$rcifag,5f. Januar 1941 l-ch eine Stunde der Besinnung auf das Blei- täfle, die ihn herauf uhrten, die von ihm aus» zum herrlichsten Siege über die Gemalten einer ier unb all, ängftin Die Rede des Führers eine Rolle, wenn leid wieder tt ,eriagt morben'm ®ö r.-bt ßngtanb im Munde bes Führers mieber lebenbjg »urbe, )f‘nuna das Gchi'fH von sich obzuwen- nehmen mir mit in bHen Ma fengang für Deutsch- Dr. Fr. W. Lange. 'kZiehuW Wt. 0t< Iriolpe höherer (tieiualt g rnivrechanschiusi 22ol •Sinbtnnidirifkez'JhiAeiner" Hjincberf 11 ß»Rftrnntf. M allen Tiiw s ohne iiri tig Zur B rn bald t eine gefuth richt eigeiwi [t, so mirt fein. „6£ kämpf, uch jüngster?. im Mr M. Hf kommen. Ls lsi wichtig, meine Volksgenossen, daß wir dies immer wieder in die Velt hinausschreien, weil unverschämte demokratische Lugner auftreten und behaupten, daß die sogenannten totalitären Staaten die Wett erobern wollten, während in Wirklichkeit unsere alten Feinde promißläsung zwischen Monarchie und parlamentarischer Demokratie, also eine sogenannte konstitutionelle Monarchie mit praktisch parlamentarischer Führung. Dieser Staat also konnte in seiner St'"fs- form wirklich nicht die Ursache zum K.iege der De- m°hraf*n gegen das damalige Reich sein. Deutschland, a Fs politischer Faktor der Welt gegenüber gesehen, konnte schon mehr Grund abqeben, denn nach jahrhundertelanger Zerrissenheit und Ohnmacht hatten sich endlich die du"chen Stämme und Staaten, wenn auch mehr äußerlich gesehen, zu einem neuen Staat zufamm-naeschlos- sen, zu einem Reich und damit in Europa dem sogenannten Gleichgewicht der Kräfte e n neues Kraftelement einqefügt, das verständlicherweise als Fremdkörner emnrunben wurde. Dapn nimmt Dr. Goebbels das Wort: „Am achten Jahrestage unserer nationalsozialistischen Revolution", so sagt er, „grüßen wir Berliner Nationalsozialisten, Sie, mein Führer. Es sind jetzt acht Jahre her, da versammelten sich -um diese Stunde in den Straßen des Berliner Zentrums die Berliner Männer und Frauen, um abends von 7 bis nachts um 1 Uhr vor Ihnen, mein Führer, vorbei zu marschieren. Damals haben wir Berliner die Ehre gehabt. Ihnen namens des ganzen deutschen Volkes im Scheine der Fackeln, mein Führer, ein Gelöbnis abzulegen, nämlich: Treu und unbeirrt, komme was da kommen mag, hinter Ihnen zu stehen unb hinter Ihnen zu marschieren. (Drausenbe Zustimmung der Massen.) Dieses Gelöbnis haben wir wahr gemacht. Das deutsche Volk hat Ihnen, mein Führer, in diesen acht Jahren alles das. was es an Liebe, an Gehorsam, an Treue in seinem -erzen trug, zur Der- füaung gestellt. Unb Sie haben b'für die Nation in acht, wahren harter Arbeit unb schweren Kampfes von Sieg zu Sieg und von Triumph zu Triumph geführt. Was wir damals gelobten, wollen wir he’-te erneuern. Wir wissen, daß schwere Wochen und Monate vor uns Hegen, aber a u f buhlten unb ein ganzes Volk erfaßten, die es zu r- Vifcher Hingabe an eine große Idee fähig mach- und diese Idee in komprom.ßlosem Kampf mit der Resignation, sturer Verneinung, roü enbem deutschen Geschichte gegeben und niemals w i e » d o r." D'e ganze Nattern ist Zeuge dieses Gelöbnisses unb stimmt in dieses Gelöbnis ein! (Brausender Beifall.) sollen Ein Vorgang, der von unserem Standpunkt aus gesehen, natürlich unb gerecht war, vom Standpunkt anderer allerdings als ein Eingriff in ihre heiligsten Domänen empfunden wurde. Wir kommen damit gleich zu dem Staat, der dies als e=nen unerträglichen Eingriff empfand: England! 300 Jahre lang vordem hatte England allmäh- lieh fein sogenanntes Weltreich gebildet. Nicht durch den freien Willen ober durch die übereinstimmenden Kundgebungen, Absichten ober Anschauungen ber Betrogenen, sondern nur burch Gewalt ist dieses Weltreich zusammengeschmiedet worben. Krieg um Krieg würbe ge ührt, Volk um Volk mürbe seiner Freiheit beraubt, Staat um S aat würbe zerbrochen, um enblich dieses Gebilbe zu schaf en, bas Britisches Imperium heißt. Dabei mar bie De- motratie überall nur reine Maske; hinter ihr sieht in Wirklichkeit bie Völkerbeherrschung im großen, bie Menschenunterbrückung unb Knebelung im einzelnen. Dieser Staat kann es heute nicht wagen, seine Glieder wirklich abstimmen zu lassen, ob sie jetzt nach jahrhundertelanger Bearbeitung etwa bereit wären, freiwillige Glttber dieser Weltgemeinschaft zu sein. Im Gegenteil! Aegyptische und indische Nationalisten wandern zu Tausenden in die Kerker und Gefängnisse. Konzentrationslager sind nicht in Deutschland er unöen worden, sondern Engländer sind ihre Erfinder, um durch derartige Institutionen anderen Völkern allmählich das Rückgrat zu brechen, ihren nationalen Widerstand zu zermürben und aufzulösen, um so endlich die Völker geneigt zu machen, das britische Joch der Demokratie zu übernehmen. Dabei bediente sich England allerdings noch eines anderen gewaltigen Mittels, des Mittels der Lüge unb der propagandistischen Phrase. Es gibt ein Sprichwort, das besagt, daß der Engländer, wenn er von Gott spricht, Kattun meint. Unb so ist es auch heute. Wenn man bebentt, wie fromm und gläubig nach außen hin diese Menschen tun, die eiskalten Herzens Volk um Volk in einen Kamp,' hin» eintrieben, der nur ihren materiellen Interessen b-iertt, dann kann man nur sagen, selten ist die menschliche Heuchelei zu einer solchen Höchstleistung gediehen, wie das bei dem heutigen Engländer der ; unterere? ir sich mir p,. Jahrgang Nr. 26 || tirictienu t n n 11 rt). anbei ; (Sonntags unb »Feiertags verdirbt nd schmikü Garen en eine i f1 ubnisjuH ?. Meinungen in den Bannkreis der Umwelt treten. Das war damals nicht der Fall. Weder auf der deutschen noch auf der anderen Seite befanden sich Persönlichkeiten von überroaenbem Format. Es _______ vvw v____a... ____________ konnte also der Grund an sich gar nicht im Ver- (jst,' Jrdenfalls war das Ergebnis dieses 300- fagen oder auch nur im Wallen einzelner Hegen, jährigen blutbedeckten Weges, den die britische Ge- sondertt die Ursachen toaren tiefere. 1""* " ~ * ,r ' v r Zunächst konnte die deutsche Slaatsform keine Ursache zum damaligen Kriege sein. Denn Deutschland war schon eine Demokratie, unb zwar was für eine! (Heiterkeit.) Streng koviert nach den Vorbildern des Auslandes, des Westens, eine Komischen w mächtige fr m können: wirlschaftlacher Interessen. Wenn mir uns dieses sonderbare Entstehen des 'Annabmk von An,eigen für bie Mittagsnunnner lnsX'/,Ubr heoWornnttngd Anzelgen-Preise: Anzeigenteil 7 Rvt le nun bei 22 mm Zeilenlnene, Wertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malsianel I Abfthlüsiecklleiigensiafselk Plavvorfchrift (vorherige Bereinbarnng>25^.. mehr Meine deutschen Volksgenossen und -genossinnen! Regierungswechsel hat es in der Geschichte schon oft gegeben, auch in ber Geschichte unseres eigenen Volkes. Es ist aber sicher noch fein Wechsel von so tief greifenden Folgen begleitet gewesen wie der vor acht Jahren. Die Lage des Reiches war damals eine verzweifelte. Man hat uns nicht gerufen, die Führung der Nation in einem Augenblick zu übernehmen, da diese in einem großen Emporstieg begriffen war, sondern man gab uns die Macht unter dem härte ft en Zwang, den es g^ben konnte. Nämlich unter dem Druck der Einsicht, daß schon alles verloren war. In den Augen der Bestgesinnten konnte dies vielleicht noch ein letzter Wunsch sein, die Uebelwollenden hofften bamt, auch die nationalsozialistische Bewegung endgültig zum Scheitern verdammt zu sehen. Wenn es nicht gelang, das deutsche Volk wie durch ein Wunder zu retten, mußte die damalige Situation in der Folge einen katastrophalen Ausgang nehmen. Denn schon seit 15 Jahren war der Weg nach unten ein ununterbrochener. Allerdings war diese Situation selbst nur das Ergebnis d e s Weltkrieges und seines Ausaanges, unseres eigenen inneren rolitischen, moralischen und b^mit auch militärischen Zusammenbruchs. Es ist daher gerade an einem solchen T"ge wichtig, uns wieder zurückzubesinnen auf die Ursache dieses ganzen nationalen Un- glücks. Führer, können Ilgen. iv. — ■■ --- grünte Wro-hi’f* britischer (^^at-kunsi vs^ obwohl die ortn’» M-E W” bis n-.hUiiierf mur^ ift Deuten»- nt*t befient n chen. unb mähr'’nh man in Ln^don "'01 b . ..... seit jeher die Weltecoberer sind! (Lebhafter Bei ä" ,-nd sinrmi'che Zustimmung Die'cs britische Weltreich hat auf dem Wege seiner Entstehung nur einen ein.igen Strom von Blut und Tränen hinterlassen. Es beherrscht heule ohne Zweifel einen gewaltigen Teil der Erde. Sttl in, auch j-bt ro -h bWe Weltheherrfchur.g nicht etwa durch die Wacht einer Idee durchgeführt, sondern im wesentlichen durch die Wrcht ser Gewalt und, soweit diese nicht aus- reicht, durch die Wacht kapilaliflischer oder u”0 Lj, bti; M dieses Volk, mein v . S i e sich verlassen. (Stürmische Ja-Rufe.) Wenn die britischen Plutokraten glauben. Ihnen dieses Volk nehmen zu können — das Haden schon andere versucht — und find daran gescheitert." (Tosend hallt es durch den Raum: Nein! Nein!) „Einen 9. November Hat es nur einmal in der Noch zwingender war vielleicht die Abneigung gegenüber dem damaligen Re'ch als wirtschaftlicher Faktor. Während iahrhimder -lang Deutschland seine wirtschaftliche Not ’u beheben M,reg neue >ev- ----- ------- rib bmann iene Eink'-eisima. die Deutschland zu B.hen ^lan-n und er-drolseln We. tr^my Eng- i aller seiner friedlichen Verständigungsbemüh.mgen - mit eiserner Entschlossenheit die Konsequenzen tu, “ 'im»! »'S Ätz Sif : »wn 'W, 'n biri ich l l'*1' ch«n etfcrri ebn'. 1’:* 3m Berliner Svortvalost. Berlin, 30. Januar. (DNB. Funkspruch.) Am achten Jahrestag der deutschen Revolution sprach A d o l f H i t l e r in der traditionellen Kundgebungs- ftätte der Naionalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, im Berliner Sportpalast. Stundenlang vorher drängten sich schon die Volksgenossen vor dem Sportpalast, Männer und Frauen, von der Arbeit kommend, Männer im braunen Kleid ber Bewegung, Alte Kämpfer, die schon oft an dieser Stätte des Kampfes erhebende Stunden erlebt haben, Soldaten im grauen Rock waren zu Taufenden und aber Taufenden gekommen, um an dieser stolzen Rückschau dem Führer nahe zu sein. Der Sportpalast ist würdig geschmückt. Heber den siegreichen Fahnen der Bewegung, über dem Hoheitsadler leuchtet der Spruch: „M't unseren Fahnen ift der Sieg!" Freudig bewegte Stimmung erfüllt den Riesenraum. Mit Begeisterung stimmen die Tausende die Kampflieder der Bewegung und kurz vor dem Einmarsch der Fahnen das Enalandlied an. Die Spannung entlädt sich in lauten Beifallskundgebungen, als die führenden Männer von Staat unb Partei und die Generalfeldmarschälle der siegreichen deutschen Wehrmacht erscheinen. Zur festgesetzten Stunde trifft d e r F ü h r e r vor hem Sportpalast ein. Tausendfacher jubelnder Heil-Ruf empfängt ihn, als er unter den Klängen des Badenweiler Marsches zusammen mit dem Gauleiter Berlins, Reichsmin'ster Dr. Goebbels, hie N^rsammlungsstäsie betritt. Der Jubel nimmt fein Ende. b:s der Führer selbst die Hand hebt, um den Beifallssturm zu dämpfen. ir . Silagen:Tie.Wiiitnerte uHnök Siebener »tmnilienblntier M £“imat miBilb TieLclwlle 91 onats-Be-ugsvreis: Eit 1 Beiiagen RM. 1.95 £l)ne?dhntvierte 1.80 Kiptellgebübr.. „ -.25 a ch bei Rirluerfchemen ü. n einzelnen Nummern Ä 7^ Am Ende sieht der deutsche Sieg! Oer Führer spricht am Jahrestag der nationalsozialistischen Erhebung zur deutschen Nation ten Staaten davon zu überzeugen, daß dieser Krieg auch der Krieg Amerikas sein müsse. Das England^ Hilfegesetz Roosevelts zeigt, dah die regierenden Kreise der Vereinigten Staaten mit den Wünschen Englands konform gehen. Die Worte des Führers waren eine unmißverständliche Warnung an die Adresse Amerikas vor jedem Versuch einer Em- mischung. Europa wird sich verteidigen, unb man wird diesmal nicht tvllf ein ermattetes Deutschland treffen, wie einst im Weltkrieg, dem man gleichsam nur noch den Gnadenstoß zu geben brauchte, sondern auf ein bis zum äußersten mobilisiertes, das mit aller Entschlossenheit ben Kamps führen wird. „Jedes Schiff, ob mit od-r ohne Begleitung, das vor unsere Torpedorohre kommt, wird torpeb:crt.w Mit überlegenem Spott tat der Führer auch die britischen Spekulationen ruf irgendwelche Folgen ber letzten Ereignisse auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz oh. Diese Rechnung, so sa^t-e der Führer, ist eine Gesam^rechnung und sie wird am Ende des Krieges beglichen werden. Den Sieg wird uns niemand mehr rühmen. Er schafft freie Bahn für die Neuordnung Gurovrs und die Grundlagen einer wahren Völk"rverständi'-ung. Das v (ferner* hetzende Judentum hat seine Rolle in Europa aus- gespielt, die Front einer arischen Menschheit gegen jüdische Au'beutung beginnt sich abzu-cichnen. Das deutsche Volk, mit feinem Führer zu einer wunderbaren G^nminlchasi verschworen, steht zu höchsten Leistungen tähia, ?m j-d^m Opfer entschlossen hinter seiner Wehrmacht, im V"rtrauen auf sein Recht, fein-”- Är-st bemüht, des Sieges gewiß. „Und wenn die W'lt voll Teufel wär', es soll uns doch gelin. nen!" Das alte SMherroort, dessen zündende Kraft !eit be»} 1 nbe dieses 30. Januar 1933, auf die seelischen >ng zeitig Uenmj. ^uemfi6iF iiKoen könnte, wie einst die Schmach von Versailles fern Kompf Anstoß und Richtung gegeben hatte, |t ist auch dieser 30. Januar, der Tag des Sieges, »cigft über seine innerpolitische Bedeutung hinaus- 'ßiwachsen zum Markstein einer Zeitenwende, die ; Jftrr mit welthistorischem Maßstäbe voll begriffen li' tr rben kann Das wurde uns allen wieder ganz ;j| br-oufet, als Adolf Hitler, der Sieger des 30. Januar, gestern zu seinem Volke sprach und das Gesehen unserer Tage in den großen geschichtlichen ^.isammenhang rückte. Mit der inneren Sicherheit eiies Mannes, der im Glauben an seine Sendung u sein X nüsien bie' E^ößtes vollbringen konnte und hinter sich die Der» sirworene Gemeinschaft eines ganzen Volkes weiß, irt dem scharfen Blick für die bewegenden Kräfte eliicr Gesch'chle, aus der weiten Sicht des genialen £ *msmannes. dessen Voraussagen — von einer ur^Iäubigcn Welt mißachtet und bespöttelt — im» m’r wieder die Entwick'ung bestätigt hat, deutete n seinem Volke den Sinn dieses Krieges als die Ead^hase des Befreiungskampfes des europäischen ntinents gegen britische Tyrannei, die in ber Ohn- ffncht eihes zersplitterten Europas das sicherste iliterp'anb der eigenen Herrschaft sah. Schon der Weltkrieg hatte seine tiefere Ursache ii der Sorge Englands, daß mit der Einigung der butschen Stämme im Bismarckreich ein neuer p! itischer Machfsaktor entstanden war, der es den $-iten nicht mehr erlauben könnte, nach ihrer be» llührten Theorie vom „Gleichaewicht der Kräfte" a.ff der Desorganisation des Europäischen Kontinents das eigene Imperium zu sichern, dieses Jm- pj-ium, dem bicDemofratie nur als Maske biente, in hinter ihr um so ungestörter mit brutaler Geunkt bie halbe Welt zu erobern unb ihre Schätze liier bünnen Schicht ffrunellofer beutegieriger ir d machthungriger Plutokraten dienstbar zu machen, währenb die große Masse selbst des eigenen ß 1 fes unvorstellbarem Elend preisgegeben blieo. Dir das Ausscheiden des europäischen Kontinents ilsgefchlossener Machtfaktor, die Absorbierung der urovaischen Mitte durch den Austraq religiöser E-reitfraaen in jahrhundertelangen blumigen Kne- in ermöglich'e England das 3nfammenrauWn 'emes Weltreiches durch den Vorstoß in Der a.1» Ü^mäßig widerstandsorme Räume ber Erde. Aber )i Entstehung oon Riesenstaaten, die feinem eng- li'fiyen Angriff offenlagen, zwang bie Britem diele j^enein^nber aus'.uspi»len, um mit ihrer G ^w» ziwich^stheorie ben Scb-in ihrer ©el *jerr cK-ft i'^echtzuerhosten. Die Entstehung des Deu fetzen Kontinent dl.,-3. ------- . - noch eine Hof nuna, das Schicks"! von sich ebzuwen- ........... _■ - . ben? bas ihm unau'wstchlich h”oht? Es hat eine ianbs Größe unb bie Zukunft unserer K^lnber.^ Gießener Anzeiger vrühüchk Uninttfitätslrudtrei 8. £-rnt. D°S b-u«*e Volk bot es mokrot.^e D mn be. britische PIut°kr°tenk°ste wollte k-.n- V-r anb.gung ii^t vergassen, daß es die beuttche D mo honHAon TlnlPe« ein»s Mandats wie es kein mit ber in Deutschlanb und Jtali n zum ersten H Än is wt m,°. ^0«nr ÄmTnn normen ™nV Mal ,um Durchbruch «e.°mm-n-n W°ttd-- -n direkt unb aenlünber! hat. Das beut ehe ' - Tag blieb bie Eroberung ber i Gewissens. Si? furchtet bas B.ispiel einer DJ:..ti n, 8äÄ SW«3 * So geht ber Krieg nnch bem Willen ber britischen Plutokraten weiter, obwohl er praktisch schon entschieden ist, nachbern Englanb oorn europäischen > kann jl fid) oieUach gespaltenen, morschen Welt geführt r von d en- bie ben Glauben an sich selbst längst oerlo- fehlt für lr und bamit auch bas Recht oerw.rkt.hette auf fein (hn ft- Führung eines Volkes, in besten besten Söhnen rerd'irdt f. Wort eines Mannes oon glühender Ueber'eu» igstraft die Gewißheit geweckt hatte, daß dies Mnp'e Dahinoegetieren nicht das Ende eines einsi Io stolzen Reiches, nicht das Schicksal eines so von iik unb auf tüchtigen, fleißigen unb schöpfe rillen Mikes, nicht bas letzte Blatt im ruhmreichen B ich tiHollcher Geschichte fein könnte. Und wie der Agmpf C nationalsottali'stischen Bewegung um bie Seele 18 beutfehen Volkes, um Macht und Führung, nie» . mh(s aus ben 2tugcn ließ, baß es ohne Sprengung es unterS äußeren Fesseln für dieses Volk keine^Zukunft Was war ber Grund zum Weltkrieg? Darüber ist bereits zu viel an Abhanblungen verschrieben roor« ben Amerikanische Doktoren haben im Auftrag | versuchte, indem es entweder bie Menschen allmcH- so steigend zu einer wirstchastlichen zu entwickeln, b. h. I vollkommenen u s sch e I b e N s b e s e u r o p a- ^Niktz-n ?liia»nblicfen nur dann statt Menschen Maren zu exportieren und sich die ischen Kontinents als ges ch l^o s s e n er sie^wirklich^ als überragende Er- notwendigen Absatzmärkte auf der Welt sicherzu-1F a k t o r dieser Entwicklung gegenüber. Dies wur „Und wenn die Wett voll Teufel wär'" In großer unb ernster Zeit, zum zweitenmal im liege, begeht das deutsche Volk erhobenen Hauptes Hi Tag ber nationalsozialistischen Erhebung. Nicht t Feiertag wie in früheren Jahren, dazu ist bie }it nicht angetan, da hnnberttaufenoe Deut d)?r Sollen in stählernem Bogen von Narvik bis zur jskaya bas Reich schirmen, beutsche Schiffe und rugzeuge in hartem Kamps gegen England stehen. )s Arbeit ber Heimat geht weiter in Fabriken unb kvttoren, in Haus und Hof, nur kurz unterbrachen , „uciiji-iyn. i°7o/7i hat alle Zeiten gegen bie Wiederholung solcher Der- von der Gegenseite in verbohrter Ueberheblich- ftiches im Kriege siegen Frankre.ch 1870/71 h s . Geistesvernebelung gefeit. Es keit schon allein, aus dem Grunde abgelehnt weil er k nland bereits mit si"ö^te^ ^g^bn betrach^ die^erste Aufgabe, vor^ die sich^der Führer vom Führer bes deutschen Nationalsozialwmus ntP) ^'^»m dielen n-n? sich kn tiq reg . • aQ,areff »u Pasewalk jenen ausging. Man schlug alle Warnungen in dni Wind, fr utfcManb harnnoing. statt w,- bisher au^ b - ^,en Entschluß faßte, Politiker zu werden, das jede Prophezeiung wurde verlacht, jedes Zukunftsleer Not Menschen zu --vortieren, mit fernen mungen un ajiuß Nebel hinaus ins Freie bild als phantastische Chimäre abgetan. Mans 'alstä^-waren auf bem Wei mgrkt zu ers n, führen und ihm klarzumachen, daß es sich den glaubte nicht, daß Deutschland aus dieser Abweisung sin England als Hne au^schl ekli^ ^mmmkrotie Lurus^ nicht gestatten könne, seine'Kraft in inneren aller seiner friedlichen Verstandigungsbemuc;.ingsn, ächtet hatte nerfolate die bntzfche Dl ttok t e :fl । ffnt . Geschlossen- mit eiserner Entschlossenheit tue Konsequenzen, Gebilde mit feinem .