Beilagen: Das Fahr 1941 Terij, ir sind bereit? Völkern des Abendlandes gebannt und im Der- mit den Soldaten der Verbündeten, die gleich .tzbach ceige uckert letmta P°!iÄ n* hebt M 3owll Ni nel. PL ereil'6 fier manr ».'Reich, egen de beutü sieb llter ■|. Zahrgang Nr. 509 liirtieim täglich, nutzer Lmntags und feiertags t« 16^ X dl * v* schichte durch di- große« Siege unfeves Führers. 1 feiner Heerführer und Soldaten. Wir beugen uns m ' Ehrfurcht un'd Dankbarkeit vor dem Allmächtigen, । der den deutschen Freiheitskampf bisher so sichtbar gesegnet hat. Und im Aufblick auf ihn und im Vertrauen auf unseren Führer und unsere Wehrmacht gehen mir den Aufgaben und Forderungen und — wenn es sein mutz — auch den Opfern getrost entgegen, die das neue Jahr für uns mit sich bringen wird. Komm«, was da kommen mag, wir sind be- reit! Wir wollen nicht orakeln und prophezeien, was das neue Jahr uns wohl bringen wird, es wird schon bringen, was es bringen mutz. Aber etwas wird es doch auch von uns abhängen, wie sich die Dinge gestalten, so wie es auch im vergangenen Jahr gewesen ist, das ganz unter unserer Führung gestanden hat. Etwas dürfen und sollen auch wir nach Gottes Willen beitragen zu der endgültigen großen Entscheidung, die der Welt ein neues Gesicht geben wird auf viele, viele Jahre hinaus. Darum wird das neue Jahr sehr ernst und bedeutungsvoll sein, das ist gewitz. m Das weitz auch unser ganzes Volk. Das wissen unsere Brüder und Kameraden da draußen auf fernen Meeren und in heißen Wüsten, in den Lüften und vor dem Feind in der Weit« des östlichen Raumes und überall, wo sonst deutsche Menschen ihre harte Pflicht tun. Ueberall da erfüllt sie das eine tiefe Bewußtsein: jetzt mutz durchgekampft werden bis der Sieg errungen ist! „Nie wieder das Schicksal von 191R/19!", wie es unser Führer zu Kriegsbeginn als Parole ausgegeben hat. Nein, nie wieder! Das mutz auch die Heimat sich immer vor Augen halten, auch wenn sie leidet und blutet am Besten, was sie hat, an ihren Söhnen. Dann soll doch dieser Gedanke ihr das Herz fest und stark inachen und voll guter Zuversicht. Gewitz wird es nicht immer leicht sein, aber nach dem, was wir besonders im vergangenen Jahr erlebt haben, kann uns die Zukunft keine Vernichtung mehr bringen trotz des fanatischen Dernichtungs- willens unserer Feinde. . Um so stärker und ent» schlossener muß unser Siegeswille werden. In Dem Gedanken sind sich Wehrmacht und Heimat, die Front da draußen und hier drinnen völlig eins und unzerreißbar. . So soll uns das neue Jahr nicht weniger entschlossen und tatbereit finden, als das alte vergan- gene Jahr. Wir gehen ihm entgegen m fAer Zuversicht und mit allen guten und starken Hoffnungen, weil wir glauben und wissen: auch in ihm • waltet Gottes Gerechtigkeit, die die Geschicke der • Völker führt, wie sie sie verdienen. Wir glauben: l Gott wird auch ferner mit uns sein und unsere Waffen zu neuen Siegen führen, bis einmal der - Fried- kommt, der ein wahrer Friede stt für uns und für die Welt. Das ist unser Glaube "nd unsere • Bitte an das neue Jahr. Mr sind bereit! r «rrf 'Portier; W' 10h' erlag?-- Ilictnti furtei2 joleit r qenlolt' ZM r< ’furt’' Der Soldat von 1941 Von Hauptmann Wilhelm Ritter v. Schramm 41; kl. A 13? 8:’ Ti 6:1 5:1 5:1 2: 0: -Lu ing )ssen Hei Oer Neujahrsaufruf des Führers. Berlin. 31. Dez. (DRV.) Reichsminister Dr. Goebbels verliest heule abend 20 Uhr im Grotzdeutfchen Rundfunk über alle Sender einen Aufruf des Führers an das deutsche Volk zur Jahreswende. Am Reujahrsmorgen findet im Groß- deutschen Rundfunk von 8 bis 9 Uhr die traditionelle Reichssendung der h l t l e r - I u g e n d statt, die von einer Reujahrsmusik der Hitler-Jugend eingeleilet wird. Reichsjugendführer A x m a n n wird dann in einer Ansprache die Parole 194? der deutschen Jugend verkünden. Die Reujahrsmusik bringt festliche Rlasmusik von Joh. Pezel und G. F. haendel sowie Chöre, Kampflieder und Marsche der Hitler-Jugend. 4.10 * seine trostlose Oede, die Hinterhältigkeit des Feindes wie die endlosen Weiten der Wüste haben die kämpfenden Verbände ehern zusammengeschmiedet. Neben der Fronttruppe haben sich auch die Stäbe und die Dersorgungsdienste zu unbedingten Gemeinschaften verschworen, denn die Etappe von ehemals hat in diesem Kriege vollkommen aufgehört. Der Offizier ist dem Mann im Gefecht stets das leuchtende Vorbild gewesen und geblieben. Dom Zugführer bis zum Oberbefehlshaber hinauf hat sich keiner geschont, wie der Heldentod des Generalobersten Ritter von Schobert und des Generals der Infanterie von Briefen beweist. Gerade die jungen Generale, mit denen wir angetreten sind, haben gezeigt, daß sie immer und Überall zuerst Soldaten und Kameraden sind und bleiben werden. Wach, zäh und entschlossen blickt der deutsche Soldat in das neue Jahr. Der Krieg ist ihm heute in Fleisch und Blut übergegangen. Er kennt seine Höhen und liefen, wie sie schon einmal die Väter kennenlernten und wie der Mann, zu dem er mit dem höchsten Vertrauen aufblickt als seinem Feld- Herrn und Führer. Dessen Geist ist sein Geist ge- roorben, fein Wille auch der seine, sein Ziel die Erfüllung seines Lebens und feines Opfers. Er weiß um die eiserne Pflichterfüllung. So blickt der deutsche Soldat mit Stolz auf das Jahr 1941 als auf das bisher größte feiner Geschichte. Und wie der Ritter in Dürers Holzschnitt ist er entschlossen, in eherner Rüstung seinen Weg forhit. setzen — trotzTodundTeufelbis zum glück- lichen und endgültigen Siege. für die Mittansnummer bis 8' ,Ubr desVormittagS Anzeigen-Preise: Anzeigenteil 7 Ruf. te mm bei 22 mm Zeilenbrette, Wertteil 50 Rot. >e mm bei 70 mm Zeilenbrette Nachlässe: Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Vtengenstanel B Plavvorschrift «vorherige Vereinbarung) 25u/»mehr Werden begriffenen Ordnung. Er weiß sich dabei i steich auf der anderen Seite der Weltkugel von । tapferen ihm wesensoerwandten Soldaten, Flie- ■n und Mattosen des Tenno unterstützt, die im chen der ausgehenden Sonne ebenso entschlossen npfen wie er im Zeichen des Hakenkreuzes. Bcoor der deutsche Soldat in diesen härtesten mpf seiner Geschichte eingetreten ist, hatte jeder zelne schon zwei, wenn nicht drei oder gar vier Idzüge hinter sich: er hatte in Polen gekämpft r in Norwegen; er hatte den Feldzug i m eften mitgemacht, wo der Sieg nach sechs Wo- n harter, aber schnell entschiedener Kämpfe erbten werden konnte; er hatte im Frühling dieses res noch einmal blitzschnelle Siege in dem ehe- ligen Jugoslawien erringen helfen und in riechenl'and einen soldatisch bewährten Geg- trotz aller Schwierigkeiten des Geländes bald bergerungen; er ist vielleicht auf Kreta getan» und stand und steht im schweren Kampf gegen tische Uebermacht in der Cyrenaika und der Marmarica — aber den Krieg als die entliche Form seines Lebens, als Inhalt seines amten Daseins, dem nicht nur Wochen und kurze 3 rauschhafte Monate, sondern auch Sommer, rbft und Winter gehören —, den hat er außer Afrika doch erst auf den unendlich weiten Kampf- rn der Sowjetunion erfahren. Er stand bei ebenso im heroischen Kampf gegen eine schier absehbare Rüstung wie gegen eine seinem gan- . Wesen völlig entgegengesetzte Welt. Her deutsche Soldat steht an der Wende dieses hres auf der Höhe seines Soldatenms. Seine Taktik und militärische Technik, das datische 'Können wie der persönliche Einsatz des jranteriften und Pioniers, des Panzer» und Nach- . ßtenmannes, wie des Artilleristen, des Jagd- und Ü mpffliegers und des Aufklärers, aber auch des Fastfahrers und nicht zuletzt des Mattosen der im erschlossenen Kampf gegen England über und unter 6-e alle Weltmeere befährt — sie sind immer mei» kr vervollkommnet und den letzten Kriegserfahrun- in an gepaßt worden. Die deutsche Rüstung hat im Soldaten weiterhin immer bessere Was- i n an die Hand gegeben, die seine Siege auf allen Unterstützung gegeben. In diesem Jahre ist Ungeheures geleistet worden, rn der Truppe wie von den Führern. Diele Ein- biiten des deutschen Heeres sind von beginn Der Feindseligkeiten an bis zum Eintritt des Stellungs- hieges im Osten fast ohne Pause ,m Kampf zftanden. Was besonders die Infanterie oa- bii geleistet hat, ist von berufenster Sette vor allem *19 b51 "del, 3| 5 f« r Äll|Aj| !rN. ^sleiftJ — - rb 'lei’bencr A-amilienblättei ien 1 Mimat imBild Dle^sckoUe lortftH: Bezugspreis: «der j ieralci| ui Esbiil n-Brene-l Speiset | ike, k| $jefOf| isch fi'| •man"| lieh ii| tägige’ | bl. A«j| gelos«‘| । (Ml er>nnei| 'Ad Er hat Weltgeschichte gemacht und mit seinem Blute geschrieben. Er hat Ströme von Schweiß oer- gossen und schier übermenschliche Anstrengungen und Strapazen kennengelernt und bestanden. In der freudlosen Oede der Sowjetunion, in der afrikanischen Wüste wie bei den blutigen Waldkämpfen, da die Besessenen unter den Gegnern nicht kapitulieren wollten, sind auch Zwanzigjährige im Feuerofcn des Krieges zu Männern geglüht worden. Ihre Augen und Ohren haben Dinge zur Kenntnis genommen, über die sie lieber schweigen als reden werden. Sie waren oft von dem eiskalten Hauch der Vernichtung an gerührt und haben sich immer wieder gegen erdrückende Uebermacht behauptet. Darüber ist eine Wandlung in ihnen vorgegangen, von der vielleicht nur die alten Soldaten des ersten W^t- krieges wissen oder doch ahnen. Die harten Kämpfe des Jahres 1941 sind aber auch zu Feuerproben der Kameradschaft geworden. Die Gefahren des östlichen Landes und Der (Sanierter zum Jahreswechsel. Nationalsozialisten in Hessen-Nassau! Männer in der Front der Wehrmacht! Wanner und Frauen in der Front der Heimat! Das hinter uns tiegende Jahr unseres Freiheitskampfes brachte den stolzesten Erfolg unserer Waffen, die Vernichtung der Stoßkraft des das Reich und Europa mit Chaos> und Untergang bedrohenden Bolschewismus! Das einmalige Genie unseres Führers Adolf Hitler und das unvergleichliche opfervolle Heldentum unserer Soldaten bewahrte die Heimat vor den Schrecknissen eines Schicksals, das nur mit der Ausrottung unseres Volkstums fein Ende ^^In^di^e" Erkenntnis stand die Heimatfront nicht nur mit ihrem Denken, sondern vor allem mit ihrem handeln allein unter dem Gesetz unseres Lebenskampfes. Sie sah in dieser selbstverständlichen Haltung nur eine bescheidene Möglichkeit, der kämpfenden Front ihren Dank abzustatten. _ . ,, Jn bet ©eroinbeil. bah uns bet Sieg nicht mef)t entrißen «erben kann. In gläubigem Betftafen auf ben Führer unb in bet Beteitmiliigfelf, feinen Befehlen mi« jeber Eingabe ,u folgen, triff bas na«onalfo,ialislifche «eich, gestützt auf bie uiwergleichlichen Waffenerfolge seiner Wehrmacht und der unzertrennbaren Einheit von Führer und Volk, in ein neues Fahr iCinDer‘1iBcUraqfb™P®aues Qeffen-Ttaffau roirb feiner alten «ampftrabifion, ble et sich in bet Gefolgschaft des Führers und feiner Idee verdiente, würdig fein! Sprenger Gauleiter und Reichsstatthalter. Der Altjahrsabend ruft uns aus dem Lärm des Kampfes, aus der Unrast unseres Schaffens zu einer Stunde der Besinnung und Einkehr. Wir möchten diese gute alte Sitte auch im Kriege nicht missen, denn niemals haben wir so sehr als n Kriegszeiten mit ihren sich überstürzenden Ereignissen das Bedürfnis, für einen Augenblick den Schritt zu verhalten, um in Rückschau und Aus- schau in der verwirrenden Fülle der auf uns ein» stürmenden Eindrücke unseren Standpunkt zu erkennen und die große Linie festzuhalten, die das weltpolitische Geschehen bestimmt Das vergangene Jahr erhielt sein Gesicht durch die Wechselwirkung der sich bereits in scharf umriffc- nen Grenzen abzeichnenden Sammlung und Festigung eines neuen Europas um die deutsch-italienische Achse wie eines neuen Ostasiens unter Füh- rung Japans auf der einen und der Demaskierung zweier neuer — wir dürfen sagen der beiden letzten großen Feinde einer weltpolitischen Neuordnung auf der anderen Seite. Der Eintritt Nordamerikas und der Sowjetunion in die Kriegs- arena hat den Krieg, der einst mit einem Konflikt um den polnischen Korridor und das Schicksal der deutschen Stadt Danzig im Vordergrund begann, zu einem zweiten Weltkrieg gemacht, Der Den ersten freilich, wie Die Ereignisse der letzten Wochen bcs alten Jahres schon angedeutet haben, in feinen Ausmaßen und Auswirkungen weit hinter sich lassen wird. Im Rückblick sehen wir heute erst mit voller Klarheit, warum alle Bemühungen der jungen, aus dem Zwang Des Mißverhältnisses zwischen Raum und Volkszahl nach Sicherung Der ihnen von Natur und Geschichte bestimmten Lebensräume und nach einem ihrer Wirtschaftskraft und ihrer folom* satorischen Begabung entsprechenden Anteil an den reichen Rohstoffschätzen der Erde strebenden Völker, diese ebenso billigen wie leicht zu befriedigenden Ansprüche in friedlichem Ausgleich mit den einst im Gang der Geschichte bevorzugten Nationen durchzusetzen, — warum alle diese Bemühungen scheitern mutzten. Der Materialismus in beiderlei Gestalt, die angelsächsische Plutokratie diesseits und jenseits des Atlantik und ihr Pendant, der bolschewistische Henkerstaat der Sowjets, beides scheinbare Extreme, aber der gleichen weltanschaulichen Wurzel entsprossen und von den gleichen hintergründigen Trieb- krästen des machthungrigen Judentums auf das gleiche Ziel angesetzt, mußte nach Dem Willen seines Herrn und Meisters die Hand zu einem Aus- gleich versagen, weil ein solcher dem Judentum und seinen Mitläufern und Nutznießern den Weg zur Weltherrschaft zu versperren schien. Wir Dürfen heute vielleicht schon sagen, daß diese in Den ersten Septembertagen des Jahres 1939 gefällte und seitdem immer wieder, zuletzt in Der frivolen Ableh- nung Der japanischen Vorschläge Durch Roosevelt, bestätigte Entscheidung zwischen Krieg und Frieden insofern einen tiefen geschichtlichen Sinn hat, als zwischen Dem jüdisch-materialistischen Weltherrschaftsanspruch, wie er sich in Der weit über Die Meere nach fremden Kontinenten greifenden Stutz- Punktpolitik Roosevelts ebenso deutlich abzeichnet wie in den inzwischen von den Waffen Des geeinten Europas zerschlagenen Offensivplänen und -rustun» gen der Sowjets, und Dem auf Dem politischen Lebensrecht, der kulturellen Eigenart und wirtschaft- lichen Kraft Der Nationen sich aufbauenden Ord- nungsprinzip der jungen Völker eine unüberbrückbare Kluft sich auftut. Denn Weltherrschaft Durch Zersetzung und Versklavung Der Völler, und natürliche Ordnung schließen sich aus. Zwischen beiden kann es nur Kampf geben, Kampf bis zur Sicherung jener Lebensräume vor jüdisch-materialistischer „Durchdringung", Die Die jungen Völker traft ihres natürlichen Rechts für sich beanspruchen Dürfen. Daß in diesem Kampf sowohl Der Bolschewismus wie Der jüdisch-plutokratische Klüngel um Roosevelt, Der sich in Den Vereinigten Staaten Die Macht in Die Hände gespielt hat. Die Maske fallen ließen und gezwungen wurden, mit offenem Visier ■ und in höchsteigener Person in Das Kriegstheater herab- zusteige'n, das ist Das alles beherrschend Ereignis Des nun von uns scheidenden Jahres. Wir kennen heute aus den großen Reden des Führers und den Aktenveröffentlichungen Des beut, chen Auswärtigen Amtes schon überraschend genau Die Vorgeschichte dieses Krieges, in Der auf jeder Seite Der Schatten Roosevelts als Der des Hauptanstifters und Einpeitschers erscheint. Der aus Angst vor einer Entlarvung seiner wirtschaftspolitt- scheu Scharlatanerien Den Krieg braucht wie das tägliche Brot und deshalb mit vollen Backen in jedes Feuerchen bläst, aus Dem sich einmal cm Weltbrand entfachen läßt, und jeden Ausgleichsversuch frevelhaft sabotiert, mit dessen Hilfe klar- denkende und weitsichtige verantwortungsbewußte Staatsmänner ihren Völkern Den Frieden erhalten möchten. Roosevelt wollte Den Krieg, und Stalin wollte Den Krieg, nicht heute, nicht morgen, sie wollten selbst den Zeitpunkt bestimmen, wo die Achsenmächte Durch britische Flankenstöße zur Der- Der Jahreswechsel ruft uns aus aller Unruhe unD Unrast unseres Lebens auf einen kleinen Augenblick | zu ernster Einkehr und stiller Befinnung. Hier liegt für uns Der Erinnerungswinkel, von Dem wir noch i einmal Ueberblicf halten über Das, was war und । was möglicherweise werden wird. Die sinkenden i Abendschatten Des alten Jahres lassen Das alles noch । einmal aufleuchten, wie Die in Der Tageshelle verblichenen Sterne im nächtlichen Dunkel wieder । Glanz und Licht gewinnen, und wieder einen neuen ^Welch°ein^Jahr geht jetzt zur Rüste! Das steht fest: es ist wieder ein großes Jahr unserer deutschen Geschichte gewesen, ja, der Weltgeschichte überhaupt Wir alle. Die ganze Welt sind Zeugen größten Geschehens gewesen, ^turmdurch- toit und kampfdurchtobt, von Schmerzen und Sorgen beschattet, von Sterben und Weinen durchwu^t - aber eDenfo auch von stolzester Freude durch- glüht und größtem Heldentum verklart mit Erfolgen und Siegen ohnegleichen gekrönt, so steht e heute vor unseren Augen. Ein fieggetrontes 3 Was'sind, daran gemessen d i« Erlebnisse öes (Einzelnen, |o sehr sie uns in diesen Augenblicken flemih auch bewegen fl1™ f> Hai ein jeder auch mancherlei "lebt was der Er- innerung und des D-d-nkens wert isUWas kann sich in einem kurzen und manchmal auch so lang erscheinenden Jahr alles verändern! Man kann m einem Jahr gesund oder krank, glücklich ober un glücklich werden, man findet seinen Platz im Leben oder oerliert ihn, man wird fröhlicher oberr traun- ger besser oder schlechter — und über das alles macht man sich M dieser Stunde seine ernsten Ge- jetzt geht es um Gröberes, das »n mir alle. Heute geht es nicht mehr um das Schicksal des Einzelnen, heute geht um die Gesantt- hott’ Dies Jahr hat uns noch mehr als feine Vorgänger in eine gemeinsame Front stellt als Kamp- ?er ob draußen oder daheim, ohne UnterschieD ieden nemefen sind in dem uns ausgezwungenen «amvs Ob mir dem allen gleichgüMg 8-^»' : «TS ' Ä SJUSSÄIf£■ ; säJSÄWj? Ägyjg-s- 5 an d ötittej Der deutsche Soldat von 1941 ist vor allem Der n(®!.