Spielzeit mit Hermann Burtes neuem Drama „Herzog und Henker" beginnen, das von Direktor Heinz Hilpert inszeniert wird. Die Komödie Beaumarchais' „Der Barbier von Sevilla" wird in der Bearbeitung von Dr. D r e w s im Oktober folgen, und als Mittelpunkt des klassischen Dramas ist Shakespeares Altersdroma „Der Sturm" gedacht. Die klassische Komödie ist, neben Beaumarchais, durch Gozzis „Turandot", durch Shakespeares „Viel Lärm um nichts" und durch Molieres „Geizigen" vertreten, den Erich P o n t o darstellen wird. Ber- nard Shaws „Kaiser von Amerika" wird Theodor Loos fein, des 75jährigen Gerhart Hauptmann gedenkt, wie das Staatliche Schauspielhaus, so auch das Deutsche Theater, und zwar mit einer Aufführung des „Armen Heinrichs". Sigmund G r a f f s„Einsame Tat" ist ein Drama, das die Opfertat des Studenten Karl Sand behandelt, das Schauspiel des Sudetendeutschen F. K. Franchy „Summa cum laude" erlebt im Deutschen Theater Berlin, im September. In der zweiten Septemberhälfte und im Anfang des Oktobers öffnen sich die Berliner Bühnen» zur neuen Spielzeit. Was werden sie bringen, was wollen sie spielen? Das Staatliche Schauspielhaus am Gendarmenmarkt stellt die Neueinstudierung großer Dramenzyklen in Aussicht, die bisher seinem Spielplan fehlten, auch in Berlin lange nicht vollständig gegeben worden sind. Lothar Müthel bereitet Schillers „Wallenstein" vor (beide Teile an einem Abend), Intendant Gust. Gründgens wird die beiden Dramen des Goetheschen „Faust" inszenieren, Jürgen Fehling die drei Shakespeareschen Königsdramen „Heinrich IV., I. und II.". Auch Ibsens „Peer Gynt", der in der Fassung von Dietrich Eckart jahrelang dem Spielplan des Schauspielhauses angehörte, wird wieder ausgenommen, der 75jährige Gerhart Hauptmann wird mit einer Aufführung seiner „Versunkenen Glocke" geehrt, und damit auch in der ernsten Spielfolge der Scherz nicht fehle, bringt man zur Siebenhundertjahrfeier Berlins eine Alt-Berliner Posse und als Weihnachts-Aufführung Bernard Shaws Komödie „Der Arzt am Scheideweg". Von Werken der jüngeren Autoren sind Hanns I o h st s Grabbedrama „Der Einsame", Eberhard Wolfgang Möllers „Der Sturz des Ministers", Dillingers „Der Gigant" und Hans Rehbergs „Siebenjähriger Krieg" in Aussicht genommen. Bringt das Schauspielhaus am Gendarmenmarkt die großen Dramenzyklen und die klassischen Werke, so ist die Bühne des Kle kn en Hauses des Staatstheaters auch fernerhin dem „kleinen" und leichteren Schauspiel, dem Gesellschaftsstück und der Komödie geöffnet. Käthe Dorsch wird große Rol- feine reichsdeutsche Uraufführung, die junge österreichische Dichterin Juliane Kay ist mit einer Ehekomödie „Der Birnbaum", und W. Gilb richt, dessen „Kohlhaas" und „Charlotte Corday" auf dieser Bühne herauskamen, mit dem Napoleon- Drama „Lätitias Sohn" vertreten. Minden, „Die Berlin, IX Sept (DNB.) Der englische und französische Geschäftsträger haben im Auswärtigen Amt den Text der Beschlüsse von Nyon informatorisch übergeben. Jm Rom haben die Geschäftsträger Englands und Frankreichs den italienischen Außenminister ausgesucht, um im Auftrag ihrer Regierungen die Einladung zur Teilnahme an der in Ryon verabredeten Mittelmeerkontrolte zu überbringen. Graf Eiano hat sich eine Entscheidung Italiens Vorbehalten. Die Ergebnisse der rUittetmeerkonferenz von Ryon haben nach Ansicht der römischen Abendblätter deutlich gezeigt, daß derartige Verhandlungen ohne Italien unmöglich sind. Abgesehen von dem Ausschluß Sowjelrußlands von der TNittelmeerkontrolle wird die Gefahr betont, daß durch die sowjetrussischen Manöver in Ryon eine endgültige Klärung der englisch - italienischen Beziehungen verzögert, wenn auch nicht ganz vereitelt werden könnte. Italien könnte aus zwei Gründen die Aufforderung zur Teilnahme an der Kontrolle ablehnen. 1. weil das Tyrrhenische und das Adria- tische Meer im Zusamenhang mit dem spanischen Konflikt von untergeordne- intereffen hätten. Das „ Die Volksbühne, die unter der Leitung des Generalintendanten Eugen Klöpfer steht, umfaßt das Theater am Horst-Wessel-Platz, das Theater in der Saarlandstraße und das der Operette gehörende Theater am Nollendorfplatz. Die Volksbühne kündigt als Uraufführung Gerhart Hauptmanns „Ulrich von Liechtenstein" an und verspricht von Werken lebender Autoren den „Holledauer Schimmel", ein Volksstück von A. I. L i p p l, Schönherrs „Erde" und Manfred Hausmanns dramatische Ballade „Lilofee". Aus dem K^mst und Wissenschaft. Herbslneuerscheinungen der Hanseatischen Verlagsanftalt, Hamburg. tt Zerstörer wür- t im Mittelmeer »»Stationen mo- Meer, dos von eilb stets als In Berlin beginnt die neue Spielzeit Vorschau auf das Programm der großen Bühnen. licher: 60 englische und- fran den von nun ab die Polizeig ausüben. Damit nähmen diese t ralisch und materiell Besitzjvon der römischen Regierung etroasv Italienisches Meer bezeichnet wor mann-Harnisch, „Paradies Brasilien." Mosaik von einer Reise. — Dr. Ivar Lißner, „Pazifik." Ein Weltreisebuch. — Professor Dr. Franz Koch, „Deutsche Literaturgeschichte." — Dr. Hans Peter Jpsen, „Politik und Justiz." — Professor Dr. Johannes Heckel, „Deutsche Wchrverfassung." — Professor Dr. Franz W i e a ck e r, „Boden? — Professor Dr. Rudolf Stucken, „Deutsche Geld- und Kreditpolittk." — Professor Dr. Jens Jessen, „Grundlagen der Volkswirtschaftspolitik." — Professor Dr. G. Schmölders und Professor Dr. W. Vogel, „Wirtschaft und Raum." — Professor Dr. Ernst Wagemann, „Wirtschaftspolitische Strategie." — Dr. rer. pol. Martin Höppner, sich an r solidarischen Sicherheitspolitik im Mittelmeer zu eteiligen Ader was die römische Regierung von eigner sölcken Aufforderung zu halten hat, das geht do sehr deutlich aus den Kommentaren der übrigen P riitf Presse hervor, die fast alle eine deutliche Spitze gXgen das faschistische Imperium enthalten. Mit kaum verborgener Genugtuung verkündet der halbamtlich? ..Petit Parisien", daß England und Frankreich f i_u n ^allein fast die gesamte Verantwortung tiiti den Schutz der Seeschifffahrt auf dem Ttittchifear. übernommen hätten, daß das neue Uebereintomntfaj üch auf die alten Grundsätze des Völkerbundes, «M und der kollektive n.^ das „Mare Nostrum" oon jenigen Ländern geschützt ^italienische 'an im Rom ttd-tt' halben Was Solche gehässigen Töne, die Selbstgefühl beleidigen müssen, wikÄ kaum überhören, auch wenn sie' nur ; Lichtspielhaus: „Gauner im Srotf". Eine ähnliche Rolle wie hier Camilla Horn spielten früher, wenn wir uns recht entsinnen, Marlene Dietrich („Sehnsucht") und Brigitte Helm („Die schönen Tage von Aranjuez.") Nach einer Filrn- novelle von Toni Huppertz schrieben F. D. Anda m, Walter von Hollander und Johannes Riemann das Drehbuch. Der „Konflikt" — so lautet der Untertitel — ergibt sich daraus, daß eine Hochstaplerin eines Tages ihr Herz entdeckt. Nach schweren Kämpfen gelingt es ihr wirklich, die unsauberen Bindungen abzustreifen, die bisher ihr Dasein bestimmten, und an der Seite eines geliebten Mannes ihr Glück zu finden. Johannes Riemann, ein geschätzter Bonvivant an Berliner Bühnen, führt Regie; hier kam es weniger auf psychologische und sachliche Motivierung an als aus den glatten und wirksamen Ablauf eines Unterhaltungsfilms, in welchem hochdramatische und gefühlvolle Szenen gerecht verteilt sind und auch der Auflockerung durch heitere Episoden nicht entbehren. Camilla Horn, schön und elegant, entwickelt in einer rein darstellerisch nicht übermäßig ergiebigen Rolle glaubhaft und wirksam den inneren Konflikt, um den die bewegte Handlung kreist. Karl Günther, in einigen Szenen Willy Birgel überraschend ähnlich, gibt den gefährlichen Falschspieler mit brutaler Gefühlskälte. Ihm gegenüber: Paul Klinger und Karl Martell, ein sympathisches Bruderpaar. Die Gießener wird es interessieren, Herrn Arzdorf wiederzusehen, der mit Schneid und Intelligenz den Kommissar Dumont spielt. — (Syn- dicat-Film-Tobis.) Aus dem Beiprogramm feien Fox tönende Wochenschau, Landschaftsbilder aus dem Elbfandftein- gebirge und ein Vorspann zum „Heiratsinstitut Ida und Co." mit Ida Wüst, Lingen und Roberts her- vvrgehoben. Hans Thyriot. Aber abgesehen von dem wissenschaftlichen und sportlichen Interesse kann die Haifischjagd einen neuen Zweig englischer Industrie begründen. Die Forschung vieler Jahre hat mich gelehrt, daß der Hai die Menschheit mit vielen wertvollen Produkten versehen kann. Zunächst liefert der Fisch etwa 180 Liter Oel von hohem Nährwert. Es gibt zwei Arten Haifischöl, helles und dunkles. Beide schmieren sich gut, das helle ist eines der besten für Feinmechanik. Das Fleisch des Riesenhais habe ich versucht und ausgezeichnet gefunden. Der Geschmack ist zwischen Heilbutt und Rochen, und es gibt keinen Grund, warum es nicht in Büchsen eingemacht und verkauft werden sollte. Ferner kann von dem Hai Fischmehl für Hühnerfutter gewonnen werden Die Haut liefert vorzügliches Leder für Handtaschen und wasserdichte Kleidung. Sogar die Flossen sind wertvoll. In chinesischen Restaurants gilt Suppe aus Haiflfchflosst» als Delikatesse. Bas »on den Flossen übrig bleibt, gibt noch Leim. Wie man sieht, ist unter den Fischen der Hai geradezu em Gegenstück zu unserem Hausschwem. scheu den beiden INächlen der Achse Rom- Berlin zu machen. Die Vernunft muß siegen! Als die Gewalten der Vernunft hat Adolf Hitler ine hunderttausend Braunhemden bezeichnet, die im Luitpoldhain vor ihm aufmarschiert waren und die einst in der Kampfzeit den Feldzug des Geistes gegen den brachialen