Eichener Anzeiger DurHführuna solange „ den müssen, vis es für € ,in Schwebe" gehalten wer für England endgültig zu spat ist. miing», // überseeischen Ge- wässern verlor der Feind 52 000 B R I. handelsschif fsraum. der Wehrmacht gibt bekannt: Durch Krcuzerkrieg in Hl fyteit der Oer Mehrmachiberichj. Berlin, 29. Mai. (DBB.) Dav Oberkommando Das Empire befinde sich einem Feind gegenüber, der England technisch und in der Zahl seiner Flugzeuge und Tanks tausendmal überlegen sei. Er bringe aus England die Ueber- zeugung mit nach Hause, das; das Empire geschlagen werde, wenn nicht der einzelne Australier dazu gebracht werde, den Krieg als seine Angelegenheit und nicht als die irgendeines anderen zu betrachten. Deshalb müsse das australische Volk einig untereinander werden. Er, Menzies, lege keinen besonderen Wert darauf, den Posten eines Premiers zu bekleiden, sondern wünsche vielmehr, daß derjenige Ministerpräsident Australiens.fei, der ein geeintes Volk hinter sich habe. In bfn nächsten sechs Mona- stärkten Erwägungen amerikanischer Kreise, ob man die Lieferungen nach England nicht doch durch Geleitschiffe „sichern" solle, — Erwägungen, die anscheinend wegen der Gefährlichkeit ihrer praktischen In W der W Elen 011 it, die jedri )örung m- Herrschaften, Verbreche lauter refer« Innern uiü sich unjere r sind Zoll- m im Saul tehen ja in Hit dort er EtiMk, h und noch r Stelle gt* fiert. W durchgekoov - id) meint ibigung ntr's roemg* 41 000 BRT. durch ein Kriegsschiff versenkt, das damit insgesamt über 100 000 BRI. vernichtet Hal. Das Schlachtschiff „Bismarck" schoß am Abend des 24. Mai fünf britische Flug- zeuge ab, versenkte in der Rächt zum 27. Mai einen der angreifenden feindlichenZerstörer und schosz einen weiteren in Brand. Auf der Insel Kreta verfolgen deutsche (0e- birgstruppen nach erfolgreichen Kämpfen den geschlagenen Feind. Sie errreidjten die Bucht von A r m i n i und brachten wiederum eine größere Anzahl Gefangene ein. Die bisher von den Briten als Flottenstützpunkt benutzte Suda-Bucht ist vom Feinde frei. Die deutsche Luftwaffe griff auch gestern mit stärkeren verbänden von Kampf- und Sturzkampfflugzeugen britische Stellungen an der Rordostküfte Kretas wirksam an und versenkte im Seegebiet der Insel ein Handelsschiff und ein Borpostenboot. Flakartillerie schotz zwei britische Kampfflugzeuge ab. Italienische Truppe-n landeten auf der Insel Kreta. 3n Nordafrika wiesen die deutsch-italienischen Truppen erneute örtliche Ausfallversuche der in Tobruk eingeschlossenen Briten unter Verlusten für den Feind ab. Deutsche Kampfslugzeuge belegten Munitionslager des Feindes bei Tobruk mit Bomben, die mehrere Explosionen hervorriefen. Wertteil 50 Nvf. le mm bei 70 mm Zeilenbrette Narb lütte: Wiederholung Malftaffell Abscdltltte Mengenitattel B Matzvorscdrtfl (vorherige Vereinbarung) 25°/o mehr v'rd bei ln* W xolge h» b.l3J)erigeii 1 Verhält. Seiten ßf, Wohnung«. ^!ch binnen )ur Wehr, einberufene ^tternhnu; ln9 Zurück, bereit z«, .^t ba^er berung Wohnung W . Notdienst Heiden uni rnhaus jur ' oder Le- Deutsche Zerstörerflugzeuge veruichlelen o st w ä r l s S o H u m britische Panzer und eine größere Zahl von Kraftfahrzeugen. Nördlich Marfa Malruk geriet ein grofzes feindliches Handelsschiff nach Bombenwurf in Brand. Flugzeuge der bewaffneten Aufklärung Verse n k l e n bei *Tage westlich Irland aus einem starken britischen Flottenverband heraus einen Zerstörer der Tribal-Klasse und erzielten auf einem leichten Kreuzer einen Bombentreffer. Eine Fernkampfbatterie der Kriegsmarine an der Kanalküste beschoh einen britischen Geleilzug bei Folkestone. In der letzten Nacht bombardierten Kampfflugzeuge mit guter Wirkung britische Häfen an der $ ü b o ff - und Westküste der Insel. Deutsche Jäger schossen beim Versuch des Feindes, in die besetzten Gebiete und in die Deutsche Bucht einzufliegen, ohne eigene Verluste vierbritische Kampfflugzeuge und zwei Jagdflugzeug e ab. I Der Feind warf in der letzten Nacht mit einzelnen Flugzeugen im norddeutschen Küstengebiet Spreng- und Brandbomben, die nur geringe Schaden anrichteten. Marineartillerie schotz eines der angreifenden Flugzeuge ab. In der Zeil vom 22. bis 28. Mai verlor der Feind zusammen 52 Flugzeuge, hiervon wurden 30 Flugzeuge in Luftkämpfen ober burch Flakartillerie unb 12 durch Einheiten der Kriegsmarine abgeschossen, der Rest am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen 35 eigene Flugzeuge verloren. Bei den Operationen In Afrika zeichneten sich 2ltafor hecht, Führer einer Flakkampfgrnppe fo- Genf, 29. Mai. (DNB.) Die „Times" vom 27. Mai berichtet: Eine sehr e r n st e Schilderung der Lage des britischen Empire gab der australische Premierminister Menzies vor einer großen Zu hprermenge in der Stadthalle von Sydney, als er dort am 26. Mai nach seiner Rückkehr aus Eng. land sprach. Menzies erklärte u. a., er sei mit der Ueberzeugung nach Australien zurückgekehrt, daß das Land mehr für Großbritannien tun müsse, als es je getan habe. In Australien halte man sich nicht genügend vor Augen, daß man in einem Krieg, der bereits zwei Verfolgung des geschlagenen Zemdes ans Kreta. 3m Kreuzerkrieg 52000 BAT. versenkt. - Schlachtschiff „Bismarck" vernichtete fünf Flugzeuge und eineti ^erftörer. - Suda-Bucht vom Feinde frei. die Kämpfe um Kreta und Libyen, sondern auch die Möglichkeit einer Ausdehnung der Kampfhandlungen auf P a l ä st i n a und Gibraltar. Allen voran aber stehe die Schlacht auf detti Atlantik, die eine der entscheidensten Schlachten in der Geschichte der Menschheit darstelle. Die Räber in USA. brehkn sich noch zu ckangsam; bas britische Empire sei beshalb für die nähere Zukunft ganz allein auf sich selbst gestellt. Australien müsse sich seiner Verantwortung bewußt werden und dürfe sein Geld nicht durch unwesentliche Produktion oder Einfuhr vergeuden. Für England in die „Hölle von Kretg". Boston, 30. Mai. (DNB. Funkspruch.) Nach Berichten aus Adelaide und Wellington herrscht in Australien und Neuseeland tiefste Niedergeschlagenheit infolge der schlechten Nachrichten aus Kreta. Es hat überall große Entrüstung 'hervorgerufen, daß abermals fast ausschließlich a u st ru l i s ch e und neuseeländische Truppen in die „Hölle von Kreta", wie man in London sage, hineingcroorfen wurden. Ueberall wird mit Entrüstung festgestellt, daß das britische Haupt quartier in Kairo australische und neuseeländische Truppen immer wieder auf aussichtslose Posten stelle. Die Verluste neuseeländischer und australischer i Einheiten feien heute schon bedeutend größer als ten gehe das ganze Empire durch tiefe G e - die Verluste der Armee des britischen Mutterlandes wässer und große Nöte. Es gebe nicht nur' im ganzen Kriege. $reitog,50.mailrausfetzuns st, daß di! lbsunsäW 65. ficbens- cs des oer« nfenrenten' iitö bei b« n. 19b Jahrgang Nr. 127 erscheint täglich, außer Sonntags und feiertags erlagen: Die Illustrierte ßietzener Familienblätter eimat imBild DieSckolle lonats-Bezugövreiö: Ut 4 Beilagen RM.1.95 >hne Illustrierte . 1.80 ustellgebühr... „ -L5 xuck bei dttchterscbeinen on einzelnen Stummem infolge höherer Gewalt Fragwürdige amerikanische Lieferungen für England. Fühlbarer Mangel in der amerikanischen Industrie. ,Heil', tf. er ist M* oeifl jatej % (0 hui* °eii- «*' I. 5** Ur* Sti her? km J.eh6e. ,e Straf. Dor Maschinenfabriken selbst Maschinen, von denen 71 v. h. über 10 Jahre alt sind, und zahlreiche dieser alten Aggregate werden jetzt von angelernten Hilfsarbeitern bedient. Drittens soll nach Möglichkeit die Werkzeugmaschinenindustrie eine Ausweitung und Erneuerung ihrer Anlagen vornehmen, das heißt für sich elbft Maschinen bauen. Auf den ersten Blick scheint es nun, als könnte durch Exportdrosselung eine stärkere Entlastung erzielt werden, denn 40 v. h. der amerikanischen Produktion an Werkzeugmaschinen sind in rüheren Jahren ausgeführt worden. Im Jahre 1940 waren es sogar 44 v. h. Eine Exportdrosselung kann aber, bie Englandhilfe auch nicht mehr fördern, denn 90 bis 95 v. h. aller ausgeführten Werkzeugmaschinen gingen schon im Jahre 1940 nachEng - land oder 8 c in britischen Empire. Soweit also fertiges oder halbfertiges Kriegsmaterial in Frage kommt, werden sich nach alledem die amerikanischen Möglichkeiten einer Hilfe für England nur in sehr engen Grenzen halten können. Und was schließlich auf den Weg nach England gebracht werden kann, unterliegt noch der Gefahr, in Auswirkung der deutschen Seekriegführung auf den Boden des Meeres versenkt zu werden. Wie groß diese Gefahr ist, geht nicht nur aus den laufenden Meldungen des deutschen Oberkommandos der Wehrmacht hervor, sondern auch aus den neuerdings ver- Ein Blick hinter die Kulissen. Washington, 29. Mai. (DNB.) Der USA- Landwirtschajtsminister Wickard gab bekannt, daß, um die Versorgung Großbritanniens mit Milchprodukten sicherzustellen, die Verteilung von B u 11 c r a n be8ürftige Farni 1 i e n e i n g e st e l l t werde. Roosevelt empfing einen Bericht über die Lage auf dem S t a h l m a r k t, der vom Erzeugungsbüro vorbereitet war. Aus ihm geht ein voraussichtlicher Fehlbetrag von 1 400 000 Tonnen Stahl für das laufende Jahr hervor. Roosevelt gab bekannt, daß b{c militärischen und zivilen Bedürfnisse 25 bzws 75 o. h. der Erzeugung in Anspruch nähmen und sagte, man erörtere zur Zeit die Frage, ob man den zivilen Verbrauch beschneiden ober die Er- zeuguugsmöglichkeiten der Stahlindustrie vergrößern sollte. Der Präsident ließ nicht durchblicken, welcher dieser beiden Möglichkeiten er den 'Borrang gäbe. Diktatur in USA? Washington, 29. Mai. (DNP3 Mit 217 gegen 116 Stimmen nahm laut „New Port Times" das Abgeordnetenhaus die Vorlage zur Bildung von Regierungsstellen an, die ermächtigt sind, Anordnungen des Präsidenten in bezug auf das R ü st ungsprogra m m in Verbindung mit dem Bundesanleihedirektor durchzu,führen. Gegner der Vorlage bezeichneten sie als einen Schritt zur Bildung eines diktatorischen Amerikas. Die Vorlage gehl nunmehr dem Senat zu. wie Leutnant Vetter und Leutnant Vogelfang einer Flakabtettnng im Lrdkampf besonders aus. Zwischen zwei Feuern. R o m, 29. Mai. (DNB.) Die Landung italienischer Truppen auf der Insel Kreta zur Zusammenarbeit mit den deutschen Streit- haften bildet das hauptthema der italienischen Abendpresse. Der Direktor des „Givrnale d'Italia" berichtet, die Landung sei a m ö st l i ch c u E n d e der Insel durch Marinelandungstruppen und Truppen des Heeres durchgesührl worden. Sie stelle das britisck)e Oberkommando vor eine neue Lage, da zu dem starken deutschen Drurf im Westen der Insel plötzlich nun auch eine neue Front i m O st e n geschaffen sei. Die ßanbung italienischer Truppen beweise erneut die überaus enge militärische Zusammenarbeit zwischen Italien und Deutschland, wie sie sich' seit Beginn der Schlacht um Kreta bereits in der Zusammenarbeit der italienischen Luftwaffe und Kriegsmarine mit den deutschen Streitkräften offenbart habe. Durch die unangenehme Ueberraschung der italienischen Landung im Osten Kretas sehe sich das britische Kom- mando Zwischen zwei Feuer genommen. Seine Aufgaben seien beträchtlich erschwert und kompliziert. „Oestlich bei- Sudabucht " Stockholm, 30. Mai, (Europapreß.) Im Kommunique bc^ britischen Awptquartiers in Kairo wird am Donerstagabend mitgeteilt, daß die englischen Truppen sich ö st l i ch der S u d a - bucht zurückgezogen hätten. In dem Kommunique heißt es: „Nach neuen Angriffen der deutschen Streitkräfte, die in großem Maße verstärkt morden sind, hüben sich unsere Truppen in Stellungen östlich der Sudabucht zurückgezogen. Ein schwerer Angriff von Sturzkampfbombern rourbe wieder unternommen." Englische Beklemmungen. Angst um die Hilfsquellen im östlichen Mittelmeer. Genf, 29. Mai. (DNB.) Zu den Kampfhandlungen im östlichen M i t t e l in e e r schreibt der Londoner „Daily Herat d", die Deutschen schwiichten dlirch ihren Vorstoß gegen die Küsten des östlichen Mittelmeeres immer mehr die Dese n- jivkraft Englands. Es gebe leider noch immer Leute in England, die sagten, daß nur die Verteidigung des englischen Mutterlandes selbst entscheidend sei, daß die Kampshandlung in ferner gelegenen Teilen Europas keine große Rolle^ spiele. Das sei aber weiter nichts als eine Vogel-Strauß- Politik. In Wirklichkeit stünden reiche undwich- tige englische Hilfsquellen bei den Kampfhandlungen im östlichen 'JJI i 11 e l m e erbe rf e n auf dem Spiel. Politisch gesehen schädige Deutschland mit seinem unermüdlichen Vorrücken aus der Weltkarte das englische Prestige in außerordentlichem Maße. Jede neue Eroberung, die Deutschland mache, stelle fine Ermunterung dar, s i ch von England ab^uroenben und z u den -Achsenmächten ü b e r z u s ch w e n k e n. England könne es sich nicht leisten, in der Defensive zu bleiben und sei gezwungen, Deutschlands Marsch irgendwo in 8er Welt ein endgültiges halt zu gebieten. Man müsse Deutschland auf irgendeinem (!) Kampsplatz mit Erfolg entgegentreten. Der Rundfunkkommentator Cyrill Laykon erhärte am Donnerstag, daß die Operationen auf K r e ta in erster Linie den Vorteil hätten, daß die Engländer inzwischen Zeit hätten, ihre Stellungen auf Cypern (!) zu verstärken, um einem etwaigen deutschen Angriff dort entgegentreten zu können. Die militärische Lage auf Kreta, so führte Laykon aus, sei immer noch sehr e r n ft, uhb immer neue deutsche Truppen würden gelandet. Kriegshetzer am Kamin. Bon unserer Berliner Lchriftleitung. Der „große" Roosevelt wurde mit Hilfe eines Komödienschreibers, Sherwood, und eines jüdischen Richters mit Namen Rosenmann am Kamin in Bewegung gesetzt. Man weiß nicht, was in feiner letzten Rede aus das Konto seines eigenen Gehirns, auf das des amerikanischen Iuxschreibers oder auf den wohldustenden Rosenmann kommt, genug: diese Drei-Männer-Rede Roosevelts bat trotz der starken Worte in England schwer enttäuscht, in den USA. die Gegensätze noch schärfer gestaltet und — sie läßt uns völlig kalt. Denn Roosevelt weiß seit langem nicht nur aus den Erklärungen des Führers, son8ern auch des japanischen Außenministers, daß 8er Dreiverband auf jede Aktion Roosevelts.seit langer Zeit vorbereitet ist, während die USA. trotz der astronomischen und echt amerikanischen Zahlenangaben der Rooseveltianer eben nicht für den Krieg vorbereitet sind. Was der Generalstabschef der USA., was hohe amerikanische Marineoffiziere und die Führer der amerikanischen Wirtschaft in der Beziehung ausgeplaudert haben, das bewog wohl Roosevelt, seine alten verlogenen Phrasen zu wiederholen, aber nichts Neues und Entscheidendes zu sagen. Vielleicht hat er aus dieser Zwangslage heraus die plutokratisch gefärbte Demokratie der USA. zu Grabe getragen und den verschärften nationalen Notstand erklärt, der ihm die Vollmachten eines unbeschränkten Diktators gegen das eigene Volk verleiht, ohne daß zwingende Gründe dafür überhaupt sichtbar sind, es sei denn, daß die USA. von den Marsbewohnern angegriffen werden. Wenn er zur Begründung die abgeleierte Lügenwalze dreht, die USA. seien in ihrem Bestände durch Deutschland bedroht, dann muten solche ollen Kamellen doch gegenüber den klaren Erklärungen des Führers und des Großadmirals Rae der als uiv I Bereits im Oktober vergangenen Jahres, als das ! stungsprogramm noch nicht in die entscheidende ßi-afe getreten war, waren bei den Werkzeuganschi neu fabriken schon gewaltige Rückstände vor- v.. n- rvglicher Aufträge aufgelaufen. Nach den Festen fämpnf< i -Idungcn des Verbandes der Werkzeugmaschinen- a? rifen entfielen davon 25,10 v. h. auf Aufträge r Flugzeugwerke, 27 v. h. auf sonstige Rüstungs- ab rifen, 16,98 v. h. auf Aufträge aus England, 165 v. h. aus Kanada, 6,42 vH. des amerikam- fcn Marineamtes, 3,75 v.h. der Luftwaffe und H v. h. des Landheeres. Zahlreiche große Mack! nen, die für bestimmte Rüstunasgegenstände un- " behrlich sind, haben selbst in den besten Werk- gmaschinenfabriken Bauzeiten, Die wesentlich über 2 Monate hinausgehen! 