dem Bemühen, das amerikanische Volk reif Bei schaffen. V. A. istische Zwecke hinter angeblicher Weltbefriedi gung zu verstecken. England könnte daraus Oer große deutsche Sieg auf Kreta Feindlicher Widerstand zusammengebrochen Oer Feind sucht Rettung in der Flucht. Firth einen großen Frachter durch Bombenvoll- Das ist iige IN SS d VII Hiu/l VlUUU । l IIKI/L UHU ’r('r auf den Kauf amerikanischer Rohstoffe und pin verzichten. Gab er« hat. der das Zu und das kam. e Mann, n 8. Fr- lenrunht) ätmeister. ) die her sahr, am ettfämpfe i machen für die kriegshetzerische Politik Roose- dts und seiner Hintermänner, wird immer wieder st den großen Verdrehungen gearbeitet. Schon die ng Der Wehrmachtberichi. Berlin, 30. Mai. (DRV. Funkfpruch.) Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: treffer schwer. 3n der letzten Rächt bombardierte die Luftwaffe trotz ungünstiger Wetterlage Hafenanlagen an der englischen Südküste. Ein Vorpostenboot, das vor der französischen Küste von drei britischen Schnellbooten angegriffen wurde, versenkte durch Geschühfeuer e i n Schnellboot und beschädigte ein anderes so schwer, daß mit seinem Verlust zu rechnen ist. Der Feind flog weder bei Tag noch bei Rächt in das Reichsgebiet ein. Bei den erfolgreichen Kämpfen am h a l f o y a - Paß in Rordafrika zeichneten sich der Oberleutnant Cramer, Kommandeur eines Panzerregiments, und der Leutnant Jung in einem Artillerieregiment besonders aus. Bei den Kämpfen auf Kreta find deutsche Soldaten nach ihrer Verwundung in so tierischer Weise verstümmelt worden, wie es im Verlaufe dieses Krieges bisher nur im Feldzug gegen Polen vorgekommen ist. Die deutsche Wehrmacht wird mit allen Mitteln dafür Sorge tragen, daß die Anständigkeit und Ritterlichkeit des Kampfes gewahrt bleibt. Mit dem Härte ft en Strafgericht wird sie daher die für diese barbarischen Verstiim- melungen verantwortliche Truppe oder die schuldigen Einwohner treffen. Es steht außer Zweifel, daß die ebenso unsinnige wie lügenhafte Behauptung des britischen Premierministers Churchill, deutsche Soldaten seien in gegnerischen Uniformen abgesprungen, den größten Teil der Schuld an diesen Bestialitäten trägt. e r y wurde schwer verletzt. Ein furchtbarer Schlag für England. Dischrn uch 1941 le begin. or Triest, rnsee und i Sotbc Ijen der Johannes hast des Hüller- Ickttnifthr ib manch erlesener n besinn- während ne miss- KrieM rend des ei^n das tmW zer Feld- chenS 57,30 Kn HG seid auf ie Spitze der römischen Presse. In ihren Berichten weisen die Blätter darauf hin, daß kaum zehn Tage nach Churchills Erklärung, Kreta werde bis zum ä u ß e r st e n verteidigt, die Engländer sich bereits in einer viel schwierigeren Lage' befinden als seinerzeit in Dünkirchen und nur noch an die Rettung ihrer geschlagenen und zersprengten Divisionen denken. „Popolo di Roma" stellt fest, die englisch-griechischen Streitkräfte befinden sich in voller Auflösung. Die neue englische Niederlage, die sich als äußerst schwer ankündige, bedeute vor allem f ü r d i e « n g- lische Macht im Mittel meer einen furchtbaren Schlag. Nach ihrem blitzartigen Sieg auf dem Balkan hat die Achse das Bollwerk Kreta durch Einsatz von Kampfmitteln und Methoden zu Fall gebracht, die den Feind überrascht und einfach überwältigt haben. Die am 20. Mai durch eine gewaltige Luftlandung begonnenen Operationen zur Besitznahme des britischen Bollwerks Kreta nähern sich ihrem A b - schluh. Der feindliche Widerstand ist überall zusammengebrochen. Die im Westteil der Insel aus Fallschirm- und Gebirgstruppen gebildete starke Angriffstruppe hat nach harten Kämpfen bei glühender Hitze und unter größten Bewegungsschwierigkeiten den Feind geschlagen und zersprengt. Die Vereinigung mit den Fallschirmjägern bei R e t h y m - non, die sich über acht Tage einer starken feindlichen Aeberlegenheit gegenüber tapfer behauptet haben, ist vollzogen. Fallschirmjäger eroberten gegenüber zähem feindlichen Widerstand Stadt und Flugplatz hirak - Hon. Der kommandierende General der griechischen Kräfte bei hiraklion hat die K a p i t u l a t i o n angeboten. Die deutsche Luftwaffe unterstützte die Kämpfe durch pausenlose Angriffe auf zurückgehende feindliche Marschkolonnen, Truppenansammlungen und Widerstandsnester. Verbände von Kampf-, Sturzkampf- und Zerstörerflugzeugen rieben britische und griechische Truppenteile in rollendem Einsatz auf. Reben Unterstützung unserer Operationen durch italienische See- und Luftstreilkräfte, wobei sich italienische Torpedoboote durch tapfersten Einsatz besonders auszeichneten, landeten am 28. Mai nachmittags italienische Truppen im O st - teil Kretas, die seither im raschen Vorgehen nach westen begriffen sind. Die Reste der zersprengten Briten flü chten, von unseren Truppen verfolgt, gegen d i e S ü d k ü st e, um sich dem weiteren Kampf durch nächtliche Einschiffung zu entziehen. Zahl- reiche Gefangene wurden eingebtacht, umfangreiches Material, darunter zahlreiche Panzer und Kraftfahrzeuge, dreißig leichte und schwere Geschütze, sowie große Vorräte erbeutet, deutsche und italienische Gefangene befreit. Deutsche Kampfflugzeuge griffen in der Straße von Cafo britische Seestreitkräfte an und versenkten zwei Zerstörer. Sturzkampfflug, zeuge vernichleten in den Gewässern um Kreta zwei Handelsschiffe mit zusammen 1600 BRT. sowie ein Küstenfahrzeug und ein Vorpostenboot. 3n Rordafrika beiderseitige Artillerie- und I Spähtrupptätigkeit bei Tobruk. I Flucht des englischen Oberbefehlshabers. Mit dem Flugzeug abgestürzt. Genf, 30. Mak. (DNB.) Wie aus London gemeldet wird, ist der Oberkommandierende der bri- schen Truppen auf Kreta, der neuseeländische Generalleutnant Freyberg, der in Begleitung des Generals Gabery Kreta im Flugzeug verlassen wollte, um nach Alexandrien zu entkommen, mit seiner Maschine abgestürzt. Generalleutnant Freyberg fand dabei den Tod, General kennen, welche Rolle es sich selbst zugelegt Es darf für die USA. den Büttel spielen, Deutschlands „Militärmaschine" vernichtet und deutsche Volk der Arbeitslosigkeit ausliefert, stark darf Britannien allerdings nicht werden ..... daher keinen Zentimeter Land von Deutschland fordern. Oer Totengräber -es Welthandels Amerikas Schutzzölle, Silberpolitik, Daumwollsubventionen. |le,6 U Ä halte Sle Unb‘ n9 noch A r. Sini „Sie deutsche Kriegsmaschine zerschlagen." Wie Roosevelt-Amerika sich den Frieden wünscht. Wie Norwegen und Dünkirchen. Madrid, 31. Mai. (Europapreß.) „Die Krem- Schlacht ist nach einem Geständnis Churchills eine der wichtigsten Schlachten dieses Krieges und von den Engländern verloren", schreibt die spanische Zeitung „Madrid" auf Grun^l der letzten Informationen über die deutschen' Erfolge auf dieser Insel. „Die britischen Truppen hatten bei dieser Schlacht alle Vorteile auf ihrer Seite", fährt das Blatt fort, „die Artillerie jeden Kalibers, Tanks und eine ungeheure Flotte. Die britischen Truppen konnten sich ganz nach Belieben vorbereiten. Trotzdepi haben sie verloren. Die britischen Soldaten haben diesmal mit wirklicher Erbitterung gekämpft. Sie sind aber besiegt worden, und Kreta fällt nun in den Besitz der deutschen Truppen. Das schlimmste", so fügt das Blatt hinzu, „ist der Geist, von dem die britischen Generale in dem Augenblick beseelt sind, in dem die Ereignisse sich zum Schlechten wenden, indem sie an nichts anderes als an ihre persönliche Sicherheit denken. So ist es in Dünkirchen gewesen, in Norwegen, Griechenland und jetzt auch auf Kreta, wo sich der General Freyberg im Flugzeug zu retten versuchte und ohne jeden Ruhm, der ihm auf dem Schlachtfeld gebührt hätte, umkommen mußte. Kreta „eine bemerkenswerte Heldentat» Neuyork, 30. Mai. (DNB.) Das Schicksal Kretas hält „New Port Herold Tribüne" für de- siegelt. Bei der deutschen Aktion gegen diese Insel handele es fick um den ersten Versuch einer reinen Luftinvasion. Die erste Schlacht einer völlig auf dem Luftwege transportierten Armee gegen See- und Landstreitkräfte müsse offenbar als Erfolg verbucht werden. Kreta sei eine bemerkenswerte Heldentat. Herr Norris will aber nichts von Kriegsentschädigungen wissen. Nach Versailles haben die Vereinigten Staaten allzu deutlich gespürt, wie unglücklich sich der Fluch der Reparationen nicht zuletzt auf die Wirtschaft der Vereinigten Staaten aus-' gewirkt hat, daß Norris Grund genug hat, nachdrücklich davor zu warnen. Im übrigen aber mag Senator Norris daran erinnert werden, daß es höchst lächerlich erscheint, das Fell des Bären teilen zu wollen, bevor man ihn erlegt hat. Den frommen Wünschen des Senators stehen Tatsachen gegenüber, die Deutschland die Initiative geben, den wirklichen Frieden der Gerechtigkeit zu garantieren. ffss oiM» htzSita® Huld* -l. Jahrgang Ur. (28 pdtbeint täglich, außer ßonntags und feiertags Aeilageu: Die Illustrierte »ebener Familienb lütter hebnat irnBilü DieSmolle Mormts-Bezugsvreis: M 4 Beilagen RM.1.95 Dbne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr... „ -.25 pich bei Nichterscheinen ron einzelnen Nummern Kfolge höherer Gewalt «ernsdrechanschluß 2251 Mhtanschnf1:„Anzelg^ Vomckeck 11686 Arantt^M. & kam es zu dem zweiten großen Störungs- Q,'rr in der Weltwirtschaft, der amerika - s'.sch e n Go l d t h e sa u r i e r u n g. Allmählich Mrnte fast alles Gold der Welt nach den USA., ;|j| f eute mit über 20 Milliarden Dollar mehr als T.r- H. des gesamten Weltgoldbestandes besitzen. P Amerikaner vergruben es in völlig unproduk- Wr Weise im Fort Knox, und die Welt besaß '^> r weniger Gold, um die amerikanischen For- ;Fifigen zu befriedigen. Notgedrungen mußten WfT die nicht goldbesitzenden Staaten mehr und Amurdme von Staaeigai für die Mittagsnummer bis 8'/, Uhr desBormiltagS Ar»eigeu-ivretle i Anzeigenteil 7 Ros. Je mm bei 22 mm Zeilenoreite, Tertteil 50 Rus. le mm bei 70 mm Zellenbreite Nachlässe: Wiederholung Dialstaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschritt (vorherige Vereinbarung) 25°/<> mehr redliche Tatsache, von der man bei dieser Hetze z.sgeht, nämlich die sogenannte Bedrohung der Msllichen Hemisvhäre, ist ein reines. Hirnge - j in ft. Kein Mensch in Europa, am allerletzten g nationalsozialistische Deutschland, denkt daran, n Amerikanern in ihre Angelegenheiten hineinreden, geschweige denn, sie anzugreifen. Genau sselbe gilt von der Behauptung, die autoritären ;aaten, womit ja in der Hauptsache immer Deutschland gemeint ist, hätten den Welt- indel ruiniert. Rücksichtsloser sind die ge- ichllichen Tatsachen wohl niemals vergewaltigt >rden. geschichtliche Tatsache ist doch, daß der National- galismus in Deutschland erst am 30. Januar 1933 c Macht gekommen ist, während die allgemeine eltkrise, die den Welthandel nach der Scheinkon- cktur von 1925 bis 1929 zusammenbrechen ließ, 'eits im Jahre 1930 begann. Von dem finanziellen -scmrmenbruch Oesterreichs ging sie aus, bzw. dort irbe sie zuerst offenbar, nachdem Or Keim dazu on Jahre zuvor in der Weltwirtschaft gelegen !te. Denn die Konjunktur von 1925/29 war in der -uptsache nur durch eine völlig unwirtschaftliche rditinflation von amerikanischer Seite aus »glicht worden. Es war eine Konjunktur mit rgtem Gelde, die in dem Augenblick zusammen- chcn mußte, in dem diese Gelder zurückgezogen rden. Nach struktureller Ursache, wie auch nach unmittelbaren Anlaß des Zusammenbruches, n der plötzlichen Kreditzurückziehung durch die erikanischcn Geldgeber, war also die Schuld, rm überhaupt davon gesprochen werden soll, bei Vereinigten Staaten von Amerika suchen, ganz gewiß aber nicht bei Deutschland, merifa, das sich heute zum Gralshüter der ltwirtschaft und des Welthandels macht, ist in -klichkeit überhaupt der eigentliche Toten- jjäb e r des Welthandels. Wenn dieser fc) der Katastrophe des Weltkrieges 1914/18 über-» fcipt jemals Aussichten zum Wiederaufstieg haben l|re, so wäre die unumgängliche Voraussetzung da- « die gewesen, daß man die Konsequenzen aus b r. einschneidenden Veränderungen der weltwirt- ktftlichen Gesamtlage durch den Wettkrieg gezogen Me. Diese bestand nicht zuletzt darin, daß die Ver- Wgten Staaten von Amerika vor dem Kriege ein a gesprochenes Schuldnerland waren. Sie hatten W 1914 im Jahre durchschnittlich 200 Millionen L; or an Zinsen an ihre europäischen Gläubiger- ■ten zu zahlen. Nach dem Weltkriege, in dem die WA. ungeheure Kriegsgewinne eingesteckt hatten, jlnfote umgekehrt das Ausland, d. h. in der Haupt- H Europa, über 500 Millionen Dollar Zinsen ai; die Vereinigten Staaten von Amerika zahlen. Die Konsequenz aus dieser veränderten Stellung der ’Uriftigten Staaten im Wirtschaftsleben der Völker Me die sein müssen, daß 21 meritt bereit war, Be- Itomig i n Waren anzunehmen, d. h. also, eine Iper ft dr f te Einfuhr zuzulassen. Die Ameri- er konnten sich jedoch nicht frei machen von der tschastspolitik, die sie vor dem Weltkriege be- hatten. Damals waren sie noch ein halb- jmiales Land. Ihre Industrie befand sich zum zsn Teile noch im Stadium des Aufbaues. Die- Aufbau wurde, wie das durchaus üblich war, «h hohe Zölle für ausländische Industrieprodukte ;e Un- all Inhaber Gießen, 1 G<,d( F A ti kurz nac. uns Heute wt gute Seh' stina, dem Irak, Aegypten usw. reicht aber weiter überall dort hin, wo Muselmanen sind, das heißt Bt es. KAls«' v ganze Rei nenkraft nicht weit entfernt, die Bedeutung Kretas als L u f t b a s i s ist ganz hervorragend, da Alexandrien und der Suezkanal von Kreta aus leichter erreichbar sind. Und nicht nur Aegypten liegt in der Reichweite der Flottenbasen von Kreta, sondern auch Palästina usw. Am Tage, nachdem der Führer die Landung auf Kreta aus der Luft befohlen und Reuter selbst anerkannt hatte: „Der deutsche Angriff auf Kreta ist ohne Zweifel ein sehr kühnes und sehr riskantes Unternehmen", erging sich die britische Presse in der Hervorhebung der strategischen Wichtigkeit dieser Insel. Die „Daily Mail" schrieb damals: „Die lebenswichtige Bedeutung Kretas im Plan unserer Empire-Verteidigung liegt auf der Hand. Ein Sieg hier bedeutet viel mehr als ein örtlicher Erfolg, und ein Sieg Großbritanniens würde der gerühmten Unbesiegbarkeit der deutschen Waffen einen schweren Schlag versetzen." Selbst der britische Rundfunkschwätzer Cyrill Lay k in wies darauf hin, der Besitz Kretas sei wichtig, ja von ausschlaggebender Bedeutung für die Sicherung der vorderorientalischen Position des Empire. Er sagte, durch einen deutschen Besitz Kretas würde Suez jetzt nicht mehr allein durch eine Zangenbewegung bedroht, sondern der Angriff auf diese Stadt und auf den Suezkanal könne von drei Richtungen aus erfolgen, die Bedrohung von Suez sei also ernst und ein Ergebnis des deutschen Angriffes auf Kreta könne leicht einen entscheidenden Einfluß auf den gesamten Verlauf des Krieges im Rahen Osten ausüben, ja, die Bedeutung eines solchen Ereignisses würde sich bis zu den Küsten der britischen Insel erstrecken. Wir haben die Insel aus der Lust bezwungen, unsere Bomber haben die englischen Schiffe zerschlagen, unsere tapferen Fallschirmjäger haben gewissermaßen die Insel aufgeschlossen, und vergeblich war aller Widerstand der Briten. Man hat in der englischen Presse natürlich das Blaue vom Himmel heruntergelogen, um so mehr, je schlechter die britischen Aktien aus Kreta standen. Aber anderseits ^heuchel iß lvir du Treiber r* nur o „Die Engländer haben das Kriegsrechl verletz!." Max Schmeling berichtet über feine Erlebnisse als Fallschirmjäger auf Kreta. Gieß, «en (j Oer italienische Bericht. Rom, 30. Mai. (DRB.) Der italienische Wehrmachtbericht hat folgenden Wortlaut: In der Nacht zum 30. Mai haben unsere Flug- geugverbände die Hafenanlagen von La Valetta (Malta) bombardiert. In Nordafrika Artillerie- und Spähtrupp- tätigkeit im Abschnitt von Tobruk. Unsere Flugzeugoerbände haben Anlagen und feindliche Schiffe im Hafen von Tobruk bombardiert. Es wurden zwei Hilfsschiffe und ein 2000-Tonnen-Dampfer versenkt sowie ein Brennstofflager vernichtet. Andere Flugzeugverbände haben Kraftwagen und Munitionslager bei Tobruk mit Bomben belegt. Unsere Jagdflugzeuge haben englische Flugzeuge, die versuchten, Bengasi zu erreichen, zum Kampf gestellt. Zwei feindliche Flugzeuge wurden «pbgeschossen. In Kreta haben unsere Landungstruppen den Feind angegriffen und einige hundert Gefangene sowie eine reiche Beute an Waffen und Munition eingebracht. Die Operationen gehen, von der Luftwaffe wirksam unterstützt, weiter. Die feindlichen Seestreitkräfte, die, wie bereits •hn Wehrmachtbericht vom Donnerstag gemeldet, wiederholt von unserer Luftwaffe im östlichen Mittelmeer angegriffen wurden, ziehen sich eiligst nach Alexandrien zurück, wobei sie fortwährend von unseren Flugzeugen angegriffen wurden. Der feindliche Zerstörer „Here- ward", der von unseren Flugzeugen schwer getroffen wurde, ist in die Luft geflogen. Die Rettungsoperationen der Besatzung sind im Gange, und es konnten bisher 229 Ueberlebende, davon 26 Schwerverletzte, geborgen werden. Während der Fahrt in einem Geleitzug wurde der „(Tonte Ross o" südlich von Syrakus torpediert und versenkt. Der größte Teil der Truppen wurde gerettet. In Ostafrika hat der Feind mit Unterstützung der Luftwaffe erneut unsere Stellungen von Uol- schefit (nördlich von Gondar) angegriffen. Durch sofortigen Gegenangriff unserer Truppen wurde er unter großen Verlusten zurückgewiesen. Dor einem Jahr. Am 31. Mai 1940 letzter französischer Widerstand in Nordfrankreich gebrochen. Beiderseits Dünkirchen Kampf mit den Resten des britischen Expeditions- ' Heeres. Die Luftwaffe bekämpft erfolgreich Einschiffungen des Feindes in Dünkirchen. Zahlreiche Kriegs-, Transport- und Handelsschiffe versenkt. Die Kriegsmarine übernimmt im holländischen und in dem in deutscher Hand befindlichen belgischen und französischen Küstengebiet die Küstenverteidigung. Am 1. Juni 1940 werden beiderseits Dünkirchen die Engländer weiter zurückgedrängt. Nieuport, Adinkerke, Ghyvelde genommen. In Norwegen besetzen Gebirgsjäger Bodö. Die Luftwaffe zerschlägt Reste des geschlagenen britischen Expeditionsheeres vor Dünkirchen. Schnellboote versenken im Kanal einen Zerstörer und ein Unterseeboot und ein deutsches Unterseeboot ein Kriegsschift. Mgsmer IBM Fahrzeu ÜW O«te ! ,'ldurch tue 1 |jiM& ein vl hi deutschen -Sir fahren W: ist eine v «Werte St ,,en, dem viel Gute jus her Rü n gefangl i der Tom« mehreren ! deutschen hi einmal n g und ' ii Dir untern isches rnbe - bei Im Tiefflug über Kreta. Vom Begleitschutz bis zur Gefechtsaufklärung. — Fahrt durch Kreta Von Kriegsberichter Wolfgang Kuechler. verloren anzusehen ist. Trotzdem behauptete Chur» ch i l l am 27. Mai, die deutschen Angaben über beit Kreuzer „York" seien „noch mehr übertrieben als sonst". Jetzt, nach der Eroberung der Suda, Bucht auf Kreta, dem wichtigsten Stützpunkt der britischen Seestreitkräfte, sieht man unter der süd- lichen Sonne den Kreuzer „N o r k" auf deft Grunde der Bucht liegen. Womit erneut die absolute Korrektheit der deutschen Wehrmachtberichte, und die absolute Verlogenheit amtlicher englische Meldungen und Erklärungen erwiesen ist. Englische Kriegsschiffe in Gibraltar eingetroffen. Achteten püralldi, dem] ’uir zutei Herm Pf, sogar äfltk' rt sie einer Erfolg lag dafür auch auf deutscher Seite. Die Straße blieb in unserem Besitz, und die britischen Truppen mußten sich unter blutigen Verlusten und unter Zurücklassung von Gefangenen zurückziehen." Max Schmeling wurde bei den zähen Gefechten, in denen oft Mann gegen Mann stand, von seiner Gruppe abgesplittert und schlug sich einen halben Tag lang durch die kretische Wildnis, bis er einige Kameraden fand, die ebenfalls die Verbindung mit ihrer Gruppe verloren hatten. Vorsichtig, immer Ausschau nach den Engländern und nach Heckenschützen haltend, pirschte sich die kleine Schar auf Schleichwegen durch das unwegsame Gelände. Am Abend stießen sie dann wieder auf einen größeren Zug deutscher Fallschirmjäger und setzten mit chm zusammen den Kampf um die Beherrschung der wichtigen Straße fort. Auch hierbei wurden wieder britische Gefangene gemacht. Max Schmeling äußerte sich über seinen Eindruck, er habe das Gefühl gehabt, die Tommies feien froh gewesen, daß der Kampf für sie endlich beendet fei. Niemand - von ihnen habe sich über die Behandlung beklagen können, und es sei auch trotz der manchmal schwierigen Lage der Fallschirmjäger kein Fluchtversuch unternommen worden. Auf die Frage: Wie die Engländer gekämpft hätten, meinte Max Schmeling, daß die Tommies Zwar zäh gewesen seien, aber sich nie bis zum letzten Schuß verteidigt hätten. Meistens zogen sie Die Folgen unseres Sieges auf Kreta Ausgangspunkt neuer strategischer Möglichkeiten. wahre „Wirklichkeit" nennt, die Dinge der Sinnenwelt. Dieser Materialist muß mit Notwendigkeit auch zu einem „Glauben" an das Gold kommen. Denn er muß ja einen Götzen haben, der für ihn den höchsten Wert repräsentiert. Der metaphysisch Gerichtete kann diese Dinge der materialistischen „Wirklichkeit" nicht so ernst nehmen. Er erlebt innerlich die große Notwendigkeit des gotthaltigen Daseins, das Schmerz und Tod als Inhalt der Gottwelt einschließt. Er ordnet sich dem Ewigen zu und mithin auch der Ganzheit seines Volkes und seiner Ordnung ein. Diese Haltung macht ihn dem überlegen, der da meint, besonders „hart" zu sein, wenn er in der Stunde der leiblichen Bedrohung im scheinbar „gesicherten" Keller- verbi eß seines erkauften Winkels um so drastischer „das Leben genießt". Ueberlegen ist der Mensch, der gelassen und gläubig seinen Dienst am Ganzen erfüllt und sich in dem großen Zusammenhang sicher weiß, der seine Bestimmung ist. Dieser Mensch — und wir erkennen in ihm den deutschen Menschen — ist weltüberlegen. Er kennt die kleinen und erbärmlichen „Ressentiments" nicht, diese Rach- und Nachgefühle, die den blinden Haß und den verzweifelten Hochmut der Borniertheit gebären. Gespräche mit jungen Menschen aus dem kontinentalen Westen lassen oft erkennen, wie weit die Erstarrung bereits gediehen war, ehe mir kamen, und wie sie heute sich auch dort nicht leicht löst, wo wir uns als Helfer in der von den Erstarrten selbst verschuldeten Not erwiesen haben. Man schämt sich dort jetzt der Hetze, mit der man -sich selber und