Terror der roten Front gewannen. Dieser Appell an das menschliche Gehirn erscheint besonders bedeutungsvoll in einem Augenblick, da die Vernunft auch auf dem Felde der internationalen Politik einen Teilfieg errungen hat. Denn die vorläufige Ausschaltung Sowjetrußlands aus dem Mi11e 1 meer, die Europa als ein wichtiges Ergebnis der Konferenz von Nyon verbuchen kann, bedeutet doch nichts anderes, als daß die politische Vernunft in einem kritischen Augenblick die Oberhand über die dunklen Triebe eines rohen und minderwertigen Charakters behielt, wie er sich in der Person des Sowjetjuden Litwinow-Finkelstein darstellt. Dieser Triumph des menschlichen Geistes, der nicht allein das Verdienst der englischen und französischen Staatsmänner ist, sondern gewiß auch auf die moralische Fernwirkung der in Nyon nicht anwesenden Mächte Deutschland und Italien zurückzuführen ist, kann in der Tat der Beginn einer gemeineuropäischen Verständigung und Zusammenarbeit werden. Die Ordnung im Mittelmeer, das so oft das Meer der Entscheidungen genannt wurde, darf von nun an ausschließlich eine Sache sein, welche die europäischen Kulturstaaten unter sich abzumachen haben. Und wenn die Demokratien des Westens nun endlich von dem unheilvollen Prinzip der angeblichen Unparteilichkeit gegenüber Moskau Abschied nähmen, wenn sie dabei beharren würden, den Bock nicht wieder zum Gärtner, den bolschewistischen Verbrecher nicht wieder zum europäischen Sicherheitsdirektor zu machen, wenn sie der Sowjetflotte den Weg ins Mittelmeer für alle Zeiten versperren sollten, dann wäre wirklich die Stunde nahe, in der dies Meer zwischen drei Erdteilen die Völker nicht mehr trennt, sondern verbindet. Der Gegensatz der Interessen, die Italien, Eng- Zeitschriften. — Das Septemberheft des „Reich sschu- lungsbriefes" ist der Außenpolitik des zweiten Reiches gewidmet. In drei ausgezeichneten Aufsätzen werden die Fehler und die Fehlerquellen, sowie die Auswirkungen dieser Fehler unter besonderer Berücksichtigung der Außenpolitik aufgezeigt und gleichzeitig bargelegt, wie es dadurch allmählich zur Schwächung des Reiches und troß des heldenhaften Kampfes gegen eine Welt von Feinden durch die Revolte von 1918 zum Untergang des zweiten Reiches kam. Dr. von Kloeber behandelt in dem Beitrag „Von der Reichsgründung zum Weltkrieg" vorwiegend die großen Fehler im außenpolitischen Raum (Verkennung des Habs- burg-Hohenzollern-Problems, Nichtbeachtung der Madjarisierung Oesterreichs, falsche Bündnispolitik) und die Auswirkungen dieser Fehler. Der Aufsatz von Ludwig Geßner „Die Fehlerschau, Führung und Volk in der Vorkriegspolitik" belegt die politischen, militärischen und geistigen Fehler, wobei auch die Fehlerquellen (persönliche Schwächen, abstrakte Ideologie, sentimentale Unbeherrschtheit, romantische Schwärmerei, juristisch-bürokratisch-formalistische Denkweise) eingehende Darstellung finden. Ein besonders wichtiges Kapitel erörtert Dr. Johann von Seers in dem Beitrag „Überstaatliche Mächte im Zweiten Reich — Die Vorbereitung des Weltkrieges", der im einzelnen eine Uebersicht gibt über das planmäßige Wühlen jener finsteren Mächte, die auf verschiedenen Wegen schleichend ihr einziges Ziel — damals wie heute — in der Unterwerfung Deutschlands sahen: Judentum, Marxismus, Freimaurerei, Kirchenreaktion. Ein lieber» blick über die Freimaurerei in den anderen Ländern rundet das Bild ab. Wie auch sonst immer bringt der Schulungsbrief in feinen geschichtlichen Aufsätzen nicht eine zeitliche Tatsachenaneinanderreihung, sondern eine sorgfältig abgewogene gei- stesgeschichtliche Gesamtdarstellung, die ebenso wissenschaftlich einwandfrei, wie weltanschaulich zuverlässig und volkstümlich ist. Adami. ßocbfdiulnacbricbfen. Der außerordentliche Professor der Zahnheilkunde Dr. Kurt Scheidt, früher in Freiburg i. Br., jetzt Leiter der Abteilung für Orthodentie des Zahnärztlichen Instituts der Universität Frankfurt, hat einen Lehrauftrag für Zahnheilkunde erhalten. — Dr. phil. habil. Heinz Brodersen in Frankfurt ist eine Dozentur für Experimentalphysik in der Naturwissenschaftlichen Fakultät btr Universität Frankfurt verliehen worden. lers „Kabale und Liebe" und seinen „Wilhelm Tell", Georg Büchners „Dantons Tod" und Shakespeares Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung", während das neuere Drama durch Herrn. Bahrs Kmmödie „Josephine" und durch Bjornsons *rr L" s“ An Operetten sind die Vernunft der DipIomaten~aufgebaOT _ . scheint durch die Haßpolitik der linksradikalen Parteibon- zen Englands und Frankreichs erneut in Wpage ge^ stellt. Und nicht nur in Paris und London-, sondern auch in Genf, dem Mekka aller International Die Zahl der Haie in britischen Gewässern ist nie geschätzt worden, aber zwischen Mai und September halten sich viele Tausende von ihnen an der irischen Küste, im Firth of Clyde und an der ganzen schottischen Westküste auf. Dies scheint ihre Paarungszeit zu sein, denn später ziehen sie nördlich um Schottland herum nach Norwegen zu ihren Laickvlätzen. Gerade um diese jetzige Jahreszeit springt der männliche Riesenhai — der etwa drei Meter länger wird als der weibliche — hoch aus dem Wasser im Liebesspiel, und wenn einer zufällig auf einem kleinen Ruderboot landen sollte, würden die Insassen allerdings mitZiemlicher Sicherheit über Bord gespult werden. Vielleicht ist es für viele eine Beruhigung, daß der Hai m unseren Gewässern im allgemeinen den Menschen Kriegswirtschaft der USA." — „ABC des Lohnbüros." Dr. Robert Adam und Franz Steg er. — Walter Frank, „Historie und Leben." —Kleo Pleyer, „Der deutsche Grenzkampf in Mitteleuropa." — Hans Bogner, „Thukydides." — Otto Hofier, „Das Problem der germanischen Kontinuität." — Professor Dr. Franz Koch, „Goethe und die Juden." — „Forschungen zur Judenfrage." Band 2. land und Frankreich hier in erster Linie vertreten, scheint uns nicht unüberwindlich. Oft genug ist in den letzten Monaten oon autoritativer Seite in London und Rom betont worden, daß die Lebenssicherung des einen Imperiums die des anderen nicht ausschlösse. In beiden Ländern stehen Realpolitiker an der Spitze der Regierung, und in dem Briefwechsel zwischen Mussolini und Chamberlain spielte die umschliche Vernunft mehr noch als bas Gefühl eine ausschlaggebende Rolle. Auch heute, nach der Abhalfterung Finkelsteins in Nyon, hofft man in Großbritannien, die Italiener möchten sich in irgendeiner Form dem „Arrangement von Nyon" anschließen. Daß die Italiener trotz der Beschränkung der sowjetrussischen Flottentätigkeit auf das Schwarze Meer nicht mit beiden Händen zugreifen, ist freilich verständlich. Denn man weist in Rom nicht zu Unrecht darauf hin, daß einerseits die für Italien in Aussicht genommene Kontrollzone (Adria und Tyrrhenisches Meer) sich im wesentlichen nur auf die italienischen Hoheitsgewässer beschränkt und daß andererseits die Vereinbarungen von Nyon sehr wohl auch dazu geeignet sein können, den unter falscher Flagge stattfindenden Sowjetschmuggel im Mittelmeer zu schützen und zu legalisieren. Man versteht in Rom auch die französische Presse zu lesen, in der das Ergebnis der Mittelmeerkonferenz als ein Triumph der englisch-französischen Entente — ober milder ausgedrückt: des Kollektivitätsprinzips — gefeiert wird. Zwar sagt der Pariser „Temps", wenn Italien sich durch die französisch-englische Gesamtkontrolle des Mittelmeeres etwa als zweitrangige Macht zurückgesetzt fühlen sollte, so würde das unbegründet sein, weil man in Nyon ausdrücklich eine große italienische Zone vorgesehen habe. Zwar meint der „Temps" auch, die eigensten Interessen müßten Italien veranlassen, „Das Hausschwem unter den Fischen .. Haifischjagd an der englischen Küste. Die Zunahme des Auftauchens von Haifischen an den Küsten Großbritanniens und ihre Angriffe auf Fischerboote, hat einen der besten englischen Haifisch-Kenner und -Jäger, der Jahrzehnte auf Die Erforschung der Lebensgewohnheiten dieser gefährlichen Riesensische verwandt hat, G. Seccomde Hett, veranlaßt, in größerem Maßstab Jagd- expeditionen auf Haifische in englischen Gewässern auszurüsten. Augenblicklich weilt er zu diesen Jagdzwecken auf der Insel Arran im Westen Schottlands, oon wo aus er in einem Artikel m Der „Daily Mail" seinen Landsleuten die Reize der Haifischjagd darstellt. „Riesenhaie in einer Länge bis zu 12 Meter", jo führt er aus, „suchen dieses Jahr die britischen Gewässer in größerer Zahl als gewöhnlich heim und stellen zugleich ein Problem und eine Heraus- forberung bar. Für bie Fischer ,mb sie eine Ge- sahr — sie zerreißen Netze, beschädigen Boote, forbern sogar Menschenleben und jagen ben Besitzern kleiner Fahrzeuge solche Angst ein daß me e nicht mehr ausfahren wollen. Den Wissenschaftler reizen die auftauchenden Herden, denn noch gibt es viele Geheimnisse im Leben des Hais, die uns verborgen sind. Für den Jäger sollte die Invasion eine Aufforderung bedeuten, obwohl wenige wissen, wieviel aufregende Reize die Jagd aus diese kampflustigen Riesen bietet. * Der Hai ist kein besonders vorsichttges Tier, und wenn man von hinten kommt, kann man sein Boot längsseit bringen. Zu diesem Zweck benutze id) em ehemaliges Lotsenboot von 25 Tonnen ^rirn^bolt und 12 Meter Länge, zu schwer, um von den furchtbaren Schlägen, die der Hai mit seinem Schwanz austeilt, zum Kentern gebracht zu werden. Der Augenblick, in dem die Harpune in das Fleisch Des Riesen einbringt, ist es, in dem man auf den Angriff gefaßt sein muß. Der Hai schlägt mit seinem mächtigen Schwanz in wildem Rachedurst nach bem Boot, und dann, in einem Wirbel von Wogen und Gischt, taucht er bis zu hundert Meter Tiefe. Es ist ein blindwütiges Vorgehen, und man muß sich beeilen, fein Tau abzurollen. Meistens kann man nichts tun, als sich machtlos im Kielwasser der Bestie schleppen zu lassen. Mein aufregendster Die 'Danseatisthe Derlagsanstalt AG., Hamburg 36, kündig^/:/folgende Neuerscheinungen an: Eugen Diesel, .Ziesel. Der Mensch, das Werk, das Schicksal." — Hhns Friedrich B1 unck, „Gesamte»,. 