Montag, ryveztmber »Q« Gießener Anzeiger Heue Landungen her Japaner im Süden Manilas uxncan hinaus broerften blutigen Verlusten zurückgefchlaaen. !ußer mehreren tausend Soldaten, die in deutsch- 'wische Gefangenschaft gerieten oder tot auf dem ampffeld zurückblleden, verloren die Bolschewisten rofoe Mengen an Gewehren und Maschinengcweh- in, Granatwerfern, Geschützen, Wi-nterausrüstung Der Perak-Iluß aus Malakka überquert durch DNv. Aus dem Führerhauptquarli e r, Treibstoff ist dadurch 1 abgeschlossenen Schutz, und Trutzbund praktisch auf »nische Negierung die Seiten Japans im Kampf. Das thailändische Volk Ein warmes KleidungsWü zur Wollsammlung Dein Dank für unsere Soldaten Artillerie wirkungsvoll bekämpft. Oer Webrmachtbericht vom Samstag. Die Zeitungen der .Hauptstadt erscheinen am laufenden Band mit Sonderausgaben über das Borrücken der Japaner. Die iapanischen Trllppen stoße»» in fünf Abteilungen auf Manila vor, das in der noPb- amerikanische,» Presse schon so gut wie verloren angesehen wird. Die Verluste der nordamerikanischen Streitkräfte auf den Philippinen sind bisher derart groß, daß schon mehrere strategische Stützpunkte auf- gegeben werden »nutzten, um die Verteidigung anderer Punkte flu verstärken. ber 1700 bolschewistijche Bunker und ankerartige Widerstandsnester niedergekämpft rour- -n. Bolschewistische Gegenangriffe wurden mit ind den» Beispiel der Negierung gefolgt. Die meister !äder» in Manila sind geschlossen. Eo erfolgten mehrere standrechtliche Erschießungen von Plünderern. nehme daran mit grotzer Begeisterung teil Die bisherige wirtschaftliche Abhängigkeit Thailands dou den angelsächsischen Ländern werde nunmehr durch Zn harten Kämpfen alle bolschewistischen Angriffe abgeschlagen. 27. De). Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Abwehrkämpfe i m Osten dauern fort. An mehreren Abschnitten der Front wurden sowjetische Kräfte in der Bereitstellung zerschlagen oder durch Gegenangriffe vernichtet. Starke Verbände von Kampf- und Sturzkampfflugzeugen versenkten in der Straße von Kertsch vier feindliche Truppentransporter mit zusammen 7000 BRT. Jünf weitere Transporter sowie zahlreiche kleinere Fahrzeuge wurden durch vombenwurf beschädigt. Der Feind erlitt hierdurch schwere Verluste an Menschen und Material. An der karelischen Front erzielten Sturzkampfflugzeuge Vombenvolltreffer In einem Kraftwerk nördlich Kandalakscha. Unterseeboote versenkten aus dem bereits hart getroffenen feindlichen Geleitzug oft- wärts Gibraltar vier weitere Schiffe mit zusammen 13 000 BRT. Damit wurde nach rnehrtägi- gen harten Angriffen folgendes Gesamtergebnis er- dell: ein Flugbootträger, neun Handelsschiffe mit zusammen 37 000 VBT. versenkt, zwei Handels- schiffe schwer beschädigt. 3m Seegebiet um England beschädigten Kampfflugzeuge in der vergangenen Vach! ein größeres Handelsschiff durch vombenwurf. v 3n Nordafrika wurden Vorstöße des Fein- des gegen die deutsch-italienischen Stellungen abge- der norwegischen Küste. Vach kurzen heftigen Gefechten mit den örtlichen Wachmannschaften des Heeres und der Kriegsmarine wurden die britischen Landungvtrnppo vertrieben. Sie zogen sich ans Ihre Schiffe zurück. Deutsche Kampfflugzeuge versenkten aus einem flüchtenden ttriegsschlff- verband einen Zerstörer und beschädigten einen Kreuzer sowie einen weiteren Zerstörer. 3n Luftkämpsen und durch Flakartillerie wurden zehn feindliche Bomber a b g e s ch o s s e n. Bei Annäherung des Feindes wurde das deutsche Vorpostenboot „F ö h n" durch zahlreiche britische Bomber angegriffen. Das Vorpostenboot schoß ein feindliches Flugzeug ab und ist dann in heldenmütigem Kamps gegen das überlegene Feuer eines britischen Kreuzers und mehrerer Zerstörer verlorengegangen. Einige norwegische Handelsschiffe, die In friedlicher Küslenfahrt beschäftigt waren, wurden von den Briten überfallen und versenkt. 3n Vordasrlka sind britische Angriffe gegen die deutsch-italienischen Stellungen gescheitert, verbände der deutschen Luftwaffe griffen britische Flug- plähe. Kraftfahrzeugkolonnen und Zeltlager in der Lyrenaika mit Erfolg an. Bel Bombenangriffen auf Flugplätze und Hafenanlagen In Malta wurden von den begleitenden deutschen Jägern drei britische Flugzeuge abgeschossen. Britische Bomber griffen in der letzten Nacht w e st d e u t s ch I a n d an. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste an Toten und Verletzten. Vach bisherigen Meldungen schossen vachtjäger und Flakartillerie zehn feindliche Bomber ab. eine enge Zusammenarbeit mit Japan abgelötz Thailand wünsche wirtschaftliche Beratung imb Unterstützung durch Japan bei der Entwicklung seiner nationalen Hilfsquellen und bei dem Ausbau seiner Industrie. Es sei bereit, dafür in reichlichem Umfange Nohgummi, Zinn, Reis und andere landwirtsch^stliä>e Erzeugnisse an Japan zu liefern, sobald genügend Schiffsraum hierfür zur Verfügung stehe. ternsvreckanschlutz 2251 Druck und Verlag: ÄciÄ 11 (>86 Tranks ^M. vrühlsche Univer sitätrbruckerei 8. Lauge Mißglückter Handstreich aus die norwegische Küste. stehn britische Bomber bei Landungsversuch an entlegener Stelle abgeschossen. schneidet gleichzeitig Singapur von seiner Liese- rungsbasis Filittena ab, so daß Singapur jetzt ganz auf die Oelzufuhr von Sumatra angewiesen ist, da durch die japanische Besetzung von Penang und Victoria Point auch der Oeltransport von Burma nach Singapur unmöglich geworden ist. Die vel- Schanghai, 29. Dez. (DNB. Funkspruch.) Die in Süd-Luzon gelanbrteu japanischen Truppe»» machten erhebliche Fortschritte. Die Operationell nahmen ihren Ausgang beiderseits der im Süd- osten von Tayadas gelegenen Landenge. Aus der Ostseite dieser Landenge, in der L a m o n Bay, habe»» die Japaner bie Insel Alabat besetzt und sind gegenüber den» Nordende dieser Insel ' ’ ~~ ' " ‘ • anflen. Von Tokio, 29. Dez (Europapreß.) Mit der Besetzung der an der Nordküste um» Britisch-Borneo gelegenen Häfen Miri, Sevia und Lutong durch bie japanischen Truppen ist die gesamte Erdöler- zeugung von Brttisch-Nordborneo in japanischer wiesen. Deutsche Kampfflugzeuge zerstörten Flug- plahanlagen der Briten In der Lyrenaika. Mehrere Flugzeuge wurden hierbei am Boden vemid)tel oder beschädigt. Aus Matta belegten verbände der deutschen Luftwaffe den Flugplatz Luka und den Hafen La Valetta mit Bomben schweren Kalibers. 3n mehre- ren Anlagen entstanden große Brände. Der Feind verlor In Luslkämpsen einen Bomber und zwei Jagdflugzeuge. Zwei neue Ritterkreuzträger her Luftwaffe. Berttn, 27. Dezember. (DNB.) Der Führer »md Oberste Befehlshaber der Wehruladst verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Nitterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Hauptmann Triebe, Batteriechef in eilten» Flakreqiment, und Oberleutnant Schwegler, Staffel kapital» in einem Kampfgeschwader. Hauptmann Triebe hat mit seiner Batterie 24 feindliche Panzer, einen Panzerzug und 12 Batterien vernichtet und 12 Flugzeuge ab- geschossen. Oberleutnant Schwegler wurde für seinen Einsatz im Südostfeldzug bereits der Ehrenpokal für besondere Leistungen im Luftkrieg verliehen. Vor Kreta gelang e» ihm, aus einem starken Flottenoerband im Tiesangl-ifs einen Zerstörer schwer zu beschädigen und im Schwarzen Meer einen Som- jetkreuzer zu zerstören. Ferner hat er 116 000 BNT. Handelsschiffsraum nerfenft, sieben Panzer und 40 Feinds!ugze-uge am Boden vernichtet, 20 Eisenbahnzüge und zahlreiche Flugplätze, Bahnhöfe und Hafenanlagen mit großem Erfolg angegriffen. ttliiunbnir von Anzeigen für die MiN,mdimmnier vis ft'«Ubr desvonnittags Anzeineu-Lreife: Anzeigenteil 7 Nvf.ie mm bei mm Zeiieitbieite, Tert teil 50 Nos. ie inm bet 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederbvlniig lUalftaffcl 1 AbsrblützeMengeiistasfeiU PlaVvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25'/« ntebr Schanghai, 29. Dez. (DNB. Funkspruch.) Nach dem Eintreffen weiterer japanischer Verstärkungen in der malaiischen Front wurde der Pera k f l u ß , um dessen Uebergang seit Tagen gekämpft wurde, an mehreren Stellen von japanischen Truppen überquert. Kämpfe um Blanja, auf dem östlichen Ufer des Perakflusses, sind im Gange. Nach Sprengung von zwei Stahlbrücken und Befestigung des Südufers glaubte das britische Kommando die Stellung halten, Lust schöpfen und eine neue Stellung vorbereiten zu können, doch fiel das Südufer innerhalb weniger Stunden dem Angriff der japanischen Infanterie zum Opfer. Indische Truppen in Stärke von 20 000 Mann, welche die sog. Popham-Linie verteidigten, sind zum größten Teil aufgerieben. Die Zahl der indischen Truppen, die sich ergeben, wächst täglich. Japans Erdötversorgung gesichert. bei Mau bau an La»»d gea < Mauban aus sind sie bereits über B vorgestoßen, einem Ort, von dem Manila einen Teil seiner Elektrizitätsversorgung erhält. Auf der Westseite der Landenge, anderTayabosBay, find japanische Truppen bei Lucena getan- bet, von wo aus sie auf Tayabas, den» Hauptort Thailands Keieosziele. Tokio, 27. Dez. (Europapreß) In einen» von „Nicht Nicht" oeröffcnllichten Interview bezeichnet der thailändische Finanzminister Wanit die Wiedergewinnung der verlorenen Gebiete auf der Malaien-Halbinfel und in Burma als hauplkriegoziel Thailands Dar Minister betonte den festen Willen der thailändischen Regie- runtz, mit Ja van zufammenzuarbeiten Obwohl Thailand Großorltannien formal den Krieg bisher noch nicht erklärt habe, stehe es durch den mit Japan n-d anderes Kriegsgerät. Bei strengen» Frost, der stellenweise minus > Grad überschritt, wiesen die deutschen Truppen in 26. 