Genrral-Anzeiger für Oberhessen Abschied von Oberst Mölders kvoihl * jebinfll rotrö oer unvurKin^cnuun.. Su=brud) des besten n^"gl°uben'?°nnt7n, bafi"beine' traftuoile, leben«, rtpn Aber wieder mutz er sejijreue , 9 “ _ f f. m£>hr heinpn Äameraber rt am ießen, T miete RM. Zchristleitung und Geschöstsftelle: Giehen, Zchulftrahe 7-9 Noch waren wir. so sagte er, im Bann des ferneren Schicksalsschlages, der uns den siegreichen Helden de« Weltkrieges nahm; da kam die schwer unfaßbare Nachricht, baß du. mein junger Freund, von uns gegangen bist. Unfaßbar deshalb, weil dem ganzes Leben ein Sieg war. unfaßbar für uns. weil mir ■ . . __hrtfe hoine frrtftnnde. lebens» Druck und Verlag: vrühlfche UniversttSttdrnckerel tt. Lange chaft ist in ihren Grundfesten zerschmettert, mehr als die Hälfte des britischen Schiffsraums sowie zahlreiche Einheiten der englischen Kriegsflotte liegen auf dem Meeresgrund. Fetzt noch an der Kraft des Großdeutschen Reiches zu zweifeln wie an der einer Verbündeten, ist zumindest nicht mehr staats- lug. Sicher sind sich manche Schweizer dieser Tat- achen auch bewußt. Allein, eine überlieferte Gewohnheit und ein nicht unbedeutendes Stück Rechthaberei. wie es Gottfried Keller so anschaulich an den Helden seiner Erzählung „Das Fähnlein der ieben Aufrechten" schildert, halten die meisten Schweizer von dem richtigen Verständnis für die deutsche Aufgabe in Europa zurück. Allerdings hindert sie das nicht, ohne allzu große Bedenken deutsche Leistungen und Einrichtungen nachzuahmen ober zu übernehmen. Sie haben jetzt auch eine „Winterhilfe", eine ..Anbauschlacht", bei ber sie sogar manchem Wiesengrunb zu Leibe rük- ken unb bafür bas Vieh auf noch höhere Almen treiben als bisher, ihre ..Neustoffe" entsprechend unseren „Werkstoffen", wobei auch sie bas Wort „Ersatzstoff" vermeiden, ihre „Altmetallsammlung", ihre ..Altstoffaufbereitung" und noch vieles andere mehr, wie es die gegenwärtiae Lage erfordert. Im ganzen unterwirft sich die Bevölkerung verhältnismäßig willig all diesen Notwendigkeiten. Dagegen geht bei den meisten wieder das Gefühl durch bei der Bewertung der deutschen Erfolge im Osten. Man sollte meinen, daß ein Staat, der für die Milmgsnmnmer bis 8*/? Ilbrbe« Vorn, ittapi 'Aniemen-Vrette • lUmeuienieii 7 mm bei 22 mm Sedenbrette, Teilten 50 Rvi *e mm bet 70 mm .Hedcnbreite Wartiläfie: W'ederbolnrm tWalfta/W Ab'ctMlüeMengennanel B Plavvor cdrin , vorder.se Berenbnrnna»2.V „ mehr l'ilne unmögliche Leistung, besonders wenn man sich ergegenwärtigt. daß im benachbarten „reichen Frankreich mit , *----------6 1 1 l a ws nl/tt» i As rt n miete u er- 1875C w leben zu Hause ist. , „ Nach einer solchen Feststellung sollte man mel- nen, daß sich der urkräftige alernanni che Zorn m d ieser düsteren Herbststimmung nun mit aller Wud)t ,-egen bas Angelsachsentum europäischen wie ame- ikonischen Gepräges entlaben wurde. Tatsächlich muß so ber unvoreingenommene zluslanber Den* ' en. Ja benfen kann er so. Aber er trifft nicht die Schweizer Gebanken. Vielmehr kommt er ms verwundern! Des öfteren ist im Laufe des per- nangenen Jahres berichtet worden, daß engwche Flieger bas Schweizer Bundesaeblet nicht nur über» Dogen, fonbern auch mit Bomben belegt haben. Die Sachschaden anrichteten unb Menschenleben velntch- icten. Wieder wird der unvoreingenommene aus= ehr als im Vorjahr. Was steht aber hinter -sen zweifellos ganz beachtlichen Ziffern? Dar» >er macht sich der Schweizer unb insbesondere ber kicher ernste Gebanken. Liegt hier wirklich ein artschritt vor. wie ihn bie Ziffern ausdrücken ächten? Für keinen Schweizer verbirgt sich mehr. : ß seit Kriegsbeginn ein ft ä n b i g e s 21 n ft eien b e r Preise zu beobachten ist. Unb zwar au st allen Gebieten? Es muß also die Warenmenge. , e früher unb jetzt hinter ben Ziffern gestanden it, eine ganz verschiebens fein. Unter Berücksich- fgung aller Faktoren kommt man nun zu ber Er- Gens. 28. Nov. (DNB.) Nach englischen Presseberichten hat bie im Unterhaus von Großadmiral Sir Roger Keyes abgegebene Erklärung über b.e Art ber englischen Kriegführung unb vor allem ben Einsatz der britischen Stoßtruppen sowie seine hef» tige Kritik großes Aufsehen erregt — Keyes beklagte sich zunächst barüber, baß man ihn vor kurzem als Kommanbant der brit jdjen Sturmtruppen mit der Begründung abgesetzt habe, er sei für diesen Soften zu alt. Nach seiner Meinung aber würden amtliche Kriegspläne Churchills durch die bürokratische Kriegsmaschine von Whitehall in ber Aus» führung stark behindert. Solange nicht bas gesamte Staatswesen von Wbitehall gründ! ch überholt werde, komme Großbritannien mit seinen militärischen Operationen überall zu spät. Die verschiedenen militärischen Ausschüsse von Whitehall I, nu..uc.u; md mir 70 Menschen auf 1 Quadrat- filometer schon ganz erhebliche Schwierigkeiten be- ehen. Es ist also nicht zu bestreiten, daß die lusmirtuncen ber englischen Blök- ade immer sinnfälliger in Erscheinung treten. Inb sie werben jebem einzelnen Schweiger um so mehr bewußt, als der immer höher kletternde Brot» orb doch schließlich nicht mehr durch schone Rebens- urten wegzudiskutieren ist. Dieser Tatsache kann rch auch der schmiegsamste Schweizer Magen nicht erschließen. 21 n den Gestaden des Züricher Sees uirb sie ihm gerabezu zu einer Abrückung, weil q ier, wie kaum an anberen Orten, sonst bas Woyl- ianber einen L—----- Bornes erwarten Aber wieder muh . »aß seine Annahme nicht zutrifft. Und letzt darf er iich sogar tü/htig munbern. Er kann in Zürich wie nn ganzen Lanbe, insbefonbere aber im • »eobachten. baß nicht wenige Schweizer das> uo- jjeichen der - englischen Luftwaffe (!) tragen. W-nn sr sich nicht ärgern will, nimmt er an atoSah* man. sonst ad-r staunt er über eine derartige Au assung von Neutralität unb ©taatsernnfmben. J)er langjährige Kenner von Land unb Leuten w tz nUerbinqs: so unb nur so ist die Eibgenossenschatt. Ihren tiefsten Daseinssinn verliert sie 'wmer mehr, eitbem sie unter den Lehren ber großen fran?o lfschen Revolution bie Form über den Inhalt 1t?ur unb bas Wesen germanischer Volksfuhrung bu ch □olfsoerbunbene Führer preisgibt zugunsten t maldemokrotischer Wobleinrichtungen. Im Bonne solcher Wahnvorstellungen stnben sich Sie Schweizer so schwer zu ihren blutsverwanbten Nachbarn. Daß sie zu Beginn dieses Krieges der snolifch-sranz^sifchen Vropaoanda erlagen, kann man schließlich verstehen. Nun sind aber zwei 2ahre ver- ßloffen. in denen die deutschen Lohnen auf Kriegsschauplätzen von Sieg zu Sieg eilten w »reich liegt zerbrochen am Boden, dte Sowjecherr zung uucr tyuiiuteii iuiuuu muu nun o« lnntnis. daß die tatsächliche Versorgung der Schweiz mit Einfuhrgütern trotz der Wertsteigerung h laufenden Jahr um etwa 25 v. H. geringer war cs 1940, was eine recht schmerzliche Feststellung Berlin, 28.Nov. (DNB.) Oberst Werner Mol- ders wurde heute zu Grabe getragen. Bei dem eierlichen Staatsakt im Ehrensaal des Reichsluft» fahrtmlnisteriums erwiesen alle in Berlin anwesenden führenden Männer der deutschen Wehrmacht. Reichsminister. Reichsleiter unb Gauleiter sowie Angehörige der diplomatischen Vertretungen ber be» reunbeten Nationen dem toten Helden frieletjte Ehre. Kurz vor 11 Uhr traf Reichsmarschall Goring ein. Kurz danach kam der Führer. Der Reichs» marschall meldete die Trauerparade. Dann durch- schritt der Führer die Halle, wo ungezählte Kranze agen. Die Bohre des Oberst Mölders rft bedeckt mit der Reichskriegsflagge, darauf der Stahlhelm und ein Strauß roter Rosen. Aus den Opferschalen der Pylonen flackert die Flamme.' Kameraden vom Jagdgeschwader „Mölders" hielten die Totenwacht. Einer trug das Ordens kiffen mit den Kriegsauszeichnungen feines Kommodore. Je vier Fahnen von Verbänden ber Luftwaffe flankierten die Ba^e. Die Hinterbliebenen bes fo jäh aus dem Leben Gerissenen bie Gattin, die Mutter, ferne Geschwister, hatten vor ber Bahre Platz genommen neben ihnen Frau Göring. Um 11 Uhr betritt b e r Führer den Saal. Er gimßt den Toten und wendet sich dann den Angehörigen zu. Die Trauermusik aus der „Got» terdämmerung" erklingt. Danach tritt der Reichsmar» schall vor die Bahre und spricht Worte des Gedenkens an den Toten. Görings Gedenkrede. Osten geschaffen. , Wir werben uns über die Zeit, in der die neue Entwicklung Früchte tragen kann, keine Illusionen machen. Zunächst gilt es. die Ruinen elder wieder aüfzubauen, welche bie bolschewistischen Gruppen bei ihrem Rückzug hinterlassen haben. So muhseug aber auch biefe Arbeit ist. unb so hohe Anfordenin» gen sie auch an bie Tatkraft unb bie Leistungs' a h i g« feit ber verfügbaren begrenzten menschlichen Kra te stellen mag, — Ruinenfelder. bie länger als em ober iwei Jahre einem beharrlichen Aufbauwillen trotzen, gibt es nicht. Wir werden aber natürlich nicht alles so wieberberstellen, wie es vor ber Zerstörung durch die Bolschewisten gewesen ist. Osteuropa muß aufhören, eine ständige Bedrohung ur bas übrige Europa zu sein, unb muß em echtes Glied des gesamteuropäischen Wirtscha'tsausgleichs werden. In ber Praxis bedeutet das folgendes: Herbstgedanken am Züricher See Bon unserem D. D.-Berichterstatter. beianenbe Gestalt nun nicht mehr bemen Kameraden ooranleuchten soll. D o m F e i n d u n b e s i e g t bist du gefallen. An ferner ber vielen Fronten, an benen bu gekämpft unb bein Geschwader von Sieg zu Sieg geführt hast, konnte dich der Gegner über- winden! Doch bas Schicksal, das stärker ist als wir alle das für uns unerforfchlich bleibt, hat dich nun auf'so tragische Weise abberufen. liefe Trauer bewegt uns. Und doch w.rd sie überstrahlt von der stolzen Freude und dem Gluck, baß wir dich, du junger Held, besitzen-und unser nennen durften. Leicht wird das Wort Held ausgesprochen, und nur wenigen ist es vergönn. wahres Heldentum zu erringen. Und fast immer ist e< so gewesen, daß die Gestalt des Helden im 23e» wußtsein des Volkes jugendlich erschien und auch jugendlich das Erdendasem verließ Unsere alten Vorfahren versetzten solch unsterbliche Helden in ihrem Glauben an die ewige Kraft des Sieghaften dann in den hohen Himmelsdom und ließen sie wer- ter dort als Sterne uns erscheinen. Oder sie grüßten sie auf ihrer Fahrt nach Wachall im Bewußtsein. daß nur ber Kämpfer, nur der starke Mann daß nur der Held, der, das eigene Leben mcht „England kommt überall zu spät" Schorfe Krit k des Sroßadmir ls KeyrS an der britischen „Milüärmaschine^. Jahrgang Nr. 284 (fcucDeui. ina11d) duner Sonntag, unb feiertags •Beilagen: (Mefiener Aamihenblätter Hkünai miBild- TieSctzolle Berugsvreis: Monatlich.. RM 1.80 Zliuellgehübr.. ,. - 25 ciitfc ue* *?■ irbterirhemen vrn emtelnen Nmnmern jflioige boberer Gewalt p,rn,vrectianilhlutz 2251 Dsahmnichr"t:„An seiger" , Snitirhe 1l6^,>rantl. M Oie wirlschaftliche Bernachlälsigung Osteuropas. Die Schaffung einer vorläufigen Ordnung in Osteuropa ist der Beginn einer neuen 2lera, bei ber Osteuropa aus seiner bisherigen Vernachlässigung erlöst werben wirb. Unsere Truppen haben sich in ben letzten fünf Monaten bavon überzeugen können, baß bie Behauptungen vom völligen wirtschaftlichen unb sozialen Versagen bes Bolschewismus ferne Uebertreibung gewesen, fonbern im Gegenteil hinter ber Wahrheit sogar noch weit zurückgeblieben sinb. Damit ist nicht bestritten, daß bie Sowjets es auf dem einzigen Gebiet, dem sie ihre Aufmerfsamfeir zugewandt haben, dem der Rüstung, beachtliche erfolge errungen haben. Das ist vom Führer in feiner Sportpalastrebe zur Eröffnung bes diesjährigen Winterhilfswerfes uneingefchränft anerfannt worden. Der Bolschewismus hat es darin sogar weiter gebracht als sein Vorgänger, der Zarismus, der gleichfalls einen gewaltigen Apparat aufbot. um jene „Dampfwalze zu bauen und in Bewegung zu setzen, die über Deutschland hinweggehen sollte. Genau wie der Zarismus haben die Sow.ets das ihnen anvertraute Wohl der Einwohner mißachtet, um ihren Imperialismus zu fördern. — das Zaren» tum den Imperialismus des Weltreiches vom Stillen Ozean bis zur Oder, die Sowjets den Imperialismus der den Erdball erobernden Weltrevolution. Die damaligen deutschen Waffenerfolge gegen das kaiser- liche Rußland in den Jahren 1914—18 haben für Europa die Gefahr einer Ueberfchwemmung durch bas Großrusfentum. bie Waffenerfolge im Jahre 1941 bie noch größere Gefahr bes Versinkens in ber roten Flut gebannt. Reichte aber ber bamahae (Erfolg nicht aus. um Osteuropa aus ber wirtschaftlichen Stagnation zu erlösen unb es in die gesamteuropäische Wirtschaft einzugliedern. so ist jetzt die Voraussetzung für eine großzügige Umgestaltung unb Ausweitung bes europäischen Wirtschaftsraums nach achtend, für fein ganzes Volk Schicksal trug und Schicksal wurde, ewigen Ruhms unb höherer Ehre teilhaftig sein sollte als all bie anbere Menschheit. Unb so bist auch bu gewesen: unerschrocken, jung unb strahlenb, bas Abbild des kühnen Kämpfers. Während all der harten Kämpfe bist du immer Sieger geblieben! Unsterblich sind deine Taten. Unsterblich bleibt dein Name. Du bist so vielen Vorbild gewesen und hast so viele deiner jungen Karne» raden auch zu Helden erzogen. Und w e nahe Du meinem Herzen gestanden hast, weißt bu selbst. Du junger, glücklicher, bu sieggefrönter strahlender Mensch. Immer wird dein Vorbild vor uns stehen. Und solange es deutsche Jungen gibt, und solange eine deutsche Luftwaffe die Heimat schirmt, wird jeder nur einen Wunsch haben: ein Mölders zu roerben! Ein Dolf, das solche Helden hat, ist zum Siege beft mmt! Und wenn der Tag kommt, an dem die Banner der Freiheit und des Sieges auf. gezogen werben und bas beutsche Volk dankbar seiner Helben gedenkt, dann wirst du unter ihnen an erster Stelle stehen, denn du hast dem deutschen Volk die Gestalt bes jungen Siegfrieb zurückgegeben, bes strahlenben Helden, ber früh m ber Schönheit und ber Kraft bes jugendlichen Sieges gehen mußte. Und nun darf ich zum Abschied dir sagen, du junger Held: Fahr auf nach Walhall! Unter den Klängen des Liedes vom guten Käme- sehen, so erklärte Keyes weiter, bei jedem neuen Operationsplan nur Schwierigkeiten unb Gefahren, unb bas hemme bie Durchführung ber Pläne stets berart, baß bie Achsenmächte immer ben Englänbern zuvorkämen. — Ueberraschen- desunb schnelles Ha nbeln seien im Gegensatz zu ben englischen Methoben ber Kriegführung bie unbebingte Voraussetzung für Erfolge in einem Offensivkrieg. Dazu komme man in Englanb aber nicht, solange bie umständliche Whitehall-M litär» maschine arbeite. Alle Offensivpläne unb militärischen Vorhaben würden „vor ihrer Geburt erdrosselt" ober in endlosen Ausschußsitzungen „durchgemangelt". Hätte man vor allem den britischen Stoßtrupps seinerzeit ihren Willen gelassen, bann hätte ber ganze Krieg möglicherweise einen anberen Verlauf genommen. Sie wirb noch unangenehmer, roenn_ man sieht, tijs bie Schweiz an guter Ware aus führt. Hier |:gt die Statistik, baß nach Gewichtstellen eine Zu- nbme von 40 v. H. zu verzeichnen ist. Geht bas echt an bie Nationalsubstanz? Diese Frage brangt sch unwillkürlich auf. Sie vertieft sich, wenn man de Einfuhr näher betrachtet. Hier findet sich bie be- trerfensroerte Tatsache, daß ausgerechnet bie Le» lens mittel im Vergleich zu ben Rohstoffen mb Fabrikaten verhältnismäßig am stärksten zu- Tidgeqangen finb. Um bas recht zu würbigen. muß nan sich vor Augen halten, bah die Schweiz be» k>its feit langer Zeit ihre Lebensmittelerzeugung sowohl räumlich wie hinsichtlich ber Intensität auf lie höchste Leistung gebracht hat. Ihre unzugang- !che Hochgebirgsnatur läßt aber beim besten Wil» I n keine räumliche Erweiterung mehr zu. Die Aus- jerbe bleibt aber, auf 1 Quabrattilometer 105 Men» if)2n zu ernähren, für ein Gebirgsland natürlich beinahe Mei Jahrzehnte lang im Völkerbund gegen alles Front machte, was mit Bolschewismus zusammenhing, der mit allen Mitteln gegen bie Aufnahme der Sowjetunion in bie Genfer Liga anfämpfte, daß dieser Staat ein besonderes Verständnis für ben