^'-un^'^n Haß Kampfe^ ^o.Jbrgu ^cn, Wiedergewinnung ziehen werde. Wer selbst nur oon Bluff lebt so . seines Lebensrechts den höchsten Einsatz zu maaen. sagte treffend ^r Fahrer, der ^aub auch bei an_. N UNO erorogpin nryt . ^ührer sah im sozialistischen unb national!sti- bem nur an Blufs. Nun, baß bie Rüstung, die das ______ 'men Zustand h^rwftellen Jo* ? b« Der Führer wziw ^>^^^^sügt werden nationalsozialistische Deutschland seit 1934 betrieben' M erliuhen w'irde. in muhten um diese Wendung herbeizuführen. Seine hat, kein Bluff ist, sondern harte Wirklichkeit, haben | !k f’ül mit Europa als ernfth^k em M nationaisozialistische Weltanschauung stellte zwischen die im verlogenen Emigrantengeschwatz befangenen ii*! mehr rechn"" JU braunen. So w”' , :b’ 3 (Vrtre^nc des liberalistifchen Persö'lich- plutokratischen Machthaber in Paris und London wi- ber Führer festll-lltte. auss^liehlich das Ae und der universalistischen Menschbeits- inzwischen selbst empftnblich zu spuren bekommen 1 —' beglückunq bas Volk unb ließ als einzigen Maß-Aber Englanb hat selbst. dann noch mcht 'n die stab die Interessen der Volksgemeinschaft gelten. Hand zur Verständigung eingeschlagen, die der ^uh- Und für diese Wettanschauuna eroberte Adolf Hit- rer ihm noch einmal 'ra ' --"Nd man 'N ^.rmnon /^avui. - I . m durch die Kraft zosische Verbündete von der Wucht der deutschen Sw"' einer krallen M" nol'tck t’ 1 s;?Nation Auf völlig Wa'fen niedergeworfen war und selbst einem Chur- Weae kam er zur Macht In der Demo- chill hätte dämmern müssen, daß alle Spekulationen, furcht- ^ na W^e am er zur ^wyt. ^n or^emo, Endwütiger Emigrantenhaß in britischen H.r- g oer. frahe rourbe. mie er |eiD|t g.ia i gar, mn oer $ ein törichter Wahn bli-ben. Die nnreßt und aenlündert hat. Ir* auch nicht orrgtlfen bnti man t'"..®“! ___________________ Matten hat. bas einem flUtBlaubiflen um baä aU.s aberraq-nbe auSenrontifdje Ziel bie P cd)-n trat, als es im Bertrmi ni auf Deseitinung b-s Unrechts von Versailles zu -Zeichen. Fft Demokraten lenfeits bes Ozeans^ So ^^nig wie ber Führungsans"ruch im Innern, Snchtvolitifer Englands un^ ^ranJ1>rfen?Lnf "hatten sollte die Freiheit nach außen mit Gewalt durch- „ Zynismus vor ihren hatten ,io Klange es möglich schien, auf sried- ». Waffen nieberlegte Das deutsche Volk hat ,ei i hh ^pon bs5 Versailler Diktats k-n hinreichend Geieqenheil aebabt. uoer -« en*i*en «b'r i-*-r vnrsch'aa z« ein-r "»«rftnn.......... ------ ■ .. - . . E‘ renbaf'in’eit bemötraüfrber Derspre " ->en . • deutschen Reoisionsanlprüche würbe ungeheure Propaganda entfaltet, um bie Bereimg- lene eigenen Oebunten zu machen, und es ist ,ur oiguug uu > vor allem dokumentiert durch das Ausscheiden des Deutschen Reiches. 300 Jahre lang hat es ein Deutschland praktisch nickt gegeben. Während die Briten wohl von Gott reoeten, aber ihre wirtschaftlichen Interessen im Auge hatten, hat das deutsche Volk aus einer Ueberfpannung religiöser Streitfragen heraus jahrhundertelang innere Kriege geführt, was mit die Voraussetzung war für die Möglichkeit der Entstehung des britischen Welt, reiches. In eben dem Maße, in dem das deutsche Volk seine Kraft im Innern verbrauchte und damit als Machtfaktor nach außen ausschied, konnte England sein Weltreich zusammenräubern. Aber nicht nur Deutschland war in diesen drei Jahrhunderten praktisch vom Wettbewerb dieser Erde ausgeschaltet. Das gleiche galt auch von Italien. Dort waren es ähnliche Erscheinungen wie in Deutschland, weniger religiöser, dafür staatlicher und dynastischer Art. Und wieder aus anderen Gründen kam das Ausscheiden weiterer großer Nationen in O st a s i e n , die ebenfalls seit 400 Jahren sich von der übrigen Welt abzusetzen begannen und, den eigenen Lebensraum nicht beachtend, sich in ihre freiwillige Zurückgezogenheit versenkten. So entstand in Europa eine politische Konstellation, die England als sogenanntes Gleichgewicht der Kräfte bezeichnete, die aber In -Wirklichkeit eine Desorganisation des europäischen Kontinents zu Gunsten des britisä)en Jnselreiches war. Daher war es auch das Ziel der britischen Politik seit Jahrhunderten, diese Desorganisation aufrechtzuerhalten; natürlich nicht unter diesem Wort, sondern unter einem schöneren. Man redete, wie gesagt, nicht von Kattun und nicht von der Desorganisation der Völker, sondern von Gott oder vom Gleichgewicht der Kräfte. (Stürmischer Beifall.) Und nur dieses sogenannte Gleichgewicht der Kräfte, d. h. in Wirklichkeit d i e innere Ohnmacht Europas, hat es England ermöglicht, immer wieder von Fall zu Fall und je nach Bedarf Staat gegen Staat auszu- spielen, um dadurch die europäische Kraft stets in innere Kämpfe zu verwickeln und feinerseits nun in aller Ruhe in verhältnismäßig Widerstands- ärmere Räume der Welt vorzustoßen. Und doch, wenn wir heute von einer Weltmacht oder von England als Herrn der Welt sprechen, so ist das nur ein Wahn. England ist im Innern trotz seiner Welteroberung der sozial rückständigste Staat, den es in Europa gibt! Ein Staat, dessen gesamte Ausrichtung nach den Interessen einer verhältnismäßig kleinen und dünnen Oberschicht hin erfolgt und einer mit ihr verbundenen jüdischen Genossenschaft. Die Interessen der breiten Massen spielen bei der Ausrichtung dieses Staates überhaupt keine Rolle. Auch hier behilft man sich mit Phrasen, man redet von Freiheit, man redet von Demokratie, man redet von Errungenschaften eines liberalen Systems und versteht darunter doch nichts anderes, als die Stabilisierung des Regimes einer Gesellschaftsschicht, die dank ihres Kapitals die Presse in ihre Hand bekommen hat, sie organisiert und damit die „öffentliche Meinung" bildet. So ist es möglich, daß in einem von der Natur so gesegneten Gebilde, in einem Staat, der über die größten Reichtümer der Erde verfügt, dem gigantische Lebensräume zur Verfügung stehen, der im gesamten gesehen kaum einen Menschen auf den Quadratkilometer besitzt, Millionen Menschen an diesen Segnungen keinerlei Anteil haben, sondern armseliger leben als die Menschen in unseren übervölkerten mitteleuropäischen Staaten. Das Land, das für einzelne wenige ein Paradies ist, ist für die Masse in Wirklichkeit nur ein endloses Elend; ein Elend in der Ernährung, ein Elend in der Kleidung, ein Elend vor allem in der Wohnung, in .der Sicherheit des Verdienstes und der gesamten sozialen Gesetzgebung. Und wenn heute plötzlich ein britischer Arbeitersekretär, der aber nebenbei als „Oppositioneller" von Staats wegen bezahlt wird, nun auf tritt und sagt: „England wird nach diesem Krieg, nach seinem Sieg, beginnen müssen, soziale Fragen in Angriff zu nehmen uyd soziale Probleme zu lösen, wir werden uns auch um die breite Masse kümmern, müssen usw.", — so kann ich diesem Sekretär nur sagen: Das istbeiunsschonlängst geschehen! (Brausender Beifall!) Es ist dies für uns nur deshalb interessant, weil es unsere Behauptung bestätigt, daß England das sozial rückständigste Land der Welt ist. So ist also, nach innen gesehen, dieser gigantische äußere Reichtum ein unfruchtbarer, wenn man von einigen wenigen Menschen absieht und die breite Masse zum Vergleich heranzieht. Aber auch nach außen ist diese Wettdeherr- schung ein Schein! Die Welt hat neue Zentren er- halten. Riesenstaaten sind außerhalb dieses europäischen Kontinents oder weit über ihn hinausgreifend entstanden, die von England weder angegriffen, ja nicht einmal bedroht werden können, die ganze britische Weltbeherrschungsidee basiert jetzt nur noch darauf, immer wieder die Hilfe Fremder zu bekommen, um gegen den Kontinent vorzugehen. Außerhalb dieses europäischen Kontinents kann die britische Diplomatie höchstens durch den Versuch des Ausspielens anderer Kräfte ihre Stellung zu halten versuchen. Das heißt also, sie muß schon jetzt sich bemühen, das sogenannte Gleich- gewicht der Kräfte in Europa zu einem Gleichgewicht der Kräfte der Welt zu erweitern. Mit anderen Worten, Weltstaaten gegeneinander aus- zuspielen, um wenigstens einen Teil ihrer Weltmacht aufrechtzuerhalten. In Europa hat das Erwachen der Völker die sogenannte Gleichgewichtstheorie, also das Prinzip der Desorganisation des Kontinents, bereits beseitigt. In diesem desorganisierten Kontinent hat die Volkwerdung der deutschen Nation und damit die Bildung des neuen Reiches begonnen. Im Süden von uns ging Italien den gleichen Weg. Damit sind neue Elemente gekommen, die das Gleichgewicht der Kräfte zu einer Schimäre werden lassen. Und darin sehen wir nun den wirklichen und tieferen Grund zum Weltkrieg. Seit 1871, feit sich die deutschen Stämme zu organisieren begannen und unter Führung eines großen genialen Staatsmannes wieder ein Reich bildeten, feit also die sich schon langsam ankündigende nationale Wiedergeburt des deutschen Volkes die staatliche Einheit fand, seitdem begann England dieses neue Gebilde mit seinem Haß zu verfolgen. Schon 1871, sofort nach der Schlacht von Sedan, begannen britische Zeitungen darauf hinzuweifen, daß dieses neue Gebilde für England schädlicher sei, als es das alte Frankreich gewesen war. Man hatte schon damals gehofft, daß es Preußen gelingen könnte, in einem langen Krieg Frankreich zwar wieder zurückzuwerfen, aber man wollte nicht, daß aus Preußen heraus eine nationale deutsche Wiedergeburt ober gar ein neues Deutsches Reich entstehen würde. So kam jene Zeit von 1871 bis 1914, in der England unentwegt gegen Deutschland zum Kriege hetzte, bei jeder Gelegenheit Deutschland anfeindete, bis endlich ö et Weltkrieg ausbrach, das Werk einer ganz kleinen Gruppe internationaler gewissenloser Strolche. Auch diefen Weltkrieg hat England nur führen können mit fremder Hilfe. Es ist dabei in- teressant, den ganzen Entwicklungsgang trief er britischen Weltmachtspolitik seit etwa vierhundert Jahren festzustellen. Erst Kampf gegen Spanien mit Hilfe der Holländer, dann Kampf gegen die Holländer mit Hilfe anderer europäischer Staaten, dar. unter auch Frankreich, dann Kampf gegen Frankreich mit Hilfe Europas, dann endlich Kampf gegen Deutschland mit Hilfe Europas und der zur Verfü- gung stehenden anderen Welt. Der Weltkrieg, der 1914 bis 1918 Europa erschütterte, war ausschließlich das gewollte Produkt britischer Staatskunst. Trotzdem nun damals die ganze Dell gegen Deutschland mobilisiert war, ist Deutschland tatsächlich nicht besiegt worden. Dir können das heute ruhig aussprechen. Ich möchte nicht Kritiker der Vergangenheit sein, solange ich eine Sache nicht besser gemacht habe. (Stürmischer Beifall.) heute aber kann ich als einer der Das deutsche Volk l Und wenn nun heute die Engländer kommen und glauben, daß es genügt, die alten Propaganda- walzen des Jahres 1917/18 wieder in das Grammophon einzulegen, um eine neue Wirkung zu erzielen, dann kann ich nur sagen, sie haben nichts vergessen, aber auch — zu ihrem Unglück — nichts gelernt! (Langanhaltender Beifall.) Und darin unterscheiden sie sich vom deutschen Volk! Das deutsche Volk hat seitdem gelernt, aber es hat auch nichts vergessen! (Aufs neue brausender Bei. fall.) Wir wollen dabei nicht kleinlich fein. In der Geschichte sind einige Wortbrüche schon geschehen, was aber im Jahre 1918, 1919, »1920, 1921 statt- fand, ist nicht ein Wortbruch, sondern das waren Wortbrüche am laufenden Band! (Wie. der tosender Beifall.) Nicht ein Wort hat man ge» brachen, sondern kein Wort hat man gehalten! Noch nie ist eine große Nation fer betrogen worden wie damals das deutsche Volk. Was hat man uns zugefichert, was hat man diesem gutgläubigen Volk versprochen — und was haben sie un- serem Volk angetan! Man hat es ausgeplündert und ausgepreßt. Man hat sich dabei eines fremden Staatsmannes bedient, eines Amerikaners, um eine größere Gläubigkeit beim deutschen Volk zu erzielen. Und vielleicht war das wohl auch die Ursache, warum das deutscke Volk auf diese Manöver hereinfiel. Es ist daher auch in dieser Hinsicht nun immunisiert gegen alle ähnlichen Versuche der Zukunft. Das deutsche Volk hat Jahr für Jahr oa» Als ich 1918 aus dem Lazarett nach Haufe kam und den Winter 1918 auf 1919 nun erlebte, da wurde mir natürlich wie vielen anderen klar, daß von der vorhandenen politischen Welt in Deutschland eine Erneuerung nicht mehr erwartet werden durfte. Und ich begann daher, wie so viele andere, zu suchen. Damals entstand die Konzeptton, die päter als Nationalsozialismus das beut- che Volk eroberte, ausgehend von der Erkenntnis, saß die deutsche Nation gefallen ist, weil.sie sich den Luxus erlaubte, ihre Kraft im Innern zu verbrauchen. Nach einem ewig gültigen Gesetz hat dieser Kräfteoerbrauch im Innern die Kraft nach außen beseitigt. Die Demokratie von damals hat natürlich gehofft, die freundlichen Sympathien der anderen zu erringen, aber sie hat nichts als den nackten Egoismus grausamer, niederträchttger Finanzinteressen kennengelernt, die nun auszuplün- dem anfingen, wo nur etwas auszuplündern war. Man durfte nichts anderes erwarten. Aber die Würfel waren gefallen, eines schien mir klar zu fein, jeder wahre Aufstieg konnte nicht von außen seinen Anfang nehmen, sondern nur von innen. Erst mußte die deutsche Nation eine Neu- aestaltuntz ihres inneren politischen Lebens erfahren, die es ermöglichte, die ganze Kraft Deutschlands, und zwar vor allem feine idealistische, wieder zusammenzufassen. Diese idealistische Kraft befand sich, wie die Dinge damals lagen, in zwei Lagern, im sozialistischen und im nationalistischen. Gerade diese beiden Lager, die sich aufs schwerste befehdeten und aufs schärfste bekämpften, mußten zusa mmengefügt werden zu einer neuen Einheit. Heute, meine Volksgenossen, da hn Zeichen dieser Einigung Millionen und Millionen marschieren, gilt das so selbstverständlich. In den Jahren 1918 Wir haben damals eine Erkenntnis vertreten: Wenn die deutsche Nation nicht ihre Stellung der Welt gegenüber repariert, d. h. wieder ein Machtfaktor wird, dann wird sie in kurzer Zeit tatsächlich zwanzig Millionen Menschen weniger haben. Denn das mar auszurechnen. Die Erwerbslosigkeit griff Jahr für Jahr um sich, damit kam erst recht die Ziellosigkeit in die nationale Konzeption und die wirtschaftliche Planung. Der ewige W'echsel des Regimes verhinderte jede Voraussicht auf längere Zeiten. Projekte über drei Monate Dauer hatten keinen Sinn mehr, weil der Betref- sende schon wissen konnte, daß er in drei Monaten nicht mehr regieren würde. Der eine sagte: „War. um soll ich das wegräumen, was andere schlecht gemacht haben?" Uno der andere sagte: „Warum soll ich das besser machen, wenn sich ein anderer dann hineinsetzt." — Es wurde kein Grund mehr gefunden, um überhaupt zu durchgreifenden wirk- lichen Lösungen zu schreiten. Damit aber mußte die nationale Ohnmacht zwangsläufig zunehmen, der Verfall sich ausdehnen, die Zahl Der Erwerbslosen vergrößern und die Zahl Der im Erwerbsleben Stehenden sich vermindern. Die Belastung auf die. fen Schultern mußte sich noch erhöhen, ihre Trag- fähigkeit sich weiter verringern und endlich konnte nur der Zusammenbruck kommen, dessen Ende nicht abzusehen war. Und so war vorauszusehen, daß sich die gemütvolle und humane Prophezeiung des großen französischen Demokraten Clemenceau, daß wir 20 Millionen zu viel hatten, verwirklichen würde. Demgegenüber entstand das Programm einer Zusammenfassung der deutschen Kraft mit der Zielsetzung, unser Lebensrecht nach allen Seiten hin zu wahren. Wir hatten damit einen Weg gewählt, der zwischen zwei Extremen lag. Vorerst waren wir einem Extrem schon verfallen, dem liberalen, individualistischen, das das Männer, die die Sache besser gemacht haben (langanhallender, brausender Beifall), auch die Vergangenheit kritisch betrachten und beurteilen. Und ich kann nur sagen: der Erfolg des Jahres 1918 ist das ausschließliche Ergebnis einer seltenen Anhäufung persönlicher Unfähigkeiten in der Führung unseres Volkes, eine einmalige Anhäufung, die in der Geschichte bisher weder da war, noch in der Zukunft sich wiederholen wird, das können Sie mir glauben! (Erneuter stürmischer Beifall.) Und trotzdem hat der deutsche Soldat vier Jahre lang dem Ansturm einer feindlichen Welt slandgehalten. Und er hätte noch länger standgehallen, wenn nicht als weiteres Moment die damals noch vorhandene Gläubigkeit des deutschen Volkes in die Ehrenhaftigkeit einer übrigen demokratischen Welt und ihrer Staatsmänner hinzugekommen wäre. Diese Gutgläubigkeit des deutschen Volkes, die von vielen damals bedauert wurde, hat einen furchtbaren geschichtlichen Lohn erhalten. mals Gelegenheit gehabt, über die Ehrenhaftigkeit demokratischer Zusicherungen, Versprechungen, demokratischer Worte und demokratischer Staatsmänner nachzudenken, Vergleiche anzustellen und das praktisch am eigenen Leibe nun zu spüren. Und aus dieser Zeit ist schließlich die nationalsozia- listische Bewegung hervorgegangen. Wenn man nun fragt: „Warum haben Sie sich auf eine ganz neue Ideologie gestürzt?" Weil die alte jammervoll versagt hat! Nicht nur im In. nern. Die Demokratie war ja bei uns ein miferab- les Gebilde. Wenn 40 bis 50 Parteien konkurrier- ten mit ihren Weltanschauungsinteressen, die vorn Besitz aus, von dem Niveau von Radsahrervsreini- gung'cn bis zu Hausbesitzern ausgingen, dann ist das schon an sich ein sehr schlechtes Bild. Aber davon ganz abgesehen, — wenn wir nun wenig, stens für diese erbärmliche innerdemokratische Miß- geftoltung unseres Lebens nach außen hin belohnt worden wären, so könnte man sagen, gewiß, im Innern hat das Zeug ja versagt, aber nach außen hin bekam man doch wenigstens eine anständige Behandlung! Im Innern war das Ganze nur ein Witz; aber man hat doch wenigstens in der Umwelt so getan, als wenn man uns ernst nehmen wollte. Man hat wenigstens etwas erfüllt von dem, was man versprach. Aber wen haben sie denn 15 Jahre lang ausgeplündert, wen haben sie bann betrogen und erpreßt? Etwa den nattonalsozialisttschen Staat? Nein, Die deutsche Demokratie! und 1919 aber erschien das als Ausgeburt einer kranken Phantasie. Man bemitleidete mich höchstens. Vielleicht aber, meine Volksgenossen, war bas ein Glück! Hätte man mich damals ernst genommen, dann würde man mich wahrscheinlich vernichtet haben. Denn die Bewegung war ja viel zu klein, um einer Vernichtung