Gießener Anzeiger Dienstag, 2Y. April Ml ne wir Aeue Schläge gegen die britische Transporlfloite Lemnos und Smnothraki gäben den Deutschen die K'iqi uun yen uaiyiunui i n ..... «'nen englischen Waffen sieg über Dillaret gebracht, S..? ' 130 (whihcn be° Seit Beginn dieses Krieges hat Churckill als Churchill versuchte dann d i e B ° l k « n n > e d e r. "rinemimster als Wehrmacht-Minister, schlietzlich lag- zu bagate ststeren wabei ihm ein pemliches s Ministerpräsident nach jede einzige der schwe. Eingeständnis entschlupst ist Er Zagte nämlichi daß ein Teil der Nilarmee nach Griechenland geschafft bis in seinen talus. damit etwas unsere Zeit nachwirkt. Der Peloponnes führt Namen nach Pelops, ein Sohn des Ton- Diese Sage zu erzählen, ist interessant, weil das Leben vor der Einwanderung der Dorer deutlicher wird: Tantalus setzte seinen Sohn Oie Aufbringung feindlicher Handelsschiffe. Werte von über 100 Millionen NM. der deutschen Kriegswirtschaft zngeführt. Berlin, 29. April. (DRV. Funkfpruch) Zu der bereits gemeldeten Aufbringung von 8 7 2 feindlichen Handelsschiffen seit kriegs- beginn durch die deutsche Kriegsmarine wird ergänzend mitgeteilt: Durch diese Aufbringung auf den Weltmeeren und Beschlagnahme feindlicher handelsschiffe^ln besetzten Häfen werden der deutschen Kriegswirtschaft wichtige Güter, wie Lebensmittel, Gold, Oel, Zellulose, Holz und zahlreiches andere Banngut zugeführt. Der Wert dieser Gütermengen überschreitet 10 0 Millionen Re ichsmark erheblich. Churchill hat das Wort von der Schlacht im Atlantik geprägt und gleichzeitig prahlerisch eine große Aktion der englischen Flotte gegen die in dem dornigen Gebiet erschienenen deutschen „Piratenschiffe" schwer. In der letzten Nacht bombardierten Kampfflugzeuge bei guter Erdsicht das Verftgelände und die das Aegäische Meer nicht mehr durch die Marine ,Seiner Majestät' kontrolliert wird." Ur aller Klassen und Größen im Mittelmeer stano- nert, um den ungeheuren Nachschub fiir seine oor- lizen Truppen sicher heranzubringen. Statt wie einst im Weltkriege vom sicheren Stutzpunkte Scapa Flow bzw. von Dover aus die deutsche Schlachtflotte in der Nordsee auch ohne Schlacht, die England vermied, mattzusetzen, hetzt heute die kül>ne und angriffsfreudige deutsche See- triegführung die englischen Kriegsschiffe bis zur Ermattung und zum Verschleiß ihrer Maschinen über den Atlantik. Wie gemeldet wurde, waren unsere Schlachtschiffe von dem englischen Schlacht- schiff „Renown" bei den Neufundlandbänken, also weit im Westen, und dann wieder von anderen englischen Schlachtschiffen in der höbe der Kapverdischen Inseln gesichtet worden. Die deutschen Schlachtschiffe haben keine Veranlassung zum Waffengang, ihr Kampfpreis sind die englischen Geleitzüge, unter denen sie reiche Ernte gehalten haben. Der englische „glorreiä-e 1. Juni", dessen Glanz schon durch den ruhmreichen deutschen 31. Mai vor dem Skagerrak gelitten hat, wird sich daher im Atlantik nicht wiederholen. Das Bild des Seekrieges und das Gewicht der eingesetzten Seekriegsmittel hat sich verschoben. Solange die enge Nordsee und das Küstenvorfeld um England selbst das Kampfgebiet waren, lag der Schwerpunkt auf den deutschen U-Booten und auf Oer ÄZehrmachiberichi. Berlin, 28. April. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Luftwaffe führte — wie zum Teil durch Sondermeldung bekanntgegeben — weiter vernichtende Schläge gegen die im Seegebiet zwischen Piräus und Kreta zum Abtransport brr geschlagenen britischen Truppen zusammengezogenen Transport-, Material- und Bewachungsschiffe. So wurden am 26. April in den griechischen Gewässern elf S ch i f f e mit zusammen 48 000 BRT. versenkt. Ferner ein britischer Kreuzer nördlich Kreta und 19 weitere Schiffe durch Bombentreffer beschädigt. Lin Teil dieser Schiffe kann als vernichtet angesehen werden. Am 27. April versenkte die Luftwaffe einen Kreuzer sowie ein Handelsschiff von 5000 BRT. und beschädigte zwei weitere Kreuzer und zwölf Handelsschiffe schwer. Die Bewegungen der Truppen des deutschen Heeres zur Säuberung der restlichen Gebiete Mittelgriechenlands und des Peloponnes verlaufen planmäßig. Verbände der Luftwaffe griffen feindliche Kräfte im Raume um Argos- Tripolis mit guter Wirkung an. In Rordafrika brachen feindliche Vorstöße aus Tobruk heraus unter schweren Verlusten für den Feind zusammen. Deutsche und italienische Sturzkampfflugzeuge griffen am 27. April unter Jagdschutz britische Artilleriestellungen um M a r s a M a t r u k an und brachten durch Bombenvolltreffer Kontrolle der Dardanellen-Durch- den Mitteln des Kleinkriegs, vereint mit der Luftwaffe. Seitdem der Schwerpunkt bis weit in den Westen und den Süden des Atlantik verlegt und damit der weite Seeraum zum Kampfgebiet geworden ist, hat auch wieder das Schlachtschiff das Wort. Aber bei Churchill ist es über die so laut angekündigte, Schlacht im Atlantik merkwürdig still geworden. Hafenanlagen von Portsmouth. Spreng- und Brandbomben richteten vor allem in der Slaals- werft neue große Zerstörungen an. Ferner wurden Hafenstädte in E o r n w a t I und an der Süd- o st k ü st e Englands angegriffen. Gestern gelang es zwei feindlichen Kampfflugzeugen unter dem Schuh einer tiefhängenden geschlossenen Wolkendecke nach Westdeutschland vorzu- stoßen. Durch Bombenwurf wurden in einer Fabrik einige Personen gelötet oder verletzt. Es entstand nur geringer Gebäudeschaden, der keinen produk- tionsausfall zur Folge hatte. In der letzten Rächt fanden Kampfhandlungen des Feindes über dem Reichsgebiet nicht statt. In der Zelt vom 23. bis 27. April verlor der Feind insgesamt 100 Flugzeuge, von diesen wurden 26 im Luftkampf und durch Rachtjäger, 8 du7ch Marineartillerie und leichte Seeslreitkräfte, 3 durch Flakartillerie abgeschossen: 63 Flugzeuge wurden am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gerieten 9 eigene Flugzeuge in Verlust. Wer kontrolliert dieAegäis? V i ch y, 28. April. (Europapreß.) Der „Petit Dauphinois" schreibt im Zusammenhang mit der Einnahme von Athen und Der Besetzung des Golfs für die Mlttaaönunimer biS8»/.Ubr deSBormitlaaS «»uelaen-Pretse i Anzeigenteil 7 Stof, te mm bei 22 mm Reilerrbreite, Tertteil 50 Stof, te mm bei 70 mra Keilenbreite NatdlnNe: Wiederholung Malftaffel l Hbfcblüffc Mengenllaffel B Plavvoricbrift (vorherige Vereinbarung) 25"/« mebr „Enttäuschungen und Irrtümer." Churchill sucht nach Entschuldigungen für die britischen Niederlagen. Von unterer Berliner Schriftle'tung .Lt UI lein Sie wolle siegen oder sterben in einem Kampf, her bis zum Ende ausgetampft werden müsse. Marineminister, als Wehrmachtsmln.ster, s. als Ministerpräsident noch jede einzige der schweren englischen Niederlagen in einen Erfolg urnzu- lügen versucht. Es erlaubt Rückschlüsse auf die Der- stimmung in Großbritannien und im Empire, wenn er in seiner letzten Rede dergleichen Sieges- Phrasen nicht mehr vorzubringen wagt Ja er traute sich noch nicht einmal vor d'.e Oeffentlichke.t des Parlaments, sondern beschränkte sich auf Den Mißbrauch des 'Mikrophons, wo ihm niemand widersprechen kannte von Patras, den Engländern bleibe nur noch übrig, auch ihre auf dem Peloponnes befindlichen Truppen schleunigst einzuschifsen. Nach hier vorliegenden Informationen sei diese Aktion schon im Gange, werde aber durch die deutsche Luftwaffe gestört, der sich die RAF. nur schwer widersetzen könne, da sie alle auf dem Balkan gelegenen Flugbasen verloren habe. Im Aegäischen Meer zeige sich die Lage für die Briten General-Anzeiger für Gbechessen 7-S pr es 10 lllll Itui, ------- ” , . rc__ ständigen Strom von KriegsUe erungen nach Eng- and in Sang gesetzt hat. Jwstchendurch redet er den Obdachlosen, den Hungernden und^ Frierenden ein ihre Moral sei „am grabartigsten , ja, er fei aerod-iu erfrischt" aus den bombardierten stad- i^n Mrückgekommen. Er hab- schreckliche S;-n-n aesthen sagte Churchill jedoch im gleichen Atem- irn Di- Haltung der Beoälkerung sei -IN „Tri. uniph der Widerstandskraft" des englischenBalkes. Die gante Bevölkerung sei auf dem Schlachtfeld, ba« froher den Soldaten Vorbehalten gewesen fei, aas ftugci, vy« des Hemdes l-l. Jahrgang fit. w! Ericbemi tunlieb, außer Sonntags *mb Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener F amilienblatter Heimat imBild DieScholle MouatS-VezngSvreis: Mit 4 Beilagen RM.1.9S Ohne Illustrierte • 1.80 Zustellgebühr. -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen sJämunern infolge höherer Gewalt Fcrnfvreckanschluk 2251 Drahtansckrnt: „Anomer" , Postscheck 116«6 stzrankf. M zwei Batterien rum Schweigen. Deutsche Jagdflugzeuge vernichteten in einem O..H. PW ~.v — ------- Hafen der Insel Malta ein viermotoriges britl- äußerst ungünstig. Die Besetzung der Inseln fches Flugboot vom Muster Sunderland. Im Seegebiet um England versenkte die Luftwaffe am gestrigen Tage und in der letzten Nacht xnei fian eWiiffe mit zusammen 11000 VRT und beschädigte fünf weitere große Handelsschiffe Amerikas im Westen über etwa 115 Breitengrade von Island im Norden bis zu den Falklandinseln im Süden, und in seiner größten Ost-West-Aus- dehnung über 80 Längengrade von der Straße Dover-Calais bis Florida erstreckt, stellt ein Kampfgebiet dar, größeralsganzAfrika. Etwa in der Höhe des Aequators liegt seine engste Stelle, die gleichzeitig den Seeraum in den Nord- und den Südatlantik teilt. Obwohl die See, die niemandem gehört, frei ist, "und obwohl Deutschland einen gegensätzlichen Standpunkt niemals anerkennen wird noch kann, Stauben andere Mächte gewisse Ansprüche zu haben. )ie USA. z. B. sprechen gerne von der west- I Cid) en Hemisphäre und von ihrem ideellen, I aber auch praktischen Herrschaftsanspruch über sie I unb verstehen darunter die westlich des I 3 0. Breitengrades liegende Welt, also das I Gebiet westlich einer Linie, die die Gruppe der zu I ^Portugal gehörenden Azoren durchschneidet. I ^Neuerdings hört man drüben sogar in dieser Verbindung den 25. Breitengrad nennen, wodurch die Grenze der westlichen Hemisphäre bis zu den zu Spanien gehörigen Kapverdischen Inseln vorgeschoben wird. Dieser Anspruch der USA. ist völlig willkürlich, ist nirgendwo inerkannt und steht in schroffem Widerspruch zu der einst so gepriesenen Monroedoktrin. Bringt man diese Linie trotzdem mit der neuerdings in USA. |o laut betonten angeblich von Europa her drohenden Jnvasionsgefahr in Verbindung, so wäre man vielmehr