3m Herbst vergangenen Jahres hat die Fachzeit- trift „American Machinist" eine eingehende Unter- Innung über den Umfang und das Alter der Me- Ebearbeitungsmaschinen in der amerikanischen In- hiirie veröffentlicht. In 20 führenden Industrie- rippen wurde die Zahl der Maschinen festgestellt Ito gleichzeitig ermittelt, wieviel Maschinen über ihn Jahre alt sind. Für 1940 ergab sich, daß' 0 o.j). aller in Amerika stehenden Werkzeug- bcschi'nen älter als zehn Jahre sind. Der Anteil liffer alten Maschinen stellte sich 1935 auf 65 v. h., 1960 auf 48 v. h. und 1925 auf 44 v.h. Ss unterliegt keinem Zweifel, daß die «chwierig- li-r en bei der Durchführung des amenkamschen ti {rüftungsprogramms zu einem wesentlichen Teil u die schlechte Versorgung aller in Frage fommen- en Industrien mit Werkzeugmaschinen zuruckzu- j| ren sind. Dabei ist anznnehmen, daß die ernft- eften Kalamitäten erst kom me n w er » e n, da drei Programme von den begrenzten rkzeu-gsanlagen für diese Aggregate gleichzeitig ririüt werden sollen. _ ,,, ... .. Erstens verlangt die Regierung Maschinen für tue Mreichen neuen Betriebe. Dieser Bedarf wurde j 11 in ausreichend sein, um eine Dollbe chaftigung I lei Werkzeugmaschineninduftrie zu gewährleisten. Zweitens muß damit gerechnet werden, daß J kumche der überalterten Maschinen in Oer amen- s wischen Wirtschaft, die gegenwärtig noch ihre glicht tun, bei der hohen Beanspruchung zu Bruch s tNn werden. Schließlich stehen in den Werkzeug- General-Anzeiger für Oberhessen Die im letzten Jahrhundert bei den Nordameri- jenem zu beobachtende Sucht nach „Rekorden" in ihrer Industralisierung hatte nicht nur zur Folge, dch die ursprünglich ausschlaggebende norbamerb kmische Landwirtschaft immer mehr vernachlässigt tr.irbe, sondern sie hat auch zu einer gewissen einstigen Entwicklung innerhalb des Jndustrialisie- l.ngsprozesses geführt. So hat man es zwar buben erreicht, das Land mit der größten Stahl izeugung der Welt zu fein, und man hat, 6?inon ausgehend, England und der übrigen telt immer wieder versichert, daß die «.rdamerikanische IBdustrie mit ihren Lieferungen ■ Kriegsmaterial auch den Ausgang des gegen irtigen Krieges entscheidend beeinflussen könne, itsächlich zeigt sich aber schon jetzt, daß bei bem, lügen Mangel eines planvollen Ineinandergrei- ns der nordamerikanischen Industriezweige hier n gar keine Rede sein kann, zur großen Ent- tcuschung der Briten und auch zum eigenen Aerger i-jenigen Nordamerikaner, die sich so energisch - die Englandhilfe eingesetzt haben. Typisch für die heutige Lage ist z. B., daß die reinigten Staaten es nach dem Weltkriege völlig rabfäumten, eine ihrer Rohftahlerzeugung ange ^ßte Kapazität der Werkzeugmaschinen d u st r i e zu schaffeii. Darüber ist man sich nun Hch drüben klar geworden, und die Sorge der zu nbigen amerikanischen Stellen um die Beschäftig der Werkzeuge für die vielen neugeplanten tbrifen ist sehr verständlich. Obgleich Deutschland 5 den letzten Jahren mit seiner Stahlerzeugungs- Liazität noch wesentlich hinter den Vereinigten | iuaten zurückblieb, hatte es doch schon eine viel «Lißere Erzeugung an Werkzeugmaschinen aufzu- »ifen, als Nordamerika. In einem Gutachten des »rbanbes der Werkzeugmaschinenindustrie wird ■n der Wert der neu angefertigten Werkzeug- Mschinen für 1940 mit 400 Mill. Dollar angenom mn, und 1941 erwartet man eine Produktion von M Mill. Dollar. Beim Vergleich dieser Ziffern mit früheren Erzeugungen ist aber zu berücksichtigen, dcZ seit 1939 Preissteigerungen von 12 bis 15 v. h getreten sind. Welchen Schwierigkeiten eine Pro biftionsfteigcrung begegnet, zeigt die Mitteilung Lk' genannten Verbandes, daß von den 115 seiner Roßten Unternehmen in 106 Werken seit Kriegs- !S'inn bis zum Spätherbst 1940 nur" für 2u Mill. Uar neue Maschinen aufgestellt worden seien, it Verkündung des Rüstungsprogramms wurden sämtlichen Werken der Branche nur für 30 Mil' Uar neue Maschinen angeschafft. Hieraus geht heutig hervor, 8aß — wie der Verband aus icklich' hervorhebt — die Leistungssteigerung nicht rch eine Ausweitung der Kapazitäten, sondern ein durch eine maximale Ausnutzung der vor- ibenen Fabriken (drei Llrbeitsschichten) und eine berhafte Ausbildung neuen Arbeitspersonals er tlt worden ist. .Die Hälfte der gegenwärtigen Belegschaften ist - wie festgestellt wurde — bestenfalls hin Jahr 0 g in dieser Branche tätig; die Arbeiter sind keine ichkräfte, wie sie für die Werkzeugmaschinenin- i trie benötigt werden, sondern angelernte Hilfs- neiter, die nur bestimmte Verrichtungen aus- hren können. Aus dieser Lage ergibt sich, daß f ie größere Ergiebigkeit der Anlagen der einzelnen >oke kaum noch erzielt werden kann, es sei denn, cz Neubauten erfolgen, bie. mit einem neuen Mast nenpavk ausgerüstet werden müßten. alaubtich töricht an. Vielleicht war aber dos der Zweck der Rooseveltschen, von drei Männern ge- Ipeiften Rcdeübung, die Opposition in den eigenen Rechen mit jüdifchem Dreh zum Schweifen zu bringen und die Mahner, die ihn daran erinnern, daß er sein Wort gegeben, wiederholt geyeben, die USA. nicht in den Krieg zu führen, mit einem Roosevelt- schen Maulkorb zu beschenken. Es nützt nichts. Die Stimmen drüben gegen Roosevelt sind noch schärfer geworden, und die von ihm zitierte Einigkeit der Auffassung der USA. gehört zu den bewußten Selbsttäuschungen dieses kuriosen Präsidenten. Die Unlogik der Roosevelt-Argumente wird deutlich, wenn man einzelne seiner Aussprüche anführt. Wir würden, sagte er, das gesamte wirtschaftliche Leben verkrüppeln, soziale Leistungen unmöglich machen. Die sozialen Leistungen Roosevelts zeigen sich darin, daß nach amtlichem Geständnis seines Washingtoner Kreises 45 o. H. aller Vankees hungern. Weiter: Wir würden den amerikanischen Arbeiter zwingen, sich mit der Sklavenarbeit der übrigen, die wir natürlich beherrschen, in Konkurrenz zu stellen, und der amerikanische Farmer würde sich dem Elend und der vollständigen Militarisierung gegenübersehen. Was aber hat eiaent- lief) Roosevelt gegen das Elend der amerikanUchen Arbeitslosen und der zum Proleten herabgesunkenen amerikanischen Farmer geleistet? Nichts! Während unter unserem Führer der deutsche Arbeiter und der deutsche Bauer aus den Händen der Arbeitslosigkeit und sonstiger plutokratischen Folgen gerettet worden sind Alle diese kindischen Schaumschlägereien Roosevelts können durch phrasenreiä>e Worte nicht verdeckt werden. Er wandte sich an die Jbero-Ameri- kaner, die angeblich von uns bedroht seien, worüber man in Rio de Janeiro. Buenos Aires usw. sehr verblüfft sein wird, und sprach von der Freiheit der Meere, die, gerade durch England in Fesseln geschlagen, den Ibero-Amerikanern nicht gestattet, ihre notwendige Ausfuhr während dieser Kriegs- zeit aufrechtzuerhalten. Der General Johnson hat diesem kuriosen Präsidenten denn auch sofort erwidert, die USA. hätten heute keine Freiheit der Meere, soweit England in Frage komme, denn seine Bürger könnten keinen Luftpostbrief z. B. nach Venezuela richten, ohne daß er von den Engländern auf den Bermudas zensiert werde. Roosevelt will die Freiheit der Meere nur unterdrücken, um den Plutokraten das Waffengeschäft mit England möglichst risikolos zu machen. Das ist der Kern. Allerdings liegt er im Argen, denn Roosevelt gab selbst zu: „Die Geschwindigkeit, mit der die Nazis die Handelsschiffe versenken, ist dreimal so groß wie das Vermögen der britischen Schiffswerften, sie wieder zu bauen, sie ist mehr als doppelt so groß wie die britisch-amerikanische Herstellung von Schiffen heute." Damit ist eigentlich die Frage über den Ausgang dieses Krieges erledigt. Roosevelt möchte gern, aber gegenüber der klaren Erklärung, amerikanische Konvois bedeuteten den Krieg, eine Tatsache, die er in einer Rede selbst zugab, schlug er keinen Weg vor, um diese Schiffsversenkungen unmöglich zu machen. Generaloberst von Küchler 60 Labre alt. Berlin, 2». Mai. (DNB) Am 30. Mai begeht der Generaloberst von Küchler feinen 60. Geburtstag. Als Oberbefehlshaber einer Armee hat der Generaloberst am Feldzug in Polen wie auch im Westen entscheidenden Anteil an den Operationen gehabt. Für seine Verdienste in Polen zeichnete ihn der Führer mit dem Ritterkreuz aus, und nach dem Krieg gegen Frankreich wurde er in der Reichstaassitzung vom 19 Juli 1940 zum Generaloberst befördert Im Feldzug gegen Polen gelang es der von Küchler geführten Armee schon am 3. September, die Festung Graudenz stürmend zu nehmen. Weiter sind der Durchbruch Ker Mlawa-Stellung, der Na- rew-Uebergang. die Abriegelung Warschaus, der Sturm aus Praga und die Eroberung von Modlin mit der von Küchler geführten Armee verbunden. Im Westfeldzug überrannte die Armee Küchlers den holländischen Widerstand und zwang am 14. Mai die holländische Armee zur Kapitulation. Die Einnahme von Antwerpen von Dünkirchen und Paris sowie die Berfolgungskämpfe über die Loire bis zum Atlantik sind weitere Ruhmestaten der von Generaloberst vop Küchler geführten Armee, die nicht zuletzt auf den tapferen und unerschrockenen persönlichen Einsatz des Generalobersten zurückzuführen sind. "t üandia auf Kreta Zu den wichtigsten Städten der Insel Kreta gehört die Stadt Kandia, die unsere Ausnahme im Luft- bild zeigt. Deutlich erkennt man die weit in das Meer hinausaebaute Mole und die beiden ummauerten Hafenbecken. (Scherl-Archiv-M.) Das Lügengebäude, das die englischen Lügner um Kreta errichtet haben, ist im Zusammenbrechen. In London beginnt man allmählich für Kreta zu fürchten und die Welt auf seinen Verlust vorzubereiten. Natürlich umhüllt man diese pessimistische Stimmung nach alter bewährter Manier mit einem Brimborium von Lügen über außerordentlich hohe deutsche Verluste und angeblich sinkende Moral der deutschen Soldaten. Selbst wenn die Berichte des Oberkommandos der Wehrmacht Einzelerfolge nicht melden würden, wüßte man aus dieser Taktik der Engländer schon, daß es um die englische Sache schlecht steht und daß die deutsche Sache triumphiert. Allmählich lüftet aber auch das deutsche Oberkommando der Wehrmacht den Schleier, der bisher über den Operationen gelegen war. So wurde gestern die Einnahme der Hauptstadt C h a n i a und Die Verfolgung der geschlagenen feindlichen Kräfte südlich' der Sudavucht gemeldet, und der Wehrmachtbericht vom 29. Mai wußte zu melden, daß deutsche Gebirgstruppen bereits die Bucht von A r m i n i erreicht haben und daß die bisher von den Briten als Flottenstützpunkt benutzte Sudabucht vom Feinde frei ei. Natürlich hat auch wieder die deutsche Luftwaf e kräftig zu den Erfolgen beigetragen und den Truppen den Weg geebnet. In treuer Waffengemeinschaft sind inzwischen italienische Truppen auf der Insel Kreta gelandet. Die Schlacht um Kreta geht also planmäßig weiter. Fernaufklärung über Aegypten. Bon Kriegsberichter Heinz Liebscher. Ndz ... (PK.) lieber die Grenzen Italienisch- Nordaffikas hinaus nach Marsa Matruk und El Dabo, bis kurz vor Alexandria, führt uns der heutige Auftrag. Was geht dort drüben bei den Engländern vor? Was gaben sie im ägyptischen Raum bereitgestellt? Wie sind die Flugplätze belegt? Alles Dinge, die interessieren. Wie immer auf den Plätzen in der Wüste, faßt alles mit an, um die Maschine klarzumachen. Und als sich nach dem Abdecken der großen Plane und all den hundert Handgriffen, die nun einmal notwendig sind, bis sich so ein großer Vogel in die Luft erheben kann, der Korb der Wanne unter mir schließt, da geht der Atem schwerer, ich klebe am ganzen Körper, und der Schweiß läuft mir über das vom Sand verschmierte Gesicht in roten Rinnsalen. Langsam richtet man sich für einen mehrstündigen Flug in dem engen Raum so gut als möglich ein. Mechanisch werden die Sauerstoffapparate fertiggemacht und die MGs feuerbereit. Hier unten in Nordasrika gibt es keine langen An- flugweae mehr. Seitdem das deutsche Afrikakorps mithalf, Libyen zurückzuerobern, sind wir schon in wenigen Minuten über feindlichem Gebiet. Porto B a r d i a ist erreicht. Unser Auftrag beginnt. Eisenbahn und Straße laufen einander parallel, kreuzen sich, und überall gibt es Truppenlager, Ansammlungen von Fahrzeugen und Zelten, und worauf es uns besonders ankommt: Flugplätze! Es ist allerhand los da unten. Sie scheinen sich auf einiges vorzubereiten! Material über Material können wir feststellen, tadellos ausgebaute Straßen, Schiffsverkehr die ganze Küste entlang und Maschinen auf den Plätzen Jeder Lastwagen ist deutlich erkennbar. Dort rollt ein Eisenbahnzug. Auf einmal blitzt es grell drei- bis vierhundert Meter tief, links hinter uns auf. Aus der Sonne zieht ein Jäger kurz nach oben. Noch bevor er uns anvisiert bat, sage ich ihm eine halbe Trommel vor die Nase. Fast im gleichen Augenblick schießt auch er. Die Leuchtspur zieht dicht unter uns vorbei. Dann ist der Jäger auch schon nach oben vorbeigeschossen. Die MGs des Funkers über mir, eines alten „Hasen", der schon oft gegen England flog, beginnen zu hämmern. Nur zwei, vielleicht drei Sekunden dauert das ganze, dann drückt unser Flugzeugführer die Maschine, daß ich in meiner Wanne zu schweben beginne. Und nun fängt eine wilde Kurbelei an. Wir sehen die Hurricane nicht mehr und sie uns anscheinend auch nicht Nach einer weiten Kurve über dem offenen Meer gehen wir wieder auf Höhe und fliegen erneut auf das Land zu, um dort frisch zu beginnen, wo uns der Engländer unterbrach. Wieder fliegen mir über Straße und Eisenbahn unseren Weg. Dort liegt Fuka. Gleich haben wir es geschafft. Da blitzt es unten auf. Spiegelt sich die Sonne irgendwo ? Nein, schon hängen einige hundert Meter unten, hinter uns die ersten schwarzen Sprengwolken der Flak in der Luft. Ich drücke das Kehlkopfmikrophon mit den Fingern leicht an und will nach vorn melden Aber nichts rührt sich. Die Eigenverständigung im Flugzeug ist entzwei. Verteufelt, fetzt wird es ungemütlich! Die schwere eny- lische Flak schießt sich ein. Kein Wunder, wenn die Maschine eben so schnurgerade und gleichmäßig unbekümmert ihren Weg fortsetzt. Ich