Gewaltige Ansangsersotge Die Gondermeldungen des Oberkommandos Tage 35 Flugzeuge. deut- Breft-Liiowfk gefallen Bereits am ersten Tage die Lustherrschast erkämpft Morgens auf den sowjetrussischen Feind. Trotz feiner starken, zahlenmäßigen Ueberlegenheit hat fte bereits am 22. 3 uni die Luftherrschaft im Osten erkämpft und die sowjetrussische Luftwaffe vernichtend geschlagen. Allein während der Kämpfe in der Luft wurden 32 2 rote Flugzeuge teils durch Jäger, teils durch Flak abgefchoffen. Mit den am Boden zerstörten Maschinen erhöhte sich die XaM der vernichteten Flugzeuge der sowjetrussischen Luftwaffe bis zum Abend des 22. Juni auf 1811 Maschinen. Der deutsche Verlust betrug an diesem durchzubrechen. Die deutsche Panzerwaffe im Herein mit unseren Panzerabwehrverbänden hat sich aber endgültig durchgesetz». Sie wurde dabei unterstützt durch Flak und Flieger. Auch die neuen sowjetrussischen Riesentanks sind der Tapferkeit des deutschen Soldaten sowie der Güte unserer Massen erlegen. Rach Ablauf der ersten vier Kampftage sind vernichtet worden: 1200 sowjetrussische Panzerkampswagen durch die Verbände des Heeres, 97 durch die Verbände der Luftwaffe. Oünaburg in deutscher Hand. 26. Juni 1941: In kühnem Vorstoß erreichten unsere im baltischen Raum operierenden Truppen d 1 e Düna. Der Strom wurde an mehreren Stellen überschritten. Die Stadt Dünaburg fällt in deutsche Hand. Alle Versuche des Feindes, diesen Vormarsch durch verzweifelte Gegenangriffe zu verhindern, scheiterten an der Tapferkeit unserer Soldaten. wurden 215 Panzerkampswagen, viele Geschütze, darunter 42 schwerste, erbeutet. Zwei (Sowjetarmeen östlich Bialystok eingeschloffen. Im Fuge der vorwärtsschreitenden Operationen sind im Raum ostwärts Bialystok nunmehr zwei sowjetrussische Armeen oon allen Seiten ein* geschlossen. Trotz tagelanger verzweifelter Durchbruchsversuche zieht sich der Ring der deutschen Armeen um sie von Stunde zu Stunde enger. In wenigen Tagen werden sie entweder kapitulieren oder vernichtet fein. Damit wird das Schicksal jener zahlreichen Sowjetdivisionen besiegelt sein, die bestimmt waren, den Zentral st ofz gegen Deutschland zu führen. Infanterie-Divisionen des Heeres und Verbände der Waffen-ff sind hier die Träger des Kampfes auf der Erde. In zerschmetternden Angriffen gibt ihnen die Luftwaffe ihre unersetzliche Hilfe. Oer Raum von Minsk erreicht. An dem Kessel von Bialystok beiderseits vor- stohend, haben unsere Panzerverbände und motorisierten Divisionen den Raum um Minsk er- reicht. Lin neuer groher (Erfolg bahnt sich an. 40000 Gefangene. Ungeheure Verluste des Feindes. Gewaltige Beute. Die einleitenden Operationen gegen Sowjelruß- land haben in der kurzen Zeit vom 22. bis 27. Juni 1941 zu Ergebnissen geführt, die trotz der Unmöglichkeit, die Beute schon jetzt auch nur annähernd zu erfassen, gewaltige sind. Auher den schwersten blutigen Verlusten des Feindes sind schon in den ersten Tagen mehr als 40 000 Gefangene in unsere Hand gefallen, liebet 6 0 0 Geschütze wurden bisher als Beute gezählt. 2233 Panzerkampfwagen, darunter 46 schwerste Panzer von 52 Tonnen Gewicht, sind teils vernichtet, teils erbeutet. Dazu kommen gewaltige Mengen an Panzerabwehr- und Fliegerabwehrgeschühen sowie Maschinengewehre, Gewehre, Kraftfahrzeuge usw. Diefe Zahlen erhöhen sich stündlich. Sie werden aber gewaltig anschwellen nach den Kapitulationen oder der Vernichtung der jetzt eingeschlossenen fowjetrufsischen Armeen. Die deutsche Luftwasfe hat der sowjetrussischen die in diesem Kriege bisher vernichtendste Riederlage zugefügt. Durch Jäger, Kampfflugzeuge und Flak wurden in der Luft und auf der Lrde in sieben Tagen 4107 Sowjetflugzeuge vernichtet. Demgegenüber hatten sich unsere eigenen Verluste in mäßigen Grenzen. 3m gleichen Zeitraum hat unsere Luftwaffe 150 Flugzeuge verloren. Die Ueberlegenheit des deutschen Fliegers sowie des deutschen Materials ist eine turmhohe. Diese gewaltigen Zahlen an Flugzeugen, Panzer- fampfroagen und sonstigem Material, deren Vernichtung oder Erbeutung der vorbildlichen Zusammenarbeit der deutschen Wehrmacht zu verdanken ist, geben aber zugleich ein eindrucksvolles und überraschendes Bild von der Grütze der Gefahr, die sich im Osten an der Grenze des Reiches zufarn- mengebraut hat. Ls ist wahrscheinlich gerade noch In letzter Stunde gelungen, den mitteleuropäischen Raum vor einer Invasion zu bewahren, deren Folgen unübersehbar gewesen fein würden. Das treuliche Volk ist seinen tapferen Soldaten wahrhaft zu tiefstem Dank verpflichtet. Montag. 30. ZunMtl Annahme von Anzeiger» für die Miiiagönummer biS8'/,Ubr dedBvrmittagS Anizeiaen-Pretle: Anzeigenteil 7 Rvl ie mm bei 22 mm Zellenbreite, Tertteil 50 Nm. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Narüläffe: Wiederholung Malstaffel I Abfcvittlle Mengenstaffel v Piatzvorichrift (oorberme Vereinbarung > 25°/« mehr Der Aufmarsch der Sowjetarmeen zerschlagen. Europa vor der bolschewistischen Invasion bewahrt. — Taufende von Flugzeugen und Panzern vernichtet. — Zwei Armeen bei Bialystok eingeschloffen. — Oer Raum von Minsk erreicht. Kühne Vorstöße der Kriegsmarine. Die lieber- und Untermafferftreitftäfle der der beiderseitigen Interessensphären an >20wietruy- land gefallenenen ehemaligen polnischen Dftpro* vinzen erhalten hatte. Die kaum noch vorstellbaren Verluste der sowjetrussischen Panzerwaffe schon in den ersten Kampftagen und die jedem Vergleich mit Vorgängen auf früheren Kriegsschauplätzen spottende Dezimierung der Sowjetluftwaffe m dieser gleichen Zeit sind die treffendsten Beweise dafür, daß diese ausgesprochenen Angriffswaffen m geradezu ungeheuren Mengen hinter der Grenze oe- reitgestellt worden waren, und zwar vor allem m den nach Westen vorspringenden Räumen von Lemberg und Bialystock, womit denn auch schon Die beiden wichtigsten Ansatzpunkte genannt sind, Die sich aus den deutschen Operationen der ersten Woche herausschälen. Der Kampf begann ähnlich wie auf den früheren Kriegsschauplätzen mit oer Generaloffensive der deutschen Luftwaffe im Morgendämmern des 22. Juni, sie konnte bereits am gleichen Tage die Luftüberlegenheit erringen und an den folgenden Tagen ihre Erfolge über den zahlenmäßig stärkeren Feind zu der schwersten Niederlage erweitern, die sie jemals in diesem Kriege Wilna und Kowno genommen. Sie untet «infafj schwerster ariilleriststcher wa!- fen angegriffene Festung 8 rest-L i lo w Ik fall! in'unfere Hand. Als lefjter Sfühpunff be5 Jeinbes wird am 24. 6. die Zitadelle non unteren Truppen erstürmt. Der deutsche Vormarsch erreicht w Ina und Kowno. Beide Städte werden noch am selben Tage genommen. 