den Landsleuten den Deutschen als Bestie, als Barbar vorstellte. Das ist charakteristisch -für jene seelische und geistige Erstarrung, von der oben die Rede war: sie will es sich nicht eingestehen, daß das alles Irrtum, Haßphantom oder schlechtes Gewissen war... Man kann es dort nicht übers Herz bringen, nun Ja! zu sagen zu dem Schicksal. Nein, auch wenn der Deutsche hilft, ist er der „Barbar" für manche Unbelehrbare.. Jenseits des Ozeans sieht es nicht anders aus: seine pseudoreligiöse Orthodoxie verschließt sich eigensinnig und unfähig jeder klaren Ueberlegung. Die dümmste planmäßige Hetze Interessierter wird ins Dogma der eigenen angelsächsischen Unfehlbarkeit ausgenommen, und nun rennt man in eine geistige Sackgasse, aus der die notwendige Umkehr einmal sehr schwer sein wird. Wir sehen diese Zusammenhänge, und das macht uns ihnen gegenüber sicher und überlegen. Ein in sich selber geistig und seelisch feststehendes Herrenvolk wie die Japaner spüren und begreifen das. Die Verständigung rund um den Erdball ist mit ihnen deshalb leicht und säst selbstverständlich. Geistiges Talmiwesen, wie es heute das Angelsachsentum darstellt, muß vor der großen -Geisteswelle versagen, die nach dem Absinken der materialistisch-bürgerlichen Zwischenepoche die Dinge der Menschen auf dieser Erde neu ordnet. Aber in den Völkern, die jung sind in ihrer Seele und ihrem Wollen, wächst der Kern der Menschen, die das Neue begreifen und verehren. Sie ahnen oder wissen schon, daß dieser Krieg kein imperia- llistischer Eroberungskrieg mehr ist, daß in ihm — wie es schon damals 1914, vor einem Vierteljahr- Hundert, die deutsche Jugend empfand — etwas Geistiges ausgetragen wird, das jenseits des bloß nationalistischen Hasses steht. Kleinere Erscheinungen dieses Hasses werden bereits lächerlich vor dem großen Geschehen. So sind mir mit unserer pfingstlichen Selbstbestimmung ganz von selber zu dem großen inneren Befehl gelangt, unter dem heute all unser Dasein stehen muß: mir haben dem Kommenden zu dienen mit Leib und Seele. Wir haben den Geist in uns wachzuhalten um unserer Verpflichtung an unserer ewigen Ausgabe mitten. dej (PK.) t. . 31. Mai. (DNB. Funkspruch.) Für den Staffelkapitän ist der heutige Einsatz ein kleines Jubiläum: Es ist das 2 5. Mal, daß er gegen bie Insel fliegt. Welch eine Summe von Energie und Einsatzbereitschaft, melch eine Fülle schon rein körperlicher Leistungen liegt in dieser Zahl der 25-Kreta-Einsätze in knappen zehn Tagen! Das läßt ahnen, aus welchem harten Holz die Männer geschnitzt sein müssen, die im Südosten Tag für Tag gegen den Feind fliegen. Und was für eine Vielfalt der Aufgaben hat es während bisset Zeit gegeben! Dom Begleitschutz bis zum Bombenwerfen, vom Tiefangriff bis zur Gefechtsaufklärung hat die Staffel fo ziemlich alles „durckexerziert", was es in der Fliegerei gibt. Aber als ihren fchön- ften Einsatz haben sie es immer wieder gesehen, wenn sie in den ErdkampfunsererTru p- pen auf der Insel eingreifen konnten, wenn sie den Fallschirmjägern und Luftlande trupp en so wirksam und erfolgreich zu helfen vermochten, daß die da unten vor Freude und Begeisterung heftig heraufwinkten. Auch heute ist wieder ein ähnlicher Einsatz befohlen: Schutz von Transport-Ju's, die noch einmal Fallschirmjäger absetzen sotten, und anschließend Tiefangriff gegen feindliche Stellungen, die die deutsche Linie betuohen. Schon viele Kilometer vor Kreta, dessen Berge bereits lange vorher sichtbar geworden find, holen wir die Iu's 52 ein, die wir dann bis zum Zielraum begleiten und schützen. Hunderte von Fallschirmjägern schweben der Erde zu. Man wird fie unten freudig erwarten, sie sind an dieser Stelle eine bedeutende und vielleicht entscheidende Verstärkung für die dort kämpfenden Truppen. Beim Rückflug geben wir den Transportflugzeugen noch weit bis auf das Meer hinaus das Geleit, bann kehren wir roieber nach Kreta um, benn für uns beginnt jetzt erst die eigentliche Arbeit. Es ist nicht einfach, bie feindlichen Stellungen zu finben. Gut getarnt haben sich bie Brüber, das muß man ihnen schon lassen. Kein Mensch läßt sich haltende Form der deutschen Wehrmachtberichte ! kennt, weiß, daß in solchen Fällen das Schift als ! : a fchirmjäger zu bezwingen und den Kampf gegen die englische Flotte nur durch unsere Bomber- durchführen zu lassen, würde scheitern, denn dieses Unternehmen, so schrie man, sei ja viel kühner äl s das Unternehmen gegen Norwegen. Am 22. Mai triumphierte der eng- Nach der Eroberung der Hauptstadt von Kreta, C h a n i a , sind jetzt auch die übrigen an der Nordküste gelegenen Hafenstädte in den Besitz Deutschlands geraten. Nur diese Städte beherrschen das Bild der Insel, benn bie Sübküste Kretas fällt steil ins Meer hinab und bietet keinerlei Landeplätze. Damit ist das Geschick der Engländer oder vielmehr der australischen Truppen und des Restes der griechischen, die sich auf diese Insel geflüchtet hatten, entschieden. Sie können, weil unsere Luftflotte ihre Schifte zerschlug, nicht mehr flüchten. Damit hat Deutschland nicht nur ein Bollwerk der Briten, an dem sie jahrelang gearbeitet hatten, in seine Hand gebracht, sondern es hat mit einem Schlage gewissermaßen den Zentralnervenpunkt der ganzen vorderasiatischen und nordafrikanischen Stellung der Briten mit Beschlag belegt. Kreta istderKeil, der Drehpunkt, um den sich die gesamte strategische Position der Briten im östlichen M i t - telmeer drehte. Die Wichtigkeit Kretas ist von England auch erkannt und oft genug betont worden. Schon vor dem Weltkriege wollte England Kreta besetzen, und nur das energische Einschreiten der übriaen europäischen Großmächte verhinderte den englischen Zugriff. Aber schon vor diesem Kriege hatten die Briten begonnen, durch ein Zusammenspiel mit der griechischen Regierung Kreta zu befestigen, und während dieses Krieges wurde die Insel immer mehr von den Engländern gestützt, Vorräte angelegt und Flugplätze geschaffen, von denen England aus Italien bedrohte. Als wir in kühnem -Unterfangen die englischen Truppen oder vielmehr die des Empire, oa die Briten ihre Kolonisten für sich bluten lassen, Griechenland besetzten, war Kreta die letzte, und wie sie glaubten, sichere Zuflucht der Briten im östlichen Mittelmeer. Kreta sollte auf Befehl Churchills „unter allen Umständen gehalten" werden. Am 4. Mai erklärte der Oberbefehlshaber der Empire- truppen auf Kreta, General Freyberg: „Durch die gemeinsamen Anstrengungen der militärischen Streitkräfte der Alliierten und der Zivilbevölkerung werden wir nicht nur den Boden Kretas gegen jeden Eindringling unversehrt bewahren, sondern wir werden von diesem Stützpunkt aus, so Gott will, im gegebenen Augenblick ausgehen, um die Freiheit und Unabhängigkeit von ganz Griechenland wieder herzustellen." Der Besitzer von Kreta hat einen wertvollen Vorposten für die Bedrohung der Schiffslinien im östlichen Mitte l m e e r. Der italienische Dodekanes ist von Kreta sich in der Dunkelheit zurück, um eine neue Stellung zu beziehen, ober sie ergaben sich den vev« wegen anftürmenben Fallschirmjägern. Wir sprachen dann noch über die Mißhandlungen deutscher kriegsgefangen ei : durch Engländer, die ebenfalls in zahlreichen Fällen bestätigt ist, und dabei zeigte sich Ma; Schmeling wieder als der saubere und faire Sports- mann, der er immer gewesen ist: „Wir wollen nicht alle über einen Kamm sche* < ren", meinte er, „manche Tommies haben sich auch 1 soldatisch anständig betragen, auch unseren Gefangenen gegenüber Ich habe z. B. selbst gefefjen, wie ein in unsere Gefangenschaft geratener englischer Arzt im Notlazarett mitgeholfen hat, une unser Notlazarett, das wir in einer Zelle des Zuchthauses eingerichtet hatten, war bestimmt nicht gerade komfortabel. Das ist aber ein Einzelfall und wiegt nicht die Tatsache auf, daß die Mißachtung des Kriegsrechtes durch mt britische Rührung und den Tommys vor allem durch die Aufhetzung der kretischen B evölkerung zu dem gemeinen und hinterhältigen Heckenschützenkrieg manchem deutsckjen Soldaten das Leben gekostet hat. Die am gedrohten Vergeltungsmaßnahmen des Oberkommandos der deutschen Wehrmacht bestehe« deshalb zu allem Recht!" Das sagt ein Mann, der früher als Boxwebmeister und heute als Gefreiter in der Welt bai gleiche Ansehen genießt, ein Mann, der im schwersten Kampf dabei war und der nur schildert, was er mit eigenen Augen gesehen hat. blicken, als wir im Tiefflug das Gelände abgrafen- Dffenbar haben die Tommies noch von unsere« früheren Besuchen her genug, fo daß sie sich nidji leichtsinnig den deutschen Fliegern verraten motten Da blitzt es jedoch plötzlich aus einem einzelnen Gehöft auf, das un-weit der nahe der Küste entlang führenden Straße steht. Wir werden beschossen, und auf so etwas haben wir eigentlich nur gewartet. Da das Mündungsfeuer einwandfrei als aus dem einzelnen Gehöft kommend erkannt ift gibt der Staffelkapitän sofort den Befehl: „Dieses Haus ist dem Erdboden gleichzumachen!" So blitzartig und so vernichtend möge« sich die Tommies unsere Reaktion wohl nicht vor- gestellt haben. Fünf Minuten genügen, um ihre «Stellungen restlos z u erledige« und das feindliche Feuer zum Schweigen zu bringen, fünf Minuten, in denen die Flugzeuge unsere« schwarms mit konzentrierter Wucht ihren Tiefangriff, gegen das Haus flieaen. Der Befehl de« Staffelkapitäns ist erfüllt: Aus diesem Haus wirt» kein Schuß mehr fallen. Nachschub für die kämpfenden Truppen. Weiter nach Westen fliegen mir mit unsere« schnellen Flugzeugen. Wir sind schon in dem Teil der Insel, der bereits fest in den Händen der deutschen Truppen ist. Auf einem Flugplatz, der do« den Fallschirmjägern schon in den ersten Tagen feß in Besitz genommen wurde, setzen wir zur Landunß an. Auf dem Platz ist ein ftänbiges Komme« und Gehen von Flugzeugen, das de« ganzen Tag über nicht abreißt. Vor allem Transportflugzeuge brummen in unübersehbare« Mengen heran. Meist sind sie bis an die Grenz« ihrer Ladefähigkeit mit Nachschub für unser« vom kämpfenden Truppen bepackt. Da kommt Mu* n i t i o n , die in der vorderen, Linie dringend benötigt wird, eine andere Ju ist bis an den Rani» voll mit Verpflegung. Nur kurze Zeit bleibe« die Maschinen, dann starten sie schon wieder, um aus dem rückwärtigen Armeegebiet neuen Nachschub heranzubringem Andere ju’s schäften Imme« Gießen (( !