187. Jahrgang Gießener Anzeiger Ur-55 erste; Blatt <81. Jahrgang Donnerstag, 4. März 195? Sonntags 'and' Feiertag» AtBf 9 Ah, "WT A Annahme oon Anzeigen &« ffamihenbföt“' ▲ Xk Ä A A A AA A A ▲ A A A^ .A AA bte8°l,u™öes«ormittags Heimat rmB,Id Dre Scholl. W BH^Ä H W HW "StB W V H Bä jT^KT BMt Grundpreise für I mm höhe ^“ä lillt7Ht7lll,l ZI lleurs velraqnwe ^ayi von P,arriienen unoe.egi. > wen Arbells ron? Auch als Wrtschäftsberater wird sein. Da niemand zwei große Gebiete zu gleicher wieder besetzt werden ka.n, ist noch mcht zu ver Diplom-Handelslehrer eingesetzt Als Lehrer^ Zeit studieren kann, sinrd er sich entsprechend seiner sehen. Deutsche Girozentrale — Deutsche Kommunalbank. —. Deutsche Zentralgenossenschaftskasse. Dresdner Bank. I. Dreysus & Co. Die Expeditton Dr. B e r n a tz i k s ist wohlbehalten in Chiengmai (Nordsiam) eingetroffen. Das Ehepaar Bernatzik drang auf den alten Salzkarawanenstraßen von Siam nach Norden vor, um die wenig bekannten Bergstämme zu erforschen. Von Kentung aus, dem alten Königssitz der Schau, führten Tragtierkarawanen die Forscher zu dem kriegerischen Stamm der Kachin, dann nach Norden zu den Watschon, die einst, bevor sie von den Schon besiegt und verdrängt wurden, das ganze Land besiedelten. Leider war es nicht möglich, in das Gebiet der „wilden Wa" tiefer einzudringen, da in- rv--------------------rt-v, .... . . folge von Zwistigkeiten, die wegen neuer Grenz- für fein musikalisches Lebenswerk zugesprochen. Den regulierungen zwischen Burma und China entstan- Albert-Weisgerber-Preis erhielt der Münchener Neues für den Büchertisch. — Paul Wiegler: Verräter und Verschwörer. Große und kleine Dramen der Weltgeschichte. Preis geb. 5,80 Mark. Verlag Ullstein, Berlin. — (38) — In dreißig, nach Form und Inhalt bis zum letzten zusammengepreßten Berichten stellt Wiegler gleichsam die unterirdischen Gegenspieler jeder legitimen Herrschaft vor, wie sie durch zwei Jahrtausende die Weltgeschichte begleitet haben, in die sie häufig fortbewegende Kraft einströmten, so manches Mal aber auch als retardierendes Moment eingriffen. Von den Ideen des März Anno 44, an denen republikanische Verschwörer mit der Ermordung Cäsars Rom vor der Alleinherrschaft bewahren wollten, ohne doch damit den Uebergang vom Altertum zur Moderne aufhalten zu können, bis zu jenem 28. Juni 1914, der mit der Ermordung Franz Ferdinands durch serbische Verschwörer das Signal zum Aufbruch in den Weltkrieg und damit zu einer gründlichen Umgestaltung der alten Welt gab, zieht eine lange Kette denkwürdiger Ereignisse an unseren Augen vorbei, die, mag auch keines so folgenschwer eingegrisefn haben wie die beiden, die am Anfang und Ende dieser Reihe stehen, doch alle ihre Spuren im Gesicht der Menschheit zurückgelassen haben. Wieglers Berichte sind von einer ungeheuren Prägnanz. Die Knappheit des Stils, der Verzicht auf jedes Werturteil, die fast kriminalistische Genauigkeit der Angaben, die streng chronologische Abwicklung der Geschehnisse, das alles erzeugt eine Spannung, der man sich auch dort nicht entziehen kann, wo über allbekannte Dinge berichtet wird. Jeder Bericht ist Stoff zu einem Drama, und es ist gewiß nicht von ungefähr, daß wir so vielen Gestalten begegnen, die uns aus den Tragödien Schillers vertrauter sind, als aus der Geschichte selbst. Hier und da werden manche weniger geschichtskundige Leser eine kurze Andeutung der politischen Situation, der sozialen und psychologischen Voraussetzungen vermissen, aus der man schneller Verrat und Verschwörung in den großen geschichtlichen Rahmen einordnen könnte. Greifen wir als Beispiel nur die Ermordung des Königs Gustaf III. aon Schweden heraus, aus Verdis Oper „Ein Maskenball" zwar dem Stoff nach bekannt, aber doch fo abseits der allgemeinen Geschichte, daß ein paar erläuternde Sätze das Verständnis erleichtert hätten. In unsere Tage reicht die seltsame Geschichte des Verräters Asew, dessen wechselvolles Spiel zwischen zaristischer Geheimpolizei und nihilistischen Verschwörern ein bezeichnendes Licht auf die innere Morschheit des russischen Staatsgebäudes der Vorkriegszeit wirft, aber auch wichtige Aspekte auf die Methoden der GPU., der Nachfolgerin und Schülerin der kaiserlichen Ochrana, wirft. Auch die furchtbare Attentatsseuche, die Rußland zu Anfang der 80er Jahre heimsuchte, verdient in den gleichen Zusammenhang gerückt zu werden. Besonderes Interesse werden wohl die Berichte finden, die, wie der Fall Arnim, der Prozeß Bazaine, das Schicksal Boulangers, Alexander von Battenbergs bulgarische Mission und ihr Ende, der Jameson-raid u. a., die Aelteren von uns als miterlebte Geschichte empfinden werden. So gibt das Buch eine Fülle von Unterhaltung, Anregung, Belehrung. Vom reinen Nervenkitzel bis zum psychologischen Studium fin- det in ihm jeder das Seine. Friedrich W. Lange. — Das deutsche Lichtbild. Jahresschau 1937 mit 130 ganzseitigen Bildtafeln, in grauem Seidenleinen gebunden, Preis 15.— RM. Verlag Bruno Schultz, Berlin-Grunewald. — (365.) — Auch diese zehnte Jahresschau der bekanntesten Sammlung deutscher Lichtbildnerei zeigt die große Vielseitigkeit ihrer Vorgänger. Bilder deutscher Arbeit, von Sport und Spiel, von Volkstum und Wehrmacht, Naturaufnahmen, Schnappschüsse aus dem Alltagsleben sind hier geschmackvoll und anregend zusammengestellt worden. Dabei darf man im Rückblick feststellen, daß immer mehr das gute Landschaftsbild, das eindrucksvolle Porträt, das geschmackvoll komponierte Stilleben, die früher beliebteren Scherzaufnahmen, so gut wie ganz verdrängt haben. Ueberall spürt man hinter den Aufnahmen den ernsten Willen, technisch und künstlerisch gleich Hervorragendes zu leisten, ohne dabei in das Extravagante zu verfallen. Einzelnes herauszugreifen ist unmöglich, ohne ungerecht zu werden. Hervorheben möchten wir nur eine Reihe von eindrucksvollen künstlerisch gesehenen Jndustrieaufnahmen und die Folge von acht Bildern Heinz von Perck- Hammers von der Rettung Schiffbrüchiger als ein würdiges Denkmal deutschen Seemannsgeistes. Der Textteil enthält wiederum eine Reihe aufschlußreicher Beiträge zur Lichtbildnerei. Wir heben hervor den Aufsatz von Heinrich Kühn über die künstlerischen und technischen Fortschritte der Photographie und ihren heutigen Stand als eine Angelegenheit der Volksbildung. Ferner den Aufsatz von Rechtsanwalt R o n g e über das Plagiat in der Photographie, in dem ausgeführt wird, daß ein Rechtsschutz der gewerblichen Leistung zwar vorhanden ist, aber erweitert werden könnte, ein solcher für die künstlerische Leistung jedoch kaum erforderlich ist. Heinz Hajek-Halke schreibt über das kleintier-biologische Bilddokument, das Einblicke in die Geheimnisse der Natur gibt, die vor der Erschließung durch die Kamera nicht zu erlangen waren, Fritz H a n n s e n berichtet über photographische Ausstellungen von den ersten dieser Art, die im Jahre 1864 in London, Paris und Wien stattfanden, bis zur letzten großen Ausstellung in Berlin „Die Kamera" im Jahre 1933. Eine internationale Photoschau des VDAV. zeigte im vergangenen Jahre in Frankfurt a. M. interessante Vergleiche zwischen den Leistungen der deutschen Amateurphotographie mit denen des Auslandes. Professor Kihn (Erlangen) berichtet über das Jmagon, den einzig brauchbaren Weichzeichner in Iber Kleinbildkamera. Ausführliche Angaben über die technischen Bedingungen der veröffentlichten Bilder beschließen den schönen Jubiläumsband. Fr. W. Lange. Zeitschriften. — Die Berliner Monatshefte erscheinen seit Januar 1937 unter der Leitung von Prof. Dr. Paul H e r r e, herausgegeben von August Bach (Quader-Verlag, Berlin W 15). Der Untertitel „Zeitschrift für neueste Geschichte" deutet den erweiterten Aufgabenkreis an. Er wird künftig das gesamte Gebiet der neuesten Geschichte vom Frankfurter Frieden bis in die Nachkriegsjahre hinein umfassen. Das Januarheft enthält ungemein interessante Erinnerungen Dr. Richard Ullrichs, der von 1904 bis 1914 als Petersburger Korrespondent der Kölnischen Zeitung einer Reihe führender Persönlichkeiten des politischen Rußlands der Vorkriegszeit nahetreten konnte. Die Aufzeichnungen geben ein aufschlußreiches Porträt Stolypins, des Staatsmannes, der vielleicht die Kraft gehabt hätte, die innere Politik des Zarenreiches in neue Bahnen zu lenken und damit der Revolution das Wasser abzugraben. Auch von dem schwankenden Charakter des Außenministers Sasonow erhalten wir eindrucksvolle Zeugnisse. Die ganze durchaus deutschfeindliche Stimmung in den maßgeblichen Kreisen des Vorkriegsrußlands hat Ullrich eindrucksvoll geschildert. — Ein weiterer Aufsatz des Danziger Historikers Friedrich Luckwaldt beschäftigt sich an Hand der neuen großen englischen Biographie mit dem verstorbenen englischen Außenminister Arthur Balfour, dessen Charakter vielleicht typisch genannt werden darf für die politische Einstellung der englischen Oberschicht überhaupt. Der Herausgeber selbst berichtet an Hand der neuesten Bände des französischen Dokumentenwerkes über die letzten ereignisreichen Julitage des Jahres 1914, in denen Frankreich durch seine Blankovollmacht in Petersburg die letzten Hemmungen für den Entschluß der Russen zum Kriege ausräumte. Ein wertvoller Beitrag zur Geschichte Bismarcks ist die Veröffentlichung von fünf Briefen des Reichskanzlers aus den letzten Jahren an Kaiser Wilhelm II. Monatsberichte und ausführliche Buchbesprechungen schließen wie bisher auch dieses erste Heft unter der neuen Leitung. L. — Englands modernste Kampf- und Bombenflugzeuge zeigt ein interessanter Bildbericht im neuesten Heft der „S i r e n e", der illustrierten Zeitschrift des Reichsluftschutzbundes. Das gleiche Heft zeigt