m.2H Erstes Blatt 187. Jahrgang greitog, (0. September 1937 Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen oru» und Verlag: vrühlsche UniversttStrdruckerei «.Lange in Sieften. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schulftrahe 7 Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/,Uhr des Dormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text- anzeigen von 70mm Breite 50Rpf.,Platzvorschrist nach vorh. Derembg.250/0 mehr. Ermäßigte Grundpreise: Stellen--, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B Erscheint täglich, auher Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gienener Familien blätter Heimat im Bild Die Scholle Monatr-Vezugspreis: Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Hernfprechanschlüffe unter Sammelnummer 225) Anschrift für Drahtnachrichten Anzeiger Gießen Postscheckkonto: Kronlfiirt am Main 11686 Der Führer legi den Grundstein zum Deutschen Stadion Eröffnung der ersten NG.-Kampfspiete in Nürnberg. Nürnberg. 9 Sept. (DNB.» Am Donnerstag wurde durch den Führer die Grundsteinlegung zum Stadion der 400000 vollzogen und zualeich die N a t i o n a l s o z l a l i st i s ch e n Kamplspiele, die zum ersten Male in diesem Jahre zum Austrag kommen, eröffnet. Das neue Stadion liegt etwa auf der Höhe des alten Stadions jenseits der großen Straße, die vom Marzreld in einer Länge von 1,75 Kilometer und einer Breite von 90 Meter quer über den Dutzendteich m den Luitpoldhain führt Vom Märzfeld aus geseh.en, liegt im Blickfeld der Straße das gewaltige Massiv der Burg. Am anderen Ende zeichnet sich bereits das Märzfeld, der zukünft'ge Aufmarschplatz der Wehrmacht in seinen Umrissen ab Hier stehen zwei große Schaumodelle der 24 Turme, die das Märzfeld zu einer gewaltigen Riesenburg machen, die etwa fünf mal so groß wie das gewaltige Zeppelinfeld ist, auf dem die Vorführungen der Wehrmacht jetzt' stattfinden Auf dem Raine, wo das Stadion der 400 000 erstehen wird, ist eine provisorische Tribünenanlage errichtet worden. Auf der gegenüberliegenden Seite ragt ein mächtiger Turm empor der auf der Stirnseite das SA.-Sportabzeichen trägt Von den Stufen dieses Turmes grüßen die Standarten herab, die auch den ganzen Mittelblock des Feldes füllen, auf hem die Formationen der Bewegung -aufmarschiert sind. Das ganze Feld ist von dem leuchtenden Bild der Sturmfahnen eingefaßt. 9n der Mitte der Tribüne ragt weit em Vorbau heraus, auf dem das Modell des Deutschen Stadions in der Größe 1:200 steht, das einen SBeqriff von der Großartigkeit der hier erstehenden Anlage gibt. Vor dem Modell erhebt sich auf silber- grauem Granit der Grundstein Zur Rechten des Vorbaues sind Musik- und Spielmannszüge der drei Wehrmachtteile, auf der gegenüberliegenden Seite die der Kampfformationen der Bewegung aufmarschiert Den mächtigen Jnnen- raum aber füllen in dem Bunt ihrer Uniformen bi Ehrenabordnungen der Formationen, in der ersten Reihe das Jungvolk und die Hitlerjugend, bann die Standarte „Feldherrnhalle" die Männer bes Arbeitsdienstes mit blinkendem Spaten, die Ehrenkompanien des Heeres, der Marine und der Luftwaffe, die Marschkolonnen der SA, des NSKK., bes NSFK und der Schutzstaffeln Einen neuen !Farbton bringen die Kolonnen der Polizei in das reizvolle Bild und den Schluß endlich machen die Politischen Leiter Das mächtige Viereck aber ist eingefaßt vom Grün des Lorenzer Waldes, der auch >as werdende Deutsche Stadion einbetten wird Aus der Ferne klingt der Präsentiermarsch her- itber. Das Brausen der Heilrufe kündet die A n - lunft des Führers, der vom Stabschef ? u tz e und dem Vorsitzenden des Zweckverbandes ,Reichsparteitag", SA.-Obergruppenführer Kerrl, broie dem Schöpfer des Bauplanes Prof. Speer, begleitet, den Vorbau betritt Der Stabschef ermattet Meldung an den Führer. Dann spielen die Nusikzüge „Ein junges Volk steht auf" Run wen- öet sich der Stabschef zum Führer. Mein Führer! Vor noch nicht einem Jahre gaben Sie der SA. den Befehl, die Nationalsozialistischen kampfspiele vorzubereilen und alljährlich während des Reichsparteitages durchzuführen. Heute flehen die Männer der Kampfformationen bereit. Ihnen, mein Führer, den Dank für das In sie, in ihr Wollen und Können gesetzte Vertrauen durch die Tat abzustatten. Ein kurzes Jahr hat genügt, um die große Arbeit nicht nur anzufangen, sondern um sie auch schon zu einem erkennbaren Ergebnis zu führen. Denn Sie heute, mein Führer, den Grundstein legen Zu dem gewaltigen deutschen Stadion, dann darf ich Ihnen versichern, daß die Anerkennung, die in dieser Ihrer Tat für uns liegt, uns wiederum erneut Ansporn fein wird, die ganze Kraft für das Ziel einsehen, das sie uns vor nunmehr fünfzehn Jahren schon wiesen. Auf dem Reichsparteitag der Ehre ha- ben Sie, mein Führer den kommenden Entwicklungsgang des Deutschen von seiner frühesten Jugend bis ins höchste Alter ausgezeigt. heute sind sie hier nun vor Ihnen nach Ihrem Wunsche ausmarschiert, die Pimpfe, die HI., die SA., der Arbeitsdienst, die Kompanien des Heeres, der Kriegsmarine und der Luftwaffe, die Einheiten des NSKK., das NSFK.. der Polizei und der SS., sowie die Abordnungen der politischen Leiter. Wein Führer, ich bitte Sie, nun die Grund st einleg ung z u m Deutschen Stadion zu vollziehen und die Nationalsozialistischen Kampfspiele zu eröffnen. Die drei Hammerschläge des Führers. Reichsminister Kerrl verliest dann die Urkunde, in der es heißt, daß der Führer in Verfolg feiner Proklamation auf dem „Parteitag der Ehre" die Nationalsozialistischen Kampf- j p i e l e schuf, deren Träger die SA ist und die zukünftig im neuen Stadion auf den Reichsparteitagen des deutschen Volkes durchgeführt werden. Dann wird die Urkunde m eine Kassette geschlossen und durch fünf Steinmetzen eingemauert während alle Musikzüge mit einer Paraphrase über das Kampflied „Volk ans Gewehr" einjetzen. Jetzt tritt der Führer an den Grundstein und vollzieht die Grundsteinlegung durch drei Hammerschläge, bei denen er mit folgendem Ausspruch feinen Wünschen Ausdruck gibt: Deutsche! In diesem geschichtlichen Augenblick, da ich nun den Grundstein zum Deutschen Stadion lege, erfüllen mich drei heiße Wünsche: 1. Wäge das gewaltige Bauwerk selbst zum Ruhm und Stolz des deutschen Volkes gelingen. 2. Woge es der ewige Zeuge sein einer im Nationalsozialismus geeinten Nation und eines machtvollen Reiches. 3. Wöge es die deutschen Wanner und Frauen für alle Zeiten ermahnen und hinführen zu jener Kraft und Schönheit, die der höchste Ausdruck des Adels einer wirklichen Freiheit sind. Ich erkläre damit im Jahre 1937 die Nationalsozialistischen Kampfspiele zu Nürnberg für eröffnet Im gleichen Augenblick, da der Führer die Kampfspiele für eröffnet erklärt, donnern die Geschütze, und die Musikzüge fallen mit den Liedern der Nation ein, die von den Zeugen dieser geschichtlichen Stunde mitgesungen werden. Im gleichen Augenblick beginnen im alten Stadion die Vorentscheidungen der Kampfspiele mit dem Wettbewerb des deutschen Wehrwettkampfes. Die politischen Leiter huldigen dem Führer. Kackelzug durch das illuminierte Nürnberg. Nürnberg, 9. Sept. (DNB.) Arn Donnerstagabend war die Stadt der Reichsparteitage e i n einziges riesiges Lichtermeer. Zahlreiche Scheinwerfer strahlten die historischen Baulichkeiten an, und bei Einbruch der Dunkelheit flammten Überall in den Fenstern kleine rote Lämpchen auf. Es gab kein Haus, kein einziges Fenster, das nicht festlich illuminiert war. Es müssen rund 2 Millionen Lichter gewesen sein, die die Nürnberger Bevölkerung an diesem Abend entzündete. Auf der Deutschherrenwiese traten um 20 Uhr 22000 Politische Leiter zum F a ck e l z u g und Vorbeimarsch vor dem Führer an. In Zwölferreihen marschierten sie, viele Tausend Fackeln mit sich führend, zum Hotel des Führers, zum Deutschen Hof. In allen Straßen, die der kilometer- lange Zug nahm, stand außerdem ein ununterbrochenes Fackelspalier, und hinter ihm Hunderttaufende von Menschen, die Zeugen dieses großartigen Schauspiels sein wollten. Fast 2000 Orts- qruppenfahnen und die Fahne der Ordensburg Vogelsang wurden im Zuge mitgetragen. An der Spitze marschierten die Gaue Berlin und Kurmark, am Schluß die Männer von der Ordensburg Vogelsang Den großartigen Höhepunkt bildete der Vorbeimarsch vor dem Führer am Deutschen Hof. Auch hier standen die Massen zu vielen Zehntausenden und grüßten mit jubelnder Begeisterung den Führer, als er beim Herannahen des Fackelzuges auf den Balkon trat. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley erstattete dem Führer Meldung. Dann zogen die Politischen Leiter aller Gaue an ihrem Führer vorüber, der den ganzen langen Zug mit erhobener Rechten grüßte. Rot leuchtete das Tuch der Hakenkreuzfahnen im Schein der Fackeln. Das Germanische Muse u m im Lichte der Scheinwerfer und der unzähligen roten Kerzen bildete eine wundervolle Kulisse bei diesem festlichen Ereignis. Am Adolf-Hitler-Platz löste sich der Fackelzug auf. Auch hier bot sich ein märchenhaft schönes Bild. Zehntausende von roten Flämmchen warfen ihr Licht auf den phantastisch schönen Schmuck der Häuserfronten und vereinte'' sich mit dem Licht der Scheinwerfer, die den schonen Brunnen des Portals der Frauenkirche anstrahlten. Sondertaoungen des Reichsparteitages. Nürnberg, 10. Sept. (DNB.) Im Rahmen der Sondertagungen sprach auf einer Kundgebung des N S. - Studentenbundes Reichsftudentenführer Dr. Scheel vor 1800 Studenten und Studentinnen aus dem ganzen Reich, Vertretern der italienischen faschistischen Partei und des französischen Studentenbundes. Im Auftrage der Partei nehme der NS.-Studentenbund die jungen Studenten in eine harte Schule, in deren Mittelpunkt der praktisch-politische Einsatz des Fabrikdienstes, der Erntehilfe, des Autobahndienstes und des Landienstes stehe. So werden die Studenten zu den Lebensfragen unseres Volkes hingeführt und zu selbstlosem Dienst erzogen — Gegenüber den Einwendungen, die gegen die neue Kameradschaftserziehung erhoben wurden, erklärte der Reichsftudentenführer, die studentische Geschichte offenbare schon seit Jahrhunderten den Willen der studentischen Jugend, sich in Erziehungs- und Lebensgemeinschaften zufammenzuschließen. — Als Proklamation an die gesamte studentische Jugend verlas Dr. Scheel d i e Gesetze der studentischen Kameradschaften und erklärte unter starkem Beifall, es müsse einmal der Tag kommen, an dem nur noch der an den deutschen Hoch- und Fachschulen studiere, der den Willen und die Kraft besitze, in einer Gemeinschaft zu leben. An die Altakademiker richtete er nochmals den Appell, in der NS. - Studentenkampfhilfe am Aufbau des neuen Studenten- tums tatkräftig mitzuwirken. Es werde niemand künftig das Recht haben, über Hochschulfragen mitzureden, der nicht gewillt fei. sich in diese Organisation einzuordnen. Der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, gab feiner Anerkennung für die Arbeit des Reichs- studentenführers und für die von ihm aufqeftellten Grundsätze der Kameradschastserziehung Ausdruck. Die Studenten verdankten dem Führer, daß ihre Arbeit heute nicht mehr zur Aussichtslofigkit verdammt ist. sondern daß vor ihnen die Gewißheit steht, am Aufbau des Reiches tätig werden zu können. „Danken Sie dem Führer", so schloß er, durch unermüdliche Arbeit und danken Sie Ihm dadurch, daß Sie die kraftvollen Gesetze der Kame- radfchaftserziehung, die Ihnen heute gegeben wurden, freudig erfüllen." * Unter dem Leitwort „Gradlinigkeit der Idee" stand die gemeinsame Tagung des Hauptvrga- nifationsamtes, des Hauptschulungsamtes und des Hauptperfonalamtesder NSDAP. Reichsleiter Alfred Rosenberg wies auf das Wesen der nationalsozialistischen Weltanschauung und ihre Abgrenzung gegenüber dem Wesen von Religion und Konfession hin. Er beanspruchte die Erziehung bes deutschen Volkes und der deutschen Jugend ausschließlich für die nationalsozialistische Bewegung und kündigte für den Herbst eine Arbeitsgemeinschaft mit dem Reichsorganisationsleiter für die Schulung der gesamten Bewegung an. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley erörterte die Maßnahmen, die die Partei vom organisatorischen Standpunkt aus für die Garantierung der Gradlinigkeit der Idee getroffen hat. Nur wenn der Glaube sich in Gehorsam umsetze und sich mit dem Fanatismus verbinde, könne der Mann feine Aufgabe erfüllen. * Auf einer Tagung des Hauptamtes für Erzieher sprach Reichserziehungsminister Dr. R u st. Nachdem dann der Reichswalter des NSLB., Gauleiter W ä ch t l e r , darauf hingewiefen hatte, daß die Schule im Dritten Reiche keine bloße Unterrichtsanstalt, sondern eine nationalsozialistische Erziehungsanstalt und entsprechend der neue Erzieher nicht nur Unterrichter, sondern vor allen Dingen Nationalsozialist sein müsse, wandte sich Alfred Rosenberg scharf gegen den Der Führer besichtigt nach seinem Eintreffen auf dem Bauplatz das nach einem Entwurf von Professor Speer gefertigte Modell des Stadion-Neubaues. Neben ihm Reichsmmister Kerrl, Stabschef Lutze und Professor Speer, — (Aufn.: Scherl-Büderdtenst-M.) w • r WWMWW W « MM M zf Ä H Sil Uebersichtsbild von der Feier der Grundsteinlegung während der Rede des Stabschefs Lutze. Vor dem Rednerpodium das Modell des zukünftigen „Deutschen Stadions", weiter dahinter der Grundstein. — (Ausn.: Scherl-Bilderdienst-M.) I Versuch, die nationalsozialistische Bewegung von ihrem ursprünglichen Weg abzudrängen, ihren Anspruch auf den ganzen Menschen zu unterteilen und ihn auf politisch-soziale Spezialprobleme au beschränken Die schulische Erziehung der Jugeno und der kommenden Generationen durch eine nationalsozialistische weltanschaulich nicht zu erschütternde Erzieherschaft sei eine Lebens- frage der Nation. Die Forderung nach sachlicher und fachlicher Leistung habe gemeinsam mit dem Charakterproblem im Zentrum der nationalsozialistischen Erziehung zu stehen. Sei der 63. im Zeltlager Langwasser. Nürnberg, 9. Sept. (NSG.) Die Hessen- Nassauische HI. hat mit der Hälfte ihres Teilnehmerkontingents bereits ihre Zelte im Lager Langwasser bezogen. Der erste Sonderzug traf am Mittwochabend im Bahnhof Dutzendteich ein. In diesem Zug befanden sich die 900 Hitlerjungen, die bei der Stadionkundgebung feierlich in die Partei ausgenommen werden. In der Nacht traf auch der Führer des Gebietes, Gebietsführer Brandt, im Lager ein. Bevor er sein Strohlager aufsuchte, überzeugte er sich in jedem Zelt davon, ob seine HI. auch gut untergebracht war. Die 900 Hitlerjungen waren aber nicht die ersten Vertreter des Gebietes Hessen-Nassau in Nürnberg. Die Marscheinheiten des Adolf-Hitler-Marsches wellen bereits mehrere Tage im Lager in einem besonderen Zeltblock. Begeistert erzählen sie von ihren Erlebnissen auf dem langen Marsch mit den Bannfahnen zum Reichsparteitag, besonders aber vom Höhepunkt dieses Bekenntnisses, dem Vorbeimarsch am Führer. Am Sonntag setzen sie den Marsch fort zur Festungszelle des Führers in Landsberg. Und dann — so berichten sie abschließend voller Stolz — hat sie Adolf Hitler unter dem Eindruck ihrer Treueleistung und ihrer wunderbaren Haltung noch für eine besondere ehrenvolle Aufgabe für kommende Tage in München vorgesehen. Weiter haben das Lager schon vor Tagen Teilnehmer an den NS.-Kampfspielen, die auf Grund ihrer Leistungen beim Gebietssportfest nach Nürnberg entsandt wurden, bezogen Sie haben auch schon für das Gebiet Hessen-Nassau viel Ehre einleget. Der 3. Sieg der HI. bei den Mannschaftskämpfen bedeutet eine wundervolle Leistung, und der 3. Platz im Reichs schieß- wettkampf mit 2033 Ringen ist für Hessen- Nassau ein schöner Erfolg, um so mehr als es in Heinz Richter (Worms) mit 226 Ringen den Reichsbesten stellen konnte. In mehreren Sportarten konnte das Gebiet 13 weitere Einzelsieger an erste Plätze stellen. Im Hochsprung liegt an 3. Stelle Schleenbecker, Bann 116 Gießen mit mit 1,70 Meter. Bestimmt werden den Hessen-Nassauer Wettkämpfern noch weitere Erfolge winken. Die Herbert-Norkus-Fahne, das höchste Ehrenabzeichen der Hitler-Jugend, wurde von den Nürnberg-Fahrern der Berliner HI., die in der Nacht zum Freitag die Reichshauptstadt verließen, um Mitternacht feierlich eingeholt und zur Stadt der Reichsparte i t age mit- geführt. Dort wird das alte Ehrenzeichen den aus den HI.-Fahnen des ganzen Reiches gebildeten Fahnenhügel krönen. Nürnberger Kaleidoskop. Straßenbahnen retten den Verkehr. —Schwieriger Magenfahrplan. Schottenröckchen zwischen Braunhemden. Eigenbericht unteres W.E.-Sonderkorrespondenten. Nürnberg, 9. September. Ein Glück, daß die inneren Stadtteile Nürnbergs für jeglichen Wagenoerkehr gesperrt worden sind. Nur die Straßenbahnen dürfen ihres Weges ziehen, auch das aber nur soweit, wie es die An- und Abmärsche der Formationen und die verschiedensten Spalierbildungen zulassen. Leicht haben es die Fahrer und Schaffner unter diesen Umständen nicht. Schon an der nächsten Weiche werden meist die Fahrpläne über den Haufen geworfen. Da heißt es, eine andere Strecke wählen. Und doch klappt der Nürnberger Straßenverkehr ganz ausgezeichnet. Die vielen zehntausend Gäste, die zu den großen Veranstaltungen auf dem Parteitagsgelände erscheinen, sind im Handumdrehen in die Stadt zurückbeför- d e r t. Bahnen stehen m genügender Zahl zur Verfügung, so daß der Abtransport im wahrsten Sinne des Wortes wie an einem laufenden Band vor sich geht. Außerdem ist dafür gesorgt worden, daß man auf dem Parteitagsgelände eine Art B a h n st e i g vorfindet. SS.-Mannschaften stehen an den Eingängen des errichteten Gitters, sie lassen immer nur soviel Fahrgäste hindurch, wie der jeweils anrollende Straßenbahnzug fassen kann Aber alles bleibt dabei im Fluß, Stockungen gibt es kaum. Denn die Bahnen stehen so reichlich in Reserve, daß niemand Angst zu haben braucht, sein Mittagessen nicht rechtzeitig einnehmen zu können Mittagessen? Für den vielgeplagten Berichterstatter gibt es so etwas nicht Selbst wenn er gerne möchte. Ihm steht nicht genügend Zeit zur Verfügung, wenn er alle Veranstaltungen wahrnehmen muß. Denn wenn er eine halbe Stunde auf die Abfertigung warten soll, dann ist ihm aus Sorge, er könnte zur nächsten Kongreßsitzung nicht mehr zurecht kommen, bereits jeglicher Hunger vergangen. Hier sieht es eben mit der Abfertigung etwas anders aus als bei der Straßenbahn Essen Herrichten dauert bekanntlich länger als Fahrgeld vereinnahmen. Und bei der noch immer wachsenden Besucherzahl herrscht nun einmal in den Gaststätten ein derartiges Gedränge, daß man sich lieber in später Abendstunde irgendein weit draußen in den Vorstädten liegendes Speisehaus aussucht, wo man noch am ehesten einen leeren Platz zu finden vermag. Aber jeder sucht in Nürnberg den Magen auf seine Weise zufriedenzustellen. Da gibt es die Fülle der fliegenden Händler, die bei dieser Bullenhitze ihre Feuchtigkeiten im Handumdrehen loswerden. Aber wer schon das Glück hat, in einem Gartenlokal sitzen zu können, der bleibt dort, als wäre er hinter seinem sich stets wieder füllenden Maßkrug wie festgemauert. Wofür man nur volles Verständnis haben kann. Es ist so ziemlich die einzige Möglichkeit, sich Kühlung zu verschaffen, womit nicht gesagt ist daß es keine Bäder in Nürnberg gibt, wo eben die andere Möglichkeit der Abkühlung zu finden ist Eis, Eisschokolade, eisgekühlte Milch, das alles kann gar nicht genug herangeschafft werden. Ueberhaupt die schöne, kalte Milch. Sie ist für ein paar Pfennige in jedem einschlägigen Geschäft zu haben, dazu 'meist noch ein gut belegtes Käsebrötchen, so daß die Klinken der Türen dieser Geschäfte überhaupt nicht losgelassen werden. Einer drückt sie dem andern in die Hand, um alsbald voller Behagen diesen kühlen Trunk in sich hineinrieseln zu lassen. Doch dann gleich wieder hinaus in die Gassen und Gäßchen, deren Bürgersteige für die Parteitage verbreitert werden müßten. Sie können die Passanten einfach nicht mehr fassen. Der Menschenstrom quillt über, die Fahrwege sind Fußgängerwege geworden. Und darum ist es eben gut, daß nur noch die Wagen die Straßen benutzen dürfen, auf die man beim besten Willen nicht verzichten kann. Von Zeit zu Zeit bricht sich eines dieser Gefährte seine Bahn durch die Menschenmassen. Nicht immer sind es Polizeiautos oder Wagen, die mit Lebensmitteln heranrollen. Das Straßenbild hat sich in den letzten vierundzwanzig Stunden ganz grundlegend geändert. Einmal merkt man den Passanten, namentlich den M W M, M : y/.'ZZ.‘ Auf Einladung des Reichsarbeitsführers besuchten die in Nürnberg weilenden Staatsschauspieler Heinrich George und Matthias Wiemann (links) die Zeltlager des Arbeitsdienstes; der Besuch löste bei den Arbeitsmännern große Freude aus. — (Aufn.: Scherl-Bilderdienst-M.) Frauen an, daß der Hauptstoß der Fremden eingetroffen ist. Viele Ausländer sind darunter, für die natürlich großes Interesse besteht, besonders wenn sie im kurzen Schottenröckchen oder mit der roten Baskenmütze eines nationalspanischen Kampfverbandes angetan durch die Straßen spazieren. Für die diplomatischen Gäste stehen große Wagen mit entsprechender Begleitung zur Verfügung. Sie werden in der Stadt herumgefahren, ihnen wird so manches anziehende Fleckchen dieser Stadt mit ihrer großen, unvergleichlichen Vergangenheit gezeigt. Doch wenn man Kirchen betritt oder die Museen, dann findet man diese Gäste, die eben noch mit einem SS.-Begleiter herumfuhren, vor einer Schöpfung eines Veit Stoß oder des Adam Krafft stehen. Groß sind darin die Engländer, deren Schwäche für alte Bauten und sonstige Zeugen vorübergerauschter Jahrhunderte bekannt ist. Zum andern sind die Arbeitsdienstmänner und die schmucken Maiden verschwunden. Für sie war der Mittwoch der große Abschied von der Stadt des Reichsparteitages. Dafür sind in ihre Quartiere die SA.