ß(bat Des Kampfes gegen Den Bolsche - r‘q-’i°-ni sm us. Daß er Diesen Weltfeind in gewaltigen »nichtungsschlachten gefchlagen unD well in Das here Der Sowjetunion zurückgeworfen hat, Das ist weltgeschichtliche Leistung in Diesem Jahre. Er l! Damit eine tödliche Gefahr von Den Ländern - Ofcnatlicb - • RM.1.80 '(Qill^llgebübr . -28 . bei Nichterscheinen \r NU i einzelnen 9tummern ^"iiMfolge boberer Gewalt ' ' h Kki-nsvrechanschluß 2251 '?"si!M,abtanschrift:^Aiizeiger'' bvcr,ie,D,stscheck 1168kFranlf. M haben träumen lassen. Entgegen Der ursprünglichen Einstellung Des Deutschen Soldaten hat er Haß und Verachtung und Die rücksichtsloseste Härte heraus- geforDea. Stummer Idealismus und Wissen um letzte Dinge, Das sinD Die Merkmale Des deutschen Soldaten und Musketiers an Der Wende dieses Jahres. zur Entscheidung angetreten sind, den Mächten de: Zerstörung schwerste Schläge beigebracht. An bei Wende des Jahres 1941 sichert er gemeinsam ni feinen italienischen, ungarischen, rumänischen i9.10. juri finnischen Kameraden und den Freiwilligen aus ng liiM-rmegen, Dänemark, Holland, Flandern, Frank- I get^ /ei), Spanien und Kroatien in Den Stellungen sich r durch die zentrale Sowjetunion vom Weißen zum Schwarzen Meer Dem gesamten Europa ■ teren Ausbau und Aufbau im Sinne der neuen, ää ä Q IRiftwo^,3tDe$. 1941 / Donnerstag, 1.3an 1942 GletzeimAnzeM viühliche Univkrlllaisdruckerki «.lange General-Anzeiger für Oberhessen «ietzen^Schulftratze 7-4 küegsschauplätzen ermöglichten. Der deutsche Soldat zeigte sich in diesem Jahre 11 ebenso unüberwindlich im A n gri f f vi e i n d e r A b w e h r. Er hat gewaltige Gebiete :Dbert, aber auch Massenstürmen von Menschen uö Panzern standgehalten. Er hat ^urte Lela- trngsproben auf sich genommen unD glücklich ve- i nben. Ueberall zeigte er sich ebenso tapfer wie mnDig und geschmeidig unb von Der kleinsten Sin- Hit bis zur Heeresgruppe hinauf hervorragend geehrt. Alle Drei Wehrmachtteile haben unter Dem V'sehl Des Führers unD Obersten Befehlshabers bebende Beispiele unD Vorbilder Der gegenseitigen ft rn, heute unD morgen. . Der deutsche Soldat kennt heute Den Krieg tn Jenen unerbittlichsten Formen. Er ist darüber nich «'ich geworden, sondern hat ferne hefften rriege- richen Instinkte wachgerufen und sorgsalttg aus- fffcilbet. In den finnischen und russischen Waldern if er wie ein Buschläufer und Indianer, m den deppen Der Ukraine wohl selbst ein Stuck Steppen- Bolf, im afrikanischen Sand ein Wüst em a ger gern • dm. Zahllose Luftkämpfe und Luftangriffe haben Uis.unteren Jagd- und Kampffiiegern ebenso über' Iqene Beherrscher ihrer Maschine wie Adlermen 16-en gemacht Es gibt'heute in jeder kämpfenden ö nheit eine Anzahl von Alten, die ,ede Gefahr mtt bn feinsten Instinkten wittern unD ihr zu begegn ll ff en D-r Krieg in seiner furchtbaren Grütze ist an dem d-mtschen Soldaten nicht spurlos vorubergegangen. r-r deutsche Soldat, der im Osten oder IN L,nr° ft impft, ist Darüber wohl skeptischer,« o au ch noch entschlossener geworden. Er - fit), was bei längerer Dauer des Krieges nicht a - b-eiben kann, immer weiter von Der bürgerlichen ^e- b nseinstellung entfernt. Er ist in manchem • ' ftcher und wohl auch primittver geworden, veiß sich dafür auch allen Verhältnisfen fth^euer unb glücklicher anzupassen. Er hat nicht nur lomp' fn. sondern auch seine deutsche Seele riiissen, um Den bolschewistischen Krieg mit V) Herzen zu überdauern. Denn der Femd, leDer »nur ener ritterlichen Gesinnung fremd, ist ihm mit a ■flt-meinen Hinterhälttgkeiten entgegen getreten, " Dinen sich Die Kämpfer in früheren F-ldzugen nichts UI« qurer ICl I)UI, 1|L uun al er vom Führer selbst in seiner letzten Reichs- Icgsrede aller Welt ins Gedächtnis gerufen worden. En Bewußtsein Der inneren und äußeren Ueberle- ginheit, Die sich indessen jeder Ueberhebftchkeit ent» b It, trägt Den deutschen Soldaten vorwärts ge' zettelung ihrer Kräfte gezwungen, zu Tode ermattet, Japan wirtschaftlich stranguliert und durch den Chinakrieg erschöpft und schließlich auch der eigene Bundesgenosse, das britische Empire, durch den Krieg mitgenommen, die eigenen Rüstungen aber auf eine Höhe getrieben sein würden, die dann jeder nur irgendwie denkbaren Kombination überlegen wäre. Beide haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Am 22. Juni kommt der Führer dem bolschewistischen Anschlag auf Europa zuvor, und am 8. Dezember entschließt sich Japan, durch einen kühnen Vorstoß gegen Hawai und die Einleitung weitwirkender Operationen in der Südsee, Roosevelts Blockadeneß zu durchhauen. Die bolschewistische Offensivwaffe, Moskaus Stoßarmeen, zahlenmäßig und in ihrer materiellen Ausrüstuna mit modernen Kampfmaschinen der gigantischste Aufmarsch, den die Welt je erlebt hat, an den Erfahrungen der letzten Kriegsereignisse in Polen und im Westen für den Kampf in der modernen Umfassungsschlacht geschult, zerschellt an der Kraft des von überlegenem Feldherrntum geführten deutschen Schwertes. Und Roosevelts Traum, die Zwei-Ozean-Flotte, die im Atlantik wie im Pazifik jeder nur möglichen seestrategischen Kombination überlegen sein sollte, ist vorerst ausgeträumt. Die japanische Luftwaffe hat durch ihren schneidigen Angriff auf das Gros der pazifischen Flotte der Vereinigten Staaten in Pearl Harbour und auf Englands Ostafienflotte in den malaiischen Gewässern mit zwei wuchtigen Scklägen die angelsächsische Überlegenheit an Schlacytschiffen beseitigt. Der Stille O^ecm und die Südsee haben aufgehört, ein angelsächsisches Kondominium zu fein. Damit hat das Jahr 1941 einen sehr anderen Verlauf genommen, als man es sich in Moskau, Washington und London gedacht hatte. Wir können heute schon viele Fäden des Netzes erkennen, in dessen Maschen die Mächte des Dreierpaktes nacheinander ersticken sollten. Wie die Sowjets schon in den Vorjahren die deutsche Bindung im Westen zum Krieg gegen Finnland, zur Besetzung der baltischen Länder, zum Raub Bessarabiens ausgenutzt und durch chre drohende Haltung den Führer an einer radikalen Beendigung des Feldzuges gegen beide westlichen Demokratien gehindert hatten, so setztön sie trotz des Nichtangriffspaktes mit Deutschland ihre Erpresserpolitik mit ihrem Verlangen nach Auslieferung Bulgariens und der Dardanellen fort und arbeiteten, als sie mit dieser Forderung in Berlin auf kalte Schultern stießen, Hand in Hand mit England und den Vereinigten Staaten an der Mobilisierung des Balkans gegen Deutschland. Roosevelt übernimmt die diplomatische Führung bei dieser Intervention. Einer seiner berüchtigten Vertrauensleute, der Oberst Donovan, erscheint ‘ am 23. Januar in Belgrad, denn hier im klassischen Lande der politischen Intrige, vom Nationalitätenkampf geschüttelt und wirtschaftlich auf schwachen Füßen scheint dem Präsidenten der rechte Boden zu sein, die Macht des Dollars zu erproben. Mit ihm vereinen sich der britische Intelligence service und die Agenten der Komintern und finden in Belgrad jenes Häuflein ehrgeiziger Politiker und Offiziere, die als würdige^ Nachfahren der Verschwörer des Sommers 1914 verblendet genug sind, die Zukunft Jugoslawiens, dessen schwaches Staatsgefüge keinerlei außenpolitische Belastung vertragen hätte, gegen leere Versprechungen aufs Spiel zu setzen. Während Englands Aegypten- Armee durch gewaltige Machtenfaltung die Italiener in Libyen bedrängt und zur Räumung der Cyre- naika zwingt, werden die ersten diplomatischen Minen auf dem Balkan gelegt, um hier das Aufmarschgelände frei zu machen für einen Flankenstoß von Südosten her gegen die Achsenmächte, von denen Italien auch im griechisch-albanischen Grenz- aebiet in hartem Kampf steht. Die Gegenzüge der Achse lassen nicht auf sich warten. Die Freundschaftserklärung zwischen Bulgarien und der Türkei vom 18. Februar bedeutet eine Absage beider Mächte, an Englands Einkreisungsfront teilzunehmen. Bulgariens Beitritt zum Dreimächtepakt am 1. März ist ein weiterer Schlag für die angel- sächsisch-moskowitischen Drahtzieher auf dem Balkan. Deutsche Truppen sichern auch Bulgariens West- und Südgrenze. Am 25. März scheint es, als ob sogar in Belgrad die Vernunft siegen soll. Die damalige jugoslawische Regierung hat sich entschlossen, dem Dreimächtepakt beizutreten, aber wenige Stunden später wird sie gestürzt. Donovans Geschöpfe reißen die Macht an sich, Jugoslawiens Verhängnis nimmt seinen Lauf. In Athen ist die Entwicklung ähnlich. Am 6. April überschreiten deutsche Truppen die jugoslawische und griechische Grenze. Trotz unvorstellbar großer Geländeschwierigkeiten für eine moderne motorisierte Armee im zerklüfteten Gebirge, dessen Schluchten jetzt im Frühjahr von reißenden Wassern angefüllt sind, trotz der Tücken der Witterung wird die jugoslawische Wehrmacht in einem Feldzug von elf Tagen zerschlagen. Tapfer wehren sich die Griechen nach dem Durchbruch durch die Metaxas-Linie auf den klassischen Schlachtfeldern Thessaliens und Attikas, aber vergebens, am 27. April wird Athen von deutschen Truppen besetzt, die Reste des britischen Expeditionskorps werden vom Peloponnes vertrieben, die Inseln der Aegäis besetzt, und vom 20. bis 31. Mai wird mit Kreta in einem beispiellos kühnen Unternehmen deutscher Fallschirm- und Luftlandetruppen zum erstenmal in der Kriegsgeschichte eine große Insel aus der Lust erobert. Damit ist ein starker Sperrriegel quer durch das östliche Mittelmeer vor die Dardanellen gelegt. Den Engländern ist der Seeweg zu ihren künftigen Verbündeten, den Sowjets, verlegt. Sie werden gezwungen, sich durch die Vergewaltigung erst des Irak, dann Irans eine Landbrücke zur Sowjetunion zu erschließen, die höchst mühsam und beschwerlich durch weite verkehrsarme Gebirge und Steppen schnelle und umfangreiche Materialtransporte kaum ermöglicht. Die Wegnahme Kretas und die in den beiden ersten Aprilwochen erfolgte Rückeroberung der Cyrenaika durch das deutsche Afrikakorps des Generals Rommel, das in den heißen Sandstürmen der Wüste an der Seite des italienischen Bundesgenossen seine ersten Lorbeeren pflückt, haben Englands strategische Stellung im Nahen Osten erheblich geschwächt. Es sucht einen weiteren Ausgleich im Raub Syriens, das nach Niederringunq der schwachen französischen Besatzung durch britische Empiretruppen besetzt wird, wie es überhaupt das Kennzeichen aller dieser Feldzüge ist, daß England sie in der Hauptsache mit Hilfskontingenten' seiner Dominions führt. Die ungeheure Dramatik der hier eben nur skizzenhaft in das Gedächtnis zurückgerufenen Ereignisse erfüllte die kurze Zeitspanne weniger Früy- jahrsmonate. Rückschauend erkennen wir die Be- deutung des Balkanfeldzuges und der Rückeroberung Ostlibyens als Sicherung der Flanke des deutschen I Gegenstoßes, der am 22. Juni zur Zerschlagung der Offensiokraft der in ungeheuren Massierungen zum Angriff bereitgestellten bolschewistischen Armeen über die deutsche Ostgrenze vorbrach. Die Folge der gewaltigen Durchbruchs-, Umfassungs- und Einkesselungsschlachten,. in der dies Ziel erreicht wurde dank einer zu kühnsten Entschlüssen befähigten Füh- ning und des Heldenmutes der Truppe aller Stämme und Waffen, die in unaufhaltsamem Vor- wärtsdrängen wie in zähem Kampf mit den Unbilden der Witterung und den Schwierigkeiten eines vielfach versumpften, von Urwäldern bedeckten oder in sandiger Steppe sich in unendliche Weiten hinziehenden Geländes Unvergleichliches leistet und ewigen Lorbeer an die deutschen Fahnen heftet, diese Schlachtenfolge von Bialystock-Minsk, von Smolensk, von Uman, Kiew und Gomel, bis zu Wjasma-Briansk mit ihren ungeheuren Zahlen der Gefangenen, der erbeuteten Panzer und Geschütze ist noch in aller Erinnerung. Ihre strategische und kriegsgeschichtliche Bedeutung wurde gestern an dieser Stelle von berufenerer Feder noch einmal zusammenfassend geschildert. Die politische Wirkung der Aufnahme des Kampfes gegen den Bolschewismus war die Erkenntnis, daß die Schicksalsstunde des europäifchen Kontinents heraufdämmerte, daß hier die Frage um Sein oder Nichtsein der abendländischen Kultur überhaupt gestellt war. Vor dieser Frage schieden sich die Geister. Wer unter den europäischen Völkern mit Deutschland in dem Bolschewismus den furchtbarsten Feind der Menschheit sah, reihte sich in den deutschen Abwehrkampf ein. Das neue Europa ist bereits greifbare Wirklichkeit geworden. Der Kampf gegen dies neue Europa machte den Bolschewismus nun auch zum offenen Freund und verhätschelten Bundesgenossen der beiden angelsächsischen Plutokrotien. Er wurde Churchills letzter, freilich auch weitaus stärkster Festlandsdegen, mit dem dieser die deutsche Wehrmacht wemAtens so lange zu beschäftigen hoffte, bis die eigenen Pläne reifen würden, für die er immer längere Fristen braucht. Denn länast schon ist England auf fremdes Material angewiesen, um den Krieg weiterführen zu können, längst chon braucht es fremde Tonnage, um die weiten Umwege zu den entfernten Kriegsschauplätzen zu bewältigen. Deutschlands U-Boote und Luftwaffe haben in die britische Versorgungsschiffahrt empfindliche Lücken gerissen, die zu schließen die britische Werftindustrie aus eigenem nicht mehr imstande ist. Hier hat sich Churchill mit Roo evelt gefunden. Die Englandhilfe wird für den Prä identen der Vereinigten Staaten geradezu das Leit eil, an dem er fein Land in den Krieg hinein- zerrt. Die Entsendung John Winants als Botschafter und persönlichen Vertrauensmann Roosevelts nach London am 1. Februar, das Inkrafttreten des Leih- und Pachtgesetzes am 11. März, die Aufhebung der Sperre des Roten Meeres für amerikanische Schiffe am 12. April, um der britischen Armee in Aegypten die so dringend notwendigen Zufuhren zukommen zu lassen, die Landung amerikanischer Truppen auf Grönland um die gleiche Zeit zur Sicherung der nördlichen Schiffsroute über den Atlantik, die Schließung der deutschen Konsulate in den USA. unter den nichtigsten Vorwänden am 16. Juni, die Landung amerikanischer Marinetruppen auf Island am 8. Juli, womit Roosevelt seine Theorie von der Sicherung der westlichen Hemisphäre preisgibt, des Präsidenten Schießbefehl an die amerikanische Kriegsmarine am 14. Juli, die Erlaubnis der Beförderung von Kriegsmaterial auf amerikanischen Schiffen in