eine schwere Brandkatastrophe und ihre Lehren für die Zukunft. Außerdem bringt es einen großen Bildbericht über neues Land, das an Deutschlands Küsten dem Meere abgerungen wurde. — „©er Bergsteiger". (Verlag Bruckmann, München). Vom Wetterstein bis zum König Triglav, vom Gesäuse bis zum Wallis, vom Engadin bis zum Riesengebirge, vom Kärntner Bergland bis nach Spitzbergen fuhrt uns mit ausgezeichneten Beiträgen von Kletterern, Schibergfteigern und Dichtern das Februar-Heft. Die vielen Bildtafeln find ein besonderer Reiz der Zeitschrift. Der Nachrichtenteil hält den Bergsteiger und Schiläufer über alles auf dem Laufenden, was er wissen sollte, so über die derzeitig bestehenden Reisevorschriften, über Lichtbildnerei, über das einschlägige Schrifttum usw. Be* zugspreis für Alpenvereinsmitglieder 10 RM. jähr« lich, das Einzelheft 1,20 RM. — Die Vierteljahreszeitschrift „Die Wirt- schaftskurve" (Sozietäts-Verlag Frankfurt am Main. Preis je Heft 2,70 Mark) bringt im ersten Heft des neuen Jahrganges einen interessanten »von N. Benkiser über Mussolinis Rohstosf- . Lautenbach untersucht das Verhältnis von Preisbildung und Produktionselastizität. In den „Skizzen" wird u. a. über Kunstharz berichtet. (46) — Englische und französische Lektüre, unterhaltend und belehrend, durch viele Abbildungen belebt, bieten die neuen Langenscheidt-Sprachzeitschristen „Langenscheidt' s English Monthly Magazine" und „Le Journal fran^ais Langenscheid t", von denen die Märznummern wieder überaus reichhaltig sind. Erleichtert wird das Verständnis der fremden Texte durch Ueberfetzung aller weniger häufig vorkommenden Vokabeln. Wer feine Sprachkenntnisse nicht einrosten lassen will, der greife zu diesen Zeitschriften. Weiterbericht des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt. lieber Südwesteuropa hat sich ein kräftiger Tiefdruckwirbel entwickelt, dem ein mächtiges Hochdruckgebiet im Nordosten gegenübersteht. Demgemäß hat sich über Deutschland eine Zufuhr kalter Festlandsluft aus Jnnerrußland eingestellt, doch werden gleichzeitig durch den südwesteuropäischen Wirbel auch milde Luftmassen auf das Festland verfrachtet. Das Zusammentreffen der beiden verschieden temperierten Luftmassen wird auch unserem Gebiet wieder zunehmende Unbeständigkeit bringen. Aussichten für Freitag: Nach recht kalter Nacht zunehmende Unbeständigkeit und Niederschlagsneigung, Tagestemperaturen bei 0 Grad, lebhafte Winde um Ost und Süd. Lufttemperaturen am 3. März: mittags 6,7 Grad Celsius, abends 3,6 Grad; am 4. März: morgens —1,5 Grad. Maximum 6,8 Grad, Minimum heute nacht —2,1 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 3. März: abends 3,1 Grad; am 4. Märzt morgens 1,3 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer 3,1 Stunden. Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bildert Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. 2). 21. II 37: 10 933. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig. Eine allgemeinverständliche Darstellung der Forschungsergebnisse Heute verschied nach kurzem, schwerem Leiden Herr Peter Thome Fabrikdirektor i. R. H. Schaffstaedt G.m.b.H. Gießen, den 2. März 1937. 1460 D Erdbeer-Marmelade verbilligt 6oo g 45 erteilt 01098 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Für den Abendtisch Albach, Ehringshausen, den 3. März 1937. Plockwurst, schnittfest 500 g 1.60 125 g 40 Zervelatwurst, schnittfest. .500 g 2 125 g 50 01097 Mietgesuche 500 g 1.40 125 g 35 500 g 64 125 g 16 1459 V SOWÜLIM .500-g-Glas 75 . 5OO-g-Glas 68 Erdbeer-Konfitüre... Aprikosen-Konfitüre In einem größeren Bezirk um GIESSEN suchen wir einen ,.500-g-Glas 72 ,.500-g-GIas 62 500-g-Paket 28 Pfiaumen-Marmelade verbilligt.... 500 g 45 Apfelnachpresse-Geleeverbniigt. 500 g 32 Gemischte Marmelade verbilligt.. soo g 32 500 g 28 500 g 18 Pflaumen-Mus verbilligt, Rüben-Sirup verbilligt .., Die Beerdigung findet Freitag, den 5. März, nachmittags 3 Uhr in Albach statt. Dem Verstorbenen, der viele Jahrzehnte hindurch an verantwortungsvollem Posten unseres Unternehmens stand, werden wir stets ein ehrendes Andenken bewahren. Familie Heinr. Ludwig Gerhard Familie Ludwig Zimmer. Johannisbeer-Gelee Apfel-Gelee....,...... Zucker-Rüben-Kraut möglichst aus der Tabakbranche. Wir bieten eine gute, ausbaufähige Position, reflektieren daher aber auch nur auf Angebote von wirklich fleißigen, erfolgreichen Verkäufern - Entsprechende Bewerbungen mit Lebenslauf, Referenzen und Bild bitten wir einzureichen unt. B R. 122 Ala Anzeigen A.0., Frankfurt am Main. Schweizerkäse m. Rinde vollfett, 45% Fett i?T.......... Limburger m. Rinde Halbfettkäse, 20% Fett i.T. .... Nach längerem Leiden verschied heute im 87. Lebensjahre unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Pate und Onkel Herr Joh. Friedr. Zimmer, Förster i. R. Limburger o. Rinde Halbfettschmelzkäse, 20% Fett i.T.. . 500 g 64 125 g 16 _________ 1458 A über das Seelenleben der Tiere mit praktischen Versuchsanleitungen von Dr. Werner Fischel, Leiter der Forschungsstelle für Tierseelenkunde am Westfälischsn Zoologischen Garten zu Münster. 140 Seiten mit 100 Abbildungen, in Leinen gebunden RM. 3.6«. In jeder Gießener Buchhandlung erhältlich. HugoBermühlerVerlag, Berlin-Lichterfelde Aelteres,zuverl.iEjne Offenbarung für jeden Tierfreund! zweites Mdchen Tiere mit Gefühl und Verstand Hotel Lenz Gießen Am Bahnhof. Telefon 3951. | Verschiedenes | ■i-Warzen alle läftig.Haare, Lebenlecken Bickel, Sommer- sprosi. um), entf. u. Gar. f. immer Frau B. Gulden lnh.s.1935Fr.W.Henkel Sprechst-Freitag Gießen, Alicen- Straße 40 p. 9—7 Uhr durchgehend. Ächtung! Großer Möbel-Verkauf Freitag, den 5. März, und folgende Tage verkaufe ich im Neuenweg 28 4 zweitür. und 3 eintür. Kleiderschränke, Betten (Holz u. Metall kompl.), 10 Büfetts, Schreibtische, Wasch- u. Nachttische, Kommoden, 4 Küchenschränke, Trumeaus und Zimmer-Sviegel, Nähmaschinen. Chaiselongues, Sofas u. Sessel, Klubsessel (Leder), Grammophon m. Plattem 1 Sekretär, 1 Drehbank U. V. a. 1468D Der Verkauf findet bestimmt statt. £. Havtmetz Neuenweg 18. Emmenthaler e. Rinde Vollfettkäse, 45% Fett i.T.......500 g 1.32 125 g 33 Wegen Verheiratung meines jetzig. Mädchens suche ich zum 15. April für Aerzt- haushalt durchaus zuverlässig., in allen Hausarbeiten erfahr., älteres oiooe Alleinmädchen FrauNeumann- Svengel,Gießen Gartenstraße 17. Vorzustellen ;w. 17 u.19 Uhr. horanwesend. F. K. Mädchen in ernster Berufserziehung Go bildet die Aliceschule Haushattlehrerinnen aus. Stadttheater: 20 Uhr „Carmen" (NSG. „Kraft durch Freude"). — Gloria-Palast, Seltersweg: „Der kleinste Rebell". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Premiere". — Oberhessischer Kunstverein, Turmhaus am Brand: 17 bis 18 Uhr Ausstellung „Forscher als Künstler". — Volksmissionswoche: 20 Uhr Vortrag von Pfarrer Heinemann in der Johanneskirche. — Cafe Amend: Frühjahrs-Modeschau nachmittags und abends. — Biologische Kochvorträge: 16 und 20 Uhr im Gasthaus „Zum Schipkapaß", Bahnhofstraße 7. (Aufnahme: Neuner, Gießener Anzeiger.) die praktischen (stopf- und Flickarbeiten an Wäsche ■ und gebrauchten Kleidungsstücken, daneben zeigten neue Blusen und Kleider die Geschicklichkeit im Schneidern. Die praktischen Lehrmittelaufgaben überrafchten durch ihre saubere und vielfeitige Ausführung. Hier stand eine vollständige, übersichtlich geordnete Sammlung von Altmaterial, dort wurde eine Zusammenstellung der verschiedensten Polsterfüllungen für Möbel, Kissen und Matratzen gezeigt. Den Waschvorgang mit allen Arten von Waschmitteln sah man anschaulich dargestellt, während eine andere Schülerin den Gebrauch verschiedenster elektrischer Apparate für Küche und Haus beschrieben und gezeichnet hatte. Eine Schau von außerordentlicher Reichhaltigkeit. Eine Ausstellung für sich waren dann die zierlich und verlockend angerichteten Speisen und Gerichte. Auch hier war der Zeit Rechnung getragen, und die Aufgaben waren dem Leben angepaßt. Da gab es Aufgaben, wie die Bewältigung einer Wäsche und die Herstellung eines Eintopfessens. Zeitgemäße Gerichte von Fisch, einheimischen Getreidearten und Quark wechselten ab mit Rohkost und Abendbrotbereitung mit abwechselungsreich belegten Broten. Aber auch das Backen und Herstellen guter Süßspeisen kam nicht zu kurz. * Die Prüfungen nahmen einen befriedigenden Ver- 4V2 v. H. Unter Berücksichtigung des Zeichnungskurses von 983/4 v. H. und einer Laufzeit von 7 bis 12 Jahren — in den Jahren 1944 bis 1949 wird die Anleihe ausgelost — beträgt die tatsächliche Verzinsung sogar 4,67 v. H. Damit übertrifft sie in ihrer Effektivverzinsung die Pfandbriefe und in erheblichem Umfange die Einkünfte aus Aktienbesitz. Neben den Vorteilen, die die Anleihe dem Zeichner bietet, sollte das Bewußtsein Anreiz zur Zeichnung sein, daß dem Reich hierdurch die finanzielle Grundlage gegeben wird, um auch die sich aus dem Vierjayresplan ergebenden Aufgaben durchzuführen. Da die Anleihestücke jederzeit ohne Winterhilfswerk 1936/37 Ortsgruppe Gießen-Süd. Kohlenabrechnung. Die Kohlenhändler werden aufgefordert, die in Zahlung genommenen Kohlengutscheine der Serie E und S am Freitag, 5. März, von 19.30 bis 20.30 Uhr auf unserer Geschäftsstelle, Crednerstraße 24, einzureichen. Später eingereichte Gutscheine werden nicht mehr angenommen. NSÄ., Ortsgruppe Mitte. Bett.: Kohlenabrechnung am 5. IMrz. Die Kohlenhändler werden ersucht, die Kohlenscheine der Serien E und S am Freitag, 5. März, um 20.30 Uhr, auf unserer Geschäftsstelle (Zigarrenhaus Moeser), Eingang Löwengasse, einzureichen. Es wird hiermit darauf hingewiesen, daß die Rückseite der Kohlenscheine außer der Unterschrift des Händlers auch die Unterschrift