§reltag,28. November 104t [9(. Jahrgang Rn 285 Irscherm tagirch außer tzonntagc- und feiertags Beilagen: Etetzener Familienblätter Leimat imBild-DieScholle I Bezugsvreis: Monatlich... RM1.80 justellgebühr... ,, -.25 auch bei Nichterscheinen van einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt tternivrechanichlub 2251 4rahtanichrjst:„Anzeiger" < Postscheck 116s^rankl.M 1 Annahme von Anzeiger» für die Mittagsnummer biS 8'/, Uhr des Vormittag- Anzetgen-Preiie t Anzeigenteil 7 Nrn ie mm bei 22 mm Zeilenbrerte, Tertteil 50 RrN. ie mm bei 70 mm Beilenbrette Nachlasse: Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenitanel B Plavvorschrrst (vorherige Vereinbarung) 25°/o mehr Eichener Anzeiger .^General-Anzeiger für Oberhessen'^rLL^ Oer Führer empfängt die Staatsmänner Europas der des Der Empfang im Kaiserhof Reichsorganisatronsleiter Or. Ley zu uverwmoen. -uas öpununu w ~2 ' Kräfte dieser Welt, Der Bolschewismus, -ouoa um durch Freude" hat auf dem Gebiete der Hellgym- Moskau, sie werden fallen! „Kraft durch ftreube' r- - noto'ltot 9ln IlhPt Z.3II 150= .. . ... • r r r s. ' t . O » i 3n unserem Lager steht Europa. Hsingking, 27. November (DNB.).Bei einem Empfang anläßlich der Erneuerung des Antt- kominterpaktes unterstrich der deutsche Gesandte Dr. Wagner die engen Beziehungen der Unter» zeichnermachte des Antikominternpaktes, der einen starken Wall gegen alle umstürzlerischen kommuni. stischen Tätigkeiten bilde. Diese Mächte seien gegen die kommunistischen Pläne, die Menschheit zu vernichten und das persönliche Eigentum und die heiligsten Kulturgüter dieser Nationen zu zerstören, deren Ideale Wahrheit und Gerechtigkeit sind, zusammengeschweißt. Der Gesandte drückte seine Ue« berzeugung aus, daß Mandschukuo, das bereits i mehr als zwei Jahre den Bolschewismus bekämpfe, sprach dann von den Problemen der Lebensbetrachtung. Wir Nationalsozialisten, so erklärte er, bejahen das Leben, wir kämpfen für das Leben unseres Volkes und die Nation. Wir lieben Deutschland, so wie es ist. Die beiden Welten des Pessimismus und Optimismus sind in einem steten Kampf miteinander, wir aber glauben daran, daß das Gute und Kraftvolle ft egt, weil ine Lebensbejahung der Sinn der Schöpfung und der göttlichen Ordnung ist, an die wir inbrünstig glauben. Daraus resultiert unsere Moralauffassung früher wie auch in dieser neuen, großen Zeit unserer Tage. Die lebenverneinenden, zerstörenden Kräfte dieser Welt, der Bolschewismus, Juba und ist bereits ein Begriff fürdiese neue Zeit geworden. In die höchsten Bereiche der Kunst wur- den die breitesten Massen unseres Volkes hinein- geführt. An der Spitze unserer kulturbejahenden, lebensfreudigen Nation aber steht der Künstler von einmaligem Format, steht Adolf Hitler! vorerst Abstand zu nehmen. Deutschland hatte alles getan, um dem Bolfche- wismus den Weg gegen Westen zu versperren, Monate, bevor die Engländer den Krieg gegen Deutschland' vom Zaune brachen, hatten sie in heißem Lie- beswerben versucht, die Sowjetunion als wichtigsten und stärksten Partner in ihr Einkreisungsnetz einzu. spannen. Das war ihnen damals nicht gelungen, vielmehr schien sich Stalin den Argumenten der deutschen Unterhändler zu öffnen. Jedenfalls konnte eine Entspannung im Verhältnis zur Sowjetunion Das Ritterkreuz. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Krem zes an Oberleutnant Roßmann, Batteriechef in einem Flakregiment, und Oberfeldwebel Wagner, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader. kuo sowie an den Minister des Auswärtigen chinesischen Nationalregierung. Das Echo in Vichy. Glückwünsche des Führers. Berlin, 27 N°° (DWB ) Der F üh r er üanbte aus Anlah der Unterzeichnung des Proto- loüs über die Verlängerung des Abkommens geg !Die kommunistische Internationale und des Aei- critts weiterer sieben Staaten an die öt a a i 5 - wberhäupter der im Antikominte r n- Pakt vereinigten Mächte sowie an Duce und den Staatschef Rumäniens Glückwunschtelegramme. Aus dem gleichen Aniay Sandte der Reichsminister des Auswarttgen von Ribbentrop Glückwunschtelegramme . an oie 'Außenminister von Japan und Mandfcyu - nastik Hervorragendes geleistet. An über 250 Lcv zciretten sind 200 KdF.-Sportlehrer eingesetzt. Alle Leistungen der NSG „Kraft durch Freude er- fuhren ihre Krönung in der Durchführung der Bayreuther Festspiele. Wie an den Fronten, vermochte die NSG. „Kraft durch Freude" auch in der Heimat wirksam zu sein Im Berichtsjahr wurden rund 109 000 kulturelle Seranftolhingen aller Art rund 42 Milb Volksgenossen besucht. Für Wehrmacht und Aufbaulager- Jnfaf en führten wir 15 000 Veranstaltungen mit 4 8 Millionen Besuchern durch. In der Heimat wurden demnach rund 46,8 Millionen Volksgenossen m 124 000 KdF.-Deranstaltungen erfaßt. 