berechtigt, den Spieß herumzudrehen und iu erklären, daß eine Jnvasionsaefahr für Europa »der für Afrika seitens der USA. droht. Anderer- leite hat England in alten Zeiten,, selbst bis in das erste Viertel des 19. Jahrhunderts, das eine Inseln umspülende Meer bis zum Kap fiinifterre in Spanien als feine Domäne bezeichnet und dort von fremden Schiffen sogar den erften Gruß gefordert. Aber wichtiger als solches Zeremoniell ist die Iwirtschaftliche Bedeutung dieses Meer- qebietes, das England als die westlichen Zufahrts- traßen bezeichnet. Nimmt man eine Derkehrskarte bes Atlantischen Ozeans zur Hand, bann wird der Sinn dieser englischen Bezeichnung klar, denn alle Schiffahrtswege vom Westen und vom Süden des Atlantik her laufen in diesem Meeresgebiete zusam- nen und führen zu den Häfen Englands und Nord- -uropas. Um die auf diesen Schiffahrtswegen heran- Geführten Zufuhren wird im Atlantik gekämpft, denn Englands Leben hängt davon ab, ob sie oie worden sei. Es habe sich hierbei so „gefügt", daß Australier und Neuseeländer die „geeignetsten und am schnellsten verfügbaren Truppen" gewesen seien. Nur die Hälfte des Expeditionsheeres in Griechenland habe aus Soldaten des Mutterlandes bestanden. „Wir wußten, daß unsere Kräfte allein nicht ausreichen würden, um den deutschen Angriff av- zuschlagen", erklärte Churchill, um dann in aller Deutlichkeit einzugestehen, daß Großbritannien immer wieder Hilfsvölker für seine Ziele sucht; die Hilfe der Nachbarn Griechenlands habe hinzu- femmen müssen. Churchill verwies auf Juzosla- wien, das zunächst eine Regierung gehabt habe, die sich dem Naziwillen habe unterwerfen wollen. Die neue Regierung habe die Seele Jugoslawiens gerettet; ober es sei zu spät gewesen, auch das jugoslawische Gebiet zu retten. Jugoslawien habe nicht einmal Zeit gehabt, die Armee zu mobilisieren. Die Griechen feiert Überwgltiyt worden, die siegreiche Albanienarmee habe kapitulieren müssen. Zynisch erklärte Churchill, es sei den Australiern unb Neuseeländern und ihren britischen Kameraden überlassen geblieben, sich allein den Weg zur See zu erkämpfen. Kein Dankeswort fand Churchill für die den „erfolgreichen Rückzug" der Briten deckenden unb tapfer kämpfenden Griechen. Angesichts der zunehmenden Verstimmung in einigen Dominien teils über die englische Berichterstattung, teils über den gewissenlosen Verschleiß wertvollen Blutes der Dominien durch England sind diese beschwichtigenden Worte reichlich dünn, cs ist begreiflich, wenn solche Arroganz lärmende Oie Wandlung des Atlantiks Von Kapitän zur See a. D. D. Wideman«. Pelops den Göttern zerstückelt zum Mahle vor. Die Götter fanden aber das Verbrechen heraus unb dank ihrer Allgewalt wurde Pelops zu neuem Leben erweckt. Tantalus wurde in die Unterwelt verbannt, wo er seither die sprichwörtlichen Qualen erleidet. Pelops aber gründete ein Geschlecht, bas ben Peloponnes beherrschte. ' Der Peloponnes würbe im Mittelalter auch „M o - r e a" genannt, was manche Forscher auf bas slawische Wort More (Meer) zurückführen. Denn wie überhaupt in Griechenlanb, so ist auch auf bem Peloponnes von ben alten Griechen wenig übrig geblieben. Dinarisch-albanesische unb slawische Stämme zogen am Ausgang ber Völkerwanberung hierher unb grünbeten Zupanschaften (Grafschaften), welche später von ben wenigen übriggebliebenen Stäbten, vor allem mit Hilfe ber Geistlichkeit, gräzisiert würben. Im Mittelalter spielte ber Peloponnes noch einmal eine Rolle: als Stützpunkt für bic Teilnehmer an ben Kreuzzügen. Es entstauben mehrere „fränkische" Fürstentümer, die von Rittern aus Flandern und Nordfrankreich gegründet worden waren. Dann kam ein mehrhundertjähriger, oft durch lange Friedenszeiten unterbrochener Kampf um den Peloponnes zwischen Venedig unb ben Türken. Heute gehört ber Peloponnes zu ben fruchtbarsten Gebiete Griechenlanbs. Auch Baumwolle wirb gepflanzt. Das Land ist im allgemeinen gebirgig, hat ober auch weite Talbecken, unter benen bic Lcmbschaft bes Eurotas-Flufses, am Fuß bes fast 2500 Meter hohen Taygetos, eben bas alte Lakebämon mit Sparta als Hauptstabt, burch ihre Größe hervorsticht. Erst in neuerer Zeit finb die unhygienischen Einflüsse der versumpften Gebiete wirksam bekämpft worden. Sehr fruchtbar ist ferner ber Westen ber Halbinsel, wo sich in bas Kalkgestein Schiefer- formationen mit ihrer Neigung zu guter Humusbil- bung vorschieben. Dr. Ho. Szenen, wie etwa im australischen Parlament, verursacht. Währenb bes ganzen Krieges hat England — auch nicht in Frankreich ober in Nordafrika — noch nicht ein einziges Mal ein Heer ausschließlich englischer Herkunft für feinen englischen Krieg eingesetzt. Den Hilfsvölkern aber, die auf dem Baikals für England verbluten durften, sagt Churchill, man habe in London gewußt, daß ihre Anzahl ohnehin zu gering sei — genau so wie einen Tag vorher Lord Halifax in Washington öffentlich erklärte, man habe gemußt, daß man den Griechen nicht genügend helfen könne. Nachdem nun also auch Serbien und Qkiedjcnlanb „von mechanisierten Hunnen niebergefdjlagen" worden finb, wie ber Londoner Scharlatan behauptet, sal- viert er sich auf jeden Fall für alles Unheil, was die Zukunft noch bringen kann, indem er plötzlich behauptet, er habe niemals Prophezeiungen aufge- stellt — vergleiche dyzu den offenen Brief des Reichspressechef Dr. Dietrich an Churchill — unb er habe auch niemals Niederlagen Siege genannt. Churchill weiß selbst sehr genau, daß er längst gestürzt worden wäre, wenn er dem englischen Volke von Anfang an die Wahrheit gesagt hätte. Aber da es sich hier nicht um einen Krieg bes englischen Volkes, sondern um einen Krieg ber englischen Plutokratie handelt, so ist Churchill noch im mer Ministerpräsident, unb so wirb England die Suppe auszulöffeln haben, die seine regierende Schicht ihm zum zweifellos letzten Male eingebrockt hat. Auf' die militärische Lage in Nordafrika eingehend, erklärte sich der Premier überrascht von dem schnellen deutschen Vorstoß in Libyen. Eine einzelne Tankbrigade habe man für ausreichend gehalten, um bis Mitte Mai die englischen Stellungen zu halten, sie sei teilweise aufgerieben worden. Die Infanterie sei weniger stark als eine Division gewesen; sie habe zurückgenommen werden müssen. Man müsse erwarten, daß der Krieg in der Wüste, zur See und in ber Lust schwerer unb ausgedehnter werbe. Die Ausgabe bestehe barin, die Cyrenaika von ben Deutsä-en zu säubern. Man müsse mit Rückschlägen rechnen. Nur ein Ding sei im Kriege sicher, bah er nämlich voller Enttäuschungen unb Fehler sei. Es bleibe abzuwarten, ob ber beutsche Feldzug in Norbafrika oder auf dem Balkan nicht auch Fehler gewesen seien. Der Verderber des britischen Weltreiches ging so- dann in allgemeinen Redewendungen aus die „Schlacht im Atlantik" ein. „Obwohl ihr Ausgang durchaus noch nicht entschieden ist", sagte er dabei wörtlich, „ist sie zwar in eine unheimlichere, aber wie mir scheint, viel günstigere Phase getreten." Die englischen Hörer werben ihren Ohren nicht getraut haben. England werde jede Woche stärker werden. Wenn er die yeutige Lage mit der Lage im vorigen Sommer vergleiche, dann habe England vieles getan, für das er dankbar fein könne. Selbst wenn er in Betracht ziehe, was ber Gegner bisher getan habe. Was würbe geschehen, mglischen Häsen sicher erreichen. In biesem riesigen Seeraum spielen fid) bah er bie .'kampfhanblungen ber deutschen U-Boote unb beut’ Heu Kreuzer, neuerdings auch ber beutschen Schlachtschiffe ab, alle unterstützt burch bie Auf’ Ilärungs’ unb Kanzpstätigkeit ber beutschen Flieger, für England ist biefes Kampfgebiet unb auch ber kampfpreis, um ben es bort geht, nicht neu, benn in den hundertjährigen Kämpfen gegen Frankreich 1 nb gegen bas mit ihm verbündete Spanien haben mglifche Segelschiffflotten auf feindliche Handelsschiffe dort Jagd gemacht, die manchmal in ganzen Flotten bis zu hundert Schiffen und mehr vereint ilon französischen oder spanischen Kriegsschifsflotten Ieleitet wurden. Damals galt es, Frankreich aus- uhunqern. Noch heute gilt in England der Sieg es Admirals Lord Howe über den französischen Admiral Villar et, dessen Unterführer der Ad- miral von Stabe! war, als eine ber glänzend- fien Waffentaten. Der Tag bes „glorious first of June“ 1794 (so ist die Seeschlacht westlich von Sreft von den Engländern genannt), hatte Zwar Oer Sprung auf den Peloponnes. Das war ein sehr buchstäblicher „Sprung", mit dem erst einmal bie beutschen Fallschirmjäger unb bann bie fieibftanbarte bes Führers auf ben Peloponnes gelangten, bie einen aus bem Flugzeug, bie anberen durch eine improvisierte Uedersetzung des trennenden Meergolses. Der Peloponnes ist der südlichste Teil Griechenlands, mit dem er nur durch eine Landdrücke zusammenhängt. Auch hier sind es zwei Stichworte, die bic Landschaft dem deutschen Leser näherbringkn: Sparta unb Olympia. Der Peloponnes wurde im ersten Jahrtausend vor Ztw. von Dorern erobert, die aus dem Norden kamen. Das einzige Staatswesen, das die urfprüng- l'.che dorische Volks- unb Heeresverfassuna beibe- hielt, war bas kriegberühmte Sparta. Ebenfalls auf borifdje Einflüsse zurück geht bie Entwicklung der berühmten Wettspiele von Olympia, bereu Vorbild k fmit hp- ausaeieidinet ihre Angelegenheiten trotz gelegen!- ’rni> ° lick ^unvermeidlicher kleiner Rückschläge stehen, muß so ,.mahd>en • r iel Xben baft Englands Sache ohne direkte ländern we - er.lefet 3U0«en, DerIorcn ift! Aber er biejem See Än g nächste Lüge bei der Hand mbem Neues,'er es so hinstellt, als wenn Amerika bereits emen 1 uxrtXirion Strom von fahrt, womit ben Engländern künftig ber Zutritt zu den Darbanellen, bem Bosporus unb bem Schwarzen Meer abgeschnitten ist. Im übrigen habe Großbritannien biete Lage schon erkannt, ba eine Mitteilung ber Admiralität befanntgebe, „daß ongefünbigt. Will man verstehen, was ber bort geführte Kampf bebeutet, so muß man sich über bic Frage klarwerben, was ber Meeresraum, ben wir gewohnt finb, als Atlantik zu bezeichnen, im poli- tischen unb wirtschaftlichen Leben Europas vorstellt. Dieser gewaltige Seeraum, der sich zwischen Europa—Afrika im Osten und den beiden Teilen eher der aus nicht weniger als 130 Sd) i ff en be- . flehende, in Frankreich sehnlichst erwartete Konvoi erlangte unter der Führung von Stabe! sicher nach irrest. Der Hauptzweck, von dem die cflerbinigs nicht gerne reben, war burch geschicktes Nanöver bes französischen Admirals erreicht; benn das in Norbamerika an gekaufte unb nun in Brest tngeliefcrte betreibe rettete Frankreich, das eine schlechte Ernte gehabt hatte, vor Der Hungersnot. ? Heute ist es umgekehrt. Heute wartet Cnglanb sehnlichst aus die Ankunft semer Ge-, ja wohl selbst auf diese traurige lützüge, unter denen deutsche Kriegsschiffe lm At , cinaebilbet haben. Nachdem er den fentif Beute machen. Waren cs bisher bie deutschen n $ heute nur immer erzählt hat, m>c li-Boote, bie bort Tausenbe von Tonnen laufend ^ngianoernj...... ........ v-rsenkten, ohne baß ber von England ^^aut ge-- I kihmte Geleitzug Sicherheit bot, fc lcngern die deutschen Kreuzer den Engländern mel- hre Sorge und zuletzt sogar die in £/'.***’ G'biet aufgetretenen deutschen Schlachtschiffe. Das bedeutet für England etwas ganz . hatte bisher geglaubt, mit feiner weit über- I hgenen Schlachtflotte eines Tages die wenigen ' dlutfchen Schlachtschiffe stellen und vernichten zu kinnen. Dann würde es diese Sorge los sein uno lnt den leichteren deutschen Seestreitkraften auch bilb fertig werden. Die kühne deutsche ^mtiattoe Mingt dahingegen England, für den Schutz seiner Geleitzüge alles, was es an toce- stteitkräften aufbieten kann, Zerstörer, Kreuzer und — Schlachtschiffe einzustellen. Darüber hinaus früher oen cuivu«» ------------ . . • • aertvolle Schlachtschiffe, Flugzeugträger und Kreu- oas rr g darauf, dem Feuer des Feindes ur im Mittclmeer ftatio- uno |ie ici । p . firnen ober sterben fo fragte Churchill, wenn so viele Schiffe versenkt würden, daß die Lieferungen aus Nordamerika England nicht mehr erreichten? Churchill gestand ein, daß Deutschland durch die Benutzung der französischen Häfen und die strikte irische Neutralität die englische Schiffahrt weit draußen auf hoher See angreifen kann. ^,Das ist die Schlacht auf dem Atlantik." Sie werde lange dauern und hart sein. Churchill gibt zu, daß England nicht mehr in der Lage ist, die versenkten Schiffe zu ersetzen und nennt diese Versenkung der Schiffe natürlich „keine effektive Blockade, sondern nur Mord und Seeräuberei", womit er zu erkennen gibt, daß die deutsche Gegenblockade geeignet ist, England in die Knie zu zwingen. Aber man habe das Wort Roosevelts, England zu stützen. Nun, Roosevelt hat vieles versprochen und nicht gehalten. Er hatte es dem amerikanischen Volke wiederholt und feierlich Zugesagt, aber er denkt wohl darüber, wie sein Gegenkandidat Willkie, der, vor dem Senatsaus- schuß über seine Friedensversprechungen befragt, verlegen antwortete, es seien ja nur Wahlreden gewesen. Wir sind jedenfalls auf alle denkbaren Fälle vorbereitet. Das hat der Führer in seiner letzten Rede erklärt, und wir haben gezeigt, daß wir wirklich vorbereitet waren, als wir die Engländer aus ihrem letzten Schlupfwinkel auf dem Balkan hinausjagten. Nicht anders wird es ihnen trotz aller Großsprechereien Churchills in der Schlacht auf dem Atlantik ergehen. „Wir wollen wissen, was vor sich geht." Das englische Bolt will die Wahrheit hören. Genf, 29. April. (DNB. Funkspruch.) Die „Dally Mail" beklagt ftch über die manoelhafte Informierung Der englischen Oeffentlichkeit durch die amllichen Organe. „Wir verlangen, daß man uns davon unterrichtet, was eigentlich vor sich geht." Das englische Volk habe es nicht verdient, daß man ihm Die bittere Wahrheit vorenthalte. Es sei Schuld der Regierung, wenn Panik und Kleinmut sich unter dem Volk verbreitet, denn das Volk sei mehr durch die Nachrichten deprimiert, die ihm vorenthalten werden, als durch jene, die es kenne. Das Volk sage sich: „Es ist unser Krieg, oder ist er es etwa nicht?" Die amtlichen Stellen jedoch glaubten, daß das Volk nur alles ihnen überlassen solle. Im „Daily Sketch" heißt es: „Wir fragen nicht aus Wißgebievde. Aber das Volk hat es nicht verdient, daß man ihm ft e t s die Wahrheit vorenthält und ihm auch jetzt nicht sagt, warum unsere Truppen in Aegypten sich in Verteidigung befinden. Es besteht kein Zwei- fei darüber, daß eine Erklärung gegeben werden muß, auch dann, wenn ein Irrtum der englischen Regierung vorliegt". Finanzielle Rückwirkungen der Kriegslage. Rom, 28. April. (Europapreß.) Die schlechten Nachrichten von allen Kriegsschauplätzen haben, wie „Popolo di Roma" aus Neuyork hört, besonders in den Kreisen der Londoner City zu großer Nervosität geführt. Die Bank von England werde bald die gesetzliche Höchstgrenze für den Bank- Notenumlauf erreicht haben — es fehlen zu dieser Grenze nur noch 7 791000 Pfund Sterling — und man sehe schon voraus, daß sie dann mit der Forderung an das Schatzamt yerantreten werde, ungedeckte Banknoten auszugeben. Die erste Anforderung dieser Art werde sich auf 50 Millionen Pfund belaufen. Der Notenumlauf habe 630 Millionen Pfund erreicht. Das bedeute eine Steigerung des Notenumlaufes feit dem 1. Januar um 14,6 v. H. Die britische Staatsschuld stieg seit Kriegsausbruch von 8494 Mill. Pfund auf 11417 Millionen Pfund oder u m 2 5 v. H. am Ende des Finanzjahres. Den größten Kummer bereite dem britischen Finanzministerium jedoch die schwebende Schuld, die in dieser Woche um 40 Millionen Pfund stieg. Oer italienische Bericht. R o m, 28. April. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: Abteilungen der Luftwaffe und Schwarzhemden haben heute morgen Korfu besetzt. In der C y r e n a i k a hat der Feind an der To- MDsmelmM. Aoman von Elisabeth -Sjolt. 5. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „Kempf — Pachoven", sagte Gerda nachdenklich und legte das letzte Kleid der Kollektion Fareau Fröres in die besorgten Hände der Ankleiderin zurück, ,chas Motorenwerk Kempf-Pachoven in Hamburg! Die Frau kann sich den Zobel leisten." Uebrigens bekam Gerda anstatt zwanzig fünfundzwanzig Schilling. „Sie haben unsere Mäntel so charmant gezeigt!" Monsieur Lavin tätschelte ihr zärtlich die Wange, er sah aus, wie aus dem Wasser gezogen. Als Gerda auf die nächtliche Straße trat, fuhr an der Hotelfront das letzte Auto weg. Es war schneidend kalt. Gerda Maurer fröstelte in ihrer schicken kurzen Jacke. 2. Kapitel. Zwei Wochen später geschah die sonderbare Geschichte bei Frau Schmitz. Frau Schmitz vermittelte Hauspersonal und Gouvernanten für vornehme Familien. Als es Gerda einmal besonders dreckig ging, hatte sie sich um eine Stelle zu Kindern an Frau Schmitz gewandt, die ihr zwar nicht den versprochenen Posten verschaffte, jedoch eine Anzahl leidlich gut bezahlter Klaoierstunden. Aber es wurde immer schlechter mit dem Stundengeben. Eine drückende Atmosphäre lag über der Stadt; Arbeitslosigkeit, Armut, Verzweiflung hatten die Menschen in den Klauen. Wenn es Arbeit gab, so zahlten die Leute entweder elend oder sie blieben das Honorar überhaupt schuldig. Gerda Maurer hatte nicht grade viel Hoffnung, als sie wieder einmal zu Frau Schmitz ging, die sie durch eine Postkarte zu einer Besprechung aufgefordert hatte. Was konnte die Schmitz denn für sie haben in diesen Zeiten? Gerda fror. Den kleinen Pelzkragen ihres Mantels konnte sie nicht mehr aufstellen, weil seine Unterseite zu schäbig war. Der Weg in die innere Stadt zog sich lang mrd bruk-Front einen neuen Vorstoß unternommen: er wurde unter Verlusten für den Gegner zurückgeschlagen. Verbände von italienischen und deutschen Sturzkampffliegern haben in der Umgebung von Tobruk feindliche Batterien, Kraftfahrzeuge und Lager angegriffen. In O st a f r i k a dauert der Druck des Feindes und der tapfere Widerstand unserer Truppen an. D e s s i e wurde geräumt. Feindliche Angriffe im Abschnitt von A l a g i wurden abgewiesen. Eines unserer Unterseeboote unter dem Befehl von Korvettenkapitän Salvatore hat im Atlantischen Ozean einen feindlichen Hilfskreuzer von 10 000 Tonnen versenkt. Zur Besetzung Korfus. Rom, 28. April. (Europapreß.) Der italienische Wehrmachtbericht meldet die Besetzung der Insel Korfu durch Abteilungen der italienischen Luftwaffe und durch Schwarzhemden. Die Insel Korfu zählt etwa 103 000 Einwohner. Wahrzeichen aus der Zeit der Herrschaft der venezianischen Republik sind noch zahlreich vorhanden, Darunter als das imposanteste die im Jahre 1550 erbaute alte Festung. In den Kriegen gegen Philipp von Mazedonien zählte Korfu zu den Verbündeten des alten Roms. Genua und dann Venedig herrschten im 13. Jahrhundert über diese Insel. Dom 14. Jahrhundert an war Korfu ein wichtiger Handelsplatz und der politische Vorposten Venedigs, der der Republik die Abwehr eines Eindringens der Türken in das Adriatische Meer und die Frei- haltunq der Seewege in dos Mittelmeer ermöglichte. Nach dem Zusammenbruch der Venezianischen Republik gelangte Korfu zunächst in französischen und barm in englischen Besitz und blieb auch späterhin, nach der Vereinigung mit dem griechischen Königreich im Jahre 1864, ein britischer Stützpunkt bis auf den gestrigen Tag. Mussolini spricht Cavallero seine Anerkennung aus. Rom, 28. April. (Europapreß.) Der Duce hat folgendes Telegramm an den Oberkommandierenden der italienischen Wehrmacht in Albanien, General Cavallero, gerichtet: „In dieser Stunde des Sieges wünsche ich, Ihr unbestreitbares Verdienst anzuerkennen, während vier Monaten die notwendigen und hinreichenden Bedingungen zu seiner Erreichung geschaffen zu haben. Diese Bedingungen bestanden darin, jeden weiteren Versuch einer Gegenoffensive des Feindes zu brechen und allen den moralischen und materiellen Anstoß für die Revanche zu geben, wie Sie es taten. Empfangen Sie meine Anerkennung für Ihr Werk und das Ihrer Mitarbeiter im Kommando und bei den Truppen." U-Boot-Ingenieur mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Berlin, 28. April. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberleutnant (Jng.) Zuern. Er hat als leitender Ingenieur von Unterseebooten mehrere Feindfahrten mitgemocht, bei denen insgesamt 273 435 BRT. feindlichen Handelsschiffsraums versenkt wurden. Durch seine hervorragende und umsichtige Wartung der Betriebsund Tauchanlagen des Bootes, durch in gefahrvollen Situationen gezeigte Kaltblütigkeit, Entschlußkraft und Ruhe hat er an diesen Erfolgen entscheidenden Anteil. Auf Grund seiner hervorragenden Eigenschaften und seines großen Könnens war Zuern am 1. November 1939 als Oberfeldwebel zum Offizier befördert worden. Oie britisch-jugoslawische Spionage in Bulgarien. Sofia, 29. April. (Europapreß.) Polizeidirektor Dragoloff gab der Presse eine Darstellung des auf« gedeckten englisch-jugoslawischen Spionagenetzes in Bulgarien. Der aufgefunbene Rundfunksender hatte eine Reichweite von 100 bis 200 Kilometer. Er arbeitete eine Zeitlang in der britischen Gesandtschaft und wurde später nach Plovdiv gebracht. Die entdeckten Höllenmaschinen finb die gleichen gewesen wie jene, die die Explosion im Pera-Palast-Hotel in Istanbul verursacht haben. Sie seien von Kurieren der britischen Gesandtschaft als diplomatisches Gepäck in Koffern auch nach Rumänien und Jugoslawien geschafft worden. Der bulgarische Staatsangehörige D i m i l r o f f, der noch nicht aufgefunden werden konnte und der den Umsturz in Bulgarien in der Nacht auf den 13. April durchführen sollte, hatte in dauernder Verbindung mit dem jugoslawischen Gesandten in Moskau, Gabrilowitsch, gestanden, der einer der Organisatoren des Putsches in Belgrad gewesen war. Der in Sofia, in Stara Zagora und in Plovdiv aufgefundene Sprengstoff sollte dazu dienen, gegen Brücken, Eisenbcchnlinien und andere Objekte Sabotageakte zu vollführen. Portugal huldigt Salazar. Lissabon, 29. April. (Europapreß.) Die große Massenkundgebung, durch die das portugiesische Volk seinem Ministerpräsidenten Salazar das Vertrauen in seine Finanz-, Innen- und Außenpolitik ausdrückte, fand am Geburtstag des Ministerpräsidenten statt, der am Montag'sein 52. Lebensjahr vollendete. Salazar hielt eine Ansprache. Er warf einen kurzen Rückblick auf die vielen Jahre, in denen er sich in Wort und Beispiel bemüht habe, zu einer solidarischen Gemeinschaft des portugiesischen Volkes zu gelangen. Die Schwierigkeiten des Augenblicks seien zweifellos groß, und niemand wisse in dieser engen Welt, welche Leiden ihm die Tragödie Europas direkt oder indirekt vorbehalte. Portugal habe bisher — und er glaube, daß es dies verdient habe — in Frieden auf der Halbinsel gelebt. Er habe die Gewißheit, daß feine Haltung die Sympathie vieler Völker finde; sicherlich nicht wegen des Egoismus' feiner Haltung, sondern wegen des realen politischen Wertes seiner Politik. Welches auch immer das Ergebnis der Schlachten, Die Ausdehnung der Ruinen, die Schrek- Enger gewordenes Mittelmeer. Die neugewonnene deutsche Machtstellung auf der südlichen Balkanhalbinsel verändert zusammen mit der deutsch-italienischen Wiedereroberung Der Cyre- naica das Bild Des Mittelmeeres für Die strategische Betrachtung völlig, wobei immer an die Aufspaltung einer solchen Betrachtung in LanD-, See- unD Luftstrategie und an ihre gegenseitigen Bedingtheiten zu Denken ist. Am 10. Januar 1941 wurDe Das Auftreten Der Deutschen Luftwaffe in Unter« Italien unD Sizilien gemeldet. Damit war die Voraussetzung für einen wirksamen Sperriegel nach Tripolis in Nordafrika geschaffen. Jetzt ergibt sich die Bildung gleich zweier neuer Sperriegel: einmal eines weiteren nordsüdlick-en Sperriegels vom Peloponnes bis Libyen, und Dann eines westöstlichen Sperriegels vom Peloponnes zum DoDekanefos, Der italienischen Zwölfinselgruppe mit Rhodos als Hauptstützpunkt. Zwei wichtige Nebenmeere finb damit fast völlig abgeriegelt: das Adriattsche und das Aegäische Meer. Das Aegäische Meer ist dank seiner Lage zwischen Griechenland und Kleinasien zugleich Die Durchgangsstraße nach dem Marmara- unD Dem Schwarzen Meer. Den Engländern verbleibt nur die äußerste Südostecke des Mittelmeeres, also im wesentlichen Der Raum zwischen CYpern, Haifa, Suezkanal, Alexandrien. Die Luftentfernungen vom Peloponnes bis Libyen im SüDen unD bis RhoDos im Osten betragen je 500 km. Innerhalb dieses Dreiecks liegt Kreta, das mit feinen wunDervollen.großenNaturhafen bisher ein Lieblingsstützpunkt Der englischen Flotte und Lust- waffe gewesen ist. Ob es diesen Vorzug angesichts seiner unangenehmen Dreieckslage weiter behält, lassen wir dahingestellt. Die Luftentfernungen vom Peloponnes nach Cypern und nach Unterägypten betragen je 1100 km. Das ist schon sehr reichlich gerechnet. Der italienische Dodekanesos mit Rhodos, unmittelbar der kleinasiatischen Küste vorgelagert, bietet eine überaus wertvolle Etappe. Das werben auch die Engländer auf Kreta noch zu spüren bekommen, Da insbesonDere Die zu der Zwölfinsel- gruppe gehörige Insel Karpathos nur knapp 100, RhoDos selbst höchstens 200 km von Kreta entfernt ist. Wie stark Die Engländer Die Fernwirkun - gen dieses wahrhaft radikalen Wandels Des {träte« aischen Bildes im östlichen Mittelmeer empfinden, beweist Die erhebliche Verstärkung Der Garnison von Gibraltar und die Heranholung des Lord Gort zum Kommandanten. Dr. Ho. ken der Opfer fein mögen, die politische, wkrh schaftliche und soziale Umbildung Europas werde auf die Dauer doch ihren Lauf nehmen, ssz sei sicher, daß es im Leben absolute Werte gebe, Denen alles andere geopfert werden müsse; einig« davon seien die WürDe der Nation, die Freiheit und Unabhängigkeit, Die gebietsmäßige Integrität Salazar schloß: „Wir haben Vertrauen in die eigene Loyalität und in Die Loyalität anderer, in Die DrDnung, Die Arbeit. Die Ruhe unD Den Ernst, mit Denen wir Den Problemen ins Auge schauen und Die Schwierigkeiten überwinden müssen. Wir vertrauen mehr als in Die Macht Der Waffen in Die geschlossene und feste nationale Einheit und in die tiefe lebendige Liebe zur portugiesischen Erde." Oie Soziale Beiriebsarbeiierin. Der Arbeitseinsatz Der Frauen in Der Wirtschaft ist heute durch mannigfache Maßnahmen erleidytert. Zu diesen Faktoren gehört auch Die Soziale Be-> triebsarbeiterin, Deren Aufgaben Die Betreuung Der weiblichen Schaffenden in Den Betrieben ist. Die Soziale Betriebs ar beiterin ist aus Der Gefolgschaft hervorgegangen und kennt alle Arbeitsvoraänge, die Frauen verrichten müssen. Auf diesen Erfahrungen baut sie auf. Sie Hilst für Die Frauen Arbeitserleichterungen und Verbesserungen schaffen, sie wirft bei jeDer Neueinstellung und Entlassung mit. Die Mitarbeit bei Umschulung von Frauen gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben. Auch bei Der Schaffung ozialer und gesundheitsfördernder- Einrichtunaen sowie erhöhten Schutzmaßnahmen ergeben sich Aus» gaben für sie. Sie arbeitet mit dem Betriebsarzt und dem Sanitätsdienst zusammen, sie ist auch tätig bei der Arbeitsplatzablösung und Der Vermittlung von Erhvlungsaufenthalt. Die Sorge um schöne Auf entha ltsrä u me und einwandfreie hygienische Lage ist auch ihre Sorge. Geeigneter Arbeitsplatz, zusätzliche wirtschaftliche Hilfe und umfassende Betreuung der schwangeren Frauen sind Maßnahmen, an Deren Durchführung die Soziale Betriebsarbeiterin ständig arbeitet. Der Arbeitseinsatz der Fra» hat eine größere Inanspruchnahme der Krippen und Kindergärten mit sich gebracht, weshalb viele Betriebsführer eigene Kindertagesstätten eingerichtet haben. Für jede werktätige Mutter ist es eine Er* leichterung, wenn sie morgens ihr Kind im Werkkindergarten abgeben kann und weiß, daß für ihr Kind tagsüber geforat ist. Schließlich gehört auch Die Erziehung zu gejunber Lebensführung zu beit Aufgaben der Sozialen Betriebsarbeiterin, die deshalb eng mit der Werkküche und der Kantine zu- sammenarbeitet. ©er 1. Mai als gesetzlicher Feiertag. Der Reichsminister des Innern und der Reichs« Minister für Dolksaufklärung und Propaganda geben bekannt: Die am nationalen Feiertag des deutschen Volkes (1. Mai) übliche allgemeine Be« flaggung unD Ausschmückung Der Gebäude unter« bleibtin Diesem Jahre. Der 1. Mai ist als nationaler Feiertag des deutschen Volkes auch in diesem Jahre gesetzlicher Feiertag. Offizielle Feier« l i ch k e i t e n werden am 1. Mai nicht veranstaltet. Dagegen können kameradschaftliche Betriebs feiern in würdigem und der Zeit entsprechendem Rahmen Durchgeführt werden. Kleine politische Nachrichten. NSG. Eine auf Einladung des Reichsstudenten« fuhrers auf einer Deutschlandreise besinDliche Ab« Ordnung japanischer Wissenschaftler wurde im Adolf-Hitler-Haus von Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger im Beisein des ©au« Dozentenführers Professor Dr. Guthmann und des Stellvertretenden GaustuDentenführers Saffron willkommen geheißen. Die Abordnung, die vom Japanreferenten der Reichsstudentenführung Dr. Zahl begleitet wird, besichtigte Das Adolf-Hitler« Haus unD nahm nach einem Empfang der Stadt Frankfurt an verschiedenen Veranstaltungen des NS.-Dozentenbundes und des NS.-Stüdenienbun« des teil. * Der amerikanische Flieger Lindbergh richtete ein Schreiben an Präsident Roosevelt und teilte ihm seinen Austritt aus dem Reservekorps Der Luftwaffe mit. Er habe Diesen Beschluß auf GrunD einer persönlichen beleiDigenden Bemerkung Roosevelts gefaßt. ermüdend hin, es wehte stark. Obwohl die Sonne schien, fühlte man Die trockene Kälte des Vorfrühlings, und sonderbarerweise hing der Geruch von feuchten Aeckem über Den Asphaltstraßen. . „Ich glaube, ich werDe nach Hause fahren", dachte sie, als sie in Dem schlecht geheizten Warteraum des Vermittlungsbüros saß und Die ganze Umgebung an ihren Nerven riß. „Ja, es ist das beste, ich fahre heim." Gleich Darauf wurde sie in die Kanzlei gerufen. „Hören Sie, liebe Frau Maurer", begann die Vermittlerin. „Sie haben irgendwo einen Fürsprecher. Jemand kümmert sich um Ihr Fortkommen." Die Schmitz schlug auf ein Briefblatt, Die Unterschrift fehlte: „Wissen Sie, was ich da habe?" Gerda wußte es natürlich nicht. Sie erfuhr mit ungläubiger Verwunderung, Daß eine Mitteilung an das „Placierungs-Institut Schmitz-Weiser" ausschließlich Frau Maurers Wohl gelte. Man schrieb, daß eine Dame in Der Parkstraße 16 eine Sokre- j tärin suche, es müsse eine umsichtige Kraft fein, fähig, einen großen Haushalt zu beaufsichtigen, aber sich auch als eine geübte Klavierspielerin erweisen. Eine Telephonnummer war angegeben. Natürlich hatte Die Schmitz gleich angerufen. UnD' wer hatte sich Da gemeldet: — die Zofe Der Kammersängerin Pola Luckner! „Die Luckner!" sagte die Vermittlerin mit bedeutend hochgezogenen Brauen, „was sagen Sie dazu. Das wäre eine Anstellung!" GerDa war nicht sonderlich beeindruckt. Sie sagte ohne Ueberzeugeung „Ja gewiß" und nahm sich vor, gar nicht in Die Parkstraße zu gehen. Sekretärin bei der Luckner! Empfohlen vom Vermittlungs- instttut Schmitz! Vollkommen aussichtslos! Als GerDa nachher roieDer auf der Ringstraße stand, kam erneut Der starke Geruch von feuchtem Ackerland vom Stadtgürtel herein. Parkstraße 16, bei Der Kammersängerin Luckner! Wie lange hatte sie die Luckner jetzt schon nicht mehr gehört? — Vier Monate, zuminDest