*« B«rc 24 Uhr, 1 DNB. ..., 30. Mai. (PK.) Als in den frühen Morgenstunden des 20. Mai der riesige Heerwurm der schweren deutschen Transportmaschinen nach Kreta flog, begann eines der kühnsten und gewagtesten Unternehmen der Kriegsgeschichte: Nur aus der Luft her soll die vom britischen Expeditionskorps stark befestigte Insel Kreta gegen einen zahlenmäßig und materiell überlegenen Feind genommen werden. Deutsche Jäger und Zerstörer begleiten die ungezählten Ju 52, die auch hier wieder eine glänzende Bewährungsprobe ablegen. Am Himmel sind Hunderte deutscher Flugzeuge aufgetaucht, aus ihren Rümpfen quellen Tausende leuchtender weißer Fallschirme hervor und pendeln langsam hinunter zur Erde. Die deutschen Fallschirmjäger landen auf Kreta! Auf strategisch wichtigen Punkten sind sie abgesetzt worden, die kühnen und todverachtenden Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der deuftchen Fallschirmjäger-Regimenter, die schon in Norwegen und im Westen Taten größten Heldentums vollbrachten. Die Schilderungen der auf zahlreichen stark befestigten Stellungen auf der Insel landenden deutschen Fallschirmjäger beweisen alle die Schwere und Härte des Kampfes, aber auch, daß die Engländer oft und gerade in entscheidenden Augenblicken das Kriegsrecht nicht achten. Das haben Soldaten aller Dienstgrade bei ihren Vernehmungen ausgesagt. Ich hatte die günstige Gelegenheit, auch Max Schmeling, der als Gefreiter in einem Fallschirmjäger-Regiment beim ersten Einsatz auf Kreta landete, über feine Kampferlebnisfe zu befragen. Der Name Max Schmeling ist für die ganze Welt zu einem Begriff des wahrheitsliebenden und fairen Sportsmannes geworden. Der ehemalige deutsche Boxweltmeister aller Klaffen hat sich bei feinem Auftreten in allen Ländern der Erde immer wieder größter Sympathien erfreut, und feine Aussagen sind heute als Soldat genau so klar, sachlich und bescheiden wie früher die Antworten, die er den Journalisten Amerikas, Englands oder Spaniens gab. Die Gruppe, in der Max Schmeling kämpfte, fprang mit dem Auftrag ab, die Küsten st raße zu sichern und ein hier liegendes Zuchthaus zu besetzen. Schon bei der Ankunft und beim Absprung wurden die Fallschirmjäger von starkem Abwehrfeuer empfangen. Gewehr- und Maschinengewehr- schüfse peiftchten ihnen aus allen Richtungen entgegen. Die Schützen faßen in den Baumkronen, in den Gärten und den Häusern. Dennoch landeten die Fallschirmjäger mit nur geringen Verlusten. An der Straße sammelten sich die Gruppen und Züge, um gegen den Gegner vorzustoßen. Aber was war das für ein Gegner? UeberaH nichts a l s Heckenschützen, nur wenige britische Offiziere, die anscheinend ihre Führung übernommen hatten, aber kein britischer Soldat war zu sehen! Nach der Einbringung mehrerer Gefangener — die Masse der Heckenschutzen hatte längst das Weite aesucht — nahmen die Fallschirmjäger das Z u cy t h a u s , dessen Häfttinge von den Engländern frei« gelassen worden waren, anscheinend in der Absicht, sie zu bewaffnen oder sie mit den Waffen der Fallschirmjäger auszurüsten, um sie bann gegen die deutschen Soldaten einzufetzen. Verbrecher gegen Soldaten! Im Gegensatz zu den eingeborenen Kretern zeigten sich die Griechen den deutschen Fallschirmjägern gegenüber stets freundlich und hilfsbereit. Sie zeigten ihnen Wege und Richtung und halfen ihnen in jeder Beziehung. Erft nach zwei Stunden tauchten die ersten britftchen Soldaten auf. Den Angriff schlugen die Fallschirmjäger ab und nahmen in kühnem Gegenstoß ein britisches MG.-Nest und die Mannschaften gefangen. „Der Kampf war hart und schwer",, sagte Max Schmeling, „benn der Gegner besaß vor allem schwere Waffen, denen wir nichts entgegensetzen konnten. Mancher deuftche Fallschirmjäger hat seinen kühnen Einsatz mit dem Leben bezahlt, aber der La Linea, 31. Mai. (Europapreß.) Day Schlachtschiff „Renown", der Kreuzer „Sheffield" |j|7 große 2 und der Flugzeugträger „Ark Royal" sind am Frei» is.-jemilch 1 tag im Kriegshafen von Gibraltar eingelaufen. |U?n Sold Sie stehen unter dem Oberbefehl von Admirali"" m: Summerville. ii einem ri bis in die f e r n ft e n Winkel Jnd iens, M m Hinterinbiens und zugleich Chinas, von dem ein Teil der Bevölkerung der Südprovinzen sich zur 1 deutM Lehre Allahs bekennt. E. S. w „Oie Sonne bringt es an den Tag/ m Am 20. Mai meldete der deutsche Wehrmacht i ftft bericht, daß der schwere e n g 1 i | cb e Kre uzer e9 „D 0 r k" in Brand geworfen war. Wer die zurüi^ lische Sender, die Briten beherrschten auf Kreta die Lage, sämtliche deutschen Versuche einer Invasion vom Meer aus seien gescheitert, und das Triumph, geschrei in der englischen und amerikanischen 3i> denpresse grenzte an Hosianna. »j Mit Spannung erwartete die Welt die Entwicklung der Kämpfe auf Kreta, aber die Deutschen haben scheinbar Unmögliches möglich gemacht und die Engländer auf Kreta bezwungen Damit haben sie nicht nur einen beispiellosen Sean ihre Fahnen geheftet, sondern sie beherr. sch en jetzt auch die strategische Sage i m östlichen Mittelmeer durchaus, fie haben England dort den Fuß auf das Genick gefetzt. Die psychologische Wirkung auf bie von den Briten unterdrückten arabischen Völker in Syrien, Palij- morgen. Dann kommen wir an einer Dr. Ley über das Ziel unseres Kampfes Eine Rede vor Rüstungsarbeitern im Rhein-Main-Gebiet innigen Dank. Orofien-Linden, im Mal 1941. 2445 D Streik Gro6en-Llnden, den 31. Mai 1941. 2433 D 2453 D Cifenbahnsüge voll Seife (obren Ine mm! in tiefer Trauer: Frieda Hennige. Gießen, den 31. Mai 1941. 241OD 2437 D ! neue U ich den m . . .denn Erleichterung 3n Öen deutschen Haushaltungen gehen fahr- aus, jahrein rund 100 Millionen Kilo Seife beim Waschen mit hartem Wasser verloren! preß.) Äffi nd mn F ein-gelauf ion "* ' Kamm (fr ien sich tri anseren Q» löst geschi atener en m hat, ui r Zelle b chimmt itü in EinD 'efangenschaft befreit Oelrafflnerie Für die Hinterbliebenen: Dr. Karl Lang Marie Jung, geb. Lang. a^Slbt Mehr Freude an der Natur durch Bermuhler-Bücher! ungerichteten Lazaretten betreut werden. Schmie- ige und dringende Fälle werden gleich auf der nfel operativ behandelt. Ein besonderes Lazarett chen Kriegsgefangenen da, unter denen ch zahlreiche englische Flieger befinden, die in den ftkämpfen über Kreta abgeschossen worden sind. hmen & »acht W ier M & ;r im W* schildert, » Verhütet diesen sinnlosen Verlust durch vorheriges weichmachen des Wassers mit fienUo. (30 miauten vor Bettlhmg der Congi Im WoßtihtflH oirtühren!) Das Waschwasser wird dann welch wie Regen» wasser. Waschpulver und Seife werden voll ausgenuht! Bekanntmachung. Remonten-Ankauf für 1941. Der diesjährige Remontemarkt zum Ankauf drei- und vierjähriger Remonten findet in Gießen am Samstag, dem 7.3unl 1941, vormittags 8 Uhr, auf dem Viehmarktplah am Güterbahnhof statt. Gießen, den 31. Mai 1941. 24110 Der Oberbürgermeister. I. D. gez.: Nicolaus. Statt Karten. Für all die Liebe und Güte, die während der Krankheit und bei dem Hinscheiden meiner unvergeßlichen Pflegemutter mir zuteil würden, danke ich herzlich. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Schmidt für die trostreichen Worte und der evang. Gemeindeschwester für ihre aufopfernde Pflege. gef angengenommen worden waren und von den Griechen bis nach Kreta mitgeschleppt wurden. Hier endlich sind sie durch den schnellen Zugriff der deutschen Truppen aus ihrer G>' Danksagung. Für die uns beim Heimgang unseres Heben, teuren Vaters ,und Schwiegervaters Herrn Bürgermeister i. R. Ludwig Lang in so reichem Mähe erwiesene Anteilnahme, besonders auch für die Kranz- und Blumenspenden, sagen wir Hauptichrtsüetter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter M HaupUchrtsiieilers: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politü und Bilder: I.B.Eorst Blumjchetn; für das ffeuületon:Dr.Han«rhyriot: für Stadl Gießen. Provinz, Wtrtichast u. Sport: Ernst Blumfche«. Druck uno Verlag: Brühliche Univertitätsvruckerei R. Lange ft G. BerlagSleiter: Dr..Ing. Erich Hamann: Ametaenlelter^ Han« Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Sla,eigen: Dheodor Kümmel Bl.Rr.8. en über rtrieben !J Subfl utzpunh kr der | * auf : erneut Ü uochtberi V* 'ibralfor flausfrau, begreife: Ilimm Lenka • spar Seife! Japan steht zum Oreierpakt. Tokio, 30. Mai. (DNB.) In einer offiziellen Erklärung unterstrich Außenminister M a t s u o k a am Freitag nochmal ausdrücklich, daß Japans Politik unveränderlich auf dem Dreierpatt aufgebaut fei. Matsuoka beim Tenno in Sonderaudienz. Tokio, 31. Mai. (DNB. Funkspruch.) Außenminister Matsuoka wurde am Samstag vom Tenno zur Berichterstattung in Sonderaudienz empfangen. EnglischeAngriffe aufBagdad zurückgeschlagen. Damaskus, 31. Mai. (DNB. Funkspruch.) Das Hauptquartier der irakischen Streitkräfte gab am Freitag bekannt: W e st f r o n t: Unsere Truppen schlugen feindliche, von Flugzeugen unterstützte Angriffe gegen die Verteidigungsanlagen von Bagdad zurück. Nach heftigem Kampf mußte sich der Feind unter Zurücklassung zahlreicher Gefallener und beträchtlichen Materials zurückziehen. S ü dl i ch von Bagdad unternahm der Feind am frühen Nachmittag einen Gegenangriff, wurde aber zum Rück- z u g gezwungen und erlitt schwere Verluste. Bei F a l u j a griffen wir den Feind an. Wir fügten ihm schwere Verluste zu und schlugen ihn in die Flucht. »Tag/ Kreuzt $un nachtberi durch ü lommys it kretisch« nb g mach fre aus Häusern und Gärten heraus auf die deutschen Soldaten das Feuer eröffneten, da war es auch auf deutscher Seite mit der Rücksichtnahme aus, zumal ja auch bekannt geworden war, daß gerade in Chania Heckenschützen sich des Moroes an deutschen Soldaten schuldig gemacht hatten. Furchtbar war die Vergeltung. Chania ist fast dem Erdboden gleichgemacht. Nur mit Muhe kann sich unser Krad einen Weg durch die Trümmer bahnen. Die ersten Zivilisten sind zurückgekehrt. Dann treffen wir auch auf I t a l i e n e r , die in den Kämpfen in Albanien de» 8tj nm, P ।) ■ä ii"Ä nie" ’m < Ä M- fei? A’ >"“"Ä & Adolf Hitler ist so groß. Europa wird sich einigen und genug Kraft haben, um diesen Kampf auszufechten. Der Sieg wird unser sein, und wo der deutsche Soldat steht, kommt kein anderer hin. England wird fallen. Wip haben mehr Bomben als Engländer vorhanden sind. Der Kampf und die Tapferkeit unserer Soldaten stehen heute im Vordergrund. Jeder wird sich an seinem Platz Adolf Hitlers würdig erweisen, und V> werden wir d i e Freiheit gewinnen. Millionen von Menschen sind im Kampf und im Bürgerkrieg zugrunde gegangen, aber dieser Wahnsinn wird sich nicht mehr wiederholen, denn das neue Europa wird von Adolf Hitler gestaltet. Beim Gesang des Englandliedes umdrängten nach der begeistert aufgenommenen Rede die Arbeiter und Arbeiterinnen des Rüstungsbetriebes jubelnd den Reichsleiter der Deutschen Arbeitsfront und unseren Gauleiter. Die Kundgebung hat gezeigt, daß die schaffenden Menschen des Rhein- Main-Gebietes treu hinter dem Führer und den von ihm beauftragten Männern stehen. Bekanntmachung. Befr.: Schweine- und Luhzählung am 4. Juni 1941. Am 4. Juni 1941 findet eine Schweinezählung verbunden mit einer Schaf- und Kuhzählung in der Gemarkung Gießen mit den Gemarkungsteilen Wiefeck und Klein-Linden statt. Die Schweine-, Schaf- und Kuhbesitzer haben den Zählern die notwendigen Angaben bezüglich ihrer Viehbestände be- reitwilliast zu erteilen. Die Leitung der Zählung in Hessen ist dem Landesstatistischen Amt in Darmstadt übertragen. Unrichtige Angaben oder die Verweigerung von Angaben durch die Auskunflspfttchtigeu wird mit erheblichen Strafen bedroht. Den Auskunftspflichtigen wird ausdrücklich zugesichert, daß die Zählung nur statistischen Zwecken dient, keinesfalls aber zu anderen Zwecken, insbesondere nicht zu steuerlichen verwendet werden darf. Gießen, den 22. Mai 1941. 