-Männer eingezogen, während die Politischen Leiter zumeist in Massenquartieren in der Stadt selbst ihre Unterkunft gefunden haben. Das Braun der Bewegung gibt also jetzt dem Straßenbild sein Gepräge. Oer dritte Tag des Parteikongreffes in Nürnberg. Volksverbundene AechWflege. Reichsleiter Dr. Frank über die Wandlungen in der deutschen Justiz. Nürnberg, 9. Sept. (DNB.) Auf dem Parteikongreß sprach Reichsleiter Dr. Frank über „Rechtsleben und Justiz des nationalsozialistischen Reiches". Dr. Frank zeigte zunächst in einem ausführlichen Ueberblick, wie im abgelaufenen Jahr Durch eine Reihe von hochbedeutsamen Gesetzen die weitere Verwirklichung des Nationalsozialismus auf den verschiedensten Gebieten in rechtlicher Hinsicht erfolgreich wurde. Er erinnerte u. a. an das Gesetz über die Hitler-Jugend, an die Vereinheitlichung des Deutschen Beamtenrechtes, an das Groß-Ham- burg-Gesetz und an die Verordnung zur Durchführung des Vierjahresplanes. Besonders eindrucksvoll war u. a. im zweiten Abschnitt seiner Rede hochinteressantes Zahlenmaterial, aus dem hervorgeht, in wie starkem Umfange sich der großartige Gesundungsprozeß des deutschen Volkes seit der Machtergreifung gerade auch auf dem Gebiete der Kriminalität ausgewirkt hat. Während im Jahre 1932 noch 566 042 rechtskräftig Verurteilte in Deutschland gezählt wurden, war diese Zahl im Jahre 1934 bereits au( 385 972 gefallen, und ist in den folgenden Jahren noch weiter abgesunken, und dies trotz der viel straffer organisierten Verbrechensverfolgung. Dr. Frank ging Dann u. a. Luf die von gewissen Kreisen des Auslandes gegen die nationalsozialistische Rechtsprechung vor- gebrachten Beschuldigungen ein und gab diesen ewigen Unruhestiftern den Rat, sich Doch lieber etwas mehr mit den Rechtszuständen in den demo- kratisch-liberalistisch-kapitalistischen Ländern und vor allem mit den ungeheuerlichen Rechtsverhältnissen der Sowjetunion zu beschäftigen. Im Schlußteil seiner Rede beschäftigte sich Dr. Frank mit der Frage der Erziehung des nationalsozialistischen Rechtswahre r- nachwuchses. Er bezeichnete es als die gewaltige Aufgabe der NSDAP., die Aufrechterhal- hing der nationalsozialistischen Rechtsideen für alle Zeiten dadurch sicherzustellen, daß die Erziehung des Rechtswahrernachwuchses und die Heranbildung der nationalsozialistischen Rechtswahrer insgesamt sich immer mehr in engster Zusammenarbeit mit der Bewegung vollzieht. Der im Nationalsozialistischen Rechtswahrerbund zusammengeschlossene deutsche Rechtsstand ist die organisatorische Zusammenfassung aller Rechtswahrer unter einer einheitlichen Leitidee, während die Akademie für deutsches Recht für die Klärung und Ausgleichung der wissenschaftlichen Meinungen auf dem gesamten Gebiete des Rechts Sorge zu tragen hat. Endlich wird das im Bau befindliche „Haus d e s D e u t s ch e n R e ch t s" m der Hauptstadt der Bewegung die große nationalsozialistische Rechtsschule sein, in der die Anwärter auf führendes Rechtswahrertum für alle Zeiten im Geiste der Opfer der Bewegung erzogen werden sollen. Im Sinne Theodor von der Pfordtens, der vor der Feldherrnhalle in den Reihen der ersten Vorkämpfer des Dritten Reiches fiel, ständen die deutschen Rechtswahrer in unverbrüchlicher Treue zum Führer und seiner Bewegung! In der Dergeschäftlichung der Presse, die das Werk des Juden ist, in ihrer Doppelrolle als wirtschaftliche Ware und als geistig-politischer Faktor zugleich liegt der Schlüssel zur Erkenntnis der in ihr wirkenden destruktiven Kräfte, die die Presse aus einem segensreichen völkerverbindenden Element so oft zu einer Geißel der Menschheit haben werden lassen. Dr. Dietrich wies hin, daß alle großen Nachrichtenagenturen Europas in den letzten hundert Jahren von Juden gegründet wurden und zunächst fast ausschließlich m i t Börsennachrichten gehandelt haben. In den Händen dieser Nachrichtenbüros liege fast der gesamte Nachrichtenmarkt der Welt. „Die furchtbaren Folgen zeigten sich bei Kriegsausbruch 1914. Die ganze Welt wurde mit Greuelmeldungen der französischen und englischen Agenturen überschwemmt und Deutschland kam mit seinem hilflosen Ruf nach der Wahrheit nur in bescheidenem Maße in einigen neutralen Nachbarstaaten zu Wort. Ohne die von Haoas und Reuter beherrschte internationale Nachrichtenorganisation hätte die publizistische Wirkung der Greuelnachrichten niemals das ungeheure Ausmaß nehmen können, das Deutschland schließlich zu Boden gezwungen hat. Erst nach der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus hat das Deutsche Nachrichtenbüro, das aus der Verschmelzung des Wolffschen Telegraphenbüros und der Telegraphen-Union heroorginq, damit begonnen, sich einen eigenen Weltnachrichtendienst zu bauen. Seitdem die großen Weltnachrichtenbüros durch Anlehnung an die Regierungen ihrer Anonymität entkleidet wurden, sind die riesengroßen Gefahren, die der Mißbrauch des internationalen Nachrichtenwesens in sich birgt, keineswegs geringer geworden. Im Gegenteil: die Prefselüge weiß sich immer gefährlicher zu tarnen. Aus dem Scheinwerferlicht der großen offiziösen Agenturen hat sie sich in die kleinen Nachrichtendienste und Winkel- Mit lebhaftem Beifall dankten die Zuhörer Minister Dr. Frank für seine Darlegungen. Brausende Zustimmungskundgebungen rief die Feststellung Dr. Franks hervor, daß ein ähnliches Bild in der Welt nur das große Gesetzeswerk des faschistischen Italiens Mussolinis biete. Besonders starken Beifall fanden die Feststellungen Dr. Franks, daß vor der sauberen Rechtsprechung des Dritten Reiches jedermann gleich sei. Don lebhaftem Beifall begrüßt, nahm dann Reichsleiter Dr. Dietrich das Wort. düros zurückgezogen, die zumeist anonym und ohne Hervortreten der Verantwortlichen betrieben werden. Sie setzen Lügen in die Welt, die von anderen Büros und Agenturen oder Zeitungen aufgegriffen, einander zugespielt und unter wechselseitigem Zitieren solange weitergegeben werden, bis niemand mehr ihre Quelle zu erkennen vermag. Vicht der Geist und die Wahrheit beherrschen im Zeichen der liberalen Pressefreiheit die Zeitung. sondern das Geld und die Interessen derer, die es bezahlen. In keinem anderen Lande hat heute die Verquickung von Politik und Geschäft in der Presse solche Formen angenommen wie in Frankreich Die Agence Havas liefert den Zeitungen nicht nur die Nachrichten sondern beherrscht auch gleichzeitig ihre Anzeigen und ihren Vertrieb. An ihrer Spitze steht der Jude Läon Renier Er kontrolliert zugleich die Messagerie Hachette, die Vertriebsorganisation der gesamten französischen Presse. Daß der Finanzdirektor des Comite des Forges de France, der Jude Harare Finaly, als Aufsichtsratsvorstand in diesem alles beherrschenden Pressemonopol sitzt, vervollständigt das Bild. Welche Zeitung wollte es wagen, sich gegen diese allmächtige finanzielle und geistige Umklammerung aufzulehnen? Die Verquickung von Politik und Geschäft geht sogar so weit, daß Wirtschafts- und Finanzgruppen ganze Seiten des Textteiles einer Zeitung pachten können. Der sogenannte „publiciste", der durch Beeinflußung einzelner Redakteure die Artikel und Nachrichten seiner Auftraggeber in die Presse lanciert, ist eine nur allzu bekannte Erscheinung Die Zeitung allein als Mittel des Gelderwerbs betrachtet — das ist nach Dr Dietrichs weiteren Ausführungen das wesentliche Bild der englischen und amerikanischen Presse. Die Befreiung der Presse von dieser Falsche „pressesreiheii" stört den Völkersrieden. 2Reid)6(eiter Dr. Dietrich über die Gefahr der internationalen preffehehe. „Pressefreiheit" fei eine der größten geistesgeschichtlichen Taten, die der Nationalsozialismus und der Faschismus oollbrachi haben. Dr. Dietrich wandte sich nun der Gegenwarts- gefahr zu. Dem ehemaligen französischen Ministerpräsidenten Caillaux schreibe man das offene Wort zu: „Die Gefahr für den Frieden liegt in der Presse — der nächste Krieg wird von ihr erklärt!" Mit erhobener Stimme erklärte Dr. Dietrich: „Wenn man sich das furchtbare Trommelfeuer und die bis zum äußersten gesteigerte internationale Pressehetze gegen das nationalsoaialistische Deutschland vergegenwärtigt, dann scheint es, als ob sich diese Presse wirklich bis zum äußersten bemühe, diese Prophezeihung zu erfüllen und den Frieden Europas zu zertrümmern." Er erinnert an die Presselügen, die allein in den letzten Monaten über das nationalsozialistische Deutschland m der ganzen Welt verbreitet wurden. „hinter dieser Welle von haß. von Lüge und Verleumdung spüren wir die Hand des Juden, der seinen ganzen Einfluß in der Weltpresse aufbietet, um Deutschland, das das jüdische Gist im Inneren aus seinem Körper entfernte, von draußen her einzukreisen und zu vernichten. In den amtlichen oder getarnten Filialen in den großen Hauptstädten der Welt gehen die jüdischen Emigranten und ihre bestochenen Schreiberlinge ein und aus, um ihre Tagesbefehle für den Lügenfeldzug gegen den Nationalsozialismus und den Faschismus zn empfangen. Dieser Einfluß der Juden in der gesamten Weltpresse ist gewaltig. In der Sowjetpresse toben sie sich hemmungslos aus. Was sie in der Presse der übrigen Länder bedeuten, dafür nur ein Beispiel von vielen: Nach dem soeben erschienenen ungarischen Presse-Jahrbuch für 1937 sind 5 6 v. H. sämtlicher ungarischer Redakteure Juden. Aehnlich liegen die Verhältnisse in fast allen Ländern, die die „Pressefreiheit" auf ihre Fahnen geschrieben haben. Die öffentliche Meinung in der Welt entgleitet den Händen der verantwortlichen Staatsmänner und versucht die Völker, ohne daß diese sich dessen bewußt werden, einer Katastrophe entgegenzutreiben, aus der es ein furchtbares Erwachen geben könnte. Vielleicht sind Sie mir dankbar dafür, daß ich dieses Sie selbst so bedrückende Problem, das Ihnen Ihre eigene „Pressefreiheit" bei Lebensgefahr aufzurollen verbietet, hier in aller Lautstärke in das Licht der Qeffentlichkeit bringe. Wir Haden keine Angst, dieses Problem öffentlicht anzuschneiden. Wir können es uns leisten, auch auf diesem Gebiete offen zu reden und den Stier bei den Hörnern zu packen. Denn wir haben unsere Presse von den Elementen der Zersetzung, von der materiellen Knebelung des Geistes, von den Lügnern und Hetzern längst gesäubert. Und wenn Sie uns fragen: „Wie haben Sie das nur fertiggebracht?" dann wollen wir Ihnen gern unser Rezept verraten: Werfen Sie die Juden und unsauberen Geschäftemacher aus der Presse heraus, und Sie werden ein Wunder erleben! Dann werden Sie Ruhe im Lande und Frieden mit Ihren Nachbarn haben! Entkleiden Sie die Presse, die eine der wichtigsten Funktionen des öffentlichen Ledens im Dienste der Gemeinschaft ist, ihres unwürdigen Charakters als Spielball wirtschaftlicher Mächte! Erkennen Sie, daß die wirtschaftliche Rentabilitätsfrage der Presse in keinem Lande ein Problem sein kann, das es rechtfertigt, die Presse den Kriegshetzern )u überlassen und die Völker dem Untergang zu überantworten! Befreien Sie — wie wir es taten — den Geist von den Fesseln des Geldes! Befreien Sie den Schriftleiter von der „Pressefreiheit", die keine ist! Geben Sie ihm dem Staate gegenüber die persönliche Verantwortung für das, was er schreibt! Denn die wahre Freiheit liegt nicht in der Zügellosigkeit, sondern nur in der Verantwortung. Wenn dieser Gedanke zum kategorischen Imperativ für die Presse aller Länder geworden ist, dann werden die Völker wie befreit von einer Last aufatmen! Dann wird es ein leichtes sein, durch internationale Presseabkommen und Nichtangriffspakte jeden Versuch durch Lüge, Schmähung und Verleumdung der Nationen, die Völker in den Krieg zu hetzen, schon im Keime zu ersticken. Dann wird die Zusammenarbeit der Völker auf allen lebenswichtigen Gebieten sich fruchtbar und segensreich gestalten. Dann werden sie mehr für den Frieden der Welt tun, als alle Nichteinmischungsausschüsse es jemals zu tun vermöchten! Und alle anständigen Männer der Presse, ob Journalisten ober Verleger, werden ihnen dankbar sein." Langanhaltender Beifall, der den Darlegungen Dr. Dietrichs folgte, war ein Zeichen des starken Widerhalls, den seine Ausführungen bei den Zuhörern gefunden haben. Rudolf Heß vertagte dann den Parteikongreß auf Freitag vormittag. Das „Deutsche Station" in Zahlen Das „Deutsche Stadion" in Nürnberg, zu dem der Führer eben den Grundstein gelegt hat, und in dem künftig die Nationalsozialistischen Kampfspiele als Krönung des Wehrsports der SA. stattfinden werden, wird 405000 Plätze zählen. Zwei Zahlen zum Vergleich: Das Rei chs spart» feld bietet 115 000 Personen Platz; die alten Romer haben in dem Circus Maximus em Schaugebäude für gymnastische Hebungen errichtet, das 200 000 Personen Gelegenheit zur Beobachtung der damaligen Kampfspiele gegeben hat; das „Deutsche Stadion" in Nürnberg wird also fast viermal so viel Zuschauer beherbergen können als das Reichssportfeld und zweimal so viel Zuschauer als das größte Stadion der Antike. Demgemäß sind auch die Verhältnisse des ganzen Baues mächtig und breit. Seine Länge beträgt über einen halben Kilometer, genau 540 Meter gegenüber den 300 Meter des Reichssporl- leides; in der Breiten ausdehnung mißt es 445 Meter, während sich das Reichssportfeld in Berlin mit 225 Meter begnügt. In fünf Rängen steigt bas Nürnberger Stabion bis zu einer inneren Höhe von 82 Meter (innere Höhe bes Reichssport- felbes 29,22 Meter) an. Für ben Zu- und Abgang so gewaltiger Besuchermassen werden besondere D e r t e i l [ e r r ä u m e größten Ausmaßes errief)- tet, von denen aus die Zuschauer durch Auf- zuae nach den Umgängen der Tribünen befördert werden. Insgesamt sind nicht weniger als 21 Verteilerräume vorgesehen. In diese gewaltigen Räume ift Der V o r h o f noch nicht eingerechnet, der je drei Meter höher liegt als die Straße und das Spielfeld. Er umfaßt eine Fläche von 150 mal 380 Meter. Maschig. )en Sie das Ihnen oern Sie Oie efchäfte- !, unb Sie oerden Sie t Ihren pre^e, die iffentlichen ihres un> tjchaftlicher ■tf djaff* Presse in iS es re&)V n über- ju uberanb len — den Ides! Be- Sie ihm dem 33 er anb :! Denn die Zügellosigkeit, Wenn dieser ür die Presse n die Völker Dann mird ile Presseab« Versuch durch er Nationen, in im Keime ienarbeit der gebieten sich )ann werden tun, als olle zu tun oet- !r der Presse, i ihnen dank« nten Welt. Jfe toben t»er ^effe ein Bei. nenen un. n.f). eure^n. L-'r V'L K di- e 4,ä: 2r 'nzen^ j9e vnh ö dez in öet IQ5 das Körper und Men Ji. et Delk en und nd au5( eiheit" QUf t entgleitet wtsmänner sich dessen nzutreiben, hen geben dafür, daß )blem, das ^bensgesahr utstärke in Wir haben zuschneiden, sem Gebiete hörnern zu ie von den materiellen gnern und Darlegungen 1 des starken bei den Zu« vertagte dann ttag. M" Jff Ä und Sb- «W* *S* /Ser beher und-«1 st W 540 i&fi •& anS^n B einer *, ort' e5 Oßang " unbb% iinaR Aul' du rudert >unen/ j öeP er ,alff, der I' '"t > 5 trw 150 oon 1 Abänderung der britischen Vorschläge wie 3. 4. Haft eine halbe Million zurück .gen, also auf einen T1* \ v -1— - v- v werhältnissen entspricht. Noch interessanter und für S»ie innere Gesundung der deutschen Wirtschaft be- wisse Routen zu halten. Bereitschaft der englischen und französischen Schiffe, auf Wunsch die Handelsschiffe anderer Rationen zu schützen. Bereitschaft Englands und Frankreichs, weitere Kriegsschiffe ins TNlttelmeer zu entsenden. növer zu beteiligen, sondern sie seien im Gegenteil tief entrüstet über den Versuch Moskaus, sie mit Deutschland und Italien in Schwierigkeiten bringen zu wollen. Ls könne aber kaum geleugnet werden, daß England und Frankreich, indem sie an der Rumpfkonferenz festhielten, sich der Beschuldigung aussehten, offenen Auges in die von Moskau aufgestellte Falle hineinzuspazieren. Die Konferenz hätte weniger Befürchtungen ausgelöst, wenn man Sowjetruhland einfach ausgeschlossen hätte, um die Beteiligung Deutschlands und Italiens zu erleichtern, deren Anwesenheit viel wichtiger sei, als die Sowjetruhlands. Es werde betont, daß keine Rede davon sein könne, einen neuen Plan in Kraft zu setzen, bevor er Deutschland und Italien zur Zu- stimmung vorgelegt worden sei. Die britischen Vertreter würden ihr äußerstes tun, um Sowjetrußland daran zu verhindern, seine Sabotagemanöoer fortzusetzen und Anklckgen gegen Deutschland und Italien zu erheben. Möglicherweise würden weitere diplomatische Besprechungen mit Deutschland und Italien erforderlich sein, um deren notwendige Zustimmung zu den geplanten Maßnahmen zu erhalten. Die „Morning Post" sagt, die Ablehnung Deutschlands und Italiens sei enttäuschend, aber angesichts der sowjetrussischen Torpedierungsmanöver könne man mit dem Standpunkt der beiden Mächte sympathisieren. Moskau habe die Absicht verfolgt, Deutschland und Italien von der Konferenz auszuschließen, sich in die Gesellschaft der zwei Westmächte einzuschleichen, und damit einen Keil zwischen diese und die autoritären Staaten zu treiben. _ ... Weder England noch Frankreich wären aber in irgend einer Weife geneigt, sich an diesem üblen Ma- London, 10. Sept. (DNB. Funkspruch.) Die ablehnende Haltung Deutschlands und Italiens auf die englisch-französische Einladung zur Mittelmeer- tonferenz hat in London Enttäuschung her- vorgerufen, aus der die Morgenblätter kein hehl machen. Man nimmt an, daß die englische Abordnung jetzt ihre Vorschläge in stark abgeänderter Form vorbringen wird. Gleichzeitig wird die Hoffnung ausgedrückt, daß Deutschland und Italien sich den Maßnahmen, die auf der Mittelmeerkonferenz etwa zustande kommen, später a n s ch l i e ß e n. Die „Times" erfährt, daß bei den gestrigen Besprechungen z w i s ch e n E d e n, Chautemps und Delbos in Paris eine vollständige Einigung über die Vorschläge erzielt worden sei. Der englisch-französische Plan wird nach der „Daily Mail" folgende Maßnahmen enthalten. 1. Schuh der Handelsrouten im INittelmeer durch Zerstörer verschiedener Mächte, die in Zwischenräumen von 50 Meilen aufgestellt werden. 2. Anweisung an die Handelsschiffe, sich an ge- Million zuruckgegan- Stand, der etwa den Friedens- Der französische Außenminister Delbos ist am Donnerstagabend mit den übrigen Mitgliedern der französischen Abordnung nach Genf abgereist. Mit dem gleichen Zuge reisten Außenminister Eden und Unterstaatssekretär Vansittart, so- der polnische Außenminister Oberst Beck. Deutschlands Antwort auf die Einladung zur Mittelmeerkonferenz. Deutschland und Italien wünschen Befassung des Richteinmischungsausschuffes Die Konferenz von Ayon stark entwertet Oie pariser presse mahnt zur äußersten Vorsicht. führen. Gleichzeitig Hal die deutsche Antwort aber < daran erinnert, dah die Reichsregierung, als - sie vor wenigen Monaten ihrerseits mit ! einer ähnlichen Initiative hervor- ' trat, bei der britischen und der französischen Regierung einer Haltung begegnete, die für sie wenig ermutigend ist, Vertrauen in ( neue kollektive Abreden auf diesem Gebiet zu sehen. Obwohl es damals nach dem folgen- schweren lleberfall auf das deutsche Panzerschiff „Deutschland" zu einer bindenden Vereinbarung über die Behandlung solcher Fragen gekommen war, haben sich die britische und die französische Regierung nach dem gleich darauf folgenden Torpedoangriff auf den deutschen Kreuzer „Leipzig" bekanntlich nicht dazu entschlichen können, der Reichsregierung gegenüber auch nur ein M i n i - * mum von Solidarität zu zeigen. Bei der Stellungnahme der Reichsregierung konnte ferner die Tatsache nicht unberücksichtigt bleiben, daß die Sowjetregierung es für richtig gehalten hat, in diesen Tagen wegen gewisser Vorfälle im Mittelmeer unbewiesene Anschuldigungen gegen die italienische Regierung zu erheben und weitgehende Forderungen daran zu knüpfen. Die Reichs- regieruna pflichtet der italienischen Regierung darin bei, daß dieser nicht zugemutet werden kann, sich an einer Sonderkonferenz der geplanten Art zu beteiligen, solange der durch die Note der Sowjetregierung verursachte Zwischenfall nicht eine befriedigende Erledigung gefunden hat. Trotz aller dieser erschwerenden Umstände hat aber die Reichsregierung den Versuch, durch gemeinsame Beratung zu einer Beruhigung der Lage zu gelangen, nicht verzögern wollen. Sie hat deshalb im Einvernehmen mit der italienischen Regierung vorgeschlagen, anstelle der Einberufung einer Sonderkonferenz den Londoner Richteinmischungsausschuh mit der Angelegenheit zu befassen, dessen Arbeitsgebiet aufs engste mit den hier in Rede stehenden Fragen zusammenhängt und dessen Organisation die Möglichkeit bietet, bei allseitigem guten Willen schnell zu einer Regelung zu gelangen. Die Beratung in dem Londoner Ausschuh würde zugleich den Vorteil bieten, dah daran auher den von England und Frankreich eingeladenen Mächten auch noch andere interessierte Mächte wie z. B. Portugal und Polen teilnehmen könnten. Die ilaljemVe Antwort. Rom, 9. Sept. (DNB.) Die italienische Antwort an England und Frankreich, die zur gleichen Zeit in Rom überreicht wurde, wie die deutsche Antwort in Berlin, stellt fest, daß Italien „als Mittelmeer- großmacht unmittelbar an der Sicherheit und am Frieden in diesem für Italien lebenswichtigen Meer interessiert ist." Die ersten Nachrichten über die Ini- tiative zu einer Mittelmeerkonferenz feien daher oon der faschistischen Regierung günstig ausgenommen worden. Sie habe sich in der Tat darauf vorbereitet, zustimmend zu antworten und das, obgleich gelegentlich des Angriffs auf die „Leipzig eine ähnliche Initiative nicht ergriffen worden ist. Die Role weist bann auf die neue Lage hin, die durch die so w jetrussische Rote und durch ihre gegen Italien gerichteten, aber von Italien mit aller Entschiedenheit zurück- gewiesenen Anklagen entstanden ist, so dah Die „faschistische Regierung jede Lutschei d un g 1 in zustimmendem Sinne verschie- ; b e n muh, so lange der durch die swo;etruss.sche . Rote entstandene Zwischenfall nicht b e f r i e d i - ' g e n d er l e d i g t ist . Die faschistische Regierung erklärt dann, -nicht s , ,, . ... wntr on mnfi ha au Dienen ! untei Anarchistenherrschast im roten Teil Asturiens. Salamanca, 10. Sept. (DNB.) Ein Frontberichterstatter