bestimmte Teile des Empire am 15. August, die Ankündigung der Bewaffnung amerikanischer Handelsschiffe am 10. Oktober und ihre Entsendung auch in die Kriegszone am 18. November das sind nur einige der martern» testen Stationen auf dem Wege Roosevelts in den Krieg. Daß dieser dann über ihn kam wie ein Blitz und von einer Seite, der er ungestraft^ die gleiche Kette der unerhörtesten Provokationen bieten zu können gemeint hatte, mag man als erstes Votum einer höheren Gerechtigkeit ansehen. Japans Kriegserklärung am 8. Dezember wurde begleitet von einer Reihe harter Schläge auf die Machtpositionen der Vereinigten Staaten und Englands im Pazifik und in der Südsee. Heute, drei Wochen nach Beginn der japanischen Operationen, ist bereits der Tag abzusehen, wo die Epoche der politischen und wirtschaftlichen Durchdringung Ostasiens, die die beiden angelsächsischen Mächte hinter der gefälligeren Kulisse einer Politik der offenen Tür fast ein Jahrhundert mit einem in Ziffern gar nicht abzuschätzenden Nutzen für die Taschen ihrer City» und Wallstreetleute betrieben haben, endgültig der Vergangenheit angehört. Der Fall Hongkongs am 27. Dezember ist ein Symbol für den Anbruch einer neuen Zeit, in der politischen Aspirationen raumfremder Mächte in Ostasien kein Erfolg mehr beschieden sein wird. Japan hat sich selbst den Weg zu den reichen Rohstoffgebieten vor seiner Haustür geöffnet, den man ihm hatte sperren wollen. Die Völker Ostasiens, die durch eine ebenso geschickte Politik wie Propaganda daran gewöhnt worden waren, ihre Auspowerung durch die angelsächsischen Plutokratien als etwas Gottgegebe- nes hinzunehmen, spüren den Atem einer neuen Epoche, in der sie selbst Nutznießer der ungeheuren nationalen Schätze ihres Bodens und der Erträgnisse ihres Fleißes fein werden. So sehen wir heute am Tage der Jahreswende in Europa wie in Ostasien bereits die Grundsteine einer Neuordnung, die die schweren Opfer rechtfertigen wird, die vor allem das deutsche Volk, aber auch seine Verbündeten auch in diesem Jahr bringen mußten. In den Tundren Kareliens, in den Wäldern und Steppen der weiten Ebene des sowjetischen Raumes zwischen Ostsee und Schwarzem Meer, in der sonnendurchflimmerten Sand- und Steinwüste Nordafrikas stehen die schlichten Holz- kreuze, die deutsche Soldaten ihren gefallenen Kameraden gesetzt haben. Auf allen Weltmeeren baden Matrosen der Kriegsmarine in letztem Einsatz für Volk und Reich ihr Leben gelassen. Tapfere deutsche Flieger haben an allen Fronten und allen Küsten freudig ihr Letztes hingegeben. Zu ihnen gehen heute am Silvesterabend die Gedanken der Mütter, die sie geboren und auserzvgen, der Frauen, die mit ihnen den Lebensgefährten und Vater ihrer Kinder verloren, sie brachten das schwerste Opfer um unser aller Zukunft willen, und deshalb steht heute ein ganzes Volk neben ihnen und neigt sich in Ehrfurcyt und Dankbarkeit vor ihrem Schmerz, geeint im Willen, der Toten würdig zu werden in gläubiger Zuversicht, in freudiger Hingabe, in phrasenloser Pflichttreue. Das gleiche Band opferbereiter Liebe zum Reich umschlingt Führer und Volk, Front und Heimat. Im tiefen Bewußtsein des Ernstes der Zeit, in die wir gestellt sind, der Größe der Aufgaben, die uns auferlegt sind, aber ÜSA.-Festung an der Manilabucht bombardiert. schanghat. 30. Dez. (DJIB.) Die Angriffe der japanischen Luftwaffe am TNontag galten vornehmlich der USA.-Aestung Corregidor vor der Manila-Bucht, die zwei Stunden lang schwer bombardiert wurde. In der Provinz Bulacan wurden Volltreffer in Fabrikanlagen erzielt. Die Japaner nahmen eine neue Landung in der Provinz Batangas, unterhalb der Bucht von Manila, vor. Zusammenbrechender Widerstand auf den Philippinen. Lausanne, 29. Dez. (Europapreß.) Der amerikanische Widerstand auf den Philippinen bricht zusehends zusammen. Nach Meldungen aus Washington soll der Plan einer Evakuierung der philippinischen Regierung und der Regierungsarchioe aus Manila nach Niederländisch-Jndien schon wieder aufgegeben fein. Wie es in Washington heißt, beabsichtige man, die philippinische Regierung nach Washington zu evakuieren, da man in den amerikanischen Militärkreisen mit der Notwendigkeit rechne, die ganze Insel Luzon mit Manila aufgeben zu müssen. Die am Montagvormittag über Exchange Telegraph und amerikanische Agenturen einlaufenden Meldungen besagen, daß ganze Stadtteile in Manila schon in glommen stehen. Die Bevölkerung, soweit sie noch nicht evakuiert ist, verläßt Hals über Kopf die Stadt. Der Rückzug der Amerikaner geht in verstärktem Tempo weiter, die Japaner erhalten neue Verstärkungen, die in der Nähe von Lingayen gelandet wurden. Die bisher im Südosten operierenden amerikanischen Truppen haben sich an den Fluß Tiaong zurückgezogen, wo sie in aller Eile Befestigungen auswerfen. Die amerikanische Agentur United Preß erklärt dazu, es sei nun den Japanern tatsächlich geglückt, von Antimonan aus, unterstützt von bei Mauban gelandeten Verstärkungen, ins Innere der Insel vorzurücken. Die Amerikaner verließen schon Teile der nur 100 km lubat Boario Calami Banti Candelaria AMBIL I ’vBauan MM Mauveles •LipaJ: Calumpil L ‘Uaragondon M fHang '•,>Montdlban fSanMaieo Marquina 1 Pililti ' / iMabil» Im (Karte: Scherl-Bilderdienst / Trester.) • von Manila entfernten Verteidigungslinie. Wie der Sonderkorrespondent von United Preß aus Manila berichtet, seien in einem Umkreis von 100 km um die Stadt die Dörfer von ihren Einwohnern ent« blößt. Sobald die wichtigsten Flugplätze auf der Insel Luzon und der Hafen von Manila in japanische Hände fallen, rechnet man in Tokio damit, daß das Schicksal der Philippinen besiegelt fein dürfte. Ab« gesehen von den wirtschaftlichen Auswirkungen unb dem Prestigeverlust für die USA. würde damit die letzte Möglichkeit einer Ablenkung des japanischen Angriffs entfallen, der mit verstärkten Kräften auf Britisch-Borneo und Singapur fortgeführt wird. Da die britisch-indischen Kräfte im Gegensatz zu den Japanern ohne Aussicht auf Verstör« k u n g e n und mit Einsatz der letzten Reserven einem weit überlegenen Gegner gegenüberständen, so könne über den Ausgang der Schlacht im Südwestpazifik kein Zweifel mehr bestehen. Schnelle Fortschritte auf Malakka. Schanghai, 30. Dez. (Europapreß.) Kuala L i p i s im Staate Kolantang, das durch eine Eisenbahn mit dem Süden sowie durch befahrbare Chausseen mit dem Osten und Westen der Halbinsel verbunden ist, wurde von den Japanern eingenommen. Es liegt 120 Meilen nördlich von Kuala Lumpur, der Hauptstadt der Malayenstaaten. Klang und Port Swettenham, beides wichtige Häfen für Kuala Lumpur und für die Verschiffung von Gummi und Zinn, wurden von den Japanern bombardiert. Die britischen Truppen befinden sich südlichvon Jpoh in voller Flucht und halten keinerlei Verteidigungslinie, obwohl von britischer Seite das Gegenteil behauptet wird. Die nach Süden vorstoßenden Japaner erreichten Batu Gaya h, das nächste Ziel wird der UÜbergang über den Bernam-Fluß sein. In Jpoh und Umgebung fiel den Japanern eine große Menge Zinn unversehrt in die Hände. Singapur wurde in der Nacht zum Dienstag und am Dienstagmorgen dreimal von japanischen Bombern angegriffen, wodurch schwere Schäden an militärischen Zielen entstanden. Während Flüchtlinge aus Nord-Malaya nach Singapur kamen, strömt jetzt die Bevölkerung von Singapur wieder aus der Stadt und flüchtet nach Jahore, um den schweren Luftangriffen zu entgehen. * In einem Artikel ihres Korrespondenten in Singapur gibt die „Time s" die taktische lieber- lcgenheit der Japaner bei ihren Kämpfen auf Malakka zu. Die sich dort abspielenden Kampfhandlungen seien völlig verschieden von denen, die man in den letzten fünf Jahren in Europa, Asien oder in Afrika erlebt habe. Die Japaner wen« beten neue Methoden an, die aus ihren Kämp- * fen in China herrührten. Da der größte Teil Ma- lakkas Dfchungelg e b i e t fei, könnten die Japaner nur in kleinen Gruppen, manchmal sogar nur einzeln, vorgehen, sie verfügten hierbei über eine zwar leichte, aber trotzdem recht wirkungsvolle Bewaffnung. Sobald feindliche Truppen auftauchm, verschwänden die Japaner in dem den Weg säumenden Dschungel und griffen den Gegner aus der Flanke an. Tanks und Flugzeuge spielten auf Malakka nur eine geringe Rolle. Auch die Artillerie könne sich nicht recht entwickeln, da - entscheidende Kampfhandlungen oft in kurzen Abständen durchgeführt würden. Auf all das seien die Engländer nicht eingestellt. Nach wie vor hielten die Japaner die Initiative in Händen. Dazu verfügten die Javaner über eine gewaltige Luftüberlegenheit. Allgemein, so stellt „Times" fest, fällt auf, mit welcher Genauigkeit die japanischen Flieger ihre Bomben abwürfen. Neuer Luftangriff auf Sing" pur. Tokio, 31. Dez. (DNB.-Funkspruch.) Singapur wurde in der Nacht zum Mittwoch von großen Formationen japanischer Armeeflieger angegriffen. Trotz böigen Wetters überflogen ausgesuchte Einheiten der japanischen Luftwaffe den britischen Stützpunkt und warfen auf militärische Einrichtungen im Gürtel der Stadt zahlreiche Bomben ab, die schwere Verwüstungen anrichteten. auch der inneren Kraft, die uns zuströmt aus dem Wissen um den Sinn unseres Kampfes überschreiten wir die Schwelle des neuen Jahres, bereit, ein jeder das Seine zu tun, bis der Sieg unser, das Reich gesichert, der großen deutschen Zukunft die Bahn bereitet ift Dr. Fr. W. Lange. Wieder Friede in Hongkong. Schanghai, 30. Dez. (Europapreß.) Laut Meldungen aus Hongkong kehren die Zeichen friedlichen Sehens in der bisherigen britischen Kronkolonie Hongkong allmählich wieder. Mehr und mehr zeigt sich die Bevölkerung auf den Straßen, und auch das GeschäftKleben kömmt langsam wieder in Gang. Die Folgen der Kriegshandlungen, wie herab- hängende Telephondrähte, abgestürztes Mauerwerk usw. sind größtenteils schon beseitigt. Auch die Toten, die beim Einzug der javanischen Truppen vielfach in den Straßen lagen, sind beigesetzt worden. In den Straßen, namentlich an den Straßenkreuzungen, sieht man Polizisten, während die japanische Wehrmacht sich weniger im öffentlichen Leben geigt. Generalleutnant Sakai, der Befehlshaber des japanischen Expeditionskorps auf Hongkong, erklärte Pressevertretern, daß 'die britischen Truppen den japanischen Soldaten nicht gewachsen seien. Die Engländer hätten sich während -der Schlacht i n den rückwärtigen Stellungen aufgehalten und indische und kanadische Soldaten nach vorn geschickt. Wenn die Reihe an die Engländer selbst gekommen sei, hätten sie deN Kampf aufgegeben. Für das chinesische Volk sei die Zeit gekommen, zu erkennen, daß die Neuordnung in Ostasien heranbricht. Das Lleberraschungsmoment. Schanghai, 31. Dez. (DNB. Funkspruch.) In einer Uebersicht über die Entwicklung des Pazifikkrieges führte Oberstleutnant A k i y a rn a aus, daß die japanische Pazifikoffensive von der Jnaktivität der englisch-amerikanischen Luftwaffe sowie der Passivität der englisch-amerikanischen Armee stark begünstigt wurde. Dadurch sollen sämtliche japanischen Landungen ohne nennenswerte Verluste durchgeführt worden seien. Ihnen habe die deutsche Landung auf der Insel Oesel im Jahre 1917 zum Vorbild gedient. Zwei Tage vor Beginn der Kriegshandlungen wurde ein japanischer Geleitzug von englischen Streitkräften Im Thailändischen Meerbusen gesichtet. Der tagsüber gesteuerte Nordkurs des Geleitzuges habe anscheinend die Engländer irregeführt, sie hätten vermutet, daß daß man eine Landung auf Thailand plane, während der nachts gesteuerte Westkurs in Richtung auf die Malaiische Halbinsel offenbar unbeobachtet blieb. Die Landung an der Oft- käste der Malaiischen Halbinsel wurde ohne Verluste durchgeführt. Erst dann hätten die Engländer zwei Transporter versenkt. Die Passivität der USA.- Luftwaffe sei der Beweis dafür, daß die Mehrzahl der USA.-Flugzeuge zerstört und Amerika außer« stände sei, Langstreckenbomber heranzubringen. 56 Flugzeuge und^6Ll-N»ote Tokio, 30. Dez. (DNB.) Die japanische Marine« luftwaffe hat von 22. bis 28. Dezember insgesamt 56 feindliche Flugzeuge über Borneo, dem Chinesischen Meer, der Südsee, Sulu und Celebes zum Absturz gebracht und vernichtet. Außerdem hat die japanische Marine im wesUichen Pazifik 16 feindliche U-Boote versenkt und eine große Anzahl weiterer U-Boote beschädigt. * „Wir alle glaubten, daß die japanische Marin« für die Vereinigten Staaten kein allzu ernster Gegner ist", erklärte ein nordamerikanischer U-Boot-Offizier, dessen Boot am 20. 12. in malaiischen Gewässern versenkt wurde. Sein U-Boot habe vor Kriegsausbruch praktische Hebungen durchgeführt. Plötzlich fei am 7. Dezember der Befehl gekommen, sich sofort in die Gewässer der Malaien-Halbinsel zu begeben, um dort j a pani- s ch e Transporter anzu greifen. Erst auf dem Weg zum Operationsgebiet' hätten sie schließlich den Ausbruch des Krieges zwischen Japan und USA. erfahren. Bei der Ausschau nach feindlichen Transportern feien sie von einer japanischen Aufklärungsmaschine entdeckt worden. und seien sofort getaucht. Erft nachts erschienen sie wieder an der Oberfläche und fühlten sich, wie der USA.-Offi- zier fortfuhr, insofern ziemlich sicher, als tiefste Dunkelheit herrschte. Völlig überraschend seien sie jedoch von einem japanischen Kriegsschiff an gebt e n de t und sofort beschossen worden. Ihr Boot sei bereits nach wenigen Minuten gesunken und sie selber seien ins Wasser gesprungen. Er habe stundenlang schwimmen müssen, bis er am frühen Morgen von einem japanischen Kriegsschiff aufgefischt und schließlich in ein Internierungslager Ein warmes Kleidungsstück zur Wollsammlung Dem Dank für unsere Soldaten. auch Pläne auf weite Gicht Australien fordert Sicherheit Starke feindliche Angriffe an der Ostfront zerschlagen gegebenen Kürzungen der Automobilproduktions- Quoten nach sich ziehen. Die Abstriche betragen bei Personenwagen und leichten Lastwagen für Dezember 25 v. $)., für Januar 50 v. h. Im Dezember dürfen nur noch 6042, im Januar 12 084 Lastkraftwagen hergestellt werden. Selbst für diese beschränkte Produktion kann eine Bereitstellung der notwendigen Rohstoffe nicht in Aussicht gestellt werden. Oer Wehrmachtbenchi. D7lB. Aus dem Führerhauptquartier, 30. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt. An verschiedenen Abschnitten der O st f r o n t wurden starke feindliche Angriffe in engem Zusammenwirken des Heeres und der Luftwaffe zerschlagen. 3m Schwarzen Meer versenkten Kampfslug, zeuge einen sowjetischen Zerstörer und beschädigten einen Kreuzer. An der Wurmanfront schlugen deutsche Truppen in der Zeit vom 21. bis 22. Dezember hartnäckige Angriffe der Sowjets bei strengstem Frost und Schneestürmen mit vollem Erfolg ab. Der Feind hatte schwere blutige Verluste. Starke Verbände von Kampfflugzeugen griffen in der Nacht zum 30. Dezember einen kriegswichtigen Versorgungshafen an der englischen O st k ü st e mit guter Trefferlage an. Del Tage wurde westlich der Färöer ein Handelsschiff durch Bombenwurf versenkt. 3m Geteltzug eingesetzte llnterseebootjäger schossen drei von sechs angreifenden britischen Bombern ab. Alle geleiteten Schiffe erreichten sicher ihren Bestimmungsort. 3n Nordafrlka erzielten die deutsch-italienischen Truppen im Raum um Agedabla wettere örtliche Erfolge. Die Zahl der beim Gegenangriff abgeschossenen feindlichen Panzer hat sich auf 74 erhöht. Einige hundert Briten wurden gefangengenommen. Auf der 3nsel Walto wurden Flugplätze des Feindes bei Tage und bei Rächt angegriffen. Vor La Valetta versenkten deutsche Kampfflugzeuge ein gröfzeres Segelschiff. 