10, Dände. — Wolfram v. Eschenbachs „Pckrzival." Uebertragen von Wilhelm Stapel. — HeiViI ^teguweit, „Die törichte Jungfrau." Roman. -7- Hermann Stahl, „Vor der angelehnten Tür " Erzählung. — Jakob Schaffner, „Rote Burgen und blaue Seen." Ein Ostpreußenbuch — Friedrich Georg Jünger, „Der Taurus." Gedichte. — Dr. Wolfgang Hoff- Kampf mit einem Hai war im August vorigen Jahres, wo ich 19Vs Stunden auf See mar, bevor ich eine Beute von 4Vs Tonnen Gewicht landen konnte. Eine Vorstellung von den ungeheuren Kräften dieses Fisches mag es geben, wenn ich sage, daß unser 25-Tonnen-Boot in der Zeit von der Küste von Arran nach dem Irischen Kanal hinuntergeschleppt wurde, zurück nach Arran, an den Cumbrae-Jnseln vorbei und endlich nach Rothesay, eine nicht gefahrlose Strecke von 40 Seemeilen. Später erfuhr ich, daß man bereits Rettungsmaßnahmen erwogen hatte, da man an Land glaubte, unser Boot triebe hilflos. nunft über die Diktatur der Minderwertigen, der KoMödie „Josephine" l..t Sieg des menschlichen Geistes über die rohe Gs^ .^mrifsement" vertreten ist. walt sichergestellt ist. Ev. ’ 9uico Dostals „Clivia", H e 7 die Fahrt zu Blau nordost Artilleristen nach Aus -er Gia-t Gießen Gelände in lö daruf ebenfalls ein, und später in die Arme, der das Geschrei gehört hatte und 15 Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Bis Kellgren einmal den Humpen hob: »Beim Roßhuf des Teufels! Man sollte meinen, es müßte ein besserer Wein im Keller zu finden sein als dieser giftgrüne Säuerling! Man sollt' dem Kellermeister einmal auf die Nähte gehn!' Gyllenborg wischte sich den weinfeuchten Bart. »Reckt hast! Wir werden ihm ein wenig das Bäuchlein massieren, wenn er sich nicht darauf besinnt, was ein rechter Reitertrunk ist!' Sie standen lärmend auf und verließen den Saal. Der alte Leuthold hockte indessen mit Troll im Weinkeller. Da polterten schwere Reiterstiefel die steinerne Treppe herab. Sporen klirrten durch den Gang. Unter einem Fußtritt flog die Tür zum Gewölbe auf. Jetzt war es also so weit! »Troll — faß an!' kam es leise, aber fest und scharf von den Lippen des Alten. Wieder schoß der Hund auf das Faß zu. Das oft geübte Kunststück gelang auch diesmal. In dickem, rotem Strom floß der edle Burgunderwein zu Boden, als die beiden Schweden eintraten. Kellgren hatte den Vorgang sofort erfaßt. Mit einem Fluch stürzte er hinzu und holte zu einem Fußtritt aus. Aber der Hund schlüpfte gewandt zwischen seinen Beinen hindurch und rannte an Gyllenborg vorüber, zum Gewölbe hinaus. Gyllenborg rührte sich nicht. Mit seltsamen Blicken starrte er dem Tier nach. Kellgren schloß den Hahn mit einem harten Griff. Mit einem erneuten Fluch kam er zum Anführer zurück. Der aber hob den Arm: .Schweig...!‘ Er sah über seinen Spießgesellen hinweg, als hätte er vergessen, wo er sich befand, als tauchten andere, ferne Bilder vor seinen Augen auf... Meine alte Mutter hatte auch so einen Hund.. kam es nach einer Weile langsam und merkwürdig schwer von seinen Lippen. Wir fuhren ederauswärts bis V i e r m ü n d e n, wo Rot fckon allerlei Verteidigungsmaßnahmen vorbereitet hatte. Brückensperrung durch Draht, ja die Sprengung der Brücke — natürlich nicht im Ernst —, MG.s in Feuerbereitschaft, starke Postierungen, alles war gerüstet zum Empfang von Blau. Zunächst gings zur Artillerie von Rot ostwärts von Frankenberg. Auch dort alles in großer Spannung. Die Soldaten standen eifrig beobachtend am Scherenfernrohr. Die Telephonisten kamen nicht von der Strippe weg. Der Batteriechef gab seine Befehle. Jeder merkte, auch die vielen, vielen Zivilisten, daß hier'bald eine Wendung eintreten würde. Und schnell kam sie. Stellungswechsel. Die Annahme ging dahin: Die Batterie liegt unter starkem feindlichem Artilleriefeuer, also fort in eine neue Stellung, die westlich Frankenberg und westlich der Eder auszumachen war. Im Handumdrehen war alles abgebaut, und schon nach wenigen Minuten rückte die Batterie ab. Dann stand der harte, allen menschlichen Gefühls entwöhnte Reitersmann wieder, ohne sich zu rühren. Die blaugrünen Wasser der heimatlichen Fjorde mochten vor seinen Augen auftauchen. Ein langgestrecktes Haus vielleicht, eine weite Halle — und darin saß wohl am Spinnrocken einsam die Mutter .. Saß und dachte des Sohnes — und wartete seit Jahr und Jahren auf seine Heimkehr. Mochte manche Mutter auf die Heimkehr ihres Sohnes warten! Mochte manche Mutter in Liebe und Leid vergebens warten ...! Meine alte Mutter...' Es war, als ob dies Wort noch immer durch das Gewölbe klänge und in tausendfachem Echo von den Wänden widerhallte. Durch Gyllenborgs Gestalt ging plötzlich ein Ruck. Er wandte sich zur Seite. Die Schloßherrin stand vor ihm. Einen Augenblick lang lagen die Blicke der beiden stumm ineinander. Dann wandte die greise Frau den Kopf. ,Hol' den Ehrenhumpen, Leuthold —' Der Alte gehorchte wortlos und verschwand. Die Schloßherrin wandte sich Gyllenborg wieder zu: ,Jch mußte füglich Schlimmes von Euch erwarten, Herr. Aber — wer seiner alten Mutter noch so gedenken kann wie Ihr, der mag wohl doch kein schlechter Mensch sein. Erlaubt, daß ich Euch den Willkommenstrunk im Ehrenhumpen reiche.' Leuthold kam mit dem Humpen zurück. Auf einen Wink seiner Herrin füllte er ihn mit dem edlen Burgunder. Sie nahm ihm das schwere Trinkgefäß aus den Händen und reichte es dem Schweden. ,Es ist viel Leid und Kummer im Muttersein verborgen. Leert den Humpen auf das Wohlergehen Eurer alten Mutter.' Gyllenborg nahm das Gefäß mit seltsam ernsten Blicken entgegen. ,Habt Dank für dies Wort', sagte er mit rauher Stimme. Dann setzte er den mächttgen Humpen an die Lippen. Mit einem einzigen langen Zuge leerte er ihn bis auf den Grund. Wenige Minuten später war die Reiterschar wieder auf dem Schloßhof versammelt. ,Ausgesessen!' ertönte Gyllenborgs Kommando. Ohne sich umzusehen, sprengte er an der Spitze der Schar über die Schloßbrücke, hinaus in den dämmernden Abend." Zurück ging wärts von sie „liebevoll" in Empfang nahm. Rent — ras. Vornotizen. Tageskalender für Dienstag. „Verfolger" nicht mehr erkennen konnten. Sie liefen in den Wald hinein und geradewegs dem Förster i ~ Heißer erster Kampftag im Manöver -er 9. Division * Bei Sonnenschein un- Regen im ersten Herbstwin- K»ämpfe ostwärts von Frankenberg bis an-ie E-er. p- lVon unserem im Manövergelände vMenden Schrlstleiier.) Frankenberg. Hier war der Vorstoß gegen Rot energisch im Gange. Dicht bei Geismar kam es, während die Infanterie sich unermüdlich vorarbeitete, zu lebhaftem B e - Aber es sollte bis zum späten Abend nicht mehr losgehen. aer stMtzW , hörten der Rückfahrt zur Leitung die eherne Stimme gewaltigen Waffe erdröhnen. grandioses Bild dieses Gefechts bei stark zunehmen- der Dunkelheit! ♦ Von hier mngs nach 19 Uhr hinein nach Fran- kenberg. Rot und Blau lagen überall noch im lebhaften Feuergefecht, selbst an den Brücken und in den Straßen des Städtchens bellten hefttg die MG.s und peitschte das Schützenfeuer. Noch bis gegen 21 Uhr ging die Schießerei zwischen Rot und Blau im Bereich des Städtchens hin und her. Dann schlief das Feuer allmählich ein. Wir fuhren weiter in d-'ch Änmarfchgelände von Blau hinein. Hier trafen, uw die ersten 116er aus Gießen, die cr»uf Motorfahrzeugen und beritten im Vormarsch rjjaäm. Bei Rö mersh au- s e n trafen wir G i e tze » e r Artillerie, zuerst Gefechtsbagage .ukchcidie Feldküche, später auch eine Gießener Bafftnrin Feuerstellung. Mit frohem Herzen wurde-niHküße ausgetauscht. Ein Blick in die Feldküche 3'2rate, daß gute Bohnensuppe mit tüchtigen Brocken Ptttbflecsch darin kochte, die den schuß zweier Flieger durch Flieger- a 0 w e h r - M G.s. Schon sank die Dunkelheit immer mehr herab auf die Landschaft, die Flieger kreisten aber immer noch über der Infanterie von Blau und erhielten von dieser starkes Abwehrfeuer. Ein Nach unserem gestrigen Drahtbericht aus H-a u- bern kehrten wir noch einmal kurz zum ,^eld- herrnhügel" auf der Höhe 417 westlich Hauckern zurück, wo die Leitung, d. h. der Divisionskommandeur Generalleutnant O ß w a l d mit seinem 45tab, hielt. Noch ein kurzer Ueberblick, dann gingen wir „auf Fahrt" ins Gelände. Zunächst,; fuhren wir hinüber zur Artillerie von Rot, die dicht ostwärts von Frankenberg mit einigen Bcitterien in Feuerstellung stand. In einer kleinen Apfelbaumanlage hatten die Geschütze eine gut getarnte Stellung in einer Geländefalte gefunden, etma 600 Meter weiter ostwärts auf einer Hügelkuppe hinter einem kleinen Gebüsch war tie Beobachtungsstelle aufgebaut. Don hier hatte man einen weiten Blick ins Gelände. Gelegentlich krachte ein Artillerieschuß, um anzukünden, daß „die Krone aller Waffen" auf dem Posten JeL Und dabei viel Volk als Zuschauer. Unser Besuch galt dann der Infanterie von Rock. Vielfältig im Gelände verdeckt und verteilt war sie postiert, und scharf hielt sie Ausschau nach Blau, dem Feind. Da lagerten lichte Schützenlinien, dort standen Panzerabwehrkanonen, an