Nr. 290 Erstes Blatt Montag, 13 Dezember 1037 187. Jahrgang Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8* /.Uhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Textanzeigen von 70mm Breite bORpf.,Platzvorschrist nach vorh. Dereinbg.25°/ft mehr. Ermäßigte Grundpreise: Stellen-, Vereins», gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche AnzeigenbRpf. Mengenabschlüsse Staffel B Mehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhesfen Druck und Verlag: vrühlsche Universttatsdruckerei R. Lange in Gießen. Schristleitung und Geschastrftelle: Zchulsttatze 7 krschetm täglich, autzer Sonntags und Feiertag, Beilagen: Die Illustrierte (Siegener Familienblätter Heimat tm Bild Die Scholle Monatr-Bezugspretr: Mtt 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer GewaU Zernsprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten Anzeiger Gietzea poftfcheckkonto: Zrantfurt am Main 11688 Große Veachiimg in London Italiens zeige, daß macht nicht endlos „Uj Magyarsag" auch das Gewissen erwachen, die die auf die Probe stellen könne, schreibt: Vielleicht werde nun der Mächte des Völkerbundes gewaltige Verantwortung für Genf, tariat ist phische Evening News meint, der Völkerbund habe niemals irgendeinem seiner Mitglieder einen wirk- lichen Dienst erwiesen. Ursprünglich als ein Instrument des Weltfriedens gedacht, habe er sich bald als Instrument dafür entpuppt, das 23er f triller Diktat fest auf dem Nacken Deutschland geklammert zu halten. Heutzutage sei niemand mehr vom Völkerbund enttäuscht, behn feine Hilflosigkeit fei selbst den Idealisten klar. Alle Realisten aber wüß- 12. Dez. fDNB.) Im Dölkerbundsfekre- am Sonntagvormittag die t e I e gJ a = Mitteilung des italienrfchen vier Jahren feststellen können, daß es mehr und mehr zu einer Koalition und nicht zu einer weltumfassenden Gerichtsbarkeit geworden sei. Die Frage sei nur die, ob diese immer mehr ins Auge springende Veränderung von einer großen Reihe a n - derer Staaten angenommen werde, die infolge der englisch-französischen Schwächen zur alten Auffassung der absoluten Neutralität zurückgekehrt seien. In den nächsten Tagen müsse man besonders auf Holland, Belgien und die Schweiz achten. — „Sour" meint, Rom verzichte nicht auf die internationale Zusammenarbeit, und dies sei sicherlich die wichtigste Feststellung. den Frieden der ganzen Welt auf ihren Schultern trügen. Vielleicht werde man nunmehr versuchen, einen Ausweg aus der Genfer Pleite zu finden. Das völlige Versagen des Völkerbundes ist heute eine Tatsache, die keines Beweises und keiner Erörterung mehr bedarf. Die Hofffnungen, die vor allem manche kleinere Staaten in den Völkerbund gefetzt haben, sind immer mehr dahin- gefchwunden vor der Ensicht, daß die Genfer Politik der kollekttven Sicherheit in Wahrheit zu einer kollektiven Unsicherheit geführt hat. Nur aus Moskau kann man heute noch ein uneingeschränktes Bekenntnis zu den Genfer Idealen hören. Wenn sonst hier und da noch versucht wird, das scheitern der Institution auf ihre mangelnde Universalität zurückzuführen, so ist das ganz offensichtlich eine Verwechslung von Ursache und Wirkung. Die Gründe, die z u e r ft Japan, bann Deutsch- I a nb unb nun auch Italien gezwungen haben, ben Völkerbunb zu verlassen, beweisen zur Evidenz, wo die radikalen Fehler seiner Konstruktion und der ihn beherrschenden politischen Tendenzen liegen. Es ist ein hoffnungsloses Bemühen, diesen radikalen Fehlern d u r ch Teil- re f o r m e n abhelfen zu wollen. Ob die in Genf verbleibenden Großmächte auch seht noch den Dillen haben werden, den Völkerbund als ernsthaften Faktor in ihre Politik einzusiellen, ist ihre Sache. Sie haben aber nicht mehr das Recht, den Völkerbund als berufenen Repräsentant en der Staa- w e l t und als höchstes Organ der internationalen Zusammenarbeit hinzustellen. Die Reichsregierung wird sich jedenfalls, in voller Uebereinstimmung mit der italienischen Regierung, durch nichts in der lleberzeugung beirren lassen, daß das politische System von Genf nicht nur verfehlt, sondern verderblich ist. Eine Rückkehr Deutschlands in den Völkerbund wird deshalb niemals mehr in Betracht kommen. Berlin, 12. Dez. (DNB.) Zu ben gestrigen Erklärungen Mussolinis wird uns von amtlicher deutscher Seite folgendes mitgeteilt: „Der Entschluß der faschistischen Regierung, den Austritt Italiens aus dem Völkerbund zu 'erklären, und die hochbedeutsamen Ausführungen, in denen der Duce diesen Entschluß begründet hat, finden in Deutschland volles Verständnis und wärm st e Sympathie, lieber die grundsätzliche Einstellung der italienischen Politik gegenüber dem Völkerbund konnte schon längst nirgends mehr ein Zweifel obwalten. Die Worte von den falschen Göttern Genfs, die Mussolini Ende September in Berlin auf dem Maifeld sprach, klingen noch in unser aller Ohren. Es ist aber von größter Wichtigkeit, daß die italienische Regierung durch ben gestern verkünbe- ten Beschluß nun eine entgültige Klärung b e r Lage herbeigeführt hat. Der Völkerbund erhält damit die verdiente Quittung auf feine politischen Leistungen. Er hat sich in keiner Periode seines Bestehens als fähig erwiesen, zur Behandlung der jeweils aktuellen Probleme der Weltpolitik einen nützlichen Beitrag zu leisten. 