des Empfängers, dessen Wohnung, Straße und Hausnummer und die genaue Bezeichnung der Kohlensorte tragen muß. Nach dem 5. März eingereichte Scheine sind wertlos. Hitler-Jugend Bann 116 Gießen. Großes kullurpolilisches Arbeitslager des Gebietes Hessen-Nassau der Hitler-Jugend. Vom 6. bis 14. März findet in Frankfurt oder Wiesbaden das erste kulturpolitische Arbeitslager des Gebietes Hessen-Nassau statt. Dieses Lager will alle die Kameraden in eine ernste Arbeitsgemeinschaft stellen, die irgendwo in der Kulturarbeit der HI. tätig sind. In diesen acht Tagen soll ihnen das nötige Rüstzeug für die kommende Arbeit gegeben werden. Eine große Zahl hervorragender Persönlichkeiten wird zu der Gemeinschaft der Hitler-Jugend sprechen. Welche Bedeutung man diesem Lager beimessen muß, beweist schon die Teilnahme der folgenden Mitarbeiter: Dr. Richard Ganzer, Hans Hagemayer, Leiter der Reichsstelle zur Förderung des deutschen Schrifttums; Prof. H. Schrade, Heidelberg; Dr. Zilian vom Wehrpsychologischen Institut des Reichskriegsministeriums; Dr. Dietrichs, Braunschweig. Außerdem der Dichter Menzel und der Rumänien-Deutsche Arnold Roth. Obergebietsführer Cerff und Bannführer Stumme. An diesem Lager werden die Kulturstellenleiter und die Stellenleiter für weltanschauliche Schulung der Banne und Jungbanne teilnehmen, außerdem Hitler- Jungen, die auf kulturellem Gebiet etwas leisten. Auch bewährte aktive Führer sollen teilnehmen. BOM- und LM.-tlniergau 116. Bett. Dichterabend Josefa Berens-Tolenohl. Am Sonntag, 7. März, um 20 Uhr, liest in der Aula der Universität die Dichterin Josefa B e - rens-Totenohl aus ihren Werken. Die Spielschar des Untergaus umrahmt den Abend mit der Einen Regenmantel für's Befiehl? zwar gibt der oben bereits bildung, die eine und Modellieren, Die Gießener Hochschulgesellschaft veranstaltete Oberheffen konnte Landkreis Gießen. Der hiesige sein Winter- den Vereins- emi mei bacher lichen deren JrßeM 1 2(hM3M ner Vorführungen und Tänze ansprechend zur Darstellung. Ein heiteres Bühnenstück gefiel allgemein. An guter Musik fehlte es auch nicht. Im Verlaufe des Abends überreichte der Vereinsführer dem verdienten Ehren-Oberturnwart Albert Rinn für fein unermüdliches Wirken um die deutsche Turnsäche den Kreisehrenbrief. Der junge Turner Hans Reidel, der 1936 die Jahresbestleistung im 5000= Meter-Lauf erreichte erhielt dafür den Bestenwimpel des Gaufachamtes Leichtathletik. 00 Kein-Linden, 3. März. Der Geflü- gelzuchtverein 1931 hielt am Sonntag im Vereinslokal feine Mitgliederversammlung ab. Der Vereinsführer konnte die Mitteilung machen, daß daß man im ersten Augenblick glaubt, vor einer lebenden Teerose zu stehen. Maiglöckchen, Narzissen, Margeriten und ganze Blumenbuketts ergänzen die mannigfaltigen Rosenmotive, während Elefanten, Löwen und Pferde in allen nur erdenklichen Stellungen die Reichhaltigkeit des Geschauten vollenden. gelsbergstädtchen leben der 84 Jahre alte Landwirt Hubertus Ruhl II. und seine ebenfalls 84 Jahre zählende Ehefrau mit dem 85 Jahre alten Bruder der Ehefrau in Frische und Gesundheit gemeinsam in einem Haushalt und versehen auch noch in froher Schaffensfreude gemeinsam ihren Edelste Gchnihkunst aus dem Odenwald für das Winterhilfswerk. Deutschlands Faserversorgung Ein Vortrag in der Gießener Hochschutgesellschast. Flachs- und Hanfanbau als einer gedeihlichen wirtschaftlichen Selbstversorgungsmaßnahme jede Förderung zuteil werden zu lassen und davon auch befriedigende Ergebnisse zu erwarten. Auf diesem Gebiete sind schon erfreuliche Fortschritte erzielt worden. Schließlich verfehlte der Vortragende auch nicht, auf die Notwendigkeit zur s p a r s a m st e n Wirtschaft mit allen Textilien sowohl im Haushalt, wie in den Betrieben hinzuweisen und ferner darauf aufmerksam zu machen, daß auch die Verwertung aller Abfälle bis zur letzten Nutzungs- Möglichkeit dringende Pflicht aller Volksgenossen ist. Der Vortragende forderte am Schlüsse seines aufschlußreichen Vortrages alle Volksgenossen auf, durch gemeinsame Kraftanstrengung auch auf dem Gebiete unserer Faserstoffversorgung dem Führer und Reichskanzler zu helfen bei seinem Bemühen, unserem Volke auch die wirtschaftliche Freiheit zu erringen. wechseln ab mit zarten Medaillons, leichtbeschwingten Statuetten und frommen Kreuzigungsgruppen. Broschen, Ohrringe, Halsketten, Armbänder und Anhänger in größter Mannigfaltigkeit und höchster Formvollendung begeistern immer wieder das schönheitstrunkene Äuge. Wohl das Feinste, was Er- Kunst uns bescherte, sind die unnachahm- Blumenmuster. Da sehen wir eine Rose, halbgeöffnete Knospe so lebenswahr wirkt, + Heuchelheim, 3. März. Turnverein hielt am Samstag fest ab. Nach der Begrüßung durch .... ________ sichrer O. Rinn brachten Turnerinnen und Tur- landwirtschaftlichen Berus. Das Ehepaar bereits 1930 Goldene Hochzeit feiern. NSG. Für die Reichsstraßensammlung am Samstag und Sonntag, die von SA., SS., NSKK. und Reichsbund der Kinderreichen durchgeführt wird, kommt der größte Teil der Margeriten aus dem Odenwald, dessen Schnitzereien Weltruf besitzen. Ein Gang durch das 1911 eröffnete Elsenbein- museum im gräflichen Schloß zu Erbach gehört für jeden Kunstfreund mit zu den nachhaltigsten Erlebnissen. Leuchter aus Bein und Hirschhorn, Anhänger mit feingearbeiteten Köpfen, Broschen mit Hirschen, deren hauchdünn, naturgetreu nachgebildetes Geweih allein schon ein Kunstwerk darstellt, Drei Menschen in einem Haushalt = über ein Vierteltausend Jahre. LPD. H e r b st e i n (Vogelsberg), 3. März. Von dem wetterfesten, knorrigen oberhessischen Bauernschlag ist schon oft in den Zeitungen zu lesen gewesen. Achtzig- bzw. neunzigjährige und ältere Männer oder Frauen sind in den oberhessischen Dörfern verhältnismäßig oft anzutreffen. Dennoch dürfte die Tatsache, daß drei Menschen in einem Haushalt zusammen über ein Vierteltausend Lebensjahre zählen und dabei noch ihrem landwirtschaftlichen Beruf nachgehen, nicht allzu häufig zu verzeichnen fein. In unserem Vodie Beschaffung von verbilligtem Futter genehmigt ist. Um die Zucht erstklassiger Tiere zu fördern, gelangten vier Satz Bruteier zur Verlosung. Die Auswahl der Rasse bleibt jedem Züchter überlassen. Der Schriftführer berichtete noch über die Maßnahmen der Geflügelzucht im Rahmen des Vierjahresplanes. Die Versammlung beschloß, dem Winterhilfswerk und der Station der Kleinkinderschule den Betrag von je fünf Mark zu überweifen. <> Leihgestern, 3. März. Der hiesige Gesangverein „Liederkranz" hielt am Samstagabend ein Konzert in feinem Vereinslokal ab. Der große Saal „Zum Löwen" war bis auf den letzten Platz besetzt. Nach einem einleitenden Musikstück und dem Begrühungschor hieß der Vereinsführer die Besucher willkommen. Besonders begrüßte er die zahlreich erschienenen Sänger des Bauerschen Gesangvereins Gießen und einige Sangesbrüder von Lang-Göns. Bevor der erste Chor zu Gehör gebracht wurde, erklärte der Chorleiter Blaß (Gießen) kurz den Inhalt des ersten Liedes. Mit dem Chor „Psalm der Arbeit" von Liszmann, einem neuen Lied, das im Rhythmus der Arbeit klingt, hatte sich die Sängerschar das Wohlwollen der Zuhörer erobert. Im Verlauf des Abends gelangten noch folgende Lieder zu Gehör: „Innsbruck ich muß dich lassen", „Kamerad komm", ein Landsknechtlied als Kunstchor, ferner: „Deutschland, heil- ger Name" und „Mei Schätzer!" und „Plappermäulchen". Den Schluß bildete Schrenkenbach» Reiterlied. Lehrer Eberle (Lollar) nahm als stellv. Sängerkreisleiter die Ehrung von drei Sängern vor (Georg Waldschmidt, Karl Wald- schmidt und Georg Dem X.), die 40 Jahre aktive Sänger sind, dankte ihnen, daß sie sich die langen Jahre in den Dienst des deutschen Liedes gestellt hatten und stellte sie den jungen Sängern als Vorbild vor Augen. Er überreichte den Jubi- laren die Sängerehrennadel für 40 Jahre. Chorleiter Blaß dankte für die die Jubilare und den Verein ehrenden Worte. Als besondere Einlage des Abends sang das Vereinsmitglied Walter Winke r in schönem Bariton zwei Lieder. Weiter tarne# Die Einführungs- und die Schlußworte zu dem mit starkem Beifall aufgenommenen Vortrag sprach der Vorsitzende der Hochschulgesellschaft Dr. h. c. Meesmann. In seiner Einführung teilte er u. a. mit, daß auf das bekannte Preisausschreiben der Hochschulgesellschaft zur Erlangung von brauchbaren Beiträgen der Wissenschaft zur Forderung des Vierjahresplans des Führers von 16 Stellen Vorschläge -^gegangen sind, darunter von manchen Stellen ’5rere Vorschläge. Die Arbeiten werden von einer Kommission geprüft, in der auch die Wissenschaft gebührend vertreten ist. Die Prüfungseraebnisse werden zu geeigneter Zeit der Öffentlichkeit bekanntgegeben werden. am gestrigen Mittwochabend in der stark besetzten Neuen Aula der Universität einen Vortrag des Leiters des Deutschen Forschungsinstituts für Bastfasern, Professor Dr. Schilling in Sorau, der an Hand von Lichtbildern und unter Vorzeigen von Proben neuer Fasergewebe über das Thema „Im Kamps um Deutschlands Faseroersor- gung" sprach. Einleitend machte der Redner auf die große Bedeutung der Faserstoffe und Textilien im Rahmen unserer Rohstoffversorgung aufmerksam, die beide für alle Volksgenossen unentbehrlich sind, aber auch im Rahmen unserer Volkswirtschaftsbilanz eine überragende Rolle spielen. Er machte sodann in großen Zügen mit den verschiedenen Faserstoffarten und ihrem Ursprung bekannt, wobei er die mineralischen, pflanzlichen und tierischen Quellen barlegte. In diesem Zusammenhänge machte er an Hand von Zahlenmaterial auf die wirtschaftliche und geldliche Bedeutung unserer Faserstoffversorgung aufmerksam, dabei kennzeichnete er auch in eindrucksvoller Weise welche ungeheuren