1300 panzerkampswagen vernichtet. Um den deutschen Vormarsch auf;uhatten. oer- lucht- die somjetrussische Armee, mit unzahli- a e n v a n ; e r k a m p f w a g e n unsere Viuisionen anrufallen rückwärtige Verbindungen abiuschneiden oder au- den sich anbahnenden Umklammerungen (91. Jahrgang Ur. (55 Erscheint täglich, nutzer Sonntags und feiertags Beilagen: Wietzener Fam ilienblättcr WatimBild-DieScholle Bezugspreis: Monatlich.......RM 1.80 Zustellgebühr... » ~.2o a„ch bei Nichterscheinen von einzelnen Wummern infolge höherer Gewalt .lenilvrechanschlutz 2251 Trsü'ian,chr,st:,,Anzeiger Postscheck 11686 FrankküM. anders ist es der sowjetrussischen Panzerwaffe ergangen. Auch ihre Riesentanks, upn deren vernichtender Wirkung man sich in Moskau Wunder versprach, und die in der Auslandsprovaga.ida eine beträchtliche Rolle gespielt haben, haben sich dem deutschen Kampfwagen als unterlegen erwiesen. Die gewaltige Massierung der Sowjetpanzerwaffe in den Grenzraumen hat so ungeheure Verluste zur Folge gehabt, daß sie durch rückwärtige Reserven wohl kaum wieder ersetzt werden können. Die deutschen Armeen, die am Morgen des 22. Juni zwischen den Karpathen und dem Memelstrom zum Kampf antraten, haben in gewaltigem Ansturm die starken Grenzbefestigungen durchbrochen, die die Sowjets seit ihrer Inbesitznahme der polnischen Ostprovinzen und Litauens hier überall aufgesiihrt hatten. Schon am zweiten Tag konnte auf dem linken deutschen Flügel die starke Grenzbefestigung G r o d n o genommen und damit der Rjemen üverschritten werden. Grodno hat schon im Weltkrieg eine Rolle gespielt, am 2. September1915 wurde die russische Festung von der deutschen 8. Armee erobert. Die Festung liegt bereits in dem breiten Gürtel von Seen, Urwäldern, Mooren und Sümpfen, der wie eine natürliche Grenzverteidi- gungszone fast durchgehend von Nord bis Süd den Westen Rußlands von Europa trennt. Die Urwal- lften hier schwerste Einbußen an Material gehabt. Auf dem deutschen linken Flügel traf sie ein gleiches Geschick in der Ebene, die sich von Kowno über den Njemcnfluß zwischen den litauischen Landrücken nach Norden erstreckt. In zweitägiger Panzerschlacht blieb die deutsche Panzerwaffe auch hier siegreich, mehrere Divisionen mürben eingeschlossen und vernichtet. Vorher waren de- scheu Kriegsmarine haben im Kampf gegen die Soro- jetmarine zahlreiche Unternehmungen in kühnen Vorsiöhen durchgeführt. 3n der östlichen Ostsee wurden ein Sowjetzerstörer durch THinen zum Sinken gebracht und der Kreuzer „Maxim Gorki" schwer beschädigt. Deutsche Unterseeboote vernichteten zwei sowjetrussische U-B o o t e, deutsche Schnellboote versenkten zweiZerstörer, ein Torpedoboot und ein Unterseeboot des Feindes. Der Versuch zweier Sowjetzerstörer, den Hafen von Konstanza anzugreifen, wurde durch Küstenartillerie vereitelt. Rach kurzer Beschießung flog einer von ihnen in die Cuff, der andere lief sofort mit hoher Fahrt ab. v panzerschlachtnördllchKowno siegreich beendet. Rach mehrtägiger Dauer führte die deutsche Panzerwaffe am 26. 3unl eine gewaltige Panzerschlacht nördlich von Kowno siegreich zu Ende. Mehrere Divisionen wurden eingeschlossen und vernichtet. Heber 200 sowjetrussische Panzerkampfwagen, darunter 29 schwerster Art, mehr als 150 Geschütze, sowie Hunderte von Kraftfahrzeugen fielen in unsere Hand. Westlich Lemberg neuzeitlichste Befestigungen bezwungen. Gegen besonders ausgesuchte Verbände der Sowjetarmee fand der Kampf auf dem Frontabschnitt südlich derPripjef-Sümpfe statt. 3n zähen heldenhaften Angriffen wurden westlich Lemberg stärkste und neuzeitlichste Befestigungen bezwungen. Unsere Truppen sind jetzt in f iegreid)em Dorbringen aus Lemberg selbst. Rördlich davon kämpfen sich deutsche Panzer-Divi- fionen Über Luck nach Osten vorwärts. Wie an anderen Frontabschnitten so hat besonders auch hier die Luftwaffe durch ihre Aufklärung und ihr todesmutiges (Eingreifen gegen die aus der Tiefe Immer neu herangeführten feindlichen Kräfte zum siegreichen Vormarsch unseres Heeres beigetragen. Die blutigen Verluste unseres Gegners find ungeheuer. Zahlreiche feindliche Panzerkampfwagen wurden vernichtet. Allein inden Kämpfen umDubno der die sich westlich von Grodno nach Süden über den wegen seines Wisent^öestandes berühinten Forst von Bialystok bis in die Gegend von Brest-Litowsk erstrecken, gehen hier schon in das Sumpfgebiet bei- derseits des Pripet-Flusfes über, das unsere Inippen in gewaltigem Vorstürmen von Südwesten nördlich an Lemberg vorbei wiederum erreicht haben. hier, östlich des Bug, am oberen Sim, nicht weit von der Wasserscheide zwischen Ostsee und Schwarzem Ätzer ist altes Kampfgebiet aus dem Weltkrieg. Auch Luck und D u b n o , beides Städte westlich der großen Bahn, die aus der Ukraine über Rowno und Kornel nach Brest-Litowsk führt, sind vielen Weltkriegsteilnehmern bekannt, hier hatten die Russen besonders ausgesuchte Verbände in slar- ken Befestigungen dem deutschen Vorstoß entgegen- gestellt. Aber die Tapferkeit des deutschen Soldaten und oie Durchschlagskraft der deutschen Waffen hat sich auch hier in erbitterten Kämpfen durchgesetzt. Die russische Panzerwaffe hat neben ungeheuren blutigen Verlusten hier schwerste Einbußen an Ma- einem Gegner beigebracht hat. Wenn sie in der ersten Woche 4107 Sowjetflugzeuge vernichtete, so stehen dem, wie wir gestern im Rundfunk hörten, nur rund 2300 Flugzeuge der Franzosen und Briten gegenüber, die während der ganzen Westoffensive in insgesamt 47 Tagen vernichtet worden sind, wohl der schlagendste Beweis für die turmhohe Ueberlegenheit der deutschen Luftwaffe sowohl was ihr fliegerisches und kämpferisches Können anlangt als auch die Güte des Materials. Die Ruhmredigkeit der Moskauer Machthaber ist überraschend schnell für ihre Freunde in London und Washington ad absurdum geführt worden. Die außerordentliche Vorliebe für die Technik, die dem Bolschewismus eigen ist und and) beim Aufbau der Sowjetarmee eine Rolle gespielt hat, hatte neben den Kampfwagen die Luftwaffe zum besonderen Paradekind der Sow° Metzener Anzeiger Brül)Ifd)e UniDtrfifätsörudtrcl B. trage General-Anzeiger für Oberhessen * •teftew.9Sd>nIWrafte 7-9 Seit jenem denkwürdigen Sonntag der vorigen Woche, in dessen Vormittagsstunden das deutsche 2olk erfuhr, daß sich der Führer entschlossen hatte, Die Sicherung Europas vor dem verräterischen Bolschewismus in die Hand des deutschen Soldaten xu legen, rückte der neue Kriegsschauplatz im Osten an die erste Stelle im täglichen Wehrmachtbericht. Aber wenn auch das Oberkommando der Wehrmacht schon vom ersten Tag an den planmäßigen und erfolgreichen Verlauf der Kämpfe im Osten melden tonnte, so ist es über diese summarische Feststellung eine ganze Woche lang kaum mit einigen weiteren -Andeutungen hinausgegangen. Mit angehaltenem Atem starrte die Welt auf d-ese undurchdring- ________(I. u_„ ..._________ . sichen, alles verheißenden, aber nichts sagenden jetmilitärs gemacht. Sie hat die Feuerprobe nid)t ersten Sätze der deutschen Wehrmachtberichte. In bestanden. Die furchtbaren Verluste, die ihr die London und Washington wuchs die Nervosität von deutsche Luftwaffe schon in diesen ersten Tagen zu- Tag zu Tag, denn da man den sowjetrussischen gefügt hat, werden dafür sorgen, daß von einer Heeresberichten nicht traute und jede Kontrolle Sowjetluftwaffe bei den kommenden Kämpfen nicht kdurch die in ihrer Zuverlässigke'it in allen Phasen meI)r viel zu spüren sein wird. Und die deutsche des Krieges immer wieder erprobten deutschen Luftwaffe hat diesen Erfolg erreicht, ohne ihre Ver- Wehrmachtberichte fehlte, jo fühlten sich die angel- teibigungstraft gegen Westen im geringsten zu schwa- -sächfischen Kriegsmacher, die aus ihrer Verlegen- chen.' Die britischen Entlastungsvorstöße gegen die »eit über die so vorzeitige und schonungslose De- Kanal- und Atlantikküste sind mit ungeheuren Ver- -maskievung ihres bolschewistischen Bundesgenossen lichen für die R. A. F. zurückgewiesen worden. Nicht sich kaum erst wiedergefunden hatten, nun ganz uninformiert über die militärischen Vorgänge im Osten. Während sie nod) des langen und breiten beratschlagten, welche Hilfe man dem neuen Kämpfer für demokratische Freiheit und westliche Zivilisation zukommen lassen könnte und aus welchem Wege, wobei Churchill, selbst in größter Sorge um die Beschaffung des dringendsten Kriegsbedarfs, über allgemeine Andeutungen nicht hinaus kam und Roosevelt nicht minder verlegen ftststellte, daß | 29 3uni (D71B.) Au» dem Führer- £r ÄSg9® wuodi« gib. du» °berkornrnando der wehr- daß schon die ersten vernichtenden Schläge auf den macht bekannt. neuen Bundesgenossen im Osten herniedergeprasselt %ur Abwehr der drohenden Gefahr aus dem waren. Aber sie blieben in nervenzerreib end er Un- osten ist die deutsche Wehrmacht am 22. 