Widerstand entgegensetzen zu können. So war es vielleicht nur natur- gewollt ober auch gottgewolltes Schicksal, daß man uns damals auslacyte, verspottete und daß eine gewisse Propaganda sich über uns luftig machte und alles als einen Witz ansah. So gelang es allmählich, den ersten Keim einer neuen Volks- gemeinfdjaft in unserer Bewegung zu bilden und — eine fast unglaubliche geschichtliche Erscheinung — eingeleitet durch lauter unbekannte Menschen, Anhänger in erster Linie aus der breiten Masse zu gewinnen. Es ist nur in einem zweiten Staat dieser Prozeß bisher als gelungen anzusehen, in Italien, sonst bisher noch nirgends in Europa. In vielen Staaten sehen wir vielleicht einen Beginn. In einigen Demokratien erkennt man wohl die Bedeutung eines solchen Prozesses, und man glaubt nun durch Schwindeleien ein ähnliches erreichen zu können. Man vergißt darüber vor allem eins, eine solche Neugeburt eines Volkes ist wirklich ein wunderbarer Vorgang, ein Vorgang, der mehr Glauben voraussetzt als abstraktes geistreichelnbes Wissen. Und daß uns in den Jahren 1918, 1919, 1920 und 1921 allmählich dieser primitive Glaube der breiten Masse zuströmte, das bildete den ersten Kern unserer Bewegung, bas ließ diese kleinen Menschen, die aus den Bettieben, aus den Fabriken, aus den Bergwerken, von den Bauernhöfen, aus den Kontoren usw. kamen, bas ließ diese kleinen Menschen für die Zukunft dieser Idee, dieser Bewegung und ihren späteren Sieg kämpfen. Jndividium in den Mittelpunkt nicht nur der Betrachtung, sondern auch des ganzen Handelns stellte. Auf der anderen Seite stand die Theorie der Menschheit als universaler Begriff. Zwischen diesen beiden Extremen stand nun unter Ideal. Das Volk, in dem wir eine seelische und körperliche Gemeinschaft erblicken, die die Vorsehung gewollt und gestattet hat, in die wir gesetzt sind und in der wir allein unser Dasein meistern können. Bewußt haben wir alle unsere Gedanken diesem Ziele untergeordnet, die Interessen diesem Ziele angepafct, alle Maßnahmen mit ihm in Uebereinftimmung gebracht. So entstand die nationalsozialistische Gedankenwelt, die eine Uebenmn- bung bes Individualismus barstellt, nicht etwa in dem Sinne, daß.sie die individuelle Fähigkeit be- schneidet oder die Initiative des einzelnen lähmt, sondern nur in dem Sinne, daß über der individuellen Freiheit und über jeder Initiative bes einzelnen das gemeinsame Interesse steht, daß dieses gemeinsame Interesse das Regulierende, das Bestimmende, wenn notwendig, das Hemmende, wenn notwendig aber auch bas Befehlende ist. Damit begannen wir damals einen Kampf gegen alle, gegen die Anhänger des individualistischen Prinzips genau so wie gegen die Anhänger des Menschheitsgedankens. Und in diesem Kampf haben wir in 15 Jahren die deutsche Nation erobert. Ich habe dabei immer die Auffassung vertreten, meine Mitbürger au gewinnen. Und wenn diese Bewegung nach einem Jahr die ersten zehntausend Anhänger zählte und bann später immer weiter wuchs, bann waren diese Anhänger ja doch Volksgenossen, die früher etwas anderes geglaubt hatten. In den Reihen meiner Partei marschierten |a doch nur Deutsche, die auch schon früher bei Bewegungen waren. Hunderttausende Manner meiner SA., ff waren früher Kämpfer in anderen Organisationen gewesen. Cs war der größte Seelenkampf, der vielleicht je in unserer Geschich, ausgefochten worden war. Ich konnte ja Feinen zwingen, mit mir zu gehen, in meine Organisation einzutteten; sie alle mußten innerlich überzeug werden, und nur aus ihrer inneren Ueberzeugune heraus haben sie dann die großen Opfer auf sjj genommen. (Minutenlanger Beifall.) Dieser Kampf sollte wirklich mit dem Geist, d. h. mit der Kraft der Rede, des Wortes, der Schrift und damit der Ueberzeugung geführt werden. Und nur dort, wo ein böswilliger Gegner sagte! „Im Geiste kann ich euch nicht widerstehen, aber ich bin stärker als ihr. Und weil ich euch im Geiste nicht widerstehen kann, werde ich euch mit der Gewalt Widerstand leisten" — nur dort allerdingz habe ich als einstiger Frontsoldat auch die Anttvon gewählt, die der Gewalt gegenüber allein am Platz« ist: Gewalt gegen Gewalt! (Tosender mit nutenlanger Beifall.) So entstand die streitende Be, wegung, die mit dem Geiste focht, solange der an- bere bereit war, ebenfalls mit geistigen Waffe« anzutreten, die aber auch nicht davor zurückschreckte an die Gewalt zu appellieren, sobald der ander« seinerseits glaubte, mit der Gewalt den Geist toter, zu können. Wir hatten dabei diejenigen als Gez, ner, die uns auch von außen immer entgegengetrt. ten sind: ein Gemisch aller international fühlende^ denkenden und handelnden Personen aus allen Läir. dern. Sie, meine Volksgenossen, kennen die dann., ligen Koalitionen, die gegen uns antraten, und ich kann heute wohl sagen: In diesem Geisteskampf fini wir ihrer überall Herr geworden, denn als ich er* lich zur Macht gerufen wurde, da kam ich untn der Reichsprästdentschaft des Generalfeldmarschalls von Hindenburg auf legalem Weg, infolge der stärksten Bewegung, die hinter mir stand, zur Macht! (Erneuter tosender Beifall.) Das heißt also: Die sogenannte nattonalso- ziallskische Revolution hat in der Demokratie mit der Demokratie die Demokratie besiegt! (Minutenlanger Beifallssturm.) Sie hat sich auf streng legalem Wege alle Machtmittel gesichert. Auch heute stehe ich vor Ihnen auf Grund des Mandats der deutschen Ration. Und zwar eines Mandats, das umfassender ist, als es irgendein fogenannter demokratischer Staatsmann zur Zeit besitzt. Als ich 1933. zur Macht kam, war unser Weg klar vorgezeichnet. Er war im Innern genau be- stimmt durch einen 15jähvigen Kampf, der uns in tausend Kundgebungen dem deutschen Volke verpflichtet hatte. Und ich wäre ehrlos und würde pet. dienen, daß man mich steinigt, wenn ich auch liui einen Schritt von diesem Programm zurückge- wichen wäre oder zurückweichen würde, (©türmti scher Beifall.) Dieses Programm besagte, gesell- schaftlich gesehen, Herstellung der deutschen Volk-" gemeinschaft, Ueberroinbung aller Klassen- und Standesvorurteile, Erziehung bes deutschen Menschen zur Gemeinschaft, wenn notmenbig Brechung des Widerstandes derjenigen, die sich dieser Gemein« schäft nicht fügen wollen. (Erneuter brausender Beifall.) Es besagte wirtschaftlich gesehen: Ausbau einet deutschen Nationalwirtschaft, die unter Anerkennung der Bedeutung der privaten Initiative doch bas getarnte wirtschaftliche Leben den allgemeinen Interessen unterstellt und unterordnet. (Aufs neue stürmischer Beifall.) Und glauben Sie mir, auch hiev ist eine andere Zielsetzung nicht mehr denkbar. In Zeiten, in denen die Völker gezwungen sind, auf den Schlachtfeldern zur Verteidigung ihrer Inter-- essen anzutteten, und dabei keine Ausnahme machen können zwischen solchen, die viel, oder solchen, bi« wenig zu vertreten haben, in solchen Zeitläuften sind wirtschaftliche Vorteile oder Vormachtstellungen zu Ungunsten der Jnteresien der Allgemeinheit nidri mehr aufrecht zu erhalten. Wie überall, so ging ich auch hier den Weg der Belehrung, der Erziehung bes langsamen Anpassens, denn es war mein Stolu, diese Revolution durchzuführen, ohne daß in Deutschland auch nur eine Fensterscheibe zerstört! wurde, eine Revolution, die zu den größten Umwälzungen führt, die jemals auf der Erde geschahen,, und die nicht das geringste an Werten vernichtete.-, sondern alles nur allmählich ausrichtet, die Weich« um Weiche umstellt^ bis endlich die große Gemeinschaft ihre neue Form gefunden hat. Das war uns« Ziel. Mnb genau so war es auch auhenpoll- ttsch. Hier habe ich das Programm aufge- stellt: Beseitigung von Versailles. Wan soll heute in der anderen Welt nicht so blöde tun, als ob das etwa ein Programm wäre, das ich tm Jahre 1933 oder 1935 oder 1937 erst entdeckt hätte. Die Herren hätten bloß, anstatt sich ein dummes Lmigrantengefchwafel anzuhören, einmal das lesen sollen, was ich geschrieben habe, und zwar tausendmal geschrieben habe. (Heuer tosender Beifallssturm.) Oester hat kein Mensch erklärt, und kein Mensch niedergeschrieben, was er will, als ich es getan habe, und ich schrieb immer wieder „Beseitigung von Versailles". Vicht darum, weil ich mir das in den Kops gesetzt habe, sondern weil Versailles das größte Unrecht und die niederträchtigste Mißhandlung eines großen Volkes war, die die Geschichte überhaupt kennt, und weit ohne Beseitigung diese» Zwangsinstruments der deutschen Vernichtung jede künftige Lebenserhaltung unseres Volkes unmöglich gewesen wäre. Mit diesem Programm bin ich im Jahre 191® noch als Soldat aufgetreten und habe barüben zum erstenmal gesprochen. Und dieses Programm habe ich unentwegt als ein feierliches, verpflichten' des Gebot vor mir getragen die ganzen Jahre de« Kampfes um die Macht. Und als ich zur Macht kanr. da sagte ich mir nun nicht wie die demokratische»' Politiker: Nun hat der Mohr seine Schuldigkeit! getan, fetzt kann er gehen, sondern in dem Augen- blick gelobte ich mir: Ich danke dir, mein Herrgott, daß du mich fetzt dorthin gebracht hast, wo ich end" lich mein Programm verwirklichen kann. Aber ich wollte auch hier dieses Programm nicht mit Gewalt verwirklichen, sondern ich habe geredet, was ein Mensch nur reden konnte. Meine Reiche tagsreben, bie nicht irgendein demokratischer Staatsmann vor der Geschichte wegschwindeln kann, fi^ Zeugnis dafür. Was habe ich ihnen für Angebote gemacht! Wie habe ich sie gebeten, Vernunft angn* nehmen und einem großen Volke nicht die Leben» und Existenzmöglichkeiten zu beschneiden. Wie hab« ich ihnen nachgewiesen, daß das für sie selber keinen Nutzen bringt und sinnlos ist, ja, ihnen selbes nur schadet? Was habe ich in diesen langen Jahren alles getan, um ihnen den Weg zu einer Verstand!' gung zu erleichtern! Es wäre nie nötig gewesen, int dieses Wettrüsten zu kommen, wenn bie anderen " nicht gewollt hätten. Ich habe ihnen Vorschlag unterbreitet. Aber es war doch so, daß jeder Do» schlag, nur weil er von mir lam, genügte, um V et) 16 AU gewinnen war. ^0) yaoe uann WC eine pguninjuiajt wjuhu« ,vtov‘“r'y , ------ ■ x., QirfiAonmfl de4 f>errn Zinsequenzen gezogen. Unsere Gegner allerdings erlebten wir das gleiche wie damals im Innern, .en entgegen der st^Uche ) h^ben uns anscheinend immer mit den Leuten ver- Ich kann der Welt aber nur sagen: Ich habe Z n nich^ verlangt v-chselt, mit denen sie'seit dem November 1918 gerüstet, und zwar ehr, f e^r Oerüft e tba sb e ut frfje ^As "n ih^n g fo^ Ä3 undkrotz' tun batten. Mit diesen Leuten aber hat weder Volk weiß es fa heute, es mdfUta doch auch feGst Immer ihnen Eer die Hans, u B •5 deutsche Volk, noch haben wir etwas gemein, noch lange nicht alles. (Brausender Jubel.) Es ist aber dem, es war alles ve g )• 5>as war nicht Deutschland! Das waren 9 . Me Welt des erwachenden sozialen Gewissens noch zu einer Verständigung zu kommen. Vergebliche Hoffnungen Wink haben für die Freiheit Kontinents nun ver- europäischen Konflikt Die Gründe sind uns Har: Es ist erstens die deutsche Einigung an sich - sie hasten diesen unseren Staat, ganz gleich, wie er ausfieht, ob kaiserlich oder nakionastoziatistisch, demokratisch oder autoritär. Das ist ihn«t gleichgültig. Und zweitens: Sie hasten vor allem den sozla- len Ausstieg dieses Reiches. Und hier verbindet sich Herrschsucht nach außen mit dem gemeinsten Egoismus nach innen, wenn sie sagen: „Mit dieser Velt können wir uns niemals ver- ständigen" — so ist es die Welt des erwachenden sozialen Gewissens, mit der sie sich nicht verständigen können, (vrausender Beifall.) Darauf kann ich diesen Herren herSben und drüben über dem Ozean nur eines sagen: Die soziale Welt wird am Ende die siegreiche sein! 3n allen Völkern wird das fo$fate Gewissen zu schlagen beginnen. Sie können Kriege führen für ihre kapitalistischen Interessen, aber die Kriege selbst * werden letzten Endes die Wegbereiter der sozialen Erhebungen innerhalb der Talker sein! scheu Kontinent Interessen daß Deutsche mitgekämpft dieses Kontinents! Wenn Staaten dieses suchen, vielleicht In den auch gar nicht notwendig, daß alles gesagt wird Das Entscheidende ist, daß alles geschehen Velbmarf^ oige btrfr M national "olratie gi egl! (IM Heftel lidjert üuj d de, Hin J«w Itlg « tq* ilsmann jti tzwalel«? «1* ,( g(W toi» ’* ,, geto (* efeiflg»« * ,dl )li •!«•* g ein« t ’nfer« * WM 11«, ch" M Ä® »Ä \*2» Diese Rechnung ist eine Gesamtrechnung, und sie wird am Ende des Krieges beglichen werden, Punkt für Punkt, Quadrat- kilomeler um Quadratkilometer ...! (Ungeheurer Beifallssturm.) Und von noch einer Tatsache müssen sie überzeugt sein: Der Duce und ich, wir zwei sind weder Juden, noch sind wir Geschäftemacher. Demi wir beide uns die Hand geben, dann ist das der Handschlag von Männern, die eine Ehre besitzen! (Tosender Jubel.) Und das wird hoffentlich im Laufe des Jahres den Herren noch aufdam- mern und klar werden. Vielleicht hoffen sie auf den Balkan. Auch darauf würde ich nicht viel geben, denn das eine ist sicher: Wo England in die Erscheinung tritt, werden wir es angreifen und wir sind stark genug! (Erneuter to- sender Beifall.) Vielleicht haben sie die Hoffnug auf andere Staaten, die sie noch hereinzu,ziehen glauben. Ich weiß es nicht, aber ich kann Ihnen, meine Parteigenossen und Parteigenossinnen, die Sie mich nun seit so vielen Jahren als einen besorgten Mann kennen, der immer vorausblickt, nur die eine Versicherung geben: Jede Möglichkeit, die überhaupt denkbar ist, haben wir nüchtern abge- wogen und in Rechnung gesetzt. Am Ende aber steht unser Sieg! (Brausende Ovationen.) Sie haben dann vielleicht noch eine Hoffnung — sie ist nicht mehr so stark — den Hunger. Wir haben unser Leben organisiert. Wir wußten von vornherein, daß es im Kriege einen ^Ueberfluß nicht geben kann. Aber verhungern wird das deutsche Volk niemals — niemals! Eher das englische! Davon können die Herren überzeugt sein. Roh- stoffmangel? Auch da haben wir für alles vorgesorgt. Daher der Dierjahresplan! Vielleicht ist das auch schon einigen Engländern zum Bewußt- fein gekommen. Es bleibt dann nur noch eines: nämlich, daß sie wirklich glauben, durch ihre Lugen und durch ihre Phrasen das deutsche Volk noch einmal benebeln AU können. Und auch da kann ich nur sagen: Sie hatten nicht so lange schlafen sollen! Sie hätten sich ein klein wenig um die innere Entwicklung des deutschen Boltes kümmern sollen. In der gleichen Idiotie unternahmen sie es, das italienische Volk dem Duce entfremden zu wollen — ein britischer Lord steht auf und appelliert an das italienische Volk, daß es nicht mehr dem Duce, sondern Seiner Landschaft folgen soll! (Brausende Heiterkeit.) So rin Schafskops! (Erneute stürmische Heiterkeit.) Und daun steht wieder ein anderer Lord auf und er- mcchnt das deutsche Volk, Seiner Lordschaft zu fol- gen und sich von mir abzuwenden. Ich kann diesen Männern nur sagen: Das haben schon ganz andere versucht. Diese Leute haben so eine Vorstellung von dem deutschen Volk, vom nationalsozialistischen Staat, von unserer Gemeinschaft, von der Armee unserer marschierenden Massen! Die haben aber auch so eine Ahnung von Propaganda? (Brausende Bü- fallsstürme.) Sie haben sich, weil sie selbst von der Wirksamkeit ihrer Gedanken anscheinend nicht so ganz überzeugt waren, ein paar Kräfte aus Deutschland ausgeliehen. Aber es sind gerade diesen! gen Kräfte, die hier jammervoll versagt hatten, nämlich die Emigranten, die hier den Kürzeren zogen. Das sind ihre Berater! Wir sehen es sofort an ihren Pamphleten. Wir wissen genau: Das hat der gemacht, das hat jener gemacht — genau fo kllöde wie damals bei uns. (Schallende Heiterkeit.) Nur daß damals der Stempel „Dossifche Zeitung" daraufstand, und jetzt steht „Times" darauf oder etwas ähnliches. Und die Leute bilden sich ein, daß eine so alte, uralte Sache, die schon bei der „Vossischen Zeitung" nicht mehr zog, setzt wieder ziehen würde, wenn sie plötzlich als „Times" oder als ..Daily Telegraph" firmiert Es ist eine röirkliche G"birn- erweichung in diesen Demokratien ausgebrochen! (Tosende Heiterkeit.) Sie können beruhigt fein: Das deutsche Volk wird alles das tun, was in feinem Interesse notwendig ist. Es wird seiner Führung folgen. Es weiß, daß seine Führung nur ein Ziel hat. Es weih, daß heute an der Spitze des Reiches kein Mann steht, der auch ein Aktienpaket in der Tasche hat ober der sonst feine persönlichen Interessen verfolgt. Dieses deutsche Volk — dos weiß ich und ich bin stolz darauf — ist mir verschworen und geht mit mir durch dick und dünn. (Wieder brausender Beifall.) In diesem Volke ist jetzt wieder ein Geist lebendig geworden, der uns schon einmal lange Zeit begleitet hat: Dieser Fanatismus der Bereitwilligkeit, alles auf uns zu nehmen! Jeden Schlag, den wir empfangen, werden wir mit Zins und Zinseszins zurückgeben! Uns wird das nur härter machen! Was sie auch gegen uns mobilisieren.....Und wenn die Welt voll Teufel wär' — es wird uns doch gelinaen." (Stürmischer Jubel.) Und wenn sie dann als letztes sogen: ,.Io, aber die Fehler, die Sie machen!" — Gott, wer macht keine Fehler? Ich habe heute früh gelesen, daß ein englischer Minister — ich weiß nicht wer — durch ein Verfahren ausgerechnet hat, daß ich im vergangenen Jahre — also im Jahre 1940 — sieben Fehler gemacht habe: sieben Fehler! Der Mann bat sich geirrt. Ich habe es nachgerechnet: i Ich habe nicht sieben Fehler gemacht, sondern 714. : Aber ich habe weiter gerechnet: Und meine Gegner l haben 4 385 000 Fehler gemacht! (Tosende Heiter- i leit.) Er kann mir das glauben! Ich habe es genau Und ich darf darauf Hinweisen, daß es in einem falle fast zu gelingen schien, nämlich Frank- r*td) Als die Saarabstimmung ftattfand und das tnargebiet zu uns zurückkehrte, haben mir Die Konsequenzen gezogen, sehr schwere Konsequenzen. habe damals Auf eine weitere Revision der biutkhcn Grenze im Westen verzichtet. Die Fran- zissen haben das als selbstverständlich hing deine Inter- (.en nicht mehr vertreten. Dann muft eben ein an t» irer die Verantwortung übernehmen. SM sm l'i',er nicht zur Macht gekommen mit der »w »- Intasien der deutschen Ration P«ebem k-nbern ich bin gekommen mit dem ^wur. Ich [ ob rtre te d i e deutschen Int treff ||i ben Preis. (Minutenlange Ovationen.) Es iji plfle fvdlfch-internattvnake, kapNalistksche KUque! j Erregung zu versetzen, genau, meine Volks- Gossen, wie bei uns in Deutschland selbst, wo auch t er vernünftige Vorschlag von uns Rationalsozia- i en primär schon deshalb abgelehnt wurde, weil er ;in uns kam. So war es auch hier. Meine Reichs-! ozsrede vom 17. Mai 1933 und meine späteren R:ben, meine zahllosen Kundgebungen in öffent- i Itjen Versammlungen, alle meine Denkschriften, die id damals verfertigte, sie sind beherrscht von dem ; einen Gedanken, unter allen Umständen einen Weg u finden, die Revision dieses Vertrages friedlich dnrchzuführen. j Und daß dieser Vertrag ein niederträchtiges Do- finnent war, das haben