3m Gegenteil hat er auf die gesamte politische Entwicklung der Nachkriegszeit stets nur einen schädlichen, vielfach sogar einen gefährlichen Einfluß ausgeübt. Unter dem Schuh vorgegebener Ideale wurde er immer mehr zu einem Zweckverband einzelner Nutznießer der Versailler Regelung. Anstatt die internationale Politik durch einen vernünftigen Ausgleich der natürlichen Kräfte und Bedürfnisse der Völker auf den Weg einer fruchtbaren Entwicklung zu führen, hat man sich in Genf in erster Linie mit der Ausbildung und Anwendung von Methoden befaßt, um einer solchen Entwicklung entgegenzuarbeiten. Italiens Ausiriit aus dem Völkerbund. NervomOuceverkündeteBeschlußdesGroßenFaschisiischenRatsdemBölkerbundssekretariat bereits notifiziert. diesen Willen, anderen aufzuzwingen versucht habe. Die Geste Mussolinis sei ein Warnungszeichen: Jeder Mitgliedsstaat könne jetzt, wenn seine berechtigten Ansprüche von diesem sogenannten Welt- areopag auch weiterhin dauernd und völlig mißachtet mürben, dem Beispiele Italiens folgen. Das System ber Uebermacht gewisser Staatengruppen ober Mächtegruppen müsse aufhören. Der Austritt 1 ' man bie Geduld einer Groß- Ungarische Stimmen. Bub a pest, 12. Dez. (DNB.) Der „Pefter Lloyb" schreibt: Seit seiner Geburt sei ber Völkerbunb nichts anderes als der Ausdruck des kollektiven Willens einer Staatengruppe gewesen, die ten, daß er auf internationalem Gebiet Unheil a n g e r i d) f e t habe. Ein auf dem Völkerbund auf- gebauter Friede fei stets beunruhigend gewesen. — Dail§ Mail schreibt in ihrem Bericht, daß das Ausscheiden einer weiteren Großmacht die Völker- bundsorganisation noch schattenhafter unb schwächer machen müsse. Nur Englanb, Frankreich unb Sowjetrußland blieben jetzt im Völkerbund, wobei letzteres lediglich in Genf fei, um Unheil zu stiften. Es fei jetzt dringend notwendig, daß England zur alten direkten Diplomatie zu- rückkehre, die Chamberlain glücklicherweise wieder eingesetzt habe. Auch Daily Telegraph muß feststellen, baß mit bem Ausscheiben Italiens ein ausschlaggebender Teil der Welt, was Land wie Bevölkerung anlange, nicht mehr im Völkerbund sei. Das Schauspiel sei vorbei, man solle den Vorhang fallen lassen. Das Echo in Schweden. Stockholm, 12. Dez. (DNB.) „Svenska Dag- bladet" meint, man könne sich heute dem Traum nicht mehr hingeben, baß ber Völkerbunb mit seinen un« zureichenben Mitteln ben barin verbliebenen Staaten irgenbeineSicherheitfürFriebenunb Unantastbarkeit bieten könnte. Die zurückgebliebenen Staaten bilben nach Austastung bes Blattes eine so gemischte Gesellschaft, baß bie Behauptung, ber Völkerbunb verpflichte zu irgenbeiner Frontstellung gegen eine anbere Staatengruppe, nicht mehr zu beunruhigen brauche. — „Dagens Ny> heter" sagt, ber Völkerbunb sei nun nichts anbere« mehr als ein Bünbnis unter französisch-englischer Leitung mit ber Sowjetunion als Verbündetem von zweifelhaftem Wert. Der Völkerbund Hal ausgehört, höchstes Organ internationaler Zusammenarbeit zu sein. Rückkehr Oeutschlari ds in den Völkerbund wird niemals mehr in Betracht kommen London, 12. Dez. (DNB.) Die Erklärung Mussolinis über ben Austritt Italiens aus bem Völkerbunb wirb von ber Lonboner Presse als das Ereignis des Tages gebracht. Preß Association meint, daß der Entschluß Italiens angesehen werde als die cie-jure-Anerkennung einer schon lange bestehenden tatsächlichen Lage. Denn Italien habe seit Mai 1936 nicht mehr an den Völkerbundssitzungen teilgenommen. Die Entscheidung werde bie Politik ber britischen Regierung in keiner Weise beeinflussen. „Sunday Dispatch" meint, baß bas Ausscheiben Italiens aus bem Völkerbunb keine rabifale Aenberung ber internationalen Lage bebeute. Man glaube nicht, baß beswegen bie vorgesehenen englisch-italienischen Verhandlungen zur Verbesserung ber gegenseitigen Beziehungen verschoben werben würben. „Sunday Expreß" glaubt, baß bas italienische Ausscheiben aus bem Völkerbunb eine praktische V ö l k e r b u n b s r e f o r m nähergebracht habe. Englanb unb Frankreich würben Anfang nächsten Jahres