Vermögenswerte unsere Volkswirtschaft in früheren Jahren für unsere Faserstoffversorgung zur Bezahlung der Einfuhr ins Ausland gehen lassen mußte. Sodann besprach der Vortragende eine Reihe von Möglichkeiten, durch deren Nutzbarmachung wir unsere Faserstoffoersorgung aus eigener Wirtschaftskraft und aus eigenem Boden sehr weitgehend sicherstellen und dadurch unserem Nationalvermögen bedeutende Werte erhalten können. Einer Einschränkung des Textilienverbrauches widersprach der Redner mit allem Nachdruck, weil eine derartige Maßnahme nicht nur vom wirtschaftlichen Standpunkt aus verkehrt ist (Arbeitsplätze von Volksgenossen sollen nicht beseitigt, sondern in erhöhtem Maße erschlossen werden), sondern auch nicht in Einklang gebracht werden kann mit den Bestrebungen, allmählich immer mehr den Lebensstandard aller Volksgenossen zu heben. Aus gleichlaufenden Erwägungen riet er auch entschieden ab von einer Abwanderung von Textilstoffen 3u anderem Material. Eingehend beschäftigte er sich dann mit den Möglichkeiten der Faserstoffoersorgung, die sich uns in den natürlichen Faserstoffen auf deutschem Boden bieten. Er trat mit Nachdruck dafür ein, daß alle diese Möglichkeiten und Hilfsmittel in vollem Umfange ausgenutzt werden, in Ueberein- ftimmung mit der Stellungnahme des Reichsnährstandes warnte er aber auch dringend vor Experimenten auf dem Rücken des deutschen Bauern, also zum Nachteil der deutschen Nersorgungswirtschaft. Ueberzeugend und eindringlich trat er für die Konzentrierung aller Kräfte zur Mehrerzeugung guter einheimischer Faserstoffe ein, für die er die Ausnutzung aller pflanzlichen und tierischen Quellen dringend empfahl. Der Vortragende nab sowohl zahlenmäßig, wie auch vom anbautechnischen Gesichtspunkt aus einen umfassenden Ueberblick über diese Möglichkeiten. Er betonte dabei, daß es sich bei den Produkten dieser einheimischen Versorgungsquellen in keiner Weise um Ersatzstoffe handelt, wie sie uns aus den Kriegsjahren in wenig erfreulicher Erinnerung sind, sondern daß wir es hier mit durchaus vollwertigen neuen deutschen Werkstoffen zu tun haben, die in ihrer Qualität, Verarbeitungsmöglichkeit und in ihrer Nutzbarmachung beim Verbrauch durchaus auf der Höhe stehen und jeden Wettbewerb aushalten können. Eingehend besprach der Redner dann eine Reihs von Fragen und Aufgaben des Flachs- und Hanfanbaues, wobei er ebenfalls interessantes Lahlen-- material gab und auch durch eine gründliche Besprechung der Einzelbestandteile und der Güte der deutschen Produkte auf diesem Gebiete die Hörer davon überzeugte, daß wir allen Grund haben, unserer Faserstoffversorgung durch den deutschen Die hohe Meisterschaft, mit der alle diese Kunstwerke geschaffen wurden, wird dem Besucher des Museums erst recht verständlich, wenn er sich Zeit läßt zu einem Gang durch die staatliche Fachschule, Erwähnung geschah. Die Aus- vierjährige Lehrzeit vorsieht, beschränkt sich nicht nur auf das Schnitzen in Elfenbein. Die Schüler erlernen vor allem das Zeichnen . — . ... ferner das Drehen und Holzschnitzen, desgleichen die Bearbeitung von Meerschaum, Bernstein, Perlmutt, Bein, Horn und Kunstharz. Größter Wert wird naturgemäß auf Zeichnen und Modellieren gelegt; bilden doch diese Künste die Grundlagen für ein kunstgerechtes Verarbeiten des kostbaren Elfenbeins. Am 6. und 7. März sammeln $21., SS., RSKü. und Reichsbund der kinderreichen in der 6. Reichsstrahensammlung. Die Margerite mit dem Glückskäfer ist das Zeichen, das in dieser Reichsstrahensammlung alle Deutschen zum Opfer ausruft! Die Gau-Ausstellung kommt nach Gießen astell-Postamt melden müssen. ur Richtig st ellung. In dem gestrigen scheu Schädlinge, Wohnungs- und Hausschädlinge, Lebensmittel- und Speicherschädlinge, sowie die Vorrats- und Materialschädlinge behandelt. Gerade in diesem Abschnitt wurde und wird den Kursus- teilnehmem bewußt, in welchem Ausmaß ihre Tätigkeit nicht nur der Volksgesundheit, sondern auch der Volkswirtschaft dient, der durch diese Bekämpfungsarbeit Millionenwerte erhalten werden können. In einem Anhang wird noch die Entnahme und Versendung von Untersuchungsmaterial behandelt. Mit dem Kursus ist, wie sich leicht denken läßt, eine Fülle von praktischen Vorführungen verbunden. Auf den Tischen des Hörsaals steht eine schier unübersehbare Fülle von Flaschen, Büchsen und Behältern, Schachteln, Dosen und Röhrchen, in denen alle jene Mittel enthalten sind, die die deutsche chemische Industrie dem Desinfektor an die Hand zu geben vermag. In praktischen Vorführungen und Hebungen werden auch die Desinfektionsgeräte durchgenommen. Es erscheint fast überflüssig, darauf hinzuweisen, daß die gesamte Schulungsarbeit nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft ausgerichtet ist. Wer Gelegenheit hat, dem Kursus auch nur einige Stunden beizuwohnen, wird den Eindruck gewinnen, daß hier im Dienste der Volksgesundheit und der Volkswirtschaft eine Arbeit geleistet wird, die in ihrem guten Ausmaß nicht abzusehen ist. Besonders drängt sich hier die Erkenntnis auf, daß die Wissenschaft gerade an dieser Stelle im unmittelbarsten Zusammenhang mit dem täglichen Leben steht und wissenschaftliche Erkenntnisse zur unmittelbaren Auswirkung kommen. „Mütterkantate" von Hans Baumann. Die Teilnahme an diesem Abend mache ich sämtlichen M.- und JM.-Führerinnen des Standorts Gießen zur Pflicht. Eintrittskarten für 20 Pf. erhalten die Führerinnen, sowie jedes Mädel bei ihrer M.° und JM.- Gruppenführerin. Delr. JM.-Führerinnen-Vesprechung am 8. März. Sämtliche JM.-Führerinnen des Standorts Gießen und die IM.-Gruppenführerin 10/116, 16/116, 17/116, 18/116, 19/116 treten am 8. März um 19.30 Uhr an der Untergau-Dienststelle zur Arbeitsbesprechung an. Die Untergauführerin. dem ** Bericht über den Ortsgruppenabend der Frouem schäft Gießen-Mitte muß es richtig heißen, daß der Vortragende Pg Heß über seinen zwölfjährigen Aufenthalt in Deutsch - Ostafrika gesprochen hat. Ein — wie gestern zu lesen war — Deutsch- Südostafrika hat es bekanntlich nicht gegeben, dies auf dem Druckpapier zu schaffen blieb erst dem gestrigen Setzfehlerteufel vorbehalten. ** Freie Lehrer st elle. Erledigt ist eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Annerod (Kreis Gießen). Bewerber müssen seit mindestens 8 Jahren die Prüfung abgelegt und eine Anwärterdienstzeit von mindestens 5 Jahren zurückgelegt haben. Wächter -er Volksgesundheit. Ausbildungslehrgang für hessische Desinfektoren an der Universität Gießen. men der Veranstaltung Gewicht zu legen. Um die Ausstellung wirklich zu einer Gießener Gesamtschau der hessischen Künstlerschaft zu machen und einen würdigen Rahmen zu scha fen, ist als Ausstellungsraum die Dolkshalle vorge ehen. Stadtbaurat Gra - v e r t als Vorsitzender des Oberhessischen Kunstvereins ist von der Reichskammer der bildenden Künste mit der Durchführung der Ausstellung in Gießen beauftragt worden. Die Veranstaltung in Gießen wird zwar nur wenige Tage dauern, aber sie wird und muß trotz der Kürze der Zeit das künstlerische Ereignis des Frühjahrs in unserer oberhessischen Provinzialhauptstadt werden. Wertere Einzelheiten über die Veranstaltung sind in den nächsten Tagen zu erwarten. Im November vorigen Jahres wurde von der Reichskammer der bildenden Künste in Frankfurt am Main die Gau-Ausstellung als Gesamtschau der hessischen Künstlerschaft hergerichtet und vom Gauleiter feierlich eröffnet. Diese Ausstellung fand allenchalben stärkstes Interesse. Nunmehr wird n^ch im Verlaufe dieses Monats die Ausstellung auch in Gießen gezeigt werden. Es werden insgesamt etwa 350 Arbeiten hessischer Künstler ausgestellt. Wie uns vom Oberyessischen Kunstverein mitgeteilt wird, legt der Gauleiter persönlich besonderen Wert darauf, diese Frühjahrs-Kunstschau in Gießen zu eröffnen, und da die Ausstellung zugleich das wichtigste Ereignis im oberhessischen Kunstleben bar» stellt, ist auch auf den gebührenden äußeren Rah- selbstverständlich ebenfalls eingehend behandelt und im Laufe des Kursus unter Einsatz aller in der Praxis üblichen und stets gebrauchten Mittel praktisch geübt. Die Entseuchung von Krankentransport- miteln, von Brunnen und Wasserleitungen, von Leichen, Tierkadaoern, Ställen usw., all das wird auch in Frage und Antwort genau besprochen. Ferner wird der Desinfektor mit allen jenen Maßnahmen vertraut gemacht, die er zu seinem eigenen Schutze zu treffen hat. Im Lehrabschnitt „Entwesung" (schädliche Wesen vernichten) wird eine Einteilung der Schädlinge gegeben, ihre Lebensweise und ihre Bekämpfung erläutert. Im Einzelnen werden dabei die hygieni- Amt Feierabend. „Carmen"- Vorstellungen im Gießener Stadttheater. Wir machen darauf aufmerksam, daß die Vorstellungen am 4. und 8. März um 20 Uhr beginnen. Die Theaterzüge fahren nach diesen Vorstellungen nicht. Bäuerin, nimm dich der Alteisensammlung an! Um einerseits der deutschen Eisenindustrie Rohstoffe zur Verfügung zu stellen, anderseits unsere Dörfer zu entrümpeln, ist gegenwärtig auf dem Lande die Alteisensammlung im Gang. Wo bis heute noch keine Sammler erschienen sind, wird dies in den nächsten Tagen der Fall sein. Die Sammlung rechnet in erster Linie auch mit der Unterstützung durch unsere Landfrauen. Deshalb ist sie mit Absicht vor dem Beginn der Frühjahrsarbeiten angssetzt worden. Jetzt ist im Bauernhof noch etwas mehr Zeit und auch Veranlassung, alle Geräte auf ihre Brauchbarkeit hin zu prüfen. Dabei wird leicht das eine oder andere Gerät als gänzlich unbrauchbar sich finden. Statt es unnütz umherliegen zu lassen, gebt es mit den ausgedienten Pflugscharen, gesprungenen Wagenreifen, unbrauchbar gewordenen Ketten, altem Metallgeschirr usw. der Alteisensammlung! Haltet eure Kinder öaxu an, alles auf dem Hofe auffindbare Alteisen zusammenzutragen; die SA. und SS.