(9V Jahrgang Nr. 259 Gießener Anzeiger §reltag.3l-Gktober «ÄJ ttntbeuu tüfliict) außer Honniagc und Feiertag» •Beilagen: Siebener rtamdienblätter Heimat imBlld-DieSckolle Bezugsvrcis: Nonatllch.. RM1.80 Zustellgebühr.. „ -.25 iud) be> Nichterscheinen oon einzelnen Nummern innige höherer Gewalt rermvrechamchlun 2251 ETabtanid)nft:„'Jln4eiger,/ Boftfdie 11168« ivran ti. M Annahme von Anzeigen für die MittagSnummer viS8'/,Ubr heoBomuttagd Anreigen-Pretse: Anzeigenteil 7 .'Hot ie mm bei 22 nun Beilenbreite# Wertteil 50 Nvt. ie mm bei 70 mm Zeilenbrette Nachlasse: Wiederhoüing MalstasieH Äbtchlüite Mengenstaffel B Plavoor'chrttt t vorherige Vereinbarung> 25% mehr ?n k 3m,nen^ 'M; LH ,5let Qis General-Anzeiger für Oberhejjen *s?sas?..... irnstaan0 richteten KÄ r ÄX Ä W L°7 An?rMt°-e- ist angebrochen. Härtester SteUvni'Skampf deutsche ostwärts 133 Mi bbe, 121? Schüdti 6 RM Willy Ch uis L'' tichen Panzerzug und machten zahlreiche Gefangene. Schwerste Artillerie des Heeres bekämpfte mit gutem Erfolg kriegswichtige Anlagen in Centn- aft mit IQ mjchofl i D mit e, A. un! ifle; 2. -cr R. -, 4 8c 7Narfa Matruk und Hafengebiete im Jlil- delta. Einzelne britische Flugzeuge warfen in der letzten Nacht im norddeutschen Küstengebiet Bomben, ohne Schaden anzurichten. Oberstleutnant G a 11 a n d, Kommandeur eines Jagdgeschwaders, errang seinen 9 0. und 91. Cuft- sieg. aufmarsch von Geschützen aller Kaliber ist ungestört von den zahlreichen Sowjetbombern vollendet. Der ge;2. ta L; 4. fofo Handlungen von 1898 und 1917. Es muß jedoch auch ihm als schlechter Scherz erscheinen, wenn Roosevelt sich für eine Intervention in Afrika, die an sich schon die endgültige Zerstörung der Mon- roeoonrm bedeutet, auch noch als Ausgangspunkt die Stadt erwählt, die Monroes Namen trägt: Monrovia, die Hauptstadt der Negerrepublik Liberia. Seinen Ursprung verdankt Liberia einer humani- taren Gesellschaft in den Vereinigten Staaten, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts nicht nur die Bekämpfung der damals dort noch allgemein üblichen Sklaverei betrieb, sondern darüber hinaus die Rücksiedlung der in früheren Jahrhunderten aus Afrika importierten Neger anftrebte. Hierfür wurde Liberia, in oder um dessen Gebiet die meisten Sklaven ursprünglich beheimatet gewesen waren, als Siedlungszone ausersehen; die Hauptstadt erhielt den Namen des damaligen Präsidenten Monroe (1820). Ein Vierteljahrhundert hindurch nahmen die Nordamerikaner lebhaften Anteil an dieser Siedlung, die 1847 auch als selbständiger Staat anerkannt wurde. Infolge eigener Sorgen und vor allem während des Bürgerkrieges erlahmte jedoch das Interesse, die Rücksiedlung geriet ins Stocken und hörte bald gänzlich auf. Liberia führte trotzdem sein Eigenleben weiter und entwickelte sich zu dem zweiten selbständigen Eingeborenenftaat in Afrika. Die Engländer versuchten 1912, sich mittels einer Anleihe dort einzunisten, wurden aber 1927 mit Hilfe nord- amerikanischen Kapitals wieder verdrängt. Heute hat die Republik, die so groß ist wie Bayern, Württemberg und Baden zusammen, reichlich anderthalb Millionen Einwohner, darunter noch nicht einmal 1 v. H. Rückwanderer aus den Vereinigten Staaten. Die Verfassung ist ein getreues Abbild der nord- amerikanischen Verfassung, und die Regierung der Vereinigten Staaten ist, seit' sie 1927 eine Anleihe von fünf Millionen Dollar gab, an dem Wohlergehen der Republik überhaupt wieder stärker interessiert. Gleichwohl hatten die Amtsvorgänger Franklin Roosevelts Liberia immer als eine Art Vermächtnis angesehen, an welchem man gern die Iahttt. -chillilig, irab W Oer Wehrmachtberichi. DNv. Aus dem Führerhaupkquarller, 30. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Auf der Halbinsel Krim stoßen die deutschen Kräfte dem geschlagenen Feinde unaufhaltsam nach. Oerllicher Widerstand seiner Nachhuten wurde gebrochen. Dabei wurden erneut mehrere tausend Gefangene gemacht und weitere Geschütze erbeutet. Bei der Verfolgung des Feindes im Donez- Becken wurde der Oberlauf des Donez von den deutschen und verbündeten Truppen in breiter Front erreicht. Im Verlauf der erfolgreichen Angriffsoperationen zwischen Ilmensee und Ladogasee nahmen Panzertruppen in kühnem Handstreich einen feind- Die deutsche Führung hat durch tagelange Erd- und Luftbeobachtung ein genaues Bild der femd- W Werbe, rie Naq, e und geb. eifn > noch |e{ ■ Sie Hili, A)nen $ irtstag wirbt, Men!( düng G. l. was [£ en wird" I, öahrrSk Karte che bei K grad. Wirksame Nachtangriffe der Luftwaffe sich gegen Moskau und Leningrad. In Nordafrika bombardierten Kampfflugzeuge einen britischen Flugplatz ite itali^' n Slngri^; r von e bie ^ i 5336 Aus der Halbinsel Krim unaufhaltsam vorwärts Oberlauf des Donez in breiter Front erreicht. ist immer wieder bas gleiche. Hinterhältiges Schießen aus Stellungen, die schon längst überrannt waren. Flankierendes Feuer aus eingegrabenen Panzern schlägt in unsere Flanken. Die Bolschewisten stehen enggezwängt in zwei Meter tiefen Erdgräben, die ihnen auch gegen das furchtbare Feuer unserer schwersten Artillerie Deckung geboten haben. Aus nächster Nähe erst beginnen sie dank ihrer guten Tarnung den Feuerkampf. Im Drahtverhau sind Brandbomben und Fliegerminen angebracht. Wenn sie ausgelöst werden, springen sie einige Meter hoch und verstreuen bei einer zweiten Detonation einen Eisenhagel von oben. In wenigen Stunden hat eine einzige Pionierkompanie 650 Minen unschädlick tze- macht. Zwei Züge einer Kompanie haben zwei kleine und drei große Betonbunker genommen. Nach Stunden erst meldet sich die feindliche Artillerie. Nun beginnt der Heldenkampf unserer in Dielen Gefechten erprobten fränkischen Jnfanterieregi- menter, der drei Tage lang währen soll. Ungeachtet aller Verluste arbeiten sie sich vor. Sturmgeschütze kommen ihnen zu Hilfe, halten das Feuer der Schützennester nieder, gehen Geschütze und Gra- natroerergruppen an. Eben fährt ein Sturmgeschütz nach dem ersten Angriff zum Munitionieren. Es hält am Gefechtsstand des Regimentskommandeurs, einem Erdkessel, um den herum der Boden aufgewühlt ist von den Einschlägen schwerer sowjetischer Schiffsgeschütze. Der Geschützführer meldet: „Einen Panzerspähwagen, ein Infanteriegeschütz (7,3 cm), eine Granatwerfer- gruvpe, ein Pakgeschütz, ein MG -Nest und vier LKW. vernichtet." Der Kommandeur dankt ihm. „Das ist heute sein 50. Gefechtstag", sagt sein Kompaniechef, als der junge Oberfeldwebel wieder abgefahren ist. Im Zulammenwirken mit der Sturmartillerie haben unsere vordersten Bataillone auch den zweiten Ring des Befestigungssyftems gesprengt. In der geräumigen Bit hohem Wall durchschneidet die Enge vom !«wgrzen Meer zum Asowfchen Meer. Die Meeres- m Westen ist seicht und stellenweise versumpft. ®»' Osten reicht das „Faule Meer", der Siwatsch, Q" bie Landenge heran. Es ist jetzt zum Teil aus- flilntfnet und mit rötlichem Salzschlamm bedeckt. 