doch feine Verfasser am I (Eibe selbst eingestanden, ja, sie gaben sogar zu, biß die Möglichkeit einer Revision geprüft werden feite. Sie hatten dazu den Völkerbund bestimmt, i st! (Jubelnder Beifall.) Wir haben von den anderen nichts gefordert. Als F r a n k r e i ch in diesen Krieg eintrat, da hatte es üverhaupt keinen Grund. Es war einfach die Lust, wieder gegen Deutschland zu kämpfen. Sie sagten: „Wir wollen die Ostmark wegreißcn, Deutschland auslösen!" So haben sie sich in wilde Phantasien der Vernichtung unseres Reiches hinein- geredet, in Phantasien, die ganz unmöglich sind im 20. Jahrhundert, im Jahrhundert des Nationalitä- tengedankens. Einfach kindisch ist das alles! Und England? Ich habe ihm die 5)an>d hingehalten, noch und noch! Es war geradezu mein Programm- punkt, mit dem englischen Volk zu einer Verständigung zu kommen. Wir hatten überhaupt feinen Streitpunkt. Es gab nur eine einzige Frage: Rückgabe der deutschen Kolonien, und dabei sagte ich': Das wollen wir einmal aushandeln. Auch die Zeit spielte keine Rolle. Ich setzte gar keine Frist fest. Für England sind diese Kolonien zwecklos, es hat 40 Millionen Quadratkilometer, was macht es damit? Gar nichts. Es ist nur der Gei st von alten Wucherern , die nicht her- geben wollen, was sie besitzen. (Tosender Beifall.) Es find krankhaste Wesen, die sehen, daß ihr Rach- bar nichts zu essen hat, die das, was jie besitzen, nicht gebrauchen köntzen, es aber lieber ins Meer werfen, als davon abzugeben. Sie werden krank von dem Gedanken, sie könnten etwas verlieren. Dabei habe ich gar nichts verlangt, was den Engländern Gehört hat, sondern nur das, was sie uns im Jahre 918 und 1919 geraubt und gestohlen haben! (Erneute stürmische Zustimmung.) Geraubt und gestoh- 1 ..... " -"Gerung des Herrn einzugreifen, dann wird nur noch schneller die Zielsetzung sich ändern. Es wird sich bann Europa verteidigen. Wan soll sich ober darüber, keiner Täuschung hingeben. Wer glaubt, England helfen zu können, muß eines auf alle Falle wissen: Jedes Schiff, ob mit.' ob ohne Begleitung, das vor unsere Torpedorohre kommt, wird torpediert! (Tosender Beifall.) Wir sind in einem Kriege, den wir nicht gewollt haben. Im Gegenteil! Oefter als ich kann man dem anderen die Hand nicht Hinhalten! Denn sie aber den Kampf wollen und das Ziel haben, die deutsche Ration auszurol- ten, dann werden sie ihr blaues Wunder erleben. Diesmal trifft man nicht auf ein ermattetes Deutschland wie im Weltkrieg, sondern diesmal stößt man auf ein in höchstem Grade mobilisiertes kampffähiges und kampfentfchlof- fenes Deutschland. (Immer neue Begeisterungsstürme.) Wenn man aber andere Hoffnungen hat, so kann ich nur sagen, ich verstehe sie nicht. Sie sagen: Italien wird abfallen". Die Herren sollen doch nicht Revoluttonen in Mailand erfinden, sondern ir unser k ’N genau: der uns m 53olte i nd mürbe» ich auch m mm juriifi irbe. Du Magie, ar: mischen D Klassen- : euischen I nbig SBrefc bieser (h- lausender!f : Ausbau th r Allerleis- >e doch bä;» meinen !hj Ws neue £ mir, auch h )r denkbar, 's ngen sind, j ihrer V nähme met er solchen, ^ en Mim Mchtsiellur: jemeinljeiti’J all, so gir der (Erklär mein ohne dich ’ Me B' 1 größten ' (Erbe gM •ten verir^ jtet, die A große Das warr xK IM > ’Lo« >ine S# in • rnei" hast, »oin fann. Progr°^^ sie sollen aufpasien, daß bei ihnen selber keine atiS- brechen! (Beifall.) Das Verhältnis Deutschlands und Italiens wird überhaupt von diesen Staaten nur so gesehen, wie sie sich selbst ihren Freunden aegen- über zu verhalten pflegen. Wenn bei den Demokratien einer dem anderen Hilst, bann verlangt er dafür immer etwas, Stützpunkte oder so was ufw. und die besetzt er dann. Als die italienischen Flug, zeuggeschwader nach der Atlantikküste gelegt mürben, da redeten die englischen Zeitungen davon, daß die Italiener nun in unsere Kriegführung hineinreden und daß sie in Zukunst am Atlantik dafür einen Stützpunkt verlangten. Jetzt, da die deutschen Geschwader in Sizilien sind, sagen sic, daß Deutschland wahrscheinlich Sizilien beschlagnahmen wird Die Herren können überzeugt sein: Mit diesen Mätzchen kann man weder in Deutschland noch in Italien einen Menschen bewegen. Sie zeigen nur die krankhafte Geistlosigkeit der Leute, die so etwas in England verzapfen. Und vor allem zeigt das, daß sie den Sinn des Krieges nicht begreifen, und der ist dieser: Wo wir England schlagen können, werden wir England schlauen! (Tosender Beifall.) Wenn sie aber In einigen Miß- erfolgen unseres Partners jetzt bereits den Beweis ihres Sieges sehen, dann verstehe ich gerade die Engländer nicht. Sie haben doch bisher in ihren eigenen Mißerfolgen immer nur den Beweis für ihren großen Sieg gesehen. (Stürmische Heiterkeit.) Die Herren können der Ucberzeugung sein: Aber selbst im Kriege war noch die Mljglichkeit I einer Verständigung gegeben. Ich habe sofort nach । dem Polenkrieg wieder die Hand gereicht. Ich habe nichts verlangt, weder von Frankreich noch von i England. Es war umsonst. Öd) Ijabe bann Mort < nach dem Zusammenbruch im Westen wieder England die Hand hingestreckt. Es hat mich nur em Gegeifer und Geschrei empfangen. Sie spuckten förmlich auf mich los. Sie waren entrüstet. Auch aut Es ist alles also umsonst. Die Finanz- Interessen siegen über Me wahren Volks- intere en! Das Blut der Völker muß also wieder in den Dienst des Geldes dieser kleinen internationalen Interessengruppe gestellt werden. So kam es zum ersten Kampf, und so wird dieser Kampf weiter gehen. Ich darf aber zuruckschauend eines sagen: Schon dos Jahr, dgs hinter uns liegt, und der letzte Teil des vorvergangenen Jahres haben praktischdiesenKrieg entschle- d e n. Der Gegner, den sie gegen uns erst im Osten mobilisierten, wurde in wenigen Wochen beseitigt. Der Versuch, uns im Norden die Erzzufuhr abzu- schneiden und eine Angrifssbasis gegen Rordost- dcutschland zu gewinnen, wurde in anderthalb Monaten gleichfalls erledigt. Der Versuch, über Holland und Belgien die Ruhrzone zu erreichen, brach nach wenigen Tagen zusammen. Frankreich ging den gleichen Weg. England wurde vom Kontinent weg- gesagt. Ich las nun einige Male, daß die Engsänder die Absicht haben, mit einer großen Offensive irgendwo zu beginnen. Ich hätte hier nur den einen Wunsch, daß sie mir das vorher mitteilen würden. Ich wollte dann gern das Gebiet vorher räumen (affen. (Stürmischer Jubel.) Ich würde Ihnen alle Schwierigkeiten der Landung ersparen, und wir könnten uns dann wieder vorstellen und noch einmal aussprechen, und zwar in der Sprache, die sie wohl allein verstehen! Sie haben nun Hoffnungen, denn sie müssen ja nun einmal Hoffnungen besitzen. Aber was erwarten sie denn nur? Mr stehen hier auf die- fern Kontinent, und w o wir stehen, bringt uns niemand mehr weg! Wir haben uns nicht so, meine Volksgenossen, als ob die Preisgabe von Interessen in einem Jahr sür alle kommenden Zeiten dann die Ruhe bringen würde. Wir haben das im alten Deutschen Reich gesehen, angefangen mit der Preisgabe westlicher Reichoorovinzen. Das ging dann aber weiter und weiter. Und jedes Jahrzehnt hat aufs neue Opfer gefordert, bis Deutsch- lanö endlich zertrümmert war und jahrhundertelange Ohnmacht über unser Volk kam. Ich bin demgegenüber entschlossen, von vornherein nicht einen Zoll zurückzuweichen! (Erneuter tosender Beifall.) Als ich daher sah, daß in England die alten I Kriegshetzer des Weltkrieges ihre verbrecherische Tätigkeit wieder aufnahmen, als Herr Churchill, Eden, Duff Cooper, Höre Belifha, Vansittart, Chamberlain, Halifax usw., als diese alten Männer nun genau wie damals wieder mit ihrer Hetze begannen, da war ich mir darüber klar, daß es den I Leuten nicht darum zu tun war, eine gerechte Der- nung mit Deutschland zu finden, sondern daß ?ber glaubten, aus eine billige Weise, und | zwar je schneller, um so leichter, Deutschland N ts A EM Stfa «is treH 1 > d WriiMJ Lj 'n Ml Yen q|3 y WgeqtnJ nal fiM us allen d en die ^en, w bestimmte Basen geschaffen, und wir »erben, wenn Me Stunde kommt, zu den entscheidenden Schlägen ausholen. Daß wir die Zeit dafür benutzt haben, das werden Me Herren in diesem Jahr geschichtlich zur Kenntnis nehmen. (Ungeheurer Beifall.) Auf was hoffen sie? Auf andere Hilfe? Auf Amerika? Ich kann nur eines sagen: Wir haben jede Mag- lichkeit von vornherein einkalkuliert. (2lbermals juvelnder Beifall.) Daß das deutsche Volk gegen das amerikanische Volk nichts hat, das ist jedem klar, der nicht bewußt die Wahrheit verdrehen will. Deutschland hat noch niemals auf dem amerikani- ~ ' " vertreten, es sei denn, Es ist unmöglich, daß auf die Dauer Hrmdeete von Millionen Menschen nach den Interessen von wenigen einzelnen ausgerichtet werden. Das größere Interesse der Menschheit wird über die Ingressen dieser Kernen plutotrati-schen Geschäftemacher siegen! Wir haben Beweste dafür, daß es auch in den anderen Ländern auf diesem ^Wele beate bereits zu frifeln beginnt. Englische Arbeiterfuhesr kommen jetzt plötzkch mit »neuen* fo^rfen Gedanken, so abgedroschen und uraft, daß tch mjr sagen kann: ... legen Sie sie wieder m Me Kiste zE, das ist altes, b e rei t s a bg e le gtes Material von uns, schon längst überholt, meine Herren! (Stürmischer Bestall.) Wenn Sie wissen wollen, wie man so eiwas macht, dcmn Dürfen Sie nicht Programme nehmen, die bet rms etwa in den achtziger oder neunziger Jahren modern waren. Sie müssen zu uns kommen, meine Herren, und bei uns studieren wenn <®ie fernen wollen, wie man das macht. Aber immer- hin, es genügt schon die Tatsache, daß man so etwas jetzt plötzlich als Zielsetzung ansicht Ja warum führen denn die Herren eigentlich Krieg l nörft sagen sie: Um den Nationalsozialismus zu be- kämpfen, müßen die Völker der West verbluten - und jetzt plötzlich holen sie aus ganz zuunterst liegenden Schubladen Programmpunkte unserer Vorvoraänger heraus. Weshalb denn das über- Haupt? Das hatten sie doch Mlliger hoben tonnen. 2kber es ist ein Beweis, daß sich auch dort Me Volker zu regen beginnen. Oder wenn beispielsweise ein Sturm in England ausbricht, weil einer, ein Oberst glaube ich, erklärt: „In Mesem Lande — d.h. also im sozial fortschrittlichen England — kann man Offiziere mm den unteren Schichten nicht gebrauchen, sondern Offiziere können nur aus den oberen Schichten geholt werden, die unteren taugen dazu nicht" — da kann ich nur fragen: Warum regen sie sich auf? Weil einer das gesagt bat? Sie follten sich aufregen, weil das so ist, aber nicht des- bafb, weil einer das endlich ausspricht. Es ist intevessant, daß keiner sich dabei darüber empört, daß es in Wirklichkeit so ist. Das heißt also, daß tastäckkch dort nur Menschen aus dieser obersten Schicht etwas werden können. Darüber sollten sie sich aufregen, aber nicht darüber, daß das einer jetzt dummerweise im Kriege ausplaudert. Bei uns — wenn sie etwas lernen wollen, ist das schon längst behoben. Sie haben uns vor kurzem noch nachgewiesen, daß unsere Offiziere und Generale nichts taugen, weil sie jung und angekränkelt vom nationalsozialistischen .Gedankengut seien, also auch etwas mit der breiten Masse zu tun haben. Run, jetzt hat es Me Entwicklung schon gezeigt, wo die besseren Generale sitzen, da drüben oder bei uns! (Ungeheurer Beifall.) Wenn der Krieg noch langer bauevt, wird das ein großes Unglück für England fein. Da nrtrb man noch allerhand erleben. Und eines Tages werden Me Engländer bann vielleicht ome Kommission schicken, um unser Programm zu übernehmen. (Immer wieder erfüllen die Beifalls- stürme d-er Zekmtansende die weite Bersammlungs- ftaNe.) Dieses soziale Deutschland ist es, was diese Cffiqite, gemilcht aus Juden und ihren Finanz- leuten und iyren Geschäftemachern da brühen, am mestten haßt. , K . Unsere Außenpolitik und unsere Innen- und Wirt- schaftspolttik steht demgegenüber eifern, klar und st st. Es gibt nur ein ausaerichtotes Ztel, und das hrißtt das Volk. Alle Wege, die wir betreten müßen, müsien am Ende dort münden. Wir sind uns dabei darüber klar, daß, wenn man nicht alles zerstören will, man nur mtt vielen Nachsichtigkeiten diesen Weg beschreiten und einhalten kann. 2lber die Bewegung ist ja auch nicht nur die zeitliche Erscheinung eines Mannes. Ich habe schon früher in unserem Kampf gesagt, der Nationalsozialismus wird die kommenden Jahrtausende der deutschen Geschichte bestimmen. Er ist nicht mehr wegzudenken. (Tosender Beifall.) Er wird erst dann vergehen, wenn seine Programmpunkte eine Selbstverständlichkeit geworden sind. hl)., sie haben damit den Bock zum Gärtner (je- mchl. Dieser Völkerbund, der auf der einen Seite ii da war, sicherzustellen, daß Mefer Vertrag er- wurde, der sollte auf der anderen Seite bann ter für seine Revision zuständig sein. Zunächst, u—. ------- —. - - - ■ . - (. . en wir nicht im Völkerbund, und später war die niederwerfen zu können. Was dann geschah sche Teilnahme im Grunde nicht anderes als — das wissen Sie, meine Volksgenossen. Ablieferung von jährlichen Zahlungen. Das In Mesen Jahren, von 34 angefangen, habe ich das einzig „Positive", das sich daraus für nun gerüstet. Ms ich hn Reichstag, im Septem- tschland ergab. Aoer im übrigen war Deutsch- der 1939, das Ausmaß der deutschen Rüstung be- ja doch eine Demokratie. Seine Demokraten kannt gab, haben die anderen das nicht geglaubt, i Men dort gebettelt. Sie rutschten in Genf vor die- Das mag verständlich fein. Denn wer selbst nur im internationalen Forum auf den Knien und da- vom Bluff lebt, glaubt daß auch andere nur oluf- tu: „Gebt uns die Revision!" senk Wir haben das auch schon im Innern erlebt. Ich habe als Nationalsozialist nach wenigen Mo- Jede Prophezeiung wurde ausgelacht, l^e (ErNd- nten gesehen, daß von diesem Forum rung als komisch hingestellt, jedes Zukunftsblld als x\ ch t s zu gewinnen war. Ich habe dann Me eine phantastische Schimäre bezeichnet. Rach außen ei paar von Engländern und Franzosen bezahlte I irb von Juden ausgehaltene miserable Subjekte! los war nicht das deutsche Volk! Das deutsche 8Ilk hatte mit denen nichts zu tun. Uns damit ji Verbindung zu bringen, ist eine Beleidigung! (! osender Beifall.) Wenn man also glaubte, gegen trs dieselben Methoden amvenden zu können wie i rbem gegenüber den Novembermannern, dann nr man allerdings im Irrtum. Da redeten sie bann «bstverständlich an den Dingen vorbei. Dos dursten von uns nicht erwarten, daß wir etwa nach tenf gingen, um dauernd zu betteln, Tritte zu titpfangen und wieder zu betteln. Da verwechselten f den einstigen deutschen Frontsoldaten mit den 1-rrätern des Jahres 1918! (Tosender Beifalls-! Ifarm.) Diese Novembermänner, Mt konnten nicht c.ders handeln, als sich unterwerfen. Denn sie wa- tm ja in den finanziiellen Fesseln Mefer anderen ;.elt gefangen. Wir aber, wir hatten vor dieser i oberen Welt ja keinen Grund, uns ihr zu beugen: er bildeten sich die Engländer vielleicht ein, daß ir England gegenüber etwa einen Minderwerng- !i tskomplex hätte (die weiteren Worte des Fuh- ro gehen im tosenden Beifall der Massen unter). . € e haben uns damals durch ihren Schwindel urtb b rch eine Lüge betrogen! Aber Me britischen Sm- b ten haben uns nicht niedergerungen! (Erneuter slirrnischer Beifall.) Es hat auch jetzt noch nicht den 2'ischein, als ob sich daran etwas geändert hatte. (Ärousende Heiterkeit.) Für mich war es also klar, daß, wenn auf idem Wege der freiwilligen Abhandlungen «nd »Aushandlung in Genf nichts zu erreichen sein I nvürde, daß wir uns dann von Genf entfernen. Ich habe mich noch in meinem Leben niemandem aufgedrängt. Wer mit mit nicht sprechen müll, der braucht es nicht. Ich habe es nicht motwendig. (Erneuter tosender Beifall.) Wir ssind 85 Millionen Deutsche, und diese Deut- fschen brauchen das auch nicht, denn sie haben «eine gewaltige geschichtliche Vergangenheit. Sie rroaten schon ein Weltreich, als England noch »eine kleine Insel war. (Immer wieder siürmi- fscher Beifall.) Und zwar etwas länger als 300 iIahre. (Brausende Heiterkeit.) So zwang man tuns den Weg auf, den wir gegangen sind. Der "Völkerbund, er hatte nur hohn für uns übrig ,und Spott. Deshalb entfernten mir uns. Die !Abrüstungskonferenz, das gleiche. Darauf vermeßen wir sie. Und nun sind wir den Weg gegangen, den wir zwangsläufig gehen mußten, iitnmcr dabei besorgt, wenn lrgendmöglich, doch ofoenpoll' ramm «ist ersaillü । Veli nM | igtamm^ aderig bloß, w Das Geburtstagsgeschenk. Von Bruno Wolfgang. Der Vater hatte Geburtstag. Eva und Helene gratulierten mit vielen Küssen, brachten aber ganz gegen ihre Gewohnheit kein Geschenk. Aber aus dem Wege zur Schule flüsterten sie verdächtig. Vieleicht war die Sache doch noch nicht zu Ende. Es war Samstag, und da tagte in der kleinen Stadt der Ferkelmarkt, zu dem schon in der Morgendämmerung viele Bauern herbeigezogen kamen. Viele hundert Ferkel kamen da zusammen, in Kisten und Kottern dicht an einander geschmiegt, die zierlichen Ringelschwänzchen nach oben haltend. Die ganze Landschaft stand im Zeichen eines leisen, gemütlichen Grunzens. Schon gegen Schluß des Marktes nahten eilig Eva und Helene mit einem kleinen Schubkarren, auf dem eine Hutschachtel stand. Beim Stand des Herrn Moser aus Langenbiehl machten sie zögernd Halt. „Sag's du!" murmelte Helene und puffte Eva vorwärts. „Konnten wir ein kleines Schwein haben?" fragte Eva tapfer. Herr Moser brummte: „Zwegn wos brauchts denn ös ..." Aber seine Frau stieß ihn heimlich in die Rippen und übernahm die Verhandlungen: „Eins hätten wir noch da, grad das Kleinste und schönste." „Gott sei Dank!" riefen Eva und Helene erfreut. Frau Moser hob aus einem Korbe ein winziges Ferkelchen heraus, vorsichtshalber nicht beim Schwänzchen, denn das wäre vielleicht abgerissen. So zart und gebrechlich war das kleine Wesen. Es war blaß und faltig und hatte einen vergrämten, greisenhaften Gesichtsausdruck. „Liab is, gelt?" fragte die gütige Frau. Die Kinder nickten gerührt. „ gung und damit eine Völkeraussühnung zu sichern! Und nicht vergessen möchte ich den Hinweis, den ich schon einmal, am 1. September 1939 im Deutschen Reichstag, gegeben habe, den Hinweis darauf nämlich, daß, wenn die andere Welt von dem Judentum in einen allgemeinen Krieg gestürzt würde — das gesamte Judentum feine Rolle in Europa ausgespielt haben wird! Sie mögen auch heute noch lachen darüber, genau so, wie sie früher über meine Prophezeiungen lachten. Die kommenden Monate und Jahre werden erweisen, daß ich auch hier richtig gesehen habe. Und schon jetzt ergreift unsere Rassenerkenntnis Volk um Volk und ich hoffe, daß auch diejenigen Völker, die heule noch in Feindschaft gegen uns stehen, eines Tages ihren größeren Feind erkennen werden, und daß sie dann doch noch in eine Front mit uns eintreten werden: Der Front gegen die internationale jüdische Ausbeutung und Völkerverderbung! Dieses Jahr, das feit dem 30. Januar nun hinter uns liegt, war das Jahr größter Erfolge, allerdings auch großer Opfer. Wenn auch im Gesamten die Zahl der Toten und Verletzten klein ist gegenüber allen früheren Kriegen, so ist doch für die einzelnen von ihnen, die dadurch betroffen wurden, das Opfer schwer. Unsere ganze Zuneigung, unsere | Liebe und Fürsorge gehört denen, die diese Opfer bringen mußten. Sie haben das erlitten, was Generationen vor uns an Opfern schon bringen muß- ten. Aber auch sonst brachte jeder einzelne Deutsche feine Opfer. Gearbeitet hat die Natton auf allen Gebieten, gearbeit hat im Ersatz des Mannes vor allem die deutsche Frau. Es ist ein wunderbarer (Bemein- fchaftsgedanke, der unser Volk beherrscht. Daß dieser Gedanke in seiner ganzen Kraft uns im kommenden Jahr erhallen bleibe, das fei der Wunsch des heutigen Tages! Daß wir für diese Gemeinschaft arbeiten wollen, das fei unser Gelöbnis! Daß wir im Dienst dieser Gemeinschaft den Sieg erringen, ist unser Glaube und untere Zuversicht! Und daß der Herrgott in diesem Kampf des kommenden Jahres uns nicht verlassen möge, bas soll unser Gebet fein! Deutschland Sieg heil! Mit einem Begeisterungssturm ohnegleichen grü- ßen die Zehntausende den Führer. Jubelnde Heil-, rufe mischen sich mit tosendem Beifall. Die Schlußworte von Reichsminister Dr. Goebbels, ein Schwur bedingungsloser Gefolgschaftstreue, gehen unter in Heilrusen, Jubel- und Begeisterungsstürmen. Das Deutschland-Lied, das Horst-Wesiel-Lied und das „England"-Lied beschließen diese denkwür-! dige Kundgebung am 8. Jahrestage der deutschen Revolutton. Das Echo der Führerrede. 