3n Luftkämpsen schossen deutsche Zäger fünf britische Flugzeuge ab, ein weiteres Flugzeug wurde am Boden zerstört. Neun Britenflugzeuge an der weflfranzösischen Küste abgefchoffen. Berlin, 31. Dez. (DBB. $unffprud).) Bet An- griffsversnchen britischer Flugzeuge am Rachmittag des 30. Dezember auf die Küste Westfrankreichs wurden nach bisherigen Weldungen von deutschen 3Sgern und Flakartillerie fünf Spitfire und vier viermotorige Bomber abgeschossen. Vergebens sucht die „Times* ebenso wie andere englische Blätter den Australiern zuzureden, doch in der Betrachtung des Krieges einen weiteren Blick zu entwickeln und zu bedenken, daß der Krieg ein „Ganzes* fei und der Einsatz der australischen Trupven auf jedem Schlachtfeld diesem Ganzen, also auch Australien, zugute käme. Der Krieg in Oftafien hat heute mit rauher Wirklichkeit den Selbst - erhaltungstrieb der Dominien aufge- weckt und ihnen die Wahrheit des englischen Sprichwortes vor Augen geführt, daß „Wohltätigkeit zu Haufe beginnt*. Rach diesem Sprichwort fordert Australien jetzt allerdings vergeblich die Rückkehr feiner Trupven aus Aegypten, um die eigene Heimat zu schützen. Zur Berichterstattung nach Berlin berufen. Berlin, 30.Dez. (DRV.) Der deutsche Botschafter in Argentinien. Dr. Freiherr, von Thermann. ist zur Berichterstattung nach Berlin I berufen wurden. Krieg ohne Fronten Von Kriegsberichter Claus Dörner. Der flanke Rummel um Churchills Besuch in Washington und Edens Besuch m Moskau ist Fassade. Die USA. und England können die Sowjetunion praktisch nicht oder nur in ganz unzureichendem Maße beliefern; Stalin schreit aber nicht nur nach unmittelbarem Kriegsmaterial, sondern auch nach Derbrauchswaren im weitesten Umfang. So hatte er noch vor dem Ausbruch des ostasiatischen Krieges durchgesetzt, daß die englische Textilindustrie die Hälfte ihrer bisherigen Gefamtousfuhr an die Sowjetunion liefert. Dank der eigenen Jerstörungs- Politik, die nun ihren Herrn und Meister schlägt, schreit Stalin auch nach Getreide und Dauerkonserven an Fleisch, Fisch und Molkereiprödukten. heute kann ihm weniger denn je geliefert werden. Ferner hat Stalin selbst am 9. November 1941 die baldige Sck-affung einer zweiten Front in Europa gefordert. Nichts von alledem ist geschehen. Die Worte aus Moskau oder Washington oder London interessieren uns nicht. Sie sind ein Schleier, den sich Pankees, Briten und Bolschewisten selbst vor die Augen halten. Wir halten uns nur an das, was hinter den Worten steht. Wenn Stalin und Eden jetzt versichern, sie hätten sich darüber unterhalten, wie Europa nach der Besiegung der Mächte des Dreierpaktes zu organisieren sei, so lachen wir über die Dummdreistigkeit dieser Tarnung. Sie ist ein Verzweiflungsakt, um von der Bettachtung der sow- jeto-anglo-ameri tonischen Blöße abzulenken. Sie gleichen dem Zweckverband eines Blinden und Lahmen, wobei der Blinde den Lahmen trägt und dafür mit den Augen des Lahmen sieht. Britische Panzer, die die durch die Ausbruchsversuche bereits hart bedrängten vor Tobruk liegenden deutschen und italienischen Einheiten von hinten zu fassen suchten, wurden von den deutschen Panter- [treitträften im Rücken angegriffen, so daß sich eine bereits vierfache Schichtung der Linie ergab: Sowohl deutsche und italienische wie auch die britischen Truppen mußten frontal und im Nü ck e n, die Briten bei der folgenden Umfassung sogar auch in den Flanken kämpfen. Um die Seltsamkeit eines nur auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz möglichen Schlachtenbildes vollständig zu machen, erschienen im Rücken des deutschen Afrikakorps noch vorgeschobene Aufklärungs- ft r e i 11 r ä f t e der Briten, augenscheinlich in der Absicht, ihre zum Teil bereits von der eigenen Stoßlinie abgeschnittenen Panzer zu verstärken. Flakbatterien "und Panzerjäger erledigten in den Abendstunden des 21. November eine Anzahl von ihnen. Starke Regenfälle und auch tagsüber bedeckter Himmel bildeten für die Kampfhandlungen dieser Tage einen für den Afrikaner ungewöhnlichen Rahmen. In schweren Kämpfen wurde bereits eine große Anzahl schwerer und mittlerer britischer Panzer vernichtet. Ihre brennenden Wracks säumten als Helle Fackeln den Horizont. Die schnell einsal- lende frühe afrikanische Nacht wird voq den in allen Himmelsrichtungen aufsteigenden Leuchtzeichen erhellt, während die Männer sich mit Picke und Spaten in den steinigen Boden ihre Deckungslocher kratzen. Der große Orlog ist im Gange, ein unerbittlicher Krieg, Dor stoß und Umgehung, Abschneidung der Nachschubstraßen, Bildung von Igelstellungen und Üeberrafd)ung beißen feine Mittel, und Munition, Verpflegung, Sprit und nochmals Sprit sind feine häufigsten Vokabeln, Australiens strategische Politik sich mehr nach der Sowjetunion und Amerika als nach Großbritannien hin ausrichten solle, werden als Warnungs- fiqnal dafür angesehen, daß die Australier nicht länger in blindem Gehorsam gleich Schafen vom Mutterland abhängig sein können. Der Artikel hat in London zu einer lebhaften Diskussion geführt, die teils offen dem australischen Standpunkt ent- qeqenfommt, teils in vorsichtiger Farm die britische Auffassung mit der (Turtins in Einklang 3ui brin« gen versucht. In diesem Sinne verdient em Artikel bet Times* besondere Beachtung, der von dem sich augenblicklich in London aufhaltenden größten Zeitungsverleger Australiens, Keith M u r d och, geschrieben ist Keith Murdoch meint, daß Churchill M ein sehr gefährliches Spiel tre.be, wenn er Australien vorn Obersten Krie^rat ausschließe. Murdoch fordert, daß „neues J-n 1 in die strategische Leitung der Alliierten fließen müsse. Diese Forderung wird von der „Times* vorsichtig unterstützt. Das Blatt weist darauf hin, daß eine große Anzahl australischer Truppen der Sache der Alliierten im Nahen Orient und an anderen Orten diene. „Australien ist keineswegs stärker geworden dadurch, daß diese ausgezeichneten Truppen auf andern Schlachtfeldern kämpfen*, heißt es in der „Times". Doch kann die „Times* nicht umhin, dem australischen Ministerpräsidenten Curttn eine „mangelnde Perspektive' in der Beurteilung des Krieges vorzuwerfen, denn — so schließt der Artikel — „ber Hauptfeind ist und bleibt Deutschland*. Der Vertreter der australischen Regierung in London, Sir Earl Page, und der australische Oberkommissar Bruce hatten eine Besprechung mit Lordsiegelbewahrer A 11 l e e über die Wünsche der australischen Regierung nach einer stärkeren Berücksichtigung der australischen Sicherheit im Rahmen der alliierten Kriegsziele. Auch in Melbourne trifft man dort bereits Vorbereitungen, Australien zur Operationsbasis für amerikanische und nieder- ländisch-indische Kampfverbände zu machen. Alle Hotels, Pensionen und eine große Anzahl von Privatpersonen haben ihre Gebäude zur Evakuierung bereitzuhalten für den Fall, daß für die Gin« nuartierung von Truppen der alliierten Mächte Platz geschaffen werden müsse. Als ein weiteres Zeichen in der gleichen Richtung wird die von Roosevelt dem australischen Premierminister gegenüber gegebene Erklärung angesehen, daß die Vereinigten Staaten alles tun werden, um Australien zu helfen. Curtin hat mitgeteilt, daß zwischen den USA. und Australien vollständige Einigkeit in allen militärischen Fragen herrsche. Die Vereinigten Staaten sollten im Stillen Ozean die Hauptlast tragen, während England in Europa aushalten solle, erklärte Curtin. Stockholm, 31. Dez. (DNB. Funkspr.) Wenn auch der Kriegsschauplatz im Pazifik Tausende von Seemeilen vom amerikanischen Kontinent entfernt ist, so machen sich die Rückwirkungen des Krieges doch schon im öffentlichen Leben der Vereinigten Staaten bemerkbar. Der Verbrauch von Benzin und die Verwendung der verschiedenen Metalle wie Eisen, Kupfer und Aluminium für die Derbrauchsgüterindustrie waren bereits zugunsten der Englandhilfe empfindlichen Beschränkungen unterworfen. Auch die Kraftwagenproduktion für den Privatbedarf wurde erheblich herabgesetzt. Um so größere Rückwirkungen werden die nun bekannt- DNB. ...,30. Dez. (PK.) Die Gesetze des W ü • stenkrieges fino feit Jahrtausenden unverändert. Immer waren es schnelle Truppen, früher die rasenden Reiterhorden der Numidier, der hyksos, der Araber, heute die auf beiden Seiten in großer Zahl eingesetzten Panzer. Immer aber auch gab es einzelne zäh verteidigte Stützpunkte, die von den Waffen schneller Verbände nicht überwunden werden können, und die dann zum Ausgangspunkt für den Gegenstoß werden sollen. Ein Gelände, das keinerlei Verteidigungsmöglichkeiten bietet und die Riesenhaftigkeit des Raumes schließt die Bildung ge- schlossener Fronten in der Marmarica aus. Die deutsche Führung hat immer mit der Mög« lichkeit überraschender britischer Vorstöße von Südosten her gerechnet. Unsere Luftaufklärung meldete die verstärkte Ansammlung von Truppen und die Anlegung von Dorratslagern in den briti- chen Stützpunkten ©iarabub und Oase Siwa. Es hieß abwarten! Auch als fick stärkere britische Verbände am 18. und in der Nacht zum 19. November aus südlicher Richtung gegen die um Tobruk liegende Belagerungsfront und gegen die D i a B a l b i a im Rücken der von Sollum bis Sidi Omar führenden ägyptischen Front in Marsch setzten, schien der Zeitpunkt für eine Gegenaktion noch nicht gekommen. Raumgewinne spielen iy der Wüste keine Nolle, Räume werden so schnell verloren, wie sie gewonnen sind. Erst am 20. November faßte eine deutsche Panzerdivision in kurzem aber schnellem Zupacken die im Rucken der deutschen Stellungen bis fast auf die höhe des bereits früher hart um« kämpften Forts Capuzzo vorgedrungene britische Panzerbrigade, die sich nur durch schnellen Rückzug der Vernichtung entziehen konnte. Damit begann sich jenes großartige Spiel der Kräfte zu entfalten, das nur dem Wüstenkrieg, einem Krieg ohne Fronten, eigen ist. England verrät Europa dem Bolschewismus Von unserer Berliner Schriftleitung. Berlin, 31. Dez. (DNB. Funkspruch.) Loi^on :int allen Grund zur Beunruhigung über die Hal» iiing, die A u st r a l i e n angesichts der immer - edrohteren Lage Singapurs einnimmt. Der Lon- • oner Korrespondent der schwedischen 3eitung Dagens Nyheter* erklärt, daß die australische Re- Gierung und die Presse ihre Kritik an der eng« Aschen Regierung nicht verhehlen und daß Austra- Ken jetzt an dem Punkt angelangt ist, wo es er« »artet, daß die Vereinigten Staaten mehr ür die Verteidigung Singapurs tun als Großbritannien. Die Australier beschuldigen die Engländer, polittsche Fehler begangen zu haben und versichern, daß die Briten, nicht fähig gewesen wären, aus der Hilfe der eingeborenen Bevölkerung und' besonders der Chinesen in dem Konflikt in Ostasien Nutzen zu ziehen. * „ Die im „Melbourne Herold* veröffentlichten Vor-> - -- . .. Wäge des Premierministers Curttn, daß Domentons Stockholm, 30. Dez. (Europapreß.) Die Pläne, die Churchill und Roosevelt zusammen in Washington ausgearbeitet haben, sehen vor, daß die Alliierten sich während des Jahres 1942 darauf beschränken werden, die für sie lebenswichtigen Stutzpunkte und Verbindungslinien in halten, während sie gleichzeitig ihre Aufrüstung durchführen, um im Jahre 1 943 mit überwäl- igenben Kräften eine große Offensive einzuleiten. Das. ist der Hauptinhalt der Nachrichten über die ? ritisch-nordamerikanischen Verhandlungen. Auch Iber das Schicksal der von Deutschland besetzten Länder habe man beraten. Großbritannien und die Bereinigten Staaten hätten diesen Ländern zwar ür die Zeit nach dem Kriege ihre unabhängige Lxistenz zugesichert, aber gleichzeitig mitgeteilt, daß Uefe europäischen Staaten in jedem Falle bereit ein müßten, auf manche Souveränitätsrechte zu verzichten. Diese Einschränkung der Souveränität oerbe zugunsten eines Europas verlangt werden Nüssen, das „wirtschaftlich gesund und militärisch itart" sein werbe. Zu den Verhandlungen in Moskau wird berichtet, daß die Ansichten Edens und Stalins zwar weitgehend übereingestimmt hätten, ! aß aber dennoch mehrere Probleme u n • 1 elöst geblieben seien. Dies gelte insbesondere Don der Frage der britisch-sowjetischen Zusammen- irbeit nach dem Kriege. In Berichten aus Moskau oerbe jedoch darauf hingewiesen, daß diese Fragen augenblicklich von geringerer Bedeutung seien als die Aufgaben der Kriegführung. Eden selbst habe diese Ansicht betont. sich mit einer solchen tödlichen Krankheit herumexperimentieren lassen? Das hieße ein Reptil zum Haustier machen ober eine Kobra streicheln.* Wenn ber gleiche Churchill schon am 25. September 1921 gejagt hatte, eine verhältnismäßig kleine Banbe von Berufsrevolutionären, meistens Juben, habe das russische Volk in ein furchtbares Elend gestürzt, und noch 1927 den City-Kaufleuten in Mansion- House erzählte, England und seine Verbündeten und auch, wie Churchill sich ausbrücfte, „unsere ehemaligen offenen und tapferen Feinde hätten mit btefem unmenschlichen Barbarismus nichts Gemeinsames, sondern ihm gegenüber nur Feindschaft, dann werden diese Aeußerungen durch unzählige Artikel der britischen Presse von ehedem erweitert, die im Bolschewismus geradezu die Höllensöhne des Chaos erblickten. heute hat ber gleiche Churchill sein Land diesem Bolschewismus geöffnet, heute hat er dieses „bolschewistische Reptil* zum Haustier gemacht und streichelt es, um seine Worte von 1930 zu gebrauchen, „wie ein Kobra*, heute gibt England dem Bolschewismus freie Hand in ganz Europa. Die „Times* entblödet sich nicht, zu schreiben, die Menjchheit ginge heute nicht nur durch bas Feuer eines universellen Krieges, sondern auch durch den Brand einer sozialen Revolution, und deshalb müsse England vom Bolschewismus lernen. Die amerikanische Nachrichtenagentur United Preß weiß beqn auch zu berichten, baß Roosevelt und Churchill in Washington die Ausdehnung ihrer Atlantikcarta auf das Stalinreich beschlossen hätten. Nichts kann die Mission des Dreierpaktes, die abendländische Kultur und die Grundbedingungen unseres Lebens gegen den Bolschewismus und eine verkommene Plutokratie zu schützen, besser erhärten, als die Auslieferung Englands an den Bolschewismus, der, wie einst Churchill schrieb, in der Polarnacht seine Klingen wetzte und mit vor hunger und Askese starren Lippen seine Philosophie des Hasses und des Todes predigt. Der britische Außenminister Eden ist, wie aus London berichtet wird, von seinem Bittbesuch bei Stalin nach London zurückgekehrt. Die Briten hab len sich zu feinem Empfang mit Fähnlein bewafs« T-et, die Hammer und Sichel zeigten, und fünf Mimten die Sowjetinternationale gesungen. Ein be= Irogenes, mißleitetes Volk hält die Augen zu, wenn ib in den bolschewistischen Abgrund springt. Die mglische Politik hat sich mit haut und haaren dem Aolschewismus überantwortet und damit ein Verzechen gegen die abendländische Kultur unternommen, das zu furchtbar ist, um in feinen Auswir- lungen von der törichten Plebs in London erlern nt zu werden. Churchill hat das europäische Festland dem Bolschewismus überantwortet, um sich !