Entscheibungskampf gegen bie fo lange bekämpfte Macht aufbrächte — allein hier zeigt sich berfelbe Wiberspruch wie in den angezogenen Fällen in bezug auf England. Man will noch nicht, noch nicht. — Ünb doch, um ben Wiberspruch in seiner ganzen Deutlichkeit zu zeigen, man kann sich andrerseits nicht ber realistischen Wirkung ber beutschen Wochenschauen entziehen Wo biefe in Schweizer Lichtspielhäusern gezeigt werben, da finden sich zahlreiche 'Besucher ein. Etwas widerstre- benb, aber doch unverkennbar setzt sich bei ben Zuschauern bie Bewunderung für bie militärischen Leistungen ber deutschen Truppen durch. Wie immer, ist auch hier die Leistung das beste Propagandamittel! Vielleicht bildet sich hier bie Brücke, über die bas schweizerische Verständnis für das neue Deutschland und für das neue Europa erwächst. Es läge im Interesie der Schweiz selbst am allermeisten. Denn als Museumsstück bes abtretenden Erdteils kann sie nicht inmitten einer andersgearteten Welt bleiben. Länder unb Völker sinb Lebewesen, beren Entwicklung von ber Umwelt mitbestimmt wird. Wenn sie versuchen, sich einzukapseln, bann können sie von dem größeren Organismus als Störung seiner Blutbahn empfunben werben. Einsichtige Schweizer haben bas längst schon begriffen unb ihr politisches Denken banach eingerichtet. Sie werden so lange wirken müssen, bis bie ganze Nation bie Sachlage erkennt.. . raben schreitet sodann der Führer zur Bahre. Die Fahnen senken sich. Zwei Offiziere der Luftwaffe legen den Kran§ des Führers nieder. Wahrend auch Reichsmarschall Göring feinen Kranz niederlegt, tritt der Führer zu den Hinterbliebenem Nachdem er sich noch einmal grüßend zur Bahre gewendet hatte, verläßt der Führer den Ehrensaal. Auf den Sttaßen zum Invalidensriedhof bilbete Berlins Bevölkerung Trauerspalier. Sie hebt die Arme zum Gruß, als der Sarg durch das Spalier der Flieger-Hitler-Iugend auf die Lafette gehoben wird. Die Truppe präsentiert. Die Trauerparade marschiert am Sarg vorüber. Langsam setzt sich der Trauerzug in Bewegung. Hinter dem Sarge folgt der Reichsmarschall, hinter diesen fünf Kameraden aus dem Geschwader Mölders unb bas große Trauergefolge, unter ihnen bie Waffenattachss ber befreundeten Nationen Auf dem Invalidenfrled''0f, unweit der Gruft Richthofens, dicht neben dem frischen Grab Ernst Udets. ist Werner Mölders bie letzte Ruhestatt bereitet Tannengrün unb em Kranz leuchtenber Rosen gaben ben einzigen Schmuck Zur einen Seite halten Ritterkreuzträger ber Luftwaffe mit gezogenem Degen Ehrenwache. Dte Weife vom guten Kameraden erklingt, unb wahrenb die Salven über bas offene Grab Hinwegkrachen unb von fern ber Trauerfalut der Flakgeschtttze ertönt, sinkt ber Sarg ins Grab. itnfer Bild wiat ben Trauerzug beim Serlaffen bes Reichsluftsahrtrninilteriums. amjuoroergruno ber no^merrSagern begieiteFe auf einer Lafette ruh-nde Sarg bem ber Re.chsmarfchall an Ser Spitz- ber Generalität folgt — (Scherl-Dllderdlenst M.) jpwrw Q Samstag, 29.' Sottttfag. 30 November 1041 GtehenerAMM “ (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Zürich. Ende November 1941. Keine Stabt ber Schweiz wirb im Frühling so schnell lebenbig, wenn der erste Föhn weht und die rrjüngte Sonne den Nordtrichter des schmucken 0tes mit ihrem wärmenden Licht füllt, wie gerade Zirich, der wirtschaftliche Mittelpunkt der Eidge- Wissenschaft. Aber auch keine Stadt entschließt sich jo langsam zur Winterruhe, wenn die Nebel über Sn 6ee brodeln oder kalte Winde von allen Rich- fngen auf die Kais unb Ufer ber Limmat ein- jrngen, wie eben bas ftänbig betriebsame Zürich. diesem Jahre hat die Natur früh an ben Win tt gemahnt. Tatsächlich fanb man halb Zeit, mit btn verflossenen Kriegsjahr abzurechnen und bar» üfer so allerlei Gebanken anzustellen. Die Handelsstabt Zürich fragte natürlich in ihren zrhlreichen Handelshäusern. Banken unb Versiehe» nngsgesellschaften. bie mit ihren prunkvollen Palä» jlm die Bahnhofstraße und ihre Umgebung zieren, n erster Linie nach dem grundsäklichen Ergebnis, jenn man es ziffernmäßig ansieht, möchte dieses ncht uneben erscheinen. Betrachtet man nur das jilenberjahr 1941. so ergibt sich in bezug auf die Ut n f u h r für die ersten zehn Monate ein Betrag o:n 1653,3 Mill Franken. Das bedeutet gegenüber r gleichen Zeit bes Vorjahres eine Zunahme von _nb 90 Mill. Die Ausfuhr weist für denselben ?itraum 1163,3 Mill. Franken auf ober 106 Mill. Dottsiumsarbeit im Kriege Die Kämpfe in Aftika Aufgabe der Verteidigung von Gondar. Oer Wehrmachiberichi. Berlin, 28.November. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Bei Rostow und im Donezbecken wurden starke von Fliegern und panzern unterstützte sow- jetische Gegenangriffe unter hohen blutigen Verlusten für den Feind abgewiesen. An einzelnen Stellen der Front dauern die Kämpfe noch an. Im mittleren Abschnitt der O st front wurden starke feindliche Verteidigungsslellen durchbrochen. Schwere Artillerie des Heeres bekämpfte erfolgreich Schiffsziele vor Leningrad. Die Zerstörung feindlicher Eisenbahnlinien wurde an der ganzen Front fortgesetzt, wobei der Gegner schwere Einbußen an rollendem Material erlitt. Tag- und Nachtangriffe von Kampfverbänden richteten sich gegen mililärifche Anlagen in Moskau und L e - ningrad. Im Kampf gegen Großbritannien griff die Luftwaffe in der vergangenen Nacht Hafen- anlagen an der SüdostküstederJnsel an. Bei den anhaltenden schweren Kämpfen in No^d - afrika, besonders bei der Abwehr feindlicher Ausbruchsversuche aus Tobruk, wurden wieder zahlreiche feindliche Panzer vernichtet. Truppenan- fammlungen und Fahrzeugkolonnen des Feindes an der Marmaricafront wurden von deutschen Sturzkampf- und Jagdverbänden zersprengt. Bei Angriffsversuchen der britischen Luftwaffe gegen die K a n a l k ü st e wurden vier feindliche Flygzeuoe abgescho^en. Britische Bomber griffen in der Nacht zum 28. November Wohnviertel in Westdeutschland, besonders in Aachen und Köln, an, ier- ftörfen oder beschädigen eine Anzahl von Wohngebäuden und verursachten Verluste in der Bevölkerung. In der Zeit vom 16. bis 21. November verloren die sowjetischen Luftstreitkräfte 168 Flugzeuge, davon wurden 73 in Lustkämpfen und 24 durch Flakartillerie abgeschosien. Der Rest wurde am Boden zerstört. In der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 12 eigene Flugzeuge verloren. Mit d'm R'tierkreiu ausgezeichnet. Berlin. 28. Nov. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh au Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberst Merker, Kommandeur eines Infanterie-Regiments: Oberstleutnant F a a s ch , Bataillonskommandeur in einem Infanterie-Regiment: Leutnant Mokros, Kompanieführer in einem Infanterie-Regiment: Oberfeldwebel Häfele, in einem Gebirgsjäger- Regiment: Feldwebel Gollas, in einem Infanterie-Regiment und Unteroffizier Speich, in einem Pionier-Bataillon. Ferner auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe an: Oberleutnant Klien, Flugzeugführer in einem Kampfgeschwader. & & - PK.... Es ist bitter kalt, heute nacht haben wir gefroren — trotz vier dicker wollener Decken. Jetzt ist es grauer, trüber, dunstiger Morgen. Es hat stark getaut, und zur Kälte kommt die Nässe. Trübselig blinzelt die Sonne, dieselbe Sonne, die wir so ost verdammt haben, wenn sie uns versengen und verbrennen wollte, aus dichten Wolkenbänken. Wir dachten alle nicht, taß der Winter hier so un- reundlich sein würbe. Fliegt man über unseren Platz, dann meint man, da unten ist ein Moor oder ein versumpfter brauner Acker. Daß da Maschinen starten, daß Stukas da landen können, das erscheint märchenhaft. Uns cheint, der Tommy, de? uns mit Aufklärern, Bom- >ern und Zerstörern oft besuchte, hat sogar als ganz sicher angenommen, wir könnten nicht starten. Englische Panzer und Rudel von Kraftwagen sind oorg^orochen, um gegen die Mauern von Tobruk anzurennen. Sie sind auf deutsche Panzer gestoßen, gestellt und zum Kampf gezwungen worden. Ihr Vormarsch sicht. Diele Panzer wurden abgeschossen. An der anderen Stelle stießen sie auf kampferprobte italienische Truppen — und auch hier blieben sie stecken, kamen nicht mehr von der Stelle, muffen kämpfen, wo sie nur zu marschieren hofften. Sie müssen „Schwerpunkte" bilden, müssen stehen und warten, warten auf das. was kommt. Und w i r s i n d g e k o m m e n wie das böse Wetter, das von Westen kam. Unsere Maschinen wühlten sich durch den nassen Sand und Schlamm zu den trockenen Auflaufstellen. Sie starteten und kletterten in den Himmel hinauf wie zu den schönsten Sommerzeiten. Manchmal sah man unter den grauen. Wirrterkrieg in Aftika Von Kriegsberichter R. W. Billhardt. PA, >iu A unö in® Dann - M’ --ho & V Zs fall fi ln lveg Der Fall von Gondar Hach sieben Monaten tapferen Widerstandes gegen einen weitÜberlegenen Feind Mae Ange Äußenm ih-japanischri njima uni Mschukuo ::n Audienzei • ©egenroar1 : Nibbentro Mens Gr Än Botscha iüngeren, do: IM-italien tussprache. ' Mittag sei trtibolldjemif Staaten mit i h'ipfftabt. ! 1 ?itid)5miniftei I Wet. w unfei Madrid, Gmeralfonful Nn Ein Mig gema ^Mischen W Uk I Madrid L I mit fa I r'®ren3e 1 W Sinn II ^°drid al ■I «iben roten II gliche E II Der M non K |i ;en ®enera I I T d» i 1*11. bi, I ter I, S* rot, r I ? Sm 1 «et 1 ,*N ail I 6er sicher, mit viel stärkeren Konturen sich bewegt. Wir sehen besser, die Panzer, die Kraftfahrzeuge, Menschen. ein Zelt mit einem Kommandowimpel, eine Funkstelle, Befehlswagen, Nachrichtenwagen und Flugzeuge, immer mehr Flugzeuge, und Stukas, immer mehr Stukas, stürzend und in Tiefflügen angreifend mit ihren Bordwaffen. Silberweiß zischen die Leuchtspuren vor ihnen her, und wo sie vorüber sind, da steigen die Rauchpilze auf wie schwarze und graue Wolkengebilde, die bald bis in den Himmel reichen und sich mit den Wetterwolken verbinden, als wollten sie noch mehr herunterziehen an Vernichtung, an Tod und Verderben. Der Tommy wehrt sich. Aber feine Jäger bleiben aus. haben sie uns nicht erwartet? haben sie von ihren ....... " i können? Meinten sie, es wäre Rom, 28.Nov. (DNB.) Der italienische Wehr- machtbericht meldet u. a.: In Nordafrika ging die Schlacht in der Marmarica. die gestern vor Tagesan- bruch wieder begonnen hatte, ununterbrochen und heftig bis zum späten Abend weiter. Im Zentralabschnitt und im Gebiet des Fort Capuzzo (Sollum) anden von beiden Seiten heftige Angriffe und Gegenangriffe zwischen Panzereinheiten und Infanterie tatt. Der Feind erlitt beträchtliche Verluste an Mannschaften und Panzern, während die Verluste der Streitkräfte der Achse nicht schwer sind. Die Gefangenenzahl ist noch gestiegen. In Tobruk wurden drei feindliche Flugzeuge brennend abgeschoNen. ein viertes Flugzeug wurde von der Flak der Division „Savona" abgeschossen. Italienische und deut- sche Luftoerbände griffen wirksam in den Kampf em. In Ostafrika griff der Feind gegen 4 Uhr die bereits von allen Seiten eingekreiste Stadt Gondar heftig an. Unsere im Verhältnis zur Ausdehnung der Verteidigungsstellungen schwachen Abteilungen kämpfen, obwohl unter ungünstigen Verhältnissen und trotz des inzwischen erfolgten Zu- wieder gelungen war.. Oie erste Enttäuschung in London Die fast 14 Tage währende Schlacht in Nordafrika — der deutsche Wehrmachtbericht hat immer dieSchwerederKämpfe herausgestellt — hat in England die Blütenträume schnell welken lassen, die einen rasanten britischen Sieg erhoffen ließen. Jetzt sucht die englische Presse schon die „Schuldigen" für diese Fehlschilderungen. Insbesondere wird dem Sprecher der britischen Armee in Kairo vorgeworfen, er trage die Verantwortung für „die I vorschnellen, allzu rosarot gefärbten und „vergoldeten" britischen Kriegsberichte von der libyschen Front. Das vielgelesene Londoner Abendblatt „Evening News", das zwischen Mittag und 10 Uhr abends in zehn Neuauflagen erscheint, hat nun nachgerade gemerkt, daß das englische Eigenlob sich in diesen fast zwei Wochen in die Glorie der deutschen Truppenführung verwandelt hat und sucht nun abzudämpfen, indem es feinen Lesern begreif' lich macht, daß das deutsche Afrikakorps eine Elitetruppe ist und daß deswegen nicht alles so geschwind ; gehen könne. Da leien wir: „General Rommel ist allzu häufig als ein Amateursoldat beschrieben worden: er ist aber weder ein Schafskopf noch ein Feigling. Er ist auch nicht um einen leichten Rückzugsweg bemüht. Er hat die Herausforderung zum Kampf angenommen. Seine Geschicklichkeit ist groß und seine Kühnheit hat er damit bewiesen, daß er seine Reserven an Panzerwagen einen Vorstoß nach Osten vornehmen ließ. Aber die Zweckbestimmtheit dieses hohen Feindeslobes ergibt sich aus dem Nachsatz: „Tatsächlich hat Rommel die wirkungsvollsten modernsten Maschinen und ausgewählte Mann- i schäften, die sich nicht beim ersten Schuß ergeben-* genheit der Engländer sowie der Mangel an Benzin derartige Manöver verboten. Nach dem Fall der Stellung von Culquabert-Fer- caber konnte der Gegner feine Angriffe auf die schwachen Verteidigungsanlagen von Azozo nch- ten. Diese konnten nur kurze Zeit den kombinierten Angriffen der feindlichen Artillerie, der Panzerwaffe und der Luftwaffe widerstehen, so daß die Infanterie des Gegners auf geschwächten Widerstand stieß. Außerdem bestand zwischen der zu verteidigenden Frontlänge und den zur Verfügung stehenden Truppen ein krasses Mißverhältnis. So tonnten bie. —*>-------».'.-i. rviAonffn«, feindlichen Streitkräfte, unterstützt von ihrer Luft- durch ein eigenem maffe, bis zu den Toren Gondars vor- bigkett der deutschen Volksgruppe, deren stoßen und gegen den inneren Derteidigungsgür- organ der deutsche Dolksgrupvenfuhrer rt■ $ur$ tel der Stadt äüßerst heftige Angriffe richten. Die die neuen Bestimmungen der .^'erung Antonescu italienischen Verteidiger konnten diesen nicht ein ist im Prinzip die ungehinderte ^faltung des Flugzeug, keine Panzerwagen und infolge Muni- volksdeutschen Lebens m Rumänien ^wahrleistet. tionsmangels keine wirksame Artillerieabwehr ent- In Kr o at i e n wurde bereitswemge M^iatenoch aeaenfefeen der Schaffung des neuen Staates die Rechtslage Nach sieben Monate langem Kampfe auch phy- der deutschen Volksgruppe geregelt. Der deutsche sisch mitgenommen — medizinische Hilfsmittel fehl- Dolksgruppenfuhrer wurde zum Staatsdirektor er- ten vollkommen —, kämpften die italienischen Sol- nannt. Don den deutschen Volksgruvpen des Sud- taten gegen eine qualitative und quantitative Ueber- ostens ist tn den Änegsiabren 1940,41 Ungeheure legenheit von Kampfmitteln und gegen eine wett geleistet wortan. Es ergab sich sehr schnell datz überlegene Truppenzahl des Feindes. Der Kampf- diese volksdeutschen Leistungen auch ihren Heimat- geilt der Streitkräfte von Amhara war bis zuletzt staaten zum Wohle gereichten. Uederall fruoie^n bewundernswert. Der übergroße Mangel an Kampl- sich die deutschen Dolksgrupmn als verläßliche Ord- Mitteln lastete aber zu schwer auf den tapferen Der- nungsträger und wertvolle Bindeglieder zum deut- teinigem von Gondar, als daß sie den Kamps auch schen Volk und Reich, deren man beute wohl kaum nur 'mit der Wahrscheinlichkeit eines kurzfristigen mehr entbehren wollte. Die deutschen Dolksaruvpen Erfolges hätten fortsetzen können. erwiesen ch politisch, wirtschaftlich und kulturell 1 aerobe im Kriege als außerordentlich lebens obig. Die Leistung der Volksdeutschen Soldaten im Rühmen der deutschen Wehrmacht, der Waffen-ss und in den Freiwilliaen-Derbänden und Arm-en i^er Heimatstaaten sind unbestritten Volksdeutsche Soldaten stürmten gemeinsam mit den rumänischen Trunnen Odessa, der deutsche Volkso'-unvenfüb'-er fliegenden Wolken nichts als fliegende Verbände, in Rumänien an der Sniße feiner Männer. Die soweit das Auge schweift, und manchmal war man Leistun^e- der volksd-utschen Mannschaft in der mutterseelenallein im dicken, grauen Dunst und sah Slowakei, im Polenfeldzua (V"rteidiaung des Ia- kaum den Vordermann. Das Land unter uns, sonst bl"nka-Tunnel«) sind in bester Erinnerung. eintönig und einfarbig, war auf einmal voller Flüsse Gerade im Kriege aber bedarf das nolk«d^uttche und Seen, als zögen wir über F.nnland ober das Leben der stärksten Unterstützung durch das Mutter- wasserreiche Ostpreußen dahin. Der Himmel war g eine brodelnde „Waschküche": bis auf die Erde hin- -------------!