vier Monate — verflixt teuer sind die Eintrittskarten der Oper — nicht einmal für Stehplätze reicht es. „In lichter Waffen Scheine —", Herrgott, was für eine Stimme! Das strahlende A, aufsteigend aus einem GrunDe von gehämmertem Gold. Man sollt« trotz allem itt di« Oper gehen. Hie und da t auf ein Abendessen verzichten und Dafür zühoren, wie diese Sttmme anschwillt, klar und groß und manchmal von einer Süße, Daß es beinahe weh tut, so schön ist das. Die gehauchten Pianos Der Luckner — Parkstraße 16 — GerDa wirD doch hingehen. Eine Ablehnung mehr, was macht Das Denn schließlich aus! Pola Luckner bewohnte eine Villa im Stil der neunziger Jahre, ein geräumiges Haus, umgittert unD verschlossen wie eine Festung. Gerda drückte zaghaft auf Den Klingelknopf. Die Tür sprang auf, es erschien ein süßes Stubenmädchen. Leise brachte Gerda ihr Anliegen vor, sie käme vom Placierungs- institut Schmitz und sei für die Sekretärstelle bei Der Frau Kammersängerin empfohlen. Das Stubenmädchen sagte, es werde Dem Fräulein Rosa Davon Mitteilung machen. GerDa wurde allein gelassen. Sie saß in einer Nische Der Halle auf einer Truhenbank neben einer Kleiderablage, an der ein paar Herrenwinterröcke hingen. Auch eine Art Löwenpelz war da, umschlungen von einem mächtigen seidenen Halstuch, das durchdringend nach Lavendel und Eukalyptus Duftete. „Ein Sänger", dachte Gerda, und lächelte schwach. Ganz unbeweglich saß sie da und schnup- perte aufmerksam. Irgendwie war ihr Die Atmosphäre vertraut. Die große Halle mit ihren Tep- pichen, sparsam verteilten Möbeln unD Den zwei schlechten, aber zweifellos alten Tafelbildern, zeigte die glatte, unpersönliche Sauberkeit eines großzügig geführten Hauses. UnD dennoch roch es nach Theater. Ja, nur ein bißchen Staub hätte in Der Luft sein müssen und es wäre so gewesen wie damals, als sie in den engen Bühnengängen auf ihren Mann wartete. Schließlich tauchte Das süße Stubenmädchen in Begleitung einer abgehetzt und mißtrauisch aus- sehenden Person wieder auf, und diese verlangte vor allen Dingen und bevor sie der Maurer überhaupt nur einen Blick geschenkt hatte, nach Empfehlungsbriefen. „Ich habe keine", sagte Gerda. Das konnte Fräulein Rosa nicht begreifen. Keine Empfehlungsbriefe? Ueberhaupt nichts? Und da kam sie hierher und wollte--. Wer hatte sie überhaupt geschickt? •Das .Dermüttungsinstiklt Schmitz-Weiter", sagt» GerDa großartig und kam sich ungeheuer jämmerlich vor. In Den Tiefen Des Hauses schlugen verschiedene Türen auf unD zu, unD Dann erschien Der Korrepetitor Fritz Gredler, um feinen Winterrock zu holen. Sofort erkannte er GerDa. „Frau Maurer!" rief er erfreut, „Da schau her! Daß man Sie einmal trifft! Wie geht's — wie steht's?" GerDa tat Das klügste, was sie in Diesem Augenblick tun konnte, und sie erzählte offen, wie es ging, und warum sie hier stand. Aus unbekannten Grün« Den zeigte er sich sofort hilfsbereit. War er Der unbekannte Briefschreiber? schoß es Gerda durch Den Sinn. Er war immer ein guter Kerl gewesen, vielleicht hatte er sie bei Der Modenschau entdeckt und ihr helfen wollen? Erst viel später kam Die junge Frau Darauf, daß er Der Luckner soeben Dis Zusage entrissen hatte, ihn auf Die nächste große Amerikatournee mitzunehmen. Daher seine gute Laune. GreDler befreite sie von Dem mißtrauischen Fräulein Rosa. Das müsse man gleich mit Der Heben Pola besprechen, erklärte er eifrig unD schob Dis W'twe feines Kollegen in Das nächste Zimmer. Eine Station weiter — Dachte GerDa Dankbar. Es war ja gleichgültig, wer sie bisher empfohlen | hatte, und wie es gelang, wenn es nur gelang! > Inzwischen hatte GreDler allerDings einen Großteil feiner Aufgeblasenheit verloren, mit Der er sich im Hause Der Luckner bewegte. Gerda sah ihn behutsam an eine Tür klopfen, unD horte. Daß er Die „liebe Pola" respektvoll als „gnäDtge Frau" an- sprach. Es gab ein ungedulDiges Hin unD Her hinter Der Tür. Gerda verstand nicht recht, was gesprochen wurde. Etwas später erschien Gredler schmunzelnd in Der Türspalte. „Madame", meldete er mit Sie« gerftimme, „treten Sie ein." Die Luckner war Da. Geschmeidig, kerzengerade stand sie neben Der Tür wie auf der Bühne, ihre Persönlichkeit füllte Den kleinen Raum bis in Die fernsten Winkel. Sie war sehr groß, viel großer, als man vermutete, wenn man sie von Der vierten Galerie aus sah — viel größer, viel älter und viel schöner, als GerDa geglaubt hatte. Die Sängerin sah sie kurz unD scharf aus halb- geschlossenen Augen an. „Nehmen Sie Platz." Mit Der UngeDulD eines stark in Anspruch genommenen Menschen kam sie sofort zur Sache. Eortsetzung folgte die§ $ -t I ch Kil i1 rvp.tri, a ein '■•3 doii ei i i Uhr! • f^n Die < ür her B Tinz I iiflSreni ! IpmPir aus i streckt u LW!' Ä der :ir miede! i -Beten la unsere iLchin üb laiche I M sollen bipp dre Kist das !• Mdi fcziNjni $1 M ... W ick Eßplatz Teilung! i Ülhen ei * Hier un l-'ckn El 1 Ur mi Zahler I*. als n r noch S A Ti Wien, > 70 fti ^bereit 'M. ih fru all Min her tp mir t lf Nie u sehen a erhalt Irffl Boni Wen Ti Nerlu Wen! M. 8l 1 '* W g Wfjj Der Kanal von Korinth Aus der Stadt Gießen uv Lehm überzogenen Stahlhelme, und wir wissen ridM ] Äim und bull Wohl jeder ist mit Recht entzückt, dem mal ein guter Wurf gegluckt Genau so freut sich jedermann weist den Weg zur richtigen Zahnpflege der MAGGMSUPPEN kriegen kannl niet, welche ihrer tapsend Fragen wir zuerst beant- v- ten sollen. I htapp drei Stunden nach Ankunft der Panzer- !?!•<' ist das Leben in der griechischen Hauptstadt Die Natur gab uns keinen Zahn zuviel. Wir müssen deshalb auch alle erhalten und pflegen.. Rüubß der Reichsdeutschen in dieser Stadt, die frier wieder uns Blumen schenken und Erfrischun- to! anbieten. Die Kinder der Deutschen Athens Haien unsere Wagen erklommen, probieren unsere MB. 28.April. (PK.) Wir sind am Ziel. Danzig Kilometer vor Athen hat die „Rollbahn" qonnen, auf der wir hineingestürmt sind mit den Vnytn einer Division. Es war eine Makadam- sn.ße von einer Breite, wie wir sie seit Rumänien M mehr gesehen haben, als wir dort vor acht Wchen die Internationale Straße verließen. Im tztein der frühen heißen Aprilsonne halten wir Deren Einzug. Run stehen wir an einer Straßen- tdi im Brennpunkt der Verkehrslinien nach Korinth tir' zum Piräus. Um uns drängen sich Männer und gnuen aus allen Kreisen, jung und alt. Manch ti’?r streckt uns die Hand in den offenen Wagen M grüßt uns in gebrochenem Deutsch: „Herzlich v. kommen!" Oder aber es überfällt uns die wieder im Gange. Omnibusse verkehren, Cl^'ßenbahnen klingeln vorüber, und die Zujer versunken. t h e n ! Griechenlands Hauptstadt kommt in Wt, taucht mit ihren vielen Vorstädten und gro- gepflegten Anlagen aus dem leichten Boden- 't auf. Da liegt die Stadt unserer Schulträume r strahlender südlicher Sonne. Das erste Haken- irz leuchtet da unten auf. Das Hakenkreuz Dir der Akropolis! Daneben die griechische __e, sichtbarer Ausdruck dafür, daß wir die 12 Griechenlands zu achten wissen. Die ersten rzeuge tauchen in den Straßen auf. Moton- e Infanterie. Hier und dort sieht man große ungen, meist da, wo deutsche Fahrzeuge stellt sind. So kurven wir minutenlang über *r Stadt. Nir fliegen nach dem Piräus, sehen schon weitem einige große Transporter dort Hegen. 's mittlere Frachter kann ich ausmachen, jeber 3000 BRT. groß, ein großer Kasten daneben, über 7000 BRT. hat. Alle aber ausgeb'cnnt,zerfetzt und geborsten. Wehe den Annies, die in solchen Augenblicken des Bomben- Wls bereits an Bord waren. Ein trostloser Em- Höchster WurF beim „ langen Heinrich Unsere Frühlingsblumen. Schon im altdeutschen Garten gab es einige Frühlingsblumen, wie Himmelsschlüssel und Gänseblümchen, Leberblümchen und Veilchen, und der Deutsche umgab diese Boten des Lenzes mit besonderer Liebe, weil sie ihm das Glück der schönen Jahreszeit verkündeten. Aber diese bescheidenen Kinder Florens, aus Feld und Wiese in die Beete des Gärtchens verpflanzt, konnten dem Lenz doch nicht jenen reichen Blütenflor verleihen, der sich später im Jahr mit Rosen, Lilien, Goldlack usw. entwickelte. So blieb der deutsche Garten bis ins 16. Jahrhundert hinein im Frühling eigentlich recht blumenleer, wenigstens verglichen mit unserer heutigen Lenzespracht. Viele der wichtigsten Frühlingsblumen, die wir gewohnt sind, als selbstverständliche Bewohner unserer Gärten anzusehen, sind erst seit dem 16. Jahrhundert zu uns gekommen. Erst die Renaissance entdeckte die im Mittelalter noch wenig beachtete Natur und lenkte damit auch die Augen tderiig, 1 der Nch PrvpWk Feiertag btt gemeine 8c iube unten ist als Me « mfie; Ä 'S * IdS »W ft lim t» Kurs Saloniki-Athen. Fliegerbesuch in Griechenlands Hauptstadt nach der Besetzung Von Kriegsberichter Mittler. rs bg, die dm fühnmg fc Adols-Hitlkk- ig der Strf altungen ^tudentenl^ erghW unb teiltet eroetorpi esen 2es^ idigrnb" ;'5ä in bet 2 rroi i" Maurer!.^ 1 Sie eiM liefe« l, Vie es O 'onnlen* tat eri*'® cd- bur*£ Serf «2 liier titt °ed« ginget ‘mir « eine« der «r M le er bestaunten Neulinge aus dem Osten: der Früh- lingskrokus, Aurikeln, Kaiserkronen, Blausterne und vor allem die Tulpen, von denen der Besitzer nicht weniger als 15 verschiedene Arten zog, die er für große Summen erworben hatte. C. K. Xtoniotifttn. Tageskalender für Dienstag. Stadttheater: 19 bis 21.30 Uhr „Zweimal klopfen". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Der 7. Junge". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße. „Rivalin der Zarin"^ Stadllheater Gießen. Am heutigen Dienstag wird die Komödie in fünf Bildern „Zweimal klopfen" von Hans Eaninenberg uraufgeführt. Die Spielleitung hat der Autor. Bühnenbild. Karl Löffler. Es wirken mit: Anneliese Garbe, Hannelore Hinkel, Hilde Kneip, Hans Ca- ninenberg, Joachim Ernst, Eberhard Kratz, Raoul Laporte, Gerhard Reuter, Franz Schneider-Facius. 