Gietzener Anzeiger Donnerstag, 30 ©Jfober 1r Lr. der von des spiele. om-Ste Rundfunkrede auf Englisch und Finnisch, die in Form einer Polemik gegen den englischen Arbeiterführer Palmer gehalten wurde, erklärte Minister Tanner am Dienstagabend u. a.: Wir befinden uns in einem Verteidigungskrieg. Wir kämpfen für Finnlands Interessen. Wir sind das gleiche freiheitsliebende Volk wie früher, und wir setzen den gleichen Derteidigunqs- kampf fort, wie unter den hoffnungslosen Verhältnissen des Winterkrieges. Unser Gegner ist der gleiche Barbaren st aat, der nach dem Eigentum des Nachbarn trachtet, gegen den Großbritan- men uns damals seine Hilfe anbot. Der einzige Tanner brandmarkt die britische Heuchelei. Helsinki, 29. Oktober. (Europapreß.) In rung hat sehr unter der Wasserarmut dieses Gebietes zu leiden, welches ein kümmerlicher Fluß durchzieht, der Sfalgir, an dem einige größere wohlha- bendere deutsche Kolonistendörfer liegen. Nach Südosten zu erhebt sich das Steppenland allmählich zu dem großen Gebirgszug, der die ganze Südseite der Krim beherrscht und der nach dem Namen der höchsten seiner Erhebungen mit dem Sammelnamen Iaila-Gebirge bezeichnet wird, welches nach Süden außerordentlich steil in wenigen großen Abstürzen zum Meer abfällt. Diese Felsküste wird von der Brandung in scharfgratige Klippen, Vorgebirge und Felsabstürze zernagt. Zwischen den steilen Vorsprüngen und Vorgebirgen gibt es zahlreiche Buchten mit sonfteren Oberflächenformen. Die höchsten Erhebungen des Iaila-Gebirges gehen bis zu 1500 Meter und sind mit dichtem kurzem Gras bewachsen. Diese Bergwiesen (Iaila) haben dem Gebirge den Namen gegeben. Die tieferen Hänge haben schöne Waldbestände. Der gegen Norden geschützte Südabhanq des Gebirges trägt ent. sprechend seiner klimatischen Ausstattung (Winter, regen, Sommerdürre) echt mittelmeerische Vegetation mit Hartlaubgehölzen und allen Kulturgewächsen des Mittelmeergebietes, wie Zypressen, Oelbäu- men. Feigen, Edelkastanien, Mandeln, Aprikosen, Pfirsichen, Wein usw. An den Hängen des Gebirges lebt eine Verhältnis- mehrere Ortschaften und brachte erneut eine größere Zahl von Gefangenen ein. Starke Kampffliegerverbände belegten bei Tage und bei Nacht Moskau mit Spreng- und Brandbomben. Große Brande und Explosionen wurden beobachtet. Weitere Luftangriffe richteten sich gegen Leningrad. In tagelanger Verfolgung versenkten Unterseeboote aus einem von Gibraltar nach England fahrenden Geleitzug trotz starker Sicherung 1 4 schwerbeladene feindliche handelösch i f fe mit zusammen 47 000 BRT. sowie einen briNschen Zerstörer. Der größte Teil des Geleitzuges wurde damit vernichtet. Nur wenige kleinere Schiffe entkamen. An der Südwefkküfte Englands bombardierten Kampfflugzeuge in der Nacht zum 29. Oktober Hafenanlagen und Berforgungsbelriebe. Einzelne britische Bomber unternahmen in der letzten Nacht wirkungslose Störangrisfe in Dest- und Mitteldeutschland. 3n der Zeit vom 22. bis 28. Oktober verlor die britische Luftwaffe 48 Flugzeuge. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien sieben eigene Flugzeuge verloren. Hafenaflagen von Kertsch bombardiert Berlin, 29. Okt. (DNB.) Am 28. 10. griffen deutsche Kampfflugzeuge wiederum die Hafen- anlagen von Kertsch, den Haupchafen am Ausgang des Asowschen Meeres, wirksam an. Treffer in Hafengebäuden und Verladeeinrichtungen zeigten die gute Wirkung der deutschen Bomben. Ein Betriebsstofflager erhielt einen Bombenvolltreffer und ging in Flammen auf. — Auch in dem Seegebiet um Kertsch waren die deutschen Kampfflieger erfolgreich. Drei sowjetische Handelsschiffe mit zusammen 3000 BRT. und 6 Kalme wurden versenkt. 7 weitere Schiffe mit 8500 BRT. erhielten Treffer und wurden schwer beschädigt. Oer Wehrmachtbenchi. DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 29. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, haben Infanteriedivisionen im Zusammenwirken mit Verbänden der Luftwaffe in hartnäckigen Kämpfen denZugangzurhalbinsel Krim erzwungen. Beim Durchbruch durch die stark ausgebauken Verteidigungsstellungen des Geg- ners wurden in der Zeit vom 18. bis 28. Oktober insgesamt 1 5700 Gefangene eingebracht sowie 13 Panzerkampfwagen, 109 Geschütze und zahlreiches anderes Kriegsmaterial erbeutet oder vernichtet. Die Verfolgung des geschlagenen Feindes i ft ausgenommen. Rumänische Truppen nahmen eine der Nordwestküste des Asowschen Meeres vorgelagerte Insel und säuberten sie vom Feinde. Im Donezbecken setzten die verbündeten Truppen die Verfolgung des weichenden Feindes erfolgreich fort. Im Nordabschnitt nahm die spanische „Blaue Division- durch umfassenden Angriff l 6M in jungul n. Eg rj : aller d 'nen und öntebttj erinnen 3 i in btu b. Sie i us. Es 3 efiäjrt mj üet M Der Falschmünzer. Von Reichspresseches Dr. Dietrich. In einem Artikel „Der Falschmünzer" nimmt Reichspressechef Dr. Dierrich im „Völkischen Beobachter" Stellung zur letzten Rede des 08A.-Präsidenten Roosevelt. einem abgrundtiefen ' jüdischen Haß gegen (Nachdruck, auch mit Ouellenangabe, verboten.) Aenäislinna (Petroskoi), Mitte Oktober 1941. Es ist Mitte Oktober: Der Winter meldet sich in liefern Jahre besonders früh an. Die Temperatur i in den letzten Nächten schon bis minus 8 Grad Sonnh ü M Qb j ine kurz,! di. ■m , (91. Jahrgang ttr. 258 ittictieuH i u n 11 d) auKcr W le ihr $3 ’bietuncH MWJ Frau hJ nit bem 3 it reiten. ] Annahme von An reinen für die Ntilmasnummer biötiVghbr des Vormittags Anzeigen-Preiie: Anzeigemeii 7 ?Hdi >e mm bei 22 mm 8edenbreite# Wertteil 50 Rvi. >e mm bei 70 mm 8eilenbreite Nachlässe: Wiederholung Mallta^ell AbictRüüeNieugenuanel B Plavoor'chtttl inorhenne Berembarnng > 25'/0 ment Dank an den Führer. Berlin, 29. Okt. (DNB.) Seine Majestät König von Italien und Albanien, Kaiser Äthiopien, hat das Glückwunschtelegramm Unterschied ist der, daß Großbritannien jetzt der Verbündete der Sowjetunion ist. Minister Tanner erinnerte an das englische Hilfs- oersprechen während des Winterkrieges und an den Besuch englischer Delegationen in Finnland. „Alle haben sie den bolschewistischen Angtiff gebrand- rnarkt." Er erinnerte daran, wie Walter Citrine damals das Sowjetsystem und Sowjetleiter stark kritisierte^ während dieser Mann sich jetzt in der Sowjetunion befindet, um den Bolschewisten in ihrem Kampf gegen Finnland zu helfen. Tanner erinnerte ferner an den Frieden von Moskau und an das unterirdische sowjetische Treiben in Finnland unmittelbar vor dem jetzigen Krieg. Tanners Worte waren eine Antwort auf den Angriff, den Palmer, der Generalsekretär der britischen Co- operatioen Union, vor einigen Tagen im englischen Rundfunk gegen ihn und Finnland richtete. Führers anläßlich des Jahrestages des Marsches auf Rom wie folgt beantworlet: „Eurer Exzellenz danke ich mit großer Herzlichkeit für den liebenswürdigen Glückwunsch, den Sie mir heute freundlichst übersandt haben, und übermittle Eurer Exzellenz und der verbündeten deutschen Nation ebenfalls meine besten Wünsche. Viktor Emanuel." Der Duce hat nachstehendes Telegramm gesandt: „Führer, ich danke Ihnen herzlichst für die Grüße und Glückwünsche, die Sie mir zum Jahrestag des Marsches auf Nom gesandt haben. Das faschistische Italien bekräftigt aus diesem Anlaß aufs neue feinen unbeugsamen Willen, mit dem nationalsozialistischen Deutschland bis zum Siege zu marschieren und zu kämpfen. Nehmen Sie meine freundschaftlichsten und kameradschaftlichen Grüße entgegen. Mussolini." ©■af Ciano auf her Rückreise. I m O st e n , 29. Okt. (DNB.) Der Königlich Italienische Außenminister Graf C i a n o , der auf Einladung des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop zu einem mehrtägigen Besuch in Deutschland weilte, begibt sich heute nach Italien zurück. Der Besuch diente einem umfassenden Ge- dankenaustausch der beiden Außenminister über die schwebenden politischen Fragen. Durchbruch zur Krim. Erfolgreiche Verfolgung im Donezbecken durch die verbündeten Truppen. — 14 schwerbeladene Handelsschiffe mit zusammen 41000 BRT. und ein Zerstörer aus Geleitzug von deutschen U-Booten versenkt. Deutschland ist der Präsident der Vereinigten Staaten in seiner Rede aus ein Niveau herabgesunken, auf das wir keine Veranlassung hätten, lhm zu folgen, wenn er sich nicht in einer geradezu herausfordernden Weise in die europäischen Angelegenheiten einmischte. Seine Worte, die über dem Ozean zu uns herüberschallen, sind ein emziger oemagagi- scher Versuch, mit den unfairsten Mitteln ganze Völker und Erdteile seiner hemmungslosen Kriegshetze auszuliefern. Roosevelt gehört nicht zu jenen hoffnungslos Verfinsterten, die eine neue Zeit erst dann erkennen, wenn sie fertig vor ihnen steht, er gehört nicht zu denen, mit deren Begriffsstutzigkeit man Nachsicht über könnte. Er gehört zu jenen gemeingefährlichen Menschen, die das Rednerpodium der Staatsautorität dazu mißbrauchen, um Begriffe und Ideen zu fälschen. Hier ist ein Gangster des Geistes am Werke, der durch systematische Begriffsverwirrung ganze Völker täuschen möchte, um sie um ihre Zukunft zu betrügen. Deshalb ist es notwendig, seine geistige Falschmünzerei zu entlarven und seinem schmutzigen Gewerbe das Handwerk zu legen. Das menschliche Denken vollzieht sich bekanntlich in Begriffen. Begriffe müssen Allgemeingültigkeit besitzen. Ohne Einheitlichkeit der Begriffe ist ein gelstiger Kontakt weder unter den Menschen, noch unter den Nationen möglich. Jede geistige Auseinandersetzung muß in einem Chaos enden, wenn ihr nicht einheitliche Begriffe zugrunde liegen. Eine international einheitliche Begriffsbildung ist daher unerläßlich, wenn die Welt nicht in geistige Anarchie versinken und jedes Begreifen von Handlungen und ihrer Motive aufhören soll. So ist ohne vorherige genaue Definition der Begriffe, die man verwendet, keine Wissenschaft möglich. Kein Mathematiker verwendet einen Ausdruck in anderem Sinn, als er diesem Wort zukommt, kein Chemiker versteht unter einem bestimmten Element etwas anderes als seine Kollegen. Alle Aerzte der Welt haben ihre einheitliche Nomenklatur. Was würde 3 B. gesckehen, wenn ein Arzt in Berlin ein Rezept ausschriebe, ober der Apotheker in Washington ein anderes Medikament darunter verstehen und Strychnin verabfolgen würde? An der Medizin stirbt in einem solchen Falle nur der Patient, wenn man dasselbe aber in der Politik tut, wird man ganze Völker damit zugrunde richten. Eine solche vergiftete Medizin^ verabreicht heute Herr Roosevelt den Völkern. Es ist die Methode übelster De- griffsfälschung und geistiger Falschmünzerei, die von ihm in seinen Reden bewußt angewendet wird: Was Roosevelt ständig als „Demokrat! e" im Munde führt, ist nichts als Demagogie. Die „Freiheit", von der er so laut und salbungsvoll spricht, ist nur der Deckmantel der Unterdrückung. Hinter seinen „Menschenrechten" verbirgt sich in Wirklichkeit die Entrechtung der Menschen! Er. hetzt gegen das neue Europa, weil dort eine Epoche sozialer Gerechtigkeit aufsteigt und weil er befürchtet, daß die guten europäischen Beispiele die schlechten angelsächsischen Sitten verderben. Wenn Die Halbinsel Krim ist eine autonome sozialistische Sowjet-Republiks Sie hat eine Ausdehnung d.e ungefähr der der Rhemprovinz entspricht (24 000 akm) Von Perekop bis zur Sudspitze sind es rund' 200 km (Berlin—Braunschweig), von S e - w a st o p o»l bis Kertsch rund 250 ^°m Festland zur Krim"aebt über einen Damm. Neben ihr tauft eine SÄ Der andere Hauptzuganq zur Krim ist die SSmae bei Perekop und Arrnfansk. Die iS in ibrem Nordteil dünn besiedelt (10 Ein- wdhn-r °uk ein«n Quadratkilometer). Die Be-ölke- ToJa bk| nspr-cm-Kancmen unmittelbar am Straßenrand für in Direktbeschuß (!). Die beiden Autostraßen nach '.eanislinna sind in bester Verfassung, und das ’.uto fährt bequem mit 100 Kilometer Stunden- fschwindigkeit dahin. Auf und ab führt die Autostraße, immer wieder I.irchdlicke auf die weite ostkarelische. Berg- und Kaldlandschaft freilassend. In großen, weiten, r bißen Linien liegen die Bergkämme da: das gold- clbe Laub der Birken leuchtet in der herbstlichen I orgenfonne auf. Immer wieder begegnen w r zu- rckkehrender Zivilbevölkerung, die sich im Walde vrsteckt hatte. Teils sind die kleinen Dörfer voll- hnmen niedergebrannt. Da öffnet sich die Land- [cdft, wir blicken auf den nordwestlichen Arm des dnaisjärvi (Onegasees), und schon fährt das Auto ü: er die Geleise der Murmanbahn. Schnurgerade zcht sie sich eingleisig nach Norden hin, hier ganz ir beschädigt. Bald erreichen wir fcte Vorstadt der bisherigen jcwjetkarelischen Hauptstadt, von der man die Jahre hadurch so viel gehört hatte und von der man sich jj:r keine Vorstellung machen konnte. Nun fahren durch diese von einem Schleier des Geheimnisses biroobene Stadt. An ihrer Ostseite breitet sich der verähnliche, riesenhafte Onegasee aus. Bis zum Sutrum der Stadt gibt es nur die eine Fahrstraße »t dem typisch russischen Kopfsteinpflaster. Die tobt hat -eine große Ausdehnung, da sich die i'.ssischen Blockhäuser weithin nur rechts und links k einen Straße hinziehen. Wir fahren zu der ):rd) ihre Propaganda so bekannt gewordenen Raumstation von Petroskoi, die auf einem Hügel in Westen der Stadt liegt und von wo aus man fixen prachtvollen Ueberblick über Stadt und See dck. Petroskoi ober Aeänislinna, wie die önnen jetzt die Hauptstadt Ostkareliens nennen, ist ii".e merkwürdige Stadt. Neben den ganz unregel- nifcig im Zentri m hingesetzten kleinen und kleinen Blockhäusern aus runden Stämmen, wohin »cht einmal Gasten führen, Hof grenzt an Hof, trieben sich ganz moderne, massive Bauten, ja sogar pfcigc Paläste; aber es fehlt die organische Ver- litbung. Es ist etwas Aufgepfropftes. Man machte ?cwissermaßen einen Strich unter das Alte, ließ es v hl stehen, aber nahm keinerlei Rücksicht darauf. 