667 Sender übernahmen die Führerrede. Berlin, 30.Jan. (DNB.) Die Rede des Führers am 30. Januar wurde von 667 Sendern in folgenden Ländern übernommen: Deutschland, Italien, Holland, Belgien, Frankreich, Norwegen, Dänemark, Finnland, Ungarn, Bulgarien, Jugoslawien, der Schweiz, Slowakei, Argentinien, Uruguay, den Vereinigten Staaten von Nordamerika, Japan. Außerdem übertrug der Deutsche Rundfunk mit seinen Sendern und Richtstrahlern die Rede in 26 verschiedenen Sprachen, und zwar in Italienisch, Englisch, Französisch, Griechisch, Serbisch, Tschechisch, Slowakisch, Ungarisch, Rumänisch, Bulgarisch, Kroatisch, Slowenisch, Spanisch, Portugiesisch, Flämisch. Holländisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Türkisch, Afrikaans, Arabisch, Maghrebinisch, Iranisch, Hindostanisch und Malaiisch. Das Echo in Spanien. Madrid, 30. Jan. (Europapreß.) Die Rede des Führers hat in Madrid große Beachtung hervor- gerufen. Vor allem unterstreicht man in politischen Kreisen der spanischen Hauptstadt die Tatsache, daß der Führer erneut einen Termin für feine Entscheidungsschlacht gegen England, nämlich das Jahr 1941, angegeben hat. Die sämtlichen Madrider Abendblätter veröffentlichen die Führerrede in großer Aufmachung. „Jnformaciones" bringt fie'unter der Titelzeile „Der Führer spricht von dem Sieg 1941!" Mit -em Kriegsverdiensikreuz I. Klaffe ausgezeichnet. Berlin, 30. Jan. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat anläßlich des Jahrestages der Machtübernahme das Kriegsverdienst kreuz 1. Klaffe mit Schwertern verliehen an: General der Flakartillerie Rüdel, General der Flakartillerie von Schröder, General der Flieger von Witzendorf, Generalleutnant Geib, Generalleutnant Bo den schätz, Vizeadmiral Patzig, Generalleutnant Kastner-Kirdorf, Generalleutnant P o o s r a u , Vizeadmiral Fänger, Generalleutnant Dörstlin g, Generalmajor Frieß - ner, Ministerialdirektor beizm Oberkommando der Kriegsmarine Benda und Ministerialdirektor im Reichsministerium für Luftfahrt Fisch. Ferner hat der Führer dem Reichsarbeitsführer Konstantin Hierl und dem Reichsstatthalter Gaule'er Arthur Greiser in Anerkennung ihrer besonderen Verdienste um die militärische Kriegführung das Kriegsverdienstkreuz I. Klasse mit Schwertern verliehen. Innerhalb der Wehrmacht haben weitere Verleihungen im Nimen des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht durch die Oberbe- I fehlshaber der Wehrmachtteile und den Chef des England begann den Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung. Ein mißglückter Reinigungsversuch der britischen Machthaber. Berlin, 30. Jan. (DNB.) Don zuständiger Seite wird mitgeteilt: Der britische Unterftc^atsi'etre.är Balfour hat in der letzten Untechaussitzung auf Anfrage behauptet, daß die deutsche Luftwaffe als erste damit begonnen habe, in nächtlichen Angriffen Bomben auf Städte zu werfen. Diese Darstellung ist unwahr. Im Kampfe zwischen Großbritannien und Deutschland wurden die ersten Bomben auf ländliche Siedlungen' durch d i e britische Luftwaffe in der Nacht vom 11. zum 12. Januar 1940 auf die Stadt W e - fterlanö auf Sylt geworfen. Die erste d e u t - s ch e Bombe auf britisches Gebiet fiel am 16. März; 1940 bei einem Angriff auf britische Kriegsschiffe, die bei den Orkney-Inseln lagen, auf eine am Kampfe beteiligte Flakbatterie, die dadurch auch zum Schweigen gebracht wurde. Darauf er-, folgte in der Nacht vom 19. zum 20. März ein grö-, feerer britischer Angriff auf b i e Insel Sylt, der als Bergeltungsangriff für die deutschen An- griffe auf britische Stützpunkte auf den Orkneys be- zeichnet wurde. Schaden wurde jedoch nur an zivilen Objekten angerichtet. Am 25. April 1940 erfolgten wiederum An- griffe auf offene deutsche Städte ohne jede militärische Bedeutung, und der Bericht des deutschen Oberkommandos der Wehrmacht stellte am 26. April mit allem Nachdruck fest: „Bei dem Einflug britischer Flugzeuge auf die Insel Sylt wurde der Badeort Wenningstedt mit Bomben belegt und mehrere Häuser beschädigt. Auch am Rande der kleinen Stadt Heide in Schleswig- Holstein warfen britische Flugzeuge in 'der Nacht zum 24. April mehrere Bomben ab, obwohl sich weder in Heide noch in seiner weiteren Umgebung irgendwelche militärischen Ziele befinden. Der Feind hat damit den Luftkrieg gegen unverteidigte Orte ohne militärische Bedc-u ung er flnet" Nach diesem Auftakt folgte im Sommer 1940 eine ganze Reihe englischer Bombenangriffe auf offene deutsche Städte und Siedlunaen. Britische Flugzeuge drangen in der darauffolgenden Zeit sogar an die Peripherie Berlins vor und bewarfen ein Villenviertel mit Bomben. In der Nacht zuni 1. August wurden in das Zentrum Hannovers, weit- ab von jeder milifärifdien Anlage, wahllos Bomben geworfen. In der Nacht zum 6. August wurden 345 Bomben allein auf das Stadtgebiet Hamburgs geworfen, und in der Nacht vom 11. zum 12. erfolgte dann der überaus heimtückische Angriis mit Phosphorbrandplättchen auf weite Gebiete Nordwestdeutschlands. der der Getreideernte, bäuerlichen Anwesen und Waldgebieten galt. Diese Tatsachen sind unangreifbare Beweise dafür, daß der Führer sich erst nach zahllosen britischen Herausforderungen entschlossen hat, den Lustkri g mit aller Schärfe zu führen. Die Aufklärungen Balfours entspringen dem schlechten Gewissen der englischen Machthaber, die Schuld an dem von ihnen heraufbeschworenen Unglück Deutschland in die Schuhe zu schieben. Es wird ihnen aber nicht gelingen, sich von der furchtbaren Blutschuld reinzuwaschen, die sie mit dem gewissenlos begonnenen Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung auf sich geloben haben. Oberkommandos der Wehrmacht stattgefunden. Der Führer verlieh dem Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, den Staatssekretären Dr. Landfried, Dr. Stuckart und Neumann, ferner den Gauleitern Gröhe und Florian sowie den B e« triebsfübrern Dr. h. c. Friedrich Flick, Dr.« Jng. h. c. Albert Dögler, Professor Dr. Krauch, Koppenberg. Dr. Maybach, Professor Messerschmitt, Professor Heinkel, Dr. Dornier, Ernst Pönsgen, Dr. Paul Müller und Dr.-Jng. Erich Müller in Anerkennung ihrer besonderen Verdienste bei der Durchführung von Kricc^ciufgaben das Kriegs« verdien st k reuz L Klasse. Ferner hat der Führer einer Anzahl verdienter Rüstunas arbeiten und anderen in der Kriegswirtschaft tätigen Männern sowie einer Reihe im wiedergewonnenen und besetzten Gebiet tätiger, besonders bewährter Beamten das Kriegsverdienstkreuz II. Klasse verliehen. Da« Eichenlaub zum Ritterkreuz für Overflleutnant Harlinghausen. Berlin, 30. Januar. (DNB. Funkspruch.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hal dem Oberstleulnant im Generalstab der Luftwaffe Harlinghausen das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes , verliehen und cn ihn folgendes Telegramm gerich- . t:f: „In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als achtem Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler." Neuer Lustangriff auf London Willkie im Luftschutzkeller. Stockholm, 30. Jan. (Europapreß.) Ein vorn frühen Abend des Mittwochs bis Mitternacht andauernder Angriff von deutschen Kampfflugzeugen auf London veranlaßte den ehemaligen amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Wendell Willkie zu einem, mehrstündigen Besuch in einem Londoner Luftschutzkeller. Dieser Angriff 1 war der erste Nachtangriff seit neun Tagen und soll nach den bereits jetzt vorliegenden englischen Meldungen ziemlich heftig gewesen sein. Der Rundfunk spricht von Brand- und Sprengbombenschauern, die auf die Hauptstadt niederprassel- ten, während ein amtliches englisches Kommunique dis Vernichtung von Käufern und andern Anlagen" erwähnt. Neben London wurden, wie eingeräumt wird, noch andere Teile des Landes bombardiert, jedoch liegen ins einzelne gehende Mitteilungen hierüber noch nicht vor. England liquidiert seine amerikanischen Werte. Stockholm, 30. Jan. (Europapreß.) Daß Großbritannien bereits den größten Teil seiner Bestände an Gold und des amerikanischen Wertpapierbesitzes feiner Staatsangehörigen veräußert hat, um dafür Kriegsmaterial zu kaufen, und nun an die Liquidierung der Beteiligungen englischer Firmen an OZ^.-Unternehmungen Herangehen will, wird in einer vom Londoner Schatzamt veröffentlichten Erklärung unumwunden zugegeben. Zur Regelung „dieser schwierigen Fragen", die sich aus der Liquidierung der englischen Beteiligungen an der USÄ.-Söirtfdjaft ergeben, kündigt das englische Schatzamt die Entsendung des englischen Finanzmannes Sir Edward Peacock nach den Vereinigten Staaten an, der dort an Ort und Stelle sich mit diesen Fragen befassen soll. Sir Edward wird bereits in allernächster Zeit in Nordamerika eintreffen. Lustangriff auf Saloniki. Rom, 30. Januqr. (Europapreß.) Die italienische Luftwaffe konnte, durch besonders gutes Wetter begünstigt, ihre Tätigkeit über Griechenland verstärken. Das Hauptziel der Angriffe war wieder Saloniki und Umgebung. Bombengeschwader, die von Jägern begleitet waren, belegten diesen wichtigsten griechischen Nachschubplatz mit Bomben. Der Angriff wurde mit einer bisher noch nicht erreichten Heftigkeit' durchgeführt. Magazine und Depots gingen in Flammen auf, Truppenlager wurden vernichtet und Artillerie- und Maschinengewehrfeuer zum Schweigen gebracht. Lastwagen, Troß, und Sammelplätze, Straßen mit Marschkolonnen, Befestigungsanlagen, Kasernen und Zelte wurden schwer beschädigt oder zerstört. (Weitere politische Meldungen im zweiten Blatt.) vaup.idjajuener: Dr *rtecnd) Wlidelm i'jnae Cieiivenreier cefc Vauptid)ri'hetien- Ernst ßlumfdjpin. 2 chl errcha Depots y wurden w ngewehrst" , Troß« I olonnen, •eite vlck veilen 21^ eifüXHlM” * vr ttwrt Et. Hani Ifu-- ei 5H. ronrr * ft« Sü in n" "'' Englische Politik. Don Eduard Meyer. Der große Historiker des Altertums (1855 bis 1930), Nachfolger Mommsens an der Berliner Universität, war kein weltfremder Gelehrter. Das zeigt feine im Weltkrieg entstandene leidenschaftliche Kampfschrift: „England, seine staatliche und politische Entwick- lung und der Krieg gegen Deutjchland", aus der der Verlag I. G. Eotta, in feinem Frühjahrsbericht einige Stellen zum Abdruck bringt, deren Aktualität England auch heute wieder Tag für Tag beweist. „In den großen Kriegen tritt ein Grundzug der e glifchen Politik deutlich zutage, der sie bis auf bz Gegenwart immer beherrscht hat: sie verbindet ;fifj mit den schwächeren Staaten des Kontinents, m den stärksten zu bekämpfen ... So hat England inner von neuem die Kräfte der schwächeren Staa- iiin zu einer Koalition gesammelt und für sich aus- H nutzt, um seinen gefährlichsten Gegner zu demü- tjen; währenddessen hat es jeden Gewinn einge- t imft und festzuhalten versucht, der sich unterwegs ftsetet, und gar kein Bedenken getragen, jederzeit L>n dem Bunde zurückzutreten, ohne feinen Alliier- Ifir» irgendeinen der in Aussicht genommenen Vor- Mle zu verschaffen, wenn es feinen Zweck erreicht |hd, oder wenn gar, durch zu große Erfolge dek Baalition, eine wesentliche Verschiebung der Verhältnisse des Kontinents einzutreten drohte." ♦ „Aber für den Durchfchnittsengländer und den jtZentlichen Typus des Volkscharakters bleibt doch fczfer schrankenlose Egoismus der entscheidende Zug, |ir, auf den englischen Freiheitsbegriff gestützt, Ijiine eigenen Interessen mit voller Nücisichtslosig- ffit verficht und mit abstoßender Härte die berech- tsten Ansprüche jedes anderen niedertritt, wo sie iyn im Wege stehen ... Dabei tritt er, und das Tiidjt ihn noch unerfreulicher und noch gefährlicher, Uiinesroegs unverhüllt auf, sondern versteht die Sanft ausgezeichnet, sich jederzeit mit wohlklingen- I n, womöglich idealistisch und humanitär lauten- i n Phrasen zu decken und so den Schein zu er- lu’tfen, als kämpfe der Engländer und das eng» I.che Volk zum mindesten für sein gutes Recht, tDmöglid) aber für eine die gesamte Menschheit I rdernde Idee, wo es sich in Wirklichkeit nur um (inen Vorteil und die Gewinnung der Macht han- feit, die ihm die Ausbeutung aller anderen er- Das himmelblaue Abendkleid ist das, was die trauen gern mit sanftem Augenaufschlag als emen Snaum oder als ein Gedicht bezerchnen. Man peht s zierst auf einer Modenschau, sozusagen neugeboren, i ib es erregt berechtigtes Aufsehen. Das ist m ijrb- r.ung, aber dann wird es nicht verkauft, sondern t-rfdientt, und das ist nicht in Ordnung, und damit t-ginnt die heitere Geschichte und Irrfahrt des l rnmelblauen Traumes. Es entsttcht em erstaun- Iches Durcheinander, weil nämlich das Kleid un- r ittelbar nach der Schenkung auch noch verkauft 1 ird. Die Folge davon ist, daß alsbald eine wilde faqb nach dem Himmelblauen beginnt; diese ^agd f:hrt durch die Pfandleihe, in die.Theatergarderobe, cur die Bühne einer Revue-Prenuere. Em Detekttv- V üro wird bemüht, weil der Verdacht eines l_he- lmchs entsteht, und schließlich beteiligen sich auch t.e Polizei und die Zollbehörde an der Fahndung, ! heil mit dem Kleide zugleich auch, ein wertvoller isgraffenschmuck verschwunden ist, der daran befestigt klar und vermutlich unverzollt über die Grenze kam, ran sieht: es ist ein ziemlicher Wirbel, und die Mißverständnisse, Schwindeleien, Zweifel undVer knchtigungen, die sich an die Irrfahrt des Klrnde k.üpfen, beleuchten und komplizieren die Beziehungen c ler an dem Fall beteiligten Personen auf eme I stspielhast erheiternde und manchmal recht witzige L-eise. Schließlich klärt "sich alles vor bem Unter h chungsrichter, wobei nicht nur bie drohende Scher Rung vermieden, sondern auch eme Berlobu. g g f stet wird, wie es sich gehört. UeberslipNg ck hm c-gen die späte Entdeckung eines.unehelichen«Kmbes, i.as ja aber neuerdings m Filmlustspielen M h urde. — Das Drehbuch schrieben Ench Engels und Berthold Ebbecke unter Mitwirkung von I.. +crsö>ilichkeitcn sind, die äußerlich als vollendete (bentlemen auftreten, war der Welt längst bekannt; wer den Tiefstand der Moral, den sie in diesem Jiriege offenbaren, hätte doch niemand mehr für r öglich gehalten." „England begnügt sich nicht, den deutschen Han- H lahmzulegen und deutsche Schiffe rücksichtslos ! 'i kapern, sondern hält alle neutralen Schiffe an, i n die Deutschen auf ihnen festzunehmen. Es hat ,'nhlreiche Postsendungen aus und nach Deutsch- i Nd vernichtet. Es greift nach Willkür in den Han- l-l der Neutralen ein, hält ihre Schiffe fest, er- fährt für Konterbande, was ihm in den Sinn . li.mmt, ganz unbekümmert um die Satzungen des l.ölkerrechts und die Verpflichtungen, die es fclbft h. internationalen Verträgen übernommen hat. * • „3m übrigen hat England den Krieg bisher in l-r altherkömmlichen Weife geführt. Es laßt die i ’ erblindeten für sich mit Einsetzung aller ihrer Kräfte kämpfen, während es selbst sich nur mit | einer verhältnismäßig schwachen Macht beteiligen lunn und diese nach Möglichkeit zu schonen sucht. in einen Zustand der Ueberempfindlichkeit: Rheuma- tische Erkrankungen entstehen, Nierenentzündungen, Darmbeschwerden, oder gar eine allgemeine Blutvergiftung mit allen ihren Folgen stellen sich ein. Daß bei einer solchen Häufung von Schädigungs. möglichkeiten die ominösen Drusen sich keines mehr sehr großen Ansehens erfreuen, und daß der Arzt sich meist nicht gerade schweren Herzens zu ihrer radikalen Entfernung entschließt, ist nicht verwunderlich. Dennoch wird er nichts übereilen, vor allem deshalb nicht, weil sehr wohl auch andere Stellen die gleichen schlechten Einflüsse ausüben können. Auch Kieferhöhlenvereiterungen, kranke Zahnwurzeln und andere chronische Entzünldungen können Gelenkrheumatismus verursachen. Der weitschauende Arzt wird also in jedem Fall erst feststellen, ob es wirklich die Mandeln sind und nicht vielleicht ein Backenzahn ober eine Zyste der sogenannten Neben- höhlen, die sich rechts und links von der Nase ver- stecken. — Findet sich ein solcher Bazillenherd ir- gendwo, dann muß er natürlich beseitigt werden, ehe man sich an den Mandeln vergreist. Oft kann man die ganzen Beschwerden mit einem einzigen Backenzahn entfernen, ober mit einer gründlichen Ausspülung und Behandlung der Nebenhöhlen ein für alle mal beseitigen. Der Arzt wird das lieber tun, als ein Organ herausschneiden, das immerhin eine Aufgabe im Organismus hat. Wir wissen nämlich, daß der Körper wichtige Organe, die man ihm wegnahm, zu ersetzen ttach. tet. Auch an der Stelle, wo die Mandel saß, kann man manchmal später die Neubildung von Lymph- geroeben feststellen, das dann ganz ähnliche Formen annimmt, wie die entfernten Drüsen. Also braucht der Körper diese Organe, sonst würde er sich nicht mit ihrem Ersatz solche Mühe geben, also lasse man sie ihm, wenn nicht triftige Gründe jur das Gegenteil sprechen. Wenn aber der Arzt empfiehlt, die Mandeln herausnehmen zu lassen, dann muß der Patient wissen, daß das heute ein so einfacher Eingriff ist, baß man bas gewichtige Wort „Opera- Hon" bafür nicht gebrauchen möchte. Mit lokaler Schmerzbetäubung burchgeführt, ist die Manbelent- sernung tatsächlich nicht viel anbers als bas Ziehen eines etwas wiberspenstigen Weisheitszahnes. Dr. L. Albert, [Verlangt., $n'il Ä. 8 tun««"'' . 