richte mich auf einem Ellenbogen auf, blicke nach oben unb stoße den Funker über mir an. Der schaut mich zwischen FT-Haube und Atemmaske an, als ob er um meinen Gesundheitszustand besorgt sei, und reicht mir schließlich einen Notizblock samt Bleistift herunter Schnell schreibe ich, so gut wie es geht: „Schwere englische Flak. Hundert Meter tief unter uns. Schießt sich ein." Da wird der Funker aber lebendig. Er gibt die Meldung nach vorn. Es war höchste Zeit. Schon krepieren die Geschosse dir-kt unter meiner Wanne, und unsere Maschine macht Oer viel zu große Tisch. Bon Erich Klaila. Nichts an dem Tisch ist auffällig. Sie pflegten die Mahlzeiten daran einzunehmen. Zuweilen hat Gregor behauptet, eigentlich sei der Tisch viel zu klein: man könne sich nicht einmal richtig bewegen! Florentine hatte geschwiegen Sie hat höchstens für einen Augenblick die Gabel weggelegt. Nun fang doch nicht schon wieder von dem dummen Tisch an! bat sie. Wo wir nun einmal keinen größeren haben' Eines 'Tages aber war der Tisch viel zu groß Und das kam so: Gregor bekam den Gestellungsbefehl Am nächsten Morgen mußte er wegfahren Am Mittag ffel es Florentine dann auf. daß der Tisch zu groß war Sie kam sich daran richtig verloren vor: als säße sie in einem großen Saal ganz allein am Ende einer großen Tafel. Sie schrieb Gregor darüber Der lachte sie in seinem Antmorlbrief nur aus Vielleicht bat er recht, dachte Florentine und nahm sich vor. die Anaelegen- beit nicht mehr von Bedeutung zu finden Als sie aber wieder an dem Tisch laß. war es auch wieder da: das Leere, Dielzugroße Florentine konnte nicht weiteressen Sie hielt die Augen geschloßen und lauschte Das Lauschen war Marten Woran liegt es eigentlich? wollte sie wissen Während die Frau wartete, härte sie alles lehr deutlich Im Hause wurde eine Tür geschloßen' Im ersten Stock läutete es Auf der Straße fuhr eine Trambahn vorüber. Irgendwo weinte ein Kind Und bann wußte Florentine plötzlich alles Als sie das Kind schreien hörte, war es ihr eingefallen. Das Kind ist es. das fehlt? wußte sie Sie hatte immer noch die Augen geschlossen Sa durfte sie das Kind sehen bas ihr gegenüber sah Es war em Junge, der Michael hieß Er hatte dunkles Haar, wie Gregor: die Augen aber, die waren von ihr Bist du schon satt? fragte sie den Jungen Weil er nicht antwortete, öffnete Florentine die Augen Da war dos Kind verschwunden, und der Tisch war wieder viel zu groß Jetzt weiß ich es! schrieb sie an Gregor: wir müßten ein Kind haben! Er lachte sie nicht mehr aus, als er antwortete. jEttöas Verlegenes war in dem Brief; als hatte der Mann Florentine für etwas um Verzeihung zu bitten; für ein Versäumnis vielleicht. Eines Tages kam er auf Urlaub. Es war am Tage vor dem Wegfahren. Da sing er wieder von dem Tisch an. In Zukunft wird er erst recht zu klein sein! meinte er Die Frau wurde durchaus nicht rot. Sie sagte nur: Wieso? Meinst du wegen des Kindes? Aber das ißt doch nicht gleich vom ersten Tage an mit am Tisch' Oder dachtest du das? Florentine lächelte Ein überlegenes, hintergründiges Lächeln Sv lächeln Frauen, die auf ihre Stunde warten Münchener Kunstgeschichte. Bon Erich Vaetzmann „Aber erlauben Sie, achtzigtausend Mark —!" „Sagte ich noch nicht, daß diese Geschichte im Jahre dreiundzwanzig spielt? Nun. dann entschuldigen Sie Ich sah also mit meinen achtzigtausend auf der Bank und grübelte, wovon ich morgen leben sollte Da fühlte ich etwas Kühles an meiner Hand, und als ich genauer zusah. war es eine Dackelschnauze Nun sind gerade Dackel meine große Schwäche, und es dauerte nicht lange, bis wir uns angefreunbet hatten und zusammen in bie Stadt zurückgingen Am Odeonsplatz kaufte ich mir eine Zeitung und fand darin unter den entlaufenen Hunden auch wirklich einen braunen Dackel angezeigt, der auf den Namen Schnepserl hören sollte Meiner tat bas, und so machten wir uns denn beide auf den Weg zu der ausgebotenen Belohnung. Nachdem wir halb Schwabing durchwandert hatten und bann nochmal vier Treppen hochgestiegen waren, gelangten wir in ein kleines Büro, in dem ein Fräulein saß und gerade telephonierte Sie warf sofort den Hörer auf und riß mir den Dackel aus den Armen .,3a Schnepserl, du Halunke kleiner, bist denn wieder da! Wo hast dich nur fo lange rumgetrieben, du Strolch du!" Dabei rollte sie «hn auf Dem Teppich herum, als wollte sie Strudelteig aus ihm machen Nach einer guten Weile fand sie endlich auch Zeit für mich Wir begannen eine kleine Unterhaltung, und schließlich öffnete sie eine Ture und führte mich in ein großes Atelier. Es war das merkwürdigste Atelier, das man sich nur denken konnte. Ueverall standen und hingen Schießscheiben herum, wie man sie bei ländlichen Schützenfesten als Ehrenpreise mit nach Hause nimmt. Das beliebteste Motiv waren Auerhähne, vor dem Morgenhimmel balzend, aber auch die anderen Waldestiere waren reich vertreten „Schon, nicht wahr", sagte das Fräulein, „und alles selbst gemalt, das heißt, von den zwei Künstlern, die wir haben " „Die malen demnach von morgens bis abends Auerhähne und Hirsche?" „Ja bis nachmittags, mit einer halben Stunde Mittag. Vater hat früher auch mitgemalt, aber jetzt muß er immer auf Tour und Kunden besuchen " „Und was verdienen Ihre Künstler so am Stück?" „Sie sind im Wochenlohn aber sie kommen schon gut raus dabei * Das war natürlich eine feine Sache Ich hatte auch schon mal Preisschilder für ein besseres ZU garrengefebäft gemalt und traute mir wohl einen Auerhahn zu Ich getraute mich sogar, ihr das zu sagen Und als ich nach einer Viertelstunde die vier Treppen wieder hinunterstieg. hatte ich eine Anstellung auf Probe für zunächst vier Wochen :n der Tasche - Am nächsten Morgen, einem Dienstag, traf Ich meine Arbeit an Die beiden Künstler kamen mir mit kühler Höflichkeit entgegen Aber das änderte sich rasch, denn ich hatte meine eigenen künstlerischen Ansichten Ich säumte auch nicht, als sie meinen angefangenen Auerhahn zu verunglimpfen begannen. die Gebilde ihres Pinsels mit der gleichen Abgunst zu zerpflücken Bald war der schönste Streit im Gange, und sie gingen in das Büro und beschwerten sich Dann wurde ich hlnemgerufen Das Fräulein fragte mich em bißchen hochmütig, wo« es denn da eigentlich gegeben hätte Ich stellte meine Scheibe an die Wand und legte ihr dann in einer wohl- gesetzten Rede meine Auffassung von künstlerischer Urwüchsigkeit dar Und wenn die beiden Neidhälse behaupteten, mein Auerhahn sehe sehr wie ein Lämmergeier aus, so ehre mich bas höchstens denn das Fräulein sollte mal in den Glaspalast gehen und selber sehen, wie man heutzutage Tiere malt. Das Fräulein blieb eine Weile stumm: endlich sagte sie, das konnte sie ja tun, und ich sollte sie in den Glaspalast begleiten. Natürlich diensllich. % < V * ।.. FW iiites 18$ 'M; 3d) begleitete sie also nachmittags diensttich in den Glaspalast und am nächsten Tag in die Pinakothek und am übernächsten in die Neue Sezession. Zwischendurch führten wir gründliche Gespräche über das Gesehene und, um die Nutzanwendung gleich zu zeigen, warf ich mit jugendlicher Kühnheit ein paar Tiere auf die Scheiben, die in kein anatomisches Lehrbuch paßten und in Farben strahlten, die es gar nicht gab. Diese Scheiben hängte ich ganz vorn im Atelier auf, wo sie unsere Kunden in Erstaunen und offene Bewunderung versetzten. Nur kaufen wollte sie seltsamerweise niemand. Dtft machte jedoch nichts, denn so konnte ich selber meine Freude daran-haben Aber leider nicht lange. Denn am Freitag kam unvermutet der Vater zurück. Er ging in bas Atelier, nahm meine Scheiben von der Wand, zählte dann mit harten Knöcheln meinen Restlohn auf den Tisch und mors mich hinaus. Später hat er sich aber doch noch besonnen und mir sogar die Ausbildung auf der Akademie bezahlt." „Aber erlauben Sie, wie kam er denn dazu?" „Nun. wie?" versetzte der bekannte Maler. „Kommt 3hnen das so ungewöhnlich vor, bei einem Schwiegervater?" ! Mb f s ’M, Die mißglückte Entschuldigung. Heber eine vielgebrauchte, aber trotzdem nicht einwandfreie Redewendung plaudert Dr. Hans Reiner in der Zeitschrift für deutsches Sprachleben ..Muttersprache' Nicht selten hort man die sonderbare Zumutung „Entschuldigen Sie vielmals!" Einer hat einen anderen Menschen irgendwie belästigt ober er hat etwas versäumt, was er ihm schuldig war, und nun bittet oder verlangt er, der andere solle dies entschuldigen, und zwar nicht nur einmal und einfach, sondern gleich vielmals Was er meint, ist Natürlich etwas anderes. Er will sogar besonders höflich sein, indem er nicht nur einfach bitten, sondern vielmals bitten will, daß der andere (natürlich nur einmal) entschuldige: so wie es oft und richtig auch getan wird mit dem Satz: „Ich bitte vielmals um Entschuldigung?" Jener erste Satz aber ist ein Fehler, den man vermeiden sollte. Dem Gedankenlosen konnte man vielleicht helfen, indem man seine Bitte scheinbar ernst nimmt und ihm antwortet: „Nein! Ich entschuldige gern, aber nut einmal! Das genügt Ihnen sichertiA" C.& i 2 (10065 »H! 112083- 3iti h rf«"11 von । M 2ar, D D!r rinaflO I juiöene ck 106 Wahr wil au W de 3 Mns :1 M? .■roß nnc Wlen i 0 Sloffl, nichiberi laut: Unsere arbeit M ülKre Meiln jnige hat iolt fein knW burd) To (itli Lot 3n 311 ■jnb M? Lils in i j EM Benga ; cbobooti 'Nen, wiwmnu 3nDi Hegend tief sow tapfer m > ©en1 :vird ae- eich öu find o | wrgeruft 1 ttlt Linz> . b?m bie । Mensch hien fra Iran sich I °n gei he Verbi öntperiur loniinenti Jutytyf Hinsicht i I if|en!imb h Fran i n unterb Riffe | im oer ' ?flicke y sei . Ws e hnbern g fjinbdsfd ’ R non l°hmt N von ton ' Janeinen 's.« Wig j, Arg! Auen, Aili ' ^°ren . Soq • ys.tourb ■ L- d- . "Met. t ! Menbe ’ ^Mfib : Lr . ;lNber die ersten, unfreiwilligen Sprünge. Noch einige Minuten, und die englische Batterie dort unten hätte einen Abschuß für sich buchen können. Jetzt fangen mir an zu kurbeln, und das war ihnen, nachdem mir zuerst so schön auf gleicher Höhe in gerader Bahn geflogen waren, dann doch etwas zu viel. Die schwarzen Bälle Hegen bald verstreut hinter, über und unter uns in schönen, weiten Ab- ständen. , Ä . Jedenfalls, leicht werden sie uns den Krieg hier : unten nicht machen! Was wir diesmal feststellen konnten, beweist, daß England wirklich gewaltige Anstrengungen in diesem Teil Aegyptens unternimmt, um jeder Situation gewachsen zu sein. Sie wissen sehr gut, was sie hier zu verteidigen haben: den Suezkanal! — Uns aber erfüllt die wun- berbare Stimmung, die man in sich trägt, wenn mal wieder so richtig „dicke Luft" mar und man trotzdem mit wichtigen Aufklärungsergebmßen heil nach Hause schippern kann. »Deutschland hat die strategische Initiative Genf, 30. Mai. (DNB. Funkspr.) Wie die Lon- boner Blätter melden, hat ein Sonderausschuß des Unterausschusses zur Kontrolle der englischen Staats- j ausgaben, der aus 32 Unterhausmitgliedern aller Parteien besteht, einen recht pessimistisch gehaltenen Bericht über die Arbeits Probleme der britischen Flugzeugindustrie veröffentlicht. Darin werden vor allem starke Arbeitsausfälle fest- gestellt, heroorgerufen durch Krankheit, insbesondere aber auch durch die Folgen der deutschen Luftangriffe, wie Zerstörung von Eisenbahn- und Straßen- bahnverbindungen. Viele Arbeiter blieben auch ohne triftigen Grund oft ihren Arbeitsplätzen fern. Zu diesem Bericht schreibt „Daily Telegraph", es sei eine Wahrheit, die man nicht genug predigen könne, daß Großbritannien bis jetzt sehr weit Da» von entfernt sei, die Kriegsproduktion Deutschlands zu überflügeln oder auch nur einzuholen. Fast täg. lich stehe man in England Ereignissen auf diploma- tkschem und militärischem Gebiet gegenüber, bie daran erinnerten, bas Deutschland öie strate g i s ch e Initiative fest in seinen Händen halt. Diese Initiative verdanke es seiner Vormachtstellung in der Rüstungsproduktion. Reue Eingeständnisse Ehnrchills. Stockholm, 29. Mai. (DNB ) Churchills Raten- gestandnisse über die Schiffsverluste vor Kreta nehmen bereits jetzt ihren Fortgang. Die britische Admiralität gibt den Totaloerlust des 8250 Tonnen großen schweren Kreuzers „York" zu. In Den amtlichen englischen Berichten wird gesagt, bas Schiff sei vor einiger Zeit beschädigt worden und habe sich zur Reparatur in der Suda-Bucht befunden, als die Schlacht um Kreta begann. Der Kreuzer sei dort verschiedene Male mit Bomben belegt worden und der Rat der Admiralität bedauert nuttetlen zu müssen, daß er nunmehr als Totalverlust angesehen werden müsse. Der schwere Kreuzer „York" war 1928 vom Stapel gelaufen. Er entmicftelte eine Geschwindigkeit von 32 Knoten und hatte 650 Mann Besatzung. Die Bewaffnung bestand aus sechs 20,3-cm-Ge- K, acht 10 2-cm°Flugabwehr-Geschützen, außer- lugabwehrgeschützen leichteren Kalibers. Maschinengewehren und Torpedoausstoßrohren Der Kreuzer hatte außerdem ein Flugzeug an Bord. Bei den Kämpfen um Norwegen war er im April 1940 durch Bomben deutscher Flugzeuge schwer beschädigt worden. Die britische Admiralität gibt jetzt auch den Verlust des Unterseebootes „Usk" bekannt. Das U-Boot ist so lange überfällig, daß es als verloren angesehen werden muß. — Mit dieser Mitteilung bestätigt die englische Admiralität den ersten U-Boot-Verlust im Mai, während die von deutschen Streitkräften in diesem Monat als vernichtet gemeldeten englischen Unterseeboote drei Einheiten umfassen. Von den drei vernichteten englischen Unter- seebooten wurden von deutschen Luftstreitkräften ein Boot am 9. Mai im Seegebiet von Malta, ein Zweites Boot am 19. Mai im Seegebiet von Eng- land durch Bombenvolltreffer versenkt, während der dritte Totalverlust in der See- und Luftschlacht um Kreta vom 21. bis 24. Mai eintrat. Die britische Admiralität gab am Donnerstag, wie Reuter meldet, den Untergang eines Zerstörers der Tribal-Klasse zu. Es handett sich um den großen Zerstörer „M a s h o n a", der von einem deutschen Flugzeug, wie der Bericht der * a, isbefoi*,? Schiffahrtsgesellschaft Norbstjernan, das Anfang ?n &j[c; April aus Göteborg auslief und Anfang Mai in b ©traft.: Xl° de Janeiro eintre-ffen sollte, ist bisher, wie auch ob .Dagens Nnheler" aus Göteborg meldet, noch nicht fern n Rio de Janeiro eingetroffen. Die „Venezuela" Abteilungen unserer Bomber und Torpedoflug- Drei Hills Rats ^sticken. Der Fall des Staatsschiffes „Schehere» ibe" fei typisch, denn dieses Schiff sei trotz des 250 lonrr rt" JU. gesagt, k oorben us »'Ducht ft »egonn. ?! Lomben ft töt bebaue [5 Total«» Oer italienische Bericht. Rom. 29. Mai. (DNB.) Der italienische Wehr- inachtbericht vom Donnerstag hat folgenden Wort« iaut: Unsere Truppen sind Mittwoch zur Zusammen- crribeit mit den deutschen Streitkräften auf der In- e I Kreta gelandet. 1 unterbinden. Die Kaperung französi scher : ch i f f e sei ein weiterer Beweis dafür, dah Eng^ :nt) versuche, Frankreichs Wirtschaft zu amt 106 OÖO BRT. herausgeschossen wurden. _T)as Motorschiff „Venezuela" der schwedischen gevalL habe' > nJ und N Nissen W,n S Prebiotij- r toeit $) biplomi) nüber, ft d.estrü en ijan seiner L«, fft istlich io (f je PinaM Zession > spräche mbung i»1“ Kühnheit J fein «n® ben flr*: n isere nfl °°« itemand i’ , selber in W*! 