'S U"6 gria, an welch letztes sich das gaullistische A e q u a- iirialafrifa anschließt. Mit den Gebieten aber "Tir es nicht getan; man brauchte Truppen und friegsmaterial. Die Menschenreserven der Englän- und de Gaulles würden vielleicht, aber auch"nur »lleicht, ausreichen, während Tanks, Kanonen und ugzeuge schon auf den übrigen Schauplätzen des Krieges fehlten. So wendete man sich wieder ein- il an das „Arsenal der Demokratien". Diesmal zögerte jedoch sogar Roosevelt. Nicht 1- ob er nicht auch diesen Weg bereitwilligst be- ri.tzen wollte, um sich in den europäischen Krieg f stürzen; aber wenn er schon manchmal Mühe yrte, seine Landsleute für England und Europa |l begeistern, so mußte U S A.s Intervention »Afrika noch schwieriger als für die Sicherheit bc Vereinigten Staaten notwendig zu begründen st.i. Roosevelt zögerte, aber plötzlich ging es. Mel- licht wird Frau Roosevelt eines Tages dem er- stcunten Publikum erzählen, wie ihrem Gatten achtens der Geist Monroes erschien; vielleicht war ts auch ein bloßer Zufall, der eines Tages Roose- Bits ruhelos nach neuen Kriegspfaden suchendes lige an der südwestlichen Ecke des norbroeftafri» rischen Riesenbuckels den Namen Monrovia decken ließ. Jedenfalls kam ihm plötzlich die Er- chtung; sie hieß: Liberia! James Monroe, fünfter Präsident der 93er- igten Staaten (1817 bis 1825), wird sich nun leicht doch noch im Grabe umdrehen. Zwar ist schon lange her, daß der von ihm geprägte und erationen hindurch befolgte Grundsatz der amerikanischen Außenpolitik: „Amerika den ■erifanern, aber auch nur Amerika!" zum ersten B*le verletzt wurde. Das war damals, als der e Roosevelt die Philippinen am Ende des eges mit Spanien zum nordimerikanischen rskbastsgebiet machte (1902V Wilson und e Mitarbeiter durchbrachen die Grenzen Nord- erikas gen Osten. Trotzdem trat nach dem Welt- ig eine scharfe Reaktion ein, und es schien bei» le, als sollten Monroes Name und Doktrin wie- ihre alte Geltung bekommen. Der zweite losevelt wollte es anders Er übernahm von :nroe zwar den Begriff der westlichen tm i f p h ä r e; ihm ist sie aber nicht mehr die . natürl'ch-geoarapbische Form, sondern ein cllenartiges Gebilde, dessen Ränder nach Bedarf lrallhin ausgedehnt werden. Allein die ständige ifrhnna seiner Doktrin durch Roos-velt würde Grabesruhe James Monroes kaum mehr «en; sie ist nur eine Wiederholung ähnlicher 'heran, unter ihrem zischenden Feu^rttrahl 'lammt die S^enve in weiten Bränden auf. Ungeheuer zah iH d-r S^wretsoldat m der Verteidigung. Ein wahres Labnrinth von Gängen stt in den alt-n Ata- monenaräbrm angelegt, unb bietet einem Teil b»r Besatzung immer noch Scf)u^ gea-n 40 und 50 Handaranatenwürfe in die Schießscharten h n^'N- Zwei Gefangene werden voraeschickt. um den Rett piner Besatzung zur Ueberqabe auszufordern öte roerben von einem Kommissar niedergeknallt. Nochmals setzen Flammenwerfer ein. Aber'dem ersten Pionier fliegt eine Brandrohre ins Gesicht. Nach kurzer Zeit vernimmt man im Bunker einen Schuß. Der Kommissar hat sich selbst aetötet fünf Gefangene erg-ben sich. In ähnlicher Weise 'tobt der Kampf von Bunker zu Bunker. Es Oie Landenge von perefop gestürmt. Vas Tor zur Krim aufgebrochen. - Furchtbarer Vernichtungsschlag der deutschen Artillerie. Von Kriegsberichter Dr. A. Haas. Tanger, Ende Oktober 1941. Lor einigen Wochen erinnerte man sich in Vichy nb im französischen Kolonialreich der Wiederkehr B Tages, an dem im vergangenen Jahr der eng- Ich-aaullistische Anschlag auf Dakar an der (Ent- (»(Offenheit der Verteidiger scheiterte. In London ttiärte man damals etwas verkrampft, die Expe- Hion sei nur deshalb nicht weitergeführt wordett, r?il man das Blut der Franzosen nicht vergießen sollte. Vorher in Oran und nachher in Syrien nr man weniger empfindsam. Jedenfalls hat die Hscheiterte Dakar-Expedition an der allgemeinen chtung der britischen Politik nichts geändert. Nur b» Methode hat man gewechselt; statt des kurzen, Mrlichen Weges entschied man sich für den lan- k r den Atamanengräbern der alten Kosaken- ^tztlinge, die hier als mächtige Grabhügel an uL^üfte Wache halten, haben die Bolschewiken -Rester eingebaut, denen miberum Ml- JwiMber vorgelagert sind, Minen über Minen. in, aber — wie man glaubt und hofft — erfolg- «rheißenden. So betrieb man zunächst die Ver - lirtun g der Positionen in den britischen --- hlonien Gambia, Sierra Leone, Goldküste und Ni- Schütz" sh;3.R>" re:lß3 Die Sünde wider Monroes Geist Von unserem «.-Korrespondenten. .wXi. s eigene Selbstlosigkeit mit der Jnteressenpolitik der europäischen Kolonialmächte verglich. Tatsächlich ging damals auch das nordamerikanische Interesse an Liberia kaum über die Sorge für die Sicherstellung des Zinsendienstes hinaus, und im Bewußtsein der nordamerikanischen Oeffentlichkeit war Liberia überhaupt nicht vorhanden. Das soll nun alles anders werden, weil Roosevelt in Monrovia nun endlich den Punkt gefunden zu haben glaubt, an welchem er feinen Fuß auf der anderen Seite des Atlantik niederfetzen kann. Zunächst wird dort ein Flughafen für die Panamerican Airways gebaut Dieser Flughafen muß dann natürlich geschützt werden, so daß auch militärische Anlagen dort erforderlich werden. Eines Tages werden wir auch sicherlich hören, daß Liberia einer unmittelbaren Bedrohung durch die „weltherrschaftssüchtigen Nazis" ausgesetzt und daß es die historische Pflicht der nordamerikanischen Demokratie sei, zum Schutze der bedrohten schwarzen Brüder einige Divisionen über den Atlantik zu senden. Dem nordam"rikanischen Publikum wird Roosevelt dies leicht verständlich machen, wenn er den Geist Monroes beschwört, der schon vor über hundert Jahren dieses afrikanische Gebiet unter nvrdamerikanischen Schutz gestellt habe. Da Monroes Andenken ohnehin schon mit Füßen getreten wurde, kommt es auf eine weitere Verhöhnung nicht mehr an. So hofft also Roosevelt, unzulänalich bekleidet mit dem schon, vielfach durchlöcherten Mantel der amerikanischen „Neutralität", in Liberia den Stützpunkt zu finken, von welchem aus die „Verteidigung der westlichen Hemisphäre" möglich werden soll. Die Neger in Liberia jedoch werden sich wundern, daß statt der lang erwarteten schwarzen Brüder die weißen Sklavenhalter von ehedem zu ihnen zurückkehren. Hunhiaer in Dakar Lissabon, 30. Oft. (Europapreß.) Große Aufmerksamkeit schenkt man in Portugal der Anwesenheit des französischen Kriegsministers General Hüntziger in Dakar. Man hat hier den Eindruck, daß der Aufenthalt Huntzigers im Zusammenhang steht mit den englisch-nordamerikanischen Drohungen, sich Dakars als Stützpunkt an der afrikanischen Westküste zu bemächtigen. > Aste" iqe; 2. Koch, 1^- itter, g} uhr, 102 •- ter Boiss- 11. Wols -2NB. ..., 30. Oktober. (PK.) Der Vormarsch > schweren Brocken ihrer Schiffsgeschütze in unsere Ws der Krim hat begonnen. E ne nur wenige Kilo- vordersten . Mir breite Landenge verbindet die Halbinsel mit Ibss Festland der Nogaischen Steppe. Sie bildet u..v ----------, - ... W' feit Jahrhunderten von der Natur dargebotene, lichen ^eUun9ra9f^"fa nCn‘ n^r iff ^inopftärt l lorragende Verteidigungsstellung. ---nffpr Kabber ,ft unaeftort Die Dämmerung hat ihren Schleier noch nicht völlig vom deckungslosen Steppenland gehoben, als aus über 200 Geschützen ein Feuerorkan auf die uiiu ..ui iuuiu^viii .....................: sowjetischen Stellungen losbricht. Die Infanteristen ZÄ die baumlose, wasserarme, braune staubige ! Hegen in ihren Schützenlöchern, die erregende Snan- 6e?oe, die nur mit kurzem, dürren Kraut bewach- ! nung vor dem Großkampftag m rd gesteigert durch leist, zaubern Luftspegelungen, der Fata Mor- , das wilde Schausviel d-r berftenben öranatem- Jni der Wüste ähnlich. See und Buchten hinein. - fchläge und das Hochlchießen der viele Meter hohen & Bolschewiken haben die natürlichen Verteidi- | Rauchpilze, der Lieblingsgewachse des Kr eges, am E":smöglichkeiten genutzt. Ein fünffacher Ring von Horizont. , Mrkern. ^rhbefeftinutioen, Vanzeraräben und ersten Dämmerlicht wird ohne schwere Kampfe ■ren I-Eisenhindernlsen ist vor ihren Batte- Vorfeld genommen. Pioniere .svrengen und üUungen aufgebaut. Tausende von Minen bilden , schneiden Gassen in die Drahthindernisse, in^mmen- W'gestaffelte Sperrketten. Unsere Snähtrupps ' merfer arbeiten sich an die noch feuernden Bunker 'n die erdbraunen Gestalten bei Tag und - - -— in fieberhafter Arbeit am Minenlegen bettlet. Auch d^s Me-r ist durch fchm^re See- Weu, die mit Pferd-vvrspann in die Flut hin» geschleppt worden sind, gefährlich gemacht. ■Hifi p ” ^'“loer vorgelagert sind, Minen uver wcine.i- -jne" 3Baü von neun Kilometer Tiefe, der bezwun- . werden muß! 1 Küstenbatterien f'nd gut getarnt neben 1 nÜ "Mungen am Ufer aufgebaut, Kriegsschiffe jifl Schutze vorgelagerter Inseln in der ^MV/Igdttkoper Bucht auf der Lauer und senden die ä Hi Ihre stärkste Waffe. Arn Mittwoch gegen 3% Uhr wußte der Sender Moskau zu melden: „In der Nacht vom 29. zum 