3uni, 3 Uhr aewißheit, denn der deutsche , „Wehr Machtbericht . mitten in den gewaltigen Auf- Ickwieg, und eine andere Quelle für sie, die Wahr- ' ber feindlichen Kräfte hinein- hrlt zu erfuhren, gab es nicht. «ettoß-n. Die Geschwader der deutschen £ufl- Das deutsch- Bo k hat mit nicht xrmM-er in; ■ f|ü (en fid)' nod) in der Dämmerung be» ner°r Erregung aus diese knappen ersten Sah der nmirtru„ii(hen Wnb. Ito(j ,einer Wchrmachtbe richte geblickt, aber es ist diszipliniert genug und in militärischen Dingen hinreichend geschult, um zu wissen, daß alle taktischen Gründe dagegen sprechen, in der Zeit des Aufmarsches und der Entwicklung, während die ersten «großen Entscheidungen reifen, durch präzise Angaben der täglichen Kämpfe dem Feinde Nachrichten zukommen zu lassen, aus denen er nicht nur auf den Stand unserer vordersten Linien schließen kann, sondern bei der Desorganisation seines Nachrichtennetzes durch den schnellen deutschen Vormarsch auch vielleicht über das Schicksal der eigenen Truppen Die einzig zuverlässigen Meldungen entnehmen kann. So hat das deuffche Volk sich in Geduld gefaßt und i auf den Augenblick gewartet, wo es dem Ober» Oie Grenzvesemgungen kommando der Wehrmacht opportun erschien, das n- Geheimnis der militärischen Ereignisse dieser Woche DUVCt)Vl*0CPvH» M entschleiern. Das deutsche Volk ahnte, welch un- . ... . h i geheure Anstrengungen, welch überragende Lei- $a8 deutsche Ostheer hat am 22. 6. früh n breitet ; (hingen seiner Soldaten sich hinter den so spärlichen Offizieren und Mann ist nun in kürzester Zeit das ganz andersartige Erlebnis der Ostfront gereift, und ihr Urteil steht fest: Das ist hier e in anderer Gegner als in Belgien und Frankreich. Der Erfolg ist der gleiche, aber der Weg dazu ist nicht derselbe. Dort kämpften wir gegen Menschen, die als Soldaten Intelligenz, Ausdauer und Erfahrungen konzentriert einsetzten. Hier an der Ostfront steht em ^finh. dsr nicht intelligent, sondern als Individuum Wie der Sowjetsoldat kämpft Von Kriegsberichter Kurt ($. Stolzenberg. Raum von Lemberg ist in unserer Hand. Erst jetzt ist es möglich, einen vollständigen Ueber- blick über die Leistungen unserer tapferen Infanterie zu geben. Neben der Artillerie hat die Infanterie die Hauptlast des Kampfes getragen. Was der einzelne Mann trotz Staub, Hitze und Durst in pausenlosen Gefechten geleistet hat, läßt sich schwer in Worten schildern. Es ist gewaltig und verdient höchstes Lob. Tagelang hat unsere Infanterie nicht nur den mehrfachen Ansturm des Feindes aufgefangen, sie Ijat darüber hinaus den Angriff vorgetragen unb dem Gegner das Gesetz des Handelns diktiert. Zusammenfassend kann nach den bisherigen Kämpfen gesagt werden, daß die deutsche Infanterie dem Gegner trotz seines mas- fierten Einsatzes schwerster Waffen völlig überlegen ist. Der deutsche Soldat hat die bessere Ausbildung und in seinen Offizieren und Unteroffizieren die bessere Führung. Der Deutsche kämpft mit idealistischem Schwung, der Sowjet- armist ist zäh und hartnäckig aus der (von der bolschewistischen Heerführung genährten) Furcht heraus, bei einer Gefangennahme verstümmelt oder erschossen zu werden. Die schweren Verluste der Sow- jetarmee sind nicht zuletzt eine Folge llieser bolsche. wiAschen Haßpropaganda. Auf zwei Fronten wurde der Angriff auf Iawo- row vorgetragen. In Massen warf der Gegner In- fanterie und Panzer dem deutschen Vorstoß Oer Wehrmachibericht. Lus dem Führer-hauptquartier, 8 Zum. (DRV.) Das Oberkommando der Wehr- nrijt gibt bekannt: Jeher den bisherigen Verlauf der Operationen « Osten wird das deutsche Volk im Laufe des seligen Tages durch eine Reihe von Sondermel- ingen unterrichtet. >m Atlantik griffen Unterseeboote Ge ilzüge und einzeln fahrende Schiffe an. die durch ^reiche Zerstörer und Flugboote gesichert waren. St? versenkten einen Tanker und sie- lim Frachtschiffe mit 46 700 VRTr und forderten einen Tanker und zwei Frachtschiffe mit ÜDOO VRT. 2Uif der Vernichtung auch dieser SHffe kann gerechnet werden, so daß die Unter- ^vootswaffe den feindlichen handelsschlffsraum 6 diesem Schlag um 71000 VRT. geschäht hat. 'm Seegebiel um England versenkten kampf- kgzeuge in der letzten Rächt drei Frachtschiffe einen Fischdampfer mit zusammen 14 600 VRT. »ßtere Rachlangriffe der Luftwaffe richteten sich Ilgen Hafenanlagen an der britischen Süd- lsküsle und gegen den wichtigen Einfuhrhafen st ll. Veiderseits des River hüll und am hum- iki wurden mehrere ausgebreitete Brände beabach- H Andere Verbände von Kampfflugzeugen fetzten k Verminen britischer Häfen fort. I deutsche Kampfflugzeuge bombardierten in der Vicht zum 28. Juni mit guter Wirkung militärische (Wagen des britischen Flottenstützpunktes A l e x a n- Itla. In Rordafrika griffen Verbände der deut- hm Luftwaffe britische Kraftfahrzeugkolonnen (v i s ch e n S i d i e l B a r a n i und S o l l u m er- Wtzreich an. (Kampfhandlungen des Feindes fanden über dem Mbchsgebiel weder bei Tage noch bei Rächt stall. Md Jagdgeschwader unter Führung von IHajor Blaut (off errang am 26. Juni seinen 500. £uft- Ik. Leutnant Geitzhardt in einem Jagdge- l^ iaber erzielte am 23. Juni seinen 19. und 20. Ab- [eelenlos, wie die jahrzehntelange radikale Unter« orückung ihres eigenen Ich es fie lehrte) sich bem Gegner in den Weg wirft, bis der sie zum Stillstand gebracht hat. „Wenn mir in Frankreich", fo sagt der Major, der in Hembärmeln in Ermangelung von Mantel oder Decke auf seiner Feldbluse im Busch hockt, „den Gegner nach unserer Manier in die Zange nahmen, zog er schließlich die Folgerungen. Diese Kerle hier aber kämpfen nur mit der Konsequenz des Wahnsinns, dis sie kein Glied mehr rühren können. Sie ergeben s i ch nich t." Was um den Major herumliegt, bestätigt es gegenseitig. Der eine hat erlebt, wie sich die Sowjetrussen von den deutschen Panzern einfach totfahren ließen, der andere hat bestaunt, wie ein Mannschaftspanzer im beut» sclzen Feuer liegen blieb und die Männer trotzdem heraussprangen, um ihre Pak loszukuppeln, obwohl sie durch die deutschen MGs. aus kurzer Entfernung fortgeblasen werden mußten. Was heißt es da, die Moral des Gegners nach dem Vorbild des Westens erschüttern zu wollen? Die Sowjetarmee hat keine, befolgt vielmehr mit der Ausdauer des primitiven Menschen, der nicht nach, denken darf,.die Regeln, die man ein getrichtert hat: Schlag die Faschisten, zerstöre ihr Gerät und ihre Vorräte, stirb, indem du die Sowjetunion lebendig erhältst! Danach handeln diese Menschen im graubraunen Kittel, zusammengetrieben aus Kalmücken- steppen, Wolgadörfern, ukrainischen Höfen, Man» gnlenjurten ... Sie kennen von Geburt aus nur ein Leben der Gefühllosigkeit, einerlei, ob ihre Väter Kulaken, kaukasische Weingärtner oder Leibeigene waren. Abgerichtet sind sie zum willenlosen Werk- zeug der Moskauer Machthaber, mit einer Schu- ' " ' Hypnose wirkt, mit einer kriegs- nicht nur stund umfassend. Ist 8 zeitweilig den Weg des revolutionären Um- Alzens der bestehenden Ordnung zu verla sen in ben Weg stufenweiser Umwandlung „auf re or- Aichem Wege", wie Lenin sagt, einzuschlagen, f jinen gewundenen Weg, einen Weg der Re- iien unb Zugestä'ndnisse an die nichtproletarischen Xn, um diese Klassen aufzulösen, ihnen Zeit zum Muß an die Revolution zu geben, Kräfte zu LLln und die Voraussetzungen