'ffianb, * Restloh"^ besonne^ entieKT innte Ich * Nl oerließ Göteborg am 8. April Sie ist 7100 BRT. qroß und wurde im Jahre 1939 von den Goeta- Werken in Göteborg gebaut. :esitzes eines englischen Navycerts von den Eng» indern gekapert worden. Ein weiteres französisches vndelsschiff, die „Winnepeg", sei dieser Tage eben» :lls von den englischen Behörden beschlagnahmt worden, während sich das Schiff auf dem ließ von einem freien Hafen zu einem anderen freien Hafen befand. Zu den Verlegungen der all- gemeinen Regeln der Menschenrechte komme also n^ch die willkürliche Widerrufung von Derpflich- fingen, auf Grund deren französische Schiffe gut- gtarwig in See gestochen seien. Wmiralität besagt, getroffen und versenkt wurde Dabei kamen 46 Mann der Besatzung ums Leben Wie Stefani aus Madrid meldet, sind außer den bereits in Gibraltar zu Reparatur befind- lichen Schiffen am Mittwoch ein 5000.Io n n en. Kreuzer und ein Torpedojäger in die Docks von Gibraltar eingelaufen. Versenkt. 1928 db Seschwich n Besch". 20H-cw'lft itzen, auf» ilibera, V) obren. It I an B er im Up:: 1 schweift ) den Sn« f beton**, i es als re bieser 1 it ben erfir 1011 bkuW lichtet gerat5 inheiten 9 Ischen Unfc [tftreltt* 1 Mita, r iet oon Eli während k lftschlachl ß merstafl,!» ines , Es Hank, b 0 n a*, k r Bericht k ijglsilS )em Ä J ' ei** rw,lrf »«r«S 4 Argentinien bleibt neutral. Buenos Aires, 30. Mai. (DRB. Funkspruch.) p» Anwesenheit von Regierungsmitgliedern, Spitzen äs Militärs und der Zivilbehörden, sämtlicher Senatoren und Abgeordneten sowie des diplomati- Iden Korps, darunter auch des deutschen Botschaf. •Irs, wurde am Mittwochnachmittag die 78. Sitzung-- Piriode des Kongresses in feierlichem Rahmen eröffnet. Nach einleitenden Worten des Kongreß- versitzenden, Senators Patron C 0 st a s , verlas b^epräsident C a st i l l 0 eine Botschaft, in der er i«r Frage der Einstellung Argentiniens ginenüber dem europäischen Konflikt v»rtlich erklärte: „Unser Land steht nicht gleich- giltig gegenüber dem Leid der vom Krieg heimge- 'lichten Nationen. Wir spüren zum Teil dessen Fol- gtn und sind bis zu einem gewissen Grade besorgt m die Zukunft. Da wir den Ursachen des Konfliktes selnstehen, war unsere Haltung als neutrales Land vom ersten Augenblick an festgelegt. Wir lind gewillt, diese Haltung mit Loyalität und Entschlossenheit wei- li r z u wahren und dabei nichts zu unterlassen, litt sie rechtlich zu untermauern. Wir legen Wert herauf, unsere gegenwärtigen Verpflichtungen zu trüöen." Vor einem Jahr. Arn 30. Mai 1940 ist der „siegreiche" Rückzug der kiegländer in Dünkirchen in vollem Gange. Wählend Reste des englischen Heeres noch oer^meifelten Widerstand leisten, flüchtet die Masse ohne Waffen cif die Schiffe. Die Masse der französischen Truppen ist aufgerieben ober gefangen. Die Masse der m sondern und im Artois eingesetzten deutschen Düifionen ist frei für neue Ausgaben und bereits jur Südfront im Marsch. Die Luftwaffe griff er- .nut die Hafenanlagen von Dünkirchen an und sürte die Einschifsfungsvensuche des Feindes mit »Lchhaltvger Wirkung. !In Nordafrika wurden am Abend des 27. nb am Morgen des 28. Mai feindliche Angriffe be- eits in ihrem Entstehen glatt abgewiesen. Englische Fluigzeuge Haden einige Bomben auf Zengasi und Sema abgeworfen. Unsere Tor- eboboole haben zwei feindliche Flugzeuge abge- chossen. Ein englischer Offizier wurde gefangen- enornrnen. In Ostafrika kämpfen unsere Truppen in der legend von Galla und Sidamo im Seenge- !iet sowie auf dem linken Ufer bes O mo-Flusses tapfer weiter. „planmäßige englische Aktion" gegen Frankreich. Genf, 30. Mai. (DNB. Funtspruch.) Aus D i ch y Pird gemeldet: Die Erregung, die in ganz Frank- nch durch die Bombardierung des Ha- sns von Sfax durch englische Flugzeuge her- orge rufen wurde, hat sich noch gesteigert, nachdem (de Einzelheiten bekannt wurden, insbesondere nach- k’m die öffentliche Meinung erfuhr, daß dabei auch Erenschenopfer zu beklagen waren. In auf längen französischen Kreisen ist man überzeugt, daß iinan sich einer plnmäßigen englischen A k - k 0 n gegenüber befindet. Die englischen Absichten, Le Verbindungen zwischen Frankreich und seinem ! Imperium abzuschneiden und die Versorgung des online ntalen Frankreich zu verhindern, wurden ireb dessen Zwischenfall erneut bewiesen. In dieser jinsicht illustrierte die Bombardierung von Sfax fenkundig die englischen Absichten, die Beziehun- f n Frankreichs mit seinen afrikanischen Besitzungen Ne uy o r k, 29. Mai. (DNB.) Die Versenkung zweier britischer Kühlschiffe, eines Frachters und zweier im englischen Dienst fahrender norwegischer Walfangschiffe geben Neuyorker Marinekreise Asso- ciateb Preß zufolge bekannt. Diese Schiffe wurden im Nordatlanlik versenkt. Es handelt sich um die beiden Kühlschiffe „Port Wellington" (10 065 BRT.) und „Eity of Winchester" (7120 BRT.) sowie den Frachtdampfer „Kenordoc" (1708 BRT ). Die beiden Walkochereien sind „Belagos" (12 083 BRT.) und „Ole Wegger" (12 201 BRT.). Im Hasen ^von Neuyork traf am 28. Mai ein brasilianischer Dampfer ein, der 38 Ueberlebenbe des von einem deutschen U°Boot im mittleren Atlan- e bie iuL j tit versenkten britischen Frachters „E n a s|d)ufa de Larrinaga" (5200 BRT.) an Bord halte. ien 6tüfl|.:| Das versenkte britische Handelsschiff „Ena de Lar- torn Q|i>,| rinaga" fuhr in einem großen englischen Geleitzug, auB denen nach zweitägiger hartnäckiger Verfolgung 0er br ^urd) deutsche Unterseeboote 18 Schiffe mit insge- conentli*r ißfälle 3 irnge haben im ö st l i ch e n Mi ttelme e r wieder- lolt feindliche Flottenoerbände angegriffen. ____ nglische Kreuzer wurden von unseren Flugzeugen ?urch Torpedo getroffen. Ein weiterer Kreuzer erhielt Bombentreffer. Seenof’Nen für unsere Flieger im England-Einsatz. In PK.-Berichten ist bereits mitgeteilt worden, daß für Flieger, die im Kampf gegen England eingesetzt sind, Seenot-Bojen eingerichtet wurden, in denen die Besatzungen notgelanbeter Maschinen Rettung finben können. Die Flieger, bie auf hoher See in der Nähe einer solchen Boje aufs Wasser niedergehen müssen, finden hier nicht nur Sicherheit. Diese großen, fest verankerten „Rettungskästen" sind geräumig und gut eingerichtet. In den mit dem „Roten Kreuz" gekennzeichneten schwimmenden Rettungsstellen find'— wie aus dem Bild ersichtlich nicht nur Lebensmittel vorhanden, sondern auch viele andere notwendige Dinge. Neben Medikamenten, Wäsche, Kochgerät usw. gibt es dort sogar Bücher und Spiele. Auch ein Notsender zur Benachrichtigung des Seenotdienstes ist vorhanden. (PK.-Hasert-Scherl-M.) Grundpfeiler des deutschen Lebens. Ehre und Wehrhaftigkeit. F r a n k f u r t a. M., 29. Mai. (DNB.) Der Chef der Kanzlei des Führers, Reichsleiter B 0 u h l e r, hielt auf Einladung bes Reichsfchulungsleilers ber DAF. vor Amtswaltern ber Deutschen Arbeitsfront auf ber Reichsschulungsburg in Oberursel am Donnerstag einen Vortrag über nationalsozialistische Ehr- und Wehrauffassung. Ueichsleiter Bouhler ging in seiner Rede davon aus, daß die Fragen der Ehre und der Wehrhaftigkeit die Grund- ragen der Lebenslehre Adolf Hitlers eien, die zugleich den Kern der nalionalsozialisti- chen Weltanschauung ausmachen. Er entwickelte vor den Zuhörern ein Bild von ber Bedeutung, die diesen zentralen Begriffen der nationalsozialistischen Weltanschauung bei ber inneren Gestaltung unseres Reiches zukommen. Anknüpfend an die germanische Ueberlieferung, die den Werten der Ehre und ber Wehrhaftigkeit zu Grunde liegt, schilderte der Reichsleiter an Dem Beispiel des Kampfes der nationalsozialistischen Bewegung um die Macht in Deutschland, wie gerade ihr Sieg bedingt gewesen sei durch die Tatsache, daß die Ehre in ihrer vielfachen Ausstrahlung auf die Gemeinschaft und bas Leben des Einzelnen das bindende Gesetz der nationalsozialistischen Bewe- gung gewesen sei. Er erinnerte dabei an das Wort des Führers: „Ein Mann ist nur der, der als Mann sich aud) wehrt und verteidigt und ein Volk ist nur öas, das bereit ist, wenn notwendig, als Volk auf die Walstatt zu treten". In den Glaubenssätzen ber nationalsozialistischen Weltanschauung hat diese Haltung ihren uns alle verpflichtenden Niederschlag ge- funoen. Die Ehre des Nationalsozialisten heißt Treue. Gemeinnutz geht vor Eigennutz. Das ganze Aufbauwerk des Nationalsozialismus in ben letzten Jahren vor dem Ausbruch des jetzigen europäischen Krieges sei von diesem Geist durchdrungen. Der Reichsleiter erinnerte an die Schaffung der Volksgemeinschaft, deren innerster Wert sich in der vom Nationalsozialismus zur Geltung gebrachten sozialen Ehre auswirkt. Danach erwirbt sich der einzelne Volksgenosse seine Ehre in der Gemeinschaft durch seine tätige Einordnung. Er wies auf das Berufsethos des Nationalsozialismus hin und zeigte, wie gerade bie Umwandlungen auf dem Gebiete der Arbeik im schärf, ften sich gegen bie Dersünbigung bes kapitalistischen Systems manbten. Arbeitssamer Fleiß für den gemeinsamen Nutzen macht Arbeit zum täglichen werkkamps für die Volksgemeinschaft und erzieht zu einer soldatischen Haltung. Aus diesem Gedanken des unermüdlichen Einsatzes für das Ganze heraus hat der Nationalsozialismus den Feiertag der nationalen Arbeit verkündet als den Feiertag des nationalsozialistischen deutschen Volkes. Das herrlichste Denkmal aber sei der Ehre und Wehrhaftigkeit des Nationalsozialismus im deutschen Wehrdienst gesetzt worden. Hier $eige der Nationalsozialismus am deutlichsten seinen innersten Gebalt auf. Der Nationalsozialist kennt keine Ehre merjr, wenn die Gemeinschaft die Ehre verloren hat. Ohne Ehre ist aber keine Freiheit, und wehrlos ist ehrlos. Weil unsere Feinde in Versailles unser Volk so verkannten, weil sie nicht sahen, daß die Ehre für uns wichtiger ist als alles andere, glaubten sie, die Methoden Der Gewalt und des Betruges mit Hilfe des Dölkerbunbes ungestört fortsetzen zu können. Alle Bemühungen des Führers, auf friedlichem Wege die Geltung unseres Volkes und seine Lcbens- interessen wieder zu erringen, fanden verschlossene Ohren. Es wundert uns heute nicht mehr, daß das Weltiudentum und alle, die ihm verfallen sind, sich mit hemmungslosem Haß auf unsere Welt und das entstehende neue Europa stürzen. Cs geht um keine anderen Fragen in diesem Kriege, als um das Recht, Freiheit und Ehre der Arbeit statt Lohnsklaverei, um Recht, Freiheit und Ehre der Völker statt politischer. Knechtung und Ausbeutung, um Ehre und Wehrhaftigkeit statt Entmannung und Unterwerfung unter die Diktatur des Goldes. Der Reichsleiter schloß seine mit großem Beifall aufgenommenen Ausführungen: „Noch stehen wir mitten im Kriege. Unerschütterlich i ft unser Wille, w i e der bes Führers. Und bie Geschichte soll unser Volk bereit finden, die größte Aufgabe, die jemals einem Volk gestellt war, zu übernehmen. In diesem Geiste sieht vor uns der Eid, den die deutschen Soldaten leisten, als büchst er Ausdruck unserer nationalsozialistischen Idee, die den Einsatz des Lebens jederzeit fordert. Die Männer im feldgrauen Rock, bie diesen Eid vor ben Fahnen bes Reiches sprechen, sprechen ihn in Vertretung bes ganzen deutschen Volkes. Im Zeiten dieses Eides werden wir sieaen, bas Reich gewinnen und nur so es behaupten!" So vollzog sich die Flucht der Briten vom Balkqn Dieses erste Driginalbilb, bas uns jetzt auf Umwegen erreichte, zeigt englische Soldaten, die nach ihrem «glorreichen Rückzug" aus Griechenland nur bas nackte Leben retten konnten. Alles schwere Kriegs» material Geschütze, Panzerwagen, Fahrzeuge, Maschinengewehre und Munition mußten bei ihrer Milcht z'urückgelassen werben und fielen ben siegreichen beulschen Truppen bei ihrem Dorslürmen auf bem südöstlichen Kriegsschauplatz in bie Hänbe. (Associated-Preß-M.) Schwarze Listen. Das System der englischen Navycerts ist durch die Stellungnahme der japanischen Regierung geaen diese schwarzen Listen, bie jetzt 92 japanische Schiffe, meist Walfänger, treffen sollen, gebührend gekennzeichnet worden, denn eine größere Unverschämtheit ist kaum denkbar als bie Anmaßung ber Briten — unb ber Roosevelt-Clique — ben Welthandel zu kontrollieren, ihm bie Bahnen oorzuschreiben, bie Geschäftsgeheimnisse anderer Nationen durch Einsicht in die Schisfspapiere auszukundschaften und fomit bie brutale Handelspiraierie gew.ssermahen zu sanktionieren. Es ist dabei ergötzlich, daß Roosevelt im Zusammenhang damit bie Freiheit ber Meere fordert, die durch die Briten früher schon mit Füßen getreten wurde unb heule noch getreten wird, solange ihnen der immer kürzer werdende Alev reicht. Slngenomnxen, irgendein neutrales Land ober eine Nation, bie nicht Krieg führt, will mit anberen Länbern zur See Handel treiben. Es gibt nach der Haager Konferenz oon 1907, also einer international gültigen Abmachung, keine Beschränkungen dieses Handels. Die Freiheit der Meere bestehl darin, daß bie Flagge bas Schiff beeft, also eine Nationalflagge, sofern sie nicht in Kriege verwickelt ist, bas Schiff frei macht von Beschränkungen, Untersuchungen, Eingriffen unb Beschlagnahmen. Nur eine Ausnahme ist vorassehcn, daß nämlich das betreffende neutrale Scyiff Konterbande an Bord führt, b. h. Rüstungsmaterial u>sw.» welches einer Partei ber Kriegführenden zugute kommen soll. Dann ist die Durchsuchung auf Aufbringung ber betreffenden Schiffe völkerrechtlich gestattet. Aber bas Völkerrecht sieht nicht vor, baß Lebensmittel als Konlerbanbe gelten. Mit ber Erklärung aus ber Wellkriegszeit, daß sie doch als solche gelten, stellte sich England außerhalb bes Völker- unb See- rechtes, unb bie Wieberholung bieser Erklärung nm 3. September 1939, dem Tage bes Kriegsausbruchs, führte zu Gegenmaßnahmen der Deutschen, die in ber Blockierung Enalanbs, die sich auch auf Lebensmittel erstreckt, also auf bie vielleicht schwächste Stelle der britischen Insel, chren Ausdruck fanden unb deren Durchführung alle englischen Illusionen über den Haufen wirft. Wenn verschiedene Nationen, zu schwach, um zur See der britischen unb der Arroganz Roosevelts Widerstand zu leisten, sich bem Navycerl-Syslem unterwarfen, bann ist bas ausdrücklich unter Vorbehalt gegen bie Unrechtmäßigkeit bieses Schrittes geschehen. Die Kleinen wichen der nackten Gewalt. England hat dieses Naoycerl-System mit Strenge burchzuführen versucht. Es Hal damit die absolute Kontrolle über die Ein- und Ausfuhr kleiner Staaten erhalten und wendet diese Kontrolle natürlich an, um politisch einen Anti-Achsendruck auf die Regierungen dieser Länder auszuüben. Roosevelt sieht dabei jübisch-schmunzelnb zu, ja er unterstützt Diesen englischen Völkerrechlsbruch, wie aus der Verweigerung ber Lebensmitlellransporle zum Beispiel nach Frankreich einwandfrei hervorgehl. Aber Die anberen Mächte haben bieses System niemals anerkannt, unb England hat sich gehütet, seine Vergewaltigung gegen gleichstarke