befinitioe Vorschläge machen, u. a. bezüglich Trennung ber Völkerbunbssatzung von Versailles unb Beseitigung ber Sanktions- klaus'el. Die Berlin—Rom—Tokio-Achse werbe burch ben Schritt Mussolinis g e st ä r k t. Man rechne in Lonbon mit einer noch engeren Zusammenarbeit ber brei Staaten, halte es aber nicht für wahrscheinlich, baß Italien aus bem Nichteinmischungsausschuß ausscheiben werbe. Rom, 11. Dez. (DNB.) Heber bie Sitzung des Großen Rates des Faschismus ist eine kurze amtliche Mitteilung ausgegeben worden, in ber es lediglich heißt, baß in Anwesenheit sämtlicher Mitglieder des Großen Faschistischen Rates mit ber einzigen Ausnahme von b'Annunzio nach kurzer Darlegung des Duce fein Vorschlag auf ben sofortigen Austritt Italiens aus dem Völkerbund durch Zuruf angenommen worden ist. Nach der kurzen Sitzung hat Mussolini kurz nach 22 Uhr der nach Hundertlausenden zählenden Menge auf der Piazza Venezia den Befchluh des Großen Faschistischen Rates verkündet. Er erklärte: „Die geschichtliche Entscheidung, die der Große Rat durch Zuruf angenommen hat, unb bie ihr soeben mit eurem stärksten Ruf ber Begeisterung aufgenommen habt, konnte nicht länger hinausgeschoben werben. Währenb langer Jahre haben wir ber Welt bas Schauspiel unerhörter Gebulb gegeben. Den nieberträchtigen, von Genf unternommenen Versuch, das italienische Volk wirtschaftlich zu erdrosseln, haben wir nicht vergessen und werden wir nichtverges- f e n. (Empörte Zurufe der Menge.) Der eine und ber anbere buchte jedoch, daß der Völkerbund zu einer gewissen Zeit eine Geste angebrachter Wiedergutmachung unternommen hätte. Er Hut es nicht getan, nicht tun wollen. Die guten Absichten einiger Regierungen verfliegen, sobald ihre Abgeordneten mit der verderblichen Umwelt des Genfer Hohen Rates in Berührung kommen, die unter bem Einfluß finsterer, im Dunkeln arbeitenber Kräfte steht unb unserer Revolution feindlich gegenübersteht. Unter diesen Umständen war unser Verbleiben auf der Schwelle von Genf nicht mehr länger tragbar: Unsere Weltanschauung, unser Stil, unsere Soldalenart wurden dadurch verletzt. Es kam die Stunde, in der in diesem Dilemma gewählt werden mußte: Entweder drinnen oder draußen!" „Drinnen?" (Aus der Menge ertönt ein gewaltiges einstimmiges „Neir^l") „Draußen?" (Ein donnerndes „3a!“ erschallt aus der Menge.) „So rufen wir jetzt in die Welt unser: ,E s Ist genug!' und wenden uns ohne jedes Bedauern von dem baufälligen Tempel ab, wo man nicht für den Frieden arbeitet, fondern den Krieg vorbereitet. Es ist schlechterdings grotesk, zu glauben ober glauben zu machen, baß Druckversuche unternommen worben seien, um unsere Haltung zu be- ftimmen. Sie haben nicht ftattgefunben unb hätten auch nicht stattfinben können. Unsere Karne- raben ber Achse von Berlin unb von Tokio waren, bas ist bie Wahrheit, von ab-- foluter Diskretion. Der Austritt Italiens aus bem Völkerbund ist ein Ereignis von großer geschichtlicher Tragweite, bas die Aufmerksamkeit der Welt auf sich gezogen h,S t a a t s r e l i g i o n" oder zu gründen. Die Partei und religiöser, aber nicht auf , , , _______ Grundlage christlicher, deutschgläubiger oder irgendeiner anderen Art. Allein gültig für uns ist der Punkt 24 des Parteiprogramms mit dem klaren Bekenntnis zu einem positiven Christentum. Nach dem Leben, den Worten und Taten Christi, wie sie NOUDKAPP. iliarno Murmansk Reval \u Ci KU Leningrad NOf^ / i A^Kronstadt Persönlich! ®«eee drei wesentlichen Eigenschaften der gediegenen Famillen- Drucksache bietet Ihnes In zahlreichen neuzeitlichen Ausführungen sowie Papieren billigst die Brühl’sche Druckerei Schulstr. 7. Ruf 2251 | Vermietungen"! Geschäfts räume zu vermieten Di^zstraße 14 bestehend ausL Büro,Lagerkell„ mehreren Laaerräumen m. Verladerampe, Garage und großem H0f. 1216° Chr.Jnderthal, Weingroßhandl. Gießen Seltersweg 5o. Mietgesuche Dauer mieter (3 Erwachsene) sucht zum 1.April mit Heizung und allem Zubehör. Schrift!. Angeb. unter 06053 an den Gieß. Anz. Akademiker (Dauermieter) sucht geräumiges gut möbliertes Zimmer Möglichst Nähe Oswaldsgarten o.Landar.-Pbil.- Platz. Schr. Angeb. unt. 06051 gndenGieb.Anz. die Post zugesandt, so daß Schuldbucbgläubiger dieserhalb nichts zu veranlassen haben. 