für einen neuen tiriff zu schaffen ... Aus diese Weise verwandelt *hie Reform in ihr Gegenteil." tuar das Rezept des Dimitroff, der die Fackel Vernichtung an das deutsche Reichstagsgebäude 4. Es war der Weg der Aushöhlung, durch revo- gnäre Arbeitersyndikate, sogenannte Massen- : .Mtrationen, Barrikadenkämpfe usw. Wenn die '.akratischen Parteien auf diesen Leim der Resor- i^ung gekrochen waren, dann kamen die Sowjet- klömaten, boten Bündnisse an, die die Landesoer. Equng des betreffenden Staates der Sowjet- on dienstbar machen sollten, und wenn, wie in Lnien, diese teuflische Methode zunächst Er- [, hatte, dann wurde das Land terrorisiert, der ' Lerstandswille gebrochen und — die Ausrufung ‘ >r Sowjetrepublik war nur eine Frage von den bann schnell entwickelnden Ereignissen. Deutschland und Italien haben Hitler und tifoltni diese Gefahr rechtzeitig erkannt und zum Anschlag au^geholt, in Frankreich stand die Volks- unter kommunistisch^jüdisch-freimaurerischer ** W V d! entgegen. Das Schicksal der Bolschewisten vor^Iawo- row war jedoch besiegelt. Nach mehreren Stunden war bei Gegner e i n g e.k r e i st. Immer wieder oer- suchten die Bolschewisten durchzubrechen — vergeblich. Zahlreiche feindliche Panzerwagen, darunter schwerste sogenannte Kanonen panzer, wurden vernichtet. 'Die schwere Panzerwaffe der Bolsche- misten hat den Nimbus ihrer Unbesiegbarkeit schnell cingebüßt. Auf der Straße nach Iaworow sind Dutzende von Panzerwagen zerstört liegen geblieben. Sie sind der beste Beweis dafür, wie unsere Kanoniere zu treffen wissen. Bei dem Durchbruchsversuch der Somjettruppen kam es zu dramatischen Kampsmomenten. In einem Waldgebiet stürmte der Feind eine Stellung, die von einem Infanterie-Bataillon gehalten wurde. Beim Nahkampf wurde der Kommandeur des Bataillons durch einen Bajonettstich am Arm verletzt. Der Hauptmann ließ sich verbinden und kehrte mit dem Arm in der-Binde zu seinem Gefechtsstand zurück. Kurze Zeit darauf ist er bei einem erneuten Angriff der Bolschewisten gefallen. Sein Bataillon hielt die Stellung, bis Verstärkung herangeführt werden konnte. Dann werden bie Bolschewisten in die Flucht geschlagen. Erbitterte Kämpfe hatte.unsere Infanterie mit verstärkten bolschewistischen Schützen, die oft noch Stunden nach der Besetzung eines Abschnittes aus dem Hinterhalt auf deutsche Soldaten schossen. In diesem Raum hat /bie Sowjetarmee eine schwebe Schlappe erlitten. Trotz gewaltiger Anstrengungen kann der Gegner den Vormarsch der beut- schen Truvpen nicht aufhalten, wir marschieren weiter nach Osten. .... 30.Juni. (PK.) (DNB.-Funkspruch.) Wieder sind wir auf dem Marsch nach Osten. Die große Sperre bei Jaworow, dem Novbflügel der Schutzstellung von Lemberg, ist zerbrochen. In den frühen Morgenstunden haben deutsche Truppen die Stadt Jaworow besetzt. Der Schlüssel zum • Abgefchoffener Sowjet-Vomber. Unser Bild zeigt die Reste eines abgeschossenen Sowjet-Bombers. Im Hintergrund die von den Russen in Brand gesteckten Häuser eines Dorfes am Bug. — (PK.-Dreefen. — Scherl-M.) Der Schlüssel zum Raum von Lemberg in deuischer Hand. Von Kriegsberichter Ka^l Bollhardt. /ade äjCh- Erdfc>eer M n,erau(Und in M K°ehen dl Zu 70 Pf hri man / bi "nu*ep dur^,9 ^'adl1 •In., Und n«”l!m»*l"=s=l>.*ati°d'L Mn.l„ b.n ‘ixMeefL Matundadz inlOJünuten „„/Opekla Aus dem Reich Die Wu*tseke. werden Widdwkkul 2790 D I. 15 16 II. A STADTTHEATER GIESSEN Mr Stenöe an Ser Atm WMrWler-MW Aelteste Spezial-Fabrik. 2788V geschlossen! Schwerhörige cnnmer- jprcssen die im Kalenderjahr 1939 und in früheren Jahren geboren, jedoch noch nicht erftgeimpft sind, zu- rückgestellt oder ungeimpft von auswärts zuge- lich, daß ein fowjetrussisches U-Boot in der Nähe westlich von Helsinki aufeine finnische Mine gelaufen und gesunken ist. Mein Geschäft bleibt ab heute bis auf weiteres sie zwei Monate im Urlaubsjahr im Dienschflicht- betrieb gearbeitet haben und im alten Betrieb für dieses Urlaubsjahr noch keinen Urlaub erhalten hatten. Der Dienstverpflichtete erhält dann feinen Urlaub auf Grund der Urlaubsregelung des Dienft- pflichtbetriebes. Bei der Bemessung der Urlaubsdauer ist hierbei die in dem bisherigen Betrieb erworbene Betriebszugehörigkeit mit zu berücksichtigen. Unter Umständen kann für den Dienstverpflichteten nur ein geringerer Urlaubsanspruch als im alten Betrieb bestehen. Dieses kleine Opfer muß dem Dienstverpflichteten zugemutet werden. Dienstverpflichteten, die für das Urlaubsjahr 1940 weder im alten Betrieb Urlaub gehabt noch im neuen Betrieb einen Urlaubsanfpruch erworben haben, ist, sofern sie nicht noch vor dem 1. Juli 1941 in ihren alten Betrieb zurückkehren und dort Urlaub erhalten können, von ihrem alten Betrieb der Urlaub für 1940 abzugelten, der ihnen bei der Zu- fammenrechnung der Befchäftigungszeit in beiden Betrieben nach den Urlaubsvorschriften des alten Betriebes zusteht. Diese Ausführungen gelten nicht für die Urlaubsmarkenregelung. Ali werden, ohne zu aliern. In den Blättern des Deutschen Dolksbildungs- werkes macht der Leiter des Amtes Gesundheit und Volksschutz der DAF., Dr. Bockhacker, Mitteilungen über Maßnahmen zur Sicherungder Schaffenskraft des Volkes. Er weist darauf hin, daß der Betriebsarzt besonders im Kriege die Aufgabe habe, die äußerste Arbeitsfähigkeit der Ruftmrgsbettiebe gegenüber der starken Beanspruchung zu erhalten. Neben der ständigen gesundheitlichen Ueberwachunq der Gefolgschaftsmitglieder obliege ihm die ärztliche Begutachtung aller Neueinstellungen, die Ueberwachung der Werkverpflegung usw. Der Betriebsarzt genieße heute in der Betriebsgemeinschaft das gleiche Vertrauen wie in der Familie der Hausarzt. Rund 1500 Haupt- und nebenamtliche Betriebsärzte seien eingesetzt, eine Zahl, die trotz der starken Beanspruchung der Aerzteschaft noch erhöht werden müsse. Auf Grund der Erfahrungen mit den ersten Reihenuntersuchungen sei für die künftigen Be- triebsunterfuchungen eine neue Methodik entwickelt worden, die ein noch ausgeprägteres Gefundheits- Em GdF.-Bausparvertrag sichert Ihnen eine günstige Gefamtfinanzierung Ihres Bau- oder Kaufvorhabens. Wir bieten Jhnenr 8% Zinsen bis zur Zuteilung, unkündbare, zinSbtMge 2. Hypothek. Beschaffung der 1. Hypothek ohne besondere Kosten, Steuervergünstigung, Lcbensverficherungsschutz. Bei 25 bis 30% Eigeukapttal in geeigneten Füllen sofortige Zwischenfinanzterung möglich. Nüstungseinsah der deutschen Studenten. Eine Tagung sämtlicher Studentenführer unseres Gaues. NSG. Auf einer Tagung der Studentenführer sämtlicher Hoch- und Fachschulen des Gaues Hessen- Nassau gab der geschäftsführende Gaustudenten- führer S a f f r a n die Richtlinien für den diesjährigen Einsatz in den Sommerferien. Während in den Vorkriegsjahren die Studenten zur Erntehilfe in den bedrohten Osten gingen, hat der Reichsstudenten- führer für dieses Jahr einen Großeinsatz in der Rüstungsindustrie befohlen. Alle Studenten und Studentinnen werden mit Ausnahme der vor ihrem Examen stehenden Kameraden und Kameradinnen während der Ferien in einem Rüstungsbetrieb arbeiten. Die Ingenieur-Studenten der Technischen Hochschule Darmstadt und der Ingenieurschulen des Gaues werden entsprechend ihrer fachlichen Vorbildung vorwiegend in Betrieben der Luftfahrtindustrie eingesetzt. Die Bau-Studenten der Technischen Hochschulen und der Bauschulen des Gaues werden zum Dienst in der Organisation Todt herangezogen, während sämtliche übrigen Studenten und Studentinnen der Hoch- und Fachschulen zu Arbeiten in Rüstungsbetrieben des Gaues befohlen werden. So hilft die Deutsche Studentenschaft, im Entscheidungskampf des Führers zur Stärkung der Wehrkraft des deutschen Volkes beizuttagen. Oer Urlaub der Dienstverpflichteten. Während der auf unbegrenzte Zett Dienstverpflichtete endgültig aus seinem früheren Betrieb ausscheidet, ihm also Urlaubsansprüche an den alten Betrieb abzugelten sind, gilt der auf begrenzte Zeit Dienstverpflichtete in seinem alten Betrieb nur als beurlaubt. Sein altes Arbeitsverhältnis ruht während der Dienstverpflichtung. Da auch Dienstverpflichtungen „bis auf weiteres" oder „für die Kriegsdauer" zeitlich begrenzte Verpflichtungen find, fällt unter diese Gruppe die überwiegende Mehrzahl aller Dienstverpflichteten. In der Regel wird diesen Dienstverpflichteten ein Urlaubsanfpruch gegen den Dienstpflichtbetrieb zustehen, wenn Impfung: Mittwoch, 9. Iutt 1941, von 15 bis 16 Uhr. Nachschau: Mittwoch, 16. Juli 1941, von 16 bis 17 Uhr. b) Familienname beginnend mit Buchstabe L bis Z: Impfung: Mittwoch.. 