30. Oktober haben unsere Flugzeuge das Gebiet um Berlin angegriffen. Brand- und Sprengbomben wurden auf Kriegsobjekte in Berlin abgeworfen sowie Flugblätter in deutscher Sprache. Explosionen unb Brände wurden beobachtet." Die Berliner, die in dieser Bombennacht der Ruhe pflegten, werden sehr erstaunt über diese Leistung der Bolschewisten fein. Ihre beste Waffe, die Luftwaffe, hat sich als die Waffe der Lüge entpuppt, und ein allgemeines Gelächter, nicht nur dec Berliner, belohnt diese bolschewistische Bravourleistung. Aber ist es nicht jämmerlich, daß- solche Meldungen von Moskau überhaupt zu vertreiben gewagt werden? Wir verstehen durchaus, daß die von deutschen Waffen schwer bedrängten Moskowiter eine Ablenkungsoffensive unternehmen möchten, aber sie vergessen, daß eine solche Ablenkungsoffensive durch klar erweisbare Lügen nicht nur kurze, sondern überhaupt keine Beine hat. Bel Meldungen von der Front mochte, sofern die deutschen Wehrmachtberichte nichts anderes meldeten, solche Schwindelei einigermaßen verborgen bleiben. Zwar haben sich die Londoner bitter darüber beklagt, daß die sowjetischen Frontberichte in entscheidenden Augenblicken entweder sich sehr dunkel ausdrückten oder überhaupt nichts besagten, wobei die Londoner dann natürlich ihrer Phantasie ganz besondere Flügel verliehen. Aber diese sowjetische „Bombardierung Berlins" ist doch zu schön, als daß wir sie dem deutschen Volke vorenthalten möchten. Ein zu oft benutztes Messer wird schartig, zu oft benutzte Lügen erreichen das Gegenteil des Beabsichtigten. Moskau und London haben in geradezu dummer Weise in den letzten Tagen unübertrefflich gelogen, wenn man Mr. Roosevelt nicht in Betracht zieht. Am 25. Oktober gab eine Sondermeldung aus dem Führerhauptguartier bekannt, am 24. Oktober sei Charkow, eines der wichtigsten Rüstungs- und Wirtschaftszentren der Sowjetunion, genommen worden, am gleichen Tage ferner 75 Kilometer nordostwärts von Charkow der wichtige Verkehrsknotenpunkt B e l g 0 r.o d-. Im Verlaufe der Verfolgungskämpfe nahmen wir, so berichtete das OKW. am 28. Oktober, Kramatorskaja mit einer der größten Kampfwagenfabriken der Sowjets. Es ist nun amüsant, zu beobachten, wie London und Moskau darauf reagierten. Die Einnahme von Belgorod und Kramatorskaja wird überhaupt verschwiegen. Noch am Mittwoch behauptete Reuters militärischer Kommentator, Charkow befände sich immer noch in sowjetischem Besitz. Daß „Bir- mmgham des Ostens" werde noch umkämpft. Am gleichen Tage gab Moskau Meldungen über angebliche Kämpfe um Charkow bekannt, und London klammerte sich an diese Meldungen. Soeben hatte der Moskauer Korrespondent von „Exchange Tele- araph" die Meldung nach London telegraphiert, dieses „östliche Birmingham" sei tatsächlich noch von Sowjettruppen besetzt. Volle sieben Tage unterschlug man also die Mitteilung des deutschen Oberkommandos von der Eroberung dieser wichtigen Stadt. Man wußte, was das bedeutete. Ader während in London noch immer gemäß Moskauer Berichten daran festgehalten wurde, daß sich diese Stadt in Sowjet» besitz befinde, kam plötzlich ein amtlicher Sowjetbericht, der verklausuliert zugab, man habe Charkow doch „geräumt", aus strategischen Gründen, unb gleich wurde die für England bestimmte Beruhigungspille hinzugefügt, die Deutschen hätten die Einnahme von Charkow bereits im September geplant, aber diese Pläne des deutschen Oberkommandos seien auf dem Papier geblieben. Man muß sich die strategische und militärische Lage des Monats September rekonstruieren, um diese Behauptung der Sowjets einfach grotesk' zu finden, Moskau und London versuchen einander sich Trost vorzulügen. So wird, nachdem Moskau voranging, der Durchbruch durch die sowjetischen Verteidigungslinien zur Krim zwar zugegeben, aber der Reuter-Sachverständige knüpft daran Bemerkungen von einer geradezu entwaffnenden Naivität. So seien die Verhältnisse der Gefangenenziffer zur Geschütz- und Panzerbeute geradezu unglaublich. Womit d'eser „Sachverständige" wieder einmal aller Welt verkündet, daß er von militärisch«'n Dingen soviel versteht wie ein Plutokrat von militärischem Wesen und militärischen Ehrbegriffen, nämlich nichts. E. S. Sowjetbatteriestellung, die tiefe Unterstände auch für Pferde und Wagen hat, und ein furchtbares Bild der Vernichtung bietet, muß der Angriff verhalten. Die Züge und Kompanien werden neu eingeteilt, mancher Führer, mancher Kamerad fehlt. Um 10 Uhr vormittags gehx ein Stukaangriff auf die neuen feindlichen Batterieftellungen nieder. Er bringt unseren Bataillonen Hilfe gegen die Wucht des Artilleriefeuers. Aber schon antwortet der Bol- chewik mit einem Gegenangriff von Martin-Bombern. Zwei Stunden später jetzt ein Sowjetbataillon in der linken Flanke des Regiments zum Gegenangriff an. Es bricht im Feuer unserer Artillerie zusammen. Der ganze Nachmittag ist erfüllt von Luftschlachten und Artillerieduellen. Am Abend steht der Kommandeur vor einer schweren Entscheidung. Er hat einen tiefen Keil in die feindlichen Linien vorgetrieben und das gesamte Artilleriefeuer auf ich gezogen. Diele sind gefallen. Drei feindliche Gegenangriffe sind schon abgewiesen worden. Soll er weiter aushalten und neue Angriffsbefehle geben ober feine tapferen Kämpfer zurückrufen? Nein, das hätte das ganze Unternehmen ins Wanken gebracht! Sein Beispiel, seine Haltung, seine entschlossenen Worte feuern von neuem den Kampfgeist der Truppe an. Der Angriffsbefehl für den nächsten Morgen wird ausgegeben. Wütende Gegenangriffe der Sowjets Der zweite Kampftag ist gekennzeichnet durch wütende Gegenangriffe von Sowjetpanzern, Mar- tin-Bombern und Ratas. Er wird eröffnet durch einen Feuerschlag aller unserer Arülleriewaffen auf Oste (Nachdruck verboten.) 15. Fortsetzung. chen zusammen. Das Tor zur Krim ist aufgebrochen. Alle Waffen der deutschen Wehrmacht haben aufs äußerste, mit dem höchsten Einsatz ihres Mutes und Könnens gekämpft. Der höchste Ruhm aber gebührt unserer heldenhaften Infanterie, die Angriff auf Angriff ihre Reihen zusammenschmelzen sah und sich doch nicht erschüttern ließ. Sie lag drei Nächte lang auf freiem Felde bei 1 Grad Kälte, sie hatte im Ohr das ständige Krachen der Granaten, das Stöhnen der Verwundeten. Sie trat an,- wenn der Befehl kam, und sie siegte. Karin Grunelius Roman von Guido k.vrand Roosevelts Daumenschrauben. „Oauerhaste Vergünstigungen" Großbritanniens an die USA.? In diesem kühnen Aufschwung ihrer gespannten Erwartung ertrug sie seine Antwort schon leichter, in der viel Ironie lag: „Entschuldige... ich glaube, nicht recht verstanden zu haben. Ich hörte etwas von Berlin ... München ... Wieso? Wartet man dort auf dich? Eine Stellung? Als Kinderfräulein oder Hausdame? Ja, jetzt begreife ich, wie du dich in den letzten Tagen verändert hast, Karin. Und damit du mir keine Dummheiten machst, wünsche ich, daß du hierher ziehst und im Krankenhaus wohnst. Man wird schon ein Zimmer für dich finden, ohne daß du mit den Kranken in Berührung kommst! Ich werde mit Doktor Carli sprechen!"' Karin ließ sich merkwürdig lange Zeit, obwohl sie ihre Antwort schon bereit hatte. Wie aber konnte er nur von Kinderfräulein sprechen! Wollte er sie absichtlich damit kränken oder hatte er überhaupt kein Verständnis dafür, daß ein Mensch wie sie nicht wochenlang Herumsitzen konnte, ohne etwas zu tun oder wenigstens sich Gedanken zu machen über die nächste Zeit! Daß er sie in diesem Augenblick so einschätzte oder anderseits sie für zu gut hielt, zu- arbeiten, zeigte ihn ihr von einer Seite, die sie zwar an ihm kannte, gegen die sie sich aber mit aufflommender Kraft stemmte. Sie versuchte, ganz ruhig zu sein, denn irgendwie ging es um eine Entscheidung. Diese Tage des Alleinseins, die ihr wie eine Leere vorkamen, hatten sie, nachdem die Grenze des Erträglichen überschritten war, hochgerissen. Hinter ihr lag Afrika, eine Zeit der tausend Wünsche und Hoffnungen auf einen Beruf, den man ihr verweigerte. Hinter ihr lag ein schicksalhafter Zufall, der sie stärker an Günther Merck band. Vor ihr lag das Tor zur Dreiheit, zur Erfüllung ihres Lebens, wie sie es sich ausgedacht und zurechtgelegt WA.