2421C Der Oberbürgermeister. I.V. gez.: Nicolaus. Bei einer kurzen Fahrt durch Kreta können wir r MitoQjjQ. iberall das Wunderwerk der deutschen Organisa- «ion bestaunen, die in erstaunlich kurzer Zeit für nWn $ illes gesorgt hat, was für die auf der Insel kämp- vorbei, in der noch jetzt ein heftiger Brand wütet. Einige Bomben schwersten Kalibers haben hier chre Pflicht und Schuldigkeit so gut getan, daß das Feuer bis heute noch nicht gelöscht werden konnte. Inzwischen sind unsere Truppen schon weit über Chania hinaus vorgestoßen. Ihr Vormarsch durch die Insel ist nicht mehr aufzuhalten. nbe« ; oon * fie M t raten einzeln^ käste enM erden wir E r eins*' «d erf«* «fehl' 19»'S #«* n“? hilf sS Bef#! Für Führer und Vaterland starb den Heldentod im Alter von 49 Jahren mein inniggeliebter Mann, der treusorgende Vater seiner beiden Kinder Generalleutnant der Luftwaffe Wilhelm Süfemann Inhaber des E. K. I mit Spange und anderer hoher Auszeichnungen, In tiefer Trauer: Hildegard Süßmann, geb. Baerthold Karin und Volker zugleich im Namen der Angehörigen. Gießen, Mai 1941. gegen das System. Das Schicksal des deutschen Menschen ist es, hart arbeiten zu müssen. Dafür soll er aber auch Ansprüche an das Leben stellen dürfen. Hätte sich der deuffche Arbeiter nicht gegen den Kapitalismus wie er noch heute in London und Neuyork herrscht, aufgelehnt, dann wären wir nicht frei geworden. W i r Deutschen brauchen mehr, weil wir mehr leisten, und das wollen das Ausland uttb die Juden nicht wahrhaben und verhindern. Dieser Krieg ist ein Krieg des Geldsacks gegen den Menschen. Die Vertreter des Geldsacks sind Churchill, Roosevelt und die Juden. Die Vertreter des Menschen und seiner Arbeit sind Adolf Hitler und das deutsche Volk. Es ist ein harter Kampf, aber das deutsche Volk wird in ihm siegen. Wenn man Blut opfert, muß man dafür eine Ewigkeit erringen wollen. Wir glauben an keine Wunder, aber dafür müssen wir fleißig und hart sein. Der deutsche Arbeiter lehnte es von jeher ab, wenn ihm früher der Brotkorb höher gehängt wurde. So wird er es jetzt erst recht nicht vom Engländer dulden. Wir wollen leben und frei fein. Wir glauben, berufen zu sein, Europa zu führen und neu zu ordnen. Wir stehen an,her Wende einer neuen Zeit. Europa wird begreifen lernen müssen, daß es sich neu ordnen und eine neue Dölkergemein- schaft bilden muß, um in der Welt zu bestehen. „Wo haben die anderen eine Kultur?", so fragte Dr. Ley. ,Haben sie einen.Richard Wagner, einen Goethe, einen Schiller? Juden haben sie!" Was wäre diese Welt, wenn die tausendjährige deuffche Geschichte nicht wäre? Streichen wir Deutschland, und die Welt ist leer. Unsere Idee ist so stark und heue Truppen zur Insel herüber. Sol- s Klien aller Waffengattungen steigen aus den Maschinen, sogar die Feldpost ist schon da, und die Kameraden stellen lachend fest, daß unsere „Post- Generale" auf der Höhe sind. Fahrt durch Kreta. die leichte n’aßgüB? von -**^Giesser. Friedrichstr.7 Lieferant 'aller Kassen NSG. Frankfurt a. M., 30. Mai. In einem nationalsozialistischen Musterbetrieb des Rhein- Main-Gebietes sprach der Reichsleiter der Deutschen Arbeitsfront, Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, zu 6000 Arbeitern. Er sprach von jenem Er- wachen unseres Blutes und unserer Rasse, das uns alle durchpulst, und dos es mit sich bringt, daß die Menschen sich zusammensHließen. Der Führer schuf unser Volk in seiner Schönheit und Größe. Heute, nach dreihundert Jahren, ist dasdeutsche Volk wieder erwacht; es erkennt sein Ziel und weiß, was es will. Es gibt heute nur ein Volk in der Welt, das um seine Ziele weiß — das ist das deutsche. Jeder bei uns weiß, was von diesem Krieg abhängt. Wir wollen uns satt essen, uns ordenllich kleiden und ordentlich wohnen, wollen dafür arbeiten. Geschenkt wollen wir nichts haben. Wir verlangen Anerkennung unserer Leistung und damit, daß der deutsche Mensch endlich in der gesamten Welt anerkannt wird. Deuffchland war das Land ohne Raum. Die Menschen waren wurzellos aeworden, weil sie ihrer heimatlichen Scholle entfremdet waren. Es gab nie- manden, der sich um den deutschen Menschen küm- merte. Der Jude konnte daher um so besser Fuß fassen. „Genosse" nannte er den deutschen Menschen, der nie in seinem Herzen wirklicher Marxist war. Wie immer, war der ärmste Sohn des Volkes auch fein treuester Sohn. Und der deuffche Arbeiter war auch gleichzeitig der erste Soldat. Aber er wollte auch endlich ein anerkannter Bürger seines Landes fein. Er sah in der Arbeit feine Ehre. „Ich bin dir dankbar", so rief Dr. Ley dem oeuffcken Arbeiter zu, „daß du dich damals aufgelehnt yast Statt Karten. Allen denen, die uns in so reichem Maße persönlich und schriftlich durch Kranz- und Blumenspenden sowie Kranzniederlegungen beim Heimgange unseres lieben, unvergeßlichen Entschlafenen ihre liebevolle Teilnahme bewiesen haben, sagen wir unseren innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Eugenie Heck, geb. Funk. Gießen (Horst-Wessel-Wall 27), den 31. Mai 1941. langführt. Obwohl hier noch vor ein paar Tagen der Sturm des Krieges entlanggefegt ist, sind kaum noch Spuren der Kämpfe zu f e h en. Nur hin und wieder ein ausgebrannter Kraftwagen ober Tank, ein paar tote Maultiere im Straßengraben, verlassene Munittansstapel des Briten, das ist eigentlich alles, was noch an die schweren Kämpfe erinnert, die hier ftattgefunben haben. 3n einet toten Stadt. Ganz anders sieht es jedoch in Chania aus. Es ist eine tote Stadt, durch die wir fahren. Kein Haus ist heil geblieben, und zwischen den Trümmern hängen die zerschossenen Telephonleitungen, liegen umgestürzte Pferdekarren herum, fft das Pflaster von der Wucht der Bomben aufgerissen. Es ist ein Bild der Verwüstung und Zer- stö ru ng, wie wir es in diesem Ausmaß in Polen und Frankreich auch nicht schlimmer gesehen haben. Hier ist kein Stein auf dem anderen. Es ist nicht unsere Schuld, daß das so kommen mußte. Solange es ging, hat die deutsche Luftwaffe die Stadt geschont. Als die Briten jedoch in Chania ihren Widerstand konzentrierten, als lenden Truppen notwendig ist. Da trifft man auf Nunitions- und Geräteausgabestellen, da sieht man ßerpflegungslager, und in einem Hof an der Haupt- ttaße hat sich sogar schon eine Kraftfahrzeugwerk- tatt aufgetan. Besondere Sorgfalt wendet man natürlich den Verwundeten zu, die in rasch INßhaiü fangen«: i zahlreich« te sich Mc aire Epow In einem kleinen Bergdorf werden wir von rlechischen Bauern zum Mittagessen geil. Hoch oben am Hang der Felsen liegen die einen geduckten Hütten, und bis hier fft wohl kaum l,n deutscher Soldat heraufgekommen. Die Men- hen sind von einer überströmenden Gast- r e u n d s ch a f t, und obwohl sie gewiß selbst nicht Reichtum gebettet sind, geben sie alles her, was r Haus bieten kann. Wir müssen von dem guten andwcin kaffen, frisches Brot wird angefahren; gibt es sogar Bratkartoffeln, Schabkäse und leffch. Als wir chnen sagen, daß die Deutschen gut rankommen, atmen sie erleichtert auf, und es ist ine Heuchelei in ihren Worten. Sie sind froh, aß wir die Engländer aus Kreta hin- 11 s t r e ib e n , und man braucht das Wort ,.Eng- nber" nur auszusprechen, dann beginnen sie,zu impfen, denn der Tommy hat ihnen auf Kreta icht visl Gutes gebracht. Auf der Rückfahrt kommen wir an langen Können gefangener Briten vorbei, und auch sonst der Tommy überall seine Spuren hinterlassen, ach mehreren Tagen zähen Widerstandes sind ihm e deutschen Truppen so schnell gefolgt, daß er cht einmal mehr die Zeit hatte, alle seine Aus- ftung und Verpflegung mitzunehmen. So rief- n mir unterwegs auf ein reichhaltiges b r i • sehe s Derpflegungslager, dessen Be- inde — bei einem kurzen Rundgang sehen wir a. große Mengen Biskuit, Tee, Marmelade, iichsenmilch und Konserven — nun den deut- hen Soldaten zugutekommen. Auch e ganze Reihe englischer La st - und Per- inentraftroagen haben die Fallschirm- und ebirgsjäger mit Dank als Eigentum verbucht, iese Fahrzeuge haben besonders in den ersten agen gute Dienste geleistet, als aller Nachschub r durch die Lust kommen konnte und somit natur- mäß ein vorübergehender Fahrzeugmangel • Bei n deutschen Soldaten vorhanden war. Wir fahren auf der Straß e nach Chania. s ist eine verhältnismäßig gute, teilweise sogar phaltterte Straße, die in der Nähe der Küste ent- Heute wurde meine innigstgeliebte Tochter, meine herzensgute Schwester Martha Strohbadi kurz nach Vollendung ihres 85. Lebensjahres für immer von uns genommen. In tiefem Schmerz: Charlotte Strohbadi Wwe., geb. Wiechard Gustav Strohbach. Gießen (Goethestr. 50), den 29. Mai 1941. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 4. Juni, nachmittags 2% Uhr, von dqr Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. n '' * r । jie9ein Affekts 'ist' auch für die griechischen und e ng 1 i 1* « v. X a Sava- 'N dem en si ; Für die vielen wohl tu enden Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen. sowie der Krankenschwester für die liebevolle Pflege und die tröstenden Worte des Herrn Pfarrer Germer sagen wir unseren innigsten Dank. Familie Anton Bepler. Elektro- Oefen elngotroffen 238?d CarlSchunck Bahnhofstraße 66 Familiendrucksachen Verlobungsanzeigen Vermähl ungsanzelgen Geburtsanzeigen bei Brühl. Schulstr. 7 Der Vorstand. 2435Ö 2416 D später J-Är- Stütze Platz für Garage Rechtsanwalt erwünscht. :. Schr. Ang. unt. J01859 a.d.G.A. zu verm. Äusf. Zu haben I. Drogerien u. Apotheken W-l auszuwetz Sonntag Wir suchen zu möglichst sofortigem Antritt Wozu 2442 V OellkiV MWen öold uSilber ! 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[2456P uuClnoo 0 n r aus eine so gute, so liebevolle, so geduldige, so herzliche Freundin zu haben. „Ich habe Sie nun kennen gelernt", sagte er. „Ich habe Sie schätzen gelernt'. Ich kenne auch Martin; ich weiß, wie er ist." Er war ein raffiniert schlauer Bursche, dieser Paul. Er setzte seinen Freund Martin keineswegs herunter, er lobte ihn sogar. Martins entschiedenen Standpunkt, Martins glattes „Entweder — Oder", das rühmte er hoch. Als sie nun trotzig sagte, soviel über diesen Menschen wolle sie gar nicht wissen, stimmte er ihr wie in Erleuchtung bei. Auch Martin, sagte er, habe ihm gegenüber jedes Interesse an ihr abgeleugnet. „So so", sagte sie fuchsteufelswild, „so so, das trifft sich ja gut." „Ohne Zweifel", bestätigte er, „das trifft sich ausgezeichnet." Sie gingen dabei nebeneinander her mit etwas Abstand wie zwei Fremde, und das waren sie auch, gewissermaßen. „Und Pfingsten?" fing er nach einer Weile an. „Was werden Sie zu Pfingsten unternehmen?" „Gar nichts", sagte sie. „Das ist wenig , bemerkte er. Dann hustete er, räusperte sich und kam mit dem Vorschlag heraus, da Pfingsten immerhin Pfingsten sei, und ob sie Pfingsten nicht gemeinsam... „Ich meine", sprach er, „da Sie nichts anderes vorhaben —1" Sie überlegte es rasch und war auch immer noch im Zorn. „Ja", sagte sie, „gewiß. Weshalb nicht? „Na also", sagte er sofort. „Nicht wahr? Weshalb nicht?" Er war so aufgeregt, so glücklich, daß er nun immerfort über Pfingsten schwatzte. Ein liebliches Fest, sagte er, und endlich wird's roarm, hoffentlich wird es auch schön, und ich freue mich riesig. Er fühlte, daß er solche nachhelfenden Reden nötig hatte.' Völlig fest war die neue Freundschaft noch nicht. Es gab da zuviel Reste einer kalten Wut auf Martin. „Also kann ich mich darauf verlassen?" fragte er. „I> halb wohnen Sie noch immer draußen in der PaB sttaße? Ihre Arbeit dort ist doch, weiß Gott, -S Ende." Am 7. und 8. Juni findet in Schotten die 60. Hauptversammlung des DHC. in Verbindung mit der 60-Jahrseier des Zweiges Schotten aus Anlaß des 60jährigen Bestehens des Gesa m t - V H C. statt. Aus der Tagesordnung der ordenllichen Hauptversammlung am Samstag, 7. Juni, steht an erster Stelle die Totenehrung: am gleichen Tage findet ein Begrüßungsabend zur Feierndes 60jährigen Bestehens des Zweiges Schotten statt. Für Sonntag, 8. Juni, ist ein Festakt zur Feier des 60jährigen Bestehens des Gesamt- VHC. vorgesehen. Während die 50-Iahr-Feier ein richtiges Volksfest war, das den Teilnehmern noch in lebendiger Erinnerung stehen wird, kann das 60. Jubiläum im Hinblick auf den Ernst der Zeit nur in bescheidenem Rahmen begangen werden. Immerhin wird auch dieses Jubiläum ein Anlaß dafür sein, sich der mancherlei wertvollen landschaft- pflegerischen und volkserzieherischen Kulturarbeit zu erinnern, die der VHC. in de» sechs Jahrzehnten seines Bestehens geleistet hat. Der Drang, die Heimat zu durchwandern und beim Wandern kennen zu lernen, war der eigen!