12. an d e r E i n s ch l i e ß u n g s s r o n t o n Leningrad mehrere hintereinander sol- wde bolschewistische Angriffe ab. An einer Stelle Ifte der Feind fünf Angriffe mit Panzerunter- [ung durch, obwohl er bereits bei feinem ersten triff mit schweren Verlusten zurückgeschlagen den war. Während diese Kämpfe andauerten, ng im Newa-Abschnitt ein deutscher Stoß- ,p in die bolschewistischen Stellungen ein. In ten Einzelgefechten wurd- die feindliche Graben- »tzung überwältigt. Mit Handgranaten und fielen Ladungen sprenfite der deutsche Stoßtrupp vollbesetzte Bunker und Unterstände des Feindes i kehrte mit 26 Gefangenen in die deutschen Hungen zurück. M starker Kälte führten deutsche Truppen am Dezember im Nordabschnitt der Ostfront ? umfassende Säuberungen ftion gegen sprengte Bolschewisten durch. In ständiger lieber- »düng des tiefverschneiten Wald- und Feldgelan- stellten die deutschen Truppen zwei feindliche »ppen zum Kampf. Nach der Eröffnung des »ers drängten die deutschen Truppen den Feind ner enger zusammen und hinderten ihn so an er wirkungsvollen Verteidigung. Nach hartem npf wurden die beiden versprengten Gruppen llkommen vernichtet. Vor einem Divi- »sabschnikt im nördlichen Teil der Front konnten klarer Sicht rechtzeitig feindliche Bereitstellungen Stärke von drei bis fünf Bataillonen festgestellt ) trotz guter Tarnung unter Artilleriefeuer ge- nmen werden. Die Beobachtungen während des nerüberfaUs ergaben gute Wirksamkeit der »e« eßung. An einer anderen Stelle zerschlug deutsche liilerle gleichfalls Bereitstellungen des Gegners, i Nachbarabschnitt versuchte der Feind einen An- ff gegen die deutschen Linien, der jedoch unter duften für den Gegner abgeroiefen wurde. )m mittleren Frontabschnitt setzten die Boi- ?miften auch am 27. Dezember ihre Angriffe an Ichiedenen Stellen fort. Die deutschen Verbände lugen diese Angriffe in harten Kämpfen und ter schweren Verlusten für den Gegner ab. Wo i Bolschewisten ein örtlicher Einbruch gelungen ir, würben sie im Gegenstoß wieder hinausge- irfen. Eine feindliche Gruppe war über einen gefrorenen Fluß in das Hauptkampffeld einge- Hand. Der Besitz Japans an ! derart gestiegen, daß die javanische Negierung die Freigabe des Treibstoffes für gewisse Kategorien von Verkehrsmitteln verfügen konnte. Diese Erleichterung gilt namentlich für Lastwagen und Motorschiffe, die dem Küstenverkehr dienen. Die Versorgung der japanischen Bevölkerung mit Fischen ist dadurch sichergestellt und das Eisenbahnnetz entlastet. Die Besetzung der Oelhäfen von Nordborneo |9». Jahrgang Nr. 507 (hidicini täglich, außer SoimtagS und feiertags Beilagen: Siebener FamiUenblätter Heimat ImBildDleÄchoUe Bezugsivrei ö: Monatlich ,. NM. 1.80 SuitellgclriHir... ,, -.25 euch bei Nichterscheinen um einzelnen Nummern .»folge boberer Gewalt der gleichnamigen Provinz, und Sartaija vorrücken. Die USA.-Truppen, die von Santa Eruz im Lagunen-See aus anzugreifen versuchten, wurden gezwungen, an ihren Ausgangspunkt zurückzukehren. Die Javaner nahmen auch an der Westküste S ü d - L u z o n s neue Landungen vor, und zwar bei Nafagbu und Bata n gas. Na- fagbu liegt ungefähr 20 Kilometer südlich des Eingangs zur Manila Bay: Batangas ist der Hauptort der Provinz Batangas, er lieg! südlich von Manila an der Batangas Bay, gegenüber der Insel Mindora. Ferner wurden im Lingayen-Gois neue Streitkräfte an Land gebracht. 2ln der Nordfront haben die Japaner bereits schwere Artillerie eingesetzt. Am Sonntag führten die Japaner zwei neue Luftangriffe auf Ma - nila durch, sie belegten die Nord- und die Südseite der Mündung des Pasig-Flusses mit Bomben, wobei ein Flußdampfer getroffen wurde. Außerhalb der Mole wurde ein Seedampfer schwer ge- lieferung aus Sumatra aber kann durch die japanischen Flugzeuge, die von Penqng aufsteigen, gestört werden. Ministerpräsident Tojo erklärte, daß nach der Reparatur der beschädigten Oclanlagcn auf Borneo annähernd 20 0 e I q u eilen innerhalb eines Monats betriebsfähig gemacht werden würden. Diese würden für den javanischen Bedarf vermutlich 600 000 Tonnen Oel liefern. Die Engländer hätten auf Nordborneo schon drei Monate vor Kriegsbeginn mit der Zerstörung der Oelquellen begonnen. Etwa 150 Bohrtürme seien von ihnen zerstört worden. Willst du da zaudern...? Man stelle sich das nur einmal vor! Eines Ta- Qeo wäre die Nachricht in die Welt hinaus^jagtr Svwjettruppen auf den Trümmern von Kvnigv- berg! Stettin in Schutt und Asche! Volfd>eroifH|d>e Brückenköpfe an der Oder! Timojchenkos Niesen- panzer stoßen ins Herz des Neid>es vor! Undenkbar, fagst du? Die Ausgeburt eines irren Phantasten?! Ist das alles mirflid) so abwegig? Wäre die beutfdje Heimat nicht heute fd)on — nach dem Willen der Ehurdzill, Roosevelt und Stalin — ein raiichendes Trümmerfeld, eine Stätte unnennbaren Grauens, der Schmerzen und der Leiden, der i>lebi'[d)ften Greuel, wenn nicht der Führer in letzter Minute feinen tapferen Soldaten den Befehl gegeben hätte, die unheimliche Drohung des bo!|d»e- »viftilscheu Ostens zu zersdstagen und des beutfdyen Volkes Freiheit, Leben und Zukunft vor den sowjetischen Horden zu retten? Wie leicht hätte es and) anders kommen können, wem» unsere tapfere, unvergleidstidze Wehrmadzt nicht gewesen tnäre! Dann wären deutsche Städte in Brand aufgegangen, deutsche Menschen hätten zu Tausenden und aber Tausenden da» Geben lassen müssen, Männer, Frauen und Kinder, zermalmt und zertreten von sowjetischen» Mordgesindel! Wie hätten diese halben in» blühenden, zukunftsgläubigen Deutsdstand gehäuft, wo wäre heute dein — ja, a u d) dein — hab und Gut, wenn diese Bestien über uns hin» weggebrandel wären? Jeder von uns sollte Immer daran denken, daß er alle», aber and) alles — sein haus und seine Familie, fein Glück und seine Zukunft, sein ganze» ihilippin-isd^n Regierung. Vor allem die wohlhaben- >en Bevölkerungoteile der philippinischen Hauptstadt ind dem Beispiel der Negierimg gefolgt. Die meisten drungen. Telle einer deutschen Infanteriedivision warfen die Bolfchewisten unter hohen blutigen Der- lüften auf das Ostufer zurück. In einem anderen Abschnitt griffen berittene bolschewlstische Verdände und Schneeschuhtruppen die beutfd)en Stellungen an. Auch diese Angriffe wurden abgewiesen. Bolschewistische Schneeschuhtolonnen in Stärke von zwei Kompanien, ole sich zum Angriff bereitstellten, wurden durch das Feuer der oeutschen Artillerie zersprengt. In einem anderen Diolsionsabschnitt brachen die Bolfchewisten aus einer Ortschaft dreimal hintereinander vor. Alle Angriffe, die in Regimentsstärke mit Panzerunter- stützung geführt wurden, konnten abgeroiefen werden. Dann gingen die deutschen Truvpen zum Gegenangriff über und nahmen die Ortschaft. Acht bolschewistlfme Panzer wurden vernichtet. Im Süd ab schnitt flaute der Artilleriekampf am 27. 12. nach den erheblichen Verlusten, die die Bolsd-ewisten durch ihre vergeblichen Angriffe wäh- renb der letzten Tage erlitten hatten, merklich ab. Die Gegenstöße der deutschen Truppen hatten über 700 (Befangene eingebracht 24 (Beschütze und fünf weitere Panzer waren vernichtet bzw. erbeutet wor- den. Italienische und slowakische Truppen warfen zusammen mit den deutschen Kräften In schwungvollen» Gegenangriff die Bolschewisten zurück, bie vorübergehend in die ha»»ptkampflinle eingebrungen waren Bolschewistische Bewegungen vor der Front der slowakisd^en Truppen wurden Berlin, 27. Dez. (DNB.) harte Wald- ämpfe haben in den letzten Wochen an der innischen Front ostlvärts Kostinki ftattge- unben. Schulter an Schulter haben deutsche und «mische Truppen in Eis und Kälte und in dem chtverschneiten urroaldähnlichen Unterholz dieser Wälder gegen ^ähen feindlichen Widerstand geimpft und dabei zahlreiche kleinere feindliche Der- inbe aufgerieben. Es zeugt für die Härte dieser ämpfe, daß in den vergangenen vier Wochen troffen und brannte lichterloh, ein anderer Frachtdampfer brannte »»och von» Vortage her. Die Kämpfe Im Norden konzentrieren sich um die kleine «Stabt Tayun, wohin die in der Lin- gayen'Bucht gelandeten japanischen Truppen bereits etwa 60 Kilometer ostwärts oorgeftoßen sind. Die Lage in der Provinz Panganslnan ist nad) dem USA • Heeresbericht „u n ü b e r f i d) 111 ch" Der Provinzgouverneur hat jedoch schon eingestanden, daß roaii)rfd)cinfid) mehrere Städte der Provinz in apanische Hände gefallen sind. Die Provinz Pangansinan auf der Insel Luzon hat 2854 qkm Boden- Iäche und setzt sich aus 29 Gerne luden mit über 300 000 Einwohnern zusammen. Panik in Manila. Genf, 27. Dez (Europapreß) Eine wahre Panikstimmung ist In Manila die Folge der Fiudst der Der Wehrmachtberichi vow (Sonntag. D)lv. 94u ö b em Führcrhauplquarlier, 8. Dezember. Das 01121). gibt bekannt. 3m |flb- |ichen Abschnitt der 0 ft f r o n t wurde der (Begier, der einige örtliche Einbrüche in unsere Stellungen erzielt halte, durch schwungvolle Gegen- ingriffe zurückgeworsen. Deutsche, italienische inb slowakische Truppen sowie bie aus bänlschen, Deutschen, finnischen, flämischen, niederlänbischen inb norwegischen Freiwilligen zusammengefahte ^-Division Wiking haben sich erneut im Kampfe tewährt. 3m mittleren Abschnitt ber Ostfront !urben stärkere feindliche Angriffe in harten ämpfen zum Stehen gebracht. Schwächere Angriffe •» Gegners im nördlichen Frontabschnitt turben ebenfalls abgeschlagen. Die Luftwaffe un- rtflühte an allen Frontabschnitten bie Kämpfe (*b Heeres burch wirksame Angriffe auf verettslel- ongen, rückwärtige Einrichtungen unb Llsenbahn- nlagen bes Gegners. 