des Hauptquartiers in Salamanca meldet, daß in Asturien die Anarchisten unter Führung von Berlamino Tomas, der in der Revolte im Oktober 1934 eine Rolle spielte, d i e Macht an sich gerissen und Asturien für unabhängig erklärt hätten. In Gijon herrsche nach der Flucht zahlreicher Marxistenführer und infolge der Willkürherrschaft der Anarchisten Panik. Die Häuser und Wohnungen der wohlhabenden Familien seien sämtlich geplündert und die Wertgegenstände auf drei im Hafen liegende Schiffe verladen worden. Am Donnerstag seien der sowjetrussische Konsul von Gijon und ein s 0 wjet- rus s i s ch e r General, in dessen Händen die militärische Leitung gelegen habe, sowie eine große Anzahl Gefangener aus dem Baskenlande und Santander oon den Anarchisten ermordet worden. zug haben, „keine der europäischen Großmächte und andere unmittelbar interessierte Mächte auszuschlie- ßen und damit im besonderen die Teilnahme oon Polen und Portugal ermöglichen. Die faschistische Regierung erklärt sich zum Schluß „im voraus bereit, im Einvernehmen mit der Reichsregierung ihren Vertretern im Nichtein- mischungsausschuß alle notwendigen Anweisungen zu erteilen." Paris, 10. Sept. (DNB. Funkspruch.) Die aus- aedehnten Besprechungen zwischen dem englischen Außenminister und seiner Begleitung und den verantwortlichen französischen Regierungsmitgliedern in Paris haben zu dem Beschluß geführt, trotz der Nichtbeteiligung Deutschlands und Italiens n a d) Nyon z u gehen, und dort einen Plan für die Sicherheit der Handelsschiffahrt im Mittelmeer aufzustellen. Der Plan soll anschließend den nichtbeteiligten Mächten zur Annahme oder zur Kenntnis unterbreitet werden. Man betont in unterrichteten Kreisen, daß Frankreich und England auch allein st art genug seien, um gegebenenfalls die Freiheit der Meere zu garantieren. Andererseits ist man sich auch barauber klar, daß die beabsichtigten Maßnahmen eine sehr heikle Lage schaffen können und daß deshalb mit äußerster Vorsicht vorgegangen werden muh. In der Pariser Frühpresse wird zugegeben, daß die Konferenz von Nyon ohne die Anwesenheit Deutschlands und Italiens nicht den Wert und auch nicht die Wirksamkeit haben wird, die man ihr zugedacht hatte. Die ursprünglich von der englischen Regierung ausgearbeiteten Vorschläge werden nunmehr von Die Kämpfe zwischen Japan und China haben keinen Einfluß auf Die Rohstoffmärkte aus- geübt. Die Tendenz ist im Gegensatz zur Vorwoche fester geworden, wenn man auch nicht vergessen darf, daß gewöhnlich im September die Preise ansteigen. Die Metall notierunaen brachten stetigere Kurse, vor allem auf dem Kupfermarkt, da das amerikanische Angebot nachließ. Auch die Getreide markte lagen fester. Dagegen ist für Oele und Textilien eine Abschwächung eingetreten, und Arnar nicht nur am Baumwollmarkt, sondern auch für Wolle, wobei bemerkenswert war, daß auf den australischen Wollauktionen Japan sich fast vollständig zurückhielt und voraussichtlich auch bei den nächsten Auktionen nicht wieder einschalten wird. Die Baumwollnotierungen gaben weiter nach, und zwar nicht nur auf Nachrichten aus USA, wo man eine Baumwollernte erwartet, die die höchste seit könnte, für die bestehende Lage Abhilfe zu schaffen." Sie vertritt die Ansicht, „daß die zu behandelnden Argumente vom Nichteinmischung s- a u s s ch u ß in London sachgemäß geprüft und erörtert werden könnten". Dieser Ausschuß habe „auch in technischen unb Schifftsfragen eine Erfahrung, die ihn vollkommen befähigt, die in ber Verbalnote genannten Fragen zu erörtern". Ein solches Verfahren würde nicht nur die Einberufung einer Sonderkonferenz vermeiden, sondern auch denVor- mach Bulgarien, Jugoslawien, Rumänien und der Tschechoslowakei gesteigert werden konnte. Auch in ber Ausfuhr nach einigen südamerikanischen Län- bern wurden bessere Erfolge erzielt. Einen beson- bers erfreulichen Erfolg hat die deutsche Frauen- kleiderindustrie aufzuweisen, die ihre Aus- I ffuhr nach England im Monat Juli auf 27 000 £ gegen 17 000 £ im Juli 1936 zu steigern vermochte. >ie von dem Reichskommissar für die Preisbildung I bewirkten Preissenkungen für Zell- iwolle und Glühlampen liefern einen ein« brucksvollen Beweis für die Fortschritte, kosten- und ! preismä^iger Art, die die allgemeine Erzeugungs- "teigerung und die zielbewußte Fortführung der Dierjahresplanarbeiten ermöglicht haben. Im Bersin mit den vorangegangenen Preissenkun- , gen für Kali und S t i ck st 0 f f, für Alumi - V nium und Magnesiumlegierungen schaffen | bie neuen Maßnahmen einen erwünschten Ausgleich [ Für unvermeidbare Verteuerungen, wie sie sich aus I bem starken Anziehen der Weltmarktpreise für wichtige Rohstoffe ergeben haben. Geht man davon aus, daß der Zellwollepreis noch vor -twa zwei Jahren rund 2,28 Mark betragen hat, 0 ergibt sich im ganzen eine Preisherabsetzung um stroa 37 v. H., die um so mehr ins Gewicht fällt, als die Erzeugung von Zellwolle in den letzten Jahren erheblich gesteigert worden ist. Wird die Zellwollepreissenkung den letzten Verbraucher in bem Umfange erreichen, in welchem der Rohstoff- nnteil zu den Gestehungskosten des Fertigerzeugnisses steht, so wird die Senkung der Glühlampenpreise um 5 bis 8 v. H. dem Verbraucher im vollen Umfange zugutekornrnen. Hier lagen die Preise bisher schon 60 v. H. unter dem Vorkriegsstand. Die Notwendigkeit, Eisen und andere devisenbelastete Werkstoffe im Wohnungs- und Siedlungsbau mög- ichst einzusparen, hat der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Arbeiterwohnstättenbaues Anlaß gegeben, die mannigfachen Ersparungsmöglichkeiten in ’ inem übersichtlichen Merkblatt zusammenzustellen. Sie berücksichtigt dabei nicht nur die amtlichen An- »rbnungen auf diesem Gebiete, sondern gibt darüber hinaus zahlreiche Anregungen, die in Arbeits- lusschüssen der Arbeitsgemeinschaft und der Bauwirtschaft erarbeitet und geprüft worden sind. Zweifellos ergibt sich aus der heutigen Sachlage ber Zwang zu gewissen Vereinheitlichungs- und Normierungsmaßnahmen Auf der anderen Seite iber kann sich aus dem Zwange, in manchen Ge- »ieten wieder auf fast vergessene, von der Land- .chaft dargebotene Baustoffe zurückzugreifen, eine willkommene Möglichkeit ergeben, den Wohnungs- mib Siedlungsbau wieder mehr der Eigenart der üinzelnen Landschaften anzupassen. Die Deutsche Bank und Diskontoge- e l l s ch a f t wird am 6. Oktober eine außerordentliche Hauptversammlung abhalten, auf der der em» ’ ige Punkt der Tagesordnung lautet, die Versammlung wolle beschließen, daß die frühere F■ i. r m a - !»urch Fortfall der Worte „und Diskontogesellschaft wieder hergestellt werde. Ferner ist in den Vorstand »er Bank der Bankier Herrmann I. A b s Jtng448o Gesundes kinderliebes Mädchen für tagsüber sofort gesucht. Kochkenntnisse erwünscht. sbsiD Drog. Bornemonn Bahnhofstr. 17. Fleißig., ehrlich. MM sof. gesucht. 5855D Bahnhofstr. 7. | Verkäufe Gut erhaltener Gasbadeoien billig zu verkauf. Näher. Baustelle Horst-Wessel- Ä)uü 46* [ü447u Jüngerer Wder-Einrahmer in dauernde Stellung gesucht. 04477 3. Hirz, Seltersweg 22. Wichtige Neuerscheinung: 5« oon Wien u. Heren nach der Naturschutz Verordnung vom 18. März 1936 (RG ül.I Seite 181) und den ergänzenden Bestimmungen, ausführlich erläutert von Professor Dr. W. Weber, 0. ö. Prof, der Rechte und {Referent im Reichs, und Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, und Prof. Dr. Walther Schoenichen, Leiter der Reichsstelle für Naturschutz. Gebunden RM. 3,60. Bestellungen durch alle Buchhandlungen f)unoBermüherrering.Beriin Wer? toter zu kauf, gesucht. G. Ebert Klaviermacher Bleichstr.17.0447g Kleine eingelegte antike Kommode zu kauf, gesucht. Schriftliche Angebote u. 04478 an den Gießener Anzeiger erbet. A»-Golt> auch Silbergeld kauft ständig Erich Beyer Juwelier Bahnhofstraßei Tel. 4041. [ 04371 Spezial. :Umar- beitungen von alt.Trauringen. An den Folgen eines Unfalles wurde unser Gefolgschafts- und Geschäftsführer Freitag. 10. September 1937 Nr. 2N Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) hts Sh,. mS llaes 5 n*V^ verdeckte Flußbett geraten. Um das Tier herauszubuddeln, stand ich bis zur Hüfte in eiskaltem Wasser. Es gelang. Wir hatten beide Glück. Nun wieder hinauf in den Sattel und weiter bergab, wie es schien, südwärts. Meine Hände und Füße waren gefühllos. Die Seitentäler mehrten sich. Doch wo mögen die anderen sein? Ich rief und rief. Meine Stimme klang in vierfachem Echo zurück. Keine Antwort! Ich war am Ende meiner Kraft, das treue Pferd ebenso; es schlich nur noch langsam voran in dieser schier endlosen Schnee- und Eiswüste. Die Stunden verrannen. Wie ein Alp drückte mich die Sorge. Einzig der Gedanke, daß es den Tod bedeutet, in dieser Gegend den einmal gefaßten Entschluß aufzugeben, hielt mich aufrecht, soweit ich, im Sattel hängend, zu dieser Ueberlegung überhaupt noch fähig war. Dann, am Hang eines vereisten Berges, brach das Pferd zusammen, blieb liegen. Jetzt verließ die Kraft auch mich. Ich legte mich apathisch neben das erschöpfte Tier. Vielleicht wären wir beide im Schnee erfroren. Mit aller Kraft der Verzweiflung stieß ich den vereinbarten tibetanischen Ruf aus. Und siehe da: in weiter Ferne antwortete ein Hund! Welch ein Glück! Ich war in der Nähe einer menschlichen Siedlung! Gleichzeitig antwortete auch ein Rudel Wölfe. Ich raffte mich auf, riß das zitternde Pferd empor und zog es zu Fuß talaufwärts, dem Gekläff des einsamen Hundes entgegen. Nach einiger Zeit entdeckte ich ein Licht, das sich als Lagerfeuer entpuppte, und bald darauf stand ich vor einem Zelt. Einige tibetanische Hunde umsprangen mich mit Freudengeheul. Nach einer Weile erschienen die Bewohner des Zeltes, einige Männer und Frauen. Das war die Rettung! Sie holten mich herein und setzten mich ans Feuer. Mein Gesicht war so eingefroren, daß ich es nicht einmal zu einem freundlichen Grinsen verziehen konnte; auch die Sprache versagte..." Sochschulnacki-icbten. Geh. Medizinalrat Professor Dr. Hans Virchow in Berlin, der Senior aller Anatomen der Welt, begeht am 10. September seinen 8 5. Geburtstag. 1852 als Sohn des bedeutenden Pathologen und Anatomen Rudolf Virchow in Würzburg geboren, habilitierte er sich 1882 in feiner Vaterstadt, wurde dort Prosektor und zwei Jahre später an das Anatomische Institut der Berliner Universität berufen, wo er 1921 emeritiert wurde, aber noch bis 1929 als Leiter des Präpariersaales für weibliche Studierende tätig war. Virchow hat zahlreiche bedeutende Arbeiten zur Anatomie, Anthropologie und Entwicklungsgeschichte geliefert. Dom Aöllenkonzert des Urwaldes. Wenn sich der Großstädter über den ständig zunehmenden Lärm, den der moderne Verkehr und die Technik mit sich bringen, bitter beklagt und sich manchmal nach der fernen Wildnis sehnt, in der er eine paradiesische Stille erwartet, so braucht er nur die Schilderung eines englischen Reisenden zu lesen, der alle die merkwürdigen Laute beschreibt, die sich im afrikanischen Urwald nach Eintritt der Dunkelheit erheben, um von solchen Träumen geheilt zu werden. „Manche von diesen Lauten", liest man do, „wie das heisere Vellen der Paviane, das dröhnende Gebrull der Löwen und das schneidende Weh-Weh-Weh" der Schakale sind unverkennbar. Aber viele dieser haarsträubenden Schreie und gellenden Laute, die die Rächt des Urwaldes durchschneiden, können nur von dem erfohrenen Jäger bestimmt werden. Ein Lager, das man mi ten im Busch ausschlägt, bedeutet eine schlaflose Rächt, in der man ein wahres Höllenkonzert durchleben muß. Mit Einbruch der Dunkelheit erhebt sich ein dumpfes Gekrächze und Geseufze, ein unheimliches Geschnatter und Geplärr, von wilden Schreien und dem Gellen dämonischen Gelächters unterbrochen. Die meisten Reuankömmlinge in Afrika bekommen ihren ersten wirklichen Schrecken von den Baum- Lemuren den fogenannten „Bufchbabies". Diese Affen mit ihren gespenstischen Maskengesichtein klettern auf einen Zweig über dem Zelt und lassen plötzlich ein scheußliches Geheul hören, das das Blut erstarren macht und allmählich in «inem wimmernden Geächze verklingt. Diese Rufe der Lemuren hört man vi le Kilometer weit, aber sie sind nichts gegen das hysterische Gelächter der Hyäne, die sich auf ihr Opfer stürzt. Eine schrille Folge hohler Laute, die bis zu einem wahnsinnigen Gekreisch aufsteigen. So gewohnt die Eingeborenen auch an die Geräusche des Urwaldes sind, so halten sie doch jeden, der den Schrei der Hyäne nachahmt, für besessen vom Teufel Für den Jäger ist die Kenntnis der Tierstimmen der beste Wegwei er. Das leichte Gedröhn, das wie entfernter Donner klingt, kommt von einer Elefantenherde, die außer Gesichtsweite. aber verhältnismäßig nahe, weidet. Wenn Rebel über dem Busch liegt, dann hört man oft ein Gequieke, ein unterdrücktes Schreien und Kichern, wie wenn eine ganze Schar von Schulmädchen versammelt wäre. Das sind die Stimmen einer Zebraherde. Ein Urwaldlaut, der besonders in sumpfigen Gegenden ertönt, stößt Mensch und Tier besonderen Schrecken ein. Es ist ein summendes Zi chen und Saufen. Pferde und Maulefel scheuen davor; die großen Wildherden rasen in atemloser Flucht davon, und die Menschen verbergen sich tief unter Laubzweigen und zittern kläglich. Es ist der Laut der Tfetsefliege, bevor sie sticht." spanischen 11 u d e gefahrlos die Diktatur des Terrors und des »trenn- Geldes aufrichten. lichen Sinne, sondern ein vom losgelrenn- Volkskörper gewaltsam Gene- i last Generalprobe zur Welirevolulion tanks, 500 mittlere Tanks, 2000 leichte Tanks, 4000 leichte Maschinengewehre und 300 den dazugehörigen Piloten. Unge- schwere, 6000 >30,830 ■ wege 50 schwere sowjetrussische Geschütze. Eine ein- woDon die Komintern zwei Millionen offen ein- zig'e große Bestellung von Kriegsmaterial der Sow- geftanöen haben. Auf dem 7. Weltkongreß der Komin-! jetunion aus der letzten Zeit umfaßt 100 Groß- Diese einfachen Daten beweisen, daß die mintern die gewaltsame Machtergreifung nur u m mus und westlich-liberalem Intellektualismus erklären, wenn man annimmt, daß es sich hier eine geistige Erkrankung handelt. 6.0- nnd 3*1® sch-' Getreu diesem in Moskau entworfenen Schlacht- slan wird in Spanien vorgegangen. Im Jahre 1935 beläuft sich die jährliche Unterstützung der Kommuni st ischen Partei Spaniens durch Moskau auf mehrere Millionen Peseten, t « Z'. 9 4°P Flugzeuge mit „ „ , „ zählt das Kriegsmaterial, das von Frankreich und Über Frankreich nach Rot-Spanien fern in Moskau im Jahre 1935 gibt Dimitroff die Anweisung zur Bildung einer Volksfront in Spanien. Dom 16. Februar bis 20. April 1936 werden von den roten Horden 140 Menschen ermordet und 529 Gebäude verbrannt und z e r ft ö r t, ehe die bolschewistische Revolution offen ausbricht Der allgemeine Aufstand wird für Juni 1936 festgelegt. Eine im Original vorliegende Anweisung der Moskauer Komintern verschiebt ihn dann auf August 1936. Diese Anweisung enthält u. a. den Befehl zum Generalstreik und unter Nummer 11 die Hinrichtung all derer, die auf der schwarzen Liste verzeichnet stehen. Am 13. Juli 1936 wird der rechtsstehende Abgeordnete und nationale Vorkämpfer Calvo Sotelo durch die marxistischen Polizeioffiziere Moreno und Garrido auf viehische Weise ermordet. Drei Tage später ereilt den nationalen General Salmes in t e 5 Gebiet, das rechtmäßig von den legalen Vertretern des spanischen Volkes zurücler- oberl wird. Es ist absurd, Deutschland vorzuwerfen, es habe die Absicht, den Nationalsozialismus in Spanien einzuführen und sich hier eine geistige Einslußmög- lichkeit zu sichern, oder es verfolge den Plan, Teile des spanischen Staatsgebietes unter Ausnutzung des gegenwärtigen Notstandes zu annektieren. Wir wollen weder das eine noch das andere. Aber es kann unter keinen Umständen geduldet werden, daß die kommunistische Internationale sich im Westen Europas eine neue Operations- b a f i s sichert, von der aus der Keil der bolschewistischen Weltrevolution um so wirksamer und gefahrenbringender in Europa hineingetrieben werden kann. Wir machen deshalb auch gar keinen Hehl daraus, daß unsere wärmsten Sympathien bei General Franco stehen, dessen heroischen, opfervollen und idealistischen Kampf das ganze deutsche Volk auf das tiefste bewundert. Es war deshalb mehr als ein diplomatischer Akt, daß der Führer und der italienische Regierungschef General Franco als die einzige rechtmäßige Regierung in Spanien anerkannten. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß der rote Aufstand in Spanien nur einen Teil der von Moskau geplanten bolschewi st ischen Welt- revolution darstellt. Es kann auch nicht weiter Wunder nehmen, daß sie auch hier die moralische, intellektuelle und auch materielle Unterstützung der linksbürgerlichen Demokratie in aller Welt findet. Man kann sich diese fast rätselhaft an- mutenbe Zusammengehörigkeit zwischen Bolschewis- gegangen ist und noch geht. Endlos ist die Reihe der Waffen- und Munitionslieferungen, die die Tschechoslowakei bisher getätigt hat. Firmen in England, Holland und der Schweiz beteiligten sich an diesem Geschäft. Der international-jüdische Waffenhandel ist dabei in weitestem Umfang eingeschaltet. Und das alles geschieht unter einem internationalen Kontrollplan und im Zeichen der Nichteinmischungspolitik. Die Demokratie hat sich im Verlaufe ihrer geschichtlichen Wirksamkeit immer mehr als das politische Aushängeschild des Weltkapitalismus heraus- gefteUt. Der Bolschewismus führt sie nun bis an ihr letztes Ende durch. Er ist sozusagen die Demokratie des Terrors. Er beschleunigt durch seine blutige und erbarmungslose Praxis eine Entwicklung, die an sich im Liberalismus schon vorgezeichnet ift Um es mit einem drastischen Beispiel äuszudrücken: In der Demokratie werden die Köpfe durch die Zahl überstimmt, im Bolschewismus werden die Köpfe mit dem Beil der Guillotine abgeschnitten. Das Ergebnis ist hier wie dort dasselbe, die Köpfe fehlen, und über führerlos gewordene Masse kann der internationale Am Montag, dem 13. September, beginnen wir in den Tamilienblätiern mit dem Abdruck eines neuen Romans: „(Zuge nie Grandet" von Honors de Balzac; dieser Roman gehört zu den Meisterwerken, die Balzac nach vielen Mißerfolgen endlich und für immer dichterisch bestätigt haben. Zn diesen Szenen aus dem französischen Provinzleben finden wir bereits ein Siück jener großartigen „menschlichen Komödie, an welche Balzac die ganze Energie und unerschöpfliche Arbeitskrast seines Lebens wandte. „Eueenie Grandet" ist ein rea'istifcher Roman voll natür- sicher Spannung, eine Liebesgeschichte und ein Eharaktergemälde von bezwingender Einfachheit und vollendeter künstlerischer Geschloffenheit. ichts lei M 5854 A ■ KTO R I DRGE I Melverkousr. bl-, mit bet 111^35 aüIHa Eine kritische Nacht. 13 on Wilhelm INchrrer. Die außerordentlichen Leistungen Wilhelm Filchners auf seinen Forschungsreisen sind durch die Verleihung des Deutschen Nationalpreises gewürdigt worden, gerade in diesen Tagen, da zum 60. Geburtstage (am 13. September) des endlich aus langer Gefangenschaft befreit in die Heimat Zurückkehrenden, mit herzlicher Anteilnahme gedacht wird. Den stärksten Eindruck von der Gründlichkeit seiner Forschungsarbeit, der Kühnheit und dem Wagemut in gefahrvollster Lage, der tiefen Menschlichkeit in seinen Beziehungen zu den Völkern, mit denen seine Reisen ihn in Berührung brachten, empfängt man aus den anschaulichen Schilderungen in seinen Büchern. Mit welchen Schwierigkeiten die Arbeit eines Forschers im unbekannten Tibet verknüpft ist, zeigt der folgende Abschnitt aus der Darstellung seiner China- und Tibet-Expedition 1925 bis 1928, die unter dem Titel „0m mani padme hum“ bei F. A. Brockhaus in Leipzig erschien. Die Expedition befand sich Mitte Dezember 1927 im südlichen Tibet im Tale des Ta-go-tschu zwischen massigen Bergen in über 4000 Meter „Währet die anderen zur Ruhe gehen", schreibt Filchner unter dem 14. Dezember, „muß ich fleißig sein und bei —40 . Grad Celsius meine agronomischen Nachtmessungen ausfuhren, treuer Freund Jack Hilst mir auch bei dieser .eisigen' Arbeit. In jener Nacht habe ich die Ve- obadjtungen am Firmament sehr teuer erkaufen müssen. Sieben Stunden stand ich mit fast erstarrten Händen an dem eiskalten Instrument. Ich war zuweilen der Verzweiflung nahe und wollte meine Nachtarbeit abbrechen, da ich bitterlich fror. Zuletzt g'txi; ich selbst einem Eisklumpen; meine Huuoe waren so starr, daß ich nicht einmal die Brille ab- w.hmen konnte. Man mußte mich ins Lager schlep- pen, wo das Blut allmählich wieder seinen Kreislauf begann. r .. 