-lbst zu retten. Das Blatt Edens, der „Daily Telegraph , schreibt, Stalin habe in Moskau gegenüber eben das von diesem gebilligte Verlangen gestellt, toß England und die US2l. für den Fall eines Sieges der Alliierten dem Bolschewismus freie Hand in Mittel-, West- und Südeuropa belassen mühten. . Mit anderen Worten: England hat eingerouligt, für den Fall eines Sieges ganz Europa dem Aolschewismus auszuliefern. Was das heißen Ditt, t)at einst Churchill höchstselbst gejagt. Wir wollen nicht auf seine antibolschewistischen Steuerungen der Jahre nach 1920 eingehen. Es genüge, daß er am 14. Dezember 1930 roch den Bolschewismus folgendermaßen charakterisierte: „Der Bolschewismus ist wie ein fremdartiges Ungeheuer, das in unserer modernen Weltordnung lebt. In feinen Adern fließt das kalte Blut eines solchen Reptils. Es arbeitet unter Ausnutzung nie« berfter menschlicher Instinkte und Leidenschaft und sieht in ihrer Befriedigung sein höchstes Ziel, ohne ts erreichen zu können. Was wir in Sowjettußland beobachten, ist eine Abwärtsentwicklung zur Kultur- i’.ufe niederer Lebewesen. Der Kommunismus gleicht einem Krebsgeschwür, das sich von einem ent« Iräfteten Körper nährt und diesen quält und zu- runde richtet. Welcher gesunde Körper möchte an hatte es sich mit den sogenannten „Fliegenden F e ft u n g e n", die in Zusammenarbeit mit den U-Booten die japanischen Operationen und vor allem die Materialzufuhren stören sollten. Angesichts der verhältnismäßig geringen Tonnage, die die USA. im Pazifik besitze, müsse das bisherige (Ergebnis des japanischen U-Bootseinsatzes als besonders groß bezeichnet werden. Oie USA. spüren den Krieg. Einschränkungen der Berbrauchsgüter- herstellnng. — Kraftwagenproduktion für Januar um 50 vH. gesenkt. «bracht worden sei. Dort habe er dann zu seinem Erstaunen die Ergebnisse der Kämpfe auf Hawaii mfr in den malaiischen Gewässern erfahren. Amerikas Schifisverluste im Pazifik. Tokio, 31. Dez. (Europapreß.) Daß die 93er- toten Staaten jetzt dem U-Boot-Krieg tuf beiden Flanken ausgesetzt sind, be- oeijt der erste zusammenfafsende Bericht ber japanischen Admiralität über die erfolgreiche Tätigkeit [er japanischen Unterseeboote gegen die See- Verbindungen Nordamerikas. Der Bericht zeigt zugleich baß Japans Seekrieg über hawai hinaus jis unmittelbar an bie Westküste der bereinigten Staaten vorgetragen wird. Die von der ilbmiralität veröffentlichten Ziffern lassen ferner rtennen, daß es sich bei den amerikanischen Der- uften um besonders wertvolle und ;r o 6 e Einheiten der amerikanischen handels- lotie handelte, da bie versenkten 70 000 BNT. sich tuf nur zehn Schiffe verteilen, während die schwer eschäbigten und wahrscheinlich für dauernd un- Rauchbar gemachten drei Schiffe zusammen 30 000 ZRT. ausmachen und weitere fünf beschädigte Handelsschiffe 40 000 BRT. haben. Kapitänleutnant Tominaga von der Presseabtei- ung ber Marine stellte fest, daß die Serbin- )ung der USA. mit dem West Pazifik praktisch abgeschnitten sei. hierdurch zeige ich. wie sinnlos der Versuch Roosevelts gewesen ei, Japan zu blockieren und wirtschaftlich auf die $nie zu zwingen. Schätzungsweise 20 nordamerika- tifefje U-Boote, die sich zu Kriegsbeginn in den »estpazifischen Gewässern aufhielten, seien zum zrößten TeU bereits vernichtet. Ebenso ver- Aus aller Wett. Das O-Zug-Vnglück Berlin — Warschau. Der Unfall des Nachtfchneilzuges Berlin —Warschau in der zweiten Morgenstunde des 27. 12. 41 im Streckenabschnitt Frankfurt/Oder — Posen ist nach dem (Ergebnis der amtlichen Untersuchung darauf zurückzufuhren, daß der D-ßug infolge der schlechten Sichtverhältnisse ein auf halt stehendes Signal überfahren hat. 3 8 Tote sind zu beklagen. Zwölf 93erletzte befinden sich noch im Krankenhaus. Von einer Lawine verschüttet. Bei Oberstdorf im Allgäu wurden vier Personen von einer vom Nebelhorngipfel herunterkommenden Lawine verschüttet. Dem 15jährigen Ludwig henge aus Blaichach gelang es, sich aus dem Lawinenfeld herauszuarbeiten und Hilfe zu holen. Die Bergwacht durchsuchte bann bas 2a« Minenfeld in einem Ausmaß von 4000 Quadratmeter, konnte aber die Verschütteten nicht finden. Es handelt sich bei ihnen um einen Dr. Bahl aus Frankfurt a. M., einen Blaichacher und einen Bekannten des Dr. Bahl, dessen Name noch nicht festgestellt ist. Es besteht keine Hoffnung mehr, daß die Verschütteten noch am Leben sind. Im Nebelhorngebiet werden noch weitere drei Skiläufer vermißt, so baß bie Vermutung besteht, baß sechs Personen unter ber Lawine am Nebelhorn begraben liegen. Eine Bergungsexpedition von 200 Mann wird die Suche nach den Verschütteten wieder aufnehmen. 60 3ahre Odenwaldklub. Der 1882 am Fuße des Otzberges in dem kleinen Weiler Zipfen gegründete Odenwaldklub, der sich große Verdienste um die Erschließung des Odenwaldes für den Wander- und Fremdenverkehr erworben hat, kann im neuen Jahre auf ein KOjähriges Bestehen zurückblicken. In Anbettacht der Zeitverhältnisse sieht man von einer größeren Jubiläumsfeier ab. Die 60. Hauptversammlung soll in der Nähe des Gründungsortes Mitte Juni in Reinheim abgehalten werden. IHufifprels der Stobt Solingen. Zur Förderung des zeitgenössischen Musikschaffens und zur Bereicherung der Literatur für die nationalsozialistische Feiergestaltung hat die Stadt So. tingen einen Musikpreis gestiftet, der zum ersten Male für bas Jahr 1942 verteilt werden soll. 1500 RM. sind aus-gesHt für einen Männerchor mit Orchester, 600 RM. für einen A-capella-TRän- nerchor und 400 RM. für einen HI.-Chor mit Orchester. Allen Werken muß ein zeitnaher Text zugrundeliegen. funiotlcfirtfHeiter Dr.ssriedrich Wilhelm Lange Stellvertreter de« Hauptickristleiters: Dr Hans Thhriot. Brrantwortlich für Volitik und Bilder Dr ^r W t'annc: für das Feuilleton: Dr. Hans Tbnrict; für ctaöi Äieken, 'Provinz, Wirtichaft u. <5von iSrnft Blumichetn-beuti.), I.B.: Dr.Hans Thyrtot. Truck und Verlag: Brühlfche UnfoerfltMbruderet R. Lange ». V-rlag-letter: Dr.-Ing. Erich Hamann; «üueiaenleiter Han» Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Au,eigen:Theodor Kümmel. Pl.Rr.S» SalliatiD-'Cream Auch in der Säuglingspflege Erhältlich in Apotheken und Drogerien zu JM.10, 0.55 und 0.30 4850 V I ssvM Zeit Tage 20.00-21.30 8.50 Die./Fr. 18.30-20.00 8.50 6.50 Die./Fr. 18.30-20.00 36 Std. Ziel 100 Silben Mo./Do. 18.30-20.00 8.50 5075 A Die./Fr. 20.00-21.30 8.50 Mo./Do. 20.00-21.30 8.50 Die./Fr. 19.30-20.30 Mo./Do. 20.00-2L30 Die./Fr. 18.30-20.00 Die./Fr. 20.00-21.30 5302V diese Nebenkosten zu verwenden. Mo./Do. 18.30-20.00 sucht. Wir suchen zum möglichst bal- 528?D Ihre Verlobung geben bekannt digen Eintritt 528zD Pelikanapotheke. 3851V Wie kommt das. 2 Wir haben uns verlobt Das macht den Unterschied! BURNUS • G M B H - DARMSTADT Pilo die_zeitqem-öße Schu hptlege. 18.30-20.00 20.00-21.30 1. 2. 3. 4. mtl. 1.00 Gebühr 8.50 8.50 Schuhpflege. welche mangelhaft, ist Sünde an der Volkswirtschaft. Wer Pilo nimmt, macht die Erfahrung. es gibt dem Leder Glanz und Nahrung. Zum Waschen. Putzen. Schrubben. 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Kurzschrift l (Anfang.) 36 Std. 3. Kurzschrift» (60-80 S.) 36 Std. 4. Kurzschrift»(60-80S.) ~ t 36 Std. 5. Diktat-Uebungsgemeinschaft Am 29. Dezember wurde unsere liebe, treusorgende Mutter, Tochter, Schwester. Schwägerin und Tante Minna Becker, geb. Kahn im Alter von 41 Jahren von ihrem langen, mit großer Geduld ertragenen Leiden durch den Tod erlöst. Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen (Bahnhofstraße 37). Die Trauerfeier findet Freitag, den 2. Januar, nachm. 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. __________04420 Donnerstag, 1. Januar 14.30—16.30-Uhr Dornröschen Weihnachtsmärchen von Robert Bürkner Preise von 0.30 bis 1-60 RM Jlaufconservierungsmiffel/ Frau Schulze hat mit der gleichen Menge Wäsche immer doppelt soviel Arbeit und Mühe. yr Schmut^^floser mit der Doppelwirkung Örtliches Fernsprech -Verzeichnis für Gießen Neuausgabe Dezember 1941 soeben erschienen Stückpreis RM. 0,60 Ganz einfach: Frau Müller löst den Schmutz vor dem Waschen gleich richtig auf! Sie verwendet stets Burnus, den Schmutzauflöser, der gleichzeitig das Wasser weich macht. Andere Mittel lehnt Frau Müller ab. Lieber fragt sie noch einmal nach, wenn Burnus nicht gleich erhältlich ist. Burnus ist ja auch besonders sparsam im Gebrauch. Bekanntmachung. Betrifft: Führung des Wareneingangsbuches (Eintragung von Nebenkosten). In der Führung des Wareneingangsbuches tritt ab 1. Januar 1942 eine Aenderung ein. Bisher waren die Nebenkosten, die dem Erwerber der Waren von dem Lieferer gesondert in Rechnung gestellt werden, nicht in das Wareneinbangsbuch einzutragen, wenn sie nicht einen erheblichen Teil Mittwoch, 31. Dezember 19—21.30 Uhr Silvesterpremiere mit bunten Einlagen Außer Miete! DerMeisterboxer Schwank von Schwartz und Mathern. Preise von 0.60 bis 3.10 RM 18.30—21.45 Uhr ssstD Der Zarewitsch Operette von Franz Lehär. Preise von 1.20 bis 4.10 RM. Danksagung. Für die Beweise herzlicher Teilnahme und die Kranzspenden, sowie für die erwiesenen Aufmerksamkeiten beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen Heinrich Schättler, Rangiermeister i.R. sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Großen-Linden, den 31. Dezember 1941. 5288D 10. Masch.-Schreiben I Einfuhr. (BI/1) -Zebnfingerblind- schrcib., Maschinenkde. 36 Std. 12.50 11. Masch.-Schreiben I Einführ. (M/D-Zehnfingerblind- schreib., Maschinenkde. 36 Std. 12.50 12. Masch.-Schreiben Praxis (M/2). Ziel: Sicherheit und Geschwindigkeit 36 Std. 12.50 13. Masch.-Schreiben-Meister- schreiber (lkI/3). Weitere Steigerung der Schreibgeschwindigkeit 36 Std. 12.50 Warum husten Sie? Trinken Sie bei Heiserkeit, Verschleimung, Bronchial katarrh, Asthma, den bewährten Bergona Brust- und Lungentee Mk. 1.19. — In allen Apotheken zu haben. Bestimmt Folgende rehr-iuidUebungz-Eemeinschasten werdeninKürzebeigenügenderBeteiligungin Gießendurchgeführt: 6. Kurzschrift Ul-Eilschr. Einführ. (100-120 S.) 36 Std. 7. Kurzschrift »1-Eilschr. Einführ. (100-120 S.) 36 Std. 8. Kurzschrift IV-Eilschr. Praxis (120-140 S.) 36 Std. 9.Schnellschriftl.Uebungs- fort- gemeiuschaft (K/5) lau- (140-180 Silben) fend Bekanntmachung. Betr.: Fettverbilligung; hier: Ausgabe der Reichsverbilligungsscheine für die Monate Januar bis Mürz 1942. Die Maßnahmen der Reichsregierung zur Fettversorgung der minderbemittelten Bevölkerung werden auch für die Monate Januar bis März 1942 durchgeführt. Die Reichsverbilligungsscheine werden verausgabt: 52830 In Gießen: a) für Sozialrentner und für Unterstützungsempfänger der Allgemeinen Fürsorge, Lonystraße 2, und zwar am Dienstag, dem 6. Januar 1942, von 8 bis 12 Uhr; b) für Kleinrentner, Kriegsbeschädigte, Kriegshinterbliebene, Empfänger von Familienunterhall und für Volksgenossen, die nicht in Unterstützung des Sozialamts stehen, Gartenstraße 2, Zimmer 16, Buchstaben A—K, am Dienstag, dem 6. Januar 1942, Buchstaben L—Z, am Mittwoch, dem 7. Januar 1942, jedesmal von 8—12 Uhr und von 15—17 Uhr. In Gießen-Wieseck und in Gießen-Klein-Linden: am Dienstag, dem 6. Januar 1942, von 8 bis 12 Uhr. Die vorstehend aufgeführten Ausgabetermine sind unbedingt einzuhalten. An Kinder werden Reichsoerbilligungsscheine nicht ausgehändigt. An Nachzügler können .Reichsverbilligungsscheine nur noch einmal, am Mittwoch, dem 4. Februar 1942, aus- aegeben werden. In diesem Falle ist der Abschnitt für Januar 1942 verfallen. Bei jeder Ausgabe der Reichsoerbilligungsscheine ist die Sonderausweiskarte zum Bezüge von Fischen und Fischwaren als Kontrollkarte und zum Vermerk der erfolgten Entgegennahme der Reichsver« billigungsscheine vorzulegen. Jede Aenderung des Einkommens und des Personenstandes ist der Ausgabestelle umgehend zu melden. Die Unterlassung dieser Meldung und der unberechtigte Bezug von Reichsverbilligungsscheinen zieht strafrechtliche Verfolgung nach sich. Gießen, den 30. Dezember 1941. Der Oberbürgermeister. Sozialamt. des Rechnungsbetrages ausmachten. Es gehörten, zu den bisher nichteintragspflichtigen Nebenkosten, wenn sie dem Erwerber der Waren gesondert in Rechnung gestellt wurden, zum Beispiel: die Kosten der Verpackung und der Fracht; Unterbringung. Ab 1. Januar 1942 sind diese Nebenkosten, wenn sie dem Erwerber der Waren gesondert in Rechnung gestellt werden, in das Wareneingangsbuch einzutragen. Es sind künftig für die Eintragung neben der Spalte für den reinen Preis des Warenpostens eine besondere Spalte des Wareneingangsbuches für Zweijährige Handelsklasse für Schulentlassene mit 8-jährig. Schulbildung. Für Mädchen auch Kochen und Nähen. Frühzeitige Anmeldung erbeten, da die Aufnahmeprüfung bereits vor Ostern stattfindet und eine spätere Aufnahme nicht vorgenommen werden kann. Einjährige Handelsfach- Iclaccpn für Schüler mit Volks- AldooCII schulreife und höherer Schulbildung, bei Sekunda- oder Mittelschulreife ohne besondere Aufnahmeprüfung. Anmeldungen für das neueLchul- jahr und Auskünfte jederzeit im Schulgebäude Gießen, Goethestr.32 Ruf 2486. Heute entschlief sanft nach kurzem Leiden unsere gute, liebe Mutter, Schwiegermutter und Oma Frau Martha Kahlhöfer, geb. Haase im 78. Lebensjahre. In tiefer Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Heini Kahlhöfer. Duisburg-Huckingen, 80. Dezember 1941. Bartenstein (Württemberg). Amneldereiten: Montag, den 5.1.1942, Mittwoch, den 7.1.1942, Freitag, den 9. 1. 1942 und Montag, den 12. 1. 1942, jeweils von 19.00-20.00 Uhr, im Haus der DAF., Gießen, Schanzenstr. 18, 1. Stock, Zimmer 16. Zu anderen Seiten können Anmeldungen nicht angenommen werden! Die Anmeldung must persönlich erfolgen. Mit der Anmeldung ist die Teilnehmergebühr zu entrichten. - Die obigen Gebühren gelten für Mitglieder der Deutschen Arbeitsfront und der Deutschen Stenographenschaft e. V., für Lehrlinge und Schüler, sofern sie der HF. oder dem BDM. angehören, für Studenten, wenn sie Mitglied des NSDStB. sind, für Webrmachts-und Arbeitsdienst- angehörige und für Ehefrauen ohne Berus, wenn der Ehemann Mitglied der DAF. oder der Deutschen Stenographenschaft e. B. ist. Andere Teilnehmer zahlen einen Aufschlag von 50% auf die obigen Gebühren. Ratenzahlungen werden nicht gewährt! An den Lehr- und Uebungsgemeinschaften können nicht teilneb- men: Pflichtjabrmädchen, Hausgehilfinnen, in der Ausbildung zu einem hauswirtschaftlichen Beruf stehende Volksgenossen. — Volksgenossen, die die Lehrgemeinschaften zwecks Umschulung besuchen wollen, müssen eine Genehmigung des Arbeitsamtes vorlegen. 62 einige frohe Stunden bereitet. Unter der Parole „Wettrüsten für das WHW. arbeiteten die Einheiten des BDM. für das Winter- Hilfswerk. Kindergärten im Osten wurden taufend mit Spielzeug, Säuglingsausstattungen und Kleidungsstücken beschickt. Jrn Generalgouvernement und im Gau Danzig-Westpreußen kamen 100 BDM- Führerinnen sechs Wochen bei den rückgesiedelten Volksdeutschen zum Einsatz. Ihr Aufgabengebiet war Säuglingspflege, Kleinkinderbetreuung, Errichtung von Kindergärten, Schulunterricht ?ur Festigung der deutschen Sprachkenntnisse. Bei allem Arbeitseinsatz wurde jedoch auch die Erholung der Mädel sichergestellt. In 28 Lagern wurde es den Mädeln möglich, bei geringstem Lagerbeitrag in den schönsten Gegenden unseres Gmes Entspannung und Erholung zu finden. Erholungsbedürftige Mädel aus den Betrieben wurden während des ganzen Jahres in das Erholungslager Hofgeismar verschickt. In der Berufsnachwuchslenkung wurden bereits die 12» und 13jährigen Iungmädel erfaßt, um sie für bas Pflicht- I jahr für die zweijährige Haus- ober Landwirtschafts» lehre, den Landdienst, die VDM-Haushaltungs« schule' und die VDM.