29. Dienstag-Miete. Oer siebente Zunge. Im „Gloria" ist gestern ein hübscher Film ange- laufen, der das Behagliche des Biedermeiers mit den mit Recht besonders geschätzten Eigentümlichkeiten des bajuvarischen Stammes glücklich vereinigt. Der „siebente Junge", zu dessen laufe der Landesherr höchstselbst als Pate gebeten wurde, stellt sich bei nährere Inaugenscheinnahme durch den in sein Regiment von Buben vernarrten Papa als Mädel heraus. Es droht ein Mordsskandal für das ganze Städtlein. Aber die „weise Frau", mit Herz und Mund auf dem rechten Fleck wie so viele ihrer Berufsgenossinnen, macht selbst in dieser verzwickten Situation ihrem Namen Ehre und findet bei dem wohlmeinenden, für jeden Scherz aufgelegten Fürsten einen verständnisvollen Gegenpart, so daß sich alles aufS beste arrangiert und sogar noch zwei Verlobungen dabei herausspringen. Alois Johannes Lippl, Der Verfasser der vielaespietten „Pfingst- orgel", hat sich das Lustspiel sehr hübsch ausgedacht und mit Phantasie und Geschmack in Szene gesetzt. Dabei hat er das Glück gehabt, ein Ensemble zu finden, das in der spezifisch bayrischen Atmosphäre zu Hause ist. Da ist vor allem der scharmante Gustav Waldau, die reizende Heli Finkenzeller, die prachtvolle Hebamme Elise A u l i n g e r s , der grantige Bubenvater Joe Stöckels, Dagny S e r v a e s als seine Frau, sehr apart und kapriziös die Prinzessin Maria N i ck l i s ch s , Friedrich Dornin als schrulliger Junggeselle und Hans Holt als herzenbetörender Gardeleutnant mit künstlerischen Passionen. So kam in beschwingtem Zusammenspiel ein liebenswürdig heiterer Film zustande (Bavaria). — Die Wochenschau, die neben einer Reihe interessanter Bilder vom Führer-Geburtstag im Hauptquartier fesselnde Ausschnitte von den Kämpfen um Nisch, Belgrad und die Metaxas-Linie zeigt, wurde hier schon besprochen. Fr. W. Lange. Schwarzmeer-Kosakenchor im Stadttheater. Der Chor der Kosaken vom Schwarzen Meer, de« schon im vorigen Sommer bei uns zu Gast war, gab gestern aoend ein zweites Konzert im Stadt* tf)cater; das Gastspiel bestätigte in jeder Hinsicht die Eindrücke, die im damaligen Bericht an dieser Stelle niedergelegt wurden. Der Chor präsentiert sich als ein Klangkörper von vollkommener, orchestral anmutender Geschlossenheit. Aus dem un- gemein disziplinierten und gepflegten Unisono heben sich die organischen Individualitäten als Naturstimmen von bestechender Schönheit und Reinheit hervor, von einem Volumen und einer Schwellkraft, die man bei uns nicht sehr häufig antrifft. Die Skala dieser Stimmen reicht vom famtartigen, glockentönig-profunden Baß als dem eigentlichen Fundament des Orchesters bis zur Kopfstimme. Die Vortragsfolge, geschickt zusammen- gestellt, gab reichlich Gelegenheit, sowohl den untadeligen Zusammenklang als auch die prägnantesten Einzelsttmmen in ihrer charakteristischen Färbung zu bewundern; dabei ist der Eindruck gleichermaßen bestechend im machtvollen Einsatz des vollen Klanges wie im hauchartig verfchwebenden Pianis» simo ober in einem die Melodie gewissermaßen grundierenden und tragenden, halblauten, orgelhaf- ten Summen. Die Dortragsfolge betonte den eigentümlichen Gesangsstil der Kosakenchöre ebenso wie die natio- nal-volkshasten Ausdrucksweisen der russischen Vokalmusik, deren Stimmungsgehalt sich dem deutschen Hörer erschließt, auch wenn er kein Wort versteht. Auch hier ist die Spanne der Möglichkeiten und Werte recht umsangreich: sie schließt die getragene Feierlichkeit des Kirchengesanges (Motette in C-dur, „Gelobt bist du. o Herr" von Tschaikowsky, ..Gott, rette dein Volk") wie die melodiöse Lyrik des Volksliedes in sich, den balladesken Stil der der Menschen auf die ungeheure, bisher unerforschte Mannigfaltigkeit der Pflanzenwelt. Die Heilkunde bahnte der Botanik den Weg, denn man war m der neuentflammten Liebe zur Antike darauf bedacht, alle die Heilkräuter wieder aufzufinden, die in der Literatur der Alten erwähnt waren. So wurden die ersten botanischen Gärten in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu Padua und Pisa geschaffen, um die Heilpflanzen der klassischen Medizin anzubauen und zu züchten und ihren Ge- brauch den studierenden Aerzten zu erläutern. Die deutschen Studenten der Arzneiwissenschaft kehrten mit einer Fülle neuer botanischer Kenntnisse in ihre Heimat zurück, und die „Pflanzenväter", die damals die deutsche Flora erforschten, richteten ihren Blick auch sehnsüchtig in die Ferne, um von dorther seltene Gewächse zu erhalten. Das Zeitalter der Entdeckungen hatte damals ganz neue Erdteile erschlossen, und so begann eine unendliche Bereicherung der Blumenflora in unseren Gärten. Afrika, Indien und China wetteiferten mit der Neuen Welt, um ihre Pflanzenschätze darzubieten. Die wich, ligften Frühlingsblumen aber tarnen aus der Türkei, die damals in bedrohlicher Weise in den Gesichtskreis Europas trat. Die Türken kamen nicht nur als Eroberer, sondern sie brachten auch gewisse Kulturgüter mit, besonders die Blumen, denen sie eine große Verehrung zollten und deren Zucht sie zu hoher Vollendung geführt hatten. Als der erste und wichtigste Einwanderer aus den Gärten Stambuls kam die Tulpe, deren Namen aus dem Persischen stammt, wo sie wegen der Aehn- lichkeit mit dem Turban „Dulband" hieß. Unser Wort Tulpe geht auf das italienische tulipano zurück. Im Jahre 1559 erhielt der Augsburger Ratsherr Herward von dem kaiserlichen Gesandten bei der Hohen Pforte Busbecq die ersten Tulpenzwiebeln und pflanzte sie in seinem prachtvollen Augsburger Garten an. Die Blüte dieser Wunder- pflanze erregte so großes Aussehen, daß der Botaniker Konrad Gesner hinreiste, um sie für fein Werk „lieber die Gärten Germaniens" zeichnen und in Holz schneiden zu lassen. Seitdem ist die Tulpe ein viel gefeierter Gast in deutschen Garten, aber die Kostbarkeit ihrer Knollen, die im 16. Jahrhundert bis zu 200 Goldgulden, im 17. Jahrhundert gar bis zu 13 000 Gulden kosteten und in Holland die wahnsinnigen Spekulationen des „Tul- penfiebers" hervorriefen, gestattete zunächst nur den Reichen die Anschaffung, und so ist die Tulpe erst im 18. Jahrhundert in den Bürger- und 'Bauerngärten heimisch geworden. Zur selben Zeit, da die erste Tulpe in deutschen Gärten blühte, erblickte man hier auch zum ersten- mal die lilafarbigen Blütensträuße des Flieders. Auch dieser Strauch, der uns heute allüberall entzückt, kam über die Donauländer, die mit der Türkei in naher Verbindung standen, zu uns, und denselben Wea nahmen andere wichtige Frühlingsblumen unteres Gartens, die Hyazinthen, die später die Nebenbuhlerinnen der Tulpe wurden, und die Kaiserkronen, die Gartenranunkel, die Lieblingsblume Mohammeds IV., die dieser in allen Formen in den Gärten seiner Hauptstadt versammelte. Ebenso wurden erst auf dem Umweg über die Türkei einige Blumen bei uns heimisch, die schon vorher hier und da bekannt geworden waren, so die bereits den Römern vertraute Narzisse, die von dem bekannten Botaniker Camerarius als „konstantino- politanifch" bezeichnet wird, und der Krokus, der bereits während der Kreuzzüge in arabischen Gärten von Deutschen gesehen worden war. nun aber auch über Stambul den Weg zu uns fand. Die Türken vermittelten auch die weißen Blumenpyramiden der Roßkastanie, die heute bei uns eine so reiche Frühlingszier bilden 1576 erhielt der Wiener Hofarzt Clusius die ersten Samen aus Konstantinopel und brachte die Pflanze dann nach Frankfurt a. M. Aber erst zu Anfang des 18. Jahrhunderts verbreitete sich im Zusammenhang mit den Türkenkriegen die Roßkastanie in größerem Umfang. So wandelte sich allmählich der blumenarme Frühlingsgarten in eine blühende und leuchtende Pracht. Wie gegen Ende des 16. Jahrhunderts der Garten eines gelehrten und reichen Blumenfreundes in den Lenzmonaten auslah, das zeigt uns die Beschreibung des berühmten Gartens, den sich Dr. Laurentius Scholz von Rosenau in Breslau an- aelegt hatte. Da blühten Christrosen, große und kleine Schneeglöckchen, das blaue Leberblümchen, Himmelsschlüssel und Veilchen, und sodann die viel- druck, den nun dieser Hafen macht. Vor 24 Stunden noch empfing uns hier wüstes Flakfeuer. Jetzt steht die deutsche Wehrmacht hier. Beim nochmaligen Ueberfliegen der Stadt wird mein Blick vom herrlichen Stadion eingefangen, das in [einer eigenartigen Farbenpracht in diese wunderschöne Berglandschaft harmonisch eingefügt ist. Wir wollen landen. Etwa 15 km entfernt von der Stadt liegt der große Flugplatz Za toi. In niedriger Höhe überfliegen wir ihn. Er bietet einen trostlosen Anblick. Noch im letzten Augenblick haben die Engländer den Platz mit allem möglichen Gerät bedeckt, um ein Landen deutscher Maschinen unmöglich zu machen. Die wenigen Maschinen am Platzrand sind zerstört, die einzelnen Teile hat man auf dem Platze verstreut. Da sieht man ganze Flächen liegen, herausgebrochene Motoren den Rasen bedecken, andere Flugzeugteile die Rollbahn versperren. Dort hat man gewaltige Barrikaden aufgebaut, überall Gräben und tiefe Löcher ausgeworfen, schmale Steinmauern aufgebaut. Griechische Fliegersoldaten sind zwar bereits beim Niederreißen dieser Hindernisse, doch liegt noch genug da, um eine Lan- düng schwierig zu gestatten, aber es glückt. Mit griechischen Fliegersoldaten fahre ich'in die Stadt, auf einer breiten Straße, die durch grüne Haine und eine herrliche Landschaft zum Zentrum führt. Am Straßenrand stehen die Menschen und winken. Die ersten deutschen Truppen kommen in Sicht, eine Kradschützenkompanie. Verdreckt und mit Schlamm bespritzt hocken diese Jungen auf ihren Krädern. Griechen umstehen die Kameraden und suchen sich mit ihnen verständlich zu machen. Ueberall wo deutsche Truppen mit ihren Wagen an den Straßenrändern stehen, hat sich die Bevol- kerung versammelt, verfolgt genauestens, wie sich die deutschen Soldaten benehmen, wie sie sprechen, wie sie lachen, ob das stimmt, was ihnen von den Engländern erzählt wurde. Nun schaue ich die Akropolis noch einmal von hier unten. Deutsche Soldaten stehen bereits da oben vor diesem stolzesten Denkmal der Antike. Die Hakenkreuzfahne und die griechische Flagge wehen gemeinsam über der Burg der Athene, die mit dem deutschen Geistes- leben in so tiefer Wechselbeziehung steht. .■Btiriti 'M «».IW 2lrbeüspla I Uenk M toriebsatJ Ader lö viele k es eine rd im N daß für 6 gehört ouj rung zu k Tm, bitte Kantine z» 2» fo vis ■ n9 mit gehört tte -mndit'j-.. schauer, die anfänglich von der Polizei zurückgehalten wurden, flankieren schon wieder auf den Bürgersteigen und auf der Fahrbahn. Mit Gekreisch und Gehupe schlängeln sich durch sie hindurch die bunten Typen der griechischen Autos, soweit nicht die Fahrbahn von den über und über mit Kot bespritzten Fahrzeugen unserer Wehrmacht beansprucht wird. Allenfalls findet noch ein Zeitungsverkäufer Gelegenheit, schnell von der einen auf die andere Straßenseite zu huschen und feine Extrablätter von der Kapitulation an den Mann zu bringen, die reißenden Absatz finden. Um halb neun Uhr am Sonntagmorgen erreichten mir das Weichbild Athens. Oberstleutnant Sch., der Führer der Vorausabteilung überbrachte der bereits wartenden griechischen Abordnung die Aufforderung zur Kapitulation. Um 9.15 Uhr wurde sie in einem kleinen dunklen Cafe am Stadteingang unterschrieben. Dann nahm die Besetzung der wichtigsten militärischen und politischen Punkte Athens schnell ihren Fortgang. Vor dem Grabmal des Unbekannten Soldaten in Athen stehen nun deutsche Gebirgsjäger und Soldaten der griechischen Königsgarde Ehrenwache. Sie sind ein Symbol des Friedens, der nun im'letzten Brandherd Europas eingezogen ist. . zltck J ” icht ichaftlichii! mb her w|| werden. I ch in W A Ile Fein> I verdunkelungszel! 