63018 022 060 126 176 207 248 280 292 640 686 756 773 953 6 4187 575 685 695 761 805 822 6 5012 40022 045 162 195 406 449 623 630 644 70004 059 076 118 247 277 334 666 683 172 268 339 402 583 629 715 788 976 43125 646 763 815 894 947 988 44118 617 654 689 705 733 758 784 45010 053 142 229 295 351 407 437 75085 116 196 233 262 294 383 415 456 460 548 632 634 656 696 547 753 186 214 157 208 174 582 606 861 880 942 954 984 993 81101 965 359 234 272 463 472 556 602 679 756 864 912 924 984 097 7 1013 028 080 114 121 470 522 542 559 663 672 782 901 577 610 546 236 022 098 610 213 935 546 176 235 509 058 705 631 179 767 423 939 097 787 652 198 820 462 950 133 826 660 217 858 470 962 3 3075 133 173 179 202 697 698 702 792 912 34141 35013 174 297 434 458 503 788 477 745 435 218 103 731 474 209 791 173 680 438 031 286 859 239 681 403 532 598 411 182 133 641 361 67008 202 257 477 526 562 572 613 953 68015 019 103 107 211 217 240 600 529 316 836 537 610 549 319 904 575 72069 73042 74096 332 373 388 399 447 449 66036 179 211 215 227 751 773 783 836 864 907 136 113 165 463 228 184 203 481 327 281 414 482 402 293 452 557 544 179 475 434 278 118 732 574 392 504 627 252 103 822 529 167 813 488 476 359 257 739 798 365 818 953 969 784 389 646 336 091 846 581 438 268 489 396 138 009 718 632 368 055 229 187 761 458 096 148 102 988 125 810 481 831 702 384 148 258 241 841 464 898 530 130 214 440 816 829 862 31005 059 157 315 392 598 647 32035 040 041 098 187 196 221 245 258 295 839 589 410 246 822 942 604 528 354 827 942 641 285 567 592 257 309 329 361 901 932 57090 504 659 682 711 382 439 094 143 746 750 145 161 851 298 236 348 537 149 069 607 236 143 793 700 767 498 273 119 756 496 229 815 187 693 512 060 148 151 828 818 775 502 326 152 766 097 624 336 871 270 491 436 349 886 383 875 962 652 517 444 980 748 398 983 940 650 530 459 206 194 84096 102 148 198 215 240 85090 166 210 233 274 370 728 800 802 870 999 86103 576 626 750 795 969 87023 991 417 944 987 891 321 064 152 901 349 486 316 924 619 264 702 329 756 791 440 622 680 750 338 771 824 487 784 711 704 465 144 885 663 596 466 756 456 684 694 598 289 135 655 488 253 169 645 565 019 684 382 120 716 346 881 289 350 877 572 976 804 641 463 138 718 503 949 686 988 810 654 521 180 858 579 924 359 275 386 547 346 047 078 615 343 990 214 866 861 445 929 404 905 981 712 807 432 126 797 486 466 348 256 489 273 924 731 386 966 831 495 461 347 122 924 865 448 253 771 910 881 778 380 190 967 819 696 640 523 603 675 682 964 990 38054 263 270 334 352 362 489 530 907 948 960 3 9065 114 217 654 656 698 733 849 895 871 366 866 844 604 845 898 207 789 840 368 820 486 698 719 637 367 136 677 492 591 457 236 767 515 41072 093 185 272 337 370 390 693 842 846 849 967 973 4 2022 511 528 581 624 647 652 722 751 775 82010 040 180 244 316 344 392 397 770 780 845 852 862 866 916 8 3091 459 462 476 562 597 612 646 660 793 679 400 120 851 595 583 437 60031 109 111 139 177 211 236 301 536 572 608 615 684 697 877 6 1024 456 492 573 700 729 834 912 6 2056 369 449 457 594 604 650 711 787 855 854 521 109 174 204 856 969 794 557 348 170 803 345 103 196 935 373 236 959 914 523 292 622 255 005 845 389 344 241 232 104 617 506 543 421 167 735 499 998 914 571 531 658 402 954 663 448 633 653 658 685 825 842 922 951 984 69184 587 753 801 818 876 956 47145 151 228 311 324 328 669' 679 716 834 934 48024 032 563 661 751 763 961 997 49021 409 466 497 540 568 582 619 659 861 882 «cm 4qq 17Q ßnR 7Q9 734 748 797 882 ayy yoo 17049 218 287 374 440 583 595 700 737 856 1 8027 108 267 301 320 408 428 495 498 505 595 660 674 680 709 rx-n A2O lonon 1K9 944 260 284 322 345 388 434 443 693 747 823 870 884 9di g Q?7 089 361 132 MM« 479 522 540 595 76029 052 231 822 834 895 992 7 7044 067 106 144 832 886 901 36021 031 120 718 789 795 812 842 847 3 7003 78006 122 254 294 434 439 440 884 968 79039 044 120 133 166 536 609 808 861 865 878 923 80018 059 069 086 109 140 172 488 358 312 979 536 382 139 702 480 995 796 568 529 520 670 675 682 695 696 706 795 809 88038 222 243 409 557 684 778 798 801 826 870 889 917 89133 30068 156 189 212 363 438 484 501 543 570 601 652 770 -------------* 958 363 405 123 057 336 189 895 637 206 934 801 485 369 320 096 843 847 947 55005 037 087 294 322 684 697 714 745 759 963 973 56084 ... — ßl8 893 _______________ 46073 177 268 282 403 448 543 586 611 397 289 262 955 404 335 096 668 437 980 726 470 359 686 403 345 460 590 914 836 399 252 351 297 856 466 041 565 204 094 958 968 19090 152 244 260 284 322 345 563 705 708 713 796 937 992 107 109 236 240 292 317 379 383 459 461 627 965 982 1127 315 378 387 389 401 485 608 757 2016 042 215 254 349 529 670 761 782 804 867 3037 052 066 087 231 277 306 350 476 502 591 850 918 4019 053 061 HO 119 173 208 240 365 462 554 580 593 679 721 790 843 852 5014. 