anderer Stelle waren die MG.s fein getarnt in Stellung gebracht, Meldefahrer flitzten auf Motorräder hm und her, Autos sausen über die Straßen und querfeldein; ein buntes und bewegtes und doch fo außerordentlich sinnvolles Bild dieser in strenger Ordnung arbeitende militärische Apparat; ein im höchsten Maße fesselndes Bild. Auf der Fahrt von Rot hinüber zu Mau kommen wir bei Friedrickshausen plötzlich in ein lebhaftes Feuergefecht zwischen den Spitzen der Infanterie von Rot und Blau, die sich im Handumdrehen mit starker Feuerkraft ineinander „verbissen". Die Maschinen- aewehre knatterten mit aller Kraft von Linie zu Linie, das Schützenfeuer peitschte lebhaft hin und her. Die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun, viele Kämpfer auf beiden Seiten wurden außer Gefecht gesetzt, die „Toten" und „Verwundeten" ließen sich die Ruhepause gerne gefallen. Schneidig war eine Handlung von Blau, III/JR. 116, von dem ein Unteroffizier und zwei Mann mit raschem Zugriff ein von „Toten" umlegenes MG. schneidig an sich brachten und den Feuer- kampf gegen Rot mit Dauerfeuer energisch fort- Zurück zur Höhe 417 bei Haubern, dem „Feldherrnhügel". Die Gefechtshandlung entwickelte sich immer mehr, da Blau mit seinen Kräften nun stärker gegen Rot vorging. Währenddessen arbeitete das „Gehirn" der Schlacht, die Leitung, unermüdlich an den Kartentischen, am Scherenfernrohr, an den übrigen Geräten, gingen Meldungen ein usw. * Gegen 15.30 Uhr rollte der Angriff der Infanterie von Blau auf breiter Front beiderseits der Höhe 417 vorbei gegen Rot in nordwestlicher Richtung in ungefährer Linie auf F ranke n b e r g vor. Schützentrupps überall im Gelände. MG.s wurden von Stellung zu Stellung gebracht, um immer wieder die Feuerwirkung gegen den Feind zu richten. Infanteriegeschütze wurden eingesetzt. Artilleriefeuer. Dazu Fliegeraufklärung gegen Rot. Ein außerordentlich fesselndes Bild. Mit ge- waltiaer Spannung folgte alles Zivilvolk dem Verlauf des Gefechts. Wir hatten schon längst wieder die Fahrt von der Höhe angetreten, um den Kampf in unmittelbarer Nähe zu verfolgen. Annelore schrak zusammen und erhob sich unwillkürlich. Da löste sich auch Wolfgang v. Achenbach aus seiner Haltung und trat einen Schritt vor. „Ein bißchen Romanttk ist manchmal ganz gut Ich habe Fräulein Annelore die Geschichte oes Schwedenfasses erzählt. Aber eigentlich wollten wir nur eine Flasche Wein holen. Und es wird Zeit, wieder daran zu denken, denn sonst wird Birk- hammerchen noch ungnädig." Er ging zu einem der Schränke, besann sich aber, trat an einen anderen Schrank und entnahm ihm eine verstaubte Flasche, die offenbar schon viels Jahre gelegen hatte. „Na, na!" scherzte Stefan etwas krampfhaft. „So einen feudalen Jahrgang heute? Wir werden recht leichtsinnig, alter Herr —" „Hat alles seinen Sinn, mein Junge. Uebrigens — wenn du glaubst, nichts zu versäumen, könntest du uns bei der Vertilgung behilflich fein." Er wartete einen Augenblick, bekam aber keine Antwort. Stumm griff er - wieder in den Schrank und entnahm ihm eine zweite Flasche. Annelore hatte den Leuchter ausgenommen. „Wenn du uns mit Dem Licht voraufgehen willst", wandte Wolfgang v. Achenbach sich an Stefan. Schweigend trat Stefan auf Annelore zu, um ihr den Leuchter abzunehmen. Wie eine goldgelbe Wolke stand der leise wehende Lichtschein einen Augenblick zwischen ihnen. Annelore hielt die Augenlider gesenkt. Stefan sah ihre langen, dunklen, an den Spitzen leicht aufwärts gebogenen Wimpern vor sich. Er griff nach dem Leuchter. Für einen kurzen Augenblick berührte er dabei ihre Hand. Ein warmer Strom durchrann ihn. Mit einem Ruck trat er zurück. Fräulein v. Dirkhammer hatte inzwischen drei Weingläser besorgt. Als sie Stefan unerwartet mit eintreten sah, erhob sie sich stumm, um ein vierter Glas zu holen. Dann saß man bei dem herrlichen alten Rotwein zusammen, der wie Herzblut dunkel in den Gläsern flammte. Stefan befand sich in einer seltsame« Stimmung. Ihm war, als schwebte er mitten in einer Wolke, von der er willenlos davongetragen wurde. Willenlos — das kannte er gar nicht. Und oas gab es ja gar nicht! Und doch... Fortjetzung folgt u ckp > führten, während die „Toten" sä^nmnzelnd danebenlagen. „Die große Schlange" auf dem Kriegspfad. Chingachgook, die große Schlange, schlich spähend am Waldrand entlang und schwang das Tomahawk drohend gegen die feige Jrokesenbrut, die hinter diesem oder jenem Baum versteckt sein mochte. Dazu biß „die große Schlange" von Zeit zu Zeit herzhaft in ein riesiges Schinkenbrot, nach dessen Wohlgeschmack zu schließen, es ganz ordentliche Jagdgründe zu fein schienen, in welche die NSV. den edlen Häuptling, anders Karlchen Müller aus der Seestraße in Berlin, verschickt hatte. Seine Quartiergeber jedenfalls waren einfach knorke. Die fteundlichen Bauersleute hatten es verstanden, das Herz des frischen Jungen im Nu zu erobern. Aber da, was war das? Beinah wäre der „großen Schlange" vor Schreck der Schinken von der Stulle gerutscht: Steuerten da nicht drei verdäch- ttae Bleichgesichter über die Prärie auf die Feldscheune zu? Rasch verdrückte Der Häuptling Den Rest des Brotes, fuhr sich mit Dem Handrücken über Den Mund, murmelte ein entschlossenes „Hugh" und pirschte sich kunstgerecht an Die Scheune heran. Diese war so ein GebäuDe, wie ihr es sicher schon auf euren Fahrten gesehen habt, an Den Seiten offen unD eigentlich nur aus Tragpfeilern unD Dach bestehend und bis oben hin mit (Betreibe gefüllt. Karlchen kroch also an der einen Seite entlang und sah ganz, ganz vorsichtig um die Ecke. Was er da erblickte, ließ sein Herz erstarren. Die drei großen Bengel, Die sich auf ihrer WanDerung dieses luftige und billige Nachtquartier gesucht hatten, waren Dabei, es sich recht bequem zu machen. Natürlich hatten sie als erstes die Zigaretten hervorgeholt unD rauchten, daß Die Funken flogen. Vor Wut ballte Die große Schlange Die Fäuste. Oft genug hatten sie geraDe in der letzten Zeit in Der HI. davon gesprochen, wie notwendig das deutsche Volk auch das letzte Körnchen Getreide braucht, wie stark aber auf Der anDeren Seite durch Leichtsinn unD Gleichgültigkeit entstandene Brände alljährlich von der Ernte zehren. „Sein" Bauer hatte das ganze Jahr über geschuftet, um das letzte aus Dem Boden herauszuholen, unD diese Dummen Burschen würden ihn in wenigen Minuten um die Frucht seiner Arbeit bringen! Was sollte er tun? Hingehen und sie anschnau- zen? Dann würden sie ihn Doch nur verhauen unD weiterrauchen. Ins Dorf laufen nach Hilfe? Das waren zwanzig Minuten hin und zwanzig Minuten zurück, inzwischen konnte das Unglück längst geschehen fein. Dem Jungen kamen fast Die Tränen vor Ratlosigkeit; aber plötzlich hatte er einen glänzenden Einfall. Er rief ganz laut: „Vater, Fritz, Otto! Kommt mal schnell, hier rauchen ein paar Lausekerle in Der Scheune!" Dann wechselte er wie ein Wiesel den Platz und antwortete, so tief er nur konnte: „Na warte! Die wer' ich auf’n Schwung bringen!" UnD von einer Stelle mit wieDer anderer Stimme: „Wo sinD se Denn? Wo sind fe denn? Ich komm' schon mit’n Knüppel!" Hei, wie die ungebetenen Gäste flitzten! Zum Glück war es so dunkel geworden, daß sie ihre HoööBöifföOtliöflSW! Roman von Bernhard Lonzer. Urheb erre chtss chutz: Arthur Moewig, Romanvertrieb, Berlin SW 68. Frankenberg, 13. 9. 37. 21 Uhr. Die Truppen Der 9. Division haben einen anstrengenden Tag hinter sich. Nicht minder die Männer Der Presse, wenn sie Wert Darauf legten, auf Dem .Kriegsschauplatz" etwas zu sehen, um ihren Lesern allerlei berichten zu können. Die Schlachtenbummler nahmen gleichfalls allerlei an körperlichen Strapazen auf sich. Denn es gab ja auch für tüchtige Marschierer und Radfahrer reichlich zu schauen im GelänDe. UnD an beiden Besuchergruppen — Pressemännern und Schlachtenbummlern, natürlich in stärkstem Maße auch Schuljugend — fehlte es nicht. Man sah überzeugend, daß es ihnen sehr viel Freude bereitete, mit unseren Soldaten „im Felde" zu sein. So zogen sie im Kraftwagen oder zu Fuß kreuz und quer durch Das Gelände, hin zur Infanterie, mit Spannung zur Artilleriestellung sowie zu Den übrigen Waffen, natürlich auch in die Nähe Der Leitung, weil sie hier doch beim „Gehirn" Der Schlacht weilten. Bis in die Dunkelheit hinein waren sie alle treue Begleiter unserer Soldaten, selbst in der Finsternis des späten Abends hielten sie unerschütterlich bei den Postierungen in Fran- fenberg aus, wobei sie es gleichermaßen mit Rot und Blau hielten, die sich hier teilweise nur auf wenige Schritte gegenüberlagen. Wenn es Dann bei Der Schießerei zwischen hüben und Drüben auch in allernächster Nähe krachte, so sprangen sie wohl mit kurzem Satz zur Seite, aber am „Durchhalten" ließen sie sich nicht hindern. Der Manöverkrieg in Der Nacht hielt eben Das Interesse von jung unD alt unvermindert im Schwünge. , .. __ ry-«ttrftrengenben Dienst treffliche Stärkung cje6ratf)t haben wird. Gegen 13 Uhr sahen wir südoMH von Römershausen mo» tarifierte-lschw-M Artillerie herankommen und im lerfteüung gehen. Ein Artillerieflie- Blau hatte auf der ganzen Linie bis gegen 21 Uhr das Oftufer der Eder erreicht, in Frankenberg aber hatte sich Rot festgesetzt. Das Westufer der Eder wurde von Rot besetzt. Bei diesem Stand des Kampfes gingen Die Truppen kriegsmäßig Da zur „Ruhe" über, wo sie sich geraDe befanden, als „im Feldquartier auf hartem . Stein". ♦ Dienstag früh bei lagesgrauen sind heftige Kämpfe nordwärts Frankenbers um die Uebergänge über Die Eder zu erwarten. B. Gloria-Palast (Seltersweg): „Mädchen-Pensionat." —- Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Gauner im Frack." — Herbstmarkt (Messe). Gauleiter Sprenger übernimmt die Schirmherrschaft für „Nund um Schotten". NSG. Das Vogelsberg-Rennen „Rund um Schot- ten", das von Der NSKK.