16. Juli 1941, von 15 bis 16 Uhr. Nachschau: Mittwoch, 23. Iuti 1941, von 16 bis 17 Uhr. Jmpflokat: Turnhalle der „Alten Pestalozzifchule", Wernerwall 8 (Eingang auch von der Kirchstraße). Die Eltern und Pflegebefohlenen werden aufgefordert, ihre Kinder pünktlich zu obigen gebührenfreien Impfterminen zu bringen, andernfalls nach Ablauf des Kalenderjahres Strafanzeige erfolgen muß. Es wird darauf hingewiefen, daß die Kinder und ihre Kleider sich in sauberem Zustand befinden müssen, ferner daß kranke Kinder und solche aus Häusern, in denen zur Zett ansteckende Krankheiten bestehen, zur Impfung nicht zugelassen sind. In letzteren Fällen ist ärztliche Bescheinigung dem Staatlichen. Gesundheitsamt Gießen, Wilhelmstraße 59, alsbald vorzulegen. Gießen, den 23. Juni 1941. Der Oberbürgermeister. (Jmpfpolizeibehörde.) I. V.: Nicolaus. miiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimi Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinanzeigen in dieHei- matzeitung, den Bießener Anzeiger uiiiiiiiiiiiiiiimimiiiiii Machen Sie einen Versuch mit »•versL oder „tZvz*****® B. extra versL und Sie werden von der Wirksamkeit dieses seit Jahrzehnten bewährten Präparates überzeugt sein. Zarten jugendfrischen Teint erzielen Sie durch no - Venus, vajescreme erJkolisJ.O f fle-ich ä f t e n. Helsinki, 30. Juni. (DNB. Funkspruch.) Nachrichtenzentrale der Regierung gab bekannt: „Auf Grund von Beobachtungen ist es wahrschein- Bekanntmachung Betr.: Reichsimpfgesetz; hier: öffentliche Pocken- schuh-Erflimpfüng der Kinder aus dem Geburtsjahr 1940 und aus früheren Jahren. Es finden folgende Impftermine für in der Stadt Gießen (nicht in den Stadtteilen Wiefeck und Klein- Linden) wohnhafte Kinder statt: 2734C llllllllllllllllllllllllllllll Volkstümliche NMswhalt „Freude am Leben“ Hugo Bei inühlerVeriag Berlin-Lichterfelde iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiini Ein guter Hörapparat, z. B. der Original-Akustik, hat vielen Ihrer Leidens-Genossen wesentliche Hör-Erleichterung gebracht, Ueber die Vorzüge eines solchen Instrumentes unterrichten Sie sich am besten persönlich. Schenken Sie uns Ihr Vertrauen und lassen Sie sich kostenlos beraten bei unserer Vorführung am Mittwoch, dem 2, Juli, in (Meßen, bei unserer Vertretung San.-Haus Egner, Frankfurter Straße 9, von 10 bis 1 und 3 bis 6 Uhr. Liefer-Zeiten für neue Geräte unverbindlich sechs bis acht Wochen. Deutsche Akustik-Ges., Berlin-Reinickendorf. zogen find: Impfung: Mittwoch, 2. Juli 1941, von bis 16 Uhr. Nachschau: Mittwoch, 9. Juli 1941, von bis 17 Uhr. die im Kalenderjahr 1940 geboren find, a) Familienname beginnend mit Buchstabe bis K* und Leistungsbild der Werktättgen ergeben Neben den Möglichkeiten einer Frü h schäl befeitigung und eines vorbeugen Gesundheitsschutzes sollten die r u Untersuchungsweisen vor allem den großen orbGi medizinischen Instituten wissenschaftliches Mater! zur Erkennung und Bekämpfung von GemSI schaftsfchäden vermitteln. Ein weiteressz beitsgebiet fei die Wiedereinglieder a, der Kriegsverwundeten in den Arbeü prozeß. Das Ziel der betriebsärztlichen Ge'vy heitsführung fei, dem Menschen Schaffenskraft^ Schaffensfreude bis in das hohe Alter zu erhol.-, Der Erfolg der Allgemeinmedizin, die in zweisL nerationen die mittlere Lebensdauer um übel] Jahre gesteigert habe, müsse durch die Arbeitsm-j zin seinen eigentlichen Sinn dadurch erhalten, zugleich auch die Arbeitsfähigkeit erhalh bleibe. Unsere Gesundheitsführung werde erreidu daß der Mensch alt wird, ohne daß er dabei alt« Aus aller Welt. Zuchthaus für einen unverschämten Polen. Der Betriebsleiter eines landwirtschaftlichen ’l trieb es bei Eltville, in dem polnische Landarbeit beschäftigt sind, gab vor einigen Tagen seiner!] jährigen Tochter den Auftrag, .eine Kuh, die J der Weide ausgebrochen war, mit Hilfe eines Poh einzufangen. Als sie an einer einsamen Stelle]] gekommen waren, wurde der Bursche dreist ü machte unter Gewaltanwendung einen N o tz uch^ versuch und würgte das heftig sich zur AH fetzende Mädchen. Die Strafkammer Wiesbaq verurteilte ihn zu fünf Jahren Zuchthaus.^ Jüdischer Sittlichkeilsverbrecher hingerichkeiji Am 26. Juni 1941 ist der am 25. März 1917 i Aurich geborene Joseph Israel Cohen hingeriH t e t worden, den das Sondergericht in Hanllmrg-H Gewaltverbrecher zum Tode verurteilt hat. Cohn ein bereits wegen widernatürlicher Unzucht vor!» ftrafter Jude, hat eine deutsche Frau vergewaltig und dabei lebensgefährlich mißhandelt. Er jj außerdem mit vielen deutschen Frauen und W chen Rassenschande getrieben. Taifun auf den Philippinen. Wie aus Manila gemeldet wird, wurde der nori liche Teile der Philippinen-Insel Luzon von eina schweren Taifun heimgefucht, der großen SchM anrichtete. Auch eine Anzahl Menschen soll getöti worden sein. So wurden bei einem Erdrutsch |it Personen getötet. ' Heinrich Heyer, Lollar Textilwaren und Bekleidung. _____________2786 D bad) das ganze Vermögen dieses auf allen sonstigen Gebieten erbärmlich ausgepowerten Staates hin- eingefteckt. „Sie schießen kaltblütig", sagt einer unter uns. Aber wenn sst sich sagen: Du oder ich, so sagen sie es wohl kaum in einer Anfachung all ihrer Lebensgeister, sondern mit der Sachlichkeit von systematisch gedrillten Maschinenmenschen." Eine neue Kette von Fliegern dröhnt über uns. Ihre Bomben betonieren jenseits bes Baches. Wir schauen ben hellfarbigen Apparaten nach unb fahren fort in unseren Betrachtungen über bie Sowjetarmee. Der Bataillonskommandeur sagt nachdenklich: „Sie haben, was den modernen Menschen angeht, eine tierische Zielstrebigkeit an Stelle von Sinn und Verstand. Ich konnte übrigens keine einheitliche taktische Führung feftfteUen. Es fehlte ihnen in unserem Abschnitt zweifellos ein militärischer Führer, der einen schlagkräftigen Verband aus dem Gefecht heraus zu formen versteht. Aber dafür kämpften sie gruppenweise ohne eine solche Führung und trotzdem nach gleichem Muster mit nachtwandlerischer Sicherheit und Geschicklichkeit. Die bolschewistische Taktik der politischen Zersetzung ist ins Militärische übertragen: Wir erkannten das z. B., wenn sie unsere erste Welle oft durch ihre gut getarnten Erdstellungen durchließen und sie dann im Rücken anfielen ober bie zweite Welle festhielten, um unsere Stoßtrupps zu isolieren. Ihre Artillerie reicht bei weitem nicht an bie französische heran, aber bie bolschewistischen Schützenregimenter — meine Herren!" „Wir kommen ihnen aber bei", sagt der junge Adjutant mit dem E. K. I aus dem Westen, olden- burgischer HJ.