3n ber Straße von erffd) fehlen starke Kampf- und Sturzkampf- licgeroerbänbe bie Angriffe gegen feinbliche Schiffe prL Sie versenkten brei Transporter mit zusam- en 2800 VRT. unb beschädigten ein Kanonen- iiot sowie vier weitere Schlsfe. An der englischen O st k ü st e versenkten ampfslngzenge in der Nacht zum 28. Dezember n Handelsschiff von 6000 VRT. Britische Seestreit- flfte versuchten am 27. Dezember eine handstreich- rlige Unternehmung an zwei entlegenen Punkten General-Anzeiger für Oberhessen »ittzen^chulstratze 7-9 Dasein — nur dem Führer und seinen tapferen Soldaten verdankt. Diese Soldaten stehen jetzt auf strenger, tählerner Winterwacht. Aus ihren Brie- en, die sie in die Heimat schreiben, klingt in den etzten Wochen immer wieder ein Thema an, nur nebenbei, nur ganz am Rande, aber dadurch auf- fällig, daß es sich in fast allen Briefen von den oer- schiedensten Fronten immer wiederholt: der Kampf gegen die Kälte, die eisige Kälte im Osten, Norden, am Atlantik und auf dem Balkan. Einer erbittet Kopfschützer, gleich zwei, damit er sie übereinanderziehen kann, Ein anderer berichtet, daß sie das Wasser zum Waschen und Kochen morgens mit Hacken mühselig freilegen müssen, und daß jeder von ihnen, der nachts im Freien Wache steht, in wenigen Minuten fast zum Eisklumpen erstarrt ist. Ein Kamerad von der Kriegsmarine schreibt, daß ihnen bei Sturm. Gisckt und Frost das Zeug am Leibe festfriert. Und em anderer, der neulich auf Urlaub kam, pellte sich aus zwei Wollsweatern und diversen anderen Kleidungsstücken aus und fand, daß unser naßkaltes Wetter ihm wie ein Mai- lüfterl vorkäme. Kälte und Kälteschutz sind also für unsere Soldaten vordringliche Probleme. Es ist natürlich vorgesorgt worden; seit Wochen rollen die Transporte mit warmen Wintersachen an die Fronten. Aber der Winter ist unerwartet früh und unverhältnismäßig hart gekommen, die Fronten dagegen sind weit und unendlich lang. Der Bedarf an warmen Wintersachen für unsere Soldaten ist überaus groß. So muß denn die Hei- m a t wieder einmal in bewährter Form bereit sein: sie muß den Soldaten beweisen, daß sie der starke Rückhalt der kämpfenden Front ist, daß sie Ver- ständnis für alle Wünsche, Nöte und Sorgen unserer waffentragenden Männer hat. Schon hat der Appell des Führers, in dem er das deutsche Volk zur großen Weihnachtsspende an Woll- und Pelzsachen für unsere Soldaten ausgerufen hat, in Stadt und Land lebhaften Widerhall gesunden. Vor Beginn der Sammlung sind bereits an die Dienststellen der Partei zahllose Spendenankündigungen gekommen. Stärker noch als bei den vorangegangenen Sammlungen für die Wehrmacht und für den Kriegsbedarf wird sich in diesem Falle die Bereitwilligkeit der Heimat erweisen, unseren Soldaten das zu geben, was sie im Kampf gegen die Kälte brauchen, auch wenn die Spender selbst sich dadurch Einschränkungen, Entbehrungen, ja, sogar Unbilden auferlegen müssen. — Jeder wird geben, was er irgend geben kann! Und dennoch — auch das ist noch nicht aenug! Das Wörtchen „kann" muß in diesem Falle aus unserem Sprachschatz gestrichen werden. Bei dieser Weihnachtsspende für unsere Soldaten soll jeder weit über das hinausgehen, was üblicherweise gegeben werden kann. Der Bedarf der Front an warmen Wintersachen ist — trotz aller vorbereitenden Maßnahmen — so ungeheuer groß, die Notwendigkeit beschleunigter Lieferung so zwingend, daß nicht lange ausgewählt, nicht lange überlegt und erwägt werden darf. — Daß du heute noch lebst und voll Hoffnung und Zuversicht in ein neues Jahr gehen kannst, wem verdankst du es: Dem deutschen Soldaten! Daß dein Hab und Gut nicht unter Schutt und Trümmern verschwelt, wem veröankst du es? Dem tapfer kämpfenden Heer? Daß du In warmer Stube deinen Feierabend erlebst, daß dir und den Deinen das schrecklichste Schicksal erspart blieb, das sich eine angstgequälte Phantasie überhaupt ausdenken kann, wem verdankst du es? Den treuen Wächtern an den fernen, eisstarrenden Fronten! Dein Dank, deine Pflicht aber ist es, ihnen im Kampf gegen die Kälte helfend zur Seite zu stehen, zur Weihnachtsspende an Woll- und Pelzsachen mehr, viel mehr zu geben, als du glaubst geben zu können. Dein einziger Pelzmantel — gib ihn der kämpfenden Front! Du hilfst damit den Krieg gewinnen, und nach dem Siege winkt dir ein neuer! Die gefütterte Jacke, dein Schutz gegen Kälte — liefere sie ob; dein Ofen ist warm, während draußen dein Junge vom Eissturm umtost ist! Was für prächtige Pelzstiefel! Gib sie mit; vor deiner Tür fährt die Straßenbahn, draußen aber der Wachtposten in frostklirrender Winternacht ...! Jedes lange Erwägen, jedes zögernde Ueberlegen ist fehl am Platze. Sucht heraus, was nur heraus- gesucht werden kann, und denkt dabei, daß ihr mit allem, was ihr gebt, niemals das werdet vergelten können, was unsere Soldaten für uns alle getan, geleistet und geopfert haben. Sie marschieren durch Nacht, Not und Grauen, durch Eis und Schnee, durch Blut, Trümmer und Elend, sie setzen ihr Leben und immer wieder ihr Leben ein, damit uns allen, dir und mir, dem ganzen deutschen Volke, Heimat und Leben erhalten bleiben. Kein Dank kann dieses Ausmaß an Opfer vergelten! Aber wenigstens frieren sollen sie nicht, die sich da draußen für uns opfern. Das Wörtchen „kann" ist heute nicht mehr gültig. W i r liefern ab, was d a ist, denn unsere Soldaten brauchen es — im Kampf für die Heimat, für dich und mich, für unsere Kinder und für das große siegreiche Deutschland der Zukunft. F- Oe. Der Kommandowechsel in Ostasien. Stockholm, 27. Dez. (Europapreh.) Der Wechsel auf dem Posten des britischen Oberkommandie- renden in Ostasien hat selbst in London keine große Ueberraschung mehr ausgelööst. Die Absetzung des Luftmarschalls Sir Brooke-Povham war angesichts der Ereignisse in Malaya durch die in der britischen Oeffentlichkeit verursachte Unruhe unver- weidlich geworden. Es ist die übliche Geste gegenüber dem scheidenden Oberbefehlshaber, wenn man an zuständiger Stelle erklärt, sein Nachfolger sei bereits Mitte November für diesen Posten ausersehen gewesen. Zwar ist es richtia, daß General- leutnant Sir Henry Pownal bei der Umbesetzung in der Leitung des Reichsgeneralstabes „für einen besonderen Posten" vorgesehen wurde, doch sprachen keinerlei Anzeichen dafür, daß er Oberbefehlshaber in Osta-sien werden sollte. Maßgebend für die Besetzung des Postens mit einem Armeegeneral dürfte vor allem der Wunsch fein, die Zusammenarbeit mit dem Oberkommandierenden in Indien, General Sir Archibald Wavell, zu erleichtern. General Pownal, der 54 Jahre alt ist, war Generalftabschef des britischen Expeditionskorps in Frankreich. Später wurde er Oberbefehlshaber in Nordirland und dann stellvertretender Ehef des Reichsgeneralstabes. General Wavell hat die Verantwortung für die Verteidigung B U/rm a s übernommen. Zum Oberbefehlshaber der britischen Truppen in Burma wurde der Chef des indischen Generalstcckes, Generalleutnant H u 11 o n, ernannt. Reuter berichtet, daß General Wavell in Tschungking die Frage erörtert habe, wie man die unbegrenzten Menschenreserven Chinas für die gemein-fame Sache am besten ausnutzen könne. Heute fei China das einzige Land, das eine ansehnliche Zahl von Soldaten stellen könne, die in Gebirgs- und Waldkämpfen erfahren feien. Die japanische Presse weist darauf hin, daß die Tschungking-Regierung schon vor der Beeinträchtigung ihrer Zufuhren über die Durma-Stvaße nur mit größter Mühe ihren Widerstand fortzusetzen in der Lage gewesen sei. Nach der Einnahme Hongkongs und den japanischen Luftangriffen auf Rangun sei die militärische Lage für Tschungking noch schlechter geworden. Ein Beistand Tschungkings für Großbritannien werde deshalb die Notlage der britischen Streitkräfte auf der Malaien-Haldinsel kaum erleichtern. Französische Nordailanük- Inseln durch de Gaulle besetzt. Berlin, 27. Dez. (DNB.) Truppen des Verrätergenerals d e G a u l l e haben an den Weihnachtsfeiertagen die Neufundland vorgelagerten französischen Inseln St. Pierre und Miquelon an der nordamerikcmischen Atlantikküste besetzt. Gaullistische Matrosen verhafteten den vichytreuen Gouverneur D e t o u r n a t. Der Gouverneur wurde an Bord des Schiffes „Admiral Muselier" gebracht. Erst dann konnte zur vollständigen Besetzung der beiden Inseln durch die Gaullisten geschritten werden. Nach der Verhaftung der vichytreuen Beamten auf den Inseln veranstalteten die Gaullisten eine Volksabstimmung, wobei sich 98 v. H. der Bevölkerung als Gaullisten und nur 2 v. H. als vichytreu erwiesen haben sollen. Daß eine den Gaullisten günstige Volksabstimmung erst nach Der- Haftung der vichytreuen Beamten durchgeführt werden konnte, gibt selbst der gaullistische Generalstab in London zu. Die Regierung der Vereinigten Staaten behauptet in einer Verlautbarung, daß dieses Unternehmen ohne ihr Einverständnis durchgeführt worden fei. Nachdem der französische Botschafter in Washington, Henri Haye, einen vorläufigen Pro- test bei der Regierung der Vereinigten Staaten eingelegt hatte, wurde in Vichy eine amtliche Verlautbarung veröffentlicht, in der die Erwartung aus- gedrückt wird, daß die Vereinigten Staaten ihre Stellungnahme durch entsprechende Maßnahmen bekräftigen. Giegesparade in Hongkong. Tokio, 28. Dez. (DNB.-Funkspruch.) In Hong- kong fand am Sonntagmittag ein Vorbeimarsch der Truppen vor den Oberbefehlshabern der japanischen Land- und Seestreitkräfte statt. Die Zahl der Gefangenen ist auf über 6000 gestiegen. Die Ordnung auf der Insel wurde sofort wiederher gestellt. Japanische Truppen haben die elektrische Beleuchtung, das Telefonnetz und die Straßenbahnen von Hongkong re- parariert. Die Preise der Lebensrnittel, die in der letzten Zeit um 500 bis 3000 v. H. gestiegen waren, zeigen wieder eine absteigende Tendenz. Oie Japaner auf den Gilbert-Znfeln aelandet. Madrid, 27. Dez. (DNB.) In SBellinflion, der Hauptstadt Neuseelands, wurde bekanntgegeben, daß japanische Truppen am 23. Dez. auf der Insel A p a i a n g in der Gruppe der Gilbert-Inseln ge- landet seien. Seitdem habe man von der Insel keine Nachricht mehr erhalten. Die Gilbert-Inseln, die sich in britischem Besitz befinden, liegen ungefähr in der Mitte zwischen Neuseeland und Hawai. Sie werden auch Üinien-Jnseln genannt, weil sie beiderseits des Aequators gelegen sind. Aufbauarbeit in Norwegen. Oslo, 27. Dez. (Europapreß.) Innenminister H a g e i n teilt der Presse mit, daß seine Behörde im vergangenen Jahr eine Reihe von grundlegenden Reformen in Norwegen durchgeführt habe. An erster Stelle steht dabei, wie der Minister ausführte, die kommunale Neuordnung Norwegens, die durchweg das Führerprinzip der Gemeinde verankerte. Weiter wurde eine einheitlich geleitete G e • sundheitsabteilung gegründet, die ebenso wie das Büro für Bevölkerungsfragen eine Hieb bewußte Rassenpflege vertritt. Zweihundert Beratungsstellen für Mutter und Kind wurden errichtet. Trotz des Krieges sei die Ern äh. rungslage des norwegischen Volkes als gut zu bezeichnen, wenn auch die brutalen englischen lieber- fälle auf die zivile Küstenschiffahrt Norwegens die Ernährungsverhältnisse der Bevölkerung bedrohen. Handelsminister Johannessen stellte fest, daß Norwegen heute mit den meisten europäischen Ländern Handels- und Zalungsadkommen aufrechterhalte und auf diese Weise seine lebenswichtige (Ein. fuhr mit Ausfuhrgütern bezahlen könne. Kleine politische Nachrichten. Ritterkreuzträger Usfz. Wilhelm B r ü ck n e r aus Weis bei Neuwied ist als Geschützführer in einer Panzerjägerkompanie bei Abwehr eines zahlenmäßig überlegenen bolschewistischen Angriffs vor Moskau gefallen. Wie der italienische Wehrmachtbericht bekanntgibt, schlug ein von Panzerkräften unterstützter feindlicher Jnfanterieangriff im Gebiet südlich von Bengasi fehl. Artillerietätigkeit herrschte an der Front von Sollum und Bardia. Im Atlantischen Ozean versenkte ein italienisches U-Boot den bewaffneten englischen Dampfer „Lar- rinaga* von rund 6000 BRT. Im Rahmen des am 18. 