-Landfrauenschule vorzubereiten. Die Pflichtjahrmädel wurden weiter in Appellen zusammengefaht, bei welchen jeweils Fachkräfte über die spätere Berufsausbildung in hauswirtschaftlichen, ländlichen, sozialpflegerischen und erzieherischen Berufen zu den Mädeln sprachen. Wenn die Mehrzahl der Studenten des Gaues iu erster Linie als Soldaten der Wehrmacht ihrs Pflicht erfüllten, so wurde die politische Arbeit an den Hoch- und.Fachschulen dennoch nicht vernach. lässigt. Als Kernstück des NSD-Studentenbundes darf der studentische Rüstungseinsatz gelten. In zahlreichen Betrieben des Rhein-Main-Gebietes wurden sämtliche verfügbaren und einsatzfähigen Studenten und Siudentinnen während der Semesterferien als zusätzliche Arbeitskräfte tm Rüstungseinsatz beschäftigt. Von den Leistungen der studentischen Jugend in den einzelnen Betrieben des Gaues zeugen viele Anerkennungsschreiben. Ihre besonders Würdigung aber fanden sie durch den Reichsstudentenführer, der den Rüstungseinsatz bei einem Betrieb in Frankfurt besichtigte und der studentischen Jugend dafür seine besondere Anerkennung aussprach. ADOX Fotofilm Fortgesetzter Ausbau im Landkreis Gießen Gießener Vortrogs-Ringes So erlebten mir auch im Kriegsjahr 1941 das kulturelle Schaffen in unserer Stadt in vielfältiger Weise, allen Schwierigkeiten und Hemmungen der Kriegszeit zum Trotz, als wertvolle Arbeit der Heimat. Auf diesen Dienst für die deutsche Kultur kann unsere Bevölkerung in Gemeinschaft mit der Stadtverwaltung voll Befriedigung zurückblicken. schaftlicher Hinsicht wird der Ausbau der fyohoer- arbeitung durch Schaffung geeigneter Betriebe eine besondere Rolle spielen. So können wir an der Jahreswende 19^1/42, trotz aller Lasten des Krieges, überall in Stadt und Land unserer engeren Heimat grobe Schafs^n«lrei'de im festen Vertrauen auf unsere nationalsozialistische Staatsfübrung und auf die unbesieabare Kraft unserer Wehrmacht feststellen. Im vollen Bewußtsein unserer Verantwortung gegenüber dem Führer, d-r Front und der Volksgemeinschaft wird unsere M- mat weiterhin alle Kräfte anspannen, um au* im Jahre 1942 alle die Aufgaben erfolareich ju lösen, die ihr in ihrem Bereich in d"m Kamnfe für Groß, deutschlands Recht und Fr"iheit gestellt werden. Damit wird sie erneut ihren Beitrag leisten für den vollen deutschen Sieg und zuaieich einen Teil ihrer großen Dankesschuld an den Führer und an untere Brüder an der Front abstatten. mit der Erde und den anderen Planeten. „Milch« straßensystem" nennen wir diese Insel. Um den Kern dieser Insel aber, der durch mächtige Wolken von Sonnen gekennzeichnet ist, wandert nun alles, auch die Sonne, und nach neueren Messungen scheint es, als ob sie zu einem Umlauf um dieses Zentrum gegen 220 Millionen Jahre braucht, denn sie steht diesem Zentrum sehr fern. — So gibt es also ein viel, viel größeres „Jahr", an dem auch der kleine Stern Erde teilhat, und wir können nicht wissen, ob nicht auch in ihm so etwas wie Jahreszeiten wechselnder Art vorkommen, die alles auf Erden umgestalten. ,,Die Welt ist tief, und tiefer, als der Tag gedacht!" fügung. Mit dem teilweisen Uebergang von der Straßenbahn zum Obus ist ein neues Kapitel des Gießener Verkehrswesens eingeleitet worden. Schon in wenigen Wochen dürfte die technische Anlage des Obus- Betriebs nach Klein-Linden soweit fertiggestellt sein, daß dieser Vorort cm den Betrieb angeschlossen werden kann. Vielleicht wird auch die Zeit nicht mehr fern sein, da unser Nachbarort Heuchelheim den Obus haben wird. Zwar hat der Betrieb gegenwärtig noch mit einigen Hemmungen zu kämpfen, es handelt sich dabei aber nur um zeitbedingte Schwierigkeiten, die sich unter den wirtschaftlichen Kriegsverhältnissen nicht ganz vermeiden lassen. Damit wollen wir uns gerne abfinden in dem Bewußtsein, daß wir unter normalen Arbeitsbedingungen in dem Obus-Betrieb ein Verkehrsmittel haben werden, das den Anforderungen des modernen Verkehrs gerecht werden wird. Die jetzt auf eine Strecke beschränkte Straßenbahn hat für ihren Dienst zwischen Gießen und Wieseck nach wie vor eine bedeutsame Aufgabe zu erfüllen. Ihre Benutzung war auch in diesem Jahre außerordentlich stark. Was einst bei ihrer Errichtung vorausgesagt wurde — auch von uns in diesen Spalten — erwies sich namentlich in diesen Kriegs- jähren und besonders wieder im abgelaufenen Jahre als zutreffend: daß nämlich diese Straßenbahnlinie die beste Frequenz des ganzen bisherigen Straßenbahnbetriebs aufzuweisen hat. Ob später der Obus- Betrieb mich auf Wieseck ausgedehnt werden bzw. wann dies der Fall sein wird, kann setzt noch nicht beurteilt werden. Dis dahin aber stehen für den Verkehr mit unserem Vorort Wieseck der Straßenbahn Wagen zur Verfügung, die den Erfordernissen gerecht werden. * In fruchtbarer Weise hat sich die Aufbauarbeit unserer Stadtverwaltung rm Verlaufe des Jahres 1941 auch auf kulturellem Gebiet entwickelt. Hier ist vor allem an die Uebemahme der bis zum gebracht. An die Stelle des über dreißig Jahre alten ersten Teils der Gießener Straßenbahn trat am 18. Juni 1941 der Obus-Betrieb, der an diesem Tage mit zwei Linien eröffnet wurde und neue Stadtgebiete an das Verkehrsnetz anschloß. Vor wenigen Wochen, am 8. November 1941, wurde eine weitere Linie des Obus-Betriebes in Dienst gestellt, die dem jahrelangen Wunsche des Südviertels, insbesondere der Klinik-Gegend, nach Anschluß an das Verkehrsnetz gerecht wird. Für den Obus-Betrieb stehen jetzt alle zwölf bestellten Wagen zur Der- sogar gefunden zu haben! Sie kennen alle die reizende kleine Sterngruppe, die wir das „Siebengestirn" nennen. Zur Zeit können wir sie des Abends hoch am Himmel leuchten sehen. Der hellste Stern dieser Gruppe, die Astronomen nennen ihn Alkpone, sollte die Zentralsonne sein. Nun, diese Annahme, die vor hundert Jahren viel besprochen wurde, erwies sich als unhaltbar, die Fortschritte der Wissenschaft von den Sternen ließen erkennen, daß die Dinge anders liegen. Sicher aber ist, daß auch unsere Sonne nicht still steht; wir wissen heute- mit völliger Sicherheit, daß sie mit einer Geschwindigkeit von 19 bis 20 Kilometer in der Sekunde durch das Weltall braust, und zwar nach einem Punkt hin, der im Sternbild des Herkules liegt, nicht weit ab von dem prächtig funkelnden Fixstern Wega, der jetzt abends unten im Nordwesten sichtbar ist. Natürlich muß unsere Erde, der winzige Begleitst"rn der Sonne, diele Reise mitmachen; in der Zeit, die Sie gebraucht haben, um meinen Ausführungen zu folgen, sind wir so alle um ungefähr 6000 Kilometer hlnweggerissen wor- Giabi und Kreis Gießen im Jahre 4941 Rückblick und Ausblick an der dritten Kriegsjahreswende. der, die jener bewohnt und beherrscht. Die Lange unseres Jahres beziehen wir auf die einmalige Umkreisung der Sonne, der gewaltigen Herrscherin. Wie aber steht es mit ihr? Bleibt sie unbeweglich an ihrem Ort im Sternenraum oder wandert auch sie, wie die Erde und die anderen Planeten, weiter? Ueber diese Frage haben schon die Astronomen vergangener Jahrhunderte nachgedacht, und es hat eine Zeit gegeben, da glaubte man, alle Sonnen, auch unsere eigene Sonne, wanderten ebenfalls in einer ungeheuer langen „Jahresbahn" um eine noch viel mächtigere Sonne, um die sogenannte „Zentralsonne". Man hatte bemerkt, daß die Fixsterne, die ja nichts weiter sind als sehr ferne Sonnen, nicht unbeweglich an ihrem Platze bleiben, daß sie ganz, ganz langsam weiter- ziehen im Universum, und so war der Gedanke, daß sie alle, unsere eigene Sonne miteingeschlossen, um einen die Welt beherrschenden „Sonnenkönig" kreisen könnten, nicht ganz von der Hand zu weisen. Freilich, sie mußten Jahrhunderttausende, vielleicht Jahrmillionen brauchen, um die ungeheure Bahn zu durchmessen; das „Jahr" unserer Sonne mußte nach menschlichen Begriffen eine halbe Ewigkeit dauern. Ja, man glaubte diese „Zentralsonne" Die Derwaltungsarbeit in allen Aem- tern der Stadt erfuhr auch in diesem Jahre eine erhebliche Steigerung für alle Mitarbeiter. Wenn zur Zeit auch keine großen Projekte verwirklicht werden können, so hat der Arbeitsumfang doch keine Minderung erfahren, denn durch den Krieg sind der Stadtverwaltung ebenso wie der Privatwirtschaft zahlreiche neue Aufgaben und Verpflichtungen erwachsen, die den vollen Einsatz aller in der Heimat verbliebenen Arbeitskräfte erforderlich machen. Mit besonderer Anerkennung sei hier vermerkt, daß in den städtischen Büros und Betrieben, wie auch in der privaten Wirtschaft viele Frauen und Mädchen an Stelle der zur Wehrmacht eingerückten Männer wertvollen Kriegsdienst leisten und sich dadurch um unsere Volksgemeinschaft sehr verdient machen. Mit ihrer Arbeit im abgelaufenen Jahre haben auch sie beigetragen zu dem Ergebnis, daß wir in Gießen mit Befriedigung auf das Schaffen unserer Volksgemeinschaft im Jahre 1941 zurückblicken können. Das neue Inselfchiff — Zu Weihnachten ist das neueste Hest vom „I n s e l s ch rf f" (3, XXII) erschienen. Darin findet sich unter dem faustischen Motto „Wachset immer unvermerkt!" ein Rechenschaftsbericht „Aus der Werk« statt des Jnfel-Derlags", der nicht nur dessen Freunden willkommen sein wird, sondern auch den Bücherfreunden schlechthin manche Fragen beantwortet und manche heute beherzigenswerte Einsichten vermittelt; schön und vielfältig wie die Derlagsarbeit, von der hier gesprochen wird, ist der gesamte Inhalt des großen und friedensmäßig sorgfältig ausgestatteten Heftes. Wir nennen daraus das einleitende italienische Reisebild „Einsamkeit in Verona" (Oktober 1925) von Carossa, Briefe von Luther und Schiller, Edwin Fischers ehrfürchtig dem Genius Mozarts huldigende Worte zum 150. Todestage, Proben aus kommenden Gedichtbänden von Friedrich Georg Jünger und Carl Theil; viele werden gern wieder einmal E. T. A. Hoffmanns berühmtes Abenteuer in der Silvesternacht lesen, das jetzt auch mit Bildern in der Insel-Bücherei erscheint, au« Friedrich Schnacks neu gestaltetem „Leben der Schmetterlinge" bringt das Heft die Zueignung und den „Zug der Forscher". Dem Geleitwort zu einer kommenden Ausgabe von Werken und Briefen des Novalis ist Rudolf Bachs Betrachtung „Der magische Dichter entnommen. Als B'ldbeig"ben — aus künftigen Jnfel-Bück-ern —: eine farbige Tafel aus dem zweiten Minnesinger-Bande und ein Tempelbild au» , Paestum. der Gemeinschaft guten Dienst leisten werden. Mi dieser aufbauenden Arbeit bekundet die Heimat oer kämpfenden Front, daß sie daheim alle Kräfte einsetzt, um durch ihre Arbeit der großen Opfer und Leistungen unserer Soldaten würdig zu sein. tatfrohen Helfer ihren Feuerwehrdienst in vorbildlicher Einsatzbereitschaft. Die Holzversorgung der Bevölkerung und gewerblichen Betriebe ist, wie in den Vorjahren, Gegenstand der besonderen Fürsorge des Landrats gewesen. Bei der Abfuhr -der Holzmengen aus den Waldungen des Kreisgebietes haben sich neben den Dorfbürgermeistern, -die viel Organisattonsarbeit leisteten, besonders unsere Bauern und Landwirte mit ihren Gespannen in anerkennenswerter Weise für die Fuhrleistungen zur Verfügung gestellt. Dadurch ist es möglich gewesen, große Telle des Holztransports ohne Inanspruchnahme von Motorfahrzeugen, d. h. unter Ersvarms von Treibstoffen und ohne Belastung für die Reichsbahn ,durchzu führen. Mit dieser Hilfeleistung bei der Holzabfuhr haben unsere Bauern und Landwirte einen weiteren wichttgen Beitrag im Kriegshilfsdienst geleistet Am 1. November 1941 waren drei Jahre seit der Angliederung der sog. Laubacher Ecke an den Landkreis Gießen verflossen. In diesen drei Jahren hat sich der Laubacher Bezirk in guter und allseits befriedigender Weife in den Verband des Landkreises Gießen eingeordnet. Der Landrat hat sich die Förderung dieses Teils des Kreises Gießen besonders angelegen sein lassen, und er hat für die Zukunft mancherlei Pläne für die weitere Aufwärtsentwick- hing der Laubacher Gegend ins Auge gefaßt. Dabei wird nach dem Kriege besonders die Förderung des Fremdenverkehrs im Vordergründe stehen und in Verbindung damit der Stadt- und Dorfverschönerung, z. B. durch Wiederherstellen schöner Fachwerk- bauten und guter Platz- und Straßengestaltung, erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden. In wirtDas große Jahr. Von Bruno H. Bürgel. In einem mächtigen Reisewagen fahren wir in einem großen Kreis um einen riesigen, flammenden Stern herum, um unsere Sonne, und wenn wir an den Ausgangsort zurückgekehrt sind, sagen wir: „Das Jahr ist um, ein neues beginnt!" 365 Tage, 5 Stunden und 48% Minuten dauert diese unsere Jahresreise um den Feuerball, aber die Erde hat Geschwister, die (da sie der Sonne näher sind oder ihr ferner stehen) eine viel kürzere ober auch eine viel längere „Jahresdauer" haben. Lebten wir beispielsweise auf dem der Sonne sehr nahe stehenden Planeten Merkur, wo eine infernalische Glut herrschen muß, die uns bald ins Jenseits befördern würde, so währte unsere Jahresreise nur 88 Tage, und wenn wir auf dem Jupiter hausten, den wir jetzt abends als hellen Stern hoch oben flimmern sehen, wenn wir nach Süden schauen, bann wäre unser Jahr beinahe zwölfmal so lang wie ein Erdenjahr. Hätten wir gar das Unglück, auf dem allerfernsten Planeten der Sonne zu wohnen, dem Pluto, dann währte die Jahresreise um die Sonne 249mal so lange als ein Erdenjahr; selbst die Leute, die es auf ein hohes Alter bringen, erlebten da nür höchstens ein Jahresdrittel. Stellen Sie sich vor, die Erde brauchte 249' Jahre, um die Sonne zu umkreisen; selbst der Achtzigjährige hätte dann nur (je nachdem, ob er Glück hat ober ein Pechvogel ist) einen halben Sommer ober einen halben Winter gesehen, wenn er Abschied nimmt von den Freuden und Leiden der Welt. Einen Schritt hinaus in das Weltall — und die phantastischsten Abenteuer beginnen! Auch die kühnste Phantasie vermag nicht auszudenken, wie völlig verschieden für Geschöpfe auf anderen Sternen die Lebensbedinqungen sein müssen, wie gänzlich anders sich für sie die Welt darstellt. Aber wir wollen uns nicht in solche Gedankengänge verlieren, denn die Wissenschaft weiß nichts von den Bewohnern anderer Gestirne, und zudem werden sie wenn sie existieren, eben von der Natur so organisiert sein, daß sie sich in ihrer W-lt so wohl befinden wie wir in der unseren. Der Tief- seekrebs kann sich nicht mit dem Adler darüber Die Arbeit des Landratsamtes Gießen hat im verflossenen Jahre ebenfalls eine weitere Steigerung gegenüber dem Vorjahr erfahren. Das Schwergewicht der Tätigkeit der Landratsverwaltung lag auf dem Gebiete der Kriegswirtschafts au f gaben, insbesondere der Versorgung der Bevölkerung mit allen Notwendigkeiten des Lebensbedarfs, aber auch in der Bereitstellung wichtiger Rohstoffe, z. B. Holz für gewerbliche und kriegswirtschaftliche Zwecke. Bei den vielfältigen Aufgaben dieser Arbeit standen die Bürgermeister der kleinen Städte und der Landorte dem Landratsamt in vorbildlicher und allezeit tatkräftiger Weise zur Seite. Die große Bedeutung dieser unermüdlichen Mitarbeit wird besonders erkennbar, wenn man sich vergegenwärtigt, daß die meisten Bürgermeister ihre Amtspflichten ehrenamtlich erfüll len und als Hauptberuf ihrer gerade in dieser Zeit besonders wichttgen Arbeit als Bauern und, Land- I wirte nachaehen müßen In den Büros des Land- I ratsamtes haben die Aufgaben der Kriegswirtschaft ! und die laufende Verwaltungsarbeit die Anfpan- * nung aller Kräfte erforderlich gemacht, wobei auch । hier, wie an zahlreichen anderen Stellen, Frauen i und Mädchen wertvolle Mitarbeit als Helferin im Kriege geleistet haben Zum verstärkten Schutz gegen alle Gefahrenmöglichkeiten ist im Laufe des verflossenen Jahres das Feuerlöschwesen im Landkreis Gießen weiter ausgebaut und in feiner Schlagkraft gesteigert wor- Iden. Hierbei hat sich auch nie Hitlerjugend durch | Bereitstellung Zahlreicher Kräfte aus älteren Jahrgängen dem Dienst für die Volksgemeinschaft in । anerkennenswerter Weise zur Verfügung gestellt, i Als junge Mnnschaft der Feuerwehren leisten diese Zum dritten Male begehen wir eine Jahreswende 11. April 1941 von der Industrie- und Handelskam- im Kriege. Mit dem ganzen deutschen Volke ist unsere' mer betreuten Oeffentlichen Handelslehranstalt durch engere Heimat in dieser Stunde erfüllt von tiefstem die Stadt zu erinnern, die seit jenem Tage als Dank für unseren Führer und unsere Soldaten, denen Städtische HandelslehranstaltGießen es zuzuschreiben ist, daß wir auch das scheidende roirft. Mit diesem Uebergang war der Ausbau der Kriegsjahr in Ruhe und Ordnung zu kraftvoller Anstalt zur Wirtschaftsoberschule verdun- Arbeit nutzen konnten. Mancher wertvolle Beitrag . den. Die Aufstockung der Wirtschaftsoberschule wurde wurde wieder zum Aufbau und Ausbau unseres | einer dringenden Notwendigkeit zur Ausbildung der Gießener Gemeinwesens in wirtschaftlicher Hinsicht! Jugend gerecht. Die große Bedeutung der Stadtigeleistet und darüber hinaus kulturelle Verpslich- schen Handelslehranstalt Gießen tritt besonders mich tunqen erfüllt, die weit über die Gegenwart hinaus ! darin zutage, daß sie in dem Urmreije zwischen der Gemeinschaft guten Dienst leisten werden. Mit Kassel, Fulda, Frankfurt am Main und Koblenz die Aus der Stadi Gießen. Gevurtstagsspiel zu Silvester. Eine nette, kleine Begrüßungsrede zum ersten Glas ist Goldes wert. Aber Gold ist rar. Deshalb begnügen sich viele Gastgeber mit folgender Ansprache: „Na Prost!" , , r m Und das ist immer noch die beste Redensart, wenn einem nichts einfällt. Wenn wir uns aber schon liebevoll und gründlich mit der Herstellung eines unschuldigen, aber befeuernden Getränkes abgegeben haben, dann müssen wir auch dafür sorgen, daß ihm wirklich zuge- sprachen wird. Mit diesem „Na Prost" ist das nicht zu erreichen. Ein bloßes Nötigen und Zureden wirkt unangenehm. , , . Versuchen Sie es daher mit dem Geburtstagsspiel. Sagen Sie lieber Matrosenspiel, das klingt ro- mantischer. Es ist wirklich unter Seeleuten im Schwange und stammt noch aus der Zeit der Segelschiffe. Es ist ein primitives, herzhaftes Spiel, geeignet über Flauten hinwegzuhelfen, zu