-Zelflörer „Kearney" war der Angreifer Wieder ein Schwindel Roosevelts entlarvt. den Tartarenwall. Oer Durchbruch gelingt. Noch einmal rast im Morgengrauen die gesammelte Kraft unserer Artillerie gegen den Feind. Die Hölle ist losgebrochen. Die Luft ist vom Heulen und Rauschen und Brausen erfüllt. Unter dem Aufschlag der schwersten Mörser und Haubitzen geht es wie ein Erdbeben über die Steppe, und als erst der Hagelschlag schwerster Granaten in dichtester Folge auf Perekop herniederprasselt, da ist es, als ob ein Vulkan geborsten wäre. Der Bataillonskommandeur sieht auf die Uhr und hebt die Hand. Antreten! Die letzten 400 Meter bis zum Tartarengraben liegen frei vor unseren Infanteristen. Der letzte Angriff, dann ist das Tor zur Krim aufgebrochen. Von der Meeresflanke her feuern noch Bunker. Unter den geballten Ladungen der Pioniere geht ein Drahthindernis in die Luft. Die Gaffe ist geschlagen, die Männer stürmen an den Wall. Da liegt er riesenhaft — einer chinesischen Mauer gleich. 50 Meter breit, sieben Meter tief zieht sich der Graben kilometerweit hin. Der Wall ist durch* setzt von einem doppelten Unterstandssystem. Noch in die Böschung sind Hunderte von Fliegerdeckungslöchern gegraben. Sie sind verlassen. Stukabomben und Artillerieeinschläge haben riesige Krater gerissen, einer mitten hinein in einen vollbesetzten Unterstand. Das Bild der Vernichtung ist nicht zu beschreiben. Ietztt^sind mir auf der beherrschenden Höhe. Unsere Artilleriebeobachter setzen sich dort fest, wo noch am Vortag der Bolschewik sein Vernichtungsfeuer auf uns gelegt hatte. Auch jetzt meldet sich seine Artillerie wieder, und mancher Kamerad muß noch mit dem Leben den Durchbruch erkämpfen. Mit einem neuen Panzerangriff versuchen die Sowjets uns zurückzuwerfen. Aber zwei Stunden nach dem Durchbruch stehen schon 15-aw-Ge- schütze hinter dem Wall, unsere Artillerie ist wachsam und legt Sperrfeuer. Das Dorf P., dessen weitläufige Gehöfte mit Stellungen untermauert und festungsartig ausge- baut sind,« ist genommen. Um 9 Uhr vormittags dringen die ersten Teile des Nachbarregiments in Perekop selbst ein. Haus um Haus muß gestürmt werden. Unsere Stukas sind wieder zur Stelle, um das Feuer der Sowjetbatterien auszuschalten. Die letzten Versuche des Feindes, uns auszuhalten, drehen dritten Festungsring der Landenge von Pere- kop. Dicht hinter den Pionieren haben schon um 7 Uhr morgens Sturmgeschütze und Flak eine breite Sperre durchbrochen, die gebildet wird durch ein langes Panzerhindernis aus mächtigen T-Eisentra- gern, ein tiefes Minenfeld, Drahtverhau mit dahinterliegenden Erdstellungen. Die Sowjetartillerie versucht immer wieder Feuersperren zu legen, wird von unserer b-Abteilung aufgeklärt und sofort bekämpft. Nebelgranaten jagen zum Tartarengraben, auf dem die feindlichen Beteilen liegen. So gewinnt der Angriff langsam und zäh Boden bis zu einer günstigen Stellung vierhundert Meter vor dem Wall. Rechts von uns ist das Meer. Rötlich leuchtet die Steilküste. Das Sonnenlicht gleist über die Wasserfläche, aus deren Untiefen die Hörner schwerer Seeminen auftauchen. Aber nur ein kurzer Blick kann dem farbigen Naturschauspiel gelten. Alle Aufmerksamkeit ist gefesselt von dem Schauspiel des Kampfes. Stukaangriffe auf den Wall lösen sich mit furchtbarer Wucht aus. Kaum sind unsere Flieger verschwunden, greifen Martin-Bomber und Panzer an. Die Sowjetpanzer versuchen, zangenartig in beide Flanken zu stoßen — 25 auf einmal. Panzerjäger gehen in Stellung. Die Artillerie löst ihr zusammengefaßtes Feuer auf schon vorher bestimmte Räume aus. Eine wunderbare Organisation! Es genügt der Befehl: „Brigitte auslösen!" und in wenigen Sekunden rast das Feuer in den Geländestreifen, in dem die Panzer anfahren. Ein 15-Zentimeter-Dolltreffer, durch das beobachtete Feuer eines vorgeschobenen Artilleriebeobachters vernichtet einen Panzer vollständig. Sechs Abschüsse buchen die Panzerjäger für sich, vier die Sturmgeschütze. Den Abschluß des Tages bringt ein dreimal wiederholter Sturmangriff auf hatte. Vor ihr lag Deutschland, das Land ihres Vaters, ihrer Mutter! „Möchtest du mir einmal ganz ruhig zuhören, Günther!" fragte sie kühl und überlegen. „Warum denn nicht? Wenn es etwas Gescheites ist!" gab er ironisch zurück. „Nur mit Phantastereien verschone mit!" Sie tat, als hätte sie diese Worte gar nicht gehört. „Du weißt, wie sehr ich an meinem Studium hänge, wie ich nichts anderes kannte, als einmal Bakteriologin zu werden. Gut, ich hatte nach jenem Ereignis, bei dem du mir das Leben gerettet hast, damit abgeschlossen, hatte alle meine Pläne begraben. Ich wäre vielleicht auch nie mehr darauf zurückgekommen, wenn nicht dieser unfreiwillige Aufenthalt in Sampieri, diese durch reines Nichtstun ausgefüllte Zeit, mich irgendwie zum Nachdenken gebracht hätte. Ich mache dir einen Vorschlag. Um meine Kenntnisse und mein Wissen irgendwie zu bereichern, bleibe ich ein Jahr in Deutschland in einer chemischen Fabrik, lerne, arbeite, vertiefe mein Wissen, spezialisiere mich auf Tropenmedizin und kann dann später einmal das alles in Arusha, bei meinem Vater ober bei Doktor Reichert auf der Toteninsel verwerten. Ich fühle, daß ich etwas tun muß: ich kann einfach nicht mehr so untätig herumlungern, sinn- und witzlos Tage und Wochen verbringen ..." „Also du siehst, wie recht ich habe! Du gehörst hierher! Und zu deinem Plan kann ich nur nein sagen! Die Gründe sind dir nicht unbekannt, nur hast du sie selbst nicht in Rechnung gestellt. Und das ist schade. Sonst hättest du solche Unvernunft erst gar nicht ausgehetft! Ich bin ja schließlich nicht mit dir nach Deutschland unterwegs, um dich für ein Jahr loszuwerden, sondern um dich, nach der Erledigung gewisser Aufträge zu heiraten. Das scheinst du vergessen zu haben! Wir sind verlobt, und daß ich noch ein Jahr — oder wenn es dir gefällt, sogar zwei, warte, das wirst du mir wohl nicht zumuten. Das wäre ja die schönste Blamaae, wenn ich ohne dich zurückkäme. Und als meine Frau brauchst du weder eine Stellung, noch irgendwie zu arbeiten! Das ist Lausanne, 30. Okt. (Europapreß.) Britisch« Positionen in Australien, in Neuseelanfl, Iran und im Irak, ja in Nord ir land sollen, zur Zeit Gegenstand von englisch-nordamenkamschen! Verhandlungen sein. Besonders weit scheinen nach Berichten aus Ankara, die über Vichy laufen, die Berhandlunaen über Irak und Äran gediehen Ai ein. So gibt man in London zu, daß eine norfa| amerikanische Mission nach Iran und dem Ir unterwegs sei, um diese Angelegenheit zum Abschll zu bringen. In Washington spricht man heute schl von einer Eisenbahnverlängerung der geplant, Transatlantik-Asrika-Luftlinie d Panamerican Line. Nordamerikanische Jngemeui nordamerikanisches Geld und Material sollen Ir a n und im I r a k Eisenbahnlinien und Straß errichten, die den Persischen Golf mit den türkisch Bedeutung der englisch-nordamerikanischen Aktion bahn mit Stoßrichtung von Süden nach Norden u unter nordamerikanischem Einfluß und Sßerroalhr sei damit der Verwirklichung nähergerückt. Die grüß Bedeutung der englisch-nordamerikanischen Aktion ist die damit sich ergebende Ausgabe brit| scher Positionen im Mittleren Oste und ihre Ueberlassung an die Yankees. Stockholm, 31. Oktober.. (Europapreß.) Mit einem großen Geheimnis sind die Nachrichten umgeben, daß die Vereinigten Staaten von England Stützpunkte und wirtschaftliche Zusagen für die Nachkriegszeit verlangt hätten. In London wird an den zuständigen Stellen erklärt, daß das englische Auswärtige Amt keine Kenntnis von Vorschlägen dieser Art habe. Damit wird das Dementi des nordamerika- nifchen Staatssekretärs Hüll wiederholt. Gleichzeitig wird die Möglichkeit offen gelassen, daß