367 Volksbn- dungsstätten können rund 200 000 Mitglieder,ver- zeichnemDiese Besucherzahlen stiegen m diesemKriegs- jahr um 19,6 vH. Damit erreichte das Deutsche Volks- icgegnen zu können. Adolf Hitler erwies sich in dem Ringen um die Frage „Krieg oder Frieden", als der stärkere. Die Kriegstreiber sind heute schon die Unterlegenen. Sie □erlieren ihren Krieg, also triumphiert der uneben! Der Antikominternpakt, der heute von zehn europäischen und drei asiatischen Staaten als Richt- chnur ihres politischen Handelns getragen wird, ist lie Grundlage jenes neuen Europa, Jas sich nur im Frieden zu dem ausschlaggebenden Faktor europäischer Politik entwickeln kann. Die n Berlin versammelten Staatsmänner haben in Jem feierlichen Staatsakt am letzten Dienstag sich Vi einer Politik bekannt, die alle zerstörenden und ersetzenden Kräfte ausschaltet und so die Voraus- -etzung schafft für ein friedliches, aufbauendes ofl- •ammenarbeitcn und Zusammenleben. Sarin liegt die weltgeschichtliche Bedeutung dieses -ierlichen Aktes. Der Führer m einer weit- chauenden Zusammenarbeit mit Mussolini, hat es I »eshalb für (eine Pflicht als Vertreter und Schöpfer >er großen europäischen Neuordnungsidee gehalten, Jie in Berlin zusammengekommenen Staatsmänner 6er Antikominternstaaten in feierlicher Form z •mpfangen. Darin bringt er feinen Willen zum Ausdruck, sich mit seiner Person für tue Adee des neuen Europa einzusetzen, für eine Idee, dle Heu chon feste Form erhalten hat. Es gibt in bet■ mo Demen Geschichte keinen Vorgang, dem^dieserEmp ang beim Führer in feiner weltgeschichtlichen Be- Deutung gleichgestellt werden konnte. Arn 25. Jto □ember wurde der r ii ndst ein 3 u neuen Europa geleg t. Der Führer flob verantwortlicher Baumeister dieses Neubaues dieser Grundsteinlegung eine würdige Weihe, .Denn es janbelt sich um den Neubau des Friedens. Perlin, 27. Nov. (DNB.) Die NSG. „Kraft durch Freude" beging mit einem Festakt in der Krolloper den achten Jahrestag ihrer Gründung. Oberdienstleiter Dr. L a f f e r e n tz meldete eingangs dem Reichsorganisationsleiter, daß überall, wo deutsche Soldaten stehen, gemeinsam mit ihnen der heutige Tag gefeiert wird, lieber 4000 Künstler setzen sich täglich für unsere heldenhaften Soldaten ein. Eine einzige Gruppe allein legte innerhalb eines Jahres mit ihren Fahrzeugen 77 000 Kilo- mcter zurück, der Reichstheaterzug, der schon am 10 September 1939 die Betreuung der Soldaten übernahm, seitdem sogar 130 000 Kilometer, Vereits von September bis Dezember 1939 konnten 12 400 Veranstaltungen, an denen sieben Millionen Soldaten teilnahmen, durchgeführt werden. Das Jahr 1940 verzeichnete 138 000 Veranstaltungen mit 52 Millionen Besuchern. 1941 stieg die Zahl der Veranstaltungen auf 188 000, die der Besucher auf 68 Millionen. Seit Kriegsbegmn fanten für untere Soldaten 337 400 Veranstaltungen mit 127 Millionen Besuchern außerhalb der Grenzen des Groß- deutschen Reiches statt. Unter Einbeziehung Der in der Heimat durchgeführten Veranstaltungen, die sich auf die Gesamtzahl von 147 000 beliefen und 39 400 000 Besucher erfaßten, beträgt das stolze Ergebnis der KdF.-Wehrmachtbetreuung nahezu eine halbe Million Veranstaltungen mit 166 Millionen Teilnehmern. Die Arbeit auf dem Gebiete des Laienschaffens hat bei den Verwundeten und Genesenden in den Lazaretten viel dazu beigetragen, körperliche und seelische Schaden leichter zu überwinden. Das Sportamt der NsG. „Kraft glaubt. Die Feststellung in der Rede, daß England auf dem europäischen Kontinent nichts mehr verloren habe, und daß diese Erkenntnis sich auch in Frankreich Bahn breche, wird von den der französischen Regierung nahestehenden Kreisen nur unterstrichen, besonders nach den schmerzlichen Erfahrungen, die Frankreich seit dem englischen Rückzug aus Dünkirchen mit seinem früheren Verbündeten gemacht habe. Denn England habe nicht nur Frankreich seitdem einer rücksichtslosen Blockade unterworfen und ihm seine SÄ. 5 isr« äsiää: raubt. Frankreich habe durch die Teilnahme von memsamen Kampf gegen die bolschewistische Intermehreren tausend Freiwilligen im Kamps gegen den I nationale einzusetzen. ^sicherten Friedens. Der Krieg wurde gewollt von England und seinen jüdischen Hintermännern, gesollt, um Den Frieden für immer aus Europa zu lerbannen. Denn auf dem Boden der Armut und !cs Elends, der Not und der sozialen Ungerechtigkeit machst die Unzufriedenheit, und aus der Unzufrie- lenheit entwickeln sich die Kriege. Der Gegenpartner tiefer Kriegstreiber aber ist Adolf Eitler ber Jlann, der einmal erklärte, Deutschland will k eien Krieg, kann ihn auch nicht gebrauchen, well l5 den Frieden unbedingt für seinen Aufbau notig habe. Weil er den Frieden unter allen Umstanden 111 erhalten wünschte, soweit sich das nllt der deut- chen Ehre, deutschen Freiheit und deutschen Zukunft j ereinbaren lieh, machte er Deutschland stark genug im jedem Angriff auf seine Freiheit und Sicherheit Die zum Zweck der Verlängerung und Erweiterung des Antikominternpaktes in Berlin weilenden Vertreter der europäischen Staaten und Nationen Ostasiens waren zusammen mit Männern der Partei und des Staates, der Wehrmacht, der Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft für die große Rede des deutschen Reichsaußenministers v. Ribbentrop ein Forum, wie es interessanter nicht gedacht werden konnte für diese Ausführungen, die weitausholend und vom zentralen Standpunkt aus einen Rückblick, Rundblick und Ausblick über Entstehung, Entwicklung, Stand und Aussichten des europäischen Krieges gegen den Bolschewismus und feine demokratischen Steigbügelhalter gab. Der Reichsaußen- Minister ging aus von der Kriegserklärung Englands, die nichts anderes war als die letzte Konsequenz der heute im Rückblick auf die Ereignisse der letzten zwei Jahre doppelt