Wasser und zu Lande. Sie sprechen: r. „Alle nicht im Januar Geborenen mögen sich erheben " Dies geschieht. „Wir trinken auf das Wohl der im Januar Geborenen." Dies geschieht; man setzt sich. Ist niemand zugegen, der im Januar Geburtstag hat, so geht das Spiel weiter. „Alle nicht im Februar Geborenen mögen sich erheben." Dies geschieht. „Wir trinken auf das Wohl der im Februar Geborenen." Dies geschieht; man setzt sich wiederum. . Diesmal ist ein Gast sitzengeblieben: ein Februar- Geburtstagkind. Sie sprechen nun: „Alle, die im Februar geboren sind, mögen sich erheben." Der Februarius tut es. „Wir danken herzlich für die zahlreichen Glückwünsche." So sprechen Sie für ihn, trinken mit ihm, setzen sich mit ihm. Die Formeln sollen nicht nur von ihm, sondern im Chor bzw. von den betreffenden Geburtstags- kindern selbst gesprochen werden. Aber das ergibt sich längstens bis Mai ganz von selbst. Und vor langen vorherigen Erklärungen muß man sich hüten wie ein Zauberkünstler. Erinnern Sie sich nur, wie es uns schon als Kind ernüchterte, wenn man im Kastendeckel des neuen Gesellschaftsspiels erst lang- roieria Svielregeln studieren mußte. Und Erwach- , jene sind darin noch viel ungeduldiger. Das Spiel soll im Takt gehen. Denken Sie an die Stelle in Costers „Ulenspiegel": „Es ist Zeit mit dem Klinker zu klirren." Es soll sich steigern von Monat zu Monat und mit ernsten, unbewegten Mienen durch das Jahr geführt werden. Aber da wird man ja betrunken! Zugegeben, daß Probe auf Trinkfeftigkeit der ursprüngliche Sinn dieses Matrosenspiels gewesen ist. Es war sogar Bedingung, jedes mal ein ganzes Glas auszutrinken, wo wir nur einen Schluck nehmen. Dennoch ist es von einem bloßen Saufkomment weit entfernt. Es enthält nämlich die sinnige Spielregel, daß jeder Teilnehmer, der nicht me^r auf. Vor allem ist auch bei dieser Jahresrückschau die erfreuliche Tatsache zu verzeichnen, daß die F i n an - zen der Stadt Gießen trotz der vielfältigen Aufgaben im Kriege gesund und in Ordnung sind. Damit ist ein starkes Fundament geschaffen für die Zeit des Uebergangs vom Kriege in die Friedenswirtschaft, die eine Fülle neuer Aufgaben stellen wird. Daß die Finanzkraft unseres Gemeinwesens auch nach zweieinhalb Jahren Kriegszeit durchaus leistungsfähig dasteht, findet feine Begründung in der starken Wirtschaftskraft unseres Volkes schlechthin und in der pfleglichen Behandlung unserer Finanzen durch die Stadtverwaltung im besonderen. Damit wird unserer Gemeinschaft oer beste Dienst geleistet, Senn nur auf der Grundlage gesunder Finanzen kann sich das Gemeinwesen entwickeln und auch dem einzelnen zum Vorteil gereichen. wenden. Nicht nur dreht sich die Erde um ihre Achse, nicht nur wandert sie in der Jahresbahn um die Sonne, nein, sie fliegt auch mit der Sonne durch das All; innerhalb eines einzigen Jahres legen wir fo eine Strecke von rund 615 Millionen Kilometer zurück. Wir sagten vorhin, daß der Helle Fixstern Wega ungefähr in der Richtung liegt, nach der hin wir fliegen. Dieser Stern gehört noch zu den Nachbarn unserer Sonne, wenngleich für .den Nichtastronomen der Begriff „Nachbarschaft" recht weit hergeholt erscheint kurz, Wega ist ungefähr 26 Lichtjahre von uns entfernt. Stände der Stern still, so hätten wir diese ferne Sonne bereits nach genau 400 000 Jahren erreicht, und da der Mensch seit mindestens einer Million Jahren auf dieser ihn geduldig ertragenden Erde sein Unwesen treibt, hätten unsere Ur-Urohnen schon mehrfach Gelegenheit gehabt, ferne Fixsterne nahe zu sehen, als Sonnen neben der Sonne. Indessen, so liegen die Dinge eben nicht! Auch die anderen Sonnen eilen hierhin und dorthin durch die Unendlichkeit, nahe kommen sie sich nie, und geschähe es einmal, so gäbe das den schönsten Weltuntercsang, den man sich ausdenken kann. Aber nun erhebt sich eine ganz andere, für die Sternenforschung infereffante Frage! Fliegt die Sonne mit all ihren Planeten im Universum schnurstracks geradeaus oder kreist auch sie um irgendein Zentrum, rote die Erde diese Sonne selbst umfreift? Wirklich scheint es so zu sein' Auch die Sonne hat ein „Jahr", auch sie wandert in einem unvorstellbar riesigen Kreislauf, aber dieses Jahr ist viele Millionen unserer Jahre lang. Um das richtig zu verstehen, müßen wir folgendes überdenken: Wir mitten längst, daß all die Firsterne unseres nächt- l'chen Himmels und all die Millionen und Milliarden, die erst der Astronom in seinen großen Teleskopen sieht ober mit Hilfe der Himmelsphotographie in den Tiefen des Raumes sichtbar macht, Mitglieder eines mächtigen Staates sind. Wie die rund achtzig Millionen Menschen unserer Zunge hns Deutsche Reich bilden, so bilden die Milliarden Fixsterne auch ein abgeschlossenes Reich, eine ungeheure Insel von Sonnen, die im All schwebt, und in dieser Insel befindet sich auch unsere Sonne unterhalten, ob es in seiner Umwelt besser sei als in den von dem Ort, den wir mit der Erde innehatten, der, die jener bewohnt und beherrscht. als Sie begannen, diesen Betrachtungen sich zuzu- I auch in der schweren Kriegszeit anzusehen. Das Theater der Universitätsstadt» G i e ß e n hat auch in diesem Jahre wieder besondere Forderung durch die Stadtverwaltung erfahren. Durch die Einführung der ganzjährigen Spielzeit auch für Oper und Operette hat das Theater eine große Erweiterung seiner Aufgaben übernommen, deren Erfüllung ihm durch das reich besetzte städtische Orchester, dessen Wirken jetzt nicht mehr mit BatMauheim geteilt werden muß, erleichtert wird. Die Forderung dieser Kulturarbeit erforderte natürlich wieder finanzielle Opfer der Stadt, um auch auf diesem Gebiete einer starken kulturellen Verpflichtung genügen zu können. Dem gleichen schaffensfrohen Kulturwillen dienten die vielfältigen Veranstaltungen des Gießener Konzert- Ringes zur Vertiefung des musikalischen Lebens in unserer Stadt, ferner die zahlreichen Vortragsveranstaltun- gen der Universität, des Volksbildungswerkes in der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" und des einzige derartige Schule und Sammelstelle für eine gehobene Sonderausbildung des Nachwuchses an Bürokräften der privaten und der öffentlichen Wirtschaft ist. In der Berufsfachschule der Handelslehranstalt wird den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit einer gründlichen fachlichen Schulung für Die Berufe in Wirtschaft und Verwaltung, ferner zur Vertiefung und Erweiterung der Allgemeinbildung und der nationalpolitischen Erziehung geboten, die Mädchen haben außerdem Gelegenheit, sich durch zusätzlichen Unterricht auf ihren späteren Beruf als Frau und Mutter vorzubereiten; die Wirtschaftsoberschule bietet den jungen Menschen neben der gründlichen gehobenen Berufsausbildung auch die Möglichkeit, sich das Zeugnis der Reife zu er- werben und sich damit den Zugang zur Hochschule zu erschließen. Die bisherige Entwicklung der Städtischen Handelslehranstalt hat gezeigt, daß die Stadtverwaltung hier einer guten Einrichtung ihre kraftvolle Unterstützung hat zuteil werden laßen. Ebenso erfreulich ist die von der Stadt Gießen vorgenommene Gründung der Städtischen Musik- und Orchesterschule, die musikbe- Das abgelaufene Jahr hat der Stadt Gießen eine gabten jungen Menschen die Möglichkeit bietet sich umfangreiche Modernisierung ihrer Verkehrsmittel! auf den au5^^^^tsrei^^en Beruf des Dr^^eftermuJlrer5 ' - - - <" v-- .-.i«, ! vorzubereiten. Bisher mußten die Schuler für diesen I Beruf entweder nach Frankfurt oder nach Kassel fahren, um sich dort in einem Or ehester-Jnstrument ausbilden zu lassen. Jetzt wird den jungen Interessenten in unserer Stadt unter wesentlich günstigeren und billigeren Umständen diese gute Musikausbil- düng geboten. Der gleichen Forderung junger musikalischer Talente dient die von der NS.-Gemein- schäft „Kraft durch Freude" in Verbindung mit der Hitler-Jugend gegründete Musikschule für die Jugend. Beide' Einrichtungen zum Besten unserer Volksgemeinschaft sind zu begrüßen und als Marksteine des aufbaufrohen deutschen Kulturwillens1 in Mutter eines seiner Bleylekleidchen zerschneidet und daraus wärmende Brustschützer anfertigt für die lieben Soldaten. Aber wenn Ihr glaubt, damit sei Pullover, Socken, Schals und Westen dienen nicht nur Dir zum Vesten! Gib sie unseren Frontsoldaten Als Dank für ihre Heldentaten! pur,ei und die WoMammlutm. Purzel ist tief betrübt! Tante und große Schwester schenken den Soldaten (mit einem ganz leisen Schmerzgefühl) die geliebten Schneeschuhe, und der Purzel — man denke — soll die seinen nicht geben dürfen. Denn ach, der Purzel mag messen, so oft er will, seine Skier werden nun einmal nicht länger als sechzig Zentimeter, und, das sieht er auch schließlich ein, auf solchen Liliputanern kann ein deutscher Soldat nicht durch das große, weite Rußland kommen. der Purzel zufrieden, so irrt Ihr Euch gewaltig! Wenn Mutti, Tante und die große Schwester eifrig stricken, nähen und schneidern für die Soldaten, so darf doch das Purzelchen nicht zurückstehen. Und so Aber bei der Wollsammlung läßt sich der Purzel nicht lumpen: er gibt nicht eher Ruhe, bis die stattete Meldung." (Fortsetzung folgt.) So machen Wir das! praktische Winke für die Umarbeitung und Anfertigung von Wollsochen. Theater -er Universitätsstadt Gießen Franz Lehar: »Der Zarewitsche Explosion inRaumS Roman von H. C. Hansen | I: pyrlfht by Prometheus-Verlag Dr.Elchadrer, Gröbenzell b.MOndien lil Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) I Mit besonders interessierten Blicken musterte Bär- l bit. am nächsten Vormittag die Sekretärin des Ms. Ein Mädchen, das ihrem Bruder wenigstens h Ltzerlich zu gefallen schien, obwohl man sie m tf em mehr als schwerwiegenden Verdacht hatte, M0e füglich ein Gegenstand besonderer Neugier ; !em. Leider waren die Minuten allzu kurz, die man iij eine solche Musterung verwenden konnte. Kurz rtiotb zehn Uhr empfing Bärbel telephonisch den Auftrag, zu Herrn Kaspar zum Diktat zu kommen. 5« war darüber baß verwundert. Das geschah me- rnls, wenn die Barkow im Hause war. Noch mehr Erstaunen bemächtigte sich des Mad- hms, als sie ihrem Chef gegeniibersaß. Er war ■ Wallend blaß, sichtlich erregt und spielte nervös •j E den Papieren, die vor ihm lagen, hier war "|i it etfellos etwas passiert. Ob das mit der Barkow ■;| ^ammenhing? Nur mühsam folgte sie dem Dik- || •c., erhob sich sofort, als Kaspar erklärte, das sei || al«9, wollte in ihr Zimmer eilen und wurde noch vor || ^reichen der Tür angerufen. „Fraulein Barkow 1 • • • hm ... augenblicklich verhindert. Bitte, neh- J J’*n Sie vorläufig ihren Platz ein und empfangen ■ ^eine Besuche! Sie wissen doch einigermaßen I ^'!cheid, Fräulein Eberhard-?" ! . jawohl, Herr Kaspar", stammelte sie unbe» »üfen und machte schleunigst, daß sie aus dem kam. Fünf Minuten später wußte sie ent- Slltig Bescheid. Einer der männlichen Angestellten »'2chte die Nachricht, Aenne Barkow sei von einem IC rrn abgeholt worden. Der Vorgang habe sich rnlich abgespielt wie seinerzeit die Verhaftung »'ispars. Allgemein wurde vermutet, daß jetzt die kmkow hinter Schloß und Riegel sitze. Daran wur- sofort die unsinnigsten Vermutungen ange- i Wft die aber manchmal hart an die Erkenntnis I ^Elsien, die von Bärbel und Michel gewonnen h ynb geradestehn kann, automatisch ausscheidet. !-. diese Weise hat jeder für seine Person die Mög- EU aufzuhören, indem er einfach sitzenbleibt. |Ra. Spiel läßt sich durch Einzelgratulationen an LiereweUigen Geburtstagskinder noch ausfchweifen- 2>f aeftalten. Aber das Jahr ist meist ohnedies lang. Man versteife sich nicht darauf, bis R Dezember zu gelangen, wenn sich gar kein Ver- 'E,vnis für solche Seemannsbräuche zeigt. Men Spielzweck erreichen Sie immer: Ihre Gäste i Altjahrsabend auf gute Weise ein wenig an- lij^itern. E-H- Schulbeginn am 5. Januar. ßie uns von zuständiger Seite mitgeteilt wird, h uint der Unterricht in den Schulen des Landes ! iHen am Montag, 5. Januar 1942. Es Sri et also vorläufig keine Verlängerung der hnachtsferien im Lande Hessen statt. Vornotizen. ziresier im Theater der Universitätsstadt Gießen. t a9 Dramaturgische Büro teilt mit: Am Sil- aeisrabenb gelangt unter der bewährten Spiel« ?Ljnq des Seniors des Theaters, Karl Dolck, L trabitionelle Silvesterschwank zur Aufführung. »r diesem Jahre ist es die Neuinszenierung „Der m^fterborer". Es wirken mit: Elly Bamberger, TA henzky, Hilde Kneip, Anja Rau, Edith« »iwmae Hans Bergmann, Kurt Bosny, Walter kfdrich Carl Bruno Schmidt, Karl Volck. Wie in L Jahre gibt es auch diesmal dazu die froh« La Silvesterplatte eines bunten Allerleis mit den Dnien Possinke und Schwind, den Herren Kratz Payer und den Tanzsolisten. Liebe den Sieg davon. Die vielfältigen klanglichen Reize der Lehärschen Partitur kamen unter Herrn Hergerts Stabführung in melodischer Fülle mit schöner dynamischer Steigerung heraus; auch die Chöre klangen voll und frisch. Inszenierung: Hans Walter Klein; Spielleitung: Max Schwarze — die Formulierung des Programmheftes läßt zwar nur undeutliche Schlüsse * sitzt er bald da, bewaffnet mit einer dicken Häkelnadel und einem dicken Knaul schöner Wolle (der einmal ein Pullover war) und häkelt mit heißen Bäckchen und unendlichem Eifer an einem Paar Ohrenschützer. Und alle zehn Minuten muß der Vatt die Schützer anprobieren, damit der Purzel sieht, ob sie noch nicht bald groß genug sind; und er betrachtet mit liebenden Augen das Werk feiner fleißigen Hände, dabei mit der Schwester überlegend, was alles noch zerschnitten und aufgetrennt und für die Soldaten verarbeitet werden könne. Und es ist ein wahres Glück, daß es noch allerhand Kleidungsstücke gibt, die nicht zu wärmenden hüllen für unsere Feldgrauen werden können, denn sonst würde die Familie bald allgemeinen Anstoß erregen durch das wahrhaft paradiesische „Kostüm", in dem sie genötigt wäre, durch die Straßen Gießens zu wandeln. L. B. Das Silvester- und Neujaßrsprogramm des Großdeutschen Rundfunks. Am Silvesterabend sendet der Großdeutsche Rundfunk, zwei große Rückblicksendungen: Berichte von Front und Heimat aus dem „M)r des europäischen Aufbruchs" von 18.00 bis 19.15 Uhr. Die schönsten „Rundfunk-Melodien 1941" werden von 20.20 bis 23.30 Uhr gesendet. Eine besinnliche Sen- bung „zur Jahreswende" von 23.30 bis 0.30 Uhr IT rnifn und festen Stoffen und Resten gearbeitet irrrben, wie Mantel-, Anzug- und Hausjoppen- Soffreften, Deckenresten, Zeltbahn-, Rucksackstofs U'd Segeltuch, Lodenstoff, Plüsch, Fries und ©am» nti und aus der „Affenhaut" vertragener oder zu flin gewordener BDM.