101 318 325 329 377 391 540 564 589 677 717 797 Bei dei am 6. Dezember 1937 erfolgten öffentlichen Ziehung der Auslosungsrechte wurden ^ende Nummern gezogen. Die Änniniern gelten fiir aHe Rappen jedles WerU abschnltts. Bel der Einlösung werden gezahlt für je 100,- RM. Nennwert der Auslosungsrechte 500 - RM, dazu 4 r Zinsen Iür 1.2% Jahre - 275,62a RM„ zusammen .775,625 RM. Die Zahlung erfol^gegen Quittung und Rückgabe der Auslösungsscheine und etoes gleichet Nennbetrages in Schuldverschreibungen der Anleiheablösungsschuld des Reichs bei der Reich. schnldMkasIe in BerlfnSWG«, Oranienstraße 1(8/109, oder auch bei allen Reichsbankanstalten mit Ausnahme der Reichshauptbank Berlin MH dem Ablauf des 81. Mdrz 1988 hort die Verzinste des Eüüosnngsbetrags aut. Die Einlösungsbeträge für die gezogenen Auslosungsrechte, die im Reichsschuldbuch eingetragen sind, werden den Gläubigern ohne Ihr Zutun durch _ ® . . 1 rx O - 1 1 JL. 1 nMhto 711 VAfOnl QCCßn H flhArt 977 978 1 3019 092 140 148 212 240 686 729 735 795 800 819 928 1 4031 702 883 950 15027 049 086 114 121 626 692 712 823 907 941 16026 0d2 608 732 734 748 797 882 899 958 9o9 881 982 8026 045 112 150 188 247 421 506 560 634 975 989 9002 036 045 092 093 132 144 346 398 461 622 758 943 949 963 973 Q-71 147 485 571 602 55DU3O xhu lc.q 172 Qll 393 395 534 558 601 663 674 681 689 724 057 063 074 244 253 293 377 4M>415 «d 187 - 966 5 8015 035 092 -- - - _________ 385 427 525 595 621 711 740 758 882 917 980 993 59222 444 490 545 574 599 616 691 717 791 827 711 840 876 722 366 142 200 318 325 329 377 391 540 504 ÖÖ9 07/ 71/ /»/ 882 ^931Ä 474 545 M6 638 724 728 742 782 804 7186 212 239 272 274 329 378 450 541 555 561 586 607 50177 311 326 468 502 504 517 678 838 51130 445 469 590 644 650 729 805 810 931 966 52081 245 297 298 387 397 402 424 431 458 501 519 59.5 886 922 975 984 5 3035 084 121 278 403 405 499 593 639 668 748 778 800 819 837 842 928 963 980 54008 " 149 251 277 290 375 406 464 470 507 606 10178 241 244 261 290 293 321 465 482 552 562 609 725 756 815 843 871 955 482 617 680 702 707 770 914 939 12001 192 235 384 403 437 559 653 772 786 801 Q7Q 13019 092 140 148 212 240 247 20022 076 081 128 214 276 405 448 20022 U7ö ? 21 000 090 247 310 330 22002 065 096 104 112 954 22002 065 096 m HZ 547 567 730 797 996 2 3008 436 457 566 787 856 873 2 4039 485 571 602 25035 046 046 129 615 876 914 Porto) von: 1 Stück 35 Pfg» J den Betrag in Briefmarken beizulegen. . . Allgemeinen Verlosungstabelle in Grünberg, Schlesien, (Postscheckkonto Breslau 12347) zum Preise (einschließlich Sonderdrucke dieser Ziehungsliste sind™ beziehen vom Vertag der Al RM ,0 stück 2,70 RM.. 100 Stück 13.- RM. Der Einfachheit halber empfiehlt es sich, der Bestellung Sonderte«. ... „ to Pfg., »95^. Mirage beim Verlag. Meine voliiifche Nachrichten. Am Samstagabend ist über den Gesundheitszustand des Generals Ludendorff folgender Bericht veröffentlicht worden: „In dem Befinden General Ludendorffs hält die langsam fortschreitende Besserung an." * König Karol von Rumänien empfang am Samstagabend den Jugendführer des Deutschen Reiches, Baldur von Schirach, zu einer längeren Unterredung. Reichsminister K e r r l empfing anläßlich seines 50. Geburtstages zahlreiche Glückwünsche einer Reihe von führenden Persönlichkeiten und aus allen Kreisen der Bevölkerung. Der Führer besuchte den Minister in dessen Wohnung in Spandau und sprach ihm seinen herzlichen Glückwunsch aus. Außerdem statteten ihm u. a. Ministerpräsident Göring und Frau sowie mehrere Reichsminister und Reichsleiter ihren Besuch ab. Der sowsetrussische Geschäftsträger In Berlin hat im Auswärtigen Amt vorgesprochen und mitgeteilt, daß der sowjetrussische Botschafter Jureneff auf seinen Berliner Posten nicht mehr zurückkehren wird. * Dom 12. bis 17.12. wird auf Einladung des Reichsministers der Luftfahrt und Oberbefehlshabers der Luftwaffe der Chef der polnischen Luftwaffe, General R a y s k i, der deutschen Luftwaffe einen Besuch abstatten. König Georg VI. wird am ersten Weihnachtsfeiertag eine Rundfunkansprache an sämtliche Völker des britischen Weltreiches richten. König Georg folgt damit einem langjährigen Brauch seines Vaters. Der ungarische Honveüminister, General R ö - der, ist in Rom eingetroffen. Er wird auch von Mussolini, Graf Ciano und Marschall Badoglio empfangen werden. Pfarrvikar wegen schwerer Verleumdung von Or. Goebbels verurieilt. Drei Monate Gefängnis wegen Vergehens gegen das Heimtückengesetz. Darmstadt, 11. Dez. (DNB.) Eine üble Verleumdung fand am Samstag, dem 11.12., in einer Verhandlung vor dem Sondergericht in Darmstadt ein Ende. Gegen den 25jährigen Adolf Weine! aus Diebach (Oberhessen), zur Zeit Pfarrvikar in Allendorf an der Lda., war Anklage wegen Vergehens gegen das Heimtückegesetz erhoben, da er schwere Verunglimpfungen gegen führende Männer des Reiches und der Bewegung in Umlauf gefetzt hatte. Ueber