unbegreiflichen Einstellung der herrschenden plutokratischen Oberschicht Englands zur Wiedergeburt des deutschen Volkes durch die nationalsozialistische Idee und zum Kamps des Führers um die Wiedererlangung der politischen Gleichberechtigung Deutschlands im Kreise der großen Naionen. Ribbentrop selbst als der vertrauteste außenpolitische Mitarbeiter des Führers und fein Sendbote in den Jahren des Versuchs zu einem Ausgleich mit England ist der klassische Zeuge für die trotz mangelnden Entgegenkommens, ja sturer Ablehnung immer wieder wiederholten Bemühungen des Führers, zu einer Verständigung mit England zu gelangen und ohne Appell an das Schwert den deutschen Anspruch auf Gleichberechtigung durchzusetzen. Dem Führer schwebte eine Interessengemeinschaft beider Äölker vor, die beiden nur zum Nutzen gereicht hätte, und bei der Art des deutschen Gleichberechtigungsanspruches wäre, wenn der deutsche Vorschlag in England das Ohr vernünftiger und weitblickender Staatsmänner gefunden hatte, tatsächlich kein auch nur irgendwie einleuch, tenber Grund zu finden gewesen, die Partnerschaft in einer Kombination zweier großer Mächte von sehr verschieden gelagerten Interessen und daher auch mit kaum irgendwelchen faktischen Reibungsflächen abzulehnen, die für das feiner ganzen Natur nach als über den ganzen Erdball verstreuten Macht- bereich an so vielen Punkten äußerst empfindliche britische Empire nur Vorteile zu bieten schien, zumal der Führer um des großen Zieles der Erhaltung des Weltfriedens willen sich bereit erklärt hatte, nicht nur die territoriale und maritime Sicherstellung des britischen Jnselreiches zu gewährleisten, sondern auch deutsche Machtmittel für die Erhaltung des britischen Imperiums einzusetzen. Heute muß es für das englische Volk ein geradezu niederschmetternder Gedanke sein wenn es erkennt, daß der blinde Haß und die sture Verbohrtheit eines kleines Klüngels machthungriger Dabanque-Poli- tifer und die' Furcht, die das jüdische und nicht- jüdische Großkapital von der sozialen Ansteckungsgefahr der nationalsozialistischen Weltanschauung für ihre Geldsackherrschaft hegte, leichtfertig, eigensüchtig und verantwortungslos eine Chance zunichte machten, wie sie dem britischen Reich in den Jahrhunderten seiner wechselvollen Geschichte noch niemals geboten worden war. Und das in einem Augenblick, wo sich auch für nüchtern Denkende und klar Schauende eine Zeitenwende, ein Umbruch gewaltigsten Ausmaßes auf allen Gebieten menschlichen Zusammenlebens unüberhörbar deutlich an- kündigte. Ein Umbruch, der auch das britische Volk und sein Imperium nicht unberührt lassen wird und der es gerade im Hinblick auf die soziale Rückständigkeit Englands und die wachsende innere Gärung in vielen Teilen feines Imperiums doppelt angezeigt erscheinen ließ, die ohne Hintergedanken angebotene politische und militärische Partnerschaft eines jungen, starken Volkes wie des deutschen nicht zu verschmähen. Manchem Engländer mögen damals solche Gedanken nicht fern gelegen haben. Die demokratische Meinungsfreiheit hat dafür gesorgt, daß sie nicht ausgesprochen werden durften. Aber daß die Zweifel an der Richtigkeit des mit der Kriegs- erflärung an Deutschland eingeschlagenen We-^es in England nicht zur Ruhe gekommen sind, bestätigt nicht nur die kürzlich bekannt gewordene Zahl der in Konzentrationslagern festgesetzten Personen, die an dem Churchill-Kurs allzu laut Kritik geübt haben, sondern auch die Tatsache, daß selbst im englischen Unterhaus sich nach dem Zusammenbruch Frankreichs im Frühsommer 1940 Unruhe über den Fortgang und die Aussichten des Krieges bemerkbar machte. Damals schon mußte Churchill, um die besorgten Gemüter zu beruhigen, den Abgeordneten die wichtigsten Geheimnisse seiner Kriegspolitit preisgeben. Es war die präzise Zusage Stalins, an der Seite Englands in den Krieg einzutreten und das uneingeschränkte Versprechen Roosevelts, die britische Kriegführung zu unterstützen. Diese Erklärung Churchills wirft aber nicht nur ein interessantes Streiflicht auf den damaligen Stand des englischen Stimmungsbarometers, sondern ist auch ein eklatanter Beweis für die verräterische Taktik Stalins, der damals auch diplomatisch schon alles vorbereitete für den Augenblick, wo er die Maske des Verbündeten Deutschlands abwerfen wollte, um diesem in den Rücken zu fallen. Es war die politische Ergänzung zu der gewaltigen militärischen Aufrüstung der Sowjets und dem drohenden Aufmarsch starker sowjetischer Heeresmassen an der deutschen Ostgrenze, die damals den Führer zwang, von einer radikalen Beendigung des Westfeldzuges Bolschewismus trotz seiner Niederlage bewiesen, daß es bereit fei, am europäischen Neuaufbau teilzunehmen, wie auch Marschall Pstain den Kampf gegen d i e Sowjets als den gemeinsamen Kampf für die Zivilisation bezeichnet habe. Frankreich begrüße daher die Worte des Reichsaußenministers, daß die Volker Europas sich zum erstenmal in der Geschichte einander genähert haben, und daß Europa sich auf dem Wege der Neuordnung befinde. Mandschukuo in der Sront gegen den Kommunismus. bilbungsmert feit 1936 eine Teilnehmerzahl von 10,5 Millionen. Wenn die gewohnten Leistungen der Aemter „Schönheit der Arbeit" und „Reisen, Wandern und Urlaub" fehlen, so liegt dies im Rahmen der kriegsbedingten ,LbF."