8:m städtebaulichen Gesichtswinkel aus gesehen feit dieser Stadt das Gesicht. Sie ist in dieser Hin- 1(11 weder Dorf noch Stadt. . leberall stoßen wir auf die typisch sowjetrussischen ^’rhnale. Nur im Zentrum gibt es einige be= j’avrbare Querstraßen, sonst nur ganz grundlose p rfroege. Selbst die Hauptstraße ist nur tetlweise schattiert. Die Eisenbahn geht durch die ötabt phtmrd) und kreuzt zu ebener Erde ohne Schranken ch Straßen. Im neuen Prachtbau fährt der Maler jti- dem Pinsel unbekümmert auch mit der Wandele über Holzleisten hinweg. Wir finden in den ^chtszimmern pomphafte, geschnitzte Möbel, die wie ch. Faust aufs Auge hierherpassen. Das wirkllch Wne Universitätsgebäude liegt auf einer kleinen höhe, aber eine eigentliche Straße führt nicht pi . es ist nur ein unförmiger Dorswea, er beim ft nsten Regenfall völlig durchweicht. Den Mittel- kNkt der Stadt bildet die breite Straße vom Marktplatz des 25. Oktober" zum Kirov-Platz. Auf Ifeiern „Marktplatz" steht das mächtige Lenindenk- M aus Granit und in weitem Bogen herum die P'gierungsgebäube aus der Zarenzeit. Eine doppel- Fpige, noch etwas zarte Birkenallee führt zum ^i ov-Platz, vorbei am Sportstadion, hinter dem hd die um'angreichen, aber vollkommen zerstörten l2lsga-Metallwerke erheben. Besonders fallen uns |i'r auch die vielen Photoateliers auf. Auch das Prater liegt hier, noch unversehrt, es fprtüe Meßt Hie luftige Witwe", „Czardas'ürstin", „Die Baia- F*" und „Rose-Marie", Eintrittspreise 4 dis ■p Rubel. Auf fern weiten Kirov-Platz steht das oo-Denkmal aus Brölhe, während gegenüber 1-Mai-Ballustrade mit einer Riesenfigur ota- aufgeftellt ist — aber aus Pappe. Die Straßen ^ßen in erster Linie die Namen von Sowiet- 5 tfionären. In der Leninstraße steht mitten unter -rn[eligen Blockhäusern ein fünfstöckiges massives woaube, in dem eine Reihe städtischer ziemt er hergebracht sind wie der „Waschtrust", das - -zadt. Reinigungsamt" und darunter ein Lebens- telgeschäft, das die Nummer 23 trägt, aber dre ^urgerfteige bestehen fast durchweg nur .aus einigen e eneinanoer gelegten Brettern. Auch ein Museum, S’n aus der Zarenzeit, ttnden wir vor. In seinem -wg-Ichoß ift e5 eine Art 3n»u[triemu[eum mit 0? * t übet d ö.Qs Sonntag. .unb feiertags in i}J| Beilagen : 5 tihgg, / Gießener,>amilienblätter veüno lmBild-TieScholle Bezugspreis: Nonatiick.....RM 1.80 ftunellgebübr. ,, -.25 nuch ve> '.hidnerfrfiemen □nn einzelnen 'Jümuncm -nrolne höherer Gewalt Tcrnivrcrfianirhlun 2251 rraYtamchri't:„Anzelger" Ho'tirhe llks^ivranl^. M iborn-Snj ie biesjiH gerade d Mtzfe iter ged irlegechi und nult ie hieß ül itig wintertet Sun intermarn der ichier 6: i Glfmeid ten EA' den dir H ar überred naren M jenem M Schlußpf'! ) daß dir J tefultat w instruktiven Modellen und Bildern, im ersten Stock u. a. eine Volkskundeabteilung, Militärmuseum tm.arten "ud Bilder von der Mannerheim-Linie des Winterkrieges, Modelle von Befestigungsanlagen), ein Parteimuseum und im obersten Stockwerk eine geologische Sammlung mit vorgeschichtlichen Funden u. ä. Petroskoi hatte vor dem Kriege etwa 70 000 Einwohner: gegenwärtig finden -wir aber nur 3000 Menschen in der Stadt, denn die Sowjetrussen haben die gesamte Bevölkerung über den Onegasee evakuiert. Dabei wurde eines der großen Schleppboote abgetrieben, das in der Nähe wieder das Ufer erreichte, wodurch 2000 Menschen zurückblieben, und etwa 1000 Personen sind aus den Wäldern, wo sie sich versteckt hielten, inzwischen wieder in die Stadt Sekehrt. Im Ganzen gab es etwa 18 000 Köpfe -karelstcher 'Bevölkerung hier. Diese wurden aber schon im August nach Nowosibirsk gebracht, wo sie nach eingegangenen brieflichen Mitteilungen in Erdlöchern Hausen. Dorthin wurden auch die von den Sowjets herausgerissenen Maschinen der Onega- Metallwerke verschleppt. In den 20er Jahren kamen auch 5000 Amerika-Finnen nach Aeänislinna, doch die meisten reiften 1937 — sie waren amerikanische Staatsbürger — bitter enttäuscht nach Amerika zurück, einige sogar kloch im Sommer 1940. So bietet sich uns Aeänislinna (Petroskoi) als eine buntscheckige Stadt, uneinheitlich, Altes und Neues wahllos und sMlos durcheinander — ein getreues Spiegelbild der bolschewistischen Fratze. Ga« •w1. den Feldbetten gewiesen. Auf der Erde liegen noch unsere Geräte und Ausrüstungsstücke aufgehäuft. Ich glaube, daß ich jetzt nur noch allein wach bin, der Maler hat sich auch hingelegt. Ich wußte nicht einmal,, daß er mit in unseren Saal gekommen war. Das Lazarett war nach hinten verlegt, in großen Lastwagen und Krankenwagen hatte man uns, die Aerzte, das Personal und die Pfleger, die Betten und alles abtransportiert. Wir tasteten uns im (Schein der Taschenlampen und' Streichhölzer zu unseren Betten und sanken müde, da die durch das Krankenlager ungewohnte Arbeit uns angestrengt hatte, auf die Strohsäcke. Von der Straße her kam der nie verstummende Lärm der Lastzüge, im Saal erloschen langsam die Lichtpünktchen der Zigaretten. Dann muß ich wohl selber eingeschlafen sein. Der Morgen sah schon leicht zum Fenster herein, als ich jäh erwachte. Ich lag in einem oberen Bett, das Gesicht dem Saale zugekehrt. Ich erschrak, als mir ein knatterndes Geräusch bewußt wurde, im ersten Augenblick dachte ich an ein Maschinengewehr. Man sollte darüber nicht lächeln, es war nichts anderes als die stete Bereitschaft, selbst im Unterbewußtsein, da sah ich den Maler an einem langen Tisch stehen und behutsam mit unglaublich glücklichen^ Gesicht eine Elektrisiermaschine drehen. Die tellergroße stanniolbeklebte Scheibe rotierte zwischen den dünnen Bürsten, aus den Kugelknöpfen, die dicht beisammenstanden, sprangen knatternde Funken. Der Maler drehte immer weiter. . Ich lag ganz still. An den Wänden des Saales erkannte ich hohe, mit großen Glastüren versehene Schränke, die voll physikalischer Geräte standen. Ich erkannte Leydener Flaschen, Voltameter, Spulen, andere Elektrisiermaschinen, Hunderte der wundervollsten Apparate und Teile. Ach, klopfe nur, Herz! Da fangen die Hände an zu zucken, da ist aller harte Kriegslärm verstummt vor den Gesetzen der Galoani und Kirchhoff und Braun, da schwingen wieder die Pendel, angestoßen von den verwitterten, behaarten Händen des Lehrers, da springt der Funke vom Taster zur Klingel, aus Kohle und unscheinbaren anderen Dingen entsteht das wundersame Etwas und Nichts der Elektrizität, ein Froschschenkel zuckt, ein Flaschenzug arbeitet, und über dem Zwicker funkeln die Augen unter buschigen Brauen, ein wenig spöttisch und ganifierte Meinungsmache terrorisiert er die Gehirne und erlaubt ihnen nur noch d a s zu denken, was er und feine jüdischen Drahtzieher ihney durch ihre Organisation zu detlken oorschreiben. Unsere na» lionale Disziplin nennt er geistige Unduldsamkeit, er selbst aber ülst durch ein organisiertes Boykott- unb Denunzierungswesen einen geistigen Terror aus, der seinesgleichen in der Welt nicht hat. Diesem demagogischen Anschlag auf die Grundlagen des menschlichen Denkens, diesem gefährlichen Versuch, auf dem Gebiet des internationalen geistigen und politischen Verkehrs falsche Münzen in Umlauf zu bringen, muß man mit der Entschiedenheit entgegentreten, die solche Gangstermethoden verdienen. $>aui)ti(f)dfUefter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter btf Hailptichriftleit-Ls: Ernst Ölumfrfipfn. verantwortlich für Politik iml Bilder: Dr. Fr. W. Lange (ertranlt), i. V. Ernst Blumscheln: liu öa« Feuilleton: Dr. Hans Thyriot: iür Stadt Gienen. Provin;, Win- chaft n. Sport: Ernst Blumschcin. Druck und Verlag: Brühlsche UntversitätLdruckerei R. Lange ft.flH. Berlagületter: Dr.-Ing. Erich Hamann- Llineiqenl eiter: Hans BeL verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen • Theodor Kümmel Pl.Nr.K. Das Iugendland. Von Ernst Heyda. Diese Geschichte ist an sich keine rechte Geschichte, eher ein winziges Erlebnis, das dennoch nieder- geschrieben und recht verstanden sein will, weil es ein Bild oon* einer nie zu vergessenden und unlöslichen Liebe zu den Dingen der Fugend gibt, die immer in uns Männer leben wird, wenn auch die härtere Umwelt diese Bilder oft scheinbar ein wenig verblassen läßt. Ich schreibe das Erlebnis nieder, während ich todmüde auf dem Strohsack liege, angekleidet, wie ich vor ein paar Stunden gekommen bin, in einem dunklen Lazarettsaal, denn die Lichtleitung ist zerschossen, und nur ein Streichholz hat den Weg zu Zeitschriften. — Die Monatsschrift „Kunst am Volk" (Verlag Heinrich Hoffmann, Wien) hat der Großem Deutschen Kunstausstellung in München ein zweites Sonderheft gewidmet. Es wird dem, der sich nichK durch eigenen Augenschein einen Ueberblick zu verschaffen vermochte, immerhin interessante Andeutungen und gewisse Aufschlüsse vermitteln. Man finbefi hier, neben verhältnismäßig häufig reprobuziertem Werken wie ben monumentalen Plastiken Breekers und Thoraks oder den „10. Mai 1940" von Pauk Mathias Padua, in sehr sorgfältiger, farbiger Wiedergabe u. a. die neuen Bilder von Sepp Hilz und Oskar Martin-Amorbach, ferner den in altmeisterlichen Tönen gemalten, stillen „Sommerabend" vom Eisenmenger, sehr gute Landschaften von Mulley» und Kempf-Hartenkampf und die an Ehmig erin- nernte „Ernterast" von Johannes Beutner. — Die neue „M o d e n w e l t" (Deutscher Berlage Berlin SW 68) erschien als Herbstmodenheft. Qfa zeigt die Farben der Wintermode, bringt Modelle- von Mänteln und Jacken mit und ohne Pelz, schlichte, warme Kleider, Elegantes für Nachmittag; und Abend, allerlei für junge Mütter und Voll« schlanke, neue Blusen, neue Hute u. a. m. Im Hand- arbeitsteit gibt es Blusen und Wüsche, Kissen und Wagengarnituren. Der praktische kleine Kursus fürs Schneidern wird fortgesetzt. Kindermodelle ful Sport, Schule und Haus beschließen das reichhaltige Heft. weit entfernt. „Vertrauliche Dokumente für jeden Geschmack " R i o de Janeiro, 29. Oktober. (DND.) l? im l ■ »Dog An lyit s-> : i* MA riSeüO >, mo St § Roosevelt kneift vor der Beweisführung Von unserer Berliner Schriftleitung. zurückzustoßen, aus dem sie sich zu erheben an- schicken. Mit diesem Mittel geistiger Falschmünzerei, mit dem Versuch politischer Hypnose und moralischer Suggestion bemüht sich heute Roosevelt in immer steigendem Maße, den gesunden Sinn des amerikanischen Volkes zu narkotisieren. Mit ihm hat er die öffentliche Meinung in den USA. fast bis zur Hysterie emporgepeitscht, politische Unwissenheit und Wahnvorstellungen erzeugt und die Vernunft in einem Meer von Phrasen ertränkt. Er hat — wie man weiß — in den USA. einen sogenannten ,,Gehirntrust" geschaffen. In der Tat hat er dort die Gehirne vertrustet, aber nur um die Freiheit des Denkens zu beseitigen! Durch eine or- Angelika. Zum 200. Geburtstage von Angelika Kaufsmann am 30. Oktober. Goethes römischer Freundeskreis wäre ohne Angelika Kauffmann, die er in seinen Briefen aus Italien gern nur mit ihrem so liebenswürdigen Vornamen nennt, unvollständig. Sagen wir es offen: daß sie zu den Auserwählten unseres größten Dichters gehört hat, daß er sie als einen „Engel von Verstand und Konduite" geschätzt und gerühmt hat, ist ihrem Nachruhm mehr zustatten gekommen als ihre Bilder, die in allen großen Museen, beson- ders denen in Wien, Dresden und Berlin, von einer geschmacklicheren Hand zeugen, von einer ausgezeichneten Schule und einnehmender Gefälligkeit, über ein gutes Durchschnittsmaß aber nur selten hinausgehen. Sie hat viel gemalt und in den gebildeten Ständen jene Bewunderung gefunden, auf die ein so gefälliges uns kultiviertes Talent Anspruch erheben darf. Von ihren mythologischen Bildern spricht man heute kaum mehr, aber ihre Por- träte schöner Frauen, unter denen das eigene nicht zu kurz kommt, üben noch heute einen unverminderten Zauber aus, auch wenn man sich vor ihnen eingestehen muh, wie leicht es doch zuweilen ist, populär zu werden. Sie besaß als Malerin die nicht zu unterschätzende Gabe, es jedem recht zu machen, Vorzüge gebührend ans Licht zu stellen, über Mängel hö'-'ich hinwegzusehen, kurz: auf eine unschuldige Weise zu schmeicheln. Wie im Leben war sie auch in der Kunst immer Weib, und da wohlerzo- gene Männer galant genug sind, darin eine Tugend zu sehen, hat ihre in gewissem Sinne immer zeitgemäße Kunst nie Widerspruch, also Zustimmung gefunden. Von den Engländern der ersten Jahrhunderthälfte ausgehend, — sie hat lange in London gelebt — dem antikischen Geschmack der W'.nk- kelmannzeit geschickt sich anschmiegend, ist sie als eine Art deutscher Digöe-Lebrun zu betrachten, die zu erreichen ihr freilich nicht vergönnt war. Angelika Kauffmann, wie sie mit ihrem Mädchennamen hieß, ist am 30. Oktober 1741 in Ehur in Graubünden als Tochter eines vielbeschäftigten Dekorationsmalers, der ihr eigentlicher wirklicher Lehrer war, geboren worden, hat aber auf Reifen und Oer italienische Bericht. Rom, 29. Okt. (DNB.) Der italienische Wehr« machtbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut: An der Front vor Tobruk wiesen unsere Abteilungen Angriffsversuche feindlicher-Einheiten auf unsere Stellungen zurück. Die Artillerie beschoß die Verteidigungsabwehr von Tobruk. Ein englisches Flugzeug wurde bei einem Einflug, der ohne Folgen blieb, von der Abwehr von Bengasi abgeschossen. Feindliche Kraftfahrzeuge wurden von unserer Luftwaffe im Gebiet von Giarabub wirksam mit Maschinengewehrfeuer belegt. An den Fronten des Kampfabschnittes von Gon- dar erlitt der Feind in mehreren Zusammentreffen mit unseren vorgeschobenen Abteilungen beträchtliche Verluste an Toten und Verletzten. In der vergangenen Nacht warfen brittfche Flugzeuge Bomben auf C o m i s o in Sizilien. Keine Opfer und nur unbedeutender