Reichsminister Dr. Goebbels hatte er die folgenden Behauptungen aufgestellt: Er fei in einem Jesuitenkloster erzogen worden und seine zehnjährige Tochter sei heute noch in einem Je- fuitenheim in Frankfurt a. M. Die Verhandlung ergab die völlige Haltlosigkeit der von dem Angeklagten verbreiteten Behauptungen. Der An- geklaate gibt die ihm zur Last gelegten Aeußerun- gen selbst zu, will sie jedoch nur in einer erregten Diskussion über religiöse Fragen zur Verteidigung und Abwehr benutzt haben. Er gehört zur Bekenntniskirche und will die verleumderischen Behauptungen während seiner Vorbereitungszeit als Pfarranwärter in Rheinhessen gehört haben. Die Quellen dieses Gerüchtes find ihm bezeichnenderweise unbekannt. In der Beweisaufnahme wurden die Tatzeugen gehört, die zum Teil unter Eid die Schuld des Angeklagten erhärteten. Veichsminister ör. Goebbels nahm den Fall zum Anlaß, den immer wieder von der gleichen Seite in die Welt gefetzten Verleumdungen die Spitze abzubrechen und ein Ende zu machen. In feiner in Berlin am 30.11. 37 erfolgten Vernehmung bekundete er unter Eid, daß er niemals eine Jesuitenschule, noch ein Jesuitenkloster oder ein anderes Kloster auch nur zu Besuchszwecken aufgesucht und auch nicht einen einzigen Tag in einem solchen Institut verweilt habe oder erzogen worden sei. Das gleiche erklärte er für seine sämtlichen Anverwandten, seine Brüder und Schwestern. Ebenso habe er auch zu Exerzitien oder zu sonstigen religiös-erzieherischen Leistungen niemals auch nur einen Augenblick in einem Kloster zugebracht. Von seinen Kindern sei keines in einem Jesuitenheim oder in einer sonstigen Erziehungsanstalt erzogen worden. Der Verleumder habe übersehen, daß sein ältestes Kind überhaupt erst fünf Jahre zähle und daher überhaupt noch keine Erziehungsanstalt habe besuchen können. Es werde auch niemals in einem Jesuitenheim oder einer katholischen Erziehungsanstalt, sondern nur in einer beut» sch e n Gemeinschaftsschule erzogen werden: Auf die Frage nach seinem Bildungsgang und der Art seiner Erziehung wies Reichsminister Dr. Goebbels darauf hin, daß er in seiner Heimatstadt Rheydt die Volksschule und dann neun Jahre das Gymnasium besucht habe. Danach habe er an den Universitäten Bonn, Freiburg, Würzburg, Münster, München, Heidelberg, Köln und Berlin studiert. In diesen Anstalten und Universitäten sei er erzogen worden. Demgemäß habe er auch niemals eine ausgesprochen konfessionelle Erziehung genossen. Oberstaatsanwalt Or. Kraetl wies in feinem Plädoyer auf die Schwere der Verunglimpfungen des Angeklagten hin, die nur ein Glied feien in der langen Kette von Verunglimpfungen aus Kreisen, von denen bekannt ist, daß sie mit der neutralen Haltung des Staates und der Partei in religiösen Dingen unzufrieden sind. Der Nationalsozialismus bekenne sich nach seinem Programm zum positiven Christentum, allerdings nicht im Sinne des Gezankes einer der zur Zeit existierenden christlichen Kirchen. In Glaubensdingen erstrebt er vollkommene Glaubens- und Gewissensfreiheit. Darum wendet sich der Staat auch nicht gegen bie „Bekennenbe Kirche" in ihren Religionsbestrebun- g e n, aber er wendet sich dagegen, daß Leute aus diesen Kreisen einen politischen Kampf beginnen. Wer, wie der Angeklagte, zu persönlichen Verunglimpfungen greife, müsse sich gefallen lassen, in die Reihe unserer alten Gegner gestellt zu werden, deren Taktik und Methode es von jeher war, die Führer der Bewegung persönlich zu verunglimpfen. Im vorliegenden Falle ist behauptet worden, Dr. Goebbels, einer der engsten Mitarbeiter des Führers, fei in einem Jesuitenkloster erzogen worden und lasse seine Kinder noch heute in einem Jesuitenheim in Frankfurt a. M. erziehen. Der Angeklagte wußte genau, daß dem nicht so ist, aber er setzte diese Verleumdungen in bie Welt, in ber Hoffnung, baß etwas hängen bleiben werbe, wenn es nur oft genug wieberholt werbe. Diese Lügen finb planmäßig fabriziert unb verbreitet worben. Daher habe es Dr. Goebbels für not- roenbig befunben, sich zu biefen Verleumbungen vernehmen zu lassen. Auf bie Tat bes Angeklagten eingehend, kam ber Ankläger zu bem Ergebnis, baß biefer vorfätz - l i ch gehanbelt habe, benn bei seinem Bilbungsgrab habe er bie Schwere ber Verleumbung genau erkennen müssen. Er sehe als Fanatiker nur „seine Kirche" unb nicht den Staat unb bie Bewegung. Der Angeklagte hat s i ch mißbrauchen lassen, während bie eigentlichen Drahtzieher im Hinter- grunb blieben. Eine Freiheits st rafe von sechs Monaten scheine gerechtfertigt. Rach bem Pläboyer bes Offizialverteidigers, der ben Angeklagten wegen grober Fahrlässigkeit zu einer Geldstrafe verurteilt haben