-Arbeit. Die ,HbF."- Flotte steht der Kriegsmarine zur Verfügung. Die „KdF."-Schiffe find samt und sonders wohlerhalten. Auch die Arbeit um den Vertrieb des „KdF."-Wagens ist durch den Krieg stark beeinflußt worden. Dennoch ist die Zahl der Sparer auf über 300 000 gestiegen. Die Betriebs-Sportgemeinschaften sind auf 21000 angewachsen. Alle Erfolge, die „KdF." innerhalb der Heimat und in den besetzten Gebieten beschieden waren, dienen nur dem einen großen Ziele: dem deutschen Soldaten und Arbeiter die notwendige Kraft zu schenken, die in der Freude und in der Bejahung des Lebens wurzelt. Vichy, 27. Nov. (Europapreß.) Die Rede Reichsaußenministers von Ribbentrop hat in den Kreisen der französischen Regierung starken Eindruck gemacht. Man sieht in der Rede Ribbentrops eine von europäischem Geist getragene staatsmännische Kundgebung großen Formats. Zum erstenmal im Verlauf des Krieges sei es erlaubt gewesen, die europäischen Gesichtspunkte mit solcher Klarheit und Präzision herauszustellen, so daß man in dieser Rede nicht mit Unrecht den Ausgangspunkt der neuen Ordnung in Europa sehen zu können Berlin, 27. November. (D71B.) Der Führer empfing am Donnerstag in Gegenwart des Reichs- Misters des Auswärtigen v. Ribbentrop die 1 der Reichshauptstadt weilenden e u r 0 p ä- j chen Staatsmänner der in der antibolsche- „istischen Front vereinigten Mächte, den slowaki- | )cn Ministerpräsidenten Prof. Tuka, den fönig- lih ungarischen Ministerpräsidenten und Außen- Mister v. Vardossy, den königlich-rumänischen Rzeminifterpräfidenten Mihoil Anlonescu, den fcniglich-italienischen Außenminister G r a f (£ i a n 0, )en königlich-bulgarischen Minister des Aeußeren fiopoff, den königlich-dänischen Außenminister «cavenius. den spanischen 'Außenminister Scr- mno Suner, den finnischen Minister für auswärtige Angelegenheiten Wi111 ng, den kroatischen tußeriminister L 0 r k 0 v i c sowie die Bevollmäch- Ken der kaiserlich-japanischen Regierung, Bolster Oshima und der Regierung des kaiser- piches Mandschukuo, Gesandten Cue-l-roen. Der Führer sah Donnerstag mittag die In Berlin mwesenden Staatsmänner und die Berliner Mis- sonschefs der Antikorninternpaklmächte bei sich zu Gast. Bon deutscher Seite waren anwesend: tet Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches, fermann Göring, der Reichsminister des Auswärtigen v. Ribbentrop, Großadmiral R a e - ) uti unten. tut um icw, ! daß ich nicht als höflicher Kavalier in ihrer Erinnerung verbleiben werde. Ich habe den Wunsch, heiter hinzu. Ehe er dann den Brief anfing zu lesen, sagte er dem Annerl und seiner Frau Bescheid. „Komm, Cornelia, ich möchte dir den Brief voi> lesen, den Herr Merck geschrieben hat?" bat der Geheimrat seine Frau in das Arbeitszimmer. „Nimm Platz!" fügte er feierlich hinzu. „Also, da schreibt der Herr Günther Merck: „Meine liebe Karin ... und so weiter .. Was, -..... > - - - _ _ . ich heute tue, hat eine große Ähnlichkeit mit dem,' selbst, waren mir em Anzeichen, daß Du Deine was Du in Sampieri getan hast. Du bist damals Binbima nicht so fest erachtet hast, als baß sie nicht einfach durchgebrannt, vielleicht aus Angst, mir ins gelöst werden könnte. Nun bin ich es, der Dir den Gesicht zu sagen, was Du vorhattest. Vielleicht wäre Weg frei gibt _ _ _ , es auch alles anders gekommen. Wer weiß? Zum . . r -x mindesten aber hast Du jetzt einen Wirkungskreis und entschuldige mich bei ihnen. Es tut mir leid, gefunden, der Dich voll ausfüUt unb es märe1 n« tatsächlich ein Verbrechen, Dich roieber herauszureißen. — Aber es hat auch noch einen anberen Grund, daß ich Dich so wiberstanbslos in Deinem Beruf belasse. Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich es Dir offen sagen oder schreiben fall 2Iber nicht, daß ich Gleiches mit Gleichem vergelten möchte. Ich glaube, baß es tatsächlich besser ift, wenn ich heute nicht zu Euch komme. Wenn Du den Brief lesen wirst, bin ich schon auf ber Fahrt nach Darmstabt. Nur kann ich keine Adresse angeben wie Du damals in München Und ich glaube, es ist besser so. Ich weiß, daß ich Dir sehr weh O-e Regelung des Fr-mdenverkehrs im Winter. Der Staatssekretär für Fremdenverkehr Hermann Esser hat eine Anordnung erlassen, daß die Kur- und Erholungsorte in diesem Winter zu Zwecken der Erholung nur solchen Volksgenossen zur Verfügung zu stellen sind, die kriegswichtige Arbeit lei st en und ber Erholung bebürfen, in erster Linie also ben beurlaubten Soldaten unb ben in kriegswichtigen Betrieben Beschäftigten samt ihren Angehörigen. Da die Unterkünfte in ben Winterverkehrsorten seit Wochen und Monaten vorausbestellt sinb, ist allen Hotels, Pensionen und Privatzimmervermie- tern bie Verpflichtung auferlegt worden, diese Dor- ausbestellungen nachzuprüfen und sie rückgängig zu machen, wenn ber Bewerber nicht zu ben bevorzugt zu berücksichtigenben Volksgenossen gehört. Die Beschaffung des Nachweises der Voraussetzungen ist einfach; in der Mehrzahl der Fälle genügt der Hinweis auf den' Urlaubsschein ber Wehrmacht, bes Reichsarbeitsbienstes ufw. ober eine Urlaubsbescheinigung des Betriebes ober ber Behörde. Die Prüfung muß jedoch mit aller Strenge durchgeführt werden. Wer in Winterurlaub reifen will, wird zweckmäßigerweife dem Beherbergungsbetrieb den