-Männer sollen nicht umsonst zu euch kommen. Für euch hat das alte Zeug keinen Wert, sondern es ist euch nur im Wege und verschandelt eure Höfe. Unsere Industrie aber kann es zur Weiterverarbeitung brauchen. Gießener Dochenmarktpreise. * G i e ß e n , 4. März. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: D. f. Molkereibutter, V» kg 1,57 Mk., f. Molkereibutter, 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60, Landbutter 1,42 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das In diesen Tagen wird im Hygienischen Institut unserer Universität ein Ausbildungskursus ab gehalten, der in seiner Gesamtheit und in seiner Auswirkung gesehen, für die Gesundheit unseres Volkes von außerordentlicher Wichtigkeit ist. Aus vielen Städten und Kreisen Hessens sind viele Männer und auch einige Frauen zu einem Kursus vereinigt, der über den Zeitraum von zehn Tagen geht und einer ernsten theoretischen und praktischen Schulung gewidmet ist. Leiter des Kurses ist Obermedizinalrat Professor Dr. Kliewe, der Direktor des Hess. Untersuchungsamtes für Infektionskrankheiten. Der Zweck des Lehrganges ist, die Männer und Frauen als Desinfektoren auszubilden, da sie die von ihnen erwartete Arbeit in einer Weise ausführen können, die im Interesse unserer Volksgesundheit notwendig ist. Die Teilnehmer des Kursus setzen sich aus Männern und Frauen zusammen, die von städtischen und staatlichen Behörden ausersehen sind, als Desinfektoren angestellt zu werden. Professor Dr. Kliewe, der in angestrengter Lehrtätigkeit die umfangreiche Materie der Desinfektion, der Entseuchung und der Entwesung behandelt, stellte innerhalb seiner ersten Referate den Zuhörern zunächst den hohen ethischen Sinn vor Augen, der gerade der Arbeit des Desinfektors zu eigen ist. Er ließ die Kursusteilnehmer erkennen, wie verantwortungsvoll, aber auch wie dankbar ihre Arbeit ist, denn ihnen sei es durch ihre Arbeit möglich, den Ausbruch von Seuchen und Epidemien zu verhindern, manchen Familien unsägliche Not zu ersparen, schwere wirtschaftliche Schäden zu verhüten und so der Volksgemeinschaft wertvolle Dienste xu erweisen. Dem Ausbildungslehrgang liegt eine strenge Systematik zu Grunde. Der Lehrplan teilt sich insbesondere in das Gebiet der Entseuchung und der Entwesung. Die Lehrgangsteilnehmer hören von der Einteilung und den Lebenseigenschaften der Krankheitserreger, von der Verbrennungsweise der ansteckenden Krankheiten und schließlich von Möglichkeiten zur Bekämpfung ansteckender Krankheiten. Besonderes Gewicht hegt dann auf der theoretischen und praktischen Behandlung der Entseuchungsmittel und -Verfahren. Die Zuhörer werden eingehend aufgeklärt über die vielen Möglichkeiten, die durch physikalische Entseuchungsmittel (Verbrennen, Ausglühen, Austrocknen, siedendes Wasser, heißen Wasserdampf usw.) gegeben sind, sie hören aber auch von der Anwendung vieler chemischer Entseuchungsmittel, die ihnen in Dutzenden von Präparaten vor Augen geführt und in ihrer Anwendung erläutert werden. Besonders wird auf die Unterschiede im Wert d er Entseuchungsmittel aufmerksam gemacht, vor schlechten Präparaten gewarnt und gute empfohlen. Eingehend wird erläutert, wie die Desinfektion am Kranken selbst, wie auch an allen den Dingen vorgenommen wird, mit denen ein Kranker in Berührung kommen kann. Die Raumentseuchung wird Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse 8 14, Klasse A 13, Klasse B 12, Klasse C 11K, Klasse D 10^, un- gezeichnete 10, Wirsing, XA kg 10 bis 15, Weißkraut 7 bis 10, Rotkraut 10 bis 12, gelbe Rüben 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 28 bis 30, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 25 bis 30, Feldsalat, 50 g 10 bis 12, % kg 80 Pf. bis 1 Mk., Tomaten 75 Pf., Zwiebeln 10 bis 14, Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 35, Kartoffeln, % kg 5 Pf., 5 kg 44 Pf., 50 kg 3,50 bis 3,70 Mk., Aepfel, % kg 15 bis 45 Pf., Birnen 15 bis 25, Hähne 90 Pf. bis 1,10 Mk., Suppenhühner 80 bis 90 Pf. Blumenkohl, das Stück 30 bis 50, Salat 20 bis 25, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 8, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 15 Pf. * * * D i e Bezahlung der Strom- und Gasgelder betrifft eine Bekanntmachung der Direktion der städtischen Betriebe in unserem heutigen Anzeigenteil, auf die wir besonders Hinweisen. ** Befreiung von der Rundfunkgebühr. Rundfunkteilnehmer, die wegen Bedürftigkeit von der Zahlung der Rundfunkgebühr befreit sind, müssen die Weitergewährung ihrer Gebührenbefreiung in der Zeit vom 1. bis zum 10. März bei der zuständigen Kreisstelle des Fürsorgeamts beantragen. Die auf diesen Antrag hin von der Kreisstelle ausgestellte Vorschlagsbescheinigung berechtigt noch nicht zum gebührenfreien Rundfunkempfang. Die Gebührenfreiheit muß vielmehr umgehend, spätestens jedoch bis zum 25. März, beim zuständigen Zustell-Postamt besonders nachgesucht werden. Vorzulegen sind beim Postamt die Bescheinigung der Kreisstelle und der vom Postamt bei der erstmaligen Gebührenbefreiung erteilte Ausweis. Wer diese Fristen verstreichen läßt, läuft Gefahr, daß er bei der Befreiung von Rundfunkgebühren nicht mehr berücksichtigt werden kann. Es wird noch darauf aufmerksam gemacht, daß von Gebühren befreite Rundfunkteilnehmer, bei denen die Voraussetzungen zum Gebührenerlaß durch Wiedereingliederung in den Arbeitsprozeß usw. weggefallen sind, dies sofort der Kreisstelle und Die tcutfdie Arbeitsfront -üemeinfchaft „Kraft durch freute" 1 6 « Stätten kämpften „Ich höre immer: Schadenersatz! .. .sagte der Direktor vom Wasserwerk und fügte hinzu: Tja - hätten Sie Zeitung gelesen! Und er zeigte mir einen Hinweis auf Nohrschutz bei Frostgefahr im Gießener Anzeiger. Na, dachte ich bei mir, das nimmt ein böses Ende.. und bluteten. Kreis Alsfeld. eins gab. In weiteren Ausführungen sprach er über die Stellung der Frau bei anderen Völkern in früherer Zeit und in der Gegenüberstellung von der Bedeutung der Frau im Dritten Reich. Der Frauenchor trug eine Reihe von Liedern vor. Unter dem Titel „Von der Wiege bis zur Bahre" brachte der Abend ferner sieben lebende Bilder, die tiefen Eindruck machten. Mit einem Gedichtvortrag dreier Mädchen des BDM. fand der offizielle Teil seinen Abschluß. Bei einer Kaffeetafel und bei weiteren unterhaltsamen Darbietungen blieb man noch geraume Zeit beisammen. Des Winterhilfswerkes wurde dabei gedacht. cxd Weitersyain, 3. März. Einen gut besuchten Film-Dortray hielt die Geflügelzuchtberaterin Frl. Lanz (Gießen) am Dienstag in unserem Orte. Anleitungen wurden gegeben zu Hühnerstallverbesserungen, Stallneubauten, zweckmäßige Fütterung, richtige Auswahl der Rassen und über die Beschaffung von Junggeflügel. Die Ausführungen der Vortragenden sind auf fruchtbaren Boden gefallen, so daß auch hier mit einer Leistungssteigerung gerechnet werden kann. <£ Stockhausen, 3. März. Die hiesige Landwirtschaftliche Berufs- und Absatzgenossenschaft hielt ihre Generalver- v) Die Q Geschichte vom großen Frost —Homberg, 3. März. Die NSG. „Kraft durch Freude" veranstaltete in der Stadthalle einen Theaterabend, in dessen Rahmen durch die hessen-nassauische Wanderbühne ein humorvolles Stück aufgejührt wurde, das großen Anklang fand. Die Veranstaltung war gut besucht. — Im benachbarten Ober-Ofleiden fand ein K o ch k u r s u s (im Rahmen der Reichsmütterschulung) seinen Abschluß. Der Kursus war von 22 Mädchen und Frauen besucht. Die Leitung lag in Händen von Fräulein L u l e y (Alsfeld). Demnächst wird ein gleicher Kursus in Homberg abgehalten. versehen. Nach Bekanntgabe einiger amtlicher Anordnungen wurde die Versammlung in der üblichen Weise geschlossen. Der anschließende gemütliche Teil hielt die Sänger noch lange beisammen. Allendorf a. d. Lumda, 2. März. Die hiesige Kriegerkameradschaft hielt in der Gastwirtschaft von Horn ihre diesjährige Jahreshauptversammlung ab. Kameradschaftsführer Lehrer Strack gab den Jahresbericht vom Geschäftsjahr 1936 bekannt. Daraus ging hervor, daß die Kameradschaft mit 44 Mitgliedern, worunter ein Kriegs- veteran 1870/71, in das neue Jahr eintreten konnte. In 1936 waren zwei Mitglieder freiwillig und em ....... rd) Tod ausgeschieden. Neu eingetreten ...........Mitglieder. Die Ehrung des verstorbe- sammlung ab, zu der fast alle Mitglieder (auch von Weickartshain und Flensungen) erschienen waren. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates Stark konnte berichten, daß die Genossenschaft im vergangenen Jahre gute Erfolge erzielen konnte. Die Zahl der Mitglieder stieg von 32 auf 38. Leider wurde der Mitaründer der Genossenschaft Otto Hofmann durch den Tod abberufen; seiner wurde in würdiger Weise gedacht. Rechner Carle erstattete den Ge- schäftsbericht, der erkennen ließ, daß die Genossen- cha st zu ihrem Teil im Dienste der Volksgemem- scha st gearbeitet hat. Der Reingewinn wurde zu gleichen Teilen dem Reservefonds und der Ge- schäftsrücklage zugewiesen. Dem Vorstand und dem Aufsichtsrat'wurde Entlastung erteilt Die satzungsgemäß ausscheidenden Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wurden wiedergewählt. Im weiteren Verlaufe der Versammlung wurde beschlossen, eine Obstbaumspritze anzuschaffen. Ortsbauernfuhrer Hopp sprach zum Schluß über den jüngsten Ausruf des Reichsnährstandes. Kreis Friedberg. einige Singspiele zur Aufführung, die stürmische Heiterkeit auslösten. Den musikalischen Teil oes AbeBs bestritt die Kapelle Häuser (Watzenkorn- Steinberg). i Lang-Göns, 4. März. Am nächsten Smnstag, 6. März, kann Frau Anna Elisabeth Keppler Wwe., Obergasse, ihr 80. -Lebe ns- । a ß r vollenden. Frau Beppler begeht diesen Tag »n äußerst körperlicher und geistiger'Frische. In um erniüdlichem Schaffensdrang hat sie ihr ganzes Leben lang gearbeitet. Unermüdlich schafft sie weiter, und sie ist bei allen Einwohnern durch ihr freundliches Wesen beliebt und geschätzt. osi. Hattenrod, 3. März. In unserer Frauen- s chaft sprach Frau Schl i e phake über Heim- aestaltung und artgemäße Kleidung. Anschauliches Material zeigte den Unterschied zwischen guten, aeslhmackvollen Sachen und Kitsch und Schund. Die Frauen folgten mit lebhafter Aufmerksamkeit dem Vortrag. , < Beuern, 3. März. Die hiesige Schule hielt im Saale von Dietrich einen E l t e r n a b e n ö a| Lehrer Kreiling gab dem Wunsche Ausdruck, daß der Abend den Eltern einige unterhaltsame Stunden bringen möge. Zunächst hörte man, von dm Kindern vorgetragen, allerlei Lieder und humorvolle Gedichte, die herzliches Lachen auslosten. Der weitere Verlauf brachte die Vorführung des Schullandheim-Filmes. Ferner gelangte em kleines Theaterstück zur Aufführung. Wertere humorvolle Vorträge und gemeinsam gesungene Lieder verschonten den Abend. Die Darbietungen wurden mit durch den Vereinsführer Entlastung erteilt und Dank Mitglied durch Tod für seine musterhafte Dienstführung ausgesprochen.!waren drei Mitglie Die derzeitige Vereinsleitung liegt in den Händen von Heinrich Döll, Vereinsführer; Philipp Keil, Stellvertreter; Ludwig Krieb, Rechner; Ernst Keil, Schriftführer; Ludwig Becker, Wilhelm Bergen, Wilhelm Keil, Heinrich Schmidt III. und uudwig Stoos als Beisitzer. Zum Fahnenträger wurde Wilhelm Wagner bestimmt. Das Amt des Notenwartes wird von Karl F r i tz g e s reichem Beifall aufgenommen. 1 = Mainzlar, 3 März. Die hiesige Sparend Dorschußkasse hielt bei Gastwirt H. Vogel ihre Generalversammlung ab. Der Auf- ficktsrats-Vorsitzende Ehr. Lemmer gedachte zunächst des verstorbenen Mitgliedes Klmgelhofer. Dann erstattete der Direktor der Kasse J) Spa ar IV., den Geschäftsbericht, der ersichtlich werden ließ, daß die Kasse eine sehr günstige Entwicklung zu verzeichnen hatte. Auch die Schulsparkasse wurde rege in Anspruch genommen und zahlte am Schluß des vergangenen Jahres 74 Mitglieder Rechner Wilh. Schlapp erstattete den Kassenbericht. Dem Rechner und dem Vorstand wurde Entlastung erteilt. Die satzungsgemäß ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder wurden wiedergewählt. A l l e n d o r f a. d. L d a., 3. Marz. Dieser Tage hielt der unter der Stabführung des Ehrers Schmidt von Kesselbach stehende hiesige Mannergesangverein seine Jahres-Hauptversammlung in der Wirtschaft Horn ab, die einen guten Besuch der aktiven und passiven Mitglieder aufzuweisen hatte. Vereinsführer Doll verlas zunächst den Jahresbericht. Daraus war zu entnehmen, daß nach Abgang von einem (durch Wegzug) und Zugang von zwei neuen Mitgliedern der Verein mit 52 aktiven und 27 passiven Mitgliedern in das neue Vereinsjahr eintreten konnte. Der Besuch der Uebungsstunden war zufriedenstellend. Die Rechnung, von dem langjährigen Rechner Ludwig Krieb vorgetragen, ergab ein günstiges Bild; es verblieb ein kleiner Ueberschuß. Die Prüfung der Rechnung durch Karl F r i tz g e s und Wilhelm Rein ergab feine Anstände. Dem Rechner wurde -Butzbach, 3. März. Im Saale des „Deutschen Hauses" hielten Frauenschaft und Frauen- werk einen Gemeinschaftsabend ab. Kreisfrauenschaftsleiterin Frau Wrede sprach über das deutsche Frauenwerk. Der Abend wurde von Sologesängen der Frau Karsten (Gießen) verschönt. Kameradschaftliches Beisammensein schloß sich an. — Gestern fand die Aufnahmeprüfung der Schüler in die unterste Klasse der Oberrealschule statt. Von den 25 angemeldeten Buben und Mädchen bestanden sämtliche und gelten als ausgenommen. < Münzenberg, 3. März. Dieser Tage hielt der Turnverein im Gasthaus „Zum Löwen seine Generalversammlung ab. Dereinsführer Gustav Weil erstattete den Jahresbericht und ehrte die im vergangenen Jahre verstorbenen Mitglieder. Die Rechnung wurde in Ordnung befunden, dem Rechner Schwenz wurde Entlastung erteilt. Der Dereinsführer legte fein Amt nieder. Als Nachfolger wurde Werner Weiß gewählt, der dem seitherigen Führer für seine geleistete Arbeit dankte. Kreis Schotten. nen Mitgliedes wurde in der üblichen Weise vollzogen. Durch den lobenswerten Opfersinn der Kameraden konnte ohne Inanspruchnahme der Der- einskasse eine Kyffhäuserfahne angeschafft werden, deren Weihe demnächst stattfinden soll. Anschließend streifte Kameradschaftsführer Strack in kurzen Zügen die großen politischen Ereignisse des vorigen Jahres, und er betonte, daß es Pflicht jedes Kameraden fei, in die Abwehrfront gegen den Bol- chewismus einzutreten und dem Führer jederzeit treue Gefolgschaft zu leisten Seine Ausführungen klangen in dem Gruß an den Führer aus. Die von dem langjährigen Rechner, Kamerad Ehr. Ranft, vorgetragene und von den Kameraden Wilh. Nachtigall und Joh. Ehr. Lotz geprüfte Rechnung ergab ein günstiges Resultat. Es verblieb ein kleiner leberschuß. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt und Dank für seine mustergültige Dienstführung ausgesprochen. In der Kameradschaftsführung war eine Umorganisierung notwendig geworden. Die Führung besteht zur Zeit aus den Kameraden Lehrer Strack 1. Kameradschaftsführer, Wilh. Nachtigall Stellvertreter, Chr. Ranft Rechner, Ehr. Wallenfels Schriftführer, Ludw. Becker, Ehr. F o r m h a l s , Ludwig Krieb, Chr. P a u - l u s und Andr. Wagner Beisitzer. Die neu formierte Schießabteilung umfaßt die Kameraden Heinr. Krieb VI., Schießleiter, Johs. Böcking, Friedrich Damm III., Heinr. Faulftich I., H. W. Formhals, Joh. Chr. Lotz, Ludw. N i e - berg all, Wilhelm Reinhardt II., Heinrich Schmidt III. und Ludw. Stoos. Zum Fahnenträger wurde Kamerad Ludwig Stoos bestimmt. Nach Erörterung einiger interner Angelegenheiten schloß der Kameradschaftsführer den offiziellen Teik Der anschließende gemütliche Teil hielt die Kameraden noch einige Stunden beisammen. ch Odenhausen a. d. Ld a., 3. März. Im festlich geschmückten Konfirmandensaal feierte dieser Tage die hiesige Frauen Hilfe ihr zehnjähriges Bestehen. Pfarrer Thorn hielt eine Ansprache, in der er einen Rückblick auf die Geschichte des Der- )—( Ruppertsburg, 3. März. Die hiesige Ortsgruppe des Dolksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge hielt einen Vortragsabend ab. Lehrer Würz (Eichelsdorf) sprach über Kampfstätten und Kriegergräberfelder in fremden Ländern. Zahlreiche Lichtbilder ergänzten den Vortrag. Die Zuhörer lernten insbesondere jene kennen, an denen hessische Regimenter Fische sind billig! Cafe Amend G Feinste Filets f von Seelachs, Kabeljau, Goldbarsch, Schellfisch ff Koch-u. Bratfische in großer Auswahl. Frühjahrsmodenschau Gießen (Stephanstraße 13 parterre), den 2. Marz 1937 1471 d 01090 C Seibel, Frankf. Str. 39. GEflind^frfi/ch Marktstr. 23. 1462^ Tel. 2417. 5142 V Diese 3 wesentlichen Eigenschaften der guten Bekanntmachung Familien-Drucksache Brühi'sche Druckerei. Schulatraße 7. Anruf 2251 Storch 496 Stint Gewinnauszug Nachdruck verboten Ohne Gewähr üeferung 'bei allen Abnehmern gesperrt, die die —u t zu ... r.-t_ 1 4CVX1 Aitiirhltoh. Strom- und Gasgelder für Januar 1937 elnschließ- 3. März 1937 . 20. Ziehungstag lich kosten noch nicht entrichtet haben. Gießen, den 2. März 1937. In der heutigen Vormittagsziehung wurden gezogen Direktion der Städtischen Betriebe. 322445 6 Gewinne zu 5000 RM. 219582 2 Gewinne zu 3000 NM. In der heutigen Nachmittagsziehung wurden gezogen 94819 14 Gewinne zu 2000 RM. 29707 172500 278818 327385 370638 47419 2 Gewinne zu 10000 RM. 266091 4111 5031 16252 8770 6813 98854 99469 1 2 Gewinne zu Im Gewinnrade verblieben: je 1U00000, 4 zu je 50000, 4 zu je 30000, 8 zu je 20000, 36 zu je 10000,' 56 zu je 6000, 116 ^isCHHAU? UX-HAV% 68645 150341 234307 330927 38240 200725 121156 164312 227122 250671 277232 314331 362497 399563 271376 289676 310446 320132 326574 332128 335364 346034 353763 369870 380364 387392 397164 131620 172950 231312 253663 283056 330082 370305 137369 185844 233555 264791 293564 332451 371092 153433 203094 246348 267148 297453 354891 372086 156455 217773 249758 269557 303177 357024 398797 91228 211898 85522 194441 273542 343088 122644 170379 228372 250880 278945 319864 364588 24961 32899 41850 46660 57717 73674 85194 12723 26643 39473 44475 51149 68057 79331 93584 18247 1 45720 - 56766 k 66855 < 82986 I 97007 109190 116401 126678 141514 159584 181201 193616 198866 57374 183230 241192 329398 208503 230712 256813 273828 290520 306960 318304 328722 344911 349259 374245 393525 42290 52004 65724 81857 89072 107568 121111 126577 130644 140924 154948 171710 187893 199533 211819 226733 236140 252726 261981 275478 290322 311364 323032 327204 332793 335502 348782 354260 372063 380903 388488 3991ZA 108995 121475 127955 134523 143378 155129 177096 188408 199784 215473 229809 241917 257091 266729 277712 293647 314700 323546 327869 333031 336644 349932 358555 372241 382166 389806 26625 37024 44198 50250 64128 78916 93287 25534 46398 56833 67985 84591 98753 34059 50065 65219 76231 87614 44482 54986 66571 82671 94939 108394 114786 122837 139024 156968 164951 190973 197987 207044 223590 253756 266095 281317 299970 314301 327870 344057 346174 372768 382744 33224 42834 46933 58778 74297 88450 112053 121505 128688 135231 146149 156904 183418 189326 200106 218164 230637 243296 257743 267809 285302 294225 315093 323728 329336 333436 336899 351129 361973 375361 383186 390350 6633 t 16529 44654 56148 66736 82851 95996 108636 115354 124644 141280 158897 172456 193434 198610 207767 225170 256189 269188 281844 305178 315058 328499 344059 348773 372897 385658 27241 47911 62513 68422 86957 103106 112605 118201 138805 152454 163385 188851 196753 205907 219219 245538 263203 279427 296420 312807 324884 338698 345942 371549 380315 110881 117074 133238 146402 162669 181397 195610 201010 209106 236666 259741 275668 291703 307564 321644 335393 345298 360232 379734 394456 100549 110948 117511 135341 148946 163113 186172 195828 203050 212462 241996 262069 276855 293993 307896 322202 335436 345896 365176 380116 398237 37019 44119 47282 60898 77745 52 Gewinne zu 1000 RM. 26061 29610 73368 88583 95168 101793 124501 149179 167630 186794 190855 196198 220631 271752 309755 312566 321109 323160 14368 32355 39983 44607 53103 70735 80330 95647 106854 117458 122899 130199 140795 153807 167586 184859 191839 201029 220000 235551 248288 260168 269197 288173 302802 319391 325746 330532 334628 343630 352067 368504 380088 386988 396267. 