12. 1941 abgeschlossenen deutsch - japanischen Rundfunkabkom- mens wurde am 27. Dezember die erste deutsch- japanische Austauschsendung von Deutschland aus mit Ansprachen des Reichsministers des Auswärtigen o. Ribbentrop und des kaiserlich-japanischen Botschafters in Berlin, General Oshima, eröffnet In Buenos Aires ist der Hauptschristleiter der „La Plata"-Zeitung, Professor Rudolf Kain in, im Alter von 64 Jahren gestorben. In zwanzig, jähriger Zugehörigkeit zur Schriftleitung hatte er (eine Kräfte in den Dienst der Verständigung zwl- schen Deutschland und Argentinien gestellt. * Der Führer hat dem ordentlichen Prosesior ent Dr. med. Paul Sudeck in Hamburg aus Anlaß der Vollendung seines 75. Lebensjahres in Anerkennung seiner Verdienste um die Entwicklung der Chirurgie die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. * Der Führer hat dem Maler Professor Otto H. E n g e I in Glücksburg (Ostsee) aus Anlaß der Vollendung seines 75. Lebensjahres in Würdigung seiner Verdienste um die künstlerische Darstellung der Landschaft und der Menschen der deutschen Äasier- kante die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. Aus aller Well. Schließung der Oberschule Schlitz auf Srlegsdauer. Der Reichsstatthalter in Hessen hat der Schließung der Oberschule in Schlitz für die Dauer des Krieges zugestimmt. Der größere Teil der Schüler und Schülerinnen wird nach den Weihnachtsferien die Oberschule in Lauterbach besuchen. Schadenfeuer im Dillkreis. In der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag entstand in dem Haufe eines Landwirts in Hirzenhain ein Schadenfeuer, das im Räucherschrank aufaekommen und auf einen Pfosten der Dach- (onftruftion übergesprungen war. Die Flammen erfaßten bald das ganze Haus und griffen auf die Scheune sowie ein benachbartes Wohnhaus und zwei weitere Scheunen über. Während die beiden Wohnhäuser zum größten Teil gerettet werden konnten, wurden die drei Scheunen nebst den Vorräten ein Raub der Flammen. Auch das Fleisch von zwei frisch geschlachteten Schweinen ist verbrannt. Schnellzug Berlin — Warschau verunglückt. In der zweiten Morgenstunde des 27. Dezember fuhr auf der Strecke Berlin — Posen innerhalb des Streckenabschnitts Frankfurt (Oder)— Posen vor einer kleinen Unterwegsstation bei schwerem Schneesturm der Nachtschnellzug Berlin—War- schau auf einen vor dem Einfahrtsignal dieser Station haltenden Güterzug auf. Bei dem Zusammenprall entgleisten Wagen sowohl des D-Zuges als auch des Eilgüterzuges. Die vordersten Wagen des D-Zuges gerieten dabei in Brand. Obwohl der D- Zug nicht stark besetzt war, ist mit einer Anzahl von Opfern und Verletzten zu rechnen. Oeriliche ärztliche Hilfe war unverzüglich an der Unfallstelle. Die Ur- ist noch nicht geklart. Es liegt die Vermutung , daß der schwere Schneesturm die Signalsicht ungewöhnlich behindert hatte. Großer Waldbrand In Oberitalien. Bei Porto Ceresio am Lugano-See ist ein großer Wald brand ausgebrochen, der infolge des starken Windes in kurzer Zeit gewaltige Ausmaße annahm. Erst Feuerwehren von Mailand, Varese und anderen benachbarten Städten konnten ein Uebergreifen des Brandes auf die umliegenden Ortschaften verhindern. Hitzewelle In Argentinien. Die Weihnachtstage waren in Argentinien durch eine starke Hitzewelle gekennzeichnet. Im Landes- Innern, so in Cordoba und San Rafael, wurden Temperaturen von 41 Grad Celsius gemessen, in Rioja und Santa Maria in Nordargenttnien sogar 44 Grad. Die hohen Temperaturen hatten in 6en Andengebieten eine starke Schnee- und Gl et- scher-Schmelze zur Folge. Die Flüsse Mendoza und San Jüan traten durch den Andrang riesiger Wassermengen aus den Cordilleren über die Ufer. Ganze Ortschaften in der Provinz San Juan mußten geräumt werden. Die Wasser- und «Strom» Versorgung in der Provinz Mendoza ist gefährdet. Hauptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lauge. Stellvertreter de« Hauptichrtstleiters: Dr. Haus Thyrtot. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. ?lr.W. Lange; für das Feuilleton: Dr.Hans Thyrtot; für Stadt (Sieben, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Ernst Blumschetn (bcuri.), i.v.: Dr.Hans Tkmriot. Druck und Verlag: Brühlsche Untversltätsdruckerel R. Lange K«. Berlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann; Anietgenletter: Han« Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theo vor Kümmel. PlNrS, Explosion in Raum5 Roman von H.C. Hansen Copyright by Prometheus-Verlag Dr.Elchadcer, Gröbenzell b .München 23. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „Na also", seufzte Bärbel erleichtert. „Jetzt fragt es sich nur, ob du dabei sein willst oder mich allein sprechen läßt. Paß auf, Kprt macht sofort mit. Jedenfalls wäre es besser, du hilfst mir ein bißchen bei der Klarlegung der Vorgänge, weil du doch mehr Ahnung davon hast als ich. „Ich mache mir Unannehmlichkeiten", gab er zu bedenken. „Nie. Kurt kann tun und lassen, was er will. Ich kann ihm erzählen, was ich weiß. Wenn es nicht klappt, erfährt kein Mensch etwas davon, und wenn es klapvt, dann ist einer Verbrecherbande das Handwerk gelegt; das wäre eine verdienstliche Tat, nicht eine, die Strafe verlangt." „Wann kommt denn Kurt nach Hause?" „Morgen früh." „Dann meinetwegen", gab Michel zu. „Wir können mit ihm einmal alles besprechen." * Sonntags in aller Frühe kam Kurt Eberhard zu Hause an. Zuerst traf er die Mutter, die, wie immer, zeitig aufgestanden war und schon die Vorbereitungen für den Morgenkaffee traf. Dann besuchte er den Vater, der noch zu Bett lag, begrüßte ihn nicht weniger herzlich als die Mutter und ging zum Schluß in Bärbels Zimmer. Sie fuhr entsetzt hoch, als die Tür unmanierlich laut aufgerissen wurde und jemand ein schmetterndes „Morgen" schrie. Mitten aus den schönsten Träumen, die sich um Michel und das künftige Heim drehten, war sie aufgeschreckt. „Ach, du bist es!" meinte Bärbel erleichtert, als sie den Bruder erkannte. „Ich hätte mir die Begrüßung freundlicher ge- dacht", meinte er und gab ihr einen Kuß auf die schlafwarme Wange. Dann ttollte er sich aus den- Zimmer und brauchte nicht lange zu warten, bis zuerst der Vater und wenig später auch Bärbel, sonntäglich gekleidet, zum Vorschein kamen. Die Kaffeezeit wurde über Gebühr lange ausgedehnt, bis man sich die wichtigsten Neuigkeiten erzählt hatte. Dann mußte Mutter Eberhard in die Küche. Der Vater las seine Zeitung, und die Geschwister gingen aus dem Hause, um Michel zu besuchen. Er war gerade beim Rasieren, als feine Wirtin die Anmeldung brachte. Hastig schabte er den Bart fertig, band den Schlips um und verfügte fid) in das altfränkische Wohnzimmer seiner Vermieterin. „Großartig, daß du da bitt, Kurt!" Er schüttelte dem Schwager die Hand uns begrüßte Bärbel erst nach ihm, was sie aber diesmal durchaus nicht übel- nahm. Ohne den bereitgestellten Kaffee zu beachten, begann er sofort mit einem bis ins einzelne gehenden Bericht, dem Kurt gespannt lauschte. Zum Schluß erläuterte Michel, welche Entschlüsse von ihm und Bärbel gefaßt worden seien, und fragte Kurt, ob er mitmachen wolle. „Klar Ehrensache! Macht mir wirklich Spaß. Das gibt einmal abwechslungsreiche Ferien. Sag mal, Bärbel was ist diese Aenne Barkow für ein Mädchen?" „Ach, mir gefällt sie nicht. Sie ist Ende der Zwanzig, ein bißchen mager, nicht hübsch und sehr unwirsch im Wesen." „Natürlich. Es war ganz falsch, dich danach zu fragen, du antwortest wie eine richtige Frau." Kurt lachte. „Wie findest du sie denn?" wandte er sich an Michel. „Och--" Bärbels Bräutigam wurde verlegen. „Ich habe sie nur von weitem gesehen. Hählick ist sie meiner Meinung nach gerade nicht. Mager kann man mit schlank übersetzen. Ihr Gesicht ist nicht jedermanns Geschmack, aber es wirkt eigenartig." „Sieh mal an!" Bärbel spielte die Empörte. „Laß nur!" mahnte sie der Bruder. „Außer dir gibt es schließlich auch noch annehmbare Mädchen. Wenn sie also nicht abstoßend ist, steht mein Plan fest." „Und der wäre?" „Ich werde sie auf irgendeinem Wege kennenlernen und die Bekanntschaft fortspinnen." „Die Frage ist nur, ob sie anbeißt!" überlegte Michel. „Das laß meine Sorge sein!" Kurt wischte mit überlegener Gebärde diese Bedenken aus dem Felde. „So ganz ohne Erfahrung bin ich ja Er brach ab, als die Schwester fragende Blicke zu ihm herüberfandte. „Alfo, kurz und gut, es wird wenigstens probiert Schaden kann es auf keinen Fall." Sie besprachen noch Einzelheiten. Kurt verlangte die Adresse von Aenne Barkow und empfahl sich schnell, um schon an diesem Vormittag sein Heil zu versuchen. Kaum hatte er das Zimmer verlassen, als Bärbel mit recht bedenklicher Miene wissen wollte, ob ihr geliebter Bruder vielleicht Anzeichen einer nicht zu billigenden lockeren Lebensauffassung zutage bringe. Für Michel war das wieder eine heikle Frage, bei deren Beantwortung er mit aller Vorsicht zu Werke gehen mußte, um m das arglose Herz eines jungen Mädchens keine bösen Samenkörner zu senken. ; Unternehmungslustig und seiner Sache durchaus gewiß, erreichte Kurt Eberhard im Sturmschritt eine Straßenbahn, fuhr