-» liche Anlaß für die Gründung des VHC. am 2 2. Juni 1881; die 14 Urgründer wollten allen Volksgenossen die Schönheiten des bis dahin noch ziemlich unbekannten und vielfach auch verkannten Dogelsberges erschließen. Dieser Absicht diente vor allem die Anlage einer farbigen Wegebezeich» nung, die heute mehr als 2000 Kilometer umfaßt. Aus den Mitgliederbeittägen und aus freiwilligen Spenden wurden die Kosten für die; Wegebezeichnung und auch für das 1887 erbaute erste Clubhaus des VHC. bestritten. Die Zahl der Zweigvereine ist von 14 im Jahre 1881 heute auf 35 gestiegen und hatte in der Zeit vor dem Ordnung und Sauberkeit, Fröhlichkeit und unermüdliche Arbeitsbereitschaft regieren hier allenthalben. Man merkt das sofort, wenn man bas Lager des Reichsarbeitsdienstes für die weibliche Jugend betritt, im Gespräch mit Führerinnen und Maiden, mit einem Blick in die jungen, aufgeschlossenen Gesichter, auf den liebevoll gedeckten Tisch, auf die blitzsauberen blauen Kleider und weißen Schürzen, bei einem Rundgang durchs Lager und durch die Höfe, wo der Außendienst eingesetzt ist. Das Arbeitsmaidenlager ist im ehemaligen Ulrichsteiner Forschaus und den anschließenden Gebäuden untergebracht. Da wir neugierig sind und alles sehen und genau wissen wollen, werden wir von der Lagerführerin, Fräulein Strauch, überall herumgeführt und können, was sie uns dabei erzählt, durch eigenen Augenschein und unmittelbar-persönliche Eindrücke vertiefen. Wir steigen hinauf bis unters Dach und hinunter bis. in den Luftschutzkeller. Oben, in der Vorratsund Kleiderkammer herrscht eine mustergültige Ordnung, wie man sie von ähnlichen Einrichtungen der Wehrmacht gewohnt ist; es ist an alles gedacht und es fehlt nichts — von der Konservenbüchse bis zur Gasmaske, vom Handwerks kästen bis zum Sportgerät. In der Küche ist schon Hochbetrieb. Empfangsraum und Führerinnenzimmer sind hell, freundlich, wohnlich und praktrfch eingerichtet; Blumen auf dem Tisch und Bilder an der Wand. Tagesräume. Sveisesaal, Büro und Krankenzimmer — wir werfen überall einen Blick hinein und lassen uns dabei erzählen, was hier getan, wie hier gelebt wird. Ein Blick in den Sanitätsschrank: wir staunen, was es hier alles gibt, mit welcher Sorgfalt und Ueberlegung das eingerichtet ist. Duschräume, tadellos im Schuß, erwarten die Maiden, wenn sie abends müde und schmutzig vom Außendienst kommen. Im Waschraum hängen die numerierten „Kulturbeutel", stehen Gurgelgläser iwt Zahnbürsten peinlich ausgerichtet — es ist eine Pracht. Im Tagesraum werfen wir einen Blick in die reichhaltige Bücherei, die allen Bedürfnissen der Schulung wie der Unterhaltung und Entspannung Rechnung trägt. Dann gehen wir ins Holzhaus hinüber. Hier sind in vier Räumen die vier Kameradschaften unter» gebracht: jedes Zimmer tadellos in Ordnung, sauber ausgefegt, ein Settenbau, der nur zackig genannt werden kann, die Spinde vollauf appellfähig. In jedem dieser Zimmer schlafen die zwölf Maiden einer Kameradschaft, von der Kameradschaftsältesten betreut, welche für ihre Maiden und ihr Quartier verantwortlich ist. Wir erkundigen uns, wo die Maiden Herkommen. Sie werden durch die Meldeämter zugewiesen und waren vorher in der Schule, im Haushalt, im Beruf (eine Kindergärtnerin, eine Buchhalterin usw ), die meisten sind aus der Stadt, aus Essen, aus Kassel, aus Regensburg und Wien, vorn Westerwald; vom Eichsfell» und aus dem Rheinland. Dienstpläne hängen an der Hand. Der Tag sieht etwa so aus: um 6 Wecken für je zwei Maiden für Haus, Küche und Waschküche. Eine halbe Stunde später wird die ganze Belegschaft geweckt. Eine Viertelstunde Frühsport, dann Zett zum Waschen, Bettenbauen unb Stubendienst. Dann ist Fahnen- dienst, anschließend Kaffeetrinken. Von 8 bis 8.30 Singen, von 8.30 bis 9 Wirtschaftsschulung, von 9 bis 9.45 staatspolitische Schulung. Dann Fertig- machen zum Außendienst, der von 10 bis 17.30 dauert. Um 17.30 ist Lagerappell, anschließend Umziehen, Waschen, Schuhputzen. 18.30 bis 19 Abendessen. Dann beginnt die Freizeit. In der Küche wird das Geschirr gefpült, um 20 werden die Nachrichten gehört, und der Zeitungsdienst gibt den Maiden einen lleberblitf über das Tagesgeschehen. 20.30 roirb die Fahne eingeholt. Um 21 Uhr herrscht Lagerruhe. Dem Außendienst kommt in der gegenwärtigen Kriegszeit naturgemäß besondere Bedeutung zu. Einsatzbezirke für das Ulrichsteiner Lager sind neben Ulrichstein selbst: Oberseibertenrod, Langwasser, Sieg- mundshäuser Hof und Wiesenhof. Art und Umfang des Einsatzes regeln Ortsbauernführer und Sager» führerin in gemeinsamer Besprechung. Tatkräfttge und verständnisvolle Unterstützung der heute besonders beanspruchten und schwer arbeitenden Landfrau ist das vornehmste Ziel des Außendienstes; zumal wenn der Mann im Felde ist, wenn sonstige Arbeitskräfte fehlen, in Krankheitsfällen und zur Bein der Nacht läßt sich doch nichts mehr tun. Der Verbrecher hat das Rennen gemacht. Er hat die Juwelen, hinter denen er seit dem ersten Einbruch so ausdauernd her war, gekriegt." Eine Viertelstunde später war das Haus leer, die Reihe der parkenden Autos vor dem Gartenzaun fegte davon und hinterließ, wo sie gestanden hatte, dunkle, nasse Flecken in der Schneedecke. Ein paar Reporter rannten mit aufgeschlagenem Mantelkragen auf der Suche nach einer Taxe dem Gürtel zu. Noch vor einer Stunde hätte man dem Setzer den Bericht brühwarm in die Maschine diktieren können. Jetzt war es zu spät! Zwei junge Wachtmeister schlugen ihr Quartier in der Halle auf, und Pe waren die einzigen, die nachher sahen, wie die verhüllte Bahre, auf der Pola Luckner ihr Haus verließ, die Treppe hin- untergetragen wurde. 15. Kapitel. Als Gerda Maurer mit ihrer Vorladung in die Kanzlei des Kommissars Schweiger kam, sagte man ihr im Vorzimmer, sie müsse ein paar Minuten warten, der Herr Kommissar verhöre soeben einen anderen Zeugen. Es war ihre dritte Vernehmung. Sie saß da und dachte an gar nichts, nicht einmal Unbehagen empfand sie mehr vor der Atmosphäre dieses Raumes und den ewig sich wiederholenden Fragen, die sie nicht beantworten konnte. „Jetzt kommen Sie dran, Fräulein", sagte der junge Beamte hinter dem Schreibtisch, als die Tür endlich aufging und Dr. Kempf heraustrat. Aus dem hat Mühsam nicht viel herausbekommen, vermutete Gerda und spürte an jedem einzelnen Finger den starken Druck seiner Hand. Ihr Herz tat "ein paar hastige Schläge und tag dann beschämt treuung von Kleinkindern ist der Einsatz der Maiden von hohem Wert, die ihrerseits eine vielseitige und zweckentsprechende theoretische und praktische Grundausbildung erhalten, ehe sie draußen an die Arbeit gehen. Entscheidend sind natürlich allemal die innere Bereitschaft und Freudigkeit, Lust und Liebe zu helfen, Entschlossenheit, da zuzupacken,wo es eben am nötigsten erscheint, Verständnis für die besondere Lage des Hofes und der Familie, der die Maiden zugewiesen sind. Wir besuchen einige der Außenstellen und überzeugen uns davon. Auf einem kleineren Anwesen in Ulrichstein kommt uns die junge Wienerin entgegen und zeigt uns strahlend ihr Arbeitsgebiet: in der Küche, am Waschkessel, bei den Tieren. Als wir einen großen Hof erreichen, sind zwar die dort eingesetzten beiden Maiden bereUs auf dem Heimweg ins Lager, aber wir lassen uns vom Bauern durch die Ställe führen, zu den Pferden, den' Kühen, den Schweinen und Ferkelchen, und mir bekommen schnell eine Vorstellung davon, worauf es hier ankommt, wenn der große Bettieb von den wenigen Menschen in Ordnung und auf dem Laufenden gehalten werden soll. Es gibt Arbeit in Fülle, aber sie wird gern und mit Lust und Liebe getan. — Wir sprachen später im Lager mit einer der Maiden, einer jungen Buchhalterin aus Siegen; sie erzählt uns, wie gut es ihr hier im Lager gefüllt, was sie alles gelernt hat, wie ihr das Zusammenleben mit den Kamercchin- nen Spaß macht, und worauf sie sich am meisten freut: auf ein paar Tage Urlaub über Pfingsten, um sich den Eltern in ihrer neuen Uniform vorzustellen, und dann auf den Außendienst, an dem sie bisher, einer Sehnenzerrung wegen, nicht hat teil« nehmen können. Am Frühstückstisch sitzen mir mit den Führerinnen zusammen, die für ihre Aufgabe eine gründliche, vielseitige, praktische und theoretische Ausbildung und Schulung im Lager und in Kursen durchgemacht haben, ehe sie für ihre Sonderausgaben eingesetzt merden. Die vier Führerinnen hier vermalten jede ein eigenes Arbeitsgebiet;, allgemeine Vermattung und Wirtschaft einschließlich der notmendigen Schulung nehmen zmei von ihnen in Anspruch; die Gehilfin der Lagerführerin ist besonders für den Gesundheitsdienst und Hilfe tm Außendienst eingesetzt; die Lagerfuhrerin trägt die Weltkriege sogar 52 erreicht. Die Mitglieder, zahl von 564 im Gründungsjahre stieg auf 4521 im Jahre 1931 und steht gegenmäriig auf 2491 Der Einfluß der Zmeigvereine reicht auch heuli noch von Berlin bis Worms und von Mainz bis Fulda. Die Erstellung und Erhaltung der Club- Häuser haben nahezu 150 000 Mark verschlungen: nicht unerheblich waren auch die Kosten für bei Bau des Bismarck-Turmes, des Vater-Bender« Heimes und den Ankauf des Jäger-Heimes, wo» für rund 120 000 RM. aufzumenden waren. Die Wegebezeichnung im Vogelsberg ist dank bet aufopfernden Arbeit der WBA>Männer auch im Kriege tadellos in Ordnung. Besondere Verdienst! erwarb sich auf diesem Gebiet der neue D b m a ivn Buß, der seit Jahren das Gebiet um Schotten uiü um den Hoherodskopf herum allein in Ordnung hält; aus feinem Bericht geht hervor, daß Hen Buß allein in den Zweigen Schotten und Hoherod» köpf rund 200 Kilometer in 20 Tagen markier! und dabei in Ab- und Zugang allein 234 Kilomete« Marsch