-Motorgruppe Hessen am Sonntag durchgeführt wird, ist das größte motorsportliche Ereignis im Gau Hessen-Nassau. Es findet seine besondere Unterstützung durch Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger, der nunmehr auch die Schirmherrschaft für das traditionelle Rennen übernommen hat. Gauleiter Sprenger zeigt damit erneut, daß er Die Wichtigkeit Des Motor- und Renn- sportes voll anerkennt und auch bereit ist, ihm größtmögliche Förderung angedeihen zu lassen. BOM.-Llntergau 116. Betr. Sch w i mm abteilung. Das Schwimmtraining Der JM.-Schwimmabteilung fällt bis zum Beginn des Wintertrainings im Volksbad aus. Wiederbeginn wird bekanntgegeben. Die JM.-Schwimmwartin. Stamm-Mieter und Hitler-Jugend! Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Die Grundlage eines Theaters ist sein Stammpublikum. Jene Verbundenheit, die das Theater braucht, um Gutes wirken zu können, kann nur von einem Publikum Herkommen, das sein Theater kennt und es in seiner Arbeit und in seinen Erfolgen treu begleitet. Hier in Gießen besitzen wir einen ungewöhnlich zuverlässigen Stamm von ftän- bigen Theaterbesuchern. Ja, man kann sagen, baß bas Gießener Theater mit seinem Stammpublikum, bas mit großer Begeisterung unb Treue an ihm hängt, fast beispielhaft ist. Um aber auch ber Jugenb dieses Beispiel immer wieder vor Augen zu führen und aus ihren Reihen für die Zukunft aufnahmebereite und begeisterte Theaterbesucher zu finden, hat das Stadttheater Gießen diese Aufgabe praktisch in Angriff genommen. Denn was wird aus dem Werke der Väter und Großväter, Die einst das schöne Theater der Stadt Gießen als ein „Denkmal bürgerlichen Gemeinsinns" errichteten, wenn wir nicht die Jugend dahin bringen, auch wieder mitverantwortlich für das Wachsen und Gedeihen dieser Kunststätte zu wirken? Darum ergeht an alle Eltern der Ruf: schickt euere Kinder ins Theater, laßt sie teilnehmen an dem „Theaterring der Hitler- Jugend", damit Die Zukunft eures Theaters gesichert ist! Diesem Zweck Dient Die große Werbever- Wolfgang v. Achenbach hatte seine Schilderung beendet. Gespannt und aufs höchste gefesselt, hatte Annelore ihm zugehört. Jetzt richtete sie sich mit einem hörbaren Atemzug auf. „Wie schön! Wie interessant! UnD wie wundervoll Sie zu erzählen verstehen! Man erlebt das alles richtig mit." Wolfgang 0. Achenbach gab keine Antwort. Er sah nach Der offenen Kellertür. Undeutlich zeichneten sich dort die Umrisse einer männlichen Gestalt ab. Die er schon feit einiger Zeit hatte stehen sehen. Es war Stefan. Er war nicht in den Wald gegangen, wie er vorgehabt hatte, war nur ein paarmal durch Den dunklen, sturmgeschüttelten Park gelaufen unb bann wieder auf Den Hof zurück- gekehrt, um sein Zimmer aufzusuchen. Vom Hof aus hatte er Den eigenartig matten, flackernden, ganz ungewohnten Lichtschein im Keller bemerkt. Nach kurzer Ueberlegung war er hinuntergegangen. Er hörte die (Stimme des Großvaters schon von der Treppe aus. Und er ahnte, wem dieser von Den alten Geschehnissen erzählte. Er wollte wieder umkehren, aber er ging doch weiter — leise, daß niemand ihn hörte. Dor dem Eingang zum Gewölbe war er dann stehengeblieben, wie gebannt von Dem Bilde, Das sich ihm darbot: der dunkle, fast schwarze Hintergrund der Kellerttefe, der mattwehende Kerzenschein, der die ehrwürdige Gestalt des Großvaters umfloß, und davor — davor Annelore Hill»ach in ihrer versunkenen Haltung, die beinahe etwas Weltentrücktes hatte. Wie mattes Gold floß der Schein der Kerze über ihr Gesicht, um Das Dunkelblonde Haar, über die regungslos verschlungenen Hände und gab ihren Augen einen tiefen Glanz. Stefan stand und stand. Gegen feinen Willen. Ihm war, als täte er etwas Verbotenes. War es dieser Gedanke, Der seine Pulse so eigenartig klopfen ließ? Jetzt sah er Den Mick des Großvaters stumm auf sich gerichtet. Zögernd, wie unter einem Zwang, setzte er sich in Bewegung und trat in das Gewölbe. Seine Lippen zeigten ein starres Lächeln. „Das ist ja eine recht romantische Angelegenheit ...!" sagte er mit einer Stimme, die ihm selber fremb klang. Wir schkU'.ten uns dann im Vormarschgelände des rechte Ni'Flügels von Blau weit vor dessen Front;üm. Aber hier war alles noch im „tiefsten Frieden", nur ein vereinzelter Sicherungsposten oont ^Rot an einer wichtigen Straßengabelung er- ’tfinerte an den Manöverkrieg. * Wieder ging die Fahrt zurück nach Dem fahnengeschmückten Frankenberg, durch das Kolonnen von Rot rasselten, anscheinend schon auf dem Abmarsch nach rückwärts, während am Ortsausgang nach Osten zu die Feldküchen mit Essenausgabe beschäftigt waren. Postierungen der Infanterie von Rot, unb vorgeschobene Kräfte sicherten weiterhin gegen Blau. 206,25 117,4 123,5 105 Wirtschaft weitere Besserungen im glei- Wetterau in Nürnberg Aranksurker Schlachkviehmarkt. die der Gütertrennung Reiäisbankdiskont 4 v fr, Lombardzinsfuß 5 v. fr Grog Berlin Frankfurt a. M. Berlin Frankfurt a. M. kurs börse 13.9 11.9. Damm gement Heidelberg gement Karlstadt . 188 99,5 98,75 Erblindung zu ver- Eraupen aus unreif 101,5 101,5 126,25 Frankfurt a. M. Devisenmarkt Berlin — Paket 15 Pf. Hersteller: WEISS p. Jos. Mobs, Seifenfabriken, Gießen 101,4 99,4 101,4 99,4 134,5 99,75 208 117,13 123 105 99,5 98,75 134,4 99,75 206,5 134,25 117 123 105 für weiße Wäsche. Kein Reiben — keine Mühe und doch blendend weiße Wäsche 79,5 127,5 101,4 99,4 98,75 98,5 134,15 99,75 98,5 101,3 101,4 111,1 Schlub- fürs 99,25 99 105 100,25 100,4 99,65 127,5 136,75 99,5 101,25 99,5 98,75 98,5 134,25 99,75 98,5 101,3 101,25 111,1 126,25 78,5 80 127,65 99,25 99 100,25 100,6 99,65 127,7 204,5 134 117.4 123,5 105 99,4 99 105.5 100,25 100,5 99,65 127,75 126,5 46 79 80,65 127,75 150 130,75 150 173,5 215 201 116,75 58,75 117,13 156,25 34,5 120,75 150,75 167 130,5 152,5 164,4 136,5 154 143 52,25 173 123,25 150,25 140,4 118 133,25 160 127,5 120,75 151,25 155 113,4 130 156,5 130,75 150,5 157,25 173,5 93,9 215,75 201 116,4 59 117,75 156.75 34,5 147,4 150,5 167,65 126,5 168,4 186,75 140 152 266 166,5 130,9 153,5 164 137 155 143,25 174,5 125,25 151,75 170 140 135J5 128 95 122,65 153 155,13 230 156,4 131,5 150J) 174 200,5 117,75 59 117,5 156,25 manchmal Handlung Arzt, um hüten. 99,25 99 105,25 100,25 100,5 99,65 127,5 136,75 99,5 101,25 120,4 152,5 166,5 131 154,25 164,25 137,5 155,25 143 52,5 174,5 124,75 152 140 118 135 161 128 122,65 153 155 114.5 230 156,5 131,65 150 157,5 173,75 94,5 216 201,5 117,65 59,25 117,75 157 35 Hhein-Mainische Börse. \ ‘ , INitlagsbörse etwas fester. 13. September Amiiiche'.'tolierurn itteir | Briei 126,25 78,25 . 79,5 127,75 dem anderen von seinen Erlebnissen. Der eine Teil war bei dem Aufmarsch des Abeitsdienstes und wurde hier Zeuge des Geistes der Männer des Spatens, der andere besuchte die Hitler-Äugend- Kundgebung, wieder andere hatten das Glück, den Appell der SA., SS., NSKK. und des NSFK. miterleben zu können. Aber auch die alte Stadt Nürnberg wirkte durch ihre mittelalterliche Gestalt auf manchen Parteitagsteilnehmer. Die „Stadt von Kraft durch Freude" zog ferner abends manchen in ihren Bann, und aus dem Staunen war nicht herauszukommen. Das große Feuerwerk am Dutzendteich erhellte den nächtlichen Himmel und führte die Zuschauer in ein Märchen- Rütgerswcrke ........ Salzdetfurth Kalt Schuckert S Co. ....... Schultheis Patzenhofer. Siemens & Halske ... Süddeutsche Zucker... Bereinigte Stahlwerke. Westdeutsche Kaufhof.. Westeregeln Alkali.... Zellstoff Waldhos .... Olavi Minen r den Geschäftsgang bei ften, Buderus 125,25 bis ™ Mannesmann 121,65 §eu ist auch nach der kleinen Preiserhöhung aus ^unserem -Gebiet noch nicht erhältlich, ebenso kommt kaum auf den Markt. titeln gelangt die erste größere Zuteilung fetzt zur Abwicklung. Kleie ist für den Bedarf nicht aus- reichend verfügbar. Schnitzel und Kartoffelflocken 3,50 Mark, Aepfel, V» kg 10 bis 25 Pf., Falläpfet 5 bis 6, Birnen 5 bis 25, Pfirsiche 25 bis 38, Brombeeren 30 bis 33, Zwetschen 10 Pf., Hähne 1 bis 1,10 Mark, Suppenhühner 80 bis 90 Pf., Tauben, das Stück 50 Pf., Blumenkohl 10 bis 40, Salat 9 bis 11, Salatgurken 5 bis 30, Einmachgurken 1 bis 3, Endivien 9, Oberkohlrabi 5 bis 8, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 10, Radieschen, das Bündel 8 bis 10 Pf. det werden. Grünspan (eigentlich spanisches Grün), giftiger Beschlag auf Kupfer und Kupfermischungen, entfernt man aus Kupferkesseln mit Essigsprit und Salz oder Kupfervitriol (Gift?) und Säg- spänen. Grünung, fabrikmäßige Behandlung von grünen Gemüsekonserven mit Kupfersalzen, ist unschädlich, wenn der zulässige Kupfergehalt nicht überschritten wird. Rheinstahlwerfe..... * * Rheinisch-Westfalische Elektro .. chen Ausmaß, indessen nicht zW dürfte die Mittel! Mannesmann am Japan...... Jugoslawien Oslo ....... Wien....... Lissabon.... Stockholm .. Schweiz.... Spanien... Prag....... Budapest... Neuyorl..