Seemächte anzu- roenben. Als bie britischen Piraten ben Versuch machten, zwei russische Schiffe nach ihrem völkerrechtswidrigem Navycerl-System zu beschlagnahmen, setzte am 27. März 1940 bie Sowjetreaierung zwei sehr scharfe Proteslnolen auf, bie bie Völkerrechts- Widrigkeit klar Umrissen, und England gab diese Schiffe frei. Die japanische Regierung hat jetzt erklärt, sie werde sich um bie lächerlichen Bemichungen englischer Konsulate, das Navycerl-System auch auf 92 japanische Schiffe anzuwenden, überhaupt nicht kümmern, denn Dieter englisch-amerikanische Affront richtet sich zugleich gegen bie gesamte javanische Marinepolitik. Im Ernstfälle werden die Japaner diesen Wegelagerern der Meere zu antworten wissen. E. S. Oie Kampfe im Irak. Damaskus, 30. Mai. (DNB. Funklpruch.) Das Hauptquartier der irakischen Slreilkräste gab am Donnerstag bekannt: Westfront: Unsere Einheiten griffen den Feind an unb zwangen ihn nach erbittertem Kampf, in dem der Gegner 300 Tote unb Verwundete verlor, zum Rückzug. Die britischen Streitkräfte unternahmen einen Gegenangriff unb würben mit schweren Verlusten zurückaeschlagen. Sübfront: Unsere Artillerie beschoß feindliche Stellungen bei Maakal. Die Engländer verloren 50 Tote und Verwundete. Luftwaffe: Unsere Kampfflugzeuge griffen ein feindliches Flugzeug bei Falluja an. Feindliche Flugzeuge überflogen einige Flugplätze im Norden, richteten aber feinen Schaden an. Keine Doppelzüngigkeit Spanien«. Madrid, 29. Mai. (Europapreß.) Der Ches des diplomatischen Kabinetts des auswärtigen Amtes, Sand 0 val, stellt in einer Erklärung klar, daß Spanien niemals, wie gewisse englische Blätter behaupten, eine Politik der Halbfreundschaft ober Halbfeindschaft betrieben habe. Spanien könne nur immer wieder von neuem versichern, daß ferne gegenwärtige Position in keinem Fall irgendwelche Zweifel zulasse. Spanien sei niemals eine Halbfreundin ober Halbfeindin aewessn, noch weniger könne es dies denjenigen Ländern gegenüber sein, mit denen Spanien durch Zuneigung, durch Dankbarkeit und durch besondere Freundschaften verbunden sei. Kleine politische Nachrichten. Wie in Rom amtlich milgeteilt wird, ist Achills Starace als Generalstabschef der nationalen Faschistischen Freiwilligen-Miliz durch General.Eyzo ® a l b i a t i ersetzt worden. « Nach einer Meldung aus Madrid ernannte ber spanische Parteiminister Arrest ben Verteidiger Des Alcazar von Toledo, General Moscardo, zum Chef der Falangemilizen. Außerdem ernannte er für Madrid und 7 andere Provinzen neue Gauleiter der Solange. * Aus Aegypten wird bekannt, daß bie ägyptische Regierung bem griechischen König nur eine vor- übergehenbe Aufenthaltserlaubnis gab unb sich ausbedungen habe, daß sick ber König jeber politischen Aktion enthalte, da Aegypten de jure neutrales ßanb sei. In ber irakischen Presse wirb folgenbe Verordnung bes Innenministers veröffentlicht: „Auf Grund mir übertragener Vollmacht habe ich die Schließung aller freimaurerischen Gesellfthaslen und Klubs so- wie bie Aufhebung aller Bewilligungen zu ihrer Gründung beschlossen". Bekanntmachung. Bete.: Strahenbahnbetrieb. Ab Dienstag, den 3. Juni 1941, wird die Lime Vahnhof—Volkshalle wegen Fertigstellung der Obus- Fahrleitung stillgelegt. Ersatz-fahrten mit Omnibussen werden mnr schränkt durchgesührt. 24U1B Gietzen, den 29. Mai 1941. Stadtwerke Gießen. Volkstümliche Naturwissenschaft in reichbebilderten, leichtverständlich geschriebenen Werken und in verschiedenen Preislagen bieten unsere Verlag^ erzeugnisse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in oje Geheimnisse des Naturgeschehens und damit durch erweitertes Wissen erhöhte Freude an den viel tarn gen Schönheiten der Natur. —Verfangen Sie Pr0^Pe^u und auch Probehefte der Zeitschrift „Freude am Leben Hugo Bermühler Verlag ■ Berlin-Lichterfeloo den Das Oberkommando der Kriegsmarine hat über< Berlin 10. Rat: ILM#-. Die Schuhe halfen länger X>**e**e und bleiben länger schön! .ft (ilESSEN-NEUENWE<4.AM WMACHERMEISTER JUWELIER Wüsche fast säubert Der meiste Schmutz ist be» reite gelöst und ins Ein- weichwasser übergegam gen. Scharfes Reiben und langes Wochen der Wäsche wird überflüssig. So nimmt Burnus die halbe WascharbeiL ab, so spart es Waschmittel, z. Z. Rosenborn Bez. Breslau Wirhabenuns und auch die Trauringe von 2. Z. Gießen Kath. Schwesternhaus • Burnus schont die Wäsche Sie sehen es nach dem Einweichen mit Burnus aus den ersten Blick: Die Ein« weichbrühe ist schwarz und klebrig - die Rachahmungen zurück. Gründliche Hauswirtschaft/ licheAntersuchungen haben es bewiesen: Ein biologisch hochwirksames Einweichmittel wie Burnus löst Z—Z'/rmal mehr Schmutz ans der Wüsche heraus als das Einweichen mit um genügenden Witteln. Deshalb ist das Wasches Vst &UDU& fe cmiCÄ- Ihre Verlobung geben bekannt Anneliese Roßmann Heinrich Kappes, Dipl.-Ing. Aus dem Reich. Als Offizier zur Kriegsmarine. Burnus wird auch heute hergestellt. Weisen Sie also Rach- ahrnungen zurück — fragen Sie lieber noch einmal nach, wenn Sie Burnus nicht gleich erhalten können. Sie reichen mit einer solchen Dose Burnus lange, und die kleine Mühe wird Ihnen durch fünf große Borteile gelohnt: • Burnus löst allen Schmutz • Burnus macht gleichzeitig dos Master weich • Burnus spart Waschmittel und Seife • Burnus nimmt die halbe Wascharbeit ab einheitlich 6 v. H. der nach § 119 des Reichsknappschaftsgesetzes festgesetzten Bemessungsgrundlage: hiervon tragen die Berghauunternehmer und me Versicherten zusammen 5 d. 5)., während 1 v. H. aus Mitteln des Reichsstockes für Arbeitseinsatz zugeschossen wird. Bei einem Teil der Bezirks- knappschaften betrugen bie Beiträge bisher etwas unter 5 v. $)., die eintretende geringe Erhöhung wird von den Versicherten und den Unternehmern zu gleichen Teilen getragen. Sterbegeld ohne Kleinlichkeit für Hinterbliebene von Gefallenen. Für das Sterbegeld, das die Krankenversicherung ihren Mitgliedern gewährt und das ausdrücklich auch für die Hinterbliebenen von Gefallenen vor- Der „Schmutzlöser" mit der Doppelwirkung BURNUS G.M. B.H. OA8MSTA0L , schont es die Wäsche. Burnus selbst greift die Zaser niemals an. Verlangen Sie deshalb ausdrücklich Burnus und weisen Sie Den besten Soldaten die beste pflege Wie arbeitet das Deutsche Note Kreuz im Kriege? Von DRK.-Feldführer Willy Heudtlatz. Balten und örevum kann abgegeben werden. 2405D VernerMilZZv. Bei dem Vorrang, den heute naturgemäß die Kriegsaufgaben haben, dürfen jedoch nicht die Sei. stungen" vergessen werden, die auch wahrend des Krieges in den f r i e d e n s m ä ß i g bedingten Ausgaben vollbracht werden müssen. Hierzu gehört vor allem die fortlaufende Vermehrung der Unfallhilfs- und Meldestellen des DRK., die For- deruna des Krankentransportwesens und die Steigerung des LRK.-Einsatzes im Rettungsdienst -so erreichten die Hilfeleistungen des DRK. in der Zeit vom 1. April 1939 bis 31. März 1940 die hohe Zahl von 3 741 373. Bei Krankentransporten für die Zivilbevölkerung wurden 700 DRK.-Schwefternhelse. rinnen, 8000- DRK.-Helferinnen und 29 000 DRK.- Weiter" Mu ft auch die Arbeit, die das DRK. auf Grund von Abkommen mit anderen Organisationen schon im Frieden geleistet hat. Von besonderer Bedeutung sind hier die vom DRK. für andere Orga- nisationen durchgeführten Lehrgänge in der „Ersten Hilfe". So hat das Deutsche Rote Kreuz allem in einem halben Jahr insgesamt 13 056 Lehrgänge mit 489 368 Teilnehmern durchgeführt. Mit ganz besonderem Eifer setzt sich das Deutsche Rote Kreuz in der Beteiligung an den großen nationalen Hilfswerken der Partei und des Staates ein Jederzeit einsatzbereite DRK.-Schwesternhelfe- rinnen und DRK.-Helferinnen wirken im NSD- Bahnhofsdienst mit und gehen auch helfend den RS.-Schwestern in den Gemeindepflegestationen zur Hand. Ebenso stehen sie der RSV. für Sondereinsätze zur Verfügung: bei Kindertransporten und im Hilfswerk Mutter und Kind usw. So sieht das Deutsche Rote Kreuz seit Kriegsbe. ginn im Dienste der Front und der Heimat, bereit, überall zu helfen und zuzupacken an dem Plag, wo das Geschehen unserer Tage es verlangt. In Kriegszeiten aber gerade den verwundeten oder kranken Soldaten in den Lazaretten der Wehrmacht beizustehen und in den Soldatenheimen und Verpflegungsstätten der Wehrmacht die Truppen zu betreuen, darin sieht das Deutsche Rote Kreuz heute seine vornehmste und dankbarste, Aufgabe. , Durch seine Opfer, die es dem Kriegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz darbringt, hilft das ganze deutsche Volk, diese Aufgabe zu erfüllen und den Soldaten nach dem Willen des Führers die beste Pflege zu ermöglichen. Ans aller Wett. Heber 300 jüdische Schieber an der französischen Riviera dingfest gemacht. Um dem Treiben der jüdischen Elemente an der französischen Riviera ein Ende zu bereiten, wurden in den letzten zwei Wochen 65 Juden in Konzentrationslager gebracht, 250 weiteren wurde em Zwangsaufenthalt angewiesen. Die betreffenden Juden, hatten einen illegalen Handel mit Gold, Devisen, Schmuck und Nahrungsmitteln betrieben. hiheschäden in den Oststaaten der USA. Infolge der seit dem 20. April anhaltenden Dürre ’ in den Oststaaten Amerikas sowie einer für diese , Jahreszeit ungewöhnlich großen Hitze sind Millionen- ; werte an Feldfrüchten vernichtet worden. Besonders groß erwies sich der Schaden in den Staaten New l York und New Jersey. WL Schwebeklasse Kabriolett, zum Taxwert zu verkaufen. 2406Ü Fernruf 3731. di&Texwwäi'ifyU* Ein Schuhlöffel kostet wenid und hält ein Leben lang. Eg erleichtertdas Anziehen und schont den Schuh. Verwend det man dann noch das alN bewährte Erdal zur Schuht pflege, dann hat man lange Zeit schöne Schuhe. Aber nur Pfingsten 1941 Darmstadt Mathildenstraße 24 aesehen ist, obwohl während der Einberufung die Beitraaspflicht des Mannes ruht, hat der Reichs- arbeitsminister durch Erlaß weitere Erleichterungen geschaffen. An sich ist die „häusliche Gemelnschast Voraussetzung für die Berechtigung zur Entgegennahme des Sterbegeldes. Der Minister hat jedoch verfügt, daß der Witwe und den Kindern des Versicherten beim Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen das Sterbegeld der Krankenversicherung auch dann zu gewähren ist, wenn sie wegen Schwierigkeiten in der Wohnungsbeschaffung oder wegen der Kriegsverhältnisse, z. B. bei Kriegstrauung, Ferntrauung, Dienstverpflichtung, mit dem Versicherten nicht in häuslicher Gemeinschaft gelebt haben. Soweit schon anders entschieden wurde, sind die Falle nochmals zu überprüfen. Alleinstehender Mann, Rentenempfänger, sehr solide,suchtBrief- wechselmit ebensolcher Frau im Alter von 50-60 Jabren.Binnoch in Arbeit u. noch rüstig. Zuschriften unt. 01844 a.b.G.A. Kreuz wichtige Kriegsaufgaben zu. Als am bedeut» samsten muß hier der Dienst in der Frage der Kriegerverluste, der Vermißtensuche und der Kriegsgefangenenfürsorge fur Freund und Feind erwähnt werden. Unermüdlich sind, die in Frage kommenden Dienststellen des DRK. tätig, um gerade auf diesem Gebiet zu helfen und dem Gedanken der Ritterlichkeit ein sicherer Hort zu pflegungseinheiten (,LZE.") für die Wehr- 1 macht. Sie bestehen aus zwei DRK.-Führermnen und 20 'DRK.-Helferinnen, darunter eine Schwc- sternhelferin. Ihre Aufgabe ist die Verpflegung von Transporten reisender Soldaten und notfalls ihre Betreuung in den auf den meisten Bahnhöfen eingerichteten Unfallhilfsstellen. Diese „VE." stehen in den besetzten Westgebieten, wie auch in Dänemark, Norwegen, im Generalgouvernement, in Ungarn und Rumänien. Im Rahmen der Truppenbetreuung in den oe- setzten Gebieten spielt der Einsatz der DRK.-Kräfte in den Soldatenheimen eine besonders wichtige Rolle. Je nach der Größe des Heimes betreuen unter der Aufsicht der Leiterin zwei bis vier DRK.-Helferinnen die Soldaten. Als deutsche Frauen und Hausfrauen stehen sie den Soldaten mütterlich und kameradschaftlich zur Seite und bereiten dem Landser in fremdem Land ein heimatliches Zuhause für den Feierabend. In etwa 295 Soldatenheimen betreuen bis Anfang des Jahres DRK.-SchwefternhelfGrinnen und Helferinnen auf diese Weise als treue Kameradinnen unsere Soldaten. Immer aber wird in diesem Krieg der Einsatz der DRK.-Schwestern in den Kriegslazaretten, Lazarettschiffen und -zügen usw. ein besonderes Ruhmesblatt vom Wirkey der deutschen Frau für die verwundeten Soldaten bleiben. Daß jederzeit eine ausreichend große Zahl charakterlich gefestigter sowie fachlich bestgeschulter DRK.- Schwestern zur Verfügung gestellt werden konnte, ist besonders auch den DRK.-Mutterhäusern und deren Oberinnen zu danken, die sich in jahrelanger Friedensarbeit als Stätten beispielhafter Schulung und Führung erwiesen haben. Ein weiteres wichtiges Kriegsaufgabengebiet des DRK ist die Ausübung des Sanitätsdienstes im zivilen Luftschutz. Es stellt männliche und weibliche Einsatzkräfte zur Verfügung und übernimmt die Ausbildung geeigneter Männer und Frauen in der „Ersten Hilfe". Das DRK. ist auch in der Ausbildung der Angehörigen des Werkluft- chutz-Sanitätsdienstes, der Laienbelferinnen des Reichsluftschutzbundes und der Luftschutz-Sanitats- trupps des erweiterten Selbstschutzes in der „Ersten Hilfe" tätig. Bis zum Oktober 1940 wurden zur Erfüllung dieser Aufgaben 16 300 DRK.-Helfer, 2000 DRK.-Schwesternhelferinnen und 16400 DRK.- Helferinnen eingesetzt. Auch in der Heimat fallen dem Deutschen Roten Annechristl Die Geburt ihres ersten Kindes 25. V. 41 zeigen an Walter Hirzel, Reg.-Rat a. Kr. (Meteorologe) und Frau Anni, geb. Franke Hirzenhain (Hessen) chend anerkennt. Die Bewerber für die Seeoffizierslaufbahn werden schon jetzt zu dreiwöchigen Segel-Lehrgängen an der Flensburger Förde einberufen. Wenn die Lehrgänge in die Schulzeit fallen, werden die Bewerber vom Schulunterricht beurlaubt. Wer zum Dienst als Seeosfiziersanwärter der Kriegsmarine einberufen wird, kommt schon nach kurzer Ausbildungszeit zum Einsatz. In jungen Jahren wird er vor verantwortungsvolle Aufgaben gestellt, besonders auch in der selbständigen Stellung als Kommandant eines kleinen Kriegsschiffes. Der Beruf verlangt im Kriege wie im Frieden Männer, die mit Begeisterung ihre Pflicht erfüllen. , Im Kampf gegen die stärkste Seemacht der Welt ist unsere Kriegsmarine trotz ihrer zahlenmäßigen Unterlegenheit vom ersten Tage an zum Angriff -gegangen und unterbindet in der „Schlacht um Atlantik" die Lebensadern des britischen Jnsel- firAUS beseitigt -ORFA- , „ UldUC Rasche 1.74. extra stark 2.40 Haare Unschädlich! Sich. Wirkung. Drogerie Elges, Seltersweg 68a Löwen-Drog. Kilbinger, Seltersw. 