29. April von 20.44 bis 5.56 Uhr. , 28. April. (PK.) England, was nun? If* frage ich mich, als uns auf dem griechischen iÄhhPPMIu9PIqÖ die Meldung erreicht, deutsche Dor- wibteilungen sind am Morgen dieses 27. April • üfi F Athen eingedrungen. Jeder, der diese letzten emW9. . I®t|e hier unten in Griechenland miterlebte, der die rbnöen Einsätze der deutschen Luftwaffe mit- |fb( der wußte, daß es nur Tage, ja vielleicht IM noch Stunden sein konnten, bis die ersten Iderschen Truppen in die griechische Hauptstadt |einnarfd)ierten. Jetzt haben wir nur noch den sch, so schnell wie möglich nach Athen zu flieg' Strahlender Sonnenschein liegt über Salo- |ni! i, als wir mit unserer braven Ju 52 Kurs en nehmen. Nun ist es ein friedlicher Kurs, i in all den vergangenen Wochen liegt dort en der schneegekrönte Olymp. Im Tiefflug [en wir dahin. Kaum kräuseln sich die Wellen, i überfliegen den langen Arm von Euböa sehen aus niedriger Höhe über dem Hafen Chalkis dort unten die traurigen Zeugen Wirer Bombenangriffe. Da liegen sie, die stolzen Ischen Transporter, ausgebrannt und tief im ds Oberkommando der Wehrmacht gab bekannt, daß deutsche Fallschirmtruppen bereits am 26 April Ltnser Einzug in Athen. Von Kriegsberichter August Hurtmanns. rsuiWN Gchießwarteiagung -es NGRK lj Elf dem abend fand im Saalbau „Zur Linde", veranstaltett Fernruf 3835 19972 Der Schiffenberg 19940 kriedrichstr.5>v Dienstag Stadttheater kameraden Döring Smetana Rudolf Schmidt (Violine) und Franz (Klavier) taten sich mit Werken von und Svendsen als Solisten hervor. Sonderheft kostet im 15 Rpf. jutboin i die l anhalt Dissertationen liefert Brühl'sche Druckerei wollen sich sofor. melden, Anzahl. 4-5 Mille unter 01491 a.d.G.A. Zimmer mitKüdie gesucht. Schr. Ang. unt. 01502 a.d.G.A. 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Vor allem muß das Ehrennadelschießen, das einen Einsatz für eine gemeinsame Sache barstellt, gefördert werden. Zum Schluß sagte der Kreiskriegerführer, daß auch nach dem Sieg, der dem deutschen Volke nicht mehr zu entreißen ist, der Kampf weitergeführt wird und dazu die tüchtigsten Menschen gebraucht werden. Dann folgte die Besprechung der Wettkampfbestimmungen für das Uebungs- und Wettkampfschießen 1941. An dem Uebungsschießen hat sich jeder Kamerad zu beteiligen. Die Kameradschaft hat Schießbücher zu führen, die auch für spätere Zeit eine Unterlage bilden. Zur Förderung des Schießens werden durch den Bund Zuschüsse zum Bau von Schießständen gewährt. Beim Ehrennadelschießen ist Vorsorge getroffen, daß nur das ehrliche Schießen belohnt wird. Zur Abnahme der Bedingungen für die silberne und die höheren Ehrennadeln sind nur die abnahmeberechtigten Kameraden befugt. Da einige von diesen eingezogen sind, sollen weitere Kameraden dem Gau zur Bestäti- gung vorgeschlagen werden. Beim letzten Wett- Emmalotte Christiansen-Krause (Sopran) sang dann noch unter Begleitung von Anton Gutmann (Klavier) Frühlisgslieder von K. Kämpf und A v. Othegraven. Die Zuhörer dankten für die ausgezeichneten Darbietungen mit reichem Beifall. Tierschutzverein mit einem namhaften Beitrag vollzogen. Es wird erwartet, daß dieser Schritt in Oberhessen Schule macht. Aus der Versammlung heraus wurde dem Vereinsführer Dr. Keller für seine Arbeit für den Verein, trotz seiner jetzt besonders umfangreichen beruflichen Inanspruchnahme, Dank und Anerkennung gesagt. Der Vereinsführer gab diesen Dank an seine bewährten Helfer, den Rechner fielt- n e r und an Tierschutzinspektor Haas, sowie die Mitglieder des Beirates weiter. Er gab dann Kenntnis von einem Schreiben des Leiters des Reichstierschutzbundes, Staatsrat Oberbürgermeister Dr? Krebs, in dem die Mitglieder aufgefordert werden, sich während des Krieges ganz besonders für den Tierschutz einzusetzen. In der regen Aussprache sagte Oberfeldschütz W. B o p f eine noch regere Mitarbeit beim Tierschutz zu. Wie er mitteilte, konnten im vorigen Jahre 180 Wildkatzen abgeschossen werden, so daß das Wildern der Katzen stark nachgelassen hat. Weiterhin berichtete er über die Maßnahmen gegen das starke Auftreten der Raben, die viel Feldschaden anrichten, sowie über das Ueberhandnehmen der Sperlinge. Namentlich auf dem Lande treten viele wildernde Katzen auf. Nach den neuen Bestimmungen können die Katzenbesitzer in solchen Fällen in Strafe genommen werden. Auch Hunde, die Hetzen und ohne Besitzer im Felde angetroffen werden, können abgeschossen und die Besitzer in Strafe genommen werden. Vereinsführer Dr. Keller sprach dann über das umfangreiche Gebiet des Tierschutzes und hob hervor, daß auf besonderen Wunsch auf die Singvögelhaltung größter Wert zu legen ist. Aus seinen Erfahrungen behandelte er die Frage der ungesunden Tierställe, die Brutstätten der Tuberkelbakterien sind, so daß kümmerliche Milchtiere größeren Schaden anrichten, als Nutzen bringen. Die beste Desinfektion ist die Sonne, das Licht. Ställe müssen Licht und Luft haben. Auch der Haut- und Klauenpflege ist große Beachtung zu schenken, Hundehütten und Federviehhaltungen sind sauber zu halten, das Geschirr muß einwandfrei fein. Nur wenn die Liebe zur hilflosen Kreatur in einem Volke Eingang gefunden hat, wird der praktische Tierschutz sich auch zum Segen des Volkes auswirken, denn gesunde Tiere ermöglichen auch dem Menschen ein gesünderes Leben und damit wächst auch die Freude. W 9W ig IÜlk ■ mild,1 ■ jlainn nulte $n fiö) .Stile« Tempo- Dreiradwagen gebraucht, 3um Taxwert zu verkaufen. Angebote unter 1995V an den Gießen. Anzeig. | Verschiedenes | Wer näht Kinder: kleiddien Schr. Ang. unt. 01499 a.d.G.A. UfCDRC DRUCKSACHEN W CnDC Brühl. 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Wir verlieren in ihm einen treuen, aufrichtigen und fleißigen Mitarbeiter, der unserem Betrieb mehr als 3 Jahrzehnte angehörte, und dessen Andenken wir stets in Ehren halten werden. Leider war es ihm nur vergönnt, einige Monate im wohlverdienten Ruhestand zu leben. Betriebsführung und Gefolgschaft der Firma Bänninger G. m. b. H., Gießen. __1992 D VornehmI Geschmackvoll! Persönlich Diese wesentlichen Eigenschaften der Outt*" Familien- Drucksache Dietet Ihnen in zahlreichen neuzeitlichen Au>” führungsarten und Papieren zu mafllgenPreise^ Brühl’sche Druckerei. Schulstr. 1. Ruf Jrn „Frankfurter Hof" hielt der Tierschutzverein Gießen am gestrigen Montagabend seine diesjährige Jahreshauptversammlung ab. Der Vereinsführer, Schlachthofdirektor Stadt-Oberoeterinärrat Dr. H. Keller begrüßte hierzu auch den vollzählig erschienenen Gießener Feldschutz. Nach einem Hinweis auf die Bedeutung des Tierschutzes im Kriege erstattete, da der Schriftführer K. Müller im Felde ist, Rechner Wilhelm Leitner zunächst den Kassenbericht, aus dem hervorging, daß die finanziellen Verhältnisse des Vereins gesund und in Ordnung sind. Revisor Anton Betz stellte die mustergültige Kassenführung fest und beantragte die Entlastung des Rechners, die einstimmig erteilt wurde. Vereinsführer Dr. Keller sprach Rechner Leitner den Dank für feine gewissenhafte Kassenführung und die mühevolle Arbeit aus. In dem Jahresbericht des Vereinsführers Dr. Keller wurde u. a. mitgeteilt, daß sich die Tätigkeit des Vereins im Berichtsjahre in erster Linie auf die mündliche Aufklärung über die Tierhaltung erstreckte, ferner auf die Bearbeitung der eingegangenen Meldungen und Klagen. Dabei hat sich in erfreulicher Weise herausgestellt, daß die Allgemeinheit sich mehr denn je mit dem Tierschutzgedanken vertraut macht und von sich aus bei der Abstellung von Mängeln mithilft. Dies ist ukn so erfreulicher, als auch die Soldaten viele Beweise von Hierliede erbracht haben und sicher nach dem Kriege auch in ihrer Heimat für den Tierschutzgedanken eintreten werden. So konnte u. a. durch Soldaten, die in einem Nachbarort einquartiert waren, gegen einen im Orte als brutal bekannten Frevler Anzeige erstattet werden, die sonst durch die Dorfeinwohner nie erfolgt wäre. In einem anderen Falle konnten Mängel in einer an Tierquälerei grenzenden Haustierhaltung abgestellt und auch in einer Reihe anderer Fälle für Abhilfe gesorgt werden. In erster Linie konnte diese umfangreiche Arbeit durch die Hilfe des Tierschutzinspektors Haas sen. bewältigt werden, der sich selbstlos zur Verfügung stellte. In der letzten Zeit haben sich Tierfreunde aus einer Stadt in der Umgebung Gießens um den Anschluß an den Gießener Tierschutzverein bemüht. Es ist erwünscht, daß sich Tierliebhaber aus Oberhessen dem Gießener Verein, dem einzigen in Oberhessen, anschließen und dadurch ihre Mitarbeit an den idealen Aufgaben bekunden. Die Stadt Gießen ist in dieser Hinsicht vorbildlich vorangegangen, denn Oberbürgermeister Ritter habe den Beitritt der Stadt Gießen zum Aufruf! Notkreuz-Zrauen der vRU.'Grtrgemeinschaft Stehen helft Wehrmachtswäsche instandsetzen in den Nahstuben der N§.