15. Dezember. Dieser Tag sollte größere Leiden bringen. Bei —30 Grad Celsius erledigte ich, frühzeitig beginnend, die magnetischen Messungen. Die Karawane war längst unterwegs Um vier Uhr . ncchmittags waren meine wissenschaftlichen Arbeite a beendet. Mein bisheriger Zeltnachbar und ein Wulamann, der sich meiner Tiere besonders angenommen hatte, drangen in mich, daß ich nach her bösen Nacht und der ununterbrochenen Tagesarbeit daran denken müsse, mich aufzuwärmen und durch eine kräftige Mahlzeit zu erfrischen. In wahr- Dazu kommt noch, daß sich im Bolschewismus das internationale Judentum die bequemste Tarnung geschaffen hat für eine politische und moralische Kriminalität, die zwar seinem inneren Wesen entspricht, die aber, würde sie nackt und bloß zur Schau getragen, den Abscheu und das Entsetzen der ganzen Menschheit erregen müßte. Denn die Jnternationalität des Bolschewismus wird ja hauptsächlich durch das Judentum bestimmt. Der Jude wirkt sich im Boschewismus in der Tat a l s eine Inkarnation alles Bösen aus. Es ist müßig, die materielle Hilfe, die Moskau und eine ganze Reihe sogenannter demokratischer Staaten dem roten Spanien haben an- aedeihen lassen, im einzelnen darzulegen. In der kurzen Zeitspanne vom 6. März bis 14. Mai d. I., also nach dem Inkrafttreten des Kontrollplanes, passierten allein 190 sowjetrussische und 88 rotspanische Munitionsschiffe mit dem Ziel spanischer Häfen die Dardanellen. Sie lieferten dem roten Spanien 162 Tanks, 130 Kanonen, 86 Flugzeuge, 395 Lastkraftwagen, 12 Flakgeschütze, 31420 Tonnen anderes Kriegsmaterial und Munition. Im Februar und März wurden in Reval 101 Svwjetflugzeuge nach Spanien verladen. Am 1. März gelangten nach Almansa auf dem Land- Nußbaum r.Vitrine ,4 Stühle olstert, mit 5861A )Mk. arlehen Spanien, ein Warnruf an die ganze Welt! Dr. Goebbels rüst das Kuliurgewissen Europas wach gegen die Gefahr des Bolschewismus. Sowjetlsierung Spaniens planmäßig vorbereilel Halle, daß sie unmittelbar oor bem Gelingen ihrer Pläne stand und nur in letzter Minute durch die Tatkraft eines Mannes daran gehindert wurde. Es muß daraus die politische Schlußfolgerung gezogen werden, daß der sogenannte rote Valencia-Ausschuß keine „Regierung", sondern das Exekutivkomitee der bolschewi st ischen Organisation darstellt, die noch einen Teil Spaniens in Besitz hält. Rot- Spanien ist also kein „Staat" im Völkerrecht- >ränu'arli’ >ent" Im -Maße - l n* Es ist unverkennbar, daß die Gegenwehr gegen diesen plumpen und dreisten Versuch einer Vorbereitung der jüdischen Weltherrschaft unter den Völkern in erfreulichem Maße zunimmt. Eine Reihe von Ländern hat diese so außerordentlich gefährliche Bedrohung ihres nationalen Bestandes bereits vollkommen abgeschüttelt. Wo sich in Europa tatkräftige und mutige Männer in den einzelnen Völkern gegen die bolschewistische Gefahr erheben, werden sie als vom Rationalsozialismus oder Faschismus bestochene und ausgehaltene Subjekte seilens des Judentums und der ihm hörigen Presse angepöbelt, der Rationalsozialismus und Faschismus selbst aber als imperialistischer Expansionsversuch Deutschlands oder Italiens diskreditiert. Es sei deshalb hier noch einmal in aller Eindringlichkeit festgestellt, daß wir niemals die Absicht hatten oder auch nur haben können, aus dem Rationalsozialismus eine Exportware zu machen. Wir denken viel zu geschichtlich, als daß wir glaubten, daß eine aus dem tiefsten Wesen eines Volkes entsprungene politische Weltanschauung wähl- und einschränkungslos in eia anderes Land ausgeführt werden könnte. Der Rationalsozialismus ist nicht nur kein Export-, er ist im Gegenteil ein deutscher Patentartikel, den ausschließlich für unser Land zu reservieren und in Wirksamkeit zu bringen unser größtes Bemühen ist. Es ist, als habe die Welt die Augen vollkommen verschlossen vor dem an sich so offen liegenden Versuch der Moskauer Komintern, in Spanien . e i n Experimentierfeld der b o l s ch e w i st i » schen Weltrevolution aufzumachen. Hier wird die Weltrevolution mit System weiter- getrieben und gleichzeitig ausprobiert, wie weit Europa nun yl und was man ihm in seinem gegenwärtigen Zustand bereits zumuten kann. Hier wird wie in Rußland die Wirtschaft durch Zerstörung des Persönlichkeitswertes verwüstet. Hier werden die Bauern enteignet und im seelenlosen Kollektiv zusammengepfercht. Hunger und Leid der Arbeiter und Bauern zeichnen auch in Spanien den Weg des bolschewistischen Verhängnisses. Auf ihrem Elend haben parasitäre Bonzen und skrupellose Juden sich wohnlich eingerichtet. Furchtbar wie in Sowjetrußlanb sind die Zer- haft rührender Teilnahme boten sie mir von dem Wenigen, das sie besaßen, Buttertee, Tschura und Tsamba. Der Wulamann steckte mir heimlich noch zwei Stücke Fleisch zu. Ich gab den armen, opferfreudigen Leuten einige Kupfer für ihre Gastfreundschaft. Einigermaßen gestärkt, rüstete ich zum Aufbruch. Ich packte meine Instrumente so kunstgerecht wie möglich auf die Rücken der unruhigen Tiere, verankerte sie mit mehreren Seilen unter deren Bauch und band den Durchgängern außerdem den Kops hoch, damit sie keine Hörnergymnastik treiben, vor allem aber den Erdboden nicht erreichen konnten. Für die empfindlichsten Instrumente hatte ich mir ein ruhiges, zahmes Dfo zurückbehalten. Erst bei Sonnenuntergang fetzte ich mich mit meinen drei Jaks in Bewegung. Wir schlugen die Richtung nach dem Paß Kam-sang-la ein. Da ich bald erkannte, daß wir nicht rasch vorwärts kommen würden, ich den Paß aber noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen wollte, um von dort aus Peilungen auszuführen, übergab ich die Tiere dem wegkundigen und zuverlässigen Führer und ritt so schnell voraus, als es die Rücksicht auf meine vier vor dem Serbe verstauten Chronometer erlaubte. Der Schnee lag teilweise meterhoch. Am Paß konnte ich gerade noch die beabsichtigte Arbeit erledigen, ehe die Dämmerung zur Nacht wurde. Zu meinen Füßen weitete sich ein Talbecken. Ich erkannte nur noch die Konturen der Höhen, stieg aber hinab. In dem Schotter waren weder ein Weg noch Spuren der am Morgen vorausmarschierten Jak- karawane im Schnee zu entdecken. Alles verweht. Ich befand mich also in peinlichster Lage, die immer bedenklicher wurde, weil ich bald die Hand vor den Augen nicht mehr sehen konnte. Weit und breit kein menschliches Wesen. Im Talbecken heulten die Wölfe. In der gebrochenen rechten Hand tobten die Schmerzen; mit den erfrorenen Fingern der Linken vermochte ich die Zügel nicht zu halten und mußte mein Reittier einfach laufen lassen, wohin es wollte. Das war mein Glück. Der Himmel mag wissen, wo ich nach dieser Irrfahrt gestrandet wäre, wenn der Instinkt meines Pferdes mich nicht geleitet hätte. Das Tier bog im- Talbecken in ein enges schluchtartiges Seitentälchen ein, als ob es den Weg seit Jahren kenne. Aus diesem kam uns ein vereister Fluß entgegen, wahrscheinlich der Oberlauf des Yun-drug-tsang-po. Von den steilen Hängen donnerten Schnee- und Steinlawinen herab, so daß mir in Gefahr waren, erschlagen zu werden. Einige Kilometer lang setzte sich dieser Zlck- mckkurs in der engen Felsklaufe fort. Dann erweiterte sich das Tal. Die Hänge wurden flacher. Urplötzlich sackte mein Pferd weg. Es war m das hier verschlammte, durch den Hefen Schnee völlig Sh Utij, Nd)ft ei» b mtl)t durch. 17jl "-September. nS;- M -Am, dü Mer wjt)i)riob .'"-Anzeigen de. J!J: 37: 9090. nitatsbructerei 2 "?1bbezugz, SR s/4 n übler®«; hoN* 6»)»^ 6i« ** Nürnberg, 9. Sept. (DNB.) Am Donnerstag» nachmittag wurde in der Kongreßhalle der Parteikongreß fortgesetzt. Nachdem der Stellvertreter des Führers mit dem Führerkorps der Partei erschienen war, wurde die Sitzung mit Beethovens „Co- riolan"-Ouvertüre, gespielt vom Reichs-Sinfonieorchester, eingeleitet. Es dauerte nicht lange, bis man von draußen das Brausen des Jubels hörte, I)er dann den weiten Raum selbst erfüllte, als der Führer die Halle betrat. Der Stellvertreter des Führers erteilte dann das Wort dem Reichsleiter Dr. Goebbels zu feiner Rede über das Thema „Die Wahrheit über <5panie n". Dr. GoebbeA spricht. In feiner Rede führte Dr. Goebbels u. a. folgendes aus: „Spanien ist die Welt am Scheideweg e." so schreibt das bolschewistische Zentralorgan „Die Rundschau" in seiner Nummer 31 vom 22. Juli 1937. Mit diesen Worten ist treffend die internationale Bedeutung des Spanien-Problems charakterisiert. Es ist in der Tat fo. Hier muß die Entscheidung fallen zwischen Bolschewismus, d. h. Zerstörung und Anarchie auf der einen, Autorität, d. h. Ordnung und Aufbau auf der anderen Seite. Was heute in dem so unglücklichen Spanien vorgeht, das kann sich morgen in jedem anderen Lande abspielen, dessen Volk nicht Einsicht und Tatsachen- |inn genug besitzt, um die drohende Gefahr zu erkennen und aus dieser Erkenntnis die Mittel und Möglichkeiten zu schöpfen, ihr wirksam zu begegnen. Es ist öfter in der Geschichte festzustellen, daß Nolker nach ganz großen Katastrophen von in ihrem Ursprung und in ihrer Auswirkung manchmal fast rätselhaft anmutenden Lähmungser- Meinungen befallen werden. Das aber eine politische, kulturelle, moralische und intellektuelle ßnfektion größten Stils einen ganzen Erdteil zu zerstören sich anschickt, das erleben wir in der Geschichte heute zum ersten Male in dem hroß angelegten und raffiniert durchgeführten Feld- !ug des internationalen Bolschewismus gegen die efittete Welt. Nunmehr ist Spanien der zum lusbruch gekommene Krankheitsherd. Hier zeigen ch die Symptome dieser gefährlichen Ansteckung am Deutlichsten und klarsten. Die Moskauer Komintern werden nicht müde, der Weltössentlichkeit einzureden, die nationale Bewegung in Spanien, die in die am 17. Juli 1936 schon gärende Entwicklung eingegriffen hat, sei ein Mililäraufstand reaktionärer Generäle, der vom spanischen Volk eindeutig abgelehnt werde. Die Wahrheit dagegen ist, daß diese Bewegung einen Akt völkischer R o l w e h r gegen den für dieselbe Zelt ange- sehten und dann auf den August 1936 verschobenen Aufstand der kommunistischen Partei Spaniens darstellt. Dieser Aufstand wurde in Moskau seit Jahren geplant, von Moskau organisiert und kommandiert und wird av.ch heute von Moskau praktisch durchgeführt. Las Palmas das gleiche Schicksal. Am Tage darauf wird durch die Verruchtheit dieser Vorgänge spontan und fast gesetzmäßig die nationale Volksbewegung ausgelöst, an deren Spitze sich C..„ ral Franco stellt. Jedes Gewührenlaffen ist Sünde An alle Völler richtet sich unser Warnruf Japan und die Olympischen Spiele. der Menschheit. In Paris veranstalteten der französische Hande l sm i n i st e r, der Unterstaatssekretär im Handelsministerium sowie der französische Generalkom- rnissar der Weltausstellung zu Ehren des Staatssekretärs Funk einen Empfang. Es nahmen daran etwa 200 Vertreter der französischen Kunst, Litera- tur, Wirtschaft, Behörden und Gesellschaft teil. nungsvoller über die Zukunft der Tokioer Olymvi- schen Spiele, obwohl der Beschluß des Gesamtkabi- netts noch aussteht. Denn es i ff noch nicht z u spät. Die Kräfte des Gegenstoßes find schon mobil ge- macht. Der Ansturm aus dem Osten, der im Iahre 1932 zum vernichtenden Schlag gegen Zenkraleuropa ausholte, ist an Deutschlands Grenzen zum Stehen gebracht worden. Deutschland hak sich gegen den Delkelnd erhoben. Der Führer ist uns als Retter erstanden, wenn in 500 Zähren noch Geschichte geschrieben wird, dann wird sein Rame unter den ganz Großen des Abend- landes leuchten. Roch ist nichts verloren: noch ist alles zu gewinnen. Zn Italien, in Iapan, in Oesterreich, in Ungarn, in Polen, in Brasilien, in der Türkei, in Portugal Hal dieser Kampf schon sichtbar eingesetzt. Ein Kampf um Vaterland, Freiheit, Ehre, Familie, Gott und Religion, um Sind und Frau, um Schule und Erziehung, um Ordnung, Sitte, Kultur und Zivilisation, um unser Leben und um unser tägliches Brot hat begonnen. In Deutschland ist er siegreich schon beendet. Dir sind von dem beglückenden Gefühl erfüllt, nicht nur Zeugen, sondern Mitträger dieses Kampfes gewesen zu sein und noch zu sein. Wir sind stolz in dem Bewußtsein, einen ganz Großen unserer Geschichte mitten unter uns zu wissen, dessen Fahne wir tragen und Heber und Ruhnießer dieser furchtbaren Katastrophe: Sehet, das ist der Feind der Welt, der Vernichter der Kulturen, der Parasit unter den Völkern, der Sohn des Chaos, die Inkarnation des Bösen, das Ferment der Dekomposition, der plastische Dämon des Verfalles werden nicht müde, die Zeichen der Zelt in diesem Sinne zu deuten. Der Bolschewismus will sich in Spanien eine Plattform zur Revolutionierung von Westeuropa schaffen. Rachdem ihm die Bolfchewisierung Zentraleuropas durch die nationalsozialistische Revolution unmöglich gemacht worden ist, sucht er sich Spanien als Linfallstor zum Westen zu öffnen. Der bolschewistische Imperialismus will sich einen Stützpunkt für Armee und Flotte im Westen Europas und im westlichen Mittelmeer schaffen. Der Bolschewismus verfolgt die Absicht, über die Spanienfragen unter allen übrigen Staaten s y st e m a - tische Konflikte herbeizuführen. Das hat schon Lenin angeraten. Die Konsequenz, die sich daraus ergibt, fällt selbst der „Morning Post" auf, wenn sie am 1. Juni 1937 schreibt: Es sei nicht ausgeschlossen, daß der Angriff auf das Panzerschiff „Deutschland" Zwietracht zwischen den Mächten säen sollte: denn Valencia sei zu allem fähig. Das beweist mit aller Deutlichkeit, daß hier eine akute Gefahr für ganz Europa vorliegk. Wir haben den Feind mitten unter uns: aber er muß erkannt werden, wenn man ihn schlagen will. Darum zeigen wir mit Fingern auf ihn, machen die Welt aufmerksam auf die Bedrohung der Menschheit durch den Bolschewismus und Kleine politische Nachrichten. Der österreichische Staatssekretär für die auswärtigen Angelegenheiten, Dr. Guido Schmidt, der zwei Tage in Berlin weilte, benutzte seinen privaten Aufenthalt in der Reichshauptstadt, um dem Ministerpräsidenten Generaloberst Göring auf dessen Einladung einen Besuch in seinem Haus in der Schorfheide abzustatten. Hierber ergab sich die Gelegenheit zu einer freundschaftlichen Aussprache über die allgemeine Lage und die Beziehungen der beiden deutschen Staaten, die in herzlichem Geiste verlief. Wir haben in einer Zeit, in der Deutschland seine tiefste Erniedrigung erfuhr, in der auch vor unseren Toren der rote Feind stand und sich eben anschickte, unsere Städte und Provinzen zu überfluten, vor unserem Volke den Kampfruf: „Deutschland erwache!" angestimmt. Gegen eine Welt des Widerstandes, gegen Gelächter, Hohn, Verfolgung und blutigen Terror haben wir uns durch gesetzt; und was zuerst Verzweiflungsschrei einer kleinen und verleumdeten Sekte war, das wurde dann zum Kampfruf eines ganzen Volkes, das sich aus feiner tiefen Narkose wieder aufrichtete. Eine Brüsseler Zeitung schrieb vor einigen Monaten: „Der internationale Bolschewismus will diesen Krieg, um auf den Ruinen der Zivilisation seine revolutionären Ziele zu erreichen/ Der Pariser „Intransigeant" schrieb am 1. Juni 1937: Man müsse sich hüten, das Spiel der Komintern zu spielen, die einen Krieg nicht fürchtet, weil sie darin den Beginn der Weltrevolution erblicke. Ja, die Valencia-Bolschewisten geben das selbst mit zynischer Offenheit zu. Ihr sogenannter Ministerpräsident N e g r i n erklärte in einer Rede am 24. Juli 1937, daß, wenn General Franco weiter Widerstand leiste, „nichts anderes übrig bleibt, als den Spanien-Konflikt in einen neuen europäischen Konflikt umzuwandeln". Damit ist die Absicht klargelegt. Spanien geht die ganze Welt an. Man braucht Europa nicht mehr in zwei Teile zu teilen, das hat der Bolschewismus und die Komintern schon besorgt. Das ist ja auch der Sinn dieser roten Revolution, deren furchtbare Zuckungen sich jetzt über Spanien verbreiten. Ob und wie die Dinge nun weitergetrieben werden, das hängt nicht mehr von unserem Willen allein ab. Das geschieht jetzt zum Teil schon nach inneren, fast dynamisch sich auswirkenden Gesetzen. Gewiß gibt es in diesem Kampf noch Abseitsstehende; aber ausschlaggebend ist, daß er be- reits begonnen hat und nicht mehr beliebig abgebrochen werden kann. Hier entscheidet sich auch die Stellung Europas zur Frage des internationalen Judentums. Denn das Judentum will diesen Kampf, es bereitet ihn mit allen Mitteln vor, es hat ihn nötig zur Einleitung der bolschewistischen Weltherrschaft. Darum hetzt es durch Presse und Propaganda die ahnungslosen Volker gegeneinander; darum aber auch setzen sich dagegen die erwachten Völker zur Wehr. Das Iudenkum, das als haupkkräger der bolschewistischen Welkrevolukion erkannt und demaskiert ist, stellt seinem Wesen nach ein asoziales und parasitäres Element unter den Kulturvölkern dar. Im Bolschewismus hat es sich den geeigneten Boden geschaffen, auf dem es gedeihen kann. Darum stehen auch die Juden der ganzen Welt gegen Franco, hier kämpft wieder einmal diese internationale Verschwörung gegen das Erwachen eines Volkes. Ein Grund mehr noch für uns, mit allen Sympathien auf Seiten des neuen nationalen Spaniens zu stehen. Unerschrocken wollen wir mit Fingern auf den Iuden zeigen als den Inspirator, Ur- I Der litauische Staatspräsident hat 42 Personen, die durch das Kriegsgericht verurteilt waren, begnadigt, darunter auch vier Memelländer, die zu vier Jahren Zucht- haus verurteilten Hugo Wannag, Johann Bethge, Herbert Nogar und den zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilten Paul Klein. Den nun noch verbliebenen 24 Verurteilten find keine Strafermäßigungen zugebilllgt worden. Japanischer Vormarsch in Nordchina. Erbitterte Kämpfe um Schanghai. jetangabe mit 1,9 Millionen Menschen beziffern. Der spanische Bolschewist Ventura wandelt nur in Lenins Bahnen, wenn er auf dem 7. Weltkongreß der Komintern 1935 in Moskau erklärt: „Wir werden den strengsten Terror einführen". Er und die Seinen haben dieses Wort wahrgemacht. Ein belgischer Hoteldirektor berichtet am 14. Januar 1937 im „Matin", daß in V a - le heia etwa 30 000 Menschen getötet worden seien, und daß sich viele junge Mädchen aus Bürgerkreisen den roten Milizen hinaeben mußten, um ihr Leben und das ihrer Familie zu retten. „Gringoire" berichtet am 6. Januar 1937: In ®uarena habe man einem Einwohner die Därme mit einer Autopumpe aufgebläht. Anderen Gefangenen habe man Dynamitsprengkörper an die Kleider gebunden und sie laufen lassen. Die Unglücklichen wurden in Stücke zerrissen. Selbst' die „Times" berichten am 28. Oktober 1936: „Im Laufe von einem Monat wurden in Posadas 150 Personen von den Roten ermordet, ein altes Ehepaar wurde ans Bett gefesselt, mit Benzin über- gossen und lebendig verbrannt. Nachdem ein Vater für seine vier Söhne Lösegeld bezahlt hatte, wurden sie vor seinen Augen getötet. Dann wurde er selb st erschossen. Die internationalen Brigaden, die an der rot» I spanischen Front eingesetzt werden, unterstehen dem Kommando der Sowjets. Ihr bisheriger Anführer war der jüdische General Kleber. Sein eigentlicher Name ist Lazar Fekete. Er ist gebürtig aus Ungarn und war mit noch vier anderen Juden an der Ermordung der Zarenfamilie beteiligt. Auf sein Schuldkonto kommt der größte Teil der Greueltaten der internationalen Brigaden. daß nur die allerdümmsten Kälber sich ihre Metzger selber wählen. Es ist ja seit jeher das Vorrecht Der Demokratie gewesen, von den Dingen überrascht zu werden, nichts zu merken, bis die Katastrophen wie furchtbare Gottesgeißeln auf sie einschlugen. „Wir werden zu keiner Handlung schreiten, die Europa in zwei Blocks teilt", so sagte noch am 12. April 1937 einer der angesehensten englischen Staatsmänner. Nein, nicht wir, aber Mos- k a u wird schreiten, Moskau ist geschritten, und da- gegen gilt es sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr zu setzen. Die Teilnehmer des ersten deutsch.französischen Jugendlagers in Frankreich wurden von dem französischen Staatspräsidenten Lebrun auf seinem Sommersitz Schloß Rambouillet empfangen und herzlich begrüßt. Tokio, 10. Sept. (DNB. Funkspruch.) Die Mit. —vut Ull3 uucii uuv-umeu kurven langen des Kriegsministeriums Über die Kämpfe die Verantwortlichen und vor allem würden Die 2-n . n chinesischen Fronten lassen weitere Völker die tödliche Krankheit erkennen, die hier Fortschritte des japanischen Vormarsches ent- im Anzuge ist, so könnte es keinem Zweifel unter- !