-Führer. Ja, wir kommen ihnen bei, weil die nationalsozialistische deutsche Wehrmacht ihnen ihre ganze seelische Kraft entgegenwerfen kann, die nicht weniger einheitlich ist als die Seelen- losigkeit dieser zwar Menschenantlitz tragenden, doch aus allem Menschlichen heraus maßlos erniedrigten Kreaturen der Moskauer Verbrecherclique. Sowjet-Ll-Boot vor Helsinki gesunken. Bitte nicht ungeduldig werden wenn sich die Lieferung der Aufträge einmal etwas verzögert Die Beanspruchung unseres Werkes von öffentL und privater Seite ist heute derart daß wir zuweilen längere Lieferzeiten in Anspruch nehmen oder evtl, auch kurze Annahme-Sperren eintreten lassen müssen. Dafür haben Sie sicherlich Verständnis. — iUuge Hausfrauen wissen schon lange, daß sich gute und wertvolle Kleidungsstücke durch fachgemäße Chem. Reinigung oder Umfärbung in der Regel wie neu herstellen lassen, wobei viele Kleiderpunkte gespart und Neuanschaffungen vermieden werden können. Seien Sie überzeugt daß wir es an der Güte der Ausführungen nicht fehlen lassen; unsere Leistungsfähigkeit als bedeutendes Fachunternehmen ist ja bekannt In Gießen: Seltersweg 63, Fernsprecher 2739 In Bad-Nauheim: Karlstraße 10, Fernspr. 2171 Heute früh 1 Uhr entschlief nach längerem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Katharine Knöfe, geb. Walter im Alter von 64 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Wilhelm Knöß Familie Heinrich Knöß nebst allen Angehörigen. Däubringen, den 29. Juni 1941. Die Beerdigung findet Dienstag, den 1. Juli, um 4 Uhr, vom Sterbehause aus statt. Wir sind davon überzeugtl Aber auch die „Große Wäsche" kann die Ordnung nicht gefährden, wenn Sie zum Einweichen stets „Schwarz-Weiß"- Bleichsoda verwenden. Die tüchtige Hausfrau weiß: richtiges Einweichwasser spart die halbe Arbeit! Und „Schwarz-Weiß"- Bleichsoda ist für Ihre Wäsche bestimmt das richtige Einweich- mittel I Das ganze Paket kostet mit LIL DAG OVER - PETER PETERSEN ALBRECHT SCHOENHALS Zu unserem Herzen spricht ein Frauenschicksal wie es das Leben zeichnete Regie: Fritz Kirchhoff NEUESTE DEUTSCHE WOCHENSCHAU Heute Montag Neuaufführung LICHTSPIELHAUS Täglich 3.30,5.30,8.00. Jugend hatkeinen Zutritt ____________________2792 A Dienstag, den 1. Juli 1941, 19.30-21.30 Uhr. Außer Miete Einmaliges Gastspiel der Kammerschauspielerin HILDE WAGEINER vom Wiener Burgtheater — mit Ensemble CHARLOTTE ACKERMANN Komödie in 4 Akten von Juliane Kay Spielleitung: Reinhold Siegert — Ausführung: Karl Löffler Preise: RM. 0.90, 1.30, 1.85, 2.30, 2.85, 3.60. _________________________________________________2787 D Beutfthlanös größte Baulpacbaffe tn LudwigSburg-Württ. Heuab|d|lü||6:1940 über 83 Millionen RM Vertrags lumme Verlangen Sie unseren kostenlosen bebilderten Ratgeber R Beratung durch örtliche Mitarbeiter Bernd Unser vierter Junge ist angekommen! In dankbarer Freude Erna Donnerstag, geb. Höhn Oberstabsarzt Dr. Donnerstag Gießen (Ebelstraße 31), den 28. Juni 1941 - Jung. Ehepaar, beide im Beruf, suchen eine Z-Simmerrooöng. a. geteilte große Wohn., in Klein- Lind. o. Gießen. Schr.A.u. 02183 a. d. Gieß. Anz. Mroräume in Stadtmitte für sofort oder später gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 2791D an den Gieß. Anz. 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Zürtt. ifumme eber R änftige abens. wöltigeXr. brausenber @e[ana. -°!°n»°n i°ß, der Br,-stauben. b'.rgsdrmswn, Oberst von Herff, Führer einer Kampfgruppe, Oberstleutnant Decker, Abteilungskommandeur eines Panzerregiments, Major Esch, Bataillonskommandeur in einem Kebirasjä-q er-Regiment, Hauptmann Rietsche, Bataillonskommandeur m einem Infanterie-Regiment, Hauptmann Raithel, Abterlungskommandeur in einem Gebirgsartillerie-Regiment. Gesetz seines Wirkens. Jener Brunnen war mir einmal die ganze Welt, und ich war wunschlos mit ihr zufrieden. Aus ferne steinernen Schale empfing ich den lebendigen Zauber der gesamten Natur. Am Morgen fielen schräg Sonnenstrahlen in sein durchsichtiges Wasser und lockten smaragdene Lichter aus seinem moosigen Gruno. Manches Gefährt, das ich hatte schwimmen lassen, ruhte dort als Wrack in unerrreichbarer Tiefe, ^tucy ein Haifisch tummelte sich zuweilen tn den Fluren, ein Zelluloidfischchen, das mir die freundliche alte Frau geschenkt hatte, aus dem Laden, in dem es so flut nach Wachstuch roch. Wie ojt mag ich versonnen kämpfen. Nur ging es damals nicht so rasch, und die Schlachten, die heute in acht kurzen Tagen gewonnen wurden, dauerten damals Monate. Immer wieder erklang nach dem Durchsagen das neue Rußlandlied, das ebenso den kämpferischen Geist atmet wie ,enes ßieiP das im vergangenen Jahre unsere tapferen Truppen auf dem Vormarsch in Frankreich geleitete. Es war ein wahrhaft feierlicher Augenblick, als am Nachmittag die Lieder der Nation erklangen, nach- Brieftauben, wie sie in der heutigen Nachrichten- Übermittlung eine Rolle spielen, werden von den Menschen schon viel länger für diese Aufgabe benutzt, als man gewöhnlich annimmt. Schon der ältere Plinius spricht in seiner Naturgeschichte, die um das Jahr 69 unserer Zeitrechnung erschien, von „Sendboten, die über den Himmel kommen', wobei es sich wohl nur um Brieftauben handeln kann Im Jahre 1146 hat der Sultan Nur-Eddin einen Lust- postdienst, durch Tauben, der Bagdad mit den wichtigsten Städten seines Reiches verband, wie berichtet wird, liicht geschaffen, sondern „reorganisiert Kairo besaß um die Mitte des 13. Jahrhunderts 1900 Posttauben, und es war eine von diesen, die die Nachricht von der Landung des Königs Ludwigs des Helligen im Jahre 1248 zum sechsten Kreuzzug über- brachte. Die Holländer haben dann in Europa Oie snstematische Verwendung von Brieftauben im 14. Jahrhundert eingeführt. Mit Hllfe dieser Boten wurde den ausgehungerten Garnisonen von Leyden und Hartem ich Jahre 1574 die Nachricht übermtt- telt, daß in kürzester Frist Verstärkungen emtresfen würden, und sie trafen in dem Augenblick ein, in dem sie sich ergeben wollten, worauf sie neuen Mut faßten und den Kampf fortsetzten. Um ihren Freun- riikammen xu lass-rn. be> Hauptmann Heinrich Nie 1907 zu Marburg a. d. Lahn „ , Lokomotivführers geboren. Nach dem Besuch der Elementar chule und der Handelsschule in Marburg betätigte er sich in einer kaufmännischen Stellung und trat am 9. 4. 1926 als Freiwilliger in das IN 15 ein, in dem er 1934 Feldwebel wurde. Am 1 7 1938 wurde er unter Beförderung zum Ober- kutrnmt in bas 3R. Gieß -ersetzt und am 30. 9. 1939 zum Hauptmann befördert. u Dergenjnl fielt Er W Am Brünnen der Kindheit Von Joseph Baur. mal ires ute ten An- iflir, 108- ind iße Dg ibei gen Oss'' gen : als avt 39 2171 Wir standen für Deutschland auf Posten, und hielten die große Wacht — Nun hebt sich die Sonne, im Osten, und ruft die Millionen zur Schlacht. Refr.: Von Finnland bis zum Schwarzen Meer, vorwärts, vorwärts! Vorwärts, nach Osten, du stürmend Heer! Freiheit das Ziel, Sieg das Panier! Führer, befiehl, wir folgen dir. Den Marsch, von Horst Wessel begonnen im braunen Gewand der SA., vollenden die grauen Kolonnen: Die große Stunde ist da! Refr.: Nun brausen nach Osten die Heere ins russische Land hinein, Kameraden, an die Gewehre! Der Sieg wird unser fein! Berlin, 28.Ium. (DNB.) Der Führer und nh;,fte Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Ge- ^rasteldmarschall von B r a u ch i t s ch , das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Generalmajor Ringel, Kommandeur einer Ge- "7-q e i, "M '"iW ■ad Nun", sagte sie dann leise, und ihre Augen waren mit einem Male unendlich dunkel und fremd und tief, „wo warst du denn die ganze Zeit? Er war so überrascht, daß sie sich nicht gewehrt hatte, er brachte kaum ein Wort