6I< tia) uir- D(t< 2Ns die Chirurgen bann die Herausnahme der Mandeln zu einer ungefährlichen Operation gemacht hatten, fah man das einfachste Mittel zur Befeiti- gunq des Mergers mit diesen Organen dann, sie kurzerhand zu entfernen. Die Mandeloperation wurde geradezu Mode. Es ging den Mandeln wie dem Blinddarm: man konnte keine rechte Aufgabe am besten bei allen Menschen radikal ausmerzte, ehe er noch Schaden anrichten könnte. Heute ist man wieder etwas anderer Ansicht und lehnt chirurgische Massenverfahren ab, weil sie der Auffassung von der Ganzheit des Organismus widersprechen. Außerdem wissen wir, daß die Mandeln, die eine Anhäufung von Lymphkörpern sind, offenbar als eine Art Aussangstation für eindringende Änjek- tionsteime, sozusagen als Blitzableiter für Bakterien dienen, bie sie auf bem Wege in den Schlund und in die Luftwege abfangen. Entzündungen, die sich sonst vielleicht in den inneren Organen abspielen würden, werben so in bie Munb- und Rachenhöhle oorverlegt. Es gibt übrigens im ganzen vier Mandeln. Zwei bavon liegen rechts unb links hinter bem sogenannten Gaumsegel, bas bie Munbhöhle abschließt unb von bem oben bas bekannte Zäpfchen herabhängt. Die dritte Mandel sitzt in der Zunaen- wurzel und die vierte oben in der Hinteren Rachenhöhle. Gerade diese kann sich — vor allem bei Kindern — recht unangenehm bemerkbar machen. Die sogenannten „Polypen" sind meistens nichts anderes als Vergrößerungen dieser Rachenmandel, Kinder, die daran leiden, schlafen nachts mit offenem Munde, das Atmen fällt ihnen schwer, sie sind unlustig unb haben keinen Appetit, ober blei, ben auch ohne recht sichtbaren Grunb in ihrer ganzen Entwicklung zurück. Wenn man solche Anzeichen feststellt, muß man bie Rachenmanbel untersuchen. Ist sie die Schuldige, bann hat sie zu verschwinden. Im allgemeinen meint man aber bie hinter bem Gaumsegel sitzenben Lymphbrüsen, wenn man von „ben Manbeln" spricht, sie sind auch der medi- zinisch interessantere Fall. 5olöaf? wen in ; nbuche/' . Mandel die As!' . jlbatenroi^ . SS; LU I w* • in* ft ein «Ä Ä vieler Generationen gesehen hat unb von den Sorgen der Gegenwart berichtet, so denkt man dabei "."rlich an das vergangene Jahr zurück, da ___dieser Stelle von dem damaligen Schöffen Delwaide einen Bericht über den leeren Hafen von Antwerpen empfingen, unb traurige Ziffern mit nach Hause trugen. Will man von einer Besserung gegenüber bem Vorjahre sprechen, so kann man sie darin sehen, baß bie Ungewißheit über bas belgische Schicksal beseitigt ist unb bas Lanb heute weiß, baß auch es bestimmt ist, an der Neuorbnung Europas mitzuarbeiten, um an ber erhofften unb erstrebten besseren Zukunft teilzuhaben, Heute heißt es unter Anspannung aller Kräfte, die Sünben ber Vergan- genheit zu tilgen unb bie Grundsteine für diese bessere Zukunft zu legen. Außer ber Diamanteninbii- ftrie ist vor allem ber Hafen (er zählte 1937: 12 386 Schiffe mit 25121 471 Tonnen, 1939: 9524 Schiffe mit 19 389 516 Tonnen) die natürliche ©in- Tag enthüllt wirb, beunruhigt sie nicht; inzwischen hat sie boch ihr Werk getan, unb bie Masse ihres Publikums ist zu unwissenb unb zu leichtgläubig, um sich burch bie Tatsachen eines Besseren belehren zu lassen. Zugleich tritt babei ihre tiefe Unbilbung unb bie völlige Unfähigkeit, anbere Völker zu verstehen, brastisch zutage. Für ben Augenblick haben sie mit biefem System großen Erfolg gehabt; aber bie Ernüchterung ist im Auslanbe fchon in stets wachfcnbem Maße eingetreten, unb ber Moment wirb kommen, wo sie auch in Englanb selbst ein» tritt. Unb bann, wenn es zu spät ist, werben sie einsehen, daß sie, ganz abgesehen von der morali» scheu Erniedrigung, sich selbst unb bem Ansehen Englanbs bamit ben größten Schaben getan haben." II. ' Bei Bürgermeister Delwaide. ; Brüssel, Januar 1941. ; Wir gehen zum Ausgang bes Zentralbahnhofs, - in bem die gleiche Menschenmenge herumquirlt, wie ' vor dem Kriege. Auch auf den Straßen hat sich । nichts geändert. Denn im Gegensatz zu den (Ermattungen der Vorkriegspropheten haben Stadt unb Provinz Antwerpen unter ben Kriegsereignissen verhältnismäßig nur sehr wenig gelitten. Hier ging alles viel zu schnell, als baß burch Angriff : unb Widerstand» Verwüstungen hätten eintreten können. Auf ber breiten Keyzerlaan, bie vom Hauptbahnhof in bas Stadtzentrum führt, stehen nach wie vor unbeschädigt bie großen Hotels, bie Kaufhäuser unb die Bankpaläste, Häuserfronten, die in ihrer Massivität an die Zeil in Frankfurt am Main er- innern, Zeugen jener ausgeruhten zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts sind, wo man so irrtümlich glaubte, allein durch Handel unb Wandel Friede und Wohlstand für alle Zeiten gesichert zu haben. Wer über das heutige Antwerpen näheres ersah- ren will, begibt sich am besten In das am Groote Markt, unweit vom Hafen gelegene „Stadt- Huis", einen prächtigen Renaiffance-Dau. Dort regierte einst der hagere und ntroöje Kamiel H u y s- mans, ein gescheiter, geistreicher und die Zeichen ber Zeit nicht im mindesten begreifenber Herr. Denn ber geroanbte Kamiel, einst Kammervorsitzender unb eine führende Figur innerhalb ber Sozialisten, hatte bie fatale Gewohnheit, stets auf bas falsche Pferb zu setzen. Er war im Abessinienkrieg leibenschaft- licher Anhänger ber Sankttonen gegen Italien, was hanbelspolitisch für Belgien später recht üble Folgen zeitigte. Er war im Spanienkrieg ein leidenschaftlicher Gegner Francos und tat das Seine, um die Wiederaufnahme der belgisch-spanischen Beziehungen zu hintertreiben. Er war im Kriege von 1939 ein leidenschaftlicher Parteigänger der West- mächte unb schließlich im Mai 1940 — ein Flüchtling. Das Gegenbeispiel einer belgischen Haltung kann man an dem Schöffen Delwaide demonstrieren, ber zur gleichen Zeit, wenn auch in anderer Weise ' für Antwerpen arbeitete, wie Herr Huysmans. Ruhig unb fachlich trug Herr Delwaide im vergangenen Winter als Sachverständiger für Antwerpe- ner Hafenfragen in der Kammer feine Statistiken vor, aus denen sehr klar und deuttich hervorging, wie bie Maßnahmen ber „englischen Freunde" Belgien ruinierten, den Hafen von Antwerpen lahm- fegten, Wachsen der Arbeitslosigkeit und Preissteigerungen unvermeidlich machten. Für die mit den Weltmächten sympathisierenden Kreise im „neutra- len" Belgien waren solche Kammerreden bes Herrn Delwaide stets etwas peinlich, weil ihre Sachlichkeit entwaffnend war. Als aber bann die entscheidenden Mai-Stunden kamen, unterschied sich Herr Delwaide von anderen belgischen Amtsträgern dadurch, daß er den ihm anoertradttm Aufgabenbereich nicht ver- ließ, sondern gerade in der Stunde der Not seiner Heimatstadt Antwerpen treu blieb und zur Sette stand. Dieses Verhalten hat denn auch die Folge gehabt, daß heute Herr Delwaide der Höchstverantwortliche in Antwerpen und ebenda ordentlich be- ' stallter Bürgermeister geworden ist. Wenn Herr Delwaide heute in dem alten braun- : getäfelten Zimmer empfängt, in dem einst die Spa, . nier regierten, und das danach das Auf und Ab so Er kann genau so gut vor vier oder fünf Tagen oder auch vor vierzehn gewildert, wie am Sonntag- morgen den Schuß auf Kählitz ab gefeuert haben." ..Tja. da haben Sie recht. Wir können beim besten Willen nicht mehr feststellen." Der Sachverständige erhob sich und verließ das Zimmer. „Wir kommen und kommen nicht richtig weiter, Wagner." Bruchhausen war verdrießlich. „Was haben wir für ein Beweismaterial? Die Waffe bei Korn kann zu dem Mord benutzt sein. Korn hat kein Alibi für die Zeit der Tat. Korn hat uns belogen. als er von der letzten Benutzung der Waffe sprach. Es spricht eine Menge gegen den Mann, aber ich glaube, daß diese Indizien kaum zu einer Verurteilung ausreichen werden." „Dann müssen wir ihn verhören und verhören, bis er endlich gesteht." „Einen andern Weg sehe ich auch nicht." Bruch- Hausen blätterte in den Akten. Dann klingelte das Telephon. Er hob den Hörer ab. „Ja hier ist Kri. minalrat Bruchhausen." Pause. „Tatsächlich? Erzählen Sie mir nur in groben Umrissen und kom- men Sie dann sofort mit den beiden Leuten hierher. Oder besser noch, ich fahre zu Ihnen hinaus. Halten Sie die Leute fest, bis ich dort bin." Dann lauschte er aufmerksam mehrere Minuten. Seine Miene wurde zuversichtlicher. ..Danke. Wir kommen umgehend." Er hängte ab. „Wagner. Mensch, ich glaube, wir haben den Korn jetzt. Seine Frau hat ihr Herz einer Freundin ausgeschüttet. Deren Mann ist dazugekommen und bat sich beim Gendarmeriemeister gemeldet und Frau Korns Erzählung berichtet. Kommen Sie, wir fahren sofort hin." In hastender Eile packten sie die Akten zusammen, suchten ihre Hüte, nahmen eine Schreibmaschine und verließen das Büro, um Minuten später einen Kraftwagen zu besteigen, der sofort das Präsidium verließ. Eine gute Stunde später hielt das Auto vor dem Hause des Gendarmeriemeisters in dem Ort. auf desien Gebiet der Mord geschehen war. Sie betraten das Amtszimmer und fanden den Gendarm mit zwei älteren Leuten vor, die etwas verschüchtert den Berliner Besuch musterten. „Also, da sind wir. Was ist los?" Brüchhausen flederte vor Spannung. „Lasten Sie mal ganz außer acht, was Sie mir am Telephon schon erzählt haben." schaden ist unerheblich Das im gestrigen Dehr- machlberlchl als vermißt gemeldete deutsche Kampfflugzeug ist inzwischen zurückgekehrt. x Oer italienische Bericht. Rom. 30.3atu (DNB.) Der italienische Wehr- machlbericht vom Donnerstag hat folgenden Wortlaut: An der griechischen Front verhinderte das schlechte Wetter Kampfhandlungen. Bei großen Pa- trouillenunternehmen wurden Gefangene und Waffen eingebracht. 3n der Cyrenaika lebhafte Tätigkeit der Artillerie sowie der Spähtrupps und kleinerer Schnei- lec Einheiten, die von unserer Luftwaffe aktiv unterstützt wurden. 3n Ostafrika haben wir an der Rordfront australische Abteilungen zurückgeworfen und eine von ihnen erreichte Ortschaft wieder beseht. Es wur- den Gefangene und Beule gemacht. An der Süd- frout haben wir an drei verschiedenen Abschnitten feindliche Kolonnen angegriffen und in die Flucht gejagt. Verbände unserer Luftwaffe haben motorisierte Verbände, Truppen und Stellungen bombardiert. Die englische Luftwaffe hat Angriffe auf einige Flugstützpunkte unternommen, wobei leichterer Schaden angerichtet wurde. Ein feindliches Jagdflugzeug Kriegführung. Den Abend verbrachte Dr. Goebbels als Gast der Panzertruppe im Kreise der Offiziere. Reichserziehungsminister Rust hat dem Dichter E m i l S t r a u ß , der am 31. Januar 75 Jahre alt wird als Ausdruck seiner besonderen persönlichen Wertschätzung ein herzlich gehaltenes Glückwunsch- schreiben übermittelt. * Reichsleiter Alfred Rosenberg sprach dem Dichter und Parteigenossen Emil Strauß zum 75. Geburtstage seine herzlichen Glückwünsche aus und übersandte ihm mit den besten Wünschen für sein weiteres Schaffen die Geschenkausgabe des „Mythos" mit handschristlicher Widmung. Am Mittwoch besuchte Reichsführer ff Himmler das Ehrenmal der „Blücher" im Oslo-Fjord und legte dort einen Kranz nieder. Sodann stattete er dem Ehrenfriedhof für die gefallenen deutschen Soldaten bei Oslo einen Besuch ab. Schließlich besichtigte der Reichsführer Standquartiere der ff und der deutschen Polizei. Die SA. gedachte in einer Feierstunde des achten Jahrestages der Machtübernahme. Den Höhepunkt der Feier bildete ein Appell des Stabschefs an die SA. * Das Reuyorker „Marine-Register" meldet, daß der britische Frachter „S h e t a t i k a" (5458 BRT.) in der Nähe der irischen Küste torpediert wurde und gesunken ist. Ferner erhielt das britische Kühlschiff „Beacon Gr-ange" (10119 BRT.), das eine Fleischladung an Bord hatte, zwei Tre.ser, die das Hinterschiff in Brand setzten. Die Mannschaft mußte das Schiff an der englischen Küste auf Strand setzen. Das Feuer konnte erst nach 6 Tagen gelöscht werden. Der U8^.-Plan, Südamerika in wirtschaftliche Abhängigkeit von Nordamerika zu bringen, nimmt immer konkretere Formen an. Für Anfang April ist eine Südamerikareise von rund 20 Präsidenten und Direktoren der bedeutendsten 08^.-Industrien, Firmen und Banken angesetzt, die eine Woche in Buenos Aires bleiben wollen. * Auf Vorschlag des Duce ernannte der Kaiser und König den Senator General Alfredo D a l l O l i o zum Staatsminister. Dall Olio war im Weltkriege Unterstaatssekretär und später Minister im Waffen- und Munitionsministerium. Von 1935 bis 1939 be= kleidete er den Poften des Generalkommissars für die Kriegsindustrie. In Erfolg des Generalmobilmachungsgesetzes hat die japanische Regierung Ergänzungsbestimmungen über die Sicherung der Landesverteidigung und Spionageabwehr ausgearbeitet, die zur Genehmigung des Reichstag unterbreitet werden. wurde abgefchosten. Die Xrauerfe er für Graf Lsaly. Budapest, 30. Ian. (DNB.) Das Staatsbegräbnis für den verstorbenen Außenminister Graf Csaky begann mit der Einsegnung im Kuppelsaal des Parlaments. Dor dem Sarg liegen neben dem Kranz des Reichsverwesers der des Führers und des Duce sowie die Kränze der japanischen und der jugoslawischen Sonderabordnungen. Links vom Katafalk haben neben dem R e i ch s v e r w e s e r die Führer der Sonderdeleaationen Deutschlands, Italiens, Japans und Jugoslawiens Platz genommen. Gegenüber dem Reich Verweser sitzt Feldmarschall Erzherzog Josef mit der Generalität, den kirchlichen Würdenträgern und Vertretern des Oberhauses. Unter den Klängen eines Chorals hält der Fürstprimas von Ungarn, Kardinal Seredy, mit großem kirchlichen Gefolge seinen Einzug. Nach der Einsegnung des Sarges ergreift Ministerpräsident T e l e k i das Wort zu seiner Trauerrede. Dann werden die Kränze aus dem Kuppelsaal getragen. Ihnen folgt der Sarg, dem der Fürstprimas mit der Geistlichkeit ooranschreitet. Unter den weihevollen Klängen des Trauermarsches aus Richard Wagners „Götterdämmerung" formiert sich der Trauerzug. Hinter den Familienangchörigetz schreitet als erster der R e i,ch s v e r w e s e r, begleitet von den Erzherzogen, den Ministerpräsiden, ten, den Präsidenten beider Häuser des Reichstages und den Sonderabordnungen sowie dem diplomatischen Korps. Es folgen die Kronhüter, die Präsidenten der obersten Gerichtshöfe, die Armeekommandanten, die hohen Beamten sowie patriottsche Verbände. Der Trauerzua bewegt sich über den von berittenen Polizisten in Paradeuniform flankierten großen Vorplatz des Parlaments zur Kaiser-Wil- yelm-Straße, wo die Trauergäfte ihre Wagen besteigen. Der Zug geht in langsamer Fahrt durch die Hauptstadt bis zum Zentralfriedhof, wo Gräf Stephan Csaky zu letzter Ruhe bestattet wird. Oie Türkei entläßt drei Jahrgänge aus dem Heeresdienst. Ankara, 30. Jan. (Europapreß.) Wie in unterrichteten privaten Kreisen verlautet, hat die türkische Regierung die Entlassung dreier Jahrgänge aus dem Heeresdienst verfügt. Mit der Durchführung dieser Entlassungen ist unverzüglich begonnen worden. Kleine politische Ttochrichten. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht übermittelte dem Kommandeur des Infanterie-Regiments „Großdeutschland", Oberst von Stockhausen, aus Anlaß seines 50. Geburtstages telegraphisch seine herzlichsten Glückwünsche. Reichsminister Dr. G o e b b e l s sprach auf einem Truppenübungsplatz vor einem größeren Kreis von Kommandeuren und Kompaniechefs $er Panzertruppen über die großen Aufgaben der politischen Japans neuer Botschafter auf der Fahrt nach Berlin Tokio, 31. Jan. (Europapreß.) Der neue japanische Botschafter für Deutschland, General Ho- roshi O s h i m a , verließ am Mittwoch Tokio, um sich über Sibirien nach Berlin zu beaeben. Oshima, der eine treibende Kraft bei den Besprechungen in Tokio war, die im letzten September zum Abschluß des Dreierpaktes in Berlin führten, hat ein außergewöhnlich herzliches Abschiedsgeleit erhalten, an dem sich alle Bevölkerungskreise Tokios beteiligten. Im Zusammenhang mit der Abreise Oshimas schreibt das einflußreiche Blatt „NW-Nishi", Außenminister Matsuoka habe vor der Welt erklärt, Japan sei bis zum letzten Augenblick bereit, seine Bündnisverpflichtungen zu erfüllen, indem es die gleiche Kameradschaft zeige, wie es sie seinerzeit in Erfüllung des japanisch-englischen Bündnisvertrages bewiesen habe. Botschafter Oshima gehe auf seinen neuen Posten, gestützt auf diesen nationalen Entschluß. Japan sei überzeugt, daß seine Tätigkeit in Deutschland für alle Teile erfolgreich sein werde. Außenminister Matsuoka wurde im Reichstag gefragt, ob im Falle einer Bedrohung Japans durch englisch-amerikanischen Ausbau der Stützpunkte im Pazisik der Artikel 3 des Dreierpaktes Anwendung finde, (Artikel 3 sieht vor, daß Deutschland, Italien und Japan sich militärisch unter, stützen, falls eine der drei Mächte von einer gegen- märtig nicht in den Fernost- und europäischen Kon- slikt verwickelten Macht angegriffen wird). Außen- Minister Matsuoka antwortete, er glaube nicht, daß der Artikel 3 auf eine derartige Entwicklung der Dinge im Pazisik, ungeachtet der Lage im Atlantik, Anwendung finden könne. Andererseits stellten die Aktionen Englands und der USA. in China und der Südsee einen wichtigen Vorgang für Japan dar, der dauernd aufmerksam beobachtet werde. Es könne sich hieraus eine „ernfte Entwicklung" ergeben. • Japan hoffe, daß alle Völker Ostastens die wahren Ziele Japans verstehen und an dieser Aufgabe Mitarbeiten werden. Japans Führung bei der Schaf- fung einer Sphäre allgemeinen Wohlstandes in Ost- afien bedeute nicht, daß Oftafien von Japan in der Rolle des Eroberers beherrscht würde ober daß Japan von einer Eroberungspolitik träume. Dieses große Ideal sollte in der ganzen Welt Beifall finden, vor allem in den Vereinigten Staaten, die, wenn sie sich zu diesem Ideal bekennen, zunächst in dem ihnen zu kommenden Raum sich dieser Aufgabe widmen sollten. Und eine ehrliche Mitarbeit der Mächte, so sagte Mat- suoka, „die unsere Ideale tatsächlich verstehen, wird Japan nicht verschmähen". Aus dem Reich. Ausreichende foforienberforßung der Kinder. Heber die Lebensmittelzuteilung an die Kinder äußert sich Professor Dr. Rott in der Schriftenreihe der Reichsarbeitsgemeinschaft für Volksernäh- rung Die Kinder von null bis drei Jahren erhalten aus rationierten Lebensrnitteln täglich etwa 1500 Kalorien. Der normale Kalorienbedarf beträgt dem- gegenüber im ersten Lebensjahr täglich 850 Kalorien, im zweiten Lebensjahr täglich 925 und im dritten Lebensjahr täglich 1050 Kalorien. Der normale Bedarf wird demnach durch die rationierten Lebensrnittel mehr als reichlich gedeckt. Dom dritten bis sechsten Lebensjahr erhalten die Kinder aus den rationierten Lebensrnitteln täglich etwa 1450 Kalorien zugeteilt. Da der normale Kalorienbedarf 1300 Kalorien beträgt, wird auch der Kalorienbedarf dieses Altersabschnitts allein schon durch die rationierten Lebensrnittel vollauf gedeckt. Natürlich gibt es im Kindesalter starke und schwache Esser. Der individuelle Mehrbedarf läßt sich aber ohne weiteres durch die kartenfreien Lebensrnittel decken. Der Kalorienbedarf des Schulkindes beträgt normalerweise im sie- b e n t e n und achten Jahre täglich 1450, im neunten und zehnten Jahre täglich 1650 Kalorien. Nach dem Zuteilungsplan erhält diese Altersklasse täglich etwa 1600 Kalorien, so daß auch hier selbst bei den rationierten