Nachweis vorher einfenden. Kleine politische Nachrichten. Anläßlich des Ablebens des Präsidenten der Republik C''.le hat der Führer dem Vizepräsidenten von Chile telegraphisch sein Beileid übermittelt Im Auftrage bes Führers hat ber Chef ber Präsidialkanzlei bes Führers, Staatsminister Dr. Meißner, dem chilenischen Botschafter in Berlin einen Beileidsbesuch abgestattet. * Durch einen Besuch bei den Einsatzstellen unb Unterkünften des Kriegshilfsdienstes des Reichsarbeitsbienstes nahm Reichsarbeitsführer Hier! Gelegenheit, sich über bie Durchführung bes Kriegs- Hilfsdienstes in Berlin zu unterrichten. Die rumänische Gesandtschaft . in Kairo ist auf Anordnung der britischen Militärbehörden durch die ägyptische Regierung geschlos- s e n worden. Das Personal sowie der Gesandte werden nach Rumänien zurückkehren. Der Wehrmachtbericht. DNB. Aus dem Führerhaupkquartier. 27. November. Das Oberkommando der Wehrmacht von $|e Decket wtaMjn Mat für Äehlich 24 »rzunehmen SoniM - 10er«A Zur Aufsul ton Frank. ii Nie ?acbh Äh 3r»ne„ SÄ, Tbtm Fuh , erhai K& Ss LS StadttheU Sy Sx ^hessisch" 1 kl Abschluß der „Krast-durch-Zreude"-Woche 13 Mii 1t. -i-i iri 11.Rat ^Knoblauch aUUwäUcU verloren. Wartweg 28. liefert Brühl'sche Druckerei Facridragerie^ Bahnhofstr.il/' Seit 2000 Jahren bekannt- < 1. _ iTlarh ilifo hl-i Wer srtetlt 2 Mädeln, Klasse 5, ft itr, illi r» & 95. Sonntag aüend i. Obus Flieger- horst-Klinikstrahe lederne Puderdose Verkaufsniederlage: Kreuz-Drogerie • August Noll, Bahnhofstr. 52. [4873V Die Schuhe halten länger und bleiben länger schön! <2zr ^px>tlLQl^?n u'Tachdx&q^LCJ1 litt Mathematik IN.Ettgl. ? [4874Ü vlockstr. 13 HL Mittwoch nachmittag im Mode- haus Schneberger 04012 Handtasche gestohlen. Der Tat. ist erk. u. w. ers., d. Tasche fr rti r ld k m» ßoii 16 tzi 8» W eil obc bc en» d|a ■NachhiHe Ä Verlobungs-Anzeigen abzugeb. i^eo Anläßlich der Schlußoeranstaltung der „Kraft- durch-Freude"-Woche des Kreises Wetterau am gestrigen Donnerstagabend im Theater der Univer- I sitatsstadt Gießen, der Aufführung des Schauspiels ! „Dschungel", hielt Kreisleiter Backhaus vor dem vollbesetzten Hause eine Ansprache, in der er Sinn und Bedeutung der NSG. „Kraft durch Freude" würdigte und einen Ueberblick über die Leistungen der Organisation in unserem Kreisgebiet gab. Das Schauspiel „Dschungel" von Josef Maria Frank wurde von der Theatergemeinde der NSG. „Kraft durch Freude" mit dankbarem Beifall auf* genommen. Es lief in der von uns gelegentlich seiner ersten Aufführung bereits besprochenen Be- Stinderfreuden zum Weihnachtsfest bereitet ein 8-16-mm- Schmalfilm für das Heimkino In großer Auswahl vorh. in der Drogerie 488SD °V° flMrriemanq, ADOa Fotofilm Und ebenso habe man bei MAGGI’ WQrze, MAGGI’ Brühwürfeln und MAGGI5 Soßenwürfeln ein wenig L Die^Firmo MAGGI arbeitet mit voller g Herstellungsleistung, muß oberr allejs befriedigen, auch die Wehrmacht der Kreisdienststelle der NSG. „Kraft durch Freude" ständig geleistet wird. Dann führte der Kreisleiter u. a. weiter aus: Sendungen (nur Nc Gramm festaesetzl. 2. Feldpostpäckchen werden in dieser Zeit nicht angenommen. Letzter Einlieferungstag 5.12.1941. Hiernach unzulässige Sendungen werden an die Absender zurückgegeben. Am 25. Dezember 1941 treten die alten Bestimmungen des Feldpostverkehrs wieder in Kraft. schon jetzt, Damit man rechtzeitig etwas ins Feld schicken und die Zutaten danach einteilen kann. Weihnachtsgeback: 300 g Mehl, 1 Teelöffel Mondamin-Backpulver, 1 Jäckchen Monda- min-Danillinzucker, 125 8 Zucker, 50 g Fett, 1 ganzes Ei. Mehl ».Mondamin-Backpulver auf ein Backbrett sieben und zu einem Kranz auseinanderziehen. In die iTeelöffelEiersatzpulver mit 2EtzloffelnMilch verrührt geben.FettinFlöckchen auf kranz verteilen und dm Jucker überstreum. Alle Zutaten zueinemMürbeteigverknetenund recht dünn ausrollm. Beliebige Formen ausstechen, abbackm und miteiner Zuckerglasur überziehev Husten, ilhe Ver« schlelmung.auchlnvet- alteten Fällen bekämpfl Naus Bronchitis-Tee Marke Alpspiti- Paket Mk. Schuhcreme enthält außer Wachsen euch flüchtige Stoffe, die für die Leder* pflege und den Glanz wichtig sind. Domitdiese nicht vorzeitig entweichen, muß man die Dosen nach Gebrauch sofort wieder schließen. Die Erdal-Nach« füllpackung muß in eine gutschlie* ßende Blechdose eingesetzt werden. Dann zeigt seine volle Wirkung das bestens bekannte, Erdal MONDAMIN- BACK REZEPTE „galten Sie toft.nlo, 0ur4 6i« «lonS.min. m. b. S)., 8rrlin-£l)erlotlrnburg 9 Lichtspielhaus: „Oer Gasmann^. Das Abenteuer des Gasmannes Knittel beginnt im D-Zug, wo ein ihm völlig unbekannter Herr im Pyjama, offenbar in peinlicher Verlegenheit, ihn dazu überredet, seinen guten blauen Anzug auszuziehen und dem Fremden für dessen Schlafanzug und einen Scheck über zehntausend Mark abzutreten. Bon diesem Augenblick an ist Knittel einem Wirbel von Scherereien, Angst, Lüge und schlechtem Gewissen ausgeliefert, in den er sich und seine Frau immer hoffnungsloser verstrickt, bis ihn endlich eine Gerichtsverhandlung rettet, die beinah ebenso ungewöhnlich wie die Ausgangssituation im D-Zug ist. Man kann sich vorstellen, was R ü h m a n n aus der Geschichte macht: sie setzt sich zusammen aus einer Folge von Szenen, die zwischen Schwank, Groteske und kleinbürgerlichem