hervor., „Ich", begann er, „ich — weiß nicht.' „Liebst du mich denn, Viktor?" fragte sie strahlend. ,,Ach, wie kannst du denn das fragen! Ich bin ,a ganz wahnsinnig in dich verliebt, Jui. „Aber du hast mir noch nie ein Wort davon ge» agt" sagte sie strafend, „das ist doch nichts!' „Nie ein Wort", sagte er, „ach, Illi, als ob man das mit einem Wort sagen könnte." „Dann sag es mir nochmal ohne em Wort. am Beckenrand gehangen haben, mit obigen kleinen Händen im Wasser plätschernd, ganz dem unergründlichen Erlebnis, das sich mischt aus Waller Luft Sonne und Stein. Nun' stehe' ich wieder hier, endlich, nach Dielen Jahren. Ich tauche meine Hand in sein kühles Waller Neben mir steht die blonde junge Karne- L. der sch die- erzählte. Eigentlich bin .chise r glücklich, seit langem sehr. Aberwelch tiefes Welb aefjihi schenkte mir einst dieser kleine Brunnen. Er mißt wie ich jetzt sehe, nur die Spanne eines Schritts. Sein Wasserstrahl fließt rührend dünn. Der metallene kleine Tierkopf, der ihn spendet ist, wie die Kameradin lächelnd bemerkt, kein Kunstwerk. Ja wir werden wohl in das Museum gehen müssen, M (Sö tern aus Marmor. Ich freue mich baraub aber ben lebenbigen »afferbämon uo* c.nft werben mir ni*t ersetzen Wir sind heute froh, — doch mieSiel müssen wir noch wünschen! Und ich mag nicht mehr allein mich freuen, wie damals hier am Srunnem Kleiner Brunnen der Kindheit, kleines, verlorenes Paradies! Wie sage ich's Illi? Von Ernst Krcuder. tot?" „Ach, ich bin's doch gar nicht", sagte er verzweifelt, aber dann fprang er auf und lief davon. Er rannte den Hohlweg an den Weidenbüschen hinunter und bann ben Walbranb entlang, er fprang Über mehrere Gräben unb lief blindlings weiter, er hätte immerzu so laufen können, um biefe gua- lenbe Unruhe unb Bangigkeit loszuwerben. Allmählich würbe er ruhiger, er fiel in Schnitz unb nun kehrte er um. Er hatte sich wieder gefangen. Plötzlich kam ihm ein Emsall. Er wollte Illi zur Strafe - ja, zur Strafe wofür? - erschrecken. Er pirschte sich lautlos zum Fluß vor, ber in ber Mittagssonne glänzte, warf sich ins Gras unb kroch bis zu bem Wiesenhang vor, an bem Illi lag Sie hörte ihn nicht. Er kroch langsam naher, unb nun war er bicht hinter ihr. Er sah ihr Gesicht von ber Seite, bie feine, schmale Nase, ben rosigen verträumten Munb, unb plötzlich beugte er sich über sie, packte ihre beiben Arme unb rußte Die NS.-Gemeinschaft „Kraft burch Freude vermittelte im Auftrage des Oberkommandos der Wehr- macht den in unseren Gießener Lazaretten n^nen- den Verwundeten auch in der verflossenen Woche wieder einige schöne Unterhaltungen. Unter bem Motto „Heitete Stunden" erfreuten Waltraut F re y (Sopran), Helma Keß (Akkordeon), Erna Lube- w i g (Klavier) unb Otto Schuhmann als Tau» schunqs- und Gebächtniskünstler die mit großer Spannung lauschenden Hörer in bester Weise. Die musikalischen Darbietungen sowohl als auch Die Wahlen- unb Rechenkunststücke Schuhmanns wurden von den Verwundeten mit großer Freude aufgenom- hör mal Illi, sagte er in Gedanken, bas geht auf feinen Fall so weiter. Ich bin einfach verrückt m dich verliebt, unb bu liegst ba unb kaust Grashalme. Ich werde dich jetzt küssen, daß dir Hören und Sehen vergeht, und bann weißt bu enblich, was los ist. Na, Viktor?" sagte sie plötzlich unb streckte ihre Hanb aus, ohne sich umzusehen. Er ergriff ihre Hanb, als enthielte sie alles Glück ber Welt, er hielt bie kleine, zarte Hanb fest, als hinge sein Leben bavon ab, baß er sie nicht wieber loslassen durste. „Ja, Illi", sagte er dankbar, „es ist doch komisch, wenn bu mir bie Hanb gibst, fühl' ich mich unglaublich froh." Sie schwieg unb schloß bie Augen. „Bin ich schon orbentlich verbrannt? fragte sie nach einer Weile. , Ja bu wirst bestimmt munberbar braun werden" 'sagte er, unb bann küßte er scheu ihre Hand „Hör mal", sagte Illi, „hör mal, Viktor, willst bu mir nicht was erzählen?" „Doch", brachte er zögernb heraus „Warum bist bu denn so langweilig heute, Dik- jährig tätiger tüchtiger Mitarbeiter, an ihrer Spitze der nach 46jähriger, unermüdlicher Arbeit erst vor drei Jahren in ben Ruhestand getretene Direktor Raimund Wagen schein, ständig weiter entwickelt, mit bem Erfolg, baß bie Erzeugnisse des Werkes burch ihre hervorragenben Eigenschasten schon seit vielen Jahrzehnten im ganzen deutschen Reichsgebiet unb barüber hinaus bestens bekannt unb gesckätzt finb. ... Die Firma, bie nach dem im Jahre 1925 erfolgten Tobe ihres Grünbers in ben Besitz seines Sohnes, Dr. jur. Georg Gail, überging unb seitdem unter feiner Leitung steht, ist auch heute voll beschäftigt unb geht mit festem Vertrauen auf bie Zukunst m die zweite Jahrhunberthälfte ihres Bestehens. Geschäftsst'hriNig unb Gefolgschaft werden ber 50jährigen Wieberkehr bes Gründungstages, mit %-mr b!M M. 153 Zweites Blatt Eta J -------------- >^1 ».UL mnr ß6 f0 weit, jetzt mußte er es ihr sagen. kaute an einem Grashalm unb schaute zusrie- xU SS? ben Fluß sie würde heute tüchtig braun Haare durcheinander, 1 . . Mäbchen, n°ch„hin'en st-ch-n muß.-. Ach.^ Z -l ausgestreckt und blinzelt zuft.eden und 1°; s'° rnkn und braunen Blumen darauf ss.-yr SW» »*«?«“ am liebsten °us-sf-n mit Haut und S)aar, nein. bantM raffte er fich zu «üJmu Warten auf. Alfa. An welch schönen Plätzen ber weiten Erbe mir vielleicht noch glückliche Stunben blühen — ich weiß e° nicht. Unb boch kann ich schon heute ganz bestimmt sagen, welches der schönste Platz meiner Erdentage gewesen sein wird, wenn ich einmal fort muß, dorthin, von wo es keine Rückkehr gibt: Cs war ein kleiner Platz in ber Stabt meiner Kmbheit. Dort, in einem stillen Winkel gegenüber ber alten Kirche, weiß ich einen rounberbaren Brunnen. Freilich: kein Reiseführer gibt von ihm Kunbe. Aber Erinnerung, bie ins fünfte unb vierte Lebensjahr zurückgreift, weiß von verborgenen Schönheiten zu berichten, bie nirgenbs vermerkt finb. Mir ist es ber munberbarfte Brunnen ber Welt. Er empfangt fein klares Wasser aus bem Maul eines metallenen Tierkopfes. Der Zauber antiker Bilbwerke ergriff mich später tief. In Museen streifte meine Hanb heimlich über ben kalten Stein, m ben Meister die magische Schönheit einst beseelter Antlitze unb Lewer bannten. Doch wie viel leise Trauer schwang mit in biesem Kult eines Pygmalion, — wie vollkommen dagegen war jene aus rein kindlichem Lebensgefuhl strömende Ergriffenheit, die ich als kleiner ^unge vor bem roafferfpeienben Tierkopf empfand. Ich wußte noch nichts vom unheimlichen Sein der toten Dinge. Der gute Wasserspeier war mir so lebendig tote bie Fiakerpferbe, bie am Kirchenplatz ftanben. Daß er regungslos blieb, schien mir bas natürliche Gesetz seines Wirkens. Gebirge überlegen war. Die Einnahme dieser Befestigungsanlagen ermöglichte die Einschließung ber feinblichen Truppen, die den Rupelpaß nach Norden verteidigten. Somit hat Major Esch burch bie Führung seines Bataillons unb seinen persönlichen Einsatz eine wesentliche Grundlage für den weiteren Durchbruch durch die Metaxas-Linie geschaffen. lo_, , ... Hauptmann Nietsche hat sich bereits in den netz mit ben Uhren in allen Betriebsraumen, wie Dorfeldkämpfen am Westwall burch umsichtige Füh- Sprecherzimmern, Senbesälen und technischen rung seiner Kompanie und persönlich tapferes Der- Dienststellen verbunden finb. ,La, ober woher , halten ausgezeichnet. Im Balkanfeldzug hat er am wird jeder fragen, „bekommt denn ber Rundfunk 7.4.1941 die Metaxas-Linie am Kresti durchstoßen, bie genaue Zeit?" — Nun, von der Sternwarte, I I Selbst mit ber vordersten Angriffsspitze vorgehenb, die in Zusammenarbeit mit ber Pdyft^^'ch^ch' riß er sein Bataillon mit und gab seinen Leuten Nischen Reichsanftalt bie mitteleuropäische Zett ein leuchtendes Beispiel persönlicher Tapferkeit. In (MEZ.) ermittelt. klarer Erkenntnis der Lage stieß er aus eigenem Von ber Sternwarte aus werben, verteilt über Entschluß weiter in Richtung Mikropolis vor. Am ein eigenes Leitungsnetz der Normalzeit AG., die folgenden Tage nahm Hauptmann Nietfche im Hauptuhren ber Uhrenzentrale gesteuert. Dies ge- Rücken des Gegners, burch unwegsames Gelände schieht burch einen jebe zweite Sekunde über das vorgehenb, mit seinem Bataillon bie Höhe, bie bie Leitungsnetz erfolgenben elektrischen Sttomstotz. 