Schaden. Einheiten unserer Luftwaffe griffen in der vergangenen Nacht wichtige Ziele des Stützpunktes La Valetta auf Malta mit Bomben schweren Kalibers an. Mjeii Ne Ql A ft w. Mrb jh die i ?Ne weise der Mund, ein mahnendes: „Ja, Düble, das san Wunder, große Wunder ...!" ^ktzt hat der Maler eine Geißlersche Röhre zwischen die Pole gesetzt und schaut entzückt in dis farbigen Lichtströme. Eine Weile dreht er noch, bann öffnet er einen Schrank, stellt alles wieder forgfani an Ort und Stelle. Er geht langsam von Schranll zu Schrank und streichelt gleichsam alles mit feinem doch so müden Augen. „Na ja", sagt er endlich halblaut und legt sich angekleidet wie wir alle auf seinen Strohsack. Die Binde um seinen Kops leuchtet, seine Schmerzen, hat er sicherlich vergessen. Jetzt habe ich dies alles geschrieben und will auch noch eine Weile schlafen. Roosevelt hatte behauptet, Dokumente darüber zu besitzen, daß die Deutschen alle Religionen des ganzen Erdballes ausrotten wollten, und er hatte ferner gesagt, er besäße eine Karte, aus der hervorgehe, daß Süd- und Mittelamerika nach einem, deutschen Siege in fünf Staaten aufgeteilt würden, und da die Republik Panama zu einem dieser fünf Staaten geschlagen werden solle, sei das eine ungeheuerliche Bedrohung der Lebensinteressen der USA. Wir haben sofort die Forderung erhoben, daß Roosevelt die angeblichen Dokumente und die angebliche Karte veröffentlichen solle, und in der Pressekonferenz, die Roosevelt abzuhalten pflegt, wurde die gleiche Forderung erhoben. Wenn einer solche schweren Borwürfe erhebt, muß er denBeweis antreten. Wenn der Präsident der USA. Deutschland geradezu irrsinniger Pläne bezichtigt, muß er mit Beweisen dafür einstehen, sonst ist er ein Lump. Wir wollen dem Kneifer Roosevelt etwas auf die Sprünge helfen. Seine Behauptung, der Nationalsozialismus wolle alle Religionen der ganzen Welt ausrvtten, wird sogar von einem Neuyorker Blatt der extremsten Deutschfeindlichkeit, dem „Christians Science Monitor" nicht ernst genommen, denn das Blatt pflegt zwar in politischer Gesundbeterei zu machen, aber trotzdem ist es nicht ganz so irrsinnig wie Roosevelt, und es leugnet geradezu solche deutschen Religionsverbesserungspläne. In bezug auf Südamerika aber kommt Roosevelt reichlich spät. Die jüdischen Fälscher waren ihm oorausgegangen; bereits am 17. Juni 1941 veröffentlichte einer dieser Hetzjouralisten namens (Salanber in Buenos Aires eine Karte, die mit den Angaben Roosevelts genau übereinftimmt und deren Stupidität so hervorragend war, daß nicht nur wir darüber lachten. Um das Malheur für Roosevelt voll zu machen, ver. öffentlicht jetzt eine Zeitung in Buenos Aires, die von englisch-amerikanischem Gelde gespeist wird, die „C r i t i c a" , eine solche Fälschung, die Roosevelts These unterstützen soll. Es handelt sich also hier um zahllose Produkte einer silbischen Fälscherbande, die sicherlich früher in Europa falsche „Flebben", falsche Pässe usw. fabrizierte, um ihren Rassegenossen die Einreise in das neue gelobte Land der Juden, in die USA., zu ermöglichen, und die jetzt sich auf die Fälschung von Karten geworfen hat. Wenn Roose, oelt angibt, er könne die Dokumente nicht zeigen, er könne unmöglich seine angebliche Karte in der Presse reproduzieren lassen, dann spricht diese Haltung durchaus für den absolut minderwertigen Cha» rafter des Judenstämmlings Roosevelt. Aber es ist die Art der Gangster, die irrsinnigsten Behauptungen .zu lancieren, um dann zu sagen, sie könnten nicht ihre Gewährsmänner bloßstellen. Roosevelt, zur Rede gestellt, kneift feige wie ein Coyote, wie man jenseits des Großen Teiches sagt, also feige wie ein Präriebund. Mit welchen Auffassungen von Moral man im Rooseveltkreise hausieren geht, dafür gibt fein Intimus, der Marineminister Knox, ein Beispiel, das sowohl für seine unglaubliche Dummheit, als auch für seine Abgebrühtheit zeugt. Knox sagte wörtlich: „Wir sind vollkommen unneutral gewesen, wir haben tatkräftig und aktiv eine Seite unterstützt. Im gegenwärtigen Krieg denken wir nicht neutral und wir handeln nicht neutral. Im Interesse eines geraden Denkens und eines geraden Handelns sollten mir diese nationale Heuchelei beseitigen." Wer hat bis jetzt geheuchelt? Gerade Roosevelt und die Seinen. Wer hat gefälscht, gelogen, Steuerungen, die nur aus einem Irrenhaus stammen können, gemacht? Roosevelt und die Seinen! Niemals in der Weltgeschichte ist schamloser gelogep worden, um ein Die „Times" schreibt u. a.: „Niemand hat energt. scher und zäher als Roosevelt versucht, sein Volk zur vollen Einsicht über die ihm drohenden @e< fahren zu bringen. Es ist keine leichte Ausgabe ge. wesen." Die Lage der Dereinteten Staaten sei, fV fährt das Blatt fort, von dem Präsidenten voll klar< gelegt worden. Das nordamerikanische Volk uni der Kongreß hätten jetzt zu entscheiden. Der „'M a n ch e st e r Guardian" erklärt, bas nordamerikanische Volk sei jetzt reif genug, um die Rede des Präsidenten entgegen, zunehmen. Die Entwicklung in den Vereinigten Staaten habe setzt einen höheren Punkt erreicht als in dem Augenblick, in dem Präsident Wilsonsich im Weltkriege an den Kongreß gewandt habe, um eine Entscheidung über die Kriegserklärungsfra^e herbei, zuführen. Der Augenblick für einen ähnlichen Be> schluß, so fährt das-Blatt fort, sei vielleicht nicht 'M / mu >t -i her Os W Mische Klbrech A @ra n hur ff W Ünnf ieli | BO eben iidum tüBlun in (or die bei i'jrfe i der Tin Mi Denig Vierer i leine *j|lung nie bah oerftc ien. D 'M t Lita fauen slierun Suftraj i bebi Merft chninx ha Pie 3 lange dauernden Ausländsaufenthalten viel Welt in sich ausgenommen. Nach einer ersten mißglückten Ehe in London wurde sie die Frau des Malers Antonio Zucchi in Rom, wo sie in der Dia Sistina unweit von irinita bei Monti ein offenes Haus hielt, dessen Seele sie war und das in Künstlerkreisen den Rus edler Geselligkeit genoß. Alles, was einen Namen hatte, fay'd sich bei Zucchis zusammen. Hier hat auch Goethe sie tennengelernt und seitdem der weltklugen, hochgebildeten und trotz ihrer fünfundvierzig Jahre noch immer schönen Frau, die er als Künstlerin vielleicht, in ihren menschlichen Eigenschaften gewiß nicht überschätzte, eine stets gleich- bleibende Achtung und Verehrung entgegengebracht. In ihren gastfreien Räumen las er den römischen Freunden zum ersten Male die „Iphigenie" vor, und Angelika war es, die für die später bei Göschen erschienene Buchausgabe des Schauspiels die „gemütlichen", danach von Lips in Kupfer gestochenen Zeichnungen lieferte,. Wenn Goethe von Rom aus dem Herzog Karl August schreibt, die Hauptabsicht seiner Reise sei gewesen, ihn „von den physifch- moralischen liebeln zu heilen, die ihn in Deutsch- land quälten und ihn zuletzt unbrauchbar machten", so werden wir kaum fehlgehen in der Vermutung, daß auch Angelika Kauffmann zu den guten und wohltätigen Geistern gehörte, die ihn mit freundlich helfender und heilender Hand von dieser Last befreit haben. Ernst von Niebelschütz. Volk im Interesse des Weltjudenhums auf die Schlachtbank zu bringen, als von den Puppen in Washington, von Roosevelt und feinem jüdischen Anhang. Hutt will nichts damit zu tun haben Berlin, 30. Okt. (DNB. Funkspruch.) Auch die weiteren Bemühungen von USA.-Reportern, die mysteriöse Landkar'te Roosevelts zu Gesicht zu bekommen, sind vergeblich geblieben. Hüll antwortete auf die Frage, ob er die Landkarte den Vertretern der iberoamerikanischen Republiken gezeigt habe, mit einem schroffen „Nein", und erklärte auf weitere Fragen, er habe mit dieser Landkarten-Angelegenheit nichts zu tun gehabt. Die Reporter müßten sich daher schon an direkte Stellen wenden." (!) Es spricht wirklich Bände, daß sogar der stets gefügige Handlanger Roosevelts, Staatssekretär Hüll, mit den jüdischen Gaunertricks des Kckegs- hetzer-Prasibenten. nichts zu schaffen Haden will. Argentinien durchschaut Roosevelts Betrugemanöver. Buenos Aires, 30. Okt. (DNB.) Die Roofe- velt-Rede hat Argentinien nicht beeindruckt, trotz der Enthüllungen über angeblich phantastische Pläne Deutschlands zur Eroberung Amerikas und der Abschaffung der Religionen. Man betrachtet den neuen Agitationsfeldzug als B e - trugsmanöver zu dem Zweck, die Gemüter aufzupeitschen und die USA.-Bürger in ständiger Spannung zu halten, um die blinde Annahme aller Rooseveltfchen Pläne zu erreichen. Außerdem solle der gesamte amerikanische Kontinent in stündiger Unruhe im Hinblick auf die „Weltherrschaftsbestrebungen Deutschlands" gehalten werden,' um damit die Aggressionsabsichten der USA. in Mittel- und Südamerika zu verschleiern. Tast klagt Roosevelt der.Doppelzüngigkeit an. Washington, 29. Oktober. (Europapreß.) Im Nachklang zur Roosevelt-Rede gab, es im Senat einen dramatischen Redekampf zwischen dem der Mehrheitspartei angehörenden Senator Pepper und dem Isolationisten Taft (Ohio). Pepper erklärte, Hitler wolle altes ober gar nichts, entweder untergehen oder die Weltherrschaft. Für die USA. gebe es nur einen Weg: entschlossenen Widerstand und wenn dies Krieg bedeuten sollte. Taft hingegen klagte Roosevelt der Doppelzüngigkeit an; er habe das USA.-Volk durch Pricks in den Krieg gebracht. Während die Regierungsgruppe von der Aenderung des Neutralitätsgesetzes als einer Verteidigungsmaßnahme spreche, kündige Roosevelt an, er habe schon alles getan, um das USA.-Volk in den Schießkrieg zu führen. Die Bewaffnung der Handelsschiffe, welche 200 von insgesamt 1200 USA.» Schiffen umfassen würde, stürze die Nation in den Seekrieg. Der Krieg zu Lande könne nicht ausbleiben, wofür — falls eine Niederlage Hitlers wirklich beabsichtigt sei — mindestens drei Millionen Soldaten notwendig seien. „Das !lSA.-Aolk ist seht reif genug/" Stockholm, 29. Okt. (Europapreß.) Die englischen Zeitungen unterstreichen in ihren-Kommentaren zur Roosevelt-Rede besonders die Mitteilung des USA.-Präsidenten über angeblich in seinem Besitz befindliche deutsche Pläne gegen Jberöamerika. Roosevelt Gott anruft, bann verwechselt er ihn mit Mammon. Und wer den Götzen Mammon entthronen will, den beschimpft er als gottlos. Roosevelt nennt Moral, was jeder anständige Mensch als Heuchelei bezeichnet. Und er nennt Freiheit, was man sonst im Leben als Befreiung von moralischen Skrupeln zu bezeichnen pflegt. Wenn er beispielsweise die Freiheit der öffentlichen Meinung rühmt, dann liebt er in Wirklichkeit die anonymen Meinungsfabrikanten, die als Drahtzieher hinter den Kulissen ihrer „Publicity" stehen. Was er Freiheit der Erde nennt, ist organisierte Unduldsamkeit gegen jede wirkliche freie Meinungsäußerung, die man als verruchtes Werk der Fünften Kolonne" denunzierte. Monroe-Doktrin heißt bei ihm die Einmischung in alle Welt. Das Selbstbestimmungsrecht Eurovas nennt er eine Bedrohung Amerikas. Was „Bedrohung" ist, bestimmt' für ihn nicht die Wirklichkeit, sondern er, der Hetzer, der diese „Bedrohung" braucht, bestimmt sie. Wenn er von Verteidigung redet, versteckt er sie hinter seine eigene Aggression. Und was er Begriff nennt, ist in Wahrheit Verteidigung. Wenn Roosevelt beispielsweise das dänische Grönland „unter seine Obhut" nimmt, so ist das in seiner Sprache selbstverständlich keine Aggression, • sondern nur „Verteidigung". Wenn er Island vergewaltigt oder die gewaltsame Besetzung von Stützpunkten in allen möglichen Ländern und auf allen möglichen Inseln fordert, so ist das im Wortschatz seiner Fälscherwerkstatt selbstverständlich keine Aggression, sondern nur „berechtigte Verteidigung". Wenn aber Frankreich sich gegen einen infamen und räuberischen Ueberfall der Engländer in Syrien verteidigt oder der Irak um seine Existenz kämpft, , dann ist dies in seinen Augen ein Verbrechen und eine unentschuldbare Aggression gegen die heiligsten Rechte amerikanischer Menschlichkeit. Wenn über Deutschland von denen, die i h m d e n Krieg erklärten, eine Hungerblockade verhängt wird, so ist das für den Begriftssälscher Roosevelt selbstverständlich nicht im geringsten eine Aggression. Wenn aber Deutschland diese Blockade zerbricht, um die Ernährung Europas zu sichern, bann ist dieses Vorgehen für Roosevelt natürlich ein auf das tiefste zu verabscheuender Angriff. Wann ist bei Roosevelt eigentlich eine Aggression und wann ist sie kein Angriff? Wenn er angreift, dann ist fein Angriff „Verteidigung", wenn aber Deutschland angegriffen wird und sich zur Wehr setzt, dann ist Verteidigung in den Augen dieses Heuchlers eine gemeine Aggression! Wenn dieser Kriegshetzer und Falschmünzer er- klärt, er handele „aus einem tiefen Gefühl der Menschenliebe heraus", so meint er damit nur seinen abgrundtiefen Haß gegen jede soziale Gemeinschaft. Er dichtet dem Führer Weltherrschaftspläne an, die er in Wirklichkeit selber hegt. Er sagt, „wir werden keine von Hitler beherrschte Welt akzeptieren." Aber er hält es dabei für selbstverständlich, daß die Welt seine Herrschaft akzeptiert. Wenn Roosevelt von Freiheit der Meere spricht, dann meint er damit ausschließlich Ssetz e r r s ch a f t der Angelsachsen. Und wenn er die Freiheit des Handels proklamiert, dann meint er damit die Freiheit des Waffenhandels gegen Deutschland. Wenn er aller Welt Mordwerkzeuge gegen Deutschland liefert, dann fordert er die „Respektierung dieses Willens" durch den, der ermordet werden soll! Wenn der Angegriffene sich aber feiner Haut erwehrt und die Mordwaffen auf britischen Schiffen auf ben Grund des Meeres schickt, dann bezeichnet dieser Apostel der Heuchelei das als Pi- ratentum! Heute betet er den Bolschewismus an, den er gestern noch verdammte! Was er gestern noch als Ausgeburt des Satans bezeichnete, ist ihm heute im Kampf gegen das verhaßte Deutschland ein Sendbote des Himmels. Man konnte ihm dieses Spiegelbild seiner Heuchelei, seiner Fälschung der Begriffe und seiner Anarchie der Worte beliebig verlängern. Mit solchen Mitteln versucht er die' Gehirne der Menschen zu vernebeln, um ihre Vernunft lahmzulegen und die Völker blind zu machen gegenüber dem Verderben, in bas sie überführt werden sollen. Wie einst der Judengott beim Turmbau zu Babel als sicherstes Mittel, um den Aufstieg der Menschheit zu verhindern, ihre Sprache verwirrte, so versuchte sich heute em Sprößling seines Geistes mit denselben Mitteln. Auch er will die Sprache der Menschen verwirren, um den Bau einer neuen Ordnung zum Einsturz zu bringen und die Völker in das Chaos Aeta de Noticias" schreibt, die englisch-norbameri« kanisch-bolschewistische Agitation sei jetzt am Höhe, punkt ihrer Ue-bertreibungen angelangt. Vertrau. 