andere Stellen von solchen Plänen Kenntnis haben könnten. Fast alle Washingtoner Korrespondenten der englischen Zeitungen sind sich darüber einig, daß die Vereinigten Staaten Forderungen dieser Art gestellt hätten. Ähr Hauptinhalt soll nach diesen Meldungen fein, daß den Vereinigten Staaten die Benutzung oder Mitbenutzung aller strategisch wichtigen britischen Stützpunkte gestattet wird und daß England auf gewisse Rohstoff- Monopole, an denen die Vereinigten Staaten bisher keinen Anteil haben, verzichtet. Es trifft sich, daß die an Rohstoffquellen reichen Vereinigten Staaten Mangel an den beiden Rohstoffen leiden, für die England ein Monopol besitzt, nämlich Gummi und Zinn. Die Vereinigten Staaten verlangen nach den Meldungen der Korrespondenten eine Kontrolle über die Rohstoffe, bei denen sie mit England auf gleichem Fuße zu stehen wünschen, lieber die geographische Seite der nordamerikanischen Forderungen ist bisher nichts bekannt geworden. Nach früheren Vorgängen ist anzunehmen, daß die Vereinigten Staaten außer bestimmten Teilen des Empire auch iberoamerika- nische Länder im Auge haben. Bereits vor diesem Kriege, Ende 1938 und Anfang 1939, wurde in London von Geheim Verhandlungen zwi- Das Ritterkreuz. Berlin, 30. Okt. (DND.) Der Führer 1U Oberste Befehlshaber her Wehrmacht verlieh ai Vorschlag des Oberbefehlshabers der ßuftroaffo Reichsmarschall Göring, bas Ritterkreuz ÖH Eisernen Kreuzes an Oberst Raithel, Kommodo« eines Kampfgeschwaders; Major von Loßderß, Gruppenkommandeur in einem Kampfgeschwaders Hauptmann Pizala, Batteriechef in einem FlM regiment. Hauptmann Pizala ist inzwischen m Erfüllung seines soldatischen Lebens den HeldentW gestorben. 1 Der Führer verlieh ferner auf Vorschlag des Ob«, befehlshabers des Heeres, Generalfeldmarschall v om Brauchitsch, das Ritterkreuz des Eisernen Kre»> < zes an Generalmajor Eglseer, Kommandeur ein« Gebirgsdivision; Hauptmann Wack, Kommande« eines Infanterie-Bataillons; Leutnant Brücher. Zugführer in einem Infanterie-Regiment, LeutnE Fischer, Kompanieführer in einem Insanteri» "Regiment, und Unteroffizier Blumenrottz, Gruppenführer in einem Infanterie-Regiment. Churchills Gchuldkouto. Berlin, 30. Okt. (DNB.) Der englische Inn, Minister Morrison teilte im Unterhaus mit, d in der Zeit vom 1. April 1941 bis zum 30. S< tember 1941 bei Luftangriffen insgefa 13 381 Personen getötet und 13 182 schwer verl wurden, so daß sie die'Krankenhäuser bisher n nicht verlassen hätten. Auch diese Ziffern komr auf das gewaltige Schuldkonto Churchills, Schuldigen an diesem Kriege. Die Ziffern Morrisl sind gleichzeitig der Beweis dafür, daß die deutst Luftangriffe in den vergangenen sechs Mona die englischen Rüstungszentren schi getroffen haben, obwohl die stärksten Teile deutschen Luftwaffe zur gleichen Zeit im Os eingesetzt waren. Im Vergleich zu den britischen Opfern waren deutscher Seite in demselben Zeitraum 2- Tote zu beklagen, 5311 Personen wurden.oerü In dieser Zahl sind aber auch die Leichtverletz enthalten, die teils sofort oder in kurzer Zeit wie an ihre Arbeitsstätte zurückkehren tonnten. kanische Phantasie dazu, aus dieser berechtigten Abwehr eines von einem U S A.= 3 e r ft ö r er an - gegriffenen U - B oo tes einen unberechtigten und unbegründeten Angriff zu konstruieren. „Um einen Zwischenfall herauszufordern." Neuyork, 31. Oktober. (DNB. - Funkspruch.) „New York Sun" meldet aus Washington, daß man in Kongreßkreisen erstaunt sei über die Veröffentlichung des Berichtes über die Torpedierung des Zerstörers „Kearney". Der Zerstörer sei also einem angegriffenen Konvoi zu Hilfe gekommen und habe anberSSerteibigunggegen dieU-Bootemitgewirkt. „New York Sun stellt fest, daß ebenso wie im „Greer"°Fall der „Kearney" das deutsche U-Boot verfolgt habe. Der Vorfall sei also kein U e b e r- fall gewesen, bei hem ein harmloses KriegsschM von hem lauernden Feind überfallen wurde. Es fei vielmehr ein Gefecht gewesen, bei dem der Zerst ö r e r entsprechend seinen Befehlen losgedampst sei, um einen Zwischenfall herauszu- fordern. Kein guter Amerikaner werde den Kommandanten deswegen kritisieren. Es sei jedoch notwendig, daß man die Tatsachen ungefärbt und ohne Ausflüchte darstelle. Zu den Schiffsversenkungen stellt „Chikago Tribüne" fest, daß fast sämtliche versenkten USA.« Schiffe fremde Flagge geführt und fremde Besatzung gehabt hätten. Die Schiffe wurden unter fremde Flagge gebracht, um die B e - ftimmungen des Neutralitätsgesetzes zu umgehen. Hätte Roosevelt Inhalt und Sinn des Gesetzes geachtet, wie fein Treueid dies erforderte, so wäre es niemals zu Zwischenfällen gekommen. Was den Z e r ft ö r e r „G r e e r" anlange, fo habe Roosevelt bewußt das USA.=23olf zu her Annahme verleitet, daß der Zerstörer ohne Warnung und grundlos angegriffen wurde Wochen später jedoch sei die Wahrheit enthüllt worden, daß derZerstörerzusammenmitbritischen Einheiten das deutsche U-Boot verfolgt habe. Die Tatsachen seien jedoch nicht durch Roosevelts Büro bekanntgegeben worden. Jetzt sage Roosevelt, die Freiheit der Meere" sei immer der Kardinalpunkt der USA.-Politik. Er sage das zu dem gleichen Zeitpunkt, da die b r i t i s ch e Flotte mit Zustimmung Roosevelts verbiete, daß USA.= Lebensmittel hungernde Kinder in den besetzten Gebieten Europas erreichten. Berlin, 30. Ott. (DNB.) Roosevelt und die Clique um ihn haben die Torpedierung ihres Zerstörers „Kearney" zu einer maßlosen Hetze gegen die deutsche Seekriegführung benutzt. Die Hetzer haben immer wieder behauptet, der Zer- törer „Kearney" wäre von U-Booten ohne jede Veranlassung angegriffen worden. Die Schwindler hatten sogar die Kühnheit, deutsche U-Boote eines solchen unmotivierten Angriffs zu bezichtigen. Jetzt stellt sich aber heraus, daß der ameri- kanische Zerstörer .Kearney" selbst der Angreifer gewesen ist. Der U8A.-Marine- minister Knox erklärte in einer Pressekonferenz, daß der Z e r ft ö r e r einem Frachter, der in einem Geleitzug fuhr, gegen einen U-Bootsangriff zu Hilfe eilte. Als also ein U-Boot einen Frachter in einem Geleitzug angriff, was sein gutes Kriegsrecht ist, eilte der Zerstörer eines angeblichen neutralen Landes dem Frachter zu Hilfe und mische sich damit aktiv in eine Kriegs- Handlung ein. Daß es sich dabei um eine vollgültige Kriegshandlung handelte, gibt der USA.= Marineminister Knox selbst zu, wenn er weiter er- klärt, „Nationalität und Fahrtrichtung des Geleitzuges werden noch nicht bekanntgegeben." Wenn die Nationalität des Geleitzuges nicht britisch gewesen und seine Fahrtrichtung nicht nach England gewiesen hätte, bestünde für Knox kein Grund, über Nationalität ünd Fahrtrichtung nicht sprechen zu Vor ein paar Tagen noch ein Herr der Lüfte, Faust am Steuer einer Maschine, die dem leise Druck gehorchte, und heute — halb gelähmt, unfä einen Schritt allein zu tun — ein Nichts. Es i ihm, als bröckle der Widerstand, der nur auf Eic sinn zu beruhen schien, langsam ab. Vielleicht du er Karin gar nicht daran hindern, sich jetzt sc nach München oder Berlin zu begeben? Ja — v leicht konnte sie ihm sogar einen Teil seiner Austr abnehmen, für ihn Vorarbeiten? Wenn sie sich der Kolonialschule in Witzenhausen umsehen mü wo er einmal nach geeigneten Kräften für Deu! Ost Ausschau halten sollte, wie? Das wollte er ihr alles morgen sagen. H würde es ja wie eine große Schwäche ausfei nachdem er ihr eben erst ein hartes Nein geb' hatte. Es ärgerte ihn, daß er nicht vorhin auf di Gedanken gekommen war. Aber morgen würde c natürlicher aussehen, so, als hätte er es sich in Nacht überlegt. Er streckte die freie, gesunde Hand aus, ihr gegen und bat fw zu sich her: „Also morgen J du mir Bescheid, ja, Karin? Ich warte solange! Sie hätte an seiner vibrierenden Stimme nW müssen, daß eine Wandlung in ihm oorgegaj war. Aber sie war zu sehr mit sich selbst bescha um gegen einen Ansturm von seiner Seite gew net zu sein. Er hatte sie angeschrien, und das ihr Herz bereits ein wenig verhärtet. Wie soll! auch wissen können, daß man mit Gewalt, seelischem Druck nichts ausrichtete bei ihr, mit 1 und Einfühlung jedoch alles erreichte? Viel zu war die Zeit, viel zu gering die Gelegenheit, sich Günther zu offenbaren, ihr Innerstes vor auszubreiten. Worum hatte er sie nicht ein ein Mal bisher „Geliebte" genannt? Auf diese hatte sie gewartet, um sich ihm zu schenken, nur hieß es „Karin"! Manchmal nannte er sie in zärtlicher Anwandlung, ohne daß es zu paßte: „Aeffcken — Schäfchen —" am nt aber — wie fremb und falt das klang! — < Ung". Sie haßte dieses Wort. (Fortsetzung I können. ,, , Die unberechtigte Einmischung her „Kearney in eine Kriegshandlung wird von dem USA.