«. ^Tagesgeld war noch gefragt und wurde auf 3 (2,75) v. fr erhöht. ** Eine Achtundsiebzigjährige. Am heutigen Dienstag kann Frau Gertrud Rumpf, geb. Müller, Bismarckstraße 6, in geistiger und körperlicher Frische ihren 78. Geburtstag feiern. ** Eine Einundachtzigjährige. Charlotte Schäfer, Walltorstraße 30, kann heute bei guter Gesundheit ihren 81. Geburtstag begehen. £ eitern des Kreises Kurszettel der Berliner und Frankfurier Börse Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt °°|chl°sl°n°n Dwrdende an. Erünkern, Graupen aus unreif gedörrtem Dinkel (Spelweizen- körner), die für Suppen verwen- Für unsere SA. der Gruppe Hessen, für Kameraden unserer heimischen Brigade 147, brachte der Sonntag das große Erlebnis der Feierstunde auf dem Aufmarschfeld „Luitpold-Arena". Jedem der Kameraden war die Teilnahme em bleibender Eindruck. Nach der Kundgebung mußten die Hessen diesmal lange in der Arena verbleiben, denn sie marschierten an letzter Stelle vor der Standarte „Feldherrnhalle". Gegen 13 Uhr rief man auch sie zum Fertigmachen auf. Auf dem Marsch m bie Stadt wurden die Hessen wegen ihrer vorbildlichen Marschdisziplin immer wieder stürmisch mtt Händeklatschen von den Zuschauern begrüßt. Nach einstündigem Marsch war die Fleisichbrücke erreicht. Die Kameraden sahen nun den Führer stehen und da war auch der große Augenblick des Vorbeimarsches am Führer gekommen. In großartiger Ordnung und in vorzüglicher Haltung marschieren die Hessen und damit die Kameraden unserer Brigade am Führer vorbei. Gegen 17 Uhr rückten sie wie- im Lager Langwasser ein. für unermeßlich reich, für Könige oder Kaiser und bergt. Grog, heißes Getränk aus Rum, Wasser und Zucker. Grog soll nicht allzu süß sein, da er sonst stark berauschend wirkt. Großjährigkeit, f. Volljährigkeit. Grude, schwarzer, pulveriger Rückstand von Braunkohle, die verschwelt wird verglimmt ohne Flamme, Rauch und Ruß, und dient als Feuerung der Grudeöfen. Diese Öfen brennen ununterbrochen mit gleichmäßiger Wärme und liefern ständig warmes Wasier. Grüne Hochzeit, vielfach Bezeichnung für die Eheschließung selbst. Grüner Star. Eine Erkrankung schiedentlich Abgabeneigung bemerkbar machte Bei sehr kleinen Umsätzen kamen die Kurse am Akt en markt zwar uneinheitlich und meist ohne UrnsaI, im ganzen aber nur wenig verändert zur Notiz. Die Veränderungen gingen nicht über 0,25 b s 0 50 hinaus. Von Montanwerten bröckelten Buderus (126,50), Hoesch (125,25) und Rheinstahl (156,40 bis 156,50) ab, Harpener lagen im gleichen Ausmaß höher mit 174,50, während Mannesmann mit 122,65 unverändert blieben. Leichte Ruckgange bis zu 0,50 v. fr hatten außerdem JG.-Farben 164. BMW. 153, Bemberg 150,50, Demag 149,50, Deutsche Erdöl 152 und Holzmann 151,75. Gut behauptet und bis 0,25 o. fr freundlicher notierten u a Nordd. Lloyd mit 80, Deutscher Eisenhandel mit 149,25, Conti Gummi mit 186,75, Goldschmidt mit 143,25, Junghans mit 134,65. Der Rentenmarkt lag gleichfalls nahezu geschäftslos. 4,50 v. H. Krupp zogen 0,40 v. fr an auf 99, 6 v. fr notierten unv. 132,40 und Kommunal-Um chuldung waren zu 94,90 eher gefragt. — Nachbörslich horte man vorwiegend schwächere Kurse. Arankfurter Getreidebörse. F r a n k f u r t a. M., 13. Sept. Die Mühlen wer- den weiter ausreichend mit Weizen versorgt und können Vorräte anlegen. Die Versorgung mit Roggen in Roggenmehl in den preisniedngen Gebieten ist noch unzureichend. Än den höheren Prelsgebie- ten hat Roggenmehl schleppenden Ab,atz, wahrend Weizenmehl überall flott verkauft wird. In Braugerste sind die Umsätze nach wie vor gut Dagegen werden Industrie- und Futtergerste nicht angeboten; auch in Hafer bleiben die Anlieferungen klein. Auf dem F u 11 e r m i 11 e l m a r k t hat die lang- anhaltende Trockenheit den Bedarf stark erhöht, m ™™mitA-önnrnmon 5Zn ölkialtiaeN Xlte 76jähriger Parteitagteilnehmer aus unserem Gau. NSG. Arn Montag suchte der Gauleiter die Adam- Kraft-Schule in Nürnberg auf, wo Zuschauer unseres Gaues untergebracht find, um Hermann H e ine - mannaus Neu-Isenburg zu seinem 76. Geburtstag zu beglückwünschen und ihm Blumen und das Werk des Führers „Mein Kampf" zu überreichen. Außerdem erhält SA.-Mann Heinemann und auch der vor wenigen Tagen geehrte 70jährige Parteigenossen Räder aus Ostheim ein Bild des Führers mit dessen eigenhändiger Unterschrift. übrigen Berus-griM-"' Die Gruppe der ungelern- %™bbenr37a7?7,»6ei‘510fm waren 8461 ober * 7 L.1 e &r ooll einsatzfäh g P A? a? ^^Ahnahm?^r^ Arbeitslosigkeit immer stärker A £ ^ch dazu ^i, daß auch “M! ttmsss E 3340 waren diesmal fast (3200) ö s "V,1 s 1« Wohlfahrtserwerbslosen um 12& ^nde auf 7029 zurück. Bei Notstandsarbeiten w^ren ^noe August 3341 Volksgenossen beschästtgt, Legenuber 3732 am 31. Juli 1937. Rei-HSbani....... {Berliner Handelsgesellschaft . 6% gomnierz- und Prtvat-Bank... b Deutsche Diskonto............6 Dresdner Bank * Die neu ausgestellte Kreiskapelle brachte mit schneidiger Marschmusik am Dienstagabend die Nürnbergfahrer des Kreises Wetterau der NSDAP, zur Bahn. Pünktlich setzte sich der Sonderzug in Bewegung, und mit dem Abschiedsmarsch „Muß i denn ..." ging es in Richtung Nürnberg. Schon die Bahnfahrt brachte die ersten Erlebnisse, alte Bekannte trafen sich, Erinnerungen an frühere gemeinsame Fahrten wurden ausgetauscht und in kameradschaftlicher Unterhaltung mit mancher humorvollen Einlage vergingen rasch die Stunden. Am Bahnhof Nürnberg war freudige Begrüßung, und in schnellem Schritt ginge in das wohlbereitete Quartier. Eine kleine Erfrischung und dann kurze 149,50, nuoerus auf nuuj auf 154,25 nach 152,75, ferner Hoesch auf nach 125, Mannesmann auf 122,65 nach 122, einigte Stahl auf 118,25 nach 117,75, SeutiM^C-—__VCJ.n*9WM«.. — -■ ( ,*• ■ Eisenhandel auf 148,75 nach 147,75, Eßlinger Mck' können erst in einigen Wochen geliefert werden schinen auf 121,75 nach 121,50 und JG.-Farben aup-- - -- sn^.^rhohuna aus 164,40 nach 164,25. Don später notierten Werten erhöhten sich Klöckner auf 135,50 (133), Deutsche Erdöl auf 152 bis 152,50 (150,65), Harpener auf 174 (172,50) und Marisfelder nach Pause auf 153 -r^ankfurt a. M., 14. Sept. (Vorbericht.) Um in iioc war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 83§ Kälbe^ NI Hammel, 70 Schafe, 2180 Schweine. Es S ;n: Käiber 35 bis 65 Mark, Hammel 40 bis 50, Gchafe 28 bis 42, Schweine 52 bis 56 Mark. — Die Pressestelle des L a n d e s a r b e rt s- amts Hessen teilt mit: Obwohl seit dem Hochst- tanb im letzten Winter (Ende Januar wurden rund 106 700 Arbeitslose gezählt) die Zahl der Arbeitslosen bis zum 31. Juli 1937 bereits um 65 600 abgenommen hatte, konnte die Wirtschaft auch im Äugust noch weitere Arbeitskräfte slufnehmen Im Lause dieses Monats ging die Zahl der Arbeitslosen nochmals um 3340 auf 37 787 zurück, von diesen waren 7373 oder 19 5 v, H . Frauen. In den Saisonaußenberufen L a n d w i r ts ch a f t, For ft - wirtschaft, Industrie der Steine und Erben unb Baugewerbe fmb zur Zeit voll einsatzfähig- Arbeitslose kaum noch vorhanden. In biesen Gruppen war baher auch ein größerer Rückgang nicht mehr zu erzielen. Er entfallt zum größten Teil auf bi- konsunkturabhangia-n Berufe. Das Metallqewerbe hatte eine Abnahme um 399 unb bie Berussgruppe Ledererzeugung und -Verarbeitung um 346. Der Rest verteilt sich auf bie Grütze, geschrotete Gerste, Buchweizen, Hafer und Hirsekörner. Bekannt ist die „rote Grütze" aus Himbeer- und Johannisbeersaft. Grundschule, Elementarschule, die vierjährige, allgemeine Volksschule. Erfolgreiche Schüler können anschließend Mittelschulen oder höhere Schulen besuchen. Gruß, der deutsche Gruß ist seit 30. Januar 1933 „Heil Hitler" wobei der rechte Arm erhoben wird. Zuerst grüßt der Herr die Dame, der Jüngere den Älteren, der Untergebene den Vorgesetzten. Gibt man sich bei der Begrüßung die Hand, zieht man zuvor den rechten Handschuh ab. Günther, männl. Vorname germanischer Herkunft mit oer Bedeutung Kämpfer". Gürtelrose, eine sehr schmerzhafte Nervenentzündung, die gürtelförmig meist am Rumpf auftritt. Gewöhnlich einseitig im Verlaufe eines bestimmten Nervenastes. Auf der Haut zeigen sich kleine, mit gelblicher Flüssigkeit gefüllte Bläschen. Meist mit Fieber verbunden. Behandlung durch den Arzt. Notfalls Pyramidon nehmen und mit einem Heilpuder Bläschen bestreuen. Bettruhe! Gütergemeinschaft, s. allgemeine Gütergemeinschaft. Gütertrennung. Die E. tritt ein, wenn sie durch Ehevertrag vereinbart ist, außerdem wenn die Ehefrau bei Eingehen der Ehe in der Geschäftsfähigkeit beschränkt (unter 21 Jahre alt) war und der gesetzliche Vertreter die erforderliche Einwilligung nicht erteilt hat. E. tritt ferner ein, wenn der gesetzliche Eüter- Ruhe! Am frühen Morgen war schon alles wieder aus den Betten, denn solange noch Freizeit war, wollte jeder möglichst den Führer und überhaupt die Mitglieder des Führerkorps schon einmal gesehen haben. In der Stadt und vor dem „Führer- Hotel" die gewohnten Bilder. Gegen Mittag traf man sich wieder im Quartier der „Hessen-Nassauer" in der „Hans-Schemm-Schule" am Bielinplatz. Hier waren inzwischen die letzten Züge eingetroffen, und bald herrschte ein buntes und frohes Treiben im Schulhofe. Großlautsprecher geben die nötigen Anordnungen durch und übertragen sonst die Rundfunkreportagen ober Unterhaltungsmusik. Ueber 20 Feldküchen sorgten für das leibliche Wohl. Auch gegen den Dürft stehen Mittel zu Verfügung. Es herrschte richtiger Lagerbetrieb. Gauleiter Sprenger, der täglich bei feinen Kameraden in der Hans-Schemm-Schule weilte, begrüßte seine Männer und unterschrieb manchen Gruß in die Heimat. Den 70. Geburtstag des ältesten Marschteilnehmers aus unserem Gau, des Pg. Räder aus Ostheim, nahm der Gauleiter zum Anlaß, um in einer besonderen Ehrung diesen alten Kameraden zu würdigen. Schon am frühen Morgen wurde Pg. Räder durch ein Ständchen des „Singkreises Wetterau" erfreut und auch die NS.