69 Drogerie WlnterhoH, Kreuzplatz 10 Central-Drog. Emil Karn, Schulstr. Haupteinstellungstermin dieses Jahres für den Nachwuchs aller Marineoffizier-Laufbahnen auf den 1. Oktober 1941 festgesetzt. Je nach Veranlagung und Neigung kann der Bewerber sich für die Laufbahn des Seeoffiziers, Jngemeurofiizlers, Sanitätsoffiziers, Waffenoffiziers oder Derwal- tungsoffiziers sowie des Marine-Baubeamten entscheiden. Die Bewerber müssen das Reifezeugnis besitzen oder mindestens in die achte Klaffe versetzt sein. Nach der Annahme bei der Kriegsmarine erhalten diese Schüler das Reifezeugnis, wenn die Schulbehörde Führung und Leistung als ausrei- den Atlantik" die Lebensadern des bntljchen Jn>ei- reiches. Auf allen Meeren stehen Unterseeboote und Ueberwasserftreitkräfte im zähen und erfolgreichen Einsatz. Die Aufgabe der Kriegsmarine aber wird mit dem Siege keinesfalls abaeschlossen sein. Nach der Niederlage Englands wird sich der Kriegsmarine im Ausbau der deutschen Seegeltung und Weltgeltung ein Pslichtenkreis eröffnen, in dem jeder junge Deutsche, der etwas leisten und draußen in der Welt etwas erleben will, als Marineoffizier reiche Befriedigung feiner Wünsche findet. — Hohe Anforderungen werden an soldatische Haltung, Eha- . rakterstärke und fachliches Können gestellt. Dafür bietet der Beruf des Marineoffiziers frühe Selbständigkeit, Kennenlernen der Welt und der See, Vertretung des Reiches und Volkes in Uebersee, also Aufgaben, die auch im Frieden von einzigartiger Vielseitigkeit, Schönheit und Größe sind. Meldungen für alle Laufbahnen sind möglichst umgehend an die Inspektion des Bildungswesens der Marine (Einstellungsabteilung) in Kiel zu richten. Merkblätter für die Einstellung, aus denen alles Nähere hervorgeht, find bei jeder Wehrersatz-Dienststelle sowie bei der genannten Inspektion erhältlich. Weiterer Ausbau der Berufsversicherung der Bergleute. Eine neue Verordnung des Ministerrats für die Reichsverteidiguna bringt erhebliche Verbesserungen in der Berufsversicherung der Bergleute. Sie vereinheitlicht die Krankenversicherung, ordnet sie finanziell, schafft die Grundlage für eine verstärkte Gesundheitsfürsorge und ordnet neu die Krankenversicherung der Rentner und ihrer Familienangehörigen. Außerdem enthält sie einige dringliche Vorschriften über den Umfang der knappschaft- lichen Versicherung. Die Organisation der knapp- schaftlicheu Krankenversicherung ist vereinheitlicht, ihre Führung durch die Reichsknappschaft verstärkt. Die Beiträge sind für das Reichsgebiet ab 1. Mai Die feit 1937 durchgeführte Reorganisation hat dem Deutschen Roten Kreuz eine auf soldatischer Grundlage und mit nationalsozialistischem Geist durchdrungene Organisation gegeben, die ihm gerade in heutiger Zeit die Erfüllung seiner militärischen und politischen Aufgaben erleichtert Der Einsatz des DRK. vollzog sich bei Ausbruch des Krieges rasch und reibungslos. DRK.-Aerzte rückten zur Wehrmacht ein, und DRK.-Schwestern wurden zum Dienst in den Lazaretten, Lazarettzügen und Lazarettschiffen der Wehrmacht einge- zoqen. Die im Frieden freiwillig tätigen DRK.- Helfer traten sofort als Sanitätssoldaten oder überhaupt als Soldaten in die Wehrmacht em. Die DRK.-Schwesternhelferinnen und Helferinnen bezogen neue Posten in den Reservelazaretten und Krankenhäusern in der Heimat, vielfach an die Stelle der in den mobilen Sanitätseinheiten der Wehrmacht eingesetzten DRK.-Schwestern tretend. Ende 1940 standen- im Dienst der Wehrmacht 5400 DRK.-Aerzte, und rund 58 000 DRK.-Helfer waren zum Sanitätsdienst der Wehrmacht einge- zoaen (außer den bei der Truppe dienenden DRK.- Helfern). lieber die Hälfte aller DRK.-Schwestern waren in den mobilen Sanitätseinheiten eingesetzt, und in den zivilen Kranken- und Hilfskrankenhäusern standen zusätzlich über 2000 DRK.-Schwe- sternhelferinnen und über 4800 DRK.-Helferinnen. Auf Anforderung der Wehrmacht wirkt das Deutsche Rote Kreuz auch beim Ausladen d er Verwundeten aus Lazarettzügen mit. Rund 11000 DRK.-Helfer, 545 DRK.-Schwesternhelferinnen und über 7700 DRK.-Helferinnen sowie teilweise auch das erforderliche Transportmatenol wurden vom Deutschen Roten Kreuz zur Verfügung gestellt. Seit Beginn des Jahres 1940 wurde das Deutsche Rote Kreuz auch zur Mitwirkung bei der V e r- p f l e g u n g von Wehrmachtangehörigen herangezogen. Mit seinen Schwesternhelferinnen, Helferinnen und Helfern übernahm das DRK. auf den von der Wehrmacht bestimmten Bahnhöfen die Einrichtung und den Betrieb von Wehrmachtverpfle- gungs- und DRK-Ersrischungsstellen. In knapp einem Dreivierteljahr waren bereits nahezu 400 Wehrmachtverpflegungsstellen in Betrieb,, in denen allein in einem Vierteljahr über 72 000 Einsatzkräfte eingesetzt wurden. Die Beendigung des Westfeldzuges im vorigen . Jahr brachte eine Erweiterung dieses Arbeitsge- i bietes durch die Aufstellung von mobilen Der- Die Geburt eines gesunden Mädels zeigen in großer Freude an Ilse Schoenhals, geb. Koch Helmuth Schoenhals Oberleutnant und Komp.-Chef Hungen, O.-H. z. Z. im Felde 29. Mai 1941 das aÜ&ewaLvtie. Erdal MM 8rettag.50.HWHt «efjtntt 3eyfe« (gtHtrohaiqttget fftr MttfrflaQ lt. 127 Swett« Blafl Fallschirmjäger in der neuen Wochenschau gelegt. Kriegsschiffe ).Rgh 2394 D Au Pfingsten (Nachdruck verboten.) 81. Fortsetzung. er mürbe gemacht. nte nn ta 'n, njutbffi n jtonp wurde eil etressmdn mit ®cft. betriebe JSA. ibcn Diim r für dich > MillivM Vesondw aaten 91» Derdnnkelungszett 30. Mai von 21.32 bis 5.07 Uhr. Llnsallversicherungsschuh bei Teilnahme an einer Versammlung. W am ■ lllQtione{ I rc Orqa, ■ 'Al »ntm iOj !ei)t9änJ(|' MtJ Vn na. f ' Staat« l ^rnhelfe.! NSL.i \ helfend i eftatikme^ I ' Sonbtr-1 °rten uniQ Kriegs^ at, bereit, em Platz, langt. 3n eien ober er Wehr, imen unb Truppen ote Srem Aufgabe, stoerf für das gaiijf und Den ' die bch ♦♦ Stillegung einer Straßenbahn« ft r e ck e Wie die Stadtwerke (ließen bekanntgeben, wird ab Dienstag, 3. Juni, die Straßenbahnlinie Bahnbaf—Balkshalle mcgcn_ Fertigstellung Der Ig. wird erbe'1 "b>jif Aus der Sia-i Gietzen. .Es lächelt der See, er ladet zum Bade .. / AieÄSM imPels Roman von Elisabeth Holt. ^^^Nun — und wie war diefe Hand? War sie groß oder klein, mager1 oder dick? War ein Ning daran, eine Narbe, irgendeine Verfärbung? Aber das alles konnte die Zeugin nicht angeben. Schauernd in ihren dünnen Spitzen stand sie da, vor dem nackten weißen Flecken der ausgehangten Leinwand — es war, als komme von dorther Die Kälte. ,Zch weiß nur, es war eine Mannerhand und ein Stück Frackärmel." Ein Frackärmel?" Mühsam hakte sofort ein. Sie wissen also, daß es ein Frackärmel war? " Ein schwarzer Tuchärmel, Herr Polizeirat. Das könnte ja", gab er ihr zu bedenken, „auch der Aermel eines Smokings gewesen sein. Gerda verstummte verwirrt, und nachher würbe sie noch ratloser, als er Entscheidendes über den Schnitt dieses Aermels wissen wollte. War er eng oder weit geschnitten? Ließ er etwas von der Man. schette sehen oder nicht? Zuletzt verschwand Spohr und kam mit einem Frack und einem Smoking zurück, beide Kleidungsstücke hatte er sich drüben ausgeborgt. Wieder wurden die Lichter ausgedreht, unb bann mußte Gerda auf der Samtbank sitzen und die teuflische Szene wiederholen Sie mußte den Hals wenden und mit einem schnellen Blick * tef wenil i lang. « eben uw Verwes h dasoll* jr Schuh* .an lang« .Aber "Ul "9e b«, [ te «'S •*i«i S bi, I bl! Ski. I '«> b« I er3u gc. I '« 8i,. I Shi.1 '"ft & I b,t>| * NI 'öle 8i« 8 0 w. | Ich sehe sie alle vor mir: Kinder, die sich mit Lustgeschrei m die kühlen, blausilbrigen Wellen eine» Flusses werfen, schlanke Frauen in bunten Badeanzügen, die langsam, tastenden Schrittes ms wogende Meer waten, ein Kleinkind, das selig mit seiner Zelluloidente spielend in der Badewanne sitzt, einen Bengalen in feiner weithin leuchtenden Toga, der langsam, genießend, vor Ehrfurcht und Wonne schauernd, in das gelbe Wasser des Ganges steigt, zu einejn Bad, das ihn sogar von seinen Sunden reinigt... L Blühende Kastanienbäume. Die Kastanienbaume haben nun wieder überall mit weißen und roten Flammen ihre feierlich leuch- -tenben Kerzen angesteckt; sie brennen an allen Wegen, an denen diese hohen Baume sich empor- recken Sie leuchten weithin übers Land. Hoch ragt solch alter Baum in den Himmel hmem, und -in seinem höchsten Wipfel hängen den gaiizen Tag hellklingende Dogellieder aus vielen Kehlen^StM als Sieger. „Äühiräume" im Sau-Halt. Die warme Jahreszeit bringt der Hausfrau neben vielen Vorzügen auch mancherlei Arbeit, da die Lebensrnittel an warmen lagen ganz besonders gegen schädliche Einwirkungen geschützt werden müssen. Der Eisschrauk, der vielfach im Winter als Aufbewahrungsort für alle möglichen anderen Dinge gedient hat, wird, "falls noch nicht geschehen, aus- geräumt, gut mit Sodawasser gereinigt, danach gc- troefnet und durchlüftet. Sollte sich 'M Lause der Zeit im Eisschrank dumpfer Geruch festgesetzt haben, der durch das Auswaschen mit Sodawasser nicht beseitigt wurde, so kann man den Schrank noch mit einer schwachen Lösung von übermangansaurem Kali auswasäscn und dann gut mit klarem Wasser nachspülen. Die Säuberung des Eisschranks muß übrigens in den Sommermonaten öfters widerholt "werden. Zu den Vorbereitungen der Hausfrau für die warmen Tage gehört auch die I hm schwor',InckU'iäcl.'u 'I. "'n-, brqufnd)tei), der vlM draußen her nach der Klinke tastete. „War es so?" „ Sie zögerte — „nein---nicht ganz — —. „War's vorhin ein weiter geschnittener Aermel als dieser da?" , „Nicht der Schnitt." Sie suchte — „ich glaube — ich glaube das Licht war anders." Das Licht kann nicht anders gewesen (cm, setzte man ihr ungeduldig auseinander---— w W beim, man hätte die Glühbirnen ausgetauscht, was nicht anzunehmen ist. Ueberhaupt was solls mit tehen auf den Zweigen die hohen Kerzen mit den ungezählten Bluten. Schimmerndes Weiß, glühen- des Not umspielt diese charakteristisch geformten Baumkronen, und wenn die Sonne sich darin spie- gelt, schimmern WiMder über IRunber auf. Zwischen allen Bürgerhäuschen verträumter kleiner Städte rauschen alte Kastanienbäume von lange vergangenen Tagen. Traume, Erinnerungen hängen da überreich im knorrigen Geäst und raunen van Enge und guter Hut der Mauern, rastlosem Bur- geisleiß uni.» treuem genügsamem Biedersinn. Vor alten ehrwürdigen Bauernhäusern und Stallungen klingt ein anderer Sang aus ihrem Bauschen Da atmet e» schwer vom erdhaften Werden und Vergehen, von Lenz, Aussaat, Sommer-Wachsen und herbsUichen Ernten. An den Landstraßen aber hangen ungezählte Wander- und Fahrtenlieder in den Kastanienzweigen. Sanfte Winde singen leise darin, und wilde Stürme rauschen und klagen. Stecken die Blütenkerzen im alten Gezweig, dann ist diese raunende Vergangenheit ganz seltsam verklart. Junge Gegenwart übertönt da die alten Lieder. Sornohien. Tageskalender für Freitag. Gloria-Palast (Selterswea): „Auf Wiedersehen, Franziska?. — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Männerwirtschaft". H5-6enWan M W mm Rente Ein Landwirt verunglückte auf dem Wege zur Teilnahme an der Generalversammlung einer Milch- Verwertungs-Genossenschaft. Es entstand nun die Frage, ob es sich bei dem Unfall um einen landwirtschaftlichen Betriebsunfall handelte und ob demnach der Landwirt unter dem Schutz der reichsgesetz- lid)en Unfallversicherung stand. Nach der ständigen Rechtsprechung des Reichsversicherungsamtes stellt die Teilnahme eines Landwirts an Versammlungen ober sonstigen Zusammenkünften, bei denen landwirtschaftliche Angelegenheit von allgemeiner Bedeutung behandelt und erörtert werden, in der Regel weder eine sachliche noch eine dem verwaltenden Teil des Betriebes zuzmechncnDc Betriebstatig- feit dar. Nur bann kann in solchen Fällen eine Be- triebstätigkeit in Betracht kommen, wenn die Teilnahme an der Versammlung für den Betrieb des Landwirts von unmittelbarer Bedeutung ist, sei es, daß eine besonders seinen Betrieb angehende Angelegenheit Gegenstand der Erörterung ist sei es, daß die auf der Versammlung zu treffen- den Beschlüsse und Entschließungen auch .für den Betrieb des Landwirts von wesentlichem Einfluß i läng6' >r$M NSG Am morgigeh Samotagvormittag findet im Hessischen Landesmuseum in Dannftabt die Eröffnung der Gauausstellung des NS.-Lehrer- dundes „Seefahrt ist not" statt. Die Räume hei Gemäldegalerie sind angefüllt mit den Arbeiten, die unsere Jugend, einem Aufruf des Großadmirals Dr. h. c . a c D c r und des Reichswalters bet NS - Lehrerbundev, Gauleiter Wächtler, folgend, an- gefertigt hat. Und mit welchem Interesse bot die Sugenb diesem Aufruf Folge geleistet! Alles, was irgendwie mit dem gestellten Thema in Einklang gc-b rächt werden kann, wurde herbeigeholt und au - gewertet. Allem voran stehen die Modelle unserer Kriegsschiffe, die allein einen Raum für sich beanspruchen. Die Sieger Im Wettbewerb find ne- reite ermittelt, und eine große Anzahl der Arbeiten kann der kommenden Reichsausstellung in Köln zugeführt werden. Die Ausstellung wird vom 31. Mai bis 11 Juni 1941 in Darmstadt der Ocffentlichkeit zugänglich sein. Raubmord in (kddersheim. Nur das *Bayet «-Kreuz auf einer sind. Dies trifft im vorliegenden Falle Denn hier war die Teilnahme unmittelbar für den Betrieb des Landwirts von wesentlicher Bedeutung. Der Landwirt war Mtglied der Genossenschaft. Nach der Tagesordnung sollte unter anderem über den Iah- resabschluß sowie über die Verteilung des Gewinns Beschluß gefaßt werden. Diese Bcschlußsassung war daher auch für den verwaltenden Teil des Betriebes des Landwirts von wesentlicher Bedeutung. Dazu kommt, daß die Zugehörigkeit zur Genossenschaft | für den Mlchabsatz sowie den Umfang der Milch- ablieferungspflicht und damit unmittelbar ft'r Den landwirtschaftlichen Betrieb von wesentlick>er Be- Deutung ist und daß Die mit der Erftillung der Mit- gliedspf lichten zusammenhängenden Iah gleiten schon aus diesem Grunde zur ordnungsmäßigen Verwal- tung des einzelnen landwirtschaftlichen Betriebes gerechnet werden müssen und demnach nach der Neichsversicherungsordnung (§§ 922,539o) voniBer- sickx'rungsschutz ersaßt werden. Der Unfall des Land- mirts ist mithin als landwirtschaftlicher Betriebsunfall angesehen worden, und der Landwirt stand sonach unter Unfallversichcrungsschutz. Maschinengewehr, Gewehr und Pistole tun eben so schnell ihre Schuldigkeit wie die Handgranate. Der wesentliche Teil des Kanals von Korinth, an dem diese Kampfhandlungen stattsanden, ist in kürzester Zeit genommen. Der Kriegsberichter, der ber diese unvergleichlichen Bilddokumente schuf, erlitt noch glücklichem Absprung Ujib der Teilnahme an den Kampfhandlungen «durch eine in Die Luft fliegende Brücke Den Heldentod. Er stgrb auf dem Höhepunkt seine» Lebens. , wir wieder General Rommel sehen, von Fahrten Obus-Fahrleitnng stillaelech.Ersatzsahrten m Oinn- be*\ Unterseebootes des Kapitänleutnants -schul 31 buffen können nur beschrankt Duld) geführt werden, unb dem Einsatz unsere Kampfflieger über England -------- runden das Bild eines Abschnitts unserer Epoche ab die in Europa von Der deutschen Wehrmacht KNtgSsU/lste bestimmt wird. Einleitend sthen wir Bilder au» China, den Bereinigten Staaten, Kroatien unb JLln ||j| HtsststheN ^aNveSNIUseUM. ^arn- Iur Eröffnung der (4anausstellnng ded-iL.