---- unter hingen die Wolkenschleier. taß darunter alles winzig klein war und alles Wir halten die Augen offen, so sehr auch das verschwand, ist setzt tief und niedrig, seine Wolken wechselnde bunte, aufregende Spiel lockt zu schauen. rtn^ wie eine schwere Decke, wie ein Dach über Wie da oben durch ein Wolkenloch die Sonne für ejnem großen Haus, in dem nun alles viel deut- einen Augenblick über drei klatschnasse, blitzende, - *----------* fiberhell aufleuchtende Me.s hinwegstrich! Dort vorn fliegen drei Stukas setzt plötzlich in einen völlig geschlossenen Regenbogenkreis hinein. Dort hängen schwarze und dräuend italienische Jäger vor einer geschlossenen Wolkenmauer. Hinter uns tauchen Stukas plötzlich in eine graugelbe Wand, und vor uns strebt die Spitze unserer „Machalla" mitten hin in einem prasselnden Regen, der auf viele Kilometer Breite über das Land fegt. Wir halten die Augen offen, denn so gut uns die Wolken verbergen, so gut verbergen sie den englischen Jäger. Ostwärts roanben das Wollenmeer, ostwärts zieht das harte Wetter, ziehen Regen und Kälte. Es fehlen nur Blitz und Donner darin, dann wäre _____,_______ , das Unwetter vollständig. Es wurde vollständig! Plätzen nicht starten können? Meinten sie, es wäre Plötzlich stießen wir tiefer, kurvten über vielen uns zu naß und zu kalt in diesem Winterkrieg in Wagenspuren, zogen eine weite Schleife, sehen tief Afrika? Nein. Uns war nicht zu kalt. Wir haben unter uns Fahrzeuge, Engländer. Wir,greifen bem Tommy eingeheizt nach bester Stukaart. Wir an... Welch ein neues und unerhörtes Bild! waren heiß vor Erregung und Spannung des An- Der Himmel Afrikas, sonst hoch und weit, so hoch, gnffes — und heiß vor Freude über das, was uns unb Außer bmmänifdje djnescu, bi Süßem P o s ckister Sc, rinijter Sun Rom, 29. Nov. (Europapreß.) Des Falles von Gondar ge-benten alle römischen Blätter. .„Wieder , so schreibt „Giornale d'Italia". „sieht unser geistiges Auge in diesem Augenblick die Stadt und ihre Plätze, wie sie der Krieg geformt hatte. Die ganze Bevölkerung ist zu einer Miliz geworden und kämpft hier in der 'Etappe bis zur vordersten Lime mit den Soldaten. Die Soldaten aus dem Mutterland stehen Seite an Seite mit den Eingeborenen. Gondar, Symbol des Imperiums wie des italienischen Rechtsanspruchs auf fein Imperium, ist auch die Gewähr dafür, taß Italien in fein Imperium zurückkehren wird." lieber die Kämpfe, die nach Ausschöpfung aller materiellen Widerstandsmöglichketten zum Fall der italienischen Stellung führten, werden noch folgende Einzelheiten mitgeteilt: Gondar war von einer Linie äußerer Verteidigungsstellungen umgeben, die sich über eine Front von 1300 Kilometern erstreckten, zwischen denen jedoch viele größere Zwischenräume bestanden. Diese Stellungen waren Cul- guabert und Fercaber, Gorgora und Celga, Den- ghia und Ualagh. Es bestand außerdem eine schwache innere Verteidigungslinie. Der starke feindliche Druck richtete sich in'den letzten Wochen gleichzeitig kon- zentrisch gegen alle Frontabschnitte, so daß dem Kommando der Truppen von Amhara Manöver auf der inneren Linie zum Schutz der bedrohtesten Punkte der äußeren Verteidigungslinie unmöglich waren, abgesehen davon, daß der Mangel an Flugzeugen und die sich daraus ergebende Luftüberle- Diese beiden Aufnahmen wurden von britischer Seite nach einem Angriff deutscher Sturzkampfbomber auf Tobruk gemacht. Sie zeigen die Wirkung der Angriffe auf eine australische Flakstellung bei den Hafenanlagen von Tobruk — und britische Soldaten bei einem Marsch an einer von Stukas zerstörten Wasserverteilungsstelle vorbei. Von der Anlage ist nichts mehr zu sehen als große Sprengtrichter, die von Bombeneinschlägen he rrühren. — (A. P. ISch.j.) Die Moskauer Gewalttgen haben sich viel darauf zugute getan, daß sie die geologil'che Erforschung des gewaltigen Landes mit Tatkraft ins Werk zu setzen begonnen haben. Ueber den Wert der Ermittlungen läßt sich ein Urteil erst dann ablegen, wenn ein- geyende Vergleiche zwischen der Theorie und der Wirklichkeit angestellt fein werden. Es deutet mancherlei darauf hin, daß die Erkundungen der Wissenschaftler nicht genau gewesen und vielleicht auch von dem Bestreben beeinflußt worden sind, den gebietenden Männern im Kreml zu Moskau möglichst Anaenehmes zu sagen. Jedenfalls ist in zahlreich-n Fällen erwiesen, daß die Ausnutzung der festgestellten Mneralvorkommen hinter den ursprüngliche Erwartungen weit zurückgeblieben ist. Dies gilt besonders auch von jenem bedeutenden Erdölvorkommen zwischen Wolga und Uralfluß, von dem die Presse Großbritanniens und der Vereinigten Staaten behauptet, es werde imstande fein, die Kauko- fu5felber zu ersetzen, wenn diese allzu sehr in die Kriegszone einbezogen oder gar von den Truppen der verbündeten europäischen Länder beseht werden ollten. Auf einer Tagung, die sich u. a. mit den Er- olgen — ober eigentlich: Mißerfolgen — der Er- chließunqsarbeiten auf den Oelfeldem zu Ischimba- emo (östlich des Mittellaufes der Wolga) beschäftigte, klagten sich die zuständigen Männer gegenseitig an, das erforderliche Material nicht rechtzeitig gelier°rt und zu spät bestellt und damit den Verzug er Neubohrarbeiten verschuldet zu haben. Jedenfalls ist die tatsächliche Erschließung hinter den Vor- fd)riften des Fünfjahresplanes weit zurückgeblieben, Aehnlich war es auf zahlreichen anderen Wirtschaftsgebieten. Unter Führung Deutschlands wird zunächst in den mineral- und industriereichen Gebieten des Dnjepr- und des Donezgedietes, aber auch in den reichen Londwirtschaftsgegenden der Ukraine die Produktion in die richtigen Bahnen gelenkt und all. mählich auf Touren gebracht werden, die der Wirtschaftsenergie in anderen Teilen des Konttnents entsprechen. Dabei wird natürlich nicht in roeniaen Jahren nachgeholt werden können, was die beiden erledigten Regime: das zaristische und das sowjetische, in Jahrhunderten vernachlässigt haben. Cr. K W” f «blüiannsch^ ES'« «Alien i*. 8,1*14 eine Hin le#e ibli'.bQL® Himber M [ybau beifteu Kort, bah die likes inder tiefes FuIM |( NolMnoigk Weise -es Ai Berlin, 2 : Wg am J j ritnj den - lila, den k Bedienung und der Wartung von herrschten. Das Sowjetreich ist das her „Papiererfolge" geworden und zwischen dem, was vor fast zwei Jahrhunderten der Günstling Katharinas — der Graf Poternkin — seiner Herrin auf einer Besichtigungsreise durch die Krim vor- spiegelte, und dem, was bis in den Krieg hinein in amtlichen Sowjetberichten über den „wirtschaft- liehen Aufschwuna" des Landes gesagt worden ist, besteht keinerlei Unterschied. |e*nin gen a w n an die Stelle von Rüstungsbetrieben müssen Werke für die Deckung des zivilen Bedarfes treten Das Tempo der Entwicklung muß Dabei im Einklang mit den Fähigkeiten der menschlichen Arbeitskräfte stehen. Der Bolschewismus hat, — verleitet durch den Erdölreichtum des Landes, — die Wirtschaft in einem Tempo zu motorisieren versucht, das schlechthin unerträglich gewesen ist. Er hat Menschen, die noch nicht einmal die Anfangsgrunde der Technik in sich ausgenommen hatten, komplizierte Maschinen (Traktoren, Sä-, Ernte- und andere Ma- schinen) in die Hand gegeben und in den Erfolgsrechnungen mit betontem Selbstgefühl auf die ständige Vermehrung der Motorstationen hingewiesen. 'Aber bei der Iahrestogung, auf der die Kommissare für die einzelnen Wirtschaftszweige von den Erfolgen Rechnung oblegen sollten, stellte es sich bann heraus, daß in zahlreichen Gebieten mehr als die Hälfte der vorhanoenen Kraftfahrzeuge und Maschinen in unbrauchbarem Zustande auf Reparatur „anstehen", und daß die Bauern der Kolchosen (Ge- meinwirtschaften) nicht einmal bas Einmaleins ber Maschinen be- klassische Land Das beutsche Volkstum erweist sich tn btefent Krieg erneut als bte starke ©runblage ber deutschen .Wehrhaftigkeit. Krieg unb Volkstum finb voneinan- rückweichens einiger £oloniafoerbärü)e, bie unter ttennen^Damtt ist . mmfaffen- der intensiven Peschießung unb^,Bombardierung Nkstumsarbeit im Krieg beantwortet. Allein weniger gut standhielten, z°h D°n ®le?eu"9^uf^‘i).= b Oltaebieten würde für eine Begründung lichen Truppen mit zahlreichen Panzern S-lung°n ^^Fortführung ber Valkstumsarbeit im Kriege war, in die Wahnpiertel e'nzudrmgen Nachdem nach immer leben ja viele Mil- alle Möglichkeiten des Widerstandes erfchopst waren ,^nen Deutsche in fremden Staaten. Die Zahl lener und um weitere Op,er untet: der B°°°'k°rnng zu Volksdeutschen, die in ber Vergangenheit dem deut, vermeiden befahl der Oberbesehlshaber Des 2lb $ol(5lum entfremdet wurden und die nun schnittes um 14 Uhr. die g e i n b (e lig te i ten l“) sd)id|al3fampf der Nation ihr eigenes Schick- einzuste llen. Sie tapferen Verteidiger Eon- w ond wieder zu ihrem Volkstum zu. dars haben die ihnen oom Vaterland anoertraute wird von Sag zu Tag größer Dieser Aufgabe vollkommen und ehrenvoll erfüllt Volksdeutsche Aufbruch offenbart im Grunde erst. In der vergangenen Nach führten englische Flug- „Übliche deutsche Volkskrafie noch heute zeuge einen Angrtss a u s N « a pel durch Es brachliegen. Schon mit Rücksicht auf den allgemein entstand b-trachtk'cher SachMden sowie kl-'nere «> S^n Menschenmangel müßte die Mobilisie. Brande, die so,ort gelöscht wurden Unter der j ’ tiefer verschütteten Volkskrast in tue oordring- vilbeoölkerung gab es Verletzte Drei Flugzeuge tung o l-r ich ejncr verantwortungsbewußten wurden abgeschossen. — Unsere Komp Mittel siegen lgolkstumsorbeit einbezogen werden. Unterseeboote versenkten im Mittelmeer drei Sampf um das neue Europa bedingte schon feindliche Unterseeboote. |Pus seiner Tendenz heraus auch die Neuordnung der Bolkstumsfragen. Aus dem Gebiete der Volks, tumsarbeit zeigten sich sehr rasch die Ergebnisse ber neuen Zusammenarbeit. Als erster Staat Europas führte bie.Slowakei eine enbqülhge Klärung ber Volksgruppenfrage herbei. Die Rechts- stellung ber brutschen Volksgruppe in ber Slowakei würbe burch Verfassung unb Gesetz einbeutiq um- rissen, ber beutsche Dolksgruppenführer zum Staats- fetretär ernannt. Die beutsche Volksgruppe erhiett ihre völlige (^genftänbmteit unb konnte nun nach zwanzigjähriger Unterbrückung burch bas System Benesch enblich an ihre Ausrichtung nach national- sozialistischen Grunbsätzen schreiten. Durch bte Der- | einbarung von Wien würbe auch bie Volksgruppenfrage in Ungarn unb Rumänien einer be» friebigenben Lösung zugeführt. Settbem befinbet sich bas ungarlänbische Deutschtum mitten tm Ausbau seiner kulturellen unb wirtschaftlichen Emnch- I tungen. Die rumänische Regierung sicherte ebenfalls allem mit der Frag' Ziehung geeigneter 5)( b Aus dem Reich Abreise der (Aiaaismanner ur«" en Aus Anlaß der Mozart-Woche in Wien, die Zur für die veranlagten Steuerpflichtigen wird erstmalig bei der Einkommensteuerveranlaqung für das Ka- tweite rote Rädelsführer ist ein gewisser Comorea. ( in gefährlicher sozialdemokratischer Agitator, der | lor kurzem aus dem unbesetzten Frankreich nach । Aus dem Dunkel ins Osram-Licht! OSRAM ili'^ * i» b 8' in 0|| 3 zu zu ■up. bt- ibc lu|. ’idi 015 töw itib uii m ' b« iftti * N; Nl Hi ’ tr<1 » des Aaiikominternpakies Wieder Ditamm-Oenbblfl Ml Ion'/, inirt J gut ein Ä LAMPEN UiKLtlMAIIUU ges und die Leistungen Deutschlands für Frieden und Fortschritt in der Vergangenheit gestellt. Eisernes Sparen unb Lohnhöhe. Der Staatssekretär im Reichsfinanzministerium Reinhardt teilt mit: Mancher Arbeiter befürchtet, daß falsche Schlüsse hinsichtlich der Höhe seines Loh- nes gezogen werden könnten, wenn er eisern spart. Diese Befürchtung ist durchaus unbegründet. Wer heute eifern spart, tut es nicht, weil etwa sein Lohn zu reichlich bemessen wäre. Das eiserne Sparen wird in der Regel durch kriegsbedingte Einschränkungen im Verbrauch ermöglicht werden. Der eiserne Sparer erfüllt demgemäß das oberste Gebot unserer Kriegswirtschaft. Er nimmt gegenwärtig Einschränkungen seines Verbrauchs vor und legt die auf diese Weise eingesparten Beträge in Form eines eisernen Sparguthabens zurück bis zu der Zeit, in der die Schranten auf dem Warenmarkt gefallen fein werden. Es würde ein Verbrechen fein, wenn ein Unternehmer daraus, daß feine Gefolgschaftsmitglieder eifern sparen, schließen würde, die Löhne der Ge- 'folgschaftsmitglieder seien zu reichlich bemessen. Entlohnung der Vertreter von einderufenen Angestellten. In einzelnen Betrieben sind den Angestellten, die zum Wehrdienst eingezogene Arbeitskameraden zu v e r t r et e n haben, übermäßig hohe Gehaltszulagen bewilligt worden. Der Reichsarbeitsminister hat daher bestimmt, daß eine Erhöhung der Gehälter im Zusammenhang mit der Vertretung einberufener Gefolgschaftsmitylieder im Angestelltenverhältnis den Reichstreuhändern anzuzeigen ist. Der Re.chstreuhänder wird eine solche Zulage nur dort gestatten, wo der Vertreter tatsächlich eine qualifiziertere Tätigkeit übernimmt, als er bisher ausgeübt hat, und wo diese qualifizierte Tätigkeit eine Zulage rechtfertigt. Erholungsurlaub im Winter. Madrid, 28. Nov. (Europapreß.) Das britische (eneralkonsulat in Barcelona hat sich eines broeren Eingriffs in die spanische Innenpolitik huldig gemacht. Seit einigen Tagen wird dort zwei »spanischen Rädelsführern exterritorialer Schutz jewährt W e verlautet, soll die britische Botschaft m Madrid Anordnung aus London haben diesen Loten mit falschen Pässen die Flucht über Die spa- läsche Grenze zu ermöglichen'. Diese schwerwiegende lritische Einmischung in spanische Hoheitsrechte wird tu Madrid als um so ernster angesehen, als es sich tei den roten Rädelsführern um verantwortliche und k-fährliche Elemente des früheren roten Systems tändelt. Der eine ist Juan Taradellau, roter Mi- f..fter von Katalonien und Präsident der katalanl- fgen Generalidad, des feparatifchen Ausschusses ;nr Bürgerkriegszeit. Damit sind die politischen 21b- schten der britischen Machenschaften in Spanien rtbüUt, die sowohl die roten, als auch die separa- tßtischen Tendenzen im Lande unterstützen. Der Der Nachweis, daß ein Bewerber zu den zu- gelassenen Erholungsgäjteck gehört, wird erbracht durch den Urlaubsschein der Wehrmacht, durch eine Bescheinigung des Betriebsführers oder des Behördenleiters; wirtschaftlich Selbständige und Angehörige der freien Berufe erbringen den Nachweis durch eine Bescheinigung der Berufsorganisation. Der Nachweis kann ferner erbracht werden durch ein begründetes ärztliches Zeugnis über die Notwendigkeit einer Kur oder über die Notwendigkeit der Erholung nach schwerer Krankheit. Bei Personen, die am 10. Dezember 1941 den Aufenthalt bereits begonnen haben, kann von der Lösung des Mietverhältnisses abgesehen werden. Die Beschränkung der Aufenthaltsdauer auf höchstens drei Wochen gilt jedoch. Eine Beschränkung der Aufenthaltsdauer und eine Lösung der Mietverträge, Abweisung oder Aufhebung von Dorausbestellungen kommt nicht in Betracht: bei Reisenden, die sich aus beruflichen Grün- den in einem Ort aufhalten; bei Erwachsenen und Kindern, die mit Förderung der Partei und des Staates verschickt worden sind; bei Personen, die durch eine Bescheinigung des Reichssportfübrers nachweisen, daß sie sich zur Vorbereitung auf Win- tersportkämpfe in Wintersportgebieten aufhalten Lazarette zu befassen. Oer „Bursche". In der „Bewegung", der Zeitschrift der Reichsstu- dentenführung, wird die Wiedereinführung des Be- grif'es „Bursche" im studentischen Leben begründet. Neben der Einordnung des Studenten- tums in die NSDAP, und dem Werkstudententum fei die wertvolle Tradition des besten Teiles der früheren Korporationen eine Grundlage der heutigen studentischen Arbeit. Wir dürften nie vergessen, daß beste Teile des Korporationsstudententums sich im Kampf für Großdeutschland, gegen das Judentum, für deutsche Leibeszucht und für das deutsche Lied ausgezeichnet haben. Auf diesen Gebieten vornehmlich sei die Tradition des früheren Waffen- studententums wirklich wertvoll und werde heute in gewissem Sinne wieder lebendig. Beste mannhatte Vertreter dieses Studententums hießen zu allen Zeiten auf Deutschlands Hohen Schulen Burschen. Bursch war der Name für die Mitglieder der studentischen Verbindungen. Man könne sich vorstellen, daß ein solcher arteigener und aus dem wirk' liehen deutschen Leben gewachsener Begriff auch heute wieder ausgenommen und in den Kameradschaften des NS.