bis zu dem Stadtteil, in dem Aenne Barkow wohnte, musterte unauffällig das Haus, das sechs Stockwerke hatte, und entschloß sich, den Portier zu befragen. Mit Hilfe eines Fünfzigpfennigstückes verlief die Vernehmung sehr glatt. Fräulein Barkow wohnte bei der Witwe Klein im zweiten Stockwerk und hatte heute morgen bestimmt noch nicht das Haus verlassen. Gewöhnlich ging sie Sonntagmorgens um zehn Uhr spazieren, wenn das Wetter schön war. Es war deshalb ungewöhnlich, daß sie jetzt kurz vor elf Uhr noch nicht zu sehen gewesen war. Diese Auskunft genügte Kurt vorläufig. Er überquerte die Straße und stellte sich in fünfzig Meter Entfernung an eine Ecke,. von wo er bas Haus, ohne aufzufallen, beobachten konnte. Seine Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt. Nach zehn Minuten kam eine ältere Frau heraus, die auf einen Bäckerladen zusteuerte. Wieder eine Viertelstunde später ftürmten zwei Kinder aus dem Hause, denen in kurzem Abstand ein Mann, offenbar der Vater, folgte. Dann betraten zwei Frauen das Haus, auf die die Beschreibung der Barkow nicht paßte. Erst kurz vor zwölf Uhr erschien ein jüngeres, weibliches Wesen, das ein schlichtes graues Kostüm trug, unverkennbar sehr schlank -war und mit kräftigen Schritten die Straße in der Richtung entlangfdjritt, in der Kurt stand. Er zog sich vorsichtshalber ein bißchen um die Ecke Kuruck, wartete ab, wohin sie ging, folgte ihr und überholte sie, um zwei Minuten später stehenzubleiben, eine Zigarette anzuzünden und das her- ankommende Mädchen so zu besehen, daß sie nicht merkte, ob ihr besonderes Interesse geschenkt wurde. Kurt war zufrieden. Das mußte sie sein. Er begriff Bärbel nicht und verstand sie bann doch wieder. Diese Aenne Barkow war keine landläufige Schönheit. Sie hatte ein schmales, energisches Gesicht, beinahe männlich, jedenfalls klug und rassig wirkend. Die Augen waren groß und allem Anschein nach grau. Die Figur federte spannkräftig bei jedem Schritt. Der Verfolger war jetzt mehr als zuvor entschlossen, unter allen Umständen eine Bekanntschaft herbeizuführen die auch ohne die kriminelle Seite der Angelegenheit interesiant sein würde. Er ließ sie einigen Abstand gewinnen und folgte ihr so, daß er sie im Auge behalten konnte. Zweimal blieb Aenne Barkow an Schaufenstern stehen. Sonst kümmerte sie sich um nichts und niemand. Allmählich näherten sie sich dem Zentrum der Stadt, wo der Verkehr dichter wurde, so daß der Verfolger näher heranrücken mußte. Von vornherein war es Kurt klar, daß es aussichtslos wäre, dieses Mädchen auf der Straße anzusprechen. Sie würde ihn scharf abfallen lassen und damit jede fernere Gelegenheit des Kennenlernens zunichte machen. * Als sie kurz nach zwölf Uhr ein Cas6 betrat und auf der Terrasse Platz nahm, war er immer noch ohne jede Ahnung, wie er eine Bekanntschaft herbeiführen sollte. Sie ließ sich, wie er bald feststellen konnte, eine Tasse Kaffee und eine Zeitung bringen. Also war sie wenigstens für eine Viertelstunde aufgehoben, die man dazu benutzen konnte, irgendwo in der Nähe einen günstigen Standpunkt ausfindig zu macken. Während Kurt neben einer Litfaßsäule stand, schlenderte auf einem Sonntagsbummel em Schulfreund an ihm vorbei, mit dem er Jahre hindurch in der gleichen Klasie gesessen hatte. In Sekundenschnelle hatte er einen genauen Plan gefaßt, der unfehlbar zu fein schien. Junge Männer dieses Alters benötigen nie viel Zeit und viel Worte, um sich zu verständigen. Der Klassenkamerad blieb neben Kurt stehen und freute sich, bei einem so listigen Manöver helfen zu können. (Fortsetzung folgt» Aus -er Stadt Gießen. Am Briefkasten. bft ein« * 4»: * e b M i|i öen 1 ni, | 'et- j uhut Die beiden Briefe liegen zuweilen nebeneinander, [hvor sie in die Winde flattern. Der Kasten hangt dc und schluckt, was man ihm gibt. Die beiden Briefe erklettern wieder mühselig den Umfang chler Seiten, was haben sich die Menschen eigent- !lln der Ecke hängt ein großer Briefkasten. Bei jöem Wetter, zu jeder Jahreszeit schluckt sein K.appermaul, was man hineinschiebt. Er schluckt Verwirrung, Berechnung und Seligkeit; Tod und Geburt nimmt er geschäftsmäßig auf, Stunk und Kmk, Rechnungen und anonyme Briefe. Zehn Schritt auf der einen Seite wohnt die blonde Anneliese. Manchmal jeden Tag, manchmal itit Abstand kommt sie eilig daher, leichter Schritt, ftwereloser Fuß, zieht ein Briefchen hervor und stiebt es ein. Klapp, macht der Kasten. Sie späht U-nher, Liebesbriefe sind eine so heikle Angelegen- hüt. Einen Winter, einen Sommer lang. Farbiges Papier, große schmale Umschläge, mal dick, mal hi! nn. tn Papierküssen, mit den niemals endenden Miß- nsttändnissen. Die beiden Menschen am Briefkasten sehen sich an. Am könnte alles so einfach sein. Sie verziehen st;ar ein klein wenig lächelnd den Mund. Aber Lmeliese denkt, der sieht auch so aus, als ob er kccherzia Schluß macht. Aber Hans denkt, die IW auch so aus, als ob sie ihren Freund hysterisch «wimmert. M Von der anderen Seite kommt Hans. Scharfer M || »hritt, gewohnter Gang mit schallendem -Hacken- stlag, finstere Stirn und schmaler Mund. Er zögert ächt, er zieht seinen Brief mit dem sachlichen Irmat und der Maschinenschrift. Es mußte Schluß gimacht werden. Es ging einfach nicht mehr: Schluß mt den brieflichen Tränen, den Vorwürfen, mit r ___w »deren Briefen, genau |t in heftigen Wellen, Sehnsucht oder schroffe j eichgültigkeit, wochenlange Verstimmung um ein stsch verstandenes Wort, und aufs neue Liebe, strnrische Zärtlichkeit — und ewige Sehnsucht nach minner Gegenwart. Zehn Schritt auf der andern Seite wohnt Hans, dit j Tenn er ins Büro geht, schiebt er ein Briefchen ein, k immer, aber oft. Quartformat nach dem M ; ijuHeren Anblick, sachlich, meist mit der Maschine k ^schrieben. Aber drinnen steht genau dasselbe lieb ^richte Zeug wie in den anderen Briefen, ------ liy monatelang so viel zu schreiben? Sie quälen ft), sie möchten festhalten, was in der Zeit vergeht, stürzen in Vorwürfe, wo sie schweigen müßten, e zerren Liebesworte hervor, wo Bedachtsamkeit J boten wäre. Sie schreiben ihre schöne Liebe in •bden. 5^ Von der einen Seite kommt die blonde Anneliese ? I j deher, nicht mit hüpfendem Schritt. Sie kann sich । ? vkv dem Brief nicht trennen. Liest immer wieder ur" dl- Anschrift, die eine Verheißung war, jeder Buch- ftbe geliebt — geliebt eine fremde Stadt, eine nie gi ehene Straße. j 3n dem Erlaß wird gleichzeitig die Erwartung MW ^gesprochen, daß Trunkenheitsausschreitungen auch M in der Silvesternacht von selbst unterbleiben. Auch te Silvesters eiern in geschlossenen Räumen haben t Hi Volksgenossen darauf Rücksicht zu nehmen, daß Mel- bin) iinbe en, n1 :ar!« I * j ackl wfnl l Dff’j > deutsche Volk sich im Kampf um seine Freiheit Ünbet und daß seine Soldaten ständig Gesundheit r> Leben zur endgültigen Sicherung des Reiches W er bi ^setzen. Wer will aktiver Unteroffizier Mvl Titi; f» gtll ml e niÄ * begrüß miebet. .• 6W n^l jtbflE efant" niine-1 de. I« 3^ rol^ er $ fierti'1 iststell" WL ■genbC «Itl? Die beiden Briefe fallen, klapp in den Kasten. Die beiden törichten Menschen gehen jeder seines Reges. K. K. rie Polizeistunde in der Silvesternacht. tlfllö* ■ Stabt tont ei nE flfN !ge«^ Der Reichs führ er ff und Chef der Deutschen Polini ersucht in einem Runderlaß die Polizeibehör- dti, die Polizei st unde in der Silvester- nicht im Rahmen der Bestimmungen des Bareres zu regeln. Danach dürfen Ausnahmen von der regelmäßigen Polizeistunde nur in einzelnen acnz besonders begründeten Fällen und nur mit Zu- ftmnung der Kreispolizeibehörde zugelassen werbt!. Bei der Zulassung von Ausnahmen ist dem ? -n-egszustand entsprechend ein st renger Maß- l s!: b anzulegen. Wo nicht Gründe besonderer Art n »rliegcn, wird der Beginn der Polizeistunde nicht fpiter als auf 1.00 Uhr festzusetzen sein. Auf einen piteren Zeitpunkt als im Vorjahr darf der Beginn fei Polizeistunde keinesfalls festgesetzt werden. in -er Luftwaffe werden? Kl l| hie Luftwaffe stellt erstmalig am 1. April 1942 in ihren Unteroffizierschulen Freiwillige em, die bi? Absicht haben, sich für die Laufbahn des aktiven llrterosfiziers in der Luftwaffe mit 12jähriger Sitnftjeit zu verpflichten. Tauglichkeit für den Mchrdienst ist Bedingung. Der Bewerber soll am kir stellungstag das 17. Lebensjahr vollendet haben mt» nicht älter als 18 Jahre fein. Bewerbungs- tkche für die Einstellung am 1 April 1942 müssen blt 15. Februar 1942 an das für den dauernden ßthnsitz des Bewerbers zuständige Wehrbezirks- bnmanbo gerichtet werden. Dort und bei dem lommanbo Der Unteroffiziersschulen der Luftwaffe, le lin W 50, Nürnberger Straße 39/40, wird Aus- mft über die Einstellungsbedingungen erteilt. Schützt die EHW -Eimer vor Irostqefabr! ^SG. Der Eintritt von Frostwetter verlangt niete besondere Aufmerksamkeit bei der Unter’ :irgung der EHW.-Eimer. Jeder weiß, oaß es inte mehr denn je darauf ankommt, daß auch Die richte Menge Küchenabfall dem Ernährunashilss- erhalten bleibt. Alle Volksgenossen, besonders i^re Hausfrauen, werden deshalb gebeten, nichts, unsere Schweine fressen könnten, dem Verderb '«-szugeben, sondern jetzt erst recht um deren Ad- rsrung an die Sammler des Ernährungshuss- reikes besorgt zu sein. Geschützte Aufstellung der irrer im Torgang, Treppenhaus ober Kellervor- sa, verhütet das F e st f r i e r e n d e r A d - le und größere Verluste. Allgemein ist bekannt, R bas Ernährungshilfswerk infolge ber lereit- Öligen Mitarbeit unserer Hausfrauen beträchtliche §ngen Schweinefleisch zusätzlich erzeugt. Die kleine ^ihe, die Eimer kurz vor bem Abholen durch Die ^W.-Sammler greifbar bereit zu stellen, wird sich ?i^sr vielfach lohnen. ♦ ?