- Frauenschaft überbrachte bei Zeiten ihre Blumengrüße. Möge jeder politische Leiter, so führte der Gauleiter in seiner Ansprache aus, in einer solchen Rüstigkeit und mit solch großer Begeisterung seinen 70 Geburtstag feiern können, gestärkt durch das Bewußtsein, ein treuer Gefolgsmann des Führers 3 Der erste Höhepunkt der politischen Letter war der Fackelzug vor dem Führer und der große Appell im „Lichtdom" auf der Zeppelinwiese war wohl das Erleben des diesjährigen Parteitags. Viele Ausstellungen, besonders die „Antibolschewi- stische Schau", dann die „Bauten der Hitler-Jugend und die Ausstellung der NS.-Frauenlchast wollen besucht fein. Dazwischen liegen die Parteikongresse unb bie verschobenen Sonbertagungen. Begeistert von dem vielerlei Erlebten kehrt man abends in das Quartier zurück und einer erzählt 6% Deutsche Reichscmleihe v. 1927 4% Deutsche Retchscml. von 1934 r ergaben Hdj Jür 11 .September Amtliche Vvrieruna Gelt Brief 0,718 5,694 0,720 5,706 61,94 62,06 48,95 49,05 11,19 11,21 63,67 63,55 57,25 57,37 16,98 17,02 8,681 8,699 ■ 2,493 2,497 11. September ,z September Amtlich»' -Jioiieruno Anill cheRotierunsl Geir Brie, Geld '■örei 0,747 0,751 0,747 41,97 0,751 42,05 41,97 42,05 0,161 0,163 0,160 0,162 47,00 47,10 47,00 47,10 55,03 55,15 55,07 55,19 47,00 47,10 47,00 47,10 12,325 12,355 12,335 12,365 5,45 5,46 5,455 5,465 8,871 8,889 8,891 8,909 137,08 137,36 137,10 137,38 13,11 13,09 13,11 13,09 gegen Schlitzkus $P®rt Kreis Schotten. Güteverfahren 174 Gummifluh WEDRE DRUCKSACHEN WERDE Brühl. Gießen Bestellungen durch alle Buchhandlungen. I Ouoo Bermüh’er Deriag.Beriin-mietf. Bratheringe, oval.. I-Ltr.-Dose 68 Fettbückinge 500 g 30 Frische Fische SCHADE & FULLGRABE * Wieseck, 14. Sept. Infolge der Erreichung der Altersgrenze schied der Eisenbahnsekretär Karl Philipp Lotz von hier nach 42jähriger Tätigkeit aus den Diensten der Reichsbahn aus. Aus diesem Anlaß fand in einem festlich geschmückten Dienstraum des Güterbahnhofes Gießen eine würdige Feier statt, ywbei ihm von den Vorgesetzten und Kameraden wertvolle Geschenke überreicht wurden. Bei der Ehrung des verdienten Mannes gedachte der Amtsoorstand des Gießener Güterbahnhofs besonders der Verdienste des Scheidenden, der sich in seiner 42jäh- rigen Tätigkeit vom Güterbodenarbeiter zum Sekretär emporgearbeitet hat und Jahrzehnte auf verantwortungsvollem Posten bei der Reichsbahn stand». * Watzenborn-Steinberg, 14. Sept. Dieser Tage konnten hier Ludwig Baumann und Frau das Fest der silbernen Hochzeit feiern. Der Posaunenchor brachte dem Jubelpaar ein ( Ein neues Gemüsemesser. Es hat einen praktischen Griff, der gut in der Hand liegt und eine kurze Messerklinge. Das macht die Arbeit des Gemüseputzens viel leichter. Sehen Sie sich dieses neue Gemüsemesser bei Häuser mal an. J. V. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146. begab sich in seine Kammer, rüstete. Mit dem Fahrrad P Angeklagte zwischen 3 und In Nürnberg ging es nicht darum, den Ehrgeiz einzelner Größen zu befriedigen und persönlichen Ruhm zu ernten. Hier wurde vielmehr ein neuer tragender Pfeiler in das stolze Gebäude der Reichsparteitage eingefügt. Wie einst die Kolonnen des Arbeitsdienstes und die der neuen Wehrmacht dieser überwältigenden Heerschau des deutschen Volkes neue und bleibende Züge verliehen, so wurde jetzt die Idee der Wehrertüchtigung des deutschen Mannes für immer in den Rahmen der Parteitage gestellt, eine Idee, die immer nur getragen sein kann vom Geist der kämpfenden SA. Schon deshalb ging es hier im Grunde nicht um die Feststellung von Ergebnissen, so notwendig diese auch sind, um in nüchternen Zahlen die vorzüglichen Leistungen festzuhalten, deren besonderer Wert darin liegt, daß sie die Krönung einer systematischen Breitenarbeit bedeuten. Dor unseren Augen stand in Nürnberg die w e h r- hafte Mannschaft des neuen Reiches. Diese Mannschaft im Kampf zu sehen, vermittelte allein schon die sichere Gewißheit, daß wir am verheißungsvollen Anfang einer unaufhaltsamen Entwicklung stehen, die den besten Teil der deutschen Jugend zwangsläufig in ihren Bann ziehen wird. Die einsatzbereite Jugend wird immer da zu finden sein, wo Leistungen erzielt werden, die in erster khyestellt habe, daß Bauer, wenn er davonkommen sollte, ihn anzeigen könnte. Der Angeklagte erzählt "ferner, was er alles durchsuchte und mitnahm. Er verneint, daß an dem Tag ein Streit zwischen ihm und Bauer entstanden war. Er schilderte dann seine Flucht und die zahlreichen Kinobesuche sowie seine Verhaftung in Hamm. Der Angeklagte gibt zu, daß er sich keine Gedanken über seine Tat machte, und daß sie ihn auch nicht rührte. Der Vorsitzende stellt fest, daß der Angeklagte zu keiner Zeit Reue empfunden hat. * Nach der Mittagspause berichtete Gerichtsarzt Professor Dr. Hey über den Leichenbefund, worauf in die Zeugenvernehmung eingetreten wurde. Bei der Aufnahme des Protokolls war der Angeklagte ruhig und gefaßt. Dann erstattete Regierungsmedizinalrat Dr. Erckenbrecht von der Strafanstalt Preungesheim ein Gutachten über den Geisteszustand des Angeklagten. Er kam zu dem Ergebnis, daß irgendeine Bewußtseinsstörung oder Geistesschwäche zur Zeit der Tat bei dem Angeklagten nicht vorgelegen habe. Das Todesurteil. Das Schwurgericht verurteilte Schlitzkus antragsgemäß wegen Mordes in Tateinheit mit schwerem Raub zum Tode und dauernden Verlust der Ehrenrechte. Das Gericht verneinte, daß eine Affekthandlung vorlag. Der Angeklagte nahm das Urteil mit großer Gleichgültigkeit auf. Leichlmotorrail (Adler Svortm.) fabrikneu, gegen Kasse zu verkauf. K. Zörb, Maschinenhdl., Lützellinden.o45«5 Wichtig für Jagdscheininhaber/ Wichtige Neuerscheinungf 5®oöDon Wien o. Sierra Klavier billig zu verkauf. Näherest. d.Ge- scf)äftsst. d. G. A. | Kaufgesuche""| Hehr. Gasherd (3 Flammen) mit Backofen zu verkaufen.Zu erfragen in d. Geschäftsstelle des Gieß. Anz. 04551 Kohlen Koks 53mD Briketts Eiform Happel&Co. Kl.Mühlgasse 4u.6 Ruf 3925 |Verkäufe Einjährige Hühner noch teils am Legen, zu verkaufen Fichtestratze 7 oder 04546 Aulweg 102. MschchiilmWsche bleichen-leicht uni) schonend macht es Sil S 183.C/37_________ Aus der engeren Heimat. Tödlicher Unglücks all im Gteinbruch Ettingshausen. + Ettingshausen, 14. Sept. Am gestrigen Montag ereignete sich im hiesigen Steinbruch der Firma Launsbach & C 0 m p. ein schwerer B e - trieb sunfall. Erhebliche Gesteinsmassen hatten sich gelöst und begruben drei Arbeiter unter sich. Bei den Verunglückten handelt es sich um die Arbeiter Erich Sommer von Ettingshausen, Ludwig Repp von Münster und Heinrich Schlösser von Queckborn. Sommer und Repp mußten, mutmaßlich mit schweren inneren Verletzungen, in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden. Sommer erlag bald nach seiner Einlieferung den erlittenen Verletzungen. Repp hat über erhebliche Schmerzen im Rücken zu klagen. Der dritte Verunglückte kam mit leichteren Verletzungen davon und konnte seine Wohnung aufsuchen. Die Ermittlungen über die Ursache des Betriebsunfalles find noch nicht abgeschlossen. Landkreis Gießen. Linie dem Mannschafts- und Kameradschaftsgedanken entspringen. Die Nationalsozialistischen Kampfspiele erwiesen sich als ein Ausleseprinzip von außerordentlicher Härte, das von der SA. gelenkt, die Kampforganisationen der Bewegung erfaßt und damit die körperliche Erziehung der Jugend gewährleistet, die hart und einsatzbereit die nationalsozialistischen Kämpfer und Führer der Zukunft zu stellen hat. Wenn sich -im Laufe der Jahre im Volksempfinden eine ganz bestimmte Vorstellung dessen durchgesetzt hat, was als nationalsozialistisch oder als nichtnationalsozialistisch anzusprechen ist, so ist die Verpflichtung, sich möglichst lange wehrfähig zu erhalten, zweifellos die erste Voraussetzung einer nationalsozialistischen Haltung jedes einzelnen deutschen Mannes. Daß wir in Nürnberg einen 46jährigen SA.- Führer als Teilnehmer unter ganz jungen Wettkämpfern fanden, kann diese Auffassung nur noch unterstreichen. Niemand darf sich Kämpfer nennen, der nicht bereit und fähig ist, seine Worte in die Tat umzusetzen und vollwertiges Mitglied der kämpfenden Mannschaft zu sein. Das ist der tiefere Sinn der Nationalsozialistischen Kampfspiele, so wie wir sie erstmals in Nürnberg erlebten ... Und somit werden die Sandhügel des Uebungs- platzes Tennenlohe, die Sportplätze und Schießstände in und um Nürnberg und vor allem das Deutsche Stadion, dessen Grundstein der Führer in diesen Nürnberger Tagen legte, für immer die Schauplätze sein, auf denen sich alljährlich die Einsatzbereitschaft der kämpfenden Bewegung offenbart. Es ist in diesem Zusammenhang unerheblich, welche organisatorischen Maßnahmen sich aus den in Nürnberg gewonnenen Erkenntnissen in der Wehrsportarbeit ergeben werden. Auf jeden Fall aber steht fest, daß in Nürnberg eine Idee siegreich zum Durchbruch kam. Die Mannschaft, die sich für diese Idee einsetzt, hat sich gefunden. Sie hat Tritt gefaßt und auf dem Vormarsch zu dem ihr vom Führer gesteckten Ziel den ersten großen Erfolg errungen! Hebeis» und Naturkunde unterri$tcn Sie am b^n den allgemeinverständlichen Büchern l.5 Sermübler Verlages, Berlin-Lichterfe'de. Bitte verlangen Sie noch heute von Ihrem ^^Q^^Buchhandler das ausführliche bebilderte Werbeblatt „Freunde der Natur sind Freunde qut erBücher"- | Empfehlungen Seelachs o. K. 500 ff 28 Pf. Schellfischo.K. 500 g 45 Pf. Fischfilet 5958Ö 500 ff 40-45 Pf. Bückinge 500 ff 25 Pf. Heinrich Kalbfleisch Liebigstratze 66. Zorn Abendessen frische 04559 Höflinge MllMillMN ' Köse nlier Alk empfiehlt Georg Wallenfels gegenüber der Engelapotheke. Familiendrucksachen Verlobungsanzeigen Vermahlungsanzeigen Geburtsanzeigen bei Brühl. Schulstr.T [Verschiedenes! — 1 In Gießen oder Umgeb, mittlere dälkerei für bald zu pachten gesucht. Genau beschriebene Angebote unter >59560 a.d.G.A. Wachsamer SAM nichtbissig,jedoch absolut stubenrein, zu kaufen gesucht. 