-Marine- minifter aber noch weiter bestätigt, wenn er angibt, daß die „Kearney" eine Meldung darüber erhielt, daß noch ein anderer Geleitzug von mehreren deutschen U-Booten angegriffen worden sei. Die „Kearney wußte also, daß sie sich mitten im Kriegsgebiet in eine Kriegshand1ung e in - mischte. Sie tat dies auch völlig akttv, denn s i e warf Wasserbomben. Ein Schiff, das Wasserbomben wirft, greift an, und Angriffe werden abgewehrt. Die Abwehr erfolgte wohlgemerkt nach öem Ab wurf der Wasserbomben durch drei Torpedos, deren je eines vor und hinter dem Zerstörer vorbeiging, während das dritte ihn mittschiffs traf, den Heizraum beschädigte, elf Mann tötete und zehn verwundete. . Mit dieser Schilderung gibt her USA.-Manne- minifter selbst zu, daß d a s U - B o o t, das die drei Torpedos abgefeuert hat völlig im Recht gewesen sei. Es gehört schon eine wahrhaft amen- ja nicht mehr so wie früher, als meine Mutter noch anfing mit Vater. Da hatten sie keine Maschinen da mußte überall von vorn angefangen werden, mußten die Eltern gemeinsam zupacken. Aber heute!" Er machte eine etwas überhebliche Geste, die nur noch unterstrich, daß er Karin nicht verstand. „Ich sehe ein, Günther, daß es keinen Zweck hat, länger darüber zu sprechen." „Und was willst du tun?" Es lag doch plötzlich Diel Besorgnis in seiner Stimme. Aber Karin überhörte das. „Ich weiß es noch nicht!" Sie zögerte einen Augenblick. Plötzlich hatte sie bas Gefühl, feige zu fein, war aber gleichzeitig von dem Gedanken wie besessen, daß sie nach Deutschland gehen werde. „Ich werde es dir morgen sagen, Günther. Ich sehe ein, daß es für dich eine große Ueberraschung gewesen fein muß. Du mußt dich vielleicht erst mit dem Gedanken, der an sich ja gar nichts Absurdes ist, vertraut machen!" „Nein! und noch einmal nein!" klang es scharf vom Bett her. Karin hob wie bedauernd die Schultern. Etwas Grundlegendes trennte sie rn dieser Sekunde von Günther. Blaß, den Arm noch immer geschient, zwar etwas beweglicher, aber noch nicht wieder völlig Herr über seine Kräfte, sah er zu ihr herüber. Diese Unbeholfenheit, diese erzwungene Tatenlosigkeit machte ihn nervös. Am liebsten hätte er aufspringen mögen und aus dem Krankenhaus flüchten. Die Gesichter der Aerzte, her Schwestern, mit denen er sich nicht verständigen konnte, waren ihm zuwider! Dieser süßliche Geruch von Medikamenten, der immer mit ihnen zugleich in das Zimmer herein- fam, regte ihn auf. War dieser Sturz aus dem Himmel irgendwie eine Strafe oder ein Wink des Schicksals, bas ihn, den sonst so Verwohnten und Siegessicheren warnte? Hatte es ihn noch einmal vorbeigerissen am Tod? Wie eine Sturmflut überkamen ihn diese Gedanken, als er Karin, wie mit einem seltsam fremden Sch'mmer umgeben, schon abgero^nbt von ihm, -wischen dem Fenster und seinem Bett stehen sah. schen England und den Vereinigten Staaten gesprochen, in denen die Frage englischer Gegenleistungen für eine noro amerikanische Hilfe im Falle eines Krieges erörtert wurde. Die Regierung Chamberlain ist damals mit Roosevelt, soweit man erfahren konnte, zu keiner vertraglichen Einigung gelangt. Zu oiefen Verhandlungen wird von nordamerikanischer Seite betont, daß man auf Bezahlung in bar verzichte, und daß man vor allem die Bildung großer Schuldkonten wie im vorige Kriege nicht zu wiederholen wünsche. Statt dessen verlangten die nordamerikanischen Unterhändler reale Sicherheiten. Sie dachten dabei an öffentliche Unternehmen, wie z.B. Kraftwerke in England, und an pr.ivate britische Unternehmungen, wie Bergwerke, Eisenbahnen und Plantagen im britischen Empire und in Iberoamerika. Trotz des unbestimmten Ausgangs her Verhanb- lungen hat Präsident Rooseve11 sofort nach Kriegsausbruch mit dem Lend-Lease-Gesetz die damalige Linie konsequent fortgesetzt und jede Unterstützung auf Grund von Anleihen und Krediten ab- gelehnt. Im Lend-Lease-Gesetz wurde die Frage einer Bezahlung der nordamerikanischen Lieferungen durch England zunächst offengelassen. Das Anwachsen der Lieferungen, die finanzielle Beanspruchung des nordamerikanischen Bürgers und schließlich die Opposition, der Roosevelt mit seiner Politik begegnet, die USA. schrittweise auf Englands Seite in den Krieg zu führen, hüben jedoch zu einer Wiederaufnahme der vor 2>- Jahren gescheiterten Ueberlegungen Veranlassung gegeben. Von einem positiven Ergebnis erwartet man eine Stärkung der schwierigen Stellung Roosevelts. Es wird berichtet, daß der erste Versuch in dieser Richtung bei dem Atlantik-Treffen zwischen Roosevelt und Churchill im August d. I. unternommen worben sei. Es ist möglich, daß sich die Erwägungen auch tm jetzigen Stadium noch auf einen Meinungsaustausch zwischen dem nordamerikanischen Präsidenten und dem englischen Ministerpräsidenten beschranken, und, daß es noch nicht zu offiziellen Regierungsoerhand, lungen gekommen ist. Die Dementis des Staatssekretärs Hüll und de, englischen Fo re ign Office können deshalbi ror. mal richtig sein. Trotzdem erhalten sich die Gerüchte, daß die nordamerikanischen Fordernn» gen von England als Verha ndlungs« grundlage angenommen worden seien, Australiens Vertreter im Kriegskabinett. Stockholm, 31.'Oktober. (Europapreß.) Aus, Einladung des englischen Ministerpräsidenten bat Sir Earl Page, der Vertreter Australiens in London, am Donnerstag an einer Sitzung der Kriegskabinetts teilgenommen. Wie oertaiu tet, wird Page auch in Zukunft an diesen Sitzunge^ teilnehmen, wenn Fragen erörtert werben, bie fürJ Australien von Debeutung sind. LlSA. in Iran und Irak. Glanzleistungen der Krlegsberichterflallung. Oie Front im Osten in der neuen Wochenschau. Aeußerlich gleichförmig zeigt die neue Wochen» Ichau den Ablauf der Kämpfe im Osten, indem sie von der finnischen Front im du&erften Norden über das Schlachtfeld vor Moskau den Beschauer nach dem eingenommenen Odessa blicken läßt. Aufregend ist diesmal die Tatsache von der irdischen Allmacht der Kamera. Sie zwingt uns, immer ganz dabei zu sein, ob sie nun eine Einzelheit ober die Wirkung großer Entscheidungen zeigt. Die Eroberung von D a g ö, der letzten baltischen In- sel, ist als geschlossene Szene gefaßt. Hier ergänzt ein Bild das andere: die feuernde Artillerie, die an» greifenden Zerstörer, der Einsatz eines Kreuzers und die Ankunft der ersten Sturmboote am Strand der Insel gehören alle zu einer Bildfolge, die die Eroberung dieses Eilandes von der Größe der In» sel Rügen im Querschnitt zeigt. Eine andere Manier ist bei den Bildstreifen angewandt, die von den Er» eignifsen um Leningrad und Moskau berichten. Hier ist auf die ausfallende Einzelheit Wert gelegt. Wir sehen Eisenbahnpioniere nicht arbeiten, wie das ein Standphotograph ausnehmen würde, son» dern erleben den Arbeitsvorgang. Ein Bild von malerischer Gröhe ist eingesangen durch einen Blick aus ein Gefangenenlager, in dem sich Reste der Armeen Timoschenkos zu» Erleben. Er hat als abenteuerlustiger Reporter die Tropen bereist und hat tropische Menschen wie auch tropische Schicksale gesehen. Aus all diesen Grund» lagen ist sein Stück gewachsen. Die Spielleitung hat Wilhelm Michael Mund, die Hauptrolle des Arztes Dos Passos spielt Intendant Hans Walter Klein. In weiteren Rollen: Renate