• Kein Verkauf von Neujahrskar- ’i- Der Reichsminister für Dolksaufklärung und 'k! paganda teilt im Einvernehmen mit den zustan- '.g n Stellen mit, daß auch im Einzelhandel ber <6 kauf von Neujahrs-Glückwunschkarten unter- muß. Voll-, pelz- und Wintersachen für die Front! Oer Dank der Heimat sei die Tat! Die Partei ist augetreten, um dem willen des Führers entsprechend zu Weihnachten 1941 eine große Sammelaktion von Doll - und winter- fachen für die Front als Weihnachtsgeschenk der Heimat für unsere Soldaten zur Durchführung zu bringen. Volksgenossen und Volksgenossinnen? Diesmal wird kein Opfer von Luch gefordert! Eure Spende bedeutet lediglich Erfüllung einer selbstverständlichen Pflicht? Was wird gesammelt? Alle Arten von pelzen. Doll- und Pelzdecken, warme Handschuhe aus Wolle oder mit Pelzfutter, Leibbinden, warme Socken, desgleichen Strümpfe, Doll- und Pelzwesten, Pullover, warmes Unterzeug, warme Schals, Vrust- und Lungenschüher, Kopf- und Ohrenfchüher, puls- und Kniewärmer, Dollfäustlinge und alles, was dazu dient, den Kampf gegen die Dinterkälte erfolgrench zu führen! Alle Spenden sollen sofort verwendungs- fählg, also sauber und evtl, gewaschen sein? Die Sammlung erfolgt vom 2 7. Dezember 1941 bis zum 4. Januar 19 4 2. Die Gegenstände werden von Beauftragten der VSDAP. in den Wohnungen gegen Quittung abgeholt, können aber auch in Gießen an folgenden S a m meist e l l e n täglich fauch sonntags) von 9 bis 11 und 15 bis 17 Uhr abgegeben werden, und zwar: Ortsgruppe Mitte: Goetheschute, part, Ortsgruppe Nord: Schillerschule, part., Ortsgruppe O st: Ortswaltung der DAF., Cid)et Straße und der Geschäftsstelle der NSDAP.» Kaiserallee 6, Ortsgruppe Süd: Clebigbau, L Stock, Zimmer 5. Die Wehrmacht braucht Skier und Skistiefel. Dringender Appell an alle (Skiläufer. — Transportsperre für (Skier auf allen Verkehrsmitteln. Um den Gesamtbedarf der Wehrmacht an Skiern und Skistiefeln zu befriedigen, werden alle Skiläufer ausgefordert, ihre Stier unb Skistiefel für die Wehrmacht abzugeben. Ausgenommen davon sind alle noch nicht zur Wehrmacht einberufenen Angehörigen der HJ^ da sie sich in der vormilitärischen Ausbildung befinden und dazu ihre Skier benötigen, ferner die gesamte Vergbevölkerung, soweit sie die Skier zu beruflichen Zwecken benötigt, und die Skllehrer, die ihre Skier für die Durchführung der ihnen übertragenen Aus- bildungsaufgaben gebrauchen. Die Sammlung von Skiern und Skistiefeln wird parallel zur Sammlung von Pelz-, woll- und wlnterfachen für die Front durch die gleichen Sammel stellen durchgeführt. •Die Spender von Skistiefeln erhalten für jedes paar abgegebener Skistiefel einen Bezugschein auf Strahenfchuhe. wenn für einen Volks- genossen die Abgabe seiner vielleicht wertvollen Skier eine finanziell nicht zumutbare Belastung bedeutet, so kann er auf Antrag dafür eine Vergütung erhalten. Die höhe der Vergütung rlch- tet sich nach Qualität und Zustand der abgegebenen Skier. Einzelheiten über die Bewertung teilen die Sammelstellen mit. Die Skier und Stocke sollen gut zusammengebunden und mit einem haltbar angebrachten Schild versehen sein, auf dem Jlame und Anschrift des Spenders vermerkt find. Es werden wie bei den Dollsachen zwei Quittungen ausgestellt, von denen die eine im Besitz des Spenders bleibt. Ls wird erwartet, daß alle Skiläufer den Appell zur Abgabe ihrer Skier beherzigen, auch wenn sie ihnen noch fo sehr ans Herz gewachsen sind, denn unsere Soldaten benötigen sie noch dringender als sie selbst. Gleichzeitig ist für alle Verkehrsmittel eine Transportfperre für Skier verhängt worden. Dis zum 4. Januar wird gesammelt. VSG. Das Gauorganisatlonsamt gibt zur Durch- ührung der Wlntersachen-Sammlvng für die Front folgenden Hinweis: Um jeden Irrtum zu vermeiden, wird nochmals bekanntgegeben, daß die Sammlung auch im Gau Hessen-Vasfau bis zum 4. Januar durchgeführt wird. Dabei ist zu beachten, daß alle die Wintersachen, die gebrauchsfertig sind, sofort bei den Sammlern bzw. bei den Sammelstellen der Ortsgruppen abzugeben sind. Jene Wintersachen, die jedoch noch umgeändert und gebrauchfertig gemacht werden mästen, können noch laufend bis zum 4. Januar in den Sammelslellen der Ortsgruppen abgegeben werden. Die Ortsgruppen sind verpflichtet, die gesammelten Sachen täglich den Kreissammelstellen abzuliefern. Durch die Beachtung dieser Regelung ist sicher- gestellt, daß die Front auf dem schnellsten w e g e in den Besitz der gesammelten Wlnterfachen kommt. Ungezählte helfende Hände werden gebraucht Aufruf der Reichsfrauensührerln zur Wollsammlung. Die Reichsfrauenführerin S ch o l tz - K l i n k hat folgenden Aufruf erlassen: Mitten in der Weihnachtszeit hat uns der Führer eine Aufgabe gestellt, die uns stolz unb froh macht. Wir Frauen können hier unsere Hilfsbereitschaft für die Front beweisen unb unsere ganze Tatkraft für diese Aufgabe einsetzen. Nicht nur fertige Wintersachen sollen aus Kästen unb Schränken bereitgestellt werben, sondern wir wollen mit Geschick unh Erfindungsgabe Altes xu brauchbarem Winterzeug für die Front umarbeiten. Diel ist schon in der Ruhe ber Festtage getan worben, doch wir wollen die Zeit bis zum letzten lag ber Sammlung nützen und aus dem kleinsten Rest Brauchbares für die Soldaten zurecht machen. Was aber in den Haushalten nicht umgearbeitet werden kann, wird in den Näh st üben der NS-Fraue'nschaft instandgesetzt. Dafür werden ungezählte helfende Hände gebraucht Ich rufe daher die deutsche Frau zu diesem besonoeren Einsatz und bitte sie, sich in den Ortsgruppen zur Mitarbeit zu melden. Ich bin gewiß, daß die Aufgabe, die uns der Führer gestellt hat, von der deutschen Frau verstanden und gelöst wird. Gertrud Scholtz-Klink, Reichsfrauenführerin. Verdunkelungszeil: 29.12. von 17.13 bis 9.31 Uhr. Unsere (Soldaten sollen nicht stieren! Winke und Ratschläge für unsere Hausfrauen. lene Strumpfschafte ohne Füßling«, die man immer anstricken wollte; seien es alte D a - men- ober H e r r e n f i l z h ü t e , die immer wie- der Platz wegnehmen, sei es wollenes oder Flanell- Unterzeug; seien es Fausthand schuh e, Knie- wärmer, Pulswärmer, Kopfschützer, Leibbinden und dergleichen mehr. Das alles Ein jeder von uns wird sich noch mit Unbehagen des vorjährigen kalten Winters erinnern; eisiger Nordostwind griff durch die Kleider und zog das letzte bißchen Wärme aus dem dicken Wintermantel; durch die Schuhsohlen drang langsam und unerbitt- lich die Kälte, und es gab die bekannten „Eis- deine". Man verkroch sich immer tiefer in den Man- tel- oder Pelzkragen, um Gesicht unb Ohren vor bem schneidenben Winb etwas zu schützen und versenkte die Hande bis an die Ellenbogen in die weiten Taschen. Aber man hatte dabei doch immer die Gewißheit, in kurzer Zeit an den warmen Arbeitsplatz im Büro ober an die Werkbank oder in das warme Zuhause zu gelangen. Kälte tut weh! Wer die Schattenseiten eines harten Winters — wenn auch in so kleiner bescheidener Dosis — am eigenen Leibe verspürt hat, wird sich vielleicht einen ganz kleinen Begriff von dem machen können, was unsere Soldaten in diesem Winter an den Fronten auszuhalten haben. Wie selten ist es ihnen vergönnt, sich in einem durchheizten Raume aufzuwärmen! Stundenlang stehen sie auf einsamer Wacht, auf freiem Felde oder in Erdlöchern und müssen ihre ganze Aufmerksamkeit darauf richten, daß nicht ein überraschender Angriff des Feindes über sie hereinbricht. Und über weite Steppen, durch Schluchten unb Täler, durch die zerschossenen Wälder unb über bas Meer fegen peitschenbe Stürme; sie treiben unseren Soldaten die Eis- unb Schneekristalle ins Gesicht und saugen ihnen die letzte Wärme aus den Knochen. Und so rote Die einen auf Posten stehen, ziehen die anderen in end- losen Kolonnen durch unendliche Weiten In bte dop deren Stellungen, um den Kameraden Ablösung ober Munition und Verpflegung zu bringen. Auch nach ihnen greift unbarmherzig bte Äu te immer schwerer unb immer klammer werden bie Glieder — unb boch müssen sie vorwärts und dürfen nicht Nachlassen im Kampf gegen einen tüjJWnJ« Feind unb gegen bte ihnen fetnblich gesinnt« Natur. Diesen fernen, unermüblichen Kampfern für Deutschlanbs Sieg unb Zukunft ist die Heimat u n - endlichen Dank schuldig! - Darum werden auch, wie bei allen bisherigen Appellen an den Opfersinn der Heimat, ber Aufruf bes Führers unb die erlauternben Worte von Reichsminlster Dr. Goebbels zur W e i h n a ch t s s p e n b e v o n w a rmen Wintersachen für unsere Solbaten auf fruchtbaren »oben fallen! Noch intensiver, noch um- fassenber als bei den bisherigen Sammlungen wird die Heimat sich diesmal mit allen ihren Kosten für ihre kämpfenden Solbaten einsetzen. Wie aber können wir alle mithelfen, unsere tapferen Kampfer vor bem frühzeitig hereingebrochenen Winter zu schützen? Denn bas, was wir geben soll auch den Anforberungen entsprechen unb nützlich sein! Aber bleie Frage ist bei einigem Nachbenken einfach zu beantworten. Macht (Schränke und Truhen auf! Nehmen wir uns die Zeit, in unserem tannenbaumgeschmückten, warmen Zimmer alles das durch- maehen, was wir an warmen, wollenen machen der verschiedensten Art und an Decken, Pelzen und Fellen besitzen, die vielleicht schon manchen Winter in Schubladen, Schränken unb Truhen geschlum- merthaben. Manches Stück wird sich aber auch finden, das wir wohl sehr gut selbst gebrauchen könnten, von bem wir aber wissen, daß es unseren Soldaten noch viel nützlicher wäre als uns Und bann sind ba noch so manche Dinge, von denen wir uns „nicht trennen mögen, weil man sie x>idieiap doch noch mal irgendwie verwenden konnte Solche Sachen gibt es in jedem Haushalt? Seien es Wolljacken, Wollweften oder Pullover, vielleicht mit schadhaften Aermeln; seien es wol- sind Dinge, auf die mir wirklich verzichten können! — Aber auch die warmen Gegenstände, die wir in Gebrauch haben, wollen wir einer gründlichen Durchsicht unterziehen. Unser schöner Pelzmantel soll jetzt wichtigeren Zwecken dienen; er soll unseren Soldaten den Kampf erleichtern helfen. Einer hat drei oder sogar vier wollene Pullover — so was gibt es bestimmt. Er kann immer nur einen anziehen, und wenn er bann noch einen zum Wechseln behält, sollte er da nicht den dritten und vierten abgeben können? Oder er hat zwei Wollschals. Ist da nicht einer übrig für einen Soldaten der Ostfront? Bei gutem Willen — unb ben hat die Heimat doch — werden sich eine Unmenge