Trauerspiel schweben; Rüh- «. r i N i itte I Der heutige 27. November, der 8. Jahrestag der Gründung dieser Organisation, gibt Anlaß, ihrer Arbeit einmal besonders zu gedenken und die Frage nach dem Sinn dieser Arbeit erneut zu stellen und zu beantworten. Die NSG. ,Kraft durch Freude" hat die Aufgabe, den schaffenden deutschen Menschen in seiner Arbeitsstätte und in der Gestaltung seines Feierabends zu einem lebensbejahenden, frohge- ftimmten Menschen zu formen, der seine Arbeit sinnvoll eingliedert in das Gesamtschaffen des deutschen Volkes. So vermittelt sie ihm das Bewußtsein, ein wertvolles Glied des gesamten Volkes zu sein. Gehen Sie einmal hinein in die Betriebe und lassen Sie sich zeigen, was in Zusammenarbeit der Betriebe mit „Kraft durch Freude" hier in den acht Jahren seit Bestehen der NSG. „Kraft durch Freude" geleistet wurde, und Sie werden staunen über die Fülle der Arbeit, die zum Wohle des deutschen Menschen bereits getan wurde. Da ist dafür gesorgt, daß die Arbeitsstätten schön ausgestattet wurden, da sind Kameradschafts- und Erholungsheime entstauben und neuzeitliche Sportanlagen, die vielfach als ein Werk gemeinsamer Freizeitarbeit aller Betriebsangehörigen erwachsen sind. Als mustergültig ist hier die Betriebssportanlage der Firma Schunk & Ebe zu nennen, die in diesem Jahre fertiggestellt wurde. Werkbüchereien tragen dem geistigen Bedürfnis nach Erholung und Entspannung Rechnung. Betriebsangehörige wurden au Reisen in Urlaub geschickt. Die „Krast-durch-Freude"- Reisen des deutschen Arbeiters hat uns in dieser Form noch kein Staat der Welt nachgemacht. Freilich müssen diese zur Zeit eine kriegsbedingte Em- schränkung erfahren; sie werden bestimmt in verstärktem Maße nach dem siegreichen Ausgang des Krieges wieder ausgenommen werden. Hier kann ich zu meiner Freude einflechten, daß ich erstmalig in unserem Kreise gerade in dieser Woche für drei Betriebe das Leistungsabzeichen für vorbildliche Kraft-durch-Freude"-Arbeit beantragen konnte. Bedenken Sie einmal, welche Unsummen in der Zett vor dem Dritten Reich für sinnlose Streiks vergeudet wurden, Gelder, die heute alle dem schassenden Menschen zugute kommen, dann haben Sie allem eine Leistung vor Augen, deren Wert gar nicht hoch genug veranschlagt werden kann. Im Kriege sind der NSG. „Kraft durch Freude neue Aufgaben erwachsen. Für die Schaffenden m den Rüstungsindustrien wurde das Reichserholungswerk der Deutschen Arbeitsfront geschossen, mit dessen Durchführung ebenfalls die NSG. „Kraft durch Freude" beauftragt wurde. Sie verschickt nun in einer großen Planung zunächst für 10 Monate tändig wirklich erholungsbedürftige Männer. Da ist erner die große Aufgabe der Wehrmachtbetreuung zu nennen. In laufendem Einsatz kommen in diesem Zusammenhang die besten Künstler und Redner m die Lazarette und zu Truppenteilen. Alle diese Darbietungen von „Kraft durch Freude" werden von unseren Soldaten dankbar und freudig gewürdigt. Welche unserer Feindnationen kann sich wohl einer solchen Fürsorge für die Soldaten rühmen'' Gerade in unserem Kreisgebiet hat im vergangenen Jahre die Arbeit von „Kraft durch Freude einen bedeutenden Auftrieb erfahren. Neue Vortrags- und Theaterringe wurden geschaffen, drei neue Kunstgemeinden entstanden in Hungen, Lai^ bad) und Grünberg, die die kulturelle Betreuung für ihre Städte in die Hand genommen haben. Es anben statt: an Opern, Schauspielen, Konzerten, Zilrnen usw. 528 Veranstaltungen mit 142 992 Teilnehmern. Für die Wehrmacht brachten wir 246 23er- anftaltungen der versch ebensten Art unb sie würben von 74 920 Teilnehmern besucht. Volkstumsver- anftaltungen hatten wir 10 mit 3215 Teilnehmern. An zehn Wanberungen der Betriebe nahmen 309 Personen teil. 2410 Fursabenbe für Musik und fremde Sprachen vereinigten 6410 Teilnehmer. Ferner fanden 99 Vorträge der verschiedensten Art statt mit 21 343 Teilnehmern. An 12 Führungen durch Kulturstätten und Betriebe beteiligten sich 298 Personen. In offenen Sportkursen und Sport- kursen der Betriebe nahmen an 1391 Abenden 28 084 Personen teil, so daß die Gesamtzahl der Veranstaltungen sich auf 315 beläuft mit 277 571 Teilnehmern. Würde man den an Veranstaltungen Es ist eine stolze Bilanz, die ich Ihnen hier mitteilen konnte, • und unsere Kreisdienststelle kann mit berechtigter Zufriedenheit auf das abgelaufene Jahr zurückblicken. Ich möchte daher der > Kreisdienststelle von „Kraft durch Freude", insbesondere dem Parteigenossen Schemel und seinen Mitarbeitern, den besonderen Dank der Kreisleitung und damit wohl Ihrer aller Dank für ihre muhe- . i> >hk W. । lliB b<1 jen> >05 W »r, bf rd P J Ass? i W" auf ? fr* Bor ö eWj ■ ütnj 1 • teuf a5i»z 1*5 | loüE ; ls■ X Heute in Form’von/ Knoblauch Beeren Thuner jünger Oesch mack-und MAGGI-SUPPEN-Ewfc iWid auclv UiizdeÄ. -beZMX 1. Das Höchstgewicht der privaten Feldpostbrief-? manns Komik refultiert aus dem krassen Wechsel sendungen (nur Nachrichtenpost) wird auf fünfzig zwischen Frechheit und Angst, zwischen guter Laune " । und ehrlichem Entsetzen, zwischen Phantasie unb Verzweiflung. Er har derartiges schon öfters zu spielen gehabt, so einen kleinen Mann, der plötzlich von einem völlig unberechenbaren Winbwehen des Zufalls aus dem Geleise geworfen wird: zuletzt in Hauptsache — glücklich!" mit