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Der Bruder eines hiesigen Landwirts war damit beschäftigt, mit Fuh^ werk und zwei Pferden Dünger auf das 5eIb/Vu bringen. Plötzlich gingen die Pferde durch. , 7)er Gespannführer kam dabei unter die Hufe, xer Pferde und erlitt fchwerste Verletzungen am ganzen Körper. In bedenklichem Zustande mußte er in das Schottener Krankenhaus gebracht weröen Der Mord in Frankfurt a.M.-Zeilsl,ein, Schlitzkus zum Tode verurteilt. V . LPD. Frankfurt a. M., 13. Sept. $ie bi65, jährige vierte Tagung des Schwurgerichts in ftrQnf= furt a. M. nahm am Montag ihren 2lF'fana der Verhandlung gegen den Fritz Walt^ Schlitzkus, der des Mordes an dem in fünfüaer Jahren stehenden Schausteller Auw.st Bauer in Frankfurt °. M.-Zeilsheim j°au” ’n „ Schlchku- hat ein bewegtes < Vor-ben Nach feiner Entlastung aus der Schule lallte „ Schneider wer- den er entwich aus ferner Lehrstelle fand Be- fchastigung in einer Glashütte 7ann' bei einem M ,'rrÄ'6Ärbe'i e^cn? Gastwirt. UeberaU he& er sich DiebstahlszufchMn kämmen. 1932 °>urd° er m eine FuZorgeanst^ eingen)ie|en ^chs- mal entwich er, vier Myna^ roar er j ' 'inJer Nervenheilanstalt und danMs„ einer g-fchlastenen Zwangserz,ehungsmistalt. feiner Entlastung im t! 1“? - bei einem Landwirt in h el Anter, schließlich war er bei sSnJiSn,-Schausteller August Bauer in Z.tlsheim tat*:, M 20. Juli abends Bauer sich nach der Naturschutzverordnung vom 18. März 1936 (RG Ll.l Seile 181) und den ergänzenden Bestimmungen, ausführlich erläutert von Professor Dr. W. Weber, o. S. Prof, der Rechte und Referent im Reichs- und Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, und Prof. Dr. Walther Schoenichen, Leiter der Reichsstelle für Naturschutz. Gebunden RM. 3,60. ^Aneinander abzuschwächen. Was man in Nürn- . ’ *5'rg erlebt hat, vollzog sich auf einer so grundsätzlich Neuen Ebene, daß auch jeder Vergleich mit anderen Veranstaltungen, und seien es auch die bedeutendsten sportlichen Begegnungen, unangebracht erscheint. Nach den Erfahrungen von Nürnberg wird man sich daran gewöhnen müssen, gewisse Dinge niemals mehr mit dem Maß liberalistischer Sportauffassungen zu messen. ,$(£. Teutonia" Makenborn-Gteinbera Watzenborn-Steinberg I—SpFr. Wetzlar 5:1 (1:0). Mit den Sportfreunden aus Wetzlar hatte man noch kurz vor Beginn der Derbandsserie einen fluten Griff getan. Vor allem gaben die Gäste einen fast ebenbürtigen Gegner ab und ließen sich erst in der zweiten Halbzeit niederringen. Dem Spielverlauf der ersten Halbzeit sah man noch nicht genau an, wer in diesem Spiel Sieger blieb, denn erst kurz vor Halbzeit konnten die Einheimischen mit 1:0 in Führung gehen. In der zweiten Halbzeit klappte es besser in der Stürmerreihe, und es gelang auch dem Mittelstürmer K. Haas drei weitere Tore zu erzielen. Durch einen Strafstoß kamen die Wetzlarer zu ihrem verdienten Ehrentreffer. Die 2. Mannschaft hatte wohl den Kampf im Verhältnis schwerer als die 1. Mannschaft. Die Gäste waren den Einheimischen körperlich überlegen und konnten auch mit dem Wind im Rücken bei Halbzeit mit 2:0 führen. Die zweite Halbzeit sah man die Einheimischen etwas überlegen und es gelang ihnen bis auf 2:2 aufzuholen und beinahe den Siegestreffer zu erzielen, der aber durch schlechte Stürmerleistungen versagt blieb. Die Jugendmannschaft, die durch verschiedene Absagen nur mit neun Mann spielen mußte, konnte schließlich ein achtbares Resultat gegen die körperlich und spielerisch überlegenen Gießener nicht erzielen. 1:5 endete das Spiel für die Gießener. Fußboll im Tv. Klein-Linden 1889. 3n Klein-Linden trafen sich am Sonntag die erste Mannschaft des VfB.-R. Gießen mit der ersten des Turnvereins zum letzten Probespiel vor den Meisterschaftsspielen. Es war vorauszusehen, daß die Gäste den Hiesigen im Feldspiel überlegen waren Leider mußte Klein-Lindens linker Verteidiger schon gleich zu Anfang infolge Verletzung ausscheiden. Das machte sich während des ganzen Spieles bemerkbar. Die Gießener legten sofort mächtig los und hatten bald die Führung. Nicht viel später konnten die Gäste das zweite und dritte Tor erzielen. Aber dann kämpfte Klein-Linden und konnte das erste Tor für sich verbuchen. Bis zur Pause gestaltete sich das Spiel offen. Kurz nach der Pause gelang es den Gästen, zwei weitere Tore zu erzielen. Dann kam der Gastgeber durch einen Elfmeterball zum zweiten Tor. Die Gäste konnten bis zum Schluß noch zweimal einsenden, dem ihrerseits die Klein-Lindener noch ein Tor entgegenstellen konnten. Mit 7:3 hatten die Gäste gewonnen. Klein-Lindens Zweite verlor gegen die Zweite des VfB.-R. mit 10:1. Bei mehr Energie der Gastgeber hätte das Ergebnis nicht so hoch auszufallen brauchen. Endspiele um die Kreismeisterschast im Fußschlagbail. Dieser Tage fanden auf dem Mtv.-Platz in Gießen die Endspiele um die Fußballmeisterschaft im Kreis Gießen statt. Alte Pestalozzischule Gießen und Volksschule Wies.ck qualifizierten sich für das Endspiel, das am Freitag, 17. September, auf dem Wiejecker Sportplatz zum Austrag gelangt. Den dritten Platz um die Kreismeisterschaft sicherte sich die Volksschule Hungen durch einen Sieg über die Oberrealschule Grünberg. lind im Grenzball der Mädchen. Die Endspiele um die Kreismeisterschast der Mädchen im Grenzball finden am Donnerstag, 16. September, auf dem Univerfitätssportplatz statt. An den Spielen nehmen teil: Lyzeum Gießen, Volksschule Heuchelheim, Volksschule Allendorf an der Lumda und Volksschule Hungen. Gummi, farbloser Pflanzenbestandteil, der sich in Wasser zu Schleim verwandelt. Aus einer Akazienart stammt Gummi arabicum, der als Klebemittel dient. Der sonst als Gummi bezeichnete Stoff, aus dem Saft des Kautschukbaumes gewonnen, heißt im Rohzustand Kautschuk. Gummibaum (Ficus) liebt hellen Standort, im Sommer möglichst ins Freie stellen. Stehen große Pflanzen zu tief zum Licht, dann sterben die unteren Blätter durch Lichtmangel. Kleine Blatt- bildung zeigt Nahrungsmangel an. Im Sommer umsetzen, düngen. Lederartige Blätter öfters mit Seifenwasser abwaschen, um Staub und Ungeziefer zu entfernen. Gummibinden, Leibbinden aus porösem Gummi zur Erzielung und Erhaltung eines schlanken Leibes. S. auch Eummistrümpfe. Gummifingerlinge sind beim Arbeiten zweckmäßig, wenn ein Gummihandschuh die Bewegungsfreiheit hindert, auch bei kleineren Verbänden. Die Fingerlinge dürfen dann aber nicht zu straff sitzen. Gummifluß, Harzfluß genannt, tritt bei Steinobst auf und schwächt vor allem junge Bäume. Ursachen: Frost, der die Rinde sprengt und so den Pflanzensaft zum Austritt bringt (s. Aprikosen) ;dannVerletzungen und nasie Bodenarten. Abhilfe: Frostschutz, Verhütungen von Verletzungen bei der Obsternte, Kalkung des Bodens, der dadurch trocken wird. Beute betrug etwa 50 M| 9. August in Hamm fest«' Der Beginn der Vers stand, die allgemeine Güterge« meinschaft usw. durch Urteil aufgehoben wird. Bei der Gütertrennung bleibt jeder Ehegatte uneingeschränkter Eigentümer seines Vermögens. Der Mann hat also kein Verwaltungs- und Nutznießungsrecht an dem Vermögen der Frau. Den ehelichen Aufwand (s. dort) muß der Mann tragen, die Frau muß ihm aber aus den Einkünften ihres Vermögens und ihrer Arbeit einen angemessenen Beitrag dazu leisten. Aufwendungen, die die Frau sonst aus ihrem Vermögen zur Bestreitung des ehelichen Auf- wandes macht, braucht der Mann nur zu ersetzen, wenn dies ausdrücklich bestimmt ist. Überläßt die Frau ihr Vermögen ganz oder teilweise dem Manne zur Verwaltung, so kann er über die Reineinküntte (nach Bezahlung der Vermögenslasten, z. V. Steuern, Versicherungen usw.) frei verfügen. Güteverfahren, gütlicher Ausgleich. Bei fast allen Streitigkeiten vor dem Amtsgericht wird durch den Richter ein gütlicher Ausgleich versucht (Vergleich!). Wenn man seiner Sache nicht ganz sicher ist und nicht einwandfreie Zeugen beibringen kann soll man auf einen annehmbaren Vergleichsvorschlag möglichst eingehen. Erscheint der Kläger in der Güteverhandlung nicht, dann kann er mit seiner Klage sofort abgewiesen werden; umgekehrt kann der nicht erschienene Beklagte sofort verurteilt werden. Antrag des Erschienenen ist erforderlich (s. Versäumnisurteil) Em Vlick zurück! Eine '-öiTfbigung der 1. N a t i o n a l s o z i a l i st i- Icyen >'Karnpfspiele des Reichs partei- t a 9 e 5 1937 kann niemals den Zweck verfolgen, die 1-ellt$ingen der Mannschaften und Einzelkämpfer verzögerte sich Der 22j Mrsche blickte'höchst der Verhandlung lächelte er wiederhol^, jJJur einmal während einer Vernehmung ÄB "r [ein unb c5 stand ihm dar Wei ne i, Nach der Vernehmung zu seiner Person ber Angeklagte s^me Tätigkeit bei dem Althändler Bauer- und die Vorgänge in der atnacht. Der Angeklagte äußert, daß er keine Ucberfe£ung nach der Richtung hin Mittwoch von der See eintreffend I Kabliau ohne Kopf 500 g 32 im ganzen Fisch, 500 g 30 Kabliaufilet ... 500 g 48 BORRMANNg Gießen, Neustadt 5 — Ruf Nr. 4165 üroßeAuswoh in Ofen^ehiMeräle/i r. die Sie mm Heizet