14765 32445 41481 45524 55779 70973 84067 97113 $ 107072 119452 123863 130470 140859 154161 168221 186905 194012 201632 220563 236090 250046 261282 121643 129686 137703 149479 159115 184492 189670 200947 219962 232252 246971 258292 268075 286620 295690 315763 325713 329842 333927 342682 351401 362613 379203 384109 392967 3000 RM. 167941 2000 RM. 2652 154041 155291 ' 334443 369330 376948 385452 108 Gewinne zu 500 RM. 9220 17147 32000 39180 51180 54334 57959 73159 92347 95480 109843 436 Gewinne zu 300 RM. ......... 26119 26562 Hier abschneiden! rechnet werden. Born 16. März 1937 ab wird die Strom- und Gas^ 2 Gewinne zu 300000 RM. 298037 4 Gewinne zu 10000 RM. 142521 224162 " - • ------- 88142 133045 bietet ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Aue- führungsarten schnell und zu mäßigen Preisen 91432 ----- - . 02292 103491 103743 --- ------ 112908 2 Gewinne zu 24 Gewinne zu 106246 152586 320299 378158 50 Gewinne zu 86833 108641 201598 211255 273967 276213 347858 367262 zu je 8000, 252 zu je 2000, 874 zu je 1000, 1436 zu je 500, 5774 zu je 800 M. 340 Sewlnne iU._3.00 » «»4 ««„M“ ,6061 5. Klasse 48. Preußisch-Süddeutsche (274. Preuß.) Klasseu-Lotterie kennen Sie den Strahlofen? Er ist ideal in der Uebergangszeit, also im Frühjahr und Herbst. Wenn es sich nicht lohnt, den Ofen anzuheizen, dann wird der elektrische Strahlofen in Tätigkeit gesetzt. Schnell verbreitet er eine angenehme Wärme. Sehen Sie fick ihn an bei 3. B. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146. Stör, großer in Flüssen laichender Seefisch, dessen Fleisch bei jungen Tieren schmackhaft ist. Stör liefert auch Kaviar, der aber nicht allzusehr geschätzt ist. Storch, Adebar. Klapperstorch, Zugvogel, der von Mitte Marz vis Mitte August in Deutschland auf Hausdächern nistet und brütet. Der weiße Storch mit schwarzen Flügelenden ist häufiger als 70 Gewinne zu buu nvi. • ...■ ~ ',nncÄr 45531 48350 57924 66194 72435 95906 122655 155347 159141 175632 182003 192563 195393 201R90 220366 222772 231574 243603 254445 9RRRR? 280893 289155 295115 328294 340680 35U87 369878 377192 3M667 386494 396219 findet richtige Förderung und Kräftigung und wird von quälenden Beschwerden, wie Sodbrennen, Druck. Schmerzen. Krampf bewahrt durch Leupin-KrAaler-Magensalz- Etwas wirklich Gutes! RM 1,25 und -.75 Oie glückliche Geburt eines gesunden Zungen zeigen in dankbarer Freude an Heute und morgen, nachmittags und abends Otto Keller und Frau Hildegard, geb. Kuhl gelber noch innerhalb der nächsten 8 Tage und die Gasgelder noch innerhalb 10 Tagen ohne kosten an die Kasse der Städtischen Betriebe, Gießen, Garten- GeschmackvoH Vornehm Persönlich 393383 1000 RM. 49678 138088 181463 226967 227576 277727 308382 BOOS» II'u-l0 24771 37000 Drogerie WinterhoH, Kreuzplatz 10; Drog. Bornemann, Bahnhofstr. 17; Löwen-Drogerie W. Kilblnger Nchf., Seltersweg 69a; Germania-Drogerie Stofffchuhe, Schuhe, deren Oberteil nicht aus Leder, sondern aus Stoff, z. B. Leinen oder Satin, besteht. Weiße Leinenschuhe reinigt man mit nasser Schlämmkreide, Seiden- oder Satinschuhe mit Benzin. Stoffschuhe kann man in allen Farben einfärben lasten, z. B. zu einem Abendkleid pastend. Stoffwechsel sind alle Vorgänge des Aufbaues und des Zerfalles der Körperbestandteile. Stollen, ein beliebtes Weihnachtsgebäck. Es ist ein Hefeteigkuchen mit viel Rosinen, Sultaninen. Mandeln. Zitronat ufw. Stopfen, das Ausbestern von Stoffen und Strümpfen. Stoffe läßt man zweckmäßig kunststopien, um Riste unsichtbar zu machen. Strümpfe stopft man in jeweiliger Farbe mit Stopfstichen oder Maschenstichen. Stöpsel, Elaspf ropfen einer Glasflasche. Festsitzende Stöpsel entfernt man durch Erwärmen des Flaschenhalses, den man kurz in warmes Master taucht Stör, Lohnarbeit, auf Stör arbeiten, süddeutsche Bezeichnung für die Tätigkeit der Hausschneiderin. Die Strom- und Gasgelder im Stadt- und lieber- landgebiet sind nach den Lieferungsbedingungen grundsätzlich bei der Ablesung an den Lrheber zu zahlen. Geschieht dies nicht, bann können die Strom- Z « • < «« < ... .. *2 O «Art ttuS A t 4" straße 3, oder auf Postscheckkonto Frankfurt a. M. Nr. 27707 gezahlt werden. Bei Ueberschreiten der Zahlungstermine müssen die Beitreibungskosten ve- rprhnpf niprden. 1465A Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II scheinung tritt. Der Stimmwechsel ist bedingt durchdas Wachsen des Kehlkopfes. Während der Mutation ist die Stimme möglichst zu schonen, vor allem beim Singen. Rach dem Stimmwechsel, der etwa ein Jahr dauert, hat die Stimme ihre bleibende Höhe, ihre richtige Stimmlage bekommen. Stint, kleiner bis 30 cm langer Lachsfisch, der gebacken und mit Haut und Gräten gegesten wird. Geräucherte Stinte schmecken ähnlich wie Sprotten. Stipendium, lat., Bedeutung — Sold, aus einer Stiftung stammende Beihilfe für Studierende. Stirnhöhlenkatarrh ist ein mit heftigem Kovfschmerz verbundene Erkrankung oer im Stirnbein gelegenen Nebenhöhle der Nase, der Stirnhöhle, eine Folge von Nasenkatarrh. Die Behandlung gehört in die Hand eines Arztes. Stockflecke, Flecke, die in feucht- lagernder Wäsche entstanden sind entfernt man mit verdünntem Wasserstoffsuperoxyd und Salmiakgeist. Stockschnupfen ist ein chronischer Schnupfen. S. d. Stoffe, Sammelbezeichnung für die Vielheit von Geweben. Die Güte der Stoffe ist vom Faden und der Webeart abhängig sowie von der Veredelung, die sie durch Walken ober Aufrauhen erfahren Grobe Stoffe find im allgemeinen nicht so dankbar und dauerhaft wie Stoffe aus feinen dichtgewebten Fäden. Stoffetta, italienischer Samt mit eingepreßten Blumenmustern. Die Jagd Rauh und kalt bläst der Wind über die Felder und durch den Wald, in dem noch winterliche Ruhe herrscht. Und doch findet das suchende Auge überall neues Leben, das aus dem Laub zutage drängt: Schlüsselblumen und Aronsstab zeigen ihr Grün, am schlingenden Geißblatt grüßen die ersten Blättchen, die Knospen der Wildstachelbeere sind mächtig geschwollen, die Haselkätzchen leuchten golden und silberig die der Weide. Bald wird des Seidelbastes betäubender Duft über der Waldlichtung liegen, indes es am Waldbach überall sprießt und grünt. Die ersten Graugänse oder Kraniche sind bereits nach Norden üurchgezo-gen, allmorgendlich singt die Schwarzdrossel ihr Frühlingslied, bald wird der Rotschwanz wieder auf dem Gartenzaun knicksen und die Bachstelze wippend am Mühlenwehr von Stein zu Stein fliegen. Sie alle künden uns Menschen, daß der Winter zu Ende gehen wird. Der Frühling kommt heran. Und seine Boten rufen den Jäger hinaus in sein Jagdrevier. Nicht viel zu jagen gibt es dort für ihn. Doch wer deswegen allein Jäger geworden ist, hätte es besser sein lassen sollen. Nur der Heger hat das Recht, auch Jäger zu sein. Und Hegearbeit ist Jagd im März. Die Brut- und Satzzeit des Wildes beginnt, und auf dies Jungwild gründet sich die Hoffnung des Jägers für das kommende Jagdjahr. Ob sich die Hoffnung erfüllen wird, hängt nicht ausschließlich, aber doch in starkem Maße davon ab, inwieweit der Weidmann die Gefahren zu bannen versteht, die sein Wild umlauern. Kahl ist die Flur, die Wintersaat noch weit zurück, die Hecken vielfach gerodet, das alte Gras gesengt. Wohin soll die Häsin ihre Jungen bergen, wo die Ente ihr Gelege machen oder das Feldhuhn seine Brutstätte legen? Auf dem hohen Apfelbaum sitzt das Krähenpaar und sucht mit seinen scharfen Räuberaugen die Umgebung ab. An der Hecke schlüpft die Elster, der schlimmsten Nesträuber einer. Im Gebüsch jagt das Großwiesel, am Wasser raubt der Iltis. Wenn die Sonne sinkt, schleicht die Katze aus dem Hof hinaus in die Felder, und der harmlose Hofhund, der nach seines Herrn Meinung die ganze Nacht in der Hütte liegt und Haus und Hof bewacht, hetzt durch Wald und Feld. Dazu kommt nicht selten noch der zweibeinige Nesträuber, der besonders verheerend wirken kann. Diese Gefahren gilt es zu bannen. Und Mittel dazu sind da. Der letztgenannte Zeitgenosse ist nichts anderes als ein Wilddieb und so zu behandeln! Für jagende Hunde und streunende Katzen gibt es Pulver und Blei oder Fallen! Ihr Besitzer ist strafbar und gehört in allen Fällen, in denen er feststellbar ist, angezeigt. Er würde es sich auch verbitten, wenn der Jäger seinem Hunde die Freiheit gäbe, auf der Dorfstraße oder dem Hofe Hühner, Gänse und Enten zu reißen. Geschieht es aber unbeabsichtigt im März. doch einmal, dann ist sofort — mit Recht — der Ruf nach Schadenersatz da. Drum, Jäger, tu dasselbe! Dein Wild ist genau so dazu da, mitzuhelfen an der Ernährung unseres Volkes, es stellt genau so einen Teil des Dolksvermögens dar wie jene Haustiere. Drum schütze es mit allen Mitteln gegen die, denen die Erkenntnis noch nicht aufgegangen ist, daß sie dem Wilde gegenüber und dem Volke gegenüber Pflichten haben! Das