11 cf) e Dokumente würden schon nach Maß und, für jeden Geschmack angefertigt, Doku, mente, die nie jemand gesehen habe, wie irrt Fall Belmonte, die aber Enthüllungen brächten, um einem Henker das Haarsträuben beizübringen. Da; Blatt meint, man brauche sich kaum mit „vertrau,, l eben Landkarten" schrecken zu lassen, da die Landkarte des neuen Europa den Führer 'sicher vielmehr i n t e r e \ f i e re als der gesamte Rch des Erdballes. Roosivett verhaftet Bürgermeister von Panama. Neuyork7 29. Oft (DNB.) Der Bürger« meister von Panama-Stadt unter der Re- gierung Arias, Barletta, wurde bei seiner Ankunft in Miami am Dienstagabend von den USA.- Einwanderungsbehörden verhaftet. Japans Haltung basiert auf dem Oreimächtepalt. Tokio, 30. Okt. (Europapreß.) „Die japanische Haltuna im Falte einer Kriegserklärung der USA. ist durch ben Dreimächtepaki feftgelegt. Für Japan gibt es keinen anderen Weg, als in Uebereinstimmung mit dem Vertrag zu handeln." Mit diesen Worten nimmt „Miyoko Shimbun" zu den durch die Roosevelt-Rede ernem akut gewordenen Problemen zwischen Japan uni den USA. Stellung. Die Zeitung erklärt weiter: „Japan ist auf alle Aenderungen in der Weltlage vorbereitet. Die ganze Nation wartet auf die Entscheidung ihrer Regierung. Für uns ist die Lage klar, ganz gleichgültig, ob die USA. einen Streit vom Zaune brechen oder nicht." itoht, tiaen - . los Ql IN Q' Wn i liegt ; M| yjrbe d M, ' -:3»hr i ' ' n. Ml n Ntrutt Nouet lieunh bi M Sie toi mit > f tntf. Men "‘nbos r Höbe nuten R lüHngelu Mmte osgu, gerettet wurde, aufgehört, ein Vorposten des expansiven Bolschewismus zu sein. 9m Schutze der beut« rUM ftlflno UHU v.|iiuiiu, ycuic uic uiuiige Duanz oes »ir d:> -d Jahres Sowjetherrschaft. Die Tragödie nahm teil: r(1 Anfang mit jener Theatervorstellung im >enWi ^'„Parlament" vor dem Obersten Sowjet, als !-n Augusttagen des Jahres 1940 Abordnungen in «Len drei Staaten erschienen und um ihre Auf- pltyirjtifrie in die Sowjetunion „baten". Ihr Ausmaß ?Ultl t;7 a rh wäre der Welt bekannt geworden, wenn Wenn die Sowjets in ihrer hemmungslosen Brutalen durch den weitblickenden Entschluß des Hers zur Umsiedlung erspart blieb, kann man Die sowjeiische Gchwarze-Meer-Floite inb»®11 Aus dem Dunkel ins Osram-Licht/ OSRAM ichi. ische Mi- n Worllm unsere & inheiten d beschoß '3 stärke, desto größer die Lichtausbeute bei der Osram-D- Lampel Die Osram-D-Lampe ioo Watt/220 Volt gibt z. B. fast doppelt soviel Licht wie eine Osram-D-Lampe 60 Watt/220 Volt Dafür sorgt vor ‘allem die Osram- DoppclwendeL Verwenden Sie deshalb stets Osram-D- Lampen richtiger Wattstärke, je nach dem Beleuchtungs- zweck. Achten Sie ausdrücklich auf den Namen Osram I pie Gesandten und Geschäftsträger der drei bal- hn Staaten in Moskau, die Stalin zu dem aitsakt hatte in den Kreml schleppen lassen, damit eßch wäre der Welt bekannt geworden, wenn u^e Soldaten nicht den Methoden der Bolsche- s.rung dieser ßänb erlauf die Spur gekommen iin und sie aus eigener Anschauung kennen ge- ‘R hätten. Berge von Toten, mittelalterliche Fol« rqrichtungen, eine von Leid und Schrecken Der» rr.te Bevölkerung trafen sie an, ein ausgeplün- Eiis Land, aus vielen Wunden blutend. Als da« im August 1940 die Abgeordneten in Moskau die Vergewaltigung ihrer eigenen Heimat 8 ""«II ter der seiner i» den USAj -ers zur Umsiedlung erspart blieb, kann man Empfand nehmen, der unseren Befreier-Sol- - von einer Bevölkerung bereitet wurde, die Granaten sieben ließen, vernichteten Brand- itnnbos mit Dynamit und Feuer. Die prunk- iin Gradmesser für die Erlebnisse dieser ?ckenszeit, die der deutschen Bevölkerung dieser )er Annexion durch die Sowjetunion durch ge- Wnlose Politiker ost genug gegen Deutschland Üfchetzt worden war. In Wilna sah der Ver- issx, eben nach der Eroberung der Stadt, den jttDentaumel einer vieltausendköpfigen Menge, A ilt Blumen in den Händen auf den Straßen fen!, in langen Zügen betend vor den Kirchen tlr, die der Gefahr nicht achtete, die durch Born- PoZvürfe der Sowjets in diesen ersten Stunden M der Einnahme für die Zivilbevölkerung noch jAcib. Außer in den Randgebieten der Stadt wies Ula wenig Beschädigungen auf. Es bot sich den tmrschierenben deutschen Soldaten eine Stadtbild «,)as feine wesentlichen Züge deutscher kultureller »riflussung verdankt. Unter Verstaalichung der Mäste hatten die Sowjets eine rigorose Ausplün« Birg verstanden. In den Läden gab es nichts I!:ufen. Die ersten, die sich von Kopf bis Fuß Mkleidet hatten, waren die über den Waren» Mim Litauens erstaunten Sowjetbeamten und m Frauen gewesen, die Moskau schickte, um die knrctiHerung Litauens durchzufübren. Sie haben jitn Auftrag außerordentlich gewissenhaft erfüllt. Hnranb behielt, was ihm gehörte. Hand in Hand »Her Zerstörung des Wirtschaftslebens ging die erriifierung der Bevölkerung. Fast in jedem lou'chen Haus werden Opfer des Bolschewismus ifojt. Die Jntelligenzschichten haben besonders ge» jji: Stadt, deren Namen jeder Deusche mit Stolz «Kitsche Gründung nennt, und in der man sich |^eren Zeiten wie in Deutschland selbst wohl epoff. i japani^ tläm- chtepali deren S» gt Fassade des Schwarzbäupterbauses. dem ans- ihnnten Rathaus gegenüber gelegen, ist in sich inr-mengefunfen. Wie durch ein Wunder wurde n MN bezeugen sollten. Mit Gewalt begann dieses 'M:, ji baltische Drama. Die Gewalt steigerte sich dann die 80'!, sVerbrechen. lität auch unersetzliche Werte vernichtet haben, so ist doch wenigstens noch eine Grundlage da, aus der man wieder aufbauen kann. Litauer. Esten und Letten haben nach den Irrungen der Jahre nach dem Weltkriege und nech der Tragödie des letzten Jahres ihre Fehler und die Tatsache erkannt, daß nur die Großmacht Deutschland sie vor dem Bolschewismus retten konnte. ■-Ä der M $ ePr0& ile" JL Y 00" k Ml erM^I 00"tlirl K Ma ■M LAMPEN INNENMATTIERT verkehr nach Kertsch nicht mehr funktionieren. Mit dem weiteren Vorrücken der deutschen Truppen in das Donez-Becken dürfte überhaupt keine Möglichkeit für die Bolschewiken mehr bestehen, Kohlen von hier aus wegzuführen. Uebrigens scheint die N 0 r d k ü st e des Asow- 1 cf) e n Meeres auch in anderer Begehung ein interessanter Besitz zu sein. Kurz vor Kriegsausbruch angestellte Untersuchungen und Messungen haben die große Wahrscheinlichkeit ergeben, daß man hier direkt an der Küste und weit hinaus in das Meer ein wichtiges erdölführendes Gebiet vor sich hat. Vorläufig ist diese Ansicht erst bestätigt durch die Feststellung großer Vorräte an Erdgas bei Melitopol, die bereits industriell ausgenutzt werden. Das Asowsche Meer hat nur d i e geringe Wassertiefe von durchschnittlich 14 Metern und friert von Dezember ab für etwa drei Monatezu, so daß während dieser Zeit der Schiffsverkehr vallkammen aus^ällt. Für irgendwelche Operationen der sowjetischen Schwarze-Meer-Flotte fonynt das Asowsche Meer nicht in Betracht. Tatsächlich sind auch bisher keine Versuche unternommen worden, die Landoperatio- nen der deutschen und verbündeten Truppen auf dem Nordufer des Meeres von der Seeseite her zu stören. Die O st k Ü st e des Asowschen Meeres hat wirt« schaftlich und rüstungsindustriell keine Bedeutung, auch befinden sich hier keinerlei Umschlagplätze. Der rüstungstechnische Nachschub für Kertsch und Sewa- stapol könnte daher nur über das Schwarze Meer erfolgen. Das ist aber auch nur solange möglich, als die Bolschewiken noch Verfügungsgewalt über das Donez-Reoier besitzen. Sie müßten die Kohlen mit der Bahn östlich des Asowschen Meeres über Krasnodar an der Küste des Schwarzen Mes- res nach Noworossijsk bringen, um sie nach der Krim zu verfchisten. Die Oelzufuhr für die sowjetische Flotte im Schwarzen Meer ist allerdings vorläufig nach offen, so lange sie noch über die Oellejtungen von Baku am Kaspischen Meer nach Datum und von Maikop nach Tuapse verfügen. Das Schwarze Meer bleibt bis auf einige Hastz im Winter eisfrei und gibt der sowjetischen Flotte freien Spielraum zur Betätigung auch in den Win- termonaten. Aber — wie oben dargelegt wurde, — es ist nach dem bisherigen Verlauf des Feldzuges im Osten ziemlich unwahrscheinlich, daß der Sowjet- flotte noch irgendeine ostensiv operative Aufgabe gestellt fein könnte. Sie hat bisher in keiner Weife die Operationen der deutschen und verbündeten Truppen auf dem Lande an der Nordküste des Schwarzen Meeres behindern oder auch nur ernstlich stören können. Die Tatsache, daß sie noch vorhanden ist, kann die Entschlüsse für die weitere Kriegführung nicht beeinflussen, denn wesentlichen Schaden wird sie kaum noch anrichtem Berlin, 29. Okt. (DNB.) Der Staatssekretär im Reichsfinanzministerium, Fritz Reinhardt, sprach am Vorabend des nationalen Spartages im Rundfunk über die Einrichtung des „Eisernen Sparens", das durch Steuerbegünstigungen erleichtert werden soll. Er sagte u. a.: An einem der nächsten Tage wird im Reichsgesetzblatt eine Verordnung des Ministerrats für die Reichsverteidigung erscheinen, nach Oer das Sparen unter bestimmten Voraussetzungen besonders belohnt wird. Der Sparer sichert sich die Finanzierung künftiger Anschafjungen und anderer Genüsse und erhält die zurückgeleglen Einkommensteile verzinst. Der weitere Nutzen seiner Sparsamkeit besteht darin, daß bestimmte Einkommensteile, die auf Sparkonto eingezahlt werden, frei vom allen Reichssteuern sind, und daß auch die Zinsen, die diesen Sparbeträgen jährlich zugeschrieben werden, frei von allen Reichssteuern sind. Die Lohnsteuer und die Beiträge zur Sozialversicherung werden nicht nach dem gesamten Bruttolohn berechnet, sondern nur nach dem Teil, der nach Abzug des Sparbetrages verbleibt. Diese Befreiung bestimmter Einkommensteile von allen Reichssteuern kann nicht allen Volksgenossen und nicht in unbegrenztem Umfange gewährt werden. Der Ausfall an Steuern würde zu groß werden. Der steuerliche Vorteil ist deshalb nur für Lohn- und Gehaltsempfänger und für diese nur in begrenztem Umfange vorgesehen. Voraussetzung für diese besondere Belohnung ist, daß der Lohn- ober Gehaltsempfänger für die Dauer des Krieges darauf verzichtet, das Sparguthaben zu kündigen. Sparkonten solcher Art sind Eiserne Sparkonten. Es kann jeder Lohnoder Gehaltsempfänger beantragen, daß ihm ein Eisernes Sparkonto errichtet wird. Ueber jedes Eiserne Sparkonto wird ein Sparbuch ausgestellt. Der Inhaber des Eisernen Sparkontos kann dieses sofort nach Beendigung des Krieges mit zwölfmonatiger Frist kündigen. Die Einzahlungen auf Eifernes Sparkonto werden mit dem Satz verzinst, der bei Spareinlagen mit einjähriger Kündigungsfrist üblich ist. Die Zinsen werden dem Eisernen Sparkonto jährlich zugeschrieben. Die ^geschriebenen Zinsen sind für den Inhaber des Eisernen Sparkontos einkommensteuerfrei, und das gesamte Guthaben — das aus den Einzahlungen und den aufgelaufenen Zinsen besteht — ist für den Inhaber des Eisernen Sparkontos vermögenssteuerfrei. Die Zinsen müssen nicht auf dem Eisernen Sparkonto bis nach Beendigung des Krieges verbleiben. Es ist dem In- Haber des Eisernen Sparkontos anheimgestellt, die Zinsbeträge auf dem Eisernen Sparkonto zu belassen oder sie jeweils, sobald sie zugeschrieben sind, abzuheben. Die Einzahlung von Einkommensteilen auf Eisernes Sparkonto wird dem Lohn- ober Gehaltsemp- fänger erheblich erleichtert. Er kann seinen Betriebsführer bitten, von feinem Lohn ober Gehalt einen bestimmten Betrag ein^ubehalten unb für ihn auf sein Eisernes Sparkonto einzuzahlen. Dieses Verfahren stellt für den Lohn- oder Gehaltsempfänger eine große Vereinfachung dar. Dieses Verfahren ist aber auch erforderlich, weil anders es dem Betriebsführer verfahrensmäßig nicht möglich fein würbe, bie Lohnsteuer unb die Beiträge zur Sozialversicherung nach bem Teil des Lohnes ober Gehaltes zu berechnen, der nach Abzug des Sparbetrages verbleibt. Wegen der Gröhe des Ausfalls an Steueraufkommen und an Beitragsaufkommen muß die Möglichkeit der Einzahlung auf Eisernes Sparkonto begrenzt werben. Die Begrenzung besteht bann, daß es jedem Arbeiter, jedem Angestellten und federn Beamten erlaubt ist, bis zu 1 Reichsmark arbeits- täalid), bis zu 6 Reichsmark wöchentlich und bis zu 26 Reichsmark monatlich auf fein Eisernes opar- fonto einzahlen zu lassen. Der Betrag, der vom Lohn ober Gehalt zur Barauszahlung kommt, vermindert sich nicht um den vollen Eisernen Sparbetrag; denn dieser Verminderung steht ein Weniger an Lohnsteuer und an Beitragen zur Sozialversicherung gegenüber, bas sich infolge ber Einzahlung auf das Eiserne Sparkonto ergibt. Der Erhöhung des Sparguthabens steht demnach eine Verminderung ber Barauszah- funa Gegenüber, bie weniger betragt als bie Er- höhuna 9be5 Sparguthabens. Läßt sich Z-B. ein Lediger mit 300 RM. Monatsgehalt davon 26 RM. auf lein Eisernes Sparkonto überweisen, so ver- sich der Betraa, ber an ihn bar ausge,zahlt ä nur um etwa 15 «m. Er verzichtet auf 15 W. «arks^ahlung um dafür eine Erhöhung fernes Ei eE