-LehrerdttttdeO „Seefahrt ist not". dem Licht? „ _ „Aber dieser Stoff glänzt", beharrte sie nervo», „der andere mar ganz matt — wenigstens ist es mir so vorgekommen.' Sie griff an ihre Stirn, hinter der der tobende Schmerz von vorhin wieder einsetzte. Warum quält man sie so? Sie weiß gar nichts, sie kann ja gar nichts mehr angeben. Muh- am sieht es ihr an, und sie darf gehen. „Es ist nichts zu wollen!" sagte Spohr und zog den viel zu engen srem-den Frack von seinen robusten Schultern, „sie hat keine Ahnung, ob der Kerl einen Smoking am Leib gehabt hat oder einen Frack." . . , Bevor Mühsam wieder zu den andern in Die Holle zurückkehrte, ließ er sich von Schutz einen Lobenswecker mixen. Der Zeiger auf ferner Avm- banduhr stand auf halb drei, als er das Mas von einem unruhig hingehaltenen Tablett nahm. Schutz hatte alle Pose abgetan, war jetzt nur ein aufgeregter ratloser Mensch, der nichts wollte, als mag- li.hst wenig mit der Geschichte zu tun zu haben. .Hören Sie, Schütz'." Mühsam war fertig unb stellte das Glas weg, „welcher Herr hat denn Frau Luckner geduzt?" ','^a^ Sie haben doch nicht mir mit dem Wagen zu'tun! Sie helfen doch auch im Haus mit und erfahren so allerlei." „Schütz erfaßte endlich den Smn der Frage. „Oh, da gibt's viele Herren! Beim Theater ist das so, Herr Polizeirat, da ist das Duzen sozusagen am Der Tagesordnung." , , , Abgesehen von den Kollegen', sagte Mühsam, „wer hat Frau Luckner sonst noch gedüst? — Nein, kommen Sie mir nicht mit Baron Dirmsky unb 1 Prozessor Brix--—t* ilner erhöhten Nische neben dem Schlafzimmer — iin bunter Vorhang betonte noch den eigenen Raiiw - unb ein großer Wasserbehälter wurde von der xüche aus beheizt. Wenige Jahre später hatten wir iin Haus, in dem es ein eigenes Badezimmer gao, Init einem Kvhlenbadeofen, der später Durch einen < iZasbadeofen ersetzt wurde. Diese Entwicklung hat , ch in Deutschland wohl allenthalben über die letzten fünfzig Jahre erstreckt. Wie war es aber ganz früher? Im alten Rom -hon gab es verschwenderisch ausgestattete Badeanstalten. Reste davon sehen mir z. B. in Baden- veiler, die 1786 entdeckt und ausgegraben mürben, mb auf der Saalburg bei Homburg. In Deutsch- and war das Baden im Fluß seit alters Sitte. Deffentlichc Badestuben für warme Bäder gab cs eit der Zeit der Kreuzzüge in großer Zahl, die aUerbing» in den späteren Jahrhunderten stark zu- rüefgingen. Im 19. Jahrhundert kam ein neuer llusschwung des Badcwesens: es wurden Schwimm- infiniten, Schwimmhallen und Dolksbäder gebaut. Uber auch die Heilbäder spielten von jeher eine «roße Rolle. Einmal wird man dabei in heißen 5anb gesetzt, ein andermal mit Moor zugedeckt ,der auch von Kohlensäure umprickelt. Beim russischen Bad wird heiße, feuchte Luft und beim rv- lvisch-irischen heiße, trockene Luft angewendet Alles fräs soll allerlei körperliche Gebresten vertreiben. Bei den Kindern ist das Reinigungsbad nicht immer beliebt. Meistens wird dann der unangenehme Teil des Abseifens ausgeglichen durch einen in genehmen: Schwimmen, Wassertreten, Planschen unb Spritzen, und das Herausgehen aus dem „scho° „en warmen Wässerchen" kostet viel Ucberwindunz leitens des Kindes und viel tleberredungskunst leitens der Mutter. Um von dem Schrubben ab- zulenken, hatte ich eingeführt, daß dabei zwei- Itimmig Volkslieder gesungen wurden. Es schallte in schön in dem kleinen Raum! Und siehe, dieses Mittel erwies sich als ausgezeichnet. Als es eines Abends später geworden war unb ich Darüber jammerte, sagte Brigitte eifrig: „Wasch mir doch die Öhren und den Hals nicht, bann geht es furchtbar ,0„©tr^t gtfproc^n-, (Herba -msoch. Mühsam wurde auf einmal sehr lebendig. mal mußte sie die zwei rur3en ungebulDigen Satze wiederholen, die Pola beim ^°usgehen hinter sich warf. „Ich versteh dich nicht — gerade jetzt muß das sein?" ,. . ..Ich °°rst°h° dich nicht" st°n°graphl-rt- Schw«. aer befriedigt und zog einen dicken Strich unter S°mett mar bi- Muafag« b-r SehMtin ««t aufschlußreich, aber nachher v-rsaat- sie.Mühsam Der große Ätellüfter war abgedreht, noch immer Der Dhauffeur dachte amgeftrengt nach, «61t •• tel Ü>m nichts ein. „Wen hat sie insgeheim geduit?" Die zwei Männer schauten sich an. Schutz hob Reinigung unb Bereitstellung aller derjenigen Ge> säße unb Geräte, bie zum Kuhlhalten von Gebens- rnmdn unb zum Schutz gegen Insekten dienen. Dazu gehören Butterkühler, Steingut- und Ton- töpse, Gazeglocken usw. Da sich Aschen- und Fe- rungsstellen in Oes en sehr flut im oommer zur Ausbewohrung von Lebensmitteln eignen so wer- den die Defen nach Abschluß der Hei zperwde gleichfalls gesäubert, durchlüftet unb mit Papier aus« LPD. -Frankfurt a. M., 29. Mai. Am 26. Ma, wurde die Witwe Margarete Barbara Jost in Eddersheim a. M. in ihrem Belt liegend c r - mordet aufgefunden. Die Jost lebte in durchaus geordneten Verhältnissen. Sie hat ein eigenes Häuschen, dos sie allein lunvohnte. Die Tote wie» Ber- letzungen an der Stirn und an den Augen auf, am ___________—-- , HÄse waren Mlraemalr ei kennbat Die sofort von m auitt-finhen der Staatsanwaltschaft und der Krimina-lpoli zsi oirf- 3Rcid)0fporitt>Cttiüt11pt in StlCIIt ^.inocn. ^cno.|nilncnen Ermittlungen ergaben erhebliche Bei - Der diesjährige Reichvsportwettkanipf der Hitler- bochts-moinente gegen den in Eddersheim wohn- Jugend wurde von der Nachrichtengefolgschaft 3/116 ihosten 30 Jahre alten Fridolin K ä », der als in Klein-Linden, zusammen mit dem BDM., durch- arveitsscheuer Mensch und ,\)erumtreibe 1 einu geführt. Die Eracbnifse waren teilweife recht gut. schlechten Lemnund hatte. Es gelang Der Ulorn* Die zehn Besten der Mannschaft erzielten 2631 Pkt. kommi'ssion in den gestrigen Abendstunden Ka» unter Die drei ersten Sieger waren: Hermann Hinter- Vorhalt des Belastungsmaterials zum Gell and- lang 318 Punkte., Herbert Jung, 288 Punkte, ta nit Zu bewegen. Er hat die scheußliche lal be- Stein 279 Punkte. Der Jugg. Hinterlang stand in gangen, um sich Barmittel z» verschaffen, die er allen drei Wettkampfarten an erster Stelle. 100 m bringettb benötigte, um wiederholt angemahnte 12,1 Sekunden, Weitsprung 5,80 m, Keulenweit rour-f 58 m. Ein am Nachmittag ausgetragenes Fußballspiel zwischen Schar 1 Klein-Linden und odjar 2 Allendors sah die Schar 1 Kloin-Linden mit 10:0 §s ist zwar noch etwas früh, sich in Die Fluten •i stürzen, unb wir werben noch eine Weile warten, H wir in „bie Brieh" steigen, wie Eingeweihte de Lahn in Gießen nennen. Bon biefen Er- fischungsbäbern soll hier auch gar nicht bie Rede sin. Was für Bäder gibt es aber noch? «Bor allem bas Reinigungsbab. Ich erinnere mich lD* deutlich an ein Bild aus meiner ersten Jugcub: cn Samstag — nur biefer Tag war vorgefchrie- tmer Badetag! — wurde die große Badewanne I ns Schlafzimmer gestellt, unb dann wurde uner- iS M nüblid) mit großen Topfen heißes ©affer herbe,' I ^tragen, bis die Wanne gefüllt war. Interner ijäteren Wohnung befand sich die Badewanne in HeilmiHelpackung kennzeichnet unverwechselbar alle • «-Arzneimittel. Es ist ein Sinnbild wissenschaftlicher Ver- antwortung. »'Bay«*«-Arznei- mittel haben sich millionenfach —. jn der ganzen Welt bewahrt. /j \ überall gilt das - Kreuz BAYER) als Zeichen des Vertrauens l E J V RV langsam Die Schultern. Hauspevsonal, vertrauenswürbiges Hau»vevfonai weiß doch, was vorgeht! Jetzt", sagte Mühsam mit trengem Blick, „gibt's keine Diskretion mehr, wenn wir den Mörder finden wollen." Schütz war es im Augenblick klar, daß diese geheimnisvolle Geschichte vom Frichjahr, bas sorgsam gehütete Geheimnis der Luckner, über das niemals offiziell gesprochen worden war, hierher gehörte. Der Polizeirat hatte recht, es war zwecklos, noch den Diskreten Herrschastschauiffenr zu spielen. Mochte bie Polizei fragen, was sie für gut hielt, er mürbe aussagen, was er wußte. Es bauerte also nicht lange, unb Polizeirat Muh» sam hatte Gelegenheit, sich zu ber guten Jbee zu beglückwünschen, daß er sich von Schutz halte einen Cocktail einschenken lassen. Es war ihm allerdings nicht sehr wohl Dobel zumute, trotz ber guten Idee. Denn was er erfuhr, gefiel ihm gar nicht stola Luckner, bie heimlich mit ber Taxe weggefahren war, während ihr Wagen vor ber Tür gewartet hatte, Pola Luckner, die über ihre Ausgange feine Rechenschaft ablegte und irgendwohin verschwand, von wo sie nach stundenlangem Wegsein wieder auftauchte, Polo Luckner, die kleine Blumenstrautzs von einem unbekannten Absender bekam. Und dieser Unbekannte habe fick) nie cnhni^t? Schütz zuckte bie Achseln. Darüber wußte ff nichts, wahrhaftig! m . Mühsam beschloß, Palas Zofe und Polos Sekr^ tärin sofort noch einmal banach zu fragen. Abef auch sie rvußten nichts, allerbings, Die Angaben des Chau feurs bestätigten sie. Mühsam wurde e» immer unbehaglicher. Weiß Gott, das war fine ekelhafte Geschichte. Es war wohl fein Zufall, daß Dieser Liebhaber von damals so konsequent im Dunkeln geblieben war, daß nicht einmal bie Vertrautesten eine Ahnung hatten, wer es gewesen se n inoäste. Polas Diskretion in Ehr'en — aber es Ichien1 Do Palas (Beliebter auch Polas Mörder mar. I (Fortsetzung folgt.) dos neue M)ein-MaiN'KDF-Monatsheft mit seinem vielseitigen Inhalt und dem Programm für Den Monat Juni. Erhältlich bei Deiner KPF.-Dienststelle. tobte der Sturm gegen die Fensterwand Üt5 blähte die Vorhänge. , .. „ . fticr" jagte Gerda und zeigte auf Die kleine graue Polsterbank in der Nische neben der Tapetentür, „hier habe ich gesessen, und von dorther sind die'beiden gekommen." , Spohr erschien und drehte auch Die Wandbeleuchtung ab. Es war jetzt ganz finster. Dann mußte Gerda in Begleitung des Inspektors aus Den Tiefen des Saales herankommen und durch Die Tapetentür hinausgehen, indes der Polizeirat unbeweglich in der Nische saß und sich bem.chte Spohrs Gesicht, irgend ein charakteristisches Merkmal in Spohrs Gang zu entdecken. Er fluchte. Wie sein Untergebener da hinter dem weißen Spitzenkleid herankam, war er nichts als ein konturloser schwarzer Schatten, mit einem oerschwimmenden Hellen Fleck als Gesicht. Aber die Hand des Mannes, d,e Hand hatte Frau Maurer in dem von außen her- einfallenden Licht doch genau gesehen. Ja, die Hand hat sie gesehen. Ein paar Sekunden lang. Eine Männerhand, die nach der Türklinke Aber Genda preßte Die Lippen noch fester zusammen, und ihre Augen bekamen etwas Flackern- des, Verstörtes. Ihre Nasenflügel dehnten sich, sie spürte noch immer die Duftwelle aus Hyazinthen, ihr Knie empfand Den weichen Schlag des vor- überfegenben Mantels wie die sanfte Berührung einer Raubkatze, und ganz weit, all '^er tonende Kraft beraubt, wie aus der Membrane eines Tele Phons horte sie noch einmal die Goldstimme, die nun schwieg. Miihsam sah das unfle|d>mintte 3rauenflch hatte melleich nur auszustehen brauchen - mich erbi^ten m'.> zukommen ----und sie wäre noch Wendig! „War es überhaupt die Luckner? Sind Sie dessen Wir, Die wir mitten im Kriege stehen, unb damit gar keinen Abstand von der Größe und Tragweite der Ereignisse mehr haben, die täglich an allen Fronten vor sich gehen, haben durch die Wochenschau alle acht Tage einmal Gelegenheit, uns zu objektivieren unb jeweils wenigstens einen kleinen Zeitabschnitt zusammengerafft zu übersehen. Der neue Bildstreifen der Deutschen 'Wochenschau, die am Samstag, 31. Mai, erscheint, gibt uns darüber hinaus ein großes Erlebnis mit. Wir springen selbst mit dem Fallschirm über Feindesland ab, so ungefähr ist der Eindruck, den uns die Kamera des Kriegsberichters Eberhard v. d. Hey» d e n vermittelt. Der Filmberichter sprang selbst drehend ab, zeigt uns den Fallschirm unb die Erde während des Fluges, wir gleiten mit ihm hinunter unb erleben unmittelbar die geistesgegenwärtigen Handlungen, die die Fallschirmjäger eben gelandet ausführen. Sofort formiert sich chic Sturmlinie unb Halle geschlossen. be- Ein Schwarzschlächterquartett. t'bge Etappen im Werdegang eines tüchtigen Flie- Igers si nd. der Wert- Mir M B jt. Denn 9 Jl.-Spott Füße ist STADTTHEATER GIESSEN |Sl.ll.nMBrtole| ZM-MMMM ftilfp Tüchtige findet im Außendienst für bedeu- , In Molt Hausgebilün 12Pfg 17Pfg Wenn Ihre Füße vor Übermüdung und Anstrengung schmerzen, dann ist und bleibt Saltrat das bewährte Mitte! zur schnellen Linderung der Beschwerden. Es lohnt sich deshalb, wiederholt danach zu fragen, wenn Sie es beim ersten Versuch nicht gleich erhalten. Vergessen Sie nicht: Saltratf Denken Sie vor allem an Saltrat, wenn Sie das nächste Feldpost-Päckchen fertigmachen! Kassenstunden werktags von 10 bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 12.80 Uhr (TeL 2930). Vorverkauf auch im Schokoladenhaus Huntemann, Gießen Seltersweg 39 (TeL 3969) während der Geschäftszeit. ES für vormittags einige Stunden in der Woche gesucht. 2403D Bahnhofs!* 51L in gut. Haushalt sofort gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 2404V an b. Gieß. Anz. erb. Die Deutsche Arbeitsfront Kreisdiensts teile Jede etwaige Umgehung dieses Verbotes unter Vorschiebung oder Beihilfe dritter Personen ist für alle Beteiligten mit Gefängnis und Geldstrafe droht. Pfingsten im Stadttheater Gießen 1. Pfingstfeiertag - Sonntag, den 1. Juni 1941, 19-22 Uhr ERSTAUFFÜHRUNG! Boccaccio Operette in 3 Akten vor Franz von Supp4 Musikalische Leitung: Arthur Apelt - Spielleitung: Reinhard Lehmann (Hess. Landestheater Darmstadt) a. G. Bühnenbild: Karl Löffler - Tanzleitung: Irmgard Trömel - Chöre: Erich Richter Lebensstarkes Handwerk. Oie Aufgaben des deutschen Handwerks im Kriege und nach dem Kriege. Oie Entwicklung der Sozialgewerke. — Fast 200 „vorbildliche Kleinbetriebe^ Von Reichsamtsleiter Hans Sehnert, Leiter des Fachamtes „Das Deutsche Handwerk" in der DAF. MW i Ergtem C «tq;n muf teen. Na K unmitt Mr der p Euikamsch Kn über!) BiSerei Wichen, i Lineril Mlwirtschi Wikliihkeit Müder Loher fr Bpt jemc Ke, so w m die ge 11 einfchr Mstlichen M Diese pr.0 6ti Myeftch Ick 1914 ii Mar an s pW SA. ungel ifte umge le Euror idie Der tNequ Wen «e die sei flma in Markt pr kann ^chaitsp Heu ijatt fcriales l *kn Teil« tiitibau jh hche { N Ar f > 5ni) n5a, a . Mm Wu ^kinen ' tv* pmen , röem i rvi pWg? pol । |l,Ä b E}“ g^Mrikc LI *nt tne- LJrenau ijli?wWn Ä®« * m Lj? l«m »e r «"“O Li,,' ih .H«! K’wio K" M KW E? di- ff* KMr Ml n * LPD. Frankfurt a. M., 29. Mai. Von Zoll fahndungs stelle Frankfurt wurden zahlreiche Schwarzschlachtungen festgestellt, die der Metzger und Gastwirt Peter Neu und seine Ehefrau in Wirges begangen hatten. In der Zeit von Januar 1938 bis Februar 1941 wurden sieben Kühe, 22 Rinder, 14 Kälber, 24 Schweine und zwei Schafe heimlich geschlachtet und die Schlachtsteuer hinterzogen. Als der Ehemann einberufen war, führte die Frau zwölf Schlachtungen aus. Das Neisch wurde markenfrei abgegeben. Das Ehepaar hatte sich jetzt vor dem Sondergericht Frankfurt zu verantworten, das den Ehemann zu 2Vt Jahren Gefängnis, die Frau zu einem Jahr Gefängnis, beide zu je 500 RM. Geldstrafe und Wertersatz verurteilte. Zwei Metzgergesellen, die bei den Schlachtungen mitwirkten, kamen mit je 200 RM Geldstrafe davon, müssen aber auch ersatz leisten. Zum zwölften Male wird in diesem Jahr der