Wiesel kurz zu halten, ist keine Kunst. Die Wiefelfallen arbeiten, richtig gestellt, ausgezeichnet, die Zahl der Wiesel aber ist viel größer als die Jäger meist wissen. Das merkt erst der Fänger. Und für Elstern und Krähen gibt es Gifteier der verschiedensten Art. Sie in der Zeit von Mitte März bis etwa Mitte April angewendet, wenn die Brutkrähen wieder da sind, helfen die Krähenvögel auf ein erträgliches Maß heruntersetzen. Das aber sind alles Maßnahmen, die nur draußen im Revier durchgeführt werden können und versprechen, reiche Früchte zu bringen. Die Hauptursache dafür aber, daß diese Räuber so erfolgreich jagen können, ist die Deckungsarmut unserer Reviere. Und hier muß in einem wirklich gepflegten Revier der Hebel angesetzt werden. Bei aller Anerkenntnis der Tatsache, daß wir jeden anbauwürdigen Quadratmeter unseres Bodens dazu benutzen müssen, um unsere Nahrungsfreiheit zu erringen, gibt es viel Quadratmeter, die völlig ungenutzt liegen. Alte Steinbrüche, Kies- und Sandgruben find keineswegs so unfruchtbar, als daß nicht bestimmte, anspruchslose Pflanzen als Deckungsspender hier wachsen könnten. Raine, die nie als Ackerland genutzt werden können, lassen sich leicht als Vogelschutzgehölze und Wildremisen anpflanzen. Es ist nicht möglich, ein Rezept dafür zu geben. Die Verhältnisse sind überall anders. Aber wer will, findet einen Weg. Das, was der Jäger nicht beeinflussen kann, ist das Wetter. Und das Wetter kann von ausschlaggebender Bedeutung sein. Hält das naßkalte Wetter an, das wir seither hatten, dann steht's schlecht um den ersten Hasensatz. Leider aber macht sich das für den Menschen ja auch wenig zuträgliche Wetter auch bei unserem Rehwild bereits bemerkbar Die Nässe hat Wurmerkrankungen der verschiedensten Art aufleben lassen, und die Verlustziffern sind in einzelnen oberhessischen Revieren bereits ganz beträchtlich. Das legt dem Jäger die Pflicht ob, das Auftreten solcher Erkrankungen seinem Kreisjägermeister zu melden, Fallwild zur Untersuchung zu bringen oder, wenn es sich nicht mehr dazu eignet, zu vergraben, damit eine Weiteroerbreitung verhindert' wird. Leider ist sonst wenig dagegen zu tun. Es ist ja bekannt, daß alljährlich dann, wenn die Wintersaaten anfangen, stärker zu wachsen, und das Wild sich von Trockenäsung auf Grünäsung umstellt, leicht Darmerkrankungen auftreten. Auch scheint das Lecken von Salzen, die sich auf den Aeckern finden, zu Infektionen zu führen, deren Erreger vom Boden ausgenommen wurden. Darum gehören in gepflegte Reviere Salzlecken in irgendeiner Form. Wenn diese Arbeiten den Jäger hinausführen, dann bietet sich ihm dabei genügend Gelegenheit, sein Wild zu beobachten. Diese Beobachtung aber wird ihm jetzt zur Pflicht, da er wie alljährlich durch das Gesetz verpflichtet ist, sein Schalenwild zu zählen. Das geht auch jetzt, wo das Rehwild in großen Sprüngen auf die Saaten tritt, am leichtesten. Es kann gar nicht genug betont werden, wie wichtig genaue Zählungen sind. Sind sie doch die Grundlagen des Abschußplanes. Da der Abschuß wirklich auf dieser Grundlage aufgebaut und vor allem durchgeführt wird, müssen fehlerhafte d. h. zu geringe oder zu große Angaben sehr bald sich im Wildstand selbst bemerkbar machen und die Angaben des Jägers Lügen strafen. Besondere Beachtung verdient das Verhältnis der Bestandszahlen von männlichem und weiblichem Wild. Bewußt ist den ersten zwei Jahren der Gültigkeit des Reichsjagdgesetzes ein starker Abschuß an weiblichem Wild und ein geringer an Böcken durchgeführt worden. Damit müssen die Derhältniszahlen sich einander immer mehr nähern. Das war ja neben einer Herabsetzung des gesamten Bestandes in vielen Revieren auch die Absicht. Bleibt diese Maßregel, so muß einmal das Jahr kommen, wo sich der Abschuß an weiblichem Wild als zu stark erweist. Dies zu vermeiden, muß besondere Aufgabe der Wildzählung sein. Auch hier liegen die Dinge in den einzelnen Revieren durchaus verschieden und können daher nicht auf Grund allgemeiner Erfahrung geregelt werden, sondern setzen genaue Bestandsaufnahme voraus. Ueberblicken wir das Gesagte, so können wir nur feststellen, daß der gewissenhafte Jäger und Pfleger seines Wildes Grund genug hat, zur Märzenzeit recht oft sein Revier aufzusuchen. Wenn dann der Abend sinkt, wenn der Abendstern am Himmel aufleuchtet, dann harrt er dort, wo der junge Wald stockt und die Quelle murmelt, seines Frühlingsbotens, der Waldschnepfe. Der Schnepfenstrich ist die Jagdart, die dem Lenzing ihren Stempel aufdrückt, eine Jagd von solcher Eigenart, daß der deutsche Jäger nicht auf sie verzichten möchte. Zwar gibt ihm das Gesetz noch Sauen und Raubwild frei, auch lockt ihn bald des Ringeltaubers Ruf, sein Heil auf den Rufer zu versuchen. Doch über allem steht jetzt er, der „Vogel mit dem langen Gesicht". Hubertus. Einbruch in eine WHW.-Kasse. Lpd. Fulda, 3. März. Ende Januar d. I. wurde in der Lotteriegeschäftsstelle des Winter- h i l f s w e r k s in Fulda ein Einbruchsdiebstahl ausgeführt, wobei dem zunächst unbekannten Täb.rn ein Geldbetrag und eine Anzahl Lotterielose in die Hände fielen. Der Kriminalpolizei ist es jetzt gelungen, den Täter zu ermitteln. Es handelt sich um den 32jährigen K. R. aus Fulda, der die Tat eingestanden hat Das gestohlene Geld hat er in schlechter Gesellschaft durchgebracht. Mit dem Hammer den Schädel eingeschlagen. Lpd. Marburg, 3. März. In Schweins- b e r g bei Kirchhain erhielt ein Mann bei einer S ch l ä g e re i einen Hammerschlag auf den Kopf, wobei er einen Schädelbruch davontrug. Der Verletzte wurde in die hiesige Klinik gebracht. Runpsunkprogramrn. Freitag, 5. März. 6 Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30- Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10; Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 9.45: Nur Freiburg: Nachrichten und Sportvorschau. 10: Schulfunk. Hörfolge. 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Landfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Dem Opernfreund. 15: Volk und Wirtschaft. Keine Spekulation mit Bauernland mehr. 15.15: Märzenstaub bringt gülden Laub — Märzenschnee tut Saaten weh. Ein Hörbild um den bunten Jahreslauf. 16: Nachmit tagskonzert. 17.30: Als deutscher Kaufmann in K: merun. Ein Erinnerungsbild von A. Ritter. 17.50. . Der Glaube eint — der Wille siegt! Ein WHW.-> Kunstharz-Abzeichen entsteht. 18: Musik aus Dresden. 19: Musikanten aus dem Markgräflerland.' 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Unterhaltungsmusik. 21: Gericht im Dom. Ein Hörspiel um Tilman Riemenschneider. Kircklicke Nachrichten. Evangelische Gemeinden. Donnerstag, den 4. März. Gießen. Johannessaal. 20 Uhr: Bibelstunde, Pfr. Ausfeld. — Kirchberg. 20: Passionsandacht für Ruttershausen und Staufenberg. — Lollar. 20: Passionsandacht. — Bettenhausen. 20: Passionsandacht. Freitag, den 5. März. Gießen. Pelruskapelle (Wetzlarer Weg 59). 18 Uhr: Passionsundacht, Pfarrassistent Corvinus. — Mainzlar. 20: Passionsandacht. — Nieder-Vessin- gen. 19.30: Passionsandacht, Pfr. Naumann. Donnerstag, den 4. März. Katholische Gemeinden. Gießen. 17.30 Uhr: Beichte. Freitag, den 5. März. Gießen. 6.30 Uhr: Segensamt. — Lich. 7.15: Segensmesse. Uee Reidisfühter f#, j)g. Heinrich Himmler, zur 6. Reichsslraßensammlung ües winterlnlsswerlres am 677. Marr 1937 Wir müssen nicht barmherzig Milde haben, sondern wir wollen allen, die in Not sind, als Kameraden helfen. vre Riidiefflhcer H : Billige Seefifche Zum Kochen im Ausschnitt 500 g von 35 5) an Filet I. Qualität moA 500 g von 35 5) an Grüne Heringe l‘/3 kg 55 4 alle übr. Sorten ernpstehlt billigst A. Koch Nächtig. Telefon 3612. Kuhnerts Tee SeitSOJahren bewährtes Housgetränk. regelt Stoffwechsel,erhält Körper fchlank und jugendfrisch’.Vollk,unschädlich .Erhjn Apotheken u Drogerien zu M.q6o-1,2o In G- Strafbescheid ter erfolgen; bei Minderjährig gen über 18 Jahre kann der Antrag sowohl durch den Verletzten als durch den gesetzt. Vertreter erfolgen. Bei Ehefrauen kann auch der Mann den Antrag stellen. Der Str.-Antrag kann vielfach vor der Verkündung des Urteils zurückgenommen werden. — Macht ein Ehegatte gegen den anderen aus Rachsucht oder Bosheit eine Str., so ist das ein Scheidungsgrund, auch wenn die Anzeige an sich berechtigt ist. (Siehe aber Geheimnisse.) Strafbefehl. Das Amtsgericht kann wegen strafbarer Handlungen statt die Sache in öffentlicher Sitzung <)U verhandeln, in gewissen Fällen einen Strafbefehl erlaßen In dem Str darf keine höhere Strafe als drei Monate Gefängnis oder 150 Geldstrafe ausgesprochen werden. Gegen einen Str. ist binnen einer Woche Einspruch zulässig. Dann wird die Sache vor dem Amtsgericht verhandelt, wobei sich der Angeklagte durch eine mit schriftlicher Vollmacht ausgestattete Person vertreten laßen kann. Strafbescheid. Die Verwaltungsbehörde (Polizeidirektion, Bezirksamt. Landrat. Bürgermeister) kann in gewißen Fällen wegen kleinerer strafbarer Handlungen (Übertretungen) einen sog. Strafbescheid erlaßen, in dem eine Geldstrafe festgesetzt werden kann. Gegen den Str. ist Einspruch an das Gericht zulässig. CARDY Feinseife Rasierseife Hautcreme Parfüm C A R DY-Erzeugnisse: — — Güte und Preis Würdigkeit! letzt zum Frühling Shirley Temple übertrifft sich diesmal selbst! eine hübsche Sport-Bluse Auf der । Bühne e Komiker im Frack TagI ich 4, 6, 8.30 Uhr, Sonntags 3, 5.30, 8.30 Uhr Jugend hat Zutritt! 1463 A Mündlich können (Sie nur wenigen sagen, schriftlich mehreren, durch eine Kleinanzeige sagen Sie es allen WWin langhaar, hellbraun, 2jährig, m.Stammbaum zu verkaufen. Schriftliche Angeb. unt. 01094 an den Gießener Anzeiger erbet. 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