Lebensrnitteln von einem Ausfall nicht gesprochen werden kann.Der geringe Mehrbedarf bei den Neun- und Zehnjährigen kann ohne weiteres durch kartenfreie Nahrungsmittel gedeckt werden. Das gleiche gilt für die 10- bis 14jährigen, deren Kalorienbedarf zwischen 1750 und 2000 liegt und die nach dem Zuteilungsplan allein durch die rationierten Lebensrnittel täglich rund 1850 Kalorien erhalten.' Zusammenfassend stellt die Untersuchung fest, daß hinsichtlich der quantitativen Lebensmi^elzuteilung, der Nah- rungsbedarf in jeder Klasse des Kindesalters als gedeckt anzusehen ist. Auf keinen Fall ist zu be- fürchten, daß, wie in und nach dem Weltkriege, Fälle von Unterernährung und damit von Wachstums- und Entwicklungsstörungen auftreten werden. Auch bei der qualitativen Seite kommt die Untersuchung zu dem Schluß, daß bei keinem der Nährstoffe ein Mangel von irgendwelcher Bedeutung besteht. Gesundheitsstörungen infolge unzuUmwege -es Herzens Roman von H.G. Hansen Copyright by Prometheus-Verlag Dr. Eichacker • Grobented 13 Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „Richtig, wenn er zur Zeit des Mordes bei den Schlingen war. Das ist aber nicht bewiesen. Zunächst hat Ihre Kombination den Fehler, daß Sie falsch rechnen. Korn muß ja nicht zuerst die fünfunb- zwanzig Minuten Weg bis zum Ort des Schlingen- legens gegangen, bann fünfviertel Stunden von ba zum Morbplatz und wieber zurückgelaufen sein, um anschließend wieber vom Platz des Schlingenftellens in sein Haus zurückzukehren. Er kann genau so gut im Dreieck gegangen Jein, erst von feinem Haus zu der Mordstelle, macht fünfundzwanzig Mnuten, zusammen eine Stunde und fünfundzwanzig Minuten, also erheblich weniger, als bei Ihrer Rechnung herauskommt." „Außerdem braucht seine Angabe, er sei um fünf Uhr aufgestanden, nicht zu stimmen. Genau so gut kann er schon um vier Uhr von zu Hause weggegangen sein." „Richtig. Und wer beweist uns, daß er überhaupt bei den Schlingen war? Er kann bereits am Abend zuvor dort gewesen sein und gibt, wie Sie richttg bemerken, nur ein kleineres Vergehen am Mordtage zu, um am größeren Verbrechen oorbeiizukom- men. paß er den Platz der Schlingen genau kennt, ist kein Beweis dafür, daß auch seine übrigen Angaben stimmen. Alle Erklärungen Korns geben nicht den geringsten Anhaltspunkt, daß er nicht der Mör. der sein kann. Diel mchr irritiert mich, daß der Mann sich bet den ganzen Verhören bisher nicht eine Sekunde hat verwirren lassen. Er mag Ersah- rund in dieser Beziehung haben, zugegeben, aber er ist geistig nicht beweglich genug, um so vielen 6tunten intensiven Verhörs ohne weiteres zu widerstehen. wenn er kein reines Gewissen hat." „Damit könnten Sie aber dem Herrn Staatsanwalt nicht kommen." „Natürlich nicht. Ich spreche auch nur gefühlsmäßig auf Grund meiner bisherigen Erfahrungen tm Beruf. Unsere Beweisführung gegen Korn hat irgendwo ein Loch." Bruchhausen sah unzufrieden aus. In diesem Augenblick klopfte es, und ein Mann betrat das Zimmer. Der Kriminalrat sah ihm froh entgegen. „Endlich, Herr Korste. Ihr habt mich diesmal lange warten lassen. Kann ich jetzt das endgültige Gutachten haben?" „Ja. Wir sind fertig." Der Waffensachverständige rieb sich die Hände. „Meine Meinung hatte ich mir schnell gebildet. Ich mußte aber erst die chemische Untersuchung abwarten, bevor ich mich äußern konnte. Die Frage war etwas zu knifflich, als daß ich ohne die Chemiker hätte darauf eine endgültige Antwort geben können." „Dann schießen Sie los!" „Als erstes: die Kugel, mit der Kühlitz getötet wurde, kann aus dem Gewehr stammen, das man bei Korn gefunden hat. Sie paßt dazu. Ob sie daraus stammt, müssen Sie feststellen, Doktor. Es gibt eine Menge umgearbeiteter Karabiner. Zweitens: die Angabe Korns, er habe das Gewehr feit mindestens zwei Jahren nicht mehr in der Hand gehabt, stimmt nicht. Die ck)emische Untersuchung hat einwandfrei ergeben, daß das Gewehr vor kurzem gereinigt und gefettet worden ist. Wann das war, läßt sich nicht feststellen. Jedenfalls ist es nicht länger als einen Monat her, kann aber genau so gut vor einigen Tagen geschehen fein. Drittens: Pulver- schleim ist nicht festzustellen gewesen. Die Waffe war tadellos geputzt, auch bis in die feinsten Ritzen des Schlosses. Wann zuletzt ein Schuß abgegeben wurde, kann nicht gesagt werden. Viertens: aus unteren Prüfungen ergibt sich, daß Korn den Schuß am Sonntagmorgen mit der Warfe abgegeben haben kann, wenn er hinterher Zeit genug hatte, die Reinigung und Neueinfettung vorzunehmen. Da Sie den Mann erst abends verhaftet und die Waffe gesunden haben, hatte er den ganzen Tag Zeit dazu. Das wäre alles." Druchhausen hatte zuerst gespannt zugehört und schon kühne Kombinationen geknüpft. Bei näherer Uebcrlegung war er aber enttäuscht. ,Helfen kann uns das nicht viel. Bewiesen wird nur, daß Korn gelogen hat, als er davon sprach, er hätte das Gewehr seit wenigstens zwei Jahren nicht mehr aus seinem Versteck geholt Aber damit ist kein Beweis dafür gegeben, daß er der Marder ist. Ein wichtiaes Indiz wird es in der Verhandlung fein, mehr nicht. länglicher Lebensm!ttelzuteilung sind bisher nth aends aufgetreten und bei der gegenwärtigen ve» forgung auch nicht zu erwarten. Zum Tode des Re chsjustizministers. M-, -.-"MW ... HU Der Reichsminister der Justiz, Dr. Gürtner, Ist in der Nacht zum 29. Januar, wie schon gemeldet, nach kurzer Krankheit infolge eines Herzschlages ’ verschieden. — (Scherl-Archiv-M.) Sicherung der Rechtseinheit. Im „Deutschen Recht" befaßt sich Landgerichts. Sräsident Dr. Brand (Oldenburg), Mitglied der lkademie für Deutsches Recht, mit der Tatsache, daß die Entscheidungen der Gerichte so vielfach von einander abweichen. Das Vertrauen zur Rechtspflege müsse darunter leiden. Die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung, die planmäßige Bereinigung rechtlicher ©traffragen sei eine Ausgabe von durchgreifender Bedeutung. Die Sicherung der Rechtseinheit sei bisher die vor- nehmste Aufgabe des Reichsgerichts. Das heutige Revisionsverfahren sei aber keine Ideallösung. Ganze Rechtsgebiete würden geradezu von der Rechtsprechung des Reichsgerichts ferngehalten, weil die Streitwertgrenze nie oder kaum erreicht werde. Es fehle an einem Verfahren, rechtliche Streitfragen planmäßig ihrer Entscheidung gegen« zuführen und sie wirklich verbindlich zu bereinigen. Der Vorschlag sieht vor, die Entscheidung recht- kicher Streitfragen einem verstärkten Senat des Reichsgerichts zu übertragen, der die Bezeichnung „R e i ch s r e ch t s h o f" führt. Die Verbindlichkeits- erflärung soll dem Justizminister auf Vorschlag der Akademie für Deutsches Recht obliegen. Der für verbindlich erklärte Rechtsspruch entscheidet die Rechtsfrage mit bindender Wirkung für jedermann. Die Feststellung, daß eine die Entscheidung tragende Gesetzesauslegung einem später für verbindlich er. klärten Rechtsspruch widerspricht, soll in jedem Falle die Wiederaufnahme eines Verfahrens rechtfertigen. Der Vater bestimmt den Voi namen des Kindes. Arn 11. Juli 1940 wurde einem Kaufmann von seiner Ehefrau eine Tochter geboren. Der Vater war am Tage vor der Geburt v e r r e i st und kehrte erst am 14. Juli nach Hause zurück Am 13. Juli nahm die bei der Geburt zugegen gewesene Heb« amme auf Veranlassung einer Schwester der Mut- ter d i e Anmeldung der Geburt beim Standesamt vor und gab dabei als Vornamen des Kindes anweisungsgemäß die Namen Ruth Gertrud an. Dementsprechend wurden auch die Vornamen des Kindes in das Geburtenbuch eingetragen. Der Antrag des Vaters des Kindes, die Geburtseintragung dahin zu berichtigen, daß die Vornamen Mechthild Gertrud lauten, hat das Amtsgericht mit der Begründung zurückaewiesen, daß das Kind als Ruth Gertrud zum Geburtenbuch angemeldet und daher richtig eingetragen ei. Das Landgericht Münster in Westfalen hat, wie die Zeitschrift" „Deutsches Recht" mitteilt, die De- chwerde des Vaters, als begründet erklärt. Das Recht, den Vornamen des Kindes zu bestimmen, sei ein Ausfluß des Personensorgerechts und stehe daher nach § 1627 BGB. dem Vater zu. Der Mutter stehe das Recht bei vorübergehender Abwesenheit des Vaters nicht zu. Der Gendarm räusperte sich. „Um zehn Uhr heute vormittag kam Herr Sommer", er deutete auf den Mann, „zu mir und berichtete, daß Frau Korn am Morgen seine Frau ausgesucht und ihr alles mögliche erzählt habe. Er sei erst später hinzugekommen und habe nur wenige Worte aufgeschnappt. Frau Korn sei gleich weggegangen und habe Herrn Sommer gegenüber nichts äußern wollen. Deshalb habe er sich an feine Frau gehalten und keine Ruhe gegeben, bis diese die Erzählung der Frau Korn wiederholt habe. Dann erstattete er mir Bericht. Ich habe Frau Sommer sofort holen lasten und Sie dann angerufen." Druchhausen wandte sich zu dem Ehepaar, während Wagner seine Schreibmaschine aufstellte, um das Protokoll zu schreiben. Die Personalien ergaben, daß es sich um den sechsundsechzigjährigen Invaliden Fritz Sommer und seine um drei Jahre jüngere Ehefrau Agathe handelte. Zuerst mußte Frau Sommer berichten. Der Kriminalrat übernahm die Vernehmung. „Sind Sie mit Frau Korn befreundet? „Sie ist eine entfernte Verwandte von mir, di« Tochter meiner Kusine." „Wann hat sie heute morgen den Besuch bei Ihnen gemacht?" „So kurz nach acht, als die Kinder in der Schule waren. Sie wollte mir mal ihr Herz ausschütten/ „Und was hat sie Ihnen alles erzählt?" „Zuerst hat sie so im allgemeinen über ihren. Mann geklagt, der das Wildern nicht lasten könne. Und bann hat sie mir von ihrer Angst erzählt. Sie: meint, ihr Mann habe tatsächlich den Mord begangen und fürchtet jetzt, daß er geköpft wird." „Und warum meint sie, ihr Mann habe den Mord- begangen?" „Weil er doch die ganze Nacht nicht zu Hause gemeßen ist!" „Aha." Alle Anwesenden sahen die Erzählende un» verwandt an. Bruchhausen fuhr fort: „Wann ist Korn denn voa zu Hause weggegangen?" „So um elf herum." „Und wann ist er wieder zurückgekommen?" „Seine Frau lag noch im Bett, als sie kurz nach fünf hörte, daß er im Hof herumhantierte." (Fortsetzung folgt.) ten Gedenket der hungernden Vöoel! fuhrung für Kinder, die sich ebenfalls eines Besuchs erfreute. Tödlicher Sturz auf der Treppe. Oer Kompaß der Käfer. Von Dr. Alexander Richter. Beschattet man eine Ameise, einen Mistkäfer oder (ine Lausspinne, wie sie im Sommer zu Tausenden len Weg des Wanderers kreuzen, und läßt gleich- !eitig mit Hilfe eines Spiegels das Sonnenlicht von ter entgegengesetzten Seite auf das Tier fallen, so ceschieht etwas Ueberraschendes. Das Insekt hält iinen Augenblick still, macht dann kehrt und läuft folgt es mit Hilfe des Lichtes. Versuche mit den Wasserflöhen zeigen, daß der Lichtsinn die kleinen Tiere nicht nur bei der Nah. rungssuche unterstützt, sondern sie auch vor vielerlei Gefahren bewahrt. Dieser winzige Krebs, den man eh „Wasserfloh" bezeichnet, hat eine besondere Vor- liebe für das Licht, die man erst versteht, wenn -man seine Lebensbedingungen genau untersucht. In -ungeheuren Mengen tummelt er sich in der warmen Lahreszeit in Tümpeln und Teichen, wo er mühe- los die notwendige Nahrung findet. Am Grunde der Gewäsier aber spielen sich ständia allerlei Der. wesungsprozesse ab. Die Zersetzung toter Tiere und Pflanzen läßt in großen Mengen giftige Gase frei w-'-den, die den Wasierfloh bedrohen. Es gilt also für ihn solche Stellen zu meiden. Spürt er die Gefahr, so strebt er dem Lichte zu, das in seiner natürlichen Umgebung sa stets von obeni m das Wasser fällt. So wird das Tier von den Gefahren am Grunde sicher zur Oberfläche geleitet. „Hochzeitsreise ohne Mann" aufgeführt. Der Orts- wart begrüßte eingangs- die Schauspieler sowie die Besucher der Veranstaltung. Das flottgespielte Stück fand reichen Beifall bei der großen Zuhörergemeinde. — Seit Jahresbeginn wird die Stelle des hiesigen Ratsdieners durch Adolf Burk versehen. — Ab 1. Februar übernimmt Georg Stein II. die hiesige Postagentur. * Lich 31. Januar. In der Nacht zum Mittwoch- gegen 24'Uhr stürzte die hier in der Butzbacher Straße wohnende 72 Jahre alte ledige Rentnerin Margarete S t e n g l e r in ihrem Hause bie Treppe vorn ersten Stockwerk ins Parterre hinab. Dabei fiel die bedauernswerte Frau so unglücklich, daß Der Tod auf der Stelle eintrat. Gesundheitsschutz für werktätige Frauen Bei dem vermehrten Einsatz von Frauen in der Wirtschaft muß Vorsorge getroffen werden, datz Frauen nur zu Arbeiten herangezogen werden die fiu ohne Schädigung ihrer Gesundheit verrichten können. Ausnahmen von den Beschäftigungsoer« boten sollen nur in besonders begründeten Einzel- fällen erteilt werden, wenn die Gewahr besteht, datz die Frauen bei der Arbeit gegen Gefahren für ihre Gesundheit ausreichend geschützt sind. Werdende Mütter sind in jedem Falle von Ausnahmen auszuschließen. Weiterhin sollen für die Beförderung der Roh- und Werkstoffe bei Bauten aller Art und I für Abraumarbeiten, Gewinnungs» und Verlade- I arbeiten sowie Aufbereitungsarbeiten in Tongruben, Lehm- und Sandgruben sowie Steinbrüchen keine Ausnahmen erteilt werden. Sie Haftung her Straßenbahn bei Derdunklunasunfällen. In der Zeitschrift Deutsches Recht" wird aus- geführt, daß zwar das Straßenbahnunternehmen genau wie in Friedenszeiten, so auch im Kriege während der Verdunklung grundsätzlich für die Folgen derjenigen Unfälle einzutreten hat, welche lich bei dem Betriebe ereignen. Indessen kann die Verdunklung nicht als Moment erhöhter Betriebsgefahr angesehen werden: ferner ist es kein Verschulden der Straßenbahn, wenn der Fahrer nicht auf der Strecke anhalten kann, welche er im Lichtkegel seiner vor- deren Waaenbeleuchtung zu Überblicken vermag. Dies wird vom Autofahrer verlangt. Der längere Bremsweg der Straßenbahn macht es jedoch un- | möglich, wenn eine Geschwindigkeit eingehalten wer. den soll, welche der Verkehr von eifern seinen Zwek- ten gerecht werdenden Straßenbahnbetrieb fordern muß. Diese Einhaltung einer normalen Fahrge- Die Frage, unter welchen Umständen ein Schankgast nach Eintritt der Polizeistunde „Privatgast" des Wirtes werden und sich weiter in den konzessionierten Räumen aushalten kann, wird von der Fachzeitschrift „Die Deutsche Polizei" in folgender Weise beantwortet: Es besteht zwar die Möglichkeit, daß Schankgäste nach Eintritt der Pali, zeistunde Privatgäste des Wirtes werden. Solche Fälle sind ober mit größter Genauigkeit zu prüfen; denn es muß dann von Seiten des Wirtes eine unentgeltliche Bewirtung eintreten ohne jeden Eigennutz. Auch eine Bewirtung ohne Entgelt kann gewerbsmäßiger Ausschank sein, wenn für den Wirt ein indirekter Vorteil damit verbun- ! den ist oder in Aussicht steht, z. B. wenn sie mit Rücksicht auf zukünftigen Besuch erfolgt. Man svricht dann von „indirekter Gewerbsmäßig» Petr. In solchem Falle ist auch die unentgeltliche Bewirtung eine Fortf-ßunq des Schankbetriebes. Nur wenn derartige Gründe nicht vorliegen und die unentgeltliche'Bewirtung aus besonderen, rein persönlichen Momenten erfolgt, darf man annehmen, daß es sich tatsächlich um Privatgaste des Wirtes handelt. schiert. Bei den Frauen sind die Kampfe vollkommen offen, doch sollten Frl. Meilinger Im Weitsprung und Frl. Muhl im Kugelstoßen den Sieger stellen. Die Leistungen werden für die Ausstellung einer starken Mannschaft maßgebend sein, die in den nächsten Wochen verschiedene Hallenklubkämpfe aus- tragen wird, so am 9. Februar in Kassel gegen C. T. Hessen-Preußen, cm 16. Februar in Gieße» gegen Betzdors, und andere mehr. haben. Das Kugelstoßen sieht Dr. Luh in über- ragender Form, der nun auf die 16 m (!I) losmar- bzw. Ufingen statt. Nack kurzen Begrüßungsworten deS Bezirks- bauernführers Metzger-Rothges sprach (andeSbanernfüherDr Wasner in etwa einftündigen interessanten und aufschlußreichen Darlegungen zu der Versammlung. Er gab dabei die Richtlinien für die Erzeugungs- Gond erveranstaliungen unserer Beamten für das WHW bei der 5. Reichsstraßensammlung am 1. und 2. Februar 1941. toffeln muß das bereitgestellte alte Saatgut solang" in den Kellern vorrätig gehalten werden, bis neues Saatgut zur Verfügung gestellt wird. Weiterhin empfahl der Landesbauernführer dringend die Steigerung der Erzeugung wirtschaftseigenen Fut» ters und die Ausdehnung des Grünfutter-Silo» bau es, da nur auf diesem Wege eine gute wirtschaftseigene Futterreserve geschaffen werden kann. Für die Traktoren ist genügend Treibstoff vorhanden. Diese Maschinen dürfen natürlich nur für Betriebszwecke verwandt werden. Daneben ist es empfehlenswert, daß sich jeder Bauer und Landwirt noch mehr als bisher in jeder Hinsicht auf die Nutzbar- machuna der Elektrizität für seinen Betrieb em» stellt. Die landwirtschaftlichen Maschinen müssen schon jetzt hergerichtet und erforderlichenfalls zur Reparatur gegeben werden. Die Nachbarschaftshilfe und Gemeinschaftseinrichtungen, tote z. B. Dämpfkolonnen, Waschanlagen usw., sind noch mehr als bisher auszubauen. In der Bautätigkeit muß den Zeitverhältnissen Rechnung getragen werden. Durch die erfreuliche Entwicklung der Pferdezucht und durch eine Reche anderer Maßnahmen kann der notwendige Bedarf an Pfer-' den gedeckt werden, zumal vorläufig auch lerne weiteren Pferde aus den Betrieben herausgenommen werden sollen. Im Obstbau ist es erforderlich, die durch Winterschäden mitgenommenen Bäume zu entfernen und Neupflanzungen vorzunehmen, zu denen das Reich weiterhin Zuschüsse gibt. Im Gemüsebau muß die Anbaufläche um 25% erweitert werden. Die Ablieferung von Heu, Hafer und Brotgetreide ist gewissenhaft und pünktlich zu erfüllen, wobei die Bauern und Landwirte immer daran denken müssen, daß sie damit unter eigener Verantwortung der Volksgemeinschaft dienen. rnn9. b er die y lchts. dz keine 3btt eradezu d,- ferngehak mm emit m, rnlM düng grzo u bereinig« -idung nh Senat k Bezeichn :bindlichlck Vorschlag V. Der für dd heidet h r jebermr. ung traget erbinblidi t i jedem rechtferiP oi nm schwindigkeit ist aber um so bedeutsamer, als die Straßenbahn aus nationalwirtschaftlichen Gründen im Kriege nicht nur ihre eigene normale Aulgabe erfüllen, sondern noch die Aufgaben des stark gedrosselten Kraftwagen» und Radsahrerverkehrs über- nehmen muß. Andererseits ist für den Fußgänger die vordere Lichtquelle der Straßenbahn auf 100 Meter sichtbar, er bemerkt auch im Dunkeln die Schienen, sobald er sie betritt und hört die heran- I nahende Bahn. Die Verhältnisse verlangen von ihm, daß er auf diese Anzeichen achtet und Unfälle verhindert. Tut er dies nicht, lo wird damit zu rechnen sein, daß eine Haftung der Straßenbahn wegen eigenen Verschuldens des Verletzten entfällt Privatgäste des Wertes. Forstbchörden: Am Samstag, 1. 2. 