-Westen! Man füttert b fe Handschuhe mit Resten von bereits verarbei- Iren Strumpfschäften, Unterkleidern, Pullovern o!er mit Pelzresten. Sehr leicht stellt man sich selbst ' t en Fausthandschuhschnitt her durch Auflegen r er großen Hand mit gespreiztem Daumen auf j r Stück Papier. Man umzeichnet die Hand, gleicht d Schnittform aus, gibt die Nähte zu, schneidet g ich ober setzt extra eine Stulpe an. Zum besseren V lt näht man im Gelenk ein Stück Gummiband (Üer einfaches Band zum Einengen ein. Dhrenschützer können aus vermotteten Woll- Der .Zarewitsch", vor fünf Jahren hier zuletzt gegeben, gehört vielleicht nicht zu den allerbekann- testen Operetten Lehärs, hat aber mit dem Wolgalied einen der populärsten Schlager der letzten Jahre hervorgebracht, der bei kaum einem Wunschkonzert schien durste, und überdies, genau wie das „Land des Lächelns", einen fast sensationei- len Erfolg über die geheiligte Tradition der Operette baoon getragen. Die Librettisten Ienbach und Reichert hatten in ihrem Petersburger Kronprin. zenmärchen am Ausgang des vorigen Jahrhunderts den Mut, auf das geheiligte „Ende gut alles gut" zu verzichten. Der Zarewitsch, männlich, straff und körpertüchtig, fühlt sich im „goldenen Käfig" gefangen und will von Frauen nichts wissen. Als man ihm eine zuführt, um ihn auf die künftige Ehe aus Staatsräson „vorzubereiten", lehnt er erst ab, fängt aber schnell Feuer, und als die „richtige" Prinzessin kommt, ist es ernstlich um ihn geschehen. Die Flucht des Liebespaares nach Neapel bedeutet nur einen kurzen Aufschub; der Traum vom Glück im sonnigen Süden ist schnell zu Ende: man holt den Zarewitsch heim auf den verwaisten Thron seiner Väter. Das Pflichtgefühl trägt über die gebrochene sacken ober Badeanzügen angefertigt werden Form von Skikopfbändern. Man schneidet dazu einen Streifen von 40 Zentimeter Länge und 15 Zentimeter Breite als Schutz für Ohren und Nacken und einen von 5 bis 6 Zentimeter Breite und 22 Zentimeter Länge als Stirnband. Diese beiden werden an ihren Schmalseiten zusammengenäht und erhalten zum besseren Sitz noch zwei schmale Bänder kreuzweise über dem Kopf. Westen von zivilen Männeranzügen werden durch Abfuttern mit warmen Wollstoffen ober Pelz, aber auch mit Kapock, Watte, Wattelin und selbst weichen Federn noch fabelhafte Dienste tun. Die mit Watte, Federn und dergleichen leicht verrutsch- baren Stoffen gefütterten Westen müssen jedoch Jetzt galt es, Kurt zu verständigen. Sie hatten zu Hause kein Telephon. Bärbel fand einen Ausweg, ließ einen der Boten des Werkes kommen, steckte ihm eine Mark und einen verschlossenen Brief zu, in dem nur geschrieben stand „Die Barkow' ist eben verhaftet worden. Gruß Bärbel." Der Bote versprach, bei seiner nächsten Stadtfahrt in einer Viertelstunde, den Brief persönlich abzuliefern und dafür zu sorgen, daß Kurt ihn persönlich empfing. Mehr war im Augenblick nicht zu tun, überlegte Bärbel und grübelte während ihrer Arbeit so stark über die Zusammenhänge nach, daß sie sich reichlich oft vertippte. Kurt traf die Nachricht, die er um halb zwölf Uhr empfing, .wie ein Donnerschlag. Zuerst meldete sich Kriminalassistent Schneider. Schon sein Gesicht lieh nichts Gutes ahnen. Am angenehmsten wirkte noch die knappe Kurze des Berichts, während der Inhalt den Kommissar beinahe zur Verzweiflung brachte. Ich habe Samstag um drei Uhr früh meinen Posten vor dem Hause bezogen in dem die Bar- kow wohnt. Sie kam um 7.35 Uhr auf die Straße, ging zur Haltestelle der Linie 7, bestieg die Dahn und fuhr mit ihr bis vor den Eingang der Fabrik von Kaspar, Wand und Kobelt. Sie verschwand um 7 50 Uhr im Eingang. Abends um 20 Uhr loste ich Barkow ab Er meldete mir, sie sei zu Hause. Die Nacht über habe ich nichts bemerkt und ließ mich früh um 8 Uhr wieder von Pistor ablosen. Sonn- taa um 19 Uhr begab ich mich weisungsgemaß ms Präsidium, wo ich die Meldung meines Kollegen entgegennahm, der telephonisch Bescheid gegeben batte die Barkow halte sich noch zu Hause auf. Ich aß noch schnell Abendbrot und begab mich erneut ... Wohnhause, wo ich Punkt 19 50 Uhr ein- Af Bon d-m Krimm°l<-ss'st-nt-n,Mst°r wm w frfwn, weshalb ich °°n der nächsten 5?rnfP™£ neigt. > . Er sprach die Barkow an, wurde von ihr zurück- gewiesen und belästigte sie trotzdem etwa zwei Minuten lang. Dann tauchte der erste Mann auf, mischte sich ein, spielte den entrüsteten Kavalier und ging plaudernd mit der Barkow weiter. Anscheinend stellte er sich vor und suchte mit ihr zusammen das Restaurant Weidmüller auf, wo sie zu Mittag aßen. Hinterher begleitete der Mann die Barkow bis zu dem Hause, in dem sie wohnt, und verabschiedete sich gegen 15 Uhr von ihr. Ich stand bann bis 19.30 Uhr vergebens auf meinem Posten. Erst bann tauchte der Mann wieder auf, den ich in Begleitung der Barkow gesehen hatte. Sie bestiegen bte Straßenbahn der Linie 4 am Kaiserplatz und fuhren bis zur Endstation am Stadtwald. Bis dahin konnte ich ihnen gut folgen. Auf den von sehr vielen Spaziergängern belebten Wegen hielt ich nur mit Mühe Anschluß. Die beiden wanderten zuerst über den Elisenweg bis zum BuchenwaU», machten bann einen Haken und gingen in Richtung Forsthaus weiter. Ich folgte ihnen in einem Ad- stand von fünf bis breifeig Meter, je nachbem bte Wege belebt waren. Dann verlor ich sie plötzlich um 20.40 Uhr aus ben Augen. Ich suchte sofort die in der Nähe befindlichen Seitenstraßen ab, ohne die beiden zu finden. Dann lief ich zum Restaurmtt Forsthaus, wo sie aber nicht waren, und begab mim anschließend sofort zum Restaurant WaDfrieben und zum Caf6 Silier. Da ich die Barkow und ihren Begleiter nirgends entdecken konnte, rief ich vom Caf6 Silier um 21.30 Uhr das Präsidium an und er- haus der Barkaw. Ick war um 21.40 W hort und , hellgrauen Anzug und^ist M-if-ttos. b-II-r-r H°r- wartete bis um 0.45 Uhr, ohne etwas zu bemerken. Erst um diese Zeit kam die Barkow in Begleitung eines Mannes zurück. Sie waren offenbar in angeregter Stimmung, lachten laut und verabschiedeten sich bald voneinander. Der Mann war etwa 1,75 Meter groß, schlank, bartlos, vielleicht 26 bis 28 Jahre alt, mit einem bräunlichen Anzug bekleidet, ohne Hut. Sein Gesicht ist schmal. Er gehört an- scheinend den gebildeten Ständen an. Was sie gesprochen haben, konnte ich nicht verstehen. Ich blieb auf meinem Posten, bis die Barkow um die gemeinte Zeit kam, um ins Büro zu fahren. Ich folgte ihr bis zum Tor der Fabrik und fuhr bann hierher, um Bericht zu erstatten." „Das haben Sie großartig gemacht , höhnte Kammin. „Warum finb Sie dem Mann nicht gefolgt, der die Barkow nach Hause brachte?" „Weil meine Instruktion dahin ging, die Barkow iU überwachen und vor dem Hause zu bleiben, bis sie wieder auftauchte." „Man soll Befehle befolgen, aber ihren Sinn nicht vergessen. Jede Wahrscheinlichkeit sprach dafür, daß die Barkow nach ein Uhr nicht nochmals fortgehen würde. Sie hätten deshalb Ihre sache am besten gemacht, wenn Sie dem Mann gefolgt wären. Aber das ist ja jetzt nicht mehr zu ändern. Schicken Sie mir nun Herrn Pistor herein!" Eine Minute darauf stand Pistor vor seinem Vorgesetzten. Er hatte offenbar schon vorher mit seinem Kollegen gesprochen und ein sichtlich noch schlechteres Gewissen als dieser. „Samstag mittag habe ich die Barkow nach dem Verlassen des Werkes bis zu dem Restaurant Weidmüller begleitet, wo sie aß. Sie ging dann in bte etabt, kaufte in einem Geschäft ein Paar Strümpfe und Uchte einen Friseur auf, bei dem sie sich zwei- einhalb Stunden aufhielt. Um 17.50 Uhr kam sie zu Hause an und hat dieses nicht verlosten, bis ich von Kriminalassistent Schneider abaelöst wurde. Am Sonntagfrüh bezog ich meinen Posten von neuem. Um 11 50 Uhr kam die Beobachtete aus dem Hause und entfernte sich in Richtung Stadtzentrum Dabei bemerkte ich, baß ihr ein Mann folgte, Alter 25 bis 27 Jahre, etwa 1,80 Meter groß, schlank, mit buntelblonbem, gescheiteltem Haar. Er trug einen wird mit dem Geläut der deutschen Glocken am Rhein in das Jahr 1942 überleiten, unb eine „Frohe Fahrt ins neue Jahr", an der viele beliebte Künstler teil nehm en, beschließt die Silvesterscndefolge. Das Neujahrsprogramm beginnt um 6.00 Uhr mit dem „Hafenkonzert" und überträgt von 8.00 bis 9.00 Uhr „Neujahrsmusik der Hitler-Ju- gend" mit einer Neusahrsbotschaft des Reichsjugend- führers. Im „Schatzkästlein" von 9.00 bis 10.00 Uhr sprechen Else Petersen, Paul Hartmann unb Bernhard Minetti Dichtung und Prosa: dazu Musik von Mozart, Haydn, Beethoven, Schubert und Haslinger. Clemens Krauß dirigiert ein „Johann-Sttauß- Konzert" von 11.30 bis 13.15 Uhr und „Kleine Stücke großer Meister" werden von 15.30 bis 16.00 Uhr bargeboten. „Die Heimat grüßt die Front" in einer bunten Folge von 16.00 bis 18.00 Uhr. Die Münchner Philharmoniker unter Leitung von Prof. Oswald Kabasta spielen die V. Sinfonie von Beethoven zwischen 18.00 und 19.00 Uhr. Das Abendprogramm beginnt um 20.20 Uhr mit dem Meister« singer-Dorspiel und bringt eine Fülle schöner Opernmelodien. „Auf den Schwingen des Frohsinns und der guten Laune" klingt das Neujahrsprogramm aus. Gießener wochenmarktpreise. ♦ Gießen, 31. Dez. Auf dem heutigen Wochen- marft kosteten: Molkereibutter, VA , kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, bas Stück 8 bis 9, Wirsing, % kg 8 bis 12, Weißkraut 6 bis 8, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 7 bis 12, rote Rüben 10, Unter- kohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 6 bis 10, Lauch 17, Sellerie 15, Feldsalat, ^10 10, Endivien, bas Stück 20, Rettich 15 Rpf. Kreis Dehlar. ♦ Hörnsheim., 31. Dez. Am 1. Januar wirb unser Mitbürger, ber Zimmermeister Anton En ael 7 5 Iahte alt; gleichzeitig finb es 50 Jahre, bafe er sein Zimmergeschäft gründete. Der Jubilar, ber beruflich weit über bie Grenzen seiner Heimat- gemeinbe bekannt ist, erfreut sich größter Wert- schätzung. Dem noch rüstigen Fünfundsiebziger gelten auch unsere Glückwünsche. Sprechstunden der Redaktion. 11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17' Uhr Samstagnach. mittags geschlossen. sorgfältig abgesteppt werden! Leib- und Nierenwärmer, Bru stund Lungenschützer sind von den Soldaten sehr begehrt. Man kann sie besonders gut aus altem Flanell ober Barchent nähen. Für Lungen» und Brustschützer schneidet man zwei rechteckige Stücke in Breite von Männerrücken unb Brust als Vorder- und Rückenteil unb schneibet einen Halsausschnitt aus, näht sie oben auf einer Schulter zusammen, richtet bie anbere zum Knöpfen ein. An den unteren vier Ecken näht man Bänber an, bie in ber Taille zusammengebunden werben. Hat man reichlich Stoff, schneidet man bas Rückenstück länger, so baß bie Nieren gleich mit geschützt sind. Leib- unb Nierenwärmer kann man aus dem unteren Teil non z. B. oben verschlissenen Wollhemden, aber auch aus zusammengesetzten Strumpfschäften unb Stutzen sehr einfach Herstellen. Keiner in ber Heimat stehe zurück! Es ist keine Zeit mehr zu verlieren. Am 4. Januar muß alles versandfertig sein! Denn unsere ©olbaten sollen nicht frieren! 3. B. Oie Gießener Gammelstellen. Die Sammlung erfolgt bis zum 4.Januar 194 2. Die Gegenstände werden von Beauftragten der NSDAP, in den Wohnungen gegen Quittung abgeholt, können aber auch in Gießen an folgenden Sammel ft eilen täglich (auch sonntags) von 9 bis 11 und 15 bis 17 Uhr abgegeben werden, und zwar: Ortsgruppe Witte: Goetheschule, pari Ortsgruppe Nord: Schillerschule, parL Ortsgruppe 0 st: Ortsroaltung der DAA., Licher Straße, und der Geschäftsstelle der NSDAP., Kaiserallee 6, Ortsgruppe Süd: Clebigbau, L Stock, Zimmer 5. auf die personelle Verteilung der Regiefunkttorren zu, aber die Aufführung mar, wie uns schien, eine der farbigsten und ausgewogensten Operettenvorstellungen dieser Spielzeit. Musik, Darstellung und Herrn Löfflers großzügige, sttlvolle Ausstattung (besonders das Kronprinzenpalais, II. Bild, machte Eindruck) waren gleichmäßig an der frischen Theaterwirkung beteiligt. Für das von Herrn V o l - p e r t straff und taktsicher geführte Ballett bot der Kosakentanz lohnende Anregungen. Die Titelpartie hatte Herr Ecsy, der sich in vorzüglicher Form befand und eine geschmackvolle, persönlich belebte Darstellung mit einer sehr schönen, klaren, wohlakzentuierten Gesonglichkeit verband, die an den Höhepunkten auch müheloser Steigerungen fähig war. Die Sonja gab Hildegard Leeb (a. G ), eine geschmeidige Erscheinung, schauspielerisch mit Takt die Waage haltend zwischen Koketterie und echtem Gefühl; bie nicht sehr große, aber gepflegte und biegsame Stimme entsprach ben Anforderungen der Partie durchaus. Herr Payer und Annemarie Schwind bewirkten mit der handgreiflichen Komik des Lakaienpaares eine dankbar auf genommene Entlastung der unheilschmangeren Atmosphäre und mußten ihr Tanzduett prompt wiederholen. Herr Fischer gab den großfürstlichen Oheim mit angenehm humanen Tönen; Herr Kratz als blutdürstiger Neapolitaner und Herr Roux als Ministerpräsident feien vom spieleifrigen Ensemble noch genannt. — Es gab ausdauernden Beifall und allerlei Blumenspenden zum Schlufe. Hans Thynot. ** Dienstjubiläum. Herr August Lehn- hausen, RrankenpsDeger in ber Universitäts- Hautklinik Gießen, feiert am 2. Januar 1942 sein 25jähriges Dienstjubiläum. Herr Lehnhausen erfreut sich bei Vorgesetzten und Gefolgschaftsmitgliedern Des besten Ansehens. ** Fettverbilligung. Im heutigen Anzeigenteil veröffentlicht das Sozialamt eine Bekanntmachung über die Ausgabe der Reichsver- billigungsscheine für die Monate Januar bis März 1942. Interessenten feien auf bie Bekanntmachung hingewiesen. ** Führung des Wareneingangsbuches. Im heutigen Anzeigenteil veröffentlicht das Finanzamt Gießen eine Bekanntmachung über die Führung des Wareneingangsbuches ((Eintragung von Nebenkosten). In ber Führung bes Wareneingangsbuches tritt ab 1. Januar 1942 eine Aende- rung ein. Das Nähere ist aus ber Bekanntmachung zu ersehen. Landkreis Gießen. wg G r o fe e n - B u f e ck, 30. Dez. Der Gefreite Wilhelm Harbach, Sohn ber Kriegerwitwe Marie Harbach, geb. Becker, wohnhaft Anger, wurde wegen Tapferkeit vor dem Feinde im Osten mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse und dem Panzer-Sturmabzeichen ausgezeichnet. — Der Gefreite Karl Schwalb, Sohn bes Wagnermeisters Konrab Schwalb III., würbe wegen Tapferkeit vor dem Feinde im Osten im Regiment Grofebeutschland mit dem Eisernen Kreuz II Klasse ausgezeichnet unb zum Obergefreiten beförbert Betbunfelungsjeil: 31.12. von 17.15 bis 9.31 Uhr. i hellgrauen Anzug uno zweiseuos oejierei funft. Er überholte die Barkow einmal unb musterte sie von der Seite. Die Barkow suchte dann bas CafS Weifebach auf, setzte sich auf bie Terrasse und trank Kaffee. Der Mann, der ihr gefolgt roar, nahm m einiger (Entfernung an einer Litfaßsäule Aufstellung unb traf dort wenig später mit einem zweiten Mann zusammen, mit dem er eifrig sprach Als bie Barkow um 12.50 Uhr das Cafö verließ, folgte ihr der zweite Mann, ber im gleichen Alter wie der erste steht, aber nur etwa 1,70 Meter groß ist. einen leberfarbenen Anzug trug unb leicht zur Fülle Ropfjchützer lassen sich aus vielerlei Sachen fcdfteUen. Sv aus Damen- unb Kinberstrickjacten Jü) .Pullovery, bie in ihrer alten Form einem «^gewachsenen Manne nicht passen, aber auH aus el»n Wollstutzen. Man verarbeitet sie so, bafe Länge ir.3 Breite eines solchen Kopfschützers ber Gröfee ’le bekannten Kopfschützers in Schlauchform ent- ßv-chen. Kann man ein wenig mehr Zeit her- i lter moralischen Einheit Europas, um j?ra Neuordnung, die die beiden großen Führer Daraus-, aesagt und für die Zukunft der Kulturvölker dop, Bereitet haben". Politisch aber hat Italien gerade in diesem bei der ersten Gestaltung seines Lebensraumes t», wiesen, daß es da, wo der britische Gegner und *r- machtpolitischer Einfluß ausgeschaltet und die birti die englische Gewaltpolitik im Mitelmeer geschw^ beten Ketten gesprengt sind, nach einer „vermint" geren und rationelleren Neuordnung gemäß der G, rechtigkeit trachtet, wobei alle Faktoren bcrüF'ch» tigt werden sollen, aus denen die Probleme bestehen: die sie oft verwirrend erschwerten". Dieses Dom Mussolinis, mit dem er am ersten Jahrestag des italienischen Kriegseintritts den gleichen Sinn nom Maß und Gerechtigkeit auch von den anderen kanstaaten verlangte, zeigt, mit welchem maßvolle" Geist das faschistische Italien in unbeirrbarem Patronen auf den gemeinsamen Endsieg b»r Ack'a, machte seinen Lebensraum und seinen Machlm» sprach betrachtet. _________ Italien gewann neuen Lebensraum. Von unserem Sch.-Berichterstatter. Ab 1. Januar 1942 befindet sich mein Geschäft H. Fuchs Fahrzeugbau, Lollar/Fernruf 157 5298 D -.eme Fernruf 2480. Der Direktor. M (Ttolaboh! er alt* geblieben Bringe dies meiner werten Kundschaft zur gefälligen Kenntnis Voraussetzung für den Schulbesuch ist: In den Abteilungen 1 und 2: acht erfolgreiche Schuljahre und Aufnahmeprüfung, in der Abteilung 3: Reife für die 7. Klasse einer Oberschule oder Abschlußzeugnis der Mittelschule, in der Abteilung 4: Reife für die 6. Klasse einer Oberschule oder der entsprechenden der Mittelschule. Anmeldungen werden von jetzt ab schon entgegengenommen. — Das Schuljahr in allen Abteilungen beginnt bis zum Jahre 1948 immer nur an Ostern. Das Sekretariat der Schule ist vormittags von 8 bis 12 Uhr und nachmittags von 3 bis 5 Uhr geöffnet. Ausführlicher Prospekt kostenlos. Adolf-Hitler-Strafee 9-13 gegenüber dem Sägewerk der Firma B. Nuhn. 1. Handelsschule für landen 3. Höhere Handelsschule 2. Handelsschule für Mädchen 4. 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