brauchbarer Wollfachen finden lassen. pelzfutter und Einlegesohlen. Brauchbare Wollfachen sagen wir. Jawohl, denn brauchbar müssen sie sein. Da hat eine Mutter z. B einen Pullover, aus dem ber Junge längst herausgewachsen ist. Es sollte ja immer mal etwas anderes Daraus gemacht werden, aber was? Nun, ein Kopfschützer für einen Soldaten! Eine geschickte Hausfrau wird bas sehr einfach bewerkstelligen können, ebenso wie sie aus wollenen Strumpfschäften Kniewärmer, aus den Aermeln von Wolljacken, sofern die Jacken nicht mehr als solch« zu verwenden sind, Pulswärmer herstellen kann. Auch Leibbinden können aus Pullovern ober sonstigen runbgestrickten Wolljacken unb dicken Wollhemden, deren schadhafte Stellen Dabei wegfallen, gearbeitet roerbem Aber damit sind noch lange nicht alle Möglichkeiten erschöpft! Großmutters Katzenfell soll nicht vergessen werden! Wie herrlich lassen sich' daraus ein'warmes Pelzfutter für warme Fausthandschuhe, z. B. aus einer alten Hausjoppe gefertigt, oder warme Einlegesohlen zuschneiden! Auch sonstige Pelz- reite lassen sich gut für Einlegesohlen verwenden, denen man aber eine feste Unterlage entweder aus guter, fester Pappe oder aus dem ausgebugel- ten Filz von Vaters altem Hut gibt. Dann sind sie besonders warm. Es genügt aber auch schon, n«im man aus bem ausgebügelten Filz Einlegesohlen schneidet. Ist er etwas zu welch, wird man ihn auf eine feste Pappsohle aufnähen. Denn sonst würde sich die Filzsohle beim Marschieren zu leicht zusammenstehen unb brücken ober gar nach hinten aus dem Stiefel herauskriechen. Damit aber wäre unteren Soldaten nicht gedient. Also, immer für feste Unterlage bei ben Einlegesohlen sorgen! Darum: vorher immer gründlich Nachdenken, wie man dies und das verarbeitet, damit es auch wirklich allen Anforberungen gerecht unb so unseren Soldaten nüblich wird! . w Diese Hinweise sollen nur eine kleine Anregung sein! Denn jede deutsche Hausfrau ist sicher in der Lage, bei einigem Nachbenken noch so manche nutz» lichen Darmespenber für unsere ©oft>aten herzu- stellen. Ein jeder denke bei diesen selbstverständlichen und kleinen Gaben an bie großen Opfer, bie unsere Soldaten bringen, indem sie bie Heimat vor narrten- lostm Elend bewahrt haben unb jetzt in einem har- ten Winter auf treuer Wacht für uns alle stehen! Ingrid Binne, Kaufleute sind keine Taufchleute! Als man bas Geld noch nicht kannte, erfolgte der Verkehr der Güter im Wege des Tauschhandels. Man tauschte dieses Erzeugnis gegen jenes. Die Einbürgerung des Geldes und des Geldverkehrs beseitigte dieses System, das sich im Hinblick auf die steigenden Bedürfnisse der Bevölkerung überlebt hatte. Das Geld wurde zum Mittel der Erfüllung aller Wünsche. Wenn eine Ware nur gegen Bezugsberechtigung zu bekommen ist, spielt das Geld nicht mehr diese allgewaltige Rolle. Maßgebender als Geld ist für Bezug einer bewirtschafteten Ware der Berechti- gungsnachweis. Diejenigen, die über bezugsbeschränkte Waren bzw. Mangelware verfügen, erhalten daher heute in den Augen derjenigen, bie biefe Waren beziehen wollen, ein erhöhtes An- sehen. Aus Seiner Majestät dem Kunben ist Seine Majestät ber Verkäufer geworden. Er wird heute vielfach umworben, weil er der Verfügungsberechtigte über eine Mangelware bzw. bezugsbeschränkte Werre ist, die man von ihm kaufen will. Dieses Verhältnis zwischen Verkäufer und Kunden hat zu einer Erscheinung geführt, bie vor kurzem eine ernste Entgegnung sowohl im „Schwarzen Korps" als auch in ber „Textil-Zeitung" fand. Der Besitzer von Mangelware hat heute eine gewisse Macht. Er kann, wenn er seine wahre Aufgabe, Treuhänder der ihm anvertrauten Mangelware zu sein, nicht erkennt, sich den Bezug anderer Mangelware dadurch erleichtern, indem er diese Ware nicht mit Geld kauft, sondern durch den Tausch mit seiner Mangelware erwirbt. Das „Schwarze Korps" wendet sich gegen diese „Seuch? bes Tauschhandeis von Kaufleuten untereinander" und berichtet über einen Fall, wo ein Gemischtwarenhändler eine Kiste Zigarren gegen 20 bis 25 Hähnchen umae- tauscht hatte. Ein noch krasserer Fall des Tausch- warenhandels ist die ebenfalls vom „Schwarten Korps" angeprangerte Zeitungsanzeige eines Berliner Möbeltischlers, ber „Schlafzimmer neu gegen alles tauscht"! Wenn man so etwas lieft, könnte man meinen, daß wir uns wieder ben Zeiten eines primitiven Tauschhandels, in ber bas Geld noch keine Roll« als Tauschmittel hatte, nähern? Kaufleute und Handwerker, bie dieser Seuche des Tauschhandels anheimgefallen sind, mögen jedoch bedenken, daß es bet ernsten Ermahnungen und Appellen an ihre Pflicht und ihre Berufsehre nicht bleiben wird. Wer gegen feine treuhänderischen Pflichten bei ber Verteilung von Mangelware verstößt, tnbem er unter Aus- schaltung bes Geldes die eigene Mangelware gegen andere Mangelware tauscht, und diejenigen, bte keine Ware besitzen, infolgebeffen unberücksichtigt bleiben, läuft Gefahr, bestraft zu werden. Es werben gewiß geeignete Mittel angewandt werden, um zu verhindern, daß sich ein Tauschhandel auf breiter Front einbürgert Die gerechte Verteiluna an die Bevölkerung wirb auf jeden Fall sicher gestellt werden. In Gefahr sind nur, so schreibt die „Textil- Zeittmg" in ihrem Aufsatz „Kaufleute sind keine Tauschleute", die Köpfe der ehrvergessenen Warenbesitzer, die es auf einen Versuch antommen lassen. V. A. Theater der Universitätsstadt Gießen. Morgenfeier: Bom frohen Leben. Die gestrige Morgenfeier brachte unter der lieber« schrift „Vorn frohen Leben" eine von W. M. Mund, Otto S ö l l n e r und Heins Roux zusammengestellte Folge von Rezitation, Gesang und Tanz. Die Vortragsfolge handelte, vierfach gegliedert, vom Menschen im allgemeinen, von der Liebe und Liebesleuten, von Künstlern und von Soldaten. Die Möglichkeiten sind für ein Programm dieser Art vielfältig, verlockend und nahezu unerschöpflich: die Auswahl erstreckte sich hier etwa von Goethes Mailied bis zu Eugen Roths tiefsinniger Betrachtung „So ist das Leben", von Kleists berühmter Anekdote aus dem letzten preußischen Kriege bis zu Münchhausens nicht weniger bekannten und beliebten „Alten Landsknechten", in der Mundart von Fritz Reuter bis Ludwig Thoma, in der Musik von Schumann bis zu Carl Loewe und Hugo Wolf. Immerhin sollte gerade bei so reicher stofflicher Fülle darauf geachtet werden, daß der für die Morgenfeiern traditionell gewordene Umfang des ^Programms und die für feine Abwicklung benötigte Zeit nicht allzusehr überschritten werden, was weder der Geschlossenheit der Vortragsfolge noch der Aufnahmefreudigkeit der Hörer zustatten kommt. (Künst- lerische Leitung: W. M. M u n d.) Auch sollte auf die Vorbereitung und Ausgestaltung der Rezitationen einiges Gewicht gelegt werden; Betonung und Pointierung ließen gerade bei so dankbaren Stücken wie der Kleistschen Anekdote aus dem letzten preußischen Kriege, der „Meerkatze" von Wilhelm Schäfer und Münchhausens Ballade von den alten Landsknechten verschiedenes zu wünschen übrig. Als Vortragende wirkten mit Annemarie Schwind, Hilde Kneip und die Herren Kratz, Zeppenfeld, Schmidt, Lendri ch. Von Otto Zöllner und Elfriede Fischer am Flügel begleitet, sang Herr Sattler mit schönen Mitteln und gutem Ausdruck das Auftrittslied des Barinkay aus dem „Zigeunerbaron" und den „Fridericus Rex" von Loewe; sehr hübsch das Goethesche Mailied, vorgetragen von Annemarie Schwind; Gabriele Pos- sinke brachte Lieder von Hugo Wolf und Speron- tes, Herr Roux Lieder von Selle, Krieger und Hugo Wolf, die sich dem Thema der Vortragsfolgs heiter und wirksam einfügten. Die Solisten der Tanzgruppe (Brigitte Dietz, Edith Stoll, Katja K r ö ck und Andreas V o l p e r t) steuerten einige Tänze bei (Schumann, Lanner und Strauß), deren räumliche Entfaltung indessen durch die geringe Tiefe der Tanzfläche einigermaßen beeinträchtigt wurde. — Die Morgenfeierbesucher spendeten freundlichen Beifall. Hans Thyirot. Lieder-Aöend Ludwig Druschei Die Eindrücke, die man von Ludwig Druschel während seiner hiesigen Bühnentätlgkeit haben konnte, fanden ihre volle Bestätigung in feinem Liederabend, ja, sie vertieften sich noch beträchtlich. Losgelöst von der Szene, ganz auf die Wirkung der eignen Gestaltungskraft und der stimmlichen Mittel gestellt, schlug er bereits mit dem ersten Lied (Schuberts „Morgengruß") den Hörer in feinen Bann. Eine glückliche Naturanlage ist hier zur Entwicklung gelangt, so daß sich jetzt die Stimme im Forte ausgiebig und strahlend in allen Lagen zu entfalten vermag; es liegt gerade in diesen Tönen etwas unmittelbar Ansprechendes und Befreiendes. Don besonderer Weichheit und sympathischer Färbung ist die mittlere Tonstärke, biegsam, modulationsfähig in der Charakterisieruna und außerordentlich leicht und gefügig in der Aussprache, zumal in den Uebergängen. Besondere Wirkungen weiß Ludwig Druschel aber feinem Piano abzugewinnen, das er ausspinnt und klanglich dehnt. Die Ausnützung dieser stimmlichen Mittel läßt einen beachtlichen Grad gesanglicher Kultur erkennen, die den verschiedenen Gesangsstilen jeweils das Zukommende mit Sicherheit zu geben vermag. Oft erschien es, als bevorzuge er die registerliche Ausprägung der verschiedenen dynamischen Grade. Seine Art, das Lied zu gestalten, erwächst aus ADOX a!tä der lyrischen Grundlage, wie ja auch seine Bühnenwirksamkeit in dieses Sondergebiet verweist. Seine Textbehandluna ist, klanglich und stimmtechnisch gesehen, äußerst plastisch und hält sich frei von jeglicher überbetonter Maniriertheit. So konnte man ihm ohne Bindung an den Text abdruck des Programms folgen. Mit welcher Leichtigkeit er beispielsweise eine deutliche Textaussprache mit musikalischen Zwecken vollendet zu verschmelzen vermag, bestätigte M o - zarts „Warnung" mit ihrem neckischen Ton. Temperamentvoll und mit innerem Schwung wuchsen die vier Zigeunerlieder von Johannes Brahms heraus, plastisch aus der Situation empfunden. f)as zeigte auch Hugo Wolfs „Auf einer Wanderung" mit dem feinsinnigen Mitgehen mit dem Text in seiner musikalischen Formung, ein ins Musikalische umgesetztes