Freihen, Kurt Bosny, A. W. Funke, Eberhard Kratz, W. M. Mund, Heins Roux, C. B. Schmidt, Hans Seitz, C. M. Zep» penfeld. Bühnenbilder Karl Löffler. Erhebliche Einschränkung des Personenverkehrs. Um die für die Sicherstellung der Ernährung des deutschen Volkes und die für die Kriegswirtschaft notwendigen Transporte an Kartoffeln, Rüben und Kohle in dem erforderlichen Umfange unbedingt durchführen zu können, werden in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November erhebliche Einschränkungen im Personenverkehr der Deutschen Reichsbahn eintreten. Von diesem Zeitpunkt an wird ein großer Test der Reisezüge ausfallen. Die verbleibenden Züge stehen nur solchen Volksgenossen zur Verfügung, die aus beruflichen und dienstlichen Gründen dringend reisen müssen. Ihnen wird empfohlen, sich vor Neiseantritt bei den Bahnhöfen über die noch verkehrenden Züge zu erkundigen. __________ sammenfinden. Es ist mit diesem einzigen Bild die aanze Trostlosigkeit dieser Menschenschicksale festgehalten und in einer Weise mit der durch Krieg und Sowjetwirtschaft verwüsteten Landschaft verbunden, daß ein solches Filmbild genügen kann, um eine Millionenschar von Europäern durch ein inneres Erlebnis von der Furchtbarkeit des sowjetischen Ledens zu überzeugen. Wieder ins einzelne geht die Kamera, wenn sie uns nach dem Einmarsch der rumänischen Truppen in Odessa Einblick gibt in einen Rudetag zwischen den Schlachten. Durch kleine sichtbar ohne Müde eingefangene Ausschnitte wird auf einfache, liebenswert schlichte Art deutlich gemacht, wie stark die Seele, die Innigkeit in der Veranlagung des deutschen Soldaten bei jeder Gelegenheit zum Ausdruck kommt. Diese Wochenschau, scheinbar ohne Höhepunkt, ist voll von Glanzleistungen gekonnter Photographie. Freilich lebt sie vom Rhythmus des ungeheuren Geschehens im Osten, aber sie gliedert es durch ihre im besten Sinne filmische Form, so daß uns schon jetzt aus diesen Bildern ein Hauch von dem in das Bewußtsein dringt, was unsere Zeit den künftigen Jahrzehnten bieten wird. H. H. G. Kämpfen, arbeiten, siegen! Unter dieser Parole finden heute im Kreise W e t t e r a u folgende Versammlungen der NSDAP, statt: Freitag, 31. Oktober, 20 Uhr: Allen- darf a. d. Lda., Alten-Buseck, Giehen-Klein-Linden, Lang-Göns, Langsdorf, Lich, Münzenberg, Saasen, Steinbckch, Treis a. d. Lumda, Wohnbach. Deutsche Volksgenossen und deutsche Frauen! 3n diesen Kundgebungen hört Ihr, was unsere Feinde mit dem deutschen Volke vorhaben, welches grauenvolle Schicksal uns und unseren Kindern zugedacht ist. Darum kommt alle und stärkt Eure Kräfte und den willen zum Sieg, denn nur unser Sieg kann unsere Zukunft sein. Daher die Parole: Kämpfen — arbeiten — siegen! In Gießen wird am morgigen Samstag, 2 0 Uhr, der stellvertretende Gauleiter Linder In der Aula der Universität sprechen. Oie ersten Kriegsfreiwilligen -1914. Der heutige 31. Oktober weckt die Erinnerung an die Krieg^zelt vor 27 Jahren, an den 31. Oktober 1914, an dem zum erstenmal eine größere Anzahl Kriegsfreiwilliger aus unserer Stadt ins Feld zogen. Es handelte sich zum größten Teil um vaterländisch begeisterte Jugend, vor allem Studenten, Schüler und junge Handwerker, die sich bald daraus In die Front unseres alten Gießener In- santerte-Rcgimentes 116 im Westen einreihten und dort bei Le Q u e s n o y ihre Feuertaufe empfingen. Die Gießener Bevölkerung bereitete den ins Feld ziehenden Kriegsfreiwilligen bei ihrem Ausmarsch einen überaus herzlichen Abschied. * Stadtbücherei. Im Monat Oktober wurden 1818 Bände verliehen. Es kommen auf: Romane 1146, Jugendschriften 304, Reisebeschreibungen Am heutigen Freitag beginnen wir In den Familienblättern mit einem neuen Boman. Der Dichter Heinrich Z t l l t ch , tu Gießen auch persönlich nicht unbekannt, erzählt in seinem schönen Buche „Der w e t z e n st r a n ff. wie ?rau Renate von welch mit ihren beiden öchtern nach Kronstadt reist, um das Grab ihres im Weltkrieg gefallenen Mannes zu besuchen: wie sie, alle drei, dort In Siebenbürgen ein neues Stück deutschen Lebens fenncnlerneu und die Erfüllung ihres eignen Schicksals finden. 92, Geschichte und Kriegsgeschichte 147, Technik und Naturwissenschaft 61, Kunst ö, Seewesen 31; Politik 27, Sport 5 Bände. ** Kanin chenaus ft ellung in Gießen. Wie alljährlich, veranstaltet der Kaninchenzuchtver» ein Gießen feine Lokalschau am l. und 2. November wieder im „Burghof". Die Mitglieder haben es sich zur Aufgabe gemacht, die vom Reichsnährstand anerkannten Rassen weiter zu verbreiten, da dies die besten Fleisch- und Fellkaninchcn sind. Aber auch das Angorakaninchen mit seiner blütenweißen, feinen, teuren Wolle hat viele neue Züchter gefunden; es ist diesmal stärker auf der Ausstellung vertreten als früher. Die anderen Rassen, wie Wiener in Blau und Weiß, Deutsche Widder, Helle Groß-Sil- der, Groß-Ehinchilla und Klein-Chinchilla, eine Lehr, schau über Angvrawollgewlnnung, Fellbehandlung und Stallbau sind ebenfalls In der Schau zu sehen. Landkreis Gießen. * Großen»Buseck, 31. Oft. Am Sonntag, 2 November, sind esöOIahre her, daß Fräulein Adele Bornoz als Erzieherin in den Dienst der freiherrlichen Familie von Nordeck zur Ravenau trat. In vorbildlicher Treue hat sie in dieser Zeit ihre Tätigkeit ausgeübt. Wir wünschen der Jubilarin, die noch heute, trotz ihres hohen Alters, recht rüstig ist, für ihren weiteren Lebensabend alles Gute!________________________________________ Verdunkelungszell 31. Oktober von 17.54 bis 8.14 Uhr. ADOX MW __i___'___________:________L Ins der Stadt Gießen. VaS Buch als guter Kamerad. ämpfen und Siegen be unseren Weg zum ammler an uns herantreten diu nur •iluiuuii*! wUttflIIIU4UUH" ue MILDE SORTE 4 Pf. III. SORTE 5 Pf. NIL 6 Pf. Die Standardzigareite der österreichischen Tabakregie uslöfchlich ein. nd wenn nun gibt Finsternis und Entartung in Menschenart Menschenkultur. Und diese Untiefen sind das »iet des Schundschristtums. tzles Schrifttum, das uns wie ein guter Kame- im Leben begleitet, nimmt Kraft und Freude dem Guten und Positiven, um uns damit zu lenken. Es wird uns zu einer lodernden Fackel, let. Bücher, aus solchem Geist geboren, sind von deutschen Menschen nicht Hinwegzudenken. Ort Stunde, in denen sie uns in die Hände fielen, «en sich unserem Gedächtnis und unserem Wesen Handbuch Wr das Lohnbüro", - Ergänzbore Lose-Blott. .,ManaBUm 1200 Selten In 2 Klemmfeder-Mappen, vjjxSr lur. C. Molden unter Mitarbeit von- Behördenreferenten, Fädelten und Betriebswissonsdtaftlern. Pre.smit dem Vondmften- stand des Auslieferungstages RM 7,30. Der einfache, äußerst widerstandsfähige Mechanismus der Klemm- rüdcen-Elnbände ermöglldit mitwenigen Handgriffen den Austausd» veralteter Seiten gegen die vom Verlag laut anhangendetp Vordruck nachzuliefernden Ergänzungen. gücher haben ihr Schicksal. Das ist ein alter c,uch Einige Bücher leben ein kurzes, aufgebläh- PDajein und verschwindeiz. ebenso, wie sie komet- g gekommen sind. Andere quälen sich mühsam ersttn Jahre ihres Lebens, setzen sich bann aber ch und haben einen langen, segensreichen Be» b. Noch andere müssen erst den Tod ihres Derrs abwarten, bis sie gelesen werden. Die wert- ten werden uns zu Kameraden, die an uns >n und formen, die uns begleiten auf den mit- r verschlungenen Wegen des Lebens, deren te in uns glühen und hämmern und treiben, n Gestalten uns lebendiger sind als mancher isch von Fleisch und Blut, der stumpf und unglos neben uns seine Tage verbringt. Dü- haben nicht nur ein Schicksal, sondern sie bilden , an unserem Geschick. schlechte Bücher indessen haben manches Men» Mickfal auf dem Gewissen. Sie haben dumpf elendes Feuer entzündet und zur Flamme ent° t. Der Fluch des Schundschrifttums besteht bar» tzaß es grell hins^leuchtet in die dunklen Ab» ndc, die im Menschenwesen vorhanden sind. Es Sie werden Ihren Kopf vergeblich plagen und Ihr Gedächtnis ohne Ergebnis bemühen I Die Rechtsnormen für die reibungslose