wollte, ver- künbete bas Gericht als U r t e i l s s p r u ch : Der Angeklagte Adolf W^inel aus Diebach (Oberhessen) wird wegen Vergehens gegen § 1 des Heimtückengesetzes mit drei Monate Gefängnis bestraft und trägt bie Kosten bes Verfahrens. In ber kurzen Urteilsbegründung unterstrich der Vorsitzende, Landgerichtsdirektor H e ck l e r , daß bie Beweisaufnahme die Schuld des Angeklagten voll und ganz erwiesen habe. Er hat Dinge behauptet, die geeignet sind, bas Ansehen ber Reichs- regierung unb führender Männer ber Bewegung herabzusetzen. Kunst und Wissenschaft. Italienische Künstler singen für das WHW. Berlin, 11. Dez. (DNB.) Auch in biesem Jahre stellten sich roieber zwei ber hervorragendsten Vertreter italienischer Gesangskunst, bie erste Koloratursängerin Toti bat Monte unb ber erste Bariton Luigi Mo n t e s a n t o von ber Mailänder Scala, in einem großartigen Konzert mit bem Berliner Philharmonischen Orchester unter Leitung von Generalmusikbirektor Carl S ch u r i ch t in ben Dienst des Winterhilfswerkes. In Anwesenheit bes Führers gestaltete sich bas Konzert in ber Berliner Scala zu einem überragenben künstlerischen unb gesellschaftlichen Ereignis. — Mit bem Führer wohnten ber Königlich Italienische Botschafter In Berlin, AttokIeo, und Reichsmlnistek Dr. Goebbels, bie bas Protektorat über bie Veranstaltung übernommen hatten, bem Konzert bei. Es waren ferner zahlreiche weitere führenbe Persönlichkeiten bes diplomatischen, politischen unb bes künstlerischen Lebens erschienen. Die mufiffreubige Gemeinbe ber Reichshauptstabt füllte ben riesigen Saal bis auf ben letzten Platz, so baß ein voller Erfolg für bas Winterhilfswerk bes beutschen Volkes zu verzeichnen ist. In ber Pause empfing ber Führer bie italienischen Künstler in seiner Loge unb sprach ihnen seinen herzlichen Dank für ihren Einsatz für bas Winterhilfswerk bes beutschen Volkes aus. Reichsminister Dr. Goebbels überreichte bem italienischen Botschafter in ber Pause einen Scheck über die Hälfte des Reinertrages des Abends für die italienische Kolonie. Die in künstlerischer Vollendung selten gehörten Kostproben italienischer Gesangskunst und die großen Leistungen des Berliner Philharmonischen Orchesters rissen die Anwesenden zu stürmischen Ovationen hin. Mit Begeisterung feierten sie die beiden italienischen Künstler und das Philharmonische Orchester und grüßten ebenso freudig nach Schluß des Konzertes den Führer. So gestaltete sich dieser Abend zu einer neuen Kundgebung deutsch-italienischer Solidarität im Zeichen bei; Kunst unb ber gemeinsamen Hilfsbereitschaft, ber Not bes Winters zu steuern. Wetterbericht des Relchswetkerbienstes. Ausgabeort Frankfurt. Hinter ber Störungsfront, bie in ber Nacht zum Sonntag auch unserem Gebiet verbreiteten Schneefall brachte, hat sich in einem Zwischenhoch zum Teil roieber Besserung eingestellt. Inzwischen ist ein neuer Atlantikwirbel rasch zum Kanalgebiet vorgestoßen unb wirb bald auf unser Wetter Einfluß nehmen unb neue Verschlechterung mit Nieberschlä- gen herbeiführen. Aussichten für Dienstag: Zunächst wie« ber verstärkte Unbeständigkeit, verbreitete Niederschläge, voraussichtlich auch in ben Niederungen als Schnee faüenb. Auffrischende Winbe um Süb unb West. Aussichten für Mittw o ch: Voraussichtlich mieber kälteres Wetter, zeitweise Aufheiterung und nur einzelne Nieberschläge. Lufttemperaturen am 12. Dezember: mittags 2,2 Grab Celsius, abenbs 2,1 Grab; am 13. Dezember: morgens —3,5 Grab. Maximum 2,4 Grab, Minimum heute nacht —3,9 Grab. — Erbtemperaturen in 10 cm Tiefe am 12. Dezember: abenbs 0,4 Grab; am 13. Dezember: morgens 0,4 Grab. — Nieder* schlüge 1,2 mm. Sonnenscheindauer 0,2 Stunden. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bes Hauptschristleiters: Ernst Blum« schein. Verantwortlich für Politik unb für die Bilden Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für ben übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen« leiter: Hans Beck. Verantwortlich für ben Inhalt ber Anzeigen: Theobor Kümmel. D. A. XI. 37: 10 780. Druck unb Verlag: Brühlsche Universitätsbruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit ber Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig. im Alter von 43 Jahren Klein-Linden, Meiningen, den 13. Dezember 1937 8281D Johannes Brückel Staufenberg, Münzenberg, Gr.,Linden, Mainzlar, 11, Dez. 1937. 