Sparguthabens um 26 RM. zu erlangen. -ich betone ausdrücklich, dah es sich bet der Em. Härtung 6er Eifemen Sparkonten ntchtum e.n Amanas spar en handelt, bei dem der Lohn- nhor Gehaltsempfänger verpflichtet wäre, einen be- üimm?en Betmg laufend zu sparen. Es ist jemand nern:Ii(htet eifern zu sparen, es ist nur jedem ßobn» S?1 fflehaltsempfänger Gelegenheit gegeben, jn Die sowjetische Schwarze-Meer-Flotte ist immerhin von beachtlicher Stärke. Sie verfügte bei Kriegsausbruch nach den letzten vorliegenden Angaben über 1 Schlachtschiff, 1 Flugzeugträger, 6 Kreuzer, 5 Flottillenführer, 15 Zerstörer, 3 Torpedoboote, 29 U-Boote. Aber welche strategische Bedeutung kommt dieser Flotte heute noch zu, und in welchem Umfange ist ähr operativer Einsatz noch möglich? Odessa ist gefallen. Bisher ist bie sowjetische Flotte bei ber Verteibigung von Odessa und Otscha- kow so gut wie gar nicht in Erscheinung getreten. Das ist verständlich, denn ber Aufenthalt in der Nähe ber Küste war ben Schiffen zu gefährlich, besonders, nachdem ihnen kurze Versuche eines Eingreifens teuer zu stehen gekommen sind. So zeigten sie denn das Bestreben, möglichst nicht bie Aufmerksamkeit ber beutschen und verbündeten Flieger auf sich zu lenken, denen die Bolschewiken die Luftherrschaft nicht mehr streitig machen konnten. Vielmehr hielten sie sich in den stark befestigten Häfen möglichst versteckt, um sich auf gelegentliche Vorstöße gegen die bulgarisch-rumänische Küste zu beschränken und gegebenenfalls Truppenbewegungen seitens Deutschlands Und seiner Verbündeten sowie den Handel zwischen diesen Ländern und der Türkei unb schließlich ben Küstenverkehr zu stören. Aber man kann nicht sagen, daß sich bie. Sowjetflotte im Schwarzen Meer energisch für diese. Ausgabe eingesetzt hätte, besonders, nachdem gelegentliche Vorstöße nach dieser Richtung ihr nur Verluste gebracht hatten. Von irgendeiner Landungsoperation unter bem Schutze ber Sowjetflotte an ben von den deutschen unb oerbünbeten Truppen besetzten Küsten kann auf ©runb ber bisherigen Entwicklung des Feldzuges im Osten wohl keine Rede mehr sein. Nach der Besetzung ber Norbküste bes Asowschen Meeres ist die Halbinsel Krim unb Jiamit ber Hauptkriegshafen der Sowjetflotte im Schwarzen Meer , Sewastopol, von jeber Lanboerbinbung mit den sowjetischen Rüstungszentren abgeschnitten. Zwar führt noch eine Straße von der Krim über den Südausgang des Asowschen^ Meeres in das Schwarze Meer hinüber auf die Ostseite, aber Eisenbahnverbindung besteht über bie Straße von Kertsch nicht. An ihr liegt die Stadt Kertsch mit einem Hochofen- unb Hüttenwerk auf eigener Erzbasis. Die Werkstätten von Sewastopol verfügen wahrscheinlich über große Eisenvorräte, unb auch bas Werk Kertsch kann auf Grund der eigenen Erze vorläufig noch die Marinewerkstätten von Sewastopol mit ben nötigen Walzwerkserzeugnissen beliefern. Aber Kertsch, bas eine eigene Kokerei mit Nebenprvduk- tenanlage betreibt, hat keine Kohlen unb ist auf bie Belieferung aus bem Donezbecken anaewie- sen. Nach ber Besetzung ber Norbküste des Asowschen Meeres durch deutsche unb verbündete Truppen und dem Vormarsch auf Rostow an ber Don- mündung ins Asowsche Meer dürfte auch ber Schiffs- h, das alte Riga, wurde durch bie Sowjets em Einklss^dlich amputiert. Am Düna-Ufer waren bie non 3ril|^rungen am umfangreichsten. Die Semgaller jjite liegt zum dritten Mal in ben Fluten ber ,on „nifJfc 1917 sprengten sie bie zaristischen Truppen, mirHnmr ll1-9mürbe bie Brücke von den Bolschewisten in bie 1 li't gejagt, als beutsche Freikorps unb baltische nnn ffloi'lH'5mef)r den bolschewistischen Spuk aus Riga mni-nlM" M?ben. Jetzt ereilte diese Brücke, über die ber hPiric: iRrfehr nach Riga gebt, eine Brücke schwerer otefem baltischen Lanb alter deutscher Kultur und hohen Niveaus in erster Linie aus militärischen (Jrunbert ausgestreckt. Wir haben in dem wieder- bohen Versuch, das Baltikum zu bolschew.sieren, eine „Fortsetzung der Bemühungen Peters zu erblicken, das „Fenster zur Ostsee^ auszustohen und ein militärisches Sprungbrett für bie Auseinanber- jeöung mit Europa zu schaffen. Aus bem Erlebnis ber Abwehr ber östlichen Welle ist hier in alten o^iten schon bas Lieb entstauben: „Dor Pestilenz Akkorbarbeit leisten, werben die Vorteile auf bem Gebiete ber Steuern und der Beitrage zur Sozialversicherung für einen größeren Betrag als eine Reichsmark arbeitstäglich, 6 Reichsmark wöchentlich oder 26 Reichsmark monatlich gewährt. Für sie sind diese Höchstgrenzen um 50 o. H. höher. Es kann außerdem jeder Lohn- unb Gehaltsempfänger den Betrag auf eisernes Sparkonto erzählen lassen, den er als Geldzuwendung aus Anlaß des Weihnachtsfestes oder des Neujahrstages erhält^ soweit er 500 Reichsmark nicht übersteigt. Es ist in das Belieben des Lohn- oder Gehaltsempfängers gestellt, die Weihnachtszuwendung oder Neujahrszuwendung bis zum Höchstbetrag von 500 Reichsmark ober zur Hälfte davon eifern zu sparen. Dieser Betrag ist frei von Reichssteuern und frei von Beiträgen zur Sozialversicherung. Wer von der Geldzuwendung, die er zu Weihnachten ober zu Neujahr erhält, nichts eisern zu sparen wünscht, erhält den Betrag nach Abzug der Lohnsteuer und der Beiträge zur Sozialversicherung, die Darauf entfallen, in bar ausgezahlt. Die Einrichtung der eisernen Sparkonten ist nur für Lohn- und Gehaltsempfänger vorgesehen. Ihnen soll durch diese Einrichtung das Sparen erleichtert und sie sollen für ihr Sparen in den Grenzen, die durch das eiserne Sparkonto gezogen sind, besonders belohnt werden. Diejenigen Einkommensteile, die ber einzelne nicht verbraucht, finb nirgendwo so sicher aufgehoben wie auf dem Sparkonto ober Bankkonto. Sie bringen außerdem Zrsen. Wer in böswilliger oder leichtfertiger Weise davon schwätzt, den Sparguthaben könne Inflation oder sonstige Gefahr drohen, ist ein Verbrecher, der hinter Schloß unb Riegel gehört. Eine Inflation ist im nationalsozialistischen Staat ausgeschlossen. In einigen Gegenden bes Reichs wirb erzählt, es ei geplant, einen bestimmten Hunbertsatz ber Spar. ;uthaben für Zwecke der Kriegsfi-nanzierung zu be« chlagnahmen. Ein solches Gerücht kann.seine Ur- ache nur darin haben, daß die Urheber dieses Ge- rüchtes irgendeinen Feindsender gehört haben unb dessen Unfug weiterschwätzen. Es ist nationale Pflicht aller, jeden, der solchen Unsinn erzält, unverzüglich zur Anzeige zu bringen. Ich gebe allen Sparern hierdurch die Versicherung, daß niemand an verantwortlicher Stelle im Deutschen Reich auch nur im Leisesten erwägt, eine Beschlagnahme von Sparguthaben vorzuschlagen. Es taucht auch immer wieder bas Gerücht auf, cs sei bie Einführung einer Vermögensabgabe geplant. Darunter würden auch bie Sparguthaben fallen. Niemand an verantwortlicher Stelle im Reich denkt an die Einführung einer Vermögensabgabe ober auch nur an bie Erhöhung ber Vermögenssteuer. Der Soldat an der Front setzt für bie Heimat sein Leben ein, unb in ber Heimat trägt jeder bei, die Schlagkraft der Soldaten an ber Front zu erhöben burch Arbeiten, burch Einschränkung feines Privatverbrauchs unb burch Sparen. nivh eiytiicn JJKUIIUI ml00?? it?n" mußten, ftanben in einer Loge einige m ho-f.. jjincr auf, bie Beifall klatschten. Es handelte sich eJ?rQDi 'IM' ' - M ' 'n 1 N t-y U, «un ?en a2Lr^en^cn deutschen Truppen das Welte such- unb Russennot, behüte uns, o Herre Gott." Nun- Len- Wieber war es in erster Linie bie estnische mehr hat bas Baltikum, bas so oft zum Schlacht- Intelligenz — Kaufleute, Geistliche, Rechtsanwälte, selb würbe, unb wo in ber letzten Front bes Weit- Journalisten unb Professoren —, bie ben Kommis- frieges Europa vor ber Ueberflutung vom Osten !rr>ren 7ta^n5 bei ber Sowjetisierung Estlanbs im &Qnb. unb ausgerottet würbe. — — Die Sowjets haben ihre landgierigen Hände nach schen Waffen wird jetzt ein neuer Beginn gemacht. ifll Das -attische Drama. | Von Karl-Angust Deubner. lMi'V 3it ber Vertreibung ber letzten Sowjets von ber M Dagö ist das Baltikum von den Bolschewisten Urj L,'it Man zieht dort oben, im früheren Litauen, tyanb unb Estland, heute die blutige Bilanz des 'IVonftruhionen, dasselbe Schicksal. Die lieb- mrz,, itH Int Silhouette des Turms der Petri-Kirche wird •nS fi- Oeunb bes alten Riga im Stabtbilb schmerzlich Wf*n. Die Sowjets vernichteten in Zerstörungs- eben mittelalterlichen Stadtkern Rigas aus '9Jne.n(. ‘ffif^r Entfernung durch Artilleriebeschuß. Was ale e Granaten stehen ließen, vernichteten Brand- M pp M ft s z. kaufen gesucht. Wir heiraten am 30. Oktober zutkn Mit Vernunft waschen 30. l iii I < blposl \ < rx:md hissen. Ireibankverkauf 31. Oktober 1941: 446äA * mit nm Städl. Schlachlhof, Gießen. tägig. 036*6 und trotzdem müssen gewaltige Mengen Stückgut befördert werden! I JULI- DER DEUTSCHEN REICHSBAHN UND DU HILFST DIR SELBST! lind DI W( Stückgut muß ausreichend verpackt sein. Dio vorgeschricbcne Bezettelung ist deut- Wer weiß, worum es heute bei der Wäsche geht der nimmt zum Waschen stets das richtige Paket Schrift!. Angeb. unter 03617 nn den Giich. Anz. ML Der Stückgutverkchr erfordert bei Annahme und Verladung, bei Umladung, Entladung und Ausgabe einen gani besonders großen Arbeitsaufwand Tatkräftige Mithilfe des Verfrachters ist daher auf diesem * Gebiet auch besonders wirksam. Beachten Sie deshalb folgendes: Alle entbehrlichen Stückpit - Transporte müssen iiirückstehen. Nur die wirklich wichtigen Stückgüter können auf Beförderung rechnen. lieh auszufüllen und haltbar anzubringen. Alte Bczettelungen sind vor der Auflieferung zu entfernen. Soweit irgend möglich sind in alle Stückgüter Zettel mit der Anschrift des Absenders und Empfängers einzulegen. Die von der Deutschen Reichsbahn zur Verfügung gestellten Behälter sind nach Gebrauch schnellstens wieder zurückzugeben. jeder muß mitarbeitcq, damit neben den kriegswichtigen Aufgaben auch der allgemeine Stückgutverkehr bewältigt werden kann. Auf jeden Wagen kommt es an! Heini Waßenbach z.Z. Feldwebel in ein. Ln.-Rgt. Erika Wasenbach geb. Kord-Ruwisoh Fast 5 mal so groß wie vor dem Kriege ist heute der Arbeitsbereich des deutschen Eisenbahners von 8- 9 Uhr Nr. 1401-1450 von 9-10 Mir Nr. 1451-1500 von 10-11 Mir Nr. 1501-1550 1. November 1941: von 8- 9 Mn Nr. 1551-1600 von 9-10 Mn Nr. 1601-1650 von 10-11 Mir Nr. 1651-1700 Meischbriibe I Gewaltig ripd die Aufgaben der Deutschen llcichsbnhn gewachsen. Weit Aber die Grenzen des GroG- doutschcn ilcicho» hinaus spannt sich Nach langem Leiden verschied mein lieber Vater. Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Theodor Erb, Tapeziermeister im Alter von 71 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Holnrioh loklor und Frau, geb. Erb Thoo lokler, 1.1. Im Osten. Gießen, den *28. Oktober 1941. jDie Beerdigung findet am Freitag, dem 31. Oktober, nachmittag* 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof Matt. 4468 0 Teeka-Fruchttee in der Packung oder Im hygienisch ge> packten AufguObeulel Teeka - Fix ergibt das beste Austausch-' getränk für den altbewährten „Teekanne" Tee. Er wird wie dieser mit kochendem Wasser aufgebrüht. Man trinkt ihn, stark aufgegossen, noch Belieben gesüßt, mit Milch, als Morgen- getränk und schwach oufgegossen, leicht gesüßt, zum Abendessen. Auch Kinder trinken ihn gern. Teeka - Fruchttee in der Packung oder im Aufgußbeulei Teeka-Fix, sowie Meta-Fixminze, der aromatische Pfefferminztee im Aufgußbeutel, sind überall zu erhalten! U W 6 man fet i" w I» Sc jj’tnei h nad z. kaufen gesucht. Eilangebote an Bollmann, Tlwmastrasre 31 flW1 ftiioU :fa(lf Wichtig ist aber natürlich auch, daß Sie so sparsam wie möglich mit Ihrem Waschmittel umgehen, daß Sie es also bis aufs letzte Tüttelchen richtig ausnutzen. Bei der Feinwäsche empfiehlt sich zum Beispiel folgende Methode: man gibt wie bisher 1 Eßlöffel von dem Feinwaschmittel in 4 Liter lauwarmes Wasser. In dieser Lösung weicht man die schmutzige Feinwäsche, soweit sie farbecht ist, 3 Stunden oin. Dann erst wäscht und spült man wie üblich. (fr Ü Bitte L|it tri i olfenei p in öi Inin ist 'N) ktlo oft in k roirl w Es entspricht ebenso Ihrem eigenen Interesse wie dem Nutzen der Allgemeinheit, wenn Sie peinlich darauf achten, daß alle Weiß-, Grob-und Buntwäsche nurmitdem entsprechenden Waschpulver, die wirkliche Feinwäsche aber nur mit dem ,,Waschmittel für Fein- wüsche** gewaschen wird. Jede Vermischung oder Vertauschung dieser beiden nützt Ihrer Wäsche nicht, beeinträchtigt aber die gerechte, gleichmäßige Verteilung der Waschmittel. Strumpf-Reparatur (Maschen-Stopfen) Annahme! V ani *iin pöort s * Hi! TiefluJziiMchgelrönhe für 7 hi' >i! feoft iü ®ii L toi L Ill< kr Sh 'M ir Wir 4 unfa X Io sung Einige Lagerarbeiter sofort gesucht. 444,0 JOH. FISCHER Kohlenluindelsgcscllschaft Gießen, Aliccnstraße 42 — 44. jdl» j an6l kkutfl ii beim Achtung! Achtung! 4lb Freitag H rrt aut warmes Essen, \iutd m Esbii nhmals verpassen, i Trooknnbrennztoil Esblt eum Wflnnen von Spd» und Trank lat rtbernll erhalt!. Preis 20 Tabl. mH kleinem Koi-hflestcll <0 Pf|j. । quellen wriM nneh der Heratellee • *J reich S - «nun, Fitbit- Brcnnato l-Febrlk, -■ x» »M Stuttgart W 100 KCnhlV #5......... Prof. Bechert, Viiöivinftv. 42 ll | Verkäufe | Motorrad ebne Bereifung zu verk. wen 8u ersr. i. d.^e- sdnistSst. d.^l.A. Saatgulreinicung- l Marke Gebr. 9i ob er, Wut ba in Thür.) wegen Plabmangel au verkaufen Groben »Linden, BiSmarckftr. 15. D Kleider,Mantel, Kostüme Gr. 44, D Schuhe Gr. 86 und 88, D*Wasche zu verkauf en Meie Nur?>reitag von 14—17 Ubr. Mara vif, Mebigftr. 37 111 | Kaufgesuche | Aüt lüialnigen ^düilcr wird Anzuq und Mantel A. kaufen gesucht, evtl, auch Hofe. Zu erfr. i. d. Ge- schüfM.d.G.A. Am Dienstag, dem 28. Oktober, abends 7 Uhr, entschlief sanft nach lilngcrem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder und Schwager Herr Ludwig Luh IX. Eisenbahner i. R. iin 76. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Elisabeths Luh, geb. Flndt Familie Otto OaOmann Familie Ludwig Luh Familie Emil Luh. Aliendorf (Lahn), Gr.-Linden, Heuchelheim, den 20. Oktober 1041. Die Beerdigung llndet Freitag, 31. Oktober, nachmittags 3 ’ Jhr, vom Sterbehaus Aliendorf a. d. Lahn, Mühlstraße 6, aus statt. ___________________03627 Mäddien f ürOilfe in Küche für sofort gesucht WOrllembenier Hol (Ziehen | oaeu Babnbofstr. 15. Luche WjaMdclED in meinen ^>auS' halt mit Zindern halb- oder ganz- Statt Karten Plötzlich und unerwartet verschied gestern infolge eines Herzschlages unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater, Schwager und Onkel lierr Andreas Bönfies V., WerMührer LR. im Alter von 70 Jahren. Im Namen aller Trauernden: Ludwig Dönges Rodheim (Bich.). Obbornhofen (Kr.Gießen), den 30. Okt ober 1041. Die Beerdigung ftndct Samst ag, 1. November, um 15 Uhr statt. o,mo Roswitha «>. Die glückliche Geburt eines gesunden Miidcls zeigen in dankbarer Ffeudc an Helga Drosihn geb. Hescmann Otto Drosihn, Ingenieur z. Z. Leutnant und Adjutant in einer Pz.-Jg.-AbL Gießen (Lindcnpl.), 20. 10. 41 i. Z. Knth. Schwesternhaus _______________________03614Z Tausche 3-Zimmer- geg. 4— 5-Zimmer- wvlmnng. Dchrifti. Angeb. unter 4464D an den Ziiest. Anz. Bez.-Inspektor sucht 2-4 möhl. Zimmer für sofort oder spater. Strecke Gieben — Niar« bürg einschliekl. Wüsche kann gestellt iverden. Sdniftl. Angeb. unter 03624 an den GieH Anz. 2 tudentin sucht per 1. oder 15. Nov. möbliertes Zimmer möglichst Klinik- nabe. 2-dn-. Ang. uni. 0361 la.d.G.A. Heizbares möül.Simnier »iibi* ^i*kterStor gesucht 44»»d Konditorei» LaseAmcnd. Aunges^rau sudit ieetesSimmer mit 9erö. Angl'.a.8.v»dn« Wolfjtrdfte 27 II bei Schneider. | Stellenangebote Zuverlässige Frau aut Mithilfe im vauSbalt gesucht H. Heuser. Babnbofstr. 42. Muh ■ Ml ■-r’ie ’ ® dar Non ‘Ji «in c '• h ° A bi । [JNi ., Mali i jrj Gebrauchte 03025 . Nähmaschine 5louh|fluget heute dasVorkehranctx. Von der Meisterung der gestellten Aufgabe hAngt D R Entscheidendes ab für die kämp- v ** (ende Truppe und für die HcimnL 21 Goslar 22 Maltlerzoh 93 Köln 6 w ' s MM Lr R 20 Ur. 258 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhesien) Donnerstag. 50. Oktober VHI Schwester möchte ich werden!" ^Fortsetzung. Der folgende Frontbericht schildert ein Erlebnis eines Regiments, das in Gießen beheimatet ist. Die glühendheiße Sommerfonge Rußlands brennt unbarmherzig auf Mensch und Tier unserer mar* schierenden Artillerie-Abteilung herab. Müde, doch voll stolzer Si^gesfreude ziehen wir dahin, einge> hüllt von dichten, undurchdringlichen Staubwolken. Noch gestern hatte die Abteilung, nur von schwa- chen Jn^anteriekräften unterstützet, einen bolschewisti* schen Durchbruchsversuch mit letzter Anstrengung vereitelt. Und jetzt geht es neuem Kampf entgegen. Wir folgen dem geschlagenen und zurückweichen, den Feind auf dem Fuß. Nur dem Gegner keine Zeit lassen, sich festzusetzen. Am Wegrand qualmen noch zerschossene Kraftwagen der Sowjets. Da und dort steigen grelle Stichflammen in der Dunkelheit empor. In einem Dorf, das soeben erst von den Roten geräumt ist, brennt lichterloh ein Panzerwa. gen. Seine Munition fliegt laut prasselnd ausein* ander und vollendet das Dernichtungswerk unserer Kämpfen, arbeiten, siegen! Unter dieser Parole finden heute im Kreise W e t t e r a u folgende Versammlungen der NSDAP, statt: Donnerstag, 30. Oktober, 20 Uhrr Annerod, Garbenteich, Ober-Bessingen, Rödgen, Ruppertsburg, Staufenberg, Trais-Horloff, Trais- Münzenberg. Deutsche Volksgenossen und deutsche Frauen! 3n diesen Kundgebungen hört Ihr, was unsere Feinde mit dem deutschen Volke vorhaben, welches grauenvolle Schicksal uns und unseren Kindern zu- gedacht ist. Darum kommt alle und stärkt Eure Kräfte und den willen ,um Sieg, denn nur unser Sieg kann unsere Zukunst sein. Daher die Parole: Kämpfen — arbeiten — siegen! Verdunkelungszeit 30. Oktober von 17.55 bis 8.12 Uhr. Geschütze. Wie ein Mahnmal hebt sich die Feuer* säule vom Abendhimmel ab. ...da ...dal Halt! Weiter können wir mit unseren Geschützen nicht vor. Irgendwo scheint der verbissen kämpfende Rotarmist Fuß gefaßt zu haben. Sprenggranaten aus feindlichen Pak-Geschützen pfeifen durch die Dunkelheit und detonieren irgend- wo in der Nähe, ohste daß sich jemand sonderlich darum kümmert. Aber jetzt heißt's aufgepoßt. Au spaßen ist mit diesem Gegner nicht. Lautlos und ohne Licht geht die Abteilung in Feuerstellung. Im Nu sind die Geschütze eingerichtet, die Munition ausgeladen. Alles ist feuerbereit. Jeder Nero angespannt. Werden die Sowjets während der Nacht angreifen? Noch rührt sich nichts! Schnell sind die Wachen eingeteilt. Jederzeit einsatzbereit schlafen wir an unseren Geschützen. Spätestens beim Morgengrauen beginnt der Kampf von neuem. Bei der Infanterie steigen fortwährend Leuchtkugeln in die Nacht. Rot, weiß, grün, violett; ein Nun kann aber nicht jede Frau im höchsten Sinn des Wortes Mutter sein. Darum hat es eben immer Frauen gegeben, die ihre Liebe und den Drang zu höchster Pflichterfüllung über den Kreis der Fam'lie ausdehnten auf das ganze Volk, um als Schwester in einem erweiterten Sinne des Wortes dem leben* digen Leben zu dienen. „Neben der Aufgabe als Mutter hat die Frau keine schönere und weiblichere Betätigung als im Beruf der Schwester" hat Ober* befehlsleiter Hilgenfeldt einmal gesagt und damit zum Ausdruck gebracht, ro;e beglückend und befriedigend es für jedes deutsche Mädel ist, das blaue oder braune Ehrenkleid der nationalsozialistisch aus- gerichteten Schwester zu tragen. Die Aufgaben der beiden Schwesternschaften in der NSV. — der NS.-Schwesternschaft und des Reichsbundes der Freien Schwestern und Pflegerinnen — sind mannigfacher Natur. Theoretisch läßt sich zwar eine Trennungslinie zwischen den „braunen" und den „blauen" Schwestern ziehen: die gerade Bahn. Mit Karins Hilfe hatten sich die halb- entschwundenen Erinnerungen mit deutlichen Vorstellungen gefüllt, trennten sich wieder die unheimlichen Bilder, die bisher in einem wilden Durcheinander seine Nerven hochgepeitscht hatten. Karin hatte-alles Geld auf den Tisch gelegt und sich dann nur ein paar Lire zurückbehalten, als sie die Scheine in der Brieftasche unterbrachte. Irgend- wie hätte sie die Sprache darauf bringen müssen, daß Bröger die Telegramme ausgeleqt hatte, und daß sie ihm die hundert Lire zurückgeben mußte. Aber sie schwieg. Vielleicht fing Günther von selbst haoon an. Eine Sekunde lang war sie zögernd im Zweifel. Dann hatte sie das Gefühl, daß es zu spät war. Oder sie hätte sagen können, daß der Wirt Luccate ihr die Summe geliehen hätte. Wie lächerlich das alles war! Schließlich hatte sie es ja nur vergessen, daß sie Thomas das Geld noch nicht zurückgegeben hatte. Günther hätte doch nicht dos geringste bemerkt, wenn sie mit hundert Lire we- Niger gekommen wäre. Um die etwas peinliche Situation zu überbrük- ken, begann sie von dem Besuch des italienischen Flughafenkommissars zu berichten, der sie einem Verhör unterworfen hatte. Sie hatte sogar den Text mitgebracht, der zuerst in Deutsch festgelegt und dann ins Italienische übersetzt worden war. „Lies ihn mir doch einmal vor ... Aber ... sag mal, wer konnte denn so gut deutsch und italienisch?" begann Günther. Herr Bontempelli! Es waren ja drei Herren. Aus Syrakus waren sie. Sehr freundlich und nett, zuvorkommend und interessiert!" antwortete sie mit einer leichten Nervosität. Ohne eine Pause entstehen zu lassen, begann sie vorzulesen. Sehr ordentlich!" meinte Günther. Nur schade, daß die gebrochene Oelrohrleitung nicht mehr unter- sucht werden konnte. Und davon, daß er vor Mu- digkeit nicht mehr reagieren konnte, war mcht die Rede. Karin Grunelius Roman von Guiüo R. Brand (Nachdruck verboten.) 7. pieri bist... laß mich doch ausreden... ich verstehe auch nicht, daß es in Spaccoforno keine Möglichkeit geben sollte, unterzukomnzen. Ist übrigens der deutsche Maler noch da?" Irgendwie schien durch diese Frage der Widerstand in ihr gebrochen zu sein. „Natürlich ist er noch da. Aber er interessiert mich nicht. Er malt irgendwo am Strand herum, während ich bei Luc- rate sitze und lese oder mich mit einem Plan beschäftige..." „Mit einem Plan?" unterbrach sie Günther neugierig. „Um Gottes willen... woran denkst du denn?" Es klang keineswegs ängstlich. Es lag vielmehr ein wenig Spott darin. So, als sollte Karin nichts anderes tun, als wunschlos in den Tag hineinzuleben, bis sie zusammen nach Deutschland reisen konnten. „Wie das gekommen ist, weiß ich nicht. Nur daß es mich so übermächtig, wie ein Sturm, überfallen hat, daß ich kein Auge mehr zumache. Ich will weg von hier! Nach Deutschland! In eine Stellung. Das ist doch olles tödlich langweilig hier. Du mußt doch wer weiß wie lange im Krankenhaus bleiben. Nichts kann ich dir helfen. Gar nichts. Aber unterdessen vergebt sinnlos die Zeit. Ich halte das nicht aus. In München oder Berlin ist vielleicht in einer chemischen Fabrik Platz für mich. Ich will mein Studium ausnützen..." Dor Schreck über das erstaunte Gesicht Günthers konnte sie nach dieser ziemlich hastig und unsicher herausgebrachten Eröffnung kaum weitersprechen. Sie hatte es sich leichter vorgestellt, ihn davon zu überzeugen, daß es ein unerhörter und guter Entschluß von ihr wäre, sich irgendwie zu betätigen. Wenn sie aber jetzt Günther ansah, schien er voller Widerstand und Ablehnung zu sein. Ein abenteuer- licher Gedanke macht sie plötzlich mutig. Wenn er mich nicht nach Deutschland läßt... benn werde ich ohne seine Erlaubnis reisen... ich werde ganz einfach durchbrennen! (Fortsetzung folgt.) Achtung jedes kleinen Winkes ankommt. F Untere Artillerie zwang die Sowjets nieder Ourchbruchsversuch des Feindes gescheitert. kenpflege finden. In der Praxis läßt sich heute kaum noch diese Trennung aufrechterhalten, denn auch die NS.-Schwester ist in Krankenhäusern tätig, und ebenso wird die Reichsbundschwester in der Gemeindepflege eingesetzt. Es braucht dabei auch nur an die zahlreichen Säuglingsschwestern des Reichsbundes erinnert zu werden, die dgs lebenswichtige Gebiet der „vorbeugenden Familienhilfe" übernommen haben. Schwesternarbeit im Großdeutschen Reich bedeutet Helferin, Ratgeberin, Trösterin zu sein, das bedeutet, Aufbauarbeit im Sinne des Führers zu leisten. Die reiche Fülle der zu lösenden Aufgaben bedarf aber des Einsatzes einer großen Anzahl von Kräften auf viele Jahre hinaus. Einst war der Beruf der Schwester durch die Abwendung vom Leben, durch das „Mit leiden" gekennzeichnet. Heute werden kämpferische, aktive, mitten im Leben stehende Schwestern verlangt, denen alle Lebensalter und alle sozialen Schichten unseres Volkes anvertraut werden, denen sie Lebenshärte und Lebensbejahung vermitten sollen. „Schwester möchte ich werden!" Dieser Wunsch möge daher in vielen jungen Herzen entbrennen, die heute vor der Berufswahl stehen, und dem Wunsch möae die Tat folgen, sich bei der NS.-Schwesternschaft oder beim Reichsbund der Freien Schweft"rn und Pflegerinnen zu melden. Dadurch erwirbt sich das deutsche Mädel den wertvollsten Titel, den sicy eine Frau neben dem der Mutter erringen kann. Nähere Auskünfte über Ausbildung, Arbeitseinsatz, Besoldung und Altersversorgung in den beiden Schwesternschaften erteilt die NSV.-Ganamtsleitung, Darmstadt, Steubenplatz 17. Ihre Stimme hatte ein wenig gezittert, als sie ihm die Begründung des Unfalls vorlas. Es war wortgetreu das Diktat Brögers. Sie legte den Bogen Papier auf den Tisch und ging unruhig ein paarmal auf und ab. Mehr als sonst spürte sie, daß Günther ohne das geringste Feingefühl ihr gegenüberstand. An ihrer Nervosität hätte er merken müssen, daß sie noch etwas Schweres auf dem Herzen hatte. Sie hatte sich einen großen Plan ausgedacht, den sie ihm unterbreiten wollte, aber mit keiner Frage kam er ihr entgegen. Immer wieder, wenn sie einen Anlauf nahm, stieß sie ins Leere. Ein Buch, das sie von Thomas geliehen und Günther zum Lesen mitgebracht hatte, lag aufreizend, mit einem schreiend gelben Umschlag neben der Blumenvase. „Ist es interessant?" fragte sie und drehte den Band auf die andere Seite. „Ich denke, du hast es gelesen?" wunderte sieh Günther. „Du hast es mir doch selbst empfohlen?