/n g der Suiyu an-Eisend ahn und in liegen, daß ganz Europa sich wie ein Mann er- -"^lung auf Sch a n si mit Dem Hauptziel Talung heben würde, um diese schleichende Pest abzuschüt- keimen. Es scheint Die Absicht zu bestehen, Den teln und sich im Besinnen auf seine besten Kräfte .Bahnlinien Kalgan— Suiyuan und noch einmal dieser furchtbaren Gefahr zu erwehren Mpmg sich aufhaltenden chinesischen Trup- 1 pen Den Ruckzug abzuschneiden. Um Matschans an der von Tientsin nach Süden führenden Eisen- bahnlinie geht das erbitterte Ringen gegen starke chinesische Befestigungsanlagen weiter. Große Ueberschwemmungen erhöhen die Schwierigkeiten für den Angreifer. B'- sonders erbitterte Kämpfe toben im Gebiet von Schanghai, wo Die japanischen Truppen nur schrittweise Vordringen können und starke V e r • I u ft e erleiden. Die Offiziersoerluste sind hier be» sonders auffallend. Es ist in Der Tat so, Daß seit Beginn Des spanischen Aufstandes Der Bolschewismus in einer Reihe von Staaten Europas in einem erschreckenden Umfange zugenommen hat. Wie immer bei solchen Gelegenheiten, so kündigten sich auch hier kommende schwere Erschütterungen durch unaufhaltsam sich wiederholende und sich steigernde revolutionäre Wirren an. Das beginnt mit Streiks in mancherlei Form und geht dann über Aufstand, Aufruhr und Meuterei zur offenen Revolte über. Man soll Die zuerst austauchenDen meistens noch harmlos scheinenden Symptome gewiß nicht unterschätzen. Es wird Dabei nur ausprobiert, wie schwer Die । gegnerische Front schon in ihrem WiDerstand zermürbt unD gelähmt ist. Hier ist Das Problem in feiner Tiefe aufgerollt. Hier auch zeigt sich nackt unD bloß Die akute Gefahr, vor Der alle Kulturländer stehen. Es ist Den Völkern Europas nicht mehr erlaubt, Davor Die Augen zu verschließen, Den Kopf in den SanD zu stecken unD Vogel-Strauß- Politik zu betreiben. Jedes Gewährenlas- fen i st SünDe angesichts Der furchtbaren Bedrohung, Die sich vor uns allen aufrichtet. Würden I Ein befonderes Kapitel in Der spanischen Leidens- Seschichte nehmen Religion und Kirche ein. Wenn kirchliche Kreise für Rotspanien Stellung nahmen, so ist dieses Verhalten angesichts Der Tatsachen vollkommen unverstänDlich; vor allem, wenn man sich Dabei vergegenwärtigt, Daß Diese selben kirchlichen Kreise sich nicht genug moralisch entrüsten können über angebliche Verfolgungen, Denen Die Kirchen in Deutschland ausgesetzt sein sollen. Dabei ist im Verlaufe unserer Revolution nicht einem einzigen Geistlichen auch nur ein Haar gekrümmt worden. Die Vernichtungspraxis aber des Bolschewismus sowohl in Sowjetrußland als auch in Spanien gegen die Kirchen ist eine furchtbare und grauenerreaenDe. Die Kirchen selbst aber stehen dieser so unmittelbar und tödlich drohenden Gefahr vollkommen ahnungslos und passiv gegenüber. Hier wirkt sich Der Bolschewismus als verkörperter Satanismus aus. Sein Vernichtungswerk an Den religiösen Gefühlen Der Völker ist ein raDifales, unD nichts, was an Gott und Religion auch nur im Entferntesten noch erinnern könnte, findet vor diesem erbarmungslosen atheistischen Feldzug Gnade. Allein die Tatsache, daß der Führer die Kirchen in Deutschland vor diesem Schicksal bewahrt hat, müßte sie ihm gegenüber, z u ewigem Dank verpflichten. Stattdessen aber werden sie nicht müde, über ihre religiöse Betätigung hinaus in die Sphäre Der staatlichen Macht ein» ^uDringen und hier eine Wirksamkeit auszu- üben, die weder ihrer Aufgabe noch ihrem göttlichen Auftrage entspricht. Nach unanfechtbarem Zahlenmaterial, bas auf rem bolschewistischen Statistiken aufgebaut ist, wurden in Rußland 42 000 Priester ermor- ? et. In Spanien wurden bis zum 2. Februar 1937 etwa 17 000 Priester und Mönche undet f Bischöfe ermordet. Die Berichterstatterin des „New York American", Jane An- derson, erzählt von einem betrunkenen Fahrer eines Transports verhafteter Nonnen, Der von 11000 ermordeten Priestern und Nonnen spricht und hinzu- fuat, er säße jetzt auch im Tribunal und fei so- Magen „Hauptbuchhalter Des Todes". Ein schwedi- icher Flüchtling berichtet unter Dem 10. November 1936: „Ich habe Kirchen' gesehen, wo Die Wände mit Frauenleibern bedeckt, Nonnen, Die geköpft oder verbrannt worden waren — und Die man reihenweise an den KirchenwänDen aufgenogelt hatte." Der Direktor Des Sprachinstituts in Valencia gibt "AH sah Die Ermordung Der Nonnen Ustd Pnester, eine Horde von etwa 50 Männern Die sich auf Die tierischste Art an Frauen vergingen. Fünf Nonnen im Alter von über 70 Jahren, die gegenüber Dem englischen Konsulat wohnten, wurden von einer Horde Kommunisten aus ihrem Heim gestoßen, mitgeschleppt und erschossen." .?er ahnungslose Zeitgenosse fragt sich manchmal mit Bestürzung, wie es Denn überhaupt möglich sei daß ein so verruchtes, Die Menschheit quälendes und marterndes System sich auch nur 24 Stunden halte u könne, ohne von Der Wut und Empörung des Davon betroffenen Volkes hinweggefegt zu werden. Wer fo Denkt oder spricht, beweist damit nur, daß er von Der inneren Struktur, Dem Wesen und der Verfahrensart des Bolschewismus nicht Die blasseste hat. Das grausame Mittel, mit Dem er sich an Der Macht hält, heißt T e r r o r, und zwar Individual- und Massenterror. Er wird in einem so erschreckenden Umfange zur Anwendung gebracht daß er jeden W i d e r st a n d s ch o n i m K e i m e lahmt und erstickt. Die ganze Menschheit hallt wider von Wehgeschrei, wenn beispielsweise in Deutschland einem Juden verdientermaßen einmal eine Ohrfeige verabreicht wird. Was aber bedeutet Sn Barcelona sitzt er in der Person des Wladi-! T o k i o, 9. Sept. (DNB.) Seit Tagen wird in mir Bisch itzki als Leiter des internationalen Sapan Die Frage Der Aufgabe Der 0 lympi - Waffenschmuggels mit feinen gleichrafsigen Genof- l 4 e n Spiele, Die 1940 in Tokio geplant finD, fen ßurje unD Fuchs. Seine Pariser Agenten lebhaft erörtert. Der chinesisch-japanische Konflikt hat sind die Rassegenossen Fratkin, R o s e n f e l d auch die Vorbereitungsarbeiten für die Olympischen und Schapiro. In Hirtenberg in Oesterreich ar- ®PieIe unterbrochen. Eine endgültige Entscheidung beitet mit ihnen zusammen Der Jude Mandl, in über Einstellung und Fortsetzung dieser Arbeiten soll Amsterdam Der Jude W o lf, in RotterDam Die Ju- das Kabinett herbeiführen. FührenDe Persönlichkeiten den Cohen, Grünfeld, Kirsch und Si- des Olympischen Organisationskomitees unter dem m o n , in Dänemark Der JuDe Moses Israel Dia- Vorsitz des Fürsten To k u g a w a suchten Den Mini- mant, in Prag Die Juden Kindler, Khan, sterpräsidenten Konoe auf, der unter Hinzuziehung Ab ter und Hithner. Wir kennen sie alle; wir des Innen- und des Erziehungsministers zusagte, wissen Bescheid. Daß Der westliche Libera-für die Fortsetzung der bisherigen Organisa- lismus die Augen vor dieser Gefahr verschließt, tionsarbeiten und die weitere flnanzielle Unterstüt- ist nur ein Zeichen seiner fast kindlich anmutenben 3ung Des Komitees einzutreten. Die sportlichen Naivität. Auf ihn paßt das gut deutsche Sprichwort, Kreise Japans sind nach dieser Unterredung Hofs- ftörungen, Die diese Weltpest an Der Familie unD ander Ehe anrichtet. Herabwürdigung der Frau, Sozialisierung Des Weibes, Marterung des Kindes, Das sind Die Grundsätze, nach denen hier verfahren wird. Im Gegensatz dazu spielen die Weiber Des Bolschewismus selbst sozusagen Die Petroleusen Der roten Anarchie; ihr Terror an Der nationalgesinnten Bevölkerung ist unbeschreiblich. Die sogenannte Gleichberechtigung Der Frau in Rot- Spanien führte zur Aufstellung von militärischen Frauenkolonnen unD schuf Den für Spanien neuen Typ Der „Flintenweiber". Die Kriegsberichterstatterin des „New York American", Jane Anderson, schreibt am 13. Juni 1937, daß sie von einem 23jährigen Mitglied eines sog. Mitternachtskomitees in Madrid bei ihrer Verhaftung verlangt habe, vor Die spanische Regierung geholt zu werden, woraus die rote Kommandantin zur Antwort gab: „Regierung? Diese P i st o l e ist Die Regierung. Weißt Du Denn, wer ich bin? Weißt Du, wie viele ich schon getötet habe? Ich habe 18 9 Menschen g e tö te t!" Die ScheiDung ist nach kommunistischem Muster eingeführt. In Bilbao sprach Die berüchtigte rot- spanische Agitatorin La Passionaria vor Regierungsanhängern unD erklärte: „Ich prebige Die kommunistische These nicht nur, ich wende sie auch praktisch an. Folgt mir, macht es genau wie ich, werdet auch Apostel Der freien Liebe". Die Sozialisierung der Frau wirb auch in Rotspanien praktisch durchgeführt. Uns liegt ein Gutschein im Original vor, ber folgenben Wortlaut hat: „Gutschein für zehn Nächte bes Kameraben Juan Palomeque mit einer Frau, welche er will. Toledo, ben 7. August 1936." Derartige Gutscheine sinb in Toledo, Malaga und an Der CorDoba-Front in Massen gefunden worden. Furchtbar und unbeschreiblich sind Die Leiden, Denen unschuldige K i n d e r im bolschewistischen Spanien ausgesetzt sind. In einer Prager Zeitung erzählt ein svanischer Flüchtling, daß Die Milizen sein siebenjähriges Kind vor feinen Augen vom 4. Stock a u f Den Kasernenhof warfen, wo es tot liegen blieb. Ein geflüchteter belgischer Freiwilliger schildert im „Echo De Paris" vom 29. März 1937, wie zwölf- unD dreizehnjährige Mädchen in Der schamlosesten Weise von Den Roten mißbraucht wurden. In Malaga schleppten Die Roten am 8. Februar 1937 70 000 Flüchtlinge mit und deckten dadurch ihren Rückzug. Unter diesen Flüchtlingen befanden sich annähernd 50000 Kinder. Unter Den 20000 Kirchen und Klöstern. Die von Den Roten geplündert unD zerstört rourDen, befinDet sich eine große Anzahl historisch und architektonisch unersetzbarer Bauwerke. z. B. Das alte Kloster von Montserrat. Die aus Dem 13. JahrhunDert stammende Kirche Santa Ana in Sevilla u. v. a. m. Wundervolle Gemälde aus Dem PraDo-Museum in MadriD rourDen im Januar 1937 nach ODessa verlaDen. Lin großer Teil Der Kunstschahe aus Museen und aus Privatbesih in MaDrid rourDe in riesige Kisten nach einem Sorojethasen verschickt. Das ist Kulturbarbarei unD zugleich ein groß- angelegter Mischer Diebstahl, Der sich unter politischer Maske tarnt Das gegenüber einem Teror, der ganze Völker zerstört, martert, peinigt und ausrettet. Ls gehören schon Rerven dazu, um diese grauenvolle Blutpraxis auch nur in Der Darstellung nachzuerleben. In unserem Besitz befinden sich Photographien von gemarterten und geschändeten Frauen und Kindern, Die roegen ihrer Scheußlichkeit überhaupt nicht veröffentlicht roerben können. Das Blut gerinnt einem in ben Adern, roenn man sich durch diese Hölle von Qualen und Leiden hindurchwinden muh. Das sind keine Menschen mehr. Die solches planen unD Durchführen. Das finD vielleicht Teufel, Die ein unerklärbares und geheimnisvolles Schicksal auf Die Welt losgelassen hat. um Die Völker zu peinigen und zu martern unD sie Damit auch wahrscheinlich roieDer zur Besinnung zu bringen. Man halte uns nicht entgegen, das seien Ausschreitungen unverantwortlicher Elemente, die nun einmal im Gefolge einer Revolution nicht zu vermeiden seien. Nein, im Gegenteil: wir können hier eine fast wortwörtliche Uebereinftimmung zwischen Theorie und Praxis Fall für Fall jum Nachweise bringen. Lenin s e l bst hat auf die Frage, was denn die kommunistische Moral sei, auf dem 12. roten Parteikongreß zur Antwort gegeben: Morden, zerstören, keinen Stein auf dem anderen lassen, wenn es ber Revolution nützt. Selbst ber offizielle Sowjetstatistiker Oga» nowsky kann demgemäß Die Opfer bes reinen Terrors allein bis 1923 im roten Rußland laut Sow- । Dessen Gebot wir gehorchen Dürfen, wir Danken Dem Führer, dah er uns zu Mitkämpfern Dieses großen Kampfes berufen hat unD Damit unserem Leben erst seinen eigentlichen Sinn unD Zweck gab. Er hat uns gelehrt, Die bittere Rot- wendigkeit dieser historischen Auseinandersetzung zu erkennen und darüber hinaus, sie richtig durchzuführen und siegreich zu beenden, wir Deutschen sind nicht mehr hilflos und oerlaßen, sondern ausgestattet mit den Waffen des wissens und gottlob auch wieder mit dem deutschen Schwert, das über die Sicherheit unserer Grenzen wacht. Ein Reues ist im werden. Es wird ein internationales System der Selbstachtung, der Großzügigkeit, der Anständigkeit, der Ehre, der Freiheit und des Verständigungs- Willens, der Zubilligung der Lebensrechte' an jede Ration, des sozialen Ausbaues, des wirtschaftlichen Emporstiegs und einer neuen Blüte von Kunst und Wissenschaft fein. Für diese Ideale wollen wir kämpfen, solange noch ein Atemzug in uns ist. Adolf Hitler zeigt uns Den Weg. Der leidenschaftliche Wille zum Kampf und zur Erhaltung von Kultur und Sitte, der in den auf. rüttelnden Worten von Dr. Goebbels lag, übertrug sich auf die Zehntausende und riß sie schließlich zu lebhaften Kundgebungen hin, als der Redner dar. legte, warum wir die Pflicht haben, die Welt auf diese Bedrohung ber Menschheit aufmerksam zu machen. Ein Sturm dankbaren Jubels brauste durch sdie Halle, als Dr. Goebbels zum Schluß dem Füh. rer dafür dankte, daß er Deutschland vor dem Verbrechen bewahrte, das jetzt andere Teile Europas Heimsucht. Lang dauerte es, bis die leidenschaftlichen Kundgebungen verebbten. Oiplomatengöste besuchen den Schwarzwald. Offenburg (Baden), 9. Sept. (DNB.) Am Donnerstagvormittag trafen hier in zwei Sonder- Zügen die Parteiaäste des Führers aus dem Diplomatischen Korps ein. Sie wurden von Reichstatthalter und Gauleiter Robert Wagner empfangen. Der Oberbürgermeister übermittelte ben Säften die besten Wünsche für ben Verlauf ihrer 8fahrt in bie schönsten Teile bes Schwarzwaldes, bie von Offenburg ihren Ausgang nimmt. Nach einem kleinen Imbiß traten die Diplomaten in Kraftwagen des NSKK. die Fahrt in ben Schwarz- walb an. narsch britbien. ■ für di- °5 ito Schm> b-nuht- berft ® o.rin' Ain f c'11 ' ; JtSj ;s‘*‘ janghai. ruch.) Die K der ine fämpfi (en seifer. Marsches e ni-i a-n und inl iptziel Tatunzl bestehen, b?.i2 Suiyuan un)l ^eslschenTMl Matschan ' ;renden ®(v n^n gqtn* ^uchgsrnU'' lemmungc Angreifer, B* Gebiet vo: i Truppen nw| starke SBer e sind hier bi- en Spiele Tagen wird b er Olymp!' j o geplant M sche Konflikt boi die Olympische ie Lntscheidung er Arbeiten soll Persönlichkeiten^ ees unter dem hten den Mini'. >r Hinzuziehung 1 msters M rigen OrgaE' ! iveße Unters! Die sportlechkr iterredung W. 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Es find ja nicht nur Kartoffeln und andere Hackfrüchte zu ernten, sondern die Bestellungsarbeiten für das Wintergetreide sollen gleichfalls — und zwar möglichst sorgfältig — durchgefüyrt werden. Damit häuft sich die Arbeit stärker als in den übrigen Zeiten des Jahres, und die Landwirtschaft hat alle Hände voll zu tun, um sie rechtzeitig zu beenden. In vielen Gebieten hatte sich daher die Gewohnheit herausgebildet, zur Kartoffelernte besondere Arbeitskräfte aus der Stadt heranzuholen, die allgemein „Kartoffelbuddler" genannt werden. Meist waren es Frauen oder Mädchen, auch junge Burschen, die, bisher arbeitslos, gern die Gelegenheit benutzten, wieder tätig sein und Geld verdienen zu können. In diesem Jahr aber kann von Arbeitslosen eigentlich nicht mehr gesprochen werden, so daß in der Landwirtschaft die Befürchtung auftaucht, nicht genügend Arbeitskräfte zur Kartoffelernte zu bekommen. Dadurch würde aber ein Teil der Ernte nicht rechtzeitig eingebracht werden können und verderben. Das darf in diesem Jahre weniger denn je zuvor geschehen, denn die gesamte Kartoffelernte wird dringend für die Ernährung unseres Volkes benötigt. Deshalb ergeht an alle Frauen und Mädchen, auch an alle übrigen abkömmlichen Arbeitskräfte in der Stadt der Ruf: Helft der Landwirtschaft bei der Kartoffelernte! Den alten „Kartoffelbuddlern", die sich Jahr für Jahr bereitwillig zur Verfügung gestellt haben und die den Wert dieser Arbeit zu schätzen wissen, braucht dies nicht mehr gesagt zu werden. Sie kommen von selbst wieder. Aber die Landwirtschaft braucht mehr Arbeitskräfte zur Kartoffelernte als früher, denn die Anbaufläche ist größer geworden. Deshalb müssen neue „Kartoffelbuddler" antreten, um dort eingesetzt zu werden, wo die bisherige Zahl nicht ausreicht. Die Landwirtschaft hat die schwere Aufgabe, die Grundlagen für die Ernährung des Volkes zu schaffen. Sie hat eine Kartoffelernte vorbereitet, wie sie bisher wohl nur selten auf dem Felde gestanden hat. Jetzt gilt es nur noch, sie einzuholen. Dabei sollten auch die Volksgenossen aus der Stadt helfen, die irgendwie Zeit haben; nicht unentgeltlich, sondern im Rahmen des ortsüblichen Lohnes. Nichts Unbilliges wird ihnen zugemutet. Sie werden nur aufgefordert, an der Arbeit mitzuhelfen, an der ein großer Teil unseres Volkes seit Jahren mit unermüdlichem Eifer und ständig wachsender Energie schafft: nämlich an der Versorgung des deutschen Volkes mit Nahrungsmitteln aus eigenem Grund und Boden. Sie dienen damit ja nicht nur der Landwirtschaft, sondern dem ganzen Volk und damit sich selbst. Deshalb: Kartoffelbuddler an die Front! Itornofüen. Tageskalender für Freitag. Gloria-Palast, Seltersweg: „Versprich mir nichts!". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Das Schweigen im Walde". — Allgemeiner Verein für Armen- und Krankenpflege: 18 Uhr Hauptversammlung im Saal der Krippe. Obst- und Gartenbauverein Gießen. Nächsten Sonntagnachmittag Vortrag über die notwendigsten Herbstarbeiten im Obst- und Gemüsegarten. Ablösungsanleche der Provinz Oberheffen. Fwd. Die diesjährige Auslosung der Ablösungsanleihe der Provinz Oberhessen findet nach Mitteilung der Abwicklungsstelle der Provinzialdirektion Oberhessen am 29 d. M. in Gießen statt. Der letzte amtliche Kurs an der Frankfurter Börse für die Anleihe war 136,75 v. H. dort muß das Verständnis für auf dem Gebiete der Berufser- Gesundheitswefens geweckt oder Je mehr der einzelne begreift, nicht unter großen finanziellen vorgetragen, und die Bestrebungen Ziehung oder des gefördert werden. daß diese Dinge , „ _ Aufwendungen die richtige Gestaltung erfahren, um so mehr wächst auch die Bereitschaft zur Durchführung. Gerade in den Bestimmungen über den Leistungskampf der Betriebe kommt der Gestaltungswille der Deutschen Arbeitsfront sinnfällig Zuspruch haben die Friedberger Schwimmkurse, von deren Teilnehmer bereits eine ganze Anzahl : die Prüfung für Rettungsschwimmen ablegen. Ein Beweis dafür, daß die körperliche Gesundheit auch die gesunde Geisteshaltung bringt und gesunde Handlungen hervorruft. Einige konnten bereits das Deutsche Sportabzeichen erringen. An den Gymnastik- und Schwimmkursen nahmen auch Ausländer teil, die sich sehr lobend über die in der Welt einzig dastehende Einrichtung „Kraft durch Freude" aussprachen. Ein Bunter Abend in Rodheim v. d. H. führte 195 Volksgenossen für einige Stunden zu einer frohen Gemeinschaft zusammen. Auch auf dem breiten Lande haben die Bestrebungen der NSG. „Kraft durch Freude" bereits E olge zu verzeichnen. So konnte eine Musikschar in Gambach abgenommen werden, und die Ober-Roßbacher „Goldkehlchen" (Singschar) konnten ihr Können bereits unter Beweis stellen. Die Kameraden des Aufbaulagers Waldeslust Gießen erlebten eine besondere Freude, als anläßlich ihres Kameradschaftsabends der Gauobmann der Deutschen Arbeitsfront, Parteigenosse Becker, in ihrer Mitte erschien und ihnen die Aufgaben der Deutschen Arbeitsfront und des deutschen Arbeiters in packender Weise aufzeigte. Anschließend blieb der Gauobmann in der Mitte der Arbeitskameraden des Lagers. Eine hohe Auszeichnung haben die Werkscha - ren des Kreises erhalten. Anläßlich eines Appells wurden 30 Werkscharmänner für Nürnberg befohlen. Eine zusammengestellte Werkschar für Nürnberg aus verschiedenen Kreisen trägt den Namen „W erkschar Gieße n". Eine hohe Auszeichnung und eine besondere Verpflichtung. Die RBG. 10 „Verkehr und öffentliche Betriebe" meldet: Der Reichsminister für Finanzen hat sich am 5. August 1937 damit einverstanden erklärt, daß in den Verwaltungen und Betrieben des Reiches der Lohn der Arbeiter unter 24 Jahren mit Wirkung vom 1.Juli 1937 ab mit nachstehenden Hundertsätzen aus dem Stundenlohn des 24jährigen Arbeiters errechnet wird: Nach Vollendung des 17. Lebensjahres mit 70, des 19. mit 80, des 20. mit 90 und des 21. mit 100 v. H. Ferner ist der Urlaub für Lehrlinge und jugendliche Arbeiter künftig wie folgt zu bemessen: Vor vollendetem 16. Lebensjahr mit 18, des 17. Lebensjahres mit 15, des 18. mit 12, des 19. mit 9 und des 21. mit 7 Arbeitstagen. Wenn der Jugendliche mindestens 10 Tage an Lagern oder Urlaubsfahrten teilnimmt, die von der Hitler-Jugend geführt werden, erhöht sich der Urlaub der Jugendlichen unter 18 Jahren auf 18 Arbeitstage. Im Einvernehmen mit dem preußischen Minister des Innern ist der Reichsminister der Finanzen damit einverstanden, daß die vorstehenden Regelungen auch in die Dienstordnungen anderer öffenllicher Verwaltungen und Betriebe übernommen werden. Die Abteilung Berufserziehung und Betriebsführung hat bereits ein Teilprogramm für die Uebungsftätte Gießen bekanntgegeben. Zu den verschiedenen Lehrgemeinschaften und Aufbaukameradschaften haben sich schon zahlreiche Teilnehmer gemeldet. Eine ganze Anzahl von Interessenten mußte zurückgewiesen werden, da die Uebungsstätten der Deutschen Arbeitsfront weder , Berufsfremde für einen Beruf ausbilden, noch die । Arbeit der Berufsschulen wiederholen. Auch die be- , triebliche Ausbildung und die Berufserziehungs- : Maßnahmen für einzelne Betriebe machen Fortschritte. Die Verwirklichung des Nationalsozialismus in den Betrieben zieht natürlich auch nationalsozialistische Maßnahmen auf diesem Gebiete nach sich. Die Menschenführung steht , über die Sachführung. Beides vereint bringt die : Höchstleistungen, die das deutsche Volk in seiner Ge- : samtheit vollbringen muß, um den Sieg über die । Abhängigkeit von außen zu erringen. Der Führer : gab den Befehl, er stellte den Vierjahresplan auf, : und jeder kommt diesem Befehl an feinem Platze : mit heiligem Ernst unbv mit seiner ganzen Kraft : nach. Auf dem körnenden Reichsparteitag gibt jeder i Rechenschaft und jeder wird neue Befehle erhalten. । Führer befiehl — mir folgen! DNB. Die bisherigen Maßnahmen der Reichsregierung zur Verbilligung der Speisefette und zur Regelung des Bezuges von Konsummargarine für die minderbemittelte Bevölkerung werden in den Monaten Oktober, November und Dezember 1937 fvrtgeführt. Die Fettverbilligungsscheine enthalten, wie bisher, sechs Reichsoerbilligungsscheine. Abweichend von den bisherigen Bestimmungen können die Fettoerbilligungsscheine in Zukunft auch beim Einkauf von mindestens V« Kilogramm Seefischoder Fischräucherwaren in Zahlung gegeben werden. Die auf die Margarinebezugsscheine entfallende Konsummargarine ist von IV2 Kilogramm auf 2 Kilogramm im Vierteljahr erhöht worden. Desweiteren ist die Ausgabe von Zusatzscheinen vorgesehen. preteattgeln im städtischen Teich an der Schlageterallee. Die Stadtverwaltung wird in diesem Jahre erstmalig den in der Schlageterallee angelegten Teich, in welchen vor etwa zwei Jahren Regenbogenforellen, Karpfen und Goldorfen eingesetzt wurden, abfischen lassen. Der Fischbestand ist auf Grund ordnungsmäßiger Bewirtschaftung insbesondere hinsichtlich des Karpfenbestandes gut abgewachsen, beträgt doch das Gewicht der Karpfen, die in einer Anzahl van 500 Stück als zweisömmerige Setzkarpfen zum Einsatz gelangten, durchschnittlich 4 bis 6 Pfund pro Karpfen Es ist dies als ein sehr guter Abwachserfolg anzusehen, und damit ist der Beweis dafür erbracht, daß sich der Teich zur Aufzucht von wertvollen Fischarten für die menschliche Ernährung sehr wohl eignet. Der Stadtverwaltung Gießen ist daher zu danken, daß sie sich mit dieser Fischaufzucht wertvoll in den Dienst der Durchführung des vom Führer und Reichskanzler Adolf Hitler in Kraft gefetzten Vierjahresplanes zur Sicherung der Ernährung des deutschen Volkes gestellt hat. Was das Preisangeln am kommenden Sonntag anbelangt, so sprechen die hiesigen, dem Reichsoerband Deutscher Sportfischer (angegliedert dem Reichsnährstand) angeschlossenen Gießener Sportfischervereine (Angelsportoerein Gießen und Umgebung e. 23., Verein „Sportangler 1935 Gießen" und Fischweid-Club Gießen und Umgebung) auch an dieser Stelle der Stadtverwaltung Gießen und dem Fremdenverkehrsverein Gießen ihren Dank dafür aus dafür, daß ihnen durch diese Veranstaltung die Möglichkeit gegeben ist, die Ausübung ihres schönen und edlen Sports der Bewohnerschaft Gießens und Umgebung vorführen zu können. Die Kreiswaltung Wetterau der Deutschen Arbeitsfront gibt nachstehenden Bericht aus dem Monat August bekannt: Die Kreiswaltung zählte im Monat August mit 43204 Mitgliedern den bisherigen Höchststand der Betriebsführer und Gefolgschaftsmitglieder, die sich freiwillig in die Front der schaffenden deutschen Menschen eingereiht haben. 