1941, Beginn 14 Uhr: Am Anlagenplatz - Plockstraße-Johannesstraße —amerikanische Versteigerung von Wildbret (Reh). Die Fleischmarken werden durch persönliche Einsparung I von den Forstbeamten bereitgestellt Zollverwaltung. Aufstellung von 2 Zollschranken am Selterstor. Die Volksgenossen werden gebeten, beim Passieren der Zollschranken eine Durchgangsgebühr in beliebiger Hohe zu entrichten. Beginn: 14 Uhr. Alle Volksgenossen, die im Stadtgebiet die falsche Straßenseite benutzen, werden von den Sammlern angehalten, eine freiwillige Buße in beliebiger Höhe | dafür zu entrichten. Führende Männer als Sammler für das WHW. Kreisleiter Pg. Backhaus, Oberbürgermeister Pg. Ritter und Beigeordneter Pg. Nicolaus bitten am Samstag von 14.30 Uhr ab die Volksgenossen um ihr Opfer zum WHW. am Kreuz platz. Der Rektor der Landesuniversität, Pg. Professor Dr. Kranz, und bet' Landgerichtspräsident Pg. Colnot bitten die Volksgenossen am Samstag von 14.30 Uhr ab am Bahnhofsplatz um ihr Opfer zum WHW. Unrr.r 'n gema hüt. I-m weiteren Verlaufe seiner Rede wandte sich I der Landesbauernführer den wichtigsten Fragen der Versorgung der Landwirte und Bauern, sowie der Bevöllernng in den Städten zu. Auch hier konnte er mit seiner in aroßen Umritten gehaltenen Betrach, tung ein befriedigendes Bild der Lage geben. Daneben unterließ er es aber auch nicht, erneut darauf hinzuweifen, daß allenthalben strikte Disziplin im I Verbrauch und genaue Einhaltung der behördlichen Anordnungen erforderlich sind. Hinsichtlich der Beschaffung von Arbeitskräften für die Landarbeit aab er gute und praktische Winke, bei deren Verwirklichung auch auf diesem Gebiete befriedigende Er- gebnifse erzielt werden können. Dabei betonte er insbesondere, daß auch jüngere weibliche Kräfte nicht nur auf dem Lande, sondern auch in der Stadt die Verpflichtung haben, ihre bisher nicht in An- svruch genommenen Kräfte für die Landarbeit zur Verfügung zu stellen. Am Schlüsse seiner Rede gab er noch einen Ausblick auf einige wichtige Aufgaben nach dem Kriege, bei denen, die Neugestaltung unseres Bauerntums durch die vom Reichsbauernführer bereits in die Wege geleitete Aktion der Aufrüstung | des Dorfes mit Hilfe einer zweckmäßigen und erfolgversprechenden Gestaltung der Betriebsstrukturen im Vordergründe steht. Sinn und Ziel dieser Maßnahmen sind auf die Schaffung eines gesunden und bodenständigen Bauernstandes gerichtet. Bei dieser Gelegenheit würdigte der Redner mit warmer Anerkennung die bisherigen Leistungen unseres Landvolles, insbesondere auch der Landfrauen, im Dienste der Volksgemeinschaft. Mit einem kurzen Ueberblick über die politische Lage , schloß der Landes- bauernführer seine von starkem Beifall unterstrichenen Ausführungen. Bezirksbauernführer Metzger konnte hierauf die Tagung in der üblichen Weise schließen. B. Das Landvolk in der Erzeugungsschlacht. Landesbauernführer Dr. Wagner sprach auf dem Dezirksbauerntag in Hungen. Eigener Bericht des Gießener Anzeigers. Vornottren. TageSkalcndcr für Freitag. Gloria-Palast, Seltersweg: „Wunschkonzert". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Das bltnrnesblaue Abendkleid". — Foper des Stadttheaters. 17.30 biS 18.30 Uhr Ausstellung „Deutsche Graphik der Gegenwart". Wie dieser Lichtfinn die mit Augen ausaeftatteten Tiere aus unbequemen ober gefährlichen Lagen befreit, und sie zu neuen Nahrungsguellen führt, so chützt der „Hautlichtsinn" ganz primitive augenlose Lebewesen, die das Licht nur dumpf roabmehmen tönten, etwa so, wie der Menfch Männe oberste. Der lfchtsch"ue Regenwurm dreht sich, wenn bei» spielmveise seine rechte Körperseite von der Sonne beschienen wirb, so, bis das Licht feinen Körper von hinten bescheint, und kriecht bann in bitfer Haltung weiter, um fo mit einiger Wahrscheinlichkeit wieder ins Dunkle zu kommen. Aber auch vor plößlich auftrefenben Gefahren vermag bet „Haut, lichtsinn" gewiß primitive Tiere zu schützen. Der Röhrenwurm, ber in verschiedenen G"wässern lebt, birgt seinen emvfinblichen Körper im sicheren Schutz einer Kalkröhre, nur sein gefieberter Kopf raat, jedem Angriff oreisgeneben, ins freie Wasser. Er muß also ftänbig aufnassen, baß ihm nicht em Fisch den Kopf mit sämtlichen Inttoroanert verspeist. Wenn er "lugen hätte, wäre die Sache ein» fach aber er verfügt nur über den Hautlichtsinn und bie gegen alle Vibrationen f-br emofindsichen Taft» vraane au feinem Schutz. Mit diesen beiden Hilfs» mitten kann er sich sichern. Kämmt ein F'fch von ber Schattenfeife, bann bemerkt er ibn an ber un» verm"iblichen Wafferbeweaung, kämmt er sidoch von ber Sonnenfeite, fo wirft er auf feine Beute einen Schatten Mit blitzartiger G-fchwindiake't zieht sich bann der Wurm in feine Röhre Aurü*. Dann wenn es vlößlich bimM wird, kann nicht eine ^oll" die Urfache fein. Alfa nabt sich, fo verm"tet der Rah» renrourm. iraend ein . großer Herr", mit d"m wahrscheinlich nicht aut RM^n essen ist. Es acht zwar auch viele fri-dliche Fifche. bie nichts R^es gegen ihn im Schilbe führen. Da aber ber bhnbe Wurm feine wirschen Feinde ja nicht erkennen kann, muß er sich lieber einmal zu oft al* einmal au wenia zurück-i-ben So forot bie Natur auch für bie "nsch-inbarsien ßcbem-fen. ind-m sie. was ibn-n an Kraft rnvb feineren ©innen fehlt, durch weise Fürsorge ausgleicht. »irhy Aus der Stadt Gießen. jeDnWrf eutete aul ihr °ll«« >e fr»'S Deshalb^, keine W rau Ml •3*; Sfc um dr 'A Zuerst & Dernes >tn frl“4* - in .au*6 j*’ i-r Mitglied k er TM Jlelfadj du rtrauen k Sichre ijung,;; erfragen i- Reichsbahnbehörden: 1. Besichtigung einer großen Schnellzugloko- motive (03). 2. Besichtigung einer französischen „Leih"-Loko- motive als Gegenstück. 3. Besichtigung und Bedienung einer Läutewerk- anlage, desgleichen einer Morseanlage. Beginn: Samstag 14 Uhr; Sonntag 10 Uhr. — Besichtigungsstand dieser Veranstaltungen: Eingang Bahnhofstraße zwischen Hotel Kühne und Hotel Lenz. Stadtverwaltung: 1. Besichtigung des Modells des geplanten Sportstadions im Laden der früheren Firma Schulze, Seltersweg, Ecke Neuenweg. Geöffnet: SamStag ab 14.30 Uhr; Sonntag ab 10 Uhr. 2. Durchfahrt eines Stadtschreiberwagens mit dem Stadtschreiber aus „Anno Tobak" am Samstag ab 14 Uhr durch folgende Straßen: Neuen Bäue, Neuenweg, Kaplansgasse, Bahnhofstraße, Bahnhoss- platz, Liebigstraße, Seltersweg, Gartenstraße, Lud- wigsplatz, Kaiserallee, Moltkestraße, Hitlerwall, Wall- torstraße, Wernerwall, Neustadt, Kreuzplatz, Sonnen- straße, Ludwigstraße, Bleichstraße, Lindenburgwall. 3. Errichtung einer „Octroi-Erhebestelle" an dem Torhäuschen Neuen Bäue. In Hungen fand am gestrigen Donnerstagnachmittag ein Bezirksbauerntag statt. Dem Rufe des Kreisbauernführers Ott von der Kreisbauern- schaft O)berhessen-Weft in Friedberg waren die Ortsbauernführer, viele Ortsgruppenleiter, Bürgermeister und zahlreiche Vertreter von Partei, Staat und Wehrmacht gefolgt, so daß der Saal int „Darmstädter Hof" vollbesetzt war. Der Landrat des Land» kreises Gießen, Dr. Lotz, und der Leiter des Arbeits- amtes Gießen, Oberregierungsrat Dr. Nonnenmann, nahmen an der Versammlung, die gestern nur dem Stadt- und Landkreis Gießen galt, teil. Weitere Tagungen dieser Art finden heute unb in den nächsten Tagen in Friedberg, Nidda und Büdingen für die Landkreise Friedberg bzw. Büdingen schlacht 1941 bekannt. Einleitend hob er hervor, England habe bei seiner , Kriegserklärung an uns gewußt, daß es diesen Krieg . gegen Deutschland nicht mit den Waffen gewinnen , werde, auch nicht mit Hilfe seiner Verbündeten. Es habe aber angenommen, Deutschland könne wieder durch den Hunger auf die Knie gezwungen werden. Deshalb habe es sogleich bei Kriegsbeginn bie Blockade gegen Deutschland begonnen und sie dann gegen ganz Europa ausgedehnt. Unter Hinweis auf die vom Reichsnährstand planmäßig durchgeführten Vorbereitungen unserer Landwirtschaft für einen Krieg mit England und die Ergebnisse der bisherigen Er- zeugunasschlachten konnte der Redner überzeugend 'nachweisen, daß diesmal die Blackaderechnung Eng- land? fehlschlagen wird, unser Volk unter kernen Umständen ausgehungert werden kann. Die Erzeugungsschlacht müsse immer wieder mit allen Mitteln durchgeführt werden, auch in diesem Fahre, obwohl wir diesmal viel besser dastünden als im vorigen Jahre. Alle Kräfte des Bauern- tums müßten angespannt werden, um auch 'n diesem Jahre wieder eine gute Ernte herauszuholen. An den Grundlagen der Erzeugungsschlacht habe sich nichts geändert, es bleibe alles beim alten. Schwierig- feiten müßten überwunden werden, wie sie bisher ja auch gemeistert worden seien. Aufgabe der Orts- bauernführer unb der Bürgermeister fei es, in ihrem Bereich dafür zu forgen, daß alle Maßnahmen zur erfolgreichen Durchführung der Erzeugung^chlacht und die Anordnungen zur Verwertung der Erzeug- nisse von allen pünktlich und gewsisenhaft erfüllt werden, damit iederzeit die Versorgung unseres Volles sichergestellt sei. Der Landesbauernführer besprach sodann eine Reihe von Fragen und Aufgaben der landwirtschaftlichen Praris. Dabei gab er den Ortsbauernführern unb ben Bürgermeistern bebeutsame Unterlagen für ihr Wirken im Dienste ber Gemeinschaft bei der Beratung unserer Bauern und Landwirte Hinsichtlich ber Dünge mit telversorguna ist frühzeitige Bestellung von Kall notwenbig. Phosphorsäurebungung steht in biesem Jahre mit 15 Prozent mehr als im Vorjahre zur Verfügung. Düngemittel sinb ausrei- chenb vorhanben, sie müssen aber zweckmäßig für ben Anbau verwanbt werben. Ausreichenb ist auch die Saatgutverforgung: auch hier kommt es !darauf an, die Vorräte bei der Aussaqt in zweckmäßiger Wette zu verwenden, daneben noch die erforderlichen Ablieferungen pünktlich zu erfüllen. Bei ben Kar- mfmann ir . Der A ft unb fit: Am 13. L rwesem he ter der D । u r t bti: 1(5 Corner amen Nu: rben auch - irtenbud) c 5 Kinde;.: gen, datz k tauten, !*' \ jurüifa® > zum Geist eingetroK > taten hattt teilt, bkh t erklärt.!« bestimmen," und stetig zu. iber M Gießener Bortragsring. cym Rahmen bes Gießener Vortragsringes haben der Goetbe-Bunb, bie Kulturelle Vereinigung unb die Vollsbildungsstätte Gießen den bekannten Kunst Historiker Dr. Oskar Schürer zu einem interessanten Lichtbildervortrag für kommenden Montag gewinnen Knnen. Dr°Schürer, dessen fett^be .g.ortrgQ^eife auch in Gießen bekannt ist, wird über „Wiens deut cke Sendung" sprechen und seine Ausführungen durch zahlreiche Lichtbilder ergänzen. Ortszeit für den 1. Februar. S°nn-n-48 Uhr. Sonnenuntergang: 18,09 Uhr, Mo gang: 0.02 Uhr. W-SmelnMN fitoft W W Sportamf Deden Freitag von 16 bis 17 Uhr: SinbergymNaskir Schillerfchule, Schillerstraße Anmeldungen im Kurs oder in der KdF.'GefchSst stelle, Sellersweg. Diyu Am kommenden Sonntagmorgen finden in der Halle des DjB.-R. interne Sichtungswettkämpfe als Auftakt für größere Veranstaltungen statt. Es werben spannende Kämpfe zu erwarten fein, da der Verein über mehrere gleichwertige Athleten verfügt. Gespannt darf man auf das Abschneiden feines besten Sprinters H. M ö l l fein (Gaujunioren- meifter über 100 Meter, Bestzeit 10,9 Sek ), der ben Feldzug in Frankreich mitmachte und nun zum l Medizinstudium in Gießen weilt. Ferner sind im 30-m-fiauf zu beachten der hervorragende Weit- fpringer Weiler, Altmeister Zerndt und der jugendliche Dietrich. Im Weitsprung sieht Weiler auf einsamer Höhe, es fei denn, daß Möll sich un !Weitsprung versucht. Im Hochsprung wird Schwarz Beförderungen im Km Bereich ber Motorgruppe Hessen würben zum 30 Januar 1941 beförbert: Zum Obergruppenführer Richarb Prinz von Hessen, Führer ber Motor- gruppe Hessen, zum Oberführer ber Führer ber Motorstanbarte 47, Karl Schäfer, unb zum Stan» darienführer Oberftafselführer Hans Solbach, Mo- torsportschule Helsa. ©er Landd'enst wirbt. NSG. Der Melbeschluß für bie Einreichung von Lanbbienftanmelbungen ist bis auf weiteres ver» schoben worben. Jungen unb Mäbel auS Stabt unb Kleinstabt, bie Lust und Liebe zum Lande haben, können sich daher noch bei den Arbeitsämtern und HI.-Dienststellen für den Landdiensteinsatz 1941 melden. Voraussichtlich werden jedoch nach dem 25. Februar keine Anmeldungen mehr entgegengenommen. Landkreis Gießen. 4- Garbenteich, 29. Jan. Hier wurde im Saale Steup im Rahmen einer ,,K.d.F."-Beranstaltung von der Darmstädter Volksbühne das Lustspiel )__c Ruppertsburg, 29 Ian. Unsere BDM » « xv*J,“'*y** ."v*" » msbels fammelt.H in (e^ter Woche dohier 10 den Sieger stellen Dr°l prunq w,rd D-ch-r Kilogramm Fett und Sveck, di- der V-r> mit dem lugendlichen^ E ngel tampfen pllegungsstelle des Deutschen Roten Kreuzes in Gießen zugedacht wurden. Auch die von den Mädchen durchgeführte B ü ch e r f a m m I u n g für die Wehrmacht hatte ein gutes (Ergebnis —9m ^gelaufenen Jahre wurden in unserem Dorfe 14 Rin» der geboren Es ft ar ben 8 Personen davon 1 den Heldentod Getraut wurden 4 Paare. Unsere Gemeinde zählt zur Zeit 1 Einwohner über 90 Jahre, 8 Personen über 80 Jahre und 38 Personen über 70 Jahre. — Am letzten Samstag fand wieder eine Filmvorführung durch die NS.'Gemeinschast . Kraft durch Freiwe^ statt, die gut _ betucht mar. Voraus ging am Nachmittag eine Märchensilmvor- He Strecke zurück, die es vorher gekommen war. Zoch aufschlußreicher ist der Versuch eines Schwei- tx Forschers. Er fing eine Ameise auf ihrem Wege int) sperrte sie eine Stunde lang in eine dunkle Schachtel Dann setzte er sie an der Fangstelle wie- i ber aus. Die Ameise setzte nun nicht etwa ihren ge- V valtsam unterbrochenen Weg fort, sie schlug viel» nehr nach kurzem Zögern eine neue Marschroute Hn, die von der alten genau um ben Winkel ab» Dich, den die Sonne inzwischen durchmessen hatte. Nicht nur die Bienen und Ameisen haben also ieste Ziele auf ihren Wegen, sondern auch andere Insekten, wie der Lauskäfer oder der Mistkäfer, die keine Häuslichkeit ihr eigen nennen und den größten Teil ihres Lebens „auf der Walze" sind, ftrol- chen nicht fo regellos herum, wie es oft den Anschein hat. — Warum ist es aber für ein kleines Geschöpf, das heimatlos in der Welt herumläust, fo wichtig, daß cs mit Hilfe des Lichtes längere Strecken geradeaus laufen kann? — Goethe hat Öiefe Frage voraussehend beantwortet: „Ich sag' es dir, ein Kerl, der spekuliert, — ist wie ein Tier auf dürrer Heide, — von einem bösen Geist im Kreis herumqeführt, — und rings herum liegt schöne grüne Weide," — übersetzt man dieses Dichterwort für den Alltag des kleinen Getiers, dann heißt das: „Wenn du dort, wo du gerade bist, nichts zu fressen findest, wirst du bestimmt verhungern, wenn du im Kreise herumläusst. Du mußt nerabeaus laufen, um auf neue Weidegründe zu stoßen". Diesen Merkspruch hat die Natur allem kleinen Getier mit auf den Weg gegeben, unb ihm Frankfurter Scklachkvlehmarkt. Frankfurt a. M., 30. Ian. Es notierten je 50 kg Lebensgewicht in RM.: Ochsen a) 45—46,5, b) 39,5 bis 42,5: Bullen a) 43-44,5, b) 39-40,5; Kühe a) 43 bis 44,5, b) 38—40,5, c) 30—34,5, d) 18—25; Färsen a) 45—45,5, b) 40—41,5; Kälber (Sonder- klasse) 65—74, andere Kälber a) 59, b) 54—59, c)'45 bis 50, d) 30—40; Hämmel b2) 48—51, c) 37—44, d) 30—35; Schafe a) 41-44, b) 33—37, c) 22—31; Schweine a) 57,5, bl) 57,5, b2) 56,5, c) 54,5, d) 51,5, e) 49,5, gl) Sauen 57,5. Marktverlauf: alles i zugeteilt. (9. A.-Sport. D. f. B.-K.-Leichtathletik. Mäntel Am 29. Januar ist unsere geliebte Mutter, Großmutter und Schwester Frau Lina Bramm, geb.Vaeth Mäntel nach kurzer schwerer Krankheit für immer von uns gegangen. Wiener Strickmoden MODEHAUS CARL NOWACK Inh. Carl Heinz Schlüter Gießen, Asterweg 35, Berlin-Charlottenburg, den 31. Januar 1941, Gießen • Seltersweg 81 • Ruf 2382 515 A Ihre Verlobung geben bekannt 0340 Drei Bücher von den Wundern der Klein welt 31. Januar 1941 0333 Wiens Lieh: Drog. Zimmer. 129V stell., nute Empfehl. Bedingung. 524 D U/ERRF DRUCKSACHEN W H OC Brühl. Gießen e,Burnus" der Schmutzloser mit der Doppelwirkung! ' famuie h -sfig st '"bergl'Jckiich' Stadttheater BUtNUS G.M BK OAtMSIADT »cumud* löst den Schmutz biologisch schon beim Einweichen aus ber Wäsche heraus und macht gleichzeitig bas Wasser weich So nimmt es Ihnen schon beim Einweichen fast die Hälfte der Arbeit ob, die Sie sonst beim Waschen mühsam selbst tun müßten. ,3urnufl* spart aber nicht nur Arbeitskraft und Zeit, sondern auch Waschmittel und Feuerung Dor allem schont .Vurnus" die Wäsche - es erübrigt scharfes selben und Dürsten sowie langes Rochen. Das Gewebe wirb niemals angegriffen — eine Dose ,8urnu<* reicht für 10 Eimer Wasser. 3 von Den 12 monntsieldien Der S. Neichsstraftenfammluag Menfellungigenehmfgong erteilt durch Rif untei 17/041 o« 4 Md IM) Gießen MüWraße 33 Die Trauerfeier findet am Samstag, dem 1. Februar, vormittags 11 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt. Annelie Ries Walter Schneider Polizei-Oberwachtmelster Kassel Deserstraße 40 Knoblauch-Beeren „Immer JUnger" machen froh and frischt Sie enthalt alle wirksamen 1 Bestandteile dee reinen an- \ verfälschten Knoblauche in I leicht löslicher, gut verdaulicher Form. In tiefer Trauer: Elly Bramm Lotte Bramm Ing. Fritz Bramm und Frau Renate Bramm Auguste Kröll, geb. Vaeth. Gießen, den 30. Januar 1941. Der Oberbürgermeister. Ernährungsamt-Abteilung B. Geöffnet: Samstag, 1. Februar, 13-17 Uhr Sonntag, 2. Februar, 10-17 Uhr für Schulen: Samstag, 1. Febr., 10-13 Uhr 469 D Küche gesucht. Da Vertrauens' Schnelle Ang. u. 0339 an d. G. 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Die Abholer werden dringend gebeten, zur Beschleunigung der Abfertigung möglichst in den frühen Vormittagsstunden auf dem Ernährungsamt vorzusprechen. durch das nicht fettende Köhlmeiers Naturhaaröl (Pflanzenauszug) wirkt wie ein Wunder. Schuppen verschwinden sofort. Haarausfall hört auf. Zahlr. Dankschreiben. Originalfl. 2.20, Doppelfl. 3.90. Alleinverkauf: Löwendrogerie W. Kilbinger Nach!., Seltersweg 69. 818d Ausstellung der Arbeiten des Technischen Seminars der Städt. Frauenarbeitsschule Zum 1.Avril stellen wir einen weibl. Lehrling ein. Bewerbungen an SUDVE8$SA Krankenversicherungsanstalt., Bezirks - Verwaltung Gießen Goetbestrahe 10. ' ________526D Ein fast neuer Fuchspelz prachtvoll Exemplar, umständet), billig abzugebcn. Anzuseh. Samstag, l.svebr. ( 0345 Löberstr. 25II. 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Ebenso haben die Mitglieder des Vortragsringes der KdF. gegen Vorlegen des Mitgliedsausweises freien Eintritt. Die Mitglieder der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde erhalten gegen Kontrollabschnitt Nr. 8 Karten zum ermäßigten Preise von 50 Pf. Mitglieder der NS. - Frauenschalt, des Landschaftsbundes Volkstum nml Heimat erhalten Eintrittskarten zum Preise von 60 Pf., Nichtmitglieder zu RM. 1- bei Challier, Neuen weg. Die Angehörigen des Veranstaltungsringes der HJ. erhalten Eintrittskarten zum ermäßigten Preise von 80 Pf., Studenten, Militär und die übrigen HJ.- und BDM.- Angehörigen zu 40 Pf. 47aD WaW ftbensformen UesM-unliWsiMlW Naturgeschichte der mikroskopischen Sützwasferbewohner von F.ffyferth. Fünfte, von Pros. Dr. 2V. Schoenichen vollständig neubearb. Auflage. Mit über 1500 Abbildungen,2 Bände, tzalbld.RM. 38. -. Lein. NM. 30.-. 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