-Studentenbunde s als Begriff und Name wieder eingekührt werde. Wir hätten dann in diesen Kameradschaften die Jungburschen, die Burschen und später die Alt- burschen. Niemand dürfe aber bei der Einführung dieses Begriffes nun an die alte Burfchenherrlich- feit denken und meinen, diese Zeiten kämen wieder. Die Einführung des Begriffes Bursch habe mit einer blassen Romantik nichts zu tun. Der Bursch sei der Nationalsozialist, der Kämpfer, der Könner und der Sozialist der Kameradschaften des NSD.- Studentenbundes. Gleichzeitig wendet sich die Zeitschrift gegen den früher in den Korporationen geläufigen Begriff Bundesbruder, der n i c • m a 15 wiederkehren werde, da er in eine überwundene Zeit und vollkommen tote Epoche gehöre. Oie Tannenbaum-V?rsorounq. Oie Preise des „6 If mil"-Wettbewerbs Der Reichsleiter des RSLB. nahm in Berlin di- Verteilung der Preise im Wettbewerb des „Hans- Schernrn-Preises" und des „Hilf-rnit-Preifes" vor Durch den „Hilf rnit"-Wettbewerb „Seefahrt ist not" ist es gelungen, in die junge,Generation das Bewußtsein zu pflanzen, daß Weltaeltung See- qeltung zur.Voraussetzung hat. Der Reichswalter des NSLB. gab seiner Freude darüber^ Ausdruck, den diesjährigen „Hans-Schemm-Preis" zu drei gleichen Teilen vergeben zu können. Den 1. Preis erhält das Buch „Mein Weg nach Scapa Flow" von Günther Prien. Den 2. Preis erhielten die Bücher von Frau Erika M ü l l e r - H e n n 1 g Die Jungen vom deutschen Doktor', „Abenteuer um Saratow", Bücher, in denen Rußlandschicksale vor dem Weltkrieg geschildert werden, und ..Wolga- Kinder im Baltenland" Das Werk des dritten Preisträgers führt hinein in die Große des deutschen Kolonialschicksals. Es ist das Buch „Ä1 nder - farm" von Ernst Ludwig Cramer. Das neue Preisausschreiben ist unter das Erlebnis des Krie- K tli*6. weifen. Britische Truppenkonzentration an der thailändischen (Grenze Tokio, 28. Nov. (Europapreß.) 50 000 Mann britisch-indischer Truppen sind an der malayisch- thailändischen Grenze konzentriert, meldet „Tokio Nichi Nichi" aus Bangkok. Große Manöver, an denen mechanisierte Einheiten und Geschwader der britischen Luftwaffe teilnehmen, werden im Distrikt von Kedah zwischen Benang und der thailändischen Grenze durchgeführt. Weitere Kontingente sind in der Nachbarschaft von Kota Bharu am Ausgang des Golfes von Siam stationiert. Befestigungsarbeiten, die feit längerer Zeit in diesem Hafen durchgeführt wurden, sollen jetzt beendet worden fein. Von schweren Schlägereien zwischen australischen und indischen Soldaten wissen aus Malaya zurückgekehrte Japaner zu berichten, die mit einem Rückwanderersch ff in Kobe eingetroffen sind. Die Ursache dieser Unruhen liege in der rücksichtslosen Behandlung der indischen Truppen. Kleine politische Nachrichten. Der in Berlin weilende Generalleutnant Taba- r i n i, Inspekteur der faschistischen Miliz und der italienischen S^aats'ugen-d, stattete dem Stabschef der SA. einen Besuch ab unb überbrachte die Grüße des Generalstabschefs der faschistischen Miliz. Gal- b t a t i, sowie des Unterstaatssekretärs General Russo. Im Mündungsgebiet des Kuban setzten die Bomben deutscher Kampfflugzeuge eine Flakbatterie außer Gefecht, rieben zwei marschierende Truppen- Mqhanistan weist die Deutschen aus Berlin, 28. Nov. (DNB.) Dor einigen Tagen tet'b in der Türkei die auf Druck der Briten un® violschewisten von der afghanischen Regierung auv- (sroiefenen Deutschen angekommey. Es handelt sicy im 169 Personen, darunter 72 Männer, 55 grauen müssen. Ein Reichsbeauftragter für Heil- und pfleqeanffalten. Im Jnteresie einer planmäßigen Bewirtschaftung des vorhandenen Anstaltsraums für das ganze Reichsgebiet hat der Generalbevollmächtigte für die Reichsverwaltung, Reichsinnenminister Frick, einen Reichsbeauftragten für die Heil- und Pflegeanstal- Der Krieg darf in keiner Form zu einer Cin- ichränkung oder Derzögerung im volksdeutschen Auf- ■flii führen, zumal durch die oben angeführten ilaollichen und zwischenstaatlichen Dereinbarungen jllt Möglichkeiten zur Sicherstellung der oolksdeut- ichin Existenz gegeben sind. Es gehört zum Wesen )er Dolkstumsarbeit, daß ihre Ergebnisse vom Ein- leinen nur sehr schwer nachgeprüst werden können uni auch dann meist nur an Ort und Stelle, also n ben Volksgruppen selbst. Wenn in einer Volksgruppe zehn Schulen ober ein Säuglingsheim er- rietet werden, jo wird dies in der Oesfentlichkeit be« Reiches kaum bekannt. Der Binnendeutsche ist ilsv in den meisten Fällen schon der räumlichen Liilsernung wegen nicht in der Lage, die Ergebnisse feines Opfers für ben volksdeutschen Ausbau rasch übersehen zu können. Aber jeher verantwortungsbewußte Reichsbeutsche wirb sich von selbst lagen, daß nicht bie Sichtbarwerbung seines Opfers list die volksdeutsche Aufbauarbeit, sondern deren Fortschreiten allein entscheidend ist. Noch fehlen in ben deutschen Volksgruppen Tausende von volks- bentschen Aerzten, Hebammen und Schwestern, de- stnbers in den weltabgeschiedenen Streusiedlungen, iß. der Karpathentäler. Noch fehlen ungezählte Kinderheime, Kindergärten und Volksschulen, um bei volksdeutschen Jugend eine wirkliche deutsche Exsiehung zu sichern. Noch fehlen vor allem viele Mmfsschulen zur Heranbildung leistungsfähiger Volksdeutscher Handwerker, Kaufleute und Wirtschaftler, es kehlen Tausende von Büchereien, Hun- bette von Sportplätzen und Turnhallen für die wthrmannschaftliche Erziehung der Volksdeutschen Imend. Die hervorragende Eigenleistung der Volks- ctuppen gibt diesen das Recht, vom Gesamtvolk ein Mindestmaß an Verantwortung und Fürsorge zu erwarten, wenn die eigene Kraft trotz höchster Alspannung zur Erhaltung und Fortentwicklung bti volksdeutschen Ledens nicht ausreicht. Die Dolks- qnppen sollen die Mittler deutscher Kulturleistun- m sein: Das setzt voraus, daß das Binnendeutsch. Sm durch eine zusätzliche Leistung die Volksdeutschen in die Lage versetzt, die ihnen vom Gesamtvolk her Vertragenen Aufgaben auch lösen zu können. Je- t,r deutsche Volksgenosse kann zur Verwirklichung gesamtdeutschen Gemeinschaft beitragen, wenn et im Rahmen der Schulsammlung des Volksbun- dts für das Deutschtum im Ausland (28. bis 30. Doember 1941) fein Opfer für ben volksdeutschen Dfbau beisteuert. Don Adolf Hitler stammt dos Hort, daß die letzte Unsterblichkeit des deutschen Dikes in der Erhaltung seines Volkstums liegt. Heses Führerwort ist die stärkste Begründung für di> Notwendigkeit der Volkstumsarbeit im Kriege. Auch in diesem Jahr ist jeder Familie ihr Tannen- baum gesichert. Die Anlieferungen werden im gleichen Umfang wie im Vorjahr erfolgen. Zehn Millionen Bäume beträgt der Bedarf des Groß- deutschen Reiches. Einen wesentlichen Teil davon, rund eine Million, beansprucht allein Berlin. Auch die NSV. wird im gleichen Rahmen wie bisher bedacht. Die Versorgung ist vom forstlichen Standpunkt auch im Kriege kein Problem. Dank der ausgedehnten Baumkuituren, beispielsweise in der Gegend von Hamburg, im Sauerland und in vielen. Waldungen unter den Hochspannungsleitungen, bereitet die Beschaffung keine Schwierigkeiten. Entscheidend ist allein das Transportproblem. Aber auch d e Reichsbahn hat alle Vorkehrungen für den Transport treffen können, zumal der augenblickliche Engpaß bei der Reichsbahn keineswegs auf dem Gebiet der Rungenwagen liegt, die hauptsächlich für den Transport der Bäume dienen Für die Preisgestaltung bestehen wieder.Sortierunaszwang und Auszeichnungspflicht. Auf jedem DerkcHlfsstand muß eine Meßlatte vorhanden sein. Erinnerung- an den 150. Todestag Mozarts vom 28. November bis 5. Dezember ftattfmbet, gibt ote Reichspost eine Stahlstich-Sondermarke zu 6-s-4Nps. heraus. — (Scherl-M.) folonnen fast völlig auf unb beschädigten zwei Heinere Handelsschiffe schwer. Der Prozeß gegen die des Landesverrats angeklagten ehemaligen sechs finnischen Reichstagsabgeordneten der sozialistischen Gruppe wird am 2. De- zember vor dem Obersten Gerichtshof in Turku beginnen, ebenso das Verfahren gegen den Stabt- bireftor von Helsinki, Heio, ber ebenfalls wegen Landesverrats angeklagt ist und auch der getarnten kommunistischen Organisation angehörte. Die türkische Regierung wird künftig durch einen Gesandten in Washington vertreten sein. Der frühere Gesandte in Vichy, Amin Brajaj Mosahem, ist für diesen Posten bestimmt worden. Eine Waffeneinkaufskommission der argentinischen Wehrmacht reifte an Bord der „Uruguay" myf) Washington. Sie soll die Verhandlungen über die Bedingungen und Lieferfristen größerer Rustungs- anschaffungen einleiten. ch Der bisherige U8^.-Botschafter in Moskau, Laurence A. Steinhardt, traf in Washington ein und wurde von Präsident Roosevelt zur Berichterstattung empfangen. ch An Bord des „President Madison" Haden 300 Nordamerikaner Schanghai verlaßen. Weitere 400 werden sich in Kürze nach Manila einschiffen. ch Der Vertreter des britischen Kriegskabinetts im Fernen Osten, Duff Cooper, ist, von Neufee- land kommend, in Sydn et) eingetroffen. ' ch Brigadegeneral H. G. Eady, Mitglied der briti- scheu Milttärmission für Südafrika, ist im Flugzeug in den Bergen zwischen dem Oranjefreistaat und Natal abgestürzt. 10 000 Soldaten der 69. Tschungking-Armee unter dem Befehl von General Pitseyu in der Provinz Schantung sagten sich von Tschungking los und i schlossen sich den Streitkräften ber National-Regie- 1 rung an. M 18 e r l i n, 28. November. (DNB.) Der Führer kipfing am 27. unb 28. November in Sonder- rid.enz den slowakischen Ministerpräsidenten Pros. Luka, den königlich-ungarischen Ministerpräsiden- |n unb Außenminister v. Dard 0 ssy , ben könig- lh-rumänischen Dizeministerpräsibenten Mihai A n- i, n e s c u , den königlich-bulgarischen M.nister des k-ußern P 0 p 0 f f, den königlich-dänischen Außen- rinifter Scavenius, den spanischen Außenminister S u n e r , den finnischen Minister für aus- tirtige Angelegenheiten Wi11ing, den kroati- Außenminlster L 0 r k 0 v i c, sowie den kaiser- || Ich-japanischen Botschafter in Berlin General kshima und den Gefandten des Kaiserreiches von l ondschukuo L u e - i - w e n. Im Verlauf der geftn- Ain Audienzen empfing der Führer am Nachmittag V Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigen v Ribbentrop den Außenminister des verbündeten fallens Graf Ciano mit dem königlich-italtent- st en Botschafter in Berlin Dino Al fiert zu einer fingeren, vom Geiste der Freundschaft und der diutsch-italienischen Waffenbrüderschaft getragenen Lussprache. Donnerstag nachmittag und Freitag ormittag verließen die Repräsentanten der in der »tibolschewistischen Front zusammengeschlossenen (Staaten mit ihren Delegationen wieder die Reichs- biuptftabt. Die Staatsmänner wurden von dem Deichsminister des Auswärtigen v. Ribbenttop ver- *- * THNMTUJIR 04018 4834 V LM. nehmen. 4600D Wolin- 03998 Vereinbarung). 03993 Photo - Kreuzplatz 9. aus 7h ?sr /täcÄt m/s virH, Allputz Monika. 4S9*D Maßejü!^ ALLPUTZ ist beim Sauberhalten der Küche ein wertvoller Helfer. Durch seine schmutzlösende und scheuerwirksame Eigenschaft reinigt ALLPUTZ mühelos, rasch und ohne Seife viele Gegenstände, die tagtäglich in der Küche zu säubern sind. Spülbecken. Herdplatte und Steinboden, Eimer, Milchkanne und Backform, Kochtopf, Geschirr u. anderes Gerät aus Metall oder Holz sind nach dem Reinigen mit ALLPUTZ wieder blitzblank. in 6.eßen zu kaufen gesucht Schriftliche Angebote unter 3857A an den Gießener Anzeiger erbet. Weg damit! 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In tiefem Schmerz: Ottilie Hildebrand, geb. Schmandt Ludwig Hildebrand Familie Heinrich Schmandt, Reichsbahn Ladeschatfner I. R. und Frau Marie, geb. Schnabel Watzenborn- Steinberg, Rödgen (Bahnwärterhaus). Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme und die vielen Kranz- und Blumenspenden beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen Frau Elisabeth Nau, geb. Jakob sagen wir unseren herzlichsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Nau, Schuhmachermeister Gießen (Marburger Straße 38), im Nov. 1941. __4E9I D Danksagung. Allen denen, die uns in unserem großen Schmerz beim Heldentod meines lieben Giefeener Konzertring 1941/42 (Arbeitsgemeinschaft NS G. Kraft durch Freude, Theater - Konzertverein) Sulelplao fom 2 bis 7. Dezember Dienstag, 2. Dezember, 19 Uhr 14.Dienstagmiete u HalbmieteB Nora. Mittwoch, 3.Dezember,18.80 Uhr 14. Mittwochmiete u.HalbmieteA Der W ildschütz. Freitag, den 5. Dezember, 19 Uhr 14. Freitagmiete u. Halbmiete B Ariadne. Samstag, 6. 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G.A. 0 4WA Nr. 28 4 Zweite Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für GSerhefien)___________2O./5O. November N41 Berge von Keldposipäckchen rollen zu unseren Soldaten Aus der Stadt Gießen. Oer Terminkalender. So bewegt das Leben immer ist. in Terminkalendern schreitet es mit korrekten Schritten vorwärts. Nichts kann je diese gemessene Gerechtigkeit von Tag ru Tag, von Woche $u Woche ändern. Keine Ein- tragung, kern Erlebnis, nicht einmal der Mangel an Erlebnissen! Ob es leere Tage waren, öde, ganz und gar verregnete, oder Tage, die voll und prall waren von lauter Leben — es ist der gleiche Schritt. Terminkalendern ist das egal, sie zählen. Unbewegt, gleichgültig, pedantisch. Nun sind wir im Terminkalender für 1941 bald da, wo er schlicht und ohne viel Aufhebens nicht mehr weiterzählt. Es kommt nichts mehr, nur ein Posttarif, eine Münzoergleichstabelle, Verkehrszeichen und ganz am Ende noch der Buchdeckel. Es ist vorbei. So, und nun wollen wir mal rückwärtsdlättern, wie es war. Da stehen die Notizen, Verabredungen, Verpflichtungen, da stebt mitten ins Blaue eine Telephonnummer geschrienen, nichts dabei, nichts drum, herum, ich ahne nicht mehr, was das ist, wer dahin- tersteckt, was ich überhaupt mit der Telephonnummer einmal zu schaffen hatte, nichts weiß ich mehr. Wie, wenn man einmal blindlings an riefe? Aber der Teufel kann sich da melden oder des Teufels Großmutter. Dies und das aus den Notizen im Kalender kennt man wieder. Wunderliche Schriftzeichen stehen da: ,,8'/r CH. D. Uhl.-Breit," — man klaubt noch etwas an den Abkürzungen herum, aber dann hat man's, was es war: „8’/s CH. D. Uhlandstraße-Breitestraße." Dos Ganze ist eine Verabredung. Und mitten zwischen alledem steht der Ernst des Lebens. Wir wollen das nicht so hochtrabend nehmen, denn so ist es nicht. Wenn man im feierlichen blauen Anzug „ins Leben tritt", wie man dies gemeinhin nennt, da glaubt man erst, dieser „Ernst des Lebens" wäre' so etwas, das man nur mit geschwollenen Backen aussprechen kann. Erst, wenn man einen Terminkalender zu führen aenötigt ist. da merkt man, wie er wirklich heißt. Er heißt „Gasrechnung einzahlen!", er heißt „Bischof anru'en", er heißt „1 Uhr Braun" — lauter kleine, kaum so bedeutende Notizen sind es, die erledigt und gestrichen werden wollen. Seht, so kämpft man den „Stampf des Lebens" und nicht anders. Auf dem inneren Buchdeckel des Terminkalenders steht noch etwas: eine lange Reihe von Telephon- Nummern. Ich habe schon einen neuen Kalender gekauft und bin dabei, das Regiment von Telephon- nummern auf den neuen Buchdeckel zu übertragen. Vier sind gestrichen und fallen aus, fünf neue sind hinzugekommen. Und wenn man die Blätter eines Terminkalenders durch Daumen und Zeigefinger der linken Hand surren läßt, so daß einem daraus ein Wind in die Nase weht, dann ist so ein ganzes Jahr wenig, es rutscht einem unter der Hand weg in einem Augenblick. Und trotzdem ist es viel: Denkt, ein ganzes Jahr! Es gab darin Trauriges und Schönes, Böses und Gutes, und am Ende ist es gut genug, daß . es dies und jenes zusammen gab, und wenn das Wort Glück nicht von tausend Schlagertexten schon ausgelaugt und ausgesotten wäre, daß es Heuer nur nach Schwamm noch schmeckt, dann würde ich sagen, das eben wäre das Glück. Der Terminkalender ist tot — es lebe der Terminkalender. Chr. B. verdunkelungszeil 29.11. von 17.12 bis 9.05 Uhr. 30.11. von 17.12 bis 9.06 Uhr. AZlege des Wettruyms. We» I HA.BYLAN-eAHNPAATA gebraucht, kann and darf lachen, denn toUhe 7. äh ne dürfen üch tehen Ionen! Von Friedrich Ltichtenoih. „Wir hatten die Straße, in welcher unser Haus lag, Den Hirschgraben nennen hören; da wir aber toeoer Graben noch Hirsche sahen, so wollten wir diesen Ausdruck erhärt mi|jen. Man erzählte sodann, un|er Haus stehe auf einem Raum, der sonst außerhalb der Stadt gelegen, und da, wo jetzt die Straße sich befinde, sei ehemals ein Graden gewesen, in welchem eine Anzahl Hirsche unterhalten wurden. Man habe diese Tiere hier bewahrt und genährt, well nach einem alten Herkommen der Senat alle Jahre einen Hirsch ösfenllich verspeiset, den man denn für einen solchen Festtag hier im Graben muner zur Hand gehabt, wenn auch auswärts Für- tten und Ritter der Stadt chre Jagdbefugnis ver- 1 ümmerten und störten, oder wohl gar Feinde die Stabt eingeschlossen oder belagert hielten. Dies gefiel ms sehr, und wir wünschten, eine solche zahme Wild bahn wäre auch noch bei unseren Zeiten zu -ehen gewesen." Mit diesen Worten stellt Goethe — «i „Dichtung und Wahrheit" — den räumlichen Bezirk seines Elternhauses hinein in Geschichte und 3raud)tum unserer Vaterstadt. Seit jenen Jahren isst der Große Hirschgraben in Frankfurt das Ziel über ein gern begangener Umweg von ungezählten Renschen aus ber ganzen Welt geworden. Begleiten wir zunächst einen Reisenden, der nur nit den Augen über die Treppen und durch das .Zimmer streift. . „ lieber ber Haustür grüßt ihn ein doppeltes Wappen: bas ber Textors, der Familie, aus der Goethes Mutter stammt, ein Mann mit dem Schwert, und ins Wappen der drei Leiern, bas sich Johann Cafpar Goethe, ber Vater, 1755 an Stelle seines familienmappens, des Lammes mit bem Kreuz, (-•gelegt hat. ... Im Vorplatz, dem ,Hausehrn", sehen rotr bie kroße Kelleröffnung zum Herablasien ber Fässer. . echts, wo heute bie Eintrittskarten ausgegeben d erden, war früher das Gelbe oder Weimarer Zim- tuer, so genannt nach den Büsten und.Bildern aus Veimar, die den Emvfangsraum ber yarmlie sHmückten. Links, im Wohn- und Speisezimmer, Ein Besuch beim Postamt und der Paketumschlagstelle Gießen. Nur noch wenige Tage werden Feldpost- Päckchen von der Reichspost zur Beförderung angenommen. Wenn diese Päckchen rechtzeitig <)U Weihnachten draußen bei unseren Soldaten eintreffen sollen, muß die Auflieferung bei ber Heimatpost bis spätestens zum kommenden Montagabend erfolgt sein. Der Versand an Feldpostpäckchen ist schon seit Tagen flott im Gange. Darüber konnten wir bei einem Besuch im Gießener Postamt interessante Wahrnehmungen machen. Aus unserer Unterhaltung mit bem Leiter des Postamts Gießen, Postamtmann Lotz, können wir folgendes berichten. Die Aufforderung ber Reichspost, die zu Weihnachten bestimmten Feldpostpäckchen für unsere Soldaten spätestens bis zum 1. Dezember bei den Postämtern aufzuliefern, hat sich nach dem bisherigen Umfang solcher Sendungen als sehr erfolgreich erwiesen. Täglich gehen bei dem Gießener Postamt große Mengen Päckchen ein. Bisher stehen biß Landorte des Gießener Postbez.rks bei diesem Versand erheblich im Vordergrund, während die Sendungen aus der Stadt jetzt erst allmählich in Fluß kommen. Es ist eine alltägliche Erscheinung, daß mit jedem Landkraftpostauto mindestens 20 Säcke Feldpostpäckchen bei dem Gießener Postamt tur Weiterbeförderung eintreffen. Die Stückzahl in den Postsäcken ist natürlich unterschiedlich je nach ber Größe ber darin aufbewahrten Päckchen. Immerhin kann gesagt werden, daß bisher schon Tausende von Feldpostpäckchen ihren Weg über bas Gießener Postamt zu unseren Soldaten an der Front und in den besetzten Gebieten angetreten haben. Rach bem Stand vom vorgestrigen Donnerstagabend belief sich ber Umfang bes Feldpostpäckchenversands für die Weihnachtstage über das Post- amtGießen auf etwa das fünfzehnfache des normalen durchschnittlichen Feldpostpäckchenversands in den letzten Monaten. Trotzdem werden erst die allerletzten Tage und Stunden der Päckchenannahme, die — wie gestern gemeldet — vom 6. bis 24. Dezember gesperrt ist, den Höhepunkt des Weihnachtsväck- chenversands und damit eine gewaltige Spitzenleistung ber Arbeit unserer Postbeamten bringen, denn in diesen letzten Tagen und Stunden werden vor allem bie vielen N^chzü^^r aus der Stadt Gießen und aus den Nachbarstädten noch mit ihren Päckchen erscheinen. Aber mag auch d^r Zustrom solcher Sendungen alltäglich noch so groß sein, ein Grundsatz gilt immer und wird bis zum letzten in die Tat umgesetzt: der tägliche Eingang an Sendungen ,* insbesondre Weihnackstsfeldpostnäckchen, wird am gieren Tage bis zum letzten Stück von hier weiterbefördert, damit unsere Soldaten ihre Bäckchen so schnell wi" möglich erhalten, soweit dazu die Giehen"r Post förderlich sein kann. Zur Beförderuna dieser gewaltigen Mengen Rost- sendungen hat das Postamt Gießen eine große Zahl von Postsäcken zur Verfügung, deren jeder etwa 100 bis 150 Päckchm. je narb drrtn Gröh-. faht Di? aroße Zahl nnfteigcner Säcke reicht aber iwch den bisherigen Erfahrungen nicht aus, um alle Feld- noftMnrfdm tätlich weiter ’n Marich ?u leben, fo daß das Vvstamt Gießen sich von Brivatfirm"n in unser-"- Stadt und in der Nachbarschaft einige Tausend S^cke mit gmhem Fassung -rmöaen ("liehen hat, um auf aff-* ftüte b-m täglich"n flauen We't"r- transnnrt der Päckchen sich-wust"llen. An den An- nabm"lchaster" und in den P"ck^mm"rn der Post herrscht vom Morgen bis zum späten Abend starker Betrieb, d der Zustrom von R^ckchm uv"nter- hrochen an^rt und bar/'ben die 2b'foar'" nnn B"ket- । f"nbun*en für vrivate Eirwfäva"r im R-ich bis jetzt eine Steigerung des weihnachtlichen Verkehrs um . rtwi 10 v. H. gegenüber bem Normaleingang gebracht hat. | ! Ein besondrer Br^nnvunkt des getarnten Päck- ch"n- und Paketvers-mds ist die Paketum- lch lag stell" am Bahnhof, di? der Le'tt'vg d"s Nsstjnsvektors A d a w Lotz ftfrn an gewöhnlichen Tagen ein großes Maß von Arbeit zu bewältigen hat, die aber gerade in diesen Wochen I vor dem Weihnachtsfeste eine ganz außerordentliche Steigerung des Arbeitsanfalls bewältigen muß. Hier sind ununterbrochen in Tag- und Nachtschichten viele Männer an der Arbeit, um alle Päckchensendungen für unsere Soldaten und außerdem den starken Paketverkehr ber Zivilbevölkerung glatt unb ohne Einschränkung durchzuführen. In dieser Umschlagstelle strömen alltäglich nicht nur die Hunderte von großen Säcken mit Feldpostpäckchetz aus der Stadt Gießen und den ländlichen Kreisorten Tag unb Nacht zusammen, hierher werden auch die gleichen Sendungen von den Strecken Alsfeld— Gießen, Stockheim—Gießen, Betzdorf—Gießen und Limburg—Gießen geleitet, soweit die Säcke eine Neuverteilung ihres Inhalts notwendig machen, während die bei auswärtigen Postämtern bereits fix und fertig abgeschlossenen Päckchensäcke zwar nicht die große Sortierhalle der Umschlagstelle pas- „Heimkehr", als zweiter Film nach „Ohm Krüger" mit dem höchsten Prädikat „Fllm der Nation" ausgezeichnet, nach bem Drehbuche von Gerhard Menzel von Gustav Ucicky in Szene gesetzt, ist ein historisches Dokument: er schildert bas furchtbare Schicksal einer kleinen Gruppe von Volksbeutschen in Polen. Im Frühjahr 1939 beginnt ihre Leidens- Zeit-, sie.merken an den als Manöver flüchtig getarnten militärischen Vorbereitungen der Polen, daß der Krieg beoorsteht. Noch ehe er ausbricht, müssen sie erfahren, was es heißt, im fremden Lande dem chauvinistischen Haß gegen alles Deutsche wehrlos ausgelirfert zu sein, eie sind alsbald völlig rechtlos, unb ihre Proteste verhallen ungehört, als man ihnen bie deutsche Schule nimmt, die angeblich als Quartier für mobilisierte Verbände benötigt wird. Mit bem Tage, an dem England Polen „garantiert", sind sie der fanatisch aufgestachelten Wut des polnischen Pöbels preisgegeben. Das erste Opfer ist der junge Dr. Mutius: in einem polnischen Kino, wo die Menge über drei einsame Deutsche herfällt, erhält er einen Fußtritt in den Leib; feine Braut bemüht sich vergeblich, bem Sterbenben Hilfe zu verschaffen; bie Polen verweigern bem verhaßten Deutschen, den sie für einen „Nazi-Spion" oder politischen Agenten halten, die Aufnahme ins Krankenhaus. Der scheußliche Austritt im Kino hat wie ein Signal gewirkt: jetzt sind alle Deutschen vogelfrei und der maßlosen, unmenschlichen Brutalität ber Polen, die sich in ihrer Verblendung für stark und sicher halten, erbarmungslos ausgeliefert. Dem deutschen Arzt lauern sie an der Straße auf und schießen ihn blind. Eine junge Frau, an deren Halse man ein Hakenkreuz entdeckt, wird von ber rasenden Menge gesteinigt. Schließlich wird die ganze kleine Gemeinde zusammengetrieben und in Lastautos unter militärischer Bewachung ins Gefängnis gebracht, wo sie, Männer, Frauen, Kinder und Greise, stehend zusammengepfercht wie Schlachtvieh, vom unablässig auf sie gerichteten, stechenden Scheinwerferlicht gepeinigt und zu Wahnsinnsausbrüchen getrieben, einem schauerlichen Schicksal entgegensehen. Sie werden in einen Keller gejagt, und bie polnische Soldateska schießt mit einem Maschinengewehr wahllos durchs Fenster hinein. Da kommt in ber letzten Not und Verzweiflung die kaum mehr erho'fte Rettung mit den heranbrausenden Stukas und Panzern ber siegreich vordringenden deutschen Armeen. Der politische Charakter des aufwühlenden Filmdokuments kennzeichnet sich in der höchst eindrucksvoll eingeblendeten Szene des Obersten Beck und feiner Antwort auf die Vorstellungen unseres diplomatischen Vertreters wegen der an den Deutschen verübten Gewalttaten; vor allem aber auch in den warnenden Worten des Führers kurz vor dem Ausbruch der Feindseligkeiten. Den Orgien des Hasses und des maßlos blutigen Schreckensregimentes der Polen stehen die stille Gefaßtheit, fieren, aber doch von den Männern dieser Dienststelle Tag und Nacht von den ankommenden Zügen abgeholt und zu den Anschlußzügen nach Frankfurt geschafft werden müssen. Es handelt sich hierbei — wie wir bei unserem Besuche am Donnerstag in den späten Abendstunden selbst sahen — um große Berge solcher Sendungen auf einer langen Reihe von Transportwagen, deren rasche, unbeschädigte unb zielsichere Wetterleitung namentlich in der Zeit der Verdunkelung größte Anforderungen an die körperliche unb geistige Spannkraft aller Männer stellt. Es ist eine ungemein schwere Arbeit, die mit den hochbeladenen Wagen bei dem Fahren von Bahnsteig zu Bahnsteig und bei bem Einlaben in die Güterwagen für die Sammeltransporte geleistet werden muß, ganz gleich welche Witterung dabei herrscht. Zu diesen Massenfuhren kommen aber noch ganze Autoladungen von Feldpostpäckchen - das vertrauensvolle Gemeinschaftsgefühl und bie Sehnsucht der kleinen volksdeutschen Gruppe nach ber großen, schützenden Heimat erhebend gegenüber. In oer Heimkehr ber Ueberlebenben im endlosen Treck zur deutschen Grenze findet diese Sehnsucht ihre Erfüllung. Der Regisseur Ucicky schrieb über seine Arbeit: „Woraus es mir... ankam, war, bie Pflicht des Spielleiters zu erfüllen, das Abstrakte ber Aufgabe so in bie Wirklichkeit zu übersetzen, als wäre niemals etwas anderes dagewesen als diese Wirklichkeit ..." Das ist ihm gelungen; er hat es sich und dem Beschauer nicht bequem gemacht, uns nichts erspart uno geschenkt: das fürchterliche Schicksal der Volksdeutschen teilt sich dem Beschauer in seiner ganzen Grausamkeit und Unmenschlichkeit mit, und auch die Schauspieler waren offenbar fo in den Bann gemeinsamen Erlebens und Erleidens gezwungen, daß ihre Darstellung, soweit hier der landläufige Spielfilm-Begriff überhaupt Berechtigung hat, am besten als Gemeinschaftsleistung gewertet wird. Paula Wessely freilich hebt sich (als junge Lehrerin Marie Thomas) dennoch schon durch den Umfang dessen, was sie zu sprechen hat, aus dem kleinen Häuflein hervor: eine Gestalt, in der Menschlichkeit und Weiblichkeit sich überzeugend begegnen: in ihr haben die Deutschen eine besonnene Wortführerin, Kameradin unb Helferin, bie auch in den schwersten Stunden Kopf und Herz behält und die Ihren mtt dem geliebten Bilde der fernen Heimat aufrichtet und stärkt. Eine prachtvolle, männlich ergreifende Gestalt: Peter Petersen als der Arzt Dr. Thomas; dann Attila Hörbiger, Carl Raddatz, Otto Wernicke, Eduard Köck, Ruth Hellberg, Elsa Wagner und Gerhild Weber: in allen Gesichtern und Gestalten ist ein Stück deutschen Schicksals bewahrt, das nun für alle Zeiten gewendet ist. — (Wien-Film im Verleih ber Ufa.) Hans Thyriot „Heimkehr" - ein volksdeutsches Schicksal. „Zilm der Jlafion* im Gloria-palast. spielen viele Szenen aus „Dichtung unb Wahrheit", in ber Küche gewahren wir unweit des großen Herdes mit dem mächtigen Rauchfang als Seltenheit eine Pumpe, denn das Haus hatte feinen eigenen Brunnen. In der Speisekammer entdeckte der Knabe das' Puppenspiel, das des jungen Goethe Phantasie so anreizte, in dem Gang neben der Treppe haben sich die Kinder vor den Blitzen versteckt. In edlem Zuge schwingen sich die Stufen, von schönen eisernen Geländern flankiert, zum ersten Stock empor. An den Vorplatz grenzen nach der Straße die Repräfen- tationsräume der Familie. Im Nordzimmer grüßen wir die Großeltern Textor in Bildern von guten Malern, im Südzimmer sehen wir Maximiliane Brentano, die Mutter von Bett'na und Clemens Brentano, im Musikzirnrner eine Kopie des Goethe- schen Familienbildes von Seekatz. Auf dem Vorplatz des zwetten Stocks fällt uns die astronomische Uhr des etwas wunderlichen Hofrats Hüsgen auf, über den wir in „Dichtung unb Wahrheit" lesen: „Eine für damalige Zeilen wenigstens wundersame Uhr, welche neben den Stunden und Tagen auch die Bewegungen von Sonne und Mond anzeigte, ließ er nach seinen Angaben (1749 in Neuwied) verfertigen. Sonntags früh um zehn zog er sie jedesmal selbst auf, welches er um fo gewisser tun konnte, als er niemals in die Kirche ging ..." Im Geburtszimmer stehen wir an einem der Pole dieses Lebens, das der menschliche und der kosmische Mittelpunkt einer Gedankenfülle werden sollte, bie bis heute unentwegt kreist und an Kraft eher zunimmt als verliert. An den Abschluß des Erdenweges gemahnen Leier- und Stern-Embleme von der Aufbahrung in Weimar (der Stern war Goethes Wavpen seit dem 3. Juli 1782), die irdische Erscheinung findet in einem Abguß noch ber Klarier- scheu Büste von 1778 hoheitsvollen Ausbruck. Stationen bes Lebens, an seinem Ausgangspunkt angebeutet, Zeugnisse eines Wunders, dem wir näher kommen, je weiter uns die Zeit von ihm entfernt, denn wir bedürfen der Weisheit, die sich nur mtt dem Verstreichen der Tage gewinnen läßt, sofern wir die Tage nützen. Der dritte Stock bekommt feinen Hauvtakzent durch Goethes Wohn- unb Arbeitszimmer. Was ist im Lichte dieses hellen Raumes, an diesem kleinen Schreibtisch alles zu Papier gekommen — hätte es physische Gewalt, die Welt wäre davon in Stücke gegangen, umgeschmolzen worden in eine höhere Existenz. Nach einem Blick in das Puppentheaterzimmer wenden wir uns hinab zum Hof. Die beiden Hintertüren waren vor dem Umbau von 1754/55 die Vordertüren des Hauses. Die eiserne Tür, die zum Gärtchen führt, ist bie alte Tür bes Goethefchen Gartens vor den Toren der Stadt, an ber Pumpe hat die spätere Königin Luise von Preußen gespielt, als sie bei der Kaiserkrönung von 1790 im Goethe- Haus einquartiert war. Wir wollen wie ein Reisender durch die Räume gehen, der nur seine Augen gebraucht, unb haben doch ben Gedanken nicht ausweichen können, denn es ist das Zwingende in diesem Haus, daß es er- Hieht, daß es eine Größe bewahrt, die auch den Unbeschwerten überkommt. Verwandeln wir uns jetzt in den anderen Besucher, der im Bewußtsein Goethes kommt, treten wir noch e nmal ein in das Arbeitszimmer und lassen wir aufklingen, was uns bewegt. Den spielenden Knaben haben wir schon zitieren dürfen, des Jünglings unb Studenten brauchen wir hier nicht besonders zu gedenken, wo wir am Orte feiner Geniezeit stehen. Hier ist ber „Götz von Berlichingen" geschrieben worden, hier haben „Die Leiden des jungen Werthers" ihre literarische Gestalt bekommen, hier haben den Dichter große dramatische Entwürfe („Faust", „Mahomet", „Prometheus") bewegt, ist innerhalb von acht Tagen der „Clav go" niedergeschrieben worden, sind „Stella", „Erwin und Elmire", „Claudine von Villa Bella" entstanden, hier hat sich — nur von dem Bekanntesten wollen wir sprechen — ein liebendes und stürmendes Herz im Gedicht gebunden. „Das Veilchen", das aus Goethes und Mozarts Genialität in den deutschen Liederschatz eingegangen ist, das „Zi- aeunerlied", „Mahomets Gesang", „Der König in Thule", „Ganymed", „An Schwager Kronos", „Prometheus", „Neue Liede, neues Leben", „In allen guten Stunden", „Wonne der Wehmut" — wir hören auch den Namen Schuberts, wenn wir fo an Goethe denken. Verse werden in uns wach, um die sich feit fast zwei Jahrhunderten große und kleine Sprachen dieser Erde bemühen, sie auch in Uebersetzungen einzufangen, und die doch nur dem deutschen Menschen ganz gehören, Melodien kommen dazu, Bilder, Szenen, Erhabenheiten und Erschütterungen. In diesem Hause am Großen Hirschgraben strömt das Glück auf uns zu, das Glück, im Namen Goethes Deutsche zu sein. Schon unsere Eltern und Großeltern haben gewußt, was sie diesem Hause schuldig sind. Solche Schuld dankbar einzulösen, ist die schönste Aufgaoe des „Freien Deutschen Hochstifts", bas Otto Volger mit bem 10. November 1859* als Stiftungstag gegründet hat. Er erwarb das Haus, das von 1795 bis 1863 in fremder Hand war, zunächst aus eigenen Mitteln, bis das Hochst.ft eine Sammlung in Deutschland ausschrieb, an der sich der Kaiser Franz Joseph und die deutschen Fürsten mtt größeren Summen beteiligten. Bis etwa zum Jahre 1900 stand die Wiedereinrichtung des Goethe-Hauses im Vordergrund. „Von da an bis zum Weltkrieg setzte das Hochstift alle Kräfte ein, d e Bibliothek zu schaffen, bie heute fein wissenschaftlicher Stolz und Ruhm ist. Damals waren die Zeiten noch günstig, Erstdrucke des 18. Jahrhunderts und ber Romantik antiquarisch zu kaufen, und so gelang es, rechtzeitig den Schatz zu bergen, der heute kaum oder, wenn überhaupt, nur mit größten Opfern gufammengetragen werden könnte. Durch den Krieg und die Inflation verlor das Hochstift sein Stiftungsoermögen von einer halben Million Mark, das im Jahre 1881 ihm i durch die Hochherzigkeit des Kanzleirates Emanuel , Müller zugefallen war. Daher wurde es seit 1925 | mit der Einführung der Festmark die Hauptaufgabe, e'n neues Vermögen durch eine allgemeine „Deutsche Volksspende für Goethes Oeburtsftätte" wieder einzuwerben ... Heute umfaßt allein die Bücherei des Freien Deutschen Hochstists 55 000 Bände über Goethe unb seine Zeit. Sie ist die beste Goethe- Bibliothek der Welt. Die Häuser, welche (für Bibl'o- thef und Goethe-Museum) die Stadtverwaltung auf 99 Jahre hergab, stammen noch aus Goethes Zeit, sie bilden zusammen mit dem Geburtshaus eine Einheit, die vom Goethebewußtsein aller Schichten unseres Volkes geistig und seelisch getragen und von der Macht des Reiches geschirmt wird als eine der reinsten Begnadungen im Erbgut der Nativ- 6 dem 100. Geburtstage Schillers. Puddingpulver Reese-Gesellsdiaft,Hameln Man verlange beim Einkauf .Siehst bu Explosion in Raum5 j gleich zu mißdeuten. bleiben, wenn er hört, wie zwei andere, denen er 1 Minuten Fahrt stiegen sie aus. steinen herkamen. ausgesagt, hatten. Heute beginnt unser neuer Roman Explosion in Raum 5 von H.G. Hansen Michel Crusius warf einen t Mädchen an seiner Seite und stellte fest, daß sie noch mehr gerötete Wangen hatte als während der Verhandlung. Sobald sie aus Hörweite der Men- schen waren, wiederholte er die Frage von vorhin. „Was hast du eigentlich? Du kannst doch zufrieden sein, daß der arme Kerl freigesprochen ist." „Nicht doch", wehrte sie hastig ab. „Erst wollen wir wirklich allein sein/ „Dann los! Wir fahren nach Hause." Er wußte selbst nicht recht, warum er eigentlich so neugierig war. Gewöhnlich gab er nicht viel darauf, wenn Frauen sich aufregten. Er sah das als einen durchaus normalen Zustand an, gleichsam als ein Privileg weiblicher Wesen, während es ihm selbst wie allen Männern zukam, Haltung zu bewahren. Endlich hielt die richtige Straßenbahn vor ihnen. Schwung auf einem Garderobenhaken. Ohne wie gewöhnlich die Haare zu ordnen un'd einen Blick in den Spiegel zu werfen, ging sie ins Wohn- zimmer und sank erschöpft in einen Sessel. Aus Der nebenanliegenden Küche kam die Muter herein uni) musterte verwundert die Tochter. formen konnte und unter Ausschaltung aller persönlichen Empfindungen ganz auf eine Aussage einzugehen vermochte. vergessen und sich hingesetzt, weil sie brennendes Interesse an dieser foltert Geschichte nahm, die ihk mehr wie ein spannender Roman denn als Wirk- welche Aufzeichnungen müssen doch vorhanden sein! Mir kam das schon merkwürdig vor. Aber daß Kaspar dahinter steckte, das habe ich doch nicht liehe Salongewandtheit." So klagt Lortzing. Vielleicht hätte er erber an Der gestrigen Aufführung seine Freude gehabt. Die Komödie der Irrungen war durch Max Schwarze in allen ihren Phasen fein pointiert, in Seichtheit auf einen ausgeglichenen Lustspielton gestimmt. Ein glücklicher Gedanke, den Verhängnis beschwörenden Schuß, der während der Ouvertüre fällt, szenisch zu „Aber verstehst du denn noch immer nicht? Ich habe dir schon vor Wochen erzählt, daß Herr Wand an einer Erfindung arbeitete. Zwischen ihm und Der Kriminalassistem Michel Crusius schritt mit seiner Braut Bärbel Eberhard die breite Freitreppe des Gerichtsgebäudes hinab zur Straße hin. Sobald sie die Türe hinter sich gelassen hatten, schlug ihnen der stickige Brodern der Stadt ent- Bärbel flüsterte heißer und erregt Merk dir das!" Grünkohl 6 bis 10, Meerrettich 50. Schwarzwurzeln 20 bis 30, Lauch 17, Sellerie 15, Feldsalat /io 10, Endivien, das Stück 10 bis 15, Oberkohlrabi 10 bis 15, Rettich 8 bis 10 Rpf. B-CtwHHI M 6t* imMM lichtete erschien. „Das kann ein Irrtum fein, Bärbel", mahnt« Michel bedächtig. „Und selbst wenn du mit den Zeitangaben recht hast, kannst du daraus doch unmöglich den Schluß ziehen, daß Herr Kaspar ein Mörder und Fräulein Barkow seine Komplizin ist. Das volle Haus folgte willig der beschwingten Stimmung der Bühne und bedachte die ausgeglichene, gerundete Aufführung mit starkem Beifall. Dr. Hermann Hering. vermutet." „Nun mach mal einen Punkt!" In Michel Eriu sius begann ein lebhaftes berufliches und persönliches Interesse zu erwachen. Welche Kam ■inatip en Oer Kreisleiter bei den Ortsfranenschoffsleiterinnen. Gfs. Am Mittwoch fand in Butzbach eine ganztägige Tagung aller Ortsfrauenschaftsleiterinnen des Kreises Wetterau statt. Zu aller Freude sprach habet der Kreisleiter. Nachdem die Kreisfrauenschaftsleiterin Frau Wrede die Tagung eröffnet und den Kreisleiter begrüßt hatte, nahm dieser das Wort. Er sagte u. a.: „Nicht von der praktischen Arbeit will ich heute zu Ihnen reden, sondern Ihnen von der Heimkehr aller Deutschen erzählen. Ich meine damit nicht nur die Volksdeutschen, sondern jeden einzelnen Deutschen. Er erzählte, wie es früher Deutsche gegeben habe die ihr Deutschtum verneinten, wie aber heute und vor allem nach diesem Kriege dies gar nicht mehr sein könnte. „Das Reich" muß für uns alle das Höchste werden. In weitgreifenden Ausführungen gab er bann e;nen geschichtlichen Ueberblict über das Werden Deutschlands und zeigte, daß wir sowohl durch Unsere Geschichte, als durch unsere geo- aravhische Lage im Herzen Europas eine besondere Stellung haben. Wir stehen mitten in einer ungeheuren Entwicklung und helfen durch unsere Gefolgschaft dem Führer das Großdeutsche Reich bauen. Herzlich dankte die Kreisfrauenschaftsleiterin dem Kreisleiter im Namen aller Frauen. - Kurz berichtete nun jede Kreisabteilungsleiterin aus ihrem Arbeitsgebiet. Hört man einmal so geschlossen von der großen Vielseitigkeit der Arbeit im Deutschen Frauenwerk, so wird einem die Größe und Wichtiakeit dieser Organisation erst so recht bemüht, und stolz empfindet jede Mitarbeiterin, daß sie Teil hat an dieser gewaltigen Aufbauarbeit. Behauptung kommst!" „Beruhigen? Das ist euer zweites Mort, bei Vater und bei dir. Aber kann ein Mensch ruhig Äusdünstunaei . allen Gerüchen, Die von Mißtrauisch betrachtete er sie. Bärbel war blaß geworden und preßte die Lip- Roman von H.G. Hansen Copyright by Prometheus-Verlag Dr.Eldiadcer, Gröbenzell b.Mündien Michel begriff nicht. Was war schon dabei, wenn ... Chef eine Angestellte in seinem Auto mitnahm, vielleicht ins Werk, vielleicht auch nach Hause fuhr? Das geschah alle Tage. Und sonst war Bärbel durchaus nicht geneigt, das , Beisammensein eines Mannes mit einer Frau Theater -er Universitätsstadt Gießen Albert Lorhing: -Oer Wildschütz". Zum Schluß sprach Frau Wrede vom unbekannten Soldaten des Weltkrieges. Andere Nationen haben diesem ein Denkmal gesetzt. Deutschland be- sitzt keines. Mitten unter uns lebt der unbekannte Soldat des Weltkrieges und ist unser Führer. Unser größter Dank für diesen unbekannten Soldaten des Weltkrieges ist, daß in unser aller Herzen die Feuer für ihn brennen. , v . Mit den Liedern der Nation schloß die eindrucksvolle Kundgebung. Immatrikulation an der Ludwigs-Universität. Am heutigen Samstaamittag findet in der Gro- ßen Aula der Ludwigs-Universität Gießen die feierliche Immatrikulation der neuen Studierenden statt. Mit dem Rektor, Professor Dr. med. H. W. Kranz, und den Dekanen und Dozenten nehmen auch einige Gäste an der Feierstunde teil. Se. Magnifizenz dxr Rektor, Prof. vr. meck. Kranz, hält dabei eine Ansprache an die jungen Angehörigen unserer Universität. Anschließend verliest Uni- versitäts-Bürodirektof Kinkel die Verpflichtungsformel, worauf dann der Rektor die feierliche Immatrikulation der neuen Studierenden vornimmt. Musik wird die Feierstunde bereichern. Heber die Ansprache des Rektors werden wir am Montag noch berichten. Gießener Wochenmorktpreife. * Gießen, 29. Nov. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: Markenbutter, Vi kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 40, Wirsing, kg 6 bis 10, Weißkraut 5 bis 8, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 7 bis 10, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 12 bis 15, Unierkohlrabi 6 bis 8, ! rauf, daß ihr Verlobter sie entgeistert anstarrte,! spenden. Mutter Eberhard hatte ihre Kochkünste dann zu seiner künftigen Schwiegermutter hinüber-""" """"" " I sah, als sei dort Hilfe zu erwarten, und sich dem : ! Mädchen wieder zuwandte, weil Frau Mathilde Eberhard ebenso ratlos blickte wie er selbst. „Nun beruhige dich erst einmal, Bärbel!" mahnte er vorsichtig und tastend. „Und dann erzähle hübsch der Reihe nach, wie du zu dieser schwerwiegenden fanden haben. ... , r. , . Die Leistung jeder Schute weist die nachstehende Übersicht aus (die erste Zahl nimmt Bezug auf Drogen, die zweite auf Wildfrüchte): Goethes ule 261 und 136; Pestalozzischule 75 und 0; Schiller» schule 119 und 0; Schule Gießen-Klein-Linden 44 und 0; Schute Gießen-Wieseck 134 und 0; Schule Heuchelheim 57 und 0; Mittelschule 0 und 152; Gymnasium 51 und 0; Justus-von-Liebig-Schule 136 und 300; Langemarckschule 188 und 622 sowie 200 kg Roßkastanien; Oberschule für Mädchen 128 ünb 0; Städtische Höhere Handelslehranstalt 265 und 52. , . ,, . Dieses Ergebnis kann unter keinen Umstanden ohne weiteres mit dem einer RfH.-Landsammelstelle verglichen werden. Die Stadt arbeitet unter viel schwierigeren Umständen. Allein die Berücksichti- qunq des Faktors Zeitaufwand, der für die natur- ernen städtischen Schüler Verlust, Nachteil bedeutet, ür das naturoertraute und -nahe Dorteind aber Gewinn, gibt die Berechtigung, das Ergebnis einer städtischen Sammelstelle 50 v. H. höher zu werten. Einen Beeinträchtigungsfaktor der Stadt stellt auch noch die Naturfremdheit ihrer Kinder dar, msbe- sondere der kleineren. Die beschränkte Größe der Drogent ockenfläche pro Kopf der Schüler ist m großen Schulhäusern der guten Sache ein Hemm- schilh. Eine Möglichkeit, in Mietwohnungen der Sache Förderung zuteil werden zu lasten, fällt unter den Tisch. Das größte Verdienst der städtischen NfH.-Sammelstellen gipfelt in der Rückführung der naturfremden städtischen Kinder zu Gottes herrlicher Natur, dem reinsten Freudenborn. Diesem völkischen Ziel dürfte die Stadtjugend durch ihr beachtliches Sammetergebnis nähergekommen fein. H. I- Gfs. Wir brauchen Pantoffel! Ja, wir Verwundeten brauchen Pantoffel! Wer Material und nicht aufs Gewicht drücken. Der Sange« mardfAule gebührt das Verdienst, an einem Vormittag die ansehnliche Menge von 380 kg Hagebutten abgeliefert zu haben, womit sie das schone Ergebnis der I u st u s - v o n - L i e b i g - S chu l e um 80 kg übertraf. Tüchtige Jungen der G o e t h e - Schule brachten an einem schulfreien Nachmittag 136 kg Vogelbeeren auf. Mit diesen Angaben mag eine Notiz in dieser Sache ihre Berichtigung ge< Sonntag, 30. November, 15 Uhr. im Theater. 10er-Ring, 3. Veranstaltung. Zur Aufführung gelangt „Dschungel. Schauspiel von Frank. Ein autes Simmeleraebniö. Die R'H.-Stadtkreisstelle (Reichsarbeitsgemein, schäft für Heilpflanzenkunde und Heilpflanzenbe- chaffung) berichtet: Das Sammetergebnis belief !id> für die spät abgeschlossene Sammelzeit 1941 auf 1490 kg Drogen, 1262 kg Wildftüchte und 200 kg Roßkastanien. Im Vergleich zum Ergebnis des Jahres 1940 trat beteHeilkräutern eine Steige- rung der Menge auf das 2,8fache em wahrend das Gewicht der Wildfrüchte die stattliche Hohe des 4.6fachen erreichte. An Roßkastanien war nur em Drittel der vorjährigen Ernte einzubringen, eine Minderung, die durch die heurige geringe Fruchtbarkeit der Kastanien bedingt wurde. Das Sammelgut wurde m der Hauptsache von 12 Anstalten einqebracht, kleinste Mengen von Einheiten des BDM. und IV. Der Art nach kamen 35 verschiedene Drogen zur Ablieferung, darunter auch solche, die nur mit Muhe zu sammeln sind Es ist bald ein volles Jahrhundert feit der Ur- i aufführung von Lortzin gs „Wildschütz" verstossen Wie die bekannten anderen Opern dieses Meisters hat auch er sein Lebensrecht auf der Buhne behauptet und bewiesen; ja, die Zahl seiner Freunde ist im Laufe der Zeit gewachsen, und immer starker hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, daß gerade der „Wildschütz" ein tretendes Beispiel stilistischer Geschlossenheit abgibt. Es hat im Verlaufe des Jahrhunderts manchen Vertreter aus den Rechen der ernsten Kunst gegeben, der Lortzina als einen Kleinmeister des Biedermeier abtun wollte. Die geschichtliche Entwicklung hat ihm dennoch aber Jein Recht gegeben, zumal in heutiger Zeit erweist er sich als der Schöpfer des Kunstwerkes, das roei- tefte Kreise unseres Volkes zu erfassen vermag. Denn Lortzing hat die deutsche heitere Oper einem hohen Grad der Vollendung zugeführt; zu bedauern ist nur, daß sich im Laufe der nachfolgenden Zett niemand fand, der in seinem Sinne seine Werke hätte fortsetzen und weiterbilden können Stellt man die textliche Vorlage (Kotzebues Lustspiel „Der Rehbock oder die schuldlosen Schuldbewußten") dem gegenüber, was Lortzing daraus hat werden lassen, so wird man darüber erstaunt sein, mit welchem dezenten Feingefühl er die Charaktere der einzelnen Gestalten wandelt und in eine höhere Sphäre hebt. Vollends aber überrascht es einen, mit welch unendlicher Feinheit er hier aus dem Geiste der Musik heraus jeden Einzelnen individuell charakteristisch heroorhebt und in unvergleichlicher Kunst des Zufammenfüqens im Ensemble Werte entstehen läßt, die schlechthin so leicht nicht übertroffen werden konnten. Er schlägt hier einen mu- ikalischen Konversationston an, geistreich, treffend und witzig, unterstrichen von leiser Ironie gegenüber den Gestalten, die einem Uebermaß, sei es tm Charakterlichen, sei es in den Interessengebieten, zuneigen. Wie er die einzelnen gegensätzlichen Personen in höherer musikalischer Gemeinschaft züsam- menfaßt, das bestätigt wohl am besten die köstliche Billardszene. Diesem eigenartigen Stil gegenüber schienen die Kräfte der deutschen Bühne nicht immer , gewachsen. „Ich muß wiederholt das alte Lied singen: , — unseren deutschen Sängern mangelt durchschmtt- , lieft die Leichtigkeit des Spiels, des Vortrags, mit einem Worte die zu dieser Operngattung erforder- sacken, die beispielsweise aus Wetzlar bei der Gie-1 (jener Paketumichlagstelle am Bahnhof direkt ange-1 fahren u.