51 Besuche in den Ortswaltungen, 102 Amtswalter- besprechungen und vier Tagungen von Sachbearbeitern Dienten der fachlichen Ausrichtung und dem Austausch von Erfahrungen der praktischen Arbeit. 356 Betriebe wurden durch die DAF.-Walter im vergangenen Monat besucht. Gewaltig ist das Aufgabengebiet der Deutschen Arbeitsfront, und zahlreich sind die Fragen, die gelöst und beantwortet werden müssen. Da muß „Schönheit der Arbeit" und „Kraft durch Freude" zum Ausdruck. Nicht das Geld, sondern der Geist, der nationalsozialistische Gei st macht es! Die nunmehr vereinigten Verwaltungsstellen Gießen und Friedberg zahlten im vergangenen Monat 8 6 5 Unterstützungen im Gesamtbeträge von 12 545,45 RM. in Form von Kranken-, Invaliden- und Notfallunterstützungen sowie Heiratsbeihilfen und Sterbegeld aus Die Betriebskassierungen nehmen zu, so Daß den Mitgliedern und den Amtswaltern die Arbeit erleichtert werden kann bzw. die bisher hier aufgebrachte Arbeitsenergie wird für gestaltendes Schaffen frei. Die Rechtsberatungsstellen Gießen und Friedberg wurden von 815 Betriebsführern und Gefolgschaftsmitgliedern aufgesucht. 96 arbeitsrechtliche Streitfälle, 23 Güteverhandlungen und 57 Vergleiche mit einer Wertsumme von 3799,17 Mark wurden bearbeitet und geschlossen. Dor dem Arbeitsgericht standen 12 Fälle zur Verhandlung, in deren Verlauf 8 Vergleiche geschlossen wurden, während zwei Zwangsvollstreckungen notwendig waren. Ein großer Teil der Streitsachen gehört dem Gaststätten- und Baugewerbe an. Es ist dies auf den verstärkten Arbeitseinsatz (teilweise an die Jahreszeit gebunden) zurückzuführen. Bei den Streitällen aus dem Baugewerbe handelt es sich meistens um die Frage, ob Entfernungszulagen und in welcher Höhe zu zahlen find oder nicht, und um die Nichteinhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist unu verzögerte Aushändigung des Arbeitsbuches. Die landwirtschaftlichen Arbeiter müssen oft darüber aufgeklärt werden, daß die Kündigungszeiten eingehalten werden müssen, widrigenfalls die Arbeitsbücher eingehalten werden können. Die Arbeit der NSG. ,Kraft durch Freude" stand im Monat August naturgemäß im Zeichen der Reifen, Sonderfahrten und Omnibusausflüge und im verstärkten Andrang zu den Sportgemeinschaften. An Fahrten zur Ausstellung „Schaffendes Volk" nahmen bisher über 1400 Volksgenossen aus dem Kreise Gießen teil; sie alle kamen um ein großes Erlebnis bereichert nach Gießen zurück. Ein Lampionfest an der Lahn fand außerordentlichen Anklang bei der Gießener Bevölkerung. In den Autobahnlagern Großen-Buseck, Winnerod und Holzheim wurden „Heitere Abende" und Tonveranstaltungen durchgeführt, die Abwechslung und Freude für die Teilnehmer brachten. Bemerkenswert ist noch die vorgenommene Eingliederung der NS. - Kulturgemeinde in die NSG. „Kraft durch Freude". Große Vorbereitungen erfordert auch das Deutsche Volksbild u n g s w e r k. Die Werbung für den Theaterring und die Vortragsreihen dieser beiden Abteilungen beginnen demnächst. Das Sportamt konnte in einer ganzen Anzahl von Betrieben S p 0 r t g e m e i nschaften aufstellen. Großen ♦* Morgen Messebeginn. Entgegen der bisherigen Gepflogenheit wird diesmal die Gießener Herbst-Meffe bereits am morgigen Samstag, 11. September, nachmittags eröffnet. ** „H I. erobert dasTheater." Am Sonntag, 19. September, findet im Stadttheater Gießen eine Werbeveranstaltung „HI. erobert das Theater" für den „Theaterring der Hitler-Jugend" statt. Das Program der Werbeveranstaltung wird von Künstlern des Stadttheaters und von der neugegründeten Spielschar ausgestaltet. Die musikalische Leitung hat Hartmut Eberle, die Gesamtleitung der Werbe- veranstaltung Günter Winkel. ** Die Bezahlung restlicher Strom- und Gasgelder wird von der Direktion der Städtischen Betriebe in Erinnerung gebracht. Säumige Zahler mögen diese Anmahnung beachten. ** Unfall. Das zweijährige Töchterchen des Invaliden Becker, Wetzsteingasse, erlitt durch einen unglücklichen Sturz einen Schädelbruch. Das bedauernswerte Kind mußte sofort in die Chirurgische Klinik gebracht werden. Reinigen, aber nicht schmirgeln. Nicht Reinigung um jeden Preis, sondern Säuberung unter Schonung des Zahnschmelzes — das ist richtig? DeraußerordentlichfeinePutzkörper der Nivea-Zahnpasta reinigt u. erhält den natürlichen Glanz Ihrer Zähne. MW WWW WH! Roman von Bernhard Lonzer. Urheberrechtsschutz: Arthur Moewig, Romanvertrieb, Berlin SW 68. 12 Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Unsinn, sich überhaupt mit solchen Gedanken abzugeben! Das kam nur von der Ueberraschung, von der Überrumpelung. Und man mußte sich gehörig zur Ordnung rufen, jawohl! Viel zu lange saß man übrigens hier, jawohl. Man hatte eine Angestellte engagiert, und damit gut. Gut auch, daß sie nichts anderes erwartete, als wie eine Angestellte behandelt zu werden. Man brauchte sich wenigstens in dieser Hinsicht keinen Zwang aufzuerlegen. Allerdings — man würde ihr auch außerhalb des Dienstes begegnen... Fatal, diese Idee des Großvaters! Nun, dann zog man sich eben noch mehr zurück als bisher. Man würde ja nicht vermißt werden. Wer vermißte Stefan v. Achenbach denn. Der Großvater vielleicht — aber er hatte ja nun Ersatz dafür Stefan hatte sich im stillen förmlich in eine bittere Stimmung-chineingeredet. Er erhob sich plötzlich mit gerötetem Gesicht.' Unter dem Vorwand, an seine Arbeit gehen zu müssen, verabschiedete er sich sehr knapp und kühl. Aber im nächsten Augenblick bereute er es schon wieder, ganz davon abgesehen, daß er heute ja gar nicht mehr in der Stimmung war, zu arbeiten. Unö gleichzeitig ärgerte er sich, daß er bereute Was war das nur? Er verstand sich heute nicht. Er verstand sich überhaupt nicht mehr... Kurze Zeit nach seinem Weggang drängte auch Annelore zum Aufbruch. Man mußte ja noch mit der Mutter reden. Wolfgang v. Achenbach begleitete die Freundinnen hinunter. Er war so lebhaft wie feit langem nicht. Auf dem Korridor traf man wieder auf Fräulein v. Birkhammer. Sie schien kein ganz reines Gewissen zu haben. Der Schloßherr benutzte Die Gelegenheit, um sie zu unterrichten, obgleich er Die Ueberzeugung hatte, daß es gar nicht mehr notwendig war. „Fräulein Hildach wird vom kommenden Ersten ab als Stefans Assistentin tätig sein. Gleichzeitig wird sie hier bei uns als Haustöchterchen ihres Amtes walten. Freuen wir uns inzwischen ein bißchen darauf." .., , . Fräulein v. Birkhammer lächelte süßlich und zwang sich ein paar freundliche Worte ab. Dann ging man hinunter. Als die Freundinnen in den Wagen gestiegen waren und der Motor ansprang, streckte Wolfgang v. Achenbach Annelore noch einmal die Hand hin: „Glückauf für uns alle, Fräulein Hildach! Und damit auf Wiedersehen!" Der Wagen glitt zum Eingangsportal hinaus. Der Nebel hatte sich gesenkt. Er lag nur noch als schwache Schicht über dem Boden. Die Hohe war klar und von Sternen durchflimmert. Als der Wagen in die Landstraße einbog, wandte Annelore sich halb zurück. Vom Schloßturm blinkte ein einsames Licht herab. Dort saß Stefan wohl wieder bei feiner Arbeit... Sie wußte nicht, daß er ruhelos in seinem Zimmer hin und her wanderte... 4. Es roch nach Karbol in dem verdunkelten Raum, der nur durch einen matten roten Schimmer schwach erhellt wurde. Für Stefan etwas Gewohntes, Selbstverständliches, was ihm gar nicht wußtsein kam. Heute aber empfand er den Geruch seltsam eindringlich, als etwas nahezu Beklem- mK?eiat) in das Rubinlicht d-r Lampe die auf einem Tischchen hinter dem Patienten stand. Er wollte nichts anderes sehen. Und mußte doch immer wieder auf Annelores lautlofe, aber fast sprechend ausdrucksvolle Hände sehen, die dem Patienten die Binde über die Augen legten. Sie stand vornübergebeugt. Der matte Rubin- schimmer der Lampe floß über ihr Gesicht um das dunkelblonde Haar, das sich von dem weißen Lei- nenmantel abhob, und erstarb zu beiden Seiten des Halses in einem zarten rosigen Hauch. Man formte glauben, das Bild eines alten Meisters vor sich zu haben. Mit zusammengeschobenen Augenbrauen starrte Stefan auf das eigenartig schöne Bild herab. Daß man das überhaupt bemerkte! Daß man überhaupt Gedanken dafür hatte! Er atmete tief. Es war doch schwerer, mit Annelore Hildach zusammen zu arbeiten, als man gedacht hatte. An ihrer Tätigkeit an sich war allerdings nichts auszusetzen. Nicht das Geringste. Sie war gewandt, lautlos, anspruchslos, verstand den leisesten Wink, war in jedem Augenblick zur Stelle. Man konnte sich in jeder Hinsicht auf sie verlassen. Die Patienten lobten sie, waren von ihrer ruhigen, liebevollen und doch zurückhaltenden Art entzückt. Es war also alles in Ordnung. In bester Ordnung sogar. Bis auf das eine ...! Und das eben wog schwerer als all ihre Verdienste und ihre Vollkommenheit in beruflichen Dingen...! Es ging etwas von ihr aus, dem man sich nicht entziehen konnte. Ein geheimes Fluidum, das einen immer wieder in den Bann zog. Es war nichts Erregendes, wie man es etwa an — ja, wie man es an Gloria Rettner zum Beispiel gespürt hatte. Nein, es war eher etwas Beruhigendes, Lösendes und dabei eigenartig Vertrautes. Wie ein sanfter tröstender Strom, von dessen leisem, dunklem Wellenschlag man sich umspült fühlte. Und dies Bewußtsein beunruhigte eben erst recht; denn es barg Gefahren in sich. Keine Frau — keine andere Frau konnte noch zur Gefahr werden. Niemals nach jenen Erfahrungen! Aber hier...? Mußte man sich in der Gegenwart dieses Mädchens nicht immer erst gewaltsam zu der Konzentration zwingen, die man für die Arbeit brauchte? Möglich auch, daß man die Bedeutung der Sache überschätzte. Man war eben nicht ganz unbefangen. Man hatte nicht eine beliebige Person zur Assistentin, sondern eben Annelore Hildach, die man von früher her kannte und zu der man — begreiflicherweise — nur schwer die richtige Einstellung fand. Jedenfalls aber durfte es nicht fein, daß man sich seiner selbst nicht mehr sicher fühlte. Das durfte nicht fein! , Annelore war fertig. Stefan löschte mit hartem Gesicht die Rubinlampe und zog mit einem Ruck den Vorhang vom Fenster zurück. „Sie beginnen morgen früh damit, den Herrn Kommerzienrat an das Tageslicht zu gewöhnen, Fräulein Hildach", ordnete er mit auffallend kühlem Ton an. „Aber vorsichtig. Ehe wir unmittelbares Sonnenlicht haben. Nicht zu lange anfangs. Und die Lichteinläffe nur ganz allmählich steigern." Noch ein paar Worte zu dem Patienten, dann verließ er mit kurzen, raschen Schritten den Raum. Annelore schickte sich an, den Patienten nach seinem Zimmer zu führen. Der alte Herr lächelte unsicher zu ihr auf. „Der Chef scheint heute sehr ungnädig zu sein." Sie gab ihm ein stilles Lächeln zurück, obwohl sie wußte, daß er es nicht sehen konnte. „Er arbeitet viel, Herr Kommerzienrat. Es ist verständlich." Vorsichtig führte sie den alten Herrn hinaus. Ein leichter Schatten lag jetzt auf ihrem Gesicht. Der „Ches" war nicht nur heute ungnädig... Er war es schon von Anfang an gewesen. Reichlich drei Wochen war sie nun hier, und nicht ein einziges Mal in dieser Zeit hatte er eine freundliche Miene, geschweige denn ein freundliches Wort für sie gehabt. Er war der Chef, gewiß, man konnte es von ihm nicht verlangen. Aber er war auch Stefan v. Achenbach — und von dem tat es weh... Würde das immer fo weitergehen? Würde man das auf die Dauer überhaupt ertragen können? Man hatte sich wohl doch zu viel zugemutet... „Schön ist jeder Tag...", kam ihr die Melodie plötzlich in den Sinn. Äch, wie ganz anders war es doch! Und doch gab es Stunden, in denen sie es wie ein Geschenk empfand, daß sie um Stefan sein durfte. Vielleicht — vielleicht kam auch der Mensch in ihm eines Tages zum Durchbruch...! Und auf diese Stunde mußte und wollte man geduldig warten. Sie hatten das Zimmer des Kommerzienrats erreicht. „Würden Sie es unbescheiden finden, Fräulein Hildach, wenn ich Sie bitten würde, mir nachher noch ein halbes Stündchen vorzulesen?" sagte er, nachdem sie ihn sanft in seinen Stuhl gedrückt hatte. „Gern, Herr Kommerzienrat", stimmte sie zu. „Ich will nur noch mal nach der kleinen Jngeborg Sörensen sehen. Dann komme ich wieder." Fortsetzung folgt. I.AS.-Kampsspiele in Nürnberg. Oie Splele sind eröffnet. - Kanonenschläge als Startzeichen. RWHau und Ausblick des Landschastsbundes. Oie Winterarbeit 1937/38 des Ortsringes Gießen. OJL-tfpotl Der Gießener Hausbesitzerverein vor neuen Aufgaben. Meter-Laus zeigte Peters, daß er noch lange nicht zum alten Eisen gehört, wenn es für ihn auch nur Zum 3. Platz langte, so war die Entscheidung doch äußerst knapp Erwin Neide! versuchte sich einmal über 400 Meter Das Ergebnis war ein erfreulicher dritter Platz. Aus der Siegedifte: 3 X 1000 - Meter - Staffel: 1. Turnv. Heuchelheim 8.13,4 Minuten; 2. Tv. 1860 Koblenz 8.35,3 Min.; 3. RAD Dierdorf, 8.56,3 Minuten. 3000 - Meter - Lauf: 1 Franz Reidel, Turnverein Heuchelheim 8.58,1 Minuten. Weitfprung: 1. Stahlhut, To. Heuchelheim 6,54 Meter; 2. Klein, SC Neuwied, 6,46 Meter Hochsprung: 1. Klein, SC. Neuwied, 1,73 Meter; 2 Stahlhut, Tv Heuchelheim, 1,73 Meter 1500 - Meter . Lauf - 1. Kramer, Koblenz, 4.11,3 Minuten; 2. Kleemann, SV. 1900 Gießen, 4.12,3 Min.; 3. Bleeser, SV. Langenhahn. 4.20,2 Minuten. 400 - Meter - Lauf: 1. Klein, SC. Neuwied, 53,2 Sekunden; 2. Nußbaum, Bonner FV., 54,6 Sek.; 3. E. Neidel, Tv Heuchelheim, 55,0 Sekunden. Dreikampf: 1. Klein, SC. Neuwied, 2178 Punkte; 2. Gerharz, SC. Höhr, 2032 P.; 3 Stahlhut, Tv. Heuchelheim, 2027 Punkte. 800 ■ Meter - Lauf: 1. Görres, SC. Neu- wied, 1.59 Minuten; 2. Kramer, Koblenz, 2.00Mm.; 3. Peters. 1900, Gießen, 2.01,8 Minuten. Tv. Heuchelheim I — Mlv. Gießen I 8:11. Einer Einladung des Turnvereins Heuchelheims folgend, trat der Männerturnverein am vergangenen Sonntag mit zwei Mannschaften in Heuchelnd^ an- JDtit uicht allzuviel Hoffnungen ging der Mtv. Gießen in den Kampf, mußte er doch 4 seiner besten Kräfte, Seipp, Zehner, Strack und Pfeifer ersetzen. Heuchelheim bewies sich schon immer aus eigenem Platze als ausgezeichneter, spielstarker Gea- ner, der sich erst in letzter Minute geschlagen be- ?cnnLUm so hoher ist der Sieg der ersatzgeschwächten Mannerturner anzuerkennen. Die Mannschaft ging m der Aufstellung: Walter; Brenner, Lübke; Frohneberg, Fehrenbach, Krausch; Eger, Scheuer- monn, Wagner, Winter, Vogel in den Kampf Der Gastgeber konnte während des Verlaufes der ersten Halbzeit eine leichte Ueberlegenheit für sich buchen; die Männerturner waren ihm stets stark auf den Fersen, konnten es jedoch nicht ver- hmdern daß der Platzbesitzer jeweils mit einem Tor Vorsprung die Führung behielt. Besseres Stehvermögen und uneigennütziges Spiel der Stürmer- reihe schufen den Männerturnern in der zweiten Halbzeit ein positives Torverhältnis, das mit dem Schlußpfiff auf 11:8 erhöht werden konnte. Borkämpfe im Schwimmen. Schlag auf Schlag wurden nachmittags im Schwimmstadion die Wettbewerbe im Schwimmen mit den Vorkämpfen in Angriff genommen. Wie in der Leichtathletik so entschied auch hier nicht der Einlauf, sondern die Zeit für die Teilnahme an den Endkämpfen, eine Art der Ausscheidung, die nur Zu begrüßen ist. Daß die Zeiten in den Vorläufen nicht sehr gut waren, lag an der ungewohnt niedrigen Wassertemperatur, der schweren Bahn und der durchweg doch starken Ueberlegenheit der Favoriten. Vier Auswahlmannschaften bestritten die Vorrundenspiele zum Wasserballturnier. Hatte es bereits im ersten Kampf zwischen Süddeutschland und Niedersachsen eine große Ueberraschung gegeben, als der Süden mit 4:2 (2:0) siegte, so fam der Ausgang des anderen Treffens zwischen Mitteldeutschland und Niederrhein noch unerwarteter. Bis zum regulären Spielschluß stand der Kampf noch 2:2 (1:1), in der Verlängerung glückte Mitte dann em knapper 3:2-Sieg, so daß es am S^-Stag ZU dem Endspiel Süd gegen Mitte kommt. Mit einer wieder ganz hervorragenden Leistung warteten die Hitlerjungen der Ruhr-Niederrhein- Sieben im Endspiel der deutschen Jugendmeister, schast auf, das sie jederzeit sicher mit 7:0 (2:0) gewannen. Der Sieger zeigte eine vorbildliche Mannschaftsleistung. Ausgezeichnete Besetzung für das 3. Gießener Bahnradrennen Der Gießener Radfahrer-Verein v. 1885 veranstaltet am Sonntag fein 3. Bahnradrennen. Das Rennen, das zugleich den Abschluß der Bahnrenn- faison bilden wird, hat eine Besetzung erfahren, wie kaum ein Rennen der letzten Jahre Mit den Fahrern Schorn, Horn, Kienle, Prinz, Frei, Karten- bcrg. Fücker, Ruland, Wirtz, Breuer, Schneider (sämtlich Köln), Grundlage, Hellwig (Münster), Hölver, Harre (Dortmund), sowie Neumann (Gießen) gehen durchweg Aschenbahnspezialitäten an Den Ablauf. Breuer, Ruland, Frei, Prinz, Horn, Schorn und der Gießener Neumann sind Fahrer, die schon mehrmals in Gießen am Start waren. Ganz besonders der Kölner Schorn, der durch seine Spurts das sportfreudige Publikum noch immer in Begeisterung versetzte wird auch bei diesem Rennen zu einem sportlichen Erfolg beitragen Der Kölner ist augenblicklich in Hochform. Aber auch die anderen Fahrer, insbesondere die beiden „Nationalen" Korn und Kienle, sowie Breuer werden dem auf der Gießener Bahn gut eingefahrenen Schorn großen Widerstand entgegensetzen. Tv. Heuchelheim für den Gau Hessen erfolgreich. Leichtathletische Wettkämpfe in höhr-Grenzhaufen. Eine kleine, aber um so erfolgreichere Expedition hatte der Gau Nordhessen zu den 10. leichtathletischen Wettkämpfen des Sport-Club 08 Höhr entsandt. Die Interessen des Gaues vertraten P e • t e r s und Kleemann von der Spvg. 1900 Gießen, sowie Franz und Erwin Neidel und S t ah l ° h u t vom To. Heuchelheim Den schönsten Erfolg errang zweifellos der To. Heuchelheim, der in der 3X1000-Meter-Staffel mit etwa 100 Meter Vorsprung als überlegener Sieger durchs Ziel ging, und mit 8,13 Minuten eine achtbare Zeit herauslief Dann ist vor allem noch der schöne Sieg von Franz Neidel zu erwähnen, der über 3000 Meter ein ganz überlegenes Rennen lief und mit 8,58 Minuten seine diesjährige Bestzeit erreichte. Einen weiteren 1. Sieg gab es durch Stahlhut im Weitsprung mit 6,54 Meter. Im Hoch- fprung mußte er diesmal den Sieg dem Neuwieder Klein überlasten. Beide-übersprangen 1,73 Meter die Zahl der Versuche entschied aber zugunsten des Neuwieders. Im Dreikampf wurde Stahlhut außerdem Dritter. Ueber 1500 Meter lief Kleemann (1900) ein schönes Rennen, erst im Endspurt mußte er sich dem Koblenzer Kramer beugen. Im 800- Der Gießener Hausbesitzerverein ist von einem schweren Verlust betroffen worden. In feinem verstorbenen Vereinsleiter Heinrich Launsbach betrauert er einen Mann, der sich durch treue Pflichterfüllung über feine Heimatgrenzen hinaus einen Namen in der Hausbesitzerbewegung gesichert hat. Dem Andenken dieses Mannes widmete der Hausbesitzerverein in seiner außerordentlichen Mitgliederversammlung im „Kühlen Grund" am gestrigen Donnerstagabend ein stilles Gedenken. Der stellv. Vereinsleiter, Oberingenieur A. Kurz, gab eine Würdigung der Verdienste des verstorbenen 1. Vereinsleiters, der 30 Jahre dem Gießener Verein angehörte und in 24jähriger unermüdlicher Tätigkeit als Dereinsführer Außerordentliches nicht nur für den Gießener, sondern für den Hausbesitz überhaupt geleistet hatte. Durch feinen Tod, so sagte Oberingenieur Kurz u. a. weiter, verlor nicht nur das Landesgebiet, sondern die deutsche Hausbesitzerorganisation einen durch vorbildliche Pflichterfüllung ausgezeichneten Vorkämpfer. Dem Verstorbenen wurden die üblichen Ehrenbezeugungen erwiesen. Der Gießener Hausbesitzerverein ist nun vor die Aufgabe gestellt, sich nach einem neuen Dereins- leiter umzusehen, wofür Vorschläge entgegengenommen wurden, die dem Präsidenten des Reichsbundes der Haus- und Grundbesitzer, T r i b i u s (Berlin), unterbreitet werden müssen. Zu diesem Zwecke gab das Mitglied des Beirates, Architekt Nicolaus, die erforderliche Aufklärung an Hand der neuen Satzung, wobei er auch auf die Bedeutung des Zusammenschlusses im Reichsbund und den örtlichen Vereinen zur Bewältigung der großen Aufgaben, die dem Hausbesitz von der Führung gestellt sind, verwies. Vor allem erfordere die stete erfüllten die Bedingunaen. Gebiet Schlesien siegte vor Sachsen und Franken. Oer Mannschasts-Künfkampf Der schwerste aller wehrsportlichen Wettbewerbe bei den NS.-Kampfspielen, der Mannschafts-Fünfkampf, wurde mit dem 30-Meter-Schwimmen begonnen. Geschwommen wurde im Drillichanzug mit Marschstiefeln, Koppel, Mütze und „Affen" Die vier anderen Hebungen dieses Wettbewerbs — 250- Meter-Hindernislauf, Handgranatenweitwurf, KK.- Schießen und 20-Kilorneter-Gepäckrnarsch — stellen ungeheure Anforderungen. Gleich die erste Hebung stellte den Arbeitsdienst in den Vordergrund Der Arbeitsgau 13 Magdeburg-Anhalt schwamm mit 33,6 Sekunden — für den letzten Mann! — eine hervorragende Zeit. Mit dem 250 - Meter • Hindernislauf wurde der Mannschafts-Fünfkampf fortgesetzt. In Stärke von 1 Führer und 11 Mann in großem Dienstanzug mit 25 Pfund Gepäck galt es, mehrere schwierige Hindernisse zu nehmen Die schnellste Mannschaft stellte die SS. mit 2:37,2 Minuten vor dem RAD. Oer Mannschasts-Wehrkampf. Die beiden Vorläufe zum Mannschafts - Wehrkampf gaben den Zehntaufenden wiederum Gelegenheit, ihre Kameraden anzufeuern. Mit einem „Sprung-auf-rnarfch-marfch!" starteten die Mannschaften zum 100-Meter-Hindernislauf auf Rasen. Obwohl die Polizei mit 21,8 Sekunden die beste Zeit erhielte, kam der RAD. mit 24,6 an die erste Stelle, oa die Polizei vier Fehlwürfe zu verzeichnen hatte. Den dritten Platz sicherte sich die SS., so daß RAD., Polizei und SS. am Samstag die Entscheidung bestreiten. Große Begeisterung löste auch der 4 0 0 - M e t e r- Hindernislaus aus, bei dem sich die sechs Besten für den Enokampf durchsetzten. Drei Wehrmachtsangehörige, zwei SS.-Münner und ein Polizist bestreiten die Entscheidung. Die beste Vorkampfzeit erzielte Gefreiter Gottschalk mit 1.23,5 Minuten vor SS.