^ ,Hch? Ach so! Das ist doch der lächerliche Roman von dem Mädchen Teresita, die verlogene Geschichte einer Eisenbahnbekanntschaft! Alles nur halb gelebt und das Erfundene noch schlecht!" Günther schüttelte lachend den Kopf. „Warum ereiferst du dich eigentlich so? Schließlich könnte es doch Möglichkeiten des Lebens geben, die du nicht kennst... noch nicht. Ich finde es zum Beispiel gar nicht so schlecht, sondern möchte fast annehmett, daß dich etwas ganz anderes in Wut gebracht hat. Nein, das Wort ist zu hart... du bist einfach nervös, wie?" ' Erschrocken starrte ihn Karin an. Hatte sie sich so gehen lassen? „Entschuldige, Günther. Vielleicht bin ich tatsächlich durch all die Erlebnisse etwas mitgenommen. Sei mir nicht böse." „Na, der Roman ist es ganz sicher nicht wert, daß wir uns darüber aufregen. Ich nehme an, es ist etwas anderes..." Er suchte offenbar einen Weg, um es ihr leicht zu machen. „Ich finde es ja auch immer nach nicht gut, daß du so allein in Sam- schaurig schönes Feuerwerk. Hier und da bellt ein MG. kurze Feuerstöße gegen den Feind. Sonst ist Ruhe. - Im Morgengrauen kommt Munition. Sofort sind wir auf den Beinen. Schnell ist die Munition an die Geschütze verteilt. Der letzte MuU-Wagen verläßt soeben die Feuerstellung „Sperrfeuer!" Der Feind greift an. Wir stürzen an die Geschütze. Kaum ist das Kommando verklun. gen, als auch schon die ersten Granaten die Rohre verlassen. Jiefe stählernen Morgengrüße werden den Sowjets nicht behagen. Der Tag fängt-gut an! Das Bellen der Geschütze hat ein Konzert aller Waffen wachgerufen. Wir müssen einen Feuerüberfall nach dem anderen schießen. Trotzdem! Der Feind weicht nicht. Immer und immer wieder greift er an. Mit aller Gewalt will er einen Durchbruch erzwingen. Rrtsch — bum! ... Rrtsch — bum! Wir wissen Bescheid! Die Roten setzen sogar ihre Kanonenpanzer ein. Jetzt wird's gemütlich! — Immer mehr dreht sich unser Feuer nach Westen und immer kürzer werden die Schußentfernungen. Plötzlich ist die Verbindung zur Infanterie abgeris. ' fern Der Feind hat sich dazwischen geschoben. Wir sind auf uns allein angewiesen. Der Angriff muß zum Stehen gebracht werden. Noch immer wird die Schußentfernung geringer. Wir müssen eine kleinere Ladung nehmen. Von der B-Stelle kommt ein letztes Sverrseuerkommando. Dann ist Schluß! Die Bolschewisten sind in unsere B-Stellen eingedrungen. Aber jetzt arbeiten wir Kanoniere. Weiter darf der Feind auf keinen Fall kommen. Granate auf (Granate verläßt die Rohre. Uns steht der Schweiß auf der Stirn. Doch es muß geschafft werden. Noch belfern die Geschütze. Ein wahrer Feuerhagel saust qe- gen den Feind. Nicht mehr lange, bann ist die Mu- nition verschossen. Auf einem Haus, in der Nähe der Feuerstellung, ist eine behelfsmäßige B-Stelle eingerichtet. Unser Abwehrfever liegt ausgezeichnet. Da kommt niemand hindurch. Immer wieder versucht es der Geg. $ Sarin wußte eigentlich selbst nicht, wie es ge- jfcrnen war, daß sie in diesen Tagen etwas vor Prther verheimlichte. Sie war in der kleinen Myselstube am Marktplatz gewesen und hatte die Äar Pfunde, die Günther zum Glück in feiner ■uwefte trug, gegen Lire eingetauscht und tarn M^estrahlend mit einem ganzen Haufen von Schei- BSn in das Krankenhaus. Vorher aber hatte sie sich W Riccione, dem einzigen Kaufhaus in Spacco- 6, ein graues Reisekostüm, einen Hut und eine tafche gekauft. Sie suchte sich noch Unterwäsche 'M) einen Pyjama aus und sand alles herrlich Mh. Die Verständigung war katastrophal, aber Mißlich brauchte sie ja nur mit dem Finger auf W- <5U deuten, was sie haben wollte. Als sie aus schmalen Kabinett hinaustrat, wurde sie mit k 'i überschwenglichen Beifall empfangen. Ein j nötiges Mädchen hielt ihr die unansehnliche jWl der Kombination hin, lachte unbändig und 4 chüttete sie mit einem singenden Wortschwall, üWdbem sie nicht das geringste verstand. I kne andere Verkäuferin drehte sie vor dem £ hin und her, zupfte hier an einer Falte, pH te dort an einer kleinen Rüsche, zog den Hut ein wenig schräger, so daß Karin sich nach imien Minuten wie eine bewunderte Diva vor- !ci L”pie du das nur alles fertigbringft!" lobte Gün- JTf»e. „So allein und ohne Sprachken^itnisse. Das jl ^facf) fabelhaft." Es ging ihm schon bedeutend ^enn er aud) noch ruhig liegen mußte, Iff^rzten ihn die gebrochenen Rippen weniger, und der Stirn liefen die Gedanken wieder ihre Ein Grofchcn kommt jum anderen! - Man kann selbst beim Iähnepuhen sparen, do man eine so gute Zahnpasta wie die Nivea für 40 Pfg. I bie grobeTube bekommt A ^U,6U sich, wenn sie erst in feuchter Luft, am besten über Nacht IÄ offenen Fenster, aushängen läßt. Bügeln ist j'gr.n in den meisten Fällen unnötig. Zu häufiges . «igeln ist vor allem den Wollstoffen nicht zuträg- ij®. Auch Bügelfalten an Herrenhosen brauchen M»t so oft nachgeplättet zu werden, wenn die Hose :'jtnbs in den Spanner kommt und richtig ausge- tt'flt wird. . Äichtig ist, daß auch bie Kinber frühzeitig zur Eonung und Pflege ihrer Kleibung angehalten Irden. Es versteht sich von selbst, baß ber Junge guten Schulanzug, bevor er zum Spiel ins Iförie geht, mit ältesten Kleidungsstücken vertauscht, 6t daß das Mädchen eine Schürze umbindet, wenn le ber Mutter beim Kochen ober Geschirrabtrock- he hilft. •I '3enn man bebenft, baß noch immer jährlich Ücnilien’ im Werte von 50 Millionen RM. durch i&ittenfrafj und von über 100 Millionen RM. |6iri) unsachgemäße Wäschebehandlung vernichtet ipkden, so wird daraus klar, wie sehr es qus die Für das Wirken und Schaffen einer Frau gibt es I ersteren sollen in erster Linie ihr Tätigkeitsfeld in m unserem deutschen Sprachgut keine schönere Be- der ©emeinbearbeit finben, währenb bie Reichszeichnung als bie beiben kleinen Worte: „Mutter" | bunbfchweftern in ber Hauptsache in Krankenhäu- unb „Schwester". Sie beibe umfassen jenen kost- fern unb Kliniken tätig sind unb daneben auch ihren baren Schatz mütterlicher unb schwesterlicher Liebe j Einsatz als freie Schwester in ber privaten Kran- unb Opferbereitschaft, ben icber von uns kennen ....... ~ ” unt schätzen gelernt hat, ben unsere Dichter be- geistert besungen unb unsere Meister in ihren erhabensten Kunstwerken verewigt haben. Neben ber Mutter, bie in selbstlosem Dienen unb entsagungsvollem Aufopfern sich in ihrer Familie immer roieber aus starkem Herzen heraus oer- schwenbet, steht bie Schwester, bie bie jüngeren Geschwister schützt unb behütet unb ihre täglichen kleinen Freuden unb Le ben bes Daseins teilt. Die Worte Mutter unb Schwester. — in ihrem tiefsten Wesen lebensverwanbt — umfassen all bie Sorgen unb Opfer, wie sie eben nur eine Frau zu schenken vermag unb in benen ebelstes.Frauentum enthalten ist. b. BrOhl. Obungji "4hlun( Gitieo ’diuhtr.i , bem r brun gäbe 'Itteftr.-i berystr.- estalozch loten. g.Belohn la.b.Put mti- Dx Oslker 'Backpulver., 'ßaddn Sin Spar-Jeig, derSreude machH Jzartoffetteig für Jzleistgebäck; 3oog®d5«m4n wt« or. ml« .B-ukin-. 75 r 3^«. 3 Xropfen Dr. Detfer Barf-Stroma BlttmncnM. 1 Ctodfc 1 Eßlöffel wafler, 50 g Margarine ober Schweineschmalz 250 f gekochte Rarloffeln (oom Tage vorher). Mehl unb .Barfln“ werben gemischt anb ans ein Barfbrtti (Tischplatte) gesiebt. Jo bie Mitte wirb eint Vertiefung dngebrflrft, Zucker, vack- Stroma. Dweisi unb ZBafler werben hineingegeben tmb mit einem Teil bes Mehl, jn einem Mrfen Brei Derart diel Darauf gibt man bie In Stücke geschnittene, kalte Margarine ober bas Schmalz und Me burchgepretzteu») Kartoffeln, bebeckt sie mit Mehl, drückt alles zu einem -laß zusammen und netto et et oon ber Mitte aus alle Zutaten schnell zu einem glatten Teig. Sollte er kleben, gibt man noch etwas Mehl hinzu. •) Der Teig wirb glatter unb feiner, wenn man bie Kartoffeln zweimal durch ein Sieb streicht ober burchpreht. nwhwdrfex/ Die Rezepte für .Slpfel im Schlafrock*, .«artoffelhürnchen* unb..Apfeltaschen*. Me aus diesem Teig hergeslellt werden, finden Sie in meinem neuen Prospekt .Zeitgemühe Rezepte', ben Sie bei jhrem Kaufmann, ober wenn nicht vorrätig, auf Wunsch kostenlos oon mir erholten. Dr. August Oelfer, Blelefelb A n OY AUUÄ Fotofilm I tf ~ ■ *.v 1 * Das interessiert die Hausfrau Ringen. Sie können auch ruhig etwas mehr von dem Einweichmittel nehmen, besonders wenn es sich um stark beschmutzte Wäsche handelt. Ze gründlicher und je länger eingeweicht wird, um so besser quillt die Gewebefaser auf. Dadurch zerspringt die Schrnuhkruste, und der größte Teil des Schmutzes löst sich aus der Wäsche. Das Gewebe wird dabei weitgehend geschont. Man soll auch die Wäsche niemals gleich aus dem Einweichwasser in den Waschkessel tun. Spülen Sie sie erst in klarem Wasser aus, damit der noch lose daranhängende Schmutz sich entfernt. Ze besser gespült wird, um so weniger Waschpulver brauchen Sie zum Klarwaschen. Nach so gründlichem Einweichen genügt es übrigens, die Wäsche langsam zum Kochen zu bringen und sie dann etwa 15 Minuten ziehen zu lassen. Nicht ratsam ist es, wenn die Wäsche Über Nacht in der abgekochten Lauge stehendleibt. Sie wird dann leicht braun und unansehnlich. Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 40, Wirsing, J4 kg 6 bis 10, Weißkraut 5 bis 8, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 7 bis 10, rote Rüben 7 bis 10, Spinat 10 bis 15, Unterkohlrabi 6 bis 8 Meerrettich 50 bis 70, Schwarzwurzeln 40, Lauch 17, Sellerie 15, Feldsalat, Vio 10, Blumenkohl, das Stück 30 bis 60, Salat 8 bis 12, Endivien 10 bis 15, Oberkohlrabi 10 bis 15, Rettich 6 bis 10, Radieschen, das Bund 10 Rpf. Zum Leichenfund bei Laubach. Die Sektion des bei Wetterfeld in der Wetter tot aufgefundenen 17 Jahre alten AdolfIäger aus. Laubach, über dessen Verschwinden und Tod wir bereits mehrfach berichteten, hat ergeben, daß der Kopf des Toten eine Schädelfraktur aufweist. Wodurch die Verletzung entstanden ist, steht bis jetzt noch nicht fest. Die von der Kriminalpolizei Gießen in Gewahrsam genommenen drei jungen Leute öus Laubach verbleiben zunächst noch in polizeilicher Verwahrung. Die Untersuchung wird fortgesetzt. Die Spielergebnisse im Kreise Wetzlar waren: Hochelheim — Girmes 5:15 (3:8), Garbenheim gegen Katzenfurt 8:4 (6:2). mit 502 Ringen: die aktive v-Mannschaft mit 442 Ringen über die Altersschützen-O-Mannschaft mit 404 Ringen und die Anfängerklasse D mit 355 B-Klasse: 1. Heinrich Appel, 153 Ringe; 2. Hans Wessels, 151 R.; 3. Willy Kunert, 142 R.; 4. Karl Auch gutes Spülen nach dem Waschen ist wichr tig. Das Spülen hat die Aufgabe, die Seifem' reste aus dem Gewebe zu entfernen. Ala« spült zuerst in heißem, dann in kaltem Mass« und so lange, bis das Wasser klar bleibt. Emp* fehlenswert ist dabei die Verwendung eine-t guten Spülmittels. Es verhindert das Sraill' und Gelbwerden des Gewebes und gibt bd Wäsche einen frischen Geruch. Die von der Weißwäsche übriggebliebenid Waschlauge kann übrigens oft noch gut -um Waschen der groben Buntwäsche gebrauch«! werden oder zum Scheuern und Putzen in& Haushalt. DEi hartnäckigen Flecken auf Hol,) oder Stein nimmt man dann etwas feinet? Scheuerpulver zu Hilfe. Auf keinen Fall abeü Waschpulver oder Seife dazu gebrauchen! Beide stehen uns im Kriege ja nur beschränk zur Verfügung. Und wer sorgsam damit hau^ hält und sie nicht gedankenlos verbraucht, leiste nicht nur sich selbst, sondern auch der deut-. schen Volkswirtschaft einen guten Dienst t Warum wollen Sie nicht die Nacht zu Ihrer Helferin machen? Während Sie schlafen, kann die Nacht für Sie arbeiten. Heimliche Prüfte tönnen beim Waschen für Sie wirken. Schon nachts kann sich viel Schmutz in der Wäsche lockern. Diele Frauen wissen das nicht. Sie weichen erst am frühen Morgen ein, rubbeln und bürsten die Wäsche und waschen auch noch mit Waschpulver vor. Diese Arbeit und dieses Waschpulver hilft die Nacht Ihnen sparen. Das kurze Einweichen genügt nämlich nicht, um den Schmutz gründlich zu lockern. Deshalb ist es wichtig, daß die Wäsche die ganze Nacht über in der Einweichlösung liegt, unv nicht bloß we- wge Stunden vor dem Waschen» Sprechstunden der Redaktion. 11.30 bis 12.30 Uhr 16 bis 17 Uhr. Samstagnach. mittags geschlossen. Geheime Kräfte in der Nacht? Plunzwurst für das Gebiet Hessen-Nassau erlaubt Alle Schlachtvieh schlachtenden Betriebe im Gebiet des Viehwirtschaftsverbandes Hessen-Nassau dürfen Plunzwurst Herstellen und zum Verkauf bringen. Die Abgabe und der Bezug von Plunzwurst dürfen nur in der vierfachen Menge der sich aus den einzelnen Bedarfsnachwersen für Fleisch und Fleischwaren ergebenden Gewichtsmenge erfolgen. Plunzwurst muß zu 90 v. H. Blut und zu 10 v. H. aus Schwarten bestehen. Der Kleinverkaufspreis ist auf RM. —,40 je 500 Gramm festgesetzt Muß ich handkäse nehmen? Nachdem die Ernährungsämter bekanntgegeben Haden, daß der Bezugsabschnitt 2 für Käse der Reichsfettkarte zunächst nicht mehr ausschließlich für Sauermilchkäse Gültigkeit besitzt, stieß man rote, bei holt auf die Auffassung, daß es damit gerollter, maßen verboten sei, Handkäse (Sauermilchkäse) zu kaufen. Dem ist jedoch nicht so. Es sollte durch'diese VeröffenUichung bzw. Verfügung ledigbch unterbunden werden, daß bei der vorübergehenden Ein- Keine Wertsachen nach Italien mitmhmen. Nach neueren italienischen Bestimmungen haben Reisende, die Gegenstände aus Platin, Gold, Silber und Edelsteinen mit sich führen, diese bei der Einreise nach Italien beim italienischen Zollamt bis zur Ausreise zu hinterlegen. Da sich hieraus Erschwerungen ergeben können, besonders wenn die Ein- und Ausreise über verschiedene Grenzstellen erfolgt, wird den deutschen Reisenden dringend empfohlen,' bei Reisen nach Italien Wertgegenstände der genannten Art nicht mitzunehmen. Dingfest gemacht. Die Kriminalpolizei Gießen teilt mit: Wegen Diebstahls, Urkundenfälschung und Betrug wurde ein achtzehnjähriger junger Mann aus Oberweimar (Kreis Marburg) hier festgenommen. Er hatte seinem Großvater sechs Scheckformulare entwendet und nach Ausfüllung der Schecks bei einer Spar- kasie in Zwischenräumen Beträge von insgesamt 1166 RM. abgehoben. Das Geld hat er bis auf einen klemen Betrag durchgebracht. Der Beschuldigte wird dem Amtsgericht zwecks Erlaß eines Haftbefehls zugeführt — Ein vierzehneinhalbjähriger Junge konnte des Diebstahls einer Armbanduhr, die einer bei feiner Firma tätigen Angestellten gehörte, überführt werden. Da der dringende Verdacht bestand, daß er noch für weitere Diebstähle in Frage kam, wurde eine Durchsuchung in der elterlichen Wohnung vorgenommen. Es wurden dabei außer einer Menge Spielwaren vier Paar Herren- und zwei Paar Kinderstiefel, 35 schwersilberne Eßbestecke usw. gefunden. Die Spielwaren und Stiöfel hat er bei seiner Firma entwendet. Die Bestecke, die seinerzeit als Expreßgut auf dem hie- sigen Bahnhof umgeladen wurden, stahl er vor etwa zwei Jahren während der Verdunkelung von einem Wagen, der auf dem Bahnhof vor den Expreßguthallen stand. Die Eltern des Jungen haben sich wegen Hehlerei zu verantworten. Gießener Wochenmarktpreise ♦ Gießen, 30. Okt. Aus dem heutigen Wochen- markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Mootz. 