feiner Frau Hertha Feiler, und es war eine der hübschesten, menschlich ergiebigsten Rollen, die er je zu spielen hatte. Der „Gasmann" hingegen ist von einer solchen Fülle großer und kleiner Unwahrscheinlichkeiten in der Voraussetzung und Entwicklung der Fabel belastet, daß sich dieses Uebcrgewicht auch auf die Darstellung auswirkt. Prof. Carl Froelich hat aus dem Drehbuche von Heinrich Spoerl das Möglichste an augenblicklicher Wirkung herausge- holt, ohne die Geschichte freilich wahrscheinlicher zu machen, als sie ist. (Auch Märchen, Wunschttuume und Abenteuer im Film können einen gewissen, wenn auch noch so geringen Grad von Wirklichkeit oder Möglichkeit nicht entbehren.) Anny O n d r a ist eine hübsche kleine Beamtenfrau: von den sonst am Abenteuer mehr oder minder Beteiligten seien die Damen Helmke und Susa, die Herren Stein- deck, Dohm, Wenck, Bildt und L e i b e 11 genannt. — (Ufa.) Hans Thyriot. itd-q W i verdunkelungszeil 28.11. von 17.13 bis 9.03 Uhr. iHemeiiWaft M Stolt öurrti Srenöe Sonntag, 30. November, 15 Uhr, im Theater, Oer-Ring, 3. Veranstaltung. j Zur Aufführung gelangt „Dschungel", Schauspiel • ton Frank. 4884D !^el-postpäckchensperre vom 6 bis 24. Dezember. Die Derkehrslage vor Weihnachten macht es er- vrderlich, im gesamten Feldpostverkehr aus bet jeimat Mr die Zeit vom 6. 12. 1941 bis ein- chließlich 24. 12. 1941 folgende Einschränkungen wrzunehmen: volle Arbeit ausfprechen. In den dankbaren Gruß an den Führer und feine Wehrmacht stimmte die Feiergemeinschaft freudig ein. __________________________________ Die wachsende Bedeutung vlanmäm.yer Sckuh- unb Ledervfiege in der Knegszeit vernnnbildlicht der „wachsende Schornsteinfegers der Nigrm-D>er- ke, den unsere Leser auch heute wieder iw Anzeigenteil unseres Blattes finden. Viele werden ihn noch aus der Friedenszeit kennen; damals ipanbdte er als riesengroßer Stelzenläufer durch d,e Strafen, heute sagt er in unseren Anzeigensvalten ebenso eindringlich das gleiche :Nigrin zur Schuhpflegel Im<>v od„ setzung. Kreisleiter Backhaus erinnerte in feiner Ansprache zunächst an die bedeutsamen Veranstaltungen während der „KdF."- Woche, bestehend aus dem fesselnden Portrag des Tiefseetauchers und Forschers Hans H a ß , den großen Gesangsabend Erna Sack, die beiden Theatervorstellungen „Zigeunerliebe" und „Dschungel", das Gastspiel des Gau-Varietözuges und die Dichterlesung von Eugen Roth, die sämtlich gut besucht waren und bei Dem Gießener kulturfreudigen Publikum starken Anklang fanden. Sodann erinnerte er daran, daß in der gleichen Woche in unserem Kreisgebiet 34 Veranstaltungen der verschiedensten Art durchgeführt wurden, in 31 Sprachkursen vor- wärtsstrebende deutsche Menschen sich ihrer Weiterbildung in fremden Sprachen widmen, in 13 Sportkursen Kinder, Frauen und Männer körperliche Ertüchtigung suchen, daß in der Musikschule ständig gearbeitet und das Einzel- und Zusammenspiel gepflegt wird sowie im November weitere Führungen durch Betriebe und Kulturstätten stattfanden. Diese kurzen Andeutungen ermöglichten den Hörern bereits eine Vorstellung von der gewaltigen Arbeit, die von Aus der Stadt Gießen. Mit -er Wochenschau > von Rußland nach Afrika. Das erhabene Gepräge einer militärischen Totenfeier gibt der neuen Wochenschau eine beson- btre Note. Die männliche Sprache des Trauer- niarsches und die geschmückte Lafette mahnen zum höchsten Einsatz, der das Fliegerleben von Gene- reloberft Übet krönte. Kurze Bilder zeigen, wie der neuernannte Kichsminister für die besetzten Ostgebiete, Alfred Bosenberg, feinen Auftrag vom Führer im Jjauptguartier empfängt. Beschießung von ßeningra d! Alle Kaliber unb alle Waffengattungen zeigen den Sowjets, daß sie nicht ungestraft Großstädte verteidigen können. 3m mittleren Frontabschnitt geht es vorwärts. Jie Artillerie ist vorn, und das ist ein gutes Züchen, denn sie bekämpft die Bunker, die nach rifolgter Beschießung von der Infanterie im Sturm genommen werden. Weit unten im Süden sonnt sich die K r i m. Hurch Jalta, das Nizza der Zaren, ziehen die putschen Bataillone. Es macht einen zwiespältigen (j nbrurt: neben der Pracht der Fassaden erhebt fth unverkennbar die Armut des Sowjet-Menschen. Nach einem Blick auf den britischen Flugzeug- tiäger „Ark Royal“, den die U-Bootskornrnan- fanten Reschke und ©uggenberger in die liefe geschickt haben, umfängt uns der Eindruck tm dem Inferno, das die deutschen Flugzeuge, die kn Feind in Afrika am Boden und zur Luft fikämpfen und besiegen, mit sich führen. Wir sitzen cuf dem Führersitz der Maschinen. Der Himmel ist oenfo oft unter wie über uns, und vor uns fliegen je Spitfires, die in die Tiefe müssen. lagesfalenber für Freitag. Stadttheater: 18.30 bis 21.30 Uhr „Der Wild- L)ütz". — Gloria-Palast, Seltersweg: 14.30, 16.45, 1)30 Uhr „Heimker". — Lichtspielhaus, Bahnhof- raße: 14.30, 16.45, 19.30 Uhr „Der Gasmann". — lberhesfifcher Kunstverein: 16-^17 Uhr Ausstellung loerhessischer Künstler im Turmhaus am Brand. SSfciv. 4282 Rena: ? Was koche ich | Mietgesuche ]|Leere Kisten und Kartons Vereinbarung). 03992 Buckrainweg 56 4878V Vollmiete Pelikanapotheke. 