Reichswettbewerb für Segelflugmodelle durchge- Lihrt. Die Rhön, wo sonst die Segelflieger den Ton angeben, wird an den Pfinasttagen die Jüngsten vom Nachwuchs für die deutfthe Fliegertruppe mit ihren selbstgebaftelten Flugmodellen beherbergen. mäßen, wie in jedem Äahr, beweisen, daß sie 2. Pfingstfeiertag - Montag, den 2. Juni 1941, 19-22 Uhr ZUM LETZTEN MALE! Das Land des Lächelns Operettte in 8 Akten von Franz Lehär Mus. Leitung; Arthur Apelt - Spielleitung: Harry Grüneke - Bühnenbild: Karl Löffler - Tanzleitung: Irmgard Trömel PREISE für beide Vorstellungen von RM. 0.90 bis RM. 8.60 tenben Verlag lohnende Dauer- arbell in Gießen und Umgebung. Außer einer gediegen. Allgemeinbildung werden keine Vorkennt- msse verlangt. - Schriftliche Bewerbungen m. Lichtbild u Angabe der bisherigen Tätigkeit u. 2380V an den Greßener Anzeiger. wurden ausverkauft, die neue Fohre mit 20jähriger Laufzeit sindet glatten Absatz, Reichsattbesitz um 161,5 schwankend, auch Steuergutscheine I mit 104,40 wenia verändert. Industrieobligationen freundlich, Pfanobriefe weiterhin fast rein nominell notiert. Der A k t i e n f r e i o e r k e h r lag fast völlig umsatzlos, und die gesprochenen Kurse waren reine Taxen. Tagesgeld unverändert 1.75 v. 5). Schon heute lassen sich in großen Zügen die kommenden Aufgaben des Handwerks insbesondere der Nachkriegsjahre überblicken. Das Handwerk wird alle Hände voll zu tun haben. Es fei nur an den Einsatz des Handwerks beim f o - zialen Wohnungsbau erinnert, einer Heranziehung des Handwerks, die in ihrer vermutlichen Größe kaum abzuschätzen ist. Wenn hierbei zur Gründung von Arbeitsgewerken geschritten wird, die als arbeitsgemeinschaftlicher Zusammenschluß von Baubetrieben auf genossenschaftlicher Grundlage und als Treustelle für den Bauherrn den gesamten Einsatz des Handwerks organisieren, technische Gemeinschaftsfragen lösen und Maßnahmen der Berufserziehung fördern, so bedeutet dies einen weiteren Schritt zur Erhöhung der Leistung im Handwerk. Es darf nie verkannt werden, daß Mensch und A r beit auch im Handwerk entscheidend sind für seine gesicherte Existenz und seine gesunde Entwicklung. Der sozial vorbildliche Betrieb bildet die Grundlage für ein entsprechendes Verhältnis des Menschen zur Arbeit. Der Arbeit wiederum erwachsen alle Leistungen, welche den Handwerker als mit« gestaltenden Träger der Kultur erscheinen lassen. Auf dieser Grundlage bewegt sich die ganze Ausrichtung des Handwerks, ist die Menschenführung irn Handwerk zugeschnitten und sind nicht zuletzt alle Bemühungen abgestellt, welche die Sicherung eines leistungrtüchtigen und gesunden Nachwuchses im Handwerk verbürgen. Eine Offenbarung für jeden Tierfreund! Tiere mit Gefühl und Verstand. Hne allgemeinverständliche Darstellung öei R-or chungsergebnisse über das Seelenleben der Tiere mtt vraktischen Bermchsanleitungen vonTr Werner Mischel. Letter der tzorschungsstelle für Tteneelen- unbe am Westfalischen Zool Garten w Münster m,tJ00 Abbildungen, in Lernen geb 3.80, ftn leber Gießener Buchhandlung erhältlich / Ougo BennfiOler Betlag.Beclin CitöretfelDe Dücheriisck. — Unterhaltung und Kurzweil für unsere Soldaten btt.gen wieder vier neue Bändchen der Bertelsmann - Feldausgaben: Johannes B a n z h a f stellte in bewährter Meisterschaft des Suchens und Sichtens das „Fröhliche Müller- Partenkirchen-Buch" zusammen. Urkomische Geschichten aus den bayerischen Bergen und manch kräftige Prise zum Lachen. — Eine Gabe erlesener Beiträge schenkt August W i n n i g in dem besinnlichen Bändchen „Das Erlebnis", während Herbert Volck in „Die Wölfe" seine ungeheuer spannende Flucht aus sibirischer Kriegsgefangenschaft über 33 000 Kilometer während des Weltkrieges erzählt. Auch diese Bändchen zeigen das praktische Taschenformat und kosten ttotz umfangreichen Inhalts kart. 1,50 RM. In fertiger Feld- po^erpackung beträgt der Preis je Bändchen 1,60 auf die 2proz. Dividendenerhöhung mit 150 taxiert, ohne daß Material herauskam (letzter Kurs am 23.4. 124 o. H.). Die übrigen Aktienmärkte lagen sehr ruhig. Montane wurden vorübergehend etwas erhöht genannt, Stahlosrein schlossen mit 149 nach 147. Am Rentenmarkt besteht nach wie vor Ma- terialknapphett. Die 3V2 v. H. Reichsschätze Folge II Ohne Kündigung den Arbeitsplatz verlassen 4 Wochen Gefängnis. LPD. Worms, 29. Mai. Well sie grundlos und ohne Kündigung ihren Arbeitsplatz v e rl i e ß, wurde vom Wormser Amtsgericht eine 18 Jahre alte Hausgehilfin aus Westhofen zu vier Wochen Gefängnis verurteilt und im Gerichtssaal verhaftet. Sie hatte sich in einem Wormser Haushalt in der ersten Zeit gut geführt, hatte ausreichende Freizett und gute Behandlung. Später nahm sie sich aber zu viel Freiheiten her- aus, mußte deswegen vom Arbeitsamt verwarnt werden, und als sie einen für einen bestimmten Tag verlangten Urlaub nicht erhielt, packte sie ihr Bündel und ging auf und davon. Don der Börse. Spezialwerte tm Vordergrund. Frankfurt a. M., 29. Mai. An den Aktien- Märkten machte sich in dem Berichtszeitraum eine z. T. sprunghafte Steigerung einiger schwerer Papiere bemerkbar, bei denen Erwartungen auf Kapitalsaufstockungen mitwirkten. Von den Aktien des Scheiüeanstaltskonzerns erhöhten sich Scheide- anstalt selbst von 335 auf 343, Metallgesellschaft von 182,5 auf 195, Bemberg von 176 auf 193, Zellstoff Waldhof von 196,75 auf 206, daneben erreichten Eonti Gummi mit 355 nach 347,5 einen neuen Rekordstand. Die Farbenaktie lag dagegen mit 202 nach 199 nur wenig verändert, auch Südd. Zucker blieben mit 309 nach 308 etwa auf letztem Stand, DDM. 278 nach 275, wobei allerdings zu beachten ist, daß dieses Papier schon vorher sprunghaft em= porschnellte. Auch Siemens waren kaum noch verändert, in Bauwerten, die vorübergshettd ebenfalls Rekordkurse erlangten, machten sich zum Schluß leichte Abschwächungstendenzen bemerkbar, immerhin wurden Holzmann mit 257,5 nach 258,75 vor acht Tagen behauptet genannt. Am Einheits- Markt waren Lindes Eis in den letzten Tagen mehr beachtet, 268,5 nach 265, auch hier erwartet man Kapitalsaufstockung. Schriftg. Stempel wurden Heuchelheim 2. 3gb. — Launsbach 2. Jgd. 7:1 (2:1). Die Mannschaften trafen sich am Sonntag zum Freundschaftsspiel in Heuchelheim. Das Spiel begann mit raschen Angriffen der Gäste, die das erste Tor schossen. Bald darauf wurden die Platzbesitzer durch zwei schöne Tore Herr der Lage. Die zweite Spiel-Hälfte fing mit schnellen Vorstößen der Platz- besitzer an, die durch fünf weitere Tore den 7:1-Sisg sicherstellen konnten. — Am ersten Pfingstfeiertag erwartet Heuchelheims 2. Jgd. die 2. Jgü. von Rod- heim. Füßballreise nach Bukarest. vierter Länderkampf gegen Rumänien. Die deutsche Fußball-Nationalelf, die zuletzt in Bern spielte und sich der von Kampfgeist strotzenden schweizerischen Vertretung mit 1:2 beugen mußte, weilt an den Pfingsttagen in der rumänischen Hauptstadt Bukarest, wo am Sonntagnachmittag Rumäniens Nationalmannschaft der Gegner sein wird. Unsere Fußballbeziehungen mit Rumänien sind noch jungen Datums; bisher gab es nur drei offizielle Länd'ertreffen, die sämllich von Deutschland gewonnen wurden. 1935 siegte in Erfurt eine mit vielen Nachwuchsspielern durchsetzte deut- sche Verttetung mit 4:2 Toren, drei Jahre später Um die Gebietsmeisterschast im Handball. Am Sonntag begann die alljährlich durchgeführte Handballrunde der Bann-Auswahlmannschaften um die Gebietsmeisterschaft. Schon im ersten Spiel traf die Auswahlmannschaft des Bannes 88 auf den Titelverteidiger des Vorjahres, die Mannschaft des Bannes 81 (Frankfurt a. M.). Die Nachricht von dem ll:9-Sieg des Bannes 88 war eine freudige lieber» rafchung. Der Sieger spielte in folgender Aufstellung: Loh (Lützellinden); Weller (Münchholzhausen), Gümbel (Lützellinden); Sttaßmann (Dornholzhausen), Sommerkorn (Hochelheim), Brückmann (Münchholzhausen); Jung, Weber, Engel (alle Lützellinden), Glaum (Oberkleen), Schmidt (Hörnsheim). Ersatz: Luh (Lützellinden). Zugendfußbali. Großen-Linden Jgd. — Leihgestern 2. Jgd. 2:5. Die zweite Jugendmannfchast der Spielvereini- gung Leihgestern trug am Sonntag hv Großen- Lruden das fälliae Rückspiel aus. Nachdem die 2. Jugend von Leihgestern im Vorspiel schon 4:1 ge» mann, erkämpfte sie sich auch in Großen-Linden einen 5:2-Sieg. Leihgestern gewann verdient. I st! 6efl1 . M s jrf Lbeiri I Ii Mi-Htlic Keine Ursprungs- seegnisse, lünbern nur Zeugnis- abschriften dem Be werbungsichreiben beilegen! - LichtbUder undBewerbungSunte» lagen müssen üur Bev meidung von Verlusten aus der Rückseite Namen und Anschrift des Bewerbers trogen! Heber hunderttausend handwerkliche Meister haben sich 1940/41 um ein Leistungsabzeichen beworben. Sie haben damit bekundet, daß sie nullens sind, ihre Betriebsgemeiiftchaft sozial vorbildlich zu gestatten und sie zu einer währen Sei» stungsgemeinschaft heranwachsen zu lassen. Die Art und die Form einer vorbildlichen Sozialgestaltung mögen von Fall zu Fall sehr verschieden sein. Die Hauptsache bleibt, daß die Sozial- und die daraus entspringende Leistungsgemeinschaft eine Sache aller Betriebsangehörigen ist. So konnte denn auch m diesem Jahre gegen 200 Handwerksbetrieben das Leistungsabzeichen „Vorbildlicher Kleinbetrieb" verliehen werden, was naturgemäß zu einer entsprechenden Dauerhaftigkeit des sozialen Selbstverantwortungsgefühls verpflichtet. Aber auch hinsichtlich noch weiterer Leistungsabzeichen blieb das Handwerk nicht ausgeschaltet. Vier Betriebe konnten sogar als „NS.-Musterbetrieb" anerkannt wurde das Rückspiel in Bukarest von einer durch Appel, Biallas und Schön vervollständigten Ostmarkelf mit 4:1 gewonnen, und schließlich kam es im vergangenen Jahr in Frankfurt am Main zu einem sensationellen 9:3-Siege Deutschlands, an dem der erstmals in der Nationalelf spielende Fritz Walter aus Kaiserslautern den größten Antell hatte. Die jetzige deutsche Elf ist von großer Stärke und kann von den Rumänen, deren Aufstellung noch nicht bekannt ist, wohl kaum bezwungen werden. Die deutsche Els: Klodt; Janes, Billmannt Kupfer, Rohde, Kitzinger; Lehner, Binder, Walter, WAi- mowski, Kobierski. Il^^modelle auf der Rhön. 12. Reichswettbewerb an den Pfingsttagen. Mit einem Hammerwurf von 57,30 Meter wartete der Fuldaer Storch bei den hessischen Schwerathletikmeisterschaften in Alsfeld auf. Storch setzte sich damit gleich wieder an die Spitze der Welttangliste. ♦ Die Turnermei st erschaffen für das kommende Jahr wurden bereits feftgelegt. Die Mannschaftsmeisterschaft der Bereiche finden am 8. Februar 1942 (Vorrunde), 1. März (Zwischenrunde) und 29. März (Endkampf) statt. Die Gerätmeister- schaft der Frauen folgt am 12. April und die der Männer am 10. Mai. Noch in diesem Jahr, am 30. November, werden wieder Reichswettkämpfe der jüngeren Meisterklasse veranstaltet. MA «AMD gesucht für leichte sitzende Beschäftigung Hollmann-Werke, Wetzlar 24020 werden und damit das höchste Prädikat aller Aus- Zeichnungen erreichen. Jedenfalls hat der Krieg die seit Jahren ansteigende Kurve der Sozialleistung . . _ J im Handwerk nicht beeinträchtigt. Diese Feststellung i Sie wollen, wie in jedem Jahr, beweisen, daß sie läßt erwarten, daß wir alsbald mit einer noch viel Fortschritte gemacht ha-ben und der Flugmodellbau stärkeren Intensivierung des Leistungskampfes rech-1 sowie der Modellflug keine Spielerei, sondern wich- nen können. ' Itige Etappen im Werdegang eines tüchtigen Flie- Die Wettbewerbsflüge, für die durchweg Hand- start vorgeschrieben ist, werden in vier Klassen durchgeführt, wobei für jedes Modell, das nach hen geltenden Bauvorschriften gebaut sein muß, fünf Startkarten ausgegeben werden. Insgesamt sind 270 Modelle zugelassen, die in Nurflügel-Mo delle sowie Rumpf-Modelle unterschieden werden. Den Teilnehmern winken wieder wertvolle Preise. Die erfolgreichste NSFK.-Gruppe erhält die Goldene Plakette des Korpsführer des NSFK., für die beste Gefarntflugzert ist neben einer Goldplakette der Wanderpreis des Korpsführers ausgefetzt. Ws inertere Einzelpreise stehen in den verschiedenen Klassen filbeme und bronzene Plaketten zur Verfügung, darüber hinaus sind Sonderprämien für technisch Neuerungen ausgesetzt worden. Nachdem hie Vor. eittscherdungen in den Standarten und Gruppen be» rftts gute Ergebnisse gezeitigt haben, darf man auf die Leistungen in der Rhön recht gespannt sein. Kurze Sportnotizen. Der Segel.Dreiländerkampf zwischen Deutschland, Italien und Ungarn wird' auch 1941 durchgeführt. Die Rennen mit Olympiajolle begin» ncn vom 11. bis 15. Juni in der Adria vor Triest, Ende Juni trifft man sich auf dem Plattensee und im August auf einem deutschen Binnensee. Zechschulden dealeichen zu können. Die Staatsanwaltschaft wird das Verfahren beschleunigen, so daß eine baldige Sühne des ruchlosen Verbrechens dieses V^lksschädlings und Gewaltverbrechers in Aussicht polizeiliche Gefchästsfchließung NSG. Der Obst- und Gemüsehändler Franz Kuby, geboren am 27. 12. 1892 in Kaiserslautern, Frankfurt a. M., Rückertstraße 46 wohnhaft, hat längere Zeit hindurch seine Abnehmer unter Heber« schreitung der vorgeschriebenen Preise beliefert, indem er sie zur Gewährung sogenannter Schmier« gelber in bar oder in Gestalt bezugscheinpflichtiger Lebensrnittel veranlaßte und an einen mit Handelsverbot belegten Händler Ware zu Handelszwecken Wir beginnen am Donnerstag, dem 5. Jtmi 1941 auf den Tennisplätzen am Schtitzenhaus mit unseren diesjährigen TENNISKURSEN MerlöMe MW einmal in der Woche für einige Stunden gesucht Knodt, Hindenburg- wall 13 | Empfehlungen] Elektr.Dampf- Bügeleisen eingetroffen CarlScbunck Bahnhofstr. 66. Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinanzeigen in die Hei- matzeitung, den GießenerAnxeiger Regelmäßige Uebungsstunden: Donnerstags von 19 bis 21 Uhr Sonntags von 8 bis 10 Uhr Vierwöchige Teilnehmergebühr bei einer Uebungsstunde in der Woche RM. 6.- zuzüglich 50 Pf. für Jahres-Sportkarte. Tennisschläger und Bälle werden gestellt. — Anmeldungen nimmt die Kartenverkaufsstelle Gießen, Seltersweg 60, entgegen. ------- 2397D putzt ataOI ata@| Auch dem deutschen Handwerk ist der Krieg in I vielfacher Hinsicht nicht zum Ansporn für den Voll-! zug besonderer Aufgaben geworden. Vieles, was sich! als Kriegsmaßnahme bewährt, wird sich im kom-1 menden Frieden in erhöhtem Maße als nützlich erweisen. Wir brauchen hier nur an die in allen Gauen ständig fortschreitende Entwicklung der Sozialgewerke zu denken. Sie ermöglichen in erster Linie eine erfolgreiche betriebliche Sozialarbeit | auf der Grundlage eines genossenschaftlichen Zusammenschlusses. Dank dieser Einrichtung kann a u d) 1 der Kleinbetrieb, der ja im Handwerk stets eine vorherrschende Rolle spielen wird, eine entsprechende soziale Betreuung erfahren. Niemand im Handwerk braucht sich verlassen oder verkannt zu fühlen, zumal die von den Sozialgewerken vorgesehenen Einrichtungen und Maßnahmen mtt der Zielsetzung des von der DAF. durchgeführten Leistungskampfes der deutschen Betriebe in Einklang stehen.