Landschaftserleben. In galanter Beschwingtheit erstand „Der Gärtner" desselben Komponisten, markant akzentuiert das „Gesellenlied". S ch u b e r t s Lyyrik blühte in unmittelbarer Frische auf, hervorgehoben sei besonders „An die Leyer" mit den feinen stimmlich- klanglichen Kontrasten. Von einer ganz anderen Seite aber als auf der Bühne erwies sich Ludwig Druschel mit der Erlebnisfähigkeit innerer Versunkenheit bis zur Entrücktheit. Aus ihr heraus wurde die „Sapphische Ode" von Johannes Brahms zum Ausdruckswert der mezza voce; verinnerlichte Töne trugen die „Feldeinsamkeit". Aus ähnlicher seelischer Situation heraus überzeugte durch seine Zartheit Hugo Wolfs „Schlafendes Jesuskind". Am Flügel half Kapellmeister Otto S ö l l n e r zum Werden und Entfalten des Abends. — Starker Beifall bezeugte das innere Mitgehen der Hörer; als stürmisch verlangte Zugabe Hugo Wolfs „Heimweh" mit feiner zündenden Kraft und Schuberts „Abendrot". Dr. Hermann Hering. Unfallanzeigen bei Betriebsunfällen. Erleidet ein Gefolgschaftsmitglied während feiner Beschäftigung bei einer nach der Reichsoersicherungsordnung gegen Unfall versicherten Tätigkeit einen Unfall, so war bisher der Unfall außer dem zuständigen Träger der Unfallversicherung (z. der Berufsgenossenschaft) auch der Ortspolizeibehörde anzuzeigen. Hierin ist eine Vereinfachung er. folgt. Die Anzeige an die Ortspolizeibehörde ist jetzt nur noch dann erforderlich, wenn der Verletzte infolge des Unfalls gestorben ist. In allen übrigen Fällen hat der Unternehmer die Unfallanzeige nur dem zuständigen Versicherungsträger und, bei ge. werblichen Betrieben, ein zweites Stück der Unfall, anzeige dem zuständigen Gewerbeaufsichtsamt ein- zusenoen. Fußball-Meisterschastsspiele. Hessen-Nassau. Eintracht Frankfurt — TSDgg. 1860 Hanau 9:1 Kickers Offenbach — Wetzlar 05 10:1 KSG. Wiesbaden — SV. 98 Darmstadt 9:5. Kurheffen. RSG. Borussia Fulda — BC. Sport Kastel 12:3 SC. 03 Kassel — Spv. Kassel 4:1 Kurhessen Kassel — Hermannia Kassel 6:4 VfL. 1860 Marburg — BV. 06 Kassel 5:2. Tschammer-Pokalspiele am Sonntag. Steindorf — Luftwaffe 4:4 (n. Verl.) Wölfersheim — VfB.-R. 3:2 Sinn — Adlerwerke Frankfurt 2:8. Die Luftwaffe, mit mehreren Ersatzspielern an- tretend, hatte in Steindorf schwer zu kämpfen. Bereits vor der Pause stand das Spiel 3:1 zugunsten Steindorfs. Durch einen Elfmeter und ein weiteres Tor konnte die Luftwaffe nach der Pause ausgleichen. Im weiteren Spielverlauf waren beide Mannschaften noch je einmal erfolgreich. Nach Ab- lauf der regulären Spielzeit konnte trotz zweimaliger Verlängerung keine Entscheidung erzielt werden. Ueberraschend kommt die 2:8-Niederlage aus Sinn. Allerdings spielte Sinn mit reichlichem Ersatz. Vor allem der Tormann der Platzbesitzer war der Mann auf dem Felde, der auch in erster Linie für die hohe Niederlage verantwortlich ist. Das Treffen war schon in der ersten Hälfte entschieden, bei dem die Gäste schon 4:0 führten. Nach dem Wechsel sind die Gäste weiterhin stark überlegen und kommen noch zu viex weiteren Toren, denen die Platzbesitzer nur zwei Tore entgegenzusetzen Der« mochten. Oie Reichsbahner in Wölfersheim 2:3 geschlagen. Das angesetzte Tschammerpokalspiel brachte nicht den gewünschten Erfolg. Unter anderm war das Ausbleiben von Schlitz, Heß, Ziegler und Mattern II. der Hauptgrund. Trotzdem hatte die zusammengestellte Mannschaft noch ein annehmbares Spiel gezeigt und lag bis 8 Minuten vor Schluß mit 2:0 in Führung. Dann machten die Gießener den großen Fehler und zogen einige Leute zurück und stellten um. Wölfersheim nutzte dies sofort aus und der vorgerückte linke Verteidiger konnte aus dem Gedränge zwei Tore schießen. Zwei Minuten vor Schluß war es der Linksaußen von Wölfersheim, der noch das Siegestor schießen konnte. Das zweite Tor war zu halten, aber das Glück war bei den Wölfersheimern. Spielverlauf: Gießen hat Anstoß und kann sich nicht recht finden auf dem kleinen Platze. Es werden gefährliche Sachen von Gießen vorgetragen, welche aber immer wieder von der Hintermannschaft ge- klärt werden. Nach schönem Zusammenspiel kann Schardt auf Vorlage zur l:0-Führung einsenden. Nach der'Pause entstehen auf beiden Seiten gefährliche Momente, die von den Hintermannschaften geklärt werden. Nach Vorlage vom Mittelläufer zum Rechtsaußen kann nach dessen Flanke Lotz zum 2:0 einsenden. Acht Minuten vor Schluß zieht Gießen zwei Spieler zurück und stellt um. Schon setzt der Druck von Wölfersheim ein. Der linke Verteidiger geht in den Sturm und kann binnen 3 Minuten zwei Tore aufholen. Wölfersheim wird durch feine Härte stark überlegen. 2 Minuten vor Schluß fetzt der Linksaußen einen Ball zum Siegestor zwischen die : Pfosten. So hat Wölfersheim durch Härte und Eifer noch in den letzten Minuten den Sieg herausgeholt Eintracht Frankfurt gegen Gießen-Wetzlar. 3m Rahmen des Sport-Werbetages am 4. Januar findet ein Spiel Frankfurt Eintracht gegen Gießen- Wetzlar auf dem Universitäts-Sportplatz statt. Ein- tracht spielt in folgender Aufstellung: Fischer Heilig Stubb Richter Lehmann Schädler Röll Ganzmann Kraus Schmitt Wiegand Die Gießen-Wetzlarer Mannschaft wurde nochmals neu aufgestellt und tritt in der Besetzung Kersten Wetzlar 05 Weiß Goß LSD. 1900 Rose Diddlapp Weniger LSD. Wetzlar 05 1900 Schlitz Peppmeier Meermann Mobs Rode DsB.-R. LSD. LSD. beide Wetzlar 05 an. ^Kavajta Ganz unerwartet erhielten wir die traurige Nachricht, daß unser lieber Sohn, Bruder und Pate, der Matrose Karl Hamel im blühenden Alter von 18 Jahren an den Folgen einer heimtückischen Krankheit verstorben ist. Heinrich Hamel und Frau Willy Hamel, z. Z. Matrose bei der Kriegsmarine Lore Hamel Karl Müller. Gießen, Fulda, Hamburg, im Dezember 1941. Die Beerdigung findet heute Montag, um 15% Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. ________ 04382 Plötzlich und unerwartet ging mein herzensguter Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater Herr Josef Kaiser Major der Reserve a. D. Inhaber des E. K. II und I u. a. Orden von uns. Ein Herzschlag setzte seinem arbeitsreichen Leben ein Ende. In stiller Trauer: Frau Hilde Kaiser, geb. Baumann Otto Kaiser Elmar Kaiser und Frau Gudrun, geb. Billhardf Dr. Edmund Leib und Frau Brigitte, geb. Kaiser Kriegsgerichtsrat Erich Kuhr u. Frau Inge, geb. und 5 Enkelkinder. [Kaiser Gießen (Gartenstraße 22), am Tage der z.Z. Curtmannstr. 35 Wintersonnenwende 1941. Die Einäscherung fand in aller Stille statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. Danksagung. Für die überaus vielen Beweise herzlicher Anteilnahme aus nah und fern beim Heimgang unseres geliebten, unvergeßlichen Sohnes und Bruders, Gefreiter Richard Arnold, Kradmelder bei einem Divisionsstab, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Reusch für die trostreichen Worte am Grabe, der Abordnung der Wehrmacht, dem Gesangverein Eintracht für den erhebenden Grabgesang, seinen Arbeitskameraden des Landes- Alters- und Pflegeheims Gießen, der Spielvereinigung 1926 Leihgestern, dem Fußballklub Teutonia Watzenborn-Steinberg, dem Kriegerverein, seinen Schulkameraden, für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden und allen denen, die ihm die letzte Ehre erwiesen. Dies alles ist uns klarer Beweis, welcher Liebe und Wertschätzung sich unser lieber Richard bei allen, die ihn kannten, erfreuen konnte. In unsagbarem Leid Karl Arnold III. und Familie. Leihgestern, den 27. Dezember 1941. 04378 Große Laboratorien Lehrfabrik f. Praktikanten Elektrotechnik * Maschinenbau Todes-Anzeige. Heute starb nach schwerer Krankheit mein geliebter Mann, unser guter Vater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Friedrich Stork Konditormeister im Alter von 66 Jahren. In tiefer Trauer: Emilie Stork, geb. Leiner Karl Wallenfels und Frau Else, Louise Stork [geb. Stork Karlhans und Milli Wallenfels und alle Angehörigen. Nidda (Bahnhofstr. 30), den 27. Dez. 1941. Die Einäscherung findet in Gießen statt. Von Beileidsbesuchen und Kranzspenden bitten wir abzusehen. 5263D Mekol - Frostschutz vorrätig. 04379 ■ ■ME Nur, wenn Sie dasKühl wasser in kurzen Abständen überprüfen und notfalls ergänzen lassen, sind Sie vor Frostschäden an Ihrem Kraftwagen geschützt, fl n OI in ließen 62eeD Up CI Marburger Straße 145 Danksagung. Allen denen, die uns anläßlich des Hinscheidens meines unvergeßlichen Mannes, unseres lieben Vaters, Großvaters und Schwiegervaters Herrn Paul Liebau ihre innige Anteilnahme bekundeten, sowie für die so zahlreichen Kranz- und Blumenspenden danken wir recht herzlich.-Besonderen Dank für die ehrenvollen Nachrufe sagen wir dem Kameradschaftsführer der Marine - Kameradschaft Gießen, den Vertretern der Reichsbahndirektion und des Gesangvereins der Lokomotivführer in Gießen. Emma Liebau. ßeb. Wafiner Dr. L Todt o. Fran Paula, fiel. Liebau 6. Friesecke. z.Llm Felde, und Frau Erna, geb. Llpban [Weller. Willi Lieben, techn. Bb.-Oberlnsp., 1.1. Im Osten, und Fran Bla, Leb. Gießen, BerlinW30,Wörsdorf, Frankfurt a.M., 28. Dezember 1941. | Mietgesuche | 2-3-3imni€t- WIMW sofort od. svater gesucht. Schrift!. Angeb. unter 5253D an den Gieß. Anz. Geburtsanzeigen Dei Brühl, Gießen Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme und die überaus vielen Kranzspenden beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen Herr Philipp Germer III. danken wir herzlichst. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Weisel für die trostreiche Grabrede, dem Gesangverein Liederkranz für die überaus ehrenvollen Worte, der Freiw. Feuerwehr Heuchelheim, sowie der Freiw. Feuerwehr Lang-Göns für ihren Nachruf am Grabe und dem Krankenpfleger Herrn Krieger für die liebevolle Pflege. Margarete Germer nebst Angehörigen. Heuchelheim, den 27. Dezember 1941. _______________________________________________5261 D M Die Jung* J gesellen g verwenden mit J Vorliebe Esbit- ® Trocken-Brenn- J •toff zum Er- z Speis’u.Trank. _____ Billig, praktisch £ ® bequem. Käuflich in einschläg. G । Geschäften. 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