Zusammenarbeit In den Betriebsgemeinschaften und für den Ausbau des Sozialrechts im Kriege sind so zahlreich, daß Sie das „Handbuch für das Lohnbüro“ — Auskunftswerk für Betriebsführer und Gefolgschaft — mitdenken lassen müssen. Im ergänzbaren Lose-Blatt - Aufbau bringt und erklärt das Handbuch das gesamte lewells geltende Sozial-, Arbeite- und Abzugssteuerrecht, die Grundsätze und Richtlinien der Reichstreuhänder sowie der DAF. und Oberhaupt alle Anordnungen, die für die Betriebsgemeinschaft von Bedeutung sind. Das Handbuch wird von Zehntausenden von Behörden, Dienststellen, Betrieben und Sozlalbearbeltern wegen seiner Verständlichkeit und Billigkeit bevorzugt benutzt und ergänzt. _______——"T MEMPHIS zur Front'Buchspende auffordern, dann wollen daran denken: Das Beste aus unserem Bücher- int soll für unsere Front gerade gut genug fein. allein verdanken wir Heimat, Besitz und Ge» lenheit. Wir werden unsere Dankesschuld nie- 6 abtragen können. Aber was in unseren Kräf» steht, wollen wir tun, auch bei der Front»Buch» be, die Gruß und (Habe der Heimat in des Wor- efter Bedeutung sein soll. lagcßfalenber für Freitag. idttheater: 19 Uhr „Dschungel". — Gloria- t, Seltersweg: „Leichte Muse". — Lichtspiel» , Bahnhofstraße: „O diese Männer". — Ober» cher Kunstverein: 17 bis 18 Uhr Ausstellung im r des Stadttheaters. Erstaufführung „Dschungel" Im Theater der Universitätsstadt Gießen. Ute, Freitag, wird das Tropenstück in drei Akten lungel" von Josef Maria Frank erstaufgeführt. Autor kennt den Schauplatz des Stückes, eine nialinfel in Westindien, aus eigenstem, stärkstem --kostet Das Handbuch für das Lohnbüro wird durch "chn!fto* ^uch/AnslSht mit vollem *Udc- •der eine Buchhandlung gegen Einsendung d xuaestellt. Nach Ablauf der Ansichtsfrist sendungsrecht Innerhalb der nächsten 14 T g en und dieLleferung derErgänzungen bis zur soll das Handbuch zum Preise von RM 7.50 als fest Obern Ablauf der Ansichtsfrist nur bedorfswoise er- Khriftlidien Abbestellung erfolgen. Oie veredinung nach Anzahl und Umfang zu einem Seitenpreis scheinenden Ergänzungen erfolgt vierteljährlich nachträglich na» Anzahl ^e abbestellt werden von z. Z. 1.55 Pf. Vie Lieferung der Ergänzungen der Lieferfirma Erfüllungsort und Gerichtsstand Ist Berlin Hw. der Wahns rz 618 — z. -u*.» «•- - U—— - - M W MM iiÄ Tabak-Güte, Tabak-Pflege und -Mischung bestimmen den Wert einer Zigarette. — Zugunsten ihres hohen Wertes verzichtet ECKSTEIN Nr.5 auf kostspielige Ausstattung. Unser lieber hoffnungsvoller Sohn, Bruder, Neffe und Vetter Werner Albold Uffz. u. Gewehrführer in einer MG.-Komp. fiel im Glauben an Deutschlands Größe im 22. Lebensjahre amO.Oktober 1941imhohen Norden. In tiefem Schmerz: Georg Albold und Frau, geb. Löffert Georg Albold jr. Karl Burger und Frau, geb. Albold Fritz Albold und Frau, geb. kuppel Job. Karl Schneider und Frau, geb. Löffert Lotte Rohrbach nebst Eltern. Gießen, den 27. Oktober 1941. Beileidsbesuche dankend verbeten. 4472 D Tieferschüttert erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß unser lieber hoffnungsvoll. Sohn, Bruder, Schwager, Onkel, Enkel und Neffe Heinrich Panzer Gefreiter in einem Infanterie-Regiment am 23. September 1941 im Alter von 26 Jahren bei den schweren Kämpfen im Osten den Heldentod fand. Helene Panzer Luise Panzer Gertrud Panzer Otto Panzer Karl Hof (Großvater) nebst allen Angehörigen. In tiefer Trauer: Heinrich Panzer und Frau Wilhelmine, geb. Hof Albert Panzer u. Frau Anna, geb. Rau, nebst Kind Rudi Raab, z. Z. im Felde und Frau Erna, geb. Panzer, nebst Kind Karl Panzer, z. Z. im Felde Trohe, den 27. Oktober 1941. 4460 D Einige Lagerarbeiter sofort gesucht. 4463D JOH. FISCHER Kohlenhandelsgesellschaft Gießen, Alicenstraße 42 — 44. Für leichte Büroarbeiten suche zum baldigen Eintritt jüngeres Mädel mit Kenntnissen im Maschinenschreiben. Ludwig Fetzer, Boschdienst Gießen, Schanzenstraße 3. 4461D Zeiiungsiräger(in) per sofort gesucht. Germer & Wegner, Gießen Neuenweg 18. 4471V T1H1EAXTIER der Universitätsstadt Gießen Freitag;, den 31. Oktober 19—21.30 Uhr 4385d 9. Freitagmiete u. Halbmiete B Erstaufführung! Dschungel Tropenstück v. Jos. Maria Frank Preise von 0.60 bis 3.10 RM. 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Oktober 1941. Frau Müller ist klug: sie lockert den Schmutz nicht nur vor dem Waschen, sie löst ihn gleich richtig auf I Dazu verwendet sie stets Burnus, den Schmutzauflöser, der gleichzeitig das Wasser weich macht. Jedes andere Mittel lehnt Frau Müller ab. Lieber fragt sie noch einmal nach, wenn Burnus nicht gleich erhältlich ist. Sie kommt dadurch nicht gleich in Verlegenheit, denn Burnus ist besonders sparsam im Gebrauch. I I Qualität und Wirkungsweise dieser Hustenbonbons ist nach wie vor dieselbe. Und darauf kommt es ia an! I I I I NSR. „Kraft durch Freude Wetterau Zur Uhr das schöne Band Bei Frau Müller hält die Wäsche sehr lange. Der volle Wäscheschrank mit blütenweißer Wäsche beweist es. Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen: Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Lotz. Altniederländische Tänze, Musik von Julius Röntgen Erinnerung, Musik von Turina Verschiedene Divertissements Karneval von Robert Schumann Choreographie: Ivon Georgi Eintritt: RM. 3.-, 2.50, 2.-, 1.-. Karten im Vorverkauf in der Karten - Verkaufsstelle der NSG. „Kraft durch Freude“ Gießen, Seltersweg Nr. 60, Fernsprecher Nr. 2141 ________________________________________________4467 D von UHRMACHER» JUWELIER WESSEN -NEUENWEG *»<& Vertrauensvolle, ausführlicheBild- Zuschriften, die streng vertraulich behandelt werden, erbeten unter 4442H an den Gießener Anzeiger. Das macht den Unterschied! Schmutzauflösen schon beim Einweichen - das ist das Besondere an BurnusI Burnus enthält eben Wirkstoffe, die auf natürlichem Wege den Wäscheschmutz so auflösen, daß er völlig ins Einweichwasser übergeht und sich nicht wieder auf der Wäsche festsetzen kann. Das Gewebe wird niemals angegriffen. Langes Kochen und scharfes Reiben der Wäsche werden über- flüssig - die halbe Wascharbeit, Waschmittel, Seife und flA Feuerung werden gespart. Die Wäsche wird geschont und xMLFil ff ff / Ä hä*1 längerI Es kommt eben auf den Namen Burnus anl Morgen abend 2O’/2 Uhr 44870 KameradsGhaitsahend Hess. Hof. Artilleristen- Kameradschaft. 1 Paar schwarze Benenslielel Gr.41,zu kaufen gesucht. Schriitl. Angeb. u.03b36 an 0. Gieß. Anz. derSchmu*z0^iöser ' mit der Doppelwirkung das viel verlangte Hustenbonbon wird nur in der roten Beutelpackung und der dunkelblauen Dose verkauft. Beutel und Dose sind in ihrer Aufmachung zurzeit zwar nicht ganz so gefällig wie früher, aber — — die auf den Abschnitt a 1 Ei, auf den Abschnitt b 1 Ei in der Zeil vom 20. Oktober bis 16. November 1941. Die Ausgabe der Eier erstreckt sich auf den gesamten Versorgungsabschnitt und erfolgt durch die Kleinverteiler, sobald diese im Besitz der Eier sind. Gleichzeitig wird darauf aufmerksam gemacht, daß die Eier erst im Laufe der 29. Zuteilungsperiode bei den Kleinhändlern eingehen, so daß sie auch erst innerhalb dieser Zeit von den einzelnen Kleinhändlern je nach ihrer Belieferung an die Ver- HnMusstelliuig am 1. und 2. November 1941 mit Lehrschau im Burghof. Durchgeführt vom K. Z.V. Gießen Eröffn. Samstag 15 Uhr Schluß Sonntag 17 Uhr Eintritt 30 Pfennig, Kinder unter 14 Jahren in Begleitung frei 44710 Die Ansstellungsleitung. Suche für sofort in meine Versandabteilung Dame oder Herrn für ganze evtl, auch halbe Tage z. Bedienen der Schreibmaschine. Großhandlung 44750 Frdr.Teipel/Markt 16. A Und ebenso habe man bei MAGGI» Würze, MAGGI* Brühwürfeln und ewiß, die MA GGl-Suppen sind beliebt • Doch niemand sollte böse sein und schelten, wenn's manchmal keine MAGGI-Würfel gibt - Die guten Dinge sind mitunter selten. MAGGIS Soßenwürfeln ein wenig Geduld. Die Firma MAGGI arbeitet mit voller Herstellungsleistung, muß aber alle befriedigen, auch die Wehrmacht.