3851V in allen Apotheken und Drogerien Trauma Plast nkllch entnommen und zugelegt werdenl Vermählungs-Anzeigen liefert Brühl'sche Druckerei Rezept ausschneiden und aufbewahren I Sie können es immer verwenden — auch wenn Sie heute mal keinen Knorr-Würfel bekommen hoben. Wer kleinere Mengen Eier einlegen will, braucht keine volle Packung Garantol verwenden I Auf 1 Liter Wasser genügen 10 Gramm Garantoll Sonst genau so anwenden, wie aus der Gebrauchs« anweisung ersichtlich IstI THEATER der Universitätsstadt Gießen I. uter.150" ■ vor der 14. Mietoorstellung erfolgt sein. Gießen, den 25. November 1941. Der Oberbürgermeister. Puppenwagen zu kauf, gesucht. Schriftl.Ang.unt. 4872 D an d. G. A. wollen, dicken, altgleich weiter arbeiten wollen, dann genügt ein Stück von dem dünnen, straff sitzenden, heilungfördernden Wundpflaster____________ Wolfstraße 81 TanZSChule Bäulke Fernruf 38SS. 4877 D_Z Freunde! KeinWunder Nigrin spart Zeit, und Arbeit bei der täglichen Schuhpflege. wird herabgesetzt durd> Knoblaadi, Schafgarbe und Weißdorn. Nehmen Sie 17,50 RM. 6- „ 5- „ 3,— „ 2,50 „ 2— „ Was schickt man Im Feld tuWeihnachtenl Vor allem E s b i t- Trocken-Brennstoff zum Kochen und Wärmen von Speis' und Trank, Rosier, wasser usw. Packg. 60Pfg. In einschläg. Geschäften käufl. Zum Feldpostver- sond zugelassen. Bezugsquellennachweis durch« HERSTELLER ERICH SCHÜMM STUTTGART.W 109 Warum husten Sie? Trinken Sie bei Heiserkeit, Verschleimung, Bronchialkatarrh, Asthma, den bewährten Bergona Brust- und Lungentee Mk. 1.19. — In allen Apotheken zu haben. Bestimmt Der Film der Nation Der einzigartigeWien-Film derllfa GUSTAV UCICKY’S menschlichstes, beglückendstes und ergreifendes Meisterwerk Kinderliebe Hausgehilfin für baldigen Eintritt gesucht. Riegger,Dffenbach/Main Conrad Bender II. Hefe- und Sützrvaren- Großhandlung, Schillerstrabe 19, sucht Bürohilse evtl, auch für halbe 'Tage (nach Ginlöhing 0er MWeM-WWele. Die Einlösung der vierten Rate der Stammiete at an der Theaterkasse, Johannesstraße 3, zu er« olgen, und zwar: 4875C Montag, den 1. Dezember 1941, für die Dienstag- Mieter, Dienstag, den 2. Dezember 1941, für die Mittwoch- Mieter, Mittwoch, den 3. Dezember 1941, für die Freitag- Mleter während den Kassenstunden. Bei Einzahlung auf Postscheckkonto Frankfurt am Main Nr. 37210, Kasse des Stadttheaters Gießen, Gemüsesuppe Makkaroni mit pikanter Soße Eine gute Suppe Ist die Grundlage für ein sättigendes Mittagessen. Zu Makkaroni mit pikanter Soße schmeckt die beliebte Knorr-Gemüsesuppe vorzüglich. Die Zubereitung aller Knorr-Suppen Ist denkbar einfach. Sie werden nur mit Wasser gekocht - alle anderen Zutaten enthält bereits der Knorr- Suppenwürfel. Makkaroni sind ein wohlschmek- kendes fleischloses Gericht. Man muß sie nur richtig kpchen: In reichlich gesalzenes kochendes Wasser schütten, umrühren - und vor allen Dingen nicht zu welch kochen. Aber hauptsächlich hängt es doch von der Soße ab, wie das Mittagsmahl mundet. Wie man ohne Fett und ohne Fleisch eine gute Soße bereitet, sagt Ihnen das folgende Rezepts Pikante Soße Den Soßenwürfel fein zerdrücken, glattrühren und mit 1/4 Liter Wasser, i/r Lorbeerblatt, einer Prise Zucker und Essig nach Geschmack unter Umrühren 3 Minuten kochen. Fertig I Freitag, 28. November 18.30—21.80 Uhr 4789d 18. Freitagmiete u. Halbmiete A Neuinszenierung! DerWildschütz Kom. Oper von Albert Lortzing Preise von 1.20 bis 4.10 RM. PFLANZENSAFTE Knoblauches ft • * RM 135 Schaf gar benaaft • RM 1.35 Weißdornsaft * • RM 135 Kurpackung für Blutkreislauf RM 4.40 fo alle» Reformhäusern tu hoben. Prospekte end» von der Hertteltormw WALTHER SCHOENENBERGER PÄsnzensaftwrrk f Mapstadt hei Stuttgart ich dann aber nicht bei dir bezahlen.« Claus und Rena, diese beiden, kennen alle leckeren MAIZENA-Speisen. Lernen auch Sie diese kennen durch das MAIZENA-Kochbuch, das Sie nur anzufordem brauchen. 4aibU* Im großen Spiel: PAULA WESSELY ATTILA HÖRBIGER PETER PETERSEN Ruth Hellberg Carl Raddatz BertaDrews WernerFütterer Heute Erstaufführung Gloria-Palast Tägl.2.30,4.45,7.80Uhr 4871 bis So nntag, 7.Dez. A Jugend hat Zutritt in allen Größen, sowie Packmaterial wird angekauft und abgeholt. H. Schaffstaedt Fernruf 2844_________________tssaD fflutter: »Das mußt du auf deinen Wunschzettel schreiben.« „o ja, Claus, dann kaufe ich bei dir immer MAIZENA und kodi für dich auf meinem Kodi- herd, den ich mir wünsche, eine herrliche MAIZENA-Speise; dafür brauche Tanz -ünterridjt Mittwoch, den 3. Dezember, 20 Uhr, beginnt ein Kursus für Fortgeschrittene Gefällige Anmeldungen erbeten. Ml. ÄllMg für groh., schlank. Herrn zu ver» kaufen. [04016 Moltkettr. 20 II | Kaufgesuche"| Soll- oder ElsenlreM z. kaufen gesucht. SÄriftl. Angeb. unt. 04013 a. d. Gieh. Anzeiger. Claus-, »Mutti, ich möchte zu Weihnachten einen Kaufmannsladen mit viel MAIZENA und all den anderen Dingen, die es in der Wirklichkeit auch gibt und die du immer kaufst, wie MAIZENA.« Fahrkuh zu verkauf. 4885D Groben - Buseck, Bismarckstr. 10. Verkaufe schwere, hochtr. Vogelsberger MM Bersrod, Ober- gasse 2. [ 4881D Habe laufend la Zettel und prima Mer (Gew. 75—100 Pfund) zu den billigsten Tagespreisen abzugeb. 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Zukunstgeslcherten täglich vergrößert, so zeigt dieses festgefügte Vertrauen zur Lebensver« sicherung, wie wertvoll ihr Schutz besonders auch Im Kriege empfunden wird. Ein Leben lang Geborgensein durch Lebensversicherung?