-Zrauenfchaft. baldigste Anmeldungen werden erbeten durch Eintragung in die Listen m^ber Ret tungrstelle der Deutschen Riten Ureuzes in Stehen, Zonnenstrahe 2. Deutsches Rotes Rreuz Kreisltelle Sietzen. Mjedo 5 al Mi "dpanj 'M fr jf »fte Gieken-Wieseck. Arn morgigen 30. April begehen die Eheleute Karl K r e i l i n g V. und Frau Elisabeths, geb. Hartmann, das Fest der Silbernen Hochzeit. Dem Jubelpaar unseren herzlichen Glückwunsch. > Ein schöner Nachmittag Der Eisenbahner. Das Streichorchester der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M., das sich nur aus Berufskameraden zusammensetzt und schon in mehreren größeren Städten des Direktionsbezirkes aufgetreten ist, gab am Sonntag in der Neuen Aula der Universität ein Konzert. Reichsbahnoberrat Wilke hieß die Gäste aus Frankfurt a. M. und die dienstfreien Berufskameraden mit ihren Angehörigen willkommen. Sein besonderer Gruß galt dem Vertreter der Partei. Er gedachte dann der Erfolge unserer unvergleichlichen Wehrmacht und widmete auch denen, die als Soldat ober im Dienste der Reichsbahn ihr Leben für Führer und Volk hingegeben haben, herzliche Worte des Gedenkens. Dem Orchester und den Solisten, die sich für dieses Konzert zur Verfügung gestellt haben, sprach er den Dank der Zuhörer aus. Reichsbahnrat Weber von der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. sprach hierauf von dem schweren Dienst, den der Eisenbahner in diesen Zeiten zu erfüllen hat, da es gilt, nicht nur' den normalen Verkehr aufrechtzuerhalten, sondern auch für den Transport der Wehrmacht und ihren Nachschub zu sorgen. Diese Arbeit sei nicht immer leicht. Die Reichsbahn, die durch ihr Sozialwerk bemüht sei, ihren Angehörigen in jeder Weise zu helfen, die neben der Bezirksfürsorge auch für die Waisenkinder ihrer Gefolgschaften eigene Häuser unterhalte und nun daran sei, eigene Werksküchen zu errichten, sorge auch für die Feierzeitgestaltung. Dazu dienten u. a. die Konzerte des Streichorchesters der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M., für das sich die Berufskameraden uneigennützig zur Verfügung stellten. Unter der Leitung des Berufskameraden August Göpel spielte dann das Streichorchester als festlichen Auftakt die Ouvertüre zu „Rosamunde" von F. Schubert, die als Festmusik sehr gut geeignete „Andante cantabile" von Tschaikowsky und als Abschluß des der ernsten Musik gewidmeten ersten Teiles Melodien aus der Oper „Preciosa" von C. M. v. Weber. Die Konzertsopranistin Emmalotte Christiansen-Krause aus Frankfurt a. M. sang die Arie „Ozean du Ungeheuer" aus der Oper „Oberon" von Weber und in Begleitung von Anton Gutmann (Klavier) und des Berufskameraden Heinrich Schmidt Lieder von Schubert und Kreutzer. Im zweiten Teil brachte das Streichorchester ausgezeichnete heitere Weifen, wie die Ouvertüre zu ,Die lustigen Weiber von Windsor" von Nicolai, ferner den Walzer „Gschichten aus dem Wiener Wald" von I. Strauß und die „Rhapsodie Nr. 2" unter Benutzung schwäbischer durch die DAF., ein Vortrag über die Flandernschlacht 19 4 0 statt. Nach der Begrüßung buch Pg. Bender sprach als Redner des Abends Obech a. D. Hayner, der in seinem Vortrage an Hand von Karten und in eindrucksvollen Schilderungen den mit großer Spannung lauschenden Besuchern ein umfassendes und fesselndes Bild dieser großen siegreichen Schlacht der deutschen Wehrmacht gab. Cn wies dabei u. a. auch darauf hin, daß unser Führer., wie einst im Weltkrieg, auch in diesem Kriege wiedcrr bei den Kämpfen an der Front imitten feiner Soldaten weile und als genialer Feldherr die Schlachten selbst geleitet hat. Starker Beifall brachte #em Vortragenden den herzlichen Dank der Hörer für den aufschlußreichen Vortrag zum Ausdruck. Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 26. April. Es notierten je 50 Kilo Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 45.5 bis 46,5, b) 42,5, c) 37,5, Bullen a) 44 bis 44,5., b) 39 bis 40,5, Kühe a) 43 bis 44,5, b) 39 bis 40,5., c) 30 bis 34,5, d) 17 bis 25, Färsen a) 45,5,, b) 40,5 bis 41,5, Kälber (Sonderklasse) 65 bis 72. andere Kälber a) 59, b) 56 bis 59, c) 46 bis 50., d) 35 bis 40, Hämmel bl) 48 bis 51, c) 40 bis 41., Schafe a) 41 bis 44, b) 36 bis 40, c) 15 bis 32., Schweine a) 60,5, bl) 60,5, b2) 59,5, c) 57,5*, d) 54,5, e) 52,5, gl) Sauen 60,5. Pol. Bertiko Kleiderschrank Tisch Gasheizofen fürBadezimmer, 1 kleiner Herd zu verk. ouos Wieseck, Eichen- röderweg 21 I. IX.* M- l&, 'N I fr ■KM ZmrlWe StflB als Seitungsirägttin gesucht. Verlag Oes GWver Anzeigers Schulstrahe 7. soosD Der stellvertretende Kreiskriegerschießwart Kamerad Merlau hatte die Kameradschaftsschießwarte des Kreisverbandes Gießen im NS.-Reichskrleger- bund am Sonntag zu einer Arbeitstagung im „Schützenhaus" versammelt. Die Beteiligung war sehr gut; fast alle Kameradschaften waren vertreten. Nach der Ausgabe der Schießscheiben und Munition gab Kamerad Merlau einen kurzen Ueberblick über das Uebungs- und Wettkampfschießen im vergangenen Jahr. Der Kreisoerband Gießen konnte seine Stellung im Gau Fulda-Werra behaupten. Bei den Wettschießen in diesem Sommer soll eine prozentual höhere Beteiligung erreicht werden; denn je besser die Schießleistungen find, um so reichlicher fällt die Munitionszuteilung durch den Gau aus, die den Kameradschaften zugute kommt. Kreiskrieaerführer Kamerad Dr. M 0 n n a r d richtete aufmunternbe Worte an die Schießleiter und -warte. Er sprach von der großen Zeit, in der auch in der Heimat von jedem einzelnen großer Einsatz gefordert wird, der in gleicher Weise von den alten Soldaten für die Beteiligung am Schießsport erwartet wird. Zum Schießen ist kein Kamerad zu alt; denn durch Uebung läßt sich sehr viel erreichen. Bei den Wettkampfschießen im Vorjahr kam der Gau Fulda-Werra nur wegen der fehlenden zwei Zehntel Prozent auf die zweite Tanzunterricht Unser diesjähriger Sommerkursus beginnt Mittwoch, den 7. Mai, 20 Uhr. Vorherige Anmeldung erbeten. Tanzschule Bäu/ke Wolf Straße 31. DANKSAGUNG. Für die herzliche Teilnahme und die Blümenspenden beim Elötzlichen Heimgang meines innigstgeliebten Mannes, des treu- esorgten Vaters seines Kindes Herrn Heinrich Spuck IL, Landwirt sagen wir unseren herzlichsten Dank. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Metzler für seine trostreiche Grabrede. In tiefstem Leid: Frau Marie Spuck und Kind Lollar, den 28. April 1941. Familie Wilhelm Seum. 1998D [Stellengesuche! tasliorii sucht Stellung in frauenlos. Haushalt. 01494 Näheres bei Bohrer, Wetzsteingasse 32 Verkäufe""] 1 toinvl. 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Bei den Wettkämpfe- sind 5 Schuß zu den einzelnen Bedingungen abju. geben. Jeder Kamerad kann nur einmal, und zwi- nur in der Kameradschaft, in der er die Beiträr zum NSRKB. bezahlt, am Schießen teilnch men. Die Kameradschaften haben die Wettkämpff an einem, höchstens an drei Schießtagen bis jur. 14. Juli auszutragen. Sofort, spätestens eine Woch später, sind dann die besten zwölf Schützen unfr Beifügung ihrer Schießscheiben der Kreisgeschäfts stelle zu melden. Ski-Klub Gießen Am Samstag fand im „Burghof" ein sehr gj besuchter Abend des Ski-Klubs statt. Sportkams rad Hagenauer konnte dabei auch die Gießen^ Paddler-Gilde und Kameraden der Wetzlarer St* Gemeinschaft begrüßen. Wie er sagte, konnten m Vorjahr schöne Skifahrten durchgeführt roerbero, die auch für das kommende Jahr vorgesehen sind Die Möglichkeiten dazu sind jetzt günstiger gewoben, nachdem ausgezeichnete Skilandschaften, u.a in ber Ostmark, zum Reich gekommen sind. Dci Sommer soll dazu benützt werden, in Gemein schastsarbeit die Skihütte im Vogelsberg fertig^ stellen. Nach dieser kurzen Einleitung wurde her Film „Kreuz und quer burch Rübezahls Winter reich" vorgeführt, ber einen Aufstieg zur Reift trägerbaube am westlichen Abhang des Riefenoe! birges nach dem Böhmerwald zu im SudetenM zeigt. Nach dieser Darstellung einer reizvoller Winterlandschaft wurde ein zweiter Film von der „Deutschen alpinen Meisterschaften in Kitzbühei' vorgeführt. Dieser Film zeigte die besten deutscher Skiläufer beim Abfahrts- und Torlaus, wie si- mit ausgefeilter Technik und imponierendem Stii die schweren Bedingungen erfüllten. Ein weitern Film von der Skifahrt der Gießener Gruppe nadt Paß Thurn in den Hohen Tauern im Februar 1941 fand besonderes Interesse. Sportkarneraf Lohr sprach über die Arbeiten der Paddler- Gilde und führte einige Aufnahmen dazu vor Hierauf fand durch Kamerad H a g e n a u e r iw Ehrung der Sieger von den Bezirksmeisterschaften am Hoherodskopf und den Bereichsrneisterfchaften in der Rhön statt. Ein gemütliches Beisammensein beschloß den unterhaltsamen Abend. 96 Zahre alt. > Saasen, 29. April. Am heutigen Dienstag; ! 29. April, kann der frühere Wagnermeister Johanne- Münch IV. von hier seinen 96. Geburtstag»! begehen. Der Jubilar ist seit einiger Zeit bettlägerig;, t er ist aber geistig noch sehr rege und nimmt an der . Ereignissen unserer aroßen Zeit starken Anteil. Ei} ist ber älteste Einwoyner unseres Dorfes unb unfei „Iwölf Räuber", die Melancholie der berühmten „Wolgaschlepper", die Tonmalerei der „Moskauer Kremlglocken" wie bas Scherzo ber „Brautschau" ober ben kriegerischen Schwung der Kosakenlieder. Der Leiter des Chores, Bons L e d k 0 v s k y , hat seine Leute ausgezeichnet in der Hand; er dirigierte unauffällig und feinfühlig und arbeitete die rhythmischen und dynamischen Werte der einzelnen Gesänge vorzüglich heraus. — Das vollbesetzte Haus spendete begeistert Beifall und erklatschte sich mehrere Wiederholungen. Hans Thyriot. rlS-GeumnilW M Kraft öutOenöe Aum 1.7Nai ist eine Sonderfolge des Rhein-Main-KdF.-Monats- heftes erschienen. Sie bringt neben Artikeln des Gauobmanns der Deutschen Arbeitsfront Gauamtsleiter Becker und des Gauwartes der NS.-Gemein- fchaft „Kraft durch Freude" Gauamtsleiter von Re- kowfki eine Fülle äußerst interessanten BUdmaterials aus der Arbeit der Deutschen Arbeitsfront einschließlich der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude". Ferner find darin ein Rückblick auf die Arbeit des vergangenen Monats, ein Bildbericht vom Frühling an der Bergstraße, eine interessante Seite mit Bildern aus dem Leserkreise, Film- und 3-r S-lc Usch We p lifll Hör ein Mikl frort, w 11 durste! * V ifiim eil Werbe-Drucksachen bei Brühl, Schulstr. 7 | Mietgesuche | Gut mübl. Zimmer möglichst Stadtmitte, von Dame sofort gesucht. Schr. Ang. unt. 01497 a.d.G.A- Möbliertes Zimmer imStadtzentrum gesucht. Schr. Ang. unt. 01498 a.d.G.A. | Wohnungstausch] ey Damenbart Gl Gesichtshaare, alle lästig. Haare werd, nur durch d. von mir angew. einzig sichere Meth. unt. Garant für immer mit d. Wurzel entfernt Frau 88. <* u 1 <1 en .seit 35 Fr.W. Henkel Sprechstunden jeden Miltwoch: fließen, Am Riegelpfad 32, 9—17 Uhr. Zuckerkranke Profpekt kortenlos! Schneider Karlsruhe 63 Douglssflr. 1 Backwunder zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 01490 a. d. G. A. Neuwertiger Herren* Übergangs- ofl. Regenmantel zu kaufen gesucht. Angebote unter 01500 a.d. G.A. Bohnenstangen △ Lollar, 29. April. Am gestrigen Montag- IIF - > n ntX (nnh tm Cnnthnii Qitr Qinha" nflrnu MM i Misch ges Ö'o5 der mnleiis Mr K in Cal ■ $5 tau »Mn i Ja über' I Imonii 1 ■ (> dies 1 W und