8283 D Die trauernden Hinterbliebenem Familie Heinrich Wagner Familie Fritz Schmidt Familie Karl Brückel Familie Karl Grölz. Am Samstagmittag wurde unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 14. Dezember, nachmittags 2 Uhr vom Trauerhause, LützelUndener Straße 3, aus statt In tiefer Trauer: Karl Weih und Kinder Familie Karl Weller I. von seinem langen, schweren Leiden durch einen sanften Tod erlöst Ächtung Weihnachisbäumeü Retchhalllges Lager in iebenen Weihnachtsbäumen von x/, Meter ros 6 Meter Höbe, darunter sehr iebene Edeltannen. Verkant im Garten der alten Bürgermeisterei, Gartenstr. 2. Otto Lotz. Die Beerdigung findet Dienstag, den 14. Dezember, nachmittags 2 y2 Uhr statt llllllllllllllllllllllllllllll jtvetW^eicmpTunfltxi Schwarzarbeit können Arbeits Ange bete von Handwerkern nur mit Tiamensnen nunq n. unter Vorlage besGewerbenochweize« au.genommen werden Verlag *«Mt«beo erÄn, ei ger, llllllllllllllllllllllllllllll Weinet nicht an meinem Grabe, gönnet mir die ew’ge Ruh; denkt was ich gelitten habe, eh ich schloß die Augen zu Samstag abend entschlief sanft nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine innigstgeliebte Gattin, unsere treue herzensgute Mutter, unsere liebe Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Katharine Weiß, geb. Weller Die lerven brauchen Nahrung! Fühlen Sie sich nervös,matt,sind Ihre Nervenzellen erschöpft ? ,,Wohldorier“ Edic.ii gibt neue Spannkraft !KeinNarcotika,rein naturgemäß! Flasche 3.00 RM., Probefl. 1.80. Kurflasche 5.20. Kneipp-träuterhaus Jung Gießen, in der Mäusburg. 8282V DANKSAGUNG Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme,die vielen Kranzspenden, die trostreichen, aufrichtigen Worte des Herrn Pfarrers Weisel, den Lehrern und Schulkameraden und allen Beileidwünschenden bei dem Heimgänge unserer lieben, teuren Entschlafenen sprechen wir unseren innigsten Dank aus Familie Philipp Germer V. Heuchelheim, den 13. Dezember 1937 tjeicli en le Feine Briefpapiere mit Namen Foto-Alben Füllfederhalter Schreibunterlagen U/ein eit Neuenweg 9 8284V 8169 A 'Weltstadt Sichern Sie sich Karten im Vorverkauf Die zu zahlende Rate beträgt: Familienlogen mit 5 Plätzen Familienlogen mit 4 Plätzen I. Ring....... II. Ring....... III. Ring....... IV. Ring....... V. Ring....... Henle Montag 13., und Dienstag, 14. Des., nachmittags 4.00 und abends 8.30 Uhr 40,— RM. 30,— „ 10,— „ 8,— „ 6,— „ 4,— „ 4,— • Die Einlösung der 4. Rate muß unbedingt vor bet 13. Mielvorflellung erfolgt fein. Gießen, den 13. Dezember 1937. Der Oberbürgermeister. Giadiiheaier-Mieie. Die Einlösung des vierten Abschnitts der Stamm- Miete hat an der Theaterkasse, Johannesstraße 3, zu erfolgen, und zwar: 82780 Donnerstag, den 16. Dezember 1937, für die Freitag-Mieter, Freitag, den 17. Dezember 1937, für die Dienstag- Mieter, Samstag, den IS. Dezember 1937, für die Mittwoch-Mieter in der Zeit von 10 bis 13 und von 17 bis 18 Uhr. Nach Einzahlung auf Postscheckkonto Frankfurt a. M. Nr. 37210, Kasse des Stadttheaters Gießen, erfolgt Ueberfendung der Mietkarten. Auf der Bühne Tj OTT iPti des Gloria-Palast Claire Schlichting Deutschlands jüngste komische Alte le entfesselt Stürme des Gelächteri Oskar Albrecht Der beliebte Rundfunkhumorist sagt an und 6 weitere Attraktionen Heute Verlobungs-Anzeigen liefert Brühl'sche Druckerei 20—22 45 12. Dienstag- Miete 1 Erstaufführung Martha Romantischkomische Oper von Flotow. Mus. Leitung: Paul Walther Spielleitung: Wolfg. Kühne. Preise: RM. 1.20-4.00 20—22.30 Außer Miete! Staatsschauspieler Paul Wegener mit Berliner Ensemble In Toletiiiz Schauspiel von A. Strindberg. Preise: RM. 1.00-4.00. ZlMWkMMM Dienstag, den 14. Dezbr., sollen im Versteigerungslokal Neuenweg 28, bezw. an Ort und Stelle (Bekanntgabe in obigem Lokal), zwangsweise geg. sofortige Bar- zahlung versteigert werden: Haus-, Laden- u. Büromöbel aller Art, 2 Schausensterausstellungs- einrichtungen, Anzugsstoff, eine Schneidernähmasch., 1 Schaubeck- Album m. Briefmarken, 1 Klavier, 1 Radio, 2 Eisschränke, 2 Spiegel, 1 Schreibmaschine, 1 Svortmantel, 2 Registrierkassen, 18 Flurgarderoben, 1 Vervielfältigungsapparat, 1 Standuhr. 6287d Wahrscheinlich bestimmt werden verttetgert: 1 Ausziehtisch, 1 gr. SWWUil BVeiÄS Einfach ideal ist so ein Herrendiener. Rock, Weste, Hose hat dann immer einen bestimmten Platz. Jeder Herr wird sich über ein solches Geschenk freuen. Oder eine nette Zeitungsmappe? Auch schön! Sehen Sie es sich mal an bei J. B. Häuser Gießen, a.Oswaldsgarten Parkplatz Fernruf Nr. 2145-2146 | Kaufgesuche | 7882 A Einspaltige Kleinanzeigen werden zum ermäßigten Grund- Brei« von 5 Pf. für öie JUiflimeter. rette veröffentlicht Gebr. hölzerne oder eiserne Treppe (4 Meter hoch) zu kamen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 8288D an den Gieß. Anz. Verkäufe | Gut erhaltener Puppenwagen 65 cm lang, und schöner Mnder- schreibvult zu verkauf. 06052 Seltersweg 5. Giessen Stadttheater