140 R. E-Klasse: 1. Emil Müller, 143 Ringe; 2. Eugen Vaupel, 138 R.. 3. Willy Horn, 135 R.; 4. Julius Funk, 110 R.: 5. Hans Schmall, 102 R. O - Klasse und nicht aktive Schützen: 1 Karl Stork, 117 Ringe; 2. Heinrich Ruckstuhl, 116 R.; 3. Georg Eberle, 111 R.: 4. Willy Otto, 104 R.; 5( Ludwig Zängler; 6. Louis Alchoff: 7. Gustav Frey' 8. Walter Jung. Altersschützen von 50 bis 70 Jahren. A = und B-Klasse: 1. Georg Schilling, 154 Ringe; 2. Willy Georg, 150 R.; 3. Conrad Dreyer, 144 R.; 4. Hermann Sauer, 136 R. E-Klasse: 1. Carl Nonnenbroich, 133 Ringe; 2 Carl Peter, 130 R.; 3. August Trebbe, 121 R.; 4. Franz Zeller, 118 R.; 5. Adolf Möhl. v - Klasse und nicht aktive Schützens 1. Willy Amend, 113 Ringe, 2. Fritz Klotz; 3. Rudolf Paul. Altersschützen über 70 Jahre: 1. Otto Schönau, 119 Ringe. Iungschützen. Gleiche Bedingungen wi^e Alters schützen. 1. Joachim Hölzel, 142 Ringe; 2. Eber'- Hard Beigang, 138 R. ; 3. Karl Heinrich Koch, 125 9t: 4. Karl Stork, 124 R.; 5. Herbert Müller, 124 R.; 6 Heinrich Kraft, 109 R.; 7. Jost Fuhr, 102 R.: 8 Wolfgang Sauer,' 98 R.; 9. Dieter Sommer 95 R.; 10. Paul Mockenhaupt, 91 R.; 11. Wolfgan« Burger, 90 R. Neuer Weltrekord im Diskuswerfen. In Mailand unternahm der bekannte italienische Wurfathlet Adolfo C o n s o l i n i einen Angriff am den Weltrekord im Diskuswerfen, der von Erfolg gekrönt war. Der Italiener schleuderte die Scheibe 53,34 Meter weit. Ein Wurf von 53,86 Mett* war leicht übergetreten. Luftwaffe II — Heuchelheim 13:3 (8:1). Wie schon aus dem Ergebnis heroorgeht, stand das Spiel im Zeichen der Soldaten. Allerdings hatte Heuchelheim einige Jugendspieler in seinen Reihen, welche den Anforderungen des Spieles nicht ganz gewachsen waren. Auch waren die Platzoerhältnisse nicht gerade ideal. Die Spielergebnisse im Kreise Wetzlar waren: ♦♦ Eröffnung der Städtischen Mu. fit. und Orchesterschule. Am kommendem Sonntag um 11 Uhr wird in der Aula der Univer- sität die kürzlich von der Stadt Gießen gegründete Städtische Musik- und Orchesterschule feierlich er» öffnet werden. Dabei werden Oberbürgermeister Ritter als Leiter der Stadtverwaltung, Universitätsmusikdirektor Professor Dr. T e m e s v ä r y alr Leiter der Schule und Bannführer T a e s l e r als Vertreter der an der Schule mitarbeitenden Hitler- Jugend Ansprachen halten. Ein städtisches Orchester i wird mit Kompositionen von Mozart die Ansprachen : umrahmen. ** Gießen im Rundfunk. Am kommenden Sonntag, in der Zeit von 10.15 bis 11 Uhr wird im ; Reichssender Frankfurt a. M. im Rahmen der Sende- reihe „Deutsche Städtebilder" eine Sendung über Gießen gegeben. Man darf gespannt sein, was der Rundfunk dabei über unsere Stadt erzählen wird. ♦♦ Sichergestellte Fahrräder. Bei der Kriminalpolizei Gießen sind folgende Fahrräder sichergestellt wvrden: Marke Bauer 1 152 267, Marke Panzer 34 786, Marke Goldrad 28 322, Marke Opel 721 847. Eigentümer mögen ihre Ansprüche bei der Polizei melden. Landkreis Gießen. £ Beuern, 30. Okt. Am 31. Oktober werden unsere Mitbürgerinnen Frau Anna Marie Nachtigall W w e., geb. Stein, 8 5 Jahre und ihre Schwester Katharina Kumpf Wwe., geb. Stein, 80 Jahre alt Beide Geschwister sind noch sehr rüstig und erfreuen sich guter Gesundheit. Sie helfen noch tüchtig in der Landwirtschaft mit. Ihnen gilt unser herzlicher Glückwunsch zum Geburtstag und für einen schönen Lebensabend. Handball. Gauklasse. Pfungstadt — Luftwaffe Gießen 7:5. Der Wunsch, die Luftwaffe als Sieger zu sehen, ging leider nicht in Erfüllung. Der Ersatz machte sich dech bemerkbar. Kreisklasse. Dornotizen. Tageskalender für Donnerstag. Gloria-Palast, Seltersweg: »Leichte Muse". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Oh, diese Männer." — Oberhessischer Kunstverein: 17 bis 18 Uhr Ausstellung im Foyer des Stadttheaters. Theater der Universitätsstadt Gießen. Das am Freitag zur Erstaufführung gelangende Tropenstück „Dschungel" von Josef Maria Frank behandelt ein Aerzteschicksal, das sich auf dem fieberverseuchtdn Boden einer Kolonialinsel in Westindien abspielt. Die Spielleitung hat W. M. M u n d, die Rolle des Arztes Dos Pasios spielt Intendant Hans Walter Klein. Gastspiel des Niederländischen Balletts. Dem „Niederländischen Ballett Avonne Georgi", das auf Einladung der NSG. „Kraft durch Freude" am nächsten Montag im Gloria-Palast in Gießen ein Gastspiel gibt, geht ein ausgezeichneter Ruf voraus als einer Tanzgruppe, die weit über die holländischen Grenzen hinaus in anderen Ländern diesen Ruf schon unter Beweis gestellt hat. Die tänzerischen Kompositionen und Einzelbilder in der stilechten Pracht der Kostüme bringen schöpferische Leistungen zum Ausdruck, die in ihrer Ausdeutung Vollendetes bieten. Es ist nicht zu viel gesaat, daß der NSG. -Kraft durch Freude" mit der Gewinnung dieses Balletts für ein Gastspiel in Gießtzn ein großer Wurf gelungen ist, der keinen Freund der Tanzkunst enttäuschen wird. Darstellerisches Können, tänzerische Gewandtheit und seelische Vertiefung dieses Balletts stehen auf einer künstlerischen Höhe, die nach vorliegenden Berichten als einmalig bezeichnet werden können, so daß das bevorstehende Gastspiel nicht nur einen Genuß für das Auge, sondern auch einen Wert innerer seelischer Bereicherung bringen dürfte. Oie OsfizierSlaufbahn in der Luftwaffe. Der Oberbefehlshaber der Luftwaffe gibt bekannt, daß Meldungen von Schülern der 7. Klaffe höherer Lehranstalten als Offiziersbewerber fürste Einstellung im Jahre 1942 bereits jetzt bei den Annahmestellen für Offiziersbewerber der Luftwaffe in Berlin, Hannover, München und Wien erfolgen können. Es kommen folgende Laufbahnen in Betracht: Fliegeroffizier, Jngenieuroffizier des Flug- zeugwefens, Offizier in der Flakartillerie- und der Luftnachrichtentruppe. Einzelheiten, auch über die Bewerbung von Nichtabiturienten, enthält das Merkblatt „Der Offiziersnachwuchs der Luftwaffe im Kriege", Ausgabe Oktober 1941, welches bet allen Wehrbezirkskommandos, Wehrmeldeämtern, höheren Lehranstalten, den Dienststellen der HI. und des NSFK. und den genannten Annahmestellen zu er- 10 Jahre NS.-Frauenschaft. Zm Oktober 1931 wurde die NS.-Frauenschast gemündet. Damit war der einheitliche Aufbau einer Frauenorganisation im ganzen Reich begonnen. Die vorher bestehenden Zusammenschlüsse von national ozialistischen Frauen waren nur sehr spärlich. Die Mehrzahl der Nationalsozialistinnen hatte sich der Bewegung ohne festen Zusammenschluß verschrieben, indem sie der SA. und jjr im Kampfe tätig auf ihre frauliche Art und Weise hals. Sofort nach der reichsseitigen Gründung der NS.° Frauenschaft entstanden auch im Gau Hessen-Nas- au aus dem bereits bestehenden, vom Gauleiter gegründeten Roten Hakenkreuz, einer fürsorgerifchen Selbsthilfeorqanisation der Partei, die ersten Gruppen der NS.-Frauenschaft. 41 Gruppen bestanden bis zum Ende des Jahres 1931. Ihnen gehörten rund 370 Frauen an. In diesen Tagen begehen die ältesten Frauenschaftsgruppen ihr lOjähriges Bestehen, und ihre ältesten Mitglieder werden von all denen geehrt, die heute zu der großen Frauenorganisation gehören. Heute stehen neben jenen ältesten Mtgliedern im Gau Hessen-Nassau fast 200 000 Frauen, die wissen, daß die Frau im nationalsozialistischen Staat auch Pflichten zu erfüllen Hatz um sich des Lebens in diesem Staate würdig zu zeigen. Das Deutsche Frauenwerk wurde Anfang 1936 gegründet. Aus feinen Reihen ergänzen sich die Mitglieder der NS.-Frauenschaft, die allein die Führerinnen dieser Frauenorganisation stellt. Tatsächlich sind NS.-Frauenschaft und Deutsches Frauenwerk nicht etwa zweierlei Organisationen, sondern sie bilden zusammen die deutsche Arbeitsgemeinschaft der Frau. Die ältesten Mitglieder der NS.-Frauenschaft, die in diesen Tagen im Gaugebiet Hessen-Nassau die Feier des 10jährigen Bestehens der NS.-Frau-n- fchaft begehen können, sind damit die Träger der großen Frauengemeinschcrft, auf die wir heute stolz schauen können, und die sich besonders in der großen Zeit der Gegenroart stets aufs neue unerschöpflich bewährt. schränkung der Käsezuteilung bei Beibehaltung der bisherigen Regelung der Verbraucher zur Hälfte Sauermilchkäse, also Handkäse hätte nehmen müssen. Im Interesse der Dersorgungslage auf dem Duttermarkt kann jedoch eine totale Verlagerung des Verbrauchs von Magerkäfearten zugunsten von Fettkäsearten nicht befürwortet werden, so daß die Großverteiler angewiesen sind, 25 v. H. jeder Auslieferungsmenge dem Kleinoerteiler gegenüber mit Hand käse zu beschicken. Die Frage, ob die Hausfrau verpflichtet ist, im Wechsel mit den vorhandenen anderen Käsearten auch Handkäse zu beziehen, ist somit zu bejahen. Wenn auch Handkäse gegenüber dem Weichkäse nicht die Fähigkeit besitzt, gestrichen zu werden, so ist dieses Erzeugnis infolge feines hohen Eiweißgehaltes doch ein vollwertiges Nahrungsmittel. Die Notwendigkeit, hin und wieder auch einmal Magerkäse zu verzehren, wird zweifellos durch die Hausfrau mit in Kauf genommen, wenn sie bedenkt, daß sie so mit dazu beiträgt, die bisher gewährte, verhältnismäßig hohe Butterration zu erhalten. ner. Cs ist unmöglich. Er muß zurück. Auch seine Panzer schaffen es nicht. „Feuer stopfen!" Erschöpft sehen wir uns an. Wir haben es geschafft. Die Masse der sowjetischen Infanterie mußte diesem mörderischen Feuer weichen. Aber noch ist der Kampf nicht beendet. Spähtrupps säubern in allen Richtungen das Gelände. Versprengte Bolschewisten müssen niedergekämpft wer- den. Nur langsam gibt er unseren schwachen Kräften nach. Doch er muß zurück. Unsere B-Stellen werden wieder besetzt. Jetzt verfolgt unser Feuer den weichenden Feind. Kraftfahrzeugkolonnen werden vernichtet. Diese Truppen greifen sicher nicht wieder an. Der Durchbruchsoersuch ist gescheitert. Das Feuer unserer Geschütze hat die roten Horden niedergezwungen. Wie immer hat der deutsche Soldat die Oberhand über die bolschewistischen Weltfeinde be- halten. Kan. Wolfg. Battermann. hJ.'Spiele im Bann 116. L i ch — Mtv. Gießen Jgd. 3:9 (0:2). Im ersten Spielabschnitt wollte es bei den Gießenern nicht klappen. Die Platzmannschaft wehrte sich tapfer und ließ nur zwei Erfolge der Gäste zu. Nach der Halbzeit zeigten die Gäste eine gute Leistung und konnten Lich noch mit sieben Treffern bezwingen. Holzheim — Lang-Göns 6:5 (4:1). Bei den Gästen wollte es in der ersten Spielhälfte nicht klappen. Holzheim war dagegen besser und konnte vier Treffer buchen. Nach der Pause, kam Lang-Göns, besser auf, mußte aber der Platzmannschaft den Sieg überlassen. Mtv. Gießen II — Grüningen. Grüningen trat zu diesem Spiel nicht an und vergab dadurch die Punkte. DT-Spiele im Bann 116. Heuchelheim — Lang-Göns 5:3 (3:2). Die Heuchelheimer Kleinen konnten in einem schönen Spiel Sieg und Punkte in Heuchelheim behalten. Abschießen des Schützenvereins. Nach den sehr erfolgreichen Sommerkämpfen, bei denen der Schützenverein in vier Wettkämpfen Gaumeister werden konnte und somit zu den erfolgreichsten Vereinen des Gaues zählt, hielt der Verein an den letzten Tagen fein Abschießen. Von dem traditionellen Königs- und Becherschießen hatte man, wie in den letzten beiden Jahren, aus kriegswirtschaftlichen Gründen abgesehen. Es wurde ein richtiges Leistungsfchießen in den verschiedenen Klassen abgehalten, bei dem auch die weniger geübten Schützen zu ihrem Recht kamen. Mannschaftskämpfe: 4 Schützen, Kleinkaliber, 50 m, liegend, kniend und stehend, je 5 Schuß. Zwischen der ersten aktiven und der ersten Altersmannschaft wurde ein spannender Kamvf aus» gefochten, der erst nach der Scheibenkontrolle entschieden war. Es siegte „bie 1. Mannschaft, bestehend aus Schützen der Klassen A und B, mit 586 Ringen, vor der gleichartigen Altersschützenmannschaft mit 578 Ringen. Ferner: die aktive E-Mannschaft mit 526 Ringen über die Altersschützen-E-Mannschaft -o—. , Einzelkämpfe: 1 8fri Aktive Schützen bis 50 Jahre, A. und j .$erej halten ist. ’ Eine ernste Mahnung Was halten Sie von einem Menschen, der nachts, , wenn feindliche Flieger kommen, ihnen mit Lichtsignalen die gesuchten Ziele zeigt? Sicher empfinden Sie die Todesstrafe für einen solchen Landesverräter noch als milde Sühne. — Der Wirkung nach kann jeder dieselbe Schuld auf sich laden, wenn er bei Fliegeralarm schlecht verdunkelt hat oder aus Gedankenlosigkeit Licht macht, obwohl die Fenster nicht verdunkelt sind. Der Feind sieht das Licht und kann sich danach zurechtfinden. Wer mochte eine solche Schuld auf sich laden! Oie Betreuung der Obdachlosen nach Fliegerangriffen. Vor einiger Zeit ist u. a. auch durch die Tages- 5resse betanntgegeben worden, daß es erwünscht sei, aß obdachlose Volksgenossen nach- Fliegerangriffen eine Unterkunft bei Verwandten, Freunden und Bekannten aufsuchen, sofern dies im Einzelfalle möglich ist. Auf wiederholte Anfragen wegen Regelung der Verpflegung in derartigen Fällen wird mitgeteilt, daß die Bezirksstellen Des Ernährungsamtes tatsächlich verloren gegangene Lebensmittelkarten selbstverständlich ersetzen, jo daß jeder Volksgenosse, der dies wünscht, sich auch im Notquartier weiterhin selbst verpflegen kann. Kommt dies jedoch besonderer Gründe halber nicht in Frage, so ist auch jeder Volksgenosse, der sich selbst untergebracht hat, berechtigt, an der bei Bedarf einzurichtenden Sam- melverpflegung teilzunehmen. Wie bekannt, ist die Durchführung- dieser Verpflegung der NSV. übertragen worden -und hat bisher bei jedem Einsatz die dankbare Anerkennung der Beteiligten gefunden. N tyt miri ahn tyns i :uch ei 3 Nlhk h an. Hn Wen I N nts i iJer! LHf) Mgli l. h N . . jHq(. I» i ■le 'V । L1'" !O|tDl :'roe "'lp s. noti Juiorti ^Ühin l’i'iiinq M Üfidjt d i- tyn It iNhratior ’hrteri ■tifone fl oerl N 'N Ä n Ec I 'rilas । I eine' Ns