1 Paßstraße nach Serrw beherrschte. In Erkenntnis Hierdurch wirb erreicht, daß bie Pendel dieser a dem bie Vernichtung ober bie Erbeutung von 600 IßlF geben Hhnen blt genaue Seit . I Geschützen, 2233 Panzerwagen und 4100 Flugzeugen Molen. I N, dikW ’snM Generalmajor Ringel hatte bereits mit seiner I oeftürmt und I Patzjtratze nach Serrw beherrschte. On Erkenntnis I Hierdurch wird erreicht, oatz oie fhuu ststigungsanlaaen der Metax g s der großen Bedeutung dieser Höhe für bie Durch- Hauptuhren in bauernb gleichbleibenben Schwm- ? E burirneTinh den ^allschirmiaaern die führung des Angriffs ber Division hielt er sie qungen gehalten unb gleichzeitig immer von neuem 1 bw ©ebirgsiagern und den FallMr^agern ^j^erholte starke feinbliche Angriffe, obgleich Reguliert werden. x M Verteidigung des F h freige- inzwischen starker Mangel an Munition unb Der- „Eine komplizierte Angelegenheit, werben Sie '«^.1 schlagen und denWesttetl dtt Meta srKge pstegung eingetreten war. sagen. Gewiß, und die Sache wurde, ginge man März 1W kämpft. Trotz schwerste^ Die Artilleriegruppe des Hauptmanns Raithel ------------ h.ingerUs großer Hitze ist er dann dem nach ] hatte ben Auftrag, ben Durchbruch eines ©ebirgs- . ' Hamburg!j veind auf den 8e«sen Stieben. h Sckisfe jäger-Regiments durch die griechischen stark befestig- Verbunkelungszett äL22r SS m»h«nb bie® MebttM Ä I L? K°mp!st°llunA-n auf^bem K^eStoJj>?etIimitfa. | zg. Juni von 21.49 bi- 5.02 Uhr. m rationen i 4 tatträfte major5 Jii LUIUUIC» ycycil UIC ouyntiuyni ‘““U ■ Einsatz zuzu schreib en. sur-iHwih mitentscheidend für das Gelingen des Angriffs in l»n non eit Nach d-m Ii*e bea ”°fnf diesem Abschnitt gewertet werden. Im Schutz der die unb Gaffron erhielt Oberst do n H ff , ., (c;*nri»n fioPnmnf»nh«>n (flpfrhiihp netana es pn fehl über bie bei Bardia unb Sollum eingesetzten Teile des Afrikakorps. Seiner Führung ist es zu ut1d) f yerdanken, baß die Angriffe der überlegenen eng- ’ tischen Kräfte zurückgeschlagen und durch wieder- - —holte Vorstöße in die Wüste unwirksam gemacht । nnirben. Am 15. unb 16. 5.1941 war es stark über- 1 ieaenen englischen Kräften gelungen, überraschend die bei Sollum stehenden deutschen Truppen anzu- orelfen. In stets offensiv gehaltener Kampfführung hat Oberst von Herff ben Feind zunächst aufgeh alten, darauf wiederholt in ber Flanke angegriffen unb es erreicht, daß bie Engländer unter erheblichen Verlusten zurückgingen und Capuzzo und Sollum wieder räumen mußten. Oberst von Hersf hat neben seiner geschickten Führung, durch seinen persönlichen Einfluß, durch seinen Angriffsgeist und seine Kaltblütigkeit ben Erfolg erzielt, daß der Raum um Sollum in deutscher Hand blieb. Oberstleutnant Decker hatte bereits im Feldzug gegen Frankreich infolge persönlicher Tapferkeit und Eittschlußkrast Charlons für Marne an ber Spitze feiner Abteilung hn Handstreich genommen. Am 6.4.41 führte er beim Durchbruch feiner Panzerdivision durch die jugoslawische Grenzsperrlmie die I vorderste Panzerabteilung mit unterstellten Schutzen. Nach dem Durchstoßen der ersten stark befestigten Linie setzte er sich in raschem Entschluß tn ben Besitz ber zweiten mit Bunkern und Pak verstärk-1 ftn Linie. Darauf trat er aus eigenem Entschluß mir seiner Panzerabteilung gegen die vor dem Ort ©frumica gelegene dritte Linie an, durchstieß diese unb nahm mit einigen Panzern seiner Abteilung im Häuserkamps den Ort. Durch seine hervorragende Gefechtsführung schuf er bie Voraussetzung zum überraschenden Stoß ber Division auf Saloniki. Am 18.4 1941 zeichnete sich Oberstleutnant Decker erneut dadurch aus, baß er an ber Spitze seiner Kampfgruppe den Pinios durchfurtete, bie australisch-neuseeländische Befestigungslinie durchbrach und aus Larissa vorstieß, wodurch ber Feind gezwungen wurde, die Olympstellung aufzugeben. Major Esch hat an ber Spitze feines Bataillons am 6. 4. 41 ben Nordrand des Ist ibei, den Schlusiel- punft der Befestigungsanlagen auf dem westlichen Struma-llfer in Besitz genommen, ihn gegen schwere feindliche Angriffe 17 Stunden lang gehalten und am 7.4. in zähem Kampf um jeden einzelnen feindlichen 'Bunten ben gesamten Berg erobert Der Ist ibei war ein ganz modern ausgebautes standr- ?s Befestigungswerk, bas in seinem Ausbau den nlagen ber Maginot-Linie gleichkommt unb ihnen in feiner Derteibigungskraft burch feine Lage im Haben Sie sich einmal barüber Gedanken ge- gemelbet waren. macht, woburch ber Runbfunk in ber Lage ist, . £jeh Y0M FeldZUg im Osten. Ihnen bie genaue Zeit zu geben? In jebem Runb- funkhaus finb zu biefem Zweck große Uhrenanlagen aufgefteUt, bie über ein weitverzweigtes Lettungs- "r oabej 6| I stüchten fojmten m&JreiÄ bte Me^hl der eng- gu unieqiugcrL j;uupuiluull eiU|^D , ____— tlsch-griechifchen ^der Ove" ^ch, ohne bie Hauptnieberkämpfung ber griechischen werben ^nnte^Die rasche D chfüh 9 P Grenzpoftierung abzuwarten, in klarer Erkenntnis eiterm Einzelheiten nach, sich noch verwickelter an- Wtzonen und der Q ^ GrfoIg oor alkm üer Notwendigkeit zum sofortigen Einsatz. Dieser LemAberstellen Sie sich vor, es würbe nicht mit verwichen I Entschluß unb die sichere Durchführung bes Feuer- M Exaktheit gearbeitet! Was wäre dann? - imgel und feinem vor gz P > | fampje5 gegen bie zahlreichen Scharten muß als blieben bie auf bie Minute errechneten Einsätze " ”■ *■ *" m fprun9: 1. Schmiedel (Pol. Kassel) L^O^WeltspruNg: 1. Dalke (CT. Hessen Preu» z/rir «64- Dreisprung: 1. Gonnermann (??•). 13,01. Kugel: 1. Dr. Luh (Reichsbahn Gießen) 14,83; 2. Bartels (CT.) 13,78. Diskus: E uH(Gießen) 41,22. Speer: 1. Bar- tels (CT, Hessen Preußen Kassel) 54,25. Hammen 1. Herrmann (AC. Marburg) 47,21. — Volks- tümlich er D rei k a m p f (100 Meter, ' Kugel, Weltsprung): 1. Weiler (Reichsbahn (Bie. Ben) 1758,4. Jungmannen: 1. Wester (CT. Hessen Preußen Kassel) 1510,2. Altersklasse I' 1. Nolzen (Hersfeld) 1438,4. Altersklasse II: l.Zerndt (Reichsbahn Gießen) 1259 6. <«§r£,LJn: 100 Meter: 1. Jöckel (Bad Orb) 12,7; 2. Kirchhoff (CT. Hessen Preußen) 12,7 (Brust. »A Hedderich (CT. Hessen Preußen) 13,2. 2 20 Meter: 1. Jockel (Bad Orb) 29,0; 2. Hofft Miann (CT. Hessen Preußen Kassel) 32,7. 80 Me t e r £.u r b,eJL: \ Kirchhoff 12,4; 2. Hedderich 12,8; 3. Zirey (CT. Hessen Preußen Kassel) 14,8. 4 X 100- Mefte r: 1. (CT. Hessen Preußen Kassel) 52,9; 2. Reichsbahn Gießen 59,3. Hochsprunq: 1. Sieglitz (CT. Hessen Preußen Kassel) 1,35. Weit- V Kirchhoff 5,62 Meter; 2. Hedderich 2,30; 3 Helmke (Tschft. Fulda) 4,98. Speer: 1. Sulfer (CT. Hessen Preußen Kassel) 33,02. Kugel: L Hagemann (CT. Hessen Preußen Kassel) 10,45. Hagemann 39,25. Fünfkampf: L Kirchhoff 3331,65 Punkte. Dreikampf: 1. Hage-i mann 1817 Punkte. einmal auf fünf beide kommen. Dann erst vermocht- Henkel mit einem Aufschlagaß den Satzgewinn sicherzustellen. Mit einer 3.0-Führung schien der Berliner auch im dritten Satz überlegen zu fein. Sein Spiel aber wurde ungenau, so daß Puncec mit 6: