Mittwoch. 24 Oktober 1941 >7jßffly W * AW d Mit! Gießener Anzeiger i hin. t ilau heute kaum denkbar. Daß rein zeitlich die ibioien; lass des Vormarsches gegen die Kapitale des Bol- is 1g M-ismus mit den Tagen zusammenfallen, in ' I . FIX Xaf ffürtrlrk nut 711wi 90 Ql)nfa tnhrl lein die begeisterte Menge: smiltel an igerlen deutsche Sturz- bei Linser Vormarsch im Donezgebiet kau wird nicht ausbleiben, was die 3 u • Charkow nach der Eroberung durch dle deutscheu Truppen. in( im Kanalgebiet gestrigen Tage t und lands- m be- I Kind, rungen stellen. t 6 bi- 8 bis: 10 bis m Bombenwurf schwer beschädigt. Vor der holländischen Küste und verlor die britische Luftwaffe am 13 Flugzeuge. In 71 ordafrlka zerschlugen ablellen ini!d.ds erprobt MiS “• 91 o m, 28. Oktober 1941. ne den Marsch auf Rom, so hört man in diesen n überall in Italien, wäre der Marsch auf Deutsche Truppen in Kramatorskaja Eine der größten Kampfwagenfabriken für die Sowjets verloren. . r .„int eine deutsche Reiterspitze, die in C h a r k o w einzieht. Rechts und links erkennt man Äch d^e Rest« von Barrikaden. (PK.-Ausnahme: Kriegsberichter Schmidt. Scherl-BUderdrenst-M.) smus mit den Tagen zusammenfallen, in i sich der Marsch auf Rom zum 20. Male jährt, int daher dem ganzen italienischen Volke als Elektroindustrie ist neben den fast völlig brachliegenden Werken in Moskau und Leningrad nunmehr 'bie sowjetische Elektroindustrie so gut wie vollständig ausgefallen. . Aehnliche Feststellungen kann man für andere Produktionsgebiete der Schwerindustrie, also für den Traktoren-, Lokornotiv- und Waggonbau, sowie für die Maschinen- und die gesamte Rüstungsindustrie der Sowjetunion treffen, da man schon jetzt fast das gesamte Donezbecken als ver- loren für die Bolschewisten ansehen muß. Dre-iviertel der gesamten industriellen Leistungsfähigkeit und weit über die Hälfte der rüstungsfähigen Rohstoffproduktion ist den Sowjets mit dent Ausfall der Arbeitsmöglichkeit von Leningrad, Mos» Ndniü b(: und dem Donezbecken verloren gegangen. Deutsche Lustwaffe in stärkster Tätigkeit. i heutir lfgetriebe re 18 beweisen wird. Italien im Zeichen d-s Marsches auf Nom. Lokomotiven. Dor allem aber stellen sie zusammen mit anderen Betrieben in Kramatorskaja ein Rü- stungszentrum dar. Geschütze und Munition wurden hier hergestellt. Man sieht an Kramatorskaja, wie die gesamte Industrie des Donezbeckens in erster Linie der R ü - st u n g zu dienen hatte. Dies bewies auch schon das vor einigen Tagen den Sowjets entrissene Charkow , die größte Industriestadt der Ukraine. Die Elektroindustrie, der Traktoren-, Waggon- und Lo- komotivbau, sowie die Panzerwagenproduktion, nahmen hier die führende Stellung ein. Zwei große Elektrofabriken mit je 16 000 Arbeitern und eine ebenso große Turbinenfabrik stellten neben den Moskauer und Leningrader Werken ein Drittel der sowjetischen Elektroindustrie dar. Mit dieser Charkower das Hafengebiet von Kertsch und versenkte dabei ein Handelsschiff von 3000 VRT. Ostwärts Great Zarmouth versenkten Kampfflugzeuge bei Tage aus einem Geleilzug heraus zwei feindliche Handelsschiffe mit zusammen 11 000 VRT. Lin weiterer großer Frachter wurde in der letzten Tiacht ostwärts V r i d l i n g l o n durch ■aut 5ti ■OtW ZeW,I ihintn. il De ssebe-m oeiiirs. ? Gotsdi. tbck.' bie 6 0116 ”■ SlfäiS' Loew. Das XX. Jahr. Von unserem Py-Korrespondenten. kampfflugzeuge britische Vunkerstellungen Tobruk. Der Feind flog nicht in das Reichsgebiet ein. Oer Webrmachtbericht. DRV. Aus dem Führerhauptquartler, 28. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Donezbecken wird die Verfolgung des weichenden Feindes fortgesetzt. Deutsche Truppen drangen gestern in Kramatorskaja ein. Die Sowjetunion hat damit eine ihrer größten Kampfwagenfabriken verloren. Weitere wichtige Industrie- orte wurden durch ungarische Verbände genommen. Auch an der übrigen Front sind die Operationen im Fortschreilen. Die Luftwaffe bombardierte mit guter Wirkung Beilagen: L-i ffener ^nmilienblättei gnun imBild DieScholle Bezugspreis: r'inatlidh.. NM 1.80 PuieUgebübr.. ,, -.25 £io ve> '.hidnerf ehernen gir einzelnen Wummern mrioe böberer Gewalt S^tnvredmnirhluü 2251 ntnamcbriit:„Anzetger" t'ffbe 1l6^r>rantUM Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/, Uhr desBorm,ttagS Anzeigen-Bretle: Anzememell 7 Nvl ie mm bei 22 mm 8eüenbreite# Wertteil 50 Nm. ie mm bei 70 mm Seilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malsta^el l Abicblüüe Mengenuanel B Plavvor'chnfl töorbenae Bereinbarnng ) 25X mehr I? Proben, die gemacht wurden, gaben rasch Beweis für die Güte der Wahl. Aus dem Geber Gemeinsamkeit der beiden Revolutionen ,chs die Freundschaft zwischen Füh- ir u n b Duce, zwischen Volk und Volk, jr.er wieder sehen die politischen und militärischen icklungen Deutschland und Italien mst sponta- velbstverständlichkeit auf Der gleichen Seite oder, >s daraus ankam, Seite an Seite. Seit vor Jahr Italien den ersten Erinnerunastaa an te Marsch auf Rom unter Kriegsverhältnissen ., hat sich hieran nicht nur nichts geänd-rt; Gegenteil: die Zusammenarbeit der beiden Döl- fat sich — das bewies erst dieser Tage wieder Besuch des Reichsministers Funk in Rom — in den Bereich der Wirtschaft ausgedehnt. An Planung der euroväischen Zukuntt arbeiten Ber- Rom gemeinsam mit der gleichen Ueberle- 'it, der gleichen Planmäßigkeit, mit der der fäismus nach dem Mar/ch auf Rom, der Rationalismus nach der Machtirbernabme an der ft der eigenen Völker gebaut und gearbeitet |g, Jahrgang llr. 257 t-jjeuu i n n 11 dj außer ।nntößv und Felerragc. i Wlch.1 .80 D twtofjtl Un. Bad h» r aus tü elfer Hattens inapsfWi ung glasier eloerle serung i- schied. . . . „ ri Mittag hat der Duce das Direktonum Der Müschen Partei empfangen, das ihm die für [ 20. Jahr der faschistischen Zeitrechnung ver- Me Mitgliedskarte der Partei Rr. 1 überreichte. [< ner Ansprache gab der Sekretär der Faschistl- [n Partei der unbedingten Siegeszuversicht oe Mimischen Volkes Ausdruck. Der Sieg, so betonte iverde Ätalien Macht und der Welt em neues 1Hnroeifunq für die SufunH noch mehr als ein jtann der Gegenwart. Als die S'-dler ihre Arveit lernen, rechneten sie damit, daß bis #u_ diesem I stK'n Schritt die donnelte Zeit vergehen wurde als Eidlich vergangen ist. v , Hit Tieot über dem 20 Jahrestag des Manches ^ntn nicht nur die ftärte der Zeit, die ^nchebruna fordert, sondern auch der Gl 'M z, rre^bore B-weis des Erreichten und die Ge- [ hlr den Erfolg der Zukuntt. die S'ch-rhett k« Sieges, der alle Opfer als nicht umsonst ge- Die Besetzung des Donezbeckens durch deutsche und italienische, sowie ungarische Truppen schreitet täglich fort. Rach Stalmo ist letzt auch Kramatorskaja besonders genannt worden Diese Stadt von etwa rund 100 000 Einwohnern im Nordosten des Industriegebietes an der Bahnstrecke nad) Charkow versinnbildlicht gleichsam die gesamte Industrie des Donezbeckens. hier wurde vor allem die Schwerindustrie konzentriert. Die größten Werke, die schon mit ihren Namen die be- sonderen Rüstungsaufgaben ihrer Produktion beweisen — sie heißen Stalin, Kirow und Kuibischew — sind mit Hochöfen und Walzabteilungen ausgestattet, o daß sie jede Art von Eisenstahl herzustellen vermögen. Sie besitzen auch Abteilungen für den Bau von Werkzeugmaschinen, Traktoren, Autos und »ielversprechendes und bedeutungsvolles Zusam- effen. r Marsch auf Rom war der erste sichtbare und bare Erfolg des Protestes der Faschisten gegen okratie und Bolschewismus. Der Marsch auf tau ist der Vorstoß der jungen Völker Europas die Weltzentrale des roten Unheils, wie der pf gegen England den Kampf gegen die Pluto- in seine entscheidende Phase rückt. Was sich ilde des Marsches auf Rom als Gegenstand der nschaulichen Auseinandersetzung in Italien darist Gegenstand des gleichen Kampfes, der heute Dem Lande, zur See und in der Luft mit der :e ausgetragen wird. e Quellen der beiden revolutionären Vorgänge n, auch bas unterstreicht man hier, in Verles. Damals Haven die Mächte, mit denen für die Italien gekämpft hatte, auch die Italien chten Versprechungen, wie so viele andere, chen und das Land mit leeren Händen dastehen . Was Italien dabei gewann, war die plötzlich nklare Erkenntnis von dem tatsächlichen Wert Bundesgenossen sowie die Einsicht, daß end- g ein anderer Weg beschritten werden müßte. !>er Stelle dieses neuen Weges steht nach einer rtherten inneren Auseinandersetzung der Meilen- jßir des 2 8. Oktober. 1 Jahre lang hat seitdem Italien die Schlacht, diplomatische und politische wie die der Waffen, agen, bie man damals als fast unvermeidlich ussehen mußte. Aber die Wahl war nicht von i>n getroffen worden, die nicht sehen wollten, M nicht zu übersehen, war, noch von Leuten, die o n holden Illusionen über die Absichten und die chkeit des schon damals sich abzeichnenden Mkratisch-bolschewistischen Blocks wiegten. Die Ni ner, die den Marsch auf Rom anführten, wuß- M genau, daß sie den Kampf wählten statt des Mveichens: sie wählten den Kampf um das Im- Mm, den Kampf in Spanien, den Kampf in Mlofrika, im Mettelmeer und in der Sowjetunion. R? wählten aber auch in der entscheidenden Mide entschlossen die festeste, zuverlässigste und MchÜtterlichste Freundschaft, die in Europa zu ir-i i war, die d e u t s ch e. Der Glaube an die Not- Micckeif her nationalen Revolution vermittelte :BM Berftnnönis für die nationalsozialistische Revo- 11 rin in Deutschland. Man hatte ein sehr scharfes 'jHifli dafür bekommen, ob ein Freund etwas wert bar ober nicht. Man war mit dem Betrug von InUlles vor Augen nicht gesonnen, noch einmal die hl idschast einzugehen, bei der man selber der irne der Gebenden war. Roosevelt Weltlügnee 2lr.l. Von unserer Berliner Schristleitung. Wieder einmal hat Franklin Delano Roosevelt eine Rede gehalten, um die widerstrebende USA. in den Kriea zu führen. Auch diese neueste Leistung dieses Präsidenten ist ein so tolles, wahnwitziges Gewebe von Fälschungen und Lügen, daß ich jedes vernunftbegabte Wesen an den Kopf fassen mb fragen muß, ob es wohl ein direkt Verrückter abriziert habe. Nach Roosevelts neuesten Leistungen gibt es nur eine Methode, die Amerikaner wirklich aus tiefstem Grunde zu bedauern, daß sie einen olchen Mann an die Spitze ihrer Staaten gestellt haben. Es ist geradezu Wahnwitz, was Roosevelt seinem Volk vorgaukelte. Es ist zu plump, als daß es ernsthaft genommen werden könnte, wenn nicht Roosevelt sich mit der Miene eines biederen Kriegshetzers hinstellte und versicherte, die Tatsachen seien ernst. Nämlich die, daß Adolf Hitler ganz Amerika aufteilen wolle, und zweitens, daß der Nationalsozialismus alle Religionen abschaffen wolle. Frei und frech lügt Roosevelt, die Regierung Hitlers habe eine Gepeimkarte angefertigt, und er sei der glückliche Besitzer einer dieser Karten. Sie sehe vor, Südamerika und einen Teil Zentralamerikas so zu organisieren, wie Hitler sich diese Organisation denke. Die vierzehn verschiedenen Länder Zenttal- und Ibero-Amerikas sollten ausgelöscht werden, an Stelle von 14 sollten nur 5 Länder übrigbleiben, und einer dieser Marionettenstaaten schlösse die Republik Panama mit ein, er bedrohe also die USA. selbst. Nun ist es Tatsache, daß Roosevelt feit langem unter seinen unzähligen fixen Ideen die Idee hat, die bösen Deutschen wollten ganz Südamerika schlucken, und deshalb hat Roosevelt Südamerika an die Kandare des Dollarimperialismus zu nehmen versucht. Aber was Roosevelt mit Südamerika plant, das wird frech und in geradezu ungeheuerlicher Weise Adolf Hitler unterschoben, der für ein neues Europa kämpft und mit dieser Neuordnung gewiß für sein Leben ausgefüllt ist. Wir erklären, daß diese Rooseveltsche Infamie die denkbar schmutzigste ist, die eia Mensch, der behauptet, ein Staatsmann zu sein, jemals erfunden hat. Wir leugnen nicht ab, wir sind erhaben über den Verdacht, solche wahnwitzigen Pläne auszuhecken. Aber daß Roosevelt, um sein Volk in den Krieg zu führen, zu derart erbärmlichen jüdischen Mitteln greift, beweist, welchen Ungeistes er ist. Die zweite Sache überbietet, wenn es überhaupt möglich ist, das Greuelmärchen von der Naziaufteilung Süd- und Msttelamrikas noch an Tollheit. Roosevelt behauptet nämlich, für den Fall eines deutschen Sieges hätten die „Nazis um Hitler" einen Plan entworfen, der auf nicht mehr und nicht Zeitalter der Gerechtigkeit geben. In feiner Antwort forderte der Duce alle Faschisten auf, dafür zu orgen, daß jedermann sich seiner Aufgaben und einer Pflichten bewußt sei, die ihm durch diese in der Geschichte Italiens und Europas entscheidende Zeit auferlegt würden. Die Einweihung der Weihestätte am Palazzo Littoria in Anwesenheit des vom Gauleiter der AO. der NSDAP., Staatssekretär Bohle, des Sekretärs der Faschistischen Partei Minister Serena, und höchster Zivil- und Militärpersonen gegleiteten Duce gestaltete sich zu einem Festakt des' ganzen Volkes. In Begleitung von Gauleiter Bohle schritt Mussolini die Front der Ehrenformationen ab und begab sich zum Ehrenmal, wo er einen Lorbeerkranz mederleate. Gauleiter Bohle legte im Namen der NSDAP, ebenfalls einen mit dem Hakenkreuz geschmückten Kranz nieder - Nach dem Abschluß der Kundgebung zoa der Duce Gauleiter Bohle in ein längeres Gespräch, während die Volksmenge abwechselnd in Hochrufe auf den Duce und Hitler ausbrach. Nach der Einweihung neuer Parteisitze der faschistischen Bezirksgruppen fanden am Nachmittag auf allen Hauptplätzen der Stadt Volksversammlungen statt, auf denen von den Rednern die geschichtliche Größe dieses Ehrentages gewürdigt wurde. Auch in allen übrigen Städten und Ortschaften hatte sich die Bevölkerung zu erhebenden Kundgebungen eingefunden, um dem Duce neuerlich ihre rückhaltlose Verbundenheit und Verehrung darzubringen. Den Höhepunkt der Feiern bildete am Dienstagabend eine gewaltige Kundgebung auf der Piazza Venezia. ZehNtausende von Schwarzhem- ben strömten unter Absingen nationaler Hymnen und der Kampflieder der Revolution nach der Piazza Venezia, die sich kurz nach 17 Uhr in ein wogendes Menschenmeer verwandelt hatte., Auf die wieder und wieder erschallenden Duce-Rufe erschien Mussolini auf dem historischen Balkon des Palazzo Venezia und richtete folgende Worte Berlin, 28. Dh. (DNB.) Heftige Angriffe der deutschen Luftwaffe richteten sich am 27.10. wieder gegen sowjetische Verteidigungsanlagen und Feldstellungen im S ü d t e i l der O st f r o n t. Kamps- und Sturzkampfflugzeuge vernichteten auf einem engen Kampfabschnitt eine sowjetische Batteriestellung, vier Feld- und drei Flakgeschütze gänzlich und setzten zwei Batterien außer Gefecht. Mit Bomben und Bordwaffen wurden Fahrzeugkolonnen im Tiefflug angegriffen, die abgeworfenen Bomben versprengten sowjetische Kolonnen und zerstörten mehr als sechzig Fahrzeuge. Bei einem Angriff auf ein sowjetisches Feldlager gerieten die Hütten und Baracken in Brand und wurden vollkommen vernichtet. Im mittleren Frontabschnitt wurden starke Verbände der deutschen Luftwaffe in dem Ringen um Moskau eingesetzt. Die Derteidi- aungslinien der Bolschewisten wurden von Sturz» kam'pfflugzerigen angegriffen und schwer bombardiert. Zahlreiche Feldstellungen, Panzer- und Trup- penanfammlungen wurden von Verbänden der deut, schen Luftwaffe mit Bomben und Bordwaffen bekämpft, wobei die Sowjets schwere Verluste erlitten. In den hinter den bolschewistischen Frontlinien gelegenen ' ^Räumen unterbanden deutsche Flugzeuge durch Bombenabwürfe an vielen Stellen den Nach, schub der Sowjets. _220 Fahrzeuge, 12 Panzer, 4 Geschütze, 10 Schlauchboote wurden zerstört. Zwei Batterien der Sowjets, die einen wichtigen Abschnitt beherrschten, wurden zum Schweigen gebracht. Bei Angriffen auf bas sowjetische Eisenbahnnetz wurden sieben Hauptlinien unterbrochen, zwei Züge und acht Lokomotiven zerstört, 29 Züge beschädigt, davon 12 zum Teil in Brand geschossen, so daß mit i^rer Vernichtung zu rechnen ist. Sieben Bahnhöfe wurden zertrümmert, Lager- und Vorratsschuppen wurden eingedrückt ober in Brand gesetzt. Eine wichtige Eisenbahnbrücke konnte durch Bombenoolltteffer zum Einsturz gebracht werden. Auch im Kampfgebiet um Leningrad bombardierten deutsche Kampfflugzeuge mehrere Eisenbahnzüge, so daß eine Anzahl Waggons zerstört wurde. Im Norden der Front wurde die Murmansk. Bahn wieder an mehreren Stellen durch Volltreffer wirtsam unterbrochen. „Kameraden! Ihr seid gekommen, um das Herauf- fteigen des neuen Jahres, des XX. Jahres der faschistischen Zeitrechnung, zu begrüßen. Wir gehen ihm mit unbezwingbarem Mut entgegen, mit felsenfestem Glauben und mit der tiefen Überzeugung, daß das Volk, eng geschart um das Liktoren- bündel, in jedem Falle auf der Höhe seiner Tradition und der Ausgaben seiner Zukunft gewachsen und deshalb des Sieges würdig ist. Der Bolschewismus, gegen den wir vor nunmehr 20 Jahren die ersten Schlachten schlugen, liegt bereits, von den Waffen des verbündeten Deutschlands, von unseren Waffen und denen der jungen verbündeten Völker mitten ins Herz getroffen, im Todeskampf (langanhaltende stürmische Heilrufe auf den Führer und den Duce) und wartet auf die Hilfe feiner europäischen und amerikanischen Alliierten (Zisch- und Pfei^konzert). Die Koalition der frechen egoistischen Anmaßungen wird durch die Kräfte der Revolution zerschlagen werden. Weder Churchill noch die anderen Verschwörer werden unseren Vormarsch aufhalten können. Wir stoßen durch!" Nicht endenwollende Ovationen begrüßten diese Worte des Duce, der sich wiederholt cyif dem Balkon zeigen mußte. Glückwünsche des Führers. Berlin, 28. Okt. (DNB.) Der Führer hat anläßlich des Jahrestages des Marsches auf Rom Seiner Majestät dem König von Italien und Albanien, Kaiser von Aethiopien nachstehendes Glückwunschtelegramm übersandt: „Am heutigen Tage der Erinnerung an eine bedeutungsvolle Wende in der geschichtlichen Entwicklung Italiens gedenke ich Eurer Majestät mit den herzlichsten Wünschen für Ihr persönliches Wohlergehen und eine glückliche Zukunft der ver- bünbeten italienischen Nation. Adolf Hitler." Gleichzeitig hat der Führer dem Duce nachstehendes Telegramm gesandt: „Zum Jahrestag des Marsches auf Rom gedenke ich Ihrer, Duce, mit meinen herzlichsten Wünschen für Ihr persönliches Wohlergehen und eine glückliche Zukunft des faschistischen Italiens. Mit meinen Wünschen vereinigen sich die Wünsche des ganzen deutschen Volkes für das verbündete Italien im Kampf um den Sieg für ein neues Europa. In kameradschaftlicher Verbundenheit Adolf Hitler." bet» 8, ItoblcH1 lieni vrühlfche Univerfitätrdruckerei B. Lange General-Anzeiger für Oberhessen Eiehen?5chultzrache°7-Y 28. Okt. (Europapreß.) Das italienische feierte am Dienstag den 19. Jahrestag T® fir Italien schicksalhaft gewordenen Marsches Df Rom, dem Markstein in der Swettausend- W .p’yn Geschichte dieses Landes, der das Aue E . Gebrechliche vom zukunftsfroh aufschäumenden Ni» 1fc lur£ S 'bi,: «ich ” n-. Oberste Befehlshaber der, Wehrmacht verlieh auf T- wie Vorschlag des Oberbefehlshabers der ßuftmaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des! Eisernen Kreuzes an Hauptmann Steen, Gruppenkommandeur in einem Sturzkampfgeschwader. Hauptmann Emst-Siegfried Steen, am 25.9.1912 | s^e, in Kiel geboren, hatte als Staffelkapitän unb später als Kommandeur einer Sturzkampfgruvpe! auf allen Kriegsschauplätzen außergewöhnliche Was- | fentaten vollbracht. Im Einsatz gegen England ge- > lang es ihm, einen schweren Kreuzer von 10 00) Tonnen zu versenken und einen weiteren Kreuzer; schwer zu beschädigen. Auch im Kampf gegen Ären jjlb !M (in biß- i|it noch i!15 wir In Nordafrika kein besonderes Ereignis ar den Fronten zu Lande. Die feindliche Luftwaffe überflog Bengasi und warf eine Anzahl vor Bomben, die zum Teil ins Meer und zum Teil auf den Markt und auf das Stadtviertel der Araber fielen. Einige Häuser wurden beschädigt. Unter der Bevölkerung find drei Opfer und 12 Verletzte z« beklagen. In Ostafrika lebhafte Grfunbungstätigfeii unserer vorgeschobenen Abteilungen an den Fronten von Gondar. Ämi p M 5 W mt. INr Men; R unb p durch k rechter % -dieP | ö im (5 IV Wer Wie I ü dieses &r km I 'Men i fitm bo I Moh °slch a qu< Tokio, 28. Okt. (Europapreß.) „Man sollte nicht vergessen, daß Japan gegen Schluß de; deutsch-sowjetischen Krieges eine Rolle z« spielen hat", erklärte der Vizepräsident des Abgeordnetenhauses, Jchiro K i y o s e, in der Tokioter Zeitung „Nichi Nichi". Der Artikel bringt die allgemein verbreitete Auffassung zum Ausdruck, daz Japan sich rechtzeitig einschalten müsse. Interessant im Zusammenhang mit den japanisch-sowjetischen Verhältnis ist die Feststellun.g Das Sägewerk war wichtig; denn dort betonter wir bie tannenen Vierkanthölzer, die wir zum Bar der Rahmen für die Tragflächen benötigten. muß hier noch sagen, daß alles mit den einfachste» Mitteln gemacht werden mußte. Geld hatten wir fast keines, und wir wärest oft froh, wenn wit Nägel kaufen konnten. Berechnungen über Festig' feit unb dergleichen gab es auch nicht; es mußte einfach alles ausprobiert werben. Waren also z. A. bie Gleitflächen zu breit, so wurden sie, bis~ su überspannt waren, zu schwer unb senkten sich übel bas Fahrgestell herab, bas aus ben Näbern einte Fahrrabes gebaut war. Also mußten sie üerfüry werben. Endlich aber, nach vielen mißglückten Versuchen, nach vielen Enttäuschungen unb Rückschlägen war te so weit, baß wir unseren „Flieger" ben Berg zum Lcmgert hochschieben konnten, ohne baß irgenb etwa* gebrochen wäre. Wir hatten einen Hang aufr- gesucht, nicht zu steil unb nicht.zu flach; einer setzte sich hinein, bie anderen schoben an, und dann gwik es den Abhang hinunter. Wenn sich der Flieger einige Meter vom Boden hob und frei schwebte, war bei uns bie Freube sehr groß. Meistens ging aber etwas zu Bruch, fei es beim Wiederauffetzen au.' ben Boden, fei es, baß bie Unebenheiten^bes Bodens zu groß waren oder der Flieger auf dienerte tippte Wir reparierten und verbesserten unentwegt, uni dann war es mal wieder so weit: Der „große" Rammele (im Gegensatz zu seinem jüngeren Gruber durfte einsteigen, wir schoben an, unb bann schwebt''' ber Flieger, da der Wind günstig war, 30 bis M Meter frei in der Luft. Wir brüllten Hurrah uni waren begeistert. Als wir unten ankamen, woM Rbmmele nicht gleich aussteigen;• er hatte sich burl das Gehoppel beim Wiederaufsetzen in einen Nagv gesetzt, der nicht umgebogen morden war. Passiv war weiter nichts, da der Nagel noch neu wgr. Den damalige „Rammele" war der heute berühmt« Afrika-General Rommel. Wir haben weitergebaut unb verbessert, ander« haben dasselbe getan. Etwas wehmüüg erinnert man sich heute der Bemühungen jener Zeiten, aus denen mit sich nach etlichen 30 Jahren unsere einzig' artige Luftwaffe entwickelt hat, deren Taten bes ganzen Welt Bewunderung abzwinggn. -- - —'----- ■ 11 1 interessierten, auf bem Bauplatz ein, ber am Rand-e jjZ ber Stadt zwischen einem Sägewerk unb einer i . Brauerei gelegen war. Kiyvses, baß nach bem Zusammenbruch bes Hauplt- ; ' W wiberstanbes bes Sowjetheeres unb dem Uebergano ! f1 -— tr-ß“ : -e--? ’ - • • - ■ i w. [Uer 11(. . l Ä "Ä ,T't. bth Zum bloßen Kleinkrieg „die Sowjetunion nicht mehi die gleiche wie in der Vergangenheit ist." Das gesteigerte Interesse Japans an der Entwiiß. lung des europäischen Krieges fand feinen Slusdrui! darin, daß das Kabinett vor feiner Sitzung am Dienstag einen Vortrag bes Generalmajors Aka > moto und bes Kapitäns zur See N a k a d o über die europäische Kriegslage anhörte. Kleine politische Nachrichten. wie (5> 'Muer । LMt IN st "alt. der: 2mft( ■sljQber Panzer eben in, sie denken in Räumen und Entfernungen, in Rolle inot die d iisdruck, \ Mo.-öcnwesiernscnaii uuu ,---, ,;n erkannten Kranken- und Säugllngspnegeschulen des baue» e__ W itere Auskunft durch da» Amt fQr Volkswohlfahrt, Gauleitung Hessen-Nassau, Darmstadt, Steubenplatz 17. 4363V nirben ausgewechselt, öfter noch die Gleisketten s>er, wie sie bürgerlich genannt werden, die RauLes i Hebend n nicht n Sinn: stärkste Waffengewalt ins Gelän-de zu en, das der anderen Truppe verschlossen bleibt, i! auch die best motorisierten sonstigen Einheiten in nicht vorstoßen können. Die Panzerkommandeure denken nicht in Stra- Man sL Schluß!i rrs <19. nes Le Miss rfüHungl cd aut, die wir knacken mußten. Aber glauben Sie ir, alle diese Nüsse waren nichts gegen die, die t manchmal hier im Osten zu knacken hatten. Die Panzer fahren auf Straßen, sie fahren aber n stählernen Herden an, wie sie. sich gefesselt fühl- tt. Wie ein Mann, der brüllen will und einen mng« den Ausbildung! 1Vi jährige Lernzeit, staatliche Prüfung, praktisches Jahr. Fortbildung! Operation«-, Diät- Säuglingsschwester nsw. Aufstiegsmöglichkeiten: Jnogsohwesternfübrerin. Oberschwester, Oberin. Gehalt nach neuem Tarif. haben. Da gehört eben nicht rauf, wer nicht per Flanke von allein raufkommt. Die Panzer haben auch keine Türen. Man besteigt sie seitlich durch die Luken oder oben durch den Deckel. Besteigen? Man zwängt sich durch sie hinein. Männer von einem' bestimmten Brustumfang an sind panzeruntauglich. Jeder Panzersoldat ist ein halber Schlangenmensch. Und jeder ist ein halber Akrobat. Sie turnen auf ihrer nüchternen Papierfabriken sowie Betriebe der Nahrungs- und Genußmittelindustrie. Diese Aufzählung zeigt schon, daß die Industrie des Gebietes, wie sie im Zarenreich entwickelt worden war, wenig in die ausgesprochenen Rüstungspläne der Sowjets paßte. Eine Ausnahme machte nur Tula, wo sich seit Jahrhunderten auf Grund von Eisenvorkommen und der reichlichen Erzeugung von Holzkohle eine Waffenindustrie entwickelt hatte, welche sehr stark den Ausdehnungsdrang Moskaus in den vier Jahrhunderten zwischen 1300 und 1700 begünstigte. Aber auch hier wurde früher neben der Rüstungsindustrie für den unmittelbaren Eisenbe- darf der Zivilbevölkerung, ja sogar für Luxusbedürfnisse gearbeitet. Heute ist das ganz anders. Das Gebiet von Moskau hat ziemlich erhebliche Braunkohlenvorkommen. Sie dienten zur Basis für die Errichtung von Kraftwerken, z. B. des zweitgrößten Kraftwerks der Sowjetunion „Stalinogorsk" südlich von Tula. Andere Kraftwerke nutzen die „weiße Kohle" aus, sei es, daß die Wolga, Moskwa und Oka unmittelbar der Energiegewinnung nutzbar gemacht worden sind, fei es, daß Staustufen der künstlichen Wasserwege, z. B. des Moskau-Wolga-Ka- nals, angelegt wurden. So wurde eine gewisse Dezentralisierung erreicht, wobei ein Großteil der unmittelbaren Waffenfabrikation nach Tula verlegt wurde, aber auch Motorenfabriken (neben der Moskauer Autoindustrie) in Gorki, dem früheren Rischni-Nowgorod, also schon jenseits des Moskauer Gebietes im verwaltungstechnischen Sinn aber noch in engem wirtschaftlichen Zusammenhang angelegt wurden. die fortlaufenden Listen und Karteikarten her, alphabetisch bis zum sechsten Buchstabe^ geordnet) die für das Auffinden der Namen das entscheidende Hilfsmittel sind. Wird eine Urkunde für Versorgungszwecke angefordert, so wird eine Fotokopie von dem Original hergestellt. Die beiden Fotokopie-Automaten können täglich einige Tausend Abzüge herstellen. Die Hol- lerith-Maschinen ermöglichen es, in wenigen Tagen z. B. alle in der deutschen Armee seit Kriegsbeginn vorgekommenen Granatsplitterverwundungen am Daumen herauszusondern. In jeder Beziehung bietet das Archiv unmittelbare praktische Verwendungsmöglichkeiten. Bei den Krankenblättern, die aus den Feldlazaretten eingehen, sind die Angaben zuweilen lückenhaft, denn sie kommen ja aus dem Kampfgebiet, wo zunächst verbunden und Hilfe geleistet und dann erst geschrieben werden mußte. Die Kanonen donnerten über den Verbandplatz hin. Manchmal steht nur der Name und die Art der Verwundung da, aber schon das Geburtsdatum fehlt, und wie oft wiederholen sich die Namen. Bei den unvollständigen Blättern beginnt die mühselige Arbeit der Suchabteilung. Mit unendlicher Geduld wird hier tagein, tagaus gesucht; aber es ist ein schöner Lohrx der Arbeit, wenn dann doch ein Blatt gefunden werden kann, das für das Schicksal eines Verwundeten oder seiner Familie vielleicht entscheidend ist. Viele Anftagen lassen sich auch aus den Krankenbüchern der Truppen beantworten. In der medizinischen 2lbteiluna wird auf einem Laufzettel nach einem Zahlenschlüssel die Diagnose heraüsgeschrieden. Auch läßt sich so bezeichnen, ob eine Verwundung durch ein Infanteriegeschoß oder durch Granatsplitter verursacht wurde, und bei Unfällen kann fesiaestellt werden, ob etwa ein Hufschlag oder ein Autozusammenstoß oder was sonst die Schädigung hervorgeruien fyat, und welcher Art diese ist. In dieser Abteilung wirken neben vor- gebrldeten Soldaten und technischen Assistentinnen vor allem Medizinstudenten in den höheren Semestern. Die Auswertung ist nicht nur im Augenblick wichtig: das Ergebnis wird über das statistisch Erfaßbare hinaus der medizinischen Wissenschaft zugute kommen. unbequemen Festung herum, daß einem Neuling das Atmen vergeht. Bei gutem Wetter und auf friedlichem Marsch sitzt die Besatzung, der Fahrer ausgenommen, oben auf dem Panzer und sieht sich, vom hohen Roß sozusagen, die Gegend an. Die Männer halten sich dabei an unsichtbaren Griffen fest. Auch das wo- gendste Wogen bringt sie nicht aus ihrer Lage. Il)re Körper gehen automatisch mit dem Panzer mit, als wären sie ein Stück des Panzers selbst. Sie haben etwas von Seeleuten, die sich auch bei vollem Sturm an keiner Planke ihres purzelnden Schiffes festzuklammern brauchen. Und sie sind auch fo etwas wie seetüchtig. Nur Panzerneulinge müssen sich noch manchmal an die nicht vorhandene Reeling stellen. Und auch das Geräusch der Panzermotoren hat etwas von Schiffen, die mit „ganzer Kraft voraus" fahren. Und um das Bild von der Schiffahrt vollzumachen: die Luken eines Panzers sind die Schwestern der Bullaugen. So find die Panzersoldaten die Seemänner zu Lande. Am vollendetsten sind sie es, wenn sie durchs mannshohe goldene Korn fahren. Dann lugen nur ihre Türme aus dem goldenen Spiegel wie die Türme unserer U-Boote aus der See. Im goldenen Korn sind die Panzer die U-Boote unseres Krieges zu Lande ... Auch nach diesem Kriege werden sich, wie nach allen Kriegen, die Kameraden, die durch Dreck und Tod miteinander gegangen sind, alle einmal wiedertreffen, die vom Infanterieregiment Nr. soundso, die vom Kampfgeschwader soundso, die von der Flottille soundso ... und es werden sich vor allem wiedertreffen die Männer von den Panzern. In diesen winzigen Festungen sind Kameradschaften gewachsen, von deren Festigkeit und Verläßlichkeit niemand etwas ahnt. Man bedenke: da leben vier ober fünf ober sechs Mann seit zwei Jahren Krieg „jlnneo e. V. stellen laufend junge Mädel und Frauen im Alter von 18 bis 88 Jahren als Lernschwestern in den staatlich aa- ittea im übrigen Beicbsgebiet werden durch *die Beichsdienststeilen der Schwesternschaften Berlin W 62. Kurfürstenstraße 110. vermittelt «neroiij Einsatz der Reichsbund-Schwester: . Krankenhäuser. Sanatorien. Kinderkliniken. Mütter*. Säuglings- und Kinderheime und Krippen, vorbeugende Familienhilfe auf dem Lande, krankenpflege- rische Tätigkeit im Ausland. Werkschwestern. der Gmd len SW Sitzung A ajors 2li| ikado^ ihörte. ridM Ereignis je 2uM Anzahl A ib jumM l berttfl ;t. Unter N Verletzt-1 nschalu ig mit t< 1 25.9.11 ipitön ampf inliche Nm von 10 «n ftrtir gegen h tet 9m taffeW ermiüli b-ebel im Munb hat. Unb war bann ein Wald zu Ende, waren auch ihe Fesseln gesprengt, da brachen sie aus den Stra- ‘frn unb schaukelten wie im Tanz über das wege- lke Land. Dann waren sie wieder die schönsten Bil- Itr dieses Krieges... Aber kam es einmal im Wald zum Kampf Pan- |tr gegen Panzer, stellten sich die tieichaft gut ge- lanten bolschewistischen Tanks einmal mitten im llwoldholz einer unserer Panzermassen, dann löst^ sich auch unsere Panzer von der Straße und [t gen quer m das Gehölz, dann gab es einen bpelten Kampf, einen gegen den Wald und einen ,.|t;en den Stahl, dann knickten ausgewachsene Kie- frn wie Geigenbögen. Was haben wir an zerfetzten Lildern gesehen! Als wären Taifune darüber weg- jitoben. Baumriesen, zerbrochen oder mit ganzem IWrrzelboden ausgehoben, dünneres Gehölz einfach pimalmt. e, Banzer fahren überall, habe ich gesagt. Ich bin । h einem Panzer beispielsweise einmal mitten durch rie Scheune gefahren. Nicht nur das eine Tor hin- M'ch unb durch das andere wieder hinaus, fon- pn durch die linke Seitenwand hinein und durch W rechte wieder hinaus. Es blieb uns keine andere k^hl, wenn wir den Auftrag, den wir zu fahren Paten, ausführen wollten. Links war Morast und fr Rechten war eine Brücke gesprengt, wir mußten »rch die Scheune. Wir erkundeten vorher zu Fuß, sie leer war. Sie war leer. Dann gab der Kom- Uicnbant durch das Kehlkopfmikrophon dem Fahrer Je: Befehl: Panzer marsch! > der Panzer brach langsam durch die Wand, die Mze Scheune geriet ins Wanken, ein Teil des Ge- Mks stürzte auf den Panzer nieder, aber er mahlte |w unbeirrt weiter bis zur anderen Wand und stieg Mtüdiert aus ihr heraus wieder ins Freie. ! Einmal hielt unser Panzer, der von der Seite Pjl quer durch die Gärten, in ein Dorf gefahren pr, dicht vor einem Holzzaun, der als Gartenbe- MNzung gedacht war. Dorfbewohner, die das sahen, Mitten,' unser Panzer stoppte, weil er nicht ris- kpte über den Zaun wegzufahren. Sie sprangen K,BU, unb hoben den Zaun aus unb legten ihn zur Wke. Unser Kommandant dankte lächelnd, dann pi er den Befehl: Panzer marsch! inb dann rollte unser Panzer genau quer auf ^mannshohe Steinmauer zu, die die andere Seite F Straße abgrenzte, und prasselnd mitten in sie ffain, um dann dahinter zu verschwinden. Durch I^-seitlichen Sehschlitz sah ich gerade noch bie oe- [toiren offenen Mäuler der Dauern. Einer hielt sich Hr Schädel, als ginge eben die Welt unter. anzer fahren überall, habe ich gesagt, sie fah- I F1, himmelan und höllab, sie fahren über roten r^Dn und, wenn es fein muß, über Parkett. Manch- M.fahren sie sogar einfach geradezu... F.frn Panzer ist der kompliziertest eingerichtete Wl-m, den ich kenne. Er ist eine Wunderstube mit psnb Dingen. Jeder Zoll Raum ist da genutzt, | P,C Millimeter Wand. Er kommt mir eher wie em »Moratorium vor, als wie eine Festung. I ist ein kompliziertes Ding, und doch hat man Sriewßstefndienst - Berat imd Schute für’s Ledes» MM . Schwestern und Pflegerinnen e. V. stellen laufend ranire Mädel und Frauen im Aller von 18 bis 88 Jahren als Lernschwestern In den Staat Die NS.-Schwesteroschaft und der RelthsbuBd der Freien^ AusbUdungwUtte - ------------ --------------------- [ n bißchen weg von der Erde — fo wenig ficht ii sie noch an. Als mir noch durch die endlosen dicken, zugeKeine Wunde wird vergessen ' Das Zentralarchiv für Wehrmedizin. :en Ein! fomjeti n. Trotz kß : Schiff e fortge-is -r FL. sich auf anzern, rzeugen, treten, d Die stählernen Herden. Betrachtung über unsere Panzer. Von Kriegsberichter Hans Huffzky. Aktuelle Geographie Das Gebiet von Moskau. cid) quer über die Landkarte, sie fahren über d drei ^'.Miese und Feld, über Acker unb Bach und''Busch, d sie fahren, wenn es sein muß, quer burch ein us, s i e fahren überall. Das ist überhaupt Mei "reuz | en LÄ ; irgend fr einer i i!d <3 i her 'n he5 Ml i> nie 03 rA min d-r tj] >r am -H k unbi?] )ort bel^l oir nötigt^ en eifirh ) hM i wen"'! über it; es 'en*? । kr« tien W Jtöbem^j Aber als ich dann sah, wie der Regimentskommandeur, ein Oberstleutnant von mehr als fünfzig Jahren, sich selbst auf diese Weise auf feinen Befehlspanzer schwang, wurde mir klar, daß ein 7 _ " ein Panzer und fein Aussichtsturm für zahlende Besucher ist. Seither finde ich als schönste Einrichtung an einem Panzer, unseren Panzern, daß sie keine Treppen Wenn ein Soldat verwundet im Lazarett ober krank im Revier der Truppe gelegen hat, so kann es sein, daß für ihn ober seine Angehörigen später sehr wichtig wird, was darüber schriftlich festgehalten ist. Nach bem Weltkriege wurde die Frage einer Kriegs- beschädigung oft nach mehr' als einem Jahrzehnt wieder ausgenommen. Die zentrale Verwaltung der Krankenurkunden, auf weite Sicht für fünfzig Jahre vorgesehen, soll allen dienen, die chr Blut und ihre Gesundheit für das Vaterland aeopfert haben. Gleich nach Kriegsbeginn wurde das Zentral- archiv für Wehrmedizin in Berlin geschaffen, in dem die sämtlichen Krankenpapiere des deutschen Heeres, der Luftwaffe und einiger anderer Organisationen, wie z. B. des Reichsarbeitsdienstes und der Organisation lobt, zusammenlaufen und aufbewahrt werden. Alle Lazarette im Felbe unb in der Heimat schicken die abgeschlossenen Krankenblätter hierher, und der tägliche Posteingang ist so groß, daß ein eigenes Postamt reichlich damit zu tun hat. lieber fünfhundertfünfzig Soldaten und Angestellte sind mit der-Einordnung, Auswertung unb Verwaltung beschäftigt. Die Urkunden, die einmal eingerecht sind, bleiben im Archiv, soweit nicht zeitweise irgendwelche Originalkrankenpapiere für besondere, zumal wissenschaftliche Auswertung, erforderlich werden. Aber Hunderte von Fotokopien gehen täglich wieder hinaus als Unterlage für die Wehrmachtfürsorge- und Dersorgungsämter. Gleichzeitig wertet die medizi- n-ische Abteilung die Krankenblätter statistisch aus. So reich das Material ist, das hierdurch der Wissenschaft für später zur Verfügung steht: es ist im großen Umfange auch sofort greifbar Jede Urkunde, jede Fiebertabelle, iedes beiliegende Gutachten jeder Sektionsbefund erhält eine Stempelnummer. Dabei darf fein Fehler unterlaufen. 5ßenn eine Urkunde nicht mit der richtigen Nummer versehen wäre, könnte sie unter den Hunderttausenden von Papieren nur sehr schwer wiedergefunden werden Die Röntgenaufnahmen müssen eigens ausbewahrt werden. Lochkartenmaschinen helfen an der zuverlässigen Einordnung mit. Es sind wahre Wunderwerke der Technik, die nicht nur nach gewissen Schlüsselziffern arbeiten, sondern auch Buchstaben wieder beroorzuzaubern imstande sind. Oie stellen Einsatz der NS.-Sdiwesters ... Krankenhäuser, Kinderkliniken. ! der rette, SS-Mütter- und Säuglingsheime, denn. NSDAP, und Ordensburgen auf ein und demselben Panzer, der winziger ist als eine Stube und an den sie gefesselt sind Tag unb Nacht, Woche um Woche, Monat um Monat, Jahr um Jahr, Schlacht um Schlacht, Felbzua um Feldzug ... man kann kommen zu manchem Pan» z:r: „Wir sind seit bem ersten Polentag beisammen, und uns bringt keiner auseinander, bis der Krieg Großer Erfolg der Zieichsspinnstoffsommlung. Berlin, 28. Okt. (DNB.) Der Reichskommissar für Altmaterialoerwertung unb Reichsbeauftragter der NSDAP, für Altmaterialerfassung, Hans Hock, erläßt folgenden Aufruf: * „Die Reichsspinnstoffsammlung 1941 hat ein Ergebnis gebracht, bas alle schon hochgespannten Erwartungen noch bei weitem übertroffen hat. Millionen unb aber Millillonen Kilogramm Alttextilien ftnb burch sie zusammengetragen unb ihrer Zweckbestimmung als nationale Spinnftoffreserve zu- gesührt worden. Neben den immer noch ansteigenden Produktionen an Zellwolle und Kunstseide und den Woll- und Baumwolleinfuhren aus blockadeun- abhängigen Ländern hat gerade dieses außerordentlich gute Ergebnis der Reichsspinnstoffsammlung entscheidend dazu beigetragen, die englische Illusion zu zertrümmern, uns wirtschaftlich auf die Knie zwingen zu können. Für bie Mithilfe an biefem in ber Heimat erfochtenen Sieg banke ich ben 500 000 Frauen und Männer aus den Reihen ber Bewegung, die sich ehrenamtlich in unermüdlicher Arbeit für den Erfolg der Spinnstoffsammlung eingesetzt haben. Ich danke vor allem aber der deutschen Hausfrau, die wieder einmal durch ihre Tat den Willen bewiesen hat, ihren Anteil zum großdeutschen Erfolg beizutragen." l'N. Seit Monaten ziehen sie durch die Weite des Iftens — wir sagen einfach: ziehen, denn es gibt tin Wort, das einigermaßen lebendig ausbrücken fnnte, auf welche Weife unsere Panzer die Tauende von Kilometern zurückgelegt haben. In diesem l»ort sollen alle Möglichkeiten der Fortbewegung rnbeschlossen sein. Und alle Unmöglichkeiten. Ein der Panzerfahrer, der schon fast bie ganze Lanb- fcrte Europas in feinem Panzer abgeraffelt ist, ein (matter Panzerfahrer könnte man sagen, unb er tat gerabe 22 Jahre alt geworden ... dieser Pan- zrfahrer erzählte mir einmal: Damals, in der Gar- n|on, wo ich als Panzerfahrer ausgebildet wurde, „ußte ich das schwierigste Gelände fahren, wissen sie, ba waren extra solche Nüsse ins Gelände ein- zu Ende ist." Wenn ein Panzersoldat fällt, fällt mehr als ein Panzersoldat. Mehr als ein Kamerad. Dann fällt ein Stück Besatzung. Dann ist die ganze Besatzung wie verwundet. Dann kann ein Ersatzmann kommen, oder es bleibt vorläufig noch bie Verwundung. Der Neue muß erst mühsam lernen, was es heißt, ganz zur Besatzung zu gehören. Tausend Prüfungen muß er bestehen. Uno wenn er bei einer burchfällt, hat er keine bestauben. Es gibt nichts Tragischeres für eine Panzerbesatzung, als wenn ber Neue ber Neue bleibt. Mit Zusammenschweißen ist da nicht geholfen. Es mutz noch einmal ganz von vorne angefangen unb bie ganze Mannschaft neu eingeschmolzen werden, damit ber Panzer den nächsten Kampf besteht unb bas, was darauf folgt. Im Panzer selbst ist nur Platz für bie Panzer- männer unb das, was sie zum Kampfe brauchen. Jedes Kochgeschirr, das sich einmal in einen Panzer verirrte, wäre „zu viel an Bord". Die Kochgeschirre haben draußen in ber Verpflegungskiste ihren Platz, ebenso bie anberen Ausrüstungsgegen- tänbe, die Decken, die Zeltbahnen, die Mäntel und das schmale private Krämchen. Im Panzer kämpfen ie, im Panzer leben sie. Wenn sie ihre Brote kauen, sitzen sie auf dem Panzer. Wenn sie Briefe nach Hause schreiben, sitzen sie auf dem Panzer. Sie spielen Skat auf bem Panzer. Auf dem Panzer hängen sie ihre Wäsche zum Trocknen auf. Unb auf dem Panzer schlafen sie, wenn sie nicht ihr Zelt bauen oder Quartier beziehen. Auf dem Panzer, im Panzer unb unter bem Panzer ... Nirgends in ber Welt wohnen so viele Menschen in einer so winzigen Stube. Und nirgends in ber Welt habe ich in einer Stube, auch in der größten nicht, so viel dichte glückliche Heimat beisammen gesehen, wie in einem Panzer. Das Auge des Panzers ist der Kommandant. Durch bie Schlitze im Turm übersieht er das Geftchtsfeld im vollen Rund und gibt danach bem Fahrer unb ben Schützen durchs Kehlkopfmikrophon bie Befehle (mit bloßer Stimme würden sie ihn beim Lärm des Motors nicht verstehen). Der Fahrer hat wohl auch ein Guckloch voraus, aber kennt das Links nicht unb bas Rechts, nicht bas Oben unb das Unten. Er fährt und schaltet nicht nach dem, was er sieht, er fährt und schaltet nur nach den Befehlen, die er durch den Kopfhörer bekommt. Er fährt gewissermaßen blind. Und mit allen seinen Sinnen lauscht er nur der winzigen, aber deutlichen Stimme in den Muscheln, die fest auf seinen Ohren fitzen. Er weiß nicht, was unter ihm ist. Ob es Wiese ist oder Feld. Ob Acker ober Kartoffel. Er riecht es manchmal. Jetzt sind wir auf Klee, denkt er sich dann und atmet tief ein, und hier muß viel Kamille auf ber Wiese sein. In Frankreich damals find wir viel über Pfefferminz gefahren ...! Der Kampf ist bie Bewährung — für den Panzer ja, aber noch mehr für bie Besatzung. Dann glaubt man die Nerven fniftern zu hören. Dann hantiert jeder stumm und flüssig an seinem Gerät. Es weiß jeder: Wenn jetzt einer von uns ausfällt, fällt der ganze Panzer für den Kampf aus. Die Hitze im Panzer steigt ins Unerträgliche, denn die Luken find ja geschlossen, unb Frischluft kann nicht einbringen. Vorn vom Motor her kommt es sengend heiß. Der Fahrer ist in Schweiß gebadet. Das Thermometer neben ihm steigt auf sechzig Grad. Aber keiner spürt die Hitze, Keiner spürt die Enge. Sie sehen nicht die Schlacht, die um sie tobt. Sie sehen nicht, wohin chre Granaten schlagen, die sie eine nach der anderen aus dem heißer und heißer werdenden Robr jagen. Sie führen nur bie Befehle des Kommandanten aus. Er allein ist ihr Auge, ihr Hirn, ihr Herz. Zwischen den Befehlen meldet er manchmal kurz. Feindlicher Panzer getroffen. Brennt. Erledigt. Jetzt kommt drüben bas Pakgeschütz dran. Turm zwei Uhr — Schuß ...! Dann blitzen bie Augen ber stumm hantierenden Panzersoldaten einen Herzschlag lang auf. Nachher wird ihnen ihr Kommandant des Langen und Breiten von der Schlacht erzählen, an der sie teilgenom- men, von ber sie aber nichts gesehen haben ... Unb am Abenb, wenn sich die stählerne Herde in Igelform gegen den Feind gruppiert hat und die Wachen ausgestellt sind, dann fitzen sie vielleicht einmal alle beisammen unb reben von ben gewesenen Gefechten, von den Treffern im eigenen „Schlitten", vor allem aber von ben erlebigtgn feinblichen Panzern unb Geschützen. lenfbes^ jioUenen Wälder Weißrutheniens zogen, inußten der Tck fo bie Panzer meistens auf den Straßen halten in{4 uib im Gänsemarsch bleiben. Da spürte man es -x ß, Kaub und Schlamm, in Sumpf und Wald. Sie IwCMnif dnken schon halb wie bie Flieger, sie finb schon bas Einfachste an ihm, scheint's, vergessen. Es fiel mir gleich auf, als ich ihn bas erstemal bestieg. Der Kommanbant stand oben auf der Platte neben bem Turm unb sagte zu mir: Kommen Sie doch mal rauf! 2ch guckte erst mal nach links, bann mal nach rechts, Dann wetzte ich schnell mal um ben ganzen Panzer herum, aber erfolglos: ich fanb keine Trepp e. Mir blieb tatsächlich nichts anberes übrig, als mich an meine letzte Turnstunbe zu erinnern unb mit einer kräftigen Flanke aus bem Armstütz auf ben Panzer zu schwingen. Ich war noch lange, als ich oben war, ber Meinung, icy hätte bie Treppe nur übersehen. MB. ..27. Okt. (PK.) An einer Panzerstraße n Osten. Die Massen unserer Panzer haben eine Säuberung hinter sich, wie sie Herben sonst nur Ichen i Märchenbüchern haben. Sie haben sich durch den ' ^Nischen Dreck gemahlen und sind über den fränkischen Asphalt geglitten, sie haben die Berge des Alkans erklommen unb finb in bie Schluchten Griechenlands gerollt, unb seit Monaten ziehen sie tun durch bie Weite des Ostens unb beißen sich, «ischen Schwarzem Meer und Ostsee, immer tiefer jitb tödlicher in die Wälle des Feindes. Es gibt Panzer darunter, die hoben in Warschau ,-standen unb in Borbeaux, in Belgrad unb Athen, liele waren vorher nur in Frankreich, andere lieber vorher nur auf dem Balkan, bie dritten rachen überhaupt erst ihren ersten Feldzug mit... jder Ponzer hat seine eigene Kriegsgeschichte. Eine ?eihe von Panzern hat sich in Den Ruhepausen fischen den Feldzügen verändert, sie sind verstärkt worben, haben neue Teile bekommen, bie Motoren Wenn man von Moskau spricht, so meint man gemeinhin die Hauptstadt der Sowjetunion. Aber dieser bei uns übliche Sprachgebrauch ist ein wenig trügerisch: Gewiß ist Moskau als Stadt ein politischer, wirtschaftlicher unb Verkehrsmittelpunkt ersten Ranges. Aber nicht umsonst haben bie Bolschewisten dem Verwaltungsgebiet von Moskau (Moskowskaja Oblastj) eine Ausnahmestellung, schon der Größe nach, unter den Sowjetprovinzen eingeräumt. Dem zaristischen Gouvernement M'oskaü wurden zugeschlagen bie Gouvernements Tula, Rjasan unb ferner Teile der früheren Gouvernements Kalinin-Twer unb Kaluga. So ist ein etwas unförmiger Verwaltungskörper von 158 000 Quadratkilometer entstanden, ber also bie hoppelte Größe Bayerns hat. Es war eine „Eingemeindung" größten Stils. Nur wurden hier nicht Cinzelgemeinden, sondern ganze Gouvernements ober wenigstens Gouvernementsteile zu einer neuen Einheit verschmolzen. Die Absicht war, die Jndustrie- entwicklunb des ganzen Gebietes möglichst einheitlich abzustimmen und hier, im Herzen ber Sowjetunion, ein Rüstungszentrum ersten Ranges zu schaffen. Das Gesamtgebiet von Moskau ist in 145 Rayons (Kreise) aufgeteitt, so baß auf den einzelnen Kreis etwas mehr als 1000 Quadratkilometer entfallen. Die Bolschewisten fanden eine ganze Reihe von Industriezweigen vor, bie jedoch fast ausschließlich dem Privatverbrauch dienten, wie z. B. eine stark entwickelte Textilindustrie, eine auf bie Landwirtschaft gegründete Leinen- und Lederindustrie, ferner Seiden-, Glas-, Porzellan-, Zement-, Holz- und Neu £ L'9un9srti Der anerkannte Vorzug der ECKSTEIN Nr. 5 liegt in ihrer hohen, stets gleichbleibenden Tabak-Qualität. Dadurch gewinnt sie täglich neue Freunde unter den Rauchern, die den Tabak höher schätzen als die Ausstattung. ^u-m &eu±5cken. Spattag 1941 Spargelder nehmen entgegen: 444]p In Kriegszeiten mußt Du manche Anschaffung zurückstellen. Dadurch ersparst Du Geld. Sammle es auf einem Bankspar- Konto, auf dem es Dir Zinsen bringt und gut aufgehoben ist. Du dienst damit dem Vaterland und der deutschen Wirtschaft und schaffst Dir einen Rückhalt für spätere Zeit COMMERZBANK Filiale Gießen DEUTSCHE BANK Zweigstelle Gießen DRESDNER BANK Filiale Gießen HANDELS- UND GEWERBEBANK e.G.m.b.H. VOLKSBANK GIESSEN e.G.m.b.H. Wie kommt das..? »»BURNUS * • DARMSTADT FRAU MULLER Frau Müllers Wäsche ist schon nach dem Einweichen fast sauber. Der meiste Schmutz ist in der schwarzen Einweichbrühe aufgelöst FRAU SCHULZE Frau Schulze hat nach dem Einweichen die ganze Arbeit noch vor sich. Die Wäsche kommt noch grau aus der hellen Einweich« brühe. Ganz einfach! Frau Müller ist klug: sie lockert den Schmutz nicht.nur vor dem Waschen, sie löst ihn gleich richtig auf! Dazu verwendet sie stets Burnus, den Schmutzauflöser, der gleichzeitig das Wasser weich macht. Jedes andere Mittel lehnt Frau Müller ab. Lieber fragt sie noch einmal nach, wenn Burnus nicht gleich erhältlich ist. Sie kommt dadurch nicht gleich in Verlegenheit, denn Burnus ist besonders sparsam im Gebrauch. Das macht den Unterschied! Schmutzauflösen schon beim Einweichen - das ist das Besondere an BurnusI Burnus enthält eben Wirkstoffe, die auf natürlichem Wege den Wäscheschmutz so auflösen, daß er völlig.ins Einweichwasser übergeht und sich nicht wieder auf der Wäsche Jestsetzen kann. Das Gewebe wird niemals angegriffen. Langes Kochen und scharfes Reiben der Wäsche werden über- flüssig - die halbe Wascharbeit, Waschmittel, Seife und Feuerung werden gespart. Die Wäsche wird geschont und vtiPh7T®7k hält länger! Es kömmt eben auf den Namen Burnus anl 4449C Putzfrau 4456 D Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Veterinärpolizei. I. V.: Nicolaus. Rlctnf'jltueinen m @iefctnri Lnzktgei werden von I einen brn brachtet und qete'rn. ordnet. Gießen, den 27. Oktober 1941. NSG. „Krall durch Freude' Wetterau THEATER der Universitätsstadt Gießen Trauernd stehen wir an der Bahre dieses vorbildlichen Menschen, der über 40 Jahre unserer Firma treu gedient hat. Sein Andenken werden wir in Ehren halten. Die Betriebsführung und Gefolgschaft der Firma Dampfsägewerk Lollar B. Nuhn A.-6. "Lollar. Die Deutsche Arbeitsfront Kreisdienststelle Altniederländische Tänze, Musik von Julius Röntgen Erinnerung, Musik von Turina x Verschiedene Divertissements Karneval von Robert Schumann Choreographie: Ivon Georgi Eintritt: RM. 3.-, 2.50, 2 -, 1.—. Karten im Vorverkauf in der Karten-Verkaufsstelle der NSQ. „Kraft durch Freude“ Gießen. Seltersweg Nr. 60, Fernsprecher Nr. 2141 4446 D Mr Einsatz im Westen sof. gesucht: 2 T efdautechniker mit Erfahrung im neuzeitlichen Straßenbau. 1 Vermessungstechniker Deutsche Straßenbau-Ges. m. b.H. Königswinter. ««d Bekanntmachung. Vetr.: Geflügelcholera. In den Geflügelbeständen des Karl Seibert, Gießen-Wieseck, Am Wingert 18, ist die Geflügelcholera ausgebrochen. Gehöftesperre ist ange- Montag, den 3. November 1941, im Gloria-Palast, Gießen 19.30 Uhr: Einmaliges Gastspiel „Jlicderiändiscfies (Ballett" Heute früh entschlief unerwartet nach kurzer Krankheit mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel Carl Gaul im 70. Lebensjahre. , In tiefer Trauer: Emma Gaul, geb. Waag Walter Gaul und Frau Helene, geb. Fromm Kurt Gaul und Frau Elisabeth, geb. Ehre Lollar, Schieratz (Warthegau), Kassel und im Felde, den 27. Oktober 1941. Die Beerdigung findet Donnerstag, 30. Oktober, nachmittags 4*/4 Uhr, von der Leichenhalle in Lollar aus statt. .— Briefmarken—> Ankauf Verkauf - Taxation kosten!, fachm. Beratung Otto Hase, Frankfurt M., Biebergasse 5 Telefo » 21738 4218 V Tieferschüttert erhielten wir die unfaßbare Nachricht, daß unser lieber unvergeßlicher Sohn, unser lieber einziger Bruder, Schwager, Enkel, Neffe und Pate Wilhelm Schmitt Gefreiter in einem Infanterie-Regiment im blühenden Alter von 20 Jahrerf am 22. September 1941 bei den schweren Kämpfen im Osten den Heldentod fand. In tiefem Schmerz: Philipp Schmitt und Frau M^rie, Familie Otto Briegel [geb. Hahn Else Schmitt Ottilie Schmitt Jakob Schmitt und Frau und alle Angehörigen. Albach, Garbenteich, Lindenstruth, Oppenrod, Reiskirchen, im Oktober 1941. Die Gedächtnisfeier findet am Sonntag, dem 2. November, um 13 Uhr in Albach statt. ''03581 Hilfe füröfnööusholt evtl, stundenw., gesucht. 03607 9. Zimmermann Streuwlnti 8. für einige Stunden am Vormittag gesucht. Dauerstellung. Gloria-Palast 4448 A Bekanntmachung. Betr.: III. Reichskleiderkarte. Die Ausgabe der III. Reichskleiderkarten an Personen, die ihren ständigen Wohnsitz in Gießen haben, erfolgt an nachgenannten Tagen. Vorzulegen sind die Lebensmittel-Personalausweise. Zur Abholung berechtigt sind nur Erwachsene. Die Ausgabe erfolgt straßenweise in gleicher Reihenfolge wie die Ausgabe der Lebensmittelkarten. 4447D 1. Ausgabetag: Donnerstag, 30. Oktober 1941, 8 bis 13 und 15 bis 18 Uhr, 2. Ausgabetag: Freitag, 31. Oktober 1941, 8 bis 13 und 15 bis 18 Uhr, 3. Ausgabetag: Samstag, 1. November 1941, 8 bis 13 Uhr, 4. Ausgabetag: Montag, 3. November 1941, 8 bis 13 und 15 bis 18 Uhr, 5. Ausgabetag: Dienstag, 4. November 1941, 8 bis 13 und 15 bis 18 Uhr. Welche Ausgabetage für die Bezugsberechtigten in Frage kommen, ergibt sich aus der Aufstempelung auf dem Lebensmittelpersonalausweis. Mannschaften und Unteroffiziere einschließlich Fahnenjunker, Feldwebel (Wachtmeister), Fähnriche, Oberfähnriche, Unterärzte, Unterveterinäre, Arbeitsmänner bis zum Unterfeldmeister einschließlich und Arbeitsmaiden bis zur Maidenführerin einschließlich erhalten während der Zugehörigkeit zur' Wehrmacht bzw^ zum Reichsarbeitsdienst keine Reichskleiderkarte. Offiziere, Wehrmachtsbeamte und Arbeitsdienstführer im Offizlersrang, die auf Selbsteinkleidung angewiesen sind und ihren Wohnsitz in Gießen haben, erhalten auf Antrag die III. Reichskleiderkarte. Nachrichtenhelferinnen dürfen Anträge auf Ausstellung von Kleiderkarten nicht stellen: sie erhalten ihre Kleiderkarten über ihre Dienststellen. Verlorene Kleiderkarten werden nicht erseht. Während der Ausgabe werden Bezugscheinanträge nicht enlgegengenommen. Gießen, den 28. Oktober 1941. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Wirtschaftsamt. Tieferschüttert erhielten wir die un- faßbare, traurige Nachricht, daß am 8. Oktober 1941 bei den schweren Kämpfen im Osten als Gruppenführer in einem Spähtrupp-Unternehmen unser herzensguter Sohn, unser lieber Bruder, Schwager. Onkel, Neffe und Pate Konrad Preiss Oberjäger in einem Gebirgsjäger-Rgt. fInhaber des E. K. II. Klasse) im Alter von 25 Jahren sein Leben für Führer, Volk und Vaterland ließ. In tiefstem Schmerz: / Johann Heinrich Preiss u. Frau, geb. Herrmann nebst allen Familienangehörigen, davon yier Brüder im Felde. Gießen (Wetzlarpr Weg 80), den 24. Qkt. 1941. 4440 D Berlöüfetin möglichst branchekundig, sofort gesucht. WilWm Wittig Seltersweg 10. Aelterer, alleinstehend. vension. Beamter sucht wegen Heirat seiner Hausangestellten eine ältere Frau od. Fräulein als Ersatz ab 1. Januar. ««d Sehrt Hofmannstraße? Suche für sofort 9 WMW evtl, halbe Tage od.auchf.Stund Zrau Warle Holler Hitle^vall 33. | Mietqesuche | Beamt, sucht ab sofort od. später ein gut möbliert. Zimmer wenn mögl. mit .Jentralüenung, Nabe Wilhelm- o Liebigstr.Schr. Anaeb. u. 03609 an o. G^eß. Anz. Mittwoch, den 29.Oktober 19—21.15 Uhr 9.Mittwochmiete u. Halbmiete B Ingeborg Komödie von Kurt Götz. Preise von 0.60 bis 8.10 RM. | Empfehlungen] Klaviere werden fachgemäß repariert und gestimmt G. Ebert Klaviermacher Blolcbstr.l7.Tel.2403 Verk. v. neuen u gebrauchten Klavieren 956d Mietklaviere — AllfNMkesM vorm. tägl. 1 bis 2 Std. od. 2mal wöch. tagsüber gesucht. f4387D Licbigstr. 58 I. 0*257 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Mittwoch. 29. Oktober («Hl .Laichte Mule". ^-Palast, Seltersmeg: -Z-rtsetzung. (Nachdruck verboten.) } J' Sie betonte es mehr als nötig war. Sie fühlte ■’ 9 hr mit einemmal fieber wie hinter einem Wau. gesehen hatte, war er nicht auf den Gedanken ^pTi-nen. daß irgendeine feste Verbindung zwischen ff Merck bestehen könnte. Er hielt sie vielmehr e ich nach ynmigei mit morgen nach-- I I Verdunkelungszeit 29. Oktober von 17.57 bis 8.10 Uhr. Thomas Hütte am liebsten sofort angefangen. Aber Karin wollte nach Hause. Sie bleiben noch und arbeiten? „Kaum! Das Licht ist nicht mehr so silbrig. Außerdem habe ich keine Lust!" Heißt das, daß Sie nur malen, wenn Sie Laune haben? Wie gut ist es doch, daß die Natur so schon stillhält und immer für Sie da ist! Mit den Menschen ist es wohl nicht immer so?" Thomas wurde in diesem Augenblick einer Antwort enthoben, da Dr. Collinari atemlos angerannt kam Eine höhere Kommission warte auf Fraulem Grunelius im Gasthaus. Sie werde gebeten, sofort ^Spricht "denn jemand deutsch?" ließ sie durch Thomas zurückfragen. Wenn nicht - dann bin ich ja da! Sle müssen also schon noch mit mir vorliebnehmen! klang es w e eine den kleinen Hieb von vorhin parierende im seine geistige, seelische und körperliche 23er» ig leidet darunter. Es wird nervös, seine Leihen in der Schule lassen nach oder sind nicht so nie sie bei besserem Ausgeruhtsein sein könnten. Lt man solche Mitteilungen aus der Schule, « besser, für eine längere Nachtruhe zu sorgen, )as Kind mit erhöhten Aufgaben — Privaten u. ä. — zu belasten. Ist der Schlaf aus» mb, werden auch die Leistungen von selbst wie» !ess?r. tägliche gründliche Reinigung wird zweck- [q abends vor dem Zubettgehen vorgenommen, i feite ist mehr Zeit dafür als morgens, zum werden Staub und Schmutz des Tages nicht ig Bett genommen, was nicht nur aus äftheti- i, sondern auch aus hygienischen Gründen zu „HröMche Gymnastik und Spiele* / für Frauen donnerstags von 20.00 bis 21.00 Uhr Turnhalle Schillerschule. ming im Foyer des Stadttheaters. Künstler im feldqrauen "Rod * jh(9. Am kommenden Sonntag roirt) in Darm- Ms die Kunstausstellung „Künstler im feldgrauen eröffnet, in der die GaudienWellen H"fflen- Mcu, Baden. Westmark und Moselland der NS- «-.nschaft „Kraft durch Freude" in Verbindung ??m Generalkommando des Xll A K 2lrbeiten M Künstlern zeigen, die in den Reihen der Wehr- ■ty stehen. Die Eröffnung nimmt im Auftrage M Bauleiter Reichsstatthalter Sprenger der Stell» Mrikende Gauleiter vor. MmWflÄWinlWe wachsenden universalen Persönlichkeit. Der „Faust" vor allem diente ihm als schönstes Beispiel, wie ein ursprünglich deutscher Stoff auf Umwegen (über England: Marlowe) zu seiner wettgülligen Gestaltung wieder in deutsche Hände gelangte: das Gedicht der Ewigkeit sei wohl der gültigste Beweis europäischer Sendung deutschen Geistes. Der Vortrag huldigt ferner dem „Edelmann des Geistes", dem großartig liebenden und glaubenden Schiller, dem Dichter des Soldatischen, den die Größe unserer von Buch und Schwert regierten Gegenwart tief befriedigen würde: dem erst im letzten Weltkriege als ein den Edelsten in Europa verwandter Genius erkannten Hölderlin: George als dem priesterlich starren Formkünstler von prophetischer Größe: dem edlen, zarten und reinen Dichtertume Rilkes, dem Schöpfer einer Sprache, deren Seele zwischen den Zeilen schwebt; und Nietzsche, dem „großen Sprüchemacher" und unbarmherzigen Prüfer, der durch die Dinge hindurchsieht. Die deutsche Dichtung stehe heute, so führte Bürte fortfahrend u. a. aus, vor einer Entscheidung wie nie zuvor; sie brauche die Augen nicht niederzu- schlagen vor den großen Gestalten der Vergangenheit; ihr sei aufgegeben, ein völkisches Erlebnis ohnegleichen in Harmonie umzusetzen; sie könne, das Herz des eigenen Volk suchend, vor der ganzen Welt bestehen. Shakespeare sei uns heute näher als den Engländern selbst. Eine kämpferische Zeit fordere die neue Haltung vom Dichter; Ruhm der Welt müffle seinem Volke eoenfn gelten wie seinem Werke. Als eines der lehrreichsten Beispiele zum Thema diente B u r t e dann eine ausführliche Schilderung der Wirkung Goethes auf den Schotten Carlyle, dessen germanisches Grundgefühl („Helden und Heldenverehrung") ihm Einsichten vermittelte, die uns heute in Hitlers Zeit sehr vertraut erscheinen. H. St. Chamberlain tei ein ähnliches Beispiel; in ihm habe die arische Weltanschauung ihre letzten Konsequenzen gezogen; er habe schon 1922 in Hitler den guten Genius der Nation erkannt: von Goethe über Wagner zu Hitler, das war fein Weg, das ist unser aller Weg. Von hier aus gelangte Burtes Darstellung zu einer entflammten Huldigung an Adolf Hitler und fein Werk, das Ur» und Vorbild künftigen deutschen Wesens. Die europäische Sendung der deutschen Dichtung sei eins mit der euro- väischen Sendung des deutschen Volkes und seines Führers überhaupt. (Eine aus dem Kr'ege, nach dem Siege auffteigenbe neue deutsche Dichtung werde bas Volk als Gestalt, als Ganzes sehen können. Bis dieser neue Dichter kommt, der, kein Hamlet. Die europäische Sendung der deutschen Dichtung Feierstunde mit Hermann Burte im Gießener Dortragsring. Deutscher Gpartag 1941 Von Staatsrat Friedrich Reinhart, Berlin. Leiter der Wirtschaftsgruppe Privates Bankgewerbe. Bem ist Diese gründliche Reinigung — Abseifen bi Kopf bis zu Fuß, Zähneputzen, Säubern der k r» und Fußnagel — bietet weitgehenden Schutz fc Infektionskrankheiten und verhilft zu einem k Schlaf, aus dem bei genügender Dauer das 6 morgens ausgeruht, erfrischt und aufnahrne- llc erwacht. I^ulleistung und Schlaf — sie stehen in einer p immer genügend erkannten Wechselwirkung. :i Aufregungen und häuslicher Merger blieben fort, wenn ihr mehr Beachtung geschenkt würde. I Tageskalender für Mittwoch. khbftheater: 19 bis 21.15 Uhr „Ingeborg". — liii warum meinen Sie, daß das so blöd ist? i er sie fragen. „Warum sollte ich Ihnen nicht len, mich zu malen? Vielleicht wird mir die m lang? Ich weiß ja sowieso nicht, was ich ifig anfangen soll. Die Reise allerdings müssen f.atein machen. Ohne Günther ..." so — entschuldigen Sie, bitte. Daran hatte ich gedacht. Abgesehen davon hätte ich mir so s Aehnliches denken kennen!" Ohne daß er es idern konnte, klang durch feine Worte ein klein ? Resignation. .. '•mit keine Unklarheit entsteht, Herr Broger, i- ich noch sagen, daß ich sogar mit Gunther tt bin." ' tin machte eine Bewegung mit der Hano. e Luftreise nach Deutschland sollte dazu die- K ‘ od) einiges zu erledigen. Und dann heiraten ■ Tri. > «. .. _ ..n:. (Z-\o ritnlfp n, das unterwegs noch an feinem Frühstück kaut, | |alb verschlafen, unlustig und daher unfähig, »Unterricht zu folgen. nji ist eine leider in vielen Familien anzutreffende tote, daß man die Kinder bis spät abends auf th aßt und noch beteuert, das Kind brauche nicht tot Schlaf und komme mit sieben bis acht Stunden toEs kommt aber in Wirklichkeit damit nicht aus. tz D Jd) gratuliere, Fräulein Grunelius. Da , ttn ja eine Überraschung nach der anderen. ? I es trotzdem bei Ihrer Zulage?" Thomas J so gut wie möglich sein Erstaunen zu ver- ffi'i. Da er bisher noch keinen Ring an Karins Entgegnung. Wie gut es war, daß sie mit Gunther alles schon besprachen hatte, erwies sich in der Unterhaltung mit den drei sehr ernst aus ehenden Herren. Nur tiner - er nannte sich Bontempelli - konnte sich mit fiilfe non ein paar »usamwengesuch^n Brocken m ihr verständigen, so daß Thomas Broger mit einem leisen Lächeln den Vermittler spielte. Sie waren vom Fluahasen Syrakus aus gekommen, um tue Ursache des Unglücks sestzuslellen. Karin wußte technisch seßt auch nicht mehr als was sie dem Kommissar gesagt hatte, der am Bor- mittag im Krankenhaus mit dabe, gewesen war und wiede? weggeschickt wurde. 3m übrigen hatten sich ^ Herren schon in Kusra erkundig und non dem dortigen Bodenpersonal die Bestätigung erhalten, d°s die Maschine tadellos in Ordnung war^ Es hädiftens sein, daß in Khartum — Herr Bon» tempeM mochte eine abwehrende Bewegung. Nichts behaupten wenn man feine Beweise hat. Karin berichtete kurz von der sehr reservierten ftnRuna der Engländer. Aber sie verschwieg auch ihr Günther gestanden hatte. Er mar nach dem'anstrengenden Flug so wahnsinnig übermüdet. Lus der Stadt Gießen. Schulleistung und Schlaf. je Gesundheit des Schulkindes wird heute in kiildlicher Weise überwacht. Dennoch wird da- iß dem Elternhaus nicht die Verpflichtung abge» irmen, auch seinerseits für eine gesunde Sehens- ti- Sorge zu tragen, besonders auf genügenden *if der Kinder bedacht zu sein. »n größter Wichtigkeit ist eine genaue Zeitein- [mg, die Aufstehen und Zubettgehen sowie Ar- iß. und Freizeit regelt. Ein Kind braucht zehn ß zwölf Stunden Schlaf, für dessen pünktlichen gen und ungestörte Dauer gesorgt werden muß. tieinem ausgeschlafenen Kind wird das Aufstehen ni große Schwierigkeiten vor sich gehen. Je nach i Länge des Schulweges wird dieser Zeitpunkt leftimmen sein Auf alle Fälle muß das Kind .ohne Hast anziehen und in Ruhe frühstücken men. Die Viertelstunde mehr Schlaf, die sich viele Ler immer wieder abringen lassen, bringen dem nie nicht den geringsten Nutzen, wohl aber Dieter» Schaden. Das hgftig von Hause weggelaufene ®,e Zunahme der Spareinlagen bei den beut» Geldinstituten seit Kriegsausbruch dürfte in der Wirtschaftsgeschichte ziemlich einzigartig ha» stehen. In den ersten anderthalb Jahren feit Kriegsausbruch haben sich allein bei den öffentlichen Sparkassen die Spareinlagen von knapp 20 auf runö 30 Milliarden Reichsmark, also um reichlich 50 v. H erhöht. Nicht minder befriedigend ist der prozentuale Zuwachs auf. den Sparkonten des privaten Bankgewerbes und der Genossenschaften, so daß sich im ganzen in den ersten anderthalb Kriegsjahren schätzungsweise etwa 14 Milliarden Reichsmark neue Spareinlagen bei den Geldinstituten angesammelt haben. Dagegen waren in den vier Jahren des Weltkrieges 1914/18 die Spareinlagen bei den Sparkassen nur von 20,5 auf 31,8 Milliarden Reichsmark angewachsen, wobei zu berücksichtigen ist, daß es damals weder die besonderen Spareinrichtungen der Banken, noch eine Postsparkasse gab. In den ersten 18 Monaten des Krieges hat das deutsche Volk also mehr gespart als in den vier Jahren des Weltkrieges. Diese Sparleistustg ist ein um so größerer Beweis für dos Vertrauen aller Kreise des Volkes in die politische und wirtschaftspolitische Führung, als diesmal die Zinssätze für Spareinlagen wiederholt eine Ermäßigung erfuhren, während sie sich bei Ausbruch des Weltkrieges 1914 sogar erhöhten. vielhaus, Bahnhofstraße: ».Glück im Schloß", berhelsiicher JhnVfr,rtr,'?n‘ 17 bis 18 Uhr Aus- Ein besonderes Kennzeichen dieses großen Beitrages, den die Heimat durch ihre Sparletttung im Kampf unseres Vaterlandes um seine.wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit beisteuert, ist die Freiwilligkeit, mit der er geleistet wird. Die Freiwilligkeit wird auch dadurch nicht beeinträchtigt, daß das Sparen zum Teil durch die Beschränkung der persönlichen Derbrauchsmöalichkeit gefördert wird, denn bei der großen Masse des Volkes ist ange- sichte der allgemeinen Verhältnisse auch im Kriege der Konsumverzicht, der dem Sparen zu Grunde liegt, weitgehend ein durchaus bewußter und freiwilliger. Und diese positive Einstellung zum Sparen muh. bas ist der Sinn bes Deutschen Spartags, zu dem jetzt wieder die Geldinstitute vereint auf-- rufen, immer mehr Gemeingut werden. Wer spart, denkt an die Zukunft. Es ist nicht nur würdiger, sondern auch klüger, in dieser Zeit einer großen weltgeschichtlichen Auseinandersetzung an die Zukunft nach dem Siege zu denken und dafür zu sparen, als hinter Waren herzujagen, die unter den Auswirkungen des Kriegsbedarfs selbstverständlich nicht in beliebigem Ausmaß zur Verfügung stehen können. Das gesparte Geld, über das man dereinst verfügen kann, wenn wieder alle Waren greifbar sind, ist mehr wert als das Geld, das man heute ausgibt. Die einzige Antwort auf die Frage: „Sparen — heute?!" kann also nur lauten: „Lieber heute als morgen!" baß er die Schrecksekunbe nicht überroinben konnte unb ben Schock, ben ihm bie gebrochene Oelleitung einjagte, sich einfach ohne Widerstand auswirken ließ. Bis er es richtig begriffen hatte, prallte bie Maschine bereits auf bas Wasser auf, unb von ba ab mußte er nichts mehr. Die drei Herren sahen sich verftänbnisvoll an. Im großen ganzen wäre damit ja die Angelegenheit geklärt. Sie dankten Karin überaus höflich. Zehn Minuten später kreiste ein Wasserflugzeug über Sampieri. „Sie hätten das nicht so genau sagen sollen, Fräulein Grunelius. Herrn Merck könnte eventuell der Führerschein entzogen merben. Zum mindesten steht es im Protokoll. Ein klein menig habe ich es ja abgeschwächt, unb ich hoffe nur, ber Bontempelli hat nicht alles verstauben!" Mit einem bantbaren Blick gab sie ihm bie Hand. Warum konnten sie benn nicht märten, bis Günther soweit hergestellt war? War sie jetzt daran schuld? Wie ein Sturz kam es über sie, was es jetzt noch alles zu erledigen gab. Die Benachrichtigung an bie Eltern, an ben Klub in Nairobi! Mit hunbert Fragen hielt sie Thomas in Atem. Zusammen setzten sie den Text auf, korrigierten ihn, verwarfen ihn wieder unb zerklügelten ihn so lange, bis ihn niemand mehr verstand. Dann fingen sie wieder von vorn an. Eine Stunde später standen sie vor der Post. Thoipas trommelte den ehrenwerten Farinelli heraus und überfiel ihn mit einem Wortschwall. Er machte ihm klar, wo Nairobi, Arusha unb der Merck- Hof unterhalb des Meru lagen, drückte ihm einen Hundertlireschein in bie Hanb unb wartete so lange, bis er sich an ben Morseapparat setzte unb zu buchstabieren anfing. Bewunbernd und im Innern doch recht dankbar, horte Karin zu, wie Thomas dem Postmeister die deutschen Worte klarmachte, übersetzte und wiederholte. Stundenlang hätte sie dieser Melodie lauschen fpnnen, die in den beiden Stimmen lag. Auch Thomas sprach mit einer fast südländischen Leidenschaftlichkeit, während Farinelli noch ein übriges in weit- Karin Grunelius Roman von Guiöo fi.Branö Die im Gießener Dortragsring zusammenge- »neu Verbände veranstalteten gestern abend nlaß der Kriegsbuchwoche in der Aula eine Feierstunde mit dem Dichter Hermann Burte, dem wir u. a. das schöne Schauspiel ,^atte" und den Roman vom „ewigen Deutschen" Wiltfeber verdanken. Oberbürgermeister Ritter erinnerte zu Beginn an den von Reichsminister Dr. Goebbels erlassenen Appell zur Eröffnung der Buchwoche, der freudigen Widerhall in allen Herzen gefunden habe: wir wollen geloben, in Gießen mit an erster Stelle zu stehen, wenn es gilt, unsere Soldaten mit dem Geistesgut unserer Dichter und Denker zu stärken; Bücher seien die wertvollsten Güter, mit deren Hilfe wir ein politisches und aufgeklärtes Volk geworden feien. Den Dichter Hermann Burte hieß der Oberbürgermeister als einen der Würdigsten herzlich willkommen und übermittelte ihm mit Handschlag den Gruß der Hörerschaft. Burte sprach, seine im vorigen Jahre beim Weimarer Dichtertreffen gehaltene Rede wiederholend, über die europäische Sendung der deutschen Dichtung, ein Thema, für das eine umfassende Darstellung bisher fehle, dessen' w'ssenschaftliche Durchdringung die Arbeit eines Lebens erfordere und dessen vielfältige Probleme im Zusammenhänge eines Vortrages nur ange» deutet merben können. Für Burte ist Goethe Mitte und Maß aller Dinge; er schilderte, nach einem Blick auf die ungeheueren Urnwalzungen^der Zeit unb den Deutschen der Gegenwart, der nicht mehr tarntet, sondern Forttnbras gleiche, die großen Wechselwirkungen zwischen deutschem und europäischem Geist an einigen überragenden Erscheinungen und Gestalten unserer Dichtung durch die Jahrhunderte bin. Mit mächtig den Raum füllender, tönender Stimme, an den Höhepunkten der Rede fast hymnisch gesteigert, deutete Burte die Umschmelzung fremden ©eiftesgutes im althochdeutschen „Heliand"; er streifte die erste Hochblüte deutschen Geistes in den Gestalten Wolframs Gottfrieds non Straßburg und des namenlosen Nibelungen-D'ch- ters, und pries die schlechterdings nicht zu überschätzende schöpferische Leistung der Bibelübersetzung durch Luther, der übrigens nicht nur wider Rom, sondern auch, überraschend gegenwärtig, gegen bie Juden aufgestanden fei. In Goethe hat mm erltenmal die europäische Sendung der deutschen Dichtung ihre Erfüllung gefunden. Burte ze-gte, wie Goethe sich Oestliches und Westliches ungefährdet angeeignet habe: er erinnerte an die elenden Versuche, seine Deustchheit zu bezweifeln, und formte ein Bild der in steter Auseinandersetzung mit der Welt ruhig Merck bestehen konnte. Er yieu ]ie p<«h —E'itg reiche Farmerstochter, die großzügig genug $ aus dem Innern Afrikas nach Europa zu P ®l?r. wie andere Sine Eisenbahnfahrt pon Wurz- 'ad) München machen. , . -Erlich. Warum denn nicht?" fragte sie zuruck, •jr^'irb mir sonst bestimmt entsetzlich langweilig. IJr ^esen habe ich auch nichts. Bleibt mir also nur Gesellschaft . . falls Sie sich mit mir abqeben Einmal am Tage werde ich nach Gunther IM Müssen. Wie wäre es i " " ber Welt sein Wesen weisen wird, huldigen wir dem Geiste non Weimar —: so klingt Burtes Rede aus in den sprachgewaltigen Hymnus auf die allumfassende Gestalt Goethes. — Oberbürgermeister Ritter dankte dem Dichter herzlich für die Feierstunde, die er uns bereitet habe. Burtes Werk werde die Jahrhunderte überdauern, er habe zu den Männern gehört, die auch in Zeiten bes Niederganges ihr deutsches Wesen bekannt unb mitgeholfen haben, das zu bereiten, was der Führer heute so herrlich vollende. Mit dem Gruß an den Führer wurde die Feierstunde geschlossen, deren Besucher dem Dichter mit Blumen und starkem Beifall ihren Dank abftatteten. —y— Ausgabe der dritten HeididfM&erforfe Wie einer Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil zu entnehmen ist, findet von morgen, Donnerstag vormittag, ab, beim W rtschaftsamt der Stadt Gießen abschnittweise die Ausgabe der dritten Reichskleiderkarte an Personen statt, die ihren ständigen Wohnsitz in Gießen haben. Die Lebensmittel- Personalausweise sind vorzulegen. Zur Abholung berechtigt sind nur Erwachsene. Die Ausgabe erfolgt straßenweise in gleicher Reihenfolge wie die Ausgabe der Lebensmittelkarten. Bezugscheinanträge werden während der Ausgabe nicht entgegengenommen. Alles Nähere ist aus der heutigen Bekanntmachung zu ersehen. E.ne Biandbombe fällt nachts auf die Straße. Sie kann dort nichts in Brand stecken. Soll man sie also liegen und ausbrennen lassen? Auf keinen Fall! Sie dient dem Bombenschützen bes feindlichen Flugzeuges als Ziel, und ihr heller Lichtschein erleichtert ihm vielleicht auch die Orientierung. Sie muß also schnellstens mit Sand oder Erde abgedeckt werden. Sei Bestellung des Aufgebots vorzulegen. Durch die zweite Verordnung des Ehegesundheits- gesetzes wird angeordnet, daß jeber im Inland wohnende Volksgenosse dem Standesbeamten bei der Bestellung bes Aufgebots, spätestens aber bei ber Eheschließung, eine vom zustänbigen Gesunbheitsamt kostenlos auszustellenbe Bescheinigung vorzulegen hat, baß dem Gesundheitsamt keine Tatsachen bekannt sind, die ein Eheverbot nach dem Ehegesund- heitegesetz unb nach Paragraph 6 ber ersten Aus- führungsverorbnunä zum Blutschutzgesetz begrünben würde. Da biese Bescheiniguna ein halbes Jahr Gültigkeit hat, können die Verlobten sich entgegen den bisherigen Bestimmungen vor unliebsamen Ueberraschungen sichern, indem sie rechtzeitig beim Gesundheitsamt die Ausstellung einer derartigen Bescheinigung beantragen. Die Beibringung dieser Bescheinigung wird künftig von allen Verlobten verlgngt, sobaß sich für jeben Volksgenossen die Notwendigkeit ergibt, sich vor der Eheschließung über seinen Gesundheitszustand zu vergewissern. Soldaten sind während des Krieges von der Beibringung der Bescheinigung befreit. Die Bescheinigung braucht auch nicht beigebracht zu werden, wenn die Verlobten das amtsärztliche Zeugnis über die (Eignung zur Erlangung VfcctcauenswüwUy. Ptäpacale. sind keine Modeartikel. Sie send nichf aus irgendwelchen Zeitströmungen heraus entstanden. Langjährige Forscherarbeit bildet die Grundlage für ihre Herstellung Ihre tägliche Anwendung durch Jahrzehnte ist eine Prüfung von einzigartiger Gründlichkeit und zugleich der Beweis für ihre bleibende Anerkennung und Wertschätzung. SANATOGEN FORMAMINT KALZAN Sauer & Cie. • Johann A. Wülfing Berlin SW 68 ausladenden Gesten tat und trotz seiner Dicke hinter dem Fenstergitter wie eine Feder herumwirbelte. „3d) danke Ihnen. Das war ja ein schönes Stück Arbeit!" glaubte sich Karin entschuldigen zu müssen, während sie das kleine Gebäude an dem freien Platz verließen, der sich auf einem Felsen hoch über der Bucht in das Meer hinausschob. „Ein für allemal, Fr'äulein Grunelius: Was ich für Sie tue, geschieht gern. Zu bedanken brauchen Sie sich nicht. Denn daß Sie es täten, nähme ich als selbstverstätrdlich an." Er streckte ihr die Hand hin: „Besonders im Ausland müssen mir Deutsche uns gegenseitig helfen ..." „Sehr schön — aber ich kann für Sie doch gar nichts tun!" „So war es auch nicht gemeint Aber wer weiß, vielleicht später einmal!" sagte er vor sich hin. (Er stützte sich mit beiden Händen auf das eiserne Gitter, das einen kleinen Durchgang gegen die Tiefe, die drohend vor ihnen aufstieg, abschloß. Unendlich weit lag das Meer zwischen den weit vorgeschobenen Inseln. Die Ewigkeit schien sich in diese Einsamkeit niedergelassen zu haben. Karin war unfähig zu antworten. Ueberwältigt von diesem Blick legte sie die Hände ineinander und lauschte den letzten Worten Brögers nach ... Vielleicht später einmal? Was sollte denn das heißen? „Verstehen Sie jetzt meine Liebe zu dieser Landschaft?" unterbrach Thomas die weltferne Stille. Ein dunkler Glanz, ein seltfames Aufleuchten in seinen Augen ließ Karin ein wenig zurückschrecken. Sie hatte das Gefühl, als könnten sie alles, was unter dem unendlich blauen Himmel an Schönheit atmete, in sich hineinzieben. Ganz leise kam ihre Antwort: „Oh ja. Sehr gut sogar verstehe ich es. Aber Sie müßten auch einmal einen Sonnenuntergang am Meer erleben! Dieses Licht hier kann man malen, die tausend Farben am afrikanischen Himmel nicht —" Langsam gingen sie wieder den Weg zu Luccate zurück. In der Abendstille hallten -ihre Schritte verloren über das Pflaster, und der Wind wehte mit einem leisen Singen vom Meer her. (Fortsetzung folgt.) Aus -er engeren Heimat Kaufgetmche will er die Sparfreude steigern. aber Honen Eigenschaften Die Das 4 Pf, Deutscher Spartag-30. Oktober sind gut und ein besonderer Genuß von Ä-Z BEZIRKSSPARKASSE MILDE SORTE 4 Pf. HI. SORTE 5 Pf. NIL 6 Pf. 4320 D V Lesung für den 30. Oktober: Sparkassenbuch bei der Spar- reichen neuzeitlichen Ausführungen sowie die stärkste Unterstützung der Partei erfahren den, forderte auf, mit Mut und Energie die gaben in die Tat umzusetzen zum Wohl für Familien- Drucksache wer- Auf- Volk Kann nicht an jedem anderen Tage gespart werden? Nun, der Spartag ist ein Appell an jene, die bisher noch nicht gespart haben, darüber hinaus kasse ausstellen lassen. Mehr einzahlen als bisher! Die Standardzigaietie der Österreichischen Tabakregie Fußball-Meisterschaftsspiele. „Sportfreunde Dehlar" — Waheuborn-Steiubev 3:4 (0:2). Zum erstenmal griffen die Watzenborn-SteirLo ger „Teutonen" am Sonntag in die diessähri« Meisterschaftsspiele ein. Bei nicht gerade iLech Bodenverhältnissen standen sie in Wetzlar U I. Mannschaft der Wetzlarer Vorstädter gegenihfl Nach anfänglicher leichter Feldüberlegenheit h Platzbesitzer kamen die Gäste mehr und mehr 01 und bereits nach einer Viertelstunde hieß es 1: für Watzenborn-Steinberg. Beiderseitig wurden I der Folge Torchancen nicht ausgewertet. Kurz m Halbzeit verhinderte Wetzlars Hintermanns^ regelwidrig einen weiteren Erfolg der Gastnriq schäft. Der aufmerksame Schiedsrichter Schal (Sportv. 05 Wetzlar) verhängte einen Elfmeter, tot Fett in gewohnter Weise zum zweiten Erfolg M wandelte. Mit diesem Resultat wurden die S-Ä gewechselt. Nach Halbzeit kam Wetzlar überrag zu seinem ersten Erfolg. Dann aber waren die Gel wieder im Bilde, und bei ausgeglichenem Feld'» kamen beide Mannschaften bis zum Schlußpfiff Unparteiischen noch zu je 2 Toren, so daß die „Dl tonen" verdient mit dem knappen Resultat von Sieger blieben. Kaufe Stutzflügel Pi« J Beschreibung und Preisangebote an R. Schönau Bahnhofstraße 76 Tel 3269 qZv/ der Deutsche Spartad etwas Besonderes ? ° Heiratsgesuch Gebild. 28 iähr. Mäd. sucht Brief' wechs. mit einem nett.Herrn in gut. Poüt. zw. Heirat. Auch Witwer im Alter v. 28-35 I. mit Kind angenehm. Gefl. schr. Angeb. mit Bild unt. 4439O an d. Gießen. 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Die wegen dieses Diebstahls verurteilte Zeugin bekundete, die Angeklagte habe sie zu dem Diebstahl verleitet und sie sei auch einmal zugegen gewesen, als sie, die Zeugin, Marken entwendet habe. Die Berufung der Angeklagten wurde verworfen. Der H. Sch. in D. hatte sich wegen widernatürlicher Unzucht zu verantworten. Der Angeklagte war geständig und wurde, dem Antrag des Anklagevertreters entsprechend, zu einer Gefängnis- strafe von einem Jahr verurteilt. Drei Monate Untersuchungshaft wurden auf die Strafe angerechnet. Dem Angeklagten wurde der Schutz des § 51II StGB, zugebilligt.- Brühl’sche Druckerei Schulstr. 7. Ruf 2251 Ich nehme die Verleumdung geg. Frau Hanni Feschke, Gießen, Marburg.St.40, a.unwahr zurück. Heinz Schönau, 03610 Huttenstraße 3, z.Z. Gießen. Sonntag,26.10. goraüenlette verloren! Da Andenken, bitte ich dieselbe Roonstraße 33 bei s>rau Becker geg. Belohnung abzugeben. 03000 und Vaterland und schloß die Versammlung mit dem Gedenken an den Führer unb unsere Wehrmacht. Kind beim Spielen tödlich verunglückt. Lpd. Schotten, 28. Oktober. In dem Dorfe Unterschmitten kam das IV2 Jahre alte Söhnchen der Familie Karl U h l beim Herumspielen einem mit kochendem Wasser gefüllten Eimer zu nahe. Der umstürzende Eimer ergoß seinen Inhalt über das hingefallene Kind, wodurch dieses so stark verbrüht wurde, daß es an den Folgen verstarb. — Wiederum eine Mahnung an die Mütter, ihre Kinder vor solchen Gefahren sorgsam zu schützen. Wildernde Hunde im Schafpferch. Lpd. Wetzlar, 28. Oft In der Gemarkung Stockhaus en drangen wildernde Hunde in einen Schafpferch ein, wo sie einen Teil der Schafe nahezu zerrissen und andere so erheblich durch Bißwunden verletzten, daß nur die Notschlachtung übrig blieb. Später versuchten die Köter auch in der Gemarkung Leun einen Schafpferch anzufallen und unter die Tiere einzudringen. Hier wurden sie aber noch rechtzeitig gefaßt und in Gewahrsam genommen. Für die Eigentümer der Hunde, die an Hand der Erkennungsmarke ermittelt werden konnten, dürfte dieser Ausflug der ,Laros" ein teures Nachspiel haben. Beim Herstellen von Bohnerwachs verbrannt. Lpd. Worms, 28. Oktober. Ein schwerer Unglücksfall, der erneut zur Vorsicht mahnt, ereignete sich in Bürstadt im Kreis Worms. Die Ehefrau Ru b war in ihrer Küche mit der Herstellung eines Boynerwachses beschäftigt, wobei die Masse in Brand geriet und explodierte. Die Kleider der Frau und des neunjährigen Sohnes standen sofort in hellen Flammen. Während die Frau hilferufend auf die Straße eilte, wo Passanten die bren- (Wiesbaden) wurde Rechtsbeirat, Kassenprüfer: Neimemer (Wiesbaden) und Wendler (Nauheim). Vor» Mein-Mainischen Landes orchester Im zweiten Sonntagskonzert in der Gauhauptstadt brachte das Phein-Mainifche Landesorchester die Uraufführung der Musik für Streichorchester cis-moll von Karl Schäfer, das neueste Werk des im Westerwald geborenen, in Ballersbach (Dillkreis) ausgewachsenen Komponisten, der durch die spätere Tätigkeit seines Dakers auch starke Beziehungen zu Frankfurt und durch sein Studium bei Professor Trautmann zu Gießen hat. In der Polyphonie*des Werkes zeigen sich der Reichtum einer bewegten Klangphantasie und absolut sicheres Können. Die meisterhafte Wiedergabe des Rhein-Mainischen Landesorchesters fand begeisterte Aufnahme. Siebener Schlachtviehmarkt. Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-Verteilungsmarkt) in der Viehoer- steigerungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 39 bis 45, Bullen 37 bis 45, Kühe 13 bis 46,5, Färsen 34 bis 49,5, Kälber 25 bis 57, Hämmel 30 bis 50 Rpf. je V: kg .Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,20, nenden Kleider löschten, verbrannte fc(j Junge in der ganz von Rauch durchsetzten M Als die Feuerwehr eintraf, fand sie das Kind ijj noch als Leiche vor. Auch die Frau mußte in fchvZ verletztem Zustand ins Krankenhaus eingeUW werden. Landkreis Gießen. □ Laubach, 27. Okt. Im Hinblick auf „Woche des Buches" veranstaltete die Obers chuu fürIunaenin Laubach einen Eltern-NachnW unter dem Leitwort „Der deutsche Osten". Nach eirw Begrüßungsansprache von Direktor Kayser, seinen Dank allen Helfern an der Neugestaltung^ Schule aussprach, hielt Studienassesor Dr. Nj« einen Vortrag über „Die deutsche Ostsiedlung*, j dem er nicht nur einen geschichtlichen Abriß besflj Problems gab, sondern auch den Begriff des OjtJ im Sinne einer Dlutsgemeinschaft, die ihr Arrrj auf ererbtes Kulturgut geltend macht, auseinaräj fetzte, denn Seite an Seite mit den Männern» >2 Tat haben die deutschen Dichter und Denker j kämpft. Diese kamen in Poesie und Prosa durch 3 Schüler zu Wort. In einer kurzen Ansprache aj der Kurator der Schule, Bürgermeister Ko pp,