-Scharführer Filledöck (1:24,5). Erste leichtathletische Entscheidung. Die erste leichtathletische Entscheidung fiel in der Deutschen Staffel über 100, 200, 300, 400 und 500 Meter. Allianz Berlin siegte überlegen in 3:03,4 Minuten vor der SS.-Sportgemeinschaft Berlin, dem Polizei-SD. Berlin und der Kriegsmarine Kiel. — Im Vorkampf zum Kugelstoßen fetzte sich Olympiasieger Hans Wöllke mit 15,11 Meter an die Spitze. Deulfchland-Riege turnte. Einen nachhaltigen Eindruck hinterließ das Turnen der Deutschland - Riege am Hochreck. Frey (Kreuznach), Winter (Frankfurt a. M.), Stadel (Konstanz), Schmelcher (München), Stangl (München), Pludra (Berlin), Müller (Leuna) und Beckert (Neustadt) bewiesen erneut die große Klasse der deutschen Geräteturner am Reck. Fußball: Schalke - Leipzig 4:0 (2:0) Ohne überragende Leistungen zu zeigen, schlug der deutsche Fußballmeister Schalke 04 den Pokalsieger VfB. Leipzig glatt mit 4:0 (2:0) Toren aus dem Feld. Es war das erste Zusammentreffen beider Mannschaften nach dem Pokalendspiel am 3. Januar 1937, das die Sachsen mit 2:1 überraschend zu ihren Gunsten gestalteten. starke Entwickelung der Stadt Gießen die erhöhte Aufmerksamkeit eines solchen Vereinsleiters, zumal in kürzester Zeit mit der Altstadtsanierung begonnen werde, bei der eine ganze Reihe von wichtigen Fragen für den Hausbesitz aufgeworfen werde. Der stellv. Dereinsleiter Kurz unterstrich diese Aufgaben und wies ganz besonders auf die staatspolitischen Forderungen der Siedlung und des Luftschutzes hin, die zu berücksichtigen sein werden. Nachdem einige Vorschläge aufgegeben wurden, die weitergereicht werden, wurde Die neue Satzung des Reichsbundes der Haus- und Grundbesitzer angenommen, die auf die Durchdringung der Mitglieder mit den nationalsozialistischen Staatsgedanken ausgerichtet ist und die Forderung des Zusammenschlusses aller Haus- und Grundbesitzer zur Durchführung der Wohnungspolitik der Reichsregierung und zur Erfüllung der Aufgaben des Luftschutzes usw. enthält. Oberingenieur Kurz machte darauf aufmerksam, daß zu diesem Zwecke auch eine Auf- klärunas- und Werbearbeit vorbereitet wird. Anschließend wurden Fragen der Mietverträge geklärt, sowie weitere Auskünfte erteilt. Der stellv. Dereinsleiter gab bekannt, daß die Geschäftsstelle auch weiterhin mit Frl. Launspach, die über umfangreiche Sachkenntnisse verfügt, besetzt und in dem gleichen Hause wie bisher bleibt. Ende September findet in Köln die Reichstagung statt, an der drei Reichsminister (v. Krosigk, Dr Schacht und Seldte) zu Tagesfragen sprechen werden. Als Gießener Vertreter wird Adolf Schmidt an der Tagung teilnehmen und in der Oktober-Versammlung Aufschluß über die in Köln ausgegebenen neuen Richtlinien erteilen. Gute Leichtathletik-Ergebnisse Es gab bereits bei den Dorkämpfen der Leichtathletik gute Leistungen Neckermann lief die 100- Meter in 10,9 Sek., Blazejezak die 400-Meter in 49,4 Sek., Leichuw sprang 7,07 Meter weit und Kullmann schleuderte den Speer 63,13 Meter weit. Der Moderne Fünfkampf. Mit dem 300-Meter-Schwimmen wurde am Donnerstag bereits die vierte Prüfung zum Modernen Fünfkampf entschieden. Lt Lemp, der schon bei den Olympischen Spielen schnellster Schwimmer war, schlug nach 4:26,1 Min als weitaus bester Teilnehmer an. Der letzte Wettbewerb, der 4000- Meter-Geländelauf, wird erst die Entscheidung bringen, die wohl nur noch zwischen SS.-Hstuf. Hilde- brandt und Oblt. Cramer liegen dürfte. In der Klasse B bewältigte Lt. Kaiser die Schwimm- Prüfung in 5:12,8 Min. als Bester. Vorkämpfe der Boxer. Im Tanzring des Stadions wurden am Donnerstagmorgen die ersten acht Vorkämpfe des Box- turniers abgewickelt. Zu der flotten Durchführung der Kämpfe kamen wirklich gute Leistungen. Die große Heberraschung der ersten Dorkämpfe war Loibls k.-o.-Niederlage. Der Ulmer traf auf den chlagstarken Berliner SS.-Mann Seidler, der ihn in der zweiten Runde entscheidend besiegte. Die Sieger der acht Dorkämpfe haben bereits die End- runde erreicht. Mannschasts-Wehrsport-Künfkampf der HZ. Einen der härtesten Wettkämpfe führt die Hitler- Jugend mit dem Mannschafts-Wehrsport-Fünfkampf durch, der am Donnerstag früh um 6 Uhr mit oem 20-Kilometer-Orientierungs-Gepäckmarsch ge« tartet wurde. Als erste Mannschaft startete die des Gebietes Ostland. In Abständen von drei Minuten olgten dann die übrigen Teilnehmer. Jede Mann- schaft bestand aus einem Führer und neun Mann. Nach 3 Kilometer erfolgte die erste Zwangspause von 15 Minuten, in der die erste Aufgabe des Orientierungs - Gepäckmarsches: Kartenkunde, zu losen war. Kaum am Ziel, dem Militärschießplatz am Südfriedhof, angekommen, wurden zwei weitere Uebunaen des Fünfkampfes erledigt: das Klein- kaliberfchießen liegend freihändig und kniend. Erft Danach konnten die Teilnehmer das Gepäck ablegen • ™rtGn ^bung übergehen. Diese brachte ’ ^"G"-?00-Meter-Hindernislauf. Den Abschluß bildete : das Keulen-Zielwerfen aus 35 Meter Entfernung i n»ne,I?EnG5f^e/r^r^51 gab prächtige Leiftun- 1 gen. Fast sämtliche Teilnehmer und Mannschaften Kaum hatte der Führer und Reichskanzler bei der feierlichen Grundsteinlegung des Deutschen Stadions den dritten Hammerschlag getan, da kündeten Kanonenschläge den offiziellen Beginn der 1 NS.-Kampfspiele, die nach dem Willen Adolf Hitlers künftig einen steten Bestandteil des Partei- taasproaramms bilden werden, an, und im gleichen Augenblick setzten auf allen Plätzen schlagartig die Vorkämpfe in allen Sportarten ein. Ueberragende Leistungen im Patrouillenlauf. Die Vorkämpfe begannen gleich mit einem Höhepunkt, dem 1500-Meter-Mannschafts- Patrouillenlauf, den die Mannschaften in Stärke von 1 Führer und 11 Mann im großen Dienstanzug zu erledigen hatten. Der Start ging in Zwei Grupven auf der Aschenbahn vor sich,' wobei die Mannschaften durch je 20 Sekunden getrennt waren. Der Abstand innerhalb der. Mannschaften durste vom ersten bis zum letzten Mann, dessen t r a ch t u ng halten Unter Leitung von Prof. Dr. Klüpfel soll ein erdgeschichtlicher und gesteinskundlicher Gang durch Gie - ß e n unternommen werden Arn Buß- und Bettag wird eine Führung durch den Alten Friedhof stattfinden, bei der Obedriegsgerichtsrat i. R. Koch auf die Familien- und Lokalgejchichte eingehen wird. Für Ende November ist ein Vortrag von Dr Jörns Kustos des Oberhessischen Museums, vor- aesehen, der über die Vor- und Frühgeschichte des Gießener Gebietes sprechen wird. Im Zusammenhang damit werden die vor- geschichtlichen Sammlungen des Oberhessischen Museums besichtigt. Ende Januar soll eine größere Veranstaltung im Cafe Leib dem Gießener Humor und den humorvollen Begebenheiten aus der Geschichte der Stadt gewidmet sein; Amtsgerichtsrat Gros und Dr. R o l o f f werden durch Vortrag bzw. durch Vorlesungen manche lustige und interessante Episode wachrufen Der Volkstanzkreis wird für das Rahmenprogramm sorgen. In weiteren Vorträgen wird man Prof. Dr Götze über „G i e- ß e n e r Familiennamen" in der gemeinsamen Veranstaltung mit dem Oberhessischen Geschichtsverein hören. Studienassessor Dr. Wilhelm! wird einen Vortrag über .Gießener Straßennamen" halten. Vorgeschlagen wurde ferner, für das nächste Jahr ein Ausflug nach Friedelhausen — Sichertshausen — Staufenberg. Aus der Versammlung heraus wurden weitere Anregungen gegeben. Die Vorarbeiten für die geplanten Winterveranstaltungen sind bereits im Gange. Mit dem Gedenken an den Führer wurde die Arbeitssitzung geschlossen. Bei den NS.-Kampfspielen ist der international berühmte Olympiastarter Franz Miller mit der Startpistole tätig. Man sieht ihn in der Uniform des Unterbannführers der HI. bei feiner Arbeit. — (Schirner-M.) Zeit gewertet wurde, nie mehr als 30 Meter betragen Gleich im ersten Lauf vollbrachte der Arbeitsgau 27 Baden des RAD. eine ganz hervorragende Leistung, erzielte er doch eine Zeit von 4:51,1 Minuten. Die kluge Zusammenarbeit, gepaart mit erstklassigem Können, feierte einen Triumph. Eine ähnlich ooraüglidje Leistung hatte die SA.-Gruppe Kur Pfalz zu verzeichnen. Als nächste gina die Polizei (Jnsvektionsbereich Hefen - N a s s a u) nach 5:29,5 durch das Ziel. Im zweiten Lauf siegte die SS. (Oberabschnitt Süd- west) in 5:118 vor dem NSKK. (Motorbrigade Kurpfalz-Saar), das 5:29,5 benötigte. Es werden folgende schnellsten Mannschaften die Ent- cheidung am Samstag bestreiten: Reichsarbeitsdienst (Arbeitsgau 27 Baden), Polizei (Jnspektions- bereich Hessen-Nassau) und SS. (Oberabschnitt Süd- west). Am gestrigen Donnerstagabend fand im Hindenburg" eine Arbeitssitzung der Fachamtsleiter und Vertrauensmänner des Ortsringes Gießen des Landschaftsbundes Volkstum und Heimat statt. Ortsringleiter Dr. Michel gab zunächst einige organisatorische Mitteilungen. Die Mitgliederzahl des Drteringes beläuft sich gegenwärtig auf 650. Die Kassenführung wurde in Ordnung befunden. Dann umriß er in wenigen Sätzen die Arbeit des vergangenen Sommers. Es fand eine Wanderung durch den Krofdorfer Forst statt, an der sich 97 Mitglieder beteiligten Ferner wurden ein pflanzenkund- licher Gang und mehrere Ausflüge durchgeführt, bei denen man sich besonders den Vogelstimmen widmete. Gemeinsam wurde die Skagerrak-Kunstausstellung besucht. Herr R e h n e l t betreute in sorgfältiger Weise die Enzianwiesen bei Rödgen. Ein Volkstanzkreis unter Leitung von Frl. Hübner hat die Arbeit aufgenommen bzw. fortgeführt. Für den Winter 1937/38 ist wieder eine Reihe von Veranstaltungen und Vorträgen vorgesehen, die unter dem Leitgedanken „Alt Gießen" stehen wird. Der Ortsring wird bemüht sein, die Verbindungen mit dem Oberhessischen Geschichtsverein, dem Goethebund, der Gesellschaft für Natur- und Heilkunde und dem Volksbildungswerk aufrechtzuerhalten. Außerdem soll dafür Sorge getragen werden, daß Heberschneidungen der Veranstaltungen des Landschaftsbundes mit denen der genannten Vereinigungen nicht stattfinden. Vorgesehen ist demnächst eine Kunstgefchicht- l ich e Fahrt nach Butzbach (Fachwerkbauten) und Nieoer-Weisel (Johanniter-Kloster) unter Führung von Prof Dr. R a u ch Im Dezember wird Prof. Dr. Henneberg eine sternkundliche B e - Bei den NS.-Kampfspielen in Nürnberg zeigte die überragende Leichtathletik-Leistungen. Der neue deutsche Jugendfunfkampsmeister Bongen (Nieder- rhem), den unser Bild zeigt, stieß die 10-Pfund- Kugel 16,57 Meter. — (Schirner-M.) Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt oefchlosfenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o H Lombardzinsfutz 5 o S) Devisenmarkt Berlin — Hrankfurt a Dl. ffranktun a. M. Berlin Frankfurt a. M. Berlin Schlust- kurs Schlichs. Abend- börie Schlich» fürs Schluß! Mittag börie Schlich» 'urs Schluss'. Abend börie Schlich, kurs Schlubk Mittag. börie D uuin 8.9 9-9 8.9 9.9. Da um 8-9 | 9.9. 8.9. 99. 6% Deutsche RetchSanlethe v. 1927 4% Deutsche ReichSanl. von 1934 4ft% Deutsche Reichsschatzanweisungen von 1935 4ft% Deutsche Retchsschatzanwei- sungen von 1935, II. Holge ... 4ft% Deutsche Neichslchatzanwei- jungen von 1936, III. piolge .. 5ft% Doung Anleihe von 1930 .. 4ft% Seitliche Volköltaat von 1929 *Vi% Deutsche Reichspoltlchatz von 1934 I.................... 101,5 99,4 99,25 99 105 100,25 100,4 99,65 127,25 136,75 99,5 1014 99,5 98,75 98,5 134 99,75 98,5 101,4 101,25 111,1 126,25 81 86 127,75 206 117,5 123,25 105 101,5 99,4 99,25 99 105 100,25 100,25 99,65 127,7 136,75 99,5 101,4 99,5 98,5 133,85 99,75 98,5 101,4 101,4 111.1 126,5 80,25 85,25 127,5 207,25 117,5 1235 105 101,5 99 4 99,25 99 100,25 100,5 99,65 127.25 99,5 98,75 134,1 99,75 101,25 111,25 126,5 80,25 86,75 127.75 207 134,25 117,25 123,25 105 101,5 99,4 99,25 99 104,9 100,25 100,5 99,65 127,6 99,5 99,5 134 101,5 111,25 126,75 47 80,75 84,75 127,65 207,5 134 117,5 123,5 105 Aceumulatoren-ffabrit....... 14 Aschaffenburg Zellstoff........ 6 Bemberg...................O Bekula.....................8 Buderus Eisen...............5 Gement Heidelberg...........7 Gement Karlstadt............6 Conti (Mummt.............. 12 Daimler Motoren.......... 6ft Dessauer Gatz ............... 4 Deutsche Erdöl ..............6 Deutsche Gold» und Silber .... 9 Deutsche Linoleum.......... 10 Elektrische Lieferungen........6 Elektrische Licht und Kraft.....7 I. G. Farbeu-Jndustrie.......7 Reiten & Guilleaume.........6 Geesürel...................7 Th. Goldschmidt............. 6 Gritzner Maschinen........... O Harpener................. 8ft Hoesch Eisen............... 3 ft Philipp Holzmann........... 8 Ilse Bergbau................6 Ilse Genüsse................6 227 146.4 150,75 167,5 125,5 167.5 189 140 151 265 168,5 130,4 153 165,25 138 156 144 171 125,5 153 139,25 118 135,4 129 95,25 121,4 151 154,5 230 131 155,25 130,25 152 158,5 174 217 117 58,75 117 157,75 229,9 147 151,5 126 167,75 187,75 141 152 265 168,25 130.5 154 165,65 138,25 156 145,25 172 126,75 152,5 170 140 116,25 136 129 95 122,75 156,25 156,5 131,9 151,5 159 175,25 217 201,25 113 59,75 117,5 158 35 25 227,75 146,5 150,5 168 125,5 188,25 140,25 119.75 150,9 168 129,5 154 165,5 138 155-75 144,5 53 171 125,75 152.25 170 140 117,75 136 162,25 129 121.5 151 153 113,25 230 131 155.13 131 151,5 159 174,5 92,75 216,5 203 117 58,65 116,75 158 34,9 228,75 149 152 168,25 126 188,25 141,5 121,5 152,25 168 130,4 154 165,65 138,5 156.5 145,25 52,65 172,5 126,5 153 170 140 119 136,75 163 129,25 122,75 151,25 158 114,75 231 131,25 156,5 131,9 152,5 159,5 175,5 93,5 218 202 118 59,9 118,5 158,75 35 25 4ft% Deutsche Retchsbahnschatz von 1936 1................. Netchsanleihe-Altbesitz.......... Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.»Rechten............. 4¥i% Hess. Landeöbk. Darmftad, Goldpfe. R. 12 ........... 6ft% Hess. Landes-Hyp.°Banl £iqu. Goldpfe.............. 4%% Preuh. Landespfdbr.-Anst Goldpfe. R. 19............ 4ft% Preuß. Gold-Komm. R. 20 4yt% Darmstädter Komm.-Lan desbankR. 6 ... ........... Deutsche Komm.-Sammel-Anlethe Auslos.»Rechte 1............. Klöchierwerke ............ 4 ft KvkSwerke und Chemische Fabrik 7 Lahmeyer .................. 6 Mainkraft................... 4 Mannesmann.............4 ft Mansfelder Bergbau......... 7 Metallgelellschaft.............6 Cremtein & Koppel..........O Rheinische Braunkohle....... 12 Rheinische Elektro............6 Rheinstahlwerke..............6 Sil>einisch»Destfälische Elektro .. 6 Rütgerswerke ............... 7 Salzdetfurth Kali............ 6 Schuckert L Co.............. 7 Schultheis Patzenhofer........4 Siemens & Halske ........... 6 Süddeutsche Zucker.......... 10 Bereinigte Stahlwerke......4ft Westdeutsche Kaufhof.........O Westeregeln Alkali............ < Zellstoff Walbhos............6 Ltavi Minen ..............0,6 4y,% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15 4ft% Franks. Hyp. Gold-Komm. Cbl. 2 3............... 6ft% Franks Hyp. Liquidation Goldpfe........ ......... 6ft% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpfe..................... Steuergutlchein-Berrechnungskurs L.G- für Berkehrswejen .... 6 ft Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Hamburg-Amerika Paket......0 Norddeutscher Lloyd..........0 Deutsche Reichsbahn Borz.-Mt. 7 Reichsbant................. 12 Berliner Handelsgesellschaft . 6 ft Commerz» und Privat-Bank ... k Deutsche Diskonto............5 Dresdner Bank..............4 8 - September 9. September 8-September g. September Amtlich, Woiterune Anm cch'Rvlieruno Amtliche Rviierunu Am.ncheRvtierun, <«•>!( Br-, ■fleir Briet Gelt Bn, s Mf»' r Brie. Buenos Aires............. 0,749 42,10 0,753 0,748 0,752 Japan........... 0,720 0,722 0,719 0,721 Brüssel................... 42,18 42,04 42,12 Jugoslawien ..... 5,694 5,706 5,694 5,706 Rio De Janeiro ............ 0,161 0,163 0,161 0,163 Oslo .......... 62,00 62,12 62,04 62,16 Polen.................... 47,00 47.10 47,00 47,10 Wien............ 48,95 49,05 48,95 49,05 Kopenhagen............... 55,08 55,20 55,12 55,24 Lissabon......... 11,20 11,22 11,21 11,23 Danzig............... ... 47.00 47,10 47,00 47,10 Stockholm....... 63,60 63,72 63,65 63,77 London .................. 12,335 12,365 12,345 12,375 Schweiz......... 57,23 57,35 57,25 57,37 HelsingsorS................ 5,455 5,465 5,46 5,47 Spanien......... 16,98 17,02 16.98 17,02 Paris.................... 9,281 9,299 9,281 9,299 Prag............ 8,681 8,699 8,681 8,699 Holland .................. 137,34 137,62 137,35 137,63 Budapest........ —— —— —— Italien................... 13,09 13,11 13,09 13,11 Reuyork......... 2,493 2,497 2,493 2,497 Rhein Mainische Börse. Mitlagsbörse weiter erholt. Frankfurt a. M., 9. Sept. Im Anschluß an die Abendbörse verzeichnete die Börse eine weitere Beruhigung, die Umsätze blieben indessen klein, da von einer Kundschaftsbeteiligung kaum etwas zu merken war und auch sonst eine gewisse Zurückhaltung verblieb. Es wurde stark beachtet, daß die heute zu Ende gehende Zeichnung auf die Reichsanleihe nach Mitteilungen der Zeichnungsstellen ein durchschlagender Erfolg war. In gleicher Weise wie an den Vortagen kleine Abgaben, die die Kurse ungewöhnlich stark absinken ließen, führten heute mäßige Rückkäufe, hauptsächlich der Kulisse, am Aktienmarkt zu durchschnittlichen Besserungen von 0,50 bis 1 v. H., womit aber die gestrigen Einbußen nur zu einem Teil ausgeglichen wurden. Erholungen traten vor allem am Montanmarkt ein. Klöckner 137,25 (135,40), Rheinstahl 156,75 (155,25), Hoesch, Verein. Stahl, Harpener und Ilse Genuß zogen bis 1 v. H. an. Auch für Maschmenwerte ergaben sich Befestigungen, am stärksten bei Rheinmetall auf 154,25 bis 155,50 (153), die übrigen gewannen etwa 0,50 bis 0,75 v. $)., nur Eßlinger 0,25 v. H. niedriger. Chemische Papiere blieben voll behauptet, IG. Farben 16a,40 (165,25), Scheideanstalt 265. Zellstoff- aktien lagen bis 0,65 v. S). freundlicher, eine Reihe anderer Papiere hob sich im oben genannten Ausmaß. Schwächer waren dagegen Kali Aschersleben mit 116,25 (118), VDM. mit 176 (177) und Südd. Zucker gingen nach nur eintägiger Pause um volle 4 v. H. auf 201,25 zurück. Renten lagen zwar ruhig, fanden aber vorwiegend Kaufneigung. Lebhafter waren Kommu- nal-Umschuldung mit 94,85 (94,80). Reichsbahn- Vorzugsaktien bröckelten 0,25 v. H. ab auf 127,50. Im Verlaufe konnte sich das Geschäft am Aktie n m a r k t nicht beleben, die Kurse blieben aus dem nach den ersten Notierungen noch teilweise um 0,25 bis 0,50 v. H. erhöhten Stand behauptet. Weitere Käufe wurden nicht vorgenommen. Von erst später notierten Papieren waren RWE. auf 131,90 (130,25), Schuckert auf 175,25 (174), Reichsbank auf 207,25 (206), Moenus auf 126,50 (125,50) und Deutsche Erdöl auf 152 (151) erholt. Am Rentenmarkt kamen Reichsaltbesitz bei einigen Umsätzen mit 127,70 (127,25) zur Notiz. Pfandbriefe zeigten bei kleinem Geschäft vorwiegend unveränderte Kurse, ebenso wichen Stadtanleihen nur geringfügig ab. Industrie-Obligationen lagen etwas uneinheitlich. Der F r e i v e r k e h r war noch uneinheitlich und nicht besonders lebhaft. Fest lagen Wayß & Freytag mit 151 (149). Sonst nannte man Adlerwerke mit 116,25, Growag mit 90,50, Elsäss. Bad. Wolle mit 80 bis 81, Schuh Berneis mit 73,50 bis 74,50 und Dingler mit 90,50 bis 91. Tagesgeld in Auswirkung des herannahenden Steuertermins etwas gefragt und auf 2,75 (2,50) v. H. erhöht. Abendbörse sllll. Da Aufträge kaum Vorlagen und auch sonst die Unternehmungslust gering war, nahm die Abendbörse einen ruhigen und wenig veränderten Verlauf. Kleine Abbröckelungen ergaben sich für Montanwerte von 0,25 bis 0,50 v. H., so bei Buderus mit 126, Mannesmann mit 122,75, Rheinstahl mit 156,50 und Verein Stahl mit 118, während Klöckner etwas stärker ermäßigt waren auf 136 (137,25). Anderseits fanden Maschinenwerte einige Nachfrage, wobei Demag auf 150,25 bis 150 (149), Moenus auf 127 (126,50), Junghans auf 134 (133,75) anzogen, Rheinstahl lagen mit 155,25 gehalten. Leicht erhöht waren ferner IG.-Farben mit 165,65 (165,40) und Goldschmidt mit 145.25 (145), sowie Licht und Kraft mit 154 (153,75). Akkumulatoren Hagen notierten nach 227 am 8. 9. mit 229,90. Im Übrigen lagen die zur Notiz gekommenen Werte unverändert, hauptsächlich Elektroaktien. Der Renten- markt blieb in Weiterwirkung des vollen Anleihe- erfolges freundlich gestimmt, einige Umsätze vollzogen sich in Kommunal-Umschuldung zu 94,88 und 94,90 (94,80). Von Freiverkehrsaktien wurden Katz & Klumpp mit 112 bis 113 bewertet und gehandelt, Adlerwerke Kleyer lagen bei etwa 116 bis 116,25. Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 9. Sept. Auftrieb: Großvieh 1210 (gegen 1029 am letzten Donnerstagsmarkt), darunter 181 (141) Ochsen, 127 (159) Bullen, 648 (515) Kühe, 254 (214) Färsen. Kälber 734 (778), Schafe 156 (146), Schweine 285 (330). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 42 bis 45 (am 2. Sept. 42 bis 45), b) 37 bis 41 (37 bis 41), c) 33 bis 36 (—). Bullen a) 41 bis 43 (41 bis 43), b) 37 bis 39 (37 bis 39), c) 34 (34). Kühe a) 41 bis 43 (41 bis 43), b) 34 bis 39 (36 bis 39), c) 28 bis 33 (30 bis 33), d) 22 bis 25 (24 bis 25). Färsen a) 42 bis 44 (41 bis 44), b) 37 bis 40 (39 bis 40), c) 34 bis 35 (—), d) 28 (—). Kälber a) 62 bis 65 (62 bis 65), b) 53 bis 59 (55 bis 59), c) 42 bis 50 (44 bis 50), d) 30 bis 40 (35 bis 40). Hümmel b2) 45 bis 50 (46 bis 51), c) 42 bis 44 (—), d) 39 bis 41 (—). Schafe a) 33 bis 42 (40 bis 46), b) 25 bis 32 (30 bis 35). Schweine a) 56 (57), bl) 56 (57), b2) 56 (57), c) 55 (56), d) 52 (53). Sauen gl) 56 (57). Marktverlauf: Großvieh, Kälber und Schweine zugeteilt. Hümmel und Schafe langsam. Schweinemarkt in Buhbach. * Butzbach, 9. September. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 570 Ferkel aufgetrieben. Bei lebhaftem handel verblieb Ueberftand. Es kosteten bis sechs Wochen alte Ferkel 8 bis 10 Mark, sechs bis acht Wochen alte Tiere 10 bis 14 Mark, für ältere Tiere wurden bis 20 Mark bezahlt. Aus der engeren Heimat. Militärische Trauerfeier in Schotten. * Schotten, 9. Sept, hier fand heute die militärische Trauerfeier für den bei Ulrichstein auf einer Dienstfahrt mit dem Auto tödlich verunglückten Kommandeur des Büdinger Bataillons, Oberstleutnant Theurich, statt. Die sterbliche hülle war in der Kapelle des städtischen Krankenhauses aufgebahrt. Der Sarg war mit Der Reichskriegsflagge bedeckt. Offiziere und Feldwebel des Bataillons hielten am Sarge Die Totenwache. Das Bataillon hatte zu Ehren feines Kommandeurs weiter eine Ehrenkompanie gestellt. Viele prachtvolle Kranzspenden gaben sichtbar Zeugnis von der hohen Wertschätzung, Die der Entschlafene in weiten Kreisen seiner Garnisonstadt und darüber hinaus genießen Durfte. Nach einer kurzen Trauerfeier tn der Kapelle des Krankenhauses in Gegenwart einer großen Trauergemeinde, in der man neben vielen Offizieren auch zahlreiche Mittrauernde im Zivil sah, fand die feierliche Ueberführung des Sarges unter Choralmusik einer Militärkapelle zum Bahnhof statt. Der Sarg wurde von Soldaten Des MG.- Bataittons getragen und von der Totenwache begleitet. Am Bahnhof schloß sich Die feierliche militä- rische Trauerfeier an. Divisions-Pfurrer heiDen- müller gab am Sarge unter dem Wort Des 73. Psalms eine Rückschau auf das Leben und Wirken des auf so tragische Weise aus seinem aufopferungsvollen Dienst für Deutschland herausgerissenen Offiziers. Im Namen des MG.-Vataillons sprach svdann Major Lorenz Worte tiefster Dankbarkeit für diesen ersten Kommandeur des Bataillons, dessen Namen für alle Zeiten in Der Geschichte Des Bataillons fortleben werde, ferner packende Worte für den als Offizier, Kommandeur und Kamerad in höchstem Maße vorbildlichen Menschen. Den letzten sichtbaren Gruß Des Bataillons an seinen unvergeßlichen ersten Kommandeur, Oberstleutnant Theurich, stellte ein prächtiger Kranz Dar. Weitere Kränze legten höhere Offiziere namens des IX. Armeekorps und der 9. Division nieder, ferner Vertreter der Stadt und des Kreises Büdingen und noch viele andere, hierauf feuerte die Ehrenkompanie als letzte militärische Ehrenbezeugung die Ehrensalve über Den Sarg. Die Musik spielte das Lied vom guten Kameraden, dann wurde der Sarg in den Eisenbahnwagen gehoben zur Ueberführung der sterblichen hülle nckch der Vaterstadt des Verstorbenen, Hirschberg in Schlesien. 40 Jahre im Dienste der Reichsbahn. Reichsbahn-Zugführer Karl h e l b i g vom Bahnhof Gießen, wohnhaft in Dorlar, konnte heute auf eine 40jährige Eisenbahn-Dienstzeit zurückblicken. Aus diesem Anlaß fand heute morgen eine würdige Feier statt, zu der sich eine Anzahl Mitglieder eingefunden hatten. Reichsbahn-Amtmann Wahl hob in einer Ansprache die Verdienste des Gefeierten hervor und überreichte die Glückwunschschreiben des Führers und der Reichsbahndirektion. Mit bewegten Worten dankte der Jubllar. Gefechtsschießen bei Laubach. In der Zeit vom 20. bis 23. September, jeweils von 8 Uhr vormittags bis 5 Uhr nachmittags, findet in dem Raume nördlich Laubach, der umschlossen wird von den Gemeinden Lauter, Grün- bcrg, Stockhausen und Weickartshain, ein Schulgefechtsschießen des Erg.-Batl. JR. 116 statt. Während der Schießzeiten ist das Betereten des gefährdeten Gebiets verboten. Die Zugangswege werden durch Wachposten besetzt. Diese Posten haben die Rechte und Pflichten eines Wachtpostens; ihren Anordnungen ist unbedingt Folge zu leisten. Die Straße Grünberg — Weickartshain wird während Inh.: Karl Baler, Gießen, Marktstraße 9-11 5843 A Meis4erüber..Licht und Schauen' G i e ssen -Schulstr. b .. .und zum Bauen ... r- D Q C DRUCKSACHEN W CnDC Br Ohl. GieBen Nachlässe von 3 bis 20 v. H. erhalten Sie bei wiederholten Veröffentlichungen einer Anzeige > Filmen ist gar nicht so teuer, wie Sie vielleicht denken — aber sehr interessant; zumal Sie heute in natürlichen Farben filmen können. Lassen Sie sich zunächst ganz unverbindlich von mir beraten. Ich drehe gern einen Probefilm mit Ihnen zusammen und berichte Ihnen ausführlich über die geringen Kosten. Filmen bringt viel Freude! 5845 A Photo Schlafzimmer echt Eiche 325.- RM. Speisezimmer Eichem.Nußb. 475.- RM. 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Hacken, der rückwärtige Teil des Fußes An Den Hacken bildet sich leicht Hornhaut, tue man nach ausweichenden Seifebädern mit einem stumpfen Metallgegen- stand abschabt. Hacken im Garten, siehe Bodenbearbeitung. keinen Staub auf den Heizkörpern! Denn Staub verbraucht einen Teil der Wärme für sich. Aber wie kommt man zwischen die engen Rippen der Heizkörper? Da gibt es eine Heizkörperbürste, mit der diese Arbeit schnell und leicht geht. Lassen Sie sich diese Bürste bei Häuser mal zeigen. J. B. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146. bei besonders wichtig die Rein- fialtung und Massage Des Kopf- ooDens Durch ausgiebiges Bürsten ist, um eine gründliche Durchblutung au emelen. Das Haar soll nicht allzu oft gewaschen werden. Alan benutzt dazu eine milde Seife, Die gut ausgespült werDen muß. Zusatz von Zitronensaft oDer Essig zum Waschwasser macht sprödes Haar weich. Haarwasier muß je nach der Art Der Haare fetthaltig oDer fettarm sein HaarschwunD. Haarausfall. Im Alter ist Der HaarschwunD ein normaler, physiologischer Vor- ?ang. Es gibt aber auch vorzeit- ichen Haarschwund, der vor allem bei Männern zur Elatzen- bilDung führt, ist meist erblich bedingt. Haarausfall kommt auch bet manchen Allgemeinerkrankungen vor, z. B. bei Rotlauf, Hackfrüchte, Kartoffeln, Zuckerrüben usw., Deren Pflanzen während des Wachsens „behackt", d. h. mit Erde umhäufelt werden müssen. Häkeln, eine Art der Handarbeit, bei der man mit einem Häkelhaken und Garnen oder Wolle unter Verwendung Der wichtigsten Maschenbildungen (Luftmaschen, Stäbchen, feste Maschen) die verschiedenartigsten Dinge anfertigen kann. z. B. aus Leinengarnen Spitzen, Einsätze usw. aus Wolle Kissenplatten, Pullover und dergl. Hämophilie (Bluterkrankheit): eine in manchen Familien vererbte Neigung zu schwer still- baren Blutungen ohne bes. Anlaß oder auf die harmlosesten Verletzungen hin. Wird gewöhn- lich durch die Töchter, die aber meist selbst gesund bleiben, auf die männlichen Nachkommen vererbt. Es fehlt bei h. H. im Blute an Stoffen, welche die Blutgerinnung herbeiführen. Hämorrhoiden. Durch Stauung bedingte Erweiterung der Venen des unteren Mastdarmendes. welche knotenförmig außerhalb oder innerhalb des Afters vor- springen: äußere und innere H. Erste Anzeichen: Afterjucken, Schmerzen beim Stuhlgang, manchmal auch helles Blut im Stuhl. Ursachen d. H.: sitzende Lebensweise, chron. Verstopfung, bei Frauen während d. Schwangerschaft, oft auch ererbte Anlage (Bindegewebsschwäche und eine Stauung im ganzen venösen Kreislauf). Behänd!.: durch H.- der Schießzeiten gesperrt; Umleitung erfolgt von Grünberg über Mücke — Stockhausen und umgekehrt. HL.-Heime genießen besonderen Schutz LPD. Bad-Nauheim, 9. Sept. Ein junger Mann aus Friedberg hatte sich heute vor dem Amtsrichter in Bad-Nauheim wegen Einbruchs in ein bei Bad-Nauheim gelegenes HI.-Heim zu verantworten. Er hatte dort Einrichtungsgegenstände gestohlen, die er für seine Zwecke verwenden wollte. Der Amtsrichter verurteilte den Einbrecher zu s e ch s Monaten Gefängnis, wobei bei der Strafzumessung als straferschwerend in Betracht gezogen wurde, daß der Täter sich an einer Einrichtung vergangen habe, die für das Wohl und für die Erziehung der Jugend besonders wichtig ist, und die wegen dieses Zweckes auch eines besonders nachdrücklichen Schutzes bedarf. Verhostung eines ungetreuen Gemeinderechners. * Nidda, 9. Sept. In der G e m e i n d e k a f s e des Nachbardorfes Unter-Schmitten wurde dieser Tage bei einer Kassenrevision ein Fehlbetrag von rund 1000 Mark entdeckt. Der Gemeinderechner Singel hat die Unterschlagung der Summe eingestanden Er wurde verhaftet und in das hiesige Gerichtsgefängnis eingeliefert. Ein Bauernhof durch fteuer vernichtet. * Lauterbach, 10. Sept. In dem Bauernhöfe des Karl Hildebrandt in dem Dorfe Gunzenau bei Lauterbach brach am Donnerstagfrüh in der Scheune Feuer aus, dem die Scheune mit allen bisher geborgenen Erntevorräten und mit zahlreichen landwirtschaftlichen Maschinen zum Opfer fiel. Die Flammen griffen trotz stärksten Einsatzes aller Feuerwehrmänner der Ortsfeuerwehr und einer Nachbarwehr auch auf die Stallungen und auf das Wohnhaus über, die ebenfalls ein Raub der Flammen wurden. Beim Brand des Wohnhauses wurde auch die ganze Inneneinrichtung mit allem Mobiliar durch das verheerende Feuer mit vernichtet. Der Geistesgegenwart und dem entschlossenen Handeln des Brandgeschädigten gelang es wenigstens, das Vieh noch rechtzeitig aus dem Bereich der Flammen h e r a u s z u b r i n g e n und in Sicherheit zu schaffen. Der Schaden ist sehr groß. Die Brandursache ist noch unbekannt. Die polizeilichen Ermittlungen sind im Gange. Aicht ausgeschaltetes elektrisches Bügeleisen verursacht Brand. LPD. Marburg, 8. Sept. Infolge eines nicht a b g e s ch a l t e t e n elektrischen Bügeleisens entstand in der letzten Nacht in der Oberstadt ein Brand. Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhinderte ein weiteres Umsichgreifen des Feuers auf die anschließenden Häuser der Wettergasse. Ein vom Feuer überraschter Hausbewohner erlitt Brandoerletzungen. Landkreis Gießen. ED Leihgestern, 10. Sept. Ihre silberne Hochzeit können am nächsten Sonntag, 12. September, der Landwirt Konrad Frey und seine Ehefrau Emma, geb. Jung, Hindenburgstraße 68 dahier wohnhaft, begehen. * Allendorf (Lahn), 9. Sept. Die von der Gemeinde geschaffene Maulbeerbaum-Anlage wurde von den Schulkindern mit viel Freude an der Arbeit vom Unkraut befreit. Der Gemeinde wurden dadurch Unkosten erspart. — Am 11. September findet hier eine Derdunkelungs- U e b u n g statt, bei der auch die Feuerwehren mit- wirken sollen. Die Gemeinde hat eine Alarm- s i r e n e angeschafft, um die Einwohnerschaft rechtzeitig alarmieren zu können. # Staufenberg, 10. Sept. In der hiesigen Gemarkung in der Nähe des Waldes wurde gestern ein junges Mädchen von hier von einem Kerl belästigt. Das Mädchen setzte sich energisch zur Wehr; ferner kam zum Glück gerade ein Mann aus Lollar hinzu. Bei dieser Sachlage hielt es der üble Bursche für geraten, schleunigst die Flucht zu ergreifen. Die Ermittlungen der Gendarmerie sind im Gange. * Burkhardsfelden, 9. Sept. Die Zigarrenarbeiterin Gretel Schäfer von hier stürzte vom Soziussitz eines Motorrades ab und mußte mit e r - heblichen Kopfverletzungen in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden. kommen zu können, habe sich jedoch verschätzt. Mit Rücksicht darauf, daß der Angeklagte bis jetzt noch unvorbestraft ist, sah das Gericht von einer Frei- heitsstrafe ab und verurteilte ihn zu einer Geld« strafe von 60 RM. Weiterhin standen die noch minderjährigen A. B. und O. E., beide aus Wieseck, vor dem Schöffen« gericht. Die Anklage lautete auf Abtreibung. Die An« \ geklagten waren geständig. In Anbetracht ihrer Jugendlichkeit und bisherigen Unvorbestraftheit sowie mit Rücksicht auf das sofortige Geständnis, lies das Gericht es bei einer verhältnismäßig geringen Strafe bewenden und erkannte auf eine Gefängnisstrafe von je zwei Monaten. liundfunkproaramm. # Ettingshausen, 9. Sept. Während der Sommerferien haben die Schulkinder eifrig 2lehren gesucht. Als Ertrag konnte dem W inte r h i l f s w e r k ein Zentner Roggen und Weizen übergeben werden. Schöffengericht Gießen. Gestern hatte sich vor dem hiesigen Schöffengericht der H. R. aus Dreihaufen wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten. Der Angeklagte fuhr am 21. 4.1937, nachmittags, mit seinem Lastkraftwagen von Lollar nach Gießen. Kurz vor der Wellersburg überholte er ein Pferdefuhrwerk, obwohl ihm von der anderen Seite ein Autobus entgegenkam. Um einen Zusammenstoß mit diesem zu vermeiden, mußte er unmittelbar nach dem Ueberholen sich scharf rechts vor das Pferdefuhrwerk setzen. Dabei fuhr er einen wenige Meter vor dem Pferdefuhrwerk fahrenden Radfahrer, einen 60jährigen Versicherungsvertreter aus Gießen, an, wobei dieser zu Fall kam und an der linken Seite teilweise erhebliche Verletzungen davontrug. Der Angeklagte war geständig. Er gab an, er habe geglaubt, noch vorbeiSamsfag, 11. September. 6 Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Morgenstund. 9.30 aus Nürnberg: Reichssendung: „Reichsparteitag Nürnberg 1937", Appell der HI. im Stadion mit einer Rede des Führers. 10.30: Hausfrau, hör zu! 11.40: Gaunachrichten. 11.45: Deutsche Scholle. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. Offene Stellen. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Humor ist Trumpf! 15.15: Volk und Wirtschaft. 15.30: Die Sache mit dem Vogel. 16: Froher Funk für alt und jung. 18: Zeitgeschehen im Funk. 19: Aus Sage und Mythos. 20 aus Nürnberg: Reichs- sendung: Nachrichten. 20.10 aus Nürnberg: Reichs- fendung „Reichsparteitag Nürnberg 1937" — vom Appell der HI. im Stadion mit Begrüßungsworten und der Rede des Führers — von den Hauptkämpfen der NS.-Kampffpiele vor dem Führer — von der DAF.-Taqung in der Kongreßhalle — vom Haupttag des KdF.-Volksfeftes in der KdF.» Stadt. 22 aus Nürnberg: Reichssendung: Nachrich- ten, auch aus dem Sendebezirk. 22.30: Wir tanzen in den Sonntag. 24 bis 1: Nachtmusik. Unser Umbau äst vollendet! Wir eröffnen am Samstag, dem 11. September mittags 3 Uhr Die neu gestalteten Innenräume geben Ihnen die Möglichkeit, in aller Ruhe unsre Auswahl zu prüfen Maria-Kriedericke Die Geburt einer gesunden Tochter zeigen hocherfreut an Or. med. Hans und Marie Hammermann,geb. Grüne Gießen sz Z. Univ.-Frauenklinik), den 9. September 1937 5860 D In übersichtlichen Fenstern zeigen wir Ihnen die neuesten Schöpfungen der tlMOfl® Sachkundige Beratung und aufmerksame Bedienung werden Sie als angenehm empfinden und unser Haus in dem Gefühl verlassen, daß der Einkauf von Schuhen eine Freude ist SCHUMHAUS •M 1 1 | I ' ' • I La*, x S E LT E R S W E G BhJhkjb AK G I ES S E N - 5849 D Besuchen Sie am Sonntag, dem 12. September 1937, von 16-18 Uhr das Preisangeln des Reichsverbandes Deutscher Sportfischer am Karpfenteich in der Schlageteranlage FREMDENVERKEHRSVEREIN GIESSEN E. V. —___ 5859 D Sonntag, den 12. September 1937, nachmittags 272 Uhr auf dem Waldsportplatz 5856D 180 Haferkakao Salben und -Zäpfchen, Behebung der Verstopfung, Änderung der Lebensweise, manchmal auch Allgemeinbeh. (Stützung d. Herzkraft). Beim Auftreten v. starken Blutungen oder Steigerung der Entzündung begebe man sich in ärztliche Behandlung! Hände reinigt man bei starker Verschmutzung mit einer Zitronenschale oder mit warmem Elyzerinwasier sowie Seife und Bürste. Hänfling. Leimfink Birkenzeisig, "einer Singvogel mit zwei weißen Flügelbinden, der sich wie alle sinken als^tubenvogel halten läßt. Hängebrust. Ein Schönheitsfehler des weiblichen Körpers, entsteht durch Überdehnung der Haut der weiblichen Brustdrüse infolge starken Wachstums von Drüsen- oder Fettgewebe. Die Haut wird infolge der Überdehnung unelastisch, der Hautsack ist nach dem Kleinerwerden der Brustdrüse nach der Stillzeit oder nach plötzlicher Abmagerung zu groß für den Inhalt' Vorbeugende Maßnahmen: Büstenhalter, besonders während der Schwangerschaft, immer auf gute Körperhaltung achten! Beseitigung der Hängebrust nur durch Operation möglich. Gymnastik oder Medikamente helfen bei bereits ausgebildeter H. nichts mehr. Hängeleib. Entsteht durch Überdehnung der Bauchhaut bei Schwangeren od. sehr fettleibigen Personen. Die Haut verliert ihre Elastizität gleich einem überdehnten Gummiband und kann sich nicht mehr richtig zusammenziehen und straffen. Der Hängeleib verursacht ziehende Schmerzen im Kreuz und Rücken. Vorbeugende Maßnahmen sind Eym- aastik, Sport. Anlegen zweckmäßiger Binden während der Schwangerschaft. Wickeln während des Wochenbettes. Massage hilft nicht mehr, wenn H. bereits ausgebildet ist. Unter Umständen operative Entfernung durch Herausschneiden des überschüssigen Fettes und der überschüssigen Haut. Vgl. auch Schwangerschaft und Wochenbett. Hängematte aus starken Hanffäden gewirktes, großmaschiges Netz, das aufgehängt als Ruhelager dient. Beim Aufhängen zwischen Bäumen achte man darauf, daß die Rinde nicht beschädigt wird und die Halteschnüre sich nicht durchscheuern. Häuten, das Abziehen der dünnen Häute bei Wild und Filet wird mit einem spitzen Messer vorgenommen, wobei die Häute streifenweise abgezogen werden. Hafen, meist in Süddeutschland gebräuchliche Bezeichnung für ein irdenes Gefäß oder einen Topf überhaupt. Hafer, körnertragende Getreideart. Hafer wird als Brotkorn meist aber zu Hafergrütze. Haferflocken und Hafermehl verarbei- tet.. Haferspeisen sind gesund und kräftigend, für Kinder besonders zu empfehlen, auch als Morgensuppe statt Kaffee, Kleinkinder erhalten Haferschleim. Haferkakao, mit Hafermehl versetztes Kakaopuloer, das für Kinder sehr bekömmlich ist. Unser Groß-Ei'nkauf- ---Ihr Nutzen! Aquarium Walltorstraße 5 6678d Süfter Aofelmoit Doppelherz für alle, die sich mattund elend fühlen — für alle, d e gesund und kräftig bleiben wollen. B lasche RM. 1.95, 3.70 u. 4.65 Stets frisch ab Fabrik Drog. Bornemann, Gießen Bahnhofstraße 17 6852a Kleine Probeilasche auf Wunsch gratis! Bahn-Radrennen Am Start: Schorn, Horn, ffiente (Mitglieder der deutschen Irationalmannichafi), Äreuer, Neumann u. a. m. Gretzenev Kadfahvevvevern 188 S Munö toienöfluoerein (Wöen Sonntag, 12. Sevtember 1937, 16 Ubr: Bortrog über öle noliMblgsteo gerbst- Meilen Im Lblt-nnü Gemüse-Sorten in den Gärten des Vereinsführers Wiesecker Weg 16. Der Vorstand. ______________________________5844 D Traubenmost-Traubenkur Während der Lese täglich frischer Traubenmost im Ausschank und über die Straße. Versäumen Sie die Kur nicht, da Ihnen jeder Arzt gesundheitlich hierzu rät Weinstube Naafs Häuschen Walltorstrahe 32 5846 d Telephon 3520 GewinnauSzug 5. Klaffe 49. Preußisch-Süddeutsche (275. Preuß.) Klaffen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer aus die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II Bekanntmachung. Die Strom- und Gasgelder im Stadt- und lieber« landaebiet sind nach den Lieferungsbedingungen grundsählich bei der Ablesung an den Erheber zu zahlen. Geschieht dies nicht, dann können die Stromgelder noch innerhalb der nächsten 8 Tage und die Gasgelder noch innerhalb 10 Tagen ohne kosten an die Kasse der Städtischen Betriebe Gießen, Gartenstraße 3, oder auf Postscheckkonto Nr. 27707 Frankfurt (Main), oder auf die auf den Quittungskarten verzeichneten Bankkonten eingezahlt werden. Bei Ueberschreiten der Zahlungstermine müssen die Beitreibungskosten berechnet werden. Vom 15. September 1937 ab wird die Strom- und Gaslieferung bei allen Abnehmern gesperrt, die die Strom- und Gasgelder für Monat Juli 1937 einschließlich kosten noch nicht entrichtet haben. Gießen, am 7. September 1937. 5850A Direktion der Städtischen Betriebe. 29. Ziehungstag 9. September 1937 3n der heutigen Ziehung wurden gezogen 2 Gewinne zu 20000 RM. 144206 2 Gewinne «u 10000 RM. 159433 4 Gewinne zu 6000 RM. 199300 391312 6 Gewinne zu 3000 RM. 637 248822 12 Gewinne au 2000 RM. 99486 208650 268789 370150 390458 102 Gewinne zu 159466 186874 255270 360611 216398 269151 288916 337723 375026 124682 160625 189449 308827 363850 1000 RM. 136000 180101 202953 310408 381842 47121 144113 183288 220057 318932 182449 251294 274322 297908 348079 388523 203018 264610 282128 323648 371662 201513 261264 280917 299677 351556 220855 273864 297425 341900 385245 19706 140252 180731 215555 311583 394632 62 Gewinne zu 101134 ------ 102 Gewinne zu 500 RM 764 1299 1521 24745 27949 28385 46627 51684 66861 J 06?76 _1094J 0 117173 323331 229328 78041 166316 184214 245042 354124 22306 78025 145239 208939 266275 288092 332535 373986 130838 149859 172588 189051 218146 237507 258199 274420 303267 316396 324811 359413 373718 128023 143766 168431 181679 214978 233024 252191 272689 294983 3H225 319356 343592 371336 393383 124876 142534 165427 178200 202899 230873 245354 261205 292229 306330 319102 342457 363650 381387 133304 161502 173304 192836 218457 237771 258508 283721 303333 317104 332037 360813 377170 99732 129255 146435 171635 186398 216290 233966 255597 274344 295515 313720 322482 357192 372960 397314 141318 163356 174172 199414 227030 243541 259101 287059 304763 318069 332801 363639 378340 76018 82106 88215 91590 92776 95738 119411 122862 123543 ------ ~ - 234 Gewinne zu'300 RM 2592 3080 6563 10066 13036 22630 25994 29708 31627 31723 32435 33020 35790 45262 45441 48601 52124 52213 ^53 55199 68032 62496 62956 65982 70808 üm Gewknnrade verblieben: 2 Gewinne zu se 1000000, 4 zu je 3000, 2 zu je 2000, 30 zu se 1000, 46 zu je 500, 78 zu je 300, 1838 zu je 150 NM. £2 »e£ o 2 a § 22^ M P P S e es 2EZ^I c 2. *>&: C»o p E E E- 5 cd£>- p^> eSG* 'S' E-E; »•5- o E ses ‘E «re ZK 5 § x E 5? c ZeI?; a~e< E - 2 2 KL e e*5 o 'S'jq E p E E E O sC?^ o =5 2 » E £ S.'Zce& IS) eS* @ ä >se E- E Q p E- 2® E Ed«r- 5 CBC OjO CJ P Csg-w r- r*= E -•- ° -2 2 ° ($e | © 2: LE.>E •® L E.B fi« £|H2e eg? e. 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R p w «w1« 5?0W L.2^ 5? 5? eg‘2^§ ö; SSLN'E.! :P £ o E-^: kP--c P E 2 E E s N 6 p « '— rl .EeZ'E ZZe§ €E- _.s ■ü E E e I 2S ©P5? ^P-'S' CD'g'P- E ° c « K .£E,gg£- CD^C -_i ZZL S^S‘S-5i. e o LG 5 c ö.S E ®ESeg 2^.2 eS" E 2 p o ~ 2 o = °E P’p" tr- ty « P E -^- VLLe.L ^2P§ ,FKNL .Lo HÖ^ C'P-S 2 5.2 o e ^'6'^0 Z p P-p E g2®«s 5K - ^L)dg a bS VK S c “ o CD.2 iCD.Jp P S p 19 P C r? — an cp- e<9 E^ E - — '-~ 3 «£)>•' p 2 ■«> P ?p s^iisie Ltz ®e ”s - p c ->) '- mEEE^ e = !.e Pj^ P 2N-5 E-ä -sg' w PGG °EK o _ 2 •« se<^ 2c E 2 E V> E r 2 2 2 2 2 2 ti S 2 . 2 2 2 -; E 2 L E E *" ^p E ° CD E> 3 O E <$u O o E <$u 3 CT D rf*. cc Qi ct CD o 3 = 3 5 2. n 2 54» D 4 er Cf» E eg? 3 D 3 3 -iS D H CD D 3 o 3 3' *° g 5‘ CT §5 O CT | CT f» D CD . Q. 2 - " 3 E 3' 3 3 ®5 3 S ’ 03 3 TT E CD 5 «032 2 o - re £3 3 -K 2 3.3 s® 3 ul’ *■* 9 6)77 5" 2° cd" 3 3 göo e ■q’ö 3? 3 3 aa^ Z. ö ? er ut »£ 3 ~ ~ ' 2 <$»> 2. 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