zurückgelegt hat. Aus dem Arbeitsberch! des VHC. »Zweigoereins Gießen gch: hervor, daß im Geschäftsjahre 1940 77 Kilometer Wegebezeichnung angelegt, erneuert oder aufgefrischl wurden. Als Wegzeichner betätigten sich hier tw Mitglieder C. Faber, F. Spies, Anton Betz, E. Petri, P. Schirmbeck und Alfred Betz. Es handelt sich dabei um die Strecken Krofdorf—Ärofi Gesamtverantwortung. Die Wirtschastsschittun^ theoretisch und praktisch, umfaßt die gesamte yaur- wirtschaftliche Erziehung und Ausbildung (Koches Waschen, Bügeln, Putzen, Zimmer und Oefen besorgen), alle Arbeit in der Küche, im Garten, im Stall. Die staatspolitische Schulung befaßt sich beispielsweise mit dem Leben des Führers, mit dem Aufbau des Reichsarbeitsdienstes, mit dem Zeit- geschehe», mit allgemeinpolitischen und sozialen Fra. gen und Aufgaben des Reiches. Für die Feierabend, geftaltung gibt es mancherlei Möglichkeiten: Basteln und Musizieren, es wird vorgelesen oder ein SpL ziergang gemacht, ein Märchen oder ein ©tegreif* spiel aufgeführt, ober eine ernste Feier gestaltet. An den Sonntagen gibt es gemeinsame Wände- rungen, Spielnachmittage im Lager, Elternsonntag^ Dorfnachmittage, Kindernachmittage. Einmal im Monat gibts Urlaub. Wir werden freundlich zu Tisch gebeten und überzeugen uns mit Vergnügen davon, wie es mit der Küche und der Kochkunst im Lager bestellt ist: es schmeckt ausgezeichnet, das Essen ist reichlich, I vorzüglich zubereitet und appetttlich angerichtet Die fröhlichen Gesichter und Tischgespräche ringsum legen Zeugnis ab von dem guten Geist der Gemeinschaft, der im Lager herrscht. — Beim Rund- gang durchs Haus finden wir drei Maiden an der Nähmaschine: aus alten Sachen und allerhand Resten entstehen hier unter geschickten und fleißige» Mädchenhänden Die hübschesten Sachen: Kinde» Herber, Schürzen, Wäschestücke; bies alles ist bestimmt für die Patenkreise des Maidenlagers, Kutns und Gostynin im ehemals polnischen Gebiet, bereu Betreuung den Arbeitsmaiden große Freude bereitet — Wir sind auch am Nachmittag bei einer Singstunde dabei; es fit ein Vergnügen, zu hören, wie frisch, unermüdlich und textsicher hier a cappella musiziert wird. Anschließend ist Wirtschafsschulung; Thema: Vierjahresplan, Volksernährung, Kampf dem Verderb, Abfallverwertung. Klarer, knapper Dorttag; Antworten, die offenbar aus der Praxir kommen, und ein zusammenfassendes Referat, dem man die selbständige Verarbeitung des heute besonders aktuellen Stoffes anmerkt. — Und wenn wir jetzt den Autobus noch kri< „ wollen, fit es höchste Zeit. Geleitet vom. zackige« Abschiedsgruß aller Führerinnen und Maiden, be. waffnet mit einem dicken Blumenstrauß unb erfüllt von vielen guten Eindrücken, die uns bestätigten, daß auch die Arbeitsmaiden mit frohen Augen in täglicher Kleinarbeit und Pflichttreue mithelfen in Ringen für den deutschen Sieg, machen wir uns „Ich muß den Haushall auflössn. Baron Birinstz will es so haben. Manchmal , sagte sie zusamme»^ hanglos, „wenn ich im Hause urnhergehe und d« Schränke ausräume, bilde ich mir ein, Polcs Stimme im Nebenzimmer zu hören — oder chrea Schritt — — oder ich drehe mich plötzlich WC weil ich sie hinter mir spüre." „Mit einem Wort, Sie sind ängstlich!" „Nein", sagte Gerda lebhaft, „gar nicht ängftfit*. Sie mißverstehen mich, Herr Doktor. Ich surch« mich nicht vor Pola, ich denke gern und bankbar an sie. Ich will nicht zu denen gehören, die lebenf lang immer nur von ihr genommen haben unb d« bann am liebsten jede Bekanntschaft mit ihr leugnet hätten, nur um einer langweiligen 2e«" nehmung bei der Polizei zu entgehen. Der Polizei rat hat offen erklärt, daß Pola vielleicht von ihre^ Freund umgebracht worden ist, den keiner gekaM hat — und den alle decken, weil sie glauben, es!J: |tn M Männei Irrung, Männei MsMS' grauen iegeit MN. - Männei s-Mter-Lai SJlXfpOTt Wettkämpfe beim LHL.-Zubiläum. 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Frohn Marktplatz 19 Lieferant aller Krankenkass. verduukelungszeit 31. Mai von 21.33 bis 5.06 Uhr. 1. Juni von 21.34 bis 5.05 Uhr. 2. Juni von 21.35 bis 5.04 Uhr. Das Fachgeschäft für: Haus- und Küchengeräte. Glas, Porzellan Herde Oefen, Waschmaschinen usw. Meine Verlobung mit Fräulein Inge Krieg zeige ich an Studien-Referendar Rupprecht Krausch Soldat in einer Nachrichtenabteilung einer Hu J Horen, ti| a cappei] hafsschL 'ung. rer, knanv 5 der $ran Referat, bi «s heute k Helmut Tröster Helga Tröster, geb. Schief erstem Vermählte Die Verlobung ihrer Tochter Karola mit Herrn Dr. med. Rudolf Rühl geben bekannt Reichsbankdirektor a. D. Alexander Antz und Frau Elisabeth geb. Blümers Gießen, Hessenstraße 10 Wir bitten, v. Besuchen abzus. Wir haben uns vermählt Willi Zimmer Gusti Zimmer, geb. Büttner verw. Bechstein : in Orbit: >or, N n' und Hoher«! agen marfll 234 M ArbeitsbiHi iißen G 77 ffiMI )er aufgehl] sich hier« Anton $i|[ lfred Beim twfdorf-^V» IhreVermählung geben bekannt Dr Lutz Jung Diplomlandwirt Gretel Jung, geb. Boller Gießen, Bahnhofstraße 55/57 Pfingsten 1941 noch frid vom zarkis Maiän, i ß und etfü 9 bestätigt^ en Augen i michelfen e hen mir b -y- Wir haben uns verlobt Karola Antz Musiklehrerin Dr.med.Rudolf Rühl Assistenzarzt, z. Z. Unterarzt in einer Kriegslazarettabteil. Gießen Troher Mühle b. Gieß. Hessenstr. 10 z.Z. im Felde Pfingstsonntag, 1. Juni 1941 01853 / Gießen, Liebigstr. 73 Landgr.-PhiL-Platz 12 Pfingsten 1941 Ihre Vermählung geben bekannt Willi Staubach Maat beim W. M.A. Jena und Frau Gretel, geb. Muth Gießen, Pfingsten 1941 z.Z. Horst-Wessel-Wall 38 Mühlstraße 2 Eschlowleß fn Tirol. Er kam, wie mancher «rattere damals aus Tirol in unsere Gegend, als Maurer. Das Handwerk hat sich durch eine Reche von Gens» rationen in,der Familie vererbt. Joseph G. Der* heiratete sich 1726 mit Maria Katharina Hahn von Lindes (heute Klein-Linden). Sein Sohn Johann Wilhelm Thomas heiratete 1749 die Anna Elisabeth Katharina Hardt von Grohen-Linden. Mit ihm kam die Familie hierher. Don Bedeutung ist eine andere geschichtliche Erinnerung: In Großen-Linden war eines der beiden ältesten Postämter im jetzigen Oberhessen. Das an« dere war in Ober-Roßbach, bei Friedberg. Sie wur« den errichtet vor rund 400 Jahren durch den Landgrafen Philipp den Großmütigen. Landkreis Gießen. * Garbenteich, 31. Mai. Heute begeht Herr Wilhelm A m e n d, Gießener Straße 46, seinen 8 0. Geburtstag. Der alte Herr ist geistig und körperlich sehr rüstig und hütet heute noch die Schafe. Wir gratulieren herzlich. Wir haben uns verlobt Ella Trommershäuser Rudolf Arnold, DipMng. Gießen Wetzlar Neuen Baue 22 Bannstraße 74 Pfingsten 1941 WnJI nömte Ml dem 0£jQ[e iWa •r ElN Cvt g < Gießener wochenmarktpreise. \ Nachstehende Preise find Händlerpreise und verstehen sich für A-Ware. Für 8-Ware oder abfallende Ware sowie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger. * Gießen, 31. Mai. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete-n: Molkereibutter V- kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, alte, 5 kg 46, neue Vt kg 25, gelbe Rüben Vr kg 12, rote Rüben 10, Spinat 13 bis 15, Rhabarber 15, Lauch 24, Sellerie 21, Salat das Stück 12 bis 25, Salatgurken 60 bis 80, Rettich, Bund, 15 bis 25, Radieschen 10 Rpf. Butzbach Lieh, den 31. Mai 1941 ndem er volkstümliche Wettkämpfe durchführt, die offen sind für die Bezirke Friedberg und G i e - ien des RSRL. Die Wettkämpfe sind als Ersatz ür das bereichsoffene Hoherodskopf-Dergfest ge- acht, das in diesem Jahre nicht auf der Beraes- ah veranstaltet werden kann. Die Kämpfe werden uf dem Bockzahl bei Schotten ausgetragen, einer iltbekannten Kampfstätte der hessischen Turner. Die volkstümlichen Dreikämpfe, dis jetzt zur Aus- Meibung gelangt sind, kommen in folgenden Klas- en zum Austrag: Don der Post in Großen-Linden. A Großen-Linden, 31. Mai. Mit dem L Juni dieses Jahres treten bedeutsame Veränderungen in den hiesigen Po st Verhältnissen ein. Die Post wird verlegt von dem Hause des früheren Postaaenten Engel in der Bahnhofstraße nach dem Hause des jetzigen Verwalters Wilhelm Größer in der Burgstrabe. Zugleich erfolgt die Umwandlung der seitherigen Poststelle, vorher Post- agentur, die nebenamtlich versehen wurde, in ein von einem Berufspostbeamten versehenes Zweigpostamt des Postamtes Gießen. Inhaber der Stelle ist Wilhelm Größer, der vor einem Monat das fünfundzwanzigjährige Jubiläum seines Eintritts in den Postdienst begehen konnte. Bei dem Anlaß mag daran erinnert sein, daß die jetzt hier und in Klein-Linden in zahlreichen Glieoern vertretene Familie Größer aus Tirol stammt. Sie verpflanzte sich Anfang des 18. Jahr- Hunderts nach Klein-Linden mit dem 1699 geborenen Joseph Größer, dem Sohn des Michael G., aus trb6le^ »ugvon- efahr, drtW Das Bib Clemens ukrR - Frage-» >n in der» weiß Barons sie h plöß^' 7t I irtn, . E" < i keiner 8 'm fei W1 I bete w Männer-Oberstufe: 100-Meter-Lauf, Weit- prung, Kugelstoßen. Männer-Unter st ufe: 100 • Meter • Lauf, Keitsprung, Kugelstoßen. grauen: 100-Meter-Lauf, Weitspvung, Kugel- Männer-Altersklasse 1 (32—40 Jahre): ß5-Meter-Lauf, Weitsprung, Kugelstoßen Männer-Altersklasse 2 (41—50 Jahre): 5-Meter-Lauf, Weitsprung a. d. Stand, Steinstoß nit Anlauf. Männer-Altersklasse 3 (51 Jahre und lter): 75-Meter-Lauf, Weitsprung a. d. Stand, iteigstoß a.d. Stand. Dienstag, 3. Ium: „Boccaccio", Supp6. 32. (letzte) Dienstag-Miete. Mtttwoch, 4. Juni: „Boccaccio", Suppe. 32. (letzte) Mittwoch-Miete. Freitag, 6. Juni: „Boccaccio", Suppö. 32. (letzte) Freitag-Miete. Wen M 1 eg m, | f* teifa ih w. vuyi'feieL. xi>re ivir ।ru'^er Ilyvn Mllieuren, oe- _ . eüigt sich auch der RSRL. an diesem Jubiläum, ....... Ee- ist bi iogerg, K^. Gebiet, bet» kude bereitet Stottern Auskunft über Besetttgung durch natürliche Methode erhalten Sieso- fort kostenlos u. unverbindlich von ehemalig, schweren Stotterer, der selbstdurch die Tiefen seelischer Zer» riittungen gegangen ist. (Falls Zusendung im verschl. Umschlag ohne Aufdruck erwünscht wird, bitte ich um Einsend.von 24 Pf. in Sriefm.) Keine Anwendung von Medikamenten ober Hyvnofe. Nur die Svrechangst muß durch fyftemat. Neuanfbau der Sprache beteiligt werden. 35jährige Praxis. ImmV h. Warnecke. Berlin-Halensee Shirfürftenbomm 93. Die Illustrierte des Gießener Anzeigers kann vorläufig über die heutige Ausgabe hinaus nicht herausgebracht werden. Die Kriegswirtschaft fordert stärkste Zusammenfassung aller Kräfte und macht es notwendig, daß die Bildbeilagen mit Ablauf dieses Monats ihr Erscheinen bis auf weiteres ein- stellen, um Menschen und Material für andere kriegswichtige Zwecke freizumachen. Verlag des Gießener Anzeigers. westwärts". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Männerwirtschaft". Sladtthealer Gießen. An den beiden Pfingsttagen steht das Stadttheater im Zeichen der Operette. Am ersten Feiertag wird Franz von Suppes „Boccaccio" zum ersten Male aufgeführt. Die Operette ist neu aus- geftattet. Musikalische Leitung: Arthur Apelt. Spielleitung: Reinhard Lehmann a. G. (vom Hessischen Lanüestheater Darmstadt). Bühnenbrld: Karl Löffler, Tanzleitung: Irmgard Trömel. Chöre: Erich Richter. Außer Miete. — Am zweiten Feiertag wird zum letzten Male der große Operettenerfola „Das Land des Lächelns" von Fran^ Lehär wieoerholt. Musikalische Leitung: Arthur Apelt. Spielleitung: Harry Grüneke. Außer Miete. borfer Forst—DünSbevg (selber Strich), Dünsberg— | Bieber (schwarzer Punkt), Gießen—Wieseck—Han- gelstein—Lollarer Kopf—Lollar (blauer Strich, blaues Dreieck, roter Keil), Garbenteich—Mengels- häuser Teiche—Kloster Arnsburg fliegend rotes Kreuz), Garbenteich—Reichsautobahn—Pfahlgraben —Kloster Arnsburg (roter Strich), Gießen—Garbenteich (roter Strichs und Bieber—Altenberg—Heidebermoll (gelbes Kreuzt Der Zweiaverein Nidda verzeichnet für 1940 insgesamt 36 Kilometer Wegebezeichnung. Eine wichtige Aufgabe ist dem Arbeits- Siiet der Bergwacht zugewiesen: der Natur- utz ist ein besonderes Anliegen des DHC. Es t gerade in unserem Heimat- und Wandergebiet ein wachsames Auge zu haben und den wandernden Bolksgenossen das notwendige Verständnis und Ver- antwortuTtgsgefühl der Natur gegenüber beizubrin- gen. Wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht, befinden sich eine Anzahl von Einzelbäumen in Gefahr, und es wurden aus Antrag des Vereins beispielsweise aus einem allen Friedhof im hohen Dogelsberg drei Linden und eine Traueresche unter Naturschutz gestellt, die gefällt werden sollten. |v^| | aus dem großen X Fachgeschäft Dornottzen. Tageskalender für Samskag. Gloria-Palast (Seltersweg): „Auf Wiedersehen, Franziska!". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Männerwirtschaft". Tageskalender für Sonntag (1. Pflngfffeiedag.) Stadttheater: 19 bis 22 Uhr „Boccaccio". — Gloria-Palast (Seltersweg): „Auf Wiedersehen, Franziska!". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Männerwirtschaft". Tageskalender für Montag (2. pfingfffeier(ag). Stadttheater: 19 bis 22 Uhr: „Das Land des Lächelns . — Gloria-Palast (Seltersweg): „U-Boote stark ersatzgeschwächt antraten, so konnte diese Tatsache nicht darüber Hinwegtäuschen, daß die Hanauer eine glänzend eingespielte Mannschaft auf dem Spielfeld hatten. Die Gießener Mannschaft ist umbesetzt und an zwei Plätzen verstärkt. Schlitz ist als Mittelläufer gestellt, und seine Erfahrungen als Verteidiger sollten es ihm ermöglichen, sich als Stoppermittelläufer wirksam zur Geltung zu bringen. Seinen Platz nimmt Deuker ein, der in der Steinbacher Mannschaft seine überdurchschnittliche Veranlagung bewiesen hat. Neben Ehmann als Mittelstürmer steht zum ersten Male Bolten, der schon mehrmals repräsentativ für den Mittelrhein gespielt hat. Schiedsrichter ist Gerhard, Annerod. Handball im Männerturnverein. 2111.2$. 1. Jugend — Tg«. Friedberg l. Jugend. Vor der großen Veranstaltung am zweiten Pfingstfeiertag auf dem V. f. B.-Äportplatz stehen sich um 13.30 Uhr diese Mannschaften im Freundschaftsspiel gegenüber, lieber den Gegner ist hier wenig bekannt. Wenn der M. T. V. in stärkster Aufstellung antreten sollte, wird es sicher zu einem spannenden Kampf kommen, den der Bessere für sich entscheiden möge. Hessens Turner-Meisterschasten. Der NSRL.-Bereich Hessen führt fein Meister» schaststurnen im Deutsche» Zwölfkampf der Man- ner und im Zehnkampf der Frauen am 3. August in Marburg durch. Neben dem Zwölfkampf der Meisterklasse wird noch ein Zwölfkampf der Be- reichsklasse eingelegt. Jeder Bezirk entsendet zwei Turner für die Bereichsklasse. Gleichzeitig mit diesen Meisterschaftsturnen werden die Bereichsmeister- schäften im Faustball der Männer und Korbball der Frauen ausgetragen. Oer Fußball an Pfingsten. Dezirksklasse. VfL. TNarburg — Luftwaffe. Am ersten Pfingstfeiertaa fährt die Lustwa.ffe nach Marburg. Das Spiel hat lediglich Bedeutung für die letzten Plätze der Tabelle. Sladtmannschafl Gießen — Wehrmacht. Im Rahmen der „Pfingsttage der Leibesübungen" spiell eine durch Spieler von Watzen- born^Sternberg verstärkte Stadtmannschaft gegen eine Mannschaft der Wehrmacht. Die Ausstellung der Stadtmannschaft ist die stärkste, die gestellt werden kann. Besonders die Zusammensetzung des Sturmes sollte geeignet sein, die Hintermannschaft vor schwer lösbare Aufgaben zu stellen. Auch die Wehrmacht kommt in stärkster Besetzung. Da es in diesem Spiele weder um Punkte noch um eine Frage des Prestiges geht, haben beide Mannschaften die Aufgabe, ihr technisches Können voll zur Entfaltung zu brinaen. Es ist daher nur eine Selbst- Verständlichkeit, daß rttterlich und fair gekämpft wird. Dem Schiedsrichter Post werden sich folgende Mannschaften stellen: Stadtmannschaft: Ziegler (VfB.°R.); Decker (1900), Schlitz (VfB.-R.): Kraft (1900), Hedderich (Watzenborn-Steinberg), Weniger (1900); Ehmann (VfB.-R.), Kraft (1900), Ziegler (DfB.-R.), Harnisch, Fett (beide Watzenborn-Steinberg). Wehrmacht: Bäcker; Resch, Wohlan; Winkel- meier, Tröster, Rose; Walter, Schönauer, Hüls, Rammrad, Schelle. Hanau auf dem Waldsportplah. Am ersten Pfingstfeiertag kommen die Hanauer jum Rückspiel auf den Waldsportplatz. Im Vorspiel sieaten die Reichsbahner auf heimischem Gelände überlegen. Wenn auch die VfBer in Hanau | Die Verlobung ihrer Tochter Inge mit Herrn Stud.-Ref. Rupprecht Krausch, Sportlehrer, geben bekannt Stabsmusikmeister Hermann Krieg und Frau Therese geb. Schulz Zum Scheuern und Putzen stets AHßäiL benutzen 1 Roonstraße 8 Gießen, Pfingsten 1941 ^Z^m^eFde 2413D ______. HJ.-Klasse A: 1---- ~ ‘ ~ ' ' uaelstoßen. HI. - Klasse B: 100-Meter-Lauf, Weitsprung, ugelstoßen. BD M.-Klasse hrung, Kugelstoßen. B D M. - K l a s s e B: 75-Meter-Lauf, Hochsprung, kollballwurf. Sichern Sie 3l>r .Alter durd) 3\au^ einer 'Rente Ein 65 Jähriger erhält eine bis an sein febensenbe zahlbare, feste und von Zinssthwankungen unabhängige Bente non 10,58% seines eingelegten Kapitals, wozu noch Gewinnanteile kommen. Bei Angabe Ihres ßeburtstags machen wir gern ein unverbindliches Angebot ALLGEMEINE RENTENANSTALT LEBENS-UNDRENTENVERSICHERUNGS-A6. STUTTGART Älteste Rentenanstalt Deutschlands Adolf-Sttlev- Gtaatsbanfchule, Mainz Fachschule fürHochbau,Tiefbau undVermeffungswesen Vom 16.Juni bis 25.Juli 1941 wird ein Vorkurs durchgeführt zur Vorbereitung für die Aufnahmeprüfung zum Winter- semester 1941/42. Meldungen nut Lebenslauf sind umgehend an den Direktor zu richten. . Wegen Betriebsferien bleibt mein Geschäft ab 3. bis 17. 6. mit behördlicher Genehmigung geschlossen. BrUTlZ B6 tte, Gießen 2436d ve- und Entladung von Güterwagen am Pfingstmontag. Der Reichsverkebrsminister hat ausnahmsweise zugelassen, das; Empfänger und Auflieferer von Gütern am Pfingstmontag, dem 2. Juni 1941 von der Pflicht zur Entladung und Beladung von Güterwagen entbunden sind. 2423V Reichsbahndirektion Frankfurt am Main. Vornehm/ Geschmackvoll/ Persönlich 1 □lese drei wesentlichen Eigenschaften der gediegenen Familien- Drucksache bietet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Ausführungen sowie Papieren billigst die Brühl’sche Druckerei Schulstr. 7. 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J. das Hotel Schütz in Gießen von Herrn Ludwig Klingler pachtweise übernommen haben, welcher das Geschäft krankheitshalber aufgeben muß. — Das unserem Vorgänger in so reichem Maße bewiesene Vertrauen bitten wir auch auf uns übertragen zu wollen Wilh. Rich. Fischer und Frau Bei Beschickung des Viehmarktes sind die seuchenpolizeilichen Vorschriften zu beachten. 21220 Lich, den 26. Mai 1941. Der Bürgermeister: Seil. MrWscheMveMeiMS'AnWl M Gegenseiligkeik, Wen Einladung zu der am Sonntag, dem 15.Juni 1941, nachmittags 2 ' s Uhr in GieKen im Eisenbahnhotel Hovfeld, stattfindenden ordentlichen Mitglieder-Versammlung (Hauptversammlung) Tagesordnung: 1. Jahresbericht 2. Rechnungsablage 3. Entlastung des Vorstandes und Aufsichtsrats 4. Ersatzwahl für ausscheidende Mitglieder des Aufsichtsrats 5. Neuwahl des Abschlußprüfers für 1941 6. Beschlußfassung über Aufnahme einer Definition über Nottötung in die Allg. Vers. Bed. 7. Aenderurfg der Satzung § 1 Abs.3o anstatt Versicherung von trächtigen Stuten „Versicherung von trächtigen Tieren" und Abs.3d anstatt Versicherung von zu erwartenden Fohlen „Versicherung von zu erwartenden Leibesfrüchten" 8. Verschiedenes. 2426d Gießen, den 26. Mai 1941. Dr. van Bentheim. iimiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Mit offenen Augen Drei Jungen und ein MSdei «nidecken ihre Waldheimat. Don Warner Siebold 135 Seiten Text und 8 Kunstdrucktaseln Leinen RM. 2,85 Hugo Dermühler Verlag Berlin - Lichterfelde iiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiili» Leibbinden Bruchbänder Einlagen Anfertigung in eig. Werkstätte vorm. Beter Nach!. BandaflstenmeisL Marktstr. 16 Lieferant der Krankenkassen Damen-Bedienung. IöLORIri • PQLPST_____G i'essen “Unser Pfingstfest-Programmf Bis 1. Feiertag einschließlich: Auf Wiedersehen Franziska mit MARIANNE HOPPE / HANS SÖHNKER Ein UFA-Film mit Ab 1. Feiertag Erstaufführung HERBERT WILK / HEINZ ENGELMANN JOACHIM BRENNECKE / E.W. BORCHERT JOSEF SIEBER / CARL JOHN / CLEM. HASSE UND ILSE WERNER / CARSTA LÖCK Idee und Drehbuch: 6. ZÖCH' / Musik: H. BÖHMELT Der Film entstand mit Unterstützung des Oberkommandos der Kriegsmarine und unter Mitwirkung des Befehlshabers der Unterseebote, von Offizieren, Unteroffizieren und Mann- - schäftender U-Bootwaffe - SPIELLEITUNG: GÜNTHER RITTAU Mit diesem Film vermittelt die Ufa ein heroisches Bild des gegenwärtigen Seekrieges, ein die reale Wirklichkeit dichterisch nachzeichnendes Erlebnis vom Kämpfertum auf den Meeren und von der Kameradschaft von Front und Heimat! NEUESTE DEUTSCHE WOCHENSCHAU Täglich 3.30. 5.30, 8.00 - Sonn- u. Feiertags 3.00, 5.15, 8.00 Ab 2. Feiertag haben Jugendliche Zutritt! SICHERN SIE SICH KARTEN IM VORVERKAUF - - - 2409 A 2412D 100 Eigenheime mit Beschreibungen, Kostenberechnungen usw. finden Sie in unserer Baumappe, Ein-, Zwei- u. Mehrfamilienhäuser. Alle veröffentlichten Häuser sind ausgeführte Bausparerheime. Wir finanzieren und Sie können bauen, wie, .wo und mit wem Sie wollen. Gegen Voreinsendung von RM. 1.40 erhalten Sie die Mappe sowie beigefügt kostenlos das Prospekt: „Der Weg zum Eigenheim“ Bausparkasse Mainz, A.-G., Mainz 2288 V Jetzt erst machen Kleider wirklich Leute Früher brauchte eine gut angezogene Frau noch lange nicht eine gute Hausfrau zu sein. Wenn sie nämlich einen recht großen Teil des Haushaltgeldes für Kleidung und Wäsche ausgab, konnte gerade das Gegenteil der Fall sein. Heute aber zeigt sich, wer eine wirklich tüchtige Hausfrau ist. Jetzt kann man nicht mehr durch immer neue Anschaffungen verheimlichen, daß man seine Sachen nicht in Ordnung zu halten versteht. Dabei liegt das ganze Geheimnis, Kleidern und Wäsche eine lange Lebensdauer zu geben, fast nur beim Waschen. Es genügt ein falsches Waschmittel und fehlerhaftes Waschen, und viele gute Stücke gehen vorzeitig zugrunde. Achten Sie darum vor allem darauf, daß die gute Feinwäsche aus Wolle und Seide, Zellwolle und Kunstseide ausschließlich mit dem ,, Waschmittel für Feinwäsche gewaschen wird, das so harmlos wie klares Wasser ist und keine Faser und keine Farbe angreift. Wasehmittei ■— für Waschmittel für