<) zur Weiterleitung übergeben werden. So kam beispielsweise am Donnerstagabend nach 21 Uhr bei unserem Besuch ein Wetzlarer Postauto mit nahezu 80 großen Säcken Feldpostpäckchen an, die von hier aus weiterzubefördern waren. In der großen Sortierhalle müssen alle Postsacke, c deren Inhalt noch nicht auf ein gleiches Versandziel . abgeftimmt ist, einer gründlichen Sortierung unterworfen werden. Da stehen mehrere Männer inmitten i einer großen Reihe geöffneter und an zweckdienliche । Halteeinrichtungen befestigter Postsäcke, in die die einzelnen Päckchen in außerordentlich flotter Arbeit zu verteilen sind. Dabei darf es kein langes Besinnen geben, diese Männer müssen über außer- ordentlich starke geistige Konzentrattonskraft ver- fügen, damit sie inmitten des Arbeitstrubels rings» herum nicht abgelentt werden, sie müssen aber auch gute Geoqraphiekenntnis besitzen, wenn ihre Arbeit sich fehlerfrei abwickeln soll. Beide Voraussetzungen sind sehr wesentlich für die richtige und flotte Weiterleitung der Sendungen. Im Handumdrehen stehen hier immer wieder gefüllte große Postsäcke zum Abtransport bereit. Während bei der Verteilung ständig neues Arbeitsmaterial hinzukommt, werden die gefüllten Säcke schon auf die Transportwagen geladen und hinüdergefahren zum Verladebahnsteig der Reichspost, wo sie in die Güterwagen verstaut werden, bis auch der letzte Winkel in den Wagen beloben ist. So geht der Betrieb bis weit nach Mit- ternacht hin, um bann nach ber Abfahrt eines geschlossenen Transports schon roieber für die nächste Sendung anzufangen. Neben den vielen Feldpostpackchensacken, die von der Paketumschlagstelle im Laufe des Tages mit jedem Zug mit Postbeförderung weitergeleitet wer- den, kommen in den Abend- und Nachtstunden täglich noch mehrere Güterwagen vollbeladen bis zum letzten Eckchen nur mit Feldpostpäckchen zum Abrollen Alle diese Sendungen werden von Gießen zur Feldpostsammelstelle in Frankfurt a. M. geschickt. Dort werden die einlaufenden Packchensacke einer erneuten umfassenden Sortierung unterworfen, die dem Zwecke dient, die Sendungen auf die verschiedenen Feldpostämter zu verteilen. Wieder in großen Säcken beieinander, aber diesmal in langen Postzügen vereint, rollen die Päckchen dann hinaus in die Ferne zu den Feldpostleitpunkten. Dort erfolgt alsbald nach ber Ankunft bie Verteilung auf die verschiedenen zustänbigen Felbpostt stellen bzw. -Umschlagstellen, von benen schließlich bie Sendungen an die letzten Poststellen, die m nächster Nähe ber Einheiten stehenden Feldpost- ämter abgegeben werden. Von dort holen dann die Postempfänger die Sendungen für ihre Kameraden ab. Am Ende kommen sie als letzte Station über den Postappell beim „Spieß" in den Besitz ber verdeutlichen. Die Beschwingtheit ber Handlung wurde durch originelle Einzelzüge bereichert und so das Ganze zu froh pulsierendem Leben geweckt Mochte es sich um die Massenszenen handeln oder um bie zahlreichen Ensembles, stets war die Aus- Prägung des Einzelnen beutlich und bewußt. Die Bühnenbilder (Karl Löffler), zumal im ersten und letzten Akt, gaben durch ihre Weitungs;ahig- feit bem Geschehen großen Raum, unterstützt durch bie Lichtführung (Remigius Konen) am Schluß des ersten Aktes. Die Chöre (Gerhard Hergert) waren schwungvoll, besonders charakteristisch der Dienerchor bei Beginn des zweiten Aktes Den durchsichtigen Orchesterklang Lortzings rief Otto Söllner mit feiner Akzentuierung wach. Der Titelheld wurde durch Eberhard Kratz äußerst plastisch vor den Hörern lebendig in trefflicher Charakterisierung, selbstüberzeugt, ja em wenig überheblich, distinguiert und dann wieder unterwur- iq Weniger der drollige, unbeholfene Schulmeister, wie man ihm häufig auf der Bühne begegnet^ sondern ins Geistige gewendet; eine prächtige Durch» äs ft al tu ng dieser Bufsopartie, bie gerade auch m ihren gesanglichen Anforderungen beste, überzeugende Erfüllung fand, zumal in der außerordentlich durchgebildeten Arie „Fünftausend Taler . Ihm stand als ein prächtiges ©retdyen Lisel Schröter-Beckers mit feinem gesanglichen Können zur Seite, von weiblichem Instinkt geleitet, reizvoll und gewinnend tn der Herzlichkeit, überzeugend in den Eifersuchtsszenen. Für die Gräfin von Eber- bach besteht leicht die Gefahr der Uedertreibung. Das fanatische Aufgehen tn ber Welt der Antike wurde mit hohen Pathos durch Hella Henzk p bargeboten mit einer inneren Echtheit, die dieser Rolle einen ganz besonderen Akzent zu geben vermochte. Emen Lebenskünstter, der alle ihm zugänglichen Freuden auszunützen versteht, so stellte Ludwig D r u s ch e l den Grasen von Eberbach hin mit prächtiger stimm- lieber Frische, Md end in der Arie des dritten Aktes. Empfindungsvoll schöpfte Walter Ecsy bie Rolle des Barons mit warmer, sympathischer Ge- sanglichkeit aus. Als Baronien Freimann schien Jossa Abbt zunächst leicht befangen; sie gewann aber im Laufe bes Abetzds durch ihre natürliche, wenn auch zurückhaltende Art bes Spielens und Singens. Alle aber fanden sich in harmonischer Ausgeglichenheit und Klangschönheit ber Ensemblesätze. Dem Pancratius Hans Bergmanns steht in seiner Akzentuierthete besondere Anerkennung zu. Empfänger. , Es ist ein arbeitsreicher und weiter, mit vielerlei Mühe über unendliche Strecken verbundener Weg, den die Feldpostpäckchen von ber Heimat bis zu den Solbaten vor bem Feind oder irgendwo im besetzten Gebiet zurückzulegen haben. Auf diesem weiten Wege werden die Sendungen von der Post sowohl in der Heimat, als auch draußen in Feindes- land mit aller Fürsorge und Gewissenhaftigkeit be- handelt, damit sie möglichst rasch und vor allem un- versehrt in die Hand der Empfänger kommen. Durch diese liebevolle und verantwortungsbewußte Behandlung der Feldpostpäckchen trägt die Reichspost in erheblichem Maße mit dazu bei, daß unseren Sote baten ihr schwerer Dienst in Feinbesland nach Möglichkeit erleichtert unb ihnen die Liebe ihrer Angehörigen und darüber hinaus die Dankbarkeit ber Heimat immer wieder bekundet wird. Daran mitzuarbeiten ist allen Beamten und Helfern der Post eine große und schöne Aufgabe, der sie sich in enger Verbundenheit mit unseren Kämpfern und Hütern ber Heimat gerne unterziehen. Zur Desirrsekiion und Wundversvrgung gebraucht man die leit über 10 Jahren ärztlich erprobte und bewährt- Sevlo-Tinktur, bie in allen Apotheken und Drogerien in Fläschchen zu fünsundfünfzig Pfennigen und in Tupfröhrchen zu neunundvierzig Pfennigen erhältlich ist. Sie desinfiziert wie Jod-Tinktur und wird genau so angewandt. Sepso-Tinktur findet nicht nui: bei Hieb», Stich-, Biß-, Schnitt- und Schürfwunden An- Wendung, sondern auch bei Entzündungen in der Mund- höhle und des Zahnfleisches sowie zur Desinfektion von Pickeln und Insektenstichen. Infolge ihrer großen Tiefen- Wirkung erweist sie sich ferner bei Prellungen, Quetschungen und in allen Fallen, in denen eine gefteiger.e Durchblutung des Gewebes erwünscht ist, als sehr brauchbares Behandlungsmittel. Bärbel erwog, war ihm langsam klar geworden, jedoch blieb es unbedingt notwendig, daß sie schön m . , . , ... ..... der Reihe nach und in logischem Zusammenhang „Nein, freigesprochen , antwortete Mia>ei an ।, &-ie alberen, Kaspar und Aenne Barkow, die i vortrug, ober noch besser, aanz ordentlich inte Stelle seiner Braut. mochte 'ch gerne roj||en mje P9 wirklich ""kommen ist Ich h^be "icht! ruhig Fragen beantwortete „Was du meinst, weiß wissen, was du ^eigentlich hast. So habe ich dich Obacht, baß es von Bedeutung sei. wann Herr ich siun Du bist aber so aufgeregt — begreiflicher- "hip nnrtvrp Mat'sorm und laben i nt>d) nie 9efeI)en Kaspar an dem Unolürfstage nach Hause gegangen weise", fügte er versöhnlich hinzu. ..daß alles durch ^ hn^ fflemühl hinauf An einer Straßenkreuzung Gr einen Stuhl herbei und setzte sich dicht ist, und mir nie Gedanken darüber gemacht. Und einander gerät. Darf ich nicht lieber fragen?" " ^uhl^hma^. ön einer ^^nrreu3mig ^°r er eine weitere Frage stellen beute denke ich, ich höre nicht r-cht. ote er unter, Bitte" saate Bärbel und setzte sich zurecht, als umkrampfte plötzlich mit beiden Händen den rech- Fonnte' brach es aus bem Mädchen hervor. Eid behauptete, er fei schon um 17.30 Uhr aus ber erwarte sie ein regelrechtes Verhör Nachdem si« ten Arm ihres DeNobten, so daß er beinahe recht ------ - ”"x "" ' c‘ t enF rm i hr es1 ° Ei er I o bt en, fo b a h e r b e i n al) e recht „Ich weiß, wie alles zusammenhängt. Kaspar Fabrik geaangen »nd an diesem Taa« nicht wieder Lie Hauptlast vom Herzen geredet hatte, fühlte |i< unmännlich aufgeidirien hätte. Die Blicke des Mäd. hat Wand "worbet' sie schrie die letzten Warte 'uruckä-kammen Dabe habe ich ibn 'elbs nach sich erleichtert. „Das gehört ja zu deinem Beruf, chens richteten sich starr auf ein großes Auto, das fast und wischte sich mit dem Handrücken die kurz vor halb Heben Uhr gesehen. Dann ging er. frage nicht als Äriminalbeamter, Bärbel, dich, neben der Straßenbahn hielt Tränen ab. di- plötzlich Über ihre Wangen rollten. I erst weg. Noch mehr erstaunt war ich. als die Indern als dein Verlobter. Da ich ;um Betrugs- Michel erkannte die Insassen sofort. Cs waren „Und die Barkow weiß daoon. Deshalb hat sie Barkow genau dasselbe erzählt«. Dabei muß sie so beaernat gehöre, habe ich keine dienstlicl^n Befug- der Abrikbesitzcr und Ingenieur Martin Kaspar such falsch ausgesagt Es ist alles eine abg.’tar.cie gut wie ich und noch besser wissen, daß er eine i(fe in Mordlachen." und die Sekretärin Aenne Barkow, die in dem > Sache." 9«W ©turnte langer geblieben l.t. I „Sei doch nicht so pedantisch!" meinte sie. .- eben zu Ende gegangenen Strafprozeß als Zeugen Sie suchte in der Handta che nach einem Tuch, Bärbel hielt inne unb sah Michel mit aufforhern- ■ . ■, au^e ägt hatten TP 3 ä 8 |um die Tränen zu trocknen, und achtet« nicht da- dem Blick an, ihrer Entdeckung Lob und Beifall zuj (Fortfetzung folgt.) ,^cf) habe genau so wenig wie irgendein Mensch , v _ _. — » . - . . ... im Betrieb geglaubt, daß ber Werkmeister Möller «.Was ist denn los? Die Verhandlung hat dich Qn b(?m Unfall schuld sein soll, bei dem Herr Wand wohl sehr aufgeregt? Ist Herr Moller verurteilt; um9 jr^ben kam. Niemand hat es geglaubt, und worden?" ! das Gericht hat ihn nun auch freigesprochen. Aber ..Nein, freigesprochen , antwortete Michel an , bie anb€ren Kaspar und Aenne Barkow, 1' pen aufeinander. lajiug ignen vei niuiye nbabn^^rmkte^an^?Der^0ro^e^Kr Ute ! bisher vertraut hat, vor Gericht als Zeugen lügen ______ ...________„ v , gegen, unerträglich heiße Iuliluft, vermischt mit auf.bie Str. B entschwand bald den und sich als Mörder entpuppen? Du glaubst das Kaspar ist es deswegen schon zu einer Auseinander, ben Ausdünstungen des weichen Asphaltes und mögen Ab vorwärts und ent ckMand ba^ oen ^bl nicht? Hör zu!" | tetzung gekommen. Und da bei dem Unglück der Kraftwagen unb Schn,-.,- A An der be d n f B Bis zum Wohn-! Sie beugte sich weit vor unb zerrte aufgeregt an Apparat vernichtet unb bie ganze Einrichtung des h I Bärbel, bttern waren rar weniae hun. dem Taschentuch, während sie berichtete. Es war Labors zerstört wurde, wunderte ich mich gleich. rotoen Bltck auf das ^°^E v°n Bärbels Elter fl y njd)t gan3 ihren hastig hervorg-sprudelten daß der sonst so aufgeregte Herr Kaspar darüber b stellte fest, bah sie oert Meter zu z fl . Ätzen zu folgen, aber soviel hatte Michel Crusius nicht aus ber Fassung geriet. Wo sind bie Zeich- >atte als mahrenb ber । Schweigend eilten sie bie Dreppen hinauf. Das Jahren seiner Tätiakeit als Krimi-1 nungen zu dem vernichteten Apparat? Irgend- Hörweite ber Men- Mäbchen schloß auf, unb ihr>Hütchen landete mit nalbeamter schon gelernt, baß er sich rasch ein Bild welche Auszeichnungen müssen boch vorhanben sein! teilt sonntäglichen Gegner achtungsvoll zu bestehen. Tore Punkte Kreis Alsfeld. eint an Mto. Langt IMg gt< >1! 3a, er’ Maien: ; Gute Drucksachen bei Brühl, Gießen 275 A ist so gut weil er richtig gemischt ist) ädox 27:17 25:16 11:13 8:25 6 4 2 0 zumal man kann. Gew. 3 2 1 0 Beschmutzungen und verursachen hartnäckig- Flecke. Es ist ja schon vom Eierkochen her bekannt, daß Eiweiß beim Erhitzen gerinnt. Gründliches Einweichen schont die Wäsche, spart Waschpulver und Seife. Man kann im Haushalt aber auch sonst noch viel Seife sparen, wenn man einige Klcinig« (eiten beachtet. Zum Beispiel: In den meisten Seifennäpfchen liegt die Seife naß. Jedesmal nach dem Waschen bleibt dann Flüssigkeit zu* rück, in der sich fast genau soviel Seife auflöst, wie man vorher zum Waschen brauchte! Wenn man darauf achtet, daß die Seife immer trocken liegt, kann man eine Menge Seife sparen. Für diesen Zweck gibt's praktische Seifensparer au» Hol- oder.Werkstoff. Deutschlands Bedarf an Fetten kann aus elge* ner Produktion nicht voll befriedigt werden. Es ist deshalb Pflicht jedes einzelnen, dafür zn sorgen, daß jeder unnötige Verlust an Seife und Waschpulver vermieden wird. Verl. 0 1 2 3 Für die zahoerkrustete Arbeitskleidung aber gibt es fettlösende Reinigungsmittel, die viel bessere Dienste leisten. Die Sachen werden darin gut eingeweicht — heiß, wo es sich um Schlosser-, Monteur- oder Malerkleidung handelt, aber immer kalt bei blut- oder eiweißhaltigen Verschmutzungen, wie sie bei Bäcker- und Metzgersachen vorkommen. Am andern Morgen wird gut gespült, dann in einer frischen Lösung von dem gleichen fettlösenden Reinigungsmittel kurz gekocht. So behandelt, ist nicht nur jedes Waschpulver überflüssig, sondern auch das harte und anstrengende Reiben und Bürsten. e Überhaupt schadet der Wäsche nichts so sehr als die rauhe und aufreibende Behandlung mit Waschbrett und Bürste. Das gilt besonders auch für die gute Weihwäsche. Um hier den Schmutz zu lösen, ist es viel besser, sie gründlich einzuweichen, und zwar mit Bleichsoda, Soda oder einem anderen Einweichmittel. 8n heißer Lösung gerinnen, wie gesagt, eiweißhaltige •.G.m.b.H., Münster I.w., WindthonUtr. 20, Ruf 26644-45 Ständige Vermittlung von Vieh aller Art. fett, end Weidevieh ♦ Ferkel / Unter v Herd» HI.-Splele im Bann 116. Gießen — W. - S t e i n b e r g. L i ch — Grüningen. Puppenstuben- Tuveren inreich.Auswahl emvsiehlt I «728D Tavetenbaus H. Kreiling, Batinlwntt. 33. Die SA. gewann am letzten Sonntag gegen ihren Lokalrioalen Polizei Frankfurt in ganz hervorragender Form. Allem Anschein nach haben diese beiden Mannschasten die besten Aussichten in der Vergebung der Gaumeisterschaft. Die Soldaten trep fen also auf einen Gegner, der weiterhin die Tabellenführung behaupten will. Bei allen Niederlagen der Gießener war nur ein Unterschied von * imoi fite hrri Tnron Trip« fliht auch die Aof frtUna, H-l', di, mit k -aus doch «e - -aspar Don ?on Ein. 9 tarnen darunter 'eln sind Je öfter man ihn trinkt, desto besser schmeckt er? Ob man sie lbt oder trinkt, eine gut gemachte, richtige Mischung schmeckt immer - ja, sie schmeckt jedesmal besser, wie die Fachleute sagen. Der Jfornfrancfi ist solch eine geglückte Mischung aus vier heimischen Rösterzeugnissen, welche trefflich aufeinander abgestimmt und innig miteinander verbunden sind. Deshalb schmeckt er auch so gut, so voll und rund — und deshalb schmeckt er um so besser, je öfter man ihn trinkt Holzheim Luftwaffe II Grüningen Heuchelheim bei nervösen Erscheinungen wie Herzklopf., Herzschmerzen, Herzstechen, u. auch bei Arterienverkalkung. Besorgen Sie sich zur Regulierung Ihrer Ho'z- '.rbelt gleich eine F a- :chef.RM2.10LApoth. Leibbinden Bruchbänder Einlagen Anfertigung in eig Werk-«tätte Kurt Kling vorni. Heger N&cbi. laotiaglsteninelst. HarktMtr.lC Lieferant der Krankenkassen Damen-Bedlenung. 9emeini l!We, ' belief ' 1941 ?le unb Wir gewähren hypothekarische Darlehen mit und ohne Tilgung zu 4.5% Zinsen bei voller Auszahlung. Sandbail-Dorsichau. Gauklasse. SA. -Kampfspielgemeinschaft Frank» furt — Luftwaffe Gießen. Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen! i VermählungsanzeigM ‘bei BrQbi, Sohutetr.I 3«» 10 n; Frankfurter Hypothekenbank gegründet 1862 FRANKFURT A. M., Adolf-Hitler-Anlage 8 Holzheim — Grüningen. Im Vorspiel konnte Holzheim einen knappen Sieg erringen. Grüningen besitzt bei der Ausgeglichenheit aller Mannschaften immer noch Hoffnung, in die weitere Entscheidung einzugreifen. Aus diesem Grunde ist ein spannendes Treffen zu erwarten, welches als offen bezeichnet werden muß. Luftwaffe II — Heuchelheim. Preisklasse. -* Durch das Ausscheiden verschiedener Mannschaften beginnt die Kreisklasse schon die Rückrunde. Der Tabellenstand der Vorrunde ist folgender: . e Sochtüs ? brennrM l* nn als W Bekanntmachung über die Vornahme einer allgemeinen Viehzählung am 3. Dezember 1941. Auf Anordung des Herrn Reichsminifters für Ernährung und Landwirtschaft findet am 3. Dezember 1941 im Deutschen Reich eine allaemeine Viehzählung statt. Die Erhebung dient statistischen und volks- wirtschaftlichen Zwecken. Jedermann ist zu wahrheitsgemäßer Auskunft gesetzlich verpflichtet Die Erteilung falscher Auskünfte oder Auskunftsverweigerung wird strafrechtlich verfolgt. Um einen reibungslosen Ablauf der Zählung zu gewährleisten, muß am Tage der Zählung (3. Dezember 1941) in jeder viehbesitzenden Haushaltung eine Person anwesend sein, die dem Zähler die verlangten Auskünfte erteilen kann. Falls eine vieh- besitzende Haushaltung am Tage der Zählung nicht aufgesucht sein sollte, ist der Haushaltungsvorstand verpflichtet, entweder persönlich oder durch einen von ihm Beauftragten sogleich am nächsten Tage (4. Dezember 1941) die Angaben zur Zählung im Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer 3, zu machen. Gießen, den 28. November 1941. 4897C Der Oberbürgermeister. 3. 23.: Nicol aus. Bekanntmachung. In der Zeit vom 13. bis 21. Dezember 1941 findet auf dem Lindenplatz der diesjährige Deihnachtsmarkt statt. Anträge auf Platzüberweifung für Verkaufsstände aller Art sind bei der Stadtverwaltung (Stadthaus, Bergstraße 20 — Zimmer Nr. 18) bis spätestens zum 6.12.1941 einzureichen. 4896C Gießen, den 29. November 1941. Der Oberbürgermeister. I. V.: Nicolaus. Bronchien und Luftröhre westlälilche flrüoinzjlll-vießvttwertungsgenllstklWalt^ Genügt hier die Blumenspritze? Genau sowenig, wie die Vlumenspritze zum Feuerlöschen paßt, ein Obstmesser zum Holzspalten oder das Taschentuch zum Fensterputzen — genau sowenig paßt Seife zu Teer-, Öl- oder Fetthänden. Unb auch zum Waschen von teerigen, öligen oder fettigen Arbeitssachen soll man weder Seife noch Waschpulver nehmen. Warum? Weil man dazu unheimlich viel Seife oder Waschpulver verbraucht und Hände und Sachen doch nicht richtig sauber bekommt! Zum Lösen von Öl, Teer und Fettschmier von den Händen gibt es ein viel einfacheres Mittel: Nehmen Sie ein gutes, fein gemahlenes Scheuerpulver! Der Schmutz verschwinde^ von selbst, und zum Nachwaschen brauchen Sie dann nur ganz wenig Seife. , ^eige- Lp ihn außerdem noch seinen Mitbürgern den -{7 das A'.ißener Anzeiger ins Haus bringen. Dem Jubilar °9t d« 'Lß unseren herzlichen Glückwunsch. nur tit 81 Ea. 50 TOULchkühß. und Rrnder auf btt 18. Milchvieh - Versteigerung in Borken i.w., ViehvErsteigcnnse-Hale Freitas« den 5. Dezbr. 1941« 12 Uhr. Die Tiere stammen au« seuchenfreien Gebieten und sind gegen Seuchen schutzgeimpft- Nähere Auskunft und Katalog (kostenlos): i Homberg, 29. Nov. Bahnhofsvorsteher >.«. Georg Erbe vollendet am heutigen Samstag, ^November, sein 84. Lebensjahr. Seinem holen Alter entsprechend, ist er körperlich und gei- stic noch auf der Höhe. Der Jubilar ist Schriftführer un) Ehrenmitglied des hiesigen Wandervereins, an befen Wanderungen er gelegentlich sich noch beteilig Möge dem Hochbetagten auch fürderhin ein schiner Äbensadend beschieden sein. Zigaresien gegen!?leischmarken SPD. D a r m st a d t, 28. Nov. Ein älterer Aus- hl'skellner in einer Bahnhofswirtschaft hatte nach- gwiesenermaßen in zwei Fällen Gästen Zigaret- ftri nur gegen Fleischmarken abgegeben. Kellner, der sich auf diese Art in schamloser Dise an Fleischmarken bereicherte, wurde vom E,nellrichter zu vier Monaten Gefängnis ! »c urteilt und sofort in Haft abgeführt. zeigen durch Hustenreiz, Verschleimung oder Atembelchwerden an, daß etwas nicht in Ordnung ist. küströhrenkatarrh, hartnäckig: Bronchitis, chronische Verschleimung, quälender Husten und Ästhmo werden seit Iabren mit Dr. Soelher ToblesttN, auch in alten Fällen erfolgreich bekämpft. l)ies bestätigen die vielen vorliegenden geradezu begeisterten Dankschreiben von Verbrauchern. Dr. Boether Tabletten sind ein unschädliches kräuterhasiiges (^pezialmittel. Enk hält l erprobte Wirkstoffe. (start schleimlösend und auowurslöcdernd. Beruhigt und kräftigt das angegriffene Bronchienqewebe. Zahlreiche schrifiliche Anerkerinunqen von dankbaren Palienten und 1- „ zufriedenen.«rzteal In Apothekeu ulk t.Sl and 3.24. — und diese zu Haufe anfertigen möchte, holt in der Beratunasstelle der NS.-Frauenschaft, tzßdenplatz — geöffnet an den Markttagen — Sdnithnufter und Anleitung und bringt die fer- la!N Pantoffel auch wieder dorthin. Die Ortsgruppe Men-Süd hat Material, aber hier fehlt es an )er helfenden Händen. Jeden Montag und Don- ielätag von 9 bis 12 und 15 bis 17 Uhr ist die flciftube geöfffnet, Zigarrenhaus Richter, Eingang -krnkfurter Straße. Alle Frauen und Mädchen ßn! herzlich eingeladen, zu helfen. Landkreis Gießen. £ Ober-Bessingen, 29. Nov. Am morgigen kamtag wird unser Mitbürger Karl Würtz s Z I a h r e alt. Herr Würtz, der in unserer Qe- ssznde seit über 50 Jahren ein Schuhmachergeschäft betreibt und heute noch viel-e Schuhreparaturen in Lrt’»rem Ort und den Nachbargemeinden ausführt, jfilcut sich bester Gesundheit. Jeden Abend sieht Das Banksparbuch spricht: Adi so, Du meinst, Du hättest eine gute Pension? Wer wird nur an sich, denken. Du hast doch noch eine Tochter, die heiraten möchte,und der Du doch gern eine Aussteuer tnitgeben willst. Also, mein Lieber^spare beizeiten dafür! dentlich in der Gauvertretung stand. Herchenhan- Knappeck bilden ein solides Derteidigerpaar. Eu- finger, mit Lippert der Standardoerteidiger der Gaumannschaft Nordhessens, versieht das Amt des Mittelläufers, d. h. das des Stoppers, womit auf die Anlehnung des V^-Systems hingedeutet wird. Hierdurch wird die Aufaabe des Aufbaues den Außenläufern übertragen, die bei Herrmann und dem aus der Jugend kommenden Malewski in besten Händen liegt. Die Fünferreihe setzt sich aus technisch und taktisch gleichwertigen Spielern zusammen, die alle über einen gesunden Schuß verfügen. Die Stadtvertretung ist durch den Zugang von Hornauer (1. FC. Nürnberg) und Hofmann, ein weiterer süddeutscher Gauligaspieler, wesentlich verstärkt. Ihr Mitwirken wird den anderen Spielern wesentlichen Auftrieb verleihen, so daß die Stadtmannschaft einen beachtlichen Gegner abgeben wird. T . -I kompliM'' .er nichts he" fililseE i Mluck * '.E SÄ ^rhanden ich Leere Kisten DBd Kartons in allen Größen, sowie Packmaterial wird angekauft und abgeholt. H. Schaffstaedt Fernruf2844 «asaD Rot-Weiß: Eckert; Herchenhan, Knappeck; Herr-- mann, Eufinger, Malewski; Kircher, Zech, Löser, Ott, Simon. Stadtmannschaft: Wenz; Schlitz, Weiß; Drösch, Rose, Weniger; Maiczeck, Hornauer, Hofmann, Kraft, Fett. Vannvergleichskampf Bann 116 — 88 in Gießen. Dor dem Fußballspiel Stadtmannschaft Gießen — Rot-Weiß Frankfurt findet ein Bannvergleichskampf als Rahmenoeranftaltung statt. Der Bann 116 wird mit wenigen Ausnahmen die gleiche Mannschaft ins Feld stellen, die im Sommer dieses Jahres das Endspiel um die Gebietsmeisterschaft in Bad Homburg gegen den Bann 81 (Ffm.) bestritt. Eine genaue Mannschaft des Bannes 116 kann noch nicht bekanntgegeben werden. Der Bann 88 (Wetzlar) hat eine Mannschaft von Spielern aus den Vereinen Wetzlar 05, Naunheim, Burgsolms und Löhnberg zusammengestellt .Sie wird versuchen, die seinerzeit erlittene Niederlage wettzumachen. ___________________ Aeichssporiabzeichen für Jugendliche. Der Reichssportführer hat im Einvernehmen mit dem Oberkommando der Wehrmacht, dem Jugendführer des Deutschen Reiches und dem Reichsge- jundheitsführer für die Verleihung des Rcichssport- abzeichens in Bronze an jugendliche Kriegsfreiwillige folgende Regelung getroffen: „Jugendlichen kann das Reichssportabzeichen ausnahmsweise bereits vor Vollendung des 18. Lebensjahres verliehen werden, wenn sie flach Untersuchung durch einen Truppenarzt als Kriegsfreiwillige angenommen worden sind und die Prüfung für das Reichssportabzeichen nach Vollendung des 17. Lebensjahres abgelegt Haden. Die Bescheinigung über die Annahme als Kriegsfreiwilliger ist bei der Ablegung der Prüfung vorzulegen." Gtadtmannschast — Rb. Rot-Weih Frankfurt. Im Rahmen der vom Gau Hcssen-Nasiau angr- setzten Werbespiele, die im Hinblick auf die seither zum Gau Kurhessen gehörigen Kreise durchgeführt werden, empfängt die Sladtmannschaft Gießen am nächsten Sonntaa Rb. Rot-Weiß Frankfurt am Main. Damit erhält die Stadtmannschaft einen Vertreter, der gleichbedeutend mit dem süddeutschen Fußball ist. Rot-Weiß zählt zu den Vertretern des Frankfurter Fußballs. Waren es früher Eintracht und Fußball-Sportverein, die diese Bezeichnung für sich in Anspruch nahmen, dann muß man nun auch Rot-Weiß hierzu rechnen. Der Verlauf der diesjährigen Meisterschaftsspiele gibt hierfür wohl den besten Beweis. In der Gruppe Süd — eine Teilung der Klasse war durch die Anzahl von 13 Vereinen unbedingt erforderlich —, zu der noch Wormatia Worms, SpV. Darmstadt, VfB. Groß- Auheim, Union Niederrad und Dünlop Hanau gehören, führen die Rot-Weißen ungeschlagen die Tabelle an. Das auffallendste ist hierbei das Torverhältnis, das mit 31:6 mit zu den besten in den Bereichen zählt. Nach den vorliegenden Meldungen treten beide Mannschaften in folgender Aufstellung an: Die deutschen Banken und Bankiers nehmen Sparbeträge in jeder Höhe entgegen und sichern dem Sparer folgende Vorteile: L DEIN GELD TRÄGT ZINSEN, 2. DEIN GELD IST SICHER, 3. DIE BANK BERÄT DICH! Kühier- Frostschutz-Mittel eingetroffen «aaeD in GIESSEN KZ pcl Marburger Str. 145 DIE B AN k IST DEIN FR Die Luftwaffe wird auch im Rückspiel den Sieger stellen. Heuchelheim wird jedoch auf eigenem Platz dafür sorgen, daß die Niederlage nicht hoch wird, auf einige ältere Spieler zurückgreifen m einem “ !Hnt, ^chulrE loetheJ iachmttog 8 ^en mag 1 Die Gäste treten also mit ihrer stärksten Besetzung an. Eckert, der Nachfolger von W. Kretz, ist der be-^zwe, bis drei Toren. Die- gibt auch die tzofnung, fähigste Frankfurter Torwächter, der schon verschie- daß die Luftwaffe alles daransetzt, uni bet dem ; Schiller.! üinben ti ;| 0; Schuir ' unb 152; dig-Schulr I 622 sowir idchen 128 nstalt 26? : UmstSnbrv Mmelsleür I unter viel! Berüiffi^. । die natur- । !il bebeutet, ^linb aber ebnis einer zu werten, stellt auch )ar, insbe- Troße ber iler ist in ein heim- tungen ber n, fällt un- r stöbtischen sühruna Iw »5 herrlicher m vÄtiiche« beachtlich« 6.1 sK b b eoooooooooooooooooooöoooooooooeeooeoooooooeoeooooeooeooooooooeooe?Q iiiimiuuiiiii TABLETTEN 4837 D 5chaMchbem MiffWranS & J'üOOOOOOOOOOOOOOOO oooooooooooooooooooooooooooooooooo !l!liii»»inmiiill Häute und Felle KompIeUeFarbspritzanlage (Roller in verschiedenen rahrtarteu 4909D An alle, die heute reisen müssen! Buromobel Seltersweg 44 Gießen Goethestr. 32 HILF VLL DEUTSCHEN REICHSBAHN UND DU HILFST DIR SELBST! . 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Vermeiden Sie besonders überlastete Züge. Rheuma-Gicht Neuralgien Erkältungs: Krankheiten Niemand darf eigenmächtig in höheren Wagenklassen Platz nehmen, Wahren Sie ein ruhiges, verkehrsgewandtes Verhalten während der ganzen Fahrt. Durch Ruhe, Freundlichkeit- und Ordnung läßt sich auch bei Überfüllung des Zuges mehr erreichen, als durch Aufregung und Unfrieden. Herausholen, was herauszuholen ist! Line Tasse Kathreiner sieht so aus wie eine Tasse Bohnenkaffee, er schmeckt auch so ähnlich - aber er ist doch anders: von eigener Art! Und danach will er auch behandelt sein. Man muß ihn kochen, drei Minuten lang kochen. Dann gewinnt man seinen ganzen Gehalt! Georg Olbrich Uffz. u. O.-A. der Luftwaffe Christel Ria Olbrich geb. Nonnen broich geben ihre Vermählung bekannt Fast 5 mal so groß wie vor dem Kriege ist heute der Arbeitsbereich des deutschen Eisenbahners Wolfstraße 31 Tail7SChule Bäulke Fernruf 3835 4877 D heute das Verkehrsnetz. Von der Mei- eterungder gestellten Aufgabe hängt Entscheidendes ab für die kämpfende Truppe und für die Heimat So sorgsam wie noch nie wird heute die Hausfrau darauf bedacht sein, daß ihre wirklich guten Sachen aus Wolle und Seide, aus Zellwolle und Kunstseide mit dem „Waschmittel für Feinwäsche" gewaschen werden, wie sie auch für Weiß-, Grob- und Buntwäsche nur das entsprechende Waschpulver nimmt. Aber auch die Waschmittel müssen heute weiter reichen. Man muß also an Waschkraft herausholen, was herauszuholen ist. Und die beste Ausnutzung des „Waschmittels für Feinwäsche" gewährt folgendes Rezept: 1 Eßlöffel auf 4 Liter handwarmes Wasser. Da hinein die schmutzige Feinwäsche, soweit sie farbecht ist, 3 Stunden stehen lassen. Dann erst wie üblich waschen und spülen. Wer weiß, worum es heute bei der Wäsche geht der nimmt zum Waschen stets das richtige Paket gebr., System Krautsberger, 4 cbm, 3 atit leistend, in einwandfreiem Zustand, verkauft (ohne Motor) Iöister 6-Molaus, LiK 4899D Gröden bei |484qA Fa..rrad-ÄOmann Giefrcn. Neustadt 20. Bekanntmachung. Die Kassestunden der unterzeichneten Geldinstitute sind wegen Abschlußarbeiten im Dezember 1941 und Januar 1942 nur von 8 bl* 13 Uhr festgesetzt. — Die Kundschaft wird gebeten, Verständnis für die erforderliche Maßnahme zu ■ haben und möglichst in den frühen Vormittagsstunden ihre Geldgeschäfte zu tätigen, damit eine schnelle Bedienung gewährleistet ist. Mathildenstift Butzbach Bezirkssparkasse Gewerbe- und Landwirtschafts-Bank Butzbach e.G. m.b.H. Vereinsbank für Butzbach u. Umgegend eingetr. Genossenschaft mit beschr Haftpflicht ___________________________________________________4851 D Harnsäure im Übermaß, Gicht, Rheuma, Magen-, Darmkatarrh, sowie Arterienverkalkung, Saures Brennen, Callen- u. Nierensteine sind Zeichen schlechter Magenpflege. Mit Sal digestivus Nattermann bereitet man sich ein Hellwasser, das übermäßige Harn- säureausschwemmt, das Blut Uv die Säfte reinigt u. den Magen richtig pflegt. Die wohltuende Wirkung Ist bald festgestellL Glas:1.25 RM inApoth.u.Drog. /iartnäc&ige^afarrfe »en fltbWopf, Cuflrffbre. 23rond)len. Srondilofen, sowie Kflbma werden mit großem tfrfolg mit dem bewährten ,€(lpbo